Saarwellingen, im Oktober 2008

Château du Cèdre - Cahors

Pascal Verhaeghes authentische Weinunikate voll innerer Dichte und Konzentration, aber auch einer einzigartigen Finesse und Eleganz gelten unter Kennern wie Liebhabern als DIE ultimative Provokation der größten und teuersten Bordelaiser Gewächse!

Quercy im Südwesten Frankreichs ist eine zauberhafte Landschaft. In Millionen von Jahren hat der wildromantische Lot zwischen der Garonne-Ebene und den Auvergne-Bergen sein Flussbett in die trockene Hochebene am Rande des Zentralmassivs gegraben und seine für den Weinanbau so wertvollen Sedimente angehäuft. Er mäandert durch abrupte Felsabbrüche und weiß getünchte Kalkklippen, aber auch durch fruchtbare, grün leuchtende Täler und Weinberge auf flachen Geländeterrassen. Immer wieder windet sich der Lot in weiten Schleifen, auf deren Landzungen mittelalterliche Städte und Burgen liegen. In diesem zauberhaften Tal gedeiht die kapriziöse Malbec-Traube bestens, die einst auch im Médoc höchstes Ansehen genoss und ein hoch geschätzter Bestandteil vieler hochklassiger Bordeauxgewächse war, in den letzten Jahrzehnten jedoch vom pflegeleichteren Merlot weitestgehend verdrängt wurde. Bei sorgsamer Pflege, niedrigen Erträgen und fein dosierter Extraktion vermag die Malbec-Rebe jedoch Großes, ja Unerhörtes zu leisten: Sie bringt dann Weine hervor, welche als ultimative Herausforderung der allerbesten Weine vom Ufer der Gironde gelten.

Château du Cèdre

Pascals zufriedener Blick deutet es an: Das wird ein ganz großer Jahrgang

„Das Potential unserer Region ist gewaltig und gleichwertig mit dem des benachbarten Bordelais!” Diese couragierte These Pascal Verhaeghes, des ungemein sympathischen Eigners von Château du Cèdre, findet ihre Bestätigung nicht nur in historischen Texten der Vergangenheit, in denen gar von einer Überlegenheit des „black wine” aus dem Cahors über die Konkurrenz aus dem Bordelais die Rede ist (wenn Sie, werte Kunden, mehr wissen wollen über die ungemein spannende Geschichte des Cahors, dann lesen Sie bitte hier), davon überzeugt jeder Schluck der großartigen Weine von Château du Cèdre. Denn unser Freund Pascal, ein visionärer und innovativer Weinmacher belgischer Herkunft, von so manchem Winzerkollegen hinter vorgehaltener Hand respektvoll als primus inter pares seiner Zunft in Frankreich apostrophiert, ist zweifellos der Initiator und die Seele der Renaissance der großen Weine des Cahors: Pascal produziert auf kargen Kalksteinlagen, welche für die Finesse und Mineralität in seinen Weinen verantwortlich zeichnen sowie auf extrem steinigen Lehmböden (auf diesen findet man die ‚galets rouges’, die berühmten roten Steine aus Châteauneuf, welche die Hitze des Tages speichern und für Fülle und Opulenz in den Weinen sorgen) zwar sehr kraftvolle, enorm dichte und konzentrierte, dunkelrubinrote bis pechschwarze und damit extrem farbintensive Gewächse, die dem Image des „black wine” gerecht werden – doch seine Weine besitzen mittlerweile auch eine ungemein vielschichtige und feine Frucht, eine extrem rare Komplexität und eine faszinierende Eleganz und seidene Tannine, die man nur bei wenigen großen Weinen auf der Welt überhaupt findet.

Château du Cèdre

Alte Malbecrebe kurz vor der Ernte

Pascal Verhaeghes „neue” Qualitäten besitzen daher zweifellos singulären Charakter, betören mit einer unvergleichlichen Finesse und demonstrieren mit ihrem authentischen Terroir- und Rebsortencharakter die Referenzqualität einer traditionsreichen Region. Die Ursachen für diesen Stilwandel und die damit nochmals verbundene Steigerung der Qualität liegen in den ständig älter werdenden Rebstöcken (nach dem Jahrhundertfrost von 1956 waren 99% aller Reben erfroren und mussten neu angepflanzt werden!), der Jahr für Jahr verbesserten Weinbergsarbeit und der nach über einem Jahrzehnt abgeschlossenen Umstellung der Böden von einer intensiven Bewirtschaftung auf biologischen Anbau, einer noch feinfühligeren Extraktion in großen Holzbottichen und einem mit den Jahren immer sensiblerem Holzeinsatz. So verfügen die unfiltriert abgefüllten Weine noch immer über enorm viel Dichte und Rückgrat, Kraft und Komplexität und den originären Charakter der Region. Sie besitzen aber mehr denn je eine phantastische Eleganz, eine typische, erfrischende Säure, eine wunderbare Harmonie zwischen Frucht und Holz und ein charakteristisches Bukett von wild wachsenden schwarzen Beeren, Veilchen, Lakritze und deutlichen Gewürzanklängen. Dabei sind die vibrierend rassigen Weine von du Cèdre trotz aller Dichte und Konzentration keine Kraftprotze oder Fruchtbomben für bestimmte Journalisten, sondern reinste „Haute Couture”: eigenständige, handwerklich produzierte Persönlichkeiten aus Samt und Seide. Sie setzen im schönen Tal des wildromantischen Lot schlichtweg neue Maßstäbe, und dies nicht nur für ihre traditionsreiche Region und sind unter Preis-Leistungsgesichtspunkten mehr als eine unerhörte Provokation für die gerühmtesten Bordelaiser Gewächse – Kategorie persönliche Lieblingsweine!

Château du Cèdre

Impressionen vom Weinberg

Kein Zweifel: Pascal Verhaeghe hat mit seiner Interpretation der Malbec-Rebe Maßstäbe gesetzt für die anderen großen Weine der Welt! Sowohl die Selektion „Le Prestige” (90 % Malbec, 10 % Tannat) als auch die 1996 erstmals produzierte Supercuvée „Le Cèdre” (100 % Malbec, in Cahors auch Cot oder Auxerrois genannt), von alten Rebstöcken – beide übrigens vom „Feinschmecker” bereits zu den 100 besten Weinen der Welt gezählt – werden in Barriques bester Tonneliers ausgebaut unter feinst dosierter Anwendung der Mikrooxidation und nach abgeschlossener Reifung mit großer Könnerschaft assembliert. So entstehen eigenständige und komplexe Weine mit kräftigen, jedoch seidigen Tanninen, die nicht nur nach Einschätzung der „Bibel” der französischen Weinkritik, dem „Classement 2009”, die „terroirgeprägten Referenzweine der Appellation mit einem ganz raren Qualitätsniveau darstellen, mit traumhaft samtenen Tanninen und einer unvergleichlichen Struktur am Gaumen, und dies unglaublich konstant seit nunmehr 15 Jahren”. Und seit dem 2000er Jahrgang setzt Pascal, dieser niemals ruhende, stets kreative Geist noch eins drauf: Er hat eine spezielle Form der Mikrooxidation entwickelt, die ihn einen historischen Wein, die Grande Cuvée, hat produzieren lassen, gewonnen aus verrückt niedrigen Erträgen von 19 hl/ha von seinen ältesten Malbecreben. Historisch zu nennen ist dieser Weltklassewein deshalb, weil hiermit erstmals in der Neuzeit von Cahors ein Gewächs kreiert wurde, das die absoluten Top-Weine aus dem Bordelais, die legendären Premier Crus, qualitativ herausfordert (Vergleichen Sie doch bitte einmal die identischen Bewertungen in der französischen Fachpresse), und das bei einem Vielfach niedrigeren Preis!

Château du Cèdre

Pascals Barriquekeller

Nehmen Sie, liebe Kunden, uns beim Wort und sichern Sie sich neben den zum Niederknien schönen Alltagsweinen die phantastischen Spitzengewächse aus dem Jahrgang 2007, der stilistisch gesehen etwas femininer und hedonistischer ausgefallen ist als 2005 (Pascal: „2007 ist ein traumhaftes Jahr, weil die Trauben infolge des kühlen Sommers ganz langsam – ähnlich den Gegebenheiten in Deutschland – zu einer Superreife gelangen konnten. Geerntet haben wir vom 1.-13. Oktober unter bisher einzigartigen Bedingungen, denn abends konnten wir nach getaner Arbeit bis Mitternacht im T-Shirt draußen sitzen und gemeinsam essen, es war nämlich wärmer als im August!”), doch wohl von einer gleich grandiosen Qualität, die um Längen besser ist als im Bordelais, was das Classement 2009 mit seiner TRAUMNOTE von 18 bis 20 von 20 Punkten nach der Fassprobe für den Weltklassewein ‚Grande Cuvée’ unterstreicht, zu höchst attraktiven Subskriptionspreisen!”

Und das Tollste ist: Unser Freund Pascal Verhaeghe hat seit Jahren die Preise quasi nicht erhöht (welch himmelweiter Unterschied zu den Gegebenheiten des Bordelais): Ein ungeheurer Glücksfall für alle Weinliebhaber auf der Welt! Denn wo gibt es noch ähnlich phantastische Weine zu solch moderaten Preisen? Die von uns heute angebotenen Rotweine von du Cèdre verdienen daher meine ganz besondere Empfehlung. Weltklasseweine zu schier unglaublich niedrigen Preisen. Der „Le Cèdre” spielt qualitativ in der Liga bester 2e Crus, die „Grande Cuvée” ist die ultimative Provokation der wesentlich teureren und höchst bewerteten Bordelaiser-Kultweine! Mein Wort drauf!


502207 Château du Cèdre, „Le Cèdre”, rouge 2007 17,50 Euro
Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren eng und erfolgreich mit Pascal zusammen, der uns in dieser Zeit ein Freund geworden ist. So teilt er uns auch stets eine große Partie seiner Luxuscuvée „Le Cèdre” zu, die zu 100 % aus alten Malbectrauben mit niedrigem Ertrag vinifiziert und 20 Monate in neuen Barriques ausgebaut wird. Dieser Weinriese steht wie dickflüssige Tinte im Glas und zeigt eine undurchdringliche schwarze Farbe mit kardinalsroten Reflexen. Er besitzt eine schier unglaubliche Dichte und aromatische Fruchtkonzentration, verfügt dabei aber über eine früher (selbst bei den wahrlich großartigen 02/04ern) so nicht erlebte Cremigkeit, Finesse und Weichheit in seiner Textur: Im phantastischen Jahrgang 2007 und dem mittlerweile erreichten optimalen Alter der Reben liegen die Erklärung für diese singuläre Referenzqualität! In der Nase betört ein ausdrucksstarkes, explosives Beerenbukett, kleine, schwarze Heidelbeeren, Cassis, Veilchen, Bitterschokolade, leicht süßliche Würze, schwarze Oliven, dazu traumhafte mineralische Anklänge sowie Feuersteinaromen, gepaart mit einer Minzfrische, die an einen Mouton-Rothschild erinnert. Am Gaumen ein extrem dichter, konzentrierter, extraktreicher und dennoch ungemein frischer (erstklassige Säurestruktur!), eleganter, rassiger und finessenreicher Wein mit einer ultrafeinen Tanninstruktur für eine sehr lange Entwicklungs- und Lagerzeit. Gerade die sagenhafte Frische und die seidene Gerbstoffstruktur (Nie zuvor habe ich einen Cahors mit derart weichen, geschliffenen Tanninen degustieren dürfen: großes emotionales Kino!) demonstrieren die singuläre Qualität der du Cèdre’schen Weine! Ein nobler Cahors, gewirkt wie ein edler Samtteppich, der den Gaumen mit seinen überaus wohlschmeckenden Aromen vollständig auskleidet und die Zunge mit einer Finesse in der Textur verwöhnt, wie es sonst nur die größten Burgunder vermögen – Sicherlich der „femininste” Le Cèdre aller Zeiten!

Welcher Wein aus dem Bordelais kann zu solch akzeptablem Preis eine ähnliche Klasse aufweisen? Wahrscheinlich keiner! Vielmehr ist dieser Wein die neue Referenz, an der sich die besten Weine aus Bordeaux messen lassen müssen. Das ist der Stoff, aus dem Legenden geboren werden! Denn bei dieser enormen Extraktion diese rassige Frucht und transparente Kühle in den hochfeinen Gerbstoffen herauszuarbeiten, das ist höchste handwerkliche Kunst. Welche Noblesse, welche Extraktsüße, welch explosive Fruchtfülle, welch schwebende Transparenz und welch enormes Finale! Das ist ein gigantischer Tropfen, aus dem die Träume des ambitionierten Weinliebhabers bestehen, ein hoch konzentrierter Extrakt (aber auch grazil wie eine Gazelle und damit die Paradoxien der großen Weine der Welt in sich vereinigend) in Abendgarderobe aus Samt und Seide, geschaffen von einem begnadeten Winzer, der in der Region Cahors bereits zur Legende geworden ist.
Übrigens: LES PLUS GRANDS VINS DE FRANCE urteilt: „Die Cuvée ‚Le Cèdre’ ist sicherlich der größte aus der Malbectraube vinifizierte Wein Frankreichs.”

PS: Der Wine Spectator feiert den 2004er Le Cèdre, einen herrlichen Wein, den viele unserer Kunden im Keller liegen haben und der bereits jetzt ersten hohen Trinkgenuss verspricht, mit 95 Punkten als den besten Wein des gesamten französischen Südwestens! Und Sie wissen, werte Kunden, 2007 ist im Cahors von genialer Qualität, stilistisch völlig andersartig, da von femininer Machart, aber qualitativ auf Augenhöhe mit dem maskulinen 2005er, wahrlich einem Jahrhundertjahrgang!
Potential bis (weit) nach 2025!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!


502407 Château du Cèdre, „Grande Cuvée”, rouge 2007 39,50 Euro
Schlichtweg das Non plus Ultra! Ein Weinunikat mit einer legendären Aura, in der Stilistik dem Le Cèdre zwar sehr ähnlich, aber mit dem letzten kleinen, entscheidenden Kick mehr. Nochmals mehr an allem, an betörender Frucht (süße schwarze Kirschen, Blaubeeren und Cassis vermischen sich mit ätherischen Noten von Rosmarin, Thymian, Salbei und frischer Minze, zart unterlegt von schwarzen Oliven, Anis, Wachholderbeeren, Pfeffer, Zimt, Nelke und einer ausgeprägten Duftigkeit, die an Veilchen und Lavendel erinnert), Mineralität, Komplexität, Konzentration, Dichte, Eleganz und explosivem Extrakt. Insbesondere aber ein Traum aus Seide und Finesse mit einer bisher im französischen Süden, außer vielleicht bei Gaubys „Muntada”, nicht gekannten Tanninstruktur feinster Ausprägung. Dieser Wein läutet in der so dynamischen Region Cahors eine neue Ära ein!
Aber worin liegen die Ursachen für die nochmalige Steigerung der Qualität im Vergleich zum schon so großartigen „Le Cèdre”? Nun, zum einen in den noch geringeren, verrückt kleinen Erträgen, (unter 20 hl/ha bester Malbectrauben liefern den Stoff, aus dem die Träume sind), in der extremen Selektion der ältesten Rebstöcke (40-48 Jahre) der Domaine, im Einsatz der besten und teuersten Fässer der französischen Spitzentonneliers und in einer von Pascal entwickelten besonders schonenden Art der Vinifizierung: Schon die Vergärung findet in offenen, 500 l fassenden neuen Eichenholzfudern statt, was zu einer maximalen Extraktion der Frucht beiträgt und – so bizarr der Gedankengang im ersten Moment auch sein mag – die Vergärung im neuen Holz führt dazu, dass im fertigen Wein der Einfluss des Holzes wesentlich geringer ist als sonst. Die komplizierten chemischen Prozesse, die hierbei eine Rolle spielen, führen zusammen mit dem Einfluss des Sauerstoffs im offenen Bottich zu fabelhaft seidenen, sagenhaft weichen Tanninen und gleichzeitig besitzt der majestätische Wein eine enorme Konzentration, Dichte, Tiefe und eine unendliche Länge. Und genau dieses Gleichgewicht zwischen Kraft und Konzentration auf der einen Seite und schier unglaublicher Finesse, Eleganz und seidener Tanninstruktur auf der anderen Seite zu erreichen, das ist höchste winzerliche Handwerkskunst, die Pascal wie kaum ein Zweiter beherrscht. Diese ultimative Herausforderung Bordelaiser Premier Grand Crus mit einem schier unglaublichen Extrakt hat ein Potential für eine über 30jährige Entwicklungs- und Lagerzeit. Kultweinstatus (nur ca. 2.600 Flaschen werden abgefüllt), ein aristokratischer Wein, der einen neuen Mythos begründet hat! Ein Jahrhundertwein, der auch von der renommiertesten französischen Weinzeitschrift, der REVUE DU VIN DE FRANCE, in ihrer Präsentation der größten Weine des Jahrgangs, mit ihrer Höchstbewertung – 18 bis 20 von 20 Punkten, geadelt wird. Eine solche Qualität, einen sinnlichen Rotweingiganten mit dieser emotionalen Ausstrahlung, der in seiner komplexen Aromatik und grandiosen Stilistik scheint wie eine hypothetische Vermählung zwischen den größten finessenreichen Weinen des Bordelais und feinsten Erzeugnissen aus dem Priorat hat man in seinem Leben nur sehr, sehr selten im Glase. Einer der großen Monumente des Planeten Wein, bei dessen Genuss mir das berühmte Zitat aus Goethes Faust unwillkürlich in den Sinn geschossen ist: „Augenblick, verweile doch! Du bist so schön!”


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!


Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann


SUBSKRIPTIONSBEDINGUNGEN

Unsere Subskriptionsbedingungen finden Sie als Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen