Saarwellingen, 9. Mai 2007

Château du Cèdre - Cahors

Pascal Verhaeghes originäre Weinunikate sind seit Jahren DIE ultimative Provokation der größten und teuersten Bordelaiser Gewächse!

Château du Cèdre
Pascals zufriedener Blick deutet es an: Das wird ein ganz großer Jahrgang


„Das Potential unserer Region ist gewaltig und gleichwertig mit dem des benachbarten Bordelais!” Diese auf den ersten Blick manchem Weinfreund gewagte These Pascal Verhaeghes findet ihre Bestätigung nicht nur in historischen Texten der Vergangenheit, in denen gar von einer Überlegenheit des „black wine” aus dem Cahors über die Konkurrenz aus dem Bordelais die Rede ist (wenn Sie, werte Kunden, mehr wissen wollen über die Geschichte des Cahors, dann lesen Sie bitte hier), davon überzeugt jeder Schluck der großartigen Weine von Château du Cèdre. Unser Freund Pascal, ein ungemein sympathischer, visionärer und innovativer Weinmacher belgischer Herkunft, von so manchem Winzerkollegen hinter vorgehaltener Hand respektvoll als Primus inter Pares seiner Zunft in Frankreich apostrophiert, ist zweifellos der Initiator und die Seele der Renaissance der großen Weine des Cahors, die lange genug von einer Reputation lebten, die mit den tatsächlichen „Qualitäten” in der Flasche nicht mehr übereinstimmte. Doch seit fast 15 Jahren hat Pascal einen Kreis von Gleichgesinnten um sich geschart, man diskutiert gemeinsam neue Ideen und Pascal hat einen Cahorswein geschaffen, der nichts, aber auch gar nichts mit den bäuerlichen, harten Cahors zu tun hat, die vielfach noch heute den Markt überschwemmen. Pascal produziert auf kargen Kalksteinlagen, welche für die Finesse und Mineralität in den Weinen verantwortlich zeichnen sowie auf extrem steinigen Lehmböden (auf diesen findet man die ‚galets rouges’, die berühmten roten Steine aus Châteauneuf, welche die Hitze des Tages speichern und für Fülle und Opulenz in den Weinen sorgen) zwar ebenfalls sehr kraftvolle, konzentrierte, dunkelrubinrote bis pechschwarze, extrem farbintensive Gewächse, die dem Image des „black wine” gerecht werden; doch seine Weine besitzen mittlerweile auch eine ungemein vielschichtige und feine Frucht, eine extrem rare Komplexität und eine faszinierende Eleganz, die man nur bei wenigen großen Weinen auf der Welt überhaupt findet.

Château du Cèdre
Alte Malbecrebe kurz vor der Ernte


Pascal Verhaeghes „neue” Qualitäten besitzen zweifellos singulären Charakter, betören mit einer unvergleichlichen Finesse und demonstrieren mit ihrem authentischen Terroir- und Rebsortencharakter die Referenzqualität einer traditionsreichen Region. Die Ursachen für diesen Stilwandel und die damit nochmals verbundene Steigerung der Qualität liegen in den ständig älter werdenden Rebstöcken (nach dem Jahrhundertfrost von 1956 waren 99% aller Reben erfroren und mussten neu angepflanzt werden), der Jahr für Jahr verbesserten Weinbergsarbeit und der nach über einem Jahrzehnt abgeschlossenen Umstellung der Böden von einer intensiven Bewirtschaftung auf biologischen Anbau, einer noch feinfühligeren Extraktion und sensiblerem Holzeinsatz.

Château du Cèdre
Pascal verkostet die Qualität seiner Trauben


So verfügen die unfiltriert abgefüllten Weine noch immer über enorm viel Dichte und Rückgrat, Kraft und Komplexität und den originären Charakter der Region. Sie besitzen aber mehr denn je eine phantastische Eleganz, eine typische, erfrischende Säure, eine wunderbare Harmonie zwischen Frucht und Holz und ein charakteristisches Bukett von wild wachsenden schwarzen Beeren, Veilchen, Lakritze und deutlichen Gewürzanklängen. Dabei sind die vibrierend rassigen Weine von du Cèdre trotz aller Dichte und Konzentration keine Kraftprotze und parkerisierte Fruchtbomben, sondern reinste „Haute Couture”: eigenständige, handwerklich produzierte Persönlichkeiten aus Samt und Seide. Sie setzen im schönen Tal des wildromantischen Lot schlichtweg neue Maßstäbe, und dies nicht nur für ihre traditionsreiche Region) und sind unter Preis-Leistungsgesichtspunkten mehr als eine unerhörte Provokation für die gerühmtesten Bordelaiser Gewächse. Denn Pascal kreiert eigenständige und komplexe Weine mit derart kräftigen, jedoch seidigen Tanninen, dass sie zugleich an große Bordeaux, als auch an beste Gewächse der nördlichen Rhône erinnern, Weine, die allerdings ein Vielfaches dieser tiefdunklen Cahors-Weine mit ihren betörenden Beerenaromen kosten. Kategorie absolute Lieblingsweine!

In jedem Jahrgang sind die beiden folgenden großartigen Spitzenweine von Château du Cèdre in ihrer Preisklasse unsere meist verkauften Subskriptionsweine: Kein Wunder, bieten sie doch fabelhafte Qualitäten zu Preisen, die einen Bruchteil im Vergleich zu gleichwertigen Gewächsen des Bordelais kosten.
Der Witterungsverlauf im heute präsentierten Jahrgang 2006 ähnelt – nach einem extrem verspäteten Austrieb infolge eines kalten Monats März – sehr den Gegebenheiten in nicht weit entfernten Bordeaux: Ein sehr warmer Juni und Juli verwandelten den fast 20tägigen Vegetationsrückstand in eine Woche Vorsprung (Pascal:„Kein Winzer in Cahors kann sich erinnern, jemals ein derartiges Wunder erlebt zu haben”). Ein zunächst kühler August mit ausreichend Regen war ein Segen für die Reben. Der strapazierte Bodenwasserspeicher wurde reichlich aufgefüllt – die Reben tankten Kraft und Energie für den nahenden Herbst. So blieb auch die schöne Fruchtsäure erhalten, die Gefahr eines Jahrgangs der extremen Reife war gebannt und das Potenzial deutete auf fabelhafte Weine hin mit großer Komplexität und höchster Finesse. Dann der September: Zunächst die Rückkehr der Wärme, dann nochmals Regenfälle, „in einer optimalen Menge, um jeden Trockenstress zu vermeiden, aber nicht zuviel, dass die Beeren platzen oder faulen konnten”, (Pascal).

Und dann der große Unterschied zum Bordelais: Die Ernte konnte bei denjenigen Winzern, die während des gesamtes Sommers sorgfältig im Weinberg gearbeitet hatten, vom 21. September bis zum 1. Oktober unter fabelhaften klimatischen Bedingungen stattfinden und es wurde ein traumhafter klassischer Jahrgang eingefahren, der in seiner feinst balancierten, frischen, wunderschön fruchtigen Art und infolge seines dichten, extraktreichen Körpers sehr an den grandiosen 1998er erinnert (ein Lieblingsjahrgang vieler unserer Kunden) und der infolge seiner großartigen Qualitäten ein gleichwertiger Zwillingsbruder des in seiner Stilistik etwas opulenteren 2005ers ist!

Die Weine, die unser Freund Pascal 2006 erzeugt hat, sind von spektakulärer Güte, Weine mit einer unglaublichen Finesse („Stil Pinot Noir”, Pascal), Rasse, Eleganz und einem Extrakt, einer erfrischenden Säurestruktur und einer Komplexität, die viele Winzer im nahen Bordelais neidisch werden lässt. „Und wir schmecken natürlich auch jedes Jahr das steigende Alter unserer Reben, die nach dem Jahrhundertfrost 1956 angelegt worden waren und die mittlerweile ein optimales Entwicklungsstadium erreicht haben,” freut sich Pascal Verhaeghe zu Recht über seinen erneuten großen Coup. Ein ungeheurer Glücksfall für alle Weinliebhaber auf der Welt! Der „Le Cèdre” spielt qualitativ in der Liga bester 3e und 2e Crus, die„Grande Cuvée” ist die ultimative Provokation der wesentlich teureren und höchst bewerteten Bordelaiser-Kultweine!


502206 Château du Cèdre, „Le Cèdre”, rouge 2006 19,00 Euro
Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren eng und erfolgreich mit Pascal zusammen, der uns in dieser Zeit ein Freund geworden ist. So teilt er uns auch stets eine große Partie seiner Luxuscuvée „Le Cèdre” zu, die zu 100 % aus alten Malbectrauben mit niedrigem Ertrag (28hl/ha und damit wesentlich weniger als bei den meisten Bordelaiser Prestigedomainen) vinifiziert und 20 Monate in neuen Barriques ausgebaut wird.

Dieser Weinriese steht wie dickflüssige Tinte im Glas und zeigt eine undurchdringliche schwarze Farbe mit kardinalsroten Reflexen. Er besitzt eine schier unglaubliche aromatische Fruchtkonzentration, verfügt dabei aber über eine feine Cremigkeit, eine fabelhafte Finesse (2006 ist wahrlich ein burgundischer Jahrgang im Cahors) und anschmiegsame Weichheit in seiner Textur. In der Nase ein ausdrucksstarkes, explosives Beerenbukett, kleine, schwarze Heidelbeeren, rote Früchte, Bitterschokolade, leicht süßliche Würze, schwarze Oliven, mineralische Anklänge sowie Feuersteinaromen, gepaart mit einer Minzfrische, die an einen Mouton-Rothschild erinnert. Und nicht zu überschmecken: Veilchen blühen am Wegesrand! Am Gaumen ein dichter, konzentrierter, extraktreicher, fast öliger und dennoch ungemein frischer (erstklassiges Säuregerüst, DAS Signum von 2006!), eleganter, rassiger und finessenreicher Wein mit ultrafeinen Tanninen für eine sehr lange Entwicklungs- und Lagerzeit. Gerade die sagenhafte Frische und die traumhafte Gerbstoffstruktur demonstrieren die singuläre Qualität der du Cèdre’schen Weine, sind sie doch für einen Cahors ungemein seiden, weich und saftig.Ein nobler Cahors, gewirkt wie ein edler Samtteppich, der den Gaumen mit seinen überaus wohlschmeckenden Aromen vollständig auskleidet und die Zunge mit einer Finesse in der Textur verwöhnt, wie es sonst nur die großen Burgunder vermögen. Welcher Wein aus dem Bordelais kann zu solch akzeptablem Preis eine ähnliche Klasse aufweisen? Wahrscheinlich keiner! Vielmehr ist dieser Wein in seiner Abendgarderobe aus Samt und Seide die neue Referenz, an der sich die besten Weine aus Bordeaux messen lassen müssen. Das ist der Stoff, aus dem Legenden geboren werden! Denn bei dieser enormen Extraktion diese rassige Frucht und transparente Kühle in den hochfeinen Gerbstoffen herauszuarbeiten, das ist höchste handwerkliche Kunst. Welche Noblesse, welche Extraktsüße, welch explosive Fruchtfülle und welch enormes Finale!
Übrigens: LES PLUS GRANDS VINS DE FRANCE urteilt: „Die Cuvée ’Le Cèdre’ ist sicherlich der größte aus der Malbectraube vinifizierte Wein Frankreichs.”.
Potential bis (weit?) nach 2025.


In Subskription, späterer Preis voraussichtlich mindestens 25,00 Euro

Château du Cèdre
Pascals Barriquekeller


502406 Château du Cèdre, „Grande Cuvée”, rouge 2006 45,00 Euro
Schlichtweg das Non plus Ultra! Ein Weinunikat mit einer legendären Aura, in der Stilistik dem Le Cèdre zwar ähnlich, aber mit dem letzten kleinen, entscheidenden Kick mehr. Mehr an allem, an Mineralität, Komplexität, Konzentration, Dichte, Eleganz und explosivem Extrakt. Ein Traum aus Seide und Finesse mit einer bisher im französischen Süden, außer bei Gaubys „Muntada”, nicht gekannten Tanninstruktur feinster Ausprägung. Dieser Wein läutet in der so dynamischen Region Cahors eine neue Ära ein! Worin liegen die Ursachen für die nochmalige Steigerung der Qualität im Vergleich zum schon so großartigen „Le Cèdre”? Nun, zum einen in den noch geringeren, verrückt kleinen Erträgen, (unter 20 hl/ha bester Malbectrauben liefern den Stoff, aus dem die Träume sind), in der extremen Selektion der ältesten Rebstöcke (40-49 Jahre) der Domaine, im Einsatz der besten und teuersten Fässer der französischen Spitzentonneliers und in einer von Pascal entwickelten besonders schonenden Art der Vinifizierung: Schon die Vergärung findet in offenen, 500 l fassenden neuen Eichenholzfudern statt, was zu einer maximalen Extraktion der Frucht beiträgt und – so bizarr der Gedankengang im ersten Moment auch sein mag – die Vergärung im neuen Holz führt dazu, dass im fertigen Wein der Einfluss des Holzes wesentlich geringer ist als sonst. Die komplizierten chemischen Prozesse, die hierbei eine Rolle spielen, führen zusammen mit dem Einfluss des Sauerstoffs im offenen Bottich zu fabelhaft seidenen, sagenhaft weichen Tanninen und gleichzeitig besitzt der majestätische Wein eine enorme Konzentration, Dichte, Tiefe und eine unendliche Länge.

Und genau dieses Gleichgewicht zwischen Kraft und Konzentration auf der einen Seite und Finesse, Eleganz und seidener Tanninstruktur auf der anderen Seite zu erreichen, das ist höchste winzerliche Handwerkskunst, die Pascal wie kaum ein Zweiter beherrscht. Kultweinstatus (nur ca. 2.600 Flaschen werden abgefüllt), ein aristokratischer Wein, der einen neuen Mythos begründen wird! Einer der spektakulärsten Weine, die jemals im Cahors produziert wurden.


In Subskription


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