Saarlouis, 21. Juni 2006

Château du Cèdre - Cahors

2005: Weltklassequalitäten aus dem größten Jahrgang aller Zeiten im Cahors. Pascal Verhaeghes originäre Weinunikate - DIE ultimative Provokation selbst der größten Bordelaiser Gewächse!

„Das Potential unserer Region ist gewaltig und gleichwertig mit dem des benachbarten Bordelais!” Diese auf den ersten Blick manchem Weinfreund gewagte These Pascal Verhaeghes findet ihre Bestätigung nicht nur in historischen Texten der Vergangenheit, in denen gar von einer Überlegenheit des „black wine” aus dem Cahors über die Konkurrenz aus dem Bordelais die Rede ist, davon überzeugt jeder Schluck der großartigen Weine von Château du Cèdre.



Château du Cèdre
Pascals zufriedener Blick deutet es an: Das wird ein ganz großer Jahrgang


Unser Freund Pascal, ein ungemein sympathischer, visionärer und innovativer Weinmacher belgischer Herkunft, von so manchem Winzerkollegen hinter vorgehaltener Hand respektvoll als Primus inter pares seiner Zunft in Frankreich apostrophiert, ist zweifellos der Initiator und die Seele der Renaissance der großen Weine des Cahors, die lange genug von einer Reputation lebten, die mit den tatsächlichen „Qualitäten” in der Flasche nicht mehr übereinstimmte. Doch seit fast 15 Jahren hat Pascal einen Kreis von Gleichgesinnten um sich geschart, man diskutiert gemeinsam neue Ideen und Pascal hat einen Cahorswein geschaffen, der nichts, aber auch gar nichts mit den bäuerlichen, harten Cahors zu tun hat, die vielfach noch heute den Markt überschwemmen. Pascal produziert auf kargen Kalksteinlagen, die für die Finesse und Mineralität in den Weinen verantwortlich sind, sowie extrem steinigen Lehmböden (auf diesen findet man die ‚galets rouges’, die berühmten roten Steine aus Châteauneuf, welche die Hitze des Tages speichern und für Fülle und Opulenz in den Weinen sorgen) zwar ebenfalls sehr kraftvolle, konzentrierte, dunkelrubinrote bis pechschwarze, extrem farbintensive Gewächse, die dem Image des „black wine” gerecht werden; doch seine Weine besitzen mittlerweile auch eine ungemein vielschichtige und feine Frucht, eine extrem rare Komplexität und eine faszinierende Eleganz, die man nur bei wenigen großen Weinen auf der Welt überhaupt findet.



Château du Cèdre
Pascal verkostet die Qualität seiner Trauben


Pascal Verhaeghes „neue” Qualitäten besitzen zweifellos singulären Charakter, betören mit einer unvergleichlichen Finesse und demonstrieren mit ihrem authentischen Terroir- und Rebsortencharakter die Referenzqualität einer traditionsreichen Region. Die Ursachen für diesen Stilwandel und die damit nochmals verbundene Steigerung der Qualität liegen in den ständig älter werdenden Rebstöcken, der Jahr für Jahr verbesserten Weinbergsarbeit und der nach über einem Jahrzehnt abgeschlossenen Umstellung der Böden von einer intensiven Bewirtschaftung auf biologischen Anbau und dem damit verbundenen Verzicht auf jegliche chemische Substanzen, einer noch feinfühligeren Extraktion und sensiblem Holzeinsatz.



Château du Cèdre
Impressionen vom Weinberg


So verfügen die unfiltriert abgefüllten Weine noch immer über enorm viel Dichte und Rückgrat, Kraft und Komplexität und den originären Charakter der Region. Sie besitzen aber mehr denn je eine phantastische Eleganz, eine typische, erfrischende Säure, eine wunderbare Harmonie zwischen Frucht und Holz und ein charakteristisches Bukett von wild wachsenden schwarzen Beeren, Veilchen, Lakritze und deutlichen Gewürzanklängen. Dabei sind die vibrierend rassigen Weine von du Cèdre trotz aller Dichte und Konzentration keine Kraftprotze und parkerisierte Fruchtbomben, sondern reinste „Haute Couture”: eigenständige, handwerklich produzierte Persönlichkeiten aus Samt und Seide. Sie setzen schlichtweg neue Maßstäbe, und dies nicht nur für ihre traditionsreiche Region (Wenn Sie sich, werte Kunden, mehr für die rumreiche Vergangenheit dieser großen Appellation interessieren, die gerade dabei ist, sich von den verheerenden Katastrophen der Vergangenheit zu erholen und den alten Glanz neu zu entfachen, dann lesen Sie bitte hier weiter), und sind unter Preis-Leistungsgesichtspunkten mehr als eine unerhörte Provokation für die gerühmtesten Bordelaiser Gewächse.

Und so erscheint es nur noch auf den ersten Blick überraschend, bei genauerem Hinsehen jedoch folgerichtig, dass sich mittlerweile etliche renommierte Châteaubesitzer aus Bordeaux nach Cahors auf den Weg machen - um bei Pascal zu lernen. Zu lernen, wie er aus der nicht leicht zu handhabenden, aber großartigen, uralten Rebsorte Malbec diese faszinierenden Spitzenweine vinifiziert.



Château du Cèdre
Alte Malbecrebe kurz vor der Ernte


Wenn Sie, liebe Kunden, einmal die Möglichkeit haben, die Domaine du Cèdre im schönen Tal des wildromantischen Lot zu besuchen, dann sollten Sie unbedingt Pascal zu überreden versuchen, dass er Sie die einzelnen Cuvées aus den unterschiedlichen Barriques der besten Tonneliers Frankreichs probieren lässt: Einen besseren Anschauungsunterricht, wie sich unterschiedliche Barriquesorten auf den Wein auswirken, werden Sie nirgendwo erhalten und Sie bekommen gleichzeitig eine Vorstellung, wie ein im positiven Wortsinn Qualitätsbesessener seine Weine in aufwendiger Arbeit komponiert, mit einer Stilistik, die Maßstäbe setzt für die großen Weine der Welt. Denn Pascal kreiert eigenständige und komplexe Weine mit derart kräftigen, jedoch seidigen Tanninen, dass sie zugleich an große Bordeaux, als auch an beste Gewächse der nördlichen Rhône erinnern, Weine, die allerdings ein Vielfaches dieser tiefdunklen Cahors-Weine mit ihren betörenden Beerenaromen kosten.



Château du Cèdre
Pascals Barriquekeller


Nehmen Sie uns beim Wort und probieren Sie diese herausragenden Weine: Der Jahrhundertjahrgang 2005 bot, wie auch im nicht weit entfernten Bordeaux, die erdenklich besten klimatischen Voraussetzungen. In einem optimalen Sommer, es war warm, aber nicht zu heiß gab es am 28. Juli ein höchst willkommenes Gewitter mit genau der richtigen Dosierung an Regen: Kein Tropfen zuviel, aber auch kein Tropfen zu wenig!, die Wasserspeicher füllten sich genau richtig auf. Die Monate August und September waren eine einzige Sonnenorgie mit heftigen Nordwinden, die eine traumhafte Kühle in der Nacht spendeten und für eine legendäre, komplexe Aromenbildung in den optimal gereiften Trauben führten. Auch von Anfang September bis Mitte Oktober, bis zum Ende der Ernte also, fiel kein einziger Tropfen Regen, so dass alle Trauben in kerngesundem Zustand eingebracht werden konnten. Zustände wie im Märchen!

Die Weine, die unser Freund Pascal daraus erzeugt hat, sind mit dem Begriff spektakulär nur unzureichend beschrieben, Weine mit einer Finesse, Rasse, Eleganz und insbesondere einer Komplexität wie nie zuvor. Ich verspreche Ihnen persönlich: Pascal ist eher ein zurückhaltender Mensch, große Worte sind seine Art nicht. Doch kommt das Thema auf den Jahrgang 2005, dann funkeln seine Augen, bei der Verkostung der vielen Barriquefässer auf der Domaine sprudelt es vor Begeisterung nur so aus ihm raus: „Ja, Tino, die letzten Jahrgänge waren allesamt super, insbesondere 2004. Aber so etwas wie in 2005 habe ich noch nie in den Fässern gehabt. Wenn ich mir als Winzer einen Klimaverlauf wünschen dürfte, dann wäre er genau wie in 2005, dem größten Jahrgang aller Zeiten in der Historie des Cahors. Und wir schmecken natürlich auch jedes Jahr das steigende Alter unserer Reben, die mittlerweile ein optimales Entwicklungsstadium erreicht haben.” Ich selbst kann Pascal nur uneingeschränkt zustimmen: Auf du Cèdre wurden in 2005 schlichtweg die besten Weine in der glanzvollen Historie dieser großartigen Domaine vinifiziert, die in ihrer jeweiligen Preisklasse mit einer bis dato unvorstellbar feinen, cremigen Tanninstruktur versehen sind und damit bereits früh zu genießen und doch sehr lange haltbar sein werden! Dabei sind die Nuancen zu den ebenfalls phantastischen 2002/4ern, auch in der Stilistik, sehr gering. Im Abstand von drei Monaten habe ich jetzt zwei Fassproben aller Weine probiert und kann mich nur dem Urteil von Pascal Verhaeghe anschließen: „Die Weine haben bei aller Dichte und Konzentration noch einen Tick mehr an Harmonie und Balanciertheit, an unglaublicher Finesse und burgundischer Eleganz!”

Und das Tollste. Unser Freund Pascal Verhaeghe hat in 2005 nicht nur die Preise nicht erhöht (welch himmelweiter Unterschied zum Bordelais), wir konnten ihn als sein wichtigster Importeur für den deutschen Markt sogar überreden, sein Subskriptionsangebot im Vergleich zu früheren Jahren und zum späteren Verkaufspreis zu senken. Ein ungeheurer Glücksfall für alle Weinliebhaber auf der Welt! Denn wo gibt es noch ähnlich phantastische Weine zu solch moderaten Preisen? Die von uns heute angebotenen Rotweine von du Cèdre verdienen daher meine ganz besondere Empfehlung. Weltklasseweine zu schier unglaublich niedrigen Preisen. Der „Le Cèdre” spielt qualitativ in der Liga bester 2e Crus, die „Grande Cuvée” ist die ultimative Provokation der wesentlich teureren und höchst bewerteten Bordelaiser-Kultweine! Mein Wort drauf!




Château du Cèdre




Château du Cèdre
Nach der Ernte: Das hochwetige Lesegut wird verarbeitet


502205 „Le Cèdre”, rouge 2005 19,80 Euro

Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren eng und erfolgreich mit Pascal zusammen, der uns in dieser Zeit ein Freund geworden ist. So teilt er uns auch stets eine große Partie seiner Luxuscuvée „Le Cèdre” zu, die zu 100 % aus alten Malbectrauben mit niedrigem Ertrag vinifiziert und 20 Monate in neuen Barriques ausgebaut wird. Dieser Weinriese steht wie dickflüssige Tinte im Glas und zeigt eine undurchdringliche schwarze Farbe mit kardinalsroten Reflexen. Er besitzt eine schier unglaubliche aromatische Fruchtkonzentration, verfügt dabei aber über eine (selbst bei den wahrlich großartigen 02/04ern) nie zuvor erlebte Cremigkeit, Finesse und Weichheit in seiner Textur. Dieses scheinbare Paradoxon findet man nur bei den ganz großen Weinen der Welt: Grand Crus aus dem Burgund, die Top-Weine aus dem Bordelais, aber auch die großen Rieslinge der absoluten Spitzenklasse, wie die von Keller, Leitz oder van Volxem, faszinieren mit diesem grandiosen Spannungsbogen.

In der Nase ein ausdrucksstarkes, explosives Beerenbukett, kleine, schwarze Heidelbeeren, Veilchen, Bitterschokolade, leicht süßliche Würze, schwarze Oliven, so hier nie zuvor erlebte mineralische Anklänge sowie Feuersteinaromen, gepaart mit einer Minzfrische, die an einen Mouton-Rothschild erinnert. Am Gaumen ein selten dichter, konzentrierter, extraktreicher, fast öliger und dennoch ungemein frischer (erstklassige Säurestruktur!), eleganter, rassiger und finessenreicher Wein mit einer ultrafeinen Tanninstruktur für eine sehr lange Entwicklungs- und Lagerzeit. Gerade die sagenhafte Frische und die traumhafte Gerbstoffstruktur demonstrieren die singuläre Qualität der du Cèdreschen Weine, sind sie doch für einen Cahors ungemein seiden, weich und saftig.

Ein nobler Cahors, gewirkt wie ein edler Samtteppich, der den Gaumen mit seinen überaus wohlschmeckenden Aromen vollständig auskleidet und die Zunge mit einer Finesse in der Textur verwöhnt, wie es sonst nur die größten Burgunder vermögen. Welcher Wein aus dem Bordelais kann zu solch akzeptablem Preis eine ähnliche Klasse aufweisen? Wahrscheinlich keiner! Vielmehr ist dieser Wein die neue Referenz, an der sich die besten Weine aus Bordeaux messen lassen müssen. Das ist der Stoff, aus dem Legenden geboren werden! Denn bei dieser enormen Extraktion diese rassige Frucht und transparente Kühle in den hochfeinen Gerbstoffen herauszuarbeiten, das ist höchste handwerkliche Kunst. Welche Noblesse, welche Extraktsüße, welch explosive Fruchtfülle und welch enormes Finale! Das ist ein gigantischer Stoff, aus dem die Träume des ambitionierten Weinliebhabers bestehen, ein hoch konzentrierter Extrakt in Abendgarderobe aus Samt und Seide, geschaffen von einem begnadeten Winzer, der in der Region Cahors bereits zur Legende geworden ist.

Übrigens: LES PLUS GRANDS VINS DE FRANCE beurteilt: „Die Cuvée ,Le Cèdre’ ist sicherlich der größte aus der Malbectraube vinifizierte Wein Frankreichs.”

Potential bis (weit?) nach 2025.



In Subskription, späterer Preis voraussichtlich mindestens 26,00 Euro!



502405 „Grande Cuvée”, rouge 2005 48,00 Euro

Schlichtweg das Non plus Ultra! Ein Weinunikat mit einer legendären Aura, in der Stilistik dem Le Cèdre zwar ähnlich, aber mit dem letzten kleinen, entscheidenden Kick mehr. Mehr an allem, an Mineralität, Komplexität, Konzentration, Dichte, Eleganz und explosivem Extrakt. Ein Traum aus Seide und Finesse mit einer bisher im französischen Süden, außer bei Gaubys „Muntada”, nicht gekannten Tanninstruktur feinster Ausprägung. Dieser Wein läutet in der so dynamischen Region Cahors eine neue Ära ein!

Worin liegen die Ursachen für die nochmalige Steigerung der Qualität im Vergleich zum schon so großartigen „Le Cèdre”? Nun, zum einen in den noch geringeren, verrückt kleinen Erträgen, (unter 20 hl/ha bester Malbectrauben liefern den Stoff, aus dem die Träume sind), in der extremen Selektion der ältesten Rebstöcke (40-48 Jahre) der Domaine, im Einsatz der besten und teuersten Fässer der französischen Spitzentonneliers und in einer von Pascal entwickelten besonders schonenden Art der Vinifizierung: Schon die Vergärung findet in offenen, 500 l fassenden neuen Eichenholzfudern statt, was zu einer maximalen Extraktion der Frucht beiträgt und - so bizarr der Gedankengang im ersten Moment auch sein mag - die Vergärung im neuen Holz führt dazu, dass im fertigen Wein der Einfluss des Holzes wesentlich geringer ist als sonst. Die komplizierten chemischen Prozesse, die hierbei eine Rolle spielen, führen zusammen mit dem Einfluss des Sauerstoffs im offenen Bottich zu fabelhaft seidenen, sagenhaft weichen Tanninen und gleichzeitig besitzt der majestätische Wein eine enorme Konzentration, Dichte, Tiefe und eine unendliche Länge.

Und genau dieses Gleichgewicht zwischen Kraft und Konzentration auf der einen Seite und Finesse, Eleganz und seidener Tanninstruktur auf der anderen Seite zu erreichen, das ist höchste winzerliche Handwerkskunst, die Pascal wie kaum ein Zweiter beherrscht. Diese ultimative Herausforderung Bordelaiser Premier Grand Crus mit einem schier unglaublichen Extrakt hat ein Potential für eine über 30jährige Entwicklungs- und Lagerzeit. Kultweinstatus (nur ca. 2.600 Flaschen werden abgefüllt), ein aristokratischer Wein, der einen neuen Mythos begründen wird! 98-100 PdP-Punkte und wohl der spektakulärste Wein, der jemals im Cahors produziert wurde. Ein Jahrhundertwein, der auch von der renommiertesten französischen Weinzeitschrift, der REVUE DU VIN DE FRANCE, mit ihrer Höchstbewertung geadelt wird.

Eine solche Qualität, einen Rotweingiganten mit dieser emotionalen Ausstrahlung, der mir in seiner Aromatik und Stilistik erscheint wie eine hypothetische Vermählung zwischen den größten Weinen des Bordelais und feinsten Erzeugnissen aus dem Priorat hat man nur sehr, sehr selten im Glase. Ein heißer Kandidat für den Wein des Jahrgangs 2005 in ganz Frankreich!



In Subskription, späterer Preis voraussichtlich mindestens 55,00 Euro





Château du Cèdre
Winter auf Château du Cèdre


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Unsere Subskriptionsbedingungen finden Sie als Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen