Saarlouis, 24. Mai 2006


Gerhard Eichelmann feiert in der aktuellen MONDO-Ausgabe Nr.45 eine französische Winzerlegende: „Gérard Gauby macht die faszinierendsten Weine im Roussillon. Die Weine haben an Finesse und Komplexität gewonnen, ohne an Kraft und Konzentration zu verlieren. Sie sind herrlich mineralisch und nachhaltig und von sehr guter Haltbarkeit”. Und dann vergibt Eichelmann herausragende Bewertungen, die Sie bitte auch im Kontext dessen sehen, dass dieser Top-Journalist sehr viel zurückhaltender punktet als beispielsweise Parker!

354405 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2005 19,80 Euro

Uralte Grenache- und Carignanreben aus dem Ende des 19ten Jahrhunderts, dazu etwas Syrah und Mourvèdre (über 50 Jahre alt) ergeben einen der besten Rotweine des gesamten französischen Südens, der wegen seiner faszinierenden Frische und Kühle und beispielhaften Mineralität, seiner fulminanten Finesse und Eleganz und seines ganz eigenständigen Charakters wegen Referenzcharakter besitzt und in allen bisherigen Proben ungemein beeindruckte. Keine Spur von marmeladiger Überreife, von Rumtopfnoten oder einer Alkoholdominanz, allesamt unerwünschte Parameter, die Gaumen und Nase unschön attackieren. Stattdessen brilliert dieser autochthone, tiefdunkle Wein jahrgangsbedingt mit einer sagenhaften Fruchttiefe und einer noblen Aromatik wie noch nie zuvor:

Edle, burgundisch kühle, hochkomplexe, feinwürzige Beeren- und Kirscharomen, feinst unterlegt von Bitterschokolade- und Tabaknoten in Nase und Gaumen, dazu ein kohärenter innerer Spannungsbogen von der Zungenspitze bis in den phantastisch langen Nachhall sowie traumhaft feine, in dieser Form bisher im französischen Süden wohl nie zuvor erlebte seidige Gerbstoffe: Dieser phantastische Tropfen ist daher ein phänomenal großer Spitzenwein von einer unglaublichen, bis dato im Midi unerreichten burgundischen Finesse, der nicht nur im Roussillon, sondern selbst im internationalen Maßstab keinen (Preis-) Vergleich zu scheuen braucht! Meine persönliche Empfehlung des Jahres aus Frankreichs wildem Süden, sicherlich kein billiger Wein (wie könnte er dies angesichts seiner fabelhaften Qualitäten auch sein), aber fast jede Sünde und daher eine besondere Investition sicherlich wert. Solch einen grandiosen Stoff finden Sie weltweit in dieser Preisklasse kaum ein zweites Mal. Faszination und Versuchung pur!
Dieser Referenzwein für DEN neuen Stil des französischen Südens wird seinen Höhepunkt wohl zwischen Ende 2009 bis wenigstens 2018 erreichen.


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354505 Gauby, „La Muntada”, rouge 2005 56,00 Euro

Gerhard Eichelmann (MONDO): „Verspricht der bisher größte Muntada zu werden” und damit gar noch besser als der mit 95 Punkten bewertete phantastische 2003er!

Meine eigene Verkostungsnotiz: Eine andere Preisliga als der Vieilles Vignes, aber: Junge Syrahtrauben von einer traumhaften, im heißen Süden - ähnlich wie viele Parzellen der Domaine Trévallon - idealerweise nach Nordwesten! ausgerichteten großartigen Einzellage und uralte Grenache- und Mourvèdrereben ergeben den für viele Kenner wohl besten Wein des französischen Südens in 2005! Dieses sensationelle Weinunikat voller Ursprünglichkeit und geschliffener, burgundischer Finesse ist wohl das Größte, was Gérard Gauby in seiner bisherigen Winzerlaufbahn vinifiziert hat, noch einmal einen Tick besser als die phantastischen Jahrgangsvorgänger, wobei ja schon der 2001er in der Bibel der französischen Weinkritik, dem „Clasement 2005”, mit der ganz selten vergebenen Idealnote von 10/10 Punkten bewertet wurde, während der WEINWISSER 19/20 Punkten zückte!

Eine fabelhafte Konzentration, Dichte, Tiefe und beispielloser Extrakt (aber beileibe kein Konzentrationsmonster), dies alles eigentlich wie gewohnt, gepaart jedoch mit einer bisher einzigartigen Finesse, Frische und Mineralität formen einen sagenhaften Wein der absoluten Weltspitze mit dem Potential für eine Legende, der mediterrane Reife und phantastische Aromenvielfalt mit unvergleichlicher Eleganz und Feinheit vereint. Dieser subtile, hochkomplexe, beerenwürzige Wein (mit Anklängen an Schlehe, Wachholderbeere, eingelegte schwarze Walnüsse, Schwarzbrot, Teer und Leder) setzt neue Maßstäbe für den gesamten europäischen Süden, betört, fasziniert, fordert die Sinne, macht sprachlos gar. Seine noble Frucht, seine exorbitante Fruchtsüße, seine Gerbstoffqualität, die von größten burgundischen Gewächsen nicht übertroffen werden kann, seine subtile, sich am Gaumen langsam aufbauende Aromenintensität, seine innere Balance, all dies macht dieses einzigartige Gewächs zum bisher unerreichten Vorbild aller Weine des gesamten Midi! Riesiges Potential mit dem Zeug zur Legende!
Trinkbar wohl ab Ende 2007 (wobei er zurzeit nach etwa anderthalb tägiger Öffnung einen überraschenden Einblick in seine grandiose Zukunft gewährt), Höhepunkt 2009 bis nach 2020!


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Außerdem können wir Ihnen noch folgende, direkt verfügbare Weine von Gérard Gauby anbieten:


354403 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2003 25,90 Euro

Gerhard Eichelmann (MONDO): „Faszinierend viel Frucht, herrlich mineralische Noten, 93 Punkte”.



354503 Gauby, „La Muntada”, rouge 2003 59,00 Euro

Gerhard Eichelmann (MONDO): „Faszinierend viel Frucht, herrlich viel Stoff und Konzentration, feine Mineralität, ganz gewaltiger Nachhall, 95 Punkte”.



Aber auch Vinum / Alles über Wein feiert die Domaine Gauby: „Eine Revolution im Roussillon”
Die Renaissance von Finesse, Frische, Eleganz und Mineralität!

„Lange stand das Roussillon im Schatten des benachbarten Languedoc. Plötzlich hat jedoch in seinem Norden, dem historischen Gebiet des Fenouillèdes, eine verblüffende Dynamik eingesetzt. Denn in den Hügeln des oberen Aglytals verfügen die Winzer über hervorragende Terrroirs mit Kalk-, Schiefer- oder Granitböden und über einen bedeutenden Bestand an alten Reben; ideale Voraussetzungen, um große Weine von herausragender Qualität zu erzeugen. Entsteht hier das Priorat Frankreichs ?”, so die euphorisch-rhetorische Frage von André Dominé, einem der versiertesten Weinkenner der Welt, in seinem großartig recherchierten Bericht in „Alles über Wein” .

Und Sie, liebe Leser, wissen es aus vielen Pinwänden oder nach der Lektüre unser detaillierten Story im Winzerportrait schon lange: Seit Jahren zählt Gérard Gauby, neben Jérôme Malet die Ikone des Roussillon und eine charismatische Persönlichkeit, zu den besten Winzern des gesamten französischen Südens. So vergibt die Bibel der französischen Weinliebhaber, das „Classement des meilleures vins de France 2005” von Bettane & Desseauve, der Domaine Gauby als einer von insgesamt sechs der gesamten riesigen Languedoc-Roussillon 2 Sterne, was bedeutet: „Produzent sehr großer Weine in den besten Lagen Frankreichs”. Dabei hat Gauby in den bewegten Jahren seiner Winzertätigkeit einen enormen Lernprozess durchschritten. Bis zum Jahrgang 1998 waren seine Weine ungeheuer konzentriert, dicht, ja gewaltig, es fehlte ihnen aber für meinen Geschmack etwas an Finesse und Eleganz. Doch mit Gaubys großartigen Jahrgängen 99/2000 setzte ein Stilwandel und damit verbunden ein qualitativer Sprung ein, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er anstatt auf höchstmögliche Konzentration und schiere Kraft - bei aller Dichte seiner Weine - auf Finesse, Eleganz, ultrafeine, geschliffene Tannine und niedrigen Alkoholgehalt (zwischen 12,5% und 13,5%) in bester Bordelaiser Tradition setzt. Sensationell schöne Trinkweine ersetzen Monsterweine für Journalistendegustationen!

Wie kam diese Entwicklung zustande? Nach der Hinwendung zum biologischen Anbau folgte in letzter Konsequenz 1999 der Beginn der biodynamischen Bewirtschaftung der Weinberge, zu deren bedeutendsten Verfechtern weltweit Gérard mittlerweile zählt und die mitentscheidend war für den dramatischen Qualitätssprung, der damals einsetzte. Immer stärker konzentriert er seither seine Anstrengungen auf die Böden seiner Parzellen. „Die Dinge geschehen nicht von einem auf den anderen Tag”, erläutert Gauby. „Es braucht ein Jahrzehnt, bis man die natürliche Abwehr erreicht, die wir jetzt in unseren Weinbergen haben. Bei den Weinen arbeite ich jetzt fast ohne Schwefel, sie erreichen eine fast schon nördliche Geradlinigkeit, aber mit einem enorm hohen Anteil an Extrakt und Konzentration, vor allem aber an Tiefe. Wir werden immer präziser, was den Augenblick des Pflückens angeht. Damit gelingt es uns, die phenolische Reife vor der alkoholischen zu erreichen. Und das ist bislang nur sehr wenigen Leuten in Europa oder in der Welt gelungen. Wir machen jetzt Weine, die zu den lebendigsten und frischesten Frankreichs zählen.”

In gleicher Weise bedeutsam war die Umstellung in der Kellerarbeit, denn Gauby reduzierte im gleichen Jahr als einer der ersten Winzer, damals noch völlig gegen den Zeitgeist, die Extraktion, um keine Konzentrationsmonster mehr zu erzeugen, sondern - bei aller Dichte und Tiefe - großartige TRINKWEINE, die Lust machen, mehr als nur zwei oder drei Gläser zu genießen. Eine visionäre Entscheidung! Gaubys Kellertätigkeit ist heute gekennzeichnet durch einen wesentlich sensibleren Ausbaustil als in der Vergangenheit (deutlich reduziertes Untertauchen der Maische oder Umpumpen des Mostes), was zu wesentlich geschliffeneren, feineren, frischen und seidigen Tanninen führt. Zudem vergärt er mittlerweile in großen hölzernen Gärbottichen und Betontanks (je nach Zustand der Trauben entscheidet Gérard intuitiv, ob die Behälter dabei offen oder geschlossen sind), in denen durch die ausschließliche Verwendung weineigener Hefen die Gärung viel langsamer als früher verläuft und so eine Extraktion der feinsten Inhaltsstoffe der Trauben ermöglicht wird. Zudem hat sich Gauby für einen langen Hefekontakt und eine starke Zurücknahme des Holzes entschieden (Umstellung vom Barrique auf neue größere Eichenholzfuder, zunehmend auch der Einsatz gebrauchter Barriques statt neuer: „Die Mischung muss optimal sein.”), was den Weinen nochmals mehr Finesse, Eleganz und Geschliffenheit vermittelt und zu der im Weinberg angelegten Dominanz des Terroirs über den Rebsortencharakter beiträgt.

„Ich will eigentlich nichts anderes als das, was ich im Weinberg angelegt habe, im Keller bewahren”, so die Maxime von Gérard Gauby, die in den wunderschönen Weinen des Jahrhundertjahrgangs 2005 mit ähnlich traumhaften klimatischen Bedingungen wie im Bordelais einen vorläufigen Höhepunkt, aber sicherlich noch keinen Abschluss findet. „Ein wundervoller Jahrgang, geprägt von einer großen Länge, einer sagenhaften Finesse, einer einzigartigen Frische und seidenen Tanninen” (Gauby): Sagenhafte Weine mit Referenzcharakter für den gesamten französischen Süden!

Oder um es noch einmal mit André Dominés Worten zu sagen: „Gaubys Weine verblüffen mit ihrer spektakulären Frische, Finesse und Mineralität. Sie erfinden den Süden neu, verbinden dessen Frucht und Rundheit mit einer Eleganz, die an große Bourgognes denken lässt, und wie diese brauchen sie viel Zeit (oder Luft), um sich zu offenbaren!

Ihnen, liebe Kunden, kann ich diese Meisterwerke aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 (leider mengenmäßig nur eine geringe Ernte) zu den günstigen Subskriptionspreisen ebenso wie die heute schon verfügbaren phantastischen 2003er nur eindringlich ans Herz legen: Es sind singuläre Weinunikate voller Charakter und Authentizität mit einem legendären Reife- und Entwicklungspotential, die, kämten sie denn aus den bekannten Renommierregionen der Welt, ein Vielfaches kosten würden!


SUBSKRIPTIONSBEDINGUNGEN

Unsere Subskriptionsbedingungen finden Sie als Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen