Keller, Riesling G-Max 2014

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Keller, Riesling G-Max 2014
Über diesen Wein ist (fast) alles geschrieben worden:

„Der G-Max ist ein Wein, der über den Wolken schwebt. Der Winzer selbst bleibt lieber auf dem Boden.“ FINE, September 2014

100/100 Punkten für den G-MAX 2013
(Zum zweiten Mal erhält der G-Max als bester deutscher Riesling die Höchstpunktzahl) John Gilman, View from the Cellar, New York

Der 2012er G-Max gewinnt in der Königsdisziplin des Gault Millau und wird bester trockener Riesling des Jahrgangs: „Der Montrachet unter den Rieslingen.“

FALSTAFF „Liste der 100 besten Weine der Welt”: Nummer eins der trockenen Rieslinge - G-Max!

„Die Höchstpunktzahl habe ich bislang nie vergeben – damit ist nun Schluss! Besser geht es nicht – also 20/20 Punkte.“ Rudolf Knoll, VINUM 2010

Sam Hofschuster: „100 Punkte für den grandiosen 2004er”.

Gerhard Eichelmann: „100 Punkte für den genialen 2004er”

Genug der Elogen. Stattdessen eine simple Frage. Wer oder was ist denn nun eigentlich der G-Max?

Zunächst eine Antwort in Worten: Alte Reben einer erlesenen, geheim gehaltenen (damit kein „Pilgerpfad” von Weintouristen mit all ihren Folgen entstehen kann) kleinen Parzelle einer der großen Lagen der Kellers liefern beständig in jedem Jahrgang aufs Neue einen Stoff, der unter Weinliebhabern weltweit eine neue Legende begründet hat und der aufgrund seiner singulären Qualität zur gesuchten Rarität mit mythischem Ruf, edelsten Burgundern gleich, avancierte. Welch unübertreffliche Interpretation höchster deutscher Rieslingkultur, die in Weltklassebewertungen, der Idealnote von 100 Punkten, für den auf allen internationalen Märkten wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen gesuchten G-Max (auf Versteigerungen im Internet werden ca. 500 Euro die Flasche bezahlt!), mündet. Und der G-Max 2014 ist schlicht ein Sinnenzauber vom sensiblen Winzermagier mit den begnadeten Händen: Eine rare Pretiose, die zur Legende mutieren wird. Nichts, aber auch gar nichts ist hier laut oder aufdringlich – wie hinter einer geheimnisvollen Tür verbirgt sich jedoch Einmaliges und Unvergessliches!

Diese These unterstreicht ein wunderschönes Kompliment: „Viele Weine, selbst gute, lassen dich Lärm schmecken. Aber nur die allerbesten geben dir Stille zu kosten. Ich habe an diesem Nachmittag Stille verkostet.“ So Michael Quentel in ‚Der WeinWisser’‚ nach einer 10 Jahres-Vertikale G-Max.

G-Max 2014: Ein magischer Riesling und einer jener großen Weine, der den Verkoster sprachlos und den Genießer gerührt hinterlässt, wie bei einer großen Liebe. Man hat Tränen in den Augen. Das muss sie sein, DIE SEELE DER RIESLINGTRAUBE!

Und jetzt kommt mein Versuch, mich musikalisch diesem Rieslingmonument zu nähern und somit die Frage nach seinem Wesenskern zu beantworten:
Das IST G-Max pur. Die von mir bereits mehrfach angesprochene helle Seite des Mondes!

Und wie der G-Max für viele Liebhaber die qualitative Spitze des Rieslings bildet, so stellt zweifellos Tschaikowsky`s Nr. 1 bmoll op 23 die unangefochtene Nummer 1 der Gattung des Klavierkonzertes dar. Es kann getrost als „Opus summum” des Meisters bezeichnet werden, dessen Strahlkraft bis zum heutigen Tage keinen Deut eingebüßt hat. Hier kommt der Komponist ohne Umschweife zum Punkt: Strahlende Hörner, unterbrochen von wuchtigem Orchestral-Akzent katapultieren bereits in den Anfangstakten die Zuhörerschaft in Sphären triumphaler Pathetik.
Ohne Umschweife dann auch der erste Einsatz des Pianisten: Kein zögerndes Herantasten an ein sich entspinnendes Thema, nein, die gesamte Klaviatur wird in den ersten Solotakten brillant in Gänze ausgeschöpft, ein Unikat in der Konzertliteratur. Beobachten Sie dabei Lang Lang, meinen Lieblingsinterpreten dieses Oeuvres, wie er dieses Stück mit jeder Faser seines Körpers und Geistes lebt, gar kämpft. Hier findet in der Tat eine Auseinandersetzung zwischen Solist und Orchester statt, ein Kampf um Dominanz und Erhebung über die Harmonie hinaus. Sehen Sie, wie Lang Lang immer wieder agogisch, fast physisch ausbrechen will aus dem orchestralen Gefüge, wie er sich aus den Ketten eines Klangkollektives befreien möchte um sich aufzuschwingen in die Mystifikation eines Solisten, in der er nur noch in größter Einsamkeit der Klangschöpfung entgegen eilt!

So, wie auch der G-Max sich nicht einzwängen lassen will in eine enge Korsettstange: Der G-Max ist einzigartig. Ein vollkommener Wein. Ein Souverän!
Land: Deutschland
Region: Rheinhessen
Weingut: Weingut Keller - Rheinhessen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DRH010714
Alkohol: 13,0 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Keller
Bahnhofstraße 1
67592 Flörsheim-Dalsheim
Deutschland

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