Keller, Kirchspiel, Riesling Großes Gewächs 2014

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Das 2013er Kirchspiel GG gewinnt die Große-Gewächs-Verkostung in Norwegen!

Keller, Kirchspiel, Riesling Großes Gewächs 2014
„Ich möchte immer wieder an diesem Glas riechen, der Duft ist von unbeschreiblicher Schönheit – das ist Raffinesse pur, das ist knisternde Erotik.“ So Max Gerstl, sympathischer Schweizer und einer der renommiertesten Weinexperten der Welt, der für den verspieltesten und kräuterwürzigsten der Großen Gewächse Kellers bereits 20/20 Punkten gezückt hat!

„The German Chassagne-Montrachet brings tears to your eyes“, lobt Jancis Robinson begeistert und hat schon zweimal das Kirchspiel mit 19,5/20 Punkten ausgezeichnet und damit der höchsten Punktzahl, die sie jemals einem trockenen Riesling irgendwo auf der Welt gegeben hat.

Klaus Peter Keller: „Kirchspiel, wie wir es lieben!”

Welch betörende „Primaballerina“, scheinbar schwerelos über die Zunge schwebend. Welch lustvolle Assoziationen an pures Gebirgsquellwasser an einem heißen Sommertag erquickt die Seele, welch tänzerische Eleganz und dramatische Feinheit! Und welch „geiles” Feuersteinaroma!

Aus dem Urstromtal des Rheins heraus erheben sich sanft die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage ‚Kirchspiel‘ wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet und somit, bestens geschützt vor den kalten Westwinden, über ein optimales Mikroklima verfügt. Herausragende Parzellen mit einem phantastischen Potential demonstrieren Jahr für Jahr deutlicher die Früchte der Revolutionierung in der Weinbergsarbeit, die Klaus Peter seit dem Kauf dieses rheinhessischen Filetstücks vorgenommen hat. Mittlerweile ist die Regeneration dieser phantastischen Lage abgeschlossen, die Böden sind durch Humusbeigaben und jahrelanges mühevolles Umgraben aufgelockert und lebendig wie nie zuvor: Und es ist wie stets bei großen Weinen das erstklassige Terroir dieses rheinhessischen Filetstücks – nackter, energetischer Kalksteinfels im Untergrund mit rötlichen Eisenoxideinschüben –, das die Basis für die großartige rauchig-tabakige und unvergleichliche kräutrige Würze dieses edlen Rieslings legt, der mit seinem grandiosen tänzerischen Spiel und seiner betörenden Frische verzaubert und wie stets unwiderstehliche Trinkreflexe evoziert. In vier extrem selektiven Lesedurchgängen wurden in 2014 die Trauben für das Kirchspiel geerntet. Die Erträge waren zudem auch schon durch Verrieselungen während der Blüte klein, beide Parameter sind bei Klaus Peter fast schon Garantie für eine verzaubernde kräutrige, fein-minzige Nase, einen hocheleganten verspielten Körper und den feinstrukturierten Nachhall. „Allererste Sahne” schwärmt Julia bei unserer Probe begeistert und ich darf’s sogar zitieren!

Und welche Musik liebe ich als Begleitung zu diesem schwerelosen Tanz über die Zunge? Beispielsweise einen der bekanntesten Klassiker aus der Feder Wolfgang Amadeus Mozarts, die „Kleine Nachtmusik”! Und eine meiner Lieblingsinterpretationen stammt vom weltberühmten Gewandhaus-Quartett: Klar strukturiert, mit Spielwitz und Esprit, ohne Allüren (so wie „unser Weltstar” aus Flörsheim-Dalsheim im Inneren seines Herzens immer der kleine Bub geblieben ist, der nach der Schule den Ranzen in die Ecke donnert und mit seinen Eltern in die Weinberge aufbricht, die er braucht, wie die Luft zum Atmen), einfach die Musik Mozarts in den Vordergrund stellend. Die beiden Hauptthemen dieses weltbekannten Ohrwurmes, einerseits das fanfarenhafte männliche Eingangsmotiv, andererseits die anmutig kokette Zurückhaltung des Nebenmotivs ergänzen sich zu einem wunderbaren Ganzen, das sich tänzerisch und edel seinen Weg in den unsterblichen Musikkosmos bahnt. Ein Kirch-„Spiel” eben...
PS: Vielleicht kann auch noch eine Metapher, werte Kunden, die singuläre Stilistik des Kirchspiels verdeutlichen helfen: Als Anerkennung für höchste tänzerische Kunst führte man im russischen Zarenreich Ende des 19. Jahrhunderts den Begriff der Prima Ballerina Assoluta ein, eine Ehrenbezeichnung, die an die größte Tänzerin ihrer Zeit vergeben wurde. Niemand hätte mehr als Anna Pawlowa, die als sterbender Schwan unsterblichen Ruhm erwarb, diesen Titel verdient gehabt, denn sie tanzte nicht bloß: Sie schien vielmehr elfengleich über das Parkett zu schweben. Und genau diese unendliche Leichtigkeit entfaltet Kellers Kirchspiel im Laufe seiner Flaschenreifung, wenn er ätherisch duftend die Nase betört und mit seiner unvergleichlichen Verspieltheit über die Zunge tänzelt! Die Zeit steht still und die Schwerkraft scheint nicht mehr zu existieren. Und bei vielen Verkostungen ist dieser so spielerisch schwebende Riesling (Nomen est omen) der erste Wein, der geleert ist, gleich, welch andere große Namen der Probe zur Ehre gereichen! Was letztendlich mehr über die grandiose Qualität des Kirchspiels aussagt als jede Bewertung!
Land: Deutschland
Region: Rheinhessen
Weingut: Weingut Keller - Rheinhessen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DRH010214
Alkohol: 13,0 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Keller
Bahnhofstraße 1
67592 Flörsheim-Dalsheim
Deutschland

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