Keller, Dalsheimer Hubacker, Riesling Großes Gewächs, trocken 2009

Allergene: Sulfite |

Keller, Dalsheimer Hubacker, Riesling Großes Gewächs, trocken 2009
Le Grand Jury Europeen, eine Vereinigung berühmter Weinjournalisten aus aller Welt, urteilt nach einer großen Nachverkostung der besten deutschen, elsässischen und österreichischen Rieslinge 2005: Hubacker ist der größte Wein!

„Glücklich darf sich schätzen, wer ein paar Flaschen ‚Hubacker’ im Keller liegen hat!” (René Gabriel, renommierter Schweizer Weinkritiker, Hrsg. des WEINWISSER und Fachautor: ‚Bordeaux Total’)

VINUM: „Bester trockener Riesling 2005”

„HUBACKER – ein Wein mit dem Charme eines Frühlingsmorgens und der süchtig machenden Magie einer Vollmondnacht.” – N. Lewandowski in: Die größten Rieslinge der Welt.

Pinard de Picard: Feinsinniger, finessenreicher, präziser, mineralischer denn je: Der größte Hubacker aller Zeiten. 96-98 Punkte.

Das legendäre Große Gewächs ‚Hubacker’ genießt schon über viele Jahre hinweg als weltberühmtes Aushängeschild des Weinguts Keller unter Weinliebhabern einen mythischen Ruf. Die sanft geschwungene Hanglage im Rheinhessischen Hügelland in Flörsheim-Dalsheim, deren beste Parzellen sich im Monopolbesitz der Familie befinden, profitiert im Wind- und Regenschatten des Donnersberges von seinem einzigartigen Mikroklima. Hinzu kommt der skelettreiche, von der Farbe her ins zart Gelbliche tendierende Mergelboden mit seinem mächtigen Kalkfelsen im Untergrund, der den Weinen ihre feste mineralische Struktur und exotische Aromen verleiht und der im Laufe vieler Jahre naturnahen Anbaus und Winterbegrünung eine exzellente Humusauflage mit einer großen Wasserhaltekraft erhielt: ein unschätzbarer Vorteil in den immer wärmer und trockener werdenden Jahrgängen in Deutschland. Und welch monumentales Kunstwerk aus dem denkwürdigen Jahrgang 2009 spiegelt sich bei meinen Proben bei Rheinhessens Rebenmagier im Glase!

Betörend die extrem tiefgründige und komplexe Nase, Faszination pur im mineralisch-würzigen Duft nach Mandarinen, Minze und verführerischen exotischen Früchten (Mango!), DEM unverwechselbaren Signum seines großen Terroirs. In einem Jahrgang wie 2009 mit einer Vegetationsperiode, die sich auszeichnet durch den „Mangel” an richtig heißen Tagen, welche Rieslingtrauben bekanntermaßen gar nicht so sehr mögen, und eine späte Ausreifung in extrem kühlen Spätherbstnächten besitzen diese exotischen Aromen eine Feinheit wie nie zuvor und sind eingebettet in eine spektakuläre kalkgeprägte Mineralität. Geradezu sinnenverwirrend die enorm konzentrierte Frucht am Gaumen, eingebunden in eine perfekte Säurestruktur und eine herrlich weiche, ungemein dichte, cremig-wollüstige Textur, die aber in keinster Weise schwer oder opulent wirkt, da voll vibrierender Vitalität und Energie. Hinzu kommt eine extrem tiefe, vielschichtige und rassig-mineralische Würze: Ein herrlich balancierter, vibrierender, majestätischer Wein, der bei aller Dichte und sagenhafter Konzentration fast tänzerisch leicht über die Zunge gleitet und extrem lang anhält, dabei das hohe Lied singend von der Magie exotischer Düfte, insbesondere Mango, Litschi und etwas Kaffee. Gänsehautatmosphäre!

Das Große Gewächs ‚Hubacker’ wurde in den letzten Jahren mit Elogen überhäuft. Zu Recht! VINUM stellte den 04er wie den 05er an die Spitze aller Großen Gewächse, der Gault Millau bewertete ihn beide Male (hinter Kellers G-Max bzw. Kirchspiel) als zweitbesten Riesling, Gerhard Eichelmann vergab dem 2006er die zweithöchste Bewertung und René Gabriel zählt ihn zu den „Lieblingsweinen des WEINWISSER”. Jancis Robinson reiht diesen Riesling­Giganten ein in die „classic of the future (this is delicious and should age magnificently”). Mich persönlich verblüfft und erstaunt stets aufs Neue die ungeheure Wandlungsfähigkeit eines der größten Weißweine der Welt: „Opulenz und geschmeidige Eleganz” (so die Laudatio des Gault Millau) bilden hier keinen Gegensatz, sondern zwei betörende Seiten einer Medaille, die einander, je nach Entwicklungsstadium mehr oder weniger stark ausgeprägt, im Faszinosum dieses fabelhaften Rieslings ergänzen. Und der sensationell schöne 2009er demonstriert beispielhaft, wie sich die phantastischen rheinhessischen Terroirs unter dem einfühlsamen Dirigat von Klaus-Peter Keller Jahrgang für Jahrgang besser entfalten und immer mehr zu ihrem wahren Charakter finden. „L’homme fait la difference”, sagen die Franzosen über die unterschiedlichen Weinqualitäten, die insbesondere im Burgund in ein und derselben Lage drastisch schwanken können. Es ist die handwerkliche Arbeit des Winzers also, die im Weinberg entscheidet, ob und welche Qualität in der Flasche entsteht und keine noch so ausgefeilte Kellertechnik! Präsentierte sich der Hubacker in früheren Jahren als die erotische Grande Dame des Rieslings in verführerischer Abendgarderobe und tief ausgeschnittenem Dekolleté eher barock und lasziv, hat diese geschmeidige Schönheit seit dem großen 2004er Jahrgang eine Schlankheitskur hinter sich und ist dadurch noch sinnlicher geworden und einfach nur gewaltig schön. Wenn Sie, liebe Kunden, glücklicher Besitzer dieses Rieslingmonuments aus den Vorgängerjahren sein sollten, kann ich Ihnen nur empfehlen – trotz des noch großen Entwicklungspotentials – bereits jetzt die ersten Flaschen dieses majestätischen Weines zu öffnen: Sie werden überrascht sein, wie deutlich sich die Stilistik dieses Klassikers aus dem Hause Keller in den letzten Jahren verändert hat. Der Hubacker scheint wie alle Rieslinge von „Deutschlands Winzer des Jahrzehnts” einen dialektischen Prozess zu durchlaufen: Bei aller Dichte, Konzentration und Cremigkeit entwickelt sich dieser phantastische Weißwein zur Inkarnation von Mineralität, Eleganz und Finesse mit einer Präzision und einem Glanz, der alles überstrahlt, was jemals zuvor aus dieser legendären Parzelle produziert wurde. Im fesselnden, tabakig-mineralischen, ungemein rassigen Finale zeigt der 09er, hierin den (fast) gleich grandiosen Vorgängern aus 07 und 08 (ja, wegen seiner irren Mineralität selbst früheren Morstein-Jahrgängen) sehr ähnlich, eine Wahnsinnslänge und wirkt in seinem jetzigen jugendlichen Stadium noch wie die berühmte Eisenfaust im Samthandschuh, wie die Franzosen solch monumentale Weine zu nennen pflegen, doch in etwa einem halben Jahr wird dieser Traum von Wein bereits Trinkvergnügen pur bereiten.

Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Manchmal kaufe ich Weine ein, die ich nur ganz schwer weiter veräußern kann, da der Verkauf viel Herzblut kostet. So hoffe ich denn, dass dieses Große Gewächs Hubacker in gute Hände gelangen möge, nicht als Spekulationsobjekt missbraucht werde und stattdessen all diejenigen glücklich machen wird, die es jemals genießen dürfen.

Mit großer Freude zu trinken ab Spätherbst 2010 wird sich dieses Rieslingbaby wie eine menschliche Persönlichkeit über Jahre hinweg in seinem Charakter weiter entwickeln und seinen Höhepunkt voraussichtlich zwischen 2016 bis nach 2035 erreichen.
Land: Deutschland
Region: Rheinhessen
Weingut: Weingut Keller - Rheinhessen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DRH010809
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Keller
Bahnhofstraße 1
67592 Flörsheim-Dalsheim
Deutschland

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