Dönnhoff, Dellchen Riesling trocken Großes Gewächs (Magnum) 2017

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Der Beginn einer Herzensangelegenheit!

Von steilen Schieferterrassen in einer Felsmulde in Norheim, in der auch vulkanische Elemente (Porphyr!) eingeschlossen sind, stammt dieser phänomenale Riesling mit seinen wunderbar komplexen, subtilen Aromen, der von David Schildknecht im ‚wine advocate‘ gar schon mal mit der höchsten Bewertung aller trockenen deutschen Rieslinge geadelt wurde!

Das „Dellchen“ ist eine uralte, stille große Liebe von Helmut Dönnhoff, die nahtlos auf Cornelius übergegangen ist und der er mit der Vinifizierung als Großes Gewächs Weltruf verlieh. Bereits in den 60er Jahren, als Helmut Dönnhoff noch Lehrling war (Sie wissen ja, auch große Meister fallen nicht vom Himmel!), stand er Jahr für Jahr aufgeregt und voller Neugier vor den Fässern mit den Weinen aus Norheim, von dessen berühmter Vergangenheit im Mittelalter (die bedeutendsten Klöster Deutschlands hatten hier kostbare Besitzungen!) er damals noch gar nichts wusste. Und während die großen Winzerkoryphäen Flaschen aus allen Spitzenlagen der mittleren Nahe nebeneinander stellten und sich darüber ereiferten, ob die Schlossböckelheimer Kupfergrube besser sei als die Niederhäuser Hermannshöhle, prägte sich der Geschmack der Norheimer Weine, vor allem der aus dem bizarren Felsenland des Dellchen, unauslöschlich in das Gedächtnis des jungen Helmut ein. Es war der Beginn einer Herzensangelegenheit!

Denn als in den 70er Jahren die damalige Krise des deutschen Weinbaus auch die Nahe erfasste, gehörte das Norheimer Dellchen – trotz seines einzigartigen Terroirs mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen – aufgrund seiner schwer zu bearbeitenden Steillage zu den ersten Wingerten, die wegen zu hoher Bewirtschaftungskosten aufgegeben wurden. Bis zur Unkenntlichkeit mit Sträuchern überwuchert, einige Trockenmauern eingefallen: So kläglich bot sich Helmut Dönnhoff Ende der 80er Jahre das Herzstück des Dellchens dar, als er sich einen seiner Jugendträume erfüllen und dieses Filetstück erwerben konnte. Terrassen mussten entbuscht und wieder mit Riesling bepflanzt werden. Doch heute haben sich alle Mühen und Entbehrungen gelohnt: „Die Trauben, die an den mittlerweile älter gewordenen Reben wachsen, geben von Jahr zu Jahr mehr die Mysterien des Dellchens preis: Wie die Planeten eines Sonnensystems umkreisen mit zunehmender Flaschenreifung Aromen von würzig-kräutrig über expressive Apfelnoten, Pfirsich, Mango, Limette und Williams- Christbirne bis hin zu dem präzisen, steinigen, schiefrig-mineralischen Kern des Weins, in sicherer Distanz und doch in harmonischen Bahnen gehalten durch eine markante, allerdings niemals spitze Säure. Trotz seiner Sinnlichkeit und charmant-cremigen Textur (und damit höchstem Verführungspotential schon in der Jugend) sollte man das Dellchen schon ein wenig reifen lassen. Doch auch nach Jahren bleiben Rieslinge der Extraklasse wie die aus dem Dellchen ein mystisches Rätsel, aber ein wunderbares – und nicht weniger wunderbar als diese Weine ist die Rettung einer der traditionsreichsten und zugleich besten Weinlagen in Deutschland!“

Mit großer Freude zitierten wir Ihnen, liebe Kunden, aus einer faszinierenden VINUM-Reportage, in der die Geschichte „einer der ältesten Spitzenlagen Deutschlands“ und ihrer Wiederbelebung durch Helmut Dönnhoff ungemein spannend erzählt wird. Gänsehautatmosphäre! Wort drauf: David Schildknecht und John Gilman treffen das Potential dieser Lage mit spektakulären Beurteilungen auf den Punkt! Denn nie geht etwas Aufdringliches vom „Dellchen“ aus, vielmehr ist es verspielt und traumhaft tänzerisch sowie zupackend zugleich und besitzt eine tolle Mineralität. Welch unglaublich betörende Nase, weiblicher, sinnlicher, feinsinniger in seiner Stilistik als die Hermannshöhle. Helmut urteilt schmunzelnd: „Das Dellchen ‚muss‘ ja jedes Jahr ohne unser Zutun besser werden, denn die immer tiefer wurzelnden, von uns neu angepflanzten Reben werden älter und liefern immer bessere Trauben! Die Norheimer Lagen verkörpern in ihren Weinen immer mehr das weibliche Element (im Unterschied zum eher maskulineren Felsenberg) und jetzt ist das Dellchen so schön geworden, so voller Sexappeal, dass die Buben hinterherlaufen“, erzählt er augenzwinkernd verschmitzt. Und uns scheint, er ist selbst einer dieser verliebten jungen Männer. Dellchen 2017: Cornelius gärte in diesem Jahrgang alle Weine gerne so weit wie möglich durch. Das war wichtig, um die Klarheit des Terroirs hervorzuheben. Wir lieben diese lebendige, feminine Nase des Dellchens mit zitrischen Noten und feinen Kräutern. Und am Gaumen besitzt dieser Riesling eine feine Steinigkeit und kein Zuckerschwänzchen. Denn das ist 2017 wichtig gewesen, die reife Säure nicht mit Restzucker zu kaschieren. Das Terroir grüßt und wir freuen uns auf diesen magischen Riesling, der nun noch bis in den August hinein auf der Hefe liegen wird und immer feiner und nochmals komplexer gerät.

Übrigens: Letztes Jahr wertete James Suckling alle 4 Großen Gewächse Dönnhoffs unter die TOP 10 der besten trockenen Rieslinge Deutschlands. Welch ein Triumph des Winzermagiers Cornelius Dönnhoff!
Land: Deutschland
Region: Nahe
Weingut: Weingut Hermann Dönnhoff - Oberhausen, Nahe
   
Inhalt: Magnum 1,5 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DNA020917M
Alkohol: 13,0 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Hermann Dönnhoff
Bahnhofstraße 11
55585 Oberhausen
Deutschland

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