Pèira, „Las Flors de la Pèira”, rouge (Einzelflasche) 2011

14,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Pèira, „Las Flors de la Pèira”, rouge (Einzelflasche) 2011

Brandaktuell ist ein wunderbares neues Weinbuch erschienen: „Rotwein, eine Genussreise durch Europa”. Geschrieben hat es Paula Bosch, die Grande Dame des deutschen Weines, die über Jahrzehnte hinweg (nicht nur im Sterne-Restaurant „Tantris”) durch ihr außerordentlich großes Fachwissen wie auch durch ihre faszinierende Persönlichkeit die Weinszene in Deutschland maßgeblich mitgeprägt hat. Im Mittelpunkt ihres Buches „stehen Rotweine, die nicht nur gut schmecken, sondern das Gemüt beflügeln, das Herz bewegen und das Blut in unseren Adern besser fliessen lassen” (Paula Bosch).

Unser Meisterwerk aus dem nördlichen Languedoc, der Kultwein „Las Flors de la Pèira”, hat es ihr besonders angetan. Wir zitieren: „Ein nebliger, dunkler Nachmittag im November wurde schon mit dem ersten Roten, dem Basiswein „Les Obriers de la Pèira“, ins rechte Licht gerückt. Der Zweitwein des Hauses „Las Flors de la Pèira“ hat nicht nur schon beim ersten Schluck überzeugt, er hat die restliche Planung des Tages stark verändert. Die Flasche sorgte für ein abendfüllendes Programm – ich hatte Mühe, für weitere Proben in den Tagen darauf einen Rest in der Flasche zu lassen. Der Geschmack ist wie der Duft: umwerfend gut! Sanfter Fluss und Druck am Gaumen... „Das Meisterwerk ist eine sensationelle Überraschung, nicht nur auf das Weingut, sondern auf die ganze Region bezogen. Ich habe den Wein bei unterschiedlichen Temperaturen über fünf Tage verkostet, das Ergebnis blieb eine umwerfende Essenz des Weins, ein Wein für den Keller eines jeden Weinfreaks. Ein großes Terroir für große Weine!”

Die in ihrer Stilistik so eigenständige Mourvèdre-Rebe ist schon seit jeher eine große Schwäche von mir (man denke nur an die genialen Weltklasse-Rotweine von Beaucastel!) und ergibt zusammen mit den Trauben der sorgsam gepflegten Syrah-, Grenache- und Cinsaultstöcke einen traumhaft authentischen Wein des wilden französischen Südens. Obwohl David Schildknecht im wine advocate auch zu Recht darauf hinweist, dass diese noble Cuvée ihn, ähnlich wie bei mir der ‚Obriers’, auch an einen großen Bordeaux erinnert („Ich möchte auf die pomerolartigen Aspekte dieser Cuvée hinweisen, wie ein Lafleur”), haben wir es bei diesem Weltklassewein mit einem höchst eigenständigen Charakter zu tun. Warum?

„Die Antwort liegt im Boden”, urteilt die ‚Financial Times’. Und Andrew Jefford (DECANTER) fügt hinzu: „Das Hochplateau von Larzac (auch wegen des von dort stammenden salzigen Roqueforts weltberühmt) ist sehr kalkhaltig und auf seinen Hängen und Terrassen wachsen inmitten des provençalischen Parfums traumhafte Weine, wahre Entdeckungen. Es ist der Saft der kalkigen Steine!”

Genau so ist es. Es sind nicht die oft besungenen Mysterien des Weins, sondern ist das großartige Terroir, das dieses Weinunikat so unverwechselbar macht. Verstanden im umfassenden Sinn, wie es die Franzosen benutzen. Nicht nur der Boden also, sondern die Flora und Fauna der Umgebung, das Mikroklima und der prägende Einfluss des Menschen. Und Winzergenius Jérémie Depierre, der seine reichhaltigen Erfahrungen aus seinen Lehrtagen auf Château Margaux immer stilbildender in die tägliche Arbeit mit einbringt und der mitverantwortlich zeichnet für die Auswahl der besten Barriques der besten französischen Tonneliers, hinterlässt deutlich seine Spuren im fertigen Wein.

Somit haben wir hier einen eigenständigen, charaktervollen Rotwein des wilden französischen Südens, der eine Noblesse zeigt und ein aristokratisches Antlitz wie ein großer Bordeaux. Schildknecht, die ‚Financial Times’ und Andrew Jefford haben also alle drei Recht!

Daher besitzt dieser betörende, ungemein komplexe Tropfen ein faszinierendes Parfum von vollreifen roten und blauen Früchten (Walderdbeeren, süße rote Himbeeren, Cassis sowie rote Kirschen, dazu grüner Pfeffer, frische Lakritze, betörender Flieder und abgrundtiefe mineralische Anklänge) in einer dramatischen Intensität. Mit einem einzigen Schluck taucht man regelrecht ein in eine andere Welt und (er)lebt seinen ureigenen Traum vom Languedoc, denn trotz der Reichhaltigkeit an Fruchtnoten gelingt es diesem sowohl wollüstig lasziven wie gleichermaßen aristokratischen Gewächs auch die betörenden Düfte der Hügellandschaft einzufangen (viele aromatischen Pflanzen wie beispielsweise Fenchel und die Kräuter des Südens gedeihen hier prächtig), auf denen die Edelreben gewachsen sind und die mit floralen Anklängen an verführerisch duftenden Sommerflieder und Pfingstrosen zu begeistern wissen. Und welch Sinnenschmeichler dann am Gaumen: Was ist das nur ist ein traumhaft ausgewogener, faszinierender, lebhafter, dichter, harmonisch balancierter, seidiger (überhaupt nichts Marmeladiges oder Schweres in der Textur) und feinduftiger Wein – geprägt von der Einzigartigkeit seiner Herkunft. Dieser vibrierende Wein trifft idealtypisch meine Vorstellungen authentischer Gewächse des französischen Südens: Der kieshaltige Kalkstein am Fuß der Larzac-Hochebene, die wo Schafe für die Produktion von Roquefortkäse die thymianhaltigen Wiesen abgrasen, verleiht wohl dieses besondere Aroma, die Anklänge an Jod und salzige Mineralität im lange nachklingen Abgang, das die Weine einzig macht unter den Granden des Languedoc. Die Edelreben der Region bringen alles mit, wonach die Steine im Boden zu dürsten scheinen. Das ist Versuchung pur! Antrinkbar ab sofort, Höhepunkt 2016 bis nach 2025.

Jérémie Depierre hat in diesem Meisterwerk den Charakter und die Düfte des Südens mit dem höchsten Standard der Weinbereitung auf den nobelsten Bordelaiser Gütern vereint!

94 Parker-Punkte bereits in 2009. Der Rhônereport denkt 96 Punkte für den genialen 2010er an. Und 2011 ist ein genialer Jahrgang für unsere neue Kultdomaine, nochmals einen Tick besser als alle Vorgängerjahre!

Daher urteilt Tino Seiwert: Diese große Qualität findet man selbst in Südfrankreich zu diesem Preis wohl kein zweites Mal. Ähnliche Qualitäten kosten in Châteauneuf locker 50-60 Euro, in den Prestigeregionen des Bordelais und im Burgund leicht mal über 100 Euro. Unüberschmeckbar pocht dieses Weinmonument an die Pforte zur absoluten Weltklasse. Dramatisches Preis-Genuss-Verhältnis!

PS: Michel Bettane feiert in seinem brandaktuellen Frankreichführer 2014 die TERRASSES DU LARZAC als Appellation de l’année 2011!

Land: Frankreich
Region: Languedoc
Weingut: La Pèira en Damaisela - Languedoc
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Grenache, Syrah, Mourvèdre, Cinsaut
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: SwissRe1412
Alkohol: 14,5 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: La Pèira en Damaisela for Lindfield Partnership
109 Rotherhithe Street
SE16 4NF London
Frankreich

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