Diel, Noir de Diel, rot 2003

Allergene: Sulfite |

Diel, Noir de Diel, rot 2003
Christina Göbel (‚Speisemeisterei’ Stuttgart, 2 Sterne im Guide Michelin), vom Gault Millau zum „Sommelier des Jahres 2005” gekürt, stellt Ihnen hier eine Cuvée mit einer ungewöhnlichen Rebsortenzusammensetzung vor, die sie gleichermaßen begeisterte wie verblüffte:
„Anything but Dornfelder! Jeder Liebhaber, der sich ernsthaft mit dem Thema Wein auseinandersetzt, kennt sie nur allzu gut, die typischen Vorurteile gegenüber dem Dornfelder, einer Hochertragsrebsorte, die ursprünglich als „Deckrotwein” für blässliche deutsche Rotweine gezüchtet wurde, denen es an Farbintensität mangelt. Auch ich war bisher kein großer Verfechter der oft dropsig-fruchtsaftartigen Prägung vieler dieser Weine: Auch wenn es das eine oder andere gelungene Beispiel gibt, richtig begeistert hatte mich in der Vergangenheit noch kein einziger Dornfelder! Das änderte sich allerdings schlagartig, als ich bei der aktuellen Jahrgangspräsentation des Schlossgutes Diels die Cuvée ‚Noir de Diel’ blind im Glase verkostete.
In der Nase fasziniert eine ungewöhnliche Aromenvielfalt, die von Sauerkirsche über herrliche Holundernoten, Anklänge an Schlehe, saftige Brombeere bis hin zu einem bodenständig erdigem Touch reicht, mit zarten Anklängen von Cassisblättern, Würze und Unterholz. Um so überraschter war ich, als ich erfuhr, dass ich eine Cuvée mit 50% Dornfelder im Glase hatte (die andere Hälfte allerdings stammt aus den besten Pinot Noir-Partien für Diels berühmte Cuvée Caroline, einer der größten Rotweine Deutschlands), denn auch am Gaumen präsentiert sich dieser Wein alles andere als langweilig:
Er beeindruckt mit seiner Struktur, seiner präsenten, animierenden, aber weichen Säure, seiner geschliffenen Gerbstoffstruktur sowie einem wohldosierten Holzeinsatz, der dem Wein etwas Rauchiges verleiht sowie mit verführerischen, noblen Schokoladenaromen.
Welch eine verblüffende Cuvée, die im Frühjahr und Sommer wie prädestiniert scheint, um beim geselligen Grillfest für Begeisterung zu sorgen, die aber auch in der gehobenen Gastronomie zu aromaintensiven Fleischsorten, wie z.B. Lamm und gebratenen Fischzubereitungen, ihren Platz finden wird”.

P.S.: Wie kommt Armin Diel eigentlich dazu, aus Deutschlands verpönter Rotweinsorte eine solch begeisternde Cuvée zu vinifizieren? Ausgerechnet der wahrlich mit allen Wassern gewaschene Diel ließ sich vor vier Jahren von einem Cousin einen Spätburgunderwingert andrehen, „mit ein bisschen Dornfelder dazwischen”. Beim Notartermin wuchs diese vermeintlich kleine Menge wunderartig auf ein Drittel der Rebstöcke an! Doch Diel ließ sich dadurch nicht beirren, kaufte die Parzelle und unterzog den Dornfelder einer Rosskur, indem er ihn ertragsmäßig drastisch reduzierte.
Zusammen mit einer Partie Spätburgunder, der ursprünglich für die Spitzencuvée ‚Caroline’ vorgesehen war und die ungemein viel Eleganz, Finesse und Struktur besitzt, wurde ein trinkfreudiger Rotwein aus ganz großem Jahr vinifiziert, der unter Preis-Genussgesichtspunkten nahezu unschlagbar ist. Unbedingt Probieren!

Zu genießen ab sofort bis etwa 2009.
Land: Deutschland
Region: Nahe
Weingut: Schlossgut Diel - Burg Layen, Nahe
   
Inhalt: 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Pinot Noir, Dornfelder
   
Verschluss: nicht spezifiziert
Bestell-Nr.: DNA011103
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Schlossgut Diel KG
Burg Layen 16-17
55452 Rümmelsheim
Deutschland

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