Keller, „R-1789-R”, Beerenauslese 2014

8,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Keller, „R-1789-R”, Beerenauslese 2014
Es gibt Weine, die man verkostet und schnell wieder vergisst. Dann gibt es Weine, die man verkostet, genießt und danach noch öfter im Glas haben möchte. Und dann gibt es ganz wenige Weine, Sternstunden in einem Genießerleben, die tiefe, unvergessliche Emotionen auslösen. Es sind Pretiosen, die man richtig zu lieben beginnt. Ja, sie geradezu „lebt”, die man mit guten Freunden teilen und über die man dabei philosophieren möchte.

Und solch einen Wein habe ich gerade im Glas – Julia und Klaus Peter haben ein emotionales Meisterwerk in die Flasche gezaubert, das mich packt, das mich beschwingt und mich nicht mehr loslassen will. Und all das bei diesem fast unmöglichen Preis angesichts der genialen Qualität!

Was ist das für ein himmlisches Stöffchen, das mich immer wieder animiert, am herrlichen Parfum zu schnuppern und das in mir Erinnerungen weckt an einen legendären Rieslaner?

Unsere Stammkunden erinnern sich bestimmt noch an eine unvergessliche Weinprobe, die in der internationalen Presse für erhebliches Aufsehen gesorgt und quasi einen „Königssturz” bewirkt hat: Ein Rieslaner der Kellers versenkt in einer Blindprobe Frankreichs größten edelsüßen Stolz, den berühmten d’Yquem! Diese höchste deutsche Süßweinkultur zum Bruchteil eines Preises des Yquem, für den Sie häufig mehr als 500 Euro hinlegen müssen, zeigte sich von alles überstrahlender Brillanz. Und genau einen solche Weltklassecuvée mit einer Partie dieses legendären Rieslaners verspreche ich Ihnen heute, das wird ein Hochgenuss ohne jede Reue, der den Geldbeutel schont und Lust auf die nächste Flasche macht, gleich heute oder noch in vielen Jahrzehnten...

Und hier erzähle ich Ihnen noch die Geschichte, die hinter der „Majestätsbeleidigung” des Yquem steckt: Viele Jahre zuvor war es eine Flasche eines gemeinsam verkosteten, in Deutschland nur noch auf kleinen Flächen angebauten Rieslaners (einer launischen Diva, die wegen ihrer Kapriolen nur in den Händen begnadeter Winzer großartige Ergebnisse gebiert), die Klaus Peters viel zu früh verstorbene Mutter Hedwig und seinen Vater Klaus sich ineinander „vergucken” ließ. Und den Preis für einige Parzellen Monsheimer Silberberg mit sehr gepflegten Rieslaner-Reben sparte sich Klaus einige Jahre lang von den Fingern ab, um sie seiner Frau zu Weihnachten zu schenken. Und genau diese Weltklasseparzelle hat seither immer wieder weltweit für Furore gesorgt: So wie in der legendären Blindprobe, in der sie Frankreichs edelsüßen Stolz die Grenzen aufzeigte.

Heute ist es insbesondere Julia Keller, die von der großen Liebe zum Rieslaner erfasst ist. Während ihrer Lehrzeit beim legendären Altmeister der Scheurebe und des Rieslaners, der Pfälzer Ikone Hans-Günther Schwarz von Müller-Catoir, ergründete sie die Geheimnisse dieser edlen Sorten. Zusammen mit Klaus Peters inniger Beziehung zum Riesling ergab sich aus dem Anlass des 225-jährigen Bestehens des Traditionsgutes Keller die Idee, eine ganz spezielle Beerenauslese aus der oben angesprochenen Rieslanerpartie und perfekt dazu passenden Rieslingträubchen zu vinifizieren. In einer solch grandiosen Qualität, dass sie diesem Jubiläumsjahrgang zur Ehre gereichen sollte!

Und woher kommt nun zweimal der Buchstabe ‚R’ im Namen dieses „Ehrenweins”? Wir haben schon zu Beginn unseres Mailings das Jahr 1789 betrachtet. Es hat die große Welt durch die französische Revolution verändert. Und diese hatte wiederum Auswirkungen auf die kleine Welt der Menschen und ihr persönliches Schicksal. Denn Johann Leonhard Keller verlässt, getrieben von den Unruhen eben dieser französischen Revolution, die ganz Europa erschüttert, seine Schweizer Heimat. Der Gründungvater des Gutes wandert aus nach Rheinhessen, lässt sich in Dalsheim nieder und kauft den Hubacker. „Die Keimzelle des Aufschwungs in Rheinhessen” (FAZ) und eines Weingutes, dessen Namen heute auf aller Welt mit Ehrfurcht ausgesprochen und in einem Atemzug genannt wird mit den berühmtesten Domainen Frankreichs. Und die Revolution von 1789, welche die Kellers letztendlich nach Rheinhessen verschlagen hat und die Grundlage legt für eine Revolution der Weinszene zwei Jahrhunderte später, steht für das erste ‚R’.

Und das zweite ‚R’ versinnbildlicht die qualitative Revolution, dessen Feuer zunächst Hedwig und Klaus, dieses visionäre Paar, in den 70er und 80er entfacht und die dann Julia und Klaus Peter konsequent weitergeführt haben, indem sie immer weiter an der Qualitätsschraube drehten. Das ist die Revolution nach der Revolution, die heute, 225 Jahre später, derartig großartige Weinen entstehen lässt, dass Stephan Reinhardt, Parkers Verkoster für Deutschland, begeistert urteilt: „Klaus Peter and Julia Keller are the superstars in Germany!”

Leute: Genug geschrieben. Jetzt kann ich mich einfach nicht mehr beherrschen! Nur weiter am Glase schnuppern übersteigt meine Leidensfähigkeit! Diese Jubiläumscuvée, welche die Exotik und explosive Säure des Rieslaners mit feinster Frucht und Bodenprägung der Riesling-Traube verbindet, will jetzt in kleinen Schlucken, meditativ fasst, getrunken werden! Zum Wohl!

PS: Preislich betrachtet bleibt dieser Weltklassewein weit, weit, weit unter den Niveau anderer Beerenauslesen dieses qualitativen Ausnahme-Niveaus. Darauf von mir angesprochen, antworten Julia und Klaus Peter (eigentlich wie gewohnt bodenständig und ich es fast genau so erwartet hatte. Ich hätte mir die Frage sparen können): „Uns ist vor allem wichtig, dass diese Engelspippi in die richtigen Hände kommt. Gerade unsere treuen Kunden sollen ihre Freude damit haben – Heute schon und in vielen, vielen Jahren. Eine Beerenauslese, die ob ihrer Intensität, ihrer Rasse und ihrer Exotik in den Aromen Suchtpotential aufweist, soll all unsere Freunde erfreuen!”

Und ich kann nur nochmals sagen: Jeder Schluck dieses Unikats mit seiner klirrenden Mineralität macht Lust auf den nächsten. Ein Meisterwerk zum sensationellen Preis. Ein herrlicher Begleiter zu vielen Arten von süßen Desserts aber auch solo genossen zum Träumen schön. Ein großer Weinwert, von dem nicht nur Sie, werte Kunden, sondern auch ihre Kinder und Enkelkinder noch schwärmen werden. Diese betörende BA entwickelt sich, jetzt über mehrere Tage hinweg in der geöffneten Flasche, ganz hervorragend und besitzt ein ausgezeichnetes Reifepotential von Jahrzehnten.
Land: Deutschland
Region: Rheinhessen
Weingut: Weingut Keller - Rheinhessen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DRH016814
Alkohol: 8,0 % vol.
Restzucker: 212,0 (g/L)
Gesamtsäure: 12,2 (g/L)
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Keller
Bahnhofstraße 1
67592 Flörsheim-Dalsheim
Deutschland

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