Keller, Hubacker, Riesling Großes Gewächs 2014

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Keller, Hubacker, Riesling Großes Gewächs 2014
Die bekannten Weinjournalisten Merete Bo und Bendikt Kristiansen testen für die Tageszeitung DN die besten Rieslinge des Jahrgangs 2013 („Der Jahrgang trennt die Spreu vom Weizen.”). Der am höchsten bewertete Wein der Probe: Unser Hubacker Großes Gewächs!

„Hubacker Großes Gewächs 2013: Top Pick – irrsinnig mineralisch”, Süddeutsche Zeitung, September 2014

„Überragendes Großes Gewächs aus dem Hubacker”, High Johnson, Ikone des Weinjournalismus

„Höchste Bewertung aller Grossen Gewächse 2012: Hubacker GG 96/100 Punkte“, Falstaff 2014

„Besser war der Hubacker noch nie!“ Marcus Hofschuster, Wein-Plus

Le Grand Jury Europeen, eine Vereinigung berühmter Weinjournalisten aus aller Welt, urteilt nach einer großen Verkostung der besten deutschen, elsässischen und österreichischen Rieslinge: „Hubacker ist der größte Wein!”

„Glücklich darf sich schätzen, wer ein paar Flaschen ‚Hubacker‘ im Keller liegen hat!“ (René Gabriel, renommierter Schweizer Weinkritiker, Hrsg. des WEINWISSER und Fachautor: ‚Bordeaux Total‘)

„HUBACKER – ein Wein mit dem Charme eines Frühlingsmorgens und der süchtig machenden Magie einer Vollmondnacht.“ – N. Lewandowski in: Die größten Rieslinge der Welt.

Tino Seiwert: „Ein nobler, edler Riesling, gewonnen aus kleinbeerigen Träubchen, die dickschalig enorm extraktreich und aromatisch waren. In der Nase und im Mund die Inkarnation der Komplexität vom gelben Kalksteinfels und ein irrer langer mineralischer Nachhall. Dieser geniale Riesling rockt den gelben Kalkstein! Feiner denn je zuvor. Wesentlich präziser, fokussierter, vibrierender als noch vor 5 bis 8 Jahren, in denen er einen deutlich barockeren Stil sein Eigen nannte. Zusammen mit 2013 der größte Hubacker aller Zeiten. 98-100 Punkte.” Klaus Peter, halb schmunzelnd, halb im Ernst: „Der Hubi spürte diesen besonderen Jahrgang und hat sich mächtig ins Zeug gelegt!”

Das legendäre Große Gewächs ‚Hubacker‘ genießt schon über viele Jahre hinweg als weltberühmtes Aushängeschild des Weinguts Keller unter Weinliebhabern einen mythischen Ruf. Die sanft geschwungene Hanglage im Rheinhessischen Hügelland in Flörsheim-Dalsheim, deren beste Parzellen sich seit 1789 im Monopolbesitz der Familie befinden, profitiert im Wind- und Regenschatten des Donnersberges von seinem einzigartigen Mikroklima. Hinzu kommt der skelettreiche, von der Farbe her ins zart Gelbliche tendierende Mergelboden mit seinem mächtigen Kalkfelsen im Untergrund, der den Weinen ihre feste mineralische Struktur und feinsinnigen exotischen Aromen verleiht (die aber heute, im Gegensatz zu früher, nur hauchzart Nase und Gaumen liebkosen) und der im Laufe vieler Jahre naturnahen Anbaus und Winterbegrünung eine exzellente Humusauflage erhielt. Und welch monumentales Kunstwerk aus dem denkwürdigen Jahrgang 2014 spiegelt sich bei meinen Proben bei Rheinhessens Rebenmagier im Glase!

Betörend die extrem tiefgründige und komplexe Nase, Faszination pur im mineralisch-würzigen Duft nach Weinbergspfirsich, Feuerstein sowie betörenden Anklängen von exotischen Aromen (reife Mango!), eingebettet in eine spektakuläre kalkgeprägte Mineralität. Trotz der über viele Jahrgänge erfolgten Verschlankungskur des „Hubis” (Finesse in all seinen Weinen ist Klaus Peters Maxime) begeistert noch immer eine enorm dichte, mächtige, kraftvolle, lustvoll-opulente Textur, die aber in keinster Weise schwer daherkommt, da voll vibrierender Vitalität und Energie. Hinzu gesellt sich eine extrem tiefe, vielschichtige und salzig-mineralische Würze: Ein herrlich balancierter, majestätischer Wein mit präziser Rasse und enormer Frische, der bei aller Dichte und sagenhafter Konzentration fast tänzerisch leicht über die Zunge gleitet und extrem lang anhält, in majestätischen Wellen immer und immer wieder zurückkehrt, dabei immer stärker aufbrandend und das hohe Lied singend von der Magie seines genialen Kalksteinterroirs. Ein erotischer Wein mit Gänsehautatmosphäre! Schlichtweg ein einziges Fest für alle Sinne, für Herz und Verstand.

Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Manchmal kaufe ich Weine ein, die ich nur ganz schwer weiter veräußern kann, da der Verkauf viel Herzblut kostet. So hoffe ich denn, dass dieses Große Gewächs Hubacker in gute Hände gelangen möge, nicht als Spekulationsobjekt missbraucht werde und stattdessen all diejenigen glücklich machen wird, die es mit Wonne genießen wollen.

Und jetzt verrate ich Ihnen, bei welchem Musikstück der Hubacker meine Seele ganz besonders zu berühren vermag: „Smetana - Die Moldau”, interpretiert vom Berlin Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Maestro Herbert von Karajan. Welch tänzelndes Spiel der Instrumente, welch orchestrale Sinfonie, welch glockenklarer Klang, den Mineralien aus den Tiefen der geologischen Schichten des Hubackers gleich. Diese dramatisch angelegte Entwicklung eines Flusses, der in dieser beeindruckenden Musik, ausgehend von seinen beiden Quellen, hier dargestellt durch sich ineinander schlängelnde Flöten-Mellismen, bis hin zum breiten Strom der Moldau im bekannten majestätischen Streicher-Thema unübertroffen inszeniert, entführt den Zuhörer auf eine unvergessliche Reise mit immer neuen Überraschungen. Momente voll zärtlichen Spiels, dann schier unergründliche majestätische Klänge aus den Tiefen und lustvoll sich verströmende Kraft und Opulenz: Das GG aus dem Hubacker und der Fluss der Moldau vereinen sich auf einer imaginären Reise zu einer sinnlichen Einheit. Kommen Sie, hören und probieren Sie doch mit!
PS: Goethe hat es schon gewusst: „Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend“. Und so wird jede Flasche Hubacker 2014 seine Liebhaber über Jahre hinweg verzaubern! Der Magie, die von seinem Spiel, seiner knisternden Erotik und seiner vibrierenden Mineralität ausgeht, kann man sich nicht entziehen. Weinlage und Interpret sind füreinander bestimmt: Seelenverwandtschaften!
Land: Deutschland
Region: Rheinhessen
Weingut: Weingut Keller - Rheinhessen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DRH010814
Alkohol: 13,0 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Keller
Bahnhofstraße 1
67592 Flörsheim-Dalsheim
Deutschland

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