Dönnhoff, Höllenpfad, Riesling trocken 2014

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Dönnhoff, Höllenpfad, Riesling trocken 2014
Mit dieser grandiosen Riesling-Lage hatte Helmut sich vor ein paar Jahren seinen letzten offen gebliebenen Jugendtraum erfüllt. Denn es gab eine steile Traditionslage, die er schon als Kind bewunderte und von der er niemals glauben konnte, sie jemals in seinem Portfolio haben zu können: Ein südlich orientierter steiler Wingert in der im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltberühmten Lage Roxheimer Höllenpfad! Dieser traditionsreiche Klassiker der Nahe, qualitativ gesehen auf herausragendem Grand Cru Niveau, wurde schon vom alten Reichspräsidenten Hindenburg getrunken und hoch geschätzt. Es ist der rote Fels im Roxheimer Höllenpfad, der diesen stilistisch singulären Riesling so unverwechselbar macht! Diese große Lage erinnert wegen ihrer Steilheit und ihres roten Untergrunds (roter Schiefer schmeckt so deutlich anders als schwarzer oder grauer) ein bisschen an die Weinberge Klaus-Peter Kellers im weltberühmten ‚Roten Hang’ bei Nierstein und sein Name leitet sich wohl von zwei Phänomen her: Einmal scheint dieser Steilhang im berührenden Abendlicht einer „roten Hölle“ nicht unähnlich und darin zu arbeiten fällt „höllisch” schwer!

Was strahlt dieser Rieslinggigant nur für eine Finesse aus, wie berauschend spielt er auf mit seiner Fokussiertheit und seinem tänzelnden Speil auf der Zunge und welch vibrierende, salzige Mineralität (ja, das ist kein Schmusekätzchen, hier faucht ein kleiner Tiger!) paart sich im hocheleganten Nachhall mit einer faszinierenden Frucht. Und wie verspielt liebkost er die Zunge. Stilistisch fast wie ein Zwillingsbruder unseres Bestsellers aus 2013!

Kein Wunder, dass Kenner und Liebhaber großer Nahe-Riesling begeistert sind: So jubiliert Stuart Pigott in der FAZ: „Die Nahe ist um eine Neuheit reicher: Der Rahmen des gewohnten Geschmacks lässt sich durch die Reaktivierung von Weinbergslagen sprengen, in deren Bewirtschaftung lange Zeit kein großer Ehrgeiz gesteckt wurde. Ein wichtiges aktuelles Beispiel ist der Höllenpfad von Roxheim/Nahe. Wie viele der erstklassigen, aber weniger bekannten Lagen des Gebiets liegt der von kargem rotem Buntsandsteinboden geprägte steile Südhang mit spektakulärem Blick über die umliegenden landwirtschaftlichen Flächen etwas abseits vom eigentlichen Nahetal. Zwei Hektar mit alten Reben und einem Hektar Brachfläche hat das Weingut Dönnhoff in Oberhausen/Nahe 2010 im Höllenpfad übernommen und, wie Helmut Dönnhoff sagt, ‚zuerst einmal zurück ins Leben geholt‘. Der Reiz für Dönnhoff und seinen Sohn Cornelius lag in der Erweiterung ihres Hauptbesitzes in Schlossböckelheim, Niederhausen und Norheim an der mittleren Nahe, wo Schiefer und Vulkansteine vorherrschen, um eine Weinbergslage mit ganz anderem Gesteinsboden. Trotz seiner erheblichen Kraft bleibt dieser neue Wein schlank und spannungsgeladen mit einer ausgeprägten Würze im Finale. Sehr frisch wirkt er und bei optimaler Lagerung hat er mindestens zehn Jahre vor sich. Es handelt sich um einen neuen Spitzenwein des bekannten Betriebs, der aber deutlich niedriger im Preis liegt als die Großen Gewächse.“ Ein wahres Schnäppchen!
Land: Deutschland
Region: Nahe
Weingut: Weingut Hermann Dönnhoff - Oberhausen, Nahe
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DNA024114
Alkohol: 12,5 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Hermann Dönnhoff
Bahnhofstraße 11
55585 Oberhausen
Deutschland

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