Pinard de Picard - Newsletter!
Saarwellingen, am 18. Februar 2011
Herrenberg und Riecine von Fachpresse gefeiert / Joblot Jahrgang 2009 verzaubert unsere Kunden!
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,
vor zwei Wochen sind die betörenden Pretiosen der Domaine Joblot aus dem von aller Welt mit Spannung erwarteten Überfliegerjahrgang 2009 aus dem Burgund bei uns eingetroffen. Ohne dass die Weine bisher beschrieben waren, haben uns begeisterte Kunden bereits mehr als ein Drittel (!) unserer Allokation förmlich aus den Händen gerissen. Heute nun nach ausführlichen Verkostungen unsere Degustationsnotizen. Zugreifen, liebe Kunden, zugreifen! Solche famose Qualitäten zu derart günstigen Preisen wird es aus 2009 kein zweites Mal mehr geben!
Domaine Joblot – Givry
„Die Familie Joblot bringt regelmäßig Givrys hervor, die ebenso gut oder besser sind als die meisten Grands Crus von der Côte d’Or (Robert M. Parker) – nur dramatisch günstiger im Preis!
Allen Meadows, der weltweit wohl einflussreichste Burgundkenner: „Joblot: Die größten Schnäppchen des Burgund!”
Der höchste Ausdruck des Pinot Noir ist die Finesse. Eine Finesse, die in ihrer schönsten Ausprägung in eine famose Kraft eingebettet, aber immer mit einer unvergleichlichen Eleganz verbunden ist. Es ist nicht die höchste Kunst, entweder einen finessenreichen ODER einen kraftvollen Wein zu machen, aber es ist extrem schwierig, eine perfekte Balance zwischen beiden Kriterien herzustellen – die besten Weine des Burgunds vermögen es in exemplarischer Qualität! Und in dieser mythischen Region reihen sich die fabelhaften Weiß- wie Rotweine von Jean-Marc Joblot ein in die Phalanx der ganz großen Gewächse mit legendärem Ruf. Jean-Marc, der mit seinem ungebändigten blonden, wilden Haar eher an eine Rockstarlegende erinnert, als dass er in das traditionelle Bild eines Winzers passt, ist zwar eine Seele von Mensch, aber auch ein höchst eigenwilliger, intelligenter Kopf – Ein Mann, der genau weiß, was er will! Wenn er über seine liebevoll gepflegten Weinberge spricht, seine Arbeit und seine inspirierende Philosophie, so meint man, einen intellektuellen „professeur” von der Sorbonne dozieren zu hören, so akribisch, so präzise, so wissenschaftlich fundiert sind seine Äußerungen. Er schwört auf niedrige Erträge und eine lange, behutsame Gärung.

Jean-Marc Joblot und Tino Seiwert
inmitten der gepflegten Rebzeilen der Domaine
Seine exzellenten Lagen befinden sich im beschaulichen, romantischen Dörfchen Givry, der sicherlich dynamischsten der fünf Appellationen der tief im Süden des Burgunds befindlichen Côte Chalonnaise auf optimal exponierten süd- und südöstlich orientierten Hügeln, die wie ein Brennspiegel die Sonnenstrahlen einzufangen vermögen. Seine in höchstem Respekt vor der Natur ebenso sensibel wie traditionell bearbeiteten Rebparzellen demonstrieren augenscheinlich, wo die Qualität der Weine entsteht. Derart gepflegte, in harter handwerklicher Arbeit aufgelockerte, sehr steinige Böden (in ihrer geologischen Zusammensetzung mit den berühmten Crus von der Côte d’Or quasi identisch), derart extrem ausgedünnte Trauben (keine Beere berührt die andere!), derart aufwändige Laubarbeiten, um Luft und Sonne an die Trauben zu lassen und dazu noch ein quasi biologischer Anbau: Die traditionelle Familiendomaine Joblot ist ein wahres Kleinod im unüberschaubaren Dschungel von Burgund.
In den unterirdischen Kellern mit ihrem optimalen Mikroklima werden die Weine sensibel und mit großer Könnerschaft überwiegend in neuen Barriques (70%) so schonend wie möglich vinifiziert und ausgebaut – die Weinwerdung erinnert an eine sanfte Geburt. Kein Wunder, dass Parker und Meadows unisono konstatieren: Jean-Marc Joblot vinifiziert rote und weiße Referenzburgunder zu unglaublich günstigen Preisen: Noch besitzen die Weine der Côte Chalonnaise nur die Qualität, nicht aber die Reputation der teuren Prestigegewächse der Côte d’Or! Ein El Dorado für Weinliebhaber, denen die Qualität im Glase wichtiger ist als das Etikett! Finesse ist für diese Connaisseure die Kardinalstugend eines großen Burgunders. Und genau das ist die Essenz der atemberaubenden Weine von Joblot. Sie paaren jene sprichwörtliche „burgundische” Finesse mit Geschmeidigkeit und einer fabelhaften inneren Dichte, Saftigkeit und Konzentration: Pinot Noir und Chardonnay von vollendeter Schönheit mit einer betörenden Frucht und grandiosen Delikatesse der Aromen, einer lasziven Sinnlichkeit und einer unübertrefflichen Transparenz, eingebettet in eine kühle, faszinierende Mineralität. Das ist ganz großes emotionales Kino – zu einem Preis, der angesichts der herausragenden Qualität geradezu lächerlich niedrig wirkt. Hier können Sie, liebe Kunden, die derzeit größten Geheimtipps einer der renommiertesten Weinanbauregionen der Welt einkaufen! Joblots grandiose Pretiosen sind seit fast 2 Jahrzehnten Kult und es ist wohl unmöglich, mehr und besseren Burgunder für einen Preis um die 20 Euro, ja und teilweise gar weit darüber hinaus, zu bekommen. Ich verspreche Ihnen: Viele um ein mehrfaches teurere Grand-Cru mit gerühmten Namen haben gegen diese fabelhaften Pretiosen keine Chance. Schnäppchen-Alarm!
Wahrlich: Jean-Marc Joblot is the uncontested king in the Givry appellation” (Robert M. Parker)!
215109 Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, blanc 2009 19,90 Euro
Gratulation Jean-Marc zu einem tollen Erfolg: Im WEINGOURMET berichtet Master Sommelier und Burgund-Experte Frank Kämmer über die größten Schnäppchen des Burgunds. „Wer feinen Burgunder trinken möchte, muss tief in die Tasche greifen – so lautet ein weit verbreitetes Vorurteil. Irrtum!” Und feiert folgerichtig den Givry Pied de Chaume unseres Kleinods Joblot als einen der größten Weinwerte der Bourgogne: „Angesichts dieses Klasseweins verwundert es, warum die Gemeinde Givry oft nur für ihre Roten bekannt ist. Feiner Duft von nobler Zurückhaltung, aber ungemein großer Vielschichtigkeit im Bukett. Schöner Ausdruck am Gaumen, lebendiges Spiel, feine Komplexität.”
Zu genießen ab sofort (wie alle 2009er Weiße von Joblot über 2-3 Tage aus der geöffneten Flasche immer besser und auch in seiner aromatischen Ausprägung immer komplexer werdend!), Höhepunkt ab Sommer dieses Jahres bis 2016. Jean-Marc schwefelt seine Weine geringstmöglich, um sie äußerst bekömmlich werden zu lassen. „Natur”-Weine eben! Der Preis für dieses sensible Vorgehen liegt darin, dass er das Alterungspotential für seine Weißweine nicht voll ausreizt und den Kunden empfiehlt, diese Pretiosen in den ersten fünf Jahren nach der Füllung mit großem Genuss zu trinken. Santé!

© Werner Richner
215209 Joblot, „En Veau”, Vieilles Vignes, Givry, blanc 2009 23,90 Euro
Welch Hommage an die Mineralität und die betörende Frucht großer weißer Burgunder!
In der Nase ein wunderschön konturierter komplexer Früchtekorb (zurzeit dominieren Quitten, reife Aprikosen und Mandarinen), dazu faszinieren weiße Blumen und lila Flieder, helle Schokolade, zarte Zitronenmelisse, geröstete Haselnuss und feinst-würzige Mineralität im ungemein komplexen Duft. Welch kraftvolle, seidige Persönlichkeit mit einer traumhaften inneren Dichte, einer raren aromatischen Reinheit und mit dem intensiven Feuerstein-Bodengeschmack von durch tiefe Rebwurzelung gelösten Mineralien – DEN Geschmacksträgern großer Burgunder schlechthin! Dieses fürwahr edle Gewächs strahlt eine Komplexität und eine gebündelte, stahlige Konzentration aus, wie sie für Weine von „Alten Reben” – den „Vieilles Vignes” – typisch ist. Seidig, duftig, mineralisch: wie aus einem Guss. Assoziationen an einen berühmteren – und daher wesentlich teureren – Chardonnay aus Puligny-Montrachet werden in mir wach: Auch wegen der prononcierten, nervigen Säure (in 2009 war es sehr wichtig, nicht zu spät zu ernten, um in diesem sonnigen Jahrgang eine vibrierende Frische zu bewahren), die als wunderschönes Pendant zur dezenten Briochenote steht. Dennoch ist dieser Wein noch einen Tick rassiger und verspielter als so viele Pulignys und meine besondere Empfehlung - übrigens auch für Riesling-Freaks, die mit diesem grazilen großen Burgunder guten Gewissens einen Abend lang ihrer Liebe „untreu” werden können! Probieren Sie, werte Kunden, diesen traumhaft schönen, feinen, zutiefst salzig-mineralischen Burgunder (welch grandioser Seidenteppich aus Feuerstein-Aromen auf der Zunge) und lassen Sie sich verzaubern vom Charme und der Ausdruckskraft des großen Terroirs von Givry. Toller Understatementwein für kundige Genießer und Ästheten, die das filigrane Florett dem Säbel vorzuziehen pflegen.
Dieser grandiose Traum aus alten Reben verdeutlicht eindrucksvoll, dass sich in den größten Weinen aus Givry, wie in einem feinen Meursault oder Puligny, stets eine Dimension zurückhaltender Eleganz und Klasse findet, die sich in der Neuen Welt jeder Nachahmung zu entziehen scheint.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Sommer 2011 bis etwa 2016.

Spaziergang durch das faszinierende Licht des Burgunds
© Werner Richner
215609 Joblot, Givry 1er Cru „Clos de la Servoisine”, blanc 2009 23,90 Euro
Hier genießen wir mehr Meursault denn Puligny, so sehr auch die Ähnlichkeiten zwischen diesen beiden grandiosen Weißweinorten häufig genug die Unterschiede überwiegen: Der Clos de la Servoisine, der große Rivale des En Veau Vieilles Vignes, scheint auch in 2009, wie stets in seiner Jugend, nochmals kompakter und dichter, aber auch eleganter, balancierter, mineralischer. Hier werden die Liebhaber präziser, rassiger Gewächse begeistert sein, die sich von der großen Eleganz dieses noblen Chardonnays faszinieren lassen! Ein fabelhafter Premier Cru mit komplexer Frucht, edler, weißer Schokolade, betörenden florale Noten und Anklängen von Haselnuss und Brioche und enormer mineralischer Tiefe (deutliche Noten von Jod und Salz!), einer betörend würzigen, feinen, geradezu zärtlichen Holznote und mit einer meisterlich harmonischen Säure und Frische zu einem schlichtweg derart schier unglaublich günstigen Preis, wie er in den Renommierregionen des Burgunds bereits für Villages-Weine oder gar einen einfachen Bourgogne gefordert wird! Von der ersten Fassprobe bis zur Degustation des abgefüllten Weins: Niemals zuvor habe ich Joblots „Clos de la Servoisine” so hoch bepunktet wie in 2009: Ein Gardejahrgang eines großen Winzers, ein Traum eines authentischen, zutiefst mineralischen weißen Burgunders! Enorm viel weißer Burgunder höchster Qualität für einen dramatisch günstigen Preis.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Sommer 2011 bis etwa 2016.
215309 Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, rouge 2009 19,90 Euro
Jean-Marc Joblot ist ein sensibler und erfahrener Winzer, dem es vor allem um Finesse, Frische, betörende Frucht, Frucht und wiederum Frucht in seinen weltweit gesuchten Weinen geht. Er setzt neues Holz nur sehr verhalten ein und zieht duftige Transparenz der alkoholischen Dichte vor. Und dieser wunderschöne, zartrauchige Pinot Noir duftet attraktiv nach roten Beeren (welch verführerische Himbeerorgie!) und saftigen Sauerkirschen, subtil unterlegt mit orientalischen Gewürzen, präsentiert sich auf der Zunge ungemein saftig, zart und trinkanimierend, mit sehr feinen, cremigen Tanninen und frischer Säurestruktur und verwöhnt die Zunge mit seiner beispielhaften Harmonie, leisen Mineralität und besten Balance. Welch rarer Glücksfall eines hocheleganten Burgunders zum ausgesprochen fairen Preis! Eleganz und Finesse pur, der Antipodenwein zu allen ‚Monster’Weinen dieser Erde! Kein Wunder, das wiederum Frank Kämmer von dieser betörenden Pretiose begeistert ist und ihn im WEINGOURMET als großartiges Schnäppchen unter 25 Euro gefeiert: „Jean-Marc Joblot hat mittlerweile schon Kultstatus. Seine Rotweine verfügen über eine bisher in dieser Appellation nicht gekannte Tiefe und Persönlichkeit sowie ein bemerkenswertes Reifepotential und stellen so manchen großen Wein der Côte d’Or in den Schatten”. Recht gebrüllt, Löwe!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt Mitte 2012 bis nach 2015.

215409 Joblot, „Clos Marole”, Givry 1er Cru, rouge 2009 23,90 Euro
Welch Zauber eines feinkräutrigen, zartkirschigen Dufts, welch komplexes, sinnlich-laszives Pinot-Parfum! Die wunderschöne Landschaft Burgunds taucht vor dem inneren Auge auf und ein Bouquet-Garni-Duft von frischen Kräutern, Wacholder, Nelke, weißem Trüffel und gemahlenem schwarzem Pfeffer steigt aus dem Glas, dazu frische Fruchtaromen von schwarzen Waldhimbeeren, Hagebutte und tiefen Mineralien – hier durchaus auch Anklänge an große, feingliedrige, urtraditionelle Syrah von der nördlichen Rhône (die es heute leider kaum mehr gibt) evozierend. Der Körper ist ungewöhnlich samtig und doch fest konturiert, das geschmeidige, straffe Tannin trägt ein rot- und schwarzbeeriges Fruchtspiel von Brombeeren, Griotte-Kirschen und roten Johannisbeeren, dazu zeigt sich noch eine feine Note von Holunderblüten. Genial! Ein Premier Cru, der für die Côte Chalonnaise geradezu exemplarisch ist und DIE ultimative Herausforderung selbst für die Grands Crus der Côte d’Or, die ein Mehrfaches dieses traumhaften Weines kosten. Maskuline Kraft ist eingebettet in sinnliche Saftigkeit und finessenreiches Spiel. Feinste Mineralität und enorme Differenziertheit der Aromen machen fast süchtig nach dem nächsten Schluck. Das ist Burgund pur, zum Abtauchen, zum Träumen, zum Meditieren. Und im unendlich langen, zutiefst mineralischen Nachhall kommt der sattrubinrote Wein selbst dann noch in Wellen wieder, wenn man meint, er wäre schon längst abgetaucht.
Diese fabelhafte Hommage an eine der großen Rebpersönlichkeiten der Welt verströmt sich unmittelbar nach der Flaschenöffnung zurzeit deutlich lustvoller, schmeichlerischer als der intellektuellere, feinsinnigere Servoisine und nach mehrstündiger Öffnung lassen traumhaft weiche, cremige Tannine diesen großen Wein schon ab Sommer 2011 mit hohem Genuss trinken (Dekantieren empfohlen), Höhepunkt jedoch erst 2012 bis nach 2020.
215509 Joblot, Clos de la Servoisine, Givry 1er Cru, rouge 2009 23,90 Euro
Der Clos de la Servoisine ist eine in optimal südlicher Exposition situierte erstklassige Lage und seine betörenden Aromen prunken im Überflieger-Givry-Jahrgang 2009 wie stets mit verführerischen Mon-Chéri-Kirschen, dunklen Wald- und kleinen, roten Johannisbeeren. Doch das ist längst noch nicht alles! Ich schnuppere frisch geschnittenes Gras von einer Bergwiese und schmecke neben reifen roten und blauen Beerenfrüchten, animierenden Sauerkirschen und feinen Mineralien ein pikantes Aroma von dominikanischem Tabak. Auch dieser Wein betört neben der schmeichlerisch-sinnlichen Fruchtsüße mit seiner charakteristischen Würze, die allen Joblot-Weinen zu eigen ist. Dabei bleibt dieser sensationelle Premier Cru bei aller Konzentration und inneren Dichte (höher noch als in 2007) immer auf der feinen, subtilen, delikat-mineralischen Seite (wegen seines hohen Sandanteils im Boden) und ist niemals überpowert oder gar marmeladig. Das ist Givry at its best mit einem noch präsenten, aber herrlich cremigen Tannin und vielleicht gar nochmals besser als der legendäre 1999er Servoisine, der von Parker bereits stolze 93 Punkte bekommen hat. Dieser betörende Pinot (der „Chambertin” Joblots, zu einem Bruchteil dessen Preises!) erwies sich in den letzten Jahrgängen oftmals als der am frühesten zugängliche, betörendste Rotwein des genialen Winzermagiers aus Givry, präsentiert sich aber zurzeit unmittelbar nach der Flaschenöffnung noch relativ verschlossen in seiner ungemein komplexen Frucht. Er fängt im Glas so harmlos an und schraubt sich Schluck für Schluck, unaufhaltsam gleichsam, in fruchtige Höhen und in mineralische Tiefen. Und welch sensationelle Tanninstruktur, cremig, seiden, geschliffen. Unbedingt probieren! Ein Premier Cru zu einem wirklich völlig unmöglichen Preis: Zuschlagen, werte Kunden, kaufen, was Sie nur kriegen können!
Zu genießen ab Herbst 2011 bis nach 2018.
215709 Joblot, Givry 1er Cru „Cellier Aux Moines”, rouge 2009 23,90 Euro
Dieser grandiose Pinot Noir bringt wohl noch ein Quäntchen mehr an Struktur und fabelhafter innerer Kraft und Konzentration für eine lange Entwicklungs- und Reifeperiode mit als seine beiden zuvor beschriebenen großartigen Brüder. Die Ursache für diese unterschiedliche Stilistik liegt darin, dass das Terroir „Cellier aux Moines” mit Kalksteinen übersät ist, die in dieser reinen Südlage schon tagsüber Sonnenstrahlen reflektieren, die zudem Wärme speichern und sie nachts an die Reben zurückstrahlen können. Seine grandiose Qualität versinnbildlicht exemplarisch, warum die Domaine Joblot als DER große Geheimtipp Burgunds gehandelt wird. Durch die niedrigen Erträge und eine lange, bei niedrigen Temperaturen gefahrene Gärung zeigen sich diese Referenzweine des südlichen Burgunds ungemein komplex und brillieren mit einer fabelhaften Frucht (reife Waldhimbeeren, saftige, schwarze Kirschen), die sich mit kraftvoller Eleganz und einer geradezu fleischigen, wollüstigen Textur vermählt. Welche Orgie verführerischer Kirscharomen! Der „Clos du Cellier Aux Moines” ist stets der kompakteste, mineralischste und in seiner Jugend verschlossenste Pinot Noir der sympathischen Familiendomaine Joblot, braucht daher stets die längste Flaschenreife, bis er alle Facetten seines phantastischen Terroirs offenbart. Deshalb empfehle ich, diesen „Clos de la Roche” aus Givry trotz der Weichheit seiner Tannine (ja, die verführen schon zum sofortigen Genuss) bis wenigstens 2012 in Ihrem Keller zu vergessen und ihn dann mit höchstem Trinkspaß bis etwa 2020 zu genießen.
215809 Joblot, Givry 1er Cru „Clos des Bois Chevaux”, rouge 2009 25,90 Euro
Irre!!! Da scheint der nackte Fels ins Glas zu springen, das ist tiefgründige Mineralität pur in der verzückten Nase, eine packende Extase in energetischem Kalkterroir, vermählt mit noblen Gewürzen und einer dramatisch komplexen, kirschigen und rot- wie schwarzbeerigen Frucht. Das grandiose Terroir des „Clos des Bois Chevaux” ist sehr unterschiedlich zu dem des Cellier aux Moines (obwohl alle Lagen der sympathischen Joblots in „L”-Form direkt nebeneinander liegen, changiert die Bodenzusamensetzung enorm und wegen der „L”-Form natürlich auch die Exposition), hat mehr Sandanteile im kalkigen Boden und keine Steine an der Oberfläche, die die Sonnenstrahlen reflektieren könnten. Daher finden wir in diesem „Musigny” des Givrys eine einzigartige Eleganz und Finesse: Was für ein grandioser Premier Cru zu einem wirklich völlig unmöglichen Preis! Vielleicht der primus inter pares in einer geilen Kollektion! Definitiv Grand-Cru-Qualität!
Weinhof Herrenberg - Schoden Saar
Der Riesling-Pétrus von der Saar begeistert mit phantastischen Bio-Weinen zu attraktivsten Preisen!
Brandaktuell: Parker feiert begeistert mit höchsten Bewertungen die 2009er Traum-Kollektion vom Weinhof Herrenberg, ex aequo mit den weltberühmten, um ein vielfaches teureren Weinen von Egon Müller. Drei Pretiosen aus diesem singulären Jahrgang wollen wir Ihnen heute besonders ans Herz legen.

Dream-Team: Claudia und Manfred Loch
909209 Herrenberg, „Contessaar”, Riesling edelsüß (SC) 2009 23,90 Euro
Welch geniale Auslese! „Was Dichte, Duftigkeit – wie wahre Essenzen aus der Aprikose und Ananas! – und Harmonie betrifft, hat die Saar nichts Besseres zu bieten”, urteilt Stuart Pigott. Und Parker zückt lässig 95 Punkte für den fast gleich guten 2008er. Recht haben die Kerle! Und dieser grandiose Riesling mit seiner glockenklaren Stilistik ein ewiges Potential!
Unübertreffliche Frucht, unübertreffliche Mineralität, unübertreffliches Spiel auf der Zunge. Ein Muss für jeden Liebhaber großer deutscher edelsüßer Rieslinge auf absolutem Weltklasseniveau zu provokant niedrigem Preis. Das ist wie Porsche fahren und Polo bezahlen!
Die ZEIT lobt euphorisch: „Viel Wein, wenig Alkohol. Großartig. Zuschlagen!”
908509 Herrenberg, „Quasaar”, Riesling feinherb (SC) 2009 23,90 Euro

Im Namen dieser betörenden Pretiose finden wir eines der vom sympathischen Winzerpaar Loch so geliebten Wortspiele, die diesen traumhaften feinherben Riesling auszeichnen. Komplexe Nase mit betörend fruchtigen Aromen von Weinbergspfirsich, Stachelbeere, reifer Ananas und Orangenzesten, von einer tiefgründigen Mineralität und dem Duft nach Anis, Muskatnuss und feinen Kräuternoten unterlegt. Am Gaumen wiederum eine verführerische Frucht, eine rauchige Mineralität und ein tolles Süße-Säure-Spiel, wobei die Süße kaum merklich ist. Schöne Balance und Harmonie, viel Power und Extrakt, dabei auch feinsinnig, elegant und verspielt, Saarweincharakter in großartiger Stilistik demonstrierend, lang anhaltend und betörend mit einer glasklaren Säurestruktur. Üppiger, ja „fleischiger” als der „Stoveler”, das ist die ultimative Opulenz für Eleganztrinker. Kein Paradoxon, sondern erlebte Weinrealität! Mustergültige Qualität aus souveräner Weinbereitung zum Top-Preis. Dieser Wein beweist Profil und kommt ohne „Turbo-Alkohol” und „Säure-Attacken” aus. Mit einem Wort: „Superlecker!” Und wie der Name schon suggeriert: Mit enormer Strahlkraft und Brillanz! Und brandaktuell mit 94-Parker-Punkten geadelt!
905209 Herrenberg, Hof-Cuvée, trocken (SC) 2009 9,95 Euro
Die Qualität eines Weingutes erkennt man immer auch an seinem Einstiegswein! Und was haben wir hier für eine leckere Vermählung aus gleichen Anteilen eines feinrassigen Rieslings und eines traumhaft fruchtigen, schmelzigen Rivaners, zart eingebettet in ein festes mineralisches Fundament. DER Aperitif-Wein (ungemein trinkanimierende 12,5 Vol. % Alkohol) und Essensbegleiter zu allen Gelegenheiten! Wahrlich ein everybodys darling, dessen feine, cremige Säure zum fröhlichen Süffeln animiert – Genuss ohne Reue, ein Lecker-Schmecker mit Charakter!
Domaine du Pégau - Châteauneuf-du-Pape
Majestätische Rotweine traditioneller Machart begeistern seit drei Jahrzehnten Liebhaber in aller Welt!

Laurence Féraud
Wieder eingetroffen sind zwei unserer beliebtesten Bestseller unserer sympathischen Freundin Laurence Féraud:
Wieder eingetroffen:
Fratelli Barba – Abruzzen
Gambero Rosso: „Barba – Hoher Qualitätsstandard zu fairsten Preisen mit interessanten, fest in der Tradition der Region verwurzelten Weinen von hohem Niveau”

© Werner Richner
659108 Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2008 5,95 Euro
Ein urwüchsiger, autochthoner, herrlich feinfruchtiger Alltagswein aus ganz großem Jahrgang in Mittel- und Norditalien, reinsortig aus perfekt gereiften Montepulciano-Trauben gekeltert, ein wunderbar süffiger Rotwein für jeden Tag und viele Anlässe, der mit seinem „konzentrierten Schmeichelduft” (Gambero Rosso) zu verzaubern vermag. Ob zur Entspannung nach einem warmen Sommertag auf der Terrasse oder als Wärmespender in kalten Winternächten begeistert dieser saftige, fruchtige, pikante Rotwein mit intensivem Kirsch-, Waldbeeren-, Schlehen- und Mandelduft sowie erdigen Noten und zeigt deutlich die Handschrift des genialen Weinmachers Stefano Chioccioli, der als beratender Önologe maßgeblich für den Qualitätsaufschwung bei Barba verantwortlich zeichnet. Nach fünf Monaten schonendem Ausbau im gebrauchten Barrique präsentiert sich dieser „sorten- und terroirtypische” (Gambero Rosso) Tropfen deutlich geschliffener und feiner als die meisten Abruzzen-Weine, die nur allzu leicht zur Rustikalität neigen und ist dennoch unverkennbar ein urtypischer Montepulciano! Auf der Zunge verführen milde Gerbstoffe, die sich weich und geschmeidig in eine würzige Struktur integrieren. Welch wunderbarer Alltagswein, aber von ganz und gar nicht alltäglicher Qualität mit einer ureigenen Identität und singulärem regionalen Charakter! Da haben ganz viele dreimal so teure Toskaner-Nobel-Etiketten bei der Wahrheit im Glas keinen Hauch einer Chance! Wegputzen, liebe Kunden, ab sofort, hedonistischer Genuss pur, vermählt mit der Seele einer mythischen Region. Ländliche Authentizität kann größer nicht sein!
Zwei Gläser im Gambero Rosso und die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis! Wahrlich: Ein Traum-Montepulciano aus einem Jahrhundertjahrgang, perfekt zu Pasta, Pizza und zu einer Vielzahl mediterraner Gerichte!

Kerngesundes Lesegut ist die Basis herrausragender Qualitäten.
659508 Fratelli Barba, Vasari, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2008 4,95 Euro
Gambero Rosso 2010: „Giovanni Barba, einer der Spitzenwinzer der Region, hat sich im neuen Jahrgang fast überschlagen in seinem Ehrgeiz. Das neue Flaschentalent ,I Vasari Riserva’, ein imposanter, traditioneller Montepulciano und wohl der Prototyp eines Rebenboliden der Extraklasse”, wird daher mit drei Gläsern gefeiert. Und demnächst von uns präsentiert.
Den kleineren Bruder „Vasari” können wir Ihnen heute bereits mit großem Vergnügen anbieten. Welch urwüchsiger, autochthoner, herrlich feinfruchtiger Alltagswein aus ganz großem Jahrgang in Mittel- und Norditalien, reinsortig aus perfekt gereiften Montepulciano-Trauben gekeltert, ein wunderbar süffiger Rotwein für jeden Tag und viele Anlässe, der mit seinem konzentrierten Schmeichelduft zu verzaubern vermag. Ob zur Entspannung nach einem warmen Sommertag auf der Terrasse oder als Wärmespender in kalten Winternächten begeistert dieser saftige, fruchtige, pikante Rotwein mit intensivem Wildkirschen-, Pflaumen-, Waldbeeren- und Vanilleduft sowie Noten von Leder, Nelken und Kräuterwürze und zeigt deutlich die Handschrift des genialen Weinmachers Stefano Chioccioli, der als beratender Önologe maßgeblich für den Qualitätsaufschwung bei Barba verantwortlich zeichnet. Nach einem feinfühligen Ausbau im gebrauchten Barrique präsentiert sich dieser sorten- und terroirtypische Tropfen deutlich geschliffener und feiner als die meisten Abruzzen-Weine, die nur allzu leicht zur Rustikalität neigen und ist dennoch unverkennbar ein urtypischer Montepulciano! Auf der Zunge verführen milde Gerbstoffe, die sich weich und geschmeidig in eine würzige und feinfruchtige Struktur integrieren. Derart leckere und supergünstiger Rotweine sind nicht nur in den Abruzzen, sondern in ganz Italien die große Ausnahme. Welch wunderbarer Alltagswein, aber von ganz und gar nicht alltäglicher Qualität mit einer ureigenen Identität! Noble Kontur in regionaler Charakteristik. Bravo!
Wahrlich: Ein Traum-Montepulciano aus einem Jahrhundertjahrgang, perfekt zu Pasta, Pizza und zu einer Vielzahl mediterraner Gerichte!
Zu genießen ab sofort bis 2012+.
In der letzten Pinwand vorgestellt, werden die becircenden Pretiosen unseres Kleingutes Riecine aus der Toskane im aktuellen FALLSTAFF in einer groß angelegten Verkostung begeistert bewertet: „Der Stolz der Toskana:” Unser Chianti Classico Riserva wird mit der zweithöchsten Bewertung in 2007 gefeiert („verführerisch verbindet Saft mit Kraft, voller Körper und Geschmeidigkeit”) und der ,La Gioia’ mit der dritthöchsten Bewertung in 2006, ein MUSS für Liebhaber „der Eleganz des kühlen Jahrgangs 2006”. Und wir möchten Ihnen, werte Kunden, ganz besonders den „normalen” Chianti Classico aus 2008 ans Herz legen dem Nachfolger des laut DECANTER besten Chianti in 2007. „Ein kleiner toskanischer Pinot Noir”, staunt der Wein-Gourmet.
Riecine - Toskana
Die Essenz des Sangiovese
Ein mythischer Name aus einer der magischen Kulturlandschaften der Welt brilliert mit authentischen Weinen voller Noblesse!

648108 Riecine, Chianti Classico, rosso 2008 15,90 Euro
Decanter: Bester Chianti des Jahrgangs 2007 mit 18,5 von 20 möglichen Punkten und 5 Sternen (Höchstbewertung)! Und 2008 setzt da nochmals einen dramatischen Frische-Kick drauf. Gratulation an das Dream-Team von Riecine!
Für viele Toskana-Aficionados bildet Riecines Chianti Classico aus zertifiziertem biologischen Anbau einen der großen Referenzweine des Chianti: Sangiovese kann anders schmecken, besser wohl kaum! Toskana unverfälscht und ungeschminkt, nobel im Duft und burgundisch in der Textur. Dieser grandiose Chianti aus ganz großem Jahr (2008 ist in der Toskana und im Piemont wegen seiner Frische ein Überfliegerjahrgang!) verströmt einen bezaubernden Hauch von Veilchen, Sauerkirschen, Tabak, Minze, Pfeffer, Dörrobst, Weihrauch und betörenden Wildkräutern, der in mir sentimentale Erinnerungen auslöst an meine erste Toskanareise vor vielen Jahren – Die Zeit steht still, unverwechselbare Gerüche und Erinnerungen kehren wieder. Die Zunge jubiliert ob der Feinheit und Transparenz der köstlichen Frucht, die sie zärtlich liebkost und der erfrischenden Säurestruktur, die zum fröhlichen Gelage animiert: Das ist wahrlich ein handwerkliches Meisterwerk voll burgundischer Finesse mit samtenen, cremigen Tanninen, das wohlige Emotionen auslöst. Seine seidige, geschmeidige Fülle, sein edler Extrakt, die zart-herben Anklänge an die duftende Erde der toskanischen Hügellandschaft nach einem zarten sommerlichen Landregen und seine animierend frische Säurestruktur machen einfach Lust, diesen urigen Chianti über einen Abend mit großem Genuss ‚solo’ zu leeren – ein Wein, der aber auch als kongenialer Essensbegleiter zu Pasta oder gehobener italienischer Küche dient. Ein duftiger Tropfen aus einer traumhaften Landschaft, ein originärer Chianti, wie er authentischer wohl kaum schmecken kann. Für meinen persönlichen Geschmack einer der schönsten italienischen Rotweine, die ich in diesem Jahr verkosten durfte: Noblesse oblige! Ein edles Gewächs des Südens mit prachtvollem Mundgefühl, raffinierter Struktur und einem Trinkvergnügen, das diese Pretiose aus biologischem Anbau weit teurer schmecken lässt als sie kostet!
„Ein kleiner toskanischer Pinot Noir”, staunt der Wein-Gourmet. Stimmt!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis nach 2015.
648207 Riecine, Chianti Classico Riserva, rosso 2007 32,00 Euro

© age fotostock / LOOK-Foto
Die ultimative Steigerung des Decanter-Testsiegers in 2007!
Diese grandiose Riserva zeigt enorm viel Schliff und eine kühle, fast burgundisch anmutende Stilistik und verwöhnt mit einer traumhaften Frische und Eleganz Nase und Gaumen gleichermaßen. Welch ein Reichtum an fruchtiger Süße und zugleich auch einer erdverbundenen Würze! Eine solch geballte Ladung an Frucht und Terroir mit perfekt strukturierten Tanninen ist bei einer Riserva in der Toskana nur ganz selten zu finden. Tief rubinrot läuft dieser verführerische, lasziv-erotische Wein ins Glas, der Nase strömen fruchtbetonte Aromen entgegen, reife Blau- und frische Himbeeren, dazu eine florale Fliederduftigkeit, noble Kräuter, edle Milchschokolade, wiederum Weihrauch, Oregano und eine mineralische Graphitnote. Hier stört, bei aller Dichte, Kraft und Konzentration, keinerlei marmeladige Überreife, stattdessen verwöhnt eine sangiovesetypische dichte, saftige, fast sahnige, herrlich kühle Frucht. Veilchen, dunkle Edelhölzer, viel Würze, Minze, geröstetes Weißbrot, Nuss, wilde Kräuter und mineralische Noten im kräftigen, langen, intensiven Nachhall ergeben Biss, Frische und pures Trinkvergnügen. Welch Essenz des Terroirs: Eine Sinfonie der unermesslichen Melodien, die ein großer Sangiovese in unkopierbarer Weise erklingen lassen kann. Die erlesene Frucht strengster Selektion der besten Trauben, die in den eng bestockten Weinbergen auf etwa 500 Meter über dem Meeresspiegel gewachsen sind. Ein sensationeller Chianti: Prächtige Aromen, feine Duftigkeit und wärmender Charme – wahrlich der verzaubernden Toskana pochendes Herz.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2012 bis nach 2016.

© Werner Richner
648306 Riecine, La Gioia, IGT rosso 2006 38,90 Euro
„La Gioia” bedeutet Freude! Und das grandiose Flaggschiff unseres toskanischen Kleinods, basierend auf Sangiovese und erschaffen aus rigoroser Traubenselektion von einer Vielzahl unterschiedlicher Parzellen, ist in der Tat eine Quelle purer Freude aller Sinne und die kaum für möglich gehaltene Steigerung des Riserva, schlicht das Non-Plus-Ultra. Ein großer Wein, der jeden Genießer sofort in seinen Bann zieht, der von allen Ingredienzien im Überfluss hat, der aber nicht mit vorlauten Tönen protzt, sondern ganz im Gegenteil sehr pointiert ist, geschliffen, ein unverwechselbarer Edelstein, ein Rohdiamant. Betörende Frucht von Wild- und Sauerkirschen, leicht likörhaft verdickt, zart mineralisch unterlegt, mit Anklängen an Veilchen, Kakao, Tabak, Schokolade und mit einer deutlichen mineralischen Würze. Bei jedem Schwenken des Glases tritt eine andere Note in den Vordergrund, dabei bleibt dieser noble Wein immer auf der feinen, distinguierten Seite, delikat, frisch und elegant. Vor allem ist da nicht nur diese verführerische zarte Fruchtsüße, sondern auch eine prononcierte, frische Säure, eine tiefgründige Mineralität und eine dezente Herbe von Cassisblättern und Tabaknuancen als ideales Gegenwicht: Tolle Spannung zwischen Brillanz, Opulenz und artisanaler Kraft! Das ist die unvergleichliche differenzierte Komplexität eines ganz, ganz großen, originären Sangiovese, der mit einem faszinierenden Spiel zwischen Kühle und Wärme betört. Für mich einer der legendären toskanischen Crus mit der ungebärdigen Kraft und rassigen Schönheit einer arabischen Vollblutstute. Ein überzeugender Beweis, dass große Chianti-Weine zur italienischen Rotweinelite gehören!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2012 bis etwa 2017.
Veronelli-Guide 2011: 96 Punkte!
Und dann haben wir heute noch ein besonderes Schmankerl: Lange ausverkauft, konnte uns Altmeister André Brunel noch einmal eine zu unserem Glück nicht abgeholte Palette eines amerikanischen Importeurs einer der preis„wertesten” LeckerSchmecker der südlichen Rhône zuteilen. Viel Spass mit diesem trinkreifen Wein aus einem Fabeljahrgang!
Les Cailloux - Châteauneuf-du-Pape
Ein „Muss” für Liebhaber subtiler Genüsse, welche Kaschmir und Seide, Finesse und Eleganz mehr schätzen als vorlautes Krachen im Glase!

Ein Oktoberaufenthalt an der südlichen Rhone ist ein Festschmaus für die Augen
© Fédération des Producteurs de Châteauneuf du Pape
140507 André Brunel, Cuvée Sabrine Côtes du Rhône villages rouge 2007 7,95 Euro
Geradezu exemplarisch verkörpert dieser bezaubernde Wein alle Vorzüge des Jahrgangs 2007: tiefes Rubinrot leuchtet im Glas, opulente Aromen von schwarzen Himbeeren, saftigen dunklen Kirschen, Trüffeln, aber auch zarte florale Noten nehmen die Sinne gefangen, extrem dicht und lang anhaltend pulsiert der Tropfen am Gaumen, geschliffen und rund, ohne jeden Hauch von Überreife, mit einer animierenden Frische.
Weit, weit über all den belanglosen Weinen dieser Region schwebt die Cuvée Sabrine in eigenen Sphären – für Ihre Preisklasse schier unglaublich gut! Unfassbar viel Wein für kleines Geld. Ein absoluter „best buy” mit unschlagbarem Preis-Genussverhältnis.
Entsprechend begeistert reagieren auch die Weinkritiker, Robert Parker vergibt zu Recht 90 Punkte („The outstanding 2007 Cotes du Rhone-Villages Sabrine exhibits just what heights this vintage can reach”), der WineSpectaor zückt gar sensationelle 91 Punkte.
Unser Angebot der Woche:
Als Angebot der Woche (gültig, solange Vorrat reicht, längstens bis 25. Februar 2011) offerieren wir Ihnen zwei herrliche Weine aus Navarra und aus der Bourgogne:
Domaine Hubert Lignier – Morey St. Denis
203304 Hubert Lignier, Morey St. Denis 1er cru Vieilles Vignes, rouge 2004 , statt 75,00 nur 59,00 Euro
Angebot der Woche, gültig, solange Vorrat reicht, längstens bis 25. Februar 2011
Bodega Inurrieta - Navarra
429609 Inurrieta, Orchídea, blanco 2009 , statt 5,95 nur 4,50 Euro
Was für eine herrlich fruchtige und feinwürzige, elegante, verführerische Nase: Klassische Aromen von reifen Stachelbeeren, Holunderblüten, Honigmelone, Minze, Eukalyptus, frisch gemähtem Heu und Cassis vermählen sich mit einem exotischen Früchtekorb (Maracuja und Ananas) und mineralischen Anklängen von der Sauvignon Blanc-Rebe. Am Gaumen betörend frisch, feine Eleganz ausstrahlend, traumhaft ausbalancierte Säure und enorm finessenreich. Mit diesem phantastischen Weißwein ist Inurrieta wieder einmal ein ganz großer Wurf gelungen: Wie der bereits seit Jahren gefeierte Rosé ist dieser traumhafte weiße Sommerwein für Kenner das Beste, was die iberische Halbinsel zu bieten hat. Fabelhafter Genuss für unfassbar günstiges Geld: Ein herzerfrischender Zechwein und phantastischer Essensbegleiter für alle Gelegenheiten. Unbedingt probieren!
PS: In seiner Mai-Ausgabe präsentiert der FEINSCHMECKER Wein-Schnäppchen unter 10 Euro aus Südeuropa: „Zehn unkomplizierte Frühlingsweine aus dem Süden Europas. Alle gut & günstig!” Und zu den drei preiswertesten Schnäppchen aus ganz Südeuropa zählt unser Orchídea blanco!
Angebot der Woche, gültig, solange Vorrat reicht, längstens bis 25. Februar 2011
Aus unserem Feinkostprogramm möchten wir Ihnen ganz besonders anempfehlen:
Cascina San Giovanni - Piemont
996963 Cascina San Giovanni, Sugo alle Olive 0 180 l 3,65 Euro
Tomatensauce verfeinert mit grünen Oliven. Abgeschmackt mit Zwiebeln, Kapern und Oregano. Universell einsetzbar, auch zu Omelettes oder zum marinieren.
Aus unserem Accessoiresprogramm möchten wir Ihnen heute eine wunderbare Karadde präsentieren:
Herzliche Grüße aus Saarwellingen,
Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann
