Saarlouis, im Juni 2005

PINwand Nº 99


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir aus Deutschland neue Weine aus dem großen, klassischen Jahrgang 2004 von drei absoluten Weltklassegütern: Keller, Dönnhoff und Emrich-Schönleber.
Freunde italienischer Weine können sich über einen köstlichen Alltagsrotwein von Cusumano freuen, den Ihnen Christina Göbel, vom Gault Millau „zum Sommelier des Jahres 2005” gewählt, besonders empfiehlt.
Aus Frankreich stellen wir mit der Domaine Vieille Julienne „one of France’s superstar wineries” (Robert M. Parker) vor, mit traumhaften Alltagsweinen und einem 100 Punkte Gewächs. Ebenfalls an der südlichen Rhône brilliert Saint Cosme mit großen Weinen für kleines Geld.

Preissenkung: Unsere spektakuläre Neuaufnahme aus den Marken, die Fattorie Morantico, hat nach Drucklegung unserer letzten Pinwand aufgrund unserer großen Abnahmemenge den Preis nochmals gesenkt! Diesen Vorteil haben wir natürlich sofort an unsere Kunden weiter gegeben und Ihnen allen, die Sie diese herrlichen Alltagsweine bestellt haben, die neuen Preise berechnet:

654104 Morantico, Verdicchio dei Castelli di Jesi classico, bianco 2004 3,60 Euro



654203 Morantico, Borgiano, IGT rosso 2003 3,60 Euro



News:
In der aktuellen Ausgabe „ALLES ÜBER WEIN” (Juni 05) wird Dirk Würtz, Revoluzzer und vermeintliches ,enfant terrible’ der deutschen Weinszene, als Entdeckung des Jahrgangs 2003 in Rheinhessen gefeiert, eine hoch verdiente und längst überfällige Ehrung. Daher bieten wir Ihnen noch einmal Dirks herrlichen Alltagsriesling ,Potate’ zum Schnäppchenpreis im äußerst lukrativen 12er Paket an:

9504904 Würtz, 12 Flaschen „Potate”, Riesling trocken (DV) 2004 9 l, statt 59,40 nur 52,00 Euro



Außerdem haben wir die definitiv letzten Flaschen des Siegerweins der Silvaner-Trophy 2005 von Dirk erhalten. Sie wissen sicherlich aus der letzten Pinwand, dass knapp hundert Weine des neuen Jahrgangs 04 zur Ermittlung des besten Gewächses dieser uralten rheinhessischen Rebsorte anstanden. Der Sieger: Dirk Würtz mit einem knochentrockenen Paradebeispiel eines rheinhessischen Silvaners!

950704 Würtz, Silvaner trocken 2004 (leider sehr rar!) 6,90 Euro



Starsommelier Hendrik Thoma (Louis C. Jacob, Hamburg) empfiehlt in der Kochsendung von Johannes B. Kerner herausragende Weine von Pinard de Picard:

171204 Saint Cosme, Côtes du Rhône rouge 2004 7,80 Euro



761204 Ott, Grüner Veltliner „Fass 4” 2004 9,95 Euro



215503 Joblot, Clos de la Servoisine, Givry 1er Cru, rouge 2003 21,00 Euro



Sensationeller Testerfolg:
In einer spektakulären Degustation („Midi v. France’s finest”), durchgeführt von Jancis Robinson, weltweit renommierte ,master of wine’, in der die neue Elite des französischen Südens gegen Klassiker aus Bordeaux und von der Rhône antraten, brillierte unsere Neuaufnahme im aktuellen Katalog, die Domaine Font Caude. Der ,Les Boissières’ rouge 2000 schlug die Legende aus Châteauneuf-du-Pape, den weltberühmten Rayas, der ,Merle aux Alouettes’ rouge 99 (hier präsentieren wir den noch größeren Jahrgang 2000) gar den 99er Pétrus. Wir legen Ihnen daher alle vier Weine eines der 5 besten Güter aus dem Languedoc mit einem einzigartigen Preis-Genussverhältnis eindringlich ans Herz:

358100 Font Caude, Montpeyroux Tradition, rouge 2000 17,90 Euro



<358200 Font Caude, Les Boissières, rouge 2000 27,90 Euro



358300 Font Caude, Merle aux Alouettes, rouge 2000 27,90 Euro



358400 Font Caude, L’Esprit de Font Caude, rouge 2000 29,50 Euro



In letzter Minute:
Wieder eingetroffen sind die ungemein stark nachgefragten Klassiker aus dem Languedoc, die herrlichen Rotweine von Aires Hautes:

301403 Aires Hautes, Minervois, rouge 2003 6,90 Euro



301603 Aires Hautes, „La Livinière”, rouge 2003 9,90 Euro



sowie von Pierre Clavel:

311303 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge 2003 6,50 Euro

Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge



311103 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2003 7,90 Euro



311203 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2003 13,80 Euro



DEUTSCHLAND

Emrich-Schönleber - Nahe

Trotz seiner großen Gestalt gehört er zu den Stillen im Lande, alles Lautsprecherische ist ihm fremd. Aber das hat er auch gar nicht nötig, denn die Qualität seiner stets schnell ausverkauften Weine spricht ebenso für sich wie die zahlreichen Ehrungen der letzten Jahre. Werner Schönleber hat mit seiner Frau Hannelore binnen zwei Jahrzehnten das über 250 Jahre alte Weingut von einem soliden Familienbetrieb zu einem im Gault Millau 2004 erstmals mit der fünften Traube geadelten und damit in den kleinen (acht Winzer insgesamt) Olymp deutscher Weltklasseerzeuger aufgenommenen Spitzengut entwickelt.

Ich freue mich jedes Jahr auf meinen Besuch in diesem so gastfreundlichen Weingut an der oberen Nahe: Die Gespräche mit den sympathischen, grundehrlichen Schönlebers sind immer wohltuend, ihre Analysen von profundem Tiefgang und ungeschminkt in der Sache. Selbstkritisch werten sie ihr eigenes Tun, freuen sich aber auch zutiefst über gelungene Weine, denn allein deren herausragende Qualität und damit verbundene große Erfolge bei Vergleichsproben haben den mittlerweile legendären Ruf des Weingutes begründet - und keine Marketingstrategie. Werner Schönlebers unermüdliches Schaffen dient ausschließlich der Transformierung seines phantastischen Terroirs in großen Wein. So produziert er mit großer Leidenschaft und handwerklicher Sorgfalt aus den Monzinger Spitzenlagen Halenberg und Frühlingsplätzchen, die mit ihren steinigen, stark schieferhaltigen Böden ausgesprochen fest strukturierte, mineralische Weine mit ausgezeichnetem Alterungspotential hervorbringen, Rieslinge mit einer Rasse, Tiefe und Komplexität, wie man sie sich weltweit kaum beeindruckender vorstellen kann.

Nichts von alledem, was Schönleber macht, wirkt spektakulär, geheimnisvoll oder wichtigtuerisch. Es sind vielmehr viele kleine, wohlüberlegte Schritte, Arbeit an den so wichtigen Details, im Weinberg wie im Keller, die den Durchbruch zur Spitze gebracht und seine gesamte Kollektion zu einem Aushängeschild bester deutscher Weinbautradition haben werden lassen. „Ausrutscher - auch bei kleinen Weinen - gibt es bei ihm nicht”, urteilt zu Recht der GAULT MILLAU 2004 und lobt weiter: „In den letzten beiden Jahren konnte das Weingut die wohl beste Kollektion an der Nahe präsentieren, darunter einige der besten edelsüßen Weine Deutschlands. Und beim 2002er fanden sich selbst deutschlandweit nur wenige Konkurrenten, weshalb wir Werner Schönleber den Ehrentitel „Kollektion des Jahres” zuerkennen. Ob beim trockenen Riesling oder beim Eiswein - Schönleber überzeugt auf der vollen Bandbreite. In fünf von sieben Kategorien hat er bei der Finalrunde seine Weine unter den besten zehn platziert, sein Eiswein Goldkapsel erhielt gar die Traumnote 100, die erst zum vierten Mal in elf Jahren vergeben wurde.”

Solche Hymnen werden den Schönlebers in ähnlicher Form von allen Weinkritikern gesungen. Lassen Sie mich stellvertretend Sam Hofschuster, den renommierten Verkoster des Internetweinführers www.wein-plus.de, zitieren, der letztes Jahr begeistert schrieb: „Überhaupt Emrich-Schönleber: Was bleibt einem anderes als den Hut vor diesem Gut zu ziehen, das nun schon das dritte Jahr in Folge die überzeugendste Gesamtkollektion in einem Gebiet präsentiert, das wahrlich mit harter Konkurrenz gesegnet ist? Trockener Riesling, halbtrockener Riesling, Riesling Spätlese, Riesling Auslese, edelsüß - Werner Schönleber hat immer die Nase vorn.”

Schönlebers grandiose Qualitäten haben ihren Ursprung, wie sollte es auch anders sein, in einem großen Terroir. So genossen die Monzinger Steilhänge bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts allerhöchstes Ansehen: Dies hielt beispielsweise Johann Wolfgang von Goethe in seinen Reisenotizen ausdrücklich fest. Doch hat erst Werner Schönleber - angetrieben vom Ehrgeiz, diese alte Wertschätzung wieder zu erreichen - den Lagen Frühlingsplätzchen und Halenberg (die Weine aus dem Halenberg werden überwiegend erst im September 05 freigegeben und dann gemeinsam von uns vorgestellt) durch viel persönliches Engagement in ihre Erhaltung und Rekultivierung zu dem ihnen gebührenden Ruhm unter Deutschlands besten Lagen verholfen, indem er ihr wahrhaft großes Potenzial mit seinen phänomenalen Rieslingen - filigran, feinfruchtig und terroirbetont - aufgezeigt hat.

Das „Frühlingsplätzchen” - in dieser Lage, Nomen est Omen, weicht der Winter immer zuerst von der Nahe in den Hunsrück zurück - verfügt über blaue Schieferböden (teilweise auch roter und grüngrauer Schiefer), durchsetzt mit rotem Lehm und bietet einen wunderschönen Ausblick über das hier an der oberen Nahe wesentlich breitere Tal als im mittleren Abschnitt, wo sich beispielsweise Dönnhoffs große Lagen befinden. Die weitaus größte Rebfläche umfassen steile Süd- bis Südwestlagen, die optimal von der warmen Mittagssonne beschienen werden und die sich durch ein jeweils ganz spezielles Mikroklima auszeichnen. Die aus dem Tal über die Hänge „kletternde” Warmluft bietet nicht nur Schutz vor kalten Fallwinden während der Nacht, sondern ist auch für bedeutende qualitative Unterschiede in den einzelnen Wingerten verantwortlich. Dort, wo die steilen Lagen schon nach den ersten Sonnenstrahlen im Frühling wieder schneefrei sind, wo die Greifvögel am Himmel majestätisch und scheinbar schwerelos ihre Kreise ziehen, dort ist die Thermik, der Aufstieg warmer Luft aus dem Tal, am deutlichsten zu spüren. In diesen speziellen Parzellen mit ihren leichten, schiefrigen Böden bleiben die Trauben in der Regel deutlich kleinbeeriger als sonst üblich und werden dafür - infolge des optimalen Verhältnisses zwischen Saft und Haut - um so aromenreicher; die Erntemenge ist gering. Erst bei sehr hoher Reife und wesentlich später als bei prallen, dicht gepackten Reben setzt unter diesen Bedingungen (lockerbeerige Trauben, die sich nicht berühren) die Edelfäule ein, so dass auch die edelsüßen Weine von besonders klaren, feinen Fruchtnoten geprägt sind.

Nicht selten haben Schönlebers durch Spontangärung im Holzfuder und Edelstahltank ausgebauten Rieslinge, die keinerlei Manipulationen ausgesetzt sind, um früh auf Jungweinverkostungen brillieren zu müssen, nach der Flaschenfüllung einen kleinen Durchhänger im Sommer nach der Ernte; doch umso brillanter präsentieren sie sich im Herbst danach.

Ein großer Riesling transportiert wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem er stammt, ist ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele. Werner Schönleber hat diese Seele niemals verkauft, seine grandiosen Charakterweine - ein Spiegelbild seiner eigenen unverfälschten Persönlichkeit - stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte: Diese komplexen Rieslinge lösen Emotionen aus, können gar als Archetypus der grandiosen Weine ihrer Anbauregion gelten. Meine ganz besondere Empfehlung, Kategorie persönliche Lieblingsweine!

Zum Jahrgang 2004: Sie wissen, dass der Jahrgang 2003 an der Nahe von einzigartiger Qualität war; in ganz Deutschland erreichten sonst nur einzelne Winzer wie etwa Klaus-Peter Keller in ihren jeweiligen Regionen das gleich hohe Niveau. „Gott lebt an der Nahe”, dieses den Punkt treffende Fazit von Marcus Hofschuster wurde mittlerweile zum geflügelten Wort. Und auch im Jahrgang 2004 gelang an der Nahe ein ganz großer Wurf mit einem sehr reifen Jahr. Werner Schönleber konnte in einem Bilderbuchherbst sehr spät! (wichtig für die Aromenbildung in der Haut) Trauben im optimalen Gesundheitszustand, voller Konzentration mit zugleich feinem Säurespiel und großartiger Mineralität ernten. Daher schwärmt auch Schönleber selbst in einer Weise, wie ich es bei diesem so zurückhaltenden Menschen selten erlebt habe: „Niemals zuvor, seit ich Winzer bin, hatten wir hier in Monsheim den ganzen September hindurch bis zum 20. Oktober einen derart perfekten Reifezustand der Trauben: herrliche Beeren in einem optimalen Gesundheitszustand, voller Konzentration mit zugleich feinem Säurespiel und großartiger Mineralität. Es war einfach wie im Traum und dennoch süße Realität. Daher konnten wir dieses Jahr Kabinette und Spätlesen von fast einmaliger Güte ernten! Unglaublich animierende Weine, schlank, aber mit großem Tiefgang, leichtfüßig auf der Zunge, mit einer fabelhaften Säurestruktur. Rieslinge, die nicht satt machen, die vielmehr zum Weitertrinken animieren. Leider hielt das traumhafte Wetter dann im November nicht mehr an, so dass ich dieses Jahr keine BA’s oder TBA’s produziert habe. (Aber eine grandiose Auslese, die wir im September präsentieren werden!) Aber vielleicht wäre dies dann doch zuviel des Glücks gewesen”.

Ich selbst kann jedenfalls nach mehreren Degustationen, die mich ungemein begeistert haben, Werner Schönleber zu seinem grandiosen Jahrgang 2004 nur gratulieren und Ihnen empfehlen: Lassen Sie sich von diesen fabelhaften Weinen verwöhnen, die für mich zweifelfrei zu den schönsten Kollektionen in ganz Deutschland gehören!


937004 Schönleber, Monzinger Riesling trocken 2004 7,20 Euro
Herzhaft trockener, zart cremiger, knackig frischer, feinst mineralischer Guts-Riesling von ,kühler’ Stilistik. Feinfruchtige (gelbe und rote Früchte, reifer Apfel, Erinnerungen an eine duftende, frisch gemähte Sommerwiese), betörende Nase. Am Gaumen viel Spiel, Dichte und Mineralität, ein herrlich klassischer, bekömmlicher, erfrischend ehrlicher Riesling, der auch einem Säure-empfindsamen Magen reuelosen Genuss ermöglicht, der Dichte mit Frische und cremiger Textur vereint; für einen Gutsriesling geradezu sensationeller, pikant mineralischer und fruchtiger Nachhall. Weit mehr - aber auch - ein leckerer Zechwein allererster Güte.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2007.



934104 Schönleber, Monzinger Grauburgunder Spätlese trocken 2004 11,95 Euro
„Pinot Grigio! Ausgelutscht sagen sie? Dann probieren Sie mal Grauburgunder”, schrieb die Süddeutsche Zeitung in einem Special über diese häufig völlig unterschätzte Rebsorte. „Zwei Stöffchen aus der gleichen Rebe und doch schlug die Deutsche Version den Latin Lover um Längen.” Dieses eindeutige Ergebnis ist die Folge eines direkten Vergleich einer ganzen Reihe der besten deutschen Grauburgunder und italienischen Pinot Grigios, der von je fünf Experten der deutschen und der italienischen Sommelier-Union in München durchgeführt wurde.
Das Resultat: Die ersten vier Plätze wurden allesamt von Grauburgundern belegt, dann erst kamen die ersten Italiener. Die Nummer 1 der Jury: Emrich-Schönleber, 2002 Grauburgunder Spätlese trocken!”

Der 04er ist jahrgangsbedingt auf der einen Seite finessenreicher und eleganter noch als der 02er, aber auch fast ebenso kraftvoll wie der 03er, dabei jedoch ohne jegliche Schwülstigkeit und nach Ansicht von Werner Schönleber der wohl bisher beste Grauburgunderjahrgang auf dem Gut. Dieser enorm charaktervolle Wein von mineralischen Böden (roter und blauer Schiefer, Quarzit und Kiesel) überzeugt mit seinem feinwürzigen Kürbisduft mit Anklängen von Honigmelonen und schöner Würze, füllt am Gaumen auch den letzten Mundwinkel aus, ist sehr mineralisch, nachhaltig und von einer glasklaren Sortentypizität geprägt. Gewinnt mit Luft noch an mineralischer Tiefe, daher unbedingt Dekantieren.

Wer braucht bei solch grandiosen charaktervollen Grauburgundern eigentlich noch einen seelenlosen Pinot Grigio aus dem Supermarkt?
Zu genießen ab sofort bis 2008.



937104 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Kabinett trocken 2004 9,20 Euro
Von der Leichtigkeit des Schiefers hat dieser Understatement-Kabinett die fein gewobene Struktur, die ihn tänzerisch leicht und vibrierend zugleich über die Zunge gleiten lässt. Schon die rassige, frische, brillante Nase erfasst die lagentypische Mineralität; dazu feine Aromen von Zitrusfrüchten, Äpfeln, Aprikosen, Pfirsichen und eine enorme Länge. Glockenklar und feinsaftig im Mund, dabei sehr verspielt, lebendige, animierende Säure und kühle Mineralik, herrlich cremig und sehr nachhaltig im feinfruchtigen Abgang. In diesem fröhlichen Kabinettwein, frisch wie der Tau eines strahlenden Frühlingsmorgens, treffen sich feine Blütendüfte und leckere Frucht zum herzerfrischenden Tanz, zum Entspannen nach einem arbeitsreichen Tag und zu einer wohligen Regeneration.
Zu genießen ab sofort bis etwa 2008.



937204 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Spätlese trocken 2004 12,50 Euro
Phantastische trockene Spätlese mit ungemein viel Charakter und einer offenen, sinnlichen Ausstrahlung, die von den Aromen einer duftenden Blumenwiese, von reifen Äpfeln, Zitrusfrüchten, noblen Gewürznoten und etwas Pfirsich ebenso geprägt wird wie von den Mineralien des Gesteins und dem ebenso frischen, wie herrlich cremigen und betörenden langen, mineralischen Nachhall.
Die Zunge wird becirct durch eine saftige Frucht mit lebendiger Säure; diese ebenso fein strukturierte wie verspielte, enorm zupackende Spätlese besitzt Substanz und Tiefe sowie eine erstklassige Struktur. Sie spiegelt das einzigartige Terroir des Monzinger Frühlinsplätzchens in all seinen Facetten wieder, da der Charakter seiner exzellenten Lage sich von Jahr zu Jahr deutlicher manifestiert. Der Grund: Die Rebstöcke (optimale kleinbeerige Freiburger Klone) kommen langsam in ein optimales Alter und sind verantwortlich für das tolle Spiel auf der Zunge, unterlegt mit feinster Mineralität und dem enorm langen, verspielten Nachhall: ein hocheleganter Riesling mit beeindruckender Tiefe!
Zu genießen ab sofort bis nach 2012.



934504 Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs trocken 2004 19,50 Euro
Meine eigene Liebe zu den Weinen der Schönlebers findet seit mehreren Jahren ihren Ursprung in diesem trockenen Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrhaft Großen Gewächs, das mich unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr los gelassen hat: So sehr spielt dieser elegante, finessenreiche Wein bei aller inneren Dichte mit meinen olfaktorischen Sinnen! Er steht beispielhaft für den ureigenen Charakter der gesamten Kollektion der Schönleber’schen Rieslinge, die stets leichtfüßig und verspielt über die Zunge tanzen, die aber trotz ihrer Leichtigkeit ungemein lang nachhallen und mit ihrer rassigen Fruchtsäure zum Weitertrinken animieren.

Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis für die komplexe Mineralität dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert daherkommt. Was für ein Terroirwein erster Güte von einer sehr kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands! Vor kalten Fallwinden geschützt liegt der südlich exponierte Steilhang prall in den warmen aufsteigenden Luftströmen aus dem Tal. Greifvögel ziehen, scheinbar schwerelos gleitend, am blauen Himmel ihre Kreise.
Der Boden ist sehr leicht erwärmbar und unterstützt Schönlebers Trachten nach kleinbeerigen, aromareichen Trauben, die im Wein zu besonders klaren, feinen Fruchtnoten führen. In erster Linie faszinieren die Rieslinge dieser Lage durch enorm viel Eleganz, Spiel und Finesse und deuten schon in ihrer Jugend ihr breites Fruchtspektrum an.
Der Halenberg 04 betört durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit intensiven Steinobst, Grapefruit- und Zitrusaromen. Am Gaumen eine konzentrierte, strahlende Frucht, ungemein saftig und dicht, faszinierend die reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, dazu eine enorme Kraft, Tiefe und Länge und eine feine, cremige Textur.

Ein Traumriesling, der fast süchtig macht in der Intensität seiner Aromen, in der Reinheit seiner geschmacklichen Komponenten und dem unverkennbaren authentischen Rieslingcharakter, wie ihn nur begnadete Künstler wie Werner Schönleber in dieser Mixtur aus Mineralität und Komplexität, Kraft und Finesse auf die Flasche zu zaubern vermögen. Ein Rieslingmonument mit großem Potential, das in mir wehmütige Erinnerungen weckt an den mittlerweile legendären, von Liebhabern so sehr gesuchten, aber nirgendwo mehr erhältlichen 02er. Ein heißer Kandidat für DAS Große Gewächs des Jahres in Deutschland!

Übrigens: Die WELT berichtete in ihrer Ausgabe vom 27.6. 2004 von einer in Wien anlässlich der Vivinum durchgeführten Verkostung „Große Rieslinge aus der ganzen Welt”, in der 47 renommierte trockene Rieslinge aus 19 Anbaugebieten der Welt von 34 Fachjuroren aus 18 Ländern und vier Kontinenten bewertet wurden. Auf Platz zwei der Degustation trumpft mit „klarer Frucht, mineralischer Finesse und edlem Körper” - vor vielen hoch angesehenen Rieslingen aus der ganzen Welt - Schönlebers Halenberg 2002 auf!

In Subskription, Auslieferung im September 2005, späterer Preis 22,50 Euro!


937304 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs trocken 2004 19,50 Euro

In Subskription, Auslieferung im September 2005, späterer Preis 22,50 Euro!


934304 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Kabinett halbtrocken 2004 9,20 Euro
Fein mineralischer, vielschichtiger, heute schon fast trocken schmeckender Kabinett, der einem den Atem raubt und dessen Fruchtaromen (Cassis, Pfirsich und Aprikosen) ihn funkeln lassen wie einen strahlenden Diamanten. Der geringe Anteil nicht vergorenen Fruchtzuckers ist verantwortlich für eine feine Fruchtigkeit und ein herrliches Spiel auf der Zunge zwischen der zarten Restsüße und der lebendigen, reifen Säure, so dass er sich leicht, finessenreich, tänzelnd und harmonisch trocken präsentiert. Dabei hat dieser zarte Wein eine große innere Dichte; Konzentration und Finesse ergänzen sich zu perfekter Harmonie, faszinierender, animierender, fruchtig-mineralischer Nachhall. Toller Essensbegleiter!
Zu genießen ab sofort bis 2011.



937404 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Kabinett 2004 8,95 Euro
In der Nase ein betörender mineralischer, frischer Rieslingduft mit ausgeprägten feinen Pfirsich-Nuancen und Zitrusaromen; wirkt am Gaumen duftig und transparent, frisch und stoffig zugleich. Animierend fruchtbeladen, versehen mit einer feinen Säure und einer pikanten Mineralität - dazu leckere schwarze Beeren im Hintergrund - integriert er perfekt das kleine Zuckerschwänzchen; sehr gute Struktur, bestens balanciert, feine Kräuter, Mineralien und Cassis im lang nachklingenden, cremig-weichen Abgang.



Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar

Stern (16/05): „Der Rebenflüsterer -Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf”- Phantastische Saarrieslinge 2004 eingetroffen!

Wer Roman Niewodniczanski persönlich kennt, weiß um die charismatische Begeisterungsfähigkeit und die besondere Aura, die ihn umgibt. Dabei ist er alles andere als ein weltfremder Träumer oder Esoteriker. Er ist unübersehbar ein gestandenes Mannsbild, steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Aber wenn ich mit ihm durch die ungemein steilen Weinberge des so traditionsreichen Gutes Van Volxem kraxele, wenn er sich in jeder Lage buchstäblich in die Rebzeilen hinein kniet, mit leuchtenden Augen die harmonisch duftende, ,lebendige’ Erde durch die Finger rieseln lässt, die augenscheinlich die Grundlage seiner großen Rieslinge bildet, dann sehe ich, wie in der imposanten Gestalt eines Riesen (immerhin stolze 203 cm misst der Hüne) der kleine begeisterungsfähige Junge steckt, der, häufig genug tief verborgen, in jedem von uns weiter lebt und der dabei ist, seinen großen Traum zu verwirklichen. Wenige Winzer tragen diese Bestimmung und dieses Feuer in sich; bei Luc de Conti, dem genialen Winzer aus dem Bergerac, habe ich es gesehen, bei Didier Barral, bei Gauby und bei Deiss, bei Klaus-Peter Keller, bei Reinhard Löwenstein, bei Helmut Dönnhoff (wenn er von seinen Rebstöcken so liebevoll wie von seinen Kindern spricht) und einigen wenigen anderen. (Bei Interesse lesen Sie bitte die ausführliche Darstellung von Romans Philosophie und seiner Vita im Winzerportrait zu Van Volxem.)

Im klassischen Jahrgang 2004 - aufgrund der permanenten Weiterentwicklungen in Weinberg und Keller seinem eindeutig besten bisher - hat es Roman geschafft, tiefgründige Weine mit sensationeller Dichte auf absolutem Weltklasseniveau zu produzieren. Dabei besitzt kein Wein über 12% Alkohol, alle Gewächse faszinieren vielmehr durch ihre saartypische Leichtigkeit und Verspieltheit und besitzen dennoch, DAS Signum der Van Volxem’schen Rieslinge, eine sagenhafte Dichte und Konzentration, eine kristalline Mineralität und eine große Länge sowie ein unvergleichlich cremiges Mundgefühl. Sie tragen somit die Paradoxien der großen Weine der Welt in sich, diesen inneren Spannungsbogen, der nur wahre Meisterwerke kennzeichnet. Romans 2004er Weine begeistern zudem durch ihre reife Säure und präsentieren sich ungemein frisch und animierend und zählen daher unumstritten zu den besten Kollektionen in ganz Deutschland; es sind begeisternde Rieslingunikate mit opulenter Frucht, gewachsen auf großen, steilen Lagen mit einzigartigem Terroir, nirgendwo auf der Welt kopierbar.

Romans große Lagenweine reifen zwar noch in ihren großen Holzfudern und werden erst im September frei gegeben. Doch heute bereits können wir Ihnen die beiden schon legendären Rieslinge dieses ebenso ehrgeizigen wie sympathischen Winzers aus dem Saar-Rieslingprojekt präsentieren, die in ihrem so fairpreisigen Sortiment von unübertrefflicher Qualität scheinen und die daher zu meinen persönlichen Favoriten zählen! Sie werden entscheidend dazu beitragen, der Region Saar die internationale Reputation zurück zu geben, die sie aufgrund ihres großen einzigartigen Terroirs verdient hat.


907104 Van Volxem, Saar Riesling, trocken 2004 8,60 Euro
Welch famoser Einstiegwein in die magische Welt der Weine des Traditionsgutes Van Volxem, aber alles andere als ein kleiner Wein. Im Gegenteil: Roman Niewodniczanski hat seinen Stil konsequent weiter entwickelt und so präsentiert er in seinem großen Jahrgang 2004 einen herrlich trockenen, vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht und einer beeindruckenden Mineralität. Reife gelbe sowie exotische Früchte, Litschi, feinste Würze und nach längerer Öffnung intensiv mineralische Noten (wie nie zuvor!) dominieren den faszinierend intensiven Duft, der betörend dem Glase entströmt.
Am Gaumen präsentiert sich dieser absolut trocken schmeckende, rassige Riesling dicht, elegant, saftig und komplex und mit einem Extrakt und einem sagenhaften Mundgefühl, einer Vielschichtigkeit und Präzision, die für einen Saarriesling dieser Preisklasse wohl einzigartig ist. Die enorme Frische erzeugt in Verbindung mit der ungemein reifen, feinen Säure permanent Lust auf den nächsten Schluck und animiert so zum fröhlichen Trinkgenuss; in der Aromatik zeigen sich Anklänge von Mirabelle und tropischen Früchten und im bemerkenswert langen, Nachhall eine beeindruckende Mineralität. Phantastisches Preis-Genussverhältnis, bravo Roman und seinem jungen, ungemein engagierten Kellermeister Dominik Völk für diese Meisterleistung!
P.S. Dieser rassige, feinsaftige Riesling ist auch ein universeller Essensbegleiter, selbst zu Fleisch- und Geflügelgerichten.
Ich empfehle sehr, diesen herrlichen Wein - den zweifellos besten Saarriesling bisher aus dem Hause Van Volxem - zu Dekantieren oder ihn über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche zu probieren, da er noch viel Luft braucht. Dann schmeckt er bereits heute ausgezeichnet, Höhepunkt 2006 bis nach 2010.



907204 Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben, trocken 2004 13,50 Euro
Das Potential an alten Reben an der Saar ist gewaltig und bundesweit gesehen äußerst selten, da in anderen Anbauregionen solch erstklassige Reben zumeist Flurbereinigungsmaßnahmen zum Opfer fielen. Erstmals hat Roman in 2004 diesen Riesling überwiegend aus besten Parzellen des Millichberg (den es daher nicht mehr als Lagenwein gibt), dem Gottesfuß, dem Ockfener Bockstein und dem Kanzemer Altenberg von 50 bis 120 Jahre alten Reben vinifiziert und damit einen Wein geschaffen, der Sie angesichts seines moderaten Preises sprachlos werden lässt - auch wegen seiner Textur und des darauf beruhenden phantastischen Mundgefühls, auf das Roman so viel Wert legt und das in dieser Preisklasse äußerst selten zu finden ist.
Dieser Klassewein präsentiert sich noch dichter und komplexer in der vielschichtigen Aromatik als sein „kleiner” Bruder. Am Gaumen beeindrucken eine vibrierende Mineralität, eine animierende Frische und eine Wagenladung voll Frucht, insbesondere Grapefruit, Orangen und Kardamon; es fasziniert seine ungemeine Würze, nach längerer Öffnung zeigen sich Aromen wie von einer Fruchtcreme aus exotischen Früchten.
Obwohl die Zunge von einer fast cremigen Textur betört wird, fasziniert dieser harmonisch trockene Wein infolge seiner reifen, sehr bekömmlichen Säure und seiner kristallinen Mineralität auch durch seine Transparenz, sein Spiel und seine noble Finesse, die Leichtigkeit des Seins an magischen Abenden traumhaft widerspiegelnd. Viel Schmelz im ungemein langen, mineralischen Abgang, ein wundervoller Wein, ein phantastischer Essensbegleiter.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt Herbst 2006 bis nach 2011.



Es ist „wahnsinnig, gigantisch, was dieser Kerl (Roman) geschaffen hat,” lobt völlig zu recht Stuart Pigott, DER Intimkenner der deutschen Weinszene, dessen kritische Analyse von den unseligen Auswirkungen der Globalisierung auf die Kultur des Weines, „Schöne neue Weinwelt”, jetzt auch als preiswerte Taschenbuchausgabe (9,90 yy) bei Fischer erschienen ist Nehmen Sie Stuart Pigott beim Wort und genießen Sie Saarweine, wie sie in dieser Preisklasse besser nicht sein können!

P.S.: Der STERN (Ausgabe 16/05) hat unter der liebevollen Schlagzeile „Der Rebenflüsterer” Roman Niewodniczanski und den „Saarweinen mit mythischem Ruf” eine fundierte und unbedingt lesenswerte Reportage mit faszinierenden Bildern aus den Steilhängen der Saar gewidmet. Wir haben diese Hommage an einen großen Winzer und ein weltweit einzigartiges Terroir auf unserer Homepage in Auszügen veröffentlicht und schicken Ihnen diesen erfrischenden, teilweise auch zu recht provokativen Text („Oh , ihr Deutschen!” ruft der Brite Brett Turner, Einkäufer der Universität Cambridge, die den größten Weinkeller Englands besitzt, „ihr Deutschen seid doof, weil ihr kaum erkennt, was für exzellenten Wein es hier gibt. Weine dieser Qualität gibt es nur in dieser Region, einmalig! Das ist großartiger, als Chablis früher war. Authentischer Wein, man spürt ihm seine Lage an. Sein Terroir! Aber ihr trinkt den Müll aus Übersee. Ihr werft eure Tradition weg! Ihr zerstört eine Kulturlandschaft, die in 2000 Jahren gewachsen ist!”) auf Anfrage auch gerne in gedruckter Form zu.
Lassen Sie mich schließen mit der auf den Punkt gebrachten Schlussfolgerung aus der STERN-Analyse: „Niewodniczanskis Weine sind Handarbeit, Präzisionsarbeiten wie eine Leica, wie eine Glashütten-Uhr, schwieriger noch zu machen, denn sie sind der launischen Natur abgerungen. Ohne den Schnickschnack, der die meisten Weine heute so beliebt macht, ohne High-Tech-Hefen, Enzyme, Schönungsmittel reifen sie - gegen den Trend, der Gärung in Stahltanks vorschreibt - langsam in Holzfässern, spät kommen die Weine auf Flaschen. Und so entstehen sie dann, die Weine, große Weine mit eigenem Charakter - trocken, mit einer feinen dezenten Süße. Solche Weine ... sind Kampfansagen an die industriellen Massenweine aus Übersee, ... Weine gegen diese Infantilisierung des Geschmacks!


Weingut Keller

„Unaufhaltsam nach oben - Keller, der Name ist Synonym für den Aufstieg des Weinbaus in Rheinhessen”
(Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonntag, 15.5.05)

„L’homme fait la difference”, sagen die Franzosen über die Winzer im Burgund, was bedeutet: Der Mann (und selbstverständlich auch die Frau) macht den Unterschied. Denn neben dem Schatz einer großen Lage ist es der Winzer - oder im Fall der Kellers die ganze Familie - dessen unermüdliches Qualitätsstreben die Charakteristika eines wunderbaren Terroirs mit dem erlesenen und feinen Stil der Weine verbindet, den nur ein genialer Schöpfer so ungemein feinfühlig zu interpretieren und herauszuarbeiten versteht.

Kein Zufall also, dass wieder einmal unsere sympathischen Kellers mit Elogen überhäuft werden, allerdings in einer bisher so nicht da gewesenen Dimension: In der aktuellen Ausgabe „ALLES ÜBER WEIN” (Juni 05) belegt „die Macht aus Rheinhessen” in einem Ranking der besten Weißweine ihrer Region des Jahrgangs 2003 die Plätze eins (G-Max) bis vier (die drei Großen Gewächse)! Herzlichen Glückwunsch Klaus-Peter für diesen phänomenalen Erfolg. Längst natürlich sind diese großen Rieslinge restlos ausverkauft. Heute kann ich Ihnen jedoch noch einmal das Große Gewächs Hubacker 2004 präsentieren, da es sich bei mehreren Nachdegustationen seit meiner Erstverkostung im März in noch schönerer Verfassung zeigte, insbesondere mit einer tiefgründigen Mineralität, einer Finesse und einem subtilen Spiel, wie ich es noch nie zuvor beim Hubacker erlebt habe. Zudem stelle ich Ihnen meine ganz persönliche Lieblingsauslese aus 2004 vor. Und Sie wissen bereits längst: Im großen klassischen Jahrgang 2004 (Bei Interesse lesen Sie bitte Klaus-Peter Kellers fundierte Analyse in unserem Katalog auf Seite 62) haben die Kellers („Deutschlands Winzer des Jahrzehnts”, Gault Millau) die beste Kollektion in der Geschichte ihres Weingutes vinifiziert. Nehmen Sie mich beim Wort!


952004 Keller, Dalsheimer Hubacker, Riesling Großes Gewächs trocken 2004 24,90 Euro
„Glücklich darf sich schätzen, wer ein paar Flaschen Hubacker im Keller liegen hat” (René Gabriel, renommierter Schweizer Weinkritiker und Fachautor: ,Bordeaux Total’)
Der Hubacker, schon über viele Jahre hinweg das mittlerweile weltberühmte Aushängeschild des Weingutes, eine sanft geschwungene Hanglage im Rheinhessischen Hügelland, deren beste Parzellen sich im Monopolbesitz der Familie Keller befinden, profitiert im Wind- und Regenschatten des Donnersberges von seinem einzigartigen Mikroklima. Hinzu kommt der skelettreiche Mergel-/Kalkboden, der den Weinen eine feste mineralische Struktur verleiht und der im Laufe vieler Jahre naturnahen Anbaus und Winterbegrünung eine exzellente Humusauflage mit einer großen Wasserhaltekraft erhielt: ein unschätzbarer Segen in den immer trockener werdenden Jahrgängen.

Welch monumentales Meisterwerk spiegelt sich hier im Glase: eine extrem tiefgründige und komplexe Nase und dabei betört ein mineralisch-würziger Duft nach Aprikosen, Zitrusaromen und nach faszinierenden exotischen Aromen. Am Gaumen eine fast sinnenverwirrende, enorm konzentrierte Frucht, eingebunden in eine perfekte Säurestruktur, welch dichter, mächtiger Körper und dennoch voll vibrierender Vitalität, sehr tief, vielschichtig und rassig, faszinierend kernige, mineralische Würze, ein ganz großer, herrlich balancierter Wein, der bei aller Dichte tänzerisch leicht über die Zunge gleitet und extrem lang anhält, dabei das hohe Lied erzählend von der Magie exotischer Düfte, insbesondere Mango, Litschi und etwas Kaffee.
Eine phantastische Demonstration des Potentials von späten Ernten (die Lese dauerte bis zum 26. November, so spät wie nie zuvor bei einem trockenen Wein!) und einer dadurch bedingten langen Vegetationsperiode, die sich in einer komplexen Aromenbildung, einer unvergleichlichen Vielschichtigkeit, einer singulären Finesse und fabelhaften Tiefe manifestiert!
So notiert auch der bekannte Weinjournalist Manfred Lüer begeistert: „Präsentierte sich der Hubacker früher als die laszive Grande Dame des Rieslings in verführerischer Abendgarderobe und tief ausgeschnittenem Dekolleté eher barock und lasziv, hat diese geschmeidige Schönheit in 2004 eine Schlankheitskur hinter sich und ist dadurch nur noch sinnlicher geworden und einfach nur gewaltig schön...Ungemein rassiges Finale voller feinfruchtiger Eleganz und Finesse!”
Zu genießen ab Herbst (Dekantieren), Höhepunkt 2007 bis nach 2014.

In Subskription, Auslieferung im September 2005, späterer Preis 28,50 Euro!


P.S.: Hier finden Sie letztmalig alle noch verfügbaren Großen Gewächse 2004 (Kellers ,Morstein’ und ,G-Max’ sind längst ausverkauft, die Vorräte am heute präsentierten ,Hubacker’, an Dönnhoffs ,Herrmannhöhle’ und Diels ,Goldloch’ bereits arg geschrumpft) sowie Josef Leitz’ bereits legendäre Spätlese trocken ,Berg Rottland’. Sie erinnern sich sicherlich: Der 2002er und der 2003er ,Rottland’ siegten im großen Capitaltest der besten trockenen Rieslinge Deutschlands, beide Jahrgänge wurden von „Alles über Wein” zum besten trockenen Rheingauer erkoren und der GAULLT MILLAU 2005 adelt den 03er als zweitbesten trockenen Riesling Deutschlands, übertroffen nur von Kellers legendärem G-Max! Und VINUM lobt: „Ein für Leitz völlig neuer, grandioser Weintyp ist entstanden, der auch im Rheingau neue Maßstäbe setzt. Er trägt die Paradoxien großer Weine in sich: Zartheit und Festigkeit, Fleisch und Mineralität”. Lassen Sie sich bei Interesse an diesen großen Rieslingen diese letzte Gelegenheit auf keinen Fall entgehen.
Die Subskriptionsphase endet am 30. Juni 2005, ab September bei Auslieferung sind die Preise deutlich höher und einige Weine gar nicht mehr erhältlich!

951204 Keller, Westhofen Kirchspiel -Turmstück- Riesling Großes Gewächs, trocken 2004 19,90 Euro

In Subskription, Auslieferung im September 2005, späterer Preis 23,00 Euro!



932004 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, trocken 2004 24,00 Euro

In Subskription, Preis ab September 27,50 Euro!


932604 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling, trocken 2004 24,00 Euro

In Subskription, Preis ab September 27,50 Euro!


932904 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs, trocken 2004 22,00 Euro

In Subskription, Preis ab September 25,00 Euro!



930304 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Großes Gewächs Riesling trocken 2004 25,50 Euro

In Subskription, Preis ab Freigabe im September, wenn dann überhaupt noch erhältlich, 28,00 Euro!



960304 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling Spätlese trocken 2004 24,00 Euro

In Subskription, Preis nach Auslieferung im September 27,00 Euro!



952204 Keller, Westhofener Morstein Riesling Auslese *** Goldkapsel 2004 0,375 l 39,00 Euro
Der Westhofener Morstein ist eine reine Südlage, deren schwere Tonböden ebenso wie unterirdisch verlaufende Wasseradern die in diesem trockenen und heißen Mikroklima so eminent wichtige Wasserversorgung und damit eine gleichmäßige Nährstoffversorgung der über 40 Jahre alten, teils wurzelechten Reben sichern und dessen beste Parzellen eindeutig in dem von den Kellers bewirtschafteten oberen Gewann liegen, da die Trauben aufgrund der Höhenlage hier später ausreifen und dem fertigen Wein wegen der längeren Vegetationsperiode wesentlich mehr Frucht und Finesse verleihen als in den weiter unter gelegenen Parzellen. So erbrachte die extrem lange Reifezeit am Stock - zusammen mit einem hohen Anteil an verwittertem Kalkstein im Untergrund - eine rassige Frucht mit tief mineralischen Noten und dichter komplexer Struktur in diesem klassisch-fruchtsüßen Weltklasseriesling.
In der Nase ein tiefer, noch unentwickelter Duft nach Weinbergspfirsichen, Aprikosen, Mango, kandierten Zitrusfrüchten und Noten von getrocknetem Steinobst, unterlegt mit einer unglaublich intensiven, rauchig-mineralischen Würze. Am Gaumen hochkonzentrierte, vollkommen reintönige Frucht und wiederum - DAS Signum seines Terroirs - extrem mineralisch. Herrlich filigrane Säure, brillant und von explosiver Rasse am Gaumen, sehr, sehr tief und saftig, komplex, hochelegant, betörendes Spiel, transzendiert infolge seiner animierenden Frische die faszinierende Leichtigkeit des Seins, wie es sonst nur größte moselanische und Rheingauer Lagen vermögen und ist dabei doch ungemein konzentriert, tief, dicht und großartig strukturiert, zupackend, lang anhaltend, perfekte Balance, phantastisches Potential.
Bei den Rieslingtrauben aus dem Morstein hatte die Edelfäule erst sehr spät eingesetzt und die ungewöhnlich festen Beerenhäute verhinderten ein zu schnelles Eintrocknen, so dass das Gros der Botrytisbeeren mit Mostgewichten von fast 130° Oechsle eingebracht wurde.
Diese rassig-mineralische Essenz aus botrytisbefallenen Trauben, ein ungemein stark selektioniertes Pendant zum Großen Gewächs aus dem alten Morstein genießt unter Eingeweihten Kultstatus, wird heute bereits in den USA für 120,- $ gehandelt und ist für mich DER Kandidat für die beste Auslese des Jahres in Deutschland. Es ist ein Riesling, der, wenn ich ihn bewerten würde, die Grenzen der Punkteskalen sprengen würde!
Ich persönlich bin ein großer Liebhaber von Auslesen, die weniger durch ihre schiere Kraft und Mächtigkeit zu beeindrucken suchen, stattdessen aber mit ihrer Rasse und Filigranität, ihrer Verspieltheit und Frische sowie ihrer Balance und Mineralität brillieren. Und wenn dieses Ideal „meiner” Auslese bisher nur in meinen Wunschvorstellungen existierte, dann hat es Klaus-Peter Keller mit dieser grandiosen Morstein Goldkapsel mit ihrer unvergleichlichen Harmonie aller Komponenten in die Realität umgesetzt: Sie wirkt gleichzeitig ungemein dicht, konzentriert und wahnsinnig tief, aber auch extrem finessenreich und elegant und trägt damit die innere Paradoxie der größten Weine der Welt in sich; ihre betörenden Aromen, ihre focussierte Mineralität, ihre vibrierende Strahlkraft und ihr nicht Enden-wollender Abgang machen sie zu einem unverwechselbaren Unikat, einem Juwel, sich jeder Bewertung entziehend, ein majestätischer Riesling „hors catégorie”.

P.S.: Häufig fragen uns Kunden nach einem Weinjahrgang, in dem ihre Kinder oder Enkel geboren wurden. Mit diesem Rieslingmonument werden Sie viele bedeutsame Geburtstage bis in eine ferne Zukunft mit einem unvergleichlichen Genusserlebnis krönen können.
Potential bis (weit) nach 2025!



P.S. II. Viele von Ihnen haben den längst ausverkauften, von mir ebenfalls sehr geschätzten großen Jahrgangsvorgänger im Keller liegen, der nach seiner Bewertung im Gault Millau 05 mit 97 Punkten binnen Tagen ausverkauft war. Langsam beginnt dieses Weinmonument sich zu öffnen und seine großes Potential preis zu geben.

P.S. III. Kurzfristig war unser Lager der großen Nachfrage wegen leer gekauft, wir können Ihnen jedoch ab sofort Kellers herrlich cremigen, mit einer ungemein reifen und feinen Säure ausgestatteten Basisriesling wieder liefern:

953004 Keller, Riesling QbA Fass 2, trocken (PK) 2004 7,30 Euro



In letzter Minute:

Frisch eingetroffen vier weitere Weine des Magiers von der Nahe.

Weingut Hermann Dönnhoff - Nahe

„Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe. Es ist ein weiter Weg bis zu dieser Position und Helmut Dönnhoff ist ihn arbeitsam und bescheiden gegangen, wie es seine Art ist. Stets mit einer besonderen Begeisterung für den Wein. Diese ehrliche Liebe zum Rebensaft ist der Schlüssel, um die flüssigen Kunstwerke zu verstehen. Der Grandseigneur des Naheweins ist ein Traditionalist und als solcher ein wahrer Experte im Ausbau des Rieslings im klassischen Eichenholzfass. Die internationale Presse (Parker insbesondere!) überschüttet ihn dafür mit Lob”, urteilt dezidiert der Gault Millau 2005 und bewertet Dönnhoff im Übrigen seit Jahren als einen von acht deutschen Winzern mit 5 Trauben, der „Höchstnote für die weltbesten Weinerzeuger” . Helmut Dönnhoff produziert schlichtweg Weine, die unter Preis-Genussgesichtspunkten unschlagbar sind. Referenzcharakter!


930004 Dönnhoff, Riesling QbA, trocken 2004 7,95 Euro
Wunderschöner, herzhaft trockener, zart cremiger, fülliger, eleganter, ,feinsinniger’, ungemein frischer, ,kühler’, herzhafter und mineralischer Gutsriesling auf Spätleseniveau, florale Anklänge, zarte Aprikose und Pfirsich, dichter als in 02 und finessenreicher als in 03, tolle innere Spannung, dabei nur mit 11 % Alkohol ausgestattet und somit ein phantastischer Zechwein auf höchstem Niveau! Dönnhoff selbst hält ihn für einen seiner besten je produzierten Gutsrieslinge - für mich ist es einer der feinsten in ganz Deutschland, die ich je degustieren durfte! Phantastisches Preis-Genussverhältnis.
Zu genießen ab sofort mit großem Vergnügen bis etwa 2008.



930104 Dönnhoff, Oberhäuser Leistenberg, Riesling Kabinett trocken 2004 11,95 Euro
Erstklassige Schieferverwitterungsböden aus einer klassischen Lage, die nicht so populär ist wie die großen Namen der Nahe, doch zu Dönnhoffs persönlichen Lieblingswingerten gehört, ergeben einen feinfruchtigen, finessenreichen Wein mit sehr eleganter Säure am Gaumen und einer knackigen Mineralität: Dieser herrliche Kabinett scheint auf der Zunge zu tanzen, ist herrlich frisch und voller Finesse, harmonisch, dicht, füllig und mit einer komplexen Aromatik ausgestattet und einem ungemein animierenden Nachhall:
Das Paradebeispiel eines klassischen Rieslings der Nahe, ein animierender, sommerlicher, „freundlich-optimistischer” Wein (nur 11,5% Alkohol), bei aller Konzentration wirkt er sehr leicht und beschwingt, ein vibrierender Riesling, die wunderbare Leichtigkeit des Seins in lauen Sommernächten traumhaft widerspiegelnd.
Jetzt mit großem Genuss zu trinken bis mindestens 2007.



930204 Dönnhoff, Norheimer Dellchen, Riesling Spätlese 2004 19,50 Euro
Von klassischen steilen Schieferterrassen in einer Felsmulde, in die auch vulkanische Elemente eingeschlossen sind, stammt diese große Spätlese mit subtilen exotischen Aromen, dazu Zitrus, weiße Blüten und Birne. Herrlich mineralisch, sehr dicht, dabei aber viel verspielter als die in der letzen Pinwand vorgestellte „Brücke”, saftig, lebhafte Säure, ein unendlich langer, tief mineralischer Nachhall. Doch was diese Spätlese insbesondere auszeichnet, ist ihre unnachahmliche Feinheit, Finesse und Cremigkeit, die große Rieslinge nur in absoluten Ausnahmejahrgängen in besten Lagen gewinnen können.
Große Weine vermögen, ähnlich genialen Musikkompositionen, Emotionen auszulösen: Diese phantastische Spätlese erinnert an brillante klassische Musik, nicht der getragenen, feierlichen Art, sondern an fröhliche, optimistische, südländische Arien, die verzaubern, berühren und in eine magische Welt entführen.
Welch phantastische Spätlese, den größten Weißweinen der Welt ebenbürtig, jedoch zu einem im Vergleich unfassbar niedrigen Preis. Parker vergab dem herrlichen Jahrgangsvorgänger bereits 97 Punkte, eine Bewertung, die angesichts seines so moderaten Preises wie eine Bombe einschlug und zu hektischen Nachfragen und vergeblichem Suchen auf dem Weltweinmarkt führte. Eine herrliche Spätlese eines genialen Winzers, ein Wein zum Meditieren, der Genuss in Ruhe und Entspanntheit bedarf und ehrfürchtige Schauer in Ihnen auslösen wird.
Probieren können Sie diesen großen Riesling, der in jeden Keller eines ambitionierten Weinliebhabers gehört, ab sofort, Höhepunkt jedoch erst ab etwa 2007 bis nach 2015.



931104 Dönnhoff, Norheimer Kirschheck, Riesling Spätlese 2004 15,90 Euro
Lange Jahre führte diese Schiefersteillage (der urkundlich älteste Weinberg an der Nahe) ein Schattendasein in Dönnhoffs Kollektion, ihr Potential wurde vielfach verkannt. Doch in den beiden herausragenden Jahrgängen 2001/2 erbrachte sie derart traumhafte Weine (so erhielt beispielsweise der 01er Jahrgangsvorgänger von Parker 94 Punkte), dass ihr Image, aber nicht ihr Preis, sich dramatisch veränderte. In der Nase Pfirsich, Aprikose und eine zarte, feine Mineralität, am Gaumen filigranes Spiel Süße-Säure, phantastische Eleganz und Finesse und eine perfekt eingebundene Mineralität, wiederum eine vibrierende, feminine, charmante Spätlese, die über die Zunge zu schweben scheint und dennoch anspruchsvoll, „intellektuell” fast, daherkommt. Wäre da nicht die herrliche Fülle und Dichte, man glaubte einen zauberhaften Kabinettwein im Glase zu haben, Kategorie persönlicher Lieblingswein.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2006 bis 2020, mindestens.



Weltberühmte Klassiker aus

FRANKREICH

Domaine de la Vieille Julienne - Châteauneuf-du-Pape

Robert M. Parker zählt, wie so viele Weinliebhaber, Jean-Paul Daumen, der die alte Familiendomaine Vieille Julienne 1990 übernommen und sie innerhalb einer Dekade qualitativ „in die Stratosphäre geschossen hat”, zu den „besten Winzern der südlichen Rhône. Bereits seine 99er Weine sind fabulös, die 2000er jedoch genial und ihnen gleich die 2001er”. Sie, liebe Kunden, sind offensichtlich der gleichen Meinung, dementsprechend stark war in der Vergangenheit stets die Nachfrage nach diesen Archetypen großer Rhôneweine. Und jetzt sind sie endlich eingetroffen, die umwerfend schönen Weine aus dem in der Spitze wahrlich großen Rhônejahrgang 2003, deren sensationelle Qualität Parker zu neuen Elogen veranlasst hat:
„Jean Paul Daumen ist nicht nur einer der brilliantesten Winzer von Châteauneuf-du-Pape, sondern seine Domaine zählt zu ,France’s superstar wineries’. Daumen ist ein absoluter Qualitätsfanatiker, der Schlüssel zu seinem Erfolg sind niedrige Erträge, reife Trauben und keinerlei Eingriffe während des Weinwerdungsprozesses im Keller”.
Bleibt von unserer Seite nur zu sagen: Herzlichen Glückwunsch, Jean-Paul, für Deine phantastische Kollektion im Jahrgang 2003!


138304 Vieille Julienne, Côtes du Rhône, blanc 2004 12,50 Euro
Einer der schönsten Weißweine der Rhône, vinifiziert aus autochthonen Rebsorten des Südens (Grenache blanc, Bourboulenc, Clairette), in dessen betörendem, würzigen Duft sich die Seele seiner provenzalischen Heimat widerzuspiegeln scheint und ein großer Konkurrent wesentlich teurerer weißer Châteauneufweine, im klassischen, traditionellen Stil.
Unbedingt dekantieren bitte und nicht zu kalt servieren (12-14 Grad), Trinkreife ab Herbst 2005 bis mindestens 2010.



138104 Vieille Julienne, VdP Principauté d’Orange Les Fiefs, rosé 2004 6,50 Euro
Feinwürziger, fruchtiger, ungemein preis-„werter” Rosé aus sehr gepflegten Weinbergen in der Nähe von Orange. Lachsfarben mit leichten orangenen Reflexen. In der Nase in keinster Weise von dropsigen „Tutti-Frutti” Aromen dominiert, stattdessen eine feine, dezent-zurückhaltende Aromatik, erinnernd an Rhabarber, Erdbeeren, leichte Vanilleanklänge (aber kein Ausbau in neuem Holz!) und ein faszinierender Muskatton.
Am Gaumen knackig frisch, von kompakter Ausstrahlung mit einer prägnanten, frischen Würze und einem schönen Nachhall, der sich sehr animierend gestaltet und Lust auf ein zweites Glas macht.
Ein äußerst gelungener Rosé, bei dem alles stimmig ist, und dessen Charakter deutlich mehr von der würzigen, statt der fruchtigen Seite geprägt wird. Dies ist kein billiger Supermarktrosé, aus „Traubenabfall” gewonnen, sondern ein ernsthafter, seriöser Wein mit der Struktur eines superben Rotweines!
Zu genießen ab sofort bis 2007!



138203 Vieille Julienne, VdP Principauté d’Orange Les Fiefs, rouge 2003 6,90 Euro
Schwarzrote Farbe, in der Nase ein verführerisches Aromenbündel, aus dem zurzeit provenzalische Kräuter, Schlehen, Brombeeren, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Feigen und Datteln herausragen, am Gaumen eine betörende süßliche Frucht, dicht, weich und saftig, mehr von Finesse und Eleganz geprägt als von Körper und Wucht, tolle Frische aufgrund einer reifen Säure- und Tanninstruktur.
Ein Glücksfall von ,kleinem’ Wein (Syrah, Cabernet Sauvignon, Merlot) mit animierendem Charakter, der Biss zeigt und Charakter im so hoch gelobten 2003er Jahrgang, in dem aber leider auch so viele überextrahierte ,Monster’ mit adstringierenden, trockenen Tanninen erzeugt wurden (unerfahrene Winzer konnten das Geschenk der Natur nicht nutzen und extrahierten zu stark), ein Klassewein zu extrem fairem Preis.
Zu genießen ab sofort (1-2 Stunden belüften) bis 2008.

Ankunftsofferte bis 8. Juli 2005, danach 7,50 Euro


138003 Vieille Julienne, VdP Principauté d’Orange Classique, rouge 2003 11,90 Euro
Aus Syrah, Cabernet Sauvignon und Merlot (daher auch „nur” ein Vin de Pays) vinifizierte wunderschöne Cuvée der Extraklasse: eine Hand gelesene Selektion der besten Parzellen (sehr ärmliche Böden mit hohem Sandanteil sind verantwortlich für die große Finesse des Weins) und in gebrauchten Barriques ausgebaut. In der Nase Aromen von Schokolade, Lakritze, Minze, Koriander, Eukalyptus, Cassis und Brombeere. Am Gaumen zartwürzig, pfeffrig, mit unwahrscheinlichem Schmelz und deutlicher Fruchtsüße, dazu ein kerniges, durch die Frucht domestiziertes Tannin. Trinkfreude pur, des Weintrinkers Herz, was begehrst Du mehr?
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2006 bis 2009.



138403 Vieille Julienne, Côtes du Rhône rouge 2003 14,50 Euro
Unverkennbar dominiert in diesem großen Wein aus den ältesten Parzellen der Domaine (über 100 Jahre alte Grenachereben) der faszinierende burgundisch inspirierte Stil von Vieille Julienne! Was für ein harmonischer, eleganter, finessenreicher Côtes du Rhône aus perfekt gereiften und sehr spät gelesenen Trauben: Nach 2-3jähriger Flaschenlagerung verfügt er über eine betörende, komplexe Aromenvielfalt (Gewürznoten der Garrigue, Pfeffer, ausdrucksstarkes Schwarzkirschenbukett, Veilchen und Bittermandel), die selbst viele wesentlich teurere Châteauneufweine nicht aufweisen können, am Gaumen dicht, ausladend, konzentriert, mit einer herrlichen Säurestruktur und einer unwahrscheinlichen Finesse und Eleganz („wie ein Grand Cru aus dem Burgund”, Parker), dazu eine perfekte, seidene, fein süßliche Tanninstruktur.
Selbst an der südlichen Rhône sind derart herausragende Qualitäten zu solch fairem Preis extrem dünn gesät. Einer meiner persönlichen Lieblings-CdR, ein stilistisch herausragender Trink- und Genusswein erster Güte, der Maßstäbe setzt mit seiner reintönigen, eleganten, feinwürzigen und tiefgründig kühl wirkenden Frucht.

Dieser „herrliche Wein kommt im Stil einem Châteauneuf-du-Pape sehr nahe”, so Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005.
Zu genießen ab sofort (am besten Dekantieren), Höhepunkt Mitte 2006 bis mindestens 2010.



1384103 Vieille Julienne, Côtes du Rhône rouge, Magnum 2003 1,5 l 32,00 Euro



138603 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2003 36,00 Euro
Traditionell ausgebaut in Fudern und älteren Barriques besitzt dieser große Châteauneuf ein äußerst selten anzutreffendes Gleichgewicht zwischen Konzentration und Dichte sowie einer Rayas ähnlichen Finesse und Eleganz. Welch eine fein nuancierte Nase, edle Anklänge an eingelegte Blaubeeren und Kirschen, Feigen, Pflaumen, Zimt, Früchtebrot und Pfeffer. Erfrischend kühl im Charakter, das Zeichen seines ausgezeichneten Terroirs, distinguiert wie ein edler Burgunder, transparent, aber dicht, fein, aber konzentriert, kraftvoll und intensiv zugleich auf der Zunge.
Das ist für viele Kenner, nicht nur für Parker, einer der schönsten Châteauneufs aus diesem potentiell großen Jahr, auch, weil Jean-Paul sich entschieden hat, alle Trauben von Reben, die bis 2001 separat als „Vieilles Vignes” vinifiziert wurden, ab diesem Jahrgang stets dem „normalen” Châteauneuf-du-Pape beizugeben. Eine weise Entscheidung!
Zu genießen ab 2008, Lager- und Entwicklungspotential jedoch für wenigstens weitere 20 Jahre.



1386103 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge, Magnum 2003 1,5 l 75,00 Euro



138903 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape Réserve, rouge 2003 139,00 Euro
Wow! Der hedonistische Genuss dieses Weltklasseweines (schier unglaublich niedrige 12hl/ha einer einzigen, sehr sandigen Parzelle mit uralten Grenachereben, dazu 10% Syrah) sprengt die Grenzen des Gewohnten, ein zutiefst aristokratischer Wein, die Geburt eines Mythos, einer „Legende”, so Parker, der begeistert 96-100 Punkte vergibt!
Zu genießen 2010 bis nach 2035.

Limitiert: Maximal 3 Flaschen pro Kunde!


Château Saint Cosme - Gigondas

Mitten im Herzen der Appellation Gigondas, etwa 300 m vom malerischen, an den Hängen der wildromantischen Dentelles de Montmirail entfernt gelegenen Ort, liegt das Château Saint Cosme, das ähnlich großartige Weine produziert wie die weltweit renommierten Top-Güter in Châteauneuf-du-Pape, nur zu wesentlich günstigeren Preisen - und das trotz höchster Bewertungen in der internationalen Presse! Seit der jüngste Spross der Familie, Louis Barruol, das Weingut vor 10 Jahren von seinem Vater übernommen hat, ging die Qualität und damit der Bekanntheitsgrad der Domaine noch einmal steil nach oben. Heute ist Château Saint Cosme beständig in bestechender Form, „one of the stars of Gigondas with magical terroirs” (Parker) und gehört darüber hinaus nicht nur nach der Einschätzung des amerikanischen Kritikers zur kleinen Elite der herausragenden Weingüter der gesamten südlichen Rhône: „...he is one of the best of his generation!” Unsere Kunden sehen es ähnlich: Mittlerweile avancierte diese so traditionsreiche Domaine zu einer der erfolgreichsten unseres gesamten Programms!

Louis Barruols stilistisch so eigenständige Weine sind zuallererst das Resultat einer äußerst geringen Produktion von durchschnittlich 27 hl/ha (bei den Spitzencuvées also deutlich weniger) in seinen alten Weinbergen (im Schnitt 60 Jahre!) auf einem Terroir, das - selten genug in Gigondas - im fertigen Wein Eleganz, eine sonst in der Appellation unerreichte Finesse, enorm viel Komplexität und eine sagenhafte Frische mit Konzentration und Dichte, vereint. Ursachen für diese faszinierende Stilistik sind die relativ hohe Lage seiner extrem kalkhaltigen Parzellen inmitten der pittoresken Naturlandschaft der Dentelles de Montmirail, die dadurch bedingten besonders großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht (ideal zur Aromenbildung der Trauben), eine hohe Pflanzdichte der zum großen Teil sehr alten Reben, wodurch die Wurzeln zur Nahrungsaufnahme aus Konkurrenzgründen tief in die Erde gezwungen werden und die nördlich orientierte Ausrichtung der Parzellen, die eine späte Lese (im Oktober) sehr aromatischer, hochreifer Trauben mit genügend Säure (wichtig für die Frische der Weine) aus einem relativ langen Vegetationszyklus ermöglichen. Zudem gehen die Entwicklung der physiologischen Reife und der Alkoholgradation auf diesem relativ kühlen Terroir Hand in Hand, so dass die Weine von Saint-Cosme über ein tolles Gleichgewicht und sehr moderate Alkoholgehalte verfügen, ein Aspekt, den immer mehr Weinliebhaber ganz besonders schätzen!

Übrigens: Robert M. Parker hat im wine advocate 156 den „exzellenten” Jahrgang 03 der südlichen Rhône mit einem wahren Punktesegen bedacht und keine Weine außerhalb von Châteauneuf-du-Pape derart hoch bewertet wie die im Vergleich dazu sagenhaft preiswerte Kollektion von Château Saint Cosme! Die Konsequenz: Trotz großer Zuteilung waren wir im Handumdrehen ausverkauft. Doch damals haben wir bereits enttäuschte Kunden, die nochmals nachordern wollten, guten Gewissens trösten können: Denn wer geglaubt hatte, bereits die 2003er seien in dieser konsumentenfreundlichen Preisklasse nicht mehr zu toppen, täuscht sich: Der Jahrgang 2004 ist noch saftiger, frischer, weicher und komplexer ausgefallen als seine ungemein leckeren Vorgänger!
Der Grund: Optimale, ja in der Geschichte der südlichen Rhône wohl bisher einmalige Erntebedingungen: Zunächst einmal etwa 30 ml Regen 14 Tage vor Erntebeginn, die letzte Reifeblockaden auflösten und jeglichen Trockenstress vermeiden halfen. Und wohl noch wichtiger: Extrem große Temperaturunterschiede Ende September zwischen Tag und Nacht von mehr als 25 Grad. Frühmorgens kühlte es bis etwa 5 Grad ab, am späten Nachmittag kletterte das Thermometer bei traumhaftem Spätsommerwetter auf fast 30 Grad. „Alles Gute kam zusammen” formuliert es Winzer Louis Barruol, „und so erreichten wir durch die großen Temperaturunterschiede eine Komplexität in den Aromen wie nie zuvor und durch die perfekte Säurestruktur eine ungeahnte Frische bei Weinen der südlichen Rhône”.


171704 Saint Cosme, Little James, VdT rouge 2004 6,90 Euro
Sicher hat dieser reinsortige Grenache aus hochreif gelesenen Trauben des herausragenden Jahrgangs 2004 nicht die Tiefe und Struktur eines großen Châteauneuf. Andererseits ist er unglaublich attraktiv, ein „sexy”-Wein von schwarzroter Farbe mit viel frischer, herrlich dunkelbeeriger Frucht, dazu vanillige Noten, verbunden mit Thymian, Rosmarin und zart-herber Pfefferminze und sehr weichen Tanninen. Am Gaumen eine anregende Würze, unkompliziert, faszinierend charmant, sehr würzig, eine Wagenladung voll Schwarzbeeren, saftig, frisch und finessenreich. Der Abgang ist Grenache-typisch, animierend zum Weitertrinken und für seine Preisklasse erstaunlich lang:
Herausragender Geschmack muss kein Monopol für teure Weine sein! Parker bewertete auch schon den 2001er und den 03er mit jeweils 89 Punkten und dem Attribut „sensational value”.

P.S.: Das lustige Etikett dieses Landweins - in Wahrheit übrigens ein deklassierter Gigondas von jüngeren Rebstöcken - mit originellen Comic-Szenen zeigt Episoden des kleinen Sohnes von Louis Barruol (des „little James”) im Keller und demonstriert so den hintergründigen Humors eines großen Winzers, der bei all seinem Erfolg ein bodenständiger Mensch geblieben ist!
Zu genießen ab sofort bis 2008.



171204 Saint Cosme, Côtes du Rhône rouge 2004 7,80 Euro
In der Johannes B. Kerner-Kochsendung vom 3. Juni 2005 empfahl Hendrik Thoma, 1999 bereits Deutschlands Sommelier des Jahres im Gault Millau und heute kompetenter Weinberater in Hamburgs Edelrestaurant Jacobs im Hotel Louis C. Jacob, diesen herrlichen Alltagswein als exzellenten Essensbegleiter!

Welch ungemein leckerer CdR aus 100% kerngesunden, entrappten Syrahreben, die im optimalen Reifezustand eingebracht und in einem gekonnt oxydativen Stil vinifiziert wurden. Über den sensationell großen 2001er schrieb Parker bereits, ein gleich guter Syrah aus Kalifornien koste 35-50 Dollar (Wine Advocate 145)! Und sein in Windeseile ausverkaufter Jahrgangsvorgänger 03 erhielt spektakuläre 89 Parkerpunkte und das Urteil: „total turn-on”!
Im noch besseren, ungemein leckeren 04er fasziniert bereits seine satte, tintige Farbe mit violetten Reflexen, welche die ungewöhnliche Konzentration dieses CdR signalisiert, mit einer Dichte und Tiefe, die in der Tat selbst den legendären 2003er Jahrgang noch überragt. Ein seltener Glücksfall von Wein zu einem ungewöhnlich günstigen Preis! In der Nase dichte, komplexe, feine Beerenaromen (Cassis!), schwarzer Tee, Lakritze und zarte Gewürzanklänge, cremig, frisch, saftig und herrlich rund auf der Zunge, dazu eine feine Fruchtsüße, bestens strukturiert, sehr weiche, seidene Tannine. Kategorie „Viel Wein im Glas für wenig Geld”, so das akzentuierte Urteil von Christina Göbel, aktuelle „Sommelière des Jahres 2005” (GAULT MILLAU).
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2006 bis nach 2009.



ITALIEN

Cusumano - Sizilien

2004 Gewinner des „National Oscar” des Gambero Rosso für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens!

Noch gibt es erst einige wenige Namen großer Winzerpersönlichkeiten aus Sizilien, einem Land voller Schönheit, mit seinem Fächer voller unterschiedlicher Böden, vielfältiger Landschaften und intensiver Farben, die weit über Insiderkreise hinaus bei Liebhabern italienischer Weine einen magischen Klang besitzen und die für den entschiedenen Kurswechsel der letzten Jahre innerhalb der kleinen Winzerelite der Insel verantwortlich zeichnen: Eine Qualitätsrevolution, „ein unaufhaltsamer Siegeszug” (Gambero Rosso), wie er in dieser Form in kaum einer anderen Region in Italien geglückt ist. „In weniger als 10 Jahren ist die größte Mittelmeerinsel dank einer von Pionieren und Avantgardisten ins Rollen gebrachten Qualitätsrevolution vom nahezu ausschließlichen Massen-Lieferanten anonymer Verschnittweine zum aufstrebenden Stern der italienischen Weinszene avanciert” (Giuseppe Lauria, Autor des Beitrags „Siziliens autochthone Renaissance” im Magazin von wein-plus.de). Wir haben Ihnen mehrfach in den letzten Pinwänden und im Winzerportrait ausführlich das Familienweingut Cusumano präsentiert, das sich infolge der oben erwähnten spektakulären Auszeichnung durch den Gambero Rosso auch international einen herausragenden Ruf erworben hat: Derartig großartige Weine unseres alten Familienweingutes Cusumano zu solch fairen Preisen erinnern wahrlich an das Finden der Stecknadel im berühmten Heuhaufen! In ihnen vermählt sich die Tradition mit der Moderne und somit eine unglaubliche Fülle von attraktiven, betörenden Fruchttönen mit dem sinnlichen Schmelz und Charme des mediterranen Südens. So gehören seit einigen Jahren die Weine von Cusumano zum Besten, was im gesamten südlichen Italien erzeugt wird!


691104 Cusumano, Insolia, bianco 2004 6,20 Euro
Einer der zugleich leckersten und preiswertesten Weißweine Süditaliens, vinifiziert aus der autochthonen Rebsorte Siziliens „Insolia”, in dessen betörendem, würzigen Duft sich die Seele seiner mediterran-sizilianischen Heimat widerzuspiegeln scheint; es sind sommerliche Aromen, mit denen man unweigerlich den Geruch von blauen Lavendelfeldern und eines sich in der Sonne spiegelnden Meeres assoziiert. Ein Glas dieses so hocharomatisch nach Pfirsich und Äpfeln, den Kräutern des Mittelmeeres und einer farbenfrohen Blumenwiese duftenden, saftigen, dichten, charaktervollen, fein mineralischen, jahrgangsbedingt herrlich frischen Weißweins aus großem Jahr zur mediterranen Küche oder abends auf der Terrasse: Erinnerungen an die unvergleichliche Landschaft jener wunderschönen Mittelmeerinsel werden wach und verführen zum Träumen.

Sein Jahrgangsvorgänger, im WINE SPECTATOR mit 89 Punkten ausgezeichnet und als „best buy” gefeiert, avancierte auf Anhieb zu unserem meist verkauften italienischen Weißwein aller Zeiten!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2007.

Cusumano, Insolia, bianco



691204 Cusumano, Nero d’Avola, rosso 2004 6,95 Euro
Die autochthone uralte Rebe Nero d’Avola wird von der Familie Cusumano vor allem in zwei dafür optimal geeigneten Zonen angebaut: Zum einen auf einer Höhe von 700 Metern in einem hügeligen Gebiet der Piana degli Albanesi, umgeben von den herrlichen Wäldern von Ficuzza. Der Boden ist lehmig und die Weinbergslagen variieren von Nordost bis West. Die unterschiedlichen Ausrichtungen und die Höhenlage sorgen für beträchtliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie mäßige Höchsttemperaturen im Sommer, was der Rebe einen längeren Vegetationszyklus ermöglicht und eine langsamere Reifung, ein Faktor, der das Ansammeln von komplexen, frischen Aromen und feinen Polyphenolen begünstigt.
Des weiteren findet sich die Rebsorte in dem Viertel San Giacomo auf dem Gebiet von Butera, 400 Meter über dem Meeresspiegel, in dem sich die Sonne über den „Trubi”, den typischen weißen Sedimentböden Siziliens, spiegelt und in denen auch die Mandelbäume bestens gedeihen. Von hochreifen Trauben dieser beiden exzellenten Terroirs also stammt der sensationell preisgünstige Basiswein des Gutes, ein komplexer, eigenständiger Tropfen, der das großartige Potential Siziliens und der autochthonen Rebsorte Nero d’Avola eindrucksvoll widerspiegelt.
Sattes Purpur-Granat in der Farbe, zart süßliche, animierende, dunkelbeerige Frucht, reife Schattenmorellen, Holunderbeeren, unterlegt mit subtilen Anklängen an Lakritze. Geschmeidig am Gaumen, in keinster Weise aufdringlich oder rustikal, vielmehr sehr elegant, verführerische Primärfrucht, wiederum Schattenmorellen, reife Waldbeeren und Zimt, frische Fruchtsäure und exzellente Balance zwischen sattem Tannin und cremigem, saftigem Extrakt. In seiner Stilistik weniger opulent und konzentriert, dafür finessenreicher und feingliedriger als sein Pendant von unserer zweiten Top-Domaine aus Sizilien, der Azienda Morgante.

Der Jahrgangsvorgänger wurde mit zwei Gläsern im Gambero Rosso 2005 und der Auszeichnung „National Oscar” für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens geadelt! Doch sein Nachfolger ist einer der ersten auf dem Markt befindlichen und damit nachprüfbaren Belege für meine These, dass der unter optimalen klimatischen Bedingungen (kein Trockenstress!) gewachsene Jahrgang 2004 in Regionen wie der Rhône, in Deutschland sowieso, aber auch im Süden Italiens den 2003er infolge einer höheren Komplexität, einer phantastischen Frucht, einer fabelhaften Ausgeglichenheit und Frische nochmals übertrifft.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Spätherbst 2005 bis mindestens 2007.

Cusumano, Nero d’Avola, rosso



691304 Cusumano, Merlot, rosso 2004 6,90 Euro
Was die Cusumanos in den letzten Jahren geleistet haben, ist schlicht und einfach sensationell, bestes Beispiel hierfür ist der reinsortige Merlot, der sich in seinen kleinen Refugien auf der malerischen Insel ausgesprochen wohl zu fühlen scheint.
Christina Göbel (,Speisemeisterei’ Stuttgart, 2 Sterne im Guide Michelin), vom Gault Millau „zum Sommelier des Jahres 2005” gekürt, ist begeistert von diesem Wein und urteilt: „In der Farbe ein tiefes Schwarzrot, minimale rötliche Aufhellung zum Rand, großer Extraktreichtum(ölige Schlierenbildung am Glas). In der Nase leicht süßliche Noten (Waldfrüchte), eine ausgeprägte Röstaromatik, Fleisch frisch vom Grill, Rosmarin, Thymian, Teer, Noten von Bitterschokolade. Ein animierender Wein, der trotz aller Opulenz mit einer unwahrscheinlich verwobenen, komplexen Aromatik besticht, bei der sich die Frucht deutlich der Würze unterordnet, aber trotzdem, wie das Salz in der Suppe, präsent ist. Am Gaumen dicht, weich, mit einer kernigen Tannin- und Säurestruktur, bemerkenswerter Nachhall mit wunderschönem Säure-Fruchtspiel.
Ein mehr als animierender Wein, bei dem wie bei einem perfekt abgeschmeckten Gericht alles wohl dosiert ist. Überrascht hat mich die Komplexität, zum einen für einen 100%-Merlot und zum anderen für einen Wein aus einem warmen Anbaugebiet wie Sizilien, wahrscheinlich aus einer kühleren Region, worauf auch der niedrige Alkoholgehalt schlussfolgern lässt.
Ein Wein für Genießer, die Power in Verbindung mit Finesse und Eleganz suchen”.

PS.: Der Jahrgangsvorgänger erhielt „natürlich” 2 Gläser im Gambero Rosso und wurde im WEINGOURMET Dezember 2004 als besonderes Merlot-Schnäppchen gefeiert: „Tolle Qualität für’s kleine Budget!”
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2005 bis etwa 2009.

Ankunftsofferte bis 8. Juli 05, danach 7,30 Euro


PS.: Der Jahrgangsvorgänger erhielt „natürlich” 2 Gläser im Gambero Rosso und wurde im WEINGOURMET Dezember 2004 als besonderes Merlot-Schnäppchen gefeiert: „Tolle Qualität für’s kleine Budget!”



Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann