Saarlouis, im Mai 2005

PINwand Nº 98


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

unsere heutige Pinwand umfasst aus Deutschland neue Weine aus dem großen, klassischen Jahrgang 2004 vom Weingut Keller, „Deutschlands Winzer des Jahrzehnts” und von Helmut Dönnhoff: „Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe” (GAULT MILLAU)!

Aus Italien präsentieren wir zwei sensationelle Entdeckungen: ein „Aromenwunder - geschälte Tomaten in Dosen” (Zeitschrift „living at home”), das wir Ihnen schenken beim Kauf von 12 Fl. Wein unserer spektakulären Neuaufnahme aus den Marken: die Fattorie Morantico verblüfft mit Alltagsweinen zu sagenhaft günstigen Preisen in der 3-Euroklasse.

Aus Österreich kommen faszinierende Weine von Kurt Angerer und Josef Pöckl, „Winzer des Jahres 2004” (FALSTAFF).

Aus Frankreich stellen wir mit der Domaine Murmurium „die Entdeckung (s)einer Rhônereise im September 2004” vor, Robert M. Parker, zudem herrliche Sommerweine unseres Klassikers Tour des Gendres, eine kleine, aber erlesene Auswahl an Bordeauxsubskriptionen sowie das vom FEINSCHMECKER als „das beste Olivenöl Frankreichs!” ausgezeichnete Öl von Castelas.

Freunden spanischer Weine empfehlen wir die letzte Zuteilung des großen 02er Jahrgangs unserer meist verkauften Weine der iberischen Halbinsel: die Bodega Inurrieta.


News:

Dirk Würtz - Gewinner der Silvaner-Trophy 2005!
Knapp hundert Weine des neuen Jahrgangs 04 standen an zur diesjährigen Silvaner-Trophy, zur Ermittlung des besten Gewächses dieser uralten rheinhessischen Rebsorte. Der Sieger: Unser sympathischer Revoluzzer Dirk Würtz mit einem knochentrockenen Paradebeispiel eines rheinhessischen Silvaners. Das Niveau und die Bandbreite der gesamten Probe begeisterte und demonstrierte eindrucksvoll, dass im Silvaner ein erheblich größeres Potenzial liegt, als ihm gemeinhin zugebilligt wird. Insbesondere schätzt man heute diese vielseitige Rebsorte mit ihrem „gänzlich eigenständigen Charakter, mit dem man sich in einer Welt immer einförmigerer Weine profilieren kann” (Dirk Würtz), als phantastischen und viel zu lange unterschätzten Speisenbegleiter!


Der Siegerwein und seine offizielle Bewertung:

950704 Würtz, Silvaner trocken 2004 (leider sehr rar!) 6,90 Euro
„Zu zwei Dritteln im Stahltank und zu einem Drittel spontan im Holzfass vergoren begeistert der Silvaner von Dirk Würtz und Hubertus Weinmann mit einem klassischen, sehr lebendigen Duft nach Äpfeln, Kräutern und etwas weißem Gemüse. Im Mund reintönig und lebendig, mit einer idealen Balance zwischen Kraft und Finesse, nachhaltig am Gaumen, mit guter Tiefe, animierende Art, präsent und mittellang.
Ein mustergültiger Silvaner.”



Angebote:

Zu Ehren von Dirks großem Erfolg bei der Silvaner-Trophy bieten wir Ihnen seinen herrlichen Alltagsriesling Potate zum Schnäppchenpreis im 12er Paket an:

9504904 Würtz, 12 Flaschen „Potate”, Riesling trocken (DV) 2004 9 l, statt 59,40 nur 52,00 Euro



Seit Jahren Tradition hat unser Sommerweinpaket, eine tolle Auswahl schmackhafter, erstklassiger Alltagsweine für die Terrasse (auch exzellente Essensbegleiter!) zum reduzierten Angebotspreis:

81505 Sommerwein-Paket 9 l, statt 83,60 nur 75,00 Euro
Je 2 Flaschen
960004 Leitz (Rheingau) - Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken 2004;
953004 Keller (Rheinhessen) - Riesling Qba trocken Fass Nr. 2 2004;
930804 Dönnhoff (Nahe) - Weißburgunder Qba trocken 2004;
301104 Aires Hautes (Minervois) Sauvignon blanc 2004;
654104 Morantico (Marken) - Verdicchio dei Castelli di Jesi classico, bianco 2004;
174104 Beaucastel (Rhône) - Perrin Côtes-du-Ventoux rosé 2004



Unsere Empfehlung zur Spargelsaison:

80205 Spargelweinpaket 4,5 l 58,65 Euro
Endlich kommt der Frühling - und mit ihm sprießt die heiß begehrte Königin des Gemüses aus der Erde: der Spargel. Natürlich braucht er zur vollen Entfaltung seines Genusses die optimale Weinbegleitung. Denn je nach Zubereitung verträgt die bisweilen etwas zickige Königin nämlich nur wenig oder gar keine Bitterkeit im Wein, mag auch keine Holztöne und keine dominante Säure. Gerne präsentieren wir Ihnen ein erlesenes Probierpaket unterschiedlicher Weine, die genau die richtige Balance an Süße und Säure, Frische und Körper besitzen, um mit dem Spargel eine traumhafte geschmackliche Harmonie einzugehen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Probieren und eine genussreiche und sinnenfrohe Spargelsaison. Gerne stehen wir Ihnen zudem jederzeit telefonisch oder per Email beratend in Sachen Wein und Spargel zur Seite.

Unser attraktives Spargelweinpaket:

Je 1 Flasche
951004 Keller, Grüner Silvaner trocken (PK) 2004
113802 Deiss, Muscat Bergheim 2002
772203 Sabathi, Sauvignon Blanc Klassik 2003
761204 Ott, Grüner Veltliner „Fass 4” 2004
700103 Angerer, Grüner Veltliner „Kies” 2003
420104 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2004



ITALIEN

Fattorie Morantico - Marken

Herrliche Alltagsweine aus den Marken zu sensationell günstigen Preisen!

Italienische Weine sind in den letzten Jahren teuer geworden. Insbesondere die Renommierregionen Piemont und Toskana haben Preiserhöhungen vorgenommen, die für viele Liebhaber italienischer Weine nicht mehr akzeptabel sind. Jenseits der ausgetrampelten Pfade gibt es jedoch - ähnlich wie in Südfrankreich - innovative Regionen in einer dynamischen Aufbruchstimmung, in denen man auf der Suche nach guten Qualitäten voller Ursprünglichkeit und Authentizität zu günstigen Preisen fündig wird.

Vor allem die Marken sind im Moment eine wahre Fundgrube für vinologische Entdeckungen. Die „Marche” liegen zwar im Schatten der gewaltigen Toskanischen Apenninen, abseits der berühmten Weingüter der benachbarten Provinzen Toskana und Umbrien. Aber nehmen Sie uns beim Wort: Das hügelige Hinterland an der Adriaküste bringt inzwischen einige der besten Tropfen Italiens hervor und glänzt im Licht der internationalen Presse.

Parker und der „Gambero Rosso” rühmen regelmäßig die Spitzengüter, an vorderster Stelle dabei immer unser Kleinod Saladini Pilastri, dessen Rotweine wir seit mehreren Jahren zu Ihrer großen Zufriedenheit im Programm führen.
Und genau auf diesem mittlerweile weltbekannten Weingut, vom Gambero Rosso alljährlich mit einem Gläsersegen geadelt, hat uns Piedro Piccioni, der rührige Verkaufsleiter, bei meinem letzten Besuch den entscheidenden Tipp gegeben auf unsere Frage nach fruchtbetonten, traditionell vinifizierten Alltagsweinen für den täglichen Genuss ohne Reue, die einerseits nichts mit einer industriellen Massenproduktion zu tun haben, die weite Teile der italienischen Weinwirtschaft dominiert, und die andererseits aufgrund ihrer unkomplizierten Herstellung ohne teuren Holzausbau extrem fairpreisig sein sollten:

„Luigi Cugnasto macht hier im Herzen unserer Region, in der bergigen, sanften Hügellandschaft bei Jesi mit ihren besonders günstigen mikroklimatischen Bedingungen (300 bis 600 m Höhenlage, daher aromenfördernde starke nächtliche Abkühlungen) genau solche grundsoliden Weine in der uralten Tradition der Marken ohne neumodischen technischen Schnickschnack. Keine hochkomplexen Gewächse, aber grundehrliche Weine von Reben aus naturnahem Anbau, wie Du sie zu diesen günstigen Preisen in ganz Italien wohl sonst kaum mehr findest!”
Dieser Analyse von Piedro, einem Intimkenner der italienischen Winzerszene können wir nach unseren Verkostungen vorbehaltlos zustimmen und empfehlen Ihnen daher beide Weine als ganz besondere Schnäppchen in unserem Programm.


654104 Morantico, Verdicchio dei Castelli di Jesi classico, bianco 2004 3,60 Euro
Ungemein preiswerter Sommerwein aus der vielleicht innovativsten Weinanbauregion Italiens: Ein wunderbar trockener, frischer, fruchtiger Weißwein mit Aromen von Zitrusfrüchten, Kiwi, Ginster, Mimose, duftenden grünen Äpfeln und frischen Mandeln, spritzig und zartwürzig am Gaumen, schöne Balance, herrlich aromatisch im verführerischen Nachhall.
Wie schade, dass in Deutschland immer noch so viele unsäglich schlechte Pinot Grigios verkauft werden, gibt es doch mit der uralten, autochthonen Verdicchio-Traube eine so viel attraktivere Weißweinvariante, die mit ihrer animierenden mineralischen Frische und ihrer trinkfreudigen milden Säure seit jeher ihre schönste Ausprägung in den Marken findet.
Schmeckt gut gekühlt exzellent zu Fisch vom Grill, zu Meeresfrüchtesalat, Gemüseaufläufen, Pasta mit hellen Soßen bzw. Olivenöl oder als Apéritif- und ungemein süffiger Zechwein.



654203 Morantico, Borgiano, IGT rosso 2003 3,60 Euro
Reinsortiger, fruchtbetonter, erst Anfang Oktober von Hand geernteter Sangiovese aus der sanften Hügellandschaft bei Jesi, der in seinem Charakter so anders daherkommt als so viele langweiligen, austauschbaren Marmeladenweine aus dem Supermarkt.
Tiefes Schwarzrot in der Farbe, in der zart süßlichen Nase verführerische Anklänge an Amarenakirsche, Schlehe, Cassis, Wachholder, Veilchen und würzigem Tabak. Im Mund eine schöne, den Gaumen gut auskleidende, leicht süßliche Frucht, eine gut integrierte Säure, die für eine belebende Frische sorgt und eine feinkörnige Tanninstruktur. Mittellanger, von einer anregenden Würze dominierter Nachhall.
Fazit: Für diesen Preis ein äußerst stimmiger Rotwein, der das wunderbare Gefühl vermittelt, viel Wein im Glas zu haben, jedoch ohne sättigenden Effekt, denn die animierende Säure, die weiche Tanninstruktur und der niedrige Alkohol (herrlich angenehme 12%!) sorgen dafür, dass man gerne noch ein zweites oder drittes Glas trinkt.
Dieser herrlich leckere Wein mit original italienischem Flair, ein unverwechselbarer Sangiovese (und eine finanzielle Provokation völlig überteuerter Modeweine aus der Toskana), passt hervorragend zu kräftigen Grill- oder Schmorgerichten, zu guter Pasta oder einer knusprigen Pizza aus dem Holzofen. Warum nur gibt es so wenige vorzügliche Weine aus Italien zu derart fairen Preisen?
Zu genießen ab sofort bis 2007.



Und dazu als Schmankerl ein attraktives Geschenk für Liebhaber der italienischen Küche: Beim Kauf von 12 Flaschen Weiß- oder Rotwein (auch gemischte Bestellungen) von der Fattorie Morantico erhalten Sie kostenlos als Zugabe eine Dose köstlicher, hocharomatischer Tomaten aus unserem attraktives Feinkostsegment. (Dieses Angebot gilt ohne mengenmäßige Beschränkung bis zum 20. Juni 05.)
Guten Appetit!

Agro Sarnese-Nocerino

[Erntefrische Marzano-Tomaten]
Erntefrische Marzano-Tomaten

37435 Sarnese-Nocerino, Geschälte Tomaten San Marzano DOP 400 g 2,50 Euro
Außerhalb der Tomatensaison wirklich fruchtige, aromatische Tomaten zu bekommen, ist selbst in Italien eine wahre Herausforderung. Eine Alternative ist in dieser Hinsicht die San Marzano-Tomate mit geschützter Herkunftsbezeichnung.
Hierbei handelt es sich um eine vom Aussterben bedrohte Sorte, die wegen ihrer zarten Beschaffenheit für die industrielle Verarbeitung nicht geeignet ist und deshalb aufwändig handgeerntet werden muss. Aber dafür belohnt sie uns mit einem intensiven Tomatenaroma, das fast schon in Vergessenheit geraten war. Ihr Geschmack ist unverwechselbar frisch und aromatisch. Er entsteht im Zusammenspiel dieser speziellen Tomatensorte mit dem fruchtbaren Vulkanboden und dem durch Seeluft geprägten Klima rund um Neapel. San Marzano-Tomaten eignen sich ideal zur Aufbewahrung, denn ihr außergewöhnlich fruchtiges und intensives Aroma kommt durch die Konservierung besonders gut zur Geltung.

In ihrer aktuellen Juniausgabe schwelgt daher die Zeitschrift „living at home” folgerichtig von einem „Aromawunder” und testiert, dass der „außergewöhnlich fruchtige und intensive Geschmack auch bei der Dosenware (zum Öffnen einfach Lasche ziehen) gut erhalten bleibt”.

Nach diesem fundierten Urteil schwärmt der Autor im Detail: „Ja, so sonnig müssen Tomaten riechen und schmecken! Solche Früchte habe ich das letzte Mal bei meiner Oma gegessen - da war ich zwölf. Ich hatte schon vergessen, wie gut die roten Wunderbälle sein können : süß, saftig und superaromatisch. Die kleine, pflaumenförmige Frucht ist der Inbegriff aller Tomaten: tiefrot, mit zarter Struktur und sehr empfindlich. Nur der vulkanische Boden rund um den Vesuv hat die richtige Mischung, damit sie alle Nährstoffe bekommt. San-Marzano-Tomaten - so heißen sie richtig - können nur von hand und vollreif geerntet werden, was den Transport ziemlich schwierig gestaltet. Das war in der Vergangenheit der Grund, die Früchte nur für den eigenen Bedarf anzubauen. Zudem machen sie optisch nicht viel her. Durch ihre ovale, längliche Gestalt wirken sie unförmig und haben keinerlei Ähnlichkeit mit ihren makellosen niederländischen Verwandten.

Doch wie im Märchen überzeugen die inneren Werte. Deshalb taten sich zu Beginn der Neunziger Bauern zusammen, um die Tomaten im größeren Stil zu produzieren. Es hat sich gelohnt: Inzwischen sind sie weltweit begehrt und berühmte Köche stehen Schlange bei den Landwirten. Doch den komplizierten Anbau und die geringen Mengen ist der Preis zwar höher als bei herkömmlichen Früchten, dafür schmecken sie nirgends auf der Welt tomatiger. Bei uns gibt es die frischen Früchte nur selten. Doch das einzigartige Aroma bleibt zum Glück auch bei der Konservierung erhalten - und die muss direkt nach der Ernte passieren. Deshalb mahnt Sabatino plötzlich zur Eile. Im malerischen Garten wartet Conchetta, seine Frau, ungeduldig. Alles ist vorbereitet. Nach dem Waschen landet ein Teil der Ernte klein geschnitten in Gläsern und Dosen, andere werden zu Püree verarbeitet.”

Neugierig geworden? Dann testen Sie doch einmal folgendes Gericht:

Sugo al pomodoro aus San Marzano Tomaten mit Spaghettoni von Rustichella d’Abruzzo
Eine Schalotte, ein mildes Olivenöl aus unserem umfangreichen Sortiment, z. B. „Alziari” aus Nizza oder noch stilechter „Laura Fagiolo” aus Latium, eine Dose San Marzano Tomaten sowie 250 g Spaghettoni von Rustichella d’Abruzzo

Die Schalotte würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Die San Marzano Tomaten samt Saft dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa eine Stunde einkochen lassen. Spaghettoni al dente kochen und mit dem Sugo, dem Olivenöl und frisch geriebenem Parmesan servieren. So einfach. Aber auch so köstlich!

Sarnese-Nocerino, Geschälte Tomaten San Marzano DOP



31137 Laura Fagiolo, „Sabina” D.O.P., Olivenöl Extra Vergine 0,5 l 11,40 Euro



34375 Rustichella d’Abruzzo, „Spaghettoni” PrimoGrano 500 g 3,65 Euro

Rustichella d’Abruzzo, „Spaghettoni” PrimoGrano



DEUTSCHLAND

Weingut Hermann Dönnhoff - Nahe

„Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe. Es ist ein weiter Weg bis zu dieser Position und Helmut Dönnhoff ist ihn arbeitsam und bescheiden gegangen, wie es seine Art ist. Stets mit einer besonderen Begeisterung für den Wein. Diese ehrliche Liebe zum Rebensaft ist der Schlüssel, um die flüssigen Kunstwerke zu verstehen.

Der Grandseigneur des Naheweins ist ein Traditionalist und als solcher ein wahrer Experte im Ausbau des Rieslings im klassischen Eichenholzfass. Die internationale Presse (Parker insbesondere!) überschüttet ihn dafür mit Lob”, urteilt dezidiert der Gault Millau 2005, bewertet Dönnhoff im übrigen seit Jahren als einen von acht deutschen Winzern mit 5 Trauben, der „Höchstnote für die weltbesten Weinerzeuger” und feiert sein binnen Tagen nach Freigabe restlos ausverkauftes Großes Gewächs Hermannshöhle, das viele von Ihnen aufgrund unserer Empfehlungen im Keller liegen haben, als zweitbesten trockenen Riesling des Jahrgangs 2003!

In England und in den USA besitzen seine Weine schon lange absoluten Kultstatus, werden gesucht wie wenige andere und mit Phantasiepreisen, weit über dem in Deutschland verlangten Kurs, bezahlt - wenn man sie denn überhaupt erhält. In diesen Ländern wird Dönnhoff zu Recht der gleiche Ruhm zuteil, wie sonst nur den größten Winzern aus dem Burgund mit ihren wesentlich teureren Prestigeweinen. Herzlichen Glückwunsch Helmut Dönnhoff.

Heute und in den nächsten Pinwänden präsentieren wir Ihnen Dönnhoffs phantastische Kollektion aus dem schon im Vorfeld der Freigabe mit Legenden umrankten Jahrgang 2004. Diese großartigen Weine, vom „einfachen” QbA bis hin zu einem Eiswein singulärer Qualität, präsentieren sich in ihrer Stilistik völlig konträr zum opulenteren 03er, viel klassischer (Liebhaber großer deutscher Rieslinge sehen in ihm eine hypothetische Vermählung zwischen den phantastischen Jahrgängen 2001 und 1990), ungemein elegant und finessenreich mit einer animierenden rassigen Textur und einer perfekt eingebundenen Säurestruktur. Schlichtweg Weine, die unter Preis-Genussgesichtspunkten unschlagbar sind. Referenzcharakter!


930804 Dönnhoff, Weißburgunder trocken 2004 9,20 Euro
Dieser inspirierende Weißburgunder fasziniert in der Nase durch sein rebsortenspezifisches Aromenspiel; am Gaumen dicht, konzentriert, kräftig, aber nicht so opulent wie in 03, eher von verspielter, eleganter Stilistik, dabei angenehm frisch, extraktreich, mineralisch, lang anhaltend. Ein traumhaft leckerer Terrassenwein, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden widerspiegelt und Lust macht auf das nächste Glas. Fabelhafter Essensbegleiter!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2006.



930004 Dönnhoff, Riesling QbA, trocken 2004 7,95 Euro
Wunderschöner, herzhaft trockener, zart cremiger, fülliger, eleganter, ‚feinsinniger’, ungemein frischer, ‚kühler’, herzhafter und mineralischer Gutsriesling auf Spätleseniveau, florale Anklänge, zarte Aprikose und Pfirsich, dichter als in 02 und finessenreicher als in 03, tolle innere Spannung, dabei nur mit 11 % Alkohol ausgestattet und somit ein phantastischer Zechwein auf höchstem Niveau! Dönnhoff selbst hält ihn für einen seiner besten je produzierten Gutsrieslinge - für mich ist es einer der feinsten in ganz Deutschland, die ich je degustieren durfte! Phantastisches Preis-Genussverhältnis.
Zu genießen ab sofort mit großem Vergnügen bis etwa 2008.



930304 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Großes Gewächs Riesling trocken 2004 25,50 Euro
Weltweit als eine der absoluten Spitzenlagen nicht nur der Nahe, sondern aller deutschen Weinanbaugebiete gerühmtes Terroir: Windoffener (daher kaum Botrytis), steiler Südhang zur Nahe, Niedrigerziehung der Rebstöcke wegen Ausnutzung der Bodenwärme, Kompostierung der Böden, um die Feuchtigkeit optimal zu speichern, Grauschieferverwitterung und komplexe Mischung verschiedener Gesteinstypen:
„Heute wird der Name Niederhäuser Herrmannshöhle von Weinfreunden auf der ganzen Welt mit Ehrfurcht ausgesprochen, Helmut Dönnhoff verhalf den Weinen aus dieser Lage zu mehr als nur Beachtung und Bewunderung - er gab ihnen eine Aura”, so urteilt Stuart Pigott zu Recht im WEINGOURMET 3/2003.
Diese Lage mit ihren bis zu über 60 Jahre alten Reben bringt intensivst mineralische Weine hervor, sehr komplex, ungemein konzentriert, füllig, dicht, elegant, extraktreich, extrem tiefgründig, mit herrlichen Pfirsich- und Zitrusaromen und Anklängen an eine frisch duftende Blumenwiese im Sommer, am Gaumen druckvoll, schöne Balance, unfassbar lang, über 1 Minute anhaltend.
Dieser große spektakuläre Riesling gehört wie sein Vorgänger (2. Platz im Ranking des GAULT MILLAU hinter Kellers legendärem G-Max) zu den besten trockenen Weißweinen des Jahres in ganz Deutschland und demonstriert durch seine Stilistik eindrucksvoll, warum in Weinbauregionen kalte Nächte und somit große Temperaturunterschiede zum Tag eminent wichtig sind: welch fabelhafte Frische, welch große Eleganz und Finesse, welch unvergleichliche Rasse und vibrierende Stahligkeit (die Signien des Jahrgangs 2004), welch beeindruckende mineralische Strahlkraft und welch perfekte Säurestruktur bei nur 12,5% Alkohol!
Das macht großen deutschen Rieslingen in der gesamten Weinwelt so schnell keiner nach! Riesiges Potential.

In Subskription, Preis ab Freigabe im September, wenn dann überhaupt noch erhältlich, 28,00 Euro!


930404 Dönnhoff, Oberhäuser Brücke, Riesling Spätlese 2004 21,50 Euro
Legenden sterben niemals und so wird auch diese phantastische Spätlese jedes Jahr neu geboren! Nur 1ha große, in unmittelbarer Nähe des Flusses liegende, sehr geschützte Parzelle in Dönnhoff’schem Monopolbesitz, die aufgrund ihrer besonderen Bodenstruktur (hohes Wasserhaltevermögen, da Lehm über Schiefer) und ihrer typischen Weine als eine der kleinsten Einzellagen der Nahe separat klassifiziert wurde: ein Terroirwein erster Güte.
Sehr komplexer Aromenbogen, phantastische Frucht und florale Noten, frisch, mineralisch, perfekte Säurestruktur, sehr konzentriert und von cremiger Textur, großer Druck am Gaumen, kerniger Körper, traumhafte Balance zwischen Säure und Süße und ein unendlicher, tänzelnder Nachhall. Ein ganz großer, klassischer, sehr rarer Riesling, von nobler und edler Gestalt, der in sich die mineralischen Geheimnisse dieser großen Nahelage birgt. Zumindest auf dem gleichen Niveau wie der 2002er (Dönnhoff: „2004 ist DAS klassische Spätlesejahr”), der mit 97 Parkerpunkten bewertet wurde.
Weltweit unschlagbares Preis-Genussverhältnis!
Trinkgenuss pur ab sofort, Höhepunkt Ende 2006 bis mindestens 2020.



Weingut Keller

„Großartig, hervorragend, brillant”
(Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonntag, 15.5.05)

Die sympathischen Kellers hatten unserer Meinung nach DIE Kollektion des extrem heterogenen Jahres 2003 in Deutschland vinifiziert! Die Fachpresse sah es ähnlich: „Mit acht Nominierungen für die Bestenliste in der aktuellen Ausgabe setzt der Rheinhesse Klaus Keller seinen unwiderstehlichen Siegeszug fort und untermauert damit eindrucksvoll seine dominierende Position an der Tabellenspitze. Bemerkenswert bei den Kellers ist seit Jahren, dass man im Prinzip jeden Wein bedenkenlos kaufen kann. Die 90-Punkt-Marke wurde noch nie so oft erreicht oder deutlich überschritten”, urteilt dezidiert der Gault Millau 2005, hierbei unterstützt vom Konkurrenz-Guide „Deutschlands Weine 2005” von Gerhard Eichelmann.
„Zwar muss man vorsichtig sein mit Superlativen bei Klaus und Klaus-Peter Keller. Denn auch wenn es schier unmöglich scheint, so schaffen sie es doch, die Weine werden immer noch besser. 2001 hatten sie eine grandiose Kollektion, trocken wie edelsüß. Der Folgejahrgang 2002 war nochmals ein wenig besser, wieder hatten die Kellers eine Kollektion, die ihresgleichen sucht und niemand in Deutschland kam der Perfektion so nahe wie die Kellers. 2003 das gleiche Bild. Trocken wie süß, weiß wie rot”.

Auch Sie, unsere werten Kunden, teilen offensichtlich diese euphorischen Bewertungen. Unsere Verkaufszahlen sprechen jedenfalls eine beredte Sprache. Und ich lehne mich nach mehreren ausführlichen Verkostungen auf dem Weingut (Die Lust, die Weine nochmals und nochmals zu probieren, zog mich magisch immer wieder zu „Deutschlands Winzer des Jahrzehnts”, wenn ich nur irgendwo in der Nähe war!) weit aus dem Fenster und verspreche Ihnen: Im großen klassischen Jahrgang 2004 (Bei Interesse lesen Sie bitte Klaus-Peter Kellers fundierte Analyse hierzu in unserem Katalog auf Seite 62) haben die Kellers nochmals eins drauf gesetzt und die beste Kollektion in der Geschichte ihres Weingutes vinifiziert. Nehmen Sie mich beim Wort!


953004 Keller, Riesling QbA Fass 2, trocken (PK) 2004 7,30 Euro
Kein deutscher Wein war vom letzten Jahrgang so schnell bei uns ausverkauft wie der köstliche Gutsriesling unserer sympathischen Familie Keller. Diesmal haben wir vorgesorgt: Zum einen hat uns Klaus-Peter ein deutlich erhöhtes Kontingent zur Verfügung gestellt (herzlichen Dank!), zum anderen haben wir uns im Keller ein Fass ausgesucht, dass uns besonders gut gefallen hat und haben uns dieses als unsere Selektion Fass Nr. 2 abfüllen lassen.
In der Nase eine herrlich saftige, rassige Frucht von weißem Weinbergspfirsich und Cox-Orange Apfel, unterlegt mit feinem mineralischen Spiel und zart kräutriger Würze. Am Gaumen dicht, mineralisch, eine phantastische Frische, ein feinst strukturiertes Säurespiel, harmonisch abgepuffert durch einen großen Extrakt und eine betörende Fruchtsüße, lang anhaltender, animierender Nachhall.
Kurzum: Ein klasse Riesling at its best, zu einem extrem fairen Preis, der jedem Weinliebhaber ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermag! Hier spürt man mit jedem Schluck die hohe Reife der erst Ende Oktober bis Mitte November geernteten Trauben (über 90° Öchsle im Schnitt). Unter Preis-Genussgesichtspunkten in diesem traumhaft schönen, klassischen Rieslingjahrgang nahezu unschlagbar, sowohl als fröhlicher Zechwein als auch als exzellenter Essensbegleiter. Ich bin fest überzeugt, diese herrlich leckere und so bekömmliche Selektion des Keller’schen Gutsrieslings wird Kultstatus bei unseren Liebhabern deutscher Rieslinge erlangen!
Zu genießen ab sofort bis 2007.



951704 Keller, Riesling „von der Fels”, trocken 2004 13,90 Euro
Nomen est Omen - Welch herrliche, ungeschminkte Mineralität (rassiger noch als in 03, schlanker und präziser, mit einer vibrierenden Strahlkraft) von tiefgründigen Kalksandsteinböden spiegelt sich in diesem zart cremigen, traumhaften Riesling, der aus perfekt gereiften Trauben von jüngeren Rebstöcken aus allen drei Großen Gewächs-Lagen der Kellers stammt und der eindrucksvoll demonstriert, welch phantastische Qualität im klassischen Jahrgang 2004 entstanden ist. Herrlich betörender kräuterwürziger Duft mit Aromen von gelben Früchten, unterlegt mit einer animierenden mineralischen Note.
Am Gaumen verwöhnt eine reife, geradlinige Frucht, eingebettet in eine fein cremige Konsistenz und eine klare Säurestruktur, welche die Zungenpapillen so wunderbar erfrischt. Sehr komplex, extraktreich, zart kräutrige und wiederum deutlich mineralische Noten tanzen Samba auf der Zunge, begleitet von einem herrlichen Spiel, fein und subtil, das diesen rassigen, vibrierend lebendigen Riesling tänzerisch leicht und zupackend zugleich erscheinen lässt. Sehr moderat im Alkohol, ein ungemein zupackender, vielschichtiger Riesling, der seine aristokratische Herkunft von den Großen Gewächs-Lagen nicht verleugnet - außer im Preis!
Herausragende Qualität, der Felscharakter feiert fröhlich Urständ, man saugt die Energie des Kalkgesteins förmlich in sich auf, sehr nachhaltig im mineralischen Abgang, Kategorie Lieblingswein!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2008.



951204 Keller, Westhofen Kirchspiel -Turmstück- Riesling Großes Gewächs, trocken 2004 19,90 Euro
Aus dem Urstromtal des Rheins erheben sich die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage „Kirchspiel” wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet, optimal geschützt vor den kalten Westwinden. Dieses hervorragende Mikroklima ist neben dem Kalkstein im Untergrund ein wesentlicher Aspekt für das erstklassige Terroir dieses rheinhessischen Filetstückes.
Beste Parzellen, erst vor ein paar Jahren von den Kellers gekauft, demonstrieren seit dem 02er Jahrgang die Früchte der vollständigen Veränderung in der Weinbergsarbeit. Die Regeneration der sehr differenzierten Böden ist abgeschlossen und diese phantastische Lage wurde spätestens mit dem gigantischen 03er, vom ‚Gault Millau 2005’ mit der dritthöchsten Punktzahl des Jahres geadelt, zur ebenbürtigen Konkurrenz für den benachbarten „Morstein”.

Es ist der Kalkstein mit seinen rötlichen Eisenoxideinschüben, der die Basis für die zarte Mineralität und unvergleichliche Würze dieses großen Rieslings legt, der wie sein Vorgänger dicht, kompakt und konzentriert daherkommt. Aber in erster Linie fasziniert er durch seine unvergleichliche Eleganz und Finesse, bezaubert mit frischer kräutriger Aromatik und feinstem Spiel (weckt Erinnerungen an einen klaren, frischen Gebirgsbach, der tänzelnd und übermütig ins tiefe Tal sich ergießt) und deutet schon in seiner Jugend sein breites Fruchtspektrum an, das von Weinbergspfirsich über Aprikose bis hin zu exotischen Anklängen reicht und von einer samtig-seidenen Mineralität unterlegt und liebkost wird.
Dieses rassige Große Gewächs macht fast süchtig in der Intensität seiner Aromen, in der Reinheit seiner geschmacklichen Komponenten und dem unverkennbaren authentischen Rieslingcharakter, wie ihn nur wenige Winzer außer den Kellers in dieser Mischung aus Mineralität und Komplexität, Kraft und Finesse auf die Flasche zu zaubern vermögen. Ein großer, sehr komplexer, brillanter Riesling mit viel Charakter; fokussierter, mit noch mehr seidener Eleganz und Potential ausgestattet als der 03er, ein monumentales Gewächs, das Sie unbedingt dekantieren sollten und das die Philosophie des Hauses, durch minimale Erträge die Dichte und Mineralität im Wein zu steigern, wunderbar widerspiegelt. Im Wetterpoker um die Westhofener Lagen tief im November 04 haben die Kellers alles riskiert - und alles gewonnen.

Wir haben Ihnen dieses phantastische Große Gewächs bereits in der Märzpinwand in Subskription präsentiert. Doch seither ist Entscheidendes geschehen: Klaus-Peter Keller konnte nach langem Abwarten zusammen fügen, was zusammen gehört. Ursprünglich wollte nämlich eine aus dem Herzstück des Kirchspiels stammende Partie von strahlender Schönheit und fabelhafter innerer Harmonie und Balance, die jeden Verkoster nahezu sprachlos zurückließ, nicht ganz durchgären. Doch im Frühjahr dieses Jahres war es dann endlich doch soweit, die Hefen hatten ihre Arbeit fortgesetzt und nach einer Cuvéeprobe, die eine bisher nicht gekannte Qualitätsstufe des Kirchspiels erkennen ließ, fügte Klaus-Peter beide Partien zusammen - und beließ natürlich, wie es seine bescheidene Art ist, den Preis auch für die neue irrsinnig gute Qualität auf dem ursprünglichen Niveau. Die Weinliebhaber werden diese kundenfreundliche Aktion sehr zu würdigen wissen! Unglaublich günstiges Preis-Genussverhältnis!
Eine Ode an die einzigartige Finesse großer Rieslinge aus einer Lage, die in den nächsten Jahren zu Weltruhm gelangen wird, zu genießen ab der Freigabe im Spätherbst, Höhepunkt 2007 bis nach 2012.

In Subskription, Auslieferung im September 2005, späterer Preis 23,00 Euro!


Dönnhoffs „Hermannshöhle” und Kellers „Kirchspiel”: Zwei Weltklasserieslinge fast jenseits der sprachlichen Beschreibbarkeit, singuläre Weinunikate voller Ursprünglichkeit und unvergleichlichen Charakters, die sich beim meditativen Genuss dem kundigen Liebhaber in all ihrer Schönheit offenbaren werden. Eine Ode an die einzigartige Finesse großer Rieslinge aus zwei phantastischen Lagen mit Weltruhm, die Burgunds größten und wesentlich teureren Grand-Cru-Lagen spielend Paroli bieten!

Rückkaufaktion: In den letzten Monaten hat Klaus-Peter Keller zusammen mit renommierten Weinliebhabern immer wieder den ersten Jahrgang des Kirchspiels - den 2002er - blind degustiert. Die Reaktionen der Kenner waren verblüffend: Beständig wurde dieser Jungfernjahrgang mit den größten weißen Burgundern verglichen, insbesondere erweckte er Assoziationen an die legendären Weine von Coche-Dury. Leider hatte sich Klaus-Peter zu wenige Flaschen seines Weines zurückgelegt, um dessen Entwicklung auch in den nächsten Jahren weiter verfolgen zu können. Wir bieten daher Ihnen, unserer werten Kundschaft, in einer einmaligen Aktion an, dass wir im Auftrag der Familie Keller diesen Wein, optimale Lagerung vorausgesetzt, für einen Preis von 30! Euro zurückkaufen. Kontaktieren Sie uns bitte bei Interesse - sofern Sie sich von einem solch GROSSEN GEWÄCHS wirklich trennen können.

ÖSTERREICH

Weingut Kurt Angerer - Kamptal

„Qualität kommt von Qual”, so das mittlerweile weithin bekannte Bonmot des ungemein sympathischen und quirligen Naturburschen Kurt Angerer, in Deutschland mittlerweile wie in Österreich in aller Munde, da geradezu phantastisch seine Qualitäten - und in Relation hierzu ungemein niedrig die verlangten Preise. Und wer von Ihnen jemals inmitten seiner extrem gepflegten Weinberge steht, begreift blitzartig die doppelte Botschaft, die in Kurtis Worten liegt. Welch immenser körperlicher Anstrengung bedarf es, die Riede (der in Österreich übliche Begriff für die Weingärten) in einen solch optimalen Zustand zu versetzen, wie aufwändig werden die Blattwerksarbeiten betrieben, um eine bestmögliche Photosynthese und Sonneneinstrahlung zu erreichen und wie sehr müssen die Reben gegen die Grünbepflanzung inmitten ihrer Reihen ankämpfen; welchem Konkurrenzkampf sind so ihre Wurzeln ausgesetzt, wie tief müssen sie ins Erdreich eindringen, um Wasser zu finden und damit gleichzeitig Mineralien in die Trauben zu transportieren. Im fertigen Wein wird diese Philosophie von Kurt Angerer in einer feinwürzigen Mineralität, in Kompaktheit, Dichte, Kraft und Konzentration schmeckbar, die in unverwechselbarer Weise den Stil seiner Grünen Veltliner, Rieslinge und Rotweine prägen. In diesen Meisterwerken spiegeln sich ihre mineralischen Strukturen und ihre unterschiedlichen Standorte - Urgesteinsböden, tiefgründige Lössböden oder Kies - auf verblüffende und vor allen Dingen eigenständige, nachvollziehbare und geschmackvolle Weise wider.

Kurts erstklassige Lagen befinden sich in einer Region, die immer ein wenig im Schatten der wesentlich bekannteren Lagen der Wachau und des Kremstals standen und die daher auch noch bei weitem nicht die dort verlangten Preise erzielen, aller gleichrangigen Qualität zum Trotz. Daher möchte ich Ihnen die wunderschönen, trockenen Weine von Kurt Angerer, diesem jungen, sympathischen, bodenständigen und dennoch weltoffenen Winzer, ganz besonders empfehlen. Es sind seltene Glücksfälle von Wein, von phantastischer Qualität und weit unterbezahlt, insbesondere seine Grünen Veltliner, von alten Reben allesamt, die bereits jung superlecker schmecken, aber mit einem großen Reifepotential versehen sind, solo getrunken einen wunderbaren Genuss bereiten, aber auch als hervorragende, universelle Essensbegleiter dienen, auch zu Fleischgerichten!

Übrigens: Helmut Knall, höchst angesehener Fachjournalist und Herausgeber des Internetweinführers Österreich auf www.wein-plus.de urteilt ebenfalls euphorisch: „Kurt Angerer verblüfft wieder einmal mit einer Kollektion, die man in dieser Qualität im Jahr 2004 nur ganz selten findet, dabei aber mit Preisen, die absolut erschwinglich sind”.


700104 Angerer, Grüner Veltliner „Kies” 2004 6,90 Euro
Kühler, expressiver Duft nach Limetten, gelben Äpfeln, Maracuja, Honigmelone und Ananas, unterlegt mit einer feinen mineralischen Würze. Am Gaumen klare schlanke Frucht, feine Kräuternoten, pfeffrige Würze, zart und saftig, schönes, belebendes Frucht-Säure-Spiel, deutlich frischer, daher noch animierender als in 03, gute Nachhaltigkeit und Länge, nur knapp über 12% Alkohol, herrliche Balance. Sowohl als Essenbegleiter als auch als beschwingter Sommerwein für die Terrasse hervorragend geeignet. Im Stahltank ausgebaut, kaum glaubliches Preis-Genussverhältnis. Jeder Schluck macht Lust auf’s nächste Glas!
Zu genießen ab sofort bis 2008.



700204 Angerer, Grüner Veltliner „Spies” 2004 10,50 Euro
Der Überflieger und jahrgangsbedingt noch bessere (!) Nachfolger des mittlerweile legendären Siegers der großen Verkostung aller Veltliner Austrias in Österreichs renommiertem Weinmagazin Vinaria: Sehr präsenter, frischer Duft nach Pfeffer, Steinobst und Birnen, feste, griffige Mineralik, etwas Minze. Am Gaumen enorm viel saftige, dichte, frisch gewirkte, straffe Frucht, Kraft und Struktur, kompakter und konzentrierter als der „Kies”, feingliedrige Säure, die jedoch herrlich in die zart-cremige Textur eingebettet ist, wohl balanciert, wieder sehr mineralisch (durch den hohen Anteil an Granitböden) und zupackend, nachhaltig, langer, fein-herber, würziger Abgang, vielschichtig, sensationelle Qualität für relativ wenig Geld
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2006 bis mindestens 2010.



700404 Angerer, Grüner Veltliner „Loam” 2004 12,90 Euro
Der alljährliche Favorit vieler unserer Kunden unter den Grünen Veltlinern von Kurt Angerer: Intensiver, tiefer, würziger, pfeffriger Duft von gelben einheimischen und exotischen Früchten (Ananas, Bananen), Limetten sowie Honigmelonen, unterlegt von einer feinherben Mineralik. Am Gaumen sehr saftige, vollmundige Frucht und beeindruckende Mineralität, würzige Säure, herrlich cremig und nachhaltig, ein kaum wahrnehmbarer Touch perfekt eingebundenen Holzes, sehr rund und fein balanciert, ausgezeichnete Struktur, animierendes Spiel auf der Zunge, dabei tief und kraftvoll, langer, fruchtig-würziger Abgang.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2006 bis mindestens 2014. Super Essensbegleiter!



Noch in kleinen Mengen vorrätig sind zwei herrliche Weine von „Kurti” im besten Reifezustand und mit noch einem großen Potential ausgestattet:

700302 Angerer, Grüner Veltliner „Eichenstaude” 2002 12,80 Euro

Angerer, Grüner Veltliner „Eichenstaude”



700502 Angerer, Riesling „Donatus”, trocken 2002 12,90 Euro

Angerer, Riesling „Donatus”, trocken



Beide Weine erhielten 92/93 Punkte („hervorragend”) im Internetweinführer „En Primeur” auf www.wein-plus.de und gelten unter Kennern als große Rivalen wesentlich teurerer Prestigegewächse aus der renommierten Wachau!


Weingut Pöckl - Neusiedlersee

„Meine Weine sollen unverkennbar die Eigenheiten des Bodens, auf dem ihre Trauben gewachsen sind, die Besonderheiten des Mikroklimas und die Aromen der Rebsorten erkennen lassen”, erläutert Josef Pöckl, handwerklicher Qualitätsfanatiker und visionärer Genius in einem, der den meisten Winzerkollegen im Burgenland intellektuell um Jahre voraus scheint, engagiert seine Philosophie. Denn sein erklärtes Ziel ist es, ohne Mostkonzentration oder andere „Segnungen” moderner önologischer Techniken, die in Österreich mittlerweile weit verbreitet sind, herausragende Rotweine auf absolutem Spitzenniveau zu erzeugen.

So sind Pöckls Weine stilistisch - bei aller Konzentration und Dichte, Tiefe und Kraft - von einer edlen Finesse und einer raren Eleganz durchzeichnet, Parameter, die im Weinberg, nicht im Keller ihren Ursprung haben, natürlich nur mit weineigenen Hefen spontan vergoren und qualitativ derart herausragend in Ausstrahlung und Textur, dass sie zusammen mit den Rotweinen von Gernot Heinrich aus dem benachbarten Gols als Referenz für die Weine des Anbaugebietes Neusiedlersee angesehen werden müssen.

Sehr selten nur in der gesamten europäischen Weinwelt findet man eine derart stimmige Konzentration in tiefgründiger Frucht und komplexer Aromatik, die wiederum geprägt ist von cremiger Fülle, kühler Finesse und bemerkenswerter Frische, sowohl in ihrer Struktur als auch in den edlen, schmelzigen Gerbstoffen. Josef Pöckls („Winzer des Jahres 2004” im FALSTAFF, Österreichs renommiertem Weinmagazin) Weine sind eigenständig und authentisch, Originale voller Charakter und von faszinierender Stilistik. Meine besondere Empfehlung!


730103 Pöckl, Zweigelt 2003 7,20 Euro
Leuchtendes sattes Granatrot in der Farbe; sehr verführerische, klassische Aromen von saftigen Kirschen, Zwetschgen und feinen dunklen Beerenfrüchten schmeicheln der Nase. Am Gaumen fruchtig mit feinen Weichselaromen und Noten von schwarzen Beeren, klare Struktur und eine feine, sehr erfrischende Säure, dicht, stoffig, saftig, mehr Schmelz als gewohnt, schön balanciert, noch präsentes, doch weiches Tannin, angenehm fruchtiges Finale mit Heidelbeeranklängen. Ein animierender, anspruchsvoller Rotwein für jeden Tag und zu allen Gelegenheiten, da seine saftigen, cremigen Gerbstoffe die Zunge weich umhüllen und viel Frucht transportieren; großartiges Preis-Genussverhältnis.
Auch im Sommer hervorragend zu genießen, da nur 12,5 % Alkohol!, ein hervorragender Begleiter zu allen Arten von Pastagerichten, Höhepunkt Herbst 2005 bis ca. 2009.

Pöckl, Zweigelt



730203 Pöckl, Zweigelt Classic rot 2003 11,00 Euro
Acht Monate in drei- und vierjährigen Barriques ausgebauter kardinalsroter, herrlich schmeichlerischer Zweigelt aus älteren Rebbeständen mit dunklem Kern und violetten Reflexen, in der Nase reife schwarze Beeren, Weichselkirschen und eine betörende zarte Würze.
Am Gaumen elegant strukturiert, feste Textur und eine knackige, erstaunlich tiefe Frucht. Der animierend cremige, kompakte, elegante und gleichzeitig frische, den gesamten Gaumen auskleidende und betörende Geschmack dieses extrem preis„werten” Weines fasziniert durch eine kühle Aromatik, die an schwarze Beeren erinnert, an Wacholder und zart mineralische Noten, an Kräuter und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Im langen Nachhall nochmals kompakte dunkle Frucht sowie ein elegantes, feines Tanningerüst mit einem zart fruchtsüßen, schokoladigen Nachhall; exzellenter Speisenbegleiter!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt erst Ende 2005 bis nach 2012; das Reifepotential dieses Klassikers, eines Alltagsweins de luxe, aus dem Hause Pöckl ist legendär!

Pöckl, Zweigelt Classic rot



730302 Pöckl, Rosso e Nero, rot 2002 19,90 Euro
Der „beste Zweitwein Österreichs”, wie ihn die Presse gerne feiert, ist eine Cuvée aus den heimischen Sorten Zweigelt (50 %) und Blaufränkisch, mit je einem Schuss Syrah und Cabernet Sauvignon. Da der „Admiral”, sicherlich einer der fünf besten Rotweine Österreichs, viel Zeit der Reife benötigt, produzieren die Pöckls den Rosso e Nero als elegante Alternative für den frühen Genuss. 20 Monate ausgebaut in neuen und einjährigen Barriques präsentiert sich dieser Schmeichler der Sinne mit einer kräftigen, rubin-granatroten Farbe mit violetten Reflexen und in der Nase mit einer dichten, verführerischen roten Beerenfrucht, feinen Anklängen an Edelhölzer, noble Bitterschokolade und zart-würzigen Tabaknoten.
Am Gaumen überzeugt eine rassige Frucht, gewürzt mit Karamell und Zimt, die geradezu zärtlich die Zunge umhüllt, und ein perfekt eingebundenes Holz, dazu feste, aber cremige, schmelzige Tannine und eine geradlinige Struktur sowie eine animierende, erfrischende Säure. Dieser verführerische und dennoch charaktervolle Wein besitzt Biss, eine vibrierende Spannung und Tiefe, einen frischen Abgang mit Schokoladenanklängen und demonstriert eindrucksvoll die perfekte Adaption auch der „fremden” Reben an Klima und Böden und zeigt eine große Länge; toller Genussfaktor.
Zu trinken etwa ab Mitte 2005 bis ca. 2015.



Die letzten Flaschen des „besten Zweitweins Österreichs”, wie ihn die Presse gerne feiert, eine Cuvée aus den heimischen Sorten Zweigelt (50 %) und Blaufränkisch, mit je einem Schuss Syrah und Cabernet Sauvignon, möchte ich Ihnen besonders ans Herz legen!


FRANKREICH

Domaine Le Murmurium - Côtes-du-Ventoux

„Die Entdeckung meiner Rhônereise im September 2004”, Robert M. Parker

Jean Marot, ehemals ein erfolgreicher Apotheker, hatte 1995 im Alter von 40 Jahren beschlossen, beruflich noch einmal neu anzufangen und sich ab sofort seiner großen Passion, dem Wein, zu widmen. In den südlichen Ausläufern des 1912 m hohen Mont Ventoux, in dieser so bezaubernd anmutigen Landschaft mit ihrem faszinierenden fahlen Licht, kaufte er, nach dem Besuch von Kursen in Weinbau und Kellertechnik, das kleine Weingut eines alten Winzers, der sich zur Ruhe gesetzt hatte.

Die Anbaufläche erstreckt sich innerhalb des wildromantischen Massivs am hügeligen Fuße des heiligen Berges der Provenzalen in einer Höhenlage zwischen 100 und 400 m. Mit großem Enthusiasmus („Ich habe nicht das Gefühl, zu arbeiten, sondern lebe endlich meinen Traum”) ging Jean Marot ans Werk und krempelte alles um. Er begann den Weinanbau auf der Domaine Le Murmurium nach streng biologischen Richtlinien auszurichten, die extrem selektive Ernte der Trauben erfolgt von Hand und es wurden peu à peu moderne Kelleranlagen zur Vinifizierung des Lesegutes errichtet. Die mitreißende Leidenschaft, die Marots ‚zweites Leben’ bestimmt, lässt faszinierende Rotweine entstehen, deren betörender Duft in unnachahmlicher Weise die Seele der provenzalischen Landschaft widerspiegelt!

Was uns besonders freut: Der ganze Rummel, der mittlerweile um seine Person und seine Weine einsetzte, hat Jean Marot nicht den Kopf verdreht und er beließ die Preise seit Jahren nahezu stabil. Bravo, Jean!
An dieser so sympathischen Einstellung änderte auch die Ende Dezember 04 erfolgte ‚Adelung’ durch Robert M. Parker nichts: „Die Entdeckung meiner Rhônereise im September 2004, brillante Weine zu absoluten Schnäppchenpreisen”, so urteilt der amerikanische ‚Weinpapst’, dem für die Region der Rhône zweifellos die höchste journalistische Kompetenz zuzusprechen ist.


152104 Le Murmurium 2004 8,50 Euro
Seit diese ungemein leckere, höchst authentische Basiscuvée vor 5 Jahren in der Zeitschrift „DM/Euro” vom renommierten Fachjournalisten Pit Falkenstein als „traumhafte Neuentdeckung und Wein des Monats” gefeiert wurde, ist sie in jedem! Jahrgang seither sehr schnell ausverkauft. Die Zahl der Liebhaber dieses charaktervollen Weines, der deutlicher als die Spitzencuvées den unverfälschten Charakter seiner traumhaft schönen, wildromantischen Landschaft widerspiegelt, wächst beständig.
Erst recht wird dies in einem Jahrgang wie 2004 der Fall sein, der an der südlichen Rhône die besten Erntebedingungen seit Menschengedenken mit sich brachte: Kleine Regenschauer Anfang September, die Reifeblockaden lösten, traumhaftes Erntewetter Ende September/Anfang Oktober mit Tageshöchsttemperaturen bis zu 30° und nächtliche Abkühlungen bis knapp über Null Grad am frühen Morgen. Diese einzigartigen Gegebenheiten führten zur Herausbildung ungemein komplexer Aromen und zu einer sagenhaften inneren Balance, welche die Weine der besten Winzer auf unnachahmliche Weise prägen!
Welch betörende Aromen, welch faszinierender Charakter voller Ursprünglichkeit: In der Nase Noten von Himbeeren Wildkräutern, provenzalischen Gewürzen und Cassis, die wie die tiefdunkle Farbe neben den niedrigen Erträgen der alten, ausschließlich nach streng biologischen Verfahren behandelten Reben auf den 25% Anteil Syrah an der Cuvée zurückzuführen sind (70% Grenache, 5% Carignan).
Im Mund präsentiert sich der Wein konzentriert und von dichter, samtener Textur, aber jahrgangsbedingt weniger opulent als der mächtige 03er, ist dabei von deutlich mehr Spiel und Eleganz gezeichnet. Die seidenen Tannine sind bestens eingebunden und überhaupt nicht aggressiv, eine ganz leichte, samtige Süße ist in Anklängen bemerkbar.
Nach längerer Öffnung (mühelos verträgt der Wein mehrere Tage) dominiert die Johannisbeere den Duft, mit Anklängen an Flieder, Veilchen, Blaubeeren, Rosen und exotische Hölzer. Und das Verblüffendste bei diesem kleinen Juwel aus großem Jahr ist der sagenhaft niedrige Preis, der bei solchen Qualitäten selbst in Südfrankreich einzigartig ist!
Zu genießen ist dieser Klasse-Wein ab Herbst dieses Jahres, Höhepunkt 2007 bis 2009.



152203 Murmurium, Carpe Diem, rouge 2003 12,80 Euro
Die heiß begehrte Cuvée „Carpe Diem” ist aufgrund ihrer sensationellen Qualität in fast jedem Jahrgang binnen Wochen ausverkauft, obwohl uns Jean Marot seit Jahren sein größtes Exportkontingent zur Verfügung stellt. Waren wir doch sein erster deutscher Importeur, lange bevor ihn die Fachpresse enthusiastisch feierte (So präsentierten wir den Carpe Diem beispielsweise dem FEINSCHMECKER, der ihn dann prompt zu einem der 100 besten Weine der Welt erkor!).
Im Jahrgang 2003 hat sich Jean Marot jedoch selbst übertroffen. Diese herrliche Cuvée (je 50% Grenache und Syrah aus verrückt niedrigen Erträgen von 15-20hl/ha!), wie immer aus sehr reifen Trauben aus biologischem Anbau produziert und teilweise im kaum spürbaren Barrique unterschiedlicher Tonneliers ausgebaut, brilliert in ihrer Preisklasse mit einer traumhaften Qualität, mit feinen eleganten Aromen nach Cassis, Heidelbeeren, Waldbrombeeren und schwarzen Kirschen, mit leicht nussigen und pfeffrigen Anklängen und einer reifen, würzigen und süßlichen Frucht. Nach längerer Öffnung zeigen sich dann zarte Anklänge an Flieder, Veilchen und Kräutern der Provence.
Ein faszinierender Tropfen, in dem sich eine enorme Konzentration, Dichte und eine phantastische Frische mit einem betörenden Aromenspiel paaren. Einfühlsamer und gekonnter kann man Grenache und Syrah nicht vinifizieren. Die dichte und angenehm frische Textur, der hohe Extrakt, die kühle dunkle Syrahfrucht, das intensive, rassige Geschmackserlebnis, die cremigen Tannine, all dies ergibt einen Klassewein („einen Mini-Hermitage aus Frankreichs Süden, 90-92 Punkte”, so Parker), der nach weit mehr schmeckt, als er kostet.
Deutlich spürbar die nochmaligen Verbesserungen in der Qualität, die darauf zurückzuführen sind, dass Jean mittlerweile seine - teils gar unterirdisch - angelegten Weinkeller fertig gestellt hat und die Provisorien bei der Vinifizierung ein Ende haben.
Dieser Klassewein braucht noch einige Monate, um sich zu harmonisieren. Voraussichtlich wird er im Spätherbst dieses Jahres beginnen sich zu öffnen (vielleicht auch ein wenig später diesmal aufgrund seiner besonders hohen Konzentration) und seinen Höhepunkt zwischen 2006 und 2012 erreichen.



152303 Murmurium, Cuvée Opera, rouge 2003 24,00 Euro
Im Superjahrgang 2003 für die Region des Mont Ventoux hat Jean in kleinen Mengen (ganze 6 Barriques) einen Wein in bisher noch nicht erlebter Qualität am Mont Ventoux vinifiziert, der einem Vergleich mit wesentlich teureren Prestigecuvées aus Châteauneuf-du-Pape spielend standhält. Dabei ist diese faszinierend elegante Cuvée (85% barriqueausgebaute Grenache von alten Reben, 15% Syrah) von Trauben aus biologischem Anbau kein vordergründiger Blender oder ein marmeladiges Konzentrationsmonster. Stattdessen kommt sie bei aller Dichte wohltuend zurückhaltend daher wie ein „Grandseigneur”, voller Würde und Anmut und der größten Finesse aller Weine von Murmurium, fein strukturiert, ein wunderbares Gewächs ohne Show-Effekte, das aufgrund seiner weichen Tanninstruktur schon heute hervorragendes Trinkvergnügen bereitet, aber auch über ein großes Entwicklungs- und Lagerpotential von mindestens 8-10 Jahren verfügt.
In der Nase faszinierende Aromen von Cassis, Wildbeeren, Brombeeren, edlen Gewürzen, frisch gemahlenem Pfeffer und schwarzen Kirschen. Im Mund noch ein wenig verschlossen, dabei konzentriert, dicht und finessenreich, die seidenen, von einer leicht süßlichen Frucht umhüllten Tannine gleiten ungemein zärtlich die Zunge hinunter. Nach längerer Öffnung zeigen sich dann zarte Anklänge an Flieder, Veilchen, Blaubeeren, exotische Hölzer und etwas Bitterschokolade; beeindruckender Körper, außerordentlich langer Nachhall.
„Ein vorzüglich gelungener Wein mit großem Anspruch!”, urteilte ALLES ÜBER WEIN bereits über den fast gleich guten, aber doch noch nicht ganz so komplexen 01er. Und jetzt, was für ein Wahnsinnsstoff, von Parker zu Recht mit 91-93 Punkten bedacht!



152503 Murmurium, Cuvée Talisman, rouge 2003 24,00 Euro
Welch spektakulärer Stoff von einer Parzelle, die wegen ihrer Qualität zwar schon seit Generationen hoch gerühmt ist, die aber außerhalb der offiziellen Appellationsgrenzen des Mont Ventoux liegt. Aus 60% uralten Grenachereben mit einem geradezu lächerlich niedrigen, natürlichen Ertrag von 10 hl/ha und 40% Syrah hat Jean Marot einen umwerfenden Stoff vinifiziert, aus dem die Träume eines wahren Weinliebhabers bestehen.
In der Farbe ein intensives Purpurrot, in der Nase ein ganzer Strauß provenzalischer Aromen: Kräuter und Gewürze, reife Schattenmorellen, Cassis, Rauch, Mineralien, Pfeffer und gerösteter Espresso. Am Gaumen ungemein konzentriert mit sehr viel Extrakt und einer fabelhaften Dichte und einer enormen Ausstrahlung. Tiefe und Würze haben das Potential zur Legende und die kühle Eleganz des Weines ist sensationell.
Dieses atemberaubende Ergebnis harter künstlerischer Arbeit in Weinberg und Keller vermittelt dem Wein eine schwebende Seidigkeit, eine seltene Frische und eine enorme Tiefe in dicht verwobener Tannintransparenz, die diesen herrlichen Stoff zur elitären Trinkseide machen. Nobel, raffiniert, ätherisch tänzelnd, enorm lang anhaltend, welch ein Vergnügen für alle Sinne. Ein Gänsehautwein, ein Geniestreich. Bravo Jean Marot!
Zu genießen jetzt bis nach 2012.



Château Tour des Gendres - Bergerac

Seit vielen Jahren gehören die rein biologisch produzierten Rot-, Rosé- wie Weißweine des liebenswerten, intellektuellen Weinfanatikers Luc de Conti, der „ersten Adresse des Bergerac” (Vins et vignobles en France) und einer der größten Persönlichkeiten im französischen Weinanbau überhaupt, zu den großen Rennern unseres Programms. Eine ausführliche Würdigung des sympathischen Winzers und seiner Philosophie können alle neuen Kunden von Pinard, die Lucs Weine noch nicht kennen, im Katalog auf den Seiten 238ff nachlesen.


510604 Tour des Gendres, Rosé 2004 6,50 Euro
Aus je 50% Cabernet-Sauvignon und Merlot wird ein sehr komplexer, Rosé (in der Farbe ein mittleres Rubinrot mit zarten violetten Reflexen) erzeugt mit animierenden Aromen von roten Johannisbeeren, Himbeeren, Rhabarber, mit einem leichten Touch von Minze und Rosenblättern, dazu ein zarter Würzton mit weißem Pfeffer.
Am Gaumen findet sich die ausgeprägt betörende Frucht der Nase wieder, in Verbindung mit einer äußerst animierenden, aber durch die Fruchtsüße gut abgepufferten Säure, leichte vanillige Note, wiederum schöne Würze, mittlerer Nachhall, der ebenfalls deutlich von den roten Früchten und von der belebenden Säure geprägt ist. Eine geniale Synthese zwischen reifen Fruchtaromen sowie Finesse und Eleganz, weit mehr als „nur” ein Rosé, ein Klassewein, von dem wir nie auch nur annähernd genug Flaschen erhalten können, zu groß die Anzahl seiner Liebhaber, die ihn im übrigen großteils - ungewöhnlich genug für einen Rosé - am liebsten im zweiten Jahr nach der Füllung genießen.
Christina Göbel (‚Speisemeisterei’ Stuttgart, 2 Sterne im Guide Michelin), vom Gault Millau „zum Sommelier des Jahres 2005” gekürt , urteilt begeistert: „Ein Rosé, der an heißen Sommertagen viel Trinkvergnügen bereitet, aufgrund seines relativ niedrigen Alkohols, seines ausgeprägten fruchtigen Charakters und seiner animierenden Säure.”



510103 Tour des Gendres, Cuvée des Conti, blanc 2003 7,40 Euro
Die Domaine Tour des Gendres unseres langjährigen Freundes Luc de Conti zählt gerade ihrer spektakulären komplexen Weißweine wegen zu den besten Weingütern des französischen Südens. In seiner genussfreundlichen Preisklasse seit Jahren in Frankreich für viele Weinliebhaber unerreicht ist Lucs Basiswein „Cuvée des Conti” mit einem faszinierenden mineralischen und leicht exotischen Bukett.
Dies ist ein sehr reif gelesener Weißwein aus der Semillontraube und einem kleinen Anteil Muscadelle (die Rebflächen gehören zu den besten Parzellen der Domaine), äußerst dicht und konzentriert, ausgewogen, von traumhafter Eleganz und Finesse, der nicht nur solo getrunken Freude pur bereitet, sondern hervorragend zu Fisch und hellem Fleisch wie auch zur asiatischen Küche mundet.
Reiche mineralische Frucht, bestens integrierte Säure und daher von erstaunlicher Frische, deutliche Anklänge an Zitrusfrüchte, weiße Pfirsiche, Aprikose, Birnen und Blüten, feinste Mineralität, zart exotische Anklänge, dicht, konzentriert, tiefgründig, weich, fast cremig, komplex, ausgewogen, harmonisch. Von diesem großartigen Wein ordern wir immer Lucs letzte Abfüllung, die länger im Fass ausgebaut wird und dadurch fülliger und aromatischer ausfällt.
Sein ebenso guter Jahrgangsvorgänger belegte übrigens bei einer großen Verkostung der besten Bergerac-Weine mit deutlichem Vorsprung vor zum Teil erheblich teureren Weinen den ersten Platz!

Und das Beste: Der Preis für diesen tollen Bio-Wein ist seit Jahren unverändert. Bravo, Luc!
Kann schon jetzt mit höchstem Genuss getrunken werden, 1-2 stündiges Dekantieren lohnt sehr, Höhepunkt Mitte 2005 bis 2007.



510703 Tour des Gendres, Merlot 2003 6,80 Euro
Herrlicher, tiefdunkler Merlot aus einem der bisher besten Rotweinjahrgänge auf Tour des Gendres, fast schwarz in der Farbe, verführerische Aromen von Erdbeeren, Heidelbeeren, reifen Pflaumen, Rauch und Gewürzen. Am Gaumen dicht, saftig, weich und überraschend frisch für den Jahrgang und sehr komplex für seine Preisklasse, cremige seidene Tannine, kaum schlagbares Preis-Genussverhältnis.
Zu genießen voraussichtlich Mitte 2005 bis 2008.



Die letzte Palette eines der größten Weißweine aus dem frz. Süden ist eingetroffen:

510203 Tour des Gendres, „Moulin des Dames”, blanc 2003 17,50 Euro
Unfiltrierte, im nur ganz dezent schmeckbaren Barrique ausgebaute Weißweinrarität (40 % Sémillon, 60 % Sauvignon) mit einem unvergleichlichen, komplexen, ausdrucksstarken Bukett, voll und kraftvoll im Mund, langer Nachhall, ein Wein zum Süchtigwerden aus ganz großem Jahrgang für Tour des Gendres: Die Überlegenheit des seit Jahren praktizierten biologischen Anbaus war gerade in einem heißen Sommer wie 03 evident, da die tief wurzelnden Reben und die optimale Belüftung der Böden keinen Trockenstress entstehen ließen!
So vinifizierte Luc wiederum einen der faszinierendsten Weißweine Frankreichs überhaupt, ein absolut ungewöhnlicher, beeindruckender Wein mit einer fein unterlegten Mineralität und einer cremigen Weichheit, die mich an große weiße Burgunder der Spitzenklasse erinnert.
Und genau zu dieser Einschätzung kommt Wolfgang Fassbender, renommierter Journalist und Weißweinliebhaber, der in einem in der Zeitschrift DM/EURO veröffentlichten Artikel über „Kultweine” bereits den 2000er als „grandiose, preiswerte Alternative, komplex und ungeheuer charmant, zu den legendären Lagen des Burgund, wie Montrachet & Co” empfiehlt!
In Nase und Mund faszinieren Pampelmuse, kandierte Früchte (Aprikose, Birne), Quitten und Mineralien, Finesse paart sich mit Konzentration und man findet ein schier unübertreffliches Gleichgewicht aller so ungemein komplexen Bestandteile dieses Weltklasseweines. Phänomenaler Nachklang. Unglaublich fast der betörende Duft, der noch minutenlang nach dem Austrinken dem leeren Glas entströmt!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren!) bei etwas höheren Temperaturen als sonst beim Weißwein üblich, Potential bis mindestens 2011.



BORDEAUXSUBSKRIPTION

Der Jahrgang 2004 ist im Bordelais extrem heterogen ausgefallen, viele, auch sehr berühmte Weine wirken durch trockenes Tannin ausgezehrt und werden wohl niemals großes Trinkvergnügen bereiten. Wir haben daher extrem sorgfältig selektiert und bieten Ihnen eine kleine, aber erlesene Auswahl von Weinen an, die allesamt über phantastische Qualitäten verfügen - und dabei ungemein preis„wert” zu erwerben sind.

In der Stilistik sind sie ausgesprochen klassisch und besitzen alle positiven Eigenschaften, zu denen die besten Weine dieser großen Region fähig sind: Sie präsentieren sich bei aller Dichte und Konzentration (an denen es vielen anderen Weinen des Jahrgangs mangelt) sehr elegant und enorm finessenreich, verfügen dazu über eine ausgeprägt komplexe Aromatik und eine erstklassige (Säure-) Struktur und damit über ein großes Lager- und Entwicklungspotential.

Im Folgenden listen wir diese, Kennern als Geheimtipps bekannten Weine kurz auf - mit den Bewertungen (soweit vorhanden) des WEINWISSERS, DER Schweizer Fachzeitschrift unter Leitung des international höchst angesehen Journalisten René Gabriel (Autor des Standartwerkes „Bordeaux Total”).


569104 Château d’Agassac, Haut-Médoc, Cru Bourgeois rouge 2004 13,40 Euro
„Tiefes, sattes Purpur. Delikates, nach roten Kirschen duftendes Bouquet, Red Currant, feine Zedernnoten, dominikanischer Tabak. Cremiger, samtener Gaumen, wunderschöne Balance, Reife zeigend, malzige Süße, gebündeltes Finale. Ein toller Wein mit Finesse und Sex-Appeal. 17/20 Punkte, zu genießen 2009-2018”, so der WEINWISSER, DIE Schweizer Fachzeitschrift unter Leitung des international höchst angesehen Journalisten René Gabriel (Autor des Standartwerkes „Bordeaux Total”).



565104 Charmail, Haut-Médoc Cru Bourgeois rouge 2004 13,40 Euro
„Extrem dunkler Granat, violette Reflexe. Rahmiges Brombeerbouquet, viel Black Currant, dunkle Edelhölzer. Im Gaumen füllig mit enorm viel Fruchtaromatik, schwarze Beeren in überschwänglicher Form, samtene Tannine. Wie immer ein Wein, den man fast bedenkenlos kaufen kann. 18/20 Punkte, zu genießen 2008-2018”, WEINWISSER.



567104 Escurac, Médoc, Cru Bourgeois rouge 2004 9,95 Euro
„Dunkles Granat-Rubin, satt in der Mitte. Delikates Pflaumenbouquet, feine Rosentöne, rote Grütze. Stoffiger Gaumen, rote Johannisbeeren, recht griffige Tannine, feinkörniger Fluss, gute Anlagen, wirkt momentan noch etwas kühl von der Fruchtreife her. 17/20 Punkte, zu genießen 2009-2017”, WEINWISSER.



568104 Paloumey, Haut-Médoc Cru Bourgeois rouge 2004 11,90 Euro
„Dunkles, tiefes Weinrot mit rubinem Rand. Offenes, süß ausladendes, nach roten, gekochten Pflaumen duftendes Bouquet, viel Red-Currant-Noten, dahinter ein süßer Hauch Vanille. Im Gaumen tänzerisch wie ein Burgunder, viel Maulbeeren und Himbeeren, zart und fein und jetzt schon süffig. Ohne großes Lagerpotenzial, dafür jung ein enormer Trinkspass. 17/20 Punkte, zu genießen 2006-2014”, WEINWISSER.



566104 Cambon La Pelouse, Haut-Médoc Cru Bourgeois Supérieur rouge 2004 11,80 Euro
„Extrem dunkler, sattes Purpur, lila Schimmer. Wuchtiges, verführerisches Bouquet, parfümiert wirkend, viel Amarenakischen und roten Cassis. Cremiger, fülliger Gaumen, Souplesse pur, unbändige Frucht- und Tanninsüße, perfekt vinifiziert, mit dem phänomenalen 2001er einer der besten Weine des Gutes. Ein Cru Bourgeois auf Grand-Cru-Niveau. 18/20 Punkte, zu genießen 2009-2018”, WEINWISSER.



CHÂTEAU DES EYRINS - MARGAUX

Eric Grangerou entstammt einer der berühmtesten Kellermeisterdynastien des Bordelais. Sein Urgroßvater, sein Großvater und sein Vater waren von 1904 bis 1996 verantwortlich für eine der berühmtesten Domainen der Welt mit magischem Klang: Châteaux Margaux.
So war Eric schon als Kind bei vielen Arbeiten in den Weinbergen und im Keller dieser großartigen Domaine dabei, doch trotz seiner erblichen Vorbelastung entschied er sich nach einem Weinbaustudium und Praktika auf weiteren reputierten Domainen, nicht in die Fußstapfen seiner Vorfahren zu treten, sondern sich selbständig zu machen. Denn in ihm entflammte die Liebe für ein kleines Fleckchen Erde im Herzen der Appellation Margaux, einer nur 1ha großen Fläche, die zur Hälfte unmittelbar an Château Margaux angrenzt und die sein Vater und Großvater im Laufe ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Kellermeister infolge ihrer erstklassigen Kontakte erwerben konnten. Ein Bravourstück, denn hinter diesen Filetparzellen waren verständlicherweise sämtliche renommierten Güter der Region her wie der Teufel hinter der armen Seele.

Mittlerweile hat Eric sein erstklassiges Terroir mit besten Lagen zwischen den Domainen Lascombes und Margaux (unmittelbar zur linken Seite, wenn man von Margaux Richtung Pauillac fährt) um 1,5 ha wertvoller alter Reben vergrößern können und mit weiteren Erwerbungen bester Parzellen im Haut Médoc verfügt er nunmehr über insgesamt 9 ha Besitz. Diese erstklassigen Lagen haben ihm den Schritt in die Selbständigkeit leichter gemacht und ihn den Lockrufen von Château Margaux widerstehen lassen, denn dieses großartige Terroir ist wie prädestiniert, seinen großen Traum zu verwirklichen von exzellenten Weinen, die seinem von Margaux geprägten Geschmacksbild entsprechen: Finesse, Eleganz, Frische, Balance und harmonisches Gleichgewicht aller Faktoren im Wein.

Natürlich werden alle drei Weine der Domaine aus optimal gereiften Trauben hergestellt, denen jedoch jegliche Überreife, alles Überkonzentrierte, Marmeladige oder Pflaumige, das Sie mittlerweile als Modetrend in so vielen Bordelaiser Gewächsen finden, völlig abgeht. Erics Weine sind Meisterwerke klassischer Bordelaiser Winzerkunst, die nicht zuletzt wegen ihrer seidigen Tanninstruktur, die sie relativ früh trinkreif werden lassen, Maßstäbe setzen in ihrer jeweiligen Preisklasse. Sie gehören somit zu den Juwelen unseres Programms!
Unmittelbarer Ausdruck des Terroirs, Trinkfreude und Finesse kommen bei diesen phantastischen Weinen, die infolge ihres großartigen Tanninmanagements eine neue und insgesamt doch so traditionsreiche klassische Stilistik aufweisen, vor schierer Extraktion und Konzentration, die Sie in so vielen, untereinander austauschbaren Önologenweinen finden. Mit solch kompromisslos eleganten, dichten, geschmeidigen Terroirweinen zu ungemein fairen Preisen werden wir unser Bordeauxprogramm in den nächsten Jahren weiter ausbauen!

P.S. Bereits der ganz „kleine” Bruder der heute in Subskription angebotenen Spitzenweine aus Margaux wurde im Jahrgang 2003 als einziger Wein seiner Preisklasse von Parker im aktuellen WINE ADVOCATE 158 mit 86-88 Punkten („herrlicher, eleganter Wein mit Margaux-typischer Komplexität, sehr beeindruckend”) bewertet und damit auf eine Stufe gestellt mit bis zu 20 mal teureren Prestigeweinen wie La Conseillante oder L’Eglise-Clinet! Noch haben wir einige wenige Kisten dieses Preis-Leistungswunders für 9,50 Euro vorrätig!


570204 Eyrins, Sélection Grangerou, Haut Médoc, rouge 2004 12,50 Euro
Die Sélection Grangerou (70% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot), gewidmet Erics berühmten Vorfahren, ist ein beeindruckender Haut Médoc, gewachsen auf steinigem Kalkboden in unmittelbarer Nähe von Margaux, mehrere Monate länger in seinen Barriques gereift als die Basiscuvée, um seine Liebhaber mit spielerischer Konzentration, kühler Finesse und reifer Tanninstruktur zu erfreuen. Im komplexen, dunkelbeerigen Bouquet wirkt diese Cuvée aus klassischem Jahrgang kraftvoll, würzig, edel und reif.
Am Gaumen fasziniert eine feinnervige Frische; tiefgründige Gewürz-, Holz- und Beeren- und Kirschnoten sorgen für Fülle und Komplexität, dazu beeindruckt er durch eine tolle Säurestruktur und eine nachhaltige Länge - dies wird ein großer Haut Médoc mit dem Potential zum Klassiker, ein Bordeauxwein, den man sich noch leisten kann und der dennoch alle positiven Charakteristika des großen Jahrgangs ins Glas bringt. Die Tannine sind saftig, weich und herrlich cremig.
Zu genießen Mitte 2007 bis nach 2014.



570304 Château des Eyrins, Margaux rouge 2004 21,00 Euro
„Wie ein Alchimist hat Eric Grangerou das Ausufern der Temperaturen im heißen Sommer 2003 gemeistert”, huldigte die ‚Revue du vin de France’ bereits in der Jahrgangsbewertung 2003 in ihrer Laudatio den Jahrgangsvorgänger dieses großartigen Margaux und verlieh ihm ihre sehr selten vergebene, höchste Auszeichnung, den ‚coup de coeur’ („Lieblingswein”). Und in der Tat kann Eric sehr stolz sein auf das, was er mittlerweile auf seinem nur 2,5 ha großem, erstklassigem Terroir mit seinen mehr als 40 Jahren alten Reben mit einem sehr hohen Anteil an Cabernet Sauvignon (70%, der Rest Merlot, 25%, und Petit Verdot) Jahr für Jahr leistet. Aus niedrigstem Ertrag von unter 30 hl/ha vinifiziert er eine brillante Qualität, einen der Stars des Jahrgangs, und das nicht nur in der angesichts seiner Qualität fast unglaublich günstigen Preisklasse!

Dieser edle Margaux beeindruckt mit einer sagenhaften Finesse und Ausgewogenheit und seiner großen Fülle, die aber auf faszinierende Weise frisch wirkt und duftig. Eric hat sein Ziel, ein optimales Reifestadium der Trauben zu erreichen, ohne aber bis zur marmeladigen Überreife zu gehen, dafür aber die fruchtige und aromatische Seite der Trauben zu erhalten, mit Bravour erreicht.
Von sehr dichter Farbe zeigt sich der herrlich saftige Wein in der Nase von exquisiter Eleganz und Komplexität, seine klassische Margauxnase offenbart intensiven Schwarzkirsch- und Waldbeerengeruch, dezente Röstaromen und differenzierte Gewürznoten. Über die Zunge rollt der dichte, konzentrierte, dabei so elegante und finessenreiche Wein mit unglaublicher Länge und Vielschichtigkeit, dabei in seiner noblen Textur ein herrliches Mundgefühl vermittelnd; sehr harmonische Tannine und lang anhaltender, superber Abgang (weiße Schokolade!) mit grandiosem Nachhall. Dieser große Wein mit den Leitideen Eleganz, Finesse und Harmonie ist ganz sicherlich einer der heißesten Tipps in Bordeaux zurzeit.
Zu genießen voraussichtlich 2008 bis nach 2015.



CHÂTEAU DE CHAINCHON - CÔTES DE CASTILLON
Der Geheimtipp vom rechten Ufer

Spannend ist zurzeit die Entwicklung in den Satellitenappellationen um Bordeaux, die in den letzten Jahrzehnten ihr Potential bei weitem nicht ausgeschöpft haben, wo jedoch nach einem Generationenwechsel junge, ehrgeizige Winzertalente am Werk sind, die erstklassige Qualitäten zu sehr günstigen Preisen produzieren, so dass man selbst im Bordelais noch „Schnäppchen” finden kann.
Die ‚Revue du vin de France’, die renommierte französische Weinzeitschrift, urteilt, dass seit Beginn der 90er Jahre die Appellation Côtes de Castillon, die mit ihrem erstklassigen Terroir unmittelbar an die berühmten Lagen von St. Émilion anschließt (mit einem identischen Mikroklima!), zu einem neuen El Dorado des rechten Ufers geworden sei, mit großartigen Qualitäten und noch sehr attraktiven Preisen. Und Parker fordert die Weinliebhaber gar ausdrücklich auf, sich in dieser Region nach Alternativen umzuschauen.

Das haben wir bereits vor mehreren Jahren getan und eine damals völlig unbekannte Domaine für Sie aufgespürt, die in kleinen Mengen erstklassige terroirbetonte Weine erzeugt. Verantwortlich für dieses kleine „Weinwunder” zeichnet Patrick Erésué, ein genialer Weinmacher spanischer Herkunft, der erst 1995 den väterlichen Betrieb übernommen hatte. Zuvor war er über mehrere Jahre als Kellermeister und Önologe maßgeblich am kometenhaften Aufstieg des mittlerweile erstklassigen Grand Cru Classé Weingutes „Canon La Gaffelière” (St. Émilion, Besitzer Graf Neippberg) beteiligt. Mit dem dort erworbenen „Know-how” produziert er schmackhafte Bordeauxweine, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen dürfen, da sie ein derart günstiges Preis-Genussverhältnis besitzen, wie man es nur ganz selten findet.

Neben seinem immensen önologischen Wissen nennt Patrick erstklassige Hanglagen in südwest- und südlicher Ausrichtung sein eigen, die zwar mineralsstoffreich, aber ansonsten so mager und „arm” sind, dass keinerlei Ausdünnung der Trauben vorgenommen werden muss, da sie schon von Natur aus nie mehr als 40 hl/ha Ertrag erbringen. Eine für Bordelaiser Verhältnisse, wo gar die Premier Grand Cru Güter mehr als 50 hl/ha Trauben einfahren, geradezu extrem niedrige Ernte! Diese deutlich reduzierten Traubenerträge von teilweise alten, teilweise neu angepflanzten Rebstöcken mit großem Potential (60 % Merlot, 40 % Cabernet-Sauvignon) werden anschließend von Patrick in seinem technisch sehr einfach gehaltenen Keller möglichst sanft und behutsam in neuen, sowie ein und zwei Jahre alten Barriques ausgebaut, ohne Schönung oder Filtration erleiden zu müssen.

Wie so viele weitestgehend naturbelassen vinifizierte Weine brauchen auch die beiden Spitzengewächse von Chainchon eine gewisse Zeit der Reife, sind sie doch in ihrer frühen Jugend unzugänglicher als so viele technisch perfekt „gemachten” und auf frühe Trinkreife getrimmten Schmeichler, die ihrerseits häufig schon verblüht sind, wenn Patricks großartige Weine gerade anfangen zu brillieren.
Dabei sind diese Weine von wohltuend „altmodischem”, besser gesagt klassischem Stil, haben keinen Mostkonzentrator gesehen, sind elegant, extrem finessenreich, dicht, harmonisch, geschmeidig, mit schmelziger Textur und sehr feinkörnigen Tanninen ausgestattet und besitzen eine dunkelbeerige Frucht. Es ist uns eine besondere Freude, Ihnen diese Bordeauxweine anbieten zu dürfen, immer noch fast ein Geheimtipp, die nicht nur Maßstäbe in ihrer jeweiligen Preisklasse setzen, sondern ihre wesentlich berühmteren Nachbarn in St. Émilion teilweise ganz schön alt aussehen lassen!


512304 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2004 11,90 Euro
Aus 100% perfekt gereiften, naturnah angebauten Merlottrauben mit optimaler physiologische Reife vinifizierte Patrick ohne jegliche kellertechnische Manipulation einen tiefdunklen, attraktiven, klassisch-traditionellen Wein mit Anklängen an rote und schwarze Früchte (Cassis, Brombeere), edle Schokolade, schwarzen Tee, Holunder, feine Gewürze und zarte Röstaromen.
Am Gaumen gleitet das faszinierende Extrakt fast zärtlich über die Zunge und ummantelt die perfekt eingebundene Säure, die ein großes Entwicklungs- und Lagerpotential aufzeigt; dazu überzeugen faszinierend weiche, cremige, seidene Tannine und ein sehr moderater Alkoholgehalt, der Lust macht auf das nächste Glas!
Ein ganz großer Wurf von Patrick, der es sich nicht leicht machte, sich nicht auf seinen Lorbeeren als renommierter Kellermeister von Canon-La-Gaffelière ausruhte, stattdessen mit viel Elan, vinologischem Können und enorm viel Intuition das alteingesessene Gut an die Spitze der Appellation führte.
Wie viele moderne Bordelaiser Gewächse sind mittlerweile vom aufdringlichen Holz dominiert, das in Wahrheit nur mangelnde Weinbergsarbeit unzulänglich kaschiert! Bei Patrick finden Sie das genaue Gegenteil: Geschmeidigkeit, ein Hauch von zarter Fruchtsüße, extrem feine Struktur, Tiefgründigkeit, Eleganz und Finesse pur, ein Triumph des Terroirs über alle moderne Kellertechnik. Ein unglaublich beeindruckendes Bordelaiser Gewächs, und das zu einem mehr als fairen Preis.
Ein Geheimtipp, der nicht nur Maßstäbe in seiner Preisklasse setzt, sondern wesentlich berühmtere Nachbarn in St. Émilion teilweise ganz schön alt aussehen lässt!
Höhepunkt zwischen 2008 und mindestens 2015.



In letzter Minute:

Das vom FEINSCHMECKER als „bestes Olivenöl Frankreichs!” ausgezeichnete Castelas, Olivenöl Vierge Extra aus den malerischen Vallée des Beaux de Provence, pikant, rassig, sehr intensiv in der Aromatik, ist aus frischer Ernte wieder eingetroffen.

44100 Castelas, Olivenöl Vierge Extra A.O.C. Vallée des Beaux de Provence 0 0,5 l 16,90 Euro
Intensiver Duft nach Kräutern, Noten von Mandeln, reifen Tomaten und Artischocken und ein feiner, feuriger Beigeschmack, „ein Öl mit einem langen Abgang wie ein Châteauneuf-du-Pape”, Hugues.

Im großen FEINSCHNMECKER-Test 2004 von der Redaktion nach Verkostung von über 1.000 Ölen aus der ganzen Welt mit der Auszeichnung „TOP 35” für die besten 35 Produkte im Test prämiert!
FEINSCHMECKER:„Das beste Olivenöl Frankreichs!”

Castelas, Olivenöl Vierge Extra A.O.C. Vallée des Beaux de Provence



P.S. Olivenöl gut für’s Herz!
Die einflussreiche US-amerikanische Food and Drug Administration hat sich dafür ausgesprochen, dass auf Olivenöl-Etiketten künftig vermerkt werden darf, dass das Öl einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System besitzt. Es darf empfohlen werden, dass der Konsument zwei Teelöffel Öl pro Tag zu sich nehmen soll, um Krankheiten zu verhindern. Doch Vorsicht: Es gibt keinen Lebensmittelbereich, in dem derartig viel manipuliert wird wie im Bereich Olivenöle. Nur wenige Öle, die das Etikett ‚Extra Vergine’ tragen, haben diese Auszeichnung wirklich verdient, wie zahlreiche Studien beweisen. So bleibt beispielsweise als beschämendes Fazit einer gemeinsamen Verkostung im Sommer 2004 von STERN, ZDF und Slow Food Deutschland zu konstatieren: „Ein haarsträubendes Resultat. Keine 5 oder 10 % des im Mittelmeerraumes erzeugten Olivenöls erfüllen die gesetzlichen Extra Vergine-Bestimmungen.” (MERUM 3/04)

Nur handwerklich arbeitende, seriöse Olivenölhersteller, wie Pinard de Picard sie in seinem vom FEINSCHMECKER mehrfach ausgezeichneten Programm führt, garantieren gleichermaßen exzellenten Geschmack und die unbestrittenen gesundheitlichen Vorteile des flüssigen Goldes, dieses unvergleichlichen „Geschenks der Götter”.


SPANIEN

Bodega Inurrieta - Navarra

Unsere letztjährige Neuentdeckung aus Navarra ist infolge einer zusätzlichen Zuteilung noch einmal lieferbar (unsere vom Weingut zugesagte Reservierung war leider bereits restlos abverkauft)! Und wie werden diese Weine gefeiert: Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München, 2 Michelinsterne), hat in ihrer wöchentlichen Kolumne in der „Süddeutschen Zeitung” diesen herrlichen Alltagsweine euphorisch bewertet: „Nach der interessanten Verkostung des Sur „S” Tinto aus Spanien überlegte ich lange, was an ihm wohl reizvoller ist: seine enorme Qualität oder das unglaubliche Preis-Leistungsverhältnis?”

Im Weinführer Al Punto, Die besten Weine Spaniens 2004 (herausgegeben von www.Wein-Plus.de und degustiert von Sam Hofschuster und H.J. Fahrenkamp) erzielen die Rotweine von Inurrieta ebenfalls hervorragende Bewertungen, der Norte „N” 2002 und der Sur „S” 2002 werden mit „sehr gut” eingestuft, der Crianza 2001 erhält gar das Prädikat „ausgezeichnet”.


429404 Inurrieta, Mediodía rosado 2004 5,90 Euro
„Bester Rosé Navarras”, gewählt vom Club de Sommeliers de España



429102 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2002 6,50 Euro
DIE Alternative zu den überteuerten Bordelaiser Gewächsen. Von nördlich exponierten Weingärten (daher auch der Name des Weines) kommt dieser hervorragende Alltagswein, ein klassischer Blend aus 60% Merlot und 40% Cabernet-Sauvignon, 5 Monate gereift in Barriques bester französischer und amerikanischer Herkunft.
Die Farbe ist geprägt von einem dichten, tiefen dunklen Rot, die Nase wird verwöhnt von einer zart süßlichen, reifen Beerenfrucht, insbesondere Cassis sowie Schwarz- und Blaubeeren, dazu Kirschanklänge, zart unterlegt von Gewürznoten und verführerischen Raucharomen; am Gaumen wiederum sehr aromatisch, füllig und dicht. Der kompakte Tanninkern ist noch deutlich präsent, doch nach mehrstündiger, ja mehrtägiger! Öffnung wird der Wein immer runder und gefälliger, so dass er ab sofort mit großem Genuss getrunken werden kann.
Höhepunkt wohl ab Ende des Jahres, wenn die Tannine vollständig abgeschmolzen und noch cremiger sein werden, bis wenigstens 2007. Doch fehlen hier die Erwartungswerte, durchaus möglich, dass das Potential noch wesentlich größer ist.



429202 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2002 6,50 Euro
Auf südlich exponierten Weingärten wachsen die autochthonen spanischen Rebsorten Garnacha (70%), Tempranillo und Graciano unter optimalen Bedingungen und ergeben nach viermonatigem Barriqueausbau einen herrlich verführerischen, „südlich” inspirierten fruchtsüßen Wein mit sehr angenehm niedrigen 13,5% Alkohol, der Maßstäbe setzt in seiner so genussfreundlichen Preisklasse.
Intensiv leuchtendes Rot in der Farbe, die Nase umschmeicheln Aromen von roten Früchten und Veilchen, ganz zart unterlegt von Vanille und Kakaoanklängen. Am Gaumen breitet er sich lustvoll aus, überzieht die Zunge mit einer ganzen Ladung an Glycerin, wirkt bei aller Dichte, lustvollen Opulenz und Konzentration dennoch lebhaft und vibrierend mit phantastisch weichen, geschmeidigen, geschliffenen Tanninen.

Unsere Kunden vor Ort in Saarlouis, die natürlich seit Jahren um das exzellente Preis-Genussverhältnis unserer Weine wissen, schätzen, blind verkostend, den Preis dieses sensationell günstigen Rotweins zwischen min. 8 und max. 15 Euro ein!

Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München, 2 Michelinsterne), hat in ihrer wöchentlichen Kolumne in der „Süddeutschen Zeitung” diesen herrlichen Alltagsweine euphorisch gefeiert:
„Nach der interessanten Verkostung des Sur „S” Tinto aus Spanien überlegte ich lange, was an ihm wohl reizvoller ist: seine enorme Qualität oder das unglaubliche Preis-Leistungsverhältnis? Die Bodega Inurrieta verfügt über 200 ha Rebfläche, die überwiegend mit Merlot, Syrah und Cabernet-Sauvignon bepflanzt sind. Die drei zurzeit angebotenen Rotwein - Norte, Sur und Crianza - sind jeder für sich eine Entdeckung. „Sur” weckte in mir größte Zustimmung. Der komplexe Wein aus Garnacha, Tempranillo und Graciano weckt Neugier mit seinem üppigen Aromenrad. Rote, blaue und schwarze Beeren, Wacholder, Gewürznelke, Piement, schwarzer Pfeffer, Bitterschokolade, Schwarzgeräuchertes. Im Gaumen schmeichelnde reife Tannine, dichter Stoff mit Tiefgang, süßlich, weich, mit Feuer und spielerischer Grandezza.”
So Paula Bosch, die als „Grande Dame” der deutschen Sommelierszene über ein untrügliches Gespür für Trends verfügt und den richtigen Riecher für höchst interessante Entdeckungen! Natürlich fungiert der ‚Sur’ auch auf der Weinkarte des Tantris. Zum Wohlsein!

Dem Inurrieta Sur „S” 2002 wurde zudem eine weitere phantastische Auszeichnung zuteil: In einer Verkostung der besten spanischen Weine unter 20 Euro zählt der Inurrieta zu den dreißig besten und gleichzeitig 3 preiswertesten Weinen, und das für sagenhaft günstige 6,50 Euro! Genauso interessant die Tatsache, dass sich eine knappe Mehrheit unserer Kunden für den Norte entscheidet. Wein ist eben Geschmackssache. Und das ist (auch)gut so! Um einen fast sprichwörtlich gewordenen Ausspruch des bekennenden Weinfreundes Wowereit zu bemühen.
Ein herrlicher Gaumenzauber ab sofort bis wenigstens 2007.



429302 Inurrieta, Crianza tinto 2002 7,80 Euro
Lassen Sie mich zu dieser beeindruckenden Crianza eine neutrale Stimme zu Wort kommen. Gerne zitiere ich Markus Hofschuster, den renommierten Degustator des al punto wein.plus.de-Führers „Die besten Weine Spaniens 2004/5” (Hrsg.: Jürgen Fahrenkamp/Markus Hofschuster): „Tiefes, undurchsichtiges Granat. Tiefer Duft nach roten und schwarzen Beeren und etwas Tee mit frischen Holz- und Kokosaromen. Klar, straff und saftig im Mund, wirkt noch sehr jung und verschlossen, festes Tanningerüst, am Gaumen rauchige und dunkel-röstige Holzaromen, nachhaltig, kräftig, guter Abgang. Muss reifen und legt vielleicht noch zu. Ausgezeichneter Wein. Zu trinken 2005-2009”.

Und von uns natürlich eine besondere Empfehlung für diese extrem fairpreisige Crianza!



429501 Inurrieta, Reserva, tinto 2001 9,90 Euro
Vom Guia Peñin mit 5 Sternen für sein exzellentes Preis- Genussverhältnis gerühmt.




Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann