Saarlouis, im April 2005

PINwand Nº 97


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

zunächst einmal ganz herzlichen Dank für Ihre überwältigende Resonanz auf unseren neuen Print-Katalog 2005. Die vielen begeisterten Zuschriften haben uns riesig gefreut. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen aufgrund der Vielzahl der Rückmeldungen nicht persönlich antworten können, seien Sie aber versichert, dass jede Zuschrift von uns sehr aufmerksam gelesen wird.

Sie finden heute in einer unserer spektakulärsten Pinwände des Jahres die neuen Weine absoluter Pinard-Klassiker: Josi Leitz (Rheingau), Pierre Clavel (Languedoc), Vieux Donjon (Châteauneuf), Fondrèche (Mont Ventoux), Gourt de Mautens (Rasteau) und Cusumano (Sizilien, ein Gläserregen im Gambero Rosso) begeistern mit Alltagsweinen wie absoluten Weltklassegewächsen.


Christina Göbel („Speisemeisterei” Stuttgart, 2 Sterne im Guide Michelin), vom Gault Millau „zum Sommelier des Jahres 2005” gekürt, ist begeistert von Otts neuem Jahrgang des Grünen Veltliners Fass 4. Sie urteilt: „Nach dem langen Winter, wenn die Temperaturen wärmer werden und die Lust auf eine frische und leichte Sommerküche wächst, verlangt es den Weinliebhaber wieder nach anregenden, fruchtigen Weißweinen, wie dem 2004er Fass 4 Grüner Veltliner trocken aus dem Hause Bernhard Ott.
Das Fass 4, das von den besten Feuersbrunner Rieden stammt, läuft zartgelb ins Glas und präsentiert sich mit einer fein verwobenen Duftnote, erinnernd an Williamsbirne, knackige junge Äpfel, Quitten, getrocknetes Gras, Holunderblüten und den für die Rebsorte typischen Touch von frisch gemahlenem weißen Pfeffer. Am Gaumen saftig und zugleich spritzig mit feiner mineralischer Note und langem, vom würzigen Charakter des Weines dominierten Nachhall. Ein toller Wein, der aufgrund seiner animierenden Prägung Trinkgenuss über den ganzen Sommer garantiert und der jetzt aufgrund seiner leicht nussigen Aromatik einen tollen Begleiter zu Spargelgerichten jeglicher Art abgibt.
Übrigens: Wie es sich meines Erachtens für solche jung zu trinkenden Weintypen gehört, ist dieser Wein mit Schraubverschluss versehen, ungetrübter Genuss ohne den unliebsamen Korkschmecker ist also garantiert”.

761204 Ott, Grüner Veltliner „Fass 4” 2004 9,95 Euro



Zudem ebenfalls eingetroffen ist der etwas leichtere, herrlich beschwingte Terrassenwein „Grüner Veltliner Rosenberg”, der ebenfalls optimal mit allen Spargelgerichten harmoniert.

761104 Ott, Grüner Veltliner Rosenberg 2004 7,95 Euro



Einladung zum Gipfeltreffen im schönen Ambiente des Hyatt Regency Mainz:

Die Großen der deutschen Weinszene und zwei Weltklassewinzer aus Österreich und Frankreich werden uns persönlich beehren und ihre Spitzenweine präsentieren. Freuen Sie sich schon jetzt auf Helmut Dönnhoff und Armin Diel von der Nahe, Klaus-Peter Keller (Rheinhessen), Johannes Leitz (Rheingau) sowie Jean-Pierre Perrin (Château Beaucastel, Châteauneuf du Pape) und Lucas Pichler (Wachau, Sohn des legendären F.X. Pichler).

Erleben Sie große Weine und diskutieren Sie mit den Winzern selbst. Die außergewöhnliche Architektur des historischen Fort Malakoff, das in die Hotelarchitektur des Hyatt Regency Mainz stilvoll eingebunden wurde, liefert den passenden Rahmen. Sollte es ein lauer Sommerabend sein, öffnet das Hyatt Regency die Tore zum wunderschönen Hofgarten und wir feiern draußen weiter. Küchenchef Gerd Müller rollt den Spitzenweinen den lukullischen roten Teppich aus.

Termin: Sonntag, 22. Mai, 18.30 bis 24.00 Uhr im Hotel Hyatt Regency Mainz, Fort Malakoff (Telefon: 06131/ 731234), Eintritt 5 Euro, glasweiser Weinausschank und individuelle Abrechnung nach Verzehr. Weitere Informationen finden Sie demnächst auf unserer Startseite oder rufen Sie uns einfach an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.


DEUTSCHLAND

Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

Johannes Leitz ist ein charaktervoller, unverbogener, ungemein sympathischer Typ mit Ecken und Kanten („ein Pfundskerl, eine echte Rheingauer Trouvaille”, VINUM), mit blitzenden Augen und wachem Intellekt und mit großen gegerbten Händen, die zupacken können und augenscheinlich demonstrieren, dass seine großartigen Rieslinge in harter handwerklicher Arbeit in den steilen Wingerten entstehen. Der Lohn: Der GAULT MILLAU bescheinigt ihm, „exzellente Rieslinge” im trockenen Bereich zu produzieren wie auch mit „edelsüßen Spezialitäten der Extraklasse zu brillieren”. Und „Alles über Wein” (Heft 1/05) urteilt: „Kaum ein anderer Rheingauer Riesling-Erzeuger konnte zwischen 2000 und 2003 ähnlich gute Kollektionen auftischen wie der herzerfrischende Rüdesheimer”. In unserem Winzerportrait informieren wir Sie ausführlich über Josi(s), wie ihn seine Freunde zu rufen pflegen, dornenreichen Weg an die Spitze seiner Region.

Johannes Leitz ist von unermüdlicher Tatkraft geprägt, er sucht, er forscht, er rebelliert, er geht unbeirrt seine eigenen Wege und profitiert natürlich auch von seinen großartigen, weltberühmten Steillagen mit ihrem einzigartigen Mikroklima und vom naturnahen Anbau, der auch seltenen Tieren eine ökologische Nische bietet.
Zudem sind, wie bei allen großen Winzern der Welt, eine riskant späte Lese, ausschließlich von Hand, und extrem niedrige Erträge selbstverständlich! Viele Weinliebhaber sehen daher in den phänomenalen Rheingauer Rieslingen des Magiers Johannes Leitz aus den (Schiefer-) Steillagen spektakulär schöne Weine in harmonischer Vollkommenheit, bei aller inneren Dichte und Konzentration dennoch vibrierend „leicht”, spritzig, ungemein elegant und finessenreich, traumhaft mineralisch, mit einer Ursprünglichkeit, die niemals durch eine noch so ausgefeilte Kellertechnik zu kopieren ist!

Sämtliche Weine von Leitz werden ab dem 2. Mai ausgeliefert (außer Subskription).


960004 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken 2004 8,90 Euro
Welch famoser Einstiegswein eines ebenso liebenswerten wie ungemein zielstrebig und handwerklich arbeitenden Menschen, der bereits vor einem Jahrzehnt als eines der größten deutschen Talente galt und heute unstrittig im Olymp der besten Winzer des Landes angekommen ist! Johannes Leitz hat sich mit seinem 2004er Basisriesling, einer fulminanten Spätlese vom Bischofsberg, der mit seiner fein integrierten Säure und seiner Verspieltheit die Typizität des unteren Rheingaus idealtypisch verkörpert, nochmals selbst übertroffen.
In der Nase eine reintönige, frische, klare, zartherbe Rieslingfrucht, Anklänge an Zitrusaromen, gelbe Früchte und (nach längerer Öffnung) Cassis. Am Gaumen wirkt dieser höchst animierende Riesling enorm saftig und herrlich frisch, so dass man ihn ab sofort mit größtem Vergnügen genießen kann und beim Trinken immer wieder Lust auf das nächste Glas verspürt. Faszinierendes, lebhaftes Spiel zwischen Frucht und Säure, fein balanciert, viel Biss, nachhaltig, zart mineralisch, ein Bilderbuch-Riesling in bester Rheingauer Tradition.
Welch traumhaft günstiges Preis-Genussverhältnis!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2007.

Ankunftsofferte bis 20. Mai, danach 9,50 Euro


961504 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese trocken 2004 19,90 Euro
Ein Rieslingunikat, bei dem man um Worte ringen muss, ihn zu beschreiben, so einzigartig und ungewöhnlich zeigt sich sein unvergleichliches Geschmackserlebnis: Johannes Leitz hat diesen Wein bis zu einem Stadium der Trockenheit (um 2g Restzucker) durchgären lassen – und ihm damit eine „Knochen”-trockene Stilistik geschenkt -, die Sie bis dato wohl kaum bei einem deutschen Riesling jemals erlebt haben werden.
Dieser gleichermaßen kraftvolle wie komplexe Wein, dessen prickelnde, ungemein zupackende expressive Mineralität vom Klang der Mineralien aus den Tiefen des Bodens erzählt, die den Rüdesheimer Lagen ihr spezielles, unverwechselbares Profil verleihen und im Glase zu einem gewaltigen vielstimmigen Chor mit einer faszinierenden Tiefe anschwillt, ist natürlich „intellektueller”, fordernder als die übrigen Rieslinge von Leitz und sei daher in erster Linie den „Freaks” dieser großen Rebsorte anempfohlen, die bereits sind, neue Wege zu gehen und die das ganz Besondere suchen. Denn das ist DIE Demonstration von Mineralität pur, keine banalen Primärfruchtaromen schmeicheln der Nase, hier spüren Sie messerscharf den nackten Fels auf der Zunge!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2009.



961104 Leitz, Rüdesheimer Schlossberg Alte Reben Riesling Spätlese trocken 2004 27,00 Euro
Die weltberühmte große Lage für den besten Rheingauer Riesling, seit jeher gerühmt als das „Bordeaux des Riesling”, ist der Rüdesheimer Schlossberg, eine Schiefersteillage, in der exzellente Rieslinge wachsen, die weltweit keine Konkurrenz zu fürchten haben.
Wenn Sie als Liebhaber großer deutscher Rieslinge buchstäblich begreifen möchten, wie diese traumhaften Qualitäten entstehen, dann empfehle ich Ihnen einen Besuch in diesem großartigen Wingert. Wenn Sie dann dort – hoch über dem romantischen Rheintal – vorsichtig herumkraxeln und die feinschiefrige Erde betasten, beginnen Sie, den Ursprung für die vibrierende mineralische Spannung in einem großen Rheingauer Gewächs zu verstehen, Sie be-„greifen” den Einfluss des warmen Sonnenlichts auf die Vegetation und die kargen Böden, Sie entwickeln ein Gefühl für das einzigartige Terroir, den verwitterten roten Schiefer (darunter nach 2 m bereits der blanke Fels) und für den Einfluss von Wasser und Wald in unmittelbarer Nähe. Wanderfalken segeln über Ihre Köpfe, Eidechsen huschen in den Schutz der alten Steinmauern, ein Moment zum Innehalten und Meditieren.
So prägt ein extrem mineralischer Boden diesen großen Riesling (mit expressiven Aromen nach Cassis, Pfirsich, Zitrus- sowie exotischen Noten, fein unterlegt von einer rauchigen Mineralität), der bei aller Reife und Fülle ungemein rassig, vibrierend, komplex und tiefgründig daherkommt und mit einer bisher in der Geschichte des Weingutes noch nicht erlebtem Spiel auf der Zunge brilliert.
Dies ist kein leichtes, von gefälligen Primäraromen geprägtes Weinchen, das in seiner Jugend brilliert und schon bald verwelkt, dies ist ein ganz großes, eindringliches, konzentriertes, dichtes, terroirgeprägtes, ungemein finessenreiches Gewächs mit einer immensen Brillanz in der Struktur, am Gaumen fein ziseliert, mit viel Schmelz und einer fast staubigen, aber dennoch filigranen Mineralität, das zu den besten trockenen Rieslingen nicht nur im Rheingau, sondern in ganz Deutschland zählt. Phantastischer Nachhall infolge seiner enormen Glycerinhaltigkeit und seiner faszinierenden Fruchtsüße; dieser großartig strukturierte, enorm puristische Wein lässt nicht los, packt immer wieder zu. Welch Weinmonument!
Sein fast gleich guter Jahrgangsvorgänger wurde von „Alles über Wein” (Heft 1/05) zum zweitbesten trockenen Riesling im Rheingau gewählt!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2007 bis 2012.



960404 Leitz, Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels Riesling Alte Reben trocken 2004 27,00 Euro
DER große Rivale des Schlossberg-Rieslings von einem sehr speziellen Terroir, ganz hoch oben an der Spitze des Berges – unterhalb des Waldrands – gelegen und von kargen Taunusquarzitböden geprägt. Ein erstklassiges Traubenmaterial, sehr spät gelesen, bildet die Basis für diesen klassischen Rüdesheimer Riesling, der seine große Herkunft eindrucksvoll demonstriert und deutlich macht, warum diese Lage von Rieslingliebhabern in aller Welt so sehr geliebt und ihr Namen ehrfürchtig ausgesprochen wird. In der Nase betört ein „kühles”, expressives, sehr reintöniges und ungemein komplexes Bukett mit einer herrlich mineralischen, frischen Frucht: verwobene, komplexe Aromen – Weinbergspfirsich, Zitrusfrüchte, Apfel und Aprikosen schmecken ganz zart hervor.
Am Gaumen dicht, konzentriert, aber viel verspielter als in den beiden ebenfalls großen Vorgängerjahren, ein faszinierender Riesling mit hintergründiger Finesse und fruchtiger Frische, der dabei von einer stahlig-vibrierenden Rasse und einer abgrundtiefen Mineralität geprägt wird, die noch zupackender scheint als beim Schlossberg.
Hier werden die Unterschiede im Terroir, die so nahe beieinander liegen, „sinn”-lich schmeckbar. Diese Hymne an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge besitzt eine tolle Säurestruktur und einen wiederum zutiefst mineralischen, fast „salzigen”, rauchigen Nachklang!
Die „Hassliebe” des Winzers zu diesem steilen, im Sommer fast unmenschlich heißen und daher extrem schwer zu bearbeitenden Wingert, dem letzten Terrassenweinberg mit alten Trockenmauern im Rüdesheimer Berg, wird expressiv spürbar in diesem höchst eigenständigen und unglaublich faszinierenden Rieslingunikat.
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2012.



960304 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling Spätlese trocken 2004 24,00 Euro
Seit Jahren einer der schönsten und qualitativ hochwertigsten trockenen Weißweine der Welt: Der 2002er und der 2003er siegten im großen Capitaltest der besten trockenen Rieslinge Deutschlands, beide Jahrgänge wurden von „Alles über Wein” zum besten trockenen Rheingauer erkoren und der GAULLT MILLAU 2005 adelt den 03er als zweitbesten trockenen Riesling Deutschlands, übertroffen nur von Kellers legendärem G-Max! Und VINUM lobt: „Ein für Leitz völlig neuer, grandioser Weintyp ist entstanden, der auch im Rheingau neue Maßstäbe setzt. Er trägt die Paradoxien großer Weine in sich: Zartheit und Festigkeit, Fleisch und Mineralität”.
Und genau dieser innere Spannungsbogen ist es, die eigentlich kaum mögliche Vermählung von maximaler Konzentration bei maximaler Finesse, die Kellers G-Max zu einem originären Kunstwerk, zu „a class of its own”, hat werden lassen, der auch Josis fast schon zur Legende gewordenen großen Riesling charakterisiert.
Geradezu ölig fließt er ins Glas und präsentiert sich bei allem Körperreichtum trotzdem feinst ziseliert und elegant. Die tiefgründigen Aromen sind sehr komplex und verwoben; es zeigen sich zarte Noten von Zitrusfrüchten, Mango und Weinbergspfirsich, typisch für die Rieslinge des Rottland, dazu eine filigrane Mineralität.
Mit einem hintergründigen Lächeln serviert mir Johannes Leitz bei unserer Probe dieses gigantische Gewächs noch einmal aus einem großen Burgunderglas, auf einmal kommen faszinierende Aromen von Cassis, Grapefruit und Hibiskus hinzu und der Wein entfaltet sich enorm. Dabei entwickelt er am Gaumen neben aller Saftigkeit, Dichte und Konzentration dieses unnachahmliche verzaubernde Spiel und diese einzigartige Finesse, die ihn zusammen mit der Cremigkeit und Geschmeidigkeit seiner Tannine zu einem charaktervollen, tiefgründigen Unikat werden lassen, so dass manche Kenner ihn eher mit großen, sündhaft teuren Burgundern vergleichen wollen als mit einem deutschen Riesling.
Sehr langer Nachhall, wiederum ein monumentales Meisterwerk!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte und aus einem großen Burgunderpokal probieren) bis nach 2012.

In Subskription, Preis nach Auslieferung im September 27,00 Euro!


Übrigens: Grundsätzlich steht Johannes Leitz der Idee der Ersten oder Großen Gewächse sehr positiv gegenüber. Da aber im Rheingau die Klassifizierung der Lagen nicht aufgrund ihrer historischen Bedeutung und augenscheinlichen Qualität erfolgte, sondern bürokratisch und fast willkürlich am Schreibtisch entworfen wurde, boykottiert der Gerechtigkeits„fanatiker” Josi diese Klassifizierung und verkauft seine GROSSEN GEWÄCHSE lieber als Spätlese Alte Reben. Hut ab vor soviel Konsequenz!


960604 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2004 21,70 Euro
Gault Millau: Zweitbeste Spätlese 2003 in Deutschland mit der zweithöchsten Punktzahl in der Geschichte des Weinführers (94 Punkte)!
Doch, Sie wissen mittlerweile längst aus unseren Mailings, dass in Deutschland im Jahrgang 2004 ein „Superjahrgang in den Startlöchern” steht, wie es der renommierte Weinautor Stephan Reinhardt in seinem Artikel vom 3. April 2005 in der „Welt am Sonntag” zutreffend analysiert hat: „Die Zeichen stehen auf Spitzenwein”! Und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Leitz sich mit dieser köstlichen Spätlese nochmals selbst übertroffen hat: Wogen verführerischer Aromen entsteigen dem Glas, lösen wohlige Schauer und Entzücken aus, dazu eine feinste Mineralität, die den Wein trockener, „knackiger”, rassiger erscheinen lässt, als er wirklich ist. Anklänge an gelbe Früchte und Limonen, auch fein duftende Rosen (Nomen est Omen, erwandern Sie sich diese großartige Lage und Sie werden verstehen) und Feuerstein, am Gaumen traumhafte Harmonie, fein balanciert, herrliches Spiel zwischen Süße und Säure, wunderbar reintönige Rieslingfrucht, zart mineralisch, im Nachhall öffnet sich ein wahres Pfauenrad an betörenden Aromen.
Diese große Spätlese auf absolutem Weltklasseniveau, wie sie nur in den begnadeten Händen großer deutscher Winzer aus den besten Lagen mit ihrem einzigartigen Terroir gedeihen kann, demonstriert eindrucksvoll, warum um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert solche Rheingaurieslinge zu den am meisten geschätzten, gesuchtesten und damit teuersten Weinen der Welt gehörten (Spitzengewächse kosteten nach heutiger Kaufkraft etwa 1.000 Euro!), noch vor den renommierten Burgunder und Bordelaiser Gewächsen. Enorm süffig bereits in seiner Jugend, doch mit einem immensen Potential für eine jahrelange Entwicklung (bis 2020 und länger) ausgestattet.

In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard! Lieferbar ab 4. Mai


ITALIEN

Cusumano - Sizilien

2004 Gewinner des „National Oscar” des Gambero Rosso für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens!

Noch gibt es erst einige wenige Namen großer Winzerpersönlichkeiten aus Sizilien, einem Land voller Schönheit, mit seinem Fächer voller unterschiedlicher Böden, vielfältiger Landschaften und intensiver Farben, die weit über Insiderkreise hinaus bei Liebhabern italienischer Weine einen magischen Klang besitzen und die für den entschiedenen Kurswechsel der letzten Jahre innerhalb der kleinen Winzerelite der Insel verantwortlich zeichnen: Eine Qualitätsrevolution, „ein unaufhaltsamer Siegeszug” (Gambero Rosso), wie er in dieser Form in kaum einer anderen Region in Italien geglückt ist. Wir haben Ihnen mehrfach in den letzten Pinwänden und im neuen Katalog (S. 262ff) ausführlich das Familienweingut Cusumano präsentiert, das sich infolge der oben erwähnten spektakulären Auszeichnung durch den Gambero Rosso auch international einen exzellenten Ruf erworben hat.

Daher möchten wir heute eine andere, sehr authentische Stimme zu Wort kommen lassen: Im Magazin des Internetweinführers weinplus.de finden Sie eine fundierte, unbedingt lesenswerte Reportage des Journalisten und Sizilien-Spezialisten Giuseppe Lauria mit dem zutreffenden Titel: Nero d”Avola – Siziliens autochthone Renaissance.

Wir zitieren auszugsweise:

„Kaum eine Region hat in den letzten Jahren mit ihren Weinen für so viel Furore gesorgt wie Sizilien. In weniger als 10 Jahren ist die größte Mittelmeerinsel dank einer von Pionieren und Avantgardisten ins Rollen gebrachten Qualitätsrevolution vom nahezu ausschließlichen Massen-Lieferanten anonymer Verschnittweine zum aufstrebenden Stern der italienischen Weinszene avanciert. Und das nicht nur mit den auf Sizilien prächtig gedeihenden internationalen, sondern auch zunehmend mit interessanten autochthonen Rebsorten. Für letztere steht ganz besonders der Nero d”Avola Pate – der „Schwarze aus Avola“, benannt nach einem kleinen Städtchen im Südosten der Insel. Mit rund 14.000 Hektar ist sie die meist verbreitete rote Rebsorte Siziliens und erfreut sich in der jüngeren Zeit ihrer ereignisreichen Geschichte eines noch nie da gewesenen Erfolgs. Der einstige Veredler fremder Weine hat sich im Laufe der letzten 10 Jahre nicht nur zum ebenbürtigen Partner internationaler Cuvées entwickelt, seine Metamorphose macht ihn zum König der sizilianischen Reben.

Lange ähnelte aber das Dasein dieser uralten und fast vergessenen Rebsorte eher dem eines Dieners. Denn der gigantische Weinstrom aus Sizilien war bis in die neunziger Jahre weitgehend namenlos. Früher stand das önologische Sizilien vor allem für „vino da taglio“, ein bis weit in die Siebziger beliebter Verschnittwein, der in großen Zisternen und Tankwagen landaufwärts in nördliche Regionen gekarrt oder verschifft wurde, um schwachbrüstige Weine aus der Toskana, dem Piemont und insbesondere aus Frankreich aufzupäppeln, so sehr, dass französische Weinbauern sich veranlasst sahen, die aus Italien ankommende Fracht der unliebsamen sizilianischen Konkurrenten aus Protest auf die Straße zu kippen. Als der Markt für Verschnittwein in den Achtzigern einbrach, fristete der einstige Liebling zeitweise ein ziemlich vernachlässigtes Schattendasein.

Erst Mitte der Neunziger kam die Wende: Dank einer radikalen Ertragsreduzierung, modernster Keller-Technik und eine Besinnung auf qualitätsfördernde Maßnahmen in Weinberg und Keller gelingt es dem Nero d”Avola heute, im eigenen „Trikot“ in einer ganz anderen Liga zu konkurrieren. Der ehemals anonyme Weinveredler erscheint nun selbst im eigenen Glanz und braucht einen Vergleich mit den internationalen Stars am Rebsortenhimmel keineswegs zu scheuen. So schreibt etwa der Wine Spectator 2002: „Nero d”Avola possesses copious quantities of deep blackberry and cherry fruit, sweet, pure, floral notes, soft tannin and a luscious texture with a generous finish. This fruit driven yet spicy red reveals surprising nuances.” Und auch Italiens führende Weinbibel „Vini d”Italia” – besser bekannt als „Gambero Rosso” – konstatiert in ihrer Ausgabe 2005: „Der Nero d”Avola ist derzeit der begehrteste Rote Italiens.” Weiter heißt es:
„Der Nero d”Avola, so ist immer wieder zu hören, erfreut bei aller Liebe nicht immer die Winzer und hat viele seiner Geheimnisse noch nicht gelüftet. Seine dünne Haut macht ihn anfällig für starke Regenfälle und zuviel Wasser führt zu ungebremstem Wachstum und Ertrag, was zu Lasten der Qualität geht. Seine Vielseitigkeit hält die Weinmacher immer wieder auf Trab und die Erforschung seines genetischen Materials steckt noch in den Kinderschuhen.
,Wir entdecken jedes Jahr neue Facetten an ihm”, sagt Carmelo Morgante vom Weingut Morgante mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Um so bemerkenswerter ist, dass diese Sorte auch so schon einen tiefdunklen, intensiv duftenden, beerig-würzigen Wein hervorbringen kann, der in der Nase und am Gaumen häufig mit Anklängen von roten und schwarzen Beeren (Sauerkirsche, Brombeere, Pflaume) sowie dunklen Noten von Tabak und Lakritze verführt, die oft von mediterranen Gewürzen, floralen und ätherischen Noten unterstrichen werden. Die Statur ist kräftig und von einer fleischig-dichten Struktur geprägt. In seiner samtigen Fülle vermählt sich die reife, saftige Frucht hervorragend mit der lebendigen Säure und den fast schon „süßlichen“ Tanninen.

Obwohl diese Eigenschaften typischerweise oft anzutreffen sind, handelt es sich beim Nero d”Avola um eine echte „Terroirsorte”: Je nach Anbaugebiet und Lage präsentiert sie sich erstaunlich unterschiedlich ausgeprägt.”
Und da eine der besten Interpretationen dieser uralten autochthonen Rebe vom Weingut Cusumano stammen, kürte der Gambero Rosso diesen Shooting-Star 2003 zum „Besten Weingut des Jahres”.

Zu Cusumano im Konkreten äußert sich der Autor Giuseppe Lauria in seinem ausführlichen Beitrag wie folgt:
„Während es noch vor wenigen Jahren in keinem führenden Weinguide zu finden war, gehört es heute zur sizilianischen Spitze. Der sortentypische, reintönige „Sàgana” zeigt eindrucksvoll, dass der Lokalmatador neben den beiden Nero-d”Avola-Blends „Bènuara” (mit Syrah) und „Noà” (mit Merlot und Cabernet Sauvignon) allemal seinen festen Platz in der Spitze des durchgehend guten und erschwinglichen Programms dieser jungen, rasant wachsenden Kellerei besitzt.”

Neugierig geworden? Dann probieren und urteilen Sie selbst: Derartig großartige Weine unseres alten Familienweingutes Cusumano zu solch fairen Preisen erinnern wahrlich an das Finden der Stecknadel im berühmten Heuhaufen!


691104 Cusumano, Insolia, bianco 2004 6,20 Euro
Einer der zugleich leckersten und preiswertesten Weißweine Süditaliens, vinifiziert aus der autochthonen Rebsorte Siziliens „Insolia”, in dessen betörendem, würzigen Duft sich die Seele seiner mediterran-sizilianischen Heimat widerzuspiegeln scheint; es sind sommerliche Aromen, mit denen man unweigerlich den Geruch von blauen Lavendelfeldern und eines sich in der Sonne spiegelnden Meeres assoziiert. Ein Glas dieses so hocharomatisch nach Pfirsich und Äpfeln, den Kräutern des Mittelmeeres und einer farbenfrohen Blumenwiese duftenden, saftigen, dichten, charaktervollen, fein mineralischen, jahrgangsbedingt herrlich frischen Weißweins aus großem Jahr zur mediterranen Küche oder abends auf der Terrasse: Erinnerungen an die unvergleichliche Landschaft jener wunderschönen Mittelmeerinsel werden wach und verführen zum Träumen.

Sein Jahrgangsvorgänger, im WINE SPECTATOR mit 89 Punkten ausgezeichnet und als „best buy” gefeiert, avancierte auf Anhieb zu unserem meist verkauften italienischen Weißwein aller Zeiten!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2007.

Cusumano, Insolia, bianco



691204 Cusumano, Nero d”Avola, rosso 2004 6,95 Euro
Die autochthone uralte Rebe Nero d”Avola wird von der Familie Cusumano vor allem in zwei dafür optimal geeigneten Zonen angebaut: Zum einen auf einer Höhe von 700 Metern in einem hügeligen Gebiet der Piana degli Albanesi, umgeben von den herrlichen Wäldern von Ficuzza. Der Boden ist lehmig und die Weinbergslagen variieren von Nordost bis West. Die unterschiedlichen Ausrichtungen und die Höhenlage sorgen für beträchtliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie mäßige Höchsttemperaturen im Sommer, was der Rebe einen längeren Vegetationszyklus ermöglicht und eine langsamere Reifung, ein Faktor, der das Ansammeln von komplexen, frischen Aromen und feinen Polyphenolen begünstigt.
Des weiteren findet sich die Rebsorte in dem Viertel San Giacomo auf dem Gebiet von Butera, 400 Meter über dem Meeresspiegel, in dem sich die Sonne über den „Trubi”, den typischen weißen Sedimentböden Siziliens, spiegelt und in denen auch die Mandelbäume bestens gedeihen. Von hochreifen Trauben dieser beiden exzellenten Terroirs also stammt der sensationell preisgünstige Basiswein des Gutes, ein komplexer, eigenständiger Tropfen, der das großartige Potential Siziliens und der autochthonen Rebsorte Nero d”Avola eindrucksvoll widerspiegelt.
Sattes Purpur-Granat in der Farbe, zart süßliche, animierende, dunkelbeerige Frucht, reife Schattenmorellen, Holunderbeeren, unterlegt mit subtilen Anklängen an Lakritze. Geschmeidig am Gaumen, in keinster Weise aufdringlich oder rustikal, vielmehr sehr elegant, verführerische Primärfrucht, wiederum Schattenmorellen, reife Waldbeeren und Zimt, frische Fruchtsäure und exzellente Balance zwischen sattem Tannin und cremigem, saftigem Extrakt. In seiner Stilistik weniger opulent und konzentriert, dafür finessenreicher und feingliedriger als sein Pendant von unserer zweiten Top-Domaine aus Sizilien, der Azienda Morgante.

Der Jahrgangsvorgänger wurde mit zwei Gläsern im Gambero Rosso 2005 und der Auszeichnung „National Oscar” für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens geadelt! Doch sein Nachfolger ist einer der ersten auf dem Markt befindlichen und damit nachprüfbaren Belege für meine These, dass der unter optimalen klimatischen Bedingungen (kein Trockenstress!) gewachsene Jahrgang 2004 in Regionen wie der Rhône, in Deutschland sowieso, aber auch im Süden Italiens den 2003er infolge einer höheren Komplexität, einer phantastischen Frucht, einer fabelhaften Ausgeglichenheit und Frische nochmals übertrifft.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Spätherbst 2005 bis mindestens 2007.

Cusumano, Nero d”Avola, rosso



Nachfolgend als ganz besondere Empfehlung die gerade frei gegebenen und unter Kennern als zwei der größten jemals im italienischen Süden produzierten angesehenen, herrlich terroirbetonten Rotweine aus dem Hitzejahrgang 2003, die eindrucksvoll demonstrieren, wie nobel, elegant und bar jeder Überreife oder monströsen Konzentration wahrlich große Gewächse dann schmecken können, wenn engagierte Weinbergsarbeit, kleine Erträge und fundierte Kellertechnik die Grundlage dazu legten.
Der Gambero Rosso genießt, bei aller berechtigten Kritik im Detail an gewissen Einseitigkeiten und Vorlieben, den Ruf, die wichtigste und insgesamt zuverlässigste Einkaufsquelle für italienischen Wein darzustellen und wird daher beispielsweise von der seriösen „Süddeutschen Zeitung” als „Bibel der Weinschmecker” ausgezeichnet. In der aktuellen Ausgabe 2005 feiert der Gambero unser sizilianisches Mustergut euphorisch, spricht von „einem sensationellen Qualitätsstandard” und zeichnet neben einem Regen an 2-Gläserweinen folgende beide Weine der absoluten internationalen Spitzenklasse – die aber keinem austauschbaren törichten Modestil folgen, sondern unverkennbar die Seele ihrer farbenfrohen mediterranen Landschaft widerspiegeln – mit den begehrten „Tre bicchieri” aus, die in allen italienischen Regionen zusammen genommen gerade einmal an 264 Weine vergeben wurden.

691603 Cusumano, Noà, IGT rosso 2003 23,50 Euro
In der Farbe wird diese animierende Cuvée (Nero d”Avola, Merlot, Cabernet Sauvignon) durch einen tiefdunklen Holunderton geprägt.
Die ebenso nobel-elegante wie verführerische Nase betört durch einen köstlichen Duft nach wilden Waldbeeren, roten Früchten, Anklängen an Oregano und orientalische Gewürze, Kakao sowie Vanille. Am Gaumen weich und dicht zugleich, gepaart mit einer phantastischen Balance, einem beeindruckenden Spiel und ungemein viel Finesse für einen südlichen Wein und daher eine schmackhafte Antithese zu den modernen Monsterweinen, die den italienischen Weinmarkt überschwemmen.
Zu den verführerischen, ganz zart süßlichen Duftnoten der Nase gesellen sich Brombeer- und Röstaromen und eine herrlich knackige Paprikanote; großartige Textur, beeindruckende Dichte, Erinnerungen an große Paulliac-Weine werden wach, ungemein schmeichlerische, da feinste, reife, seidenweiche Gerbstoffe, umhüllt von würziger Frucht, lang anhaltend. Welch gelungene Vermählung zwischen modernen önologischen Erkenntnissen und seiner unverkennbar südländischen, „feurigen” Heimat prägt diesen großen Wein, der keinerlei Anzeichen von marmeladigen Anklängen aufweist, die viele belanglose, langweilige, austauschbare Modeweine kennzeichnen. Stattdessen Authentizität pur!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2007 bis etwa 2012.

Cusumano, Noà, IGT rosso

3 Gläser im Gambero Rosso 2005!


691703 Cusumano, Sàgana, IGT rosso 2003 23,50 Euro
Dieser herrliche Wein aus DER autochthonen Rebsorte seiner Insel (100% Nero d”Avola) schmeckt wie die Inkarnation der Seele seiner einzigartigen Landschaft: In der Farbe ein tiefdunkler, fast schwarzer Brombeerton, in der Nase ein sehr charaktervolles, urwüchsig-authentisches und dennoch schmeichlerisches Bukett, Anklänge an reife Sauerkirschen, Waldbeeren, Unterholz, Wacholderbeeren und orientalische Gewürze, dezent unterlegt von Jod- und Graphitnoten, nach längerer Öffnung gesellt sich eine feine, subtile Mineralität hinzu. Im Mund begeistern zart süßliche Pflaumen- und Pimentanklänge; tolle Extraktfülle, dicht und konzentriert, die herrliche, lasziv-erotische Fruchtsüße, unterlegt mit Schokoladennoten und ungezähmten Anklängen an die wilde Landschaft, ist zwar kraftvoll, wirkt aber in keinster Weise breit oder plump, sondern wird aufgrund einer erstklassigen Säurestruktur von einer faszinierenden Kühle und einer bemerkenswerten Eleganz geprägt.
Die cremigen, ungemein samtenen Tannine vom behutsamen Gebrauch neuer Barriques versprechen ein großes Entwicklungs- und Reifepotential, lang anhaltend im überzeugenden Abgang. Ein absolut leckerer Wein, dessen sensationelles Preis-Genuss-Verhältnis viele sündhaft teuer gehandelte Weine aus den italienischen Renommierregionen wie beispielsweise der Toskana verblassen lässt: Ein großartiges Weinunikat, das weit aus der Masse so vieler belangloser, austauschbarer Billigweinchen herausragt und dem man angesichts seiner spektakulären Qualität Referenzcharakter für die gesamte Region bescheinigen muss.

„Heute ist der Nero d”Avola zumindest in Italien der gefragteste Rotwein überhaupt dank seiner überragenden Merkmale, darunter der sanft fruchtigen Art und mediterran gefärbten Dufteindrücke und nicht zuletzt seines zumeist nahezu konkurrenzlosen Qualitäts-Preis-Verhältnisses”. So das dezidierte Urteil des Gambero Rosso 2005, für das es im Bereich der leckeren Alltagsweine keinen überzeugenderen Beweis gibt als den oben vorgestellten Basiswein von Cusumano. Dass diese uralte autochthone Rebsorte aber auch im Konzert der großen Weinen der Welt eine hervorragende Partitur zu spielen vermag, demonstriert der „Sàgana” ausdrücklich: Ein würdiges Flaggschiff der neuen sizilianischen Weinkultur!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2006 bis nach 2010.

Cusumano, Sàgana, IGT rosso

3 Gläser im Gambero Rosso 2005!


Und zum Abschluss noch einmal ein Hinweis auf die bedauerlicherweise definitiv letzte Nachlieferung des ungemein preiswerten, daher auch jetzt ab Gut und bald auch bei uns restlos ausverkauften 03ers „Benuara”, „einen konzentrierten, vollfruchtigen und eleganten Wein, der beinahe auch die drei Gläser erhalten hätte”! (Gambero Rosso 2005)

691503 Cusumano, „Benuara”, rosso 2003 11,00 Euro
Zum sofortigen Genuss bitte dekantieren und leicht gekühlt bei ca. 17° trinken, Höhepunkt Ende 2005 bis nach 2008.

Cusumano, „Benuara”, rosso

2 rote Gläser im Gambero Rosso 2005!


FRANKREICH

Beliebte Klassiker aus Südfrankreich – frisch abgefüllt oder wieder neu eingetroffen

Seit Jahren gehören Sie zu den beliebtesten Weinen unseres Programms und sind den meisten von Ihnen bestens bekannt. Die Winzer, die sie vinifizieren, haben Kultstaus erreicht, ihre Philosophie ist in unserem Katalog ausführlich beschrieben. Daher stellen wir Sie Ihnen hier nur in aller Kürze vor und besprechen insbesondere deren neu oder wieder eingetroffene Weine, die alle eines verbindet: ihre hohe Qualität zu extrem fairen Preisen!

Domaine Pierre Clavel - Coteaux du Languedoc

Kaum ein Winzer aus dem Languedoc hat in den letzten Jahren für so viel Furore unter den Weinliebhabern und in der internationalen Fachpresse gesorgt wie unser Freund Pierre Clavel, zu gigantisch die Qualitäten seiner Weine, zu unverschämt niedrig die verlangten Preise, die sowohl Kritiker als auch Liebhaber ins Schwärmen geraten lassen. Pierre ist aber nicht nur ein begnadeter Winzer, sein verschmitztes, schelmisches Lächeln, seine permanent gute Laune und ansteckende Fröhlichkeit machen ihn zu einem außerordentlichen Sympathieträger, bei Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen.


311804 Pierre Clavel, „Mescladis”, rosé (PK) 2004 5,90 Euro
Diese leckere Fruchtbombe zählt zum Besten, was man in Sachen Rosé in Frankreichs Süden finden kann: Animierender Duft nach Kirsche und Himbeere, am Gaumen saftig-knackige, geschmeidige Frucht mit einer feinen Säure und herrlich balanciert. Dies ist kein liebloser „Rosé von der Stange”, welche die Regale der Supermarktkette füllen, sondern ein ernst zu nehmender. „zärtlicher” Wein auch für anspruchsvolle Rotweintrinker!



311303 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge 2003 6,50 Euro
Der neue Jahrgang unseres meistverkauften Rotweines aus dem Languedoc fasziniert vom ersten Schluck an. Was ist das für ein leckerer Trinkspaß für jeden Tag aus reifen Carignantrauben, dazu Grenache und Syrah, der mit einer Stilistik betört, wie sie burgundisch inspirierte Weine aus Châteauneuf-du-Pape und Umgebung aufweisen: eine frische, beerige, animierende Frucht mit zart kräuterwürzigen Anklängen und einer saftigen, schmeichlerischen, würzigen Frucht, in 2003 konzentrierter noch als alle seine Vorgänger, dichter, wie immer terroirgeprägt, mit sehr weichen, angenehmen Tanninen.
In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein nur schwerlich zu übertreffender Leckerbissen, was auch Joel Payne in seiner großen Languedocreportage in „Alles über Wein” konstatiert, indem er einen Jahrgangsvorgänger dieses herrlichen Alltagsweins zu den besten Schnäppchen des Languedoc zählt. Unbedingt probieren!
Im Jahrgang 2003 ist die Qualität so überragend, dass dieser „kleine” Wein selbst mit manch wesentlich teurerem Châteauneuf-du-Pape konkurrieren kann. Zu einer ähnlich euphorischen Bewertung kommt VINUM in ihrer Oktoberausgabe 04 in einer Selektion von 50 Weinen des Languedoc-Roussillon: Für seine so konsumentenfreundliche Preisklasse wurden herausragende 15,5/20 Punkten vergeben, die gleiche Beurteilung, die dem vielfach teureren Prestigewein Mas de Daumas Gassac zuerkannt worden ist!
Zu genießen jetzt bis mindestens 2007, Höhepunkt ab Spätherbst 2004.

Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge



311103 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2003 7,90 Euro
Neben dem „Copa Santa” zählt Pierre Clavels Cuvée (je 50% alte Syrah- und Grenachereben) „Les Garrigues” zu den mittlerweile legendären und gesuchtesten Weinen des gesamten Languedoc, da hier die Relation moderater Preis und hoher Genuss unübertrefflich gut erscheint. In der Farbe zeigt dieser leckere Wein aus ganz großem Jahr ein sehr tiefes dunkles Rot, in der Nase verführen schwarze Beerenaromen (Blaubeeren und Cassis), saftige Kirschen sowie Kräuter der Garrigue, dazu etwas Leder, Wildbret und Pfeffer.
Am Gaumen präsentiert er sich sehr saftig mit einer zart süßlichen Frucht, wiederum reife schwarze Beeren und dazu Schokolade, viel Extrakt und Dichte, konzentriert, geschmeidig, weiche Tannine, wie immer ein „fröhlicher” Wein, die Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten bestens widerspiegelnd. Ein leckerer und attraktiver Tropfen, der unbeschwerten Trinkgenuss bereitet.

Paula Bosch, Deutschlands renommierteste Sommelière („Tantris”, München), hatte den 2001er im Magazin der Süddeutschen Zeitung euphorisch gefeiert; der 03er ist selbst diesem großen Wein nochmals leicht überlegen. Unsere unbedingte Empfehlung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt ab Herbst 2005 bis 2008



311203 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2003 12,90 Euro
Über diese spektakuläre barriqueausgebaute Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre) sind in den letzten Jahren in der Fachpresse als auch von Weinliebhabern wahre Lobeshymnen verfasst worden, in unzähligen Tests wurde er zu den besten Weinen des gesamten französischen Südens gezählt und manche Degustation hat er gar gewonnen – zu Recht!
Und was hat unser liebenswerter Freund Pierre im phantastischen Jahr 2003 für eine Qualität in die Flasche gebracht: In der Farbe ein leuchtendes, tiefes sattes Dunkelrot, in der Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von frischen, wilden, dunklen Beeren, intensiven, jedoch sehr feinen Gewürzanklängen, Holunder, einem Hauch von Bitterschokolade und schwarzem Pfeffer, einem großen Châteauneuf-du-Pape sehr ähnlich. Dem Gaumen schmeichelt er mit einer wunderbar weichen Textur und cremiger, reifer, opulenter, zart süßlicher, feinwürziger Frucht.
Er ist ungemein harmonisch und von einem fabelhaften Gleichgewicht aller Komponenten gekennzeichnet, er präsentiert sich hochkonzentriert, ungemein dicht, rund und geschmeidig, mit kühler Finesse und einer kernigen dennoch schmelzig-seidenen Tanninstruktur und langem Abgang.

Von zumindest gleicher Qualität und auch ähnlicher Stilistik wie sein von der französischen Fachzeitschrift TERRE DE VINS mit der Höchstbewertung von 4 Gläsern und 18/20 Punkten ausgezeichnete 01er Vorgänger. Kultweinstatus!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2006 bis mindestens 2012.

Ankunftsofferte bis 20. Mai, danach 13,80 Euro


311701 Pierre Clavel, „Des Clous” (früher Calage), rouge 2001 24,00 Euro
In den von der Natur im Languedoc so begünstigten Jahrgang 01 hat unser sympathischer Freund Pierre Clavel die besten Weine seiner einzigartigen Winzerkarriere vinifiziert. Von 2 Spitzenparzellen in „La Méjanelle”, in ihrer Charakteristik den Top-Lagen von Châteauneuf-du-Pape nicht nur wegen ihres sie bedeckenden roten „Steinmeeres” sehr ähnlich, hat Pierre im Jahrgang 2001(wie in 2000) erstklassige Trauben in einem so perfekten Reifezustand gelesen, dass er zutiefst überzeugt war, dass sie das Potential dieser großartigen Lage mit einer bisher noch nie erlebten Ausdruckskraft widerspiegeln würden.
So entschloss sich Pierre erst zum zweiten Mal, eine aus ultrakleinen Erträgen (15hl/ha) erzeugte Spitzencuvée auf den Markt zu bringen, vinifiziert aus traumhaft gereiften Syrah- (80%) und Grenachetrauben, die eindrucksvoll demonstrieren, welch großen Weine das Languedoc mittlerweile hervorzubringen imstande ist.
Eine absolute Rarität, nicht nur von der Quantität her (ganze 5000 Flaschen wurden gefüllt), sondern auch wegen ihres einzigartigen Preis-Genussverhältnisses!
Spektakuläre barriqueausgebaute unfiltrierte Cuvée, über die bereits wahre Lobeshymnen verfasst werden, und das völlig zu Recht! Tiefstes, dunkles Rot in der Farbe, in der Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von wilden, dunklen Beeren, dazu feinste Gewürzanklänge und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, am Gaumen fasziniert dieser Schmeichler der Sinne durch eine selbst beim legendären Copa Santa bisher nie erschmeckte Eleganz und Finesse, wiederum hochkomplex, dazu eine wunderbar weiche Textur, cremig, herrlich reife, opulente Fruchtsüße, tolles Gewürzspektrum, wie auf einem orientalischen Basar, hochkonzentriert, dicht, großartige kernige und dennoch schmelzig-seidene Tanninstruktur, sehr lang anhaltend.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren empfohlen), Höhepunkt 2007 bis mindestens 2012.



Domaine de Fondrèche - Côtes-du-Ventoux

Die Domaine de Fondrèche ist ein wahres Kleinod im schier unerschöpflichen Reservoir des französischen Südens. Gelegen am Fuße des malerischen Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provenzalen, unweit von Châteauneuf-du-Pape, sorgt sie seit Mitte der 90er Jahre unter der engagierten Leitung des jungen, begnadeten Weinmachers Sébastien Vincenti für erhebliches Aufsehen in der Fachpresse wie bei Liebhabern. Seine Weine zählen aufgrund ihres phantastischen Preis-Genussverhältnisses zu den gefragtesten der südlichen Rhône überhaupt und erfreuen sich bei unseren Kunden größter Beliebtheit. Es sind zweifellos die Referenzweine ihrer aufstrebenden Appellation aus einer traumhaft schönen Landschaft mit ihrem faszinierenden provenzalischen Licht, die trotz Parkers Elogen noch immer zu diesen äußerst fairen Preisen verkauft werden und angesichts ihrer großartigen Qualitäten geradezu als Schnäppchen gelten müssen, erst recht in den zwei sensationellen Jahrgängen wie 2003/4, in denen Sébastien die besten Weine in der Historie der Domaine vinifiziert hat!


151504 Fondrèche, L” Eclat, Côtes-du-Ventoux, blanc 2004 7,80 Euro
Einer der schönsten Sommerweine Frankreichs, vinifiziert (teilweise im neuen Holz, das zwar unschmeckbar ist, dem Wein aber seine cremige Textur verleiht) aus autochthonen Rebsorten des Südens (Grenache blanc, Roussanne, Clairette), in dessen betörendem, würzigen Duft sich die Seele seiner provenzalischen Heimat widerzuspiegeln scheint.
Es sind sommerliche Aromen, mit denen man unweigerlich den Geruch von Kräutern, von Zitrusaromen, von blauen Lavendelfeldern und von einem sich in der Sonne spiegelnden Meer assoziiert. Ein Glas dieses herrlichen Weines (jahrgangsbedingt noch frischer als der hervorragende, von Parker mit 89 Punkten bewertete 03er), genossen zur mediterranen Küche oder abends solo auf der Terrasse: Schon werden Erinnerungen wach an die unvergleichliche Landschaft der Provence und verführen unweigerlich zum Träumen.



151404 Fondrèche, L” Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé (PK) 2004 6,50 Euro
Sie wissen, dass wir nur wenige Rosés in unserem Programm führen, da sie zu selten unseren Ansprüchen genügen. Einer dieser raren Weine ist diese so würzige, erfrischende Cuvée aus Grenache, Cinsault und Syrah, von kräftiger Farbe, mit einem interessanten Aromenspektrum. Jeder Schluck dieses Ausnahmerosés lässt Parkers Elogen verständlich werden, der einen seiner Vorgänger mit sensationellen 89 Punkten bewertete und ihm Vorbildcharakter für seine Gattung bescheinigte! Der fruchtige, frische 2004er ist nach Sébastiens Meinung der wohl beste Rosé, den er bisher produzierte und demonstriert eindrucksvoll, warum er vom FEINSCHMECKER in der großen „Rosédegustation Südfrankreich” im Sommer 2001 zu den drei Besten (!) gezählt wurde. Ein idealer „Zechwein” für laue Sommerabende, aber auch ein guter Begleiter zu südländischen Grillgerichten, wie etwa Lammkoteletts oder Merguez.



Nochmals ausdrücklich ans Herz legen möchte ich Ihnen als ganz besonderes Schnäppchen Sébastiens großartige Alltagsrotweine, die beide von Parker mit 89 Punkten geadelt wurden. Wenn Sie Ihre Vorräte auffüllen wollen, zögern sie nicht zu lange, die Bestände gehen unwiderruflich zur Neige!

151703 Fondrèche, Sud Absolu, rouge 2003 5,95 Euro

Fondrèche, Sud Absolu, rouge



151103 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2003 7,90 Euro

Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge



Domaine Gourt de Mautens - Rasteau

Weltklassewein aus einem der partiell besten Rhônejahrgänge aller Zeiten

Die REVUE DU VIN DE FRANCE, Frankreichs renommierteste Weinzeitschrift, feiert Jérôme Bressy, einen knapp 30-jährigen ungemein talentierten Winzer von der noch jungen Domaine Gourt de Mautens, in einem Portrait enthusiastisch als den „Neuen Star der Rhône” und als Sinnbild gar des Winzers der Zukunft dieser großartigen Region! Und es ist schier unglaublich und wohl einzig im gesamten französischen Süden, welch steilen Aufstieg Jérôme in den letzten 6 Jahren vom unbekannten Newcomer bis in die absolute Spitze der französischen Winzerelite genommen hat. Wir haben seinen wagemutigen Weg in unserem Winzerportrait ausführlich gewürdigt.

Der heute von uns in Subskription angebotene Spitzenwein aus dem großen Jahrgang 2003, der bei einigen wenigen Topwinzern gar als der vielleicht beste aller Zeiten gilt, sprengt die Dimension all dessen, was bisher jemals an der südlichen Rhône außerhalb von Châteauneuf-du-Pape produziert wurde. Und im ab sofort erhältlichen und bereits super trinkbaren 02er, in dem Jérôme mit sagenhaften 7hl/ha, einem lächerlich geringen Ertrag, der Natur das Maximum an Qualität abgetrotzt hat, demonstriert dieser im positiven Wortsinne Weinbesessene, dass er mittlerweile als der würdige und legitime Nachfolger seiner großen Vorbilder gelten darf, deren Perfektionsstreben in der Weinbereitung er mit großem Idealismus nacheifert: Gérard Chave, der ungekrönte König des Hermitage, Jacques Reynaud, die Winzerlegende aus Châteauneuf, „der mythische, unerreichbare Patron von Rayas, dessen 78er für mich das Größte ist, was an der Rhône überhaupt produziert werden kann” (so Jérômes von mir durchaus geteilte Einschätzung bei einem gemeinsamen Abendessen im Mondragon, dem Kultrestaurant der südlichen Rhône mit seiner einzigartigen Weinkarte) und sein Freund und Mentor Henri Bonneau, der von allen großen Châteauneufwinzern Reynaud wohl am nächsten kommt und dessen „89er Réserve des Celestins meine erste heftige Emotion ausgelöst und meine Liebe zu großen Weinen begründet hat” (Jérôme).

Und genau wie bei den großen Altmeistern zeichnen sich Jérômes Weine bei aller Opulenz, Dichte und Fülle durch eine unnachahmliche Eleganz und Finesse aus sowie durch eine große, subtile, einzigartige Komplexität der Aromen. Diese faszinierende Qualität ist das Resultat ungemein harter, penibler Arbeit in den bio-dynamisch bewirtschafteten Weinbergen und im Keller, aber auch großen Fingerspitzengefühls und begnadeten Talents!


167102 Gourt de Mautens, Millésime, rouge 2002 , statt 19,50 nur 14,80 Euro
Wahre Kenner wissen es längst: Es ist neben dem Terroir zuallererst der Winzer, der für die Qualität eines Weines verantwortlich zeichnet und erst in zweiter Linie der Jahrgang. Daher sind verallgemeinernde Jahrgangsbeurteilungen wenig aussagekräftig und man kauft sicherlich besser einen Wein von einem großen Winzer aus schwierigem Jahr, als selbst eine berühmte Lage aus exzellentem Jahr, jedoch von einem schlechten Weingut.
Und hier finden wir wieder einen dieser wunderschönen Trinkweine aus sicherlich nicht einfachem Jahr an der gesamten Rhône, der exemplarisch demonstriert, was unter den begnadeten Händen eines Winzermagiers und mit extremer Selektion möglich ist.
Während der Lese wurde in penibler Handarbeit Beere für Beere von Hand abgezupft, so dass schließlich gerade einmal die Hälfte einer normalen Ernte übrig blieb, lächerliche 7hl/h! Jérôme wusste, dass dieser Jahrgang eine ganz neue Herausforderung an ihn stellen würde. So entschied er sich, nicht zuletzt in Absprache mit seinem Vorbild und Mentor Henri Bonneau, für eine besonders schonende Maischegärung. Jede übermäßige Extraktion sollte vermieden werden und der Barriqueausbau wurde nochmals zurück genommen, um die wahre Stärke des Jahrgangs herauszuarbeiten, die in der feinen Aromatik und einer einzigartigen Finesse liegt, darin den großen Weinen von Bonneau sehr ähnlich.
In der Farbe an einen vorzüglichen Pinot Noir erinnernd, aber auch in der Akzentuierung der eleganten Fruchtstruktur, gefällt dieser puristische Wein mit seinem offenen Bukett und seinen Anklängen an Kirschfrucht und seinen balsamischen Noten. Am Gaumen von deutlich anderer Struktur als der fülligere, konzentriertere 01er, zeigt er sich bereits bestens balanciert und sehr harmonisch, mit einer verführerischen zarten Fruchtsüße und seidenweichen Tanninen, fein unterlegt mit einem mineralischen Schmelz.
Im Gegensatz zu seinem Jahrgangsvorgänger ist diese zarte Cuvée (70% Grenache, je 15% Carignan und Syrah) nicht für eine lange Lagerung gedacht und so hat sich Jérôme entschieden, seinen 2002er als „Millésime” zu etikettieren und nicht als „Gourt de Mautens”, ein Name, der für die großen und lagerfähigen Jahrgänge reserviert bleiben soll.

Dieser große Wurf aus schwierigem Jahr demonstriert ausdrücklich, dass Jérômes Vorbilder nichts anderes sind als die ungemein feinen, subtilen und eleganten Châteauneuf-du-Pape-Weine des großen Altmeisters Henri Bonneau! In der Bibel der französischen Weinkritik, dem „Classement 2004”, mit herausragenden 8/10 Punkten bewertet!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2005 bis wenigstens 2008.



Dieser große Wurf aus schwierigem Jahr demonstriert ausdrücklich, dass Jérômes Vorbilder nichts anderes sind als die ungemein feinen, subtilen und eleganten Châteauneuf-du-Pape-Weine des großen Altmeisters Henri Bonneau! In der Bibel der französischen Weinkritik, dem „Classement 2004”, mit herausragenden 8/10 Punkten bewertet!

167103 Gourt de Mautens, CdR Villages rouge 2003 29,00 Euro
Im WINE ADVOCATE 156 hat Parker die Spitzenweine der südlichen Rhône des „exzellenten Jahrgangs 2003” mit höchsten Punktzahlen bewertet. Dies ist für uns keine Überraschung, haben wir Sie doch schon mehrfach in unseren Mailings über die großartige Qualität dieses Ausnahmejahrgangs informiert. Doch Vorsicht: Der Jahrgang ist in Wahrheit sehr heterogen, denn es finden sich, auch in Spitzenbetrieben von Châteauneuf-du-Pape, viele Weine mit trockenem, auszehrendem Tannin (Hitzejahrgang!), die zumindest bei mir keine rechte Trinkfreude aufkommen lassen wollen. Der entscheidende Punkt zur Erzielung großer Weine war eine späte Ernte von Trauben, die ihre höchste physiologische Reife erreicht hatten.
So wartete Jérôme bis Ende September auf den Beginn der Lese, die bis Mitte Oktober andauerte. Dadurch profitierte er von zwei kleinen Regenschauern, die Reifeblockaden auflösten und der Alkoholgehalt sank dank kühler Nächte.
Das Resultat: Ein grandioses Weinmonument, ein geniales Gesamtkunstwerk, ein unübertrefflicher hedonistischer Genuss! Und der Preis ist, verglichen mit den besten und höchstbewerteten Weinen aus Châteauneuf-du-Pape (und nur in dieser höchsten Qualitätsliga findet dieser Riese von Wein noch adäquate Konkurrenz), phänomenal günstig.
Tiefdunkel steht dieser sinnliche Wein im Glase, die Nase wird betört durch opulente, ausladende, ungemein komplexe Aromen und eine reife, hochkonzentrierte Frucht. Am Gaumen faszinieren wiederum die hohe Konzentration, die Komplexität und die exzellente Reife des Lesegutes. Dieser Riese von Wein begeistert zudem durch seine Fülle und Dichte in Verbindung mit einer phantastischen burgundischen Eleganz und Finesse und einer sagenhaften Balance, die Erinnerungen weckt an die großen, legendären Jahrgänge von Rayas, dies ist schlicht der Inbegriff eines großen Grenache-Weines. Perfekt integrierte Tannine geben diesem Weingiganten das nötige Rückgrat, um eine harmonische Reife über etliche Jahre zu gewährleisten. Die Struktur dieser weichen, seidenen Tannine ist schlicht sensationell.
Abholung und Auslieferung nach den heißen Sommermonaten voraussichtlich Herbst 2005.

Dieser ungeschönt und unfiltriert abgefüllte Gourt de Mautens 2003 ist nochmals eine Steigerung zum grandiosen Jahrgang 2001, erinnert ungemein an den legendären 89er Rayas und katapultiert das Weingut in eine Qualitätsdimension, die noch vor kurzem niemand außerhalb der Winzerelite von Châteauneuf-du-Pape für möglich hielt. So wurde Jérôme folgerichtig mittlerweile das schönste Kompliment zuteil, das er sich erträumen konnte: Im „Classement ”, der Bibel der französischen Weinliebhaber, zählen Bettane/Desseauve die Domaine Gourt de Mautens zur Elite der französischen Weingüter und stellen sie auf eine Stufe mit Jérômes großen Vorbildern, den Domainen Rayas und Henri Bonneau. Welch sensationeller Aufstieg binnen kürzester Zeit!
Aus den Qualitäten der Domaine Gourt de Mautens spricht schlichtweg Genialität pur von der südlichen Rhône, eine unerhörte Provokation auf der qualitativen wie der preislichen Ebene für die großen, weltberühmten Renommiergewächse aus Châteauneuf-du-Pape! Und Jérôme selbst ist ein außergewöhnlich sympathischer Idealist, ein Charakterkopf par excellence, der unbeirrt auch in den kommenden Jahren seinen eigenen Weg gehen wird.
Dieses nahezu perfekt gebaute Weinmonument („eine Eisenhand in Handschuhen aus Seide” RVF) wird sich über 15 bis 20 Jahre großartig entwickeln. Zu Genießen ab 2008 bis mindestens 2020.

In Subskription bis 30. Mai, späterer Preis 32,00 Euro!


Domaine Vieux Donjon - Châteauneuf-du-Pape

Erst 1979 wurde die noch relativ junge Domaine Vieux Donjon von Lucien Michel und seiner Frau Marie José nach ihrer Hochzeit gegründet, die Basis waren ererbte Parzellen von ihren jeweiligen Großvätern. Und was sind das für erstklassige Lagen! In den 13 ha großen Weinbergen finden sich zu etwa 80% zwischen 80 und 90 Jahre alte ertragsarme Grenachereben (dazu Mourvèdre und Counois), die in einem privilegierten Areal bei Mont Redon und Les Cabrières stehen (das von einem wahren Meer von roten Steinen bedeckt ist, die nachts die Hitze des Tages reflektieren: Grenache liebt die Hitze!). Sie bilden das ideale Ausgangsmaterial zur Erzeugung klassischer Châteauneuf-du-Pape-Weine, deren außerordentliche Qualitäten dafür verantwortlich zeichnen, dass sich Vieux Donjon mit ihren letzten herausragenden Jahrgängen in die kleine Elite der vielleicht ein gutes Dutzend umfassenden Weltklassegüter dieser großartigen Appellation katapultieren konnte.

Die so ungemein sympathischen und bescheidenen Michels bewirtschaften ihre Weinberge, die mit sehr unterschiedlichen Bodenformationen ausgestattet sind, was entscheidend zur Komplexität der fein strukturierten Weine beiträgt, rein biologisch – aber auch voller Enthusiasmus und mit viel Herzblut. Sie ernten immer mit als letzte in der Region und vinifizieren sehr traditionell, behutsam und ohne jegliche Manipulation die nicht entrappten, relativ lange eingemaischten, voll ausgereiften Grenachetrauben in Zementcuves und bauen den Wein anschließend so schonend wie möglich ca. 18 Monate in gebrauchten Holzfässern aus, bevor er ungeschönt und unfiltriert abgefüllt wird. Das Resultat ist ein majestätischer Rotwein klassischer Prägung, sehr langlebig, selbst in schwierigen Jahren bemerkenswert gut und in einem Jahrhundertjahrgang wie 2003 auf absolutem Spitzenniveau.

Was mich besonders fasziniert: Als eines von wenigen Gütern in Châteauneuf produzieren die Michels nur einen einzigen großen Wein, den sie seit Jahren schon zum fast gleich sympathischen Preis anbieten. So besitzt dieser traumhafte Weinriese ein Preis-Genussverhältnis, das in Châteauneuf-du-Pape schwerlich zu überbieten ist und der in Blindproben wegen seiner mineralischen und dunkelfruchtigen Aromen zuweilen Assoziationen an große Pomerols evoziert!


164103 Vieux Donjon, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2003 27,80 Euro
„The „best buy” in high-end Châteauneuf-du-Pape, 92-95 Punkte ” (Robert M. Parker)
Ein ungemein dichter, konzentrierter, fein strukturierter Weingigant, der aufgrund seiner großen Harmonie, Eleganz und Finesse schon in 2-3 Jahren trinkbar sein wird, dessen fein gewirkte, reife, aber auch kompakte, kernige Tannine jedoch signalisieren, dass er Jahre der Entwicklung benötigt, bis er voll ausgereift sein wird.
In der Nase eine klassische, eher kühle Stilistik, keine auf vordergründige Effekthascherei getrimmte Fruchtbombe, stattdessen sehr komplexe, verwobene Aromen, unter denen zurzeit zart süßliche dunkle Früchte, Pfeffer, reife Pflaumen, schwarze Trüffel (die mit zunehmender Reife immer deutlicher hervortreten), ebenso Unterholz, Oliventapenade und würzige Kräuter herauszuschmecken sind. Am Gaumen sehr kompakt, dicht, stoffig, voller Körper, konzentriert, sehr extraktreich, Anklänge an schwarze Kirschen und Cassis und ein faszinierendes, unverwechselbares Aromenspiel einer provenzalischen Landschaft, dabei sehr lang anhaltend.
Dieser delikate, barocke Wein gehört zu meinen persönlichen Favoriten, er wirkt wie eine Ode an das große Potential uralter Grenachereben und fasziniert als wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen, noblen Weines einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt!

Wir raten bei Interesse dringend zur Reservierung, da dieses große Gewächs erfahrungsgemäß sehr schnell ausverkauft sein wird!
Zu genießen etwa ab 2008, Höhepunkt 2010 bis mindestens 2020.

Reservierbar, lieferbar voraussichtlich Anfang Mai



Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann