Saarlouis, im Dezember 2004

PINwand Nº 91


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer letzten Pinwand des Jahres präsentieren wir Ihnen legendäre Weltklasse- sowie herausragende Alltagsweine aus Frankreich von zwei der berühmtesten Domainen des Landes: von Château de la Negly und Gérard Gauby. Dazu offerieren wir Klassiker unseres Programms von Pierre Clavel, Vieille Julienne und Marc Kreydenweiss sowie aus Italien von Saladini Pilastri und aus Spanien von Telmo Rodriguez; zu Schnäppchenpreisen zudem die beiden Alltagsweine von Inurrieta, unsere meist verkauften Rotweine dieses Jahres!

Die aktuellen Weinbewertungen zum heiß diskutierten Jahrgang 2003 in Deutschland sind erschienen. Wir informieren ausführlich und bieten phantastische Weine von „Deutschlands Winzer des Jahrzehnts” (Gault Millau), Klaus Keller, zu Sonderkonditionen!


News:
DIE Alternative zu überteuerten Champagnern, geschmacklich zumindest ebenbürtig, preislich eine unerhörte Provokation:

225200 Bouvet-Ladubay, Cuvée Trésor Blanc Brut, statt 14,90 nur 13,90 Euro
Welche Finesse und Rasse, welch feines Perlenspiel, welch ausdrucksvolles Bouquet kennzeichnen diese einzigartige Prestigecuvée aus den besten Chenin- (80%) und Chardonnaytrauben exclusiver Lagen. Dieser traumhafte Sekt, wie ein großer Champagner von Krug zu 100% in neuen Barriques vergoren, hat in etlichen Blindverkostungen große Namen der Champagne souverän auf die Plätze verwiesen, doch vergleichen Sie selbst und lassen Sie sich verzaubern.

Bouvet-Ladubay, Cuvée Trésor Blanc Brut

Schnäppchenpreis, gültig bis 24. Dezember 2004!


Cusumano - In der letzten Pinwand präsentiert, löste der Gewinner des „National Oscar” des Gambero Rosso für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens, der Nero d’Avola, eine unglaubliche Bestelllawine aus und leerte unser Lager im Handumdrehen. Wir konnten trotz weltweit größter Nachfrage noch einmal nachordern, Liebhaber italienischer Weine sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen!

691203 Cusumano, Nero d’Avola, rosso 2003 6,90 Euro



Sie haben schon Tradition, unsere beiden stark reduzierten Schnäppchenpakete zu den Feiertagen:

81705 Festtags-Gourmetpaket, 4,5 l, statt 260,00 nur 225,00 Euro
Bestehend aus je einer Flasche:
Gauby, Muntada 2002, Weltklasse aus dem Roussillon,
du Cèdre, Grand Cuvée 2002, der beste Cahors aller Zeiten,
Châteauneuf-du-Pape Clos du Caillou 2002, „coup de coeur” im Guide Hachette,
Roc d’Anglade 2002, der „Burgunder” des Südens,
Diel Riesling Burgberg 2002, drittbester trockener Riesling des Jahrgangs in Deutschland lt. „managermagazin” und
Deiss, Altenberg de Bergheim 2000, Weißweincuvée mit 98 Parkerpunkten



81704 Renner des Jahres-Paket 4,5 l, statt 62,00 nur 49,90 Euro
Hoher Genuss zu kleinem Preis, je eine Flasche:
Aires Hautes La Livinière 2002,
Pierre Clavel Le Mas 2003 ,
Saladini-Pilastri Monteprandone rosso 2001, 2 rote Gläser im Gambero,
Olivares Panarroz 2003, die Preissensation aus Spanien, 90 Parkerpunkte,
Leitz Bischofsberg Auslese trocken 2003 und
Karthäuserhof Spätlese trocken 2002



PINart

Dann möchten wir Sie noch auf unsere neue Grafik-Edition „PINart N° 4” hinweisen, einen Farbdruck in DIN-A 3 unserer Illustration zum Weingut Van Volxem, von Sonja Friedrich handsigniert und in limitierter Auflage von 100 Exemplaren.

22304 PINart N° 4, „Van Volxem” 30,00 Euro



DEUTSCHLAND

Gault Millau 2005: Punkteregen über Deutschlands Winzerelite

Gerade erschienen ist der aktuelle, höchst lesens- wie diskussionswerte Gault Millau 2005. Die Autoren teilen in vielem unser Urteil zum extrem heterogenen Jahrgang 2003, über den wir Sie in unseren Mailings ausführlich unterrichtet haben: Im trockenen Bereich phantastische Qualitäten (die 5 höchst bewerteten Rieslinge gab bzw. gibt es übrigens allesamt bei Pinard de Picard, herzlichen Glückwunsch unseren großartigen Winzern) neben sehr viel Mittelmaß bei Weinen, die auf zu trockenen Böden wuchsen bzw. wo die Winzer im Weinberg nicht extrem aufwändig gearbeitet haben. Zudem „probierten wir selten zuvor (in der gesamten Geschichte des Gault Millau) derart viele großartige fruchtsüße Auslesen und edelsüße Ausnahmeweine. Am meisten haben diesmal jene Anbaugebiete profitiert, die sonst aufgrund ihrer nördlichen Lage der Natur solche Prädikate geradezu abringen müssen: der Rheingau, die Nahe und die Mosel”, so das zutreffende Fazit von Deutschlands renommiertem Weinführer.

Wir informieren Sie im Folgenden über die spannendsten noch erhältlichen Weine des Jahres, auch unter Einbeziehung der beiden anderen wichtigen Weinführer: Gerhard Eichelmanns Deutschlands Weine des Jahres 2005 und Marcus Hofschusters Internetweinführer www.wein-plus.de.


Weingut Karthäuserhof

Winzer des Jahres im Gault Millau 2005

Vom hervorragenden Jahrgang 1999 des traditionsreichen Karthäuserhofs, idyllisch an der romantischen Ruwer gelegen, schwärmen unsere Kunden noch heute. Ähnlich gut, vielleicht noch eine Spur spektakulärer, gelang der klassische Jahrgang 2002: „Es macht den Anschein, als ob Tyrell der Ehrgeiz gepackt hat. So wunderbar mineralisch, fein und ziseliert wie nie zuvor präsentiert sich die gesamte Kollektion”, urteilte dementsprechend der Gault Millau 2004. Und wohl auf noch höherem Niveau präsentieren sich die herrlichen Rieslinge unseres Kleinodes im extrem heterogenen Ausnahmejahrgang 2003. Herzlichen Glückwunsch daher Christoph Tyrell zur Auszeichnung als „Winzer des Jahres” im aktuellen Gault Millau:

„Vor 20 Jahren bewahrte er den Karthäuserhof vor dem sicheren Niedergang und entwickelte ihn hernach zu einem Vorzeigegut. Neben den hinreißend fruchtigen Auslesen sind seine trockenen Rieslinge von besonderer Güte. Kein Wunder, dass die Trockenen hier Jahr für Jahr auf das Feinste geraten, sind es doch die Lieblingsweine von Tyrell. Und auch bei den fruchtigen und Edelsüßen bleibt er seinem Qualitätsstreben treu, sind die 2003er Weine doch durch die Bank auf der einen Seite klar und fein und auf der anderen Seite, den Jahrgang betonend, vom Schmelz geprägt. Alles in allem ein würdiger „Winzer des Jahres 2005”, auf den wir gerne unser Glas erheben und anstoßen”. Sam Hofschuster, renommierter Verkoster des Internetweinführer www.wein-plus.de, urteilt ähnlich euphorisch: „2003 dürfte als einer der großen Jahrgänge in die Annalen des Weinguts eingehen. Ein Wein ist hier besser als der andere. Alle glänzen sie mit großer Reintönigkeit und Präzision, fester Struktur und einer mineralischen Präsenz, wie sie selbst hier nur selten anzutreffen ist. Interessanterweise ist der trockene Qualitätswein in diesem Jahr dem restsüßen deutlich überlegen. Überhaupt sind die trockenen Rieslinge, aber auch die exzellenten Weißburgunder, mindestens auf dem Niveau der besten vergangenen Jahrgänge, setzen in der Spitze aber vermutlich noch einen drauf. Die Serie edelsüßer Auslesen ist brillant. Großes Kompliment!”

Auch Eichelmann (Deutschlands Weine 2005) resümiert begeistert:„Schon 2001/2 zeichnete sich der Aufschwung ab. Alle Rieslinge waren herrlich klar und kraftvoll. 2003 aber ist grandios, vom Gutsriesling bis hin zu eine Reihe von Auslesen fasziniert jeder Wein. Die beiden trockenen Auslesen gehören zu den größten trockenen Rieslingen des Jahres in Deutschland. Was für eine Kollektion!” Sprach’s und bewertet die trockene Auslese S hinter Kellers G-Max als zweitbesten Riesling Deutschlands!

Fazit: Im nördlich gelegenen Ruwertal mit seinen spezifischen klimatischen Bedingungen war 2003 in der Tat ein Jahrhundertjahr. Die strahlend klaren Rieslinge des Karthäuserhofs verfügen über eine optimale Balance zwischen Frucht und Säure, elegant und finessenreich bestechen die Weine mit einer außergewöhnlich feinen Struktur: Tyrell gehört zweifellos zur kleinen Elite der besten deutschen Winzer!


910103 Karthäuserhof, Weißburgunder Qualitätswein trocken 2003 9,20 Euro
Tyrells Weißburgunder ist einer der gelungensten seiner Art in Deutschland. Ruwertypisch durch und durch entströmt dem Glase ein leicht mineralischer Duft nach Pistazien, Honigmelonen und Äpfeln. Die charakteristische feinwürzige Frucht auf der Zunge und seine nussige Fülle am Gaumen machen diesen kompromisslos trockenen, würzigen, balancierten, von feiner, kühler Säure durchzogenen und von einer belebenden Mineralität erfüllten Weißburgunder zu einem erfrischenden Genuss (solo getrunken) und zu einem harmonischen Begleiter der anspruchsvollen Küche Viel Schmelz und wiederum feine Säure im würzigen Abgang; zu genießen jetzt bis 2006.

Karthäuserhof, Weißburgunder Qualitätswein trocken



920203 Karthäuserhof, Riesling QbA trocken 2003 7,20 Euro
Ein ausgezeichneter Gutsriesling, der zum allerfeinsten gehört, was in seiner Kategorie 03 vinifiziert worden ist. Klarer, eindringlicher Pfirsich-Zitrusduft mit verspielten mineralischen Noten und einem Hauch Cassis. Am Gaumen klar strukturiert, geradlinig und feinsaftig, sehr schönes Spiel, feinste Kräuteraromen und perfekt eingebundene Mineralität, recht nachhaltig, harmonisch ausbalanciert, gute Länge; zu genießen ab sofort bis Ende 2006.



910803 Karthäuserhof, Riesling Auslese S, trocken 2003 22,90 Euro
Gerhard Eichelmann (Deutschlands Weine 2005): 94 Punkte, zweithöchste Bewertung aller trockenen Rieslinge Deutschlands!
Dem Glase entsteigt ein enorm tiefgründiger, komplexer Duft nach Zitrusfrüchten, Pfirsichen und Kräutern, unterlegt mit einer fabelhaften Mineralität. Auf der Zunge zeigt dieses Rieslingmonument die Paradoxie der großen Weißweine der Welt: Eine enorme Dichte und Konzentration, verbunden mit einer raren Eleganz und Finesse, wie sie weltweit einzigartig nur die großen Weine von Mosel-Saar-Ruwer in dieser Vollkommenheit ausdrücken können. Faszinierend reintönige, strahlende Frucht (Anklänge an Quitten und Mirabellen), feingliedriges Säurespiel auf einem tiefen mineralischen Fundament, sehr dicht und nachhaltig, bei aller Kraft hochelegant und von rassigem Temperament, dazu ein intensiver, mineralischer, extrem lang anhaltender Abgang.
Ab sofort, Höhepunkt Ende 2005 bis nach 2008.



920103 Karthäuserhof, Riesling Auslese Nr. 38 2002 35,00 Euro
Hochkomplexer Riesling, barocke Fülle vereint mit großer Eleganz extrem feiner, intensiv mineralischer Duft nach Pfirsichen, Äpfeln, Ananas und Kräutern mit zarten Cassisnoten. Am Gaumen feingliedrige, süße, mineralisch-würzige Frucht, absolut reintönig, rassige und hochelegante Säure mit mineralischem Rückgrat, dabei einen großen Spannungsbogen aufweisend, über den nur die besten Rieslinge der Welt verfügen, sehr verspielt, aber auch dicht gewirkt, hervorragende Balance, traumhafter, fruchtig-würziger Nachhall, Weltklasseauslese!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2007 bis nach 2020.



920303 Karthäuserhof, Riesling Spätlese feinherb 2003 13,50 Euro
In der Nase ein betörender mineralischer Duft nach Pfirsichen mit Zitrusaromen; wirkt am Gaumen duftig und transparent, frisch und stoffig zugleich. Animierend fruchtbeladen, mit feiner Säure und deutlicher Mineralität, dazu schwarze Beeren im Hintergrund, integriert er weich und mineralisch in perfekter Form das kleine Zuckerschwänzchen; sehr gute Struktur, bestens balanciert, feine Kräuter, Mineralien und Cassis im lang nachklingenden Abgang.
Den halbtrockenen Weinen des Karthäuserhofs ist stets eine wunderbare, nirgendwo kopierbare Balance von Frucht, Säure und Süße eigen, wobei letztere so diskret ist, dass für mich diese Weine nach einer gewissen Reife harmonisch trocken schmecken.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2005-2009.



910503 Karthäuserhof, Riesling Spätlese 2003 13,30 Euro
In der Nase ein herrlicher, reintöniger, mineralischer Pfirsichduft und Cassisaromen. Dicht und feinsaftig brilliert er mit seiner verspielten Säure und seiner schmelzigen Finesse am Gaumen. Dazu betört dieser traumhafte Riesling mit seinem mineralischen Rückgrat und seinen Cassisanklängen die Zunge, weich und pikant reizt er spielerisch und intensiv zugleich die Sinne; ausgezeichnete Balance, sehr nachhaltig am Gaumen, langer Abgang mit schwarzbeerigen Noten, eine traumhafte Spätlese in ihrer schönsten Form.
Zu genießen ab sofort bis nach 2010.



NAHE

„Gott lebt an der Nahe”; mit diesen mittlerweile legendären Worten feierte Marcus Hofschuster bereits vor Monaten den Ausnahmejahrgang 2003 in dieser nördlich gelegenen und in einem heißen Jahr so privilegierten Region: „Mit Crusius, Diel, Dönnhoff und Prinz zu Salm-Dalberg haben gleich vier Spitzenbetriebe ihren besten trockenen Riesling seit Jahren produziert. Es war ein großer Jahrgang an der Nahe. Viele Winzer sprechen vom Jahrgang ihres Lebens” urteilt gleich begeistert der Gault Millau. Noch können wir Ihnen viele dieser herausragenden Weine offerieren, authentische Unikate allesamt, doch zögern Sie bei Interesse nicht zu bestellen, die Nachfrage ist - nach Erscheinen des Gault Millau - noch einmal deutlich angestiegen.


Weingut Hermann Dönnhoff - Nahe

„Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe. Es ist ein weiter Weg bis zu dieser Position und Helmut Dönnhoff ist ihn arbeitsam und bescheiden gegangen, wie es seine Art ist. Stets mit einer besonderen Begeisterung für den Wein. Diese ehrliche Liebe zum Rebensaft ist der Schlüssel, um die flüssigen Kunstwerke aus Oberhausen zu verstehen. Der Grandseigneur des Naheweins ist ein Traditionalist und als solcher ein wahrer Experte im Ausbau des Rieslings im klassischen Eichenholzfass. Die internationale Presse (Parker insbesondere) überschüttet ihn dafür mit Lob. Mit dem 2003er Jahrgang dürfte dies nicht anders sein, legt dieser gegenüber den beiden starken Vorgängern noch einen drauf”, begeistert sich der Gault Millau und feiert Dönnhoffs restlos ausverkauftes Großes Gewächs Hermannshöhle, das viele von Ihnen aufgrund unserer Empfehlungen im Keller liegen haben, als zweitbesten trockenen Riesling des Jahres. Herzlichen Glückwunsch Helmut Dönnhoff!
Heute möchten wir Ihnen aus seiner grandiosen 03er Kollektion eine traumhafte Weißburgunder-Spätlese präsentieren, die unter Preis-Genussgesichtspunkten schlichtweg unschlagbar ist. Referenzcharakter!


935203 Dönnhoff, Weißburgunder Spätlese trocken 2003 13,50 Euro
Diese herrliche Spätlese demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der sympathische Grandseigneur des deutschen Weines das so oft beschworene Terroir seiner großen Lagen über die hochreifen Trauben in den fertigen Wein transportiert. Die optimalen klimatischen Bedingungen des an der Nahe herausragenden Jahrgangs 2003 sind verantwortlich für die enorme innere Konzentration, die Cremigkeit und die geradezu explosive Frucht dieses traumhaften Burgunders; die Grauschiefer- und Vulkanverwitterungsböden der erstklassigen Wingerte verleihen dieser dichten, stoffigen, sehr gehaltvollen trockenen Spätlese (welch Understatement, die hochreifen Trauben besaßen allesamt höchste Auslesequalität) eine ungewohnt feingliedrige, elegante und betörend mineralische Note.
Ein herausragender Essensbegleiter, zu Fisch, zu Schalentieren und zu hellem Fleisch, aber auch solo genossen ein großes Erlebnis!
Bereits jetzt mit hohem Trinkvergnügen versehen, ergeben der hohe Extraktgehalt und die reiche Fruchtfülle ein Reifepotential bis 2008.



Schlossgut Diel - Nahe

Die Weine des Schlossguts Diel werden im Gault Millau nicht bewertet, denn Armin Diel besitzt als einer der beiden Herausgeber des Gault Millau das nötige Fingerspitzengefühl, die Beurteilung seiner eigenen Weine nicht zu veröffentlichen. Lassen Sie mich zu der herausragenden Kollektion der Diel’schen Weine in diesem grandiosen Jahrgang dennoch einige sehr kompetente Quellen zitieren: Carsten Henn, seit Jahren im Gault Millau zuständig für die Verkostung der Naheweine, stellt ausdrücklich Diels Kollektion zusammen mit den sensationellen Weinen von Dönnhoff auf eine Stufe und damit an die Spitze der Region und urteilt weiter:
„Schlossherr Armin Diel nimmt an der Nahe eine prominente Position ein - als VDP-Vorsitzender und als Kosmopolit in der Welt des Weins. Diels Ansprüche an sich selbst und die Weine des Hauses sind hoch. Bereits mit der 2002er Kollektion konnte Diel sich zur Spitze des Gebietes zählen. Die 2003er Kollektion steht dem Vorgänger in nichts nach, ja sie toppt ihn sogar noch. Die drei großen Gewächse beispielsweise gehören in ihrer Konzentration und Individualität deutschlandweit zu den herausragenden Weinen”.

Der FALSTAFF, Österreichs renommiertes Weinmagazin, wertet den Goldloch unter den 6 besten Großen Gewächsen, ALLES über WEIN als einen der 7 besten des Jahres in Deutschland. Der WEINWISSER (René Gabriel) und Marcus Hofschuster zählen alle drei Großen Gewächse zu den herausragenden ihrer Zunft.

Welches dieser drei phantastischen Großen Gewächse sollen wir Ihnen empfehlen?
Diese Frage kann ich so pauschal nicht beantworten; je nach Gelegenheit wähle ich lustvoll unter diesen subtilen Interpretationen ihres einzigartigen Dorsheimer Terroirs. Drei große Lagen, ein begnadeter Kellermeister (Christoph J. Friedrich), drei sensationell gute Terroirweine: „das Pittermännchen, kräuterwürzig und vom grauen Schiefer dominiert, das Goldloch, welches vor Honigaromen und fast pfälzischer Fülle strotzt, während der Burgberg stets auf Mineralität und Zitrusaromen setzt”, so nochmals die seriöse Stimme von Carsten Henn.

Dazu präsentieren wir als unsere besondere Empfehlung in der attraktiven Preisklasse unter 10,- Euro den herausragenden Basiswein des Gutes, den Riesling Classic, in den zu einem wesentlichen Teil auch erstklassige Trauben aus dem Goldberg eingegangen sind.


932503 Diel, Riesling Classic 2003 9,90 Euro
Sehr sorgfältig selektierter Gutsriesling, dessen Trauben ebenso von Hand gelesen werden wie die aus den Dorsheimer Spitzenlagen des Gutes. Mineralischer und leicht kräutriger Duft nach wilden Aprikosen, Weinbergspfirsich und nach längerer Öffnung ein Hauch von schwarzen Johannisbeeren, alles eingebettet in eine reichhaltige Mineralität.
Am Gaumen dicht, füllig und mineralisch, deutlich schmeckbar eine erlesene Traubenpartie aus dem Johannisberg mit seinen verwitterten Schieferböden, zartsüße, beschwingte, rassige Frucht, gute Säurestruktur, daher erfrischend und animierend im Trunk; nach längerer Öffnung im Glas wiederum herrlich betörende Cassisnote, dazu eine dezent unterlegte rauchige Note und ein beeindruckender Abgang. Phantastisches Preis-Genussverhältnis, großartiger Zechwein auf dem Niveau einer hochkarätigen trockenen Spätlese.
Zu genießen ab sofort (am besten Dekantieren) bis Ende 2006.



932903 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs, trocken 2003 24,00 Euro
Mit einem Besitz von nur einem Hektar ist das „Pittermännchen” ein sprichwörtliches Kleinod in der Kollektion des Schlossgut Diels. Die Bezeichnung geht wahrscheinlich zurück auf das 16. Jahrhundert, als ein „Pittermännchen” eine kleine Silbermünze war. Der Erzbischof von Trier ließ diesen „Weißpfennig” erstmals Ende des 16. Jahrhunderts prägen. Sie zeigt auf der Vorderseite den heiligen Petrus mit Bart und Schlüssel. 32 „Pittermännchen” gingen auf einen Gulden. Mit dieser Lagenbezeichnung sollte wohl die hohe Wertigkeit der hier erzeugten Weine belegt werden.
Der von Schiefer durchsetzte tiefgründige Lehmboden dieser steilen Südlage weist einen hohen Anteil an Quarzit und wiederum zahlreichen Kieselsteinen auf, was den feinrassigen Weinen eine erfrischende mineralische Note verleiht.
So demonstriert das Pittermännchen eine völlig eigenständige Spielart der großen Dorsheimer Lagen: fulminant die Differenz zu den anderen Terroirs, „dramatisch” gar die Diskrepanz der Charaktere. In der Nase eine sehr komplexe, noch fein verwobene exotische Aromatik, zart unterlegt von einer mineralischen Note; am Gaumen dann ungemein feingliedrig, zart, fast zerbrechlich wirkend und dennoch von famoser Struktur und vibrierender Strahlkraft, feinst ziselierte Säure, großartiges Spiel, Fred Astaire scheint über die Zunge zu tanzen, nein, zu schweben gar.
Bei aller inneren Dichte und Konzentration ist dies kein Riesling für Körpertrinker, hier reagiert das filigrane Florett über den schweren Säbel, reife Weinbergspfirsich- und Aprikosenaromen vereinen sich auf raffinierte Weise mit intensiven Gesteinsnoten zu faszinierender Komplexität, dazu gesellt sich eine bestens eingebundene Mineralität, fruchtiger, lang anhaltender Abgang.

Einer der größten trockenen Rieslinge aus legendärem Jahrgang, der, dieses Weinmonument beweist es, an der Nahe in der Tat ein Jahrhundertjahrgang ist.



932003 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, trocken 2003 21,00 Euro
Mit gut vier Hektar Rebfläche ist das Schlossgut Diel bei weitem größter Besitzer in dieser legendären Steillage, in der im 17. Jahrhundert nach Gold gegraben worden sein soll. Eine andere Deutung des Namens kommt aus dem Volksmund und besagt, dass früher die Winzer mit ihren Weinen aus dieser Spitzenlage viel Gold verdient hätten. (So erzielten Spätlesen aus dieser großartigen Lage höhere Preise gar als die zu Recht gerühmten Gewächse von Château Latour!) Wie dem auch immer sei, der von einer dünnen Lehmauflage (teilweise nur 60 cm) bedeckte Urgesteinsboden auf felsigen Konglomeraten verleiht den Weinen eine immense Kraft, hohe Eleganz und formidable Tiefe zugleich.

Dieser monumentale Riesling besitzt in der Nase eine ausdrucksstarke, komplexe Aromatik, die ins Rotfruchtige changiert, mit mineralischen Nuancen und etwas Cassis im Hintergrund. Reintönig, mächtig, konzentriert, opulent und zupackend am Gaumen, einem Symphonieorchester ähnlich, das zur Ode an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge aufspielt, ungemein komplex in seiner Aromatik, perfekte Balance zwischen Schmelz, Cremigkeit, und vibrierender Stahligkeit, „eine eiserne Faust im samtenen Handschuh”, wie die Franzosen gerne solch gleichermaßen zupackenden wie Noblesse ausstrahlende Weincharaktere beschreiben.
Ein majestätischer Riesling, ein großer Wein!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2005 bis 2010.

Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, trocken



932603 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling Selection, trocken 2003 21,00 Euro
Erst seit Mitte der 90er Jahre besitzt das Schlossgut Diel 1,8 ha im extrem steilen Burgberg und damit exakt die Hälfte dieser mikroklimatisch einzigartigen Hanglage, die, wie ein Amphitheater nach beiden Seiten von den kalten Hunsrückwinden geschützt, im engsten, fast schroff wirkenden Teil des Tales zu finden ist.
Der Name entstand in Anlehnung an die Burg Layen und soll die Besonderheit des einzigartigen Terroirs unterstreichen: Der mit zerfallenem Schiefer und einer Unmenge an Kieselsteinen durchsetzte tiefgründige Lehmboden über nacktem Fels bietet exzellente Voraussetzungen für die Erzeugung hochfeiner, rassiger und zutiefst mineralischer Rieslinge mit großem Alterungspotential.
In der Nase sehr kühler, mineralischer und zart tabakiger Pfirsich- und Zitrusduft mit Noten von Ananas und Maracuja. Am Gaumen extrem vielschichtig und harmonisch, enorm dicht und konzentriert, dabei voller Subtilität, Eleganz und Finesse, feinsaftige Pfirsich-Zitrusfrucht, Gesteinsaromen, lebhafte Säure, griffige Mineralik, große Länge.
Ein monumentaler Riesling aus extrem niedrigen Erträgen, dessen Mineralität, ähnlich Kellers Morstein, die Zunge fordernd einhüllt - unmöglich fast zu beschreiben, Faszination pur - und dessen wunderbare Frische zum Weitertrinken animiert. Dies ist einer dieser so raren, großen Terroirweine, die eine ureigene Geschichte erzählen: Von tiefen Schieferschichten und von hartem Fels, in die sich die Wurzeln alter Rieslingreben hineingewunden und vom glockenklaren Klang der Mineralien, die sie dabei aufgenommen haben.



Weingut Dr. Peter Crusius - Nahe

Mit Vergnügen präsentieren wir Ihnen aus „dem stärksten Jahrgang seit Jahren”, den vom GM zu Recht als viertbesten trockenen Riesling des Jahrgangs in Deutschland bewertete Große Gewächs Norheimer Kirscheck. Ähnlich euphorisch urteilt übrigens der WEINWISSER!


936303 Crusius, Norheimer Kirschheck Riesling Großes Gewächs, trocken 2003 26,50 Euro
Betörend tieffruchtige Nase mit Aromen von Pfirsichen, Aprikosen, Grapefruit, Kiwis und Cassis, unterlegt mit einer phantastischen mineralischen Würze und Anklängen an Tabaknoten, somit „eine Ahnung gebend von einer frühzeitlichen Porphyrwelt mit kristallklaren Bächen” (VINUM).

Am Gaumen anfangs verschlossen, legt dann im großen Glas ungemein zu, präsentiert sich feinfruchtig, zartrauchig, mit einer zutiefst mineralischen Strahlkraft und - DAS Signum dieses majestätischen Rieslings - traumhaft balanciert: alle Komponenten befinden sich einem perfekten harmonischen Gleichgewicht. Animierende, für diesen heißen Jahrgang ungemein präsente, belebende Säure, saftig, traumhaft komplex, cremige Textur, großen Chardonnays aus dem Burgund darin ebenbürtig, dabei hochelegant, betörendes Spiel, ‚gaukelt’ eine faszinierende Leichtigkeit vor, ist dabei aber extrem dicht, konzentriert und zupackend, verfügt über eine exzellente Struktur und ist in seiner Tiefe schier unergründlich, enorm langer, fein mineralischer Abgang.

Einer der größten trockenen Rieslinge aus legendärem Jahrgang, der sich, dieses Rieslingmonument beweist es, an der Nahe in der Tat als Jahrhundertjahrgang präsentiert; gehört auf jeden Fall zu den 10 schönsten trockenen Rieslingen des Jahres in ganz Deutschland und zu meinen persönlichen Favoriten!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt Mitte 2005 bis etwa 2012.

Crusius, Norheimer Kirschheck Riesling Großes Gewächs, trocken



Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

„Johannes Leitz verblüfft uns ein übers andere Mal: Kaum ein anderer deutscher Rieslingerzeuger schaffte es in den Jahren zwischen 2000 und 2002 solch brillante Kollektionen aufzutischen wie der junge, herzerfrischende Rüdesheimer, der im letzten Sommer seinen 40sten Geburtstag feierte. Auch die 2003er Weine sind einmal mehr über jeden Zweifel erhaben und bieten in praktisch allen Geschmackskorridoren wieder frappierende Nuancen, von den trockenen Spätlesen über die feinsaftigen Spätlesen aus dem Berg Roseneck bis hinauf zu den opulenten Trockenbeerenauslesen” urteilt begeistert der Gault Millau.
Dementsprechend hoch die Beurteilungen: Jeweils der zweithöchst bewertete Riesling Deutschlands in den Kategorien trocken (Berg Rottland, leider ausverkauft), halbtrocken (Kaisersteinfels, ebenfalls ausverkauft) und Spätlese: Rüdesheimer Berg Roseneck, einfach ein Traum! Und dies freut uns ganz besonders, können wir doch bereits seit dem ebenfalls herausragenden Vorgängerjahrgang (92 Parkerpunkte) diesen ursprünglich nur in die USA exportierten Wein mit großem Erfolg präsentieren.

Wir haben vom außergewöhnlichen 2003er Jahrgang exklusiv für Deutschland diesen traumhaften Riesling, mit die beste Spätlese, die im ganzen letzten Jahrzehnt in deutschen Landen vinifiziert worden und die vom Gault Millau mit hoch verdienten 94 Punkten bedacht worden ist (eingerahmt von den Granden von Mosel und Saar, J.J. Prüm, Egon Müller und Fritz Haag), in einer relativ großen Menge einkaufen können (Danke, Johannes!), so dass wir Ihnen diesen phantastischen Wein trotz großer Nachfrage nochmals anbieten können: Ein legendärer Genuss ab sofort, Potential wohl bis nach 2020, Kategorie persönlicher Lieblingswein!


960603 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2003 21,70 Euro
Gault Millau: Zweitbeste Spätlese 2003 in Deutschland mit der zweithöchsten Punktzahl in der Geschichte des Weinführers (94 Punkte)!
Wogen köstlicher Aromen entsteigen dem Glas, lösen wohlige Schauer und Entzücken aus, feinste Mineralität, die den Wein trockener, „knackiger”, rassiger erscheinen lässt, als er wirklich ist, dazu Anklänge an gelbe Früchte und Limonen, auch fein duftende Rosen (Nomen est Omen, erwandern Sie sich diese großartige Lage und Sie werden verstehen) und Feuerstein, am Gaumen traumhafte Harmonie, fein balanciert, herrliches Spiel zwischen Süße und Säure, wunderbar reintönige Rieslingfrucht, zart mineralisch, im Nachhall öffnet sich ein wahres Pfauenrad an betörenden Aromen.
Diese große Spätlese auf absolutem Weltklasseniveau demonstriert eindrucksvoll, warum um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert solche Rheingaurieslinge zu den am meisten geschätzten, gesuchtesten und damit teuersten Weinen der Welt gehörten (Spitzengewächse kosteten nach heutiger Kaufkraft etwa 1.000 Euro!), noch vor den renommierten Burgunder und Bordelaiser Gewächsen. Großartige Spätlese, über 100 g Restzucker, absolut gepuffert von der Mineralität, eine Weltklassespätlese, wie sie nur in den begnadeten Händen großer deutscher Winzer aus den besten Lagen mit ihrem einzigartigen Terroir gedeihen kann.
Enorm süffig bereits in seiner Jugend, doch mit einem immensen Potential für eine jahrelange Entwicklung (bis 2020 und länger) ausgestattet.

In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard


Weingut Keller

„Mit acht Nominierungen für die Bestenliste in der aktuellen Ausgabe setzt der Rheinhesse Klaus Keller seinen unwiderstehlichen Siegeszug fort und untermauert damit eindrucksvoll seine dominierende Position an der Tabellenspitze. Bemerkenswert bei den Kellers ist seit Jahren, dass man im Prinzip jeden Wein bedenkenlos kaufen kann. Auch die einfacheren Qualitäten sind schon überdurchschnittlich. Man spielt, was wenige können, in allen drei Bereichen - Weiß, Rot, Edelsüß - in der absoluten Spitzenklasse mit.
Schon 2001 und 2002 waren Weltklasse-Kollektionen. Mit der aktuellen Serie haben sich Vater und Sohn wohl noch einmal gesteigert. Die 90-Punkt-Marke wurde noch nie so oft erreicht oder deutlich überschritten”, urteilt dezidiert der Gault Millau, hierbei unterstützt vom ebenso aktuellen Konkurrenz-Guide „Deutschlands Weine 2005” von Gerhard Eichelmann. „Zwar muss man vorsichtig sein mit Superlativen bei Klaus und Klaus Peter Keller. Denn auch wenn es schier unmöglich scheint, so schaffen sie es doch, die Weine werden immer noch besser. 2001 hatten sie eine grandiose Kollektion, trocken wie edelsüß. Der Folgejahrgang 2002 war nochmals ein wenig besser, wieder hatten die Kellers eine Kollektion, die ihresgleichen sucht und niemand in Deutschland kam der Perfektion so nahe wie die Kellers. 2003 das gleiche Bild. Trocken wie süß, weiß wie rot”.

Fazit: Die so sympathischen Kellers haben unserer Meinung nach die Kollektion des Jahres 2003 in Deutschland vinifiziert!


Kellers trockene Rieslinge:

Sowohl der GM wie auch Eichelmann bewerten den phantastischen, auch emotional tief berührenden G-Max mit 94 bzw. 95 Punkten als besten trockenen Riesling des Jahres. Der GM zählt zudem die beiden Großen Gewächse Westhofener Kirchspiel und Dalsheimer Hubacker zu den 11 besten trockenen Rieslingen Deutschlands, Eichelmann gibt dem Hubacker nach dem G-Max die zweithöchste Bewertung und reiht das Kirchspiel (viertbeste Bewertung) wie den Westhofener Morstein (dritthöchste Bewertung und für mich persönlich zwar im Moment noch das unzugänglichste, aber aufgrund seiner ungeheuren Mineralik auf Dauer beste Große Gewächs) mit anderen hervorragenden Rieslingen ebenfalls unter die Top Ten. Auch Österreichs renommiertes Magazin FALSTAFF bewertet den Hubacker als zweitbestes Großes Gewächs und zählt den Morstein zu ihrer Selektion der 14 besten Großen Gewächse Deutschlands. Ähnlich euphorisch und mit Weltklassenoten bewertet René Gabriel im WEINWISSER alle drei Keller’schen Großen Gewächse! Wenn Sie, liebe Kunden, diese herausragenden Rieslinge noch nicht in Ihrem Keller eingelagert haben, zögern Sie nicht zu ordern, die einst stattlichen Vorräte sind mittlerweile arg begrenzt.


951203 Keller, Westhofen Kirchspiel Riesling Großes Gewächs, trocken 2003 21,50 Euro
Aus dem Urstromtal des Rheins erheben sich die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage „Kirchspiel” wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet, optimal geschützt vor den kalten Westwinden. Dieses hervorragende Mikroklima ist neben dem Kalkstein im Untergrund ein wesentlicher Aspekt für das erstklassige Terroir dieses lange Zeit unterschätzten rheinhessischen Filetstückes. Beste Parzellen, erst vor ein paar Jahren von den Kellers gekauft, demonstrieren seit dem 02er Jahrgang die Früchte der vollständigen Veränderung in der Weinbergsarbeit; die Regeneration der sehr differenzierten Böden ist abgeschlossen und diese phantastische Lage wird spätestens mit diesem gigantischen 03er zur ebenbürtigen Konkurrenz für den benachbarten und (noch) berühmteren „Morstein”.
Es ist der Kalkstein, der die Basis für die zarte Mineralität dieses großen Rieslings legt, der dicht, kompakt und konzentriert daherkommt. In erster Linie fasziniert er jedoch durch enorm viel Eleganz und Finesse, bezaubert mit frischer kräutriger Aromatik und feinstem Spiel (weckt Erinnerungen an einen klaren, frischen Gebirgsbach, der tänzelnd und übermütig ins tiefe Tal sich ergießt) und deutet schon in seiner Jugend sein breites Fruchtspektrum an, das von Pfirsich über Aprikose bis hin zu exotischen Anklängen reicht. Er macht fast süchtig in seiner Intensität der Aromen, in der Reinheit seiner geschmacklichen Komponenten und dem unverkennbaren authentischen Rieslingcharakter, wie ihn nur wenige Winzer außer den Kellers in dieser Mischung aus Mineralität und Komplexität, Kraft und Finesse auf die Flasche zu zaubern vermögen. Ein großer, sehr komplexer, brillanter Riesling mit viel Charakter; cremiger, mit noch mehr seidener Eleganz und noch mehr Potential ausgestattet als der 02er, ein großes Gewächs, das Sie unbedingt dekantieren sollten und das die Philosophie des Hauses, durch minimale Erträge die Dichte und Mineralität im Wein zu steigern, wunderbar widerspiegelt; Eine Ode an die einzigartige Finesse großer Rieslinge aus einer Lage, die in den nächsten Jahren zu Weltruhm gelangen wird; zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2006 bis nach 2010.



9520103 Keller, Dalsheimer Hubacker, Riesling Großes Gewächs trocken, Magnum 2003 1,5 l 59,00 Euro
Der Hubacker, schon über viele Jahre hinweg das mittlerweile weltberühmte Aushängeschild des Weingutes, eine sanft geschwungene Hanglage im Rheinhessischen Hügelland, deren beste Parzellen sich im Monopolbesitz der Familie Keller befinden, profitiert im Wind- und Regenschatten des Donnersberges von seinem einzigartigen Mikroklima. Hinzu kommt der skelettreiche Mergelboden, der den Weinen eine feste mineralische Struktur verleiht und der im Laufe vieler Jahre naturnahen Anbaus und Winterbegrünung eine exzellente Humusauflage mit einer großen Wasserhaltekraft erhielt, ein unschätzbarer Segen in einem trockenen Jahrgang wie 2003. Im Glase ist auch für den Laien auf Anhieb erkennbar, welch stilistischer Unterschied besteht zum wesentlich verspielteren, extrem finessenreichen „Kirchspiel”, da der „Hubacker” in seiner Charakteristik wesentlich barocker, opulenter, fülliger, mächtiger wirkt, dabei Assoziationen auslösend an eine sich in gewagter Abendgarderobe verführerisch präsentierende lasziv-erotische „Grande Dame”!

Ein monumentales Meisterwerk, extrem tiefgründige und komplexe Nase, dabei betört ein mineralisch-würziger Duft nach Aprikosen, Zitrusaromen und nach faszinierenden exotischen Aromen. Am Gaumen eine fast sinnenverwirrende, konzentrierte Frucht, eingebunden in eine perfekte Säurestruktur, mächtiger Körper, „fett”, dennoch von vibrierender Vitalität, sehr tief, vielschichtig und rassig, kernige mineralische Würze, ein ganz großer, herrlich balancierter Wein, der extrem lang anhält, dabei das hohe Lied erzählend von der Magie exotischer Düfte.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt 2006 bis nach 2012.



951603 Keller, Westhofen Morstein Riesling Großes Gewächs, trocken 2003 29,90 Euro
Der Westhofener Morstein ist eine reine Südlage, deren schwere Tonböden die in diesem trockenen und heißen Mikroklima so eminent wichtige Wasserversorgung sichern und dessen beste Parzellen eindeutig in dem von den Kellers bewirtschafteten oberen Gewann liegen, da die Trauben aufgrund der Höhenlage hier später ausreifen und dem fertigen Wein aufgrund der längeren Vegetationsperiode wesentlich mehr Frucht und Finesse verleihen als in den weiter unter gelegenen Parzellen. Zudem sorgt ein hoher Anteil an verwittertem Kalkstein im Untergrund für eine rassige Frucht und die einzigartige mineralische Struktur in diesem absoluten Weltklasseriesling.
Der Jahrgang 2003 liefert einen gleichermaßen kraftvollen wie komplexen Wein, dessen prickelnde, ungemein zupackende expressive Mineralität vom Klang der Mineralien aus den Tiefen des Bodens erzählt, die der Lage „Morstein” ihr einzigartiges, unverwechselbares Profil verleihen und im Glase zu einem gewaltigen vielstimmigen Chor mit einer faszinierenden Tiefe anschwellen. Betörend fruchtige Nase nach Pfirsichen, Aprikosen und Mango, unterlegt mit einer unglaublich intensiven, abgrundtiefen mineralischen Würze.
Am Gaumen anfangs verschlossen. legt dann im großen Glas ungemein zu, feinfruchtig und wiederum - DAS Signum seines Terroirs - extrem mineralisch. Animierende Säure, sehr, sehr tief und saftig, komplex, hochelegant, betörendes Spiel, transportiert die faszinierende Leichtigkeit des Seins, wie es sonst nur größte moselanische und Rheingauer Lagen vermögen und ist dabei doch so konzentriert, dicht und großartig strukturiert, dass er gleichfalls Assoziationen bester Wachauer Lagen evoziert, zupackend, extrem lang, phantastisches Potential.
Dieser majestätische Riesling ist die wohl gelungenste Interpretation der großen Westhofener Lagen, die ich bis heute im Glase hatte. Eine Hymne an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge, die mich derart begeisterte, dass ich mir am liebsten bei meiner Verkostung das Fass auf den Rücken geschnallt und mit dem gesamten Inhalt durchgebrannt wäre.
Höhepunkt 2006 bis nach 2012.



Kellers edelsüße Weine:

Im edelsüßen Bereich präsentierte die Natur den Kellers quasi auf dem Silbertablett ein Füllhorn an sensationellem Ausgangsmaterial, wie es ein Winzer vielleicht nur einmal in seinem ganzen Leben geschenkt bekommt. Und was haben die Kellers aufgrund extremer Selektion in der Spitze für phantastische Weine produziert: Edelsüße Kreszenzen auf Weltklasseniveau, göttlichem Nektar gleich: Wir bieten Ihnen diese in kleinsten Mengen produzierten und weltweit extrem gesuchten Raritäten als Einzelflaschen an, faszinierende Weinunikate von Deutschlands „Winzer des Jahrzehnts” (Gault Millau), die einen ureigenen Wert besitzen und die im preislichen Kontext zu ihren Konkurrenten als extrem fair angesehen werden müssen! Doch vergleichen und urteilen Sie selbst:

952803 Keller, Monsheimer Silberberg Rieslaner Trockenbeerenauslese Goldkapsel 2003 0,375 l 90,00 Euro
98 Punkte im Gault Millau!



952903 Keller, Westhofen Morstein Riesling TBA Goldkapsel 2003 0,375 l 155,00 Euro
97 Punkte im Gault Millau!



Wohl noch spektakulärer - weil in dieser Form bisher noch nie da gewesen - können wir Ihnen zwei großartige edelsüße Weine zu schier unglaublich niedrigen Preisen anbieten: Da im Spätherbst 2003 aufgrund der phantastischen Witterungsbedingungen ausreichend Trauben am Stock hingen für die oben angesprochene extreme Selektion, blieben genügend Trauben übrig, erstmals in größerer Menge sowohl eine Beerenauslese als auch eine Trockenbeerenauslese zu produzieren und sie zu derart extrem günstigen Preisen an Sie weiterzugeben, wie es wohl nie wieder der Fall sein wird.

Damit wir uns nicht falsch verstehen. Natürlich haben diese beiden edelsüßen Gewächse nicht ganz die gewaltige Dimension und Komplexität der oben angeführten Einzelstücke. Doch unter Preis-Genussaspekten hat es wohl noch nie ein derart lukratives Angebot gegeben! Dies sieht auch Gerhard Eichelmann ähnlich, der in seinem Weinguide 2005 begeistert notiert: „Was für ein Glück, dass Klaus-Peter Keller statt Öchsle-Monster nach Trauben schmeckende Weine gemacht hat. Dicke Monster gibt es zuhauf im Jahrgang 2003, aber wie oft habe ich mich dabei ertappt, dass schon der Gedanke, diese Weine ein zweites Mal zu verkosten, mich schaudern ließ. Bei Keller aber niemals!”
Und dann vergibt Eichelmann, der im Übrigen ähnlich dem GM wesentlich zurückhaltender punktet als beispielsweise Parker, der Beerenauslese 91 und der Trockenbeerenauslese 93 Punkte. Und: Beide Punktzahlen werden in roter Farbe gedruckt, „Schnäppchenpreise”! Lassen Sie sich dieses Geschenk des Himmels - sofort zu genießen und Jahrzehnte haltbar - auf keinen Fall entgehen, zumal wir beide Weine mit einem Ankunftsoffertepreis ausgestattet haben.


952303 Keller, Beerenauslese Pius 2003 0,375 l 13,90 Euro
Diese BA basiert auf traumhaftem Lesegut, rosinenartig geschrumpften Trauben von Scheurebe, Rieslaner und Huxelrebe. Das Mostgewicht lag bei 130 Grad Öchsle. In der Nase fasziniert ein zarter Blütenduft, dazu Aromen von Äpfeln, Birnen, Magnolien sowie ein exotischer Fruchtansatz von Ananas und Mango. Im Mund dicht, ein feines, harmonisches Spiel von Fruchtsüße und Säure, cremige Textur, brillante Frucht im reintönigen Finish.
Ein schier unglaublicher Preis für eine großartige Beerenauslese mit einem gigantischen Reife- und Entwicklungspotential, ein Angebot, das in dieser Form bisher noch nie existierte und vielleicht auch nie wieder kommen wird. Ein herrlicher Begleiter zu vielen Arten von süßen Desserts oder auch nur solo genossen, dank seiner bemerkenswerten Frische. Entwickelt sich über mehrere Tage in der geöffneten Flasche hervorragend, lassen Sie sich diese einzigartige Trouvaille auf keinen Fall entgehen!

Einführungspreis, gültig bis 24. Dezember 2004, danach 14,90 Euro!


952703 Keller, Cuvée Pinard Trockenbeerenauslese 2003 0,375 l, statt 29,90 nur 28,50 Euro
Mit Künstleretikett von Sonja Friedrich!
Schon der frisch gekelterte, ungemein extraktreiche Saft aus den Rebsorten Riesling, Scheurebe, Rieslaner und Albalonga schmeckte wie himmlisches Elixier. In der Nase eine herrlich komplexe, konzentrierte, sehr eindringliche Frucht, am Gaumen wiederum tolle Konzentration, Kraft, Tiefe, Dichte, Struktur und Länge aufgrund des ca. 60 % Anteils an erstklassigen Botrytistrauben; die 40 % kerngesund eingeschrumpfte Beeren zeichnen verantwortlich für die großartige Eleganz und Finesse dieser traumhaften Cuvée.
Die Trauben wurden übrigens vom gesamten Keller-Team (12 Personen) in 5 Tagen Beere für Beere selektiv verlesen, gemahlen und gekeltert: Ein echtes Geschenk des Sonnenjahrgangs 2003 an Winzer und Weinliebhaber, die von einem „Wahnsinns-Preis” profitieren.

Einführungspreis, gültig bis 24. Dezember 2004, danach 29,90 Euro!


Übrigens: Eichelmann stellt in seinem Weinguide 05 dezidiert heraus, dass „die Kellers auch 2003 wieder eine faszinierende Reihe an trockenen Rieslingen produziert haben wie kein anderes Weingut in Deutschland”. Preislich unterhalb der Großen Gewächse angesiedelt, aber mit vorselektierten Trauben aus diesen hervorragenden Lagen versehen, bieten wir Ihnen zwei trockene Rieslinge in einem Kennenlernpaket mit den beiden zuvor besprochenen edelsüßen Trouvaillen zu einem extrem fairen Preis:

81008 Keller Preis-„Wert”-Paket 2003 3,75 l, statt 114,00 nur 105,00 Euro
Je zwei Flaschen
Keller, Riesling Spätlese trocken -S- 2003,
Keller, Riesling Spätlese trocken -R- 2003,

Je eine Flasche
Keller, Beerenauslese (Pius) 2003,
Cuvée Pinard Trockenbeerenauslese 2003,



FRANKREICH

Château de la Negly - La Clape

Einige der denkwürdigsten Weine des Languedoc kommen von dem in kürzester Zeit geradezu legendär gewordenen Château de la Negly, dessen privilegierte Weinberge einen Steinwurf vom Mittelmeer entfernt in einer der besten Appellationen des französischen Südens gelegen sind, in La Clape. Wir selbst sind vor nunmehr fast einem Jahrzehnt aufgrund der Empfehlung eines befreundeten Winzers auf dieses damals noch gänzlich unbekannte Château de la Negly gestoßen und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus: Welch irrsinnig gute Weine, mit einer betörenden, tiefen Frucht versehen und einer atemberaubenden Nachhaltigkeit am Gaumen, welche Eleganz in Verbindung mit großem Körper und unglaublicher Komplexität, welche Schmeichler der Sinne und was für ein Charakter zudem - selbst wir, die wir Ihnen immer wieder von den unvergleichlichen Qualitäten des französischen Südens vorschwärmen, konnten kaum glauben, welch faszinierende Tropfen uns am Ausspucken der Fassproben hinderten und zum Genießen verführten. Nur sehr selten gibt es zu solchen Preisen vergleichbare Qualitäten!

Dieser Erfolg beruht zum einen auf einem erstklassigen Terroir und zum anderen auf den einschneidenden Veränderungen, die der ehrgeizige Perfektionist Jean Rosset zusammen mit seinem genialen Önologen Claude Gros nach der Übernahme des Château 1996 eingeleitet hatte: Strikte Ertragsbegrenzung, Ernte genau dann, wenn die Trauben ihre volle physiologische Reife erreicht haben, völlig unabhängig von ph-Werten oder anderen analytischen Messdaten, aufwendige Blattwerksarbeit in den Weinbergen, penible Selektion der perfekt gereiften Trauben auf einem Fließband im Keller des Weingutes, Entrappung von Hand (!), Vergärung in nagelneuen offenen Gärbehältern aus Eichenholz, dabei vorsichtiges Untertauchen des Tresterhutes von Hand, möglichst wenige Eingriffe im Keller während der extrem schonenden Vinifizierung und vollständiger Verzicht auf Manipulationen jeglicher Art, so dass jeder Jahrgang, jede Rebsorte, jedes Terroir ihren expressiven Ausdruck finden und letztendlich feinfühliger Ausbau in neuen Barriques und Lagerung in einem sehr kühlen Fasskeller.

Dieser Aufwand bei der Auslese und Vinifizierung der Trauben, den wir in dieser rigorosen Konsequenz bisher nur bei ganz wenigen anderen Winzern erlebten, führt im Zusammenspiel mit den exzellenten Böden und dem einzigartigen Mikroklima in unmittelbarer Nähe des Mittelmeeres zu selten saftigen, ungemein attraktiven Weinen mit überbordender Frucht und großer Eleganz. Dabei sind diese Schmeichler der Sinne hochkonzentriert, komplex, weich und cremig zugleich mit feinen Tanninen, es sind Weine, die nicht nur in der internationalen Fachpresse für ein bis dahin selten gekanntes Aufsehen gesorgt haben, sondern auch dafür, dass selbst wir, die wir seit dem ersten großen Jahrgang dieses Ausnahmegut in Deutschland vermarkten, nie genügend Weine bekommen, um alle Wünsche unserer begeisterten Kunden erfüllen zu können.
Und diese Nachfrage wurde noch einmal kräftig angeheizt durch Robert M. Parker, der in der Ausgabe Nr. 139 des „Wine Advocate” Château de la Negly als „bestes Weingut des Languedoc” adelt mit sensationellen Bewertungen (so erhielten die Jahrgangsvorgänger unserer heute präsentierten Spitzencuvées die drei höchsten Beurteilungen aller Weine des Languedoc, besten Bordelaiser Gewächsen ebenbürtig) und es als die Lokomotive bezeichnet, die maßgeblich verantwortlich zeichnet für die Reputation und den enormen Qualitätssprung der gesamten Region!


318103 La Negly, „La Côte”, rouge 2003 8,60 Euro
Die Farbe dieses faszinierenden Terroirweines ist ein sehr tiefes, dunkles Rot, in der Nase betörend komplexe Aromen, intensiv würzig, Himbeeren, Blaubeeren sowie Cassis, auch Salbei, Lavendel und Feigen, ein Hauch von Zartbitterschokolade, Lakritze und schwarzem Pfeffer. Am Gaumen Fülle und Konzentration, wiederum enorm viel Beerenfrucht, Kräuter und Schokolade, von kühlerer und finessenreicherer Textur als früher, weiche, cremige, seidene Tannine, ein traumhaft originärer Garriguewein. Eine verführerische Cuvée (Grenache, Syrah, Mourvèdre, Carignan), ein wahres Meisterwerk in ihrer so genussfreundlichen Preisklasse.
Trinkspaß pur ab sofort zu selten attraktivem Preis, Höhepunkt Ende 2005 bis 2008.

La Negly, „La Côte”, rouge



318203 La Negly, Cuvée de la Falaise, rouge 2003 14,90 Euro
In der Farbe zeigt der großartige 2003er ein extrem tiefes, dunkles, sattes Rubinrot, dazu ein ungemein komplexes, faszinierendes, opulentes, frisches Bukett, dabei ganz deutliche Anklänge an große, wesentlich teurere Côte Rôtie! evozierend:
Faszinierende Kühle, betörende, zart süßliche Frucht, Cassis und Brombeeren, Zartbitterschokolade, schwarze Oliven und etwas geräucherter Speck. Jedoch präsentiert sich dieser phantastische 2003er in seiner Stilistik etwas cremiger, weicher, zugänglicher als der (fast) ebenso große 01er, der von Parker mit 92 Punkten geadelt wurde.
So ist diese expressive, syrahgeprägte Cuvée (dazu Grenache und Mourvèdre) bereits in ihrer Jugend (etwa 4-6 Monate braucht dieser behutsam und unmalträtiert ausgebaute Wein allerdings immer, um sich nach seiner Abfüllung perfekt zu harmonisieren) wesentlich angenehmer zu genießen als ihre Pendants von der nördlichen Rhône, da sich am Gaumen die wesentlich niedrigere Säure traumhaft mit einer mediterranen Aromatik (Gewürze, Schwarzbeeren, Cassis) und Stilistik sowie erstmals einer subtilen Mineralität paart: Eine großartige Demonstration des zunehmenden Alters der Rebstöcke.
Hervorragende Struktur, enorm dicht, füllig, dabei extrem weiche, sehr cremige, aber auch feste Tannine, der faszinierende süßliche Fruchtextrakt setzt sich bis in den lang anhaltenden Abgang hinein fort und umhüllt vollständig das Holz des neuen Barriques bester französischer Provenienz.
Zu genießen ab Frühjahr 2005, Höhepunkt 2007 bis 2012. Der beste Falaise aller Zeiten!



318702 La Negly, „L’Ancely”, rouge 2002 49,90 Euro
Mit intensiv rubinrotem Kleid steht dieses Weinmonument im Glas mit einer expressiven Aromatik, aber nicht mehr in seiner Stilistik von der portweinähnlichen Konsistenz früherer Jahre geprägt, sondern viel eleganter und finessenreicher. Verführerische, zart süßliche Frucht, aber nicht vordergründig schmeichlerisch, sondern enorm komplex und nobel, dabei aufgrund des hohen Mourvèdreanteils Assoziationen an die grandiosen Châteauneuf-du-Pape von Beaucastel erweckend:
Expressive Aromen von saftigen Brombeeren, Schattenmorellen, Pflaumen, Lakritze, Piemonteser Wintertrüffel und feinsten provenzalischen Gewürzen, ein großer Terroirwein, der seine edlen Rebsorten ideal widerspiegelt. Am Gaumen ungemein viel Fülle, Dichte, Konzentration, dazu eine seidene, weiche, sehr cremige Textur, Ladungen von Glycerin, animierende Säurestruktur, wiederum phantastisch reife Beerenfrucht, zarte Röstaromen, immenser Nachhall, wie ihn nur die großen Weine der Welt aufweisen können.
Ein ganz großer Stoff, aus dem die Träume von wahren Liebhabern gewirkt sind. Nur in den größten Jahrgängen des Gutes produziert (bisher nur einmal, 1998, von Parker beurteilt, mit 95 Punkten, der dritthöchsten Bewertung, die er je einem Languedocwein zukommen ließ), aufgrund seiner ungewöhnlichen Rebsortenzusammensetzung ein unnachahmliches Unikat (80% Mourvèdre, 20% Grenache) und schlichtweg ein himmlischer Genuss!
Zu genießen für fortgeschrittene Weinkenner ab sofort, mehrstündiges Dekantieren ist dabei unumgänglich!, Höhepunkt wohl ab Mitte 2008 bis nach 2015.



318802 La Negly, „La Porte du Ciel”, rouge 2002 79,00 Euro
Einer der größten je vinifizierten Weine des französischen Südens, ein spektakulärer Syrahklassiker aus Minierträgen, ebenfalls in keinster Weise monströs, aber sehr dicht, konzentriert und mit einer enormen Tiefe versehen.
Dunkelrot, ja fast schwarz steht dieser Riese von Wein im Glas, in der Nase eine Explosion ungemein komplexer, betörender Aromen, insbesondere Cassis, wilde, dunkle Waldbeeren, Kirschkompott, Pfeffer, Lebkuchen, Oliventapenade, Espresso Macchiato und speckiges Rauchfleisch, zudem zarte Anklänge an die braungelbe Kruste einer verführerischen Crème Brûlée.
Die Zunge taucht ein in eine Orgie komplexer Aromen, der irre extraktreiche und ungemein elegante (wie nie zuvor!) Wein betört den Gaumen, hält ewig an, erinnert mich an beste Jahrgänge des legendären australischen Astralis, weckt aber auch Assoziationen an spektakuläre Weltklasseweine von den Steilhängen der Côte Rôtie. Das beerig würzige Bukett strotzt vor orientalisch-mediterraner Fülle im Mund und vereint sich mit einer fein ziselierten Säure zu einer traumhaften Harmonie aller Komponenten, die perfekt ausbalanciert die Zunge betören. Wahrhaft:
Ein himmlischer Genuss, ein verführerischer Schmeichler, und, wenn es denn nicht zu banal klänge, einfach ein herrlich leckerer, sinnenfroher Wein, der in lasziv-erotische Verzückung zu bringen vermag!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren!), Höhepunkt Ende 2006 bis voraussichtlich nach 2020.



318502 La Negly, Clos des Truffiers, rouge 2002 89,00 Euro
Ein Riese von Wein, dessen Jahrgangsvorgänger laut Parkers Bewertung (98+ Punkte) die Qualitätsmaßstäbe des Midi neu definierte, der beste Wein also, der bis dato in dieser Region erzeugt wurde. Die Syrahtrauben für diesen Weltklassewein (die ältesten des Languedoc übrigens, bereits 1967! gepflanzt) kommen nicht aus La Clape, sondern wachsen im menschenleeren Hinterland in Saint-Pargoire, in unmittelbarer Nachbarschaft der herausragenden Spitzenlagen von Peyre Rose.
Aus kleinsten Erträgen (12 hl/ha) wird hier ein immens dichter Stoff produziert, aus dem die Träume von wahren Liebhabern bestehen: ein spektakuläres Syrahunikat, nicht mehr der portweinähnlichen Überreife der Vergangenheit verhaftet, aber sehr konzentriert, dabei jedoch wesentlich tiefer, eleganter und finessenreicher als in den Vorjahren.
Das Auge bereits wird fasziniert von einer tiefdunklen, fast pechschwarzen Farbe, in der Nase spiegelt sich eine phantastische Vielfalt sehr subtiler Aromen wider, insbesondere Cassis, wilde, dunkle, reife Waldbeeren, orientalische Gewürze, Veilchen, Kaffee, feinstes Nussöl und Zimt. Schlichtweg betörend und atemberaubend!
Die Zunge taucht ein in ein Spielfeld komplexer Aromen, der Mund wird überschwemmt von einer süßlichen Fruchtexplosion und gerösteten Espressobohnen, der irre extraktreiche, cremige Wein betört den Gaumen, verweilt, man will nicht loslassen, nicht unterschlucken, die Tannine spürbar präsent, aber so unglaublich seiden, geschliffen und weich. Und dann - welch grandioser, unendlich aromatischer Abgang mit extrem langem Nachklang!
Ein authentischer Wein ureigenen Charakters, ein Aristokrat, (sehr) nahe einer Bewertung von 100 Punkten, von dem Parker meint, er verweise wie ein Leuchtturm auf das enorme Potential des Languedoc.
Zu genießen Ende 2007 bis wohl nach 2020.



Diese spektakulär schönen Weltklasseweine von Negly, „L’Ancely, Porte de Ciel und Clos des Truffiers” avancierten zusammen mit den Weinen von Grange des Pères zu den gesuchtesten und berühmtesten Weinen des gesamten Languedoc. Aus kleinsten Erträgen (bis zu 12 hl/ha) wird hier ein Stoff produziert, der qualitativ auf dem überragenden Niveau der 2001er liegt, phantastische Solitäre, die in sich die Eleganz der nördlichen Rhône mit der Opulenz und dem traumhaften Schmelz australischer Spitzenweine vermählen!


Domaine Pierre Clavel - Coteaux du Languedoc

Kaum ein Winzer aus dem Languedoc hat in den letzten Jahren für so viel Furore unter den Weinliebhabern und in der internationalen Fachpresse gesorgt wie unser Freund Pierre Clavel, zu gigantisch die Qualitäten seiner Weine, zu unverschämt niedrig die verlangten Preise, die sowohl Kritiker als auch Liebhaber ins Schwärmen geraten lassen. Pierre ist aber nicht nur ein begnadeter Winzer, sein verschmitztes, schelmisches Lächeln, seine permanent gute Laune und ansteckende Fröhlichkeit machen ihn zu einem außerordentlichen Sympathieträger, bei Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen. Der große Jahrgang 2003 ergibt im Languedoc in seinen schönsten Ausprägungen expressive Weine voll Kraft und Fülle und herrlich reifer Frucht: Pierre Clavels großartige stilistische Weine von prägnantem Charakter, die wir Ihnen erst vor kurzem vorstellten, waren binnen Tagen! im Lager geräumt, so überwältigend Ihre positive Resonanz. Wir haben nachgeordert und können daher Pierres ebenso fairpreisige wie schmackhaft-leckere Rotweine für den täglichen Genuss wieder liefern. Viel Spaß mit diesen leckeren Alltagsweinen!


311303 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge 2003 6,50 Euro
Der neue Jahrgang unseres meistverkauften Rotweines aus dem Languedoc fasziniert vom ersten Schluck an. Was ist das für ein leckerer Trinkspaß für jeden Tag aus reifen Carignantrauben, dazu Grenache und Syrah, der mit einer Stilistik betört, wie sie burgundisch inspirierte Weine aus Châteauneuf-du-Pape und Umgebung aufweisen: eine frische, beerige, animierende Frucht mit zart kräuterwürzigen Anklängen und einer saftigen, schmeichlerischen, würzigen Frucht, in 2003 konzentrierter noch als alle seine Vorgänger, dichter, wie immer terroirgeprägt, mit sehr weichen, angenehmen Tanninen.
In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein nur schwerlich zu übertreffender Leckerbissen, was auch Joel Payne in seiner großen Languedocreportage in „Alles über Wein”, indem er einen Jahrgangsvorgänger dieses herrlichen Alltagsweins zu den besten Schnäppchen des Languedoc zählt. Unbedingt probieren!
Im Jahrgang 2003 ist die Qualität so überragend, dass dieser „kleine” Wein selbst mit manch wesentlich teurerem Châteauneuf-du-Pape konkurrieren kann. Zu einer ähnlich euphorischen Bewertung kommt VINUM in ihrer Oktoberausgabe 04 in einer Selektion von 50 Weinen des Languedoc-Roussillon: Für seine so konsumentenfreundliche Preisklasse wurden herausragende 15,5/20 Punkten vergeben, die gleiche Beurteilung, die dem vielfach teureren Prestigewein Mas de Daumas Gassac zuerkannt worden ist!
Zu genießen jetzt bis mindestens 2007, Höhepunkt ab Spätherbst 2004.

Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge



311103 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2003 7,90 Euro
Neben dem „Copa Santa” zählt Pierre Clavels Cuvée (je 50% alte Syrah- und Grenachereben) „Les Garrigues” zu den mittlerweile legendären und gesuchtesten Weinen des gesamten Languedoc, da hier die Relation moderater Preis und hoher Genuss unübertrefflich gut erscheint. In der Farbe zeigt dieser leckere Wein aus ganz großem Jahr ein sehr tiefes dunkles Rot, in der Nase verführen schwarze Beerenaromen (Blaubeeren und Cassis), saftige Kirschen sowie Kräuter der Garrigue, dazu etwas Leder, Wildbret und Pfeffer.
Am Gaumen präsentiert er sich sehr saftig mit einer zart süßlichen Frucht, wiederum reife schwarze Beeren und dazu Schokolade, viel Extrakt und Dichte, konzentriert, geschmeidig, weiche Tannine, wie immer ein „fröhlicher” Wein, die Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten bestens widerspiegelnd. Ein leckerer und attraktiver Tropfen, der unbeschwerten Trinkgenuss bereitet.

Paula Bosch, Deutschlands renommierteste Sommelière („Tantris”, München), hatte den 2001er im Magazin der Süddeutschen Zeitung euphorisch gefeiert; der 03er ist selbst diesem großen Wein nochmals leicht überlegen. Unsere unbedingte Empfehlung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt ab Herbst 2005 bis 2008



Domaine Gauby

Seit Jahren gehört Gérard Gauby zu den besten Winzern des gesamten französischen Südens, hat aber in dieser Zeit einen großen Lern- und Entwicklungsprozess durchschritten: Bis zum Jahrgang 1998 waren seine Weine ungeheuer konzentriert, dicht, ja gewaltig, es fehlte ihnen aber für meinen Geschmack an Finesse und Eleganz. Doch mit Gaubys großartigen Jahrgängen 99/2000 setzte ein Stilwandel und damit verbunden ein qualitativer Sprung ein, gekennzeichnet dadurch, dass er statt auf höchstmögliche Konzentration und schiere Kraft - bei aller verbliebenen Dichte und Extraktion seiner Weine - auf Finesse, Eleganz und ultrafeine, geschliffene Tannine setzt. Und dies alles bei einem herrlich moderaten Alkoholgehalt von zumeist zwischen 12 und 13,5 Volumenprozent!

Wie kam diese Entwicklung zustande? Nach der Hinwendung zum biologischen Anbau folgte in letzter Konsequenz 1999 der Beginn der biodynamischen Bewirtschaftung der Weinberge, zu deren bedeutendsten Verfechtern Gérard mittlerweile zählt und die mitentscheidend war für den dramatischen Qualitätssprung, der heute Weinliebhaber in aller Welt begeistert. In gleicher Weise bedeutsam war die Umstellung in der Kellerarbeit, denn Gauby reduzierte im gleichen Jahr als einer der ersten Winzer, damals noch völlig gegen den Zeitgeist, die Extraktion, um keine Konzentrationsmonster mehr zu erzeugen, sondern - bei aller Dichte und Tiefe - großartige TRINKWEINE, die Lust machen, mehr als nur zwei oder drei Gläser zu genießen. Eine visionäre Entscheidung!

Gaubys Kellertätigkeit ist seither gekennzeichnet durch einen wesentlich sensibleren Ausbaustil (deutlich reduziertes Untertauchen der Maische oder Umpumpen des Mostes) als in der Vergangenheit, was zu deutlich geschliffeneren, feineren, frischen und seidigen Tanninen führt. Zudem vergärt er mittlerweile in großen hölzernen Gärbottichen und Betontanks (je nach Zustand der Trauben entscheidet Gérard intuitiv, ob die Behälter dabei offen oder geschlossen sind), in denen durch die ausschließliche Verwendung weineigener Hefen die Gärung viel langsamer als früher verläuft und so eine Extraktion der feinsten Inhaltsstoffe der Trauben ermöglicht wird. Zudem hat sich Gauby für einen langen Hefekontakt und eine starke Zurücknahme des Holzes entschieden (Umstellung vom Barrique auf neue größere Eichenholzfuder), was den Weinen mehr Finesse, Eleganz und Geschliffenheit vermittelt und zu der im Weinberg angelegten Dominanz des Terroirs über den Rebsortencharakter beiträgt.

„Ich will eigentlich nichts anderes als das, was ich im Weinberg angelegt habe, im Keller bewahren”, so die Maxime von Gérard Gauby, die in den traumhaften Weinen der exzellenten Jahrgänge 2002/3 einen vorläufigen Höhepunkt, aber sicherlich noch keinen Abschluss findet. Gauby ist ein „Wissender”, er hat als einer der ersten Winzer des Languedoc-Roussillon begriffen, dass der kundige Weinliebhaber zwar dichte, aber keine überextrahierten Weine, zwar vollmundige und geschliffene Gewächse, aber keine Fruchtbomben mehr im Glase haben möchte: Delikate Finesse und hochfeine Eleganz, gepaart mit feinster Mineralität, betörender Fruchtfülle, animierender Frische, vibrierender Rasse und sagenhaft weichen, seidenen, cremigen Tanninen, Trinkgenuss pur statt marmeladiger Punktehamsterer („Marmelade ist gut fürs Brot, aber nicht für den Wein”), Gaubys extraktreiche Weine demonstrieren exemplarisch die Zukunft dieser großartigen Region!

So wichtig Gaubys modifizierte Kellerarbeit auch ist, seine authentischen, terroirgeprägten Weine entstehen primär vor der Ernte. Sie sind zuallererst die Folge von Niedrigsterträgen auf „begrünten, lebenden Böden mit einem voll intakten Ökosystem und einer ungeheuren Anzahl von Kleinstlebewesen” sowie äußerst penibler und aufwändiger Weinbergsarbeit (Maultiere ersetzen die Traktoren) und somit der unverfälschte Ausdruck von Klima, Bodenbeschaffenheit und handwerklicher Kunst des Winzers, eines einzigartigen Terroirs eben auf der kühlen Hochebene von Calce, im Herzen des Roussillon. Die Überlegenheit der biodynamischen Anbauweise war im Herbst des so heterogenen Jahres 2002 buchstäblich mit Händen zu fassen: Während viele Trauben benachbarter Winzer früh gelesen werden mussten - bevor sie ihre physiologische Reife erlangt hatten - da sie am Stock zu verschimmeln drohten, konnten die kleinbeerigen, dickschaligen, kerngesunden Trauben Gaubys im traumhaft schönen Spätherbst im perfekt ausgereiften Zustand nach der längsten Hängezeit in der Geschichte der Domaine gelesen werden, optimales Ausgangsmaterial für sensationell schöne Weine mit hoher Fruchtkonzentration und einzigartiger innerer Harmonie und Balance.
Gaubys atemberaubende, perfekt ausbalancierte, harmonische Weine sind somit spätestens mit der exzellenten Jahrgangstrilogie 2001/2/3 die ultimative Herausforderung finessenreicher und eleganter Bordelaiser Gewächse, sie sind DIE Antwort des Südens auf die großartigen Weine der klassischen Regionen der Welt.

Die Fachpresse sieht dies ähnlich. Die Bibel der französischen Weinliebhaber, das „Classement des meilleurs vins de France 2005” von Bettane & Desseauve, vergibt der Domaine Gauby als einziger des gesamten Südens 2 Sterne, was bedeutet: „Produzent sehr großer Weine in den besten Lagen Frankreichs”.
Auch der WEINWISSER, die renommierte Schweizer Fachzeitschrift (Hrsg: René Gabriel, Autor des Standartwerkes „Bordeaux Total”), bewertet in seiner Ausgabe Juni 03 Gérard Gauby als zur „Winzerelite Frankreichs” gehörend.

Wir selbst haben Mitte März 04 eine enorm spannende Degustation mit einigen Weinfreaks und versierten Verkostern mit jahrelanger Trinkerfahrung großer Weine durchgeführt: Über mehrere Stunden hinweg probierten wir blind den 2000er „Mission-Haut-Brion” (im übrigen von Parker mit 100 Punkten bewertet) und den „Muntada” 2001, mit dem von mir durchaus erwarteten, aber von den übrigen Probenteilnehmern nach der Aufdeckung mit größtem Erstaunen zur Kenntnis genommenem Ergebnis:
Während der gesamten Dauer der Blindverkostung war der Muntada der Favorit aller Teilnehmer! Diesem Lob braucht man wohl nichts mehr hinzuzufügen, Gérard Gaubys Weinbereitung ist höchste handwerkliche Kunst und er, der kreative Visionär, zählt mittlerweile zweifelsfrei zu Frankreichs avantgardistischen Weltklassewinzern: Seine terroirgeprägten Weine haben allesamt uneingeschränkten Kultstatus!


354103 Gauby, Les Calcinaires, Côtes du Roussillon Villages rouge 2003 11,90 Euro
Ein Traum von Wein aus ganz großem Jahrgang vom Hochplateau von Calce im äußersten südwestlichen Zipfel der französischen Mittelmeerküste, ein fein balancierter, harmonischer Côtes du Roussillon, der geprägt ist von seiner für den französischen Süden raren seidigen Finesse. Die Nase wird betört von einem gleichzeitig dichten und dennoch filigranen Kirsch- und Cassisbukett mit würzigen Anklängen, fein unterlegt von einer tiefgründigen Mineralität.
Die expressive Frucht betört gleichermaßen einschmeichelnd den Gaumen, hüllt ihn ein mit ihrem samtenen Tuch, verweilt, lässt nicht mehr los. Ein herrlich runder, harmonischer, delikater Wein, mit einer faszinierenden Frische und Kühle in den cremigen Gerbstoffen vom Ausbau im fast unmerklichen Barrique, ein Zungengefühl von zartem Schmelz und subtiler Mineralität, ein kleiner Geniestreich von Gérard Gauby, Terroir pur, WeinGENUSS in Vollendung.
Gérards Meisterwerk ist in seiner Preisklasse selbst im Süden Frankreichs fast ohne Konkurrenz und bietet ungewöhnlich viel Gegenwert fürs Geld.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt 2006 bis etwa 2010.

Gauby, Les Calcinaires, Côtes du Roussillon Villages rouge



Übrigens: In der Juniausgabe 04 der REVUE DU VIN DE FRANCE, die wie alljährlich den neuesten Jahrgang aller Anbauregionen Frankreichs beurteilt, erhält die Domaine Gauby als eine von zwei Weingütern aus dem riesigen Gebiet des Languedoc-Roussillon einen „coup de coeur” und unser ungemein leckerer ‚Calcinaires’ wird wegen „seiner verführerischen Frucht und seiner großartigen Tanninstruktur” gefeiert.

354402 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2002 29,00 Euro
Uralte Grenache- und Carignanreben aus dem Ende des 19ten Jahrhunderts, dazu etwas Syrah und Mourvèdre (über 50 Jahre alt) ergeben einen der besten Rotweine des gesamten französischen Südens, der wegen seiner faszinierenden Frische und Kühle, seiner fulminanten Finesse und Eleganz (bei aller Dichte und Konzentration, die jedoch nicht vordergründig daherkommt) und seines eigenständigen Charakters wegen fast Referenzcharakter besitzt.
Keine marmeladige Überreife, Rumtopfnoten oder uniforme Schokoladennoten vom neuen Barrique attackieren Gaumen und Nase, stattdessen brilliert dieser autochthone, tiefstdunkle Wein mit einer aristokratischen Noblesse, einer sagenhaften Fruchttiefe und einer traumhaften expressiven Aromatik: edle, burgundisch kühle, hochkomplexe, feinwürzige Beeren- und Kirscharomen in Nase und Gaumen, extrem feine, in dieser Form bisher im französischen Süden wohl noch nie zuvor erlebte seidige, Gerbstoffe.
Die immense Fruchtfülle schmiegt sich verführerisch, lasziv fast wirkend auf die Zunge und betört den gesamten Gaumen mit ihrer reifen, so subtilen Konsistenz und es folgt ein enorm lang anhaltender Abgang: dies ist ein Spitzenwein, der im internationalen Maßstab keinen (Preis-) Vergleich zu scheuen braucht.
Zu trinken jetzt nach seiner Abfüllung im Winter/Frühjahr 2005 in seiner schönsten Primärfruchtphase oder 2008 bis wenigstens 2015.

Einführungspreis, gültig bis 24. Dezember 2004, danach 34,00 Euro!


354502 Gauby, „La Muntada”, rouge 2002 67,00 Euro
Junge Syrahtrauben von einer traumhaften, nach Nordwesten! ausgerichteten großartigen Einzellage und uralte Grenache- und Mourvèdrereben ergeben - zusammen mit Pascal Verhaeghes „Grande Cuvée” und den Spitzencuvées von La Negly - den für mich persönlich besten Wein des französischen Südens im so heterogenen Jahrgang 2002.
Dieses sensationelle Weinunikat ist schlicht das Größte, was Gérard Gauby in seiner bisherigen Winzerlaufbahn vinifiziert hat: Eine fabelhafte Konzentration, Dichte, Tiefe und Extrakt (aber beileibe kein Konzentrationsmonster), gepaart mit einer einzigartigen Finesse, Frische und Mineralität formen einen sagenhaften Wein der absoluten Weltspitze mit dem Potential für eine Legende, der mediterrane Reife und phantastische Aromenvielfalt mit nobler Bordelaiser Eleganz vereint.
Dieser subtile, beerenwürzige Wein setzt neue Maßstäbe, betört Nase und Zunge gleichermaßen, fasziniert, fordert alle Sinne, um die komplexen Komponenten auch nur annähernd zu erfassen - er macht sprachlos gar. Seine noble Frucht, seine exorbitante Fruchtsüße, seine seidene Gerbstoffqualität, die von größten burgundischen Gewächsen nicht übertroffen werden kann, seine subtile, sich am Gaumen langsam aufbauende Aromenintensität (bei der Fassprobe im März dieses Jahres präsentierte sich der Grenacheanteil in einer Qualität, wie ich dies bisher nur bei Rayasweinen in größten Jahrgängen erlebt habe), seine innere Balance, all dies macht dieses einzigartige Gewächs zu einem Referenzwein des gesamten Midi!
Wurde schon der 2001er, zu Recht, vom Weinwisser mit der Weltklassenote von 19/20 Punkten beurteilt (siehe unten),so kann dieser Traum eines Weines nur mit der Idealnote bewertet werden.
Fortgeschrittene Weinkenner können ihn jetzt unmittelbar nach der Abfüllung in der Primärfruchtphase dekantiert über mehrere Tage degustieren, Höhepunkt ab ca. 2008 bis nach 2020.



Zu diesem Weltklassewein und zu Gauby selbst möchte ich noch gerne eine renommierte Stimme zitieren: Die Schweizer Weinzeitschrift WEINWISSER (Hrsg: René Gabriel, Autor des Standardwerkes „Bordeaux Total”) beschäftigt sich in ihrer Titelstory, Ausgabe 6/2003, mit den besten Weinen des Roussillon und urteilt: „Gérard Gauby: Dass er zur Winzerelite Frankreichs gehört, zeigt das„Classement des meilleurs vins de France” von Michel Bettane und Thierry Desseauve von der „Revue du vin de France”: Die Domaine Gauby auf der Hochebene von Calce ist das einzige Weingut des Languedoc-Roussillon, das mit zwei Sternen ausgezeichnet worden ist. Längst werden dem Weinmacher auch die einfacheren, ebenfalls sehr guten und in biodynamischer Arbeitsweise erzeugten Weine aus den Händen gerissen”. Und dann zücken die Verkoster bei der Degustation von Gaubys Spitzenwein begeistert eine Note, die nur absoluten Weltklasseweinen vorbehalten ist, nämlich 19/20 Punkten, und urteilen: „2001 La Muntada, Domaine Gauby. Côtes du Roussillon Villages (Syrah mit uralter Grenache und Mourvèdre): Sattes, dunkles Granat mit violetten Reflexen. Hochfeines, dichtes Bouquet, trotz der Intensität delikat, viel Waldbeeren, runder, schmeichelnder Gaumen, Frucht pur in einer unerhört intensiven Form, vermischt mit kompakten, ausbauenden Tanninen. Ein gewaltiges Weinerlebnis, fast demonstrativ in seiner Größe.”

Sie, liebe Kunden, haben in den letzten Wochen mit großer Begeisterung die Weine von Le Cèdre aus dem so heterogenen Jahrgang 02 bei uns eingekauft. Noch mehr habe ich mich jedoch über Ihre positiven Rückmeldungen gefreut, das teils ungläubige Erstaunen über die spektakuläre Qualität, die schmeckbar über derjenigen des schon großartigen 2001ers liegt. Ich verspreche Ihnen: Auch Gérard Gauby hat seine bis dato besten Weine vinifiziert, brillante Gewächse auf absolutem Weltklasseniveau, die den bisherigen Höhepunkt im Schaffen einer visionären Winzerpersönlichkeit markieren: Ein einzigartiger Triumph, erklärbar aus dem Zusammenspiel eines großartigen, beseelten Terroirs, biodynamischer Wirtschaftsweise und der unermüdlichen Tatkraft eines liebenswerten Perfektionisten.

Liebhabern seien auch Gaubys bisher schönste Weißweine mit einer bis dato nicht erlebten strahlenden Mineralität anempfohlen!


354202 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, blanc 2002 26,00 Euro
Eigenständige, charaktervolle, mineralisch frische Cuvée aus alten autochthonen Weißweinreben (die von einem „kühlen” Terroir stammen, das extrem kalkig ist und durchsetzt von weißem Marne-Schiefer) wie Grenache Blanc und Gris sowie Malvoise, der eine behutsame Zugabe von kleinen Mengen Viognier und Chardonnay zur aromatischen Abrundung verholfen hat.
Zusammen mit dem legendären Weißwein von „Grange des Pères” die Referenz für komplexe, vielschichtige, fruchtige, Weißweine aus einer heißen Region, von der man kaum zu glauben vermag, welch aromatische, frische, geschmacksintensive und mineralische Tropfen sie hervorzubringen in der Lage ist und die man infolge ihrer Finesse, Eleganz und brillanten Textur auf der Zunge in einer Blindprobe niemals in den französischen Süden einordnen würde.
Zu genießen ab sofort (Nicht zu kalt servieren und unbedingt dekantieren, selbst über mehrere Tage hinweg ein enormer geschmacklicher Gewinn) in großen Burgundergläsern bis wenigstens 2010.



354302 Gauby, „Coume Gineste”, V.d.P. Côtes Catalanes, blanc 2002 36,00 Euro
Legendäres Weißweinunikat in homöopathischer Dosis: Uralte Grenache Blanc, Grenache Gris und Viognier aus winzigen Erträgen und extrem intensiver Weinbergsarbeit ergeben einen hochkomplexen Weißwein mit einer phantastischen Mineralität, einer fabelhaften Konzentration, einer superben Frische und einer vibrierenden Rasse, der die Träume fortgeschrittener Kenner und Genießer wahr werden lässt und der in seiner einzigartigen Klasse nur noch in hochwertigen Burgundern eine adäquate Konkurrenz findet.
Zu genießen ab sofort nach mehrstündigem (bis zu 24 Stunden!) Dekantieren, nicht ganz so kalt servieren, Höhepunkt 2006 bis 2010.



Domaine de la Vieille Julienne - Châteauneuf-du-Pape

Robert M. Parker zählt, wie so viele Weinliebhaber, Jean-Paul Daumen, der die alte Familiendomaine Vieille Julienne 1990 übernommen und sie innerhalb einer Dekade qualitativ „in die Stratosphäre geschossen hat”, zu den „besten Winzern der südlichen Rhône. Bereits seine 99er Weine sind fabulös, die 2000er jedoch genial und ihnen gleich die 2001er”. Sie, liebe Kunden, sind offensichtlich der gleichen Meinung, dementsprechend stark die Nachfrage nach diesen Archetypen großer Rhôneweine. Völlig unerwartet haben wir noch einmal eine eigentlich für den amerikanischen Markt reservierte Zuteilung des phantastischen 01er CdR Vieille Vignes erhalten, der bei uns schon seit Monaten ausverkauft ist. Herzlichen Dank, Jean-Paul Daumen!


138501 Vieille Julienne, Côtes du Rhône Vieille Vignes, rouge 2001 10,80 Euro
Unverkennbar der faszinierende burgundisch inspirierte Stil von Vieille Julienne! Was für ein harmonischer, eleganter, finessenreicher Côtes du Rhône aus perfekt gereiften und sehr spät gelesenen Grenachetrauben von alten Reben: Nach 2-3jähriger Flaschenlagerung verfügt er über eine betörende, komplexe Aromenvielfalt (Gewürznoten der Garrigue, Pfeffer, ausdrucksstarkes Schwarzkirschenbukett, feine Brombeeraromen), die selbst viele wesentlich teurere Châteauneuf nicht aufweisen können, am Gaumen dicht, ausladend, konzentriert, mit einer herrlichen Säurestruktur und einer bemerkenswerten Finesse und Eleganz, dazu eine perfekte, seidene, fein süßliche Tanninstruktur.
Selbst an der südlichen Rhône sind derart herausragende Qualitäten zu solch fairem Preis extrem dünn gesät. Einer meiner persönlichen Lieblings-CdR, ein stilistisch herausragender Trink- und Genusswein erster Güte, der Maßstäbe setzt mit seiner reintönigen, eleganten, feinwürzigen und tiefgründig kühl wirkenden Frucht.
Zu genießen ab sofort (am besten Dekantieren), Höhepunkt Mitte 2005 bis 2010.

Vieille Julienne, Côtes du Rhône Vieille Vignes, rouge



138601 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2001 28,00 Euro

Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge



1386101 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge, Magnum 2001 1,5 l 59,00 Euro
Unsere letzten Flaschen eines genialen Châteauneuf-du-Pape aus einem der größten Jahrgänge aller Zeiten!



Domaine Marc Kreydenweiss

Die traditionsreiche Domaine Kreydenweiss, die sich seit 22 Generationen im Familienbesitz befindet, gehört heute unter der Leitung des feinsinnigen Freigeistes Marc Kreydenweiss nicht nur zu einer der ersten Adressen im Elsass, sondern reiht sich ein in die Phalanx der besten Güter Frankreichs überhaupt. Den steilen Aufstieg in den Olymp der so rar gesäten Weltklassegüter verdankt Marc einigen grundsätzlichen Entscheidungen bezüglich der Weinbergsarbeit: Nie hat er nur im Traum daran gedacht, sich dem unsäglichen Modetrend der letzten Jahre im Elsass anzuschließen, seine Weine „dick”, breit und süßlich auszubauen. Stattdessen reduziert er radikal die Erträge und ist im Elsass der Vorreiter und -denker des biodynamischen Anbaus, was jeglichen Einsatz chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel oder synthetischen Düngers rigoros ausschließt.

Das Resultat: Terroirgeprägte Weißweine - Sie schmecken mittlerweile deutlicher den Lagencharakter denn die Rebsortenstilistik - mineralisch, hochelegant und finessenreich, die nicht nur zu den besten des Elsasses gehören, sondern darüber hinaus sich mit den größten Rieslingen Deutschlands und Österreichs messen können, Weinunikate auf Weltklasseniveau! Die Bodenzusammensetzung und die hohe Qualität der so unterschiedlichen Andlauer Lagen bilden für Kreydenweiss die Voraussetzung für die Größe eines Weines, denn die Mineralien aus der Tiefe der Erde prägen zusammen mit der jeweils angebauten Rebsorte deren individuellen Charakter. So sind die Weine dieser Domaine nicht in erster Linie das Resultat moderner Önologie, sondern das Ergebnis einer „Liebesbeziehung” des Winzers zu Reben und Terroir. Und 2001 sowie 2003 sind für mich Marcs schönste Jahrgänge im letzten Jahrzehnt!


111103 Kreydenweiss, Kritt Pinot Blanc „Les Charmes” 2003 9,90 Euro
Vom „Genie in Bezug auf Pinot Blanc” (Parker) einer seiner schönsten Pinot bisher, jahrgangsbedingt von der Stilistik her extraktreicher, dichter, fülliger, opulenter als in früheren Jahren, aber wie immer ein harmonischer, fein ausbalancierter mineralischer Pinot Blanc (unser meist verkaufter überhaupt) und ein hervorragender Essensbegleiter.
Trinkbar ab sofort, Höhepunkt Mitte 2005 bis mindestens 2007.



111403 Kreydenweiss, Gewürztraminer Kritt „Les Charmes” 2003 15,50 Euro
Von erstklassigen Böden mit kleinen Kieselsteinen stammt dieser fruchtige, mit verschwenderischen Aromen ausgestattete große Gewürztraminer, mineralisch, verführerisch duftendes Bukett, Anklänge an Litschi, Weißdorn, Bienenwachs, Gewürze, Honig und Rosen, gehaltvoll, körperreich, ebenfalls etwas fülliger als gewohnt, dennoch sehr elegant und ausgewogen, ein wenig kaum schmeckbare Restsüße (ca.15 g), somit fast Spätlesecharakter. Seit Jahren schon einer meiner persönlichen Lieblingsgewürztraminer, Trinkspaß pur!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2005 bis 2008.



112301 Kreydenweiss, Riesling Andlau 2001 13,90 Euro
Schmackhafter, mineralischer Riesling, intensive Aromatik, ein Musterbeispiel für die Eleganz und Harmonie, die Marcs Weinen von Jahrgang zu Jahrgang immer mehr ihr Gepräge geben. Unglaubliche Mineralik, faszinierende Anklänge an Feuersteine und feine Gewürzaromen prägen diesen wunderbar „süffigen” Wein in der Nase; am Gaumen fasziniert die typische Säure und Frische des großen Jahrgangs, dazu präsentiert er sich dicht, tief, bestens strukturiert, wohl balanciert, lang anhaltend.
Ab sofort mit Genuss zu trinken, Höhepunkt Ende 2005 bis 2010.

Kreydenweiss, Riesling Andlau



111601 Kreydenweiss, Riesling Wiebelsberg Grand Cru „La Dame” 2001 21,50 Euro
Der Sandstein aus den Vogesen, der einen raschen Wasserabzug gewährleistet und sich schnell erwärmt, gibt diesem großen Riesling seine ureigene Stilistik: terroir-typische mineralische und florale Noten (Akazie, Rosen), expressiver, sehr komplexer, verwobener Duft, in dem Noten von Weinbergspfirsich, Ananas, Zitrusfrüchten, reifen Birnen und Mango zu erkennen sind, großartige Struktur, füllig, ausladend, dicht, harmonisch, ungemein tief, perfekt ausbalanciert, herrliche Frische, großes Potential.
Bei einem meiner letzten Besuche auf der Domaine degustierten wir einen 71er Wiebelsberg, der eindrücklich die Qualität dieser großen Lage demonstrierte: fabelhaft frisch stand er im Glas, ohne einen Anflug von Firne, nur an der Länge mangelte es ihm ein wenig, denn der Wein entstammt noch der Periode vor Marcs revolutionären Umwälzungen auf der Domaine mit damals noch weit höheren Erträgen.
Der spät, Ende Oktober, geerntete, 2001er schmeckt mir in seiner jetzigen zartfruchtigen Phase bereits hervorragend, gewinnt mit den Jahren an Expressivität, es entwickeln sich Aromen von Zimt, Muskatnuss und Orangen in bestechender Reinheit und Harmonie, mindestens haltbar bis 2020, da extrem großes Rieslingjahr.

Kreydenweiss, Riesling Wiebelsberg Grand Cru „La Dame”



ITALIEN

Saladini Pilastri

Morgenröte erstrahlt über den Marken. Die Marche liegt zwar im Schatten der gewaltigen Toskanischen Apenninen, abseits der berühmten Weingüter der benachbarten Toskana und Umbriens. Aber nehmen Sie uns beim Wort: Das hügelige Hinterland an der Adriaküste bringt inzwischen einige der besten Tropfen Italiens hervor und glänzt im Licht der internationalen Presse. Parker und der Gambero Rosso rühmen regelmäßig die Spitzengüter, an vorderster Stelle dabei immer unser Kleinod Saladini Pilastri. Solche Weingüter haben ihre Chance erkannt und genutzt: Rebpflege und Kellertechnik wurden professioneller und verkörpern einen ähnlich ganzheitlichen Ansatz wie auch die deutschen Spitzenwinzer mit ihren inzwischen wieder weltweit gefragten Rieslingen: naturnaher, ja ökologischer Anbau - DIE Voraussetzung für Terroir-Ausdruck -, kombiniert mit moderner, aber schonender Kellerkunst auf dem neuesten Stand. Zudem wurden die Klone selektiert, Erträge gesenkt, die Gärung optimal gesteuert und absolute Sauberkeit in den Kellern avancierte zur Maxime der Arbeit. Alles Voraussetzungen für eine ähnliche Erfolgsstory wie in Frankreich das Languedoc-Roussillon. Die Marken werden munter!

Das Weingut Saladini Pilastri, gelegen zwischen der Adria und den Hügeln der Abruzzen, ist einer, wenn nicht gar, DER Aufsteiger der letzten Jahre. Ein Lieblingsbetrieb mit ungeschminkten, tieffruchtigen und körperreichen Weinen von großer Nachhaltigkeit und Regionalcharakter ohne jegliche marmeladige Konsistenz. Gemacht aus autochthonen Reben, die in Top-Lagen in südlicher Ausrichtung über dem Trontotal mit erstklassigem Terroir wachsen und sowohl von den langen, heißen Sommern als auch vom kühlenden Einfluss des Flusses und des nur 10 km entfernten Meeres profitieren. Daher diese traumhafte Balance zwischen saftiger Frische und reifer, ja schmeichelnder Frucht: Zu der für Saladini so typischen Aromatik von wilden Beeren und Sauerkirsche gesellt sich stets ein feiner Schoko- und Nougatschmelz, zart unterlegt durch eine frische Mineralität und kühlende, feinkörnige Gerbstoffe.

Die Kellerei befindet sich in Spinetoli, im Herzen der Anbauregion der Piceno-Weine, tief in den Boden eingelassen in einem alten Herrenhaus aus dem 15. Jahrhundert. Als wahrer Glücksfall für das Gut erwies sich die 1995 eingegangene Partnerschaft mit den Starönologen Roberto Cipresso und Domenico d’Angelo. Seither besitzen die Rotweine eine enorme Farbtiefe, eine unglaublich reichhaltige, würzige, saftige, beerige, leicht süßliche Frucht, eine bemerkenswerte Struktur, einen sensationellen Extrakt und eine enorme Konzentration, sie sind harmonisch, ausgewogen und elegant. Voraussetzung dieser außergewöhnlichen Qualität ist die Umstellung auf ökologischen Anbau, den man seit 1994 praktiziert. Dadurch wird der Boden besser belüftet, die Beeren sind gesünder, das Gleichgewicht im Weinberg stabiler und intakter. So wird die mediterrane Frucht durchzogen von einer feinen Mineralität und Frische, die die großen Crus „Monteprandone” und „Piediprato” so herrlich animierend schmecken lässt.

Kurzum, solch charaktervolle, eigenständige Weine zu so niedrigen Preisen haben wir seit Jahren in Italien kaum mehr gefunden, phantastische Preis-Genussverhältnisse und wahre Glücksfälle im Leben eines Weinliebhabers und -händlers! Elogen erteilt auch der renommierteste italienische Weinführer Gambero Rosso und schwärmt etwa von der Dichte und Tiefe des Montetinello, „der sein Pflaumenbukett wie einen Fanfarenstoß” herausschleudert, reich und konzentriert ist sein Geschmack. Nehmen Sie uns beim Wort: Wo sonst außer in Süditalien bekommen Sie solche spannenden Weine aus ökologischem Anbau zu solch fairem Preis?


652103 Pilastri, Rosso Piceno (PK) 2003 5,60 Euro
Der tief dunkelrote Piceno 2003 präsentiert sich dichter, aber auch eleganter und weniger marmeladig als seine beliebten Vorgänger und bietet daher noch deutlich leckereren Zechgenuss als in der Vergangenheit.
Mit seinen feinwürzigen und beerigen Aromen in Nase und Mund und seinen saftigen, ungemein cremigen, sehr weichen Tanninen präsentiert er sich bereits heute von seiner schönsten Seite. Ein Klasse-Alltagswein, der in seiner Kategorie keine Konkurrenz zu fürchten braucht, mit einem unschlagbar günstigen Preis-Genussverhältnis!
Höhepunkt Ende des Jahres bis 2007.

Pilastri, Rosso Piceno (PK)



652502 Pilastri, Vigna Montetinello, rosso 2002 9,20 Euro
Sinnliche, farbdichte Cuvée aus 70% Montepulciano und 30% Sangiovese, gereift in großen Fudern aus slowenischer Eiche. Rauchig-würzig, ungebändigter Duft von wilden Beeren, gepaart mit Sauerkirsche und unterlegt mit etwas Kaffee und Vanille. Fruchtig-frisch mit unkaschiertem mineralischem Geschmack. Duftig in der Nase und saftig am Gaumen, mit Schmelz und Charakter.
Am Gaumen dann schmeichlerisch, schokoladig, charmant: zur reifen Dörrpflaume gesellen sich wiederum kleine Waldbeeren und belebende Sauerkirsche.
Ein phantastisch guter Alltagswein mit Kräuteranklängen aus der mediterranen Macchia: feurig, charakterstark, italienisch charmant.

2 Gläser im Gambero Rosso.
Zu genießen ab sofort bis 2006.



652602 Pilastri, Pregio del Conte, rosso 2002 10,90 Euro
Die Trauben dieses raren Weines wurden erst sehr spät gelesen und 2 Jahre in Holz aus slowenischer Eiche ausgebaut. Farbintensive, leicht violett schimmernde Cuvée aus Montepulciano und Aglianico, den autochthonen Reben der Region. Dementsprechend ein sehr eigenes, charaktervolles Bukett, expressive, zart-süßliche Frucht, verführerische Aromen von reifen roten Beeren, Trüffeln, dunklen Kirschen, Grafit und Vanille, auf der Zunge ein südlich-warmer, üppiger Geschmack, konzentriert und elegant zugleich.
„Bewundernswert, wie sich die Tannine präsentieren und den Gaumen einhüllen, die diesem Tropfen eine perfekte Synthese aus großartiger Struktur und angenehmem Trinkgenuss verleihen”, so der Gambero Rosso 2005, der wiederum 2 rote Gläser vergibt (Sie wissen, das bedeutet: in der Endausscheidung für die begehrten 3 Gläser knapp gescheitert) und die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis, die diese erstklassige, Cuvée, deren Jahrgangsvorgänger von Parker mit sensationellen 92 Punkten bewertet wurde, adeln.
Zu genießen Ende 2005 bis wenigstens 2012.



652302 Pilastri, Vigna Monteprandone, rosso 2002 12,90 Euro
Tiefrote Farbe, in der Nase fasziniert die Feinheit und Eleganz. Noble Beerenfrucht mit zart- süßlichen Anklängen und feinem Nougatschmelz, etwas Tabak, Dörrpflaume und Rauch. Am Gaumen dann satte Kirschfrucht und mineralische Frische.
Dieser Cru hat Charakter, er gibt sich zwar schmeichlerisch, aber besitzt jene Spur Wildheit und Rasse wie ein arabisches Vollblut. Der Körper ist konzentriert, kraftvoll, aber auch sehnig und straff. Große Feinheit, seidige Eleganz. Insbesondere die saftig-weichen, ja fast mürben Tannine schmeicheln dem Gaumen und lassen die wahren Liebhaber Italiens mit der Zunge schnalzen:
Einer der besten Roten (Montepulciano/Sangiovese), die je in den Marken erzeugt wurden, barriqueausgebaut, unfiltriert, zu unglaublich niedrigem Preis. Diesen nur in großen Jahrgängen erzeugten Wein voller regionsspezifischer Typizität und autochthonem Rebsortencharakter müssen Sie einfach probieren, eine Stunde vorher bitte dekantieren. Auf hohe Bewertungen im Gambero Rosso geradezu abonniert!
Robert Parker, besser gesagt sein jetzt für Italien zuständiger und wesentlich zurückhaltend punktender Mitarbeiter Daniel Thomases, vergab im Wine Advocate für den Vorgänger - der 2002er ist für mich auf ähnlich hohem Niveau, wenn nicht gar noch eleganter, saftiger und rassiger - begeistert 91 Punkte und damit deutlich mehr, als so manchem wesentlich teureren Prestigechianti aus der Toskana. Ziemlich viel Lob für dieses immer noch sehr preis„werte” Juwel aus den Marken.

2 Gläser im Gambero Rosso 2005.
Zu genießen ab sofort bis etwa 2010.



SPANIEN

Telmo Rodriguez

Telmo Rodriguez, der vielleicht begabteste und kreativste Kopf innerhalb der spanischen Winzerelite, produziert hochwertige Spitzenweine auf Weltklasseniveau genauso wie vorzügliche Alltagsweine mit einem phänomenalen Preis-Genussverhältnis. Heute präsentieren wir drei ausgesprochene Rotwein-„Knaller” dieses so sympathischen Jungwinzers aus großen Jahrgängen, die seit langem bereits zu den meist verkauften Weinen unseres Programms gehören. Kein Wunder: Die Compañía de Vinos Telmo Rodriguez erzeugt in modernem Stil hervorragende Weine mit einer ureigenen Handschrift, die eher an elegante Pinot Noirs oder Nebbioloweine erinnern als an spanische Kraftmonster, die einen ausgeprägten Terroircharakter besitzen und als Vorbild gelten für viele Weine Spaniens der neuen Generation.

Das Warten hat ein Ende!
Hunderte von Anfragen mussten wir leider in den letzten Wochen abschlägig beantworten; einer unserer beliebtesten Weißweine aus unserem Sortiment war ausverkauft. Nun ist er frisch eingetroffen, der erste 2004er, den wir Ihnen anbieten können: Ein Klassewein zu kleinem Preis, eine ausführliche Beschreibung folgt in der nächsten Pinwand.


420104 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2004 6,50 Euro
Ein Klassewein zu kleinem Preis, ausführliche Beschreibung folgt.



Wieder eingetroffen ist der vom STERN hoch gelobte Weintipp „Al Muvedre - Schrecken des Supermarkts”:

420203 Rodriguez, Al Muvedre, Vino Alicante, tinto 2003 5,30 Euro

Rodriguez, Al Muvedre, Vino Alicante, tinto



420403 Rodriguez, „Dehesa Gago”, tinto 2003 7,95 Euro
Im Westen Kastiliens, in der so ungemein dynamischen Region Toro mit ihren extremen klimatischen Bedingungen, auf sehr ärmlichen, uralten Rebbergen mit einer extrem exponierten Sonneneinstrahlung produziert Telmo, dieser sympathische „Wunderknabe des spanischen Weinbaus”, einen Wein, der von Parker seit Jahren zu den „awesome wine values” gezählt wird, die ein Preis-Genussverhältnis bieten, das seiner Meinung nach geradezu unglaublich ist. 100% Tinta de Toro-Trauben aus 40 bis 70 Jahre alten, teilweise wurzelechten Weinstöcken, tiefdunkle Farbe, berauschendes Bukett nach Crème de Cassis, Brombeeren, Pflaume und Kirschen, süßlich-würzige Fruchtexplosion im Munde, sehr dicht, reichhaltig, fleischig, generös, herrliche Tanninstruktur, „zu gut um wahr zu sein” (Parker), ein Wein, der bereits im 99er Jahrgang vom FEINSCHMECKER zu den 100 besten Weinen der Welt gezählt wurde (und welche Fortschritte wurden seitdem in der Vinifizierung dieses Weines erzielt!) und der mit einem der besten Preis-Genussverhältnisse in ganz Spanien ausgestattet und einer unserer meist verkauften Rotweine überhaupt ist.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2005 bis 2009.

Rodriguez, „Dehesa Gago”, tinto



Bodega Inurrieta - Navarra

Und hier noch eine frohe Kunde zum Fest: Unsere meist verkauften spanischen Rotweine, mittlerweile in erstklassiger Trinkverfassung, bieten wir Ihnen in einer Aktion bis zum 24.12.2004 zum attraktiven Sonderpreis an:

429102 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2002 statt 6,50 nur 5,90 Euro



429202 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2002 statt 6,50 nur 5,90 Euro



DEUTSCHLAND

Weingut Kirsten

In letzter Minute eingetroffen, daher noch hier ohne Beschreibung, aber Freunden von Bernhard Kirsten, unserem Klassiker von der Mosel, wärmstens anempfohlen:


913103 Kirsten, Gutsriesling trocken 2003 5,80 Euro
Tolle Frische und Finesse!



913203 Kirsten, Weißburgunder, trocken 2003 6,70 Euro
Herrlicher Essensbegleiter!



911803 Kirsten, Riesling Spätlese „Alte Reben”, trocken 2003 12,50 Euro
Aus einem nur 1/2 Hektar großen „Paradewingert” (schwacher Rebenwuchs, ganz kleinbeerige, traumhaft aromatische Trauben) in der Klüsserather Bruderschaft kommt diese trocken schmeckende Spätlese der Extraklasse.



913001 Kirsten, Rieslingsekt trocken 2001 9,50 Euro
Einer der genialsten deutschen Rieslingsekte!



Öffnungszeiten in unseren Verkaufsräumen:

An den Adventssamstagen ist unser Ladengeschäft länger geöffnet, jeweils von 10.00-17.00 Uhr. Geschlossen haben wir am 24. und 31.12 sowie wegen Inventur vom 3.-5. Januar. Per Internet sind wir natürlich immer, auch an den Feiertagen, für Sie da.


Bei Ihnen, unseren verehrten Kunden, bedanken wir uns von ganzem Herzen für ein weiteres Jahr der Treue zu unserem Haus und wünschen Ihnen bereits jetzt im Namen aller Mitarbeiter von Pinard de Picard ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in ein hoffentlich genussreiches neues Jahr, viel Glück und vor allem Gesundheit.



Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann