Saarlouis, im Januar 2004

PINwand N° 77


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer aktuellen Pinwand veröffentlichen wir ein ausführliches Interview mit einem der deutschen Top-Winzer, Markus Molitor, der im Jahrgang 2003 Trauben mit den weltweit höchsten jemals beim Riesling gemessenen Öchslegraden geerntet hat und präsentieren seinen aktuellen 2002er Jahrgang, in dem Markus phantastische Weine produzierte.

Aus Spanien bieten wir Ihnen drei rote, ganz hervorragende Alltagsweine zu derart attraktiven Preisen an, dass unsere Kunden, die vor Ort in Saarlouis blind verkosteten, diese kaum zu glauben vermochten und die Weine wesentlich teurer einschätzten: Aus Navarra kommt die in Deutschland noch völlig unbekannte Bodega Inurrieta, die mit zwei im Barrique ausgebauten feingliedrigen Rotweinen selbst erfahrene Verkoster in ungläubiges Staunen versetzt ob ihres phantastischen Preis-Genussverhältnisses. Ein weiterer Geheimtipp stammt aus Katalonien von Xavier Clua, von dem wir einen nicht im Holz vinifizierten, sehr fruchtbetonten Rotwein einkaufen konnten. Und das Beste: Alle drei Weine bieten wir Ihnen bis Ende Februar zu reduzierten „Kennenlernpreisen” an.
Zudem empfehlen wir von Telmo Rodriguez einen Weltklassewein aus Rioja.

Unseren Freunden französischer Weine können wir ebenfalls herausragende Alltagsweine anbieten: von André Brunel, dem legendären Altmeister aus Châteauneuf, von unserer so beliebten Domaine Le Murmurium am Fuße des Mont Ventoux, von Château Lamartine, dem neuen Star aus dem Cahors, von Pierre Clavel, Kultwinzer aus dem Languedoc und von Château Montpezat. Und dann gibt’s von dreien dieser Güter noch jeweils einen absoluten Kracher, (mit) das Beste, was die jeweiligen Regionen in ihrer absoluten Spitze zu bieten haben.

Eine kleine Empfehlung:
Christina Göbel, die sich als Siegerin der „Trophée Ruinart”„bester Sommelier Deutschlands 2003” nennen darf (und gleich auch noch vom Bertelsmann Restaurantführer zur „Sommelière des Jahres 2004” gekürt wurde), arbeitet in einem der renommiertesten Restaurants Deutschlands, in Stuttgart in der „Speisemeisterei”, mit 2 Michelinsternen hoch dekoriert.
Sie probierte die in der heutigen Pinwand vorgestellte großartige Spitzencuvée „Expression” von Château Lamartine zu einem aktuellen Gericht ihres genialen Küchenchefs Martin Öxle – Rehrücken im Haselnussflädle mit Rouanaiser Pfeffersoße auf gebratenen Schwarzwurzeln und Preiselbeerstrudel – und schrieb mir daraufhin eine begeisterte Mail:

„Lieber Tino, für mich ist der 2001 Château Lamartine Cuvée Expression die perfekte Ergänzung für intensive Wildgerichte mit fruchtig süßlichen Einschlägen, so wie im oben genannten Rezept. Mit seiner opulenten, verführerischen Art unterstreicht der Wein den kräftigen Wildgeschmack, gleichzeitig werden die nussigen Noten des Flädle und die pfeffrige Würze der Soße von der feinen Würzaromatik des Weins untermalt. Die erdigen Nuancen des Weins treffen sich in den Schwarzwurzeln wieder. Da durch das Braten der Schwarzwurzeln und das Verfeinern der Soße mit Gänseleber eine zarte Süße ins Spiel kommt, zeigt sich der Wein schon dadurch als idealer Partner, weil er über die ausgeprägte, dunkelbeerige Frucht am Gaumen fast süßlich anmutet. Auch die Herausforderung, die der Preiselbeer-Marzipanstrudel an einen trockenen Rotwein stellt, meistert der Expression durch eben diese Fruchtsüße mit außergewöhnlicher Bravour. Da dieser große Wein aber trotz seiner Opulenz über eine prononcierte Tannin- und Säurestruktur und einen für diese Kategorie mäßigen Alkoholgehalt verfügt, bereitet er Liebhabern großer französischer Rotweine ein harmonisches und zugleich spannendes Geschmackserlebnis. Liebe Grüße, Christina.
P.S.: Der Wein ist einfach „granatenmäßig gut”.”


In letzter Minute:
Jerôme Bressys grandioser Gourt de Mautens 2001, von der „Bibel” der französischen Weinkritik, dem „Classement 2004”, mit der Weltklassebewertung 9/10 Punkten beurteilt, ist wieder lieferbar.

167101 Gourt de Mautens, CdR Villages, rouge 2001 32,00 Euro

Leider ausverkauft!


DEUTSCHLAND

Markus Molitor – Mosel
„Weingut Markus Molitor: Weltrekord im Jahrgang 2003 mit Mostgewicht von 331 Öchsle”.

„Weingut Markus Molitor erzielt mit einer Trockenbeerenauslese aus der Lage Zeltinger Sonnenuhr einen Preis von 2.320,- Euro pro Flasche und damit den Rekord in der über 100-jährigen Versteigerungsgeschichte des Bernkasteler Rings”.

Mit diesen beiden Schlagzeilen sorgte unser Freund Markus Molitor, der seit Jahren zur kleinen Elite deutscher Weltklassewinzer gehört, im Herbst letzten Jahres für erhebliches Aufsehen in der nationalen wie internationalen Fachpresse. Wir diskutierten mit Markus über die unterschiedliche Stilistik der Jahrgänge 2002 und 2003:

PdP: „Herzlichen Glückwunsch, Markus. Schier unglaubliche 331 Öchsle, ein nie zuvor in Deutschland beim Riesling gemessener Wert, die höchste Gradation aller Zeiten! Wie kam es zu diesem sensationellen Rekord?”

Markus Molitor: „Dieses Ergebnis ist zum einen die Folge einer extrem selektive Lese der rosinenartig geschrumpften Trauben in mehreren Durchgängen in den Steillagen Graacher Dompropst und Zeltinger Sonnenuhr. Da wir die gleiche Sorgfalt bei der Selektion der Trauben jedoch jedes Jahr durchführen, spielen die klimatischen Bedingungen in 2003 natürlich eine entscheidende Rolle: ein überdurchschnittlich heißer und sonniger Sommer mit sehr geringen Niederschlägen, ein goldener Oktober und extrem niedrige Erträge der bis über 100 Jahre alten wurzelechten Rebstöcke”.

PdP: „Markus, in der Presse überschlagen sich geradezu die Lobeshymnen bezüglich des Jahrgangs 2003 in Deutschland, nicht nur in Bezug auf Deinen phantastischen Rekord. Fachzeitschriften und Tageszeitungen kündigen einen Jahrtausendjahrgang an. Doch Öchsle sind nicht alles und solche Headlines rufen bei mir eine gewisse Skepsis hervor. Denn gerade unser gemäßigtes Klima mit einer langen Vegetationsperiode ist doch die Grundlage zur Erzeugung hochwertiger Rieslinge. Aber kaum haben wir einen Sommer mit „Wüstenklima”, in dem sich Kakteen wohler fühlen als Mensch und Reben, überschlägt sich die Presse in Lobhudeleien.
Ich selbst habe Anfang September 03 einige deutsche Weinanbaugebiete bereist, Winzer besucht, habe mir die Wingerten angeschaut und Trauben probiert. Diese haben sich extrem unterschiedlich präsentiert. Neben höchst aromatischen Trauben im optimalen Reifezustand habe ich, insbesondere bei starkem Rebbehang, sehr viele „leer” schmeckende Trauben ohne jeglichen Extrakt im Mund gehabt. Dies rührt doch eindeutig von Problemen mit Trockenstress infolge fehlender Niederschläge. Daher bin ich der Meinung, dass wir einen sehr heterogenen Jahrgang 2003 bekommen werden, in dem sich radikal die Spreu vom Weizen trennen wird. Bei einigen Spitzenwinzern wie Keller, Leitz oder Diel, bei denen ich bereits die ganze Jahrgangskollektion verkostet habe, war ich zugegebenermaßen überwältigt von der Qualität: füllige, dichte Rieslinge herausragenden Formats reifen in den Fässern vor sich hin. Wie schätzt Du die Situation bei Dir an der Mittelmosel ein?”

Markus Molitor: „Natürlich gab es aufgrund der extremen Bedingungen auch in unserer Region einige Probleme, insbesondere Junganlagen waren betroffen. Wer jedoch wie wir seit Jahren eine intensive Weinbergsarbeit macht, über eine entsprechende Humusschicht in seinen Steillagen mit einer dementsprechenden Wasserrückhaltekraft verfügt und die Reben mit den Hauptwurzeln tief in die Erde zwingt, der konnte auch die Hitzeperiode gut überstehen. Zudem haben wir mit einigen lokalen Gewittern Glück gehabt, infolge aufwändiger Laubwerksarbeiten blieben wir auch von Sonnenbrand verschont. Die späte Ernte, nach den segensreichen Regenfällen des Herbstes, bis weit in den November hinein und niedrige Erträge werden die Grundlagen für einen großen Rieslingjahrgang bilden. Wir haben auch keine Probleme mit der Säure. Zwar ist ihr Analysewert etwas niedriger als sonst, aber die Weine schmecken säurebetonter, als es die nackten Daten vermuten lassen und probieren sich sehr animierend. Dies zeigt wiederum, dass einzelne Parameter wie Öchslegrade oder Säurewerte, allein für sich genommen, sehr wenig aussagen: Es ist das Zusammenspiel aller Komponenten, das einen großen Wein ausmacht”.

PdP: „Markus, immer euphorischer wird auch die Resonanz auf Deine eleganten, extrem finessenreichen Spätburgunder. Beim „Spätburgunder- Cup” innerhalb des so genannten „Hamburg-Tasting” der dortigen Weinmesse belegtest Du bereits mit dem 2000er Trarbacher Schlossberg Spätburgunder den dritten Platz gegen hochwertige Konkurrenz aus Deutschland und der ganzen Welt. Beim traditionsreichsten deutschen Spätburgunder-Wettbewerb, der „Assmannshäuser Krone 2003” erhieltst Du für den 2001er der selben Lage einen Grand Prix (mind. 17 von 20 Punkten) als bester deutscher Spätburgunder der Mosel. Der Gault Millau 2004 urteilt gar, Deine 2001er seien „ eine völlig unerwartete, beeindruckende Kollektion an Spätburgundern, das Feinste aus den Schieferlagen von Mosel-Saar-Ruwer: delikate Frucht und das rechte Maß an Noten von neuem Holz”. Für die Rotweine bot der Jahrgang 2003 jedoch wohl erst recht in ganz Deutschland optimale Bedingungen. Wie schätzt Du die Situation an der Mittelmosel ein?”

Markus Molitor: „ Wir haben extrem niedrige Erträge eingebracht von sehr kleinbeerigen hochreifen Trauben, der Most präsentiert sich unglaublich farbintensiv, dicht, voluminös und kräftig. Der Jahrgang 2003 kann eine neue Qualitätsdimension bei den deutschen Rotweinen einläuten”.

PdP: „Markus, Du gehörst zu denjenigen deutschen Winzern, die ihre Rieslinge immer sehr spät, erst in dem auf die Ernte nachfolgenden Herbst abfüllen. In unserer aktuellen Pinwand können wir daher jetzt Deinen Jahrgang 2002 präsentieren. Gerhard Eichelmann schreibt dazu in seinem Weinführer 2004: „Molitors Weinkollektion 2002 ist wieder einmal exzellent. Keiner hat in diesem Jahrgang so viele Spitzenweine an der Mosel wie er. Und der Jahrgang war an der Mittelmosel nicht ganz unproblematisch, doch davon blieb Molitor unbeeindruckt”. Wie charakterisierst Du selbst die Bedingungen während der gesamten Vegetationsperiode?”

Markus Molitor: „Eine frühe Blüte und ein zeitiger Reifebeginn legten den Grundstein für den 15. Jahrgang in Folge mit überdurchschnittlich hoher Qualität. Wenn wir bedenken, dass es seit dem 87er keinen einzigen zu säuerlichen oder harten Jahrgang mehr gab, wie dies früher häufig vorkam, kann man schon an eine Klimaveränderung denken, die an der Mosel glücklicherweise mehr günstige als negative Auswirkungen hat. 84, 80, 78, 77, 74, 72 oder 68 beispielsweise, was waren das für kleine, saure, harte Jahrgänge: Aus und vorbei sind offensichtlich diese Zeiten (Anmerkung PdP: Zum 15. Mal in Folge gelang es Markus auch, eine Riesling-Trockenbeerenauslese zu gewinnen, eine weltweit einzigartige Leistung!).
Einem trockenen, teilweise sehr heißen Juni mit einigen Verrieselungen, die den Ertrag reduzierten, folgte ein regenreicher, aber warmer Hochsommer mit einem für die Traubenreife wunderbaren Wechsel von Sonne und Regen, der in unseren steinigen Böden glücklicherweise leicht versickerte und keine Staunässe verursachte. Und obwohl wir im Oktober mehr Regen hatten als im Durchschnitt der Jahre, sorgten unsere luftige Erziehung der zumeist alten Reben und die seit Jahren sehr sparsame Düngung der Böden für ein geradezu verblüffend gesundes Lesegut. Dazu nutzten wir die Chancen der trockenen Phasen, die „Trauben vom Stock weg zu stehlen”, wie man bei uns an der Mosel sagt. Rein und raus aus den Wingerten, ein Wechselspiel der Lese zwischen pausieren und wieder loslegen, mal morgens, mal nachmittags, alles sehr nervenaufreibend, aber extrem lohnend, wenn man an die ausgewogene und ausgereifte Traubenqualität denkt, die uns einen perfekten, vollsaftigen, extraktreichen Jahrgang beschert hat, wie man ihn noch Anfang Oktober 02 nicht unbedingt erwartet hätte.

Als Resümee des Jahrgangs ist es kaum zu glauben, wie gesund das Lesegut insgesamt war im Vergleich zu Lagen, in denen man mit zuviel Düngung die natürliche Gesundhaltekraft der Stöcke überfordert hatte. Bedingt durch die ausreichende Wasserversorgung konnten sich Mineralien und Extraktstoffe wunderbar in den Beeren einlagern. Zugute kommt dies insbesondere der Fülle und Rundheit der trockenen Weine, die außergewöhnlich saftig, stoffig, harmonisch und elegant ausfallen. Das gleiche trifft natürlich ebenso für die fruchtsüßen Weine (PdP: überragendes Preis-Genussverhältnis im Spätlesebereich!) zu. Die Vielfalt unserer Lagen und damit der Böden und Kleinklimate hat uns etliche Spielarten großartiger Moselrieslinge beschert”.




Aus der riesigen Anzahl von ca. 60 verschiedenen Weinen aus Molitors exzellenten Lagen bieten wir Ihnen unsere sorgfältige Selektion folgender Weine zur Auswahl:


914102 Gutsriesling trocken QbA, 2002 7,50 Euro
Der trockene Gutsriesling ist – wie stets – überzeugend gelungen und stammt aus vollreifem Traubengut im Bereich von Kabinett- und Spätlesequalitäten. Die lupenreine Rieslingfrucht mit Anklängen an Mineralien, Kräuter, Apfel- und Pfirsichdüften wird unterlegt von einem dezenten Schieferton. Rassig, feinsaftig, mineralisch und kraftvoll gleitet er über die Zunge, die pikante Säure ist bestens integriert, geradlinig, dicht, herrlicher Biss, großartiges Preis-Genussverhältnis, zu genießen ab sofort bis Ende 2005.

Leider ausverkauft!


914302 Zeltinger Sonnenuhr, Riesling Spätlese trocken, 2002 13,50 Euro
Enorm eindringliche Frucht, rassiger mineralischer und feinwürziger Duft nach Weinbergspfirsichen mit zart floralen Aromen, unterlegt mit Nuancen feinster Kräuterwürze. Im Mund glasklare, feinsaftige, sehr reife und dennoch herrlich schlank daherkommende Frucht, straff gewirkt, komplex -und filigran. Feingliedrige Säure, sehr präsentes mineralisches Rückgrat. Noch sehr jugendlich, dennoch bereits harmonisch mit einem reintönigen, lang anhaltenden, wiederum mineralischen Nachhall: Ein wunderschöner, ein (fast) idealtypischer trockener Riesling, der das Terroir der Mittelmosel großartig widerspiegelt, zu genießen ab sofort bis wenigstens 2007. Für mich die schönste trockene Spätlese der Mittelmosel in 2002 zu phantastisch günstigem Preis und meine besondere Empfehlung!

Leider ausverkauft!


916602 Wehlener Klosterberg, Spätlese feinherb 2002 12,50 Euro
Laut Gault Millau 2004 der „beste halbtrockene Riesling des Jahres in Deutschland”, eine Auszeichnung, die übrigens auch schon der 99er erhalten hatte. Herzlichen Glückwunsch Markus! „Feinhefig-rassiger Pfirsichduft, geradezu explosive und animierende Fruchtsäure, verspielter Nachhall,” resümiert der Gault Millau in seiner Laudatio. Für meinen Geschmack ist dieser animierende Wein geprägt von einem archetypisch verspielten zauberhaften Mosel-Schiefer-Duft; frische Art mit feinnervig-kitzliger Säure, anhaltend, reif; dieser strahlende Mosel-Riesling ist zu genießen ab sofort bis nach 2006.

Leider ausverkauft!


914702 Zeltinger Sonnenuhr, Riesling Spätlese 22/03, 2002 13,50 Euro
Verführerisches Bukett, saftiger Duft von Pfirsichen, Ananas und feinsten Gewürzen, hauchzart von Zitrusanklängen unterlegt. Am Gaumen glasklare, saftige, reife Frucht mit sehr schöner Süße und einer animierenden Säure, feinstes Spiel, zarte Mineralität, beste Struktur, eindringlich, dicht, sehr nachhaltig am Gaumen, enorm fruchtbetont und reintönig, harmonisch, perfekte Balance, lang anhaltend. Genießen Sie diese ungemein preisgünstige Spätlese jetzt bis 2012.

Leider ausverkauft!


916702 Zeltinger Sonnenuhr, Riesling Spätlese 23/03, (Versteigerungswein) 2002 39,90 Euro
Faszinierendes Bukett, reintönig, herrlich klare Rieslingfrucht, ein üppiger Kräuterstrauß schmeichelt der Nase, dazu ein präsenter Pfirsich-Apfelduft mit mineralischer Würze. Faszinierend klar auch im Mund, fest gewirkt und sehr dicht, saftige, reife, verspielte Säure, mineralisch-cremiges Rückgrat, gut strukturiert, beste Balance, enorme Länge und Nachhall, ein brillanter Wein. Mich selbst fasziniert dieser wunderbar saftige Riesling, der vom Gault Millau 2004 zu den 10 besten Spätlesen Deutschlands in 2002 gewählt wurde, wegen seiner ungemeinen Filigranität, seiner Fruchtfülle, seiner traumhaften Balanciertheit und seiner feinen Mineralität, zu genießen ab sofort bis 2015.

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917302 Zeltinger Sonnenuhr, Riesling Auslese*** (Versteigerungswein) 2002 (0,375l) 149,00 Euro
Diese eigentliche Trockenbeerenauslese ist ein absoluter Weltklasseriesling, von mir mit 96 bis 100 Punkten bewertet und in Zukunft, wenn entwickelter als heute, wahrscheinlich nur mit der Idealnote zu beurteilen. Ein gigantisches Meisterwerk für die Ewigkeit! Lassen Sie mich Marcus Hofschusters Bewertung in seinem Internetweinführer Deutschland auf www.wein-plus.de zitieren:
„Hochkonzentrierter, absolut reintöniger Duft nach Weinbergspfirsichen, Aprikosen und Renekloden mit präsenter Mineralik, Dörrobst- und Honignoten sowie ganz zart floralen Anklängen. Traumhafte Frucht im Mund, glasklar und betörend, konzentriert, mit feiner Säure, wieder auch florale Aromen, filigranes Spiel, im Hintergrund mineralisch, tiefgründig und extrem nachhaltig, herrlicher Nachklang.
Groß, 97 Punkte, zu genießen bis 2060.”

Leider ausverkauft!


„Markus Molitor ist auf dem richtigen Weg, große Burgunder zu machen”, lobt neben dem Gault Millau auch Eichelmann in seinem Weinführer 2004 und fährt fort: „Mit seinen Spätburgundern zählt er zur Spitze in Deutschland”. Aufgrund dieses berechtigten Lobs noch einmal Molitors große Rotweine als besondere Empfehlung. Zu den ausführlichen Beschreibungen gelangen Sie jeweils durch einen Klick auf die Bestellnummer.

916101 Spätburgunder, trocken 2001 17,90 Euro

[Molitor, Spätburgunder]

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916201 Graacher Himmelreich Spätburgunder, trocken 2001 24,90 Euro

[Molitor, Graacher Himmelreich Spätburgunder]

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916301 Trarbacher Schlossberg Spätburgunder trocken 2001 25,90 Euro

[Molitor, Trarbacher Schlossberg Spätburgunder]

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916401 Graacher Himmelreich Spätburgunder**, trocken 2001 37,00 Euro

[Molitor, Graacher Himmelreich Spätburgunder]

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916501 Trarbacher Schlossberg Spätburgunder**, trocken 2001 38,00 Euro

[Molitor, Trarbacher Schlossberg Spätburgunder]

Leider ausverkauft!


SPANIEN

Bodega Inurrieta – Navarra

Lange Zeit wurde das Image des bis ins erste nachchristliche Jahrhundert zurückreichenden traditionsreichen Weinbaus des alten Königreichs Navarra, gelegen nördlich der berühmten Region Rioja und eingebettet zwischen Pyrenäen und Ebrotal, fatalerweise durch Unmassen von Rosada geprägt. Doch dies hat sich im letzten Jahrzehnt analog zu Entwicklungen in anderen Regionen Spaniens, nicht zuletzt infolge einer veränderten, sehr liberalen Appellationsgesetzgebung, fundamental verändert und hat einer rigorosen Qualitätspolitik Platz gemacht:
Junge Winzersöhne haben den Weinanbau in dieser „französischsten” aller spanischen Appellationen revolutioniert, entdecken die Möglichkeiten des Geschenkes uralter Garnachareben in diesem so niederschlagsarmen Gebiet neu oder experimentieren höchst erfolgreich mit dem Anbau französischer Edelreben, die auf erstklassigen Kalk-, Lehm oder Sandböden verblüffend gehaltvolle Rotweine ergeben. Und das Beste daran: Bei unserer Neuentdeckung Bodega Inurrieta, die wir Ihnen als erster deutscher Importeur überhaupt anbieten können, sind die Preise angesichts der Qualitäten derart phantastisch niedrig, dass wir sie nur noch mit denen während der Aufbruchstimmung im Languedoc von vor 10 Jahren vergleichen können.

Die Familie Antoñana-Boarda betrieb bereits vor über 100 Jahren Weinbau in dieser mittlerweile so dynamischen Region auf einem Stück Land mit dem schönen baskischen Namen Inurrieta. Da sich die Winzertätigkeit damals jedoch finanziell nicht rechnete, gaben die Vorfahren diesen Beruf auf und „machten” ihr Geld mit einer kleinen Lebensmittelkette, ehe die junge Generation ihre Liebe zum Wein wieder entdeckte und mit dem finanziellen Rückhalt ihrer Eltern in erstklassige Weinberge und moderne Keller investieren konnte und so optimale Startmöglichkeiten erhielt. So wurde die Bodega 1999 mit viel Enthusiasmus wieder gegründet und liegt seither in einem kleinen Seitental im südlichen Teil Navarras, an der Schnittstelle zwischen mediterranem und atlantischem Klima, auf sehr unterschiedlichen Höhenmetern (300 bis knapp 500 m) und damit verbundenen starken Abkühlungen der Trauben in der Nacht (wichtig für Finesse und Aromaausbildung).
Zudem sind die Rebstöcke teilweise sehr kalten Nordwinden von den Pyrenäen ausgesetzt, die auch in heißen Sommern genügend Feuchtigkeit transportieren, um Trockenstress und eine damit verbundene Blockade der physiologischen Reife der Trauben zu vermeiden. Beschenkt von der Natur zudem mit herausragenden, aber gänzlich unterschiedlichen Böden, werden diese optimalen Anbaumöglichkeiten von José Manuel Extrewerria und Rebecca Lecumberry, die für die Weinbereitung verantwortlich zeichnen, konsequent ausgenutzt: autochthone einheimische Reben sowie Cabernet und Merlot wurden auf dem jeweils für sie optimalen Untergrund angepflanzt.

Das Resultat: Herrlich fruchtbetonte, komplexe, dichte Weine mit einer phantastisch reifen Tanninstruktur zu unglaublich niedrigem Preis. Unsere unbedingte Empfehlung!


429102 Norte „N”, tinto 2002 6,50 Euro
Einführungspreis bis zum 29.Februar 2004: 5,95 Euro

DIE Alternative zu den überteuerten Bordelaiser Gewächsen. Von nördlich exponierten Weingärten (daher auch der Name des Weines) kommt dieser hervorragende Alltagswein, ein klassischer Blend aus 60% Merlot und 40% Cabernet-Sauvignon, 5 Monate gereift in Barriques bester französischer und amerikanischer Provenienz. Die Farbe ist geprägt von einem dichten, tiefen dunklen Rot, die Nase wird verwöhnt von einer zart süßlichen, reifen Beerenfrucht, insbesondere Cassis sowie Schwarz- und Blaubeeren, dazu Kirschanklänge, zart unterlegt von Gewürznoten und verführerischen Raucharomen; am Gaumen wiederum sehr aromatisch, füllig und dicht. Der kompakte Tanninkern ist noch deutlich präsent, doch nach mehrstündiger, ja mehrtägiger! Öffnung wird der Wein immer runder und schmeichlerischer, so dass er ab sofort mit großem Genuss getrunken werden kann. Höhepunkt wohl ab Ende des Jahres, wenn die Tannine vollständig abgeschmolzen und noch cremiger sein werden, bis wenigstens 2007. Doch fehlen hier die Erwartungswerte, durchaus möglich, dass das Potential noch wesentlich größer ist.

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429202 Sur „S”, tinto 2002 6,50 Euro
Einführungspreis bis zum 29.Februar 2004: 5,95 Euro

Auf südlich exponierten Weingärten wachsen die autochthonen spanischen Rebsorten Garnacha (70%), Tempranillo und Graciano unter optimalen Bedingungen und ergeben nach viermonatigem Barriqueausbau einen herrlich schmeichlerischen, „südlich” inspirierten fruchtsüßen Wein mit sehr angenehm niedrigen 13,5% Alkohol, der Maßstäbe setzt in seiner so genussfreundlichen Preisklasse. Intensiv leuchtendes Rot in der Farbe, die Nase umschmeicheln komplexe Aromen von roten Früchten und Veilchen, ganz zart unterlegt von Vanille und Kakaoanklängen. Am Gaumen breitet er sich lustvoll aus, überzieht die Zunge mit einer ganzen Ladung an Glycerin, wirkt bei aller Dichte, lustvollen Opulenz und Konzentration dennoch lebhaft und vibrierend mit phantastisch weichen, geschmeidigen, geschliffenen Tanninen. Ein herrlicher Gaumenzauber ab sofort bis wenigstens 2006.

Unsere Kunden vor Ort in Saarlouis, die natürlich seit Jahren um das exzellente Preis-Genussverhältnis unserer Weine wissen, haben, blind verkostend, den Preis dieser beiden sensationell günstigen Rotweine zwischen min. 8 und max. 15 Euro eingeschätzt! Wir möchten Sie herzlich einladen, dieses Experiment nachzuvollziehen, bieten Ihnen daher beide Weine zu einem sensationell günstigen Einführungspreis von jeweils nur 5,95 Euro an, gültig bis 29. Februar 04.

Leider ausverkauft!


Xavier Clua – Terra Alta

Wem der sehr dezente Barriqueton und die damit verbundene Geschliffenheit der Weine der Bodega Inurrieta zu „modern” daher kommt, dem empfehlen wir einen völlig ohne Holzeinsatz ausgebauten authentischen und ebenfalls extrem preisgünstigen Wein unserer zweiten spannenden Neuaufnahme aus Spanien. Terra Alta im südlichen Katalonien ist die in Deutschland noch weitgehend unbekannte Nachbarregion des mittlerweile weltberühmten Priorat mit ähnlichem Terroir: braunsandige Böden mit darunter liegendem Schiefer. Xavier Clua i Coma, studierter Önologe, gilt unter Insidern als unumschränkte Nr.1 der Region und einer der besten Winzer ganz Kataloniens, was sich nicht zuletzt darin zeigt, dass schon ein anderer „kleiner” Wein der winzigen Bodega von einer renommierten Weinzeitschrift zum besten Jungwein Spaniens gekürt wurde. Gestützt auf sein erstklassiges Terroir, dessen 30-40jähriger Rebbesatz naturnah bearbeitet wird, vinifiziert Xavier Clua unseren heute präsentierten, frisch schmeckenden Alltagswein in modernen Kelleranlagen so feinfühlig und schonend wie irgend möglich. Ein Muss für Liebhaber feinfruchtiger Rotweine ohne jeglichen Holzton!


408102 El Sola d’en Pol, tinto 2002 6,50 Euro
El Sola, das ist ein herrlich reintöniger Wein zu einem wahren Schnäppchenpreis, der nach 20tägiger Maischegärung eine bemerkenswerte Fülle und Konzentration mit einer herrlichen Frische verbindet und eine bemerkenswerte Ausgewogenheit und Balance mit sich bringt. Hauptbestandteile sind die Rebsorten Grenache und Syrah, ergänzt durch Merlot und Tempranillo. Sattes, leuchtendes Rot in der Farbe, vom ersten Schluck an betört die komplexe, aromatische Nase mit Anklängen an schwarze Kirschen und süße Schwarzbeeren, zart unterlegt und subtil durchzogen von feinen Mineralien. Am Gaumen fasziniert die pure Frucht, da ohne Holz ausgebaut, und so ergibt sich eine eher kühle, dabei wildaromatische Stilistik mit einem frischen anhaltenden Finale, das in ein kerniges und dennoch cremig-weiches Tanninbett eingebunden ist. Ein herrlich saftiger Wein, der beispielsweise zu Gänsebraten, Gulasch oder auch Pasta als idealer Essensbegleiter dient. Zu genießen ab sofort, Höhepunkt ab Herbst bis wenigstens 2006.

Leider ausverkauft!


Diesen Wein bieten wir Ihnen im Paket zu sensationell günstigen Einführungskonditionen (6 zum Preis von 5) an, gültig bis 29.02.2004:

4081902 Einführungspaket „El Sola d’en Pol”, 6 Flaschen zum Preis von 5: statt 39,00 Euro nur 32,50 Euro

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408202 Millennium Dolç, tinto 2002 (0,375l) 26,00 Euro
Dieser Dessertwein, vinifiziert aus 100 % Grenache, ist laszive Verführung pur, zu genießen am besten zu Mousse au Chocolat oder zu einer Zigarre. Christina Göbel, Shooting-Star der deutschen Gourmetszene, gerade als Siegerin der „Trophée Ruinart”„zum besten Sommelier Deutschlands 2003” gekürt (auch der Bertelsmann Restaurantführer wählt sie aktuell zur „Sommelière des Jahres”), präsentiert im FEINSCHMECKER 1/04 ihre 10 Entdeckungen 2003. Wir zitieren: „Dieser rote Süßwein Millennium Dulce wird jede Naschkatze entzücken. Betörende Aromen von Cassis, Schlehe, Brombeere und Schokolade. Am Gaumen besticht er mit einer zarten Würze und einer facettenreichen Süße. Genießen kann man ihn einfach nur so, zu fruchtigen, schokoladigen Desserts oder Sekt und Champagner.” Wohl bekomm’s!

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Telmo Rodriguez – Rioja

Telmo Rodriguez, einer der begabtesten und kreativsten Köpfe der spanischen Winzerelite, eine visionäre, charismatische Persönlichkeit, hat im Millenniumsjahrgang in Rioja einen phantastischen Terroirwein mit einer außerordentlichen Konzentration, Eleganz und Finesse vinifiziert, der auf unnachahmliche Weise den großen Charakter seiner autochthonen Rebsorten und dieser so traditionsreichen Region widerspiegelt und den ich Liebhabern (nicht nur) der großen Weine Spaniens ganz besonders anempfehlen möchte.


420900 „Altos de Lanzaga”, Rioja, tinto 2000 45,00 Euro
Das Dorf Lanciego an der Grenze des Rioja Alavesa im spanischen Baskenland liegt in einer spektakulären Landschaft, geprägt von Olivenhainen und Weinbergen und einer auch nach außen hin sichtbaren Verbindung von Kulturen des Mittelmeerraumes und atlantischen Einflüssen. Vor allem Tempranillo- und Grenachetrauben von 70 bis 80 Jahre alten Rebstöcken prägen diesen großen dunkelfarbenen Riojawein, der durch Telmos schonende Vinifikation in erstklassigen französischen und amerikanischen Barriques nur sehr wenig von Holzaromen geprägt ist. Stattdessen umschmeicheln expressive Aromen von reifen schwarzen Waldbeeren, Veilchen, Minze, feinen Gewürzen und kandiertem Zucker die Nase; im Mund füllig, dicht, konzentriert, dabei von einer eher „kühlen”, noblen Stilistik mit Anklängen an Lakritze, Mineralien und schwarzen Pfeffer. Ungemein weiche, cremige, schmelzige Tannine begeistern in einem traumhaften Finale, daher nach mehrstündigem Dekantieren ab sofort mit hohem Genuss zu trinken, Höhepunkt 2005 bis 2012.

Leider ausverkauft!


FRANKREICH

Château Lamartine – Cahors

„Der größte unter allen verkosteten Weinen des gesamten französischen Südwestens: Expression 1999”. Diese Eloge der renommierten französischen Weinzeitschrift Revue du Vin de France, erwies sich als Urteil wie ein Donnerhall und sorgte zunächst für ein ungläubiges Staunen, danach für eine hektische Betriebsamkeit innerhalb der französischen wie der europäischen Weinhändlerszene: Denn nur Insidern war bis dato das Château Lamartine am westlichen Rand der einst, zu Recht, so berühmten Appellation Cahors ein Begriff. „Ich mache hier die Pinot Noirs aus Cahors”, leise, mit unaufgeregter Stimme, ohne Überheblichkeit, aber voller Selbstbewusstsein, so charakterisiert Winzerpionier Alain Gayraud selbst seine stilistisch so eigenständigen Weine bei meinem ersten Besuch vor Ort im Januar 2002.

Es war unser Freund Pascal Verhaeghe, genialer Winzer und Eigner des Château du Cèdre, auf dessen eindringliche Empfehlung ich die Domaine aufgesucht hatte, 4 Wochen vor der spektakulären Bewertung in der RVF, so dass wir uns einen nicht unerheblichen Anteil an dessen großartigen Weinen sichern konnten, ehe die hektische Nachfrage aus aller Welt auf das Gut einprasselte. Denn Gayrauds Gewächse präsentieren sich in der Tat derart ungewöhnlich subtil und delikat, tief und dicht, vollkommen harmonisch und sind von einer raren Eleganz und Finesse gezeichnet, dass sie mittlerweile fürwahr als Cahors’sche Crus gerühmt und dementsprechend gesucht werden! Die Grundlage dieser herausragenden Qualitäten liegt in den erstklassigen Weinbergen, die in idealer süd-südwestlicher Exposition über dem Tal des malerischen Flüsschens Lot gelegen sind: Die kargen, gut drainierten Böden sind stark kalkhaltig wie im Burgund, hohe Eisenanteile sorgen für Komplexität und feine Würze im fertigen Wein.

Und spätestens nach dem euphorischen Bericht in der RVF in ihrer Märzausgabe 02, in dem sie den Weinen aus dem Cahors und dem Madiran verdientermaßen ein großes, euphorisches Special unter dem Titel: „Das große Erwachen im Südwesten” widmete, haben die Weine von Lamartine in der französischen Weinszene den ihnen gebührenden hohen Rang eingenommen. In unserem aktuellen Katalog habe ich auf den Seiten 152/3 ausführlich die wechselvolle Geschichte der großen Weine des Cahors beschrieben -– deren Gewächse früher begehrter waren als die ihrer berühmten Bordelaiser Nachbarn. Güter wie du Cèdre und Lamartine sind auf dem besten Wege, die unverschuldeten Naturkatastrophen der Vergangenheit vergessen zu machen und zu ebenbürtigen Rivalen selbst der größten Châteaux des Médoc zu avancieren!

508101 Château Lamartine, rouge 2001 8,50 Euro
Bereits dieser zu zwei Dritteln im Betontank und zu einem Drittel in gebrauchten Barriques ausgebaute Alltagswein „Château Lamartine” aus Malbec und Merlot besticht durch seine klare, feingliedrige Struktur und eine aromatische Nachhaltigkeit. Leuchtend dunkles Purpurrot; ein intensives Bukett von kleinen roten und schwarzen Beeren, zart mineralisch unterlegt, dazu ein wenig Lakritze und feine, reife, aromatische Sauerkirschen sowie dezente Noten von verführerischem Zimt schmeicheln der Nase. Im Mund komplex, dicht, gleichzeitig von betörender Weichheit, feingliedrige Struktur, finessenreich, charaktervoll, versehen mit einer präsenten Säurestruktur für eine ungewöhnlich lange Entwicklungs- und Reifezeit eines Weines in dieser so genussfreundlichen Preisklasse; ab sofort trinkbar (Dekantieren empfehlenswert), Höhepunkt wohl Ende 2005 bis mindestens 2012.

Leider ausverkauft!


508201 Cuvée Particulière, rouge 2001 11,80 Euro
Satte, zutiefst purpurrote Farbe, komplexe, „generöse” Aromen umschmeichelten, ja betörten bei der Fassprobe die Nase: Noten von kleinen prallen, süßen Waldfrüchten- und wilden Erdbeeren, ein Hauch von Gewürzanklängen, ein wenig Minze und feine Raucharomen. Dieses faszinierende Spektrum findet sich auch im Mund wieder, mit Anklängen an Kräuterbrot, Minze und feine Gewürze. Erstklassige Struktur, großartige Fruchtdichte mit burgundischer Eleganz und Finesse, ein großer Terroirwein des Cahors! Unbedingt zwei, drei Stunden vor dem Trinken dekantieren, dann können Sie diesen großen Wein bereits jetzt zu dunklen Fleischgerichten genießen; seine wahre Größe zeigt sich jedoch erst in drei bis vier Jahren, wenn der mächtige Tanninkern abgeschmolzen und die Säure perfekt integriert sein wird. Diese 1988 eingeführte „Cuvée Particulière” bringt Kraft, Konzentration und Feinheit gleichermaßen zum Ausdruck. Enorm ist das Potenzial dieses in gebrauchten und neuen Barriques ausgebauten Weins (90 % Malbec, 10 % Tannat): Zum Beleg öffnete Alain bei meinem letzten Besuch eine Flasche eines gereiften 1990ers, der mich ungeheuer beeindruckte, ja geradezu betörte durch ein edles Rosenparfum und Aromen von kleinen Griotte-Kirschen. Die dezente Süße in den Tanninen wird belebt durch mineralische Frische und einen stringenten Säurenerv – ein großer Wein zum sehr fairen Preis!

Von der „Bibel” der französischen Weinkritiker, dem ”Classement 2004” mit 8/10 Punkten ausgezeichnet und der Zusatzbewertung ”ausgezeichnetes Preis-Genussverhältnis” geadelt.

Leider ausverkauft!


5082101 Cuvée Particulière, rouge 2001, Magnum 22,90 Euro

Leider ausverkauft!


508301 Expression, rouge 2001 25,90 Euro
Alains Spitzenwein ist ein wahrer Grand Cru aus Cahors: „Cuvée Expression”, der Name kommt nicht von ungefähr:
Es ist der vollkommene Ausdruck (Expression!) der Malbec-Traube und eines besonderen Terroirs. Welch faszinierende Üppigkeit, welch aromatische Reichhaltigkeit, welch opulente Struktur verbunden mit einer legendären Finesse und Eleganz verwöhnen die Sinne; all dies das Resultat einer extrem selektiven Ernte von uralten, ertragsschwachen Malbecreben, eine Weltrarität, die nur durch die außerordentliche Güte der Lagen von Lamartine zu begründen ist.
„Ein Kriegsgefangener pflanzte 1943 auf einer besonderen, 3 Hektar großen Parzelle Malbec-Stöcke, diese haben wie durch ein Wunder den verheerenden, mehrwöchigen harten Frost von 1956 (damals wurden 99 % aller Anpflanzungen im Cahors zerstört) überlebt,” erzählt Alain voller Stolz.
Dieser komplett in neuen Barriques ausgebaute reinsortige Malbec ist einer der großen Klassiker der Region, schlicht der „größte unter allen verkosteten Weinen des französischen Südwestens”, so die einleitend angesprochene Eloge der Revue du Vin de France bereits zum 99er, der, obschon ein großer Jahrgang, vom 2001er noch, ja, ich muss es so deutlich schreiben, klar übertroffen wird. Ein Wein zum Verlieben, zu einem Preis, der angesichts der großartigen Qualität kaum nachvollziehbar ist.
Erwarten Sie jedoch bei dieser Spitzencuvée keinen hyperkonzentrierten Monsterwein, im Gegenteil: Sie genießen einen zutiefst purpurroten Wein mit violetten Reflexen und einem kardinalsroten irisierenden Rand und mit einer, bei aller Dichte und Konzentration, traumhaften Finesse und Eleganz.
In der Nase eine komplexe, tiefgründige Aromenintensität (enorme Beerenfrucht, Mon Cheri-Kirschen, Schinkenrauchnote, schmelzige Schokolade, delikater, kaum wahrnehmbarer vanilleartiger Holzton); am Gaumen präsentiert sich dieser spektakulär schöne Wein extrem saftig, dicht, cremig, mineralisch und glycerinreich, faszinierend die feinste, kühle, beerige Frucht, dazu ein Hauch von Gewürznoten sowie eine zarte Kirscharomatik und immer wieder Finesse, Finesse und noch einmal Finesse.
Dieser Riese von Wein steht idealtypisch für eine neue Dimension Cahors’scher Spitzencuvées mit einer phantastischen Säurestruktur und einer außergewöhnlichen Expressivität; „ultrafein” in den rassigen, extrem weichen, seidenen Gerbstoffen, ungemein geschliffen, harmonisch, noch klassischer, edler, distinguierter gar als die großartigen 99/2000er, ein Wein, der niemals satt macht, stattdessen Verführung pur zum Weitertrinken.
Trotz deutlicher Anklänge an große Bordelaiser Gewächse stilistisch zweifellos DER Burgunder unter allen südwestfranzösischen Weinen mit einem immens langen Nachhall, den man so schnell nicht wieder vergisst; zu genießen aus einem großen (Burgunder)Glas ab sofort, insbesondere nach mehrstündigem Dekantieren. Wird sich eventuell noch einmal verschließen, was zurzeit sehr schwierig einzuschätzen ist, Höhepunkt voraussichtlich 2007 bis nach 2020.

Ein herrliches Bonmot von Alain Gayraud, den „Expression” betreffend, zum Abschluss:„Ein Önologe aus der Region warf mir vor, dass meine Weine zu wenig Holz hätten, um bestimmten Journalisten zu gefallen. Doch ich möchte Weine machen, die man immer mit Lust genießen kann. Das ist der Wein eines Winzers, nicht der eines Önologen.”

Leider ausverkauft!


Château La Hase – Bordeaux

Welch große Begeisterung löste dieser „kleine” Bordeaux im letzten Jahr unter unseren Kunden aus, da dieses faszinierende Kleinod vom rechten Ufer der Dordogne – in unmittelbarer Nähe von Fronsac, einer der interessantesten Satellitenappellationen des gesamten Bordelais – eine hohe Qualität mit einem selten angenehmen Preis verbindet. Einhundert Prozent erstklassiger Merlottrauben von hervorragend gepflegten Reben im besten Alter (45 Jahre) sowie ein biologischer Anbau auf dem vorbildlich gepflegten Terroir erbringen den außergewöhnlichen Charakter dieses faszinierenden Weines des noch jungen Jean-Yves Milaire, eines der größten Winzertalente der Region. Der einzige Wermutstropfen: die homöopathische Dosis an Flaschen, die auf diesem nur 1 ha „großen” Betrieb erzeugt werden, die ich jedoch auch aus dem überaus gelungenen Nachfolgejahrgang jedem Liebhaber originärer eleganter Bordelaiser Gewächse zu extrem günstigen Preis anempfehlen möchte;


584102 Château La Hase, rouge 2002 7,90 Euro
Dieser rein biologisch angebaute Wein aus einem extrem heterogenen Jahrgang, der im Bordelais wie in vielen französischen Regionen höchst durchschnittliche Weine ebenso wie herausragende Qualitäten erbrachte, ist, wie sein so beliebter und binnen kürzester Zeit ausverkaufter Vorgänger, das genaue Gegenteil eines simplen Bordeaux, wie es die Etikettsbezeichnung suggeriert, er ist vielmehr ein charaktervolles Gewächs, ausschließlich mit weineigenen Hefen vergoren, mit großer Sorgfalt vinifiziert und in neuen wie gebrauchten Barriques ausgebaut, aber ohne jegliches Konzentrationsverfahren, wie sie heute im Bordelais auf so vielen Châteaux üblich sind. So rührt die wiederum tief dunkelrote Farbe (mit kardinalsroten Reflexen am Rande) ausschließlich von den relativ alten Merlotreben, aus denen dieser faszinierende Wein gewonnen wurde. In der Nase betört bereits heute, nach mehrstündiger Öffnung, eine komplexe, beerige Aromatik, am Gaumen zeigt sich dieser charaktervolle Wein finessenreich und konzentriert zugleich. Er sticht durch seine Kompaktheit und Finesse heraus, überzeugt durch angenehme Reife und feste Tannine. Nach mehrstündiger Öffnung präsentieren sich die Tannine bereits spürbar weicher und saftiger, dazu gesellen sich schmeichlerische, ganz zarte Röstaromen, dunkle Beeren und Minzeanklänge, eingebettet in eine bemerkenswert schöne Textur und Struktur; zu genießen ab sofort, (Dekantieren), Höhepunkt Mitte 2005 bis wenigstens 2008.

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Domaine Les Cailloux – Châteauneuf-du-Pape

Er gehört zu den Stillen im Lande. Keine der vielen Elogen, die man ihm gesungen, hat ihn jemals in Gefahr gebracht, die Bodenhaftung zu verlieren. Und welche Girlanden hat man André Brunel gewoben: „Einer der intellektuellsten Winzerpersönlichkeiten von Châteauneuf-du-Pape, zur absoluten Spitzenkategorie der Appellation zählend, in großen Jahren mit Weinen, wie aus einer anderen Welt stammend”, so beispielsweise Parker, sicherlich noch immer der kompetenteste Journalist hinsichtlich der Weine der Rhône.

Wenn André auch alles Marktschreierische zuwider ist, zu den ambitioniertesten Winzern der gesamten südlichen Rhône gehört er allemal. Legendär sind seine terroirgeprägten, traditionellen Weine allesamt, seien es seine Weltklasse-Châteauneufs, geprägt von reifen Grenachetrauben von uralten Reben, die auf kieseligem Terroir wachsen oder – eine preisliche Sensation gar – eine unter dem Etikett Domaine L’Enclos vermarktete Cuvée aus Grenache- und Syrahtrauben, die vom rechten Ufer der Rhône von sehr kalkhaltigen Terrassen stammen. Im Überfliegerjahrgang 2001, einem der drei besten Jahrgänge der letzten 25 Jahre, hat André mit diesen Weinen regelrecht Geschichte geschrieben! Solch großartige Qualitäten zu derart günstigen Preisen macht ihm nicht nur an der südlichen Rhône so schnell keiner nach. Andrés Weine spiegeln idealtypisch seine Persönlichkeit wieder, sind von einem mittlerweile nur noch selten anzutreffenden puristischen Stil geprägt, da dieser in den letzten Jahren leider immer mehr aus der Mode gekommen ist und einem opulenteren, „wollüstigen” Stil weichen musste. Wenn Sie eher diese Gewächse bevorzugen, finden Sie, auch in unserem Programm, genügend Alternativen. Sind Sie jedoch Liebhaber eines eher altertümlichen traditionellen Stils, werden Sie mit Andrés Weinen ungemein viel Freude haben.


144101 Domaine L’Enclos, CdR Villages rouge 2001 6,50 Euro
Schon der einfache CdR erwies sich als absoluter Renner in unserem Programm, unser aktuell präsentierter „Villages” sattelt qualitativ nochmals eins drauf. Dunkle purpurrote Farbe, in der Nase für seine attraktive, genussfreundliche Preisklasse ungewöhnlich feine, komplexe Aromen mit Anklängen an Kirschen, Pflaumen, Pfeffer und provenzalische Gewürze, am Gaumen dicht, finessenreich, saftig, durchaus schmeichlerisch, ja „gefällig” im besten Sinne des Wortes, aber in keinster Weise aufdringlich, eher zurückhaltend-distinguiert, mit sehr feinen, weichen Tanninen, schönes Finale, tolles Preis-Genussverhältnis, zu genießen ab sofort bis 2006.

Leider ausverkauft!


140101 Les Cailloux – Châteauneuf-du-Pape rouge 2001 23,00 Euro
Auf die Freigabe dieses exzellenten Châteauneuf-du-Pape Gewächses haben viele Liebhaber ungeduldig gewartet. Dass der 2001er Jahrgang zu den drei besten der letzten 25 Jahre zählt, demonstriert dieser phantastische Wein (von André selbst noch deutlich höher eingestuft als sein großartiger 2000er) auf eindrucksvolle Art und Weise: Rubin-purpurrote Farbe, intensive, verführerische, extrem feine Nase, es dominiert ein aufregendes, leicht süßliches Aroma nach orientalischen und asiatischen Gewürzen, unterlegt von einer zartwürzigen Garriguenote und Anklängen an schwarze Beeren, Tabak, Pfeffer, Zedernholz und Trüffel. Im Mund offenbart sich ein schöner, ausladender Körper mit einer weichen, reifen, geschmei-digen, wiederum leicht süßlichen Frucht und einer grandiosen Würze. Der Wein ist dicht, doch alles andere als ein Konzentrationsmonster, er präsentiert sich vielmehr hochelegant, ausgestattet mit einer subtilen burgundischen Finesse und Filigranität, ist vielschichtig und mineralisch, besitzt extrem viel Extrakt und eine eindrucksvolle Balance, die Tannine sind präsent, aber perfekt eingebunden, sehr langer Nachhall, wie in jedem Jahrgang einer der preiswertesten Châteauneuf überhaupt; Höhepunkt wohl ab 2005 bis nach 2015.

Leider ausverkauft!


Domaine Le Murmurium – Côtes-du-Ventoux

In den südlichen Ausläufern des heiligen Berges der Provenzalen, des 1912 m hohen Mont Ventoux, in dieser so bezaubernd anmutigen Landschaft mit ihrem faszinierenden fahlen Licht, erstreckt sich die Anbaufläche der nach streng biologischen Kriterien wirtschaftenden Domaine Le Murmurium innerhalb des wildromantischen Massivs in einer Höhenlage zwischen 100 und 400 m. Dank des ständig wehenden heftigen Mistrals, der die Entstehung von Krankheiten verhindern hilft und zur Konzentration des Saftes in den Beeren beiträgt und einer hohen jährlichen Sonneneinstrahlung am Ventoux findet man hier ideale Parameter für eine günstige Entwicklung der Reben. Die relative Höhenlage des Terroirs und die dadurch bedingten großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen für eine längere Vegetationsperiode als im benachbarten Rhônetal und damit für eine noch optimalere Ausreifung der Trauben, für eine perfekte Säurestruktur und eine große Finesse im fertigen Wein. In dieser herrlichen Landschaft hat sich der ehemalige Apotheker Jean Marot seinen Kindheitswunsch erfüllt („Ich habe nicht das Gefühl, zu arbeiten, sondern lebe endlich meinen Traum”) und produziert seit Jahren mit unsere meist verkauften Rhôneweine überhaupt.


152102 Le Murmurium, rouge 2002 7,50 Euro
In diesem schwierigen Jahrgang an der südlichen Rhône deklassierte Jean alle Trauben seiner besten Parzellen, die sonst seinen Spitzencuvées vorbehalten sind, um diesen wunderbaren Alltagswein in der gewohnt hohen Qualität vinifizieren zu können: Satte, tiefrote Farbe, in der Nase fruchtbetont, verströmt eine angenehm kühle Aromatik, wirkt bei aller Dichte dennoch sehr elegant und fasziniert durch seine animierende Würze und Reife und eine feinbeerige Frucht (Blaubeeren), dazu Anklänge an unterschiedliche Kirschensorten; vollmundig im Geschmack, gefällt durch eine grandiose Kühle, verweilt lange am Gaumen. In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein unkompliziert zu trinkender absoluter Preis-Leistungshammer und ein hervorragender Essensbegleiter, zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte des Jahres bis Ende 2005.

Leider ausverkauft!


152201 Carpe Diem, rouge 2001 11,50 Euro
Die letzte reservierte Palette dieser großartigen Spitzencuvée aus dem Jahrhundertjahrgang 2001 ist eingetroffen, den nächsten Carpe Diem wird es erst im folgenden Jahr aus dem 2003er Jahrgang geben!

Leider ausverkauft!


Pierre Clavel – Languedoc

Unser langjähriger Freund Pierre Clavel, Kultwinzer aus dem Languedoc, als Mensch wie als Winzerpersönlichkeit mit einer Größe versehen, die Worte überflüssig macht, dessen Erscheinen stets gute Laune auslöst und der zu dieser so raren Spezies von Menschen gehört, die einen Raum mit Wärme erfüllen, wenn sie ihn nur betreten, hat im Jahrgang 2002, der auch in der Region um Montpellier nicht einfach war, durch rigorose Selektion einen Basiswein geschaffen, der sich, und da lege ich mich bewusst weit aus dem Fenster, zumindest auf dem Niveau des großartigen 01ers befindet. Wiederum meine ganz besondere Empfehlung!


311302 Le Mas, rouge 2002 6,30 Euro
Der neue Jahrgang unseres meistverkauften Rotweines aus dem Languedoc fasziniert vom ersten Schluck im Glase an. Weicher und samtiger als sein ebenfalls herausragender Vorgänger betört er mit einer Stilistik, wie sie burgundisch inspirierte Weine aus Châteauneuf-du-Pape und Umgebung aufweisen: eine frische, beerige, animierende Frucht mit zart kräuterwürzigen Anklängen. Pierre hat sich selbst übertroffen, es ist ihm überzeugend gelungen, durch Deklassierung von Trauben bester Parzellen, die normalerweise in seine Spitzencuvées gelangen, einen herrlichen Wein in die Flasche zu bringen, der in seiner Preisklasse DEN Maßstab des Jahrgangs im gesamten Languedoc setzt. Am Gaumen betört dieser Schmeichler der Sinne (Rebsorten: Syrah, Grenache, Carignan) mit seiner dichten, zartfruchtigen Art und seinen ungemein weichen, samtigen Tanninen, daher Trinkspaß pur ab sofort bis etwa 2006.

Leider ausverkauft!


311201 La Copa Santa, rouge 2001 14,90 Euro
Seit Tagen werden wir mit Anfragen aus dem Internet überhäuft. Was ist passiert? Eigentlich nichts Besonderes: Robert Parker hat Pierres legendären Copa Santa 01 mit 92 Punkten bewertet, am unteren Spektrum der uns möglich erscheinenden Beurteilung. Viele von Ihnen haben sich nach unseren Empfehlungen diesen großen Wein des Languedoc schon lange gesichert. Wenn Sie noch einmal nachordern wollen, dann sollten Sie sich beeilen, denn Parkers Bewertung ist bisher nur auf seiner (kostenpflichtigen) Homepage erschienen. Hat er sie erst im WINE ADVOCATE veröffentlich, werden wir garantiert binnen Tagen ausverkauft sein!

Leider ausverkauft!


Château de Montpezat – Languedoc

Christophe Blanc hat zusammen mit seinem begnadeten Önologen Jean-Philippe Escorne seit Mitte der 90er Jahre dieses bei Pézenas im Herzen des Languedoc auf erstklassigen Böden gelegene Gut mit grandiosen, dichten, fruchtbetonten und faszinierend eleganten Weinen, vinifiziert aus autochthonen Reben der Region wie aus neu interpretierten internationalen Edelreben, an die Spitze der Appellation geführt. Bereits mit dem großartigen 95er Jahrgang brachte Christophe erstmals eine spektakuläre Ernte ein, mit Folgen: Parker adelte den „Prestige” überschwänglich als den „Le Pin des Languedoc”. Und ich verspreche Ihnen: Der frisch eingetroffene 2001er ist der mit Abstand beste Wein, den Christophe jemals vinifizierte! Im Languedoc gibt es immer mehr bemerkenswerte Weine aus den großen Edelreben der Welt, Cabernet und Syrah, häufig durchaus gut „gemacht”, doch so originäre Weine zu finden, von so expressivem Charakter, eigenständige Interpretationen, Weine, die man, einmal getrunken, so schnell nicht wieder vergisst, das ist schon ein absoluter Glückstreffer.


306301 „Le Prestige”, rouge 2001 14,90 Euro
Tiefstes Purpurrot, ja fast schwarze Farbe mit einem kardinalsroten Rand, in der Nase unverkennbar die betörende mediterrane Aromatik des französischen Südens, eingebettet in eine allerdings rare Eleganz und Finesse, wie sie großen Bordelaiser Gewächsen zu eigen ist. Die explosiv dem Glase entsteigende ungemein betörende Cassisfrucht fasziniert und betört von der ersten Duftempfindung an, so dass man am liebsten eintauchen möchte in das komplexe, beerendominierte Aromenspektrum (dazu feinste Tabakaromen, dunkle Kirschen, Schwarzbeeren, subtilste Gewürzaromen), welches delikat den Gaumen reizt.
Dieser „dramatische”, unfiltrierte und ungeschönte Wein ist hochkonzentriert, dicht, tief, von erstklassiger Struktur, wunderbar ausbalanciert und seine dunkelwürzigen Fruchtspuren verlieren sich in einem Meer cremiger, aber präsenter Tannine. Versehen mit einem sehr langen fruchtbetonten Nachhall und einem großem Reifepotential sind die kernigen Gerbstoffe der Cabernettrauben zwar noch deutlich vernehmbar, besitzen aber die seltene Qualität, lange und dicht auf der Zunge nachzuklingen, ohne trocken oder dominant zu erscheinen, da sie meisterhaft von süßlichen Fruchtaromen umhüllt werden, so dass sie zugänglich, kühl, fast seiden wirken.
Wurde bereits der 95er Jahrgang von Parker mit 92 Punkten bewertet, so stellt der 2001er (dicht gefolgt vom ebenfalls großartigen 2000er) aus potentiell großem Jahr den grandiosen Höhepunkt im bisherigen Schaffen von Christophe Blanc.
Das ist wahre handwerkliche Kunst für anspruchsvolle Genießer, hier triumphieren reife Trauben aus niedrigen Erträgen von sehr gepflegten Rebstöcken und der unverkennbare Terroireinfluss und lassen viele modisch „gemachte”, wesentlich teurere Weine ganz schön alt aussehen: Ein Kraftprotz in Abendgarderobe aus Samt und Seide, ein Sinnenzauber für anspruchsvolle Genießer, eine Herausforderung erstklassiger Bordelaiser Gewächse, die in dieser Qualitätsliga mehr als das Doppelte kosten! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2005 bis mindestens 2012.

Leider ausverkauft!


306102 Sauvignon blanc 2002 5,90 Euro
Wieder eingetroffen der herrlich reintönige Sauvignon mit expressiven Aromen von Stachelbeeren, frischem Heu, zart exotischen Noten sowie feinen Mineralien.

[Montpezat, Sauvignon blanc ]

Leider ausverkauft!


Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann