Saarlouis, im Januar 2004

PINwand N° 76


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen ein gesundes, erfolgreiches und friedliches Jahr 2004 mit vielen genussreichen Stunden.

In unserer ersten Pinwand des Jahres präsentieren wir Ihnen die Weine der Domaine Sarda-Malet, die in der ’Bibel’ der französischen Weinkritik, dem ’Classement 2004’, mit spektakulären Bewertungen ausgezeichnet wurden.
Aus Frankreich kommen ferner der großartige Tradition 2001 von Limbardié und der so ungemein preiswerte Merlot von Terre Mégère.

In Österreich sorgt das Weingut Hirsch für enormen Wirbel wegen der herausragenden Qualität ihrer Weine, aber auch wegen der Verwendung von Schraubverschlüssen.

Wir stellten Ihnen die frisch eingetroffenen neuen Jahrgänge des sizilianischen Kleinods Azienda Morgante im November 03 in unserer Pinwand 74 vor, in ihrer Dezemberausgabe 2003 feierte dann die renommierte Schweizer Fachzeitschrift WEINWISSER die Weine von Morgante mit spektakulären Bewertungen.

Bruno Giacosa, Traditionalist und Doyen der Piemonteser Winzerszene, brilliert mit Baroli und Barbaresci auf absolutem Weltklasseniveau, ebenso wie in Spanien Mariano Garcia mit seinen Spitzenweinen Mauro, Vendimia Seleccionada, und Aalto, PS.

MONDO, Weine der Welt, feiert in ihrer aktuellen Ausgabe den 2000er Mas Estela mit einer Weltklassebewertung, wir bieten unsere restlichen Flaschen zum Schnäppchenpreis an.


Kurzinformationen:

Christina Göbel, gerade als Siegerin der ’Trophée Ruinart’„zum besten Sommelier Deutschlands 2003” gekürt, präsentiert im aktuellen FEINSCHMECKER 1/04 ihre Entdeckungen des Jahres. Darunter auch unser großartiger ’Jadis’ 2000 von Didier Barral.
Wir zitieren: „Diese Cuvée aus Syrah, Carignan und Grenache läuft fast schwarz ins Glas und verführt in der Nase mit unzähligen Aromen von gekochten Schwarzkirschen, Blaubeeren, Eukalyptus, Leder, Zedernholz und frisch gebackenem Schwarzbrot. Der Gaumen dicht, süßlich mit weicher Tanninstruktur und perfekt gepufferter Säure. Toller Wein zu Wildgerichten mit süßlichen Einschlägen oder zur Zigarre”.


348200 Faugères „Jadis”, rouge 2000 22,00 Euro

[Jadis]

Leider ausverkauft!


Bettane und Desseauve bewerten in ihrem einflussreichen „Classement 2004”, dem Standardwerk, ja der „Bibel” (Figaro) der französischen Weinkritik, den ’Fleur de Confiance’ von La Soumade mit der Weltklassebewertung von 9/10 Punkten, der höchsten Note, die sie in diesem großartigen Jahrgang an der südlichen Rhône einem Wein dieser Region, einschließlich aller degustierten Châteauneufweine, gegeben haben. Herzlichen Glückwunsch unserem Freund André Roméro!


145701 Rasteau Cuvée „Fleur de Confiance”, rouge 2001 45,00 Euro

Leider ausverkauft!


In ihrer Ausgabe Dezember 03/Januar 04 berichtet VINUM über Experimente zur gesundheitsfördernden Wirkung durch Rotwein, konkret dem Schutz vor Herzerkrankungen.
„Eindeutiger Sieger des Experiments: Cuvée Charles de Batz von Berthoumieu aus dem Madiran”. Doch nicht nur deshalb empfehlen wir diesen Wein besonders, sondern weil der Batz aus dem Jahrgang 2001, dem besten aller Zeiten im Madiran, aufgrund seiner fabelhaft weichen Tanninstruktur schon in seiner Jugend phantastischen Trinkgenuss bietet: 8,5/10 Punkten im „Classement 2004”.


506501 Domaine Berthoumieu Cuvée „Charles de Batz”, rouge 2001 11,90 Euro

[Berthoumieu, Cuvée Charles de Batz]

Leider ausverkauft!


Die Aktion, Sie bestellen 6 Rotweine des großartigen, bereits jetzt zu genießenden Clos de L’Escandil von Aires Hautes, einer der besten Weine des gesamten Languedoc, aber Sie bezahlen nur 5 Flaschen, läuft noch immer. So kostet ein 6er Paket statt 126 Euro nur 105 Euro.

301800 6 Flaschen Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge 2000, statt 126,00 nur 105,00 Euro

[Clos de l’Escandil]

Leider ausverkauft!

301700 Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge 2000 statt 21,00 nur 18,00 Euro

Leider ausverkauft!


Im Weinmagazin „A la Carte vergab Michael Pronay, einer der renommiertesten Fachjournalisten Österreichs, Nigls Privat’ 2002 mit 95 Punkten die zweithöchste Bewertung aller Rieslinge Austrias im großen Jahrgang 2002. Auch das Weinmagazin Vinaria hat ihn in einer großen Verkostung der Rieslinge des Jahrgangs 2002 zum zweitbesten des Landes gewählt, mit 19,1/20 Punkten. Nach diesen Elogen und nachdem unsere Kunden dieses große Gewächs probiert hatten, waren wir im Handumdrehen ausverkauft.


709502 Nigl, Riesling „Privat”, trocken 2002 24,80 Euro

[Nigl, Riesling Privat]

Leider ausverkauft!


Genau so erging es uns mit Angerers ungemein preis„wertem” Riesling ’Donatus’, der von Pronay mit 91 Punkten bewertet wurde. Beide großen Rieslinge können wir wieder liefern.


700502 Angerer, Riesling „Donatus”, trocken 2002 12,90 Euro

Leider ausverkauft!


In letzter Minute eingetroffen sind die aktuellen Jahrgänge dreier herausragender Alltagsweine, die zu den größten Rennern unseres Programms gehören:

311302 „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge 2002 6,50 Euro
von unserem sympathischen Freund Pierre Clavel der fruchtbetonte „Le Mas”

Leider ausverkauft!


584102 Château La Hase, rouge 2002 7,90 Euro
der sagenhaft preiswerte rote Bordeaux.

Leider ausverkauft!


und aus dem mit so vielen Vorschusslorbeeren in ganz Europa bedachten Jahrgang 2003, unser meistverkaufter Weißwein aus nicht deutschsprachigen Landen, Telmo Rodrigues’ fast schon legendärer weißer „Basa” 2003:

420103 Basa, Vino de Rueda blanco 2003 5,90 Euro

Leider ausverkauft!


FRANKREICH

Domaine Sarda-Malet – Roussillon

Jérôme Malet gilt vielen Kennern der Region zusammen mit Gérard Gauby als primus inter pares innerhalb der noch sehr kleinen Winzerelite des bezaubernd schönen Roussillon. Bereits seit Mitte der 90er Jahre wurden die Weine der in der Ebene von Perpignan gelegenen Domaine Sarda-Malet aufgrund des zunehmenden Alters der Rebstöcke immer besser, seit Ende des Jahrzehnts jedoch gelingen spektakuläre Resultate.
So bewertet beispielsweise der „Weingourmet” in einem Special (2/2000) zum Languedoc-Roussillon den 98er Jahrgang der Spitzencuvée „Terroir Mailloles” als den besten Wein des gesamten Roussillon. Bettane und Desseauve postulieren bereits in ihrem einflussreichen „Classement 2002”, dem Standardwerk, ja der „Bibel” (Figaro) der französischen Weinkritik, dass „die 99er und 2000er von Sarda-Malet die qualitative Spitze ihrer Region bilden”, im gerade erschienenen „Classement 2004” werden die Weine des wohl bis dato besten Jahrgangs aller Zeiten im Roussillon, des 2001ers, enthusiastisch bewertet.
So erhält die Spitzencuvée „Terroir Mailloles” als einziger Wein des gesamten Roussillon die extrem selten vergebene, traumhafte Bewertung von 9,5/10 Punkten, mit der beispielsweise im gesamten Bordelais nur drei – mehr als 10mal teurere – Spitzenrotweine ausgezeichnet wurden.
Übrigens: auch zwei in unserer heutigen Pinwand präsentierte, sehr preis„werte” edelsüße Weine der Domaine werden mit 9/10 Punkten zu den besten Weinen ganz Frankreichs gezählt. Herzlichen Glückwunsch Jérôme zu diesem phantastischen Erfolg!

Stilistisch gesehen produziert die Domaine Sarda-Malet feinste, finessenreiche Weine von hoher Aromenkonzentration, terroirgeprägt, mit einer erstaunlichen Dichte, einer außerordentlichen Eleganz, einer zarten Mineralität, einer großen Frische, einer wunderbaren inneren Harmonie und seidenen Tanninen: „Die elegantesten Weine des Roussillon, der Terroir Mailloles mit einer Finesse ohnegleichen” , so nochmals das „Classement 2004” in seiner Würdigung dieser großen Gewächse. Wir freuen uns für die sympathischen Malets, dass ihr wahrlich nicht von Rückschlägen verschonter Weg (so verstarb der Vater von Jérôme nur allzu früh, bei Interesse finden Sie eine knappe Skizierung des dornenreiches Weges an die Spitze der Appellation im Winzerprofil) ihren vorläufigen Höhepunkt, aber sicher nicht ihren Abschluss mit den herausragenden Ergebnis dieses großen Jahrgangs gefunden hat.

Die Basis der außergewöhnlichen Qualitäten dieser Weine liegt, wie könnte es auch anders sein, ausschließlich in den Weinbergen, die vom einzigartigen Klima ihrer speziellen Lage – umgeben von majestätischen Gebirgen (Pyrenäen, Corbières) und dem blauen Mittelmeer – profitieren.
Die Gebirge halten die Niederschläge fern, im Frühling (sehr früher Austrieb!) und Herbst ist diese phantastische Landschaft zumeist die wärmste in ganz Frankreich, allerdings mit sehr kühlen Nächten, was den Weinen zusammen mit dem ungewöhnlich differenzierten Terroir ihre unvergleichliche Finesse und Komplexität vermittelt. Jérôme vertraut bei seiner Weinbergsarbeit ausschließlich auf althergebrachte Anbautechniken und lockert mit ständigen Pflugarbeiten die erstklassigen Böden. Die oberflächlichen Wurzeln werden entfernt, damit die Hauptwurzeln tiefer ins Erdreich eindringen, es gibt natürlich keine chemische Bekämpfung der „Unkräuter”, dafür einen naturnahen Anbau und ausschließlich Handarbeiten, aufwändige Entblätterungsarbeiten vor der Ernte zur besseren Entlüftung und Ausreifung sowie eine radikale Mengenbegrenzung.
So liegen die Erträge selbst bei den Alltagsweinen höchstens bei knapp 40 hl/ha und gar bei unter 20 hl/ha für den barriqueausgebauten Mailloles rouge und weniger als 15 hl für den Mailloles blanc! Der Zeitpunkt der Ernte richtet sich natürlich weniger nach dem Alkohol-, sondern nach dem Säuregrad und der physiologischen Reife der Beeren, damit die Weine später ein optimales Gleichgewicht zwischen Konzentration, Kraft und Finesse besitzen. Zudem werden die weißen Rebsorten nur am frühen Morgen gepflückt, um möglichst kühl eingebracht zu werden und ihre unvergleichliche Frische zu bewahren, die roten Beeren werden entrappt und es erfolgt eine vorbildlich schonende Vinifizierung in den klimatisierten Kellern mit Hilfe der Schwerkraft, ohne Reinzuchthefen, ohne Schönung oder Filtration.

Diese radikale Qualitätsphilosophie, die Vision von einem eigenständigen, unverwechselbaren Wein, der das Terroir seiner Appellation widerspiegelt und eine fast besessen anmutende Leidenschaft, das ist der Ursprung zur Erzeugung dieser wahrhaft großen Gewächse: konzentriert, körperreich und dicht, aber nicht monströs oder vordergründig geprägt von schierer Kraft, stattdessen voller Finesse und Eleganz, gepaart mit einer faszinierenden Fruchtfülle, hochfeinen Tanninen, Schmelz, Schliff und versehen mit einem betörenden Charme, Weine, die das große Terroir ihrer faszinierenden Heimat bestens widerspiegeln. Meine ganz besondere Empfehlung!


340102 Côtes du Roussillon, rouge 2002 6,70 Euro
Leuchtendes mittleres Rot in der Farbe, eine fruchtbetonte und recht komplexe Cuvée (von alten Grenache- und Carignanreben, dazu Syrah und ein wenig Macabeo), eine Rarität in dieser so attraktiven Preisklasse, fein, ausgewogen, jahrgangsbedingt nicht ganz so konzentriert wie sein Vorgänger, aber elegant und finessenreich, burgundische Stilistik mit einer zarten Himbeeraromatik, ein fruchtiger, weicher, schmeichlerischer Alltagswein zu fairem Preis. Eine interessante Alternative vor allem für diejenigen Genießer, die keine schweren, dafür eher fruchtbetont charmante Weine suchen; zu trinken ab sofort bis Ende 2005.

Leider ausverkauft!

340201 Reserve, rouge 2001 11,50 Euro
Betörende Cuvée aus uralter Grenache, Syrah, Mourvèdre und Carignan, zu 80% in Barrique bester Provenienz ausgebaut (der Rest in Cuves, um möglichst viel Frische zu bewahren), rubin- bis kardinalsrote Farbe, in der Nase konzentrierte, reife Frucht (Pflaumen und Amarenakirschen), ein Blumenstrauß traumhafter Aromen, nicht aufdringlich, eher noch ein wenig distinguiert, im Mund komplex, rassig, körperreich und angenehm frisch. Konzentration, Dichte, Eleganz und Finesse befinden sich in perfektem Gleichgewicht, die sorgfältige Verarbeitung ohne Schönung oder Filtration sorgt für eine faszinierende Gerbstoffqualität, die sich mit einer raren Feinheit und Intensität am Gaumen ausbreitet. Dabei sind die weichen, saftigen, seidenen Tannine bestens in die reichhaltige, frische, expressive Frucht integriert, ein faszinierendes harmonisches Gesamtkunstwerk, „das die Typizität der Region widerspiegeln soll”, so Jérôme Malet. Michel Bettane vergibt in seinem Standardwerk „Classement 2004” eine für diese Preisklasse extrem hohe Bewertung von 8,5/10 Punkten! Zurzeit etwas verschlossen, braucht dieser ungemein attraktive Wein noch etwa 3-6 Monate der Flaschenreifung und Harmonisierung, zu genießen voraussichtlich ab Frühjahr/Sommer 2004, Höhepunkt 2005 bis 2010.

Von Frankreichs renommiertester Fachzeitschrift, der REVUE DU VIN DE FRANCE, in ihrer Jahrgangsübersicht 2001der besten französischen Weine mit der höchsten Einstufung bedacht!

Leider ausverkauft!

340701 „L’insouciant”, rouge 2001 16,80 Euro
Von einer neu erworbenen Parzelle mit uralten Grenachereben, dort gelegen, wo sich, aus der Ferne betrachtet, der legendäre Pyrenäengipfel des Mont Canigou und das Mittelmeer im goldenen Abendlicht zu vereinen scheinen, stammt der in nur homöopathischen Dosen erzeugte und in gebrauchten Barriques ausgebaute Jungfernjahrgang dieses reinsortigen Grenacheweines. Kirsch-, Himbeer- und feine Gewürzanklänge bestimmen das Aromenspektrum dieses sowohl dichten und konzentrierten, als auch eleganten und finessenreichen Weins, der noch einige Zeit der Reifung benötigt. Zu genießen wohl ab 2005 bis nach 2010.

Leider ausverkauft!

340401 „Terroir Mailloles”, blanc 2001 18,90 Euro
„Un très bon vin” (Classement 2002), eine exotische, elektrisierende, völlig eigenständige Nase. Die aus Marsanne-, Roussanne- und Grenache blanc, den weißen Edelreben des Südens, aus kleinsten Erträgen (15 hl/ha) gewonnene Cuvée begeistert den Liebhaber eigenständiger, großer, charaktervoller Weißweine; man spürt förmlich die ultrakleinen Erträge auf der Zunge. Stéphane Gass, bereits seit 13 Jahren verantwortlicher Sommelier in Deutschlands bestem Restaurant, in der „Schwarzwaldstube” in Baiersbronn, feiert im aktuellen FEINSCHMECKER 1/2004 diesen herausragenden Weißwein, den er natürlich auch auf der Karte führt, als einer seiner Entdeckungen in 2003: „Zartgold und nach Honigblüten duftend, mit einem Hauch von gerösteten Kastanien. Ein fülliger, reichhaltiger Wein mit Noten von reifer Williams-Birne, die durch eine überraschende Frische begleitet wird”. Lassen Sie sich verzaubern und genießen Sie dieses Weißweinunikat ab sofort bis 2005.

Ebenfalls von der REVUE DU VIN DE FRANCE in ihrer Jahrgangsübersicht 2001 mit der höchsten Einstufung geadelt!

Leider ausverkauft!

340301 „Terroir Mailloles”, rouge 2001 22,00 Euro
Fast schwarzviolett in der Farbe, in der Nase faszinieren frische Aromen voller Finesse und einer phantastischen puristischen Reinheit und Klarheit, sehr komplex, Anklänge an schwarze, pralle, reife Waldbeeren, Cassis, feinste Schokolade, zarte Kaffeearomen, Rauch, nuancierte Gewürzanklänge, faszinierende Fruchtsüße. Im Mund offenbart sich bereits die ganze Größe dieses Weines, seine Konzentration und Dichte, herrührend von den extrem niedrigen Erträgen (diesmal fast unglaubliche 15 hl/ha Syrah und alte Mourvèdre vom besten Terroir der Domaine, übersät mit roten Steinen und an Châteauneuf erinnernd), eine weiche, saftige, rassige, ja eine ultrafeine Textur, tief in seinen Dimensionen, komplex, vielschichtig. Die Fruchtsüße kleidet schmeichlerisch den Gaumen aus, füllt den Mund bis in den letzten Winkel, dazu wiederum feinste Schokoladenplätzchen.
Die cremigen, weichen Tannine sind von herausragender Qualität (das enorme Entwicklungspotential eindrucksvoll demonstrierend), faszinieren mit ihrer seidenen Finesse; das neue Holz der erstklassigen Barriques ist perfekt eingebunden. Dieser große unfiltrierte und ungeschönte Wein für Liebhaber eleganter, cremiger Gewächse, der mit seiner Eleganz eindrucksvoll verdeutlicht, dass die besten Weine des französischen Südens Einzug gehalten haben in die Riege der weltbesten Weine, und das zu konkurrenzlos günstigen Preisen, kann bereits ab sofort mit großem Genuss verkostet werden, Höhepunkt 2005 bis mindestens 2010.

Diese Liebkosung der bacchantischen Seele erhielt in Bettanes „Classement 2004”, der „Bibel” der französischen Weinkritik, als einziger des gesamten Roussillon die extrem selten vergebene, traumhafte Bewertung von 9,5/10 Punkten. Sagenhaftes Preis-Genussverhältnis!

Leider ausverkauft!

3403101 „Terroir Mailloles”, rouge 2001 Magnum 45,00 Euro

Leider ausverkauft!

340500 „Rivesaltes La Carbasse”, rouge 2000 19,90 Euro
Aus alten, erstklassigen Grenachereben, die aus Châteauneuf-du-Pape stammen und von Jerômes Großvater 1945 angepflanzt wurden, stammt dieser rote Süßwein der absoluten Weltspitze. Späte Lese Ende Oktober, die extrem reifen Trauben in kleinen Kunststoffsteigen unverletzt in den Keller gebracht, reduktiver Ausbau zur Erhaltung der überbordenden Frucht, hoher Restzuckergehalt! Granatfarben, intensiv, dicht steht dieser Riese von Wein im Glas, ein strahlend schönes Aromenspektrum mit Noten von schwarzen Früchten und reifen Kirschen, am Gaumen ausladend, reichhaltig, mit einer faszinierenden Noblesse versehen, eine Konkurrenz der größten Portweine der Welt, im „Classement” 2003, der „Bibel der französischen Weinliebhaber” mit der Weltklassenote 9 von 10 Punkten versehen, ewiges Potential! Idealer Begleiter zum Kaffee, zu Schokoladendesserts und zur Zigarre.

Leider ausverkauft!

340802 Muscat de Rivesaltes Vin doux naturel blanc 2002 12,50 Euro
Intensive, wunderschön aromatische Nase, faszinierende Anklänge an Limonen und verführerische, pralle, sehr reife exotische Früchte. Am Gaumen intensive Anklänge an Weinbergspfirsiche, Banane, Ananas und Litschi. Ein geradezu erotischer Wein, cremig, enorm füllig, fast opulent, dazu jedoch eine animierende Frische, ausgewogen, lang anhaltend, ein traumhaft schöner Muscat: ein Aperitif oder ein Dessertbegleiter, wie er aromatischer kaum sein kann. Viel Spaß damit jedoch auch zur asiatischen Küche oder – sehr kühl serviert und solo genossen – als herrlicher Terrassenwein. Hält geöffnet problemlos 2-3 Wochen im Kühlschrank; zu genießen jetzt bis 2006. Sagenhaftes Preis-Genussverhältnis, wiederum von Bettane mit der Weltklassenote 9 von 10 Punkten versehen. Wo um alles in der Welt finden Sie noch einmal einen solch herausragenden Muscat de Rivesaltes zu einem derart günstigen Preis?

Leider ausverkauft!


Domaine Limbardié – Languedoc

In Deutschland immer noch eine Art Geheimtipp zu extrem fairen Preisen, entwickeln sich die Weine unserer ureigenen Entdeckung Domaine Limbardié zu begehrten Objekten unter Weinliebhabern und avancierten in den letzten drei Jahren mit zu unseren meistverkauften Rotweinen überhaupt. Kein Wunder, schwärmt doch mittlerweile auch die Fachpresse von den grandiosen Qualitäten dieser Domaine: Hendrik Thoma, Sommelier des Jahres 1999, und Christina Fischer, seine kongeniale Nachfolgerin 2001, bewerten bereits die Basiscuvée „Murviel” als „Glücksfall für Weinliebhaber auf der Suche nach einem ausdrucksvollen und dennoch preiswerten Trinkwein”.
Wahrlich sensationell jedoch ist die Preis-Leistungsrelation der Spitzencuvée der Domaine, eines 100 %igen Merlot, der wesentlich teurere Konkurrenten aus dem Bordelais mühelos aus dem Feld schlägt. (Kunden, die den Wein bei uns blind verkosten, stufen ihn als hochwertigen Bordeaux ein, der 25 Euro und mehr kosten würde!) Legendär ist mittlerweile die Degustation der Schweizer Fachzeitschrift „Weinwisser“, herausgegeben von dem bekannten Fachautor René Gabriel („Bordeaux Total“), in der eben dieser Tradition in einer Welt-Merlot-Probe den 10. Platz erreichte, einen Rang hinter La Conseillante und gar zwei Plätze vor Pétrus, dem großartigen Prestigegut aus Pomerol. Wenn mir diese Beurteilung auch zu euphorisch erscheint, belegt sie doch eindrucksvoll die herausragende Qualität dieses Weines zu einem phantastisch niedrigen Preis, gemessen an dem seiner berühmten Konkurrenten.

Dieses kleine Wunder, das Werk des bescheidenen Weinmachers Henrik Boukandoura, wiederholt sich nun nicht nur ein ums andere Jahr, sondern in jedem neuen Jahrgang steigert Henri noch einmal die Qualitäten, liefern doch die älter werden Rebstöcke immer besseres Ausgangsmaterial, trägt die konsequente Weinbergsarbeit zunehmend Früchte und bietet jetzt auch der neu gebaute Barriquekeller mit idealen klimatischen Bedingungen optimale Reifungsmöglichkeiten.
Was an den Weinen dieser Domaine so fasziniert, ist ihre gänzlich eigenständige Charakteristik, die sich aus dem Zusammenspiel der Edelrebsorten mit den Gegebenheiten des südfranzösischen Terroirs ergibt, was uns geradezu sprachlos werden lässt, ist der unverschämt niedrige Preis, zu dem man sowohl den „einfachen” Wein für jeden Tag als auch die Spitzencuvée erhalten kann.


323202 „Murviel”, rouge 2002 4,90 Euro
Seit Sommer 2003 mit großem Erfolg bereits im Verkauf ist die oben angesprochene, von Hendrik Thoma und Christina Fischer hoch gelobte Basiscuvée „Murviel” aus dem im Languedoc so heterogenen Jahrgang 2002, in dem Henrik Boukandoura einfach auch großes Glück hatte: Cessenon und Umgebung wurden von den Regenfällen des Herbstes fast vollständig verschont, die Qualität ist daher zumindest auf dem Niveau der beiden herausragenden Vorgängerjahrgänge, so dass wir Ihnen wiederum zu kleinem Preis einen weit überdurchschnittlichen Alltagswein präsentieren können, der in seinem Segment kaum eine Konkurrenz zu fürchten hat. Viele tausend Flaschen verkaufen wir mittlerweile jährlich von diesem ungemein charaktervollen Basiswein der Domaine der zudem bereits zweimal als herausragender, handwerklich produzierter Wein im Einkaufsführer der empfehlenswerten Weine unter 12 Euro enthusiastisch gelobt wurde und einen Zusatzstern erhielt, was bedeutet: Hervorragendes Preis-Genuss-Verhältnis.
Das satte Rot des Weines deutet bereits hin auf die geschmackliche Konzentration der Cuvée aus Merlot- (80%) und Cabernet-Sauvignon dieses engagierten Weingutes. Der Duft, der sich erst allmählich im Glas entfaltet, erinnert an Pflaumen, schwarze Johannisbeeren und Kräuter. Am Gaumen dem 2000er sehr ähnlich, von gleicher Dichte, besitzt aber mehr Eleganz und Finesse und im Hintergrund eine typische inspirierende zarte Animalität, die jedoch deutlich weniger ausgeprägt daherkommt als in der Vergangenheit. Junge, deutlich präsente Tannine, die nicht aus dem Holzfass, sondern ausschließlich aus den Trauben stammen, sorgen für Struktur. Henri ist es mehr denn je gelungen, die Eleganz des Nordens mit der Expressivität des Südens zu vereinen.

Leider ausverkauft!

323301 Vin de pays „Limbardié Tradition”, rouge 2001 12,50 Euro
Als 100%iger Merlot aus dem Languedoc „nur” als vin de pays einzustufen, aber welch großartige Vermählung geht im herausragenden Jahrgang 2001 die Merlottraube wiederum ein mit der „wilden” Aromatik des französischen Südens! Dieser elegante, verführerische Wein erinnert in der Nase an große Crus aus St. Emilion, die jedoch ein Mehrfaches kosten, er spielt geradezu mit den Aromen der Edelrebe Merlot und der Genießer spürt die beerige (Cassis!), kernige, leicht süßliche Frucht und die kühle Eleganz des Bordelais so deutlich wie bei seinen großen Vorgängern 98 und 2000.
Zurzeit besitzt dieser herrliche Wein noch unmittelbar nach der Öffnung (wie alle seine Vorgänger übrigens auch) eine zart animalische Note, die jedoch nach wenigen Minuten verfliegt und in ein paar Monaten überhaupt nicht mehr anzutreffen sein wird. Nach einiger Zeit der Öffnung taucht die Zunge ein in eine faszinierende Aromatik von Schwarzkirschen sowie mediterranen Gewürzen, dazu gesellt sich eine zarte Pfeffernote, auch ein wenig grüner Tee und Leder. Am Gaumen weicher, ja molliger noch als der 2000er, dazu gewohnt cremig, die kompakte Frucht eingepackt in reife, sehr saftige, ausbalancierte Tannine, ein vielschichtiger, bestens strukturierter Wein mit einer komplexen Fülle und zart anklingenden warmen Barriquetönen, sehr konzentriert und dicht. Ein Hochgenuss sowohl für die Liebhaber südfranzösischer Weine als auch vorzüglicher Bordelaiser Gewächse. Aufgrund seiner extrem weichen Gerbstoffe schon ab diesem Winter durchaus schon mit Genuss zu trinken, Höhepunkt sicherlich Mitte 2005 bis wenigstens 2010.

Leider ausverkauft!


Wer noch einmal den bereits jetzt sich seinem Höhepunkt nähernden 2000er nachkaufen möchte, noch haben wir einige Flaschen dieses Klasseweines auf Lager.

323300 Vin de pays „Limbardié Tradition”, rouge 2000 12,50 Euro

Leider ausverkauft!


Domaine de Terre Mégère – Coteaux du Languedoc

Seit Jahren haben die Weine dieser Domaine im Herzen des Languedoc eine begeisterte Anhängerschar unter unseren Kunden gefunden. Sie kommen bei Verkostungen aus dem Staunen nicht heraus, wenn sie die Weine von Michel Moreau im Glase haben, diesem sympathischen, bescheidenen, bodenständigen Winzer, dem alles Marktschreierische mehr als zuwider ist. Bereits seit mehreren Jahren produziert er auf seinem 20 ha großen Weingut mit seinen auffallend trockenen Sandsteinböden im Herzen des Languedoc originäre Weine voller Individualität, sehr würzige Exemplare mit einer satten beerigen Frucht, keine großen, aber dennoch anspruchsvolle Trinkweine für jeden Tag, zu unverschämt günstigen Preisen. Frisch eingetroffen der hervorragend gelungene Merlot 2002, auf den schon viele Liebhaber nach dem Ausverkauf seines beliebten Vorgängers sehnlichst warten.


310102 Vin de Pays d’Oc, Merlot 2002 5,90 Euro
Schon seit mehreren Jahren einer unserer meistverkauften Rotweine: Handverlesene Ernte reifer Trauben von Rebstöcken im besten Alter; tiefdunkelrote Farbe, in der fruchtbetonten Nase Noten von roten Beeren, Wildkräutern, Kirschen, Pflaumen und von Unterholz, schöne Struktur und Eleganz, würzig, sehr reif, weich, dicht, rund, geschmeidige Tannine, ein Schmeichler, der den Gaumen verwöhnt. Großartiges Preis-Genussverhältnis; zu trinken jetzt bis 2005.

Leider ausverkauft!


ÖSTERREICH

Weingut Hirsch – Kamptal
Erster österreichischer Spitzenwinzer verwendet Schraubverschluss!

An der Mündung des Flusses Kamp in die Donau öffnet sich das Kamptal nach Südosten und damit auch dem Einfluss des pannonischen Klimas: Heiße Tage fördern die Reife der Trauben, während der Kaltluftzufluss aus dem nahen Waldviertel für kühle Nächte sorgt. Für Weinkenner ist das Kamptal ein Paradies, verleiht dieses spezielle Klima doch den Rieslingen und Grünen Veltlinern (die hier besonders „pfeffrig” ausfallen und über ein immenses Alterungspotential verfügen) zusammen mit einem großartigen Terroir – verwittertes Urgestein auf den Berglagen, das auf den Osthängen von Löss oder Lehm abgelöst wird – eine würzige, nuancierte Aromatik, ein feines Säurespiel, einen großen Aromenreichtum und einen kristallklaren, mineralischen Charakter.

Aus dieser faszinierenden Region kommt einer der Aufsteiger und gleichzeitig Revoluzzer der letzten Jahre innerhalb der österreichischen Winzerelite: das Weingut Hirsch. „Ich hasse alles Eintönige und Austauschbare. Meine Weine sollen die Tradition und das Terroir unserer Region widerspiegeln, Eleganz und Finesse sind mir wichtiger als überkonzentrierte Monsterweine mit hohen Alkoholgraden, die hohe Punktebewertungen erzielen, aber keinen rechten Trinkgenuss aufkommen lassen. Entscheidend ist daher meine naturnah betriebene Weinbergsarbeit (extrem aufwändige Laubwerksarbeiten, Gründüngung und künstliche Bewässerung), die Trauben brauchen eine maximale physiologische Reife, dazu kommt eine extreme Auslese mit wenigstens vier Erntedurchgängen in jedem Ried. Im Keller vinifiziere ich ganz traditionell und vergäre ausschließlich spontan mit weineigenen Hefen, die in den einzelnen Rieden vorkommen und die den unterschiedlichen Charakter des jeweiligen Terroirs optimal herausarbeiten.”

Mit Verve vertritt der junge Johannes Hirsch, der nach ausgedehnten Lehr- und Wanderjahren mittlerweile seinen Vater als Kellermeister abgelöst hat, mit diesem zusammen jedoch das traditionsreiche Familiengut leitet, seine Weinphilosophie, die wir in ähnlich sympathischer Form bei vielen Spitzenwinzern in aller Welt vorfinden.

Doch in einem Punkt unterscheidet sich Johannes von (fast) allen anderen großen Weinmachern: In seinem vehementen Plädoyer gegen den Naturkorken: „Naturkorken ist infolge des Raubbaus in den Korkeichenwäldern in den letzten Jahren wie russisches Roulette geworden. Ich meine damit nicht nur die verkorkten Flaschen, die derart stinken, dass sie jedermann sofort als Kork erkennt. Nein, viel gefährlicher sind die vielen so genannten versteckten oder schleichenden Korker, die nur ein Kenner des Weines bemerkt, dem auffällt, dass dem betreffenden Wein etwas fehlt, seine Frische, sein Aromenreichtum, seine Länge”.

Und die Konsequenz aus dieser allseits bekannten Problematik? „Ich möchte den Wein unverfälscht aus der Flasche ins Glas hinüberretten. Deshalb habe ich mich entschieden, ab sofort meine Spitzengewächse, in naher Zukunft auch meine ‘einfachen’ Weine, nur noch mit einem lebensmittelechten Schraubverschluss zu versehen, so dass der Geschmack des Weines immer reintönig, frisch und klar daherkommt, ohne jeglichen Ausfall einer Flasche”.

In unserem aktuellen Print-Katalog habe ich auf Seite 211 f das Für und Wider zu alternativen Verschlüssen erörtert. Wenn Sie keine Scheu haben, an Hirschs spannendem Experiment teilzunehmen, werden Sie sich über garantiert korkfreie Flaschen erstklassigen Weines (Grüner Veltliner „Lamm” und Riesling „Heiligenstein”, die drei anderen Weine besitzen Kunststoffverschlüsse) im eigenen Keller erfreuen können.

Abschließend zu Ihrer Information knapp zusammengefasst Beurteilungen aus der österreichischen Fachpresse für unser neues Kleinod aus dem Kamptal, da dieses in Deutschland – noch – relativ unbekannt ist: „Der Name Hirsch ist Garant für höchste österreichische Weißweinqualität” postuliert selbst der Weinguide Falstaff, Auflage 2003/4, der nämlich andererseits dem Weingut wegen der Verwendung des Schraubdrehverschlusses vorwirft, die „österreichische Weinkultur zu zerstören”. „Das Weingut Hirsch zählt zu den besten Weißweinproduzenten Österreichs” urteilt der Gault Millau 2003 und stuft unsere Neuaufnahme mit einigen anderen Spitzenweingütern in die kleine Elite der österreichischen Topwinzer. Und: Das Weingut wird „wegen kompromisslosem Qualitäts-Streben und Mut zu Innovationen” im Weinguide-Austria 2003 von WineTimes.at und wein-plus.de zu Österreichs „Weingut des Jahres 2003” gekürt!

Doch urteilen Sie selbst und wenn Sie dann noch die Preise vergleichen, dann werden die Gewächse von Hirsch fast konkurrenzlos günstig. Meine besondere Empfehlung!


701102 Grüner Veltliner „Trinkvergnügen #1” 2002 6,70 Euro
Zart mineralischer und pfeffriger Duft, Birnen und eine Spur Honig, verspielte Würze. Am Gaumen dicht, ausgewogen, fein balanciert, in keinster Weise aufdringlich, klare, feinsaftige Frucht, feinwürzig, wiederum mineralisch, ein „spritziger”, süffiger Veltliner, schöner Abgang; zu genießen jetzt bis 2006.

Leider ausverkauft!

701202 Grüner Veltliner „Heiligenstein” 2002 9,90 Euro
Vom Fuß des Heiligensteins, der wohl besten Lage des Kamptals, stammt dieser elegante, feinwürzige, traumhaft schöne Essensbegleiter, pfeffriger Duft und Anklänge an Honigmelonen, ein Überschwang an feinduftigen Aromen. Am Gaumen fest gewirkte, stahlig trockene, phantastische Frucht (fast Rieslingcharakter), mineralisch und pfeffrig, dicht und dennoch sehr elegant, bemerkenswerter Abgang; zu genießen jetzt bis mindestens 2008.

Leider ausverkauft!

701702 Grüner Veltliner „Lamm”, Alte Reben 2002, „Septemberfüllung” 19,90 Euro
Weltklasseveltliner aus bis zu 50 Jahre alten Rebstöcken zu sagenhaft günstigem Preis, in Relation zu seiner phantastischen Qualität. Viele Veltlinerliebhaber unter Ihnen haben schon nach Erscheinen des Katalogs die Frühjahrsabfüllung dieses Weines geordert, jetzt ist die Herbstabfüllung eingetroffen, die, ähnlich in der Stilistik, aufgrund ihrer längeren Reifung auf der Feinhefe durch zusätzliche Cremigkeit und Komplexität brilliert. Ungemein vielschichtige Aromen, zurzeit dominiert eine faszinierende extraktreiche Frucht (Zitrusanklänge, Aprikosen), dazu Tabak, eine zarte Mineralität sowie feinwürzige Anklänge. Am Gaumen dicht und opulent, dabei jedoch faszinierend elegant und finessenreich, noch cremiger, vielschichtiger, verspielter, facettenreicher und weicher als die Frühjahrsabfüllung, großartige Frucht, enorme Komplexität, phantastischer, delikater Abgang.
Zitieren möchte ich in diesem Zusammenhang den eher zurückhaltend bewertenden österreichischen Weinjournalisten Helmut Knall, für mich einer der Experten, österreichische Weine betreffend, schlechthin, in seinem sehr empfehlenswerten Internerweinführer „En Primeur” auf www.wein-plus.de, noch die Frühjahrsabfüllung betreffend: „Tiefer, mächtiger Honigmelonenduft mit viel Spiel und feiner, leicht floraler Würze. Saftig und sehr stoffig im Mund, präsente Würze, mächtiger Körper, tiefgründig und von enormer Nachhaltigkeit, große Länge. Muss reifen, zu genießen bis 2020, 94-96 Punkte”. Schraubverschluss!

Leider ausverkauft!

701402 Riesling „Zöbing” 2002 9,90 Euro
Herrlich saftiger, animierender Riesling von schieferhaltigen Urgesteinsböden westlich des Heiligensteins, faszinierender, mineralischer Duft von Steinobst, Cassis, Pfirsich, Limone, Kräutern und einer Spur Honig (Keine Botrytis!). Am Gaumen trockene Frucht mit feiner Säure, dicht, harmonisch, balanciert, eher „kühle” Stilistik, kräuterwürzig, auch wieder Zitrusfrüchte, schöne Länge.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2004 bis 2012.

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701602 Riesling „Heiligenstein” 2002, „Septemberfüllung” 23,00 Euro
Ein großer Rivale bester Rieslinge aus der benachbarten Wachau! Sehr intensiver, komplexer, verwobener, faszinierend mineralischer Duft nach Zitrusfrüchten, Pfirsich, Steinobst und Kräutern. Am Gaumen traumhaft saftige Frucht, Kräuterwürze und zart florale Aromen, dicht, konzentriert, tief, stoffig, balanciert, sehr mineralisch, herrliches Säuregerüst, ungemein elegant, wirkt noch extrem jung, beeindruckende, finessenreiche Länge. Toller Riesling mit großem Potential; 92-93 Punkte im Internerweinführer „En Primeur” bereits für die Frühjahrsfüllung, die von diesem Meisterwerk natürlich noch übertroffen wird; nach mehrstündigem Dekantieren ab sofort genießbar, Höhepunkt 2005 bis 2015. Schraubverschluss!

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ITALIEN

Bruno Giacosa – Piemont

Sein Name ist Programm: Zusammen mit Giacomo Conterno und Bartello Mascarello zählt der „große Schweiger” Bruno Giacosa zu den weltberühmten Traditionalisten des Piemont, dem „Land am Fuße der Berge”, dieser herben, aber bezaubernden Schönheit und kulinarischen Perle im Nordwesten Italiens. Viele Liebhaber sehen in den gesuchten Barolo und Barbaresco des „Klassikers der Klassiker” (so Horst Dohm, Flaschenpost aus Piemont) nicht nur die besten Weine des Piemont, sondern zählen sie zu den größten Gewächsen der Welt. Diese Einschätzung teile ich schon seit langer Zeit: Niemals werde ich jenen lauen Herbstabend vergessen, als ich in einer kleinen Enoteca in Rom eine Flasche eines auf den Punkt gereiften, majestätischen 78 Barolo Falletto des legendären Meisters der Nebbiolotraube genießen durfte; wenige Weine der Welt konnten je so meine Sinne betören, so viel tiefe Freude und sinnlichen Genuss bereiten wie dieser absolute Weltklassewein.

Warum ist dem so? Nun, in den großen Rotweinen Giacosas findet sich geradezu die Quintessenz der Nebbiolotraube. Es sind Weine von unerhörter Opulenz, Komplexität und fruchtiger Fülle, von Kraft und beispielloser Langlebigkeit, gepaart mit Feinheit und Eleganz, wenn sie denn ihre Trinkreife erreicht haben, es sind Weine großen, individuellen Charakters und einzigartiger Typizität, Lichtjahre entfernt von jenem austauschbaren internationalen Stil, der mir im Piemont zu sehr in Mode gekommen ist. Natürlich hat sich auch Giacosa behutsamen, sinnvollen Neuerungen in der Kellertechnik nicht widersetzt, hat die Gär- und Maischezeit auf nur noch 2 Wochen verkürzt, da in seinen Kellern jetzt mit neuen Edelstahltanks gearbeitet wird, deren Rührwerk und Remontagetechnik eine ausreichende Tanninausbeute garantieren. Allerdings werden dabei vorwiegend die Gerbstoffe aus der Schale extrahiert und nicht aus den Kernen, was dazu führt, dass die Intensität der Farbstoffe und Polyphenole viel höher ist, die Tannine selbst wesentlich weicher erscheinen.

Den Ausbau der Weine in neuen Barriques, den sich die so genannten Modernisierer auf ihre Fahnen geschrieben haben, lehnt Giacosa genauso entschieden ab wie die artverändernde Begrenzung des Tanningehaltes im Barolo und Barbaresco, denn ein Barolo ohne spürbares, wenn auch weiches Tannin ist für den Doyen der traditionellen piemonteser Winzerkunst eine Verfälschung dieses in der Welt einmaligen Weines. Doch verwendet er seit Anfang der 90er Jahre mittelgroße Fässer aus französischer Eiche und nicht mehr die alten, schweren Fässer aus slowenischem Holz, was den Weinen spürbar mehr Eleganz und Finesse verliehen hat. Dennoch benötigen die großen, unfiltrierten Rotweine dieses Genies immer eine längere Zeit der Reife als die der Modernisten, ehe sie dann als wahrhaft majestätische Weine ein wirklich einzigartiges Trinkvergnügen bereiten.

Mein Fazit: Die wahren Liebhaber großer Gewächse, die eher das Leise, das Burgundische suchen, denn das marktschreierisch Laute, finden die betörende Seele des Piemont in den Weinen des großen Weinmachers aus Neive!

Zum aktuellen Jahrgang 1999: Mit der 2002er Ernte erst endete im Piemont eine einzigartige Abfolge großer Jahrgänge zwischen 1996 und 2001, eine halbe Dekade allerhöchster Qualität. Kein noch so alter Winzer kann sich erinnern, jemals etwas Ähnliches erlebt zu haben. Doch zeigen die einzelnen Jahrgänge beträchtliche Unterschiede in ihrer Stilistik: 96 ist ein klassisches Barolojahr, zusammen mit 78 wohl der beste Jahrgang seit dem legendären 71er, mit extrem langlebigen Weinen. 97, entstanden in einer großen Hitzewelle, erbrachte ungewöhnlich kraftvolle, fruchtbetonte und daher eher atypische Weine, die schon jung getrunken werden können. 98 wiederum zeigt sich in seiner Charakteristik nahe dem 96er, liegt qualitativ vielleicht einen Wimpernschlag dahinter. Der heute angebotene 99er ähnelt stilistisch ebenfalls dem 96er, wenngleich seine Tannine etwas mehr von der phantastischen Weichheit und Süße des 97ers besitzen.
Zur Qualität:
Lassen Sie mich hierzu Daniel Thomases zitieren, der seit diesem Jahrgang 99 offiziell für Parker im Piemont die Weine verkostet und im WINE ADVOCATE bewertet. (Insider munkeln, er täte dies inoffiziell bereits länger.) Thomases, der den 96er – zusammen mit dem 78er und 89er – als den besten der letzten dreißig Jahre bezeichnet, meint, der klassische 99er sei sehr gut und besitze gar „in einigen Fällen die herausragende Qualität des 96ers”. Wohltuend Thomases im Vergleich zu Parker deutlich zurückhaltendere und differenziertere Punktevergabe, unverständlich hierbei jedoch, dass er selbst seinem höchstbewerteten Barolo in einem seiner Meinung nach besten Jahrgang aller Zeiten, unserem heute präsentierten Rocche del Falletto von Giacosa, nur 96 Punkte vergibt, nach seiner verbalen Beschreibung und seiner Jahrgangsbewertung in der Spitze wären 100 Punkte die logische Konsequenz gewesen. Thomases muss seinen eigenen Maßstab wohl noch finden. Wie dem auch immer sei, Liebhabern traditioneller Piemonteser Weine können wir heute ein Feuerwerk phantastischer Gewächse mit einem phänomenalen Potential präsentieren.


613099 Barbaresco Asili 1999 79,00 Euro

Aus großem, klassischem Nebbiolojahrgang, noch aromenintensiver als der exzellente 97er, ein Barbaresco der absoluten Spitzenklasse. Phantastisch konzentrierte Aromen von kandierten Kirschen, Rosen, wildem Fenchel, feuchtem Laub, Thymian und Zigarrenschachteln, am Gaumen ungemein komplex, dicht, konzentriert, dabei hochelegant und finessenreich, die kompakten, aber feinen, leicht süßlichen Tannine fest, dabei schmeichlerisch umhüllt von der überwältigenden Frucht, ein Wein mit einem enormen Entwicklungs- und Lagerpotential und einer der besten Barbaresco aller Zeiten, dem 97er, der 94 Parkerpunkte erhielt, deutlich überlegen;
Zu genießen in seiner jetzigen Primärfruchtphase (2-3 Stunden dekantieren), Höhepunkt 2005 bis nach 2020.

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613998 Barbaresco Santo Stefano Riserva (rotes Etikett) 1998 115,00 Euro
Was für ein majestätischer traditioneller Barbaresco, zum Niederknien, und Verlieben! „Es gibt sie noch, die guten Dinge”, dieser bekannte Werbespruch schoss mir unwillkürlich in den Sinn, als ich dieses Weinmonument zum ersten Male im Glase hatte, dessen Trauben von einer 4,5 Hektar großen Parzelle mit kalkhaltigen Lehmböden stammen, die 300 m hoch gelegen ist in einem erstklassigen Südwesthang in Neive. Und dieses herausragende Terroir wird zusammen mit der Handschrift des großen Meisters plastisch erlebbar in einer großartigen Qualitätsstufe, die Giacosa mit seinem berühmten, raren roten Etikett ausdrückt, mit dem er nur seine erlesensten Weine aus besten Jahrgängen adelt und das besagt, dass dieser Barbaresco mindestens 5 Jahre im großen Holzfass gereift ist.
Betörende Aromen von kandierter Kirschfrucht, Fenchel, Rauch, Zigarrenkiste, neuem Sattelleder, getrockneten Kräutern der Provence, Veilchen, weißen Trüffeln und Fenchel verführen in der Nase. Im Mund erstaunlich konzentriert und sehr körperreich, mit fabelhaft reintönigen, süßlichen Geschmacksnuancen von Kirschen, Lakritze, Rauch und Gewürzen, ein Wein, der mit diesen ungewöhnlich tiefen und sehr lange nachklingenden Geschmacksnoten ungemein brilliert. Die kräftige und finessenreiche Struktur ist mit erfrischenden Tanninen unterlegt, phantastisches Potential. Zu genießen – am besten aus großen Burgunderpokalen – zwischen 2006 und 2030. Ein Meisterwerk!

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613899 Falletto del Serralunga, Barolo 1999 79,00 Euro
Sehr voluminöser, dennoch hocheleganter Barolo klassischen Stils! Eine dunkle Pflaumenfarbe geht einher mit intensiven, hochkonzentrierten Aromen von Trüffeln, Pflaumen, Rosenblättern, flüssigem Teer, Veilchen und fleischigem Kirschsaft. Nach längerer Zeit im großen Glas gesellen sich Noten von Gewürzen und Zigarrenrauch hinzu. Am Gaumen dicht, konzentriert, körperreich und kraftvoll, feinst ausbalanciert und von einer geradezu burgundischen Finesse, dazu eine wunderbare Fruchtsüße und eine dezente Säurestruktur. Großartige Gesamtharmonie, sehr lange anhaltend, erstklassige Tanninstruktur, zu genießen mit großer Freude in seiner jetzigen Primärfruchtphase (Dekantieren), Höhepunkt 2006 (Dekantieren) bis voraussichtlich 2030. Dass Parker bzw. Thomases diesem großen Barolo die zweithöchste Bewertung in dem in der Spitze so herausragenden Jahrgang 99 gegeben hat, ist absolut nachvollziehbar, dass die Bewertung bei arg bescheidenen 94 Punkten liegt – angesichts der Klasse des Weines –, habe ich oben zu erklären versucht.
Übrigens: Der Marktpreis ist, abgesehnen von Spekulationsobjekten, zumeist ein guter Indikator für die Klasse eines Weines. Und der Preis für diesen faszinierenden Barolo liegt in den USA lt. Parker bereits bei über 150 Dollar!

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613499 Rocche del Falletto, Barolo 1999 89,00 Euro
Das Non-Plus-Ultra des Jahrgangs: Da die Qualität seiner Trauben exorbitant gut war, hat sich Giacosa entschlossen, zum dritten Mal in seiner Winzerlaufbahn einen Rocche del Falletto abzufüllen, produziert aus selektionierten Trauben von den höchstgelegenen Kämmen der großartigen Lage Falletto. Parker bzw. Thomases schreiben, er könne es mit dem legendären 96er aufnehmen – und vergeben 96 Punkte. Die Jahrgangshöchstbewertung, und dennoch ein Fehlurteil. Denn noch intensiver in der Farbe als der „normale” Falletto, auch noch komplexer (zur Stilistik des Falletto gesellen sich gemahlene Steine und süßlicher Tabak hinzu) und ausdrucksstärker in den Aromen, mit einer phantastischen Dichte, ultrafein in den rassigen Gerbstoffen und mit einem unendlich langen Nachklang präsentiert sich ein Gentleman in Samt und Seide, ein Traum aus Finesse und Eleganz, gewirkt wie ein edler Samtteppich, der den Gaumen mit seinen überaus wohlschmeckenden Aromen vollständig auskleidet und der wegen der grandiosen Qualität seiner Ingredienzien von einer edlen Noblesse zeugt, wie sie nur den größten Weinen der Welt zu eigen ist. Sein hedonistischer Genuss sprengt die Grenzen des Gewohnten, ein zutiefst aristokratischer Wein, die Wiedergeburt eines Mythos!

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Azienda Morgante – Sizilien
Spektakuläre Bewertung im WEINWISSER

Sizilien mit seinen herausragenden klimatischen Bedingungen bietet für den Weinanbau optimale Voraussetzungen und der Erhalt wertvoller autochthoner Rebsorten führt zu großen, eigenständigen, unverwechselbaren Weinunikaten. Wie Phönix aus der Asche katapultierte sich vor wenigen Jahren ein Weingut an die Spitze der Insel, von dem man bis dato noch nie etwas gehört hatte: die Azienda Morgante. Die ton-, lehm- und kalkhaltigen Weinberge dieses Gutes liegen – von stetig wehenden trockenen Winden bestrichen – in ca. 450 bis 500 m Höhe in einem idealen Mikrokosmos im südwestlichen Teil Siziliens und sind ausschließlich mit der uralten Rebsorte Nero d’Avola bepflanzt. Diese leider nur noch wenig verbreitete, eigenständige heimische Traube, auch Calabrese genannt, was auf ihre Herkunft aus Kalabrien hindeutet, gehört zu den besten südlichen Rotweinsorten und verfügt über ein großes Potential.

Wir stellten Ihnen die frisch eingetroffenen neuen Jahrgänge dieses sizilianischen Kleinods im November 03 in unserer Pinwand 74 vor, mit großem Erfolg. In ihrer Dezemberausgabe 2003 feierte dann die renommierte Schweizer Fachzeitschrift WEINWISSER die Weine von Morgante mit spektakulären Bewertungen, insbesondere, wenn man diese in Relation setzt zu ihren moderaten Preisen. Wir zitieren gerne:

„Das Gut von Antonio Morgante und seinen beiden Söhnen Carmelo und Giovanni in Grotte (Agrigento) hat in den letzten acht Jahren einen radikalen Wandel durchgemacht. Ursprung war der Entscheid der Familie, den Nero d’Avola nicht mehr fassweise zu verkaufen, sondern unter eigenem Etikett abzufüllen. Mit Riccardo Cotarella wurde im Jahr 1997 einer von Italiens Starönologen engagiert und seither wird der Don Antonio, der etwas länger im Barriques gereifte Nero d’Avola von Morgante, vom Gambero Rosso regelmäßig mit drei Gläsern geadelt.


690102 Nero d’Avola, rosso 2002 8,80 Euro
Dichtes Purpur-Granat, schwarze Reflexe. Offene, fast parfümierte Nase, reife Kirschen, Holunderbeeren, süßliche Maronen-Zimt-Note. Druckvoller, geschmeidiger Gaumen, verführerische Primärfrucht, rote Kirschen, reife Waldbeeren, auch feines Marzipan und Haselnuss, konstant frische Fruchtsäure und gute Balance zwischen sattem Tannin und cremigem Extrakt, immer wieder Kirschen und Zimt, bis ins Finale, 17/20 Punkten, trinken bis 2010.

[Morgante, Nero d’Avola]

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690201 Morgante, „Don Antonio”, rosso 2001 3 Gläser! 19,90 Euro
Undurchlässige Mitte. Kräftiges Toasting, viel Kaffee und Karamell in der brombeerigen Nase. Saftiger, konzentrierter Auftakt, druckvolle Gaumenfülle, perfekt balancierte Struktur zwischen runden Tanninen, frischer Säure und süßem Extrakt. Nero d’Avola auf höchstem Niveau, verschwenderisch und dennoch viel Eleganz zeigend; die Barriques wirken im Finale noch leicht austrocknend, der Wein braucht noch etwas Zeit. 18/20 Punkten, 2004-2012”.

[Morgante, Don Antonio]

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Beide Weine verdienen meine ganz besondere Empfehlung, und das nicht nur für Italienfans. Der „Don Antonio” ist schlichtweg ein Meisterwerk mit phänomenalem Preis-Genussverhältnis!


SPANIEN

Weltklassebewertung (95 Punkte) für Mas Estela – Pinard de Picard senkt den Preis!

Die Costa Brava ist Ihnen sicherlich bekannt. Aber eher als Urlaubland, weniger als Weinbauregion. Das können wir gut verstehen, aber nur, was die Vergangenheit betrifft. Denn unsere letztjährige Entdeckung des Jahres in Spanien, das nach streng biologischen Kriterien arbeitende Gut Mas Estela, das bereits seit geraumer Zeit unter Insidern für erhebliches Aufsehen sorgt, schreibt immer spektakulärere Schlagzeilen. Gerade erschienen ist die Ausgabe 35 von MONDO – Weine der Welt. Darin eine Ode an die Spitzencuvée dieses Ausnahmegutes:

„Es ist schon faszinierend, was Didier Sota und Nuria Dalmau auf ihrem ökologisch bewirtschafteten Gut Mas Estela für Weine erzeugen. Schon in früheren Ausgaben hatte ich immer wieder Weine von Ihnen vorgestellt, auch den diesmal verkosteten 2000er Vinya Selva del Mar als Fassprobe. Auf der Flasche bestätigt er den hervorragenden Eindruck: ein großer Wein! Garnacha, Syrah und Carinena; herrlich konzentriert im Bouquet, jugendliche, sehr eindringliche Frucht, mineralische Noten, rote und dunkle Beeren, faszinierend; enorm kraftvoll im Mund, viel Frucht, Konzentration und Struktur, trotz seiner Kraft und Jugend herrlich elegant, mineralische Noten, gewaltiger Nachhall, mit viel Zukunft. 95 Punkte, 24 Euro und ein Schnäppchen”.

Und was macht Pinard de Picard nach einer solch spektakulären Bewertung? Wir bieten Ihnen diesen Weltklassewein, solange Vorrat noch reicht, zum Sonderpreis für 19,95 Euro an. Wir wollen dieses vinologische Kleinod in Deutschland so bekannt machen, wie dieses es aufgrund seines phantastischen Preis-Genussverhältnisses seiner Weine schon längst verdient hätte.


445100 Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto 2000 statt 24,00 Euro nur 19,95 Euro

[Mas Estela, Vinya Selva de Mar]

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Bodegas Mauro und Aalto – Mariano Garcia

Liebhaber großer spanischer Weine sprechen seinen Namen mit großer Ehrfurcht aus: Mariano Garcia. 30 Jahre lang war er Weinmacher bei Vega Sicilia, dem unbestrittenen Flaggschiff des spanischen Weinbaus, d.h. er hatte die renommierteste Stellung inne, die ein Önologe in Spanien erreichen konnte: Er war der Mann hinter dem legendären Único.

Nach seinem spektakulären Abschied bei Vega Sicilia im Jahre 1998 wandte sich Mariano Garcia zunächst seinem bereits 1980 gegründeten Familienbetrieb Mauro zu und steigerte die Qualität dort dermaßen, dass sich Mauro heute zur absoluten Spitzenklasse der spanischen Weine zählen darf. Zudem erhielt Garcia das verlockende Angebot, Mitinhaber und önologischer Leiter eines neuen Projekts in Ribera del Duero namens Aalto zu werden. Mit einer Gruppe finanzkräftiger spanischer Weinafficionados nahm das Vorhaben nach einigem Zögern Marianos Gestalt an. Das erklärte Ziel aller Beteiligten war, aus den besten verfügbaren Rebstöcken in Ribera del Duero eine moderne Interpretation des großartigen Terroirs dieser Region auf allerhöchstem Niveau zu erzeugen, koste es, was es wolle. Dieses kompromisslose Bekenntnis zur Topqualität, jenseits aller ökonomischen Zwänge, gab für Mariano schließlich den Ausschlag, diese neue große Herausforderung anzunehmen und sein immenses Können und Wissen zur Verfügung zu stellen.

Heute gehören die Weine von Mauro und Aalto zu den meistgesuchten Top-Weinen Spaniens. Frisch eingetroffen die gerade abgefüllten Spitzenweine beider Bodegas, beides Perlen der neuen spanischen Rotweinkultur!


419299 Mauro, Vendimia Seleccionada, tinto 1999 59,90 Euro
Unstrittig einer der größten Weine Spaniens: 97% Tempranillo und 3% Garnacha ergeben einen spektakulären Wein von nahezu schwarzer Farbe. In der Nase ein unerhörter Duft von schwarzen Waldbeeren, dazu Anklänge an Kirschen, getrocknete Feigen und Graphit, nach längerer Öffnung gesellen sich Noten hinzu von Nougat, Pflaumen und Zimt. Im Mund eine Aromenexplosion, insbesondere dunkle Früchte und edle Bitterschokolade, mineralische Anklänge, frappierende Kühle infolge einer perfekt eingebundenen Säure, am Gaumen ein weiches, leicht süßliches Tannin, perfekt eingebunden, atemberaubende Tiefe und Dichte, dazu ein beeindruckend langer Nachhall. Ein herrlich kraftvolles, saftiges, dichtes, fülliges, konzentriertes Gewächs, aber kein Monsterwein, Erinnerungen an große Pomerolweine evozierend, Trinkvergnügen pur, viel Potential, Kultweinstatus, ein sanfter Riese, der betört und verzaubert, fast kein Holz spürbar, Kategorie Lieblingswein. Ein Wein, der sich wohltuend vom internationalen Mainstream abhebt: Dies ist kein Marmeladenbomber sondern erlebte, ungebärdige Individualität! Hohes Trinkvergnügen ab sofort, Höhepunkt 2005 bis mindestens 2012.

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426200 „Aalto” PS, Tinto 2000 57,50 Euro
Tiefstes dunkles Rot in der Farbe, in der Nase, saftige Schwarzbeerenaromatik, Cassis, feine, noble Schokoladenaromen, Weihrauch, Zimt und Sandelholz. Am Gaumen eine phantastisch komplexe, ungemein spannende Aromatik, die immer neue Wahrnehmungen und Nuancierungen ermöglicht. Ein subtiler Wein zum Meditieren, kein Monsterwein, der erschlägt und ermüdet. Sehr glycerinreich, dazu eine präsente, fein integrierte Säure und ungemein saftige, weiche, seidene Tannine, braucht noch ein wenig Zeit, sich zu harmonisieren, Doch in ca. 2 Jahren bietet dieser großartige unfiltrierte Wein aus 45-100jährigen Tempranilloreben ausgewählter Parzellen (Pagos seleccionados), ausgebaut in französischen Barriques bester Provenienz, eine spektakuläre Qualität zu einem angesichts seiner herausragenden Qualität enorm fairen Preis, der seinen schon hervorragenden Vorgänger, das Erstlingswerk, nochmals übertrifft. Ein Meisterwerk, einer der großen Tempranillos Spaniens, ein unglaublich vielschichtiger, verführerischer Stoff von betörender Eleganz, qualitativ auf einer Augenhöhe mit dem genialen Vega Sicilia, dem Vorbild und ebenfalls einst von des Meisters Hand geschaffen, wenn auch stilistisch völlig anders; Höhepunkt 2005 bis mindestens 2010.

Leider ausverkauft!


Mit den besten Wünschen für ein gutes neues Jahr und herzlichen Grüßen aus Saarlouis

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann