Saarlouis, im Dezember 2003

PINwand N° 75


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer letzten Pinwand des Jahres bieten wir Ihnen ein aktuelles Interview mit Helmut Dönnhoff zum Jahrgang 2003 in Deutschland, eine Vielzahl sowohl an preis„werten” Alltagsweinen als auch an exzellenten Weltklassegewächsen aus Frankreich, Deutschland und Österreich sowie ein wahres Feuerwerk äußerst lukrativer Angebote.

Helmut Dönnhoff, Klaus Keller, Dirk Würtz, Markus Molitor, Johannes Leitz und Weinhof Herrenberg brillieren in aktuellen Weinführern mit herausragenden Bewertungen.

Gernot Heinrich vom Neusiedlersee gilt unter Kennern als Primus inter Pares der österreichischen Rotweinszene.

Einer unserer beliebtesten Rotweine seit Jahren, mit einem sensationellen Preis-Genussverhältnis und jetzt auch noch nach einer britischen Studie der gesündeste Wein der Welt, brilliert im großartigen 2001er Jahrgang im Madiran.

Jean-Marie-Royer, unsere Entdeckung des Jahres aus Châteauneuf-du-Pape, produziert in einem der besten Jahrgänge aller Zeiten an der südlichen Rhône einen Weltklassechâteauneuf im traditionellen Stil von Henri Bonneau.

Domaine du Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée”, rouge, 93-96 Parkerpunkte, ist wieder lieferbar.

Extrem preis„werte“ Alltagsweine von Terre Mégère und Forca Real (in der Fachpresse hoch gelobt) verwöhnen auch anspruchsvolle Gaumen.


Angebotsaktionen
gültig ab sofort und im gesamten Dezember 2003:

Sie liebe Kunden, haben uns auch im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld des Jahres 2003 nicht nur die Treue gehalten, sondern durch Ihre Empfehlungen zu einem weiteren starken Wachstum von Pinard de Picard beigetragen. Dafür sagen wir Ihnen unseren ganz herzlichen Dank. Wir möchten uns zum Jahresende revanchieren mit einer einmaligen Auswahl äußerst lukrativer Angebote:

Angebot 1:

9504902 12 Flaschen des herrlichen Alltagsrieslings Potate von Dirk Würtz aus Rheinhessen (statt 59,40 Euro) nur 49,90 Euro.

[Würtz, Potate]

Leider ausverkauft!


Angebot 2:

In der Pinwand erfahren Sie, dass Deutschlands „Winzer des Jahrzehnts”, Klaus Keller, eine traumhaft schöne, dazu noch bezahlbare Auslese kreiert hat, die mit 96 Punkten bewertet wurde. Diese Riesling Auslese*** Dalsheimer Hubacker 2002 (0,375 l) bieten wir Ihnen im Paket als „Süße Verführung***” zusammen mit einer toskanischen Gebäckspezialität mit gerösteten apulischen Mandeln, den Cantucci classici (300 g) von der Bottega del Pane, (statt 47,90 Euro) für nur 42,00 Euro an.

81004 Paket „Süße Verführung***”, statt 47,90 Euro nur 42,00 Euro

[Keller, Riesling Auslese Dalsheimer Hubacker][Cantucci classici]

Leider ausverkauft!


Angebot 3:

Die Aktion aus unserer letzten PINwand, Sie bestellen 6 Flaschen des großartigen, bereits jetzt zu genießenden Clos de L’Escandil von Aires Hautes, einer der besten Weine des gesamten Languedoc, aber Sie bezahlen nur 5, läuft weiter. So kostet ein 6er Paket (statt 126,00 Euro) nur 105,00 Euro.

301800 6 Flaschen Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge 2000, statt 126,00 nur 105,00 Euro

[Clos de l’Escandil]

Leider ausverkauft!

301700 Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge 2000 statt 21,00 nur 18,00 Euro

Leider ausverkauft!


Angebot 4:

Der großartige Portwein Quinta da Peca Reserva wird gerade in der aktuellen VINUM 12/03 besonders empfohlen. Ihr Preis: Statt 13,50 Euro nur 11,90 Euro.

456000 Quinta da Peca Reserva, statt 13,50 Euro nur 11,90 Euro.

[Quinta da Peca Reserva]

Leider ausverkauft!


Angebot 5:

Für viele Weinliebhaber sind die formschönen Gläser des österreichischen Herstellers Riedel, welche die Aromen der einzelnen Weine optimal zur Geltung bringen, die eindeutigen Favoriten. Wir bieten Ihnen aus der eminent erfolgreichen VINUM-Serie drei Pakete zu sensationell günstigen Konditionen an:

Wenn Sie für 150,- Euro Wein bzw. Feinkostartikel bei uns einkaufen, bei freier Wahl aus unserem gesamten Sortiment, dann bieten wir Ihnen mit über 40% Rabatt

entweder ein 6er Set Chianti Classico zum Sonderpreis (statt 81,00 Euro) von nur 48,00 Euro

Leider ausverkauft!

oder ein 6er Set Bordeaux zum Sonderpreis (statt 95,40 Euro) von nur 56,60 Euro

Leider ausverkauft!

oder mit über 46% Rabatt ein gemischtes Set, 2x Chianti Classico und 2x Bordeaux, zum Sonderpreis (statt 58,80 Euro) von nur 31,60 Euro.

Leider ausverkauft!


Und jetzt kommt der Clou:

Für jeweils weitere 150,00 Euro Wein- oder Feinkostumsatz können Sie ein weiteres Paket zu diesen Superkonditionen erwerben. Wann wird es je wieder möglich sein, sich eine Gläsersammlung zu derart günstigen Preisen aufzubauen bzw. zu ergänzen? Greifen Sie zu, denn eine solche Gelegenheit kommt so schnell nicht wieder!


Öffnungszeiten in unseren Verkaufsräumen:
An den Adventssamstagen im Dezember haben wir unser Ladengeschäft jeweils von 10.00-16.00 Uhr geöffnet. Geschlossen haben wir es vom 24. bis einschließlich 28. Dezember, am 31.12 und wegen Inventur vom 5.-7. Januar. Geöffnet haben wir jedoch am 29./30. Dezember sowie am 2./3. Januar. Ab 8. Januar sind wir dann wieder zu den gewohnten Zeiten und in alter Frische für Sie da. Unser Versandhandel hat natürlich IMMER, auch an den Feiertagen, für Sie geöffnet.


DEUTSCHLAND

Weingut Hermann Dönnhoff – Nahe

Mitte Oktober führte ich ein längeres Gespräch mit Helmut Dönnhoff, einem der besten Winzer deutscher Provenienz und einem trotz aller Erfolge so ungemein bescheidenen und sympathischen Menschen, bezüglich der Qualität des Jahrgangs 2003 in Deutschland, das wir Ihnen zu Ihrer seriösen Meinungsbildung im folgenden leicht gekürzt wiedergeben:

PdP: „In der Presse überschlagen sich zurzeit die Lobeshymnen bezüglich des Jahrgangs 2003 in Deutschland. Headlines wie „Jahrtausendjahrgang” und „Höchstes jemals gemessenes Mostgewicht – Markus Molitor von der Mittelmosel erzielt mit 331 Öchsle in der Zeltinger Sonnenuhr höchste Gradation aller Zeiten” zieren die Titelstorys von Fachzeitschriften und Tageszeitungen. Sie, Herr Dönnhoff, klangen bei mehreren Gesprächen, die wir im heißen Sommer miteinander führten, eher skeptisch, verwiesen auf die Probleme mit Trockenstress infolge fehlender Niederschläge. Ich selbst habe Anfang September einige deutsche Weinanbaugebiete bereist, Winzer besucht, habe mir die Wingerten angeschaut und Trauben probiert. Diese haben sich extrem unterschiedlich präsentiert. Neben höchst aromatischen Trauben im optimalen Reifezustand habe ich, insbesondere bei starkem Rebbehang, sehr viele „leer” schmeckende Trauben ohne jeglichen Extrakt im Mund gehabt. Daher bin ich gar nicht so überzeugt, dass wir in der Breite einen großen Jahrgang 2003 bekommen. Wie schätzen Sie die Situation ein, nachdem die Ernte eingebracht ist?”

Dönnhoff: „In der Tat war ich im Sommer sehr besorgt. Ich habe die Reben leiden sehen. Und jeder Vater ist bekümmert, wenn es seinen &Mac226;Kindern’ gesundheitlich schlecht geht. Doch im Nachhinein muss ich sagen, dass die Reben sich als zäher erwiesen haben als gedacht. Nur in jungen Anlagen hat es letztendlich Probleme gegeben. Ansonsten bin ich mit den Ergebnissen in meinen Altanlagen, wo die Reben tief wurzeln, sehr zufrieden”.

PdP: „Heißt das, dass die Jahrgangsqualität abhängig ist vom Alter der jeweiligen Rebstöcke, die tief genug wurzeln, um an dringend benötigtes Grundwasser zu gelangen?”

Dönnhoff: „Nicht nur. Extrem wichtig waren aufwändige Laubwerksarbeiten und niedrige Erträge, damit die Nährstoffversorgung ausreichend war, was allerdings zu einer kleineren Erntemenge als im Durchschnitt der Jahre führte. Als großer Vorteil erwies sich zudem unsere seit Jahren praktizierte Humuszugabe in die Böden. Diese organische Masse besitzt eine tolle Wasserhaltekraft. Zudem haben die Regenfälle im September noch einmal sehr genützt. Denn ich habe auch dieses Jahr spät geerntet, die Haupternte erst Anfang November abgeschlossen. Und einige Trauben hängen jetzt, Mitte November, noch draußen. Mal sehen, was damit passiert. (Bei diesen Worten schmunzelt Dönnhoff diebisch.) Rückblickend muss ich sagen, mit diesem Jahrgang ist ein kleines Wunder passiert”.

PdP: „Wie wird die Charakteristik der Weine sein?”

Dönnhoff: „Es wird sehr reife Weine geben in einem opulenteren, muskulöseren Stil als in 2002, mit einer feinen Mineralität unterlegt. Fast alle Trauben hatten Auslesemostgewichte, doch ich werde sie voraussichtlich als Spätlesen auf die Flasche bringen, was für den Kunden unter Preisgesichtspunkten natürlich ein zusätzliches Benefit bedeutet. Zudem hatte ich so gut wie keine Botrytis, aber die weinigen Trauben, die befallen waren, schienen eingetrocknete Rosinen gleich, ungeheuer konzentriert, so dass ich aufgrund der hohen Mostgewichte phantastisch dichte, reintönige TBA’s ernten konnte.

PdP: „Sehr heftig wird unter Weinkennern die Frage diskutiert, inwieweit das infolge niedriger Säurewerte erstmals erlaubte Aufsäuern den Charakter der Weine verändern wird. Wie stehen Sie dazu?”

Dönnhoff: „Wir Deutsche neigen zum Ideologisieren. Unter den Ausnahmebedingungen des Jahres 2003 wird das Aufsäuern den Weinen von extrem trockenen Standorten und von jungen Reben helfen. Aber nächstes Jahr – sollte der Witterungsverlauf ’normal’ verlaufen – muss die Erlaubnis wieder wegfallen. Zwar haben allgemein die 2003er Weine analytisch weniger Säure als in der Vergangenheit. Doch dies hat wenig zu sagen. Denn der Anteil der Weinsäure ist hoch, nur die Apfelsäure, die von den Rebstöcken veratmet wurde, ist gering. So ist das Zusammenspiel der Säure mit den basischen Stoffen, welche die Säure abpuffern, dieses Jahr aufgrund dieses hohen Weinsäureanteils ganz anders als in der Vergangenheit. Daher präsentiert sich die Säure im Wein deutlich vernehmbar, sie schmeckt höher, als sie in Wirklichkeit ist. Das zeigt wieder einmal, wie wenig aussagekräftig einzelne Analysewerte sind und wie wichtig dagegen die Gesamtkomposition eines Weines.”

PdP: „Zusammengefasst: Sie erwarten also, wie andere Spitzenwinzer auch, mittlerweile einen Traumjahrgang, den besten vielleicht gar seit 1959?”

Dönnhoff: „Eine solche Aussage wäre verfrüht. Lassen Sie mich es einmal so sagen: Das ’Kind’ ist gerade mal geboren und blubbert in den Fässern vor sich hin. Ich bin dauernd im Keller und beobachte es. Es scheint sehr gute Anlagen zu haben. Es kann auch bestimmt später mal aufs Gymnasium gehen und Abitur machen. Ob es das Abitur aber mit ’eins’ macht oder gar ein Nobelpreisträger wird, das kann man seriöserweise jetzt noch nicht sagen. Außerdem will ich das ’Kind’ nicht so sehr unter Druck setzen. Aber ich bin guten Mutes. Vielleicht wird es wirklich ein Hammerjahrgang!”

In loser Abfolge werden wir Ihnen in nächster Zeit weitere Informationen zum Jahrgang 2003 direkt aus Winzermund vermitteln. Heute präsentieren wir Ihnen zunächst drei Weine aus Dönnhoffs großem Jahrgang 2002, von denen zwei zur absoluten Weltspitze zählen.


930302 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Spätlese trocken 2002 22,00 Euro
Dieser Weltklassewein war bei uns bereits ausverkauft, Helmut Dönnhoff hat uns die letzten Flaschen seiner Gutsreserve dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. In einem Internetforum hat der für die Verkostung des einzigen deutschen Internetweinführers verantwortliche Degustator Marcus Hofschuster eine so schöne Ode auf dieses große Gewächs geschrieben, dass wir nicht umhin können, Ihnen diese poetische Weinbeschreibung in Auszügen wiederzugeben:

„... die großen, die unverwechselbaren Weine.

Wer sich diesem Duft entziehen kann, wem hier beim ersten Riechen keine Gänsehaut über den ganzen Körper geht, der sollte sich dringend einer ausführlichen psychologischen Untersuchung unterziehen. Die Mineralität ist einzigartig, abgrundtief und beschäftigt einen allein minutenlang. Reintöniger kann Frucht nicht sein, betörend bis ins Mark, strahlend, von einmaliger Dichte und Tiefe – und das bei nicht mehr als 12% Alkohol. Der Wein erzählt eine Geschichte, gegen die Tolstois „Krieg und Frieden” sich wie eine handliche Broschüre ausnimmt. Er hinterlässt den Verkoster sprachlos, den Genießer angerührt, wie bei seiner ersten großen Liebe. Man hat Tränen in den Augen ...”

Im Internet Weinführer Deutschland auf www.wein-plus.de, wo Hofschuster übrigens 95 Punkte vergibt, klingt das dann so:

„Tiefer, intensiver und vielschichtiger Pfirsichduft mit Zitrusaromen und enormer Mineralität. Dicht, packend und feinsaftig im Mund, herrliches Spiel, am Gaumen abgrundtief, komplex und extrem mineralisch, perfekt balanciert, große Länge. Berührt einen bis ins Mark. Selten hinterließ mich ein trockener Wein so fassungslos wie die Spätlese aus der Herrmannshöhle, ein einmaliges Meisterwerk. Der größte Weißwein, den man sich bei nur 12% vorstellen kann!”

[Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle]

Leider ausverkauft!

930902 Schlossböckelheimer Kupfergrube, Riesling Spätlese 2002 19,00 Euro
Faszinierend kühle, zart kräutrige und fein mineralische Nase nach Pfirsichen, Aprikosen, Ananas und schwarzen Beeren. Am Gaumen wunderbar saftige Frucht mit fein ziselierter Säure, herrlich mineralisch, Anklänge an weiße Blüten und zart Cassis (vor allem beim Genuss aus großen bauchigen Gläsern), perfekte Balance, sehr nachhaltig am Gaumen, enorm anhaltend, zu genießen jetzt bis mindestens 2012. Phantastisches Preis-Genussverhältnis!

Leider ausverkauft!

930702 Oberhäuser Brücke, Riesling Eiswein 2002 (0,375 l) 89,00 Euro
Zu diesem ebenso raren wie monumentalen Riesling möchten wir mit Marcus Hofschusters Bewertung aus dem Internetweinführer auf www.wein-plus.de nochmals eine unabhängige Stimme zu Wort kommen lassen:„Tiefer, reintöniger Duft nach Pfirsichen, Aprikosen, Ananas und Mineralien. Konzentrierte, cremige Frucht, betörend saftig und mit perfekt integrierter Süße, hochfeine Säure, überwältigende Tiefe und Komplexität, intensive Mineralik am Gaumen, perfekte Balance, herrlicher Nachhall. Bis 2030. 97 Punkte”.

Ähnlich euphorisch beurteilen die gerade jetzt, Ende November, auf den Markt gekommenen, in Buchform gedruckten Weinführer diesen Weltklassewein: Der Gault Millau 2004 vergibt 94 Punkte, Gerhard Eichelmann (Deutschlands Weine 2004) 96 Punkte.

Leider ausverkauft!

Nach dem Erscheinen dieser beiden Weinführer und Marcus Hofschusters Veröffentlichungen im Internet werden unsere hoch bewerteten Weine sehr nachgefragt, auch von Neukunden. Natürlich freuen wir uns darüber sehr, möchten aber auch Sie, unsere treuen Stammkunden, die vielleicht noch keinen dieser Weinführer gelesen haben, über die wichtigsten Beurteilungen in aller Kürze informieren, damit Sie sich diese Weine noch zulegen können, bevor sie bereits bald restlos ausverkauft sein werden.


Weingut Klaus Keller – Rheinhessen

Die Weine von „Deutschlands Winzer des Jahrzehnts” (Gault Millau) wurden unisono spektakulär beurteilt. Sein leider bereits ausverkaufter G-Max erhielt von allen drei Weinführern die höchste Bewertung aller trockenen deutschen Rieslinge. Herzlichen Glückwunsch der Familie Keller zu diesem triumphalen Erfolg. Ebenfalls herausragend bewertet wurden die wesentlich preiswerteren trockenen Großen Gewächse „Morstein” (ausverkauft) und „Kirchspiel Turmstück”, das Sie sich unbedingt noch sichern sollten. Kellers so beliebter Alltagswein, der „Grüne Silvaner trocken”, wurde von Eichelmann mit 88 Punkten zu den besten Schnäppchen Deutschlands, alle Rebsorten zusammen betrachtet, gezählt, sein „Grüner Silvaner trocken - S” gar zum besten Silvaner der Republik gewählt. Die edelsüße Auslese „Dalsheimer Hubacker” erhielt im Gault Millau 93, von Eichelmann 94 Punkte (traumhaftes Preis-Genussverhältnis!), die 3-Sterne Auslese gar 96 Punkte. Beide edelsüße Auslesen sind bereits in diesem Winter herausragende Begleiter hochwertiger Desserts, besitzen jedoch ein enormes Potential!


951002 Grüner Silvaner trocken (PK) 2002 6,30 Euro

[Keller, Grüner Silvaner]

Leider ausverkauft!

951102 Silvaner trocken -S- 2002 18,90 Euro

[Keller, Silvaner S]

Leider ausverkauft!

951202 Westhofen Kirchspiel Riesling Großes Gewächs* trocken 2002 19,90 Euro

[Keller, Westhofen Kirchspiel]

Leider ausverkauft!

951302 Riesling Auslese Dalsheimer Hubacker 2002 25,50 Euro

[Keller, Riesling Auslese Dalsheimer Hubacker]

Leider ausverkauft!

951502 Riesling Auslese*** Dalsheimer Hubacker 2002 (0,375 l) 42,00 Euro

[Keller, Riesling Auslese Dalsheimer Hubacker]

Leider ausverkauft!


Weingut Dirk Würtz – Rheinhessen

Unserer Entdeckung des Jahres 2002 hat Marcus Hofschuster ungemein imponiert. So stuft er ihn mit 4 von 5 möglichen Sternen unmittelbar hinter Keller und Wittmann bereits als Nummer 3 der Region ein (welch ein Katapultstart in die erste Liga), bewertet unseren kleinen Alltagsriesling Potate als sehr gut, den Würtz II als ausgezeichnet und den Spitzenriesling Geyerscheiß als hervorragend. Welch großartige Bewertung angesichts Dirks so moderater Preispolitik!


950402 „Potate”, Riesling trocken 2002 exklusiv bei Pinard de Picard! 4,95 Euro

[Würtz, Potate]

Leider ausverkauft!

Vgl. Angebot 1, gültig bis 31.12.2003:

9504902 „Potate”-12er Kiste, statt 59,40 Euro nur 49,90 Euro

Leider ausverkauft!

950102 Würtz II, Riesling trocken 2002 8,80 Euro

[Würtz II]

Leider ausverkauft!

950202 „Geyerscheiß”, Riesling trocken 2002 19,90 Euro

[Würtz I, Geyerscheiß]

Leider ausverkauft!


Weingut Markus Molitor – Mosel-Saar-Ruwer

Erst im Januar werden wir die 2002er Kollektion von Markus Molitor im Detail präsentieren. Angesichts der großen Nachfrage legen wir Ihnen jedoch den „besten feinherben Riesling des Jahres 2002 in Deutschland, feinhefig-rassiger Pfirsichduft, geradezu explosive und animierende Fruchtsäure, verspielter Nachhall” (Gault Millau), den Wehlener Klosterberg, eindringlich ans Herz. Und bereits im aktuellen Katalog schwärmte ich Ihnen von Molitors Rotweinen aus dem großen 2001er Jahrgang vor, was so manchen Kunden, bevor er denn probierte, zu einem ungläubigen Kopfschütteln, danach zu einem großen Erstaunen, dass solch erstklassige Rotweine von der Mosel kommen können, veranlasste. Nun, lassen Sie mich hierzu Gerhard Eichelmann zitieren: „Schon im vergangenen Jahr (2000) war ich erstaunt über die Spätburgunder von Markus Molitor. Sie waren konzentriert, vom Schiefer geprägt, wie sonst nur an der Ahr, sehr klar, weil keine Restsüße die Mineralität kaschierte. Sie hatten das Holz voll integriert, waren enorm jugendlich, ganz am Anfang ihrer Entwicklung. Markus Molitor ist auf dem richtigen Weg, große Burgunder zu machen, hatte ich geschlossen. Der Jahrgang 2001 bestätigt dies voll und ganz. Gleich 5 Spätburgunder bekam ich zu verkosten, einer war besser als der andere. Und alle zeigten einen klaren, kompromisslosen Stil. Es ist schon unglaublich, was Markus Molitor alles kann: auch mit seinen Spätburgundern zählt er zur Spitze in Deutschland”. Meine Empfehlung: unbedingt in einer Blindprobe Molitors Rote gegen die besten deutschen und hervorragende französische Burgunder probieren!


916602 Wehlener Klosterberg Spätlese feinherb 2002 12,50 Euro

Leider ausverkauft!

916101 Spätburgunder, trocken 2001 17,90 Euro

[Molitor, Spätburgunder]

Leider ausverkauft!

916201 Graacher Himmelreich Spätburgunder, trocken 2001 24,90 Euro

[Molitor, Graacher Himmelreich Spätburgunder]

Leider ausverkauft!

916301 Trarbacher Schlossberg Spätburgunder trocken 2001 25,90 Euro

[Molitor, Trarbacher Schlossberg Spätburgunder]

Leider ausverkauft!

916401 Graacher Himmelreich Spätburgunder**, trocken 2001 37,00 Euro

[Molitor, Graacher Himmelreich Spätburgunder]

Leider ausverkauft!

916501 Trarbacher Schlossberg Spätburgunder**, trocken 2001 38,00 Euro

[Molitor, Trarbacher Schlossberg Spätburgunder]

Leider ausverkauft!


Herausragend bewertet werden die gesamten Jahrgangskollektionen vom Weinhof Herrenberg an der Saar, der infolge einer nochmaligen „Steigerung in diesem Jahr zwangsläufig die dritte Traube” vom Gault Millau verliehen bekam, eine Einstufung, die ich jedoch immer noch als zu niedrig ansehe.
Und zum Weingut Josef Leitz meint der gleiche Führer: „Johannes Leitz verblüfft uns eins ums andere Mal: War seine Vorjahreskollektion schon über jeden Zweifel erhaben, so suchen wir im Jahr 2002 im Rheingau fast vergeblich nach einem Betrieb, der es von den trockenen Rieslingen über die feinfruchtigen Spätlesen bis hinauf zu den Beerenauslesen mit dem ebenso stämmigen wie leutseligen Rüdesheimer aufnehmen kann. Wo sollen wir anfangen mit unseren Lobeshymnen und wo aufhören? Alle Weine sind von einer frappierenden Klarheit im Duft und einer Feinheit im Geschmack, wie man sie sich häufiger im Rheingau wünscht”.
Und Eichelmann urteilt: „Die letztjährige Kollektion war grandios und gehörte zu den besten des Jahrgangs in Deutschland. Genauso grandios ist nun der Jahrgang 2002”.

Noch haben wir alle im Print-Katalog präsentierten Weine der beiden Spitzengüter vorrätig, doch bitte bei Interesse nicht mehr lange zögern, die ersten Sorten gehen in den nächsten Tagen zur Neige.


ÖSTERREICH

Weingut Gernot Heinrich – Burgenland – Neusiedlersee

In der letzten Pinwand stellten wir Ihnen mit Josef Pöckl und Engelbert Prieler die beiden ersten Winzer aus Österreich vor, die zur kleinen Elite von Austrias innovativer Rotweinszene zählen.
Heute präsentieren wir einen großartigen Kollegen, den viele Kenner und Liebhaber exzellenter österreichischer Rotweingewächse als primus inter pares seiner Zunft betrachten: Gernot Heinrich aus Gols, dem berühmtesten Weinort am Ostufer des malerischen Neusiedlersees.

[Gernot Heinrich]


Heinrichs Weine stehen geradezu als Synonym für elegante, finessenreiche, feinfruchtige Weine, die meilenweit entfernt sind von den marmeladigen Brühen, die mittlerweile in vielen Regionen der Welt produziert werden und die alkohollastig und monströs im Glase krachen. Diesem „Terror” der weltweit zunehmendem Gleichförmigkeit und Nivellierung stellt Heinrich genussvolle Trinkweine gegenüber, die bei aller Dichte und Opulenz von ihrem großartigen Terroir geprägt sind, mit Eleganz und Finesse brillieren und die zuallererst das Resultat sind von harter handwerklicher Arbeit in seinen Spitzenlagen an den Südhängen der Parndorfer Platte.

Gernot Heinrich selbst ist als Winzer überhaupt nicht in eine Schublade zu stecken, denn sein vinologisches Wirken ist wesentlich facettenreicher als dies seiner meisten Kollegen.

Einerseits kann er im besten Sinne des Wortes als Traditionalist bezeichnet werden, der sich insbesondere dem Anbau der autochthonen Rebsorten seiner Heimat widmet. „Die Basis aller Qualität wird im Weinberg gelegt. Extreme Selektion der besten Trauben, niedrige Erträge und aufwändige Laubwerksarbeiten sind unumgängliche Voraussetzungen, große Weine zu schaffen,” erläutert Gernot Heinrich bei einer gemeinsamen Wanderung durch seine sanft geschwungenen Spitzenlagen in den sonnigen, südlich exponierten Hängen am Rande von Gols. „Der Heideboden hier am Ostufer des Neusiedlersees, eine variantenreiche Mischung unterschiedlichster Bodenformationen, bietet wegen seiner guten Durchlässigkeit und wegen des heißen, trockenen Klimas die denkbar besten Voraussetzungen zur Erzeugung großer Rotweine auf internationalem Top-Niveau. Denn für mich ist das Entscheidende, dass die Qualitäten in der Flasche originär, unverwechselbar und kompromisslos im einzigartigen Terroir der Südhänge der Parndorfer Platte ihre Wurzeln finden. Dabei bilden die regionalen Rebsorten meiner Heimat das Fundament der Weine, bereichert und abgerundet wird die regionale Sortenpalette durch Merlot; Pinot Noir, Syrah und Cabernet Sauvignon, die aber, sensibel eingesetzt, mengenmäßig nur eine kleine Rolle in den Cuvées spielen.”

So traditionell Heinrichs Schaffen sich bis hierher anhört, bei der Vinifizierung beginnt eine höchst kreative, innovative Vermählung aus Tradition und Moderne, die auf diesem Vorzeigegut zur Perfektion ausgereift ist. Wohlüberlegt und sehr professionell zeichnen sich die Konturen des neuen Weges, den Gernot Heinrich gegangen ist, in Weinberg und Keller.
Nach einem Studium der Biotechnologie und nach ausgedehnten Weinreisen, seinen Lehr- und Wanderjahren durch die renommierten Weinbauregionen der Welt, auf denen der Winzersohn neue vinologische Verfahren kennen gelernt hatte, entschied er sich, Weine zu produzieren, deren Idealbilder zunächst in seinem Kopf gewachsen waren. So verknüpft er die burgenländische Tradition mit seinem ureigenen Weinstil, kreiert Weine voller Schönheit und inneren Kraft, voll samtener Fülle und dichter Frucht, voll Harmonie, Eleganz und beispielhafter Struktur. Kopf und Herz gehen eine faszinierende Symbiose ein und zeigen uns einen eigenwilligen jungen Winzer, der sich nicht in ein Klischee pressen lässt. Seine eigenen Wege spiegeln sich schon rein äußerlich in einer sowohl geradlinigen als auch schöpferischen architektonischen Formensprache eindrucksvoll in seinem beeindruckenden „Wohn-Arbeits-Lebens-Traumhaus” wider, das inmitten der exzellenten Weingärten der Parndorfer Platte entstanden ist, beispielhaft den Charakter Pannoniens reflektierend und die Natur gleichsam ins Haus transportierend.
So ist die gesamte Architektur des rationell bis ins kleinste Detail gestalteten hochmodernen, sich auf drei Ebenen befindlichen Kellers den Gesetzen der Schwerkraft unterworfen, um die Verarbeitung der Trauben zu Wein so schonend wie nur irgend möglich und ohne jegliches Umpumpen zu gestalten: Zu ebener Erde werden die Trauben eingebracht, noch einmal auf einem Sortierband strengstens selektiert, eine Etage darunter werden sie in Edelstahltanks, die gleich hoch wie breit sind, um eine große Kontaktfläche zwischen Saft und Tresterkuchen zu ermöglichen, sehr sensibel und relativ lange vergoren, um möglichst alle Inhaltsstoffe zu extrahieren; im tiefsten Keller lagert und reift der Wein dann temperatur- und luftfeuchtigkeitskontrolliert in großen Holzfässern oder besten Barriques unterschiedlicher Provenienz seiner wahren Größe entgegen.

Gernot Heinrich selbst tritt bescheiden und ruhig auf, vermittelt jedoch im engagierten Gespräch eine profunde Kompetenz, ist ein höchst kreativer Perfektionist und das Burgenland hat ihm sehr viel zu verdanken: Er ist mit seinen herausragenden Rotweinen zu einer Lokomotive geworden für die ganze Region. Aber, nur von Gernot Heinrich zu sprechen, wäre sehr unfair. Denn zusammen mit seiner aus Bayern stammenden und ihn tatkräftig unterstützenden attraktiven Frau Heike bildet er ein kongeniales, dynamisches Paar, das bewusst die Grenzen zwischen dem Privaten und dem Geschäftlichen im Fließenden belässt, symbolhaft ausgedrückt in ihrem Arbeits- und Lebenshaus, von wo aus der Blick auf die Parzellen Salzberg und Gabarinza schweift, des wohl großartigsten Terroir innerhalb der Parndorfer Platte: Die moderne Technik in Haus und Keller, sie ist, sensibel und behutsam eingesetzt, nichts anderem als dem Hedonismus und dem unbedingten Genuss verpflichtet.

So stellen die Weine der sympathischen Heinrichs meines Erachtens nach – zusammen mit denen des Weinguts Pöckl – die Referenz dar für die neue österreichische Rotweinelite, die rund um den Neusiedlersee spektakulär schöne Weine produziert, die den qualitativen Vergleich mit keiner anderen Anbauregion in der Welt zu scheuen braucht. In Österreich hieße es, Eulen nach Athen zu tragen, wollte man alle Ehrungen aufzeigen, denen das trotz aller Erfolge wohltuend bodenständig gebliebene Ehepaar Heike und Gernot Heinrich zuteil wurde. Unseren deutschen und europäischen Kunden außerhalb Austrias wollen wir die wichtigsten Auszeichnungen jedoch nicht vorenthalten: So ernannte das Weinmagazin FALSTAFF das Paar zum „Winzer des Jahres 2000” und kürt Heinrich Gernot in ihrer aktuellen Ausgabe 6/2003 zum Sieger der großen Rotweinverkostung von über 1000 Weinen. Und der Gault Millau 2003 urteilt:„Das Weingut von Gernot und Heike Heinrich zählt zur absoluten Spitze unter den österreichischen Rotweinerzeugern, ... auch die kleine Weißweinpalette des Hauses verdient immer eine Empfehlung”.

Doch überzeugen Sie sich selbst von diesen großartigen Qualitäten; wir jedenfalls sind stolz, mit dem Weingut Heinrich ein wahres Kleinod in unser Programm aufnehmen zu können und freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit in den nächsten Jahren!

732102 Weißburgunder 2002 8,90 Euro
„Der Weißburgunder zählt immer zu den besten des Landes”, urteilt zu Recht der FALSTAFF über diesen Trinkgenuss pur versprühenden, teils im Edelstahl, teils im kaum merklichen Holz ausgebauten, unkomplizierten Wein. In der Nase eine verführerische Frucht, am Gaumen saftig, tolle Frische infolge perfekt integrierter Säure, wiederum sehr angenehme Frucht, schmeichlerischer Nachhall. Zu genießen ab sofort bis 2005.

[Heinrich, Weißburgunder]

Leider ausverkauft!

732202 Zweigelt 2002 9,90 Euro
Eindrucksvoll demonstriert dieser enorm leckere Wein, dass der Zweigelt Heinrichs heimliche Liebe darstellt, „mit dem er umzugehen versteht wie kaum ein anderer” (Falstaff). In der Farbe ein tiefdunkles Rubingranat mit violettem Rand; in der Nase intensive Cassis- und Brombeeraromen, dazu Anklänge von Sauerkirsche und noble Gewürze; am Gaumen wiederum dunkle Beeren und ein Hauch von Kaffee, saftig, frisch, viel Kraft und innere Dicht. Dieser wunderschöne Trinkwein begeistert durch einen schönen Schliff, ist extraktreich, besitzt saftige, zart süßliche, schmelzige, verführerische Tannine und eine gute Länge. Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2004 bis 2009.

[Heinrich, Zweigelt]

Leider ausverkauft!

732502 St. Laurent 2002 14,90 Euro
In der Farbe wiederum ein tiefdunkles Rubingranat mit violetten Reflexen, in der Nase eine betörende Würze, zarte Anklänge an Heidelbeeren und Sauerkirsche, Wacholder, Nougat und gedörrte Früchte. Am Gaumen dicht, schmelzig und samtig, aber auch sehr feingliedrig, beeindruckende zarte mineralische Note im Hintergrund, faszinierende Rosinenanklänge und Pflaumen, komplex, bereits sehr harmonische, runde, geschmeidige Tannine, dezente Fruchtsüße im langen Abgang. Hervorragendes Preis-Genussverhältnis! Jetzt schon schön zu trinken bis mindestens 2008.

[Heinrich, St. Laurent]

Leider ausverkauft!

732401 Pannobile rot 2001 22,00 Euro
Mehrere der besten Winzer am Neusiedlersee bieten unter dem Begriff „Pannobile” hochwertige Cuvées an, die immer aus einheimischen Sorten bereitet und im Barrique ausgebaut sind: Konzentrierte Rotweine, die trotz kräftiger Tanninstruktur von einer weichen Fülle geprägt sind und frühe Trinkbarkeit mit einem hohen Lagerungspotential verbinden. Diese herrliche Cuvée aus 80% Zweigelt und Blaufränkisch besitzt ein leuchtendes, dunkles Rubingranatrot mit einem zartern violetten Rand; in der Nase einladende Röstaromen, ein faszinierendes Kräuterbukett und mit zunehmendem Sauerstoffkontakt fruchtige, saftige Amarenakirschen, Minze und wilde, schwarze Beeren. Am Gaumen sehr harmonisch, füllig, konzentriert und elegant, die verführerische, saftige, dunkelwürzige und beerig-süße, kühle Frucht kleidet den ganzen Gaumen schmeichlerisch aus, betört, will nicht mehr loslassen, erzählt von ihrem Land, vom herausragenden Terroir ihrer sanften, sonnenverwöhnten Südlagen. Welch faszinierende Demonstration des großen Potentials seiner pannonischen Heimat, ein Trinkvergnügen pur, das nach jedem Glase einlädt zum Weitergenießen und Meditieren. Nach längerem Dekantieren bereits ab jetzt trinkbar, Höhepunkt 2005 bis nach 2010. Ein großer charaktervoller Wein von absolut eigenständigem Profil mit dem Potential zum Klassiker!

[Heinrich, Pannobile]

Leider ausverkauft!


FRANKREICH

Domaine Berthoumieu – Madiran

Didier Barré, ein Gascogner wie aus dem Bilderbuch, gilt als „primus inter pares” innerhalb der jungen Winzergeneration im Madiran, die in den letzten Jahren zum fulminanten Aufstieg dieser in Deutschland immer noch weitgehend unbekannten Region beigetragen hat. Entscheidend für den qualitativen Sprung im Madiran war der geglückte Versuch, die aus der Tannattraube gewonnenen Weine durch die Assemblage mit Cabernet-Sauvignon und mit Hilfe der Mikrooxidation geschmeidiger, weicher und saftiger werden zu lassen, ohne dass ihnen ihre ureigene Identität verloren geht, und das zu Preisen, die auf dem Weltweinmarkt fast konkurrenzlos günstig sind.

Kaum ein Weingut hat in den letzten beiden Jahren in dieser aufstrebenden Appellation des Südwestens bei Insidern für so viel Furore gesorgt wie unsere Entdeckung des Jahres 2000. Didier Barré, dem jungen, ambitionierten Eigentümer der 24 ha großen Domaine Berthoumieu, deren bis zu über 100 Jahre alte Rebstöcke überwiegend im Westen des kleinen Ortes auf privilegiert südlich exponierten Hanglagen gepflanzt sind, ist es auf vorbildliche Art gelungen, die aus der kleinbeerigen Tannattraube gewonnenen „Tanninmonster” zu zähmen. So ist die Fachpresse mittlerweile voll des Lobes über unser Kleinod:
Der „Weingourmet” (Ausgabe 1/02) konstatiert unter der treffenden Schlagzeile „Stilwandel: Aus dem derben Roten wurde ein eleganter Prestigewein”, dass die Spitzenprodukte aus dem Madiran zur harten Konkurrenz Bordelaiser Gewächse heranreifen und der „hervorragend gelungene Charles de Batz als der beste rote Madiran des Jahrgangs 1999 gilt”.
In ihrer Februarausgabe 2001 beschäftigt sich die in Frankreich angesehenste Weinfachzeitschrift, die „Revue du vin de France”, mit den großartigen Qualitäten der neuen Jahrgänge im Madiran und resümiert unter der Schlagzeile, „Montus nicht mehr allein an der Spitze”, dass der wesentlich preisgünstigere „Charles de Batz” gleichrangig mit diesem Pionier der qualitativen Weinbereitung im Madiran die Appellation anführe.
In ihrer Ausgabe 6/01 mit der Berichterstattung über den 2000er Jahrgang zeichnet sie dann Berthoumieu als EINZIGES Gut des gesamten Südwestens und als eine von 11 aus ganz Frankreich mit dem begehrten „coup de coeur” aus, eine Art Liebesbezeugung für die besten Weine mit exzellentem Gegenwert für ihr Geld.

So ist es kein Wunder, dass die Cuvée „Charles de Batz” mittlerweile zu einem unserer erfolgreichsten Weine überhaupt avancierte, denn unsere Kunden wissen anhand ihrer eigenen Trinkerfahrungen nur zu genau: Didier Barré, eines der größten Winzertalente des Südwestens, produziert große Gewächse voller Charakter, Authentizität und Individualität mit einem Preis-Genuss-Verhältnis, das nicht zu überbieten ist. Und kürzlich wurde dem „Charles de Batz” noch eine ganz besondere Ehre zuteil: „Der gesündeste Wein der Welt”, sei er, meint Dr. Roger Corder vom Londoner William Harvey-Institut für Kreislaufforschung. Dieser hatte das so genannte French Paradox genauer untersucht, das besagt, dass Menschen in Süd- und Südwestfrankreich seltener Herzinfarkte erleiden als Menschen in anderen Industrienationen, obwohl sie sich fettreicher und üppiger ernähren. Und Corders Experimente mit verschiedenen Rebsorten hatte einen eindeutigen Sieger: unseren tiefdunklen, fast schwarzen Madiran „Cuvée Charles de Batz”, hergestellt aus der Tannat-Rebe, mit seiner einzigartigen Tanninstruktur und seinem hohen Anteil an Polyphenolen. Details zu dieser bemerkenswerten Untersuchung finden Sie in unserem Print-Katalog auf S. 150 f, in der Einleitung zum französischen Südwesten.


506400 Domaine Berthoumieu Cuvée Tradition, rouge 2000 7,80 Euro
Die letzten Flaschen dieser großartige Basiscuvée demonstrieren bereits eindrücklich die spektakulären Qualitäten, die auf DER Aufsteigerdomaine des gesamten französischen Südwestens erzeugt werden. Pechschwarze Farbe mit lila Reflexen, Cuvée aus 40-50 Jahre alten Reben, Tannat, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Fer Servadou, in der Nase Anklänge an Brombeeren, wilde Waldbeeren und Johannisbeerlikör, dazu ein wenig Unterholz, im Mund sehr dicht, komplex, strukturiert, saftig. Nie zuvor habe ich einen Madiranwein in der „Tradition-Klasse” getrunken, der jung schon so zugänglich ist und ein derartig überzeugendes Preis-Genussverhältnis besitzt, die leicht süßlichen, unglaublich rund und weich wirkenden Tannine lassen den Wein schon jetzt zum idealen Begleiter aller dunklen Fleischgerichte mit einer kräftigen Soße werden, Höhepunkt 2004 bis 2009.

[Berthoumieu, Cuvée Tradition]

Leider ausverkauft!

506501 Domaine Berthoumieu Cuvée „Charles de Batz”, rouge 2001 11,90 Euro
Beeindruckend wie in den Vorjahren brilliert zunächst die extrem tiefe, schwarze Farbe dieser barriqueausgebauten Spitzencuvée. Die Überraschung folgt jedoch auf dem Fuß in der Nase und am Gaumen: Didier hat es aufgrund einer nochmals verfeinerten Mikrooxydation in diesem größten Jahrgang der Geschichte des Madiran geschafft, diese großartige Spitzencuvée noch weicher, cremiger und früher zugänglicher zu machen als in den schon exzellenten Vorgängerjahren. So wirkt diese finessenreiche, elegante Cuvée aus 90 % bester Tannattrauben und 10 % reifem Cabernet-Sauvignon aus ultraselektiver Auslese bereits in der Nase molliger, fast bin ich versucht zu schreiben „wollüstiger” gar als in der Vergangenheit. Nach längerer Öffnung entströmen dem Glas betörende, expressive Duftnoten von reifen, dunklen Johannis- und Schwarzbeeren, zarten Würz-, Schokoladen- und Röstaromen und subtile Anklänge an Zedernholz. Am Gaumen wie immer eine phantastische Konzentration und Dichte, dazu ungemein mundfüllend, opulent, viel Extrakt, ausgewogen, harmonisch, diesmal jedoch eher eine „sexy” Ausstrahlung als die von nobler Kühle geprägte Stilistik des 2000ers. Die für einen tannatgeprägten Wein sensationell weichen und ultrafeinen Tannine sind noch wesentlich weniger spürbar als in der Vergangenheit und komplett umhüllt von einer überwältigenden Frucht. Trotz seiner frühen Zugänglichkeit ein „grand vin de garde” mit einem riesigen Potential, bereits heute ein hervorragender Begleiter zu allen kräftigen Fleischgerichten, Höhepunkt 2005 bis 2015. Ich glaube kaum, dass sich dieser Riese von Wein noch einmal verschließen wird.

Ein grandioser Stoff, noch besser als in seinen herausragenden Vorgängerjahren, eines der besten Preis-Genussverhältnisse, die Sie zurzeit weltweit finden können! Das „Classement 2004” von Bettane & Desseauve, in Frankreich von der seriösen Tageszeitung LE FIGARO „als mehr als nur ein Weinführer, als eine Bibel” der Weinkritik gefeiert, wertet den sensationell guten 2001er ebenfalls höher als den 2000er, vergibt ihm 8,5/10 Punkten (bei 9 Punkten beginnt die Weltklasse, 10 Punkte werden extrem selten vergeben) und ebenfalls die Zusatzauszeichnung eines hervorragenden Preis-Genussverhältnisses.

[Berthoumieu, Cuvée Charles de Batz]

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Jean-Marie Royer
Unsere Entdeckung des Jahres aus Châteauneuf-du-Pape

Im Sommer präsentierten wir Ihnen erstmals dieses in Deutschland noch gänzlich unbekannte Gut, unsere Entdeckung des Jahres aus dem Jahrhundertjahrgang 2001an der südlichen Rhône – mit spektakulärem Erfolg! Sie erinnern sich vielleicht: Der renommierte Önologe Philippe Cambié, der bereits seit Jahren für unsere großartigen Domainen Pégau, Clos du Caillou und Les Cailloux beratend tätig ist, nahm einen alten Rugbyfreund unter seine Fittiche, Jean-Marie Royer, der eine schwierige Zeit hinter sich hatte.
Aus einer alteingesessenen Familie in Châteauneuf-du-Pape stammend, verlor Jean-Marie bereits in seinem dritten Lebensjahr seinen Vater, der bis dahin die kleine Familiendomaine betrieben hatte. Um die Familie nach dessen Tod über Wasser zu halten, verkaufte die Mutter einen Teil der erstklassigen Weinberge, zudem ging ein beträchtlicher Teil durch Erbteilung an andere Familienmitglieder. Der kleine Rest wurde verpachtet.
Als Jean-Marie dann mit 18 Jahren beschloss, sich dem Wein zu widmen, kaufte er mit jedem Cent selbst verdienten Geldes Parzelle für Parzelle der besten Lagen aus dem Besitz seiner Verwandtschaft wieder zurück, bis er schließlich drei Hektar beisammen hatte. Eine kleine Fläche zwar nur, doch welche Qualität!
Bei diesen Parzellen handelt es sich um nichts anderes als (mit) das beste Terroir der Appellation, teilweise bestockt mit über 110 Jahre alten, tief wurzelnden, sehr ertragsschwachen Grenachereben (Was sind das für prachtvolle Rebstock-„Persönlichkeiten” auf einem ungemein steinhaltigen Terroir) und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den berühmten Lagen von Henri Bonneau, eine Sonneninsel aus roten Steinen, mit leuchtenden Sommerfarben: Das Blau des Himmels, das Grün der Rebblätter, das Gelb der Sonne und das Ockerrot der Steine.

Zunächst verkaufte Jean-Marie aus Geldnot die Hälfte des Mosts seiner hochreifen Grenachetrauben (die andere Hälfte floss in seinen „Hommage”, den wir Ihnen heute anbieten) aus erstklassigen Lagen an einen Weinmacher erster Güte, an Michel Tardieu, der von der einzigartigen Qualität begeistert war und in seinen unterirdischen Kelleranlagen im malerischen Lourmarin einen Wein ausbaut, den Sie bei uns schon lange in Subskription kaufen konnten und der von Parker mit 95 bis 98 Punkten bewertet wurde.
Und jetzt kommt Philippe Cambié ins Spiel. Fasziniert von der fast einzigartigen Qualität dieses singulären Terroirs baut er mit Jean-Marie dessen Teil des Mostes in alten Barriques aus, mit durchschlagendem Erfolg. Während die Tardieu-Variante wie immer mit reifer Frucht und einem fein dosierten Holzeinsatz eher von moderner Stilistik geprägt ist, erweist sich der von Royer und Gambié vinifizierte Weine als geradezu distinguiert und äußerst klassisch, so, wie wir es vom Altmeister Henri Bonneau und seinem unvergleichlichen, doch kaum erhältlichen Unikat „Reserve des Celestins” kennen, von dessen Art der Weinbereitung sich Jean-Marie inspirieren ließ.

Doch generell gilt: Alle Weine Royers aus dem großartigen Jahrgang 2001 sind Terroirweine allerbester Güte, von Parker (Wine Advocate Nr. 145) als die „Entdeckung seiner Châteauneuf-du-Pape Reise” gefeiert „mit reichhaltigen, kraftvollen Weinen im Stile von Pégau und Henri Bonneau” (Wer jemals Royers eindrucksvolle Weinberge und seinen altertümlichen, einfachen Keller begutachten kann, dem werden auch diese Parallelen sofort ins Auge fallen) und der dringlichen Empfehlung an die „Importeure, sich um dieses bis dato unbekannte Weingut unverzüglich zu kümmern”. Doch Händler, die erst nach Parkers Elogen Jean-Marie kontaktierten, kamen bei der kleinen Produktion von einigen wenigen Tausend Flaschen natürlich viel zu spät. Wir selbst jedoch hatten uns schon unmittelbar nach Philippe Cambiés Empfehlung und bevor Parker das Gut bewertete, mit Jean-Marie Royer geeinigt.
Dieser ist zweifellos der neue Stern am wunderbaren Weinhimmel von Châteauneuf-du-Pape mit klassischen, herrlich altmodischen, zeitlosen Gewächsen in der Tradition von Bonneau und Rayas und meilenweit von jeder Modetorheit entfernt: kraftvolle, harmonische Weine in perfekter Balance mit einer traumhaften Fruchttextur und einer großartigen, seidenen Tanninstruktur und einem langen mineralischen Abgang, exemplarische Terroirweine erster Güte, die das einzigartige Potential ihrer berühmten Appellation beispielhaft widerspiegeln!

Zwei großartige Weine können wir Ihnen heute anbieten, die letzte Zuteilung einer Rarität, des „Sola Syrah Regalis”, und in Deutschlandpremiere den sensationellen „Hommage”, eines der größten Rotweingewächse, das jemals in Châteauneuf produziert worden ist.

172301 Châteauneuf-du-Pape rouge „Sola Syrah Regalis” 35,00 Euro
Eine wunderbare Rarität stellt dieser 100%ige Syrah dar, den Royer aus besten Parzellen selektiert hat. Ganze vier Barriques (1.200 Flaschen) hat er von diesem Unikat gefüllt, das durch seinen einzigartigen syrahgeprägten Charakter fasziniert. Schon im edlen pflaumigen und dunkelbeerigen Bukett dominiert die Syrahtraube, tief und konzentriert wirkt dieser Weingigant in seiner grandiosen Aromatik wie eine hypothetische Mischung aus einem großen Côte Rôtie (allerdings ohne Rauchfleischanklänge), einem Grange Hermitage und einem Châteauneuf-du-Pape. Und dann der Gaumen: Welche Fruchtdichte und Konzentration und welch feines Spiel, Geschmeidigkeit und Raffinesse bei gleichzeitig hohem Extrakt, vibrierender Frische und Rasse und zart unterlegter Mineralität. Dieser extrem rare Wein wird zur Legende mutieren, weil er auf einmalige Art und Weise mediterrane Reife, Aromenintensität und Fülle mit nobler Côte Rôtie Finesse, Frische und Eleganz vereint. Einer der großen Weine des Jahrhundertjahrgangs 2001; nach mehrstündigem Dekantieren oder nach tagelanger Öffnung der angebrochenen Flasche genieße ich bereits heute immer wieder diesen Wein, Höhepunkt 2006 bis nach 2015.

[Royer, Sola Syrah Regalis]

Leider ausverkauft!

172401 Châteauneuf-du-Pape rouge „Hommage à mon père” 2001 89,00 Euro
Dieses Weinmonument hat in Châteauneuf selbst bei den dortigen Spitzenwinzern eingeschlagen wie eine Bombe und für ein ungläubiges Staunen gesorgt. Die Trauben für dieses Weltklassegewächs sind eine Selektion aus einer mit roten Steinen übersäten Lage mit bis zu 110 Jahre alten Grenachereben, unweit der Parzelle von Henri Bonneau gelegen, aus der dieser seine „Réserve des Célestins” gewinnt. Satte purpurrote Farbe, in der enorm komplexen, ungemein reichhaltigen Nase fasziniert eine wunderbare Noblesse und eine verführerische Würze, dazu schwarze Beeren, hochreife süße Amarenakirschen, Feigen, zart andeutend gegrilltes Fleisch und eine traumhafte Mineralität. Auf die Zunge ergießt sich – aber mit Samtpfoten – eine Wagenladung von dichter, konzentrierter und phantastisch eleganter, finessenreicher Frucht. Welch herrlich traditioneller Wein, perfekt ausgewogen, voller Glycerin, mit einer feinen, zart wilden Aromatik, einer schlanken Eleganz und einer seidigen Textur. Die präsenten, aber feinen, kühlen, geschmeidigen Tannine strömen in Form flüssigen Gesteins über die Zunge und hinterlassen zusammen mit der edlen Frucht einen Eindruck größter Komplexität, wie man sie auch bei den allerbesten Burgundern findet, enorm langer, mineralischer Abgang (über 50 Sekunden).
Zu genießen etwa ab 2006 bis nach 2020.

Dieser rare Weingigant (gerade einmal 1.800 Flaschen wurden gefüllt) wird in die Analen der Appellation Châteauneuf-du-Pape eingehen, ist er doch bereits jetzt unter Insidern zur Legende avanciert mit einer Stilistik, die irgendwo zwischen Jacques Renauds Rayas 89, Bonneaus Réserve du Célestin 95 und Beaucastels Hommage à Jaques Perrin 2000 anzusiedeln ist. Mehrfach habe ich den Wein aus allen 6 gebrauchten Barriques probiert, jeweils habe ich ihn mit 98-100 Punkten bewertet, ein Monument!

Leider ausverkauft!


Domaine du Pégau – Châteauneuf-du-Pape

Wohl kaum ein Wein von der südlichen Rhône wurde von vielen Weinliebhabern so sehnlich erwartet wie die majestätische Cuvée Réservée unserer Freunde Paul und Laurence Féraud aus dem Jahrhundertjahrgang 2001, in ihrer Stilistik so gänzlich verschieden vom ebenfalls großen, eher schmeichlerischen 2000er, barocker, urwüchsiger, noch traditioneller, auch finessenreicher, somit die großen Jahrgänge 1990 und 1978 vehement in Erinnerung rufend. Kategorie Lieblingswein! Wir waren nach Freigabe des Weins binnen 2 Wochen ausverkauft, doch gerade in gesuchten Jahrgängen wie 2001 zahlen sich langjährige, intensive Beziehungen aus. Die sympathischen Férauds haben uns ihre letzten Reserven zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank!


141101 Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée”, rouge 2001 32,00 Euro
Dieser großartige Châteauneuf zeigt ein tiefes opakes Rubinrot in der Farbe und ein spektakuläres, expressives Aroma von Schwarzkirschen, reifen Himbeeren, wilden Kräutern der Provençe, Trüffel, Teer, Pfeffer, Rauch und orientalischen Gewürzen, das derart verführerisch ist, dass ich gar nicht aufhören kann, immer wieder mit der Nase lustvoll ins Glas zu schnuppern. Am Gaumen ungewöhnlich opulent, dicht, ölig, gehaltvoll, ausladend, offenbar eine Wiedergeburt des legendären 1990ers. Im Mittelteil eine traumhaft süße, ausladende Frucht, fürstliche Mengen Glycerin, spektakulär in der aromatischen Vielschichtigkeit, extraktreich und mächtig konzentriert, kraftvolle, aber auch cremige Tannine und ein fulminanter Abgang, der über eine Minute lang anhält. Parker hat nach seinen Fassverkostungen 93-96 Punkte vergeben.
Doch seither hat sich Wesentliches verändert. Paul und Laurence haben, der Hysterie um die Spitzencuvée da Capo überdrüssig, entschieden, in diesem großen Jahrgang den separat ausgebauten da Capo mit dem Réservée zu verschneiden, was dessen Qualität noch einmal deutlich anhebt: Ein wahrhaft majestätischer, großer Châteauneuf, der sich über 20-30 Jahre vorzüglich entwickeln wird, obwohl er auch in seiner jetzigen Primärfruchtphase phantastisch mundet.

Dekantiert der ideale Begleiter zu einem großen Festmenü an den Feiertagen Ende dieses Jahres.

[Pégau, Cuvée Reservée]

Leider ausverkauft!


Domaine de Terre Mégère – Coteaux du Languedoc

Seit Jahren haben die Weine dieser Domaine im Herzen des Languedoc eine begeisterte Anhängerschar gefunden – und dennoch sind sie noch immer so etwas wie ein Geheimtipp. Selbst wir, die wir Ihnen immer wieder vorschwärmen vom phantastischen Preis- Genussverhältnis südfranzösischer Weine, kommen bei unseren Verkostungen aus dem Staunen nicht heraus, wenn wir die Weine von Michel Moreau, im Glase haben, diesem sympathischen, bescheidenen, bodenständigen Winzer, dem alles Laute, alles Marktschreierische mehr als zuwider ist. Bereits seit mehreren Jahren produziert er auf seinem 20 ha großen Weingut mit seinen auffallend trockenen Sandsteinböden im Herzen des Languedoc originäre Weine voller Individualität, sehr würzige Exemplare mit einer satten beerigen Frucht, keine wirklich großen, aber sehr anspruchsvolle Weine für jeden Tag, zu unverschämt günstigen Preisen. Frisch eingetroffen der hervorragend gelungene Cabernet-Sauvignon 2002, auf den schon viele Liebhaber nach dem Ausverkauf seines beliebten Vorgängers sehnlichst warten


310502 Vin de Pays d’Oc, Cabernet-Sauvignon 2002 6,40 Euro
Dieser Cabernet besitzt Jahr für Jahr eine Qualität, die uns angesichts seines Preises jeweils fast sprachlos werden lässt! Tiefdunkel funkelt er im Glase, dem opulente Aromen von Cassis und wilden Kräutern entströmen. Im Mund breitet er sich ausladend aus, ist opulent, füllig, dicht, die weichen Tannine eingebettet in eine Fruchtorgie, anhaltend, ein echter Knüller, ein unübertrefflicher Geschmacksreichtum in seiner so sympathischen Preisklasse. Genießen Sie diesen schmackhaften Wein Glas für Glas und vergessen Sie alle Preisorgien des Bordelais! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2004 bis 2006.

[Terre Mégère, Cabernet-Sauvignon]

Leider ausverkauft!


Domaine Forca Real – Roussillon

In der letzten Pinwand haben wir Ihnen die frisch eingetroffenen Weine dieser auf erstklassigen Schieferböden in 400 m Höhe gelegenen Adlernestdomaine vorgestellt. In der Zwischenzeit wurden die beiden kleinen Weine der Domaine, herausragende Alltagsweine zu ganz kleinem Geld, spektakulär bewertet:

In der aktuellen Ausgabe 12/03 von DM/Euro wurde der preiswerteste Rotwein unseres Programms, der „Saisons 2002”, vom renommierten Kritiker Peter Paul Falkenstein mit 14/20 Punkten (=sehr guter Wein) und dem Prädikat „für seinen Preis erstaunlich wohl geraten” geradezu geadelt!


344602 „Saisons”, rouge 2002 4,40 Euro
Mittleres sattes Rot, in der Nase schmeichlerische Brombeeren und rote Früchte; diese Aromatik setzt sich auch sehr angenehm am Gaumen fort, dabei klare Frucht und Struktur und keinerlei stumpfe Fehltöne oder aggressive Tannine (im Gegenteil, eine weiche Gerbstoffstruktur schmeichelt dem Gaumen), wie sie sich leider so oft in dieser Preisklasse finden. Natürlich ist dieser vorzügliche Alltagswein nicht sehr tief und besonders komplex, das kann ein Wein in dieser Preisklasse auch gar nicht sein, stattdessen schmeichelt er weich, schmelzig, frisch und relativ dicht dem Gaumen, infolge eines angenehm niedrigen Alkoholgrads von 12,5% bereits Trinkvergnügen pur ab sofort bis 2005. Ein regelrechter Knaller (100% Merlottrauben) in seiner bemerkenswert günstigen Preisklasse.

[Forca Real, Saisons]

Leider ausverkauft!


Und in der bereits weiter oben angesprochen „Bibel” der französischen Weinkritik, dem „Classement 2004”, erhielt der „Mas de la Garrigue 2002” für seine Preisklasse spektakuläre 7,5/10 Punkten und die Zusatzauszeichnung eines hervorragenden Preis-Genussverhältnisses.

344102 „Mas de la Garrigue”, rouge 2002 6,80 Euro
Einer der schönsten Alltagsrotweine, die es im französischen Süden gibt, in der Nase voll betörender, attraktiver beeriger Frucht, unterlegt mit zarten Würzaromen, am Gaumen delikat, dicht, tief, mit einer feinen Säurestruktur, die ihm eine belebende Frische und Kühle verleiht, voller Charme und dennoch mit ausgesprochenem Charakter, die Tannine delikat, weich, höchst angenehm. Kurzum: Für sein Geld ist dieser Wein von sensationeller Güte und eine Demonstration der potentiellen Möglichkeiten des Roussillon; zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2004 bis Ende 2005.

[Forca Real, Mas de la Garrigue]

Leider ausverkauft!

Beide Weine eine überzeugende Demonstration der These, dass im schwierigen Jahrgang 2002 Spitzenwinzer in exponierten Lagen herausragende Weine vinifiziert haben. Herzlichen Glückwunsch Jean-Paul Henriquès, dem genialen Winzer und Eigner der Domaine.
Nochmals empfehlen möchten wir natürlich auch die beiden Spitzencuvées dieses Vorzeigegutes.

344202 „Côtes du Roussillon Villages”, rouge 2002 9,40 Euro

[Forca Real, Côtes du Roussillon Villages]

Leider ausverkauft!

344301 „Les Hauts de Forca Real”, rouge 2001 14,80 Euro

[Forca Real, Les Hauts de Forca Real]

Leider ausverkauft!


FEINKOST-TIPP

Bottega del Pane di Nanni – Siena

Die Queen liebt das Panforte von Nanni und auch vom italienischen Staatsoberhaupt Carlo Azeglio Ciampi und seiner Frau Franca erhielten die beiden Zuckerbäcker ein Dankesschreiben für den Genuss, den ihre berühmten „Dolcezze di Nanni” (Nannis Leckereien) bereitet haben, da das legendäre „Panforte” von Nanni und Floriana, auch im Quirinalspalast das Weihnachtsfest versüßte.

Wie so oft waren es auch bei Nannis und Florianas Backwaren ein leidenschaftliches Qualitätsstreben und die Bewahrung alter Handwerkstradition, die sie in aller Welt unter Leckermäulern und Feinschmeckern bekannt machten: „Die gesamte Produktion geschieht von Hand und nach Auswahl erstklassiger Zutaten: Mehl aus den besten Mühlen Italiens, ausgesuchte Mandeln aus Apulien, absolut frische Eier ...”
Diese süßen Pretiosen sind bestimmt nicht billig, aber ihr Genuss vermittelt mehr als pure Gaumenfreuden.
Diese köstlichen, nach geheimen Rezepten und alter Kunst erzeugten Leckereien evozieren Erinnerungen an Gerüche und Geschmäcker einer glücklichen und fernen Kindheit, für einen Moment taucht man ein in den Traum eines kleinen, verlorenen Paradieses.


38827 Bottega del Pane di Nanni, Panforte antico, Stück 250 g 8,40 Euro
Ein besonderer Genuss in der winterlichen Jahreszeit: Einzeln, in Folie verpacktes Tortenstück, aus einem großen 4 kg Panforte Antico herausgeschnitten. Pikant, würzig, saftig, fruchtig und mit feinstem Kakaopulver überzogen. Mit Mandeln, Honig, kandierten Früchten und Gewürzen.



Wir wünschen Ihnen aus ganzem Herzen frohe Festtage, einen angenehmen Rutsch in ein hoffentlich gutes neues Jahr und senden Ihnen herzliche Grüße aus Saarlouis

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann

im Namen aller Mitarbeiter von Pinard de Picard.