Saarlouis, im November 2003

PINwand N° 74


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

aus dem Burgenland, Österreichs Top-Region für finessenreiche Rotweine auf Weltklasseniveau, präsentieren wir mit den Gütern Pöckl und Prieler zwei Referenzdomainen und den großen Testsieger der besten österreichischen Rotweine.

Außerdem machen wir Ihnen ein extrem günstiges Angebot zur Spitzencuvée von Aires Hautes und stellen die neuen Jahrgänge von Forca Real, Chainchon, Vieille Julienne (Jahrhundertjahrgang 2001 an der südlichen Rhône) sowie Morgante aus Sizilien mit einem großartigen 3-Gläserwein vor.


Kurzinformationen:
Parker bewertet den 2000er „Grange des Pères”, den Kultwein des Languedoc, mit 94 Punkten.

352100 Grange des Pères, rouge 2000 49,00 Euro

Leider ausverkauft!


Mit viel Herzblut haben wir in der letzten Monaten begonnen, unser Österreichprogramm aufzubauen. Sie sind uns dabei in einem so nicht erwarteten Ausmaß gefolgt. Herzlichen Dank dafür. Wir freuen uns, dass unsere Weine in den gerade erschienenen seriösen österreichischen Weinführern hervorragend bewertet werden.
So vergibt der Restaurantführer „A La Carte 2004” in seinem integrierten Weinführer F.X. Pichlers Riesling Smaragd „Loibner Berg” mit 97 Punkten die Höchstbewertung aller Weißweine des Jahrgangs 2002 (Sie erinnern sich vielleicht, dass bereits der WEINWISSER mit 19/20 Punkten für dieses große Gewächs eine Weltklassebewertung vorgenommen hat, ebenfalls Helmut Knall im Internet auf wein-plus.de in seinem Österreichführer „En Primeur”, auch hier 97 Punkte), dicht gefolgt von seinem Grünen Veltliner „Loibner Smaragd” mit 95 Punkten.

721302 Pichler, Riesling Loibner Berg Smaragd 2002 35,90 Euro

Leider ausverkauft!

721202 Pichler, Grüner Veltliner Loibner Berg, Smaragd 2002 26,90 Euro

Leider ausverkauft!


Im Weinmagazin „A la Carte”, Ausgabe 3/2003 gibt Michael Pronay, einer der renommiertesten Fachjournalisten Österreichs, Nigls Riesling „Privat” 2002 mit 95 Punkten die zweithöchste Bewertung aller Rieslinge.
Auch das Weinmagazin Vinaria hat ihn in einer großen Verkostung der Rieslinge des Jahrgangs 2002 zum zweitbesten des Landes gewählt, mit 19,1/20 Punkten.

709502 Nigl, Riesling „Privat”, trocken 2002 24,80 Euro

[Nigl, Riesling Privat]

Leider ausverkauft!


Den Vogel abgeschossen jedoch hat unser sympathischer Freund und Naturbursche Kurt Angerer. Alle seine so ungemein preis„werten” Weine werden in mehreren Verkostungen ganz vorne gelistet, sein zweitgünstigster Wein, der Grüne Veltliner „Spies” 2002 wurde von Vinaria, Ausgabe 5/2003, mit der Traumnote von 19,8 Punkten zum besten Grüner Veltliner des Jahrgangs gewählt – vor allen Kultweines des Landes – und war dann natürlich binnen Tagen ausverkauft. Ein phantastischer Erfolg in diesem Wettbewerb, der zwar wahrscheinlich nach einigen Jahren der Reife ein anderes Ergebnis erbracht hätte, aber gleichwohl das sensationelle Preis-Genussverhältnis ALLER Weine von Angerer eindrucksvoll demonstriert.

700102 Angerer, Grüner Veltliner „Kies” 2002 6,90 Euro

[Angerer, Grüner Veltliner Kies]

Leider ausverkauft!

700302 Angerer, Grüner Veltliner „Eichenstaude” 2002 12,80 Euro

[Angerer, Grüner Veltliner Eichenstaude]

Leider ausverkauft!

700402 Angerer, Grüner Veltliner „Loam” 2002 13,80 Euro

[Angerer, Grüner Veltliner Loam]

Leider ausverkauft!

700502 Angerer, Riesling „Donatus”, trocken 2002 12,90 Euro

Leider ausverkauft!


In ihrer neuesten Ausgabe vom November 2003 veröffentlicht Frankreichs renommierteste Weinfachzeitschrift REVUE DU VIN DE FRANCE ein inoffizielles Klassement der Weine des Languedoc und eine diskussionswürdige Bewertung der ihrer Meinung nach 183 besten Weine dieser riesigen Region, in der natürlich unser Programm exzellent vertreten ist.
30 Weine in dieser Liste haben eine Höchstbewertung von 5 Sternen erhalten! Wir empfehlen Ihnen einige hoch interessante Weine aus unserem aktuellen Katalog, die, teilweise mit Preisen knapp über 10,- Euro, zu dieser Auswahl der 30 besten Weine gehören und die ein schier unglaubliches Preis-Genussverhältnis aufweisen.


342401 St. Martin, Cuvée St. Martin, rouge 2001 11,90 Euro

[Cuvée St. Martin]

Leider ausverkauft!

311201 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2001 14,90 Euro

Leider ausverkauft!

322301 Aupilhac, Montpeyroux, rouge 2001 12,80 Euro

Leider ausverkauft!

322600 Aupilhac, „Le Clos”, Coteaux du Languedoc, rouge 2000 26,00 Euro

Leider ausverkauft!

305801 Mansenoble, „Cuvée Marie-Annick”, rouge 2001 17,50 Euro

[Mansenoble, Cuvée Marie-Annick]

Leider ausverkauft!

318700 La Negly, „L’Ancely”, rouge 2000 49,90 Euro

Leider ausverkauft!


Ganz knapp nur unter der Idealnote, nämlich mit 4 von 5 Sternen, wurden zwei Weine gewertet, die ich Ihnen aufgrund ihrer ebenfalls noch so genussfreundlichen Preise besonders anempfehlen möchte :

301601 Aires Hautes, „La Livinière”, rouge 2001 9,90 Euro

Leider ausverkauft!

327201 Lacroix-Vanel, CdL „Clos Mèlanie”, rouge 2001 13,50 Euro

Leider ausverkauft!


Hier noch ein Leckerbissen für alle Freunde von Pinard de Picard aus unserer Region:
Am Montag, dem 17. November, ist Paula Bosch, Deutschlands renommierteste und sympathische Sommelière („Tantris”, München) zu Gast in Saarbrücken. Von 15.00 – 17.00 Uhr signiert sie aus Anlass des Starts der bundesweiten Auslieferung ihres neuen, mit Deutschlands Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann verfassten, sehr empfehlenswerten Buches „Küchengeheimnisse & Weinentdeckungen” ihr Werk in der Buchhandlung Thalia, in der Bahnhofstraße 54. Pinard de Picard schenkt dazu kostenlos Weine aus.

[Katalog]

Abends von 19.00 – 21.00 Uhr wird Frau Bosch im Unikate Hotel Domicil Leidinger, DEM erstklassigen City-Hotel im Herzen der Saarbrücker Innenstadt (Mainzer Straße, unweit des St. Johanner Marktes) ihr Buch präsentieren und zusammen mit mir in ihrer so herrlich erfrischenden, direkten Art aus dem Nähkästchen des Wein-Business plaudern, über Winzer, Regionen und Jahrgänge.
Dazu reicht Fernsehkoch Frank Seimetz köstliche Käse-Snacks, Pinard de Picard schenkt drei hervorragende Weine aus. Kostenbeitrag zur Veranstaltung: 20,- Euro.
Kommen, genießen und diskutieren Sie mit Paula Bosch, Vorreservierung unter 0681-93270 ist empfehlenswert.


ÖSTERREICH

Burgenland

„Nirgends ist um fünf Uhr nachmittags das Leben so friedlich und doch auch so beängstigend schön wie in einem Weingarten im Burgenland”.

Wie recht der berühmte österreichische Schriftsteller und Autor des „Großen österreichischen Weinlexikons”, György Sebestyén, doch hat: Ein Abendspaziergang am Neusiedlersee – Europas größtem Steppenmeer im östlichen Zipfel Austrias, unmittelbar vor der ungarischen Grenze – wenn die letzten Sonnenstrahlen das zart im Winde sich wiegende Schilf bestreichen oder wenn in den Rieden berühmter Weinorte am frühen Morgen die exzellenten Böden im ersten Licht des Tages golden schimmern, sind dies schon unvergessliche Momente.
Doch des Weinliebhabers Herz denkt beim Begriff Burgenland natürlich an eine uralte Weinbautradition, die bis ins 7. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung zurückreicht, an feinwürzige, schmelzige, tiefgründige Weißweine, elegante, samtige, rassige und komplexe Rote sowie edelsüße Raritäten auf Weltklasseniveau.

Primär drei Faktoren prägen die großartigen Weine aus dem Burgenland: zunächst einmal das extrem vielfältige, erstklassige Terroir mit großen Bodenvarianzen und das vorherrschende milde pannonische Klima mit über 2000 Stunden Sonneneinstrahlung jährlich, das sich von der ungarischen Tiefebene her ins nordöstliche Österreich erstreckt. Seine Merkmale sind geringe Niederschläge und starke Temperaturunterschiede zwischen heißen Sommern und relativ kalten Wintern. Die Ostwinde sorgen für Trockenheit und halten kontinentale Einflüsse mit feuchten Winden in dieser Region Österreichs gering.
Allerdings finden sich in den einzelnen Gebieten zahlreiche Mikroklimate mit ihren variierenden Einflüssen, auch spielt der Neusiedlersee als Klimaregulator eine entscheidende Rolle. Zudem ist seine gewaltige Wassermenge für die großen Süßweine, die in Relation zu vergleichbaren deutschen Gewächsen extrem preiswert produziert und angeboten werden können, entscheidend mitverantwortlich, da sie Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den Weinbergen reguliert.
So entsteht dort, insbesondere am östlichen Ufer im so genannten Seewinkel, der Edelpilz Botrytis cinerea, der die Traubenhäute durchdringt, so dass das Wasser aus den Beeren verdunstet, Aromastoffe, Extrakte, Zucker und Säuren sich jedoch so konzentrieren, dass edelsüße Weine auf absolutem internationalem Spitzenniveau daraus entstehen.

In vier Regionen ist das Burgenland unterteilt: Neusiedlersee, Neusiedlersee-Hügelland, Mittelburgenland und Südburgenland; heute präsentieren wir zwei erste Spitzengüter mit faszinierenden Weiß- und Rotweinen für jeden Tag, aber auch erstklassige Kreszenzen auf absolutem Weltklasseniveau aus dieser so faszinierend vielfältigen Landschaft.
Bei der Auswahl der Rotweine haben wir großen Wert darauf gelegt, Produzenten ins Programm zu nehmen, deren authentische Weine bei aller Konzentration, Kraft und explosiven Frucht, die den Gewächsen dieser Region aufgrund von Terroir und Klima in die Wiege gelegt werden, ihre Herkunft widerspiegeln und über eine solch große Eleganz und Finesse verfügen, dass sie mit wirklichem Genuss getrunken werden können und nicht dick, fett, alkohollastig und monströs im Glase krachen, um auf Verkostungen zu blenden, wirklichen Kennern aber keine Freude bereiten. Diese unselige, international weit verbreitete Tendenz ist leider auch in Österreich nicht gerade selten anzutreffen.


Weingut Prieler – Neusiedlersee-Hügelland

„Du musst die Natur belauschen. Das Wechselspiel zwischen Klima und Boden nutzen. All Deine Erfahrungen einbringen, die Du in vielen Jahren rund um die Faktoren Wärme, Licht und Feuchtigkeit gesammelt hast. Und vor allem musst Du mit der Natur arbeiten. Niemals gegen sie. Daher haben wir bereits seit Jahren auf naturnahen Anbau umgestellt. So einfach sind die Grundlagen für große Weine von authentischer Qualität”.

Was Engelbert Prieler so gelassen ausspricht, als „einfache” Wahrheit bezeichnet, ist in der Realität das Resultat harter handwerklicher Arbeit auf großartigen Böden in besten, geschützten Lagen im einzigartigen Mikroklima des Neusiedler Sees mit einer intensiven Sonneneinstrahlung. „Nicht der Mensch, der Boden macht den Wein”, ergänzt Silvia Prieler, promovierte Mikrobiologin, die seit 1997 tatkräftig ihren Vater in Weinberg, Keller und Marketing unterstützt.
Und die Region Neusiedlersee-Hügelland, am Westufer des Sees gelegen, erweist sich als äußerst vielseitig, was Böden, aber auch Kleinklimate angeht. In den traumhaft schön gelegenen Hügeln und Fluren wachsen auf Schiefer, Sand oder Lehm in idyllischen Weinorten, die wie Perlen an einer Kette aufgehängt scheinen, Rot- und Weißweine, die zu den größten Gewächsen ganz Österreichs gehören.

In den sonnenverwöhnten Spitzenrieden von Schützen am Gebirge, wo die Prielers zu Hause sind, reifen inmitten eines Naturschutzgebietes in der Kessellage des Seebergs Weißburgunder- und Chardonnaytrauben auf lehmigem Sand mit remarkablen Kalkanteilen, die für eine feine Mineralität im fertigen Wein sorgen. Die Ried Ungerbergen mit ihren Sand- und Kalkmergelschichten liefert gehaltvolle Cabernet Sauvignon, karger Schieferboden, mit Ton und Lehm unterzogen, ist am Goldberg Fundament für herausragende, feinmineralisch-erdige Blaufränkische Weine.

Naturnaher Anbau, eine rigorose Mengenbeschränkung, ein kurzer Rebschnitt, aber eine hohe Laubwand zur besseren Photosynthese sowie eine rigorose mehrfache Traubenselektion von Hand sind die wesentlichen Kennzeichen der Prieler’schen Qualitätsphilosophie in den Rieden, vorsichtige Pressung, soweit als möglich Verwendung von weineigenen Hefen, temperaturkontrollierte Vergärung sowie schonender Ausbau im Edelstahl und in gebrauchten wie neuen Holzfässern kennzeichnen die sensible Arbeit im Keller:
Das so sympathische und ungemein gastfreundliche Ehepaar Prieler, Engelbert und Irmgard, das 1972 das elterliche Gut übernahm, hat, zusammen mit ihrer ebenso innovativen wie attraktiven Tochter Silvia, ihren ureigenen Stil gefunden und ihren Weinen ihre unverwechselbare Handschrift gegeben mit einprägsamer Frucht, großartigem Rebsorten- und subtilem Terroircharakter.

In Österreichs Fachpresse werden sie, völlig zu recht, hymnisch gefeiert (so bezeichnet beispielsweise der Gault Millau die Domaine als burgenländisches Paradeweingut, Auszeichnungen wie Österreichs Winzer des Jahres u.a. aufzuzählen, hieße Eulen nach Athen tragen) und ihre Weine mit Preisen überhäuft. Engelbert Prieler, Frohnatur und Genussmensch gleichermaßen mit strahlenden Augen, vermittelt im engagierten Gespräch eine profunde Kompetenz und ist ein höchst kreativer Perfektionist, der nicht nur zu den besten Winzern des Burgenlands gehört, sondern mittlerweile zur Elite der gesamten österreichischen Winzerszene.


731102 Pinot Blanc Seeberg 2002 8,95 Euro
Von alten Reben auf lehmigen und kalkigen Sandboden aus relativ hohen und damit kühleren Lagen stammt dieser feinfruchtige, süffige Weißburgunder, vergoren ausschließlich mit weineigenen Hefen, lange auf dem Hefelager belassen und ausgebaut im Edelstahl. Schönes, sattes Gelbgrün in der Farbe, reintönige, intensive Aromen von Grapefruit, und würzige Haselnuss-Mandel-Noten; am Gaumen eine bemerkenswerte Fruchttiefe und Extraktsüße, ein sehr harmonischer Wein mit zart mineralischen Noten sowie, infolge einer feinsaftigen, lebendigen Säure, ein verführerischer, jugendlicher Charme in Verbindung mit kraftvoller Eleganz. Zu genießen ab sofort bis 2005.
Von ALLES ÜBER WEIN in einem Burgenland Special (Ausgabe 4/03) zu den 15 besten Weißweinen der gesamten Region gewertet und von A LA CARTE 2004 mit sensationellen 93 Punkten angesichts seines so genussfreundlichen Preises bedacht.

Leider ausverkauft!

731201 Blaufränkisch Johanneshöhe, rot 2001 9,90 Euro
Von sandigen Lehmböden mit Kieselsteinen stammen die erst im Oktober handverlesenen Trauben, die spontan im Edelstahl vergoren und danach 18 Monate in großen Eichenfässern ausgebaut wurden. In der Nase ein faszinierend kühler, mineralischer Duft von Sauerkirschen, reifen Brombeeren und schwarzen Johannisbeeren. Am Gaumen eine feste, würzige, profunde Fruchttiefe, ein zugleich eleganter als auch dichter Körper, cremige Tannine, griffige Art, mit sehr gut integriertem Holz, würzig-mineralischer, finessenreicher Abgang. Zu genießen ab sofort, doch ein eindrucksvolles Vergnügen bis wenigstens 2008, ein idealer Begleiter zu allen Arten von Wildgerichten, Rind und Pasta.

Leider ausverkauft!

731301 Pinot Noir 2001 27,00 Euro
Von mineralischen Kalkböden mit nördlicher Ausrichtung aus der exzellenten Riede „Satz” stammt dieser barriqueausgebaute Pinot Noir (ein Klon aus der Bourgogne) mit samtigen Tanninen und einer exzellenten Fruchtkonzentration. In der Nase eine burgundische Fruchtfülle mit betörenden dunklen, aber auch roten Beeren und zart kirschige Noten. Am Gaumen kraftvoll, füllig und dicht, mit einer tollen Substanz und einer saftigen Fruchtsüße, sehr feines Tannin, Eleganz und Mineralität in Perfektion. Zu genießen jetzt bis mindestens 2008.
„Ein Pinot Noir, bezaubernd wie seine Produzentin” (VINUM). Denn dieser noble Pinot Noir wird von der Tochter des Hauses, Silvia Prieler, in eigenständiger Regie hergestellt. Wann immer man sie sucht, findet man sie im Weinberg oder im Keller, sozusagen in Klausur mit ihrem Burgunder. Vor zehn Jahren begann sie erst, sich mit Wein zu beschäftigen: Bei einer Verkostung von Burgundern entdeckte sie die Liebe zu dieser anspruchsvollen, aber auch kapriziösen Sorte und 1997 übernahm sie einen Weingarten des elterlichen Betriebes mit 25 Jahre alten Pinot-Noir-Reben. Eine Leidenschaft war geboren, der sie durch einen sehr persönlichen Weinstil ihren unverwechselbaren Ausdruck verleiht.

Leider ausverkauft!

731400 Blaufränkisch Goldberg, rot 2000 55,00 Euro
Für mich einer der großen Rotweine Österreichs, ein exemplarischer Referenzwein der neuen Winzergeneration Austrias, das im Konzert der großen Rotweine der Welt als Charakterdarsteller in der obersten Liga mitspielt – und brilliert. Komplett im neuen Barrique reift Prielers Selektion von großartigen Reben der österreichischen Paraderebsorte, die von seinen besten Parzellen der Spitzenried Goldberg stammen. Der sehr steinige Schieferboden ist Teil einer erstklassigen Hanglage, die sich aufgrund des hohen Schieferanteils sehr schnell erwärmt. Gepaart mit kühlen Nächten und rigoroser Ertragsbeschränkung (30 hl/ha) ergibt dies einen traumhaften Wein mit sehr viel Mineralität, feiner Eleganz und enormer Kraft.
26 Monate liegt dieser Riese von Wein, der zu den eindrücklichsten, aber zugleich auch feinsten Weinerlebnissen gehört, denen man im Laufe eines Weintrinkerlebens begegnen kann, im neuen Barrique und gewinnt hier eine aromatische Komplexität, die ihn den größten Rotweinen der Welt ebenbürtig macht. In der Farbe ein dunkles Rubingranat mit zarter Randaufhellung, in der Nase ein sehr tiefer, mineralischer, fest gewirkter Duft von Kirschen und schwarzen Beeren, dabei holzwürzig und zarte Anklänge von Bitterschokolade, am Gaumen zeigt sich nach längerer Öffnung eine ungemein dichte, noble und sehr nachhaltige, perfekt gebaute Brombeerfrucht, schokoladige Textur, elegant und stoffig zugleich, die Tannine ungemein geschliffen, reif und edel, fein mineralisch, extrem nachhaltig, große Länge, riesiges Potential. Eine solche überzeugende Kombination von Fruchtfülle, seidiger Würze und großartiger Tanninqualität, die in Europa sehr selten ist, eher die großen Gewächse von Clarendon Hill anklingen lässt, findet man nirgendwo sonst außer im Burgenland: Österreichischer Weltklassewein, eindrucksvoll strukturiert, mit großer Individualität, unverwechselbar in Stil, Charakter und Geschmack, Referenzcharakter! Zu genießen ab sofort nach stundenlangem Dekantieren, Höhepunkt voraussichtlich 2005 bis nach 2015.

Dieser große Wein wird mit Elogen überschüttet. So vergibt ihm A LA CARTE 2004 mit 96 Punkten die höchste Bewertung aller österreichischen Rotweine der Jahrgänge 99/2000/2001, ALLES ÜBER WEIN zählt ihn in einer großen gemeinsamen Verkostung der Jahrgänge 99/2000 zu den 10 besten Rotweinen des Burgenlands und ganz aktuell gewann er auf dem Hamburger Weinsalon die Auszeichnung ROTWEIN DES JAHRES 2003.
Herzlichen Glückwunsch!

Leider ausverkauft!

Die Weine der Familie Prieler sind eine große Bereicherung unserer vielfältigen Weinpalette und demonstrieren eindrucksvoll die Zukunft der so viel versprechenden Region Neusiedlersee-Hügelland. In ihren Weinen dominiert Finesse vor schierer Kraft, belebende Frische ist wichtiger als auf die Spitze getriebene Extraktion und alle Weine spiegeln das großartige Terroir wider, auf dem ihre Trauben gewachsen sind sowie die Persönlichkeit der so sympathischen Menschen, die sie so sanft und schonend wie irgend möglich ausgebaut haben.


Weingut Pöckl – Neusiedlersee

„Wenn Du demnächst österreichische Weine neu in Dein Programm aufnimmst, dann vergiss nur nicht meine Lieblingsroten von Pöckl!” Diese Mahnung eines sympathischen, weltoffenen Kunden und exzellenten Weinkenners aus Graz (bevorzugte Regionen Rhône, Burgund, Bordeaux und, bezeichnenderweise für das mittlerweile dort erreichte Qualitätsniveau, das Burgenland) vom Anfang dieses Jahres habe ich noch sehr präsent im Ohr, als ich im Mai an einem strahlend schönen Tag bei Außentemperaturen von fast 40° Celsius in den hochmodernen Verkostung- und Kellerräumen des alten Familiengutes in Mönchhof mit Josef Pöckl seine Rotweine probiere.

„Meine Weine sollen unverkennbar die Eigenheiten des Bodens, auf dem sie gewachsen sind, die Besonderheiten des dortigen Mikroklimas und die Aromen der Rebsorten erkennen lassen”, erläutert er engagiert und kämpferisch. Denn Pöckls Ziel ist es, ohne Mostkonzentration oder andere „Segnungen” moderner önologischer Techniken, die in Österreich mittlerweile weit verbreitet sind, herausragende Rotweine auf absolutem Spitzenniveau zu erzeugen.
So sind Pöckls Weine stilistisch – bei aller Konzentration und Dichte, Tiefe und Kraft – von einer edlen Finesse und einer raren Eleganz durchzeichnet, die im Weinberg, nicht im Keller ihren Ursprung haben, natürlich nur mit weineigenen Hefen spontan vergoren und qualitativ derart herausragend in Ausstrahlung und Textur, dass sie zusammen mit den Rotweinen von Gernot Heinrich aus dem benachbarten Gols als Referenz für die Weine des Anbaugebietes Neusiedlersee angesehen werden müssen.

Sehr selten nur in der europäischen Weinwelt findet man eine derart stimmige Konzentration in tiefgründiger Frucht und komplexer Aromatik, die wiederum geprägt ist von cremiger Fülle, kühler Finesse und bemerkenswerter Frische sowohl in ihrer Struktur als auch in den edlen, schmelzigen Gerbstoffen. Alles Parameter, die ein untrügliches Zeichen eines außergewöhnlichen Qualitätsniveaus darstellen. Pöckls Weine sind eigenständig und authentisch, Originale voller Charakter und von faszinierender Stilistik.
Mit diesen herausragenden Rotweinen verwischen die Pöckls definitiv die qualitative Grenze zwischen Österreichs Spitzenrotweinen und den großen Weinen der Welt aus den Renommierregionen des Bordelais, des Burgund oder des Piemont; sie sind weit entfernt von den dicken Rotweinsuppen internationaler Machart, die kundige Weinliebhaber verschmähen zugunsten schmackhafter Terroirweine mit raffinierter Frische und spielerischer Finesse. Kein Wunder, dass die Spitzenweine in kürzester Zeit „Kultstatus weit über die Grenzen Österreichs hinaus erlangten ( und stets im Voraus ausreserviert sind), es gibt in ganz Österreich nicht viele Betriebe, die mit der Winzerfamilie aus Mönchhof in einer Liga spielen” (Gault Millau 2003).

Pöckls Weine sind, wie alle wirklich großen Weine der Welt, das Resultat eines erstklassigen Terroirs und der harten, aber einfühlsamen Gestaltungskraft enthusiastischer Menschen mit Visionen und Tatkraft. Der Heideboden am Ostufer des Neusiedlersees bietet wegen seiner guten Durchlässigkeit und wegen des heißen, trockenen Klimas die denkbar besten Voraussetzungen zur Erzeugung großer Rotweine auf absolutem Weltklasseniveau, eine Tatsache, die in der Region selbst lange verkannt wurde.
Doch in der letzten Dekade begann der Rotwein zu boomen, bekamen Weinorte wie Gols oder Mönchhof in den Ohren von Insidern einen magischen Klang: Mittlerweile schicken sich diese bei aller Fülle, Dichte und explosiver Frucht animierend finessenreichen Weine an, etablierte Regionen in aller Welt das Fürchten zu lehren. Und es sind insbesondere die großartigen, sanften Abhänge der Parndorfer Platte zum nahen See hin, eine variantenreiche Mischung unterschiedlichster Bodenformationen und Terroirtypen, die ideal geeignet sind zur Produktion individueller, ausdrucksstarker Rotweine auf der Basis von Österreichs großer autochthoner Rebsorte Zweigelt und von Blaufränkisch, der speziell im Burgenland qualitativ herausragende Ergebnisse erbringt.
In den Händen begnadeter Winzer wie Josef Pöckl und seines ungemein talentierten Sohnes Rene, seit 2001 Kellermeister und immer mehr in die Gesamtverantwortung hineinwachsend (Ehefrau Theresa kümmert sich ebenso liebevoll wie engagiert um Marketing und Verkostung), ergibt dies stilistisch unverwechselbare Weinunikate. In den hochmodern eingerichteten, kühlen, unterirdischen Vergär- und Barriquekellern wird auf im besten Wortsinne traditionelle Art und Weise, mit viel Fingerspitzengefühl und so schonend wie möglich, „nur” noch das Geschenk der Natur, ein extrem selektiertes, hochwertiges Lesegut, so unverfälscht wie möglich in die Flasche gerettet.

Der Lohn all dieses unerbittlichen und kompromisslosen Qualitätsstrebens ist es, „den perfekten Wein zu kreieren, auch wenn wir wissen, dass dieses Ziel unerreichbar ist” (Pöckl): Seit Jahren wird die sympathische Familie mit Auszeichnungen überhäuft: „Höchstprämiertes Weingut”, „Landessieger”, „Falstaff-Rotwein-Sieger”, „bestes Rotweingut Österreichs”, „bester Winzer Österreichs”, es ist müßig, alle Elogen aufzuzählen.
Doch was bedeuten diese schon angesichts der spektakulären Qualitäten der Weine. Die Wahrheit befindet sich einzig und allein auf der Flasche und die Weinliebhaber stimmen mit ihrem Einkaufszettel ab. Die Konsequenz: Die Spitzenrotweine sind immer bereits im Herbst der Ernte ausreserviert! Doch probieren und urteilen Sie selbst. Wir jedenfalls freuen uns sehr auf eine spannende Zusammenarbeit in den nächsten Jahren: Die Familie Pöckl und ihre Weine sind ein edles Kleinod in unserem Programm.


730102 Zweigelt, rot 2002 6,95 Euro
Leuchtendes Rubin-Granatrot mit violetten Reflexen; verführerische Aromen von saftigen Kirschen und feinen roten Beeren schmeicheln der Nase. Am Gaumen klare Struktur und eine feine, erfrischende Säure, dicht, stoffig und saftig, noch präsentes, doch weiches Tannin, angenehm fruchtiges Finale. Ein animierender, anspruchsvoller Rotwein für jeden Tag und zu allen Gelegenheiten, da seine saftigen, cremigen Gerbstoffe die Zunge weich umhüllen und viel Frucht transportieren; großartiges Preis-Genussverhältnis. Zu genießen (bei vielleicht etwas kühleren Temperaturen als gewohnt, doch das ist Geschmackssache) ab sofort bis ca. 2008.

Leider ausverkauft!

730202 Classic, rot 2002 11,50 Euro
Acht Monate in drei- und vierjährigen Barriques ausgebauter tiefrubinroter schmeichlerischer Zweigelt mit dunklem Kern, in der Nase reife, rote Beeren, Kirschen, Weichseln und eine betörende zarte Würze. Am Gaumen elegant strukturiert, feste Textur und knackige Frucht. Der animierend cremige und gleichzeitig frische, den Gaumen auskleidende und betörende Geschmack dieses extrem preis„werten” Weines fasziniert durch eine kühle Aromatik, die an schwarze Beeren erinnert, an Wacholder und zart mineralische Noten, an Kräuter und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Im Nachhall nochmals kompakte dunkle Frucht sowie ein elegantes, feines Tanningerüst mit einem zart fruchtsüßen Nachhall; exzellenter Speisenbegleiter! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2005 bis 2010.

DER Klassiker aus dem Hause Pöckl!

Leider ausverkauft!

730301 Rosso e Nero, rot 2001 19,90 Euro
Der „beste Zweitwein Österreichs”, wie ihn die Presse gerne feiert, ist eine Cuvée aus den heimischen Sorten Zweigelt (60 %) und Blaufränkisch (15%) mit je einem Schuss Syrah und Cabernet Sauvignon. Da der „Admiral”, sicherlich einer der fünf besten Rotweine Österreichs, viel Zeit der Reife benötigt, produzieren die Pöckls den Rosso e Nero als elegante Alternative für den frühen Genuss. 20 Monate ausgebaut in neuen und einjährigen Barriques präsentiert sich dieser Schmeichler der Sinne mit einer tiefdunklen Farbe und in der Nase mit einer dichten, verführerischen Beerenfrucht, feinen Pflaumenanklängen und zart-würzigen Tabaknoten. Am Gaumen überzeugt eine rassige Frucht, gewürzt mit Karamell und Zimt, die geradezu zärtlich die Zunge umhüllt, und ein perfekt eingebundenes Holz, dazu feste, aber cremige, schmelzige Tannine und eine geradlinige Struktur sowie eine animierende, erfrischende Säure. Dieser verführerische Wein besitzt eine vibrierende Spannung und Tiefe, demonstriert eindrucksvoll die perfekte Adaption auch der „fremden” Reben an Klima und Böden und zeigt eine große Länge; toller Genussfaktor. Zu trinken 2004 bis ca. 2015.

Leider ausverkauft!


Der herausragende, eminent finessenreiche und fein balancierte Pinot Noir und der ungemein extraktreiche, dichte, noble, komplexe „Admiral”, zwei herausragende Rotweine auf internationalem Spitzenniveau, die in Österreich bereits jeweils unmittelbar nach der Ernte sowohl ab Weingut als auch bei den meisten Händlern ausreserviert und faktisch schwerer zu erhalten sind als begehrte Crus aus den französischen Renommierregionen, können wir Liebhabern dennoch in homöopathischen Mengen zur Verfügung stellen, obwohl wir gerade erst mit der Zusammenarbeit mit diesem großartigen Weingut beginnen.
Familie Pöckl war so nett, ihre Gutsreserven anzutasten, damit Sie, liebe Kunden, einen ersten Einblick in deren herausragende Qualitäten gewinnen können. Herzlichen Dank dafür!

730401 Pinot Noir 2001 28,00 Euro

Leider ausverkauft!

730501 Admiral, rot 2001 38,00 Euro
Traumhafte Cuvée aus 65 % Zweigelt, 15 % Blaufränkisch, 15 % Cabernet Sauvignon und 5 % Syrah – einer der größten Rotweine Österreichs!

Leider ausverkauft!

730600 Beerenauslese 1999/2000 (0,375 l) 19,90 Euro
Die Region um den Neusiedlersee ist aufgrund ihrer (in der Einleitung zum Burgenland erklärten) mikroklimatischen Besonderheiten seit langem bekannt für Süßweine auf absolutem Weltklasseniveau. Und nicht irritieren lassen. Diese „süße Versuchung” (Rebsorten: Scheurebe, Chardonnay, Welschriesling) zu einem für deutsche Verhältnisse unfassbar günstigen Preis ist in der Tat ein Verschnitt zweier Jahrgänge.
Lassen Sie mich zur Beschreibung den österreichischen Fachjournalisten Helmut Knall zitieren, der in seinem von mir bereits mehrfach empfohlenen Internetweinführer für österreichische Weine „En Primeur” auf www.wein-plus.de in seiner bekannt knappen, aber analytisch zutreffenden Art folgendermaßen urteilt: „Tiefer, rassiger Duft von Honig, Aprikosen, kandierten Zitrusfrüchten und Dörrobst. Satte, cremige Frucht, honigwürzig, sehr süß, ausgezeichnete Säure, viel Kraft am Gaumen, ausgesprochen reintöniger Stil, tief und nachhaltig am Gaumen, beste Balance, sehr langer, cremig-fruchtiger Abgang. 96 Punkte”. Wo, um alles in der Welt, bekommen Sie noch einmal eine edelsüße Rarität zu einem solchen Preis? Ewiges Potential!

Leider ausverkauft!


FRANKREICH

Aires Hautes – Minervois

Unsere meistverkauften Rotweine des Languedoc kommen aus dem Minervois. Kometenhaft katapultierte sich in den letzten beiden Jahren unsere spektakuläre letztjährige Neuaufnahme Aires Hautes nicht nur an die Spitze der Region, sondern stieg auf in die kleine Eliteklasse der südfranzösischen Domainen überhaupt:
Ihre dichten, tiefgründigen, eleganten, biologisch erzeugten Weine besitzen eine ausladende Frucht und sind durchzeichnet von einer beeindruckenden Finesse, Balance und Klarheit. Diesmal legen wir Ihnen nicht unseren Rotwein des Jahres, den „La Livinière 2001”, besonders ans Herz, sondern können Ihnen ein spektakuläres Angebot bezüglich des Flaggschiffs des Hauses, des „Escandil” 2000.

Der Hintergrund unseres Angebotes: In den USA laufen die Weingeschäfte zurzeit eher schlecht als recht und ein renommierter Importeur, der etliche herausragende Weingüter aus dem französischen Süden vertrat, musste die Segel streichen. Die Konsequenz: Unsere Freunde Eric und Gilles Chabbert blieben auf den für Amerika reservierten Weinen sitzen. Diese haben uns die sympathischen Brüder angeboten, zu einem Sonderpreis natürlich, da wir uns eigentlich mit diesem großen Gewächs zur Genüge eingedeckt hatten. Wir haben zu den einmaligen Konditionen sofort zugegriffen und geben Ihnen den geldwerten Vorteil in Gänze weiter. Das heißt, wir bieten Ihnen einen der besten Weine des Languedoc, der bereits jetzt hervorragend mundet, an den Feiertagen ein wunderbarer Begleiter zu festlichen Menüs sein wird und noch ein großes Potential besitzt, zum Angebotspreis 6 für 5, Sie bestellen also 6 Flaschen und zahlen nur 5!
Konkret: 105 Euro statt 126 Euro, der Einzelverkaufspreis beträgt nur noch 18 Euro. Wir sind sicher, mit diesem Superangebot Eric und Gilles helfen zu können und Ihnen eine Freude zu bereiten.


ANGEBOT:

Cuvée „Clos de L’Escandil”, rouge 2000 reduziert, 105 Euro für 6 Flaschen oder 18 Euro pro Einzelflasche.
Dieses großartige Elixier von perfekt gereiften Trauben sehr alter Rebstöcke aus dem besten Terroir von „La Livinière” gehört zweifellos zu den größten und leider auch rarsten Weinen des gesamten Midi! Steht fast schwarz im Glase mit rubinroten Reflexen, die Nase wird betört von einem Strauß verführerisch duftender Aromen, enorm viel süße Frucht, ein Hauch gar von Überreife, ähnlich wie bei vielen großen Prioratweinen, vollreife, „dralle”, schwarze Beeren, dazu exotische Aromen, wirkt ungemein sinnlich, ja lasziv fast, evoziert Assoziationen an traumhafte Portweine, feine Schwarzkirschenanklänge, das Holz bester Tonneliers aus dem Burgund geradezu unmerklich, da perfekt integriert, am Gaumen sehr konzentriert, dicht, enorm füllig, südliche Wärme, wirkt wollüstig in seiner barocken Fülle.
Bereitet jetzt schon großes Trinkvergnügen, wird noch harmonischer, stimmiger mit der Zeit, Höhepunkt 2004 bis 2010.
Ein großer Wein mit dem Zeug zum Kultstaus, ein sinnlicher Tropfen, der verzaubert und zu einem von Gilles erlegten und von „Mama” Chabbert bei meinem letzten Besuch Ende Oktober am offenen Kaminfeuer im Wohnzimmer traumhaft zubereiteten Wildhasen phantastisch mundete.
Großer Stoff, kleiner Ertrag (22 hl/ha) aus den Edelreben Syrah, Mourvèdre und Grenache! Von der renommierten französischen Weinzeitschrift REVUE DU VIN DE FRANCE als bester Wein des großartigen Jahrgangs 2000 in Minervois La Livinière ausgezeichnet.

[Clos de l’Escandil]

301800 Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge 2000 6 Flaschen, statt 126,00 nur 105,00 Euro

Leider ausverkauft!

301700 Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge 2000 statt 21,00 nur 18,00 Euro

Leider ausverkauft!


Domaine Forca Real – Roussillon

Jean-Paul Henriquès, genialer Winzer und Eigner der adlerhorstartig 400 m hoch über der Ebene von Perpignan gelegenen Domaine, hat im großen Roussillonjahrgang 2001, dem bis dato wohl besten aller Zeiten, einen herrlichen Spitzenwein kreiert, der schwerlich überboten werden kann und setzt im schwierigen Jahrgang 2002 ein unübersehbares Ausrufezeichen für die gesamte Region mit Qualitäten, spektakulär wie ein Donnerhall!
Ihrer ungewöhnlichen Höhenlage mit starken Temperaturschwankungen von Tag und Nacht (trockene Winde, schützende Bergketten, Sonnenbestrahlung von früh morgens bis spät abends bieten ein optimales Mikroklima) und dem herausragenden Terroir aus ärmlichen Schieferböden verdanken die Weine von Força Real ihre so traumhafte, sonst nur selten anzutreffende Kombination einer reifen, sehr weichen, expressiven Frucht mit einer faszinierenden Finesse und Eleganz und einer frischen Säurestruktur.
Die Weine betören zudem durch eine ungemein attraktive, beerige Frucht, ihre Harmonie und Ausgewogenheit sowie ihre satten, aber weichen, extrem reifen, schmelzigen, edlen Tannine. Das sind wohlschmeckende, ungemein preis„werte” Weinunikate, die vortrefflich ihr so unterschiedliches Terroir reflektieren; so etwas findet man nicht oft im Ozean immer uniformer werdender Weine. Die Qualitäten sind so phantastisch gut, dass wir eingekauft haben, was wir nur bekommen konnten und hoffen, alle Kundenwünsche nach diesen originären Weinen befriedigen zu können. Die Weine von Força Real eignen sich vorzüglich als große Lagerweine, sind aber aufgrund ihrer weichen Tanninstruktur schon in der Jugend mit größtem Genuss zu trinken.


344102 „Mas de la Garrigue”, rouge 2002 6,80 Euro
Einer der schönsten Alltagsrotweine, die es im französischen Süden gibt, in der Nase voll betörender, attraktiver beeriger Frucht, unterlegt mit zarten Würzaromen, am Gaumen delikat, dicht, tief, mit einer feinen Säurestruktur, die ihm eine belebende Frische und Kühle verleiht, voller Charme und dennoch mit ausgesprochenem Charakter, die Tannine delikat, weich, höchst angenehm. Kurzum: Für sein Geld ist dieser Wein von sensationeller Güte und eine Demonstration der potentiellen Möglichkeiten des Roussillon; zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2004 bis Ende 2005.

Leider ausverkauft!

344202 „Côtes du Roussillon Villages”, rouge 2002 9,40 Euro
Jean-Paul Henriquès hat sich im schwierigen Jahrgang 2002 selbst übertroffen und ein Qualitätsfanal gesetzt, an dem die meisten anderen Winzer scheitern werden, begünstigt natürlich durch die spektakuläre Hanglage, die das Wasser nach Regenfällen schnell abfließen ließ. Syrah, Grenache und Carignan ergeben einen tiefdunklen, fast schwarzen, herrlich expressiven Wein von hoher Eleganz und großer Dichte mit einem betörenden Aromenspektrum von reifen Pflaumen, prallen Kirschen, Unterholz, ein wenig Minze und süßlichen orientalischen Gewürzen. Am Gaumen faszinieren seidene, weiche Tannine und eine berauschende Komplexität der Aromen, der Wein präsentiert sich voll subtiler Kraft und Charakter, dabei wirkt er dennoch fein, saftig, kühl, sein zartes Tanninkorsett, eingebettet in ungemein viel beerige Frucht, lässt den Charme und die südliche Aromatik dieses Gaumenschmeichlers voll zur Geltung kommen, ein önologisches Preiswunder aus der extrem spannenden Region des Roussillon. Durch die Einbeziehung eines Teils der besten Trauben vom besten Terroir, das gewöhnlich in die Spitzencuvée fließt, qualitativ zumindest auf dem gleichen Niveau wie der großartige, so sehr beliebte Jahrgangsvorgänger; trinkbar ab sofort, Höhepunkt Mitte 2004 bis mindestens 2007.

Leider ausverkauft!

344301 „Les Hauts de Forca Real”, rouge 2001 14,80 Euro
Zweifellos einer der schönsten reinsortigen Syrahweine des gesamten Midi, ausgebaut in neuen Barriques, von tiefdunkler Farbe und expressiver, dunkelwürziger Beerenaromatik, v.a. betörende Cassis-Aromen, dazu sehr zarte Vanilleanklänge. Fein, geradezu zärtlich gleitet der Wein über die Zunge, füllt mit seiner eleganten, dichten, tiefgründigen Textur den Gaumen vollständig aus, bleibt haften, verzaubert, die Zartheit des Holztones verbindet sich mit der Komplexität der Aromen zu einer beeindruckenden Geschmackssinfonie.
Dieses vinologische Meisterwerk verfügt über kernige Gerbstoffe mit Fülle und faszinierender Kühle, welche die seltene Qualität besitzen, lang, dicht und frisch (hier macht sich die Höhenlage der exzellenten Lagen positiv bemerkbar) auf der Zunge nachzuklingen, ohne trocken oder dominant zu erscheinen, da sie meisterhaft von süßlichen Fruchtaromen umhüllt werden, so dass sie zugänglich, fast seiden wirken. Dieses wunderbar ausbalancierte Gewächs, ein Kraftprotz in Abendgarderobe aus Samt und Seide, ist ein originärer, ausgesprochen leckerer Terroirwein aus dem vielleicht besten Jahrgang aller Zeiten im Roussillon, der eindrucksvoll belegt, dass herausragende Weine nicht teuer sein müssen; trinkbar ab sofort, Höhepunkt 2005 bis mindestens 2009.

Leider ausverkauft!


Château de Chainchon – Bordeaux – Côtes de Castillon

Spannend ist zur Zeit die Entwicklung bei einigen unbekannten Weingütern des Bordelais, insbesondere in den Sattelitenappellationen, die in den letzten Jahrzehnten ihr Potential bei weitem nicht ausgeschöpft haben, wo jedoch nach einem Generationenwechsel junge, ehrgeizige Winzertalente am Werk sind, die, ähnlich wie im französischen Süden, erstklassige Qualitäten produzieren zu sehr günstigen Preisen, so dass man selbst im Bordelais noch „Schnäppchen” finden kann. Die „Revue du vin de France”, die renommierte französische Weinzeitschrift, behauptet in ihrer Ausgabe 2/02 zu Recht, dass seit Beginn der 90er Jahre die Appellation Côtes de Castillon, die mit ihrem erstklassigen Terroir unmittelbar an die berühmten Lagen von St. Emilion anschließt (identisches Mikroklima!), zu einem neuen El Dorado des rechten Ufers geworden sei, mit großartigen Qualitäten und noch sehr attraktiven Preisen.

Hier haben wir bereits vor mehreren Jahren, als noch niemand in Deutschland dieses Château kannte, eine Domaine für Sie aufgespürt, die in kleinen Mengen erstklassige terroirbetonte Weine erzeugt. Verantwortlich für dieses kleine „Weinwunder” zeichnet Patrick Erésué, ein genialer Weinmacher spanischer Herkunft, der erst 1995 den väterlichen Betrieb übernommen hatte. Zuvor war er über mehrere Jahre als Kellermeister und Önologe für den kometenhaften Aufstieg des mittlerweile erstklassigen Grand Cru Classé Weingutes „Canon La Gaffelière” (St. Émilion, Besitzer Graf Neippberg) verantwortlich. Mit dem dort erworbenen „Know-how” produziert er schmackhafte Bordeauxweine, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen dürfen und die ein derart günstiges Preis-Genussverhältnis besitzen, wie es unseren hohen Anforderungen entspricht. Neben seinem immensen önologischen Wissen weiß Patrick erstklassige Hanglagen in südwest- und südlicher Ausrichtung sein eigen (bestehend aus nur ca. 20 cm „dicken” sandigen Böden mit kieseligem, teilweise aber auch felsartigem Untergrund, der für eine hervorragende Drainage sorgt), die so „arm” sind, dass keinerlei Ausdünnung der Trauben vorgenommen werden muss, da sie schon von Natur aus nie mehr als 40 hl/ha Ertrag erbringen, eine für Bordelaiser Verhältnisse, wo gar die Premier Grand Cru Güter mehr als 50 hl/ha Trauben einfahren, geradezu extrem niedrige Ernte. Diese deutlich reduzierten Traubenerträge von teilweise alten, teilweise neu angepflanzten Rebstöcken mit großem Potential (60 % Merlot, 40 % Cabernet-Sauvignon) werden anschließend von Patrick in seinem modernen Keller möglichst sanft, ohne Schönung oder Filtration, und behutsam in neuen, ein und zwei Jahre alten Barriques ausgebaut.

Wie viele derart weitestgehend naturbelassen vinifizierte Weine braucht das Spitzengewächs „Valmy” eine gewisse Zeit der Reife, ist es in seiner Jugend deutlich unzugänglicher wie so viele technisch perfekt „gemachten” und auf frühe Trinkreife getrimmten Schmeichler, die ihrerseits häufig schon verblüht sind, wenn Patricks großartige Weine gerade anfangen zu brillieren. Dabei ist der Stil dieses Weines alles andere als spektakulär; er ist wohltuend „altmodisch”, hat keinen Mostkonzentrator oder ähnliches gesehen, ist elegant, extrem finessenreich, dicht, harmonisch, geschmeidig, mit schmelziger Textur und sehr feinkörnigen Tanninen ausgestattet und besitzt eine dunkelbeerige Frucht. Und sein „kleiner” Bruder ist ein fast unglaublich günstiges Schnäppchen! Es ist uns eine besondere Freude, Ihnen diese Bordeauxweine anbieten zu dürfen, Geheimtipps, die nicht nur Maßstäbe in ihrer jeweiligen Preisklasse setzen, sondern ihre wesentlich berühmteren Nachbarn in St. Emilion teilweise ganz schön alt aussehen lassen!


512101 Château de Chainchon, rouge 2001 6,90 Euro
Tiefes, sattes, dunkles Rot, animierender Duft nach dunklen Beeren, Veilchen und Kirschen, am Gaumen dicht, saftig und feingliedrig, zurzeit noch kernige Tannine, die dennoch bereits ihre Reife und cremige Konsistenz preis zu geben beginnen, schöne Frische und Balance, für einen Wein seiner Preisklasse sehr lang anhaltend. „Früh reifer Franzose zu gutem Preis ... sehr gute Qualität”, urteilte „Alles über Wein” (1/97) bereits über den 95er, der qualitativ jedoch vom 2001er deutlich übertroffen wird, da Patricks Handschrift, der 1995 gerade das elterliche Gut übernommen hatte, immer klarer erkennbar wird; trinkbar ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt Ende 2004 bis nach 2008.
So schnell werden Sie in dieser so konsumentenfreundlichen Preisklasse kaum einen zweiten Bordelaiser Wein mit einer derartig erfreulichen Qualität finden, und das zudem aus naturnahem Anbau!

Leider ausverkauft!

512300 Valmy Dubourdieu Lange, rouge 2000 17,90 Euro
Ab dem 2000er Jahrgang wird der Valmy als reinsortiger Merlot ausgebaut, was sich in einer wunderbar weichen, geschmeidigen, schmelzigen Textur manifestiert. Dieser in seinem Preissegment überragende Wein besitzt eine außergewöhnliche Struktur, er ist fein ausbalanciert und verfügt über eine dunkelbeerige Frucht und zarte Anklänge an tiefschwarze Schokolade.
Ein dichter Körper und die ausladende Frucht umhüllen die erfrischende Säure, die Tannine sind feinkörnig, weich, reif, elegant und von einer unwahrscheinlichen Finesse. Wie viele moderne Bordelaiser Gewächse sind mittlerweile vom Holz dominiert, das doch nur mangelnde Weinbergsarbeit unzulänglich kaschiert! Hier finden Sie das genaue Gegenteil: Eleganz, Geschmeidigkeit, ein Hauch von zarter Fruchtsüße, extrem feine Struktur, tiefgründig, Eleganz und Finesse pur, ein Triumph des Terroirs über alle moderne Kellertechnik. Ein unglaublich beeindruckendes Bordelaiser Gewächs aus ganz großem Jahr, und das zu einem mehr als fairen Preis; zu genießen ab sofort (Nicht Dekantieren, sondern unmittelbar nach dem Öffnen genießen!) Höhepunkt zwischen 2006 und mindestens 2015.

[Valmy Dubourdieu Lange]

Leider ausverkauft!


Domaine Vieille Julienne – Châteauneuf-du-Pape

Robert M. Parker zählt Jean-Paul Daumen, den Aufsteiger der letzten Jahre in Châteauneuf-du-Pape, der diese alte Familiendomaine 1990 übernommen und sie innerhalb einer Dekade qualitativ „in die Stratosphäre geschossen hat”, zu den „besten Winzern der südlichen Rhône. Bereits seine 99er Weine sind fabulös, die 2000er jedoch genial und ihnen gleich die 2001er”. Und Parker hat Recht! In der Tat hat Jean-Paul Daumen im 2001er Jahrgang spektakuläre Weine produziert, ungemein finessenreiche, burgundisch inspirierte Châteauneufs der Spitzenklasse und herausragende Côtes du Rhônes, die eindrucksvoll demonstrieren, dass diese Weine, die jahrzehntelang als Synonym für unsägliche und ungenießbare „Plörre” galten, heutzutage unter den Händen qualitätsbewusster Winzer (mit) das beste Preis-Genussverhältnis weltweit aufweisen.
Sie brauchen ein bis zwei Jahre Zeit zu reifen, brillieren dann mit einer beerigen, würzigen Frucht, mit einem breiten Aromenspektrum, mit saftigen, weichen Tanninen, sie scheinen wahren Weinliebhabern auf der Suche nach einem delikaten, schmackhaften Trinkwein für jeden Tag das Paradies auf Erden. Nach der Präsentation in der letzten Pinwand war der CdR Vieilles Vignes im Handumdrehen ausverkauft, wir haben unsere zweite und leider letzte Partie abgerufen und können wieder liefern.


138501 Côtes-du-Rhône, Vieilles Vignes, rouge 2001 10,80 Euro
Unverkennbar der faszinierend burgundisch inspirierte Stil von Vieille Julienne! Was für ein harmonischer, eleganter, finessenreicher Côtes du Rhône aus perfekt gereiften und sehr spät gelesenen Grenachetrauben von alten Reben: Nach 2-3jähriger Flaschenlagerung verfügt er über eine betörende, komplexe Aromenvielfalt (Gewürznoten der Garrigue, Pfeffer, ausdrucksstarkes Schwarzkirschenbukett, feine Brombeeraromen), die viele wesentlich teurere Châteauneufs nicht aufweisen können, am Gaumen dicht, ausladend, konzentriert, mit einer herrlichen Säurestruktur und einer bemerkenswerten Finesse und Eleganz, dazu eine perfekte, seidene, fein süßliche Tanninstruktur, selbst an der südlichen Rhône sind derart herausragende Qualitäten zu solch fairem Preis extrem dünn gesät. Einer meiner persönlichen Lieblings-CdR, ein stilistisch herausragender Trink- und Genusswein erster Güte, der Maßstäbe setzt mit seiner reintönigen, eleganten, feinwürzigen und tiefgründig kühl wirkenden Frucht; zu genießen zwar schon ab sofort (am besten mehrere Stunden dekantieren und ein bauchiges Glas benutzen), Höhepunkt jedoch erst 2005 bis 2010.

Leider ausverkauft!


Wenn Sie körperreiche, „wollüstige” CdR bevorzugen, empfehlen wir Ihnen andere Weine aus unserem Programm, beispielsweise die opulenteren Gewächse von Santa Duc oder Saint Cosme. Liebhaber eleganter, finessenreicher Rhôneweine jedoch können kaum eine bessere Wahl treffen als diesen filigranen, saftigen CdR von Vieille Julienne!


138601 Châteauneuf-du-Pape, rouge 2001 28,00 Euro
Als Jean-Paul Daumen, der sich nach seinem Studium ursprünglich ganz vom Winzerdasein gelöst hatte, vor 12 Jahren doch die Leitung der Domaine übernahm, stellte er die Weinbergsarbeit sofort auf ökologische Bearbeitung um, reduzierte drastisch die Erträge, versucht seither, durch eine riskant späte Lese, wie früher Jacques Reynaud, die Winzerlegende von Rayas, die Trauben genau im Punkt ihrer höchsten physiologischen Reife (ohne Überreife, die zu marmeladigen Aromen führt!) zu ernten und deklarierte die Herausarbeitung des Terroirs zur obersten Maxime seines vinologischen Schaffens. Nach mehreren schwierigen Jahren des Experimentierens, der behutsamen Regeneration der Böden, den Kämpfen mit den Unbilden der Natur, begann Ende der 90er Jahre eine neue Epoche in der Historie der Domaine: Terroirgeprägte Weine spiegeln seither auf unnachahmliche Weise die Sinfonie ihrer großartigen Herkunft. Im Keller erfolgt „nur” noch ein sehr feinfühliger, schonender Ausbau und eine Abfüllung, soweit es der Jahrgang erlaubt, ohne Schönung und Filtration.
Traditionell ausgebaut in Fudern und älteren Barriques besitzt dieser große Châteauneuf aus einem Jahrhundertjahrgang ein äußerst selten anzutreffendes Gleichgewicht zwischen Konzentration und Dichte sowie eine Rayas ähnliche Finesse und Eleganz. Welch eine fein nuancierte Nase, edle Anklänge an süßliche dunkle Beeren und Kirschen, Feigen, Pflaumen, feuchte, dampfende Erde und Pfeffer. Erfrischend kühl im Charakter, das Zeichen seines ausgezeichneten Terroirs, distinguiert wie ein edler Burgunder, transparent, aber dicht, fein, aber konzentriert, kraftvoll und intensiv zugleich auf der Zunge, samtweiche Tannine. Das ist für mich einer der wirklich schönen Châteauneufs aus diesem großen Jahr, ein Trink- und Genusswein par excellence. Aufgrund der hohen Tanninreife schon in seiner Primärfruchtphase ein Hochgenuss, Lager- und Entwicklungspotential jedoch für 15-20 Jahre.

Leider ausverkauft!

1386101 Châteauneuf-du-Pape, rouge 2001 Magnum 59,00 Euro

Leider ausverkauft!


ITALIEN

Azienda Morgante – Sizilien

Sizilien mit seinen herausragenden klimatischen Bedingungen bietet für den Weinanbau optimale Voraussetzungen: Hohe Sonneneinstrahlung zur Erzielung kerngesunden, vollreifen Lesegutes, wenig Niederschläge, gebirgiges Terrain mit vorzüglichen Hanglagen in exzellenter Ausrichtung und teilweise extrem ärmliche Böden, große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht infolge der Höhenlage vieler Weinberge und der Erhalt wertvoller autochthoner Rebsorten, all diese Faktoren sind wie geschaffen zur Erzeugung großer, eigenständiger, unverwechselbarer Weinunikate.
Wie Phönix aus der Asche katapultierte sich vor 2 Jahren ein Weingut an die Spitze der Insel, von dem man bis dato noch nie etwas gehört hatte: die Azienda Morgante. Die ton-, lehm- und kalkhaltigen Weinberge dieses Gutes liegen – von stetig wehenden trockenen Winden bestrichen – in ca. 450 bis 500 m Höhe in einem idealen Mikrokosmos im südwestlichen Teil Siziliens und sind ausschließlich mit der uralten autochthonen Rebsorte Nero d’Avola bepflanzt. Diese leider nur noch wenig verbreitete, eigenständige heimische Traube, auch Calabrese genannt, was auf ihre Herkunft aus Kalabrien hindeutet, gehört zu den besten südlichen Rotweinsorten und verfügt über ein großes Potential.
Bewirtschaftet wird das Aufsteigergut von Antonio Morgante und seinen Söhnen Carmelo und Giovanni, die sich 1994 für eine radikale Qualitätsphilosophie entschieden und das Gut komplett umstrukturierten. Ein Glücksgriff war natürlich auch die 1997 erfolgte Verpflichtung des italienischen Starönologen Riccardo Cotarella. Unter seiner Regie entstehen infolge einer extrem selektiven Auslese im Weinberg und einem feinfühligen Ausbau in neuen Barriques zwei großartige, originäre Rotweine aus der oben skizzierten charaktervollen Rebsorte Nero d’Avola, die seit 2 Jahren für ein erhebliches Aufsehen in der Weinwelt sorgen.

Der 99er Spitzenwein Don Antonio feierte im Gambero Rosso 2001 eine Aufsehen erregende Premiere mit drei Gläsern, die auch seine beiden Nachfolger erhielten, ein bisher in der Geschichte des Gambero einzigartige Bewertung! Auch der hervorragende Basiswein ist ein komplexer, eigenständiger Tropfen, der das großartige Potential Siziliens und der Rebsorte Nero d’Avola eindrucksvoll widerspiegelt und der zu den preis„wertesten” ganz Italiens gehört. Das ist ein urwüchsiger, originärer Stoff und eine traumhafte Interpretation einer uralten, autochthonen Rebsorte, das ist ein großartiges Weinunikat, das weit aus der Masse so vieler belangloser, austauschbarer Billigweinchen herausragt.


690102 Nero d’Avola, rosso 2002 8,80 Euro
Tiefes purpurrot in der Farbe, schmeichlerisches, eigenständiges, feinwürziges Bukett, Anklänge an rote Früchte, Johannisbeeren, zart rauchig, auch balsamische Noten und südliche Gewürze, dazu Brombeerkonfitüre, Veilchen und schwarze Oliven. Schmeichlerischer, nicht so „wild” am Gaumen wie sein Jahrgangsvorgänger, erstaunliche Extraktfülle, dicht, weich, harmonisch, komplex, lang anhaltend, saftige, seidene, cremige Tannine, ein Klassewein, 4 Monate zur Abrundung im neuen Barrique ausgebaut, der durch sein originelles, urwüchsiges Geschmackserlebnis fasziniert, zu genießen jetzt bis mindestens 2008.

Leider ausverkauft!

690201 Morgante, „Don Antonio”, rosso 2001 3 Gläser! 19,90 Euro
Sattes, tiefes rubinrot in der Farbe, sehr charaktervolles, explosives, authentisches und dennoch schmeichlerisches Bukett, Anklänge an rote Früchte, Lebkuchen, süßlich wilde Schwarzbeeren, und orientalische Gewürze, dazu Veilchen, schwarze Oliven, noble Schokoladenaromen sowie ein Hauch von Vanille vom 12monatigen Barriqueausbau in französischer Eiche. Im Mund kommen süßliche Pflaumen- und Piementanklänge hinzu, herrliche Extraktfülle, dicht und konzentriert, aber überhaupt kein monströser Wein, eher geprägt von einer faszinierenden Kühle und einer bemerkenswerten Eleganz, weich, harmonisch, komplex, cremige, seidene Tannine, lang anhaltend, lecker, ein Klassewein.
Bei aller, teilweise durchaus berechtigter Kritik an den Auswüchsen des Gambero Rosso bezüglich der Uniformierung und Internationalisierung italienischer Weine, die jeweils 3 Gläser für die beiden Jahrgangsvorgänger des Don Antonio lassen hoffen, dass vermehrt solch eigenständige Weinunikate zukünftig die italienische Weinszene bereichern werden. Ein großartiger Stoff zu einem mehr als fairen Preis!

Leider ausverkauft!


FEINKOST-TIPP

Podere di Ursini – Abruzzen, Getrocknete Tomaten

Giuseppe oder auch „Peppe” Ursini, Mitglied der Mastri Oleari, Gründer und genialer Ideengeber der Podere di Ursini, gelegen in einer der „ursprünglichsten” Landschaften des Mittelmeerraumes, ist einer der kreativsten und umtriebigsten Köpfe unter den Oliven und Feinkost produzierenden Qualitätsfanatikern Italiens.


37492 Ursini, getrocknete Tomaten in nativem Olivenöl extra 300 g 10,60 Euro
Voll aromatisch und dabei wunderbar mild präsentieren sich diese nach alter handwerklicher Tradition in der Sonne getrockneten Tomaten, die im Val di Sangro in den Abruzzen geerntet wurden. Mehrmals täglich müssen die mit Meersalz bestreuten Tomatenstücke gewendet werden, um dann ihre intensiven sommerlichen Aromen, eingelegt in hochwertiges natives Olivenöl extra, in das formschöne Bügelglas zu retten.
Allein oder mit Gemüse als Antipasto zu servieren. Ideal als Beilage oder zum Würzen von Saucen, durch die hochwertige Aufmachung auch ein wunderschönes Mitbringsel.

[Ursini, getrocknete Tomaten]

Herzliche Grüße aus Saarlouis, Ihr

Tino Seiwert