Saarlouis, im Juni 2003

PINwand N° 68


Sehr geehrte Damen und Herren,

in der letzten Pinwand haben wir es Ihnen bereits angekündigt: Bedingt durch unsere zahlreichen Neuaufnahmen, über die wir Sie in zwei zusätzlichen Pinwänden informieren, wird unser neues Gesamtprogramm erst im Herbst erscheinen. Heute präsentieren wir Ihnen zunächst die ersten beiden Weingüter aus Österreich mit einem großartigen Preis-Genussverhältnis: DEN noch weitgehend unbekannten Newcomer der beiden letzten Jahre aus dem Kamptal, Kurt Angerer, und mit dem Weingut Martin Nigl aus dem Kremstal DEN Überflieger der letzten Jahre, dessen Weißweine in großen vergleichenden Degustationen die renommierten Gewächse aus Österreich und Deutschland souverän auf die Plätze verwiesen, spektakulär schöne trockene Weißweine in beiden Fällen, zum einen phantastische Rieslinge und zum anderen großartige Grüne Veltliner.
Diese Rebsorte ist wohl DIE autochthone Rebsorte Österreichs und ein optimaler, universell einsetzbarer Essensbegleiter. Sie kann sich, entsprechende Selektion und Vinifizierung vorausgesetzt, mit den internationalen Edelreben messen und verfügt über ein enormes Entwicklungs- und Lagerpotential, kann aber bereits jung mit großem Genuss getrunken werden. Charakteristisches Merkmal des klassischen Veltliners ist der pikante Würzeton im Abgang und häufig auch in der Nase, das sogenannte „Pfefferl“.
Ganz ausdrücklich bedanken möchte ich mich bei dem sympathischen österreichischen Weinjournalisten Helmut Knall, der wie kaum ein zweiter die dynamische Szene dieses schönen Landes kennt und der mich bei meinen Reisen zu den ambitionierten Winzern unterstützte. Sehr empfehlenswert für alle Freunde österreichischer Weine ist sein Internetweinführer „En Primeur“, zu finden unter www.wein-plus.de, wo Sie die Bewertungen des jeweils aktuellen Jahrgangs taufrisch abrufen können.

Das Weingut Dönnhoff von der Nahe gehört zweifellos zur kleinen Elite wirklicher Weltklassegüter, wie auch unser elsässischer Freund Marc Kreydenweiss, der im biodynamischen Anbau mit die feinsten Weißweine Frankreichs produziert. Die Qualitäten von Dönnhoff und Kreydenweiss, die wir Ihnen heute anbieten, sind schlichtweg grandios: schmackhafte Alltagsweine mit sensationellem Preis-Genussverhältnis sowie großartige Weltklassegewächse, die in jeden Keller ambitionierter Weinliebhaber gehören.
Auf der neu erworbenen Domaine des Perrières im Languedoc begann Kreydenweiss, mit seinem in Jahrzehnten im Elsass erworbenen „Know-how” große Rotweine zu vinifizieren, wir präsentieren als erster deutscher Händler eine exzellente, unfiltrierte Cuvée aus bis zu 70 Jahre alten Edelreben.
Aus dem französischen Südwesten bieten wir Ihnen zwei wunderbare Sommerweine der Domaine La Saubagnère zu kleinem Preis.

Kurzinformationen:

Kaum ein Wein hat in den beiden letzten Jahren so eingeschlagen wie der Gourt de Mautens, ein spektakulär großer Wein aus dem Traumjahr 2001 an der südlichen Rhône, eine ultimative Herausforderung großer, wesentlich teurerer Weine aus Châteauneuf-du-Pape. Wir waren bereits in Subskription blitzartig ausverkauft, Jérôme Bressy hat uns dankenswerterweise seine Châteaureserve zur Verfügung gestellt.


167101 Gourt de Mautens, CdR Villages rouge 2001 32,00 Euro

Leider ausverkauft!

Gerade rechtzeitig zum herrlichen Sommerwetter ist unser beliebtester Rosé, der „Les Galets“ von Château Mourgues du Grès, eingetroffen, dessen Jahrgangsvorgänger vom FEINSCHMECKER in seiner Ausgabe 6/01 zum Sieger in einem groß angelegten Test der besten südfranzösischen Rosés gewählt wurde! Genauso empfehlenswert der herrliche weiße Sommerwein Terre d’ Argence vom gleichen Gut.


136102 Mourgues du Grès, „Les Galets“, Rosé, 2002 6,60 Euro

Leider ausverkauft!

136302 Mourgues du Grès, Terre d’ Argence 2002 8,80 Euro

Leider ausverkauft!

Unser Sommerangebot:

Sie erinnern sich noch an unsere große Olivenölaktion im Januar dieses Jahres als Folge der großartigen Bewertung unserer Öle im FEINSCHNMECKER-Test. Das preiswerteste aller 250 empfohlenen Olivenöle wird darin so beschrieben:
„Der Familienbetrieb unter Leitung von Jenny Gyftea liefert sein handgepflücktes Öl bis in die USA, Kanada und Australien. Es überzeugt mit fruchtigem, harmonisch-angenehmen Geschmack bei geringem Säuregehalt. Sehr gut für Fisch, Meeresfrüchte sowie Salate“.
Dieses wunderbare Olivenöl, das natürlich nicht die Komplexität und die cremige Konsistenz unserer Top-Öle besitzen kann, dazu ist es einfach zu preiswert, ist ab sofort bei uns zu haben und das Beste für Sie:
Wir schenken es Ihnen bei jeder Bestellung über 120 Euro, die uns bis zum 10. Juli 2003 erreicht. Ihre Order muss sich natürlich nicht auf die Weine dieser Extra-Pinwand beziehen, Sie können aus dem gesamten Sortiment wählen.


41542 Iliada, Olivenöl Extra Vergine, PDO Kalamata, 0,5l 4,60 Euro.

Leider ausverkauft!

ÖSTERREICH

Weingut Kurt Angerer – Kamptal

„Qualität kommt von Qual”, so sprudelt es aus dem Mund des ungemein sympathischen und quirligen Naturburschen Kurt Angerer, in Deutschland – noch – nur wenigen Eingeweihten ein Begriff, doch das wird sich schnell ändern, zu phantastisch seine Qualitäten – und in Relation hierzu ungemein niedrig die verlangten Preise.
Und wenn man dann inmitten seiner extrem gepflegten Weinberge steht, begreift man blitzartig die doppelte Botschaft, die in Kurts Worten liegt. Welch immenser körperlicher Anstrengung bedarf es, die Riede (der in Österreich übliche Begriff für die Weingärten) in einen solch optimalen Zustand zu versetzen, wie aufwändig werden die Blattwerksarbeiten betrieben, um eine bestmögliche Photosynthese und Sonneneinstrahlung zu erreichen und wie sehr müssen die Reben gegen die Grünbepflanzung inmitten ihrer Reihen ankämpfen; welchem Konkurrenzkampf sind so ihre Wurzeln ausgesetzt, wie tief müssen sie ins Erdreich eindringen, um Wasser zu finden und damit gleichzeitig Mineralien in die Trauben zu transportieren.
Im fertigen Wein spiegelt sich diese Philosophie von Kurt Angerer in einer feinwürzigen Mineralität, in Kompaktheit, Dichte, Kraft und Konzentration wieder, die in unverwechselbarer Weise den Stil seiner Grünen Veltliner und Rieslinge prägen.

Dieses kompromisslose Engagement für höchste Qualität schon in den Rieden, das natürlich seine Fortsetzung findet bei der schonenden Vinifikation im eigenen Keller, führt dazu, dass Kurt Angerers Weine nicht nur zu den besten des Kamptals zählen, sondern mittlerweile zur Elite der gesamten österreichischen Weinkultur.
Zwar ist das Weingut bereits seit über 150 Jahren ein Familienbetrieb, doch erst unter der Regie von Kurt hat es sich in den letzten drei Jahren in die kleine qualitative Spitze des Landes regelrecht hineinkatapultiert.
Kurt fühlt sich insbesondere dem Terroirprinzip aufs engste verbunden, was schon die Namen seiner Grünen Veltliner dokumentieren, die, ungewöhnlich genug, nach der vorherrschenden Bodenart benannt sind: Kies, Spies, Loam, Granit, Stock und Eichenstaude. Und erst recht die meisterlich gelungenen Weine, die ihre mineralischen Strukturen und ihre unterschiedlichen Standorte – Urgesteinsböden, tiefgründige Lössböden oder Kies – auf verblüffende und vor allen Dingen eigenständige und geschmackvolle Weise widerspiegeln.
Kurts erstklassige Lagen befinden sich in einer Region, die immer ein wenig im Schatten der wesentlich bekannteren Lagen der Wachau und des Kremstals standen und die daher auch noch bei weitem nicht die dort verlangten Preise erzielen, aller gleichrangigen Qualität zum Trotz: An der Mündung des Flusses Kamp in die Donau öffnet sich das gleichnamige Tal nach Südosten hin und damit auch dem Einfluss des pannonischen Klimas: Heiße Tage fördern die optimale Reife der Trauben, während der nächtliche Kaltluftzufluss von den sanften Hügeln aus dem nahen Waldviertel in Verbindung mit den exzellenten Böden für eine lange Vegetationsphase sorgt (Ernte erst spät im November) und den Weißweinen ihre würzig-fruchtige Aromatik, das feine Säurespiel und ihren unvergleichlichen kristallklaren, mineralischen Charakter verleiht.

Ich möchte Ihnen die wunderschönen, trockenen Weine von Kurt Angerer, diesem jungen, sympathischen, bodenständigen und dennoch weltoffenen Winzer, ganz besonders empfehlen, es sind seltene Glücksfälle von Wein, von phantastischer Qualität und weit unterbezahlt, insbesondere seine Grünen Veltliner, von alten Reben allesamt, die bereits jung phantastisch schmecken, aber mit einem großen Reifepotential versehen sind, solo getrunken einen wunderbaren Genuss bereiten, aber auch als hervorragende, universelle Essensbegleiter dienen, selbst zu Fleisch!


700102 Grüner Veltliner „Kies” 2002 6,90 Euro

Kühler, expressiver Duft nach weißem Pfeffer, Limetten, Äpfeln, Stachelbeeren, Mineralien und Kräutern. Am Gaumen klare schlanke Frucht, feine Kräuternoten; pfeffrige Würze, zart und saftig, lebendige Säure, schönes Spiel, sehr animierend, gute Nachhaltigkeit und Länge, sehr moderater Alkoholgehalt, tolle Frische, daher auch als Sommerwein für die Terrasse hervorragend geeignet. Im Stahltank ausgebaut, zu genießen jetzt bis 2008, kaum glaubliches Preis-Genussverhältnis!

Leider ausverkauft!

700202 Grüner Veltliner „Spies” 2002 9,80 Euro

Sehr präsenter, frischer Duft nach Pfeffer, Steinobst und Birnen, feste, griffige Mineralik, etwas Minze. Am Gaumen enorm viel saftige, dichte, frisch (kein Holzeinsatz) gewirkte Frucht, hat Kraft und Struktur, feingliedrige Säure, wieder sehr mineralisch (hoher Anteil an Granitböden) und zupackend, nachhaltig, langer fruchtig-würziger Abgang, vielschichtig, sensationelle Qualität für relativ wenig Geld, zu genießen jetzt bis 2012. Helmut Knall, für mich DER Experte für österreichische Weine schlechthin, vergibt zu Recht in seinem Internetweinführer (www.wein-plus.de, hier: En Primeur) 91-93 Punkte!

Leider ausverkauft!

700302 Grüner Veltliner „Eichenstaude” 2002 12,80 Euro

Zarter holzwürziger Duft von reifen Birnen und grünen Bananen mit pfeffriger Note, dazu Kräuter, Mineralien und etwas schwarze Beeren. Am Gaumen feste, sehr saftige Frucht, dicht, cremig und feinst strukturiert, verhaltene Holzwürze, gute Säure, sehr nachhaltig am Gaumen, enorme Kraft, große Dichte, zart mineralische Würze im Hintergrund, harmonischer Holzeinsatz (10%iger Ausbau im gebrauchten Barrique), langer Nachhall mit Frucht und Fett, vom sehr zurückhaltend bewertenden Österreichweinführer „En Primeur” mit 91-93 Punkten belobigt, zu genießen jetzt bis 2015.

Leider ausverkauft!

700402 Grüner Veltliner „Loam” 2002 13,80 Euro

Mein persönlicher Favorit unter den Grünen Veltlinern von Kurt Angerer: Intensiver, tiefer, würziger, pfeffriger Duft von grünen und exotischen Früchten (Ananas, Bananen) sowie Honigmelonen. Am Gaumen sehr saftige, vollmundige Frucht und beeindruckende Mineralität (wenn auch weniger ausgeprägt als bei den übrigen Veltlinern), würzige Säure, fett und nachhaltig, ein kaum wahrnehmbarer Touch perfekt eingebundenen Holzes, sehr rund und cremig, ausgezeichnete Struktur, hat Spiel, tief und kraftvoll, langer, fruchtig-würziger Abgang, zu genießen jetzt bis mindestens 2012. Hier bin ich mit den von Helmut Knall vergebenen 91-93 Punkten nicht einverstanden, diesen tollen Wein hat er einfach zu niedrig bewertet!

Leider ausverkauft!

700502 Riesling „Donatus”, trocken 2002 12,90 Euro

Mineralisch-würziger, feinrassiger Duft von Melonen, Äpfeln, grünen Beeren, Kräutern und Pfirsichen. Klare, saftige Frucht am Gaumen mit enormer feinmineralischer Würze (überwiegend Urgesteinsböden), lebendige Säure, tiefgründig, packend, gut strukturiert und nachhaltig, viel Kraft, griffiger Nachhall von guter Länge, zu genießen ab sofort bis 2012, 92/93 Punkte im Internetweinführer „En Primeur” und ein großer Rivale wesentlich teurerer Prestigegewächse aus der renommierteren Wachau. Benannt wird dieser Wein übrigens nach dem Schutzpatron der Winzer, „Donatus”, dessen Statue genau gegenüber der Rieslingried von Kurt Angerer errichtet wurde.

Leider ausverkauft!


Weingut Martin Nigl – Kremstal

Wir staunten nicht schlecht bei einer Verkostung anerkannter Rieslingsexperten im Herbst letzten Jahres, als die besten, in der internationalen Presse höchst bewerteten trockenen Rieslinge Deutschlands und Österreichs blind degustiert wurden und zu unserer aller Überraschung keiner der seit Jahren in aller Welt bekannten Superstars den Sieg davontrug, sondern wiederum! ein Weingut, das trotz ähnlicher Erfolge in seiner österreichischen Heimat in den letzten Jahren in Deutschland noch relativ unbekannt ist: das Weingut Nigl aus dem Kremstal, einer ungemein reizvollen, abwechslungsreichen Landschaft mit wunderschönen Hügeln und Hängen, die sich teilweise sanft geschwungen in die Landschaft schmiegen, aber sich auch steil und terrassiert präsentieren können.
Zwar öffnet sich bei Krems, einer der ältesten Weinstädte Österreichs am östlichen Eingang zur Wachau, das enge Donautal zur sonnendurchfluteten Ebene, doch liegen die Spitzenlagen unseres neuen Kleinods spektakulär schön auf steilen, terrassierten Hängen mit erstklassigen Urgesteinsböden inmitten des kleinen Tales (heiße Tage, kalte Nächte) hoch über dem idyllischen Flüsschen Krems. Die hier von Martin Nigl naturnah produzierten Weine sprechen sowohl die Eleganz- als auch die Körpertrinker an: Opulenz und Finesse, beides findet sich im Übermaß in diesen großartigen Gewächsen.

„Zu schön für unsere Ohren”, soll Joseph II. nach der Uraufführung der Oper „Die Entführung aus dem Serail” gesagt haben, „gewaltig viel Noten, lieber Mozart”. Dessen Antwort ist klassisch: „Gerade so viel, Eure Majestät, als nötig ist”. Diese Gedanken schießen mir durch den Kopf, als ich im Mai diesen Jahres mit Martin Nigl in seinem Keller den neuen Jahrgang verkoste, denn seine famosen Rieslinge und Grünen Veltliner, alle mit feiner Hand lagenrein und terroirgeprägt ausgebaut, besitzen akkurat diese vielschichtigen, komplexen Aromen, die die größten Weißweine der Welt auszeichnen:
Glockenklare Weine von höchster mineralischer Eleganz und Finesse und einer unübertrefflichen Extraktfülle, in der die filigranen Unterschiede seiner berühmten Lagen meisterlich herausgearbeitet sind.

Martin Nigls Weinbergsarbeit ist vorbildlich, im Keller versucht er nur noch die Aromen seiner großen Lagen in die Flasche zu retten. Wie sehr ihm dies gelingt, zeigen die Elogen, die ihm völlig zu Recht in der österreichischen und internationalen Presse zuteil werden und die Ihnen einen kleinen Eindruck vom Stellenwert Nigls in seiner Heimat verschaffen sollen:
Der GAULT MILLAU 2003 urteilt begeistert: „Auf der Suche nach den besten Grünen Veltlinern und Rieslingen Österreichs führt kein Weg an Senftenberg und dem Weinmacher Martin Nigl vorbei. Mit beeindruckender Konstanz erzeugt dieses Weingut Jahr für Jahr herausragende Qualitäten. Und die Wahl beim Weineinkauf fällt nicht leicht, denn den Lagenweinen mit der Zusatzbezeichnung „privat” stehen die „normalen” Lagenweine kaum nach, am liebsten möchte man alle Weine haben”.
VINARIA, Österreichs bekannte Weinfachzeitschrift, lobt in einem Test der besten 2001er Rieslinge des Landes, in der Ausgabe 1/2002: „Martin Nigl, seine Senftenberg Reserve ist eine nicht deklarierte trockene Auslese (Nigl benennt immer nur die Lagen, nie eine Qualitätsstufe) – und die war heuer unschlagbar”.
Das Weinmagazin FALSTAFF wählte Nigl zum Winzer des Jahres 1995, auf der Pro Wein 1999 wurde er Sieger der Rieslingverkostung, das New Yorker Magazin WINE & SPIRITS wählte das Weingut 1997 und 2000 zur „Winery of the Year”, der WINE Spectator, der Welt größte Weinzeitschrift, vergab Nigl den „Critics Choice Award” und bewertete seinen Riesling Privat 2000 als „den besten trockenen Weißwein Österreichs”; Sam Hofschuster, Autor des ersten Internetweinführers der deutschen Weine, veröffentlichte im Magazin von www.wein-plus.de eine Degustation der besten österreichischen und deutschen Rieslinge, die durchgeführt wurde, „um die in der einschlägigen Fachpresse höchstbewerteten 2001er Rieslinge beider Länder einer genauen Prüfung zu unterziehen”, mit dem Ergebnis: eindeutiger Sieger mit spektakulären 97 Punkten, der 2001er Senftenberger Piri Privat von Martin Nigl, „ein monumentales Meisterwerk”.

Neugierig geworden? Sie wissen, ich benutze selten Begriffe wie „der beste Winzer eines Landes” oder „der beste Wein einer Region”, aber es gibt wohl wirklich keinen besseren Weinmacher in Österreich als Martin Nigl, höchstens eine Handvoll gleich gute und ich kann Ihnen Nigls große Rieslinge und Grüne Veltliner nur wärmstens anempfehlen: Sie sind eine große Bereicherung eines jeden ambitionierten Weinkellers!


709102 Grüner Veltliner „Kremser Freiheit” 2002 7,90 Euro

Kühler, expressiver Duft nach frisch gemahlenem weißen Pfeffer, Zitrusfrüchten, Mineralien und Kräutern Am Gaumen feinste Frucht, zarte Kräuternoten; pfeffrige Würze, füllig, dicht und saftig, sehr komplex, lebendige Säure, schönes Spiel, animierender Tropfen, gute Nachhaltigkeit und Länge, tolle Frische, daher auch als Sommerwein hervorragend geeignet, herausragendes Preis-Genussverhältnis, zu genießen jetzt bis 2007.

Leider ausverkauft!

709202 Grüner Veltliner „Senftenberger Piri” 2002 10,80 Euro

Großartiger Veltliner aus der Top-Lage des Senftenberg, 250 bis 400 m hoch gelegene steile Terrassenlagen mit etwas rauerem Klima und einer sehr langen Vegetationsperiode. Animierend frischer Duft nach Pfeffer, Quitten und Stachelbeeren, feine Mineralik, etwas Minze. Am Gaumen enorm viel saftige, dichte Frucht, viel Kraft und Struktur, feingliedrige Säure, wieder sehr mineralisch (hoher Anteil an Glimmerschiefer), nachhaltig, langer fruchtig-würziger Abgang, komplex, fast Rieslingcharakter (Dominanz des Terroirs über die Rebsortenstilistik), sensationelle Qualität fürs Geld, zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2006 bis 2012.

Leider ausverkauft!

709302 Grüner Veltliner „Kremser Alte Reben” 2002 14,50 Euro

Welch ungemein mächtiger, kräftiger, konzentrierter und dennoch finessenreicher Grüner Veltliner der absoluten Spitzenklasse von alten, tief in die mineralische Erde wurzelnden Rebstöcken. In der Nase noch sehr verschlossen, dennoch bereits vielschichtige Aromen spürbar, zart mineralische Note, am Gaumen ungemein füllig, wiederum komplex, evoziert Anklänge an große Burgunder, enorme Länge, braucht noch Zeit, 2005 bis 2015.

Leider ausverkauft!

709402 Grüner Veltliner „Privat” 2002 16,90 Euro

Ungemein expressiver, sehr mineralischer und von einer süßen Kräuterwürze begleiteter Duft nach Bananen, Stachelbeeren und etwas Tabak. Am Gaumen sehr saftige, dicht und straff gewirkte Frucht, feine Säure, sehr würzige Mineralität, fett, füllig, opulent und von großer Tiefe, viel Charakter, unglaublich komplex, blüht enorm auf, große Länge, zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2004 (da beginnt erst richtig die Primärfruchtphase) bis 2015. Für mich einer der 5 besten Grünen Veltliner Österreichs aus dem großen Jahrgang 2002 (sehr spät, Mitte November geerntet), die ultimative Herausforderung der besten Wachauer Gewächse und eine preisliche Provokation!

Leider ausverkauft!

709502 Riesling „Privat”, trocken 2002 24,80 Euro

Wiederum ein monumentales Meisterwerk, dem alles überragenden Jahrgangsvorgänger ebenbürtig. Extrem tiefgründige und komplexe Nase von Steinobst, Zitrusfrüchten, Litschi, Cassis, Birnen, Kräutern und eine enorme Mineralität; am Gaumen eine fast sinnenverwirrende, konzentrierte Frucht und herrliche Säure, mächtiger Körper, fett, vibrierende Struktur, tief, vielschichtig und rassig, kernige mineralische Würze, extrem lang, ein Wein, nahe der Idealnote, zu genießen 2005 bis 2018.

Leider ausverkauft!

709602 Riesling „Reserve”, trocken 2002 28,50 Euro

Der Stoff, aus dem die Träume eines jeden Rieslingliebhabers bestehen, der würdige Nachfolger des Testsiegers der oben angesprochenen VINARIA-Verkostung: Finessenreich und ungemein subtil im Duft, vielschichtige, kompakte, tiefe Frucht (Zitrusfrüchte, Litschi, Pfirsich, reife Birnen und ein Hauch schwarzer Beeren), pikante Mineralik. Am Gaumen zupackend und tief, nobles, ungemein vielschichtiges Aromenspektrum, ein Riesling von beeindruckender Kraft und Substanz, der auch eine große Eleganz besitzt, endlos langer Abgang, Weltklasse, von mir spontan mit 100 Punkten bewertet. Hochgenuss zwischen 2005 und 2020.

Leider ausverkauft!

DEUTSCHLAND

Weingut Hermann Dönnhoff – Nahe

Etwas kleinkariert, fast bin ich versucht zu schreiben „typisch deutsch”, erschien mir die vehement geführte Diskussion zu Beginn dieses Jahres, als Parker, den man in der Vergangenheit heftig dafür gescholten hat, dass er die sensationellen Qualitäten, die (endlich wieder) in Deutschland produziert werden, nicht zur Kenntnis nahm, in seinem WINE ADVOCATE Nr. 144 den Jahrgang 2001 enthusiastisch lobte, zu Recht übrigens, und dementsprechend etliche Weine mit hohen Punktzahlen bedachte. Statt sich über den enormen Imagegewinn, den der deutsche Wein damit erfuhr, zu freuen, wurde heftig darüber diskutiert, wieso Parker denn nun ausgerechnet jenen Winzer hoch gelobt, jenen anderen aber vergessen habe und überhaupt, kenne er sich doch gar nicht gut genug bei deutschen Weinen aus ... bei einigen im Detail durchaus berechtigten Einwänden:
Parker hat jedenfalls mit seinen Bewertungen unstrittig dazu beigetragen, dass die Renaissance großer deutscher Rieslinge, von deren exzellenten Qualitäten wir Ihnen bereits seit geraumer Zeit vorschwärmen, die Köpfe und Gaumen einer immer größeren Anzahl von Weinliebhabern in aller Welt erreicht und dass wieder einmal mit dem Umweg über das Ausland ein großartiges Qualitätsprodukt auf dem heimischen Markt endlich die ihm gebührende Anerkennung findet.

EIN Winzer stand bei der oben angesprochenen Diskussion völlig außen vor, gibt es doch keinen Kenner großer Rieslinge, der die Gewächse von Helmut Dönnhoff nicht zu den besten Weißweinen der Welt zählen würde: Parker bewertet bereits den „kleinsten” Wein, den Riesling QbA mit 90 Punkten und vergibt für die meisten übrigen Weine spektakuläre 94 bis 100 Punkte. Helmut Dönnhoff, fachlich ungemein versiert, aber auch sehr sympathisch, gehört zweifellos zum knappen Dutzend Weltklassewinzer in Deutschland, deren Ausnahmestatus von Weinliebhabern und -kritikern gleichermaßen uneingeschränkt anerkannt wird.
Zudem hat der immense Erfolg der letzten Jahre ihm nicht den Kopf verdreht, so vielfältig die Elogen auch sein mögen. Der FEINSCHMECKER und der GAULT MILLAU wählten ihn zu Deutschlands Winzer des Jahres 1999 und letzterer, wohl Deutschlands einflussreichster Weinführer, bewertet ihn als einen von sieben deutschen Winzern mit 5 Trauben, der „Höchstnote für die weltbesten Weinerzeuger”. In England und in den USA erlangten seine Weine schon lange absoluten Kultstatus, werden gesucht wie wenige andere und mit Phantasiepreisen, weit über dem in Deutschland verlangten Kurs, bezahlt – wenn man sie denn überhaupt erhält.

Helmut Dönnhoff selbst hat trotz Parkers Punktesegen seine Preise stabil gehalten, eine fast altruistisch anmutende beispielhafte Einstellung. „Ich erhöhe doch die Weinpreise nicht deshalb, nur weil ein Kritiker sie hoch bewertet hat, meine bisherigen Kunden sollen auch meine zukünftigen bleiben und meine Weine bezahlen können”, erläutert mir Helmut Dönnhoff während unserer gemeinsamen Verkostung des großartigen Nachfolgejahrgangs 2002 seine so sympathische Geschäftsphilosophie. Dabei wirkt er genau so unaufgeregt, wie, wenn er seine Weinbereitung erläutert: „Ich bin kein Ideologe, wenn immer möglich, benutze ich traubeneigene Hefen zur Vergärung, ich scheue mich aber auch nicht, bei Bedarf Reinzuchthefen einzusetzen. Die unterschiedlichen Hefen ergeben nicht völlig unterschiedliche Weine, entscheidend ist das Terroir, die Qualität der Trauben und die Dauer der Gärung”.

Dönnhoffs Ausbaustil in klassischen, ca. 20 Jahre alten Holzfässern kann man als moderat reduktiv beschreiben. „Aber all dies ist doch gar nicht so wichtig. Herausragende Weine entstehen ausschließlich im Weinberg, je weniger Aufwand ich im Keller – hier zählt vor allem absolute Sauberkeit! – betreiben muss, je größer der Wein. Man denke nur an die genialen Weine aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, die ohne Inoxbehälter und moderne Technik bereitet wurden. Wir müssen heute nur das gleiche machen wie unsere Großväter”.

Dönnhoffs Maxime, die Betonung der eminent wichtigen Weinbergsarbeit, finden wir als Credo immer wieder bei allen großen Weinmachern in der ganzen Welt. Seit Helmut Dönnhoff 1971 den alteingesessenen Familienbetrieb übernahm, erweiterte er peu à peu die erstklassigen Weinberge um neu erworbene exzellente Spitzenlagen mit unterschiedlichem Terroir, legt Jahrgang für Jahrgang größten Wert auf ausgereiftes, kerngesundes Lesegut, das er dann traditionell und behutsam, mit so wenigen Eingriffen wie nur irgend möglich, im Weinkeller zu absoluten „Traumweinen, den besten an der Nahe” (Stuart Pigott), sehr aromatischen, expressiven Rieslingen mit äußerster Eleganz und unnachahmlicher Finesse, vinifiziert, welche die jeweiligen Jahrgangsgegebenheiten in unnachahmlicher Weise widerspiegeln.

Zum Jahrgang 2002:

Der Start im Frühjahr war optimal. Eine sehr frühe Blüte, die beim Riesling noch wichtiger ist als ein sonnenscheinreicher Sommer, erlaubte einen extrem langen Vegetationszyklus. Die Beeren (Sie müssten einmal erleben, welche Sensibilität in Dönnhoffs Worten mitschwingt, wenn er von SEINEN Trauben spricht, es klingt wie der berechtigte Stolz eines Vaters auf seine wohlgeratenen Kinder) hatten genügend Zeit, ihre optimale physiologische Reife zu erlangen und besaßen ein optimales Gleichgewicht zwischen Säure, Alkoholwerten, Mineralität und Extrakt. Nur ständig wiederkehrende Regenfälle während der Erntezeit verhinderten eine nochmalige Steigerung zum phänomenalen Jahrgang 2001.
„Auslesequalitäten mussten wir praktisch am Stock stehlen, da es nicht genügend lange Trockenzeiten zwischen den Regenschauern gab, 2002 ist an der Nahe ein klassisches Spätlesejahr”. Wenn Parker sich schon fragt, ob es jemals irgendwo eine bessere Spätlesekollektion gab als 2001 bei Dönnhoff, dann zeigt Ihnen die vorige Einschätzung von Dönnhoff selbst, diesem zurückhaltenden, zum Understatement neigenden Weinpoeten, wie großartig seine Qualitäten im Jahrgang 2002 ausgefallen sein müssen. Meine ganz besondere Empfehlung!


930002 Riesling QbA, trocken 2002 7,25 Euro

Wunderschöner, herzhaft trockener, zart cremiger, fülliger, eleganter, mineralischer Gutsriesling auf Spätleseniveau, florale Anklänge, jetzt mit großem Vergnügen zu genießen bis 2005, wenigstens genauso gut gelungen wie der von Parker mit 90 Punkten bewertete Vorgänger. Dönnhoff selbst hält ihn für einen seiner besten je produzierten Gutsrieslinge und einer der feinsten in ganz Deutschland, die ich je degustieren durfte!

Leider ausverkauft!

930802 Weißburgunder, trocken 2002 8,60 Euro

Dieser inspirierende Weißburgunder fasziniert durch sein rebsortenspezifisches Aromenspiel, dicht, füllig, kräftig, aber nicht zu wuchtig, eher die elegante Richtung, angenehm frisch, extraktreich, mineralisch, traumhafter Terrassenwein, DIE Alternative zu den belanglosen Pinot Griiiigios, die noch immer den Markt überschwemmen, jetzt bis 2005.

Leider ausverkauft!

930102 Oberhäuser Leistenberg, Riesling Kabinett trocken 2002 10,80 Euro

Erstklassige Schieferverwitterungsböden ergeben einen feinfruchtigen, finessenreichen Wein mit sehr eleganter Säure am Gaumen, harmonisch, dicht, füllig, schmelzig, komplexe Aromatik, mineralisch, das Paradebeispiel eines klassischen Rieslings der Nahe. Ein animierender, stahliger Wein, bei aller Konzentration wirkt er sehr leicht und beschwingt, ein vibrierender Riesling, die wunderbare Leichtigkeit des Seins in lauen Sommernächten traumhaft widerspiegelnd, jetzt mit großem Genuss zu trinken bis mindestens 2006.

Leider ausverkauft!

930302 Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Spätlese trocken 2002 22,00 Euro

Wohl DIE Spitzenlage der Nahe, steiler Südhang, Grauschieferverwitterung, ungemein mineralisch (über 60 Jahre alte Reben), sehr komplex, elegant, füllig, dicht, extraktreich, extrem tiefgründig, herrliche Pfirsich- und Zitrusaromen, am Gaumen druckvoll, schöne Balance, lang anhaltend, braucht noch etwas Zeit, Ende 2003 bis mindestens 2007. Dieser große Riesling gehört zu den besten trockenen Spätlesen des Jahres in ganz Deutschland und demonstriert durch seine Stilistik eindrucksvoll, warum in Weinbauregionen kalte Nächte und somit große Temperaturunterschiede zum Tag eminent wichtig sind: fabelhafte Frische, große Eleganz und Finesse und eine beeindruckende mineralische Strahlkraft sowie eine perfekte Säurestruktur!

Leider ausverkauft!

931002 Oberhäuser Leistenberg, Riesling Kabinett 2002 10,90 Euro

Von besten Schieferverwitterungsböden stammt dieser finessenreiche Riesling mit einem phantastischen Spiel auf der Zunge zwischen Süße und Säure, sicherlich der „moselanischste” unter allen Rieslingen Dönnhoffs (übrigens auch sein persönlicher Lieblingswein), harmonisch, dicht, cremig, ein Paradebeispiel eines klassischen Rieslings der Nahe, jetzt bereits mit großem Genuss zu trinken, Höhepunkt 2005 bis 2012. Die Steillage „Leistenberg” ist noch nicht ganz so bekannt wie Dönnhoffs Renommierwingerte, galt aber schon immer als einer der besten Nahelagen, die zwar keine opulente Rieslinge hervorbringt, dafür jedoch spannende Gewächse voller Rasse, Finesse und Ausstrahlung.

Leider ausverkauft!

931102 Norheimer Kirschheck, Riesling Spätlese 2002 14,90 Euro

Lange Jahre führte diese Schiefersteillage ein Schattendasein in Dönnhoffs Kollektion, ihr Potential wurde vielfach verkannt. Doch in den beiden herausragenden Jahrgängen 2001/2 erbrachte sie derart traumhafte Weine, dass ihr Image, aber nicht ihr Preis, sich dramatisch verändert. In der Nase Pfirsich, Aprikose und eine zarte, feine Mineralität, am Gaumen filigranes Spiel Süße-Säure, phantastische Eleganz und Finesse, wiederum ein vibrierender Wein, der zu schweben scheint. Wäre da nicht die große Fülle, man glaubte einen zauberhaften Kabinettwein im Glase zu haben, Kategorie persönlicher Lieblingswein. Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2005 bis 2015, mindestens.

Leider ausverkauft!

930402 Oberhäuser Brücke, Riesling Spätlese 2002 18,00 Euro

Nur 1ha große, sehr geschützte Parzelle in Monopolbesitz, die aufgrund ihrer besonderen Bodenstruktur und ihrer typischen Weine als eine der kleinsten Einzellagen der Nahe klassifiziert wurde, ein Terroirwein erster Güte, sehr komplexer Aromenbogen, phantastische Frucht und florale Noten, frisch, mineralisch, perfekte Säurestruktur, sehr konzentriert und opulent, großer Druck am Gaumen, kerniger Körper, traumhafte Balance zwischen komplexen, noch sehr miteinander verwobenen Aromen sowie Säure und Süße, ein ganz großer Riesling, der in sich die mineralischen Geheimnisse dieser großen Nahelage birgt, Trinkgenuss pur ab sofort, Höhepunkt 2005 bis mindestens 2018, der Jahrgangsvorgänger wurde mit 94 Parkerpunkten bedacht.

Leider ausverkauft!

931202 Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Spätlese 2002 23,50 Euro

Legenden sterben niemals und so wird diese phantastische Spätlese jedes Jahr neu geboren: frisch, elegant, tiefgründig, filigran, finessenreich und dennoch sehr dicht und opulent. Große Aromenvielfalt (Orangen, Aprikosen, Pfirsich), zur traumhaften Fruchtsüße auch würzig-pikante Anklänge, wunderschönes Spiel, extrem lang anhaltend, zu genießen 2004 bis mindestens 2018. Ein Wein, der wie kaum ein zweiter Dönnhoffs Maxime verkörpert, dass „das Allerwichtigste die natürliche Harmonie des Weines ist”. Weltklassespätlese, der gleich gute Jahrgangsvorgänger erhielt 98 Parkerpunkte!

Leider ausverkauft!

Nur in homöopathischen Dosen erzeugte Helmut Dönnhoff zwei Auslesen (Niederhäuser Herrmannshöhle und Oberhäuser Brücke) auf absolutem Weltklasseniveau. Kontaktieren Sie uns bei Interesse.


FRANKREICH

Domaine Marc Kreydenweiss

Die traditionsreiche Domaine Kreydenweiss, die sich seit 22 Generationen im Familienbesitz befindet, gehört heute unter der Leitung des feinsinnigen Freigeistes Marc Kreydenweiss nicht nur zu einer der ersten Adressen im Elsass, sondern reiht sich ein in die Phalanx der besten Güter Frankreichs überhaupt.

Den steilen Aufstieg in den Olymp der so rar gesäten Weltklassegüter verdankt Marc einigen grundsätzlichen Entscheidungen bezüglich der Weinbergsarbeit: Nie hat er nur im Traum daran gedacht, sich dem unsäglichen Modetrend der letzten Jahre im Elsass anzuschließen, seine Weine „dick”, breit und süßlich auszubauen. Stattdessen reduziert er radikal die Erträge, ist im Elsass der Vorreiter und -denker des biodynamischen Anbaus, was jeglichen Einsatz chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel oder synthetischen Düngers radikal ausschließt. Das Resultat: Terroirgeprägte (Sie schmecken mittlerweile deutlicher den Lagencharakter denn die Rebsortenstilistik in Marcs Weinen!), mineralische, hochelegante und finessenreiche Weißweine, die nicht nur zu den besten des Elsasses gehören, sondern darüber hinaus sich mit den größten Rieslingen Deutschlands und Österreichs messen können, Weinunikate auf Weltklasseniveau!

Die Bodenzusammensetzung und die hohe Qualität der so unterschiedlichen Andlauer Lagen bilden für Kreydenweiss die Voraussetzung für die Größe eines Weines, denn die Mineralien aus der Tiefe der Erde prägen zusammen mit der jeweils angebauten Rebsorte deren individuellen Charakter. So sind die Weine dieser Domaine nicht in erster Linie das Resultat moderner Önologie, sondern das Ergebnis einer „Liebesbeziehung” des Winzers zu Reben und Terroir.
„Ein Wein erhält seine unverwechselbaren Eigenschaften erst durch den Gestaltungswillen des Menschen”. So hat Marc eine ganze Reihe weiterer Maßnahmen ergriffen, seinen Weinen eine eigene Identität zukommen zu lassen. Dazu gehören der völlige Verzicht auf chemische Schädlingsbekämpfung, die Aktivierung der Mikroorganismen des Bodens, aufwändige, witterungsabhängige Blattwerksarbeiten, eine riskant späte Lese, sowie seit 1989 die Umstellung auf biodynamischen Anbau, so dass die Haut der Trauben eine schmeckbar höhere physiologische Reife aufweist und die Wurzeln tiefer in die Erde dringen, wodurch die Weine deutlich mehr Mineralität, Kraft und Tiefe besitzen.

Durch sorgsames, ständig wiederholtes Hacken und die Versorgung mit homöopathisch zubereiteten Präparaten beleben sich die Böden, sind in ihrer Zusammensetzung ausgewogen und bringen deshalb gesunde und wertvolle Trauben hervor. Sowohl das Wegschneiden der Blätter um die Trauben herum als auch die von Marc praktizierte malolaktische Gärung sollen zudem den Anteil der Weinsteinsäure erhöhen, was den Wein noch bekömmlicher und gesundheitsfördernder werden lässt, wie auch der nur minimale Einsatz von Schwefel. Fast selbstverständlich, dass Chaptalisierung und der Einsatz von Reinzuchthefen völlig verpönt sind.

In den letzten großartigen Jahrgängen dieses Weingutes zeigt sich als weiterer Erfolg all dieser Umstellungen, dass sich selbst die besten Weine nicht mehr verschließen, sondern sich geradlinig weiterentwickeln, so dass sie jederzeit mit großem Vergnügen getrunken werden können. Die Fruchtphase geht direkt in diejenige der Sekundäraromen über, was Marc auf die hohen Reifegrade infolge einer späten Lese wie auf die sehr langsame und schonende Pressung zurückführt, beides Faktoren, die dem Wein zudem mehr Körper verleihen. Auch sortiert Marc immer mehr botrytisbefallene Trauben aus, da diese dem Wein zwar mehr Fülle verleihen, aber nach seiner Ansicht die Weine „erschlagen” und die Frucht verdecken, ohne Botrytis werden sie einfach mineralischer, „reiner” und delikater.

Diese großartigen Gewächse, deren Etiketten jedes Jahr von einem anderen Künstler gestaltet werden, verlocken beim Degustieren häufig zur andächtigen Meditation. Es sind Weine, bei deren Genuss mir häufig die Antwort in den Sinn kommt, die mir Marc einmal auf die Frage gegeben hat, was seiner Meinung nach einen großen Wein auszeichne: „Das sind Weine zum Trinken, keine Degustationsmonster, mit moderatem Alkoholgehalt, die in mir nach dem Genuss einer Flasche den Wunsch erwecken, genau davon noch eine weitere zu öffnen”.
Das ist auch ohne Bedenken möglich: Marc achtet wie kaum ein zweiter auf die Auswirkung seiner vibrierenden, „lebenden” Weine auf das körperlich-seelische Wohlbefinden; nicht zuletzt dieser Gedanke stand Pate bei seiner Hinwendung zur Biodynamik.
Und: In den letzten drei, vier Jahren sind seine Weine noch einmal deutlich besser geworden, die Umstellung auf den biodynamischen Anbau ist abgeschlossen und trägt erkennbar Früchte. Die mineralreichen Weine (ein Charakteristikum der Andlauer Lagen) besitzen noch mehr Frische, Feinheit, Eleganz und Finesse und sie haben an Dichte, Geschmacksvielfalt, Nachhaltigkeit und Terroircharakter hinzugewonnen.

Noch Wochen nach meinen jeweiligen Besuchen auf dem Weingut, vermeine ich den Geschmack der herausragenden Kollektion der Weine von Marc Kreydenweiss, der mir mittlerweile auch Freund geworden ist, auf der Zunge zu verspüren: Diese Demonstration absoluten Weltklasseniveaus großer Rieslinge und Pinots, die nicht billig sind – das können derartig hochwertige Weine aufgrund ihrer hohen Gestehungskosten in teilweise arbeitsintensiven Steillagen auch gar nicht sein – aber angesichts ihrer Ausnahmestellung noch ungemein preis”wert”, lässt mich nach den Degustationen lange nicht mehr los, diese großartigen Gewächse mit ihrem grazilen Spiel, ihrer faszinierenden Mineralität und feinen Würze oder ihrer opulenten Üppigkeit, je nach Terroir, das mittlerweile den Rebsortencharakter immer mehr dominiert, großen, weißen Burgundern nicht unähnlich, gehören im Weißweinbereich zu meinen absoluten Favoriten, die ausnahmslos in meinen privaten Keller wandern, geeignet zum baldigen Genuss wie als große Lagerweine; bei den Edelsüßen mit einem Potential von bis zu 30 Jahren und länger.

Ich kann es jedes Mal kaum erwarten, bis diese Weine bei uns in Saarlouis eintreffen, bin immer wieder befallen von einer vibrierenden Spannung, es tauchten alte Erinnerungen an die Kindheit in mir auf, das ungeduldige Herbeisehnen von Weihnachten oder eines Geburtstages in der freudigen Erwartung der Erfüllung eines lange ersehnten Wunsches. Marc Kreydenweiss’ phantastische Gewächse sind schlichtweg Weine zum Verlieben!
Zur gleichen Auffassung scheint auch Parker zu gelangen, der im WINE ADVOCATE Nr. 143 Marcs Weine des sehr guten, aber nicht ganz an den wahrhaft großen 2001er Jahrgang heranreichenden 2000er mit bis zu 95 Punkten bewertet, obwohl diese feingliedrigen, hocheleganten Weine doch dem Parker immer nachgesagten Hang zu opulenten, fülligen Monsterweinen so gar nicht entsprechen, ein weiteres Indiz für die Einseitigkeit so mancher Kritiker des amerikanischen „Weinpapstes”.


111101 Kritt Pinot Blanc „Les Charmes” 2001 9,90 Euro

Vom „Genie in Bezug auf Pinot Blanc” (Parker) für mich zusammen mit dem 99er und 2000er sein schönster Pinot bisher, aber extraktreicher und mit einer noch höheren Mineralität ausgestattet als in der Vergangenheit, ein harmonischer, fein ausbalancierter Wein mit Rasse und einer in dieser Form bisher nicht erreichten wohltuenden Frische, ein Pinot Blanc, der auf der Zunge zu tanzen scheint, der einen nicht mehr loslässt, eine Flasche, die man am liebsten in einem Zuge leeren möchte; trinkbar ab sofort, Höhepunkt Ende 2003 bis mindestens 2006.

Leider ausverkauft!

111401 Gewürztraminer Kritt „Les Charmes” 2001 15,50 Euro

Von erstklassigen Böden mit verschiedenartigen Kieseln stammt dieser fruchtige, mit verschwenderischen Aromen ausgestattete große Gewürztraminer, mineralisch, verführerisch duftendes Bukett, Anklänge an Litschi, Weißdorn, Bienenwachs, Gewürze, Honig und Rosen, gehaltvoll, körperreich, dennoch sehr elegant und ausgewogen, ein wenig Restsüße, somit fast Spätlesecharakter; seit Jahren schon mein persönlicher Lieblingsgewürztraminer, Trinkspaß pur, zu genießen ab sofort bis 2008.

Leider ausverkauft!

111301 Clos Rebberg Tokay Pinot Gris „Aux Vignes” 2001 22,00 Euro

Trinkreifer, extrem feiner, finessenreicher, „schlanker” Pinot Gris von einer neu erworbenen, extrem steilen, terrassierten, schwierig zu bearbeitenden Superlage der Domaine (die Neigung dieses großartigen Terroirs reicht bis zu 80 Prozent), graue Schieferböden, in ihrer Zusammensetzung identisch dem Terroir von Piesport an der Mittelmosel, ergeben eine typisch mineralische Note, dazu Brioche, Bratäpfel, feinste Gewürz- und Feuersteinaromen. Schmeckbar hohe Traubenreife, da sehr späte Lese im November und ostsüdöstliche Ausrichtung des Tales, so dass die Rebstöcke schon von den allerersten Strahlen überflutet werden, hohe Eleganz und sehr lang anhaltender, fulminanter Abgang, (nicht nur) ein idealer Essensbegleiter, ab sofort Trinkvergnügen pur, Höhepunkt 2004 bis mindestens 2012. Schon der Jahrgangsvorgänger aus wesentlich schwierigerem Jahr erhielt zu Recht 95 Parkerpunkte.

Leider ausverkauft!

112301 Riesling Andlau 2001 13,90 Euro

Schmackhafter, mineralischer Riesling, intensive Aromatik, ein Musterbeispiel für die Eleganz und Harmonie, die Marcs Weinen von Jahrgang zu Jahrgang immer mehr ihr Gepräge geben. Mineralien, Feuersteine und feine Gewürzaromen prägen diesen wunderbar „süffigen” Wein, am Gaumen dicht, tief, bestens strukturiert, ab sofort mit Genuss zu trinken, Höhepunkt 2004 bis 2010.

Leider ausverkauft!

111601 Riesling Wiebelsberg Grand Cru „La Dame” 2001 21,50 Euro

Spät, Ende Oktober, gelesen, der Sandstein aus den Vogesen, der einen raschen Wasserabzug gewährleistet und sich schnell erwärmt, gibt diesem großen Riesling seine ureigene Stilistik: terroir-typische mineralische und florale Noten (Akazie, Rosen), expressiver Duft von Weinbergspfirsich, Ananas, Zitrusfrüchten, reifen Birnen und Mango, großartige Struktur, füllig, ausladend, dicht, harmonisch, ungemein tief, großes Potential. Bei meinem letzten Besuch auf der Domaine degustierten wir einen 71er Wiebelsberg, der eindrücklich die Qualität dieser großen Lage demonstrierte: fabelhaft frisch stand er im Glas, ohne einen Anflug von Firne, nur an der Länge mangelte es ihm ein wenig, denn der Wein entstammt der Periode vor Marcs revolutionären Umwälzungen auf der Domaine mit damals noch höheren Erträgen; der 2001er schmeckt mir in seiner jetzigen zartfruchtigen Phase bereits hervorragend, gewinnt mit den Jahren an Expressivität, es entwickeln sich Aromen von Zimt, Muskatnuss und Orangen in bestechender Reinheit und Harmonie, mindestens haltbar bis 2020, da extrem großes Rieslingjahr.

Leider ausverkauft!

111701 Riesling Kastelberg Grand Cru „Le Château” 2001 39,00 Euro

In Andlau trennt nur ein Feldweg diese im Elsass unvergleichliche steile Lage mit steinigen Böden und einzigartigem Schiefer, vergleichbar den Steilhängen der Mosel, von dem weichen Sandstein des Wiebelsbergs (derart eng liegen die geologischen Verwerfungen und Bruchbildungen im Elsass zusammen) und dieser Weltklasseriesling bietet eine überzeugende Demonstration des Terroirs wie des Grand Cru-Charakters: Vielfältige Geschmacksnuancen (Zimt, Feuerstein, gelbe Früchte), die sich erst ansatzweise zu erkennen geben, sehr konzentriert, dicht, ungemein komplex, elegant, mineralisch, schier unglaubliche Tiefe, ein ganzer Mund voller Riesling, sein hervorragender Jahrgangsvorgänger erhielt von Parker schon zu Recht 94 Punkte, doch dieser grandiose Weinriese ist noch einmal deutlich besser und nach meinem Empfinden nahe an der Idealnote von 100 Punkten!
Einer der interessantesten trockenen Weißweine, die ich je genießen durfte, der sicherlich über 30 Jahre seine unvergleichliche Mineralität und Frische bewahren wird.

Leider ausverkauft!

Kreydenweiss – Domaine des Perrières

Im Jahre 1999 erfüllte sich Marc einen lang gehegten Traum: Auf der neu erworbenen Domaine des Perrières im Languedoc nahe Nîmes begann er, mit seinem in Jahrzehnten im Elsass erworbenen „Know-how” große Rotweine zu vinifizieren, eine uralte stille Liebe von ihm.

Voller Enthusiasmus machte er sich ans Werk, stellte die Produktion auf den mineralreichen Böden mit ihren über 40 Jahre alten Rebstöcken auf biodynamischen Anbau um, führte strenge Ertragsbegrenzungen ein, lässt generell das Blattwerk zur optimalen Belüftung der Trauben ausdünnen sowie selektiv von Hand ernten und darüber hinaus noch einmal beschädigte Trauben vor dem Entrappen auslesen, vinifiziert die Weine temperaturgesteuert in den Chais von Manduel und baut den Wein dann in Barriques in den neu errichteten, optimal klimatisierten Kelleranlagen aus.

So entstehen Weine, die ein unverwechselbares Gepräge aufweisen, die anders sind als die meisten Weine aus dem Midi, filigraner, „kühler”, finessenreicher, explosiv duftig, ausgestattet mit feinen, seidenen Gerbstoffen, betörenden Aromen und vor allem mit einem niedrigen Alkoholgehalt, diese Roten kann man auch mit großem Genuss im Sommer trinken.
Und im großen Jahrgang 2001 produzierte Marc, nachdem er aus den Erfahrungen seiner ersten beiden Jahrgänge gelernt und die Spezifika des großen Terroirs von Manduel begriffen hatte, erstmals eine Spitzencuvée, die in der südfranzösischen Winzerszene für erhebliches Aufsehen sorgte, einmal wegen der phantastischen Qualität, zum anderen aber wegen des sensationell günstigen Preises, den Marc festlegte, um in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein eindrückliches Zeichen der Vernunft zu setzen.


304301 „Ansata”, VdP des Côteaux Flaviens, Vallée du Rhône, rouge 2001 12,50 Euro

Wir freuen uns sehr, Ihnen heute als erster deutscher Händler diese exzellente, unfiltrierte Cuvée aus den 25 bis 70 Jahre alten Edelreben Grenache, Syrah, Merlot und Carignan anbieten zu können.
Tiefstes, sattes Rot, ja fast schwarze Farbe, wunderbar betörender, intensiv duftender Wein mit konzentrierten Aromen roter Früchte und dunkler Beeren, am Gaumen ungemein weich, cremig, traumhaft balanciert, sehr saftig, von distinguierter, feiner, finessenreicher Struktur, phantastisch seidige Tannine, lang anhaltend, (gottlob nur) 12,5% Alkohol, daher kein Monsterwein, aber welch großartiger, ungemein leckerer Trinkspaß zum puren Genuss, welch schmeichelnder, weicher, ja femininer Wein. Ein betörendes Gewächs, einladend, verführerisch wie die Halbgöttin Circe, verlockend wie die Sirenen, ... ein Zaubertrank!
Wenn Sie von diesem Göttertrank zu zweit eine Flasche getrunken haben, wird Ihnen unweigerlich Marcs Definition einen großen Weines in den Sinn kommen. Zögern Sie nicht und kosten Sie den Augenblick in vollen Zügen. Dieser andererseits auch zum Meditieren einladende Wein schmeckt bereits jetzt hervorragend und ich glaube nicht, dass er sich noch einmal verschließen wird, voraussichtlicher Höhepunkt 2004 bis 2010.
Vierzehn Monate in Barriques ausgebaut; doch ich verspreche Ihnen, Sie verspüren keinerlei Holzeinfluss, erahnen seinen Einsatz höchstens infolge der komplexen, abgerundeten, cremigen Struktur. Gäbe es doch nur mehr solcher Weine, die nichts anderes wollen als zum genussvollen Trinken einzuladen!

Leider ausverkauft!

Domaine La Saubagnère – Südwesten

Aus einer der innovativsten Weinregionen der Welt, im Herzen der wild-malerischen Gascogne im französischen Südwesten, können wir Ihnen mit der Domaine La Saubagnère eine Entdeckung anbieten, die solch herrlich frische und aromatische Sommerweine produziert zu solch sympathisch niedrigen Preisen, dass ich diese kaum zu glauben vermochte, als ich die Weine zum ersten Male im Glase hatte. In der Nase eine Explosion frischer Aromen, auf der Zunge eine vibrierende Frische, aber auch eine bemerkenswerte Dichte und feine Textur. Keine großen Weine sicherlich, aber was für ein Unterschied zu den tausenden von belanglosen dünnen Sommerweinchen, die die Regale der Supermärkte füllen und bestenfalls nur „nass” schmecken.

Aus autochthonen Rebsorten der Region wie Ugni Blanc und internationalen Edelreben wie Sauvignon Blanc, die auf hügeligen Kalk-Lehmböden wachsen, vinifiziert die Familie Grassa aus gesundem, sehr selektiv gelesenem Traubenmaterial solch wunderschön fruchtige, charaktervolle Weißweine zum sofortigen Genuss (innerhalb von 12-18 Monaten), dass wir uns von mehreren Gütern, mit denen wir in der Vergangenheit zusammengearbeitet haben, trennten: Das Bessere ist nun mal der Feind des Guten und die Qualitäten der Domaine La Saubagnère sind einfach genial. Für Sie, unsere verehrten Kunden, freut es mich natürlich, wenn wir Ihnen derart schöne Sommerweine für so wenig Geld anbieten können.
Viel Vergnügen jedenfalls mit diesen kleinen Juwelen, die so herrlich zu kalten Gerichten passen, aber auch Fisch und alle Arten von Meeresfrüchten vorzüglich begleiten oder einfach nur solo auf der Terrasse getrunken werden wollen.


519102 Ugni Blanc Colombard, Vin de Pays des Côtes de Gascogne 4,90 Euro

Eleganter, wunderbar fruchtiger, traumhaft frischer Wein zu konkurrenzlos günstigem Preis. In der Nase Zitrusaromen sowie blumige und exotische Noten, am Gaumen rund, sehr harmonisch, viel reife Frucht und ein zitrusfruchtiger, erfrischender Abgang.

Leider ausverkauft!

519202 Sauvignon Blanc, Vin de Pays des Côtes de Gascogne 5,95 Euro

Großartige Nase von intensiven floralen Noten, Stachelbeeren, Mineralien, zart grasige Anklänge, am Gaumen relativ dicht, füllig, schöne Struktur, anhaltend Viele wesentlich teurere Weine aus Sancerre sehen gegen diesen traumhaften Sommerwein ganz schön alt aus, schmecken dagegen sehr belanglos. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, dies ist kein großer komplexer Weißwein, aber er verfügt über ein phantastisches Preis-Genussverhältnis!

Leider ausverkauft!

Herzliche Grüße aus Saarlouis, Ihr

Tino Seiwert