Saarlouis, im Februar 2003

PINwand N° 63


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

zunächst vielen Dank für Ihre großartige Resonanz und die vielen erfreulichen Rückmeldungen auf unsere Olivenölaktion in der letzten Pinwand.

Übrigens: Die Stiftung Warentest korrigiert drastisch ihr heftig kritisiertes Urteil zum Billigolivenöl von Lidl und wirft dem Konzern mittlerweile Verbrauchertäuschung vor (mehr dazu hier).

Unsere heutige Pinwand bietet Ihnen neben einigen Weltklassegewächsen eine grandiose Auswahl von sehr preis“werten” Weinen zum täglichen Trinkgenuss, denn es sind neue Jahrgänge von Weinen einiger unserer beliebtesten Domainen frisch eingetroffen:
Pierre Clavel, La Negly, Aires Hautes, Cascavel, Les Cailloux, Féraud-Brunel, La Bouïssière, Falesco, Aalto, zudem stellen wir Ihnen 2 herausragende Neuaufnahmen vor: die Domaine d’Antonin von der Rhône sowie das Weingut Reinhold Haart von der Mittelmosel.


Kurzinformationen:

Deutschlands beste Sommeliers rühmen im FEINSCHMECKER 1/03 einige unserer wichtigsten Entdeckungen des letzten Jahres:
Jürgen Fendt, mehrfach ausgezeichneter Sommelier („Sommelier des Jahres” im Gault Millau, zweimaliger Repräsentant Deutschlands bei der Sommelierweltmeisterschaft) des „Bareiss” in Baiersbronn (2 Michelinsterne), vormals im „Sonnora” in Dreis, ist fasziniert von unserer Entdeckung aus dem Cahors, dem 2000er „Expression” des Château Lamartine und urteilt begeistert: „Dieser tiefdunkle, purpurglänzende, jugendliche Rotwein ist jetzt in seiner Fruchtphase. Kräuterduftig, vanillig, reichliche Beerennoten und Kirschnuancen. Insgesamt ist dieser kräftige, strukturierte, tanninherbe, lang anhaltende Wein die europäische Antwort auf überseeische marmeladige Weine. Gerade wegen seiner Noten nach Wacholder und Lorbeer ein wunderbarer Begleiter zu Wildgerichten; wo ist die nächste Rehkeule?”


508300 Lamartine, „Expression”, rouge 2000 24,90 Euro

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Leider ausverkauft!

5083100 Lamartine, „Expression”, Magnum, rouge 2000 (1,5 l) 49,90 Euro

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Für Christina Göbel („Speisemeisterei” Stuttgart, 2 Michelinsterne), die 2002 gar beide bedeutende Wettbewerbe der Jungsommeliers gewann und somit auch zur „besten deutschen Nachwuchssommelière” gekrönt wurde, ist der „Schodener Herrenberg Riesling Contes 1999” des großartigen Weingutes Herrenberg von der Saar ihre Nummer 1 der Neuentdeckungen: „Dieser Riesling schlägt fast alle, die ich in den letzten Jahren verkosten durfte. In der Nase Aromen wie Quitte, Mirabelle, Zitrus, Kiwi und Holunderblüte, am Gaumen verspielte, facettenreiche Süße, unterlegt von einer mineralischen Note. Großes Potential.”

909299 Herrenberg, Riesling Schodener Herrenberg Contes 1999 17,50 Euro

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Und gleich begeistert schwärmt die attraktive, sympathische Sommelière vom 2000er „Tourments” von Puech Auriol, unserer ENTDEKKUNG DES JAHRES aus dem Languedoc: „Meine allerneueste Entdeckung: fast schwarz, mit Aromen von reifen süßen Amarenakirschen, Cassis und Johannisbeerkonfitüre. Helle Tabake, Lebkuchen und Sandelholz. Dennoch kühl und elegant. Seidige, reife Tannine, noch präsente, aber gut gepufferte Säure.”


349200 Puech Auriol, „Tourments”, VdP des Coteaux d´Enserune, rouge 2000 22,00 Euro

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Cathérine Thevenot, Chefsommelière des „Waldhotels Sonnora” in Dreis (3 Michelinsterne) ist fasziniert von einer unserer edelsüßen Kreszenzen, dem 1999er „EisBeer” von einem der besten Betriebe der Mittelmosel, dem Weingut Kirsten, und lobt: „Der EisBeer hat die Fülle einer Beerenauslese und die frische markante Säure eines Eisweins. Dicht gebaut, angenehme Süße, schöne Reife, Noten von Mirabelle und reifer Birne, exotischen Früchten und Feigen. Harmonisch, nicht zu üppig”.


911599 Kirsten, Riesling Eisbeer 1999 (0,375 l) 29,00 Euro

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Rakhshan Zhoules, Sommelier des renommierten „Margaux” in Berlin, ist ein Fan unseres großartigen Champagners Brut Réserve von Billecart Salmon und notiert euphorisch: „Ein Tanz der Düfte, florale und zugleich gelbe Steinfrüchte in der Nase. Feine Perlage und glänzendes, zartes, appetitliches Gelb. Am Gaumen saftig und lebhaft. Marille mit zartwürzigem Pinot-Aroma. Feierlicher Nachhall”.


752100 Billecart-Salmon, Brut Réserve, blanc 25,00 Euro

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Sommelier-Paket:

Je eine Flasche (0,75 l, außer Eisbeer 0,375 l) der 5 oben genannten Favoriten der deutschen Top-Sommeliers erhalten Sie zusammen mit 1 Flasche „La Livinière”, der aktuellen Empfehlung von Starsommelière Paula Bosch in der SZ (erster Wein im nächsten Abschnitt „Klassiker aus Frankreich”), in unserem Sommelier-Paket zum Preis von 125,00 Euro.

80502 Sommelier-Paket (4,125 l) statt 128,30 Euro 125,00 Euro

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KLASSIKER

aus Frankreich

Domaine Aires Hautes – Minervois

301600 Minervois „La Livinière”, rouge 2000 9,90 Euro

In der letzten Pinwand empfahlen wir Ihnen diese wunderbar leckere, preis“werte”, verführerisch duftende Cuvée aus Syrah, Grenache und Carignan aus den besten Parzellen des Minervois als unseren „Wein des Jahres 2000 im Languedoc”.
Die Resonanz war überwältigend. Begeisterte Kunden gaben euphorische Rückmeldungen und der Wein erhielt zwei sehr schöne Kritiken in der Presse.

Thomas Reinhardt, der im südwestdeutschen Raum als kenntnisreicher Wein- und Gastrokritiker bei den Liebhabern exzellenter Weine und guter Küche einen hervorragenden Ruf genießt, feiert den „La Livinière” in der Wochenendbeilage der SAARBRÜCKER ZEITUNG als „Wein des Monats” mit einem „würzigen, vollen Geschmack, weichen, schön eingebundenen Gerbstoffen, einem großen Aromenreichtum und einem langen Nachhall” und konstatiert: „Prima Preis-Genuss-Verhältnis”.

Und Paula Bosch, Deutschlands nicht nur bekannteste sondern auch renommierteste und sehr sympathische Sommelière („Tantris”, München), ausgestattet mit einem immensen Fachwissen, deren neuestes, sehr persönlich geschriebenes Buch „Weingenuss” (Econ-Verlag) als umfassender Weinkurs mit hohem Anspruch jedem anspruchsvollen Weinliebhaber wärmstens anempfohlen sei – ein Werk, das wegen seiner leicht verständlichen Art jedoch auch von Weinnovizen mit größtem Nutzen gelesen werden kann – würdigt diesen Wein in ihrer wöchentlichen Kolumne in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG:
„Aires Hautes zählt zur Elite der südfranzösischen Winzer, die Cuvée La Livinière aus Syrah, Grenache und Carignan zählt zweifellos zum Besten, was das Languedoc zu bieten hat. Eingelegte rote und blaue Beeren, reife Fruchtnoten, Rumtopf, kandierte Früchte, orientalische Würze, Lakritz, dunkle Schokotöne. Im Gaumen opulente Reife, weiche Tannine, die ihresgleichen suchen. Perfekte Balance von Frucht, Körper, Tannin, Säure und Extrakt.
Ein Schmusewein ohne langweilige vordergründige Frucht, mit langem kraftvollen Finale. Eine einzige Verführung zum Weitertrinken.”

Nach diesen Elogen war unser Lager schnell geräumt. Wir haben mittlerweile unsere gesamten Reservierungen abgerufen und Eric und Gilles, die so sympathischen jungen Eigner der Domaine, haben uns dankenswerterweise ihre gesamten Châteaureserven zur Verfügung gestellt, so dass wir dieses großartige Schnäppchen wieder liefern können.
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301501 Malbec, rouge 2001 7,20 Euro

Ein gleich überragendes Preis-Genussverhältnis bietet dieser neu eingetroffene verführerische, rebsortenreine Malbec, dessen Jahrgangsvorgänger bereits in „Alles über Wein” 6/02 im großen Report über die Weine des Languedoc zu den besten Schnäppchen der gesamten Region gezählt wurde.
Extrem dichtes, tiefes Rot mit purpurnen Reflexen, animierender Duft von überreif geernteten Brombeeren, geröstetem Kaffee und Veilchen, dazu ganz zarte Wildanklänge, im Mund sehr saftig, dicht, schmelzig, „warme Aromen”, reife Frucht, wunderbar weich am Gaumen, viel Fülle und Fruchtextrakt, dabei elegant und lang anhaltend, schöne Struktur, Aromen von Amarone im schmeichlerischen Abgang.

Vergessen Sie alles, was Sie bisher an unzugänglichen Malbec-Weinen aus anderen Regionen getrunken haben, dieser Wein bereitet trotz noch präsenter, jedoch weicher Tannine ab sofort hohen Genuss und ist ein idealer Begleiter zu Wildgerichten. Am zweiten Tag präsentiert er sich am schönsten, noch eleganter, harmonischer, weicher als unmittelbar nach der Öffnung mit einer subtilen Aromatik, Potential bis mindestens 2006. Extrem gutes Preis-Genussverhältnis.
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301700 Cuvée „Clos de L’Escandil”, rouge 2000 21,00 Euro

Dieses großartige Elixier von perfekt gereiften Trauben sehr alter Rebstöcke aus dem besten Terroir von „La Livinière” gehört zweifellos zu den größten und leider auch rarsten Weinen des gesamten Midi! In der letzten Pinwand präsentiert und in der neuen Ausgabe Februar 2003 der renommierten französischen Weinzeitschrift REVUE DU VIN DE FRANCE bereits als bester Wein des großartigen Jahrgangs 2000 in Minervois La Livinière ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch Eric und Gilles!
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Domaine Pierre Clavel

Unser so ungemein sympathischer und fröhlicher Freund Pierre Clavel, stimmungsvoller Barde in so manch durchfeierter Nacht, hat mittlerweile sowohl in der Fachpresse als auch bei Weinliebhabern wahren Kultstatus erreicht. Dies liegt neben dem sensationell günstigen Preis-Genussverhältnis an den außerordentlichen Qualitäten, die Pierre Jahr für Jahr produziert und die in seinen exzellenten Lagen im Terroir von „La Méjanelle” ihren Ursprung finden, das in seiner Beschaffenheit dem von Châteauneuf-du-Pape nahezu identisch ist. Doch dazu prägen die im Vergleich zur südlichen Rhône größeren Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht ebenfalls die Charakteristik seiner Weine und verleihen ihnen eine unverwechselbare Stilistik: eine reife, fast süßliche, geradezu dekadent wirkende Frucht, eine immense Fülle und ein Maximum an Extrakt, aber auch eine für den französischen Süden rare Kühle und Frische.


311101 „Les Garrigues”, Coteaux du Languedoc rouge 2001 7,90 Euro

Neben dem „Copa Santa” zählt seine Cuvée (je 50% alte Syrah- und Grenachereben) „Les Garrigues” zu den mittlerweile legendären und gesuchtesten Weinen des gesamten Languedoc, da hier die Relation moderater Preis und hoher Genuss unübertrefflich gut erscheint.
In der Farbe ein sehr tiefes dunkles Rot wie bei allen Weine von Pierre, in der Nase schwarze Beerenaromen (Blaubeeren und Cassis), Kirschen sowie Kräuter der Garrigue, dazu Leder, Wildbret und Pfeffer, am Gaumen sehr saftig, verführerisch, süßliche Frucht, wiederum reife schwarze Beeren und Schokolade, viel Extrakt und Dichte, konzentriert, geschmeidig, weiche Tannine, irgendwie ein „fröhlicher” Wein, die Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten bestens widerspiegelnd. Ein ungemein leckerer und attraktiver Tropfen, der unbeschwerten Trinkgenuss bereitet, zu genießen jetzt bis 2005/6.

Leider ausverkauft!

311301 Pierre Clavel „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge 2001 6,50 Euro

Wieder eingetroffen ist der erst in unserer letzten Pinwand präsentierte, in seiner so genussfreundlichen Preisklasse nur schwerlich zu übertreffende Leckerbissen „Le Mas”, was auch Joel Payne in seiner großen Languedocreportage in der aktuellen Alles über Wein Dezember02/Januar03 konstatiert, indem er den Jahrgangsvorgänger dieses herrlichen Alltagswein zu den besten Schnäppchen des gesamten Languedoc zählt. Im Jahrgang 2001 ist die Qualität so überragend, dass dieser „kleine” Wein selbst mit manch wesentlich teurerem Châteauneuf-du-Pape konkurrieren kann. Zu genießen jetzt bis 2005, Höhepunkt ab Herbst 2003.
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Château de la Negly, La Clape – Languedoc

Dieses Gut, dessen Weinberge auf privilegierten hügeligen, sehr steinigen und kalkhaltigen Böden nahe der Mittelmeerküste gelegen sind, gehört schon lange zu den Klassikern unseres Programms. Denn es sind einige der denkwürdigsten Weine des Languedoc, die auf dem in kürzester Zeit geradezu legendär gewordenen Château La Negly produziert werden, dessen Weinberge in einer der besten Appellationen des französischen Südens gelegen sind: in La Clape, einer ehemals küstennahen Insel.

Die Aufsehen erregenden Erfolge der letzten Jahre beruhen auf den einschneidenden Veränderungen, die der ehrgeizige Perfektionist Jean Rosset nach der Übernahme des Château 1996 eingeleitet hat:
Penible Selektion perfekt gereifter Trauben auf einem Fließband im Keller des Weingutes, eine nicht zu übertreffende Sorgfalt bei der Vinifikation, Entrappung von Hand, Vergärung in nagelneuen offenen Gärbehältern aus Eichenholz, dabei vorsichtiges Untertauchen des Tresterhutes von Hand, generell möglichst wenig Eingriffe während der extrem schonenden Vinifizierung und vollständiger Verzicht auf Manipulationen jeglicher Art, so dass jeder Jahrgang, jede Rebsorte, jedes Terroir ihren expressiven Ausdruck finden und letztendlich feinfühliger Ausbau in neuen Barriques und Lagerung in einem sehr kühlen, optimalen Fasskeller.

Dieser Aufwand bei der Auslese und Vinifizierung der Trauben, den wir in dieser rigorosen Konsequenz bisher nur bei ganz wenigen anderen Winzern erlebten, führt im Zusammenspiel mit den exzellenten Böden und dem einzigartigen Mikroklima in unmittelbarer Nähe des Mittelmeeres zu selten saftigen, ungemein attraktiven Weinen mit überbordender Frucht und großer Eleganz.
Dabei sind diese Schmeichler der Sinne hoch konzentriert, komplex, weich, cremig und mit feinen Tanninen ausgestattet, dazu geprägt von einer exotischen Würze, es sind Weine, die in der internationalen Fachpresse für ein bis dahin selten gekanntes Aufsehen gesorgt haben.

So urteilt Robert M. Parker in der Ausgabe Nr. 139 des WINE ADVOCATE, dass Château de la Negly an der Spitze aller Weingüter des Languedoc stehe und maßgeblich verantwortlich zeichne für die Reputation und den enormen Qualitätssprung der gesamten Region!

Zwei Bilderbuchjahrgänge 2000/01 mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen, Umsetzung der Erfahrungen aus den Vorjahren und daraus resultierend weitere subtile Verbesserungen in Weinbergs- und Kellerarbeit, so haben beide Zwillingsjahrgänge die bisher besten Resultate in der noch kurzen, aber glanzvollen Historie der Domaine erbracht!


318101 „La Côte”, rouge 2001 8,60 Euro

Die Farbe dieses faszinierenden Terroirweines ist ein sehr tiefes, dunkles Rot, in der Nase betörende, faszinierend komplexe Aromen, intensiv würzig, dann Himbeeren, Blaubeeren sowie Cassis, auch Salbei, Lavendel und Feigen, ein Hauch von Zartbitterschokolade und Lakritze, am Gaumen Fülle und Konzentration, wiederum enorm viel Beerenfrucht, Kräuter und Schokolade, „warme” Textur, weich, wesentlich eleganter und finessenreicher als früher, seidene Tannine, ein traumhaft originärer Garriguewein.
Eine verführerische Cuvée (Grenache und Carignan), ein wahres Meisterwerk in ihrer so genussfreundlichen Preisklasse, Trinkspaß pur ab sofort zu selten attraktivem Preis.
Doch legen Sie diese wunderschöne Cuvée wegen ihrer noch präsenten, aber durchaus bereits cremigen und wunderbar reifen Tannine am besten noch 3-6 Monate in Ihren Keller und genießen Sie in dieser Zeit den ebenfalls hervorragenden, bereits perfekt gereiften 2000er, Höhepunkt Ende 2003 bis 2006.
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318201 „La Falaise”, rouge 2001 13,50 Euro

Extrem tiefes, dunkles, sattes Rubinrot, ungemein komplexes, faszinierendes, opulentes, frisches Bukett, dabei ganz deutliche Anklänge an große Côte Rôtie evozierend: Faszinierende Kühle, kaltes Rauchfleisch, geräucherter Speck und Cassis, dazu Himbeeren, Schokolade und schwarze Oliven. Doch ist diese expressive, syrahgeprägte Cuvée (dazu Grenache und Mourvèdre) bereits in ihrer Jugend wesentlich angenehmer zu genießen als ihre Pendants von der nördlichen Rhône, da sich am Gaumen die wesentlich niedrigere Säure traumhaft mit einer mediterranen Aromatik (Gewürze, Beerenaromen, Cassis) und Stilistik paart.
Hervorragende Struktur, enorm dicht, füllig, dabei sehr weiche, aber feste Tannine, der faszinierende süßliche Fruchtextrakt setzt sich bis in den lang anhaltenden Abgang hinein fort und umhüllt vollständig das Holz des neuen Barrique bester französischer Provenienz.
Dieser große Wein unterscheidet sich deutlich vom eher schmeichlerischen, überreif beerigen Jahrgangsvorgänger, zur Zeit bereits genialer Trinkgenuss, Höhepunkt 2005 bis 2012.
Großer Stoff, ein super Preis-Genussverhältnis, ein beeindruckender Wein, der überzeugend demonstriert, warum der FEINSCHMECKER diese Cuvée bereits vor 4 Jahren zu den „100 besten Weinen der Welt” zählte.
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318700 „L’Ancely”, rouge 2000 49,90 Euro

Intensiv rubinrotes Kleid, ja fast schwarz steht dieses Weinmonument im Glas, expressiv überbordende Aromatik, portweinähnliche Aromatik und Konsistenz, enorm viel süßliche Frucht, aber kein oberflächlicher Schmeichler, sehr komplex, Pflaumen, Brombeeren, Schattenmorellen, feinste Gewürze, ein großer Terroirwein, der seine Rebsorten in Perfektion widerspiegelt.
Am Gaumen ungemein viel Fülle, Dichte, Konzentration, dazu eine seidene, weiche Textur, dieser faszinierende Wein entwickelt dabei enorm viel Druck, wiederum phantastisch reife Beerenfrucht, Röstaromen, immenser Nachhall, wie ihn nur die großen Weine der Welt aufweisen können.
Ein ganz großer Stoff, aus dem die Träume von wahren Liebhabern gewirkt sind. Nur in den größten Jahrgängen produziert (vorher nur einmal, 1998, und von Parker gleich mit 95 Punkten beurteilt, der zweithöchsten Bewertung, die er je einem Languedocwein zukommen ließ), aufgrund seiner ungewöhnlichen Rebsortenzusammensetzung ein unnachahmliches Unikat (80% Mourvèdre, 20% Grenache) und schlichtweg ein himmlischer Genuss!
Sie wissen, nur selten veröffentliche ich neben meinen Beschreibungen eigene Punkte, da numerische Bewertungen niemals der Komplexität eines Weines gerecht werden können, doch bei hochpreisigen Weinen werde ich häufig nach meiner Benotung gefragt, diesem mächtigen, feinwürzigen Sinnenzauber habe ich 95+ Punkte gegeben.

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Domaine de Cascavel – Côtes-du-Ventoux

In den südlichen Ausläufern des wildromantischen Massivs des Mont Ventoux, in dieser so bezaubernd anmutigen Landschaft mit ihrem faszinierenden fahlen Licht, kaufte sich Raphael Trouiller beste, extrem steinige Parzellen mit altem Rebbesatz in einer klimatisch begünstigten Höhenlage (große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen für eine längere Vegetationsperiode als im benachbarten Rhônetal, damit für eine noch optimalere Ausreifung der Trauben, für eine perfekte Säurestruktur und eine große Finesse im fertigen Wein) und gründete zusammen mit seinem Partner Olivier Baguet voller Enthusiasmus die Domaine „Cascavel”, beseelt von der Idee, erstklassige Weine nach den Prinzipien des biologischen Anbaus zu produzieren.
Unser Freund Jean Marot von der Domaine le Murmurium stand mit Rat und Tat zur Seite, so dass bereits der Jungfernjahrgang 2000 zu einem großen Erfolg wurde und zu einer wunderbaren Ergänzung unseres Programms von der südlichen Rhône. Herausragend die Resultate im Jahrhundertjahrgang 2001:


137101 „Domaine de Cascavel”, rouge 2001 7,40 Euro

Schon die kräuterwürzige, aromenintensive Basiscuvée aus 75% Grenache, Syrah und Carignan, traditionell vinifiziert (aber zu 10% im Barrique ausgebaut), brilliert mit einem satten Rubinrot und evoziert mit ihren verführerischen Aromen geradezu eine Sehnsucht nach dem prallen Leben des provenzalischen Südens, nach der Stimmung eines lauen Spätsommerabends auf einer malerischen Terrasse in heraufziehender Abendstimmung, am Gaumen wirkt dieser differenzierte Wein frisch, dicht, saftig, sehr fein strukturiert und ausgewogen, harmonisch, anhaltend, super Preis-Genussverhältnis; Trinkvergnügen ab sofort, Höhepunkt ab Herbst des Jahres bis 2006.
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137201 „Les Amidyves”, rouge 2001 10,70 Euro

Die Weine vom Fuße des Mont Ventoux sind aufgrund ihres superben Preis-Genussverhältnisses noch immer ein Art Geheimtipp für preisbewusste Weinliebhaber, man denke nur an die großartigen Gewächse unserer Vorzeigedomaine Fondrèche. Und dieser Spitzenwein gehört zum besten, was bisher in dieser wunderschönen Region produziert wurde:
Grenache und Syrah prägen diese traumhafte barriqueausgebaute Cuvée, sehr komplexe Nase, viel reife süße Frucht, Pflaumen, ein Hauch von Zimt, zarte Anklänge an Schokolade, auch die perfekt eingebundenen Holznoten sind noch vernehmlich, im Mund herrlich konzentriert, füllig, kompakt, schmelzig, sehr elegant und feinst strukturiert, samtene, sehr reife Frucht, wiederum Zimt, Schokolade, süßlicher Fruchtextrakt, seidene Tannine, lang anhaltend.
Viele wesentlich teurere Châteauneuf-du-Pape-Weine haben gegen diese Klassecuvée keine Chance! Schon jetzt ein toller Genuss, doch gönnen Sie diesem faszinierenden Wein noch ein klein wenig Zeit der Reife bis etwa September dieses Jahres, um das Holz perfekt zu integrieren, Höhepunkt Mitte 2004 bis mindestens 2008.
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Leider ausverkauft!


Domaine Les Cailloux – André Brunel

Zu den ambitioniertesten Winzern der gesamten südlichen Rhône gehört zweifellos André Brunel. Seine legendären, gewaltigen, terroirgeprägten, traditionellen Châteauneufweine sind geprägt von reifen Grenachetrauben von uralten Reben, die auf kieseligem Terroir wachsen.

So großartig jedoch Brunels Châteauneufweine auch sein mögen, die eigentliche Überraschung, eine preisliche Sensation gar, bildet eine unter dem Etikett Domaine L’Enclos vermarktete Cuvée aus 70% phantastisch reifer Grenache- und Syrahtrauben, die vom rechten Ufer der Rhône von sehr kalkhaltigen Terrassen stammen. Im Überfliegerjahrgang 2001 hat André mit diesem ab sofort mit höchstem Genuss trinkbaren Wein regelrecht Geschichte geschrieben! Eine solch großartige Alltagsqualität zu solch günstigem Preis macht ihm nicht nur an der südlichen Rhône so schnell keiner nach:

144201 Domaine L’Enclos, rouge 2001 5,40 Euro

Satte, dunkelrote Farbe, in der Nase komplexe Aromen, Pflaumen, Cassis, Pfeffer und feine Würze, am Gaumen für seine Preisklasse ungewöhnlich dicht, schmeichlerisch, „gefällig” im besten Sinne des Wortes, Anklänge an Kirschen und wiederum Pflaumen, Pfeffer und Gewürze, feine Tannine, sehr angenehmes, zart-bitteres Finale, ein absolut unschlagbares Preis-Genussverhältnis, unbedingt probieren!
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Leider ausverkauft!

140100 Châteauneuf-du-Pape „Les Cailloux”, rouge 2000 23,00 Euro

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Féraud-Brunel

Kenner der Weinszene wissen natürlich sofort, welch großartige Winzerpersönlichkeiten sich hinter diesem Etikett verbergen: Laurence Féraud von der Domaine du Pégau, die gemeinsam mit ihrem ebenso genialen Kollegen André Brunel, Eigner der oben präsentierten Domaine Les Cailloux, einen höchst preis-„werten”, früh trinkreifen, verführerischen Châteauneuf produziert, aus erstklassigen Trauben, die sie von ausgesuchten Vertragswinzern erhalten, die nach ihren strengen Qualitätskriterien die Weinbergsarbeiten durchführen.


150100 Châteauneuf-du-Pape, rouge 2000 19,90 Euro

Das Ergebnis ist ein dunkelroter, schmeichlerischer, schon sehr früh zugänglicher Châteauneuf-du-Pape aus grandiosem Jahr mit einer höchst angenehmen, reifen, „süßlich”-beerigen Aromatik, kein Konzentrationsmonster, dafür ein saftiges, fein strukturiertes Gewächs, das einfach nur Trinkspaß pur bereitet zu selten günstigem Preis; zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2003 bis 2008.

Leider ausverkauft!

150200 Vacqueyras, rouge 2000 14,50 Euro

„Dieser superbe Vacqueyras” (Parker, 90 Punkte) besitzt eine grenachetypische, rubinrote Farbe und ein sehr konzentriertes Bukett von Gewürzen, Kirschsaft, dampfenden, feuchten Herbstlaubs, von Kräutern der Provence, Pfeffer und Leder. Am Gaumen viel süßliche Frucht, dicht, füllig, eine Demonstration des großartigen Potentials sehr alter Grenachereben aus dieser noch nicht so bekannten Appellation, zur Zeit noch relativ verschlossen, aber dennoch bereits schön zu trinken nach mehrstündigem Dekantieren oder am zweiten Tag aus der geöffneten Flasche, Höhepunkt Ende des Jahres bis 2007.
[150200]

Leider ausverkauft!


KLASSIKER

aus Italien

Falesco – Umbrien

Erst 1979 wurde dieses Weingut gegründet, das wie kaum ein zweites in den letzten Jahren für Aufsehen und kontroverse Diskussionen sorgte, sowohl in der Fachpresse als auch bei den Liebhabern exzellenter italienischer Weine.
Kritiker monieren, diese Weine seien zu sehr „gemacht”, zu gefällig, besäßen zu wenig eigenen Charakter, seien „parkerisiert”. Aufhalten konnten solche Stimmen jedoch den fast einmaligen Siegeszug der Weine von Falesco und ihres italienischen Starönologen Riccardo Cotarella nicht.
Diesem begnadeten Önologen gebührt der Hauptverdienst an der fast unglaublichen Steigerung des Qualitätsniveaus und der dadurch ausgelösten – und das müssen auch Kritiker konzedieren – großen Renaissance erstklassiger Weine in Mittel- und Süditalien.
Cotarellas Philosophie: Handlese nur physiologisch reifer Trauben, Herausarbeiten üppiger Aromen, einer reifen Frucht und einer herausragenden Struktur, weitestgehender Verzicht auf Schönung und Filtration und mehr oder wenig deutlich vernehmbarer Barriqueausbau.
Falesco gehört seither zweifellos zu den bekanntesten Weingütern Italiens und die Region Umbrien demonstriert mit diesen Weinen eindrücklich ihr großes Potential. Ob Sie, liebe Kunden, diese so heftig diskutierten Weine mögen oder nicht, das ist Geschmackssache und Ihre ureigenste Entscheidung: „Love it or leave it – tertium non datur”.


660101 Vitiano, rosso 2001 7,95 Euro

Ein Hochgenuss für Liebhaber cremiger, geschmeidiger Rotweine (ein Blend aus Merlot-, Cabernet- und Sangiovesetrauben), die dennoch Dichte, Struktur und Charakter besitzen. Tiefes Rubinrot, in der Nase leicht süßliche Noten von reifen Brombeeren, Cassis, feinen Kräutern und Gewürzen, Kaffee, subtile Röstaromen vom Barrique, nach längerer Öffnung immer mehr satte, reife, schwarze Kirschen, im Mund rein und klar, dicht, weiche, dennoch kraftvolle Tannine, schon heute durchaus schmeichlerisch, aber auch noch Potential, ein Maul voll Wein mit einer schönen Länge. Parker behauptet, „this wine remains one of the most remarkable wine values in the World” und vergibt begeistert 89 Punkte. Zu genießen ab sofort bis sicherlich 2006.

Leider ausverkauft!


660200 Montiano, rosso 2000 29,90 Euro

Phantastische Spitzencuvée: tiefes dunkles Rot, 100% Merlot italienischer Provenienz in reinster Ausprägung, ungemein viel Frucht, schwarze Beeren, geröstetes Brot, feinste Gewürzaromen, immense Komplexität, schmeckbar eine enorm „südliche” Stilistik, dies ist alles andere ale eine austauschbare, wenn auch hochwertige Bordeauxkopie, wie sie heutzutage in mehreren Weinanbauregionen der Welt produziert werden, das ist ein großartiger Merlot, der das erstklassige Terroir seiner umbrischen Heimat auf schönste Weise widerspiegelt.
Sehr konzentriert und dicht am Gaumen, unter der Oberfläche der immensen Frucht viel Finesse und Eleganz spürbar, das neue Holz perfekt integriert, traumhafter süßlicher Fruchtextrakt, weiche, saftige, süßliche Tannine und ein sehr langer, fulminanter Abgang, zu genießen 2005 bis 2018, 94 Parkerpunkte.
[660200]

Leider ausverkauft!


FRANKREICH

Domaine d’Antonin

Erst zu Jahresbeginn 2001 wurde die Domaine d’Antonin gegründet und dennoch war der Jungfernjahrgang dieser im wildromantischen Lubéron, einer noch wenig bekannten Region südöstlich des malerischen Mont Ventoux gelegen, im Handumdrehen ausverkauft und avancierte auf Anhieb zu einem international gefeierten neuen Stern am Rhônehimmel. Wie das? Nun, unter Insidern war bekannt, welch ambitionierter Jungwinzer hier engagiert zu Werke ging.

Guillaume Gros, 28 Jahre alt, gelernter Sommelier, dessen Karriere ihn als Chefsommelier in einige der renommiertesten Häuser Frankreichs (u.a. das 3-Sternerestaurant l’Arnsbourg im Elsass) führte, trieb es immer wieder zu seinen Wurzeln, zu Winzern mit tiefer Passion und echter Leidenschaft zu ihrem Beruf.

So wagte er schließlich vor knapp zwei Jahren, ausgestattet mit praktischen Erfahrungen und einer mehrjährigen Lehrzeit bei großen Meistern der Winzerzunft, André Ostertag im Elsass, bei Yves Gras auf Santa Duc und bei Christophe Sabon auf der Domaine La Janasse in Châteauneuf-du-Pape, den Schritt in die Selbständigkeit.

Bei unserem Freund Yves, dem sympathischen Tausendsassa und genialen Spitzenwinzer aus Gigondas, lernte ich Guillaume bei einem meiner Besuche erstmals kennen und war sofort fasziniert von seiner Liebe zu großen Weinen der südlichen Rhône. Nie verlor ich ihn seither aus den Augen, verfolgte aufmerksam seinen weiteren Weg, bis er in den klimatisch privilegierten Nordhängen! der wildromantischen Côtes du Lubéron (kühle Nächte, sehr große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, die zu einer großen Finesse und Frische im fertigen Wein führen und genügend Wasser zur Vermeidung von Trockenstress in den heißen Sommern und damit Verhinderung von Reifeblockaden der Beeren) einige traumhafte Parzellen, insgesamt dreizehn, kaufte, die, eingebettet in eine ökologisch intakte Naturlandschaft und bestockt mit alten Reben, ein großes Potential verhießen.

Das sehr heterogene Terroir dieser Weinberge ähnelt insgesamt sehr den Gegebenheiten in Gigondas, wobei jede Parzelle über ein spezifisches Mikroklima verfügt.
Der alles entscheidende Aspekt ist für Guillaume, wie mittlerweile für alle großen Winzer der Welt, das Finden des optimalen Lesezeitpunktes, denn unabhängig von der eher nachrangigen Frage des Alkoholgrades ist für ihn die höchste physiologische Reife der Trauben bedeutsam:
Nicht zu früh zu ernten, aber auch keine Überreife aufkommen zu lassen, die später im Wein zu marmeladigen Aromen beitragen.

Schon sein erster Jahrgang, der Jahrhundertjahrgag 2001, der nicht wenigen Spitzenwinzern der südlichen Rhône, die das Risiko einer späten Ernte nicht scheuten, die besten Weine ihrer Geschichte bescherte, demonstriert eindrucksvoll das großartige Zusammenspiel zwischen den herausragenden Lagen, Guillaumes enormem Talent und seinen bei den charismatischen Winzerpersönlichkeiten erworbenen Fähigkeiten.
Neben einer großen Konzentration und Dichte besitzen seine unfiltrierten Weine eine außergewöhnliche Finesse und Eleganz sowie jahrgangstypisch, bei späten Ernten, sehr reife, extrem saftige Tannine: Yves Gras und Christophe Sabon ließen es sich nicht nehmen, Guillaume zu unterstützen und den verdienten Lohn seiner harten Weinbergsarbeit perfekt auf die Flasche bringen.


168101 „Premier Pas”, rouge 2001 9,90 Euro

Premier Pas, „der erste Schritt”, verkörpert eindrucksvoll Guillaumes Philosophie hinter seiner Art der Weinbereitung:
Tiefes, sattes, leuchtendes Dunkelrot, in der Nase elegante, komplexe, feine, sehr verführerische Aromen von prallen, reifen Walderdbeeren, dazu etwas Cassis, wilde Himbeeren und feine Kräuterwürze, am Gaumen saftig, beerig, dazu feinste Würzaromen, sehr ausgewogen, harmonisch, „schmeichlerisch” im besten Wortsinne, von eher „femininer” Struktur, schmeckbar die hohe physiologische Reife der Trauben (Grenache, Carignan und Syrah), für Guillaume unabdingbare Voraussetzung zur Erzeugung wirklich großer Weine, zu genießen ist dieser in gebrauchten Barriques ausgebaute, unfiltrierte Wein ab sofort bis mindestens 2007.
[168101]

Leider ausverkauft!

168201 „Côté Terroir”, rouge 2001 15,50 Euro

Dieser Spitzenwein, eine Cuvée aus den besten Parzellen der Domaine, ist ein „Monument der Reichhaltigkeit der Aromen der Grenache-, Carignan- und Syrahreben” (Guillaume).
Tiefes, sattes, leuchtendes Purpurrot, unmittelbar nach der Öffnung in der Nase noch deutlich vernehmliche Barriqueanklänge, darunter zeitigt sich jedoch schon bald eine faszinierende reife Beerenfrucht sowie eine prägnante Kirscharomatik, dazu frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Kakao- und Rosenanklänge.
Am Gaumen dicht, konzentriert, zart kräuterig, extrem saftig, viel Charakter, an den großen Lubéronwein von Tardieu erinnernd, da eher moderner Stil, dennoch das exzellente Terroir Nomen est Omen) unverkennbar widerspiegelnd.
Extrem vollmundig und saftig, aber auch elegant und finessenreich gleitet der Wein verführerisch über die Zunge, traumhafte Fruchtsüße, extrem viel Extrakt, anhaltend, nach mehrstündigem Dekantieren bereits heute ein Hochgenuss, Höhepunkt 2005 bis 2010.
[168201]

Leider ausverkauft!


Domaine de La Bouïssière – Gigondas

Noch stehen die Weine dieses eher scheuen Winzers aus Gigondas, dieser unterhalb der beeindruckenden Felsenformation „Dentelles de Montmirail” gelegenen Appellation mit ihrem gewaltigen Potential, etwas im Schatten der großen Gewächse von Yves Gras und seiner Domaine Santa Duc, verständlich zwar, aber völlig zu Unrecht.
Die Weine unseres langjährigen Freundes Yves sind bereits in ihrer Jugend von einer leuchtenden Strahlkraft, ihre saftige, cremige, „südliche” Textur macht sie zu „everybodys darling”.
Ganz anders die Weine der Gebrüder Faravel, „der neuen Stars von Gigondas” (Parker), deren über 300 m hoch gelegene Domaine, das „Adlernest der Appellation”, sich in ihrer eigenen, durch ihre Höhenlage geprägten Stilistik deutlich von den meisten anderen Weinen der südlichen Rhône unterscheidet.

1990 übernahmen Gilles und Thierry die Leitung der Domaine von ihrem Vater, der Mitte der 50er Jahre die sehr gepflegten Rebstöcke (75% Grenache, 15% Syrah, 10% Mourvèdre) anpflanzte, einmal inmitten der Garrigues in unmittelbarer Nachbarschaft zu den besten Lagen von Santa Duc und zum anderen in einer „Steinwüste” hoch über dem Dorf, deren Rebstöcke den Charakter dieser Weinunikate prägen.
Diese Reben befinden sich heute in einem hervorragenden Alter, die kleinen Hektarerträge (30hl/ha) der nach biologischen Anbaumethoden erzeugten Trauben bilden somit das hervorragende Ausgangsmaterial zur Erzeugung dieser so expressiven Weine, die äußerst schonend, ohne Einsatz von Pumpen, immer nur mit Hilfe der Schwerkraft, in den Kellern der Domaine in gebrauchten, bei der Spitzencuvée zu einem Drittel in neuen Barriques, ausgebaut und ohne Schönung und Filtration abgefüllt werden.

Da die meisten Trauben von Parzellen aus relativ hohen Lagen kommen, besitzen die Weine von La Bouïssière zumeist mehr Frische und Säure als die übrigen Weine der Appellation und brauchen etwas mehr Zeit, bis sie ihren Höhepunkt erreichen, um sich dann aufgrund ihrer Komplexität, ihrer Rasse und Finesse mit zu den schönsten Weinen der südlichen Rhône zu entwickeln.


155100 Gigondas Tradition 2000 14,50 Euro

Schmeichlerische Cuvée aus 2/3 Grenache, Syrah und ein wenig Mourvèdre, verführerische, leicht süßliche Nase mit Anklängen an Heidelbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, frisch gemahlenem Pfeffer und Mineralien, am Gaumen verführerisch, traumhafte Garrigueanklänge, ein „sexy” Wein (Parker) mit weichen, reifen, sehr saftigen Tanninen (optimales Lesegut), eine wunderschöne Kombination aus Kraft, Tiefe und Finesse, immer noch eine Art Geheimtipp zu sehr fairem Preis.
Stephen Tanzer, ein sehr seriöser britischer Weinjournalist (INTERNATIONAL WINE CELLAR), bei Weinliebhabern noch nicht so bekannt und daher noch nicht so einflussreich wie Parker und deutlich zurückhaltender punktend als dieser, vergibt diesem Klassewein in der Januarausgabe 2003 des WINE CELLAR völlig zu Recht 91 Punkte.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Spätherbst 2003 bis 2008.
[155100]

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155200 Gigondas Font de Tonin 2000 22,00 Euro

Beeindruckend dunkelfarbene Spitzencuvée aus 70% bester Grenache und 30% reifer Mourvèdre, expressive Duftnoten von Johannis- und Schwarzbeeren, prallen reifen Kirschen, Pfeffer, Anklänge an feine Garriguearomen und gemahlenen schwarzen Pfeffer, vernehmlich noch das leicht getoastete, würzige neue Barrique, konzentriert, mundfüllend, tief.
Weich, reif und saftig gleitet der Wein über die Zunge, dabei voller schwarzer Beerenaromen, durchsetzt mit Lakritze, frischen Kräutern, Herbstlaub und Mineralien.
Dieser große Wein ist in seiner Jugend stets sperriger als die fruchtbetonteren Weine von Yves, doch hat er in 2000 jahrgangsbedingt niedrigere Säurewerte, die ihn früher zugänglich machen. Dennoch, dies ist unzweifelhaft ein Langstreckenläufer par excellence, ein „vin de garde” mit allen Chancen, auf seinem Höhepunkt der vielleicht beste Wein der Appellation aus großem Jahrgang überhaupt zu sein, ein Terroirwein erster Güte!
Zu genießen ab Winter 2003/4, Höhepunkt 2006 bis 2010.
[155200]

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SPANIEN

Bodegas Aalto – Ribera del Duero

Mariano Garcia war 30 Jahre lang Weinmacher bei Vega Sicilia, DEM unbestrittenen Flaggschiff des spanischen Weinbaus, was bedeutet, dass er die renommierteste Stellung innehatte, die ein Önologe in Spanien erreichen konnte:
Er war der Mann hinter dem legendären Único. Nach seinem spektakulären Abschied bei Vega Sicilia in Jahre 1998 unterbreitete ihm sein alter Freund Javier Zaccagnini, lange Jahre Präsident des „Consejo Regulador”, der obersten Regulierungsbehörde für Weine aus der D.O. Ribera del Duero, ein verlockendes Angebot:
er sollte Mitinhaber und önologischer Leiter eines neuen Projekts namens Bodegas Aalto werden.

Das erklärte Ziel aller Beteiligten war, aus den besten verfügbaren Rebstöcken in Ribera del Duero eine moderne Interpretation des großartigen Terroirs dieser Region auf allerhöchstem Niveau zu erzeugen, ja, auf Dauer den besten Wein Spaniens zu erzeugen, koste es, was es wolle.
Dieses kompromisslose Bekenntnis zur Topqualität, jenseits aller ökonomischen Zwänge, gab für Mariano schließlich den Ausschlag, diese neue große Herausforderung anzunehmen und sein immenses Können und Wissen zur Verfügung zu stellen. Bei der Durchführung des Projekts waren Mariano die exzellenten Kontakte hilfreich, die er sich im Laufe vieler Jahrzehnte aufgebaut hatte.

In mühsamer Kleinarbeit identifizierte er die besten Parzellen der Region, die noch in Händen von Genossenschaftswinzern waren und es gelang ihm, zum einen 10 ha bester Lagen mit über 60jährigen Tempranilloreben zu kaufen und zum anderen die Bauern mit langfristigen, für sie lukrativen Verträgen an Aalto zu binden sowie klare Vorgaben über die Arbeit im Weinberg und strenge Ertragsbeschränkungen durchzusetzen.

Im Jahrgang 1998 wurde probehalber eine erste Partie vinifiziert, die jedoch noch nicht den hohen Erwartungen entsprach und daher nicht kommerzialisiert wurde. Aber heute liegt das Ergebnis der langen Vorarbeiten in Form des 1999er Aalto vor.

Spektakulär ist ein oft missbräuchlich verwendetes Wort, aber es trifft hier wahrlich zu auf einen Newcomer, dessen Weine sich mit solcher Reinheit, Konzentration, Länge und Eleganz offenbaren, dass sie auf Anhieb zu Spaniens Topklasse gezählt werden müssen.
Die nur in homöopathischen Dosen angebotene Spitzencuvée Aalto PS (Pagos Seleccionados) wurde in der letzten Dezember-Ausgabe des WEINGOURMET im großen Test der „neuen spanischen Rotweinlegenden als Riesenerfolg” bewertet und in Ribera del Duero auf den zweiten Platz gesetzt, nur übertroffen von dem noch von Mariano Garcia höchstselbst produzierten Kultwein „Unico” 1987 von Vega Sicilia, der jedoch fast des Fünffache kostet!

426199 „Aalto”, Tinto 1999 28,90 Euro

Tiefes dunkles Rot in der Farbe, in der Nase fein integriertes Holz, saftige Beeren, feine Schokolade, Weihraucharomen, auch am Gaumen ist das erstklassige, fein integrierte Holz noch deutlich vernehmbar, dazu eine präsente, fein integrierte Säure, aber dieser große Spanier ist zur Zeit verschlossen und braucht noch etwas Zeit, sich zu harmonisieren, Doch in ca. 2 Jahren bietet dieser großartige unfiltrierte Wein aus 45-100jährigen Tempranilloreben, ausgebaut in französischen Barriques bester Provenienz, eine spektakuläre Qualität zu einem sehr fairen Preis, Höhepunkt 2005 bis mindestens 2010.
[426199]

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426299 „Aalto PS” Tinto 1999 55,00 Euro

Tiefes dunkles Rot, faszinierend komplexe Beerenaromatik, dazu Rauch, Röstaromen, Kaffee und Schokolade. Im Mund rollt eine Woge süßlicher Fruchtaromen und gerösteter Espressobohnen verführerisch über die Zunge, der füllige Stoff kriecht auch in den letzten Mundwinkel, verweilt, betört, man will nicht loslassen, nicht unterschlucken, der Wein ist sehr dicht, sehr konzentriert, extraktreich, ungemein füllig, die Tannine sind noch spürbar präsent, aber so unglaublich seiden und weich, dass man den Wein bereits heute mit größtem Genuss trinken kann. Grandioser Abgang mit langem Nachklang!
Solch exzellente, originär spanische Weine sind eine ultimative qualitative Herausforderung bester französischer Gewächse. Ein wahrhaft hedonistischer Wein, ein himmlischer Genuss, ein schmeichlerischer Sinnenzauber, der betört und verführt. Meine Bewertung: 97-99 Punkte!

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DEUTSCHLAND

Weingut Reinhold Haart
Mosel-Rieslinge der absoluten Spitzenklasse aus Piesport!

Die Familie Haart betreibt als die älteste Winzerdynastie im einzigartigen Piesporter Moselbogen, der sich ganz exakt nach Süden hin öffnet, bereits seit Jahrhunderten (erstmalige urkundliche Erwähnung 1337) qualitativen Weinbau.

Unter Kennern gilt die Lage Piesporter Goldtröpfchen als eines der herausragenden Terroirs der Mittelmosel, da sie „von allen Mosellagen die überschwänglichsten Aromen hervorbringt” (Stuart Pigott) und in jeder Blindprobe durch ihre typische Aromatik leicht identifiziert werden kann.
Sie umfasst die untere Hälfte des beeindruckenden, nach Süden ausgerichteten steilen Hanges, der wie ein großartiges natürliches Amphitheater antiken Ausmaßes geformt ist und auch die letzten Strahlen der untergehenden Abendsonne wie ein riesiger Brennspiegel einfängt. Die Sonne heizt so ungehindert den Schiefer auf, wobei die Wasserfläche die Strahlen zusätzlich in die steilen Lagen reflektiert.

In diesem besonders warmen, einzigartigen Mikroklima entwickeln die Weine eine für die Mosel ungewöhnliche Fülle und Saftigkeit, insbesondere in einem Jahrgang wie 2001, den Parker, auf ganz Deutschland gemünzt, etwas überzogen als einen der besten Jahrgänge des gesamten Jahrhunderts bezeichnet, der an der Mosel jedoch infolge eines traumhaften Oktobers bei einer Reihe von Spitzenwinzern durchaus dieses Prädikat verdient.
Und ganz eindeutig ist in 2001 die Mittelmosel DIE von der Natur privilegierteste Region, eindrucksvoll belegt durch eine ungewöhnlich reichhaltige Serie außergewöhnlich großer edelsüßer Kreszenzen, schon seit jeher die Spezialität von Theo Haart, die zumeist 85-90% seiner Gesamtproduktion ausmachen.

Dieser so ungemein sympathische Winzer, einer der Stillen im Lande, kein hektischer Marktschreier, der stattdessen immer die Qualität seiner filigranen Rieslinge im Glase sprechen lässt, produziert auf dem alten Familiengut seit Ende der 80er Jahre aus Rebstöcken allerbester Klone beständig erstklassige Spät- und Auslesen, die dem einzigartigen Terroir von Piesport ihren schönsten Ausdruck verleihen.

Dabei manipuliert er seine in der Jugend oftmals verschlossenen Weine in keinster Weise, arbeitet äußerst schonend und sorgfältig in Weinberg und Keller und legt besonderen Wert auf ein großes Entwicklungspotential. So kommen seine besten edelsüßen Weine aus seinen Anfangsjahren jetzt erst in ihr optimales Alter und werden sich weitere 10 Jahre lang anmutig entwickeln!
Dennoch ist der relativ tiefgründige Ton-Schieferboden des Goldtröpfchens auch für die Produktion erstklassiger trockener Rieslinge geeignet, die Theo Haart zumeist ebenfalls eindrucksvoll gelingen.
Doch unter Kennern ist unstrittig: Die weltweit einzigartigen Vorzüge der großen Moselrieslinge offenbaren sich am eindrucksvollsten in den traumhaft schönen Gewächsen mit natürlicher Restsüße, bei ihrem fein ziselierten Spiel von fruchtiger Süße und mineralischer Säure, die diesen Weinen insbesondere im angelsächsischen Raum, in den USA und Japan ein geradezu charismatisches Ansehen verleihen.

Dabei sind diese Weine, von wenigen Ausnahmen abgesehnen, noch immer mit einem phantastischen Preis-Genussverhältnis ausgestattet, ja, es sind mit die, gemessen an ihrer großartigen Qualität, unterbezahltesten Weine der Welt.
Kein Winzer kann diese These eindrucksvoller belegen als Theo Haart, der im Jahrgang 2001 einen der besten, vielleicht gar den schönsten Jahrgang seiner Laufbahn produzierte, Weine von atemberaubender Rasse und makelloser Schönheit, wie immer sehr langsam vergoren, ohne Einsatz von Reinzuchthefen, da er aus Prinzip ausschließlich mit weineigenen Hefen spontan vergärt.

Mit dieser grandiosen Kollektion hat Theo Haart sich seinen endgültigen Aufstieg in den Olymp deutscher Weltklassewinzer redlich verdient!


915101 Piesporter Goldtröpfchen Riesling trocken 2001 12,90 Euro

DER Beleg schlechthin für Theos Haarts Fähigkeiten, auch ausgesprochen schmackhafte trockene Rieslinge produzieren zu können.
In der Nase ein nuancierter, mineralisch würziger Apfel- und Zitrusduft. Feinsaftige, würzige, jugendliche Frucht mit harmonisch eingebundener Säure, schöne Struktur, herb-würzige Mineralik, die wunderbar fein daherkommt und wohl als das Markenzeichen Haartscher Rieslinge angesehen werden kann, extraktreich, sehr nachhaltig am Gaumen, elegantes Spiel auf der Zunge, kompakt, feiner Biss, beeindruckender mineralischer Abgang. Auslesequalität, zu genießen jetzt bis 2008.

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915398 Piesporter Goldtröpfchen Riesling 1998 7,90 Euro

Theo Haart überließ uns aus seiner Schatzkammer diesen wunderschön gereiften, sich in optimalem Trinkzustand befindlichen fruchtsüßen Riesling zu einem mehr als fairen Preis.
In der Nase kandierte Zitrusaromen, dazu Pfirsichanklänge und exotische Düfte, am Gaumen eine eindringliche Mineralik und ein fein ziseliertes Spiel zwischen Süße-Säure, dicht, elegant, ungemein „süffig”, lang anhaltend, zu genießen ab sofort bis wenigstens 2010. Herausragendes Preis-Genussverhältnis!
[915398]

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915201 Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese 2001 12,90 Euro

Tiefe, filigrane Pfirsichnote, auch Zitrusanklänge mit einer intensiven Mineralik und feinster Kräuterwürze, dazu eigenwillige rauchige Aromen. Ungemein saftige Frucht mit feiner Säure, die sich traumhaft paart mit einer betörenden Fruchtsüße, enorme Finesse, durchdringendes mineralisches Rückgrat, zartwürzige Schiefernoten, große Tiefe, komplex und sehr dicht, konzentriert, packender Nachhall, hervorragende Länge.
Eine sensationell gute Spätlese, elegant und verspielt, ein absolutes Meisterwerk!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2030.
Ich habe in den letzten Monaten etliche wunderschöne süße Spätlesen von der Mosel aus dem Jahrhundertjahrgang 2001 genießen dürfen, einige von diesen haben wir Ihnen in den letzten Monaten mit großem Erfolg präsentiert. Theo Haarts Spätlese ist vielleicht nicht besser als einige andere Spitzenweine auch, aber sie ist geschmacklich einer meiner beiden persönlichen Favoriten.
Schier unglaublich gutes Preis-Genussverhältnis! Wird auch vom Gault Millau zu den 10 besten Spätlesen des Jahres 2001 in ganz Deutschland gezählt.

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915401 Piesporter Goldtröpfchen Riesling Auslese 2001 22,00 Euro

Tiefer, jugendlicher Duft von Mineralien, Äpfeln, Pfirsichen, exotischen Früchten und feinster Würze. Dicht gewirkte, feinsaftige Frucht, elegante Säure, sehr mineralisch am Gaumen und viel Druck, elegant und finessenreich, ausgesprochen nachhaltig, besitzt Stoff und Tiefe, beste Balance, sehr lang.
Ein Weltklasseriesling mit einer barocken Extravaganz, der die mineralische Struktur den unnachahmlichen Rieslingcharakter verleiht. Noch verschlossen (daher vielleicht Parkers Fehlbewertung mit nur 92+ Punkten nachvollziehbar), dies ist ein Rieslingmonument erster Güte, das zwischen 2006 und 2030 mit zum besten gehören wird, was die Mittelmosel an süßen Auslesen in diesem Jahrhundertjahrgang hervorgebracht hat, eine perfekte Harmonie aller Aromen.
Meine unbedingte Empfehlung!

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915501 Piesporter Domherr Riesling Auslese 2001 22,00 Euro

Tiefer, mineralischer, faszinierend süßlicher Duft von Pfirsichen, reifen Äpfeln und Kräutern. Sehr saftige, fest gewirkte Frucht mit intensiver mineralischer Würze, erdige Noten, feingliedrige Säure, konzentriert, dicht und nachhaltig am Gaumen, sehr klar und harmonisch, ausgezeichnete Struktur, tiefgründig, extraktreich und sehr langes, ausdrucksstarkes Finale, zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2005 bis 2025.
Ein phantastischer Rieslinggigant mit gerade einmal 8% Alkohol! Nirgendwo auf der Welt gibt es sonst solche Parameter in einem großen Wein.
[915501]

Leider ausverkauft!

Herzliche Grüße, Ihr

Tino Seiwert