Saarlouis, im Januar 2003

PINwand N° 62


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

wir wünschen Ihnen zunächst von ganzem Herzen ein gesundes, erfolgreiches und friedliches Jahr 2003 mit vielen genussreichen Stunden.

Unsere heutige PINwand befasst sich schwerpunktmäßig mit der Rhône, insbesondere mit den großartigen Zwillingsjahrgängen 2000/2001 an der südlichen Rhône, die ungemein schmackhafte Alltagsweine mit sensationellem Preis-Genussverhältnis sowie großartige Weltklasseweine hervorgebracht haben.

Wir präsentieren Weine der Domainen Fondrèche, Gourt de Mautens (DER neue Superstar der Rhône), Murmurium und von Michel Tardieu; dazu Bonnefond (der letztjährige Testsieger der großen „Capital“-Verkostung) von der nördlichen Rhône. Die Domaine Aires Hautes im Minervois hat 2000 die besten Weine ihrer Geschichte produziert und unseren „Wein des Jahres“ aus dem Languedoc, Markus Molitor von der Mosel gehört zur kleinen Elite der deutschen Weingüter auf höchstem internationalem Niveau. Dazu finden Sie am Ende dieser PINwand eine kleine, aber ungemein preisgünstige Abverkaufs- und damit Schnäppchenliste.


„Dankeschön- und Treueangebot“ – Olivenöl

Das Jahr 2002 war für den Einzelhandel in Deutschland allgemein und speziell für das Weingeschäft ein sehr schwieriges. Für Pinard de Picard jedoch verlief dieses problematische Jahr sehr positiv: So konnten wir unseren Gesamt-Umsatz nochmals um mehr als 30% erhöhen, wobei die Steigerung im Internetverkauf sogar bei über 80% lag. Aus diesem Grunde möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen, unseren geschätzten Kunden, für Ihr Vertrauen bedanken und uns mit einem speziellen Angebot bei Ihnen revanchieren, die Sie durch Ihre Treue unseren Erfolg erst möglich machen.

Aufgrund der Urlaubszeit über den Jahreswechsel haben wir dieses Angebot auf vielfachen Wunsch bis zum 20. Januar verlängert, um allen interessierten Kunden Gelegenheit zu geben, davon Gebrauch zu machen.

Als Liebhaber exzellenter kaltgepresster Olivenöle, dem „Fruchtsaft der Götter”, sind wir ständig auf der Suche nach unmanipulierten, aromatischen Ölen, die nicht durch chemische oder thermische Extraktion und anschließende Raffinierung ihrer wertvollen Inhaltsstoffe und Aromen beraubt werden und die mittlerweile gar nicht mehr so einfach zu finden sind. Der Grund hierfür liegt in der vehement gestiegenen Nachfrage nach diesen so gesunden, kaltgepressten Olivenölen, welche die Produktion bei weitem übertrifft und die daher zu einem rasanten Anstieg unerlaubter Manipulationen verleitet.
Gegen Betrügereien mit angeblich hochwertigem Olivenöl (hierzu finden Sie ausführliche Informationen in unserem Forum unter der Rubrik „Tino Seiwerts Kolumne“) hilft nur der Einkauf bei traditionell arbeitenden Ölmühlen mit relativ kleinen Kapazitäten und großem handwerklichen Ethos.
Genau dies hat Pinard de Picard getan. Wir haben in den letzten Monaten unser Angebot an hochwertigen Feinkostartikeln nach intensiven Recherchen deutlich erhöht, erstklassige Öle, Essige, Nudeln und Oliven neu in unser Programm aufgenommen.

Und so sieht unser „Dankeschön- und Treueangebot“ für unsere Kunden aus: Befristet bis zum 20.01.03 schenken wir Ihnen bei allen Bestellungen ab 130,- Euro eine Flasche Olivenöl Olio Extra Vergine „L'Affiorato” aus Apulien (0,5l, Verkaufspreis 13,90 Euro),

[Galantino, L' Affiorato]

bei Bestellungen ab 250,- Euro eine Flasche ROI Olivenöl „Carte Noire”, Olio Extra Vergine aus Ligurien (0,5l, Verkaufspreis 25,80 Euro).
[ROI, Carte Noire]

Beide Olivenöle sind besonders wertvolle Raritäten, da es sich dabei um handgeschöpftes Tropföl handelt, das noch vor der ersten Pressung nur durch das Eigengewicht der geschichteten, streng selektierten und handgeernteten Oliven gewonnen wird.

Ausführliche Informationen zu beiden Ölen und weiteren neuen Artikeln finden Sie in unserem Feinkostbereich und voraussichtlich ab Mai im nächsten Printkatalog.


KLASSIKER

aus Frankreich

Domaine Pierre Clavel

Von zwei Spitzenwinzern aus dem Süden Frankreichs bekommen wir leider trotz wirklich großer Zuteilungen niemals genügend Flaschen, um die immens hohe Nachfrage aller Kunden befriedigen zu können. Einer der beiden ist unser so ungemein sympathischer Freund Pierre Clavel, der mittlerweile sowohl in der Fachpresse als auch bei Weinliebhabern wahren Kultstatus erreicht hat.

Das liegt zum einen an den außerordentlichen Qualitäten, die hier jedes Jahr produziert werden und die neben Pierres unermüdlichem, engagierten Schaffen in seinen exzellenten Lagen im Terroir von „La Méjanelle“ ihren Ursprung finden, das in seiner Beschaffenheit dem von Châteauneuf-du-Pape nahezu identisch ist. Doch dazu prägen die im Vergleich zur südlichen Rhône größeren Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht ebenfalls die Charakteristika seiner Weine und verleihen ihnen so eine unverwechselbare Stilistik: eine reife, fast süßliche, geradezu dekadent wirkende Frucht, eine immense Fülle und ein Maximum an Extrakt, aber auch eine für den französischen Süden rare Kühle und Frische.

Und der wohl entscheidende Aspekt, der Pierre zu seiner großen Beliebtheit verholfen hat, ist das sensationell günstige Preis-Genussverhältnis seiner Weine, das eindrucksvoll sein überaus beliebter Einstiegswein Le Mas, früher Mas Clavel geheißen, demonstriert.


311301 „Le Mas“, Coteaux du Languedoc rouge 2001 6,50 Euro

Was ist das für ein leckerer Trinkspaß für jeden Tag aus reifen Carignantrauben, dazu Grenache und Syrah, mit einer saftigen, schmeichlerischen, würzigen Frucht, in 2001 konzentrierter noch als alle seine Vorgänger, dichter, wie immer terroirgeprägt, mit sehr weichen, angenehmen Tanninen. In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein nur schwerlich zu übertreffender Leckerbissen, was auch Joel Payne in seiner großen Languedocreportage in der aktuellen „Alles über Wein“ Dezember02/Januar03 konstatiert, indem er den Jahrgangsvorgänger dieses herrlichen Alltagswein zu den besten Schnäppchen des Languedoc zählt. Unbedingt probieren!
Im Jahrgang 2001 ist die Qualität so überragend, dass dieser „kleine“ Wein selbst mit manch wesentlich teurerem Châteauneuf-du-Pape konkurrieren kann. Nehmen Sie mich beim Wort! Zu genießen jetzt bis 2005, Höhepunkt ab Herbst 2003.
[311301]

Leider ausverkauft!


Domaine de Fondrèche

Für einige Monate ist dies leider die letzte Palette Rotwein (600 Flaschen), die wir von der großartigen Domaine de Fondrèche anbieten können, deren Weine ebenfalls immer in Windeseile abverkauft sind, obwohl wir das größte Exportkontingent für den deutschen Markt zur Verfügung haben:


151700 „La Tonnelle”, Côtes du Ventoux rouge 2000 4,90 Euro

Sébastien Vincenti, genialer Eigner der malerisch am Fuße des mythischen Mont Ventoux gelegenen Domaine, hat eine wunderbar süffige, runde, weiche, sofort trinkreife Cuvée aus Grenache und Carignan vinifiziert, von der wir bereits viele tausend Flaschen an zufriedene Kunden abgeben konnten, wie immer typisch Fondrèche und viel Wein für ganz kleines Geld.
[151700]

Leider ausverkauft!


Domaine Bonnefond, Côte Rôtie

Wir freuen uns immer wieder, wenn Sie, angeregt durch unsere Beschreibungen, Weine ordern, die in Deutschland noch weitgehend unbekannt sind und dann, so sie später von der Presse entdeckt und gefeiert werden, längst in Ihren Kellern liegen, wenn der Run auf sie einsetzt und sie im Handumdrehen ausverkauft sind. Im aktuellen FEINSCHMECKER 1/03 rühmen die besten deutschen Sommeliers unsere wichtigsten Neuaufnahmen des letzten Jahres, die Weingüter Herrenberg, Lamartine und Puech Auriol, als großartige Entdeckungen.
Genau so hat im letzten Jahr u.a. die bis dato in Deutschland völlig unbekannte Domaine Bonnefond für erhebliches Aufsehen und anfänglich für ungläubiges Staunen gesorgt, als ihr Spitzenwein Les Rochains in der Oktoberausgabe 01 von „Capital“ im großen Rhônetest (insgesamt wurden 102 Weine von ausgesprochenen Experten der Region degustiert) den Gesamtsieg erreichte und alle teuren Prestigegewächse souverän auf die Plätze verwies. Die bei uns noch vorrätigen Flaschen waren daraufhin binnen Stunden ausverkauft.
Endlich können wir Ihnen den kongenialen Nachfolgejahrgang 2000 anbieten, in dem unsere jungen Gipfelstürmer von der Côte Rôtie, dieser kleinen, weltberühmten Appellation an den Steilhängen der Rhône südlich Vienne, herrlich saftige, im positiven Wortsinn schmeichlerische, relativ früh trinkreife und angesichts der Reputation ihre Region sehr preiswerte Syrahweine klassischer Prägung vinifiziert haben.

Früher wurden die erstklassigen Syrahtrauben der Domaine, die aus einem alten Originalklon stammen, der nur kleine Erträge erbringt, an berühmte Handelshäuser verkauft. Doch wie so oft im Süden Frankreichs, seit ein Generationenwechsel stattfand und die beiden jungen Winzersöhne Patrick und Christophe Bonnefond nach Abschluss ihres Studiums die Vinifizierung auf dieser alten Familiendomaine übernahmen, werden auf dem Weingut selbst wirklich große Weine erzeugt, die bei weitem noch nicht so bekannt und daher halb so teuer sind wie die ihrer berühmten Kollegen. Dies sind Rhôneweine auf höchstem Niveau, gemessen an ihrer Qualität und der Reputation der Appellation geradezu zu einem Schnäppchenpreis.


162100 Côte Rôtie, rouge 2000 29,00 Euro


[162100]

Leider ausverkauft!

162200 Côte Rôtie „Les Rochains“, rouge 2000 39,00 Euro

Nachfolger des Testsiegers Rhône in Capital 10/01
Von einer einzigen Spitzenparzelle unmittelbar neben der weltberühmten Lage La Landonne stammt dieser große Wein, der in seiner Charakteristik der regulären Cuvée durchaus ähnelt, doch deutlich dichter wirkt und dessen Tannine seidener erscheinen, der noch Vanilletöne vom Ausbau in neuen Barriques aufweist sowie schöne Aromen von schwarzen Früchten, „it is excellent for the vintage“ (Parker); dieser Wein schmeckt schon jetzt hervorragend, Höhepunkt 2004 bis 2015.
[162200]

Leider ausverkauft!


Château de la Negly, La Clape

Schon mehrere Monate lang können wir Ihnen die preis“werten“ Basiscuvées von Château de la Negly, den Côte und den Falaise 2000 nicht mehr liefern, da unsere Bestände restlos abverkauft waren. Mitte Dezember kontaktierte uns der ehrgeizige Perfektionist Jean Rosset, der zusammen mit seinem genialen Önologen Claude Gros nach der Übernahme dieses Château das Weingut binnen weniger Jahre zur Nummer 1 des Languedoc (so behauptet es zumindest Robert M. Parker) gemacht hat und fragte uns, ob wir nicht interessiert seien, von Händlerkollegen reservierte, aber wegen der Krise im Weingeschäft nicht abgerufene Restbestände aufzukaufen, da er diese unbedingt vor der bald erfolgenden Abfüllung und Freigabe des Jahrgangs 2001 aus dem Lager räumen müsse, um Platz zu schaffen. Und ob wir wollten. Wir konnten noch jeweils eine Palette dieser mittlerweile schön entwickelten, ungemein saftigen und verführerischen Cuvées erwerben und Ihnen so die definitiv letzten Flaschen dieser exzellenten Weine aus großem Jahrgang anbieten, selbstverständlich zum unverändert günstigen Preis.


318100 „La Côte“, rouge 2000 8,60 Euro

Von sehr steinigen Kalk- und Lehmböden südwestlich orientierter Hanglagen kommt diese schmeichlerische Assemblage der Edelrebsorten Syrah, Grenache, Mourvèdre und Carignan, dazu ein wenig Tempranillo und Alicante, von Hand geerntet und streng selektioniert.
Traditionelle Vinifizierung im Holzfass, fast violette Farbe, deutliche schmeichlerische Gewürznoten und Aromen von schwarzen und roten Früchten, am Gaumen eine faszinierend schmelzige Frucht, weich, finessenreich, saftig, mit komplexer Struktur, mundfüllend, der beste „Côte”, der je produziert wurde, selbst im Languedoc eine Ausnahmequalität unter Preis-Genussaspekten.
Im Einkaufsführer der empfehlenswerten Weine der Welt (Girschek Verlag) unter 12 Euro „natürlich” mit dem Symbol für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis geadelt; jetzt bis 2005.
[318100]

Leider ausverkauft!

318200 „La Falaise“, rouge 2000 12,30 Euro

Kein Rotwein unseres Programms, Pierre Clavels Copa Santa und die Weine der Domaine Fondrèche einmal ausgenommen, war in der Vergangenheit jeweils so schnell ausverkauft wie der ungemein saftige, verführerische Falaise.
Für erhebliches Aufsehen sorgte diese so ungemein attraktive, tiefdunkle, beerenwürzige (Cassis und Schwarzbeeren) Cuvée aus überwiegend Syrah, dazu Grenache und Mourvèdre, erstmals vor drei Jahren, als der „Feinschmecker” sie zu den „100 besten Weinen der Welt” zählte. Und, da lehne ich mich bewusst weit aus dem Fenster, noch kein Jahrgang hat so überzeugt wie der ungemein „sexy” wirkende 2000er, einmal der hervorragenden Jahrgangsgegebenheiten wegen, dann infolge weiterer Verbesserungen in der Vinifizierung.
Was besitzt dieser Wein für ein außerordentliches Extrakt, gemessen an seiner Preisklasse, wie dicht und konzentriert schmeichelt er dem Gaumen, wie seiden, geschmeidig und weich präsentieren sich seine feinen Tannine, das Holz des Barrique wird vollständig von der ausladenden Beerenfrucht umhüllt und ist kaum spürbar, Traumcuvée!
Trinkgenuss ab sofort, erreicht seinen Höhepunkt in 2003-2004, Potential bis 2008.
[318200]

Leider ausverkauft!


FRANKREICH

Domaine Gourt de Mautens – Rasteau
Weltklassewein aus einem der besten Rhônejahrgänge aller Zeiten

Die REVUE DU VIN DE FRANCE, Frankreichs renommierteste Weinzeitschrift, feiert Jérôme Bressy, einen knapp 30-jährigen Winzer von der noch jungen Domaine Gourt de Mautens, in ihrer Oktoberausgabe 2002 in einem Portrait enthusiastisch als den „Neuen Star der Rhône“ und als Sinnbild gar des Winzers der Zukunft dieser großartigen Region.
Und es ist schier unglaublich und wohl einzig im gesamten französischen Süden, welch steilen Aufstieg Jérôme in den letzten 5 Jahren vom unbekannten Newcomer bis in die absolute Spitze der französischen Winzerelite genommen hat.

Im Jahre 1996 begann sein Aufbruch zu den Sternen mit einer kleinen, qualitativ durchschnittlichen Ernte. Doch mit großer Risikobereitschaft, dem hohen Wagnis eines schwierigen finanziellen Kraftaktes, kaufte er nach und nach Parzellen bester Qualität hinzu, die mit extrem alten Reben bepflanzt sind und die zusammen mit den Weinbergen seines Vaters das Fundament für die mittlerweile einzigartige Qualität seiner Weine bilden.
Bereits mit dem 2000er Jahrgang hat sich Jérôme Bressy nicht nur mit an die Spitze der Weingüter der südlichen Rhône katapultiert (in Blindproben erwies er sich zum Erstaunen der Probenteilnehmer den von Parker mit 96-100 Punkten bewerteten Spitzenweinen aus Châteauneuf als ebenbürtig!), sondern sich darüber hinaus auch einen festen Platz in den Kellern von Weinliebhabern in aller Welt erobert.

Der heute von uns angebotene Spitzenwein aus dem Jahrgang 2001, der bei einer Reihe von Winzern als der vielleicht beste aller Zeiten gilt (optimale klimatische Bedingungen während der gesamten Vegetationsperiode sowie ein nie zuvor während der Erntezeit erlebter, heftig wehender Mistral, der zu einer einzigartigen Konzentration des Saftes in den vollreifen Trauben führte), sprengt die Dimension all dessen, was bisher jemals an der südlichen Rhône außerhalb von Châteauneuf-du-Pape produziert wurde.

Worin liegen die Ursachen für die märchenhafte Entwicklung der Domaine und die Erzeugung dieses großartigen Weines mit dem Potential zur Legende?
Zunächst einmal in der Persönlichkeit und den Zielen eines jungen Winzers, der einen eisernen Willen besitzt, enorm viel Talent und ein Können, wie ich es nur selten bei ganz großen Persönlichkeiten angetroffen habe. Dazu kommt der feste Wunsch seit Kindheitsbeinen, „Winzer zu werden und nichts als Winzer“.
Und DIE drei großen Winzerpersönlichkeiten der gesamten Rhône, „les dieux du vin - die Götter des Weins“ (Jérôme), wurden folgerichtig Jérômes große Vorbilder, deren Perfektionsstreben in der Weinbereitung er mit großem Idealismus nacheiferte: Gérard Chave, der ungekrönte König des Hermitage, Jacques Reynaud, die Winzerlegende aus Châteauneuf, „der mythische, unerreichbare Patron von Rayas, dessen 78er für mich das Größte ist, was an der Rhône überhaupt produziert werden kann“ (so Jérômes von mir durchaus geteilte Einschätzung bei einem gemeinsamen Abendessen Ende Oktober 02 im Mondragon, dem Kultrestaurant der südlichen Rhône mit seiner einzigartigen Weinkarte) und Henri Bonneau, der von allen großen Châteauneufwinzern Reynaud wohl am nächsten kommt und dessen „89er Réserve des Celestins meine erste heftige Emotion ausgelöst und meine Liebe zu großen Weinen begründet hat“ (Jérôme).
Inspiriert durch die Châteauneuf-Ikonen Bonneau und Reynaud und seine Lehrzeit bei Lucien Michel, dem genialen Eigner von Vieux Donjon, gilt seine ganze Liebe der Grenache-Traube. Und genau wie bei den großen Altmeistern zeichnet sich sein Wein bei aller Opulenz, Dichte und Fülle durch eine unnachahmliche Eleganz und Finesse aus sowie durch eine große, subtile, einzigartige Komplexität der Aromen.

Diese faszinierende Qualität ist wiederum das Resultat ungemein harter, penibler Arbeit in Weinberg und Keller, aber auch großen Fingerspitzengefühls und begnadeten Talents. Extrem niedrige Erträge von durchschnittlich 15 hl/ha und seit dem Jahrgang 2001 noch einmal perfektionierte Details bei der Weinbergsarbeit, der Lese und im Ausbau führen zu einer großartigen geschmacklichen Dichte, faszinierender Konzentration und Vielschichtigkeit, zugleich aber auch zu einer unglaublichen Finesse, zu noch reiferen, eleganten Tanninen und einem traumhaften, nicht enden wollenden Abgang.

Eine solch grandiose Qualität gewinnt man nur mit dem Willen zur absoluten Perfektion. Und: Wohl keine Top-Cuvée in Châteauneuf wurde aufwendiger produziert als dieser gigantische Wein.
Die 14 ha Weinberge, inzwischen biologisch-dynamisch bewirtschaftet, sind seit dem Jahrgang 2001 in ein ausgeklügeltes Puzzle von Parzellen eingeteilt, das intakte Ökosystem ist weitgehend naturbelassen, selbst alte Bäume spenden in der größten Sommerhitze ein wenig Schatten und „bewahren als grüne Lungen eine Frische, die man später im fertigen Wein wieder findet“ (Jérôme), der Boden ist aufwendigst aufgelockert (ohne Maschinen!) und die alten Reben wurzeln sehr tief.

Kleinste Parzellen wurden in 2001 auf die Stunde genau per Hand geerntet, im optimalen Reifezustand. Im Weingut prüfte Jérôme jede gelesene Traube nochmals selbst.
Und diese Perfektion setzte sich im Keller bis in die Flasche fort. Die Maischegärung wurde in 2001 in nochmals kleineren Gebinden, Parzelle für Parzelle, von Jérôme individuell von Hand gesteuert, er verzichtete dabei auf jegliche „Pigeage“ („die ultrakleinen Erträge garantierten schon allein eine vorzügliche Konzentration“), die behutsame Reifung geschah, im Unterschied zu den Vorjahren, erstmals in gebrauchten französischen Barriques („Neues Holz blendet nur und verdeckt die subtilen Aromen des Weines“) bester Provenienz.

So ist der ungeschönt und unfiltriert abgefüllte Gourt de Mautens 2001 nochmals eine Steigerung zu seinem grandiosen Vorgängerjahr und katapultiert das Weingut in eine Qualitätsdimension, die noch vor kurzem niemand außerhalb der Winzerelite von Châteauneuf-du-Pape für möglich hielt.
So wurde Jérôme mittlerweile das schönste Kompliment zuteil, das er sich vorstellen kann: Im „Classement 2003“, der Bibel der französischen Weinliebhaber, zählen Bettane/Desseauve die Domaine Gourt de Mautens zur Elite der französischen Weingüter und stellen sie auf eine Stufe mit Jérômes großen Vorbildern, den Domainen Rayas und Henri Bonneau.
Welch sensationeller Aufstieg binnen kürzester Zeit!


167101 CdR Villages rouge 2001 in Subskription (bis 31. Januar 2003, danach 32,00 Euro) 29,00 Euro

Was für ein hedonistischer Genuss, welch geniales Gesamtkunstwerk, welch grandioses Weinmonument!
Tiefdunkel steht dieser gewaltige Wein im Glase, die Nase wird betört durch opulente, ausladende, ungemein komplexe Aromen und eine reife, hochkonzentrierte Frucht. Am Gaumen faszinieren wiederum die hohe Konzentration, die Komplexität und die exzellente Reife des Lesegutes.
Dieser Riese von Wein begeistert zudem durch seine Fülle und Dichte in Verbindung mit einer phantastischen burgundischen Eleganz und Finesse, die Erinnerungen weckt an die großen, legendären Jahrgänge von Rayas, dies ist schlicht der Inbegriff eines großen Grenache-Weines.
Perfekt integrierte Tannine geben diesem Weingiganten das nötige Rückgrat, um eine harmonische Reife über etliche Jahren zu gewährleisten. Die Struktur dieser weichen, seidenen Tannine ist schlicht sensationell.
Dieses nahezu perfekt gebaute Weinmonument („eine Eisenhand in Handschuhen aus Seide“ RVF) wird sich über 15 bis 20 Jahre großartig entwickeln. Zu Genießen ab sofort (Dekantieren empfohlen), Höhepunkt 2005 bis mindestens 2020.

Angesichts der einzigartigen Qualität dieses Weltklasseweines, den ich bei meiner letzten Verkostung auf der Domaine Ende Oktober mit 96 bis 100 Punkten bewertet habe, davon überzeugt, dass dieser Wein in Zukunft die Idealnote verdienen wird, ist sein Preis, verglichen mit den besten und höchstbewerteten Weinen aus Châteauneuf-du-Pape (und nur in dieser höchsten Qualitätsliga findet dieser Riese von Wein noch adäquate Konkurrenz), phänomenal günstig.
Ein wesentlicher Grund hierfür liegt sicherlich darin, dass Jérôme sich bisher standhaft geweigert hat, trotz mehrfacher Anforderungen durch Parker, diesem seinen Wein zur Verkostung zuzuschicken, so dass keine spektakulären Bewertungen des „großen Gurus“ vorliegen, die diesen grandiosen Wein sofort zum Spekulationsobjekt ersten Ranges machen würden.

Sie, liebe Kunden, sind mir in den letzten Jahren schon bei vielen Empfehlungen von bis dato noch unbekannten Weingütern gefolgt und haben so erstklassige Weine zu sehr fairen Preisen erworben. Doch die Domaine Gourt de Mautens ist meine vielleicht bisher interessanteste Empfehlung überhaupt! Entscheiden Sie sich bei Interesse schnell, Jérôme produziert leider nur eine geringe Menge von weniger als 30.000 Flaschen, und wir sind überzeugt: Dieser einzigartige Wein der südlichen Rhône wird trotz unserer relativ großen Zuteilung im Handumdrehen ausverkauft sein.

Die Auslieferung des Weines erfolgt voraussichtlich ab Mitte März 2003.

Leider ausverkauft!


Aus den Qualitäten der Domaine Gourt de Mautens spricht schlichtweg Genialität pur von der südlichen Rhône, eine unerhörte Provokation auf der qualitativen wie der preislichen Ebene für die großen, weltberühmten Renommiergewächse aus Châteauneuf-du-Pape!
Und Jérôme selbst ist ein außergewöhnlich sympathischer Idealist, ein Charakterkopf par excellence, der unbeirrt auch in den kommenden Jahren seinen eigenen Weg gehen wird. Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit!


Domaine Le Murmurium, Côtes-du-Ventoux

Sie kennen mittlerweile sicherlich alle die ungewöhnliche Erfolgsgeschichte, die sich hinter der Domaine Murmurium verbirgt, sind deren Rotweine mittlerweile doch mit die meistverkauften in unserem Programm.

Jean Marot, ein erfolgreicher Apotheker, hatte 1995 im Alter von 40 Jahren beschlossen, beruflich noch einmal neu anzufangen und sich ab sofort seiner großen Passion, dem Wein, zu widmen. In den südlichen Ausläufern des Mont Ventoux, in dieser so bezaubernd anmutigen Landschaft mit ihrem faszinierenden fahlen Licht, kaufte er, nach dem Besuch von Kursen in Weinbau und Kellertechnik, das kleine Weingut eines alten Winzers, der sich zur Ruhe gesetzt hatte.

Unter den Ausläufern des Mont Ventoux (1912m hoch) erstreckt sich die Anbaufläche von Süden nach Westen innerhalb des wildromantischen Massivs in einer Höhenlage zwischen 100 und 400 m. Dank des ständig wehenden heftigen Mistrals, der die Entstehung von Krankheiten verhindern hilft und zur Konzentration des Saftes in den Beeren beiträgt und einer hohen jährlichen Sonneneinstrahlung am Ventoux findet man hier ideale Parameter für eine günstige Entwicklung der Reben.

Die relative Höhenlage des Terroirs und die dadurch bedingten großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen für eine längere Vegetationsperiode als im benachbarten Rhônetal und damit für eine noch optimalere Ausreifung der Trauben, für eine perfekte Säurestruktur und eine große Finesse im fertigen Wein.
Dazu kommt ein erstklassiges Terroir mit extrem gepflegten Böden, aber auch der Bewuchs mit alten, gepflegten Rebstöcken schienen Jean Marot sehr geeignet, wirklich außergewöhnliche Weine zu erzeugen.

Mit großem Enthusiasmus („Ich habe nicht mehr das Gefühl, zu arbeiten, sondern lebe endlich meinen Traum”) ging Jean ans Werk, krempelte alles um, begann den Weinanbau auf der Domaine Le Murmurium nach streng biologischen Richtlinien auszurichten, die Ernte der Trauben erfolgt von Hand, und mittlerweile wurden auch moderne Kelleranlagen zur Vinifizierung des Lesegutes errichtet.

Die mitreißende Leidenschaft, die Marots zweites Leben bestimmt, lässt ungemein faszinierende Rotweine entstehen, deren betörender Duft in unnachahmlicher Weise die Seele der provenzalischen Landschaft widerspiegelt!

Jean Marots Weine gelten unter Kennern mittlerweile als wahres Kleinod unter den Weinen der südlichen Rhône. Was uns besonders freut: Der ganze Rummel, der mittlerweile um seine Person und seine Weine einsetzte, hat ihm nicht den Kopf verdreht und er beließ die Preise seit zwei Jahren nahezu stabil. Bravo, Jean!


152401 Murmurium-Cascavel, Caravinsérail „in fine”, rouge 2001 6,50 Euro

Jean hat seinem Freund Raphael Trouiller von der Domaine Cascavel sehr geholfen beim Start in sein eigenständiges Winzerleben. Jetzt haben sich die beiden Weinbesessenen, deren Domainen nur wenige Kilometer voneinander entfernt am Fuß des Mont Ventoux gelegen sind und die neben ihrer Freundschaft eine ähnliche Philosophie der Weinbereitung verbindet, zusammengetan und ein gemeinsames Projekt in Angriff genommen.
Zusammen mit ausgewählten Vertragswinzern der Umgebung haben sie sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, einen erstklassigen Alltagswein mit einem herausragenden Preis-Genussverhältnis zu kreieren, ein Vorhaben, dass ihnen im großartigen Jahrgang 2001 an der südlichen Rhône, dem besten der letzten 25 Jahre, nicht schwer gefallen ist.

Jean und Raphael haben in den Gemeinden Mazan und Mormoiron bei engagierten Weinbauern perfekt gereifte Trauben der Sorten Grenache und Syrah ausgewählt, um aus ihnen diesen charaktervollen, harmonischen, preis“werten“ Wein mit der gleichen Sorgfalt zu vinifizieren, den sie ihren eigenen Trauben zukommen lassen.

Beide Dörfer haben ihre Eigenheiten des Mikroklimas und ein differenziertes, hochwertiges Terroir. Die ärmlichen Böden inmitten der Garrigue in der Umgebung von Mazan sind seit langem für ihre herausragenden Grenacheweine mit viel Fülle und einem weichen, runden Geschmack berühmt.
Dagegen begünstigen die Höhenlage von Mormoiron, die dortige Kühle und die Beschaffenheit der Böden einen sehr expressiven Syrahcharakter mit feinen Tanninen. Die fertige Cuvée vereinbart schmeckbar die Vorzüge beider Terroirs.

Der Wein ist von einer satten, tiefroten Farbe, wirkt bei aller Dichte dennoch sehr elegant und fasziniert durch seine animierende Würze und Reife und eine feinbeerige Frucht; er ist vollmundig im Geschmack und verweilt lange auf der Zunge. Gerade abgefüllt braucht er noch etwa zwei bis drei Monate Flaschenreife, um sich abzurunden. In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein absoluter Preis-Leistungshammer aus einem wirklichen Jahrhundertjahrgang.

[152401]

Leider ausverkauft!


152301 Murmurium, „Opera”, rouge 2001 18,00 Euro

Die heißbegehrte bisherige Spitzencuvée von Murmurium, „Carpe Diem“ war aufgrund ihrer sensationellen Qualität im großartigen Jahrgang 2000 binnen Wochen ausverkauft, obwohl uns Jean Marot sein größtes Exportkontingent zur Verfügung stellt, waren wir doch sein erster deutscher Importeur, lange bevor ihn die Fachpresse enthusiastisch feierte (So zählte der FEINSCHMECKER den Carpe Diem zu den 100 besten Weinen der Welt!).
Im Superjahrgang 2001 hat Jean in kleinen Mengen (ganze 6 Barriques) einen Wein in bisher noch nicht erlebter Qualität am Mont Ventoux vinifiziert, der einem Vergleich mit wesentlich teureren Prestigecuvées der südlichen Rhône spielend standhält. Dabei ist diese faszinierend elegante Cuvée (90% alte Grenache, 10% Syrah) von Trauben aus biologischem Anbau kein vordergründiger Blender oder ein marmeladiges Konzentrationsmonster, sondern kommt bei aller Dichte wohltuend zurückhaltend daher wie ein „Grandseigneur“, voller Würde und Anmut, fein strukturiert, ein großes Gewächs ohne Show-Effekte, das aufgrund seiner weichen Tanninstruktur schon heute großes Trinkvergnügen bereitet, aber auch über ein großes Entwicklungs- und Lagerpotential von mindestens 10-12 Jahren verfügt.

In der Nase faszinierende Aromen von Cassis, Wildbeeren, Pflaumen, edlen Gewürzen, frisch gemahlenem Pfeffer und schwarzen Kirschen. Im Mund noch ein wenig verschlossen, dabei konzentriert, dicht und finessenreich, die seidenen, von einer leicht süßlichen Frucht umhüllten Tannine gleiten gar zärtlich die Zunge hinunter, nach längerer Öffnung zeigen sich dann zarte Anklänge an Flieder, Veilchen, Blaubeeren und exotische Hölzer.
[152301]

Leider ausverkauft!


Michel Tardieu

Den immer zahlreicher werdenden Liebhabern der großen Rhôneweine von Michel Tardieu haben wir in der letzten Pinwand den exzeptionellen Jahrgang 2001 in Subskription angeboten (die ersten Weine sind bereits ausverkauft, kontaktieren Sie uns bitte rasch bei Interesse), heute präsentieren wir Ihnen aus gleichem Jahrgang den ersten bereits abgefüllten Wein, eine ungemein preiswerte „Einstiegsdroge“, um auch Weinliebhabern, die bei den höherpreisigen Weinen bisher gezögert haben, die Welt der Tardieuschen Weine näher zu bringen.

Die meisten von Ihnen kennen mittlerweile Michels geniale Idee: In bestimmten Regionen, sehr reputierten, aber auch in von ihrem großartigen Potential her eher noch unterschätzten, arbeitet er mit herausragenden Winzer zusammen, die ihm einen kleinen Teil ihrer Spitzenmoste überlassen, die von sehr spät geernteten, extrem reifen Trauben aus ultrakleinen Erträgen alter Rebstöcke stammen (teilweise sind diese mehr als 100 Jahre alt!), die wiederum sehr tief wurzeln, um das Terroir der herausragenden Lagen beispielhaft in den Weinen widerspiegeln zu können. Nicht eingeengt durch hemmende Traditionen oder Denkbarrieren, aber beseelt von unvorstellbarer Leidenschaft und nur der Qualität des Endprodukts verpflichtet, hat der Quereinsteiger Michel wie kaum ein anderer in den letzten Jahren mit diesen grandiosen Weinen, die er unter dem Label Tardieu-Laurent vermarktet, für internationales Aufsehen gesorgt.

Gerade einmal 65.000 Flaschen dieser einzigartigen Gewächse gelangen jährlich in den Handel. Dabei wird die abgefüllte Menge nicht nur durch die äußerst geringen Quantitäten geeigneter Spitzenmoste, sondern auch durch die extrem handwerkliche, ja geradezu als liebevoll zu bezeichnende Kellerarbeit dieses charismatischen Weinfanatikers beschränkt.

Seine große Stärke ist hierbei die perfekte Balance zwischen bewahrenswerten Traditionen einerseits und notwendiger Innovation andererseits. In eigenen unterirdischen Kelleranlagen, die er im malerischen Lourmarin nach seinen Vorstellungen neu erstellt hat, baut Tardieu den Most mit einer unglaublichen Sorgfalt aus:
Im Mittelpunkt steht die Dominanz der hyperkonzentrierten Frucht über das Holz, selbstverständlich erfahren die Weine keinerlei Schönung oder Filtration und Michel arbeitet mit geringst möglichem Schwefeleinsatz („der Schwefel trocknet den Wein nur aus und verdirbt seine Farbe”, Tardieu). Sämtliche Flaschen werden ausnahmslos von Hand abgefüllt!, direkt aus den neuen Barriques, „wie eine sanfte Geburt” – alles dem Ziel untergeordnet, den Charakter des Terroirs und die Komplexität der Aromen in das Glas des Weinliebhabers hinüberzuretten.

Ich kann es nur immer wieder betonen, Tardieus Art der Weinbereitung ist wie ein poetischer Dialog zwischen dem Weinmacher und seinem Produkt, ein vehementes Plädoyer wider die Gleichmacherei des Weins und eine Liebeserklärung an die unermessliche Vielfalt und die unnachahmliche Sinfonie des Terroirs.


160401 „Les Grands Augustins“, Vin de Pays d’oc, rouge 2001 9,50 Euro

Endlich sind wir auch in die Zuteilung dieses „Einstiegsweins“ (100% Syrah von herausragenden Lagen aus dem Minervois) von Michel gekommen, der ihm aufgrund seines großartigen Preis-Genussverhältnisses förmlich aus den Händen gerissen wird und der dem interessierten Weinliebhaber einen schönen Einblick in die Qualitätsdimension der Tardieuschen Weine vermittelt. Tiefdunkles Rot, im Duft pfeffrig, feine Gewürzaromen, dazu dunkle Waldbeeren und etwas Cassis, stoffig, dicht, kraftvoll, dabei schöne Eleganz und Finesse, runde, weiche Tannine.
Schon der 99er wurde von Parker mit 89 Punkten bewertet, der Jahrgang 2001 ist noch einmal deutlich besser ausgefallen, zu trinken ab sofort, Höhepunkt Ende 2003 bis 2009.
[160401]

Leider ausverkauft!


158800 Saint Joseph, Vieilles Vignes, rouge 2000 29,50 Euro

Von besten Parzellen einer Gipfellage stammt dieser feine, rauchige, im Duft und am Gaumen von schwarzen Beeren sowie Cassis geprägte fruchtige Syrah, tiefschwarze Farbe, am Gaumen wiederum extrem viel Frucht, dazu mineralische Noten, enorme Dichte, unglaublich tief, elegant, harmonisch, sehr lang anhaltend, die süßlichen Tannine, die perfekt in die Fruchtorgie und viel Glycerin eingebunden sind und die relativ niedrige Säure lassen diesen Syrah bereits jung mit großem Vergnügen trinken, Höhepunkt aber erst 2004 bis 2012, ein Meisterstück der Appellation und ein großer Wein der Nordrhône, der von Parker mit 90-92 Punkten unterbewertet wurde!
[158800]

Leider ausverkauft!


158200 Châteauneuf-du-Pape, rouge 2000 43,00 Euro

Aus dem Jahrhundertjahrgang 2000 ein wunderschöner Châteauneuf aus 90% alten Grenachetrauben von einigen der besten Parzellen von Les Grès und Montredon, moderner Stil, da im neuen Barrique ausgebaut, explosives Bukett, sehr komplex, rote und schwarze Beeren, pralle Kirschen, dicht, weich, rund, geschliffen am Gaumen, schmeichlerisch, rassige Tanninstruktur, dazu immens viel Glycerin, so dass der Wein bereits bald großen Genuss bereiten wird, Höhepunkt 2005 bis 2015.
[158200]

Leider ausverkauft!


Domaine Aires Hautes, Minervois

„Das Minervois hat vielleicht auf lange Sicht das beste Potential im gesamten Languedoc-Roussillon“, schreibt Robert Parker und er ist längst nicht mehr der einzige Kenner der Region, der diese Meinung vertritt. Die besten Weingärten im Herzen der Appellation liegen im Bereich der Gemeinde „La Livinière“ in ca. 200 m Höhe auf sanften, nach Süden ausgerichteten steinigen Hängen mit nur wenig Bodenauflage.
Am Fuße der Montagne Noir sind sie vor atlantischen Tiefausläufern geschützt, gleichzeitig aber werden in der Nacht frische, ja kühle Luftmassen von den Bergkämmen zu den Weinbergen geführt, die zu extremen Temperaturunterschieden führen, was entscheidend ist für die Komplexität der Weine, denn am Tage herrscht in dieser Subregion das heißeste Mikroklima des gesamten Languedoc mit extrem wenig Niederschlägen.
Der lange vegetative Zyklus von Anfang April bis Mitte Oktober gewährleistet zudem einen idealen Reifeprozess. Das dominierende Terroir in „La Livinière“ besteht aus harten Kieselsteinen und Löss. Die geringe natürliche Fruchtbarkeit dieses Bodens verbindet sich mit seiner wenig ausgeprägten Fähigkeit, Wasser zu speichern, so dass die Erträge schon von Natur aus gering ausfallen.

Aber es sind nicht nur diese idealen natürlichen Voraussetzungen, die die eingangs zitierte Einschätzung mancher Experten stützen, sondern es ist vor allem die Aufbruchstimmung der Menschen, die hier in der Gluthitze des Südens die steinigen, kargen Böden bewirtschaften und sich dem Streben nach Qualität verschrieben haben.

Im Bewusstsein der großartigen Chance, die ihnen die natürlichen Gegebenheiten ihrer privilegierten Heimat bietet, lebt eine avantgardistische Generation junger Winzer ihre Vision.
Inspiriert durch die römische Göttin Minerva, die ihrer Heimat den Namen gab und nicht nur Göttin der Weisheit, sondern auch des Mutes ist, haben sie sich mit unermüdlichem Elan und großer Leidenschaft daran gemacht, das Geschenk der Natur zu nutzen. So initiierten sie bereits 1990 eine Qualitätsoffensive und reduzierten freiwillig die erlaubten Erträge. 1998 schließlich wurde La Livinière mit vier Nachbargemeinden offiziell als erster Cru des Minervois anerkannt.

Beispielhaft für den Erfolg dieses qualitätsorientierten Denkansatzes steht der märchenhafte Aufstieg unserer Domaine „Aires Hautes“ nicht nur an die Spitze des Minervois, sondern in die kleine Eliteklasse der südfranzösischen Domainen überhaupt:
Bevor Eric und Gilles Chabbert die von ihrem Vater gegründete Domaine übernahmen, wurde die gesamte Ernte zum Spottpreis lose „en vrac“ verkauft. Gilles, der für die Weinbereitung zuständig und ein typischer Vertreter des neuen Denkens der nachrückenden Winzergeneration ist, war mit den erzeugten Qualitäten völlig unzufrieden und stellte die gesamte Produktion um, beseelt von der Absicht, auf den wertvollen Parzellen der Familie großartige Weine zu erzeugen.
Er betont genauso wie sein Bruder Eric, der eine Apotheke besitzt und der sich um die geschäftlichen Angelegenheiten der Domaine kümmert, dass sie sich als „Handwerker“ (artisan) verstehen, die mit dem Geschenk der Natur, ihren privilegierten Weingärten, behutsam umzugehen haben.
Die entscheidenden Impulse für die Umstellung der Produktion gewann Gilles aus unzähligen Stunden gemeinsamer Diskussionen mit gleich gesinnten jungen Winzern aus dem gesamten Languedoc (so mit unserem gemeinsamen Freund Pascal Moulinier) und dem exzessiven Studium von Literatur zur Produktion biologischer Weine.

Angewandt auf die Praxis heißt dies: starker Rückschnitt der Stöcke, hohe Rankhilfen, die eine optimale Sonneneinstrahlung und ein enormes Wachsen des Blattwerkes (hohe physiologische Reife der Trauben) gewährleisten, rein organische Stoffe pflanzlicher Herkunft zur Düngung der extrem ärmlichen Böden, intensive Bodenbearbeitung und ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem zur Vermeidung von sommerlichem Trockenstress, manuelle Lese sehr reifer Trauben und rigorose Selektion.
All diese Maßnahmen lassen die wirklich großen Weine zuallererst im Weinberg wachsen, im Keller wird nur noch behutsam (im gekonnt oxidativen Stil) vinifiziert. So entstehen dichte, tiefgründige, elegante biologisch erzeugte Weine mit einer ausladenden Frucht und von beeindruckender Balance und Klarheit.

Die Fachpresse ist voll des Lobes für die Erzeugnisse dieses Kleinods: Die Domaine Aires Hautes gehört etwa 10 Jahre nach dem Beginn der weit reichenden Veränderungen, die Gilles und Eric vornahmen, unzweifelhaft zur Elite der Weingüter des Languedoc!

Im großen Jahrgang 2000 haben die beiden sympathischen Brüder (und wie begnadet kocht ihre so herzliche Mutter!) die besten Weine ihrer bisherigen Karriere vinifiziert, mit einem derartig großartigen Preis-Genussverhältnis, dass wir erstmals in der Geschichte von Pinard de Picard einem Wein das Prädikat „Wein des Jahres im Languedoc“ zuerkennen. Herzlichen Glückwunsch Eric und Gilles!


301400 Minervois, rouge 2000 6,90 Euro

Tiefdunkles dichtes Rot, in der Nase verschwenderische Aromen von vollreifen schwarzen Beeren, Oliven, weißem Pfeffer und verführerischer Amarena Kirsche, im Mund gesellt sich frisch gemahlener schwarzer Pfeffer hinzu, der Wein präsentiert sich weich, harmonisch und feingliedrig, die seidenen Gerbstoffe kaum vernehmlich, leicht gekühlt auch ein faszinierender Rotwein für den Sommer, ansonsten ein wunderschöner Alltagsrotwein für unglaublich wenig Geld. Rebsorten: Syrah, Grenache, Carignan und Cinsault, zu genießen bis 2005.
[301400]

Leider ausverkauft!


Hier unser „Wein des Jahres im Languedoc“:

301600 Minervois „La Livinière“, rouge 2000 9,90 Euro

Die besten Parzellen des Minervois liegen unzweifelhaft in „La Livinière“, zumeist alte Reben erbringen nur geringe Erträge. Diese verführerisch duftende Cuvée aus Syrah, Grenache und Carignan ist in der Farbe von tiefstem Kardinalsrot, besitzt ausladende, komplexe Aromen nach reifen Beeren (Heidelbeeren und Cassis), feinen Gewürzen, Oliven, Pfeffer, Kakao und noblen Bitterschokoladentönen.
Erstklassige Struktur, am Gaumen eine eher kühle, expressive Aromatik, dicht und füllig schmiegt sich die reife Frucht bis in den letzten Winkel der Mundhöhle, anhaltend, sehr weich, cremig; hinzu kommt eine für einen Languedocwein wunderbare Frische infolge perfekt eingebundener Säure, enorm viel Nachhall, die reifen Gerbstoffe bestens integriert, phantastischer Essensbegleiter, bereits jetzt ein schmeichlerischer Hochgenuss, Höhepunkt 2003 bis 2008.
Dieser Wein ist natürlich kein absoluter Spitzenwein, besitzt aber ein derart überragendes Preis-Genussverhältnis, vielleicht gar noch eine Spur besser als Pierre Clavels herausragender 2000er „ Les Garrigues“, dass wir ihm das Prädikat „Wein des Jahres 2000 im Languedoc“ verliehen haben. Meine unbedingte Empfehlung!
[301600]

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301700 Cuvée „Clos de L’Escandil“, rouge 2000 21,00 Euro

Dieses großartige Elixier von perfekt gereiften Trauben sehr alter Rebstöcke aus dem besten Terroir von „La Livinière“ gehört zweifellos zu den größten und leider auch rarsten Weinen des gesamten Midi!
Steht fast schwarz im Glase mit rubinroten Reflexen, die Nase wird betört von einem Strauß verführerisch duftender Aromen, enorm viel süße Frucht, ein Hauch gar von Überreife, ähnlich wie bei vielen großen Prioratweinen, vollreife, „dralle“, schwarze Beeren, dazu exotische Aromen, wirkt ungemein sinnlich, ja lasziv fast, evoziert Assoziationen an traumhafte Portweine, feine Schwarzkirschenanklänge, das Holz bester Tonneliers aus dem Burgund geradezu unmerklich, da perfekt integriert, am Gaumen sehr konzentriert, dicht, enorm füllig, südliche Wärme, wirkt wollüstig in seiner barocken Fülle, bereitet jetzt schon großes Trinkvergnügen, wird noch harmonischer, stimmiger mit der Zeit, Höhepunkt 2004 bis 2010.
Ein großer Wein mit dem Zeug zum Kultstaus, ein sinnlicher Wein, der verzaubert und der zu einem von Gilles erlegten und von „Mama“ Chabbert bei meinem letzten Besuch Ende Oktober am offenen Kaminfeuer im Wohnzimmer traumhaft zubereiteten Wildhasen phantastisch mundete. Großer Stoff, kleiner Ertrag (22hl/ha) aus den Edelreben Syrah, Mourvèdre und Grenache!
[301700]

Leider ausverkauft!


DEUTSCHLAND

Weingut Markus Molitor
Mosel-Rieslinge der Weltklasse!

Nicht wenige Kenner der Szene halten Markus Molitor, der das alte Familienweingut nun in der 8. Generation führt, bereits seit Jahren für einen der talentiertesten deutschen Winzer. Und spätestens mit dem sagenhaften 97er Jahrgang, der dafür verantwortlich zeichnete, dass das Weingut vom Gault Millau zum Aufsteiger des Jahres in Deutschland gewählt wurde, stieg es unbestritten in den kleinen Olymp deutscher Weltklassegüter auf.

Seit der dynamische Markus Molitor das Weingut 1983 als gerade 20-Jähriger vom Vater übernahm, hat er die bewirtschaftete Rebfläche durch Aufkäufe bester Wingerte vervielfacht. Seither verfügt der sympathische Winzer über mehr als zwanzig erstklassige Einzellagen (aus denen er 2001 fast 60! verschiedene Weine vinifiziert hat) mit unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen und Kleinklimata und somit über genügend Spielraum, den man zur Erzeugung trockener, vor allem jedoch hochkarätiger edelsüßer Raritäten braucht („Wenn man genügend Spielraum hat, also über ausreichend erstklassiges Traubenmaterial verfügt, kann man beruhigt perfekt gereifte Beeren an den Reben hängen lassen, um im Idealfall große Eisweine zu erzeugen“, so Markus Molitor).

Seit dieser Vergrößerung und infolge kompromissloser Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung in Weinberg und Keller ist die Qualität der Weine rasant in vorher nicht geahnte Höhen gestiegen, die bisherigen Höhepunkte in der Geschichte des Weingutes bilden sicherlich die großartigen Weine aus den herausragenden Jahrgängen 1999 und 2001.
Vom trockenen, „einfachen“ Gutsriesling bis hin zu den grandiosen edelsüßen Raritäten kann man wirklich alle Weine bedenkenlos empfehlen, die sich stets durch eine reife Frucht, einen ausgeprägten Terroircharakter und eine für die Mosel so typische, bestens eingebundene Säure auszeichnen.

Noch beeindruckender als das prächtige Haus Klosterberg, in welchem das Gut untergebracht ist und das man schon von der Mosel, von der Zeltinger Brücke aus, hoch über dem Tal thronend erblicken kann, wirken die großartigen steilen Parzellen inmitten der besten Mittelmosellagen, die wie ein Brennspiegel auch die kleinsten Sonnenstrahlen einfangen und die sich in einem derart gepflegten Zustand befinden, von den Reben bis hin zum optimalen Zustand der Böden, dass sie sich deutlich von denen ihrer, auch sehr berühmter Nachbarn unterscheiden.
Hier ist für jeden Weinfreund mit geschultem Blick auf Anhieb erkennbar, dass die großartige Qualität der Molitorschen Weine in den Weinbergen entsteht und nicht die Folge ist von irgendwelchen kellertechnischen „Verbesserungen”.

Markus Molitor erntet wie alle großen Winzer an der Mosel sehr spät, bis weit in den Monat November hinein. Manchmal verzögert sich die Lese sogar bis in den Dezember, wie im großartigen 2001er Jahrgang.
Lohn dieser Risikofreude und der extremen Selektionsbemühungen sind stets eine Fülle von Auslesen, Beeren- und Trockenbeerenauslesen sowie, sofern es die Natur ermöglicht, von spektakulären Eisweinen, allesamt Ausnahmequalitäten, die in ihrer absoluten Spitze in den letzten Jahren auf Jungweinversteigerungen Preise von mehreren tausend DM (pro Flasche!) erzielt haben und die damit zu den teuersten Weinen der Welt zählen.

Nach der ausgesprochen späten und selektiven Lese (10-12 Selektionsgänge von Oktober bis Dezember) werden die Beeren mit Hilfe kleiner Traubenbehälter möglichst unzerquetscht in die großen unterirdischen, in die Felsen geschlagenen Kelleranlagen transportiert, dort werden die Trauben zunächst gemahlen und dann möglichst schonend gekeltert.
Der durch reine Sedimentation geklärte Most gärt anschließend unter ausschließlicher Verwendung von Naturhefen (Selbst wenn wie im Juni 2002 noch 70 % der Rieslinge aus 2001 am Gären sind, befällt Markus keine Panik und er hilft nicht mit Reinzuchthefen nach, sondern lässt seinen Weinen alle Zeit, die sie brauchen) in den alten Gewölbekellern unter natürlich kühlen Bedingungen, teils im Stahltank, teils im traditionellen Holzfass. Denn Markus ist der festen Überzeugung, dass alle großen Weine wenigstens für einige Zeit im Holzfass gelegen haben sollten.

Nach Abschluss der Gärung gönnt Molitor seinen Weinen ein relativ langes Lager auf der Feinhefe („moderat oxydativer Ausbau“), bevor sie leicht filtriert abgefüllt werden, damit der Wein sich eine große Frische und eine lange Lebensdauer in der Flasche bewahrt.

Und was Markus Molitor besonders auszeichnet. Sein Sortiment fällt regelmäßig so homogen gut aus wie bei kaum einem anderen Moselwinzer und im großen Jahrgang 2001, der auf dem Weingut selbst den 99er übertrifft, besticht seine gesamte Kollektion bei den trockenen Weinen durch kraftvolle, reintönige, „klare, rassige, vollmundige, zum Teil stoffige Rieslinge“ (Gault Millau 2003), und bei den edelsüßen Rieslingen durch „mineralischen Schmelz und eine einzigartige Phalanx von insgesamt 10 Auslesen“ (ebenda.), exzellente Weine allesamt, von denen wir die nach unseren Geschmack besten für Sie ausgesucht haben, die entweder durch ihre Filigranität oder eine wunderbare barocke Fülle jeden Liebhaber großer Moselrieslinge begeistern werden.

Markus Molitor schwärmt von diesem Jahrgang, seit er die Trauben im vollreifen und absolut gesunden Zustand von Ende Oktober bis in den Dezember hinein geerntet hat: „Ein Traum-Jahrgang, der perfekteste unserer Weingutgeschichte, mit bilderbuchmäßigen klimatischen Bedingungen, Weine mit höchster Konzentration, enormer Dichte, hervorragenden Extrakten und stabilen, ausdrucksstarken Fruchtsäuren, alles Faktoren, die für einen ganz großen, klassischen Lagerjahrgang sprechen“. Nehmen Sie Markus Molitor beim Wort und überzeugen Sie sich selbst von diesen wunderbaren Qualitäten aus einem „Zauberjahrgang“.


914101 Gutsriesling, trocken QbA 2001 7,50 Euro

Der trockene Gutsriesling ist stets überzeugend gelungen und stammt aus vollreifem Traubengut im Bereich von Kabinett- und Spätlesequalitäten, vorzugsweise aus dem Wehlener Klosterberg. Die reintönige Rieslingfrucht mit Anklängen an Mineralien, Kräuter und Zitrusfrüchten wird unterlegt von einem dezenten Schieferton. Rassig, feinsaftig, mineralisch und kraftvoll gleitet er über die Zunge, die reife Säure ist bestens integriert, geradlinig, dicht, herrlicher Biss, großartiges Preis-Genussverhältnis, zu genießen ab sofort bis 2004.
[914101]

Leider ausverkauft!

914201 „Alte Reben Saar“ Riesling trocken 2001 12,50 Euro

„Welcher andere Winzer hat an der Saar in diesem Jahrgang einen solch phantastischen trockenen Riesling gemacht“, fragt nicht zu Unrecht Gerhard Eichelmann in seinem Führer „Deutschlands Weine 2003“. Welch großartiger Erfolg in diesem Jungfernjahrgang, hat Markus Molitor die Top-Lage, aus der die Trauben für diesen wunderbaren Wein stammen, doch erst ein Jahr zuvor erworben.
Mit diesem Wein läutet Markus eine „kleine Revolution ein, sind wir doch hiermit vordergründig unserer Überzeugung eines Naturweinprädikatssystems untreu geworden. Doch dieser Widerspruch ist nur vordergründig. Denn das Höchste ist und bleibt bei uns das für Naturweine bürgende Prädikat, der für Echtheit und Individualität bürgende Lagenname. Hierin liegt das Feinste unserer Natur. Aber was Franzosen können, können wir auch, nämlich dem Trend zu einer gewissen Fülle hin folgend hochwertige Qualitätsweine einzuführen, aus perfekt gereiften, kleinen Beeren aus alten Rebstöcken, die wir dezent in der Fülle anreichern und veredeln. Dies tun wir nur mit einem kleinen, ausgewählten Teil unserer Trauben, wo es um des Weines Willen gut passt“.
Und wie gut es passt! Eichelmann urteilt begeistert: „Herrlich reintönige, eindringliche Frucht im Bouquet, konzentriert, enorm viel versprechend; kraftvoll im Mund, stoffig, herrlich eindringlich und zupackend, noch sehr jugendlich, unwahrscheinlich füllig und dominant, 93 Punkte“.
Ein traumhafter Riesling der Spitzenklasse, schmeckbar die Herkunft der geringen Erträge der alten, teilweise wurzelechten Reben, zu genießen jetzt bis 2006.
[914201]

Leider ausverkauft!

914301 Zeltinger Sonnenuhr Riesling Spätlese, trocken 2001 13,50 Euro

Enorm eindringliche Frucht, rassiger, mineralischer Zitrus- und Pfirsichduft mit feiner Kräuterwürze. Im Mund glasklare, feinsaftige Frucht, straff gewirkt, stoffig, komplex, feingliedrige, präsente Säure, mineralisches Rückgrat; obwohl noch sehr jugendlich, bereits sehr harmonisch, reintöniger Nachhall, ein wunderschöner Riesling, eine großartige Spätlese, zu genießen ab sofort bis 2005.

Leider ausverkauft!

914401 Zeltinger Sonnenuhr Riesling Auslese **, trocken 2001 24,50 Euro

Traumhaft schöne Auslese von über 100jährigen Reben, sehr konzentriert und extrem komplex in ihren Aromen, mineralischer Zitrusduft mit Noten von Pfirsichen und Kräutern, phantastische, eindringliche Frucht, am Gaumen fasziniert die rassige, feingliedrige Säure, pikanter Stil, hochfeine, intensive Mineralik am Gaumen, cremig, ölig, dabei ungemein filigran, sehr nachhaltig, traumhafte Balance, extrem lang, wirkt noch sehr jugendlich, ist aber zweifellos eine der besten trockenen Auslesen von der Mosel aus ganz großem Jahr, zu genießen Mitte 2003 bis 2007.
[914401]

Leider ausverkauft!

914501 Bernkasteler Badstube Riesling Spätlese, halbtrocken 2001 11,50 Euro

Feinwürzige Schiefernase, dazu mineralische, süßfruchtige Aromen, Litschi und weißer Pfirsich; klar, kraftvoll, dicht, ja opulent am Gaumen, mineralische Note, zupackend, gut eingebundene, lebendige Säure, fein balanciert, seidiges Finale, anhaltend. Vom Gault Millau zu den 10 besten halbtrockenen Rieslingen Deutschlands gewählt, Trinkvergnügen pur ab sofort bis mindestens 2006.
[914501]

Leider ausverkauft!

914601 Ürziger Würzgarten Riesling Kabinett 2001 8,20 Euro

Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert beeindruckend, warum ein Kabinett für viele Liebhaber der klassische Moselwein par excellence darstellt, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, die ihn zu einem wunderbaren Zechwein werden lässt, aber auch zu einem idealen Begleiter für leichte, feine Speisen. Feinwürzige Duftaromen („Nomen est Omen“) und viel Frucht, am Gaumen schönes Spiel Süße-Säure, angenehme Frische, wiederum würzig, dicht, elegant, geradlinig, viel Biss, schöner Nachhall, zu genießen jetzt bis 2006.
[914601]

Leider ausverkauft!

914701 Zeltinger Sonnenuhr 22/02 Spätlese 2001 13,50 Euro

Verführerisches Bukett, saftiger Duft von Pfirsichen, Ananas und feinsten Gewürzen. Glasklare, saftige Frucht mit sehr schöner Süße und einer animierenden Säure, zarte Mineralität, beste Struktur, eindringlich, dicht, sehr nachhaltig am Gaumen, enorm fruchtbetont und reintönig, harmonisch, perfekte Balance, lang anhaltend. Genießen Sie diese faszinierende Spätlese jetzt bis 2012.
[914701]

Leider ausverkauft!

914801 Zeltinger Sonnenuhr 27/02 Auslese ** 2001 (0,375 l) 12,90 Euro

Lassen Sie mich bei diesem Weltklasseriesling zu einem wahren Schnäppchenpreis wiederum Gerhard Eichelmann zitieren, der diesen großartigen Wein mit 97! Punkten bewertet und begeistert notiert: „ Faszinierendes Bukett, reintönig, herrlich klare Rieslingfrucht, süße Zitrusfrüchte, auch Mirabellen; faszinierend klar auch im Mund, wunderschön fruchtbetont und reintönig, enorme Länge und Nachhall, brillanter Riesling!“ Mich selbst fasziniert dieser wunderbar saftige Riesling wegen seiner ungemeinen Filigranität, seiner Fruchtfülle, seiner traumhaften Balanciertheit und seiner feinen Mineralität, zu genießen 2003 bis 2015.
[914801]

Leider ausverkauft!

914998 Bernkasteler Badstube Eiswein * 1998 (0,375 l) 74,00 Euro

Vom ungekrönten König des Eisweins (in den letzten 15 Jahrgängen konnte Markus Molitor 14mal Eisweine vinifizieren) eine angesichts ihrer herausragenden Qualität sehr fairpreisige Rarität!

Leider ausverkauft!


INVENTUR-ABVERKAUF

Solange Vorrat reicht!

324299 Lauriers, VdP d´ Oc fût de chêne, rouge 1999 statt 4,60 Euro nur 2,90 Euro

Leider ausverkauft!

921100  Mühlbauer, „1488”, Tafelwein weiß 2000 statt 11,90 Euro nur 4,90 Euro

[921100]

Leider ausverkauft!

643198 Oliveto, „il Leccio”, rosso 1998 statt 12,00 Euro nur 7,90 Euro

Leider ausverkauft!

215200 Joblot, „En Veau”, Vieilles Vignes, Givry, blanc 2000 statt 17,50 Euro nur 11,90 Euro

[215200]

Leider ausverkauft!

150199  Fèraud/Brunel, Châteauneuf du Pape, rouge 1999 statt 19,90 Euro nur 11,90 Euro

[150199]

Leider ausverkauft!

158199 Tardieu Laurent, „Bastide de Rhodares”, Côtes du Lubéron, rouge 1999 statt 19,50 Euro nur 13,90 Euro

[158199]

Leider ausverkauft!

304299 Perrières, „Rozières”, VdP d’Oc 1999 statt 11,90 Euro nur 5,00 Euro

Leider ausverkauft!

Herzliche Grüße, Ihr

Tino Seiwert