Saarlouis, im Oktober 2002

PINwand N° 51


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

Sie kennen längst die großartigen Qualitäten, die im Jahrhundertjahrgang 2000 an der südlichen Rhône produziert wurden. Heute präsentieren wir Ihnen aus diesem exzellenten Jahr unter den „Klassikern” die großen Rotweine der Domaine du Trapadis (und erstmalig in der Rubrik „Frankreich“ den großen Châteauneuf-du-Pape von Vieux Donjon).
Vom wildromantischen Felsmassiv des Pic Saint Loup kommt der neue Jahrgang unseres beliebten Château L’Euzière, aus Sancerre die nicht minder gesuchten Weine des Top-Winzers der Region, Alphonse Mellot, Château de la Negly hat uns noch einmal eine kleine Partie ihrer herausragenden Weiß- und Roséweine zugeteilt und aus Spanien können wir endlich wieder die preiswerten Alltagsweine von Telmo Rodriguez anbieten.

Neben Vieux Donjon präsentieren wir in ausführlicher Form mit der renommierten Domaine d’Aupilhac ein weiteres südfranzösisches Weingut, das in 2000 spektakuläre Qualitäten erzeugt hat, ebenso wie ein Newcomer aus Bandol, Domaine du Gros’Noré, dessen provenzalische Weine mit ihrem Aromenspektrum zu verzaubern wissen.
Das Weingut Kirsten produzierte im großen 2001er Jahrgang an der Mosel unter Preis-Genussgesichtspunkten schwerlich zu schlagende wunderschöne Rieslinge, in Spanien brilliert die Bodegas Olivares in der Aufsteigerregion Jumilla mit enorm preis“werten“ Qualitäten und in Australiens Jahrhundertjahrgang 2001 wird Clarendon Hills mit einem extrem spektakulären Parkerpunktesegen bedacht. Der weltweite Run auf diese Weine ist unvergleichlich, wir halten die Preise unten!


Kurzinformationen:

In der letzten Pinwand empfahlen wir Ihnen die großartigen Weine der Domaine Sarda-Malet aus dem Roussillon, die für uns ein unvergleichliches Preis-Genussverhältnis in der gesamten Appellation aufweisen.
Wir freuen uns sehr, dass in der Anfang September erschienenen Bibel der französischen Weinliebhaber, dem „Classement 2003“, Bettane & Desseauve, die wohl einflussreichsten Weinjournalisten des Landes, die Spitzencuvée „Terroir Mailloles“ rouge 2000 mit der äußerst selten vergebenen Traumnote von 9,5/10 Punkten bewerten (zum Vergleich: selbst Latour und Pétrus 2000 erhalten „nur“ 9/10 Punkten) und wörtlich urteilen: „ein Rotwein des Languedoc-Roussillon mit einer Klarheit, einer Reinheit, einer Finesse in der Textur und einem Reichtum ohnegleichen in der Region“.
Aber auch die beiden anderen überaus preis“werten“ Rotweine der Domaine werden herausragend benotet, „der in der Stilistik dem Mailloles gleich elegante Réserve 2000“ mit 8,5/10 sowie der schmackhafte „Tradition 2001“ mit 8/10 Punkten.
Alle drei Weine demonstrieren ausdrücklich das großartige Potential des französischen Südens und der junge sympathische Winzer Jérôme Malet beweist mit seiner strikten Preisdisziplin, dass er die Zeichen der Zeit verstanden hat. Solch herausragende Weinen zu derart sympathischen Preisen finden Sie in keiner anderen Weinanbauregion der Welt!

340300 „Terroir Mailloles”, rouge 2000 19,00 Euro

Leider ausverkauft!

340101 Côtes du Roussillon, rouge 2001 7,20 Euro

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340200 Reserve, rouge 2000 11,00 Euro

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Die amerikanische Zeitschrift WINE & SPIRITS kürt unser Weingut João Portugal Ramos zur „Kellerei des Jahres“, aber nicht von Portugal wohlgemerkt, sondern von der ganzen Welt.
Und im aktuellen WEINWISSER 9/02, der renommierten Schweizer Fachzeitschrift, wird die Spitzencuvée Marqués de Borba Reserva 1999 mit 18/20 Punkten bewertet und euphorisch beschrieben: „Dichtes Purpurrot, violett aufhellender Rand. Üppiges, marmeladiges, fruchtiges, samtiges Bouquet, Zwetschgen- und Kirschenkonfitüre, Zimt, Black Currant. Süßer, üppiger, fruchtiger, vielschichtiger Körper, süße Tannine, fette Frucht, dichte Struktur, viel Stoff, langer, fruchtbetonter, weicher kräftiger Abgang, reife Brombeeren, Dörrzwetschgen. Ein genialer, großer Rotwein aus Portugal“.
Zudem bewertet der WEINWISSER die 99er Barbera von Franco M. Martinetti, den „feinen und eleganten Montruc“ sowie den „kräftigen Sul Bric, der mit seinen kräftig stützenden Gerbstoffen ein deutlich größeres Potential anzeigt“ mit hervorragenden 17/20 Punkten, beide Weine eine Demonstration der „bekannten Drei-E-Weinphilosophie von Martinetti: ‘equilibrio’ (Ausgeglichenheit), ‘eleganza’ (Eleganz) und ‘espressività’ (Ausdruckskraft).

Diesen großen Erfolg unserer beiden Weingüter nehmen wir zum Anlass, Ihnen ein Gourmetpaket mit je einer Flasche dieser herausragenden Weine zum einmaligen Sonderpreis von 99,90 Euro (statt 112,40 Euro) anzubieten.


80202 Gourmetpaket statt 112,40 Euro nur 99,90 Euro Je eine Flasche Marques de Borba Reserva 1999, Martinetti, Monferrato Rosso Sul Bric 1999 und Martinetti, Barbera d´Asti Montruc 1999.

Leider ausverkauft!


KLASSIKER

Domaine du Trapadis

In Rasteau, 25 km von Châteauneuf-du-Pape entfernt, gibt es mit den Domainen Trapadis, Soumade und Gourt de Mautens drei Weingüter der absoluten Spitzenklasse, deren Top-Cuvées mittlerweile zu Recht in einem Atemzug mit den besten Gewächsen aus Châteauneuf gerühmt werden. Seit Jahren zählen die charaktervollen, authentischen Weine aus niedrigen Erträgen von Helen Durand zu unseren meistverkauften Weinen überhaupt, und das nicht erst, seit die Spitzencuvée Les Adrès im weltweiten Grenachetest des FEINSCHMECKERs einen spektakulären Erfolg errungen hat. Im Jahrhundertjahrgang 2000 an der südlichen Rhône gehören Helens Weine von erstklassigen Trauben aus biologischem Anbau zu den absoluten Stars, es sind faszinierende Rotweine originären Charakters, die mit keinerlei Holz „geglättet” wurden, eine Demonstration des großartigen Potentials einer Appellation, die über Jahrzehnte im Dornröschenschlaf versunken schien und deren Weine jetzt die ihnen gebührende Anerkennung finden.


146100 Trapadis, Côtes du Rhône rouge 2000 7,90 Euro

Herausragender CdR der Spitzenklasse, zarte, ungewöhnlich feine Würze, Aromen von dunklen Beeren, Amarena-Kirschen, ein Hauch Schokolade, schön strukturiert, frische Säure, tolles Preis-Genussverhältnis, doch dieser 100%ige Grenachewein ist kein vordergründiger Schmeichler der Sinne, stattdessen sehr eigenständig, ein Terroirwein von originärem Charakter, schmeckt bereits jetzt hervorragend, wird sich aber noch deutlich weiterentwickeln, Höhepunkt 2004 bis 2008.

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146200 Trapadis, Côtes du Rhône Villages rouge 2000 11,50 Euro

Ungemein charaktervolle, komplexe, grenachedominierte Cuvée von erstklassigen, hochreifen Trauben, voll ekstatischer Animalität und Wildheit in den Aromen, dazu ein Meer dunkler Beeren, schwarze Oliven, Trüffeln, Unterholz, am Gaumen ein kompakter Fruchtkern, Kraft, Konzentration, dicht, aber durchaus elegant, festes Tanninkorsett, für Liebhaber sehr eigenständiger, uriger Weine bereits jetzt eine geschmackliche Herausforderung, ein spannender, authentischer Wein der südlichen Rhône von einer phantastischen Expressivität und einer faszinierenden Eigenständigkeit, dessen Klasse viele wesentlich teurere Spitzencuvées aus Châteauneuf niemals erreichen, Höhepunkt 2004 bis 2012.

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146300 Rasteau „Les Adrès” Côtes-du-Rhône-Villages, rouge 2000 19,50 Euro

Les Adrès ist eine Einzellage hoch oben in Rasteau mit extrem kargem Terroir und mit alten Rebstöcken (insbesondere Grenache) bepflanzt, so dass der daraus gewonnene Wein sich als sehr tiefgründig erweist, voller Konzentration und mit einer wilden, würzigen Aromatik. In der Nase sehr komplex, feinste Gewürze, eingekochte Früchte, Schokolade, Marzipan, schwarze Oliven, Lorbeer, sehr reife Pflaumen, auch Veilchen, im Mund zarte Anklänge an mediterrane Kräuter, Beeren und süße, schwarze Kirschen.
Ein kräftiger, konzentrierter, körperreicher Wein, dicht, füllig, harmonisch, mit einer kernigen Tanninstruktur, die in den nächsten Jahren nach und nach abschmelzen wird, lang anhaltend. Erstklassiger, authentischer Rotwein der südlichen Rhône, ein Terroirwein par excellence, bereits sein Jahrgangsvorgänger wurde im großen weltweiten Grenachetest des FEINSCHMECKERs (Märzausgabe 02) zu den 10 besten Weinen gewählt, der 2000er ist gar ein gigantischer Stoff; Höhepunkt 2005 bis mindestens 2015.

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Château L’Euzière

Die Region des wildromantischen Felsmassivs des Pic Saint Loup zählt zu den besten Terroirs des gesamten Languedoc. Die feingliedrigen, burgundisch anmutenden, „femininen“ Rotweine von Marcelle Cause, die mit fundiertem vinologischen Wissen und einem Hauch weiblicher Intuition zusammen mit ihrem Bruder Michel auf Château L’Euzière elegante Weine mit großer Fruchtfülle, Schmelz und Frische erzeugt, die den speziellen Charakter ihrer Appellation idealtypisch widerspiegeln, sind seit Jahren ein Renner in unserem Programm: endlich können wir die lang erwarteten Weine aus den großen Jahrgängen 2000/01 präsentieren.


330401 „Tourmaline”, rouge 2001 6,90 Euro

In der Nase reife, warme Beerenaromen und zarte Gewürzanklänge, im Mund gleitet die im Jahrgang 2001 grenachedominierte Cuvée fast zärtlich über die Zunge, schmeichelt dem Gaumen, die reifen Tannine sind kaum merklich, der Wein ist jahrgangsbedingt (25% weniger Ernte) noch konzentrierter und dichter als sein so beliebter, schon lange ausverkaufter Vorgänger, bereitet ab sofort Trinkspaß pur, Höhepunkt Ende 2002 bis 2005.

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330500 „L’Almadin”, rouge 2000 8,50 Euro

Unter neuem Namen firmiert ab diesem Jahrgang die in der Vergangenheit „Tradition” genannte, syrahdominierte Cuvée (dazu Grenache und Mourvèdre), in der Nase wiederum Beerenaromen und schwarze Kirschen, auch Gewürze der Garrigue, im Mund ebenfalls viel Frucht (zur Zeit dominieren Blaubeeren), dicht, viel Eleganz und Finesse, cremig, weiche Tannine, jetzt bis 2006.

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330600 „Les Escarboucles”, rouge 2000 12,50 Euro

Mit seiner fast burgundischen Eleganz und Finesse und seiner kernigen, konzentrierten Struktur überzeugt diese weiche, zarte, dichte, unfiltrierte, barriquegereifte Cuvée aus 80% Syrah, Grenache und Mourvèdre. Schmeichlerische Aromen von sehr reifen dunklen Beeren und saftigen Kirschen, Vanille, Zedernholz und feinen Gewürzen, dazu ein Hauch erlesener Schokolade und Tabakanklänge, ein Verführer par excellence, harmonisch in seiner geschmacklichen Symmetrie. Der von seiner Struktur her wohl feinste, finessenreichste aller großen Weine dieser herausragenden Appellation; zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2004 bis 2008.
Ein attraktiver Tropfen für den täglichen Genuss, ein Wein, der den Gaumen verwöhnt und der Seele schmeichelt.

Leider ausverkauft!


Alphonse Mellot

Die Loire fasziniert Weinliebhaber seit jeher durch ihre vielfältigen, sehr unterschiedlichen Terroirs, die sich in ihren großartigen Weißweinen widerspiegeln. „Der Missionar”, wie Alphonse Mellot, Winzer in der 18. Generation, gerne in der Fachpresse tituliert wird, setzt sich mit seiner ganzen Kraft, mit einem unermüdlichen Engagement, wie sonst niemand in der Region, für die qualitative Renaissance des Sancerre ein.
Naturnaher Anbau, strikte Ertragsbegrenzung bei seinen zum Teil sehr alten Sauvignon Blanc-Rebstöcken, die auf einer Hanglage mit fetten, tiefen Böden angepflanzt sind, welche wiederum den extraktreichen Weinen viel Körper verleihen, und extreme Traubenselektion sind die Voraussetzung zur Produktion seiner grandiosen Qualitäten.
Im Keller sorgfältigste Vinifizierung, Ausbau in Cuves und teilweise in Barriques, das ergibt Sancerreweine ganz eigener Stilistik und Typizität, in denen nicht eine vordergründige Frische und Mineralität die Zunge traktiert, sondern in der beide Elemente eingebettet sind in eine faszinierende Struktur, mit viel Stoff, Körper, Dichte, Komplexität und eine damit harmonierende Säure.
Ein Sancerrewein von Alphonse Mellot verkörpert wie kein zweiter die perfekte Symbiose von Rebsorte und großartigem Terroir!


222101 Sancerre „La Moussière”, blanc 2001 14,90 Euro

Der großartige Jahrgang 2001 präsentiert sich mit einem expressiven Duft nach Feuerstein und Basilikum, unterlegt mit feinen mineralischen Noten, die Säure jetzt unmittelbar nach der Abfüllung noch sehr präsent, sie wird sich im Laufe des Herbstes bestens in die großartige Frucht integrieren, auf der Zunge wiederum ungemein frisch, aber auch saftig und weich, komplex, dicht, konzentriert große Tiefe, – nicht nur – ein hervorragender Essensbegleiter; zu genießen ab Weihnachten 2002 bis 2006.

Leider ausverkauft!

222299 Sancerre „Cuvée Edmond”, blanc 1999 29,90 Euro

Dieser Wein auf absolutem Weltklasseniveau (von Bettane/Desseauve in ihrem bereits zum Klassiker, ja zur Bibel der französischen Weinliebhaber avancierten „Classement 2002“ mit der Traumnote von 10/10 Punkten bewertet, die sie sonst, wenn überhaupt, (fast) nur an sündhaft teure Prestigeweine vergeben) war nach den Elogen der internationalen Presse seit Monaten zum Leidwesen vieler enttäuschter Kunden bei uns ausverkauft. Jetzt hat uns Alphose Mellot freundlicherweise eine zwar reservierte, aber nicht abgerufene Partie eines Händlerkollegen zugeteilt. Somit können wir Ihnen einen der spektakulärsten je in Sancerre produzierten Weine wieder anbieten.
Im Barrique ausgebaute, trockene, legendäre Cuvée von sehr spät geernteten Trauben, die von extrem alten Rebstöcken stammen, großartiger Stoff, das mit Abstand beste, was Sancerre zur Zeit zu bieten hat: komplexes Bukett, Blüten, Feuerstein, Kräuter, Honig, leicht exotische Note, im Mund dicht, üppig, stoffig, kaum Säure verspürbar, diese trockene Spätlese müssen Sie einfach einmal getrunken haben, doch Vorsicht, Suchtgefahr! Höhepunkt jetzt bis 2010.

Leider ausverkauft!


Château de la Negly

Meines Erachtens nach zählt Château de la Negly zu den 5 herausragenden Gütern des Languedoc, für Parker ist es schlicht das beste. Neben den Spitzenrotweinen ist bei unseren Kunden der aus autochthonen Rebsorten produzierte rassige Weißwein Brise Marine, dessen bezauberndes Bukett an einen üppigen Blumenstrauß aus dem Süden Frankreichs erinnert, sehr beliebt. Von gleicher Klasse wie dieser traumhafte Weißwein zeigt sich der Spitzenrosé „Les Embruns”: die renommierteste französische Fachzeitschrift, die „Revue du vin de France”, zählte den Vorgänger dieses Luxusrosés zu den 150 besten Weinen des Landes unter 50 Franc und notiert: „Exzellente zarte Roséfarbe, in der Nase kleine rote Früchte, im Mund elegant, frisch und luftig.” Auch hier haben wir noch einmal eine gemischte Palette dieser bereits ausverkauften herausragenden Alltagsweine erhalten können.


318301 La Brise Marine, blanc 2001 7,50 Euro

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318601 Les Embruns, Rosé 2001 7,50 Euro

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Telmo Rodriguez

Telmo Rodriguez, der vielleicht begabteste und kreativste Kopf innerhalb der spanischen Winzerelite, dem selbst die„Revue du vin de France“ einen geradezu euphorischen Artikel mit spektakulären Bewertungen unter dem zutreffenden Titel: „Un Bordeaux en Espagne“ widmete, produziert nicht nur hochwertige Spitzenweine, gerade seine vorzüglichen Alltagsweine für kleines Geld avancierten aufgrund ihres phänomenalen Preis-Genussverhältnisses zu unseren meistverkauften spanischen Weinen.
Nach einer kurzen „Sommerpause“ endlich wieder verfügbar ist der phantastische weiße Alltagswein, der Basa und erstmals eingetroffen ist der rote Al Muvedre. „Zu gut fast um wahr zu sein“, so bewertet Parker den Jahrgangsvorgänger des herausragenden „Dehesa Gago 2001“, gewonnen aus 100% Tinta de Torotrauben, der endlich ebenfalls wieder verfügbar ist.


420101 Basa, Rueda blanco 2001 5,90 Euro

Faszinierend intensives Bukett: Aprikose-, Pfirsich-, Zitrus- und exotische Aromen gleiten verführerisch über die Zunge, klar in der Frucht, mild in der Säure.

Leider ausverkauft!

420201 Al Muvedre 2001 4,90 Euro

Ungemein fruchtiger, schmeichlerischer Trinkspaß für den täglichen Genuss.

Leider ausverkauft!

420401 Dehesa Gago, tinto 2001 8,50 Euro

Iintensive Nase nach Cassis, süßliche Fruchtexplosion im Mund, dicht, reichhaltig, generös, in seiner Preisklasse auf dem spanischen Markt fast konkurrenzlos gut.

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FRANKREICH

Domaine Vieux Donjon, Châteauneuf-du-Pape

Erst 1979 wurde die relativ junge Domaine Vieux Donjon von Lucien Michel und seiner Frau Marie Jose nach ihrer Hochzeit gegründet, die Basis waren ererbte Parzellen von ihren jeweiligen Großvätern. Und was sind das für erstklassige Lagen!
In den 13 ha großen Weinbergen finden sich zu etwa 80% zwischen 80 und 90 Jahre alte ertragsarme Grenachereben, die in einem privilegierten Areal bei Mont Redon und Les Cabrières stehen (das von einem wahren Meer von roten Steinen bedeckt ist) und die als ideales Ausgangsmaterial dienen zur Erzeugung klassischer Châteauneuf-du-Pape-Weine, deren außerordentliche Qualitäten zeichnen dafür verantwortlich, dass sich Vieux Donjon mit ihren letzten herausragenden Jahrgängen in die kleine Elite der vielleicht ein gutes Dutzend umfassenden Weltklassegüter dieser großartigen Appellation katapultieren konnte.

Die so ungemein sympathischen und bescheidenen Michels bewirtschaften ihre Weinberge biologisch und voller Enthusiasmus, ernten immer mit als letzte in der Region und vinifizieren sehr traditionell, behutsam und ohne jegliche Manipulation die nicht entrappten, relativ lange eingemaischten, voll ausgereiften Grenachetrauben in Zementcuvées und bauen den Wein anschließend so schonend wie möglich 2 Jahre in gebrauchten Holzfässern aus, bevor er ungeschönt und unfiltriert abgefüllt wird.
Das Resultat ist ein majestätischer Rotwein klassischer Prägung, sehr langlebig, selbst in schwierigen Jahren bemerkenswert gut, in einem Jahrhundertjahrgang wie 2000 auf absolutem Spitzenniveau.

Was mich besonders fasziniert: Als eines von wenigen Gütern in Châteauneuf produzieren die Michels nur einen einzigen großen Wein, den sie seit Jahren schon zum fast gleich sympathischen Preis anbieten und den sie selbst in diesem weltweit gesuchten Ausnahmejahrgang (nach Parkers zu Recht euphorischer Bewertung hat geradezu eine Hysterie und bedauerlicherweise eine große Spekulationswelle bzgl. dieser großartigen Weine eingesetzt) fast unverändert günstig beließen. So besitzt dieser traumhafte Weinriese ein Preis-Genussverhältnis, das in Châteauneuf-du-Pape fast unschlagbar ist!


164100 Châteauneuf-du-Pape, rouge 2000 23,00 Euro

Ein ungemein dichter, konzentrierter, fein strukturierter Weingigant, der aufgrund seiner großen Harmonie, Eleganz und Finesse schon bald trinkbar sein wird, dessen fein gewirkte, aber auch kompakte, kernige Tannine jedoch signalisieren, dass er Jahre der Entwicklung benötigt, bis er voll ausgereift sein wird.
In der Nase eine klassische, eher kühle Stilistik, keine auf vordergründige Effekthascherei getrimmte Fruchtbombe, stattdessen sehr komplexe, verwobene Aromen, unter denen zur Zeit dunkle Früchte, Pfeffer, reife Pflaumen, schwarze Trüffel, Oliventapenade und feine Kräuter herauszuschmecken sind.
Am Gaumen sehr kompakt, dicht, stoffig, voller Körper, konzentriert, Anklänge an schwarze Kirschen und Cassis, zart süßliche Frucht, lang anhaltend. Zu genießen ab kommendem Winter, Höhepunkt 2005 bis ca. 2015.
Dieser delikate Wein gehört zu meinen persönlichen Favoriten, er wirkt wie eine Ode an das große Potential uralter Grenachereben und fasziniert als wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen Weines einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt!

Leider ausverkauft!


Domaine d’Aupilhac, Montpeyroux

„Was ist das für ein aus den Fugen geratener Weinmarkt, in dem nur noch über Geld, Preise, Margen, Bankkonten gesprochen wird und immer weniger über die Weinberge, die Böden, die Trauben und die Arbeiten, die es zu verrichten gilt, große Weine zu erzeugen”. Sylvain Fadat, Eigner der großartigen Domaine d’Aupilhac, der als Motor des qualitativen Weinanbaus in Montpeyroux wie kein anderer für den märchenhaften Aufstieg dieser Appellation mit einem der besten Terroirs des französischen Südens verantwortlich ist, spricht voller Skepsis eine Entwicklung an, die ihm persönlich sehr missfällt und für die er auch einige seiner Kollegen im Süden Frankreichs verantwortlich macht.

Sylvain, dieser sympathische, bodenständige, bescheidene Winzer hat sich jedenfalls eine für die heutige Zeit fast altmodisch anmutende, altruistische Lebensauffassung bewahrt, die so sehr an Pierre Clavels Lebenseinstellung erinnert und die um so bemerkenswerter ist, wenn man weiß, welcher Kult gerade in Frankreich um Sylvains Weine betrieben wird.
Beispielhaft hierfür sei der 99er „Montpeyroux” genannt, der in der Novemberausgabe 01 der renommierten Fachzeitschrift „Revue du vin de France” in einem Artikel über „die besten Weine des Jahres” mit der selten vergebenen Höchstnote von 5 Sternen („superbe vin”) bewertet wurde, eine bemerkenswerte Auszeichnung in der Preisklasse unter 30 Euro. Und auch im stark nachgefragten, da wahrlich exzellenten 2000er Jahrgang hat Sylvain keine Preiserhöhungen vorgenommen, „damit die Liebhaber großer Weine weiterhin herausragende Qualitäten zu fairen Preisen erwerben können“. Kein Wunder, dass sich Händler in aller Welt darum reißen, in die Zuteilung dieses Gutes zu gelangen und Sylvain seine begehrten Weine strikt zuteilen muss.

Diese unverwechselbaren, terroirgeprägten Weine der Domaine d’Aupilhac sind wie alle großen Weine das Resultat harter handwerklicher Arbeit in den privilegierten Weinbergen am Fuße der dünn besiedelten Cevennen. Von zum Teil sehr alten Rebstöcken werden nur geringe Erträge geerntet, daraus dann tiefdunkle, fruchtbetonte, kompakte, dichte, entwicklungs- und lang lagerfähige Rotweine voller Authentizität vinifiziert, die bestens den Charakter ihrer Region widerspiegeln.
Die 24 ha Weinberge der vor 11 Jahren gegründeten Domaine d’Aupilhac liegen in exponierter südöstlicher Lage, die ständige Bearbeitung der kargen, extrem steinigen Böden ermöglicht den Wurzeln der Reben, tief in den kalkhaltigen Untergrund zu dringen und das durch die unzähligen Kieselsteine gesickerte und vom Mergelboden gespeicherte Wasser aufzunehmen. So werden die Eigenarten des Terroirs optimal zur Geltung gebracht, zudem die langen sommerlichen Trockenzeiten gut überstanden, ein Aspekt, der verhindern hilft, dass ungewollt bittere Tannine entstehen.
Das ideale Mikroklima in dieser fast menschenleeren Region, insbesondere die stetigen, oft stürmischen Winde verhindern weitgehend die Entstehung von Fäulnis und Schädlingsbefall, im seltenen „Notfall” wird mit biologischen Mitteln eingegriffen. Die Trauben werden nach einer „vendanges vertes” – einer grünen Lese also, im Juli zumeist – relativ spät, dafür aber in voll ausgereiftem Zustand von Hand geerntet und in den Kellern der Domaine, die sich inmitten des Ortes befinden, in Holzfässern schonend ausgebaut, „selbstverständlich, ohne Schönung und Filtration erleiden zu müssen” – so Sylvain.
Das Resultat derart handwerklich produzierter Produkte ist eine eindrucksvolle Demonstration des Potentials und der Authentizität der Weine aus Montpeyroux und ein überzeugender Beleg dafür, wie einzigartig das Preis-Genussverhältnis südfranzösischer Weine sein kann. Und im zwar hochgelobten, doch in Wirklichkeit sehr heterogenen 2000er Jahrgang gehört D’Aupilhac eindeutig zu den Gewinnern, es ist ein großartiger Triumph einer peniblen Arbeit im Weinberg, der strikten Mengenbegrenzung und einer behutsamen Vinifikation im Weinkeller.

Sylvains unmanipulierte originäre Gewächse setzen seit jeher einen Kontrapunkt zu den auch im Languedoc immer mehr in Mode kommenden Weinen internationalen, austauschbaren Charakters. Waren Sie jedoch in der Vergangenheit in der Jugend häufig sehr unzugänglich, so hat Sylvain infolge subtiler Verbesserungen in der Kellertechnik ein Qualitätsniveau in der Tanninstruktur erreicht, das seine Weine zwar noch ebenso lange altern lässt wie in der Vergangenheit, aber die Weine des großen 2000er Jahrgangs brillieren bereits in ihrer Jugend mit einer betörenden Frucht und bisher nicht gekannten, ungemein saftigen Tanninen. Bei aller Dichte und Konzentration sind es frische, finessenreiche und elegante Weine, weit entfernt von den eindimensionalen Kraftprotzen, die produziert werden, um einen hohen Punktesegen auf vergleichenden Verkostungen zu erzielen, bei denen man aber keine Lust mehr verspürt, ein zweites Glas, geschweige denn eine ganze Flasche zu genießen und die mittlerweile leider auch im Languedoc produziert werden, einem törichten Modetrend folgend.

Und das Entscheidende: Sylvain hat begriffen! Er, der nie die Wurzeln seiner bäuerlichen Herkunft vergaß, hat verstanden, dass das Languedoc niemals seinen einzigartigen Vorsprung verlieren darf, der diese von ihren so unterschiedlichen, aber jeweils erstklassigen Lagen und ihrem privilegierten Klima gesegnete Region in den letzten Jahren zu einem weltweit einzigartigen El Dorado für preisbewusste Weinliebhaber hat werden lassen: herausragende Terroirweine mit einem großartigen Preis-Genussverhältnis zu produzieren, was ihren legendären Ruf bei Liebhabern in aller Welt vor nunmehr mehr als einem Jahrzehnt begründet hat.


322100 „Lou Maset”, rouge 2000 8,20 Euro

Eine tiefrote, feinfruchtige, südländisch „warme”, in Fudern ausgebaute Cuvée (Grenache, Cinsault, Carignan, Syrah) für den täglichen Trinkgenuss, in der Nase erspürt man förmlich die flirrende Mittagshitze des sommerlichen Midi, die würzigen Aromen der Garrigue scheinen greifbar nahe, am Gaumen wirkt dieser eigenwillige und dennoch attraktive Alltagswein noch ein wenig spröde, begeistert dann mit einer verblüffenden Kühle und einer bemerkenswerten Länge, dazu kernige Tannine und ein würziges Finale. Eine durch und durch mediterrane Cuvée voller Charakter und Authentizität; zu genießen Mitte 2003 bis 2006.

Leider ausverkauft!

322300 Montpeyroux rouge 2000 12,50 Euro

Tief rubinrot, ja fast schwarz steht diese erstklassige, expressive verführerische Assemblage aus Mourvèdre, Syrah, Carignan, Grenache und Cinsault (17 Monate in kleinen Fudern ausgebaut) im Glas, in der Nase komplexe, verwobene Aromen von reifen, prallen schwarzen Beeren, dazu feinste Würze, Anklänge an gerösteten Kaffee und Schokolade, im Mund gleitet der Wein eindrucksvoll über die Zunge und hinterlässt dunkelbeerige Fruchtspuren in einem Meer von präsenten, aber ungewöhnlich weichen, phantastisch saftigen, bestens integrierten Tanninen, enorm viel Frucht und Glycerin, ungemein reichhaltig, perfekt strukturiert, elegant, dicht, finessenreich, sehr lang anhaltend.
Ein Wein, bei dem ich geradezu ins Schwärmen komme, eine Demonstration des großartigen Potentials des Terroirs von Montpeyroux. Trinkbar mit großem Vergnügen in seiner Primärfruchtphase zu Fleischgerichten mit konzentrierten Soßen, Höhepunkt Ende 2004 bis nach 2010. Toller Stoff!

Leider ausverkauft!

322400 Vin de pays „Le Carignan”, rouge 2000 14,90 Euro

Legendärer, rarer, fast schwarzer Wein mit lila Reflexen aus einer Rebsorte, die so häufig verkannt wird, die jedoch wie keine andere den Charakter dieser Region spiegelt und die Fadat weltberühmt gemacht hat, von über 50jährigen Carignan-Rebstöcken, die im Jahrgang 2000 extrem reife Trauben trugen und die einen kräftigen, konzentrierten, würzigen, extraktreichen, aber nach mehrstündiger Öffnung auch finessenreichen Wein haben entstehen lassen mit Aromen von schwarzen Früchten, reifen, prallen Kirschen, mediterraner Würze, schwarzen Oliven, Lakritze und Rauch, am Gaumen sehr dicht, perfekt eingebundene Säure, umgeben von einem Meer reifer, präsenter Tannine, sehr lang anhaltend, der beste Carignan, den Fadat bisher machte, übertrifft gar die hervorragenden 98/99er, großes Entwicklungspotential! Höhepunkt 2005 bis mindestens 2012.

Leider ausverkauft!

322599 Vin de pays „Les Plôs de Baumes”, rouge 1999 24,90 Euro

„Les Plôs” ist der Name einer Parzelle in Aniane, etwa 10 km von Montpeyroux entfernt, die früher Sylvains Großvater bewirtschaftete und die aufgrund ihrer speziellen Bodenformation gänzlich eigenständige Weine hervorbringt. An den Ufern des Herault gelegen, bietet dieses kieselsteindurchsetzte Terroir den Bordelaiser Rebsorten Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc ideale Bedingungen.
Erstmals 98 produzierte Sylvain hier in verschwindend kleiner Menge und mit einem lächerlichen Hektarertrag von ca. 20 hl einen der beeindruckendsten Weine Südfrankreichs, von kräftiger, komplexer Statur, dicht, hochkonzentriert und dennoch elegant, von expressiver „kühler” Stilistik, ein extrem komplexer Wein mit Aromen von schwarzen Waldbeeren, noblen Kakaoanklängen (nach längerer Öffnung), Zedernholz, etwas Unterholz sowie feinen Gewürzen und mit einem mächtigen Frucht- und Tanninkern versehen, der jedoch eine außergewöhnliche, schmelzige Reife aufweist und der diesem wunderbaren Gewächs ein ganz großes Lagerpotential verleiht.
Ein authentischer Wein mit einem unverkennbaren Rebsorten- und großartigem Terroircharakter, in seiner kernigen Stilistik an einen großen „altmodischen“ Bordeaux (ohne die typische süßliche Allerweltsfrucht und die allgegenwärtigen Röstaromen aus dem getoasteten Barrique) aus dem Médoc erinnernd; Höhepunkt 2005 bis circa 2012.

Leider ausverkauft!


Domaine du Gros’ Noré, Bandol

Wahrscheinlich haben Sie noch niemals den Namen dieser Domaine gehört, wohl meine schönste Entdeckung auf der großen Weinmesse der südfranzösischen Weine in Montpellier im Februar dieses Jahres. Einige französische Winzer und meine Wenigkeit waren bei einer Verkostung wie vom Donner gerührt, als wir infolge eines Insidertipps zum ersten Mal diese schockierenden Qualitäten im Glase hatten, ich änderte sofort meine Reisepläne und besuchte unverzüglich die neu errichtete Domaine in einer der schönsten Regionen der Provence. Hoch oben auf der malerischen Ebene von La Cadière d’Azur, neben Le Castellet die renommierteste Lage für große Bandols – am Horizont schimmert zudem verführerisch das strahlende Blau des Mittelmeeres – komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Extrem gepflegte, hügelige Weinberge, die Böden infolge einer akribischen Bearbeitung, wie ich sie nur von großen Spitzenwinzern wie Pascal Verhaeghe kenne, in einem optimalen Zustand, sehr niedrige Erträge von sorgfältig restaurierten alten Rebstöcken aus biologischem Anbau – vormals wurde das exzellente, extrem selektierte Traubenmaterial an die renommierten Weingüter Pibarnon und Ott verkauft –, hier ist auf Anhieb erfassbar, dass die sensationellen Qualitäten der Weine zuallererst dem Weinberg entstammen.
Hinter dieser großartigen Domaine, die mittlerweile in Frankreich für große Furore sorgt (insbesondere die renommierte „Revue du vin de France“ und „Gault et Millau“ haben dieses Gut entdeckt und hoch bewertet), steckt ein kluger, verschmitzter Kopf: Alain Pascal, ein Handwerker im besten Sinne des Wortes, den eine große Liebe zu seinem herausragenden Terroir verbindet.
Nicht nur seine großartigen Böden und seine alten Rebstöcke hat er in einen optimalen Zustand versetzt, selbst seine neu errichteten Kellerräume, in denen sich Tradition und Moderne ideal verbinden, hat er selbst, ganz alleine, konstruiert, und das ausschließlich von Hand!
Hier vinifiziert Alain in großen neuen Eichenfudern (kein Barrique, um den Terroirgeschmack nicht durch zuviel neues Holz überlagern zu lassen) extrem schonend und mit geringst möglicher Intervention provenzalische Weine der absoluten Spitzenklasse, die im Glase nichts als die phantastische Aromenvielfalt der Trauben ihrer einzigartigen Region widerspiegeln, die aufgrund ihrer langen Vegetationsperiode dem Wein eine hohe Reife wie auch eine fein ziselierte Säurestruktur vermittelt.

Àpropos: Der etwas „merkwürdige“ Name der Domaine ist eine Hommage an Alains Vater, der ihn auf seinen ersten Schritten ins Winzerleben tatkräftig unterstützte und der von seinen Freunden nur „Gros’ Noré“ gerufen wurde, seiner imposanten Statur und seiner inneren Ruhe wegen.


402200 Bandol blanc 2000 13,50 Euro

Eigenständige Cuvée aus den autochthonen Rebsorten der Region (Ugni, Clairette), sehr komplex, fruchtig, ein traumhafter Begleiter (nicht nur) der provenzalischen Küche, ein wunderschöner, charaktervoller Weißwein der absoluten südfranzösischen Spitzenklasse, der zwar ab sofort hohen Trinkgenuss bietet, sich aber innerhalb der nächsten 2-4 Jahren noch deutlich weiterentwickeln wird.

Leider ausverkauft!

402300 Bandol Rosé 2000 12,90 Euro

Was für ein Meisterwerk, geradezu eine Demonstration der geschmacklichen Vielfalt, zu der ein exzellenter Rosé fähig sein kann.
Wer diese delikate Cuvée (Mourvèdre, Grenache, Cinsault) nach ihrer Reifungsphase genießen kann, wird verstehen, warum ein Rosé in Frankreich, ganz anders als hierzulande, als großer, eigenständiger Wein gilt, der mit seinem ausgeprägten Charakter, mit seiner beerigen Fruchtfülle, seiner Dichte und Tiefe so gar nichts gemein hat mit den Vorstellungen eines leichten, duftigen, erfrischenden Billigweinchens für die sommerliche Terrasse.
Das ist der Idealfall eines Rosés, solo getrunken oder als hervorragender Begleiter einer mediterranen Küche, dies ist geradezu eine Inkarnation der potentiellen Möglichkeiten einer maßlos unterschätzten Weinsorte und meine ganz besondere Empfehlung! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Sommer 2003 bis 2004.

Leider ausverkauft!

402100 Bandol rouge 2000 19,90 Euro

Großartige Cuvée aus erstklassigen Reben (80% Mourvèdre, Grenache und Cinsault) von ideal gelegenen, sonnendurchfluteten Hügeln, sehr reifes Traubenmaterial, komplexe Aromen von schwarzen Kirschen, Cassis, Pfeffer, Zimt und schwarzen Oliven, erstklassige Struktur, perfektes Gleichgewicht zwischen Alkohol und Körper, dicht, konzentriert, extraktreich, elegant, der ausladende, runde, reife Stoff umhüllt feste, aber feine, saftige Tannine, so dass ein harmonischer Gesamteindruck entsteht, dieser reiche, lang anhaltende Wein ist weder geschönt noch filtriert.
Trinkbar sofort, Höhepunkt jedoch erst 2005 bis 2010, ein grand vin de garde, ein Meisterwerk! Ein idealer Essensbegleiter, der aber auch solo getrunken größtes Trinkvergnügen bereitet.

Leider ausverkauft!


DEUTSCHLAND

Weingut Kirsten, Mosel-Saar-Ruwer

Sie wissen es mittlerweile längst, der Jahrgang 2001 hat an Mosel-Saar-Ruwer herausragende Ergebnisse erbracht, es sind mit die besten Weine der beiden letzten Jahrzehnte. Nochmals einen großen qualitativen Sprung nach vorne hat das sympathische Winzerpaar Inge und Bernhard Kirsten im Herzen der Mittelmosel getan.

Ihre Weinberge scheinen sich gleichsam in die extrem steilen Schieferhänge von Klüsserath im klimatisch privilegierten Herzen der Mittelmosel einzuschmiegen, deren hervorragender Zustand eindrucksvoll Bernhards Maxime demonstriert, dass „große Weine ausschließlich draußen im Wingert wachsen“, weshalb er mit strikten Mengenbegrenzungen arbeitet. Für ihn ist es „das Schlimmste, was ein Winzer machen kann, das Geschenk der Natur mit Füßen zu treten“.
Das bedeutet, dass dieser ehrgeizige Winzer nach einer sehr selektiven und extrem späten Lese bis Mitte November im Keller mit einer selten anzutreffenden Akribie zu Werke geht. Abhängig vom Gesundheitszustand der Trauben entscheidet Bernhard für jeden Jahrgang neu, wie er das Lesegut vinifiziert, ob Ganztraubenpressung oder Maischestandzeit und Mostoxidation, alles dem Prinzip untergeordnet, möglichst reintönige Weine zu erzeugen.

Der Jahrgang 2001 ist ganz eindeutig der beste bisher auf diesem Aufsteigergut erzeugte und es ist für mich geradezu unverständlich, für wie wenig Geld diese großartigen Qualitäten noch zu erwerben sind. Abgesehen von den ganz großen Namen können Sie wohl derzeit nirgendwo auf der Welt so preis“werte“, finessenreiche Rieslinge finden wie an Mosel-Saar-Ruwer:

Unter Preis-Genussgesichtspunkten ist das Weingut Kirsten in diesem großen Jahrgang an der traditionsreichen Mittelmosel nur schwerlich zu schlagen!

911101 Riesling Wolkentanz 2001 4,95 Euro

Beschwingter (Nomen est Omen!), würziger, frischer, finessenreicher, mineralischer, leichter Riesling (10,5% Alk.) von hoher Fruchtigkeit. Ich habe keinen Moselriesling vergleichbarer Qualität zu ähnlich günstigem Preisen finden können, Sie müssen diesen Alltagsriesling probiert haben, um zu glauben, welch preis“werte“ Qualitäten im ursprünglichen Wortsinne Sie in Deutschland finden können im Vergleich zu so vielen belanglosen Weißweinen aus aller Welt, etwa den seelenlosen Pinot Griiigios, die derzeit die Supermärkte überschwemmen, Trinkspaß pur jetzt bis Ende 2003.

Leider ausverkauft!

911001 Riesling Herzstück Klüsserather Bruderschaft Spätlese trocken ** 2001 9,80 Euro

Ausbalancierter Riesling aus dem Herzstück der erstklassigen Kernlage der Klüsserather Bruderschaft aus Schiefer mit feinerdiger Unterlage, extrem ausgelesen, sehr komplex, fruchtige Aromen, kandierte Zitrusfrüchte, Pfirsiche und Aprikose, kraftvoll, cremig, lang anhaltend, noch dichter und mineralischer als der große 99er, Anfang 2003 bis 2006.

Leider ausverkauft!

911801 Riesling Spätlese „Alte Reben“ 2001 10,80 Euro

Aus einem erst kürzlich erworbenen, nur 1/2 Hektar großen „Paradewingert“ (schwacher Rebenwuchs, ganz kleinbeerige, traumhaft aromatische Trauben) in der Klüsserather Bruderschaft kommt dieser feinmineralische, expressive, komplexe, trockene Spitzenriesling, im Mund ungemein stoffig, harmonisch, ausbalanciert, lang anhaltend. Welch ein Extrakt, welche Filigranität, mein Lieblingswein der Kirstens in diesem herausragenden Jahr, Anfang 2003 bis 2007.

Leider ausverkauft!

911901 Riesling Spätlese Köwericher Laurentiuslay 2001 8,30 Euro

Die Köwericher Laurentiuslay schließt sich nahtlos an die Klüsserather Bruderschaft an, wendet sich aber mehr nach Westen. Dadurch steht hier sehr lange die Abendsonne, die die Weine sehr aromatisch werden lässt.
Süße und Säure befinden sich in diesem fast trocken wirkenden Wein in wunderbarer Harmonie, das Bukett ist ungemein duftig, am Gaumen zartcremig, dazu große Eleganz und Mineralität, idealer Essensbegleiter, zu genießen jetzt bis 2005.

Leider ausverkauft!

911301 Riesling Auslese S 2001, 0,5l 11,90 Euro

Große Auslese aus kerngesundem Lesegut (keinerlei Botrytis): sehr eindringliche, klare, reife Frucht, rassige Noten von Zitrusfrüchten und Weinbergspfirsich, feinste Mineralität, im Mund herrlich stoffig, dicht, delikates Spiel zwischen Süße und Säure, bemerkenswerte Frische, sehr harmonisch, feine Balance, Klarheit, Finesse, anhaltend; jetzt bis 2012.

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Aus dem ebenfalls hervorragenden 99er Jahrgang können wir Ihnen noch folgende exzellente, bereits heute höchsten Trinkgenuss versprechende kleinere Bestände anbieten:

911499 Pölicher Held Riesling Spätlese 1999 11,90 Euro

Auf verwittertem blauem Schieferboden wächst dieser filigrane, grazile, feinfruchtige Riesling, Duft von Zitrusfrüchten und Aprikosen, ganz leicht rauchige Note, cremige, süße Frucht, pikante Säure, mineralisch, saftiger Nachhall; jetzt bis 2006.

Leider ausverkauft!

911799 Pölicher Held Riesling Auslese S 1999 0,5l 15,90 Euro

Konzentrierte, reife, süße Frucht, eindringlich, karamellwürzige Noten, süße Zitrusfrüchte und Aprikosen, Honig, füllig, dicht, expressive Aromatik im Mund, auch cremig, süße Frucht, pikante Säure, leicht mineralisch, schmeichelt dem Gaumen, betört, sehr langer, saftiger Nachhall, ein großartiger Riesling mit einem erstklassigen Preis-Genussverhältnis; jetzt bis mindestens 2009.

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911599 Riesling Eisbeer 1999 0,375l 29,00 Euro

Welch eine Rarität! Eine Cuvée aus Beerenauslese und Eiswein, 150° Öchsle, jeweils getrennt im Barrique ausgebaut, enorm würzige, süße Frucht, dabei dezente Reifenoten, konzentriert, stoffiger, mundfüllender, aromenreicher Extrakt, viel klare Frucht und Biss, lang anhaltend, ewiges Potential, einer der schönsten edelsüßen Weine der Mosel, jetzt bis mindestens 2025.

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SPANIEN

Bodegas Olivares, Jumilla

Vielleicht die charaktervollsten Weine ganz Südostspaniens produziert der Önologe Paco Selva in seinen extrem hoch gelegenen Weinbergen (ca. 900 m über dem Meeresspiegel) mit nordöstlicher Ausrichtung, mit der Konsequenz, dass die Weine infolge dieser ungewöhnlichen Exposition der erstklassigen, teilweise uralten Mourvèdrereben und der extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie der längeren Vegetationsperiode über eine ganz ungewöhnliche Frische und Eleganz verfügen.
Hier in Jumilla, einer DER Aufsteigerregionen Spaniens, ist ein infolge der ständig wehenden Seewinde abgemildertes kontinentales Klima mit kalten Wintern und heißen, trockenen Sommern bestimmend, Probleme mit zuviel Regen sind hier jedenfalls völlig unbekannt.

Das Resultat dieser klimatischen Bedingungen sind tiefdunkle, charaktervolle Weine aus optimal ausgereiften Trauben mit fast unwirtschaftlich niedrigen Erträgen von unter 20 hl/ha, die unter Preis-Leistungsgesichtspunkten mit zum besten gehören, was die iberische Halbinsel zur Zeit zu bieten hat. Meine besondere Empfehlung!


435100 Altos de la Hoya, tinto 2000 6,50 Euro

Tiefes Purpurrot in der Farbe, eigenständiges Bukett, das zwar die südspanische Heimat der Monastrellreben nicht verleugnet, das jedoch durch eine anregende Frische bezaubert, Anklänge an reife schwarze Kirschen und feine Würznoten, im Mund gesellen sich süße Schwarzbeeren hinzu, erstaunliche Extraktfülle, dicht, harmonisch, lang anhaltend, 6 Monate zur Abrundung in 500 l-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche gereift, der Fruchtkern ist dabei so mächtig, dass der Ausbau im Holz kaum schmeckbar ist, originelles, urwüchsiges Geschmackserlebnis, frische Säure und im Finale ein deutlich präsentes, jedoch weiches, schön eingebundenes Tanninkorsett, Höhepunkt 2003 bis 2006. Phantastisches Preis-Genussverhältnis!

Leider ausverkauft!

435200 Dulce Monastrell 2000 0,5l 19,90 Euro

Faszinierender süßer Rotwein von 130 Jahre! alten Mourvèdrereben, ungemein eigenständige, daher durchaus polarisierende, einzigartige Nase, zu Beginn v.a. Holundersaft und Cassis, nach mehrstündiger/tägiger Öffnung auch süße, pralle Kirschen, Rosinen und Lakritze, wunderschöne Süße danach, am Gaumen sehr reife Aromatik, weich, eine Orgie an Aromen, sehr eigenständiger Wein, ein großartiger Begleiter zu Käse und zu Desserts wie Mousse au Chocolat und Schokoladenkuchen, der genügend Fruchtsüße mitbringt, um eine harmonische Verbindung mit der Speise einzugehen.
Leicht gekühlt bis zu drei Wochen im Kühlschrank offen aufzubewahren. Parker hat bereits den 98er mit 91 Punkten bewertet, Steven Tanzer, der sonst eher zurückhaltender urteilt, vergibt gar 92 Punkte, gleichwohl ist dieser unvergleichliche süße Rotwein reine Geschmackssache.

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AUSTRALIEN

Clarendon Hills, McLaren Vale

Eines der besten Weingüter der Welt, das mir seit Jahren durch seine unverwechselbaren, großartigen Weine sinnliche Genüsse par excellence bereitet, kommt aus „down under“: Das Weingut Clarendon Hills liegt ca. 100 bis 150 Meter oberhalb des McLaren Vale mit Blick auf Cape Jervis und den St. Vincent Golf. Hier hat der Quereinsteiger Roman Bratasiuk, eigentlich Biochemiker von Beruf und einst mit seinen Eltern aus der Ukraine nach Australien eingewandert, seit 1989 insgesamt 15 Hektar Weinberge mit bis zu 80 Jahre alten Rebstöcken zusammengekauft. Bratasiuks Ideal ist das Burgund, seine Weine sind – für australische Verhältnisse ungewöhnlich – bei aller Reife, Kraft und Konzentration durch eine unglaubliche Eleganz und Finesse gekennzeichnet.

In einer Welt technisch korrekter, risikolos produzierter Weine erstrahlen die extrem schonend produzierten, originären Gewächse Bratasiuks wie von einem anderen Stern: Schichten um Schichten komplexer Aromen kitzeln mit ihrer gewaltigen Präsenz den Gaumen und beeindrucken durch ihre vorbildhafte Struktur, die diese Weine mühelos lange altern lässt.

Mitte der 90er Jahre erlangte das Gut dank des Astralis, Australiens erstem Boutique- und Kultwein, über Nacht Weltberühmtheit, als dieser von den führenden Weinkritikern der Welt enthusiastisch gefeiert wurde.
Der Jahrgang 2001 liefert die wohl spektakulärsten bisher von Bratasiuk produzierten Weine, dementsprechend bereits die Elogen in der internationalen Fachpresse. Ich selbst habe die Weine bisher nicht verkosten können, da ich nicht vor Ort war, wir kaufen diese großartigen Gewächse über einen befreundeten Importeur mit ein. Daher veröffentliche ich im folgenden Parkers Bewertungen und werde Ihnen nach Eintreffen der Weine im Januar nächsten Jahres meine eigene Beurteilung schreiben – sofern diese großartigen Gewächse dann noch erhältlich sein werden.
Denn nach Parkers euphorischem Urteil setzt bereits heute ein unglaublicher Run auf diese Weltklasseweine ein, die leider zu einem Spekulationsobjekt ersten Ranges zu werden drohen, da Roman Bratasiuk trotz der sensationellen Qualität seiner Weine der Versuchung widerstanden hat, an der Preisspirale zu drehen. Und so wittern Spekulanten die große Chance, diese alles andere als billigen Gewächse, die aber angesichts der spektakulären Qualitäten jeden geforderten Cent wert sind, zu Preisen einzukaufen, die sich später auf Auktionen mühelos vervielfachen lassen.
Pinard de Picard geht den umgekehrten Weg: Wir bieten Ihnen diese großartigen, ungemein lagerfähigen Weine zu einem Vorzugspreis an, wenn Sie jetzt ordern und bis zum 30.10. 2002 bezahlen.
Bei Ankunft der Weine, voraussichtlich Mitte Dezember/Anfang Januar, werden wir, sofern nach dieser Offerte noch Flaschen vorrätig sein sollten, die Preise maßvoll auf das unten mit angegebene Niveau erhöhen, dass unserem „normalen“ Verkaufspreis entspricht.


821301 Old Vine Grenache Kangarilla 2001 29,90 Euro

Parker: „Einer der größten Grenacheweine, die dieses außergewöhnliche Weingut jemals produziert hat, ...einer der besten Grenache überhaupt, die außerhalb der südlichen Rhône produziert wurden, 96-98 Punkte“. Sensationelles Preis-Genussverhältnis.

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821401 Old Vine Grenache Romas 2001 (ab Januar 2003 45,00 Euro) 42,50 Euro

Identische Parkerbewertung: „Einer der größten Grenacheweine, die dieses außergewöhnliche Weingut jemals produziert hat, ...einer der besten Grenache überhaupt, die außerhalb der südlichen Rhône produziert wurden, 96-98 Punkte“. Ebenfalls ein traumhaftes Preis-Genussverhältnis, aber in seiner Struktur ist dieser großartige Wein noch dichter, fokussierter, besitzt eine deutliche Mineralität, in seiner Stilistik Weltklassegewächsen aus Châteauneuf-du-Pape, insbesondere dem legendären Rayas, nicht unähnlich.

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821101 Shiraz Moritz 2001 (ab Januar 2003 42,00 Euro) 39,50 Euro

Der Moritz Vineyard, 1999 zum ersten Mal produziert von streng selektionierten Trauben aus einem 35 Jahre alten Weingarten, der direkt an die bekannte Spitzenlage Pigott Range grenzt, gewann mit diesem Jungfernjahrgang auf Anhieb die letztjährige Shiraz Trophy der Grand Prix Degustation in Hamburg.
Mich selbst hat selten ein Syrahwein in den letzten Jahren so fasziniert, wo sonst noch gibt es diese traumhafte Kombination aus exzellenter Reife, schierer Kraft, ungeheurer Eleganz und Finesse gepaart mit enormer Komplexität. Vielleicht der zweitbeste Wein, nach dem „Astralis“, in der relativ großen Zahl der exzellenten Gewächse von Clarendon Hills, von Parker liegt bisher keine Bewertung vor.

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821201 Astralis 2001 (ab Januar 2003 155,00 Euro) 146,00 Euro

„Roman Bratasiuks Astralis gehört zu den spektakulärsten Weinen der Welt“, so der „Weinwisser“ bereits in seiner Ausgabe 1/02.
Parker notiert:“ Die Essenz des Weines, Roman Bratasiuk nennt es seinen ‘Côte Rôtie La Turque von Guigal’. Potentiell ein perfekter Wein, tintige, lilane Farbe, außergewöhnliche Nase von süßlicher ‘creme de cassis’ und Brombeerlikör, dazu Rauch und Kaffee, ölig. Ein Wein von einer traumhaften Reinheit und einer perfekten Harmonie, mit unglaublich gut eingebundenem Tannin, Alkohol, Säure und Holz, dieser ‘blockbuster’ erinnert mich an Mohammed Ali – ‘Er tänzelt wie ein Schmetterling auf dem Wasser und sticht wie eine Biene’. Eine majestätische, schier unglaubliche Legende der Zukunft, Höhepunkt 2010 bis 2040, 98-100 Punkte“.
Dieser phantastische Wein, der die Zunge in eine Orgie komplexer, berauschender Aromen eintauchen lässt, ist wohl einer der größten je produzierten, aber auch rarsten Syrahs nicht nur Australiens, sondern der gesamten Weinwelt!

Leider ausverkauft!

Herzliche Grüße, Ihr

Tino Seiwert