Saarlouis, im April 2002

PINwand N° 52


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

Liebhaber französischer Weine können sich heute freuen auf den herausragenden Alltagswein „Fayard“ der Domaine de Fondrèche, die neuen Jahrgänge der beliebten preiswerten Weißweine der Domaine de Coussergues, den laut „Feinschmecker“ besten Rosé des französischen Südens von Château Mourgues du Grès, DIE Neuentdeckung vom Mont Ventoux, die Domaine de Cascavel, einen Weltklassewein aus dem Madiran, den Hécate der Domaine Laffont, sowie Luc de Contis, Domaine Tour des Gendres, frisch abgefüllte traumhafte Rosé- und Weißweine, insbesondere den 2000er „Moulin des Dames blanc“ von spektakulärer Qualität, in der März-Ausgabe der „DM“ von Wolfgang Fassbender als kultige „Alternative legendärer Lagen in Burgund“ gefeiert.
Freunde spanischer Weine finden Gewächse der Weltspitze von Telmo Rodriguez und aus Italien präsentieren wir drei spektakuläre, hochdekorierte Piemonteser Weine von Franco M. Martinetti.


Kurzinformationen:

Im aktuellen „Wine Advocate“ feiert Parker Château „de la Negly“ als bestes Weingut des Languedoc und vergibt dem in der letzten Pinwand vorgestellten 99er „Porte du Ciel“ 96 Punkte, die höchste jemals vorgenommene Bewertung eines Weines aus dem Midi, und beurteilt den 99er „Clos des Truffiers“ mit einer Punktzahl „Mitte der 90“.

318899 „La Porte du Ciel”, rouge 1999 60,84 Euro

Leider ausverkauft!

318599 Clos des Truffiers, rouge 1999 69,00 Euro

Leider ausverkauft!


Der „Weingourmet“ (Autor André Dominé, Intimkenner der französischen Weinszene) bewertet in seiner aktuellen Ausgabe 1/02 die Madiranweine als echte Konkurrenz wesentlich teurerer Bordelaiser Gewächse und beurteilt unseren preiswerten „Charles de Batz“ der Domaine Berthoumieu als besten roten Madiran des großen 99er Jahrgangs!

Wir bieten Ihnen aus diesem erfreulichen Anlass ein Südwestfrankreichpaket zu besonders günstigem Preis:

80102 Südwestfrankreichpaket, statt 79,50 Euro nur 69,00 Euro

Je 2 Flaschen „Charles de Batz 99“, „Moulin des Dames blanc 2000“ und „Erigone 99“ der Domaine Laffont (enthält die 99er Partie des Hécate)

Leider ausverkauft!


Archipenko:
Kaum eröffnet, testet der „Weingourmet“ in seiner aktuellen Ausgabe unser Weinbistro Archipenko im Saarland Museum in Saarbrücken und vergibt für die Weinkarte begeistert 2,5 F. Wir sind stolz, auf Anhieb mit dieser erfreulichen Bewertung ausgezeichnet worden zu sein. Doch Sie wissen, dass wir in der Zwischenzeit Veränderungen vorgenommen haben, die noch einmal einen deutlichen Qualitätsschub mit sich brachten.
Wir haben mit der Top-Sommelière Andrea Müller und dem exzellenten Koch Rolf Hüllen (vormals u.a. Steigenberger Hotel Petersberg und La Redoute) zwei hochkarätige Fachkräfte gewinnen können.
Seither ist natürlich die Qualität der Küche sprunghaft nach oben geschnellt. Überzeugen Sie sich selbst und genießen Sie ab dem 16. April bis zum Erscheinen der nächsten Pinwand ein von Rolf meisterhaft komponiertes 4-Gang-Menü (alle Gänge auch einzeln für den kleinen Hunger) aus der piemontesischen Küche zu unseren glasweise ausgeschenkten Spitzenweinen von Martinetti, denn (fast) alle Pinwandweine gibt es im Offenausschank.
Ein weiterer unschätzbarer Vorteil für unsere Gäste: Alle Flaschenweine, seien sie auch noch so hochwertig, die Sie im Archipenko verkosten, werden Ihnen mit nur 10 Euro Aufpreis auf unseren Katalogpreis berechnet, alle Weine, die Sie mitnehmen, gar zu unserem Katalogpreis selbst!
Und: Die Freiluftsaison auf unserer sonnenverwöhnten Terrasse ist bereits eröffnet.

Für Liebhaber biologisch erzeugter Speisen und Getränke bieten wir ein besonderes Schmankerl. Am Mittwoch, den 8. Mai 2002, veranstalten wir zusammen mit Phönix-Bücher und DEM Erzeuger biologischer Produkte im Saarland, dem „Martinshof“, in einer der Perlen saarländischer Gastronomie, dem Hotel Am Triller in Saarbrücken, ein besonderes Event: Ich selbst habe die Ehre, die „Bibel“ ökologischen Genießens, Hans Ludwig Schweisfurths Buch „Pures Leben – Die Gaben der Natur genießen“ vorzustellen, Herr Kempf vom Martinshof wird Spannendes aus seiner Praxis berichten.
Dazu reichen wir ein erstklassiges 4-Gänge-Menü (voraussichtlich frisches Bachforellenfilet gedämpft auf Frühlingsgemüse mit Flusskrebsen / Kartoffel-Lauchsuppe mit Brotcrôutons / Kalbsrückensteak mit frischem grünem Spargel, Sauce Hollandaise und neue Kartoffeln / Erdbeeren mit Creme von Ziegenfrischkäse) mit frischen Produkten vom Martinshof und Weinen aus biologischer Produktion aus unserem Programm.
Preis: 4-Gang Menü 55,00 Euro incl. Buch, 80 Euro incl. Buch und Weine. Beginn: 19 Uhr, Kartenvorverkauf ab sofort im Hotel am Triller unter Tel. 06 81-58 00 00, Fax 58 00 03 03 oder Phönix-Bücher Tel. 06 81-3 88 30.


KLASSIKER

Neu eingetroffene Klassiker unseres Programms

Seit unserer letzten Pinwand präsentieren wir unter dieser Rubrik in aller Kürze frisch eingetroffene Weine, die aufgrund ihrer außerordentlichen Qualität zu ungewöhnlich attraktiven Preisen und der daraus resultierenden Beliebtheit zu Klassikern unseres Programms avanciert sind. Kunden, die erst in den letzten Monaten zu uns gestoßen und mit diesen Weinen vielleicht noch nicht so vertraut sind, finden ausführlichere Informationen im Katalogbereich.

Die Weine der Domaine de Fondrèche, die in den letzten Jahren wie kaum eine andere an der südlichen Rhône erstklassige Weine zu fast unverschämt günstigen Preisen anbietet, erfreuen sich mittlerweile eben wegen dieses äußerst raren Preis-Genussverhältnisses weltweit einer ungeheuren Beliebtheit.
Sie wissen bereits, dass unser junger Freund Sébastien Vincenti im Jahrgang 2001, der leider, ein kleiner Wermutstropfen, 25% weniger Ertrag einbrachte, die besten Weine seiner Karriere gemacht hat! Wir offerieren Ihnen heute aus diesem großen Jahr seinen köstlichen Alltagswein „Fayard“, einen unserer meistverkauften Rotweine überhaupt, von Parker in der Vergangenheit bereits mehrfach mit 89 Punkten bewertet und so fruchtig, dicht und süffig wie nie zuvor.

151101 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2001 7,90 Euro

Leider ausverkauft!


Wohl keine andere Domaine in Frankreich produziert seit Jahren derart herausragende Weißweine für den täglichen Trinkgenuss, die trotz höchster Bewertungen in der Fachpresse zu solch günstigen Preisen zu haben sind, wie die Domaine de Coussergues.
Neu eingetroffen sind der frische, fruchtige, reintönige Sauvignon sowie der gefragteste Chardonnay unseres Programms, versehen mit einer animierenden Fruchtigkeit, pikant, dezent mineralisch, beide Weine aus dem großen Languedocjahrgang 2001.

314101 Coussergues, Sauvignon blanc 2001 4,90 Euro

Leider ausverkauft!

314201 Coussergues, Chardonnay 2001 5,70 Euro

Leider ausverkauft!


Die Domaine Tour des Gendres unseres langjährigen Freundes Luc de Conti, im immer noch verschlafenen Bergerac gelegen, zählt unumstritten zu den besten Weingütern des französischen Südens, auch und gerade seiner spektakulären komplexen Weißweine wegen.

In seiner genussfreundlichen Preisklasse seit Jahren für mich unerreicht ist sein Basiswein „Cuvée des Conti“ mit einem faszinierenden mineralischen und leicht exotischen Bukett. Die Krönung von Lucs bisherigem Schaffen ist aber sein 2000er „Moulin des Dames blanc“, einer der faszinierendsten Weißweine, die ich in den letzten Monaten das Vergnügen hatte zu verkosten, ein absolut ungewöhnlicher, beeindruckender Wein, der neue geschmackliche Maßstäbe setzt und eindrucksvoll demonstriert, welch phantastische Qualität man zu noch bezahlbarem Preis finden kann.
Bereits den 99er Jahrgang empfahl ich Ihnen mit seiner faszinierenden Finesse und seinem komplexen, exotischen Bukett als einen Wein zum Süchtigwerden, eine Einschätzung, die viele von Ihnen teilten. Und ich verspreche Ihnen, der 2000er ist schlichtweg noch besser (ein Qualitätssprung!) und bereitete mir bei meiner Verkostung im Februar dieses Jahres auf der Domaine ein sinnliches Vergnügen ganz seltener Art.
Aufgrund der herausragenden Jahrgangsgegebenheiten und infolge weiterer Verbesserungen im Weinberg produzierte Luc einen Wein mit einer bisher nicht gekannten Mineralität und einer cremigen Weichheit, die mich an große weiße Burgunder der Spitzenklasse erinnerte. Und genau zu dieser Einschätzung kam Wolfgang Fassbender, renommierter Journalist und Weißweinliebhaber, der in einem in der Zeitschrift „DM“ vom März dieses Jahres veröffentlichten Artikel über Kultweine genau diesen Wein als „grandiose, preiswerte Alternative, komplex und ungeheuer charmant, zu den legendären Lagen des Burgund, wie Montrachet & Co“ empfiehlt!
Bei all diesen Elogen für Lucs grandiose Weißweine bitte ich seinen außergewöhnlichen Roséwein nicht zu übersehen, vinifiziert aus Cabernet- und Merlottrauben, einer der eigenständigsten Roséweine überhaupt und seit Jahren meine besondere Empfehlung.

510601 Tour des Gendres, Rosé 2001 6,50 Euro

Leider ausverkauft!

510100 Tour des Gendres, „Cuvée des Conti“, blanc 2000 7,40 Euro

Leider ausverkauft!

510200 Tour des Gendres, „Moulin des Dames“, blanc 2000 17,50 Euro

Leider ausverkauft!


Im Handumdrehen ausverkauft war nach Erscheinen unserer letzten Pinwand Pierre Clavels geradezu traumhafter 2000er „Les Garrigues“, vinifiziert aus alten Syrah- und Grenachereben, ein sehr dichter, fülliger, weicher Wein mit hochreifen Tanninen, feiner Frucht und zarten Gewürzanklängen, dazu leichte Schokoladenaromen, unter Preis-Genussgesichtspunkten gar noch dem Copa Santa (unbedingt reservieren!) überlegen. Mittlerweile ist unsere zweite Partie eingetroffen, wir können also wieder liefern.

311100 Domaine Clavel Les Garrigues, rouge 2000 7,60 Euro

Leider ausverkauft!


FRANKREICH

Domaine de Cascavel, Côtes-du-Ventoux

Die spannendste Region der südlichen Rhône in dynamischer Aufbruchstimmung ist z. Z. die Appellation Côtes-du-Ventoux, gelegen im Herzen der Provence am Fuße des malerischen Mont Ventoux, dem heiligen Berg der Provenzalen.
In dieser bezaubernd anmutigen Landschaft mit ihrem faszinierenden fahlen Licht, werden seit wenigen Jahren von einigen Spitzendomainen (Fondrèche, Murmurium, Pesquié) Weine mit einem Preis-Genussverhältnis erzeugt, das fast einzigartig ist. Und so zögerten wir keine Sekunde, als mir bei meinem letzten Besuch auf Murmurium im Januar dieses Jahres deren sympathischer Eigner, Jean Marot, zwei Winzer vorstellte, Olivier Baguet und Raphael Truiller, die erst im März 2000 voller Enthusiasmus die Domaine „Cascavel“ gründeten, beseelt von der Idee, erstklassige Weine nach den Prinzipien des biologischen Anbaus zu produzieren und gesegnet mit besten, relativ hoch gelegenen Lagen älterer Weinstöcke, aber nicht einmal im Besitze eines Weinkellers, um die Weine zu vinifizieren und auszubauen. Hier griff ihnen Jean Marot unter die Arme, der ihnen die Möglichkeit bot, seine gerade erst neu konstruierten, optimal klimatisierten unterirdischen Kelleranlagen mitzubenutzen.

Und die Resultate ihres Jungfernjahrganges können nur mit dem Begriff sensationell beschrieben werden. Unglaublich, wie Olivier und Raphael auf Anhieb die Chancen dieses großen Jahrgangs und die Gegebenheiten ihres erstklassigen, extrem steinigen Terroirs nutzten: die 14 verstreut inmitten der blühenden provenzalischen Landschaft (Duftübertragung!) liegenden Parzellen mit unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen, die ihren Weine eine große Komplexität verleihen, die Höhenlage und das spezielle „kühle“ Mikroklima, die dazu führen, dass die Trauben langsamer und länger reifen und eine schöne Säurestruktur aufweisen sowie den heftig wehenden Mistral, der Krankheiten verhindern hilft und damit eine ideale Stütze ist für den biologischen Anbau.
Strikte Mengenbegrenzung, selektive Handlese, extrem schonende Behandlung der geernteten Trauben, Vinifizierung und Ausbau des Weines unter geringst möglichen Eingriffen erbrachten spektakuläre Ergebnisse:
So bewertet Gerhard Eichelmann in seiner – übrigens werbefreien – Zweimonatszeitschrift „Mondo“, die ich Ihnen als Quelle seriöser Weinkritiken nochmals empfehlen möchte, die Gewächse von Cascavel gar höher als die in ihrer Stilistik gänzlich verschiedenen Weine von Fondrèche, eine Einstufung, die ich persönlich nicht ganz teile, die aber den absoluten Qualitätsanspruch der beiden Jungwinzer überzeugend demonstriert. Aber bitte, probieren und urteilen Sie selbst.


137100 „Domaine de Cascavel“, rouge 2000 7,30 Euro

Würzige, aromenintensive Cuvée aus 70% Grenache, Syrah und Carignan, traditionell vinifiziert (aber zu 10% im Barrique ausgebaut), im Mund frisch, dicht, saftig, strukturiert, anhaltend, Trinkvergnügen ab sofort, Potential bis mindestens 2004.

Leider ausverkauft!

137200 „Les Amidyves“, rouge 2000 9,90 Euro

Syrah und Grenache prägen diese wunderschöne barriqueausgebaute Cuvée, sehr komplexe Nase, reife süße Frucht, Anklänge an Schokolade, im Mund herrlich konzentriert, füllig, kompakt, schmelzig, samtig, seidene Tannine, lang anhaltend. Geben Sie diesem faszinierenden Wein noch 6-8 Monate der Reife, um das Holz perfekt zu integrieren, Höhepunkt 2003 bis 2008.

Leider ausverkauft!


Château Mourgues du Grès, Côstières de Nîmes

„Mourgues du Grès erstrahlt zur Zeit wie ein Leuchtturm in den Costières de Nîmes, dank seiner herausragenden Roséweine, die überwiegend aus der Syrahtraube vinifiziert werden“, so lobt Frankreichs renommiertester Weinführer, das von der „Revue du vin de France“ herausgegebene „Classement 2002“ unsere spektakuläre Neuaufnahme, südlich der alten Römerstadt Nîmes gelegen und unmittelbar an beste Lagen der südlichen Rhône angrenzend.

Im äußersten Zipfel dieser sonnendurchfluteten Region, z.T. auf extrem steinhaltigen roten Sandböden, denen von Châteauneuf-du-Pape in ihrer Qualität sehr ähnlich, liegt das „Château Mourgues du Grès“ („Grès“ ist der provenzalische Ausdruck für die „galets“, die großen Kieselsteine) in einer privilegierten Zone mit einem speziellen Mikroklima:
Auf dem Gelände des Gutes befinden sich Quellen, die in diesem extrem heißen und trockenen Gebiet den Wurzeln der Rebstöcke die notwendige Feuchtigkeitszufuhr gewährleisten. Diese tief in den Boden wachsenden, naturnah behandelten Reben, deren Blattwerk zur Erzielung bestmöglicher physiologischer Reife der Trauben an Palisaden hochgezogen wird, sind verantwortlich für den ausgeprägten Terroircharakter, die reiche Frucht, die üppigen Aromen und die bemerkenswerte Konzentration dieser wirklich exzellenten Weine.
Die strikte Ertragsbegrenzung und die idealiter südlich exponierten Weinberge tragen zur vollständigen Ausreifung der Trauben entscheidend bei, die unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen sind mitverantwortlich für die außerordentliche Komplexität der Weine.
Die traditionelle Vinifizierung, die der junge, sympathische Winzer, Önologe und Eigner der Domaine, François Collard, der Vorreiter der qualitativen Weinbereitung in dieser gerade erst erwachenden Appellation, praktiziert, dient nur dem einen Ziel, den Rebsortencharakter der syrah- und grenachegeprägten Weine, ihre Rasse und ihre expressive Aromatik, ihre Weichheit und Finesse sowie die Jahrgangsgegebenheiten und den speziellen Lagencharakter deutlich herauszuarbeiten.

Nicht nur die französische Fachpresse beurteilt die so vorbildlich preiswerten Weine euphorisch: Parker zählt sie zu den „best values“ und bewertet den 2000er Basisrosé „Galets“ mit 89 Punkten, der „Feinschmecker“ kürt diesen in seiner Ausgabe 6/01 gar zum Sieger in einem groß angelegten Test der besten südfranzösischen Rosés!


136101 „Les Galets Rosés“, rosé 2001 6,60 Euro

Welch Trinkgenuss für wirklich anspruchsvolle Liebhaber eines erfrischenden und dennoch aromatischen Weines an warmen, schönen Sommerabenden. Aber auch Roséverächter sollten diesen hochwertigen, frischen, fruchtigen aus Syrah und Grenache vinifizierten Nachfolger des oben angesprochenen Ausnahmerosés aus einem wahrlich superben Jahrgang wenigstens einmal probieren:
Schmeichlerische Aromen von Himbeeren, Pflaumen, Kirschen und Melonen, am Gaumen weich und saftig, viel Rückgrat, harmonisch, schöne Struktur, intensive Frucht, herausragend!

Leider ausverkauft!

136200 „Capitelles des Mourgues“, rosé 2000 7,80 Euro

Entfaltet sich selbst der traditionelle Rosé der Domaine über 2 Jahre hin wunderbar, so ist eine kleine Entwicklungszeit für diesen barriqueausgebauten absoluten Spitzenrosé fast schon ein Muss. Alles andere als ein einfacher Terrassenwein für hochsommerliche Tage, sondern ein idealer Begleiter zu allen Arten von Grillgerichten, so präsentiert sich ein unglaublich komplexer, aromatischer, dichter, würziger Rosé, der in einer eigenen Qualitätsliga spielt, von Michel Bettane in der französischen Weinbibel, dem „Classement 2002“, mit schier unfassbaren 9/10 Punkten bewertet. Potential!

Leider ausverkauft!

136301 „Terre d’ Argence“, blanc 2001 8,50 Euro

Ein wirklich außerordentlicher Weißwein aus Frankreichs Süden, eine faszinierende Cuvée aus Roussane und Grenache blanc, reichhaltig, komplex, frisch, fruchtig, vielfältige Aromen, v.a. Aprikose, sensationelle Textur, harmonisch, traumhaftes Gleichgewicht im Mund zwischen Frische und Körper, idealer Essensbegleiter zu hellem Fleisch, Fisch und sonstigen Meerestieren sowie zu Käse, zu genießen ab sofort bis 2005.

Leider ausverkauft!


Domaine Laffont, Madiran

Pierre Speyer, liebenswerter Winzer belgischer Herkunft, ist mit seiner kleinen Domaine „Laffont“ (die mit nur 3,5 ha alter Rebstöcke bepflanzt ist) im Madiran, einer der zur Zeit spannendsten Appellationen in ganz Frankreich, verantwortlich für die vielleicht spektakulärste Neuaufnahme in unser Programm im vergangenen Jahr.

Die „Revue du vin de France“ stellte seine leider nur in kleinen Mengen erzeugte 2000er Spitzencuvée „Hécate“ auf die gleiche Stufe wie den legendären „Prestige“ von Montus, zu Unrecht, wie ich finde, ich halte den Hécate gar diesem großen Wein überlegen.
Wohl der spektakulärste Jahrgang aller Zeiten im Madiran scheint der 2001er zu werden, mit einem Wermutstropfen allerdings, dass sich die Winzer aufgrund der großen Trockenheit mit 25% weniger Ertrag zufrieden geben mussten.
Ich freue mich sehr, Ihnen heute mit dem „Hécate“ 2001 einen Wein von Weltklasseformat in Subskription anzubieten, zu einem Preis, der angesichts der gebotenen Qualität kaum nachvollziehbar ist.


504101 „Hécate“, rouge 2001 in Subskription 19,90 Euro

In der Farbe ein extrem dichtes Schwarz mit violettem Rand, in der Nase eine grandiose Aromenvielfalt, im verschwenderischen Bukett Anklänge an saftige rote und insbesondere schwarze Beeren, Schokolade in Hülle und Fülle, Tabak, Ledernoten, mineralisch, die samtige Fruchtfülle kleidet den ganzen Gaumen aus, kriecht unaufhaltsam bis in den letzten Mundwinkel, die bestens in die Frucht integrierten Tannine sind derart elegant, seiden und finessenreich, dass man kaum glauben mag, dass dieser Weltklassewein aus dem Madiran stammt, leicht süßliche Holztöne, gewaltige Dichte, unglaubliche Konzentration, dabei faszinierend elegant und finessenreich, anhaltend ohne Ende, groß, eigenständig, ein Aristokrat!
Die kontinuierlichen Verbesserungen im Weinberg und die Inbetriebnahme des neuen Weinkellers im vergangenen Jahr führen zusammen mit den herausragenden klimatischen Bedingungen des Jahrgangs und den niedrigen Erträgen zu einer neuen Qualitätsdimension im Madiran, ein Weinmonument, ein Tannat in Vollendung, eine Provokation von vielfach teureren Bordelaiser Gewächsen!
Entscheiden Sie sich schnell, wenn Sie interessiert sind, die gesamte in aller Welt dem Markt zur Verfügung stehende Menge dieses traumhaften Weines beträgt gerade einmal 4500 Flaschen.

Leider ausverkauft!


SPANIEN

Telmo Rodriguez

Es geschieht schier Unerhörtes: Die von mir zwar außerordentlich geschätzte, aber (naturgemäß) besonders den französischen Weinen zugeneigte „Revue du vin de France“ widmet in ihrer aktuellen Ausgabe vom April 2002 einem spanischen Winzer einen geradezu euphorischen Artikel mit spektakulären Bewertungen unter dem durchaus zutreffenden Titel: „Un Bordeaux en Espagne“.
Zutreffend nicht, weil die von Telmo Rodriguez, diesem vielleicht begabtesten und kreativsten Winzer innerhalb der spanischen Winzerelite produzierten Weltklasseweine eine Kopie großer Bordelaiser Gewächse in einem austauschbaren internationalen Stil seien, sondern weil sie wie die schönsten und herausragenden Gewächse aus dieser Region über eine außerordentliche Konzentration, Eleganz und Finesse verfügen. Dazu spiegeln sie auf unnachahmliche Weise den Charakter ihrer jeweiligen autochthonen Rebsorte und Region wieder, sind Terroirweine im besten Sinne.

Die Trauben stammen jeweils aus den besten Parzellen der jeweiligen Appellation, von überwiegend sehr alten Rebstöcken und werden dann in modernen Kelleranlagen schonend und mit einer gehörigen Portion Intuition ausgebaut.

Spaniens Weine faszinieren mich bereits seit geraumer Zeit, und die Spitzengewächse von Telmo Rodriguez gehören zu meinen persönlichen Lieblingstropfen, nicht nur die großen Weine der iberischen Halbinsel betreffend.
Zögern Sie nicht, sich diesen Weinen zu nähern, eine bessere Gelegenheit, große spanische Weine mit einem hervorragenden Preis-Genussverhältnis zu finden, wird es selten geben!


420899 „Valderiz“, Ribera del Duero, tinto 1999 18,00 Euro

Von über 800m hoch gelegenen Tempranilloreben im Herzen des Ribera del Duero produziert Telmo einen phantastisch weichen, schmeichlerischen, komplexen, finessenreichen und eleganten Wein der Extraklasse. Tiefrote Farbe, ungemein betörende Nase von prallen, reifen schwarzen Beeren, zarte Anklänge an Gewürze und Mineralien. Im Mund eine geradezu klassische Textur, harmonisch, dazu saftige, seidene Tannine, sehr lang anhaltend, Trinkvergnügen pur ab sofort, Höhepunkt 2003 bis 2008.

Leider ausverkauft!

420999 „Altos de Lanzaga“, Rioja, tinto 1999 45,00 Euro

Vor allem Tempranillo- und Grenachetrauben von 70 bis 80 Jahre alten Rebstöcken prägen diesen großen dunkelfarbenen Riojawein. Expressive Aromen von reifen schwarzen Früchten, Veilchen, Minze, Gewürzen und kandiertem Zucker umschmeicheln die Nase, im Mund füllig, dicht, konzentriert, Anklänge an Lakritze, Mineralien und schwarzen Pfeffer, sehr langes Finale, ein nobler Wein, ein Grandseigneur gar, zu genießen 2004 bis 2012.

Leider ausverkauft!

420799 „Matallana“, Ribera del Duero, tinto 1999 59,90 Euro

Tiefdunkler Wein mit einer ungeheuren Dichte und Konzentration, aber kein Monsterwein, im Gegenteil voller Eleganz und Finesse. Sehr komplexe, nuancierte Aromen von schwarzen Früchten, Lakritze und sehr feinen Gewürzen, am Gaumen eine traumhafte Struktur, Harmonie, Tiefe, reichhaltig, ein betörender Sinnenzauber, Tannine von einer äußerst raren Seidigkeit.
Ein Weltklassewein, mit 5 Sternen die sehr selten vergebene Höchstnote in der „Revue du vin de France“!

Leider ausverkauft!

420599 „Molino Real“, Malaga, blanco 1999, 0,5 l 29,00 Euro

Ebenfalls mit der Traumnote von 5 Sternen bewertet, der sicherlich spektakulärste Süßwein Spaniens und ein Wein zum Süchtigwerden! In der Nase reife Aprikosen, Anklänge an exotische Früchte, Mineralien und zarte Raucharomen, im Mund eine ungeahnte Fülle, Frische und Harmonie, hocharomatisch, ein Wein zum sofortigen Genuss mit riesigem Potential! Unbedingt probieren!

Leider ausverkauft!


ITALIEN

Franco M. Martinetti, Piemont

In der sanft gewellten Hügellandschaft der Langhe im Piemont, dieser herben, aber bezaubernden Schönheit und kulinarischen Perle im Nordwesten Italiens, produziert ein in Deutschland noch weitgehend unbekannter Spitzenwinzer hervorragende Qualitäten zu für piemontesische Verhältnisse unglaublich angenehmen Preisen, und das, obwohl seine Weine seit Jahren reihum vom Gambero Rosso jeweils mit zwei oder drei Gläsern ausgezeichnet werden.

Franco Martinetti gehört zu den glühendsten Verfechtern der Modernisierung im piemontesischen Weinbau. Diese Vorliebe rührt daher, dass er sich von seinen Degustationserfahrungen mit großen Weinen berühmter Regionen inspirieren ließ, insbesondere aus dem Bordelais und dem Burgund, und sein Credo lautet seither, dass alle erstklassigen Weine seit jeher im Barrique ausgebaut werden, diese Art der Vinifizierung also keine Mode sei, sondern die geeignete Kellertechnik auch für die großen Piemonteser Weine.

Durch die deutlich verkürzte Maischezeit verhindert er die Extraktion unerwünscht bitterer Tannine aus der Schale der Trauben und produziert fruchtbetonte, reintönige Weine der Spitzenklasse mit früher Trinkbarkeit, Weine, zu deren Markenzeichen Feinheit und Eleganz in Vollendung geworden sind.
Martinetti, der sich weniger als Weinbauer denn als Weinkultivator versteht und auch als „Winzer ohne Land und Keller“, tituliert wird, da seine Weinberge nur gepachtet sind und die Weine nicht von ihm selbst, sondern von seinen genialen Kellermeistern Giuliano Noè und Giancarlo Scaglione nach seinen Ideen vinifiziert werden, ist von einem fast manischen Perfektionsdrang beseelt, von einer Leidenschaft, Kompetenz und Hingabe, die man selbst bei Winzern aus traditionsreichen Dynastien nur selten findet.

Bisher ist es vor allem die Barberatraube, die seinen Ruhm in Italien begründet hat und zu deren Handvoll Spitzenproduzenten er gehört: Nicht wenige sehen in ihm gar den „ungekrönten König des Barbera“. Aus seinen kleinen Weingärten mit ihren privilegierten Lagen in Monferrato, 15 km südwestlich von Asti, in 280 Metern Höhe an einem Süd-Südwesthang gelegen, ergeben die über 40 Jahre alten Rebstöcke ein erstklassiges Traubenmaterial, das dann nach einer 10tägigen Maischung in Edelstahltanks in Barriques aus französischer Eiche ausgebaut wird.

Im aktuellen Gambero Rosso 2002 erhielten seine beiden Spitzenbarberas völlig zu Recht 2 rote Gläser, eine neu geschaffene Kategorie für diejenigen Weine, die in der Endausscheidung für die begehrten drei Gläser standen, „hervorragende Weine, die nur ganz knapp an der Höchstprämie gescheitert sind, sich aber deutlich von den übrigen 2-Gläserweinen unterscheiden“ (Gambero), meine ganz besondere Empfehlung in dieser Pinwand!


611200 Barbera d’Asti Bric dei Banditi 2000 13,30 Euro

Als einziger Martinettiwein nicht im neuen Barrique ausgebaut, reinsortiger, ursprünglicher Barbera aus alten Weinbergen in Vinchio, fruchtbetont, Noten von Sauerkirschen, Beeren und Unterholz, mittlerer Körper, große Frische, präsente Säure, ausgewogen, harmonisch, saftig, tolles Preis-Genußverhältnis, ebenfalls 2 Gläser im Gambero, ab sofort zu trinken, Höhepunkt 2003 bis 2005.

Leider ausverkauft!

611499 Barbera d’ Asti Montruc 1999 29,70 Euro

Was für ein grandioser Barbera aus den Vinchiobergen! In der Nase komplexe Aromen von dunkelroten prallen, saftigen Kirschen, aromatischem Zedernholz, Schokolade, feinste Gewürze, im Mund geschliffen, sehr, sehr weich, dicht, enorm viel Glycerin und süßliche Frucht, seidene Tannine, das neue Holz von der Frucht fein umschlossen, finessenreich, anhaltend, erstklassiges Säuregerüst, klassischer großer Barbera. Für mich besser gar als der 97er, der von Burton Anderson, Autor preisgekrönter Weinbücher und Intimkenner der italienischen Weinszene, zu Recht zu den 100 besten italienischen Weinen gezählt wird, dazu 2 rote Gläser im Gambero Rosso: Nach 1-2 Tagen Öffnung bereits heute ein Hochgenuss, Höhepunkt 2003 bis 2005.

Leider ausverkauft!

611399 Monferrato Rosso Sul Bric 1999 33,50 Euro

Faszinierende Cuvée aus Barbera und Cabernet, in der Nase eine betörende Fruchtfülle, Kirschen, Kakao, Röstaromen, zarte Anklänge an Zigarrenblätter, dabei die Aromen sehr nuanciert, verwoben, komplex, im Mund dicht, eine ungeheure Eleganz und Finesse, phantastische Struktur, beeindruckend geschliffene Tannine wie aus Samt und Seide, eine perfekte Vermählung der Aromen beider Rebsorten, insgesamt ein modernerer Stil als der Montruc, ohne aber modernistisch zu wirken, ein wahrhaft großer, charaktervoller Wein, mir unverständlich, dass dieses Spitzengewächs „nur“ 2 rote Gläser im Gambero erhalten hat. Ein wundervoller, perfekt gewirkter Ästhet! Nach mehrstündiger Öffnung bereits jetzt in hervorragender Verfassung, Höhepunkt 2003 bis 2007.

Leider ausverkauft!

Herzliche Grüße, Ihr

Tino Seiwert