Saarlouis, im März 2002

PINwand N° 51


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

hier nur als „name-dropping” kurz angeführt die Namen der Weingüter, die wir in dieser Pinwand präsentieren. Für Freunde italienischer Tropfen ein Festschmaus sind die Weine von Felline, die im Gambero Rosso wieder mit dem Symbol für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis ausgezeichnet wurden.
Den Frankreichliebhabern präsentieren wir Spitzenweine von Fondrèche, Murmurium, Clos du Caillou, Pierre Clavel, Le Sang des Cailloux, der ultimativen Herausforderung großer Châteauneufgewächse, Saint Martin de la Garrigue, einem Klassiker aus dem Languedoc und neu im Programm. Vom Château de la Negly bieten wir den wohl besten Wein aller Zeiten aus dem Languedoc an, aus Burgund mit der Domaine Joblot eine weitere Legende und dann noch die Domaine Marcevol aus dem Roussillon, hinter der kein geringerer als Pascal Verhaeghe, innovativer Kopf von du Cèdre, steht.


Kurzinformationen:

Archipenko: In unserem Weinbistro im Saarland Museum in Saarbrücken hat sich Entscheidendes getan!
Wir haben zwei hochkarätige Fachkräfte gewinnen können, die eine Bereicherung der saarländischen Gastroszene versprechen: Andrea Müller und Rolf Hüllen.
Beide haben in der Nähe von Bonn mehrere Jahre ein kleines, aber feines Restaurant geführt. Rolf Hüllen, ausgebildeter Küchenchef und Küchenmeister, war zuvor in der Top-Hotellerie tätig, etwa im La Redoute in Bad Godesberg oder im Gästehaus der Bundesregierung, dem Steigenberger Hotel Petersberg.
Andrea Müller hat an die Ausbildung zur Restaurantfachfrau ein BWL-Studium angeschlossen und im Jahr 2001 als Jahrgangsbeste die Ausbildung zur Sommelière an der renommierten Wein- und Sommelierschule in Koblenz absolviert.

Im kulturigen Ambiente des Archipenko bieten wir Ihnen somit nicht mehr nur eine große Auswahl hochwertiger Weine an, die alle auch glasweise ausgeschenkt werden. Dazu können Sie ab sofort unsere von Rolf kreierten kleinen, aber feinen Speisen genießen, aus marktfrischen Produkten sorgfältig zubereitet und perfekt abgestimmt auf die Weine, die Ihnen von Andrea ambitioniert und kenntnisreich angeboten werden.
Bei Sonnenschein können Sie alle unsere Angebote natürlich auch unter freiem Himmel in unserem Weingarten genießen. Dazu veranstalten wir in lockerer Abfolge Wein-Events mit bekannten Winzerpersönlichkeiten, Themenseminare oder verwöhnen Sie mit raffiniert komponierten Wein-Menüs.

Unser erstes Weinevent veranstalten wir am 14. März, wir laden ein zu einem Languedoc- und Roussillonseminar. In lockerer Runde führen die Sommelière Andrea Müller und ich selbst durch den Abend.
Seminarpreis inkl. Tapas, Weinprobe und Mineralwasser 35,- Euro pro Person.

Am 15. zeigt Rolf sein ganzes Können in einem 6-Gänge-Genießer-Degustationsmenü, Preis inkl. Wein 69,- Euro. Beginn für beide Veranstaltungen 19.00 Uhr.

Am 16. und 17. präsentieren wir Ihnen die südfranzösische Küche à la carte im Zusammenspiel mit erlesenen Weinen der Region, dazu gibt es eine offene Degustation. Ca. 40 Weine können Sie bei uns zum Selbstkostenpreis verkosten.

Verbindliche Anmeldung für das Weinseminar und das Degustationsmenü bitte bei Andrea Müller oder Rolf Hüllen unter 0681-950980-5 oder Fax 950980-3.
Neu: Ab sofort gibt es alle Pinwandweine im offenen Ausschank im Archipenko!


KLASSIKER

Neu eingetroffene Klassiker unseres Programms

Unter dieser Rubrik finden Sie ab sofort in knappen Worten vorgestellt neu eingetroffene Weine aus unserem Programm, die aufgrund ihrer außerordentlichen Qualität zu ungewöhnlich attraktiven Preisen und der daraus resultierenden Beliebtheit bei Ihnen zu Klassikern in unserem Programm avanciert sind und die Sie so gut kennen, dass wir Ihnen darüber nichts mehr erzählen müssen und den damit eingesparten Raum zur ausführlichen Präsentation neuer Güter oder unbekannterer Weine nutzen können. Kunden, die erst in den letzten Monaten zu uns gestoßen sind und die mit diesen Weinen vielleicht noch nicht so vertraut sind, finden ausführlichere Informationen im Katalogbereich.


Domaine de Fondrèche

Sie kennen und lieben die Weine der Domaine de Fondrèche, die in den letzten Jahren wie kaum eine andere an der südlichen Rhône erstklassige Weine zu fast unverschämt niedrigen Preisen anbietet. Und doch ließen mich meine Proben vor 4 Wochen auf dem Gut sprachlos werden: Ich verspreche Ihnen, im Jahrgang 2001, der leider 25% weniger Ertrag erbrachte, hat unser Freund Sébastien die besten Weine seiner jungen Karriere gemacht!
Wir präsentieren heute aus diesem ganz großen Jahr einen sehr fruchtigen, frischen „Rosé“, seit Jahren schon unser beliebtester Rosé überhaupt, von Parker in der Vergangenheit bereits mit 89 Punkten bewertet und in der großen „Feinschmecker“-Rosédegustation im letzten Sommer unter den drei besten!

151401 Fondrèche, Côtes-du-Ventoux Rosé 2001 6,20 Euro

Leider ausverkauft!


Domaine Le Murmurium

Kein Newcomer hat in den beiden letzten Jahren so sehr die Herzen unserer Kunden im Sturm erobert wie die in unmittelbarer Nachbarschaft zu Fondrèche gelegene Domaine Le Murmurium, deren in biologischem Anbau produzierte Cuvée „Carpe Diem“.

152200 Le Murmurium, Carpe Diem, rouge 2000 9,90 Euro

Kardinalsrote faszinierende Cuvée (Grenache und Syrah, teilweise im kaum spürbaren Barrique ausgebaut), deren noch nicht ganz so eleganter und finessenreicher, aber von der Aromatik her durchaus vergleichbarer 98er Vorgänger vom „Feinschmecker“ zu den „100 schönsten Neuentdeckungen des Jahres“ gezählt wurde und die in ihrer Preisklasse mit den eleganten Aromen nach Cassis, Heidelbeeren, Waldbrombeeren und schwarzen Kirschen, mit den leicht nussigen und pfeffrigen Anklängen und ihrer reifen, würzigen und süßlichen Frucht einfach nur begeistert und in wunderbarer Weise die Seele der provenzalischen Landschaft widerzuspiegeln vermag, zu genießen jetzt in der Primärfruchtphase oder Mitte 2003 bis 2006.

Leider ausverkauft!


Domaine Le Clos du Caillou

Unsere Entdeckung des Jahres 1997, Jean-Denis Vacheron von der Domaine Le Clos du Caillou, von Parker im aktuellen „Wine Advocate“ zu seinen sechzehn „wine personalities of the year“ gekürt, da Jean-Denis’ große Châteauneufweine seit 98 regelmäßig die 100 Punkte touchieren, brilliert mit einem samtigen, eleganten 2000er „Bouquet des Garrigues“, der den 99er, der im weltweiten Grenachetest des „Feinschmeckers“ den 7. Platz belegte (doch mit welch einem Preis-Genussverhältnis!), noch einmal überragt.
Ganz leise nur, die Mengen sind arg gering, möchte ich auf die beiden Weißweine der Domaine hinweisen, mit das Beste, was Châteauneuf-du-Pape an faszinierendem Aromenreichtum und feinster Eleganz zu bieten hat!

154100 Clos du Caillou, Bouquet des Garrigues, Côtes-du-Rhône rouge 2000 11,50 Euro

Dieser Wein ist für uns die eigentliche Sensation im Angebot von Caillou, qualitativ liegt er auf der Ebene ansprechender Châteauneuf, preislich jedoch auf der eines guten Côtes-du-Rhône.
Die Ursache für diese Diskrepanz liegt darin, dass die erstklassigen, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Beaucastel gelegenen Weinberge deshalb offiziell nicht zur Appellation gehören, da die Vorbesitzer Anfang der 30er Jahre Probleme mit den Behörden hatten wegen nicht gezahlter Gebühren, eine skurrile Geschichte, die bis heute nicht korrigiert wurde.
So haben wir jedoch das Vergnügen, Ihnen zu fast unverschämt niedrigem Preis einen erstklassigen Wein anbieten zu können, der in jedem Jahr zu unseren beliebtesten Angeboten gehört.
In der Nase vermählen sich Würznoten der Garrigue (Nomen est Omen) und Pfefferanklänge mit einem ausdrucksstarken Schwarzkirschenbukett und Sandelholz, im Mund süßliche, weiche, saftige Tannine, ausladende Frucht, kräutrig-würzige Nuancen, mittlere Konzentration, ein Wein, der immer von seiner Eleganz und Finesse geprägt wird.
Dieser samtige, saftige Wein ist nicht nur einer unserer erfolgreichsten überhaupt, selbst mancher Châteauneuf-du-Pape, der diese Bezeichnung auf dem Etikett tragen darf, sieht dagegen ganz schön alt aus.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2002 bis 2005.

Leider ausverkauft!

154301 Clos du Caillou, Bouquet des Garrigues, Côtes-du-Rhône, blanc 2001 11,50 Euro

Sehr aromatischer, zart würziger, modern vinifizierter Konkurrent wesentlich teurerer weißer Châteauneuf-du-Pape, ein wunderbarer, charaktervoller Weißwein, wie es ihn nur ganz selten gibt, zu genießen jetzt bis 2004;

Leider ausverkauft!

154400 Clos du Caillou, Châteauneuf-du-Pape, blanc 2000 34,00 Euro

Häufig haben wir Probleme mit den Weißweinen aus Châteauneuf, haben sie doch bei weitem nicht die Qualitäten der berühmten Rotweine, weisen bisweilen, auf traditionelle Art vinifiziert, einen unangenehmen oxidativen Ton auf oder sind, auf modernistisch getrimmt, vom neuen Barrique dominiert.
Doch auf Caillou ist es gänzlich anders, hier spürt man die ausgesprochene Passion des ambitionierten Winzers von der Loire für große Weißweine: Jean-Denis stammt schließlich aus der berühmten Winzer-Dynastie Vacheron aus Sancerre.
Der komplexe, würzige, füllige und gleichzeitig elegante und finessenreiche 2000er ist geradezu überragend ausgefallen, neben den wesentlich teureren Prestigecuvées von Beaucastel für uns eindeutig der beste dieses großen Jahrganges, zu genießen jetzt bis 2008.

Leider ausverkauft!


Domaine Pierre Clavel

Nicht minder spektakulär als bei den grandiosen Weinen von der Rhône ist der 2000er Jahrgang bei Pierre Clavel, der so sympathischen Winzerlegende aus dem Languedoc, ausgefallen.
Frisch eingetroffen ist der 2000er „Les Garrigues“:

311100 Clavel, Les Garrigues, rouge 2000 7,60 Euro

Vinifiziert aus alten Syrah- und Grenachereben vom großartigen Terroir „Méjanelle“, ein sehr dichter, fülliger, weicher Wein mit hochreifen Tanninen, feiner Frucht und zarten Gewürzanklängen, dazu leichte Schokoladenaromen, in seiner Struktur vergleichbar mit dem 98er, aber einfach noch einmal deutlich besser, da wesentlich extraktreicher und unter Preis-Genussgesichtspunkten gar noch dem Copa Santa überlegen. Trinkbar ab sofort, Höhepunkt 2003 bis 2006.

Leider ausverkauft!


Azienda Agricola Felline

Aus dem innovativen Süden Italiens, aus Apulien, können wir Sie endlich beliefern mit dem 2000er Jahrgang unserer meistverkauften italienischen Weine überhaupt. Der Zusammenarbeit zwischen den Eignern der Kellerei Felline, den Brüdern Perruci, und dem Starönologen Roberto Cipresso entspringen in diesem Jahrgang, der von den klimatischen Bedingungen her dem 99er doch deutlich überlegen ist, zwei bemerkenswert gute Weine zu für italienische Verhältnisse fast unglaublich niedrigem Preis, beide im aktuellen Gambero Rosso 2002 mit dem Symbol für ein exzellentes Preis-Genussverhältnis ausgezeichnet!

681200 Felline, Primitivo di Manduria, rosso 2000 9,50 Euro

„Ein komplexes, saftiges, reichhaltiges, tanninfeines Hochglanzgewächs, das überrascht durch die aromatische Konzentration von Brombeeren, schwarzen Johannisbeeren und orientalischen Gewürzen sowie durch seinen Kaffee- Schokoladen- und Lakritzabgang“, so der Gambero Rosso, der für diese großartige Leistung nicht nur 2 Gläser vergibt, sondern auch die Auszeichnung für ein besonders gelungenes Preis-Genussverhältnis! Trinkvergnügen pur ab sofort bis mindestens 2005.

Leider ausverkauft!

681100 Felline, Alberello, rosso 2000 6,90 Euro

Gewohnt bestes Trinkvergnügen zu sehr sympathischem Preis von einem Wein, der wie kaum ein anderer durch sein außerordentliches Preis-Genussverhältnis die stürmische Entwicklung in Apulien in den letzten Jahren geprägt hat. Fruchtiger Stil, weiche Tannine, rund, süffig, wunderbar zu trinken jetzt bis 2004.

Leider ausverkauft!


FRANKREICH

Domaine Le Sang des Cailloux, Vacqueyras, Rhône

Obwohl die Appellation Vacqueyras, gelegen in unmittelbarer Nachbarschaft von Gigondas und der malerischen Felsenformation „Dentelles de Montmirail“, seit 1990 innerhalb der Rhône-Appellationen die gleiche Rangstufe bekleidet wie Châteauneuf-du-Pape, haben uns die dort produzierten Weine aufgrund ihrer Rustikalität und ihres Mangels an Finesse und Komplexität nie sonderlich begeistern können.
Doch dies hat sich im Laufe des letzten Jahres radikal geändert. Zunächst ließ uns die in homöopathischen Dosen erzeugte Spitzencuvée von Michel Tardieu erstmals an das große Potential der Appellation glauben, und dann waren es insbesondere die in Deutschland noch weitgehend unbekannten Weine der Domaine Le Sang des Cailloux (wörtlich übersetzt: „Das Blut der Steine“, was bereits alles besagt über die Zusammensetzung und die außerordentliche Qualität des aus Lehm-Kalkstein und roten Geröllkieselsteinen bestehenden Terroirs auf einer Hochebene inmitten der Garrigue), die uns unter Preis-Genussgesichtspunkten sprachlos werden ließen.
Unser neuer Mitarbeiter Lars Carlberg, ein weinbegeisterter Amerikaner und ausgewiesener Rhône-Kenner, der zuvor in New York in der Weinabteilung von Christie’s gearbeitet hat, legte uns dieses Gut im Herbst letzten Jahres eindringlich ans Herz und brachte Probeflaschen zum Degustieren mit, die uns derart faszinierten, dass ich mich ein paar Tage später ins Auto setzte und an die südliche Rhône reiste, denn diese Domaine gehört unbedingt ins Portefeuille von Pinard de Picard! Und, wie geahnt, wir taten gut daran, uns sofort um den Import dieser Weine zu bemühen.

Nicht nur, dass mittlerweile in einer großen Rhônedegustation der Jahrgänge 98/99 in „Alles über Wein“ (6/2001), in der auch die besten Châteauneuf-Güter getestet wurden, die 99er Cuvée Doucinello die zweithöchste! Bewertung (ein halber Punkt weniger als der 98er Beaucastel) aller Spitzenweine erhielt, auch Parker, der ebenfalls im September die Rhône bereiste, wurde auf dieses Gut aufmerksam und urteilt begeistert, dass „dieser neue Superstar von Vacqueyras in 99 gar noch bessere Weine produzierte als in 98, ... (zudem) das höchste Niveau der Appellation besitzt und mit den besten Weinen von Gigondas und Châteauneuf verglichen werden kann, allerdings zu einem Drittel des Preises, „these are exeptional wine values”.
Sie können sich sicherlich vorstellen, wie die Händler in aller Welt auf diese Bewertung reagierten, doch wir hatten im Herbst bereits reichlich eingekauft.

Vater dieses sprichwörtlichen Weinwunders ist ein Bilderbuchprovenzale, Serge Férigoule, ein ausgebildeter Önologe, der vor 11 Jahren die Domaine übernahm und sofort alles umkrempelte: Umstellung auf biodynamischen Anbau, so dass mit fortschreitender Zeit das ökologische Gleichgewicht in den Weinbergen wiederhergestellt wurde, intensive Bodenbearbeitung dieses im übrigen besten Terroirs der Appellation, das aufgrund seiner Bodenstruktur den herausragenden Lagen von Châteauneuf sehr ähnelt, strikte Ertragsbegrenzung, selektive Handlese bei optimaler Traubenreife, seit 1997 wird das ganze Lesegut entrappt, traditionelle Vinifizierung, Ausbau in gebrauchten Foudres, keine Schönung und keine Filtration.

139299 Cuvée Doucinello, rouge 1999 13,90 Euro

In der Farbe ein tiefes, sattes, dunkles Rot, in der Nase faszinierende Anklänge an schwarze Brombeeren, Schattenmorellen und Schokolade, an dampfende, feuchte Erde, Lorbeer und Tabak, gleichzeitig Kühle und Wärme assoziierend, die reifen Tannine perfekt ausbalanciert, seiden, aber auch kernig, Biss, „ein Maul voll Wein“, konzentriert, voluminös, selbst den letzten Mundwinkel auskleidend, Gewürz- und Garriguenoten.
Im extrem langen Abgang eine faszinierende pfeffrige Note, an große Châteauneuf-du-Pape traditionellen Stils erinnernd, zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2003 bis mindestens 2009. Zu Recht von „AüW“ höher bewertet als viele große Châteauneufs!

Leider ausverkauft!

139200 Cuvée Azalais, rouge 2000 13,90 Euro

Lassen Sie sich nicht verwirren: Dies ist einfach nur der noch gelungenere Nachfolgejahrgang des großartigen 99er Doucinello. Die unterschiedlichen Bezeichnungen rühren ausschließlich daher, dass Serge jeden Jahrgang nach einer seiner drei Töchter benennt, es ist aber immer der gleiche Wein, wie stets grenache- und syrahdominiert. In der Farbe ein fast schwarzes Rot, in der Nase Veilchen, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Anklänge an wild wachsende blaue Beeren und Himbeeren, dazu wunderschöne zart rauchige Aromen (kein Barriqueton!, ausschließlich vom Terroir herrührend), am Gaumen bestens integrierte Säure, komplex, faszinierende „kühle“ Stilistik, noch konzentrierter und dichter als sein Vorgänger, vielschichtig, fleischig, ein wenig sahnig, großes Potential, wie viele biologisch angebaute Weine unmittelbar nach der Abfüllung unnahbar, braucht Zeit, zu trinken 2004 bis mindestens 2010. Dieser Wein wurde von der renommiertesten französischen Fachzeitschrift „Revue du Vin de France“ als EINZIGER Wein der südlichen Rhône mit einem „Coup de Coeur“ („Lieblingswein“) ausgezeichnet! Übrigens: Sowohl der 99er wie der 2000er brauchen viel Luft, um sich optimal zu entfalten, deshalb empfehle ich zu dekantieren.

Leider ausverkauft!


Domaine Saint Martin de la Garrigue, Coteaux du Languedoc

Wunderschön gelegen mit einem traumhaften Blick über das sanft hügelige Terrain bis hin zu den Gestaden des Mittelmeeres hat sich seit Mitte der 90er Jahre nach bewegten Zeiten mit mehrfachem Besitzerwechsel die Domaine Saint Martin de la Garrigue zu einem Aushängeschild des qualitativen Weinanbaus im Languedoc entwickelt.
Und in den beiden letzten Jahrgängen ist die Qualität der Weine derart explosionsartig nach oben geschnellt, dass wir als einer der Pioniere des Imports herausragender Weine aus dem französischen Süden diese großartige Domaine einfach in unser Programm aufnehmen mussten.
Maßgeblich beigetragen zu diesem enormen Aufschwung hat – neben dem zunehmenden Alter der Ende der 70er Jahre gepflanzten Edelrebsorten – die Mitte der 90er Jahre erfolgte Verpflichtung einer der besten Weinmacher des französischen Südens, Jean-Claude Zabalia.

Mit ungeheurem Ehrgeiz ging dieser tatkräftige und innovative Önologe ans Werk, um die Rebareale so zu bearbeiten, dass höchstmögliche Qualitäten erzielt werden konnten. Diese Spitzenweine des französischen Südens beruhen zuallererst auf einem außerordentlichen Terroir mit völlig unterschiedlichen Bodenformationen, die entscheidend beitragen zur erstaunlichen Komplexität der vorzüglichen Weine, da die Rebstöcke – in dieser klimatisch wahrlich begünstigten Region auf insgesamt 39 Parzellen verteilt und eingebettet in die duftende Garriguelandschaft des Languedoc – die Aromen der Garrigue und den Ausdruck des Terroirs über ein vorzügliches Traubenmaterial bestens in den Wein transportieren.

So werden aus insgesamt 17! Rebsorten auf ihren jeweils idealiter dazu geeigneten hügeligen, extrem steinigen Lagen, die gerade in trockenen Sommern sehr von feuchten Meereswinden profitieren und die aufgrund ihrer mikroklimatischen Besonderheit sehr späte Lesen extrem ausgereifter Trauben von Mitte September bis Ende Oktober erlauben, eine ganze Reihe von großartigen Rot- wie Weißweinen erzeugt, die über ein sensationelles Preis-Genussverhältnis verfügen.
Ein Beleg für diese völlig außergewöhnlichen Qualitäten zu kleinem Preis ist die Bewertung des 99ers „Bronzinelle“ im „wine spectator“ mit 94 Punkten, über die man jedoch sicherlich diskutieren kann. Denn diesen in der Tat ungewöhnlich attraktiven Alltagswein mit einer Note zu versehen, die angehenden Weltklasseweinen vorbehalten ist, scheint mir ein wenig zu viel des Guten, belegt aber auch eindrucksvoll die Qualitätsdimensionen der doch so preiswerten, im besten Wortsinne „handwerklich“ hergestellten Weine dieses Vorzeigegutes.
Ich kann mich andererseits nicht erinnern, dass jemals ein Wein dieser Preisklasse in irgendeiner Veröffentlichung derart hoch bewertet wurde! Ganz selten nur gibt es auch im Languedoc derart preiswerte Weine mit einem solch grandiosen Genussfaktor!

Gemeinsam ist allen Weinen der Domaine, deren vier unserer Ansicht nach beste wir ausgesucht haben, dass ihre außergewöhnlichen Qualitäten zwar in erster Linie Resultat exzellenter Weinbergsarbeit darstellen, es also Terroirweine extrem seltener Güte sind, sich dazu aber eine nicht nur für den französischen Süden beeindruckensde Vinifizierung in hochmodern ausgestatteten und optimal temperierten Kelleranlagen gesellt, die optimal ausgerichtet nach den Bedürfnissen der einzelnen Rebsorten nur ein Ziel kennt: eine ausschließlich dienende Funktion zur Unterstützung einer exzellenten Weinbergsarbeit! Daher verdient diese erstklassige Domaine unsere ganz besondere Empfehlung in dieser Pinwand!

342101 Picpoul de Pinet, blanc 2001 7,60 Euro

Zumeist unsäglich, die aus Übererträgen gewonnene Brühe, die aus dieser autochthonen Rebsorte des Midi als Touristenwein den Markt überschwemmt. Und aus dieser so geschundenen Traube kreiert Zabalia einen erfrischenden, komplexen, aromatischen, feinwürzigen, stahligen Picpoul (für uns schlichtweg der beste!) als exzellenten Fischbegleiter und herausragenden Sommerwein.

Leider ausverkauft!

342200 Chardonnay, blanc 2000 11,50 Euro

Was für eine Konkurrenz burgundischer Hochpreisprodukte! aus kleinen Erträgen, vinifiziert und ausgebaut im Barrique, expressive Nase, komplex, aromatisch, Anklänge an weiße Blüten und Vanille, im Mund eine beeindruckende Attacke auf alle Sinnesknospen, ein traumhaftes Gleichgewicht zwischen cremiger Chardonnayfülle, Holzanklängen und erfrischender Säure, zu genießen bis 2005.

Leider ausverkauft!

342300 Bronzinelle, rouge 2000 7,90 Euro

Sie wissen, von Ausnahmen abgesehen, sind im 2000er Jahrgang die Weine noch besser ausgefallen als in 99. Daher empfehle ich Ihnen ausdrücklich diesen wahrhaft leckeren und sagenhaft preisgünstigen Nachfolger des vom Wine Spectator so exorbitant hoch bepunkteten 99ers, eine unfiltrierte, charaktervolle, teilweise im Barrique ausgebaute Cuvée aus Syrah, reifer Carignan, Grenache und Mourvèdre. Tiefpurpurrote Farbe, in der Nase ein traumhafter Aromenstrauß aus dem frz. Süden, Kräuter der Garrigue, dunkle Beerenaromen und feine Gewürznoten, im Mund dicht, tief, komplex, kräftig, reichhaltig, weiche, reife Tannine, schöner Nachklang, zu genießen bis 2006.

Leider ausverkauft!

342400 Cuvée St. Martin, rouge 2000 11,50 Euro

Ein edler barriqueausgebauter Wein (Syrah, Mourvèdre, Grenache) aus dem französischen Süden, „klassischer“ Stil, in der Nase ein faszinierendes Aromenbündel, insbesondere Pflaumen, Kaffee, geröstete Mandeln, am Gaumen komplexe Beerenaromen und Lakritze, Trüffeln, Gewürze, dicht, tief, konzentriert, reichhaltig, geschmeidig, noble Struktur, ein „grand vin de garde“, 2003 - 2009.

Leider ausverkauft!


Château de la Negly, La Clape – Languedoc

Auch dieses Gut, dessen Weinberge auf privilegierten hügeligen, sehr steinigen und kalkhaltigen Böden nahe der Mittelmeerküste gelegen sind, gehört zu den Klassikern unseres Programms, das wir hier nicht weiter vorzustellen brauchen. Aber im 99er Jahrgang hat Jean Rosset als einer von ganz wenigen Winzern im Languedoc unserem Geschmack nach noch bessere, da komplexere, tiefere, extraktreichere Weine produziert als in 98, mit einer fabelhaften phenologischen Reife versehen.

318599 Clos des Truffiers, rouge 1999 69,00 Euro

DER Wein der Domaine, der Clos des Truffiers, der hier ausführlich gewürdigt zu werden verdient, kommt gar nicht aus La Clape, sondern die Syrahtrauben für diesen Weltklassewein wachsen in Saint-Pargoire, in unmittelbarer Nachbarschaft der Spitzenlagen von Peyre Rose, und aus kleinsten Erträgen (12hl/ha) wird ein Stoff produziert, aus dem die Träume von wahren Liebhabern bestehen.
Tiefes Rubinrot in der Farbe, in der Nase eine überwältigende Frucht von schwarzen, reifen Beeren, Veilchen, Lakritze, feinstem Nussöl, so kommt dieser (jetzt unmittelbar nach seiner Abfüllung etwas spröde, unbedingt 1-2 Jahre im Keller verstecken!) tiefe, füllige, dichte, konzentrierte Weingigant daher.
Der Mund wird überschwemmt von einer süßlichen Fruchtexplosion und gerösteten Espressobohnen, der füllige Stoff kriecht auch in den letzten Mundwinkel, verweilt, betört, man will nicht loslassen, nicht unterschlucken, die Tannine spürbar präsent, aber so unglaublich seiden und weich, und dann, welch grandioser Abgang mit langem Nachklang!
Zu genießen 2004 bis mindestens 2012.

Leider ausverkauft!

Auch die 2000er „La Côte“ und „Falaise“, kurzzeitig vergriffen, sind wieder lieferbar.

318100 „Cuvée de la Côte”, rouge 2000 8,59 Euro

Leider ausverkauft!

318200 „Cuvée de la Falaise“, rouge 2000 12,27Euro

Leider ausverkauft!

Als meine ganz besondere Empfehlung möchte ich Ihnen noch einmal den aus Minierträgen von 11hl/ha produzierten 99er „La Porte du Ciel“ ausdrücklich ans Herz legen, der sich in diesem Jahrgang auf der gleich exorbitanten Qualitätsstufe wie der oben beschriebene „Clos des Truffiers“ befindet, zwei Weine der gleichen Domaine, die um die Ehre streiten, wer denn nicht nur der beste Wein aus dem 99er Jahrgang, sondern vielleicht gar der schönste bisher jemals produzierte im gesamten Languedoc sei.

318899 „La Porte du Ciel”, rouge 1999 60,84 Euro

Ein wahrhaft hedonistischer Wein, ein himmlischer Genuss, ein verführerischer Schmeichler, der in sinnliche Verzückung zu bringen vermag! Sie wissen, nur selten veröffentliche ich neben meinen Beschreibungen eigene Punkte, da numerische Bewertungen niemals der Komplexität eines Weines gerecht werden können, doch bei hochpreisigen Weinen werde ich häufig nach meiner Benotung gefragt. Nun denn, diesem hocheleganten, feinwürzigen und heidelbeer- sowie cassisgeprägten (eine Aromenorgie!) Sinnenzauber habe ich 95-97 Punkte gegeben.

Leider ausverkauft!


Domaine Joblot, Givry, Burgund

„Die Familie Joblot bringt regelmäßig Givrys hervor, die ebenso gut oder besser als die meisten Grands Crus von der Côte d’Or sind, (die ob ihrer ebenso prestigeträchtigen wie teuren Rot- und Weißweine weltberühmten, auch als„Goldhang“ bezeichneten Lagen der Côte de Nuits und Côte de Beaune südlich von Dijon). Das Weingut zählt mit Recht zu den großen Weinproduzenten Burgunds.
Die Leistungen der Domaine beweisen, dass das dreigeteilte Appellations-System, das an der Côte angewandt wird, nur das Potential eines Weinbergs darstellt, nicht aber die tatsächliche Qualität seiner Weine.
Jean-Marc Joblot, (der mit seinem langen, blonden, wilden Haar eher an einen Rockstar erinnert als dass er in das traditionelle Bild eines Winzers passt, und) der dieses Familiengut zusammen mit seiner Frau und seinem Bruder führt, ist einer der geachtetsten Weinmacher Burgunds. Leser, die unsere wiederholten Empfehlungen von Joblots Weinen in den Wind schlugen, haben sich Weine entgehen lassen, die Grand-Cru-Qualitäten der Côte d’Or zu (wesentlich niedrigeren) Preisen der Côte Chalonnaise bieten.
Snobs, die sich mehr von berühmten Etiketten als von eindrucksvollen Weinen beeindrucken lassen, werden es weiterhin ablehnen, diese Angebote auch nur zu probieren. Joblot vinifiziert mit minimalem Luftkontakt, um die Frische der Frucht zu bewahren. Dementsprechend neigen seine (Rot- wie Weiß-)Weine nach der Flaschenabfüllung dazu, sich extrem straff und kompakt darzustellen. Wenn man sie jung trinken will, empfiehlt Joblot, den Wein zu dekantieren und 2-3 Stunden atmen zu lassen“, so Parker (Anmerkungen in Klammern von mir), der uns mit dieser Beurteilung der Domaine Joblot, eines wahren Kleinods unter den Gütern des Burgunds, schon überrascht.
Zwar stimmen wir nicht ein in den Chor von Parkers Kritikern, die in einer blinden einseitigen Betrachtungsweise seine unbestrittene Kompetenz für bestimmte Regionen einfach negieren, dass er aber derart finessenreiche, alles andere als hyperkonzentrierte, „fette“, dafür noble Gewächse derart rühmt, zeitigt einen Lernprozess, dem höchster Respekt gebührt!

215100 Pied de Chaume, Givry, blanc 2000 13,90 Euro

Feingliedriger, rassiger, eleganter und finessenreicher Chardonnay aus großem Weißweinjahr, in der Nase mineralische, zartbuttrige und fein rauchige Aromen, am Gaumen reichhaltig, saftig, dennoch eher „schlanker“ Typus, mit einem frischen Kern von weißen Blumen sowie Mineralien, Anklänge von Rosinen, erfrischend, harmonisch, feine Säure, zu genießen ab sofort bis 2006.

Leider ausverkauft!

215200 En Veau Vieilles Vignes, Givry, blanc 2000 17,50 Euro

In der Nase der Barriqueton noch deutlich vernehmbar (der sich aber in wenigen Monaten deutlich abschwächen wird), neben den Vanillearomen feinste Gewürzanklänge, Mineralien, weiße Blumen und buttrige Noten, am Gaumen konzentriert, mundfüllend, aber ebenfalls ein eher schlanker Wein, nicht „fett“ wie viele Überseeweine, knackige Säure, erfrischend, genießen 2003 - 2007.

Leider ausverkauft!

215300 Pied de Chaume, Givry, rouge 2000 13,90 Euro

Faszinierende Pinot Noir Frucht in seiner reinsten Form, kein Holzton vernehmlich, in der Farbe ein mittleres Rot, das Zeugnis ablegt davon, dass diese Weine keinerlei Manipulationen ausgesetzt sind, Himbeeraromen, Kirsche, am Gaumen so zart, feingliedrig, elegant, finessenreich, dicht, perfekt eingebundene Säure, zu genießen durchaus ab sofort, Höhepunkt erst nach 2004.

Leider ausverkauft!

215400 Clos Grand Marole, Givry 1er Cru, rouge 2000 17,50 Euro

In der Farbe ein leuchtendes Rot, die Nase umschmeicheln verführerische Aromen wiederum von Kirschen und Himbeeren, perfekt eingebundenes Barrique, am Gaumen ebenfalls elegant und finessenreich, doch noch dichter, konzentrierter, in der Tanninstruktur kerniger als der Pied de Chaume, welch ein stilistischer Unterschied zu den Weinen von Girardin, doch auch hier welche Klasse! 2003-2008.

Leider ausverkauft!

Beide Rotweine bieten den Liebhabern reintöniger, unverfälschter Pinot Noirs in ihrer Preisklasse ein unvergleichliches Trinkvergnügen!


Domaine Marcevol, Côtes du Roussillon

Was für ein Katapultstart in die erste Riege der Winzer des Languedoc! Was für unendlich feine, elegante, finessenreiche Weine, die wahre Größe des Roussillon, seine unverwechselbare Eigenart höchst eindrucksvoll demonstrierend!
Solch großartigen Weine kann kein Newcomer produzieren, dahinter steckt die Hand eines großen Meisters. In diesem Falle einer der besten Winzer Frankreichs überhaupt, unser Freund Pascal Verhaeghe, genialer Vordenker aus dem Cahors, Ihnen allen bekannt als der innovative Kopf hinter Château du Cèdre.
Nach langer Suche fand er im Roussillon gepflegte Weinberge mit z.T. uralten Reben (95 Jahre) in idealer terrassierter Höhenlage (300-600m), die infolge ihres privilegierten Standortes eine extrem langsame Reife der Trauben und daher eine unvergleichliche Eleganz, Komplexität, Frische und Finesse in den Weinen ermöglichen, die zudem wesentlich früher trinkreif sind als seine Gardeweine aus dem Cahors.
Wie bei Pascal gewohnt extrem sorgfältige Weinbergsarbeit, selektive Handlese, biologischer Anbau, das ergibt Weine, die in ihrer Preisklasse im Roussillon neue Maßstäbe setzen! Eigentlich sollten die Weine erst ausführlich in der nächsten Pinwand vorgestellt werden, doch da sie bereits eingetroffen sind, will, nein, muss ich Ihnen diese Schätze sofort präsentieren, wenn auch nur in knappster Form. Aber diese großartigen Weine sprechen für sich, das ist expressiver Ausdruck des Terroirs und Winzerkunst in Vollendung.

332100 Côtes du Roussillon, rouge 2000 7,90 Euro

Langsam gereifte Syrah-, Grenache und Carignantrauben, in ihrer Entwicklung ungemein profitierend von der Höhenlage der Weinberge (hohe physiologische Reife), ergeben einen ungeheuer delikaten, weichen, runden, eleganten, lang anhaltenden, fruchtigen Wein mit betörenden Aromen der Garrigue, von roten Früchten und feinsten Gewürzen. Trinkgenuss pur ab sofort bis 2005.

Leider ausverkauft!

332200 Prestige, rouge 2000 13,50 Euro

Syrah, Grenache (22hl/ha) und Carignan ergeben einen opulenten, betörenden, charaktervollen Klassewein, der einfach gigantisch schmeckt! Aromen von kleinen schwarzen Beeren und Oliven, frisch, Finesse pur, saftig, dicht, ein Wein zum Verlieben, ein Traum!

Leider ausverkauft!

Herzliche Grüße, Ihr

Tino Seiwert