Saarwellingen, im Januar 2012
PINwand Nº 202
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,
(Alle Weine im Überblick)in unserer ersten Pinwand des Jahres zündeln unsere französischen Winzerfreunde, legendäre Urgesteine unseres Programms, ein vinologisches Feuerwerk: Unser Kleinod Saint Antonin hat den vielleicht besten Rotwein der Welt unter 10 Euro vinifiziert, Château La Hase ist DIE Provokation im Bordelais, die Domainen Voillot und Dugat-Py sind Perlen des Burgunds und Guillaume Gros, Beaucastel sowie La Bouissière brillieren an der südlichen Rhône mit spektakulären Qualitäten.
Im Beaujolais verblüfft Jean-Marc Burgaud mit niedrigen Alkoholgradationen und Preisen sowie den höchsten Parkerbewertungen ever!
Spaniens Winzerlegende Alvaro Palacios verzaubert die Weinliebhaber in aller Welt mit betörenden Gewächsen aus Bierzo zu dramatisch günstigem Preis.
Unseren Bestseller der beliebten Vorzeigebodega Olivares bieten wir im attraktiven Schnäppchenpaket an und Portugals Stolz Altano begeistert mit neuem Jahrgang!
Unsere deutschen Spitzenwinzer Werner Schönleber (Höchstbewertungen bei Parker) und Bernd Philippi (Weingut Koehler-Ruprechts Traumjahrgang 2009!) verwöhnen uns mit absoluten Weltklasseweinen.
Frisch bzw. wieder eingetroffen:
SALADINI PILASTRI
Phantastische Bioweine aus den Marken

ELISABETTA FORADORI – TRENTINO:
Die Königin des Teroldego!

Die ungekrönte Königin des Teroldego:
Elisabetta Foradori
DOMAINE PIERRE CLAVEL
Die Legende des LANGUEDOC

O’zapft is!
DOMAINE DE FONDRÈCHE – CÔTES-DU-VENTOUX

© Werner Richner
FRANKREICH
CHÂTEAU LA HASE – BORDEAUX
Ein winzig kleines Edel-Château fasziniert Liebhaber originärer, eleganter Bordelaiser Gewächse zu extrem günstigem Preis!

Prosit Neujahr! Glück, Gesundheit und viele genussreiche Stunden.
© CIVB
„Nur” ein Bordeaux rouge, ohne prestigeträchtigen Appellationsnamen, wird so mancher Kenner der Szene sich verwundert die Augen reiben? Aber ja doch. Und deshalb eben nichts für Etikettentrinker! Doch was ist das für ein faszinierendes Kleinod vom rechten Ufer der Dordogne, das wir Ihnen hier ganz ausdrücklich anempfehlen, gelegen in unmittelbarer Nähe zu Fronsac, einer der interessantesten Satellitenappellationen des gesamten Bordelais, von wo bereits seit Jahren unter Insidern hoch angesehene Weine mit hoher Qualität und zumeist erfreulich angenehmen Preisen kommen. Einer der heißesten Geheimtipps aus dieser recht verschlafen wirkenden Region, in der man noch die echten Schnäppchen finden kann, wenn man denn intensiv recherchiert und abseits der ausgetretenen Journalistenpfade neue Wege beschreitet, wird von dem jungen Jean-Yves Milaire, einem der größten Winzertalente des Bordelais, aus einhundert Prozent erstklassiger Merlottrauben von hervorragend gepflegten Reben im optimalen Alter (ca. 50 Jahre) in bester handwerklicher Tradition produziert. Bei der Vinifizierung verzichtet er bewusst auf eine übermäßige Extraktion, eine kluge Entscheidung, denn gerade die Weine des fabelhaften Jahrgangs 2010 sind von Natur aus bereits ungemein kraftvoll ausgefallen. Daher hat Milaire in diesem Jahrgang der Superlative insbesondere die Raffinesse und die Komplexität, welche gerade seine alten Merlotreben idealtypisch zu bieten haben, explizit herausgearbeitet. Dazu verströmen sich verführerisch reife Fruchtaromen betörend im Glase und animierend fleischig läuft dieser wahre Klassiker über die Zunge, besitzt eine traumhaft animierende Frische und einen feinen, langen Abgang.
Werte Kunden: Unter Preis-Genussgesichtspunkten ist dieser rein biologisch angebaute Wein das genaue Gegenteil eines simplen Bordeaux – einfach unschlagbar!

© CIVB / P. Cronenberger
„Einfach Schnäppchen auf Top-Niveau”, wie auch der FEINSCHMECKER zutreffend urteilt.
Und einen derartig phantastischen Weinwert können wir Ihnen mit Château La Hase anbieten, ein charaktervolles, nobles Gewächs, mit großer Leidenschaft vinifiziert, aber ohne Konzentrationsverfahren, wie sie heute im Bordelais auf so vielen Châteaux üblich sind. So rührt die tief dunkelrote Farbe ausschließlich von den alten Merlotreben her (daher auch die stilistischen Anklänge an edle Pomerol-Gewächse), aus denen dieser faszinierende Wein gewonnen wurde. In der Nase betört eine derart saftige, komplexe, dunkelbeerig-minzige und zart würzige Aromatik (dazu ausgeprägte Cassisnoten, Brombeeren, Zimt, Nougat, Lorbeer, Rosen, geröstetes dunkles Brot und reife Schattenmorellen), dass viele Kunden, die diesen Wein erstmals degustieren, den extrem genussfreundlichen Preis dieses phantastischen Gewächses kaum glauben wollen. Am Gaumen zeigt er sich finessenreich und konzentriert zugleich und bereitet ungemein viel Trinkfreude wegen seiner traumhaften Frische: Seine Balanciertheit und Struktur, seine moderate, höchst trinkanimierende Alkoholgradation von knapp 13% (wie früher, in der guten alten Zeit, in der Bordeaux noch nach Bordeaux schmeckte und nicht nach Australien!) und seine reifen, cremig-seidenen Tannine, die nach mehrstündiger Öffnung noch weicher und schmelziger werden, findet man in dieser sympathischen Preiskategorie fast so selten wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen. Dazu wird die Zunge von zarten Röstaromen, Cassis und Minzanklängen sowie Holunderbeeren- und Blütennoten, aber auch durch eine verführerisch-laszive Textur und einen bemerkenswert langen, feinwürzigen, saftigen Nachhall verwöhnt.
Zu genießen ist dieses kleine Weinwunder aus biologischem Anbau wegen seiner cremigen Tannine ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2016+.

Wie der Pinot Noir: Sanft verlaufen die anmutig geschwungenen Rebzeilen der großen Lagen des Burgunds
© Werner Richner
DOMAINE JOSEPH VOILLOT – VOLNAY
Michel Bettane, die journalistische Ikone des französischen Weins, jubelt euphorisch: „Seit vielen Jahren macht Jean-Pierre Charlot auf der Domaine Voillot Weine, die zu den feinsten und balanciertesten des Burgunds zählen”.
Voillot: Ein absolutes Muss im Traumjahrgang 2009, über den die wohl weltweit renommierteste Stimme des Burgund, Allen Meadows, begeistert urteilt: „Ein exzellenter, ein außerordentlicher Jahrgang mit großer Fülle, Anmut, Liebreiz und verführerischem Charme. Zu vergleichen mit großen Jahrgängen wie 2005, 1999, 1978 oder 1959 halte ich ihn für eine hypothetische Cuvée aus 1985 und 1989, denn die besten 09er kombinieren die Eleganz, Feinheit und Zärtlichkeit des 85ers mit der Reife, relativ niedrigen Säure und Konzentration des 89ers und werden sich bei aller Lagerfähigkeit wohl schon sehr früh mit hohem Genuss trinken lassen.”
Sie wissen, werte Kunden, dass das Burgund wie keine andere Rotweinanbauregion der Welt eine enorme Vielfalt an Weinen ihr eigen nennt, die in höchstem Maße Ausdruck ihrer spezifischen Lage, ihres einzigartigen Terroirs sind. Aber das Reizvolle an Burgund sind neben den höchst unterschiedlichen verschiedenen Lagen mit ihren spezifischen geschmacklichen Charakteristika auch die jeweiligen Handschriften der einzelnen Domainen. So ist in Burgund der Name des Winzers mindestens ebenso wichtig wie die Weinbergslagen, denn sein Charakter, sein Wissen, sein handwerkliches Ethos und seine Intuition prägen den Wein. Die Menschen und ihr Terroir bilden daher gemeinsam den Schlüssel zum Verständnis des Burgunds und verleihen ihren großen Weinen eine ureigene Stilistik mit unverkennbarer Handschrift, die sie so zu authentischen Unikaten macht.
Mal wieder ein Schnappschuss von Klaus-Peter Keller auf einer unserer Burgundreisen:
Während Jean Pierre Charlot noch skeptisch seine Fassprobe begutachtet, feiert Tino Seiwert schon: „Was für ein Hammerjahrgang!”
So wie Jean-Pierre Charlot, der mittlerweile unter Insidern legendäre Schwiegersohn Joseph Voillots, einer der ganz Stillen, Bedächtigen, ungemein Sympathischen in der Region der grandiosen Rotweine, der voller Elan und sensibler winzerlicher Kunst die berühmte Traditionsdomaine leitet. Höchster Respekt vor den liebevoll gepflegten Trauben und der ihm überantworteten Erde ist sein Credo. Bewahren der Schöpfung. Vinifizierung von nachhaltigen Weinen, von Pinot Noirs mit Seele, die singen, wie man im Burgund solch betörende Pretiosen zu charakterisieren pflegt! Sie entstammen quasi einem kleinen Paradies, denn die Domaine Voillot hat das Glück, genau dort zu stehen, wo gleich zwei der dramatischsten Rotweinterroirs des Burgunds beheimatet sind: Pommard und Volnay. Und die leisen Töne, die auf der Domaine Voillot gesprochen werden und die Bescheidenheit der verantwortlichen Personen haben dazu geführt, dass ihre Weine immer noch fast nur unter Weinkennern bekannt sind und als geniale Geheimtipps unter vorgehaltener Hand weiterempfohlen werden. Und dies sind beispielsweise berühmte Sommeliers französischer Sternerestaurants, welche die feinen und langlebigen Weine von Joseph Voillot für ihr Weinangebot besonders schätzen.
Aber im Jahrgang 2009 hat auch der berühmteste Weinkritiker der Welt bezüglich der großen Weine des Burgunds „zugeschlagen”: Alain Meadows hat sage und schreibe sieben (7!) unserer heute präsentierten Rotweine entweder zu den preiswertesten Schnäppchen des Jahrgangs gezählt oder sie unter den Tropfen mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis im gesamten Burgund eingereiht. Welch ein grandioser Erfolg für den großen Schweiger und stillen Genießer Jean-Pierre. Compliment!

Burgundkenner wissen: Die Weine von Volnay werden von Liebhabern als die Chambolle-Musignys der Côte de Beaune hymnisch gefeiert – da elegant und von filigraner Delikatesse, doch ebenso mit einer Tiefe und Struktur gesegnet, die sie jahrzehntelang am Leben erhält. Große Pinot Noirs aus Volnay scheinen stets Interpretationen einer schwebenden Ballerina. Diese Stilistik hat natürlich viel mehr mit dem Boden und den liebvollen Menschen zu tun, die sie sorgfältig pflegen, als mit irgendwelchen Kellermeisterkniffen: Die privilegierte Rebfläche Volnays liegt zum großen Teil auf Hängen, unter deren Oberfläche Kalkstein den Lehm überwiegt, so dass die dort erzeugten edlen Tropfen stets zuvörderst durch ihre Finesse brillieren. Und zur qualitativen Spitze Volnays, das wissen die Insider der Szene, zählen die höchst traditionellen Gewächse der Domaine Voillot. So urteilte beispielsweise Remington Norman, einer der größten Burgundkenner weltweit, bereits vor über einem Jahrzehnt: „Die vorzüglichen Pinot Noirs von Joseph Voillot gelten zweifellos als vorbildliche Volnays und Pommards!”
Und die heutigen Qualitäten klopfen unüberhörbar an die Pforte zur Weltklasse, denn Jean-Pierre Charlot ist einer der klügsten und begabtesten Köpfe an der gesamten Côtes de Beaune. Bevor der barocke Genussmensch Jean-Pierre die Leitung dieser traditionsreichen Familiendomaine übernahm, war er als Professor für Önologie tätig! Mit klaren Vorstellungen ging er deshalb nach seinem Wechsel von der Theorie der universitären Lehre in die Praxis des Winzerdaseins ans Werk: „Meine Kellerarbeit ist ganz einfach und traditionell und dient keinem anderen Ziel, als die grandiose Vielfalt meiner unterschiedlichen Weinbergslagen in fertigen Wein umzusetzen. Der Respekt, ja die Ehrfurcht des Winzers vor der Natur und seinem Terroir sind unabdingbare Voraussetzungen, um einen großen Wein in handwerklicher Tradition zu machen, der nichts mit der modernen Massenvinifizierung und den daraus resultierenden austauschbaren, zutiefst langweiligen Produkten zu tun hat. Meine urtraditionelle Arbeit im Weinberg, insbesondere das Pflügen der Böden und die Ernte vollreifer Trauben zum exakt richtigen Zeitpunkt ist viel wichtiger als jede kellertechnische Maßnahme. Ich bin nichts anderes als der erste Diener meiner Reben”.

Na, Jean Pierre, doch noch immer skeptisch ;-)
Ein Besuch bei diesem Sympathieträger seiner Region ist in geschmacklicher Hinsicht stets eine Reise zu den Wurzeln des Burgunds. Ungeschminkt, einerseits kraftvoll und dann doch voller raffinierter Nuancen, traumhaft komplex in der Frucht, zutiefst mineralisch und stets ungemein fein präsentieren sich die Weine, die alle über ein nobles Tannin verfügen. Ganz großes emotionales Kino! Voillots Weine verfügen zudem über ein legendäres Alterungspotenzial, die Jahrgänge 1964 und 1978 zählen heute noch zu den großen Klassikern des Burgunds! Und 2009 ist auf der Domaine Voillot schlicht ein Fabeljahrgang der Finesse! Ganz wichtig: Bereits der einfache Bourgogne dieses begnadeten Winzers hat ein Niveau wie sonst die Dorflagen berühmter Kollegen (daher jubelt VINUM zurecht: „Größtes Schnäppchen des Burgund”), diese wiederum ein Niveau, welches man in anderen Jahrgängen und bei anderen Winzern erst ab den 1ers Crus erhält, deren beste Exemplare Grand-Cru Qualitäten besitzen! 2009 bei Voillot heißt höchste Expression des Terroirs verbunden mit einer traumhaften Transparenz und einer sinnlichen Frucht. Des kundigen Weinliebhabers Herz – Was begehrst Du mehr? Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten besitzen die höchst traditionellen Pretiosen der Domaine Joseph Voillot schlicht Referenzqualität!
Daher: Der Mythos des Burgunds lebt und erstrahlt mit den grandiosen Weinmonumenten von Jean-Pierre Charlot in einem Glanz wie selten zuvor. Diese sinnlichen Pretiosen vermählen unvergleichliche Eleganz und Finesse mit unübertrefflicher mineralischer Präzision: Magische Tropfen, die verzaubern, eine Hommage an den Pinot Noir, für viele Weinliebhaber die größte rote Rebsorte der Welt!
Auch VINUM ist begeistert. Die Redaktion hatte sich ein heikles Thema vorgenommen: „Burgund und günstig”. Das Urteil: „Das Burgund ist ein Dschungel aus Hunderten von ähnlich klingenden Namen, Appellationen und Lagen – alles, um den Weinfreund zu verwirren, vom Einsteiger gar nicht zu reden. Schnäppchenjäger im Burgund zu sein, heißt, sich Zeit zu nehmen, vor Ort in zahlreiche Winzerkeller zu steigen, wo nicht eine, sondern Dutzende verschiedener Abfüllungen auf einen warten... Fazit unserer Verkostung: Es gibt sie schon, die Schnäppchen, aber sie sind dünn gesät!” Pinard de Picard hat zu dieser großen VINUM-Degustation seinen preiswertesten Pinot Noir aus dem Burgund angestellt, unseren Bourgogne von Voillot, der zu unserer Freude in einer illustren Runde mit Premier und Grand Crus gar (!) von Vinum zu den raren Schnäppchen des Burgunds gezählt wird. Ein nobler Pinot Noir aus dem Herzen des Burgunds kann bisweilen also doch noch dramatisch preiswert sein!

Von Meadows zu den größten Schnäppchen des Jahrgangs im Burgund gezählt!

Spaziergang durch das faszinierende Licht des Burgunds
© Werner Richner
Ein wahrlich betörender Volnay wie der „Alte Reben” von Voillot ist niemals ein opulenter, schwerer Wein. Sein Bukett ist vielmehr äußerst fein, sehr delikat und von höchster Finesse und Präzision geprägt. In seinem verführerischen Duft findet man betörende Anklänge von roten und blauen Beeren, saftigen Kirschen, von Weinbergspfirsichen gar, von schwarzem Pfeffer, Veilchen und anderen verzaubernden Blüten. Er ist ein zarter femininer Wein mit perfekter Ausgewogenheit und einer ungemein präzisen, einerseits sehr fokussierten, andererseits enorm subtilen Mineralität. Diese ist vermählt mit einem zart floralen Charakter und so ähnelt dieser verzaubernde Volnay aus über 50 Jahre alten Reben den schönsten Weinen aus Chambolle-Musigny, die wiederum zu den Feinsten des ganzen Burgunds zählen. Eine betörende Schmusekatze mit Samtpfoten und eingezogenen Krallen, die sich jedoch in Form einer tiefen mineralischen Spur auf der Zunge in der Jugend und einer beeindruckenden Frische stets bemerkbar machen. Einer der größten Weinwerte in Burgunds grandiosem Jahrgang 2009!
Zu genießen ist diese großartige, ungemein reizvolle Dorflage mit ihrem samtigen lasziv-erotischen Charakter, die viele wesentlich teurere 1er Crus ganz schön alt aussehen lässt, ab 2014, Höhepunkt 2016 bis 2020+.

Zu genießen ab 2014, Höhepunkt 2017 bis 2025+.

© Werner Richner

Zu genießen ab 2014, Höhepunkt 2017 bis nach 2035!
Für meinen Geschmack schon vielleicht im kommenden Herbst antrinkbar, Höhepunkt ab 2017 bis nach 2030.
Für Tino Seiwert einer der bezauberndsten und sinnlichsten Pinot Noir der Côte de Beaune im Jahrhundertjahrgang 2009!
Werte Kunden: Michel Bettane bringt die singulären Qualitäten der Domaine Voillot auf den Punkt: „Seit vielen Jahren macht Jean-Pierre Charlot Weine, die zu den feinsten und ausgeglichensten von Pommard und Volnay zählen. Ihre Reifung enthüllt mit großer Präzision die Typizität des Jahrgangs und des Terroirs. Man bewundert dann die Feinheit in der Textur und die Integration der Tannine in das Bukett, was das Markenzeichen der großen Stilisten an der Côte de Beaune ist.” Unser Kleinod, die Domaine Voillot, vinifiziert im Rotweinbereich mit die größten Weinwerte des gesamten Burgunds. Die „raren Schnäppchen” (VINUM) dieser prestigereichsten Anbauregion der Welt!
DOMAINE BERNARD DUGAT-PY – GEVREY CHAMBERTIN: WEINE, DIE DIE SEELE BERÜHREN!
In Frankreich zusammen mit Romanée-Conti zu DER Kultdomaine des Burgunds avanciert: Die mythischen Gewächse von Dugat-Py in Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard!
Unter seine 25 höchst bewerteten Rotweine aus dem gesamten Burgund im Überfliegerjahrgang 2009 stuft Allen Meadows, der weltweit wohl einflussreichste Burgundkenner, allein 5 mythische Gewächse von Dugat-Py (und damit gar mehr als von Romanée-Conti)!

Bernard Dugat-Py hat das Pferd in die Wingerte zurückgeholt ...

... und besitzt einen der schönsten Weinkeller des Burgunds,
komplett unterirdisch gelegen

DOMAINE SAINT ANTONIN – FAUGÈRES
Frédéric Albaret produziert authentische, individuelle Weinunikate voller Frische, Finesse und Mineralität auf den berühmten schwarzen Schieferböden des Languedoc!
„Les Magnoux” – Ein Weltklassewein des französischen Südens zu einem völlig unmöglichen Preis!
Und der FEINSCHMECKER jubelt im aktuellen Januarheft 2012:
„Les Jardins – Der schönste Wein der Welt unter 10 Euro”

Wildromantisches Faugères: Land der Reben, Hügel und exzellenter Schieferböden
© Celine Montseret
Faugères ist ein wildromantisches, waldreiches Gebiet nördlich von Béziers, das als einzige AOC des Languedoc flächendeckend über homogene karge Böden aus schwarzem Schiefer verfügt, der ansonsten im Midi nur sehr selten anzutreffen ist. Die Weinberge erstrecken sich über wellige Hügel mit relativ steilen Hängen und sind somit hervorragend geeignet zur Erzeugung großer Rotweine, die von Liebhabern wegen ihres unverwechselbaren Charakters, ihrer für den französischen Süden singulären Eleganz und großartigen Finesse, noblen Weinen aus Burgund durchaus ebenbürtig, hoch gerühmt werden. Und es ist das die Stilistik prägende Schiefergestein, das in den Spitzenweinen für eine ureigene und unverwechselbare Identität sorgt: Tiefgründige Mineralität trifft feinste Finesse (wie bei den großen Mosel- und Nahe-Rieslingen)! Bei den besten Winzern des Faugères sind diese hochkomplexen Weine terroirgeprägte Unikate auf höchstem Qualitätsniveau, die sich wohltuend aus dem Einheitsbrei vieler industriell „gemachter” oder uniformer, ermüdender Garrigueweine hervorheben und zu den unbestrittenen Referenzweinen des Languedoc gezählt werden.
Und es ist immer wieder ein Name, der respektvoll genannt wird, wenn französische Winzerikonen sich hinter vorgehaltener Hand über die besten Weine des Faugères austauschen: Frédéric Albaret, ebenso qualitätsversessen wie sympathisch, produziert magische Gewächse voller Eleganz, die nicht marktschreierisch mit neuem Holz und modisch marmeladiger Neuer-Welt-Monotonie langweilen, sondern ganz im Gegenteil mit einer rassig-eleganten Textur, mit seidigen Tanninen und einer noblen, „kühlen” Mineralität die Zunge liebkosen. Dieses wunderschöne delikate Spiel am Gaumen und die fabelhafte Finesse zeichnen verantwortlich für die betörende Stilistik dieser singulären Gewächse! Und der Ursprung dieser phantastischen Qualitäten, die trotz Parkers Elogen noch immer zu den provokant günstigen Preisen zu erwerben sind, die das Languedoc weltberühmt gemacht haben, liegt natürlich primär im oben angesprochenen genialen Terroir der exzellenten Weinberge: Karge, schwarze Schieferböden, in harter handwerklicher Arbeit aufgelockert, ein weitestgehend naturnaher Anbau und extrem tief wurzelnde Reben, die sich ihren Weg durch den Schiefer hart erkämpfen müssen, um (in heißen, trockenen Sommern) tief in der Erde – da zu weit abgelegen von feuchten Winden des Meeres – genügend Wasser zur Ernährung der Pflanzen zu finden. Und somit werden natürlich die Mineralien aus den Tiefen der Erde in die Trauben und später in den fertigen Wein transmittiert! Infolge einer wohl überlegten Exposition der Parzellen, die aus Schutz vor zu viel Sonne nicht nach Süden ausgerichtet sind, kann Frédéric in langsam reifenden Jahrgängen wie 2009 für südfranzösische Verhältnisse außergewöhnlich spät (Ende September, Anfang Oktober) ernten, und zwar genau dann, wenn die Trauben ihre höchste physiologische Reife erreicht haben. So sorgt neben den Schieferböden diese ungewöhnlich lange Vegetationsperiode für ein deutliches Mehr an Finesse und Eleganz in den fertigen Weinen (so wie wir es auch von den großen deutschen Rieslingen kennen) und eben eine perfekte Reife, die aber, Frédérics zentrales Anliegen, niemals (!) in Überreife umschlagen darf. Marmelade mag Frédéric höchstens auf dem Baguette, aber keinesfalls im Wein!

Ralf Zimmermanns Traum vom lichtdurchfluteten französischen Süden manifestiert sich in nordisch kühlen Winternächten in immer wiederkehrenden wehmütigen Erinnerungen
an ein Wahrzeichen des Midi - die weltberühmte Pont du Gard!
© Werner Richner
Das Resultat dieser beispielgebenden handwerklichen Arbeit und des Genius eines sensiblen Weinmachers: Ultrafeine, finessenreiche Gewächse, wie sie erst von einer ganz, ganz kleinen Avantgarde qualitätsbesessener junger Winzer im Languedoc vinifiziert werden! In Frankreich unter Insidern bereits seit mehreren Jahren zu den großen Stars des Midi gezählt, in Deutschland bis zu Parkers Traumbewertungen noch eher ein Pinard-de-Picard-Geheimtipp, muss Frédéric seine Ernte den Interessenten aus aller Welt mittlerweile strikt zuteilen. Es sind zutiefst mineralische Bilderbuchweine des französischen Südens, Terroir pur, das eindeutig den Rebsortencharakter dominiert, sehr rar und von phantastischer Qualität: Berührende Unikate, Referenzweine des Languedoc!
Warum steigen eigentlich Jahr für Jahr die Qualitäten auf unserem Kleinod des Languedoc so dramatisch an? Nun, zum einen hat Frédéric einen neuen klimatisierten Keller bauen können (da reift der Wein einfach noch schonender vor sich hin) und bekommt jetzt noch bessere Barriques und größere Fuder (von Frankreichs berühmtesten Tonneliers, auch hier muss man sich Zuteilungen besten Holzes zunächst durch ein Weingutsimage hart erarbeiten) als in der Vergangenheit, was den Ausbau der Weine nochmals optimieren hilf und den Holzeinfluss zurückdrängt. Aber noch entscheidender ist der Jahrgangsverlauf (Regen im Frühjahr 08, der die Wasserspeicher im Boden so füllte, dass sowohl 08 wie auch die nachfolgenden Jahrgänge davon profitieren konnten) mit zwei Traumsommern in 2009/10. Nichts als Sonnenschein! Erst Ende September wurden bei jeweils kühlen Nachttemperaturen von weniger als 10° C (das ist ein wesentlicher Schlüssel für komplexe Aromen in warmen Regionen!) kerngesunde Träubchen in den Keller eingebracht, die infolge der extrem langsamen Ausreifung eine Aromenkomplexität besaßen, wie nie zuvor und die jedem Weinkenner ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermögen. Frédéric: „Es war schier unfassbar, wir brauchten quasi keine Selektion vorzunehmen. Das habe ich als Winzer noch nie erlebt! Es waren die entspanntesten Ernten meines Lebens”, lächelt der sympathische Winzerstar vergnügt vor sich hin!
Definitiv: Im Faugères, das zeigen alle meine bisherigen Verkostungen, liegen die Qualitäten in 09 wie in 2010 bei den Spitzenwinzern gar noch über denjenigen aus dem zu Recht als Traumjahrgang gefeierten 2007er. Es sind die bisher besten Jahrgänge der Appellation. Und auch Frédéric, dieser so zurückhaltende, sympathische Winzer, strahlt daher übers ganze Gesicht: „Ja, infolge meiner älter gewordenen Rebstöcke, meinen so deutlich verbesserten Bedingungen im Keller, die ich mir immer so sehr gewünscht hatte, einer nochmalig sensibleren Extraktion und zweier bilderbuchhafter Vegetationsperioden haben meine Weine ein Qualitätsniveau erreicht, von dem ich bisher nur zu träumen gewagt habe.” Diese betörenden Pretiosen wandern kistenweise auch in meinen privaten Keller. Unbedingt probieren!
Werte Kunden: 94 Parkerpunkte (in 2004) für einen französischen Wein, der weniger als 15 Euro kostet – das gab es unseres Wissens nach noch nie! Das sind Glücksfälle, nein, Sternstunden im Leben eines jeden Weinliebhabers. Weinwerte, die Preisgefüge auf den Kopf stellen und in Blindproben vinologische Weltbilder zum Einsturz bringen werden.

Saint Antonin - im Herzen des geschichtsträchtigen Languedoc
© age fotostock / LOOK-foto
Und der Hammer schlechthin ist wohl die Bewertung des FEINSCHMECKERS im Januarheft 2012: FEINSCHMECKERS Highlights des Jahres 2011: Hundert Lieblingsweine – Die ZEHN SCHÖNSTEN WEINE DER WELT unter 10 Euro!
And the winner is: Pinard de Picards Kleinod aus dem Languedoc, unsere Domaine Saint Antonin, seit Jahren bekannt für ein dramatisch günstiges Preis-Genuss-Verhältnis seiner betörenden Weine, mit einem unserer langjährigen Bestseller als SIEGERWEIN: ‚Les Jardins de Saint Antonin, rouge 2010’ für unfassbar günstige 6,50 Euro!
Pinard de Picard meint: Jaaa! Das ist genau wieder einer dieser so ungemein preis„werten” und schmackhaften Alltagsweine aus dem französischen Süden, der das Languedoc vor mehr als einem Jahrzehnt als Quelle herausragender Trinkweine über Nacht weltberühmt machte und der das großartige vinologische Können von Frédéric Albaret eindrucksvoll belegt. Herrlich leuchtendes, dunkles Purpurrot in der Farbe, in der Nase eine betörende Fruchtorgie, Sauerkirschen, rot- und dunkelbeerige (Cassis, Blau- und Himbeeren!) sowie würzig-samtene Aromen (Nelken, Lakritze!), dabei von sehr elegantem Stil, überhaupt nichts Marmeladiges in sich tragend. Am Gaumen ungemein schmeichlerisch und von wollüstig-opulenter Stilistik, dabei aber auch elegant und saftig und geprägt von einer animierenden Trinkfrische, erstaunlich dicht, mit einer verblüffend cremig-seidenen Tanninstruktur. Welch herrlicher Alltagswein, eine ehrliche, fröhliche Haut: herzhaft lecker, mineralisch und welche Rarität in seiner sinnenfreudigen Preisklasse! Schon dieser schier unglaublich attraktive Einstiegswein ist eine Demonstration dessen, dass im grandiosen Languedoc-Jahrgang 2010 Albaret wohl die dramatischsten Rotweine seiner glanzvollen Karriere zu unverschämt günstigem Preis vinifiziert hat! Zu genießen ab sofort bis 2014+.
Werte Kunden: Zwischen 5,- und 12,- Euro sind wohl die spannendsten Entdeckungen zu machen in der Welt des Weines. In dieser attraktiven Preisklasse findet selbst der Kenner animierende Tropfen mit komplexem Geschmack und individuellem Herkunftscharakter. Ob der ‚Les Jardins’ nun der beste Wein der Welt unter 10 Euro ist, mag dahingestellt sein. Der Favorit des FEINSCHMECKERS ist er auf jeden Fall. Dazu spielt natürlich auch immer der ganz persönliche Geschmack des Genießers eine entscheidende Rolle. Aber mehr Wein zu diesem Preis finden Sie, werte Kunden, auf der ganzen Welt nicht!

Frédéric Albaret - sensibler Winzermagier
Nach längerer Luftzufuhr wird die Zunge zärtlich gestreichelt von einer ungemein seidenen, kühlen Textur, die nichts anderes ist als der schmeckbare Ausdruck des schwarzen Schieferbodens, der den großen Terroirweinen des Faugères einen authentischen Charakter verleiht. Diese kühle Mineralität und die duftige Würze im geschmeidig dichten Mundgefühl vereinen den Charme, das Licht und die Wärme des Südens mit der Singularität des schiefrigen Terroirs. Kein modischer Neuholzton, keine Rustikalität, keine Marmelade! Stattdessen ein großartiger, mineralischer Terroirwein de luxe der leisen Töne, der mit viel Komplexität und Charakter, Ausstrahlung und Geschmack, mit Würze, phantastischer Frische und mineralischer Tiefe in seiner sympathischen Preisklasse die Qualitätsmaßstäbe des Languedoc definiert!
Frédéric Albaret hat sich souverän seinen Platz in der ganz kleinen Elite der Spitzenwinzer des Languedoc erobert mit Referenzqualitäten der neuen Generation: Finesse und Eleganz, Rasse und Frische statt marmeladiger Langeweile. Daher lege ich Ihnen seit vielen Jahren diese so traumhaft preiswerten, ungemein finessenreichen Rotweine aus dem Faugères als meine Lieblingsweine ganz besonders ans Herz. Aber auch Parker hat unsere Domaine Saint Antonin entdeckt und mit Elogen überhäuft. Er schreibt wörtlich, dass er überhaupt nicht verstehen könne, wie so gute Weine, die zu den phantastischsten, ja unglaublichsten Weinwerten der Welt zu zählen seien, zu einem solch günstigen Preis zu haben sind! So erhielt dieser sensationell preiswerte Faugères bereits zweimal 91 Punkte! Und 2010 ist nochmals deutlich, aber wirklich deutlich, besser! Fréderic erklärt: „Meine schönsten Weine bisher, in einer Balance und Harmonie wie nie zuvor”.
Zu trinken nach unserem Geschmack ab sofort (die cremig-seidenen, kühlen Tannine erlauben nämlich bereits hohes Trinkvergnügen, aber Frédéric sieht den Genuss ab Herbst 2012 nochmals deutlich höher), Höhepunkt Ende 2013 bis 2020+.

Dieser großartige Wein löst mit seiner seidigen Fülle wohlige Schauer aus, ein herrlich runder, harmonischer, delikater, verführerisch weicher Wein; der noble Kern seiner intensiven Mineralität umspielt dabei fordernd die Zunge. Danach öffnet sich die dichte, kühle Gerbstofftextur im Mund, um die Sinne mit mächtiger Kraft (aber ohne ermüdende Schwere, dieser Aristokrat der Sinne scheint zärtlich über die Zunge zu schweben), aber auch mit zartem Schmelz, Geschliffenheit und wiederum subtiler Schiefer-Mineralität zu verwöhnen. Und welch dramatische Länge! Nach 24-stündiger Öffnung breitet sich vor dem staunenden Betrachter eine expressive, kühle Minzfrische aus wie bei einem großen Mouton-Rothschild!
Ein wahrer Geniestreich von Frédéric, Terroir und Individualität pur und von extremer Qualität: Wein-GENUSS in Vollendung! Es fällt schwer, stilistische Vergleiche zu finden für diesen Gänsehautwein, er vereint in sich die edle Kühle eines großen Syrah der nördlichen Rhône mit der Eleganz und Finesse eines aristokratischen Gewächses aus dem Burgund.
Sommelier Sebastian Georgi urteilt: Das ist DER Gegenentwurf zu allen marmeladigen Syrahs aus der Neuen Welt!” Welch betörende Qualität aus dem vielleicht bisher größten Jahrgang im Faugères – und hier wiederum die absolute Spitze verkörpernd. Bravissimo! Frische, Frucht und Finesse treffen feinste Mineralität.
PS: Nachdem dieser Spitzenwein von Parker im grandiosen 2004er Jahrgang mit für seine Preisklasse unglaublichen 94 Punkten geadelt wurde, erzählte mir Fréderic, dass ihm jedermann „geraten hat, jetzt müsse ich doch endlich die Preise erhöhen. Doch warum sollte ich dies tun? Damit sich dann nur noch die Reichen der Welt meine Gewächse leisten können? Niemals! Ich mache Weine für Liebhaber, aber nicht für Etikettentrinker.” Welch noble altruistische Einstellung!
Zu genießen bis 2020+.
DOMAINE GUILLAUME GROS – LUBÉRON
Urwüchsige Rotweine voller ursprünglicher Wildheit aus einer der dramatischsten Naturlandschaften Frankreichs!
„Ricorda di osare sempre” („Denke daran, immer zu wagen”), Gabriele D´Annunzio, italienischer Schriftsteller!

Guillaume Gros: friedlicher Revolutionär und ungekrönter König des Lubéron
Guillaume Gros ist ein begnadeter Magier und der spiritus rectus einer dynamischen jungen Winzergeneration im hügeligen Bergland des Lubéron, dieser faszinierend urwüchsigen Landschaft, durchflutet von einem magischen südlich-fahlen Licht. Mit seinen romantischen Schluchten und Wäldern, seinen pittoresken Bergdörfern und Weinbergen, seinen Legenden und Schlössern ist das Lubéron die etwas andere – die wildromantische – Provence. Kein Wunder, dass Guillaume Gros dem Reiz dieser ökologisch intakten Kulturlandschaft erlag und vor über einem Jahrzehnt als einer der Top-Sommeliers Frankreichs den Michelin-Sternen adé sagte – und dies, obwohl seine frühere Karriere ihn als Chefsommelier in einige der renommiertesten Restaurants Frankreichs (u.a. das 3-Sternerestaurant l’Arnsbourg im Elsass) geführt hatte. Natürlich war ihm ein bisschen mulmig dabei, eine erfolgreiche Karriere abrupt wieder zu beenden. Aber in sein Herz hatte sich ein Spruch tief eingegraben, den er früh in seinem Leben förmlich in sich aufgesogen hatte. „Ricorda di osare sempre” („Denke daran, immer zu wagen”). Mit viel Mut und einer schier entfesselten Kreativität gründete er daher zu Jahresbeginn 2001 seine ebenso kleine wie feine Domaine Gros (ursprünglicher Name: d’Antonin) und katapultierte diese vom Start weg in ungeahnte Höhen. Bereits der Jungfernjahrgang wurde im Handumdrehen von unseren begeisterten Kunden aufgekauft und Guillaume avancierte auf Anhieb zu einem international gefeierten neuen Stern am funkelnden Rhônehimmel.

Wie konnte es binnen kürzester Zeit zu diesem Katapultstart in die erste Riege der Rhônewinzer kommen? Nun, unter Insidern der Szene war dies keine Überraschung, war ihnen doch wohl bekannt, welch ambitionierter Jungwinzer hier in diesem hügeligen Terroir (situiert südöstlich von den in den letzten Jahren zu großem Ruhm gekommenen Weinbergen des malerischen Mont Ventoux) engagiert zu Werke ging. Denn Guillaume Gros trieb es schon vor seinem ersten Schritt in sein neues Leben, während seiner gesamten Tätigkeit als Sommelier, in seiner Freizeit immer wieder zu den Quellen seiner Passion und damit zu Winzern mit echter Leidenschaft zu ihrem Beruf. Die beseelte Idee, selbst Wein zu produzieren, wuchs immer stärker in ihm heran und so wagte er schließlich vor 11 Jahren, ausgestattet mit praktischen Erfahrungen und einer mehrjährigen Lehrzeit bei großen Meistern der Winzerzunft, bei André Ostertag im Elsass, Yves Gras auf Santa Duc und Christophe Sabon auf der Domaine La Janasse in Châteauneuf-du-Pape, den Schritt in die Selbständigkeit.
Und bei unserem Freund Yves, dem sympathischen Tausendsassa und genialen Spitzenwinzer aus Gigondas, habe ich Guillaume bei einem meiner Besuche erstmals kennen gelernt und war sofort fasziniert von seiner Liebe zu den großen Weinen der südlichen Rhône. Nie verlor ich ihn seither aus den Augen, verfolgte aufmerksam seinen weiteren Weg, bis er in den klimatisch privilegierten Nordhängen(!) der Côtes du Lubéron einige traumhafte Parzellen kaufte. An diesen Nordhängen führen kühle Nächte und sehr große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht zu einer ausgeprägten Finesse und Frische im fertigen Wein und es gibt genügend Wasser zur Vermeidung von Trockenstress in den heißen Sommern, weshalb Reifeblockaden der Beeren ausbleiben. Das sehr heterogene Terroir dieser exzellenten Weinberge ähnelt zudem den herausragenden Gegebenheiten in Gigondas, wobei natürlich jede einzelne dieser naturnah bewirtschafteten Parzellen über ihr spezifisches Mikroklima verfügt. Der alles entscheidende Aspekt in Guillaumes Schaffen im Weinberg dreht sich um die Frage, in allen Rebbergen den optimalen Zeitpunkt für die Lese zu finden, den Punkt also, an dem die Trauben ihre höchste physiologische Reife erreicht haben. Es soll keinesfalls zu früh geerntet werden, es darf aber auch niemals Überreife aufkommen, die später im Wein zu einer marmeladigen Stilistik beiträgt.

Schon Guillaumes erster Jahrgang, der oben angesprochene Jahrgang 2001, demonstrierte daher eindrucksvoll das großartige Zusammenspiel zwischen den herausragenden Lagen, Guillaumes enormem Talent und den bei seinen charismatischen Lehrmeistern erworbenen Fähigkeiten. Unter Insidern und in der südfranzösischen Winzerszene gelten Guillaumes Rotweine mittlerweile als absoluter Geheimtipp und als die Referenz ihrer aufstrebenden Appellation! Es sind rare Glücksfälle für den echten Genießer, höchst authentisch, voll sprudelnder Frische und daher vibrierend lebendig – Frucht- und Texturvergnügen pur. Diese Rotweine schaffen im Lubéron neue Qualitätsdimensionen und sind in ihrer berauschenden Natürlichkeit so atemberaubend präsent wie die herrliche, wildromantische Landschaft selbst. In ihrer Qualität großen Châteaufneufweinen ebenbürtig, stilistisch in ihrer Jugend jedoch ungestümer, mit knackigen Tanninen, die immer ein wenig mehr Zeit brauchen, sich abzuschleifen als bei ihren Pendants aus der Rhôneebene, dafür aber mit einer traumhaften Frische gesegnet. Urwüchsige Rhône, die des Weinliebhabers Herz erfreut, der sich von originären, authentischen Gewächsen im Glase verwöhnen lassen möchte. Unbedingt probieren!
Ein Schluck dieses betörenden Charmeurs und vor dem inneren Auge werden wehe Erinnerungen wach an den letzten lauen Sommerabend auf der provençalischen Terrasse. Santé. Und auf eine baldige Rückkehr im kommenden Frühling!

© Werner Richner
Robert M. Parker bewertet einen fast gleich guten Jahrgangsvorgänger dieses Juwels voller Begeisterung mit sagenhaften 90 Punkten!
Am Gaumen traumhaft saftig mit einer erfrischenden, intensiven Sauerkirschnote, aber auch kühl und mineralisch mit feiner Würze. Deutlich schmeckbar die hohe physiologische Reife der Trauben, für Guillaume die unabdingbare Voraussetzung zur Erzeugung wirklich großer Weine. Mit seiner feinen Frucht verströmt dieser formidable Tropfen den Zauber der großartigen Landschaft des wild-romantischen Lubéron. Bereits der betörende Duft signalisiert die noble Tanninqualität, die hohe Konzentration und enorme Dichte. Superb gelungen – und ein herausragender Tipp für alle, die das neue Südfrankreich zu schätzen wissen. Ein Wein, der sich wegen seiner frischen Säure jetzt schon wunderbar genießen lässt, der aber noch viel Potential in sich birgt, bis die feinkörnige Tanninstruktur mit ihrer animierenden Lakritznote und den würzigen Anklängen an Thymian und Salbei weiter abgeschliffen sein wird.
Bereits jetzt schön zu trinken, Höhepunkt Herbst 2012 bis mindestens 2016.

Welch großartiger, unfiltrierter, fast ätherischer Spitzenwein mit enormer Frucht- und Würzsubstanz, der die kellertechnisch perfekten, aber seelenlosen Hightech-Weine aus aller Welt aufs Äußerste provoziert. Das hier ist eine geballte, schier unglaublich expressive Fruchtladung aus dem Lubéron, die mit ihrem komplexen Aromenspektrum nur so strotzt! Die massive Kalibrierung ist schlichtweg atemberaubend: Ein Triumph des phantastischen Lubéron-Jahrgangs 2007, der herrlich balancierte und erfrischende Trinkweine ermöglichte. Im Glase baden geradezu blaue und schwarze Früchte (Cassis) und mediterrane Kräuter und verwirren die olfaktorischen Sinne. Kandierte Schwarzkirschen und Himbeeren vermischen sich mit Lakritze, Marzipan, Mokka, Zedernholz und Schokoladennoten und werden begleitet vom balsamischen Duft würziger Kräuter der Provence und intensiv erdigen und malzigen Noten sowie orientalischen Gewürzen.
Die Substanz dieses „Monuments an Reichhaltigkeit der Aromen der alten Grenache-, Carignan- und Syrahreben” (Guillaume) ist so überwältigend, so orientalisch inspiriert, so nachhaltig schön, dass er tief unter die Haut geht. Gänsehautatmosphäre! Aromatische Fülle und Komplexität lauern zwar noch in der Tiefe, aber der Wein knistert schon. Und dieses ,Feuer’ wird in den nächsten Jahren durch Filigranität ergänzt! In seiner Stilistik wie eine hypothetische Mischung aus einem Spitzen-Châteauneuf und einem sehr guten Burgunder wirkend, präsentiert sich dieses Monument aus dem Lubéron verführerisch und extraktsüß, insbesondere jedoch sehr mineralisch-würzig – DAS Signum für alle großen Terroirweine der Welt. Diese Mineralität zeigt sich von der Zungenspitze bis zum Rachen, trotz der mächtigen Konzentration, des enormen Extraktes und der noch zart vernehmbaren, dezent pfeffrigen Barriqueanklänge. Im frischen Finale (welch herrliche Säureader!) zeigen sich eine prägnante Kirscharomatik, Noten von edler Schokolade, Bratensaft, nochmals Lakritz, welke Rosen und Veilchen. Genial! Man riecht und schmeckt förmlich die sonnengetränkte Erde des Lubéron. Ein echter Knüller und ein Allegro Crescendo auf das Lubéron. Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2013 bis etwa 2020.
Von der Bibel der französischen Weinkritik, der REVUE DU VIN DE FRANCE, auf Anhieb zum besten Wein des Lubéron gewählt!
DOMAINE LA BOUISSIÈRE – GIGONDAS
Traumqualitäten aus dem „besten Rhônejahrgang der letzten 30 Jahre” (Parker) für einen „Alltagswein, der das Zeug zur Legende hat”, WEINWISSER!
Mineralität und kühle Frische in den Spitzencuvées verwöhnen statt barocker Opulenz die Zungen der Genießer!

Der malerische Ort Gigondas an den Hängen der wildromantischen Dentelles de Montmirail besitzt identisch grandiose Terroirs wie Châteauneuf-du-Pape. Daher kommen von hier auch mit die besten Weine der südlichen Rhône, von Parker schon mit 100 Punkten bewertet, doch die Preise dieser Weltklasseweine sind deutlich niedriger als die der berühmten Luxus-Cuvées aus Châteauneuf. Liebhaber der grandiosen Weine der weltbekannten Güter Santa Duc und Saint Cosme wissen, wovon wir hier reden. Qualitativ auf gleich schwindelerregender Höhe bewegen sich seit mehreren Jahren auch die in nur kleinen Mengen produzierten Nobelgewächse der Domaine de la Bouïssière, eine uralte stille Liebe von uns: So phantastisch die Qualitäten, so dramatisch niedrig die verlangten Preise! Juwelen der südlichen Rhône eben!

Aber Vorsicht, werte Kunden: In ihrer durch ihre hoch gelegenen (was für herrlich kalte Nächte während der Ernte!), steinwüstenartigen, kargen Weinberge geprägten, ureigenen kühlen Stilistik unterscheiden sich die beiden originären, in alter handwerklicher Tradition hergestellten, ungeschönt und unfiltriert abgefüllten Spitzengewächse unseres sprichwörtlichen Kleinods Bouïssière (ganze 9 ha werden in nachhaltigem Anbau bewirtschaftet!) deutlich von den meisten anderen Weinen der südlichen Rhône und dem dadurch geprägten gängigen Geschmacksbild. Sie sind wesentlich mineralischer, „kühler”, frischer, säurebetonter, balanciert geradezu in Referenzqualität, weisen trotz ihrer großen Dichte, ihrer Opulenz bisweilen in hedonistischer Frucht keine überreifen, marmeladigen Noten auf, brauchen, im Unterschied zu der ungemein leckeren Basiscuvée mit deren Kuscheltanninen, immer etwas mehr Zeit, bis sie sich in all ihrer Schönheit entfalten und werden von Kennern und Liebhabern wegen ihrer kühlen Stilistik, ihrer Komplexität, ihrer Rasse und Finesse (wie bei der Spitzendomaine des Burgunds, Dujac, werden hier in reifen Jahrgängen die Traubenrappen mitvergoren, um noch mehr Frische und Struktur heraus zu kitzeln) und ihres autochthonen Charakters hoch geschätzt. Antipodenweine zum modernen Zeitgeist!
So wurde auch schon die traumhaft leckere Basiscuvée aus 2007, ein Preis-Leistungshammer in der „Sieben Euro-Klasse”, mit spektakulären 91 Punkten bewertet. Damit kann man erahnen, in welch luftigen qualitativen Höhen sich die Spitzencuvées bewegen. Welch Glück für wahre Weinliebhaber, die somit Traumqualitäten erwerben können, zu einem wesentlich niedrigeren Preis, als er für vergleichbare Spitzenqualitäten der berühmten Güter aus Châteauneuf-du-Pape gezahlt werden muss. Diese urwüchsigen Pretiosen gehören zur Kategorie persönliche Lieblingsweine – So haben große Rhônegewächse früher einmal, vor der Klimaerwärmung, geschmeckt: Raffinesse statt Opulenz, leise Töne statt üppiger süßlicher Fruchtorgie mit Pauken und Trompeten. Domaine de la Bouïssière: Der Stoff scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert. Wohl bekomm’s!
max. 12 Flaschen pro Kunde!

© Werner Richner
Diesen Elogen des WEINWISSERS ist unsererseits nichts mehr hinzuzufügen, außer, dass wir von diesem Legendenwein max. 12 Flaschen pro Kunde zuteilen können, um möglichst viele Kenner in den Genuss dieser Preissensation kommen zu lassen!

Die pittoresken Dentelles de Montmirail: ein Paradies für Kletterer, Naturfreunde, Tiere und ... Reben

max. 3 Flaschen pro Kunde!
Zu genießen ab Herbst 2012 bis nach 2025, einer der langlebigsten Rotweine des gesamten großartigen Jahrgangs an der südlichen Rhône!
Zu genießen 2012 bis 2016+.

© Werner Richner
WILLKOMMEN IM TÂCHOLAIS!
Eine Reise in noch unbekannte Dimensionen eines verwunschenen Weinuniversums!
Und eine zärtliche Liebeserklärung an eine märchenhafte Region!
Staunend schwiegen wir uns an. Trauten irgendwie unseren Sinnen nicht. Standen da rum im kleinen, engen Weinkeller. An einem Probiertisch inmitten von Holzfudern und gebrauchten Barriques. Ich persönlich hatte den Tag innerlich fast schon „abgehakt” und wartete insgeheim auf ein leckeres Abendessen. Und eine gute Flasche Wein. Klaus-Peter, der Keller aus Rheinhessen, auch. Der begleitet mich fast immer auf meinen Burgundreisen. Als „Berater”, Freund und weil er auch mal gute Weine trinken will ;-) . Wir waren morgens zusammen auf der Domaine Romanée-Conti gewesen und hatten noch den Geschmack des La Tâche auf der Zunge. Ja, den La Tâche. Der hatte uns beiden noch mehr imponiert als der Romanée.

Sanft gewellte Hügel bestimmen das Landschaftsbild im verwunschenen „Tâcholais”
Und jetzt hatten wir einen Termin im Beaujolais, provoziert von der These, es gäbe mittlerweile nicht nur trinkbare (Oh Gott, alle meine Jugend- und Studentensünden fielen mir ein mit den unsäglichen Primeurs-Trinkgelagen), sondern absolute Spitzenweine im Beaujolais. Und so waren wir in einer verträumten, liebreizenden Region gelandet. Hatten die Pfade verlassen, denen wir sonst zu folgen pflegten. Und da standen wir jetzt zwischen Holzfässern rum. Sprachlos. Bei einem, zugegebenermaßen, äußerst sympathischen Winzer. Jean-Marc Burgaud. Ein Bilderbuch-Gallier. Still. Bescheiden. Unaufgeregt. Irgendwie total nett. Mit Charisma.
Und wie toll schmeckte das alles in den Gläsern vor mir! Ich war, ich muss es gestehen, wie vom Blitz getroffen. Aber das war alles so unwirklich. Wollte noch nicht rein in meinen Schädel. Und dann sagte Klaus-Peter einen Satz. Einen! Der ließ meine Ohren klingeln und heiß anlaufen. Weil ich es zwar auch angedacht, aber noch nicht gewagt hatte auszusprechen: „Das schmeckt ja fast wie heute morgen der La Tâche; ja, sind wir denn heute im Tâcholais”? Und das klang von Klaus-Peter wie eine zärtliche Liebeserklärung!

Beaujolais: eine verträumte Region begeistert mit kulinarischen
Delikatessen. Da gibt es ja tatsächlich noch (oder endlich wieder)
verführerische Rotweine mit etwa 12% Vol.
© LOOK-foto
Und dieser Satz, liebe Kunden, war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Zwischen mir und den Weinen des Tâcholais, in die ich seither eingetaucht bin. In eine kleine Zauberwelt mit richtig grandiosen Qualitäten auf burgundischem Niveau zu den dramatisch günstigen Preisen des Languedoc! Wahrlich ein kleines Stück Paradies. Unberührte Erde. Ein Stück vom Himmel. Magische Weine, wie von Feen erzaubert. Großes, emotionales Kino! Interessiert? Dann kommen Sie doch bitte mit. Ich führe Sie gerne! Und dann können auch Sie eintauchen in eine andere Welt, lassen sich fallen und ganz sanft treiben in ein unbekanntes Land. In mein Kleinod. Mein Tâcholais!
Denn Beaujolais heute ist unter Insidern DER Geheimtipp Europas: „In Bestform bildet der bereits jung zu genießende Beaujolais (aus einer einzigen Rebsorte, dem Gamay hergestellt) das große Vorbild für alle Bemühungen in der ganzen Welt, rote Erfrischung in Flaschen zu füllen. Der Wein ist außerordentlich charmant und zugänglich, hat ein saftiges Aroma, das in Verbindung mit der Aussicht auf feine Säure den Appetit schon anregt, ehe noch der erste Schluck auf die Zunge gekommen ist. Damit präsentiert sich ein Beaujolais als das krasse Gegenteil der intensiven, fassgereiften Roten, die derzeit in Mode sind. Und ein seriöser alter Beaujolais Cru schmeckt sehr ähnlich wie ein roter Burgunder”, jedoch zu einem Bruchteil des Preises seiner nördlichen Prestige-Nachbarn, schwärmt völlig zu recht Jancis Robinson, eine der weltweit renommiertesten Weinexpertinnen.
Und für Parker degustiert David Schildknecht die Beaujolais-Weine, wie auch die Deutschlands, Österreichs, des Elsass und des Languedoc-Roussillion. Schildknecht ist ein weltweit höchst geschätzter Journalist und für Kenner der Szene geradezu die Inkarnation von Seriosität. Seine sensible Zunge schätzt Finesse und Eleganz wesentlich höher als marmeladige Opulenz. Er ist für mich schlicht einer der besten Verkoster der Welt. Punktum. Und Schildknecht hat wie Jancis Robinson mein Paradies auch schon aufgesucht. Im wine advocate 190 demonstriert Schildknecht die Ausnahmestellungen unserer beiden Spitzenwinzer aus dem Beaujolais, die wir neu ins Programm aufgenommen haben, von Burgaud, den wir heute vorstellen, und von Desjourney, dessen neuen Jahrgang wir bald präsentieren werden: Sage und schreibe 8 der best bewerteten 15 (in Worten: acht von fünfzehn!) Weine der Jahrgänge 2008 und 2009 stammen von unseren beiden Spitzenwinzern, die zudem die Plätze 1, 2, 3 und 4 belegen. Und ein ähnliches Ergebnis haben wir im grandiosen 2010er Jahrgang mit wiederum den Plätzen eins und zwei. Herzlichen Glückwunsch an die ebenso rührigen wie sympathischen Eigentümer unserer beiden Kleinode aus Frankreichs Edelschmiede Tâcholais!
DOMAINE JEAN-MARC BURGAUD: IN DEUTSCHLAND EXKLUSIV BEI PINARD DE PICARD!
Die sympathische „Zaubermaus” aus Morgon im Herzen der renommierten Cru-Lagen des Beaujolais begeistert mit grandiosen Weinen zu „furchterregend” niedrigen Preisen!

Jean-Marc Burgaud zieht Klaus-Peter Keller, David Rayer und Tino Seiwert betörende Fassproben
Wir von Pinard de Picard verkaufen nur Weine, die wir selbst trinken mögen. Und wir pflegen enge Beziehungen zu „unseren” Winzern, sind ihnen bisweilen gar freundschaftlich verbunden. Und manch einem unserer Betriebe gehört unsere ganz besondere Sympathie. So wie dieser kleinen Domaine im Herzen von Morgon, einem der drei besten Crus des gesamten Beaujolais. Und ihrem rührigen Besitzer Jean-Marc-Burgaud! Eine Seele von Mensch, klug, sensibel, einfühlsam, aber auch ein Kämpfer vor dem Herrn. Ein echter Gallier aus altem Schrot und Korn. Mit quasi nichts, außer einer erstklassigen Ausbildung, hat er 1989 angefangen, mit gerade einmal 3 ha geliehenen Weinbergen. In einer Region, die das schlechteste Image von ganz Frankreich besaß. Dem Primeur-Schrott sei „Dank”! Doch Jean-Marc hat die Ärmel aufgekrempelt und wie besessen auf ein Ziel hin gearbeitet: den besten Beaujolais überhaupt zu vinifizieren. Und dieser beste Beaujolais sollte dann nicht nur mit irgendwelchen Weinen aus Frankreich mithalten, sondern ein echter Konkurrent sein zu den gerühmtesten Prestigegewächsen aus der Nachbarregion Burgund.
Heute, nach über 20 Jahre harter Aufbauarbeit, urteilt Parker bzw. Schildknecht ganz dezidiert: „Wenn denn noch jemand irgendeinen Zweifel daran hätte, ob das Talent und die großen Ambitionen von Burgaud mit seinen Fähigkeiten übereinstimmen, dann zerstreuen spätestens der 2009er Jahrgang und sein 2010er Nachfolger alle Zweifel!” Und wie als Beweis vergibt der wine advocate dann mit bis 95 Punkten an Burgaud die höchste Punktzahl, die jemals einem Wein aus dem Beaujolais zuerkannt worden ist. Und das zu einem Preis, der im Kontext gleich guter Gewächse des Burgunds nur als absolute Provokation aufgefasst werden kann! Das ist so etwas wie die Adelung eines Lebenswerks!

Eine 300 Jahre alte Windmühle ist Namensgeberin für eine der berühmtesten Cru-Lagen im Beaujolais: „Moulin à Vent”
Und wie sehr hat Jean-Marc dafür geschuftet. Hat seine Weinberge, deren im Herzstück von Morgon gelegene überwiegend ein schiefriges Terroir besitzen, was für die hohe Eleganz und Finesse seiner Weine verantwortlich zeichnet, mit ihren alten, wertvollen Reben liebevoll gepflegt wie kein zweiter. Hat mit quasi biologischen Methoden eine Vorreiter-Rolle für seine Region eingenommen. Hat das Pferd wieder in die Wingerte gebracht. Und im Keller eine so sensible und schonende Weinwerdung praktiziert, dass sie gar an eine sanfte Geburt erinnert. Das sind magische Tropfen, die verzaubern, eine Hommage an den Gamay, der, auf erstklassigem Terroir wachsend und in den Händen begnadeter Winzerpersönlichkeiten vinifiziert, zu den größten roten Rebsorten der Welt gehört! Charaktervolle Terroirweine zu absoluten Understatement-Preisen!
Und es war ein für mich geradezu berührender Moment, dass mich ausgerechnet Klaus-Peter, der Revolutionär Rheinhessens, zu diesem Magier begleitet hat! Und Kellers denkwürdige, geradezu zärtliche Liebeserklärung an eine vergessene Region, ihre Charakterisierung als Tâcholais, ist für uns mittlerweile zum geflügelten Wort geworden. Meine erste Berührung nach vielen Jahren mit dieser uralten Weinanbauregion hat ein Feuer entzündet, das ewig brennen wird. Und beim wieder nach Hause fahren, habe ich mich geradezu entschuldigt bei den Weinbergen, denen ich so lange die kalte Schulter gezeigt hatte, nur weil sie malträtiert wurden und werden von uninspirierten industriellen Massenerzeugern. Dabei haben sie so ein großes Potential. „Es tut mir aufrichtig leid, dass ich Euch so lange nicht beachtet habe”, flüsterte ich ihnen in Gedanken zu. „Aber ich komme Euch sehr bald wieder besuchen”!
Zu genießen ab sofort bis 2015+

Und auf verblüffende Weise greift dieser Spitzen-Beaujolais die Analogie zum Pinot Noir auf: Wenn man diese betörende Pretiose im Glase hat, riecht man Würze, schwarz- und blaubeerige Frucht (Cassis), welke Rosenblätter, Minze, Veilchen, Rauch und rotes Fleisch, eine feine Säure und eine Süße und Fülle, die diesem Charakterwein geschmacklich eine eigene Dimension verleiht und Assoziationen gleichzeitig weckt an große Burgunder wie an Côte Rôtie und auch an Baroli, an drei teure Prestigegewächse gleichermaßen. Und wegen seiner sensationellen Textur am Gaumen und trotz seiner 92-93 Parker-Punkte im gleich guten 2009er Vorgängerjahr ist diese betörende Pretiose eines der größten Schnäppchen auf dem internationalen Weinmarkt. Schön, dass es solch authentischen Charakter zu unschlagbarem Preis im Weinbusiness heute noch gibt.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Sommer 2012 bis 2016+
max. 6 Flaschen pro Kunde!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2013 bis 2018+

© Werner Richner
Preis gültig bis zum 20. Januar 2012, um mehr als nur einen Ersatz zu bieten für den schier unfassbar schnell ausverkauften „Javernières”.
CHÂTEAU BEAUCASTEL – CHÂTEAUNEUF-DU-PAPE

Im Steinmeer von Beaucastel lassen junge Reben neues Leben sprießen.
Originäre Weltklasseweine der südlichen Rhône aus biodynamischem Anbau von legendärem Terroir und traumhafter Eleganz und Finesse!
Und aktuelle Traumbewertungen bei Parker!
Beaucastel: Ein Name, eine Legende. Uralter Rhôneadel! Wer einmal diesen mythischen Rhône-Klassiker aus Châteuneuf-du-Pape getrunken hat, den lässt ein Beaucastel sein ganzes Leben lang nicht mehr los. „Es ist unbestreitbar, dass Beaucastel nicht nur die langlebigsten Rot- und Weißweine der südlichen Rhône hervorbringt, sondern mit die größten und charaktervollsten Gewächse des gesamten Rhônetals: Es sind die weißen und roten Referenzweine!” urteilt Parker voller Enthusiasmus. Und die „Bibel” der französischen Weinkritik, das ‚Classement’ der REVUE DU VIN DE FRANCE, stuft dieses Weltklassegut als einziges der südlichen Rhône ein in die winzig kleine, elitäre Spitzenklasse der besten Domainen aus ganz Frankreich! Die Familie Perrin vinifiziert Bio-Weine in wahrlich dramatischer Qualität. Und die Basiscuvées werden durch ihre schier unglaublich günstigen Preise geradezu geadelt. A votre santé!
Der fein verwobene, typisch (Grenache) süßliche Duft, subtil geprägt von leckeren saftigen Kirschen, roten und schwarzen Früchten (insbesondere Cassis und Himbeeren), Lorbeer, Pfeffer, Lakritze, schwarzen Oliven, Zimt und würzigen Kräutern der Garrigue fasziniert selbst Kennergaumen, die sonst nur wesentlich teurere Prestigegewächse zu genießen pflegen. Die samtene Textur des Weines, seine fröhliche Saftigkeit und animierende Würze, seine tiefgründige Beerenfrucht und sein bestens eingebundenes cremiges und schmelziges Tannin, das die Zunge verwöhnt sowie sein beeindruckender Nachhall heben ihn deutlich aus der Masse seiner Konkurrenten hervor. Dieser hedonistische Tropfen aus DEM Überfliegerjahrgang der südlichen Rhône ist das genaue Gegenteil eines marmeladigen, überkonzentrierten Frucht-Monsterweins, es dominieren vielmehr spielerische Eleganz, burgundische Finesse und eine geradezu nordische Kühle und Frische: Welch ungemein wohltuende trinkige Stilistik, die heute an der Rhône leider weitgehend ausgestorben ist, bei den absoluten Spitzenwinzern aber (endlich!) eine fröhliche Renaissance feiert. Was ist das nur für ein charaktervoller Trinkspaß für jeden Tag, das ist Individualität pur statt belangloser Uniformität! Dieses südfranzösische Weinvergnügen setzt souveräne Maßstäbe in Sachen Preis und Genuss und hat weltweit keine Konkurrenz zu fürchten.
Diese Zauberqualität, die bei vielen anderen Gütern als wesentlich teurerer Châteauneuf-du-Pape-Wein vermarktet würde, hat uns derart begeistert, dass wir uns wie in 2009 die gesamte Cuvée als Exklusivabfüllung für Pinard haben reservieren lassen. Santé!
Zu genießen ab sofort bis 2014.

Der magische Vorgang beginnt ...
Zu genießen ab sofort bis 2014.

Hart ist die Weinbergsarbeit auf dem steinigen Terroir von Vinsobres
DEUTSCHLAND
Der 2010er Jahrgang in Deutschland hat bei den absoluten Spitzenwinzern (aber nur hier!) Weine von spektakulärer Güte ergeben, die bisweilen gar dem gefeierten Jahrgang 2009 überlegen sind. John Gilman, weltweit geschätzt für seine großartigen Berichte über Burgund, Bordeaux und Deutschland, schwärmt daher zu Recht über die deutschen Rieslinge und jetzt ist Parkers neuer wine advocate brandaktuell erschienen mit einer Adelung von Werner Schönleber: Bester trockener deutscher Riesling (zusammen mit Kellers Abtserde) und höchst bewertete Auslese (hier fehlen allerdings noch die Veröffentlichungen von der Mosel). Wir präsentieren beide Weltklasserieslinge!

© Odile Manon Lehnen
Trotz aller Elogen gibt es Weinfreunde, die wegen der eigenen Stilistik des 2010ers, insbesondere seiner rassigen Säure, sich verständlicherweise selbst mit den Besten des Jahrgangs nicht so recht anfreunden wollen. All denjenigen Kunden, und natürlich den langjährigen Freunden des Hauses, können wir mit großer Freude die traditionell spät auf den Markt kommenden Charakterweine des Pfälzer Urgesteins Bernd Philippi anbieten. Aus seinen grandiosen Jahrgängen 2008 und 2009. Wohl bekomm’s!
WEINGUT KOEHLER-RUPRECHT – KALLSTADT, PFALZ
Mineralische Kalk-Urgesteine deutscher Rieslingkultur!

Zwei Pfälzer Urgesteine: Bernd Philippi und das
legendäre Kalkterroir des Saumagens!
© Sven Paustian
„Seine Weine aus der berühmten Lage Saumagen sind Weltklasse.” So begann bereits 1998 ein Artikel in der Zeitschrift FEINSCHMECKER. Im gleichen Jahr kürte das Magazin den Besitzer des Traditionsgutes Koehler-Ruprecht, Bernd Philippi, zum Winzer des Jahres. Zweifellos, das Pfälzer Urgestein und Sympathieträger par excellence, den schönen, genussreichen Dingen des Lebens zugeneigt wie kaum ein zweiter, war bereits in den 90er Jahren die unangefochtene Nummer 1 in Deutschland, was die Qualität trockener Rieslinge betraf. Niemand konnte ihm auch nur annähernd das Wasser reichen. Und seine Saumagen-Legenden (insbesondere die mythischen Jahrgänge 1990, 96, 98, 2004, 2008, 2009, in aller Welt gerühmte Meilensteine hin auf dem Weg zum trockenen Weltklasse-Riesling deutscher Provenienz) gehören seit jeher zu meinen persönlichen Lieblingsweinen und demonstrieren ihre exorbitante Qualität mit Grandezza auch wieder in einem – in der absoluten Winzerspitze – Jahrhundertjahrgang des deutschen Weins, in dem zu Recht so gehypten 2009er. Wahrlich. Die traditionell spät auf den Markt kommenden Pretiosen von Bernd Philippi, Pfälzer Urgestein und weltoffener Kosmopolit, der Lebenslust, Weinwissen und Bauchgefühl unschlagbar in seiner Persönlichkeit vereint und wahrlich eine der großen Winzerpersönlichkeiten der Welt ist, gehören in jeden ambitionierten Weinkeller! Seine großen Charakterweine, darunter Essenzen der großen Pfälzer Kalklage Saumagen, möchten wir Ihnen heute anempfehlen! Kategorie persönliche Lieblingsweine!
Zu genießen ab sofort bis ca. 2014.

© Sven Paustian
Zu genießen ab sofort bis etwa 2015+.

© Sven Paustian
Und welch sensationellen Gegenwert fürs Geld finden wir, werte Kunden, bereits in diesem faszinierenden Kabinett! Die Nase wird umgarnt von feinster Mineralität, „Kalk at its best”, komplexe Aromen von schwarzem Tee, Minze, Lavendel, Nougat de Montelimar und betörende Frucht von Aprikose, Mango und knackigem Apfel sowie an Haselnuss (wie bei großen Burgundern, die ein Vielfaches kosten!). Am Gaumen eine tolle Balance und Harmonie, saftig und dicht, ohne dick oder fett im Glase zu krachen, sensationell reife Säurestruktur (das sind Welten, nein Galaxien zu 99% der 2009er!), ungemein feinwürzig-mineralischer, sehr langer Nachhall. Unbedingt probieren, zu genießen ab sofort bis nach 2016.
Dieses Pfälzer Urgestein schmeckt nach Heimat und Seele, wagt Herkunft und Charakter, Präzision und kalkige Mineralität. Dies ist schlicht mein trockener Lieblingskabinett aus dem Überflieger-Jahrgang 2009!

Die Pfalz hat so viele magische Momente
© Werner Richner
Einführungspreis bis 12.02.2012!
Nicht wenige Weinliebhaber behaupten, dass diese grandiose Spätlese der flüssig gewordene Albtraum sei für banale Wein-Früchtchen mit dropsigen Gummibärchen-Aromen! Zweifellos: Die legendären Spätlesen Philippis aus dem Saumagen genießen als weltberühmte Aushängeschilder unter Weinliebhabern einen legendären Ruf. In der Nase betörend mit komplexen Aromen von Feuerstein, Zitrusfrüchten, saftigem reifen Pfirsich, Honig, Sandelholz und dem unwiderstehlichen Duft einer Sommerwiese, die in voller Blüte steht, alle Ingredienzien fein unterlegt von einer extrem tiefgründigen animierenden Mineralität. (Ach hätten doch nur alle gerühmten Großen Gewächse einen derartig mineralischen Charakter!) Am Gaumen verwöhnen eine rassige Frucht sowie zart würzige, salzige und tief mineralische Noten, harmonisch eingebettet in eine ungemein cremige, dichte, extraktreiche Konsistenz und eine reife, den Gaumen verwöhnende Säurestruktur, welche die Zungenpapillen so wunderbar erfrischt, dass Erinnerungen an einen klaren, frischen Gebirgsbach evoziert werden, der sich tänzelnd und übermütig ins tiefe Tal ergießt. Im eminent langen Nachhall die Saumagen-typische, in ihrer Jugend noch brutale, später harmonisch eingebettete Mineralität. Welch grandioses Pfälzer Urgestein! Zu trinken ab sofort, Höhepunkt Herbst 2012 bis nach 2020.
PS: Bernd Philippi schaut stets unter die Fassade des schönen Scheins, er will das Innere erforschen und die Seele des nackten Kalksteins entdecken. Er ist die Inkarnation eines unbeugsamen Menschen, der völlig unangepasst und unbeeinflusst von aktuellen Moden seinen stilistisch ganz eigenen Weg geht! Seine Rieslinge gehen weit über hedonistischen Trinkspaß hinaus – es sind intellektuelle Herausforderungen und Projektionsflächen für unsere Sehnsüchte nach den echten Dingen, die heute verloren zu gehen drohen. Wie seine Saumagen mit ihrer unverwechselbaren Seele. Tradition pur auf der Zunge!

© Victor Franco
Doch dieser in seiner Stilistik völlig eigenständige Riesling wird in seiner Jugend wie stets so manchen Verkoster nach der Degustation ein wenig ratlos zurücklassen: Keine Spur ist zu finden von vordergründigen Fruchtaromen (nach längerer Öffnung zeigen sich Anklänge an Orangenzesten, gebräunten Zimt, Fliederblüten und würzige Kräuter), stattdessen brilliert dieser noble Wein mit einer tiefgründigen, brillanten Mineralität, wie ich sie von Klaus-Peter Kellers legendärem Morstein kenne und die den edlen, enorm komplexen Fruchtkörper mit seinen feinsten Adern würzig-rauchig durchwebt. Zudem zeitigt sich schon in der Nase ein grandioser Schmelz, der danach wohltuend seiden die Zunge umhüllt. Und am Gaumen: Welch betörend reife Säure, charakteristisch für den Traum-Jahrgang 2008, welch cremiger Extrakt, wie ihn die Weltklassegewächse von Coche-Dury aus Meursault besitzen, insbesondere der großartige ‚Perrières’, was eindrucksvoll demonstriert, wie qualitativ gleichwertig sich doch die kalksteingeprägten Terroirs aus dem Burgund und der Pfalz in der Realität präsentieren. Unbändige Kraft und famose Dichte paaren sich mit Eleganz und betörendem Spiel, „power without weight”, lasziv-erotischer Charakter, abgrundtiefe Mineralität mit nobelsten orientalischen Gewürzen, zu genießen ab sofort, Höhepunkt jedoch erst 2014 bis nach 2020.
Diese ungemein mineralische, traumhaft balancierte Auslese ist über den kargeren, puristischeren Stil der 90er Jahre wie eine strahlend erblühte schöne Frau hinausgewachsen und ist bei allem Schmelz dennoch ein archaischer, elfenhafter „Ursprungswein” geblieben, der in den letzten Jahren all diejenigen Weinliebhaber in aller Welt verzückte, die das große Glück hatten, ein paar Flaschen dieses sinnlichen Weinunikats aus großen Jahrgängen zu erwerben. Ein Schluck dieses mythischen Rieslings von nobler und edler Gestalt führt Sie, liebe Kunden, auf eine vinologische Reise zu den Ursprüngen von Geschmack und Terroir. Saumagen pur! Eine Hymne an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge, die Inkarnation seines legendären Terroirs, dessen Ausstrahlung, dessen vibrierender Energie sich niemand wird entziehen können!
WEINGUT EMRICH-SCHÖNLEBER - KULTWEINGUT AUS MONZINGEN
„Seine eleganten Weine atmen jenes Understatement, das auch Werner Schönleber ausmacht, genau wie dessen gradlinige Bestimmtheit. Nichts ist in seinen Weinen vage, alles ist auf den Punkt, nichts protzt, doch jeder Wein weiß um seinen Wert”, Gault Millau.

Zwei Generationen, eine sympathische Winzerdynastie aus Monzingen:
Werner und Hanne sowie Frank und Anja
Mit großer Freude zu trinken ab sofort, Höhepunkt voraussichtlich zwischen 2014 bis nach 2020.
max. 2 Flaschen pro Kunde!

Winzerfreuden!
Parker brandaktuell im WineAdvocate 198: 95 Punkte (höchste Auslesebewertung!) „Pear and white peach nectars inform an Emrich-Schonleber 2010 Monzinger Frühlingsplatzchen Riesling Auslese of vibratory interactive intensity and complexity, notes of nippy cress, zesty citrus, seedy red raspberry, saliva-liberating salinity, and a crystalline sense of mineral impingement all contributing to an exhilarating experience. The expression of noble rot – corresponding, notes Werner Schonleber, with only the cleanest and driest expression of botrytis – is an aura of white truffle, honey, musk, and liqueur-like concentration of herbal essences that in no way obscures the sense of transparency prevailing in a kaleidoscopic finish. This ought to remain marvelous – and indeed, probably gain in appeal – over at least the next quarter century.”
IBERISCHE HALBINSEL
ALVARO PALACIOS
Spaniens Winzerlegende verzaubert die Weinliebhaber in aller Welt mit betörenden Gewächsen, die über ein spektakuläres Preis-Genuss-Verhältnis verfügen!
Der große Schriftsteller Alberto Moravia sagt: „Wenn die Passion fehlt, fehlt alles. Ohne Leidenschaft ist nichts zu erreichen.”
Alvaro Palacios hat den Gipfel der Weinwelt erklommen. Denn ER ist Leidenschaft pur.

Das kleine, wildromantische, hügelige Anbaugebiet Bierzo liegt in der kühlen Nordwestecke Spaniens mit idealen mikroklimatischen Bedingungen. Dort führt Alvaro Palacios zusammen mit seinem Neffen Ricardo sein Weingut, das mittlerweile weltweit in aller Munde ist. Dessen Rebfläche verteilt sich auf mehr als 130 kleine Parzellen. Und deren unterschiedliche Bodenzusammensetzungen, die singuläre Höhenlage (bis zu 800 m, daraus folgen ideal kühle Nächte für die Aromenbildung) und der atlantische Einfluss sorgen für eine lange Vegetationsperiode und komplexe Aromenausreifung der in biodynamischem Anbau behutsam gepflegten Träubchen, die eben nicht bei zu heißen Temperaturen in der Sonne gebraten werden, sondern unter diesen optimalen mikroklimatischen Gegebenheiten eine traumhafte Aromenbildung erfahren. Die hohen Unterschiede in der Tages- und Nachttemperatur bewirken eine enorme Komplexität der Weine. Als einzige Rebsorte wird die heimische Mencía angebaut, die es wie kaum eine andere Sorte versteht, Kraft mit Eleganz zu verbinden. Tiefe, Aroma, Finesse, Mineralität, Harmonie, Länge und den nahezu burgunderartigen Charakter verdanken die Weine einerseits den eisen- und mineralienhaltigen Schieferböden, andererseits der Mencía -Rebe. Sie kam vor 600 Jahren mit jenen Mönchen aus Frankreich, die entlang des Jakobsweges Klöster im Bierzo gründeten und die Weinbaukultur mitbrachten. Alvaro schwört auf die Mencía: „Wozu soll ich Cabernet pflanzen, wenn ich diese perfekt angepasste Rebe hier habe, die mir alles gibt, was im Boden und in der Region steckt?” Die Rebanlagen in Bierzo sind mehr als 50 Jahre alt, ein großer Teil sogar mehr als 90 Jahre und liefern so auf natürliche Weise niedrige Erträge. Die teilweise extrem steilen Parzellen werden biodynamisch bewirtschaftet, anstelle von Traktoren kommen Pferde und Mulis zum Einsatz. Die natürliche Balance der kleinen Parzellen hat eine ökologische Vielfalt an Fauna und Flora zur Folge, so dass man mit Fug und Recht behaupten kann, dass hier die Natur mit sich selbst und den Menschen in harmonischem Einklang steht.
Und so finden wir einen für seine attraktive Preisklasse geradezu unglaublich feinen, präzisen, mineralischen und komplexen Rotspon mit einer sinnlichen, betörenden Frucht: Verführerische Aromen praller schwarzer Kirschen, wild wachsender Blaubeeren, duftender Veilchen, hellem Tabak und nobler asiatischer Gewürze verbinden sich harmonisch mit perfekt integrierten Eichennoten zu einem Schmeichler der Sinne mit beeindruckender Dichte und Konzentration. Aber keinerlei Schwere nötigt den Gaumen, vielmehr verbleibt dieser iberische Beau aus biodynamischem Anbau infolge seines relativ kühlen Kleinklimas und seiner 40 bis 90 Jahre alten Reben (100% Mencía) auf der feinen Seite und fasziniert mit einer transparenten Leichtigkeit. Dazu gesellen sich butterweiche, geradezu seidene Tannine und verbinden sich mit einer tiefen Mineralität zu einem lang anhaltenden, die Zunge becircenden Abgang. Zu genießen ab sofort bis 2015+.
Dieser Charakterwein vom „Pfad der Pilger” in unmittelbarer Nähe zum berühmten Jakobsweg wird wegen seiner phantastischen Qualitäten von den führenden Weinjournalisten natürlich herausragend bewertet: Parker: „It is an outstanding value and introduction to the Mencia grape.”. Wine Spectator: 93 Punkte und Platz 1 der Kategorie „Smart Buys” (Weine mit einem herausragenden Preis-Genuss-Verhältnis).

Ein einzigartiger Wein also aus der Mencia-Rebe nach burgundischem Vorbild, fein und elegant mit faszinierender Tiefe. Die Spiritualität einer alten, hoch gelegenen Kulturlandschaft, die faszinierenden Eigenheiten der autochthonen Mencia-Traube, das atlantische Klima, die Schieferböden, die Hügellage, die biodynamische Landwirtschaft: All dies spiegelt sich gleichermaßen betörend in Frische, Duftigkeit und vibrierender Energie in diesem Manifest großer spanischer Winzerkunst wieder!

© Gerd Kressl
BODEGAS OLIVARES – JUMILLA
Authentisches Spanien, unverfälscht und lecker – sensationell bewertete Alltagsweine zu sagenhaft günstigen Preisen!

Angebotspreis: 12 Flaschen zum Preis von 11!
QUINTA ALTANO
Der Fluss des Weines – Moselanische Finesse und spielerische Eleganz aus dem Douro-Tal!
Parker: „Very fine value for the price”.

Wir stehen hoch über dem Douro und sind emotional tief beeindruckt, ja geradezu überwältigt von einer spektakulären Kulisse: Einerseits eine natürliche Flusslandschaft mit rauem Charme, gleichzeitig aber auch eine vom Menschen geschaffene Kulturlandschaft, in ihrer pittoresken Art vergleichbar mit den Reisanbauterrassen in Ostasien, aber auch, und dies nicht nur wegen des Schiefers im Untergrund, mit den Steillagen der Mosel bei Winningen. Gänsehautatmosphäre!
Von urwüchsiger, authentischer Ursprünglichkeit ist unser Altano branco 2010 aus den autochthonen Rebsorten Malvasia Fina und Moscatel Galego: Ein genialer Begleiter zur mediterranen Küche. Was für ein grandioser Biowein aus Portugal zu dramatisch günstigem Preis. Welch Lebendigkeit und Komplexität im Duft und welch spielerische Eleganz in der herrlich fruchtigen und feinwürzigen, verführerischen Nase: Klassische Aromen von reifen Stachelbeeren, Holunderblüten, Honigmelone, Minze, frisch gemähtem Heu und Cassis vermählen sich mit einem exotischen Früchtekorb (Maracuja und Ananas) und mineralischen Anklängen. Am Gaumen betörend frisch, feine Eleganz ausstrahlend, traumhaft ausbalancierte Säure und enorm finessenreich. Ein feinfruchtiger Traum aus Portugals dramatisch schöner Renommierstube.

Und aus Europas Fabel-Jahrgang 2009 eines der besten Preis-Genussverhältnisse, das ich je im Leben im Glase hatte. Bei gerade einmal 13 Volumenprozent Alkohol! Frische und Finesse statt alkoholisch-opulenter Dekadenz. Da jubelt des kundigen Weinkenners Herz! Zu genießen ab sofort wegen seiner butterweichen Tannine bis etwa 2016+. Parker: „For this money it is hard to do much better”.

Gelassenheit, Würde, Stolz - so viel gelebtes Leben!
„Schade, dass man Wein nicht streicheln kann” (Kurt Tucholsky)!

Laue Nächte am Ufer des Douro können von magischer Natur sein ...
Herzliche Grüße aus Saarwellingen,
Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann

