Saarwellingen, im Oktober 2011
PINwand Nº 199
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,
(Zur Schnellbestellung: Alle Weine im Überblick)heute präsentieren wir aus Frankreich höchst bewertete Urgesteine unseres Programms: Clos Saint-Jean (höchste Parker-Noten des Jahrgangs 09), Pierre Clavel, Gauby, Les Cailloux und Rossignol-Trapet: Irre Qualitäten zu provokant niedrigen Preisen!
Freunden italienischer Tropfen offerieren wir verführerische Weine von Foradori und Porello.
In Deutschland brillieren Herrenberg (der „Riesling-Pétrus von der Saar”) und Schäfer-Fröhlich, mit Weltklassebewertungen (20/20 Punkten) im WEINWISSER und in der WEINWIRTSCHAFT.
Und Gernot Heinrich ist der Superstar der österreichischen Rotweinszene!
Frisch bzw. wieder eingetroffen:
DOMAINE MAGELLAN – CÔTES DE THONGUE, LANGUEDOC
Unser Geheimtipp des Jahres – Solch burgundisch feiner Wein zu derart extrem günstigem Preis, der das Gefüge selbst im Languedoc auf den Kopf zu stellen vermag, ist ein Glücksfall für jeden kundigen Weinkenner!

© Celine Montseret
| 363107 Magellan, Colline „Vieilles Vignes”, VdP Cotes de Thongue rouge 2007 6,95 Euro |
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Ein Wahnsinnstropfen aus alten Reben („Vieilles Vignes”) aus einem der größten Jahrgänge des Languedoc bis dato, folglich eines der dramatischsten Schnäppchen, die wir in unserer über 20jährigen Beschäftigung mit dem wilden Süden Frankreichs je gefunden haben. Versprochen! Kistenweise in den Keller legen und genießen. Leicht gekühlt auch ein traumhafter Terrassenwein, der jeden lauen Sommerabend bereichert! Unbedingt probieren, höchster Trinkgenuss ab sofort bis 2012+!
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| 363307 Magellan, Syrah, Grenache, Carignan, VdP de l’Herault rouge 2007 8,90 Euro |
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Eine Neuheit in unserem Programm ist diese opulentere, laszivere, erotischere Version aus den autochthonen Reben des Languedoc unseres Bestsellers aus dem wilden französischen Süden: Auch dieser „große” Bruder unseres burgundisch-südfranzösischen Kleinods betört vom ersten Schluck den Gaumen – Höchste Genuss-Qualität zum Zurücklegen, Träumen und Entspannen. Der Stoff scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert! Zu genießen ab sofort bis 2013+.
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SALADINI PILASTRI – MARKEN
Geniale Bio-Weine und „ein Highlight für Schnäppchenjäger” (Parker).
| 652110 Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2010 5,30 Euro |
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Er läuft und läuft und läuft... .
Kein Wunder: Unser meistverkaufter „Italiener” ist schlichtweg eine „Hammerqualität! Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt: „Dieser vollmundige Rotwein ist kein Geheimtipp mehr. Viele Liebhaber körperreicher, tieffruchtiger Weine haben den Rosso Piceno aus dem Weingut Saladini Pilastri schon für sich entdeckt. Zu verführerisch ist sein Geschmack, zu bescheiden der Preis, als dass er lange unentdeckt bleiben würde. Ein frischer, nach Kirschen, Brombeer und Kompott schmeckender Roter, der keinen Flecken am Gaumen unberührt lässt und bei dem man ein ganzes Mahl lang verweilen kann. Der Wein kommt aus der Region Marken in Mittelitalien. Er besteht zu 70 Prozent aus Sangiovese-, zu 30 Prozent aus Montepulciano-Trauben. Sie wachsen nur ein paar Kilometer von den Stränden der Adria entfernt, allerdings nicht im flachen Gelände, sondern an den Ausläufern des Appenin-Gebirges. In diesem wenig bekannten Anbaugebiet hat die 300 Jahre alte Kellerei Saladini Pilastri ihren Sitz (und vinifiziert) üppige, reiche Weine, die schon heute mit größtem Genuss trinkbar sind, aber sich mit Sicherheit auch einige Jahre in der Flasche verfeinern. Ich empfehle, den Wein mit kühlen 16° Celsius zu trinken, etwa zu Spaghetti Carbonara, gegrillter Hähnchenbrust oder einer sommerlichen Minestrone. Einfach und herzhaft – wie der Wein.” Dieser grandiose Lecker-Schmecker aus biologischem Anbau wird auch von Robert Parker zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.
Kein Wunder, präsentiert sich doch der ungemein verführerische Piceno 2010 aus den wildromantischen Marken in seiner selten attraktiven Preisklasse mit einer Wagenladung voll leckerer Frucht, insbesondere Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren und schwarze Kirschen, fein unterlegt von einer sehr komplexen und trinkanimierenden kräutrigen Würze und frischen Mandeln. Am Gaumen herrlich ausgewogen und von seidiger Textur, bietet diese traumhaft leckere Cuvée schlichtweg höchstes Trinkvergnügen. Mit ihren feinwürzigen und beerigen Aromen in Nase und Mund (hier insbesondere betörende Cassisaromen) und ihren saftigen, ungemein cremigen, sehr weichen Tanninen präsentiert sie sich bereits heute von ihrer schönsten Seite. Unsere Stammkunden wissen natürlich, dass nicht nur Parker von diesem kleinen Weinwunder begeistert ist: Die Wein-Fachzeitschrift „Alles über Wein” verlieh für sein herausragendes Preis-Genussverhältnis eine Goldmedaille, Italiens Weinführer Gambero Rosso schwärmt von der verführerischen Aromatik, der Dichte und Tiefe dieses herausragenden Weins aus biologischem Anbau. Des ambitionierten Weinliebhabers Herz – was begehrst Du mehr? Welch phantastischer Alltagswein zu einem unveränderten, schlicht unschlagbar günstigen Preis, der in seiner Kategorie keine Konkurrenz zu fürchten braucht. |
BRUNO GIACOSA – PIEMONT
Der begnadete Traditionalist Bruno Giacosa, der „Klassiker der Klassiker”, die Legende des Piemont, vinifiziert traditionelle Baroli und Barbaresci von Weltruf!
| 613110 Giacosa, Roero Arneis, bianco 2010 16,50 Euro |
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Dieser grandiose trockene Weißwein aus einer autochthonen Rebsorte mit seiner feinen Struktur, seiner zarten Mineralität und seinen betörenden Anklängen an weiße Blüten, „der beste Arneis im ganzen Piemont” (Parker, der schon 93 Punkte vergab!), ist schlichtweg hinreißend!
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| 614210 Giacosa, Dolcetto d’Alba „Faletto di Serralunga”, rosso 2010 13,90 Euro |
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Dieser dramatisch trinkfreudige Dolcetto mit seinem animierenden Bouquet ist etwas ganz Besonderes. Der „Altmeister” des Barolo hat hier in Serralunga d’Alba gleich neben seinen besten legendären Barolo-Lagen auch Dolcetto gepflanzt. Einige seiner Kollegen hielten ihn danach – gelinde gesagt – für ausgeflippt. Doch das Ergebnis spricht für sich und straft alle Kritiker Lügen – Was für ein grandioser Dolcetto, und das zu einem unglaublichen Preis-Genuss-Verhältnis! Wozu natürlich auch der grandiose Jahrgang 2010 beiträgt, den viele Spitzenwinzer des Piemont in seiner Stilistik mit dem legendären 2004er vergleichen! In der verführerischen Nase ein einladender Duft nach roten und schwarzen Früchten, Kirschen und Pflaumen, mit einer betörenden floralen Note. Am Gaumen wieder diese betörende extraktsüße schmeichelnde Frucht, ungemein saftig, kräftiger Körper, aber sehr geschmeidig und wunderbar harmonisch balanciert mit lebendigem Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt. Frucht und Fülle ergänzen sich auf traumhafte Weise mit Präzision und mineralischem Zug zu einem herrlichen Trinkspaß. Zweifellos einer der besten Dolcetto des Fabel-Jahrgangs!
Zu genießen ab Herbst dieses Jahres bis 2014, mindestens.
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FRANKREICH
Domaine Pierre Clavel - Coteaux du Languedoc
Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer des Midi, produziert handwerkliche Unikate aus biologischem Anbau statt seelenloser Technoweine, und das zu unverschämt günstigen Preisen!

| 311309 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge 2009 6,50 Euro |
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Von Jens Priewe, einer Ikone des Weinjournalismus, im FEINSCHMECKER enthusiastisch gelobt: „Heißer Tipp: erfreulich günstige Rote für gemütliche Abende! Es gibt sie wieder, die hochanständigen Roten für wenig Geld.”
Der beste Jahrgang unseres meistverkauften Bio-Rotweins aus dem Languedoc begeistert jeden Kenner vom ersten Schluck an. Was ist das nur für ein faszinierender Trinkspaß für jeden Tag! Kein Wunder, entstammt doch dieser Lecker-Schmecker einem Traumjahrgang des Languedoc, in dem selbst die Basisweine der besten Winzer so gut schmecken wie sonst selbst die Reserve-Qualitäten durchschnittlicher Güter. Welch urwüchsige, dunkelrubinrote Cuvée aus reifen Carignan-, leckeren Grenache- und noblen Syrah- sowie erstklassigen Cinsaulttrauben (wobei letztere für die traumhafte Frische dieser so trinkanimierenden Cuvée verantwortlich zeichnen) funkelt hier im Glase! Die ,kühle’ Stilistik dieses charaktervollen Alltagsweins für höchste Ansprüche betört mit einer geradezu unverschämt delikaten Aromatik, wie sie finessenreiche, burgundisch inspirierte Weine aus Châteauneuf-du-Pape und von der nördlichen Rhône aufweisen: einer frischen, beerigen (welche Orgie an Cassis!), ungemein animierenden Frucht mit zart kräuterwürzigen Anklängen in der Nase und saftigen, schmeichlerischen, cremigen Gerbstoffen auf der Zunge. Im neuen Überfliegerjahrgang des französischen Südens wartet der „Le Mas” mit der gleichen Dichte und Konzentration auf wie seine so ungemein beliebten Vorgänger, ist jedoch noch frischer (hierzu tragen sicherlich die mitvergorenen, getrockneten Traubenrappen bei!) und mineralischer als je zuvor, besitzt eine noch höhere, deutlich schmeckbare Komplexität (!) in der berauschenden Frucht (wie unglaublich lecker können blaue Waldbeeren schmecken!), ein einzigartiges Gleichgewicht zwischen reifen, cremigen Tanninen und einer animierenden Säure und ist wie stets unverkennbar geprägt von seinem Terroir und der klaren Handschrift der großen Winzerpersönlichkeit Pierre Clavels! „Le Mas” ist das Spiegelbild seiner Seele: Wer je das Glück hatte, Pierre kennenzulernen, der weiß um die Seriosität dieses großartigen Mannes. Und seine zu später Nacht in geselliger Runde vorgetragenen melancholischen südfranzösischen Weisen zeichnen einen sensiblen Menschen, dem Ruhm sehr wenig bedeutet und der konsequent seine Weine für so kleines Geld verkauft, dass hier das Preis-Genussverhältnis erheblich gestört ist – jedoch zu Gunsten des Konsumenten!
Bravo, Pierre: Du hast Dein Herz am rechten Fleck und ein sehr sensibles Gespür für die Wünsche und Sehnsüchte Deiner treuen Kunden. Dieses Stöffchen begeistert seit Jahren die Fachwelt: Joel Payne, der Herausgeber des Gault Millau, reiht es in einer großen Languedoc-Reportage in VINUM ein unter die „besten Schnäppchen des gesamten Languedoc”. Und Ralf Zimmermann schwärmt vom 2009er: „Der saftigste Le Mas seit Jahren, einfach ein geiles Stöffchen”! Bio vom Feinsten, unschlagbar in seiner Preisklasse! |
| 311109 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2009 8,50 Euro |
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Neben dem ab Januar mit neuem Jahrgang wieder erhältlichen „Copa Santa” zählt Pierre Clavels ebenso beliebte wie leckere Cuvée „Les Garrigues” (50% der Trauben stammen aus alten Syrahreben, dazu Grenache und Mourvèdre) zu den legendärsten Weinen des gesamten Languedoc, da hier die Relation moderater Preis und hoher Genuss ebenso unübertrefflich scheint. In der Farbe zeigt dieser betörende Wein aus ganz großem Jahr ein sehr tiefes dunkles Rot, die Nase wird verführt von herrlich frischen, schwarzen Blaubeeren und Cassisaromen, wild wachsenden Kräutern der Buschlandschaft Garrigue (die Sie auch bei einem abendlichen Spaziergang am Fuße des unweit von der Domaine gelegenen mythischen Bergriesen des Pic St. Loup begeistern werden) sowie saftigen Mon-Chérie-Kirschen, Wildbret, Räucherschinken und Pfeffer. Am Gaumen präsentiert sich dieser Schmeichler der Sinne sehr saftig, mit einer verführerisch süßlichen Frucht (wiederum sensationell reife, aber KEINE überreifen Früchte), Gewürzanklängen und zarter Bitterschokolade. Viel Extrakt und Dichte, auf der Zunge konzentriert, geschmeidig, weiche, cremige, sanfte Tannine, die den Gaumen zärtlich streicheln, wie immer ein fröhlicher, einladender Wein, der die warmherzige Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten bestens widerspiegelt. Ein ungemein charaktervoller und attraktiver Tropfen, der unbeschwerten Trinkgenuss bereitet.
Wahrlich: Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer des Midi, „schenkt” uns im Überfliegerjahrgang 2009, einem der besten Languedocjahre aller Zeiten, wohl die dramatischsten Rotweine seiner glanzvollen Karriere! Der legendäre „Les Garrigues” prunkt mit einer wollüstig-barocken Eleganz – Dem Glase entsteigen Wogen köstlichen Parfums der Provence, verzaubernd und alle Sinne betörend. Ein Blockbuster mit Champagner im Blut! Ein wahrlich dionysischer Tropfen! Extrem günstiges Preis-Genussverhältnis – selbst nach den Maßstäben des Languedoc! Solche Schnäppchen gibt es einmal im Jahrzehnt, vielleicht! Wahrlich ein Spitzenwein im Vergleich zu den meisten anderen Bioweinen ähnlicher Preislage. Typisch Pierre Clavel eben. Châpeau, mon ami! |
Clos Saint-Jean - Châteauneuf-du-Pape
Phantastische, urwüchsige Gewächse der südlichen Rhône zu unglaublich fairem Preis und „eines der großen Schnäppchen von Châteauneuf-du-Pape”, Parker!
Von den 4 höchst bewerteten Weinen Parkers des großen Jahrgangs 2009 kommen gleich drei von unserem Kleinod Clos Saint-Jean: „Clos Saint-Jean has produced the wines of the vintage across the board in 2009.”

© Werner Richner
Châteauneuf-du-Pape ist der Ort auf Erden, der aktuell die größte Zahl von Weltklassegütern sein eigen nennen darf. Diese vinifizieren charaktervolle Rotweine, die wegen ihrer originären, authentischen Stilistik unter Weinliebhabern einen legendären Ruf besitzen. Der Shooting-Star unter diesen Domainen mit magischem Klang ist dank einer Reihe sensationeller Jahrgänge in Folge unsere Neuentdeckung des Jahres 2004, das Familienweingut Clos Saint-Jean, dessen Gewächse mit höchsten Punktwertungen von Fachjournalisten (Parker: Die zwei höchst bewerteten Weine des Jahrgangs 2008 und die Nr. 1, 2 und 4 in 2009) gefeiert werden. Wie konnte sich ein bis vor wenigen Jahren in Deutschland noch gänzlich unbekanntes Gut auf einmal qualitativ derart in die Stratosphäre katapultieren?
Nun, zum einen besitzt die Domaine uralte Rebparzellen (1902 angepflanzt) in einer Lage, die zu den berühmtesten von Châteauneuf-du-Pape gehört und von Kennern mit Ehrfurcht ausgesprochen wird: Le Crau. Von den berühmten Grenachereben dieses Terroirs stammen beispielsweise auch die Trauben für Pégaus Supercuvée ‚Da Capo’. Nur hatten die Besitzer von Clos Saint-Jean bis vor wenigen Jahren zwar durchaus Weine im von mir so geliebten traditionellen Stil weitab jeglicher Marmeladenorgien bereitet, doch waren sie mir immer eine Spur zu rustikal, als dass sie mich hätten wirklich zu höchsten Begeisterungsstürmen animieren können. Doch nun kommt der berühmte und in der Region höchst angesehene Önologe Philippe Cambié ins Spiel, den Sie sicherlich schon aus vielen unserer Texte kennen, denn er ist bereits seit Jahren für unsere großartigen Domainen Clos du Caillou, Saint Préfert, Vieux Donjon und Les Cailloux beratend tätig. Er nahm die Gebrüder Vincent und Pascal Maurel, die mittlerweile voller Ehrgeiz das alte Traditionsgut übernommen haben, unter seine Fittiche. Gemeinsam revolutionierte man die Weinbergsarbeit, senkte drastisch die Erträge, erntet jetzt sehr spät und sehr selektiv, bei voller physiologischer Reife und verbesserte drastisch die Vinifizierung.

Ein Oktoberaufenthalt an der südlichen Rhone ist ein Festschmaus für die Augen
© Fédération des Producteurs de Châteauneuf du Pape
Das Resultat: Die zwei tatkräftigen Brüder Maurel und der alte Hase Philippe Cambié, den wir aufgrund unserer zahlreichen Reisen in die Region nur allzu gut kennen (und der uns natürlich sofort kontaktierte und zur Verkostung auf die Domaine lud, lange bevor Parker mit seinen Bewertungen für einen weltweiten Run auf diese ungemein fairpreisigen Weine sorgte), haben seither mehrere Husarenstücke in Folge vollbracht: Sensationelle Qualitäten zu unschlagbar günstigem Preis! Viel Spaß Ihnen, werte Kunden, mit diesen emotional berührenden Weinmonumenten, die unter die Haut gehen – von einer uralten Familiendomaine, die in 2009 den Status als leuchtender Fixstern am Weinhimmel von Châteauneuf-du-Pape souverän verteidigt hat. Châpeau, Jungs!
| 176010 Clos Saint-Jean, Les Calades, Vin de Pays rouge 2010 7,90 Euro |
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Für unsere Kunden seit Jahren einer der größten Weinwerte des französischen Südens! Kistenweise in den Keller legen!
Neben ihren Weltklasserotweinen machen Vincent und Marcel auch einen herrlich leckeren Alltagswein, der ebenfalls über eine sehr feine Struktur verfügt und meilenweit entfernt ist von jeglichen überreifen oder marmeladigen Anklängen. In der Farbe ein leuchtendes, tiefdunkles Violettrot mit schwarzen Reflexen, in der Nase ein verführerisches komplexes Aromenspektrum, geprägt von reifen schwarzen Kirschen, aromatischen Waldbeeren, eingelegten Zwetschgen, getrockneten Feigen, dunklem Nougat, Vanille und Nelken, fein unterlegt von einer intensiven Note, die an Omas Pflaumenröster mit Zimt, an dunkle feuchte Erde, Tabak und Trüffel erinnert und somit Assoziationen an seine wild-lebendige, urwüchsige Heimat hervorruft. Bezaubernd die südlich geprägte Struktur auf der Zunge! Schwebend transparent breitet sich seine würzige Textur aus, betört die Geschmackspapillen mit seidig-cremiger, saftiger Präsenz und reifen, weichen Tanninen und wirkt duftig, elegant und fein in Trunk wie Anmut: Ein ungemein, charmanter und verführerischer Alltagswein (jetzt und in den beiden nächsten Jahren wegsüffeln) mit einem wunderschönen mineralischen Nachhall! |

Frühlingsblüten in Châteauneuf-du-Pape
| 176109 Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2009 27,50 Euro |
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„Eines der großen Schnäppchen von Châteauneuf-du-Pape, der in seiner Klasse in einer eigenen Liga spielt”, jubelt Parker schon seit Jahren! Ein wunderbar dichter, fein strukturierter Weingigant, der aufgrund seiner großen inneren Harmonie und seiner Balanciertheit schon ab sofort höchsten Trinkgenuss verspricht! In der Nase eine klassische, bei allem Sex-Appeal und hedonistischen Charakter vibrierend kühle Stilistik, keine auf vordergründige Effekthascherei getrimmte Fruchtbombe, stattdessen sehr komplexe, fein verwobene Aromen der erlesenen Trauben der uralten Grenachereben (dazu insbesondere Mourvèdre, Syrah und Cinsault): Wilde Brombeeren, weißer Pfeffer, saftige schwarze Kirschen, Veilchen, Brombeeren, feinwürzige, geröstete Kräuter der Provence, Feigen und noble mineralische Noten. Am Gaumen betörende Kraft und Würze statt marmeladiger Überreife, verbunden mit einer wohldosierten, ganz zart süßlichen, ungemein hedonistischen Frucht, die mit einem kleinen herben Touch versehen ist (das Signum traditioneller großer Châteauneufweine) und die diesen Wein zu einem großen Klassiker wird reifen lassen. Traumhaft kompakte Textur am Gaumen, schmelzend vor Saft und seidig samtigen Gerbstoffen, getragen von profund kühler, aber auch satter Würze, die an schwarze Oliven und Kräuter der Provence erinnert, in keinster Weise fett oder rustikal, aber enorm extraktreich und vorbildhaft ausgewogen: Dieser delikate Wein gehört Jahrgang für Jahrgang zu meinen persönlichen Favoriten und fasziniert als wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen, phantastisch komplexen Gewächses einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt – und in Relation dazu zu einem dramatisch günstigen Preis!
Und Parker urteilt euphorisch: „An outstanding Chateauneuf du Pape”! Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt ca. ab Ende 2012 bis 2020+. |
| 176209 Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape „La Combe des Fous”, rouge 2009 69,00 Euro |
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Dies ist ein in jeder Hinsicht betörender Wein in einem urtraditionellen Stil. „A shocker in the best”, urteilt Parker bereits in 2008! Ein großartiges Erlebnis für wahre Genießer, die sich fast schon wehmütig an den früheren Stil großer Châteauneuf-du-Pape-Weine erinnern! Zu genießen ab sofort bis nach 2030. max. 3 Flaschen pro Kunde |

Sonnenaufgang am mythischen Mont Ventoux
© Werner Richner
| 176309 Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape „Deus-Ex Machina”, rouge 2009 75,00 Euro |
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In großen Fudern und teilweise im neuen Barrique ausgebaute und daher im Unterschied zum klassisch-traditionellen Basis-Châteauneuf eher den modernen Stil von Châteauneuf-du-Pape verkörpernde Spitzencuvée. Visionäre Qualität in avantgardistischer Tradition! Parker: „The 2009 Chateauneuf du Pape Deus-Ex Machina may turn out to be the wine of the vintage”. DER Irrsinn des Jahrgangs mit bis 98+ Parker-Punkten. Zu genießen 2015 bis nach 2040. max. 3 Flaschen pro Kunde |
Domaine Gauby - Roussillon
„Eine Revolution im Roussillon” jubelt Vinum: Die Renaissance von Finesse, Frische, Eleganz und Mineralität!

Gérard Gauby
Die beiden wichtigsten internationalen Weinführer für diese Region, die Revue du vin de France sowie Robert M. Parker, haben die aktuellen Jahrgänge verkostet. Das Ergebnis: Die Spitzenweine, die Pinard de Picard im Angebot führt, dominieren die Ranglisten.
Die Revue du vin de France feiert in ihrer Juli/Augustausgabe 2011 die Domaine Gauby vor Spaniens Legende Alvaro Palacios und Italiens Stolz Tenuta San Guido (Sassicaia) in einem eigens erstellten Klassement als die Nr. 1 des gesamten Mittelmeerraumes. „Muntada: 20/20 Punkten. Und ebenfalls 20/20 Punkten erreicht die geniale Spezialfüllung Coume Gineste”.
Gaubys „Muntada” belegt bei Parker in der großen, gerade veröffentlichten Jahrgangsdegustation 2008/9 die Plätze 1 und 2! Und damit nicht genug: Der Vieilles Vignes erreicht die dritthöchste Punktzahl. Welch Triumph des Winzergenius Gérard Gauby. „Einer der größten und besten Weinwerte der Welt”, Parker.
Wir selbst werten den heute in Subskription angebotenen Muntada 2010, aus dem besten Jahrgang des Roussillon bisher, mit 100 Punkten (Auch Parker schreibt wörtlich: „2010, an outstanding vintage” ist nochmals „eine Klasse besser” als die grandiosen Vorgänger. Wir sind sehr gespannt auf seine Bewertungen, die im nächsten Jahr erscheinen.) und vergeben damit zum zweiten Mal in unserer Geschichte einem Wein aus dem Roussillon die Idealnote. Herzlichen Glückwunsch unserer Ikone des französischen Weinanbaus!
| 354610 Gauby, Les Calcinaires, V.d.P. des Côtes Catalanes, blanc 2010 13,90 Euro |
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Die weißen Rebsorten Gaubys aus jüngeren Rebstöcken werden seit dem Jahrgang 2003 nicht mehr getrennt ausgebaut, sondern als höchst animierende, mineralische Cuvée aus Muscat sec, Grenache Gris, Vermentino, Chardonnay, und Macabeu vinifiziert, deren Hauptmerkmal neben der aromatischen Komplexität – wie bei allen Weinen des Winzergenies aus Calce – ihre unnachahmliche Finesse darstellt. Der weiße Les Calcinaires betört zunächst durch den typischen Duft des Muskatellers nach Rosen und exotischen Früchten. Zudem verzaubern betörende Anklänge an Blüten und weiße Blumen, Minze und Melone. Sein subtiler, unaufdringlicher Duft ist fein verwoben, frisch und klar, dabei sehr komplex. Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische, der tiefgründige Wein präsentiert sich vielschichtig, voller Schliff und kristalliner Mineralität, cremig und wiederum von traumhafter Eleganz. Natürlich ist diese südländische Cuvée ein unverwechselbares Kind ihrer Heimat. Auf der anderen Seite brilliert sie mit ihrer singulären Finesse und Frische, die diesen Wein so wohltuend „anders” macht, ihn so fundamental aus der Masse der zumeist belanglosen und langweiligen Weißweine des französischen Südens heraushebt, wie kaum einen anderen. Hier ist sie wieder zu spüren, die geniale Handschrift des Meisters, die den Einstieg in die faszinierende Welt der sensationell großen Rot- wie Weißweine dieses Winzergenius leicht macht. Ein herrlicher, höchst individueller Wein mit einem lang anhaltenden, frischen, mineralischen Nachhall, solo genossen Trinkfreude pur, ein Traum zudem zu Fisch, Geflügel, Salaten und asiatischer Küche, schlicht ein phantastischer Wein, bei dem ich auch einen Abend lang guten Gewissens meine Liebe zu großen Rieslingen deutschsprachiger Herkunft vergessen kann.
Übrigens: Parker ist ebenfalls begeistert und vergibt 91-92 Punkte: Phänomenales Preis-Genuss-Verhältnis! 2010 ist definitiv im Roussillon – ein Quäntchen vor 2008/9 – der beste Jahrgang aller Zeiten! Zu genießen ab sofort bis wenigstens Ende 2014. |

Die traumhaft schöne Landschaft des Roussillon liegt zu Füßen der majestätischen Pyrenäen...
© Werner Richner
| 354110 Gauby, Les Calcinaires, Côtes du Roussillon Villages rouge 2010 13,95 Euro |
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Ein in seiner Preisklasse unvergleichlicher Traum von Wein, ein fein balancierter, harmonischer Côtes du Roussillon, der geprägt ist von seiner für den französischen Süden extrem raren, seidigen und unvergleichlich kühlen Finesse. Die expressive Mineralität (in dieser Preisklasse habe ich wohl noch keinen zweiten Wein getrunken mit dieser mineralischen Expression, die von jüngeren Reben aus Gaubys Paradeterroirs stammt) in der Nase umhüllt noch zur Gänze die komplexe Frucht (wilde Brombeeren vermählen sich mit roten Beeren, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und einer subtilen Röstfleischaromatik) und betört, verbunden mit burgundischer Noblesse, gleichermaßen einschmeichelnd den Gaumen, hüllt ihn ein mit ihrem samtenen Tuch, verweilt, will nicht mehr loslassen. Ein traumhaft authentisches Urgestein mit einer faszinierenden Frische und Kühle in den cremigen Gerbstoffen, ein Zungengefühl von zartem Schmelz und wiederum fabelhafter Mineralität: ein kleiner Geniestreich von Gérard Gauby, Terroir pur, WeinGENUSS in Vollendung! Gérards Meisterwerk aus biodynamischem Anbau ist in seiner Preisklasse selbst im Süden Frankreichs fast ohne Konkurrenz und bietet ungewöhnlich viel Gegenwert fürs Geld! Selbst Gaubys Einstiegsroter braucht Entwicklungszeit auf der Flasche! Deshalb erst im kommenden Frühjahr ankosten, Höhepunkt 2014 bis nach 2020.
/ PS: Dagmar Ehrlich, renommierte Önologin aus Hamburg, testete in einer Blindverkostung Bio-Rotweine gegen Produkte aus konventionellem Anbau. Ihr Urteil: „Die Bio-Weine schmecken nicht nur leckerer, sondern sind auch gesünder: Sie enthalten bis zu 25% mehr Resveratrol, jenen antioxidativ wirkenden Pflanzenstoff, der die Blutgefäße vor Verkalkung schützt – und keine Spuren von beim konventionellen Anbau meistens verwendeten Pestiziden”. Und der klare Sieger dieser Degustation: Gaubys roter Calcinaires: „Wunderbar harmonisch und ausdrucksstark”! Kein Wunder bei der exorbitanten Qualität dieses genialen Einstiegswein von Gérard, dass jüngst Robert Parker das Roussillon zur spannendsten Weinregion der ganzen Welt erklärte. |

... und grenzt an die blauen Gestaden des Mittelmeers
© Werner Richner
| 354410 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2010 23,50 Euro |
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Sinnliche Finesse trifft feinste Mineralität!
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2012! |
| 3544110 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge, Magnum 2010 1,5 l 54,00 Euro |
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In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2012! |

| 354510 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge 2010 62,00 Euro |
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Dieses Weinmonument ist der Inbegriff von Komplexität und Mineralität. Der französische Süden schlägt ein neues Kapitel seiner Geschichte auf. Und Sie, werte Kunden, sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Die Verkostung der einzelnen Fässer des Muntada 2010 war ein Höhepunkt in meinem ganzen bisherigen Weinhändlerdasein. Gänsehaut pur!
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2012! |
| 3545110 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge, Magnum 2010 1,5 l 129,00 Euro |
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In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2012! |

Tino Seiwert: „Normalerweise, werte Kunden, spucke ich bei all meinen Fassproben bei allen Winzern der Welt konsequent aus. Dies fordern die Vernunft und meine Leber. Zudem sollte mein Verstand nicht vernebelt sein. Bei Gauby 2010 war alles anders :-). So gerieten selbst meine Fotoaufnahmen von Gérard Gauby und Ralf Zimmermann ein wenig verwackelt. Daher bleibt nur dieses einzige halbwegs vorzeigbare Dokument von einer spektakulären Verkostung der besten Weine, die ich je im wilden französischen Süden getrunken habe. A votre santé!”
Nur ein paar wenige Kisten der frisch abgefüllten großartigen 09er Pretiosen können wir Ihnen nach der extremen Nachfrage in der Subskriptionskampagne des letzten Jahres heute noch anbieten. Dazu aber erstmals noch die mit 20/20 Punkten gefeierte rote Spitzencuvée Coume Gineste:
| 354409 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2009 29,00 Euro |
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| 354509 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge 2009 69,00 Euro |
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| 354009 Gauby, „Coume Gineste”, rouge 2009 69,00 Euro |
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Schiefer im Untergrund ergibt einen der größten Rotweine Gaubys aller Zeiten. Eine Hommage an die Grenacherebe. Feinste Frucht trifft irre Mineralität. Extreme Selektion der Trauben und somit gerade einmal 1.000 Flaschen abgefüllt. 20/20 Punkten in der Revue du vin de France, 98-100 bei Tino Seiwert. Unbedingt noch 5 Jahre im Keller vergessen und dann ... ein Traum wird wahr! |
Château Mourgues du Grès - Côstières de Nîmes
Der qualitative Leuchtturm in den CÔSTIÈRES DE NÎMES

Mourgues du Grès wird im aktuellen VINUM-Heft (Oktober 2011) als bester Wein einer großen Verkostung der Gewächse von den Côstières de Nîmes, „der Aufsteigerregion des Südens” gefeiert: „Die Côstières ist DIE Ecke für Jung und Alt, für Einsteiger und Geniesser, die jeden Tag ein gutes Glas trinken wollen, ohne sich dabei zu ruinieren. Nichts für Etikettentrinker oder Angeber, aber genau das Richtige für preisbewusste Entdecker.”

François Collard vinifiziert unweit des legendären Pont du Gard die besten Rot- und Roséweine seiner Region
© Werner Richner
| 136609 Mourgues du Grès, Terre d’ Argence, rouge 2009 11,00 Euro |
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Welch Triumph höchster handwerklicher Winzerkunst und einer extremen Selektion von alten Parzellen mit einem daher naturgegeben sehr geringen Ertrag! In der betörenden, herrlich „kühlen”, Nase feinst dunkelwürzig und mineralisch, mit attraktiven Brombeer-, Kirsch- und Kräuteraromen sowie zart erdigen Noten. Auf der Zunge breitet sich dieser zärtliche Tropfen schmeichlerisch und hervorragend strukturiert zugleich aus, verwöhnt mit einer tollen Cremigkeit und Dichte. Würzige Fruchtkomponenten begeistern am Gaumen mit ihrer faszinierend transparenten Komplexität, wobei sie ein wohliges Gefühl von würzigem Schmelz und spürbarer Aromentiefe verursachen, das in dieser Qualität und Perfektion nur in großen Jahrgängen zu finden ist. In dieser erotisierenden Cuvée (überwiegend Syrah, dazu Grenache) demonstriert der geniale Jahrgang 2009 seine ganze Klasse in Form großer innerer Dichte und einer bemerkenswerten Frische sowie einer vibrierenden Rasse, mit reifen, feinen, cremigen Gerbstoffen und einem festen mineralischen Kern. Ein Meisterwerk voller Frische und Trinkfreude, von Parker (wir wollten es eigentlich gar nicht weitersagen, denn so wird er im Handumdrehen wieder ausverkauft sein!) mit 92 Punkten im gleich guten Vorgängerjahr geadelt! Vergleichen Sie doch bitte einmal die Preise gleich hoch bewerteter Bordelaiser Gewächse. Staunen garantiert! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt jedoch erst ab 2014 bis nach 2018. |
Und dann wäre da noch der vom FEINSCHMECKER als bester Rosé Südfrankreichs gefeierte „Les Galets”:
| 136110 Mourgues du Grès, „Les Galets Rosés”, rosé 2010 6,95 Euro |
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In seiner sympathischen Preisklasse schlicht einer der besten Rosés der Welt! Zumindest der vom FEINSCHMECKER höchst bewertete Südfrankreichs! Und von Parker 90 Punkte in 2009!
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Domaine Berthoumieu - Madiran
Der weltweit höchstes Ansehen genießende Weinguide DECANTER feiert unseren Madiran-Wein Charles de Batz als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend”
Seit Jahren ist er ein Urgestein unseres Programms – einer der eigenständigsten, charaktervollsten und nach Ansicht der „Deutschen Ärztezeitung” auch der gesündeste Rotwein der Welt: der Charles de Batz der Domaine Berthoumieu aus dem Madiran, einer Appellation, die unter Kennern als eine der spannendsten Weinanbauregionen Frankreichs gilt.

Didier Barré, der stolze Musketier aus dem Madiran,
macht die gesündesten Weine der Welt
Didier Barré, Winzergenius und Gascogner wie aus dem Bilderbuch, gilt als „Primus inter pares” innerhalb der jungen Winzergeneration im wilden Madiran. Denn Didier, dem ungemein ambitionierten Eigentümer der mittlerweile legendären Domaine Berthoumieu, deren bis zu über 100 Jahre alte Rebstöcke überwiegend im Westen des kleinen Musketier-Ortes auf privilegierten, südlich ausgerichteten Hanglagen gepflanzt sind, ist es auf vorbildliche Art gelungen, die aus der kleinbeerigen Tannattraube gewonnenen „Tanninmonster” zu zähmen. Dies erreicht er durch aufwendige Laubwerksarbeit, eine extrem späte Lese streng selektionierten, auf den Punkt gereiften Lesegutes, die Assemblage mit der Edelrebe Cabernet Sauvignon, den feinfühligen Ausbau in neuen Barriques und den überaus gekonnten Einsatz der Mikrooxidation, was bedeutet, dass den Weinen beim Ausbau in geringer Dosierung Sauerstoff zugeführt wird, um sie geschmeidiger, weicher und saftiger werden zu lassen, ohne dass sie ihre ureigene Identität verlieren. So produziert Didier Barré individuelle Gewächse voller Charakter und Authentizität, mit einem superben Preis-Genuss-Verhältnis, das einfach nicht zu überbieten ist!
Deshalb war es für uns auch keine Überraschung, dass der Decanter bereits vor ein paar Jahren den „Charles de Batz” als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend” feierte. Aber nicht nur der Decanter, auch die übrige Fachpresse ist voll des Lobes über unser Kleinod: Der „Weingourmet” konstatiert unter der treffenden Schlagzeile „Stilwandel: Aus dem derben Roten wurde ein eleganter Prestigewein”, dass die Spitzenprodukte aus dem Madiran zur harten Konkurrenz Bordelaiser Gewächse heranreifen und der „hervorragend gelungene Charles de Batz als der beste rote Madiran gilt”. Und in 2008 wird der ‚Batz’ mit völlig außergewöhnlichen 17,5/20 Punkten im „Classement 2012”, der Bibel der französischen Weinkritik, ausgezeichnet, eine Bewertung, die ansonsten wesentlich teureren Prestigegewächsen aus dem Bordelais im Jahrhundertjahrgang 2009 vorbehalten war! Und die in Frankreich angesehenste Weinfachzeitschrift, die „Revue du vin de France”, beschäftigt sich ebenfalls mit den großartigen Qualitäten der neuen Jahrgänge im Madiran und resümiert unter der Schlagzeile „Montus nicht mehr allein an der Spitze”, dass der wesentlich preisgünstigere „Charles de Batz” jetzt gleichrangig mit diesem Pionier der qualitativen Weinbereitung im Madiran die Appellation anführe und zeichnet daher Berthoumieu als eine von 11 Domainen aus ganz Frankreich mit dem begehrten „coup de coeur” aus, eine Art Liebesbezeugung für die besten Weine mit exzellentem Gegenwert für ihr Geld. Denn auch das ist bemerkenswert: Trotz der Elogen, die den Weinen von Didier Barré, dem kreativen Kopf und genialen Schöpfer dieser tollen Weine, mittlerweile gesungen werden, beweist dieser begnadete Winzer eine Preisdisziplin, die fast ohne Beispiel ist und mich sehr an die so sympathische Philosophie Pierre Clavels erinnert. Didier Barré, eines der größten Winzertalente des Südwestens, produziert große Gewächse voller Charakter, Authentizität und Individualität mit einem Preis-Genuss-Verhältnis, das nicht zu überbieten ist.

Viele unserer Stammkunden wissen, dass Didiers Spitzencuvée „Charles de Batz” laut „Deutscher Ärztezeitung” noch eine weitere ganz besondere Ehre zuteil wurde: „Der gesündeste Wein der Welt”, sei er, meint Dr. Roger Corder vom Londoner William Harvey-Institut für Kreislaufforschung. Corder hatte das so genannte French Paradox genauer untersucht, das besagt, dass Menschen in Süd- und Südwestfrankreich seltener Herzinfarkte erleiden als Menschen in anderen Industrienationen, obwohl sie sich fettreicher und üppiger ernähren. Und Corders Experiment hatte einen eindeutigen Sieger: unseren tiefdunklen, fast pechschwarzen, sehr polyphenolhaltigen Madiran „Cuvée Charles de Batz”, hergestellt aus der autochthonen Tannat-Rebe. Wohl bekomm’s!
| 506209 Berthoumieu, Pacherenc Sec, blanc 2009 9,95 Euro |
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Welch traumhaft expressiver Duft nach Feuerstein, reifer Honigmelone, Stachelbeere, würzigen Kräutern, Pfefferminze, Grapefruit und feinsten mineralischen Noten, den Insignien großer Terroirs, die nach längerer Öffnung im Glase immer präsenter werden. Auf der Zunge eine geniale Spannung zwischen einer zart beerigen Frucht und dem erdigen Geschmack von kühler mineralischer Würze. Welch lebhafte, pulsierende, delikate Komposition! Die frische Säure am Gaumen schmeckt weich, reif und äußerst anregend und bestens in die großartige Frucht integriert; saftig, weich und komplex gleitet dieser wilde Musketier über die Zunge, der Banalität so vieler unsäglich breiter südlicher Weißweine die Originalität großer authentischer Terroirs entgegensetzend. Trinkspaß pur ab sofort, sowohl solo wie auch als hervorragender Essensbegleiter zu vielen Gerichten wie beispielsweise Salat mit Ziegenkäse oder Austern!
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| 5062909 Berthoumieu, Pacherenc Sec, blanc (12 Flaschen) 2009 , statt 119,40 nur 109,45 Euro |
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12 Flaschen zum Preis von 11! |
| 506508 Berthoumieu, „Charles de Batz”, rouge 2008 12,95 Euro |
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Der gesündeste Wein der Welt laut Ärztezeitung!
Und eines der größten Schnäppchen und Weinwerte Frankreichs! Die urwüchsige, höchst authentische Spitzencuvée Charles de Batz ist ein grandioser Madiran von phantastischen Lagen – ein individueller Charakterkopf im Konzert der großen Weine Frankreichs – und das zu einem völlig unmöglichen Preis! Beeindruckend wie stets brilliert zunächst die tiefstdunkelrote, fast schwarze Farbe dieses in hochwertigen Barriques ausgebauten Understatementweins. Die Überraschung folgt dann in der Nase und am Gaumen: Didier, der die Mikrooxidation so meisterhaft beherrscht wie kaum ein zweiter, hat es im größten Jahrgang in der Weingutsgeschichte geschafft, diesen begeisternden ‚wilden’ Musketier mit einer sagenhaft weichen, cremigen Textur zu versehen sowie einer höchst trinkanimierenden Säurestruktur (werte Kunden, wie nie zuvor!) – und daher auch wesentlich früher zugänglich zu machen als noch in den 90er Jahren.
So fasziniert diese finessenreiche, elegante Cuvée aus 90% edelster Tannattrauben und auf den Punkt gereiftem Cabernet-Sauvignon zunächst mit einer zart süßlichen, komplexen roten Beerenfrucht, geheimnisvollen Gewürzen und einer kühlen Mineralität. Nach längerer Belüftung entströmen dem Glase betörende expressive Duftnoten von reifen Johannisbeeren, prallen süßen Kirschen, dunklen Bitterschokoladen- und noblen Röstaromen mit subtilen Anklängen an würzigen Tabak, Weihrauch und Zedernholz. Am Gaumen wie immer eine phantastische Konzentration und Eleganz, eine sagenhafte Frische und ein immenser Extrakt. Welch ausgewogene, harmonische, feinst balancierte, von nobler Kühle und fabelhafter Dichte geprägte Stilistik! Dunkle, würzige Beerenaromen umhüllen die dichten, kühlen Gerbstoffe und die für einen tannatgeprägten Wein sensationell weichen, seidenen Tannine versprechen diesem authentischen Madiranwein ein Wahnsinnspotential! Dieser originäre Kultwein brilliert mit seinem authentischen Charakter, seiner wilden natürlichen Schönheit und seiner cremigen Gerbstoffstruktur: Kein dicker, wuchtiger Marmeladenwein, sondern burgundische Zartheit und Noblesse in erfrischend urwüchsigem Gewand! Welch grandioses Gewächs mit Feuer in den Adern und den glutvollen Augen einer geheimnisvollen, zarten, ebenholzfarbenen Schönheit, das aber auch die Rasse und Noblesse eines großen Bordelaiser Gewächses sein eigen nennt. Für einen Madiran, den gesündesten Wein der Welt, ein schier unglaubliches hedonistisches Trinkvergnügen! Zu genießen ab Herbst 2012 zu kräftigen Schmorgerichten (Dekantieren empfohlen!), seinen Höhepunkt aber wird dieser „grand vin de garde” erst 2014 bis nach 2030 erreichen: Wohltuende Wärme wird dabei stets den Körper durchströmen und die Sinne werden schwelgen in unbeschwertem Genuss!
Welch sensationelle Bewertung im wichtigsten französischen Weinführer: Für seine höchst attraktive Preisklasse wird der beliebte ‚Batz’ 2008 mit völlig außergewöhnlichen 17,5/20 Punkten im „Classement 2008”, der Bibel der französischen Weinkritik, ausgezeichnet, eine Bewertung, die ansonsten wesentlich teureren Prestigegewächsen aus dem Bordelais im Jahrhundertjahrgang 2009 vorbehalten war! Welch ungeheure Provokation wesentlich, aber wirklich wesentlich teurerer Bordelaiser Nobelgewächse! Wahrlich: Authentischer ist Madiran auf Flasche kaum zu genießen. Duftig und transparent, geschmeidig und erfrischend spröde zugleich; ein Wein, der Leben atmet, der Spaß macht und Emotionen auslöst, weil er so urwüchsig, so authentisch, so unverfälscht riecht und schmeckt, dass schier das Herz aufgeht, wenn man ihn auf der Zunge hat. Unser Kleinod Berthoumieu hat die Tannat-Rebe schlicht geadelt! |
| 5065908 Berthoumieu, „Charles de Batz”, rouge (12 Flaschen) 2008 9 l, statt 155,40 nur 142,45 Euro |
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12 Flaschen zum Preis von 11! |

Didier Barré in seinem Weinkeller
| 506409 Berthoumieu, Haute Tradition, rouge 2009 8,50 Euro |
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Es ist nicht nur dem stolzen Musketier „Charles de Batz” zu verdanken, dass Didier Barré schon seit vielen Jahren in Frankreich zu den ganz großen Namen in der Weinszene zählt, sondern auch seinen ebenso preiswerten wie authentischen Basisweinen, charaktervollen Tannattropfen traditioneller Machart, natürlich mit den gleichen das Herz schonenden Ingredienzen ausgestattet. So ein höchst originärer Tropfen, ein urwüchsiges Gascogne-Gewächs wie aus dem Bilderbuch, ist unser heute präsentierter Haute Tradition 2009. So eine urige Stilistik gibt es nicht in Übersee, nicht in Spanien, nicht in Italien oder sonst wo in Frankreich. Nur in der Gascogne! Ein ursprünglicher Madiran (faszinierende Aromen von wilder Weichsel, Blaubeersaft, prallen Schwarzkirschen und Tannennadeln) als nobler Bauernwein mit entwaffnender Natürlichkeit und Ausstrahlung: Ein fabelhafter Essensbegleiter zu allen deftigen Gerichten! Michel Bettane, der große Mann des französischen Weins, ist begeistert: 15/20 Punkten, eine traumhafte Bewertung für diesen authentischen Musketier! Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte oder über zwei Abende aus der geöffneten Flasche genießen), Höhepunkt Ende 2012 bis 2018+. |
| 5064909 Berthoumieu, Haute Tradition, rouge (12 Flaschen) 2009 , statt 102,00 nur 93,50 Euro |
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12 Flaschen zum Preis von 11! |
Les Cailloux - Châteauneuf-du-Pape
Authentischer Rhône-Klassiker traditionellen Stils begeistert mit burgundischer Finesse!
„Alles Getrennte findet sich wieder”, Friedrich Hölderlin
Seit Jahren bereits gehört das kleine, aber feine Weingut Les Cailloux, das von André Brunel geleitet wird, einem der „intellektuellsten Winzerpersönlichkeiten von Châteauneuf-du-Pape” (Parker), zur absoluten Spitzenkategorie der Appellation. Seine Weine sind in großen Jahrgängen „himmlisch, wie aus einer anderen Welt stammend” (Parker). So haben wir nach dem von uns ausgelassenen Jahrgang 2008 (ja, werte Kunden, manchmal sind wir schon arg streng mit unseren Winzern!) den grandiosen 2009er Sommelongue mit umso größerer Freude wieder eingekauft (Friedrich Hölderlin hat’s halt immer schon gewusst), der in diesem Jahrgang vom Preis-Genussverhältnis her selbst an der südlichen Rhône unschlagbar scheint.

© Fédération des Producteurs de Châteauneuf du Pape
| 140309 Les Cailloux, CdR „Cuvée Sommelongue” rouge 2009 8,95 Euro |
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„A sexy wine and a poor man’s Châteauneuf-du-Pape”, mit diesen Worten hat Parker diesen faszinierend leckeren, duftigen, eleganten Rotwein schon einmal geadelt. Welch traumhafte Cuvée aus 75% erstklassiger Grenachetrauben, dazu Syrah, Mourvèdre, Cinsault und Clairette – einer unserer beliebtesten Klassiker überhaupt! Der leicht süßliche, fein verwobene Duft, subtil geprägt von Waldhimbeeren, Sauerkirschen, Preiselbeeren, Lorbeer, Lakritze, schwarzen Oliven, Weihnachtsgewürzen und Kräutern der Garrigue fasziniert selbst Kenner, die sonst nur wesentlich teurere Prestigegewächse genießen. Die samtene Textur des Weines, seine fröhliche Saftigkeit und animierende Würze, seine tiefgründige Beerenfrucht und sein bestens eingebundenes cremiges und schmelziges Tannin, das die Zunge verwöhnt, sowie sein beeindruckender mineralisch-kräuterwürziger Nachhall heben ihn deutlich aus dem belanglosen Meer uniformer Rhône-Weine empor. Dieser herrliche Côtes du Rhône aus einem großen Jahrgang ist das genaue Gegenteil eines marmeladigen, überkonzentrierten Monsterweins, es dominieren vielmehr spielerische Eleganz und burgundische Finesse. Welch charaktervoller Trinkspaß für jeden Tag, das ist Individualität pur statt belangloser Uniformität! Dieses südfranzösische Weinvergnügen setzt souveräne Maßstäbe in Sachen Preis und Genuss und hat weltweit keine Konkurrenz zu fürchten. Wohl die beste ‚Cuvée Sommelongue’ aller Zeiten, eine traumhafte Qualität, die bei vielen anderen Gütern als wesentlich teurerer Châteauneuf-du-Pape-Wein vermarktet würde.
Wir lieben diesen urwüchsigen Côtes du Rhône so ehrlich und natürlich wild, wie er sich heute präsentiert. Wer ihn zarter und noch burgundischer vorzieht, sollte noch ein bis zwei Jahre mit dem Genuss warten. Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, notiert begeistert: „Dieser feine Wein trinkt sich mit einer solchen Freude und einer solch erfrischenden Leichtigkeit, dass ich, ohne Parker zu nahe treten zu wollen, eher sagen möchte, dies ist nicht der Châteauneuf des armen, sondern des klugen Mannes, denn derartige Weine zu finden und zu genießen in dieser Perfektion bereichern jeden Weinfreund um eine Trinkerfahrung, die genauso kostbar sein kann, wie der Genuss einer teuren Prestigecuvée.” PS: Der Sommelongue – das ist Tino Seiwerts Lieblings-CdR in 2009! |
Domaine Rossignol-Trapet – Gevrey-Chambertin
Die kleine Kultdomaine Rossignol-Trapet fasziniert mit verzaubernden Pinot Noirs aus biodynamischem Anbau und mit phantastischem Preis-Genuss-Verhältnis!

Der „Traum”-Jahrgang 2009, dem in allen klassischen Weinanbaugebieten Europas Überfliegerqualitäten attestiert werden, ist auch im Burgund von historischer Dimension. Sonnenschein von Juni bis September weit über dem Durchschnitt, dazu ausreichend Regen zur Vermeidung jeglichen Trockenstresses und trockene Nordwinde vor der Ernte, welche den Saft in den reifen Träubchen konzentrierten, ergaben Bilderbuchbedingungen für einen Jahrhundertjahrgang. Lassen Sie mich zur qualitativen Einschätzung hier nur die wohl weltweit renommierteste Stimme des Burgunds, Allen Meadows, zitieren, der begeistert urteilt: „Ein exzellenter, ein außerordentlicher Jahrgang mit großer Fülle, Anmut, Liebreiz und verführerischem Charme. Zu vergleichen mit großen Jahrgängen wie 2005, 1999, 1978 oder 1959 halte ich ihn für eine hypothetische Cuvée aus 1985 und 1989, denn die besten 09er kombinieren die Eleganz, Feinheit und Zärtlichkeit des 85ers mit der Reife, relativ niedrigen Säure und Konzentration des 89ers und werden sich bei aller Lagerfähigkeit wohl schon sehr früh mit hohem Genuss trinken lassen.”
Es ist ein Kultfilm: Das berührende, bittersüße Road-Movie-Meisterwerk „Sideways” ist großes emotionales Kino. Es erzählt von Illusionen und Lebenslügen, von gescheiterten Entwürfen und zerbröckelnden Beziehungen – und von der großen Liebe zum Wein! Genauer gesagt, der spezifischen Liebe des sympathischen „Helden” Miles zur launischsten Diva aller Rotweinreben, dem Pinot Noir. Diese in der Tat zickige Rebsorte mit ihrer dünn-„häutigen” Schale sieht Miles im Gegensatz zur unverwüstlichen, robusten Cabernettraube (die problemlos und ohne besondere Zuwendung überall auf der Welt wachsen könne) als die Inkarnation einer fragilen, verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ‚Persönlichkeit’, die ein ihr gemäßes Mikroklima und die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers brauche sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen, wie es sonst nur noch die großen Rieslinge der Welt vermögen.

© age fotostock / LOOK-foto
So sehr Miles mir aus der Seele spricht, gilt doch auch eine andere Beobachtung: „Wenn Du blindlings zehn teure Burgunder kaufst und trinkst, musst Du neunmal weinen, aber kannst nur einmal selig lächeln.” Dieses Bonmot eines großen Burgunderkenners ist mittlerweile zum geflügelten Wort unter Liebhabern der großen Weine einer Renommierregion geworden, in der Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinanderklaffen, wie sonst wohl nirgends auf der Welt. Burgund ist ein Minenfeld, ein schier undurchdringlicher Dschungel, in dem man sich exzellent auskennen muss. Allein das Ethos eines biologisch oder naturnah, in jedem Fall aber handwerklich arbeitenden seriösen Produzenten ist heute DER Garant für höchste Qualität: keinesfalls aber allein der Jahrgang oder die auch noch so klangvolle und hochpreisige Lage. Die wirklich großartigen Burgunder, weltweit extrem gesuchte Highend-Weine mit einem reellen Gegenwert für ihr Geld, lassen sich nur unter großen Schwierigkeiten und Mühen auffinden!
Doch wenn man die wahren Trouvaillen dann endlich in seinem Keller liegen hat, begegnen uns in den Spitzenweinen des Burgunds die wunderbarsten und sinnlichsten Pinot Noirs der Welt, großartige Weinunikate, die immer noch weltweit die bisher unerreichten Maßstäbe setzen! Denn eine neue Generation von engagierten und kompetenten Winzern hat sich der Rückbesinnung auf ihr einzigartiges Terroir und den unermesslichen Schatz ihrer alten Reben als Ursprung aller Weinqualität verschrieben, hat die ausgelaugten Böden und malträtierten Rebstöcke behutsam regeneriert und erntet heute aus biologischem oder naturnahem Anbau in aufwändiger handwerklicher Arbeit Trauben höchster Qualität aus niedrigsten Erträgen. „Die Zukunft der besten Weinberge Burgunds”, bemerkt daher völlig zu Recht Jancis Robinson „scheint eine Rückkehr zu den lange vergessenen Idealen der Vergangenheit zu sein. Und die REVUE DU VIN DE FRANCE urteilt: „Man kann von einer wirklichen Revolution sprechen...Es gibt nichts wichtigeres in der heutigen französischen Weinwelt als die Erneuerung Burgunds”: Große Winzerpersönlichkeiten produzieren endlich wieder die absoluten Spitzenqualitäten, die den einzigartigen Ruf, den Mythos des Burgunds, in der ganzen Welt verbreitet haben: Magische Tropfen, die verzaubern, eine Hommage an den Pinot Noir, für viele Liebhaber die beste Rotweinrebe überhaupt!
Burgundkenner wissen: Die Côte d’Or bilden das Herzstück des Burgunds. Von ihrem südlichen Teil, den Côte de Beaune, stammen die berühmtesten Weißweine Frankreichs und auf ihrem nördlichen Teil, den Côte de Nuits, wachsen auf exzellenten, extrem unterschiedlichen Kalk-Lehmböden (alle paar Meter changiert die Zusammensetzung und ergibt höchst individuelle Weincharaktere) die größten Pinot Noirs der Welt, fabelhafte Rotweine, die das universelle Renommee des Burgunds begründet haben.

Welch magisches Licht begleitet uns beim Spaziergang im herbstlichen Burgund!
© Werner Richner
Und Gevrey-Chambertin verkörpert mit seinen 9 Grand Crus das Flaggschiff der Côte de Nuits. Die Vermählung von vibrierender Mineralität mit formidabler Kraft, von unvergleichlicher Finesse mit Fülle und Aromenreichtum lässt Liebhaber dieser Prestige-Appellation gar „vom Gipfelpunkt Burgunds” (Gaston Roupnel) schwärmen, deren Grand Crus sich bis zu 30 Jahre und länger prachtvoll entfalten können! Aus dieser reizvollen Prestigeappellation kommt DER Senkrechtstarter des Jahrzehnts im Burgund, eine von zwei sympathischen Brüdern, David und Nicolas, geleitete Domaine, deren Spitzenweine in 2005 erstmals von Jancis Robinson ex aequo mit den um ein Vielfaches teureren Prestigegewächsen von Romanée-Conti und den der anderen Superstars des Burgunds bewertet wurden. Auch Patrick Essa, der in Frankreich einen hervorragenden Ruf als intimer Burgundkenner besitzt, urteilt gleich euphorisch: „Die noch relativ unbekannten Gebrüder Rossignol-Trapet haben ihre Qualitäten in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert. Ihre Pinot Noirs gehören zum höchsten Qualitätsniveau von Gevrey-Chambertin!”
Wie kam es zu dieser Qualitätsrevolution auf einer Domaine im Herzen von Gevrey, die bis vor wenigen Jahren nur wirklichen Eingeweihten ein Begriff war? Nun, großartige Parzellen mit uralten Reben (teilweise vor dem ersten Weltkrieg gepflanzt), die zu den besten des Burgunds gehören und eine extreme Pflanzdichte (10 bis 11.000 Pflanzen pro Hektar) garantieren einen hohen Extraktgehalt der Weine. Zusammen mit dem tradierten Wissen von vielen Generationen und den neuen Ideen der jungen Brüder David und Nicolas, die sich nach ihren Studien auf berühmten Weinbauschulen in Beaune und Toulouse bedingungslos dem biodynamischen Anbau zuwandten, legen sie die Basis für die sagenhaften Qualitäten, die Jahrgang für Jahrgang infolge der fortschreitenden Regeneration der Böden und der subtilen Fortschritte in der Weinbergs- und Kellerarbeit in immer atemberaubendere Höhen katapultiert wurden.

„Wir sind keine weltfremden Spinner oder Dogmatiker. Doch nur mit dem Verzicht auf Pestizide und Düngemittel und der aktiven Hilfe für unsere Böden können wir unser Terroir gesund erhalten und eine lebendige Erde voller Mikroorganismen schaffen, die komplexe, hocharomatische Trauben gebiert, die in jeglicher Hinsicht vor Gesundheit und Vitalität strotzen”, erläutert David engagiert die Weingutsphilosophie. Die in biodynamischem Anbau produzierten Trauben aus niedrigen Erträgen werden natürlich ausschließlich von Hand gelesen, zweimal, im Weinberg und auf einem Tisch im Keller, sorgfältig selektiert und so schonend wie möglich auf traditionelle Weise verarbeitet. Ob und wie viel entrappt wird, hängt ab von den Gegebenheiten des Jahrgangs, vergoren wird spontan mit natürlichen wilden Hefen und bei moderaten Temperaturen und der Ausbau erfolgt mit wohldosiertem Holzeinsatz so behutsam und sensibel wie nur irgend möglich. David und Nicolas möchten die „leisen” Aromen des Pinot Noirs herausarbeiten und balancierte, harmonische Weine voll feinduftiger Frucht, tiefer Mineralität und reifem Tannin erzeugen. Diese vorbildliche Qualitätsphilosophie für jeden einzelnen Wein liefert höchst authentische terroirgeprägte Gewächse, die ohne übermäßige Extraktion die delikaten Aromen der Edelrebe Pinot Noir zum Klingen bringen. Kein Wunder, dass vom einfachen Bourgogne rouge über die Dorflagen bis hin zu den sinnlichen Grand Crus alle Weine zur absoluten Spitze des Burgunds zählen! Welch unvergleichliche Hommage an eine der großen Rebsorten der Welt, die unvergleichliche Eleganz und Finesse mit formidabler Kraft, singulärer Konzentration und unübertrefflicher mineralischer Präzision zu vermählen weiß – Der Mythos Burgund lebt in solch fabelhaften Pretiosen strahlender denn je zuvor: Feinste Frucht trifft traumhafte Mineralität! Diese höchst charaktervollen Weine sind mir eine absolute Herzensangelegenheit und ich bin sicher, dass sie allen Kunden ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermögen.
| 219009 Rossignol-Trapet, Bourgogne, rouge 2009 16,95 Euro |
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| Welch ungemein preiswerte, feinsinnige, mineralische „Einstiegsdroge” aus bestens gepflegten, bis zu 50 Jahre (!) alten Reben im biodynamischen Anbau, die den Maßstab in ihrer sympathischen Preisklasse im gesamten Burgund mitdefinieren: „This is very Gevrey in character”, lobte Meadows unser Juwel bereits mehrfach begeistert und lobt unseren 09er als „großen Erfolg in seiner Preis- und Qualitätsklasse”. Völlig zu Recht! In der Nase begeistert dieser Referenz-Burgunder mit einem traumhaften Duft nach kleinen roten und blauen Früchten (Himbeeren!), reifen schwarzen Sauerkirschen noblen Gewürzen und geröstetem Kaffee: Am Gaumen eine erstaunliche Dichte für einen „einfachen” Bourgogne, ungemein feingliedrig und delikat mit zarten erdigen Anklängen – Ein präsentes feines Säuregerüst, eine dadurch bedingte animierende Frische sowie samtene Tannine versprechen eine harmonische Entwicklung über die nächsten 5 Jahre! Großer Genuss kann so preis„wert” sein! |

© Werner Richner
| 219109 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin, rouge 2009 35,00 Euro |
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Die sympathischen Rossignol-Brüder möchten die betörenden Aromen des Pinot Noirs niemals durch Barriquenoten überlagern. Deshalb kommt bei den Dorflagen nur ca. 20 % neues Holz strukturgebend zum Einsatz. Diese vorbildliche Qualitätsphilosophie liefert feinfruchtige Weine, die ohne übermäßige Extraktion die delikaten Eigenarten ihrer Terroirs präzise und authentisch zum Ausdruck bringen. So auch bei diesem verführerischen Pinot, dessen komplexer, zartrauchiger, rotbeeriger Duft (Kirschen, Himbeeren, Erdbeeren und Cassis, fein verwoben mit frisch geschrotetem schwarzen Pfeffer und zarten Noten von Eukalyptus) von der Finesse und der betörenden Süße geprägt ist, welche die Stilistik der großen Rotweine von Rossignol-Trapet kennzeichnen. Die erstklassigen Trauben für diese großartige Dorflage stammen von 5 verschiedenen Terroirs, die mit ihren unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen zur Vielschichtigkeit dieses einzigartigen Villages-Weines beitragen. Am Gaumen bei aller Fülle und Dichte feinst balanciert, sehr harmonisch, enorm frisch und ungemein präzise, sehr elegant und mit herrlich reifen Blaubeeraromen und Kirschanklängen versehen. Eine subtile Mineralität, „schöne Länge und feinere Tannine, als man sie gewöhnlich in Villages-Weinen findet”, urteilt dezidiert Allen Meadows, bezüglich der Weine des Burgunds der weltweit angesehenste Kritiker. Zu genießen ist dieser fabelhafte Pinot Noir ab sofort, Höhepunkt Ende 2014 bis 2022+. |
| 219809 Rossignol-Trapet, Beaune 1er Cru Les Teurons, rouge 2009 37,00 Euro |
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Wie der Pinot Noir: Sanft verlaufen die anmutig geschwungenen Rebzeilen der großen Lagen des Burgunds
© Werner Richner
| 219709 Rossignol-Trapet, Gevrey-Chambertin „Aux Ételois”, rouge 2009 45,00 Euro |
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Aus einer einzelnen Spitzenparzelle, die wie die Spitze eines Dreiecks in die beiden legendären Grand Cru Lagen Charmes und Griotte hineinsticht, stammen die kleinbeerigen Trauben (so klein, dass sie sich am Stock nicht berühren!) für diese extrem rare und wegen ihrer Feinheit und seidenen Tannine fabelhaft schöne Dorflage, die fast alles überragt, was Sie sonst noch im Burgund im Bereich der Villages-Weine finden können: Patrick Essa, einer der renommiertesten Burgundkritiker Frankreichs, notierte einst begeistert: „Das ist der Wein aus Gevrey, der am meisten an Chambolle erinnert. Ich kann mich irren, aber ich bin fest überzeugt, dieser delikate, zutiefst harmonische Wein hat das Niveau eines Grand Cru!”
Und selbst wenn Essa ein wenig irrte, dann erwerben Sie mit diesem in 2009 traumhaft finessenreichen, balancierten, ungemein tiefgründigen Pinot mit seinen betörenden Fruchtaromen nach blauen und schwarzen Beeren, Rosenblättern sowie Veilchen und feinwürzigem Tabak, mit seiner seidenen Mineralität, seiner feingliedrigen Textur und traumhaften Länge (der in der Tat in mehreren Blindproben als ‚Griotte’ eingestuft wurde) zumindest eine Premier-Cru-Qualität, und das zum Preis einer guten Dorflage renommierter Winzer. Einfach ein Super-Schnäppchen! Zu genießen ab 2015 bis nach 2025. Dieses eine, aristokratische Gewächs könnte Ernest Hemingway im Sinn gehabt haben, als er so liebevoll formulierte: „Wine is the most civilised thing in the world”. |

| 219209 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin 1er Cru „Clos Prieur”, rouge 2009 65,00 Euro |
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Traditionell ausgebaute Weine der Côte de Nuits verdanken ihren legendären Ruf ihrer einzigartigen Finesse und einer geradezu lasziv-erotischen Fruchtsüße, die fein unterlegt ist von einer faszinierenden Mineralität, die in ihrer nobelsten Ausprägung ungemein präzise und kühl im Charakter die Zunge liebkost. Dieser grandiose Wein aus der phantastischen Lage „Clos Prieur”, die schmeckbar an eine der legendären Grand Crus, Clos de Béze, angrenzt, gereicht seiner berühmten Appellation wahrhaft zur Ehre: Feinheit und Liebreiz paaren sich mit Eleganz, Kühle und Finesse und konkurrieren ernsthaft mit den um ein paar Meter entfernt angesiedelten grandiosen Grand-Cru-Lagen um die Krone des Pinot Noirs: „Ein traumhafter Wein zum Niederknien schön”! (Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005) Ein fabelhafter, authentischer Stoff aus handwerklicher, biodynamischer Anbauweise, ein zutiefst emotionaler Wein, der die Seele zu streicheln vermag. Dabei ist auch der 2009er aus DEM vielleicht bisher größten Jahrgang im Burgund bei aller Kraft nicht unbedingt nur ein Favorit von „Körpertrinkern”, denn er brilliert auch wegen seiner Zartheit und seiner extrem feinen Frucht von Waldhimbeeren und seinen Anklängen an schwarze Kirschen, Veilchen, kandierten Lavendel und edle Gewürze. Auf der Zunge traumhaft präzise, ungemein frisch und mit einer schwebenden Transparenz gesegnet. Welch fabelhafte Balance, welch seiden-cremige Tannine und welch innere Harmonie bei einer sensationellen Länge und fabelhaften Mineralität.
Meadows: „This is a Gevrey 1er of finesse!” Zu genießen ab 2014, Höhepunkt 2017 bis 2025. |

Die warme Frühlingssonne lässt die burgundische Landschaft in frischem Grün erstrahlen.
| 219309 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin 1er cru „Petite Chapelle”, rouge 2009 65,00 Euro |
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Dieser seidene, zutiefst mineralische Wein aus einem kühlen Teil dieses legendären Terroirs gleitet auf die Zunge wie flüssiger Samt. Ein emotional berührender Gruß aus einer der größten Weinanbauregionen Frankreichs, der unter die Haut geht! Eine expressive Frische und eine grandiose Mineralität, höchste Finesse und eine geniale Präzision vermählen sich zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk. Ein atemberaubender Premier Cru, eine Sternstunde des legendären Jahrgangs 2009! Zu genießen 2014 bis nach 2025. |
| 219509 Rossignol-Trapet, Latricières-Chambertin Grand Cru, rouge 2009 99,90 Euro |
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| Eine neue Weinlegende des Burgunds, seit der hervorragende 2005er von Jancis Robinson mit 18,5/20 Punkten geadelt und damit exakt auf eine Stufe gestellt wurde mit den um ein Vielfaches teureren Prestigegewächsen von Romanée Conti wie La Tâche und Richebourg. Welch packende Mineralität von vibrierendem Kalk, welch messerscharfe Präzision! „Wir sind die geistigen Söhne der alten Böden. Unsere Seele hat die Erhabenheit und die Qual der von Männerhand geschaffenen Unermesslichkeit empfangen,” formulierte der begnadete Burgund-Experte Gaston Roupnel. Kein Wein kann dieses große Bonmot besser demonstrieren als dieser feine, noble Wein, der wie Seide über die Zunge gleitet und mit einem grandiosen mineralischen Zauber alle Sinne betört. Welch traumhafte Eleganz, welch tänzerisches Spiel, welche Leichtigkeit des Seins, welch komplexe Tiefe des Geschmacks für diesen Pinot mit Seele, der „singt”, wie man im Burgund zu sagen pflegt. Das ist Schicht um Schicht sich entfaltende Finesse und eine fabelhaft präzise Frucht in einem seidenen Gewand! Dieser seidene Wein wird ab etwa 2018 die Zunge liebkosen wie flüssiger Samt. Ein emotional berührender Gruß aus einer der größten Weinanbauregionen der Erde, der unter die Haut geht. |

| 219609 Rossignol-Trapet, Chambertin Grand Cru, rouge 2009 145,00 Euro |
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Der Reiz authentischer Pinot Noirs des Burgunds liegt in der einzigartigen Kombination von Zartheit und Kraft, die selbst außerordentlich reiche und konzentrierte Weine nicht „fett” wirken lässt, im Unterschied zu vielen ihrer belanglosen Pendants aus Übersee. Die einzigartige aromatische Vielfalt dieser magischen Finessenweine erschließt sich in ihrer gesamten Komplexität erst nach einigen Jahren der Entwicklung: Wahre charakterliche Größe braucht Reifezeit – beim Wein wie beim Menschen. Und was haben wir hier einen Wahnsinnsstoff im Glase von der besten Grand-Cru-Lage der Appellation: Ein Meisterwerk!
Die innere Kraft und Dichte scheinen schwerelos – Sie werden aufgehoben in schwebender Transparenz und einer Feinheit und Eleganz, wie sie nur der größten aller Gevrey-Lagen zu eigen ist. Noblesse oblige! Welch Triumph handwerklicher Winzerkunst und biodynamischer Weinbergspflege: Ein Monument von vollkommener Harmonie, mit einer traumhaften Ausgewogenheit und einer inneren Balance versehen, die unübertrefflich ist. Phantastisch subtile, betörende, komplexe Frucht. Mineralität, Fülle, Feinheit, Kraft, Dichte, Länge: Alle Attribute eines großen Burgunders sind auf den Punkt getroffen. Eine Hommage an die Sinnlichkeit und Mineralität eines beseelten Pinot Noirs, der wie keine andere Rotweinrebe als die Inkarnation von Eleganz und Finesse zu gelten hat und die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zu zaubern vermag. Zu genießen 2018 bis nach 2035. |
DEUTSCHLAND
Weinhof Herrenberg - Schoden Saar
Der „Riesling-Pétrus von der Saar” (Mario Scheuermann) begeistert mit phantastischen Bio-Weinen zu attraktivsten Preisen!

Dream-Team: Claudia und Manfred Loch
Es ist mittlerweile fast ein Jahrzehnt her: Erstmals in unserem Programm 2002 feierten wir einen damaligen Newcomer mit Qualitäten, wie sie spektakulärer nicht sein können: „Claudia und Manfred Loch haben eine atemberaubende Kollektion vorgestellt, ein Wein ist besser als der andere”, begeisterte sich Marcus Hofschuster im Internet-Weinführer Deutschland (wein-plus.de). Und Mario Scheuermann, erfahrener Fachjournalist und Veranstalter des Hamburger Weinsalons, meinte gar: „Das Weingut Herrenberg ist für mich schon seit mehreren Jahren ein herausragender Geheimtipp an der Saar. Bei der minimalen Jahresproduktion und solchen Qualitäten müssten die Weinkenner eigentlich Schlange stehen und alles müsste zu Höchstpreisen ständig ausverkauft sein. Herrenberg ist so etwas wie ein weißer Riesling-Pétrus von der Saar: Winzige Produktion, total eigenständiger Terroircharakter in absoluten Spitzenlagen”. Und in den Nachfolgejahrgängen wertet Parker bis 97 Punkte – bei Rieslingen, die bei uns in der Mehrzahl unter 20 Euro kosten! Wahrlich: Im weltweiten Kontext betrachtet sind deutsche Spitzenweine immer noch gnadenlos unterbepreist! Zum Wohle des Konsumenten!

© Peter Böhnel
Und diese großen Rieslinge sind nichts anderes als das Resultat fabelhafter Lagen, ehrlicher, harter handwerklicher Arbeit in den strikt biologisch bewirtschafteten Weinbergen und einer vehementen Liebesbeziehung der Lochs zu einerseits majestätischen, aber auch traumhaft filigranen, von Eleganz und Finesse geprägten Rieslingen und zu der unnachahmlichen Sinfonie eines wahrhaft großen Terroirs. Was mir besonders an den neuen Jahrgängen gefällt: Ohne ihre Authentizität zu verlieren und ohne ihre Dichte und Mineralik eingebüßt zu haben, sind diese Herzblut-Rieslinge noch „saartypischer”, da finessenreicher, verspielter und rassiger geworden. Und besitzen in 2010 eine fabelhafte Cremigkeit und eine Reife, die maßstabsetzend sind. Alle Rieslinge unseres Kleinods von der Saar wurden wiederum ausschließlich in Flaschen mit Stainless Cap (Edelstahl-Kronkorken!) abgefüllt: Dies heißt für Sie, liebe Kunden, und für uns: Beste Qualitäten aus biologischem Anbau in garantiert korkfreiem Zustand. Oder um mit David Schildknecht, Parkers kongenialem Verkoster (u.a. für das Burgund, das Languedoc-Roussillon, Österreich und Deutschland) zu sprechen: „Herrenberg is among the most exciting sources of Riesling in Germany!”

Claudia und Manfred Loch leben und arbeiten
in einer der dramatischsten Weinanbauregionen der Welt, der Saar!
© Peter Böhnel
| 908110 Herrenberg, „LochRiesling”, trocken (SC) 2010 12,90 Euro |
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Welch Pfauenrad packender Aromen: Die ganze Welt der Saarfrüchte, aufgeschnitten in einem leckeren Korb, von kleinen, weißen Weinbergspfirsichen über saftige, hochreife Äpfel bis zu tropischen Zitrusfrüchten, Aprikosen und aromatischer Ananas, feinst unterlegt von Schiefer- und Feuersteinanklängen. Ein Saft- und Kraftwunder allererster Güte, ungemein saftig und cremig im 2010er Kontext mit fordernder Rasse und ungezügeltem Temperament. Wunderschönes Spiel zwischen Fruchtschmelz, Süße und Säure! In Referenzqualität! Das ist trockene Auslesequalität, da 100% Steillagen-Riesling aus den besten Parzellen! Brilliante, glockenklare Art, wie das taufrische Wasser aus einem Gebirgsquellbach! Eine faszinierende salzige Mineralität und eine schier unglaubliche Länge für einen Gutsriesling. Ein nachhaltiger, animierender Weinstil, ein herrlicher Trinkspaß, Schluckreflexe auslösend! Eine ‚Einstiegsdroge’ mit Suchtgefahr gar. Dieser Basisriesling steht geradezu exemplarisch für die neue, aufregende Weinkultur von der Saar, die Charakter und Identität bewahrt, gleichzeitig aber auch fröhliche, mundfüllende, präzise Fruchtigkeit zeigt. Wahre Luxus-Qualitäten zu dramatisch günstigem Preis. Nochmals – deutlich! – besser als selbst ein schon mit 90 Parker-Punkten bewerteter, hervorragender Jahrgangsvorgänger! Meine ganz besondere Empfehlung! Der „LochRiesling” ist wegen seiner inneren Harmonie und Balance für uns der heißeste Kandidat für den besten Gutsriesling Deutschlands im heterogen Jahrgang 2010! Zu genießen ab sofort bis 2015+. |
| 908010 Herrenberg, „Stier”, Riesling trocken (SC) 2010 19,90 Euro |
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Das sind Schmetterlinge und Schiefer-Mosaiksteine, das ist explosive Frische und betörende Frucht, das ist Charakter-Seele pur und gleichzeitig kristallklare Struktur. Aus einer direkt unterhalb des Kamms des Herrenbergs gelegenen und damit der steilsten – bis 80%, da kann ein Ungeübter kaum stehen! – und sehr felsigen, im saarländischen Dialekt „Stier” (ein mundartlicher Ausdruck für „Stirn”) genannten Parzelle mit dem höchsten Schieferanteil, stammen die in perfektem Reifezustand geernteten, kerngesunden Trauben dieses exzellenten Rieslings. Was für eine großartige Mineralität mit subtilen Feuersteinnoten, welch feinste Aromen von intensiven Beeren- und Zitrustönen, in Kombination mit reifen Mirabellen- sowie Pfirsichanklängen und erotischer Exotik: Betörende Düfte, erinnernd an Mango, Papaya und Ananas. Die feinste Restsüße ist kaum spürbar, sondern katapultiert die Frucht und die salzig anmutende Mineralität nach vorne und verleiht dem Wein grandiosen Schmelz. Welch Filigranität auf der Zunge, welch verspielte Anmut und gleichzeitig welch wohlige Cremigkeit und welch genialer, ungemein packender Nachhall! Wahrhaft ein verführerischer Tropfen, der Emotionen und Sinnlichkeit zu wecken vermag, mit einem Glanz und einer Strahlkraft, als gäbe es im Glas ein leuchtendes Licht. Zu genießen ab sofort bis 2020+. |

| 908610 Herrenberg, „Saartyr”, Riesling trocken (SC) 2010 24,90 Euro |
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Betörende Frucht küsst präzise Mineralität!
Die mythologische Gestalt des Satyr, dieser so lüsterne, sinnenfrohe Waldgeist und Begleiter des Dionysos, ist der Namensgeber für diesen herrlichen Spitzenriesling von einer prächtigen Steillage der Saar, einem Filetstück des Herrenbergs: Was für eine großartige, den Wein dominierende Mineralität und subtile Würze, welch verzaubernde, betörende Frucht, welch ungemein komplexe, verspielte Aromatik: Williamsbirne, Pfirsich, Limettenschale, Holunderblüte und noble Mandarinentöne. Am Gaumen deutlich mehr Schmelz und Cremigkeit als die „Stier”, dazu eine faszinierende feine Süße im Auftakt, begleitet wiederum von einer tiefgründigen irren Mineralität, die dann auch den langen Nachhall dominiert, neben feinen Grapefruit- und Orangennoten. Die zarte Fruchtsüße tritt eher in den Hintergrund, was bleibt, ist eine feine und anregende pikante Note infolge der kitzelnden, rassigen, frischen Säure, eine traumhafte, reife Textur, eine wunderschöne Dichte und großartige Konzentration. Ein begeisternder Riesling, der sich verwoben, dicht und komplex präsentiert, dabei von nobler und edler Gestalt, der Emotionen und Sinnlichkeit zu wecken vermag. Charakterstärke vermählt sich mit großer Reife und Nachhaltigkeit! 92 Parkerpunkte in 2006, doch 2010 toppt ihn nochmals! |

Claudia Loch
© Peter Böhnel
| 908510 Herrenberg, „Quasaar”, Riesling feinherb (SC) 2010 24,90 Euro |
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Im Namen finden wir hier nochmals eines der von Lochs so geliebten Wortspiele, die diesen traumhaften feinherben Riesling auszeichnen. Komplexe Nase mit betörend fruchtigen Aromen von Weinbergspfirsich, Stachelbeere, reifer Ananas und Orangenzesten, von einer tiefgründigen Mineralität und dem Duft nach Anis, Muskatnuss und feinen Kräuternoten unterlegt. Am Gaumen wiederum eine verführerische Frucht, eine rauchige Mineralität und ein tolles Süße-Säure-Spiel, wobei die Süße kaum merklich ist. Schöne Balance und Harmonie, viel Power und Extrakt, dabei auch feinsinnig, elegant und verspielt, Saarweincharakter in großartiger Stilistik demonstrierend, lang anhaltend und betörend mit einer glasklaren Säurestruktur. Soviel Spiel und Cremigkeit, das ist die ultimative Opulenz für Eleganztrinker. Kein Paradoxon, sondern erlebte Weinrealität! Mustergültige Qualität aus souveräner Weinbereitung zum Top-Preis. Dieser Wein beweist Profil und kommt ohne „Turbo-Alkohol” und „Säure-Attacken” aus. Mit einem Wort: „Superlecker!” Und wie der Name schon suggeriert: Mit enormer Strahlkraft und Brillanz! |
| 908210 Herrenberg, Bockstein, Riesling feinherb 2010 32,50 Euro |
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„Versuchungen sollte man nachgeben.
Wer weiß, ob sie wiederkommen.”(Oscar Wilde)
| 909210 Herrenberg, „Contessaar”, Riesling edelsüß 2010 24,90 Euro |
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Welch geniale Auslese! „Was Dichte, Duftigkeit – wie wahre Essenzen aus der Aprikose und Ananas! – und Harmonie betrifft, hat die Saar nichts Besseres zu bieten”, urteilte Stuart Pigott in der Vergangenheit. Und Parker zückt lässig 95 Punkte für den fast gleich guten 2008er. Recht haben die Kerle! Und dieser grandiose Riesling mit seiner glockenklaren Stilistik ein ewiges Potential! Unübertreffliche Frucht, unübertreffliche Mineralität, unübertreffliches Spiel auf der Zunge. Ein Muss für jeden Liebhaber großer deutscher edelsüßer Rieslinge auf absolutem Weltklasseniveau zu provokant niedrigem Preis. Das ist wie Porsche fahren und Polo bezahlen! Die ZEIT lobt euphorisch: „Viel Wein, wenig Alkohol. Großartig. Zuschlagen!” |
Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau
Robert M. Parker: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut.”

Tim der Himmelsstürmer –
mit beiden Füßen auf dem Boden!
Die Großen Gewächse von Schäfer-Fröhlich haben brandaktuell schon wieder einen sensationellen Testerfolg errungen: Die WEINWIRTSCHAFT veröffentlicht in Ihrer Septemberausgabe 2011 das Ergebnis der Großen Gewächs Präsentation in Wiesbaden: „Im Vorjahr stuften wir fünf Weine als Weltklasse ein, in diesem Jahr sind es zehn Weine, also genau doppelt so viele... In der absoluten Spitze ist 2010 also brillanter als 2009, dafür an der Basis schwächer. Überflieger des Jahres ist Schäfer-Fröhlich, der mit drei seiner Weine in den Top-Fünf landete (absolute Weltklasse!)”. Und die höchste Punktzahl erhielt in der WEINWIRTSCHAFT nicht der Seriensieger Felseneck, sondern der gleich geniale Halenberg 2010.
Auch Jens Priewe urteilt begeistert: „Tim Schäfer-Fröhlich – von ihm kommen in 2010 mitreißende, hochmineralische Weine. An Spannung, Präzision und im Falle des Felseneck an unbändiger Kraft setzen sie dem Jahrgang an der Nahe die Krone auf.”
Pinard de Picard präsentiert mit großer Freude die drei Weltklasseweine von Tim Fröhlich, die (nicht nur) von der WEINWIRTSCHAFT zu den fünf besten Rieslingen des Jahrgangs in Deutschland gezählt werden!
| 940110 Schäfer-Fröhlich, Felsenberg, Riesling Großes Gewächs 2010 34,90 Euro |
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Noblesse oblige! Bei aller Kraft! Ein geniales Großes Gewächs, rassig wie ein wildes arabisches Vollblutrennpferd, ein Weltklasse-Riesling, wie geschaffen, die Worte Felsenberg und Mineralität zukünftig als Synonyme nutzen zu wollen! Dieser Weltklasse-Riesling wird in seiner Jugend oftmals selbst von erfahrenen Testern maßlos unterschätzt! Auch ich muss gestehen: In 2008 war er schlicht mein größter Irrtum des Jahrgangs, denn ich habe ihn sehr wohl hoch geschätzt, doch seine absolute Weltklassequalität erst im Winter/Frühjahr danach bei mehreren mich begeisternden Nachverkostungen erkannt, als er die Sperrigkeit seiner frühen Babyphase verloren hatte und mich mit seiner grandiosen Aromenvielfalt hinter seiner singulären Mineralität schier sprachlos werden ließ. Mit zunehmender Reife wird deutlich: Es gibt stilistisch anders geartete Rieslinge als den Felsenberg, bessere wohl kaum! Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte, über mehrere Tage verkosten und intuitiv erfahren, wie große Rieslinge sich zu entwickeln vermögen), Höhepunkt jedoch erst ab 2014 bis nach 2025.
Und was meint Parker zu Lage und Winzer? „Tribute to the amazing talents of the Felsenberg as well as those of its champion, Tim Frohlich.” Um dann weiter zu urteilen: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich.” Kein Wunder, dass auch der Gault Millau begeistert ist: „Tim Fröhlich, der Himmelsstürmer, ein Jahrhunderttalent aus Bockenau an der Nahe, wird als ‚Winzer des Jahres 2010’ ” gefeiert! |

Nach dem Fall der Blätter, Mitte November 2010, erntet Nicole Fröhlich
bei strahlendem Wetter die Trauben für ihre Weltklasserieslinge.
| 940910 Schäfer-Fröhlich, Halenberg Riesling Großes Gewächs 2010 34,90 Euro |
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Elementare Urgewalt trifft auf aristokratische Finesse! Höchste Punktzahl des Jahrgangs 2010 in der WEINWIRTSCHAFT!
Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein emotional berührender Wein und, ebenso wie Werner Schönlebers stilistisch anders geartete legendäre Halenberg-Interpretation, die Inkarnation seines mythischen Terroirs (wahrlich die Essenz der Schiefermineralität), die den wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Ein atmosphärischer Riesling, ganz und gar ursprünglich und authentisch, der alle Sinne streichelt und beispielhaft steht für eine neue Generation trockener deutscher Rieslinge. Hedonistischer Genuss in Vollendung. Ein Rieslingsolitär, ein Weltklassewein, ganz nahe dem Ideal, einer der größten trockenen deutschen Rieslinge aller Zeiten! Ein Gänsehautwein mit Potential für Jahrzehnte! |
| 940610 Schäfer-Fröhlich, Felseneck Riesling Großes Gewächs 2010 38,90 Euro |
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Der FEINSCHMECKER wählt das Große Gewächs Felseneck (von PdP mit der Idealnote von 100 Punkten ausgezeichnet ) im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins!
Liebe Kunden: Ich könnte Ihnen stundenlang erzählen von diesem deliziösen Wein, versuchen, seine Vielschichtigkeit der Aromen in Worte zu fassen, seine innere Balance zu beschreiben, den Spagat zwischen unbändiger Kraft, sagenhafter Finesse und fabelhafter Präzision, seine Filigranität auf des Messers Schneide und die Abgründe seiner salzigen Mineralität. Ich könnte berichten von meinen Erfahrungen mit gereiften Jahrgängen dieses Rieslingmonuments, den (r)evolutionären Entwicklungsschritten, die er stets vollzieht, den „Born to be wild”-Phasen, die er trotzig einzulegen pflegt und seiner Hinentwicklung zu einem Grandseigneur klassischer deutscher Rieslingkultur. Aber, werte Kunden, all diese Worte klängen banal, würden niemals der Ausnahmequalität dieses Jahrhundertweins nur ansatzweise Rechnung tragen können. Daher mein Urteil kurz und bündig: Dieser atmosphärische Riesling, der zwischen Himmel und Erde zu tanzen scheint, ist ein transzendentaler, ein beseelter Wein, Maßstäbe setzend, mit Kultwein-Charakter, ein göttlicher Tropfen mit unendlicher Länge, die Inkarnation seines unvergleichlichen Terroirs, dessen Ausstrahlung, dessen vibrierender Energie sich niemand wird entziehen können! Bockenauer Felseneck Großes Gewächs 2010: Hier sublimieren die Reben den steinigen Boden ins Glas und lassen Schiefer und Quarzit geschmacklich lebendig werden. Dies ist ein Fabel-Riesling wie aus einer anderen Welt.
Werte Kunden: Nobles Lesegut wird mit der Kunst eines visionären Winzermagiers in raffiniert feinen Wein verwandelt, so unaufgeregt wie unspektakulär, so leise wie überzeugend. Dieser große Wein hat alles. Was er noch braucht, ist Zeit und, wann immer man ihn genießen will, viel Luft, sich zu entfalten. Daher empfehle ich, ihn zu dekantieren und aus großen Gläsern zu probieren. Antrinken würde ich ihn schon ab sofort, Höhepunkt jedoch wohl erst 2014 bis nach 2030. Man kann es gar nicht oft genug sagen: Deutschlands Große Gewächse sind zweifellos weltweit betrachtet die größten Schnäppchen der Neuzeit mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis aller Weltklasseweine – Tims Meisterwerke legen beredtes Zeugnis ab! |
Kein Wunder dass DIE Stimme des deutschen Rieslings, Rudi Knoll, nach der Großen Gewächs-Probe des VDP in Wiesbaden des VDP dezidiert urteilt: „Einer überstrahlt alle: Tim Fröhlich war mit seinen Gewächsen mit Abstand die Nummer Eins!” Und diese Ausnahmestellung demonstriert Tim auch ausdrücklich mit seinen Traum-Rieslingen, die preislich deutlich unter seinen Großen Gewächsen angesiedelt sind, von ihrer dramatischen Qualität her diesen jedoch sehr nahe kommen! Meine ganz besondere Empfehlung:
| 941210 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling „Novemberlese”, trocken 2010 13,90 Euro |
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Extrem spät geerntet, perfekt gereifte Trauben: eine becircende Pretiose mit einer glockenklaren Mineralität und einer kristallinen Strahligkeit, die viele Grand Crus aus anderen Regionen mühelos an die Wand spielt. Frisches Quellwasser aus kühlem Gebirgsgrund kann anmutiger den Durst der Seele nicht stillen.
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| 941310 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling „Edition Pinard de Picard” trocken 2010 17,95 Euro |
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Hier sind wir bereits ganz, ganz nahe an den Qualitäten seines Bruders, des Grand Crus, auf einem Qualitätsniveau, das sonst vielleicht in ganz Deutschland noch ein Dutzend anderer Großer Gewächse aufweisen kann. Daher finden Sie hier, werte Kunden, schlicht einen Weltklasse-Riesling zu einem wirklich völlig unmöglichen Preis: Zuschlagen, werte Kunden, kaufen, was Sie nur kriegen können! Welch animierende Frische und Klarheit im Trunk, die aus einer Vermählung zwischen einer unbändigen, irren Mineralität und einer zarten Würze und anmutigen Frucht resultiert: Ich bin mir ganz sicher, dass dieser magische Riesling der Star von so manch vergleichender Degustation sein wird, wenn Sie ihn denn als Pirat in eine Blindprobe Großer Gewächse einschmuggeln wollen. Wir sind stolz und glücklich, dass wir Ihnen diesen phantastischen Genuss zu einem tollen Preis anbieten dürfen, der in der Tat eine unerhörte Provokation vieler Weißweine auf der ganzen Welt ist! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt wohl ab Frühjahr 2012 bis nach 2020.
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ÖSTERREICH
Weingut Gernot Heinrich - Neusiedlersee
Der Zauber Pannoniens: Österreichische Weltklasse aus biodynamischem Anbau!
Viele Kenner und Liebhaber exzellenter österreichischer Rotweingewächse betrachten Gernot Heinrich aus Gols, dem berühmtesten Weinort am Ostufer des malerischen Neusiedlersees, als Primus inter pares seiner Zunft, denn seine eleganten, finessenreichen, feinfruchtigen Gewächse sind meilenweit entfernt von den marmeladigen Monsterweinen, die mittlerweile in vielen Regionen der Welt produziert werden und die alkohollastig im Glase krachledern. Diesem „Terror” der weltweit zunehmenden Gleichförmigkeit und Nivellierung stellt Heinrich genussvolle Trinkweine gegenüber, die bei aller Dichte und Opulenz von ihrem großartigen TERROIR geprägt sind, mit Eleganz und Finesse brillieren und die zuallererst das Resultat sind von harter handwerklicher Arbeit.

Magischer Moment am Neusiedler See
© Konrad Wothe / LOOK-foto
So stellen die Weine der sympathischen Heinrichs meines Erachtens nach die Referenz dar für die neue österreichische Rotweinelite, die rund um den Neusiedlersee spektakulär schöne Weine produziert und die den qualitativen Vergleich mit keiner anderen Anbauregion in der Welt zu scheuen braucht. Folgerichtig kürte das Weinmagazin FALSTAFF bereits vor Jahren Gernot Heinrich zum „Winzer des Jahres” und zum mehrfachen Sieger des Rotweinpreises. VINARIA, „Die besten Weine” meint, „das Renommee der Heinrich’schen Rotweine zu preisen, hieße Wasser in den Neusiedlersee zu gießen. Eine fulminante Performance, eine bestechende Kontinuität der gesamten Palette in Verbindung mit den herausragenden Qualitäten des Topsegments”. Und der GAULT MILLAU urteilt: „Das Weingut von Gernot und Heike Heinrich zählt zur absoluten Spitze unter den österreichischen Rotweinerzeugern: Perfekte Weine mit einer tollen Fruchtprägnanz, enormen Vielschichtigkeit und Komplexität bei gleichzeitiger Feinheit und Harmonie.”
| 732908 Heinrich, Red (DV) 2008 7,95 Euro |
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Wunderbar süffiger Bestseller von Gernot Heinrich mit nur 12,5% Alkohol: Traumhaft trinkfreudige Cuvée aus Zweigelt und Blaufränkisch mit betörender Frucht (welch Orgie an Kirscharomen!), weichen, cremigen Tanninen und singulärer Struktur in seiner so konsumentenfreundlichen Preisklasse. Fabelhafter Essensbegleiter zu allen Gelegenheiten und herausragender Partywein, da einfach „everybodys darling”. Bio-Wein ohne Reue am Morgen danach. Da kann man (und frau) die Feste feiern, wie sie fallen!
Und welch geniales Wortspiel auf dem Rückenetikett, das augenzwinkernd den Namen dieses LeckerSckmeckers erklärt: „Tradition ist nicht die Anbetung der Flasche, sondern die Weitergabe der Glut”. Genau mei RED! Zu trinken jetzt und 2012. |

Die Vordenker des biodynamischen Anbaus am Neusiedler See:
Heike und
Gernot Heinrich
| 732209 Heinrich, Zweigelt (GK) 2009 10,90 Euro |
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„Die Leitmotive unseres Arbeitens heißen Nachhaltigkeit, Authentizität, Ehrlichkeit und Bodenständigkeit. So bevorzugen wir jene Rebsorten, die bei uns am Neusiedlersee seit Generationen heimisch sind: allen voran Zweigelt und den Blaufränkisch. Damit diese Botschafter unserer Region ihre Einzigartigkeit vom Weingarten bis ins Glas erhalten, arbeiten wir im Einklang mit der Natur. Das bedeutet standortgemäße Produktion, Erhaltung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit, Pflege der Biodiversität und geduldige, händische Weingartenarbeit. Die Anwendungen von Tees und den Präparaten, (Hornmist und Hornkiesel) erfolgen rhythmisch im Zeichen der ewigen Lebenskreisläufe, der Mondphasen und dem Kosmos. Im Keller streben wir nach schonendster Verarbeitung (Schwerkraftsprinzip) und versuchen, so wenig wie möglich in den Werdegang des Weines ‚einzugreifen’. Immer mit dem Ziel vor Augen unverkennbare Weine zu erzeugen, die genüsslich, im wahrsten Sinne des Wortes, von den Sorten, den Böden und dem Klima erzählen, das sie hervorgebracht hat. Einen Terroirwein also!”
Solcherart geradezu zärtlich erzählt Gernot mit großer Freude und Stolz, wenn er über seine Rebsortenklassiker spricht, insbesondere über diesen grandiosen Zweigelt, „der mit dem Blaufränkisch zusammen als Einsteigerwein überdies ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.” Als besten Beleg für diese These von VINARIA empfehle ich Ihnen diesen enorm kraftvollen, aber von Meisterhand gebändigten Zweigelt, der eindrucksvoll demonstriert, dass diese Rebsorte Heinrichs heimliche Liebe darstellt, „mit dem er umzugehen versteht wie kaum ein anderer” (FALSTAFF). Tolle, intensive Farbe von sattem Purpur-Violett. Rauchig, speckig, tabakig, maskulin, mit viel Druck und Biss und intensiver Brombeer- und Cassisfrucht. Am Gaumen kommen reife Kirschen hinzu, Veilchen und etwas Nougat, vom Holzausbau herrührend. Saftig, frisch, viel Kraft. Für einen Wein dieser ungemein fairen Preisklasse eine enorme innere Dichte. Dieser becircende Trinkwein begeistert durch einen schönen Schliff und eine feine Mineralität (Ursache sind die hervorragenden Kalkböden, auf denen die Trauben wachsen), er ist extraktreich und bereits sehr harmonisch, besitzt saftige, zart süßliche, schmelzige, verführerische Tannine und zeigt im langen Nachhall florale und kräuterwürzige Aromen sowie einen dezenten schokoladigen Touch. Superb gelungen! Ein absoluter Preis-Leistungshammer mit dem gewissen Drive! Schmeckt einen Tag nach der Öffnung fast noch besser, Potential bis nach 2013. |
| 732308 Heinrich, Blaufränkisch (GK) 2008 10,90 Euro |
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Der ewige Rivale des Zweigelt unter allen Liebhabern von Österreichs bestem Rotweingut um den Titel des besten Rebsortenklassikers, in einem unglaublich „trinkanimierenden Stil” (VINARIA 2010/11). Tolle mineralische Würze – jeder Schluck ein Treffer! Zu genießen ist dieser hedonistische Sinnenschmeichler ab sofort bis 2014.
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| 732408 Heinrich, Pannobile, rot (GK) 2008 24,90 Euro |
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Feinheit, Eleganz, Harmonie, Intensität: Das sind die Attribute dieser aus einer strengen Traubenselektion heimischer Rebsorten von besten Lagen unter dem Begriff „Pannobile” vermarkteten, hochwertigen Cuvée, die mittlerweile zu einem österreichischen Klassiker avanciert ist. Der Pannobile von Heinrich ist ein maskuliner, breitschultriger, aber durch und durch feinsinniger Wein, der trotz kräftiger Tanninstruktur von einer weichen Fülle und herrlichen aromatischen Reife geprägt ist. Die Trauben kommen ausschließlich von südlich exponierten Hanglagen der Parndorfer Platte, was sich durch eine hohe physiologische wie aromatische Reife schmeckbar ausdrückt. Durch die enorm komplexe Fruchtsubstanz, die sich am Gaumen, peu à peu, schichtweise freisetzt, schimmert eine lebendige Mineralität und Minzfrische hindurch. Königliches Cassisbukett mit herrlichen Aromen von schwarzen Waldbeeren, Kirschen und Vanilleschoten, zart unterlegt von Noten von Bitterschokolade, Rauch und Tabak. Mit zunehmendem Sauerstoffkontakt immer komplexer, aber auch fokussierter werdend. Am Gaumen sehr harmonisch, mineralisch, konzentriert, frisch und elegant. Die verführerische, saftige Frucht kleidet den ganzen Gaumen bis in den hintersten Winkel schmeichlerisch aus. Animierendes, finessereiches Frucht-Säure-Spiel! Welch faszinierende Demonstration des großen Potentials seiner pannonischen Heimat, ein Trinkvergnügen pur, das nach jedem Glase einlädt zum Weitergenießen und Meditieren! Trinkbar ab sofort, Höhepunkt 2012 bis nach 2018. |
| 733007 Heinrich, Weißburgunder Leithakalk 2007 25,50 Euro |
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Welch weißer Burgunder der Extraklasse! Mineralität pur. Vermählt mit fabelhafter Frische und sensationeller Eleganz. „Weißburgunder-Granate. Außergewöhnlich lebendig”, VINARIA. Österreich fordert das Burgund heraus. Mit aller Macht! In der Qualität. Aber bei weitem nicht im Preisniveau! Was für eine Provokation! Zu genießen ab sofort bis 2015, mindestens!
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| 733107 Heinrich, Blaufränkisch Alter Berg Winden 2007 36,00 Euro |
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Mit dem Erwerb neuer Weingärten am Westufer des Neusiedlersees betritt Gernot Heinrich nicht nur geografisch gesehen „Neuland“: Hier am Südostabhang des Leithagebirges herrschen spezifische mikroklimatische und geologische Bedingungen, die Weine ganz eigener Stilistik ermöglichen – keine fruchtigen Trinkweine für jedermanns Geschmack, sondern ungemein mineralisch, tiefgründig, komplex, ausdrucksstark, anspruchsvoll und fordernd. Im „Alten Berg”, oberhalb von Winden am See, stehen die biodynamisch bewirtschaftetet Reben, aus denen Gernot diesen genialen Blaufränkisch sowie den packenden Weißburgunder Leithakalk produziert. Nachhaltig vom Kalk geprägte, karge, trockene, mineralische Böden, langsam wachsende, bis 30 Jahre alte Reben und niedrige Erträge ergeben straffe, mineralische, frische Weine, gehaltvoll und komplex im Ausdruck – vorerst aber nur jeweils wenige Tausend Flaschen, denn nur die alten Reben bringen Trauben für eine derartige Qualität.
Und unser Terroirwein par excellence, der ‚Blaufränkisch Alter Berg’, zählt zu den spannendsten Vertretern dieser autochthonen österreichischen Rebsorte, die von vielen Kennern als die potenziell qualitätsvollste des Landes eingestuft wird. Der im Norden und Westen der Weinberge stehende Wald sorgt für relativ frühzeitige Beschattung im Sommer und damit etwas kühlere Nachmittage: So hat dieser geniale Blaufränkisch zwei Wochen länger Zeit zu reifen, was er mit fabelhafter Balance und einer singulären Komplexität zu danken weiß. Wahrlich: Der ‚Alte Berg’ ist ein verborgener Schatz, der von Gernot Heinrich (wieder)entdeckt wurde, die flüssige Essenz eines großen Terroirs! Zu genießen ab sofort, Potential für wenigstens 15 Jahre! VINARIA: „Ein Aushängeschild”. Feinheit küsst Mineralität. Einfach Geil! |
| 7331107 Heinrich, Blaufränkisch Alter Berg Winden, Magnum 2007 1,5 l 79,00 Euro |
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| 732607 Heinrich, Pinot Noir (GK) 2007 32,50 Euro |
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Die Fachpresse urteilt euphorisch: „Ausgezeichneter, Wein, exemplarisch für seine Kategorie”, VINARIA, „bis 94 Punkte”, FALSTAFF. Und ich schwärme auch für diesen eher femininen, „überaus animierenden” (VINARIA) Rotwein, der mich mit seiner Delikatesse, Dichte und Grandezza begeistert. Gewiss, es ist kein Wein für „Drucktrinker”, aber welche tiefe Farbe, welche betörende, geschliffene Eleganz und Finesse! Bereits der feinmaschige, nussige Duft von sanft angeröstetem Himbeermark sowie reifen Kirschen begeistert und das Mundgefühl ist von einer nur schwer zu beschreibenden Spannung zwischen lebendigem, saftigen Tannin und fleischiger, zarter Frucht von Himbeere, Kirsch und Heidelbeere sowie einem Hauch von grünem Tee geprägt. Dieser geniale Rote ist ein burgenländisches Pendant zum Riesling, der mit seiner verspielten Eleganz zu bezaubern weiß. Lebendig strukturiert, fein ziseliert, leicht geleehaft verdickt im delikaten Nachhall. Trinkvergnügen pur und mein besonderer Tipp! Man schmeckt förmlich die differenzierte Weinbergsarbeit und die sensible, einfühlsame Hand des Meisters. Eine delikate Burgenland-Grazie. So müssten Monets Seerosenbilder riechen. Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2012 bis 2018+. |

| 732708 Heinrich, Gabarinza, rot 2008 37,90 Euro |
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Eine Krönung in Gernot Heinrichs bisherigem Schaffen! Alles scheint ruhig in diesem Wein, doch unter der Oberfläche brodelt es gewaltig! Deutliche Mineralität. Geheimnisvolle Gewürze. Ein Hauch von Orangen. Superbe Fruchtsüße, feinste Brombeerkonfitüre. Dazu heiße röstige Akzente, darin eingebettet ist eine kühle Terroir-Würze, eingehüllt von warmer, sanft pflaumiger Frucht. Vollmundig und charakterstark, füllig und fein, weich und doch straff. Ein Energie-Wein, der fordert, der Spannung zeigt: Vor allem durch die fast schon rieslingtypische, feinstrahlige, kühle Mineralität als Pendant zur burgundischen Differenziertheit und Intensität der Frucht. Das ist Finesse pur! Und was zunächst im Bukett maskulin erscheint, wird am Gaumen weich, füllig und warm. Da ist jene Spannung, die diesen Wein für mich so faszinierend macht, ihn als unverwechselbares Unikat so wohltuend heraushebt aus dem Ozean der überpowerten Designer-Kult-Weine. Da ist nichts Gemachtes, Überdrehtes, Hochgetuntes oder Tiefergelegtes – das, liebe Kunden, ist für mich der Inbegriff eines pannonischen Terroir-Weins, der seine Herkunft, seine Heimat aufs Vortrefflichste widerspiegelt. Kraft ohne Schwere! Herzlichen Glückwunsch, Heike und Gernot Heinrich! Dieser Wein begründete – neben dem Pannobile – völlig zu Recht den Ruhm der Familie Heinrich. Werte Kunden: Bei jedem Schwenken des Glases, bei jedem Hineinschnuppern und Schmecken in diesen großen Einzellagenwein changieren die Aromen, verändern sich auf subtilste Weise, legen wieder neue Frucht- und Terroir-Nuancen frei. Zum Trinken schön! Zu genießen ab sofort (zweistündiges Dekantieren empfohlen), Höhepunkt Ende 2012 bis 2018+. |
| 732806 Heinrich, Salzberg, rot 2006 79,00 Euro |
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Ich persönlich bevorzuge, wann immer möglich, biologisch und/oder handwerklich im traditionellen Wortsinne produzierte Nahrungsmittel. Logischerweise auch beim Wein. Jedoch ohne Dogmatismus. Dogmen weitgehend abzulegen, hat mich ein halbes Jahrhundert Arbeit an mir selbst gekostet. Gernot ist da schon früher wesentlich weiter. Zwar arbeitet er seit Jahren in Biodynamie, was seine Weine definitiv wesentlich mineralischer, eleganter und finessenreicher gemacht hat (ohne sie jedoch ein Jota an Kraft und Konzentration einbüßen zu lassen), doch auch in dieser Frage ist er so wohltuend sachlich: „Mein Weingut gehört zur ‚Respect’-Gruppe, die sich von den Lehren des Philosophen Rudolf Steiner inspirieren lässt. Wir sind dieser Herkunft philosophisch verpflichtet, sehen uns aber unabhängig und undogmatisch. Unsere gegenwärtige Praxis beruht im weitesten Sinne auf einer modernen Synthese der Ideen Steiners, der modernen Agrarökologie und der praktischen Erfahrungen im Bereich des Biologischen und Biodynamischen der letzten Jahrzehnte. Wir verzichten auf Reinzuchthefen und Bakterien, vertrauen den natürlichen Hefen, die mit den Trauben aus dem Weingarten kommen. Wir haben den Schwefeleinsatz reduziert und wollen so schonend wie möglich arbeiten. Alles zwei Zielen untergeordnet: Die Natur intakt zu erhalten und eine ständige Qualitätsverbesserung unserer Weine zu erreichen. Stilistisch geht der Trend auf unserem Weingut in Richtung noch mehr Feinheit, Frische und Eleganz statt wollüstiger, barocker Fülle. Weine aus großartigen Lagen mit einzigartigen Böden sollten nicht durch Technik nivelliert werden. Der Mensch entscheidet darüber, die Charakteristika herauszuarbeiten, daraus leiten sich Authentizität und Typizität der Weine und des Weingutes ab.” Wohl bekomm’s, werte Kunden. Und das insbesondere bei einem geradezu mythischen Kultwein, den nicht wenige Kenner für den besten Rotspon Österreichs halten: „Ein spektakulärer Rotwein, 96 Punkte” Falstaff! VINARIA: „Wenn jemand den Salzberg als besten österreichischen Rotwein bezeichnen wollte, würden wir jedenfalls nicht widersprechen”. |
ITALIEN
Elisabetta Foradori - Trentino
Drachenblut zu Wein veredelt!
Elisabetta Foradori wird von Weinliebhabern wie -kritikern gleichermaßen als ungekrönte Königin des Teroldego gefeiert!

Elisabetta und ihre Schwester Isabella
© Stefano Scatà
Schon früh musste die aparte Dame voll einsteigen. Als Elisabetta Foradoris Vater starb, war sie noch ein Kind. Die Mutter hielt das Gut über Wasser, bis Elisabetta die Schulbank mit dem Weingarten tauschte. Und während allerorts in Italien die große Cabernet-Welle überschwappte, setzte sie auf eine regionale Rebsorte: den Teroldego: „Ich hatte immer davon gehört, dass unsere heimische Rebe früher ein viel gepriesener, ein geradezu legendärer Wein war, der speziell am Kaiserhof in Wien gerne getrunken wurde, mit dem Körper und der Kraft und mit zunehmender Reife auch dem Duft und Geschmack eines großen Bordeaux”, erklärt sie und wunderte sich, dass im Trentino allerorts nur noch hellrote, leichte Fruchtbomben daraus gekeltert wurden. Wie war dieser qualitative Verfall nur möglich?
Also begann Elisabetta intensiv, den Teroldego zu erforschen, suchte Aufzeichnungen in kirchlichen und städtischen Bibliotheken, wie denn zu den legendären Glanzzeiten dieser autochthonen Rebe in Weinberg und Keller mit ihr gearbeitet wurde und entdeckte das verloren gegangene Wissen der alten Generationen neu: „Wissen macht Wein”, urteilt sie heute verschmitzt lächelnd und schweift dann gedanklich zurück in jene Epoche, als sie vehement gegen den Strom des Zeitgeistes anschwimmen musste. Das Grundübel erkannte sie damals sehr rasch: Ende der siebziger Jahre waren praktisch alle Rebflächen des Campo Rotaliano, so heißt die Heimat des Teroldego, in Monokultur mit einem massenertragsstarken Klon bepflanzt, der grausame „Qualitäten” gebar. Was im Trentino über Jahrhunderte als Erbe von Generationen und eines fundierten, überlieferten Erfahrungswissens gewachsen war, wäre in den Zeiten des agrarindustriellen Massenwahns der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts fast ausgerottet worden. Aber nur fast! In Zusammenarbeit mit der Universität Mailand begann Elisabetta, die besten Weinberge ihrer Heimat mit Selektionen uralter Reben neu zu kultivieren: Unumgängliche Basis für höchste Qualität, eigenständigen, unverfälschten Charakter und sinnliche Komplexität im fertigen Wein. Und während im gesamten Trentino die übliche Pergola-Erziehung kultiviert wurde (Ein altes System, das in südlichen Gebieten noch häufig angewendet wird: Die Reben werden dabei auf Spalieren und Drähten zur schattigen Überdachung hochgezogen), beginnen hinter ihrem Haus die Rebzeilen in Guyot-Erziehung (Die Reben ranken bei diesem System an horizontal gespannten Drähten senkrecht empor), was eine größere Stockdichte und vor allem eine bessere Ertragsbegrenzung erlaubt. Nur wenige Trauben hängen hier am Stock, und das Ergebnis zeigt sich in Elisabettas famosen Weinen! Mineralisch, dicht und trotzdem feingliedrig und elegant, mit einem Aromenspektrum, wie in einem orientalischen Basar, feiner Frucht und traumhafter Würze, sowie einem animierenden Frucht-Säure-Spiel und weichen, kühlen Tanninen, so präsentieren sich ihre grandiosen Weine: Die uralte regionale Rebsorte Teroldego liefert mit der Spitzencuvée ‚Granato’ einen der originärsten Rotweine Italiens mit singulärer Ausstrahlung – ein authentischer Heimatwein mit betörendem Charisma!

Seine Heimat, das Trentino, kennen die meisten Italienurlauber nur als Transitreisende vom „Durchrasen” am Weg vom Brenner zum Gardasee. Oder von den großen Winzergenossenschaften, die den Weinbau hier dominieren. Doch es lohnt sich sehr, wie so manches Mal im Leben, vom direkten Wege einmal abzubiegen. Denn hier zwischen den Orten Mezzolombardo, Mezzocorona und Lavis hat der Noce, ein Nebenfluss der Etsch, in Tausenden von Jahren ein einzigartiges Tal in den Bergkessel gegraben. Steine und Geröll aus den umliegenden steilen Bergmassiven des Ortler, Brenta und Persanella hat er hier abgelagert, ein Gemisch aus Kalkstein, Porphyr, Granit und Gneis. Welch ideale Unterlage für den Weinbau! Einzigartig auch das Mikroklima. Im Sommer kann es hier tagsüber sehr heiß werden, denn von den über tausend Meter hohen Bergen rundum reflektiert die Sonne. In den Nächten fließt aber wieder die kühle Luft ins Tal. Ideale Voraussetzungen für kraftvolle, aber auch sinnlich duftige, ungemein komplexe Weine. Die Einheimischen nannten den Teroldego früher übrigens „Sangue di Drago”. Der Legende nach soll es hier in den Felshöhlen des Monte di Mezzocorona einen feuerbrünstigen Drachen gegeben haben, der das ganze Gebiet terrorisierte. Ein mutiger Ritter habe sich dann mit einem großen Spiegel auf die Lauer gelegt und den durch seinen eigenen Anblick völlig verdutzten Drachen mit seinem Speer getötet. Im Festzug wurde der Drache danach durch das ganze Tal getragen, um zu zeigen, dass die Plage endlich ein Ende habe. Dabei tropfte etwas Drachenblut auf die Felder, auf denen schon in den nächsten Tagen die ersten Weinreben mit Teroldego sprossen. Soweit die Mär.
In Wahrheit dürfte der Teroldego vor zwei bis drei Jahrhunderten im nördlichen Trentino heimisch geworden sein. Die Herkunft ist bis heute noch nicht definitiv geklärt, es wurde aber eine Verwandtschaft zu Lagrein, Syrah und Barbera genetisch nachgewiesen. Wie dem auch immer sei, Fakt ist jedenfalls, dass Elisabetta Foradori den Teroldego zu neuer Blüte geführt hat. Ihre einzigartigen, mittlerweile in Biodynamie erzeugten Teroldegos zählen zweifellos zu den großen Wein-Persönlichkeiten der Welt! Diese lange malträtierte autochthone Rebsorte gebiert unter den einfühlsamen Händen einer schönen Frau einen der großen charaktervollen Rotweine Italiens. Unbedingt probieren!
| 628108 Foradori, Teroldego Rotaliano rosso 2008 14,95 Euro |
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Elisabetta Foradoris „Rotaliano” (FALSTAFF lobt: „Hat in den letzten Jahrgängen nochmals deutlich an Format gewonnen”) fasziniert schon beim bloßen Betrachten im Glase mit seiner dichten granatroten Farbe. Und dann – welch geniale Nase! Sie betört durch feine Gewürze wie Zimt und Nelken und zart süßliche Fruchtaromen: Amarenakirschen, reife, würzige Erdbeeren, Brombeeren und Kirschen verbinden sich zauberhaft mit einem feinen Cassisduft, hellem Tabak, Schokolade, Lakritz, Karamell und zarten blumigen wie kräutrigen Noten. Am Gaumen herrlich weich, mit kühler Frucht, feinkörniger Tanninstruktur und anregender Säure: Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische, dem geringen Alkohol und wegen des pikanten und trinkanimierenden Nachhalls mit feinen Noten von Sauerkirschen, Muskatnuss, Zimt und weißem Pfeffer. Dieser authentische, filigrane Basiswein mit seinem zartherben Nachhall ist Schluck für Schluck eine vinologische Liebeserklärung an das traditionelle, in großer handwerklicher Tradition arbeitende Italien. Er bereitet schon heute sinnlichen Trinkspaß pur und wird sich 5-10 weitere Jahre wunderbar entwickeln.
Auch Stuart Pigott feiert in der FAS dieses Urgestein aus biodynamischem Anbau euphorisch wegen seiner „Ausdrucksstärke, erstaunlichen Lebendigkeit und Frische”: ein traumhafter Terroirwein! Und Deutschlands Top-Sommelière Natalie Lumpp schwärmt enthusiastisch über den (fast) gleich guten Jahrgangsvorgänger: „Am besten Augen schließen und eintauchen in diesen wunderbaren Wein mit seinem genialen Duft und seinen geschmeidigen Tanninen!” Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten ist Elizabettas Klassiker einer der größten Weinwerte Italiens! |

Fast ein wenig verloren wirkt die schöne Winzerin inmitten Ihres Rebensmeers
am Fuße der majestätischen Dolomiten. © Stefano Scata
| 6281108 Foradori, Teroldego Rotaliano rosso, Magnum 2008 1,5 l 34,00 Euro |
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| 6281308 Foradori, Teroldego Rotaliano rosso 2008 0,375 l 8,20 Euro |
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| 628208 Foradori, „Granato”, IGT Vigneti delle Dolomiti rosso 2008 39,00 Euro |
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„Elisabetta Foradori, die Königin des Teroldego” (VINUM 5/2012) vinifiziert im Traumjahrgang 2008 einen „phantastischen Granato”, der alle ihre bisherigen 3-Gläser Weine im Gambero Rosso locker übertrifft. Genialer Kultstoff!
Dieser fabelhafte Wein aus einem grandiosen Jahrgang ist für meinen Geschmack der eindeutig beste je erzeugte Teroldego überhaupt und besitzt eine Spur Wildheit und Rasse wie ein arabisches Vollblut! Einer der großen Terroirweine Italiens, eine Hommage an eine Charakter-Rebe, emotional, berührend, Gänsehautatmosphäre! Eine Auslese der besten Teroldego-Parzellen, die diese Essenz uralter Reben qualitativ in neue Sphären katapultiert: Weinfaszination pur! Alle Sinne scheinen verzaubert, so sehr verführen balsamische und ebenso kühl-erotische (Jaaa, das ist der im Norden Italiens so grandiose 2008er in Reinkultur!) Fruchtaromen wie Blaubeeren, Veilchen, Brombeeren, schwarze Kirschen und Holunder Nase und Gaumen gleichermaßen und liebkosen zärtlich die Zunge. In der abgrundtiefen Mineralität dieses Klassikers vermeint der gerührte Genießer die nahen Dolomiten zu erahnen und die weiche, kühle, würzige Tanninstruktur dieses Weltklasseweins kann mit keiner anderen Rebsorte Italiens verglichen werden und signalisiert ein legendäres Entwicklungspotential. Elisabetta empfiehlt, dem Granato mindestens sieben bis zehn Jahre Zeit zu lassen (aber wie genial schmeckt das Zeugs bereits in seiner jetzigen Primärfruchtphase!!), bis man ihn genießt, erst dann entfalte sich die volle Aromenfülle. Und das Alterungspotential ist geradezu legendär: Er kann sich wegen seiner frischen Säure über 20 und mehr Jahre großartig entwickeln!
Und Parker bewertet den Granato 2007 wie schon in 2006 mit 94 Punkten! Sein Urteil: „Beautifull, gracious, superb. Granato further establishes Foradori as one of Italy’s premier winemakers. Once again I was blown away by Elisabetta Foradori’s Granato. Why is she the only producer in Trentino capable of making a wine like this?” Und mein Wort drauf (Ich habe diese Jahrgänge so oft getrunken.): 2008 setzt allem die Krone auf! Kein Wunder, dass VINUM in seiner Mai-Ausgabe 2011 den Granato als einsamen Testsieger einer großen Teroldego-Degustation feiert: „Ein langlebiger Klassiker mit Typizität und Eleganz, mit Rasse, Saftigkeit, Extrakt, mit viel Charakter und Fülle, die geschliffenen Tannine perfekt integriert, langer Ausklang, in dem Mineralität, Finesse und Opulenz betören.” Wahrlich: Der geniale 2008er Granato ist der bisherige Höhepunkt in Elisabettas famosem vinologischen Schaffen, da soviel mineralischer, tiefgründiger, verspielter und präziser denn je zuvor! Das ist Weltklasse pur! |
Ampeleia (Elisabetta Foradori) - Maremma in der Toskana
Und dann können wir auch unseren Sommerhit des Jahres wieder liefern; Auf ihrem toskanischen Vorzeigegut Ampeleia vinifiziert Elisabetta quasi die flüssige Seide der Maremma – Eine Hommage an die Sinnenfreuden mediterranen Lebens!

© age fotostock / LOOK-foto
| 647108 Ampeleia, Kepos, rosso 2008 13,90 Euro |
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Welch spektakulär schöner Trinkwein de luxe namens „Kepos” (griech. „Garten”) aus den fünf mediterranen Rebsorten Grenache, Mourvèdre, Marsellane, Carignano und Alicante. Er ist derart gut, dass er im Gambero Rosso bereits drei Gläser erhalten hat und daraufhin vinifiziert, bereits jung mit höchstem Genuss getrunken werden zu können. Welch feinfruchtige und animierende Nase (zum Hineinknien schön!) mit betörenden Aromen von Sauerkirschen, Waldhimbeeren, Dörrpflaumen, Veilchen, mediterranen Kräutern und schwarzen Oliven. Der Gaumen präsentiert sich ungemein schmeichlerisch und charmant mit feiner Fruchtsüße, anregender Säure und einer ebenfalls traumhaft weichen, seidenen Tanninstruktur. Welch geniale Frische und welch großartiger Ausdruck seines mediterranen Terroirs: Trinkanimation pur und ein phantastisches Preis-Genuss-Verhältnis! Ganz großes Kino!
Und ein dramatischer Beleg der These des Gambero, dass die Weine von Ampeleia „stilistisch eher auf Eleganz als auf Opulenz” abzielen. Kategorie persönlicher Lieblings-Toskaner, der viele holzgeschwängerte Chianti-Classico mühelos an die Wand zu spielen vermag. Und bei diesem trinkanimierenden Latin-Lover kommt mir unwillkürlich Benjamin Franklins Bonmot in den Sinn, der in großen Lettern über San Franciscos bester Weinhandlung (Divino) prunkt: „Wein ist der beste Beweis, dass Gott es liebt, uns glücklich zu sehen.” Großer Wein aus der Toskana kann bisweilen so preiswert sein! |
| 6471108 Ampeleia, Kepos, rosso, Magnum 2008 1,5 l 34,00 Euro |
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Maremma – blühende Landschaft an den Gestaden des blauen Mittelmeers
© Heinz Wohner / LOOK-foto
Und dann hat die schöne Winzerin noch zwei Weißweine neu im Portfolio, die zu den originellsten, charaktervollsten Weinunikaten zählen, die ‚bella Italia’ zu bieten hat und von denen wir Ihnen den ersten heute vorstellen wollen: Für ihre Weißweinpretiosen hat die sensible Magierin acht Hektar bester Weinberge in den Hügeln nordöstlich von Trient auf 30 Jahre gepachtet. Mit diesem gesegneten Stück Land hat es die Natur außerordentlich gut gemeint: Die Rebfläche verteilt sich auf mehrere Klein- und Kleinstparzellen, pittoresk angelegt auf Felsterrassen, Steinmauern, sanften Hängen und in kleinen Gräben, Seite an Seite mit Akazien, Eichen, Wildrosen und Büschen, durchzogen von mehreren Quellen und kleinen Bächen, die diesem magischen Ort seinen Namen gaben: „Fontanasanta – heiliger Brunnen”. Was für ein Omen für Weißweine höchst eigenständigen Charakters!
Die mit großer Liebe und einfühlsamer weiblicher Intuition gepflegten Weingärten Foradoris sind nach Süden und Südwesten ausgerichtet. Der magere, dichte Boden hier, geprägt von Ton und Kalk, ist ideal geeignet für die Rebsorte Manzoni Bianco und verleiht ihm feinfruchtige Noten und einen Hauch irrer „Salzigkeit”.
| 628010 Foradori, Fontanasanta Manzoni, bianco 2010 16,95 Euro |
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Die Manzoni Bianco ist eine Hommage an den Direktor der Weinbauschule Conegliano, Luigi Manzoni, der die höchst eigenständige Sorte mit ihrer ursprünglichen Wildheit in den 1930er Jahren aus den Edelreben Riesling und Weißburgunder kreuzte. Typisch sind die strohgelbe Farbe, ein elegantes Bouquet mit einer zarten Note nach duftenden Heublumen und wildem Honig. Am Gaumen ist der Wein vollmundig und frauenweich, eine sensible Liebkosung der Zunge und geprägt von einer höchst angenehmen Säure und grandiosen Frische, trotz eines Ausbaus in 20-Hektoliter-Holzfässern aus Eiche und Akazie. Welch phänomenale Weinbergsarbeit, die im Keller keinerlei Schwere – bei aller grandiosen inneren Dichte und hoher Konzentration – aufkommen lässt.
Ein großer, authentischer Weißwein Italiens, der mindestens eine halbe Stunde im Glase braucht, um sich in aller Brillanz in seinem charaktervollen Wesen – jenseits aller grell geschminkten und industriell vinifizierten Modepüppchenschönheiten – wie eine feinfühlige Frau verschenkend zu entfalten. Man sollte den Manzoni daher nicht wie ein billiges Weißweinchen kalt wegschlürfen, sondern ihn bei wenigstens 12 bis 13° C aus möglichst großen Gläsern schwelgerisch genießen. Er präsentiert sich dann alle paar Minuten ein wenig anders, wie ein faszinierendes Chamäleon und entwickelt sich im Glas ständig weiter: ein unverfälschter Ausdruck der grandiosen Lage Fontanasanta! PS: Dieser neue weiße Terroirwein Foradoris ist von singulärer Authentizität. Warum? Elizabettas intellektueller wie intuitiver Erfahrung nach ist es die Umstellung auf Biodynamie im Wingert, die dann im fertigen Wein ein terroirtypisches, unverwechselbares Profil bekommt. Elisabetta: „Die Rebe wird von der Last der Agrarchemie befreit. Befreite Rebe heißt befreite Trauben und heißt in letzter Konsequenz befreite Weine.” In solch unbefleckten Heimatweinen kommen alle singulären Eigenheiten des Weingartens charakteristisch zur Geltung, sie brauchen aber ein wenig Zeit und Geduld, sind natürlich, eigenwillig, in ihrer Jugend fordernd und anspruchsvoll und bleiben stets ein bisschen geheimnisvoll – wie die Winzerin. Aber mit etwas Geduld verwöhnen sie den kundigen Genießer wie eine verzaubernde Geliebte. Salute! |

Pitigliano, mittelalterliche Perle der Maremma
© Hartmut Eckstein
Marco Porello – Piemont
Ein Kleinod von der Peripherie der prestigeträchtigen Orte Barolo und Barbaresco verzaubert unsere Kunden und lehrt die großen prestigeträchtigen Namen des Piemont das Fürchten!
| 610210 Porello, Barbera d’Alba Mommiano, rosso 2010 8,95 Euro |
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Der verführerische Barbera d’Alba Mommiano aus dem ganz großen Jahrgang des europäischen Südens stammt von der südöstlich ausgerichteten Lage Mommiano, die mit Ton und Kalk durchsetzt ist und dadurch feingliedrige Weine mit viel Frucht und Finesse hervorbringt. Rubingranatfarben schillert unser meist verkaufter Barbera im Glas, der betörend-hedonistische Duft ist blau- wie rotbeerig und erinnert an vollreife Herzkirschen und Cassisblätter, dazu zarte Anklänge an Fichtennadeln und pralle Himbeeren. Am Gaumen eine traumhaft saftige, feinst süßliche Frucht, eingebettet in kühle mineralische und kräutrige Noten, die seine komplexe Struktur unterstreichen. Geschmeidig und seidig liebkost er die Zunge mit einem animierenden zartherben Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt und das diesen wunderbar frischen Barbera zu einer Inkarnation dichter, aber trotzdem eleganter Rotweine macht. Zu genießen ab sofort, Höhepunkt ab Frühjahr 2012 bis mindestens 2015.
Jeweils 2 Gläser im Gambero Rosso bereits für seine zwei ungemein beliebten Jahrgangsvorgänger und völlig zu Recht jeweils auch die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis! Langsam, aber sicher entdeckt auch die internationale Fachpresse unser Kleinod: Der DECANTER, einer der international renommiertesten Weinfachzeitschriften mit hervorragenden Kolumnisten wie Michael Broadbent und Hugh Johnson, feierte diesen provokant preisgünstigen Barbera bereits mit 4 Sternen, was bedeutet „höchst empfehlenswert” und wertete ihn wegen „seiner vibrierenden Frucht, Komplexität und traumhaften Struktur und Balance” als eines der größten Schnäppchen auf dem internationalen Weinmarkt! |

Piemont: Land der Hügel und Reben am Fuße der Berge
© Herbert Lehmann
| 610110 Porello, Roero Arneis Camestrì, bianco 2010 8,40 Euro |
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| Dieser traumhaft feinwürzige Roero Arneis Camestrì ist ein wunderbares Beispiel, wie phantastisch gut im Piemont auch Weißweine munden können. Dies zu demonstrieren ist ein großes Anliegen des jungen ambitionierten Winzers, um der autochthonen Rebsorte seiner Heimat wieder zu gebührendem Ruhm und Ehre zu verhelfen. Das gelingt ihm so hervorragend, dass er stets großes Lob in allen namhaften italienischen Guides erntet. Der Arneis wächst in kühlen Lagen auf sandigen Untergründen des ehemaligen Urmeeres. Das Mikroklima hier ist geprägt von großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht (ideale Bedingungen zur komplexen Aromenbildung in den Träubchen!), die Lagen sind sehr steil und von einem stetig wehenden Wind durchzogen. Ausgebaut wurde der Camestrì im Edelstahltank, um seine famose Frische und vibrierende Rasse zu bewahren. Die würzige Nase wird verwöhnt von den Düften einer blühenden Sommerwiese, dazu reifes, gelbes Steinobst, Süßmandeln, weiße Blüten und Limetten im einladenden Bukett. Am Gaumen kommt dieser fabelhafte Weißwein knochentrocken daher mit herrlicher Frucht und rassig-knackiger Säure (2010 in Bestform!), einem tänzerischen Spiel und vorzüglicher, höchst mineralischer Länge. Welch großartiger Begleiter zu Fischgerichten, aber auch solo genossen ein italienischer Sommernachtstraum! Unter Preis-Genussgesichtspunkten einer meiner persönlichen Lieblingsweißweine aus Bella Italia. |
Werte Kunden: Wir hoffen, Sie hatten viel Freude beim Schmökern in unserer heutigen PINwand und Sie haben Anregungen gefunden für so manch genussreichen Abend. Salute, und bis bald!
Herzliche Grüße aus Saarwellingen,
Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann




















