Saarwellingen, im August 2010
PINwand Nº 183
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,
in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Freunden erlesener französischer Tropfen beliebte Klassiker unserer Domainen Fondrèche, Boillot, Gauby (100 Punkte-Wein!) und Lamartine.
Deutschlands Winzerelite (Rebholz, Seehof, Schäfer-Fröhlich sowie Van Volxem) verwöhnt Liebhaber ihrer authentischen Terroirweine mit grandiosen Gewächsen auf absolutem Weltklasseniveau, zu Preisen, die im internationalen Kontext provokant günstig sind.
Aus Österreich ist ein Bestseller von „Mister Grüner Veltliner”, Bernhard Ott, frisch eingetroffen und Italienfans können sich an den authentischen, dramatisch günstigen Weinen von Barba erfreuen.
Wieder eingetroffen:
Domaine Magellan – Côtes de Thongue, Languedoc
Unser Geheimtipp des Jahres – Solch burgundisch feiner Wein zu derart extrem günstigem Preis, der das Gefüge selbst im Languedoc auf den Kopf zu stellen vermag, ist ein Glücksfall für jeden kundigen Weinkenner!

Weinlese auf der Domaine Magellan
363107 Magellan, Colline „Vieilles Vignes”, VdP Cotes de Thongue rouge 2007 6,95 Euro
Unsere Bestseller der beliebten Bodega Inurrieta werden vom FEINSCHMECKER begeistert gefeiert:

429609 Inurrieta, Orchídea, blanco 2009 5,95 Euro
In seiner Mai-Ausgabe präsentiert der FEINSCHMECKER Wein-Schnäppchen unter 10 Euro aus Südeuropa: „Zehn unkomplizierte Frühlingsweine aus dem Süden Europas. Alle gut & günstig!” Und zu den drei preiswertesten Schnäppchen aus ganz Südeuropa zählt unser Orchídea blanco!


429207 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2007 6,50 Euro
Der FEINSCMECKER feiert „11 Rotweine, bei denen Preis und Leistung stimmen. Wahre Schnäppchen und die FEINSCHMECKER-Favoriten aus ganz Europa”. Der preis„werteste” aller Rotwein-Favoriten und dringlichen Kaufempfehlungen des FEINSCHMECKER ist, wieder einmal, unser genialer „Sur” der Bodega Inurrieta.
4292907 Inurrieta, Sur „S”, tinto (12 Flaschen) 2007 9 l, statt 78,00 nur 71,50 Euro
(12 Flaschen zum Preis von 11)
Dazu empfehlen wir Ihnen aus unserer Auswahl der erlesensten Weine der Bordeaux-Subskription 2009 (Jahrhundertqualitäten wie in den legendären Jahrgängen 1982, 1961 und 1947!) zwei Juwelen mit einem phantastischen Preis-Genuss-Verhältnis:

Sanft schmiegen sich die alten, wertvollen Merlotreben um Château Chainchon
512309 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2009 10,90 Euro
„Coup de coeur” - für Pinard de Picard schlicht der größte Weinwert des Jahrgangs!
Vom WEINGOURMET zu den „50 besten Bordeaux-Schnäppchen zu vergleichsweise kleinem Geld” gezählt. Unser fast schon legendärer Geheimtipp vom rechten Ufer brilliert seit mehreren Jahren mit einer dramatischen Qualität, gegen die auch viele wesentlich teurere Grand Crus aus Saint Émilion keine Chance haben!
Sensationsbewertung in der Juni-Ausgabe der ,Revue du Vin de France’: „Grande réussite 2009 (großartiger Erfolg)”, eine geradezu spektakuläre Einstufung, die zweithöchste überhaupt, durch Frankreichs renommierteste Weinzeitschrift!
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2012!

© CIVB
575109 Château Vrai Canon Bouché, Canon Fronsac, rouge 2009 19,90 Euro
Robert Parker: „One of the stars of Canon-Fronsac. A big time sleeper of the vintage, 91-93 Punkte.”
Man kann es nur immer wieder anempfehlen: Werte Kunden, kaufen Sie in großen Jahren sogenannte „kleine Weine”! Sie sind qualitativ die wahren Stars dieser Jahrhundertjahrgänge. Und Sie werden satte Preissprünge machen!
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2012!
FRANKREICH
Château Lamartine - Cahors
„Schade, dass man Wein nicht streicheln kann”, Kurt Tucholsky
„Ich mache hier die Pinot Noirs aus Cahors”, charakterisiert Winzerpionier Alain Gayraud aus Soturac leise, mit unaufgeregter Stimme, ohne Überheblichkeit, aber voller Selbstbewusstsein seine stilistisch so eigenständigen Weine. Sie sind subtil und delikat, tief und dicht, vollkommen harmonisch und von einer raren Eleganz und Finesse – fürwahr Cahors’sche Crus, jedoch von einer ganz anderen stilistischen Prägung als die Gewächse von Du Cèdre. Die Weinberge, insgesamt 30 Hektar, liegen in idealer süd-südwestlicher Exposition auf der zweiten und dritten Terrasse über dem Tal des malerischen Flüsschens Lot. Die kargen, gut drainierten Böden sind stark kalkhaltig wie im Burgund, hohe Eisenanteile sorgen für Komplexität und feine Würze im fertigen Wein. Zudem liegt Château Lamartine am westlichsten Punkt der Appellation Cahors und verfügt somit über ein einzigartiges Mikroklima, welches neben südlichen Einflüssen auch von atlantischen Tiefs geprägt wird, so dass die sehr tief wurzelnden Reben auch heiße Sommer ohne jeglichen Wassermangel ertragen können.

Blick auf Château Lamartine
Alain Gayraud ist eine der Schlüsselfiguren im französischen Südwesten: Er spielte eine treibende Rolle bei der Wiederherstellung der AOC Cahors 1971 und bereitet derzeit zusammen mit seinem Freund Pascal Verhaeghe von du Cèdre eine bahnbrechende Klassifikation des einst so berühmten Weinanbaugebietes in Quercy (altgallischer Name für Cahors, bedeutet soviel wie: „die am Ufer eines schönen Flusses leben”) vor. Dieses dreistufige Modell sieht – in Anlehnung an Burgund – eine Einstufung der Lagen als Grand und Premier Cru vor. Die einfachen Weine werden nur unter dem Namen der Appellation Cahors geführt. „Wir brauchen diese Klassifikation, um das durch rustikale Massenweine heruntergekommene Image der Region aufzupolieren. Denn das Potential unserer Region ist gewaltig und gleichwertig mit dem Bordelais!”
Diese auf den ersten Blick manchem Weinfreund gewagt erscheinende These Alain Gayrauds findet ihre Bestätigung nicht nur in historischen Texten der Vergangenheit, in denen gar von einer Überlegenheit des „black wine” aus dem Cahors über die Konkurrenz aus dem Bordelais die Rede ist, davon überzeugt auch jeder Schluck der großartigen Weine von Lamartine. Bereits der zu zwei Dritteln im Betontank und zu einem Drittel in gebrauchten Barriques ausgebaute Alltagswein „Château Lamartine” aus Malbec und Merlot besticht durch seine klare, feingliedrige Struktur, aromatische Nachhaltigkeit und subtile Zimtwürze, die frische, rote Beerenfrucht ist zart mineralisch unterlegt. Die 1988 eingeführte „Cuvée Particulière” bringt Stärke, Konzentration und Feinheit gleichermaßen zum Ausdruck. Enorm ist das Potenzial dieses in gebrauchten und neuen Barriques ausgebauten Weins (90 % Malbec, 10 % Tannat); zum Beleg öffnet Alain eine Flasche eines gereiften 1990ers, der mich ungeheuer beeindruckt, ja geradezu betört durch edles Rosenparfum und Aromen von kleinen Griotte-Kirschen. Die dezente Süße in den Tanninen wird belebt durch mineralische Frische und einen stringenten Säurenerv – ein großer Wein zum kleinen Preis!

Alain Gayraud, Winzerstar aus dem Cahors
Alains Spitzenwein ist ein wahrer Grand Cru aus Cahors: „Cuvée Expression”. Der Name kommt nicht von ungefähr: Es ist der vollkommene Ausdruck (Expression!) der Malbec-Traube und eines besonderen Terroirs. Der „Expression” erinnert mich mit seiner Üppigkeit, aromatischen Reichhaltigkeit, opulenten Struktur und seiner gleichzeitigen Finesse und Eleganz an eine hypothetische Mischung eines großen Bordelaiser Crus mit den legendären Weinen des Château Rayas aus Châteauneuf-du-Pape in ihrem Stil der 70er/80er Jahre – Gänsehautatmosphäre! Gekeltert wird der reinsortige „Expression” ausschließlich aus uralten, ertragsschwachen Malbecreben – eine Weltrarität, die nur durch die außerordentliche Güte des Klimas im Bereich der Domaine Lamartine zu erklären ist: „Ein Kriegsgefangener pflanzte 1943 auf einer besonderen, 3 Hektar großen Parzelle Malbec-Stöcke, diese haben wie durch ein Wunder den verheerenden, mehrwöchigen harten Frost von 1956 überlebt, dem damals 99 % aller Anpflanzungen im Cahors zum Opfer fielen,” erzählt Alain voller Stolz. Diese wertvollen Trauben von alten Rebstöcken besten genetischen Ursprungs liefern die Basis für den komplett in neuen Barriques ausgebauten reinsortigen Malbec, einen der großen Klassiker der Region. Für die führende französische Weinzeitschrift „Revue du Vin de France” – sie widmete den südwestfranzösischen Weinen ein großes, euphorisches Special unter dem Titel „Das große Erwachen im Südwesten” – ist es schlicht der „größte unter allen verkosteten Weinen”. Der „Expression” präsentiert sich im Vergleich zu vielen Weinen des Südwestens seidiger, femininer und viel früher zugänglich mit einem delikaten, vanilleartigen Holzton. Letzterer ist nur dezent zu spüren, weswegen Alain des Öfteren gar angefochten wird. „Gerade erst kürzlich warf mir ein Önologe aus der Region vor, dass meine Weine zu wenig Holz hätten, um hoch bepunktet zu werden. Doch ich möchte Weine machen, die man immer trinken kann. Das ist der Wein eines Winzers, nicht der eines Önologen.”

Handverlesen und daher sorgfälltigst selektiert wird das Lesegut
auf einem „Fließband” in den Kellern von Château Lamartine
Und wie sehr seine Weine gefallen, beweist nicht nur der euphorische Artikel in der „Revue du Vin de France”. Auch die Bibel der französischen Weinkritik, das „Classement”, bewertet den ‚Expression’ 2007 mit sagenhaften 18/20 Punkten, eine rare Weltklassebewertung, die im benachbarten Bordelais im Jahrhundertjahrgang 2005 beispielsweise solch großartige Weine wie Gruaud-Larose, Cos d’Estournel oder Palmer erhielten, allerdings kostet unser ‚Expression’ einen Bruchteil dieser Preise.
Und eines kann in der Tat Alain Gayraud ganz allein für sich in Anspruch nehmen: Er macht zweifellos DIE Burgunder des Cahors, es sind mit die finessenreichsten Weine des gesamten französischen Südens mit einer unverwechselbaren Aura, „die großen Klassiker der Region”, so ‚Les meilleurs vins de France 2010’.
508107 Château Lamartine, rouge 2007 9,50 Euro
Bereits dieser traumhaft leckere, zu einem Drittel in gebrauchten Barriques (ansonsten Betoncuvées) ausgebaute Alltagswein aus vorbildlich selektierten Malbec- und Merlottrauben aus einem ganz großen Cahors-Jahrgang besticht durch seine klare, feingliedrige Struktur und seine komplexe Aromatik. In der Nase ein betörendes Bukett von dunklen Beeren, faszinierend unterlegt von einer ausgeprägten Röstaromatik, die an Kaffee, Süßholz, noble Bitterschokolade und getoastetes Schwarzbrot erinnert sowie Noten von würzigem Tabak und die zarte Duftigkeit von Veilchen und wilden Kräutern. Der Genießer bekommt das wohlige Gefühl, er könne sich in diesem betörenden Duft verlieren. Am Gaumen präsentiert sich dieser burgundisch inspirierte Wein fast tänzerisch, mit ausgeprägter Mineralität und feinkörniger Säure- und Tanninstruktur. Eine solch ausgeprägte aromatische Fülle bei einem so moderaten Alkohol ist schlicht spektakulär. Das cremige Tannin ist feinkörnig, und im animierenden Nachhall, der von einer ausgeprägten Kirschnote und einer fein durchwobenen Würze dominiert wird, blüht die Frucht noch einmal mit Grandezza auf und klingt dann, ganz lange, tief mineralisch aus. Welch ungewöhnlich großes Entwicklungs- und Reifepotential für einen Wein in dieser so genussfreundlichen Preisklasse!
Vielleicht ist Lamartines Basiswein das größte Schnäppchen des Jahrgangs aus Frankreich! 16/20 Punkten in ,Les meilleurs vins de France 2010’: „Ein Model-Wein des Cahors. Traumhaftes Preis-Genuss-Verhältnis!” Werte Kunden, ich kann mich nicht erinnern, jemals eine solche Traumbewertung für einen Wein dieser sympathischen Preisklasse gefunden zu haben. Kaufen Sie sich dieses fabelhafte Gewächs kistenweise und erfreuen sich über wenigstens 10 Jahre an diesem wunderbaren Tropfen.
Zu genießen ab sofort bis 2017, mindestens.

508207 Lamartine, Cuvée Particulière, rouge 2007 12,90 Euro
Niemals zuvor war die ‚Cuvée Particulière’ so gut wie in 2007. „Alain Gayraud vinifiziert immer harmonischere, finessenreichere und ausdruckstärkere Weine, der Particulière 2007 macht schlicht sprachlos”, jubelt begeistert die „Bibel” der französischen Weinkritik, das „Classement des meilleurs vins de France” und vergibt diesem Wahnsinnsstoff sagenhafte 17/20 Punkten, eine Qualitätsliga, in der im Bordelais Weine wie Giscours, La Lagune oder Lagrange angesiedelt sind! In der Farbe tiefschwarz, mit ganz leichten violetten Aufhellungen zum Rande hin. Bereits bei meiner ersten Fassprobe umschmeichelten sehr komplexe, feinst ziselierte Aromen die Nase: Noten von kleinen süßen Waldfrüchten, eingelegte Schattenmorellen, Cassis, kandierte Feigen, süßes Früchtebrot, Pfeffer, Tabakkiste, Zedernholz, ein Hauch von Gewürzanklängen, Nelke und Zimt, dazu Veilchen und feine Raucharomen. Dieses gesamte faszinierende Spektrum findet sich auch im Mund wieder, mit Anklängen an Brotkruste, herrlichen Würznoten, Salbei und Lavendel: Eine großartige Fruchtdichte mit burgundischer Eleganz und Finesse, ein großer Terroirwein des Cahors!
Die 1988 erstmals vinifizierte „Cuvée Particulière” ist in 2007 ein Ausbund an innerer Dichte, Konzentration und Feinheit gleichermaßen mit einem ungemein tiefgründigen mineralischen Kern. Das Potenzial dieses in gebrauchten und neuen Barriques ausgebauten Weins (90 % Malbec, 10 % Tannat) ist grandios: Davon konnte ich mich wiederum bei meinem letzten Besuch vor Ort vergewissern, als mich Alain den 1990er probieren ließ, einen durch sein edles Rosenparfum und Aromen von kleinen Griotte-Kirschen zutiefst beeindruckenden Wein. Die dezente Süße in den ungemein weichen, seidenen, cremigen Tanninen wird in 2007 belebt durch mineralische Frische und einen stringenten Säurenerv – ein großer Wein, Charakter pur, zu einem unglaublich fairen Preis! Einer der größten Wein-Werte ganz Frankreichs!
Unbedingt ein bis zwei Stunden vor dem Trinken dekantieren, dann können Sie diesen großen Wein bereits jetzt zu dunklen Fleischgerichten wie Hirschrücken mit Wachholdersoße und Brombeersoufflé oder geschmorte Rehkeule mit eingelegten Kirschen und Schwarzwurzelgemüse genießen; seine wahre Größe zeigt sich jedoch erst in zwei bis drei Jahren bis weit nach 2020, wenn der mächtige Tanninkern abgeschmolzen und die Säure perfekt integriert sein wird.

508307 Lamartine, Expression, rouge 2007 26,00 Euro
Von der Bibel der französischen Weinkritik, dem „Classement” 2010, mit sagenhaften 18/20 Punkten bewertet!
Dieser ausschließlich in neuen Barriques ausgebaute reinsortige Malbec ist einer der großen Klassiker der Region; bereits der 99er wurde schlicht als der „größte unter allen verkosteten Weinen des französischen Südwestens” angesehen, so die Eloge der „Revue du Vin de France”. Erwarten Sie jedoch bei dieser Spitzencuvée keinen hyperkonzentrierten Monsterwein, im Gegenteil: Sie genießen zwar einen im Kern tiefschwarzen Wein mit violetten Reflexen und einem kardinalsroten, irisierenden Rand, doch mit einer – bei aller Dichte und Konzentration – großen Eleganz und kühlen, cremigen Tanninen. In der Nase eine betörende, komplexe, tiefgründige Aromenintensität: frisch gepflückte Waldbrombeeren, Schattenmorellen und Zwetschgen begleiten Noten, die an frisch geschroteten schwarzen Pfeffer und Wachholderbeeren erinnern, dazu Lavendel, Veilchen, Unterholz, geräuchertes Fleisch, Weihnachtsgewürze, Schokoladenlikör, feinst unterlegt mit einem delikaten, vanilleartigen Holzton und fabelhaft kühlen, frischen, rauchigen Anklängen. Am Gaumen präsentiert sich dieser spektakulär schöne Wein extrem saftig, dicht, cremig und zupackend glycerinreich. Welch enorme Faszination! Die kühle, beerige Frucht mit ihrer zarten Kirscharomatik und den feinen Gewürznoten zeigt viel Finesse, ist aber noch eingebettet in eine eher ungewöhnliche Opulenz und besitzt daher viel Babyspeck sowie zarte Holzanklänge vom feinfühligen Ausbau in neuen Barriques. Dazu ein immens langer, traumhaft mineralischer und frischer Nachhall, den man so nur in den großen Weinen der Welt finden kann!
Übrigens: Christina Hilker, im Gault Millau 2005 als Sommelier des Jahres geehrt, schwärmt von diesem „großen, verführerischen Wein, der durch seine kühle Finesse und Eleganz besticht, als perfekte Ergänzung für intensive Wildgerichte mit fruchtig süßlichen Einschlägen wie z.B. eine Etouffé-Taube, glasiert mit orientalischen Gewürzen an Périgord-Trüffelsoße und cremigem Selleriegemüse”.
Dieser fabelhafte Wein präsentiert sich zurzeit in seiner schönsten Primärfruchtphase (Dekantieren über 12-24 Stunden!) und wird seine höchste Genussreife voraussichtlich zwischen 2012 und 2030+ erreichen!
Domaine de Fondrèche - Côtes-du-Ventoux
Parker urteilt euphorisch: „Fondreche is the reference point for what can be done in the Cotes du Ventoux. This is a source of sensational wines that still sell for incredibly fair prices, and virtually every one of these selections proves that you don’t have to drink luxury-priced Bordeaux, Burgundy, or Napa Cabernets to experience the multiple joys of wine.”
Die Domaine de Fondrèche ist seit Jahren ein wahres Kleinod aus dem schier unerschöpflichen Reservoir des französischen Südens, von dessen sensationellen Qualitäten selbst die Winzer im benachbarten Châteauneuf-du-Pape unter vorgehaltener Hand begeistert schwärmen. Gelegen in einer traumhaft schönen Landschaft am Fuße des malerischen Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provenzalen, sorgt sie seit Mitte der 90er Jahre unter der engagierten Leitung des jungen, begnadeten Winzers Sébastien Vincenti für erhebliches Aufsehen mit phantastischen Weinen aus biologischem Anbau, die in kürzester Zeit in der internationalen Weinszene für Furore sorgten. Sébastiens Ziel sind fein balancierte, terroirgeprägte Weine mit moderaten Alkoholgradationen, welche die unverfälschte Seele ihrer provençalischen Heimat widerspiegeln. Sie erfreuen sich wegen ihrer komplexen, hedonistischen, betörenden Frucht bei unseren Kunden seit Jahren derart großer Beliebtheit, dass sie zu den am stärksten nachgefragten Weinen der gesamten Rhône gehören.
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche
Mittlerweile suchen gar die Winzerikonen des wilden französischen Südens unseren Freund Sébastien auf, um mit ihm über seine Weinbergsarbeit zu reden – und, um von ihm zu lernen! Denn Sébastien, dieser so kluge, aber immer bescheiden und bodenständig gebliebene junge Mann, vinifiziert aus perfekt gereiften Tauben von bis zu 90 Jahre alten, sehr tief wurzelnden Rebstöcken zweifellos DIE Referenzweine seiner aufstrebenden Appellation. Sie verströmen im Glase einen faszinierenden Duft, der von ihrer traumhaft schönen Landschaft mit ihrem faszinierenden provençalischen Licht erzählt und sie werden trotz Parkers Elogen noch immer zu derart extrem fairen Preisen verkauft, dass sie angesichts ihrer großartigen Qualitäten geradezu als Schnäppchen gelten müssen und immer viel zu schnell ausverkauft sind. Sébastien Vincenti hat die Region des wildromantischen Mont Ventoux aus ihrem lange anhaltenden Dornröschenschlaf wach geküsst und ist unbestritten – trotz seiner Jugend – das Idol und Vorbild einer zahlenmäßig noch kleinen Winzerelite, die sich anschickt, Châteauneuf-du-Pape das Fürchten zu lehren!
Dabei stellt sich dem aufmerksamen Beobachter natürlich die Frage, wie in dieser bis vor einem Jahrzehnt trotz ihres phantastischen Terroirs und ihrer überwältigend schönen Landschaft fast vergessenen Appellation solch traumhafte Qualitäten entstehen können?
Sébastien zieht für Tino Seiwert eine neue Fassprobe
Den qualitativen Wendepunkt im Weinanbau in dieser wildromantischen Region markiert das Jahr 1990. Damals übernahm die Familie Barthélemy-Vincenti die alteingesessene Domaine de Fondrèche, die über fabelhafte Böden verfügt und die bereits damals mit bis zu 75 Jahre alten, sehr tief wurzelnden Rebstöcken bestückt war. Mit diesen exzellenten natürlichen Voraussetzungen in die Lage versetzt, erstklassige Qualitäten zu erzeugen, baute man hochmoderne, optimal gekühlte Kelleranlagen (selbst im heißesten Sommer verbleiben die Temperaturen bei maximal 14° C) und so konnte Sébastien, der kluge, innovative Kopf der Familie, beginnen, Weine zu kreieren, die in kürzester Zeit in der internationalen Weinszene für Furore sorgten. Zunächst verbesserte Sébastien die Bedingungen im Weinberg dramatisch. Er stellte auf biologischen Anbau um, schnitt die seitlichen Wurzeln der Rebstöcke weg, um die Hauptwurzel tiefer in die Erde zu zwingen, forcierte die Blattwerksarbeit (je nach Jahrgangsbedingungen sorgt er für mehr Beschattung oder bessere Durchlässigkeit des Sonnenlichts und vermeidet durch die Lockerbeerigkeit der Trauben jegliche Fäulnisprobleme) und führte eine strikte Ertragsbegrenzung ein. Hinzu kamen kleine, aber geniale Verbesserungen in der Kellertechnik, erfolgreiche Experimente mit der Mikrooxidation und eine äußerst schonende Vinifizierung in Stahl- und Betoncuves sowie ein wohldosierter, kaum vernehmlicher Holzeinsatz. So vinifiziert Sébastien seine terroirgeprägten Gewächse zwar in einem moderat modernen Stil, hat ihnen aber ihre Authentizität und ihre provençalische Seele bewahrt, so dass diese Pretiosen vom Fuße des mythischen Mont Ventoux unter Kennern und Liebhabern südfranzösischer Weine längst Kultstatus erreicht haben. Sébastiens Spitzencuvées ‚Nadal’ und ‚Persia’ besitzen gar die Top-Qualität von Prestige-Cuvées aus Châteauneuf-du-Pape, befinden sich aber preislich auf dem Niveau guter Côtes-du-Rhône. Die Domaine de Fondrèche bietet daher phantastische Weine in einer Schnäppchenqualität, wie man sie ganz selten in der gesamten Weinwelt finden kann.
Oder um mit Parker zu sprechen: „Ein überwältigender Erfolg, diese Weine gehören in jeden Keller der Welt!”
151609 Fondrèche, Cuvée Persia, blanc 2009 15,95 Euro
Für Liebhaber großer französischer Gewächse einer der rarsten und schönsten weißen Rhôneweine, die im letzten Jahrzehnt produziert worden sind. Infolge des noch sensibler geführten Ausbaus im neuen Barrique dezenter im Holzton als in der Vergangenheit, bei aller Cremigkeit und Fülle finessenreicher und frischer denn je zuvor (hier schmeckt man den Zukauf uralter Reben von einem fabelhaften Kalk-Terroir) und traumhaft balanciert! Die Roussane-typische, gut strukturierte Säure gibt diesem grandiosen Rhôneweißwein eine Saftigkeit und Frische mit, die für den Süden Frankreichs die Maßstäbe definiert! Dieser monumentale Wein ist wahrlich eine der großartigsten Ausdrucksformen der Roussanne-Rebe weltweit, ein außergewöhnlich gehaltvoller Wein mit einem tiefgründigen Bukett und komplexen Aromen von Lavendel, Rosenblättern, Akazienblüten, Orangenschalen, Aprikosen, Zitronemelisse, Mineralien und Rauch, einer cremigen Textur und einer fabelhaften Balance. Ungewöhnlich extraktreich, aber auch fein und geschliffen, geradezu zärtlich gleitet der Wein über die Zunge, füllt mit seiner Dichte und seiner würzigen Säure den Gaumen vollständig aus, bleibt haften, verzaubert, die Zartheit des Holztones verbindet sich mit der Komplexität der Aromen zu einer beeindruckenden Geschmackssinfonie. Kraft und Finesse, Frucht und Mineralität vermählen sich zu einem unwiderstehlichen Tropfen, den man bereits heute, in seiner traumhaften Fruchtphase, mit größtem Genuss trinken kann. 92 Parker-Punkte übrigens für einen – fast – vergleichbar guten Jahrgangsvorgänger. In seiner Preisklasse schlicht der Maßstab im Süden Frankreichs!
Schmeckt am zweiten und dritten Tag aus der geöffneten Flasche am besten und entwickelt sich grandios über mehrere Jahre.

© Werner Richner
133009 Fondrèche, Cuvée Natur, rouge 2009 7,95 Euro
Verzaubernde Provence und ein avantgardistischer Tropfen, der neue alte Wege zeigt: Welch sensationelle Qualität aus einer der landschaftlich reizvollsten Regionen Frankreichs mit ihrem großartigen Terroir brilliert hier UNGESCHWEFELT, UNFILITRIERT, UNGESCHÖNT (und selbstverständlich ohne Zusatzstoffe wie Enzyme oder Sulfite) im Glase: Betörende Natur pur! In der Farbe ein leuchtendes, intensives Violettrot mit schwarzen Reflexen, in der beglückten Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von frischen, wilden, dunklen Blaubeeren, Cassis und Brombeeren, einem faszinierenden Touch von frischen Trüffeln, Lakritz, Zedernholz, Tabak und schwarzem Pfeffer, Assoziationen an seine wild-lebendige, urwüchsige Heimat evozierend. Hinzu gesellen sich feinste balsamische Noten, die an Rosmarin, Salbei, Thymian und Eukalyptus erinnern, begleitet von einem ausgeprägt floralen Duft nach Veilchen, Lavendel und Rosenblüten. Bezaubernd die geniale Struktur auf der Zunge! Schwebend transparent breitet er sich aus im Mund, betört die Geschmackspapillen mit seidig-cremiger Präsenz und wirkt duftig, elegant und fein in Trunk wie Anmut: Trinkanimierende 13 Volumenprozent Alkohol paaren sich mit einer intensiven Mineralität von erstklassigen Kalkböden am Fuße des mythischen Bergriesen Mont Ventoux! Daher wohl liebkost diese burgundisch feine Cuvée geradezu zärtlich die Zunge und betört mit ihren tiefgründigen Spuren reifer Beerenaromatik in den geschliffenen Tanninen:
Ein grandioser Referenzwein seiner traumhaft schönen Appellation, der die Seele seiner provençalischen Landschaft lebendig widerspiegelt, vinifiziert aus 50 % kühl-nobler Mourvèdre, 30 % würzig-wildem Syrah und 20% seidig-feiner Grenache, allesamt beste, kerngesunde Träubchen, unabdingbare Voraussetzung, diesen grandiosen Bio-Wein ungeschwefelt abfüllen zu können. Welch ungemein trinkanimierender und anregender Referenzwein des grandiosen Jahrgangs 2009, welch urwüchsige Cuvée, von der man auch mal die berühmte Flasche mehr trinken kann und am nächsten Morgen keinerlei Probleme im Magen oder Kopf bekommt, da die für den Wein verwendeten Träubchen liebevoll im Weinberg und Keller gepflegt und nicht in Frankensteins Monsterlabors atomisiert und danach wieder neu zusammengesetzt werden: Schnöde, moderne Weinwelt mit den Segnungen der modernen Agrarindustrie versus solch authentische Naturprodukte eines visionären Winzergenius! Eine traumhafte Trouvaille singulärer Stilistik, völlig verschieden vom in seinem Charakter wesentlich hedonistischeren Fayard, allen Liebhabern urwüchsig-traditioneller Tropfen wärmstens anempfohlen! Seinen attraktiven Preis mehr als wert!
Zu genießen ab Spätherbst diesen Jahres bis nach 2014.
© Werner Richner
151109 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2009 7,95 Euro
Der FEINSCMECKER feiert „11 Rotweine, bei denen Preis und Leistung stimmen. Wahre Schnäppchen und die FEINSCHMECKER-Favoriten aus ganz Europa”. Zu diesen derart euphorisch bewerteten Weinen gehört auch unser Bestseller „Fayard”. FEINSCHMECKER: „Ein typischer Wein von der Rhône, überwiegend aus Grenache. Dunkle Früchte am Gaumen, dazu etwas florale Noten. Sanfte Tannine, samtig, gute Balance und feines Finale.”
Unser junger Freund Sébastien Vincenti unserer Kultdomaine Fondrèche vinifiziert wahrlich Qualitäten, die in ihrer so konsumfreundlichen Preisklasse schlicht unerhört sind – mit ungemein komplexen Aromen und einer sagenhaften Frische und Ausgewogenheit im fertigen Wein. Was Parker zu einem enthusiastischen Urteil verleitet: „Superstar Estate – high quality as well as value-priced-wines! Diese Weine gehören in jeden Keller der Welt, außergewöhnliche Qualitäten, die alle meine Erwartungen übertroffen haben, zu Preisen, die das Bordelais erzittern lassen!” Zu dieser alles andere als alltäglichen Qualität trägt natürlich auch bei, dass sich Sébastiens Weinberge nach jahrelanger liebevoller Restaurierung in einem optimalen Zustand befinden, daher selbst im exzellenten Terroir um den Mont Ventoux von singulärer Qualität sind, besten, aber wesentlich teureren Lagen aus Châteauneuf-du-Pape absolut ebenbürtig. Nur die Preise von Sébastiens weltweit gesuchten Weinen sind weiterhin so unglaublich günstig wie in der Vergangenheit.
Und unser köstlicher Alltagswein de luxe, die Cuvée „Fayard” (eine herrliche Melange aus Grenache, Syrah, Carignan und Mourvèdre), seit Jahren einer der meistverkauften Rotweine unseres gesamten Programms, brilliert in 2009, DEM Fabeljahrgang in allen klassischen Weinanbaugebieten Frankreichs und Deutschlands, mit einer betörenden Nase: Welch expressive, verführerische Noten von reifen Schwarzkirschen, wilden Schwarz- und blauen Waldbeeren, Thymian, Majoran, Oregano und Vollmilchschokolade. Erotische Verführung pur! Am Gaumen dicht und füllig, dabei aber auch spielerisch leicht (Sébastien erntet seine Trauben NIE in einem überreifen Zustand, Marmelade mag er auf dem Baguette, aber nicht im Wein) über die Zunge tänzelnd – kühle schwarze Beeren und noble Gewürze der Provence tanzen heißen Samba! Der gesamte Mundraum wird betört von cremigen, frischen Tanninen und einer finessenreichen Textur. Ein sanfter Riese, der mit einigen Wochen der Flaschenreife sich harmonisieren und daher bereits ab Herbst des Jahres in Bestform zeigen wird. Welch Charakterwein mit einer wilden Ursprünglichkeit, ein wehmütiger Gruß aus dem Herzen der verzaubernden Provence, der stets Lust macht auf das nächste Glas und die nächste Reise in eine traumhafte Naturlandschaft!
Zu genießen ab sofort bis 2014+.
151308 Fondrèche, Cuvée Persia, rouge 2008 15,50 Euro
Welch sensationelle Qualität aus einer der landschaftlich reizvollsten Regionen Frankreichs mit ihrem großartigen Terroir! In der Stilistik aristokratisch, nobel und seiden, wird die Nase vom ‚Persia’ mit einer extrem komplexen, zart rauchigen, aber auch ‚wilden’ Aromatik, einer subtilen Mineralität und edlen hellen Schokoladenoten sowie feinen Anklängen an geröstetes Fleisch, Wacholder, Nelke, schwarzen Pfeffer, reife Hagebutte, Cassis und Blaubeeren verwöhnt. Der Einfluss des neuen Barrique ist dabei nur ebenso dezent spürbar wie auf der Zunge, da der gewaltige Fruchtkern das Holz förmlich aufgesogen hat und auch das seidige, cremige Tanningerüst komplett ummantelt, das diesem großen Konkurrenten wesentlich teurerer Gewächse von der Côte Rôtie ein großes Reife- und Lagerpotential verleiht. In der Tat erinnert Sébastiens Spitzencuvée in 2008 viel mehr an die Legenden von der nördlichen Rhône denn aus dem heißen französischen Süden. Zudem hat der sympathische Superstar des Mont Ventoux die Traubenpartien der terroirmäßig höchst unterschiedlichen Syrahparzellen zunächst getrennt ausgebaut, dann mit großer Könnerschaft verschnitten und auch eine größere Partie in großen Holzfudern vinifiziert. Das Resultat: Eine noch feinere Struktur als früher und eine klassischere Stilistik, eine enorme Dichte und eine fabelhafte Konzentration, eine große mineralische Tiefe, ein perfekt integrierter Alkohol (nur 13,5 %) und eine für die südliche Rhône extrem seltene Eleganz. Wie stets sind diese Parameter der großen Weine der Welt das Markenzeichen dieses nur in besten Jahrgängen erzeugten edlen Syrah (mit einem Zusatz von 10% bester Mourvèdre, was diesem Weinmonument noch mehr Komplexität verleiht), der keinerlei Anzeichen von Überreife oder marmeladiger Töne aufweist, der im Gegenteil bemerkenswert frisch und ungemein finessenreich daherkommt, „überquellend von animierender Saftigkeit und einem traumhaften Charme”, Parker.
Ein rares hedonistisches Weinunikat, ein großes, eigenständiges Mont Ventoux-Gewächs ureigenen Charakters zu einem preislichen Bruchteil hoch bewerteter Châteauneuf-du-Pape Weine. Selbst angehende Weltklasse ist auf der Domaine Fondrèche für jeden Weinliebhaber erschwinglich!
Sébastien sieht diesen authentischen Syrah-Klassiker im ausgereiften Zustand selbst dem grandiosen 2007er deutlich überlegen! Spannende vergleichende Degustationen erwarten also die Liebhaber dieses subtilen Giganten in den nächsten Jahren!
Schmeckt bereits heute phantastisch (dann aber bitte unbedingt dekantieren, um die noch ungezähmte Wildheit zu zivilisieren), Höhepunkt 2012 bis 2020+.
Domaine Henri Boillot - Côte de Beaune
Die großartigen Weißweine der Domaine Henri Boillot werden bereits in 2007, einem Traumjahrgang für große Weißweine, von Allen Meadows, dem international wohl renommiertesten Experten des Burgunds, mit den höchsten Bewertungen dieser grandiosen Region gefeiert!
Und im Jahrgang 2008 jubiliert Meadows noch euphorischer: „Der grandiose 2008er Jahrgang ist stilistisch und qualitativ wie eine Wiederauferstehung des phantastischen 2007ers, nur noch konzentrierter! 2007 wie 2008 sind von wahrer Größe in traditionellem, klassischem burgundischen Stil und beide Jahrgänge können bereits jung mit größtem Vergnügen getrunken werden. Und ich kann mich nur wiederholen: In den letzten Jahrgängen sind Boillots Weine nichts anderes als phänomenale Qualitäten und Boillot selbst wurde zum besten Negociant im Burgund für große Weißweine. Seine 2008er sind extrem beeindruckend und imposant und jedem Weinliebhaber dringlichst anempfohlen!”
Burgund im dritten Jahrtausend nach der Zeitenwende: Eine avantgardistische Generation von engagierten und kompetenten Winzern hat sich der Rückbesinnung auf ihr einzigartiges Terroir und den unermesslichen Schatz ihrer alten Reben als Ursprung aller Weinqualität verschrieben, hat die jahrzehntelang durch Überdüngung ausgelaugten Böden und malträtierten Rebstöcke behutsam regeneriert und erntet heute aus biologischem oder naturnahem Anbau Trauben höchster Qualität aus niedrigsten Erträgen. „Die Zukunft der besten Weinberge Burgunds”, bemerkt daher völlig zu Recht Jancis Robinson „scheint eine Rückkehr zu den lange vergessenen Idealen der Vergangenheit zu sein. Und die REVUE DU VIN DE FRANCE urteilt: „Man kann von einer wirklichen Revolution sprechen ... Es gibt nichts wichtigeres in der heutigen französischen Weinwelt als die Erneuerung Burgunds”: Große Winzerpersönlichkeiten produzieren endlich wieder die absoluten Spitzenqualitäten, die den einzigartigen Ruf, den Mythos des Burgunds, in der ganzen Welt verbreitet haben!

Henri Boillot
Und „Henri Boillot ist einer der neuen Superstars des Burgunds” urteilen sowohl Steven Tanzer, David Schildknecht (bei Parker zuständig für die Bewertungen des Burgunds) als auch Allen Meadows, drei der kompetentesten und einflussreichsten Burgundkenner weltweit. Und meine Verkostungen vor Ort (allein dreimal war ich im vergangenen Herbst und in diesem Frühjahr im Burgund, um den Jahrgang 2008 in all seinen Facetten zu verstehen) waren eine Demonstration der Ausnahmestellung Henri Boillots. Nach meiner Auffassung setzen seine großartigen Weißweine – und dies in ihrer gesamten Bandbreite vom Bourgogne blanc („This is a terrific Bourgogne that easily competes with many villages level wines”, lobt Meadows) bis hin zu den legendären Spitzenweinen – die Maßstäbe, an denen sich alle anderen Weißweine des Burgunds, und damit alle Chardonnays der Welt, zu messen und zu orientieren haben. Alle Weinliebhaber, die erfahren möchten, zu welch qualitativen Höhen sich die Chardonnayrebe in den großen Terroirs von Meursault, Puligny- oder Chassagne-Montrachet emporzuschwingen vermag, dürfen sich die Referenzweine dieses genialen Produzenten nicht entgehen lassen.
Boillots singuläre Weißweine besitzen eine Frische, Mineralität, Präzision und Finesse, die im Burgund unerreicht sind und vermögen ähnlich den einzigartigen Rieslingen von Klaus-Peter Keller Emotionen zu wecken, wie wenige andere Weine der Welt. Einige der größten Terroirs („Boillot hat das Privileg, mit den weltweit besten Lagen für Chardonnay aus Meursault, Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet arbeiten zu können”, Steven Tanzer) werden von einem visionären Genie in größter handwerklicher Kunst in einer ungemein einfühlsamen und extrem schonenden Kellerarbeit in einzigartige Weine transmittiert. „In einem feinen Corton, Meursault oder Puligny findet sich stets eine Dimension zurückhaltender Eleganz und Klasse, die sich jeder Nachahmung zu entziehen scheint”, konstatiert daher sehr zutreffend Remington Norman in seinem Klassiker über „die großen Weine der Côte d’Or”. Henri Boillots sensibles Händchen beim Treffen des optimalen Erntezeitpunktes (fast unvorstellbar: Erst am zweiten Oktober begann Boillot mit der Ernte, nach drei Wochen schönsten Spätsommerwetters im September, als nur noch kerngesunde Träubchen am Stock hingen, da alle nicht optimalen Beerchen bereits im feuchten August zu Boden geschnitten worden waren) wie des behutsamen Ausbaus im Weinkeller hat in 2008 jedenfalls zu Fabel-Weinen in Boillots ureigener, unverkennbarer Stilistik geführt: Traumhaft frische, finessenreiche Gewächse, die „pursten”, kristallinsten, „burgundischsten” Weine seit Jahrzehnten! Henri Boillot: „Ich hatte nach dieser ungewöhnlich langen Vegetationsperiode eine solch fabelhafte Konzentration in meinen Trauben, so dass ich überhaupt keine Battonage (Aufrühren der Weinhefen) durchgeführt habe, denn wie Du weißt, hasse ich es, wenn weiße Burgunder übermäßig opulent oder zu schwer sind!” Ein Aspekt, den leider viele andere Spitzenwinzer des Burgunds außer Acht gelassen haben, denn wenn ich eine Kritik an der Qualität der Weißweine des Burgunds 2008 zulassen möchte, dann die, dass mir persönlich doch einige gerühmte Domainen zu breite, zu konzentrierte, zu wenig finessenreiche Weine produziert haben. Ganz anders Henri Boillot. Allen Meadows: „Ich kann mich nur wiederholen: In den letzten Jahrgängen sind Boillots Weine nichts anderes als phänomenal und Boillot selbst wurde zum besten Negociant im Burgund für große Weißweine. Seine 2008er sind extrem beeindruckend und imposant und jedem Weinliebhaber dringlichst anempfohlen!”

Nach der Verkostung: Die Burgundaficcionados sind begeistert
Lassen Sie sich, liebe Kunden, diese traumhaften Trouvaillen, die auf singuläre Art und Weise Dichte und Konzentration mit der sprichwörtlichen burgundischen Eleganz und Finesse vermählen, auf keinen Fall entgehen, die neben ihrem großen Genussfaktor auch eine extrem lohnende Wertinvestition in die Zukunft darstellen, da sie im Preis sicherlich stark steigen werden! Für meinen persönlichen Geschmack (und nach den Bewertungen von Allen Meadows) bilden sie zusammen mit den gleichfalls grandiosen Gewächsen von Leflaive die Spitze eines Weißweinjahrganges im Burgund, der in die Analen eingehen wird als legendärer Jahrgang!
PS: Sie sind neugierig geworden auf die genialen Referenzweine von Henri Boillot? Dann möchten wir Ihnen zusammenfassend noch einige Urteile renommierter Burgunderkenner zur Kenntnis geben: „Ein Perfektionismus auf allen Ebenen ist die einzige Erklärung für den Erfolg dieser beispielgebenden Weine. Sie befinden sich zurzeit in der absoluten Spitze Burgunds. Wir sind seit Jahren beeindruckt von der erstaunlichen Reinheit und Mineralität der Weißweine und dem aromatischen Charme seiner Rotweine,” Bettane, Desseauve, Le Grand Guide des Vins de France. „Henri Boillot reiht in den letzten Jahren Höhepunkt an Höhepunkt, er scheut keine Mühen und Kosten, pflegt jedes noch so kleine Detail und erzeugt auf diese Weise großartige Weine”, Wine Advocate. „Henri Boillot vinifiziert weiterhin atemberaubende Weine ... Die Geschwindigkeit, mit der er dieses Qualitätslevel erreicht hat, ist nichts anderes als spektakulär”, Allen Meadows. Und jetzt viel Spaß mit phantastischen Burgundern der absoluten Weltspitze! 2008 weiß im Burgund heißt bei Boillot, dem sympathischen Superstar mit den magischen Händen, höchste Expression des Terroirs verbunden mit einer traumhaften Transparenz, enormen Dichte und einer spielerischen Eleganz sowie einer sinnlich-präzisen Frucht! Henri Boillot gilt zu Recht für viele Kenner seit mehreren Jahren als die weltweite Nummer eins für Chardonnay, egal aus welcher Region er auch kommen mag!
210008 Boillot, Bourgogne blanc (PK) 2008 18,95 Euro
Meadows: „Gehört zu den größten Schnäppchen des Jahrgangs im Burgund!”
Bei aller cremigen Fülle und Saftigkeit ein wunderschön feingliedriger, rassiger, eleganter und finessenreicher Chardonnay: Welch hedonistischer Traum eines klassischen weißen Burgunders! In der Nase mineralische sowie fein rauchige Aromen und betörende Anklänge an Haselnuss, Zitrusfrüchte, Feuerstein und weiße Blüten; am Gaumen reichhaltig, traumhaft saftig, mineralisch, wegen seiner prägnanten Säurestruktur auch herrlich frisch, damit äußerst animierend und daher schon in seiner Jugend mit größtem Vergnügen zu genießen. In seiner Stilistik eher der „mineralisch-rassige-aristokratische” als der opulent-cremige Typus, auf der Zungenmitte mit einem frischen Kern von Reineclauden und Quittengelee versehen, dazu weiße Blumen und Anklänge an Brioche, sehr harmonisch, balanciert und erfrischend! Ein großartiger Gaumenschmeichler mit wahrhaft geschliffenem Charakter, ein betörender Charmeur, von gleicher Qualität wie viele doppelt so teure Prestigeweine aus Meursault, kein Wunder, stammen doch die Trauben überwiegend aus deklassierten Villagelagen, insbesondere aus Meursault!
„Wenn mir mein Bourgogne blanc gelingt, gelingt mir auch alles andere”, so pflegt Henri Boillot auf die Frage zu antworten, welcher Wein die größte Herausforderung für ihn darstelle. Zusammen mit Coche-Durys Bourgogne ist daher dieser unter Kennern bereits legendäre Weißwein sicherlich das Beste, was in dieser Qualitätsstufe im Burgund zu erwerben ist. Rasse, Finesse und Mineralität, die beschwingte Leichtigkeit eines vibrierenden Rieslings gar, zeichnen eine wunderbare Einführung in die phantastische Welt der einzigartigen Weißweine Boillots.
Große Qualität aus einem der größten Weißweinjahrgänge aller Zeiten im Burgund mit ungemein attraktivem Preis-Genuss-Verhältnis!
Zu genießen ab sofort bis 2015+.
236208 Boillot, Meursault, blanc 2008 35,00 Euro
Meadows: „Gehört zu den größten Schnäppchen des Jahrgangs im Burgund!”
In der betörenden Nase dieser grandiosen Dorf-Lage (aus vier phantastischen Terroirs wie Chevalières und Narvaux) ist eine ganz feine, jugendliche, würzige Holznote bester Provenienz noch zart vernehmbar. Dann öffnet sich eine wunderschön konturierte Orangenfrucht und süße Pfirsiche nebst weißen Blüten, Haselnuss, Vanille, Krokant und feinster Mineralität faszinieren im betörenden Duft. Am Gaumen eine kraftvolle, seidige Persönlichkeit mit einer traumhaften inneren Dichte, einer raren aromatischen Reinheit und mit dem intensiven Feuerstein-Bodengeschmack von durch tiefe Rebwurzelung gelösten Mineralien – DEN Geschmacksträgern großer weißer Burgunder schlechthin! Dieses fürwahr noble Gewächs strahlt eine Energetik und eine gebündelte, stahlige Konzentration und majestätische Dichte aus, wie sie für Weine von den alten Reben seiner vier unterschiedlichen Lagen aus Meursault, die zur großen Komplexität dieses phantastischen Weines beitragen, typisch ist. Seidig, duftig, mineralisch: wie aus einem Guss. Fürwahr ein toller Meursault für kundige Genießer, „mit einer beeindruckenden Länge für einen Village-Wein, unbedingt beachten”, Allen Meadows!
Trinkvergnügen ab sofort, aber bitte dekantieren, Höhepunkt 2011 bis etwa 2015.
210308 Boillot, Meursault 1er Cru „Les Genevrières” blanc 2008 59,00 Euro
Welch Hommage an die Mineralität und die betörende Frucht großer weißer Burgunder. Wahrlich: „Les Genevrières” ist zweifellos eines der größten Terroirs in Meusault und demonstriert eindrücklich die schönsten Seiten seiner großartigen Lage: Betörende Aromen nach exotischen Früchten weißem Pfirsich, Aprikosen, weiße Blüten, Mandeln und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer. Welch kraftvolle, seidige Persönlichkeit mit einer traumhaften inneren Dichte, einer raren aromatischen Reinheit und mit dem intensiven Feuerstein-Bodengeschmack von durch tiefe Rebwurzelung gelösten Mineralien – DEN Geschmacksträgern großer Burgunder schlechthin! Dieses fürwahr edle Gewächs strahlt eine Komplexität und eine gebündelte, stahlige Konzentration aus, wie sie für Weine von Henri Boillot typisch ist. Am Gaumen eine packende, expressive Mineralität, DAS Signum eines großen Meursault, dazu eine fabelhafte Säure und ein rassiges Spiel, eine geradezu sensationell dramatische Struktur und Präzision, fein unterlegt von ganz subtilen Holzeinflüssen: Finesse und Eleganz statt Holzprotzerei! Was für ein Extrakt und welch erotische Fruchtsüße im ungemein packenden, langen und die Maßstäbe definierenden puristischen Abgang. Einer der persönlichen Lieblingsweine von Henri Boillot und Tino Seiwert! Denn wegen seiner traumhaft balancierten Säure ist er DIE Alternative selbst für Riesling-Freaks, die mit diesem grazilen großen Burgunder guten Gewissens einen Abend lang ihrer Liebe „untreu” werden können! Probieren Sie, werte Kunden, diesen traumhaft schönen, feinen, zutiefst salzig-mineralischen Burgunder über mehrer Abende aus der geöffneten Flasche und lassen Sie sich verzaubern vom Charme und der Ausdruckskraft eines des großen Weltklasse-Terroirs von Meursault! Eine grandiose Pretiose im „ebenso klassischen wie prachtvollen, hinreißenden, traumhaften Stil” (Meadows) für kundige Genießer und Ästheten, die das filigrane Florett dem Säbel vorzuziehen pflegen. Selbst Weltklasse kann im Burgund noch bezahlbar sein!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2014 bis etwa 2025.

210408 Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Clos de la Mouchère” blanc 2008 59,00 Euro
Viel zu lange schon dominiert weltweit EIN „internationaler” Chardonnay-Stil: Ein fülliger Weißwein mit üppigen tropischen Früchten, dem durch das „Zaubermittel” Eichenholz ein reiches Gewand aus toastigem Vanillegeschmack angelegt wurde. Dieser leicht zugängliche Reiz eines Chardonnay-Weins hat jedoch überhaupt nichts mit diesem traditionellen weißen Burgunder von Winzermagier Henri Boillot gemein, der mit seiner irren salzigen Mineralität und seiner vibrierenden Säure, seiner animierenden Frische und seinen ungemein reichhaltigen, subtil-komplexen Geschmacks- und Duftnuancen begeistert, die in ihrer Jugend erst in Ansätzen das Geheimnis ihres großes Terroirs preisgeben wollen, aber dennoch bereits mit ihren komplexen Aromen faszinieren, die von cremiger Haselnuss, Orangenzesten, über reife Aprikosen, Erdnuss, Kandis, saftigem Apfel, frischer Butter bis Feuerstein und hin zu expressiven Mineralien reichen. Und Clos de la Mouchère ist DIE exzellente Monopol-Parzelle aus großartigem Kalk-Lehmboden mit über 60 Jahre alten Reben innerhalb des 1er Crus Perrières in Puligny: Welche Komplexität, welch famose Mineralität, welch schwebende Transparenz und himmlische Balance bei einer gleichzeitig traumhaft cremigen Textur! Einer der faszinierendsten Puligny-Montrachets, die ich je im Leben genießen durfte. Weltklasse pur, nahe dem Ideal!
Ein wahrer „Über-Perrières”, wie FALSTAFF begeistert urteilt: Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten zählt dieser große klassische Wein in seiner Noblesse und Geschliffenheit zu den fabelhaften Werten eines Zauber-Jahrgangs!
Allen Meadows: „Grand-Cru-Qualität!” Zu provokantem Preis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt etwa ab 2015, doch Potential bis 2025+!
205908 Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Les Caillerets” blanc 2008 65,00 Euro
Allen Meadows: „Optimales Preis-Genuss-Verhältnis!”
DER ewige Rivale des ‚Pucelles’ aus der feinsten Lage der Appellation mit Grand Cru Niveau! Zweifellos! „Dreckig” in seiner verruchten, vom abgrundtiefen Kalkgestein rührenden Mineralität, wie sie nur noch Raveneaus legendärer Le Clos oder Klaus Peter Kellers Mythos vom Morstein besitzt! Schiere Kraft und Konzentration vermählen sich mit faszinierendem Spiel, singulärer Finesse und unendlicher Mineralität. Welche Frische aufgrund einer fabelhaften Säurestruktur! Vielleicht mein Lieblingswein in 2008 bei Boillot. Geniales Potential! „Traumhafte Blütenaromen in einer bewundernswerten Klarheit, kristallin gar, eingebunden in eine traumhafte Balance und ein fabelhaftes Finish”, Meadows.
210108 Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Les Pucelles” blanc 2008 65,00 Euro
Allen Meadows: „Optimales Preis-Genuss-Verhältnis!”
Welche Komplexität in der Frucht (zurzeit dominieren Akazienblüten, weiße Blüten, Zitrusfrüchte), welch abgrundtiefe Mineralität, welch schwebende Transparenz und himmlische Balance bei einer gleichzeitig sinnlich cremigen Textur! Ein traumhaft transparenter, genialer Burgunder mit unfassbar langem mineralischen Nachhall, der über eine Minute lang die Zunge mit einer grandiosen salzigen Mineralität fordert, aber auch zärtlich liebkost und der in seiner so feinen und edlen Art die Maßstäbe seiner legendären Lage neu definiert: Noblesse oblige! Einer der faszinierendsten großen weißen Burgunder, die ich je im Leben genießen durfte. Weltklasse pur, nahe dem Ideal!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt etwa ab 2015, doch Potential bis 2025+!
Die nachfolgenden Weltklasseweine aus mythischen Lagen werden alle vier von Allen Meadows zu den größten Gewächsen des 2008er Zauberjahrgangs gezählt und gehören zu den rarsten Pretiosen, die man auf dem Planeten Wein finden kann! Den Glücklichen, die davon eine Flasche in Ihrem Keller ruhen haben, werden sie sinnliches Trinkvergnügen pur bereiten.
210508 Boillot, Corton-Charlemagne Grand Cru blanc 2008 109,00 Euro
Welch traumhaft schönes Baby, mit allen Anlagen eines Nobelpreisträgers ausgestattet! Schiere Konzentration und Dichte treffen Finnesse und abgrundtiefe Mineralität sowie eine unübertreffliche Komplexität. Weltklasse pur, besser kann kein Chardonnay schmecken, nur anders! Einer der raren Stars einer der größten Weißweinjahrgänge des Burgunds! Vielleicht gar DER Wein des Jahrgangs!
236108 Boillot, Bienvenues Batard Montrachet Grand Cru blanc 2008 189,00 Euro
Feinheit statt Kraft! Mehr Riesling denn Chardonnay. Einzigartig!
205708 Boillot, Batard-Montrachet Grand Cru, blanc 2006 219,00 Euro
„This is a knock-out effort and worth a spezial effort to find and cellar as it’s going to reguire at least a decade to reach ist apogee”, Allen Meadows.
210608 Boillot, Montrachet Grand Cru blanc 2008 350,00 Euro
Einer der größten je im Burgund erzeugten Weißweine mit einer fabelhaften inneren Balance (die Dichte und der opulente Körper werden aufgehoben in einer schwebenden Transparenz), einer irren Mineralität vom Kalkstein (das Terroir dominiert die Rebsorte!) und Jodanklängen, einer völlig ungewöhnlichen Frische und einem legendären Potential!
Domaine Gauby - Roussillon
„Eine Revolution im Roussillon” jubelt Vinum:
Die Renaissance von Finesse, Frische, Eleganz und Mineralität!
Das Languedoc-Roussillon ist eine Wiege des Weingeschäfts von Pinard de Picard. Nach der vor 20 Jahren einsetzenden Qualitätsrevolution wurde der wilde französische Süden zur ergiebigsten Quelle großartiger Weine mit einer Preis-Genuss-Relation, die im Bereich der Rotweine weltweit die Maßstäbe setzt. Die beiden wichtigsten internationalen Weinführer für diese Region, die Revue du vin de France sowie Robert M. Parker, haben die aktuellen Jahrgänge verkostet. Das Ergebnis: Die Spitzenweine, die Pinard de Picard im Angebot führt, dominieren die Ranglisten. Und Gaubys „Muntada” belegt bei Parker Platz 1!
Wir selbst werten den heute in Subskription angebotenen Muntada 2009 mit 100 Punkten und vergeben damit erstmals in unserer Geschichte einem Wein aus dem Roussillon die Idealnote. Herzlichen Glückwunsch unserer Ikone des französischen Weinanbaus!
Gérard Gauby
„Lange stand das Roussillon im Schatten des benachbarten Languedoc. Plötzlich hat jedoch in seinem Norden, dem historischen Gebiet des Fenouillèdes, eine verblüffende Dynamik eingesetzt. Denn in den Hügeln des oberen Aglytals verfügen die Winzer über hervorragende Terroirs mit Kalk-, Schiefer- oder Granitböden und über einen bedeutenden Bestand an alten Reben; ideale Voraussetzungen, um große Weine von herausragender Qualität zu erzeugen.”, so das euphorische Urteil von André Dominé, einem der versiertesten Weinkenner der Welt. Und Sie, liebe Leser, wissen es aus vielen unserer Pinwände schon lange: Seit Jahren zählt Gérard Gauby, eine charismatische Persönlichkeit, zu den besten Winzern Frankreichs. So vergleicht Parker im wine advocate den legendären „Muntada”, den wir Ihnen seit Jahren als qualitativ gleichwertige Alternative zu den teuersten Prestigeweinen der Welt anempfehlen, gar mit einer der berühmtesten französischen Weinmythen: „Dieses Meisterwerk erinnert mich mit seiner rätselhaften, wilden Schönheit und seiner Strahlkraft an Romanée-Contis La Tâche” (der im Übrigen mehr als das Zwanzigfache kostet!) und vergibt dem großartigen 2007er (und ich gebe Ihnen mein Wort, werte Kunden, in Europas Überfliegerjahrgang 2009 ist die Qualität nochmals besser) spektakuläre 97-98 Punkte! Kein anderer wirklicher französischer Weltklasserotwein ist heutzutage auch nur annähernd zu einem derartig sympathischen Preis zu erhalten.
Bevor Gauby auf diesem Gipfel des vinologischen Olymps angekommen war, hat er in den bewegten Jahren seiner Winzertätigkeit einen enormen Lernprozess durchschritten: Bis zum Jahrgang 1998 waren seine Weine zwar ungeheuer konzentriert, dicht, ja gewaltig, es fehlte ihnen aber für meinen Geschmack etwas an Finesse und Eleganz. Doch mit Gaubys großartigen Jahrgängen 99/2000 setzte ein Stilwandel und damit verbunden ein qualitativer Sprung ein, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er heute auf Finesse, Eleganz, ultrafeine, geschliffene Tannine und einen ganz niedrigen Alkoholgehalt (zwischen 12,5% und 13,5%) in bester Bordelaiser Tradition setzt: Sensationell schöne Trinkweine ersetzen Monsterweine für Journalistendegustationen!
Wie kam diese Entwicklung zustande? Nun, nach der Hinwendung zum biologischen Anbau folgte in letzter Konsequenz der Beginn der biodynamischen Bewirtschaftung der Weinberge, zu deren bedeutendsten Verfechtern weltweit Gérard mittlerweile zählt und die ganz entscheidend zum dramatischen Qualitätssprung der Weine beigetragen hat. Immer stärker konzentriert Gauby seither seine Anstrengungen auf die Bearbeitung der Böden seiner exzellenten Parzellen. „Die Dinge geschehen nicht von einem auf den anderen Tag”, erläutert Gauby. „Es braucht ein Jahrzehnt, bis man die natürlichen Abwehrkräfte der Reben wieder belebt hat, die wir jetzt in unseren Weinbergen haben. Bei den Weinen arbeite ich nur noch mit extrem wenig Schwefel, sie erreichen eine fast schon nördliche Geradlinigkeit, aber mit einem enorm hohen Anteil an Extrakt und Konzentration, vor allem aber an Tiefe. Wir werden auch immer präziser, was den Augenblick des Pflückens angeht, den wir in unserer Hochebene um Calce (ein traumhaft schönes Tal bewirtschaften die sympathischen Gaubys hier, sehr geschützt liegen die Weinberge auf ihren sehr unterschiedlichen Bodenformationen, es gibt keine Monokultur, so wird die Widerstandskraft der Pflanzen gegen Krankheiten erhöht, Tiere werden gehalten, Natur pur, eines der letzten Paradiese Frankreichs) soweit wie möglich hinaus zu ziehen versuchen, um eine langsame Ausreifung unserer Trauben zu erhalten. Zudem gelingt es uns, die phenolische Reife der Trauben vor der alkoholischen zu erreichen. Und das ist bislang nur sehr wenigen Leuten in Europa oder in der Welt gelungen. Wir machen jetzt Weine mit deutlich niedrigeren Alkoholwerten, die zu den lebendigsten und frischesten Frankreichs zählen.”
In gleicher Weise bedeutsam für den qualitativen Quantensprung war die Umstellung in der Kellerarbeit, denn Gauby reduzierte als einer der ersten Winzer, damals noch völlig gegen den Zeitgeist, die Extraktion, um keine Konzentrationsmonster mehr zu erzeugen, sondern – bei aller Dichte und Tiefe – großartige TRINKWEINE, die Lust machen, mehr als nur zwei oder drei Gläser zu genießen. Eine visionäre Entscheidung, denn Gaubys Kellertätigkeit ist heute gekennzeichnet durch einen wesentlich sensibleren Ausbaustil als in der Vergangenheit (deutlich reduziertes Untertauchen der Maische oder Umpumpen des Mostes), was zu wesentlich geschliffeneren, feineren, frischen und seidigen Tanninen führt. Zudem vergärt er mittlerweile in großen hölzernen Gärbottichen und Betontanks (je nach Zustand der Trauben entscheidet Gérard intuitiv, ob die Behälter dabei offen oder geschlossen sind), in denen durch die ausschließliche Verwendung weineigener Hefen die Gärung viel langsamer als früher verläuft und so eine Extraktion der feinsten Inhaltsstoffe der Trauben ermöglicht wird. Zudem hat sich Gauby für einen langen Hefekontakt und eine starke Zurücknahme des Holzes entschieden (Umstellung des Ausbaus der Weine vom Barrique auf größere Eichenholzfuder, zunehmend auch der Einsatz gebrauchter Barriques statt neuer: „Die Mischung muss optimal sein.”), was den Weinen nochmals mehr Finesse, Eleganz und Geschliffenheit vermittelt und zu der im Weinberg angelegten Dominanz des Terroirs über den Rebsortencharakter beiträgt.
„Ich will eigentlich nichts anderes als das, was ich im Weinberg angelegt habe, im Keller bewahren”, so die Maxime von Gérard Gauby, die in den wunderschönen Weinen des traumhaften Jahrgangs 2009, die wir Ihnen heute in Subskription anbieten, einen vorläufigen Höhepunkt, aber sicherlich noch keinen Abschluss findet: Sagenhafte Weine mit Referenzcharakter für den gesamten französischen Süden! Werte Kunden: Sie wissen, dass dem Jahrgang 2009 in weiten Teilen Europas seit der Ernte von Fachjournalisten hymnische Elogen geflochten werden. Bordeaux, Burgund, der französische Süden und die deutschen Weinanbaugebiete sollen DEN oder zumindest einen der größten Jahrgänge aller Zeiten eingefahren haben. Wir sind seit Monaten dabei, auf ausgedehnten Verkostungsreisen Wahrheit und Dichtung zu überprüfen. Unser Fazit: 2009 hat in der Tat ein gigantisches Potential. Die besten Winzer haben die besten Weine ihres Lebens gemacht! Und Gauby macht Weine wie von einem anderen Stern. Versprochen!
Oder um es mit André Dominés Worten zu sagen, einer der kenntnisreichsten Weinautoren der Welt: „Gaubys Weine verblüffen mit ihrer spektakulären Frische, Finesse und Mineralität. Sie erfinden den Süden neu, verbinden dessen Frucht und Rundheit mit einer Eleganz, die an große Bourgognes denken lässt, und wie diese brauchen sie viel Zeit (oder Luft), um sich zu offenbaren!” Wahrlich: Es sind singuläre Weinunikate voller Charakter und Authentizität mit einem legendären Reife- und Entwicklungspotential, die, kämen sie denn aus den bekannten Renommierregionen der Welt, ein kleines Vermögen kosten würden!
354409 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2009 23,00 Euro
Sinnliche Finesse trifft feinste Mineralität!
Uralte Grenache- und Carignanreben aus dem Ende des 19ten Jahrhunderts, dazu etwas Syrah und Mourvèdre (mit über 50 Jahren ebenfalls im besten Alter) ergeben einen der spektakulärsten, finessenreichsten und trinkanimierendsten Rotweine des gesamten französischen Südens, der neben seiner faszinierenden Frische und beispielhaften Mineralität ungemein dicht und gehaltvoll daherkommt – und dennoch von noblem aristokratischen Charakter geprägt ist. Die komplexe, fast explosive Aromatik dieses Weines verwöhnt, auf den Punkt gereift, ungemein subtil die Zunge: Keine Spur von marmeladiger Überreife, von Rumtopfnoten oder einer Alkoholdominanz, für wahre Kenner allesamt unerwünschte Parameter, die Gaumen und Nase unschön attackieren. Stattdessen brilliert dieser autochthone, tiefdunkle Botschafter des wilden französischen Südens mit einer sagenhaften Frische und Fruchttiefe: Edle, kühle, hochkomplexe, feinwürzige Beeren- und Kirscharomen, feinst unterlegt von Bitterschokolade- und Tabaknoten in Nase und Gaumen, dazu betört ein kohärenter innerer Spannungsbogen von der Zungenspitze bis in den phantastisch langen Nachhall mit seinen seidenen Tanninen. Welch phänomenal großer Spitzenwein von einer unglaublichen, bis dato im Midi unerreichten burgundischen Finesse und einer nie zuvor gesehenen inneren Balance, der nicht nur im Roussillon, sondern selbst im internationalen Maßstab keinen (Preis-) Vergleich zu scheuen braucht! Wiederum meine persönliche Empfehlung des Jahres aus dem traumhaft schönen Roussillon! Solch einen grandiosen Stoff finden Sie weltweit in dieser Preisklasse wohl kaum ein zweites Mal. Faszination und Versuchung pur! Ein Referenzwein für DEN neuen Stil des französischen Südens! 93 Parkerpunkte in 2005, 94 Punkte in 06, 94-95 in 07 und 2009 ist mein persönlicher Favorit mit 96-97 Punkten!
In 2009 hat einfach alles gestimmt! Es war sehr kalt im Winter und traumhaft schön im Sommer. Es gab genügend Feuchtigkeit und eine kleine Ernte. Nachdem die Reben (hier gibt es unvorstellbar gute Selektionen mit traumhaftem genetischem Material von vor 1870) die Umstellung auf den biodynamischen Anbau komplett bewältigt haben, haben sie ihre Wurzeln bis teilweise mehr als 50 Meter (!) in den felsigen Untergrund getrieben, der im Übrigen von einer ganz geringen Bodenoberfläche bedeckt wird, deren Dicke zwischen 10 und 80 cm schwankt. Und was für ein „Leben” wimmelt nur so in dieser liebevoll gepflegten Erde! Nachhaltiges Wirtschaften ist für Gauby keine leere Worthülse, sondern alltäglich gelebte Realität. Seine Weine, seine Kunden, die diese wertvollen Bioprodukte genießen dürfen, und seine Kinder und Kindeskinder werden es ihm danken.
In Subskription!
354509 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge 2009 59,00 Euro
Der 2009er Überflieger erhält in der Revue du vin de France die Idealbewertung „réussites exceptionnelles”!
Gaubys Muntada 2009 wird DIE Legende des Jahrgangs im französischen Süden werden! Für meinen persönlichen Geschmack der erste Wein des Roussillon, der nichts anderes als die Idealnote von 100 Punkten verdient hat. Was für eine ungeheure Provokation qualitativer und preislicher Art für das Bordelais!
Muntada 2009: Das ist das pochende Herz eines großen Terroirs, die wieder gefundene Kraft eines lebenden Bodens in biodynamischer Bearbeitung. Natur pur! Ein edler Wein mit Seele, Authentizität und Charakter. Noble Syrahtrauben von einer traumhaften, nach Nordwesten ausgerichteten, großartigen Einzellage und uralte Grenache- und Carignanreben in den hoch gelegenen Terroirs von Calce mit den kühlen Nächten liefern aus bio-dynamischem Anbau den Stoff, aus dem die Träume der Weinliebhaber bestehen. Eine fabelhafte Konzentration, Dichte, Tiefe und Extrakt (aber beileibe kein Konzentrationsmonster), gepaart mit einer einzigartigen Finesse, Frische und Mineralität (Graphit-Noten wie bei einem großen „old-fashioned Médoc”, Parker) formen einen sagenhaften Wein der absoluten Weltspitze mit dem Potential für eine Legende, der mediterrane Reife und phantastische Aromenvielfalt mit feinster burgundischer Eleganz und einzigartiger Bordelaiser Dichte und Konzentration vereint. Dieser subtile, hochkomplexe, beerenwürzige Wein setzt neue Maßstäbe, betört, fasziniert, fordert die Sinne – er macht sprachlos gar. Seine noble Frucht (mit wilden, lasziv-erotischen Einschüben in Folge der phantastischen Carignanreben), seine exorbitante Fruchtsüße, seine seidige Gerbstoffqualität, die von größten burgundischen Gewächsen nicht übertroffen werden kann, seine subtile, sich am Gaumen langsam aufbauende Aromenintensität, seine innere Balance, all dies macht dieses einzigartige Gewächs zum bisher unerreichten Vorbild aller Weine des gesamten französischen Südens! Trinken Sie dieses geniale Weinmonument in einer Blindprobe mit Ihren Freunden gegen die superteuren Luxuscuvées aus Italien wie den Sassicaia und Ornellaia oder gegen die renommiertesten Bordelaiser Gewächse. Das Ergebnis dieser Probe könnte vinologische Weltbilder einreißen. Riesiges Potential!
Muntada 2009: Es ist schier unfassbar! Über 90 Sekunden verbleibt der Nachhall am Gaumen. Und welch irre Frische! Die Grenachepartien stammen von fünf verschiedenen Terroirs und werden in fünf verschiedenen Fässern ausgebaut. Jede Partie schmeckt vollkommen anders, das Terroir dominiert die Rebsorte! Aber bei jeder Partie: Der Wein tanzt auf der Zunge. Welche Finesse! Dieses Weinmonument ist der Inbegriff von Komplexität und Mineralität. Der französische Süden schlägt ein neues Kapitel seiner Geschichte auf. Und Sie, werte Kunden, sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Die Verkostung der einzelnen Fässer des Muntada 2009 waren ein Höhepunkt in meinem ganzen bisherigen Weinhändlerdasein. Gänsehaut pur!
In Subskription!
ÖSTERREICH
Weingut Bernhard Ott - Donauland
Bernhard Ott, legendärer Weinmacher aus dem ungemein spannenden Anbaugebiet Wagram, wird vom FALSTAFF, dem renommierten österreichischen Weinführer, mit dem Titel „WINZER DES JAHRES 2008”, der bedeutendsten Ehrung, die ein Winzer in Österreich erreichen kann, ausgezeichnet.

Bernhard Ott
761209 Ott, Grüner Veltliner „Fass 4” (DV) 2009 12,90 Euro
Der legendäre KLASSIKER unseres Kleinods vom Wagram, vinifiziert aus 5 verschiedenen kleinen, erstklassigen Lagen aus den Feuersbrunner Rieden, der geradezu traumhaft Eleganz mit höchstem Trinkvergnügen paart und dessen Vorgänger in einer großen Publikumsverkostung zum „beliebtesten Weißwein in Belgien und Holland” gewählt wurde!
761309 Ott, Grüner Veltliner „Der Ott” (DV) 2009 18,90 Euro
Welch grandioses Meisterwerk! Das Aushängeschild (Nomen est Omen) des Gutes von sehr spät gelesenen Trauben – eine dramatische Spitzencuvée auf absolutem Weltklasseniveau: Strahlendes Gelb mit grünen Reflexen; kühler, mineralischer, ungemein rauchiger Duft nach Feuerstein, reifer Birnenfrucht, Anis, Mango, Marillen, Quittenbrot, Ananas, feinem Blütenhonig und verführerischer Tabakwürze sowie Anklänge an frische Wiesenkräuter im Morgentau. Am Gaumen ungemein differenziert: Auf der Zungenspitze ein animierender Frucht-Säure-Tanz, dann eine weiche, schmelzige Kräuterwürze, eine Veltliner-typische pfeffrige Note in Verbindung mit zarten Rauchanklängen und einer fabelhaften Mineralität. Großartige Fruchttiefe, phantastische, geradezu wollüstige Textur, dichter und konzentrierter als das elegantere „Fass 4”, dabei dennoch ungemein leichtfüßig, frisch und fein balanciert und ein traumhaft langer, supersaftiger, salzig-mineralischer, sensationell extraktreicher Abgang; riesiges Reifepotential! Wohl noch grandioser als der von Jancis Robinson mit 18/20 Punkten bewertete Jahrgangsvorgänger!
DEUTSCHLAND
Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau
Tim Fröhlich, ein Himmelsstürmer, ein Jahrhunderttalent aus Bockenau an der Nahe, wird vom Gault Millau 2010 als „Winzer des Jahres” gefeiert und aktuell gewinnt sein Basis-Riesling im FEINSCHMECKER (Juli-Ausgabe 2010) den großen Test der deutschen Gutsweine!
Robert M. Parker: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich.”
Der FEINSCHMECKER ist total begeistert: „Gutes vom Jahrhundertjahr. Sparfüchse wissen: Von großen Jahren profitieren die Basisweine am meisten. Der Bordeaux-Jahrgang 2009 macht mit Legendenpotenzial und Spitzenpreisen von sich reden – doch auch die deutschen Winzer konnten im vergangenen Herbst eine gute Ernte einfahren. Die warme, trockene Witterung des Spätjahrs gestattete landauf, landab die Lese reifer und gesunder Trauben. So wird 2009 als ein Ausnahmejahr in Erinnerung bleiben. Ein Jahrgang mit solch großzügigen Reifegraden bietet in der Regel hervorragende Basisqualitäten. Für ihren Gutsriesling – also die einfachste Gruppe der trockenen Qualitätsweine – konnten viele Winzer Trauben lesen, die in einem normalen Jahr gut genug für Kabinett- oder Spätlese-Weine gewesen wären. Die Verkostung von 81 Weinen belegte die hohe Durchschnittsqualität. Die meisten Weine bestechen mit einer ausgezeichneten Balance auf kraftvoller Grundlage, und sie weisen intensive, klare Aromen auf. Unser Testsieger ist der Nahe-Riesling von Schäfer-Fröhlich”, dessen bestes Fass exklusiv für Pinard de Picard gefüllt worden ist!

941109 Schäfer-Fröhlich, Nahe-Riesling trocken 2009 9,90 Euro
Rassiger, eleganter, knackig frischer, traumhaft mineralischer und sensationell fruchtiger Gutsriesling auf absolutem Spätleseniveau, der auf wunderschöne Art und Weise die Typizität der großen Nahe-Lagen demonstriert, aus denen Tim Fröhlich mit viel Herzblut seine stilistisch so einzigartigen Rieslinge gewinnt. In der Nase eine Wahnsinnsfrucht (über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche entwickelt sie sich grandios – also vielleicht mehrere Flaschen auf einmal köpfen und über Abende hinweg aus jeder Flasche ein Glas genießen!), zart verwobene Anklänge an Feuerstein, Jod, Austernkraut, eleganten Weinbergspfirsich, grünen Apfel, Flieder und feinste Mineralien, betörend unterlegt von exotischen Noten. Einfach irre! Am Gaumen eine vibrierend rassige Textur, auf der Zunge spielerisch leicht, an den Tanz der Elfen erinnernd, und eine fesselnde Saftigkeit in Referenzqualität. Was verführt hier eine Feinheit und Finesse, welch glockenklarer Stil! Einen besseren Gutsriesling findet man in ganz Deutschland nicht, nur stilistisch andersartige! Welch unvergleichliche Trilogie von Frucht, Feinheit und Finesse! Von allen Einstiegsrieslingen in die magischen Weinwelten unserer Nahe-Spitzenwinzer wohl das präziseste, feinfruchtig-rassigste Exemplar!
Unübertreffliche Preis-Genuss-Relation: Exklusivfüllung des besten Fasses des Gutsrieslings von Schäfer-Fröhlich für Pinard de Picard!

941909 Schäfer-Fröhlich, Weisser Burgunder trocken 2009 10,50 Euro
Welch eleganter, saftiger, herzhaft trockener, zart cremiger, und zutiefst mineralischer Weißburgunder – Ein Referenzwein in seiner sinnenfrohen Preisklasse, der sich betörend in Zunge und Nase verströmt und liebevoll Lust macht auf das nächste Glas. Fabelhafter Essensbegleiter, phantastisches Preis-Genuss-Verhältnis! Im Traumjahrgang 2009 wegen der Verrieselung während der Blüte und der dadurch bedingten niedrigen Erträge von enormer Dichte und gleichzeitig wegen der wunderschönen kühlen Nächte während der Ernte von unübertrefflicher Finesse. 2009 ist zusammen mit 2008 Tims größter Jahrgang aller Zeiten! Und Weißburgunder ist urplötzlich in Deutschland so gefragt wie schon seit Jahren nicht mehr. Aber es sind nicht einfach nur Rebsorten-Moden, die immer wiederkehren. Vielmehr spielt der grandiose Jahrgang 2009 mit seinen spezifischen klimatischen Bedingungen den Burgundersorten in die Karten mit geschmacklich anspruchvollen, aromatisch komplexen Gewächsen: Herrliche Nase (Birnen, Minze, Butterkekse, zart Lakritz), traumhaft würzig, „speckig”, frisch und rassig-mineralisch auf der Zunge, wohldosiert in der Säure und cremig weich im Mundgefühl. Des kundigen Weinliebhabers Herz: Was begehrst Du mehr?
Zu genießen ab sofort bis 2012+.

940009 Schäfer-Fröhlich, Weisser Burgunder „S” trocken 2009 15,95 Euro
Dieser komplexe, tief mineralische Burgunder demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der sympathische Nahestar das exzellente Terroir seiner großen Lagen über die hochreifen Trauben der alten Reben in seine betörenden Weine transportiert. Die optimalen klimatischen Bedingungen in den sonnigen Oktobertagen 2009 mit ihren kühlen, aromenbildenden Nächten sind verantwortlich für die enorme innere Konzentration, die Cremigkeit und die geradezu explosive Frucht dieses noblen Burgunders; die Rotschiefer- und Quarzitböden der erstklassigen Wingerte verleihen diesem dichten, cremigen, aristokratischen Tropfen eine unnachahmliche Feingliedrigkeit und Eleganz. In der Nase animierende Aromen von Mirabellen, Quitten, Honigmelonen, dazu zarte Anklänge von Haselnüssen, Vanille, geschäumter Butter, Flieder, Blüten einer blühenden Frühlingswiese, knackigem grünem Apfel und eleganten Abatebirnen, in einer begeisternden Kombination mit seiner einzigartigen Mineralität. Einfach traumhaft! Am Gaumen setzen sich die betörenden Fruchtaromen fort, umhüllen frisch, traumhaft cremig und dicht die Zunge, zart unterlegt von einer noblen Würze und einer wiederum ausgeprägt feinrassigen Mineralität im langen Nachhall. Welch phantastische Alternative zu wesentlich teureren Prestigeweinen aus Burgund. Unterhalb der Großen-Gewächs-Kategorie für meinen Geschmack einer der drei besten Weißburgunder aus Deutschlands Fabeljahrgang 2009!
Zu genießen ab sofort bis 2016.
941309 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling „Edition Pinard de Picard” trocken 2009 16,90 Euro
Wildheit paart sich mit Finesse, ein genialer Riesling voller unbändiger Ursprünglichkeit, der Genießerherzen öffnet und emotional berührt!
Nomen est Omen. Die felsigen, leicht erwärmbaren Schiefer- und Quarzit-Gesteinsböden dieses bis zu 70% steilen Hochplateaus verleihen einer grandiosen Lage ihren Namen und die besondere Mineralformation dem „primus inter pares” in Tims phantastischer Weißweinkollektion ihre lagentypische, unübertrefflich feine und ungemein vielschichtige Mineralität: „Felseneck Edition Pinard de Picard” 2009, das ist wie im gleich phantastischen Vorgängerjahr eine Ode an, nein, das ist DIE Inkarnation von Mineralität.
Welch traumhaft komplexe Nase, ein tanzendes Pfauenrad von weißen Blüten und schiefrigen Noten aus dem den Untergrund des Felsenecks bildenden blauen Devonschiefer (der sich, welch Laune der Natur, mit einem kleinen Anteil von rotem Wüstensand und heimischen Quarziten mischt) mit einem ungemein komplexen und subtil-filigranen Aromenspiel. Alle Ingredienzien deuten auf einen köstlichen Finessenwein hin, wenn sich dieser Rieslinggigant mit ein paar Monaten der Flaschenreifung harmonisiert haben wird. Diese fabelhafte Qualität (dagegen haben viele wesentlich teurere Große Gewächse nicht den Hauch einer Chance!) aus einer der größten Weißweinlagen der Welt wirkt edler und nobler als sein „kleiner” Bruder, der Nahe-Riesling, der als FEINSCHMECKER-Testsieger Furore macht, ohne jedoch dessen wilde Ungezügeltheit eingebüßt zu haben. „Born to be wild” – Hier rockt wahrhaftig die Nahe! Dieser urwüchsige Riesling ist eine phänomenale Köstlichkeit, schlank, packend, hochelegant, vibrierend, enorm rassig, von beeindruckender Raffinesse. Und ein sensationell schöner, fokussierter mineralischer Nachhall (cremig, seiden, geschliffen!) aus herrlicher Zitrusfrucht und traumhaften Noten von rosa Grapefruit, Feuerstein und Cassis macht ihn wunderbar schlank und zieht das Aromenspiel ungemein in die Länge. Welch irre Feinheit, welch unübertreffliche Eleganz! Ich bin mir ganz sicher, dass dieser magische Riesling der Star von so manch vergleichender Degustation in diesem potentiellen Fabeljahrgang sein wird, wenn Sie ihn denn als Pirat in eine Blindprobe Großer Gewächse einschmuggeln wollen. Wir sind stolz und glücklich, dass wir Ihnen exklusiv diesen phantastischen Genuss zu einem tollen Preis anbieten dürfen, der in der Tat eine unerhörte Provokation vieler Weißweine auf der ganzen Welt ist! Wahrlich: Ein verzaubernder Riesling zu einem unmöglichen Preis!

Zuschlagen, werte Kunden, kaufen, was Sie nur kriegen können! Denn dieser Solitär verändert alles, was rund um einen geschieht: Die Zeit steht still, unverwechselbare Gerüche und Erinnerungen der Jugend kehren wieder. Die Zunge jubiliert ob der Feinheit und Transparenz der Frucht, die sie zärtlich liebkost und der erfrischenden Säurestruktur, des edlen Extrakts und der unendlichen Mineralität, die geradezu zum fröhlichen Gelage animiert: Auch Weltklasseweine müssen nicht ehrfurchtsvoll angestarrt werden, nein, sie wollen mit Lust getrunken werden und wohlige Emotionen auslösen! Sie wissen: Der FEINSCHMECKER wählt das Große Gewächs Felseneck (von PdP mit der Idealnote von 100 Punkten ausgezeichnet) im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins! In Parkers ,wine advocate’ erhält es die zweitbeste Bewertung, die jemals einem trockenen deutschen Riesling zuerkannt wurde! Und qualitativ nur einen Wimpernschlag dahinter platziert sich unsere Exklusivfüllung aus dem Felseneck 2009 aus fabelhaften Partien, die in jedem anderen Weingut als Großes Gewächs vermarktet würden! DAS Schnäppchen des Jahrgangs aus Deutschlands Traumjahrgang 2009?
Bockenauer Felseneck 2009: Hier sublimieren die Reben den steinigen Boden ins Glas und lassen Schiefer und Quarzit geschmacklich lebendig werden.
Zu genießen ab sofort, wird von Tag zu Tag aus der geöffneten Flasche komplexer und tiefgründiger, Höhepunkt 2012 bis nach 2020.

941409 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling Kabinett 2009 12,90 Euro
Gault Millau 2010: Platz 2 in der Kategorie Riesling Kabinett für den fast gleichen Vorgänger in 2008: Ein elfenhaft schwebender, glockenklarer, tänzerisch verspielter Kabinett, unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten unschlagbar in ganz Deutschland! Besser kann kein Wein der Welt auf der Terrasse schmecken!
Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar
STERN: „Der Rebenflüsterer – Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf”
Werte Kunden: In 2009, in Deutschland wie in den klassischen Anbaugebieten Europas vielleicht der beste Jahrgang aller Zeiten, „völlig losgelöst” von bisheriger Qualität, zählen die emotional berührenden Weine unseres Freundes Roman Niewodniczanski zu den herausragenden Kollektionen in ganz Deutschland: Es sind begeisternde Rieslingunikate, stilbildende, authentische Klassiker der Weinwelt, gewachsen auf großen, steilen Lagen mit einzigartigem Terroir, nirgendwo auf der Welt kopierbar. Heute präsentieren wir Ihnen einen absoluten Bestseller unseres Programms:

© Van Volxem
906809 Van Volxem, Wiltinger Braunfels Riesling 2009 13,90 Euro
Welch nobler Wein in zutiefst mineralischem Gewand! Ein grandioser Riesling mit gerade einmal 11,5 Volumenprozent Alkohol von kargen Grau- und Braunschieferböden, die durchmischt sind mit Quarzit und roten „Wacken” und gelegen unterhalb des weltberühmten Scharzhofbergs. Was ist das für ein fabelhaftes Aroma mit Anklängen an rauchig-salzige Mineralien, Jod, wilde Kräuter und weißen Pfeffer. Jaaa, genau so riecht und schmeckt Schiefer! Nach einigen Minuten im großen Glas entwickelt dieser traumhafte Terroirwein, ein Spiegelbild seines mineralischen Bodens, Anklänge an vollreife gelbe Früchte wie Aprikosen, Mirabellen und saftigen Weinbergspfirsich mit feinsten Nuancen von Heidelbeeren und Veilchen. Dieser faszinierende Duft mündet in einem verführerischen, facettenreichen Spiel, das großen Wein mit langem Nachhall sinnlich erlebbar macht. Ein grandioser Braunfels, der in seiner Jugend schon mit einer brillanten Qualität begeistert und mit seiner Kräuterwürze (!) den Gaumen verzaubert. Eine ungemein aromatische, intensiv an Jod erinnernde salzige Mineralität im langen Nachhall macht diesen Charakter-Riesling zu einem grandiosen Essensbegleiter. Welch perfekte Korrespondenz zu leckeren Gerichten wie gegrillte Langustinos oder Hummer mit Krustentiersoße, Seeteufel-Speckmantel auf glasiertem Kürbisgemüse, Geflügel mit milder Currysoße und gebackenen Früchten oder milden Frisch- oder Hartkäsen mit Honigglasur oder Früchtechutneys. Heute schon ungemein verführerisch, wird sich dieser fabelhafte Riesling mit seiner feinherben Eleganz und reifen Säure über Jahre hinweg positiv entwickeln. Kaum glaubliches Preis-Genussverhältnis!

„Niwo” in den Steillagen der Saar
© Van Volxem
Doch bereits die Basisweine von Van Volxem werden von der Fachpresse enthusiastisch gefeiert und lösen eine große Euphorie bei unseren Kunden aus:
Doppelsieg für Van Volxem in einer Verkostung von 116 deutschen Winzermarkenweinen des Jahrgangs 2009 bei best-of-wine.com 7/2010:
1. Platz: 2009 Saar Riesling 17,2/20 Van Volxem, Wiltingen (Saar)
2. Platz: 2009 Schiefer Riesling 17/20 Van Volxem, Wiltingen (Saar)
906609 Van Volxem, Schieferriesling 2009 8,95 Euro

© Van Volxem
907109 Van Volxem, SaarRiesling 2009 10,90 Euro
Jens Priewe: „Van Volxems Saar Riesling 2009 – der beste Weißwein der Welt in der 10 Euro-Klasse.”
Jancis Robinson: „Van Volxem Saar Riesling 2009: I was blown off my feet by its energy and concentration. I gave it 16.5 out of 20, a very high score for such an inexpensive wine. Wonderfully well balanced and exciting; I could happily drink this for lunch today! Great nerve but lots of ripe fruit on the front palate though it finishes bone dry. Great white wine by any measure!”
9071109 Van Volxem, SaarRiesling, Magnum 2009 1,5 l 27,50 Euro
9071209 Van Volxem, SaarRiesling (Doppelmagnum) 2009 3 l 52,00 Euro

© Van Volxem
907209 Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4” 2009 15,95 Euro
Dieser edle Riesling-Solitär hat mittlerweile eine ureigene Pinard-de-Picard-Tradition: Roman hat uns wie stets auch in Deutschlands Überflieger-Jahrgang 2009 sein bestes Fass der ältesten Reben aus seinen Saar-Steillagen exklusiv abgefüllt und damit einen Wein geschaffen, der Liebhaber großer deutscher Rieslinge wegen seiner traumhaften Mineralität, seiner geschmeidigen, cremigen Textur und seiner faszinierenden Frucht schlicht in Entzücken versetzt – und dies zu einem Preis, der im internationalen Kontext gesehen geradezu als unverschämt niedrig zu bezeichnen ist!
Weltweit exklusiv bei Pinard de Picard!
Weingut Seehof – Westhofen, Rheinhessen
Deutschlands dynamischste Weinanbauregion Rheinhessen ist die Heimat eines der größten Winzertalente des Landes: Florian Fauth.
Gault Millau: „Die Kollektion besitzt Substanz, Dichte und Brillanz. Bereits die saftigen trockenen Weine überzeugen mit animierender Frucht, Klarheit und feinem Schmelz, die fruchtigen und edelsüßen haben enormes Spiel – veritable Schnäppchen!”

Florian Fauth
955009 Seehof, Riesling trocken, „Edition Pinard de Picard” 2009 6,95 Euro
Wieder ein coup de coeur (Lieblingswein) unsererseits für diese Exklusivfüllung für Pinard de Picard, die sowohl als fröhlicher Zechwein als auch als exzellenter Essensbegleiter eine geniale Preiswürdigkeit zelebriert. DER Referenzwein schlechthin mit einem unschlagbaren Preis-Genuss-Verhältnis.

Florian Fauth mit seinen Eltern
955209 Seehof, Westhofener Aulerde, Weißburgunder trocken (GK) 2009 8,95 Euro
Welch geniale Symbiose von betörender Frucht, cremigem Schmelz und vibrierender Frische! Wahrlich: Nochmals einen Wimpernschlag besser als selbst im herausragenden 2008er Jahrgang. In seiner Preisklasse einer meiner Lieblingsweißburgunder in 2009 aus ganz Deutschland!

Blick über die weltberühmten Westhofener Lagen
959009 Seehof, Westhofener Kirchspiel, Riesling trocken 2009 11,90 Euro
Aus dem Urstromtal des Rheins heraus erheben sich sanft die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage ‚Kirchspiel’ wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet und somit, bestens geschützt vor den kalten Westwinden, über ein optimales Mikroklima verfügt. Sie, werte Kunden, kennen diese große mythische Rieslinglage, die mittlerweile weltweit über ein Renommee verfügt wie die gerühmtesten Terroirs des Burgunds, sicherlich von den stets in Windeseile ausverkauften Großen Gewächsen von Klaus-Peter Keller. Die Rieslinge, die von dieser Fabel-Lage stammen, zeichnen sich zuvörderst niemals durch barocke Opulenz oder überbordende Muskeln aus; nein, in erster Linie bezaubert ein ‚Kirchspiel’ seine Liebhaber durch eine unvergleichliche Eleganz und Finesse, fasziniert mit feinstem, tänzerischem Spiel und deutet schon in seiner Jugend sein komplexes Aromenspektrum an, das von Aprikose, Pfirsich, exotischen Zitrusfrüchten und Ananas über Melisse, Minze und Holunderblütennoten bis hin zu frischen, feinherb-kräutrigen Noten reicht und von einer samtig-seidenen, salzigen Mineralität unterlegt, ja geradezu liebkost wird. Was verführt bei diesem wunderbar balancierten Riesling bei aller Cremigkeit eine Feinheit und Finesse, welch glockenklarer Stil! Und welch unschlagbares Preis-Genussverhältnis, denn aufgrund der spezifischen Jahrgangsbedingungen und der kerngesunden Trauben infolge der traumhaft warmen Herbsttage und kühlen -nächte erbrachte 2009 das beste Kirchspiel, das Florain Fauth bisher vinifizierte. Welch sensationeller Gegenwert fürs Geld, denn hier finden wir, werte Kunden, eindeutig eine Qualität, die bei vielen Winzern als wesentlich teureres Großes Gewächs vermarktet wird!
Zu einer ähnlichen Beurteilung kam die österreichische Fachzeitschrift „wein.pur” bereits im ebenfalls vorzüglichen Jahrgang 07, als sie eine große Degustation der rheinhessischen Spitzenweine vorgenommen hatte. Nur eine Nuance unter den Siegerweinen (die gerühmten Großen Gewächse) gewertet, gehört unser Preis-Leistungs-Wunder von Florian Fauth aus einer legendären Lage, die durch Klaus-Peter Kellers Großes Gewächs Kultstatus bei Weinliebhabern aus aller Welt besitzt, zu den besten Rieslingen Rheinhessens!

Florian Fauth inmitten seines kalkhaltigen, steinigen Terroirs
955309 Seehof, Westhofener Steingrube, Riesling trocken 2009 16,50 Euro
Grandioser Spitzenriesling von Florian Fauth, den er aus perfekt gereiften Trauben aus einer sehr felsig-kargen und kalksteinhaltigen Parzelle der Steingrube gewonnen hat, die, gelegen zwischen Kirchspiel und Morstein, unmittelbar unterhalb an Klaus-Peter Kellers Abtserde anschließt. Christina Hilker, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005”, urteilt begeistert: „Der lange Nachhall fordert mit jedem Schluck nach einem weiteren Glas von diesem faszinierenden Riesling. Sensationeller Gegenwert fürs Geld, denn dies ist eindeutig allerbeste Große Gewächs-Qualität!” Zu genießen ab sofort wegen seiner wahnsinnshedonistischen Nase, Höhepunkt 2011 bis 2018+.
Weingut Ökonomierat Rebholz - Siebeldingen
In Europas Traumjahrgang 2009 vinifiziert Hansjörg Rebholz die größten Weine in seiner glanzvollen Winzerlaufbahn: Weltklassegewächse aus zertifiziertem biologischen Anbau!

Ein sympathisches Paar: Hansjörg Rebholz
mit seiner Frau Birgit
Werte Kunden: Es gibt nur ganz wenige Winzer auf der Welt, die mit einer derart charismatischen Begeisterung für den Wein beseelt sind wie Hansjörg Rebholz. Nichts an ihm ist gekünstelt, alles authentisch. Hansjörg Rebholz kann stundenlang leidenschaftlich erzählen: Wie sich die aus jeder einzelnen Lage geborene, jeweils einzigartige Charakteristik seiner großen NATURWEINE mit ihrer unverwechselbaren Seele von technisch gestylten Industrieweinen unterscheidet. Seine unkopierbaren Naturweine sind dabei der stilistische Gegenpol aller vordergründigen Pfälzer Schmusekätzchen, sind sie doch in 2009, quer durch alle Rebsorten, dramatisch mineralisch, ungemein komplex und präzise und besitzen eine fabelhaft reife Säure! Und bei aller Kraft und inneren Tiefe sind diese Referenzweine der Pfalz mit einer schwebenden Transparenz und „Leichtigkeit” versehen, welche die Weine geradezu über die Zunge tänzeln lassen. Diese fabelhaften Pretiosen mit ihrer traumhaften, trinkanimierenden Saftigkeit und salzigen Mineralität sind (nicht nur) für meinen Geschmack die Krönung in einer an glanzvollen Höhepunkten so überaus reichen Weingutsgeschichte, mehr als nur einen Wimpernschlag selbst den phänomenalen 07/08ern überlegen! Meine ganz besondere Empfehlung, Kategorie persönliche Lieblingsweine!
973309 Rebholz, Riesling „NatUrsprung L” trocken 2009 9,95 Euro
Keine andere Komponente des Weins ist schwieriger zu erklären als die mineralische Dimension seines Geschmacks, eines entscheidenden Parameters großer deutscher Rieslinge. Mit seiner betörend mineralischen Prägung ist nun Hansjörgs NatUrsprung ein Paradebeispiel solch kristallinklar-mineralischer Gewächse und damit eine spannende vinologische Entdeckungsreise ins Reich der Steine. Wie der hintersinnige Name zudem schon andeutet: Eine Reise zum Ursprung von Terroir – Tiefe geologische Schichten spiegeln ihren Charakter glockenklar im Glase, komplexe Fruchtaromen dienen nur der zarten Unterlegung eines grandiosen mineralischen Chores. Und welch filigrane Textur auf der Zunge: Dieser knochentrockene, puristische Riesling (gerade einmal 0,7g Restzucker, keine Süße zum Kaschieren: „Für solche Weine brauchst du die perfekte Traube”, weiß Hansjörg begeistert zu erzählen) wirkt zerbrechlich wie eine Schneeflocke und liebkost dennoch vibrierend den Gaumen. Und welch genialer, salzig-mineralischer Nachhall. Die ultimative Alternative zu opulent-fülligen Schmusekätzchen!
Zu genießen ab sofort bis 2014+.
970209 Rebholz, Riesling „vom Buntsandstein S” trocken 2009 15,90 Euro
Ein Wahlspruch von Hansjörg Rebholz lautet: Keine Kompromisse! Ein anderer: Die jeweilige Individualität eines Weines, die im unterschiedlichen Terroir begründet liegt, muss den Charakter meiner Geschöpfe prägen. Die Spätlese vom Buntsandstein profitiert in höchstem Maße von den traumhaften Bedingungen in 2009 und brilliert mit gelbfruchtigen Aromen, zeigt am Gaumen eine enorme Dichte und Schmelz (und das bei gerade einmal 2 g Restzucker!), ist cremig und besitzt eine phantastische salzige Mineralität – kristalline Reinheit in kraftvoller Struktur! Welch Ästhet, wie ein bis in die Haarspitzen durchtrainierter Langstreckenläufer. Welch sehniger Nerv, welch vibrierendes frisches Spiel bei aller famosen Kraft! Hansjörg Rebholz: „Diesen Wein liebe ich”. Und ich auch!
Zu genießen ab sofort bis 2018+.
973609 Rebholz, Riesling „vom Muschelkalk S” trocken 2009 16,90 Euro
Jeder Wein von Rebholz zeugt unverkennbar von seiner spezifischen Herkunft, gibt nuancenreich und voll komplexer, betörender Aromen die Charakteristika seines einzigartigen Standorts preis. Allen Liebhabern großer deutscher Terroir- oder Heimatweine, aber auch Rieslingnovizen, die anfangen wollen zu verstehen, was denn Terroir überhaupt ist und wie ungemein unterschiedlich große Weine schmecken können, die alle mit der gleichen Sorgfalt und im exakt gleichen Stil von der Hand des gleichen sensiblen Winzermagiers vinifiziert werden, aber von unterschiedlichen Böden stammen, kann ich unsere heute präsentierten traumhaften Spätlesen nur eindringlich ans Herz legen! Beide begeistern durch ihre extreme Qualität, die auf allerhöchstem Spätleseniveau (bei den meisten anderen Winzern wären diese Pretiosen als wesentlich teurere Große Gewächse abgefüllt wurden) bei all meinen Verkostungen des Jahrgangs 2009 in der Pfalz nicht übertroffen werden konnte. Rebholz beweist dabei, dass die mineralische Tiefe seiner Weine keineswegs auf Kosten der Eleganz geht. Im Gegenteil!
Aber in der Stilistik trennen die beiden Rieslinge Welten: Betörende Anklänge an fleischiges, gelbes Obst (reife Ananas, Aprikose!) entströmen diesem lustvollen, runden, femininen Wein, der im Unterschied zum salzig-mineralischen Spiel des Buntsandsteins eher wie die Inkarnation einer verführerischen, lasziven jungen Dame im Glase brilliert. Eine junge Frau mit Stil und Noblesse und trotz ihrer Laszivität auch von ‚kühler’ Eleganz. Und welch Schmelz am Gaumen wegen der grandios gepufferten Säure. Auch rauchige Anklänge und tiefgründige, speckig-mineralische, würzige Noten vom Muschelkalk (welche die Frucht zurzeit noch zärtlich ummanteln und nur in Ansätzen freigeben) prägen diese brillante Spätlese gleichen Namens, die traumhaft präzise über die Zunge gleitet und mit ihren explosiven Aromen nach orangenen Früchten die Sinne betört!
Werte Kunden: Lassen Sie sich verführen von diesen beiden trockenen Riesling-Spätlesen, die ihre völlig unterschiedlichen Terroirs kraftvoll, komplex, finessenreich, nachhaltig nobel und mit großer Ausstrahlung in die Gläser sublimieren: Weinoriginale ganz eigener Persönlichkeit – grandiose Qualitäts- und Preisreferenzen. Zweifellos: Hansjörg Rebholz verbleibt unbeirrbar auf dem Weg, den ihm die Familientradition seit drei Generationen mitgegeben hat. Er vinifiziert begeisternde Terroirweine aus biologischem Anbau und diese beide Referenz-Spätlesen sind aufregend wie das pochende Herz der Pfalz – Sie sind wahrlich die Essenz ihrer so unterschiedlichen, traumhaften Lagen! Unbedingt probieren!
Trinkfreude pur ab sofort, Höhepunkt jedoch erst 2012 bis nach 2018.
970309 Rebholz, Weißer Burgunder trocken 2009 10,50 Euro
Dieser inspirierende, kompromisslos trockene (unter 1g Restsüße, da braucht es allerbeste Traubenqualität auf höchstem Spätleseniveau, um einen solch glockenklaren, brillanten, durch keinerlei Süße kaschierten Wein auf die Flasche zu bringen) animierend frische, höchst anregende Weißburgunder aus einer grandiosen Parzelle, die unmittelbar an den legendären Mandelberg angrenzt, fasziniert in der Nase durch seine terroirgeprägte Individualität und sein komplexes Aromenspiel: Mandel, Butter, Apfel, Birne, Haselnüsse und eine wunderbare Raucharomatik, die sich aus dem traumhaften Zusammenspiel von Rebe und Muschelkalkboden ergibt. Was für ein dramatischer Unterschied zu den vielen belanglosen Modeweinchen mit aufgesetzter Restsüße! Ein fabelhafter Essensbegleiter, der eindrucksvoll belegt, dass gerade die Burgundersorten eine der großen Stärken der Südpfalz sind. Die Rebsorte Weißburgunder schwingt sich unter den Händen des begnadeten Magiers Rebholz zu ungeahnten Höhenflügen empor und wird damit zu einer echten Alternative auch für Rieslingfreaks! Bereits dieser herrliche Einstiegswein demonstriert ausdrücklich, dass im Bereich der Weißburgunder wohl niemand in Deutschland bessere Weine machen kann als Hansjörg Rebholz. Was die bisher einzigartige Auszeichnung des Gault Millau belegt, der in den beiden letzten Jahren nacheinander Rebholz’ Weißburgunder GG zum besten Deutschlands kürte. Bravo!
Zu genießen ab sofort bis 2012+.
973909 Rebholz, Weißer Burgunder vom Muschelkalk „S” trocken 2009 16,90 Euro
Was für ein wunderschöner, herzhaft trockener, zart cremiger, fülliger und dennoch hocheleganter und zutiefst mineralisch-kräutriger Weißburgunder von besten Parzellen erstklassiger Muschelkalklagen und daher auf einem phantastischen Niveau, das in vielen anderen Betrieben als wesentlich teureres Großes Gewächs vermarktet würde! Kraft vermählt sich mit Eleganz und Struktur. Welch Präzision und fokussierte Mineralität auf der Zunge. Qualitativ ganz nahe am Gault Millau-Seriensieger der letzten Jahre. Burgund, zieh Dich warm an! Ein ungemein komplexer Begleiter edler Essensgänge, der Trinkfreude pur überschwänglich verströmt und liebevoll Lust macht auf das nächste betörende Glas!
973209 Rebholz, Muskateller „L” trocken 2009 12,50 Euro
Auch noch so betörende Weine dieser hocharomatischen Rebsorte finden in Deutschland merkwürdigerweise nur wenige Liebhaber. Trocken ausgebaut kann der Muskateller allerdings zu einem der verführerischsten und leichtfüßigsten Weißweine überhaupt zählen. Und was hat Hansjörg Rebholz hier wieder ein Meisterstück komponiert: Ein traumhafter Apéritif- und Zechwein, ungemein duftig, ein pikant-würziges Bukett von knackigen Trauben und Cassis, dazu Aromen von frischem Koriander und traumhaft schöne Muskatassoziationen. Welch verspielter Liebreiz! Anmut und Schönheit Hand in Hand. Am Gaumen feinrassig, frisch und schmelzig-mineralisch. Ein betörendes Pfauenrad an süchtig machenden Aromen und mit 11,5 Volumenprozent die Verkörperung der Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden!
973709 Rebholz, Sauvignon blanc trocken 2009 14,90 Euro
Welch traumhaft expressiver Duft nach Feuerstein, Cassis, Stachelbeere, würzigen Kräutern, Holunderblüten, Grapefruit und feinsten mineralischen Noten, den Insignien großer Terroirs, die nach längerer Öffnung im Glase immer präsenter werden. Auf der Zunge eine geniale Spannung zwischen einer zart beerigen Frucht und dem erdigen Geschmack von kühler mineralischer Würze. Welch lebhafte, pulsierende, delikate Komposition! Die Säure am Gaumen ist weich, reif und äußerst anregend und bestens in die großartige Frucht integriert; saftig, weich und komplex gleitet dieser große, noble Sauvignon Blanc über die Zunge, eine eindrückliche Referenz für die großartigen Spitzenweine der Pfalz (und besten Prestige-Lagen von der Loire absolut ebenbürtig!), die den so vielen unsäglichen Übersee-Billig-Weinchen aus dieser oftmals so malträtierten Rebsorte (man denke nur an die Banalität so vieler unsäglicher Tutti-Frutti-Fruchtbomben, die den wahren Kenner sich stets mit Schaudern abwenden lassen) die Originalität großer authentischer Terroirs entgegensetzen.
Trinkspaß pur ab sofort, sowohl solo wie auch als hervorragender Essensbegleiter zu vielen Gerichten!
In letzter Minute eingetroffen:
Weingut Kirsten - Klüsserath Mosel
Bernhard und Inge in den Steillagen von Klüsserath
911109 Kirsten, Riesling Wolkentanz trocken (DV) 2009 7,95 Euro

913109 Kirsten, Gutsriesling trocken 2009 8,60 Euro

913209 Kirsten, Weißburgunder, trocken QbA (DV) 2009 8,60 Euro

Bernhard beim tasting für die Dosage seines Premium-Sektes
913007 Kirsten, Rieslingsekt trocken 2007 11,90 Euro
ITALIEN
Fratelli Barba – Abruzzen
Gambero Rosso: „Barba – Hoher Qualitätsstandard zu fairsten Preisen mit interessanten, fest in der Tradition der Region verwurzelten Weinen von hohem Niveau”.

© Werner Richner
659409 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato 2009 6,50 Euro
Der kongeniale Nachfolger unseres Sensations-Testsiegers der letztjährigen großen Rosé-Degustation ist eingetroffen: Sie wissen, werte Kunden, dass wir nur ganz wenige Rosés in unserem Programm führen (obwohl wir Unzählige jährlich verkosten!), da sie viel zu selten unseren Ansprüchen genügen. Wir möchten Ihnen keine lieblosen „Techno-Rosés von der Stange” oder pappig-süße „Getränke” anbieten, leichte Weinchen ohne jeglichen Qualitätsanspruch, die kritiklos von gutgläubigen Touristen aus schönen Urlaubsparadiesen kistenweise mit nach Hause genommen werden, sondern ernst zu nehmende, leckere Weine für laue Sommerabende und kongeniale Essensbegleiter auch für anspruchsvolle Rotweintrinker! Schlichtweg Rosés zum Träumen schön! Wir freuen uns natürlich, wenn dann die seriöse Fachpresse von unserer Selektion schwärmt. So hat der FEINSCHMECKER in den letzen Jahren jeweils die von uns zu Proben eingeschickten Rosés als den besten spanischen (Inurrieta), besten südfranzösischen (Mourgues) und als den Sieger der Italien-Rosé-Degustation gekürt. Herzlichen Glückwunsch unseren Winzern, die mit der gleichen Liebe und Leidenschaft wie ihre großartigen Rotweine auch ihre Rosés vinifizieren und Ihnen damit traumhaft leckere, seriöse Sommerweine für höchste Ansprüche präsentieren!
Doch lassen wir den FEINSCHMECKER in seinem Artikel über die zehn fröhlichsten Rosés aus Italien selbst zu Wort kommen: „Kirschrote Kavaliere: Rosati aus Mittelitalien zählen zu den ausdruckvollsten Rosé-Weinen, allen voran der hierzulande noch zu wenig bekannte Montepulciano d’Abruzzo Cerasuolo. Wer je einen Cerasuolo im Glas hatte, muss sich wundern, dass dieser in der Regel vollmundige, delikat-fruchtige und angenehm würzige Rosé aus den Abruzzen hierzulande nicht bekannter ist. Denn ohne Zweifel zählt die warmtönige und sanfte Spielart des roten Montepulciano d’Abruzzo zu den schönsten Rosé-Weinen Italiens – vor allem, weil der Cerasuolo nicht von dropsigen Primärfruchtaromen geprägt wird wie so viele Rosés, sondern durch seine ausgewogene und weinige Art. Das oft floral nuancierte Bukett des meist kirschroten Weins erinnert auf dezente Art an rote Beeren und Kirschen, zuweilen auch Pflaumen. Der Geschmack ist delikat fruchtig und ausgesprochen mild, der Körper gehaltvoll, und der Abgang zeigt eine charakteristische Mandelnote. Ein solch vornehmer Montepulciano trinkt sich dann auch eher wie ein leichter Roter und passt zu vielerlei Gerichten, etwa zu Fischsuppe, Pasta, Pizza, Wurst und Käse, aber auch zu gegrilltem Fleisch. Und höchstes Lob für den Barba, unseren Testsieger – Ein Klassewein für wenig Geld! Er protzt mit üppiger Fruchtreife und gehaltvollem Körper, erweist sich am Gaumen dank feiner Säure und angenehmer Gerbstoffe als wunderbar saftig und frisch. Köstlich!” Diesen Elogen des FEINSCHMECKERS ist unsererseits nichts mehr hinzuzufügen, außer, dass auch Parker diesen herausragenden Rosé als eines der „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” feiert!

Kerngesundes Lesegut ist die Basis herrausragender Qualitäten.
659508 Fratelli Barba, Vasari, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2008 4,95 Euro
Ein derart leckerer und supergünstiger Rotwein ist nicht nur in den Abruzzen, sondern in ganz Italien die große Ausnahme. Noble Kontur in regionaler Charakteristik. Bravo! Wahrlich: Ein Traum-Montepulciano aus einem Jahrhundertjahrgang, perfekt zu Pasta, Pizza und zu einer Vielzahl mediterraner Gerichte! Leicht gekühlt ein genialer Sommerwein! Zu genießen ab sofort bis 2012+.
659108 Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2008 5,95 Euro
Ein urwüchsiger, autochthoner, herrlich feinfruchtiger Alltagswein aus ganz großem Jahrgang in Mittel- und Norditalien, reinsortig aus perfekt gereiften Montepulciano-Trauben gekeltert, ein wunderbar süffiger Rotwein für jeden Tag und viele Anlässe, der mit seinem „konzentrierten Schmeichelduft” (Gambero Rosso) zu verzaubern vermag. Ob zur Entspannung nach einem warmen Sommertag auf der Terrasse oder als Wärmespender in kalten Winternächten begeistert dieser saftige, fruchtige, pikante Rotwein mit intensivem Kirsch-, Waldbeeren-, Schlehen- und Mandelduft sowie erdigen Noten und zeigt deutlich die Handschrift des genialen Weinmachers Stefano Chioccioli, der als beratender Önologe maßgeblich für den Qualitätsaufschwung bei Barba verantwortlich zeichnet. Nach fünf Monaten schonendem Ausbau im gebrauchten Barrique präsentiert sich dieser „sorten- und terroirtypische” (Gambero Rosso) Tropfen deutlich geschliffener und feiner als die meisten Abruzzen-Weine, die nur allzu leicht zur Rustikalität neigen und ist dennoch unverkennbar ein urtypischer Montepulciano! Auf der Zunge verführen milde Gerbstoffe, die sich weich und geschmeidig in eine würzige Struktur integrieren. Welch wunderbarer Alltagswein, aber von ganz und gar nicht alltäglicher Qualität mit einer ureigenen Identität und singulärem regionalen Charakter! Da haben ganz viele dreimal so teure Toskaner-Nobel-Etiketten bei der Wahrheit im Glas keinen Hauch einer Chance! Wegputzen, liebe Kunden, ab sofort, hedonistischer Genuss pur, vermählt mit der Seele einer mythischen Region. Ländliche Authentizität kann größer nicht sein!
Zwei Gläser im Gambero Rosso und die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis! Wahrlich: Ein Traum-Montepulciano aus einem Jahrhundertjahrgang, perfekt zu Pasta, Pizza und zu einer Vielzahl mediterraner Gerichte!
Herzliche Grüße aus Saarwellingen,
Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann
