Saarwellingen, im März 2010
PINwand Nº 176
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,
Elisabetta Foradori aus dem Trentino wird als ungekrönte Königin des Teroldego gefeiert: Drachenblut zu Wein verdedelt! Die uralte regionale Rebsorte Teroldego liefert mit der Spitzencuvée ‚Granato’ einen der originärsten Rotweine Italiens mit singulärer Ausstrahlung – ein authentischer Heimatwein mit betörendem Charisma!
Frédéric Albaret von der Domaine Saint Antonin (die sensationellsten Parker-Bewertungen ganz Frankreichs!) produziert authentische, individuelle Weinunikate voller Frische, Finesse und Mineralität auf den berühmten schwarzen Schieferböden des Languedoc in Faugères!
Boudaus legendärer Alltagswein Le Clos aus 2009 ist frisch eingetroffen.
Parker: „Die Weine von Fondrèche, das sind außergewöhnliche Qualitäten, die alle meine Erwartungen übertroffen haben, zu Preisen, die das Bordelais erzittern lassen! (Wow!) Ein überwältigender Erfolg, diese Weine gehören in jeden Keller der Welt!”
Allen Meadows, der weltweit wohl einflussreichste Burgundkenner, jubelt: „Joblot: Die größten Schnäppchen des Burgunds!” John Gilman, ein ebenso anerkannter Burgund-Kritiker wie Meadows, gerät geradezu ins Schwärmen, wenn er über den 2008er Jahrgang, dessen größte Wein-Werte wir Ihnen heute mit den phantastischen Joblot-Gewächsen präsentieren, urteilt: „Niemals in den 20 Jahren, in denen ich mittlerweile Burgund besuche, habe ich jemals einen Jahrgang probieren dürfen, in denen die Rotweine derart reinrassig waren wie in 2008 und die Kombination von atemberaubender reintöniger Frucht und aussergewöhnlicher Transparenz ergeben einen der aufregendsten Jahrgänge in der jüngeren Geschichte des Burgund.” Auch die Weißweine sind schlichtweg atemberaubend, zusammen mit 2007 und 2004 die besten der letzten 15 Jahre!
Pit Falkenstein im HANDELSBLATT (5.3.2010) über den Preis-Genuss-Hammer unseres Kleinods Aires Hautes: „Naturtalent Gilles Chabbert wird von der Weinkritik euphorisch gefeiert: Sein ‚La Livinière’ aus biologischem Anbau besitzt Aromen und Extrakt wie ein gehobener Bordeaux!”
Bodega Inurrietas Sommerweine sind ebenso frisch eingetroffen wie Klaus-Peter Kellers Grüner Silvaner 2009 und Werner Schönlebers Frühlingsplätzchen wird von Parker euphorisch gefeiert: Ein 95 Punkte-Wein für deutlich unter 20 Euro!
Wieder bzw. in letzter Minute frisch eingetroffen:
Bernhard Ott, legendärer Weinmacher, wird vom FALSTAFF, dem renommierten österreichischen Weinführer, mit dem Titel „WINZER DES JAHRES 2008”, der bedeutendsten Ehrung, die ein Winzer in Österreich erreichen kann, ausgezeichnet.

Bernhard Ott
761509 Ott, Grüner Veltliner „Am Berg” (DV) 2009 7,80 Euro
FALSTAFF: „Der perfekte Alltagsveltliner!”
761209 Ott, Grüner Veltliner „Fass 4” (DV) 2009 12,50 Euro
Der legendäre KLASSIKER unseres Kleinods aus biodynamischem Anbau, dessen Vorgänger in einer großen Publikumsverkostung zum „beliebtesten Weißwein in Belgien und Holland” gewählt wurde! Unschlagbares Preis-Genussverhältnis, schlicht ein Parade-Veltliner, der die innige Liebesbeziehung zwischen einem Winzergenius, „seiner” Rebsorte und seiner Heimat, dem Wagram, widerspiegelt! Zwei mal bereits Platz 2 im großen „Grüner Veltliner Grand Prix” des Falstaff!

154107 Clos du Caillou, „Bouquet des Garrigues”, CdR rouge 2007 12,95 Euro
Dieser samtig-elegante, urwüchsige Tropfen ist einer unserer meist verkauften Rotweine. Ein Jahrgangsvorgänger belegte im weltweiten Grenachetest des FEINSCHMECKER mit einem überragenden Preis-Genussverhältnis einen Platz unter den Top Ten! Von Parker („the essence of Provence”) zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt!

© CIVB
530105 Cos d’Estournel, St. Estèphe 2e cru classé rouge 2005 172,00 Euro
Für mich persönlich einer der ganz großen Weine des Überfliegerjahrgangs, ganz nahe dem Ideal. Vielleicht der größte Cos, der jemals erzeugt worden ist!
René Gabriel: „In den Ansätzen sehr stark an den jugendlichen 1982er Cos erinnernd. Ein großer Cos, 19/20 Punkten, zu genießen 2011-2025.”
Robert Parker: „A fabulous wine! 95-97 Punkte”

305207 Mansenoble, Réserve du Château Mansenoble, rouge 2007 13,95 Euro
Stuart Pigott urteilt euphorisch: „Guido Jansegers – Lichtgestalt im Languedoc: Seine Weine gehören zu den beeindruckendsten neuen Rotweinen in ganz Frankreich und sind für ihre hohe Qualität sehr günstig! Der Réserve: Dagegen hätten die allermeisten roten Bordeaux in der Preisklasse zwischen zwanzig und vierzig Euro keine Chance!”
FRANKREICH
Domaine Saint Antonin - Faugères
Frédéric Albaret produziert authentische, individuelle Weinunikate voller Frische, Finesse und Mineralität auf den berühmten schwarzen Schieferböden des Languedoc!
„Les Magnoux” – Ein Weltklassewein des französischen Südens zu einem völlig unmöglichen Preis!
Faugères ist ein wildromantisches, waldreiches Gebiet nördlich von Béziers, das als einzige AOC des Languedoc flächendeckend über homogene karge Böden aus schwarzem Schiefer verfügt, der ansonsten im Midi nur sehr selten anzutreffen ist. Die Weinberge erstrecken sich über wellige Hügel mit steilen Hängen und sind somit hervorragend geeignet zur Erzeugung großer Rotweine, die von Liebhabern wegen ihres unverwechselbaren Charakters, ihrer für den französischen Süden singulären Eleganz und großartigen Finesse, noblen Weinen aus Burgund durchaus ebenbürtig, hoch gerühmt werden. Das die Stilistik prägende Schiefergestein sorgt in den Spitzenweinen für eine ureigene und unverwechselbare Identität: Tiefgründige Mineralität trifft feinste Finesse! Bei den besten Winzern der Region sind diese hochkomplexen Weine terroirgeprägte Unikate auf höchstem Qualitätsniveau, die sich wohltuend aus dem Einheitsbrei vieler industriell „gemachter” oder uniformer, ermüdender Garrigueweine hervorheben und zu den unbestrittenen Referenzweinen des Languedoc gezählt werden.

Ein begnadeter Winzer: Frédéric Albaret
Und es ist immer wieder ein Name, der respektvoll genannt wird, wenn französische Winzerikonen sich hinter vorgehaltener Hand über die besten Weine des Faugères austauschen: Frédéric Albaret, ebenso qualitätsversessen wie sympathisch, produziert magische Gewächse voller Eleganz, die nicht marktschreierisch mit neuem Holz und modisch marmeladiger Neuer-Welt-Monotonie langweilen, sondern ganz im Gegenteil mit einer rassig-eleganten Textur, mit seidigen Tanninen und einer noblen, „kühlen” Mineralität die Zunge liebkosen. Dieses wunderschöne delikate Spiel am Gaumen und die fabelhafte Finesse zeichnen verantwortlich für die betörende Stilistik dieser singulären Gewächse! Und der Ursprung dieser phantastischen Qualitäten, die trotz Parkers Elogen noch immer zu den provokant günstigen Preisen zu erwerben sind, die das Languedoc weltberühmt gemacht haben, liegt natürlich primär im oben angesprochenen genialen Terroir der exzellenten Weinberge: Karge, schwarze Schieferböden, in harter handwerklicher Arbeit aufgelockert, ein weitestgehend naturnaher Anbau und extrem tief wurzelnde Reben, die sich ihren Weg durch den Schiefer hart erkämpfen müssen, um (in heißen, trockenen Sommern) tief in der Erde – weitab von feuchten Winden des Meeres – genügend Wasser zur Ernährung der Pflanzen zu finden. Und somit werden natürlich die Mineralien aus den Tiefen der Erde in die Trauben und später in den Wein transmittiert! Infolge einer wohl überlegten Exposition der Parzellen, die aus Schutz vor zu viel Sonne nicht nach Süden ausgerichtet sind, kann Frédéric in langsam reifenden Jahrgängen wie 2008 für südfranzösische Verhältnisse außergewöhnlich spät (Ende September, Anfang Oktober) ernten, und zwar genau dann, wenn die Trauben ihre höchste physiologische Reife erreicht haben, ohne aber zu hohe potentielle Alkoholwerte aufzuweisen. So sorgt neben den Schieferböden diese ungewöhnlich lange Vegetationsperiode für ein deutliches Mehr an Finesse und Eleganz in den fertigen Weinen (so wie wir es auch von den großen deutschen Rieslingen kennen) und eben eine perfekte Reife, die aber, Frédérics zentrales Anliegen, niemals (!) in Überreife umschlagen darf. Marmelade mag Frédéric höchstens auf dem Baguette, aber keinesfalls im Wein!

Garriguelandschaft im Faugères
Das Resultat dieser beispielgebenden handwerklichen Arbeit und des Genius eines sensiblen Weinmachers: Ultrafeine, finessenreiche Gewächse, wie sie erst von einer ganz, ganz kleinen Avantgarde qualitätsbesessener junger Winzer im Languedoc vinifiziert werden! In Frankreich unter Insidern bereits seit mehreren Jahren zu den großen Stars des Midi gezählt, in Deutschland bis zu Parkers Traumbewertungen noch eher ein Pinard-de-Picard-Geheimtipp, muss Frédéric seine Ernte den Interessenten aus aller Welt mittlerweile strikt zuteilen. Es sind zutiefst mineralische Bilderbuchweine des französischen Südens, Terroir pur, das eindeutig den Rebsortencharakter dominiert, sehr rar und von phantastischer Qualität: Berührende Unikate, Referenzweine des Languedoc!
Kein Wunder, dass Parker verblüfft anmerkt, dass er überhaupt nicht verstehen könne, wie so dramatisch gute Weine, die zu den phantastischsten, ja unglaublichsten Weinwerten der Welt zählten, zu einem solch günstigen Preis zu haben seien! Und noch hat er ja 2008 gar nicht probiert, den Frédéric wie auch Pinard de Picard für die Steigerung all dessen hält, was auf Saint Antonin bisher produziert wurde. Warum ist dem so? Nun, zum einen hat Frédéric einen neuen klimatisierten Keller bauen können und bekommt jetzt noch bessere Barriques (von Frankreichs berühmtesten Tonneliers, auch hier muss man sich Zuteilungen besten Holzes zunächst durch ein Weingutsimage hart erarbeiten) als in der Vergangenheit, was den Ausbau der Weine nochmals optimieren hilft. Aber noch entscheidender ist der Jahrgangsverlauf in 2008: Regen im Frühjahr und, welche Rarität, in idealen Dosierungen während eines weniger heißen Sommers als sonst, halfen jeden Trockenstress vermeiden, sonst ein ständiger Begleiter in südlichen Regionen, und erlaubten eine langsame, gleichmäßige Ausreifung der Trauben wie noch nie zuvor in der Geschichte des Gutes! Erst Ende September wurden bei kühlen Nachttemperaturen von weniger als 10° C kerngesunde Träubchen (Frédéric: „Es war schier unfassbar, wir brauchten quasi keine Selektion vorzunehmen. Das habe ich als Winzer noch nie erlebt!”) in den Keller eingebracht, die infolge der extrem langsamen Ausreifung eine Aromenkomplexität besaßen, wie nie zuvor und die jedem Weinkenner ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermögen. Im Languedoc, das zeigen alle meine bisherigen Verkostungen, liegen, im Unterschied zur südlichen Rhône, die Qualitäten in 2008 bei den Spitzenwinzern gar noch über denjenigen aus dem zu Recht als Traumjahrgang gefeierten 2007er. Frédéric, dieser so zurückhaltende, sympathische Winzer strahlt daher auch übers ganze Gesicht: „Ja, ich bin überzeugt, 2008 ist definitiv mein bisher bester Jahrgang. Stilistisch ist er wegen seiner Kühle der Frucht und seiner inneren Balanciertheit ganz nahe bei 2004 (das ist genau der Jahrgang, den Parker bisher am höchsten bei ihm bewertete), infolge meiner älter gewordenen Rebstöcke, meinen so deutlich verbesserten Bedingungen im Keller, die ich mir immer so sehr gewünscht habe, und einer bilderbuchhaften Vegetationsperiode auf einem Qualitätsniveau, von dem ich bisher nur zu träumen gewagt habe. Jetzt im Frühjahr 2010 sind meine beiden Spitzencuvées noch ein wenig verschlossen, auch ganz ähnlich wie es bei den 2004ern war, doch bereits ab Herbst werden sie ihre schönste Primärfruchtphase erreicht haben.”
Werte Kunden: 94 Parkerpunkte (in 2004) für einen französischen Wein, der weniger als 15 Euro kostet – das gab es unseres Wissens nach noch nie! Und ich geben Ihnen mein Wort: Frédéric hat in 2008 DIE Weine seiner bisherigen Winzerkarriere vinifiziert, Glücksfälle, nein, Sternstunden im Leben eines jeden Weinliebhabers. Weinwerte, die Preisgefüge auf den Kopf stellen und in Blindproben vinologische Weltbilder zum Einsturz bringen werden. Diese betörenden Pretiosen wandern kistenweise auch in meinen privaten Keller. Unbedingt probieren!

Domaine Saint Antonin
302308 Saint Antonin, Les Jardins de Saint Antonin, rouge 2008 5,95 Euro
Jaaa! Das ist genau wieder einer dieser so ungemein preis„werten” und schmackhaften Alltagsweine aus dem französischen Süden, der das Languedoc vor mehr als einem Jahrzehnt als Quelle herausragender Trinkweine über Nacht weltberühmt machte und der das großartige vinologische Können von Frédéric Albaret eindrucksvoll belegt. Herrlich leuchtendes, dunkles Purpurrot in der Farbe, in der Nase eine betörende Fruchtorgie, rot- und dunkelbeerige (Cassis, Blau- und Himbeeren!) sowie würzig-samtene Aromen, dabei von sehr elegantem Stil, überhaupt nichts Marmeladiges in sich tragend. Am Gaumen ungemein schmeichlerisch, elegant und saftig, geprägt von einer animierenden Trinkfrische, erstaunlich dicht, mit einer verblüffend cremig-seidenen Tanninstruktur. Welch herrlicher Alltagswein, eine ehrliche, fröhliche Haut: herzhaft lecker, mineralisch (welche Rarität in seiner sinnenfreundlichen Preisklasse!) und trinkanimierend frisch. Schon dieser schier unglaubliche attraktive Einstiegswein ist eine Demonstration dessen, dass im grandiosen Languedoc-Jahrgang 2008 Albaret wohl die dramatischsten Rotweine seiner glanzvollen Karriere zu unverschämt günstigem Preis vinifiziert hat! Wahrlich ein Überflieger, der nach weit mehr schmeckt als er kostet!
Zu genießen ab sofort bis 2012+.
302108 Saint Antonin, Faugères, rouge 2008 8,95 Euro
Eine intensive, dichte Fruchtwürze und edle Beerenaromen zeichnen den großen Faugères-Jahrgang 2008 aus, der seinen frischen, kühl-noblen Charakter, weitab von modischen marmeladigen Exzessen, den mineralischen schwarzen Schieferböden verdankt. Schon die Nase scheint mit der Zunge zu schnalzen: Rote und blaue Früchte, vanillige Kirschnoten, Pflaumen- und Cappuccinoanklänge ergeben einen seidigen Touch. Und welch intensiver Genuss am Gaumen: Cassis, Schwarzkirschen und eine wiederum vom Schiefer stammende feine Mineralität, die wie bei großen traditionellen Bordeauxweinen an Bleistift erinnert, eine in dieser Preisklasse ganz und gar ungewöhnliche Eleganz, Finesse und Feingliedrigkeit, bestens integrierte, frische, seidige, cremige Tannine und ein schöner, schmeichlerischer, ungemein feiner, rauchig-mineralischer, zart tabakiger Nachhall begründen ein sensationelles Preis-Genussverhältnis, das selbst für den französischen Süden extrem selten ist. Nach längerer Luftzufuhr wird die Zunge zärtlich gestreichelt von einer ungemein seidenen, kühlen Textur, die nichts anderes ist als der schmeckbare Ausdruck des schwarzen Schieferbodens, der den großen Terroirweinen des Faugères einen authentischen Charakter vermittelt. Diese kühle Mineralität und die duftige Würze im geschmeidig dichten Mundgefühl vereinen den Charme, das Licht und die Wärme des Südens mit der Singularität des schiefrigen Terroirs. Kein modischer Neuholzton, keine Rustikalität, keine Marmelade! Stattdessen ein großartiger, mineralischer Terroirwein de luxe der leisen Töne, der mit viel Kraft und Charakter, Ausstrahlung und Geschmack, mit Würze, phantastischer Frische und mineralischer Tiefe in seiner sympathischen Preisklasse die Qualitätsmaßstäbe des Languedoc definiert!
Frédéric Albaret hat sich souverän seinen Platz in der ganz kleinen Elite der Spitzenwinzer des Languedoc erobert mit Referenzqualitäten der neuen Generation: Finesse und Eleganz, Rasse und Frische statt marmeladiger Langeweile. Daher lege ich Ihnen seit vielen Jahren diese so traumhaft preiswerten, ungemein finessenreichen Rotweine aus dem Faugères als meine Lieblingsweine ganz besonders ans Herz. Aber auch Parker hat unsere Domaine Saint Antonin entdeckt und mit Elogen überhäuft. Er schreibt wörtlich, dass er überhaupt nicht verstehen könne, wie so gute Weine, die zu den phantastischsten, ja unglaublichsten Weinwerten der Welt zu zählen seien, zu einem solch günstigen Preis zu haben sind! So erhielt dieser sensationell preiswerte Faugères bereits zweimal 91Punkte! Und 2008 ist nochmals deutlich besser! Fréderic erklärt: „Meine schönsten Weine bisher”.
Zu trinken nach unserem Geschmack ab sofort (die cremig-seidenen, kühlen Tannine erlauben nämlich bereits hohes Trinkvergnügen, aber Frédéric sieht den Genuss ab Herbst 2010 nochmals deutlich höher), Höhepunkt Ende 2011 bis 2018+.

302208 Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge 2008 14,90 Euro
Seine Qualität: Singulär in seiner Preisklasse. Schlicht die Referenz! Seine Bewertungen bei Fachjournalisten: Einzigartig in seiner Preisliga! 94 Parkerpunkte für einen französischen Wein, der weniger als 15 Euro kostet – das gab es unseres Wissens nach noch nie!
Frédéric Albarets Spitzencuvée „Les Magnoux” lässt auf unkopierbare Weise die Mineralität und den unverfälschten Terroircharakter des schwarzen Schiefers sinnlich erfahrbar werden! Wegen seiner erotisierenden Duftkomplexität und burgundischen Eleganz DAS Aushängeschild der neuen authentischen Spitzenweine aus dem Languedoc, zwar enorm dicht und mit einer grandiosen Tiefe versehen, aber überhaupt kein Extraktionsmonster mit Muskeln und überbordendem Eichenholz, stattdessen mit einer vor kurzem im französischen Süden noch nicht vorstellbaren Finesse gesegnet, an der sich die anderen großen Weine des Languedoc messen lassen müssen! Tief dunkelrot steht dieser noble Weinriese im Glas, in der Nase ungemein komplexe, verführerische schwarze Beeren und reife Früchte (Kirschen!), dazu Lakritz, Johannisbeerblätter sowie feine, würzige Anklänge und Noten von schwarzen Oliven, Eukalyptus und Zigarrenkiste. Die expressive Frucht und eine traumhaft cremige Textur betören einschmeichelnd den Gaumen, hüllen ihn ein in ein samtenes Tuch, verweilen, wollen überhaupt nicht mehr loslassen. Faszination pur! Dieser großartige Wein löst mit seiner seidigen Fülle wohlige Schauer aus, ein herrlich runder, harmonischer, delikater Wein; der noble Kern seiner intensiven Mineralität umspielt dabei fordernd die Zunge. Danach öffnet sich die dichte, kühle Gerbstofftextur im Mund, um die Sinne mit mächtiger Kraft, aber auch mit zartem Schmelz, Geschliffenheit und wiederum subtiler Mineralität zu verwöhnen. Nach 24-stündiger Öffnung breitet sich vor dem staunenden Betrachter eine expressive, kühle Minzfrische aus wie bei einem großen Mouton-Rothschild! Ein wahrer Geniestreich von Frédéric, Terroir und Individualität pur und von extremer Qualität: Wein-GENUSS in Vollendung!
Es fällt schwer, stilistische Vergleiche zu finden für diesen Gänsehautwein, er vereint in sich die edle Kühle eines großen Syrah der nördlichen Rhône mit der Eleganz und Finesse eines aristokratischen Gewächses aus dem Burgund. Sebastian Georgi urteilt: Das ist DER Gegenentwurf zu allen marmeladigen Syrahs aus der Neuen Welt!” Welch Betörende Qualität aus dem vielleicht bisher größten Jahrgang im Faugères – und hier wiederum die absolute Spitze verkörpernd. Bravissimo! Frische, Frucht und Finesse treffen feinste Mineralität: „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann” (Kurt Tucholsky)!
PS: Nachdem dieser Spitzenwein von Parker im grandiosen 2004er Jahrgang mit für seine Preisklasse unglaublichen 94 Punkten geadelt wurde, erzählte mir Fréderic, dass alle Welt ihm „geraten hat, jetzt müsse ich doch endlich die Preise erhöhen. Doch warum sollte ich dies tun? Damit sich dann nur noch die Reichen der Welt meine Gewächse leisten können? Niemals! Ich mache Weine für Liebhaber, aber nicht für Etikettentrinker.” Welch noble altruistische Einstellung!
Zu genießen ab Frühjahr 2011, Höhepunkt 2012 bis etwa 2025.
Domaine Boudau - Roussillon
Allen Südfrankreich-Liebhabern, deren Vorlieben weniger bei mineralischen, denn bei sinnlich-fruchtigen Gewächsen liegen, können wir den frisch eingetroffenen Jahrgang eines unserer beliebtesten Bestsellers ans Herz legen: Die Domaine Boudau vinifiziert im Herzen des Roussillon, an den Füßen der majestätischen Pyrenäen, authentische Rotweine zu ungewöhnlich attraktiven Preisen, die in der internationalen Fachpresse mit Ehrungen überhäuft werden!

Ein sympathisches Geschwisterpaar: Pierre und Véronique Boudau
347109 Boudau, Le Clos, Côtes du Roussillon, rouge 2009 8,50 Euro
Der FEINSCMECKER feiert in seiner Oktoberausgabe 2009 „11 Rotweine für den Herbst, bei denen Preis und Leistung stimmen. Wahre Schnäppchen und die FEINSCHMECKER-Favoriten aus ganz Europa”, von denen gleich vier als absolute Bestseller unseres Programms reüssieren, darunter der Le Clos 2008 von Boudau! Der FEINSCHMECKER urteilt: „Sehr attraktive Cuvée aus den traditionellen Sorten des französischen Südens. Am Gaumen schmeichelnd und elegant, intensive Aromen von reifen dunklen Beeren, dazu von einer schönen Frische und mit sehr feinen Tanninen”.
Wir freuen uns sehr, Ihnen heute den kongenialen Nachfolger dieses Leckerschmeckers anbieten zu können, der in der Revue du vin de France zu den größten Weinen des Roussillon gezählt und damit eingerahmt wurde von den über ein Vielfaches teureren Luxuscuvées der Prestigegüter. Ein Schnäppchen, werte Kunden, wie man es ganz selten zu finden vermag! Dies ist einer dieser authentischen Tropfen aus dem Süden Frankreichs mit betörender Frucht in Nase und Gaumen (reife Blaubeeren und wilde Himbeeren, enorm viel Würze und schwarzer Pfeffer) und seidenen, hochfeinen Tanninen, die den legendären Ruf des Midi begründet haben. Kistenweise in den Keller einlagern!
Domaine Bodau Le Clos: Dieses geniale Stöffchen scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert. Wohl bekomm’s!
Höchster Trinkspaß ab sofort!

347307 Boudau, Cuvée „Henri Boudau”, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2007 11,00 Euro

Pierre Boudau bei der Lese
3473907 Boudau, Cuvée „Henri Boudau”, Côtes du Roussillon Villages, rouge (12 Flaschen) 2007 9 l, statt 132,00 nur 121,00 Euro
Aktion: 11+1 Flasche gratis
3473107 Boudau, Cuvée „Henri Boudau”, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2007 1,5 l 23,00 Euro
Domaine Joblot - Givry
„Die Familie Joblot bringt regelmäßig Givrys hervor, die ebenso gut oder besser sind als die meisten Grands Crus von der Côte d’Or (Robert M. Parker) – nur dramatisch günstiger im Preis!
Allen Meadows, der weltweit wohl einflussreichste Burgundkenner: „Joblot: Die größten Schnäppchen des Burgund!”
Der höchste Ausdruck des Pinot Noir ist die Finesse. Eine Finesse, die zwar im Idealfall in eine famose Kraft eingebettet, aber immer mit einer unvergleichlichen Eleganz verbunden ist. Es ist nicht die höchste Kunst, entweder einen finessenreichen ODER einen kraftvollen Wein zu machen, aber es ist extrem schwierig, eine perfekte Balance zwischen beiden Kriterien herzustellen – die besten Weine des Burgunds vermögen es in exemplarischer Qualität! Und in dieser mythischen Region reihen sich die fabelhaften Weiß- wie Rotweine von Jean-Marc Joblot ein in die Phalanx der ganz großen Gewächse mit legendärem Ruf. Jean-Marc, der mit seinem langen, blonden, wilden Haar eher an eine Rockstarlegende erinnert, als dass er in das traditionelle Bild eines Winzers passt, ist zwar eine Seele von Mensch, aber auch ein höchst eigenwilliger, intelligenter Kopf – Ein Mann, der genau weiß, was er will! Wenn er über seine liebevoll gepflegten Weinberge spricht, seine Arbeit und seine inspirierende Philosophie, so meint man, einen intellektuellen „professeur” von der Sorbonne dozieren zu hören, so akribisch, so präzise, so wissenschaftlich fundiert sind seine Äußerungen. Er schwört auf niedrige Erträge und eine lange, behutsame Gärung.

Jean-Marc Joblot und Tino Seiwert
inmitten der gepflegten Rebzeilen der Domaine
Seine exzellenten Lagen befinden sich im beschaulichen, romantischen Dörfchen Givry, der sicherlich dynamischsten der fünf Appellationen der tief im Süden des Burgunds befindlichen Côte Chalonnaise auf optimal exponierten süd- und südöstlich orientierten Hügeln, die wie ein Brennspiegel die Sonnenstrahlen einzufangen vermögen. Seine in höchstem Respekt vor der Natur ebenso sensibel wie traditionell bearbeiteten Rebparzellen demonstrieren augenscheinlich, wo die Qualität der Weine entsteht. Derart gepflegte, in harter Arbeit aufgelockerte, sehr steinige Böden (in ihrer geologischen Zusammensetzung mit den berühmten Crus von der Côte d’Or quasi identisch), derart extrem ausgedünnte Trauben (keine Beere berührt die andere!), derart aufwändige Laubarbeiten, um Luft und Sonne an die Trauben zu lassen und dazu noch biologischer Anbau: Die alte Familiendomaine Joblot ist ein wahres Kleinod im unüberschaubaren Dschungel von Burgund.
In den unterirdischen Kellern mit ihrem optimalen Mikroklima werden die Weine in gebrauchten und neuen Barriques so schonend wie möglich vinifiziert und ausgebaut, die Weinwerdung erinnert an eine sanfte Geburt. Kein Wunder, dass Parker und Meadows unisono konstatieren: Jean-Marc Joblot vinifiziert rote und weiße Referenzburgunder zu unglaublich günstigen Preisen: Noch besitzen die Weine der Côte Chalonnaise nur die Qualität, nicht aber die Reputation der teuren Prestigegewächse der Côte d’Or! Ein El Dorado für Weinliebhaber, denen die Qualität im Glase wichtiger ist als das Etikett! Finesse ist für diese Connaisseure die Kardinalstugend eines großen Burgunders. Und genau das ist die Essenz der atemberaubenden Weine von Joblot. Sie paaren jene sprichwörtliche „burgundische” Finesse mit Geschmeidigkeit und einer fabelhaften inneren Dichte, Saftigkeit und Konzentration: Pinot Noir und Chardonnay von vollendeter Schönheit mit einer betörenden Frucht und grandiosen Delikatesse der Aromen, einer lasziven Sinnlichkeit und einer unübertrefflichen Transparenz, eingebettet in eine kühle, faszinierende Mineralität. Das ist ganz großes emotionales Kino – zu einem Preis, der angesichts der herausragenden Qualität geradezu lächerlich niedrig wirkt. Hier können Sie, liebe Kunden, die derzeit größten Geheimtipps einer der renommiertesten Weinanbauregionen der Welt einkaufen! Joblots grandiose Pretiosen sind seit fast 2 Jahrzehnten Kult und es ist wohl unmöglich, mehr und besseren Burgunder für einen Preis um die 20 Euro, und teilweise weit darüber hinaus, zu bekommen. Ich verspreche Ihnen: Viele um ein mehrfaches teurere Grand-Cru mit gerühmten Namen haben gegen diese fabelhaften Pretiosen keine Chance. Schnäppchen-Alarm!
Wahrlich: Jean-Marc Joblot is the uncontested king in the Givry appellation” (Robert M. Parker)!
Zum Jahrgang 2008 im Burgund: Nach einem kühlen, regnerischen Sommer (Hier trennte die Natur bei den Winzern die Spreu vom Weizen: Aufwändigste, penibelste, handwerkliche Arbeit in den Weinbergen und extreme Selektion der Trauben waren der Schlüssel zu Erfolg oder Misserfolg) erbrachte erst ein perfekter, trockener September mit warmen Tagen, kühlen Nächten sowie einem konstanten Nordwind bei den Spitzenwinzern eine wunderbare Ernte mit reifen Träubchen, in denen, infolge des Windes, Frucht, Zucker und Säure enorm konzentriert wurden! Die Tannine in 2008 sind eher sehr moderat, aber aufgrund der guten Säurewerte ist das Alterungspotenzial der Weine außergewöhnlich. Außergewöhnlich ist auch die den Jahrgang charakterisierende Vermählung von expressiver, traumhaft delikater Frucht mit rassiger Säure, Extraktreichtum, singulärer Klarheit und schwebender Transparenz. Viele Weine sind jung getrunken (nach ein paar Monaten der Flaschenreifung, wenn die Säure perfekt eingebunden sein wird) bereits so voller Charme, Eleganz und Raffinesse, dass der Weinliebhaber sich wird beherrschen müssen, genügend Flaschen aufzubewahren, um im gereiften Zustand die gesamte komplexe Aromenpalette genießen zu können. Burgund 2008 ist ein Spiegelbild des Rieslingjahrgangs 2008 in Deutschland: Es gibt eine extreme Spreizung der Qualitäten zwischen großen Winzern mit einer extrem selektiven Weinbergsarbeit und der breiten Masse an Winzern, die auch in einem anspruchsvollen Sommer wie 2008 business as usual betrieben. Daher Augen auf beim Weineinkauf: Nur in der Spitze ist 2008 von fabelhafter Güte!
Kein Wunder, dass John Gilman, ein ebenso anerkannter Burgund-Kritiker wie Meadows, geradezu ins Schwärmen gerät, wenn er nach seinen Fassproben bei den absoluten Top-Winzern über den 2008er Jahrgang, dessen größte Wein-Werte wir Ihnen heute mit den phantastischen Joblot-Gewächsen präsentieren, urteilt: „Niemals in den 20 Jahren, in denen ich mittlerweile Burgund besuche, habe ich jemals einen Jahrgang probieren dürfen, in denen die Rotweine derart reinrassig waren wie in 2008 und die Kombination von atemberaubender reintöniger Frucht und aussergewöhnlicher Transparenz ergeben einen der aufregendsten Jahrgänge in der jüngeren Geschichte des Burgund.” Auch die Weißweine sind schlichtweg atemberaubend, zusammen mit 2007 und 2004 die besten der letzten 15 Jahre!

Herbststimmung im Burgund
215108 Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, blanc 2008 18,95 Euro
Feingliedriger, rassiger, eleganter und finessenreicher Chardonnay aus einem phantastischen Jahrgang für Weißweine in der Bourgogne, ein kongenialer Nachfolger des fabelhaften 2007er. In der Nase faszinieren mineralische, herrlich saftige sowie fein rauchige Aromen und betörende Anklänge an weiße Blüten und Flieder, Quitten, Milchschokolade und Bienenwachs; am Gaumen reichhaltig und dicht, dabei traumhaft saftig, ungemein rassig, tief mineralisch, sehr trinkanimierend, daher schon in seiner Jugend mit größtem Vergnügen wegzusüffeln. Von seiner Stilistik her ein Referenzwein des eleganten, „mineralisch-rassigen” Typus, mit einem frischen Kern von Reineclauden, Pfirsich und Zitrusfrüchten, dazu ein Hauch gerösteter Haselnüsse und subtile Anklänge an Brioche, sehr harmonisch, erfrischend, wunderschönes Säurespiel (da werden selbst Rieslingfreunde ob seiner Präzision zum Konvertieren eingeladen), großartige Mineralität, Maßstäbe setzend in seiner Preisklasse! Ein fröhlich-saftiger Gaumenschmeichler mit wahrhaft geschliffenem Charakter und ganz dezentem Holzeinsatz, ein betörender Charmeur, mindestens auf der gleichen Qualitätsstufe wie doppelt so teure Prestigeweine aus Meursault!
Und Gratulation Jean-Marc zu einem tollen Erfolg: Im WEINGOURMET berichtet Master Sommelier und Burgund-Experte Frank Kämmer über die größten Schnäppchen des Burgunds. „Wer feinen Burgunder trinken möchte, muss tief in die Tasche greifen – so lautet ein weit verbreitetes Vorurteil. Irrtum!” Und feiert folgerichtig den Givry Pied de Chaume unseres Kleinods Joblot als einen der größten Weinwerte der Bourgogne: „Angesichts dieses Klasseweins verwundert es, warum die Gemeinde Givry oft nur für ihre Roten bekannt ist. Feiner Duft von nobler Zurückhaltung, aber ungemein großer Vielschichtigkeit im Bukett. Schöner Ausdruck am Gaumen, lebendiges Spiel, feine Komplexität.”
Zu genießen ab Sommer 2010 (wie alle 2008er Weiße von Joblot über 2-3 Tage aus der geöffneten Flasche immer besser und auch in seiner aromatischen Ausprägung immer komplexer werdend!), Höhepunkt 2012 bis 2015+.
215208 Joblot, „En Veau”, Vieilles Vignes, Givry, blanc 2008 22,95 Euro
Welch Hommage an die Mineralität und die betörende Frucht großer weißer Burgunder! In der Nase ein wunderschön konturierter komplexer Früchtekorb (zurzeit dominieren Quitten, reife Aprikosen und Mandarinen), dazu faszinieren weiße Blumen und lila Flieder, helle Schokolade, zarte Zitronenmelisse, geröstete Haselnuss und feinst-würzige Mineralität im ungemein komplexen Duft. Welch kraftvolle, seidige Persönlichkeit mit einer traumhaften inneren Dichte, einer raren aromatischen Reinheit und mit dem intensiven Feuerstein-Bodengeschmack von durch tiefe Rebwurzelung gelösten Mineralien – DEN Geschmacksträgern großer Burgunder schlechthin! Dieses fürwahr edle Gewächs strahlt eine Komplexität und eine gebündelte, stahlige Konzentration aus, wie sie für Weine von „Alten Reben” – den „Vieilles Vignes” – typisch ist. Seidig, duftig, mineralisch: wie aus einem Guss. Assoziationen an einen berühmteren – und daher wesentlich teureren – Chardonnay aus Puligny-Montrachet werden in mir wach: Auch wegen der prononcierten, nervigen Säure, die als wunderschönes Pendant zur dezenten Briochenote steht. Dennoch ist dieser Wein noch einen Tick rassiger und verspielter als so viele Pulignys und meine besondere Empfehlung – wegen seiner traumhaft balancierten Säure übrigens auch für Riesling-Freaks, die mit diesem grazilen großen Burgunder guten Gewissens einen Abend lang ihrer Liebe „untreu” werden können! Probieren Sie, werte Kunden, diesen traumhaft schönen, feinen, zutiefst salzig-mineralischen Burgunder und lassen Sie sich verzaubern vom Charme und der Ausdruckskraft des großen Terroirs von Givry. Toller Understatementwein für kundige Genießer und Ästheten, die das filigrane Florett dem Säbel vorzuziehen pflegen.
Dieser grandiose Traum aus alten Reben verdeutlicht eindrucksvoll, dass sich in den größten Weinen aus Givry, wie in einem feinen Meursault oder Puligny, stets eine Dimension zurückhaltender Eleganz und Klasse findet, die sich in der Neuen Welt jeder Nachahmung zu entziehen scheint.
Zu genießen ab Sommer 2010 (schmeckt von Tag zu Tag aus der geöffneten Flasche immer besser), Höhepunkt 2012/13 bis etwa 2020.
215608 Joblot, Givry 1er Cru „Clos de la Servoisine”, blanc 2008 22,95 Euro
Hier genießen wir mehr Meursault denn Puligny, so sehr auch die Ähnlichkeiten zwischen diesen beiden grandiosen Weißweinorten häufig genug die Unterschiede überwiegen: Der Clos de la Servoisine, der große Rivale des En Veau Vieilles Vignes, scheint auch in 2008, wie stets in seiner Jugend, nochmals kompakter, dichter, kraftvoller aber auch packender mineralischer. Hier werden die Liebhaber majestätischer Gewächse begeistert sein, die aber auch von einer großen Eleganz dieses noblen Chardonnays fasziniert sein werden! Ein fabelhafter Premier Cru mit komplexer Frucht, edler, weißer Schokolade, weißem Trüffel und enormer mineralischer Tiefe (deutliche Noten von Jod und Salz!), einer betörend würzigen, feinen, geradezu zärtlichen Holznote und mit einer meisterlich harmonischen Säure und Frische zu einem schlichtweg derart schier unglaublich günstigen Preis, wie er in den Renommierregionen des Burgunds bereits für Villages-Weine oder gar einen einfachen Bourgogne gefordert wird! Von der ersten Fassprobe bis zur Degustation des abgefüllten Weins: Niemals zuvor habe ich Joblots „Clos de la Servoisine” so hoch bepunktet wie in 2008, mit Ausnahme des gleich sensationell schönen Vorgängers aus 2007: Ein Gardejahrgang eines großen Winzers, ein Traum eines authentischen, zutiefst mineralischen weißen Burgunders!
Enorm viel weißer Burgunder höchster Qualität für einen dramatisch günstigen Preis.
Zu genießen ab 2011/12, Höhepunkt voraussichtlich 2014 bis 2020+.

Spaziergang durch das faszinierende Licht des Burgunds
© Werner Richner
215308 Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, rouge 2008 18,95 Euro
Pinot Noir ist die dünnschaligste aller roten Rebsorten und daher die zickigste, pflegeintensivste und empfindlichste, die ,sensibel’ auf falsche Behandlung in Weinberg und Keller reagiert. Als die Inkarnation einer fragilen, verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ,Persönlichkeit’ braucht sie ein ihr gemäßes Mikroklima und die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in unvergleichlich brillante, aufregende und feinste Aromen. Bereits dieses feinduftige Basis-Exemplar aus Givry versöhnt den Liebhaber großer burgundischer Weine mit allen Enttäuschungen, die jeder Pinot-Noir-Liebhaber schon viel zu oft erleiden musste! Jean-Marc Joblot ist ein sensibler und erfahrener Winzer, dem es vor allem um Finesse, Frische, betörender Frucht, Frucht und wiederum Frucht in seinen weltweit gesuchten Weinen geht. Er setzt neues Holz nur sehr verhalten ein und zieht duftige Transparenz der alkoholischen Dichte vor. Und dieser wunderschöne, zartrauchige Pinot Noir duftet attraktiv nach roten Beeren (welch verführerische Himbeerorgie!) und saftigen Sauerkirschen, subtil unterlegt mit orientalischen Gewürzen, präsentiert sich auf der Zunge ungemein saftig, zart und trinkanimierend, mit sehr feinen, cremigen Tanninen und frischer Säurestruktur und verwöhnt die Zunge mit seiner beispielhaften Harmonie, leisen Mineralität und besten Balance. Welch rarer Glücksfall eines hocheleganten Burgunders zum ausgesprochen fairen Preis! Eleganz und Finesse pur, der Antipodenwein zu allen ‚Monster’Weinen dieser Erde! Zart gekühlt DER rote Sommerwein de luxe für 2010!
Auch dieses Prachtexemplar eines Pinot Noir wird von Frank Kämmer im WEINGOURMET als großartiges Schnäppchen unter 25 Euro gefeiert: „Jean-Marc Joblot („the uncontested king in the Givry appellation”, Robert Parker) hat mittlerweile fast schon Kultstatus. Seine Rotweine verfügen über eine bisher in dieser Appellation nicht gekannte Tiefe und Persönlichkeit sowie ein bemerkenswertes Reifepotential und stellen so manchen großen Wein der Côte d’Or in den Schatten”.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt Mitte 2011 bis nach 2015.
215508 Joblot, Clos de la Servoisine, Givry 1er Cru, rouge 2008 22,95 Euro
Der Clos de la Servoisine ist eine in optimal südlicher Exposition situierte erstklassige Lage und seine betörenden Aromen prunken im klassischen Givry-Jahrgang 2008 wie stets mit verführerischen Mon-Chéri-Kirschen, dunklen Wald- und kleinen, roten Johannisbeeren. Doch das ist längst noch nicht alles! Ich schnuppere frisch geschnittenes Heu wie von einer Bergwiese und schmecke neben reifen roten und blauen Beerenfrüchten, animierenden Sauerkirschen und feinen Mineralien ein pikantes Aroma von dominikanischem Tabak. Auch dieser Wein betört neben der schmeichlerisch-sinnlichen Fruchtsüße mit seiner charakteristischen Würze, die allen Joblot-Weinen zu eigen ist. Dabei bleibt dieser sensationelle Premier Cru bei aller Konzentration und inneren Dichte (höher noch als in 2006) immer auf der feinen, subtilen, delikat-mineralischen Seite und ist niemals überpowert oder gar marmeladig. Das ist Givry at its best mit einem noch präsenten, aber herrlich cremigen Tannin und vielleicht gar nochmals besser als der legendäre 1999er Servoisine, der von Parker bereits stolze 93 Punkte bekommen hat. Dieser betörende Pinot (der „Chambertin” Joblots, zu einem Bruchteil dessen Preises!) erwies sich in den letzten Jahrgängen oftmals als der am frühesten zugängliche, betörendste Rotwein des genialen Winzermagiers aus Givry, präsentiert sich aber zurzeit unmittelbar nach der Flaschenöffnung noch relativ verschlossen in seiner ungemein komplexen Frucht. Er fängt im Glas so harmlos an und schraubt sich Schluck für Schluck, unaufhaltsam gleichsam, in fruchtige Höhen und in mineralische Tiefen. Und welch sensationelle Tanninstruktur, cremig, seiden, geschliffen. Unbedingt probieren! Ein Premier Cru zu einem wirklich völlig unmöglichen Preis: Zuschlagen, werte Kunden, kaufen, was Sie nur kriegen können!
Zu genießen ab Herbst 2011 bis nach 2018.

215408 Joblot, „Clos Grand Marole”, Givry 1er Cru, rouge 2008 22,95 Euro
Welch Zauber eines feinkräutrigen, zartkirschigen Dufts, welch komplexes, sinnliches Pinot-Parfum! Die wunderschöne Landschaft Burgunds taucht vor dem inneren Auge auf und ein Bouquet-Garni-Duft von frischen Kräutern, Wacholder, Nelke, weißem Trüffel und gemahlenem schwarzem Pfeffer steigt aus dem Glas, dazu frische Fruchtaromen von schwarzen Waldhimbeeren, Hagebutte und tiefen Mineralien – hier durchaus auch Anklänge an große, feingliedrige, traditionelle Syrah von der nördlichen Rhône (die es heute leider kaum mehr gibt) evozierend. Der Körper ist ungewöhnlich samtig und doch fest konturiert, das geschmeidige, straffe Tannin trägt ein rot- und schwarzbeeriges Fruchtspiel von Brombeeren, Griotte-Kirschen und roten Johannisbeeren, dazu zeigt sich noch eine feine Note von Holunderblüten. Genial! Ein Premier Cru, der für die Côte Chalonnaise geradezu exemplarisch ist und DIE ultimative Herausforderung selbst für die Grands Crus der Côte d’Or, die ein Mehrfaches dieses traumhaften Weines kosten. Maskuline Kraft ist eingebettet in sinnliche Saftigkeit und finessenreiches Spiel. Feinste Mineralität und enorme Differenziertheit der Aromen machen fast süchtig nach dem nächsten Schluck. Das ist Burgund pur, zum Abtauchen, zum Träumen, zum Meditieren. Und im unendlich langen, zutiefst mineralischen Nachhall kommt der sattrubinrote Wein selbst dann noch in Wellen wieder, wenn man meint, er wäre schon längst abgetaucht.
Diese fabelhafte Hommage an eine der großen Rebpersönlichkeiten der Welt verströmt sich unmittelbar nach der Flaschenöffnung zurzeit deutlich lustvoller als der intellektuellere, feinsinnigere Servoisine (im letzten Jahrgang war es übrigens genau umgekehrt, mal schauen, was die kommenden Monate an Entwicklung zeigen werden) und nach mehrstündiger Öffnung lassen traumhaft weiche, cremige Tannine diesen großen Wein schon ab Sommer 2010 mit hohem Genuss trinken (Dekantieren empfohlen), Höhepunkt jedoch erst 2012 bis nach 2020.
215708 Joblot, Givry 1er Cru „Cellier Aux Moines”, rouge 2008 22,95 Euro
Dieser grandiose Pinot Noir bringt wohl noch ein Quäntchen mehr an Struktur und fabelhaften Tanninen für eine lange Entwicklungs- und Reifeperiode mit als seine beiden großartigen Brüder. Seine grandiose Qualität versinnbildlicht exemplarisch, warum die Domaine Joblot als DER große Geheimtipp Burgunds gehandelt wird. Durch die niedrigen Erträge und eine lange, bei niedrigen Temperaturen gefahrene Gärung zeigen sich diese Referenzweine des südlichen Burgunds ungemein komplex und brillieren mit einer fabelhaften Frucht (reife Waldhimbeeren, saftige, schwarze Kirschen), die sich mit kraftvoller Eleganz und einer geradezu fleischigen, wollüstigen Textur vermählt. Der „Clos du Cellier Aux Moines” ist stets der kompakteste, mineralischste und in seiner Jugend verschlossenste Pinot Noir der sympathischen Familiendomaine Joblot, braucht daher stets die längste Flaschenreife, bis er alle Facetten seines phantastischen Terroirs offenbart.
Deshalb empfehle ich, diesen „Clos de la Roche” aus Givry trotz der Weichheit seiner Tannine (ja, die verführen schon zum sofortigen Genuss) bis wenigstens 2012 in Ihrem Keller zu vergessen und ihn dann mit höchstem Trinkspaß bis etwa 2020 zu genießen.
215808 Joblot, Givry 1er Cru „Clos des Bois Chevaux”, rouge 2008 22,95 Euro
Da scheint der nackte Fels ins Glas zu springen, das ist tiefgründige Mineralität pur, vermählt mit noblen Gewürzen. Die komplexe Frucht ist zurzeit noch total verschlossen, daher erfolgt eine detaillierte Beschreibung dieses fabelhaften Mineralextraktes in einer der folgenden Pinwände. Was für ein grandioser Premier Cru zu einem unmöglichen Preis!
Domaine des Aires Hautes - Minervois
Brandaktuell: Pit Falkenstein im HANDELSBLATT (5.3.2010) über den Preis-Genuss-Hammer unseres Kleinods Aires Hautes: „Naturtalent Gilles Chabbert wird von der Weinkritik euphorisch gefeiert: Sein ‚La Livinière’ aus biologischem Anbau besitzt Aromen und Extrakt wie ein gehobener Bordeaux!”
VINUM wertet die Spitzencuvée unseres Languedoc-Klassikers Aires Hautes mit der höchsten Punktzahl in einer großen, repräsentativen Languedoc-Verkostung!
Im französischen Süden lebt eine avantgardistische Generation junger Winzer ihre Vision von hochwertigen Weinen zu dramatisch günstigen Preisen: Beispielhaft für ihren Erfolg steht der märchenhafte Aufstieg eines Urgesteins unseres Programms, der Domaine „Aires Hautes”, nicht nur an die Spitze des Minervois, sondern in die kleine Eliteklasse der südfranzösischen Domainen überhaupt! Die sympathischen Brüder Eric und Gilles Chabbert, die sich als „Handwerker” (artisan) verstehen, die in bester Tradition mit den Gaben der Natur, ihren privilegierten Weingärten, behutsam umgehen, vinifizieren in der Einsamkeit ihrer wildromantischen Landschaft traumhafte Weine aus biologischem Anbau, die mit das beste Preis-Genuss-Verhältnis des gesamten Languedoc besitzen!

Kein Wunder, dass Parker euphorisch urteilt: „Gilles and Eric Chabbert continue to render some of the finest wines as well as most outstanding values in the Minervois appellation.” Und in einem Special der Revue du vin de France über die besten Weine Frankreichs wird unser Gilles wegen seines fabelhaften „Clos de l’Escandil”, einem „reichhaltigen, kraftvollen, aromenintensiven Wein mit phantastisch reifen Tanninen und der gleichzeitig großartigen Frische und Finesse, einer Cuvée höchster Qualität zu weisem Preis”, zum „Mann des Jahres” gekürt! Und VINUM wertet die Spitzencuvée Clos de l’Escandil unseres Languedoc-Klassikers mit der höchsten Punktzahl in einer großen, repräsentativen Languedoc-Verkostung! Kein Zweifel: Die Brüder Eric und Gilles Chabbert vinifizieren in biologischem Anbau Monumente der Inkarnation von Frische und Terroircharakter, die wie Fanale der Authentizität und Natürlichkeit aus einem Meer banaler Massenerzeugnisse herausragen. Großes emotionales Kino!
Nach der Präsentation des 2007er Jahrgangs von Aires Hautes in unserer Januar-Pinwand reagierten unsere Kunden begeistert: Diese originären Charakterweine avancierten zu einem der größten Verkaufserfolge in der Historie von Pinard de Picard! Und Pit Falkenstein feiert in seiner wöchentlichen Kolumne im HANDELSBLATT den ‚La Livinière’, als denjenigen Wein, der „den meisten Genuss für’s Geld bietet” und stellt dieses so ungemein preissympathische Gewächs auf eine Stufe mit wesentlich teureren Prestigewächsen: „Er besitzt Aromen und Extrakt wie ein gehobener Bordeaux”. Und dann zitiert Falkenstein auch noch Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière im Münchner „Tantris”, die meint: „... zweifellos zum Besten gehörend, was das Languedoc zu bieten hat”. Größere Komplimente kann man einem Rotwein wohl kaum machen, der für unter 10 Euro zu haben ist. ‚La Livinière’ 2007 ist eines der größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt!

Uralter, unterirdischer Barriquekeller der Domaine des Aires Hautes
301607 Aires Hautes, „La Livinière”, rouge 2007 9,95 Euro
Eric und Gilles haben verstanden, so wie beispielsweise auch Pierre Clavel. Sie, die sie nie die Wurzeln ihrer bäuerlichen Herkunft vergessen haben, sie, bei denen Gastfreundschaft keine leere Worthülse ist, sondern unvergessliche Abende mit himmlischen leiblichen Genüssen und intensiven Gesprächen bedeutet, haben wirklich begriffen: Das Languedoc darf niemals seinen einzigartigen Vorsprung verlieren, der diese von ihrem privilegierten Klima gesegnete Region in den letzten Jahren zu einem weltweit einzigartigen El Dorado für preisbewusste Weinliebhaber hat werden lassen. Solch herausragende Terroirweine mit einem großartigen Preis-Genussverhältnis haben den legendären Ruf der betörenden Weine aus dem wilden französischen Süden bei Liebhabern in aller Welt vor nunmehr fast zwei Jahrzehnten begründet! Diese verführerische Cuvée aus Syrah, Grenache und Carignan mit ihrem tiefdunklen, schwarz schimmernden Granatrot, von Michel Bettane, dem großen Mann des französischen Weins, als intensiver Ausdruck ihres großen Terroirs gefeiert, besitzt ungemein ausladende, komplexe Aromen. Fast wollüstig duftet sie nach süßen Beeren wie Cassis, Heidel- und Himbeere sowie nach reifen Sauerkirschen und wilder Weichsel, begleitet von Wacholder, Zimt, Nelke, Anis, Koriandernoten, Pfefferminze, Oliventapenade, gemahlenem weißen Pfeffer, dunklem Nougat und würzigen Noten. Am Gaumen dann ein faszinierender Kontrast zwischen kühlen, frischen, mineralischen Noten (ja, das ist die große Kunst in einem Jahrhundertjahrgang, auch die Frische und damit die Balance eines Weines zu bewahren!) und einer feinen Frucht. Das Tannin ist fabelhaft reif und nobel. Paula Bosch lobt: „Ein Schmusewein ohne langweilige vordergründige Frucht, mit langem kraftvollem Finale. Eine einzige Verführung zum Weitertrinken.” Und damit ein fast schon unwirkliches Preis-Genuss-Verhältnis. Ein echtes Highlight, Schnäppchenalarm! 90-91 Parkerpunkte bereits für den großartigen 2006er, doch 2007 spielt in Südfrankreich in einer ganz eigenen Qualitätsliga! Da liegen schlichtweg nochmals 2-3 Punkte dazwischen.
Werte Kunden: Solch Wahnsinns-Werte gibt es sehr selten in einem Weinliebhaberleben! So urteilt auch Parker: „2007 – The Languedoc has never offered more bargains or more inspiring and talented idealists.” Wahrlich: Ein Sinnenzauber, ein seltener Glücksfall für anspruchsvolle Genießer! Zu genießen ab sofort, insbesondere wenn man Falkensteins Ratschlag folgt: „Der ‚La Livinière’ erscheint anfänglich unzugänglich, muss Stunden vor Genuss dekantiert werden und öffnet sich auch dann noch sehr langsam. In der angebrochenen Flasche entfaltet der dicht gepackte Tropfen nach dem vierten Tag endlich die ganze geschmackliche Fülle: die herbe Frucht von Cassis, Brombeeren und Schlehen, die Kräuternoten von Wacholder, Thymian und Minze, dazu lang nachklingende mineralische Töne.”
Höhepunkt 2012 bis 2017+.

301108 Aires Hautes, Sauvignon blanc 2008 5,90 Euro
301407 Aires Hautes, Minervois, rouge 2007 6,90 Euro
Dieser authentische Minervois präsentiert sich sinnlich-hedonistisch, zu schön fast, um es zu glauben, aber es ist süße Realität, was sich da im Glase abspielt! Was für ein Leckerschmecker, leicht gekühlt auch ein faszinierender Rotwein für heiße Tage, ansonsten ein wunderschöner Alltagswein von höchstem Niveau für jede Gelegenheit aus niedrigen Erträgen von unter 30 hl/ha, der das große vinologische Können der sympathischen Chabbert-Brüder ausdrücklich demonstriert. Extrem günstiges Preis-Genussverhältnis – selbst nach den Maßstäben des Languedoc, die im weltweiten Vergleich keine Konkurrenz zu scheuen brauchen. Ein Wein zum kistenweise in den Keller legen! Zu genießen ab sofort bis 2013+.

Blick über gepflegte alte Rebzeilen in La Livinière”
301705 Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge 2005 19,90 Euro
Dieses großartige Elixier von perfekt gereiften Trauben sehr alter Rebstöcke aus dem besten Terroir von „La Livinière” gehört zweifellos zu den größten Gewächsen des gesamten Midi! Bei diesen fabelhaften Qualitäten ist es kein Wunder, dass sich die Fachpresse bei der Bewertung der letzten Jahrgänge mit Lobeshymnen überschlägt: „Coup de coeur” im Guide Hachette; Bettane & Desseauve stufen den 04er wie den 05er wegen seiner Eleganz und seiner rassigen Tannine als „très bon vin” ein, die Bibel der französischen Weinkritik, des „Classement 2005 der besten Weine”, zählt ihn zu den 10 größten, die Revue du vin de France zu den fünf größten Rotweinen des Languedoc und wählt Gilles wegen dieses „reichhaltigen, kraftvollen, aromenintensiven Weines mit seinen phantastisch reifen Tanninen und der gleichzeitig großartigen Frische und Finesse, einer Cuvée also höchster Qualität zu weisem Preis, zum „Mann des Jahres”! Und VINUM wertet diese legendäre Spitzencuvée aus 2005 zusammen mit dem Grange des Pères mit der höchsten Punktzahl in einer repräsentativen Languedoc-Verkostung, in der 150 große Weine blind degustiert wurden! Herzlichen Glückwunsch Gilles Chabbert für diesen emotional aufwühlenden Referenzwein aus Frankreichs wildem Süden!
Jetzt bis 2015+.
Domaine de Fondrèche - Côtes-du-Ventoux
Parker urteilt euphorisch: „Fondreche is the reference point for what can be done in the Cotes du Ventoux. This is a source of sensational wines that still sell for incredibly fair prices, and virtually every one of these selections proves that you don’t have to drink luxury-priced Bordeaux, Burgundy, or Napa Cabernets to experience the multiple joys of wine.”

© Werner Richner
Die authentischen Fondrèche-Pretiosen, von deren sensationellen Qualitäten selbst die Winzer im benachbarten Châteauneuf-du-Pape unter vorgehaltener Hand begeistert schwärmen, gehören seit Jahren zu den meist verkauften Weinen unseres Programms. Der Vater dieses „Weinwunders”, der junge begnadete Winzer Sébastien Vincenti, vinifiziert fein balancierte, terroirgeprägte Weine aus naturnahem Anbau mit moderaten Alkoholgradationen, welche die unverfälschte Seele ihrer provençalischen Heimat widerspiegeln. Zweifellos DIE Referenzweine aus einer betörend schönen Landschaft am Fuße des malerischen Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provenzalen. Sie verströmen im Glase einen faszinierenden Duft, der von ihrer traumhaft schönen Heimat mit ihrem faszinierenden provençalischen Licht erzählt und sie werden trotz Parkers Elogen noch immer zu derart extrem fairen Preisen verkauft, dass sie angesichts ihrer großartigen Qualitäten als die größten Schnäppchen der Rhône gelten müssen und immer viel zu schnell ausverkauft sind. Sébastien Vincenti hat die Region des wildromantischen Mont Ventoux aus ihrem lange anhaltenden Dornröschenschlaf wach geküsst und ist unbestritten – trotz seiner Jugend – das Idol und Vorbild einer zahlenmäßig noch kleinen Winzerelite, die sich anschickt, Châteauneuf-du-Pape das Fürchten zu lehren! Und um nochmals mit Parker zu sprechen: „Die Weine von Fondrèche, das sind außergewöhnliche Qualitäten eines beispielhaft sorgfältig arbeitenden jungen Winzers, die alle meine Erwartungen übertroffen haben, zu Preisen, die das Bordelais erzittern lassen! (Wow!) Ein überwältigender Erfolg, diese Weine gehören in jeden Keller der Welt!”

Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondrèche
151409 Fondrèche, L’ Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé (PK) 2009 6,95 Euro
La vie en Rosé!
Jeder Schluck dieses genialen Rosés demonstriert, warum den Provence-Rosés so oft Elogen geflochten werden, die in den allermeisten Fällen jedoch der Realität nicht standhalten, werden doch nur allzu viele dieser leichten Weinchen ohne jeglichen Qualitätsanspruch kritiklos von gutgläubigen Touristen kistenweise mit nach Hause genommen. Doch setzen wir die rosarote Brille des von der provençalischen Landschaft betörten Urlaubers einmal ab, bleibt das ernüchternde Bild, dass die Schönheiten der Landschaft mit den Gegebenheiten in der Flasche häufig heftig kontrastieren. Aber es gibt sie immer noch, die raren Ausnahme-Rosés, die den legendären Ruf ihrer Gattung und die Sehnsüchte der Provenceliebhaber stimmig vereinen. Einer der qualitativ so raren AushängeRosés ist diese so würzige, erfrischende Cuvée aus Grenache, Cinsault und Syrah, ganz zart lachsfarben und mit einem hochinteressanten Aromenspektrum versehen. Jeder Schluck dieses genialen Rosés (trinkanimierende, locker-leichte 12 Volumenprozent Alkohol, DIE Ausnahme des französischen Südens!) lässt verständlich werden, warum einer seiner grandiosen Jahrgangsvorgänger vom FEINSCHMECKER in einer großen RoséDegustation zu den drei Besten (!) des französischen Südens gezählt wurde. Er besitzt einfach alles: Esprit und Finesse, eine tolle Säurestruktur und damit Frische und Kühle, leckere Beerenaromen (frisch geerntete Erdbeeren, gepaart mit zarten Himbeerküssen) ebenso wie provençalische Wildkräuter. Ein idealer „Zechwein” für laue Sommerabende, zum Sonnenunterganggenießen, aber auch ein exzellenter Begleiter zu frischen Salaten. Dieser köstliche, unerhört raffinierte Rosé ist um Längen besser als die meisten Côtes de Provence, die vor Ort für wesentlich teureres Geld an unkundige Touristen verkauft werden!
151509 Fondrèche, „L’Éclat”, Côtes-du-Ventoux blanc 2009 7,95 Euro
Einer der schönsten Sommerweine Frankreichs und seit Jahren ein Klassiker unseres Programms, vinifiziert aus autochthonen Rebsorten des Südens (Grenache blanc, Roussanne, Clairette) und teilweise im neuen Holz ausgebaut, das zwar kaum schmeckbar ist, dem Wein aber seine cremige Textur verleiht. Im betörenden, würzigen Duft dieses originären Weißweins scheint sich geradezu die Seele seiner provençalischen Heimat widerzuspiegeln.

Sébastien verkostet die einzelnen Partien des neuen Jahrgangs
151609 Fondrèche, Cuvée Persia, blanc 2009 15,95 Euro
Für Liebhaber großer französischer Gewächse einer der rarsten und schönsten weißen Rhôneweine, die im letzten Jahrzehnt produziert worden sind. Infolge des noch sensibler geführten Ausbaus im neuen Barrique dezenter im Holzton als in der Vergangenheit, bei aller Cremigkeit und Fülle finessenreicher, frischer und traumhaft balanciert! Die Roussane-typische, gut strukturierte Säure gibt diesem grandiosen Rhôneweißwein eine Saftigkeit und Frische mit, die für den Süden Frankreichs die Maßstäbe definiert! Dieser monumentale Wein ist wahrlich eine der großartigsten Ausdrucksformen der Roussanne-Rebe weltweit, ein außergewöhnlich gehaltvoller Wein mit einem tiefgründigen Bukett und überreichlichen, komplexen Aromen von Lavendel, Rosenblättern, Akazienblüten, Orangenschalen, Aprikosen, Zitronemelisse, Mineralien und Rauch, einer cremigen Textur und einer fabelhaften Balance. Ungemein extraktreich, aber auch fein und geschliffen, geradezu zärtlich gleitet der Wein über die Zunge, füllt mit seiner Dichte und seiner würzigen Säure den Gaumen vollständig aus, bleibt haften, verzaubert, die Zartheit des Holztones verbindet sich mit der Komplexität der Aromen zu einer beeindruckenden Geschmackssinfonie. Kraft und Finesse, Frucht und Mineralität vermählen sich zu einem unwiderstehlichen Tropfen, den man bereits heute, in seiner traumhaften Fruchtphase, mit größtem Genuss trinken kann.
92 Parker-Punkte übrigens für einen - fast - vergleichbar guten Jahrgangsvorgänger. In seiner Preisklasse schlicht der Maßstab im Süden Frankreichs!
Schmeckt am zweiten und dritten Tag aus der geöffneten Flasche am besten und entwickelt sich grandios über 2-3 Jahre.

151108 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2008 7,95 Euro
Der FEINSCMECKER feiert „11 Rotweine, bei denen Preis und Leistung stimmen. Wahre Schnäppchen und die FEINSCHMECKER-Favoriten aus ganz Europa”. Zu diesen derart euphorisch bewerteten Weinen gehört auch unser Bestseller „Fayard”. FEINSCHMECKER: „Ein typischer Wein von der Rhône, überwiegend aus Grenache. Dunkle Früchte am Gaumen, dazu etwas florale Noten. Sanfte Tannine, samtig, gute Balance und feines Finale.”
Unser junger Freund Sébastien Vincenti unserer Kultdomaine Fondrèche vinifiziert Qualitäten, die in ihrer so konsumfreundlichen Preisklasse schlicht unerhört sind – mit ungemein komplexen Aromen und einer sagenhaften Frische und Ausgewogenheit im fertigen Wein. Der köstliche Alltagswein de luxe, die Cuvée „Fayard” (eine herrliche Melange aus Grenache, Syrah, Carignan und Mourvèdre), seit Jahren einer der meistverkauften Rotweine unseres gesamten Programms, brilliert in 2008 in der Nase wiederum als höchst authentisches Gewächs vom Fuße des mythischen Bergriesen des Mont Ventoux, da Sébastien in diesem anspruchsvollen Jahrgang alle Partien der Spitzencuvée Nadal in diese geniale Basiscuvée hat einfließen lassen. So können wir Ihnen diesen exzellenten Nachfolger des vom FEINSCHMECKER als einer seiner 11 Favoriten aus ganz Europa präsentierten 2007ers nur wärmstens anempfehlen. In der betörenden Nase Noten von reifen Schwarzkirschen, wilden Schwarz- und blauen Waldbeeren, Thymian, Majoran, Oregano und Vollmilchschokolade. Am Gaumen dicht und füllig, dabei aber auch spielerisch leicht über die Zunge tänzelnd – kühle schwarze Beeren und noble Gewürze der Provence tanzen heißen Samba! Der gesamte Mundraum wird betört von cremigen, frischen Tanninen und einer finessenreichen Textur. Welch Charakterwein mit einer wilden Ursprünglichkeit, ein wehmütiger Gruß aus dem Herzen der verzaubernden Provençe, der stets Lust macht auf das nächste Glas und die nächste Reise in eine traumhafte Naturlandschaft!
Zu genießen ab sofort bis 2014.
1511908 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge (12 Flaschen) 2008 9 l, statt 95,40 nur 87,45 Euro
12 Flaschen zum Preis von 11!
151308 Fondrèche, Cuvée Persia, rouge 2008 15,50 Euro
Welch sensationelle Qualität aus einer der landschaftlich reizvollsten Regionen Frankreichs mit ihrem großartigen Terroir! In der Stilistik aristokratisch, nobel und seiden, wird die Nase vom ‚Persia’ mit einer extrem komplexen, zart rauchigen, aber auch ‚wilden’ Aromatik, einer subtilen Mineralität und edlen hellen Schokoladenoten sowie feinen Anklängen an geröstetes Fleisch, Wacholder, Nelke, schwarzen Pfeffer, reife Hagebutte, Cassis und Blaubeeren verwöhnt. Der Einfluss des neuen Barrique ist dabei nur ebenso dezent spürbar wie auf der Zunge, da der gewaltige Fruchtkern das Holz förmlich aufgesogen hat und auch das seidige, cremige Tanningerüst komplett ummantelt, das diesem großen Konkurrenten wesentlich teurerer Gewächse von der Côte Rôtie ein großes Reife- und Lagerpotential verleiht. Zudem hat Sébastien wie in 2007 die Trauben der alten Syrahparzellen getrennt ausgebaut und eine größere Partie auch in großen Holzfudern vinifiziert. Das Resultat: Eine noch feinere Struktur als früher und eine klassischere Stilistik, eine enorme Dichte und eine fabelhafte Konzentration, eine große mineralische Tiefe, ein perfekt integrierter Alkohol (nur 13,5 %) und eine für die südliche Rhone extrem seltene Eleganz. Wie stets sind diese Parameter der großen Weine der Welt das Markenzeichen dieses nur in besten Jahrgängen erzeugten edlen Syrah (mit einem Zusatz von 10% bester Mourvèdre, was diesem Weinmonument noch mehr Komplexität verleiht), der keinerlei Anzeichen von Überreife oder marmeladigen Tönen aufweist, der im Gegenteil bemerkenswert frisch und ungemein finessenreich daherkommt, „überquellend von animierender Saftigkeit und einem traumhaften Charme”, Parker. Ein rares hedonistisches Weinunikat, ein großes, eigenständiges Mont Ventoux-Gewächs ureigenen Charakters zu einem preislichen Bruchteil hoch bewerteter Châteauneuf-du-Pape Weine. Selbst angehende Weltklasse ist auf der Domaine Fondrèche für jeden Weinliebhaber erschwinglich!
Schmeckt bereits heute phantastisch (dann aber bitte unbedingt dekantieren, um die noch ungezähmte Wildheit zu zivilisieren), Höhepunkt 2012 bis 2018+.
ITALIEN
Elisabetta Foradori - Trentino
Drachenblut zu Wein veredelt!
Elisabetta Foradori wird von Weinliebhabern wie -kritikern gleichermaßen als ungekrönte Königin des Teroldego gefeiert!

Schon früh musste die aparte Dame voll einsteigen. Als Elisabetta Foradoris Vater starb, war sie noch ein Kind. Die Mutter hielt den Betrieb über Wasser, bis Elisabetta die Schulbank mit dem Weingarten tauschte. Und während allerorts in Italien die große Cabernet-Welle Einzug hielt, setzte sie auf eine regionale Rebsorte: den Teroldego: „Ich hatte immer davon gehört, dass unsere heimische Rebe früher ein viel gepriesener, ein geradezu legendärer Wein war, der speziell am Kaiserhof in Wien gerne getrunken wurde, mit dem Körper und der Kraft und mit zunehmender Reife auch dem Duft und Geschmack eines großen Bordeaux”, erklärt sie und wunderte sich, dass im Trentino allerorts nur noch hellrote, leichte Fruchtbomben daraus gekeltert wurden. Wie war dieser qualitative Verfall nur möglich?

Die ungekrönte Königin des Teroldego - Elisabetta Foradori
Also begann Elisabetta intensiv, den Teroldego zu erforschen, suchte Aufzeichnungen in kirchlichen und städtischen Bibliotheken, wie denn zu den Glanzzeiten dieser autochthonen Rebe in Weinberg und Keller mit ihr gearbeitet wurde und entdeckte das verloren gegangene Wissen der alten Generationen neu: „Wissen macht Wein”, urteilt sie heute verschmitzt lächelnd und schweift dann gedanklich zurück in jene Epoche, als sie vehement gegen den Strom des Zeitgeistes anschwimmen musste. Das Grundübel erkannte sie damals sehr rasch: Ende der siebziger Jahre waren praktisch alle Rebflächen des Campo Rotaliano, so heißt die Heimat des Teroldego, in Monokultur mit einem massenertragsstarken Klon bepflanzt, der grausame „Qualitäten” gebar. Was im Trentino über Jahrhunderte als Erbe von Generationen und eines fundierten, überlieferten Erfahrungswissens gewachsen war, wäre in den Zeiten des agrarindustriellen Massenwahns der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts fast ausgerottet worden. Aber nur fast! In Zusammenarbeit mit der Universität Mailand begann Elisabetta, die besten Weinberge ihrer Heimat mit Selektionen uralter Reben neu zu kultivieren: Unumgängliche Basis für höchste Qualität, eigenständigen, unverfälschten Charakter und sinnliche Komplexität im fertigen Wein. Und während im gesamten Trentino die übliche Pergola-Erziehung kultiviert wurde (Ein altes System, das in südlichen Gebieten noch häufig angewendet wird: Die Reben werden dabei auf Spalieren und Drähten zur schattigen Überdachung hochgezogen), beginnen hinter ihrem Haus die Rebzeilen in Guyot-Erziehung (Die Reben ranken bei diesem System an horizontal gespannten Drähten senkrecht empor), was eine größere Stockdichte und vor allem eine bessere Ertragsbegrenzung erlaubt. Nur wenige Trauben hängen hier am Stock, und das Ergebnis zeigt sich in Elisabettas famosen Weinen! Mineralisch, dicht und trotzdem feingliedrig und elegant, mit einem Aromenspektrum, wie in einem orientalischen Basar, feiner Frucht und traumhafter Würze, sowie einem animierenden Frucht-Säure-Spiel und weichen, kühlen Tanninen, so präsentieren sich ihre grandiosen Weine: Die uralte regionale Rebsorte Teroldego liefert mit der Spitzencuvée ‚Granato’ einen der originärsten Rotweine Italiens mit singulärer Ausstrahlung – ein authentischer Heimatwein mit betörendem Charisma!

Seine Heimat, das Trentino, kennen die meisten Italienurlauber nur als Transitreisende vom „Durchrasen” am Weg vom Brenner zum Gardasee. Oder von den großen Winzergenossenschaften, die den Weinbau hier dominieren. Doch es lohnt sich sehr, wie so manches Mal im Leben, vom direkten Wege einmal abzubiegen. Denn hier zwischen den Orten Mezzolombardo, Mezzocorona und Lavis hat der Noce, ein Nebenfluss der Etsch, in Tausenden von Jahren ein einzigartiges Tal in den Bergkessel gegraben. Steine und Geröll aus den umliegenden steilen Bergmassiven des Ortler, Brenta und Persanella hat er hier abgelagert, ein Gemisch aus Kalkstein, Porphyr, Granit und Gneis. Welch ideale Unterlage für den Weinbau! Einzigartig auch das Mikroklima. Im Sommer kann es hier tagsüber sehr heiß werden, denn von den über tausend Meter hohen Bergen rundum reflektiert die Sonne. In den Nächten fließt aber wieder die kühle Luft ins Tal. Ideale Voraussetzungen für kraftvolle, aber auch sinnlich duftige, ungemein komplexe Weine. Die Einheimischen nannten den Teroldego früher übrigens „Sangue di Drago”. Der Legende nach soll es hier in den Felshöhlen des Monte di Mezzocorona einen feuerbrünstigen Drachen gegeben haben, der das ganze Gebiet terrorisierte. Ein mutiger Ritter habe sich dann mit einem großen Spiegel auf die Lauer gelegt und den durch seinen eigenen Anblick völlig verdutzten Drachen mit seinem Speer getötet. Im Festzug wurde der Drache danach durch das ganze Tal getragen, um zu zeigen, dass die Plage endlich ein Ende habe. Dabei tropfte etwas Drachenblut auf die Felder, auf denen schon in den nächsten Tagen die ersten Weinreben mit Teroldego sprossen. Soweit die Mär.
In Wahrheit dürfte der Teroldego vor zwei bis drei Jahrhunderten im nördlichen Trentino heimisch geworden sein. Die Herkunft ist bis heute noch nicht definitiv geklärt, es wurde aber eine Verwandtschaft zu Lagrein, Syrah und Barbera genetisch nachgewiesen. Wie dem auch immer sei, Fakt ist jedenfalls, dass Elisabetta Foradori den Teroldego zu neuer Blüte geführt hat. Ihre einzigartigen, mittlerweile in Biodynamie erzeugten Teroldegos zählen zweifellos zu den großen Wein-Persönlichkeiten der Welt! Diese lange malträtierte autochthone Rebsorte gebiert unter den einfühlsamen Händen einer schönen Frau einen der großen charaktervollen Rotweine Italiens. Unbedingt probieren!

628107 Foradori, Teroldego Rotaliano rosso 2007 14,95 Euro
Elisabetta Foradoris „Rotaliano” (FALSTAFF 1/2010: „Hat in den letzten Jahrgängen nochmals deutlich an Format gewonnen”) fasziniert schon beim bloßen Betrachten im Glase mit seiner dichten granatroten Farbe. Und dann – welch geniale Nase! Sie betört durch feine Gewürze wie Zimt und Nelken und zart süßliche Fruchtaromen: Amarenakirschen, reife, würzige Erdbeeren, Brombeeren und Kirschen verbinden sich zauberhaft mit einem feinen Cassisduft, hellem Tabak, Schokolade, Lakritz, Karamell und zarten blumigen wie kräutrigen Noten. Am Gaumen herrlich weich, mit kühler Frucht, feinkörniger Tanninstruktur und anregender Säure: Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische, dem geringen Alkohol und wegen des pikanten und trinkanimierenden Nachhalls mit feinen Noten von Sauerkirschen, Muskatnuss, Zimt und weißem Pfeffer. Dieser authentische, filigrane Basiswein mit seinem zartherben Nachhall ist Schluck für Schluck eine vinologische Liebeserklärung an das traditionelle, in großer handwerklicher Tradition arbeitende Italien. Er bereitet schon heute sinnlichen Trinkspaß pur und wird sich 5-10 weitere Jahre wunderbar entwickeln.
Stuart Pigott feiert in der FAS dieses Urgestein vom Drachenblut aus dem Trentino euphorisch wegen seiner „Ausdrucksstärke, erstaunlichen Lebendigkeit und Frische”: ein traumhafter Terroirwein!
Und Deutschlands Top-Sommelière Natalie Lumpp schwärmt enthusiastisch über den (fast) gleich guten Jahrgangsvorgänger: „Am besten Augen schließen und eintauchen in diesen wunderbaren Wein mit seinem genialen Duft und seinen geschmeidigen Tanninen!” Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten ist Elizabettas Klassiker einer der größten Weinwerte Italiens!

© Stefano Scata
628207 Foradori, „Granato”, IGT Vigneti delle Dolomiti rosso 2007 39,00 Euro
Dieser fabelhafte Wein aus einem grandiosen Jahrgang ist wohl der beste je erzeugte Teroldego überhaupt und besitzt eine Spur Wildheit und Rasse wie ein arabisches Vollblut! Einer der großen Terroirweine Italiens, eine Hommage an eine Charakter-Rebe, emotional, berührend, Gänsehautatmosphäre! Eine Auslese der besten Teroldego-Parzellen, die diese Essenz uralter Reben qualitativ in neue Sphären katapultiert: Weinfaszination pur! Alle Sinne scheinen verzaubert, so sehr verführen balsamische und ebenso kühl-erotische wie exotische Fruchtaromen (Blaubeeren, Veilchen, Brombeeren, schwarzen Kirschen und Holunder) Nase und Gaumen gleichzeitig und liebkosen zärtlich die Zunge. In der abgrundtiefen Mineralität dieses Klassikers vermeint der gerührte Genießer die nahen Dolomiten zu erahnen und die weiche, kühle, würzige Tanninstruktur dieses Weltklasseweins kann mit keiner anderen Rebsorte Italiens verglichen werden und signalisiert ein legendäres Entwicklungspotential. Elisabetta empfiehlt, dem Granato mindestens sieben bis zehn Jahre Zeit zu lassen, bis man ihn genießt, erst dann entfalte sich die volle Aromenfülle. Und das Alterungspotential ist geradezu legendär: Er kann sich wegen seiner frischen Säure über 20 und mehr Jahre großartig entwickeln! Doch, werte Kunden, dieser irre Stoff schmeckt bereits in seiner jetzigen Primärfruchtphase schlichtweg genial.
Die Fachpresse urteilt begeistert: Der WEINWISSER (René Gabriel) jubiliert: „Jahrgang für Jahrgang demonstriert Elisabetta Foradori, zu welcher Größe der Teroldego fähig ist. Der Granato wird aufgrund der älter werdenden Rebstöcke jedes Jahr besser und liefert Teroldegos in Höchstform: Ein erotischer Rotweingenuss voller Harmonie!” Kein Wunder, dass ob dieser famosen Qualitäten Elisabetta Foradori den „OSCAR DEL VINO 2006” als beste Produzentin vom renommierten Weinführer DUEMILAVINI in Verbindung mit der italienischen Sommelier Union verliehen bekam. Und Parker bewertet bereits den ausgezeichneten 2006er mit 94 Punkten! Sein Urteil: „The 2006 Granato further establishes Foradori as one of Italy’s premier winemakers. Once again I was blown away by Elisabetta Foradori’s Granato. Why is she the only producer in Trentino capable of making a wine like this?”
Und der 2007er Granato ist der bisherige Höhepunkt in Elisabettas famosem vinologischem Schaffen!
Wieder eingetroffen sind drei legendäre Klassiker unseres Italienprogramms und unser WEIN DES JAHRES 2010:
Saladini Pilastri
Bio-Weine zu dramatisch günstigem Preis!

652108 Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2008 4,95 Euro
Er läuft und läuft und läuft... . Kein Wunder: Unser meistverkaufter „Italiener” ist schlichtweg eine „Hammerqualität! Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt: „Dieser Rotwein ist kein Geheimtipp mehr. Viele Liebhaber körperreicher, tieffruchtiger Weine haben den Rosso Piceno aus dem Weingut Saladini Pilastri schon für sich entdeckt. Zu verführerisch ist sein Geschmack, zu bescheiden der Preis, als dass er lange unentdeckt bleiben würde. Ein frischer, nach Kirschen, Brombeer und Kompott schmeckender Roter, der keinen Flecken am Gaumen unberührt lässt und bei dem man ein ganzes Mahl lang verweilen kann. Der Wein kommt aus der Region Marken in Mittelitalien. Er besteht zu 70 Prozent aus Sangiovese-, zu 30 Prozent aus Montepulciano-Trauben. Sie wachsen nur ein paar Kilometer von den Stränden der Adria entfernt, allerdings nicht im flachen Gelände, sondern an den Ausläufern des Appenin-Gebirges. In diesem wenig bekannten Anbaugebiet hat die 300 Jahre alte Kellerei Saladini Pilastri ihren Sitz. Der 2007er Jahrgang hat üppige, reiche Weine ergeben, die schon heute mit größtem Genuss trinkbar sind, aber sich mit Sicherheit auch einige Jahre in der Flasche verfeinern. Ich empfehle, den Wein mit kühlen 16° Celsius zu trinken, etwa zu Spaghetti Carbonara, gegrillter Hähnchenbrust oder einer sommerlichen Minestrone. Einfach und herzhaft – wie der Wein.”
Unser meistverkaufter italienischer Rotwein, der zudem aus biologischem Anbau stammt, wird auch von Robert Parker (88 Punkte für den 2008er!) zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.
Bruno Giacosa - Piemont

613005 Giacosa, Barbaresco, „Asili di Barbaresco” rosso 2005 89,00 Euro
Bruno Giacosa – Der begnadete Traditionalist, der „Klassiker der Klassiker”, die Legende des Piemonts! Die wahren Liebhaber Großer Gewächse, die eher das Leise, das Burgundische suchen, denn das marktschreierisch Laute, finden die betörende Seele des Piemonts in den berührenden Pretiosen des großen Weinmachers aus Neive! Parker: „It shows remarkable balance and harmony in an incredibly pure, graceful style.” Burgundische Finesse trifft Piemonteser Kraft und Fülle. 95 Parker-Punkte.
613405 Giacosa, Le Rocche del Falletto, Barolo 2005 119,00 Euro
Legenden sterben nie! Einer der mythischen Barolo-Lagen mit einem ewigen Potential! Parker: „An awesome achievement in this vintage. Anticipated maturity: 2015-2035, 96+ Punkte.”
3 Gläser im Gambero Rosso – Die Essenz des Barolo!
Commendatore G.B. Burlotto - Piemont
Wahrlich: DAS Traditionsgut des Piemont katapultiert sich mit phantastischen Qualitäten als funkelnder Edelstein zurück an den piemontesischen Sternenhimmel: Authentische Pretiosen, die wegen ihrer einzigartigen Feinheit, Frische und Eleganz stilistisch als die Burgunder des Piemonts gefeiert werden – aber zu atemberaubend günstigen Preisen wie in der guten, alten Zeit!

604308 Burlotto, „Aves”, Barbera d’Alba, rosso 2008 14,50 Euro
Unser Wein des Jahres 2010 aus Italien
Neben seinem Basis-Barbera, einem fröhlichen Gesellen, vinifiziert Fabio Alessandria seit dem Jahrgang 1999 einen Grandseigneur des Barbera, den „Aves”, eine Selektion der besten Trauben, die zum guten Teil in Barriques (davon jedoch nur 20% neu, denn das Holz hat eine dienende, ausschließlich strukturgebende Funktion und soll nicht den Geschmack dominieren) ausgebaut werden. Und was besitzt dieser Referenz-Barbera für eine grandiose Struktur! Die aristokratische, schwarzbeerige, feinst süßliche Frucht betört erotisierend die Nase und vergießt sich schwebend, transparent und ungemein saftig auf die Zunge, feinst eingebettet in einen bunten Strauß erlesener orientalischer Gewürze, nobler Schokoladenoten und balsamischer Anklänge. Da ist keinerlei Schwere am Gaumen, bei allem Schmelz, grandioser Dichte und sinnlicher Fleischeslust, aber eine grandiose Komplexität. Zärtlich liebkost das dezente Holz die Zunge, die auch von seidenen Tanninen verwöhnt wird, welche sofortigen Trinkgenuss (am besten am zweiten Abend aus der geöffneten Flasche!), aber auch ein großes Entwicklungspotential bis nach 2016 versprechen. Ein Überflieger in seiner Preisklasse, einer der größten WEINWERTE des Piemonts! Wegen seines singulären Preis-Genuss-Verhältnisses haben wir diesen betörenden Charakterwein zu unserem Wein des Jahres 2010 aus Italien gewählt! Viel Vergnügen mit diesem piemontesischen Klassiker: Seine kühle Frische, seine ungemein trinkanimierende Saftigkeit und Geschmeidigkeit in außergewöhnlich lustvoller Mundtextur machen Burlottos Spitzen-Barbera zu einer der verführerischsten Weinpersönlichkeiten aus Bella Italia. Salute!

Und dann nochmals Tino Seiwerts „Geheimtipp des Jahres”:
604608 Burlotto, Langhe Nebbiolo, rosso 2008 13,80 Euro
Die Reben für diesen genialen Nebbiolo (der mir bei der Verkostung auf dem Weingut schier die Sprache verschlagen hat, so sehr ragt er qualitativ heraus, das ist schlicht grandiose Barolo-Qualität, der bei anderen Spitzengütern auch unter diesem Label abgefüllt würde, bei unserem Qualitätsmagier Fabio jedoch unter dem schlichten Rebsorten-Etikett vermarktet wird!) stehen allesamt in den besten Barolo-Lagen des Traditionsgutes Burlotto, wobei es sich vorwiegend um die Trauben aus jüngeren Rebstöcken handelt, die aber bereits eine feine salzige Mineralik des Terroirs in die kerngesunden, hocharomatischen Beeren transportieren. Und was ist das für ein betörendes piemontesisches Urgestein! Authentisch, ungemein fein im Bukett, meilenweit entfernt von barriquegeschwängerten modernen Weinen, die keinen Ursprung, keine Heimat, keine Seele erkennen lassen. So schmeckt und riecht es im Piemont! Im ebenso intensiven wie einladenden Duft faszinieren Rosen, Veilchen, rote Beeren, delikate Kirschen und noble Gewürze. Am Gaumen wieder eine ungemein feine Beerenfrucht (was für ein phantastisches Maul voll Wein: frisch, vibrierend, rassig und von dramatischer Finesse), eine grandiose Würze sowie eine tiefgründige, expressive Mineralität und von verspielter, tänzelnder, transparenter Struktur, klingt mit delikater Frucht und weichen, geschliffenen, kühlen Tanninen lange nach. Die dramatische Qualität dieses famosen Nebbiolo macht fast sprachlos, dieser Lecker-Schmecker ist zweifellos auf Augenhöhe mit vielen seiner gerühmten, aber wesentlich teureren „Brüder” aus Barolo und Barberesco und demonstriert das ganze vinologische Können eines Ausnahmetalents wie Fabio Burlotto.
2008 schickt sich an (das zeigen alle unsere bisherigen Verkostunen vor Ort), mit 1978, 1996 und 2004 um die Krone des besten Nebbiolo- Jahrgangs der letzten 30 Jahre zu streiten: Ein kühler Sommer (die Nebbiolotraube liebt keine sommerliche Hitze!) und ein sensationell schöner Herbst (in dieser Jahreszeit braucht der Nebbiolo die Wärme und Trockenheit) ohne Niederschläge ergaben Traumbedingungen zur Erzeugung legendärer Baroli. Unser heute präsentierter Langhe Nebbiolo ist ein verzaubernder Vorbote der Ausnahmequalitäten, die noch in den Fässern reifen und erst in zwei Jahren auf den Markt kommen werden. Aber nicht viele der wesentlich teureren Baroli werden unserer Preis-Genuss-Sensation von Burlotto das Wasser reichen können. Versprochen!
Zu genießen durchaus ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2017+.
DEUTSCHLAND
Weingut Keller - Rheinhessen
Von der Sinfonie großer Terroirs!

Julia und Klaus-Peter Keller
Unser ebenso sympathischer wie genialer Winzermagier Klaus-Peter Keller hat in seinen letzten Fabeljahrgängen schlicht die besten Weine seiner noch so jungen Winzerkarriere vinifiziert. „Es sind die Kronjuwelen des Jahrgangs”, urteilt John Gilman, renommierter amerikanischer Journalist und höchst anerkannter Deutschlandexperte! Und mit seinem 2009er Grünen Silvaner schlägt Keller ein neues Kapitel seiner unvergleichlichen Karriere auf, ein dramatisch leckerer Vorbote einer Traumkollektion, die Sie, werte Kunden, sich kistenweise einlagern sollten..

951009 Keller, Grüner Silvaner trocken 2009 7,50 Euro
„Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte,
Süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land”, Eduard Mörike
Wow, das sind Emotionen pur! Was ist das nur für ein genialer, trinkanimierender Terrassenwein und kongenialer Essensbegleiter (da wird nicht nur der Spargel jubilieren!) aus perfekt gereiften Träubchen von liebevoll gepflegten alten Reben: Auf exzellenten Muschelkalk- und tiefgründigen Lehmböden wächst dieser feinfruchtige, zutiefst mineralische, wunderbar aromatische Grüne Silvaner mit einer beeindruckenden Feuersteinnote in der Nase und faszinierenden Anklängen von frischem Wiesenheu, gepaart mit nobler Kräuterwürze und Blütendüften einer blühenden Frühlingswiese. Am Gaumen tanzen die Aromen Samba und dieser leckere Wonnetropfen macht mit viel Schmelz und Cremigkeit, aber auch mit einer traumhaften Feinheit, einer „schwebenden” Leichtigkeit (gerade einmal 12,5 Volumenprozent Alkohol zaubern diese aromatische Dichte ins Glas!) und Verspieltheit, einer vibrierenden Frische und Transparenz seinen großen Lagen alle Ehre. Auf der Zunge fasziniert eine feingliedrig-rassige Säure, eine herrliche Würze, eine großartige Balance und ein betörend pfeffriger, ungemein langer Nachhall. Was haben die begnadeten Kellers in 2009 nur für ein belebendes, grandios mineralisches (hier spürt man mit jedem Schluck den energetischen Kalkstein im Untergrund der Reben), knochentrockenes Gewächs aus dieser traditionellen rheinhessischen Paraderebe vinifiziert! Welch superfrische Wahnsinnsnase, welche Nachhaltigkeit, Komplexität und eine irre salzige Mineralität, wie sie in dieser sympathischen Preisklasse völlig ungewöhnlich ist und eine Demonstration des qualitativen Höhenflugs, zu dem diese rheinhessische ‚Urrebe’ unter den Händen einer begnadeten Winzerpersönlichkeit wie Klaus-Peter Keller ansetzen kann. Zu genießen ab sofort, entwickelt sich dieses fabelhafte autochthone Gewächs in der geöffneten Flasche über mehrere Tage hinweg vorzüglich – wenn Sie sich denn solange beherrschen können!
Jeder Schluck dieses grandiosen Silvaners macht Lust auf das nächste Glas: Der Wein scheint zu verdunsten, so schnell sind stets die Gläser geleert. Dieser Referenz-Silvaner ist schlicht einer
der größten Weinwerte Deutschlands – ein betörend mineralischer Frühlingszauber vom Muschelkalk, der viele vier- bis fünffach teurere Burgunder mit Leichtigkeit aus dem Felde schlägt!
„Der Mainzer” Restaurant- und Weinführer 2010 jubelt begeistert: „Was Klaus-Peter und Julia Keller in den letzten Jahren Weiß wie Rot in die Flasche brachten, ist atemberaubend gut. Auch wer deutlich unter 10 Euro ordert, bekommt bereits Weine, von denen viele andere Betriebe nur träumen…”
Rudi Knoll, seit Jahrzehnten DIE seriöse Stimme des Journalismus zum deutschen Wein, teilt die Einschätzung von Pinard de Picard: „Keller – Deutschlands Romanée-Conti in Weiß”. Und Knoll weiß natürlich auch: „Im Preis liegt Keller noch weit unter den noblen roten Burgunderweinen.”
Emrich-Schönleber - Kultweingut aus Monzingen
Parker feiert unser Urgestein von der Nahe, Werner Schönleber, mit Traumbewertungen!

Ein großer Riesling transportiert wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem er stammt, ist ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele. Werner Schönleber hat diese Seele niemals verkauft, seine grandiosen Charakterweine – ein Spiegelbild seiner eigenen unverfälschten Persönlichkeit – stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte! Werner Schönlebers Weißweine lösen bei Kennern tiefe Emotionen aus, können gar als Archetypus ihrer Edelreben und ihrer weltweit einzigartigen Anbauregion, der Nahe, gelten. Denn in diesem malerischen Flusstal, auf Höhe des 50. Breitengrades – an der nördlichen Grenze dessen also, wo Weinbau in Europa überhaupt möglich ist und die Reben im harten Überlebenskampf eine solche Vielzahl von Weinstilistiken ergeben, wie sonst nirgends auf der Erde – vinifiziert einer der weltbesten Winzer so reinrassige und urwüchsig-klassische Rieslinge, dass sie für jeden Liebhaber authentischer Gewächse die unverfälschte Inkarnation ihres großen, mineralischen Monzinger Terroirs darstellen! Es sind unglaublich animierende, vibrierend mineralische Weine von großer aromatischer Komplexität, sie verwöhnen mit ihrer grandiosen inneren Dichte den Gaumen und tänzeln dennoch im besten moselanischen Stil springlebendig auf der Zunge. Meine ganz besondere Empfehlung, Kategorie persönliche Lieblingsweine, die brandaktuell von Parker hymnisch gefeiert werden!
Werner Schönleber mit seiner Frau Hannelore und Sohn Frank
Liebe Leut: Es ist unfassbar, wie viel Geld für prestigeträchtige französische edelsüße Spitzenweine gefordert und gezahlt wird. Und diese opulenten Gewächse bereiten zumindest mir nicht einmal richtigen Trinkspaß! Dabei liegt das Gute so Nahe! Werner Schönleber hat in 2008 eine Spätlese vinifiziert, so glockenklar, so mineralisch, so tänzerisch, dass wir bereits bei der Präsentation im letzten Frühjahr geschrieben haben: Nirgendwo auf der gesamten Welt gibt es noch einmal solche Parameter in einem großen Wein wie in diesem phantastischen, aristokratischen Rieslingdiamanten aus dem Frühlingsplätzchen: Eine geniale, zutiefst berührende Spätlese von atemberaubender Rasse und makelloser Schönheit, schlicht Referenzqualität. Ganz aktuell hat Parker gewertet und vergibt begeistert 95 Punkte. Und das für einen Wein deutlich unter 20 Euro! Wo gibt es das ein zweites Mal? Diese Weltklasse-Spätlese lege ich mir kistenweise in meinen privaten Keller. Im Vergleich zu einem d’Yquem ist das ist wie Ferrari-Fahren gegen einen betagten alten Cadillac!

Frank und Werner Schönleber in einer steilen Parzelle des Frühlingsplätzchens
937908 Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Spätlese 2008 16,90 Euro
Ein Rieslingduft von genialer Komplexität: Die herrliche mineralische, ungemein brillante Frucht springt förmlich in die Nase mit faszinierenden Noten von Mirabellen, Nektarinen, reifer Ananas und süßen, exotischen Zitrusfrüchten. Und dann – welch Gaumenschmeichler: Auf der Zunge wiederholen sich die intensiven Aromen der Nase, gepaart mit einem wilden Akazienhonig, einer derart kühlen Mineralität und kräutrigen Würze, das der Nachhall salzig pikant anmutet und trotz der vorhanden Restsüße fast einen trocken Eindruck auf der Zunge hinterlässt – Welch betörende Rasse und Finesse, welch höchst animierendes Spiel, im minutenlangen mineralischen Nachhall tanzen die Aromen Samba. Fabelhaft verspielte Spätlese (aufgepasst, liebe Freunde von der Mosel, dieser extrem komplexe Wein ist eine unglaubliche Herausforderung) mit sagenhafter Tiefe, formidabler Finesse und einer großartigen, wiederum sehr reifen Säure! Diese fein ziselierte Säure und die noble Süße ergeben eine perfekte Balance und feinsten Schliff im subtilen Spiel, aber auch Fülle, Kraft, Cremigkeit, enormen Schmelz und eine unübertreffliche Struktur. Nur die ganz großen Spätlesen Deutschlands können mit einem derartigen Spannungsbogen zwischen glockenklaren Aromen (ein frischer Quellbach aus tiefen geologischen Schichten scheint sich übermütig ins Tal zu stürzen), einer fabelhaften Dichte und einer vibrierenden Filigranität und Finesse brillieren – Nirgendwo auf der gesamten Welt gibt es noch einmal solche Parameter in einem großen Wein wie in diesem phantastischen, aristokratischen Rieslingdiamanten: Eine geniale, zutiefst berührende Spätlese von atemberaubender Rasse und makelloser Schönheit, schlicht Referenzqualität.
Wegen seiner unglaublichen Balance und Frische zu genießen ab sofort (schmeckt am besten nach über 10 Tagen aus der geöffneten Flasche und ist ein phantastischer Terrassenwein für Frühjahr und Sommer!), Höhepunkt 2012 bis nach 2025.
PS: Rieslingkenner wissen: Mit fortschreitender Flaschenreife schmecken die Weltklasse-Spätlesen deutscher Provenienz immer trockener und werden dann zu fabelhaften Essensbegleitern!

Das ist Heimat: steile Rieslinglagen in den Berg gemeißelt.
937008 Emrich-Schönleber, Riesling trocken 2008 8,90 Euro
Die Qualität einer Jahrgangskollektion demonstrieren stets auch die Einstiegsweine, die man als Visitenkarte eines Weingutes bezeichnen kann. Und welch phantastischer Basisriesling (90 Parkerpunkte!) funkelt hier strahlend im Glase, ein Understatementwein von exemplarischer Feinheit: Mineralien, feine Kräuter, weiße Blüten, Weinbergspfirsich, Cassis, reife Äpfel. Alle Ingredienzien ganz fein verwoben und präzise auf den Punkt vinifiziert. Dieser verführerische Rieslingklassiker weckt Assoziationen an einen beschwingten Wolkentanz über den Höhenzügen der Nahe oder an den famosen Blick in einen tiefen, felsigen Gletscherspalt. Glasklar, frisch und geschliffen. Für mich einer der ganz großen Schönleber-Klassiker, ein „Wahnsinns”-Gutsriesling, der in ganz Deutschland keine Konkurrenz zu fürchten hat. Jeder Schluck dieses phantastischen Einstiegweins in die magische Welt der Schönleberschen Gewächse vermittelt dem Genießer ein frisches, befreiendes Gefühl, wie es nur ein rassiger Riesling vermag: Faszinierend, strahlend, hinreißend, verführerisch! Welch glockenklarer Stil, frisches Bergkristall wasser kann nicht fokussierter, frischer und präziser die Zunge liebkosen!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2011.

938008 Emrich-Schönleber, Riesling „Mineral” 2008 13,50 Euro
Nomen est Omen!
Aus einer exzellenten Parzelle des Frühlingsplätzchens mit großartigem Terroir, unmittelbar an den Halenberg angrenzend, allerdings mit mehr Kieselsteinen im Untergrund als Schiefergestein, in seiner Stilistik folglich die schönsten Eigenschaften des Halenberg und des Frühlingsplätzchens vereinend, stammt diese Inkarnation flüssig gewordener Mineralien, die vom glockenklaren Klang der Gesteine aus den Tiefen ihres Untergrunds erzählt und die im Glase zu einem gewaltigen, vielstimmigen Aromenchor (Mandarinen, Melone, Cassis, weiße Blüten, noble Ingredienzien allesamt, welche die edelsten Rieslinge Deutschlands adeln) anschwellen. Dieses berührende Rieslingunikat besitzt eine trinkanimierende Alkoholgradation von knapp 12 Volumenprozent und ist eine großartige Demonstration von Mineralität pur: Hier spüren Sie, werte Kunden, messerscharf den nackten Fels auf der Zunge – aber eingebettet in eine traumhaft leckere, cremige Textur und eine edle Säureader! Dieser fabelhaft mineralische Riesling mit seinem feingliedrigen Körper (ja, was ist das eine famose innere Dichte, ohne fett zu wirken) hat mich in meiner Probe in Monzingen im Übrigen derart begeistert, dass ich mir buchstäblich das Fass auf den Rücken schnallen und mit diesem berührenden Elixier durchbrennen wollte! Kategorie persönlicher Lieblingswein eben.
PS I: Stuart Pigott feierte bereits den 2006er Jahrgang des Mineral unter dem Titel „Steinreiche Tropfen” in der FAS. Wir zitieren in Auszügen: „Keine andere Komponente des Weins ist schwieriger zu erklären als die mineralische Dimension seines Geschmacks. Es handelt sich dabei jedoch um eine entscheidende Frage für den deutschen Wein, weil keine anderen Weißweine der Welt derart mineralisch schmecken wie die besten der hier wachsenden Rieslinge. Der Riesling „Mineral” vom Weingut Emrich-Schönleber in Monzingen an der Nahe trägt diesen Namen nicht umsonst. Mit seiner extrem mineralischen Prägung ist er geradezu ein Paradebeispiel, er ist eine Entdeckungsreise ins Reich der Steine.”
PS II: Dieser authentische, zutiefst salzig-mineralische Naheklassiker hat eine derartig fabelhafte Qualität, dass in einer Blindprobe wesentlich teurere Große Gewächse gegen diese Referenzqualität keine Chance besitzen! Unbedingt zugreifen und sich diesen Schatz kistenweise einlagern !
Zu genießen ist diese Essenz der Mineralien ab sofort bis 2014, mindestens.

Vom blauen Schiefer geprägtes Terroir des Halenberg
934508 Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs 2008 32,00 Euro
„Werner Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Eichelmann ‚Deutschlands Weine 2008’, „Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Feinschmecker! So lauten nur einige der zahlreichen Elogen aus der jüngsten Vergangenheit. Ausverkauft waren wir dann natürlich mit dem phantastischen 2008er spätestens, als er mit 95 Punkten zusammen mit Kellers ‚Abtserde’ den zweiten Platz im Ranking des Gault Millau 2010 der besten trockenen Rieslinge Deutschlands erhielt. Und aktuell vergibt Parker begeistert 94 Punkte! Aus Gutsreserven konnten wir dankenswerterweise nochmals nachkaufen und Ihnen damit glücklicherweise dieses fabelhafte Große Gewächs auch wieder anbieten:
Meine Liebe zu den Weinen der sympathischen Schönlebers findet ihren Ursprung genau in diesem fabelhaften Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrlich Großen Gewächs, das mich seit Jahren unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr losgelassen hat! Fasziniert das Frühlingsplätzchen wie ein liebreizendes junges Mädchen, das verträumt durchs Leben tänzelt, so kommt der Halenberg als aristokratischer Charakterkopf daher: Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert im Glase steht. Was für ein singulärer Terroirwein von einer zwar kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands! Dieser noble, majestätische Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit intensiven Steinobst-, spektakulär schönen Cassis- und würzig-rauchigen Aromen. Am Gaumen eine konzentrierte, strahlende Frucht, dabei ungemein saftig, dicht, ja muskulös; faszinierend die reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt. Welch ein Extrakt! Dazu gesellen sich eine enorme Kraft, Tiefe und Länge und eine feine, cremige, saftige Textur mit grandiosem Schmelz, die wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den großen Rieslingen der Nahe zu eigen sind. Der extrem lange, salzig-mineralische Nachhall dieses bestens balancierten, sinnlichen Rieslings von edler Gestalt und brillanter Struktur ist glockenklar. Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein beseelter Wein, die Inkarnation seines legendären Terroirs (wahrlich die Essenz der Schiefermineralität), der dem wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Welch Hommage an den Halenberg, weniger die eiserne Faust im Samthandschuh wie in 2007, dafür noch mehr von der Noblesse getragen, ein magischer, verzaubernder Wein mit einer Balance und inneren Harmonie, die dieses mythische Gewächs jahraus, jahrein zu einem der größten auf der Welt erzeugten Rieslinge werden lässt! Wahnsinnsstoff!
Zu genießen ab sofort, wird dieser Rohdiamant von 2012 bis etwa 2025 auf seinem Höhepunkt sein.
9345108 Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 1,5 l 69,00 Euro

Impressionen vom Halenberg
9345208 Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs, Doppelmagnum 2008 3 l 155,00 Euro
SPANIEN
Bodega Inurrieta - Navarra

Unsere ureigene Entdeckung aus den sanften Hügellagen Navarras, dieser „französischsten” aller spanischen Appellationen, nördlich der berühmten Region Rioja und in den südlichen Ausläufern der Pyrenäen gelegen, verzaubert seither alle Liebhaber charaktervoller Tropfen: Kein Wunder, dass die Gaumenschmeichler unseres iberischen Kleinods seit nunmehr vier Jahren zu den meist verkauften Gewächsen unseres gesamten Programms avancierten. Außerdem werden sie von der Fachpresse für ihr schier unglaubliches Preis-Genuss-Verhältnis gefeiert! So wertet beispielsweise der WeinGourmet die Rotweine der Bodega Inurrieta als (mit) die größten Schnäppchen Spaniens („Preiswunder mit Niveau ... Super-Schnäppchen”) und der phantastische Rosé wird vom FEINSCHECKER als der beste Spaniens bewertet. Viel Spaß mit diesen grandiosen Qualitäten, die zu den größten Weinwerten gehören, die es heute irgendwo auf der Welt zu kaufen gibt und die nach weit mehr schmecken, als sie kosten!
429409 Inurrieta, Mediodía rosado 2009 5,95 Euro
Der FEINSCHMECKER kürt einen Jahrgangsvorgänger unseres fabelhaft frischen Mediodía rosado der Bodega Inurrieta zum besten Rosé Spaniens!
Vinifiziert aus perfekt gereiften Garnacha-Trauben, bezaubert der neue Jahrgang 2009 durch einen ganzen Strauß verführerischer Aromen: Rote Früchte, Erdbeerbowle, Sauerkirschen, Himbeeren und rosa Grapefruit, über denen ein exklusiver Hauch von Rosenblättern und feinen, frischen Gewürznoten zu schweben scheint. Auf der Zunge: Welch zarte Transparenz, exzellente Struktur und feinrassige, wunderbar eingebundene und unterstützende Säure! Seit Jahren der Liebling spanischer Sommeliers und unserer begeisterten Kundschaft!

Die Bodega Inurrieta schmiegt sich harmonisch
in die sanfte Hügellandschaft von Navarra
429609 Inurrieta, Orchídea, blanco 2009 5,95 Euro
Was für eine herrlich fruchtige und feinwürzige, elegante, verführerische Nase: Klassische Aromen von reifen Stachelbeeren, Holunderblüten, Honigmelone, Minze, Eukalyptus, frisch gemähtem Heu und Cassis vermählen sich mit einem exotischen Früchtekorb und mineralischen Anklängen von der Sauvignon Blanc-Rebe. Am Gaumen betörend frisch, feine Eleganz ausstrahlend, traumhaft ausbalancierte Säure und enorm finessenreich. Mit diesem phantastischen Weißwein ist Inurrieta wieder einmal ein ganz großer Wurf gelungen: Wie der Rosé ist dieser traumhafte Sommerwein für Kenner das Beste, was die iberische Halbinsel zu bieten hat. Fabelhafter Genuss für unfassbar günstiges Geld: Ein herzerfrischender Zechwein und phantastischer Essensbegleiter für alle Gelegenheiten. Unbedingt probieren!
Dieser betörende Alltagswein aus Navarra ist für den baldigen Trinkgenuss konzipiert und wird bis Ende 2012 exzellent munden!
Der FEINSCMECKER feiert in seiner Oktoberausgabe 2009 „11 Rotweine für den Herbst, bei denen Preis und Leistung stimmen. Wahre Schnäppchen und die FEINSCHMECKER-Favoriten aus ganz Europa”! Das Resultat: Eine nie erlebte Nachfrage unserer Kunden für den preiswertesten Wein unter allen FEINSCHMECKER-Empfehlungen:
429206 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2006 6,60 Euro
Der preis„werteste” aller Rotwein-Favoriten des FEINSCHMECKER ist, wieder einmal, der geniale „Sur” der Bodega Inurrieta. Der FEINSCHMECKER notiert: „Ein sehr südlicher, fruchtsüßer Wein, vorwiegend aus der Rebsorte Garnacha, dazu Tempranillo und Graciano. Leuchtend rot, in der Nase rote Beeren sowie etwas Vanille vom Ausbau im Barrique. Am Gaumen weich und schmeichelnd.” Unsere Verkostungsnotiz: „Unser Kleinod aus den sanften Hügellagen Navarras präsentiert mit dem aktuellen Jahrgang des „Sur” einmal mehr einen herrlich verführerischen, „südlich” inspirierten, wunderbar fruchtigen Wein, der weit über Spanien hinaus die Maßstäbe setzt in seiner so genussfreundlichen Preisklasse! Edle Beerenaromen und noble Gewürzanklänge prägen
diesen Schmeichler der Sinne, der mit einer lustvollen Opulenz und Konzentration, aber auch einer zuvor nicht erlebten Eleganz, geschliffenen Tanninen und einem schokoladig-feinwürzigen Nachhall die Zunge verführt.
Auch einem Jahrgangsvorgänger unseres Bestsellers wurde eine phantastische Auszeichnung zuteil: In einer Verkostung der besten spanischen Weine unter 20 Euro zählt der Sur „S” zu den dreißig besten und gleichzeitig drei preiswertesten Weinen!
4292906 Inurrieta, Sur „S”, tinto (12 Flaschen) 2006 9 l, statt 79,20 nur 72,60 Euro
12 Flaschen zum Preis von 11!
429106 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2006 6,60 Euro
„Ein unkompliziertes Preiswunder mit Niveau. Vier Monate Reife in Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche zugunsten der Struktur – NICHT für einen Holzgeschmack! Am Gaumen erstaunlich elegant, gefällige Frucht, harmonisch, dennoch spannungsreich und mit feiner Frische.” So feiert der Weingourmet einen genialen Jahrgangsvorgänger. Auch der heute präsentierte 2006er verdeutlicht mit seiner sensationellen Qualität eindrucksvoll alle Erfolge der letzen Jahre: Nachdem der 2002er bereits von VINUM mit einer für seine Preisklasse sensationellen Bewertung von 16/20 Punkten ausgezeichnet wurde, ehrte die Zeitschrift „Sobremesa” den ‚Norte’ 2003 in einer großen Vergleichsdegustation von Merlotcuvées aus ganz Spanien als Testsieger sowie als „Star und Einkaufsempfehlung des Monats”.
Wahrlich: Diese ungemein leckere Cuvée (viele unserer Kunden meinen, DIE Alternative schlechthin zu vielen überteuerten Bordelaiser Gewächsen), demonstriert eindrucksvoll, wie viel Geschmack, Komplexität und feine Struktur engagierte Winzerarbeit und optimales Terroir in eine Flasche Wein einbringen können. Von nördlich exponierten Weingärten (daher auch der Name des Weines), die kühlen Winden ausgesetzt sind, kommt dieser hervorragende Alltagswein, ein klassischer Bordelaiser Blend aus 60% Merlot und 40% Cabernet-Sauvignon, fünf Monate gereift in Barriques bester französischer und amerikanischer Provenienz. Die Farbe dieser unerhörten Provokation prestigeträchtiger Cru Bourgeois aus dem Médoc ist geprägt von einem dichten, tief dunklen Rot, die Nase wird verwöhnt von einer zart süßlichen, reifen Beerenfrucht, insbesondere Cassis und Blaubeeren sowie verführerischen Kirschanklängen, zart unterlegt von Wachholder, Röst- und Pfeffernoten sowie vanilligen Nuancen. Der Gaumen präsentiert sich ebenso verführerisch, aromatisch, füllig und dicht wie die Nase, gepaart dabei mit einer zarten Fruchtsüße und einer erfrischenden, kühlen mineralischen Note sowie einer sagenhaft ausbalancierten Tannin- und Säurestruktur.
Zu genießen ab sofort wegen seiner fabelhaften Tannine, Höhepunkt Mitte 2010 bis 2012+.
4291906 Inurrieta, Norte „N”, tinto (12 Flaschen) 2006 9 l, statt 79,20 nur 72,60 Euro
12 Flaschen zum Preis von 11!
429306 Inurrieta, Crianza tinto 2006 8,60 Euro
Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, ist von dieser ungemein fairpreisigen Crianza begeistert: „Tiefes, undurchsichtiges Granat in der Farbe. Komplexer Duft nach roten und schwarzen Beeren und etwas Tee mit frischen Holz-, Vanille- und Tabakaromen. Am Gaumen sehr weich und fruchtig, mit einer zarten Süßevermittlung über die Frucht und den Extrakt, aber zugleich auch mit einer feinen Würze und einer anregenden Säure versehen. Ungemein trinkanimierend, rauchige und dunkel-röstige Holzaromen im langen Abgang. Eine fabelhafte Crianza zu völlig „unmöglichem” Preis, die wirklich Trinkspaß bereitet sowohl für den etwas anspruchsvolleren Gaumen als auch für den Einsteiger in das spannende Thema Wein”. Und von uns natürlich eine besondere Empfehlung für diesen authentischen Charakterkopf: Geniale Genuss-Qualität zum Zurücklehnen, Träumen und Entspannen!
Zu genießen ab sofort, Mitte 2010 bis 2013+
429505 Altos de Inurrieta, Reserva tinto 2005 13,90 Euro
Der WeinGourmet feiert einen gleich guten Jahrgangsvorgänger dieser ungemein preiswerten Reserva enthusiastisch: „Ein Super-Schnäppchen: Die süffige Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot vereint in ihrem Geschmacksbild Eleganz und Konzentration. Weil die Proportionen gewahrt werden, ist es kein Marmeladenwein-Konzentrat geworden, sondern in sich stimmig, mit dem süchtig machenden Geschmack vollreifer Trauben, Frische und präsenten Tanninen. Zu Steaks, Lammkoteletts oder Ratatouille.” Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2010 bis 2014.
Herzliche Grüße aus Saarwellingen,
Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann
