Saarwellingen, im Februar 2010
PINwand Nº 175
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,
heute präsentieren wir Ihnen aus Frankreich mit Château Mansenoble ein Urgestein unseres Programms, das im „größten Jahrgang des französischen Südens seit 30 Jahren” (Parker) traumhaft schöne Rotweine vinifizierte: Stuart Pigott urteilt daher brandaktuell in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung euphorisch: „Guido Jansegers – Lichtgestalt im Languedoc: Seine Weine gehören zu den beeindruckendsten neuen Rotweinen in ganz Frankreich und sind für ihre hohe Qualität sehr günstig! Der Réserve, rouge 2007 zu 13,95 Euro: Dagegen hätten die allermeisten roten Bordeaux in der Preisklasse zwischen zwanzig und vierzig Euro keine Chance!”
Unsere weiteren Highlights: Domaine de Limbardiés legendärer Kultstoff hat Pomerols ganzen Stolz Pétrus besiegt und Parker den authentischen Rhôneweinen von Mourgues du Grès, Santa Duc und Beaucastel Elogen geflochten.
Die Domaine Bernard Dugat-Py ist zusammen mit Romanée-Conti zu DER Kultdomaine des Burgunds avanciert!
Und Freunde italienischer Rotweine können sich an den Pretiosen unserer Entdeckung des Jahres 2009 freuen: Commendatore G.B. Burlotto, DAS Traditionsgut des Piemont, katapultiert sich mit phantastischen Qualitäten als funkelnder Edelstein zurück an den piemontesischen Sternenhimmel: Authentische Weltklassegewächse – und das zu atemberaubend günstigen Preisen wie in der guten, alten Zeit!
Riecine, ein mythischer Name aus der Toskana, verzaubert mit der Essenz des Sangiovese: Der Classico 2007 wird als bester Chianti des Jahrgangs gefeiert!
Bernhard Ott, vom FALSTAFF, dem renommierten österreichischen Weinführer, mit dem Titel „WINZER DES JAHRES 2008” ausgezeichnet, begeistert mit phantastischen Grünen Veltlinern und Van Volxems legendärer Schieferriesling wird in den Niederlanden nach einer Verkostung von insgesamt 3500 Weinen zum besten trockenen Weißwein gewählt!
Frisch eingetroffen:
Elisabetta Foradori aus dem Trentino gilt als ungekrönte Königin des Teroldego! Im Fabeljahrgang 2007 hat sie aus der autochthonen Rebe ihrer Region einen traumhaften Basiswein und einen monumentalen ‚Granato’ kreiert:

628107 Foradori, Teroldego Rotaliano rosso 2007 14,95 Euro
Deutschlands Top-Sommelier Natalie Lumpp schwärmt enthusiastisch: „Am besten Augen schließen und eintauchen in diesen wunderbaren Wein mit seinem genialen Duft und seinen geschmeidigen Tanninen!”
628207 Foradori, „Granato”, IGT Vigneti delle Dolomiti rosso 2007 39,00 Euro
Einer der großen Terroirweine Italiens, ein erotischer Rotweingenuss voller Harmonie, emotional, berührend, schlicht Gänsehautatmosphäre!
Domaine Gauby: „Eine Revolution im Roussillon” (VINUM) – Die Renaissance von Finesse, Frische, Eleganz und Mineralität!

Gérard Gauby
354108 Gauby, Les Calcinaires, Côtes du Roussillon Villages rouge 2008 13,90 Euro
Gérard Gaubys Meisterwerk aus biodynamischem Anbau ist in seiner Preisklasse selbst im Süden Frankreichs fast ohne Konkurrenz und bietet ungewöhnlich viel Gegenwert fürs Geld!
Einer der größten Weinwerte des Languedoc kommt von der Domaine Champ des Soeurs, die Michel Bettane, der große Mann des französischen Weins, als eine der größten Entdeckungen der letzen Jahre Weinliebhabern eindringlich ans Herz legt:

Laurent Maynadier erläutert engagiert
seine Weinbergsphilosophie
359207 Champ des Soeurs, Fitou Rouge (PK) 2007 7,95 Euro
Auch Thomas Reinhardt, Weinjournalist und Gourmetkritiker der Saarbrücker Zeitung, jubiliert: „Der Fitou 2007 der Domaine du Champ des Soeurs ist unser Wein des Monats. Was der Winzer Laurent Maynadier, in Deutschland noch immer ein Geheimtipp, hier für 7,95 Euro in die Flasche gezaubert hat, ist ein Fest.” Qualität kann bisweilen so unfassbar preis„wert” sein!
FRANKREICH
Château Mansenoble - Corbières
In den romantischen Corbières nahe dem mittelalterlichen Weltkulturerbe-Städtchen Carcassonne produziert Pinard-Urgestein Guido Jansegers herrlich balancierte Rotweinklassiker in einem urwüchsigen, authentischen Stil!
Stuart Pigott urteilt brandaktuell in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:
„Guido Jansegers – Lichtgestalt im Languedoc: Seine Weine gehören zu den beeindruckendsten neuen Rotweinen in ganz Frankreich und sind für ihre hohe Qualität immer noch sehr günstig! Der Réserve, rouge 2007 zu 13,95 Euro: Dagegen hätten die allermeisten roten Bordeaux in der Preisklasse zwischen zwanzig und vierzig Euro keine Chance!”

Frankreichs wilder Süden ist die Keimzelle von Pinard de Picard! Das größte zusammenhängende Weinanbaugebiet der Erde, das zuvor jahrzehntelang unter Weinkennern als Produktionsstätte derber, rustikaler Massenweine verschrien war, wurde vor 20 Jahren aus seinem langen Dornröschenschlaf gerissen. Winzerpioniere wie Marlène Soria (Peyre Rose), Laurent Vaillé (Grange des Pères) und Pierre Clavel ließen sich seit Mitte der 80er Jahre hier nieder und gelangten, beseelt von ihrer Vision, im Midi eine völlig neue Qualitätskategorie zu schaffen, zu Weltruhm. Mit einem Male galt das Languedoc-Roussillon als Paradies. Leider nicht nur für handwerklich arbeitende Winzerpersönlichkeiten und ihre bei Kennern (die zuvörderst auf die Qualität in der Flasche achten, nicht aber auf ein prestigeträchtiges Etikett) so beliebten authentischen Weinunikate, sondern auch für 08/15 Winzer: Immer neue Betriebe des biederen Mittelmaßes schießen seit einem Jahrzehnt wie Pilze aus den Böden und produzieren bestenfalls passable, jedoch völlig austauschbare, langweilig-banale Allerweltsweine (zumeist mit den immer gleichen, ermüdenden Garriguetönen ausgestattet), technisch sauber vinifiziert, denen aber jegliche Individualität und Faszination abhanden gekommen ist. Ein hoher Preis für einen weltweiten Boom, der mittlerweile wie ein Bumerang auf Frankreichs verzaubernden Süden zurückfällt.
Aber, das wissen Sie, unsere werten Stammkunden, seit Jahren: In Frankreichs wildromantischem Süden finden wir auch die Juwelen der europäischen Rotweinszene, originäre, authentische, in bester handwerklicher Winzertradition vinifizierte Terroirweine, die ein weltweit einzigartiges Preis-Genuss-Verhältnis bieten! Es sind höchst eigenständige Qualitäten und singuläre Charaktere, die sich nicht an mainstreamigen, internationalen, insbesondere in Übersee gepflegten Geschmacksmustern orientieren, die stattdessen die unverfälschte Ursprünglichkeit ihrer betörend schönen Heimat in die Flasche zu zaubern vermögen. Sie wagen Eigenart, Typizität und Herkunftscharakter!

Herbstliche Impressionen aus dem Corbières
© Werner Richner
Es gibt aber nur wenige Winzer und Weine, die man zu dieser qualitätsversessenen Generation im Midi rechnen kann. Und einer der großen Winzerpersönlichkeiten des Languedoc, der aus der Designerwein-Masse schon seit mehr als einem Jahrzehnt positiv herausragt, ist Guido „Le Nez” Jansegers, ein sympathischer Quereinsteiger belgischer Provenienz, der früher selbst einmal Weinjournalist war und bis heute als exzellenter Verkoster geachtet wird (daher auch der Spitzname: „Le Nez – die Nase”). Unser Vorzeigegut wird wegen der außer ordentlichen Qualität seiner Weine in der Fachpresse seit Jahren mit Elogen überhäuft und beispielsweise von „Vins et Vignobles en France” zu den Top-Ten des Languedoc gezählt (!), während es Robert M. Parker sogar als eines der weltweit besten Weingüter bezeichnet. Trotz solcher Ehrungen ist Guido stets mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben und sein Augenmaß bezüglich seiner Preispolitik ist ein wahrer Glücksfall: Schnäppchenalarm! Und die höchst animierende Stilistik seiner Weine im ganz großen Languedocjahrgang 2007 mit seinen fein balancierten Gewächsen demonstriert beispielhaft große handwerkliche Winzerkunst: Frische und Finesse statt marmeladiger Konsistenz, spielerische Eleganz, Balance und Ausgewogenheit statt barriquegeschwängerter Kraftprotzerei!
Bravo, Guido! Du hast wirklich verstanden, so wie beispielsweise Pierre Clavel oder die Gebrüder Eric und Gilles Chabbert von unserer Vorzeigedomaine Aires Hautes: Das Languedoc darf niemals seinen einzigartigen Vorsprung verlieren, der diese von ihrem privilegierten Klima gesegnete Region in den letzten Jahren zu einem weltweit einzigartigen El Dorado für preisbewusste Weinliebhaber hat werden lassen. Solch herausragende Terroirweine mit einem großartigen Preis-Genussverhältnis haben den legendären Ruf der betörenden Weine aus dem wilden französischen Süden bei Liebhabern in aller Welt vor nunmehr fast zwei Jahrzehnten begründet!

Château Mansenoble
Kein Wunder, dass auch Stuart Pigott, eine Ikone des deutschen Weinjournalismus, begeistert ist. Brandaktuell (FAS vom 7. Februar 2010) feiert Pigott Guido „Le Nez” Jansegers als „Lichtgestalt im Languedoc und Insidertipp, sich stets seiner Leistung bewusst – jedoch sehr bescheiden. Seine Weine gehören zu den beeindruckendsten neuen Rotweinen in ganz Frankreich und sind für ihre hohe Qualität immer noch sehr günstig!” Ein dezidiertes, fachkundiges Urteil, das in einer bemerkenswerten Laudatio mündet: „Mansenobles Réserve, rouge 2007 zu 13,95 Euro: Dagegen hätten die allermeisten roten Bordeaux in der Preisklasse zwischen zwanzig und vierzig Euro keine Chance!”
Liebe Kunden: Legen Sie sich diese Klassiker unseres Programms aus dem Überfliegerjahrgang des französischen Südens, des „besten seit dreißig Jahren” (Parker), kistenweise in den Keller. Trinkfreude pur wird Sie über Jahre begleiten und in Blindproben mit Prestigecuvées können Sie mit diesen urwüchsigen Referenzweinen, die wie Leuchtfeuer der Authentizität und handwerklicher Präzisionsarbeit in Weinberg und Keller aus einem Meer banaler Massenerzeugnisse herausragen, so manches vinologische Weltbild Ihrer Weinfreunde gehörig ins Wanken bringen. A votre santé!
305407 Mansenoble, Corbières Tradition „Montagne d’Alaric”, rouge 2007 8,70 Euro
Die bei unseren Kunden fast schon legendäre Cuvée d’Alaric mit ihrer dichten, dunklen Farbe besticht zum einen durch eine intensive, betörende Frucht, die an süße Himbeeren, Cassis, Sauerkirschen und eingelegte Preiselbeeren erinnert, zum anderen durch eine feingliedrige Würze, die Assoziationen an noblen Tabak, Nelken und Zedernholz, aber auch an Leder und etwas Lakritz evoziert. Der faszinierende Duft nach Oregano und wilder Minze, der dezent im Hintergrund zu erkennen ist, verleiht diesem Schmeichler der Sinne einen erfrischenden würzigen Anstrich. Am Gaumen präsentiert sich diese traumhaft leckere Cuvée markant, komplex, dicht, weich und ausdrucksstark, vor allem aber noch finessenreicher und trinkanimierender als früher, da ihm die anregende Säure einen vibrierenden Charakter verleiht, der durch die reife Frucht perfekt ausbalanciert wird. Zudem begeistert dieser Klassiker unseres Programms mit orientalischen Noten von Muskatnuss und Pfeffer, dazu gesellen sich faszinierende Anklänge von Maulbeeren, Pflaumen und schwarzer Oliventapenade. Cremige Tannine und eine wunderbar erfrischende Säure, gepaart mit einer feinen Frucht, einer zarten Süße und weichem Druck am Gaumen liefern ein stimmiges Gesamtbild und einen charaktervollen Wein, der Trinkfreude pur bereitet und mit etwas Lagerzeit noch an Komplexität zulegen wird. Kurzum: Ein fabelhaft fein ausbalancierter Alltagswein der Luxusklasse!
Diese verführerische Basiscuvée ist das neue Languedoc pur, die mit ihrer fein gewobenen, erfrischenden Säurestruktur und ihrer prallen, süßlich-erotischen Fruchtfülle schon jetzt richtig lecker schmeckt und in ein bis zwei Jahren ihren Höhepunkt erreicht haben wird – vorausgesetzt allerdings, dass Sie sich angesichts ihrer Qualität so lange beherrschen können. Die Natur hat nicht mit ihren Früchten gegeizt und Guido „Le Nez” Jansegers hat die reife Ernte eingebracht. Duftig, kühl, raffiniert in den Gerbstoffen und unverschämt süffig, eine hinreißende Frucht und Frische: Viel Wein für kleines Geld! Ein Bestseller unseres Programms!
Stuart Pigott urteilt in der FAS: Diese begeisternde Cuvée „vereint für den Süden Frankreichs ungewöhnlich strahlende Fruchtaromen (vor allem schwarze Johannisbeeren und Preiselbeeren) sowie eine lebendige Art mit der gewohnten Fülle dieser Weine. Keine Holznote stört das Bild, die sanftherben Gerbstoffe entstammen gänzlich der Traube. Das führt zu einer hervorragenden Ausgewogenheit für einen Rotwein dieser Preisklasse – bei einem Reifepotential in der Flasche von mindestens fünf Jahren”.

Guido „Le Nez” Jansegers
305207 Mansenoble, Réserve du Château Mansenoble, rouge 2007 13,95 Euro
Der phantastische Nachfolger des von der „Revue du Vin de France” zu den „größten Schnäppchen des gesamten Languedoc” gezählten ähnlich grandiosen 2004ers! Das tiefe Schwarzrot mit leicht ziegelroten Aufhellungen am Rande deutet bereits auf eine hohe Konzentration und Dichte hin und die Natur hat diesen Riesen von Wein reich ausgestattet. Aus dem Glas steigt eine bezaubernde Duftigkeit, ein sinnliches Parfum mit betörender Fruchtsüße, eine spannende Liaison aus Schwarzkirschen, Holunder, reifen Blaubeeren und Omas Zwetschgenkuchen, aber auch Nelken, Anis, noble Schokolade, Moccaduft, Vanille und ein mediterraner Kräuterwürzstrauß. So schmeckt schwarzer Samt: Substantiell und ausdrucksstark, ganz Seide und provençalische Würze, mit Lakritzaromen, Veilchen und einer zarten Graphitnote wie in einem hochklassigen Bordeaux aus dem Médoc. Eine dichte, harmonische, samtige, komplexe Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre, Carignan) mit einer immensen Fülle und Schmelz sowie einer schokoladigen Textur, die den Gaumen verführerisch auskleidet. Welche Kraft ohne marmeladige Schwere! Die tolle Dichte und Konzentration eines großen Jahrgangs bestimmen den sinnlichen Gesamteindruck, eine feine Saftigkeit, eine anregende Säure und eine edle Stilistik verwöhnen die Zunge mit sanften Streicheleinheiten. Welch authentischer Weinriese mit einer ausgeprägten Aromenfülle und mit einer unwahrscheinlich feinwürzigen, cremig-seidenen Tanninstruktur. Großer Nachhall! Nicht erst seit der FEINSCHMECKER dieses herrliche Gewächs in seiner Bestenliste zu den „100 besten Weinen der Welt” zählte, gehört er zu den beliebtesten Klassikern in unserem Programm. Ein großartiger Stoff aus traumhaftem Jahrgang!
Dieser Grandseigneur aus den wildromantischen Corbières lässt Stuart Pigott vollends ins Schwärmen geraten: „Dagegen hätten die allermeisten roten Bordeaux in der Preisklasse zwischen zwanzig und vierzig Euro keine Chance!” Recht hat der Kerl. Solch grandiose Terroirweine zeichnen verantwortlich für einen Ruf wie Donnerhall, den Languedocweine in aller Welt genießen, allen standardisiert-langweiligen Massenweinen des Midi zum Trotz. Guidos „Réserve” 2007 besitzt Seele!
Dekantiert zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2010 bis mindestens 2015.
305807 Mansenoble, „Cuvée Marie-Annick”, rouge 2007 19,95 Euro
Nur in absoluten Ausnahmejahrgängen füllt Guido eine Selektion der besten Partien der „Réserve” nach dem Ausbau in seinen unterirdischen, optimal klimatisierten Keller getrennt ab, zuletzt 2003. Ein originärer Wein des Languedoc, in seiner Stilistik der „Réserve” sehr ähnlich, allerdings mit dem letzten gewissen Tick mehr eines ganz großen Weins. Komplexe Aromen von Blaubeeren, Maulbeerchutney, Schwarzkirschen, reife Minze und blühendem Lavendel lassen einen Blick in die Tiefe großer Weinmonumente erhaschen. Das ist ein wahres Geschmackskonzentrat, ohne Kompromisse. Das ist gewaltige Materie, liebe Kunden, aber ganz fein gewobener Stoff, das sind Schichten um Schichten von tiefgründigen Fruchtaromen und eine großartige Minzfrische, einem edlen Gewächs aus Pauillac, ja einem Mouton Rothschild, darin nicht unähnlich. Dieser rare, noble Wein (nur ca. 4.000 Fl. wurden gefüllt) brilliert durch eine fabelhafte Struktur, eine großartige Tiefe und eine faszinierende Eleganz und Finesse, die nur wenigen großen Weinen des französischen Südens zu eigen ist. Dies ist ein geradezu erotischer Wein, der in mir immer wieder Gedichte von Baudelaire anklingen lässt!
Die Cuvée Marie-Annick 2007 ist sicherlich das Größte, was wir Ihnen in den letzten Jahren von Château Mansenoble anbieten konnten, wahrer Balsam für die Seele.
Für Stuart Pigott ist die Cuvée Marie-Annick schlicht die Krönung: „Enorm konzentriert mit kraftvollen, aber feinen Gerbstoffen, besitzt der Wein doch eine überraschende Frische und enorme Vitalität: Der 2007er ‚Cuvée Marie-Annick’ ist nicht nur der beste Wein, den Jansegers je erzeugt hat, es ist auch einer der besten Rotweine aus dem Languedoc der modernen Zeit”. Im französischen Süden trennt sich unüberschmeckbar die Spreu vom Weizen und die Winzerelite entwickelt Identität auf höchstem Niveau!
Trotz seiner Dichte und Komplexität ein schon ab Herbst 2010 genussreifer Wein (Dekantieren bitte!), der aber mit etwas Geduld in den nächsten Jahren noch mehr von seiner Finesse preisgeben wird, trinkbar bis mindestens 2016.

Die Domaine de Limbardié inmitten ihrer blühenden Naturlandschaft
Domaine de Limbardié - Cessenon
Die authentischen Weinunikate eines Klassikers unseres Programms aus dem wilden Languedoc sind wieder eingetroffen und seien Ihnen, werte Kunden, wärmstens ans Herz gelegt. Für diese grandiosen Meisterwerke zeichnet der bescheidene Winzer Henrik Boukandoura verantwortlich, dessen Gut in dem kleinen, beschaulichen Örtchen Cessenon angesiedelt ist, in direkter Nachbarschaft zu den exponierten Lagen des wesentlich bekannteren Saint-Chinian. Was uns an den Weinen dieser kleinen, handwerklich arbeitenden Domaine so fasziniert, ist ihre gänzlich eigenständige Charakteristik, die sich aus dem Zusammenspiel der Edelrebsorten mit den Gegebenheiten des südfranzösischen Terroirs ergibt. Was uns geradezu sprachlos werden lässt, ist der unverschämt niedrige Preis, zu dem man sowohl den „einfachen” Wein für jeden Tag als auch die Spitzencuvée erhalten kann.

Henrik Boukandoura
323207 Limbardié, VdP „Murviel”, VdP de Cessenon, rouge 2007 5,90 Euro
Zwei Sterne im Guide Hachette 2009: „Haarscharf am Coup de Coeur vorbeigeschlittert” – Eine sensationelle, eine schier unfassbare Bewertung in dieser so ungemein sympathischen Preisklasse!
Dieser urwüchsige, authentische Bestseller vereint die Eleganz des Nordens (Merlot) mit der Expressivität des Südens (Syrah). Wahrlich ein Überflieger, der nach weit mehr schmeckt als er kostet. In 2007, dem „besten Jahrgangs seit 30 Jahren” (Parker), sind in Südfrankreich schlicht alle Qualitätsparameter nach oben verschoben!

323305 Limbardié, Tradition, rouge 2005 12,90 Euro
Legendär ist mittlerweile die Degustation der Schweizer Fachzeitschrift „Weinwisser”, herausgegeben von dem bekannten Fachautor René Gabriel („Bordeaux Total”), in der die Cuvée Tradition der Domaine de Limbardié in einer Welt-Merlot-Probe den 10. Platz erreichte, einen Rang hinter La Conseillante und gar zwei Plätze vor Pétrus, dem großartigen Prestigegut aus Pomerol!
Welch großartige Vermählung geht die Bordelaiser Edelrebe Merlot mit der „wilden” Aromatik des französischen Südens ein! Dieser elegante, verführerische Wein erinnert in der Nase an große Crus aus St. Émilion (die jedoch ein Vielfaches kosten!), denn er betört mit den einschmeichelnden Aromen der Merlottraube und der Genießer verspürt begeistert die beerige (Cassis!), kernige, leicht süßliche Frucht und die kühle Eleganz des Bordelais so deutlich wie schon bei seinen großen Jahrgangsvorgängern, insbesondere den bei unseren Kunden heiß geliebten 98ern und 2001ern. Zudem hat dieser charakterstarke Tropfen die zart animalische Note der Vergangenheit, als die Rebstöcke noch jünger waren, abgelegt, stattdessen brilliert er mit einer so zuvor noch nicht erlebten Mineralität und einer komplexen Aromenintensität, die Assoziationen an berühmte Bordelaiser Nobelgewächse evoziert. Bereits kurz nach der Öffnung taucht die Zunge ein in eine faszinierende, kompakte Aromatik von reifen Himbeeren, jungen Blaubeeren, warmen Pflaumen, schwarzen Oliven- und Vanilletönen, intensiven Schwarzkirschanklängen sowie betörenden Lavendelnoten, die man sonst nur von großen Rhone-Weinen kennt, sowie einer zarten Pfeffernote. Am Gaumen gewohnt weich, dicht und cremig, die kompakte Frucht eingepackt in reife, sehr saftige, ausbalancierte Tannine und edle, feine Holznoten, welche die tiefe dunkelwürzige Frucht des Weines gekonnt umrahmen: Welch vielschichtiger, bestens strukturierter, toll balancierter Wein mit einer komplexen Fülle und in seiner Stilistik von feiner, femininer Art. Ein Hochgenuss sowohl für die Liebhaber südfranzösischer Weine als auch vorzüglicher Bordelaiser Gewächse.
Ein großartiger Merlot, eine Provokation wesentlich teurerer Bordelaiser Prestigegewächse und bereits in seiner Primärfruchtphase infolge extrem weicher Gerbstoffe in bestechender Trinkverfassung: Dieser höchst trinkanimierende Wein (gerade mal knappe 13 Volumenprozent Alkohol) wird seinen Höhepunkt wohl zwischen Mitte 2010 und 2015+ erreichen. Seit Jahren einer unserer „best buys” und unsere ganz besondere Empfehlung!
Château Mourgues du Grès - Côstières de Nîmes
„Mourgues du Grès erstrahlt seit Jahren wie ein Leuchtturm in den Costières de Nîmes, dank seiner herausragenden Roséweine, die überwiegend aus der Syrahtraube vinifiziert werden, aber auch wegen ihrer seriösen Arbeit bei den fabelhaften Rotweinen”, so lobt Frankreichs renommiertester Weinführer, das „Classement”, dieses sprichwörtliche Kleinod, das südlich der alten Römerstadt Nîmes und nördlich der wildromantischen Camargue gelegen ist. Es grenzt unmittelbar an beste Lagen der südlichen Rhône, verfügt über identische Bodenstrukturen und logischerweise auch eine ähnliche Charakteristik der Weine. Im äußersten Zipfel der sonnendurchfluteten Region Costières de Nîmes, auf extrem steinhaltigen roten Sandböden, denen von Châteauneuf-du-Pape in ihrer Qualität sehr ähnlich, liegt das Château Mourgues du Grès („Grès” ist der provençalische Ausdruck für die „galets”, die großen Kieselsteine) in einer privilegierten Zone mit einem speziellen Mikroklima: Auf dem weitläufigen Gelände des Gutes befinden sich Quellen, die in diesem warmen und trockenen Gebiet den Wurzeln der Rebstöcke die notwendige Feuchtigkeitszufuhr gewährleisten. Diese tief in den Boden wachsenden, naturnah behandelten Reben, deren Blattwerk zur Erzielung bestmöglicher physiologischer Reife der Trauben an Palisaden hochgezogen wird, sind verantwortlich für den ausgeprägten Terroircharakter, die reiche Frucht, die üppigen Aromen und die bemerkenswerte Konzentration dieser wirklich exzellenten Weine.
Seit vielen Jahren sind diese authentischen Gewächse einer der großen Renner in unserem Programm und die internationale Fachpresse beurteilt die so vorbildlich preiswerten Weine euphorisch. Parker zählt sie zu den „best values” und der Feinschmecker kürte den ‚Les Galets Rosés’ zum Sieger in einem umfassenden Test der besten südfranzösischen Rosés! Lassen Sie sich, liebe Kunden, diese fabelhaften Weine auf gar keinen Fall entgehen.

© Werner Richner
136108 Mourgues du Grès, „Les Galets Rosés”, rosé 2008 6,95 Euro
Die letzten Kisten des großartigen 2008ers (89 Parkerpunkte) helfen die Wartezeit auf den neuen Jahrgang zu verkürzen.
136708 Mourgues du Grès, Les Galets Rouges 2008 6,95 Euro

François Collard mit seinen uralten Reben
136507 Mourgues du Grès, Capitelles des Mourgues, rouge 2007 13,90 Euro
Vorbildlich gepflegte, sehr alte Syrah- und Grenachereben liefern die traumhaft gereiften Trauben für diese phantastische Spitzencuvée der Domaine. Dunkles Rubinrot in der Farbe, ein ungemein komplexer, konzentrierter Geschmackseindruck mit einer feinen Fruchtsüße und Anklängen an schwarze und rote Früchte (Cassis!), pralle schwarze Kirschen und Feigenkompott, zart verwoben mit dem süßen und edlen Duft von Grand Cru Schokolade, Lakritze, Wachholderbeeren, Kaffee, Leder, Tabak und Pfeffer. Über all diesen betörenden Ingredienzien schwebt der Duft nach Veilchen und Rosen. Eine himmlische Versuchung! Am Gaumen eine sehr schöne Struktur, feinst balanciert, konzentriert und kraftvoll, dabei herrlich cremig, mit zutiefst verführerischem Schmelz, dicht, tief und fleischig, tolle Frische, wohl schmeckende, feinkörnige Tannine, ungemein lang anhaltend und im Abgang von zart mineralischen und betörend schokoladigen Aromen begleitet. Ein großer nobler Wein, der mit höchstem sinnlichen Genuss verführt, ein Schmeichler der Sinne, aber mit Charakter, und ein großartiger Essensbegleiter. Klasse-Rotwein zu einem unschlagbar günstigen Preis!
Robert M. Parker sprach schon beim 03er Capitelles von einem „Hermitage des kleinen Mannes” und vergibt nun diesem schlichtweg genialen 2007er begeistert 92 Punkte („sensationeller Erfolg, schmeckt wie 2-3mal so teure Weine”). Wahrlich: Diese Preis-Genuss-Provokation schlägt wesentlich teurere Châteauneuf-du-Pape mühelos aus dem Feld.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2010 bis 2014.
Werte Kunden: Sie wissen mittlerweile aus so vielen positiven Trinkerfahrungen, dass Parkers Einschätzung, der Rhônejahrgang 2007 sei der beste der letzen dreißig Jahre (und was gab es seit 1995 eine fast ununterbrochene Abfolge großer Jahrgänge, die früher, vor den Zeiten der klimatischen Veränderungen und der Übernahme vieler Weingüter durch ebenso gut ausgebildete wie ehrgeizige junge Winzer undenkbar gewesen wäre), zutreffend ist und von den meisten Fachleuten geteilt wird. Aus diesem Jahrgang der Superlative, der traumhaft reife, cremige und in seinen schönsten Ausprägungen auch faszinierend balancierte, harmonische Weine mit einem grandiosen Reife- und Lagerungspotential erbracht hat, wollen wir Ihnen heute von zwei Klassikern der Rhône einige Jahrgangsjuwelen ausdrücklich anempfehlen. Weinwerte wie von einem anderen Stern von zwei Legenden der südlichen Rhône:
Château Beaucastel - Châteauneuf-du-Pape
Wer einmal diesen großen Rhône-Klassiker getrunken hat, den lässt ein Beaucastel sein ganzes Leben lang nicht mehr los!

© Werner Richner
174207 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2007 5,95 Euro
„Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Niveau zu derart sympathischem Preis produziert werden kann, ein Wein für all diejenigen, die hohe Qualität und großen Trinkgenuss suchen”, schwärmt Parker begeistert über diesen phantastischen Alltagswein und feiert ihn im größten Rhônejahrgang aller Zeiten mit der Auszeichnung „excellent value”! Und auch der DECANTER urteilt euphorisch: „Ein Vergnügen, ein großer und vortrefflicher Weinwert”! Und was ist das für ein herrlicher Alltagswein vom Fuße des mythischen Bergriesen des Mont Ventoux, einer Appellation, die immer noch Geheimtipp-Status besitzt! Qualität kann bisweilen so unfassbar preiswert sein!

Château Beaucastel
175007 Perrin, „Peyre Blanche” Cairanne Village rouge 2007 9,90 Euro
Der FEINSCMECKER feiert im Herbst 2009 „11 Rotweine, bei denen Preis und Leistung stimmen. Wahre Schnäppchen und die FEINSCHMECKER-Favoriten aus ganz Europa”. Zu diesen derart euphorisch bewerteten Weinen gehört auch unser Bestseller Peyre Blanche: „Ein toller Genuss für kleines Geld”, so das dezidierte Urteil!
Natürlich handelt es sich bei den prestigeträchtigen legendären Renommier-Châteauneufweinen von Beaucastel um die Flaggschiffe der Familie Perrin, daneben erzeugt man aber auch in ebenfalls biodynamisch bewirtschafteten erstklassigen Lagen um Châteauneuf-du-Pape herum köstliche Rotweine im charakteristischen Stil der südlichen Rhône. Und einer dieser fabelhaften Rotweine von traumhaften Satellitenlagen um das Epizentrum kommt von malerischen, extrem steinigen Weinbergen aus Cairanne, einem traumhaften Örtchen „mit einem beeindruckenden Potential” (Parker). Die betörende, schmeichlerische Grenache-dominierte Cuvée ‚Peyre Blanche’ wird extrem schonend und ohne kellertechnische Eingriffe aus kleinbeerigen Trauben uralter Reben vinifiziert, die einen dunkelroten, höchst authentischen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch ungebändigter Wildheit ergeben. In der Nase faszinierende Anklänge an leckere blaue Beeren, aromatische Kräuter der Provence, Süßkirschen und Karamell. Am Gaumen von einer betörenden, ganz seltenen Weichheit und Cremigkeit bestimmt, komplex, von exzellenter Struktur, dicht und dennoch elegant und geschliffen und jahrgangsbedingt mit einer traumhaften Frische gesegnet. Und dieser phantastische Wein aus einem Super-Rhônejahr ist nach meinem Geschmack wegen seiner feinst balancierten Stilistik, der Vermählung einer großartigen inneren Dichte, seidenen, traumhaft weichen Tanninen und seiner herausragenden Frische DER Referenzwein seiner aufstrebenden Region Cairanne. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können! Herzlichen Glückwunsch Pierre Perrin zu dieser phantastischen Leistung!

Frühlingszauber auf Château Beaucastel
174507 Beaucastel, Coudoulet de Beaucastel, rouge 2007 16,95 Euro
Nur die berühmte „Autoroute du soleil” trennt das exzellente steinige Terroir des ,Coudoulet’ von dem des unmittelbar angrenzenden legendären ,Chateauneuf’ von Beaucastel! Seit mehr als 30 Jahren bereits werden die erstklassigen Mourvèdre-, Syrah-, Cinsault- und Grenachereben für den traditionell in Holzfudern ausgebauten ,Coudoulet’ biodynamisch bewirtschaftet und wurzeln tief in den kalkhaltigen Böden, die teppichartig mit den berühmten „galets roulés” bedeckt sind. Und so prunkt dieses köstliche, purpurrot seidig glänzende Elixier, nachdem schon die ungemein verführerische Nase mit intensiven Fruchtaromen und einer leicht salzig-mineralischen Note große Vorfreude auf den ersten Schluck auslöst, mit einem komplexen, höchst animierenden Aromenspektrum von dunklen, reifen Oliven, Maul- und Brombeeren, schwarzer, mineralischer Erde und Unterholz; die Syrahtrauben lassen würzige, pfeffrige Noten einfließen, dazu getrocknete Minze, Anis, Röstaromen von einem offenen Grillfeuer in den Weinbergen und zarte Anklänge an geräuchertes, speckiges Fleisch (wie bei großen, noblen Rotweinen der Côte Rôtie) – all dies verpackt in einem vollmundigen und doch so unglaublich feinen, eleganten, ausbalancierten Körper, was ein verschmitztes Lächeln in die Augen des kundigen Weinliebhabers zaubert: Die kühle Eleganz dieses Weines ist für einen Côtes-du-Rhône geradezu sensationell! Dies ist edler Stoff der absoluten Spitzenklasse! Was ist der Familie Perrin für ein großer Wurf mit diesem Wein gelungen! Es genügt ein einziges Wort, um all die verzaubernden Sinneseindrücke trefflich zusammenzufassen: Genial!
So ist es auch nicht verwunderlich, dass einer der größten Liebhaber grandioser Gewächse von der südlichen Rhône, Robert Parker, zu einer ähnlich euphorischen Bewertung kommt: „The 2007 Cotes du Rhone Coudoulet red may be Beaucastel’s finest example of this wine since they first introduced it in 1978”. Sprach’s, vergibt 91-93 Punkte und empfiehlt den Kunden, sich diesen „prächtigen Wein kistenweise in den Keller zu legen.” Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen! Coudoulet 2007, das ist schlicht die Qualität großer Châteauneuf-Weine zu einem absoluten Schnäppchenpreis! Rhôneadel von traumhafter Finesse und selten erlebter spielerischer Eleganz! Dieser aristokratische Tropfen mit seiner cremig-seidenen Mundtextur, der das Wort „steinreich” neu definiert, klopft leise, aber unüberhörbar, an die Pforte der Weltklassegewächse. Ein Rhônefestival, ein erotisches Feuerwerk der Sinne! Oder, um nochmals mit Parker zu sprechen: „This is almost the bottle essence of Provence”.
Zu genießen mit größtem Vergnügen ab sofort (Dekantieren bitte oder am zweiten Abend aus der geöffneten Flasche probieren), Höhepunkt 2011 bis wenigstens 2020.
174607 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2007 58,00 Euro
Für Liebhaber originärer Rhôneweine ist dies einer der charaktervollsten Rotweine der Welt und gehört mit seiner ureigenen Stilistik im Jahrhundertjahrgang 2007 zu meinen persönlichen Favoriten! Dieser Edel-Châteauneuf-du-Pape „von einem der traditionellsten Weingüter Westeuropas, geschaffen in kompromissloser handwerklicher Ethik” (so Parker, der bis 95+ Punkte vergibt), ist ein betörender Sinnenzauber mit schier unglaublichem Potential. Diese singuläre Qualität zählt in ihrer traumhaften Dimension zu den großen Wein-„Persönlichkeiten” Frankreichs mit einer expressiven Natürlichkeit, die ihre faszinierende Aura dem großen Terroir und einer meisterhaften Weinbereitung durch Pierre Perrin verdankt. Legenden sterben nie, Gänsehautatmosphäre!
Domaine Santa Duc - Gigondas
Yves Gras, dieser so sympathische, jungenhaft wirkende und dennoch bereits legendäre Star von Gigondas, steht seit Jahren unangefochten in vorderster Reihe der Spitzenerzeuger an der südlichen Rhône und vinifiziert in 2007 Basisqualitäten wie von einem anderen Stern:

Traumhafte Lage der Domaine Santa Duc am Fuße der
malerischen „Dentelles de Montmirail”
148607 Santa Duc, „Les Plans”, Vins de Pays de Vaucluse, rouge 2007 4,95 Euro
Von ausgezeichneten Weinbergen in den malerischen Vaucluse kommt ein wunderschöner Lecker-Schmecker aus dem größten Rhônejahrgang aller Zeiten, ein „köstlicher Wein zu sehr niedrigem Preis”, wie nicht nur Parker euphorisch urteilt. Die in optimalem Reifezustand geernteten Trauben von über 40 Jahre alten Grenachereben (dazu Syrah und ein wenig Merlot sowie Cabernet) ergeben einen schmeichlerischen Tropfen, den zu genießen Trinkspaß pur bereitet und der bereits mit seinen Vorgängerjahren für erheblichen Wirbel sorgte: Jahrgang für Jahrgang absoluter Schnäppchenalarm! Im fleischig-kraftvollen 2007er dominieren im betörenden Duft verführerische Aromen von reifen, süßlichen, schwarzen Beeren, dazu noble Tabakblätter, Lakritze und würzig-erdige Anklänge. Im Mund präsentieren sich die weichen, herrlich cremigen Tannine bestens integriert, eingehüllt in reichlich viel Frucht und Körper und feinst strukturiert. Yves fröhlich-leckerer Vin de Pays erhebt sicherlich nicht den Anspruch, ein großer Wein zu sein, doch er bietet Qualitäten, die Sie, werte Kunden, in so manch teurem Prestigewein nicht finden – und das zu einem sensationell günstigen Preis, der in diesem Segment das Maß aller Dinge an der südlichen Rhône darstellt. Kistenweise einlagern!
Zu genießen ab sofort bis 2012.

148807 Santa Duc, Côtes du Rhône, Vieilles Vignes rouge 2007 7,95 Euro
Welch traumhafte Symbiose provençalischer Düfte mit einer erfrischenden Mineralität: In diesem ungemein charmanten, extraktreichen, hedonistischen Sinnenzauber beeindruckt bereits seine satte granatrote Farbe, welche die ungewöhnliche Konzentration dieser leckeren Selektion kerngesunder, hochreifer Trauben von alten Reben leuchtend signalisiert, mit einer Dichte und Tiefe sowie einer Eleganz, die in der Tat Referenzqualität in seiner sympathischen Preisklasse widerspiegelt. Ein seltener Glücksfall eines betörend schmeichlerischen und erfrischend trinkigen Weins! In der Nase verführerische Fruchtfülle pur, wilde Heidelbeeren, reife Brombeeren, pralle Kirschen und Erdbeeren sowie noble Gewürze: Lorbeer, Thymian und Oregano vermählen sich harmonisch mit Lakritze und einer zarten Pfeffernote – Da werden sehnsüchtige Erinnerungen wach an laue Sommernächte am Fuße der wildromantischen Dentelles de Montmirail! Auf der Zunge herrlich saftig, mit einer feinen, betörenden Fruchtsüße – Reife, kleine Grenachetrauben scheinen Samba zu tanzen! Fabelhaft weiche, cremige Tannine, eine fokussierte Mineralität und eine völlig ungewöhnliche schwebende Leichtigkeit für einen südlich inspirierten Wein: Raffinesse statt Opulenz, leise Töne statt üppiger süßlicher Fruchtorgie – und dennoch ein betörender Schmeichler. Wahrlich eines der größten Schnäppchen aus DEM Fabeljahrgang der Rhône!
Zu genießen ab sofort bis nach 2012.
Domaine Bernard Dugat-Py – Gevrey Chambertin
Weine, die die Seele berühren!
In Frankreich zusammen mit Romanée-Conti zu DER Kultdomaine des Burgunds avanciert: Die mythischen Gewächse von Dugat-Py in Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard!

Gevrey-Chambertin verkörpert mit seinen 9 Grand Crus das Flaggschiff der Côte de Nuits. Die Vermählung von vibrierender Mineralität mit unbändiger Kraft, von unvergleichlicher Finesse und tänzerischer Eleganz mit lasziver Fülle und einem komplexen Aromenreichtum lässt Liebhaber dieser Prestige-Appellation gar „vom Gipfelpunkt Burgunds” (Gaston Roupnel) schwärmen, deren Grand Crus sich bis zu 30 Jahre und länger prachtvoll entfalten können! Und aus dieser reizvollen Prestigeappellation kommt DER neue Mythos des Burgunds, in Frankreich als Kultweingut enthusiastisch gefeiert und auf eine Stufe gestellt mit den um ein Vielfaches teureren Prestigegewächsen von Romanée-Conti!

Traum-Trio am strahlenden Burgunder-Himmel:
Bernard, Jocelyne et Loïc Dugat-Py
Bernard Dugat-Py heißt der weltweit in den Medien und von Weinliebhabern gleichermaßen gefeierte „Wunderknabe” des französischen Weins, der, unterstützt von seiner Ehefrau Jocelyne und seinem Sohn Loïc, eine derart leidenschaftliche, handwerklich aufwändige Weinbergsarbeit betreibt, wie ich sie in dieser extremen Form bisher nur bei meinem Freund Klaus-Peter Keller kennen gelernt habe. Von Ende April bis Mitte Oktober werden keinerlei Besucher auf dem Weingut empfangen, es gibt keinen einzigen Tag Urlaub (welch unerbittliche und wahrlich einzigartige, geradezu preußisch anmutende Arbeitsdisziplin!) und die gesamte Familie arbeitet unermüdlich im Weinberg, um die optimalen Voraussetzungen zu schaffen für magische Pinot Noirs, wie sie nicht nur im Burgund unübertrefflich sind: Maßstab und Vorbild für alle großen Terroirweine der Welt! Aber auch in den übrigen Monaten des Jahres, wenn ich die Domaine besuche und von Jocelyne Dugat-Py mit großer Sympathie und einem strahlenden Lächeln empfangen werde, antwortet sie stets auf die Frage, wo ihr Mann denn sei: „Im Weinberg”. Bei aller Meisterschaft im sensibel-sorgfältigen Ausbau im teilweise uralten, aus dem 11. Jahrhundert stammenden Keller: „Großer Wein entsteht stets im Weinberg”, was jedoch viele, auch gerühmte, Winzer bisweilen leider zu vergessen scheinen. Ganz anders Bernard: Jeder einzelne Rebstock (die ältesten mit des Burgunds, bisweilen bis 100 Jahre, und eine extrem seltene, uralte Selektion besten genetischen Pinot-Noir Erbes mit fast schwarzer Traubenhaut und kleinsten Erträgen) erhält, strikt nach den Regeln des biologischen Anbaus, eine höchst optimale Pflege und Erziehung, wie sie sonst nur liebevolle Eltern ihren Kindern angedeihen lassen. Mit dem Resultat, dass die kerngesunden Träubchen, die aufgrund ihrer fabelhaften Reife wie auf Romanée-Conti und Leroy in uralter Tradition mit Stängeln vergoren werden, eine höchst mögliche Finesse und Frische und jede Nuancierung ihres grandiosen, enorm kalkhaltigen Terroirs in den fertigen Wein einzubringen vermögen. Und ganz wichtig: Obwohl alle Trauben in höchster Reife gelesen werden, sind die Alkoholwerte der Weine sehr niedrig: In 2007 liegen sie zwischen 12 und 12,5 Volumenprozent. Die Kraft und Dichte auf der Zunge kommt daher nicht durch Alkohol, sondern durch die einzigartige Konzentration und spezifische Reife, welche die grandiose, vielleicht einzigartige Qualität der speziellen Rebstöcke Dugat-Pys widerspiegeln, die sonst fast nirgendwo im Burgund noch zu finden sind und das singuläre Erbe einer Winzerdynastie in der 12. Generation darstellen!

Unsere Kunden wissen: Im Burgund ist seit Jahrzehnten allein das Ethos eines biologisch oder naturnah, in jedem Fall aber handwerklich arbeitenden seriösen Produzenten DER Garant für beste Qualität: keinesfalls aber der Jahrgang oder die auch noch so klangvolle und hochpreisige Lage. Kein überzeugenderer Beleg dieser These ist zu finden als in diesen einzigartig finessenreichen, vorbildlich eleganten und dennoch so fabelhaft konzentrierten, dichten, packenden Meisterwerken von Dugat-Py. Es ist nicht die höchste winzerliche Kunst, entweder einen finessenreich-eleganten ODER einen kraftvollen Wein zu machen, aber es ist extrem schwierig, eine perfekte Balance zwischen beiden Kriterien herzustellen – die grandiosen, sublimen Pinot Noirs von Bernard vermögen es in exemplarischer Qualität! Seit 1975 ist er vom Weinvirus erfasst, doch in den ersten Jahren seiner Winzerkarriere verkaufte er seine Trauben aus den uralten Rebstöcken der Familie an die Winzerelite des Burgunds: Lalou-Bize Leroy war Stammkunde wie viele andere berühmte Namen auch. Seit 1989 füllt der Genius aus Gevrey-Chambertin seine Weine selbst ab und seither ist für Kenner, Liebhaber und die Fachpresse gleichermaßen unstrittig, dass Pinot Noir zwar anders, aber niemals besser schmecken kann als Dugat-Pys ungemein elegante, gleichzeitig kraftvoll-mineralische und sinnliche Burgunder-Pretiosen. Sie verkörpern mit ihrer einzigartigen Finesse und Mineralität einen Pol von Weltklasseweinen, der in dieser Präzision und Strahlkraft nur ganz selten auf dem Planeten Wein zu finden ist; die betörende Frucht spielt sich nie, wie eine grell geschminkte Frau etwa, in den Vordergrund, sondern betört mit einer aristokratischen Noblesse. Dugat-Pys Weine zu genießen, bedeutet stets: Ein grandioses Sinfonieorchester spielt auf, mit all seinen komplexen Klangkomponenten und in einer einzigartigen, emotional zutiefst berührenden Virtuosität – Feinsinnig, filigran und mächtig zugleich brillieren seine ungefilterten und ungeschönten Pinot-Noir-Weine im Glas! In ihrer Jugend muss man ihnen aufmerksam zuhören, denn sie brauchen Entwicklungszeit, wie eine menschliche Persönlichkeit, gewinnen dann Jahr für Jahr an Eleganz und in der phantastischen Reinheit ihrer Frucht und mit zunehmender Flaschenreifung enthüllen sie ihre wahre Pracht und werden zu seidigen, dicht über die Zunge schwebenden transparenten Wesen, die jeden bezaubern in ihrer majestätischen Schönheit. Wahre Wein-Monumente, aus dem vielleicht besten Rebmaterial des gesamten Burgunds, authentische Charaktere von höchster hedonistischer Sinnlichkeit und mit einem unübertrefflichen Lager- und Entwicklungspotential gesegnet!

Weinlese anno 1942
Der Mythos des Burgunds lebt und erstrahlt mit solch magischen Weinmonumenten in einem Glanz wie nie zuvor. Dugat-Pys sinnliche Pretiosen (exklusiv in Deutschland bei PdP) vermählen unvergleichliche Eleganz und Finesse mit formidabler Kraft, singulärer Konzentration und unübertrefflicher mineralischer Präzision: Das ist wahrlich die Transmission des Terroirs in die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen, wie es nur die größten Weine der Welt vermögen. Qualitäten hors catégorie und meine persönlichen Lieblingsweine! Magische Tropfen, die verzaubern, eine Hommage an den Pinot Noir, für viele Weinliebhaber die größte rote Rebsorte der Welt!

Spaziergang durch das faszinierende Licht des Burgunds
© Werner Richner
209006 Dugat-Py, Bourgogne Halinard, rouge 2006 35,90 Euro
„Les meilleurs vins de France 2010”, die Bibel der französischen Weinkritik, lobt euphorisch: „Der kleinste Wein von Dugat-Py ist bereits ein großer Wein”! Entdecken Sie, werte Kunden, das Burgund über diesen grandiosen Charakterwein, der benannt ist nach einem Mönch, der im 11. Jahrhundert in Gevrey wirkte und den Keller der Domaine erbaute, wo sich noch heute die Weine von Dugat-Py in Ruhe behutsam entwickeln – Das Burgund ist eine eigene Weinwelt, die Feinheit und Eleganz eines Burgunders lässt sich mit nichts anderem vergleichen! Und dieser Referenzwein seiner Preisklasse entlockt dem glücklichen Genießer mehr Emotionen als so manch renommierter Lagenname der Côte de Nuits! Ein exzellenter Burgunder soll fein, duftig, tief und elegant in seiner Aromatik sein und seidig über die Zunge laufen, tänzerisch schwebend und transparent gewirkt, ohne jegliche Schwere. Und diese von Liebhabern in aller Welt geschätzten Eigenschaften versinnbildlicht in stilbildender Qualität bereits dieser so ungemein, feinsinnige, mineralische Bourgogne Halinard, in seinem Charakter ein herausragender Gevrey!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2012 bis nach 2017.
209207 Dugat-Py, Gevrey-Chambertin „Vieilles Vignes”, rouge 2007 79,00 Euro
Ein großer Burgunder lebt mehr als alle anderen emotional berührenden Weine dieser Welt von seiner Eleganz. Und was besitzt dieser Vieilles Vignes („Alte Reben”) aus dem genetisch so wertvollen Rebbestand von Dugat-Py nur für eine emotionale Ausstrahlung! Welch grandiose Feinheit und Noblesse, in der Nase Feuerstein, rote und schwarze Beeren, Kirschen und zarte Trüffelanklänge. Am Gaumen so ungemein verspielt, elegant, eine betörende Frucht liebkost die Zunge, welch verführerisch femininer Stil und welch langer Nachhall! Traditionell ausgebaute Weine der Côte de Nuits verdanken ihren legendären Ruf ihrer einzigartigen Finesse und einer geradezu lasziv-erotischen Fruchtsüße, die fein unterlegt ist von einer faszinierenden Mineralität, die in ihrer nobelsten Ausprägung ungemein präzise und kühl im Charakter die Sinne betört. Welch fabelhafte Balance, welch seiden-cremige Tannine und welch innere Harmonie bei einer sensationellen Länge und fabelhaften Mineralität.
Zu genießen ab 2011, Höhepunkt 2014 bis 2020.

Behutsamst gepflegte Rebzeilen auf der Domaine Dugat-Py
209107 Dugat-Py, Gevrey-Chambertin „Coeur de Roy”, rouge 2007 99,00 Euro
Bis 100 Jahre alte Prachtreben, die ein unvergleichliches Parfum verströmen, liefern die ganz kleinen Zauberträubchen für diesen Domainen-Klassiker auf absolutem Grand-Cru-Niveau. Der Reiz authentischer Pinot Noirs des Burgunds liegt in der singulären Kombination von Zartheit und Kraft, die selbst außerordentlich reiche und konzentrierte Weine nicht „fett” wirken lässt, im Unterschied zu vielen ihrer belanglosen Pendants aus Übersee. Die einzigartige aromatische Vielfalt dieser magischen Finessenweine erschließt sich in ihrer gesamten Komplexität erst nach einigen Jahren der Entwicklung: Wahre charakterliche Größe braucht Reifezeit – beim Wein wie beim Menschen. Und was haben wir hier einen Wahnsinnsstoff im Glase: Ein Meisterwerk! Die innere Kraft und Dichte, der betörende Extrakt scheinen schwerelos – Sie werden aufgehoben in schwebender Transparenz und einer Feinheit und Eleganz, wie sie nur den großen Gevrey-Lagen zu eigen ist. Die fabelhafte Mineralität vermählt sich mit einer noblen Frucht, die am Gaumen förmlich explodiert, und mit dem Duft weißer Trüffel. Welch Wahnsinns-Extrakt, welch unendlich langer, zutiefst mineralischer Nachklang, der dieses Meisterwerk maskuliner erscheinen lässt als den feminineren Vieilles Vignes. Kultstoff!
Von Allen Meadows höher gar bewertet als der Echézeaux Grand Cru der Domaine Romanée-Conti!
Wie die größten Weine des Jahrgangs erst zu genießen ab 2015 bis nach 2025.
209407 Dugat-Py, Gevrey-Chambertin 1er Cru „Champeaux”, rouge 2007 159,00 Euro
Gelegen in der Nähe zum legendären Clos Saint Jacques ist der 1er Cru Champeaux eine der Perlen des Burgunds mit seiner traumhaften Komplexität, seiner unergründlichen Tiefe und seinem sinnlich-erotisierenden Spiel!
Dieser „wollüstigste” unter allen Pinot-Noirs von Dugat-Py ist wegen seiner weichen Säure und seinem cremigen Tannin trinkreif wohl schon ab 2012/13 (aber dekantieren bitte) und erreicht seinen Höhepunkt zwischen 2016 und 2030.

Traditionelle Weinbergsarbeit als ein Garant für höchste Qualität
209707 Dugat-Py, Gevrey-Chambertin 1er Cru „Petite-Chapelle”, rouge 2007 159,00 Euro
Petite Chapelle ist eine weitere herausragende Premier-Cru-Parzelle, die unmittelbar an die Grand-Lagen Chapelle und Griotte angrenzt und zweifelsfrei einer der schönsten Premier Crus dieses ungemein finessenreichen Jahrgangs. Welch eine betörende Nase: Neben einer verführerischen dunkelbeerigen Frucht und aristokratischen Sauerkirsch-Anklängen finden sich noble Röst- und Fleischaromen und edle orientalische Gewürze. Am Gaumen eine sagenhafte Dichte und Fülle, daneben scheinen kleinste, süße Beeren förmlich über die Zunge zu tänzeln. Der Musigny von Gevrey! Fabelhafte Harmonie und Balance, zutiefst mineralisch (Kalk pur!), großartige Länge und eine noch gefesselte Erotik, die darauf wartet, nach mehreren Jahren der Flaschenreifung befreit zu werden: Dieser seidene Wein wird dann (ab etwa 2015) auf die Zunge gleiten wie flüssiger Samt. Ein emotional berührender Gruß aus einer der größten Weinanbauregionen der Erde, der unter die Haut geht.

209507 Dugat-Py, Charmes-Chambertin Grand Cru, rouge 2007 290,00 Euro
Eine Perle des Jahrgangs im Burgund, eine Weltklasse-Pretiose, die man wenigstens einmal im Leben getrunken haben sollte. Besser kann Pinot-Noir nicht schmecken, nur anders. Welche Fabel-Qualität, eine Hommage an die größte Rotwein-Rebe der Welt. Welch enorme Konzentration, welch Wahnsinnsdichte gepaart mit subtilem Spiel und Eleganz, welch Urschrei an salziger Mineralität, welch unübertreffliche Komplexität der Frucht. Dieser emotional zutiefst berührende Wein verdeutlich, warum Allen Meadows die höchsten Jahrgangsbewertungen in 2007 Romanée Conti vergibt sowie unserer Kultdomaine Dugat-Py, deren Gewächse er qualitativ ausdrücklich auf dem gleichen Niveau wie im grandiosen Jahrgang 2006 ansiedelt, den immer mehr Kenner weltweit mittlerweile in der absoluten Spitze wegen seiner sprichwörtlichen Eleganz und Finesse gar noch höher einschätzen als den in seiner Stilistik mächtigeren 2005er!
Zudem können wir Ihnen heute nochmals einen unserer absoluten Bestseller, einen der größten Weinwerte des Burgunds, anbieten:

Jean-Marc Joblot und Tino Seiwert
inmitten der gepflegten Rebzeilen der Domaine
Domaine Joblot - Givry
215307 Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, rouge 2007 18,95 Euro
Dieses Prachtexemplar eines Pinot Noirs wird von Master Sommelier und Burgund-Experte Frank Kämmer im WEINGOURMET als großartiges Schnäppchen des Burgunds gefeiert: „Jean-Marc Joblot hat mittlerweile fast schon Kultstatus erreicht. Seine Rotweine verfügen über eine bisher in dieser Appellation nicht gekannte Tiefe und Persönlichkeit sowie ein bemerkenswertes Reifepotential und stellen so manchen großen Wein der Côte d’Or in den Schatten”. Und Robert Parker urteilt gleich euphorisch: „Die Familie Joblot bringt regelmäßig Givrys hervor, die ebenso gut oder besser sind als die meisten Grands Crus von der Côte d’Or – Jean-Marc Joblot is the uncontested king in the Givry appellation”! Zu genießen ab sofort bis nach 2015.
Domaine Armand Rousseau - Gevrey Chambertin
Zum Abschluss unseres heutigen Burgund-Angebots möchte ich Ihnen, verehrte Kunden, noch einen meiner persönlichen Lieblingsweine aus dem Zauberjahrgang 2007 ans Herz legen, über den Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, begeistert urteilt: „A very fine to excellent vintage! 2007 ist ein sehr schöner Jahrgang, der einen dazu animiert, großartige Burgunder zu trinken. Die besten 2007er sind genauso gut wie die besten 2006er, aber total unterschiedlich in der Stilistik. Ein wundervoll frischer, eleganter und sublimer Jahrgang.” Und zu den Legenden des Burgunds zählt unsere Domaine Armand Rousseau, die seit Jahrzehnten dafür steht, Pinot Noirs wie aus dem Bilderbuch zu vinifizieren, emotional berührende Gewächse mit Seele, die in ihrer Balanciertheit und inneren Harmonie, ihrer Echtheit und Ursprünglichkeit das Epos ihres großartigen Terroirs und der Kunst der begnadeten Winzerpersönlichkeiten, die sie geschaffen haben, zu erzählen vermögen.

„Clos des Ruchottes” - Einer der legendären Weinberge des Burgunds
218307 Rousseau, Ruchottes Chambertin, Clos des Ruchottes, rouge 2007 118,00 Euro
Es ist vor allem seine aromatische Komplexität, seine Präzision und seine salzige Mineralität, die diesem Weltklassewein seine monumentale Qualität verleiht. Dieser berührende Grand Cru ist eine Inkarnation großer Pinot Noirs klassischen Stils, ein Meisterwerk der Natürlichkeit, des ungeschminkten Ausdrucks seines grandiosen Terroirs, des aromatischen Reichtums und der unvergleichlichen Vornehmheit seiner Frucht: Die innere Kraft und Dichte wird schwerelos aufgehoben in schwebender Transparenz und einer Feinheit und Eleganz, wie es sie auf der ganzen Welt nur sehr selten gibt. Noblesse oblige! Welch Triumph handwerklicher Winzerkunst eines genialen Weinmagiers und eines weltberühmten Terroirs!
Zu genießen durchaus ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2025+.
Solch verführerische, sinnliche, ungemein mineralische Pinot Noirs von feinster Frucht, die schwerelos über die Zunge zu tänzeln scheinen, transportieren den Mythos Burgund in die ganze Welt!
ITALIEN
Commendatore G.B. Burlotto - Piemont
Unsere Entdeckung des Jahres 2009!
MERUM, die Insiderzeitschrift für italienische Weine, feiert in großen Jahrgangsdegustationen die genialen Baroli Burlottos mit den jeweils höchsten Bewertungen!
Wahrlich: DAS Traditionsgut des Piemont katapultiert sich mit phantastischen Qualitäten als funkelnder Edelstein zurück an den piemontesischen Sternenhimmel: Authentische Pretiosen, die wegen ihrer einzigartigen Feinheit, Frische und Eleganz stilistisch als die Burgunder des Piemont gefeiert werden – aber zu atemberaubend günstigen Preisen wie in der guten, alten Zeit!

Frühjahr 2009: Nach (viel zu) langer Zeit will ich endlich wieder eine Woche Urlaub machen.
Ausspannen, Bücher lesen und Wein nur in homöopathischen Dosen zum Essen genießen. Vielleicht war dazu der Ort etwas unglücklich gewählt. Das Piemont. Meine Freunde hielten die Idee auch, gelinde gesagt, für naiv. Schlugen scherzhaft den amazonischen Regenwald oder ernsthafter Skandinavien als Alternative vor. Nur weit weg vom Wein! Aber ich brauchte die Sonne und das Licht des Südens. Und ich liebe nun mal die sanft gewellten Hügel der Langhe, dieses mich stets in seinen Bann ziehende „Land am Fuße der Berge”. Die schneebedeckten Alpenwipfel grüßen an klaren Tagen majestätisch aus der Ferne, das Licht der Sonne kann solch berührende Momente schaffen wie an wenigen Plätzen der Welt! Welch traumhaftes Fleckchen Erde mit Gänsehautatmosphäre. Und vor der „heimtückischen Gefahr” von Winzern und Weinen hielt ich mich gewappnet. Niemand war von meiner Reise unterrichtet. Niemand erwartete mich. Aber in meinem Reisegepäck, in meiner Bücherkiste auch noch, fuhr ein Danaergeschenk mit. Wie das?

Nun, ein enger persönlicher Freund, dazu ein begnadeter Weinkenner mit einem Geschmack, der meinem eigenen sehr nahe kommt (scherzhaft pflege ich ihn „meine andere Zunge” zu nennen), hatte mir ein paar Wochen vor meiner Reise eine Flasche Barolo geschenkt, den Monvigliero 2004 von Burlotto, mit der dringlichen Empfehlung, ihn alsbald zu probieren. Dieser Wein, den ihm wiederum ein amerikanischer Weinfreund und intimer Kenner der piemontesischen Weinszene ans Herz gelegt hatte, sei atemberaubend gut, in einem unvergleichlichen, ganz traditionellen Stil vinifiziert und dazu unerhört preiswert. Trotz dieser mich elektrisierenden Worte wanderte die Flasche ungeöffnet auf meine Palette noch zu degustierender Weine, da ich im Frühjahr, wie stets, bis über beide Ohren in die Verkostung des neuen Jahrgangs deutscher Rieslinge vertieft war.
Am Tage meiner Abreise fiel mir auf einmal dieser Barolo wieder ein, ich steckte ihn intuitiv in die erwähnte Bücherkiste, um ihn vor Ort abends auf der Terrasse endlich mal zu probieren. So reiste der Monvigliero wieder in seine Heimat zurück. Mit dramatischen Folgen. Als ich ihn am zweiten „Urlaubs”-Abend öffnete, war ich wie vom Donner gerührt: Dieser herrlich altmodische, urwüchsige, authentische Barolo, fernab jeglicher Holz- oder Marmeladenorgien, traf mich mitten ins Herze. Liebe auf den ersten Schluck. Die Flasche war, ich muss es gestehen, ratzfatz geleert. Urplötzlich waren mein Jagdfieber geweckt und alle guten Vorsätze, meinen Urlaub betreffend, über Bord gespült. Am nächsten Morgen stand ich ohne Voranmeldung auf dem Weingut, verkostete, ohne mich als Händler zu erkennen zu geben, die gesamte Kollektion, und war restlos begeistert. Ich fuhr ins Hotel zurück und recherchierte alles, was ich über das Weingut, von dessen klangvoller Geschichte ich bis dahin nur rudimentäre Kenntnisse hatte, erfahren konnte, im Internet. Unsere Mitarbeiter in Saarwellingen wurden sofort in „Alarmzustand” versetzt, durchsuchten die Fachpresse, fanden in MERUM, der von mir so geschätzten Zeitschrift, in einer aus Zeitgründen von mir wieder einmal nicht durchgearbeiteten Ausgabe enthusiastische Bewertungen zu Burlottos in Deutschland quasi unbekannten Weinen, die mich in meiner Einschätzung bestärkten und vereinbarte daraufhin am folgenden Tag einen offiziellen Termin auf dem Weingut. Nach einer ebenso ausführlichen wie spannenden Besichtigung von Weinbergen und Keller sowie einer umfangreichen Verkostung phantastischer älterer Jahrgänge (was für mich immer sehr wichtig ist, um das Reifepotential zu begutachten) wurden wir uns sofort handelseinig. Ein Bruch übrigens eherner Prinzipien von Pinard de Picard, alle einzukaufenden Weine nochmals in Ruhe in Saarwellingen nachzuprobieren, um nicht Stimmungen in den Weinregionen zu erliegen, aber die Qualitäten von Burlottos Kollektion waren einfach zu spektakulär! Die Nach-Degustationen bei Pinard führten dann schließlich sogar dazu, diese Inkarnation Piemontesischer Tradition wegen des spektakulären Preis-Genuss-Verhältnisses zu unserer Entdeckung des Jahres zu wählen! Mit umwerfendem Erfolg: Nach der erstmaligen Präsentation des Weingutes in unserer Septemberpinwand 09 avancierten Burlottos Pretiosen aus dem Stand zu unseren meist verkauften italienischen Weinen. Wir wurden von Bestelllawinen geradezu überrollt. Sie kennen dennoch diese brillanten Gewächse noch nicht, sind aber neugierig geworden? Dann erzählen wir Ihnen jetzt von der Geschichte und den Weinen eines der ältesten Weingüter Italiens.

Mit Commendatore Giovan Battista Burlotto fing alles an. Er war im 19. Jahrhundert eine der großen Persönlichkeiten des Piemont. 1850 gründete er seine Kellerei (die ältesten erhaltenen Etiketten stammen aus 1865 und legen Zeugnis ab von einer bewegten Geschichte) in Verduno, inmitten einiger der besten Weinbergslagen einer begnadeten Region. Commendatore Burlotto war eine ungemein starke Persönlichkeit und ein begnadeter Winzer. Seine urigen Tropfen erwarben binnen kürzester Zeit legendären Ruf und er avancierte zum Hoflieferanten des Königshauses Savoyen: So wurde der Barolo zum Wein der Könige und König des Weins! Die Qualität von Burlottos Weinen (als einer von ganz wenigen Winzern füllte er bereits damals selbst ab) war so spektakulär, dass sie mit Auszeichnungen überhäuft wurden. Seine Lagen Cannubi und Monvigliero genossen in ganz Europa einen Ruf wie Donnerhall. Daher wurde Burlotto auch 1899 als einziger Weinlieferant für die berühmte Nordpolexpedition des Herzogs der Abruzzen ausgewählt! Barolo trifft Eisbär! Und Comm. G.B. Burlotto gilt seither als einer der Väter des Barolo. Er ist zweifellos einer der bedeutendsten Wegbereiter der großen Weine des Piemont!
In den 150 Jahren danach war die Geschichte unseres Traditionsgutes so wechselhaft wie die Geschicke des Piemont. Insbesondere die Kriegs- und Nachkriegsjahre waren unglaublich hart, die Region verarmte. Doch über all die Wirren der Zeitenläufe hinweg hat die Familie Burlotto um ihr Weingut gekämpft und, bei allen notwendigen Modernisierungen, die Fahne der Tradition hochgehalten. Fabio Alessandria, der Ur-Ur-Enkel des Commendatore, ist heute für die Weinbereitung zuständig. Der jüngste Spross der Familie hat nach Absolvierung sowohl der Önologieschule wie einer Universitätsausbildung seit dem Jahr 2000 die Verantwortung im Keller übernommen und leitet das Gut gemeinsam mit seinen Eltern Marina Burlotto und Giuseppe Alessandria, wobei der Vater noch immer Tag und Nacht im Weinberg arbeitet. Nur zwei Angestellte und periodische Aushilfskräfte während der Ernte ergänzen die tatkräftige Familie, deren ganzes handwerkliches Tun der Maxime höchster Qualität gewidmet ist, was in der Konsequenz bedeutet, alle wichtigen Arbeiten mit eigener Hand zu bewerkstelligen. Hier steht die Winzerfamilie noch selbst in Keller und Weinberg und jettet nicht permanent zu Verkostungen um den Erdball. Denn Fabio ist ein absolut Weinbesessener, so, wie Klaus-Peter Keller beispielsweise. Er sucht in seinen reintönigen Weinen stets die Authentizität des Piemont. Weine mit Seele, unverfälscht von Holzorgien oder marmeladiger Überreife. Die sprichwörtliche burgundische Finesse und Eleganz sowie eine unübertreffliche Komplexität im betörenden Parfum zeichnen die feine Stilistik seiner unverwechselbaren Gewächse aus. Das ist die höchste Schule traditioneller Piemonteser Winzerkunst!

Daher ist es eigentlich nur folgerichtig, dass unsere heute präsentierten Baroli von Burlotto (zusammen mit denen zweier anderer Güter) die besten Bewertungen der oben angesprochenen großen MERUM-Degustation erhalten haben, womit sie fast die gesamte Winzerelite des Piemont düpierten und das zu Preisen, die fast unwirklich sind, wenn man das Preisgefüge großer Baroli oder anderer renommierter Prestigeweine auf der Welt betrachtet. Und als noch spektakulärer betrachten wir das Qualitätsniveau der heute präsentierten genialen „Einstiegsdrogen” von Fabio Allessandrio: Wir haben lange mit uns gerungen, ob wir den ‚Nebbiolo’ oder den ‚Aves’ zu unserem Wein des Jahres 2010 aus Italien ausrufen sollten! Aber wem der beiden originären Charakterweine man auch immer den Vorzug geben mag: All denjenigen unserer Kunden, die traditionell vinifizierte Tropfen fernab von Holzorgien lieben, können wir eine der spannendsten Weingutsentdeckungen in der gesamten Geschichte von Pinard de Picard nur wärmstens anempfehlen! Traumhafte Terroirweine, allesamt höchst eigenständige, urwüchsige Tropfen mit großem Charakter, noch absolute Geheimtipps und daher weit unterbepreiste Schnäppchen! Kategorie persönliche Lieblingsweine.
604208 Burlotto, Barbera d’Alba, rosso 2008 9,95 Euro
Vom Barbera d’Alba werden von Fabio zwei in ihrer Stilistik höchst unterschiedliche Weine vinifiziert, die auf jeweils traumhafte Weise das große Potential ihrer Rebsorte widerspiegeln:
Der im großen Holzfass ausgebaute „kleine” Barbera d’Alba verkörpert als klassische Variante die puristische Typizität des Barbera: Eine betörende Frucht (Veilchen, rote Beeren, schwarze Kirschen) paart sich mit einem seidigen Körper voller Eleganz, Finesse und genialer Frische sowie einer rauchigen Mineralität, die dem hohen Kalkanteil im Untergrund seiner erstklassigen Lage geschuldet ist. So feinsinnig die Frucht, so reichhaltig und dicht ist sie andererseits, besitzt eine tolle Reife ebenso wie eine traumhaft integrierte, vibrierende Säure und sehr weiche, cremige Tannine, die diesen Sinnenschmeichler ab sofort und in den nächsten 5 Jahren mit höchstem Genuss wegzischen lassen. Für meinen persönlichen Geschmack wegen seines burgundischen Stils auf zumindest gleichem Niveau wie sein fabelhafter Jahrgangsvorgänger und ein heißer Kandidat für den besten Basis-Barbera 2008 im Piemont!

Neben diesem fröhlichen Gesellen vinifiziert Fabio seit dem Jahrgang 1999 einen Grandseigneur des Barbera, den „Aves”, eine Selektion der besten Trauben, die zum guten Teil in Barriques (davon jedoch nur 20% neu, denn das Holz hat eine dienende, ausschließlich Struktur gebende Funktion und soll nicht den Geschmack dominieren) ausgebaut werden. Und was besitzt dieser Referenz-Barbera für eine grandiose Struktur! Die aristokratische, schwarzbeerige, feinst süßliche Frucht betört erotisierend die Nase und vergießt sich schwebend, transparent und ungemein saftig auf die Zunge, feinst eingebettet in einen bunten Strauß erlesener orientalischer Gewürze, nobler Schokoladenoten und balsamischer Anklänge. Da ist keinerlei Schwere am Gaumen, bei allem Schmelz, grandioser Dichte und sinnlicher Fleischeslust, aber eine grandiose Komplexität. Zärtlich liebkost das dezente Holz die Zunge, die auch von seidenen Tanninen verwöhnt wird, welche sofortigen Trinkgenuss (am besten am zweiten Abend aus der geöffneten Flasche!), aber auch ein großes Entwicklungspotential bis nach 2016 versprechen. Ein Überflieger, in seiner Preisklasse, einer der größten WEINWERTE des Piemont!
604308 Burlotto, „Aves”, Barbera d’Alba, rosso 2008 14,50 Euro
Wegen seines singulären Preis-Genuss-Verhältnisses haben wir diesen betörenden Charakterwein zu unserem Wein des Jahres 2010 aus Italien gewählt! Viel Vergnügen mit diesem piemontesischen Klassiker: Seine kühle Frische, seine ungemein trinkanimierende Saftigkeit und Geschmeidigkeit in außergewöhnlich lustvoller Mundtextur machen Burlottos Spitzen-Barbera zu einer der verführerischsten Weinpersönlichkeiten aus Bella Italia. Salute!

Sanft geneigte Hügel prägen die Weinlandschaft des Piemont
604608 Burlotto, Langhe Nebbiolo, rosso 2008 13,80 Euro
Die Reben für diesen genialen Nebbiolo (der mir bei der Verkostung auf dem Weingut schier die Sprache verschlagen hat, so sehr ragt er qualitativ heraus, das ist schlicht grandiose Barolo-Qualität, der bei anderen Spitzengütern auch unter diesem Label abgefüllt würde, bei unserem Qualitätsmagier Fabio jedoch unter dem schlichten Rebsorten-Etikett vermarktet wird!) stehen allesamt in den besten Barolo-Lagen des Traditionsgutes Burlotto, wobei es sich vorwiegend um die Trauben aus jüngeren Rebstöcken handelt, die aber bereits eine feine salzige Mineralik des Terroirs in die kerngesunden, hocharomatischen Beeren transportieren. Und was ist das für ein betörendes piemontesisches Urgestein! Authentisch, ungemein fein im Bukett, meilenweit entfernt von barriquegeschwängerten modernen Weinen, die keinen Ursprung, keine Heimat, keine Seele erkennen lassen. So schmeckt und riecht es im Piemont! Im ebenso intensiven wie einladenden Duft faszinieren Rosen, Veilchen, rote Beeren, delikate Kirschen und noble Gewürze. Am Gaumen wieder eine ungemein feine Beerenfrucht (was für ein phantastisches Maul voll Wein: frisch, vibrierend, rassig und von dramatischer Finesse), eine grandiose Würze sowie eine tiefgründige, expressive Mineralität und von verspielter, tänzelnder, transparenter Struktur, klingt mit delikater Frucht und weichen, geschliffenen, kühlen Tanninen lange nach. Die dramatische Qualität dieses famosen Nebbiolo macht fast sprachlos, dieser Lecker-Schmecker ist zweifellos auf Augenhöhe mit vielen seiner gerühmten, aber wesentlich teureren „Brüder” aus Barolo und Barberesco und demonstriert das ganze vinologische Können eines Ausnahmetalents wie Fabio Burlotto.
2008 schickt sich an (das zeigen alle unsere bisherigen Verkostunen vor Ort), mit 1978, 1996 und 2004 um die Krone des besten Nebbiolo- Jahrgangs der letzten 30 Jahre zu streiten: Ein kühler Sommer (die Nebbiolotraube liebt keine sommerliche Hitze!) und ein sensationell schöner Herbst (in dieser Jahreszeit braucht der Nebbiolo die Wärme und Trockenheit) ohne Niederschläge ergaben Traumbedingungen zur Erzeugung legendärer Baroli. Unser heute präsentierter Langhe Nebbiolo ist ein verzaubernder Vorbote der Ausnahmequalitäten, die noch in den Fässern reifen und erst in zwei Jahren auf den Markt kommen werden. Aber nicht viele der wesentlich teureren Baroli werden unserer Preis-Genuss-Sensation von Burlotto das Wasser reichen können. Versprochen!
Zu genießen durchaus ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2017+.
Und jetzt können wir Ihnen nochmals die letzten Kisten der großen 2005er Baroli von Burlotto anbieten, wahrlich die Königsklasse des Piemont,: „Mein Ziel ist es, die Finesse des Barolo zu finden und zu bewahren”, lautet das unumstößliche Credo von Fabio, diesem ebenso klugen wie sympathisch-bodenständigen Winzer. Und trotz dieser Maxime schmecken die vier Baroli, die wir Ihnen heute vorstellen werden, höchst unterschiedlich, da Fabio die Eigenarten seiner großen Terroirs äußerst sensibel und gekonnt in die jeweiligen Lagenweine einfließen lässt und die Weine allesamt sehr behutsam, aber auch sehr different vinifiziert, wobei die Vergärung in offenen großen Holzfässern aus dem Burgund erfolgt, wie bei Romanée-Conti etwa. Ein kleines Detail möchte ich Ihnen erzählen, das für die Behutsamkeit bei der Weinwerdung steht. Die offenen Holzfässer werden nach der Vergärung ohne jegliche chemische Zusatzstoffe gereinigt. Dafür gibt es einem überirdischen Gebäudeteil unzählige Fenster, die geöffnet werden und der heftig wehende Wind im Spätherbst trocknet die Fässer. Ein kleines Puzzleteil in einem wohl überlegten Ganzen.
604705 Burlotto, Barolo, rosso 2005 25,00 Euro
Die großen Winzer des Piemont interpretieren den Barolo höchst unterschiedlich, wie ein Musiker seine Sonaten. Es gibt alle Facetten zwischen den konsequenten Modernisten, die den Barriqueausbau auf ihre Fahnen geschrieben haben, und den Bewahrern von Tradition und kulturellem Erbe. Sie, werte Kunden, haben die freie Wahl, unter all diesen Interpretationen ihre Lieblingsweine zu finden. Wenn Sie sich für traditionelle Baroli begeistern, dann ist das dezidierte Urteil von Andreas März, ebenso kompetenter wie streitbarer Herausgeber von MERUM, in deren Januarausgabe 2009 nach der großen Barolo-Verkostung, für Sie sehr interessant:
„Barolo und Barbaresco sind mit vom Bemerkenswertesten, was Italien an Wein zu bieten hat. Die Nebbiolo-Traube findet in den Lagen und auf den Böden der Langa alle Vorraussetzungen für großartige Weine. Und hiermit sind wir beim alten Problem: Warum der Geier versuchen die Winzer nicht einfach, ihren einzigartigen Standortvorteil auszukosten und Barolo zu erzeugen, der wie Barolo schmeckt? Die Winzer halb Italiens beneiden ihre Kollegen aus den Hügeln um Alba, denn sie selbst sind auf Grund ihrer weniger privilegierten Situationen dazu gezwungen, auf den dämlichen Mehrheitsgeschmack Rücksicht zu nehmen und ihre Weine mit Ruß-, Holz- und Röstaromen zu würzen. Aber was tun die privilegierteren Langa-Winzer? Sie ahmen jene nach, die sie beneiden! Zum Glück tun’s nicht alle. Aber neben begeisternden Weinen haben wir jede Menge Barolo gefunden, die genauso schmecken wie irgendwelche Weine aus irgendwelchem weinkulturellen Niemandsland. Doch eine stabile Gruppe von Winzern erzeugt Barolo, die einfach toll sind! Es sind klassische Weine, trinkige, charaktervolle, fruchttiefe Vollblut-Nebbiolo, Weine, die Lust auf einen baldigen Besuch in Treiso, Verduno, Barolo, Barbaresco oder Monforte machen.” Baroli eben, die mein Fernweh nach dem Piemont schüren, die Sehnsucht, in der milden Abendsonne auf die in fahles Licht getauchten Berghügel blicken zu dürfen und dramatisch schöne Sonnenuntergänge zu erleben vor dem Hintergrund schneebedeckter Alpenwipfel. Einen solch traditionellen Barolo möchte ich Ihnen heute anempfehlen. Dazu, werte Kunden, sollten Sie wissen: Die großen Weine von Verduno unterscheiden sich ebenso deutlich von denen der anderen großen Piemonteser Lagen wie beispielsweise die Grand-Cru-Lagen des Burgunds untereinander. Verduno steht für Finesse, Eleganz und ein betörendes Parfum, was natürlich neben dem sensiblen Ausbaustil der Familie Burlotto den großartigen Böden geschuldet ist, die in besten Lagen einen hohen Sandanteil haben und ab etwa 60 cm viel Kalk im Untergrund. Das Resultat: Feinste Frucht (Erdbeeren) und florale Noten von Veilchen und Rosen sowie Anklänge an weiße Trüffel und Lakritz begeistern schon in der Nase (Die Baroli von Verduno mit ihrem so feinen Parfum verwöhnen alle „Nasenbären”!) und verbinden sich auf der Zunge mit Feinheit, Spiel und Finesse zu einer betörenden burgundischen Stilistik. Authentisches, unverfälschtes Piemont. Ist es nicht Terroircharakter in seiner schönsten Form, wenn ein Wein uns so deutlich an seinen Ursprung erinnert und den Durst der Seele stillt?
Zu genießen ist dieser Traditions-Barolo ab 2011, Höhepunkt 2014-2025+.

604805 Burlotto, Barolo „Acclivi”, rosso 2005 29,00 Euro
Das ist der Archetypus eines großen Barolo aus Verduno. Vinifiziert nach dem urtraditionellen Konzept, Parzellen nicht getrennt auszubauen, sondern ihre positiven Eigenschaften zusammenzufügen, indem man die besten Trauben der besten, sand- und kalkhaltigen Lagen von Verduno in großen Holzfudern (Barrique sind, es sei hier nochmals betont, bei Burlotto für den Barolo-Ausbau verpönt) gemeinsam ausbaut und keine Parzellen getrennt auf Flaschen zieht. Auch dieses barolische Urgestein betört mit seinem fabelhaft feinen Parfum, dem Markenzeichen großer Weine aus Verduno: Noble Aromen von Kirschen, Hagebutten, Veilchen und Rosen umgarnen die Nase, am Gaumen begeistert die fabelhafte Balance zwischen Kraft und Dichte einerseits und einer grandiosen Finesse und Eleganz andererseits. Das ist ein urtraditioneller Barolo, wie er klassischer nicht sein kann!
Zu genießen ab sofort (schmeckt am zweiten Abend genial!), Höhepunkt 2012 bis nach 2025.
604905 Burlotto, Barolo „Monvigliero”, rosso 2005 29,90 Euro
Nach all meinen Trinkerfahrungen mit großen piemontesischen Weinen finden wir hier den ungewöhnlichsten und einen der FEINSTEN aller Baroli, gewachsen auf fabelhaften Sandböden (vergleichbar dem legendären Terroir von Rayas) mit hohen Kalkanteilen im Untergrund. Doch es ist nicht nur dieser großartige Boden einer der mythischen und höchst eingeschätzten Lagen des Piemont, der diesen stilistisch einzigartigen Wein prägt, sondern auch seine Vinifizierung: Das Überraschendste ist, dass wie in den alten Zeiten die Trauben noch mit den Füßen gekeltert werden! Niemand sonst im Piemont führt diese alte Methode heute noch fort. Welch mutige und weise Entscheidung! Sie bedeutet in der Praxis, dass auch die Beeren nicht entrappt werden und so ihre ganze komplexe Frucht bewahren können und durch das vorsichtige Treten der ganzen Trauben mit ihren Schalen und Kämmen mit den Füßen (ein hartes Draufstampfen ist dabei gar nicht möglich, da würden die Fußsohlen von den harten Traubenstengeln viel zu sehr schmerzen) werden nur die allerfeinsten, weichen Tannine, ohne jegliche Bitterstoffe, extrahiert. Das Resultat: Ein unverwechselbarer Stil zeichnet diesen urtraditionellen Barolo aus! Ganz anders als die vielen Konzentrationsmonster „schleicht” sich dieses Kätzchen auf leisen Pfoten in alle Sinne und verführt durch eine fabelhaft hedonistische Frucht (kleine rote Früchte, v.a. Himbeeren), betörende florale Noten von Rosen und Veilchen und eine burgundische Finesse und Eleganz. Auch im Mund setzt sich diese feine Klarheit des Weines höchst animierend fort und bleibt noch minutenlang am Gaumen haften, wenn das Glas schon lange geleert ist. Und welch Feinheit der Tannine, welch messerscharfe Mineralität! Dieses extrem langlebige, unverwechselbare Nebbiolo-Unikat ist mit keinem anderen Barolo vergleichbar, es erinnert, je nach Entwicklungsstadium, Kenner der großen Weine der Welt an die legendären Gewächse von Rayas, wie sie in den 80er und 90er Jahren einmal geschmeckt haben oder an extrem feinsinnige Musigny! Aber nur wegen der einzigartigen Feinheit und Delikatesse der Frucht sowie der seidenen Tannine. Geschmacklich haben wir die Seele des Piemont im Glas! Ein „Muss” für Liebhaber subtiler Genüsse, welche Kaschmir und Seide, Finesse und Eleganz mehr schätzen als vorlautes Krachen im Glase oder Holzorgien für Bibermäuler. Ein urtraditioneller Referenzwein für unbeirrt auf die Flasche umgesetzte Barolo-Authentizität! Mein persönlicher „coup de coeur” des Jahres für italienischen Wein, wahrlich eine Herzensangelegenheit!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2025+.

603905 Burlotto, Barolo „Cannubi”, rosso 2005 35,00 Euro
Kalk und Sand bilden auch in dieser berühmten piemontesischen Spitzenlage (das einzige große Burlotto-Terroir, das nicht in Verduno angesiedelt ist, sondern zum Ort Barolo gehört) den Nährboden für einen Stoff, aus dem die Träume von Liebhabern großer klassischer Baroli bestehen. Auch hier finden wir idealtypisch das Credo aller großen Baroli von Burlotto: Finesse und Eleganz, eingepackt jedoch in eine mächtige, ungeheure Kraft, wie sie ein arabischer Vollbluthengst verkörpert. Werte Kunden: Dieser Bilderbuch-Cannubi verkörpert genau die Stilistik eines Barolo, den immer mehr Liebhaber auf aller Welt genießen möchten. Ein unverfälschter Heimatwein mit Seele, unkopierbar auf der Welt, eines der immer seltener werdenden großen Weinoriginale! In der betörenden Nase ein klassisches Barolo-Parfum. Kirschen und dunkle Beeren vermählen sich mit faszinierenden Anklängen von Rosen, Veilchen und Teer. Ein nobler Kern intensiver Mineralität, eine betörend saftige Frucht, deren Fülle von einer nahezu nordischen Kühle ummantelt wird und cremige, fabelhaft seidene Tannine verwöhnen, nein, streicheln und liebkosen zärtlich die Zunge. Welch phantastische Säurestruktur (!), welch herrlich balancierte Textur, welche Präzision und welch animierende Trinkigkeit! Diese betörend duftige aromatische Transparenz, gepaart mit majestätischer Kraft und Würze sowie balsamisch reifer Süße, macht Burlottos Cannubi-Referenz zu einem einmaligen Weinerlebnis – Authentischer kann man diesen Barolo-Klassiker auf der Flasche nicht erleben!
Weltklassestoff, der sich in den letzten Monaten fabelhaft entwickelt hat, Ist wohl der „primus inter pares” bei Burlotto. Das ist wie Porsche kaufen und nur einen Polo bezahlen müssen! Burlottos Baroli gehören zu den größten Schnäppchen der Weinwelt.
Zu genießen wohl ab 2011, Höhepunkt 2014 bis nach 2030.
Eines unserer toskanischen Lieblingsweingüter wird in der internationalen Presse euphorisch gefeiert:
Riecine - Toskana
Ein mythischer Name aus einer der magischen Kulturlandschaften der Welt verzaubert mit biologisch angebauten originären Chiantis voller Noblesse!

Einer der strahlenden Fixsterne am Weinhimmel der Toskana ist das Weingut Riecine aus Gaiole in Chianti und nimmt in stilistischer Hinsicht eine absolute Ausnahmestellung ein. Seine Weine sind so betörend anders – schwebenden Wesen ähnlich, in höchst authentischer toskanischer Weintradition! Diese Inkarnation von burgundischer Feinheit in Duft und Textur bildet den Gegenpol zu den unzähligen austauschbaren Technoweinen, die heute den Markt überschwemmen – völlig frei von modischen überreifen Aromen, fetter Frucht oder gar trockenen Tanninen. Diese urigen, originären Chianti gehen schlicht unter die Haut! Sie beschwören die Magie ihrer Herkunft! Die Sehnsucht nach solch ursprünglichen, unverwechselbaren Weinen mit unverfälschtem Herkunftscharakter zu fairen Preisen, bei deren Genuss Erinnerungen wach werden an unvergessliche Tage in einer einzigartigen Hügellandschaft und das pralle Leben in mediterranem Ambiente, lodert im Herzen eines jeden echten Toskanafans. Die magischen Weine von Riecine sind die Essenz der Toskana, wahrlich ihr pochendes Herz! Sie gehören schlicht zu den größten Weinen Italiens!

Blick auf das Weingut Riecine
Zu den aktuellen Testerfolgen:
Das renommierte Weinmagazin Decanter veröffentlicht die Ergebnisse einer umfangreichen Verkostung der beiden herausragenden Jahrgänge des Chianti Classico 2006 & 2007, mit dem höchst erfreulichen Ergebnis: Bester Chianti des Jahrgangs 2007 mit 18,5 von 20 möglichen Punkten und 5 Sternen (Höchstbewertung!) – unser Chianti Classico von Riecine!
648107 Riecine, Chianti Classico, rosso 2007 15,90 Euro
Österreichs renommierte Weinzeitschrift FALSTAFF hat seit der Januarausgabe 2010 ein neues Gesicht und ist noch lesenswerter geworden als schon zuvor! Eines der spannenden aktuellen Themen ist eine umfangreiche Verkostung der aktuellen Chianti-Jahrgänge: „Die Jahrgänge 2006 und 2007 sind in der Toskana durchaus (stilistisch) gegensätzlich, es gibt aber aus beiden ausgezeichnete Weine mit Zukunftspotenzial.” Unsere beiden Spitzencuvées von Riecine erhalten mit die höchsten Bewertungen und lassen selbst um ein Vielfaches teurere Prestige-Etiketten wie den Tignanello hinter sich. Salute!
648206 Riecine, Chianti Classico Riserva, rosso 2006 32,00 Euro
FALSTAFF: „Grande annata! Bemerkenswert sind die Weine der Kategorie Chianti Classico Riserva aus 2006, die mit hoher Qualität und tollem Preis-Leistungsverhältnis aufwarten. Leuchtendes Rubin mit Violett. Kompakte Nase mit Noten nach Tabakblätter, dann viel Brombeere und Zwetschke, vielschichtig. Saftig in Ansatz und Verlauf, dichtes Tannin, süßer Schmelz, im Finale langer würziger Nachhall. 2006 ist ein herausragendes Jahr”. Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2011 bis nach 2016.
648305 Riecine, La Gioia, IGT rosso 2005 38,90 Euro
FALSTAFF: „Leuchtendes, sattes Rubinviolett. Kompakte Nase mit Noten nach Tabak, dann viel Holunderbeere, etwas Kirsche im Hintergrund. Stoffig und fest im Verlauf, entfaltet sich mit dichtmaschigem Tannin, baut sich vielschichtig auf, nach Zwetschken und Cassis, sattes Finale. 94 Punkte”.
„La Gioia” bedeutet Freude! Und das grandiose Flaggschiff unseres toskanischen Kleinods, basierend auf Sangiovese und erschaffen aus rigoroser Traubenselektion von einer Vielzahl verschiedener Parzellen, ist in der Tat eine Quelle purer Freude aller Sinnen und die kaum für möglich gehaltene Steigerung des Riserva, schlicht das Non-Plus-Ultra. Ein großer Wein, der jeden Genießer sofort in seinen Bann zieht, der von allen Ingredienzien im Überfluss hat, der aber nicht mit vorlauten Tönen protzt, sondern ganz im Gegenteil sehr pointiert ist, geschliffen, ein unverwechselbarer Edelstein, ein Rohdiamant. Für mich einer der legendären toskanischen Crus mit der ungebärdigen Kraft und rassigen Schönheit einer arabischen Vollblutstute. Ein überzeugender Beweis, dass große Chianti-Weine zur italienischen Rotweinelite gehören! 3 Sterne im Veronelli. Zu genießen ab sofort (profitiert enorm von mehrstündigem Dekantieren,) Höhepunkt Ende 2010 bis 2015.
Wieder eingetroffen sind einige unserer beliebtesten Alltagsweine aus Bella Italia:
Fratelli Barba – Abruzzen
Gambero Rosso: „Barba – Hoher Qualitätsstandard zu fairsten Preisen mit interessanten, fest in der Tradition der Region verwurzelten Weinen von hohem Niveau”.

© Werner Richner
659408 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato 2008 6,50 Euro
Der FEINSCHMECKER bewertet unseren Barba, den preisgünstigsten Wein einer großen Italien-Probe, als besten Rosé: „Höchstes Lob – Ein Klassewein für wenig Geld!” Parker: Eines der „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt”!
6594908 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato (10 Flaschen + 2 gratis!) 2008 9 l, statt 78,00 nur 65,00 Euro
12 Flaschen zum Preis von 10!

Kerngesundes Lesegut ist die Basis herrausragender Qualitäten.
659107 Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2007 5,95 Euro
Ein urwüchsiger, autochthoner, herrlich feinfruchtiger Alltagswein aus ganz großem Jahrgang in Mittel- und Norditalien (durchaus vergleichbar den singulären Qualitäten in Südfrankreich!), reinsortig aus perfekt gereiften Montepulciano-Trauben gekeltert, ein wunderbar süffiger Rotwein für jeden Tag und viele Anlässe, der mit seinem „konzentrierten Schmeichelduft” (Gambero Rosso) zu verzaubern vermag. Derart leckere und supergünstige Rotweine sind nicht nur in den Abruzzen, sondern in ganz Italien die große Ausnahme. Welch wunderbarer Alltagswein, aber von ganz und gar nicht alltäglicher Qualität mit einer ureigenen Identität und singulärem regionalen Charakter! Zwei Gläser im Gambero Rosso und die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis! Wahrlich: Ein Traum-Montepulciano aus einem Jahrhundertjahrgang, perfekt zu Pasta, Pizza und zu einer Vielzahl mediterraner Gerichte! Ab sofort bis 2011.
659206 Fratelli Barba, „Vigna Franca”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2006 9,50 Euro
Gambero Rosso 2010: „Wahres Prachtstück, drei Gläser”!
„Vigna Franca” ist eine wertvolle Einzellage, die mit sehr alten Montepulciano-Reben bestockt ist. Liebhaber nobler italienischer Weine erkennen bei jedem Schluck dieses originären Rotweins, dass es die Kraft und Komplexität uralter Reben ist, die diesem außergewöhnlichen Rotwein seine ureigene Stilistik verleiht: Welch urwüchsiger Landadel mit dem betörenden Reiz der malerischen Landschaft der Abruzzen – authentisch, charaktervoll, Lichtjahre entfernt von jeglicher modischen Weichspülerei. In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ist der 2006er „Vigna Franca” einer der spannendsten und charaktervollsten Rotweine ganz Italiens. Ein phantastischer Montepulciano, der überzeugend demonstriert, dass diese häufig so malträtierte Rebsorte unter den Händen begnadeter Winzer großartige, edle, autochthone Weine hervorbringen kann, die in ihrer traumhaften inneren Balance qualitativ meilenweit über so vielen standardisierten, hoch gehypten Beerenfruchtbomben stehen mit ihren ermüdenden Marmeladenschwänzen. Ein kostbarer Schatz, den es zu entdecken lohnt! Referenzqualität geradezu zum Dumping-Preis! Unser Meisterwerk aus 2006 können Sie genießen ab sofort (phantastischer Begleiter zu geschmorter Lammhaxe mit Röstgemüse), Höhepunkt jedoch erst ab Herbst 2010 bis 2015+.
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ÖSTERREICH
Weingut Bernhard Ott - Donauland
Bernhard Ott, legendärer Weinmacher aus dem ungemein spannenden Anbaugebiet Wagram, wird vom FALSTAFF, dem renommierten österreichischen Weinführer, mit dem Titel „WINZER DES JAHRES 2008”, der bedeutendsten Ehrung, die ein Winzer in Österreich erreichen kann, ausgezeichnet.

Bernhard Ott
„Österreichs Mr. Grüner Veltliner”, wie der sympathische Genuss-Mensch Bernhard Ott in der Weinszene liebevoll tituliert wird, gönnen wir von ganzem Herzen diese großartige Auszeichnung und präsentieren Ihnen heute neben zwei Spitzenweinen aus 2008 seinen frisch abgefüllten Veltliner „Am Berg”, seit Jahren ein stets im Handumdrehen ausverkaufter phantastischer Bestseller aus biodynamischem Anbau!
761509 Ott, Grüner Veltliner „Am Berg” (DV) 2009 7,80 Euro
„Gerade im Einstiegsbereich darfst Du keine Kompromisse machen. Der ‚kleinste’ Wein eines Gutes ist immer auch seine Visitenkarte”. Dieses sympathische Credo hat Bernhard Ott mit diesem ebenso herrlichen Terrassenwein wie hervorragenden Essensbegleiter eindrucksvoll bestätigt („Ja”, schmunzelt Bernhard beim Verkosten, „der hat noch mehr Extrakte als seine Jahrgangsvorgänger! Und wir haben in mehreren Erntedurchgängen extrem selektiert. Da ist keine Botrytistraube drin. Dieser ‚Berg’ ist in der Tat wohl mein bisher bester. Unsere Umstellung auf biodynamischen Anbau zahlt sich Jahrgang für Jahrgang immer mehr aus!”). Und welch immense Dichte und Kraft, welch unnachahmliche Eleganz und Finesse für einen Basiswein der großen autochthonen österreichischen Rebsorte vereinen sich mit einer rassigen Pikanz zu einem großen Trinkvergnügen zu fairstem Preis. Kühler, pfeffriger Birnen-, Melonen- und Reineclaudenduft und zarte Tabaknoten in der mineralischen Nase, frisch, cremig und glockenklar am Gaumen, animierende pfeffrige Würze und salzige Mineralität, ungemein süffige Art (gerade einmal 11,5 Volumenprozent Alkohol, welch beeindruckende Kraft ohne alkoholische Schwere!), traumhaft balanciert und ausgewogen für einen derart preisgünstigen Wein, zartfruchtiger zitrischer Abgang. FALSTAFF: „Der perfekte Alltagsveltliner!”
Geben Sie diesem authentischen Urgestein vom Fuße des Wagrams noch ein paar Wochen der Flaschenreife bis etwa Mitte März und dann genießen Sie in vollen Zügen die ersten lauen Frühlingsabende! Wohl bekomm’s mit diesem Vorboten aus einem Jahrgang, dem in den klassischen europäischen Weinanbaugebieten bereits so viel Elogen in der Vorberichterstattung der Medien geflochten werden – Wahrlich ein Ausnahme-Veltliner aus einem exzeptionellen Jahrgang!

Romantische Abendstimmung auf dem Weingut Ott
761308 Ott, Grüner Veltliner „Der Ott” (DV) 2008 18,90 Euro
Welch Meisterwerk! Das Aushängeschild (Nomen est Omen) des Gutes von sehr spät gelesenen Trauben – eine traumhafte Spitzencuvée auf Weltklasseniveau: Strahlendes Gelb mit grünen Reflexen; kühler, mineralischer, ungemein rauchiger Duft nach Feuerstein, reifer Birnenfrucht, Anis, frischer Mango, Marillen, Quittenbrot, Ananas, Bratapfel und verführerischer Tabakwürze sowie Anklänge an feine Wiesenkräuter. Am Gaumen sehr differenziert: auf der Zungenspitze ein animierender Fruchtsäure-Effekt, dann immer mehr eine weiche, schmelzige Kräuterwürze, eine Veltliner-typische pfeffrige Note in Verbindung mit zarten Rauchanklängen und einer fabelhaften Mineralität. Großartige Fruchttiefe, phantastische Textur, dichter und konzentrierter als das elegantere „Fass 4”, dabei dennoch ungemein leichtfüßig, frisch und fein balanciert, und ein traumhaft langer, supersaftiger, salzig-mineralischer Abgang; riesiges Reifepotential! Wohl noch grandioser als der von Jancis Robinson mit 18/20 Punkten bewertete Jahrgangsvorgänger!

Blick über die Riede Rosenberg, gelegen auf dem Kamm des Wagrams
761408 Ott, Grüner Veltliner „Rosenberg” (DV) 2008 29,50 Euro
In der Farbe ein strahlendes, helles, jugendliches Gelb mit grünen Reflexen. In der verzückten Nase ein wahrer Fruchtrausch, kühl wie eine erfrischende Waldluft im Sommer! Feinwürzige, herrlich kühle Zitrus-Apfelaromen mit deutlich mineralischen Anklängen, ein fester Marillenkern, grüner Tee, Minze und feintabakigen Noten signalisieren bereits eine angenehme Frische am Gaumen. Auf der Zunge herzhaft-knackig, fokussiert und sehr klar, entwickelt mit Sauerstoffzufuhr einen feinen, nussig-pfeffrigen Frucht-Würze-Dialog, schönes Spiel, ein substanzreicher terroirgeprägter Veltliner, der – bei aller inneren Dichte – durch seine Leichtigkeit verzaubert. Die grandiose Mineralität und das berühmte Pfefferl im unendlich langen Nachhall reinigen die Zunge wie ein vibrierendes Gewitter! Schlichtweg ein Weltklasse-Veltliner mit gigantischem Potential!
Im FALSTAFF Weinguide 2009/10 mit bis 96 Punkten als einer der 10 größten Weißweine Österreichs in 2008 gefeiert!
DEUTSCHLAND
Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar
STERN: „Der Rebenflüsterer – Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf”
Stephan Reinhardt, FEINSCHMECKER: „Van Volxem: Sehr komplexe Rieslinge mit Struktur, innerer Dichte und cremiger Textur; lecker für die einen, kulturphilosophische Traktate für die anderen. Jedenfalls Weine, auf welche die Welt in Zukunft nicht mehr wird verzichten wollen.”

Werte Kunden: „Auch in 2008 zählen die emotional berührenden Weine unseres Freundes Roman Niewodniczanski zu den besten Kollektionen in ganz Deutschland: Es sind begeisternde Rieslingunikate, stilbildende, authentische Klassiker der Weinwelt, gewachsen auf großen, steilen Lagen mit einzigartigem Terroir, nirgendwo auf der Welt kopierbar.” Mit diesen Worten begannen wir im Sommer 2009 unsere Jahrgangspräsentation der Van Volxem-Rieslinge und freuen uns sehr, dass sich diese Einschätzung im Gault Millau 2010 niederschlägt, der die 2008er Kollektion als „Meilenstein” feiert. Geradezu unglaublich ist die Homogenität der Extraklasse dieser Weine, welche die ersten 3 Plätze in der Kategorie feinherbe Rieslinge belegen. Welch ein Triumph!

„Niwo” in den Steillagen der Saar
Platz 1 teilen sich:
907708 Van Volxem, Kanzemer Altenberg Riesling Alte Reben 1. Lage 2008 32,00 Euro
Zweifellos der Montrachet von der Saar! Hier lacht die wärmende Sonne eines goldenen Spätherbstes. Das Terroir des kargen Gerölls der dramatisch steilen Schieferwand des Altenbergs und das reife, kerngesunde Lesegut des Jahres ergeben einen bei aller Montrachet-ähnlichen Fülle und Opulenz fast athletisch anmutenden Wein mit unfassbarer Mineralität von perfekter Harmonie, einer Pantherartigen Geschmeidigkeit, einer fabelhaften Frische, aber auch einer „zärtlich verspielten Leichtigkeit” (Roman) und damit einen irrsinnigen inneren Spannungsbogen. Dank seines homöopathisch niedrigen Ertrags verfügt der Altenberg 2008 über eine dezente Extraktsüße, die ihm einen fast verträumten, nicht enden wollenden langen Abgang verleiht. Welche Vielschichtigkeit und Rasse! Welche Harmonie! Was für ein beeindruckendes, lang anhaltendes, wiederum ungemein salziges Finish – ein wesentliches Signum seines großen Terroirs. Dieser legendäre, ungemein langlebige Wein, eine Hommage an verloren geglaubte Weinzeiten an der Saar, ist ein feierliches, sinnenbetörendes Animationsprogramm zum kollektiven Vollrausch in der Luxusklasse. Sollten Sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen! Gehört in jeden großen, ambitionierten Weinkeller! Riesiges Potential, zu genießen ab sofort in großen (!) Burgunderpokalen nach mehrstündigem Aufenthalt in der Karaffe. Höhepunkt sicherlich erst zwischen 2012 (frühestens) bis nach 2025.

© Van Volxem
907808 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling Alte Reben 1. Lage 2008 32,00 Euro
Ich versichere Ihnen, liebe Kunden, dieser grandiose Weltklasseriesling ist infolge der subtilen Weiterentwicklungen in Weinberg und Keller und der einzigartigen Jahrgangsbedingungen in 2008 nochmals ein ganzes Stück besser als der von Parker mit 94 Punkten geadelte großartige 2004er, der in seiner Stilistik jedoch dem fabelhaften 2008er sehr nahe kommt, wobei der Reifegrad der Säure in 08 noch deutlich höher scheint als im großen 2004er Jahrgang. Der Gottesfuß 2008 ist ein transzendentaler Riesling, ein großer, beseelter Wein, der berührt und dessen Zauber sich niemand wird entziehen können. Genießen Sie diesen göttlichen Trank mit der zutiefst irdischen Mineralität ab sofort. Bitte über mehrere Tage aus der Dekantierkaraffe probieren! Höhepunkt 2011/12 bis nach 2030.

© Van Volxem
Platz 3:
907608 Van Volxem, Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling 1. Lage 2008 32,00 Euro
Welch fabelhafter Riesling, hervorgegangen aus dem Filetstück einer exzellenten Paradezelle des Scharzhofbergs, genau: aus dem steilsten Kernstück mit den ältesten Reben eines der berühmtesten Weißweinterroirs der Welt und vinifiziert in der Obhut eines großartigen Winzers und magischen Künstlers! Dieses Meisterwerk mit expressiver Schieferqualität erfüllt alte Lagenklassifikationen mit neuem Leben! Chapeau! Selten, ganz selten in meinem Leben habe ich einen Weißwein im Glase gehabt, der mit einer derartig rassigen Mineralität alle Sinne herausforderte! Zu genießen ab sofort (unbedingt Dekantieren), Höhepunkt 2012+ bis nach 2025.
906808 Van Volxem, Wiltinger Braunfels Riesling 2008 13,90 Euro

© Van Volxem
906508 Van Volxem, Scharzhofberger Riesling 1. Lage 2008 17,90 Euro

© Van Volxem
906408 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling 1. Lage 2008 17,90 Euro

© Van Volxem
906208 Van Volxem, Goldberg Riesling 1. Lage 2008 17,90 Euro
906308 Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig) 2008 10,90 Euro
Nicht weniger freuen wir uns aber über eine Auszeichnung der renommierten niederländischen Sommeliervereinigung, die unseren 2008er Schiefer Riesling, Romans fabelhaften Basis-Riesling, den Einstieg in seine magischen Weinwelten, im Rahmen des „21ste Proefschrift Wijnconcours” aus einer Verkostung von insgesamt 3500 Weinen zum besten trockenen Weißwein in Holland kürt. Ruhm und Ansporn für Roman zugleich, auch künftig mit viel handwerklicher Sorgfalt in seinen einzigartigen Schiefersteillagen Gutsweine mit einem hervorragenden Preis-Genuss-Verhältnis zu erzeugen.
906608 Van Volxem, Schieferriesling trocken 2008 8,95 Euro
Welch traumhafte Qualität offenbart der oftmals als ‚kleiner’ Bruder des legendären Saar-Rieslings gefeierte Schieferriesling im Glase! Aber was heißt hier ‚kleiner’ Bruder? Der Schieferriesling ist ein qualitativ absolut ebenbürtiges Gewächs, das sich nur in seiner Stilistik vom Saarriesling deutlich unterscheidet: Er ist bei aller inneren Dichte schlanker, rassiger und frischer im Körper, wodurch die pikante Mineralität des Schiefers (Nomen est Omen) noch stärker in den Vordergrund tritt. Jedes Glas dieses tänzelnden Rieslings versprüht schiere Lust beim Genuss! Dieser verzaubernde Mineralextrakt demonstriert ausdrücklich die Tugenden eines ungemein spannenden Jahrgangs an der Saar! Die hohe Reife des kerngesunden Traubengutes, seine faszinierende salzige Mineralität, die sich über viele Monate hinweg kontinuierlich einlagern konnte, da während der gesamten, sehr langen Vegetationsperiode niemals Wasserstress bestand, und seine harmonische Säure zeichnen das Kernthema, mit dem die besten Rieslinge Deutschlands in 2008 allesamt brillieren werden: Eine animierende Trinkigkeit, ein geradezu nicht enden-wollender Trinkfluss, der durch eine moderate Alkoholgradation von knappen 11,5 Volumenprozent, eine verführerische Frucht und tiefe Mineralität zum fröhlichen Zechen verleitet. Ein Referenzriesling der Saar: Authentisch, mineralisch, rassig, strahlend-präzise!

Romans ebenso sympathischer wie genialer Kellermeister Dominik Völk
© Van Volxem
Und dann sind sie endlich wieder eingetroffen, Romans Klassiker:
907108 Van Volxem, SaarRiesling 2008 9,95 Euro
Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt begeistert:
„Ich wage die kühne Behauptung: Van Volxems Saar Riesling 2008 - der beste Weißwein der Welt unter 10 Euro.”
Jens Priewe urteilt im Detail: „Um diesen Riesling gut zu finden, muss man kein ausgesprochener Weinkenner sein. So knackig frisch, so zartfruchtig, so leicht fließt dieser Wein über die Zunge, dass auch Leute, die nicht jeden Tag eine Flasche köpfen, sofort merken: Hier ist ein besonderer Wein im Glas. Er duftet wie Zitronenschale, Pfirsich und nasser Schieferboden, schmeckt trocken, obwohl er eine leichte, kaum schmeckbare Restsüße besitzt. Sie mildert die Säure ab, so dass niemand Magenweh bekommt, der zwei Glas von ihm trinkt. Ich wage die kühne Behauptung: der beste Weißwein der Welt unter 10 Euro. Der Winzer, der diesen Wein erzeugt, hat einen unaussprechlichen Namen. Er heißt Roman Niewodniczanski. Die Kenner nennen ihn einfach „Niewo”. Ein junger, noch nicht einmal 40jähriger „Wein-Verrückter”, dessen Familie die Bitburger Brauerei gehört, der sich aber nicht auf dem Geld seiner Eltern ausruhen wollte und 2000 das alte, heruntergekommene Weingut Von Volxem an der Saar kaufte, um es innerhalb weniger Jahre zu neuem Glanz zu bringen. Übrigens: Man trinkt diesen Saar Riesling am besten aus breiten Kelchen. Wenn man die Flasche schon einen Tag vorher öffnet, schmeckt er am nächsten Tag noch einmal so gut. Ich habe ihn zu Fischsuppe mit Muscheln und Flusskrebsen getrunken. Passte perfekt!”
9071108 Van Volxem, SaarRiesling, Magnum 2008 25,00 Euro

© Van Volxem
907208 Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4” 2008 15,90 Euro
Dieser edle Riesling-Solitär hat mittlerweile eine ureigene Pinard-de-Picard-Tradition: Roman hat uns wie stets auch in seinem begeisternden Jahrgang 2008 sein bestes Fass der ältesten Reben aus seinen Saar-Steillagen separat abgefüllt und damit einen Wein geschaffen, der Liebhaber großer deutscher Rieslinge wegen seiner traumhaften Mineralität, seiner geschmeidigen, cremigen Textur und seiner faszinierenden Frucht schlicht in Entzücken versetzt – und dies zu einem Preis, der im internationalen Kontext gesehen geradezu als unverschämt niedrig zu bezeichnen ist! Zweifellos einer der größten Wein-Werte Deutschlands! Bravo, Roman. Weltweit exklusiv bei Pinard de Picard!
In letzter Minute wieder eingetroffen:
Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau, Nahe

941408 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling Kabinett 2008 11,90 Euro
Gault Millau 2010: Platz 2 in der Kategorie Riesling Kabinett
Ein elfenhaft schwebender, glockenklarer, tänzerisch verspielter Kabinett, unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten unschlagbar in ganz Deutschland!

Im preislich höchst attraktiven Qualitätssegment unterhalb der Großen Gewächse können wir Ihnen von Deutschlands „Winzer des Jahres”, Tim Fröhlich, einen fabelhaften Riesling anbieten, den der Winzermagier aus Bockenau exklusiv für Pinard de Picard gefüllt hat. Schnäppchenalarm!
941208 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling trocken „Edition Pinard de Picard” 2008 9,95 Euro
Liebe Kunden: Es sind nicht immer die teuren Luxusgewächse der Welt, die den wahren Weinliebhaber emotional berühren. Bisweilen verzaubern gerade Weine wegen eines singulären Zusammentreffens zwischen ihrer brillanten Qualität und einem provokant günstigen Preis die Herzen auch des kundigsten Kenners. Und was strahlt dieser phantastische Bockenauer Riesling, dessen bestes Fass Tim Fröhlich exklusiv für Pinard de Picard abgefüllt hat, nur für eine Magie aus! Die Trauben für diesen packenden Riesling stammen allesamt aus dem Herzstück des Weingutes der Großen-Gewächs-Lage Bockenauer Felseneck. Für meinen persönlichen Geschmack in seiner attraktiven Preisklasse zusammen mit Van Volxems Saarriesling und Kellers Riesling Edition Pinard de Picard einer der drei schönsten Rieslinge des Jahrgangs in Deutschland! Das ist kein vordergründig gefälliges Weinchen, kein schnurrendes Schmusekätzchen, vielmehr ein geschmeidiger Panther mit Krallen, die sich erst noch abschleifen müssen. Deshalb empfehle ich auch, diese Referenz für ungeschminkte Mineralität zu dekantieren, wenn Sie ihn jetzt genießen wollen und ihn dann bis wenigstens 2015 immer wieder mal zu probieren, um seine grandiose Entwicklung verfolgen zu können. Sie werden sehen: Der Panther wird erwachsen werden, ohne seine unbezähmbare Natur zu verlieren!

941308 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling „Edition Pinard de Picard” trocken 2008 16,50 Euro
940908 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs 2008 31,95 Euro

940108 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling Großes Gewächs 2008 31,95 Euro
940208 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Großes Gewächs 2008 31,95 Euro
Herzliche Grüße aus Saarwellingen,
Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann
