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Saarwellingen, im Januar 2010

PINwand Nº 174

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

heute präsentieren wir Ihnen aus Frankreich mit der Domaine de la Bouïssière eine uralte stille Liebe und mit Aires Hautes ein Urgestein unseres Programms, beide mit den großartigen Weinen aus dem Fabeljahrgang 2007.

Die Domaine de la Grange des Pères vinifiziert einen der mythischen Rotweine der Welt!

Und Michel Bettane, der große Mann des französischen Weins, ist euphorisch: „Seit vielen Jahren macht die Domaine Voillot Weine, die zu den feinsten des Burgunds zählen”.

Die Chardonnays von Henri Boillot aus dem Weißwein-Zauberjahrgang 2007 werden von Allen Meadows und von Parker mit den höchsten Bewertungen ihrer weltberühmten Region gefeiert!

Italien-Liebhaber können jubilieren: Marco Porello, ein phantastischer Geheimtipp des Piemont, verzaubert mit authentischen Weinen voller Noblesse!

Holger Koch, visionärer Winzergenius aus Baden, fasziniert mit traumhaften weißen und roten Burgundern voller Finnesse!

Dazu haben mehrere unserer Spitzengüter brandaktuell grandiose Testerfolge in der internationalen Fachpresse feiern können. Einige dieser Pretiosen gibt es zu attraktiven Angebotspreisen!


Ein Languedoc-Klassiker hat seinen neuen Jahrgang gefüllt: Domaine Saint Antonin. Frédéric Albaret produziert authentische, individuelle Weinunikate voller Frische, Finesse und Mineralität auf den berühmten schwarzen Schieferböden des Faugères: Bilderbuchweine des französischen Südens, Terroir pur, sehr rar und von phantastischer Qualität!


Domaine Saint Antonin


302308 Saint Antonin, Les Jardins de Saint Antonin, rouge 2008 5,95 Euro
Ein fast schon unwirkliches Preis-Genuss-Verhältnis. Schnäppchenalarm!

Saint Antonin, Les Jardins de Saint Antonin, rouge


Domaine Saint Antonin
Ein begnadeter Winzer: Frédéric Albaret


302108 Saint Antonin, Faugères, rouge 2008 8,95 Euro
Auch Parker hat unsere Domaine Saint Antonin entdeckt und mit Elogen überhäuft. Er schreibt wörtlich, dass er überhaupt nicht verstehen kann, wie so gute Weine, die zu den unglaublichsten Weinwerten der Welt zählten, zu einem solch günstigen Preis zu haben seien!


Domaine Saint Antonin
Garriguelandschaft im Faugères


302208 Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge 2008 13,95 Euro
Seine Qualität: Singulär in seiner Preisklasse. Seine Bewertungen bei Fachjournalisten: Einzigartig in seiner Preisliga! 94 Parkerpunkte (in 2004) für einen französischen Wein, der weniger als 15 Euro kostet – das gab es unseres Wissens nach noch nie!


Wieder eingetroffen und angeboten als attraktives Schnäppchenpaket, unser Besteller aus dem wilden Madiran:

Domaine Berthoumieu
Didier Barré beim Verkosten

5065906 Berthoumieu, „Charles de Batz”, rouge (11+1 Flasche gratis!) 2006 9 l, statt 154,80 nur 141,90 Euro
Der gesündeste Wein der Welt laut Deutscher Ärztezeitung! Der weltweit höchstes Ansehen genießende Weinguide DECANTER feiert unseren ,Batz’ als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend”. Und in der Bibel der französischen Weinkritik, dem Classement 2009, wird unser Musketier mit dem heute präsentierten 2006er gar mit 17/20 Punkten gefeiert, wohl seiner bis dato noch nicht erreichten Frische und Finesse wegen: Unser Kleinod Berthoumieu hat die Tannat-Rebe schlicht geadelt!

Berthoumieu, „Charles de Batz”, rouge (11+1 Flasche gratis!)


(11+1 Flasche gratis!)

506506 Berthoumieu, „Charles de Batz”, rouge 2006 12,90 Euro

Berthoumieu, „Charles de Batz”, rouge

5064906 Berthoumieu, Haute Tradition, rouge (11+1 Flasche gratis!) 2006 9 l, statt 94,80 nur 86,90 Euro
Oft ein wenig im Schatten der großartigen Spitzencuvée steht Didiers traumhaft preiswerter Basiswein, ein Tannat traditioneller Machart, natürlich mit den gleichen das Herz schonenden Ingredienzen ausgestattet, ein höchst originär Tropfen, ein urwüchsiges Gascogne-Gewächs wie aus dem Bilderbuch. So etwas gibt es nicht in Übersee, nicht in Spanien, nicht in Italien oder sonst wo in Frankreich. Nur in der Gascogne! Authentischer Madiran als nobler Bauernwein mit entwaffnender Natürlichkeit und Ausstrahlung: Ein fabelhafter Essensbegleiter zu allen deftigen Gerichten! Michel Bettane, der große alte Mann des französischen Weins, ist begeistert: 15/20 Punkten, eine traumhafte Bewertung für diesen authentischen Musketier!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt bis 2012, mindestens.

Berthoumieu, Haute Tradition, rouge (11+1 Flasche gratis!)


(11+1 Flasche gratis!)


506406 Berthoumieu, Haute Tradition, rouge 2006 7,90 Euro

Berthoumieu, Haute Tradition, rouge


Einer der ganz großen Wein-Werte des 2006er Bordeaux-Jahrgangs ist frisch eingetroffen und dazu bieten wir Ihnen unseren Rhône-Klassiker von Beaucastel in Subskription an: Nach unzähligen Verkostungen für uns der beste Châteuneuf-du-Pape in 2008!

864106 Château Riou du Thaillas, Saint Emilion Grand Cru Classé rouge 2006 27,90 Euro
René Gabriel, WeinWisser: „Spürbare geografische Nähe zu Pomerol, ähnlich die Aromatik und ebenso viele Finessen aufweisend, unerwartet groß, noch nie so gut, ein absoluter Geheimtipp, kann bei den ganz Großen mithalten. 18/20 Punkten.”
Zu genießen etwa ab 2013 bis nach 2025!

Château Riou du Thaillas, Saint Emilion Grand Cru Classé rouge


Château Beaucastel
Frühlingszauber auf Château Beaucastel

174608 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2008 49,00 Euro
Für Liebhaber originärer Rhôneweine einer der charaktervollsten Rotweine der Welt! Parker lobt begeistert: „A candidate for one of the top wines of the vintage.” Legenden sterben nie, Gänsehautatmosphäre!


In Subskription, Auslieferung ab Herbst 2010


1746108 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge, Magnum 2008 1,5 l 98,00 Euro


In Subskription, Auslieferung ab Herbst 2010


FRANKREICH

Domaine La Bouïssière - Gigondas, Rhône

Traumqualitäten aus dem „besten Rhônejahrgang der letzten 30 Jahre” (Parker) auf dem Top-Niveau der Prestigecuvées aus Châteauneuf-du-Pape in einem raren Stil: Mineralität und kühle Frische statt barocker Opulenz!

Der malerische Ort Gigondas an den Hängen der wildromantischen Dentelles de Montmirail besitzt identisch grandiose Terroirs wie Châteauneuf-du-Pape. Daher kommen von hier auch mit die besten Weine der südlichen Rhône, von Parker schon mit 100 Punkten bewertet, doch die Preise dieser Weltklasseweine sind deutlich niedriger als die der berühmten Luxus-Cuvées aus Châteauneuf.
Liebhaber der grandiosen Weine der weltbekannten Güter Santa Duc und Saint Cosme wissen, wovon wir hier reden. Qualitativ auf gleich schwindelerregender Höhe bewegen sich die in kleinen Mengen produzierten Nobelgewächse der Domaine de la Bouïssière, eine uralte stille Liebe von uns. Bereits Mitte der 90er Jahre importierten wir diese stilistisch so eigenständigen, da feinst balancierten, geradezu nordisch kühlen, ungewöhnlich mineralischen Rhônetropfen nach Deutschland. Leider waren die für den deutschen Markt zur Verfügung stehenden Mengen zu gering, als dass wir diese Juwelen im dynamischen Wachstumsprozess von Pinard hätten weiter offensiv vermarkten können. Die gegenseitige Sympathie mit dem Winzer blieb davon unberührt und meine Vorliebe für diese so originären Weine auch. Jährlich bekam ich meine Kiste von den sympathischen Faravel-Brüdern für meinen privaten Keller geschickt. Herzlichen Dank dafür! Und in vergleichenden Verkostungen mit den Granden der Rhône brillierten diese Pretiosen stets aufs Neue und erzeugten häufig genug Gänsehautgefühle.

Domaine La Bouïssière

Immer wieder trafen wir uns in den letzten Jahren mit Gilles und Thierry Faravel, so heißen die beiden ebenso bodenständigen wie ehrgeizigen Eigner des wegen seiner Höhenlage auch „Adlernest” genannten Domaine, auf Verkostungen der besten Rhôneweine und groß war unsere Freude kürzlich bei einem Treffen in Brüssel, als Thierry uns anbot, von seinen internationalen Märkten Kontingente in einer für uns vermarktungsfähigen Größenordnung abzuziehen und sie uns zuzuteilen, weil er sich einfach freut, im Programm von Pinard de Picard präsentiert zu werden, eine Freude, die wir ausdrücklich mit ihm teilen, wenn wir auch zwei seiner rarsten Weine in der Abgabe limitieren müssen. So phantastisch schlicht die Qualität, so dramatisch fair die Preise! Juwelen der südlichen Rhône eben!

Aber Vorsicht, werte Kunden: In ihrer durch ihre hoch gelegenen, steinwüstenartigen, kargen Weinberge geprägten ureigenen Stilistik unterscheiden sich die originären, in alter handwerklicher Tradition hergestellten, ungeschönt und unfiltriert abgefüllten Gewächse der Domaine Bouïssière deutlich von den meisten anderen Weinen der südlichen Rhône und dem dadurch geprägten gängigen Geschmacksbild. Sie sind wesentlich mineralischer, „kühler”, frischer, säurebetonter, balanciert in Referenzqualität, weisen weniger opulente süßliche Frucht auf, brauchen, abgesehen von der leckeren Basiscuvée. immer etwas mehr Zeit, bis sie sich in all ihrer Schönheit entfalten, werden daher auch von so manchem Journalisten auf Jungweinverkostungen verkannt, andererseits von Kennern und Liebhabern wegen ihrer kühlen Stilistik, ihrer Komplexität, ihrer Rasse und Finesse und ihres autochthonen Charakters hoch geschätzt. Antipodenweine zum modernen Zeitgeist!

Domaine La Bouïssière

Was mich ein wenig wundert, ist, wie hoch Parker trotz dieser Stilistik neuerdings diese originären Charakterweine einstuft. Zwar haben die Gebrüder Faravel ihre Spitzencuvées aus 2007 gar nicht erst zur Verkostung bei ihm angestellt, denn sie haben so schon viel zu wenig Weine zu verkaufen, aber die traumhaft leckere Basiscuvée aus 2007, ein Preis-Leistungshammer in der „Sieben Euro-Klasse”, die ihr amerikanischer Importeur Parker zur Verfügung stellte, wurde mit spektakulären 91 Punkten bewertet. Damit kann man erahnen, in welch luftigen Höhen sich die Spitzencuvées punktemäßig getummelt hätten, die nochmals um Längen besser schmecken. Welch Glück für wahre Weinliebhaber, die somit Traumqualitäten erwerben können, zu einem wesentlich niedrigeren Preis, als er für vergleichbare Spitzenqualitäten der berühmten Güter aus Châteauneuf-du-Pape gezahlt werden muss. Diese urwüchsigen Pretiosen gehören zur Kategorie persönliche Lieblingsweine – So haben große Rhônegewächse früher einmal, vor der Klimaerwärmung, geschmeckt: Raffinesse statt Opulenz, leise Töne statt üppiger süßlicher Fruchtorgie mit Pauken und Trompeten. Domaine de la Bouïssière: Der Stoff scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert. Wohl bekomm’s!


Domaine La Bouïssière


155007 Bouïssière, Les Amis de la Bouïssière, rouge 2007 7,95 Euro
Aus jungen Syrah-, Grenache- und, völlig ungewöhnlich für die Region, edlen Merlot-Reben vinifiziert und daher wesentlich fruchtbetonter und hedonistischer als die Spitzencuvées der Gebrüder Faravel. In diesem ungemein leckeren, extraktreichen, fast wollüstigen Sinnenzauber beeindruckt bereits seine dunkle, granatrote Farbe welche die ungewöhnliche Konzentration dieses Basisweins signalisiert, mit einer Dichte und Tiefe, die in der Tat Referenzqualität in seiner sympathischen Preisklasse widerspiegelt. Ein seltener Glücksfall eines betörend schmeichlerischen Weins! In der Nase verführerische Fruchtfülle pur, wilde Heidelbeeren, reife Kirschen und Erdbeeren sowie geröstetes Fleisch – Hier tanzen die Syrahtrauben Samba! Auf der Zunge herrlich saftig, mit einer feinen, betörenden Fruchtsüße, rund und saftig, mit fabelhaft weichen, cremigen Tanninen. Eines der größten Schnäppchen aus DEM Fabeljahrgang der südlichen Rhône!

Parker: „It is always a great bargain and the 2007 ‚Les Amis de la Bouissiere’ is little short of sensational. 91 Punkte”.
Zu genießen ab sofort bis 2014.


Domaine La Bouïssière

155107 Bouïssière, Gigondas Tradition, rouge 2007 17,50 Euro
Einer der individuellsten und edelsten Weine der Appellation! Dem Glase entströmen wunderbare Beerenaromen (Blau- und Heidelbeeren), Kräuter der Provence, Pfeffer, Nelken, Lavendel und betörender Flieder. Am Gaumen präsentiert sich dieses Weinmonument bei aller Tiefe und inneren Dichte von seidener Textur. Es wird sich phantastisch über viele Jahre hin entwickeln zu einem der eindrucksvollsten und größten jemals in der Appellation Gigondas erzeugten Weine mit viel Schmelz und Würze, einer schmeichelnden Fülle und einer bewundernswerten Eleganz und Dichte. Das Tannin ist seidenweich, im beeindruckenden Abgang finden wir feinste Terroirnoten in Form von Graphit und Kalk.
Und das Tollste: Dieser noble und zugleich urwüchsige Charakterwein bereitet wegen seiner cremigen Tannine Trinkvergnügen bereits ab sofort bis etwa 2020.


max. 6 Flaschen pro Kunde


155207 Bouïssière, Gigondas Font de Tonin, rouge 2007 27,50 Euro
Schlicht die Seele der Appellation Gigondas von über 70 Jahre alten Reben, gelegen auf einem kalkig-steinigen Hochplateau. Dieser grandiose Weltklassewein begeistert zunächst durch seine tiefe granatrote Farbe und seine explosive Nase nach feinen Gewürzen der Provence, Schwarzkirschen, Blaubeeren, Cassisblätter, würzigem Tabak, zartherbem Mokka, schwarzem Pfeffer sowie mit einer beeindruckenden Mineralität und zarten, betörenden, floralen Noten und Anklängen an geröstetes Fleisch. Im Mund fasziniert die Kombination zwischen grandioser Dichte sowie einer spektakulären, ungemein würzigen Aromenvielfalt, einer enormen Extraktion, einer phantastischen Frische und Kühle, singulär an der südlichen Rhône (!), einer Maßstäbe setzenden inneren Balance und Harmonie, einer unübertrefflichen Mineralität sowie phantastisch cremigen Tanninen. Dazu gesellt sich ein unendlicher Abgang voller Extrakt und grandioser Länge. Ein spektakulär schöner Weinriese alten Stils, ein Rhônerotwein voller originärer, unverfälschter Ursprünglichkeit in bester französischer Tradition, ein gigantisches Meisterwerk von ganz großem Terroir! Der stilistisch völlig anders geartete, qualitativ absolut ebenbürtige Rivale des von Parker mit 97+ Punkten bewerteten 2007er „Cuvée Prestige des Hautes Garrigues” von Santa Duc – welch phänomenale Güte eines Weltklassegewächses zu unschlagbarem Preis!
Zu genießen etwa ab 2013 bis nach 2030, einer der langlebigsten Rotweine des gesamten großartigen Jahrgangs an der südlichen Rhône!


max. 6 Flaschen pro Kunde


155307 Bouïssière, Vacqueyras Vieilles Vignes, rouge 2007 16,50 Euro
Ganz klein die Menge, spektakulär die Qualität: Der Kandidat für den besten Wein der Appellation Vacqueyras im Überfliegerjahrgang 2007.
Zu genießen 2012 bis 2020+.


Werte Kunden: Auf der Domaine de la Bouïssière fängt man in Sachen Qualität dort an, wo die meisten anderen Weingüter aufhören. Dramatisch schöne Terroirweine in urtraditionell handwerklicher Tradition, in ihrer Frische, Kühle und Balance singuläre Rhône-Unikate mit unverwechselbarer Seele!

Domaine des Aires Hautes - Minervois

VINUM wertet die Spitzencuvée unseres Languedoc-Klassikers Aires Hautes mit der höchsten Punktzahl in einer großen, repräsentativen Languedoc-Verkostung!

„Das Minervois hat vielleicht auf lange Sicht das beste Potential aller Appellationen im Gebiet Languedoc-Roussillon”, urteilen einflussreiche Weinkritiker auf der ganzen Welt wie beispielsweise Robert M. Parker. Warum ist dem so? Natürlich wegen eines einzigartigen Terroirs! Die besten Weingärten im Herzen des Minervois liegen relativ hoch auf sanften, nach Süden ausgerichteten Hängen (viele Steine, nur wenig Bodenauflage auf hartem Fels) in „La Livinière” am Fuße der Montagne Noir, welche vor atlantischen Tiefausläufern schützen, gleichzeitig aber in der Nacht frische, ja kühle Luftmassen von den Bergkämmen zu den privilegiert liegenden Wingerten führen. Dadurch entstehen extreme Temperaturunterschiede (welche bekanntermaßen entscheidend sind für eine hohe Komplexität der Weine), denn am Tage findet sich in dieser Subregion das heißeste Mikroklima des gesamten Languedoc mit extrem wenig Niederschlägen. Der vegetative Zyklus dauert zudem relativ lange von Anfang April bis Mitte Oktober und gewährleistet somit einen optimalen, da sehr behutsamen Reifeprozess. Das dominierende Terroir in „La Livinière” besteht aus Kieselsteinen und Löss an der dünnen Bodenoberfläche und hartem Kalkgestein im Untergrund – die ideale Basis für tief mineralische Weine. Die geringe natürliche Fruchtbarkeit dieses Bodens verbindet sich mit seiner wenig ausgeprägten Fähigkeit, Wasser zu speichern, so dass die Erträge schon von Natur aus gering ausfallen.


Domaine des Aires Hautes

Aber es sind nicht nur diese großartigen natürlichen Voraussetzungen, welche die eingangs zitierte hohe Einschätzung renommierter Experten bezüglich der Region stützen, sondern es ist vor allem die Aufbruchstimmung bodenständiger, strebsamer Menschen, die hier in der Gluthitze des Südens die steinigen, kargen Böden bewirtschaften und sich dem unbedingten Streben nach höchster Qualität verschrieben haben. Im Bewusstsein der historischen Chance, die ihnen die natürlichen Gegebenheiten ihrer wildromantischen Heimat bietet, lebt eine avantgardistische Generation junger Winzer ihre Vision: Inspiriert durch die römische Göttin Minerva, die ihrer Heimat den Namen gab und nicht nur Göttin der Weisheit, sondern auch des Mutes ist, haben sie sich mit unermüdlichem Elan und großer Leidenschaft daran gemacht, das Geschenk der Natur zu nutzen. So initiierten sie bereits 1990, also am Beginn der revolutionären Aufbruchstimmung im Languedoc, eine Qualitätsoffensive und reduzierten freiwillig die erlaubten Erträge. 1998 schließlich wurde La Livinière mit vier Nachbargemeinden offiziell als erster Cru des Minervois anerkannt. Beispielhaft für den Erfolg dieses qualitätsorientierten Denkansatzes steht der märchenhafte Aufstieg eines Urgesteins unseres Programms, der Domaine „Aires Hautes”, nicht nur an die Spitze des Minervois, sondern in die kleine Eliteklasse der südfranzösischen Domainen überhaupt!
Bevor die Brüder Eric und Gilles Chabbert das von ihrem Vater gegründete Gut übernahmen, wurde die gesamte Ernte zum Spottpreis lose „en vrac” verkauft. Gilles, für die Weinbereitung zuständig und ein typischer Vertreter des neuen Denkens der nachrückenden Winzergeneration, war mit den bis dato erzeugten Qualitäten völlig unzufrieden und stellte die gesamte Produktion auf biologischen Anbau um, beseelt von der Absicht, auf den wertvollen Parzellen der Familie großartige Weine zu erzeugen. Eric, der eine Apotheke besitzt und der sich um die geschäftlichen Angelegenheiten der Domaine kümmert, betont wie sein Bruder immer wieder, dass sie sich als „Handwerker” (artisan) verstehen, die in bester Tradition mit den Gaben der Natur, ihren privilegierten Weingärten, behutsam umgehen.

Domaine des Aires Hautes
Uralter, unterirdischer Barriquekeller der Domaine des Aires Hautes

Gilles ist schlichtweg ein vinologisches Naturtalent. Er hat zwar eine Landwirtschaftsschule besucht, die ihm aber seiner Meinung nach zur Erzeugung wirklicher Spitzenweine nur wenig gebracht hat. Entscheidend für ihn waren vielmehr die unzähligen Stunden angeregter Diskussionen mit gleich gesinnten jungen Winzern des Languedoc und die Literatur zur Produktion biologischer Weine, die er geradezu „verschlang”. Mit durchschlagendem Erfolg: Seine neuen Jahrgänge zeugen mehr denn je zuvor von der enormen Anstrengung und von dem Enthusiasmus, mit dem Gilles und Eric ihr Handwerk betreiben und von der Naturverbundenheit, mit der sie ganz tief im französischen Süden, in der Einsamkeit ihrer wildromantischen Landschaft, traumhafte Weine aus biologischem Anbau produzieren, die mit das beste Preis-Genuss-Verhältnis des gesamten Languedoc besitzen!

Kein Wunder, dass Parker euphorisch urteilt: „Gilles and Eric Chabbert continue to render some of the finest wines as well as most outstanding values in the Minervois appellation.” Und in einem Special der Revue du vin de France über die besten Weine Frankreichs wird unser Naturtalent Gilles Chabbert wegen seines fabelhaften „Clos de l’Escandil”, einem „reichhaltigen, kraftvollen, aromenintensiven Wein mit phantastisch reifen Tanninen und der gleichzeitig großartigen Frische und Finesse, einer Cuvée höchster Qualität zu weisem Preis”, zum „Mann des Jahres” gekürt! Und VINUM wertet die Spitzencuvée Clos de l’Escandil unseres Languedoc-Klassikers mit der höchsten Punktzahl (gleichauf mit unserem Grange des Pères!) in einer großen, repräsentativen Languedoc-Verkostung! Kein Zweifel: Die Brüder Eric und Gilles Chabbert vinifizieren in biologischem Anbau Monumente der Inkarnation von Frische und Terroircharakter, die wie Fanale der Authentizität und Natürlichkeit aus einem Meer banaler Massenerzeugnisse herausragen. Großes emotionales Kino! Die Domaine Aires Hautes gehört ein Jahrzehnt nach dem Beginn der weit reichenden Veränderungen, die Gilles und Eric vornahmen, unzweifelhaft zur Elite der Weingüter des Languedoc!
Besonders erfreulich dabei ist, dass die sympathischen Brüder trotz der enorm gestiegenen Qualitäten bei ihrer Preisgestaltung extrem bodenständig geblieben sind und selbst im Jahrhundertjahrgang 2007 die Preise nicht erhöhten – ein Charakterzug, der unsere Vorliebe für diese hervorragenden Weine und ihre Erzeuger noch einmal gesteigert hat. Und vielen Dank „Mama” Chabbert für ihren traditionellen Hasenbraten, den sie mir bei jedem meiner Besuche mit so viel Liebe am offenen Kamin zubereitet.

Domaine des Aires Hautes

301108 Aires Hautes, Sauvignon blanc 2008 5,90 Euro
Traumhaft fruchtiger Sauvignon Blanc, exzellenter Rebsortencharakter mit komplexen Aromen von Zitrusfrüchten, Minze, Stachelbeeren und Anklängen von Cassisblatt. Am Gaumen betört unser Rebsortenklassiker mit seiner feinen Würze, einer sehr dezenten, perfekt eingebundenen Säure, einer zarten mineralischen Note und begeistert bei aller Dichte mit einer angenehmen Frische und großen Trinkigkeit. Eine erstklassige Alternative für alle diejenigen, denen mittlerweile die Loireweine à la Sancerre schlicht zu teuer geworden sind. Die kerngesunden Trauben für diesen wegen seiner cremigen Fülle unverkennbar südlichen Wein werden übrigens bereits Mitte August in den frühen Morgenstunden geerntet, um die feine Säurestruktur und tolle Frische zu bewahren! Wohl bekomm’s!


Aires Hautes, Sauvignon blanc



301208 Aires Hautes, Chardonnay 2008 5,90 Euro
Was für ein leckerer Chardonnay für den täglichen Trinkgenuss, ein Musterexemplar an Rebsortencharakter, Frische und Reintönigkeit. In der Nase animierend frische, „knackige” Aromatik, zarte Zitrus- und Haselnussnoten mit mineralischen Anklängen, ein vibrierender Chardonnay, schwelgerische Erinnerungen an die wunderbare Leichtigkeit des Seins in lauen südfranzösischen Sommernächten evozierend!


Aires Hautes, Chardonnay



301407 Aires Hautes, Minervois, rouge 2007 6,90 Euro
Welch Überflieger aus einem Fabeljahrgang Südfrankreichs! Der beste wohl, wie Weinkritiker und über einen großen Erfahrungsschatz verfügende ältere Winzer gleichermaßen urteilen! In 2007 werden schlicht die Qualitätsparameter um eine Preisklasse nach oben verschoben! Und was haben wir hier für einen Basiswein, der in „normalen” Jahrgängen Spitzencuvées zur Ehre gereichen würde. Tiefdunkles Purpurrot in der Farbe, in der Nase verschwenderische Aromen von vollreifen schwarzen Kirschen und roten Beeren, verführerischen mediterranen Kräutern, schwarzen Oliven, Wacholderbeeren, Nelken, Zimt und zarten Anklängen von schwarzem Pfeffer und ausgeprägt duftige Noten von Rosen und Veilchen. Am Gaumen zeigt sich die gleich komplexe, feine Frucht in Verbindung mit einer kühlen Mineralität. Die elegante Säurestruktur, das feincremige Tannin und der fruchtsüße, höchst animierende Nachhall tragen dazu bei, dass es sich bei diesem ungemein preiswerten Rotwein bei aller Dichte um einen sehr anregenden Tropfen handelt, der zu keinem Zeitpunkt sättigend wirkt. Dieser authentische Minervois präsentiert sich sinnlich-hedonistisch, zu schön fast, um es zu glauben, aber es ist süße Realität, was sich da im Glase abspielt! Was für ein Leckerschmecker, leicht gekühlt auch ein faszinierender Rotwein für heiße Tage, ansonsten ein wunderschöner Alltagswein von höchstem Niveau für jede Gelegenheit aus niedrigen Erträgen von unter 30 hl/ha, der das große vinologische Können der sympathischen Chabbert-Brüder ausdrücklich demonstriert. Extrem günstiges Preis-Genussverhältnis – selbst nach den Maßstäben des Languedoc, die im weltweiten Vergleich keine Konkurrenz zu scheuen brauchen. Ein Wein zum kistenweise in den Keller legen!
Zu genießen ab sofort bis 2013+.

Aires Hautes, Minervois, rouge


301508 Aires Hautes, Malbec, rouge 2008 7,95 Euro
Dieser ungemein verführerische, rebsortenreine Malbec wurde von „Alles über Wein” im großen Report über die Weine des Languedoc zu den besten Schnäppchen des französischen Südens gezählt! Ein authentisches Gewächs voller Ursprünglichkeit, das in einem tief dunklen Violettrot (ja, fast schwarz im Kern) ins Glas läuft. Mit seinem süßlich- animierenden Duft nach wild wachsenden Beeren, Kirschsaft, reifen Pflaumen, rotem Fleisch, zermahlenem schwarzen Pfeffer, mediterranen Kräutern und Veilchen besitzt dieser Wein schon in der Nase eine wilde, aber einladende Tiefe und unverkennbare Authentizität. Im Mund kraftvoll und saftig, mit reifen, seidig-subtilen Tanninen und mit einer anregenden Säure versehen. Mit seiner ausgeprägten Würze von Pfeffer und wilden Kräutern und mineralischen Noten haben wir es hier mit einem originären Rotwein zu tun, der nach kräftigen Gerichten wie gegrilltem Pfeffersteak, geschmortem Hirsch- oder Lammbraten geradezu „schreit”, aber bitte die kräftige Jus nicht vergessen! Am Gaumen sehr saftig, dicht, schmelzig, reife Frucht, viel Fülle und Fruchtextrakt, dabei elegant und lang anhaltend, schöne Struktur, lebendige Säure, markanter, mineralischer Nachhall. Vergessen Sie alles, was Sie bisher an unzugänglichen Malbec-Weinen aus anderen Regionen getrunken haben, dieser Wein bereitet trotz noch präsenter, jedoch reifer und geschliffener Tannine ab sofort hohen Genuss. Am zweiten Tag präsentiert er sich am schönsten, noch eleganter, harmonischer, weicher als unmittelbar nach der Öffnung, mit einer für seine Preisklasse traumhaft komplexen Aromatik!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2010 bis 2013+.

Aires Hautes, Malbec, rouge



Domaine des Aires Hautes
Blick über gepflegte alte Rebzeilen in La Livinière”

301607 Aires Hautes, „La Livinière”, rouge 2007 9,95 Euro
Eric und Gilles haben verstanden, so wie beispielsweise auch Pierre Clavel. Sie, die sie nie die Wurzeln ihrer bäuerlichen Herkunft vergessen haben, sie, bei denen Gastfreundschaft keine leere Worthülse ist, sondern unvergessliche Abende mit himmlischen leiblichen Genüssen und intensiven Gesprächen bedeutet, haben wirklich begriffen: Das Languedoc darf niemals seinen einzigartigen Vorsprung verlieren, der diese von ihrem privilegierten Klima gesegnete Region in den letzten Jahren zu einem weltweit einzigartigen El Dorado für preisbewusste Weinliebhaber hat werden lassen. Solch herausragende Terroirweine mit einem großartigen Preis-Genussverhältnis haben den legendären Ruf der betörenden Weine aus dem wilden französischen Süden bei Liebhabern in aller Welt vor nunmehr fast zwei Jahrzehnten begründet! Diese verführerische Cuvée aus Syrah, Grenache und Carignan mit ihrem tiefdunklen, schwarz schimmernden Granatrot, von Michel Bettane, dem großen Mann des französischen Weins, als intensiver Ausdruck ihres großen Terroirs gefeiert, besitzt ungemein ausladende, komplexe Aromen. Fast wollüstig duftet sie nach süßen Beeren wie Cassis, Heidel- und Himbeere sowie nach reifen Sauerkirschen und wilder Weichsel, begleitet von Wacholder, Zimt, Nelke, Anis, Koriandernoten, Pfefferminze, Oliventapenade, gemahlenem weißen Pfeffer, dunklem Nougat und würzigen Noten. Am Gaumen dann ein faszinierender Kontrast zwischen kühlen, frischen, mineralischen Noten (ja, das ist die große Kunst in einem Jahrhundertjahrgang, auch die Frische und damit die Balance eines Weines zu bewahren!) und einer feinen Frucht. Das Tannin ist fabelhaft reif und nobel. Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München), würdigte bereits einen Jahrgangsvorgänger in der Süddeutschen Zeitung „als zweifellos zum Besten gehörend, was das Languedoc zu bieten hat. Ein Schmusewein ohne langweilige vordergründige Frucht, mit langem kraftvollem Finale. Eine einzige Verführung zum Weitertrinken.” Und damit ein fast schon unwirkliches Preis-Genuss-Verhältnis. Ein echtes Highlight, Schnäppchenalarm! 90-91 Parkerpunkte bereits für den großartigen 2006er, doch 2007 spielt in Südfrankreich in einer ganz eigenen Qualitätsliga! Da liegen schlichtweg nochmals 2-3 Punkte dazwischen.

Werte Kunden: Solch Wahnsinns-Werte gibt es sehr selten in einem Weinliebhaberleben! So urteilt auch Parker: „2007 – The Languedoc has never offered more bargains or more inspiring and talented idealists.” Wahrlich: 2007 ist der beste Jahrgang des französischen Südens aller Zeiten! Ein Sinnenzauber, ein seltener Glücksfall für anspruchsvolle Genießer!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2017+.


301705 Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge 2005 19,90 Euro
Dieses großartige Elixier von perfekt gereiften Trauben sehr alter Rebstöcke aus dem besten Terroir von „La Livinière” gehört zweifellos zu den größten Gewächsen des gesamten Midi! Bei diesen fabelhaften Qualitäten ist es kein Wunder, dass sich die Fachpresse bei der Bewertung der letzten Jahrgänge mit Lobeshymnen überschlägt: „Coup de coeur” im Guide Hachette; Bettane & Desseauve stufen den 04er wie den 05er wegen seiner Eleganz und seiner rassigen Tannine als „très bon vin” ein, die Bibel der französischen Weinkritik, des „Classement 2005 der besten Weine”, zählt ihn zu den 10 größten, die Revue du vin de France zu den fünf größten Rotweinen des Languedoc und wählt Gilles wegen dieses „reichhaltigen, kraftvollen, aromenintensiven Weines mit seinen phantastisch reifen Tanninen und der gleichzeitig großartigen Frische und Finesse, einer Cuvée also höchster Qualität zu weisem Preis, zum „Mann des Jahres”! Und VINUM wertet diese legendäre Spitzencuvée aus 2005 zusammen mit dem Grange des Pères mit der höchsten Punktzahl in einer repräsentativen Languedoc-Verkostung, in der 150 große Weine blind degustiert wurden! Herzlichen Glückwunsch Gilles Chabbert für diesen emotional aufwühlenden Referenzwein aus Frankreichs wildem Süden!
Jetzt bis 2015+.

Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge



Domaine de la Grange des Pères – Anian (Hérault)

Rare Weinlegende aus dem Herzen des Languedoc in einer Stilistik, die „Anklänge an große Bordelaiser Weine, Hermitage und Châteauneuf-du-Pape-Gewächse” (Parker) ins Glas zu zaubern vermag – Souveräne Referenz des Midi und einer der großen, mythischen Rotweine der Welt!

Grange des Pères

Wenige Weine aus dem Süden Frankreichs sind binnen eines Jahrzehnts zu einem weltweit derart gesuchten Kulttropfen geworden wie der legendäre „Grange des Pères” aus dem wildromantischen Tal des pittoresken Flüsschens Hérault. Auf kühlen, an so manchen Tagen vom Mistral winddurchpeitschten Höhenlagen wachsen wertvolle Edelreben (Syrah, Mourvèdre und Cabernet-Sauvignon) inmitten einer spektakulären, kargen Felsenlandschaft. Dieses singuläre Terroir und die für ein Languedocgewächs ungewöhnliche Rebsortenzusammensetzung ergeben einen einzigartigen Weincharakter in einem puristisch-mineralischen Stil, der nirgendwo auf der Welt kopiert werden kann! Eine geradezu burgundische Finesse paart sich mit atemberaubender Wildheit zu einem originären, authentischen Gesamtkunstwerk, das aufgrund seiner niedrigen Produktionsmenge von ca. 20.000 Flaschen jährlich leider nur von wenigen stolzen Besitzern jemals verkostet werden kann, das aber stets in den Erinnerungen an den großen Genuss, das es verschwenderisch verschenkt, noch nach Jahren ein seliges Lächeln in die Gesichter dieser glücklichen Weinliebhaber zu zaubern vermag.

Der Produzent dieses raren Stoffs ist Laurent Vaillé, mittlerweile Vorbild einer ganzer Schar junger innovativer Winzer aus Frankreichs wildem Süden, ein sehr scheuer Mensch, der selten in der Öffentlichkeit auftritt oder in den Medien präsent ist. Um so mehr lässt der „Verrückte”, wie man ihn noch Anfang der 90er Jahre in der Region verspottete, als er in kühlen Höhenlagen inmitten eines Stein- und Felsenmeeres seine Edelreben anpflanzte, die Qualität seines Weines für sich sprechen, beseelt von der Vision, DEN Grand Cru des Languedoc zu vinifizieren. Nach Lehr- und Wanderjahren auf Weltklassedomainen wie Chave, Comtes Lafont, Coche Dury und Trévallon schlug sein 92er Jungfernjahrgang unter Kennern ein wie eine Bombe, sein phänomenaler Rotwein besaß eine bis dato im Languedoc noch nicht erlebte Finesse und Eleganz, kombiniert mit einer großartigen Beerenfrucht und einer subtilen Gewürzaromatik. In den Folgejahren wurden seine Weine, die von sorgsam gepflegten Reben auf einem der besten Kalkterroirs des französischen Südens wachsen, immer dichter und konzentrierter, verloren aber niemals ihre phantastische Eleganz und Finesse. Und wurden daraufhin folgerichtig zu weltweit gesuchten, mythischen Tropfen! Parker behauptet dezidiert: „Laurent Vaillé, ein großer Weinmacher, ist neben Jean-Paux Rosset von Château de la Negly (dessen Spitzenweine aber von gänzlich anderer Stilistik sind, das ist wie Lafite im Vergleich zu Mouton) einer der beiden Lokomotiven, Vorbilder und Zugpferde des gesamten Languedoc.”

Grange des Pères
Laurent Vaillé - Lebende Legende des Languedoc

Diesem Lob ist kaum etwas hinzuzufügen, außer dem Hinweis, dass das visionäre Genie Vaillé in den grandiosen Zwillingsjahrgängen 2005/6 seine bisher spektakulärsten Weine vinifiziert hat: In ihrer eher kühlen, puristisch-burgundischen Stilistik und der extrem raren Eleganz und Finesse der Gegenpol zu vielen von einer schwelgerischen Opulenz getragenen Weinen internationaler Machart, die im Languedoc wie Pilze aus den Böden schießen. Dieser Hommage an die Finesse und Authentizität großer Weine des wilden französischen Südens gehört meine ganz besondere Empfehlung.

Und spektakuläre Bewertungen erhält unsere Kultdomaine von der Fachpresse für die phantastischen Zwillingsjahrgänge 2005/6: 95 Punkte bei Parker für den grandiosen 2005er und damit die höchste Jahrgangsbewertung des Languedoc, ebenso (mit drei anderen Gewächsen) wiederum mit bis 95 Punkten die Höchstwertung für den heute präsentierten 2006er (für meinen persönlichen Geschmack einer der drei, vier besten Weine, die ich jemals aus dem Languedoc probieren durfte) und dazu der vierte Platz in der „Eliteliste der 100 besten Weine des Languedoc” in der Revue du vin de France! Und VINUM vergibt die Höchstpunktzahl bei über 150 degustierten großen Weinen des Languedoc „natürlich” unserem Grange des Pères! Weltklassestoff zu einem Bruchteil des Preises, der für gleich gute Bordeaux oder Burgunder gezahlt werden muss!


352106 Grange des Pères, rouge 2006 59,00 Euro
Ein erotisches Weingemälde, zweifellos zu den besten Gewächsen Frankreichs zählend, ein unkopierbarer Individualist, einer der großen Weinsolitäre der Welt!
Laurent Vaillé ist der geniale Schöpfer des Grange de Pères. Uneingeschränkt wird er von den meisten Winzern der Region als derzeitige Nummer 1 des Languedoc angesehen. Und seine 2006er Pretiose aus einem ganz großen Jahr ist ex aequo mit 2005 der beste Stoff, den Laurent Vaillé bis dato vinifiziert hat! Bereits die betörende Nase verströmt nobelste Mineralität, edle Gewürznoten, reife Sauerkirschen und rote Beeren vom Feinsten. Und wie in allen großen Jahrgängen der Domaine sind aufgrund der charakteristischen Aromen der Syrahtraube mit ihren fabelhaften salzig-mineralischen Noten deutliche Anklänge an die teuersten Weltklasseweine von der Côte Rôtie oder aus Hermitage unüberschmeckbar: Ein komplexes Bündel von Cassis- und traumhaft schönen, leicht süßlichen Wald- und Blaubeerenaromen, dazu zartes Rauchfleisch, Leder, Thymian, frische Minze und feinste orientalische Würze. Am Gaumen fasziniert dieser edle Wein mit einer fabelhaft finessenreichen und kühlen Stilistik, die so anders ist als fast alles, was es sonst im Languedoc gibt und wiederum Assoziationen weckt an berühmte Weinpersönlichkeiten bester Provenienz aus Hermitage, dem Bordelais, aber auch dem Burgund. Neben der hochkomplexen, kühlen Frucht betören zutiefst würzig-mineralische Noten von Kalk und nassen Steinen, ein hocharomatischer Strauß von edlen Kräutern und Anklänge an geröstetes Fleisch, Walnussöl, Pfeffer und feinste Grand-Cru Schokolade. Und dann – welch traumhafte Balance! Dieser phantastische Wein präsentiert sich auf der einen Seite dicht, konzentriert, körperreich, wie man es von einem Weltklassewein aus dem Languedoc erwartet, aber gleichzeitig hoch elegant, ausgestattet mit einer hinreißenden Fruchtsüße und einem erstklassigen Säuregerüst. Unmittelbar nach der Öffnung noch präsente, aber sehr feinkörnige, geschliffene Tannine, doch hinter einer ganzen Wagenladung voll subtiler, differenzierter Frucht offenbart sich bereits heute nach 24- bis 48stündiger Öffnung mehr und mehr die ungemein komplexe Aromenvielfalt, die enorme Frische und das großes Potential. Endloser Abgang! Ein monumentaler, ja ein emotionaler Wein aus dem großen Languedocjahrgang 2006, gereift in gebrauchten Barriques von Coche Dury aus dem Burgund, der bei aller Eleganz über eine derart bemerkenswerte Dichte und eine solch fabelhafte Struktur verfügt, dass man ob so viel Ausstrahlung und einer schon in der Jugend sichtbaren Größe – und erst recht bei Bewertung seines enormen Potentials – kaum zu glauben vermag, dass der französische Süden über Jahrzehnte in einen Dornröschenschlaf verfallen war!

Mit diesem genialen Kunstwerk hat Laurent Vaillé seine Heimat, das Languedoc, geadelt und ihr ein vinologisches Denkmal gesetzt. Dieser so eigenständige Weltklassewein, der in sich die Insignien seines grandiosen Kalk-Terroirs zu einer genialen Synthese zwischen der aromatischen Präzision eines burgundischen Grand Crus aus Chambertin, der wilden Würzigkeit und Syrah-Expressivität eines legendären La Landonne und der Kühle und Mineralität eines Premier Cru aus dem Bordelais vereint, gehört in jeden Keller eines ambitionierten Weinliebhabers. Dieses noble Charakter-Gewächs, ein unverwechselbarer Solitär, wird, als Pirat in Blindproben der Luxusweine dieser Welt eingesetzt, so manches vinologische Weltbild zum Einsturz bringen!
Zu genießen ab sofort (2-3 Stunden Dekantieren!) in seiner Primärfruchtphase wegen seiner fabelhaft cremigen und seidenen Tannine, dann wird sich dieser „große Wein” (Sebastian Georgi) voraussichtlich komplett verschließen, Höhepunkt wohl 2014 bis nach 2030!

Grange des Pères, rouge

Domaine Joseph Voillot – Volnay

Michel Bettane, der große Mann des französischen Weins, urteilt euphorisch: „Seit vielen Jahren macht Jean-Pierre Charlot auf der Domaine Voillot Weine, die zu den feinsten und balanciertesten des Burgunds zählen”.

Ein absolutes Muss im Traumjahrgang für Finesse, in 2006, den Allen Meadows „bisweilen noch größer als 2005” einstuft. Und der gilt schließlich als der größte seit dem legendären 78er!

Joseph Voillot

Sie wissen, werte Kunden, dass das Burgund wie keine andere Rotweinanbauregion der Welt eine enorme Vielfalt an Weinen ihr eigen nennt, die in höchstem Maße Ausdruck ihrer spezifischen Lage, ihres einzigartigen Terroirs sind. Aber das Reizvolle an Burgund sind neben den höchst unterschiedlichen verschiedenen Lagen mit ihren spezifischen geschmacklichen Charakteristika auch die jeweiligen Handschriften der einzelnen Domainen. So ist in Burgund der Name des Winzers mindestens ebenso wichtig wie die Weinberglagen, denn sein Charakter prägt den Wein. Die Menschen und ihr Terroir bilden daher gemeinsam den Schlüssel zum Verständnis des Burgunds! Denn die Crème de la Crème der Winzer dieser begnadeten Region versteht es, in handwerklicher Arbeit ihren Weinen eine ureigene Stilistik mit unverkennbarer Handschrift zu verleihen, die sie so zu authentischen Unikaten macht.

So wie Jean-Pierre Charlot, der Schwiegersohn Joseph Voillots, einer der ganz Stillen, Sympathischen im Land des Weins, der heute die Traditionsdomaine leitet. Respekt vor den Trauben und der Erde ist sein Credo. Bewahren der Schöpfung. Vinifizierung von sensiblen Weinen, von Pinot Noirs mit Seele, die singen, wie man in der Region solch betörende Pretiosen charakterisiert! Sie stammen aus einem kleinen Paradies im Burgund, denn die Domaine Voillot hat das Glück, dort zu stehen, wo gleich zwei der schönsten Rotweinterroirs der gesegneten Region beheimatet sind: Pommard und Volnay. Die leisen Töne, die auf der Domaine Voillot gesprochen werden und die Bescheidenheit der verantwortlichen Personen haben dazu geführt, dass ihre Weine fast nur unter Weinkennern bekannt sind und noch immer als geniale Geheimtipps unter vorgehaltener Hand weiterempfohlen werden. Und dies sind beispielsweise berühmte Sommeliers französischer Sternerestaurants, welche die feinen und langlebigen Weine von Joseph Voillot für ihr Weinangebot besonders schätzen.

Joseph Voillot
Jean-Pierre Charlot

Die Weine von Volnay werden von Liebhabern als die Chambolle-Musignys der Côte de Beaune gefeiert – elegant, voll Finesse und filigraner Delikatesse, doch mit einer Tiefe und Struktur, die sie jahrzehntelang am Leben erhält. Große Pinot Noirs aus Volnay sind stets Interpretationen einer schwebenden Ballerina. Diese Stilistik hat natürlich mehr mit dem Boden als mit einem Kellermeisterkniff zu tun: Die privilegierte Rebfläche Volnays liegt zum großen Teil auf Hängen, unter deren Oberfläche Kalkstein den Lehm überwiegt, so dass die dort erzeugten edlen Tropfen stets durch ihre Finesse brillieren. Und zur qualitativen Spitze Volnays, das wissen intime Kenner der Szene, zählen die höchst traditionellen Gewächse der Domaine Voillot. So urteilte Remington Norman, einer der größten Burgundkenner weltweit, bereits vor über einem Jahrzehnt: „Die vorzüglichen Pinot Noirs von Joseph Voillot gelten zweifellos als vorbildliche Volnays und Pommards!” Und die heutigen Qualitäten klopfen unüberhörbar an die Pforte zur Weltklasse, denn Jean-Pierre Charlot ist einer der klügsten und begabtesten Köpfe an der gesamten Côtes de Beaune.
Bevor der barocke Genussmensch Jean-Pierre die Leitung dieser traditionsreichen Familiendomaine übernahm, war er als Professor für Oenologie tätig! Mit klaren Vorstellungen ging er deshalb nach seinem Wechsel von der Theorie der universitären Lehre in die Praxis des Winzerdaseins ans Werk: „Meine Kellerarbeit ist ganz einfach und traditionell und dient keinem anderen Ziel, als die grandiose Vielfalt meiner unterschiedlichen Weinbergslagen in fertigen Wein umzusetzen. Der Respekt, ja die Ehrfurcht des Winzers vor der Natur und seinem Terroir sind unabdingbare Voraussetzungen, um einen großen Wein in handwerklicher Tradition zu machen, der nichts mit der modernen Massenvinifizierung und den daraus resultierenden austauschbaren, zutiefst langweiligen Produkten zu tun hat. Meine urtraditionelle Arbeit im Weinberg, insbesondere das Pflügen der Böden und die Ernte vollreifer Trauben zum exakt richtigen Zeitpunkt ist viel wichtiger als jede kellertechnische Maßnahme. Ich bin nichts anderes als der erste Diener meiner Reben”.

Joseph Voillot

Ein Besuch beim sympathischen Genussmenschen Jean-Pierre Charlot ist in geschmacklicher Hinsicht stets eine Reise zu den Wurzeln des Burgunds. Ungeschminkt, einerseits kraftvoll und dann doch voller Nuancen, traumhaft komplex in der Frucht, zutiefst mineralisch und stets ungemein fein präsentieren sich die Weine, die alle über ein nobles Tannin verfügen. Ganz großes Kino! Voillots Weine verfügen über ein legendäres Alterungspotenzial, die Jahrgänge 1964 und 1978 zählen heute noch zu den großen Klassikern des Burgunds! Und 2006 ist (wie auch 2007!) auf der Domaine Voillot schlicht ein Fabeljahrgang der Finesse! Und ganz wichtig: Bereits der einfache Bourgogne dieses begnadeten Winzers hat ein Niveau wie sonst die Dorflagen berühmter Kollegen (daher jubelt VINUM zurecht: „Größtes Schnäppchen des Burgunds”), diese wiederum ein Niveau, welches man in anderen Jahrgängen und bei anderen Winzern erst ab den 1ers Crus erhält, deren beste Exemplare Grand-Cru Qualitäten besitzen! 2006 bei Voillot heißt höchste Expression des Terroirs verbunden mit einer traumhaften Transparenz und einer sinnlichen Frucht. Des kundigen Weinliebhabers Herz – Was begehrst Du mehr? Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten besitzen die höchst traditionellen Pretiosen der Domaine Joseph Voillot schlicht Referenzqualität!

Joseph Voillot

214107 Joseph Voillot, Bourgogne Pinot Noir Vieilles Vignes, rouge 2007 , statt 13,90 nur 12,90 Euro
Finesse und Komplexität heißen die Kardinalstugenden eines großen Pinot Noirs. Nicht Extraktion, Kraftmeierei, Holzorgien oder extreme Farbtiefe. Ein exzellenter Burgunder soll fein, duftig, tief und elegant in seiner Aromatik sein und seidig über die Zunge laufen, tänzerisch schwebend und transparent gewirkt, ohne jegliche Schwere. Und diese von Liebhabern in aller Welt geschätzten Eigenschaften versinnbildlicht in stilbildender Qualität bereits unsere ungemein preiswerte, feinsinnige, mineralische Einstiegsdroge aus liebevoll gepflegten, besonders wertvollen alten (daher ertragsschwachen) Reben unseres Kleinods Voillot, die den Maßstab in seiner Preisklasse im gesamten Burgund setzt. Oder wo sonst noch bekommen Sie eine derartig hohe Qualität zu solch kundenfreundlichem Preis?
Auch VINUM ist begeistert. Die Redaktion hatte sich ein heikles Thema vorgenommen: „Burgund und günstig”. Das Urteil: „Das Burgund ist ein Dschungel aus Hunderten von ähnlich klingenden Namen, Appellationen und Lagen – alles, um den Weinfreund zu verwirren, vom Einsteiger gar nicht zu reden. Schnäppchenjäger im Burgund zu sein, heißt, sich Zeit zu nehmen, vor Ort in zahlreiche Winzerkeller zu steigen, wo nicht eine, sondern Dutzende verschiedener Abfüllungen auf einen warten... Fazit unserer Verkostung: Es gibt sie schon, die Schnäppchen, aber sie sind dünn gesät!” Pinard de Picard hat zu dieser großen VINUM-Degustation seinen preiswertesten Pinot Noir aus dem Burgund angestellt, unseren Bourgogne von Voillot, der nun in einer illustren Runde mit Premier und Grand Crus gar (!) von Vinum zu den raren Schnäppchen des Burgunds gezählt wird. Ein nobler Pinot Noir aus dem Herzen des Burgunds kann bisweilen also doch noch dramatisch preiswert sein!


Ankunftsofferte bis 15. Februar 2010, danach regulärer Preis 13,90 Euro


214206 Joseph Voillot, Volnay Vieilles Vignes, rouge 2006 27,50 Euro
Ein betörender großer Volnay ist niemals ein körperreicher, schwerer Wein. Sein Bukett ist vielmehr äußerst fein, sehr delikat und von großer Finesse geprägt. In seinem Duft findet man betörende Anklänge von roten und blauen Beeren, saftigen Kirschen, von Pfirsichen, von Veilchen und anderen Blüten. Er ist ein zarter femininer Wein mit perfekter Ausgewogenheit und einer ungemein präzisen, einerseits sehr fokussierten, andererseits enorm subtilen Mineralität. In seinem zart floralen Charakter ähnelt dieser verzaubernde Volnay aus alten Reben den schönsten Weinen aus Chambolle-Musigny, die zu den Feinsten des ganzen Burgunds zählen. Eine betörende Schmusekatze mit Samtpfoten und eingezogenen Krallen, die sich jedoch in Form einer tiefen mineralischen Spur auf der Zunge stets bemerkbar machen. Einer der größten Weinwerte in Burgunds Zauberjahrgang 2006!
Zu genießen ist diese großartige Dorflage von über 50 Jahre alten Reben mit ihrem samtigen lasziv-erotischen Charakter, die so viele wesentlich teurere 1er Crus ganz schön alt aussehen lässt, ab sofort bis 2014.

Joseph Voillot, Volnay Vieilles Vignes, rouge


214306 Joseph Voillot, Pommard Vieilles Vignes, rouge 2006 27,90 Euro
Der kraftvoll-opulentere stilistische Gegenpol zum feminineren Volnay: Die erstklassigen Trauben für diese großartige Dorflage stammen von 5 verschiedenen Terroirs, die mit ihren unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen zur Vielschichtigkeit dieses großartigen Villages-Weines beitragen. Am Gaumen bei aller Fülle und Dichte feinst balanciert, sehr harmonisch, enorm frisch, sehr elegant und mit herrlich reifen Blaubeeraromen und Sauerkirschanklängen versehen. In seiner Stilistik Pommard-typisch mit großer Fülle, Konzentration und Kraft gesegnet, begeistert dieser exzellente Pinot Noir aber auch mit einer großen Finesse und vermählt die seidige Delikatesse feinster Volnays mit der Tiefe eines großen Pommard. Tolle Länge, subtile Mineralität und feinere Tannine, als man sie gewöhnlich in Villages-Weinen findet!
Zu genießen ab sofort bis 2015.

Joseph Voillot, Pommard Vieilles Vignes, rouge


214406 Joseph Voillot, Volnay 1er Cru „Les Brouillards”, rouge 2006 46,00 Euro
Wenn Sie, werte Kunden, diesen fabelhaften Premier Cru von über 75 Jahre alten Reben im Glase haben, dann schließen Sie bitte die Augen und riechen Sie einfach einmal. Er wird mit Ihnen reden, leise, unaufdringlich, hören Sie ihm daher aufmerksam zu. Er hat soviel zu erzählen von seiner Region und seiner gerühmten Lage. So ein betörendes Bukett, ein Zipfel vom Paradies, das findet man nur in Burgund! Fein und gleichzeitig vielschichtig duftet ein ganzer Korb roter Beeren und reifer Sauerkirschen – balsamisch und perfekt balanciert verströmt schon die Nase dieses grandiosen Weines allerhöchste Noblesse. Auch der erste Eindruck im Mund ist geprägt von der komplexen und eleganten Fruchtdichte, dann gesellen sich Gewürzaromen, etwas Kirsche, Tabak und eine tiefgründige Mineralität hinzu und dieser Spitzenpremier endet ungemein lang in einer noblen Textur. Das ist Burgund auf höchstem Niveau, perfekt gewirkt in seiner seidigen Transparenz, zart und elegant die Zunge betörend, aber trotzdem mit großer mineralischer Tiefe gesegnet. Die Einzigartigkeit seiner jeweiligen Lage, das weltweit legendäre Terroir, herauszuarbeiten, es letztendlich den Charakter des Weines bestimmen zu lassen, das war schon immer das Ziel auf der Domaine Voillot. Burgunder hypermoderner Stilistik, die mit ihrer Konzentration und Holzaromen protzen, lehnt Jean-Pierre Charlot kategorisch ab. So bieten alle seine Weine authentischen, traditionellen, klassischen Burgunder-Genuss, vorausgesetzt, der geneigte Connaisseur vermag es, sich den leisen Tönen zu öffnen.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2020.

Joseph Voillot, Volnay 1er Cru „Les Brouillards”, rouge


214606 Joseph Voillot, Volnay 1er Cru „Les Caillerets”, rouge 2006 46,00 Euro
Ein phantastischer Pinot Noir für Puristen und Liebhaber urtraditioneller Pinot Noirs, die es heute leider kaum mehr gibt. Braucht mehr Zeit als alle anderen Voillot-Weine. Der grandiose 99er fängt gerade an, sich zu öffnen, ein himmlischer Genuss – laszive Sinnlichkeit paart sich mit Mineralität!, daher einer meiner persönlichen Favoriten und eine Trinkempfehlung erst ab 2013 bis 2020+. Wer die Seele großer Volnay-Weine verstehen will, der sollte dieses Elixier wenigstens einmal im Leben im gereiften Zustand getrunken haben. Viele wesentliche teurere Grand Crus haben dagegen nicht den Hauch einer Chance!

Joseph Voillot, Volnay 1er Cru „Les Caillerets”, rouge



Joseph Voillot

214506 Joseph Voillot, Volnay 1er Cru „Les Champans”, rouge 2006 49,00 Euro
In der Nase begeistern betörende sinnliche Noten wie bei den legendären Pendants von der Côte de Nuits! Feinste, kleinbeerige rote Früchte sowie verführerische Blaubeernoten, eine noble Kirschfrucht und weihnachtliche Aromen wie Zimt und Nelke vermählen sich mit einer laserstrahlartigen würzigen Mineralität, die eingebettet ist in eine traumhaft weiche Textur, die cremig die Zunge umschmeichelt, mit der Dichte, Konzentration und dem Schmelz eines Grand Crus fast und seidenen, feinsten Tanninen. Bereits heute ungemein trinkanimierend in seinem erotischen Spiel und seiner präzisen kalkig-mineralischen Note. Unverkennbar die fabelhafte Klasse eines wahren Jahrhundertjahrgangs! Welch ein Genuss: Fülle, Konzentration und Finesse, alles ist da in verschwenderischer Vielfalt, aber von Nichts hat es auch nur einen Hauch zu viel, ein Wein wie ein Modell der großen kapriziösen Rebsorte Pinot Noir!
Zu genießen ab sofort mit höchstem Vergnügen bis nach 2020!

Joseph Voillot, Volnay 1er Cru „Les Champans”, rouge



214706 Joseph Voillot, Pommard 1er Cru „Les Rugiens”, rouge 2006 58,00 Euro
Ein traumhaft schöner Pinot Noir aus der für viele Kenner besten Lage aus Pommard. In seiner Stilistik eine mystische Art, erinnert frappierend an einen Grand Cru aus Chambolle-Musigny. Solch burgundische Eleganz, die in die Mysterien des Terroirs einweiht, solch pure Sinnlichkeit verzaubert alle Genießerherzen.
Zu trinken ab 2012 bis nach 2020.

Joseph Voillot, Pommard 1er Cru „Les Rugiens”, rouge



Werte Kunden: Michel Bettane bringt die singulären Qualitäten der Domaine Voillot auf den Punkt: „Seit vielen Jahren macht Jean-Pierre Charlot Weine, die zu den feinsten und ausgeglichensten von Pommard und Volnay zählen. Ihre Reifung enthüllt mit großer Präzision die Typizität des Jahrgangs und des Terroirs. Man bewundert dann die Feinheit in der Textur und die Integration der Tannine in das Bukett, was das Markenzeichen der großen Stilisten an der Côte de Beaune ist.” Unser Kleinod, die Domaine Voillot, vinifiziert im Rotweinbereich mit die größten Weinwerte des gesamten Burgunds. Die „raren Schnäppchen” (VINUM) dieser prestigereichsten Anbauregion der Welt!


Domaine Henri Boillot - Côte de Beaune

Die großartigen Weißweine der Domaine Henri Boillot werden in 2007, dem Traumjahrgang für große Weißweine, von Allen Meadows mit den höchsten Bewertungen Burgunds gefeiert!

Parker hat in dieser Einschätzung im brandaktuellen Wine Advocate 186 nachgezogen: Boillot erhielt bereits in 2006 zusammen mit drei Traditionsdomainen die höchsten Punktzahlen. Und im Weißwein-Zauberjahrgang 2007, qualitativ vergleichbar nur mit den Legenden aus 1996 (traumhaft frische, finessenreiche, zutiefst mineralische Gewächse), kommen die „pursten”, kristallinsten Gewächse von Henri Boillot, sind daher meine persönlichen Favoriten, die auch von Parker an die absolute Spitze des Burgunds gewertet werden! Dreizehn Weltklasse-Weine werden in 2007 im magischen Bereich von 96 und mehr Punkten beurteilt, allein vier davon stammen von Henri Boillot, für viele Kenner seit mehreren Jahren die weltweite Nummer eins für Chardonnay, egal aus welcher Region er auch kommen mag!

Domaine Henri Boillot - Côte de Beaune
Henri Boillot

Parkers Einschätzung des Jahrgangs 2007: „Die besten Burgunder-Winzer ernten 2007 Chardonnay von einer exzellenten, famosen Qualität, grundsätzlich schon in ihrer Jugend sehr zugänglich, sehr differenzierte Charaktere und große Persönlichkeiten, die besten von ihnen mit tiefgründiger Seele.” Zweifellos: 2007 erbringt geniale Meisterwerke für Jahrzehnte, der beste Weißweinjahrgang im Burgund seit vielen Jahren (und was hatten wir schon vor allem aus 2004 und 2006 für großartige Qualitäten genießen dürfen) und zurecht werden Boillots geniale Pretiosen von Parker in der Spitze noch höher bewertet als selbst die phantastischen Weine von Leflaive. Herzlichen Glückwunsch unserem Meisterwinzer mit seinen magischen Händen und, werte Kunden, befolgen Sie bei Interesse Parkers eindringlichen Rat: „Beeilen Sie sich beim Einkaufen!” 2007 weiß im Burgund heißt daher bei den Weltklassewinzern höchste Expression des Terroirs verbunden mit einer traumhaften Transparenz und einer sinnlich-präzisen Frucht!

Drei unserer Lieblingsweine aus einer genialen Boillot-Kollektion wollen wir Ihnen heute wärmstens anempfehlen:

210007 Boillot, Bourgogne blanc (PK) 2007 21,90 Euro
Bei aller cremigen Fülle und Saftigkeit ein wunderschön feingliedriger, rassiger, eleganter und finessenreicher Chardonnay – ein Traum eines klassischen weißen Burgunders! In der Nase mineralische sowie fein rauchige Aromen und betörende Anklänge an Haselnuss und Feuerstein; am Gaumen reichhaltig, traumhaft saftig, mineralisch, wegen seiner prägnanten Säurestruktur herrlich frisch, damit äußerst animierend und daher schon in seiner Jugend mit größtem Vergnügen zu genießen. In seiner Stilistik eher der „mineralisch-rassige” als der opulent-cremige Typus, auf der Zungenmitte mit einem frischen Kern von Reineclauden und Quittengelee versehen, dazu weiße Blumen und Anklänge an Brioche, sehr harmonisch, balanciert und erfrischend! Ein großartiger Gaumenschmeichler mit wahrhaft geschliffenem Charakter, ein betörender Charmeur, von gleicher Qualität wie viele doppelt so teure Prestigeweine aus Meursault, kein Wunder, stammen doch die Trauben überwiegend aus deklassierten Villagelagen, insbesondere aus Meursault! „Wenn mir mein Bourgogne blanc gelingt, gelingt mir auch alles andere”, so pflegt Henri Boillot auf die Frage zu antworten, welcher Wein die größte Herausforderung für ihn darstelle. Zusammen mit Coche-Durys Bourgogne ist daher dieser unter Kennern bereits legendäre Weißwein sicherlich das Beste, was in dieser Qualitätsstufe im Burgund zu erwerben ist. Rasse, Finesse und Mineralität, die beschwingte Leichtigkeit eines vibrierenden Rieslings gar, zeichnen eine wunderbare Einführung in die phantastische Welt der einzigartigen Weißweine Boillots.
Große Qualität aus einem der größten Weißweinjahrgänge aller Zeiten im Burgund mit ungemein attraktivem Preis-Genuss-Verhältnis!
Zu genießen ab sofort bis 2012.

Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Clos de la Mouchère” blanc


210407 Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Clos de la Mouchère” blanc 2007 64,80 Euro
Viel zu lange schon dominiert weltweit ein „internationaler” Chardonnay-Stil: Ein fülliger Weißwein mit üppigen tropischen Früchten, dem durch das „Zaubermittel” Eichenholz ein reiches Gewand aus toastigem Vanillegeschmack angelegt wurde. Dieser leicht zugängliche Reiz eines Chardonnay-Weins hat jedoch überhaupt nichts mit diesem traditionellen weißen Burgunder von Winzermagier Henri Boillot gemein, der mit seiner irren salzigen Mineralität und seiner vibrierenden Säure, seiner animierenden Frische und seinen ungemein reichhaltigen, subtil-komplexen Geschmacks- und Duftnuancen, die in ihrer Jugend erst in Ansätzen das Geheimnis ihres großes Terroirs preisgeben wollen, aber dennoch bereits mit ihren komplexen Aromen faszinieren, die von cremiger Haselnuss, Orangenzesten, über reife Aprikosen, Erdnuss, Kandis, saftigem Apfel, frischer Butter bis Feuerstein und hin zu reichhaltigen Mineralien reichen. Clos de la Mouchère ist DIE exzellente Monopol-Parzelle aus großartigem Kalk-Lehmboden mit über 60 Jahre alten Reben innerhalb des 1er Crus Perrières in Puligny: Welche Komplexität, welch famose Mineralität, welch schwebende Transparenz und himmlische Balance bei einer gleichzeitig traumhaft cremigen Textur! Einer der faszinierendsten Puligny-Montrachets, die ich je im Leben genießen durfte. Weltklasse pur, nahe dem Ideal! Ein wahrer „Über-Perrières”, wie FALSTAFF begeistert urteilt: Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten zählt dieser große klassische Wein in seiner Noblesse und Geschliffenheit zu den fabelhaften Werten eines Zauber-Jahrgangs!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt etwa ab 2015, doch Potential bis 2025+!

Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Clos de la Mouchère” blanc


Domaine Henri Boillot - Côte de Beaune
Nach der Verkostung: Die Burgundaficcionados sind begeistert

205307 Boillot, Meursault 1er Cru „Charmes” blanc 2007 57,00 Euro
Meursault 1er Cru ‚Charmes’: Einer der großen mythischen Lagen eines der berühmtesten Weißweinorte der Welt, der Weltklasse-Chardonnays gebiert, die im Laufe ihrer Entwicklung majestätischen Adel entfalten. Betörende Pretiosen mit abgrundtiefer kalkiger Mineralität (Boillots genialer ‚Charmes’ erinnert mich immer wieder in seiner dramatischen Kalkexpressivität an Klaus-Peter Kellers legendären Morstein, Terroir pur), unübertrefflicher Komplexität und einer Sanftheit, die verantwortlich zeichnet für den Namen dieses singulären Terroirs: Charme(s)! Welch traumhafter, atemberaubender, extraktreicher Weißwein voller Cremigkeit, Dichte und Schmelz, von einer außergewöhnlichen Frische und Tiefe des Geschmacks, voll vibrierender Kraft und von einer faszinierenden Lebendigkeit. Ein begeisternder, transparenter, genialer Burgunder mit unfassbar langem, rauchig-mineralischen, tabakigen Nachhall, der über eine Minute lang die Zunge mit seiner grandiosen salzigen Mineralität fordert, aber auch zärtlich liebkost und der in seiner so feinen und edlen Art die Maßstäbe seiner legendären Lage neu definiert: Noblesse oblige!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt ab 2014, Potential bis 2025+!

Boillot, Meursault 1er Cru „Charmes” blanc


Frisch bzw. wieder eingetroffen: Zwei Preisknüller aus dem Burgund und von der südlichen Rhône:

215107 Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, blanc 2007 18,95 Euro
„Die Familie Joblot bringt regelmäßig Givrys hervor, die ebenso gut oder besser sind als die meisten Grands Crus von der Côte d’Or” (Parker) – nur dramatisch günstiger im Preis! Allen Meadows urteilt: „Die größten Schnäppchen des Burgunds!” Und Master Sommelier und Burgund-Experte Frank Kämmer feiert dieses Juwel als einen der größten Weinwerte der Bourgogne!

Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, blanc


Domaine Joblot - Givry

177308 Clos des Papes, Le Petit Vin d’Avril, Vin de Table, rouge 2008 9,95 Euro
Große Qualität kann so preiswert sein! Le petit vin d’Avril – welch unglaubliches Understatement.
Neben seinem mit Elogen gefeierten legendären Weltklasserotwein macht Vincent Avril, einer der sympathischsten Winzerstars des Planeten Wein, der, inspiriert durch seine Lehrjahre im Burgund, Finesse und Eleganz im Glase mehr schätzt als lautmalerische Kraftprotzerei, einen phantastisch leckeren Alltagswein zu äußerst sympathischem Preis, der von exzellenten Weinbergen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Châteauneuf stammt und neben den traditionellen Rebsorten der Region auch einen kleinen Anteil von erstklassigen Trauben der Edelreben Merlot und Cabernet-Sauvignon enthält – mit einem schlichtweg sensationellen Genussfaktor im Glas: Diese herrlich saftige, granatrote, fast schwarz funkelnde Cuvée mit ihren noblen Waldbeerenanklängen und Noten von Cassis, Himbeer, Flieder, etwas Marzipan sowie Aromen exotischer Gewürze, verdeutlicht ganz klar die Handschrift eines begnadeten Winzers, da sie bei aller Dichte und Konzentration über eine sehr feine, hochelegante Struktur verfügt und meilenweit entfernt ist von jeglichen überreifen oder marmeladigen Anklängen, die nur allzu häufig die Stilistik banaler südlicher Weine prägen. Das Besondere an diesem traumhaften Alltagswein ist, dass er keine Jahrgangsbezeichnung trägt, sondern stets eine Assemblage aus verschiedenen Ernten darstellt. So setzt sich dieser wunderbare Trinkwein zusammen aus zwei Drittel Trauben des leckeren 2008ers und einem Drittel der beiden großen Vorgängerjahre 2006 und 2007: Diese traumhafte Vermählung demonstriert eine wunderbar harmonische und ungemein betörende Verbindung ihrer jeweiligen positiven Charakteristika. Werte Kunden: Von der Qualität dieser traumhaften Cuvée zu äußerst sympathischem Preis kann so manch überteuerter Châteauneuf-du-Pape nur träumen! Versprochen! Einer der größten Weinwerte der südlichen Rhône, ein Super-Schnäppchen, das man kistenweise in den Keller legen und über Jahre genießen sollte!


Clos des Papes
Alte Rebparzellen im Steinmeer von Châteauneuf

Grandiose Verkostungserfolge von drei unserer französischen Besteller:
Das EUROPEAN FINE WINE MAGAZIN empfiehlt in seiner Winter-Ausgabe 4/2009 25 rote Festtagsweine: „Sehr guter Wein muss nicht unbedingt ein Vermögen kosten. Solche Weine zu finden, braucht es Übersicht und Kennerschaft. Wir haben deshalb Rotweine mit einem Preislimit gesucht: 50 Euro. Sie durften aus der ganzen Welt kommen und aus allen roten Rebsorten hergestellt sein. Die einzige zusätzliche Bedingung: Sie sollten jetzt zum Fest großen Trinkgenuss bieten. Zweiundneunzig Probanden wurden blind verkostet und beurteilt, fünfundzwanzig davon waren das reine Vergnügen. Der Günstigste (von Pinard de Picard!) kostete rund zehn Euro, der Teuerste rund fünfzig Euro - in allen Fällen eine köstliche Investition.”
Gleich drei Weine aus unserem Sortiment zählen zu diesen 25 erlesenen Pretiosen aus aller Welt, natürlich auch der Preisbrecher für unter 10 Euro! Wir bieten Ihnen diese drei festlichen Weine zum attraktiven Sonderpreis an!

Château de la Negly
Rotweinparzellen zwischen Mittelmeer
und Balustrade des Château

318107 La Negly, „La Côte”, rouge 2007 8,90 Euro
EUROPEAN FINE WINE MAGAZIN: „Dunkles Granatrot, da tut sich ein ganzer Fruchtkorb auf, gefüllt mit Kirschen, Himbeeren und Blaubeeren; dazu eine aparte Kräutermischung. Ein großzügiger, offenherziger Typ, er geht sehr direkt zu Sache – und überaus überzeugend.”
Pinard de Picard urteilt: 2007 ist der beste Jahrgang des französischen Südens überhaupt! Ein Sinnenzauber, ein seltener Glücksfall für anspruchsvolle Genießer! „Seidig fließt der Wein über die Zunge und verführt zum endlosen Weitertrinken”, urteilte Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005, nach einer gemeinsamen Verkostung in Saarwellingen begeistert. Neglys „La Côte” scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert und der Wein von begeisterten Kunden aufgekauft! Trinkspaß pur ab sofort bis 2012.

La Negly, „La Côte”, rouge


3181907 La Negly, „La Côte”, rouge (11+1 Flasche gratis!) 2007 9 l, statt 106,80 nur 97,90 Euro


(11+1 Flasche gratis!)

Domaine Jacques-Frédéric Mugnier

220006 Mugnier, Nuits St. Georges 1er Cru „Clos de la Maréchale”, rouge 2006 , statt 55,00 nur 44,00 Euro
EUROPEAN FINE WINE MAGAZIN: „Dunkles Granatrot. Ein Wein aus der Abteilung Klassik, wie man sie nie wieder missen möchte. In der Nase eine klare Frucht von schwarzen Kirschen, unterlegt von Tee und Kirscharomen. Schmeckt hochwertig und komplex, aber nicht kompliziert. Ein Gefüge von reifem Tannin, strukturierender Säure und graziösem Körper. Zeigt Format und Länge – ein Schmuckstück für den Weinkeller.”
Pinard de Picard urteilt: Burgunds Spitzenwinzer haben im Jahrgang 2006 phantastische Weine vinifiziert, die wegen ihrer auf der ganzen Welt unkopierbaren Eleganz und Finesse von vielen Liebhabern noch höher eingeschätzt werden als selbst die großartigen 2005er. Einer der spektakulärsten Premier-Crus dieses klassischen Jahrgangs möchten wir unseren Burgund-Aficionados ganz besonders ans Herz legen: Clos de la Maréchale, dass ist einer der großen Terroirweine der Welt, der zu unseren persönlichen Favoriten zählt.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2020.

Mugnier, Nuits St. Georges 1er Cru „Clos de la Maréchale”, rouge


Domaine du Pégau

141106 Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée” 2006 , statt 43,50 nur 34,80 Euro
EUROPEAN FINE WINE MAGAZIN: „Mittleres Rubinrot. Gibt sich vom ersten Moment bis zum Finish sehr kraftvoll und fleischig. Eine Frucht aus schwarzen Kirschen, darunter mischen sich Trüffel, Tee und geröstete Maronen. Ein sehr offenherziger Typ, mit zurückhaltendem Holzmanagement, geschmolzenem Tannin. Ein robuster Wein für den Abend am Kamin.”
Pinard de Picard urteilt: Kenner großer Châteauneufweine wissen seit Jahren, dass Vater und Tochter Féraud in den großen Jahrgängen der südlichen Rhône mythische Weltklassegewächse (Parker: „These are some of my favorite wines in the world”) mit einem immensen Reifepotential erzeugen, die über Jahre hinweg in den Kellern von Liebhabern ihrem Höhepunkt entgegenschlummern. Und welch majestätischen Châteauneuf-du-Pape in einem urwüchsigen Stil hat das sympathische Duo Vater und Tochter im großartigen Rhônejahrgang 2006 vinifiziert, in den im Übrigen letztendlich auch alle Partien eingegangen sind, die in 2003 den legendären, mit 100+ Punkten bewerteten Einzellagenwein da Capo bildeten, was diesem urgewaltigen Gewächs nochmals zu einer dramatischen Qualitätssteigerung verholfen hat! Ein monumentaler Weinriese voller Ursprünglichkeit und Wildheit mit fabelhaftem Potential (Parker: „Wohl besser noch als 2004 und 2005!”), der in seiner feinwürzig-dunkelbeerigen Stilistik eine Reinkarnation des legendären 1985ers zu sein scheint und wegen seiner fabelhaften Tanninstruktur schon ab sofort höchsten Trinkgenuss bereitet und sich bis ca. 2030+ traumhaft weiterentwickeln wird. Treue Kunden dieser Weltklassedomaine wissen es natürlich schon lange: Selbst die großen Pégau-Jahrgänge sind häufig erstaunlich früh ansprechend und bieten nach Ansicht von Laurence bereits im Alter von 5 bis 8 Jahren für viele Konsumenten den höchsten Trinkgenuss, da sich in dieser Zeit die komplexen Beeren- und Kirschfruchtaromen auf angenehmste Weise mit den wildbretartigen, würzigen, nach Trüffeln, Lakritz, Leder und Tabak duftenden Geschmackskomponenten vereinigen. Für Liebhaber authentischer Rhônegewächse jedoch sind diese Châteauneuf-du-Pape-Urgesteine grandiose Langstreckenläufer, die sich über 10 bis 30 Jahre phänomenal entwickeln und dann eine unvergleichliche Aromenvielfalt aufweisen. Kategorie persönlicher Lieblingswein und magischer Kultstoff für Jahrzehnte!

Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée”


Domaine du Pégau
Laurence Féraud

1411106 Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée”, Magnum 2006 1,5 l 69,90 Euro

Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée”, Magnum


Zum Sonderpreis


DEUTSCHLAND

Weingut Holger Koch

Visionärer Winzergenius aus Baden fasziniert mit traumhaften Burgundern voller Finesse!

Er hat einen klugen Kopf. Dezidiert äußerst er seine Meinung. Und konsequent setzt er seine Ideen in die Tat um. Nach intensiven Lehrjahren im In- und Ausland (beispielsweise bei Canon la Gaffelière in St. Émilion oder im Schwarzen Adler in Oberbergen) übernahm er 1999 die winzige Rebfläche seiner Eltern und setzt seitdem kompromisslos auf Qualität:
Pflanzte ertragsschwache, aber sehr hochwertige, uralte Burgunderselektionen, die kleinbeerige, höchst aromatische Trauben hervorbringen. Denn die Aromendichte eines Weines steht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Geschmack der Trauben! Ein simpler Messwert wie das Mostgewicht dagegen sagt viel weniger aus als die eigenen Sinneseindrücke des sensiblen Winzers im Weinberg. Hier setzt er auf naturnahen Anbau, versucht die Reben gegen Krankheiten abzuhärten, statt diese zu bekämpfen und düngt nur organisch. Die Weinbergspflege, die Herausarbeitung seines spezifischen Terroirs sind die entscheidenden Parameter seines vinologischen Tuns. Spontanvergärung und schonender Ausbau im Keller sind keine leeren Worthülsen, sondern gelebter Winzeralltag. Das Resultat: Nicht plump-süßliche oder fett-monströse Weine nennt er sein eigen, nicht die laute Tuba dominiert, sondern zarte Instrumente, Stradivari-Geigen, spielen auf: Feinsinnig, filigran fast, brillieren seine Burgundersorten im Glas. Trotz des jugendlichen Alters der Reben dominieren Herkunftscharakter, Rasse, Mineralität und belebende Frische statt vorlauter Frucht seine trinkanimierenden Weine. Dabei liegen seine terrassierten Steillagen in Bickensohl am südwestlichen Kaiserstuhl in der wärmsten Gegend Deutschlands.

Weingut Holger Koch
Holger Koch in seinem Barriquekeller

Doch keine fetten Weißweinmonster und keine süßen Marmeladenweine im Rotweinbereich werden hier vinifiziert, stattdessen setzt Holger Koch auf Frische, Feinheit und Individualität: „Ich versuche, authentische, harmonische, lebendige Weine zu machen. Meine leicht erhöht liegenden Weingärten (300-380 Meter, Lössboden auf Vulkangestein) in Bickensohl profitieren nämlich nicht nur von den vielen Sonnentagen, sondern auch von kühlen Nächten, denn hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind ideal zur Herausbildung komplexer Aromen. Daher ist das Bickensohler Terroir bestens geeignet, meine Vision von mineralischen Weiß- und Rotweinen in Realität umsetzen zu können, die einen samtigen, kraftvollen Körper mit vielschichtiger, finessenreicher, feiner Frucht verbinden”. Und diesem Ideal ist Holger Koch in den letzten Jahren immer näher gekommen: Noble, „zurückhaltende, doch nachhaltige Aromen statt lauter, protziger Verkostungsweine” lobt daher auch zu Recht der Gault Millau die feinsinnigen Rotweine von Holger Koch, die in ihrer edlen Stilistik auch meinen Vorstellungen von einem großen Pinot Noir perfekt entsprechen. Und seine rassigen Weiß- und Grauburgunder definieren in ihrer so ungemein attraktiven Preisklasse die Qualitätsreferenz in Baden. Kategorie absolute Lieblingsweine und meine ganz besondere Empfehlung!


980008 Koch, Weißburgunder Kaiserstuhl, Baden 2008 8,95 Euro
Welch Prachtkerl eines feinsinnigen Weißburgunders, der Holger Kochs Qualitätsphilosophie eins zu eins in die Flasche transmittiert. Welch knackig-trockener, zart cremiger, rassig-kühler und tief mineralischer Weißburgunder auf absolutem Top-Niveau mit faszinierendem Charakter – und das bei gerade einmal 12 Volumenprozent Alkohol! Dieser ungemein pikante, mit seinem feinen Säurespiel herrlich frische Weißwein fasziniert in der Nase durch sein rebsortenspezifisches Aromenspiel (feinste Haselnussnoten, leckere Salzbutter, frische Brioche) und seine Anklänge an eine frisch gemähte Bergwiese im frühen Morgentau. Auf der Zunge ein saftiger Weißburgunder, der bei aller typisch badischen Extraktdichte und feinstem Schmelz unglaublich verspielt, elegant und animierend frisch mit einem langen mineralischen Nachhall daherkommt und Schluckreflexe auslöst.

Koch, Weißburgunder Kaiserstuhl, Baden


980308 Koch, Grauburgunder Kaiserstuhl, Baden (DV) 2008 8,95 Euro
„Pinot Grigio! Ausgelutscht, sagen Sie? Dann probieren Sie mal Grauburgunder”, schrieb die Süddeutsche Zeitung in einem Special über diese häufig völlig unterschätzte Rebsorte. „Zwei Stöffchen aus der gleichen Rebe und doch schlug die Deutsche Version den Latin Lover um Längen. Dieses eindeutige Ergebnis ist die Folge eines direkten Vergleichs bester deutscher Grauburgunder und italienischer Pinot Grigios, der von je fünf Experten der deutschen und der italienischen Sommelier-Union in München durchgeführt wurde. Das Resultat: Die ersten vier Plätze wurden allesamt von Grauburgundern belegt, dann erst kamen die ersten Italiener.” Und ein solch verzaubernder Grauburgunder, der zu meinen persönlichen Favoriten gehört und mit dem Sie (fast) jeden Pinot Griiiiigio vergessen können, ist dieser brillante, zartrauchige, komplexe Burgunder, rassig, pikant am Gaumen und cremig auf der Zunge. Universeller Essensbegleiter, ein Triumph besten badischer Terroirs und der einfühlsamen Winzerkunst von Holger Koch!

Koch, Grauburgunder Kaiserstuhl, Baden (DV)


980107 Koch, Pinot Noir „S”, Edition Pinard de Picard, Baden 2007 12,90 Euro
Holgers feingliedrig-rassige Pinots sind niemals tieffarben, sondern wie viele berühmte burgundische Pretiosen von hellem, durchsichtigem, völlig unmanipuliertem Rot und zusammen mit dem komplexen, feinbeerigen und zart kirschigen Duft demonstriert dieser badische Spitzenwein die betörende Stilistik der Kochschen Rotweine: Feinheit und Finesse, Power without weight! Holger Koch macht Weine aus Leidenschaft und Pinot Noir ist eine tiefe Passion. In 2007, dem größten deutschen Spätburgunderjahr bisher, betört unsere exklusiv abgefüllte Pinard de Picard Edition mit einer grandiosen aromatischen Intensität und Tiefe: Neben den feinbeerigen Fruchtnoten mit einer tiefgründigen Würze und Mineralität strahlt die Nase bei aller Leichtigkeit eine dramatische Dichte aus und schmeichlerische Würznoten von Nelke, Zimt und edlem hellen Tabak verwöhnen die Sinne. Auf der Zunge tänzelt eine ganz feine Würze, verwoben mit einer traumhaft zarten Pinot-Frucht mit Anklängen an eine betörende Sauerkirscharomatik sowie rote Johannisbeeren, die von einer fein gewebten Mineralität und einer belebenden Säure getragen wird. Holger Kochs faszinierende ‚Edition Pinard de Picard’ ist ein geradezu zärtlicher, ein leiser Wein, der das perfekte Zusammenspiel von Reinheit, Kraft und Lebendigkeit, das der Meister der Pinottraube stets in seinen großen Burgundern herauszuarbeiten sucht, traumhaft verkörpert. Nichts ist aufdringlich an diesem filigranen, fein balancierten, harmonischen, ungemein verspielten Burgunder, der mit seiner animierenden Frische, seinen subtilen Aromen und einer inneren Dichte besticht, die nicht als Wucht oder Fett im Glase kracht, sondern ganz piano die Zunge streichelt. Ein sehr burgundischer Pinot Noir, der so lecker und beschwingt schmeckt, wie kleine Burgunder es eigentlich sollten, aber es nur ganz selten tun!
Zu genießen ab sofort bis 2015.

Koch, Pinot Noir „S”, Edition Pinard de Picard, Baden


980407 Koch, Pinot Noir „Reserve”, Baden 2007 32,00 Euro
Welch feinsinniger, „sensibler” Pinot Noir aus grandiosen kleinbeerigen, hocharomatischen Träubchen, welch noble Frucht wird zärtlich von perfekt eingebundenem Holz, dunkler Herrenschokolade und Noten von sanft riechendem Waldboden geküsst. Welch saftige Fruchtstruktur am Gaumen, welch würzige Mineralität, welche Beschwingtheit auf der Zunge mit gerade einmal 12,5 Volumenprozent Alkohol – Das ist höchste handwerkliche Winzerkunst in einem großen Jahrgang wie 2007! Holger Kochs Spitzencuvée Reserve ist einer der emotional berührendsten und qualitativ besten Pinot Noirs, die je in Deutschland vinifiziert worden sind. Stilistisch der Gegenpol zu den barockeren, fülligeren Becker-Pretiosen, ein betörender Spätburgunder, der deutlich macht: Deutschlands Rotweinmärchen geht weiter!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2012/13 bis nach 2020.


max. 3 Flaschen pro Kunde


Wieder eingetroffen:

Rheinhessens größtes Winzertalent, Florian Fauth, vinifiziert einen phanthastischen Basis-Riesling

Weingut Seehof
Florian Fauth inmitten seines kalkhaltigen, steinigen Terroirs

955008 Seehof, Riesling trocken, „Edition Pinard de Picard” (DV) 2008 6,95 Euro
Welch vibrierend-lebendiger Durstlöscher, Maßstäbe definierend! Delikat und stoffig zugleich, präzise profiliert. Mit feiner, salziger Mineralität, die ihn so traumhaft süffig macht, beweist er noble Kontur in authentischem Westhofener Charakter. Ein Aushängeschild für Florian Fauth und seine ungemein dynamische Region Rheinhessen.
Ein coup de coeur für diese Exklusivfüllung für Pinard de Picard, die sowohl als fröhlicher Zechwein (trinkanimierende knappe 12,5 % Alkohol) als auch als exzellenter Essensbegleiter eine geniale Preiswürdigkeit zelebriert. So macht Riesling einfach nur Spaß!

Seehof, Riesling trocken, „Edition Pinard de Picard” (DV)


Spitzenweine unserer deutschen Spitzenwinzer werden von der Fachpresse gefeiert:

Der FEINSCHMECKER präsentiert in seiner Januar-Ausgabe 2010 nach der „Verkostung von hunderten Gewächsen im Jahr 2009 sechs unvergessene Weine des Jahres.” Stuart Pigott, einer der renommieren FEINSCHMECKER-Experten, ist entzückt von unserem Preis-Brecher vom Weingut Kirsten an der Mosel. Unser beliebtester Sekt Deutschlands, eine dramatisch gute Qualität zu einem geradezu unverschämt günstigen Preis, wird daher folgerichtig von Pigott als einer der sechs FEINSCHMECKER-Weine des Jahres seinen Lesern anempfohlen: Welch ungeheure Provokation renommierter Luxus-Produkte aus der Champagne!

Weingut Kirsten
Bernhard und Inge in den Steillagen von Klüsserath

913007 Kirsten, Rieslingsekt trocken 2007 11,90 Euro
Stuart Pigott, FEINSCHMECKER - Wein des Jahrgangs:
„Viele Schaumweine versuchen, Champagner zu kopieren. Bei den Ergebnissen gibt es alles, von hervorragend bis grässlich. Der 2007er-Riesling Brut von Bernhard Kirsten und Inge von Geldern geht einen neuen Weg: Er duftet nach Mandarine und Pfirsich, also hochreifen Riesling-Trauben, und kommt mit einer Andeutung jener Hefearomen aus, die bei Champagner so ausgeprägt sind. Frucht und Cremigkeit werden von mineralischer Frische und zartem Mousseux exakt ausbalanciert, die Säure wirkt überraschend sanft. Das ist jedoch Analyse. Viel wichtiger ist: Der Sekt schmeckt!”

Kirsten, Rieslingsekt trocken


In der absoluten Schaumwein-Edelschiene wird der Spitzensekt des pfälzischen Weltklasse-Winzers Rebholz von einer Perle des deutschen Weinjournalismus, Caro Maurer, mit hochwertigen Champagner-Produkten auf Augenhöhe gewertet: „Champagner – und sonst nichts. Lange Zeit galt der französische Klassiker als der einzig wahre, der beste, der exklusivste Schaumwein der Welt. Doch die Konkurrenz hat aufgeholt. Den Namen haben sich die Produzenten aus der Champagne zwar schützen lassen, aber ihre Methode, Schaumwein zu erzeugen, wird überall kopiert. In der Qualität steht deutscher Spitzen-Sekt Champagner heute kaum mehr nach, doch im Preis ist er meist unvergleichlich günstiger.” Und dann preist die ebenso attraktive wie kompetente Caro Maurer Rebholz’ geniale Sekt-Pretiose als Deutschlands Antwort auf große Champagner:

Weingut Ökonomierat Rebholz
Ein sympathisches Paar: Hansjörg Rebholz
mit seiner Frau Birgit

975005 Rebholz, „R” Pi No „Gold” brut 2005 27,95 Euro
Caro Maurer: „Es muss nicht immer Champagner sein. Deutscher Winzersekt kann sich heute durchaus mit dem französischen Klassiker messen. Wie der Pi No. von Hansjörg Rebholz aus der Pfalz. Der Unterschied zeigt sich jedoch schon in der Nase. Im Pi No. spielt die Frucht eine größere Rolle mit Aromen von Apfel und Mandarine, dazu weiße Blüten, während sich die heftigen Noten wie Brioche und Nuss dezenter im Hintergrund halten. Aktuell gibt es den Jahrgang 2005, eine Cuvée aus Pinot Noir und Chardonnay. Mit großer Sorgfalt wurde der Wein dafür hergestellt. Wie in der Champagne hat Rebholz nur den frei ablaufenden Saft verwendet. ‚Der geschmackliche Unterschied’, sagt der Winzer, liegt in der Säurestruktur. Der erste Saft hat deutlich mehr Säure, ist knackiger und braucht als Sekt mehr Hefekontakt, um trinkreif zu werden.’ Deshalb bedauert Rebholz, dass ‚in unserer schnelllebigen Gesellschaft den deutschen Spitzensekten noch nicht die gleiche Geduld entgegengebracht wird wie Jahrgangs-Champagner’. Sein Pi No. lagert bis zum Degorgieren mindestens drei Jahre auf der Hefe. Er ist einer der besten Sekte Deutschlands.”


Weingut Ökonomierat Rebholz

970708 Rebholz, Kastanienbusch Riesling Großes Gewächs 2008 34,00 Euro
WEINWISSER adelt Hansjörg Rebholz’ Großes Gewächs Kastanienbusch 2008 mit der Weltklassebewertung von 19/20 Punkten!
WEINWISSER: „Kühle Würze, feines Steinobstkonzentrat. Am Gaumen würzig und frisch, klassisch-mineralisch, mit viel Spiel, aber noch sehr jung. Eine Verheißung an Finesse und Eleganz. Vielleicht mit dem heute verschlossenen 2004er der schönste Rebholz der Geschichte. Ende August 2009 in Wiesbaden bei der Vorpremiere der Grossen Gewächse verkostet: Stechend klar und präzise im Duft, konzentrierte Steinobstfrucht (Weinbergpfirsich), kühle, würzig-mineralische Noten vom Roten Schiefer. Präzise und kompakt am Gaumen, mit reifer, konzentrierter Frucht und spannungsreicher mineralischer Säure, süßer Fruchtextraktkern, puristischer, geradliniger Stil mit animierend salzigem Abgang, erst im Nachklang aus dem Inneren heraus kraftvoll, aber keinen Deut alkoholisch. Genial! Zuletzt Anfang Oktober in Berlin zusammen mit 35 weiteren Jahrgangsbesten nochmals degustiert: Faszinierend klare, mineralisch-kühle Nase mit fester, aber reifer Steinobstfrucht, reifer Apfel, später feine Blattkräuternoten, hochfeiner, harmonischer Riesling. Am Gaumen geradlinig und fest, mit Zitrusnoten und anhaltend weißem Pfirsich. Wirkt schlank, rassig und puristisch, zeigt im Hintergrund aber viel Spiel, Eleganz und Finesse. 19/20 Punkten”! Wahrlich einer der größten deutschen trockenen Rieslinge aller Zeiten!


9707108 Rebholz, Kastanienbusch Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 1,5 l 75,00 Euro


Weingut Emrich Schönleber
Werner Schönleber mit seiner Frau Hannelore und Sohn Frank

934508 Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs 2008 32,00 Euro
„Werner Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Eichelmann ‚Deutschlands Weine 2008’, „Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Feinschmecker!
So lauten nur einige der zahlreichen Elogen aus der jüngsten Vergangenheit. Ausverkauft waren wir dann natürlich mit dem phantastischen 2008er spätestens, als er mit 95 Punkten zusammen mit Kellers ‚Abtserde’ den zweiten Platz im Ranking des Gault Millau 2010 der besten trockenen Rieslinge Deutschlands erhielt. Aus Gutsreserven konnten wir dankenswerterweise nochmals nachkaufen und damit glücklicherweise auch wieder liefern.
Meine Liebe zu den Weinen der sympathischen Schönlebers findet ihren Ursprung genau in diesem fabelhaften Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrlich Großen Gewächs, das mich seit Jahren unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr losgelassen hat! Fasziniert das Frühlingsplätzchen wie ein liebreizendes junges Mädchen, das verträumt durchs Leben tänzelt, so kommt der Halenberg als aristokratischer Charakterkopf daher: Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert im Glase steht. Was für ein singulärer Terroirwein von einer zwar kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands! Dieser noble, majestätische Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit intensiven Steinobst-, spektakulär schönen Cassis- und würzig-rauchigen Aromen. Am Gaumen eine konzentrierte, strahlende Frucht, dabei ungemein saftig, dicht, ja muskulös; faszinierend die reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt. Welch ein Extrakt! Dazu gesellen sich eine enorme Kraft, Tiefe und Länge und eine feine, cremige, saftige Textur mit grandiosem Schmelz, die wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den großen Rieslingen der Nahe zu eigen sind. Der extrem lange, salzig-mineralische Nachhall dieses bestens balancierten, sinnlichen Rieslings von edler Gestalt und brillanter Struktur ist glockenklar. Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein beseelter Wein, die Inkarnation seines legendären Terroirs (wahrlich die Essenz der Schiefermineralität), der dem wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Welch Hommage an den Halenberg, weniger die eiserne Faust im Samthandschuh wie in 2007, dafür noch mehr von der Noblesse getragen, ein magischer, verzaubernder Wein mit einer Balance und inneren Harmonie, die dieses mythische Gewächs jahraus, jahrein zu einem der größten auf der Welt erzeugten Rieslinge werden lässt! Wahnsinnsstoff!
Zu genießen ab sofort, wird dieser Rohdiamant von 2012 bis etwa 2025 auf seinem Höhepunkt sein.

Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs


Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine”, urteilt schon in 2007 begeistert: „Johannes Leitz hat die Weißweinkollektion des Jahrgangs vinifiziert!” Stuart Pigott lobt: „Das ist wahrer Rheingau-Adel!” Und wiederum hat unser Freund Josi für zwei seiner Weine aus einigen der berühmtesten Rieslinglagen der Welt verdiente Traumbewertungen erhalten:

Weingut Josef Leitz
Blick auf die großartige Lage des „Rosenecks”

961507 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling trocken 2007 18,90 Euro
Ein traumhafter, würzig-mineralischer Riesling, der in seiner schlanken, puristischen Feingliedrigkeit den Gegenpol bildet zum barocken, kraftvoll-majestätischen Rottland! 94 Parker-Punkte, fabelhaftes Preis-Genuss-Verhältnis!

Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling trocken


Weingut Josef Leitz
Qualität entsteht im Weinberg

960408 Leitz, Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels Riesling Alte Reben 2008 29,50 Euro
Zweithöchste Note im aktuellen Gault Millau 2010 nach van Volxems „Gottesfuß’’ in der Kategorie feinherbe Rieslinge!
Finesse trifft feinste Frucht. Eine der ganz großen Rieslinglagen Deutschlands von einem legendären Terroir, ganz hoch oben an der Spitze des majestätisch über dem Rheintal thronenden Schlossberges – direkt unterhalb des Waldrands – gelegen und von kargen Taunusquarzitböden geprägt. Ein erstklassiges Traubenmaterial, sehr spät gelesen, bildet die Basis für diesen klassischen Rüdesheimer Riesling in einer puristischen Stilistik), der seine große Herkunft eindrucksvoll demonstriert und deutlich macht, warum diese Lage von Rieslingfreaks in aller Welt so sehr geliebt und ihr Name ehrfürchtig ausgesprochen wird. In der Nase betört ein ,kühles’, nobles, sehr reintöniges und ungemein komplexes Bukett mit einer herrlich mineralischen, frischen Frucht: Weinbergspfirsich, Zitrusfrüchte, Apfel und Aprikosen schmecken ganz zart hervor. Am Gaumen dicht, konzentriert, einen Tick verspielter, filigraner, tänzerischer als in den beiden ebenfalls großen Vorgängerjahren, ein faszinierender Riesling mit hintergründiger Finesse und fruchtiger Frische, der dabei von einer stahlig-vibrieren den Rasse und einer abgrundtiefen, salzig-mineralischen Würze geprägt wird. Diese Hymne an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge besitzt eine tolle Säurestruktur, eine phantastisch niedrige Alkoholgradation von 12 Volumenprozent und einen rauchig-mineralischen, glockenklaren Nachklang! Die „Hassliebe” des Winzers zu seinem steilen, im Sommer fast unmenschlich heißen und daher extrem schwer zu bearbeitenden Lieblings-Wingert, dem letzten Terrassenweinberg mit alten Trockenmauern im Rüdesheimer Berg, wird expressiv spürbar in diesem individuellen, „nordisch-kühlen”, aristokratischen Rieslingunikat. Auf Augenhöhe mit dem letztjährigen Testsieger großer deutscher Rieslinge im renommierten norwegischen „vinforum”!
Zu genießen ab sofort (unbedingt dekantieren und in einem großen Burgunderglas servieren), Höhepunkt 2011 bis wenigstens 2020.

Leitz, Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels Riesling Alte Reben


Und dann haben wir von unserem „Pfundskerl Josi, einer echten Rheingauer Trouvaille”, (VINUM) noch ein attraktives Schnäppchenangebot. 12 Flaschen kaufen und nur 10 bezahlen!

962008 Leitz, Rüdesheimer Riesling „vom Rheinschiefer” Edition Pinard de Picard trocken (DV) 2008 8,90 Euro
Diese grandiose, knochentrockene „späte Lese” stammt aus der berühmten Rüdesheimer Spitzen-Lage ‚Berg Rottland’ und ist quasi eine Vorlese der phantastischen Trauben, die in Josis mittlerweile legendären Rottland eingehen. In der Nase eine enorm eindringliche Frucht: Welch rassiger, mineralischer und feinwürziger Duft nach Weinbergspfirsichen, Zitrusfrüchten, Cassis und Ananas, zart unterlegt mit Nuancen feinwürziger Aromen, die ein wenig an Heu, Fenchel und Schiefer erinnern! Im Mund eine glasklare, feinsaftige, sehr reife und dennoch herrlich schlank daherkommende Frucht, stahlig und strahlend, fein gewirkt, komplex und filigran. Knackig-frische, rassige Säure, faszinierendes mineralisches Rückgrat! Ein wunderschöner, glockenklarer Riesling, der das große Terroir des ‚Rottlands’ eins zu eins in die Flasche übersetzt. Fabelhafte Qualität zu „unmöglichem” Preis! Bei meinen Proben vor Ort hat mich dieses Fass derart begeistert, dass wir unseren Freund Josi überzeugen konnten, diesen Rüdesheimer Referenzwein exklusiv für Pinard de Picard abzufüllen. Herzlichen Dank Josi!

Die Winzerikone ‚Josi’ Leitz und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines, seine Weine eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge! Johannes Leitz gehört zweifellos zu den Perlen unseres Programms!

Leitz, Rüdesheimer Riesling „vom Rheinschiefer” Edition Pinard de Picard trocken (DV)

9620908 12x Leitz, Rüdesheimer Riesling „vom Rheinschiefer” Edition Pinard de Picard trocken (DV) 2008 9 l, statt 106,80 nur 89,00 Euro

12x Leitz, Rüdesheimer Riesling „vom Rheinschiefer” Edition Pinard de Picard trocken (DV)


12 Flaschen zum Aktionspreis von 10!


ITALIEN

Marco Porello – Piemont

Ein Kleinod von der Peripherie der prestigeträchtigen Orte Barolo und Barbaresco verzaubert unsere Kunden und lehrt die großen prestigeträchtigen Namen des Piemont das Fürchten!

Marco Porello

Wenige Kilometer nördlich von Alba liegen die sanft geschwungenen Hügel von Guarene und Canale, wo Marco Porello seine erstklassigen Weingärten besitzt. Es ist die weltberühmte Region im Piemont, in der auch die legendären Orte Barolo und Barbaresco mit ihren mythischen Terroirs liegen. Zu Unrecht aber (jedoch zum Glück für Liebhaber großer piemontesischer Weine!) kann sich das Tal von Canale noch nicht ganz im gleichen Ruhme sonnen, obwohl auch in diesem bis in die jüngste Vergangenheit etwas vergessenen, traumhaft schönen Herrgottswinkel auf erstklassigen Hanglagen hervorragende Weine aus denselben Sorten wie bei den gefeierten Kollegen wachsen: Nebbiolo, Barbera und die weiße Arneis! Und damit versteht der junge Marco Porello meisterhaft umzugehen! Zudem sind seine großartigen Weine zu einem Preis zu haben, der einen Bruchteil der benachbarten Baroli oder Barbaresci beträgt, auf deren Etikett die prestigeträchtigen Namen stehen – und dies, obwohl in den letzten beiden Jahren der Gambero Rosso hellhörig geworden ist und Porellos grandiose Gewächse allesamt mit zwei und erstmals auch drei Gläsern gebührend feiert! Deshalb hatten wir schlicht auch ein wenig Fortune, als wir vor drei Jahren noch vor der Veröffentlichung im Gambero keine Minute zögerten, als wir auf einer großen Jahrgangsverkostung in der herb-schönen Landschaft des Piemont diese prachtvollen Gewächse erstmals im Glase hatten, die vielen gerühmten Prestigeweinen in nichts nachstanden (!) und uns unverzüglich auf den Weg zu diesem nicht nur für uns bis dato völlig unbekannten Weingut machten. Welch Glück, denn heute stehen Weinhändler aus der ganzen Welt – vergeblich – Schlange, um in die Zuteilungen dieser phantastisch preiswerten Pretiosen zu gelangen! Und Sie, werte Kunden, reißen uns seither diese authentischen Piemonteser Pretiosen förmlich aus den Händen.

Marco Porello
Marco Porello

Wenn man dann bei Porellos kleinem, idyllischen Weingarten-Häuschen auf dem Kegel seiner besten Lage auf ungefähr 250 m Seehöhe steht und rundum in die 30-50 Jahre alten Weingärten blickt, versteht man augenblicklich, warum die Weine so ungemein gut und im besten Wortsinne saftig daherkommen: Von Südosten bis Südwesten erstrecken sich exzellente Weinbergslagen entlang des idyllischen Tales – Und hier im Herzstück dieses wunderschönen Fleckchens Erde stehen mit sensibler Hand gepflegte Nebbiolo und Barbera, die sich wegen der mineralischen Böden und infolge einer optimalen Sonneneinstrahlung sichtlich wohlzufühlen scheinen. Vis-a-vis sieht man auf eine imponierende steile Kessellage, in der diejenigen Rebsorten angepflanzt sind, die es etwas kühler brauchen. Hier wächst vor allem Arneis, der durch das Wechselspiel der kühlen Nächte und der heißen Tage besonders fruchtig, rassig und knackig wird.
Marco Porello, von Insidern respektvoll als neuer Winzermagier des Piemont gefeiert, führt den Betrieb in der dritten Generation. Seinen in alter handwerklicher Tradition arbeitenden Großvater bezeichnet er als Vordenker und sein großes Vorbild, der schon in seiner Jugend die besten Lagen der Gegend erworben und neu ausgepflanzt hat. Im Laufe der Zeit wurde natürlich auch die Kellertechnik systematisch erneuert, so dass Marco Porello heute für jeden Most das richtige Gebinde wählen kann, um seine Weine unter perfekten Bedingungen zu vinifizieren. Von alten kühlen Zisternen über Stahltanks zu perfekten 3.000 l Fässern und natürlich einer kleinen Anzahl von Barriques steht für jeden Wein die richtig Größe bereit. Wir freuen uns außerordentlich, mit dem qualitätsbeseelten jungen Gipfelstürmer Marco Porello ein absolutes Ausnahmetalent und Weinbesessenen für unser Programm verpflichtet zu haben, dessen Gewächse heute bereits im Konzert der ganz Großen mitspielen können und der eine glänzende Zukunft vor sich hat. Das Preis-Genussverhältnis seiner höchst authentischen, charaktervollen Weine ist im Piemont schwerlich zu überbieten!

Marco Porello
Piemont: Land der Hügel und Reben

610109 Porello, Roero Arneis Camestrì, bianco 2009 8,40 Euro
Dieser traumhaft feinwürzige Roero Arneis Camestrì ist ein wunderbares Beispiel, wie phantastisch gut im Piemont auch Weißweine munden können. Dies zu demonstrieren ist ein großes Anliegen des jungen ambitionierten Winzers, um der autochthonen Rebsorte seiner Heimat wieder zu gebührendem Ruhm und Ehre zu verhelfen. Das gelingt ihm so hervorragend, dass er stets großes Lob in allen namhaften italienischen Guides erntet. Der Arneis wächst auf kühlen Lagen auf sandigen Untergründen des ehemaligen Urmeeres. Das Mikroklima hier ist geprägt von großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht (ideale Bedingungen zur komplexen Aromenbildung in den Träubchen!), die Lagen sind sehr steil und von einem stetig wehenden Wind durchzogen. Ausgebaut wurde der Camestrì im Edelstahltank, um seine famose Frische und vibrierende Rasse zu bewahren. Die würzige Nase wird verwöhnt von den Düften einer blühenden Sommerwiese, dazu etwas Steinobst, Süßmandeln, Birne und Limetten im einladenden Bukett. Am Gaumen kommt dieser fabelhafte Weißwein knochentrocken daher mit herrlicher Frucht und knackiger Säure, einem tänzerischen Spiel und vorzüglicher, höchst mineralischer Länge. Welch großartiger Begleiter zu Fischgerichten, aber auch solo genossen ein italienischer Sommernachtstraum! Unter Preis-Genussgesichtspunkten mein persönlicher Lieblingsweißwein aus Bella Italia!

Marco Porello

610208 Porello, Barbera d’Alba Mommiano, rosso 2008 8,95 Euro
Der verführerische Barbera d’Alba Mommiano stammt von der südöstlich ausgerichteten Lage Mommiano, die mit Ton und Kalk durchsetzt ist und dadurch feingliedrige Weine mit viel Frucht und Finesse hervorbringt. Rubingranat schillert unser meist verkaufter Barbera im Glas, der betörende, feinherbe Duft ist dunkel- wie rotbeerig und erinnert an vollreife Herzkirschen, leckere Milchschokolade und Cassisblätter, dazu zarte Anklänge an Fichtennadeln und pralle Himbeeren. Am Gaumen eine traumhaft saftige, feinst süßliche Frucht, eingebettet in kühle mineralische und kräutrige Noten, die seine komplexe Struktur unterstreichen. Geschmeidig und seidig liebkost er die Zunge mit einem animierenden Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt und das diesen wunderbar frischen Barbera zu einer Inkarnation dichter, aber trotzdem eleganter Rotweine macht. Marco Porello empfiehlt, ihn leicht gekühlt bei ca. 16° zu trinken. 2 Gläser im Gambero Rosso 2008 bereits für seinen ungemein beliebten Jahrgangsvorgänger und völlig zu Recht die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis!
Langsam, aber sicher entdeckt die internationale Fachpresse unser Kleinod: Der DECANTER, einer der international renommiertesten Weinfachzeitschriften mit hervorragenden Kolumnisten wie Michael Broadbent und Hugh Johnson, feiert diesen provokant preisgünstigen Barbera mit 4 Sternen, was bedeutet „höchst empfehlenswert” und wertet ihn wegen „seiner vibrierenden Frucht, Komplexität und traumhaften Struktur und Balance” als eines der größten Schnäppchen auf dem internationalen Weinmarkt!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt ab Herbst 2010 bis mindestens 2014.

Marco Porello

610308 Porello, Nebbiolo d’Alba, rosso 2008 11,00 Euro
Die Nebbiolo d’Alba Reben stehen in den beiden besten Lagen Porellos bei Vezza d’Alba und Canale. Die Stöcke sind mindestens 30 Jahre alt, haben daher schon von Natur aus etwas weniger Ertrag und transportieren die feine salzige Mineralik des Terroirs in die kerngesunden, hocharomatischen Beeren. In der Farbe ein helles, nebbiolotypisches Rubin mit sanften Reflexen. Im intensiven und einladenden Duft faszinieren einladende, knackige Kirschen, Maulbeeren, dazu zarte Veilchen-Noten, Rosen und ein Hauch edlen Nougats sowie frischen Waldbodens. Am Gaumen wieder eine ungemein saftige Kirschenfrucht (was für ein phantastisches Maul voll Wein: frisch, vibrierend, rassig), eine grandiose feine Würze und eine famose Struktur, bestens balanciert, elegant, mit Tiefe und Schmelz, aber auch typischer lebendiger Säure, klingt mit delikat feinherber Frucht und noch präsenten, aber erstklassigen Tanninen lange nach. Die dramatische Qualität dieses famosen Nebbiolo macht fast sprachlos, dieses Urgestein ist zweifellos auf Augenhöhe mit vielen seiner gerühmten, aber wesentlich teureren „Brüder” aus Barolo und Barberesco und demonstriert das ganze vinologische Können eines Ausnahmetalents wie Marco Porello.
Zu genießen ab Herbst diesen Jahres, vielleicht auch erst ab Frühjahr 2011 (Der Jahrgang 2008 gilt als großes, klassisches Nebbiolojahr mit großem Reifepotential, daher brauchen die Weine auch noch ein wenig Zeit auf der Flasche), Höhepunkt 2012 bis 2018+.

Marco Porello
Roero - von außerirdischer Qualität :-)

610507 Porello, Roero Torretta, rosso 2007 15,90 Euro
Porellos grandioses Meisterwerk! Ein phantastischer Nebbiolo aus der grandiosen Einzellage Torretta, benannt nach dem romantischen Türmchen, das hoch oben auf dem Hügel thront. Dieses gesegnete Terroir liegt auf über 250 m Seehöhe und ist zur Gänze nach Südwesten ausgerichtet; daher ist es noch spätnachmittags sonnig – sehr wichtig für den spät ausreifenden Nebbiolo! Das Erfolgsrezept für jeden großen Piemonteser Wein heißt daher: Lange sonnige Tage und kühle Nächte – Und das ist im Weingarten Torretta perfekt der Fall. Ein sandiger Boden mit einem hohen Anteil an Magnesium, Ton und Kalkmergel, der auf Ablagerungen des Urmeeres zurückzuführen ist, sowie vulkanische Einsprengsel bringen komplexe Geschmacksaromen und eine feine Frucht sowie eine wunderbare salzige Mineralität in die Trauben. Die Rebstöcke sind bis zu 50 Jahre alt und tragen nur wenige kleinbeerige Träubchen, die erst bei perfekter physiologischer Reife gelesen werden, meist Mitte bis Ende Oktober, und da sind die Kollegen in der Gegend längst alle fertig! Welch subtiler, feingliedriger Nebbiolo, der den Vergleich mit den berühmten (und wesentlich teureren) Namen nicht zu scheuen braucht und viele Jahre traumhaften Genuss verspricht. In der Farbe ein saftig schimmerndes Granatrot mit zarten schwarzen, violettfarbenen Reflexen. In der „verzauberten” Nase Aromen von frisch gepflückten Kirschen, dunklen, reifen Waldbeeren, blühendem Flieder, mediterranen Kräutern, steiniger Mineralität und dunkler Erde. Dazu zarte balsamische Anklänge und Noten von Schokolade, Tabak, Schwarzbrot und Baumrinde. Am Gaumen bei aller inneren Dichte eine faszinierende Feinheit und Finesse und eine frische Säurestruktur. Dazu ein edles Tannin und eine unendliche Sauerkirschfrucht, gepaart mit hochwertiger Milchschokolade, im betörenden Abgang. Gewinnt nochmals an Expression mit einem kongenialen Gegenspieler in Form eines kräftig-deftigen Essens wie geschmorter Ochsenschwanz mit Salbeipolenta oder Lammkarree mit Olivenölmarinade und gegrilltem Gemüse. Das ist definitiv ein edler Pirat und „agent provocateur” für hochkarätige Barolo-Verkostungen! Marco Porello hat sich mit diesem Kunstwerk in die qualitative Spitze des Piemont katapultiert! Was für eine Preis-Leistungs-Sensation besitzen alle Heimat-Weine von Marco Porello, der sich mit Leib und Leben seinen großen Terroirs verschrieben hat! Animierend im Trunk, komplex in der betörenden Frucht und enorm viel Finesse und Spiel am Gaumen freisetzend. Authentische Piemonteser Kultweine mit Seele, mit Charakter und Noblesse aus dem Land am Fuße der Berge, das im Frühling in zauberhafter Blüte zum Leben erwacht und sich im Herbst bei der Ernte in seiner vollen Pracht von harmonischen Farben zeigt. Gänsehautatmosphäre, Gänsehautweine!
Zu genießen 2012 bis nach 2020!

Bruno Giacosa
Die schneebedeckten Gipfel der Alpen umrahmen die
traumhaft schönen Weinberge des Piemont.


Wieder eingetroffen sind zwei Klassiker unseres Italienprogramms:

613005 Giacosa, Barbaresco, „Asili di Barbaresco” rosso 2005 89,00 Euro
Bruno Giacosa – Der begnadete Traditionalist, der „Klassiker der Klassiker”, die Legende des Piemonts! Die wahren Liebhaber Großer Gewächse, die eher das Leise, das Burgundische suchen, denn das marktschreierisch Laute, finden die betörende Seele des Piemonts in den berührenden Pretiosen des großen Weinmachers aus Neive! Parker: „The Barbaresco Santo Stefano 2005 is striking in its beauty”: Burgundische Finesse trifft Piemonteser Kraft und Fülle. 95 Parker-Punkte.

Giacosa, Barbaresco, „Asili di Barbaresco” rosso

Bruno Giacosa


652108 Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2008 4,95 Euro
Er läuft und läuft und läuft... . Kein Wunder: Unser meistverkaufter „Italiener” ist schlichtweg eine „Hammerqualität! Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt: „Dieser Rotwein ist kein Geheimtipp mehr. Viele Liebhaber körperreicher, tieffruchtiger Weine haben den Rosso Piceno aus dem Weingut Saladini Pilastri schon für sich entdeckt. Zu verführerisch ist sein Geschmack, zu bescheiden der Preis, als dass er lange unentdeckt bleiben würde. Ein frischer, nach Kirschen, Brombeer und Kompott schmeckender Roter, der keinen Flecken am Gaumen unberührt lässt und bei dem man ein ganzes Mahl lang verweilen kann. Der Wein kommt aus der Region Marken in Mittelitalien. Er besteht zu 70 Prozent aus Sangiovese-, zu 30 Prozent aus Montepulciano-Trauben. Sie wachsen nur ein paar Kilometer von den Stränden der Adria entfernt, allerdings nicht im flachen Gelände, sondern an den Ausläufern des Appenin-Gebirges. In diesem wenig bekannten Anbaugebiet hat die 300 Jahre alte Kellerei Saladini Pilastri ihren Sitz. Der 2007er Jahrgang hat üppige, reiche Weine ergeben, die schon heute mit größtem Genuss trinkbar sind, aber sich mit Sicherheit auch einige Jahre in der Flasche verfeinern. Ich empfehle, den Wein mit kühlen 16° Celsius zu trinken, etwa zu Spaghetti Carbonara, gegrillter Hähnchenbrust oder einer sommerlichen Minestrone. Einfach und herzhaft – wie der Wein.”. Unser meistverkaufter italienischer Rotwein, der zudem aus biologischem Anbau stammt, wird auch von Robert Parker (88 Punkte auch wieder für den 2008er!) zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.

Saladini Pilastri, Rosso Piceno

Zum Abschluss unserer heutigen PINwand empfehlen wir Ihnen unsere spanischen Besteller der beliebten Bodega Inurrieta:

Der FEINSCMECKER feiert in seiner Oktoberausgabe 2009 „11 Rotweine für den Herbst, bei denen Preis und Leistung stimmen. Wahre Schnäppchen und die FEINSCHMECKER-Favoriten aus ganz Europa”: Das Resultat: Eine nie erlebte Nachfrage unserer Kunden für den preiswertesten aller FEINSCHMECKER-Empfehlungen!

Bodega Inurrieta


429206 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2006 6,60 Euro
Der preis„werteste” aller Rotwein-Favoriten des FEINSCHMECKER ist, wieder einmal, der geniale „Sur” der Bodega Inurrieta. Der FEINSCHMECKER notiert: „Ein sehr südlicher, fruchtsüßer Wein, vorwiegend aus der Rebsorte Garnacha, dazu Tempranillo und Graciano. Leuchtend rot, in der Nase rote Beeren sowie etwas Vanille vom Ausbau im Barrique. Am Gaumen weich und schmeichelnd.”


Unsere Verkostungsnotiz: „Unser Kleinod aus den sanften Hügellagen Navarras präsentiert mit dem aktuellen Jahrgang des „Sur” einmal mehr einen herrlich verführerischen, „südlich” inspirierten, wunderbar fruchtigen Wein, der weit über Spanien hinaus die Maßstäbe setzt in seiner so genussfreundlichen Preisklasse! Edle Beerenaromen und noble Gewürzanklänge prägen diesen Schmeichler der Sinne, der mit einer lustvollen Opulenz und Konzentration, aber auch einer zuvor nicht erlebten Eleganz, geschliffenen Tanninen und einem schokoladig-feinwürzigen Nachhall die Zunge verführt. Auch einem Jahrgangsvorgänger unseres Bestsellers wurde eine phantastische Auszeichnung zuteil: In einer Verkostung der besten spanischen Weine unter 20 Euro zählt der Sur „S” zu den dreißig besten und gleichzeitig drei preiswertesten Weinen!

Inurrieta, Sur „S”, tinto

4292906 Inurrieta, Sur „S”, tinto (12 Flaschen) 2006 9 l, statt 79,20 nur 72,60 Euro
Der preis„werteste” aller Rotwein-Favoriten des FEINSCHMECKER ist, wieder einmal, der geniale „Sur” der Bodega Inurrieta. Der FEINSCHMECKER notiert: „Ein sehr südlicher, fruchtsüßer Wein, vorwiegend aus der Rebsorte Garnacha, dazu Tempranillo und Graciano. Leuchtend rot, in der Nase rote Beeren sowie etwas Vanille vom Ausbau im Barrique. Am Gaumen weich und schmeichelnd.”

Unsere Verkostungsnotiz: „Unser Kleinod aus den sanften Hügellagen Navarras präsentiert mit dem aktuellen Jahrgang des „Sur” einmal mehr einen herrlich verführerischen, „südlich” inspirierten, wunderbar fruchtigen Wein, der weit über Spanien hinaus die Maßstäbe setzt in seiner so genussfreundlichen Preisklasse! Edle Beerenaromen und noble Gewürzanklänge prägen diesen Schmeichler der Sinne, der mit einer lustvollen Opulenz und Konzentration, aber auch einer zuvor nicht erlebten Eleganz, geschliffenen Tanninen und einem schokoladig-feinwürzigen Nachhall die Zunge verführt. Auch einem Jahrgangsvorgänger unseres Bestsellers wurde eine phantastische Auszeichnung zuteil: In einer Verkostung der besten spanischen Weine unter 20 Euro zählt der Sur „S” zu den dreißig besten und gleichzeitig drei preiswertesten Weinen!

Inurrieta, Sur „S”, tinto (12 Flaschen)


12 Flaschen zum Preis von 11!


429106 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2006 6,60 Euro
„Ein unkompliziertes Preiswunder mit Niveau. Vier Monate Reife in Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche zugunsten der Struktur – NICHT für einen Holzgeschmack! Am Gaumen erstaunlich elegant, gefällige Frucht, harmonisch, dennoch spannungsreich und mit feiner Frische.” So feiert der Weingourmet einen genialen Jahrgangsvorgänger. Auch der heute präsentierte 2006er verdeutlicht mit seiner sensationellen Qualität eindrucksvoll alle Erfolge der letzen Jahre: Nachdem der 2002er bereits von VINUM mit einer für seine Preisklasse sensationellen Bewertung von 16/20 Punkten ausgezeichnet wurde, ehrte die Zeitschrift „Sobremesa” den ‚Norte’ 2003 in einer großen Vergleichsdegustation von Merlotcuvées aus ganz Spanien als Testsieger sowie als „Star und Einkaufsempfehlung des Monats”.
Zu genießen ab sofort wegen seiner fabelhaften Tannine, Höhepunkt Ende 2009 bis 2012.

Inurrieta, Norte „N”, tinto


4291906 Inurrieta, Norte „N”, tinto (12 Flaschen) 2006 9 l, statt 79,20 nur 72,60 Euro
„Ein unkompliziertes Preiswunder mit Niveau. Vier Monate Reife in Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche zugunsten der Struktur – NICHT für einen Holzgeschmack! Am Gaumen erstaunlich elegant, gefällige Frucht, harmonisch, dennoch spannungsreich und mit feiner Frische.” So feiert der Weingourmet einen genialen Jahrgangsvorgänger. Auch der heute präsentierte 2006er verdeutlicht mit seiner sensationellen Qualität eindrucksvoll alle Erfolge der letzen Jahre: Nachdem der 2002er bereits von VINUM mit einer für seine Preisklasse sensationellen Bewertung von 16/20 Punkten ausgezeichnet wurde, ehrte die Zeitschrift „Sobremesa” den ‚Norte’ 2003 in einer großen Vergleichsdegustation von Merlotcuvées aus ganz Spanien als Testsieger sowie als „Star und Einkaufsempfehlung des Monats”.
Zu genießen ab sofort wegen seiner fabelhaften Tannine, Höhepunkt Ende 2009 bis 2012.

Inurrieta, Norte „N”, tinto (12 Flaschen)


12 Flaschen zum Preis von 11!


429608 Inurrieta, Orchídea, blanco 2008 5,95 Euro
Was für eine herrlich fruchtige und feinwürzige verführerische Nase: Aromen von reifen Stachelbeeren, Holunderblüten, frisch gemähtem Heu und Cassis vermählen sich mit einem exotischen Früchtekorb und mineralischen Anklängen von der Sauvignon Blanc-Rebe. Am Gaumen betörend frisch, fein balanciert und enorm finessenreich. Dieser traumhafte Alltagswein aus Navarra, der in 2008 von einem besonders günstigen Klima für Weißweine profitierte, ist für den baldigen Trinkgenuss konzipiert und wird bis Ende 2010 exzellent munden! Mit diesem phantastischen Weißwein ist Inurrieta wieder einmal ein ganz großer Wurf gelungen: Wie der Rosé ist dieser traumhafte Sommerwein für Kenner das Beste, was die iberische Halbinsel zu bieten hat. Fabelhafter Genuss für unfassbar günstiges Geld: Ein herzerfrischender Zechwein und phantastischer Essensbegleiter für alle Gelegenheiten. Unbedingt probieren!

Inurrieta, Orchídea, blanco

429408 Inurrieta, Mediodía rosado 2008 5,95 Euro
Der FEINSCHMECKER kürt einen Jahrgangsvorgänger unseres fabelhaft frischen Mediodía rosado der Bodega Inurrieta zum besten Rosé Spaniens!
Vinifiziert aus perfekt gereiften Garnacha-Trauben, bezaubert der neue Jahrgang durch einen ganzen Strauß verführerischer Aromen: Rote Früchte, Sauerkirschen und Himbeeren, über denen ein exklusiver Hauch von Rosenblättern und feinen Gewürznoten zu schweben scheint. Auf der Zunge: Welch zarte Transparenz, exzellente Struktur und feinrassige Säure! Seit Jahren der Liebling spanischer Sommeliers und unserer begeisterten Kundschaft!

Inurrieta, Mediodía rosado

429306 Inurrieta, Crianza tinto 2006 8,60 Euro
Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, ist von dieser ungemein fairpreisigen Crianza begeistert: „Tiefes, undurchsichtiges Granat in der Farbe. Komplexer Duft nach roten und schwarzen Beeren und etwas Tee mit frischen Holz-, Vanille- und Tabakaromen. Am Gaumen sehr weich und fruchtig, mit einer zarten Süßevermittlung über die Frucht und den Extrakt, aber zugleich auch mit einer feinen Würze und einer anregenden Säure versehen. Ungemein trinkanimierend, rauchige und dunkel-röstige Holzaromen im langen Abgang. Eine fabelhafte Crianza zu völlig „unmöglichem” Preis, die wirklich Trinkspaß bereitet sowohl für den etwas anspruchsvolleren Gaumen als auch für den Einsteiger in das spannende Thema Wein”. Und von uns natürlich eine besondere Empfehlung für diesen authentischen Charakterkopf: Geniale Genuss-Qualität zum Zurücklehnen, Träumen und Entspannen!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2013.

Inurrieta, Crianza tinto

429505 Altos de Inurrieta, Reserva tinto 2005 13,90 Euro
Dieser komplexe Wein riecht so ungemein betörend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es in der Hügellandschaft von Navarra lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieser originären Reserva zu mir nehme, werden Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags im Frühling, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Kann es ein schöneres Kompliment geben? Probieren Sie unbedingt diesen autochthonen, charaktervollen Wein, der nach Herkunft schmeckt, nach mediterraner Heimat, nach Süden, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist. Die höchst animierende Nase präsentiert sich unwahrscheinlich charmant mit intensiver Cassisfrucht, süßen dunklen Kirschen, eingelegten Brombeeren, dunkler Trüffelschokolade, aber auch Würznoten von frisch geschrotetem Pfeffer und gegrilltem Fleisch.

Am Gaumen so herrlich weich, saftig, mit cremig-süßlichen Tanninen und einer milden, reifen Säure. Die Paprika- und Pfeffernoten ergeben eine vibrierende, lebendige Spannung und der Abgang ist schlichtweg betörend. Ein beeindruckender Wein mit reichhaltigen Röstnoten, der bei aller Zugänglichkeit einen sehr eigenständigen Charakter besitzt, durch ein tolles Preis-Genussverhältnis punktet und weit weniger vom Ausbau in neuen französischen Barriques geprägt ist als in der Vergangenheit. Die faszinierend kühle Frische schimmert durch die warme intensive Fruchtigkeit bei jedem Schluck durch. Das ist die spannungsgeladene Grandezza von Frische und Reife, ein filigraner Anti-Monster-Wein mit Kraft ohne Schwere! Unbedingt probieren.

PS: Der WeinGourmet feiert einen gleich guten Jahrgangsvorgänger dieser ungemein preiswerten Reserva enthusiastisch: „Ein Super-Schnäppchen: Die süffige Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot vereint in ihrem Geschmacksbild Eleganz und Konzentration. Weil die Proportionen gewahrt werden, ist es kein Marmeladenwein-Konzentrat geworden, sondern in sich stimmig, mit dem süchtig machenden Geschmack vollreifer Trauben, Frische und präsenten Tanninen. Etwa vier Jahre lagerfähig. Zu Steaks, Lammkoteletts oder Ratatouille.”
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2010 bis 2014.

Altos de Inurrieta, Reserva tinto



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann

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