Saarwellingen, im Dezember 2009

PINwand Nº 173


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

wir bieten Ihnen in einem der spannendsten Mailings des Jahres großartige Klassiker unseres Programms: Die Domainen Pégau, Limbardié und Liger-Belair verwöhnen die Liebhaber erlesener französischer Tropfen.

Der FEINSCHMECKER feiert unser Kleinod Moncuit: „Am eindrucksvollsten erscheint uns bei den besten Gütern der Champagne das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Pierre Moncuit.”

Elio Altare, weiser Winzermagier, lebender Mythos und einer der sympathischsten Persönlichkeiten der gesamten Wein-Welt, und das Weingut Felline, ein Urgestein unseres Italien-Programms mit traumhaft preiswerten, autochthonen Rebsorten seiner süditalienischen Heimat, brillieren mit grandiosen Rotweinen aus Italien.

Schäfer-Fröhlich

Tim Schäfer-Fröhlich ist Deutschlands „Winzer des Jahres”, Willi Schaefer der ungekrönte König der Mosel und Koehler-Ruprecht aus der Pfalz unsere spektakulärste Neuaufnahme in 2009!


Traditionelle Dankeschön-Aktion, gültig bis zum 23. Dezember 2009:

Wir möchten uns, wie es schon gute Tradition ist, in der letzten Pinwand des Jahres bei Ihnen, werte Kunden ganz herzlich bedanken für ein weiteres Jahr der Treue, für all die freundlichen Weiterempfehlungen, Anregungen und auch für konstruktive Kritik. Ihre Offenheit, Ihre Neugier und Ihre Bereitschaft, neben bekannten Weltklasseweinen von arrivierten Winzerpersönlichkeiten neue, innovative Anbauregionen mit ihren faszinierenden Weinen zu entdecken, hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich Pinard de Picard binnen fünfzehn Jahren zu einem der führenden Versender Europas für erlesene Tropfen entwickelt hat. Unser attraktives Angebot für Sie:

Ab 150 Euro Bestellwert aus unserem gesamten Sortiment erhalten Sie gratis aus Italien das beliebte Olivenöl Extra Vergine Bartolini Classico (0,5l) sowie 1 Tafel unserer Besteller-Schokolade der belgischen Manufaktur Dolfin, Chocolat Noir – Rosa Pfeffer (Gesamtwert über 12 Euro),

ab 250 Euro Bestellwert das Castelas, Mas de l’Olivier, Huile d’Olive vierge extra (FEINSCHMECKER: „Das beste Olivenöl Frankreichs 2006”) sowie 1 Tafel Dolfin, Chocolat Noir – Rosa Pfeffer (Gesamtwert über 16 Euro) und

ab 400 Euro Bestellwert unseren Klassiker aus der Provence, das Olivenöl Castelas, Vierge Extra A.O.C. Vallée des Beaux de Provence (FEINSCHMECKER „Das beste Olivenöl Frankreichs 2005!”) sowie 1 Tafel Dolfin, Chocolat Noir – Rosa Pfeffer (Gesamtwert über 21 Euro).

Als absolutes Highlight legen wir Ihnen ab 800 Euro Bestellwert gratis die in unserer Pinwand vorgestellten exzellenten Weingläser von Stölzle bei: „Guttis venustis servio“ (Dem edlen Tropfen zu Diensten) – Die Marke Stölzle steht bei Weinkennern in aller Welt für geniale Qualität: Kristallglas von höchster Brillanz! Für Pinard de Picard schlicht das Nonplusultra unter Preis-Qualitäts-Gesichtspunkten! Sie erhalten jeweils 6 x Champagner-, Bordeaux,- Burgund- und Rieslinggläser (insgesamt 24 Gläser) im Wert von 112,80 Euro!


DEUTSCHLAND

Gault Millau Weinguide 2010

Tim Fröhlich vom Weingut Schäfer-Fröhlich, den Pinard de Picard mit der Auszeichnung der besten Weißweinkollektion des Jahres 2008 geehrt hat, wird vom Gault Millau angesichts seiner dramatisch guten Qualitäten mit der Auszeichnung „Winzer des Jahres” geadelt. Herzlichen Glückwunsch an unser Dream-Team der Nahe. Und auch der FEINSCHMECKER wählt das Große Gewächs Felseneck (PdP 100 Punkte) im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins! Unsere persönlichen Favoriten unseres sympathischen Weltklassewinzers und die der kundigen Fachjournalisten wollen wir Ihnen heute präsentieren:


Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau, Nahe

Tim Fröhlich, ein Himmelsstürmer, ein Jahrhunderttalent aus Bockenau an der Nahe, wird vom Gault Millau 2010 als „Winzer des Jahres” gefeiert!

Der FEINSCHMECKER wählt das Große Gewächs Felseneck (PdP 100 Punkte) im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins!

Robert M. Parker: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich”.

VINUM urteilt brandaktuell in seiner Septemberausgabe 2009 nach einer Verkostung von 500 deutschen Weinbautetrieben:
„Tim Fröhlich: Deutscher Riesling-Meister und Gewinner des Riesling-Erzeugerpreises 2009”.

Eichelmann 2010: Schäfer-Fröhlich 5 Sterne und damit Eingruppierung in die Elite der „Weltklasse-Betriebe”

Großen Weinen sich hingeben zu können, in sie einzutauchen, „sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität großer Terroirweine in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist zu erfassen, heißt auch, mit ihren unergründlichen Geheimnissen zu leben, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen”, wie es Reinhard Löwenstein einfühlsam beschrieben hat. Und von diesem Abtauchen in geheimnisvolle und unbekannte Tiefen der Wahrnehmung bei grandiosen Rieslingen, die zu unübertrefflichen Sternstunden des Jahrgangs 2008 zu zählen sind, wollen wir Ihnen nun berichten.

Weingut Schäfer-Fröhlich

Die Ursache solch ekstatischen Genusses findet sich in einem idyllischen Nahe-Örtchen mit 1.200 Einwohnern, im beschaulichen Bockenau: Hier lebt und arbeitet eine sympathische, bodenständige Familie, die von tiefem Ehrgeiz beseelt ist, große, eigenständige Terroir-Weine zu vinifizieren, wie sie besser nicht sein können! Tim Fröhlich heißt der energiegeladene, visionäre junge Aufsteiger, der bereits 1995 die Verantwortung im Keller übernommen hat und „seither mit seinen Eltern und Schwester Meike ein echtes Dreamteam bildet” (wie Stuart Pigott in seinem neuen Klassiker „Wein spricht deutsch” begeistert schwärmt), das zusammen die „im wahrsten Sinne des Wortes ,wildesten’ Weine der Nahe keltert. Hinter allen Erfolgen steht ein schlüssiges Konzept. Ab Gutswein aufwärts wird hier ausschließlich mit Spontanvergärung oder selbst selektierten wilden Hefen gearbeitet – niemand an der Nahe beherrscht dies besser”, urteilt dezidiert der Gault Millau! „Gesundes Lesegut, absolute Sauberkeit im Keller und exaktes Arbeiten sind Pflicht, will man mit diesen wilden Hefen klare Aromen erhalten”, erläutert Tim. „Dem Perfektionisten aus Bockenau” (Gault Millau) gelingt dies im gesamten letzten Jahrzehnt auf traumhafte Weise – doch noch nie zuvor war er so gut wie in 2008! Die „Weine werden einfach immer besser”, urteilt folgerichtig Gerhard Eichelmann in „Deutschlands Weine”. Kein Zweifel: Tim Fröhlich vinifiziert feingliedrige, rassige Rieslinge mit glockenklaren Aromen voll vibrierender Spannung, feinster Frucht und Finesse sowie von kristalliner Frische und Klarheit – Beseelte Terroirweine mit laserstrahlartig gebündelter Energie und ungezügelter Wildheit auf absolutem Weltklasseniveau! Gänsehautatmosphäre!

Schäfer-Fröhlich

Und lassen Sie es mich ganz deutlich sagen, diese Emotionen auslösenden phantastischen Rieslinge gehören zu meinen persönlichen Lieblingsweinen: „Born to be wild” – Hier rockt die Nahe, schoss es mir bei einer dramatisch schönen Jahrgangsvertikale durch den Kopf, die ich in diesem Frühjahr gemeinsam mit Tim genießen durfte und die eine Demonstration des grandiosen Entwicklungs- und Reifepotentials war, die den Riesling auf zumindest die gleiche Stufe hievt wie die prestigereichsten weißen Burgunder. Deutscher Riesling ist absolute Weltspitze, zu einem Bruchteil der Preise qualitativ gleichwertiger genialer Burgundergewächse. Großer Wein kann anders schmecken. Niemals besser!


Gault Millau 2010: Platz 2 in der Kategorie Riesling Kabinett

941408 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling Kabinett 2008 11,90 Euro
Gault Millau 2010: Platz 2 in der Kategorie Riesling Kabinett Ein elfenhaft schwebender, glockenklarer, tänzerisch verspielter Kabinett, unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten unschlagbar in ganz Deutschland!



Schäfer-Fröhlich

Gault Millau 2010: Platz 1 in der Kategorie Riesling Spätlese

940508 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling Spätlese Goldkapsel 2008 23,00 Euro
Gault Millau 2010: Platz 1 in der Kategorie Riesling Spätlese
Eine Weltklasse-Spätlese mit einem fabelhaften inneren Spannungsbogen zwischen abgrundtiefer Mineralität (ein Mineral-Exzess gar, geologische Schichten aus großer Tiefe entblättern sich Nuance um Nuance), unvergleichlicher Eleganz und Finesse und grandioser innerer Kraft!



Weingut Schäfer-Fröhlich

940108 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling Großes Gewächs 2008 31,95 Euro
Was ist das nur für ein genialer geschmacklichen Kosmos, in dem sich die Großen Gewächse von Schäfer-Fröhlich bewegen. Und wie kracht hier in diesem Bergriesling der Fels ins Glas: Im mittleren Nahetal, unterhalb der Ortschaft Schlossböckelheim gelegen, steigt nördlich der Nahe ein 40-60% steiler, felsiger Südhang zwischen 180 und 300 m auf: der Felsenberg. Dieser Felsgürtel im Hangrücken schützt die Reben vor kalten Fallwinden und dient gleichzeitig als optimaler Wärmespeicher. Der leicht erwärmbare Vulkangestein-Verwitterunsgboden, das Urgestein des Felsenbergs, bringt mit seinen extrem alten Rebanlagen besonders feinnervige Rieslinge hervor, die bei aller Feinheit und Dichte eine Wahnsinns-Mineralität besitzen, welche, wie bei großen Burgundern, mit einer salzigen Komponente die Sinne betört. Im Jahrgang 2008, dem schlichtweg besten in der bisherigen Weinbergsgeschichte, weist der Felsenberg eine Urkraft auf und eine dramatische Fülle, die fast ein wenig aus der gewohnten, ungemein präzisen Stilistik des Weinguts ausbrechen will. Doch nur fast. Denn bei aller inneren Dichte und Urgewalt halten eine gebirgsquellklare Frucht (zurzeit dominieren gelbe Steinfrüchte), eine – noch beißende –, salzige, irre Mineralität und eine kristalline Frische diesen famosen Riesling in einem unsichtbaren Gravitationsfeld fest wie die Sonne ihre Planeten. Das ist urwüchsige Kraft ohne Schwere, laserstrahlartig gebündelte Energie! Aber auch eine lustvolle Opulenz! Und welch kühle Frische, die zärtlich die Zunge ummantelt, eingebettet in eine cremige, saftige Textur. Und immer wieder, in Wellen, diese salzige Mineralität großer Burgunder! Nach längerer Öffnung im großen Glas – dieses traumhafte Große Gewächs braucht ganz viel Luft – entwickeln sich subtile Aromen von schwarzen, wild wachsenden Himbeeren, ergießen sich, bei aller Feinheit und Finesse, wollüstige, saftige Wogen von Cassis, grünem Tee, Feuerstein und edler Würze über die Zunge, kleiden den Gaumen aus bis in den letzten Winkel, setzen sich fest, wollen nicht mehr loslassen – und welch ungemein langer, wiederum fabelhaft mineralischer (salzig!) Nachhall. Noblesse oblige! Bei aller Kraft! Ein geniales Großes Gewächs, rassig wie ein wildes arabisches Vollblutrennpferd, ein Weltklasse-Riesling, wie geschaffen, die Worte Felsenberg und Mineralität zukünftig als Synonyme nutzen zu wollen! Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte, über mehrere Tage verkosten und intuitiv erfahren, wie große Rieslinge sich zu entwickeln vermögen), Höhepunkt 2012/14 bis nach 2025.



Schäfer-Fröhlich

940208 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Großes Gewächs 2008 31,95 Euro
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Felsenberg, gerade einmal 150 m entfernt liegend und dennoch Rieslinge von gänzlich anderem Charakter gebierend, wächst das Große Gewächs des Schlossböckelheimer Kupferbergs: Auf einer alten Kupferschürfung an einer Engstelle des Nahe-Tals entstand diese weltweit wohl einzigartige Weinbergslage, in der das Weingut Schäfer-Fröhlich ein „Filetstück” besitzt. Spektakulär am Fuße einer nackten vulkanischen Felswand gelegen, welche die Wärme in die sorgsam gepflegten Rebanlagen reflektiert, mit einem phantastischen Mikroklima gesegnet, das wegen der Enge des Tals und der dadurch bedingten leicht verminderten Sonnenscheineinstrahlungsstunden eine langsame, gleichmäßige, optimale Ausreifung der lockerbeerigen Träubchen garantiert, die wiederum für die fabelhaft kühle Stilistik dieses Rieslinggiganten verantwortlich zeichnet. Der äußerst mineralische vulkanische Verwitterungsboden (mit einem Hauch von Kalk im felsigen Untergrund) lässt in dieser unvergleichlichen Terroir-Enklave regelmäßig gelb- und rotfruchtige Rieslinge entstehen, die wegen ihrer expressiven, minzigen, kräu ter-würzigen Aromatik (die sublime Fruchtorgie unter einer irren, packenden salzig-mineralischen Note erinnert mich verblüffenderweise auch an große weiße Rhôneweine aus Hermitage!) eine Sonderstellung an der Nahe einnehmen. Auch wegen seiner charakteristischen würzigen Tabakigkeit, die lüstern bereits die Nase kitzelt und am Gaumen vollends explodiert. Welche ungebärdige Kraft, welch immense Dichte, welch unergründliche Tiefe und welch dramatische salzige Mineralität, die in ihren unendlichen Dimensionen eine Spur gewaltiger noch erscheint als im Felsenberg. Und wie unbezähmbar, wie urwüchsig wild, eine immense innere Freiheit ausstrahlend, steht dieses singuläre Riesling-Unikat im Glase. Das ist exakt der Gegenpol zu einem schnurrenden Pfälzer Schmusekätzchen, hier begeistert eine „nordische” Stilistik, das ist eine gewaltige Heraus forderung aller weich gespülten Mainstreamweine der Welt.
Und was besitzt diese Eisenfaust im Samthandschuh, wie die Franzosen solch monumentale Weine gerne zu nennen pflegen, eine fabelhafte Balance infolge einer animierenden reifen Säure und einer intensiven, salzigen Würze im unendlich langen, tabakig-mineralischen Nachhall: Das ist vibrierende, kaum gebändigte Energie vom rockenden Vulkangestein – Welch steinige Macht eines singulären Bodens! In einem Jahrgang wie 2008 mit einer Vegetationsperiode, die sich auszeichnet durch den „Mangel” an richtig heißen Tagen, welche Rieslingtrauben bekanntermaßen gar nicht so sehr mögen, und einer extrem späten Ausreifung sowie einer Lese Mitte bis Ende November besitzt die Kupfergrube eine Ausstrahlung wie niemals zuvor! Ein traumhafter Riesling, trotz aller Dichte und Extraktreichtums wohl der stilistisch kühlste seiner Art an der Nahe, eine Inkarnation flüssig gewordener Mineralien aus tiefen geologischen Schichten, eine Hommage an eines der ganz großen Weißwein-Terroirs der Welt! Dieser authentische, höchst individuelle Charakterdarsteller ist eine profunde Weinpersönlichkeit, braucht Zeit und Ruhe, Entspannung und Geduld, bis man erleben kann, wie seine komplexen Schichten sich langsam entblättern und entfalten. Wenn Sie ihn schon heute genießen wollen, kein Problem. Aber bitte dekantieren Sie diesen Charakterkopf und probieren über mehrere Tage hinweg. Sie werden eine Zeitreise in die Zukunft dieses Weltklasserieslings unternehmen, der Potential besitzt bis 2030+.



Schäfer-Fröhlich

940908 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs 2008 31,95 Euro
F. Scott Fitzgerald gilt als einer der Hauptvertreter der amerikanischen Moderne. Seine Romane avancierten zu weltweiten Bestsellern und viele seiner Bücher zählen zu den Klassikern der angloamerikanischen Literatur. Fitzgeralds postulierte „Prüfung eines erstklassigen Geistes” besteht darin, „zwei widersprüchliche Ideen gleichzeitig hegen zu können”. Das ist die höchste Schule des Verstandes. Aber auch die eines absoluten Weltklasseweines. Einen wahrlich attraktiven, körperreichen, kräftigen, mächtigen Wein zu vinifizieren ODER einen aristokratisch filigran-finessenreichen, das können alle Spitzenwinzer der Welt, die ein großes Terroir besitzen. Magische Weine jedoch gehen darüber hinaus, sie können das vermeintlich Paradoxe. Sie vereinen majestätische Kraft mit ungeheurer Präzision und unvergleichlicher Eleganz. Und einen solch raren singulären Riesling haben wir hier im Glas. Elementare Urgewalt trifft auf aristokratische Finesse!

Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis legt für die unermessliche Komplexität, die ungeheure Kraft, die grandiose Dichte und Fülle, die burgundische Finesse und tiefgründige Mineralität dieses berührenden, ungemein rassigen Rieslings, der von einer der besten Rieslinglagen Deutschlands stammt! Dieser noble Riesling brilliert in der Nase durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit spektakulär schönen Cassis- und würzig-rauchigen, tabakigen Aromen. Dieses rassige, brillante, edle Große Gewächs macht (fast) süchtig in der Intensität seiner Aromen, mit seiner ungemein verführerischen Mischung aus seidiger Mineralität und Komplexität, präzisem Mundgefühl und großer Finesse sowie seiner betörenden salzigen Mineralität (DAS Signum des Jahrgangs in allen Rieslingdiamanten von Schäfer-Fröhlich) auf der Zunge, den unverwechselbaren Charakteristika seines legendären Terroirs. Ungemein fein und aristokratisch in seiner betörenden Stilistik umgarnt er zunächst schmeichlerisch die Sinne; aber dann, wenn er Luft bekommt, scheint er förmlich zu explodieren: Dann erobert er eine neue Dimension, dann steigen aus den unergründlichen mineralischen Tiefen seiner Seele zuvor verborgene Schichten auf und er gewinnt eine geradezu lasziv-erotische Verruchtheit, wie sie in 2008 in vergleichbarer Weise vielleicht nur noch Klaus-Peter Kellers genialer Hubacker aufzuweisen vermag. Eine ganze Menge prallen Lebens! Und dann zeichnet sich am Gaumen nochmals ein grandioser innerer Spannungsbogen ab, baut sich muskulöse Kraft auf, eingebettet in eine reife, rassige Säure und ein betörendes, mächtiges (aber gleichzeitig seidenes – Dichotomien prägen diesen fesselnden Rieslingsolitär!) mineralisches Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus schiefrigen Tiefen erzählt. Welch irrsinnige Länge, in Wellen schleicht er sich auf die Zunge zurück, wenn er längst ausgetrunken ist, welch nobles Extrakt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den ganz großen Rieslingen Deutschlands zu eigen sind. Schauer laufen über den Rücken, bei jedem Schluck dieses beseelten Weines.

Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist die Inkarnation seines mythischen Terroirs (wahrlich die Essenz der Schiefermineralität), die den wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Ein atmosphärischer Riesling, ganz und gar ursprünglich und authentisch, der alle Sinne streichelt und beispielhaft steht für eine neue Generation trockener deutscher Rieslinge. Hedonistischer Genuss in Vollendung. Ein Rieslingsolitär, ein Weltklassewein, ganz nahe dem Ideal, einer der größten trockenen deutschen Rieslinge aller Zeiten! „Riesling aufs Äußerste verdichtet”, wie der Gault Millau solche Urgesteine der Nahe treffend bezeichnet. Welch Gänsehautwein! Potential für Jahrzehnte!



Schäfer-Fröhlich

940608 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs 2008 33,90 Euro
Nomen est Omen. Die felsigen, leicht erwärmbaren Schiefer- und Quarzit-Gesteinsböden dieses bis zu 70% steilen Hochplateaus verleihen einer grandiosen Lage ihren Namen und die besondere Mineral formation dem „primus inter pares in unserer Weißwein kollektion des Jahres” ihre typische, sehr feine, ungemein vielschichtige Mineralität, die ich in dieser extrem feinen Form bisher nur in einem der legendärsten deutschen Rieslinge, in Kellers Abtserde nämlich, wahrgenommen habe. „Felseneck” 2008, das ist eine Ode an, nein, das ist DIE Inkarnation von Mineralität. Aber, was ist das auch – und schon wieder sind wie bei den vermeintlichen Paradoxien der genialen Rieslingunikate von Schäfer-Fröhlich – für ein leiser Wein, wenn man ihn denn in seiner Jugend unmittelbar nach dem Ausschenken verkostet. Nichts ist laut. Nichts ist aufdringlich. Bei einer Blindprobe könnte man ihn zunächst fast übersehen. So piano sein Spiel. Aber dann, wenn man die nächsten Weine probiert hat, die alle schreien, ich bin die Schönste im Land, dann schleicht sich das „Felseneck” ganz sachte, aber immer vehementer ins Gedächtnis zurück, man spürt intuitiv, da hatte man ganz Großes im Glas und man kehrt, magisch angezogen, zu diesem souveränen, unaufgeregten Solitär zurück. Und man erkennt: Wie hinter einer geheimnisvollen Tür verbirgt sich in diesem Druidentrank Einmaliges und Unvergessliches! Ein Rieslingbaby mit allen Anlagen für einen Nobelpreis! Und heute so schwer noch zu erfassen in all seinen geschmacklich unendlich komplexen Dimensionen, in all seinen schier unergründlichen Facetten. Aber, und hier möchte ich nochmals auf Reinhard Löwenstein rekurrieren: Sich großem Wein hingeben zu können, sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität eines großen Terroirweins in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist ihn erfassen, heißt auch, mit seinen unergründlichen Geheimnissen zu leben, wie bei einer klugen, interessanten Frau, die vielleicht nie alles von sich preiszugeben bereit ist! (Natürlich werden weibliche Leser meiner Zeilen mehrheitlich sich einen dementsprechenden Mann vorzustellen vermögen) Aber sind es nicht gerade die Mysterien Frauen und Wein, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen. Zum Eintauchen verführen, zum extatischen Genuss. So schön und interessant wohlfeile Erklärungen und exakte Beschreibungen auch immer sein mögen, sie können immer nur einige Phänomene der Oberfläche abbilden. Wie viel spannender und genussvoller ist das Surfen zwischen den Welten, zwischen oberflächlicher Struktur und innerem Verborgenen, wie viel genussvoller ist das Abtauchen in geheimnisvolle und unbekannte Tiefen der Wahrnehmung – bei den größten Weinen der Welt wie bei faszinierenden menschlichen Wesen!
Dieser atmosphärische Riesling, der zwischen Himmel und Erde zu tanzen scheint, ist ein transzendentaler, ein beseelter Wein, Maßstäbe setzend, mit Kultwein-Charakter, ein göttlicher Tropfen, die Inkarnation seines unvergleichlichen Terroirs, dessen Ausstrahlung, dessen vibrierender Energie sich niemand wird entziehen können! „Bockenauer Felseneck Großes Gewächs 2008”: Hier sublimieren die Reben den steinigen Boden ins Glas und lassen Schiefer und Quarzit geschmacklich lebendig werden. Dies ist ein Fabel-Riesling wie aus einer anderen Welt. Daher bewerte ich ihn mit 100 Punkten, der Idealnote, die ich vielleicht sechs- oder siebenmal in meinem Weingenießerleben überhaupt erst einem Weißwein zuerkennen konnte.

Der FEINSCHMECKER wählt dieses mythische Große Gewächs Felseneck im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins!
Antrinken würde ich ihn erstmals im Frühjahr 2010, Höhepunkt wohl 2014 bis nach 2030.



Man kann es gar nicht oft genug sagen: Deutschlands Große Gewächse sind zweifellos weltweit betrachtet die größten Schnäppchen der Neuzeit mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis aller Weltklasseweine – Tims Meisterwerke legen beredtes Zeugnis ab!

Im preislich höchst attraktiven Qualitässegment unterhalb der Großen Gewächse können wir Ihnen von Deutschlands „Winzer des Jahres” zwei fabelhafte Rieslinge anbieten, die der Winzermagier aus Bockenau exklusiv für Pinard de Picard gefüllt hat. Schnäppchenalarm!

941208 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling trocken „Edition Pinard de Picard” 2008 9,95 Euro
Liebe Kunden: Es sind nicht immer die teuren Luxusgewächse der Welt, die den wahren Weinliebhaber emotional berühren. Bisweilen verzaubern gerade Weine wegen eines singulären Zusammentreffens zwischen ihrer brillanten Qualität und einem provokant günstigen Preis die Herzen auch des kundigsten Kenners. Und was strahlt dieser phantastische Bockenauer Riesling, dessen bestes Fass Tim Fröhlich exklusiv für Pinard de Picard abgefüllt hat, nur für eine Magie aus! Die Trauben für diesen packenden Riesling stammen allesamt aus dem Herzstück des Weingutes der Großen-Gewächs-Lage Bockenauer Felseneck. Für meinen persönlichen Geschmack in seiner attraktiven Preisklasse zusammen mit Van Volxems Saarriesling und Kellers Riesling Edition Pinard de Picard einer der drei schönsten Rieslinge des Jahrgangs in Deutschland! Das ist kein vordergründig gefälliges Weinchen, kein schnurrendes Schmusekätzchen, vielmehr ein geschmeidiger Panther mit Krallen, die sich erst noch abschleifen müssen. Deshalb empfehle ich auch, diese Referenz für ungeschminkte Mineralität zu dekantieren, wenn Sie ihn jetzt genießen wollen und ihn dann bis wenigstens 2015 immer wieder mal zu probieren, um seine grandiose Entwicklung verfolgen zu können. Sie werden sehen: Der Panther wird erwachsen werden, ohne seine unbezähmbare Natur zu verlieren!



Schäfer-Fröhlich

941308 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling „Edition Pinard de Picard” trocken 2008 16,50 Euro
Wildheit paart sich mit Finesse, ein genialer Riesling voller unbändiger Ursprünglichkeit, der Genießerherzen öffnet und emotional berührt! „Born to be wild” – Hier rockt wahrhaftig die Nahe! Ich bin mir ganz sicher, dass dieser magische Riesling der Star von so manch vergleichender Degustation in diesem potentiellen Fabeljahrgang sein wird, wenn Sie ihn denn als Pirat in eine Blindprobe Großer Gewächse einschmuggeln wollen. In der Tat eine unerhörte Provokation vieler Weißweine auf der ganzen Welt ist: Ein verzaubernder Riesling zu einem unmöglichen Preis! Zu genießen ab sofort, nach 24-stündiger Flaschenöffnung, ansonsten unbedingt karaffieren, Höhepunkt 2012 bis nach 2020.



Schäfer-Fröhlich
Tim Fröhlich mit seiner Schwester Meike und seinen Eltern

Liebe Kunden, gleich für welche dieser in ihrer jeweiligen Stilistik einzigartigen Weltklasserieslinge von Schäfer-Fröhlich Sie sich auch entscheiden mögen, Sie werden singuläre Weißweinmonumente erwerben, die Ihnen über zwei bis drei Jahrzehnte hinweg das großartige Potential einiger der berühmtesten Weinbergslagen der Welt widerspiegeln. Diese beseelten Weine erzählen von ihrem Land: Von tiefen Schichten aus Schiefer, Vulkangestein und hartem Fels, in die sich die Wurzeln alter Rieslingreben hineingewunden, vom glockenklaren Klang der Mineralien, die sie dabei aufgenommen haben, von Regenphasen und Trockenheit, von kühlen Nächten und der Wärme des Sommers, von all jenen Faktoren, denen die Trauben während ihrer langen Vegetationsperiode Jahrgang für Jahrgang in unterschiedlicher Weise ausgesetzt sind, vor allem aber von der Hände Arbeit und den Visionen des „Dream-Team in Sachen Wein”, das sie meisterhaft geschaffen.


Willi Schaefer - Graach, Mosel

Der König über ein kleines Himmel-Reich besitzt einen legendären Schatz: Feinsten Schiefer!

Willi Schaefer – Graach
Willi Schaefer und Sohn Christoph in ihrem „Königreich”

Jeden Tag geht er persönlich hinaus in sein kleines (nur 3,5 ha), aber feines Königreich und kümmert sich eigenhändig um sein Volk: Traumhaft alte Rebstöcke besten genetischen Ursprungs, teilweise wurzelecht und uralt!) die wunderbare kleinbeerige Träubchen tragen und die sich mit ihren tiefgründigen Wurzeln in den steilen Moselhängen in einen weltberühmten Schatz eingegraben haben: Verwitterter, weicher Schieferboden der allerfeinsten Art. Willi Schaefer, einer der Stillen und Leisen im Lande, der so bescheiden auftritt, dass viele in Deutschland gar nicht mal bemerkt haben, welche Weltklasseweine in seinen legendären Lagen wachsen und es wieder einmal das Ausland gewesen ist, das zuerst die unvergleichlichen Rieslinge mit ihrem unverwechselbaren Stil hymnisch feierte, hat in seiner mittlerweile über 30jährigen Winzerlaufbahn seine Vision verwirklicht: Er hat in seinen wertvollen Steillagen die glockenklare Mineralität im Schiefer zum Klingen gebracht!

Willi Schaefer – Graach
Der alte Flaschenkeller des Weingutes

Seine eleganten, so ungemein trinkanimierenden Rieslinge besitzen eine messerscharfe Mineralität, es sind unvergleichlich schlanke, rassige Weine mit enormer Ausstrahlung. „Ihre aromatische Brillanz sowie ihre markante rassige Säure haben sie zum Gegenstand eines internationalen Kults gemacht”, notiert begeistert Stuart Pigott! Wie immer bei den großen Winzern der Welt liegen die Ursachen der singulären Qualität in den Weinbergen. Und hier gibt es erhebliche mikroklimatische Unterschiede zu den benachbarten großen Wehlener und Bernkasteler Lagen: Nicht nur die Häuser des Orts, sondern auch Uferwiesen trennen diese weltweit gerühmten Lagen vom Flusslauf der Mosel, so dass hier eine deutlich anders geartete Thermik besteht. Und die tiefgrauen Schieferböden in den extrem steilen Hängen des Domprobsts (60 bis 70% Gefälle) und des Himmelreichs, die unmittelbar hinter den letzten Häusern von Graach majestätisch sich erheben, gebären unter den Händen eines ungemein bescheidenen Winzerstars traumhaft FEINE Rieslinge, die seit Jahren zu meinen persönlichen Lieblingsweinen gehören!

Willi Schaefer – Graach

Ein gewichtiges Indiz für diese einzigartige Güte der Graacher Lagen kann man in der Geschichte finden. Heutzutage mögen andere Gemeinden mit lautstärkeren Winzern und modernem Marketing im Rampenlicht der Weinwelt stehen, aber in der preußischen Klassifizierung der Moselweinberge von 1816-32 sind die Weinberge Graachs höher bewertet als die jeder anderen Gemeinde der gesamten Mosel, Saar und Ruwer! Seien Sie versichert, werte Kunden, dass die preußischen Steuererheber sehr genau wussten, was sie taten. Und in diesen genialen Lagen vinifiziert der sympathische König von Graach, Willi Schaefer, mittlerweile zusammen mit seinem talentierten und ebenso sympathischen Sohn Christoph, absolute Weltklasseweine, mit fabelhafter Reputation in den angelsächsischen Ländern, einzigartig in ihrer messerscharfen Mineralität und unvergleichlichen Brillanz – und in Deutschland hat es noch kaum jemand bemerkt! Greifen Sie zu liebe Kunden, diese Rieslinge sind Glücksfälle im Leben eines jeden kundigen Weinliebhabers! Klassischer, finessenreicher, mineralischer und feinfruchtiger kann die Mosel nicht schmecken!

Willi Schaefer – Graach

Bedenken, Sie, liebe Kunden: Diese so lebendigen Rieslinge besitzen ein legendäres Reife- und Entwicklungspotential – ohne jemals ihre Frische zu verlieren! Bei den Spätlesen 20-30 Jahre und mehr, bei den Auslesen bis zu einem halben Jahrhundert. Von Jahr zu Jahr werden diese Köstlichkeiten sich entwickeln und gewinnen eine Komplexität und Mineralität, die weltweit einzigartig sind: Das sind Schichten um Schichten sich entfaltende Finesse und Eleganz. Das kaleidoskopartige Aromenspektrum dieser legendären, absolut gleichwertigen Lagen ist dabei stetigen Veränderungen unterworfen. Aber eins bleibt dabei stets gleich: Beide Moselmythen bereiten in jeder Phase ihrer Entwicklung Trinkspaß ohne Ende. Nichts ist schwer, alles so tänzerisch verspielt, leicht und fein! Wahrlich der Tanz des Schmetterlings!

Und die Qualität des Jahrgangs 2008 in unserem Traditionsweingut (seit 1590 übrigens werden hier diese fabelhaften Riesling-Pretiosen vinifiziert)? „Grandios”, urteilt der Gault Millau 2010”, „klassische, höchst animierende Weine mit nicht weniger Extrakt als im Jahrhundertjahrgang 2007”, jubiliert Gerhard Eichelmann 2010 und Der FEINSCHMECKER reiht in seinem Riesling-Cup Willis fabelhaften trockenen Basisriesling ein in die Top-Ten der besten trockenen Rieslinge Deutschlands, umrahmt von den legendären Großen Gewächsen der berühmtesten Weinlagen der Welt! Wohl bekomm’s!

Willi Schaefer – Graach
Foto: Miran Kegl

924008 Schaefer, Graacher Riesling trocken 2008 8,90 Euro
Die Qualität einer Jahrgangskollektion demonstriert stets auch der Einstiegswein, den man als Visitenkarte eines Weingutes bezeichnen kann. Und welch phantastischer Basisriesling funkelt hier strahlend im Glase, ein Understatementwein von exemplarischer Feinheit: Mineralien, Schieferakkorde, reife, süße Pfirsiche, Mirabellen, roter und gelber Apfel, Birne Helene sowie exotische Anklänge von Mango und Ananas betören die Nase. Alles ganz fein verwoben und präzise auf den Punkt vinifiziert. Dieser verführerische Riesling-Klassiker weckt Assoziationen an einen beschwingten Wolkentanz über den Höhenzügen der steilen Graacher Lagen oder an den famosen Blick in einen tiefen, felsigen Gletscherspalt. Glasklar, frisch und geschliffen. Für Kenner ein „Wahnsinns”-Gutsriesling, der an der Mosel in seiner Preisklasse keinerlei Konkurrenz zu fürchten hat. Jeder Schluck dieses phantastischen Einstiegweins in die magische Welt der Schaefer’schen Gewächse vermittelt dem Genießer ein frisches, befreiendes Gefühl, wie es nur ein rassiger Riesling vermag: Faszinierend, strahlend, hinreißend, verführerisch! Von allen Moselaner Gutsrieslingen sicherlich der ‚feinsinnigste’, kühlste, stahligste, mineralischste Wein. Welch glockenklarer Stil, welch vibriernde reife Säure, frisches Bergkristallwasser kann nicht fokussierter, frischer und präziser die Zunge liebkosen!
Der FEINSCHMECKER reiht diesen Preisbrecher (mit schier unfassbar niedrigen 11% Alkohol) in seinem Riesling-Cup ein in die Top-Ten der besten trockenen Rieslinge Deutschlands, umrahmt von den legendären Großen Gewächsen der berühmtesten Weinlagen der Welt!

Schaefer, Graacher Riesling trocken


924908 Schaefer, Graacher Riesling feinherb 2008 8,90 Euro
Immer wieder, wenn ich in einem guten Restaurant feinherbe Schaefer-Rieslinge finde, die bereits ein paar Jahre der Flaschenreifung hinter sich haben und damit harmonisch trocken schmecken, ordere ich diese mit großer Vorfreude und bin jedes Mal begeistert: Diese fabelhaften, tänzerisch-schwebenden, feinsinnigen, ungemein dichten und traumhaft mineralischen Rieslinge schmecken solo getrunken hervorragend und sind schlichtweg geniale Essensbegleiter. Solch absolute Riesling-Spitzen präsentieren sich auch nach Jahren der Flaschenreifung knackig frisch und glockenklar mineralisch, das ist ganz großes Kino, die Weltklassegewächse von Willi Schaefer! Der grandiose feinherbe Riesling aus 2008 begeistert mit einer feinwürzigen Schiefernase, dazu betörende fruchtige, leicht nussige und birnige Aromen, verwoben mit animierenden apfeligen Nuancen. Brillante, rassige Struktur am Gaumen, wo die feine Restsüße die Säure wunderbar balanciert, mit einem traumhaft tänzerischen, hoch eleganten, schwebenden, feinen Spiel. Ein Rieslingdiamant aus Samt und Seide! Und welch traumhaft schlanke Köstlichkeit mit ebenfalls gerade einmal 11% Alkohol!!

Schaefer, Graacher Riesling feinherb


Willi Schaefer – Graach
Welche Magie strahlt die weltberühmte Lage des Domprobstes aus!
Foto: Miran Kegl

925108 Schaefer, Willi Schaefer Riesling 2008 8,90 Euro
In der Nase deutlich von einer rauchigen, kühlen, schiefrigen Mineralität geprägt, zart unterlegt von weichen exotischen Aromen und eleganten Zitrus-, Grapefruit-, Granny Smith- und Pfirsichnoten, in seiner Stilistik zurückhaltend und leise, wie der bescheidene Winzer selbst. Am Gaumen eine imposante Terroirnote, eine tänzerische Feinheit, feingliedrige Säure, elegante zarte Süße und eine bestechende und zugleich anregende Mineralität, die diesen traumhaft schönen, fruchtsüßen Basiswein von Willi Schaefer auszeichnen.
Welch genialer Duft, das ist Noblesse pur! Eines der größten Schnäppchen des Schaefer’schen Fabeljahrgangs 2008!

Schaefer, Willi Schaefer Riesling


Willi Schaefer – Graach

925208 Schaefer, Graacher Himmelreich, Riesling Kabinett 2008 12,90 Euro
Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert beeindruckend, warum ein Kabinett für viele Liebhaber den klassischen Moselwein par excellence darstellt, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol (7,5%) die ihn zu einem wunderbaren Zechwein werden lässt, aber auch zum idealen Begleiter für leichte, feine Speisen. Von exzellenten Schieferverwitterungsböden stammt dieser finessenreiche Kabinett mit einem traumhaft komplexen Aromenrad (steinige Kernobstnoten, saftiger Granny Smith, Zitrusfrüchte, weiße Blüten, Veilchen und Pfirsich bis hin zu vibrierend-rassigen mineralischen Anklängen) in der Nase und einem phantastischen Spiel auf der Zunge zwischen Süße und Säure, im Jahrgang 2008 für meine Vorlieben der „moselanischste” unter allen Mosel-Kabinetten, da eine unübertreffliche Annäherung an das Leitbild, das ein jeder Liebhaber dieser Rebsorte und der Kategorie Kabinette tief in seinem Herzen bewahrt. Unübertrefflich harmonisch, ungemein präzise und sagenhaft fein, dabei so dicht und geradezu majestätisch, traumhaft balanciert, vibrierende Säurestruktur, toller Spannungsbogen am Gaumen, daher ungemein rassig und animierend, ein Paradebeispiel eines klassischen, beschwingten Kabinetts – Ein Elfengleicher Stil, der auf der gesamten Welt nicht kopiert werden kann! Für mich persönlich einer der fünf schönsten Kabinette des Jahrgangs 2008 in ganz Deutschland mit traumhaft niedrigen 7,5 Volumenprozent Alkohol! Der Preis dieses Weltklasseweins kann im internationalen Kontext gesehen nur als absoluter Witz bezeichnet werden!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis 2019, mindestens!

Schaefer, Graacher Himmelreich, Riesling Kabinett


Willi Schaefer – Graach
Vater und Sohn vor der Lage „Graacher Domprobst”

925308 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Kabinett 2008 12,90 Euro
Der ewige Rivale, ein Hauch fülliger als das tänzelnde Himmelreich! Steinige Mineralität, reifer Apfel, zarte Aprikosennote, weiße Blüten und traumhaft aromatische Walderdbeeren! Vom Gault Millau 2010 in die Top-Ten der besten Kabinette des Jahrgangs 2008 gewählt. Dramatisches Preis-Genuss-Verhältnis!
PS: Ist das nicht Terroircharakter in seiner schönsten Form, wenn ein Riesling uns so deutlich an seinen Ursprung erinnert und den Durst der Seele stillt?



925408 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Spätlese (AP0509) 2008 23,00 Euro
Nun, werte Kunden, haben wir die Freude, Ihnen eine Spätlese von fast außerirdischer Schönheit präsentieren zu dürfen, eine der großen Legenden der Mosel: Eine filigrane Pretiose mit verschwenderisch sich verschenkender Frucht (gelbes Obst, aber auch kühle, schwarze Johannisbeernoten) und von strahlender Brillanz. Aber auch Cremigkeit und Fülle bei gleichzeitiger geschliffener Klarheit, begleitet von einer abgrundtiefen Mineralität, sind die dominierenden Charakteristika des Geschmacksbilds dieser tänzelnd-schmelzigen Graacher Domprobst Spätlese, die wie Seide über die Zunge gleitet.

Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Spätlese (AP0509)


9244308 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Auslese 2008 0,375 l 29,90 Euro
Feinste Frucht trifft feinste Mineralität! Welch irre innere Kraft bei gerade einmal 7,5 Volumenprozent Alkohol und schwebender Leichtigkeit und Transparenz. Das macht deutschen edelsüßen Kreszenzen niemand in der ganzen Welt auch nur annähernd nach! Welch ellenlanger und elfenhafter Abgang mit betörenden Aromen nach grünem Tee. Weltklasse-Auslese und eine ganz große Rarität. Kategorie persönlicher Lieblingswein von Sebastian Georgi!

Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Auslese


PS: Werte Kunden, probieren Sie, wenn Sie Lust haben, Willis Weine auch in ihrem jungen Stadium (Riesling, da nicht im neuen Holz ausgebaut, schmeckt immer!), dann vielleicht über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche und Sie gewinnen einen Einblick in die phantastische Aromenvielfalt, die weltweit nur eine einzige Weißweinrebe besitzt: der Riesling!


Weingut Koehler-Ruprecht

VORSICHT: BISSIGER KALK vom Pfälzer Urgestein!

Weingut Koehler-Ruprecht

„Seine Weine aus der berühmten Lage Saumagen sind Weltklasse.” So begann bereits 1998 ein Artikel in der Zeitschrift FEINSCHMECKER. Im gleichen Jahr kürte das Magazin den Besitzer des Traditionsgutes Koehler-Ruprecht, Bernd Philippi, zum Winzer des Jahres. Zweifellos, das Pfälzer Urgestein und Sympathieträger par excellence, den schönen, genussreichen Dingen des Lebens zugeneigt wie kaum ein zweiter, war in den 90er Jahren die unangefochtene Nummer 1 in Deutschland, was die Qualität trockener Rieslinge betraf. Niemand konnte ihm auch nur annähernd das Wasser reichen. Und seine Saumagen-Legenden (insbesondere die mythischen Jahrgänge 1990, 96, 98 und 2004, in aller Welt gerühmte Meilensteine hin auf dem Weg zum trockenen Weltklasse-Riesling deutscher Provenienz) gehören seit jeher zu meinen persönlichen Lieblingsweinen und demonstrieren ihre exorbitante Qualität mit Grandezza auch wieder im Jahrhundertjahrgang des deutschen Weins, in 2007. Spätestens jetzt wird natürlich der geneigte Leser stutzig. Warum nur hat Pinard de Picard diese Pretiosen bisher nicht in seinem Programm geführt?

Weingut Koehler-Ruprecht
Bernd Philippi

Dafür gibt es mehrere Gründe: Liebhaber auf der ganzen Welt verehren diese Unikate fast kultartig und kaufen Jahr für Jahr große Kontingente auf, so dass es enorm schwierig war, respektable Mengen für unsere Kunden ordern zu können. Und zudem sind die magischen Rieslinge von Bernd Philippi von einer einzigartigen Stilistik, wie sie KEINE anderen Rieslinge der Welt aufweisen und entziehen sich in ihrer ungeheuren kalkgeprägten Mineralität dem gewohnten Geschmacksbild, das Liebhaber in aller Welt von den Weinen der edelsten aller Rebsorten in ihrem olfaktorischen Gedächtnis gespeichert haben! In ihrer Jugend machen diese singuläre Mineralität und der traditionelle Ausbau in teils über 100 jahre alten Holzfässern Bernds Meisterwerke unnahbar in jeder Hinsicht: Extrem verschlossen und von einer brutalen Mineralität in Nase und Gaumen geprägt, die selbst gestandene Weinkenner, denen jedoch die Stilistik der Philippischen Weine unbekannt ist, sie fälschlicherweise bisweilen als korkbehaftet einstufen lassen. Doch lassen sie sich nicht täuschen, verehrte Kunden – Bernds Meisterwerke verbieten schlicht den flüchtigen Blick in ihrer Jugend. Sie müssen stets über Jahre reifen, um ihren Genusshöhepunkt zu erreichen und in ihrer ganzen Strahlkraft zu betören. Liebhaber der magischen Rieslinge von Koehler-Ruprecht wissen daher, dass auch dieser mineralische Schleier sich nach einiger Zeit der Flaschenreife (daher unbedingt auf unsere Trinkempfehlungen achten, wenn auch alle Weine von Bernd erst dann auf den Markt gelangen, wenn sie, wie die heute präsentierten 2007er, am ANFANG ihrer Trinkreife stehen) lüften und dann eine brillante Frucht, eingebettet natürlich in das feste mineralische Fundament, ihre Herzen betören wird. Bernds wahrlich unvergleichliche Unikate sind wie ein Urschrei der Authentizität in einem Meer belangloser Industrieweinchen, die supermarktkompatibel die Märkte überschwemmen. Originäre, traditionelle Charakterweine versus seelenlose Technoprodukte! Und daher führen wir sie ab sofort in unserem Sortiment, wohl wissend, welche Irritationen sie in ihrer Jugend auslösen können und nicht ohne Rieslingnovizen eher abzuraten, sich diesen traditionellen Meisterwerken zu nähern.

Weingut Koehler-Ruprecht
Sanft schmiegen sich die weltberühmten Kalk-Lagen um das Örtchen Kallstadt

Kenner wissen: Selbst Bernds Basisweine belohnen jedes zusätzliche Jahr an Kellerreifung, wie auch jedes längere Öffnen der Flaschen, weil dann die betörende Fruchtigkeit sich immer mehr in den Vordergrund spielt. Wahre Größe braucht Reifung, beim Menschen, wie beim Wein! Und die gelungenen Spitzenrieslinge aus diesem weltberühmten Traditionsgut sind grandiose Weltklasseweine. „Entscheidend sind die authentischen Aromen des Saumagens”, sagt der stets gut gelaunte Wein-Kosmopolit Philippi und beteuert: „Wir machen hier knalltrockene Weine und haben noch nie aufgezuckert. Heutzutage ist dagegen vielfach die Suche nach dem schnellen Glück gefragt. Das haben wir noch nie mitgemacht, und genau das schätzt unsere Kundschaft.” Und dann verweist Bernd Philippi auf einen weißen 1900er Corton-Charlemagne aus dem Burgund – für den Kallstädter ein prägendes Weinerlebnis und ein Jahrhundertwein: „Der hatte genau die Aromen wie meine trockenen Saumagen-Auslesen!” Die südlich ausgerichteten Filetstücke des Saumagens sind tatsächlich genauso außergewöhnlich wie der mächtige, ebenso in aller Welt gerühmte Corton-Berg im Burgund. Zur römischen Zeit war diese Lage ein Kalksteinbruch und diese riesige, mit Brocken aus Kalkstein gefüllte Senke ist einzigartig und produziert Rieslingunikate, die genauso unverwechselbar schmecken. Der 1890 geborene Ernst Koehler, Großvater von Bernd Philippi, begann dort ab 1920 Rieslingreben zu setzen. Koehler leitete bis 1969 das Weingut und war ein absoluter Verfechter des Naturweingedankens. Er ist daher das erklärte Vorbild für Bernd Philippi.

Weingut Koehler-Ruprecht

Dabei hat der Enkel nicht nur den klassischen Ausbau des Rieslings im Holzfass weiter verfeinert, sondern sich durch penibelste Selektion der Trauben einen Namen gemacht. So werden – je nach Jahrgang – für die trockenen Auslesen nur die besonders aromatischen, gesunden, kleinen Beeren nach den Farben Gold, Gelb und Grün gelesen, getrennt ausgebaut und erst später, abhängig vom Geschmack des Jungweins, verschnitten. Dann zeigt sich der ganze Triumph des nicht primärfrucht-dominierten Weins: Ein sehr frisches, originäres Aroma, das den Saumagen deutlich schmeckbar macht und die Tradition dieser grandiosen Lage in den fertigen Wein transmittiert. Bernd Philippi, Pfälzer Urgestein und weltoffener Kosmopolit, der Lebenslust, Weinwissen und Bauchgefühl unschlagbar in seiner Persönlichkeit vereint, ist wahrlich eine der großen Winzerpersönlichkeiten der Welt! Und seine Rieslinge die Essenz der großen Pfälzer Kalklage Saumagen! Kategorie persönliche Lieblingsweine!


976007 Koehler-Ruprecht, Kallstadter Riesling Kabinett trocken 2007 7,95 Euro
Welch energiegeladener Dialog von Kalk und eleganter Frucht! Dieser ungemein expressive, extrem mineralische (welch ein Zauber vom kuscheligen Kalk!) Riesling bezaubert mit seiner faszinierenden Pfälzer Fülle (die aber stets auf der präzisen Seite verbleibt und keinesfalls ins Barocke abgleitet) und brilliert schon in seiner Jugend mit einem komplexen Fruchtspektrum, das von Pfirsich, Limone, Minze bis hin zu zart exotischen Anklängen und Noten von Nougat und Lavendel reicht und das fast süchtig macht in der Intensität seiner unbändigen Mineralität, in der Reinheit seiner geschmacklichen Komponenten und dem unverkennbaren authentischen Rieslingcharakter seiner großen Kallstadter Lagen. Am Gaumen fasziniert bei allem Schmelz und inneren Dichte eine phantastische salzig-mineralische Note. Ein Gutswein ist stets die Visitenkarte einer Domaine. Und das Urgestein Bernd Philipp hat sich mit seinem Basisriesling in 2007 selbst übertroffen. Schnäppchenalarm!
Welch begeisternder, in sich ruhender Riesling, harmonisch, balanciert, mit gerade einmal 12 Volumenprozent Alkohol – schlichtweg atemberaubend! Unübertreffliches Preis-Genuss-Verhältnis! Meilenweit von den heute in Mode gekommenen, reinzuchtvergorenen Pfälzer Kuschelkätzchen entfernt. Pfälzer Authentizität, wie der Winzer, der ihn geschaffen hat!
Zu genießen ab Frühjahr 2010 (nicht früher!) bis etwa 2014.



976107 Koehler-Ruprecht, Kallstadter Saumagen, Riesling Kabinett trocken 2007 11,90 Euro
Der Kallstadter Saumagen – eine der mythischen Rieslinglegenden der Welt! Hieraus macht Bernd Philippi seine besten Weine. Die Römer haben hier schon Kalk gebrochen und so entstand ein Kessel mit reiner Südhanglage, die sich nur zumDorf hin Richtung Osten öffnet. In diesem außergewöhnlichen Kleinklima, einem magischen Ort, gelangt der Riesling zu voller Reife und gewinnt eine dramatische Mineralität. In großen Jahren sind die trockenen Weine von einer geradezu barocken Fülle; erstaunlich haltbare Weine mit enormer Kraft und mächtigem Körper, eingebettet in einen famosen mineralischen Spannungsbogen! Doch mit der Zeit kommen sie zur vollen Geltung, wie etwa die legendären 1990er oder 1996er Rieslinge oder die grandiose 1998er Auslese R, einer der besten trockenen Rieslinge, die in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren auf die Flasche kamen. Gerade dann, wenn der Schwanengesang auf die meisten Primärfrucht-Weinchen schon verklungen ist, beginnen Philippis Meisterwerke erst aufzuleben.

Und welch sensationellen Gegenwert fürs Geld finden wir, werte Kunden, bereits in diesem magischen Kabinett! Die Nase wird umgarnt von feinster Mineraltät, „Kalk at its best”, komplexe Aromen von Minze, Lavendel, Nougat de Montelimar und betörende Frucht von Aprikose und knackigem Apfel. Am Gaumen eine tolle Balance und Harmonie, saftig und dicht, ohne dick oder fett im Glase zu krachen, sensationell reife Säurestruktur, ungemein feinwürzig-mineralischer, sehr langer Nachhall. Dieses Pfälzer Urgestein schmeckt nach Heimat und Seele, wagt Herkunft und Charakter, Präzision und kalkige Mineralität.
Unbedingt probieren, ab Frühjahr 2010 bis nach 2015.



976207 Koehler-Ruprecht, Kallstadter Saumagen, Riesling Spätlese trocken 2007 14,90 Euro
Nicht wenige Weinliebhaber behaupten, dass diese grandiose Spätlese der flüssig gewordene Albtraum sei für banale Wein-Früchtchen mit dropsigen Gummibärchen-Aromen! Zweifellos: Die legendären Spätlesen Philippis aus dem Saumagen genießen als weltberühmte Aushängeschilder unter Weinliebhabern einen legendären Ruf.
In der Nase betörend mit komplexen, ob ihrer Jugend erst angedeuteten Aromen von Feuerstein, Zitrusfrüchten, saftigem reifem Pfirsich und dem unwiderstehlichen Duft einer Sommerwiese, die in voller Blüte steht, alle Ingredienzien fein unterlegt von einer extrem tiefgründigen animierenden Mineralität. (Ach hätten doch nur alle gerühmten Großen Gewächse einen derartig mineralischen Charakter!) Am Gaumen verwöhnen eine rassige Frucht sowie zart würzige, salzige und tief mineralische Noten, harmonisch eingebettet in eine fein cremige, ungemein dichte, extraktreiche Konsistenz und eine knackig-rassige Säurestruktur, welche die Zungenpapillen so wunderbar erfrischt, dass Erinnerungen an einen klaren, frischen Gebirgsbach evoziert werden, der sich tänzelnd und übermütig ins tiefe Tal ergießt. Im eminent langen Nachhall die Saumagen-typische, in ihrer Jugend noch brutale, später harmonisch eingebettete Mineralität. Welch grandioses Pfälzer Urgestein!
Zu trinken wohl ab Herbst 2010, unbedingt dekantieren bitte, Höhepunkt 2012 bis nach 2020.



976307 Koehler-Ruprecht, Kallstadter Saumagen, Riesling Auslese trocken 2007 22,50 Euro
Wenn man mit dem Pfälzer Unikatwinzer im Innenhof seines Traditionsgutes wieder mal einen legendären Schinken von frei laufenden Schweinen verkostet (Lieber Bernd, allein diese Köstlichkeiten sind jede Reise zu Dir wert – das wahrhaft Gute kann bisweilen so einfach sein!), die er in halb Europa von befreundeten Bauern bezogen hat und ihn von seinen zahlreichen Verkostungen mit legendären Weinen wie Château Yquem 1811, Château Margaux 1900 oder uralten Burgundern schwärmen hört, dann begreift man ziemlich schnell, was hinter seiner Winzerkunst steckt: die permanente Schulung des eigenen Geschmackssinns als Parameter zur Vinifizierung einiger der größten Terroirweine der Welt. Die Qualität des Jahrgangs 2007 auf dem Weingut Koehler-Rupprecht ist selbst mit dem Begriff sensationell nur schwer zu fassen und im trockenen Auslese-Bereich sind wir auf absolutem Weltklasse-Niveau! Welch komplexer Wein, dessen prickelnde, ungemein zupackende, expressive Mineralität vom Klang der Mineralien aus den Tiefen des Bodens erzählt, die der Lage „Saumagen” ihr einzigartiges, unverwechselbares Profil verleihen und im Glase zu einem gewaltigen vielstimmigen Chor mit einer faszinierenden Tiefe anschwellen. Dieser in seiner Stilistik völlig eigenständige Riesling wird wie stets so manchen Verkoster nach der Degustation ein wenig ratlos zurücklassen: Keine Spur ist zu finden von vordergründigen Fruchtaromen, stattdessen brilliert dieser noble Wein mit einer tiefgründigen, brillanten Mineralität, wie ich sie von Klaus-Peter Kellers legendärem Morstein kenne und die den edlen, enorm komplexen Fruchtkörper mit seinen feinsten Adern würzig-rauchig durchwebt. Zudem zeitigt sich schon in der Nase ein grandioser Schmelz, der danach wohltuend seiden die Zunge umhüllt. Und am Gaumen: Welch traumhafte Säure für 2007, welch cremiger Extrakt, wie sie die Weltklassegewächse von Coche-Dury aus Meursault besitzen, insbesondere der großartige ‚Perrières’, was eindrucksvoll demonstriert, wie qualitativ gleichwertig sich doch die kalksteingeprägten Terroirs aus dem Burgund und der Pfalz in der Realität präsentieren. Unbändige Kraft und famose Dichte paaren sich mit Eleganz und betörendem Spiel, „power without weight”, lasziv-erotischer Charakter, abgrundtiefe Mineralität mit nobelsten orientalischen Gewürzen, zu genießen ab Frühjahr 2012, Höhepunkt 2014 bis 2025.

Diese ungemein mineralische, traumhaft balancierte Auslese ist über den kargeren, puristischeren Stil der 90er Jahre wie eine strahlend erblühte schöne Frau hinaus gewachsen und ist bei allem Schmelz dennoch ein archaischer, elfenhafter „Ursprungswein” geblieben, der in den letzten Jahren all diejenigen Weinliebhaber in aller Welt verzückte, die das große Glück hatten, ein paar Flaschen dieses sinnlichen Weinunikats aus großen Jahrgängen zu erwerben. Ein Schluck dieses mythischen Rieslings von nobler und edler Gestalt führt Sie, liebe Kunden, auf eine vinologische Reise zu den Ursprüngen von Geschmack und Terroir. Saumagen pur! Eine Hymne an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge, die Inkarnation seines legendären Terroirs, dessen Ausstrahlung, dessen vibrierender Energie sich niemand wird entziehen können!

Bernd Philippi schaut stets unter die Fassade des schönen Scheins, er will das Innere erforschen und die Seele des nackten Kalksteins entdecken. Er ist die Inkarnation eines unbeugsamen Menschen, der völlig unangepasst und unbeeinflusst von aktuellen Moden seinen stilistisch ganz eigenen Weg geht! Seine Rieslinge gehen weit über hedonistischen Trinkspaß hinaus – es sind intellektuelle Herausforderungen und Projektionsflächen für unsere Sehnsüchte nach den echten Dingen, die heute verloren zu gehen drohen. Wie diese Saumagen mit ihrer in der Tat unverwechselbaren Seele. Bernd Philippi bietet uns pure Tradition auf der Zunge!



9763107 Koehler-Ruprecht, Kallstadter Saumagen, Riesling Auslese trocken, Magnum 2007 1,5 l 55,00 Euro



9763207 Koehler-Ruprecht, Kallstadter Saumagen, Riesling Auslese trocken, Doppelmagnum 2007 3 l 105,00 Euro





FRANKREICH

Domaine du Pégau - Châteauneuf-du-Pape

Majestätische Rotweine urtraditioneller Machart begeistern seit drei Jahrzehnten Liebhaber in aller Welt!

Domaine du Pégau

Unzählige unserer Kunden lieben es heiß und innig, unser Kleinod aus Châteauneuf-du-Pape, ein Urgestein unseres Programms! Kein Wunder, ist doch die weltweit in höchstem Ansehen stehende Domaine du Pégau eine Trutzburg urtraditioneller Weinbereitung in einem Meer uniformer, austauschbarer „Weltweine” mit standardisiertem Geschmack! „The inimitable Féraud family – true guardians of the most traditional style of Provence and several Rhone appellations”, bringt es Parker zutreffend auf den Punkt! Paul Féraud, diese so bodenständige und sympathische Winzerpersönlichkeit, und seine ebenso innovative wie attraktive Tochter Laurence vinifizieren seit Beginn der 80er Jahre in schöner Regelmäßigkeit grandiose, unverwechselbare „hand”-werklich hergestellte Weine, denen kein Liebhaber widerstehen kann! Im ganz und gar altmodischen Keller, der bar jeglicher moderner technischer Errungenschaften ist, erfolgt die Vergärung in großen Cuvées, im Übrigen ohne Entrappung der Trauben mit allen Stängeln – so wie es früher in ganz Châteauneuf üblich war – als notwendigem Rückgrat für den traditionellen Ausbau in alten Fudern (kein Barrique- oder sonstiger Neuholzeinsatz!).

Domaine du Pégau
Laurence Féraud

Diese sehr konservativ-traditionelle Weinbereitung ergibt als Resultat ein unverfälschtes, extraktreiches, aber dennoch nobles und höchst aromatisches, unglaublich reichhaltiges Châteauneuf-du-Pape-Gewächs in einem sehr individuellen, unkopierbaren Stil, so dass es in Blindproben vom fortgeschrittenen Kenner stets eindeutig als Pégauwein identifiziert werden kann! Dieses authentische, unfiltriert abgefüllte Weinunikat firmiert seit Jahrzehnten als eine wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen Stils und eine Ode an das gigantische Potential einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt! Bravo Laurence, bravo Paul!


141707 Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV) 2007 5,95 Euro
Mit diesem traumhaften Gaumenschmeichler hat unsere Freundin Laurence einen absoluten Volltreffer gelandet! Ihr Ziel, einen preis„werten” Alltagswein zu schaffen, der bereits jung getrunken enormen Trinkspaß bereitet, hat sie mit Grandezza erreicht! Und unsere Kunden wissen längst: 2007 ist der größte je in Südfrankreich vinifizierte Jahrgang! Und unser Leckerschmecker Pegovino, ein tiefdunkler betörender Tropfen, hat alles, was das Herz begehrt: Einen sinnlichen Duft nach dunklen Beeren, schwarzen Kirschen, Trüffeln und feinen Kräutern, einen vollmundigen, intensiven Geschmack mit butterzarten Tanninen und eine erstaunliche Komplexität für einen Wein dieser so attraktiven Preisklasse. Ein Wunder der Natur an preiswertem Weingenuss mit Stil und Niveau! Nur konsequent, dass Parker diesen traumhaft leckeren Alltagswein zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” zählt: „Very charming!”
Zu genießen ab sofort wegen der seidenen Tanninstruktur, Höhepunkt bis 2011.

Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV)


141307 Pégau, „Plan Pégau”, Vin de Table rouge (DV) 2007 7,95 Euro
Großartiger traditioneller Rotspon für den täglichen Genuss ohne Reue, der das Genießerherz erfreut; vinifiziert wie stets überwiegend aus Trauben großer Lagen, deren Qualität den exorbitanten Ansprüchen der sympathischen Férauds für den großen Châteauneufwein nicht ganz genügt, die aber bei vielen anderen Gütern der Appellation das Niveau der Prestigeweine erhöhen würde! Welch sensationelle Qualität für seinen vorbildlich fairen Preis! Parker urteilt begeistert: „Ein toller Erfolg ganz im traditionellen Pégau-Stil!” Legen Sie sich, werte Kunden, diesen traumhaft leckeren Tafelwein aus dem Fabeljahrgang 2007, der mühelos in einer Qualitätsliga mit den allermeisten Châteauneuf-du-Pape-Weinen spielt, kistenweise in den Keller. Sternstunden im Leben eines Weinliebhabers! Trinkgenuss ab sofort (Dekantieren bitte) bis 2012, mindestens.

Pégau, „Plan Pégau”, Vin de Table rouge (DV)


1413907 Pégau, „Plan Pégau”, Vin de Table rouge (DV) - (12 Flaschen) 2007 9 l 87,45 Euro

Pégau, „Plan Pégau”, Vin de Table rouge (DV) - (12 Flaschen)

12 Flaschen zum Preis von 11!


141107 Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée” 2007 47,00 Euro
Dieses großartige Châteauneuf-Monument urtradioneller Machart und von barock-urwüchsiger, allen modischen Zeiterscheinungen und Marmeladenexzessen um Lichtjahte entzogen, zeigt ein sehr tiefes, opakes Rubinrot in der Farbe und ein spektakuläres, expressiv-verführerisches Aroma von Schwarzkirschen, reifen Himbeeren, wild wachsenden, gerösteten Kräutern der Provence, Trüffeln, Fleischsaft, schwarzem Pfeffer, Rauch und orientalischen Gewürzen, das derart verführerisch ist, dass ich bei meinen mehrfachen Fassproben im altertümlichen Keller der Domaine gar nicht aufhören konnte, immer wieder mit der Nase lustvoll ins Glas, selbst ins leere, zu schnuppern! Drogenalarm! Am Gaumen präsentiert sich dieser majestätisch-urwüchsiger Wein opulent, dicht, ölig, gehaltvoll und ungemein ausladend, „noch fleischiger, vollmundiger und exotischer als die großen Jahrgänge 1979, 1981, 1983 und 1985, die damals 4 bis 6 Jahre der Flaschenreifung brauchten, um sich dann für 20 Jahre in die Höhen des Olymp zu schwingen und bilden vielleicht gar eine Wiedergeburt des legendären 1990ers”, Parker. Im Mittelteil der Zunge begeistert eine traumhaft süße, ausladende Frucht mit fürstlichen Mengen an Glycerin, spektakulär in der aromatischen Vielschichtigkeit, extraktreich und mächtig konzentriert, dazu verwöhnen kraftvolle, aber auch herrlich cremige Tannine und ein fulminanter Abgang, der über eine Minute lang anhält. Ein traditioneller, authentischer, wahrlich großer Châteauneuf-du-Pape Von Parker mit bis zu 96 Punkten geadelt!
Zu genießen ab 2012, Höhepunkt 2015 bis nach 2030.



141005 Pégau, Châteauneuf-du-Pape, „Cuvée Laurence” rouge 2005 89,00 Euro
Kenner großer Châteauneuf wissen, dass Vater und Tochter Féraud in den großen Jahrgängen der südlichen Rhône mythische Weltklassegewächse mit einem riesigen Reifepotential erzeugen, die über Jahre hinweg in den Kellern von Liebhabern ihrem Höhepunkt entgegenschlummern. Und welch majestätischen Châteauneuf-du-Pape in einem urwüchsigen Stil hat das sympathische Duo Vater und Tochter im fabelhaften Rhônejahrgang 2005 vinifiziert, in den im übrigen alle Partien eingegangen sind, die in 2003 den legendären, mit 100+ Punkten bewerteten da Capo bildeten. Ein monumentaler Weinriese voller Ursprünglichkeit und Wildheit mit fabelhaftem Potential, der eine Reinkarnation des legendären 1995ers zu sein scheint und schon ab Frühjahr 2010 bis ca. 2030+ zu genießen sein wird. Eine Orgie an komplexer Frucht und noblen Gewürzen vermählt sich mit einem majestätischen Körper und einer atemberaubenden Länge und Tiefe – Gänsehautatmosphäre! Eines der größten Pégau-Gewächse aller Zeiten, ein absoluter Weltklassetropfen, im Stil der legendären Großmeister Bonneau und Rayas vinifiziert, so, wie die besten Weine aus Châteauneuf-du-Pape es früher einmal waren. Parker: „The 2005 Chateauneuf du Pape Cuvee Laurence appears to be the finest example of this wine since the 1998. 95-97 Punkte!

Pégau, Châteauneuf-du-Pape, „„Cuvée Laurence”” rouge

95-97 Parker Punkte!


Wieder eingetroffen:

Domaine Pierre Clavel – Coteaux du Languedoc

Domaine Bernard Dugat-Py

Das Languedoc-Rousillon ist eine Wiege des Weingeschäfts von Pinard de Picard. Nach der vor 20 Jahren einsetzenden Qualitätsrevolution wurde der wilde französische Süden zur ergiebigsten Quelle großartiger Weine mit einer Preis-Genuss-Relation, die im Bereich der Rotweine weltweit die Maßstäbe setzt. Sensationell die Nachfrage infolge der FEINSCHMECKER-Eloge, die wir in der letzten Pinwand veröffentlicht hatten, nach Pierre Clavels Le Mas, unseren beliebtesten Alltagswein aus dem Languedoc, der bereits vielfach in der Fachpresse als eines der „besten Schnäppchen des Languedoc” gefeiert wurde und von einer Ikone des deutschen Weinjournalismus, Jens Priewe, in der aktuellen Dezember-Ausgabe des FEINSCHMECKER enthusiastisch gelobt wird: „Heißer Tipp: erfreulich günstige Rote für gemütliche Winterabende! Die beste Nachricht zum Schluss: Es gibt sie wieder, die hochanständigen Roten für 5,90 Euro. Und zwar vom Fachhändler, nicht vom Discounter! Ich meine den „Le Mas“ des Languedoc-Winzers Pierre Clavel aus dem großen Jahr 2007. Schauen sie mal bei www.pinard.de rein! In Gesellschaft eines solchen Weins brauchen sie Ihre Zeit nicht mehr mit Jauchs „Wer wird Millionär?“ zu vergeuden.”

Pierre Clavel
Pierre Clavel beim Verkosten des neuen Jahrgangs

311307 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (DV) 2007 5,90 Euro


Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (DV)


Domaine de Limbardié – Cessenon

Und wenn wir schon bei den größten Schnäppchen Frankreichs sind: Zwei legendäre Klassiker unseres Programms aus dem wilden Languedoc sind wieder eingetroffen und seien Ihnen, werte Kunden, wärmstens ans Herz gelegt:

Domaine de Limbardié – Cessenon
Frühlingszauber auf der Domaine de Limbardié

323207 Limbardié, VdP „Murviel”, VdP de Cessenon, rouge 2007 5,90 Euro
Zwei Sterne im Guide Hachette 2009: „Haarscharf am Coup de Coeur vorbeigeschlittert” – Eine sensationelle, eine schier unfassbare Bewertung in dieser so ungemein sympathischen Preisklasse! Dieser urwüchsige, authentische Bestseller vereint die Eleganz des Nordens (Merlot) mit der Expressivität des Südens (Syrah). Wahrlich ein Überflieger, der nach weit mehr schmeckt als er kostet. In 2007 sind in Südfrankreich schlicht alle Qualitätsparameter nach oben verschoben!

Limbardié, VdP „Murviel”,  VdP de Cessenon, rouge


Domaine de Limbardié – Cessenon

323305 Limbardié, Tradition, rouge 2005 12,90 Euro
Legendär ist mittlerweile die Degustation der Schweizer Fachzeitschrift „Weinwisser”, herausgegeben von dem bekannten Fachautor René Gabriel („Bordeaux Total”), in der die Cuvée Tradition der Domaine de Limbardié in einer Welt-Merlot-Probe den 10. Platz erreichte, einen Rang hinter La Conseillante und gar zwei Plätze vor Pétrus, dem großartigen Prestigegut aus Pomerol!

Limbardié, Tradition, rouge



Pierre Moncuit – Le Mesnil-sur-Oger

Weltklassechampagner aus dem Herzen der Côte Blancs zu unglaublich fairen Preisen von einer sympathischen Familiendomaine!

Pierre Moncuit – Le Mesnil-sur-Oger

Der FEINSCHMECKER („Kleine, exklusive Champagnerhäuser mit herausragenden Qualitäten zu verblüffend günstigen Preisen”) feiert unser Kleinod Moncuit als zu den besten Gütern der Champagne gehörend und urteilt dezidiert: „Am eindrucksvollsten in der ganzen Champagne erscheint uns das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Pierre Moncuit.”

Die Champagne gilt als Herkunft sehr teurer Weine. Die ganze Champagne? Nein! Wir haben für Sie, werte Kunden, ausgiebig eine der spannendsten Anbauregionen der Welt durchkreuzt und uns nach ausgiebigen Verkostungen für ein kleines, aber extrem feines Weingut entschieden, das von Insidern weltweit und vielen Kennern in Frankreich, wo die Domaine sich einen geradezu legendären Ruf erworben hat und neben den großen Namen mit den großen Flaschenzahlen wie Krug, Selosse, Jacquesson und Bollinger zu den Top-Five der Region gezählt wird: Phantastische Qualitäten zu geradezu unglaublich günstigen Preisen!

Pierre Moncuit – Le Mesnil-sur-Oger
Domaine Pierre Moncuit

Ganz herzlich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei einem Weinjournalisten, der das informativste auf dem deutschen Markt befindliche Buch über die Champagne geschrieben hat, der mich einlud, ihn auf seinen Degustationsreisen zu begleiten und von dessen Wissen ich enorm profitiert habe. Gerhard Eichelmann, Ihnen allen als Herausgeber der sehr empfehlenswerten, werbefreien und daher völlig unabhängigen Zeitschrift MONDO und des Standardwerkes „Deutschlands Weine” sicherlich bekannt, ist einer der kompetentesten Köpfe der deutschen Weinszene und wohl niemand kennt sich besser aus in der Champagne als er. Ihm also verdanken wir diesen Schatz in unserem Programm, an dessen prickelnden Tropfen sich unsere Kunden jetzt schon zwei Jahre lang erfreut haben und um deren betörende Perlen sich die Spitzenhändler und -restaurants in der ganzen Welt reißen.

Kein Wunder, dass der FEINSCHMECKER in einer sehr fundierten Reportage über die „großen Champagner kleiner Häuser” unsere sympathische Familiendomaine euphorisch lobt: „Am eindrucksvollsten in der Champagne erscheint uns das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Pierre Moncuit.”

Was FEINSCHMECKER-Redakteur Emanuel Eckardt so treffend herausstellt, ist der handwerklich-individuelle, terroirbetonte Stil von sorgfältig gepflegten Reben eigener Spitzenparzellen, den die exklusiven, kleinen, aber so feinen Familienunternehmen in ihren Champagnern herausarbeiten können, im Unterschied zu einem, auf höchstem Niveau allerdings, nivellierenden Stil der großen Häuser, die viele ihrer Trauben von den Weinbauern zukaufen. Wir zitieren zusammenfassend aus dem FEINSCHMECKER: „Champagner aus kleinen Häusern bringt oft besonders gut die persönliche Handschrift des Winzers, die Eigenarten von Lagen und Jahrgängen zum Ausdruck. Diese exklusiven Adressen erzeugen herausragende Qualitäten – teils zu verblüffend günstigen Preisen. Eine Entdeckungsreise für Fortgeschrittene! Diese schmale Elite der Winzer, die im Windschatten großer Konzerne und Champagnerhäuser ihren eigenen Champagner produzieren, sind Perfektionisten, die vom Anbau über Vinifizierung und Abfüllung bis zum Verkauf jeden Schritt kontrollieren und dabei einen eigenen, höchst individuellen Stil entwickeln. Anders als große Champagnerhäuser, deren Kellermeister ihr ganzes Können daran setzen, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das Jahr für Jahr den gleichen Standard und den Stil des Hauses garantiert, betonen die Winzer ihre persönliche Handschrift und den Charakter des Terroirs. Am eindrucksvollsten erscheint uns das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Pierre Moncuit.

Pierre Moncuit – Le Mesnil-sur-Oger
Weltberühmte Crand-Cru-Lagen im Herzen der Côte des Blancs

Die Geschwister Nicole und Yves Moncuit führen das über 100 Jahre alte Weingut, das zu den besten der Champagne gehört, in Le Mesnil-sur-Oger: ein Weinbauerndorf im Herzen der Côte des Blancs. Der „Hang der Weißen” ist ein sanft schwingender Höhenzug, die Rebstöcke stehen auf kalkhaltiger Tonerde, idealem Boden für Chardonnay. Blanc-de-Blancs-Champagner werden für ihre Eleganz gerühmt. Yves, für den Verkauf zuständig, und Nicole, Fachfrau für Produktion und Vinifikation, ergänzen sich perfekt, auch wenn die Schwester offenbar in einer ganz entscheidenden Frage das letzte Wort hat. Sie bestimmt, wie lang die Weine reifen dürfen, und sie lässt ihnen Zeit: ‚Chardonnay braucht fünf bis sechs Jahre.’ Nicole Moncuit, eine asketisch wirkende Schönheit, hat die weißen Haare zum Pferdeschwanz gebunden. Seit mehr als 30 Jahren stellt sie die Cuvées zusammen. ‚Wir verwenden grundsätzlich kein Holz’, erklärt sie, ‚zu viel Parfum. Außerdem verfälscht es die Farbe.’ Dafür gestattet sie biologischen Säureabbau und folgt konsequent ihrem Prinzip: eine Traubensorte (alle ihre Champagner sind reinsortige Chardonnay!), eine Lage, ein Jahr. Nie mischt sie Weine verschiedener Lagen oder Jahrgänge, selbst wenn keine Jahreszahl auf dem Etikett stehen soll. Das Gut verfügt über 20 Hektar Weinberge, davon 15 in der Grand-Cru-Lage Le Mesnil-sur-Oger und vier in Sézanne am südwestlichen Rand der Champagne, wo Mergel, Sand und Ton auf kreidigem Untergrund den Charakter der Weine prägen.”
Und dann setzt der FEINSCHMECKER noch eins drauf mit einem wunderbaren Vergleich, den man sich auf der Zunge zergehen lassen muss: „In Deutschland liegen Moncuit-Champagner vom Preis gesehen selbst unter den Basispreisen der großen Marken. Nun sollte man einen Aston Martin nicht mit einem Golf vergleichen. Aber merkwürdig ist es schon, wenn der Golf deutlich teurer ist.”

Pierre Moncuit – Le Mesnil-sur-Oger
Nicole Moncuit beim Verkosten

Kann es ein schöneres Kompliment für die spektakulären Qualitäten unseres sprichwörtlichen Kleinods geben? Wohl kaum. Lassen Sie sich werte Kunden, diese feinen Perlen auf keinen Fall entgehen. Selbst die Spitzen der Domaine, Champagner auf absolutem Weltklasseniveau, kosten weniger als die Durchschnittsqualitäten der berühmten Namen. Noblesse oblige, aber nicht auf dem Etikett, sondern in der Flasche!

PS: Eine kleine persönliche Anmerkung zur Patronin unserer Ausnahmedomaine: Ganz präzise, mit unaufgeregter Stimme, spricht Nicole Moncuit mit uns, eine ungewöhnlich sympathische, ganz „leise” Patronin. Alles Lautmalerische ist ihr wesensfremd und sie erinnert mich von ihrer ganzen Ausstrahlung her ein wenig an Werner Schönleber, den aufrechten Charakterwinzer von der Nahe. Und so wie Werners Rieslinge Heimatweine mit unverwechselbarer Seele sind, niemals aufdringlich oder protzend, sondern filigran und voller Finesse, genau so präzise und fabelhaft mineralisch brillieren Madame Moncuits Champagner, eine Essenz des großartigen Terroirs von Le Mesnil, das nicht wenige Kenner für das beste der gesamten Champagne halten. Und was sind das für fabelhafte Qualitäten! Großen Champagner erkennt man stets daran, dass er auf der Zunge eine harmonische Reife und eine cremige weiche Textur besitzt, dass er reif und füllig und dennoch frisch und rassig-vibrierend ein in sich stimmiges, betörendes Geschmackserlebnis bietet. Niemals darf die Säure unangenehm heraus schmecken, niemals die Dosage zu einer pappigen Süße führen! Großer Champagner ist zudem erstaunlich haltbar und entwicklungsfähig, ungemein komplex und vielschichtig auf der Zunge und leicht und unbeschwert zu genießen. Einfach nur solo getrunken, oder wie in der Champagne üblich, als kongenialer Begleiter eines ganzen Menüs! Viel Spaß, werte Kunden, mit diesen genialen Champagnern einer der großen Frauen der Weinwelt, die in einer Liga spielen mit den größten Prestigechampagnern der Welt – und das zu fast unverschämt günstigen Preisen. Nicht das Etikett macht den Champagner: Die Wahrheit über die Qualität liegt wie stets im Glase. Auf Ihr Wohl!


299100 Pierre Moncuit, Cuvée Hugues de Coulmet 26,90 Euro
Aus Sézanne am südwestlichen Rand der Champagne, wo Mergel, Sand und Ton auf kreidigem Untergrund den Charakter der Weine prägen, stammen die Trauben für diesen ungemein leckeren Premier Cuvée „Hugues de Coulmet”, ein ebenso frischer wie eleganter, ungemein beschwingter Brut Blancs de Blancs. Niemals darf auf der Domaine Moncuit die Dosage den Terroircharakter dominieren, der bereits diesen grandiosen Einstiegswein in die magische Champagnerwelt auf unverwechselbare Weise prägt. Der perfekte Aperitif, der aber mühelos auch ein ganzes Menü begleitet und der qualitativ wie stilistisch als Referenz wie ein Fanal aus der Masse seelenloser, häufig genug süßlich-pampiger Supermarktchampagner herausragt. Einen preiswerteren Spitzenchampagner haben wir noch niemals im Glase gehabt FEINSCHMECKER: „Große Klasse!”

Pierre Moncuit, Cuvée Hugues de Coulmet


2991300 Pierre Moncuit, Cuvée Hugues de Coulmet 0,375 l 15,95 Euro

Pierre Moncuit, Cuvée Hugues de Coulmet (0,375 l)


Pierre Moncuit – Le Mesnil-sur-Oger
Die Schatzkammer der Domaine

299200 Pierre Moncuit, Cuvée Pierre Moncuit-Delos Grand Cru, Blanc de Blancs 29,90 Euro
Die Cuvée „Pierre Moncuit-Delos” aus der legendären Grand-Cru-Lage Le Mesnil-sur-Oger bleibt allen Champagner-Liebhabern mit seinem Duft nach weißen Blüten, aber auch pikantem weißem Pfeffer und dem für die Chardonnaytraube typischen Hauch von gerösteten Mandeln und warmem Brot ebenso in Erinnerung wie mit seinem grandiosen mineralischen Finale von den besten Kalkböden der Champagne, das man sonst nur in wesentlich teureren Luxus-Champagnern findet. Phantastische Qualität („Große Klasse!”, FEINSCHMECKER), die in Blindproben Luxusmarken mühelos an die Wand zu spielen vermag!

Pierre Moncuit, Cuvée Pierre Moncuit-Delos Grand Cru, Blanc de Blancs


2992300 Pierre Moncuit, Cuvée Pierre Moncuit-Delos Grand Cru, Blanc de Blancs 0,375 l 17,90 Euro

Pierre Moncuit, Cuvée Pierre Moncuit-Delos Grand Cru, Blanc de Blancs (0,375l)


2992100 Pierre Moncuit, Cuvée Pierre Moncuit-Delos Grand Cru, Blanc de Blancs, Magnum 2000 1,5 l 65,00 Euro

Pierre Moncuit, Cuvée Pierre Moncuit-Delos Grand Cru, Blanc de Blancs, Magnum


299302 Pierre Moncuit, Grand Cru Millésime, Blanc de Blancs 2002 55,00 Euro
Nochmals die ultimative Steigerung: „Die Jahrgangschampagner von Pierre Moncuit sind komplex und eindringlich, gehören regelmäßig zu den größten Champagnern. Sie sind fein und elegant, bestechen mit ihrer Länge und Nachhaltigkeit: Côte des Blancs in ihrer reinsten und faszinierendsten Form”, lobt Gerhard Eichelmann in seinem Standardwerk „Alles über Champagner”. „Ein großer Champagner, cremig weich, reif, harmonisch, komplex, füllig und frisch zugleich”, schwärmt der FEINSCHMECKER. Kein Zweifel: 2002 ist zusammen mit 1996 einer der größten Jahrgänge der Champagne in den letzten 20 Jahren! Ein Weltklasse-Champager mir nobler Perlage und riesigem Reifepotential, den man gar noch bezahlen kann – Wahrlich ein edler Aston Martin unter den Perlen!

Pierre Moncuit, Grand Cru Millésime, Blanc de Blancs


2993102 Pierre Moncuit, Grand Cru Millésime, Blanc de Blancs, Magnum 2002 1,5 l 115,00 Euro

Pierre Moncuit, Grand Cru Millésime, Blanc de Blancs, Magnum


PS: Wir bekommen tatsächlich beständig Anrufe von verblüfften Kunden, die wissen, was ganz große Champagner in der Regel kosten und die sich weigern, den Preis für diesen ebenso noblen wie raren Weltklassechampagner glauben zu wollen und überzeugt sind, es müsse sich um einen Druckfehler handeln. Nein, dem ist nicht so. Aber Sie erhalten hier definitiv einen der größten Werte in der gesamten Weinwelt! Was auch die REVUE DU VIN DE FRANCE in ihrer brandaktuellen Dezemberausgabe 2009 findet, welche die Weltklassebewertung von 18/20 Punkten zückt, übertroffen nur von einigen wenigen, um ein Vielfaches teureren (bis 700 Euro!) Luxuscuvées!

299500 Pierre Moncuit, Champagne Rosé Grand Cru 2000 34,00 Euro
Last, but not least ein Rosé-Champagner der absoluten Extraklasse. Wohl bekomm’s!

Pierre Moncuit



Domaine du Comte Liger-Belair – Vosne-Romanée

Eine der renommiertesten Domainen Burgunds erstrahlt in neuem Glanz und erneuert den Mythos Vosne-Romanée als die großartigste Expression des Pinot Noir in der Welt! In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard.

ANKUNFTSOFFERTE bis 23.12.2009:
10% Rabatt auf alle Weine!

Comte Liger-Belair

Die Familie Liger-Belair besitzt eine zweihundertjährige Tradition in Vosne-Romanée – sie ist eine der legendären Dynastien der Bourgogne und ihre Pretiosen werden heute in Frankreich als Inkarnation großer Pinot Noirs klassischen Stils gefeiert! Kein Wunder, suchte Comte Louis-Michel Liger-Belair, der jüngste Spross der Familie, stets den Rat des legendären Henri Jayer, der leider in 2006 verstorbenen Winzerlegende des Burgunds, der mit seinen unvergleichlichen Weinen Vorbild und beratender Freund einer ganzen Generation junger Winzer wurde und der trotz seines Weltruhms stets ein bescheidener, liebenswerter Mensch geblieben war. Als Guru des Pinot Noir feierten ihn nur die Medien. Er selbst wollte immer nur eins – einen großen Terroirwein machen. Der Rummel um seine Person ließ in kalt, aber er war stolz, wenn in seinen sinnlichen Pinot Noirs, dem Inbegriff von Feinheit und Finesse, das Terroir der jeweiligen Lage dominierte und eine wundervolle Präzision in der Frucht den Genießer betörte. Viele Ideen eines der größten Winzer in der französischen Weinbaugeschichte hat Louis-Michel begeistert aufgegriffen: „95 Prozent der Qualität eines Weines entsteht im Weinberg, nur 5 Prozent im Keller. Je weniger man im Keller überhaupt macht, um so besser ist es”, formuliert Louis-Michel eine seiner wichtigsten Prinzipien, ganz im Sinne von Henri Jayer. „Die Bodenbearbeitung im Weinberg ist das Allerwichtigste, um das Terroir im Wein ausdrücken zu können. Deshalb gibt es bei uns keine chemischen Keulen. Ganz im Gegenteil, wir arbeiten weitestgehend nach den Prinzipien des biologischen Anbaus in der goldenen Tradition unserer Großväter und pflügen wieder mit dem Pferd. Wir müssen unseren unvergleichlichen Schatz, unser weltweit einzigartiges Terroir, bewahren”, erläutert der junge Winzer engagiert seine Philosophie.

Comte Liger-Belair
Eine der nobelsten Adressen auf dem Planeten Wein

Nach einer extrem sorgfältigen Weinbergslese werden die gepflückten Trauben („Die Basis all meiner Qualität”) so schnell wie möglich und so schonend, wie es nur geht, in kleinen Kisten in den Keller gebracht. Hier werden die kerngesunden Trauben im Sinne Jayers komplett entrappt, ausschließlich spontan vergoren und vorsichtig extrahiert und danach in besten, ausschließlich neuen Fässern (wie bei Romanée Conti) erlesener französischer Provenienz ausgebaut („Holz darf nie den Geschmack prägen, sondern nur Struktur geben”), und das in vorbildlich schonender Manier. Kein maschinelles Umpumpen, keine Schönung oder Filtration, minimale Schwefelung, alles dem Ziel untergeordnet, eine möglichst reife, komplexe und feine, ungemein präzise Frucht im fertigen Wein zu erzielen.

Louis-Michel fasst zusammen: „Die puristische Klarheit der betörenden Frucht, die Finesse des Pinot, der Nuancenreichtum jeder einzelnen Lage, ihre tiefgründige Mineralität und eine großartige Länge: All das will ich in meinen Weinen wieder finden. Und nicht nur Kraft und Konzentration: Muskulöse Weine sind wie Karikaturen, wie aufgeblasene Menschen ohne seelischen Tiefgang und Intellekt. Die Balance zwischen Kraft und Finesse muss stimmen. Ich suche die Kraft ohne Schwere, die Leichtigkeit des Pinot. Meine Weine müssen Trinkspaß machen. Ich mache auch keine kunsttechnischen Griffe im Keller. Ich mag keine technischen Weine, wie sie heute in allen Ecken der Welt produziert werden. Meine Weine müssen keine Jungweinverkostungen gewinnen. Sie sind auf ein langes Leben ausgelegt und sollen dem Weinliebhaber später von ihrem großen Terroir erzählen”.

Comte Liger-Belair

Keine Frage, Louis-Michel hat die Maximen Henri Jayers, der Ikone des Weinanbaus im Burgund, verinnerlicht und es kommt nicht von ungefähr, dass die Kenner der französischen Weinszene in dem ebenso talentierten wie ehrgeizigen und klugen Comte Louis-Michel Liger-Belair den legitimen Nachfolger einer der größten Winzerpersönlichkeiten Frankreichs sehen. Louis-Michel ist mit dem Jahrgang 2007 zweifellos auf Augenhöhe mit der Domaine Romanée Conti (Gerade einmal ein Pünktchen liegt noch bei Allen Meadows zwischen beiden La Romanées!) Seine Weine mit ihrer ungemein reifen Frucht und der tollen Säurestruktur, die diesen sinnlichen Pinots eine fabelhafte Frische und ein immenses Entwicklungs- und Reifepotential verleihen, sind schlichtweg genial: Sie sind Meisterwerke der Natürlichkeit, des ungeschminkten Ausdrucks ihres grandiosen Terroirs, des aromatischen Reichtums und der unvergleichlichen Vornehmheit ihrer Frucht: Die innere Kraft und Dichte wird schwerelos aufgehoben in schwebender Transparenz und einer Feinheit und Eleganz, wie es sie außerhalb Vosne-Romanées vielleicht kein zweites Mal mehr gibt. Noblesse oblige! Welch Triumph handwerklicher Winzerkunst eines genialen Weinmagiers und eines weltweit einzigartigen Terroirs! Die Domaine Liger-Belair hatte im Burgund dereinst einen magischen Ruf. Louis-Michel hat sich mit seinen emotional berührenden Qualitäten seinen Platz unter den allerbesten Burgunderproduzenten gesichert und damit den alten Mythos Liger-Belair wiederbelebt und ist auf dem Weg in das Pantheon französischer Winzerkunst. Wir sind stolz und glücklich, ihn auf diesem Wege begleiten zu können.

Zum Jahrgang 2007: Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „A very fine to excellent vintage! 2007 ist ein sehr schöner Jahrgang, der einen dazu animiert, großartige Burgunder zu trinken. Die besten 2007er sind genauso gut, wie die besten 2006er (und die wiederum sind in der absoluten Spitze dem als Jahrhundertjahrgang gefeierten 2005er ebenbürtig), aber total unterschiedlich in der Stilistik. Endlich wieder ein wundervoll frischer, eleganter und sublimer Jahrgang.” 2007 im Burgund heißt daher bei den Weltklassewinzern höchste Expression des Terroirs verbunden mit einer traumhaften Transparenz und einer sinnlich-präzisen Frucht: Wahrlich die Essenz des Pinot Noir in einer Stilistik, die frühes Trinkvergnügen verspricht (weit vor den 05ern), aber auch ein Potential von 20 bis 30 Jahren und mehr! Des kundigen Weinliebhabers Herz – Was begehrst Du mehr?

Comte Liger-Belair
Er kann gut zuhören – Comte Louis-Michel Liger-Belair

204007 Comte Liger-Belair, Vosne-Romanée „Clos du Château”, rouge 2007 65,00 Euro
Pinot Noir ist die dünnschaligste aller roten Rebsorten und daher die zickigste, pflegeintensivste und empfindlichste, die ,sensibel’ auf falsche Behandlung in Weinberg und Keller reagiert. Als die Inkarnation einer fragilen, verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ,Persönlichkeit’ braucht sie ein ihr gemäßes Mikroklima und die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in unvergleichlich brillante, aufregende und feinste Aromen. Und dass ein Vosne-Romanée weltweit als Inbegriff der Feinheit gilt, beweist bereits diese von Jancis Robinson letztjährig mit 18 Punkten geadelte Monopollage von extrem felsigem Terroir, die unmittelbar unterhalb des herrschaftlichen Anwesens in einem ummauerten Weinberg angesiedelt ist. Die extrem kalkreichen, kargen Böden (bereits 80 cm unter der oberen Lehmschicht beginnt der nackte Fels) vermitteln diesem feinsinnigen Wein mit seinen reintönigen, feinst süßlichen Pinot-Aromen (kleine rote Beeren und Kirschen, Hagebutten, Veilchen und aufregende asiatische Gewürznoten) eine großartige Mineralität und traumhafte Rasse, wie bei einem arabischen Vollblut. Welch traumhafte Eleganz, welch tänzerisches Spiel, welche Leichtigkeit des Seins, welch komplexe Tiefe des Geschmacks für diesen Pinot mit Seele, der „singt”, wie man im Burgund zu sagen pflegt. Das ist Schicht um Schicht sich entfaltende Finesse und eine fabelhaft präzise Frucht! Einer der persönlichen Lieblingsweine von Louis-Michel. Und von Sebastian Georgi: „Welche Fleischeslust!” Diese fabelhafte Monopollage spielt in einer Qualitätsliga mit den besten Premier Crus der Côte de Nuits und wird sich über viele Jahre hinweg zu einem der heimlichen Stars eines Jahrgangs entwickeln, der den großen alten Winzerpersönlichkeiten des Burgunds wie eine Renaissance des legendären 1962ers scheint. Grandioser Stoff!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis ca. 2025.


ANKUNFTSOFFERTE bis 23.12.2009: 10% Rabatt auf oben stehenden Wein!


204107 Comte Liger-Belair, Vosne-Romanée „La Colombière”, rouge 2007 59,00 Euro
ALLE Weine der Domaine Liger-Belair werden mit der gleichen Sorgfalt im Weinberg wie im Keller hergestellt, ganz gleich, ob es sich um eine Dorflage handelt oder einen Grand Cru aus mythischer Lage. Und diese Qualitätsphilosphie ist in jedem einzelnen Wein der Domaine schmeckbar: Ein genialer Produzent als Mittler zwischen seinem großen Terroir und seinem weltberühmten Wein! Unmittelbar unterhalb des Clos du Château wachsen die 60 Jahre alten Reben für diesen spektakulären Dorflagenwein, die auf einem etwas tonhaltigeren Boden stehen, weshalb dieser kraftvolle Pinot zu Beginn seines Ausbaus immer etwas fülliger und dichter wirkt und erst im Laufe der Flaschenreifung immer feiner und aromatischer wird. Schmeckbar hier die Fähigkeit der alten Reben, durch die lehmhaltige obere Schicht des Bodens in die mineralischen Tiefen des darunter liegenden kalkigen Fels vorzudringen und dessen mineralischen Kern mit feinster Präzision in diesen sinnlichen Burgunder umzusetzen! In der Nase sehr komplexe Anklänge an Schattenmorellen, rote Beerenfrüchte, Himbeeren, Rosen, Anis, Lakritze und betörende Gewürze, fein getragen von einer traumhaften Mineralität. Am Gaumen dicht und packend, aber gleichzeitig schwebend, filigran, präzise, ungemein fokussiert, transparent. Dazu ein enormer mineralischer Spannungsbogen und eine großartige Säureader, mit Luftzufuhr von Minute zu Minute im Glas besser werdend und in ein ungemein kraftvolles, zupackendes Finale mündend.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2020, mindestens.


ANKUNFTSOFFERTE bis 23.12.2009: 10% Rabatt auf oben stehenden Wein!


204507 Comte Liger-Belair, Vosne-Romanée 1er Cru „Les Suchots”, rouge 2006 145,00 Euro
Die mythische Lage „Suchots” liegt zwischen den legendären Grand Cru Lagen Echézaux und Romanée St. Vivant. Hier entstehen fabelhaft kraftvolle, fleischige Weine von außerordentlicher Haltbarkeit mit einer würzig-exotischen Nase (und welche Fruchtorgie von Himbeeren und prallen Schwarzkirschen), die an Romanée St. Vivant erinnert. Zählt zu den besten Premier Cru Lagen Burgunds und verkörpert den Urtypus eines Vosne 1er Cru, den man einmal getrunken haben muss! Seine Samtigkeit und Dichte sind höchst faszinierend und seine unfassbare Kraft paart sich mit der schwebenden Leichtigkeit, wenn man sich frisch verliebt!

„Die Zukunft der besten Weinberge Burgunds”, schreibt Jancis Robinson „scheint eine Rückkehr zu den lange vergessenen Idealen der Vergangenheit zu sein.” In der Tat: Große Winzerpersönlichkeiten wie Louis-Michel Liger-Belair produzieren in biologischem Anbau nach dem Tal der Tränen in den 70er und 80er Jahren endlich wieder die absoluten Spitzenqualitäten, die den einzigartigen Ruf, den Mythos des Burgunds, in der ganzen Welt verbreitet haben: Magische Tropfen, die verzaubern, eine Hommage an den Pinot Noir, eine der großen Rebsorten der Welt!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2012 bis nach 2020.


ANKUNFTSOFFERTE bis 23.12.2009: 10% Rabatt auf oben stehenden Wein!


Aux Reignots

204307 Comte Liger-Belair, Vosne-Romanée 1er cru „Aux Reignots”, rouge 2007 149,00 Euro
Die mit felsigem Kalkstein durchzogene fabelhafte Premier Cru Lage „Aux Reignots” liegt direkt oberhalb einer der berühmtesten Weinberge der Welt: „La Romanée”. Die Liger-Belair-Parzelle bildet einen Querschnitt durch diese große Lage, indem sie von der Hügelspitze bis zu ihrem Fuß verläuft und erbringt Weine, die als Inkarnation des großen Terroirs von Vosne-Romanée angesehen werden. Kein Wunder, bilden doch 60-80 Jahre alte Reben, die ihre Wurzeln tief in das Kalkgestein getrieben haben, die Grundlage für eine der besten 1er Cru-Lagen des gesamten Burgunds! Dieser geniale Wein explodiert förmlich in der Nase mit seiner fesselnden Mineralität und seinen ungemein betörenden Aromen eines komplexen Beerenspektrums von kaleidoskopartiger Komplexität und verbleibt dennoch wie kein zweiter Pinot der sensationell schönen 2007er Kollektion von Liger-Belair auf der feinsinnig-eleganten, transparenten, mineralisch-kühlen Seite. Der Körper ist samtig und gleichzeitig laserstrahlartig fokussiert sowie unerhört reich in seiner erotischen Aromatik. Eine sinnliche Opulenz und eine kühle, seidene Tanninstruktur ergeben eine famose Spannung zwischen Wärme und Kühle, zwischen Mineralität und Frucht, die am Gaumen spielt, die grandioses Trinkvergnügen beschert, die Emotionen weckt nach diesem tollen Kalksteinparfum, den feinen Gewürzen und den saftigen Beerenaromen. Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen, saftigen Frische und der seidenen, samtigen Tannine. Und welch Wahnsinnslänge! Geniale Genuss-Qualität zum Zurücklehnen, Träumen und Entspannen! Eine Hommage an die Sinnlichkeit, Eleganz und Mineralität eines beseelten Pinot Noir, der wie keine andere Rotweinrebe als die Inkarnation von Eleganz und Finesse zu gelten hat und die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zaubert. Von Jancis Robinson mit 18,5/20 Punkten zu den größten Pinot Noirs im Jahrhundertjahrgang 2005 gezählt! Und 2007 ist hier von gleich spektakulärer Qualität!
Zu genießen ab 2012+, Höhepunkt 2015 bis 2030.


ANKUNFTSOFFERTE bis 23.12.2009: 10% Rabatt auf oben stehenden Wein!


204607 Comte Liger-Belair, Echézeaux Grand Cru, rouge 2007 185,00 Euro
Dieser geniale Grand Cru ist ein singuläres Meisterwerk in puncto Kraft und innerer Dichte, stilistisch der Gegenpol zum „Reignots” und qualitativ ganz nahe dem Ideal! Die Rebe als Übersetzer ihres einzigartigen, weltberühmten Terroirs, sinnlicher Genuss in Vollendung. Power without weight.
Zu genießen 2014 bis nach 2030.


ANKUNFTSOFFERTE bis 23.12.2009: 10% Rabatt auf oben stehenden Wein!


La Romanée Grand Cru
Der Mythos lebt.

204407 Comte Liger-Belair, La Romanée Grand Cru, rouge 2007 690,00 Euro
Wohl die berühmteste Rotweinlage der Welt! Ein Name wie ein Donnerhall, eine unsterbliche Legende, die wenige Sterbliche je in ihrem Leben verkosten dürfen. Der Mythos des Burgunds lebt und erstrahlt mit solch magischen Weinmonumenten in einem Glanz wie nie zuvor. Diese sinnliche Pretiosen vermählt unvergleichliche Eleganz und Finesse mit formidabler Kraft, singulärer Konzentration und unübertrefflicher mineralischer Präzision: Das ist wahrlich die Transmission des Terroirs in die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen, wie es nur die größten Weine der Welt vermögen. Eine Qualität hors catégorie! Ein magischer Tropfen, der über Jahrzehnte verzaubern wird, eine Hommage an den Pinot Noir, für viele Weinliebhaber die größte rote Rebsorte der Welt!

Ursprünglich bildete diese weltbekannte Lage ein Ganzes mit der heutigen Lage Romanée Conti, wurde aber 1760 geteilt, als der Prince de Conti eine Hälfte kaufte (die mit 12% Gefälle steilere und nach Ansicht vieler Kenner die bessere, da dieser höher gelegene Anteil, der zudem in untypischer Nord-Süd-Richtung bepflanzt ist, einen immer größer werdenden Vorteil in heißen Jahren und einen generell besseren Erosionsschutz besitzt!), die dann 1815 in den Besitz der Familie Liger-Belair gelangte. Da die Söhne dieser in Frankreich hoch angesehenen Dynastie häufig in höchsten Staatsämtern tätig waren, wurde über Jahrzehnte dieses großartige Terroir vom Handelshaus Bouchard Père et Fils bearbeitet – zum Leidwesen aller Burgundliebhaber in der gesamten Welt nicht auf dem Niveau, wie es einer der größten Rotweinlagen der Welt geziemt. Nach mehreren Jahren sorgsamster Pflege und Regeneration durch Louis-Michel aber ist dieses Filet-Terroir des Burgunds wieder auf Augenhöhe mit dem legendären Romanée Conti und die Experten diskutieren emsig, wem die Krone denn nun gebühre. Eine akademische Diskussion!

Im Glase haben wir jedenfalls den Traum eines Weines, den der „Enkel” Henri Jayers aus diesen kostbaren Parzellen vinifiziert und der überströmt von Eleganz und Rasse. Er zeigt die Paradoxien der größten Weine der Welt, ist zugleich seidig und opulent, unglaublich reichhaltig und fein und betört mit seinem reifen Bukett von Gewürzen und Veilchen und bietet facettenreiche Geschmacksnuancen von glorreicher Fülle und Nachhaltigkeit, einem großen Sinfonieorchester ähnlich, dessen geniale Musiker zu vollkommener Harmonie ihrer Instrumente finden. Bei aller inneren Kraft ein geradezu zärtlicher, ein leiser, traumhaft geschliffener Wein (jaaa, feiner nochmals als der opulentere 05er), der das perfekte Zusammenspiel von Reinheit und Kraft, Finesse und Länge sowie innerer Harmonie, das der Magier der Pinottraube stets in seinen großen Burgundern herauszuarbeiten sucht, traumhaft verkörpert. Nichts ist aufdringlich an diesem fein balancierten, harmonischen Burgunder, der mit seiner abgrundtiefen Mineralität, seinen subtilen Aromen und einer inneren Dichte besticht, die nicht als Wucht oder Fett im Glase kracht, sondern ganz piano zärtlich die Zunge streichelt. Doch Worte müssen stets unzulänglich bleiben bei der Beschreibung solcher Superlative großer Winzerkunst. Vor diesem genialen, leider ungemein raren, mythischen Terroirwein verneigen sich selbst die Winzer an der Côte und weit darüber hinaus in tiefster Ehrfurcht. Solch legendäre Weine werden zuunterst im Keller gehortet und nur zur Krönung ganz besonderer Anlässe hervorgeholt. „Sie bilden die Apotheose von Vosne-Romanée und Vosne-Romanée bildet die Apotheose von Burgund!”, so das dezidierte Urteil von Remington Norman, einem der größten Burgundkenner der Welt.

Zu genießen ist dieser absolute Weltklassewein wohl ab 2012, Höhepunkt 2015 bis nach 2035.


ANKUNFTSOFFERTE bis 23.12.2009: 10% Rabatt auf oben stehenden Wein!




ITALIEN

Azienda Agricola Felline

Einer der beliebtesten Klassiker und ein Urgestein unseres Italien-Programms fasziniert mit traumhaft preiswerten, autochthonen Rebsorten seiner süditalienischen Heimat.

In den weiten, sanft zum Meer hin abfallenden Ebenen Apuliens, tief im Süden des italienischen Stiefels gelegen, produziert seit etwa einem Jahrzehnt eine kleine Elite qualitätsorientierter Winzer aus ihren einheimischen Rebsorten großartige Weine zu im internationalen Kontext betrachtet fabelhaft günstigen Preisen und hat daher mittlerweile weltweit eine geradezu sensationell hohe Reputation erreicht. Voraussetzung für diese Qualitätsrevolution war die Verknüpfung einer jahrhundertealten Tradition, insbesondere die Verwendung der regionalen autochthonen Rebsorten, mit einer radikalen Mengenbegrenzung und einer behutsamen Verarbeitungstechnik in neu konstruierten, hoch modernen Kelleranlagen mit optimalen Kühlmöglichkeiten – eminent wichtig im heißen italienischen Süden. Diese Synthese trug entscheidend dazu bei, dass die früher nur allzu oft überreifen und oxidativen Weine Apuliens heute mit ihrer betörenden sinnlichen Frucht und einer würzigen Note derart brillieren, dass sie unter Liebhabern italienischer Weine einen glänzenden Ruf besitzen. Eines der Vorzeigeobjekte für diese „neue Weingeneration mit einem großartigen Preis-Genussverhältnis” (so das Urteil des Gambero Rosso) ist zweifellos unsere von der Fachpresse mit Elogen gefeierte Kellerei Felline in Manduria. Die renommierte Weinzeitschrift DECANTER („Süditalien ist das neue Kalifornien – nur viel billiger”) zeichnet unseren Basiswein ‚Alberello’ ebenso wie den ‚Primitivo di Manduria’ mit vier von fünf Sternen auszeichnet, was bedeutet „highly recommended”. Und im Gambero Rosso erhält der „kleine” Alberello gar zwei Gläser und natürlich die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis: Welch sensationell guter Stoff für die ungemein sympathische Preisklasse von unter 6 Euro!

Wahrlich: Unser Kleinod Felline steht für höchste Qualitäten zu dramatisch günstigen Preisen – Ein El Dorado für Schnäppchenjäger!

Azienda Agricola Felline
Gregory Perucci

681107 Felline, Alberello, Rosso Salento 2007 6,30 Euro
Dem Glase entströmt eine betörende, leicht süßliche Fruchtnase mit Anklängen an reife Schwarzkirschen, dunkle Beeren, Lavendel, Oregano, geschmolzene Vollmilchschokolade, zimtige Vanillestange, Bratensaft, Lakritze und faszinierende Veilchenblüten. Wie seine beliebten Jahrgangsvorgänger ein feuriger Schmeichler des Gaumens mit seiner herrlich reifen, saftigen Beerenfrucht, dazu süße Mon Chérie-Kirschen und ein Touch feinster Schokoladenanklänge. Die präsente, sehr angenehme Säure verleiht diesem ungemein leckeren, feinwürzigen Wein eine traumhafte Frische. Mit einer für seine attraktive Preisklasse selten anzutreffenden Dichte und seiner cremigen Struktur erfreut er die Zunge; die cremigen, würzigen, geschmeidigen Tannine sind perfekt eingebunden in die zart süßliche Frucht: Welch Musterexemplar für die neue Generation authentischer, grundehrlicher süditalienischer Alltagsweine, die so richtig Lust machen, sich den betörenden Weinen dieses wunderschönen Landes hinzugeben. Ein extrem fairpreisiger Charmeur (je zur Hälfte aus den heimischen Reben Negroamaro und Primitivo vinifiziert), ein unbeschwerter Trinkgenuss und daher nach unserem Geschmack auf dem gleichen Qualitätslevel wie seine beliebten Vorgänger, die mit zwei Gläsern im Gambero Rosso („ein Freudenspender!”) und der Extra-Auszeichnung für ein besonders gutes Preis-Genussverhältnis geehrt wurden. Es gibt in ganz Italien wenige Alltagswein in dieser sensationellen Qualität!
Zu genießen ab sofort bis 2012+.

Felline, Alberello, Rosso Salento


Azienda Agricola Felline

681206 Felline, Primitivo di Manduria, rosso 2006 8,70 Euro
Dieser Schmeichler der Sinne, der die Faszination traditioneller Weinbaukultur und der autochthonen uralten Rebsorte ‚Primitivo unverfälscht ins Glas zu zaubern vermag, macht mit seiner feinen Säurestruktur und seinen geschmeidigen, geschliffenen Tanninen von Glas zu Glas mehr Lust zum Weiter-„Süffeln”. Vom Gambero Rosso mit der Auszeichnung „National Oscar” für den Rotwein Italiens mit dem besten Preis-Genussverhältnis in seiner Preisklasse geadelt! Zu genießen ab sofort bis etwa 2012.

Felline, Primitivo di Manduria, rosso


Azienda Agricola Felline

681305 Felline, Vigna del Feudo, rosso 2005 13,50 Euro
Einer der legendären Spitzencuvées Apuliens, der nur in großen Jahrgängen vinifiziert wird und im Gambero Rosso mit 2 roten Gläsern ausgezeichnet wurde. Einer der großen Stars der süditalienischen Weinszene zu einem phänomenal günstigen Preis angesichts seiner grandiosen Qualität! Zu genießen wegen seiner seidenen Tannine ab sofort bis wenigstens 2012.

Felline, Vigna del Feudo, rosso


Wieder eingetroffen:

Saladini Pilastri

652108 Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2008 4,95 Euro
Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt: „Vollmundiger Wein zu bescheidenem Preis”. Unser meistverkaufter italienischer Rotwein, der zudem aus biologischem Anbau stammt, wird auch von Robert Parker sowohl im Jahrgang 2006 als auch in 2007 (88 Punkte) zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.





ITALIEN

Elio Altare - Piemont

In jungen Jahren Revoluzzer, Querdenker und Erneuerer des Barolo – Heute weiser Winzermagier, lebender Mythos und einer der sympathischsten Persönlichkeiten der gesamten Wein-Welt. Seine großen Baroli gelten, Jahrgang für Jahrgang, als Inbegriff höchster Winzerkunst!

Weingut Elio Altare - Piemont
Kerngesunde Trauben im Spätherbst

Bei meinen Besuchen im Piemont, dieser atemberaubend schönen Landschaft und Heimat des Barolo, habe ich kaum einen anderen Winzer kennen gelernt, der auf so sympathische, authentische, bescheidene und zugleich charismatische Weise die Seele des piemontesischen Weinbaus widerspiegelt, wie Erneuerer des Barolo, Altmeister Elio Altare. Elio weiß noch ganz bewegt von einer Zeit zu erzählen, als im Piemont die Uhren noch ganz anders tickten, von den schweren Jahren seiner Kindheit und Jugend, der harten Arbeit in den Weinbergen und der ständigen Angst seines Vaters, im Herbst genügend Trauben ernten zu können, um durch deren Verkauf an Händler (Heute kaum noch vorstellbar, aber damals verkauften die Weinbauern aus einer Region, die heute zu den großen, mythischen Weinbauregionen der Welt zählt, ihre Trauben lose an einige wenige Groß-Händler, die eine Monopolstellung besaßen!) die Familie ernähren zu können. „Das war alles furchtbar frustrierend. Stell Dir vor, Du schuftest ein ganzes Jahr, Tag für Tag, Du ruinierst, wie damals üblich, Deine Gesundheit mit allen möglichen Chemikalien, nur um hohe Erträge zu haben und dann hast Du auch noch eine gute Lese, aber niemand will Dir einen anständigen Preis dafür zahlen, weil der Barolo sich einfach in den 70er Jahren nicht verkaufen lies. Nicht einmal die Trauben des großen Jahrgangs 1975 wollten die Händler haben. Wir hatten damals ein Verlierer-Image und verarmten immer mehr.”

Weingut Elio Altare - Piemont
Blick vom Weingut über die weltberühmte Lage Arborina
auf die bezaubernde Hügellandschaft des Piemont

Während Elio erzählt, spiegelt sich auf seinem Gesicht die ganze Anstrengung dieser bitteren Jahre wieder, aber plötzlich wandelt sich die Anspannung in Hoffnung und ein Lächeln huscht über sein Gesicht. „Und dann bin ich 1976 mit meinem Freund Alfredo Roagna ins Burgund gefahren, die Region der größten reinsortigen Rotweine der Welt. Wir wollten wissen, wie es möglich ist, aus einer Rebsorte, die unserem Nebbiolo in vielem doch so ähnlich ist, so wundervoll elegante, authentische und charakterstarke Weine zu machen. Was wir gesehen haben, war so einfach wie bestechend: Radikale Mengenreduzierung im Weinberg und Verzicht auf jegliche Chemikalien, sauberere Vinifikation und schonender Ausbau in kleinen Holzfässern.” Infiziert von diesen „modernen” Ideen – heute das Credo vieler großer Rotweinwinzer in aller Welt – kam Elio dann zurück nach Hause, löste sich radikal von allen einschränkenden Fesseln der Vergangenheit und begann sogleich, kompromisslos seine „französischen Ideen” umzusetzen. Er riss ertragsstarke Weinstöcke heraus, reduzierte die Menge der Erträge („Qualität im Weinberg ist alles”) durch radikale Selektion und schaffte die ersten kleinen Barrique-Fässer („Fast alle großen Rotweine der Welt kommen aus dem Barrique, das aber nie den Wein dominieren darf. Wein darf nie nach Holz schmecken!”) an, die er selbst mit einem kleinen LKW nach Frankreich einkaufen ging. Aber Elios Vater verstand die Welt nicht mehr. Er hatte Angst um die Zukunft seiner Familie und während Elio voller Tatendrang und Hoffnung seinen neuen eigenen Weg gehen wollte, sah Giovanni Altare keinen anderen Ausweg, als seinen „verrückt gewordenen” Sohn (der mit einer Motorsäge in einer Nacht- und Nebelaktion die alten Fässer seines Vaters zersägte!) vom Erbe auszuschließen. „Leider haben wir uns nicht mehr versöhnen können, aber ich glaube, mein Vater wäre heute stolz auf mich. Gott sei Dank hatte ich damals bereits einige Erfolge und zwei Schwestern, die überhaupt kein Interesse an den Weinbergen hatten und so kam ich dann doch in den Besitz dieser wunderbaren Terroirs und konnte meine Ideen Schritt für Schritt umsetzen und verfeinern.”

Weingut Elio Altare - Piemont

Und das ist Elio in den letzten Jahrzehnten wahrlich gelungen. Im Gambero Rosso wird er als sympathische Respektperson und einer der größten Persönlichkeiten und besten Winzer des gesamten italienischen Weinbaus gefeiert. Auch im Veronelli, dem Wine Spectator oder bei Robert Parker gehören die großen Terroirweine von Elio Altare stets zu den besten des Piemont. Und alle seine Gewächse spiegeln die ebenso einfache, wie bestechende Idee von Elio Altare wieder. „Ich mag weder unnahbare Denkmale noch kraftstrotzende Geschmacksmonster. Ich will ehrliche Weine machen, die geprägt sind vom Charakter ihrer Region, die elegant sind, großes Trinkvergnügen bereiten und sich bei Tisch wie von selbst trinken und davon will ich Euch jetzt kosten lassen.

Mit diesen Worten führt Elio uns in seine kleine Probierstube mit der wunderbaren Aussicht über den Hausweinberg Arborina und beim Hereingehen fällt mein Blick auf zwei kleine Tafeln an der Wand, die so typisch sind für Elios Weinphilosophie und die seine harten Anfangsjahre widerspiegeln, als sein Vater und viele Traditionalisten seine Ideen als Irrweg abkanzelten. Auf der einen Tafel steht: „Um nicht zu sagen, dass ein Wein von minderwertiger Qualität ist, wählen wir den bequemen Weg und nennen ihn typisch”. Und auf der Tafel darunter heißt es: „Eine Tradition ist eine Innovation, die sich bewährt hat”. Und um diese so treffende Verbindung von Tradition und Innovation noch zu unterstreichen, hängt ganz in der Nähe ein Foto von Elio in herzlicher Umarmung mit dem großen Traditionalisten des Piemont, der leider verstorbenen Winzerlegende Bartolo Mascarello.

„Io sono viticoltore” (Ich bin Weinbauer), sagt Elio plötzlich ganz entschieden und voller Stolz, als er unseren Blick auf das gemeinsame Photo mit Bartolo entdeckt. „Ich bin kein Weinmacher und kein Weinagent und schon gar keiner dieser Weinindustriellen, welche in völlig unverantwortlicher Weise heute immer noch die Erde mit Dünger und Pestiziden kaputt machen, io sono viticoltore, ich lebe hier in einer einzigartigen Region, mit einzigartigen Rebsorten, arbeite heute wie früher selbst im Weinberg und meine Aufgabe ist es, diese Einzigartigkeit meines Terroirs mit meinen Händen im Weinberg zu fördern. Im Weinberg wird der Wein gemacht und nicht im Weinkeller. Im Weinkeller geht es nur noch darum, die Trauben möglichst schonend und sauber zu vinifizieren und ihnen die besten Möglichkeiten der Entwicklung zu gönnen. Und die beste Möglichkeit der Lagerung für die größten Rotweine der Welt ist nun einmal das Barrique, das aber niemals den Barolo dominieren darf!”

Wahrlich: Elio Altare ist über Jahrzehnte unbeirrt einen langen Weg gegangen, seinen ureigenen Weg, der alles andere als leicht war. Früher angefeindet als „Modernist”, gilt er heute in der gesamten Weinwelt als genialer Winzer, der die Tradition des Piemont mit einer modernen Weinbereitung höchst handwerklicher Art versöhnt hat. Elio Altare war stets in seinem Leben Quer- und Vordenker, ja Revoluzzer, heute ist er lebendes Mythos und wohl der höchst respektierte Winzer des Piemont. Und er ist auch einer der sympathischsten Persönlichkeiten der gesamten Wein-Welt. Seine großen Weine gelten heute, Jahrgang für Jahrgang, als Inbegriff höchster Winzerkunst: Großer Piemonteser Wein kann vielleicht anders schmecken, aber niemals besser!

Weingut Elio Altare - Piemont
Im Barrique edelster Provenienz reifen einige der größten Baroli der Welt

607007 Altare, Dolcetto d’Alba, rosso 2007 13,50 Euro
Ein vibrierend rassiger Dolcetto mit einem unglaublichen Preis-Genuss-Verhältnis! In der verführerisch-sinnlichen Nase ein einladender tiefdunkler Duft nach schwarzen Früchten und prallen Kirschen, feinst unterlegt mit einer betörenden floralen Note. Aber auch am Gaumen ist sie wieder da, diese betörende, extraktsüße, schmeichelnde Frucht, ungemein saftig, ein Charmeur und Schmeichler der Zunge, sehr geschmeidig und wunderbar harmonisch balanciert mit lebendigem Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt. Frucht und Fülle ergänzen sich hier wunderbar zu einem herrlichen Trinkspaß. Zweifellos einer der besten Dolcetti eines großen piemontesischen Jahrgangs! Toppt nochmals den wunderbaren 2006er, der von Parker zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt wird.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), bis 2012.



Weingut Elio Altare - Piemont
Gänsehautatmosphäre in den Hügeln der Langhe

607208 Altare, Langhe Nebbiolo, rosso 2008 17,95 Euro
Welch eleganter Nebbiolo des zusammen mit Bruno Giacosa über Jahrzehnte hinweg wohl besten Piemonteser Winzers. Komplexe betörende Kirsch- und Brombeerfrucht, vermählt mit noblen Gewürzen. Auf der Zunge traumhaft frisch, burgundisch in seiner sinnlichen Textur, gesegnet mit einer singulär seidenen Tanninstruktur! Welch Leckerschmecker mit höchstem Anspruch, der viele Baroli mühelos an die Wand spielt!

Werte Kunden: Das Piemont wird, wie viele klassische europäische Anbauregionen, infolge der klimatischen Veränderungen von einer grandiosen Abfolge großer Jahrgänge „heimgesucht”, wie sie vor 2 Jahrzehnten in qualitativer Hinsicht noch überall undenkbar erschienen, als vielleicht 2-3 Jahrgänge in einem Jahrzehnt wirklich grandios waren. Heute gibt es kaum mehr qualitative, sondern zumeist nur stilistische Unterschiede zwischen den Jahrgängen. Die dramatischen Qualitätsunterschiede in der Flasche sind heute fast ausschließlich die Folge guter oder schlechter Winzerarbeit! Und dennoch gibt es, von Region zu Region häufig unterschiedlich, noch mal das i-Tüpfelchen auf einzelnen Jahrgängen, die diese nochmals einen Wimpernschlag besser machen als die anderen. Ein solcher Überflieger-, ein wahrer Jahrhundertjahrgang wird infolge eines traumhaften Herbstes, mit klimatischen Bedingungen wie gemalt, 2008 im Piemont. Daher unser Tipp: Selbst von den Einstiegsweinen der Piemonteser Winzerelite aus 2008 kaufen, was man nur bekommen kann. Fabel-Qualitäten werden auch des kundigsten Weinliebhabers Herz verzaubern!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2010 bis 2014.



Weingut Elio Altare - Piemont
Das Weingut Elio Altare bekrönt die großen Terroirs des Piemonts

607108 Altare, Barbera d’Alba, rosso 2007 14,95 Euro
Ganz leise nur möchte ich auf diesen genialen Barbera hinweisen, zu phantastisch die Qualität aus einem Riesen-Jahrgang, zu klein die verfügbare Menge, zu groß die Nachfrage begeisterter Kunden. Ein Barbera-Klassiker, der die Maßstäbe in seiner Qualitätsstufe definiert! Eine Piemonteser-Edelpretiose, die vom Magier Elio Altare einen eleganten Schliff und eine betörende Fruchtessenz bekommt.
Zu genießen ab Herbst 2010, Höhepunkt Frühjahr 2011 bis 2014+.



Weingut Elio Altare - Piemont
Elio mit Tochter Silvia

607405 Altare, Barolo, rosso 2005 55,00 Euro
Die großen Winzer des Piemont interpretieren den Barolo höchst unterschiedlich, wie ein Musiker seine Sonaten. Es gibt alle Facetten zwischen den konsequenten Modernisten, die den Barriqueausbau auf ihre Fahnen geschrieben haben, den strikten Bewahrern von Tradition und Winzerpersönlichkeiten und denjenigen wie Elio, die ihren ureigenen Weg gefunden haben, den ich als behutsame Neu-Interpretation des großen Piemonteser Kultur-Erbes bezeichnen möchte. Und diesen, wie alle Baroli-Weine von Altare in gebrauchten Barriques ausgebauten Neo-Klassiker möchte ich Ihnen wärmstens anempfehlen! Altares phantastischer Barolo ist eine Demonstration höchster Winzerkunst und ein überragender Beleg, wie perfekt der Altmeister den sensiblen Umgang mit dem Barrique beherrscht, das den Wein nicht dominiert, sondern ihm nur eine großartige Struktur verleiht. „Das Holz ist der wahre Keuchheitsgürtel des Barolos, es schützt ihn vor den aggressiven Angriffen der Luft und lässt sich dann langsam durchdringen, damit der Wein gehegt und gepflegt wird wie eine Geliebte, die mit Geduld und Anmut nach langem Hofieren erobert wird”, so einfühlsam beschreibt Maurizio Rosso in seinem Klassiker „Mythos Barolo” das sanfte Werden eines der größten Weine der Welt. Und niemand in der traumhaften Landschaft der Langhe vermag diesen Prozess behutsamer zu steuern als Elio Altare. Sein 2005er Barolo ist ein sinnlich betörendes Meisterwerk, verführt mit seinen komplexen Aromen nach roten Früchten, edelsten Gewürzen, nobler Schokolade, Lakritze, welken Veilchen und schwarzen Trüffeln. Welche Wonne am Gaumen, welche Harmonie und Balanciertheit auf der Zunge, die jubiliert wegen der seidig-cremigen, süßen Tannine, die zärtlich streicheln, aber nicht kratzen. Traumhafte Länge und ein zutiefst mineralischer Nachhall, von dem man sich wünscht, dass er nie enden möge. Ein wahrlich emotionaler Barolo aus Parzellen der berühmtesten Lagen des Piemont in La Morra, Castiglione Falletto und Serralunga, der trotz seines Ausbaus im Barrique einen höchst traditionellen Charakter aufweist. Kategorie persönlicher Lieblingswein!
Parker: „Readers will find much to admire in these beautiful 2005 Barolos, which are among the highlights of the vintage.”
Zu genießen ab 2011, Höhepunkt 2014 bis nach 2025.



Weingut Elio Altare - Piemont

607505 Altare, Barolo Vigneto Arborina, rosso 2005 79,00 Euro
Kenner wissen: Es gibt nicht DEN einen Barolo, wie es auch nicht den einen Châteauneuf oder den einen Chambertin gibt, nein, es existieren fast so viele Interpretationen, wie es Interpreten gibt, Winzer, die in ihren Weinen ihr einzigartiges Terroir zum Klingen bringen. Und eine der schönsten Interpretationen eines phantastischen Jahrgangs finden wir in diesem atemberaubenden Spitzenwein von Elio Altare („ein notorischer Dreigläserstar”, Gambero Rosso), der von einer singulären Finesse und betörend sinnlichen Frucht geprägt wird wie die berühmtesten Pretiosen des Burgunds. Die einzigartige aromatische Vielfalt dieses magischen Finessenweines erschließt sich erst in ihrer gesamten Komplexität nach einigen Jahren der Entwicklung: Wahre charakterliche Größe braucht Reifezeit – beim Wein wie beim Menschen. Und was haben wir hier einen Wahnsinnsstoff im Glase von einer ganz großen Lage des Piemont: Ein grandioser Wein von vollkommener Harmonie, in einer betörend sinnlichen, „kühlen” Stilistik – mit einer traumhaften Ausgewogenheit und einer inneren Balance versehen, die unübertrefflich ist. Mineralität, Fülle, Feinheit, Kraft, Dichte, Länge, alle Attribute eines großen Barolo sind auf den Punkt getroffen. Eine Hommage an die Sinnlichkeit und Mineralität eines beseelten Nebbiolo, der, wie sonst nur noch der Pinot Noir, als die Inkarnation von Eleganz und Finesse zu gelten hat und die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zu zaubern vermag! Barolo Arborina 2005: Das ist Hedonismus pur, das ist lasziv-erotische Begegnung unvergesslicher Art! „Wein ist für mich ein Getränk zur Freude”, sagte mir Elio. Mehr Freude als mit diesem Arborina kann man nicht haben, schöner kann man nicht trinken!
Zu genießen ab 2012+, Höhepunkt 2015 bis nach 2025.



Weingut Elio Altare - Piemont

607605 Altare, Barolo Brunate, rosso 2005 79,00 Euro
Ein aristokratischer Wein aus einer legendären Piemonteser Lage, der den Mythos Elio Altare noch über Jahrzehnte hinweg manifestieren wird! Einer der größten Baroli Altares aller Zeiten: Feinste Fruchtsüße Teer, Trüffel und nobelste Gewürze sind eingebettet in einen phantastischen mineralischen Kern. Rote Rosen und Veilchen blühen am Wegesrand! Parker urteilt begeistert: „I consider Altare’s Barolo Brunate one of Italy’s greatest wines. Simply put, this is classic Brunate – 95 Punkte!



607706 Altare, „L’Insieme”, Vino rosso da tavola 2006 45,00 Euro




607806 Altare, Langhe rosso „Larigi”, rosso 2006 65,00 Euro




607906 Altare, Langhe rosso „La Villa”, rosso 2006 59,00 Euro




ACCESSOIRES

„Guttis venustis servio” (Dem edlen Tropfen zu Diensten) – Exzellente Weingläser von Stölzle Lausitz zu dramatisch günstigen Preisen!

Die Marke Stölzle steht bei Weinkennern in aller Welt für geniale Qualität: Kristallglas von höchster Brillanz, hoher Bruch- und Spülmaschinenbeständigkeit und einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis, wie wir es bisher bei keinen anderen Gläsern gefunden haben. Zudem stehen diese sinnlichen Kelchgläser in ihrer Anmutung mundgeblasenen Gläsern kaum nach und bringen die Aromen der einzelnen Edel-Reben auf spektakuläre Weise zum Klingen. Für Pinard de Picard schlicht das Nonplusultra unter Preis-Qualitäts-Gesichtspunkten – unsere besondere Empfehlung!

Kein Wunder, dass die grundsätzlich völlig bleifrei hergestellten Stölzle-Gläser in der Gastronomie und Hotellerie weltweit immer beliebter werden, so dass mitlerweile rund 30 Millionen Exemplare pro Jahr begeisterte Kunden finden. In Weißwasser in der Lausitz kommen alle modernen Herstellungsverfahren für Kelchglas zum Einsatz - vom Verschweißen bis hin zum ,Ziehverfahren’. Als einer von wenigen Glasherstellern weltweit beherrscht man bei Stölzle das Verfahren, Glasstiel und Kelch auf der Maschine in einem Stück zu produzieren. Diese wunderschönen Kelchgläser sind daher vom ästhetischen wie auch vom sensorischen Blickpunkt die größten Konkurrenten mundgeblasener Gläser, die wir kennen. Denn der für maschinell hergestellte Ware sonst übliche Übergang zwischen Stiel und Kelch ist bei den auf diesem extrem hochwertigen Verfahren hergestellten Gläsern von Stölzle Lausitz nicht mehr zu finden und auch Nähte gehören bei diesen Gläsern längst der Vergangenheit an. Nicht nur die Gastronomie, für die gerade die Bruchfestigkeit von Gläsern extrem wichtig ist, auch Privatkunden sind begeistert von der extremen Haltbarkeit der mit diesem innovativen Verfahren gefertigten traumhaft schönen Gläser: Eine begeisternde Optik und eine betörende Sensorik, ein optimaler „Duftkamin”, der die Aromen der für die jeweiligen Gläser geeigneten Rebsorten bestmöglich zur Entfaltung bringt, und ein sensationelles Preis-Leistungs-Verhältnis zeichnen unsere Glasserie von Stölzle aus, die das beste ist, was unser Traditionshaus in der Lausitz (über 500 Jahre wird in dieser Region die Kunst der Glasherstellung und -veredelung gepflegt!) jemals entwickelt hat. Wahrlich: „Guttis venustis servio” (Dem edlen Tropfen zu Diensten)! Und die besondere Empfehlung von Sebastian Georgi und Tino Seiwert.

Der Versand erfolgt in der Original-Stölzleverpackung, der Versand einzelner Gläser ist aus Gründen der Transportsicherheit leider nicht möglich.

Werte Kunden: Die Verwendung dieser von uns angebotenen hochwertigen Kristallgläser strahlt zeitlose Eleganz und edle Brillanz in gleichzeitig innovativem wie traditionellem Design aus und setzt dabei auf höchste Qualitätsmaßstäbe. Jeder Wein gewinnt!


1820309 Stölzle, Riesling Großes Gewächs Opulenz (6 Stück) 29,00 Euro
Höhe: 225 mm, Durchmesser: 84 mm, Inhalt: 450 ccm
Dieser Meilenstein der Rieslingkultur wurde von unserem Sommelier und Rieslingliebhaber Sebastian Georgi in enger Zusammenarbeit mit „Stölzle” konzipiert. Nach vielen Versuchen und zahllosen Blindtests wurde diese grandiose Rieslingserie entwickelt, die mit ihrer hochgezogenen Passform die Kraft und gleichzeitige Subtilität großer Rieslinge optimal entfaltet. Ebenfalls hervorragend geeignet für Chardonnays, Sauvignon Blancs und weiße Rhône-Weine. Darüber hinaus setzen wir dieses formschöne Glas bei Pinard de Picard mit Vorliebe als unsere „Allzweckwaffe” für jeden Wein und jede Gelegenheit ein. Ein besseres Allrounder-Glas werden Sie kaum finden!

Stölzle, Riesling Großes Gewächs Opulenz (6 Stück)


1820009 Stölzle, Champagnerkelch - Glasserie „Exquisit” (6 Stück) 24,00 Euro
Höhe: 223 mm, Durchmesser: 70 mm, Inhalt: 265 ccm
Perfektes Glas für große Champagner und alle anderen edlen Schaumweine mit viel Komlexität, Tiefe und Ausdruck.

Stölzle, Champagnerkelch - Glasserie „Exquisit” (6 Stück)


1820109 Stölzle, Bordeaux Pokal - Glasserie „Exquisit” (6 Stück) 29,90 Euro
Höhe: 230 mm, Durchmesser: 98 mm, Inhalt: 645 ccm
Geeignet für junge Weine wie auch für edle Tropfen, die eine optimale Reife erreicht haben und viel Luft brauchen, um sich zu entfalten. Für Weine mit Charakte! Aber nicht nur für hochwertige Rotweine (Nebbiolo, Syrah, Grenache, Merlot, Cabernet Franc), sondern auch für große Weißweine, insbesondere Chardonnay!

Stölzle, Bordeaux Pokal - Glasserie „Exquisit” (6 Stück)


1820209 Stölzle, Burgund Ballon - Glasserie „Exquisit” (6 Stück) 29,90 Euro
Höhe: 222 mm, Durchmesser: 105 mm, Inhalt: 650 ccm
Unser Stölzle-Lieblingsglas für Pinot Noir, Barolo und Syrah sowie für große Weißweine (insbesondere) aus dem Barrique.

Stölzle, Burgund Ballon - Glasserie „Exquisit” (6 Stück)



In letzter Minute wieder eingetroffen:

Grange des Pères – Rare Weinlegende aus dem Herzen des Languedoc im burgundischen Stil!

Grange des Pères
Laurent Vaillé - Lebende Legende des Languedoc

352106 Grange des Pères, rouge 2006 59,00 Euro
Ein erotisches Weingemälde, zweifellos zu den besten Weinen Frankreichs gehörend, ein unkopierbarer Individualist. 95 Punkte bei Parker für den grandiosen 2005er und damit die höchste Jahrgangsbewertung des Languedoc, ebenfalls bis 95 Punkte für den heute präsentierten 2006er. Und VINUM vergibt die Höchstpunktzahl bei über 150 degustierten großen Weinen des Languedoc „natürlich” unserem Grange des Pères!

Grange des Pères, rouge


Château Beaucastel
Frühlingszauber auf Château Beaucastel

174207 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2007 5,95 Euro
„Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Niveau zu derart sympathischem Preis produziert werden kann, ein Wein für all diejenigen, die hohe Qualität und großen Trinkgenuss suchen”, schwärmt Parker begeistert über diesen phantastischen Alltagswein und feiert ihn im größten Rhônejahrgang aller Zeiten mit der Auszeichnung „excellent value”!

Und auch der DECANTER urteilt euphorisch: „Ein Vergnügen, ein großer und vortrefflicher Weinwert”!

Perrin, Côtes du Ventoux rouge


Öffnungszeiten:

Am 24. und 31. Dezember 2009 bleibt unser Ladengeschäft ebenso geschlossen wie wegen Inventur vom 4.-6. 2010 Januar.
Unser Versandhandel macht natürlich keine Pause und ist per Internet rund um die Uhr für Sie erreichbar.

Ihnen, unseren verehrten Kunden, wünschen wir im Namen aller Mitarbeiter von Pinard de Picard ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches Neues Jahr, viel Glück, genussreiche Stunden und vor allem Gesundheit.



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann