Saarwellingen, im November 2009

PINwand Nº 171


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

was würde wohl besser in die kalte Winterzeit passen als ein die Seele streichelnder und erwärmender Portwein, DER Mythos des 2007er Traumjahrgangs, Graham’s Vintage Port 2007, mit 96-99 Punkten im WineSpectator auf Platz 1 vor allen anderen Portweinlegenden gewertet!

Dazu präsentieren wir Ihnen weitere grandiose Crus: Aus Frankreich die neuen märchenhaften Jahrgänge der beiden Weltklassegüter Jean-Louis Chave und Vieille Julienne, dazu unsere beliebten Languedoc- Klassiker Domaine de Limbardié und Château Mansenoble. Bouvet-Ladubay fordert mit seinen genialen Sekten die großen Namen der Champagne heraus.

Ein mythischer Name aus einer der magischen Kulturlandschaften Italiens, das Weingut Riecine aus dem Herzen der Toskana, verzaubert mit biologisch angebauten originären Chiantis der Extraklasse. Unsere Leckersckmecker der Bodega Inurrieta werden von der Fachpresse für ihr schier unglaubliches Preis-Genuss-Verhältnis gefeiert.

Caroline Diels 2008er-Kollektion ist – von den Basisweinen bis zur absoluten Spitze – so phantastisch ausgefallen, dass sie nicht nur mit unseren anderen Spitzenwinzern der Region um die Krone der besten Weine des Jahrgangs an der Nahe, sondern in ganz Deutschland ringen kann. Und das Weingut Joh. Jos. Prüm vinifiziert flüssige Träume vom gleißenden Schiefer – Die Essenz der Mosel, ihr pochendes Herz!



Robert Parker hat erst jetzt die Bewertungen der großen 2007er Rieslinge Deutschlands veröffentlicht, eine Hommage an die fabelhaften Spätlesen unseres Grandseigneurs von der Nahe, Helmut Dönnhoff! Wir legen Ihnen drei Spätlese-Legenden mit Traumbewertungen ans Herz, deren Preise im internationalen Kontext gesehen abenteuerlich günstig sind. Werte Kunden: Kistenweise einlagern für 20 Jahre und mehr!

931107 Dönnhoff, Norheimer Kirschheck Riesling Spätlese 2007 8,5% Vol. 17,95 Euro
94 Parkerpunkte

Dönnhoff, Norheimer Kirschheck Riesling Spätlese


935607 Dönnhoff, Kreuznacher Krötenpfuhl, Riesling Spätlese 2007 8,5% Vol. 18,90 Euro
95 Parkerpunkte

Dönnhoff, Kreuznacher Krötenpfuhl, Riesling Spätlese


Und unser persönlicher Favorit, ein Weinmonument, das alles überstrahlt:

930407 Dönnhoff, Oberhäuser Brücke, Riesling Spätlese 2007 8,5% Vol. 26,50 Euro
Legenden sterben niemals und so wird auch diese phantastische Spätlese jedes Jahr in homöopathischen Dosen neu geboren! Nur 1ha große, in unmittelbarer Nähe des Flusses liegende, sehr geschützte Parzelle in Dönnhoff’schem Monopolbesitz, bestes Rebmaterial, von Helmuts Großvater bereits angepflanzt, die aufgrund ihrer phantastischen Bodenstruktur (hohes Wasserhaltevermögen, da Lehmschichten über Schiefer) und ihrer typischen Weine als eine der kleinsten Einzellagen der Nahe separat klassifiziert wurde: ein Terroirwein erster Güte. Sehr komplexer Aromenbogen, phantastische Frucht und florale Noten, frisch, mineralisch, perfekte Säurestruktur, sehr konzentriert und von cremiger Textur, großer Druck am Gaumen, kerniger Körper, traumhafte Balance zwischen Säure und Süße und ein unendlicher, tänzelnder, zutiefst mineralischer Nachhall. Ein ganz großer, klassischer, sehr rarer Riesling, von nobler und edler Gestalt, der in sich die mineralischen Geheimnisse dieser großen mysthischen Nahelage birgt. Dönnhoff: „2007 ist wie 2004 DAS klassische Spätlesejahr”, in der Vergangenheit wurde dieses emotional zutiefst berührende Gewächs mit 94 und 97 Parkerpunkten bewertet. Weltweit unschlagbares Preis-Genussverhältnis unter allen Weltklasseweinen! Und 2007 ist aufgrund der spezifischen Jahrgangsbedingungen, der extrem langen Vegetationsperiode und der kerngesunden Trauben infolge der traumhaft warmen Herbsttage und kühlen –nächte, die Fäulnisprobleme trotz der unmittelbaren Flussnähe kategorisch ausschlossen, die beste Brücke aller Zeiten – von himmlischer Größe und für meinen Geschmack nur mit der Idealnote von 98-100 Punkten zu bewerten. Der ewige Rivale meiner geliebten Hermannshöhle hat erstmals um einen Wimpernschlag die Nase vorn! Probieren Sie diese Wahnsinnspätlese und Sie werden Helmut Dönnhoff verstehen, warum er meint, nie zuvor Spätlesen in dieser fabelhaften Qualität vinifiziert zu haben.

Dönnhoff, Oberhäuser Brücke, Riesling Spätlese



Im letzten Moment aus Italien frisch eingetroffen ist der Jahrgang 2008 unseres mit Abstand meist verkauften italienischen Rotweins – eine „Hammerqualität” aus biologischem Anbau zu kleinstem Preis!

652108 Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2008 13% Vol. 4,95 Euro
Von Robert Parker sowohl im Jahrgang 2006 als auch in 2007 zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.
Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt:
„Saladini Pilastri, Rosso Piceno – Verführerischer Wein zu bescheidenem Preis!”
Des ambitionierten Weinliebhabers Herz – was begehrst Du mehr?

Pilastri, Rosso Piceno




Screwpull-Jubiläumsschnäppchen:

Die Firma Screwpull, Hersteller nützlicher und technisch hochwertiger Accessoires in ästhetischem Design rund um das Thema Wein, feiert in diesem Jahr ihr 30jähriges Bestehen. Grund genug, Ihnen, werte Kunden, einige praktische Utensilien zu deutlich reduzierten Jubiläumspreisen zu offerieren, die auf den weihnachtlichen Gabentisch eines jeden ambitionierten Weinliebhabers gehören:


22095 Screwpull, Aktiv-Weinkühler „WA-126”, silber statt 16,95 Euro nur 9,95 Euro
Einfach praktisch der Aktiv-Weinkühler der in wenigen Minuten auf Trinktemperatur herunterkühlt.


Screwpull, Aktiv-Weinkühler „WA-126”, silber

22096 Screwpull, Aktiv-Weinkühler „WA-126”, gold statt 16,95 Euro nur 9,95 Euro


22090 Screwpull, Champagner-Verschluss „SW-106” statt 14,95 Euro nur 11,95 Euro
Mit dem traditionellen Sektverschluss bleiben Sekt und Champagner länger frisch und können auslaufsicher im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Screwpull, Champagner-Verschluss „SW-106”

22089 Screwpull, Kellnermesser „WT-110” statt 14,95 Euro nur 12,95 Euro
Das Profikellnermesser mit patentiertem 2-Step-System ohne Gelenk. Die Push-Funktion verhindert das Abrutschen vom Flaschenrand. Hebel aus Edelstahl und Griff aus Kunststoff.

Screwpull, Kellnermesser „WT-110”

22097 Geschenk-Set „TM-100” + „WA-137” statt 37,90 Euro nur 30,00 Euro
Das Geschenk-Set mit den Screwpull-Klassikern:
Korkenzieher „TM-100” und Weinpumpe „WA-137” samt dreier Verschlüsse in attraktiver Präsentverpackung.


22071 Screwpull, Activ-Ball, Geschenk-Set „GS-300”, Alubox statt 59,95 Euro nur 49,95 Euro
Das Standmodell „Activ-Ball Metal” und der transparente Kapselschneider ergänzen sich zu einem optisch und funktionell unschlagbaren Team. Das Geschenk-Set kommt in einer attraktiven Alubox mit Sichtfenster. Ein Genuss für jeden Weinkenner.

Screwpull, Activ-Ball, Geschenk-Set „GS-300”, Alubox

22004 Screwpull, „LM-200”, schwarz statt 99,95 Euro nur 79,95 Euro
Oft kopiert und nie erreicht: Der original Leverpull von Screwpull. Design-Klassiker und mechanisches Wunderwerk. Das Modell „LM-200” wird in einer Präsentverpackung geliefert komplett mit Kapselschneider.

Screwpull, „LM-200”, schwarz





FRANKREICH

Domaine de Limbardié – Cessenon

David schlägt Goliath – Der legendäre Kultstoff aus dem Languedoc, der einst auszog, Pomerols ganzen Stolz Pétrus zu besiegen!

Legendär ist mittlerweile die Degustation der Schweizer Fachzeitschrift „Weinwisser”, herausgegeben von dem bekannten Fachautor René Gabriel („Bordeaux Total”), in der die Cuvée Tradition der Domaine de Limbardié in einer Welt-Merlot-Probe den 10. Platz erreichte, einen Rang hinter La Conseillante und gar zwei Plätze vor Pétrus, dem großartigen Prestigegut aus Pomerol. Wenn uns persönlich diese Beurteilung auch etwas zu euphorisch erscheint und ein wenig die Problematik von Blindproben jugendlicher Weine widerspiegelt, belegt sie andererseits doch eindrucksvoll die herausragende Qualität dieses berührenden Weines zu phantastisch niedrigem Preis – im Vergleich mit diesen berühmten Konkurrenten.


Domaine de Limbardié – Cessenon


Was uns an den Weinen dieser kleinen, handwerklich arbeitenden Domaine so fasziniert, ist ihre gänzlich eigenständige Charakteristik, die sich aus dem Zusammenspiel der Edelrebsorten mit den Gegebenheiten des südfranzösischen Terroirs ergibt. Was uns geradezu sprachlos werden lässt, ist der unverschämt niedrige Preis, zu dem man sowohl den „einfachen” Wein für jeden Tag als auch die Spitzencuvée erhalten kann.



323207 „Murviel”, VdP de Cessenon, rouge 2007 13% Vol. 5,90 Euro
Einer unserer beliebtesten Bestseller im Programm ist dieser charaktervolle Alltagstropfen, der als „herausragender, handwerklich produzierter Wein” im „Weineinkaufsführer der empfehlenswerten Weine unter 12 Euro” enthusiastisch gelobt und wegen seines „hervorragenden Preis-Genuss-Verhältnisses” nochmals extra ausgezeichnet wird. Das tiefe dunkle Rot in der Farbe deutet bereits auf die geschmackliche Konzentration dieser leckeren, sinnlichen Alltagscuvée aus Merlot (80%) und Syrah hin, was diesem großartigen Garriguewein seine einzigartige, urwüchsige Charakteristik verleiht. Der gar nicht südländisch warm, sondern eher distinguiert und relativ ‚kühl’ wirkende, expressive Duft erinnert an schwarze Johannisbeeren, saftige Kirschen, Pflaumen, schwarzen Pfeffer und wild wachsende Kräuter der Garrigue. Am Gaumen seinen phantastischen Vorgängern aus 2001/5 in der Dichte und Konzentration sehr ähnlich, besitzt er aber infolge der immer älter werdenden Rebstöcke und der traumhaften klimatischen Bedingungen in Südfrankreichs Fabeljahrgang 2007 nochmals mehr Eleganz und Finesse und ist wie stets geprägt von einer inspirierenden, von Jahr zu Jahr subtiler werdenden animalischen Wildheit und herzhaften Ursprünglichkeit. Weiche und cremige Tannine, die nicht aus dem Holzfass, sondern ausschließlich aus den Trauben stammen, sorgen für eine extrem rare Struktur und eine saftig-weiche Textur in dieser provokant fairen Preisklasse. Henri Boukandoura ist es mehr denn je gelungen, die Eleganz des Nordens mit der Expressivität des Südens zu vereinen: Reich im Bukett, vielschichtig in den Aromen und cremig weich in den Tanninen. Und das alles bei trinkanimierend niedrigen Alkoholgradationen von knapp 13 Volumenprozent.

„Murviel”, VdP de Cessenon, rouge



Domaine de Limbardié – Cessenon
Frühlingszauber auf der Domaine de Limbardié


323305 Tradition, rouge 2005 13% Vol. 12,90 Euro
Welch großartige Vermählung geht die Bordelaiser Edelrebe Merlot mit der „wilden” Aromatik des französischen Südens ein! Dieser elegante, verführerische Wein erinnert in der Nase an große Crus aus St. Émilion (die jedoch ein Vielfaches kosten!), denn er betört mit den einschmeichelnden Aromen der Merlottraube und der Genießer verspürt begeistert die beerige (Cassis!), kernige, leicht süßliche Frucht und die kühle Eleganz des Bordelais so deutlich wie schon bei seinen großen Jahrgangsvorgängern, insbesondere den bei unseren Kunden legendären 98ern und 2001ern. Zudem hat dieser charakterstarke Tropfen die zart animalische Note der Vergangenheit, als die Rebstöcke noch jünger waren, abgelegt, stattdessen brilliert er mit einer so zuvor noch nicht erlebten Mineralität und einer komplexen Aromenintensität, die Assoziationen an berühmte Bordelaiser Nobelgewächse evoziert. Bereits kurz nach der Öffnung taucht die Zunge ein in eine faszinierende, kompakte Aromatik von reifen Himbeeren, jungen Blaubeeren, warmen Pflaumen, schwarzen Oliven- und Vanilletönen, intensiven Schwarzkirschanklängen sowie betörenden Lavendelnoten, die man sonst nur von großen Rhone-Weinen kennt, sowie einer zarten Pfeffernote. Am Gaumen gewohnt weich, dicht und cremig, die kompakte Frucht eingepackt in reife, sehr saftige, ausbalancierte Tannine und edle, feine Holznoten, welche die tiefe dunkelwürzige Frucht des Weines gekonnt umrahmen: Welch vielschichtiger, bestens strukturierter, toll balancierter Wein mit einer komplexen Fülle und in seiner Stilistik von feiner, femininer Art. Ein Hochgenuss sowohl für die Liebhaber südfranzösischer Weine als auch vorzüglicher Bordelaiser Gewächse.
Ein großartiger Merlot, eine Provokation wesentlich teurerer Bordelaiser Prestigegewächse und bereits in seiner Primärfruchtphase infolge extrem weicher Gerbstoffe in bestechender Trinkverfassung: Dieser höchst trinkanimierende Wein (gerade mal knappe 13 Volumenprozent Alkohol) wird seinen Höhepunkt wohl zwischen Mitte 2009 und 2015 erreichen. Seit Jahren einer unserer „best buys” und unsere ganz besondere Empfehlung!

Tradition, rouge





Gérard und Jean-Louis Chave – Hermitage

„Le mystère de la mineralité”, Revue du vin de France

„Zweifellos gehören Jean-Louis Chave und sein Vater Gérard, die jüngsten Vertreter einer Winzerdynastie, die seit sechs Jahrhunderten (1481!) Hermitage bereitet, zu den besten Weinproduzenten der Welt. Wenn ich es schwierig finde, objektiv über sie zu berichten, so liegt es daran, dass ich so vieles an ihnen bewundere. Sie sind ungeheuer großzügig, außerordentlich liebenswürdig und von aufrichtiger Lebensfreude erfüllt; sowohl Gérard als auch sein kluger Sohn Jean-Louis (der eine Zeit lang an der University of California in Davis studiert und in den USA auch einen Magister in Wirtschaftswissenschaften erworben hat) sind großartige Degustatoren, vorzügliche Köche und brillante Geschichtenerzähler. Gérard, geboren 1935, besitzt ein umfassendes Wissen aus einem erstaunlichen Spektrum von Fachgebieten und ist ein ungemein verständnisvoller, warmherziger Mann. Bei all seinen Erfolgen ist er ein bemerkenswert bescheidener Mensch geblieben, der seiner Leidenschaft für die Bereitung des Weins nach den von seinem Vater überlieferten Methoden, ohne technischen Schnickschnack, treu geblieben ist. Er lässt sich auf keine Kompromisse aufgrund des Drängens von Verbrauchern ein, die einen schon bei der Freigabe reifen Wein vorziehen.

Dabei ist Chaves kein provinziell denkender Winzer, der sich blind auf die Tradition verlässt. Durch mehrere Kalifornienreisen und die ihm eigene, wache Neugier ist er sowohl auf die Verlockungen als auch Gefahren neuer Techniken aufmerksam geworden. Doch Chave kommen diese Methoden nicht ins Haus – für ihn bedeuten sie „die Tragödie der modernen Weinbereitung”. In seinen tief liegenden, feuchten, mit Spinnennetzen verzierten Kellern durften sich bis heute über 500 Hermitage-Jahrgänge der Familie ohne den Einsatz von Chemikalien oder Maschinen auf natürliche Weise entwickeln. Nicht die winzigste Geschmacksnuance ist diesen Hilfsmitteln geopfert worden und Chave sieht auch keinen Grund zur Veränderung, da die alte Form der Kellertechnik – obwohl viel mühsamer und riskanter – Gewächse von einem umfassenderen Geschmack sowie größerer Dimension und Tiefe hervorbringt. Daher ist es nicht schwer zu erraten, warum gerade die unglaublich mineralischen großen Weiß- wie Rotweine so fabelhaft sind. Die Gründe liegen in ertragsarmen Rebstöcken, einer sehr späten Ernte physiologisch reifer Früchte und dem nahezu vollständigen Verzicht auf jeden Eingriff in Weinbereitung oder Ausbau wie auf Filtration und übermäßige Schönung.”

Kein Geringerer als Robert M. Parker hat diese Laudatio auf eines der besten Weingüter der Welt in seinem unbedingt lesenswerten Standardwerk „Rhône” verfasst. Und da ich Parkers Rhônekompetenz ungemein schätze (was ja noch lange nicht heißt, dass ich in der Bewertung einzelner Jahrgänge oder Weine nicht bisweilen anderer Meinung bin) und es vor fast zwei Jahrzehnten genau seine Elogen auf dieses so traditionsreiche Weingut waren, die mich auf diese Pretiosen aufmerksam machten, habe ich seine Worte abgedruckt, um Ihnen, werte Kunden, diese Meisterstücke der nördlichen Rhône ans Herz zu legen. Sie sind so aktuell und zutreffend wie vor 20 Jahren!

Die abgrundtiefe Mineralität („Le mystère de la mineralité”) einer der größten Weinbergslagen Frankreichs, die im kühlen Jahrgang 2006 die Stilistik der Weine viel stärker bestimmt als etwa im heißen Jahr 2003, eine geradezu burgundische Finesse und ein erotischer Schmelz vermählen sich zu unvergleichlichen Gesamtkunstwerken, die das berühmteste Winzertandem Frankreichs in einer Melange aus kreativer Intelligenz, einem großen Wissens- und Erfahrungsschatz und ungemein viel Bauchgefühl kreiert. Châpeau, Gérard und Jean-Louis Chave!



169107 Côtes-du-Rhône „Mon Coeur”, J.L. Chave Selection rouge 2007 14% Vol. 13,90 Euro
Ein betörender Côtes-du-Rhône brilliert stets mit beeriger, würziger Frucht und mit einem breiten Aromenspektrum, das seine Herkunft und seinen Rebsortenspiegel widerspiegelt sowie mit trinkanimierenden saftig-weichen Tanninen. Jean-Louis Chave präsentiert uns hier eine Nobelausführung eines Rhône-Klassikers: Die Nase wird verzaubert von einem unglaublich animierenden Früchtekorb, der nach und nach immer wieder neue Aromen freigibt. Betörendes Sauerkirsch-, Brombeer- und Cassisbukett mit Anklängen an Tabak, Lakritze, gegrilltes Lammfleisch, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Aromen von Sattelleder und schwarzen Oliven, feinst unterlegt von einer tiefgründigen Mineralität. Am Gaumen präsentiert sich dieser CdR-de luxe ebenso kraftvoll wie harmonisch und gesegnet mit einer fein balancierten Säure, stets eine Wohltat für Zunge und Gaumen bei Weinen aus dem europäischen Süden, sowie einer erfrischenden Sauerkirschnote. Ist das Zeug gut! Von allem so verschwenderisch viel, aber nichts im Übermaß! Wie ein bezaubernder Engel, der auf einem weichen Frucht-Tannin-Wölkchen schwebt. Eine reife, konzentrierte Frucht, welch rare Würzsubstanz und packende Mineralität, sanft eingebettet in butterweiche Tannine! Geniale Genuss-Qualität zum Träumen und Entspannen.
Dieser fabelhafte Côte-du-Rhône von einer Legende der französischen Winzerwelt besitzt eine Qualität, von der selbst viele höherpreisige Châteauneuf-du-Pape-Weine nicht einmal zu träumen wagen – ein authentischer Nobeltropfen aus Meisterhand! Genial! Auch Parker notiert begeistert: „The 2007 Côtes du Rhône Mon Coeur is sensational, offering superb purity, texture, and richness.”
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt Ende 2010 bis nach 2014.



169206 Saint-Joseph „Offerus”, J.L. Chave Selection rouge 2006 13,5% Vol. 19,95 Euro
Der ausgezeichnete Jahrgang 2006 an der nördlichen Rhône verhilft diesem großartigen Saint Joseph zu einer traumhaft komplexen, ungemein raffinierten Aromenintensität. Er demonstriert die Konzentration des kühleren Jahrgangs und beweist eine geschmeidige Balance, die Erinnerungen an berühmte Terroirs des Burgunds evoziert. Dazu riecht man die Kraft der phantastischen Schiefer- und Granitböden und schmeckt die Kühle der großen Lagen, die hoch oben über dem tief eingeschnittenen Rhônetal gelegen sind. 2006 ist ein mitreißender Jahrgang in Saint Joseph von ganz eigener, urwüchsiger Ausstrahlung, dicht gepackt, dabei von kühler und edler Textur, mit einem betörenden Fruchtnotenbukett, das an schwarze Kirschen und Maulbeeren erinnert und stark ausgeprägte ätherische Noten mit Anklängen an Minze, Eukalyptus und Lavendel, sogar Rosenblätter, vermischt mit dem Duft von schwarzem Pfeffer, Zimt, Pumpernickel und reifen, schwarzen Oliven. Am Gaumen präsentiert sich dieser noble Saint Joseph elegant, bei aller Dichte und Konzentration des 2006er Jahrgangs traumhaft trinkanimierend, mit einer erfrischenden Säurestruktur und feinem Tannin. Und eine kühle, fast salzig wirkende Mineralität steckt in dunkelwürzigen Adern voller Frucht im langen Nachhall!

Ein genialer Wein, der erst am Anfang seiner Entwicklung steht, viele seiner Reize nur geheimnisvoll andeutet und dadurch fast mythisch wirkt, aber bereits soviel Offenherzigkeit zeigt, dass einem fast schwindlig wird. Kein Wunder, dass dieser Referenzwein aus Saint Joseph in den USA zwischen 50 und 70 Dollar die Flasche kostet. Wert ist er’s allemal!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2010 bis 2016, mindestens.



169306 Hermitage, blanc 2006 149,00 Euro
Chaves majestätischer weißer Hermitage lässt sich vier bis fünf Jahre nach der Freigabe wegen seiner betörenden Frucht (weiße Blüten, Pfirsich, Aprikose und Akazienhonig, dazu weißer Trüffel) und großartigen Mineralität (man hat das Gefühl, zerbröselten Fels auf der Zunge zu schmecken) wunderbar trinken, verschließt sich dann, verliert scheinbar seine Frucht und wird etwas monolithischer. Doch nach 10 bis 15 Jahren entfaltet er sich zu ungeahnten Dimensionen, dann mit Düften von gerösteter Haselnuss, Butter und Honig in dem außergewöhnlich leichten Stil eines Fino Sherry. Die großen Jahrgänge können dieses Format dann spielerisch über 20 bis 30 Jahre hinweg halten!



Einer der ganz großen Weißweine der Welt, ein emotional total berührendes Gewächs, besten burgundischen Grand Crus und deutschen Spitzenrieslingen absolut ebenbürtig, von Parker mit 97 Punkten euphorisch bepunktet und einer meiner Lieblingsweine überhaupt. Gänsehautatmosphäre!

Max. 3 Flaschen pro Kunde.


169406 Hermitage, rouge 2006 149,00 Euro
Beim Rotwein liegt vielleicht die wichtigste Entscheidung für Chave in der Bestimmung des Erntetermins. Zusammen mit Chapoutier ist er in jedem Jahr der letzte in Hermitage, der mit der Lese beginnt. Schon oft sagte er, er benötige keinen Önologen, der ihn auf den richtigen Zeitpunkt hinweist : „Ich denke nie an die Lese, bis die ersten Kastanien von meinen Bäumen fallen.” Sein Ziel ist stets die Gewinnung höchster Reife und Fülle – seiner Auffassung nach die wichtigsten Elemente für einen großen Rotwein. Seine Trauben dafür wachsen auf den besten Parzellen des legendären Rhône-Hangs auf unterschiedlichen Höhenmetern und heterogenen Böden. Sie werden zunächst alle separat gelesen, vinifiziert und ausgebaut. „Mit Gérard im Keller die einzelnen Jahresweine zu probieren, von denen er mit der Pipette ein paar Zentiliter aus den verschiedenen Fässern abzieht, ist eine wunderbare Lehrstunde” (Michel Bettane): Die Weine von Les Bessards, einem Granitblock oberhalb der Rhone, sind voller mineralischer Kraft und Richebourg-ähnlicher Komplexität, Le Méal zeichnet sich durch Fleischigkeit, Üppigkeit , sinnliche Reife und Samtigkeit aus, L’Hermite ist seidig und vornehm. So erhält man einen Eindruck von der Vielfalt und den unterschiedlichen Nuancen der verschiedenen Teile des Hermitage-Hügels, einem der schönsten Beispiele für eine Appellation d’Origine. „Am Ende verkostet man die Assemblage aus den noch rohen Kleinodien und erliegt der Kunst des Winzers und einem perfekt ausgewogenen Weinstil” (Michel Bettane, der große alte Mann des französischen Weins). Und noch einmal möchte ich Parker zitieren: „In den besten Jahren ist Chaves roter Hermitage unsterblich”. Demnach ist dieser fabelhafte 2006er ein Wein für die Ewigkeit!
Zu genießen ab 2012, Höhepunkt 2015 bis nach 2030!

Max. 3 Flaschen pro Kunde.





Château Mansenoble – Corbières

In den romantischen Corbières nahe dem mittelalterlichen Städtchen und Weltkulturerbe Carcassonne produziert Pinard-Urgestein Guido Jansegers herrlich balancierte Rotweinklassiker in einem urwüchsigen Stil zu fabelhaft günstigen Preisen!

Frankreichs wilder Süden ist die Keimzelle von Pinard de Picard! Das größte zusammenhängende Weinanbaugebiet der Erde, das zuvor unter Weinkennern als Produktionsstätte derber, rustikaler Massenweine verschrien war, wurde vor 20 Jahren aus seinem langen Dornröschenschlaf gerissen. Winzerpioniere wie Marlène Soria (Peyre Rose), Laurent Vaillé (Grange des Pères) und Pierre Clavel ließen sich Mitte der 80er Jahre hier nieder und gelangten, beseelt von ihrer Vision, im Midi eine völlig neue Qualitätskategorie zu schaffen, zu Weltruhm. Mit einem Male galt das Languedoc-Roussillon als Paradies. Leider nicht nur für handwerklich arbeitende Winzerpersönlichkeiten und ihre authentische Weinunikate: Immer neue Betriebe des biederen Mittelmaßes schießen wie Pilze aus den Böden und produzieren bestenfalls passable, jedoch völlig austauschbare, langweilig-banale Allerweltsweine (zumeist mit dem immer gleichen, ermüdenden Garriguetönen ausgestattet), technisch sauber vinifiziert, denen aber jede Individualität abgeht.


Château Mansenoble – Corbières


Einer, der aus dieser Designerwein-Masse schon seit Jahren positiv herausragt, ist Guido „Le Nez” Jansegers, ein sympathischer Quereinsteiger aus Belgien, der früher selbst einmal Weinjournalist war und bis heute als exzellenter Verkoster geachtet wird (daher auch der Spitzname: „Die Nase”). Unser Vorzeigegut wird wegen der außerordentlichen Qualität seiner Weine in der Fachpresse seit Jahren mit Elogen überhäuft und beispielsweise von „Vins et Vignobles en France” zu den Top-Ten des Languedoc gezählt!, während es Robert M. Parker sogar als eines der weltweit besten Weingüter bezeichnet. Trotz solcher Ehrungen ist Guido stets mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben und sein Augenmaß bezüglich seiner Preispolitik ist ein wahrer Glücksfall. Schnäppchenalarm! Und die höchst animierende Stilistik seiner Weine im ganz großen Languedocjahrgang 2007 mit seinen fein balancierten Gewächsen demonstriert beispielhaft große handwerkliche Winzerkunst: Frische und Finesse statt marmeladiger Konsistenz, spielerische Eleganz statt alkoholischer Konzentration. Bravo, Guido!



305407 Montagne d’Alaric, rouge 2007 14% Vol. 8,70 Euro
Die bei unseren Kunden fast schon legendäre Cuvée d’Alaric mit ihrer dichten, dunklen Farbe besticht zum einen durch eine intensive Frucht, die an süße Himbeeren, Cassis, Sauerkirschen und eingelegte Preiselbeeren erinnert, zum anderen durch eine feingliedrige Würze, die Assoziationen an noblen Tabak, Nelken und Zedernholz, aber auch an Leder und etwas Lakritz evoziert. Der faszinierende Duft nach Oregano und wilder Minze, der dezent im Hintergrund zu erkennen ist, verleiht diesem Schmeichler der Sinne einen erfrischenden Anstrich. Am Gaumen präsentiert sich diese traumhaft leckere Cuvée markant, komplex, dicht, weich und ausdrucksstark, vor allem aber finessenreicher und noch trinkanimierender als in der Vergangenheit, da ihm zum einen die anregende Säure auf der Zunge, wie auch schon in der Nase, einen unwahrscheinlich erfrischenden Charakter verleiht, der durch die reife Frucht perfekt ausbalanciert wird und da zum anderen die leicht animalischen Anklänge aus den 90er Jahrgängen wegen des zunehmenden Alters der Rebstöcke heute gänzlich fehlen. Stattdessen begeistert dieser Klassiker unseres Programms mit orientalischen Noten von Muskatnuss und Pfeffer, dazu gesellen sich faszinierende Aromen von Maulbeeren, Pflaumen und schwarzer Oliventapenade. Cremige Tannine und eine wunderbar erfrischende Säure, gepaart mit einer feinen Frucht, einer zarten Süße und weichem Druck am Gaumen liefern ein stimmiges Gesamtbild und einen charaktervollen Wein, der Trinkfreude pur bereitet und mit etwas Lagerzeit noch an Komplexität zulegen wird. Kurzum: Ein fabelhaft fein ausbalancierter und mit saftigen Tanninen gesegneter Alltagswein der Luxusklasse! Das ist der neue Midi pur, der mit seiner fein gewobenen, erfrischenden Säurestruktur und seiner prallen, süßlich-erotischen Fruchtfülle schon jetzt richtig lecker schmeckt und in ein bis zwei Jahren seinen Höhepunkt erreicht haben wird – vorausgesetzt allerdings, dass Sie sich angesichts seiner Qualität solange beherrschen können. Die Natur hat nicht mit ihren Früchten gegeizt und Guido „Le Nez” Jansegers hat die reife Ernte eingebracht. Hinreißende Frucht und Frische: Viel Wein für kleines Geld! Ein Bestseller unseres Programms!

Montagne d’Alaric, rouge


305207 Réserve, rouge 2007 14% Vol. 13,95 Euro
Der phantastische Nachfolger des von der „Revue du Vin de France” im Oktober 2007 zu den „größten Schnäppchen des gesamten Languedoc” gezählten ähnlich grandiosen 2004ers! Das tiefe Schwarzrot mit leicht ziegelroten Aufhellungen am Rande deutet bereits auf eine hohe Konzentration und Dichte hin und die Natur hat diesen Riesen von Wein reich ausgestattet.
Aus dem Glas steigt eine bezaubernde Duftigkeit, ein sinnliches Parfum mit betörender Fruchtsüße, eine spannende Liaison aus getrockneten Datteln, eingelegten Kirschen, reifen Blaubeeren und Omas Zwetschgenkuchen, aber auch Nelken, Anis, noble Schokolade, Moccaduft, Vanille und ein mediterraner Kräuterwürzstrauß. So schmeckt schwarzer Samt: Substantiell und ausdrucksstark, ganz Seide und provenzalische Würze, mit Lakritzaromen, Veilchen und einer zarten Graphitnote wie in einem hochklassigen Bordeaux aus dem Médoc. Eine dichte, harmonische, samtige, komplexe Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre, Carignan) mit einer immensen Fülle und Schmelz sowie einer schokoladigen Textur, die den Gaumen verführerisch auskleidet. Die tolle Dichte und Konzentration eines großen Jahrgangs bestimmen den sinnlichen Gesamteindruck, eine feine Saftigkeit, eine anregende Säure und eine edle Stilistik verwöhnen die Zunge mit sanften Streicheleinheiten. Ein betörender Wein mit einer ausgeprägten Aromenfülle und mit einer unwahrscheinlich feinwürzigen und cremigen Tanninstruktur. Großer Nachhall! Nicht erst seit der FEINSCHMECKER dieses herrliche Gewächs zu den „100 besten Weinen der Welt” zählte, gehört er zu den beliebtesten Klassikern in unserem Programm. Ein großartiger Stoff aus traumhaftem Jahrgang!
Dekantiert zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2010 bis mindestens 2015.

Réserve, rouge


305807 Cuvée Marie-Annick 2007 14% Vol. 19,95 Euro
Nur in absoluten Ausnahmejahrgängen füllt Guido eine Selektion der besten Partien der „Réserve” nach dem Ausbau in seinen unterirdischen, optimal klimatisierten Keller getrennt ab, zuletzt 2003. Ein originärer Wein des Languedoc, in seiner Aromatik der „Réserve” sehr ähnlich, allerdings mit dem letzten gewissen Tick mehr eines ganz großen Weins. Blaubeeren, Maulbeerchutney, Schwarzkirschen, reife Minze und blühender Lavendel lassen einen Blick auf die Seele der herrlich duftenden mediterranen Landschaft des Corbières erhaschen.
Das ist ein wahres Geschmackskonzentrat, ohne irgendwelche Kompromisse einzugehen. Das ist gewaltige Materie, liebe Kunden, aber ganz fein gewobener Stoff, das sind Schichten um Schichten von tiefgründigen Fruchtaromen und eine großartige Minzfrische, einem edlen Gewächs aus Pauillac, ja einem Mouton Rothschild, darin nicht unähnlich. Dieser rare, noble Wein (nur ca. 4.000 Fl. wurden gefüllt) brilliert durch eine fabelhafte Struktur, eine großartige Tiefe und eine faszinierende Eleganz und Finesse, die nur wenigen großen Weinen des französischen Südens eigen ist. Dies ist ein geradezu erotischer Wein, der in mir immer wieder Gedichte von Baudelaire anklingen lässt! Die Cuvée Marie-Annick 2007 ist sicherlich das Größte, was wir Ihnen in den letzten Jahren von Château Mansenoble anbieten konnten, wahrer Balsam für die Seele.
Trotz seiner Dichte und Komplexität ein schon jetzt genussreifer Wein, der aber mit etwas Geduld in den nächsten Jahren noch mehr von seiner Finesse preisgeben wird, trinkbar bis mindestens 2016.

Cuvée Marie-Annick 2007





Domaine de la Vieille Julienne – Châteauneuf-du-Pape

Jean-Paul Daumen hat die traditionsreiche Familiendomaine mit großartigen Rotweinen aus biodynamischem Anbau innerhalb nur einer Dekade qualitativ „in die Stratosphäre geschossen. Er ist nicht nur einer der brillantesten Winzer von Châteauneuf-du-Pape, sondern seine Domaine zählt zu France’s superstar wineries,” Robert M. Parker.

Seitdem Jean-Paul Daumen mit den großartigen Jahrgängen 98/99 und vor allem dem hedonistischen 2000er der ganz große Durchbruch gelungen ist, wird er regelmäßig von der Weinkritik je nach Sichtweise zu den besten Winzern der Rhône, Frankreichs oder gar der Welt gezählt.


Domaine de la Vieille Julienne – Châteauneuf-du-Pape


Basis für die seit Jahren gleichbleibend herausragende Qualität seiner Weine bilden die extrem armen, sandigen, wasserdurchlässigen und relativ kühlen Böden mit Nordausrichtung sowie die schon an Besessenheit grenzende, penible Arbeit im Weinberg, ein ausgeklügeltes System von traditioneller Bodenbearbeitung, Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte der Pflanzen durch biodynamischen Landbau und Nachpflanzung von Rebstöcken nur aus eigener Produktion besten genetischen Pflanzmaterials (sélection massale).


Domaine de la Vieille Julienne – Châteauneuf-du-Pape
Jean-Paul Daumen


Das Ergebnis sind harmonische, exzellent strukturierte Weine, die sich vor allem durch ein phantastisches Gleichgewicht von Frucht und Tanninen, Säure und Alkohol und einem großen Entwicklungspotential auszeichnen, statt schierer Kraft dominieren Frische und Finesse. Lassen Sie sich, werte Kunden, diese fabelhaften Wein-Werte auf keinen Fall entgehen und bestücken Sie Ihre Keller für viele Jahre: Das Reifepotential des 2007er Jahrgangs, des besten Jahrgangs aller Zeiten an der südlichen Rhône, wie Parker postuliert, ist legendär!


138407 Côtes-du-Rhône „lieu-dit Clavin”, rouge 2007 14,5% Vol. 14,95 Euro
Mit dem großartigen 2007er Côte du Rhône ist Jean-Paul ein traumhaft fein ziselierter Wein gelungen: Die bis zu hundert Jahre alten Weinstöcke (die ältesten der Domaine, 80-100 Jahre alte Grenachereben) mit lächerlich niedrigen Hektarerträgen geben diesem Wein eine ganz besondere Ästhetik. Unverkennbar dominiert dabei der faszinierende burgundisch inspirierte Stil von Vieille Julienne, der die Weine der Domaine nie fett erscheinen lässt und somit aus dem Meer der beliebigen Rhôneweine heraussticht.
Was für ein harmonischer, eleganter, finessenreicher Côtes du Rhône aus perfekt gereiften und sehr spät gelesenen Trauben. Als Ouvertüre zeigen sich dunkle, granatrote Schattierungen im Glas.
Diesem entströmt ein beeindruckender Aromenstrauß, der mich an feinwürzige Schwarzkirsche, reife Erdbeere und mazerierte Himbeere erinnert, dazu eine steinige, eisenhaltige Mineralität. Die betörende Frucht wird in der Nase noch verstärkt mit Noten von Backpflaume und geräuchertem Fleisch. Phantastische Winzerkunst! Diese verführerische Fruchtorgie findet am Gaumen ihre Fortsetzung, getragen von einer großartige Säurestruktur, die sich harmonisch mit feinen Tanninen verbindet, um diesem Wein eine große Länge und Ausdauer zu geben, die ihn zu einem großartigen Mittelstreckenläufer macht. Man möchte fast meinen, der Wein vibriert im Glas ob seiner Eleganz und einer heute leider nicht mehr typischen klassischen Ausrichtung. Trinkgenuss pur. Weinfreund, was willst du mehr? Einer unserer persönlichen Lieblings-CdR, ein stilistisch herausragender Trink- und Genusswein erster Güte, der Maßstäbe setzt mit seiner reintönigen, eleganten, feinwürzigen und tiefgründigen kühlen Frucht. Absolutes Preis-Genuss-Schnäppchen mit großem Entwicklungspotential!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2010 bis mindestens 2016.

Côtes-du-Rhône „lieu-dit Clavin”, rouge


138607 Châteauneuf-du-Pape, rouge 2007 15,5% Vol. 49,00 Euro
Welch unglaubliche Intensität und Harmonie – sofort brennen sich diese Assoziationen nach dem ersten faszinierenden Schluck dieses grandiosen Châteauneufs im Kopf ein. Man mag den Mund gar nicht mehr öffnen, um den nicht enden wollenden Nachhall bis in die letzten Züge auszukosten, nur nichts von diesem glücklichen Moment zu verschenken oder zu verpassen. Zu feinsten Aromen schwarzer reifer Früchte gesellen sich frische, Balance gebende Noten von Minze und Kräutern, Kokos, Vanille, Zimt sowie reifen Brombeeren und lassen diesen Tropfen zu einem wahrlich sinnlichen, verführerischen Erlebnis werden, welches man so gerne teilen möchte, zu zweit, bei Kerzenschein und knisterndem Kaminfeuer. Ein Wein zum Träumen schön! Beeindruckend auch die exzellente Tanninstruktur, die in ihrer Sanftheit wohl ihresgleichen sucht an der südlichen Rhône. Wie Samt legt sich dieser Wein auf die Zunge und füllt den Gaumen aus. Intensive Schokolade- und Mokkatöne als Essenz uralter Grenachestöcke, die bei perfekter Reife gelesen wurden, erinnern den Kenner an eine Cuvée très spéciale, deren Namen wir hier jedoch nicht verraten möchten. Und doch kommt dieser Wein als „einfacher” Châteauneuf-du-Pape und nicht als Prestigecuvée daher, Jean-Paul Daumen verzichtete 2007 auf den getrennten Ausbau des kleinen, sandigen Weinbergstreifens mit den über 100 Jahre alten Grenachestöcken, von denen die Trauben für die legendäre Cuvée „Reserve” stammen, und schenkt uns so ein Emotionen auslösendes, bezauberndes Weinmonument, ein Archetypus großer Rhôneweine, Inbegriff feinst balancierten Stils, unvergleichlicher Komplexität, Eleganz und einzigartiger Frische und Finesse. Parker: „Jean-Paul Daumen has made Domaine de la Vieille Julienne a brilliant reference point for this appellation”.
Dieser Weltklassewein wird wahrscheinlich zwischen 2012 und 2035 höchsten Trinkgenuss bereiten.

Rossignol-Trapet, Chambertin Grand Cru, rouge


1386107 Châteauneuf-du-Pape, rouge 2007 MAGNUM 15,5% Vol. 99,00 Euro

Rossignol-Trapet, Chambertin Grand Cru, rouge


138906 Châteauneuf-du-Pape Réserve, rouge 2006 16,5% Vol. 249,00 Euro
Einige wenige Flaschen dieser spektakulären, in mikroskopisch kleinen Mengen produzierten Spitzencuvée konnten wir Jean-Paul noch abschwatzen, für Parker „A candidate for the wine of the vintage”, mit zwei konsistenten Bewertungen, einmal 96+ Punkte, einmal 96-100 Punkte.

Châteauneuf-du-Pape Réserve, rouge





Maison Bouvet-Ladubay – Loire

„Feste feiern” mit unseren edlen Schaumweinen von der Loire Guide Hachette 2010: Coup de Coeur für den Trésor Blanc!

Seit Jahren erfreuen sich die fabelhaften Cremants aus dem Hause Bouvet-Ladubay einer ungebrochenen Beliebtheit, sowohl bei Ihnen, werte Kunden, als auch in der gehobenen Gastronomie. Kein Wunder, sind sie doch eine unerhörte Provokation wesentlich teurerer Prestige-Gewächse aus der Champagne. Zahlreiche Publikationen in diversen Gourmet- und Weinzeitschriften mit Blindverkostungen wirklich großer Champagner, in denen die Sekte von Bouvet-Ladubay als Piraten eingeschmuggelt wurden, belegen eindrucksvoll die Gleichwertigkeit, bisweilen gar die Überlegenheit dieser herausragenden Sekte selbst gegenüber hochwertigen Champagnerprodukten. Und der langen Liste der unzähligen Verkostungserfolge und Testsiege gesellt sich brandaktuell die neue Auszeichnung „Coup de Coeur” im Guide Hachette 2010 hinzu. Unbedingt probieren, doch Vorsicht: Vinologische Weltbilder könnten einstürzen!



Maison Bouvet-Ladubay – Loire


225200 Cuvée Trésor Blanc Brut 2007 12,5% Vol. 15,50 Euro
Einen überschäumend guten Traumsekt, der weltweit keine Konkurrenz zu fürchten hat, zu diesem Sensationspreis: Unmöglich, meinen Sie? Dann sollten Sie unbedingt einmal diese klassische Prestigecuvée aus den besten Chenin- (80%) und Chardonnaytrauben exklusiver Lagen probieren. Welche Finesse und Rasse, welch feines Perlenspiel, welch ausdrucksvolles Bouquet (Quitten, reife gelbe Früchte, dezente Röstnoten) kennzeichnen diesen mittlerweile unter Kennern legendären Sekt, der etwas gereifter im Duft und cremiger im Geschmack ist als der nachfolgende Saphir. Er wurde wie die großen Champagner von Krug zu 100% in neuen Barriques vergoren und hat in etlichen Blindverkostungen große Namen der Champagne souverän auf die Plätze verwiesen. Doch vergleichen Sie selbst und lassen Sie sich in genussreichen Stunden von diesem Prachtexemplar eines Weltklassesektes verzaubern. Der Trésor Blanc tänzelt förmlich auf der Zunge sowie am Gaumen und hat die Attribute eines Grand Cru: Feinheit, Leichtigkeit, Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit. Eine sinnlich-verführerische Champagner-Alternative mit einer feinen Säurestruktur und dem gewissen Frischekick! Die Laudatio des „Guide Hachette” liest sich wie folgt: „ Nach einem viermonatigen Aufenthalt im Edelstahl und nach sechs Monaten in Barriques gründen Chenin und Chardonnay einen klaren gelben Wein, mit einer sehr feinen Perlung. Vanille, frisches Obst und weiße Blumen bilden eine delikate seltene Nase. Im Mund eine frische Cuvée, mit einer bemerkenswerten Länge und einer Dominanz von Williams Birne, sehr typisch für die großen Schaumweine des Loire-Tals. Superb.” Coup de Coeur!

Cuvée Trésor Blanc Brut



Maison Bouvet-Ladubay – Loire


225100 Cuvée Saphir Blanc Brut 12,5% Vol. 10,50 Euro
Fein ausbalancierte, frische, harmonische Cuvée aus 95% Chenin blanc und 5% Chardonnay, glänzende Goldfarbe mit grünen Reflexen, feine, lang anhaltende Perlage, fruchtige Nase, dezent-elegante Aromen von Nüssen, Früchten, Akazien und weißen Blumen, Sieger zahlreicher Degustationen. Unser meistverkaufter Sekt dieses begnadeten Spezialisten für edle Schaumweine von der Loire: Fast unglaubliches Preis-Genussverhältnis!

Cuvée Saphir Blanc Brut


225500 Cuvée „150” 12,5% Vol. 12,50 Euro
Ein reinrassiger Chardonnay-Cremant der Extraklasse, dessen Preis angesichts der teuren Champagnerprodukte nur als Provokation bezeichnet werden kann! Dieser klassische Sekt fasziniert durch seine Loire-typische „Leichtigkeit des Seins”, seine Frische und Eleganz, sein finessenreiches Perlenspiel, die cremige Textur und den überzeugenden Nachklang, der Chardonnay-spezifische Aromen wie bei großen Champagnern preisgibt. Welch eine herrliche Duftigkeit und Eleganz, diese stimmige Komposition aus tausend Komponenten lässt viele Blanc des Blancs-Champagner alt aussehen. Ein feingeschliffener Diamant mit vielen funkelnden Facetten!

Rossignol-Trapet, Chambertin Grand Cru, rouge





SPANIEN

Bodega Inurrieta – Navarra

Unsere Entdeckung des Jahres 2004 in Spanien verzaubert alle Liebhaber charaktervoller Tropfen: Kein Wunder, dass die traumhaft preiswerten Weine unseres iberischen Kleinods seit drei Jahren zu den meist verkauften Rotweinen unseres gesamten Programms avancierten. Außerdem werden sie von der Fachpresse für ihr schier unglaubliches Preis-Genuss-Verhältnis gefeiert, ganz aktuell empfiehlt der FEINSCHMECKER den Sur 2006 als einen von 10 Top-Weinen aus ganz Europa zu kleinem Preis.


Bodega Inurrieta – Navarra
Wellige Hügellandschaft in Navarra


Viele Worte müssen wir zur Bodega Inurrieta und deren Weine wohl nicht mehr verlieren, Ihre begeisterte Reaktionen, werte Kunden, und die Vielzahl Ihrer Bestellungen haben der Bodega seit der ersten Vorstellung in unserem Programm einen Spitzenplatz eingeräumt: meist nachgefragtes spanisches Weingut, meist verkaufte Rotweine, meist verkaufter Rosé – und bei uns das Gefühl, dass keiner unserer Kunden nicht den ein oder anderen Wein aus dieser vorzüglichen Kollektion schon einmal probiert hat. Dieser sensationelle Erfolg ist wohl hauptsächlich zwei Faktoren geschuldet: Zum einen zeichnen sich alle Weine durch ein wirklich herausragendes Preis-Genuss-Verhältnis aus, zum anderen hat sich das Team um die Weinenthusiasten José Manuel Echeverria und Kepa Sagastizába genau auf das konzentriert, was aus der Ernte der noch jungen Rebstöcke am besten vinifiziert werden kann: Keine der ach so modernen und gehypten fetten, überkonzentrierten Monsterweine, sondern fein ausbalancierte dichte Weine mit saftigem, fast fließendem Tannin, früh zugänglich und mit einer superben Frucht wie zum Reinbeißen. Und das schönste an dieser kleinen Erfolgsstory: Mit jedem neuen Jahrgang werden die Rebstöcke älter und die Weine gewinnen an Tiefe und Komplexität. So freuen wir uns, Ihnen, liebe Kunden, heute neben den Klassikern Sur und Norte die neu eingetroffenen Crinaza und Reserva vorzustellen zu können.


429608 Orchídea, blanco 2008 13% Vol. 5,95 Euro
Was für eine herrlich fruchtige und feinwürzige verführerische Nase: Aromen von reifen Stachelbeeren, Holunderblüten, frisch gemähtem Heu und Cassis vermählen sich mit einem exotischen Früchtekorb und mineralischen Anklängen von der Sauvignon Blanc-Rebe. Am Gaumen betörend frisch, fein balanciert und enorm finessenreich. Dieser traumhafte Alltagswein aus Navarra, der in 2008 von einem besonders günstigen Klima für Weißweine profitierte, ist für den baldigen Trinkgenuss konzipiert und wird bis Ende 2010 exzellent munden! Mit diesem phantastischen Weißwein ist Inurrieta wieder einmal ein ganz großer Wurf gelungen: Wie der Rosé ist dieser traumhafte Sommerwein für Kenner das Beste, was die iberische Halbinsel zu bieten hat. Fabelhafter Genuss für unfassbar günstiges Geld: Ein herzerfrischender Zechwein und phantastischer Essensbegleiter für alle Gelegenheiten. Unbedingt probieren!

Orchídea, blanco


429408 Mediodía, rosado 2008 13,5% Vol. 5,95 Euro
Der FEINSCHMECKER kürt einen Jahrgangsvorgänger unseres fabelhaft frischen Mediodía rosado der Bodega Inurrieta zum besten Rosé Spaniens!

Vinifiziert aus perfekt gereiften Garnacha-Trauben, bezaubert der neue Jahrgang durch einen ganzen Strauß verführerischer Aromen: Rote Früchte, Sauerkirschen und Himbeeren, über denen ein exklusiver Hauch von Rosenblättern und feinen Gewürznoten zu schweben scheint. Auf der Zunge: Welch zarte Transparenz, exzellente Struktur und feinrassige Säure! Seit Jahren der Liebling spanischer Sommeliers und unserer begeisterten Kundschaft!

Mediodía, rosado


429106 Norte „N”, tinto 2006 14,5% Vol. 6,60 Euro
„Ein unkompliziertes Preiswunder mit Niveau. Vier Monate Reife in Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche zugunsten der Struktur – NICHT für einen Holzgeschmack! Am Gaumen erstaunlich elegant, gefällige Frucht, harmonisch, dennoch spannungsreich und mit feiner Frische.” So feiert der Weingourmet einen genialen Jahrgangsvorgänger. Auch der heute präsentierte 2006er (eine Cuvée aus Merlot und Cabernet) verdeutlicht mit seiner sensationellen Qualität eindrucksvoll alle Erfolge der letzen Jahre: Nachdem der 2002er bereits von VINUM mit einer für seine Preisklasse sensationellen Bewertung von 16/20 Punkten ausgezeichnet wurde, ehrte die Zeitschrift „Sobremesa” den ‚Norte’ 2003 in einer großen Vergleichsdegustation von Merlotcuvées aus ganz Spanien als Testsieger sowie als „Star und Einkaufsempfehlung des Monats”.
Zu genießen ab sofort wegen seiner fabelhaften Tannine, Höhepunkt Ende 2009 bis 2012.

Norte „N”, tinto


4291906 12 x Norte „N”, tinto 2006 14,5% Vol. statt 79,20 Euro nur 72,60 Euro
12 Flaschen zum Preis von 11

12 x Norte „N”, tinto


429206 Sur „S”, tinto 2006 14% Vol. 6,60 Euro
Der preis„werteste” aller Rotwein-Favoriten des FEINSCHMECKER ist, wieder einmal, der geniale „Sur” der Bodega Inurrieta. Der FEINSCHMECKER notiert: „Ein sehr südlicher, fruchtsüßer Wein, vorwiegend aus der Rebsorte Garnacha, dazu Tempranillo und Graciano. Leuchtend rot, in der Nase rote Beeren sowie etwas Vanille vom Ausbau im Barrique. Am Gaumen weich und schmeichelnd.”



Unsere Verkostungsnotiz: „Unser Kleinod aus den sanften Hügellagen Navarras präsentiert mit dem aktuellen Jahrgang des „Sur” einmal mehr einen herrlich verführerischen, „südlich” inspirierten, wunderbar fruchtigen Wein, der weit über Spanien hinaus die Maßstäbe setzt in seiner so genussfreundlichen Preisklasse! Edle Beerenaromen und noble Gewürzanklänge prägen diesen Schmeichler der Sinne, der mit einer lustvollen Opulenz und Konzentration, aber auch einer zuvor nicht erlebten Eleganz, geschliffenen Tanninen und einem schokoladig-feinwürzigen Nachhall die Zunge verführt. Auch einem Jahrgangsvorgänger unseres Bestsellers wurde eine phantastische Auszeichnung zuteil: In einer Verkostung der besten spanischen Weine unter 20 Euro zählt der Sur „S” zu den dreißig besten und gleichzeitig drei preiswertesten Weinen!

Sur „S”, tinto


4292906 12 x Sur „S”, tinto 2006 14% Vol. statt 79,20 Euro nur 72,60 Euro
12 Flaschen zum Preis von 11

12 x Sur „S”, tinto


429306 Crianza, tinto 2006 14,5% Vol. 8,60 Euro
Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, ist von dieser ungemein fairpreisigen Crianza begeistert: „Tiefes, undurchsichtiges Granat in der Farbe. Komplexer Duft nach roten und schwarzen Beeren und etwas Tee mit frischen Holz-, Vanille- und Tabakaromen. Am Gaumen sehr weich und fruchtig, mit einer zarten Süßevermittlung über die Frucht und den Extrakt, aber zugleich auch mit einer feinen Würze und einer anregenden Säure versehen. Ungemein trinkanimierend, rauchige und dunkel-röstige Holzaromen im langen Abgang. Eine fabelhafte Crianza zu völlig „unmöglichem” Preis, die wirklich Trinkspaß bereitet sowohl für den etwas anspruchsvolleren Gaumen als auch für den Einsteiger in das spannende Thema Wein”. Und von uns natürlich eine besondere Empfehlung für diesen authentischen Charakterkopf: Geniale Genuss-Qualität zum Zurücklehnen, Träumen und Entspannen!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2013.

Crianza, tinto


429505 Altos de Inurrieta, Reserva, tinto 2005 14,5% Vol. 13,90 Euro
Dieser komplexe Wein riecht so ungemein betörend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es in der Hügellandschaft von Navarra lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieser originären Reserva zu mir nehme, werden Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags im Frühling, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Kann es ein schöneres Kompliment geben? Probieren Sie unbedingt diesen autochthonen, charaktervollen Wein, der nach Herkunft schmeckt, nach mediterraner Heimat, nach Süden, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist. Die höchst animierende Nase präsentiert sich unwahrscheinlich charmant mit intensiver Cassisfrucht, süßen dunklen Kirschen, eingelegten Brombeeren, dunkler Trüffelschokolade, aber auch Würznoten von frisch geschrotetem Pfeffer und gegrilltem Fleisch.

Am Gaumen so herrlich weich, saftig, mit cremig-süßlichen Tanninen und einer milden, reifen Säure. Die Paprika- und Pfeffernoten ergeben eine vibrierende, lebendige Spannung und der Abgang ist schlichtweg betörend. Ein beeindruckender Wein mit reichhaltigen Röstnoten, der bei aller Zugänglichkeit einen sehr eigenständigen Charakter besitzt, durch ein tolles Preis-Genussverhältnis punktet und weit weniger vom Ausbau in neuen französischen Barriques geprägt ist als in der Vergangenheit. Die faszinierend kühle Frische schimmert durch die warme intensive Fruchtigkeit bei jedem Schluck durch. Das ist die spannungsgeladene Grandezza von Frische und Reife, ein filigraner Anti-Monster-Wein mit Kraft ohne Schwere! Unbedingt probieren.


PS.: Der WeinGourmet feiert einen gleich guten Jahrgangsvorgänger dieser ungemein preiswerten Reserva enthusiastisch: „Ein Super-Schnäppchen: Die süffige Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot vereint in ihrem Geschmacksbild Eleganz und Konzentration. Weil die Proportionen gewahrt werden, ist es kein Marmeladenwein-Konzentrat geworden, sondern in sich stimmig, mit dem süchtig machenden Geschmack vollreifer Trauben, Frische und präsenten Tanninen. Etwa vier Jahre lagerfähig. Zu Steaks, Lammkoteletts oder Ratatouille.”
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2010 bis 2014.

Altos de Inurrieta, Reserva, tinto





PORTUGAL

Graham’s 2007 Vintage Port

Die weltweit gesuchten Kultweine der legendären Symington-Familie gelten unter Kennern und Fachjournalisten gleichermaßen als Archetypus großer Vintage Ports: Beseelte, Emotionen auslösende Terroirweine, die eine unvergleichliche Konzentration mit vornehmer Delikatesse und Subtilität vereinen!

James Suckling (Wine Spectator), einer der weltweit renommiertesten Portwein-Kenner, platziert den Graham’s Vintage Port im Traumjahrgang 2007 mit fabelhaften 96-99 Punkten auf den ersten Platz seiner Bestenliste: Der Mythos von den besten Schieferlagen des Douro-Tals strahlt in neuem Glanz!


Graham’s 2007 Vintage Port – Douro
Blick über Grahams legendäres Herzstück, Quinta dos Malvedos –
ein Mythos unter Portweintrinkern in aller Welt


Wenige Vorstellungen sind besser geeignet, die Tristesse der heraufziehenden nasskalten Jahreszeit zu zerstreuen als das romantische Bild eines ausklingenden Weihnachtsfestes im bequemen Sessel vor knisterndem Kaminfeuer mit einem guten Buch nebst einem Glas erlesenen Portweins in der Hand. Der elitäre Touch, der dem Topos „Vintage Port” anhaftet, beruht nicht zuletzt auf der weit in die aristokratische Vergangenheit vornehmer Londoner Clubs zurückreichenden Tradition dieses noblen Kultweins und verströmt seine ungebrochene Faszination bis in unsere Tage. Ein Spitzen-Vintage Port taugte zwar stets auch als lukratives Spekulationsobjekt, legte unter „Eingeweihten”, vergleichbar einem erlesenen Grand Cru aus dem Burgund oder dem Bordelais, aber stets in erster Linie beredtes Zeugnis ab vom Prestige und der Kennerschaft seines Besitzers.


Graham’s 2007 Vintage Port – Douro
Romantische Herbststimmung im Dourotal


Der Mythos, der exklusiven Portwein umgibt, ist seit 350 Jahren eng verbunden mit dem Namen Graham’s und wurde geprägt von 13 tatkräftigen Generationen der Familiendynastie der Symingtons. Kein anderer Spitzenerzeuger im Dourotal kann auf eine solch lange Tradition und Erfahrung zurückblicken wie unser renommierter Familienbetrieb, der über legendäre Spitzenlagen mit teils über 60 Jahre alten Rebstöcken verfügt.


Graham’s 2007 Vintage Port – Douro


Diese optimalen Voraussetzungen paaren sich in 2007 mit perfekten Jahrgangsbedingungen im Douro! Ein kühler und feuchter Frühsommer barg zwar durchaus die Gefahr der Mehltaubildung, doch die rührigen Symingtons kümmerten sich mit großer Sorgfalt um ihre Weingärten, so dass die Reben keinen Schaden erlitten. Danach herrschte bis zur Ernte eine lange, ununterbrochene Sonnenscheinperiode, die eine langsame, wunderbar ausgewogene Reifung der Trauben garantierte und auch die Lese fand unter optimalen Bedingungen statt. Die Ernte begann erst am 17. September – Zehn Tage später als im historischen Durchschnitt. Ein erlesenes Terroir, die optimale Jahrgangsbedingungen und sorgfältige Arbeit im Weinberg sind, wie überall, die Voraussetzung für einen außergewöhnlich großen Vintage – gleich bedeutsam für seinen späteren Charakter ist jedoch die ebenso komplexe wie geheimnisumwitterte Kunst erfahrener Kellermeister, die traditionelle Methoden und modernste Kellertechnik zur grandiosen Synthese zu vereinen wissen. Eine Portwein-Legende zu kreieren gilt gemeinhin als die Königsdiziplin im Weinkeller: „Port in all seiner Vielfalt, seiner Intensität, seiner Delikatesse erfordert mehr als nur einen ‚guten’ Kellermeister – das harmonische Zusammenspiel von Süße, Tanninen, Alkohol und unzähligen Fruchttönen im jungen Port verlangt das GENIE”, postuliert zutreffend André Dominé, weltweit einer der renommiertesten Weinjournalisten. Peter und Charles Symington sind solche visionäre Genies, die für Graham’s singuläre Portwein-Unikate vinifzieren in der extrem raren Qualitätsstufe „hors catégorie”!


Graham’s 2007 Vintage Port – Douro


Werte Kunden: Die Geschichte des Portweins und des Douro, seine gerühmten Legenden, welche dem Kenner Tränen der Rührung in die Agen treiben, werden geprägt von singulären Weinen wie dem Graham’s 1908, 1924, 1945 und 1948. Genauso wie der 2000er diese mythische Linie fortsetzte, wird sich der magische Graham’s 2007 in die Tradition dieser Port-Pretiosen einreihen. Ein wahrer Jahrhundertwein, ein unvergleichliches Juwel im Keller eines jeden ambitionierten Weinliebhabers!



Graham’s 2007 Vintage Port – Douro


458007 Graham’s Vintage Port 2007 69,00 Euro
In Subskription, Lieferung im Dezember 2009.
Unter einem funkelnden, extrem undurchsichtigen Granatrot mit tiefschwarzen Anklängen betört eine phantastische, sehr intensive Nase nach verführerischen Brom- und Johannisbeeren, knackiger Traubenhaut und einem Hauch von Eukalyptus. Der Gaumen badet in faszinierenden Aromen von dunklen Zwetschgen, Mon-Chérie-Kirschen, eingelegten Himbeeren und Arabica Kaffee. Dazu becircen malzige Noten, Rosentee, schwarzer Pfeffer, Graphit, Lakritze und kandierte Früchte die Sinne. Ein vollmundiger Körper, eine beeindruckende Dichte, eine traumhafte innere Balanciertheit und die typische Finesse und Komplexität von Graham’s zeichnen diesen Vintage Port der Extraklasse aus. Die einzigartigen Schieferterroirs an den Ufern des Douro sind verantwortlich für die elegante Raffinesse der großartigen, perfekt eingebundenen Süße, die den privilegierten Genießer dieses Ausnahmeelixiers verzaubert.

Ein wunderbarer Wein von singulärer Qualität mit extrem geschliffenen Tanninen und einem ewig langen, nicht enden wollenden Abgang. Absolute Weltklasse und unsere ganz besondere Empfehlung für die Feste zum Jahresausklang sowie die großen Momente des Lebens!

„Dies ist ein superber junger Vintage Port. Mindestens auf dem Niveau des legendären 2000er Grahams. Der Sieger meiner Blindverkostung von 2007er Vintage Ports in Oporto, Portugal. Alle verkosteten Ports kamen aus den besten Lagen im Douro Valley. 96-99 Punkte”, urteilt begeistert James Suckling im Wine Spectator, Mai 2009.

Werte Kunden: Wir können Ihnen für kurze Zeit die einmalige Gelegenheit bieten, diesen großen Portwein in Subskription zu einem Vorzugspreis zu erwerben. Nach der Auslieferung, die noch rechtzeitig vor Weihnachten erfolgen wird, werden weitere Flaschen dieses exquisiten Jahrgangsports traditionell für einen Zeitraum von zehn Jahren das Weingut nicht mehr verlassen. Sichern Sie sich Ihren Anteil an diesem aristokratischen Stoff mit schier unbegrenztem Alterungspotential, der auch als hochwertiges Präsent oder stilvolles Mitbringsel jeden wahren Hedonisten begeistern wird! Einer der größten Weinwerte des Jahrzehnts!

Graham’s Vintage Port 2007


4580307 Graham’s Vintage Port 2007 (0,375l) 35,00 Euro




Graham’s 2007 Vintage Port – Douro



Allen leidenschaftlichen Jägern, Sammlern und Connaisseuren können wir noch ein besonderes Schmankerl anbieten: diesen legendären Stoff gefüllt in großformatigen Flaschen, Weine für die Ewigkeit. Die Lieferung dieser Sonderformate kann erst im Januar 2010 erfolgen:

4580107 Graham’s Vintage Port 2007 MAGNUM 149,00 Euro
In Subskription, Lieferung im Januar 2010.



4580207 Graham’s Vintage Port 2007 (3l) DOPPELMAGNUM 390,00 Euro
In Subskription, Lieferung im Januar 2010.



4580607 Graham’s Vintage Port 2007 (6l) IMPERIAL 790,00 Euro
In Subskription, Lieferung im Januar 2010.






ITALIEN

Riecine – Toskana: Die Essenz des Sangiovese

Ein mythischer Name aus einer der magischen Kulturlandschaften der Welt brilliert mit authentischen Weinen voller Noblesse!

Laue Abende in der Toskana verführen zum Träumen: Bei Vollmond tauchen die Hügel in ein bleiches Märchenlicht und Dörfer, romantische Gehöfte und Zypressen zeichnen sich wie Scherenschnitte in die Nacht. Die Toskana kann man riechen in diesen Nächten („Da packt mich ein Verlangen”, sang dereinst Konstantin Wecker): Den schweren Duft des steinigen Bodens, den erdigen Morgendunst ihrer Wälder. Im Frühling das betörende Parfum aus Gärten und Olivenhainen, den wilden Lorbeer und die Süße der Akazienblüten. Den berauschenden Geruch des Herbstes, wenn die Traubenernte begonnen hat. Und schließlich den Wein, die Seele der Toskana. Es ist die süchtig machende Gesamtheit all der betörenden Sinneseindrücke, die sanfte, allumfassende Harmonie, welche den einzigartigen Charakter dieser großen Kulturlandschaft prägt. Gänsehautatmosphäre, unvergesslich in der Seele verwahrt. Kein Wunder, dass die wirklich großen Weine der zauberhaften Toskana zu den Lieblingsgewächsen vieler Liebhaber italienischer Weine gehören.


Riecine – Toskana


Einer der strahlenden Fixsterne am Weinhimmel „bella Italias” ist sicherlich das Weingut Riecine aus Gaiole in Chianti und nimmt in stilistischer Hinsicht eine absolute Ausnahmestellung ein. Seine Weine sind so betörend anders – schwebenden Wesen ähnlich, in höchst authentischer toskanischer Weintradition! Diese Inkarnation von burgundischer Feinheit in Duft und Textur bildet den Gegenpol zu den unzähligen austauschbaren Technoweinen, die heute den Markt überschwemmen – völlig frei von modischen überreifen Aromen, fetter Frucht oder gar trockenen Tanninen. Diese urigen, originären Chianti gehen schlicht unter die Haut! Sie beschwören die Magie ihrer Herkunft! Die Sehnsucht nach solch ursprünglichen, unverwechselbaren Weinen mit unverfälschtem Herkunftscharakter zu fairen Preisen, bei deren Genuss Erinnerungen wach werden an unvergessliche Tage in einer einzigartigen Hügellandschaft und das pralle Leben in mediterranem Ambiente, lodert im Herzen eines jeden echten Toskanafans. Die magischen Weine von Riecine sind die Essenz der Toskana, wahrlich ihr pochendes Herz! Sie gehören schlicht zu den größten Weinen Italiens!


Riecine – Toskana
Morgennebel über den Rebzeilen von Riecine

648508 Riecine, „For Jasper”, rosé 2008 8,50 Euro
Feinste Frucht paart sich mit animierender Würze und versprüht mediterrane Lebensfreude, die an lauen Sommerabenden die Sehnsüchte nach der Lebensfreude der Toskana zu stillen vermag! Fließt saftig und cremig über die Zunge, animierend wirkt feine Säure im Trunk, die der transparenten Frucht Struktur und Nervigkeit verleiht. Welch perfekter Begleiter herzhafter mediterraner Gerichte! Ein Rosé derart authentischer Stilistik ist ganz, ganz rar in Italien und findet sein Pendant in den berühmten, aber wesentlich teureren Bandol-Rosés von der französischen Mittelmeerküste. Unbedingt probieren. Dieser LeckerSchmecker lässt selbst überzeugte Roségegner konvertieren!

Rossignol-Trapet, Chambertin Grand Cru, rouge


648107 Chianti Classico, rosso 2007 14% Vol. 15,90 Euro
Für viele Toskana-Aficcionados bildet Riecines Chianti Classico aus zertifiziertem biologischen Anbau einen der großen Referenzweine des Chianti: Sangiovese kann anders schmecken, besser wohl kaum! Toskana unverfälscht und ungeschminkt, nobel im Duft und burgundisch in der Textur. Dieser grandiose Chianti aus ganz großem Jahr (2007 ist in der Toskana und im Piemont ein Überfliegerjahrgang wie an der südlichen Rhône) verströmt einen bezaubernden Hauch von Rosenblättern, Veilchen, Sauerkirschen, Minze, Pfeffer, Dörrobst, Weihrauch und betörenden Gewürzen, der in mir sentimentale Erinnerungen auslöst an meine erste Toskanareise vor vielen Jahren – Die Zeit steht still, unverwechselbare Gerüche und Erinnerungen kehren wieder. Die Zunge jubiliert ob der Feinheit und Transparenz der Frucht, die sie zärtlich liebkost und der erfrischenden Säurestruktur, die zum fröhlichen Gelage animiert: Das ist wahrlich ein handwerkliches Meisterwerk voll burgundischer Finesse mit samtenen, cremigen Tanninen, das wohlige Emotionen auslöst. Seine seidige, geschmeidige Fülle, sein edler Extrakt, die zart-herben Anklänge an die duftende Erde der toskanischen Hügellandschaft nach einem zarten sommerlichen Landregen und seine animierend frische Säurestruktur machen einfach Lust, diesen urigen Chianti über einen Abend mit großem Genuss ‚solo’ zu leeren – ein Wein, der aber auch als kongenialer Essensbegleiter zu Pasta oder gehobener italienischer Küche dient. Ein duftiger Wein aus einer traumhaften Landschaft, ein originärer Chianti, wie er authentischer wohl kaum schmecken kann. Für meinen persönlichen Geschmack einer der schönsten italienischen Rotweine, die ich in diesem Jahr verkosten durfte: Noblesse oblige!
Ein edler Wein des Südens mit prachtvollem Mundgefühl, raffinierter Struktur und einem Trinkvergnügen, das den Wein weit teurer schmecken lässt als er kostet!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis nach 2015.

Chianti Classico, rosso


648206 Chianti Classico Riserva, rosso 2006 14% Vol. 32,00 Euro
Diese grandiose Riserva zeigt enorm viel Schliff und eine kühle, elegante, fast burgundisch anmutende Stilistik und verwöhnt mit einer traumhaften Frische und Eleganz Nase und Gaumen gleichermaßen. Welch ein Reichtum an fruchtiger Süße und zugleich auch einer erdverbundenen Würze! Eine solch geballte Ladung an Frucht und Terroir mit perfekt strukturierten Tanninen ist bei einer Riserva in der Toskana nur ganz selten zu finden. Tief rubinrot läuft dieser verführerische, lasziv-erotische Wein ins Glas, der Nase strömen fruchtbetonte Aromen entgegen, Blaubeermuffin und mazerierte Himbeeren, eine florale Fliederduftigkeit, etwas exotischer Eukalytptus, Milchschokolade, Oregano und eine minrealische Graphitnote. Hier stört keinerlei marmeladige Überreife, stattdessen verwöhnt eine sangiovesetypische dichte, saftige, fast sahnige, herrlich kühle Frucht. Veilchen, dunkle Edelhölzer, viel Würze, Minze, geröstetes Weißbrot, Nuss, wilde Kräuter und mineralische Noten im kräftigen, langen, intensiven Nachhall ergeben Biss, Frische und pures Trinkvergnügen. Welch Essenz des Terroirs: Eine Sinfonie der unermesslichen Melodien, die ein großer Sangiovese in unkopierbarer Weise erklingen lassen kann. Die Frucht erlesenster Selektion der besten Trauben, die in den eng bestockten Weinbergen auf etwa 500 Meter über dem Meeresspiegel gewachsen sind. Ein sensationeller Chianti: Prächtige Aromen, feine Duftigkeit und wärmender Charme – wahrlich der verzaubernden Toskana pochendes Herz.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt 2011 bis nach 2016.



648305 La Gioia, IGT rosso 2005 14,5% Vol. 38,90 Euro
„La Gioia” bedeutet Freude! Und das grandiose Flaggschiff unseres toskanischen Kleinods, basierend auf Sangiovese und erschaffen aus rigoroser Traubenselektion von einer Vielzahl verschiedener Parzellen, ist in der Tat eine Quelle purer Freude aller Sinnen und die kaum für möglich gehaltene Steigerung des Riserva, schlicht das Non-Plus-Ultra. Ein großer Wein, der jeden Genießer sofort in seinen Bann zieht, der von allen Ingredienzien im Überfluss hat, der aber nicht mit vorlauten Tönen protzt, sondern ganz im Gegenteil sehr pointiert ist, geschliffen, ein unverwechselbarer Edelstein, ein Rohdiamant. Die dunkle, fast schwarze Farbe verleiht dem Wein eine majestätische Erscheinung. Betörende Frucht, von Wildkirschen gepaart mit Schokolade, etwas Cassis, mit Anklängen an Veilchen, Kakao, Tabak, grünen Tee, gegrillte rote Paprika, geräucherte Wildwurst und mit einer deutlichen mineralischen Würze. Bei jedem Schwenken des Glases tritt eine andere Note in den Vordergrund, dabei bleibt dieser noble Wein immer auf der feinen, distinguierten Seite, delikat, frisch und elegant. Vor allem ist da nicht nur diese verführerische zarte Fruchtsüße, sondern auch eine prononcierte, frische Säure, eine tiefgründige Mineralität und eine dezente Herbe von Cassisblättern und Tabaknuancen als ideales Gegengewicht: Tolle Spannung zwischen Brillanz, Opulenz und artisanaler Kraft! Das ist die unvergleichliche differenzierte Komplexität eines ganz, ganz großen, originären Sangiovese (der kleine Merlotanteil ist kaum schmeckbar), der mit einem faszinierenden Spiel zwischen Kühle und Wärme betört. Für mich einer der legendären toskanischen Crus mit der ungebärdigen Kraft und rassigen Schönheit einer arabischen Vollblutstute. Ein überzeugender Beweis, dass große Chianti-Weine zur italienischen Rotweinelite gehören!
3 Sterne im Veronelli
Zu genießen ab sofort (profitiert enorm von mehrstündigem Dekantieren,) Höhepunkt Ende 2010 bis 2015.



Riecine – Toskana



6480508 Olio Extra Vergine Vendemmia 2008 (0,5l) 15,90 Euro
Ein echtes „Charakteröl”: Goldgelbe, intensiv leuchtende Farbe mit grünen Reflexen, markante und fruchtbetonte Nase, Orangenzesten, junge Bananen und grünes Gras. Am Gaumen zeigt sich ein komplexes Aromenspiel mit Noten von Trauben, grünen Äpfeln und Birnen, dazu ein Hauch von Nussschokolade und eine ausgeprägt-markante Pfefferaromatik, die in einem pikanten, herzhaften Abgang endet.
Harmoniert perfekt mit Kurzgebratenem, etwas Öl übergießen, Fleur de Sel aufstreuen, fertig!

Olio Extra Vergine Vendemmia 2008




Weingut Joh. Jos. Prüm – Wehlen Mosel



DEUTSCHLAND

Weingut Joh. Jos. Prüm – Wehlen Mosel

Vom Tanze der göttlichen Primaballerina

Manchmal ist der Weg zu den Schätzen seiner Heimat ein Umweg durch die ganze Welt!

Auf der einen Seite die raue Eifel, auf der anderen der waldreiche Hunsrück. Dazwischen ein tief eingeschnittenes, traumhaft schönes Tal und der sich in den typischen Moselschleifen schlängelnde Fluss, an dessen Ufer die Schiefer-Steilhänge mit ihren extrem steinigen Weinbergsböden majestätisch sich erheben. Hier wachsen die größten frucht- und edelsüßen Rieslinge der Welt, die der Mosel bereits im 19. Jahrhundert zu universellem Ruhm verholfen haben und an deren einstige Größe in einem atemberaubenden Aufschwung eine neue Winzergeneration heute wieder anknüpft. Doch ein Weingut – unübersehbar als stolzes herrschaftliches Haus am Ufer der Moselpromenade in Stein gehauen – hat unüberschmeckbar mit seinen fabelhaften Rieslingen, die weltweit als INKARNATION FILIGRANEN MOSELANISCHEN SPIELS UND SCHWEBENDER LEICHTIGKEIT hymnisch gefeiert werden, über all die Jahrzehnte Kurs gehalten, stand wie ein Fels in der Brandung auch in jenen Zeiten, als der deutsche Wein infolge Verlustes seiner traditionellen Handelsbeziehungen nach beiden Weltkriegen sowie wegen schlimmer hausgemachter Fehler in den 60er und 70er Jahren tief in die Krise schlitterte. Törichte Moden in der Weinbereitung kamen und gingen: Der einzigartige traditionelle Stil der legendären J.J. Prümschen Weine hat alle Turbulenzen der Zeitenläufe überdauert!

Weingut Joh. Jos. Prüm – Wehlen Mosel

Kein Erzeuger an der ganzen Mosel ist so lange dem ureigenen Weintypus treu geblieben wie Dr. Manfred Prüm, liebevoll in der ganzen Welt „J.J.” (sprich Jay, Jay) gerufen, was zu einer konstanten stilistischen Handschrift führte: Den Inbegriff des transparent duftigen, spielerisch-tänzelnden, ungemein filigranen Stils! Niemand in der ganzen Welt vermag ein zweites Mal Rieslinge zu vinifizieren, die von einem derartig betörenden Spiel und einer solch grazilen Leichtigkeit getragen werden. J.J.s emotional berührende Weinunikate verkörpern mit ihrer singulären, schwebenden, transparenten Duftigkeit und ihrem tänzerischen Spiel auf der Zunge eine unvergleichliche Leichtigkeit des Seins. Wenn ich diese Weine in ihrer Finesse und Filigranität mit irgend einem anderen Wein auf der ganzen Welt vergleichen möchte, dann nur mit den „roten Rieslingen” von Frédéric Mugnier: Der Magier aus dem Burgund zaubert aus der weltberühmten Lage Musigny Pinot Noirs hervor, die mit der gleichen Präzision und Leichtigkeit becircen wie die Pretiosen von J.J. Prüm! (Die größten stilistischen Ähnlichkeiten an der Mosel finden wir nach meiner Ansicht am ehesten bei Willi Schaefer, dessen betörende Rieslinge jedoch ein wenig mehr von der messerscharfen Präzision und abgrundtiefen, „kühlen” Mineralität getragen werden als vom einzigartigen Spiel und der Leichtigkeit der J.J. Prümschen Rieslinge.) Vielleicht kann ein Bild, werte Kunden, die singuläre Prümsche Stilistik verdeutlichen helfen: Als Anerkennung für höchste tänzerische Kunst führte man im russischen Zarenreich Ende des 19. Jahrhunderts den Begriff der Prima Ballerina Assoluta ein, eine Ehrenbezeichnung, die an die größte Tänzerin ihrer Zeit vergeben wurde. Niemand hätte mehr als Anna Pawlowa, die als sterbender Schwan unsterblichen Ruhm erwarb, diesen Titel verdient gehabt, denn sie tanzte nicht bloß: Sie schien vielmehr elfengleich über das Parkett zu schweben. Und genau diese unendliche Leichtigkeit entfalten die J.J. Prümschen Rieslinge, wenn sie ätherisch duftend die Nase betören und mit ihrer unvergleichlichen Verspieltheit über die Zunge tänzeln! Die Zeit steht still und die Schwerkraft scheint nicht mehr zu existieren. Bisweilen schmecken noch 20 Jahre junge Kabinette oder Spätlesen wie ein sprudelnder, kristallklarer Gebirgsquellbach!

Weingut Joh. Jos. Prüm – Wehlen Mosel
Manfred Prüm

Dr. Manfred Prüm, ein Grandseigneur des deutschen Weins, gehört zweifellos zu den größten Winzern der Welt. Gebildet, weltmännisch, klug, ein promovierter Jurist, der mit einem photographischen Gedächtnis ausgestattet ist! Es gibt Menschen, die auch mir eine gewisse Wortgewalt nachsagen, doch wenn ich das Glück und die Ehre habe, bei einer Verkostung neben J.J. sitzen zu dürfen, kann es vorkommen, dass ich eine halbe Stunde schweige – zuhöre und genieße. Es ist schier unglaublich, wie die Erinnerungen aus einer der lebenden Legenden des deutschen Weinbaus nur so sprudeln: Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk spult er die spezifischen Witterungsverläufe fast jeden Jahrgangs aus einer geradezu einzigartigen Winzerkarriere ab und kann unendlich viel über die Reifephasen seiner Pretiosen erzählen. Und J.J. hat sein Erbe bestens bestellt. Seine Tochter Katharina ist dabei, allmählich die Führung des Weingutes von ihrem Vater zu übernehmen. Sie ist sehr intelligent, gebildet und (ein Mann meines Alters darf dies ohne Hintergedanken sagen) ungemein attraktiv. Nach dem Umweg über ein Jura-Studium samt Promotion (auch hier fällt der Apfel nicht weit vom Stamm) weitab der Heimat im fernen Münster („Das Tal der Mosel war mir in jungen Jahren einfach zu eng geworden”) und Praktika in den Vereinigten Staaten ist sie nach Wehlen zurückgekehrt. Auch sie wird den über Jahrzehnte von Liebhabern in aller Welt gerühmten Stil der Weine nicht verändern. Warum sollte sie auch. Auf dem Weingut Prüm ist das Beibehalten der lebendigen Tradition nicht Bewahren der Asche, sondern immerwährendes Zündeln des lodernden Feuers.

Weingut Joh. Jos. Prüm – Wehlen Mosel
Katharina Prüm

Doch ich möchte auch eine Warnung aussprechen: Die singuläre Verspieltheit und Leichtigkeit der grandiosen Rieslinge von J.J. Prüm werden vielleicht Liebhabern körperbetonter, fülliger Weine nicht die reinste Freude schenken. Zumindest anfangs nicht. Aber die Versuchung zum Konvertieren beim Genuss dieser einzigartigen Weine scheint mir nicht unerheblich zu sein. Denn diese individuellen Weinpersönlichkeiten sind zweifellos die Quintessenz des Rieslings, eine Hommage an die größte Weißweinrebe der Welt, unglaublich komplex, fein und wundervoll seidig, von großer Tiefe und Eleganz. Flüssige Träume vom gleißenden Schiefer in einer Dimension, die man geschmeckt haben muss, da sie sich letztendlich in ihrer Komplexität jeder Beschreibung entziehen! Und dies ist in der Tat eine Liebeserklärung!


923107 Prüm Riesling Kabinett feinherb 2007 9,5% Vol. 13,60 Euro
Welch wunderschöner, verspielter Kabinett aus den großen Wehlener Lagen, der bei aller inneren Dichte die unvergleichliche Frucht der Prüm’schen Rieslinge und den spielerischen Tanz der Elfen beispielhaft demonstriert. Phänomenal, wie sich unter dieser Orgie der Aromen (Weinbergspfirsich, Pfirsichhaut, Limettenschale, intensive Kräuterwürze, frisch geschroteter Pfeffer und Holunderblütennoten) ganz hinten heraus eine traumhafte Mineralität entwickelt. Glockenklar und tänzerisch zart verströmt sich dieser sanfte Wein auf der Zunge und es begeistert eine salzige Mineralität, feinst verwoben mit einer zarten Süße. Ein ungemein fröhlicher Riesling, die „unerträgliche” Leichtigkeit des Seins verkörpernd, DIE Alternative zum Champagner oder zum Opern schmettern in der Badewanne.

Zu genießen ab sofort bis 2014.

Prüm Riesling Kabinett feinherb


922108 Wehlener Sonnenuhr, Riesling Kabinett 2008 8% Vol. 19,95 Euro
Stell Dir vor, Du wärst eine Feder.
Nicht irgendeine Feder, sondern die einzig wahre. Eine Feder in Blattgold getaucht, mit funkelnden Steinen besetzt und dennoch nicht wesentlich beschwert dadurch.



Beim Genuss dieses magischen Prümschen Kabinetts tänzeln diese Gedanken durch meinen Kopf – mein Herz schlägt schneller. Frisches Gebirgsquellwasser, eine junge, ambitionierte, hochintelligente und weinbeseelte Katharina Prüm, die in die Fußstapfen ihres legendären Vaters, des Weinmagiers Dr. Manfred Prüm, tritt – Katharina hat sich in 2008 mit diesem Kabinett selbst übertroffen!



Es ist einer dieser ganz raren Weine, die man im Leben verkostet haben muss, um zu verstehen. Um zu verstehen, dass weniger mehr sein kann – Und dass Finesse pur schiere Kraft immer besiegen wird!

Es ist der Charme einer jungen Frau, die Lebenslust versprüht, die ihren Weg ins Leben unbeirrt geht, die ihre Liebe zum Wein in fabelhafte Qualitäten umzusetzen vermag und uns ein Meisterwerk schenkt, dass zum Besten gehört, was ich in der Kategorie Kabinett bislang verkosten durfte. Liebe Katharina – Danke für diesen genialen Riesling.


Für Pinard de Picard der beste Kabinett Deutschlands in 2008. In seiner Kategorie schlicht Weltklasse pur! Feinste Frucht trifft feinste Mineralität! Phantastisches Preis-Genussverhältnis!

Wehlener Sonnenuhr, Riesling Kabinett


Weingut Joh. Jos. Prüm
Blick auf das Moseltal von der „Wehlener Sonnenuhr”


922207 Wehlener Sonnenuhr, Riesling Spätlese 2007 8,5% Vol. 27,00 Euro
Legenden sterben niemals und so wird auch diese phantastische Spätlese aus einer der berühmtesten Riesling-Terroirs der Welt jedes Jahr neu geboren! Sehr komplexer Aromenbogen in der Nase, phantastische Frucht und Noten von nassem Schiefer und feinsten Kräutern; am Gaumen ungemein frisch, zutiefst mineralisch, perfekte Säurestruktur, die Inkarnation von Leichtigkeit und Finesse sowie eine traumhafte Balance zwischen Säure und Süße und ein unendlicher, tänzelnder, zutiefst mineralischer Nachhall. Ein ganz großer, klassischer, sehr rarer Riesling, von nobler und edler Gestalt, der in sich die mineralischen Geheimnisse dieser großen mythischen Mosellage birgt. Deutschlands Spätlesen und Große Gewächse sind zweifellos weltweit betrachtet die größten Schnäppchen der Neuzeit mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis aller Weltklasseweine. Und diese betörende Pretiose aus der Wehlener Sonnenuhr mit ihrer unübertrefflichen Vermählung von tänzerischer Leichtigkeit und cremiger Textur ist ein geniales Elixier – Ein Weinmonument für Jahrzehnte, Gänsehautatmosphäre!

Von Parker mit 93 Punkten schlichtweg um Lichtjahre unterbewertet!

Wehlener Sonnenuhr, Riesling Spätlese


9222307 Wehlener Sonnenuhr, Riesling Spätlese 2007 8,5% Vol. (0,375 l) 16,50 Euro

Wehlener Sonnenuhr, Riesling Spätlese


9222107 Wehlener Sonnenuhr, Riesling Spätlese, Magnum 2007 (1,5 l) 65,00 Euro

Wehlener Sonnenuhr, Riesling Spätlese, Magnum


Weingut Joh. Jos. Prüm
Majestätisch thront die Steillage „Graacher Himmelreich”
über der blauen Mosel.


922307 Graacher Himmelreich, Riesling Spätlese 2007 8% Vol. 23,50 Euro
Die ewige Rivalin meiner geliebten Sonnenuhr brilliert in 2007 mit einer unübertrefflichen Präzision und einer vibrierenden rassigen Säure sowie einer fabelhaften Länge, die von einer abgrundtiefen Mineralität getragen wird. Wie so oft „strenger und stahliger” (Michel Bettane), „fester und kerniger, mit einer kühleren Aromatik” (Stuart Pigott) in ihrer Jugend als die von ihrem betörenden Fruchtspiel getragene, früher zugängliche Wehlener Sonnenuhr, doch von gleich fabelhafter Qualität! Zwei Weltklasse-Spätlesen, zwei faszinierende Wein-Persönlichkeiten, die das Herz eines jeden Rieslingliebhabers verzaubern!

 Zu genießen ab sofort bis nach 2030.

Graacher Himmelreich, Riesling Spätlese



Wir werden von Kunden immer wieder angesprochen, wie sich einzelne Jahrgänge eines Weines oder einer Lage in ihrer jeweiligen Stilistik unterscheiden. Diese Anregung haben wir aufgenommen, Ihnen Vertikal-Probenpakete zusammenzustellen, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, im Praxistest sowohl Jahrgangscharakteristika als auch Alterungsentwicklungsstufen eines Weines im direkten Vergleich kennenzulernen. Viel Spaß beim Probieren!


9222900 Vertikalprobenpaket Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese statt 75,70 Euro nur 69,90 Euro
je 1 Flasche aus den Jahren 2003, 2004 und 2006



9223900 Vertikalprobenpaket Graacher Himmelreich Riesling Spätlese statt 63,10 Euro nur 59,00 Euro
je 1 Flasche aus den Jahren 2003, 2004 und 2007



Weingut Joh. Jos. Prüm
Das grandiose Schieferterroir der Wehlener Sonnenuhr
nach dem Rebschnitt im Winter


922407 Wehlener Sonnenuhr, Riesling Auslese 2007 7% Vol. 33,50 Euro
„Vom Tanz des Schmetterlings”
Das weltberühmte Terroir der Wehlener Sonnenuhr, das Liebhaber in aller Welt in einem Atemzuge nennen mit den renommiertesten Grand Crus des Burgunds und des Bordelais, ist eine extrem steile, reine Südlage hoch über der majestätisch dahin gleitenden Mosel. In 2007 erbrachte die singulär lange Reifezeit am Stock eine rassige Frucht mit tief mineralischen Noten und dichter komplexer Struktur in diesem klassisch-fruchtsüßen Weltklasseriesling. In der Nase ein tiefer, unglaublich betörender Duft nach Weinbergspfirsich, Ananas, Blutorange, Minze, reifen Birnen und Äpfeln, Waldhonig (Tannen!) und Noten von Lilien, den Blumen der französischen Königin, dramatisch unterlegt mit einer intensiven, rauchig-mineralischen Würze. Am Gaumen unfassbar brillant und strahlend, mit einem dramatisch schönen Spiel und einer irren Mineralität! Dazu besitzt diese makellose Schönheit eine filigrane Säure, ist von explosiver Rasse am Gaumen, sehr, sehr tief und saftig, komplex, hochelegant, und transzendiert infolge ihrer animierenden Frische eine weltweit singuläre faszinierende Leichtigkeit des Seins und ein betörendes Spiel und ist dabei doch ungemein konzentriert, tief, dicht und großartig strukturiert. Perfekte Balance, phantastisches Potential!



Diese rassig-mineralische Essenz ist für mich ein ganz heißer Kandidat für die beste Auslese des Jahres in Deutschland! Ich persönlich bin ein großer Liebhaber von Auslesen, die weniger durch ihre schiere Kraft und Mächtigkeit zu beeindrucken suchen, stattdessen aber mit ihrer Rasse und Filigranität, ihrer Verspieltheit und Frische sowie ihrer Balance und Mineralität brillieren. Und dieses Ideal „meiner” Auslese wirkt bei allem Spiel einer göttlichen Primaballerina ungemein dicht, konzentriert und wahnsinnig tief, aber auch extrem finessenreich, fein und elegant und trägt damit die innere Paradoxie der größten Weine der Welt in sich; ihre betörenden Aromen, ihre fokussierte Mineralität, ihre vibrierende Strahlkraft und ihr nicht enden-wollender Abgang machen sie zu einem unverwechselbaren Unikat, einem Juwel, sich jeder Bewertung entziehend, ein majestätischer Riesling „hors catégorie”.

Dies ist definitiv eine der raren Auslesen, die in einem ganzen Jahrhundert nur ein paar Mal wachsen, ein traumhafter Tropfen, der zur Legende mutieren und den mythischen Namen der großen Wehlener Lage über Jahrzehnte hinweg in aller Welt erklingen lassen wird. Traumhafte Dichte, Fülle und Konzentration vermählen sich mit fabelhaftem Extrakt, tänzerischer Eleganz und unvergleichlicher Finesse – und das bei knapp 7 Volumenprozent Alkohol. Auf der ganzen Welt kann diesen Stil niemand kopieren! Auch nicht das unschlagbare Preis-Genussverhältnis unter allen großen Weinen, denn aufgrund der spezifischen Jahrgangsbedingungen, der extrem langen Vegetationsperiode und der kerngesunden Trauben infolge der traumhaft warmen Herbsttage und kühlen -nächte erbrachte 2007 eine der größten Sonnenuhren – ein verzauberndes Elixier von himmlischer Größe!
Zu genießen ab 2012, Höhepunkt 2017 bis (weit?) nach 2040.

Wehlener Sonnenuhr, Riesling Auslese


9224107 Wehlener Sonnenuhr, Riesling Auslese 2007 MAGNUM 7% Vol. 85,00 Euro

Wehlener Sonnenuhr, Riesling Auslese 2007 MAGNUM



Die beiden nachfolgenden Goldkapseln sind schlichtweg die Inkarnation ihrer mythischen Lagen: Flüssige Träume vom gleißenden Schiefer – Die Essenz der Mosel, ihr pochendes Herz! Großes, ganz großes Kino!

9227307 Wehlener Sonnenuhr, Riesling Auslese Goldkapsel 2007 (0,375 l) 7,5% Vol. 39,90 Euro
96 Parkerpunkte!

Fondrèche, Cuvée Persia, rouge


9227107 Wehlener Sonnenuhr, Riesling Auslese Goldkapsel 2007 MAGNUM 169,00 Euro

Fondrèche, Cuvée Persia, rouge


9228307 Graacher Himmelreich, Riesling Auslese Goldkapsel 2007 (0,375 l) 7,5% Vol. 38,00 Euro

Fondrèche, Cuvée Persia, rouge




Schlossgut Diel – Burg Layen

Caroline Diels 2008er-Kollektion ist – von den Basisweinen bis zur absoluten Spitze – so phantastisch ausgefallen, dass sie nicht nur mit unseren anderen Spitzenwinzern der Region um die Krone der besten Weine des Jahrgangs an der Nahe, sondern in ganz Deutschland und damit der Welt ringen kann. Die Weißweine aus 2008 sowie die Rotweine aus 2007 brillieren wie der ewig klingende Gesang der Maria Callas: unvergleichliche Kreationen, deren begeisternde Aura uns in eine verwunschene Welt zu entführen vermag! Rieslinge und Burgunder vom Allerfeinsten – Gänsehautatmosphäre und unsere ganz besondere Empfehlung!

Schlossgut Diel


Auf dem Schlossgut Diel hat der 2008er Jahrgang für eine überwältigend frische, klare und langlebige Rieslingkollektion gesorgt! Die Stärken des spät gelesenen Jahrgangs 2008, dessen kühler September das langsame Heranreifen der Trauben und damit die Herausbildung einer phantastischen Aromenvielfalt begünstigte, liegen insbesondere bei den trockenen Grossen Gewächsen und klassischen Spätlesen, die auf ideale Weise das Terroir der einzelnen Lagen widerspiegeln. Es kommt aber auch schon in den vermeintlich „kleineren“ Rieslingen zum Ausdruck, die so typisch deutsch, typisch Nahe sind, dass uns die ganze hitzig gewordene Weinwelt um diese cool-climate-Weine beneidet. Aufgrund ihrer genialen Frische sind die Riesling-Weine am ehesten mit den großen Jahrgängen 1990, 1996, 1998 und 2004 vergleichbar.

Schlossgut Diel
Caroline mit Armin Diel


Mag ihr Vater Armin ein einflussreicher Charakterkopf mit Ecken, Kanten und Prinzipien sein: Auch Caroline Diel besitzt einen Kopf (einen hübschen) wie auch Charakter (einen überaus sympathischen). Und ihr Willen, große elegante Weine zu erzeugen, ist mindestens so ausgeprägt und bedingungslos wie der ihren Vaters. Nach ihren Lehr- und Wanderjahren auf den berühmtesten Domänen der Welt (u.a. Romanée Conti in Burgund) hat sie dem elterlichen Traditionsbetrieb nach den sensationellen 2007ern mit den 2008ern erneut eine sagenhafte Kollektion in den Keller gelegt!

Unverkennbar die Authentizität dieser rassigen, zutiefst mineralischen Weine, die in sich sowohl die moselanische Eleganz als auch die Finesse des Rheingaus und die wollüstige Opulenz und Fülle bester Pfälzer Rieslinge zu vereinen scheinen. Die Ursachen für die herausragenden Qualitäten der weißen und roten Burgundersorten wie der Spitzenrieslinge sind in den subtilen Verbesserungen im Wingert wie im Keller zu suchen, die Caroline mit sensibler Könnerschaft initiiert hat und ihrem Mut, im Erntepoker des Herbstes 2008 das Risiko einer sehr späten Lese bis tief in den November hinein einzugehen: Traumhafte Wetterbedingungen in Gestalt strahlender Sonnentage bei sehr niedrigen Nachttemperaturen zeichnen gemeinsam mit der extrem langen Vegetationsperiode für feinst balancierte, rassige, ungemein komplexe Spitzenweine verantwortlich.

Schlossgut Diel
Kellermeister Christoph J. Friedrich


Ja, wir wagen sogar die Behauptung, dass auf dem Schlossgut Diel heute mit die großartigsten Weißweine der Welt erzeugt werden – und zwar nicht nur im Bereich der frucht- und edelsüßen Rieslinge, sondern auch bei den trockenen Rieslingen wie auch Burgundern und – den genialen, die gesamte Champagne herausfordernden und in sprachloses Staunen versetzenden Sekten!


932108 Diel de Diel, Weißwein QbA 2008 12,5% Vol. 9,95 Euro
Welch geniale Frische, ein herausragendes Merkmal der 2008er Dielschen Kollektion, zeichnet diese fein balancierte, harmonische Weißweincuvée (Grau- und Weißburgunder sowie Riesling) aus, seit vielen Jahren eine Spezialität des Hauses, aber noch nie so „wertig” wie in 2008! Feiner, animierender, floraler Duft, ein Feuerwerk an zartwürzige Aromen, unterlegt mit einem Hauch Ananas und animierender Grapefruit, im Hintergrund feine mineralische Anklänge. Am Gaumen zartsüße Frucht mit einer verspielten Würze und einer harmonischen Säure, gute Balance, füllig, doch klar in der Struktur, saftig, beschwingter Abgang. Welch erstklassige Alternative zu so vielen seelenlosen Modeweinen aus Übersee, Understatementwein pur, weitaus mehr Sein als Schein!

 Stuart Pigott urteilt zu Recht, dass dieser Leckerschmecker „den meisten trockenen Blanc de Blancs-Weißweinen aus Frankreich weit überlegen” sei!

Diel de Diel, Weißwein QbA


933808 Grauburgunder trocken 2008 12,5% Vol. 11,00 Euro
Pinot Grigio! Ausgelutscht sagen Sie? Einverstanden! Aber dann probieren Sie doch bitte mal einen derart genialen, vibrierend frischen und lebendigen Grauburgunder bester deutscher Provenienz.

Grauburgunder trocken


939108 Rosé de Diel Pinot Noir 2008 12,0% Vol. 12,95 Euro
La Vie en Rosé!
Ein geradezu zärtlicher Luxusrosé der absoluten Spitzenklasse voller Feinheit, Frische, Rasse, Cremigkeit und Mineralität aus traumhaft gereiften Pinot Noir-Trauben aus besten Rebanlagen, aus denen auch einer der berühmtesten deutschen Rotweine, die Cuvée Caroline, vinifiziert wird. Drei Komponenten sind für die großartige Qualität dieses noblen Roséweins verantwortlich: Eine Ganztraubenpressung eines Drittels der Trauben, um die Frische, die Rasse und den Biss in den fertigen Wein zu transmittieren, die kurze Einmaischung einer weiteren Partie, die danach im Stückfass ausgebaut wurde und für die singuläre Cremigkeit dieses Referenz-Rosés verantwortlich zeichnet und der Saftabzug der besten Trauben für die Cuvée Caroline, welche die würzigen Noten und die aromatische Fülle dieses fabelhaften Rosés evozieren. Dieser edle Wein ist meilenweit von dem entfernt, was an belanglosen Billigrosés die Regale der Supermärkte füllt. Hier haben wir einen noblen, edlen Wein, der seinen Platz an einer festlich gedeckten Tafel sucht. Parker bewertete den 2006er Jahrgang als einen der besten Rosés, den er im Leben je verkosten durfte und wir erkiesen den die Zunge liebkosenden 2008er zu unserem Lieblingsrosé aus Deutschland!

Rosé de Diel Pinot Noir


939008 „Nahestein”, Riesling trocken 2008 13% Vol. 9,95 Euro
Eigentlich hatten wir ja gedacht, in dieser Preisklasse sei Kellers Gutsriesling unschlagbar. Pustekuchen! Wir wollen keinesfalls behaupten, dass Keller mit diesem preislich vergleichbaren Riesling überholt ist. Aber hier ist die Nahe, hier ist Schiefer, Vulkangestein, ein bunter Mix von mineralreichen Böden und – hier ist Diel, Caroline Diel und ihr aus den steinigen Lagen dreier Gemeinden selektionierter Nahe-Riesling, wie wir ihn uns schöner, klarer, appetitanregender nicht vorstellen können! Und endlich schafft jemand die Bezeichnung Gutsriesling ab, die uns immer etwas zu traditionsverhaftet vorkam. Die Marke „Nahestein” gefällt uns als Name doch gleich viel besser! Sein Terroir, in diesem Falle das der unteren Nahe rund ums Schlossgut Diel, bringt dieser frische Riesling jedenfalls grandios zum Ausdruck. Die an helles Steinobst erinnernde Frucht strahlt klar und präzise wie ein Gebirgsbach im Januar. Doch am Gaumen wird es nicht klirrend und kalt, aber doch brillant und pikant und so mineralisch pur, als würde man das Felsgestein der Nahe im Mund haben. Und doch ist dieser grenzgeniale, kerzengerade durch den Gaumen putzende Nahefels (man kann ihn bei Tisch auch zwischen Burgunderweißwein und -rotwein, sozusagen als Sorbet-Ersatz nehmen) enorm saftig und finessenreich, ein Rieslingerlebnis der besonderen, helle Freude und reichlich leere Flaschen bescherenden Art.

„Nahestein”, Riesling trocken


939307 Dorsheim Riesling trocken 2007 13% Vol. 12,00 Euro
Junge Rebanlagen aller Dorsheimer Spitzenparzellen (!) tragen ganz entscheidend zur Komplexität und Verspieltheit dieser großartigen Visitenkarte des traditionsreichen Weingutes bei. Dieser fabelhafte Riesling duftet himmlisch, ein köstliches, sinnliches Fruchtpaket, das so richtig Frische aussprüht und mit köstlicher Mineralität beeindruckt. Welch traumhaft kräuterwürzige Aromen und welch subtile Noten nach wilden Aprikosen, Weinbergspfirsich und nach längerer Öffnung ein Hauch von schwarzen Johannisbeeren. Am Gaumen ungemein dicht, mineralisch und vibrierend rassig. Gerade einmal 12 Volumenprozent Alkohol verleihen diesem cremigen Riesling im besten burgundischen Stil eine traumhafte Trinkanimation. Zudem verführt eine zartsüße, beschwingte, rassige Frucht und die feinst ziselierte Säure macht diesen Einstiegsriesling in die magische Welt der Dielschen Weine so herrlich erfrischend und höchst animierend. Nach längerer Öffnung im Glas finden sich wiederum herrlich betörende Cassisaromen, dazu eine dezent unterlegte rauchige Note und ein faszinierender mineralischer Abgang. Ein heute auf den Punkt gereifter 2007er, den wir aus Gutsreserven nochmals nachkaufen konnten! Phantastisches Qualitätsniveau zu einem Preis, der international gesehen geradezu als Witz zu bezeichnen ist!

Dorsheim Riesling trocken


933407 „Eierfels”, Riesling trocken 2007 12,5% Vol. 17,50 Euro
Armin und Caroline sind absolute Perfektionisten. Daher entschieden sie nach langen Überlegungen und Verkostungen, einen Teil ihrer ursprünglich für die Großen Gewächse vorgesehenen Fässer separat abzufüllen, gewissermaßen als Zweitwein der Grands Crus, um deren Qualitäten bis zum Äußersten auszureizen. Armin benannte den in 2004 erstmals erzeugten und im Handumdrehen ausverkauften spektakulären Wein nach einem im Trollbachtal liegenden Felsmassiv (wo ein Gesteinskopf wie ein aus dem Felsen geschlüpftes Ei ausschaut), welches zwei der großen Renommierlagen der Nahe, das Goldloch und den Burgberg, voneinander trennt. Das Ergebnis ist ein cremiger, sehr harmonischer, ausgewogener, tiefgründig mineralischer Spitzenwein, der vielen anderen Winzern Deutschlands als Großes Gewächs zur Ehre gereichen würde. Diese knochentrockene, exklusive Cuvée aus erlesenen Trauben der großen Terroirs des Burgbergs und des Goldlochs können wir Ihnen, werte Kunden, glücklicherweise zu einem ganz besonders sympathischen Preis anbieten. Ein edler Riesling, qualitativ auf dem Niveau eines Großen Gewächses, aber preislich Understatement pur! Jancis Robinson bewertet diesen zutiefst mineralischen Riesling mit gerade einmal 12,5 Volumenprozent Alkohol mit 18/20 Punkten und damit besser als die allermeisten Großen Gewächse aus ganz Deutschland.

Rossignol-Trapet, Chambertin Grand Cru, rouge


Schlossgut Diel
Armin Diel im uralten Schlosskeller


933507 Noir de Diel, rot 2007 13,5% Vol. 18,90 Euro
Ein überragender Rotwein für Freunde kleinerer feiner Burgunder! Allerdings tun wir und schwer damit, im geliebten Burgund vergleichbar fruchtintensive, finessenreiche und elegante Rotweine zu finden wie diesen blutrot leuchtenden Noir de Diel 2007! Sein würziges, zart rauchiges Bukett verfügt über eine absolut angenehme Fruchtintensität von dunklen Waldbeeren und Kirschen, dazu kommt ein herbstlicher Hauch von Steinpilzen, Unterholz und Lakritze zur Abrundung. Der Wein gibt alles, was ihm nur noch fehlt ist – ein Braten! Oder ein edles Rotwildfilet? Ein solches meistert dieser geheimnisvolle Noir mit lebhafter Fruchtsäure und saftigem, von der Reife her leicht süßem Fruchtgeschmack, der an feine Walderdbeeren erinnert. Die feine, aber feste Tanninstruktur hält den mittelgewichtigen bis kräftigen Körper in Form, sorgt für eine gute Länge und rasch leer getrunkene Flaschen. Die retronasal verabreichten dunklen Waldbeeren mit saftigen Kirschen lassen das Dessert fast schon überflüssig werden. Chapeau für diesen vornehmen Tischwein!

Noir de Diel, rot


932407 Cuvée Caroline, rot 2007 13,5% Vol. 45,00 Euro
Nun waren bekanntlich schon die Vorgängerjahrgänge 2002, 2005 und 2006 dieses edlen Burgunders mit dem großen C auf dem Etikett hinreißend und in der schreibenden wie kostenden und trinkenden Weinwelt bedeutend und erfolgreich. Die Cuvée C aus dem genialen Jahrgang 2007 wurde nach 21-monatigem Eichenfassausbau im Spätsommer diesen Jahres abgefüllt und besticht schon jetzt durch ihr würzig-fruchtiges Bukett mit Noten von Cassis, Haselnuss und etwas Schokolade. Im Mund zeigt sich die Cuvée saftig und elegant, die schwarzen Johannisbeeren und wilden Brombeeren sorgen für eine nachhaltige Fruchtqualität erster Güteklasse, wobei es das feine Säurespiel ist, welches Carolines bisheriges rotes Meisterstück zu einem Meisterwerk mit Suchtpotenzial werden lässt! Wenn das noch leicht schmeckbare Holz komplett in den Extrakt integriert ist, wird die Cuvée Caroline zweifellos zu den besten Rotweinen Deutschlands zählen, die der Jahrgang 2007 hervorgebracht hat.
Hatten wir eigentlich schon erwähnt, dass der 2007er für uns zu den großartigsten Rotweinjahrgängen der deutschen Geschichte zählt? Weil er Fruchtintensität mit Frische, Eleganz und Ausdruck verbindet, wie es kaum je ein deutscher Rotweinjahrgang vermochte. Liebe Caroline, das Schlossgut befindet sich bei Dir in festen, samtbezogenen Händen! Wir sind sicher, dass Du aus dem Rieslingschloss sehr bald auch ein Burgunderschloss gebaut haben wirst, zu dem selbst Franzosen pilgern werden. Wetten?

Cuvée Caroline, rot


932008 Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs 2008 13% Vol. 32,00 Euro
Mit gut fünf Hektar Rebfläche ist das Schlossgut Diel bei weitem der größte Besitzer in dieser legendären Steillage, in der nach alten Überlieferungen im 17. Jahrhundert nach Gold gegraben worden sein soll. Eine andere Deutung des Namens kommt aus dem Volksmund und besagt, dass früher die Winzer mit ihren Weinen aus dieser Spitzenlage viel Gold verdient hätten. (So erzielten Spätlesen aus dieser großartigen Lage vor 100 Jahren höhere Preise gar als die zu Recht gerühmten Gewächse von Château Latour!) Wie auch immer der Name entstanden sein mag, es ist der von einer dünnen Lehmauflage und Kieselsteinen bedeckte Urgesteinsboden auf felsigen Konglomeraten, der dem Wein seine immense Kraft, seine hohe Eleganz und formidable Tiefe zugleich verschwenderisch schenkt. Doch Vorsicht: Unmittelbar nach der Öffnung wird Sie der mineralische Extrakt dieses Weltklasserieslings mit seiner Urgewalt geradezu ‚anspringen’ und alle olfaktorischen Sinne betäuben. Bis etwa ein halbes Jahr nach der Füllung wird dieser Zustand so bleiben, dann wird sich dieser monumentale Wein – insbesondere mit Sauerstoffzufuhr im großen Burgunderglas (!) – immer mehr öffnen und mit ungemein komplexen, verführerischen, lasziven Noten begeistern, die ins Rotfruchtige gehen und mit saftigen reifen gelben Früchten wie Mango, Maracuja und Grapefruit sowie Aromen von Anis und Flieder changieren. Reintönig, mächtig, konzentriert und zupackend am Gaumen, einem Symphonieorchester ähnlich, das zur Ode an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge aufspielt, aber noch präziser als in der Vergangenheit und etwas weniger barock, ungemein komplex in seiner Aromatik (deutlich wahrnehmbare Cassisaromen und Mandarinen), perfekte Balance zwischen phantastischem Schmelz, schmeichelnder Cremigkeit und vibrierender Stahligkeit, „eine eiserne Faust im samtenen Handschuh”, wie die Franzosen gerne solch gleichermaßen zupackende wie burgundische Noblesse ausstrahlende Weincharaktere beschreiben. Was mich an diesem aristokratischen Wein diesmal noch mehr fasziniert als in der Vergangenheit, ist, wie er sich im Mund nach hinten immer mehr aufbaut, fordernd und verführerisch zugleich mit einer Wahnsinnstextur und einer sensationellen rauchigen Mineralität.
Ein majestätischer Riesling, ein singuläres Unikat: Der Genuss dieses komplexen Weins ist ein Balanceakt an der Grenze der Wahrnehmungsfähigkeiten! Zu genießen ab jetzt (am besten aus einem großen Burgunderpokal) bis wenigstens 2020.

Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs


932908 Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs 2008 13% Vol. 29,95 Euro
Mit einem Besitz von nur einem Hektar ist das ‚Pittermännchen’, das sich in seiner geradezu moselanischen Stilistik sehr stark von seinen beiden Nachbarlagen unterscheidet, ein sprichwörtliches Kleinod in der Kollektion des Schlossguts Diel. Die Bezeichnung geht zurück auf das 16. Jahrhundert, als ein ‚Pittermännchen’ eine kleine Silbermünze war. Der tiefgründige Lehmboden dieser steilen Südlage weist einen sehr hohen Anteil an Schiefer und Kieselsteinen auf, was den feinrassigen Weinunikaten eine erfrischende mineralische Note verleiht. In der Nase fasziniert ein köstlicher zart minziger Duft vom Schiefer, der dieses Idealbild eines filigranen trockenen Rieslings in seiner gesamten Stilistik prägt. Nach längerer Öffnung feinfruchtige, verführerische Noten von Aprikosen und Pfirsichen mit einer Spur Cassis, deutlich schmeckbar die traumhaft reife Frucht infolge der extrem langsamen und langen Reifung kerngesunder Trauben – DER Schlüssel zum Erfolg in einem Jahrgang des exzellenten Winzers und seines großen Terroirs. Am Gaumen noch finessenreicher und filigraner als in den Vorgängerjahren: Welch feinst ziselierte Säure, welch großartiges Spiel, welch bestens eingebundene tiefgründige Mineralität, welch fruchtiger, extrem dichter, packender Nachhall, der noch sehr lange auf der Zunge verweilt. Liebhaber mineralischer Rieslinge mit moselanischer Finesse und Eleganz, die nicht unbedingt barocke Gewächse oder Pfälzer Schmusekätzchen zu ihren persönlichen Favoriten zählen, werden mit diesem laserartig fokussierten Riesling, der eindrucksvoll demonstriert, wie sensationell gut auch extrem trockene Rieslinge von Schieferböden schmecken können, eine große Freude haben. Zu genießen ab jetzt, Höhepunkt 2010 bis mindestens 2020.

Darf ich zur grandiosen Qualität dieses moselanischsten der Dielschen Weine eine neutrale Stimme zitieren? Max Gerstl urteilte im Vorjahr: „Faszinierende, wunderbar mineralische Nase, feine Frucht, köstliche Würze, das ist der Duft eines großen trockenen Rieslings. Am Gaumen ein Finessenbündel, reich, konzentriert, herrlich saftig und mit viel Schmelz, der Wein ist richtig raffiniert. Das ist Riesling wie er leibt und lebt, eine hocharomatische Köstlichkeit. 19/20 Punkten”.

Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs


Schlossgut Diel
Blick auf das felsige Terroir der
Großen-Gewächs-Lage „Burgberg”

932608 Dorsheimer Burgberg Riesling Großes Gewächs 2008 12,5% Vol. 35,00 Euro
Großes Gewächs Burgberg als drittbester Riesling Europas von der Grand Jury Europeen ausgezeichnet!

Erst seit Mitte der 90er Jahre besitzt das Schlossgut Diel 1,8 ha im extrem steilen Burgberg und damit exakt die Hälfte dieser mikroklimatisch einzigartigen Hanglage, die, wie ein Amphitheater nach beiden Seiten von den kalten Hunsrückwinden geschützt, im engsten, fast schroff wirkenden Teil des Tales zu finden ist. Der Name entstand in Anlehnung an die Burg Layen und unterstreicht die Besonderheit seines einzigartigen Terroirs. Der mit einer Unmenge an Quarzitsteinen durchsetzte tiefgründige Lehmboden über nacktem Fels bietet exzellente Voraussetzungen für die Erzeugung hochfeiner, rassiger und mineralischer Rieslinge mit großem Alterungspotential. In der ungemein verführerischen Nase betört ein kühler, traumhaft mineralischer, feinst kräutriger (typisch für Taunusquarzit), zart rauchiger und herrlich reifer Duft mit Anklängen an Feuerstein, weißen Weinbergspfirsich, Ananas und Maracuja, unterlegt mit feinsten Anklängen vom Ausbau im großen Holzfass edelster Provenienz, was diesem fabelhaften Riesling eine burgundische Note verleiht. Grandios! Am Gaumen extrem vielschichtig und harmonisch, enorm dicht und konzentriert, dabei gleichzeitig voller Eleganz und Finesse, feinsaftige, überwältigende Pfirsich-Zitrusfrucht, lebhafte Säure, große Länge. Ein vibrierender und dennoch traumhaft cremiger Riesling aus extrem niedrigen Erträgen goldgelber, phantastisch aromatischer Trauben aus einem großartigen Steilhang, der trotz seiner gewaltigen salzigen Mineralität auf der Zunge einen Reigen zu tanzen scheint. Dies ist einer dieser so raren, großen Terroirweine, die eine ureigene Geschichte erzählen: Von tiefen, harten Felsschichten, in die sich die Wurzeln alter Rieslingreben hinein gewunden und vom glockenklaren Klang der Mineralien, die sie dabei aufgenommen haben. Gänsehautatmosphäre!

Wurden bereits die Vorgängerjahre dieses Wahnsinnstoffs von der Fachpresse zur Elite der deutschen Spitzenrieslinge gezählt (etwa der 2003er, der von VINUM als die Nr.1 in Deutschland eingestuft wurde, brandaktuell die Elogen der Grand Jury Europeen für den grandiosen 2005er), werden sie von diesem monumentalen Meisterwerk großer deutscher Rieslingkultur nochmals um einen Wimpernschlag übertroffen. Dies haben mehrere Fassproben in diesem Frühjahr konsistent ergeben: Der Burgberg 2006 gehört definitiv zu den fünf, sechs besten Rieslingen des Jahres in ganz Deutschland! Bei aller Dichte, Konzentration und Cremigkeit entwickelt sich dieser phantastische Weißwein zur Inkarnation von Mineralität mit einer Präzision und einem Glanz, der alles überstrahlt, was jemals zuvor aus dieser legendären Lage produziert wurde. Dieser Traum von Wein wird sich voraussichtlich über 20 Jahre phänomenal entwickeln.

Wer diesen singulären Weltklasse-Riesling je probieren darf, mag vielleicht zukünftig dazu neigen, die Worte Burgberg und Mineralität als Synonyme zu benutzen! Sich diesem Wein hinzugeben, sich verführen zu lassen, die Vielschichtigkeit, die Komplexität dieses großen Terroirweins zuzulassen, heißt auch, mit seinen Geheimnissen zu leben. So schön und interessant exakte Beschreibungen auch sein mögen, sie können immer nur einige Phänomene der Oberfläche abbilden. Wie viel spannender und genussreicher ist das Abtauchen in die geheimnisvollen und unbekannten Tiefen der Wahrnehmung beim Burgberg!

Dorsheimer Burgberg Riesling Großes Gewächs


933008 Dorsheimer Pittermännchen Riesling Kabinett 2008 8% Vol. 15,90 Euro
Welch faszinierender, tänzerischer, ungemein verspielter Wein aus einem großartigen Jahrgang der Nahe. Die Inkarnation der Leichtigkeit des Seins. Sehr mineralischer, tiefer Duft von Grapefruit, Orangenblüten, Pfirsichen und einer Spur schwarzer Beeren. Dieser feinst ziselierte Riesling demonstriert beeindruckend, warum ein Kabinett für viele Weinliebhaber die bevorzugte Prädikatsstufe darstellt, nicht zuletzt auch wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol (8%), die ihn zu einem animierenden Trinkgenuss werden lässt (eine großartige Alternative übrigens auch zum Champagner als Begrüßungsschluck oder als Terrassenwein), aber auch zu einem idealen Begleiter für leichte, feine Speisen. Am Gaumen eine saftige, mineralische, anregende Frucht mit roten Johannisbeeren und feinster Würze, unglaublich schönes Spiel von Süße-Säure, angenehme Frische, sehr gute Struktur, tief und nachhaltig, enorm rassig, schöne Länge. Großartiger Kabinett, für mich einer der fünf schönsten des in der absoluten Spitzenliga dem Jahrhundertjahrgang 2007 gar noch überlegenen magischen 2008er aus ganz Deutschland – phänomenales Preis-Genussverhältnis!

Dorsheimer Pittermännchen Riesling Kabinett



Und zum Abschluss noch zwei absolute MUST einer betörenden Kollektion:

933904 Goldloch Rieslingsekt brut 2004 13% Vol. 39,50 Euro
Diese Sekt auf absolutem Spitzen-Jahrgangsniveau duftet nach zarter Aprikosenhaut und weißem Pfirsich, leicht rauchige Note mit Anklängen an edle Zigarrenkiste, feinst anklingende Süße, cremiger Körper, geschmeidige Fruchtfülle, sensationell schöne Säurestruktur, traumhaft mineralischer, vibrierender Nachhall.
Ein nobler Schaumwein der absoluten Weltklasse, höchstes Grand Cru-Nivau, der es qualitativ mit edelsten Jahrgangschampagnern spielerisch leicht aufzunehmen vermag – allerdings zu einem Bruchteil von deren Preisen!



Der einzige Wermutstropfen: Von diesem handwerklichen Unikat gibt es nur wenig Tausend Flaschen!

Goldloch Rieslingsekt brut



Und fast auf Augenhöhe mit diesem phantastischen Grand Cru vinifiziert das Schlossgut Diel einen Rieslingsekt, der auch schon 34 Monate lang im edlen Holzfass gereift ist. Dieses Filet-Stück einer Champagner-Qualität geradezu zum Bratwurstpreis stellt schlichtweg das Preisgefüge in der perlenden Welt der Schaumweine auf den Kopf!

939504 Rieslingsekt brut 2004 13% Vol. 18,95 Euro
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts genoss deutscher Riesling-Sekt weltweite Anerkennung und war, analog den großen Rieslingen, oftmals teurer selbst als renommierte Champagner. Dann jedoch folgte eine lange währende Depression, in der industrielle Massenerzeuger viele kleine, handwerklich arbeitende Sektkellereien vom Markt verdrängten. Doch seitdem Deutschlands Winzerelite beginnt, sich verstärkt um Sektausbau zu kümmern, ist eine erfreuliche Entwicklung zu höchst individuellen Schaumweinen mit best möglicher Qualität zu erkennen:

Traditionelle Flaschengärung ist dabei ebenso selbstverständlich wie ein langes Hefelager. Und welche Finesse und Rasse, welch feines Perlenspiel, welch ausdrucksvolles Bouquet kennzeichnen diesen traumhaft schönen Winzersekt, der bei aller cremigen Textur schwerelos auf der Zunge tänzelt und alle Attribute eines Grand Cru in sich vereint: Cremigkeit, Feinheit, Leichtigkeit, Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit. Bei solch fabelhafter Qualität aus deutschen Winzerkellern gibt es wahrlich keinen Grund mehr, dass sich Weinliebhaber mit überteuerten Massenchampagnern aus dem Supermarkt quälen: Charaktervolle Nahe-Authentizität, von Meisterhand sensibel vinifiziert, statt austauschbarer Industrieproduktion!

Rieslingsekt brut



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann