Saarwellingen, im September 2009

PINwand-Spezial Nº 169


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserem heutigen Pinwand-Special zünden unsere Spitzenwinzer ein vinologisches Feuerwerk. Pierre Clavels Copa Santa ist in 2007, dem Überfliegerjahrgang des französischen Südens, qualitativ in himmlische Sphären entrückt, ebenso wie die Essenz uralter Grenachereben von der Domaine Vieux Donjon in Châteauneuf-du-Pape (97 Punkte wine spectator) und der „Coudoulet” von Beaucastel, gegen den viele dramatisch teurere Weine nicht die Spur einer Chance haben! „Kistenweise in den Keller legen”, empfiehlt Parker, der zudem die zutiefst mineralischen Weine von Saint Antonin, die von den schwarzen Schieferböden des Faugères stammen, mit Traumnoten adelt.

Die großartigen Weißweine von Jean-Philippe Fichet werden von Allen Meadows zu den größten Schnäppchen des Burgunds gezählt und Jancis Robinson feiert den „Chambertin” von Rossignol-Trapet mit der höchsten Bewertung des Jahrgangs! Klaus-Peter Keller und Friedrich Becker (der fabelhafte Rotweinjahrgang 2007 ist eingetroffen), unsere sympathischen Weltklassewinzer, werden von der Fachpresse mit Elogen überhäuft.

Freunden italienischer Rotweine stellen wir unsere Entdeckung des Jahres vor: Commendatore G.B. Burlotto aus dem Piemont. MERUM, die Insiderzeitschrift für italienische Weine, feiert in großen Jahrgangsdegustationen sowohl den Einstiegswein unseres Kleinodes, den Pelaverga, wie die genialen Baroli mit den jeweils höchsten Bewertungen!


Wieder eingetroffen: In der letzten Pinwand vorgestellt, waren wir trotz großer Bevorratung bei zwei phantastischen Alltagsweinen des französischen Südens im Handumdrehen ausverkauft. Im Fabeljahrgang 2007 sind einfach alle Qualitätsparameter des französischen Südens um eine Qualitätsstufe nach oben verschoben. Schnäppchenalarm!

168407 Guillaume Gros, El nino loco 2007 6,95 Euro
Ein faszinierendes, authentisches Weinoriginal, ein Maßstab in seiner Preisklasse, den die meisten Domainen der Region selbst mit ihren Spitzencuvées nicht erreichen! Robert M. Parker bewertet einen fast gleich guten Jahrgangsvorgänger dieses Juwels voller Begeisterung mit sagenhaften 90 Punkten!

Guillaume Gros, El nino loco


359207 Champ des Soeurs, Fitou Rouge (PK) 2007 7,95 Euro
Laurent Maynadier ist in Deutschland immer noch einer der größten Geheimtipps, auch wenn Michel Bettane, der große alte Mann des französischen Weines, ihn als eine der größten Entdeckungen der letzen Jahre Weinliebhabern mit großer Eindringlichkeit ans Herz legt.

Champ des Soeurs, Fitou Rouge (PK)


Parker lobt unsere Kultdomaine Fondrèche euphorisch: „Diese Weine gehören in jeden Keller der Welt, außergewöhnliche Qualitäten, die alle meine Erwartungen übertroffen haben, zu Preisen, die das Bordelais erzittern lassen!”

151108 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2008 7,95 Euro

Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge


151307 Fondrèche, Cuvée Persia, rouge 2007 14,95 Euro
Die definitiv letzte Palette dieses verzaubernden Mont Ventoux-Gewächses zu einem Bruchteil des Preises gleich hoch bewerteter Châteauneuf-du-Pape Weine!

Fondrèche, Cuvée Persia, rouge


151608 Fondrèche, Cuvée Persia, blanc 2008 15,90 Euro

Fondrèche, Cuvée Persia, blanc


Schnäppchenangebot:

1365906 Mourgues du Grès, Capitelles des Mourgues, rouge (6 Flaschen) 2006 4,5 l, statt 81,00 nur 67,50 Euro


6 Flaschen zum Preis von 5!


136506 Mourgues du Grès, Capitelles des Mourgues, rouge 2006 13,50 Euro
Robert M. Parker beurteilt einen gleich guten Jahrgangsvorgänger als „sensationellen Erfolg und Hermitage des kleinen Mannes”.
Vorbildlich gepflegte, sehr alte Syrah- und Grenachereben liefern die traumhaft gereiften Trauben für diese phantastische Spitzencuvée einer unserer beliebtesten südfranzösischen Domainen in einer schier unglaublich konsumentenfreundlichen Preisklasse. Dunkles Rubinrot in der Farbe, ein ungemein komplexer, konzentrierter Geschmackseindruck mit Anklängen an schwarze und rote Früchte (Cassis!), würzige Aromen von wilden Kräutern der Garrigue, frisch gerösteten Kaffee, Tabakkiste, Waldboden, edle Bitterschokolade, Teer und gegrilltes dunkles Fleisch sowie mineralische Noten. Authentischer Rhône-Klassiker, der sich bereits heute perfekt ausgereift präsentiert und noch wenigstens drei Jahre dieses grandiose Niveau beibehalten wird. Am Gaumen eine sehr schöne Struktur, feinst balanciert, konzentriert und kraftvoll, dabei herrlich cremig, mit zutiefst verführerischem Schmelz, dicht, tief und fleischig, tolle Frische, wohlschmeckende, samtige Tannine, ungemein lang anhaltend und von zart mineralischen und betörend schokoladigen Aromen begleitet. Ein großer nobler Wein, der mit höchstem sinnlichen Genuss verführt, ein Schmeichler der Sinne, aber mit Charakter, und ein großartiger Essensbegleiter zu Gerichten mit dunklem Fleisch, Wild und erdigen Komponenten wie leckeren Pilzen. Klasse Rotwein zu einem unschlagbar günstigen Preis – Schlägt wesentlich teurere Châteauneuf mühelos aus dem Feld.

Mourgues du Grès, Capitelles des Mourgues, rouge




ITALIEN

Commendatore G.B. Burlotto - Piemont

Unsere Entdeckung des Jahres 2009!

MERUM, die Insiderzeitschrift für italienische Weine, feiert in großen Jahrgangsdegustationen sowohl den Einstiegswein unseres Kleinodes, den Pelaverga, wie die genialen Baroli mit den jeweils höchsten Bewertungen!

Burlotto Cav. G.B.

Wahrlich: DAS Traditionsgut des Piemont katapultiert sich mit phantastischen Qualitäten als funkelnder Edelstein zurück an den piemontesischen Sternenhimmel: Authentische Pretiosen, die wegen ihrer einzigartigen Feinheit, Frische und Eleganz stilistisch als die Burgunder des Piemont gefeiert werden – aber zu atemberaubend günstigen Preisen wie in der guten, alten Zeit!

Frühjahr 2009: Nach (viel zu) langer Zeit will ich endlich wieder eine Woche Urlaub machen. Ausspannen, Bücher lesen und Wein nur in homöopathischen Dosen zum Essen genießen. Vielleicht war dazu der Ort etwas unglücklich gewählt. Das Piemont. Meine Freunde hielten die Idee auch, gelinde gesagt, für naiv. Schlugen scherzhaft den amazonischen Regenwald oder ernsthafter Skandinavien als Alternative vor. Aber ich brauchte die Sonne und das Licht des Südens. Und ich liebe nun mal die sanft gewellten Hügel der Langhe, dieses mich stets in seinen Bann ziehende „Land am Fuße der Berge”. Die schneebedeckten Alpenwipfel grüßen an klaren Tagen majestätisch aus der Ferne, das Licht der Sonne kann solch berührende Momente schaffen wie an wenigen Plätzen der Welt! Welch traumhaftes Fleckchen Erde mit Gänsehautatmosphäre. Und vor der „heimtückischen Gefahr” von Winzern und Weinen hielt ich mich gewappnet. Niemand war von meiner Reise unterrichtet. Niemand erwartete mich. Aber in meinem Reisegepäck, in meiner Bücherkiste auch noch, fuhr ein Danaergeschenk mit. Wie das?

Commendatore G.B. Burlotto

Nun, ein enger persönlicher Freund, dazu ein begnadeter Weinkenner mit einem Geschmack, der meinem eigenen sehr nahe kommt (scherzhaft pflege ich ihn „meine andere Zunge” zu nennen), hatte mir ein paar Wochen vor meiner Reise eine Flasche Barolo geschenkt, den Monvigliero 2004 von Burlotto, mit der dringlichen Empfehlung, ihn alsbald zu probieren. Dieser Wein, den ihm wiederum ein amerikanischer Weinfreund und intimer Kenner der piemontesischen Weinszene ans Herz gelegt hatte, sei atemberaubend gut, in einem unvergleichlichen, ganz traditionellen Stil vinifiziert und dazu unerhört preiswert. Trotz dieser mich eigentlich elektrisierenden Worte wanderte die Flasche ungeöffnet auf meine Palette noch zu degustierender Weine, da ich im Frühjahr bis über beide Ohren in die Verkostung deutscher Rieslinge aus 08 vertieft war.

Commendatore G.B. Burlotto

Am Tage meiner Abreise fiel mir auf einmal dieser Barolo wieder ein, ich steckte ihn intuitiv in die erwähnte Bücherkiste, um ihn vor Ort abends auf der Terrasse einmal zu probieren. So reiste der Monvigliero wieder in seine Heimat zurück. Mit dramatischen Folgen. Als ich ihn am zweiten Abend öffnete, war ich wie vom Donner gerührt: Dieser herrlich altmodische, urwüchsige, authentische Barolo, fernab jeglicher Holz- oder Marmeladenorgien, traf mich mitten ins Herze. Liebe auf den ersten Schluck. Die Flasche war, ich muss es gestehen, ratzfatz geleert. Und mein Jagdfieber war geweckt und alle guten Vorsätze, meinen Urlaub betreffend, über Bord gespült. Am nächsten Morgen stand ich ohne Voranmeldung auf dem Weingut, verkostete, ohne mich als Händler zu erkennen zu geben, die gesamte Kollektion, und war restlos begeistert. Ich fuhr ins Hotel zurück, recherchierte alles, was ich über das Weingut, von dessen klangvoller Geschichte ich bis dahin nur rudimentäre Kenntnisse hatte, erfahren konnte, im Internet. Unsere Mitarbeiter in Saarwellingen wurden sofort in „Alarmzustand” versetzt, durchsuchten die Fachpresse, fanden in MERUM, der von mir so geschätzten Zeitschrift, in einer aus Zeitgründen von mir aber nicht durchgearbeiteten Ausgabe enthusiastische Bewertungen zu Burlottos in Deutschland quasi unbekannten Weinen, die mich in meiner Einschätzung bestärkten und vereinbarte daraufhin am folgenden Tag einen offiziellen Termin auf dem Weingut. Nach einer ebenso ausführlichen wie spannenden Besichtigung von Weinbergen und Keller sowie einer umfangreichen Verkostung phantastischer älterer Jahrgänge (immer sehr wichtig, um das Reifepotential zu begutachten) wurden wir uns sofort handelseinig. Ein Bruch übrigens eherner Prinzipien von Pinard de Picard, alle einzukaufenden Weine nochmals in Saarwellingen nachzuprobieren, um nicht Stimmungen in den Weinregionen zu erliegen, aber die Qualitäten von Burlottos Kollektion waren einfach zu spektakulär! Die Nach-Degustationen bei Pinard führten dann schließlich sogar dazu, diese Inkarnation Piemontesischer Tradition wegen des spektakulären Preis-Genuss-Verhältnisses zu unserer Entdeckung des Jahres zu wählen! Neugierig geworden? Dann erzählen wir Ihnen jetzt von der Geschichte und den Weinen eines der ältesten Weingüter Italiens.

Commendatore G.B. Burlotto

Mit Commendatore Giovan Battista Burlotto fing alles an. Er war im 19. Jahrhundert eine der großen Persönlichkeiten des Piemont. 1850 gründete er seine Kellerei (die ältesten erhaltenen Etiketten stammen aus 1865 und legen Zeugnis ab von einer bewegten Geschichte) in Verduno, inmitten einiger der besten Weinbergslagen einer begnadeten Region. Commendatore Burlotto war eine ungemein starke Persönlichkeit, avancierte zum Hoflieferanten des Königshauses Savoyen (So wurde der Barolo zum Wein der Könige und König des Weins!) und war ein sehr einflussreicher Mann. Die Qualität seiner Weine (als einer von ganz wenigen Winzern füllte er bereits damals selbst ab) war spektakulär, sie wurden folglich mit Auszeichnungen überhäuft. Die Lagen Cannubi und Monvigliero genossen in ganz Europa einen legendären Ruf. Daher wurde Burlotto auch 1899 als einziger Weinlieferant für die berühmte Nordpolexpedition des Herzogs der Abruzzen ausgewählt! Barolo trifft Eisbär! Und Comm. G.B. Burlotto gilt seither als einer der Väter des Barolo.
Er ist zweifellos einer der bedeutendsten Wegbereiter der großen Weine des Piemont!

In den 150 Jahren danach war die Geschichte unseres Traditionsgutes so wechselhaft wie die Geschicke des Piemont. Insbesondere die Kriegs- und Nachkriegsjahre waren unglaublich hart, die Region verarmt. Doch über all die Wirren der Zeitenläufe hinweg hat die Familie Burlotto um ihr Weingut gekämpft und, bei allen notwendigen Modernisierungen, die Fahne der Tradition hochgehalten. Fabio Alessandria, der Ur-Ur-Enkel des Commendatore, ist heute für die Weinbereitung zuständig. Der jüngste Spross der Familie hat nach Absolvierung sowohl der Önologieschule wie einer Universitätsausbildung seit dem Jahr 2000 die Verantwortung im Keller übernommen und leitet das Gut gemeinsam mit seinen Eltern Marina Burlotto und Giuseppe Alessandria, wobei der Vater noch immer Tag und Nacht im Weinberg arbeitet. Nur zwei Angestellte und periodische Aushilfskräfte während der Ernte ergänzen die tatkräftige Familie, deren ganzes handwerkliches Tun der Maxime höchster Qualität gewidmet ist, was in der Konsequenz bedeutet, alle wichtigen Arbeiten mit eigener Hand zu bewerkstelligen. Hier steht die Winzerfamilie selbst in Keller und Weinberg und jettet nicht permanent zu Verkostungen um den Erdball. Denn Fabio ist ein absolut Weinbesessener, so, wie Klaus-Peter Keller beispielsweise. Er sucht in seinen reintönigen Weinen stets die Authentizität des Piemont. Weine mit Seele, unverfälscht von Holzorgien oder marmeladiger Überreife. Die sprichwörtliche burgundische Finesse und Eleganz sowie eine unübertreffliche Komplexität im betörenden Parfum zeichnen die feine Stilistik seiner unverwechselbaren Gewächse. Das ist die höchste Schule traditioneller Piemonteser Winzerkunst!

Commendatore G.B. Burlotto

Daher ist es eigentlich nur folgerichtig, dass unsere heute präsentierten Baroli von Burlotto (zusammen mit denen zweier anderer Güter) die besten Bewertungen der großen MERUM-Degustation im Januar diesen Jahres erhalten haben, womit sie fast die gesamte Winzerelite des Piemont düpierten und das zu Preisen, die fast unwirklich sind, wenn man das Preisgefüge großer Baroli oder anderer renommierter Prestigeweine auf der Welt betrachtet. Denjenigen unserer Kunden, die traditionelle Weine fernab des Barrique lieben, können wir somit eine der spannendsten Entdeckungen in der gesamten Geschichte von Pinard de Picard nur wärmstens anempfehlen! Traumhafte Terroirweine, allesamt höchst eigenständige, urwüchsige Tropfen mit großem Charakter, noch absolute Geheimtipps und daher weit unterbepreiste Schnäppchen! Kategorie persönliche Lieblingsweine.


604108 Burlotto, Dolcetto d’Alba, rosso 2008 8,90 Euro
Was für ein genialer Einstiegswein in die verzaubernde Weinwelt unseres piemontesischen Traditionsgutes, ein traumhaft frischer, eleganter Dolcetto mit einer fabelhaften Trinkigkeit! Wozu natürlich auch der Überfliegerjahrgang 2008 beiträgt, den die meisten Spitzenwinzer des Piemont in seiner Stilistik mit dem legendären 2004er vergleichen! In der verführerischen Nase ein einladender Duft nach roten Früchten, Kirschen, Pflaumen und Mandeln, unterlegt von einer betörenden floralen Note. Am Gaumen eine extraktsüße, schmeichelnde, reife Frucht und ein wunderbar eleganter Körper, sehr geschmeidig, harmonisch balanciert, mit lebendigem Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt. Frucht und Fülle ergänzen sich auf traumhafte Weise mit Präzision und einem feinen mineralischen Zug und weichen Tanninen zu einem herrlichen Trinkspaß.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2010 bis 2012+.



Commendatore G.B. Burlotto
Sanft geneigte Hügel prägen die Weinlandschaft des Piemont

604008 Burlotto, Verduno Pelaverga, rosso 2008 9,50 Euro
MERUM-Degustation Oktober 2008: „Pelaverga von Verduno: Für Liebhaber feiner Weine! Begeisternd war die Begegnung mit dem Pelaverga. Die delikate Sorte mit dem Aroma von weißem Pfeffer und dem feinen Tannin wird vor allem die Freunde feiner Weine entzücken. Leider ist die Produktion sehr gering und auf die Gemeinde Verduno im Barolo-Gebiet beschränkt.” Und dann bewerten die MERUM-Verkoster drei dieser autochthonen, Trinkfreude pur verschenkenden Gewächse gar mit drei Sternen, eine Adelung quasi für derart preis„werte” Tropfen – Mit dabei natürlich die traumhafte Trouvaille unserer Entdeckung des Jahres!

Die kleinbeerige Pelaverga-Rebe soll der Sage nach im 17. Jahrhundert vom heilig gesprochenen Sebastiano Valfré, der im Dorf noch heute sehr verehrt wird, nach einem Feldzug gegen die französischen Besatzer nach Verduno gebracht worden sein und wird nur hier und in der unmittelbaren Umgebung angepflanzt und sonst nirgendwo auf der Welt. Sie „überlebte” hier deshalb, weil der Commendatore sich mit all seiner Autorität für die weitere Kultivierung dieser so eigenständigen Rebsorte eingesetzt hatte. Und der Pelavergo wurde früher, als man noch weniger Rebstöcke besaß als heute, nicht verkauft, sondern nur den besten Kunden von Burlotto geschenkt, als Zeichen der besonderen Wertschätzung! Und diese Kunden müssen feine Zungen gehabt haben, um ihrerseits den Pelaverga zu schätzen: Denn das ist kein schwerer, mächtiger Wein, der es im Glase krachen lässt. Hier haben wir Mozart statt Wagner. Piano streichelt dieser feingliedrige, ungemein frische, zartwürzige, rotbeerige „Pinot des Piemont” die Zunge, verweilt, tänzelt und betört mit seiner phantastischen Frucht, die so typisch ist für den großen Jahrgang 2008, der stilistisch an die phantastischen 96er und 04er erinnert, aber mit reiferen, cremigeren Tanninen ausgestattet ist. Ein traumhafter Tropfen ausschließlich für Finesse-Trinker, der Antipodenwein zu allen Holzorgien und süßlichen Marmeladen aus Übersee, schlicht wie aus einer anderen Welt stammend. Zu meiner Überraschung im Vorjahr mit zwei Gläsern im Gambero Rosso, dessen präferiertem Stil unsere Trouvaille doch so gar nicht entsprechen will, und der Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis geehrt.
Trinkvergnügen pur ab sofort bis 2014+.



604207 Burlotto, Barbera d’Alba, rosso 2007 9,90 Euro
Vom Barbera d’Alba werden zwei in ihrer Stilistik höchst unterschiedliche Weine vinifiziert, die auf jeweils traumhafte Weise das große Potential ihrer Rebsorte widerspiegeln. Der im großen Holzfass ausgebaute „kleine” Barbera d’Alba verkörpert als klassische Variante die puristische Typizität des Barbera: Betörende Frucht (Veilchen, rote Früchte, Brombeeren, schwarze Kirschen) paart sich mit einem fülligen Körper voller Eleganz und genialer Frische sowie einer vibrierenden Mineralität, die dem hohen Kalkanteil im Untergrund seiner erstklassigen Lage geschuldet ist. So feinsinnig die Frucht, so reichhaltig ist sie andererseits, besitzt eine tolle Reife, ebenso wie die traumhaft integrierte Säure (Das ist der große Jahrgang 2007 wie er leibt und lebt!) und sehr weiche, cremige Tannine, die diesen Sinnenschmeichler ab sofort und in den nächsten 5 Jahren mit höchstem Genuss wegsüffeln lassen.

Neben diesem fröhlichen Gesellen vinifiziert Fabio seit dem Jahrgang 1999 einen Grandseigneur des Barbera, den „Aves”, eine Selektion der besten Trauben, die zum guten Teil in Barrique (davon jedoch nur 20% neu, das Holz hat eine dienende, strukturgebende Funktion und soll nicht den Geschmack dominieren) ausgebaut werden. Was besitzt dieser Referenz-Barbera nur für eine grandiose Struktur, die noble, schwarzbeerige Frucht betört erotisierend die Nase und vergießt sich schwebend, transparent, ungemein saftig auf die Zunge, feinst eingebettet in einen bunten Strauß erlesener Gewürze und balsamischer Noten. Da ist keinerlei Schwere, bei aller Saftigkeit und Dichte, aber eine grandiose Komplexität und Struktur. Zärtlich liebkost das Holz die Zunge, das auch von seidenen Tanninen verwöhnt wird, die sofortigen Trinkgenuss versprechen, aber auch ein großes Entwicklungspotential bis nach 2016.

Liebe Kunden: Diese beiden so unterschiedlichen, ungemein charaktervollen Tropfen sind eine Demonstration des Urteils von Winzern wie Liebhabern gleichermaßen: 2007 ist wohl der größte Barbera-Jahrgang aller Zeiten! In diesem warmen Jahr, in dem allerdings im Unterschied zu 2003 kein Wassermangel im Boden herrschte, gab es analog den Bedingungen in Deutschland eine extrem frühe Blüte und eine um 30 Tage längere Vegetationsperiode als üblich, welche die Säure des Barbera so herrlich reif werden ließ wie niemals zuvor!



604307 Burlotto, „Aves”, Barbera d’Alba, rosso 2007 13,50 Euro



Commendatore G.B. Burlotto

604607 Burlotto, Langhe Nebbiolo, rosso 2008 12,90 Euro
Die Reben für diesen genialen Nebbiolo (der mir bei der Verkostung auf dem Weingut schier die Sprache verschlagen hat, so sehr ragt er qualitativ heraus, das ist Barolo-Qualität zu einem nicht nachvollziehbaren Preis) stehen allesamt in den besten Barolo-Lagen des Traditionsgutes Burlotto, wobei es sich vorwiegend um die Trauben aus jüngeren Rebstöcken handelt, die aber bereits eine feine salzige Mineralik des Terroirs in die kerngesunden, hocharomatischen Beeren transportieren. Und was ist das für ein betörendes piemontesisches Urgestein! Authentisch, ungemein fein im Bukett, meilenweit entfernt von barriquegeschwängerten modernen Weinen, die keinen Ursprung, keine Heimat, keine Seele erkennen lassen. So schmeckt und riecht es im Piemont! Im ebenso intensiven wie einladenden Duft faszinieren Rosen, Veilchen, Kirschen und noble Gewürze. Am Gaumen wieder eine ungemein feine Beerenfrucht (was für ein phantastisches Maul voll Wein: frisch, vibrierend, rassig), eine grandiose Würze und von verspielter, tänzelnder, transparenter Struktur, klingt mit delikater Frucht und weichen, cremigen Tanninen lange nach. Die dramatische Qualität dieses famosen Nebbiolo macht fast sprachlos, dieser LeckerSchmecker ist zweifellos auf Augenhöhe mit vielen seiner gerühmten, aber wesentlich teureren „Brüder” aus Barolo und Barberesco und demonstriert das ganze vinologische Können eines Ausnahmetalents wie Fabio Burlotto.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis 2015+.



Und jetzt kommen wir zur Königsklasse des Piemont, dem Barolo: „Mein Ziel ist es, die Finesse des Barolo zu finden und zu bewahren”, lautet das unumstößliche Credo von Fabio, diesem ebenso klugen wie sympathisch-bodenständigen Winzer. Und trotz dieser Maxime schmecken die vier Baroli, die wir Ihnen heute vorstellen werden, höchst unterschiedlich, da Fabio die Eigenarten seiner großen Terroirs äußerst sensibel und gekonnt in die jeweiligen Lagenweine einfließen lässt und die Weine allesamt sehr behutsam, aber auch sehr different vinifiziert, wobei die Vergärung in offenen großen Holzfässern aus dem Burgund erfolgt, wie bei Romanée-Conti etwa. Ein kleines Detail möchte ich Ihnen erzählen, das für die Behutsamkeit bei der Weinwerdung steht. Die offenen Holzfässer werden nach der Vergärung ohne jegliche chemische Zusatzstoffe gereinigt. Dafür gibt es einem überirdischen Gebäudeteil unzählige Fenster, die geöffnet werden und der heftig wehende Wind im Spätherbst trocknet die Fässer. Ein kleines Puzzleteil in einem wohl überlegten Ganzen.

Commendatore G.B. Burlotto

604705 Burlotto, Barolo, rosso 2005 25,00 Euro
2005 ist für den Barolo ein weiterer großer Jahrgang, ähnlich den Gegebenheiten in anderen Regionen Europas, aber so singulär in seiner Stilistik, dass man ihn mit keinem anderen Jahrgang vergleichen kann. Und Burlottos wunderschöne Pretiose ist eine Demonstration höchster Winzerkunst und ein überragender Beleg, welch Dream-Team in Sachen Wein auf diesem Traditionsgut zu Werke geht. Die großen Winzer des Piemont interpretieren den Barolo höchst unterschiedlich, wie ein Musiker seine Sonaten. Es gibt alle Facetten zwischen den konsequenten Modernisten, die den Barriqueausbau auf ihre Fahnen geschrieben haben, und den Bewahrern von Tradition und kulturellem Erbe. Sie, werte Kunden, haben die freie Wahl, unter all diesen Interpretationen ihre Lieblingsweine zu finden. Wenn Sie sich für traditionelle Baroli begeistern, dann ist das dezidierte Urteil von Andreas März, ebenso kompetenter wie streitbarer Herausgeber von MERUM, in deren Januarausgabe 2009 nach der großen Barolo-Verkostung, für Sie sehr interessant:
„Barolo und Barbaresco sind mit vom Bemerkenswertesten, was Italien an Wein zu bieten hat. Die Nebbiolo-Traube findet in den Lagen und auf den Böden der Langa alle Vorraussetzungen für großartige Weine. Und hiermit sind wir beim alten Problem: Warum der Geier versuchen die Winzer nicht einfach, ihren einzigartigen Standortvorteil auszukosten und Barolo zu erzeugen, der wie Barolo schmeckt? Die Winzer halb Italiens beneiden ihre Kollegen aus den Hügeln um Alba, denn sie selbst sind auf Grund ihrer weniger privilegierten Situationen dazu gezwungen, auf den dämlichen Mehrheitsgeschmack Rücksicht zu nehmen und ihre Weine mit Ruß-, Holz- und Röstaromen zu würzen. Aber was tun die privilegierteren Langa-Winzer? Sie ahmen jene nach, die sie beneiden! Zum Glück tun’s nicht alle. Aber neben begeisternden Weinen haben wir jede Menge Barolo gefunden, die genauso schmecken wie irgendwelche Weine aus irgendwelchem weinkulturellen Niemandsland. Doch eine stabile Gruppe von Winzern erzeugt Barolo, die einfach toll sind! Es sind klassische Weine, trinkige, charaktervolle, fruchttiefe Vollblut-Nebbiolo, Weine, die Lust auf einen baldigen Besuch in Treiso, Verduno, Barolo, Barbaresco oder Monforte machen.” Baroli eben, die mein Fernweh nach dem Piemont schüren, die Sehnsucht, in der milden Abendsonne auf die in fahles Licht getauchten Berghügel blicken zu dürfen und dramatisch schöne Sonnenuntergänge zu erleben vor dem Hintergrund schneebedeckter Alpenwipfel. Einen solch traditionellen Barolo möchte ich Ihnen heute anempfehlen. Dazu, werte Kunden, sollten Sie wissen: Die großen Weine von Verduno unterscheiden sich ebenso deutlich von denen der anderen großen Piemonteser Lagen wie beispielsweise die Grand-Cru-Lagen des Burgund untereinander. Verduno steht für Finesse, Eleganz und ein betörendes Parfum, was natürlich neben dem sensiblen Ausbaustil der Familie Burlotto den großartigen Böden geschuldet ist, die in besten Lagen einen hohen Sandanteil haben und ab etwa 60 cm viel Kalk im Untergrund. Das Resultat: Feinste Frucht (Erdbeeren) und florale Noten von Veilchen und Rosen sowie Anklänge an weiße Trüffel und Lakritz begeistern schon in der Nase (Die Baroli von Verduno mit ihrem so feinen Parfum verwöhnen alle „Nasenbären”!) und verbinden sich auf der Zunge mit Feinheit, Spiel und Finesse zu einer betörenden burgundischen Stilistik. Authentisches, unverfälschtes Piemont. Ist es nicht Terroircharakter in seiner schönsten Form, wenn ein Wein uns so deutlich an seinen Ursprung erinnert und den Durst der Seele stillt?
Zu genießen ist dieser Traditions-Barolo ab 2011, Höhepunkt 2014-2025+.



604805 Burlotto, Barolo „Acclivi”, rosso 2005 29,00 Euro
Das ist der Archetypus eines großen Barolo aus Verduno. Vinifiziert nach dem urtraditionellen Konzept, Parzellen nicht getrennt auszubauen, sondern ihre positiven Eigenschaften zusammenzufügen, indem man die besten Trauben der besten, sand- und kalkhaltigen Lagen von Verduno in großen Holzfudern (Barrique sind, es sei hier nochmals betont, bei Burlotto für den Barolo-Ausbau verpönt) gemeinsam ausbaut und keine Parzellen getrennt auf Flaschen zieht. Auch dieses barolische Urgestein betört mit seinem fabelhaft feinen Parfum, dem Markenzeichen großer Weine aus Verduno: Noble Aromen von Kirschen, Hagebutten, Veilchen und Rosen umgarnen die Nase, am Gaumen begeistert die fabelhafte Balance zwischen Kraft und Dichte einerseits und einer grandiosen Finesse und Eleganz andererseits. Das ist ein urtraditioneller Barolo, wie er klassischer nicht sein kann!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis nach 2025.



Commendatore G.B. Burlotto

604905 Burlotto, Barolo „Monvigliero”, rosso 2005 29,90 Euro
Nach all meinen Trinkerfahrungen mit großen piemontesischen Weinen finden wir hier den ungewöhnlichsten und wohl auch FEINSTEN aller Baroli, gewachsen auf fabelhaften Sandböden (vergleichbar dem legendären Terroir von Rayas) mit hohen Kalkanteilen im Untergrund. Doch es ist nicht nur dieser großartige Boden einer der mythischen und höchst eingeschätzten Lagen des Piemont, die diesen stilistisch einzigartigen Wein prägen, sondern auch seine Vinifizierung: Das Überraschendste ist, dass wie in den alten Zeiten die Trauben noch mit den Füßen gekeltert werden! Niemand sonst im Piemont führt diese alte Methode heute noch fort. Welch mutige und weise Entscheidung! Sie bedeutet in der Praxis, dass auch die Beeren nicht entrappt werden und so ihre ganze komplexe Frucht bewahren können und durch das vorsichtige Treten der ganzen Trauben mit ihren Schalen und Kämmen mit den Füßen (ein hartes Draufstampfen ist dabei gar nicht möglich, da würden die Fußsohlen von den harten Traubenstengeln viel zu sehr schmerzen) werden nur die allerfeinsten, weichen Tannine, ohne jegliche Bitterstoffe, extrahiert. Das Resultat: Ein unverwechselbarer Stil zeichnet diesen urtraditionellen Barolo aus! Ganz anders als die vielen Konzentrationsmonster „schleicht” sich dieses Kätzchen auf leisen Pfoten in alle Sinne und betört durch eine fabelhaft sinnliche Frucht (kleine rote Früchte, v.a. Himbeeren), betörende florale Noten von Rosen und Veilchen und eine burgundische Finesse und Eleganz. Auch im Mund setzt sich diese feine Klarheit des Weines betörend fort und bleibt noch minutenlang am Gaumen haften, wenn das Glas schon lange geleert ist. Und welch Feinheit der Tannine, welch messerscharfe Mineralität! Dieses extrem langlebige, unverwechselbare Nebbiolo-Unikat ist mit keinem anderen Barolo vergleichbar, er erinnert, je nach Entwicklungsstadium, Kenner der großen Weine der Welt an die legendären Gewächse von Rayas, wie sie in den 80er und 90er Jahren einmal geschmeckt haben oder an extrem feinsinnige Musigny! Aber nur wegen der einzigartigen Feinheit und Delikatesse der Frucht sowie der seidenen Tannine. Geschmacklich haben wir die Seele des Piemont im Glas! Ein „Muss” für Liebhaber subtiler Genüsse, welche Kaschmir und Seide, Finesse und Eleganz mehr schätzen als vorlautes Krachen im Glase oder Holzorgien für Bibermäuler. Ein urtraditioneller Referenzwein für unbeirrt auf die Flasche umgesetzte Barolo-Authentizität! Mein persönlicher „coup de coeur” des Jahres für italienischen Wein, wahrlich eine Herzensangelegenheit!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2025+.



Der Preis für diesen genialen Barolo ist, betrachtet im Kontext der großen Weine der Welt, geradezu ein Witz, ebenso der für den nachfolgenden legendären Cannubi. Burlottos Baroli gehören zu den größten Schnäppchen der Weinwelt. Ein herzliches Dankeschön meinem Freund, der mir meinen Urlaub „gestohlen”, aber mich mit diesem Weinvirus infiziert hat.

603905 Burlotto, Barolo „Cannubi”, rosso 2005 35,00 Euro
Kalk und Sand bilden auch in dieser berühmten piemontesischen Spitzenlage (das einzige große Burlotto-Terroir, das nicht in Verduno angesiedelt ist, sondern zum Ort Barolo gehört) den Nährboden für einen Stoff, aus dem die Träume von Liebhabern großer klassischer Baroli bestehen. Auch hier finden wir idealtypisch das Credo aller großen Baroli von Burlotto: Finesse und Eleganz, eingepackt jedoch in eine mächtige, ungeheure Kraft, wie sie ein arabischer Vollbluthengst verkörpert. Werte Kunden: Dieser Bilderbuch-Cannubi verkörpert genau die Stilistik eines Barolo, den immer mehr Liebhaber auf aller Welt genießen möchten. Ein unverfälschter Heimatwein mit Seele, unkopierbar auf der Welt, eines der immer seltener werdenden großen Weinoriginale! In der betörenden Nase ein klassisches Barolo-Parfum. Kirschen und dunkle Beeren vermählen sich mit faszinierenden Anklängen von Rosen, Veilchen und Teer. Ein nobler Kern intensiver Mineralität, eine betörend saftige Frucht, deren Fülle von einer nahezu nordischen Kühle ummantelt wird und cremige, fabelhaft seidene Tannine verwöhnen, nein, streicheln und liebkosen zärtlich die Zunge. Welch phantastische Säurestruktur (!), welch herrlich balancierte Textur, welche Präzision und welch animierende Trinkigkeit! Diese betörend duftige aromatische Transparenz, gepaart mit majestätischer Kraft und Würze sowie balsamisch reifer Süße, macht Burlottos Cannubi-Referenz zu einem einmaligen Weinerlebnis – Authentischer kann man diesen Barolo-Klassiker auf der Flasche nicht erleben!

Weltklassestoff, das ist wie Porsche kaufen und nur einen Polo bezahlen müssen!
Zu genießen wohl ab 2011, Höhepunkt 2014 bis nach 2030.




Wieder eingetroffen:


Saladini Pilastri

Saladini
Eine anmutige Hügellandschaft umgibt unser Kleinod aus den Marken:
Saladini Pilastri

652107 Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2007 4,95 Euro
Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt: „Vollmundiger Wein zu bescheidenem Preis”. Unser meistverkaufter italienischer Rotwein, der zudem aus biologischem Anbau stammt, wird auch von Robert Parker sowohl im Jahrgang 2006 als auch in 2007 (88 Punkte) zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.

Saladini Pilastri, Rosso Piceno


Zum Abschluss unseres Italienteils haben wir noch ein ganz besonderes Schmankerl:


Fratelli Barba – Abruzzen

Fratelli Barba
Herbststimmung in den sanft geschwungenen Hügelketten der Abruzzen

659408 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato 2008 6,50 Euro
Der FEINSCHMECKER bewertet unseren Barba, den preisgünstigsten Wein einer großen Italien-Probe, als besten Rosé: „Höchstes Lob – Ein Klassewein für wenig Geld!” Parker: Eines der „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt”!

Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato


6594908 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato (12 Flaschen) 2008 9 l , statt 78,00 nur 65,00 Euro

Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato (12 Flaschen)

12 Flaschen zum Preis von 10!




FRANKREICH

Domaine Vieux Donjon - Châteauneuf-du-Pape

Die Essenz uralter Grenachereben – eine Ode an die Tradition urwüchsiger, „altmodischer” Châteauneuf-du-Pape-Gewächse!

„The best buy in high-end Châteauneuf-du-Pape” (Robert M. Parker)

Vieux Donjon
Lucien und Marie José Michel

Für viele Châteauneuf-Liebhaber DIE Inkarnation eines urtraditionellen Stils, wurde die mittlerweile weltberühmte Domaine Vieux Donjon von dem sympathischen Ehepaar Lucien Michel und Marie José erst im Jahre 1979 nach ihrer Hochzeit gegründet. Die Basis für die sensationellen Qualitäten ihres ebenso urwüchsigen wie eleganten Châteauneufweins legten ererbte Parzellen von ihren jeweiligen Großvätern. Und was sind das für erstklassige Lagen! In den 13 ha großen Weinbergen finden sich zu 80% liebevoll gepflegte, zwischen 80 und 90 Jahre alte ertragsarme Grenachereben (dazu den edlen Charakter des Weines mitprägende Mourvèdre, Syrah und Counois), die in privilegierten Parzellen bei Mont Redon und Les Cabrières stehen, die von einem wahren Meer von roten Steinen bedeckt sind, die nachts die gespeicherte Hitze des Tages abstrahlen: Grenache liebt die Wärme. Diese traumhaften Reben bilden das ideale Ausgangsmaterial zur Erzeugung eines von einer sehr klassischen Stilistik geprägten urtraditionellen Châteauneuf-du-Pape alter Schule (ein heute leider immer mehr aus der Mode kommender Stil, den wahre Liebhaber jedoch sehr zu schätzen wissen!), dessen außerordentliche Qualitäten dafür verantwortlich zeichnen, dass sich Vieux Donjon seit etwa einem Jahrzehnt in die kleine Elite der Weltklassegüter dieser großartigen Appellation katapultieren konnte.

Die trotz aller Erfolge so wohltuend bescheiden gebliebenen Michels bewirtschaften ihre Weinberge rein biologisch – voller Enthusiasmus und mit ganz viel Herzblut. Sie wissen nur allzu gut, dass der wertvolle Schatz ihrer alten Reben die Grundlage der klassisch-traditionellen Stilistik und der geschmeidigen Tanninstruktur ist, die als Markenzeichen von Vieux Donjon den weltweiten legendären Ruf eines großen Weins begründet haben. Die Michels ernten immer mit als die letzten Winzer in der Region und vinifizieren sehr traditionell, behutsam und ohne jegliche kellertechnische Manipulation die zumeist nicht entrappten, relativ lange eingemaischten, voll ausgereiften Grenachetrauben in Zementcuves und bauen den Wein anschließend so schonend wie möglich zwei Jahre in gebrauchten Holzfässern aus, bevor er ungeschönt und unfiltriert abgefüllt wird. Das Resultat ist ein majestätischer Rotwein klassischer Prägung (kühle Würze paart sich mit edler Frucht und schwarzen Trüffeln!), sehr langlebig, selbst in schwierigen Jahren bemerkenswert gut und in einem Fabeljahrgang wie 2007 auf absolutem Weltklasseniveau. Was mich besonders fasziniert: Als eines von wenigen Gütern in Châteauneuf verzichten die Michels auf Luxuscuvées und produzieren nur einen einzigen großen Wein, in den auch ihre allerbesten Trauben hinein kommen und den sie seit Jahren schon zum fast gleich sympathischen Preis anbieten. So besitzt dieser traumhafte, höchst authentische Weinriese ein Preis-Genussverhältnis, das in Châteauneuf-du-Pape schwerlich zu überbieten ist. In gereiftem Zustand evoziert er in Blindproben wegen seines vornehmen, noblen Charakters sowie seiner mineralischen und dunkelfruchtigen Aromen zuweilen Assoziationen an große Pomerols!

Liebe Kunden: Seit Jahren zählt dieser Klassiker der Klassiker aus Châteuaneuf-du-Pape zu Ihren Lieblingsweinen. Doch noch nie zuvor war er so gut wie im Fabeljahrgang 2007, von dem Parker begeistert schwärmt: „Throughout the southern Rhône, 2007 is the greatest vintage I have tasted in my thirty years working (und damit noch größer als der sagenumwobene 1978er!) in that region”. Und dann bewertet er unser Urgestein von Vieux Donjon mit 94-96 Punkten, der Winespectator zückt gar die 97. Welch Weltklassewein zu einem Preis, der im Vergleich zu den Prestigegewächsen aus Bordeaux und Burgund nur als Provokation angesehen werden kann!


164107 Vieux Donjon, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2007 32,00 Euro
Vieux Donjon Ein ungemein dichter, konzentrierter, aber aufgrund der optimalen Jahrgangsgegebenheiten auch fein strukturierter Weingigant, der wegen seiner großen Harmonie und seiner klassischen Ausbauweise im Gegensatz zu vielen alkoholischen, ‚heißen’ Weinen der südlichen Rhône von einer eher kühlen Stilistik geprägt ist: Dieser betörende Châteauneuf ist daher keine auf vordergründige Effekthascherei getrimmte Fruchtbombe, stattdessen faszinieren sehr feine, noble, ungemein komplexe Aromen, unter denen zurzeit zart süßliche dunkle Kirschen, Crème de Cassis, eingelegte Feigen, schwarzer Tee und weiße Trüffel (die mit zunehmender Reife immer deutlicher hervortreten werden), Rauchfleisch, frisch gemahlener Pfeffer, mineralische Noten (Graphit!), schwarze Oliven, Weihrauch und würzige Kräuter herauszuschmecken sind. Am Gaumen sehr kompakt, dicht und extraktreich, wiederum Anklänge an schwarze Kirschen und Cassis und ein faszinierendes, unverwechselbares Aromenspiel seiner provençalischen Landschaft, dabei sehr lang anhaltend und extrem mineralisch. Aromatische Tiefe, Komplexität und delikater Schmelz vereinen sich mit Konzentration, Kraft und Extrakt, aber auch subtilem Spiel und traumhafter Finesse sowie cremigen, kühlen Tanninen. Welch delikater, präziser Wein in einem solch opulenten Jahrgang wie 2007: Noblesse oblige! Dieser ebenso aristokratische wie urwüchsig-traditionelle Châteauneuf gehört zu meinen persönlichen Lieblingsweinen! Im Glase betört wahrlich die Essenz uralter Grenachereben!

Vieux Donjon gehört zur Handvoll heute noch verbliebener „traditioneller” Betriebe in Châteauneuf, die sich unbeirrt von Zeitgeist und Moden einer Stilistik verschrieben haben, die sich in den letzten zwanzig, dreißig Jahren nicht verändert hat. Ein Urgestein mit atemberaubender Tiefe und von höchst authentischem Charakter. Zu genießen ist diese Ode an die Finesse, Frische und Eleganz (bei aller Dichte, Kraft und Konzentration dieses majestätischen Gewächses) der traditionellen Stilrichtung in Châteauneuf zwischen 2012 und 2030+.




Domaine Jean-Philippe Fichet – Meursault

Jean-Philippe Fichet

Burgund 2006 bildet in seiner qualitativen Spitze zusammen mit seinem Zwillingsjahrgang 2005 den besten Jahrgang seit 1978 – Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „Ein exzellenter Jahrgang, ein würdiger Nachfolger von 2005 mit klassischen Weinen von phantastischer Reinheit und Transparenz, heterogener in der Qualität, aber bisweilen noch größer als 2005.” Und bei den Weißweinen ist Burgund in der Spitze definitiv besser selbst als 2005!

Die großartigen Weißweine von Jean-Philippe Fichet werden von Allen Meadows zu den besten Schnäppchen Burgunds gezählt: „highly recommended”!

Jean-Philippe Fichet
Blick auf die Domaine Jean-Philippe Fichet

Burgund im dritten Jahrtausend nach der Zeitenwende: Eine avantgardistische Generation von engagierten und kompetenten Winzern hat sich der Rückbesinnung auf ihr einzigartiges Terroir und den unermesslichen Schatz ihrer alten Reben als Ursprung aller Weinqualität verschrieben, hat die jahrzehntelang durch Überdüngung ausgelaugten Böden und malträtierten Rebstöcke behutsam regeneriert und erntet heute aus biologischem oder naturnahem Anbau Trauben höchster Qualität aus niedrigsten Erträgen. „Die Zukunft der besten Weinberge Burgunds”, bemerkt daher völlig zu Recht Jancis Robinson „scheint eine Rückkehr zu den lange vergessenen Idealen der Vergangenheit zu sein. Und die REVUE DU VIN DE FRANCE urteilt: „Man kann von einer wirklichen Revolution sprechen... Es gibt nichts wichtigeres in der heutigen französischen Weinwelt als die Erneuerung Burgunds”: Große Winzerpersönlichkeiten produzieren endlich wieder die absoluten Spitzenqualitäten, die den einzigartigen Ruf, den Mythos Burgund, in der ganzen Welt verbreitet haben! Und wir, werte Kunden, begeben uns heute mitten ins Herz dieses Mysteriums:
Meursault gilt unter Weinkennern in aller Welt aufgrund seiner großartigen Lagen als der Ort im Burgund, wo legendäre Weißweine hergestellt werden: Fast ein Dutzend Spitzenwinzer produzieren Weltklasseweine mit magischem Klang, die zu den meist gesuchten Gewächsen des Planeten Wein gehören. Und bis in die jüngste Vergangenheit hinein ein absoluter Geheimtipp für eine verschworene Gemeinde von Liebhabern großer weißer Burgunder, zählen die traumhaft mineralischen Gewächse von Jean-Philippe Fichet dennoch bereits zu den drei bis fünften besten Kollektionen (je nach persönlicher Preferenz bezüglich der hier vorherrschenden sehr unterschiedlichen Weinstile) aus dieser weltberühmten Gemeinde.

Doch seit Allen Meadows in seinem Burgunderreport die Weine dieser uralten Familiendomaine feiert, zudem mit höchsten Einkaufsempfehlungen adelt (beispielsweise in 2005 unseren Bourgogne Vieilles Vignes als eines der größten Schnäppchen des Burgunds bewertet), sind Fichets Weine quasi vom Markt verschwunden. Doch wir haben uns nach unserer Verkostung vor Ort, ebenfalls total begeistert von diesen traumhaft balancierten, extrem feinen, finessenreichen und zutiefst mineralischen Weinen, bestens eingedeckt und können Ihnen daher diese Raritäten zu extrem fairen Preisen und mit großer Freude präsentieren.

Jean-Philippe Fichet
Jean-Philippe Fichet (rechts) und Tino Seiwert
beim Verkosten des aktuellen Jahrgangs

Alle Weinliebhaber, die erfahren möchten, zu welch qualitativen Höhen sich die Chardonnayrebe in den legendären Terroirs des Burgunds emporzuschwingen vermögen, dürfen sich die authentischen Referenzweine dieses genialen Produzenten nicht entgehen lassen. Jean-Philippe ist nicht nur ein ungemein sympathischer, bodenständiger Mensch, seine mit sensibler Hand vinifizierten Weißweine besitzen eine Frische, Mineralität, Präzision und Finesse, die im Burgund von ganz wenigen anderen Winzern erreicht werden („Ich mag keine schweren, opulenten Weißweine trinken. Finesse und Eleganz zählen für mich weit mehr als überbordende Kraft”, so das dezidierte Urteil von Fichet). Um diese von vielen Liebhabern großer Burgunderweine so geschätzten Parameter zu erreichen, setzt er auf perfekt gereifte, behutsam im biologischen Anbau produzierte Trauben sehr alter Reben, die dann so schonend wie möglich in optimal klimatisierten und penibelst sauberen Kellerräumen mit möglichst wenig Neuholzeinsatz (max. 25% bei den Spitzenweinen) vinifiziert werden. Fichets Arbeitsethik ist geprägt durch eine große Hingabe zu den täglichen Anforderungen in Weinberg und Keller: „Seit ich 1981 als Winzer anfing, habe ich in all den Jahren viel hinzulernen können. Heute weiß ich, dass ein wirklich großer Wein nicht auf den einen Faktor x zurückzuführen ist, sondern die Summe vieler wohlüberlegter, bisweilen kleiner Details, die in ihrer Summe erst das große Puzzle ergeben”, beschreibt Jean-Philippe seine sorgfältige Arbeitsweise. Das Resultat solch großer handwerklichen Kunst: Authentische, berührende Bio-Weißweine der absoluten Weltklasse, die verdeutlichen, dass „in einem feinen Meursault oder Puligny sich stets eine Dimension zurückhaltender Eleganz und Klasse findet, die sich jeder Nachahmung zu entziehen scheint”, wie Remington Norman, das journalistische Urgestein bezüglich burgundischer Winzer, Weine und Terroirs, es so trefflich formuliert hat.

Lassen Sie sich, liebe Kunden, diese traumhaften Trouvaillen aus einem grandiosen Weißweinjahrgang auf gar keinen Fall entgehen! Jean-Philippe Fichets geniale Prestiosen sind bei aller inneren Dichte und Kraft filigran, unvergleichlich fein und frisch und mit der sprichwörtlichen burgundischen Finesse ausgestattet: Hedonistische, sublime, kristalline Meisterwerke, höchste Expression weltberühmten Terroirs!

Jean-Philippe Fichet

206106 Fichet, Bourgogne blanc „Vieilles Vignes” 2006 19,90 Euro
Zusammen mit den Bourgogne von Coche-Dury und Boillot ist dieser ungemein feine Weißwein (aus zwei erstklassigen Parzellen hervorragender Meursault-Lagen) sicherlich das Beste, was in dieser Qualitätsstufe im gesamten Burgund zu erwerben ist! Rasse, Finesse und eine salzige Mineralität zeichnen eine wunderbare Einführung in die phantastische Welt der einzigartigen Weißweine Fichets. Welch geniale Nase: Feinste Feuersteinnoten vermischen sich mit dezenten Fruchtaromen von Birne, gelbem Apfel und Pfirsich, begleitet von ebenso zarten Vanillenoten und dem verführerischen Duft nach Lindenblüten. Am Gaumen zeigt sich eine ausgeprägte Mineralität noch intensiver als in der Nase, der salzige Nachhall fordert den Gaumen und erweckt unwiderstehlich die Lust auf ein weiteres Glas, genauso wie die sagenhafte Frische, die noble Eleganz und die betörenden Anisnoten, die würzig und lang nachhallen.
Von Allen Meadows („terrific quality”) im Vorjahr schon zu den größten Schnäppchen des gesamten Burunds gezählt!
Zu genießen ab sofort bis 2012+.

Fichet, Bourgogne blanc „Vieilles Vignes”


206206 Fichet, Meursault, blanc 2006 38,00 Euro
In der betörenden Nase dieser grandiosen Dorf-Lage ist eine ganz feine, jugendliche, würzige Holznote bester Provenienz noch zart vernehmbar. Dann öffnet sich eine wunderschön konturierte Orangenfrucht und süße Aprikosen nebst weißen Blüten, Haselnuss, Vanille, Krokant und feinster Mineralität faszinieren im betörenden Duft. Am Gaumen eine kraftvolle, seidige Persönlichkeit mit einer traumhaften inneren Dichte, einer raren aromatischen Reinheit und mit dem intensiven Feuerstein-Bodengeschmack von durch tiefe Rebwurzelung gelösten Mineralien – DEN Geschmacksträgern großer weißer Burgunder schlechthin! Dieses fürwahr noble Gewächs strahlt eine Komplexität und eine gebündelte, stahlige Konzentration und majestätische Dichte aus, wie sie für Weine von den alten Reben seiner fünf unterschiedlichen Lagen aus Meursault, die zur großen Komplexität dieses phantastischen Weines beitragen, typisch ist. Seidig, duftig, mineralisch: wie aus einem Guss. Fürwahr ein toller „Understatementwein” (Allen Meadows) für kundige Genießer!
Trinkvergnügen ab sofort, aber bitte unbedingt dekantieren, Höhepunkt 2011 bis etwa 2015.

Fichet, Meursault, blanc


Jean-Philippe Fichet
Blick in die Kelleranlagen der Domaine

206306 Fichet, Meursault „Les Chevalières”, blanc 2006 54,00 Euro
„Les Chevalières” ist eines der größten Terroirs („mustergültige Meursaults” schwelgt begeistert Burgundkenner Remington Norman) dieser weltberühmten Appellation und demonstriert eindrücklich die schönsten Seiten seiner großartigen, extrem kalkreichen und steinigen Lage: Betörende, ungemein komplexe Aromen nach Lindenblüten, rotem Weinbergspfirsich, Mandeln und Jod. Intensiv auch die Würznoten , die an Anis, frisch geriebene Muskatnuss und weißen Pfeffer erinnern. Ganz zarte Kräuteranklänge (Salbei und Minze) runden das verzaubernde Aromenspektrum ab. Am Gaumen eine packende, salzige Mineralität, DAS Signum eines großen Meursault, dazu eine fabelhafte Säure und ein rassiges Spiel, fein unterlegt von ganz subtilen Holzeinflüssen: Unvergleichliche Finesse und Eleganz statt ermüdender Holzprotzerei, das ist wahrhaft Kraft ohne Schwere. Schlichtweg Referenzcharakter!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis etwa 2020.

Fichet, Meursault „Les Chevalières”, blanc


206406 Fichet, Meursault „Les Tessons”, blanc 2006 56,00 Euro
In homöopathischen Dosen erzeugte Spitzencuvée, der Lieblingswein von Fichet aus einer fabelhaften Lage, die wegen ihrer Wahnsinnsmineralität verzaubert! Dichte, reife Frucht, gelbe Äpfel, Birnen, Orangenzesten, aber auch zarte exotische Anklänge von Ananas und, je länger das Glas geöffnet ist, traumhafte Noten von Anis, begleitet von gerösteten Mandeln, Haselnüssen und süßen Anklängen von Akazienblüten- und honig. Zur betörend duftigen Nase präsentiert sich der Gaumen im schönen Kontrast ungemein präzise und mit kompakter, salziger, felsiger Mineralität. Ein nobler Wein von edler Gestalt, ein Aristokrat von immenser Strahlkraft, der ein großes Reifepotential bereithält. Zu genießen ab 2010, bitte unbedingt dekantieren, bis nach 2020.

Fichet, Meursault „Les Tessons”, blanc
Max. drei Flaschen pro Kunde.



206506 Fichet, Puligny Montrachet „Les Referts” 1er Cru, blanc 2006 69,90 Euro
Die nicht minder berühmten und weltweit ebenso gesuchten Weißweine aus der Nachbargemeinde Puligny unterscheiden sich in ihrer Stilistik deutlich von ihren Pendants aus Meursault. Denn so ähnlich die Böden und Mikroklimata auf den ersten Blick auch sein mögen, unterscheiden sie sich (übrigens auch nochmals innerhalb der einzelnen Appellationen!) doch deutlich im Detail. Weltklassewinzer, die in ihren großen Weinen auf unnachahmliche Weise ihr Terroir ausdrücken, arbeiten diese Unterschiede in faszinierender Art und Weise hervor. So ist auch dieser betörende Puligny-Montrachet in seiner Stilistik deutlich fülliger, mächtiger gar als die rassigeren Weißweine aus Meursault, wenn er auch durch seine Lage (unmittelbar an die Nachbargemeinde angrenzend) weniger wuchtig und füllig ausfällt als Pulignys, die an der Grenze zu Chassagne gelegen sind. Der „Les Referts” betört in der Nase durch traumhafte Noten von reifen Zitrusfrüchten (Orange, Grapefruit), gelbem Apfel, Blütennoten, Pfirsich, Aprikosen, Akazienhonig, alle Ingredienzien sehr fein ineinander verwoben. Am Gaumen spiegelt sich der gekonnte Holzeinsatz in den zarten Mandel-, Vanille- und Briochenoten wider, die mineralische Würze, die schon in der Nase angedeutet war, scheint förmlich zu explodieren. Welch atemberaubender, extraktreicher Weißwein mit Anklängen exotischer Früchte und geprägt von einer außergewöhnlichen Tiefe des Geschmacks, voll vibrierender Kraft, fabelhaft salziger Mineralität (noch seiden umhüllt von einer betörenden Frucht) und von einer faszinierenden Lebendigkeit. Die traumhafte Frische, fabelhafte Balance und innere Harmonie zeichnen schon heute verantwortlich für hohes Trinkvergnügen und versprechen ein Potenzial bis weit nach 2020.

Fichet, Puligny Montrachet „Les Referts” 1er Cru, blanc




Domaine Rossignol-Trapet – Gevrey-Chambertin

Brandaktuell von Jancis Robinson mit der höchsten Bewertung des Burgunds geadelt!

Domaine Rossignol-Trapet

Allen Freunden großer burgundischer Rotweine können wir mit großer Begeisterung zwei sinnliche Pinot Noirs der Domaine Rossignol-Trapet in Gevrey-Chambertin anempfehlen: Sie wissen, werte Kunden: Unsere von der französischen wie der internationalen Fachpresse enthusiastisch gefeierte Aufsteigerdomaine des letzten Jahrzehnts fasziniert mit traumhaften Pinot Noirs aus zertifiziertem biodynamischem Anbau und phantastischem Preis-Genuss-Verhältnis! Eine großartige Bewertung erhielt unser Kleinod nach „einer dreitägigen Blindverkostung in Beaune von über 300 TOP-Burgundern aus 2006”, so Jancis Robinson am 12.9. auf ihrer täglich aktualisierten Homepage, die dem Chambertin Grand Cru ex aequo mit drei anderen Weltklassweinen mit 18,5/20 Punkten begeistert die höchste Bewertung des Jahrgangs 2006 zuerkennt: „We all went silent with these wine”. Herzlichen Glückwunsch unserem sympathischen Brüderpaar David und Nicolas Rossignol zu diesem neuerlichen grandiosen Erfolg!


219006 Rossignol-Trapet, Bourgogne, rouge 2006 14,50 Euro
Feinheit und Finesse heißen die Kardinalstugenden eines großen Pinot Noir. Nicht Extraktion, Kraftmeierei, Holzorgien oder extreme Farbtiefe. Ein exzellenter Burgunder soll fein, duftig, tief und elegant in seiner Aromatik sein und seidig über die Zunge laufen, tänzerisch schwebend und transparent gewirkt, ohne jegliche Schwere. Und diese von Liebhabern in aller Welt geschätzten Eigenschaften versinnbildlicht in stilbildender Qualität bereits unsere so ungemein preiswerte, feinsinnige, mineralische „Einstiegsdroge” aus bestens gepflegten, bis zu 50 Jahre (!) alten Reben im biodynamischen Anbau, die den Maßstab in ihrer sympathischen Preisklasse im gesamten Burgund mitdefiniert: „This is very Gevrey in character”, lobt Meadows unser 2006er Juwel begeistert. Oder wo sonst noch bekommen Sie eine derartig hohe Qualität zu solch kundenfreundlichem Preis? In der Nase begeistert dieser Referenz-Burgunder mit einem traumhaften Duft nach kleinen roten und blauen Früchten (Himbeeren!) und reifen schwarzen Sauerkirschen: Am Gaumen eine erstaunliche Dichte für einen „einfachen” Bourgogne, ungemein feingliedrig und delikat mit zarten erdigen Anklängen – Ein präsentes feines Säuregerüst sowie edle Tannine versprechen eine harmonische Entwicklung über die nächsten 5 Jahre! Großer Genuss kann so preis„wert” sein!

Rossignol-Trapet, Bourgogne, rouge


Domaine Rossignol-Trapet

219106 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin, rouge 2006 29,90 Euro
Die sympathischen Rossignol-Brüder möchten die betörenden Aromen des Pinot Noir nicht durch Barriquenoten überlagern. Deshalb kommt bei den Dorflagen nur ca. 20 % neues Holz zum Einsatz. Diese vorbildliche Qualitätsphilosophie liefert feinfruchtige Weine, die ohne übermäßige Extraktion die delikaten Eigenarten ihrer Terroirs präzise und authentisch zum Ausdruck bringen. So auch bei diesem verführerischen Pinot, dessen komplexer, zartrauchiger, dunkelbeeriger Duft (Brombeere und Cassis, fein verwoben mit frisch geschrotetem schwarzem Pfeffer und zarten Noten von Eukalyptus) von der Finesse und der betörenden Süße geprägt ist, welche die Stilistik der großen Rotweine von Rossignol-Trapet kennzeichnen. Die erstklassigen Trauben für diese großartige Dorflage stammen von 5 verschiedenen Terroirs, die mit ihren unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen zur Vielschichtigkeit dieses einzigartigen Villages-Weines beitragen. Am Gaumen bei aller Fülle und Dichte feinst balanciert, sehr harmonisch, enorm frisch, sehr elegant und mit herrlich reifen Blaubeeraromen und Kirschanklängen versehen. Tolle Länge, subtile Mineralität und „feinere Tannine, als man sie gewöhnlich in Villages-Weinen findet”, urteilt dezidiert Allen Meadows, zurzeit bezüglich der Weine des Burgunds einer der weltweit angesehensten Kritiker.
Zu genießen ist dieser fabelhafte Pinot Noir sofort, Höhepunkt 2010 bis 2015.

Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin, rouge


Domaine Rossignol-Trapet

219606 Rossignol-Trapet, Chambertin Grand Cru, rouge 2006 89,00 Euro
Der Reiz authentischer Pinot Noirs des Burgunds liegt in der einzigartigen Kombination von Zartheit und Kraft, die selbst außerordentlich reiche und konzentrierte Weine nicht „fett” wirken lässt, im Unterschied zu vielen ihrer belanglosen Pendants aus Übersee. Die einzigartige aromatische Vielfalt dieser magischen Finessenweine erschließt sich in ihrer gesamten Komplexität erst nach einigen Jahren der Entwicklung: Wahre charakterliche Größe braucht Reifezeit – beim Wein wie beim Menschen. Und was haben wir hier einen Wahnsinnsstoff im Glase von der besten Grand-Cru-Lage der Appellation: Ein Meisterwerk! Die innere Kraft und Dichte scheinen schwerelos – Sie werden aufgehoben in schwebender Transparenz und einer Feinheit und Eleganz, wie sie nur der größten aller Gevrey-Lagen zu eigen ist. Noblesse oblige! Welch Triumph handwerklicher Winzerkunst und biodynamischer Weinbergspflege: Ein Monument von vollkommener Harmonie, mit einer traumhaften Ausgewogenheit und einer inneren Balance versehen, die unübertrefflich ist. Phantastisch subtile, betörende, komplexe Frucht. Mineralität, Fülle, Feinheit, Kraft, Dichte, Länge: Alle Attribute eines großen Burgunders sind auf den Punkt getroffen. Eine Hommage an die Sinnlichkeit und Mineralität eines beseelten Pinot Noir, der wie keine andere Rotweinrebe als die Inkarnation von Eleganz und Finesse zu gelten hat und die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zu zaubern vermag. Daher ist es für uns auch keine Überraschung, eher folgerichtig, dass Jancis Robinson diesen Weltklassewein mit der höchsten Punktzahl aller Weine des gesamten Burgunds feiert!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis nach 2025.

Rossignol-Trapet, Chambertin Grand Cru, rouge




Domaine Pierre Clavel - Coteaux du Languedoc

Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer des Midi, produziert im größten Jahrgang des Languedoc die dramatischsten Rotweine in seiner glanzvollen Karriere: Handwerkliche Unikate statt seelenloser Technoweine, und das zu unverschämt günstigen Preisen!

Legendär die FEINSCHMECKER-Degustation, die den Copa Santa auf eine Stufe stellt mit den weltberühmten, aber um ein Vielfaches teureren Spitzenweinen der Côte Rôtie von Guigal!

Pierre Clavel
Pierre Clavel beim Verkosten des neuen Jahrgangs

Unser Freund Pierre Clavel ist nicht nur ein begnadeter Winzer, sein verschmitztes schelmisches Lächeln, seine permanent gute Laune und ansteckende Fröhlichkeit machen ihn darüber hinaus zu einem Sympathieträger par excellence – bei Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen. Seit Jahren sind seine authentischen Garrigueweine aus naturnahem Anbau absolute Klassiker und Bestseller unseres Programms! Kein Wunder: So gigantisch sind die Qualitäten, so unverschämt niedrig in Bezug dazu die Preise, dass ob dieser phantastischen Relation sowohl Kritiker als auch Liebhaber stets aufs Neue ins Schwärmen geraten. So hat Pierre verdientermaßen längst Kultstatus in seiner zahlreichen Fangemeinde erreicht! Und das sei ihm von ganzem Herzen gegönnt! Denn Pierre, mittlerweile im 3ten Jahrzehnt mit großer Leidenschaft als Winzer tätig, diesem so sehr in sich ruhenden, so viel Zufriedenheit und Gelassenheit ausstrahlenden Familienmenschen, sind alle Eitelkeiten fremd und er betont immer wieder ernsthaft, seine Arbeit sei doch gar nichts Besonderes (welch Understatement!) und es ist sein erklärter Wunsch, dass seine Weine preislich erschwinglich bleiben, denn „ich bin ein Mann einfacher Herkunft, und ich möchte, dass sich jeder Weinliebhaber auf der Welt meinen Wein leisten kann, egal, wie viel er verdient”.

Pierre Clavel
Traditionelle Weinbergsarbeit

Wer je das Glück hatte, Pierre näher kennen zu lernen, der weiß um die Ernsthaftigkeit dieser Worte und um die Seriosität dieses großartigen Menschen. Und seine zu später Nacht in geselliger Runde bisweilen vorgetragenen melancholischen südfranzösischen Weisen zeichnen einen sensiblen Menschen, dem Ruhm sehr wenig bedeutet und der konsequent seine Weine für so kleines Geld verkauft, dass hier das Preis-Genussverhältnis erheblich gestört ist. Jedoch zu Gunsten des Konsumenten! Bravo, Pierre: Du hast Dein Herz am rechten Fleck und ein sehr sensibles Gespür für die Wünsche und Sehnsüchte Deiner treuen Kunden. Und Du brillierst Jahrgang für Jahrgang mit einer traumwandlerischen Sicherheit mit höchsten Qualitäten: Urwüchsigen, fruchtbetonten Weinen aus handwerklicher Edelproduktion voller Schmelz, Cremigkeit und Frische sowie seidenen Tanninen, die sich stets bereits in ihrer Jugend mit großem Genuss trinken lassen und die dennoch ein großes Entwicklungspotential versprechen – in 2007, dem Jahrhundertjahrgang des französischen Südens, mehr denn je zu zuvor. Meine ganz besondere Empfehlung!

Pierre Clavel

311908 Pierre Clavel, „Cascaille”, blanc 2008 8,90 Euro
Großartige Weißweinrarität aus Frankreichs wildem Süden! Ein authentischer und beschwingter Weißwein des Midi, passt perfekt zur mediterranen Küche: Erinnerungen an die unvergleichliche Landschaft der Provence werden wach und verführen zum Träumen.

Pierre Clavel, „Cascaille”, blanc


311808 Pierre Clavel, „Mescladis”, rosé (DV) 2008 5,95 Euro
Von der Revue du vin de France zum schönsten Rosé des Languedoc gekürt!
Diese leckere, traumhaft fruchtige und herrlich frische Cuvée (Syrahtrauben sorgen für die Fülle und komplexe Aromen, Cinsault für die Frische und schwebende Transparenz) zählt zum Besten, was man in Sachen Rosé in Frankreichs wildem Süden finden kann: In der Nase ein animierender Duft nach roten Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren, am Gaumen eine saftig-knackige, geschmeidige Frucht mit einer feinen Säure und eine großartige Balance. Dies ist kein liebloser „Rosé von der Stange”, welcher die Regale der Supermarktketten füllt, sondern ein ernst zu nehmender, ,zärtlicher’ Wein auch für anspruchsvolle Rotweintrinker! Ein Rosé zum Träumen schön!

Pierre Clavel, „Mescladis”, rosé (DV)


Pierre Clavel

3118908 Pierre Clavel, „Mescladis”, rosé (DV) 2008 9 l, statt 71,40 nur 65,45 Euro


12 Flaschen zum Preis von 11!


Pierre Clavel

311307 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (DV) 2007 5,90 Euro
Der grandiose 07er Jahrgang unseres meistverkauften Rotweins aus dem Languedoc fasziniert und begeistert jeden Kenner vom ersten Schluck an. Was ist das für ein authentisches Naturprodukt und ein faszinierender Trinkspaß für jeden Tag: In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein nur schwerlich zu übertreffender Leckerbissen, was auch Joel Payne in seiner großen Languedoc-Reportage in VINUM/ALLES ÜBER WEIN konstatiert, indem er diesen herrlichen Alltagswein zu den „besten Schnäppchen des Languedoc” zählt.

Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (DV)


Pierre Clavel

311107 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2007 7,95 Euro
Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer des Midi, „schenkt” uns im Überfliegerjahrgang 2007, dem besten Südfrankreich-Jahr aller Zeiten, die dramatischsten Rotweine seiner glanzvollen Karriere! Der legendäre „Les Garrigues” prunkt mit einer wollüstig-barocken Eleganz – Dem Glase entsteigen Wogen köstlichen Parfums der Provence, verzaubernd und alle Sinne betörend. Ein Blockbuster mit Champagner im Blut! Ein wahrlich dionysischer Tropfen!
Extrem günstiges Preis-Genussverhältnis – selbst nach den Maßstäben des Languedoc! Solche Schnäppchen gibt es einmal im Jahrzehnt, vielleicht! So urteilt auch Parker: „2007 – The Languedoc has never offered more bargains or more inspiring and talented idealists.”

Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge


Pierre Clavel

311207 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2007 12,90 Euro
Legendär mittlerweile die FEINSCHMECKER-Degustation, die den Copa Santa an die Spitze stellte vor die weltberühmten, aber um ein Vielfaches teureren Spitzenweine der Côte Rôtie von Guigal!
Enthusiastische Lobeshymnen werden dieser authentischen, spektakulär schönen Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre, ausgebaut in gebrauchten Barriques erlauchter Provenienz) mit ihrer tiefgründigen Ursprünglichkeit sowohl in der Fachpresse als auch von Weinliebhabern Jahrgang für Jahrgang gesungen. Und was hat unser liebenswerter Freund Pierre im phantastischen Languedoc-Jahrgang 2007 für eine traumhafte Qualität in die Flasche gebracht: Welch noble Stilistik, welch edler Stoff! In der Farbe ein leuchtendes, tiefes, sattes Dunkelrot, ja, fast ins Pechschwarze übergehend, in der Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von frischen, wild wachsenden roten und blauen Beeren, intensiven, feinen Gewürzanklängen, einem faszinierenden Touch von frischen Trüffeln und schwarzem Pfeffer, großen, klassischen, aber wesentlich teureren Prestige-Rhôneweinen ähnlicher denn je. Dem Gaumen schmeichelt dieser Aristokrat des Languedoc mit einer unvergleichlich weichen, cremigen, dichten Textur und einer harmonisch integrierten, zart wilden Frucht. Welche Geschmeidigkeit, welch kühle Finesse (Das ist wohl DIE entscheidende Weiterentwicklung in der Stilistik der Clavel’schen Weine in den letzten Jahrgängen – wahrlich der Kontrapunkt zu den banalen alkoholischen Marmeladenweinen des europäischen Südens wie der Neuen Welt), eingebettet in einer animierenden mineralischen Ader und einer butterzarten, schmelzig-seidenen Tanninstruktur sowie einem ungemein langen, in Wellen wiederkehrenden mineralischen Abgang. Zweifellos Kultweinstatus!

Châpeau Pierre, für diese phantastische Qualität, den besten ‚Copa’ aller Zeiten, und das zu seit Jahren unverändertem, provokant günstigem Preis. Kistenweise in den Keller legen und über Jahre hinweg Traumqualitäten genießen!
Wegen seiner seidenen Tanninstruktur höchster Trinkgenuss ab sofort, Höhepunkt Ende 2010 bis 2018, mindestens.



Pierre Clavel

3112107 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge, Magnum 2007 26,00 Euro




Domaine Saint Antonin - Faugères

Domaine Saint Antonin

Frédéric Albaret produziert authentische, individuelle Weinunikate voller Frische, Finesse und Mineralität auf den berühmten schwarzen Schieferböden des Languedoc! Das Resultat seiner beispielgebenden handwerklichen Arbeit und des Genius eines sensiblen Weinmachers: Ultrafeine, finessenreiche Gewächse, wie sie erst von einer ganz kleinen Avantgarde qualitätsbesessener junger Winzer im Languedoc vinifiziert werden. In Frankreich unter Insidern bereits zu den großen Stars des Midi gezählt, in Deutschland noch eher ein Geheimtipp, muss Frédéric seine Ernte den Interessenten aus aller Welt mittlerweile strikt zuteilen. Es sind zutiefst mineralische Bilderbuchweine des französischen Südens, Terroir pur, das eindeutig den Rebsortencharakter dominiert, sehr rar und von phantastischer Qualität!

Domaine Saint Antonin
Ein begnadeter Winzer: Frédéric Albaret

302307 Saint Antonin, Les Jardins de Saint Antonin, rouge 2007 5,95 Euro
Ein fast schon unwirkliches Preis-Genuss-Verhältnis. Ein echtes Highlight. Schnäppchenalarm! Wahrlich ein Überflieger, der nach weit mehr schmeckt als er kostet. In 2007 sind in Südfrankreich schlicht alle Qualitätsparameter nach oben verschoben! Zu genießen ab sofort bis 2011.

Saint Antonin, Les Jardins de Saint Antonin, rouge


Domaine Saint Antonin
Garriguelandschaft im Faugères

Werte Kunden: Wegen einer uns überrollenden Nachfrage nach unserer Präsentation in der Mai-Pinwand waren wir trotz großer Vorratshaltung mit unseren beiden Spitzencuvées von Saint Antonin nach wenigen Wochen restlos ausverkauft. Unverhofft bekamen wir jetzt nochmals nicht abgeholten Partien eines Überseehändlers zugeteilt. Vielen Dank, Frédéric! Liebe Kunden, zugreifen, solange es nur geht. Das sind wertvollste Schätze des Südens mit einer irren Preis-Genuss-Relation!

302107 Saint Antonin, Faugères, rouge 2007 8,90 Euro
Frédéric Albaret hat sich souverän seinen Platz in der ganz kleinen Elite der Spitzenwinzer des Languedoc erobert mit Referenzqualitäten der neuen Generation: Finesse und Eleganz, Rasse und Frische statt marmeladiger Langeweile. Daher lege ich Ihnen seit vielen Jahren diese so traumhaft preiswerten, ungemein finessenreichen Rotweine aus dem Faugères als meine Lieblingsweine ganz besonders ans Herz. Auch Parker hat unsere Domaine Saint Antonin entdeckt und mit Elogen überhäuft. Er schreibt wörtlich, dass er überhaupt nicht verstehen kann, wie so gute Weine, die zu den phantastischsten, ja unglaublichsten Weinwerten der Welt zählten, zu einem solch günstigen Preis zu haben seien! So erhielt dieser sensationell preiswerte Faugères im Überfliegerjahrgang 2007 91 Punkte!

Saint Antonin, Faugères, rouge


Domaine Saint Antonin
Domaine Saint Antonin

302207 Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge 2007 13,95 Euro
Seine Qualität: Singulär in seiner Preisklasse. Schlicht die Referenz! Seine Bewertungen bei Fachjournalisten: Einzigartig in seiner Preisliga! 94 Parkerpunkte (in 2004) für einen französischen Wein, der weniger als 15 Euro kostet – das gab es unseres Wissens nach noch nie!
Frédéric Albarets Spitzencuvée „Les Magnoux” lässt auf unkopierbare Weise die Mineralität und den unverfälschten Terroircharakter des schwarzen Schiefers sinnlich erfahrbar werden! Wegen seiner erotisierenden Duftkomplexität und burgundischen Eleganz DAS Aushängeschild der neuen authentischen Spitzenweine aus dem Languedoc, zwar enorm dicht und mit einer grandiosen Tiefe versehen, aber überhaupt kein Extraktionsmonster mit Muskeln und überbordendem Eichenholz, stattdessen mit einer vor kurzem im französischen Süden noch nicht vorstellbaren Finesse gesegnet, an der sich die anderen großen Weine des Languedoc messen lassen müssen! Tief dunkelrot steht dieser noble Weinriese im Glas, in der Nase ungemein komplexe, verführerische schwarze Beeren und reife Früchte, dazu extrem feine, würzige Anklänge und Noten von schwarzen Oliven, Rauch und Zigarrenkiste. Die expressive Frucht und eine traumhaft cremige Textur betören einschmeichelnd den Gaumen, hüllen ihn ein in ein samtenes Tuch, verweilen, wollen überhaupt nicht mehr loslassen. Faszination pur! Dieser großartige Wein löst mit seiner seidigen Fülle wohlige Schauer aus, ein herrlich runder, harmonischer, delikater Wein; der noble Kern seiner intensiven Mineralität umspielt dabei fordernd die Zunge. Danach öffnet sich die dichte, kühle Gerbstofftextur im Mund, um die Sinne mit mächtiger Kraft, aber auch mit zartem Schmelz, Geschliffenheit und wiederum subtiler Mineralität zu verwöhnen. Nach 24-stündiger Öffnung breitet sich vor dem staunenden Betrachter eine expressive, kühle Minzfrische aus wie bei einem großen Mouton-Rothschild! Ein wahrer Geniestreich von Frédéric, Terroir und Individualität pur und von extremer Qualität: Wein-GENUSS in Vollendung! Es fällt schwer, stilistische Vergleiche zu finden für diesen Gänsehautwein, er vereint in sich die edle Kühle eines großen Syrah der nördlichen Rhône mit der Eleganz und Finesse eines aristokratischen Gewächses aus dem Burgund. Betörende Qualität aus dem vielleicht bisher größten Jahrgang im Faugères – und hier wiederum die absolute Spitze verkörpernd. Bravissimo! Frische, Frucht und Finesse treffen feinste Mineralität: „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann” (Kurt Tucholsky)!

PS: Frédéric erzählte mir nach den Parkerbewertungen, dass alle Welt ihm „geraten hat, jetzt müsse ich doch endlich die Preise erhöhen. Doch warum sollte ich dies tun? Damit sich dann nur noch die Reichen der Welt meine Gewächse leisten können? Niemals! Ich mache Weine für Liebhaber, aber nicht für Etikettentrinker.” Welch noble altruistische Einstellung! Wahrlich: „Les Magnoux” – Ein Weltklassewein des französischen Südens zu einem völlig unmöglichen Preis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2020.

Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge



Château Beaucastel - Châteauneuf-du-Pape

Originäre Weltklasseweine der südlichen Rhône aus biodynamischem Anbau!

Château Beaucastel
Château Beaucastel

Beaucastel: Ein Name, eine Legende. Uralter Rhôneadel! Wer einmal diesen großen Rhône-Klassiker getrunken hat, den lässt ein Beaucastel sein ganzes Leben lang nicht mehr los. „Es ist unbestreitbar, dass Beaucastel nicht nur die langlebigsten Rot- und Weißweine der südlichen Rhône hervorbringt, sondern mit die größten und charaktervollsten Gewächse Frankreichs: Es sind die weißen und roten Referenzweine!” urteilt Parker voller Enthusiasmus. Und die „Bibel” der französischen Weinkritik, das ‚Classement 2009’ der REVUE DU VIN DE FRANCE, stuft dieses Weltklassegut als eines von zweien der südlichen Rhône ebenfalls ein in die winzig kleine, elitäre Spitzenklasse der besten Domainen Frankreichs!

175108 Perrin, Côtes du Lubéron, blanc 2008 5,95 Euro
Nicht nur bei den Rotweinen sind die Perrins absolute Spitze, auch ihre Weißweine wie diese herrlich leckere Alltagscuvée (Grenache Blanc, Bourboulenc, Ugni Blanc, Roussanne) aus den autochthonen Rebsorten der Region wissen zu gefallen! Dieser authentische Wein vom Fuße des malerischen Mont Ventoux begeistert mit den traumhaften Aromen seiner zauberhaften Landschaft, mit Noten von weißen Blüten und den Früchten seiner Region, mit Anklängen an frisch gemahlenes Heu und nussigen Aromen sowie einer herrlich frischen, rassigen Note, die stets Lust macht auf das nächste Glas.

Perrin, Côtes du Lubéron, blanc


Château Beaucastel
Frühlingszauber auf Château Beaucastel

174108 Perrin, Côtes du Ventoux Rosé 2008 5,95 Euro
Wirklich gute Rosés sind extrem rar, doch hier finden Sie einen richtig seriösen! Ein Bio-Wein mit viel Geschmack, Ausdruck und Tiefe – ein Meisterwerk von erstklassigen Reben vom mythischen Mont Ventoux!

Perrin, Côtes du Ventoux Rosé


Château Beaucastel

174207 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2007 5,95 Euro
„Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Niveau zu derart sympathischem Preis produziert werden kann, ein Wein für all diejenigen, die hohe Qualität und großen Trinkgenuss suchen”, schwärmt Parker bereits seit Jahren begeistert über diesen phantastischen Alltagswein und feiert ihn mit der Auszeichnung „excellent value”! Und auch der DECANTER urteilt euphorisch: „Ein Vergnügen, ein großer und vortrefflicher Weinwert”!

Perrin, Côtes du Ventoux rouge


Château Beaucastel
Hart ist die Weinbergsarbeit auf dem steinigen Terroir der südlichen Rhône

175007 Perrin, „Peyre Blanche” Cairanne Village rouge 2007 9,90 Euro
Natürlich handelt es sich bei den prestigeträchtigen legendären Renommier-Châteauneufweinen von Beaucastel um die Flaggschiffe der Familie Perrin, daneben erzeugt man aber auch in ebenfalls biodynamisch bewirtschafteten erstklassigen Lagen um Châteauneuf-du-Pape herum köstliche Rotweine im charakteristischen Stil der südlichen Rhône. Und einer dieser fabelhaften Rotweine von traumhaften Satellitenlagen um das Epizentrum kommt von malerischen, extrem steinigen Weinbergen aus Cairanne, einem traumhaften Örtchen „mit einem beeindruckenden Potential” (Parker). Die betörende, ungemein schmeichlerische, Grenache-dominierte Cuvée ‚Peyre Blanche„ wird extrem schonend und ohne kellertechnische Eingriffe aus kleinbeerigen Trauben uralter Reben vinifiziert, die einen dunkelroten, höchst authentischen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch ungebändigter Wildheit ergeben. In der Nase faszinierende Anklänge an leckere blaue Beeren, aromatische Kräuter der Provence, Süßkirschen und Karamell. Am Gaumen von einer betörenden, ganz seltenen Weichheit und Cremigkeit bestimmt, komplex, von exzellenter Struktur, dicht und dennoch elegant und geschliffen und jahrgangsbedingt mit einer traumhaften Frische gesegnet. 2007 ist schlicht an der südlichen Rhône, wie Parker euphorisch postuliert, der größte Jahrgang aller Zeiten! Und dieser phantastische Wein aus einem Super-Rhônejahr ist nach meinem Geschmack wegen seiner feinst balancierten Stilistik, der Vermählung einer großartigen inneren Dichte, seidenen, traumhaft weichen Tanninen und seiner herausragenden Frische DER Referenzwein seiner aufstrebenden Region Cairanne. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können! Herzlichen Glückwunsch Pierre Perrin zu dieser phantastischen Leistung!

Perrin, „Peyre Blanche” Cairanne Village rouge


Château Beaucastel
Alte Reben

174507 Beaucastel, Coudoulet de Beaucastel, rouge 2007 16,95 Euro
Nur die berühmte „Autoroute du soleil” trennt das exzellente steinige Terroir des ,Coudoulet’ von dem des unmittelbar angrenzenden legendären ,Chateauneuf’ von Beaucastel! Seit mehr als 30 Jahren bereits werden die erstklassigen Mourvèdre-, Syrah-, Cinsault- und Grenachereben für den traditionell in Holzfudern ausgebauten ,Coudoulet’ biodynamisch bewirtschaftet und wurzeln tief in den kalkhaltigen Böden, die teppichartig mit den berühmten „galets roulés” bedeckt sind. Und so prunkt dieses köstliche, purpurrot seidig glänzende Elixier, nachdem schon die ungemein verführerische Nase mit intensiven Fruchtaromen und einer leicht salzig-mineralischen Note große Vorfreude auf den ersten Schluck auslöst, mit einem komplexen, höchst animierenden Aromenspektrum von dunklen, reifen Oliven, Maul- und Brombeeren, schwarzer, mineralischer Erde und Unterholz; die Syrahtrauben lassen würzige, pfeffrige Noten einfließen, dazu getrocknete Minze, Anis, Röstaromen von einem offenen Grillfeuer in den Weinbergen und zarte Anklänge an geräuchertes, speckiges Fleisch (wie bei großen, noblen Rotweinen der Côte Rôtie) – all dies verpackt in einem vollmundigen und doch so unglaublich feinen, eleganten, ausbalancierten Körper, was ein verschmitztes Lächeln in die Augen des kundigen Weinliebhabers zaubert: Die kühle Eleganz dieses Weines ist für einen Côtes-du-Rhône geradezu sensationell! Dies ist edler Stoff der absoluten Spitzenklasse! Was ist der Familie Perrin für ein großer Wurf mit diesem Wein gelungen! Es genügt ein einziges Wort, um all die verzaubernden Sinneseindrücke trefflich zusammenzufassen: Genial!

So ist es auch nicht verwunderlich, dass einer der größten Liebhaber grandioser Gewächse von der südlichen Rhône, Robert Parker, zu einer ähnlich euphorischen Bewertung kommt: „The 2007 Cotes du Rhone Coudoulet red may be Beaucastel’s finest example of this wine since they first introduced it in 1978”. Sprach’s, vergibt 91-93 Punkte und empfiehlt den Kunden, sich diesen „prächtigen Wein kistenweise in den Keller zu legen.” Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen! Coudoulet 2007, das ist schlicht die Qualität großer Châteauneuf-Weine zu einem absoluten Schnäppchenpreis! Rhôneadel von traumhafter Finesse und selten erlebter spielerischer Eleganz! Dieser aristokratische Tropfen mit seiner cremig-seidenen Mundtextur, der das Wort „steinreich” neu definiert, klopft leise, aber unüberhörbar, an die Pforte der Weltklassegewächse. Ein Rhônefestival, ein erotisches Feuerwerk der Sinne! Oder um nochmals mit Parker zu sprechen: „This is almost the bottle essence of Provence”.
Zu genießen mit größtem Vergnügen ab sofort (Dekantieren bitte oder am zweiten Abend aus der geöffneten Flasche probieren), Höhepunkt 2011 bis wenigstens 2020.



Château Beaucastel
Familie Perrin

174807 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape „Roussanne vieilles vignes”, blanc 2007 99,00 Euro
Dieser feinste weiße Châteauneuf (im Übrigen zusammen mit dem Hermitage von Chave mein weißer Lieblingswein der gesamten Rhône) ist im Vergleich zum Standard der Appellation extrem langlebig (30 Jahre und mehr!) sowie überaus reichhaltig und komplex. Die früh morgens in der Kühle der Nacht geernteten Trauben für diesen „sensationellen Wein, ein Meisterwerk” (Parker, 97+ Punkte) stammen aus streng limitierten Erträgen von einer vier Hektar großen Parzelle mit knapp 70 Jahre alten Weinstöcken. Dieser monumentale Wein ist für meinen Geschmack die großartigste Ausdrucksform der Roussanne-Rebe weltweit!

Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape „Roussanne vieilles vignes”, blanc




DEUTSCHLAND

Weingut Friedrich Becker - Schweigen (Pfalz)

Gault Millau: „Friedrich Becker ist der beste Spätburgunderwinzer Deutschlands und unser Aufsteiger des Jahres 2006.
Zum fünften Mal in Folge stellt Becker den besten Rotwein des Jahres in Deutschland, allein diese Serie ist ohne Beispiel”.

Weingut Friedrich Becker
Weingut Friedrich Becker

Viele von Ihnen, liebe Kunden, haben den Kultfilm „Sideways” sicher gesehen: Das berührende, bittersüße Road-Movie-Meisterwerk ist großes, emotionales Kino: Es erzählt von Illusionen und Lebenslügen, von gescheiterten Entwürfen, zerbröckelnden Beziehungen, aber auch von der Kraft der Hoffnung – und von der großen Liebe zum Wein! Genauer gesagt, der spezifischen Liebe des sympathischen „Helden” Miles zur Diva aller Rotweinreben, dem Pinot Noir. Diese in der Tat zickige Rebsorte mit ihrer dünn-„häutigen” Schale sieht Miles im Gegensatz zur unverwüstlichen, robusten Cabernettraube, die überall auf der Welt wachsen könne, als die Inkarnation einer fragilen, verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ‚Persönlichkeit’, die ein ihr gemäßes Mikroklima und die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers brauche sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen, wie es sonst nur noch die großen Rieslinge der Welt vermögen.

Weingut Friedrich Becker
Der „Alte Fritz” probiert seine Rotweine

Und welch sagenhaftes Terroir, steile Hanglagen und sanfte Hügel, welch traumhafte Reben aus bestem, teilweise uraltem genetischen Material und welch vorbildliche Weinbergsarbeit visionärer Menschen gehen bei unserem Kleinod aus der Südpfalz eine unübertreffliche Synthese ein! „Unseren größten Reichtum behandeln wir nicht selten wie Dreck. Das Erd-Reich”. Friedrich Becker nimmt kein Blatt vor den Mund. Unangepasst ist er. Ein engagierter Charakterkopf. „Der herbe Duft des Bodens zwischen Tau und Tag, beim ersten Gang durch den Weinberg, sagt die Nase dem Winzers alles über den Zustand seines Weinbergs. Und damit über seinen wertvollsten Besitz. Dieses ihm anvertraute Erd-Reich in seinem natürlichen Gleichgewicht lebendig und vital zu erhalten, gebietet der Respekt vor der Natur. Aber auch das ureigenste Interesse. Denn nur auf dieser Grundlage wächst Qualität. Hier im Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, sind unsere Böden mit besonderem geologischem Reichtum gesegnet. Neben Buntsandstein besitzen wir jene Melange aus Kalk, Mergel und Ton, wie sie auch das Burgund auszeichnet. Nicht zufällig also haben wir hier vor über 40 Jahren unseren Pinot Noir gepflanzt”. Und mittlerweile ist aus einer vagen Hoffnung und einer großen Vision süße Realität geworden: Friedrich Becker ist, Schritt für Schritt, zum besten Spätburgunderwinzer Deutschlands avanciert.
Kein Wunder, dass die tatkräftigen Beckers (denn neben dem „Alten Fritz”, wie Friedrich Becker in der Szene ebenso liebe- wie respektvoll tituliert wird, arbeitet gleichermaßen engagiert und gleichberechtigt sein hochtalentierter Sohn im Weingut mit, der „Junge Fritz”) fast nie auf Messen oder Präsentationen zu finden sind. Dafür bleibt keine Zeit, wenn man große Weine machen will: „Der beste Dünger eines Weinbergs sind die täglichen Fußstapfen seines Winzers. Im Keller dürfen wir nur mehr keine handwerklichen Fehler machen, arbeiten nur mit Schwerkraft, ohne Pumpen, und so schonend wie irgend möglich, um nur die feinsten Tannine aus der Traubenhaut zu extrahieren. Doch unsere mineralischen Weine werden nie besser sein als das Lesegut, das zum Hoftor hereinkommt”, lautet das einhellige Urteil von Vater und Sohn. Und mit selten euphorischer, zudem einhelliger Begeisterung würdigt die Fachpresse ihre handwerkliche Arbeit, die bei den Beckers als selbstverständliche Hommage an die Natur betrachtet wird: Der Gault Millau 2006 bewertet die Becker’schen Grand Crus 2003 auf Platz 1 (Pinot Noir, 95 Punkte) und wertungsgleich mit wenigen anderen Spitzenweinen auf Platz 2 (Sankt Paul, 94 Punkte) und 3 (Großes Gewächs Kammerberg, 93 Punkte)! Der Gault Millau 2007 sieht dann zum vierten Mal in Folge, der 2008er zum fünften Mal und der 2009er gar zum sechsten Mal – in Folge! – Beckers „Pinot Noir Tafelwein” als besten Rotwein seines Jahrgangs in ganz Deutschland. Fast unglaublich! Und punktgleich mit zwei anderen großen deutschen Rotweinen belegen der „Kammerberg” und der Sankt Paul” den zweiten Platz. Eine solche Dominanz eines Rotweinwinzers, eine solch beeindruckende Jahrgangsserie, gibt es wohl auf der ganzen Welt kein zweites Mal.

Weingut Friedrich Becker
Der „Junge Fritz” beim Verkosten.

Herzlichen Glückwunsch den visionären Köpfen und begnadeten Händen, die diese Weinunikate geschaffen haben, die selbst den Spitzenweinen aus dem Burgund Paroli bieten können: Der deutschen Rotweinikone, dem „Alten Fritz”, dem „Jungen Fritz”, sowie ihrem genialen Kellermeister Stefan Dorst, der seit Jahren mitverantwortlich zeichnet für die sensationellen Qualitäten und die singuläre Stilistik dieser großen Weinunikate.

Und Deutschlands Rotweinmärchen geht weiter! 2007 ist schlicht der bisherige Gipfelpunkt. Sie wissen sicher alle noch, werte Kunden, dass der Jahrgang 2007 in Deutschland wie in Südfrankreich von dramatischer Qualität ist: Die längste Vegetationsperiode in der Geschichte und ein Bilderbuchherbst zeichnen verantwortlich für singuläre klimatische Bedingungen, die den deutschen Rotweinen zu einem qualitativen Quantensprung verholfen haben. Und die Krone gebührt, Sie ahnen es schon, unserer Spätburgunderschmiede in Schweigen. Neal Martin aus dem Team von Robert Parker hat ganz aktuell auf Parkers Homepage seinen Jahrgangsbericht 2007 zu den deutschen Spätburgundern veröffentlicht. Sein messerscharfes Urteil zu Beckers Pretiosen: „Nobel und, brutal ehrlich, eine Stufe besser als der Rest der 2007er – Sie verdienen ein großes, dankbares Publikum!”

Ihnen, werte Kunden, legen wir daher heute eine einzigartige Becker-Kollektion ans Herz, fabelhafte Rotweine und Rieslinge der absoluten Pfälzer Spitzenklasse. Wahrlich: Das „Weingut Becker hat eine Ausnahmestellung inne und gehört zu Deutschlands besten Erzeugern”, Gault Millau.

Weingut Friedrich Becker

972007 Becker, Spätburgunder „Cuvée Pinard” trocken 2007 12,50 Euro
Einen großen Winzer erkennt man immer auch an seinem Einstiegswein. Und welch sensationelle Qualität funkelt hier im Glas und bietet ungemein viel Pinot fürs Geld. Ein betörender Spätburgunder, der die klare Handschrift des Meisters zeigt und der so lecker und beschwingt schmeckt, wie Burgunder aus großen Dorflagen (die aber locker das Doppelte kosten!) sein sollten, aber nur ganz selten sind! Ein toller Rebsortencharakter, eine klasse Pinot-Noir-Frucht und wegen seiner fabelhaft feinen, cremigen Tannine (eine absolute Rarität zu diesem sympathischen Preis!) sowie seinem feinduftigen Nachhall bereits in seiner Jugend ein ungemein süffiger und leckerer Wein, den Vater und Sohn exklusiv für Pinard de Picard abgefüllt haben. Und nach dem großen Erfolg mit den legendären Vorgängerjahren konnte die Qualität unserer Cuvée nochmals deutlich gesteigert werden (!), weil die sympathischen Beckers auch im Überfliegerjahrgang 2007 eine erstklassige Traubenpartie aus Top-Lagen nur für unsere Kunden in diesen phantastischen Basiswein abgefüllt haben. Herzlichen Dank dafür.

Werte Kunden: Ganz, ganz selten habe ich im Burgund einen so gelungenen, harmonischen, balancierten Pinot Noir in dieser genussfreundlichen Preisklasse gefunden! In der Nase rote und schwarze Beerenaromen, zarte Anklänge an Cassis und eine feine, attraktive Kirschfruchtigkeit, die eine klare, unverfälschte Burgundertypizität erkennen lässt. Dazu verführerische Noten von Veilchen, Rosen, nobler Grand-Cru-Schokolade, aber auch animierenden Gewürzen wie Zimt, Sternanis und Muskatnuss. Am Gaumen saftig, geschmeidig, schmeichlerisch und mit einer inneren Dichte versehen, die man in Deutschland zu diesem Preis wohl kein zweites Mal findet.
Fabelhaftes Preis-Genuss-Verhältnis – Große Qualität kann bisweilen so unfassbar preis„wert” sein!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2010 bis 2014, mindestens.



972506 Becker, Spätburgunder Kammerberg Großes Gewächs 2006 45,00 Euro
Wie guter Rotwein gemacht wird, wurde Friedrich Becker einmal gefragt. „Mit dem Bauch”, hat er intuitiv geantwortet, so wie es die trockene Art dieses individuellen Charakterkopfes ist. Und so präsentiert sich auch dieses Große Gewächs (Nomen est omen), das erst nach einem Jahr Flaschenlagerung auf den Markt kommt, wenn die erste Trinkreife erreicht ist, bei „aller Dichte und Finesse fleischig und emotional” , so der Gault Millau, der den Kammerberg ex aequo mit drei anderen Gewächsen auf Platz 2 der Rangliste der besten Rotweine Deutschlands in 2006 hievt, und ist sicherlich der tiefgründig-mineralischste unter allen Burgundern aus Deutschlands bestem Rotweingut, in seiner Stilistik Anklänge an die besten Pinot Noirs aus dem großen Terroir von Volnay im Burgund evozierend. In der Nase fasziniert eine grandiose Frucht: Feine Kirscharomen, Holunder- und rote Johannisbeeren, saftige Himbeeren und ein Hauch von Schokolade dominieren zurzeit den ungemein komplexen Duft, grandios unterlegt von einer kalkigen Mineralität, rauchig-speckigen Aromen und hellen Tabaknoten. Am Gaumen breitet sich bei aller Dichte und Kraft eine feinsinnige Pracht aus und kleidet die Zunge verführerisch mit delikaten Aromen roter Beerenfrüchte ein. Ein trinkanimierender Säurenerv sorgt in Verbindung mit feinherben, cremigen Gerbstoffen für eine phantastische Frische und ein traumhaftes Mundgefühl. In Blindproben wird dieser grandiose Rotwein stets als glänzender Vertreter eines elegant-kraftvollen, klassischen Burgunders erachtet, den man ab sofort (Dekantieren bitte) bis 2020 genießen kann. Ein solch harmonischer, perfekt ausbalancierter Pinot Noir kann niemals billig sein, doch im internationalen Vergleich gesehen ist sein Preis geradezu ein Schnäppchen!

Gault Millau: „Was Becker uns an Rotweinen aus dem Jahr 2006 vorsetzte, hinterließ uns sprachlos!”



Weingut Friedrich Becker
Blick auf die Große Gewächslage „Sankt Paul”

972907 Becker, Spätburgunder „Sankt Paul” Großes Gewächs 2007 45,00 Euro
Ein ganz großer Pinot Noir, zu 100% im neuen Barrique ausgebaut, der seine Pendants findet in den berühmtesten Lagen des Burgunds: Feine Mineralik trifft feinste Frucht. Finesse verbindet sich mit Länge. Genau so muss ein großer Burgunder schmecken! Höchste Eleganz paart sich mit süchtig-machendem Sexappeal und geschliffenen Tanninen. Ein singuläres Meisterwerk, in dem sich ein großes Terroir versinnbildlicht und sein magisches Antlitz enthüllt. Eine Göttergabe, deren aromatische Faszination (dunkle Beerenfrucht vermischt sich mit reifen Sauerkirschen, dazu Lakritz, Bitterschokolade, Feigenmus, frisch geschroteter schwarzer Pfeffer, Malz, geräuchertes Wildgeflügel und Havanna-Tabak) berührt und die über Jahre hinweg nicht vergessen werden wird! Doch kommen wir zu irdischen Bewertungen zurück und lassen den Gault Millau urteilen, der diesen fabelhaften, lasziv-mystischen Wein mit einem Chambolle-Musigny vergleicht und meint: „Friedrich Becker gehört seit seinem legendären 1989er zu den bedeutenden Rotweinmachern Deutschlands und kaum jemand sonst kann seitdem eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen. Der Sankt Paul gehört zu den besten Rotweinen Deutschlands!” Und wir selbst sehen diesen genialen, ungemein dichten Wein aus Friedriche Beckers bisher definitiv größtem Rotweinjahrgang (!) qualitativ (fast) auf gleicher Stufe mit dem stilistisch anders gearteten, etwas feinsinniger-aristokratischeren Gault Millau-Serien-Sieger, dem „Pinot Noir”, denn eine derartige burgundische Eleganz, die in die Mysterien des Terroirs einweiht, solch pure Sinnlichkeit, solch tänzerisches Spiel bei aller inneren Dichte, solch traumhafte innere Harmonie und eine solch geschliffene Tanninstruktur werden Sie zu diesem Preis in Frankreich schwerlich finden können. Châpeau, „Alter Fritz”! Die deutsche Rotweinelite ist auf Augenhöhe mit den Pretiosen des Burgunds! Und genau diese Einschätzung bestätigt der Gault Millau 2009, der dezidiert urteilt: „Ein Traum”. Und den „Sankt Paul” zusammen mit dem „Kammerberg” im großen Vorgängerjahr zum zweithöchst bewerteten Pinot Noir Deutschlands kürt!



Weingut Friedrich Becker
© Armin Faber

972707 Becker, Pinot Noir 2007 95,00 Euro
Der Serientäter! Dazu verurteilt, den wenigen Weinliebhabern in aller Welt, die jemals eine Flasche dieser Inkarnation des deutschen Rotweinwunders genießen dürfen, nichts andres als hedonistische Freude bereiten zu dürfen! So wählt der Gault Millau 2009 Friedrich Beckers Pinot Noir 2006 „zum sechsten Mal in Folge zum Rotwein des Jahres in Deutschland, allein diese Serie ist ohne Beispiel. Dass zwei weitere seiner grandiosen Roten unter den besten Zehn landeten, spricht für die Ausnahmestellung des Gutes. Der Pinot Noir besitzt eine kaum zu überbietende Feinheit und Eleganz, geschmeidige Tannine, eine berückende Schönheit mit süchtig machendem Potential!” Und werte Kunden, den 07er mit seiner dramatischen Würze und Tiefe und seinen noblen Aromen von prallen Kirschen, roten Beerenfrüchten, Cassis, Zimt, Muskatnuss, Pfeffer, Nelke, Leder und einem betörenden Duft, der edlen Tabakkisten entströmt, haben wir in mehreren vergleichenden Proben nochmals mit 2 Punkten höher bewertet als den schon genialen 06er, der mit 95 Punkten die bis dato höchste Punktzahl eines deutschen Rotweins erhielt! Dieser unglaublich komplexe, sinnlich betörende Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es in den ‚lebenden’ Weinbergen der rührigen Beckers an der deutsch-französischen Grenze lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieses originären, mit Luftzufuhr immer mineralischer werdenden Pinot Noirs (Ah, welche Pinot-Süße streichelt die Zunge. Welch erotischer Stoff! Verführung pur!) zu mir nehme, werden wohlige Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags an einem warmen Sommerabend, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Probieren Sie, werte Kunden, wenigstens eine Flasche dieses lasziv-erotischen Burgunders, der nach Herkunft schmeckt, nach Pfälzer Heimat, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist: Nie zuvor gab es nach meiner festen Überzeugung einen besseren Rotwein aus deutschen Landen als dieses emotional berührende, hedonistische Weinmonument! Power without weight – Wie Klaus Peter Kellers legendärer Riesling G-Max!
Zu genießen ab sofort wegen seiner schier unglaublich feinen Tannine (was aber trotzdem wegen des gigantischen Potentials eine kleine Sünde wäre!), Höhepunkt 2012 bis ca. 2025.



Und jetzt möchten wir Ihnen, liebe Kunden, einige der „besten Weißweine der Pfalz” (Gault Millau) ans Herz legen, phantastische Rieslinge, die mit ihrer legendären Pfälzer Fülle und ihrer tiefen Mineralität zu den faszinierendsten Gewächsen Deutschlands gehören und unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten schlichtweg unschlagbar sind: Referenzqualitäten eines der spektakulärsten Weißweinanbaugebiete der Welt!

974608 Becker, Riesling „Fass 11” trocken (DV) 2008 9,90 Euro
Dieser betörende, ungemein expressive Riesling bezaubert mit seiner faszinierenden Pfälzer Fülle und brilliert schon in seiner Jugend mit seinem komplexen Fruchtspektrum, das von Pfirsich, Limone, roten Johannisbeeren, Minze, Stachelbeeren und Steinobst bis hin zu zart exotischen Anklängen reicht und das fast süchtig macht in der Intensität der Aromen, in der Reinheit seiner geschmacklichen Komponenten und dem unverkennbaren authentischen Rieslingcharakter seiner großen Schweigener Lagen. Am Gaumen begeistert bei allem Schmelz und inneren Dichte eine phantastische salzig-mineralische Note und eine vibrierende, knackig-rassige Säure, was zu einer traumhaft fokussierten, präzisen Stilistik führt! Die sympathischen Beckers haben sich mit dieser Exklusivfüllung für Pinard de Picard in 2008 selbst übertroffen: Welch begeisternder, in sich ruhender Riesling, harmonisch, balanciert, mit gerade einmal 11,5 Volumenprozent Alkohol – schlichtweg atemberaubend! Unübertreffliches Preis-Genuss-Verhältnis!



Weingut Friedrich Becker

974008 Becker, Weißer Burgunder „Kalkgestein” trocken 2008 15,90 Euro
Welch Prachtkerl eines cremigen Pfälzer Weißburgunders, welch knackig-trockener, rassig-kühler und tief mineralischer Weißburgunder auf absolutem Top-Niveau mit faszinierendem Charakter! Dieser ungemein pikante, mit seinem feinen Säurespiel herrlich frische Weißwein fasziniert in der Nase durch die kühle Mineralität des Kalkgesteins und sein rebsortenspezifisches Aromenspiel: feinste Haselnussnoten, subtile Aromen von Weinbergspfirsich, leckere Salzbutter und frische Kräuter. Auf der Zunge ein saftiger Weißburgunder, der bei aller typisch pfälzischen Extraktdichte und feinstem Schmelz unglaublich verspielt, beschwingt und animierend rassig-frisch mit einem langen mineralischen Nachhall daherkommt und mit seiner burgundischen Finesse schlicht Schluckreflexe auslöst. Großartiger Essensbegleiter, beispielsweise zu Weißweinsüppchen mit gebratener Jakobsmuschel, Carpaccio vom Schwertfisch mit Limetten-Olivenöl-Marinade oder einem Salat von Meeresfrüchten. Jeder Schluck kitzelt den Gaumen und macht Lust auf das nächste Glas! Der Wein scheint zu verdunsten, so schnell sind stets die Gläser und unsere Vorräte geleert!



972307 Becker, Riesling Sonnenberg Großes Gewächs 2007 21,90 Euro
Welch faszinierende Mischung aus stahliger Mineralität, Zartheit und Komplexität, Kraft, Finesse und Pfälzer Fülle, wie sie nur wenige große Winzer auf die Flasche zu zaubern vermögen. Dieses grandiose Große Gewächs ist einer der attraktivsten und stilistisch prägnantesten Rieslinge Deutschlands! Grandioses Trinkvergnügen ab sofort, dazu ein phantastisches Potential, Höhepunkt wohl ab 2011 bis etwa 2020. Im WEINWISSER nur einen Punkt hinter dem besten Pfälzer Riesling, dem Kastaniebusch des Becker Freundes Hans-Jörg Rebholz, gewertet!

Becker, Riesling Sonnenberg Großes Gewächs



Weingut Keller

Von der Sinfonie großer Terroirs!

Weingut Keller
Julia und Klaus-Peter Keller

Unser ebenso sympathischer wie genialer Winzermagier Klaus-Peter Keller hat in den stilistisch so unterschiedlichen, aber qualitativ jeweils genialen Zwillingsjahrgängen 2007/8 schlicht die besten Weine seiner noch so jungen Winzerkarriere vinifiziert. „Es sind die Kronjuwelen des Jahrgangs”, urteilt John Gilman, renommierter amerikanischer Journalist und höchst anerkannter Deutschlandexperte! Im Parker-Forum tobt zurzeit eine begeisternde Diskussion zu Kellers Überfliegerjahrgang 2008, da einer der renommiertesten Experten der Diskussionsrunde die 2008er Abtserde so unfassbar gut findet, dass sie in seiner Bewertung die 100 Punkte-Skala gesprengt hat und er diesen Weltklasseriesling mit 100+ Punkten bewertet, um ihm halbwegs in seiner singulären Qualität gerecht zu werden. Eine weitere kompetente Stimme, die staunend anerkennt, dass Klaus-Peter Keller in 2008 selbst seine phänomenale 07er Kollektion nochmals übertroffen haben dürfte! Ebenso wie Neal Martin aus dem Parker-Team, der Ende August die deutschen Spitzenweine 2008 verkostete, und der auf Parkers Homepage urteilt: „I will just say that Klaus-Peter Keller wines are what the Germans call „Phantastisch”.


953508 Keller, Grauer Burgunder „Edition Pinard de Picard”, trocken 2008 9,90 Euro
Pinot Grigio? Zumeist banal und seelenlos sagen Sie? Einverstanden! Aber dann probieren Sie doch bitte mal diesen charaktervollen Grauburgunder bester deutscher Provenienz – er hat das Potential, vinologische Weltbilder ins Wanken zu bringen! Geschliffen präzise in seiner Struktur, kristallklar in der Frucht, die kühl und erfrischend wie ein übermütiger Gebirgsbach in die Nase fließt: In seiner Preisklasse (nicht nur) in Deutschland ohne jegliche Konkurrenz!

Keller, Grauer Burgunder „Edition Pinard de Picard”, trocken


Weingut Keller

953008 Keller, Keller Riesling, trocken 2008 9,90 Euro
2007 war die Geburtsstunde eines neuen Mythos – Ein Fass zum Träumen schön legte die Grundlage zum ersten KellerRiesling, und das zu unmöglichem Preis, der weltweit exklusiv bei Pinard de Picard vermarktet wird! Der 2008er Nachfolger wird begeistert gefeiert: Die dänische Gastro-Zeitschrift bewertet ihn als „traumhaft mineralisch zu einem phantastisch niedrigen Preis” mit *****+ Sternen von 6 möglichen Sternen! Für einen Einstiegswein (welch Understatement!) in die faszinierenden Weinwelten eines Winzermagiers ist dieser edle Tropfen eine absolute Sensation – Er ist ein Geschenk geradezu eines großen Winzers an alle Rieslingfreunde von Pinard de Picard! Diese herrlich leckere, vibrierend frische und so ungemein bekömmliche Selektion (nur knapp 12% Alkohol!) genießt Kultstatus bei unseren Kunden! Zu genießen ab sofort bis nach 2012.

Keller, Keller Riesling, trocken

Exklusiv bei Pinard de Picard


951708 Keller, Riesling „von der Fels”, trocken 2008 15,90 Euro
Der legendäre Zweitwein aus den jüngeren Reben der mythischen Grand Cru-Lagen Morstein, Abtserde, Hubacker und Kirchspiel ist so genial, dass er viele andere Große Gewächse mühelos an die Wand spielt und dass die Nachfrage stets bei weitem das Angebot übersteigt. Kein Wunder bei den Elogen, die diesem Urgestein weltweit geflochten werden! Wählte doch beispielsweise der FEINSCHMECKER diese Hommage an die Mineralität, die Feinheit und betörende Frucht des Kalksteins im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2007 auf den dritten Platz, eingerahmt von den phantastischen Großen Gewächsen der gesamten deutschen Winzerelite! Und selbst die renommierte New York Times gerät bei diesem magischen Riesling ob seiner traumhaften Qualität (zu einem übrigens im internationalen Kontext betrachtet geradezu lächerlich niedrigen Preis!) ins Schwärmen: „Kellers ‚von der Fels’ verzaubert – er zeigt die mineralische Seele der Riesling-Traube. Leider ist er nur schwer zu bekommen.” Mit seiner vibrierenden Rasse, seiner tänzerischen Verspieltheit, seiner packenden Kraft und Mineralität und seiner vollendeten Sinnlichkeit gehört dieser traumhaft beschwingte Riesling zu den größten Weinwerten des Jahrgangs! Brandaktuell unterstreichen zwei internationale Verkostungen das grandiose Niveau des 2008er Ausnahmejahrgangs: Das renommierte norwegische Weinmagazin „Vinforum” verkostete 2008er deutsche Spitzenrieslinge und kommt zum Schluss: „Der 2008er Riesling „von der Fels” ist der beste, den Keller bislang produziert hat. Durch 3- bis 4-stündiges Dekantieren gewinnt er noch an mineralischer Präzision und Ausdruck. Trinkempfehlung: Jetzt bis 2020.” Und John Gilman lobt euphorisch: „Kellers Kultwein „von der Fels” 2008 ist das Schnäppchen des Jahrgangs!”

Keller, Riesling „von der Fels”, trocken


Weingut Keller

9523308 Keller, „Pius” Beerenauslese 2008 0,375 l 17,90 Euro
Kellers Einstieg in die magische Welt des Süßweines – das ultimative Süßwein-Glück zum sensationellen Preis! EIN ELFENREIGEN AUF DER ZUNGE – FAST JEDE SÜNDE WERT.
Dieser schier unfassbar günstige Tropfen avancierte aus dem Stand zum erfolgreichsten Süßwein im Pinard-Programm! Robert Parker wertet ihn als „fascinating wine”, der Wine Spectator vergibt für diese Preisklasse sensationelle 93 Punkte und die Grande Dame der deutschen Spitzensommeliers, Paula Bosch (Tantris, München, 2 Michelin Sterne), lobt ihn in der SZ über den grünen Klee. Und der 2008er toppt nochmals alle seine beliebten Vorgänger, da die wiederum extrem lange Reifezeit der Träubchen am Stock sinnlichere, komplexere Aromen denn je zuvor produzierte. Im betörenden Duft erinnert mich der 08er an feinste exotische Düfte (Passionsfrucht, Ananas, Maracuja), im Mund explodiert ein ungemein facettenreiches Süße-Säurespiel, ein Feuerwerk an Eleganz, Rasse und Finesse, ein wahrer Elfenreigen tänzelt auf der Zunge! Hier ist den Kellers wahrlich ein Süßwein-Meisterwerk gelungen. Daher kann ich Ihnen – liebe Kunden – nur raten, den 08er Pius ganz schnell einzu„kellern”, denn soviel Süßwein-Glück zu solch bescheidenem Preis hat es ganz lange nicht mehr gegeben. Ein herrlicher Begleiter zu vielen Arten von süßen Desserts aber auch solo genossen zum Träumen schön.
Diese betörende BA entwickelt sich über Tage hinweg in der geöffneten Flasche ganz hervorragend und besitzt ein ausgezeichnetes Reifepotential von mindestens 15 Jahren.

Keller, „Pius” Beerenauslese



Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar

Der Rebenflüsterer Roman Niewodniczanski hat in 2008 auf dem Traditionsweingut van Volxem eine Kollektion vinifiziert, über die man in Jahren noch sprechen wird! Alle Weine sind jetzt eingetroffen und können ab sofort bestellt werden.

(Detaillierte Präsentation folgt!)

Weingut Van Volxem
Roman Niewodniczanski
© VanVolxem.com

906908 Van Volxem, Weißburgunder 2008 10,95 Euro

Van Volxem, Weißburgunder


906608 Van Volxem, Schieferriesling trocken 2008 8,95 Euro

Van Volxem, Schieferriesling trocken


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

907108 Van Volxem, SaarRiesling 2008 9,95 Euro

Van Volxem, SaarRiesling


9071108 Van Volxem, SaarRiesling, Magnum 2008 25,00 Euro



906808 Van Volxem, Wiltinger Braunfels Riesling 2008 13,90 Euro

Van Volxem, Wiltinger Braunfels Riesling


Weingut Van Volxem
Extrem lockerbeerig und kerngesund strahlen die Träubchen mit der Sonne um die Wette
© VanVolxem.com

907208 Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4” 2008 15,90 Euro

Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4”

Weltweit exklusiv bei Pinard de Picard!


906508 Van Volxem, Scharzhofberger Riesling 1. Lage 2008 17,90 Euro



Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

906408 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling 1. Lage 2008 17,90 Euro



906208 Van Volxem, Goldberg Riesling 1. Lage 2008 17,90 Euro



907308 Van Volxem, Volz Riesling 1. Lage 2008 22,80 Euro



Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

907608 Van Volxem, Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling 1. Lage 2008 32,00 Euro



907708 Van Volxem, Kanzemer Altenberg Riesling Alte Reben 1. Lage 2008 32,00 Euro



Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com
Romans ebenso sympathischer wie genialer Kellermeister Dominik Völk

907808 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling Alte Reben 1. Lage 2008 32,00 Euro



906308 Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig) 2008 10,90 Euro

Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig)



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann