Saarwellingen, im August 2009

PINwand Nº 167


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

Deutschlands Spitzenwinzer vinifizieren in 2008 grandiose Qualitäten und werden von internationalen Fachjournalisten euphorisch gefeiert. Wir präsentieren phantastische Alltagsweine und Weltklassrieslinge von Klaus-Peter Keller, Josi Leitz, Werner Schönleber und Roman Niewodniczanski (Van Volxem).

Parker urteilt im neuen wine advocate über die derzeitige Situation im Languedoc: „The Languedoc has never offered more bargains or more inspiring and talented idealists.” Und dann bewertet er die aktuellen Jahrgänge unserer Klassiker Didier Barral, Grange des Pères und Aires Hautes mit Traumnoten!


Wieder bzw. in letzter Minute frisch eingetroffen:

Azienda Morgante
Azienda Morgante

690107 Morgante, Nero d’Avola, rosso 2007 7,95 Euro
Der kongeniale Nachfolger des großen 2005ers, der mit 90 Parker-Punkten der höchst bewertete Nero d’Avola aller Zeiten war. Und wie sein Vorgänger wiederum mit zwei Gläsern im Gambero Rosso und der Auszeichnung für ein traumhaftes Preis-Genussverhältnis gefeiert!
Dieser sensationell schöne Alltagswein der Luxusklasse spiegelt das großartige Potential Siziliens und seiner autochthonen Rebsorte Nero d’Avola eindrucksvoll wider und gehört unstrittig zu den preis„wertesten” ganz Italiens. Er ist mit seiner schmeichlerischen, betörenden Frucht zwar durchaus ein Vertreter des modernen Siziliens, bleibt aber durch seinen urwüchsigen Charakter ein höchst originärer Stoff und eine traumhafte Interpretation einer uralten Rebsorte aus bestem genetischen Material! Das ist ein großartiges Weinunikat, das weit aus der Masse so vieler belangloser, austauschbarer Billigweinchen herausragt und dem man angesichts seiner spektakulären Qualität Referenzcharakter für die gesamte Region bescheinigen muss: Dichtes Purpur-Granat in der Farbe, schwarze Reflexe. Phantastische, feinwürzige Nase, unglaublich verführerisch und geradezu lasziv. Wie sein fast schon legendärer Jahrgangsvorgänger betört der Nero d’Avola 07 mit seinen noblen Gewürzaromen, die einen spannenden Kontrast bilden zu den zart süßlichen Waldbeeren- und reifen Schwarzkirschnoten sowie den Maronen-Zimt-Vanille-Anklängen. Die verführerischen Fruchtaromen von roten Kirschen und reifen Waldbeeren sind dicht bepackt, auch feines Marzipan, anregende Paprikanoten und Haselnuss betören am Gaumen. Das Mundgefühl ist von geradezu exemplarischer Feinheit und von geschmeidiger Kraft, ein edler Stoff, der noch eine Spur frischer, focussierter und ausgewogener als alle seine großen Vorgänger schmeckt. Die Säurestruktur wirkt animierend, das weiche Tannin und der cremige Extrakt sind bestens balanciert. Im verführerischen Nachhall wiederum vielschichtige Anklänge an Kirschen, Brombeeren, Vanille und eine rassige Graphitnote wie bei noblen Bordelaiser Gewächsen, die bis ins schmeichelnde, lang anhaltende Finale begeistern. Dieser höchst eigenständige und charaktervolle Tropfen scheint mir aufgrund der langjährigen stetigen Verbesserungen in Weinberg und Keller ebenso wie der wunderbare, schon lange ausverkaufte 2005er qualitativ noch hochwertiger zu sein als alle grandiosen Vorgänger in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts: Der 02er wurde bereits von der Schweizer Fachzeitschrift WEINWISSER mit 17/20 Punkten gefeiert, der 03er mit dem „National Oscar” des Gambero Rosso für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens ausgezeichnet!
Parker ist von diesem grandiosen 2007er begeistert: „This is a pure pleasure to taste. Morgante is an excellent source for top-notch wines from Sicily.”
Zu genießen ab sofort bis 2012+.

Morgante, Nero d’Avola, rosso 2007

690206 Morgante, „Don Antonio”, rosso 2006 19,95 Euro
Bereits zum siebten Mal hat sich dieser gefeierte sizilianische Rote die drei Gläser des Gambero Rosso („und die Auszeichnung für ein exzellentes Qualitäts-Preis-Verhältnis”) abgegriffen und das, obwohl er erst acht Mal vinifiziert worden ist. Dieser fabelhafte Rotwein (in der Vergangenheit von Parker mit 92 Punkten geadelt!) demonstriert ausdrücklich, warum schon immer in der Geschichte Siziliens dessen bester Wein als Verschnittwein in den Norden verschifft wurde, um, illegal natürlich, die Weine des Piemont und der Toskana zu verbessern!
Zu genießen ab 2010 bis nach 2016.

Morgante, „Don Antonio”, rosso 2006


Château Beaucastel
Château Beaucastel

174207 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2007 5,95 Euro
„Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Niveau zu derart sympathischem Preis produziert werden kann, ein Wein für all diejenigen, die hohe Qualität und großen Trinkgenuss suchen”, Parker.

Perrin, Côtes du Ventoux rouge


175007 Perrin, „Peyre Blanche” Cairanne Village rouge 2007 9,90 Euro
2007 ist schlicht an der südlichen Rhône der größte Jahrgang aller Zeiten! Beaucastels „Peyre Blanche” ist DER Referenzwein, der aufstrebenden Region Cairanne. Es gibt nicht viele Châteauneufweine die dieser Preissensation das Wasser reichen können!

Perrin, „Peyre Blanche” Cairanne Village rouge


REVUE DU VIN DE FRANCE: „Domaine Peyre Rose - Das beste Weingut des Languedoc: In einer aktuellen Rangliste (August 2009) der „Elite der hundert besten Weine des Languedoc” belegt der Clos des Cistes Platz 1 und der Clos Syrah Léone Platz 2!” Herzlichen Glückwunsch Marlène Soria, der „besten, verrücktesten, unbändigsten Weinmacherin des ganzen Languedoc” (VINUM).
Detaillierte Informationen zum Weingut finden Sie hier.

Domaine Peyre Rose
Marlène Soria und Tino Seiwert

303103 Peyre Rose, Clos des Cistes, rouge 2003 55,00 Euro
Wie stets zeigt sich diese betörend authentische Cuvée aus Syrah (85%) und Grenache aus Minierträgen von 14 hl/ha in der Jugend ungestümer, wilder, noch ursprünglicher und ungebärdiger als die distinguierter erscheinende Schwestercuvée – weniger eine Folge der ja gar nicht so unterschiedlichen Rebsortenzusammensetzung als vielmehr des Terroirs: schroffe Böden mit runden Kieselsteinen und hartem Felsuntergrund, die zudem stark einem häufig heftig wehenden Wind ausgesetzt sind. Dieser Wein ist ein Spiegelbild der wildromantischen Landschaft, der er entstammt! In der Nase deutliche Anklänge an Wildkräuter, Leder und Gewürze, natürlich auch in diesem großen Jahrgang wieder verführerische Cassisaromen, Blaubeeren, Veilchen und intensiv würzige, rauchige Noten. Am Gaumen erscheint diese urwüchsige Cuvée noch ungeschliffener, kraftvoller und wilder als beim „Léone”, betört andererseits mit einer fabelhaften Fruchtsüße und herrlichen Noten von Oliventapenade, Trüffeln und Cassis, das Tannin fein und edel, dennoch kerniger als bei der Schwestercuvée, unendlich langer Nachhall mit einer sagenhaften ‚rötlichen’ Mineralität, die an Erz erinnert. Diese in der Jugend im Vergleich zum ‚Syrah Léone’ immer verschlossener, etwas ungeschliffener, wilder und kerniger wirkende Cuvée entwickelt sich über fünf bis 6 Jahre hinweg grandios zu einer Komplexität, welche definitiv die Maßstäbe in Frankreichs wildem Süden setzt! Eine kompromisslose Schönheit voller Charakter und ungebändigter Eleganz. Ein aromatischer Paukenschlag! Über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche wird dieser Weinriese immer besser, Frische und Finesse treffen Mineralität und orgiastische Frucht. Zwar heute schon antrinkbar, wird er über die nächsten Jahre sich noch dramatisch entfalten. Einer der größten je im französischen Süden vinifizierten Weine, der bis wenigstens 2018 höchsten Genuss bereiten wird!
Von Michel Bettane, dem großen alten Mann der französischen Weinkritik, mit extrem raren 18/20 Punkten bewertet!

Die Nummer eins des Languedoc in der brandaktuellen Degustation der „Elite der hundert besten Weine des Languedoc” der REVUE DU VIN DE FRANCE: „Die Definition eines großen Wein des Südens, der an den fabelhaften 1998er erinnert.”



303203 Peyre Rose, Clos Syrah Léone, rouge 2003 55,00 Euro
Von dunkelrubinroter, ja fast schwarzer Farbe beeindruckt dieser Weltklassewein mit einer sehr differenzierten, ungemein vielschichtigen Struktur, wie sie sonst nur großen Weinen der Côte Rôtie zu eigen ist. Von schier unglaublicher Dichte explodiert diese emotional berührende Cuvée mit ihrer betörend süßlichen Frucht geradezu im Glase und fasziniert mit ihren Aromen von Cassis, Wildkräutern, Gewürzen, Pfeffer, gerösteten Nüssen und roten Kirschen. Am Gaumen dann spielen Geigen auf: Feinsinnig und dennoch voll unbändiger Kraft brilliert dieser aristokratische Wein im Glas, in seiner Komplexität auch Anklänge an große Pinot-Noir-Gewächse aus dem Burgund evozierend, wie Michel Bettane, die Ikone des französischen Weinjounalismus, zutreffend bemerkt, der aber insbesondere geprägt ist von „armatique rôties”, den unvergleichbaren Aromen, welche die legendären Weine der Côte Rôtie kennzeichnen. Auf der Zunge dominieren Anklänge an geröstetes Fleisch, Tapenade, Trüffel, Oliven, Minze, Lakritze und kleine, reife Beeren, dazu hochreife, zart süßliche, cremige, noble Tannine, eine enorme Saftigkeit, Fülle und große Komplexität, die einen phänomenalen Wein von atemberaubender mineralischer Tiefe und langer, „animalischer” Nachhaltigkeit ergeben. Diese bereits heute schon herrlich schmackhafte, ungemein verführerische Cuvée (85% Syrah, 15% Mourvèdre) ist eine hinreißende Vermählung von Fülle und Eleganz, Komplexität und innerer Harmonie, zu der sich eine subtile Finesse gesellt, wie sie sonst in Syrah-geprägten Gewächsen nur in großen Weinen der nördlichen Rhône zu finden ist. Ein phänomenaler, lasziv-erotischer Wein, der bereits in seiner Jugend wegen seiner seidenen, samtenen Tannine und seiner cremigen Textur auf der Zunge so sehr fasziniert und mit größtem Vergnügen getrunken werden kann!

PS. Noch Minuten nach dem Leeren des Glases verspürt der Weinliebhaber Gänsehautatmosphäre: Nichts ist aufdringlich an diesem fein balancierten, harmonischen ‚Côte Rôtie’ des Languedoc, der mit seiner animierenden Frische, seinen subtilen Aromen und einer inneren Dichte besticht, die nicht als Wucht oder Fett im Glase kracht, sondern ganz piano zärtlich die Zunge streichelt. Die gute Hexe des Languedoc hat einen wahrhaft großen Zaubertrank gemischt!

Zwar heute schon antrinkbar, wird er über die nächsten Jahre sich noch dramatisch entfalten. Einer der größten je im französischen Süden vinifizierten Weine, der bis wenigstens 2018 höchsten Genuss bereiten wird!

Die Nummer zwei des Languedoc in der brandaktuellen Degustation der „Elite der hundert besten Weine des Languedoc” der REVUE DU VIN DE FRANCE.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2018.




584107 Château La Hase, rouge 2007 8,50 Euro
Allen Liebhabern großartiger Bordelaiser Gewächse mit einem exzellenten Preis-Genussverhältnis (solche Weine in Bordeaux zu finden ist derzeit wohl die größte Herausforderung für den Weinhandel überhaupt) wollen wir diese fabelhafte Pretiose aus biologischem Anbau besonders ans Herz legen.

Château La Hase, rouge


Bodega Inurrieta
Die Bodega Inurrieta schmiegt sich harmonisch in die
sanfte Hügellandschaft von Navarra

429408 Inurrieta, Mediodía rosado 2008 5,95 Euro
Der FEINSCHMECKER kürt einen Jahrgangsvorgänger unseres fabelhaft frischen Mediodía rosado der Bodega Inurrieta zum besten Rosé Spaniens!

Inurrieta, Mediodía rosado


429106 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2006 6,60 Euro
Von „Sobremesa” in einer großen Vergleichsdegustation von Merlotcuvées aus ganz Spanien zum Testsieger gekürt!

Inurrieta, Norte „N”, tinto


4291906 Inurrieta, Norte „N”, tinto (12 Flaschen) 2006 9 l, statt 79,20 nur 72,60 Euro

Inurrieta, Norte „N”, tinto (12 Flaschen)

12 Flaschen zum Preis von 11!


Bodega Inurrieta
Optimale Lager- und Reifebedingungen
in den modernen Barriquekellern

429206 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2006 6,60 Euro
In einer Verkostung der besten spanischen Weine bis 20 Euro zählt der Sur zu den 30 besten und gleichzeitig drei preiswertesten Weinen!

Inurrieta, Sur „S”, tinto


4292906 Inurrieta, Sur „S”, tinto (12 Flaschen) 2006 9 l, statt 79,20 nur 72,60 Euro

Inurrieta, Sur „S”, tinto (12 Flaschen)

12 Flaschen zum Preis von 11!


Fratelli Barba
Kerngesundes Lesegut ist die Basis herrausragender Qualitäten.

6594908 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato (12 Flaschen) 2008 9 l, statt 78,00 nur 65,00 Euro
Der FEINSCHMECKER bewertet unseren Barba, den preisgünstigsten Wein einer großen Italien-Probe, als besten Rosé: „Höchstes Lob – Ein Klassewein für wenig Geld!” Parker: Eines der „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt”!


12 Flaschen zum Preis von 10!




DEUTSCHLAND

Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar

STERN: „Der Rebenflüsterer – Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf”

Stephan Reinhardt, FEINSCHMECKER: „Van Volxem: Sehr komplexe Rieslinge mit Struktur, innerer Dichte und cremiger Textur; lecker für die einen, kulturphilosophische Traktate für die anderen. Jedenfalls Weine, auf welche die Welt in Zukunft nicht mehr wird verzichten wollen.”

Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

Auch in 2008 zählen die emotional berührenden Weine unseres Freundes Roman Niewodniczanski zu den besten Kollektionen in ganz Deutschland: Es sind begeisternde Rieslingunikate, stilbildende, authentische Klassiker der Weinwelt, gewachsen auf großen, steilen Lagen mit einzigartigem Terroir, nirgendwo auf der Welt kopierbar. Ein eindrucksvoller Spagat zwischen Tradition und Avantgarde. Diese authentischen Riesling-Unikate aus biologischem Anbau besitzen neben ihrer komplexen Aromatik ein traumhaftes, cremiges, enorm dichtes Mundgefühl, sind kraftvoll und komplex, sagenhaft mineralisch und extraktreich, dabei fein, elegant und höchst finessenreich, voll von subtilem Spiel und einer inneren Frische wie nie zuvor!
Es ist „wahnsinnig, gigantisch, was dieser Kerl (Roman) geschaffen hat,” lobt daher euphorisch, aber völlig zu Recht Rieslingexperte Stuart Pigott! Die Weine dieses ebenso ehrgeizigen wie sympathischen Winzers zählen zu meinen persönlichen Favoriten! Wohl bekomm’s!

Weingut Van Volxem
„Niwo” in den Steillagen der Saar
© VanVolxem.com

906608 Van Volxem, Schieferriesling trocken 2008 8,95 Euro
Welch traumhafte Qualität offenbart der oftmals als ‚kleiner’ Bruder des legendären Saar-Rieslings gefeierte Schieferriesling im Glase! Aber was heißt hier ‚kleiner’ Bruder? Der Schieferriesling ist ein qualitativ absolut ebenbürtiges Gewächs, das sich nur in seiner Stilistik vom Saarriesling deutlich unterscheidet: Er ist bei aller inneren Dichte schlanker, rassiger und frischer im Körper, wodurch die pikante Mineralität des Schiefers (Nomen est Omen) noch stärker in den Vordergrund tritt. Jedes Glas dieses tänzelnden Rieslings versprüht schiere Lust beim Genuss! Dieser verzaubernde Mineralextrakt demonstriert ausdrücklich die Tugenden eines ungemein spannenden Jahrgangs an der Saar! Die hohe Reife des kerngesunden Traubengutes, seine faszinierende salzige Mineralität, die sich über viele Monate hinweg kontinuierlich einlagern konnte, da während der gesamten, sehr langen Vegetationsperiode niemals Wasserstress bestand, und seine harmonische Säure zeichnen das Kernthema, mit dem die besten Rieslinge Deutschlands in 2008 allesamt brillieren werden: Eine animierende Trinkigkeit, ein geradezu nicht enden-wollender Trinkfluss, der durch eine moderate Alkoholgradation von knappen 11,5 Volumenprozent, eine verführerische Frucht und tiefe Mineralität zum fröhlichen Zechen verleitet. Ein Referenzriesling der Saar: Authentisch, mineralisch, rassig, strahlend-präzise! Aber dieser mineralische LeckerSchmecker ist nicht nur ein wunderschöner Terrassenwein, er ist auch ein erstklassiger Begleiter zu delikaten Fischgerichten und sommerlichen (italienischen!) Vorspeisen.
Zu genießen ab sofort bis 2012.

Van Volxem, Schieferriesling trocken


Weingut Van Volxem
Extrem lockerbeerig und kerngesund strahlen die Träubchen
mit der Sonne um die Wette
© VanVolxem.com

907108 Van Volxem, SaarRiesling 2008 9,95 Euro
Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt in „BonGusto”:
„Ich wage die kühne Behauptung: Van Volxems Saar Riesling 2008 - der beste Weißwein der Welt unter 10 Euro.”


Jens Priewe im Detail: „Um diesen Riesling gut zu finden, muss man kein ausgesprochener Weinkenner sein. So knackig frisch, so zartfruchtig, so leicht fließt dieser Wein über die Zunge, dass auch Leute, die nicht jeden Tag eine Flasche köpfen, sofort merken: Hier ist ein besonderer Wein im Glas. Er duftet wie Zitronenschale, Pfirsich und nasser Schieferboden, schmeckt trocken, obwohl er eine leichte, kaum schmeckbare Restsüße besitzt. Sie mildert die Säure ab, so dass niemand Magenweh bekommt, der zwei Glas von ihm trinkt. Ich wage die kühne Behauptung: der beste Weißwein der Welt unter 10 Euro.

Der Winzer, der diesen Wein erzeugt, hat einen unaussprechlichen Namen. Er heisst Roman Niewodniczanski. Die Kenner nennen ihn einfach „Niewo“. Ein junger, noch nicht einmal 40jähriger „Wein-Verrückter“, dessen Familie die Bitburger Brauerei gehört, der sich aber nicht auf dem Geld seiner Eltern ausruhen wollte und 2000 das alte, herunter gekommene Weingut Von Volxem an der Saar kaufte, um es innerhalb weniger Jahre zu neuem Glanz zu bringen.

Übrigens: Man trinkt diesen Saar Riesling am besten aus breiten Kelchen. Wenn man die Flasche schon einen Tag vorher öffnet, schmeckt er am nächsten Tag noch einmal so gut. Ich habe ihn zu Fischsuppe mit Muscheln und Flusskrebsen getrunken. Passte perfekt!”

Auch Pinard de Picard findet: Roman Niewodniczanski präsentiert mit diesem extrem frischen und zutiefst mineralischen 2008er einen herrlich trockenen, vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den steilen Schieferlagen der Saar, in Referenzqualität widerspiegelt. Der faszinierend intensive Duft offenbart reife gelbe Früchte (Aprikosenaromen, die über dem Glase zu schweben scheinen und knackiger Pfirsich) und feinste Blütenaromen von Flieder und Anis, dazu gesellen sich animierende Gewürzaromen und intensiv mineralische Noten (hier wird Schiefer sinnlich fassbar!), wie sie in dieser Brillanz und Preisklasse weltweit keine Konkurrenz zu fürchten haben! Die ungemein frische, lebendige, finessenreiche, trinkanimierende Art (Das ist die grandiose Stärke des 2008er Jahrgangs, in dem niedrigste Erträge und eine extrem späte Lese bis weit in den November der Schlüssel zum Erfolg waren!) vereint sich mit einem gewohnt cremigen Mundgefühl, einem enormen Extrakt und einer geschmeidigen, seidenen Textur; dieser fabelhafte LeckerSchmecker erzeugt permanent Lust auf den nächsten Schluck und animiert so zum fröhlichen Gelage: Welch phänomenale Vermählung zwischen perfekter physiologischer Reife und phantastischer Säurestruktur, die selbst wiederum von einer hohen Reife geprägt ist! Und der vibrierende Nachhall ist derart zutiefst mineralisch, ja salzig gar (wie an den Zungenrändern deutlich schmeckbar!) wie bei großen Prestigegewächsen aus dem Burgund: Ein großartiger Saarriesling von spektakulären Steillagen zu einem fast unglaublich günstigen Preis! Doch Vorsicht, Suchtgefahr!
PS: Dieser saftig-cremige, zutiefst mineralische Riesling (im Vorjahr im übrigen Testsieger einer großen Rieslingverkostung der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG) ist ein universeller Essensbegleiter, insbesondere zu Fisch-, Fleisch- und Geflügelgerichten.
Höchster Trinkgenuss ab sofort bis nach 2012. Bitte Dekantieren (oder mehrere Bouteillen köpfen und über drei bis 4 Abende aus der geöffneten Flasche probieren) und aus großen Gläsern genießen.

Van Volxem, SaarRiesling


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

907208 Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4” 2008 15,90 Euro
Dieser edle Riesling-Solitär hat mittlerweile eine ureigene Pinard-de-Picard-Tradition: Roman hat uns wie stets auch in seinem begeisternden Jahrgang 2008 sein bestes Fass der ältesten Reben aus seinen Saar-Steillagen separat abgefüllt und damit einen Wein geschaffen, der Liebhaber großer deutscher Rieslinge wegen seiner traumhaften Mineralität, seiner geschmeidigen, cremigen Textur und seiner faszinierenden Frucht schlicht in Entzücken versetzt – und dies zu einem Preis, der im internationalen Kontext gesehen geradezu als unverschämt niedrig zu bezeichnen ist! Worin liegt nun aber die Ursache für die singuläre Qualität dieses Fuders Nr. 4, das noch dichter und komplexer daherkommt als Van Volxems „normale” Alte Reben? Nun, es ist die Zugabe zweier erst Ende November (!) geernteter phantastischer Traubenpartien aus erlesenen Parzellen in unsere Exklusivabfüllung: Zum einen stammen diese hocharomatischen Beerchen, wie im letzten Jahr, von einer großartigen Steillage aus dem legendären Gottesfuß! 50 bis 120 Jahre alte Reben sind verantwortlich für den Stoff, aus dem die Träume geboren werden! Zum anderen kommen die Träubchen aus der Steillage des Kloster bergs, einem Seitental neben dem Gottesfuß mit erstklassigem grauen Schiefer, auf dem die (nach dem Gottesfuß) zweitältesten Reben des Gutes wachsen! Da Roman zudem in den letzten Jahren seinen individuellen Stil konsequent weiter entwickelt hat und in seinen großen Rieslingen präziser denn je zuvor die Finesse und Eleganz seiner fabelhaften Lagen mit Weltruf herausarbeitet, präsentiert er uns und Ihnen mit diesem extrem frischen und tief mineralischen 2008er einen herrlich trockenen, vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den steilen Schieferlagen der Saar, in Referenzqualität widerspiegelt.

Dem goldenen Oktober 2008, einem herrlichen Altweibersommer mit traumhaft kühlen Nächten, verdanken wir die balsamische Konsistenz des Saftes dieser perfekt gereiften kleinen Beeren von bis zu 120 Jahre alten Reben aus allersteilsten Schieferschluchten, so dass sich dieser große trockene Riesling nochmals deutlich dichter und komplexer zeigt in der traumhaft vielschichtigen, ungemein mineralisch-brillanten Aromatik als sein schon geniales Pendant, der von Kritikern und Liebhabern gleichermaßen gefeierte Saar-Riesling. Nase und Gaumen werden verzückt von einer vibrierenden Mineralität, einer animierenden Frische und einem komplexen Aromenbündel voll betörender Frucht, insbesondere süßer Pfirsich, Honigmelone, rosa Grapefruit, reife Zitrusfrüchte, Ananas und Mandarinen; dazu brillieren eine ungemeine feine Würze (mit Nuancierungen, die an noble orientalische Gewürze denken lassen!) sowie eine intensive florale Duftigkeit, die an Flieder, Holunderblüten, Akazienhonig und nach längerer Öffnung an eine leckere, selbst gemachte Fruchtcreme aus exotischen Früchten erinnert. Obwohl die Zunge von einer seidigen Textur wohlig umhüllt wird, fasziniert dieser harmonisch trockene, ungemein tiefe und dichte Wein infolge seiner reifen, rassigen Säure und seiner kristallinen, salzig anmutenden Mineralität (intensiver denn je zuvor!), aber auch durch seine Transparenz, sein Spiel, seine vibrierende Rasse und seine noble Finesse, die Leichtigkeit des Seins an magischen Abenden traumhaft widerspiegelnd. Phantastische Präzision, in seiner Stilistik filigraner noch als in 2007! Viel Schmelz im ungemein langen, mineralischen Abgang (Salz und Jod, großen Prestigegewächsen des Burgunds gleich!), ein wunderschöner Riesling von den Steillagen der Saar aus traumhaft alten Reben, ein phantastischer Essensbegleiter, der den Maßstab setzt in seiner Preisklasse. Wahnsinnsstoff für’s Geld – zweifellos einer der größten Wein-Werte Deutschlands! Bravo, Roman.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte und nicht zu kalt servieren – 11 bis 12° C sind optimal, ebenso der Gebrauch großer Burgun­derkelche!), Höhepunkt Herbst 2010 bis nach 2016.

Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4”

Weltweit exklusiv bei Pinard de Picard!


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

906308 Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig) 2008 10,90 Euro
Junge Reben aus den Traumparzellen Gottesfuß, Kupp und Braunfels (die nach den gleichen nachhaltigen Qualitätsmaßnahmen in den Weinbergen wie Traubenteilung, Humuswirtschaft und intensive Laubarbeit gepflegt werden wie die alten Reben, natürlich auch im biologischen Anbau) liefern die goldgelben Träubchen für diesen wunderschön verspielten, feingliedrigen Kabinett, der bei aller inneren Dichte die unvergleichliche Frucht (Orangen, Limetten, reife Ananas, Passionsfrucht) der Saarrieslinge und den spielerischen Tanz der Elfen demonstriert. Phänomenal, wie in diese Orgie der Frucht in eine traumhafte Mineralität eingebettet ist und eine so erfrischende Säure, dass sie schon beim Hineinriechen ins Glas in der Nase kitzelt. Am Gaumen paart sich diese erfrischende Säure mit der ausgeprägten Frucht, der zarten Süße und wiederum einer faszinierenden salzigen Mineralität. Ein ungemein fröhlicher, unkomplizierter Riesling, ein wunderschöner Terrassenwein, DIE Alternative zum Champagner, eine Einladung zum Opern schmettern in der Badewanne! Oder, wie Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005, verschmitzt lächelnd meint: „Ein Wein, von dem man ganze Badewannen trinken könnte, da er sich so anregend und trinkanimierend präsentiert, mit grandios niedrigem Alkoholgehalt von 9,5Vol%.”
Zu genießen ab sofort bis 2011.

Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig)


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

906808 Van Volxem, Wiltinger Braunfels Riesling 2008 13,90 Euro
Welch eigenständiger Charakter! Welch nobler Wein in zutiefst mineralischem Gewand! Ein grandioser Riesling mit gerade einmal 11,5 Volumenprozent Alkohol von kargen Grau- und Braunschieferböden, die durchmischt sind mit Quarzit und roten „Wacken” und gelegen unterhalb des weltberühmten Scharzhofbergs. Was ist das für ein fabelhaftes Aroma mit Anklängen an rauchig-salzige Mineralien, Jod, wilde Kräuter und weißen Pfeffer. Jaaa, genau so riecht und schmeckt Schiefer! Nach einigen Minuten im großen Glas entwickelt dieser traumhafte Terroirwein, ein Spiegelbild seines mineralischen Bodens, Anklänge an vollreife gelbe Früchte wie Aprikosen, Mirabellen und saftiger Weinbergspfirsich mit feinsten Nuancen von Heidelbeeren und Veilchen. Dieser faszinierende Duft mündet in einem verführerischen, facettenreichen Spiel, das großen Wein mit langem Nachhall sinnlich erlebbar macht. Wie der grandiose, viel zu schnell ausverkaufte 2007er ein Braunfels, der in seiner Jugend schon mit einer brillanten Qualität begeistert und mit einer traumhaften Kräuterwürze (!) den Gaumen verzaubert. Eine ungemein aromatische, intensiv an Jod erinnernde salzige Mineralität im langen Nachhall macht diesen Charakter-Riesling zu einem grandiosen Essensbegleiter. Welch perfekte Korrespondenz zu leckeren Gerichten wie gegrillte Langustinos oder Hummer mit Krustentiersoße, Seeteufel-Speckmantel auf glasiertem Kürbisgemüse, Geflügel mit milder Currysoße und gebackenen Früchten oder milden Frisch- oder Hartkäsen mit Honigglasur oder Früchtechutneys. Heute schon ungemein verführerisch, wird sich dieser fabelhafte Riesling mit seiner feinherben Eleganz und traumhaft reifen Säure über Jahre hinweg positiv entwickeln. Kaum glaubliches Preis-Genussverhältnis!

Van Volxem, Wiltinger Braunfels Riesling


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

906908 Van Volxem, Weißburgunder 2008 10,95 Euro
Extrem klein sind die Mengen des besten Weißburgunders von der Saar, aber sensationell die Qualitäten im van Volxemschen Fabeljahrgang 2008. Zu dramatischem Understatemet-Preis liefert Roman einen grandiosen Rebsortencharakter (geröstete Mandeln, Karamell- und Nussaromen), gepaart mit der tiefgründigen Mineralität des 2008er Jahrgangs und der eisenhaltigen Schieferböden aus Serrig. Geniale Textur auf der Zunge infolge eines langen, behutsamen Ausbaus auf der Feinhefe. Genialer Essensbegleiter zu schier unglaublichem Preis (!) und daher bitte bei Interesse ganz schnell einbunkern: Dieser Referenz-Burgunder wird wie immer im Handumdrehen ausverkauft sein!

Van Volxem, Weißburgunder



Weingut Keller

Von der Sinfonie großer Terroirs!

Unser ebenso sympathischer wie genialer Winzermagier Klaus-Peter Keller hat in den stilistisch so unterschiedlichen, aber qualitativ jeweils genialen Zwillingsjahrgängen 2007/8 schlicht die besten Weine seiner noch so jungen Winzerkarriere vinifiziert. „Es sind die Kronjuwelen des Jahrgangs”, urteilt John Gilman, renommierter amerikanischer Journalist und höchst anerkannter Deutschlandexperte! Im Parker-Forum tobt zurzeit eine begeisternde Diskussion zu Kellers Überfliegerjahrgang 2008, da einer der renommiertesten Experten der Diskussionsrunde die 2008er Abtserde so unfassbar gut findet, dass sie in seiner Bewertung die 100 Punkte-Skala gesprengt hat und er diesen Weltklasseriesling mit 100+ Punkten bewertet, um ihm halbwegs in seiner singulären Qualität gerecht zu werden. Eine weitere kompetente Stimme, die staunend anerkennt, dass Klaus-Peter Keller in 2008 selbst seine phänomenale 07er Kollektion nochmals übertroffen haben dürfte! Und brandaktuell gibt es drei Traumbewertungen für den genialen Basisriesling wie für den „von der Fels”, den Kultwein von jungen Reben der Großen-Gewächs-Lagen!

Weingut Keller
Julia und Klaus-Peter Keller

953508 Keller, Grauer Burgunder „Edition Pinard de Picard”, trocken 2008 9,90 Euro
Pinot Grigio? Zumeist banal und seelenlos sagen Sie? Einverstanden! Aber dann probieren Sie doch bitte mal diesen charaktervollen Grauburgunder bester deutscher Provenienz – er hat das Potential, vinologische Weltbilder ins Wanken zu bringen! Geschliffen präzise in seiner Struktur, kristallklar in der Frucht, die kühl und erfrischend wie ein übermütiger Gebirgsbach in die Nase fließt: Dieser pikant-rassige Wein von mineralischen Böden begeistert mit seinem feinwürzigen Duft nach einer frischen Blumenwiese im Morgentau und seinen komplexen Anklängen an reifen Apfel, Brioche, Melonen und seinen aromatischen zartnussigen Noten. Füllt am Gaumen auch den letzten Mundwinkel aus, wirkt aber bei aller Dichte in keinster Weise breit oder behäbig, sondern besitzt das rassige Spiel eines Rieslings gar, eine vibrierende Frische und eine feine Mineralität, ist mit seinen nur 12% Alkohol ungemein trinkanimierend und traumhaft aromatisch. Gewinnt mit Luft noch an mineralischer Tiefe! Ein traumhaft leckerer Terrassenwein, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden widerspiegelt und viel Lust macht auf das nächste Glas. Fabelhafter Essensbegleiter und DIE Alternative zu den belanglosen Pinot Griiiigios, die noch immer den Markt überschwemmen.
Jeder Schluck macht Lust auf das nächste Glas: Der Wein scheint zu verdunsten, so schnell sind stets die Gläser und unsere Vorräte geleert! Wahrlich: Auch die Burgunder von Klaus-Peter Keller sind wahre Prunkstücke einer Fabel-Kollektion 2008! In seiner Preisklasse (nicht nur) in Deutschland ohne jegliche Konkurrenz!

Keller, Grauer Burgunder „Edition Pinard de Picard”, trocken


Weingut Keller
Die sanft geschwungene Hügellage der legendären Abtserde
weckt Erinnerungen an das große Terroir des Burgund

953008 Keller, Keller Riesling, trocken 2008 9,90 Euro
2007 war die Geburtsstunde eines neuen Mythos – Ein Fass zum Träumen schön legte die Grundlage zum ersten Keller-Riesling, und das zu unmöglichem Preis, der weltweit exklusiv bei Pinard de Picard vermarktet wird! Der 2008er Nachfolger wird begeistert gefeiert: Die dänische Gastro-Zeitschrift bewertet den grandiosen Basisriesling von Klaus-Peter Keller als „traumhaft mineralisch zu einem phantastisch niedrigen Preis” mit *****+ Sternen von 6 möglichen Sternen!
Es sind nicht immer die teuren Prestigegewächse der Welt, die den wahren Weinliebhaber emotional berühren. Bisweilen verzaubern gerade Weine wegen eines singulären Zusammentreffens zwischen ihrer brillanten Qualität und einem provokant günstigen Preis die Herzen auch des kundigsten Kenners. Und was strahlt dieser phantastische Keller-Riesling nur für eine Magie aus! Was für ein fulminanter Einstieg in die mythische Welt der so authentischen Terroir-Unikate unseres rheinhessischen Traditionsgutes! Klaus-Peter Keller hat seine Weinbergs- und Kellerarbeit in den letzten Jahren behutsam und konsequent weiter entwickelt und so präsentiert er mit diesem traumhaft frischen und zutiefst mineralischen 2008er einen rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den extrem kalkhaltigen rheinhessischen Hügellagen, in Referenzqualität widerspiegelt. In der komplexen kräuterwürzigen Nase eine herrlich saftige, rassige, noble Frucht von weißem Weinbergspfirsich, Feuerstein, Cassis und noblen Aprikosen, feinste Aromen, die über dem Glase zu schweben scheinen, traumhaft unterlegt mit einer packenden Mineralität und einer zart kräutrigen Würze, die Assoziationen an das phantastische Große Gewächs Kirchspiel evozieren. Und am Gaumen: Welch Präzision in der Brillanz der Frucht, der Komplexität der Würze und der bestechenden Frische und Mineralität! Für einen Einstiegswein (welch Understatement!) in die faszinierenden Weinwelten eines Winzermagiers ist dieser edle Tropfen eine absolute Sensation – Er ist ein Geschenk geradezu eines großen Winzers an alle Rieslingfreunde von Pinard de Picard! Diese herrlich leckere, vibrierend frische und so ungemein bekömmliche Selektion (nur knapp 12% Alkohol!) hat binnen einen Jahres Kultstatus bei unseren Kunden erlangt. In seinem Preisniveau eine absolute Sensation!

PS: Dieser geniale Keller-Riesling ist weit mehr als ein Einstiegswein, er ist eines der Aushängeschilder eines Weinguts, das viele Weinliebhaber in aller Herren Länder für den besten Produzenten trockener Weißweine auf der gesamten Welt halten: Wahrlich Deutschlands Romanée Conti!
Zu genießen ab sofort bis nach 2012.

Keller, Keller Riesling, trocken

Exklusiv bei Pinard de Picard


Weingut Keller
Klaus-Peter vor einer Abbruchkante des Kalksteinfels:
Geheimnis der großen Rieslinge in Dalsheim und Westhofen

Kellers Kultwein „von der Fels” 2008 begeistert die Fachjournalisten: Schon wieder zwei grandiose Ehrungen!

951708 Keller, Riesling „von der Fels”, trocken 2008 15,90 Euro
Der legendäre Zweitwein aus den jüngeren Reben der mythischen Grand Cru-Lagen Morstein, Abtserde, Hubacker und Kirchspiel ist so genial, dass er viele andere Große Gewächse mühelos an die Wand spielt und dass die Nachfrage stets bei weitem das Angebot übersteigt. Kein Wunder bei den Elogen, die diesem Kultwein weltweit geflochten werden! Wählte doch beispielsweise der FEINSCHMECKER diese Hommage an die Mineralität, die Feinheit und betörende Frucht des Kalksteins im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2007 auf den dritten Platz, eingerahmt von den phantastischen Großen Gewächsen der gesamten deutschen Winzerelite! Und selbst die renommierte New York Times gerät bei diesem magischen Riesling ob seiner traumhaften Qualität (zu einem übrigens im internationalen Kontext betrachtet geradezu lächerlich niedrigen Preis!) ins Schwärmen: „Kellers ‚von der Fels’ verzaubert – er zeigt die mineralische Seele der Riesling-Traube. Leider ist er nur schwer zu bekommen.” Mit seiner vibrierenden Rasse, seiner tänzerischen Verspieltheit, seiner packenden Kraft und Mineralität und seiner vollendeten Sinnlichkeit gehört dieser traumhaft beschwingte Riesling zu den größten Weinwerten des Jahrgangs!
Brandaktuell unterstreichen zwei internationale Verkostungen das grandiose Niveau des 2008er Ausnahmejahrgangs:
Das renommierte norwegische Weinmagazin „Vinforum” verkostete 2008er deutsche Spitzenrieslinge und kommt zum Schluss: „Der 2008er Riesling „von der Fels” ist der beste, den Keller bislang produziert hat. Durch 3- bis 4- stündiges Dekantieren gewinnt er noch an mineralischer Präzision und Ausdruck. Trinkempfehlung: Jetzt bis 2020.”

Und John Gilman lobt euphorisch: „Kellers Kultwein „von der Fels” 2008 ist das Schnäppchen des Jahrgangs!”

PS: Haben Sie gewusst, dass der „von der Fels” Klaus-Peter Kellers persönlicher Lieblingswein ist!

Keller, Riesling „von der Fels”, trocken


Weingut Keller
Klaus-Peter Keller

9528308 Keller, Monsheimer Silberberg, Rieslaner TBA Goldkapsel 2008 0,375 l 99,00 Euro
Eine launische Diva versenkt Frankreichs größten edelsüßen Stolz!
Es war eine Flasche eines gemeinsam verkosteten, in Deutschland nur noch auf kleinen Flächen angebauten Rieslaners (einer launischen Diva, die wegen ihrer Kapriolen nur in den Händen begnadeter Winzer großartige Ergebnisse gebiert), die dereinst Klaus-Peters viel zu früh verstorbene Mutter Hedwig und seinen Vater Klaus sich ineinander vergucken ließ. Und den Preis für einige Parzellen Monsheimer Silberberg sparte sich der Vater einige Jahre lang ab, um sie seiner Frau zu Weihnachten zu schenken. Diese Weltklasse parzelle hat seither immer wieder weltweit für Furore gesorgt: In einer legendären Blindprobe versenkte sie Frankreichs ganzen edelsüßen Stolz d’Yquem, (der jedoch ein Vielfaches dieser Weißweinrarität kostet), erhielt in späteren Verkostungen im Gault Millau 99 Punkte, wurde auch von Jancis Robinson zu den größten weltweit je erzeugten Weißweinen gezählt (19/20 Punkten) und gewann bei Gerhard die Kategorie der edelsüßen Weißen. Und 2008 ist das Beste, was die Kellers – oder wohl sonst irgendjemand auf diesem Planeten – jemals aus dieser Rebsorte in die Flasche gezaubert haben! Dieser fabelhafte Wein, eine Orgie exotischer Früchte, ist zum Träumen und Meditieren schön, eine phänomenale Essenz, die jeden Liebhaber edelsüßer Kreszenzen magisch in ihren Bann zu ziehen vermag. Das Faszinierende und gleichzeitig Einzigartige an dieser fulminanten Trockenbeerenauslese ist, wie sie trotz ungeheurer Mächtigkeit infolge ihrer großartigen Eiswein-ähnlichen Frische immer wieder zum nächsten Schluck animiert. So viele Trocken beeeren auslesen sind mächtige Weinunikate zum Bewundern und werden wegen ihrer Opulenz und Dickflüssigkeit nur in winzigen Schlucken getrunken. Doch diese Wahnsinns-Engelspippi hat eine Trinkigkeit (bei gerade einmal 6 Volumenprozent Alkohol!), dass die Flaschen stets in Minutenschnelle geleert sind. Im Vergleich zu einem d’Yquem ist das ist wie Ferrari-Fahren gegen einen betagten alten Cadillac!

Liebe Kunden: Dieses flüssige Gold schmeckt wie die Inkarnation des großartigen Terroirs, auf dem seine Trauben gewachsen sind. Ein Weltklassewein mit traumhaft komplexen exotischen Aromen (Babyananas, Mango, Aprikose) und einer unvergleichlichen Mineralität, ein unvergessliches Erlebnis, ein einzigartiges Unikat, das in keiner Weinanbauregion der Welt kopiert werden kann, ewiges Potential: Diese fabelhafte Pretiose können Sie noch mit ihren Urenkeln genießen!

PS: Max Gerstl, einer der renommiertesten Weinkenner der Welt, urteilt: „Ein winziger Tropfen auf der Zunge füllt den Gaumen mit purer Frucht, und das in einer Fülle, die man nicht für möglich hält, der Wein hat beinahe die Konsistenz von Öl, entsprechend weich schmiegt er sich an den Gaumen, gleichzeitig explodiert er förmlich, das ist eine Rasse, die ich nicht in Worte fassen kann; ich weiß nicht, ob ich je zuvor schon so perfekte Säuren erlebt habe wie im Jahrgang 2008, das ist ein göttliches Getränk. 20/20 Punkten”.



Weingut Keller
Fabelhafter Reifezustand der lockerbeerigen Trauben
im Kirchspiel

9534308 Keller, Westhofen Kirchspiel Riesling TBA Goldkapsel 2006 0,375 l 180,00 Euro
Im Guide „Deutschlands Weine 2008” von Gerhard Eichelmann gewinnt die 2006er Trockenbeerenauslese aus dem ‚Kirchspiel’ die Kategorie der besten edelsüßen Rieslinge Deutschlands, in 2008 können wir den legitimen Nachfolger präsentieren. Flüssiges Gold mit Potential für mehr als ein Jahrhundert. Wohl DIE TBA des Jahrgangs in Deutschland. 100 Punkte, punktum!
Worte, liebe Kunden, liefen Gefahr, banal zu sein, versuchten sie die Einzigartigkeit dieses Kleinods zu beschreiben. Aber die singuläre, atemberaubende Qualität dieses göttlichen Nektars raubt mir sowieso die Sprache. Nicht jedoch Max Gerstl, dem sympathischen Grandseigneur der Schweizer Weinszene, der seiner Begeisterung freien Lauf lässt: „Wow, was für ein erotisches Feuerwerk von den allerbesten exotischen Früchten dieser und aller anderen Welten, in der Nase ein Parfüm von Aprikosen, peruanischen Mangos, superreifen Babybananen, von flüssigem Caramel aus unpasteurisiertem Alpenrahm, etwas frisch geröstetem Kaffee, getrockneter Hawaiiananas mit tollen Beerennoten, etwas sizilianische Blutorangenschale, etwas Papaya, getrocknete Thaimangos und Thymianhonig, Honig- und Cavaillonmelonen, Quittengelée und Crème Brûlée. Im Gaumen erwartet man einen richtigen Koloss, der einen überrennt wie ein böser Bulle, doch jetzt steht die Zeit still, was für eine megagigantische Leichtigkeit und Eleganz mit so einem gewaltigen Körper, unvorstellbar, einfach unfassbar, so ein Nektar! Da kann man nur staunen, was überhaupt möglich ist; es gibt nichts auf der Welt, das so viele betörende Aromen miteinander vereint und so unvergleichlich genial schmeckt. Mit Sicherheit die allerbeste TBA von 2008 in ganz Deutschland. Eigentlich müsste man diesem Wein 22/20 Punkten geben.”

Klaus-Peter Keller ist wahrlich ein Winzermagier mit begnadeten Händen: Beide rassig-mineralische Essenzen sind göttliche Kreszenzen, welche die Grenzen der Punkteskalen sprengen! Sie wirken gleichzeitig ungemein dicht, konzentriert und wahnsinnig tief, aber auch extrem finessenreich und elegant und tragen damit die innere Paradoxie der größten Weine der Welt in sich; ihre sinnlichen Aromen, ihre fokussierte Mineralität, ihre vibrierende Strahlkraft und ihr nicht enden-wollender Abgang machen sie zu singulären Rieslingen „hors catégorie”.




Emrich-Schönleber - Kultweingut aus Monzingen

„Kollektion des Jahres 2004” / „Winzer des Jahres 2006”, Gault Millau

Auszeichnung als Kollektion des Jahrgangs 2006 an der Nahe durch den renommierten Weinjournalisten Sam Hofschuster im angesehenen Internet-Weinführer wein-plus.de

„Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Gerhard Eichelmann „Deutschlands Weine 2008”

„Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Feinschmecker 2/2008

Weingut Emrich Schönleber

Ein großer Riesling transportiert wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem er stammt, ist ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele. Werner Schönleber hat diese Seele niemals verkauft, seine grandiosen Charakterweine – ein Spiegelbild seiner eigenen unverfälschten Persönlichkeit – stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte! Werner Schönlebers Weißweine lösen bei Kennern tiefe Emotionen aus, können gar als Archetypus ihrer Edelreben und ihrer weltweit einzigartigen Anbauregion, der Nahe, gelten. Denn in diesem malerischen Flusstal, auf Höhe des 50. Breitengrades – an der nördlichen Grenze dessen also, wo Weinbau in Europa überhaupt möglich ist und die Reben im harten Überlebenskampf eine solche Vielzahl von Weinstilistiken ergeben, wie sonst nirgends auf der Erde – vinifiziert einer der weltbesten Winzer so reinrassige und urwüchsig-klassische Rieslinge, dass sie für jeden Liebhaber authentischer Gewächse die unverfälschte Inkarnation ihres großen, mineralischen Monzinger Terroirs darstellen! Es sind unglaublich animierende, vibrierend mineralische Weine von großer aromatischer Komplexität, sie verwöhnen mit ihrer grandiosen inneren Dichte den Gaumen und tänzeln dennoch im besten moselanischen Stil springlebendig auf der Zunge. Meine ganz besondere Empfehlung, Kategorie persönliche Lieblingsweine!
(mehr Informationen zum Weingut finden Sie hier)


938308 Emrich-Schönleber, Rivaner trocken 2008 6,50 Euro
Ein rassiger Weißwein, der sich perfekt für die Terrasse an warmen Sommertagen oder als Begleiter zur leichten Küche eignet. Kein Wein zum Einlagern – öffnen, wegzischen und genießen!

Emrich-Schönleber, Rivaner trocken


Weingut Emrich Schönleber
Werner Schönleber mit seiner Frau Hannelore und dem Sohn Frank

937008 Emrich-Schönleber, Riesling trocken 2008 8,90 Euro
Die Qualität einer Jahrgangskollektion demonstrieren stets auch die Einstiegsweine, die man als Visitenkarte eines Weingutes bezeichnen kann. Und welch phantastischer Basisriesling funkelt hier strahlend im Glase, ein Understatementwein von exemplarischer Feinheit: Mineralien, feine Kräuter, weiße Blüten, Weinbergspfirsich, Cassis, reife Äpfel. Alle Ingredienzien ganz fein verwoben und präzise auf den Punkt vinifiziert. Dieser verführerische Rieslingklassiker weckt Assoziationen an einen beschwingten Wolkentanz über den Höhenzügen der Nahe oder an den famosen Blick in einen tiefen, felsigen Gletscherspalt. Glasklar, frisch und geschliffen. Für mich einer der ganz großen Schönleber-Klassiker, ein „Wahnsinns”-Gutsriesling, der in ganz Deutschland keine Konkurrenz zu fürchten hat. Jeder Schluck dieses phantastischen Einstiegweins in die magische Welt der Schönleberschen Gewächse vermittelt dem Genießer ein frisches, befreiendes Gefühl, wie es nur ein rassiger Riesling vermag: Faszinierend, strahlend, hinreißend, verführerisch! Welch glockenklarer Stil, frisches Bergkristall wasser kann nicht fokussierter, frischer und präziser die Zunge liebkosen!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2011.

Emrich-Schönleber, Riesling trocken


Weingut Emrich Schönleber

934308 Emrich-Schönleber, „Lenz”, Riesling Qba (halbtrocken) 2008 9,95 Euro
Fein mineralischer, vielschichtiger, verspielter Riesling, der mit seiner schwebenden Leichtigkeit und duftigen Transparenz (den Insignien seines großartigen Terroirs des Frühlingsplätzchens) schier den Atem raubt, mit hellen Aromen von Pfirsich, reifen Mirabellen, Grapefruit und Orangenschale, die ihn funkeln lassen wie einen strahlenden Diamanten. Der ganz dezente Restzuckergehalt ist verantwortlich für eine feine Fruchtigkeit und ein herrliches Spiel auf der Zunge zwischen der zarten Süße und der lebendigen, reifen Säure, so dass sich dieser Lecker-Schmecker ungemein finessenreich, trinkanimierend, virtuos tänzelnd und harmonisch trocken präsentiert. Dabei hat dieser zarte Wein eine große innere Dichte; Konzentration und Finesse ergänzen sich zu perfekter Harmonie – und welch faszinierender, fruchtig-mineralischer Nachhall! Der perfekte Aperitif oder Begleiter zu Gerichten wie Parmaschinken mit Melone, geräuchertes Forellenfilet mit Gurkengemüse oder Carpaccio vom Seeteufel mit Limonen-Olivenöldressing.

Emrich-Schönleber, „Lenz”, Riesling Qba (halbtrocken)


Weingut Emrich Schönleber

938008 Emrich-Schönleber, Riesling „Mineral” 2008 13,50 Euro
Nomen est Omen!
Aus einer exzellenten Parzelle des Frühlingsplätzchens mit großartigem Terroir, unmittelbar an den Halenberg angrenzend, allerdings mit mehr Kieselsteinen im Untergrund als Schiefergestein, in seiner Stilistik folglich die schönsten Eigenschaften des Halenberg und des Frühlingsplätzchens vereinend, stammt diese Inkarnation flüssig gewordener Mineralien, die vom glockenklaren Klang der Gesteine aus den Tiefen ihres Untergrunds erzählt und die im Glase zu einem gewaltigen, vielstimmigen Aromenchor (Mandarinen, Melone, Cassis, weiße Blüten, noble Ingredienzien allesamt, welche die edelsten Rieslinge Deutschlands adeln) anschwellen. Dieses berührende Rieslingunikat besitzt eine trinkanimierende Alkoholgradation von knapp 12 Volumenprozent und ist eine großartige Demonstration von Mineralität pur: Hier spüren Sie, werte Kunden, messerscharf den nackten Fels auf der Zunge – aber eingebettet in eine traumhaft leckere, cremige Textur und eine edle Säureader! Dieser fabelhaft mineralische Riesling mit seinem feingliedrigen Körper (ja, was ist das eine famose innere Dichte, ohne fett zu wirken) hat mich in meiner Probe in Monzingen im Übrigen derart begeistert, dass ich mir buchstäblich das Fass auf den Rücken schnallen und mit diesem berührenden Elixier durchbrennen wollte! Kategorie persönlicher Lieblingswein eben.

PS I: Stuart Pigott feierte bereits den 2006er Jahrgang des Mineral unter dem Titel „Steinreiche Tropfen” in der FAS. Wir zitieren in Auszügen: „Keine andere Komponente des Weins ist schwieriger zu erklären als die mineralische Dimension seines Geschmacks. Es handelt sich dabei jedoch um eine entscheidende Frage für den deutschen Wein, weil keine anderen Weißweine der Welt derart mineralisch schmecken wie die besten der hier wachsenden Rieslinge. Der Riesling „Mineral” vom Weingut Emrich-Schönleber in Monzingen an der Nahe trägt diesen Namen nicht umsonst. Mit seiner extrem mineralischen Prägung ist er geradezu ein Paradebeispiel, er ist eine Entdeckungsreise ins Reich der Steine.”

PS II: Dieser authentische, zutiefst salzig-mineralische Naheklassiker hat eine derartig fabelhafte Qualität, dass in einer Blindprobe wesentlich teurere Große Gewächse gegen diese Referenzqualität keine Chance besitzen! Unbedingt zugreifen und sich diesen Schatz kistenweise einlagern!
Zu genießen ist diese Essenz der Mineralien ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis 2014, mindestens.

Emrich-Schönleber, Riesling „Mineral”


Weingut Emrich Schönleber
Frank und Werner Schönleber in einer steilen Parzelle des Frühlingsplätzchens

937208 Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling trocken 2008 14,90 Euro
Feinste Frucht trifft tiefgründige Mineralität: Betörendes, traumhaft verspieltes Frühlingsplätzchen mit ungemein viel Charakter und einer offenen, sinnlichen Ausstrahlung, die von den Aromen einer duftenden Blumenwiese, von reifen Äpfeln, Zitrus früchten, weißen Blüten, noblen Gewürznoten und etwas Pfirsich ebenso geprägt wird wie von den Mineralien des tiefgründigen Gesteins und dem ebenso frischen wie herrlich cremigen, mineralischen Nachhall. Die Zunge wird becirct durch eine saftige Frucht mit lebendiger Säure; diese ebenso fein strukturierte wie verspielte, enorm zupackende trockene „Spätlese” besitzt Substanz und Tiefe sowie eine erstklassige Struktur und eine traumhafte Balance. Sie spiegelt das einzigartige Terroir des Monzinger Frühlinsplätzchens in all seinen Facetten wieder, da der Charakter seiner exzellenten Lage sich von Jahr zu Jahr deutlicher manifestiert. Der Grund: Die Rebstöcke haben ihr optimales Alter erreicht und sind verantwortlich für das tolle Spiel auf der Zunge, unterlegt mit feinster Minera lität und dem enorm langen, verspielten Nachhall – Ein hocheleganter, femininer Riesling mit beeindruckender Tiefe, phantastischem Spiel und elfenhaftem Charakter!
Zu genießen ist dieser Frühlingsgruß ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2010 bis 2014, mindestens.

Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling trocken


Weingut Emrich Schönleber
Blick auf's Frühlingsplätzchen

937308 Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs 2008 27,90 Euro
Welches sind die richtigen Worte, das berührende Erlebnis beim Genuss dieses Großen Gewächses von alten Rieslingreben aus einer Parzelle mit tiefgründigem rotem Lehm, Flusskieseln und rotem Schiefer adäquat zu beschreiben? Wie erfasst man dieses phantastische Kaleidoskop an Aromen, das komplexe Potpourri an Düften... ? In der Nase faszinieren die sinnliche Fruchtigkeit, eine hochfeine Mineralität, eine traumhafte Frische, ein transparentes, feines Gewebe: Ein Wein wie aus Samt und Seide gewirkt, so herrlich verspielt, einem übermütigen Fohlen ähnlich, stets frühzeitiger geöffnet als der in seiner Stilistik so gänzlich anders gewirkte Halenberg. Dieser filigrane Riesling besitzt überhaupt nichts Vordergründiges, schwebt stattdessen geradezu in einer feinen, prononcierten Säure über die Zunge, dem Tanz der Elfen gleich, wie man es von großen Spätlesen der Mosel kennt. Seine perfekt balancierte würzige Frucht-Säurestruktur ist betörend, frisch, gelbfruchtbetont und verwöhnt den Gaumen mit komplexen Geschmacksnoten von Pfirsich, Ananas, Stachelbeeren sowie Mandarine und wiederum einer zart gewobenen Mineralität. Dieser unglaublich animierende, Trinkfreude pur verströmende Riesling aus kerngesunden, extrem kleinbeerigen Träubchen brilliert mit einer fabelhaften Filigranität, seiner vibrierenden Rasse und seiner lagenbedingten Zartheit: Er gewinnt seine Faszination nicht durch Kraft und Dichte, sondern durch ein ungemein finessenreiches Spiel, eine traumhafte Frische und eine moselanisch anmutende Eleganz, Leichtigkeit und Verspieltheit. Dieser hedonistische „Flatteur” scheint die Gesetze der Schwerkraft aufzuheben und scheinbar schwerelos über die Zunge zu gleiten – den Greifvögeln ähnlich, die hoch über den Steillagen der Nahe majestätisch ihre Kreise ziehen. Und es ist ihre Sensibilität, die sich bis zum langen, harmonischen, stets saftigen Ende hinzieht, welche die großen Rieslinge von Werner Schönleber für mich so unverwechselbar authentisch machen. Was für ein legendäres Frühlingsplätzchen, vinifiziert aus traumhaft klein- und lockerbeerigen Träubchen, die an den herrlichen Herbsttagen in der ersten Novemberwoche 2008 mit der Sonne um die Wette strahlten!
Zu genießen sofort nach Freigabe im Herbst, Höhepunkt 2011 bis 2018+.

Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs

In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!


9373108 Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 59,00 Euro

Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs, Magnum

In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!


Weingut Emrich Schönleber
Vom blauen Schiefer geprägtes Terroir des Halenberg

934508 Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs 2008 29,95 Euro
„Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Eichelmann „Deutschlands Weine 2008”
„Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Feinschmecker
Meine Liebe zu den Weinen der sympathischen Schönlebers findet ihren Ursprung genau in diesem fabelhaften Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrlich Großen Gewächs, das mich seit Jahren unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr losgelassen hat! Fasziniert das Frühlingsplätzchen wie ein liebreizendes junges Mädchen, das verträumt durchs Leben tänzelt, so kommt der Halenberg als aristokratischer Charakterkopf daher: Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert im Glase steht. Was für ein singulärer Terroirwein von einer zwar kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands! Dieser noble, majestätische Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit intensiven Steinobst-, spektakulär schönen Cassis- und würzig-rauchigen Aromen. Am Gaumen eine konzentrierte, strahlende Frucht, dabei ungemein saftig, dicht, ja muskulös; faszinierend die reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt. Welch ein Extrakt! Dazu gesellen sich eine enorme Kraft, Tiefe und Länge und eine feine, cremige, saftige Textur mit grandiosem Schmelz, die wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den großen Rieslingen der Nahe zu eigen sind. Der extrem lange, salzig-mineralische Nachhall dieses bestens balancierten, sinnlichen Rieslings von edler Gestalt und brillanter Struktur ist glockenklar. Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein beseelter Wein, die Inkar na tion seines legendären Terroirs (wahrlich die Essenz der Schiefermineralität), der dem wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Welch Hommage an den Halenberg, weniger die eiserne Faust im Samthandschuh wie in 2007, dafür noch mehr von der Noblesse getragen, ein magischer, verzaubernder Wein mit einer Balance und inneren Harmonie, die dieses mythische Gewächs jahraus, jahrein zu einem der größten auf der Welt erzeugten Rieslinge werden lässt! Wahnsinnsstoff!
Zu genießen ab Freigabe im Herbst wird dieser Rohdiamant, der in den letzten Jahrgängen für so viel Aufsehen bei Weinkennern und Fachpresse gleichermaßen gesorgt hat, zwischen 2012 bis etwa 2025 auf seinem Höhepunkt sein.

Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs

In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!


Weingut Emrich Schönleber
Impressionen vom Halenberg

9345108 Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 64,00 Euro

Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs, Magnum

In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!



Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

Stuart Pigott: „Das ist wahrer Rheingau-Adel!

Weingut Josef Leitz
Josi Leitz (rechts) und Tino Seiwert beim Fachsimpeln hoch über dem Schlossberg

Stuart Pigott, einer der renommierten Rieslingexperten der Welt, schwärmt begeistert in seiner wöchentlichen Kolumne in der FAS von den phantastischen Qualitäten unseres Rheingauer Juwels und Vorzeigewinzers Josi Leitz. Wir zitieren in Auszügen: „Noch vor dreißig Jahren genoss der Rheingau nicht nur unter Experten unangefochten den Ruf als Deutschlands edelstes Weinanbaugebiet. Der Grund dafür waren zum einen weltberühmte Spitzenlagen und eine Reihe von adligen Weingütern, zum andern ein Qualitätsstandard, der zwei Jahrhunderte lang Gültigkeit besaß. Doch Geschichte und Tradition reichen auf Dauer nicht aus, wenn das Bemühen um Qualität nachlässt oder wenn gedankenlos rationalisiert wird. Beides war leider von Ende der siebziger Jahre an der Fall; erst während der neunziger Jahre besserte sich die Situation ein wenig, allerdings nur punktuell. Erst in jüngster Zeit gibt es im Rheingau endlich wieder Bewegung. Dafür sind vor allem bürgerliche Weingüter verantwortlich. Der erstaunlichste dieser Betriebe ist das Weingut Leitz in Rüdesheim. Als Johannes Leitz vor zwanzig Jahren in den Familienbetrieb eintrat, bestand dieser aus nicht mehr als drei Hektar Weinbergen. Verkauft wurden die Weine überwiegend im immer noch bestehenden Blumengeschäft seiner Mutter. Einige Jahre lang gehörte auch eine Straußwirtschaft dazu, die entgegen den Gepflogenheiten ausschließlich außerhalb der Touristensaison geöffnet war. Mit seinen charaktervollen trockenen Rieslingen des Jahrgangs 1990 sorgte der junge Winzer erstmals für Aufmerksamkeit. Seitdem ist die Anbaufläche auf stattliche 28 Hektar gewachsen. Johannes Leitz hat seine Kellerei deshalb umgebaut und an einer für den traditionellen Rheingau gewagten Weinstilistik entschlossen gefeilt. Inspiriert durch die Spitzenweine der Mosel – also jenes Anbaugebiets, das den Rheingau auf dem internationalen Parkett ausgestochen hat –, setzt Leitz auf enorme Komplexität der Armomen und brillante Frische. Das ist wahrer Rheingauadel!”

Weingut Josef Leitz
Steinmauern terrassieren den Rüdesheimer Berg

Wahrlich: Johannes Leitz ist ein echter, ungemein sympathischer Typ mit Ecken und Kanten („ein Pfundskerl, eine echte Rheingauer Trouvaille”, VINUM), mit blitzenden Augen und wachem Intellekt und mit großen gegerbten Händen, die zupacken können und augenscheinlich demonstrieren, dass seine großartigen Rieslinge in harter handwerklicher Arbeit in den steilen Wingerten entstehen. Die Winzerikone ‚Josi’ Leitz und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines, seine Weine eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge! Johannes Leitz gehört zweifellos zu den Perlen unseres Programms!


962208 Leitz, „Eins, Zwei, dry” Rheingau Riesling trocken (DV) 2008 7,95 Euro
Dieser rassig-knackige Einstiegswein mit seinem hintergründigen Wortspiel wurde im 2007er Jungfernjahrgang von Robert Parker bzw. seinem für deutsche Weine zuständigen Co-Autor David Schildknecht enthusiastisch gelobt: „delicious value”! Dazu ein sensationeller 7. Platz im renommierten norwegischen vinforum-Tasting für diesen erfrischenden Spaßwein auf hohem Niveau! Perfekter Terrassenwein, grandioser Aperitif und kongenialer Begleiter einer sommerlich leichten Küche wie knackigen Salate, Fisch und Krustentieren, zu Gemüsehäppchen, kleinen Knabbereien oder Sushi und Sahimi.

Leitz, „Eins, Zwei, dry” Rheingau Riesling trocken (DV)


Weingut Josef Leitz
Qualität entsteht im Weinberg

962008 Leitz, Rüdesheimer Riesling „vom Rheinschiefer” Edition Pinard de Picard trocken (DV) 2008 8,90 Euro
Diese grandiose, knochentrockene „späte Lese” stammt aus der berühmten Rüdesheimer Spitzen-Lage ‚Berg Rottland’ und ist quasi eine Vorlese der phantastischen Trauben, die in Josis mittlerweile legendären Rottland eingehen. In der Nase eine enorm eindringliche Frucht: Welch rassiger, mineralischer und feinwürziger Duft nach Weinbergspfirsichen, Zitrusfrüchten, Cassis und Ananas, zart unterlegt mit Nuancen feinwürziger Aromen, die ein wenig an Heu, Fenchel und Schiefer erinnern! Im Mund eine glasklare, feinsaftige, sehr reife und dennoch herrlich schlank daherkommende Frucht, stahlig und strahlend, fein gewirkt, komplex und filigran. Knackig-frische, rassige Säure, faszinierendes mineralisches Rückgrat! Ein wunderschöner, glockenklarer Riesling, der das große Terroir des ‚Rottlands’ eins zu eins in die Flasche übersetzt. Fabelhafte Qualität zu „unmöglichem” Preis! Bei meinen Proben vor Ort hat mich dieses Fass derart überzeugt, dass wir unseren Freund Josi überzeugen konnten, diesen Rüdesheimer Referenzwein exklusiv für Pinard de Picard abzufüllen. Herzlichen Dank Josi!
Zu genießen ab sofort bis 2012.

Leitz, Rüdesheimer Riesling „vom Rheinschiefer” Edition Pinard de Picard trocken (DV)


Weingut Josef Leitz
Blick über den Rhein zum legendären Rüdesheimer Berg

960008 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (DV) 2008 11,80 Euro
Unser Freund Josi brilliert mit einem genialen 2008er Bischofsberg, der auf Augenhöhe daher kommt mit einem seiner vorzüglichen Jahrgangsvorgänger, der von Jancis Robinson zu Recht mit für seine so faire Preisklasse fast schon sensationellen 16,5/20 Punkten geadelt wurde. Diese fabelhafte trockene Spätlese vom Bischofsberg mit ihrer ungemein animierenden Säure und ihrer tänzerischen Verspieltheit verkörpert die Weine des unteren Rheingaus geradezu idealtypisch: In der Nase betört eine reintönige, rassige Rieslingfrucht mit komplexen Aromen von Weinbergspfirsich, reife Ananas, Honigmelone, Zitrus, Grapefruit und nach längerer Öffnungszeit eine feinherbe Cassisnote sowie Anklänge an Muskatnuss und eine blühende Sommerwiese im frischen Morgentau. Am Gaumen höchst trinkanimierend, dicht, saftig, dabei herrlich frisch, aber auch filigraner denn je zuvor. „Trotz Spätlesequalität befindet sich hier ein Tropfen im Glas, der durch die vibrierende Säure den Genießer stets zu einem weiteren Glas verführt, da er die Dichte und cremige Textur einer Spätlese mit der beschwingten Leichtigkeit eines Kabinetts vereint”, schwärmt begeistert Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, von diesem rassigen Bilderbuch-Riesling mit einem faszinierend mineralischen Nachhall. Erstklassiger Essensbegleiter zu Krustentier- und Fischgerichten, zu Kalb und hellem Geflügel und superleckerer Terrassenwein „de luxe”, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Abenden traumhaft begleitet. In seiner sympathischen Preisklasse von (fast) unschlagbarer Qualität! Diese fabelhafte Spätlese aus dem ‚Bischofsberg’ ist einer der größten Verkaufserfolge im Programm von Pinard de Picard der letzten Jahre, ein animierender Riesling, der eindrucksvoll demonstriert, zu welchen Spitzenleistungen große deutsche Weißweine in der Lage sind: Unnachahmliche Mineralität, feinste Finesse und rassige Frucht!
Unser Klassiker aus dem Hause Leitz: Wohl nie zuvor war er so gut wie in den grandiosen Zwillingsjahrgängen 2007/8, was auch der sensationelle Platz 4 im letztjährigen vinforum-Tasting eindrucksvoll demonstriert!
Zu genießen ab sofort, gewinnt wie alle 2008er in den nächsten Wochen noch an Harmonie und Balanciertheit, Höhepunkt Ende 2010 bis 2012+.

Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (DV)


Weingut Josef Leitz
Einige Partien des Kaisersteinfels sind zu steil
für eine sinnvolle Rebenbepflanzung und sind der Natur überlassen.

960408 Leitz, Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels Riesling Alte Reben trocken 2008 29,50 Euro
Finesse trifft feinste Frucht. Eine der ganz großen Rieslinglagen Deutschlands von einem legendären Terroir, ganz hoch oben an der Spitze des majestätisch über dem Rheintal thronenden Schlossberges – direkt unterhalb des Waldrands – gelegen und von kargen Taunusquarzitböden geprägt. Ein erstklassiges Traubenmaterial, sehr spät gelesen, bildet die Basis für diesen klassischen Rüdesheimer Riesling in einer puristischen Stilistik (der andere Pol zum burgundisch cremigen Rottland!), der seine große Herkunft eindrucksvoll demonstriert und deutlich macht, warum diese Lage von Rieslingfreaks in aller Welt so sehr geliebt und ihr Name ehrfürchtig ausgesprochen wird. In der Nase betört ein ,kühles’, nobles, sehr reintöniges und ungemein komplexes Bukett mit einer herrlich mineralischen, frischen Frucht: Weinbergspfirsich, Zitrusfrüchte, Apfel und Aprikosen schmecken ganz zart hervor. Am Gaumen dicht, konzentriert, einen Tick verspielter, filigraner, tänzerischer als in den beiden ebenfalls großen Vorgängerjahren, ein faszinierender Riesling mit hintergründiger Finesse und fruchtiger Frische, der dabei von einer stahlig-vibrierenden Rasse und einer abgrundtiefen, salzig-mineralischen Würze geprägt wird. Diese Hymne an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge besitzt eine tolle Säurestruktur, eine phantastisch niedrige Alkoholgradation von 12 Volumenprozent und einen rauchig-mineralischen, glockenklaren Nachklang! Die „Hassliebe” des Winzers zu seinem steilen, im Sommer fast unmenschlich heißen und daher extrem schwer zu bearbeitenden Lieblings-Wingert, dem letzten Terrassenweinberg mit alten Trockenmauern im Rüdesheimer Berg, wird expressiv spürbar in diesem individuellen, „nordisch-kühlen”, aristokratischen Rieslingunikat.
Auf Augenhöhe mit dem letztjährigen Testsieger großer deutscher Rieslinge in „vinforum”!
Zu genießen ab sofort (unbedingt dekantieren und in einem großen Burgunderglas servieren), Höhepunkt 2010 bis wenigstens 2020.

Leitz, Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels Riesling Alte Reben trocken


Weingut Josef Leitz
Blick über den Schlossberg zum majestätisch dahin gleitenden Rhein

961108 Leitz, Rüdesheimer Schlossberg Alte Reben Riesling 2008 29,50 Euro
Eine weltberühmte große Lage für besten Rheingauer Riesling, seit jeher gerühmt als das „Bordeaux des Riesling”, ist der Rüdesheimer Schlossberg, eine Schiefersteillage, in der exzellente Rieslinge wachsen, die weltweit keine Konkurrenz zu fürchten haben. Wenn Sie als Liebhaber großer deutscher Rieslinge buchstäblich be-„greifen” möchten, wie diese traumhaften Qualitäten entstehen, dann empfehle ich Ihnen einen Besuch in diesem großartigen Wingert. Wenn Sie dann dort – hoch über dem romantischen Rheintal – vorsichtig herumkraxeln und die feinschiefrige Erde betasten, beginnen Sie, den Ursprung für die vibrierende mineralische Spannung in einem großen Rheingauer Gewächs zu verstehen. Sie spüren intuitiv den Einfluss des warmen Sonnenlichts auf die Vegetation und die kargen Böden und Sie entwickeln ein Gefühl für das einzigartige Terroir, den verwitterten roten Schiefer (darunter nach 2 m bereits der blanke Fels) und für den Einfluss von Wasser und Wald in unmittelbarer Nähe. Wanderfalken segeln über Ihre Köpfe, Eidechsen huschen in den Schutz der alten Steinmauern, ein Moment zum Innehalten und Meditieren.

Weingut Josef Leitz
Goldener Altweibersommer im Schlossberg

So prägt ein extrem mineralischer Boden diesen großen Riesling mit seinen expressiven Aromen nach frischen Kräutern und Gewürzen: Salbei, Lorbeerblätter, frisch geschroteter weißer Pfeffer, Anis und Muskatnuss. Nach wenigen Minuten im Glase, mit etwas Sauerstoffkontakt, beginnen Fruchtaromen zu brillieren: Orangen, Pfirsiche, Aprikosen, Mango, Ananas und Limetten, fein unterlegt von einer rauchigen, salzigen Mineralität. Dieser geniale Schlossberg („der beste, den ich bisher vinifzieren konnte”, strahlt Josi mit den Aromen um die Wette) ist ein unendlich komplexer Terroirwein mit einer immensen Brillanz in der Struktur und einem enormen Potential. Am Gaumen paaren sich Kraft und Schmelz mit einer schmetterlingshaften Leichtigkeit und einer betörenden exotischen Zitrusfruchtnote (Limette, Orange) sowie einer vibrierenden Säure, die wunderbar eingebettet ist in eine opulente Fruchtsüße. Phantastischer Nachhall, insbesondere traumhafte Anklänge an Mandarinen und eine nicht enden wollende Mineralität: Ein verzauberndes, emotional zutiefst berührendes Weinmonument, absolutes Weltklasseniveau!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2011 bis nach 2020.

Leitz, Rüdesheimer Schlossberg Alte Reben Riesling


Weingut Josef Leitz
Aus dieser weltberühmten Lage stammen die burgundisch inspirierten
Weine des „Rottlands”

960308 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling trocken 2008 29,50 Euro
Die großen Weine der Welt haben ihren Ursprung in einem mystischen Zusammenspiel von Mikroklima, Bodenzusammensetzung und Rebsortencharakter, das von begnadeten Winzern in einzigartige Weinunikate transformiert wird. Das Herausarbeiten des Terroirs gelingt Johannes Leitz wie nur wenigen Winzern: Vom Fuße des magischen Rüdesheimers Bergs mit seinem verwitterten, bröseligen grauen Schiefer vinifiziert er zum wiederholten Male in Folge einen Weltklasse-Riesling, der geradezu als Quintessenz des großen Terroirs des Berg Rottland erscheint. Führende Weinmedien sind sich seit Jahren einig: Leitz’ Rottland zählt zu den größten Rieslingen Deutschlands. So erhielten drei Jahrgänge hintereinander im Gault Millau die zweithöchste Punktzahl aller trockenen Rieslinge Deutschlands! Und gar sechs Mal in Folge war er die Nr. 1 im Rheingau! Gerhard Eichelmann bewertet den 2005er gar als besten trockenen Riesling Deutschlands! Und gleich zwei Mal hintereinander belegt dieses Monument Platz eins in der großen CAPITAL Rieslingverkostung! Unter der Leitung von Jürgen Fendt (Deutschlands Sommelier des Jahres 2000, Restaurant Bareiss, Baiersbronn) testeten 12 namhafte Weinexperten die deutschen Spitzenweine in einer Blindprobe: In der Kategorie „Best of Riesling dry” siegte souverän Johannes Leitz mit seinem Berg Rottland!
Für unsere Kunden sind diese Elogen keine Überraschung: Denn Leitz ‚Rottland’ vermag das vermeintlich Unmögliche. Er trägt in sich die Paradoxien der großen Weine der Welt, die Vermählung von maximaler Konzentration mit einem Maximum an Eleganz. Sehr extraktreich fließt der Berg ins Glas und präsentiert sich bei allem Körperreichtum trotzdem fein ziseliert und elegant. Die tiefgründigen Aromen sind komplex und verweben zarte Noten von weißen Blüten, reifen, süßen Zitrusfrüchten, Ananas, Mango und Weinbergspfirsich mit einer intensiven Kräuterwürze und edlen Gewürzen wie Zimt sowie einer filigranen Mineralität. Und dann diese Faszination im Mund: Der ‚Rottland’ entwickelt am Gaumen, neben aller cremigen Saftigkeit, Dichte und Konzentration dieses verzaubernde Spiel, diese einzigartige Finesse und Frische, die ihn zu einem charaktervollen, tiefgründigen Meisterwerk handwerklicher Winzerkunst werden lassen. Alle Ingredienzien sind traumhaft ineinander verwoben, die wahnsinnige Dichte wird aufgehoben in einer schwebenden Transparenz. Welche fabelhafte Säurestruktur, welche Frische! Sehr langer, Cassis-geprägter Nachhall von glockenklarer Mineralität. Welch monumentales Meisterwerk!
Danke Josi, für dieses ebenso großartige wie tief emotional berührende Genusserlebnis! Mit diesem majestätischen Riesling, einer subtilen Weiterentwicklung seines einzigartigen Stils, der keinen Vergleich mit teuren Burgundern zu scheuen braucht, hast Du Deine Vision eines großen Rheingauer Rieslings verwirklicht, der die Finesse, Frische, Rasse und Eleganz seines großen Terroirs auf unnachahmliche Art mit famoser Kraft, grandioser Geschmeidigkeit und schmelziger Textur vereint. Der puristische, feingliedrige ‚Kaisersteinfels’ und der burgundisch inspirierte majestätische ‚Rottland’, nur durch die Lage ‚Roseneck’ voneinander getrennt, verkörpern in ihrer völlig unterschiedlichen Stilistik die 2 Pole höchster Rheingauer Winzerkunst. Beide tragen jedoch unverkennbar die Insignien der Meisterhand in sich, die diese flüssigen Kunstwerke geschaffen hat.

PS: Stuart Pigott feiert diesen genialen Stoff wegen seiner „monumentalen Kraft und Tiefe und seines enormen Entwicklungspotentials” und Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, urteilt euphorisch: „Ein Weltklasse-Riesling, der sich schon im jungen Stadium so saftig und offen in der Aromatik zeigt, das man schon beim Hineinriechen den Wunsch verspürt, in ihm zu ertrinken. Am Gaumen bestätigt sich dieser Eindruck: Welch saftige Frucht (besonders intensiv Orangen und Mango) in Kombination mit einer vibrierenden Säure und einer markanten Mineralität. Faszinierend auch der animierend niedrige Alkohol (12 Volumenprozent), der noch einen Grund mehr darstellt, sich diesem grandiosen Tropfen vollends hinzugeben”.

Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling trocken


Weingut Josef Leitz
Herbststimmung im Rüdesheimer Berg

961708 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling Goldkapsel trocken 2008 59,00 Euro
Nochmals die ultimative Steigerung! Deutschlands Antwort auf die legendäre Lage Montrachet. Schon mit dem ersten Schluck erzeugt der Wein ungläubiges Staunen. Ein Wahnsinnsextrakt und ein unendlich komplexes Aromenbündel. Welch mineralische Wucht, welch cremiges Mundgefühl und welch großartige Säurestruktur! Singulärer Stil, Charakter, Ausstrahlung und Charisma! Und ein deutliches „Back to the roots”! Denn wie wenige andere Winzer lässt Josi der Natur, die für den sensiblen Rüdesheimer das Maß aller Dinge ist, stets ihren freien Lauf. Daher spielen seine beseelten Weinunikate in jedem Jahrgang explizit den jeweiligen klimatischen Verlauf und damit eine ureigene Stilistik wider. War dieses Weinmonument aus mythischer Lage in den letzten beiden Jahren infolge seines relativ hohen Alkoholgrades von fast rotweinartigem Charakter und erinnerte auch ein wenig an Pichlers „Unendlich”, ein in sich ruhender kraftvoller Wein für meditative Stunden, so kommt er in 2008 mit seinen moderaten 12,5 Volumenprozent wesentlich feingliedriger daher. Bei aller immer noch vorhandenen Kraft, Fülle, inneren Dichte (die an Kellers legendären G-Max erinnert!) und abgrundtiefen Mineralität begeistert in diesem grandiosen Jahrgang eine schwebende Transparenz und eine burgundische Finesse und Eleganz: „Power without weight”!
Ein magischer Wein mit Potential für Jahrzehnte. Lieber Josi, ich freue mich sehr, dass es Dir gelungen ist, Dir einen Jugendtraum zu erfüllen und die Trauben von über 60 Jahre alten fabelhaften Reben aus einer der legendären Parzellen von Rüdesheim, direkt über Schloss Groenesteyn gelegen und von den Altvorderen als „Rüdesheimer Hinterhaus” hymnisch besungen, in diesen Weltklasse riesling einfließen zu lassen. Ein beseelter, ein transzendentaler Wein mit der Mineralität und Frische des Rüdesheimer Bergs!

Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling Goldkapsel trocken

In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2010!


Weingut Josef Leitz
Blick auf die großartige Lage des „Rosenecks”

960608 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2008 21,95 Euro
Und nun für alle Rieslingfreunde die „beste Spätlese Deutschlands” (Gault Millau in 2003 und 2007, dazu der zweite Platz in 2004) – schlicht die Königsdisziplin des deutschen Rieslings! Und welch betörende Rosendüfte paaren sich mit einer reifen, vibrierenden Säure am Gaumen, die zusammen mit der rassigen Mineralität die feine Süße zärtlich umschließt. Diese verspielte Weltklassespätlese ist für meinen persönlichen Geschmack nochmals mehr als nur einen Wimpernschlag besser als der Gault-Millau-Siegerwein von 2007. Einer der schönsten Weine des Jahrgang 2008, meine unbedingte Empfehlung

Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese




FRANKREICH

Domaine Léon Barral - Faugères

Mineralische Weinunikate aus biologischem Anbau mit singulärem Charakter von den legendären Schieferböden des Faugères: In ihrer fabelhaften Qualität großen, teuren Prestigegewächsen der Côte Rôtie ebenbürtig – und dies zu den sympathischen Preisen des Languedoc!

Domaine Léon Barral - Faugères
Didier Barral

Didier Barral hat sein kleines Weingut, das unter Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen einen mythischen Ruf besitzt, in die absolute Spitze des Languedoc geführt und zählt heute zu den 5 besten Domainen: Brandaktuell von Parker wie der Revue du vin de France mit Elogen überhäuft!

Visionäres Winzergenie, sensibler Wingertmann und vinologischer Revoluzzer gleichermaßen, in seinem Unangepasstsein und Habitus eine Reinkarnation des jungen, stets eigene Wege suchenden James Dean – in diesem Spannungsfeld steht Didier Barral, der sich kompromisslos wie kaum ein anderer für sein singuläres Terroir und intakte Natur pur engagiert.

Domaine Léon Barral - Faugères

Ein Besuch bei dieser Legende des Languedoc ist wie der Zutritt in ein ureigenes Universum: Wie stets nimmt er mich bei der Hand, meint sehr bestimmt, wir sollten erst unsere „kleine” Runde durch die Weinberge machen (die dann wie gewöhnlich Stunde um Stunde in Anspruch nimmt), bevor es ans Verkosten geht. Vor uns liegen, in ein beispielgebendes ökologisches Gleichgewicht eingebettet, seine berühmten Lagen, auf denen Esel, Kühe und Pferde weiden und die Triebe der Trauben abfressen. (Es ist Februar und Barrals gemischte Viehherde übernimmt die „Arbeit” des Rebenschneidens.) Der Boden ist extrem aufgelockert.

Domaine Léon Barral - Faugères

Didier nimmt eine Hand voll von dieser fein duftenden Erde und zählt mit Begeisterung jedes einzelne Wesen, welches in dem lebenden Humus herumkrabbelt. „Die Winzer haben die Biologie des Bodens verlernt”, geißelt Didier die weit verbreiteten Missstände in seiner Zunft, während er auf Knien in seinem Weinberg rutscht und die krümelige Erde mit ihrer enormen Vielfalt an Kleinstlebewesen durch die Finger rieseln lässt, um mir ihren optimalen Zustand zu demonstrieren: „Der Mensch kann aber auf Dauer erfolgreich nur mit der Natur arbeiten, niemals gegen sie. Wir müssen der Erde die Chance lassen, sich von der über Jahrzehnte betriebenen Monokultur und den auf sie eingespritzten Pestiziden und Herbiziden erst einmal zu erholen. Daher gebe ich neu erworbenen Parzellen 10 Jahre Zeit, sich zu regenerieren.

Domaine Léon Barral - Faugères

Sie werden gerodet und 10 Jahre ohne Anbau sich selbst und meinen Weidetieren überlassen. Das bedeutet natürlich große finanzielle Einbußen. Aber dafür gewinnen die danach neu gepflanzten Reben ein vitales und ökologisch intaktes Umfeld, so dass der Mensch aus ihren kerngesunden Trauben großartige, individuelle, aber auch höchst bekömmliche Weine machen kann.”

Welch wohlüberlegtes Puzzle von Details steckt hinter solch spektakulären Qualitäten, die Didiers grandiose Weine zur Referenzqualität des Languedoc und ihn zu einer der legendären Winzerpersönlichkeiten des Midi haben werden lassen. Dieses zeigt sich bei der liebevollen Pflege der wie in Châteauneuf-du-Pape in niedriger Buschform wachsenden, sehr tief wurzelnden Reben, reicht über eine biodynamische Arbeitsweise in den aufgelockerten, „lebenden” Weinbergsböden, bei der eigens konstruierte Pflugmaschinen zum Einsatz kommen, welche die Böden nicht verdichten, bis zu einem ausgeklügelten, „intelligenten” Bewässerungs system und den unterirdischen Kelleranlagen mit ihrer uralten, aber extrem schonenden Presse, wo jede Weinbergsparzelle in Kleinstgebinden separat ausgebaut wird – ohne jegliches belastendes Eingreifen und mit nur einem Minimum an Schwefel. Didier weiß genau um die Bedeutung jeder einzelnen Pflanze, die in seinen Weinbergen wächst und um ihre Wichtigkeit für das gesamte Ökosystem.
„ÉQUILIBRE” (übersetzt: Gleichgewicht, Balance) ist daher das Zauberwort, das Didiers Arbeit am besten charakterisiert. Zum einen ein ökologisches Gleichgewicht in den biodynamisch bearbeiteten, mit wilden Kräutern bewachsenen „butterweichen”, unter den Schuhen federnden Weinbergen, die von Natur aus für niedrige Erträge sorgen und infolge einer optimalen Wasser- und Sauerstoffversorgung der extrem tief wurzelnden Reben niemals Trockenstress aufkommen lassen, dafür aber dem fertigen Wein eine unvergleichliche Säurestruktur und damit eine einzigartige Frische vermitteln. Zum anderen das Verhältnis der Haut zum Saft in den reif (aber nicht überreif!) geernteten Trauben, die für eine sensationelle Balance verantwortlich zeichnen und schließlich ein harmonisches Gleichgewicht aller wesentlichen Faktoren wie Extrakte und Aromen im fertigen Wein, die infolge ihrer singulären Finesse und Frische in Ihrer Trinkanimation nicht zu übertreffen sind.

In diesem Sinne wird bei Didier Wein zum einfühlsam interpretierten Kunsthandwerk, wie wir es nur bei den ganz Großen ihrer Zunft finden! Gut „gemachte” Weine gibt es mittlerweile reichlich, charaktervolle Unikate dieser Spitzenklasse sind jedoch extrem rar gesät. Diese unfiltrierten, handwerklichen Meisterstücke präsentieren sich komplex, kraftvoll und konzentriert, mit einer reichen, ausladenden, tiefwürzigen, tabakigen Frucht, feinen, saftigen Tanninen und der explizit herausgearbeiteten Terroir-Note der Region Faugères: Dieses wildromantische, dünn besiedelte, hügelreiche Gebiet nördlich von Béziers verfügt über homogene, sehr karge Böden (im Schnitt nur 30-50 cm tief), unter denen sich nichts als schwarzer Schiefer befindet, in den sich, optimale Weinbergsarbeit wie bei Barral vorausgesetzt, die Wurzeln der Reben tief hineingraben, um Mineralien und andere Nährstoffe aufnehmen zu können und der im fertigen Wein, ähnlich den großen Rieslingen von der Mosel, für eine fabelhafte Finesse und Eleganz (welche die immense Kraft und Konzentration dieser Unikate im Gleichgewicht halten: power without weight) verantwortlich zeichnet. Didier Barral, auf dem Zenit seines großen Könnens angekommen, ist es meisterhaft gelungen, diese singuläre Bodenstruktur in seinen Weinen sinnlich schmeck- und erfahrbar zu machen. Es sind hocharomatische Gewächse, terroirgeprägte Unikate auf höchstem Qualitätsniveau, die sich wohltuend aus dem Einheitsbrei vieler „gemachter” Weine hervorheben und von Kennern zu den besten des gesamten Südens gezählt werden! Sie gehören mittlerweile zu den am meisten gesuchten Weinen Frankreichs, zieren die Karten der Spitzenrestaurants des Landes und werden einem ausgewählten Kundenkreis zugeteilt.

Domaine Léon Barral - Faugères

Allen Lobeshymnen zum Trotz, die Didier mittlerweile in der internationalen Presse zuteil werden, betrachtet er in der Retrospektive die ersten Jahre seiner Winzertätigkeit auch als eine Art Lernphase. Denn es war ihm immer bewusst, dass es ihm, trotz eines radikalen Bruchs mit den Gewohnheiten des Languedoc zu Beginn der 90er Dekade, nicht binnen zwei oder drei Jahren möglich sein würde, die höchste Qualität aus seinem Terroir „herauszukitzeln”, so wie er sich dies vorstellte: Die Regeneration der Böden brauchte ihre Zeit. War er aber mit seinen ersten Jahrgängen bereits sehr zufrieden, so strahlt er mittlerweile eine Art inneres Glück aus, eine Befriedigung, wie sie nur Menschen zu eigen ist, die mit sich und dem Ergebnis ihrer Arbeit absolut im Reinen sind. Und die spektakulär schönen Weine aus dem Fabeljahrgang 2006 des Faugères demonstrieren auf eindrückliche Art und Weise, dass die Zeiten des Experimentierens vorbei sind und dass es Didier endgültig gelungen ist, seinem Idealbild eines großen Faugères, der zur absoluten Spitze des gesamten Languedoc zählen sollte, zu entsprechen. Didier hat seinen ureigenen Stil gefunden: Nicht Rebsorte oder Ausbaustil prägen die Stilistik seiner Weine, sondern ausschließlich sein großes Terroir. Kein Zweifel: Didier Barral, der TERROIRIST, hat im großen Jahrgang 2006 die bisher besten Weine seiner Winzerkarriere vinifiziert mit einer Säurestruktur, Eleganz und traumhaften Balanciertheit, mit einer berührenden natürlichen Schönheit, die im gesamten französischen Süden in diesem Jahrgang ihresgleichen sucht. Nehmen Sie mich beim Wort und machen Sie die Probe: Ihre kundige Zunge wird von einer ungewöhnlich seidigen, noblen, kühlen Mineralität verzaubert werden. Kaum ein Weinkenner wird bei einer Blindverkostung diese traumhaften Weine im wilden französischen Süden vermuten, sondern sie für sündhaft teure Prestigeweine der nördlichen Rhône halten, so einzigartig ist ihre singuläre Frische und Finesse, ihre noble Eleganz und abgrundtiefe Mineralität: Souveräne Referenz für Faugéres von einem der renommiertesten Winzer Frankreichs!

Domaine Léon Barral - Faugères
Ausschnitt aus der Schieferformation, aus der
die Reben die wertvollen Mineralstoffe aufnehmen

Didier Barral: Sein unermüdliches handwerkliches Schaffen in seinen lebenden Weinbergen, seine tiefe Liebe zu seinen Reben und seine vorbildliche Kellerarbeit machen aus seinen großen Terroirweinen die neuen Legenden des französischen Südens! In ihrer aktuellen Augustausgabe 2009 zählt ihn die angesehenste französische Weinzeitschrift, die „Revue du vins de France”, in ihrer Gesamtschau der „Elite der Rotweine des Languedoc” zu den Top-Five. Und Parker urteilt im neuen wine advocate über die derzeitige Situation im Languedoc: „ The Languedoc has never offered more bargains or more inspiring and talented idealists.” Und dann wertet er Barrals 2005er „Valinière” mit einem Punkt Rückstand auf die beiden höchst bewerteten Weine des Jahrgangs, den 2005er „Grange de la Père” (bieten wir Ihnen weiter unten an!) sowie den „Clos des Truffiers” von unserem Mustergut Château de la Negly, als den drittbesten Languedoc-Wein! Aber, liebe Kunden: 2006 ist bei Barral definitiv nochmals besser ausgefallen wegen seiner irrsinnigen Frische und inneren Balanciertheit. Das haben mehrere Fassproben vor Ort, in den kühlen Kelleranlagen tief im Fels, eindeutig ergeben. Parker urteilt ebenfalls begeistert und vergibt bereits unserer heute präsentierten Basiscuvée aus 2006 92-93 Punkte, die beiden Top-Cuvées hat er noch nicht bewertet, gottlob, sonst müssten wir diese raren Spitzen des Langudoc in homöopathischen Dosen Interessenten aus aller Welt zuteilen. Werte Kunden: Barral 2006: Das ist schlicht Weltklasse, das spielt sich auf Augenhöhe ab mit den berühmtesten Prestigeweinen der Welt, nur zu dramatisch günstigerem Preis!

Domaine Font Caude
Traumhafte Hügellandschaft in der Region Faugères

348106 Barral, Faugères, rouge 2006 11,90 Euro
Didiers sensationell schöner Basiswein demonstriert eindrucksvoll das große Potential seiner einzigartigen Region mit ihren schwarzen Schieferböden und die Überlegenheit von handwerklich-biologischem Weinanbau gegenüber einem eher an industriellen Gepflogenheiten angepassten, weit verbreiteten konventionellen ‚Wein-Making’. In ihrer attraktiven Preisklasse ist diese intensiv dunkelrote Cuvée aus Syrah (von Lagen mit nördlicher Exposition, die für die kühle, noble Stilistik und den feinen Schliff verantwortlich zeichnen) sowie Grenache, Carignan und Cinsault mit einer geradezu sensationellen Finesse und einer ganz raren, expressiven, ungemein komplexen Aromenintensität gesegnet, die an allerfeinste, aber um ein Vielfaches teurere Weine der weltberühmten Côte Rôtie in deren schönster klassischer Ausprägung erinnert. Die enorm vielschichtige und zugleich hochelegante Fruchtsubstanz (schmeichlerische dunkle Waldbeeren und Cassis, eingelegte schwarze Kirschen und Brombeeren) ist traumhaft untermalt von einer feinen mineralischen Spur und Anklängen an Zimt, Lakritze, Trüffelschokolade, provençalische Kräuter und Noten von Wildfleisch, Holzkohle, dunklem Tabak sowie orientalische Gewürze, die dem Wein eine exotisch-verführerische Stilistik verleihen. Am Gaumen wiederholt sich die prägnante Syraharomatik, die zusammen mit der belebenden Säurestruktur und der moderaten Alkoholgradation (knapp 13%) diesem phantastischen Wein bei aller Fruchtsüße und inneren Dichte eine tolle Frische und geradezu „nordische Kühle” mit auf den Weg geben. Begleitet von cremigen, sagenhaft geschliffenen, seidenweichen Tanninen und einer tiefen mineralischen Note im gewaltigen Nachhall” ist dieser geniale Wein ein Paradebeispiel für das großartige Zusammenspiel zwischen erstklassigen Rebsorten und phantastischem Terroir sowie für die neue Generation großer finessenreicher Weine aus dem Faugères mit einem sensationellen Preis-Genussverhältnis! So finden Sie hier, liebe Kunden, bereits in Didiers fabelhafter Basiscuvée das Niveau von Réserve-Qualitäten anderer renommierter Betriebe, mein Wort drauf!

Ein Problem haben wir allerdings: Parker vergibt diesem Sinnenzauber begeistert 92-93 Punkte! Und der Preis dieses Giganten ist so unverschämt niedrig (meines Wissens nach gab es noch nie einen anderen, derart hoch bewerteten Wein zu solchem Schnäppchenpreis), dass wir uns zu einer strengen Limitierung durchringen mussten. Die selbst von Kunden empfohlene Erhöhung des Preises ist weder für Didier noch für uns eine denkbare Alternative. Viel Spaß mit diesem Herzens- und Preisbrecher!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2014+.

Barral, Faugères, rouge

leider bereits ausverkauft!


Domaine Léon Barral - Faugères

348206 Barral, Faugères, „Jadis”, rouge 2006 22,00 Euro
Die ultimative Steigerung: Die eindrucksvollen schwarzen Schieferböden von Faugères sorgen auf den exponierten Süd- und Südwesthängen für eine unvergleichliche Finesse und eine orgiastische Aromenkomplexität, die Didiers „Jadis” in berührend natürlicher Schönheit verströmt. Frische, Frucht und Finesse treffen feinste Mineralität: „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann” (Kurt Tucholsky)!

Dieses faszinierende Aushängeschild der neuen authentischen Spitzenweine aus dem Languedoc, die von einer kleinen avantgardistischen Elite junger Winzer meisterhaft vinifiziert werden, ist ein traumhaftes Gewächs (überwiegend Syrah- und alte Carignanreben, dazu ein wenig Grenache und Cinsault) mit einem verführerischen, atemberaubenden Duft nach schwarzem Cassis, kandierten Kirschen, Blau- und Holunderbeeren, Salbei und der ganzen Fülle der provençalischen Kräuter (Lavendel!), dazu Nougat, Milchkaffee sowie edle Gewürze wie Zimt, Nelken, Sternanis und dann: Rauch und dunkler Tabak! Ein Hammer in der Nase! Neben diesen wildaromatischen Anklängen besitzt dieser GRAND VIN DU TERROIR feinste Noten von weißem Trüffel und eine wunderschön eingebundene, traumhaft geschliffene Mineralität: Ein beredtes Zeugnis seiner einzigartigen Böden aus schwarzem Schiefer. Dieser grandiose Wein präsentiert sich am Gaumen dicht und opulent, ja geradezu lasziv-erotisch mit verführerischen Schichten von komplexen Beerenaromen. Überraschend burgundisch-saftig in seiner Textur, gleitet er fast zärtlich über die jubilierende Zunge und betört mit einer cremigen, feinwürzigen Tanninstruktur sowie einer animierenden Säure, die dem Wein bei aller verführerischen Opulenz eine große Eleganz verleiht! Ein phantastisches Unikat von einem der besten Winzer Frankreichs mit enorm viel Potential für die Zukunft. Seit Christina Hilker, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005” (Gault Millau), den Jadis im FEINSCHMECKER als ihre Entdeckung des Jahres feierte, zählt dieses sensationelle Gewächs für viele unserer Kunden zu ihren erklärten Lieblingsweinen aus dem französischen Süden! Wegen seiner fabelhaften Frische, Finesse und Eleganz, wegen der seidig-noblen Tannine und der kühlen Mineralität ein unbedingter Tipp auch und gerade für frustrierte Bordeauxtrinker (Ein solch einzigartiges Preis-Genuss-Verhältnis sucht man in allen Renommierregionen der Welt vergeblich!) und ein neuer Referenzwein für unbeirrt auf die Flasche umgesetzte Natur! Chapeau, Didier!

Es gibt Weine, denen man mit Worten und Noten nur schwerlich gerecht werden kann, man muss sie einfach mit allen Sinnen genießen. Dieses hedonistische Gewächs gehört zur Kategorie persönlicher Lieblingswein und verdient meine ganz besondere Empfehlung! Hinter aller betörenden Frucht findet sich das pochende Herz des großen Terroirs des Faugères, die wieder gefundene Kraft eines lebenden Bodens. Natur pur! Ein edler Wein mit Seele, Authentizität und Charakter.

Barral, Faugères, „Jadis”, rouge


3482106 Barral, Faugères, „Jadis”, rouge, Magnum 2006 1,5 l 45,00 Euro

Barral, Faugères, „Jadis”, rouge, Magnum


3482206 Barral, Faugères, „Jadis”, rouge, Doppelmagnum 2006 3 l 115,00 Euro

Barral, Faugères, „Jadis”, rouge, Doppelmagnum


Domaine Léon Barral - Faugères

348306 Barral, Faugères „Valinière”, rouge 2006 39,50 Euro
Einer der legendären, raren und meist diskutierten Spitzenweine des Languedoc, da der ungewöhnlich hohe, 85%ige Anteil an optimal gereiften und streng selektierten Mourvèdretrauben (dazu ein wenig Syrah und Carignan) dem Wein einen extravaganten Charakter verleiht, der sich deutlich von dem aller anderen Weine des Midi abhebt und der mich persönlich ungemein fasziniert! Zutiefst komplex in der Aromatik, dicht, konzentriert, fein gewoben, mit atemberaubender Ausstrahlung! Uralte Rebstöcke bilden das Fundament für diesen fulminanten Wein, der zu den größten Gewächsen Frankreichs gehört. Eine Art „Hommage à Jacques Perrin” des Languedoc – denn auch diese Luxuscuvée von Beaucastel aus Châteauneuf-du-Pape ist ähnlich Mourvèdrebetont. In der Farbe präsentiert sich dieser grandiose Wein mit einem satten tiefdunklen Rot und mit purpurroten Reflexen am Rand. Im Duft ist diese Reminiszenz an die Mourvèdre-Traube unmittelbar nach der Öffnung noch relativ verschlossen, doch nach mehrstündiger Karaffierung explodiert der Valinière in der Nase! Man hat förmlich das Gefühl, von der Fülle der komplexen Aromen überflutet zu werden und in einen Taumel großer Glückselig keit zu fallen. Kleine Heidelbeeren, hochreife Brombeeren, aber auch herbe Einschläge von Vogelbeere und Schlehe sind genauso präsent wie der komplexe Duft nach Veilchen, Lavendel, Salbei, wilder Minze und süßliche Noten von Trüffelschokolade, Karamell, süßen Gewürzen (Sternanis, Zimt, Vanille) und kandierten Orangenschalen. Infolge solch expressiver Aromatik ist jeder Liebhaber großer autochthoner Weine überwältigt, wie vom Donner gerührt (einem kleinen Kind nicht unähnlich, das zum ersten Mal in seinem jungen Leben mit leuchtenden Augen einen funkelnden Weihnachtsbaum bewundert) und bereit, sich, ehrfürchtig staunend, nur dem Augenblick und dem hedonistischen Genuss hinzugeben. Am Gaumen präsentiert sich dieser in seiner Aromatik einzigartige und unter Kennern längst mit Kultstatus versehene Wein aufgrund seiner Rebsortentypizität und der einzigartigen Schieferböden sowie wegen seines strikt biologischen Anbaus absolut individuell und ist mit keinem anderen Wein auf der Welt vergleichbar!

Ich möchte Ihnen diese geniale, charaktervolle Cuvée von verblüffend eigenwilliger Identität, die partout in kein gängiges Schema passen will und meilenweit von jeglicher Uniformierung des Weingeschmacks entfernt ist, eindringlich ans Herz legen. Ein faszinierender Extrakt mit cremigen, seidenen, traumhaft geschliffenen und unvorstellbar feinen Tanninen (auch ein Verdienst einer uralten Presse, die ungemein schonend und ausschließlich mit Hilfe der Schwerkraft den Saft der Trauben extrahiert), eingebettet in eine Orgie von betörenden Aromen, ein göttlicher Nektar, der schwebend leicht (power without weight!) minutenlang die Zunge betört. Nur in winzigen Mengen erzeugt, ein geschliffener, aber dennoch unbezähmbarer Bio-Wein von faszinierend kühler Stilistik, der noch lange in Erinnerung bleibt, wenn die Gläser längst geleert sind. Mehrfach haben wir in Blindproben dieses authentische Naturprodukt als unerhörte Provokation wesentlich teurerer Prestigegewächse von der nördlichen Rhône gesehen und mit 96-98 Punkten bewertet. Eines der größten jemals im Languedoc vinifizierten Weinmonumente, schlicht die Essenz des wilden französischen Südens mit einer sagenhaften Säurestruktur aus legendärem Jahr. Kultweinstatus!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt wohl 2012+ bis nach 2025.

Barral, Faugères „Valinière”, rouge


3483106 Barral, Faugères „Valinière”, rouge, Magnum 2006 1,5 l 79,90 Euro

Barral, Faugères „Valinière”, rouge, Magnum


3483206 Barral, Faugères „Valinière”, rouge, Doppelmagnum 2006 3 l 175,00 Euro

Barral, Faugères „Valinière”, rouge, Doppelmagnum



Domaine de la Grange des Pères – Anian (Hérault)

Rare Weinlegende aus dem Herzen des Languedoc im burgundischen Stil!

Wenige Weine aus dem Süden Frankreichs sind binnen eines Jahrzehnts zu einem solchen Mythos, einem weltweit derart gesuchten Kultwein geworden, wie die rote Edelcuvée „Grange des Pères” aus dem wildromantischen Tal des kleinen Flüsschens Hérault. Kaum ein anderes Gewächs des Languedoc ist sonst bei Insidern derart in aller Munde, wie dieser schon aufgrund seiner Rebsortenzusammensetzung (Syrah, Mourvèdre und Cabernet-Sauvignon) höchst ungewöhnliche Rotwein, der aufgrund seiner niedrigen Produktionsmenge von ca. 20.000 Flaschen jährlich leider nur von wenigen stolzen Besitzern jemals verkostet werden kann, der aber stets in den Erinnerungen an den großen Genuss, den er verschwenderisch verschenkt, noch nach Jahren ein seliges Lächeln in die Gesichter dieser glücklichen Weinliebhaber zu zaubern vermag. Und spektakuläre Bewertungen erhält unsere Kultdomaine brandaktuell: 95 Punkte bei Parker für den grandiosen 2005er und damit die höchste Jahrgangsbewertung des Languedoc; vierter Platz in der „Eliteliste der 100 besten Weine des Languedoc” in der Revue du vin de France!


352105 Grange des Pères, rouge 2005 59,00 Euro
95 Parkerpunkte!
Laurent Vaillé ist der geniale Schöpfer des Grange de Pères. Uneingeschränkt wird er von (fast) allen Winzern der Region als derzeitige Nummer 1 des Languedoc angesehen. Und der 2005er Grange des Pères aus einem ganz großen Jahrgang ist der beste, den Laurent Vaillé bis dato vinifiziert hat! Bereits die Nase verströmt nobelste Mineralität, edle Gewürznoten und rote Beeren vom Feinsten. Und wie in allen großen Jahrgängen der Domaine sind aufgrund der charakteristischen Aromen der Syrahtraube mit ihren fabelhaften mineralischen Noten deutliche Anklänge an die teuersten Weltklasseweine von der Côte Rôtie oder aus Hermitage unüberschmeckbar: Ein komplexes Bündel von Cassis- und traumhaft schönen, leicht süßlichen Waldbeerenaromen, dazu zartes Rauchfleisch, Kirschen, Brombeeren, Schlehe, Vogelbeeren, Paprika, Thymian, frische Minze und feinste orientalische Würze. Am Gaumen fasziniert dieser edle Wein mit einer fabelhaft finessenreichen und kühlen Stilistik, die so anders ist als fast alles, was es sonst im Languedoc gibt und Assoziationen weckt an große Pinot Noir bester burgundischer Provenienz, neben der hochkomplexen, kühlen Frucht betören zutiefst mineralische Noten von Kalk und nassen Steinen und Anklängen an feinste Grand-Cru Schokolade. Dieser phantastische Wein präsentiert sich zwar dicht und konzentriert, wie man es von einem Weltklassewein aus dem Languedoc erwartet, aber gleichzeitig hoch elegant, ausgestattet mit einer hinreißenden Fruchtsüße und einem erstklassigen Säuregerüst. Unmittelbar nach der Öffnung noch präsente, aber sehr feinkörnige, geschliffene Tannine, doch hinter einer ganzen Wagenladung voll subtiler, differenzierter Frucht offenbart sich bereits heute nach 24- bis 48stündiger Öffnung mehr und mehr die ungemein komplexe Aromenvielfalt, die enorme Frische und das großes Potential. Ein monumentaler, ja ein emotionaler Wein aus dem großen Languedocjahrgang 2005, gereift in gebrauchten Barriques von Coche Dury aus dem Burgund, an dessen phänomenale Weine dieser Grandseigneur aus Samt und Seide erinnert, der bei aller Eleganz über eine derart bemerkenswerte Dichte und eine solch fabelhafte Struktur verfügt, dass man ob so viel Ausstrahlung und einer schon in der Jugend sichtbaren Größe – und erst recht bei Bewertung seines enormen Potentials – kaum zu glauben vermag, dass der französische Süden über Jahrzehnte in einen Dornröschenschlaf verfallen war!

Ein erotisches Weingemälde, zweifellos zu den besten Weinen Frankreichs gehörend, ein unkopierbarer Individualist, geprägt von den Aromen spektakulär reifer (aber aufgrund der kühlen Höhenlage seines kalkigen Terroirs in keinster Weise überreifer oder eine marmeladige Stilistik produzierender) Trauben der Edelreben Syrah, Mourvèdre und Cabernet-Sauvignon, von einzigartigem autochthonem Charakter, der ihn unverwechselbar und damit konkurrenzlos werden lässt. Welch hoch komplexes, charaktervolles Weinunikat aus der Hand einer der größten Winzerpersönlichkeiten Frankreichs, der in den nächsten Jahren zu einer Legende heranreifen wird!

Mit diesem genialen Kunstwerk hat Laurent Vaillé seine Heimat, das Languedoc, geadelt und ihr ein vinologisches Denkmal gesetzt. Dieser so eigenständige Weltklassewein, der in sich die Insignien seines grandiosen Kalk-Terroirs zu einer genialen Synthese zwischen der aromatischen Präzision eines burgundischen Grand Crus aus Chambertin, der wilden Würzigkeit und Syrah-Expressivität eines legendären La Landonne und der Kühle und Mineralität eines Premier Cru aus dem Bordelais vereint, gehört in jeden Keller eines ambitionierten Weinliebhabers. Dieses Charakter-Gewächs, ein unverwechselbarer Solitär, wird, als Pirat in Blindproben eingesetzt, so manches vinologische Weltbild zum Einsturz bringen!

Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen: In der Juni-Ausgabe 08 von VINUM wird das Languedoc als Heimat „der aufregendsten Weinentdeckungen der Alten Welt” gefeiert. Die Höchstpunktzahl von über 150 degustierten großen Weinen der Region erhielt – „natürlich” unser Grange des Pères!
Zu genießen ab sofort (2-3 Stunden Dekantieren!) wegen seiner fabelhaft cremigen und seidenen Tannine, Höhepunkt 2012 bis nach 2030!

Grange des Pères, rouge



Domaine des Aires Hautes - Minervois

Nicht nur unsere Spitzenweingüter brillieren in großen Vergleichsproben. Wenigstens genauso stolz sind wir auf diejenigen unserer Winzer, die zu spektakulär niedrigen Preisen grandiose Qualitäten anbieten. Ein Paradebeispiel hierfür sind unsere Bestseller der Domaine des Aires Hautes. So bewertet Parker beispielsweise den 2006er „La Livinière” mit 90-91 Punkten. Wahrlich eine grandiose Leistung unserer sympathischen Chabbert-Brüder! Parker: „Gilles and Eric Chabbert continue to render some of the finest wines as well as most outstanding values in the Minervois appellation.” Und in einem Special der Revue du vin de France über die besten Weine Frankreichs wird unser Naturtalent Gilles Chabbert wegen seines fabelhaften „Clos de l’Escandil”, einem „reichhaltigen, kraftvollen, aromenintensiven Wein mit phantastisch reifen Tanninen und der gleichzeitig großartigen Frische und Finesse, einer Cuvée höchster Qualität zu weisem Preis”, zum „Mann des Jahres” gekürt! Auch VINUM wertet die Spitzencuvée Clos de l’Escandil unseres Languedoc-Klassikers mit der höchsten Punktzahl (gleichauf mit unserem Grange des Pères!) in einer großen, repräsentativen Languedoc-Verkostung! Kein Zweifel: Die Brüder Eric und Gilles Chabbert vinifizieren in biologischem Anbau Monumente der Inkarnation von Frische und Terroircharakter, die wie Fanale der Authentizität und Natürlichkeit aus einem Meer uniformer Massenerzeugnisse herausragen.

Domaine des Aires Hautes
Blick über gepflegte alte Rebzeilen in La Livinière”

301606 Aires Hautes, „La Livinière”, rouge 2006 9,90 Euro
Eric und Gilles haben verstanden, so wie beispielsweise auch Pierre Clavel. Sie, die sie nie die Wurzeln ihrer bäuerlichen Herkunft vergessen haben, sie, bei denen Gastfreundschaft keine leere Worthülse ist, sondern unvergessliche Abende mit himmlischen leiblichen Genüssen und intensiven Gesprächen bedeutet, haben wirklich begriffen: Das Languedoc darf niemals seinen einzigartigen Vorsprung verlieren, der diese von ihrem privilegierten Klima gesegnete Region in den letzten Jahren zu einem weltweit einzigartigen El Dorado für preisbewusste Weinliebhaber hat werden lassen. Solch herausragende Terroirweine mit einem großartigen Preis-Genussverhältnis haben den legendären Ruf der betörenden Weine aus dem wilden französischen Süden bei Liebhabern in aller Welt vor nunmehr fast zwei Jahrzehnten begründet! Diese verführerische Cuvée aus Syrah, Grenache und Carignan mit ihrem tiefdunklen gedeckten Granatrot, von Michel Bettane, dem großen alten Mann des französischen Weins, als intensiver Ausdruck ihres großen Terroirs gefeiert, besitzt ungemein ausladende, komplexe Aromen. Fast wollüstig duftet sie nach süßen Beeren wie Cassis und Heidelbeere sowie nach reifen Sauerkirschen, begleitet von Zimt, Nelke, Anis, Koriandernoten, Oliventapenade und dunklem Nougat. Am Gaumen dann ein faszinierender Kontrast zwischen kühlen, mineralischen Noten und einer feinen, erfrischenden Frucht. Das Tannin ist zurzeit noch etwas präsent, gestaltet sich aber reif und nobel. Hinzu kommt eine für einen Languedocwein wunderbare Frische infolge einer perfekt eingebundenen Säure. Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München), würdigte einen vergleichbar guten Vorgänger dieses Weins in der Süddeutschen Zeitung „als zweifellos zum Besten gehörend, was das Languedoc zu bieten hat. Ein Schmusewein ohne langweilige vordergründige Frucht, mit langem kraftvollem Finale. Eine einzige Verführung zum Weitertrinken.”
Ein fast schon unwirkliches Preis-Genuss-Verhältnis. Ein echtes Highlight. Schnäppchenalarm!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2014.

Aires Hautes, „La Livinière”, rouge

90-91 Parkerpunkte!


Weitere Preis-Genuss-Knüller unseres Kleinods aus dem Minervois:

301108 Aires Hautes, Sauvignon blanc 2008 5,90 Euro
Traumhaft fruchtiger Sauvignon Blanc, exzellenter Rebsortencharakter mit komplexen Aromen von Zitrusfrüchten, Minze, Stachelbeeren und Anklängen von Cassisblatt. Am Gaumen betört unser Rebsortenklassiker mit seiner feinen Würze, einer sehr dezenten, perfekt eingebundenen Säure, einer zarten mineralischen Note und begeistert bei aller Dichte mit einer angenehmen Frische und großen Trinkigkeit. Ein herrlicher Sommerwein und eine erstklassige Alternative für alle diejenigen, denen mittlerweile die Loireweine à la Sancerre aus verständlichen Gründen zu teuer geworden sind. Die Trauben für diesen wegen seiner cremigen Fülle unverkennbar südlichen Wein werden übrigens bereits Mitte August in den frühen Morgenstunden geerntet, um die feine Säurestruktur und tolle Frische zu bewahren! Wohl bekomm’s!

Aires Hautes, Sauvignon blanc


Domaine des Aires Hautes
Uralter, unterirdischer Barriquekeller der Domaine des Aires Hautes

301208 Aires Hautes, Chardonnay 2008 5,90 Euro
Was für ein leckerer Chardonnay für den täglichen Trinkgenuss, ein Musterexemplar an Rebsortencharakter, Frische und Reintönigkeit. In der Nase animierend frische, „knackige” Aromatik, zarte Zitrus- und Haselnussnoten mit mineralischen Anklängen, ein lebhafter Chardonnay, die wunderbar erträgliche Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden spielerisch demonstrierend!

Aires Hautes, Chardonnay

 


Domaine des Aires Hautes

301407 Aires Hautes, Minervois, rouge 2007 6,90 Euro
Welch Überflieger aus einem Fabeljahrgang Südfrankreichs! Der beste wohl, wie Weinkritiker und über einen großen Erfahrungsschatz verfügende ältere Winzer gleichermaßen urteilen! In 2007 werden schlicht die Qualitätsparameter um eine Preisklasse nach oben verschoben! Und was haben wir hier für einen Basiswein, der in „normalen” Jahrgängen Spitzencuvées zur Ehre gereichen würde. Tiefdunkles Purpurrot in der Farbe, in der Nase verschwenderische Aromen von vollreifen schwarzen Kirschen und roten Beeren, verführerischen mediterranen Kräutern, schwarzen Oliven, Wacholderbeeren, Nelken, Zimt und zarten Anklängen von schwarzem Pfeffer und ausgeprägt duftige Noten von Rosen und Veilchen. Am Gaumen zeigt sich die gleich komplexe, feine Frucht in Verbindung mit einer kühlen Mineralität. Die elegante Säurestruktur, das feincremige Tannin und der fruchtsüße, höchst animierende Nachhall tragen dazu bei, dass es sich bei diesem ungemein preiswerten Rotwein bei aller Dichte um einen sehr anregenden Tropfen handelt, der zu keinem Zeitpunkt sättigend wirkt. Dieser authentische Minervois präsentiert sich sinnlich-hedonistisch, zu schön fast, um es zu glauben, aber es ist süße Realität, was sich da im Glase abspielt! Was für ein LecherSchmecker, leicht gekühlt auch ein faszinierender Rotwein für heiße Tage, ansonsten ein wunderschöner Alltagswein von höchstem Niveau für jede Gelegenheit aus niedrigen Erträgen von unter 30 hl/ha, der das große vinologische Können der sympathischen Chabbert-Brüder ausdrücklich demonstriert. Extrem günstiges Preis-Genussverhältnis – selbst nach den Maßstäben des Languedoc! Ein Wein zum kistenweise in den Keller legen. Solche Schnäppchen gibt es einmal im Jahrzehnt, vielleicht!

Aires Hautes, Minervois, rouge


301705 Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge 2005 19,90 Euro
Dieses großartige Elixier von perfekt gereiften Trauben sehr alter Rebstöcke aus dem besten Terroir von „La Livinière” gehört zweifellos zu den größten Gewächsen des gesamten Midi und ist unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten schlicht unschlagbar! Ein Wein, der in einem tiefdunklen Schwarzrot mit dezenten violetten Reflexen zum Rande hin ins Glas rinnt. In der Nase eine begeisternde Fruchtsüße in Form von kandierten Kirschen, hoch reifen Beerenfrüchten, flüssiger dunkler Schokolade, Marzipan und Früchtebrot, verbunden mit ätherischen Noten, die an Lavendel und Eukalyptus erinnern. Am Gaumen setzt sich dieser sinnlich-laszive Eindruck der Nase fort in Verbindung mit Lakritz-, Tabak- und Pfeffernoten. Die anregende Säure und die feinkörnige Tanninstruktur sowie die markante Würze sorgen dafür, dass der Wein zu keinem Zeitpunkt schwülstig oder überkonzentriert erscheint, sondern ungemein trinkanimierend und markant, was bei einer Alkoholgradation von 14,5 Vol% fast einer kleinen Sensation gleicht. Enorm einladend die südliche Wärme, wirkt wollüstig in seiner barocken Fülle und verfügt dennoch über eine enorme Frische und Finesse. Ein großer, herrlich balancierter Wein mit dem Potential zum Kultstaus, ein sinnliches Gewächs, das verzaubert und das mir bei meinem letzten Besuch auf der Domaine zu einem von Gilles erlegten und von „Mama” Chabbert am offenen Kaminfeuer im Wohnzimmer traumhaft zubereiteten Wildhasen phantastisch mundete. Großer Stoff, kleiner Ertrag (22 hl/ha) aus den Edelreben Syrah, Mourvèdre und Grenache!

Bei diesen fabelhaften Qualitäten ist es kein Wunder, dass sich die Fachpresse bei der Bewertung für die letzten Jahrgänge mit Lobeshymnen überschlägt: „Coup de coeur” im Guide Hachette; Bettane & Desseauve stufen den 04er wie den 05er wegen seiner Eleganz und seiner rassigen Tannine als „très bon vin” ein, die Bibel der französischen Weinkritik, des „Classement 2005 der besten Weine”, zählt ihn zu den 10 größten, die Revue du vin de France zu den fünf größten Rotweinen des Languedoc und wählt Gilles wegen dieses „reichhaltigen, kraftvollen, aromenintensiven Weines mit seinen phantastisch reifen Tanninen und der gleichzeitig großartigen Frische und Finesse, einer Cuvée also höchster Qualität zu weisem Preis, zum „Mann des Jahres”! Und VINUM wertet diese legendäre Spitzencuvée zusammen mit dem Grange des Pères mit der höchsten Punktzahl in einer repräsentativen Languedoc-Verkostung, in der 150 große Weine blind degustiert wurden! Herzlichen Glückwunsch Gilles Chabbert für diesen emotional aufwühlenden Referenzwein aus Frankreichs wildem Süden!
Bereitet jetzt schon großes Trinkvergnügen, wird noch harmonischer mit der Zeit, Höhepunkt Ende 2009 bis 2015+

Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann