Saarwellingen, im Mai 2009

PINwand Nº 164


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

herzlichen Dank zunächst für Ihre überwältigende Teilnahme an unserem Tatort-Gewinnspiel und die vielen positiven Resonanzen. Wir haben uns über Ihre Komplimente sehr gefreut. Zu einer Liste der glücklichen Gewinner gelangen Sie hier. Alle Gewinner erhalten in den nächsten Tagen ihre wertvollen Großflaschen zugesandt.

In unserer heutigen Pinwand finden Sie eine hochkarätige Auswahl an erstklassigen Weinen zu derart günstigen Preisen, dass sie das Gefüge in so mancher Blindprobe auf den Kopf zu stellen vermögen. Frédéric Albaret von der Kultdomaine Saint Antonin produziert authentische, Weinunikate voller Frische, Finesse und Mineralität auf den berühmten schwarzen Schieferböden des Languedoc! Und sein „Les Magnoux” ist ein Weltklassewein des französischen Südens zu einem völlig unmöglichen Preis, den wir auch denjenigen unserer Kunden anempfehlen möchten, die gewöhnlich nur in höheren Preisregionen ordern! Es könnte das Schnäppchen Ihres Lebens werden!
Château Mourgues du Grès in den Côstières de Nîmes vinifiziert fruchtig-frische Rosé (FEINSCHMECKER TESTSIEGER!) und authentische mediterrane Rotweine (92 Parkerpunkte für einen Traumrotwein in der 11-Euro-Klasse!) mit legendärem Ruf! Sensationell die Pinot Noir der Domaine Albert Morot in Beaune! Michel Bettane urteilt: „Geoffroy Choppin de Janvry produziert einige der rassigsten und aufregendsten Weine des gesamten Burgunds. Wir sind hier im Herzen des Klassizismus und des Mysteriums der großen Weine”!

Elisabetta Foradori vinifiziert flüssige Seide aus der Maremma – Der im Schnee „geborene” Ampeleia ist eine Hommage an die Sinnesfreuden des mediterranen Lebens!

Aus Österreich präsentieren wir Ihnen die urwüchsigen Terroir-Weine des sympathischen Naturburschen Kurt Angerer aus dem Kamptal.

Bodegas Olivares – Jumilla: Herrlich authentisches Spanien, unverfälscht und traumhaft lecker!

Aus Deutschlands Fabeljahrgang 2007 präsentieren wir Weltklasserieslinge von Theo Haart, Bestseller von Dirk Würtz und Klaus-Peter Keller sowie frisch eingetroffene 2008er von Helmut Dönnhoff!


SUBSKRIPTION

Die Nachfrage nach Châteauneufweinen aus 2007, dem größten Jahrgang aller Zeiten, übertrifft alles bisher Dagewesene! Daher haben wir uns entschlossen, die beiden am stärksten nachgefragten Pretiosen von unserem Urgestein, der Domaine du Pégau, majestätische Rotweine urtraditioneller Machart, in Subskription anzubieten:

Domaine du Pégau
Laurence Féraud

141107 Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée” 2007 45,00 Euro
94-96 Parkerpunkte!


In Subskription, Auslieferung im Spätherbst 2009!


141407 Pégau, CdP Cuvée „Da Capo”, rouge 2007 225,00 Euro
98-100 Parkerpunkte!


In Subskription, Auslieferung Frühjahr 2010!


Die Bordeaux-Subskription 2008 schlägt hohe Wellen: Kein Wunder, wertet Parker doch mit Höchstnoten wie im Jahrhundertjahrgang 2005! Dazu feiern wir bei drastisch gesenkten Preisen die kaum mehr für möglich gehaltene Rückkehr zur Vernunft, was René Gabriel zum zutreffenden Urteil bringt: „Große Weine, preiswert wie lange nicht! Filetstücke zum Bratwurstpreis!” Unser Gesamtangebot Bordeaux 2008 finden Sie auf unserer Homepage, vier unserer Favoriten legen wir Ihnen hier ausdrücklich ans Herz:


512308 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2008 10,90 Euro

Chainchon
Alle Weinberge von Château Chainchon schmiegen sich
sanft geschwungen um die Domaine

Dieser fabelhafte Geheimtipp aus Côtes de Castillon ist unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten unser Favorit des Jahrganges 2008!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2011!


524108 Château Brun, St. Émilion, rouge 2008 8,90 Euro

VINUM schwärmt begeistert über unser Kleinod: „Sie werden immer seltener, die authentischen Weine dieses Stils.”


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2011!


873108 Château Haut Bergey, Graves / Pessac-Léognan rouge 2008 19,80 Euro

Traumhaftes Preis-Genuss-Verhältnis! 92-94+ Parker-Punkte! Ein MUSS!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2011!


530108 Cos d’Estournel, St. Estèphe 2e cru classé rouge 2008 87,00 Euro

Einer der absoluten Stars des Jahrgangs und ganz nahe der Idealnote! Angesichts seiner exorbitanten Qualität ist er auf Augenhöhe (oder besser gar?) mit den Premier Crus – aber deutlich preis„werter”! Daher ist der Cos d’Estournel für uns der Wein des Jahrgangs 2008 im Bordelais!


In Subskription! Auslieferung ab Frühjahr 2011




FRANKREICH

Domaine Saint Antonin - Faugères

Frédéric Albaret produziert authentische, individuelle Weinunikate voller Frische, Finesse und Mineralität auf den berühmten schwarzen Schieferböden des Languedoc!

„Les Magnoux” – Ein Weltklassewein des französischen Südens zu einem völlig unmöglichen Preis!


Domaine Saint Antonin

Faugères ist ein wildromantisches, waldreiches Gebiet nördlich von Béziers, das als einzige AOC des Languedoc flächendeckend über homogene karge Böden aus schwarzem Schiefer verfügt, der ansonsten im Midi nur selten anzutreffen ist. Die Weinberge befinden sich zumeist auf relativ hohen Hügeln mit steilen Hängen und sind somit hervorragend geeignet zur Erzeugung großer Rotweine, die von Liebhabern wegen ihres unverwechselbaren Charakters, ihrer für den französischen Süden singulären Eleganz und großartigen Finesse, noblen Weinen aus Burgund durchaus ebenbürtig, hoch gerühmt werden. Das die Stilistik prägende Schiefergestein sorgt in den Spitzenweinen für eine ureigene und unverwechselbare Identität: Tiefgründige Mineralität trifft feinste Finesse! Bei den besten Winzern der Region sind diese hochkomplexen Weine terroirgeprägte Unikate auf höchstem Qualitätsniveau, die sich wohltuend aus dem Einheitsbrei vieler industriell „gemachter” oder uniformer, ermüdender Garrigueweine hervorheben und zu den Referenzweinen des Languedoc gezählt werden.


Domaine Saint Antonin
Ein begnadeter Winzer: Frédéric Albaret

Und es ist immer wieder ein Name, der respektvoll genannt wird, wenn französische Winzerikonen sich hinter vorgehaltener Hand über die besten Weine des Faugères austauschen: Frédéric Albaret, ebenso qualitätsversessen wie sympathisch, produziert finessenreiche magische Gewächse, die nicht lautmalerisch mit neuem Holz und modisch marmeladiger Neuer-Welt-Monotonie langweilen, sondern mit einer rassig-eleganten Textur, mit seidigen Tanninen und einer noblen, „kühlen” Mineralität die Zunge liebkosen. Dieses wunderschöne, delikate Spiel am Gaumen und die fabelhafte Finesse zeichnen verantwortlich für den herausragenden Rang dieser singulären Gewächse! Frédéric hat vor wenigen Jahren neue, optimal gekühlte Kellergebäude in Betrieb nehmen können (ein unschätzbarer Vorteil in den heißen Sommern), in denen er äußerst schonend seine stilistisch so singulären Weine ausbaut, aber in der gekonnten und sensiblen Vinifizierung liegt nicht das Geheimnis dieser großen langlebigen Gewächse aus einer traumhaft schönen Landschaft.


Domaine Saint Antonin
Garriguelandschaft im Faugères

Nein, es ist wie bei allen begnadeten Winzern der Welt: Der Ursprung dieser phantastischen Qualitäten, die dankenswerterweise noch zu den überaus fairen Preisen zu erwerben sind, die das Languedoc weltberühmt gemacht haben, liegt primär im großen Terroir der exzellenten Weinberge: Bestens bearbeitete, karge, schwarze Schieferböden, in harter Handarbeit aufgelockert, ein naturnaher Anbau und tief wurzelnde Reben, die sich ihren Weg durch den Schiefer hart erkämpfen müssen, um tief in der Erde in den heißen, trockenen Sommern – weitab von feuchten Winden des Meeres – genügend Wasser zu finden. Infolge der wohl überlegten Exposition der Parzellen, die aus Schutz vor zu viel Sonne nicht nach Süden ausgerichtet sind, kann Frédéric für südfranzösische Verhältnisse sehr spät (Ende September, Anfang Oktober) ernten, dann, wenn die Trauben ihre höchste physiologische Reife erreicht haben, ohne aber zu hohe potentielle Alkoholwerte aufzuweisen. So sorgt neben den Schieferböden diese lange Vegetationsperiode für ein deutliches Mehr an Finesse und Eleganz in den fertigen Weinen (so wie wir es auch von den großen deutschen Rieslingen kennen) und eben eine perfekte Reife, die aber, Frédérics zentrales Anliegen, niemals (!) in Überreife umschlagen darf. Marmelade mag er höchstens auf dem Baguette, aber keinesfalls im Wein!


Domaine Saint Antonin
Die Domaine Saint Antonin

Das Resultat dieser beispielgebenden handwerklichen Arbeit und des Genius eines sensiblen Weinmachers: Ultrafeine, finessenreiche Gewächse, wie sie erst von einer ganz kleinen Avantgarde qualitätsbesessener junger Winzer im Languedoc vinifiziert werden. In Frankreich unter Insidern bereits zu den großen Stars des Midi gezählt, in Deutschland noch eher ein Geheimtipp, muss Frédéric seine Ernte den Interessenten aus aller Welt mittlerweile strikt zuteilen. Es sind zutiefst mineralische Bilderbuchweine des französischen Südens, Terroir pur, das eindeutig den Rebsortencharakter dominiert, sehr rar und von phantastischer Qualität!


302307 Les Jardins de Saint Antonin, rouge 2007 5,95 Euro
Jaaa! Das ist genau wieder einer dieser so ungemein preis„werten” und schmackhaften Alltagsweine aus dem französischen Süden, der das Languedoc vor mehr als einem Jahrzehnt als Quelle herausragender Trinkweine über Nacht weltberühmt machte und der das großartige vinologische Können von Frédéric Albaret eindrucksvoll belegt. Herrlich leuchtendes Purpurrot in der Farbe, in der Nase feinfruchtige, rot- und dunkelbeerige (eine Cassisorgie!) sowie zartwürzige Aromen, dabei von sehr elegantem Stil, der überhaupt nichts Lautmalerisches in sich trägt. Am Gaumen schmeichlerisch, elegant und saftig, geprägt von einer animierenden Trinkfrische, erstaunlich dicht, mit einer verblüffend cremig-seidenen Tanninstruktur. Ein herrlicher Alltagswein, eine ehrliche, fröhliche Haut: herzhaft lecker, mineralisch (welche Rarität in seiner sinnenfreundlichen Preisklasse!) und trinkanimierend frisch.
Schon dieser schier unglaubliche attraktive Einstiegswein ist eine Demonstration dessen, dass im Überfliegerjahrgang 2007, dem besten Südfrankreich-Jahr aller Zeiten, Albaret die dramatischsten Rotweine seiner glanzvollen Karriere zu unverschämt günstigem Preis vinifiziert hat! Wahrlich ein Überflieger, der nach weit mehr schmeckt als er kostet. In 2007 sind in Südfrankreich alle Qualitätsparameter nach oben verschoben!
Zu genießen ab sofort bis 2011.



302107 Faugères, rouge 2007 8,90 Euro
Eine intensive, dichte Fruchtwürze und edle Beerenaromen zeichnen den großen Faugères-Jahrgang 2007 aus, der seinen kühl-noblen Charakter, weitab von modischen marmeladigen Exzessen, den mineralischen schwarzen Schieferböden verdankt. Rote und blaue Früchte, Cassis und eine wiederum vom Schiefer stammende feine Mineralität, eine in dieser Preisklasse ganz und gar ungewöhnliche Eleganz, Finesse und Feingliedrigkeit, bestens integrierte, frische, seidige, cremige Tannine und ein schöner, schmeichlerischer, ungemein feiner, rauchig-mineralischer, zart tabakiger Nachhall begründen ein sensationelles Preis-Genussverhältnis, das selbst für den französischen Süden extrem selten ist. Nach längerer Luftzufuhr wird die Zunge zärtlich gestreichelt von einer ungemein seidenen, kühlen Textur, die nichts anderes ist als der schmeckbare Ausdruck des schwarzen Schieferbodens, der den großen Terroirweinen des Faugères einen authentischen Charakter vermittelt. Diese kühle Mineralität und die duftige Würze im geschmeidig dichten Mundgefühl vereinen den Charme, das Licht und die Wärme des Südens mit der Singularität des schiefrigen Terroirs. Keine Alkoholdominanz, kein modischer Neuholzton, keine Rustikalität, keine Marmelade. Stattdessen ein großartiger, mineralischer Terroirwein de luxe der leisen Töne, der mit viel Kraft und Charakter, Ausstrahlung und Geschmack, mit Würze, phantastischer Frische und mineralischer Tiefe in seiner sympathischen Preisklasse die Qualitätsmaßstäbe des Languedoc definiert!

Frédéric Albaret hat sich souverän seinen Platz in der ganz kleinen Elite der Spitzenwinzer des Languedoc erobert mit Referenzqualitäten der neuen Generation: Finesse und Eleganz, Rasse und Frische statt marmeladiger Langeweile. Daher lege ich Ihnen seit vielen Jahren diese so traumhaft preiswerten, ungemein finessenreichen Rotweine aus dem Faugères als meine Lieblingsweine ganz besonders ans Herz. Auch Parker hat unsere Domaine Saint Antonin entdeckt und mit Elogen überhäuft. Er schreibt wörtlich, dass er überhaupt nicht verstehen kann, wie so gute Weine, die zu den phantastischsten, ja unglaublichsten Weinwerten der Welt zählten, zu einem solch günstigen Preis zu haben seien! So erhielt dieser sensationell preiswerte Faugères für den Jahrgang 2003 bereits 91Punkte! Und 2007 ist nochmals deutlich besser! Fréderic erklärt: „Meine schönsten Weine bisher, einen Wimpernschlag noch über dem großartigen Jahrgangsvorgänger 2006! Drei Dinge kamen in diesem Ausnahmejahr zusammen: Optimale klimatische Bedingungen, insbesondere keine die Reben stressende Hitzephase, dann haben meine Rebstöcke mittlerweile ihr bestes Alter erreicht und ich konnte all meine Erfahrungen einbringen, die ich in den letzten Jahren gesammelt habe: Nie zuvor konnte ich bisher Weine vinifizieren, die bei aller Eleganz und Finesse eine derartige Frische, Dichte und Konzentration aufweisen”. Unbedingt probieren!
Zu trinken ab sofort (die cremig-seidenen, kühlen Tannine erlauben bereits heute, insbesondere nach mehrstündiger Belüftung, ein höchstes Trinkvergnügen), Höhepunkt Ende 2010 bis 2015+.


302207 „Les Magnoux”, rouge 2007 13,95 Euro
Seine Qualität: Singulär in seiner Preisklasse. Schlicht die Referenz! Seine Bewertungen bei Fachjournalisten: Einzigartig in seiner Preisliga! 94 Parkerpunkte für einen französischen Wein, der weniger als 15 Euro kostet – das gab es unseres Wissens nach noch nie!
Frédéric Albarets Spitzencuvée „Les Magnoux” lässt auf singuläre Weise die Mineralität und den unverfälschten Terroircharakter des schwarzen Schiefers sinnlich erfahrbar werden! Wegen seiner erotisierenden Duftkomplexität und burgundischen Eleganz DAS Aushängeschild der neuen authentischen Spitzenweine aus dem Languedoc, zwar enorm dicht und mit einer grandiosen Tiefe versehen, aber überhaupt kein Extraktionsmonster mit Muskeln und überbordendem Eichenholz, stattdessen mit einer vor kurzem im französischen Süden noch nicht vorstellbaren Finesse gesegnet, an der sich die anderen großen Weine des Languedoc messen lassen müssen! Tief dunkelrot steht dieser noble Weinriese im Glas, in der Nase ungemein komplexe, verführerische schwarze Beeren und reife Früchte, dazu extrem feine, würzige Anklänge und Noten von schwarzen Oliven, Rauch und Zigarrenkiste. Die expressive Frucht und eine traumhaft cremige Textur betören einschmeichelnd den Gaumen, hüllen ihn ein in ein samtenes Tuch, verweilen, wollen überhaupt nicht mehr loslassen. Faszination pur! Dieser großartige Wein löst mit seiner seidigen Fülle wohlige Schauer aus, ein herrlich runder, harmonischer, delikater Wein; der noble Kern seiner intensiven Mineralität umspielt dabei fordernd die Zunge. Danach öffnet sich die dichte, kühle Gerbstofftextur im Mund, um die Sinne mit mächtiger Kraft, aber auch mit zartem Schmelz, Geschliffenheit und wiederum subtiler Mineralität zu verwöhnen. Nach 24-stündiger Öffnung breitet sich vor dem staunenden Betrachter eine expressive, kühle Minzfrische aus wie bei einem großen Mouton-Rothschild! Ein wahrer Geniestreich von Frédéric, Terroir und Individualität pur und von extremer Qualität: Wein-GENUSS in Vollendung! Es fällt schwer, stilistische Vergleiche zu finden für diesen Gänsehautwein, er vereint in sich die edle Kühle eines großen Syrah der nördlichen Rhône mit der Eleganz und Finesse eines aristokratischen Gewächses aus dem Burgund. Betörende Qualität aus dem vielleicht bisher größten Jahrgang im Faugères – und hier wiederum die absolute Spitze verkörpernd. Bravissimo! Frische, Frucht und Finesse treffen feinste Mineralität: „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann” (Kurt Tucholsky)!

PS: Nachdem dieser Spitzenwein im letzten von Parker verkosteten Jahrgang, dem 2004er, mit für seine Preisklasse unglaublichen 94 Punkten geadelt wurde, erzählte mir Fréderic, dass alle Welt ihm „geraten hat, jetzt müsse ich doch endlich die Preise erhöhen. Doch warum sollte ich dies tun? Damit sich dann nur noch die Reichen der Welt meine Gewächse leisten können? Niemals! Ich mache Weine für Liebhaber, aber nicht für Etikettentrinker.” Welch noble altruistische Einstellung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2020.



Château Mourgues du Grès - Côstières de Nîmes

Fruchtig-frische Rosé (FEINSCHMECKER TESTSIEGER!) und authentische mediterrane Rotweine mit legendärem Ruf!


Château Mourgues du Grès
Château Mourgues du Grès

„Mourgues du Grès erstrahlt seit Jahren wie ein Leuchtturm in den Costières de Nîmes, dank seiner herausragenden Roséweine, die überwiegend aus der Syrahtraube vinifiziert werden, aber auch wegen ihrer seriösen Arbeit bei den fabelhaften Rotweinen”, so lobt Frankreichs renommiertester Weinführer, das „Classement”, dieses sprichwörtliche Kleinod, das südlich der alten Römerstadt Nîmes und nördlich der wildromantischen Camargue gelegen ist. Es grenzt unmittelbar an beste Lagen der südlichen Rhône, verfügt über identische Bodenstrukturen und logischerweise auch eine ähnliche Charakteristik der Weine. Im äußersten Zipfel der sonnendurchfluteten Region Costières de Nîmes, auf extrem steinhaltigen roten Sandböden, denen von Châteauneuf-du-Pape in ihrer Qualität sehr ähnlich, liegt das Château Mourgues du Grès („Grès” ist der provençalische Ausdruck für die „galets”, die großen Kieselsteine) in einer privilegierten Zone mit einem speziellen Mikroklima: Auf dem weitläufigen Gelände des Gutes befinden sich Quellen, die in diesem warmen und trockenen Gebiet den Wurzeln der Rebstöcke die notwendige Feuchtigkeitszufuhr gewährleisten. Diese tief in den Boden wachsenden, naturnah behandelten Reben, deren Blattwerk zur Erzielung bestmöglicher physiologischer Reife der Trauben an Palisaden hochgezogen wird, sind verantwortlich für den ausgeprägten Terroircharakter, die reiche Frucht, die üppigen Aromen und die bemerkenswerte Konzentration dieser wirklich exzellenten Weine.

Seit vielen Jahren sind diese authentischen Gewächse einer der großen Renner in unserem Programm und die internationale Fachpresse beurteilt die so vorbildlich preiswerten Weine euphorisch. Parker zählt sie zu den „best values” und der Feinschmecker kürte den ‚Les Galets Rosés’ zum Sieger in einem umfassenden Test der besten südfranzösischen Rosés! Lassen Sie sich, liebe Kunden, diese fabelhaften Weine auf gar keinen Fall entgehen.



Château Mourgues du Grès
François & Anne Collard, das sympathische Winzerehepaar von Mourgues du Grès


136807 Les Galets Dorés, blanc 2007 6,90 Euro
Dieser fabelhaft komplexe, wildaromatische Weißwein ist unter Preis-Genussgesichtspunkten einer der größten Weinwerte im französischen Süden und der kongeniale Nachfolger aus noch größerem Jahr des von der Revue du vin de France mit einem „coup de coeur” ausgezeichneten und mit sensationellen 17/20 Punkten belobigten Jahrgangsvorgängers. Für Liebhaber südlich inspirierter Weißweine ein unbedingtes Muss: Ein Glas dieses saftigen, cremig-weichen, fein mineralischen und würzigen Tropfens zur mediterranen Küche oder abends auf der Terrasse und Erinnerungen an die unvergleichliche Landschaft der Provence werden wach und verführen zum Träumen.
Parker: „Mourgues du Gres’ reds and whites are all worth checking out by consumers looking to maximizing their buying power. My favorite white is the 2007 Galets Dores, a blend of 42% Roussanne, 35% white Grenache, and the rest Vermentino (also called Rolle in southern France) and Clairette.”
Zu genießen ab sofort bis 2011+.

Mourgues du Grès, Les Galets Dorés, blanc

136408 „Fleur Eglantine”, rosé 2008 5,90 Euro
Die „Einstiegsdroge”: Wunderbar frischer, fruchtiger, tänzelnder Alltagsrosé (Syrah, Grenache, Carignan), duftet fein nach Himbeeren, Erdbeeren, Cassis und zart würzigen Aromen: Die ganze Intensität der Kräuter der Garrigue mit Aromen von Rosmarin, Thymian, Salbei und Wacholder sind in diesem Wein vereint. Der Gaumen ungemein erfrischend und anregend pikant. Ein hervorragender Aperitifwein und erstklassiger Durstlöscher, wird in Südfrankreich aber auch sehr gerne zu gegrilltem Fisch oder hellem Fleisch genossen.
Zu trinken wegen seiner unkomplizierten, süffigen Stilistik stets im 1. Jahr nach der Abfüllung.


136108 „Les Galets Rosés”, rosé 2008 6,95 Euro
Welch ein hedonistischer Trinkgenuss für wirklich anspruchsvolle Liebhaber eines erfrischenden und dennoch hoch aromatischen Rosés. Aber auch Weinliebhaber, die normalerweise nicht zu einem Rosé greifen, sollten diesen hochwertigen, frischen, fruchtigen aus Syrah und Grenache vinifizierten Ausnahmerosé und Testsieger der großen FEINSCHMECKER-Degustation Südfrankreich unbedingt einmal probieren. In der Nase schmeichlerische, sehr intensive Aromen von Waldhimbeeren, Brombeeren und Sauerkirschen, feinst verwoben mit eleganten Zedernholz-, Pfeffer-, Tabak- und Gewürznoten. Am Gaumen sehr saftig und anregend mit einer pikanten Paprikanote, einer erfrischenden Säure und einer feinkörnigen Tanninstruktur. Ein traumhafter Rosé, der zu gehobener Küche wie Garnelen oder Hummer mit Krustentiersoße oder Steinbutt mit sautierten Shitakepilzen hervorragend mundet, der aber selbstverständlich auch zu einfachen Grillgerichten, Merguez oder Knabbereien kredenzt werden kann. Einer der besten Rosés der Welt!
Zu genießen ab sofort, aber aufgrund seines Entwicklungspotentials auch noch bis weit ins Jahr 2010 hinein: Ein idealer „Zechwein” für laue Sommerabende!


Château Mourgues du Grès
François Collard mit seinen uralten Reben

136208 „Capitelles des Mourgues”, rosé 2008 8,60 Euro
Traumhafter Roséwein der absoluten Spitzenklasse! Reift selbst der traditionelle Rosé der Domaine über 2 Jahre hinweg wunderbar, so ist eine kleine Entwicklungszeit für diese barriqueausgebaute Spitzencuvée fast schon ein Muss. Dabei ist das dezente Holz überhaupt nicht vordergründig schmeckbar, sorgt stattdessen für Cremigkeit und verführerischen Schmelz am Gaumen. Daher ist dieser Rosé de luxe mit seinen betörend komplexen Aromen alles andere als nur ein einfacher Terrassenwein für hochsommerliche Tage, sondern ein idealer Begleiter zu allen Arten von Grillgerichten und insbesondere zu Fisch. So präsentiert sich der „Capitelles des Mourgues” als ein hocharomatischer, cremig-dichter, frisch-würziger Rosé mit Anklängen an rote Beeren aller Art, Quitten, Mandarinen und Vanille, der in einer eigenen Qualitätsliga spielt. Einige Jahrgangsvorgänger wurden im „Classement’, der Bibel der französischen Weinkritik, mit für einen Rosé sensationellen 9/10 bzw. 8/10 Punkten bewertet!


136607 Terre d’ Argence, rouge 2007 11,00 Euro
Welch Triumph höchster handwerklicher Winzerkunst und einer extremen Selektion von alten Parzellen mit einem daher naturgegeben sehr geringen Ertrag! In der betörenden Nase dunkelwürzig, „kühl” und mineralisch, mit attraktiven Brombeer-, Kirsch- und Cassisaromen sowie zart erdigen Noten. Auf der Zunge breitet sich dieser zärtliche Tropfen schmeichlerisch und feinst strukturiert zugleich aus, verwöhnt mit einer tollen Cremigkeit und Dichte. Würzige Fruchtkomponenten begeistern am Gaumen mit ihrer faszinierend transparenten Komplexität, wobei sie ein wohliges Gefühl von würzigem Schmelz und spürbarer Aromentiefe verursachen, das in dieser Qualität und Perfektion nur in großen Jahrgängen zu finden ist. In dieser erotisierenden Cuvée (überwiegend Syrah, dazu Grenache) demonstriert der geniale Jahrgang 2007 seine ganze Klasse in Form großer Dichte und Konzentration und einer bemerkenswerten Frische sowie einer vibrierenden Rasse, mit reifen, feinen, cremigen Gerbstoffen und einem festen mineralischen Kern. Ein Meisterwerk voller Frische und Trinkfreude, von Parker (wir wollten es eigentlich gar nicht weitersagen, denn so wird er im Handumdrehen ausverkauft sein!) mit 92 Punkten geadelt!
Wie so oft schon geschrieben: In 2007 sind im französischen Süden schlicht alle Qualitätsparameter nach oben verschoben!



Domaine Albert Morot - Beaune

Michel Bettane: „Geoffroy Choppin de Janvry produziert einige der rassigsten und aufregendsten Weine, nicht nur aus Beaune und Savigny, sondern aus dem ganzen Burgund. Wir sind hier im Herzen des Klassizismus und des Mysteriums der großen Weine”!

Domaine Albert Morot
Domaine Albert Morot

Unser neu erworbenes Kleinod aus dem Herzen des Burgunds, eine angesichts ihrer exorbitanten Qualitäten kurioserweise in Deutschland bis heute nahezu unbekannte Domäne, genießt wegen ihrer authentischen, im traditionellen Stil erzeugten phantastischen Pinot Noir in Frankreich, in den USA und Großbritannien einen fast schon legendären Ruf, was dazu beiträgt, dass alle Weine bereits stets unmittelbar nach der Ernte ab Domaine ausverkauft sind. Ein Umstand, der sich seit dem Jahrgang 2005, der von Michel Bettane, dem großen Mann des französischen Weins, mit bis zu 19/20 Punkten bewertet wurde, nicht gerade zugunsten neuer Interessenten verändert hat. Es war ausschließlich unserem Leumund unter den französischen Winzern und buchstäblich deren Präsentation in unserem aktuellen Katalog zu verdanken, die Geoffroy Choppin de Janvry derart beeindruckte, dass er bei meinem Weingutsbesuch seine am Telefon geäußerte Meinung („Gerne dürfen Freunde von Michel Bettane bei mir probieren, aber bitte verstehen Sie, dass ich keinerlei Weine mehr zu verkaufen habe”) revidierte und für andere Länder vorgesehene Zuteilungen zu Pinard de Picard auf den deutschen Markt umleitete.

Domaine Albert Morot

Unser Dank für diese von uns mit großer Freude aufgenommene Entscheidung gilt Geoffroy Choppin de Janvry, der die uralte Familiendomaine seit dem Jahre 2000 leitet. Und es ist fast unglaublich, wie dieser hochbegabte studierte Agraringenieur binnen weniger Jahre die betuliche Domaine umstrukturiert hat. Mit Feuereifer ging er seit der Zeitenwende ans Werk, beseelt von der Idee, das große Terroir in seinen berühmten Lagen von Beaune herauszukitzeln. Umstellung der Weinbergsarbeit auf naturnahen Anbau (erste Parzellen werden zudem ganz auf Bio eingestellt) und strikte Ertragsbegrenzung, die Trauben werden jetzt zugunsten eines feinen, fruchtbetonten Stils viel später und reifer als früher gelesen und zweimal, im Weinberg und nochmals auf einem Sortiertisch im Keller, streng selektiert, der Einsatz von neuem Holz beschränkt sich auf ein absolutes Minimum, um die Klarheit der Pinot-Aromen nicht zu überlagern. Der Ausbau im Keller erfolgt so sensibel und schonend, wie bei den großen Meistern seiner Zunft, völlig ohne Pumpen, nur mit Hilfe der Schwerkraft und nach 14 bis 16 Monaten in bestem Holz edler französischer Provenienz werden die Weine ohne Filtration und Schönung auf Flasche gefüllt. Das Ergebnis solch akribischer Arbeit im Detail: Binnen ganz weniger Jahre katapultierte der Senkrechtstarter die altehrwürdige Domaine in die kleine Elite der besten Rotweingüter der Côte de Beaune!

Domaine Albert Morot
Barriquekeller der Domaine Albert Morot

Es sind jedoch nicht nur die fabelhaften Qualitäten, die in Franreich, England und den USA für das große Renommee unseres neuen Kleinodes aus Burgund verantwortlich zeichnen. Es ist natürlich auch die einzigartige Preis-Genuss-Relation dieser betörenden Gewächse, die absoluten Seltenheitswert, wenn nicht gar singulären Charakter besitzt. Unser bereits 1820 von Albert Morot gegründetes Traditionsgut produziert ausschließlich Premier-Crus (!) auf einige der historisch betrachtet besten Rotweinlagen des Burgunds, die schon im ausgehenden Mittelalter berühmt waren für ihre delikaten Pinots mit ihren betörenden Düften! Und alle Weine kosten gerade einmal zwischen 28 und 35 Euro, Preise, zu denen Sie, werte Kunden, bei den anderen Prestigegütern des Burgunds heute nicht einmal eine Dorflage erwerben können! Daher sind diese höchst authentischen Pinot Noirs wahre Glücksfälle im Leben eines jeden Burgund-Aficcionados. Lassen Sie sich, werte Kunden, diese Trouvaillen aus einer der großen Renommierregionen der Welt auf keinen Fall entgehen: Großer Genuss kann auch im Burgund ungemein preiswert sein!


Domaine Albert Morot
Strenge Selektion der hochreifen Pinot Noir Trauben

Zu den angebotenen Jahrgängen:

Burgund 2006 bildet in seiner qualitativen Spitze zusammen mit seinem Zwillingsjahrgang 2005 den besten Jahrgang seit 1978 – Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „Ein exzellenter Jahrgang, ein würdiger Nachfolger von 2005 mit klassischen Weinen von phantastischer Reinheit und Transparenz, heterogener in der Qualität, aber bisweilen noch größer als 2005.” Wie zutreffend! In der Breite des Jahrgangs ist zwar der Sonnenjahrgang 2005 das Optimum, denn die Bedingungen waren so gut, dass ähnlich wie im Bordelais selbst die schlechtesten Winzer passable bis gute Weine hervorbrachten. Doch bei den Spitzenwinzern will den Burgund-Aficionados 2006 noch ein Wimpernschlag besser gefallen, da in diesem kühleren Jahrgang (in dem man im Weinberg extrem penibel arbeiten musste mit einer rigorosen Selektion, was sich nur eine qualitätsbesessene Winzerelite antut) die Kardinalstugend eines großen Burgunders, seine in der ganzen Welt unerreichte Finesse und Präzision in der Frucht (in 2005 faszinieren vor allem die innere Dichte und Kraft) so perfekt zum Tragen kommen wie letztmalig wohl im Legendenjahrgang 1962 – wie sich ältere Winzer mit vor Freude zittrig erregter Stimme erinnern! 2006 im Burgund heißt daher bei den Weltklassewinzern höchste Expression des Terroirs verbunden mit einer traumhaften Transparenz und einer sinnlich-präzisen Frucht wie seit Generationen nicht mehr. Wahrlich die Essenz des Pinot Noir in einer Stilistik, die frühes Trinkvergnügen verspricht (weit vor den 05ern), aber auch ein Potential von 20 bis 30 Jahren und mehr! Und die besten 2007er stehen diesen traumhaften Qualitäten in nichts nach! In der Breite ist 2007 zwar im Burgund nicht von der singulären Qualität wie in Deutschland oder in Südfrankreich, aber in einem sonnigen Spätherbst haben Spitzenwinzer auf großen Terroirs, nach einer extrem aufwändigen Weinbergsarbeit während des suboptimalen Augusts, Spitzenweine vinifiziert, die den beiden grandiosen Jahrgangsvorgängern in nichts nachstehen! Des kundigen Weinliebhabers Herz – Was begehrst Du mehr?


Domaine Albert Morot
Geoffroy Choppin

232006 Savigny-les-Beaune 1er Cru „La Bataillère aux Vergelesses”, rouge 2006 28,00 Euro
„La Bataillère aux Vergelesses” ist eine kleine, aber feine Monopollage mit 45 bis 60 Jahre alten, traumhaft gepflegten Rebstöcken, die stilvolle Weine mit einem enormen Reife- und Entwicklungspotential gebiert! Schon die klassisch-noble Nase offenbart einen gleichermaßen lasziv- verführerischen wie kraftvollen Burgunderstil. Betörende Aromen entströmen dem Glase: Saftige, reife Sauerkirschen, dunkle Beeren und Cassis vermischen sich mit intensiven Gewürzanklängen, die an Zimt, Nelke, Zedernholz und Waldlaub erinnern, zart unterlegt von Noten, die Assoziationen an edle Grand Cru Schokoladen evozieren. Am Gaumen noch sehr verschlossen, aber dramatisch mineralisch und geprägt von festen, körnigen Tanninen und einer animierenden Säure. Die aromatische Tiefe, die kraftvolle Substanz, die sensible Vinifizierung und die spielerische Finesse werden nach etwa 2 Jahren Reifezeit einen Savigny rarer Spitzenklasse definieren.
Zu genießen ab Herbst 2009 (Savigny Weine, erst recht aus dieser traumhaften Lage, benötigen immer eine gewisse Zeit der Flaschenreife, bis das Tannin sich abgeschliffen hat und feinkörnig geworden ist), Höhepunkt 2011 bis etwa 2016.

Morot, Savigny-les-Beaune 1er Cru „La Bataillère aux Vergelesses”, rouge

232306 Beaune 1er Cru „Toussaints”, rouge 2006 34,90 Euro
Geoffroy Choppin de Janvry hat klare Vorstellungen von der Stilistik seiner Weine: „Die Balance zwischen Kraft und Finesse muss stimmen. Ich suche die Kraft ohne Schwere, die Leichtigkeit des Pinot und seine von keiner anderen Rebsorte der Welt erreichbare komplexe Frucht mit ihren betörenden Aromen herauszuarbeiten”. Und was finden wir hier für ein herrlich duftiges, von einer mineralischen Note unterlegtes Bukett, das an rote Beeren und kleine dunkle Kirschen erinnert, welch intensive Gewürznoten von Zimt, Nelke, Sternanis und Kardamon, welch fesselnde Anklänge an Tabak und zarte Noten von getrockneten Feigen, Datteln und glasierte Maronen. Am Gaumen ungemein dicht und packend, aber gleichzeitig samtig und vollmundig, mit einem phantastischen Fruchtkern auf der verzauberten Zunge. Dazu eine noble mineralische Ader und eine feinkörnige, geschliffene Tannin- und Säurestruktur, aber auch von fabelhafter Eleganz und Präzision und unübertrefflich feiner Würze!
Einer der größten Weinwerte im Fabeljahrgang 2006 der großen Winzer und Terroirs. Ein phantastischer Premier Cru zum Preis einer Dorflage! Unbedingt zugreifen und das Pinot-Fieber wird Sie entflammen!
Dieser authentische Charakter-Pinot bereitet bereits ab sofort in seiner höchst animierenden Primärfruchtphase hedonistisches Trinkvergnügen, Höhepunkt 2011 bis etwa 2020.

Morot, Beaune 1er Cru „Toussaints”, rouge

232305 Beaune 1er Cru „Toussaints”, rouge 2005 39,00 Euro
Einige Kisten aus einer eisernen Châteaureserve aus dem längst ausverkauften Traumjahrgang 2005 konnten wir nochmals nachkaufen.
Zu genießen erst ab etwa 2011 bis nach 2020.

Morot, Beaune 1er Cru „Toussaints”, rouge

232407 Beaune 1er Cru ”Les Aigrots”, rouge 2007 34,90 Euro
Welch traumhafte Eleganz, welch tänzerisches Spiel, welche Leichtigkeit des Seins, welch komplexe Tiefe des Geschmacks für diesen Pinot mit Seele, der „singt”, wie man im Burgund zu sagen pflegt. Das sind eine Schicht um Schicht sich entfaltende Finesse (infolge eines feinsandigen und extrem kalkigen Terroirs), eine phantastische salzige Mineralität und eine fabelhaft präzise, erotische Frucht – Rote und schwarze Beeren, Veilchen und Sauerkirschen verströmen einen betörenden Duft!
Dieser cremige, füllige, hedonistische Pinot trinkt sich wegen seiner seidenen Tannine schon im jungendlichen Stadium mit größtem Vergnügen, Höhepunkt 2012 bis nach 2018.


232507 Beaune 1er Cru „Teurons”, rouge 2007 36,90 Euro
Welch schwelgerische olfaktorische Tour de Force – Unwiderstehlich in seiner reichhaltigen, subtilen, verführerischen Frucht, die einmalig in der Welt des Pinot Noirs ist. Die Heimat dieses raren und sehr gesuchten Gewächses ist eine hoch gelegene, „kühlere” Parzelle der erstklassigen Lage „Teurons”, ein im Untergrund sehr kalkhaltiger, mit vielen roten Steinen übersäter Weinberg, der für die ebenso feine wie abgrundtiefe Mineralität und famose Finesse und Eleganz dieses sensationell preiswerten Premier Crus verantwortlich zeichnet. Wilde Walderdbeeren, Himbeeren, Veilchen und schwarze Kirschen im betörenden Bukett sowie eine faszinierende, würzige, dunkle, rauchige, zutiefst mineralisch-„steinige” Tönung in Duft und Geschmack weisen diesen großen Terroir-Wein in einer Blindprobe als urtypisch für die Côtes de Beaune aus – wobei er, je nach Entwicklungsstadium, selbst Anklänge an einen großen Pommard hervorruft. Auf der Zunge eine geniale Spannung zwischen Kraft und Eleganz und zwischen einer zart beerigen Fruchtsüße und dem erdigen Geschmack von kühler mineralischer Würze. Es sind dieser sanfte, leicht erotische Schmelz und die auf den Punkt dosierte Fruchtsüße abseits aller Holzorgien, die schlichtweg begeistern – und dann kommt trotz aller belebenden, schmeichlerischen Fruchtigkeit auf der Zunge ganz hinten am Gaumen noch einmal ein letzter Kick von Havannatabak, gefolgt von einem sehr langen, packenden, tief mineralischen Abgang. Welch wunderschön seidiges Wesen, das ungemein präzise über die Zunge schwebt und den Genießer verzaubert mit seiner leisen Schönheit.
Zu genießen ab 2010, Höhepunkt 2012 bis etwa 2020.


Domaine Albert Morot
Sorgfältig muss der „verdunstete” Rebensaft nachgefüllt werden

232107 Beaune 1er Cru ”Les Bressandes”, rouge 2007 36,90 Euro
Der kongeniale Nachfolger des von Michel Bettane, dem großen weisen Mann des französischen Weins, mit 19/20 Punkten geadelten 2005ers. Wie ein liebreizendes Mädchen uns Männern den Kopf zu verdrehen vermag, tänzelt dieser verführerische, ungemein elegante und dennoch kraftvolle (das sind die Paradoxien der großen Weine des Burgunds!) Pinot Noir über die Zunge. Welch überwältigender Charme, eine herausragende Länge und eine Samtigkeit des Stoffes, die emotional tief berührt. In der Nase ein Korb voller Kirschen, Anklänge an edle Schokolade, Süßholz sowie würzige Noten. Ein nobler Kern intensiver Mineralität und kühle, rassige, fabelhaft seidene Tannine verwöhnen, ja streicheln die Zunge. Unglaubliche Komplexität, sensationelles Finale, unendliche Länge! Großes Potential!


232607 Beaune 1er Cru „Les Marconnets”, rouge 2007 36,90 Euro
Mein persönlicher Favorit! Von über 50 Jahre alten Reben einer kleinen, aber feinen, ungemein kalkhaltigen Parzelle: Feinste Mineralität trifft feinste Frucht! Welch straffer, dichter, reichhaltiger Körper! Power without weight! Und welch seidene Tannine und irre Länge. Auf berühmten Domainen zahlen Sie für diese grandiose Qualität das Doppelte, aber mindestens!





ITALIEN

Elisabetta Foradori / Ampeleia - Maremma

Flüssige Seide aus der Maremma – Der im Schnee „geborene” Ampeleia ist eine Hommage an die Sinnesfreuden des mediterranen Lebens!

Alles begann im Schnee der italienischen Alpen – beim Skifahren. Abends in der Hütte philosophierten drei Freunde, die Naturverbundenheit, Liebe zur mediterranen Kultur und Leidenschaft für das Ursprüngliche teilen, wie wohl ihr gemeinsames Idealbild eines Rotweines aussehen sollte: Geschmeidig und elegant, bei aller Kraft fein und fließend wie Seide, dabei harmonisch, facettenreich und von komplexer Frucht geprägt. Es wäre wahrscheinlich beim Philosophieren geblieben, wären die drei Freunde nicht die beiden tatkräftigen Südtiroler Unternehmer und Weinliebhaber Thomas Widmann und Giovanni Podini sowie unsere Trentiner Kultwinzerin Elisabetta Foradori, die unbändige Königin des Teroldego, gewesen. Die drei waren alsbald fest entschlossen, ihre Idee zu verwirklichen und den Wein, der zuerst im Kopf entstand, auch in der Realität zu produzieren. „Bei mir kam als Motivation verstärkend hinzu, dass ich den Wunsch hatte, nach meinem 40. Geburtstag neben dem Teroldego noch etwas Anderes zu machen, eine neue Herausforderung zu suchen“, erzählt Elisabetta mit funkelnden Augen und ihrer ansteckenden Begeisterung. In den vergangenen 20 Jahren hatte die aparte Schönheit schließlich im Alleingang und gegen alle modischen Torheiten des Zeitgeists die nur in ihrer Heimat wachsende Rebsorte Teroldego aus dem Halbdunkel der Geschichte geholt, deren Qualitätspotenzial erkannt, voll ausgeschöpft und in die absolute Elite der italienischen Rotweine geführt. Sie hatte wahrlich Drachenblut zu Wein veredelt! Und ihr „neuer” Wein sollte die betörende pralle Vielfalt der mediterranen Kultur und ihrer einzigartigen Landschaft zum Klingen bringen.


Elisabetta Foradori
Elisabetta Foradori

Als die Vision der drei Freunde immer klarer wurde, suchten die Weinaficionados nach dem bestgeeigneten Ort zur Verwirklichung ihres Zieles. „Das Unternehmen gestaltete sich viel schwieriger als gedacht, wir hatten uns bereits viele Plätze in Italien angesehen und wollten fast schon aufgeben, als wir 2002 das hier fanden”, sagt Elisabetta und weist mit den Armen auf die Hügel rund um das schließlich „Ampeleia” genannte neue Weingut (nach griechisch „ampelos”, was „Rebstock” bedeutet). Der magische Ort liegt einige Kilometer nördlich von Grossetto im Landesinneren, in Sichtweite des malerischen Bergdorfes Roccatederighi. Dieser wilde Teil der zur Toskana gehörenden Maremma entspricht so gar nicht dem gängigen Toskanabild mit sanften Hügeln, Säulenzypressen, Kulturmetropolen und Renaissance-Palästen. Vom Tourismus nahezu unberührt liegt eine raue, aber unwiderstehlichen Charme ausstrahlende Hügellandschaft vor dem staunenden Betrachter – unaufgeregt, dennoch spektakulär. Schier endlose Kastanien- und Eichenwälder, unterbrochen von kleinen Olivenhainen, Wein- und Obstgärten prägen diese von würzigen Düften durchwehte mediterrane Kulturlandschaft. Nur wenige Straßen und Wege führen durch das undurchdringlich scheinende, immergrüne Buschwerk der Macchia – ein Paradies für Wildschweine im Übrigen! – zu verborgenen, im Hinterland liegenden Bauernhöfen und zu Bergdörfern hinauf, die wie Schwalbennester auf den felsigen Hügelkuppen kleben. Von dort oben zeigt sich die pittoreske, zum nur 30 Kilometer entfernt liegenden Meer hin sanft abfallende Landschaft in ihrer vollen Pracht. Die küstennahe Region gilt als historischer Handelsplatz und Einflussbereich verschiedener mediterraner Kulturen: Die Toskana, Sardinien und Südfrankreich haben im Lauf der Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen. Auch diese Geschichte sollte sich im neuen Wein wiederfinden. Foradori, Widmann und Podini waren begeistert von der Vielfalt der Böden und der Natur in den verschiedenen Höhenlagen, erkannten das phänomenale Potential für den Weinbau und beschlossen, genau hier ihren Traum zu verwirklichen.

Die begnadete Winzerin stellte umsichtig ein junges Team zusammen, dem sie volles Vertrauen schenkt. Doch natürlich ist sie mit ihrem einzigartigen Know-how unverzichtbarer Spiritus Rector von Ampeleia, die leitende, treibende Kraft. Das Weingut selbst ist weder ein atemberaubender futuristischer Neubau aus Beton und Glas noch eine protzige Villa Rustica, sondern ein für die Bautradition dieses magischen Landstriches typisches, sanft in die Landschaft eingefügtes kleines „Podere”, ein landwirtschaftliches Gut, das man den Vorbesitzern – traditionellen Weinbauern und Viehzüchtern – abgekauft und umstrukturiert hat. Zu den von den tüchtigen Vorgängern übernommenen Weinbergen kamen nach gründlichem Studium der Bodenprofile und der mikroklimatischen Gegebenheiten 54 (!) weit im Umkreis verstreute Parzellen auf verschiedenen Höhenniveaus mit insgesamt sechs verschiedenen Bodenarten hinzu, auf denen sieben verschiedene Rebsorten für den Ampeleia kultiviert werden. Jede Rebsorte wurde entsprechend den klimatischen und geologischen Gegebenheiten dorthin gepflanzt, wo sie ihrer Natur nach am besten gedeiht. Man setzte die Rebstöcke extrem eng – 7.000 bis 8.000 Rebstöcke pro Hektar –, um ihre Konkurrenz um Nährstoffe und damit die Qualität der Trauben zu fördern. Den Hauptanteil machen Sangiovese und Cabernet Franc aus. Sangiovese, die toskanische Rebe par excellence, gibt dem Ampeleia seine Standfestigkeit. Leichten Fußes kommt der Cabernet Franc hinzu, der in der Maremma bis dato nicht verbreitet war. Und doch ist er weit gereist, kam in römischer Zeit aus dem Kaukasus über Albanien nach Venetien, wo er bis heute kultiviert wird. Frucht, Würze, Eleganz und Körper sind die Charakteristiken, die der Cabernet in den Ampeleia einbringt. Die übrigen Rebsorten tragen mit ihren komplexen Eigenschaften zum singulären Charakter des Ampeleia bei. Sie festigen die Statur des Weines und beleben die Fruchtaromen, wie der im nahen Sardinien Cannonau genannte Grenache mit seinen Himbeer- und Minzenoten. Oder der an Gewürze wie Lorbeer erinnernde Mourvèdre, der zudem einen gewissen animalischen Charme ausstrahlt. Der farbintensive Alicante verstärkt das tiefe und kräftig funkelnde Dunkelrot des Ampeleia. Komplettiert wird das Sortenspektrum von Carignano und Marsellane, einer Kreuzung zwischen Grenache und Cabernet Sauvignon.


Elisabetta Foradori


Foradori: „Wir haben uns bei der Suche nach dem richtigen Standort und den geeigneten Rebsorten natürlich viele Gedanken gemacht, aber auch auf Gefühl und Intuition verlassen, die ihrerseits wieder auf lange Erfahrung aufbauen. Und wir lernen jedes Jahr viel dazu.” Die sieben Rebsorten spiegeln daher nicht nur das philosophische Konzept von Ampeleia, die Geschichte und Kultur der Region wider, sondern „sie ergeben auch eine phantastische önologische Synergie, denn das Ganze ist mehr als die Summe der Teile”, sagt der aus Kaltern in Südtirol stammende junge Kellermeister Marco Tait, der früher bereits auf Foradoris Weingut in Mezzolombardo arbeitete. Zusammen mit Elisabetta hat dieser begnadete Handwerker einen wahrlich „neuen” Wein der Maremma geschaffen, der den Traum der drei Freunde süße Realität hat werden lässt: Dieser unverwechselbare, in seiner Rebsortenzusammensetzung einzigartige Tropfen brilliert als grandioser Antipode zu den vielen Marmeladenbomben, die wahre Weinliebhaber bisher die Maremma nicht gerade als Quell sinnlicher Freude erfahren ließen. Der „Ampeleia” hingegen fasziniert die Freunde großer authentischer Tropfen mit seiner grandiosen Finesse, seiner singulären Eleganz und traumhaften Balanciertheit. Mit dem „Ampeleia” erblickt ein mythischer Wein das Licht der Welt, aus einer im Schnee der Alpen geborenen Idee gebiert eine heftige Umarmung des mediterranen Lebens: Ein großes, emotionales Gewächs, das sich von heute auf morgen in die Elite der italienischen Rotweine katapultiert hat, ein großer toskanischer Wein wie aus dem Bilderbuch und eine phantastische Vermählung zwischen einer Bordelaiser Edelrebe und toskanischer Tradition, ein wahrer Aristokrat, der in seiner Balanciertheit und inneren Harmonie, seiner Echtheit und Noblesse das Epos einer großartigen Landschaft zu erzählen weiß!


647204 Ampeleia, rosso 2004 24,00 Euro
Auf einer Höhe von 450 bis 600 Metern liegen die gesegneten Parzellen, auf denen die Edelrebe Cabernet Franc unter optimalen Bedingungen gedeiht. Der Temperaturunterschied zwischen warmen Tagen und kühlen Nächten vertieft und verfeinert die Aromen der Trauben, das vulkanische Gestein bringt in der fertigen Cuvée famose Mineralität, Feinheit und Länge am Gaumen. Filetstück von Ampeleia ist die Lage „Bella Vista” – Nomen est Omen! – direkt oberhalb von Roccatederighi. Der nahe Kastanien- und Eichenwald und die bis hierher reichende Meeresbrise, welche die Trauben stets gut trocknet und damit vor Fäulnis bewahrt, schaffen ein günstiges Mikroklima. Hier, auf einer mittleren Höhe zwischen 280 und 350 Metern, sind die Weingärten vorwiegend mit Sangiovese, des weiteren mit Carignano, Grenache, Alicante und Mourvèdre bestockt.

Kellermeister Tait zitiert ein nur auf Englisch funktionierendes Wortspiel: „Mourvèdre should see the sea.” Der schönste Platz dieser mittleren Lagen ist Sassoforte, mit wasserdurchlässigen, steinigen, roten Tonböden, umgeben und geschützt von Korkeichen, Olivenbäumen, Felsen und Macchia. „Diesem Terroir verdankt der Ampeleia Feinheit und Eleganz”, urteilt Marco Tait. Auf etwa 200 Meter Seehöhe schließlich finden wir die am tiefsten gelegenen Weingärten: Schwere Tonböden, durchsetzt mit Fossilien und Kalk, um einige Grad höhere Temperaturen als in den hohen und mittleren Lagen geben dem Wein Kraft, Konzentration und Dichte. Jede Parzelle wird separat händisch am Höhepunkt der Reife gelesen.
Angesichts der Vielfalt wundert es nicht, dass sich die Ernte über eineinhalb Monate erstreckt: vom Grenache Anfang September bis zum Cabernet Franc Mitte Oktober. Die Trauben werden dreimal streng selektioniert – Ausdünnen am Weinstock im Sommer, dann bei der Lese selbst und schließlich noch einmal auf dem Weingut. Das bereits gekühlt (!) in den Keller transportierte, perfekte Lesegut wird, je nach Rebsorte, entweder in Betontanks oder hölzernen Gärbehältern, kleinere Mengen in Stahltanks vergoren. Die sieben Grundweine werden zunächst jeder für sich bereitet, dann zweimal assembliert, zuerst im Mai, dann noch einmal im Dezember.
Der cuvéetierte Ampeleia reift dann etwa 16 Monate in zart getoasteten französischen Barriques (ein Drittel neues Holz), weitere zwölf Monate in der Flasche. Mit einem grandiosen Resultat: Der „Ampeleia” ist ein völlig „neuer” Wein der Maremma. Er verkörpert die andere, die helle Seite des Mondes! Finesse, Geschmeidigkeit, seidene Tannine – welch traumhaft elegant-fruchtige Interpretation einer bisher gänzlich unbekannten Maremma, der ich einen derart emotionalen, feinsinnigen Wein niemals zugetraut hätte!
In einem tiefen Schwarzrot läuft dieses Monument von Wein ins Glas. Betörend intensive Aromen (süße Schwarzkirschen, saftige dunkle Beeren, Cassis, edle Grand Cru Schokolade, dunkler Tabak, Holzkohle, Teer und schwarzer Trüffel) verströmen sich verschwenderisch, werden mit längerer Verweildauer im Glase immer intensiver und zeugen von einem großen Reifepotential, welches sich hinter diesem genialen Wein verbirgt. Am Gaumen zeigt er sich noch sehr verschlossen, begeistert aber mit erfrischender Säure, gekonntem, sensiblem Holzeinsatz und feinkörniger Tanninstruktur.

Ein traumhafter Wein, eine neue Referenz der berührenden Toskana, der solo getrunken begeistert und prachtvolle Gerichte adelt: Taube, Wild oder Lamm mit aromatischen Beilagen wie Steinpilzen und Trüffel. Ein Lager- und Entwicklungspotential von mindestens 10 Jahren, bei früherem Genuss unbedingt Dekantieren bitte!

Ampeleia, Ampeleia, rosso

647106 Ampeleia, Kepos, rosso 2006 13,00 Euro
Unser neues toskanisches Kleinod produziert auch einen spektakulär schönen Zweitwein namens „Kepos” (griech. „Garten”) aus den fünf mediterranen Rebsorten Grenache, Mourvèdre, Marsellane, Carignano und Alicante. Er ähnelt im Stil sehr dem großen Bruder Ampeleia, ist jedoch nicht ganz so komplex (aber derart gut, dass er im Gambero Rosso 2009 drei Gläser erhält!) und daraufhin vinifiziert, bereits jung getrunken zu werden. In der Farbe ein mittleres Kirschrot mit leichten granatroten Aufhellungen zum Rand. Welch feinfruchtige und animierende Nase (zum Hineinknien schön!) mit betörenden Aromen von Sauerkirschen, Waldhimbeeren, Dörrpflaumen, Veilchen, mediterranen Kräutern und schwarzen Oliven. Der Gaumen präsentiert sich ungemein schmeichlerisch und charmant mit feiner Fruchtsüße, anregender Säure und weicher Tanninstruktur. Trinkanimation pur und ein phantastisches Preis-Genuss-Verhältnis. Großer Wein aus der Toskana kann bisweilen so preiswert sein!

Ampeleia, Kepos, rosso

Gambero Rosso: 3 Gläser

PS: 2004 und 2006 gelten in Nord- und Mittelitalien als die großen Jahrgänge dieses Jahrzehnts!


Wieder eingetroffen:

652107 Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2007 4,95 Euro
Er läuft und läuft und läuft... . Kein Wunder: Unser meistverkaufter „Italiener” ist schlichtweg eine „Hammerqualität” aus biologischem Anbau zu kleinstem Preis! Von Parker sowohl in 2006 als auch in 2007 zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.

Saladini Pilastri, Rosso Piceno




ÖSTERREICH

Weingut Kurt Angerer - Kamptal

Urwüchsige Terroir-Weine eines sympathischen Naturburschen aus dem Kamptal lehren die wesentlich teureren Prestigeweine aus der benachbarten Wachau das Fürchten!

Weingut Kurt Angerer
Kurti Angerer – ein weitsichtiger Visionär

„Qualität kommt von Qual”, so das mittlerweile weithin bekannte Bonmot des ungemein sympathischen und quirligen Naturburschen Kurt Angerer, in Deutschland mittlerweile wie in Österreich in aller Munde, da geradezu phantastisch seine Qualitäten – und in Relation hierzu ungemein niedrig die verlangten Preise. Und wer von Ihnen, werte Kunden, jemals das Vergnügen haben wird, inmitten seiner extrem gepflegten Weinberge zu stehen, begreift blitzartig die Botschaft, die in Kurtis Worten liegt. Welch immenser körperlicher Anstrengung bedarf es, die Riede (der in Österreich übliche Begriff für die Weingärten) in einen solch optimalen Zustand zu versetzen! Wie aufwändig werden die Blattwerksarbeiten betrieben, um eine bestmögliche Photosynthese und Sonneneinstrahlung zu erreichen und wie sehr müssen die Reben gegen die Grünbepflanzung inmitten ihrer Reihen ankämpfen! Diese Konkurrenzsituation, der die Wurzeln ausgesetzt sind, zwingt sie tief ins Erdreich, um Wasser zu finden und damit gleichzeitig die Mineralien des felsigen Untergrunds in die Trauben zu transportieren. Im fertigen Wein wird diese Philosophie von Kurt Angerer in einer fabelhaften, feinwürzigen Mineralität, in Kompaktheit, Dichte, Kraft und Konzentration schmeckbar, die in unverwechselbarer Weise den Stil seiner Grünen Veltliner, Rieslinge und Rotweine prägen. In diesen Meisterwerken spiegeln sich ihre mineralischen Strukturen und ihre unterschiedlichen Standorte – Urgesteinsböden, tiefgründige Lössböden, Granit oder Kies – auf verblüffende und vor allen Dingen eigenständige, nachvollziehbare und geschmackvolle Weise wider.

Kurts erstklassige Lagen befinden sich in einer Region, die immer ein wenig im Schatten der berühmten Wachau stand und die daher auch nicht die dort verlangten Preise erzielen, aller gleichrangigen Qualität zum Trotz. Daher möchte ich Ihnen die urwüchsigen Weine von Kurt Angerer, diesem bodenständigen Winzer, ganz besonders empfehlen. Es sind seltene Glücksfälle von Wein, von phantastischer Qualität und weit unterbezahlt, die allesamt bereits jung superlecker schmecken, aber mit einem großen Reifepotential versehen sind, solo getrunken einen wunderbaren Genuss bereiten, aber auch als hervorragende, universelle Essensbegleiter dienen, und das auch zu Fleischgerichten!

Weingut Kurt Angerer
Kurtis Silhouette im milden Licht der untergehenden Abendsonne

Helmut Knall, angesehener Journalist und Herausgeber des Internetweinführers Österreich auf winetimes.at , urteilt zu Recht euphorisch: „Kurt Angerer verblüfft immer wieder mit einer Kollektion, die man in dieser Qualität in Österreich nur ganz selten findet, dabei aber mit Preisen, die absolut erschwinglich sind”. Und was hat Kurti in 2007 wie in 2008 für glockenklare, zutiefst mineralische Grüne Veltliner und urwüchsige Rotweine vinifiziert, traumhafte Kollektionen, die besten wohl in seiner glanzvollen Winzerkarriere. Bravo Kurti!


700108 Grüner Veltliner „Kies”, DV 2008 7,40 Euro
Welch Traum eines preiswerten Grünen Veltliners für jeden Tag: In der Nase ein rebsortentypischer, kühler, expressiver Duft nach Pfirsichhaut, Melone, Maracuja, gelbem Apfel, Kamille, weißem Pfeffer und Wiesenkräutern. Am Gaumen eine klare schlanke, saftige Frucht, frische Zitrus- und feine Kräuternoten, pfeffrige Würze, zart und saftig, schönes, belebendes, rassiges Frucht-Säure-Spiel, herrliche Frische und feinste Balance, beste Nachhaltigkeit, belebend und anregend, tolle Länge, und dies alles bei nur 12,5 Volumenprozent Alkohol! „Sowohl als Essensbegleiter als auch als beschwingter Sommerwein für die Terrasse hervorragend geeignet. Jeder Schluck macht Lust auf’s nächste Glas!” schwärmt Christina Hilker, Deutschlands Sommelier.
Kurti ist überzeugt: „2008 ist ein sensationelles Weißweinjahr, vergleichbar mit dem legendären 1999er!”
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2011.

Angerer, Grüner Veltliner „Kies”, DV

Weingut Kurt Angerer
Kerngesundes Traubenmaterial


700006 Riesling „Ametzberg“, trocken 2006 14,50 Euro
Traumhaft mineralischer Riesling, der sich zwar dicht und konzentriert, aber dennoch eher von der verspielteren, unangestrengten „deutschen Stilistik” präsentiert denn im opulenten Wachauer Stil. Würziger mineralischer Duft mit Kräuternoten, Marillen und Limetten, leicht tabakig, nach einiger Zeit auch rote Ribisl, weiße Blüten, Zitronenfruchtfleisch, Orangenzeste und Minze. Auch am Gaumen feine mineralische Würze und extraktsüße Steinobst-Frucht, kraftvoller Körper mit feingliedriger Struktur, hat Finesse und Eleganz und ein animierendes, knackiges Frucht-Säure-Spiel; klingt mit Limetten im Abgang lange nach. Welch sagenhafter Schmelz und welch tiefgründige, salzig anmutende Mineralität vermählen sich zu einem grandiosen Mundgefühl. Wahnsinnsriesling!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis 2015+.

Angerer, Riesling „Ametzberg“, trocken

700607 Zweigelt Granit, rot 2007 18,90 Euro
„5 Gläser – 1. Platz Kategorie Zweigelt” bei der Prämierung der Österr. Gastronomiezeitung: Österreichs Beste Rotweine 2009!
Neben seinen legendären Weißweinen produziert unser Naturbursche Kurti auch großartige Rotweine, die sich seit Jahren bei unseren Kunden größter Beliebtheit erfreuen und von der Fachpresse enthusiastisch gefeiert werden! Heute präsentieren wir Ihnen einen herrlich saftigen, verführerischen, lasziv-erotischen Wein aus einem großen Rotweinjahrgang im Kamptal, ein zutiefst kardinalsroter, ja, fast schwarzer Zweigelt aus älteren Rebbeständen, meisterhaft dezent im kaum schmeckbaren gebrauchten Barrique ausgebaut. In der betörenden Nase eine Orgie an faszinierenden Fruchtaromen, reife schwarze Brombeeren, Zwetschgen, saftige Weichselkirschen, Heidelbeeren, Havannatabak und eine betörende zarte Würze. Der animierend frische, kompakte, dennoch elegante und noble, den gesamten Gaumen auskleidende und betörende Geschmack dieses extrem preis„werten” Weines fasziniert durch seine kühle, dunkelbeerige Aromatik, seine enorme Kraft und seine saftigen, cremigen, fast wollüstigen Tannine. Im langen mineralischen Nachhall (hier spielt der exzellente Granitboden seine ganze Stärke aus!) nochmals eine kompakte dunkelbeerige Frucht sowie eine süßliche Holzwürze mit einer zart-herben, schokoladigen Note!
Dieser Schmeichler der Sinne bereitet mit seinem feinbeerig-würzigen Spiel ab sofort lustvolles Trinkvergnügen, Höhepunkt 2010 bis etwa 2014+.

Angerer, Zweigelt Granit, rot

703007 Zweigelt Barrique 2007 7,95 Euro
„Das Weingut Kurt Angerer steht für die glückliche Verbindung von Natur und Kultur sowie den Ideenreichtum und die Schaffenskraft eines Winzers” urteilt Helmut Knall, renommierter Herausgeber des Internetweinführers Österreich auf www.winetimes.at . Wie recht der Kerl doch hat! Der schönste Beleg dieser These ist dieser magische Rotwein, wahrlich ein grandioser „kleinen” Bruders, des Testsiegers der ÖGZ. Preis-Leistungs-Hammer!
Zu genießen daher ab sofort, Höhepunkt 2011 bis nach 2017+.

Angerer, Zweigelt Barrique


Wieder eingetroffen:

701107 Hirsch, Grüner Veltliner „Trinkvergnügen #6” (DV) 2007 7,60 Euro
Leuchtendes Gelbgrün in der Farbe, zart mineralischer und pfeffriger Duft nach frischen Äpfeln und Limetten, im Hintergrund verspielte Kräuter-Würze. Am Gaumen ungemein saftig und frisch, leichtfüßig und herrlich trinkanimierend (Nomen est Omen, gerade einmal 11,5 Volumenprozent Alkohol!), ausgewogen, fein balanciert und harmonisch, feinwürzig, knackige Säure, ein Wein, der einfach Trinkspaß pur bereitet!
Zu genießen ab sofort bis Mitte 2010.

Hirsch, Grüner Veltliner „Trinkvergnügen #6” (DV)

701407 Hirsch, Riesling „Zöbing” (DV) 2007 11,50 Euro
Herrlich saftiger, ungemein animierender Riesling von schieferhaltigen Urgesteinsböden, unmittelbar westlich des legendären Heiligensteins gelegen, faszinierender, mineralischer Duft von Aprikosen und Pfirsich, Limone, Kräutern und zarter tabakiger Mineralik. Am Gaumen feine saftige Frucht mit fester mineralischer Würze, recht dicht, harmonisch, balanciert, eher „kühle” Stilistik, kräuterwürzig, die betörenden Aromen von der Nase setzten sich auf der Zunge fort, phantastische Mineralität, feines animierendes Frucht-Säure-Spiel, das lange anhält, mit animierenden Zitrusfrüchten ausklingend. Das ist einer dieser so raren, wunderschönen rassigen Trinkweine (nur 12% Alkohol) mit einem animierenden Säurebogen, die immer wieder Lust machen auf das nächste Glas!
Grandioser Testsieg: Vinaria-Sieger 2008 in Heft 5/2008 mit 17,7 Punkten! Für unsere Kunden zitieren wir gerne aus der Vinaria-Laudatio: „Gerade bei den mittelgewichtigen Rieslingen (und Veltlinern) liegen die Topweine oft denkbar knapp beieinander, heuer gab es aber einen eindeutigen Sieger: Johannes und Josef Hirsch aus Kammern konnten mit ihrem Riesling Zöbing – unserer Meinung nach dem besten seines Namens bisher – reüssieren: ein wunderbar exotischer Wein von beachtlicher Substanz sowie ausgeprägter Mineralik und viel Spannung, der jedenfalls noch Reserven besitzt. Ein Ergebnis der biodynamischen Bewirtschaftung, auf die derzeit im Weingut Hirsch umgestellt wird? Es wäre in der derzeitigen Umstellungsphase vielleicht übertrieben, derartiges zu behaupten, gibt sich Johannes Hirsch bescheiden, der die Qualität des Weines seinerseits mit ,extremem Einsatz im Weingarten mit unglaublich vielen Leuten’ sowie dem geringen Behang und dem punktgenauen Erntezeitpunkt rechtzeitig vor dem großen Regen erklärt!” DER Preis-Leistungs-Knaller unter unseren österreichischen Juwelen!
Zu genießen ab sofort bis 2012.

Hirsch, Riesling „Zöbing” (DV)





SPANIEN

Bodegas Olivares - Jumilla

Herrlich authentisches Spanien, unverfälscht und traumhaft lecker – Von Parker sensationell bewertete Alltagsweine zu sagenhaft, nein, zu unglaublich günstigen Preisen!

In Spanien herrscht zurzeit in den eher unbekannten Anbauregionen eine ähnlich revolutionäre Aufbruchstimmung, wie kundige Weinliebhaber sie vor Jahren in Frankreichs Süden erstmals kennen lernten. Wohl die charaktervollsten Weine Südostspaniens produziert der Önologe Paco Selva in seinen ungewöhnlich hoch gelegenen Weinbergen (650-760 m über dem Meeresspiegel) mit nordöstlicher Ausrichtung. Dies hat die höchst angenehme Konsequenz, dass die Weine infolge dieser außergewöhnlichen Exposition der erstklassigen, teilweise uralten Mourvèdrereben sowie der längeren Vegetationsperiode über eine ganz ungewöhnliche Frische und Eleganz verfügen. Tagsüber scheint zwar die Sonne mit mediterraner Kraft, aber nachts kühlt es stark ab, so dass die extremen Temperaturunterschiede in dieser önologischen Enklave zu einer komplexen Aromenbildung führen.


Bodegas Olivares


Das Resultat dieser optimalen klimatischen Bedingungen sind „tiefdunkle, charaktervolle Weine aus optimal ausgereiften Trauben mit fast unwirtschaftlich niedrigen Erträgen (von teilweise unter 20 hl/ha), die unter Preis-Leistungsgesichtspunkten zum Besten gehören, was die iberische Halbinsel zurzeit zu bieten hat,” so das hohe Lied des al punto wein-plus.de-Führers „Die besten Weine Spaniens” (Hrsg.: Jürgen Fahrenkamp/Markus Hofschuster). Beide Weine unserer ureigenen Entdeckung Bodegas Olivares verdienen bereits seit mehreren Jahren meine ganz besondere Empfehlung, und das zu ihrer vollsten Zufriedenheit, was Ihre enorme Nachfrage, liebe Kunden, nach diesen ungemein leckeren und preiswerten Weinen eindrucksvoll bestätigt.


Bodegas Olivares
Die topmodernen Kelleranlagen der Bodegas Olivares


Das Schönste an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass wir, als einer der Pioniere, die diese Bodega einem aufgeschlossenen Weinpublikum vorgestellt haben, auch jetzt, nach Parkers sensationellen Elogen, große Mengen dieser mittlerweile sehr gesuchten Weine erhalten – und dies zu unverändert günstigem Preis! Bravo und herzlichen Dank, Paco Selva.


435508 Olivares Rosado 2008 4,95 Euro
Ein Blend aus Monastrell und Syrah: Ungemein fruchtig, traumhaft würzig, provokant preis„wert”! Von Parker in einer Degustation der besten spanischen Rosés bis 20 Dollar (!) mit 89 Punkten bewertet. DER Sommerhit zum völlig unmöglichen Preis!


435107 Altos de la Hoya, tinto (PK) 2007 6,90 Euro
„Fabulous value, best buy in this journal”, urteilte Parker begeistert im wine advocate 169 und vergab dem 2006er nochmals sensationelle 90 Punkte! Aber 2007 ist partiell DER Jahrgang des europäischen Südens! Daher auch 91 Punkte („crazy value”) beim stets zurückhaltender wertenden Stephen Tanzer! Stilistisch ausgereizter, für meinen Geschmack auch anspruchsvoller als der enorm tänzerisch verführerische Panarroz präsentiert sich diese höchst originäre Alternative zu all den seelenlosen Industrieweinen, welche die Supermarktregale füllen und den Gaumen des wahren Weinliebhabers traktieren! Aus uralten wurzelechten Reben mit optimal gereiften Beeren vinifiziert Paco Selva einen unverfälschten Wein voller ursprünglicher Sinnlichkeit mit einem tiefen Dunkelrot in der Farbe und einem eigenständigen Bukett, das zwar die südspanische Heimat der Monastrellreben nicht verleugnet, das jedoch durch eine anregende, animierende Frische zu verzaubern vermag. In der Nase Anklänge an reife schwarze Kirschen, wilde blaue Waldbeeren, begleitet von frischen, animierenden Kräuteraromen, die Erinnerungen wecken an Salbei, wilde Minze, Lavendel und Fenchel. Dazu intensive Würznoten von Anis, Muskatnuss und rotem Paprika, unterlegt von feinen Tabaknoten und geräuchertem Schinken. Im Mund eine fest gewirkte kühle, zart süßliche Frucht und wiederum feine Gewürzanklänge, eine erstaunliche Extraktfülle, dicht, harmonisch und lang anhaltend. 6 Monate zur Abrundung in 500 l-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche gereift, ist der Fruchtkern dabei so dicht und konzentriert, dass der Ausbau im Holz kaum schmeckbar ist. Welch originelles, urwüchsiges Geschmackserlebnis, welch frische Säure (!), die den Alkohol von 14 Vol% gänzlich in den Hintergrund treten lässt und diesen Wein zu einem trinkanimierenden und phantastischen Begleiter von leckeren Gerichten wie Lammkarree mit eigener Jus und Kartoffelgratin, Dorade vom Grill mit Paprikagemüse oder Kalb mit Salbei und Schinkenfüllung und cremigen Risotto werden lässt.
Welch unvergleichliche Finesse für einen spanischen Wein dieser Preisklasse und welch weiches, reifes, schön eingebundenes Tanninkorsett im lang anhaltenden Nachhall. Trotz seiner südlichen Herkunft wirkt dieser Preis-Genuss-Hammer angenehm frisch im Trunk und die alten wurzelechten Mourvèdre-Reben unterstreichen ein unkopierbares Geschmackserlebnis voller mediterraner Ursprünglichkeit und sanfter Wildheit: Ein autochthones südspanisches Original zum vorbildlich fairen Preis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2009 bis 2012.



Bodegas Olivares



435307 Panarroz, tinto (PK) 2007 5,90 Euro
Vor Jahren noch unser absoluter Geheimtipp, wurden bereits der Panarroz tinto 2003/04 von Robert M. Parker mit 90 Punkten geadelt, doch unser heute präsentierter aktueller Jahrgang 2007 ist eine absolute Sensation und ein fast unglaubliches Schnäppchen angesichts seines so sympathischen Preises. Sie wissen, liebe Kunden, dass ich derartig euphorische Bewertungen für Weine in der 5-Euro-Klasse immer für etwas zu hoch gegriffen angesehen habe, was aber nichts daran ändert, dass dieser traumhaft leckere Trinkwein in der Tat eine der besten Einkaufsempfehlungen ist, die derzeit auf dem Weltweinmarkt zu finden sind. Auch der großartige 07er besitzt wie seine Vorgänger in der Farbe ein tiefes dunkles Purpurrot mit kardinalsroten Reflexen, in der Nase eine herrliche, süßlich-würzige, dunkle Beerenfrucht (insbesondere Waldbeeren, Brombeeren und Cassis), begleitet von einer blumigen Duftigkeit, die an Veilchen und getrocknete Rosenblätter denken lässt und die von keinerlei marmeladiger Überreife, sondern von einer noblen Zurückhaltung geprägt ist, dazu tiefgründige Noten von Graphit, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Paprika und gerösteter Brotkruste. Am Gaumen betörend fruchtig, wiederum die verführerischen Noten der Nase in Verbindung mit frischen Sauerkirscharomen.
Was für ein tänzerischer und feingliedriger Panarroz!!! Intensive Mineralität, dazu eine feinwürzige und eine cremige, ungemein leckere, ‚sexy’ Textur. Mit sinnlich faszinierender Transparenz, spielerischer Leichtigkeit und sehr weichen, seidenen Tanninen betört dieser großartige Alltagswein die Geschmackspapillen der Zunge, ohne es an Dichte und Struktur fehlen zu lassen. Zudem verblüfft er auch Kenner mit einem für seine Preisklasse erstaunlich langen, feinfruchtigen Abgang. Eine Klassecuvée (Mourvèdre, Syrah und Grenache) für alle Gelegenheiten, die fröhliche Party wie das festliche Mahl. Ein Wein, den Sie sich kistenweise in den Keller legen sollten, Ihre Gäste werden es Ihnen danken. „Don’t miss it! Ein sagenhaft günstiges Angebot, ein prächtiger, wunderbarer spanischer Rotwein” (Parker)!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2010 bis 2015.





DEUTSCHLAND

Weingut Reinhold Haart - Piesport

Gault Millau 2007: „Unser Winzer des Jahres: Theo Haart. Der Piesporter zählt zu den eher Stillen im Land. Auch seine sublimen Rieslinge schlagen zunächst leise Töne an – bevor sie zu unvergleichlichen Kunstwerken aufblühen. Große Klasse!”

Stuart Pigott: „Besser als die Rieslinge von Theo Haart können Mosel-Weine kaum sein”!

Robert Parker beurteilt in der brandaktuellen Auflage seines Standardwerkes über Wein, Theo Haart als Weltklassewinzer mit seiner Höchstbewertung von 5 Sternen!


Weingut Reinhold Haart
Theo Haart

Die Familie Haart betreibt als die älteste Winzerdynastie im landschaftlich so reizvollen Piesporter Moselbogen, der sich exakt nach Süden hin öffnet, bereits seit Jahrhunderten (erstmalige urkundliche Erwähnung 1337) qualitativen Weinbau. Unter Kennern gilt die Lage Piesporter Goldtröpfchen als eines der herausragenden Terroirs der Mosel, da sie von allen Lagen die überschwänglichsten Aromen hervorbringt und in jeder Blindprobe durch ihre typische Aromatik leicht identifiziert werden kann. Sie umfasst die untere Hälfte des beeindruckenden, nach Süden ausgerichteten steilen Hanges, der wie ein großartiges natürliches Amphitheater antiken Ausmaßes geformt ist und auch die letzten Strahlen der untergehenden Abendsonne wie ein riesiger Brennspiegel einfängt. Die Sonne heizt so ungehindert den Schiefer auf, wobei die Wasserfläche die Strahlen zusätzlich in die steilen Lagen reflektiert. In diesem besonders warmen, einzigartigen Mikroklima entwickeln die Weine eine für die Mosel rare Fülle und Saftigkeit sowie eine betörende Fruchtaromatik. Der Schiefer ist bereits seit Äonen zu tiefgründiger Feinerde (verantwortlich für die brillanten Johannisbeeraromen in den fabelhaften Rieslingen) mutiert mit hoher Wasserhaltekraft, welche die Regenschauer lokaler Gewitter wie ein Schwamm aufsaugt, so dass selbst in heißen Jahrgängen kein Trockenstress auftritt. Die lockerbeerigen Trauben liefern mit beeindruckender Konstanz ein kerngesundes Lesegut mit hohen Mostgewichten, das feinst ausbalancierte Weine ergibt. So brilliert dieser sympathische Winzer, einer der ganz Stillen im Lande, der aber um so beredter stets die fabelhafte Qualität seiner filigranen Rieslinge im Glase sprechen lässt, Jahrgang für Jahrgang mit sensationell schönen Kollektionen!


Weingut Reinhold Haart
Impressionen aus den Steillagen des Goldtröpfchens

Diese sich stetig steigernden Qualitäten hängen sicherlich auch zusammen mit den immer älter werdenden Rebstöcken nach der Flurbereinigung Mitte der 80er Jahre und der Klimaveränderung, von der insbesondere die nördlich gelegenen deutschen Weinanbaugebiete profitieren. Doch Theo Haart produziert bereits unstrittig seit Ende der 80er Jahre auf dem alten Familiengut in unglaublich konstanter Weise erstklassige Rieslinge, die dem einzigartigen Terroir von Piesport ihren schönsten Ausdruck verleihen. Dabei lässt er seinen in der Jugend oftmals verschlossenen Weinen alle Zeit der Welt, arbeitet äußerst schonend und so sorgfältig wie nur irgend möglich in Weinberg und Keller und legt besonderen Wert auf ein großes Entwicklungspotential seiner genialen Rieslinge, welche „perfekt die dichte, reife Frucht mit finessenreicher Säure in Einklang bringen.” (Gault Millau).


Weingut Reinhold Haart
Junganlage in der Steilage des Goldtröpfchens

So kommen seine besten frucht- und edelsüßen Weine selbst aus seinen Anfangsjahren jetzt erst in ihr optimales Alter und werden sich weitere 10 Jahre lang anmutig entwickeln! Das Potential der fruchtsüßen Mosel-Spät- und Auslesen ist legendär und Theo Haart weiß es mit sensibler Hand meisterlich zu nutzen. Daher ist unter Kennern unstrittig: Die weltweit einzigartigen Vorzüge der großen Moselrieslinge offenbaren sich bei Haart am eindrucksvollsten in den traumhaft schönen Gewächsen mit natürlicher Restsüße, bei ihrem fein ziselierten Spiel von fruchtiger Süße und mineralischer Säure, die diesen Weinen insbesondere im angelsächsischen Raum, in den USA und Japan ein geradezu charismatisches Ansehen verleihen. Dabei sind diese vibrierenden Moselrieslinge, die den Schiefer im Glase zum Klingen bringen, von wenigen Prestigegewächsen abgesehen, noch immer mit einem phantastischen Preis-Genussverhältnis ausgestattet, ja, es sind mit die – gemessen an ihrer großartigen Qualität – unterbezahltesten Weine der Welt! Theo Haart, mittlerweile tatkräftig unterstützt von seinem nicht minder fachlich versierten Sohn Johannes (mir scheint, dass zurzeit in der deutschen Winzerelite mehrfach überaus gut funktionierende Tandembildungen den Qualitätsschüben sehr dienlich sind!) beschenkt so die Welt mit Weinen von atemberaubender Rasse und makelloser Schönheit, die dicht und filigran zugleich wirken, wie immer sehr langsam vergoren, ohne Einsatz von Reinzuchthefen, da er aus Prinzip ausschließlich mit weineigenen Hefen spontan vergärt. Mit seinen grandiosen Kollektionen der traumhaften Jahrgänge 2001 bis 2006 (welch ununterbrochene Abfolge phantastischer Qualitäten!) hat Theo Haart sich seinen endgültigen Aufstieg in den Olymp deutscher Weltklassewinzer redlich verdient!


Weingut Reinhold Haart
Ausschnitt aus einer uralten preußischen Lagenklassifikation

Die Ehrung als Winzer des Jahres im Gault Millau 2007 war daher einfach unvermeidbar, trifft nicht nur einen fachlich herausragenden, sondern auch menschlich ungemein sympathischen Ausnahmewinzer. Ein Weltstar ohne jegliche Allüren, dessen „Weine in der Qualität über die der allermeisten seiner Kollegen hinauswachsen”, so das dezidierte Urteil von Stuart Pigott! Und der Jahrgang 2007 („Weine, die wir uns immer gewünscht haben ... zahlreiche Weltklasseweine”, René Gabriel, Weinwisser) ist aufgrund der spezifischen Jahrgangsbedingungen (eine extrem frühe Blüte, eine unter optimalen Bedingungen verlaufene Vegetationsperiode – die längste aller Zeiten – und ein goldener Herbst, der die Säuren reifen ließ und das Fruchtaroma intensivierte) potentiell der größte Deutschland-Jahrgang aller Zeiten – der sich aber ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen mit den 2008er Spitzenweinen liefern muss, die erst Mitte bis Ende November gelesen worden sind! Theo Haarts emotionale Rieslinge – Weltklassegewächse zu unglaublich günstigen Preisen! – zählen zu meinen persönlichen Lieblingsweinen, denn sie vermögen wie wenige andere an der Mittelmosel innere Kraft und Dichte mit der sprichwörtlichen moselanischen Finesse und Eleganz zu verbinden: Tradition und Moderne, legendärer Lagencharakter und höchstes Trinkvergnügen harmonisch Hand in Hand – Fabelhafte Rieslinge, die „singen” und von der Magie ihres einzigartigen Steillagen-Terroirs zu erzählen wissen!


918307 Piesporter Riesling, QbA trocken 2007 9,50 Euro
„Ist der gut!”, so der spontane Begeisterungsausbruch eines lieben Freundes, Rieslingfreaks und Mitverkosters bei meiner Degustation auf dem moselanischen Traditions-Weingut. In der Nase die herrliche Mineralität des Schiefers der Mittelmosel, dazu Feuerstein, Akazienblüten, Johannisbeeren, Pfirsich und Apfel. Auch am Gaumen eine sehr präzise Frucht und eine zarte Würze, eine tiefgründige Mineralik und eine ausgesprochen feine, animierende Säure sowie eine tolle Balance und eine höchst trinkanimierende, niedrige Alkoholgradation von 11,5%! Das ist Noblesse pur! Welche Rasse, welch geniale Aromatik, welch beschwingte Leichtigkeit! Phantastisches Preis-Genussverhältnis, dieser fabelhafte, glockenklare Gutsriesling (mit einem hohen Anteil an Trauben aus dem legendären Goldtröpfchen) ist qualitativ nichts anderes als eine deklassierte Spätlese und damit ein „Geschenk” eines der größten Winzers der Welt an seine Kunden!

Haart, Piesporter Riesling, QbA trocken

9183907 Piesporter Riesling, QbA trocken (6 Flaschen) 2007 4,5 l, statt 57,00 nur 47,50 Euro
Schnäppchen-Aktion: Sie kaufen 6 Flaschen und zahlen nur 5!


918807 Ohligsberg, Riesling Großes Gewächs trocken 2007 21,90 Euro
Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres, urteilt begeistert über dieses ebenso spektakulär gute wie rare Große Gewächs: „Ein Referenzwein für trockenen Moselriesling”.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis 2020.

Haart, Ohligsberg, Riesling Großes Gewächs trocken

918907 Goldtröpfchen, Riesling Großes Gewächs trocken 2007 21,90 Euro
Theo Haarts trockene 1. Lage aus dem weltberühmten Goldtröpfchen, das moselanische Pendant der Großen Gewächse, schmeckt einfach fabelhaft. Dieser große Moseltropfen verfügt über die Konzentration und Dichte nobler Rieslinge aus Rheinhessen und verbindet sie mit dem legendären Spiel der phantastischen Parzellen des Goldtröpfchens. Eine ausdrucksstarke Mineralität und das ungemein komplexe Aromenspiel seiner weltberühmten Lage, insbesondere Cassis und exotische Früchte, prägen diesen herrlich balancierten Wein. Am Gaumen intensivste Mineralität, Assoziationen an die Düfte eines feucht-dampfenden Schiefer-Steins nach einem erfrischenden Sommerregen, feine Noten von Zitrusfrüchten, Mango, Apfel, Birne und auch betörende malzige, würzige Anklänge. Traumhafter trockener Moselgigant zu phantastischem Preis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis 2020+.

Haart, Goldtröpfchen, Riesling Großes Gewächs trocken

918507 Haart to Heart, Riesling QbA (DV) 2007 8,90 Euro
Theo Haarts QbA, im traditionellen Fuderfass ausgebaut und lange auf der Hefe gereift, schmeckt weit anspruchsvoller, als sein vorbildlich günstiger Preis vermuten lässt. In der Nase ein saftiger Duft nach reifen Früchten, wie Pfirsich, rote und gelbe Äpfel, unterlegt von exotischen Anklängen von Mango, Passionsfrucht und Ananas und zart süßliche Noten von Blütenhonig. Am Gaumen ebenso saftig wie in der Nase, präsentiert er sich auf der Zunge mit einem vergnüglichen Schmelz, einer feinen Restsüße und einer tiefen mineralischen Struktur. Hier zeigt sich unbeschwerter Weingenuss in seiner schönsten Form; der ideale Mosel-Riesling für das tägliche Weinvergnügen, bei dem es bestimmt nicht bei einem Glas bleiben wird. Stuart Pigott, einer der kenntnisreichsten Weinjournalisten weltweit in Bezug auf deutsche Rieslinge, feiert diesen leckeren „harmonisch” trockenen Trinkspaß in der FAS als „supersaftigen, eleganten, sanften, sehr lebendigen und feinfruchtigen Riesling, der zudem ein hervorragender Begleiter asiatischer Gerichte” sei. Und wir finden, er bereitet mit seinen traumhaft niedrigen 10,5% Alkohol genau so viel Trinkvergnügen wie beispielsweise einer unserer und Ihrer Lieblingsweine, nämlich Van Volxems legendärer Saar-Riesling. Der perfekte Begleiter zu Krustentieren und asiatischer Küche aber auch zu süßlich angehauchten Herbstküche, wie Kürbissüppchen oder Wachtelterrine mit Pistazien und eingelegten Feigen.
Zu genießen ab sofort bis 2012.

Haart, Haart to Heart, Riesling QbA (DV)

9185907 Haart to Heart, Riesling QbA (DV), 6 Flaschen 2007 4,5 l, statt 53,40 nur 44,50 Euro
Schnäppchen-Aktion: Sie kaufen 6 Flaschen und zahlen nur 5!


918007 Piesporter Goldtröpfchen, Riesling 1. Lage feinherb 2007 18,90 Euro
„Feinherb” ist für nicht wenige Kenner DIE ganz große Stärke der Mittelmosel! Und diese zutiefst mineralische Prestiose definiert die Maßstäbe! In der Nase kühle Mineralität, feine Tabaknoten, Aromen von Birnen und Äpfeln, Grapefruit und Mango, traumhaft begleitet von einem Hauch Zimt und Muskatnuss. Am Gaumen faszinierend mineralisch und der begeisternde Nachhall ist sehr pikant und appetitanregend, fast nicht spürbar die feine Süße. Grandioser Essensbegleiter, der mit jedem Jahr Flaschenreife nochmals harmonisch trockener schmecken wird! Einer meiner großen Favoriten des Fabel-Jahrgangs 2007!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis nach 2020.

Haart, Piesporter Goldtröpfchen, Riesling 1. Lage feinherb

915707 Piesporter Riesling Kabinett 2007 9,95 Euro
Aus der weltberühmten, extrem steilen Traumlage Goldtröpfchen kommen die Trauben für diesen mineralischen, verspielten, zart gewobenen, delikaten, klassischen Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön! Das Idealbild eines tänzerischen, verspielten moselanischen Rieslings: In der Nase eine faszinierende Mineralität, verwoben mit Aromen von Cassis, Zitrusfrüchten, Weinbergspfirsich und einem Hauch von hellen Beeren. Am Gaumen eine elegante und feingliedrige Süße in Verbindung mit einer kühl anmutenden Mineralität und einer vibrierenden Säure: Welch unnachahmliche Brillanz auf der Zunge, welche Leichtigkeit des Seins, welch betörendes Spiel! Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und Weise, warum ein Kabinett für viele Liebhaber den klassischen Moselwein par excellence darstellt, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, die ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitif- und Terrassenwein werden lässt, aber auch zum idealen Begleiter für Speisen, wie Terrine vom Geflügel mit glasierten Apfelspalten, Kürbiscremesüppchen mit gebratener Jakobsmuschel oder gegrillter Dorade auf Glasnudelsalat. DER Terrassenwein des Frühlings 2009!

Haart, Piesporter Riesling Kabinett

918407 Piesporter Grafenberg, Riesling Spätlese 2007 16,90 Euro
Wahnsinnsstoff, eine der faszinierendsten Spätlesen Deutschlands! Tiefer, mineralischer, faszinierend süßlicher Duft von Pfirsichen, Limetten, Aprikose, Mirabellen sowie grünem Tee und zarte Anklänge von Brioche und gerösteten Mandeln; dazu eine sagenhafte Mineralität von roten Schieferböden – kristallklar und filigran entschweben die Aromen jubilierend dem Glase. Am Gaumen sehr saftige, fest gewirkte, reife Frucht mit intensiver, extrem feingliedriger mineralischer Würze. Die fein ziselierte Säure und die noble Süße ergeben eine perfekte Balance, extrem dicht und nachhaltig, sehr klar und harmonisch, Schliff und subtiles Spiel, aber auch Fülle, Kraft und Cremigkeit, enormer Schmelz, ausgezeichnete Struktur, tiefgründig, extraktreich und sehr langes, ausdrucksstarkes Finale. Ein phantastischer, aristokratischer Rieslinggigant, ein faszinierender Spannungsbogen zwischen Dichte, Finesse und Filigranität mit gerade einmal 8% Alkohol – nirgendwo auf der gesamten Welt gibt es noch einmal solche Parameter in einem großen Wein: Der lange Zeit in Vergessenheit geratene Grafenberg, der südostwärts unmittelbar an das Goldtröpfchen anschließt, erlebt eine glänzende Renaissance, wiederum Kategorie persönlicher Lieblingswein!
Traumhaftes, ja fast einzigartiges Preis-Genussverhältnis! Potential bis 2030, mindestens!

Haart, Piesporter Grafenberg, Riesling Spätlese


Weingut Reinhold Haart


Und welch Highlights zum Schluss – aus eisernen Weingutsreserven losgeeist!

9152306 Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese 1. Lage 2006 0,375 l 11,20 Euro
Die Nachfrage nach der Spätlese Goldtröpfchen 2005, seit Jahren immer unter den schönsten des Landes und in 05 vom Gault Millau mit 96 Punkten endlich auch als die beste Deutschlands gefeiert, sprengte alles bisher da Gewesene. Im Handumdrehen waren wir ausverkauft! Und ähnlich groß war und ist die Nachfrage nach seinem kongenialen Nachfolger: Denn 2006 ist an der Mittelmosel schlicht von fabelhafter Güte! Und was haben wir hier für eine traumhaft schöne Spätlese, die mich magisch in ihren Bann gezogen hat. In ihrer Stilistik trägt sie die vermeintlichen Paradoxien der großen Weine der Welt in sich: Kraft und Muskeln, die mächtige Konzentration und die enorme innere Dichte, sie werden quasi aufgehoben in ihrem faszinierend subtilen Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diesen fein balancierten, harmonischen Weltklassewein von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen. Tiefer, sehr komplexer, ungemein vielschichtiger, mineralisch-würziger Duft nach hochreifen Zitrusfrüchten, Mirabellen, schwarzen Johannisbeeren und Pfirsichen, in Verbindung mit ausgeprägten exotischen Fruchtnoten wie Mango, Papaya und Litschi. Hinzu kommt ein Hauch von Holunderblüte und Lavendel. Sehr fest gewirkt im Mund mit ungemein viel Extrakt (mehr noch als in 2005!), klar und kühl, total faszinierende, tiefe Mineralität, rassige, erfrischende Säure, tolle Finesse, unübertreffliche innere Balance und ein großartiger mineralischer Abgang: Schiefer aufgelöst in kristallklarem Wasser! Diese noble, aristokratische Spätlese kann als Inkarnation flüssig gewordener Mineralien gelten mit einem feinst ziselierten glockenklaren Spiel. Referenzqualität! 92 Parker-Punkte!

Haart, Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese 1. Lage

918606 Piesporter Goldtröpfchen, Riesling Auslese Goldkapsel 1. Lage 2006 55,00 Euro
Stuart Pigott: „Bei Haart zeigt das Goldtröpfchen seine wahre Größe”.
Ein ganz großer, souveräner Riesling, ein emotional berührender Gruß aus einer der schönsten und besten Weinlagen der Welt, der unter die Haut geht!
94 Parkerpunkte!
Zu genießen jetzt und in den nächsten 30 bis 40 Jahren.

Haart, Piesporter Goldtröpfchen, Riesling Auslese Goldkapsel 1. Lage



Zum Abschluss dieser Pinwand präsentieren wir noch 4 Bestseller aus Deutschland.
Die beiden 2007er Rieslinge von Dirk Würtz und Klaus-Peter Keller sind jeweils unsere definitiv letzten Paletten. Danach sind beide Weine ausverkauft: Rien ne va plus!
Frisch eingetroffenen aus 2008 sind die beiden meistverkauften Weißweine von Helmut Dönnhoff, unserem Grandseigneur von der Nahe!


Weingut Dirk Würtz
Blick auf Dirks „Königsmühle” aus luftiger Höhe.

950407 Würtz, „Potate Rheinhessen”, Riesling trocken (DV) 2007 5,95 Euro
Von VINUM in seiner aktuellen Juniausgabe mit dem Preis für das beste Design bei Winzermarkenweinen gefeiert! Herzlichen Glückwunsch Dirk und unserer Illustratorin Sonja Friedrich, die das Künstleretikett entworfen hat!
Stephan Reinhardt schwärmt in einer ausführlichen Reportage in der WELT am Sonntag unter der Schlagzeile „Generation Riesling” über junge Winzer, die mit „Leidenschaft und handwerklicher Sorgfalt” Deutschlands Paraderebsorte „an die Spitze führen”. Als einer von fünf besonders herausgehobenen Rieslingen wird der ,Potate’ sowohl für seine Qualität als auch für sein tolles Preis-Genussverhältnis gefeiert. Reinhardt schreibt begeistert: „,Sauft, Brüder’, heißt dieser ökologisch erzeugte Riesling mit Schraubverschluss aus Rheinhessen. Damit sich weniger Leute durch den Namen abgestoßen oder gar ausgegrenzt fühlen, hat Winzer Dirk Würtz den Imperativ in lateinischer Sprache aufs Etikett gesetzt: Potate! Der Name ist Programm: Die frische und leichte Einstiegsdroge zum Thema ,Riesling trocken’ eignet sich für alle Anforderungen des Lebens, etwa zu Vergessen, Verlieben, Durstlöschen und Sparen.” Wohl bekomms!

Würtz, „Potate Rheinhessen”, Riesling trocken (DV)


Weingut Keller
Julia und Klaus-Peter Keller

953007 Keller Riesling, trocken 2007 9,90 Euro
Die Geburtsstunde eines neuen Mythos – Ein Fass zum Träumen schön! Einer der großen Prunkstücke in der Kollektion des Weinguts Keller, ein phantastischer Riesling zu unmöglichem Preis – Exklusiv bei Pinard de Picard!
Es sind nicht immer die teuren Prestigegewächse der Welt, die den wahren Weinliebhaber emotional berühren. Bisweilen verzaubern gerade Weine wegen eines singulären Zusammentreffens zwischen ihrer brillanten Qualität und einem provokant günstigen Preis die Herzen auch des kundigsten Kenners. Und was strahlt dieser phantastische Keller-Riesling nur für eine Magie aus! Was für ein fulminanter Einstieg in die mythische Welt der so authentischen Terroir-Unikate unseres rheinhessischen Traditionsgutes! Klaus-Peter Keller hat seine Weinbergs- und Kellerarbeit in den letzten Jahren behutsam und konsequent weiter entwickelt und so präsentiert er mit diesem extrem frischen und zutiefst mineralischen 2007er einen vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den extrem kalkhaltigen rheinhessischen Hügellagen, in Referenzqualität widerspiegelt. In der komplexen kräuterwürzigen Nase eine herrlich saftige, rassige, noble Frucht von weißem Weinbergspfirsich, Feuerstein, Cassis und aromatischen Aprikosen, traumhaft unterlegt mit einer feinen Mineralität und einer zart kräutrigen Würze, die Assoziationen an das phantastische Große Gewächs Kirchspiel evozieren. Kein Wunder, hat Klaus-Peter doch, um die Qualität seiner Exklusivfüllung für Pinard de Picard nochmals zu steigern, einen Anteil von 20 Prozent bester Trauben aus dem Kirchspiel in diesen Basiswein de luxe einfließen lassen. Für einen Einstiegswein (welch Understatement!) in die faszinierenden Weinwelten eines der großen Winzermagier der Welt ist dieser edle Tropfen eine absolute Sensation – Er ist ein Geschenk geradezu eines großen Winzers an alle Rieslingfreunde von Pinard de Picard! Diese herrlich leckere und so ungemein bekömmliche Selektion (nur knapp 12% Alkohol!) hat Kultstatus bei unseren Liebhabern deutscher Rieslinge erlangt. In seinem Preisniveau ist das absolute Weltklasse!
Zu genießen ab sofort bis nach 2012.

Keller, Keller Riesling, trocken

Exklusiv bei Pinard de Picard


930008 Dönnhoff, Riesling QbA, trocken 2008 8,95 Euro
Rassiger, eleganter, cremiger, knackig frischer, ,kühler’ und traumhaft mineralischer Gutsriesling auf absolutem Spätleseniveau, der auf wunderschöne Art und Weise die Typizität der großen Oberhäuser Lagen demonstriert. In der Nase eine herrliche Frucht, zart verwobene Anklänge an Limette, Feuerstein, Weinbergspfirsich, Birne und feinste Mineralien. Faszinierend am Gaumen, spielerisch tänzelnd und dennoch cremig und extraktreich; tolle innere Spannung, dabei wiederum mit nur 11,5 % Alkohol ausgestattet und somit ein phantastischer Zechwein auf allerhöchstem Niveau! Das ist Noblesse pur! Welche Rasse, welch geniale Aromatik! Phantastisches Preis-Genussverhältnis – Ein köstlicher Wein, der auf der Zunge tanzt, ein Meisterwerk des Grandseigneurs der deutschen Winzerelite: Was für ein Schnäppchen!


Weingut Hermann Dönnhoff
Helmut Dönnhoff

930808 Dönnhoff, Weißburgunder trocken 2008 10,90 Euro
Wunderschöner, herzhaft trockener, zart cremiger, fülliger und dennoch hocheleganter und zutiefst mineralischer Weißburgunder auf erstklassigem Spätleseniveau! Dieser inspirierende Wein fasziniert in der Nase durch sein verführerisches rebsortenspezifisches Aromenspiel; am Gaumen dicht, konzentriert und wunderbar balanciert, dabei traumhaft frisch, auch verspielt, extraktreich, mineralisch, lang anhaltend. Ein ungemein leckerer Terrassenwein, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden idealiter widerspiegelt, mit seinen gerade einmal 12 Volumenprozent Alkohol permanente Trinkfreude verströmt und liebevoll Lust macht auf das nächste betörende Glas. Fabelhafter Essensbegleiter, phantastisches Preis-Genussverhältnis!
Zu genießen ab sofort bis 2011.



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann