Saarwellingen, im April 2009

PINwand Nº 163


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir aus Deutschland mit dem Weinhof Herrenberg von der Saar den wohl größten Geheimtipp des Landes: Der „Riesling-Pétrus von der Saar” begeistert mit phantastischen Bio-Weinen zu attraktivsten Preisen! Dazu offerieren wir drei Pretiosen vom Winzermagier Klaus-Peter Keller.

Unser Urgestein, die Domaine du Pégau, vinifiziert majestätische Rotweine urtraditioneller Machart. Isabel Ferrando von der Domaine Saint Préfert begeistert mit feinst balancierten, femininen Rhôneweinen – Magischer Kultstoff!

VINUM wertet die Spitzencuvée unseres Languedoc-Klassikers Aires Hautes mit der höchsten Punktzahl in einer großen repräsentativen Languedoc-Verkostung!

Domaine Dujacs legendäre Pinot Noirs gelten als Inkarnation der sprichwörtlichen burgundischen Eleganz und Finesse!

„Das Weingut Barba in den Abruzzen – Hoher Qualitätsstandard zu enorm fairen Preisen”, so feiert der Gambero Rosso diesen Glücksfall für Liebhaber authentischer italienischer Tropfen!

Weitere Highlights unseres Mailings sind das traditionelle Spargelweinpaket und unser Tatort-Gewinnspiel mit Traumflaschen für Liebhaberherzen!


Wieder eingetroffen:

Zwei unserer meist verkauften Weine überhaupt von der Bodega Inurrieta, unserem Kleinod aus Navarra:

429408 Inurrieta, Mediodía rosado 2008 5,95 Euro
Der FEINSCHMECKER kürte unseres fabelhaft feinwürzigen Mediodía rosado der Bodega Inurrieta zum besten Rosé Spaniens!


Bodega Inurrieta
Die Bodega Inurrieta schmiegt sich harmonisch
in die sanfte Hügellandschaft von Navarra

429206 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2006 6,60 Euro
Unser Kleinod aus den sanften Hügellagen Navarras präsentiert mit dem aktuellen Jahrgang des „Sur” einmal mehr einen herrlich verführerischen, „südlich” inspirierten, wunderbar fruchtigen Wein, der weit über Spanien hinaus die Maßstäbe setzt in seiner so genussfreundlichen Preisklasse! Edle Beerenaromen und noble Gewürzanklänge prägen diesen Schmeichler der Sinne, der mit einer lustvollen Opulenz und Konzentration, aber auch einer zuvor nicht erlebten Eleganz, geschliffenen Tanninen und einem schokoladig-feinwürzigen Nachhall die Zunge verführt.

PS: Einem Jahrgangsvorgänger unseres Bestsellers wurde eine phantastische Auszeichnung zuteil: In einer Verkostung der besten spanischen Weine unter 20 Euro zählt der Sur „S” zu den dreißig besten und gleichzeitig drei preiswertesten Weinen!


Domaine Pierre Clavel: Handwerkliche Weinunikate statt uniformer seelenloser Technoprodukte!

Pierre Clavel
Pierre Clavel: Winzer aus Leidenschaft

311107 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2007 7,95 Euro
Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer des Midi, „schenkt” uns im Überfliegerjahrgang 2007, dem besten Südfrankreich-Jahr aller Zeiten, die dramatischsten Rotweine seiner glanzvollen Karriere zu unverschämt günstigem Preis! Der legendäre „Les Garrigues” prunkt mit einer wollüstig-barocken Eleganz – Dem Glase entsteigen Wogen köstlichen Parfums der Provence, verzaubernd und alle Sinne betörend. Ein Blockbuster mit Champagner im Blut! Ein wahrlich dionysischer Tropfen!

Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge

Die 2007/8er Kollektionen unseres Kleinods vom Fuße des malerischen Mont Ventoux, der Domaine de Fondrèche, besitzen das beste Preis-Genuss-Verhältnis aller Zeiten!

Domaine Fondreche
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche

151508 Fondrèche, „L’Éclat”, Côtes-du-Ventoux blanc 2008 7,95 Euro


151408 Fondrèche, L’ Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé (PK) 2008 6,70 Euro

Fondrèche, L’ Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé (PK)

Domaine Fondreche

151707 Fondrèche, Mas de Fondrèche „O’ Sud”, rouge (PK) 2007 5,95 Euro
Welch fröhlicher Tischwein (der Nachfolger unseres Bestsellers „sud absolu”) zu ungemein sympathischem Preis, der wesentlich teurere Konkurrenz mühelos aus dem Feld schlägt, was Parker mit seinen 89 Punkten in 2006 eindrucksvoll unterstrich. Der hedonistische 2007er aus DEM Jahrhundertjahrgang an der Rhône ist ein ungemein „sexy”-Wein, von, Nomen est Omen, unverkennbar südlicher Stilistik, der Trinkspaß pur bietet und zum fröhlichen Zechen animiert. „Super-Schnäppchen und einen der größten Weinwerte weltweit! (Parker)”

Fondrèche, Mas de Fondrèche „O’ Sud”, rouge (PK)

151207 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2007 11,95 Euro
92 Parker-Punkte!Châteauneuf-du-Pape, werte Kunden, ist nichts anderes als ein „geadelter” Côtes du Rhône, DER Grand Cru der Rhône sozusagen. Doch das bedeutet auch, dass auf vergleichbar guten Terroirs in der Umgebung dieses Epizentrums von begnadeten Winzern ebenfalls aristokratische Weine erzeugt werden können – Sébastien Vincenti tut genau das, zu einem Bruchteil der in Châteauneuf verlangten Preise! Herzlichen Glückwunsch Sébastien zu dieser phantastischen Leistung!

Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge




ITALIEN

Fratelli Barba – Abruzzen

„Ehrgeizige Winzer retten die Ehre des Roten mit dem schlechten Ruf. Sie zeigen, was alles im Montepulciano steckt: mal ist er markant, mal elegant, er liefert Spitzenqualitäten ebenso wie schöne Alltagsweine”. (FEINSCHMECKER)

Gambero Rosso: „Barba – Hoher Qualitätsstandard zu fairsten Preisen mit interessanten, fest in der Tradition der Region verwurzelten Weinen von hohem Niveau”

Sanft geschwungene Hügelketten, Felder und Wälder wechseln sich ab, die langen Sandstrände der Adria und wild-romantische Berge rahmen eine urwüchsige mediterrane Landschaft ein. Die Abruzzen sind ein Stück unberührtes Italien – eine authentische Naturschönheit, die zum Verweilen animiert. Im schroffen Kontrast zu dieser bezaubernden Landschaft standen jahrzehntelang die „Qualitäten” der Weine: Höchst durchschnittliche, ja banale bis mediokre dünne Weinchen füllten zu Billigstpreisen die Regale der Supermärkte und vergraulten die Zungen kundiger Weinliebhaber. Doch wie in so vielen anderen Weinanbaugebieten Südeuropas hat in jüngster Vergangenheit in dieser malerischen Region eine Qualitätsrevolution eingesetzt, die von einer kleinen Elite avantgardistischer, ungemein ehrgeiziger Winzer eingeläutet wurde, die aus ihrer autochthonen Rebsorte Montepulciano zwar stilistisch unterschiedliche, aber jeweils höchst originäre, unkopierbare Weinunikate kreieren. Der Zorn der neuen Winzergeneration, welche die heute höchst erfolgreichen echten Weine produziert, ist aber längst noch nicht verraucht: „Von Banditen haben wir uns früher das Image des Montepulciano d’Abruzzo verhunzen lassen”, zitiert Stephan Reinhardt in seiner glänzend recherchierten FEINSCHMECKER-Reportage das Credo der Spitzenwinzer, die zu Recht zutiefst verärgert auf die vielen Billigerzeuger schimpfen. Denn diese haben die lockeren Bestimmungen schamlos ausgenutzt, nach denen sich fast jeder in den Abruzzen gewachsene Wein mit dem Herkunftsprädikat DOC schmücken kann und somit das Renommee der Region nachhaltig beschädigt. Dabei ist der Montepulciano eine phantastische, höchst eigenständige Rebsorte und der ungeschminkte Ausdruck seiner Landschaft, der Kultur und der Seele der hier lebenden Menschen, „ein bisschen ungeschliffen vielleicht, aber dafür aufrichtig, stark und entschlossen” (FEINSCHMECKER).

Fratelli Barba
Herbststimmung in den sanft geschwungenen Hügelketten der Abruzzen

Und solch wohltuend unmodische, urwüchsige Weine mit einer feinen Säurestruktur, fernab jeglicher Neuer-Welt-Stilistik und bar jeglicher marmeladiger Noten, vinifiziert Giovanni Barba, der „verlässliche Steuermann des Gutes, der stets neue Impulse setzt, der Garant ist für den seit einigen Jahren gleich hohen Qualitätsstandard zu fairsten Preisen und der zum Sprung auf den Gipfel, ja in die Führungsrolle im Abruzzen-Weinbau ansetzt” (Gambero Rosso). Giovanni ist der stolze Erbe eines sehr alten renommierten Familiengutes im Norden der Abruzzen, auf der Anhöhe des Colle Marino gelegen. Der eigentliche Höhenflug unseres neuen Kleinods begann mit dem sensationell gut ausgefallenen Jahrgang 2001: Dabei standen zwei der berühmtesten Önologen Italiens Pate: Zunächst der legendäre Roberto Cipresso, heute der nicht minder renommierte Stefano Chioccioli zeichnen zusammen mit Giovanni Barba durch ihre geradezu besessene Arbeitsweise in den gepflegten Weinbergen und in den von Grund auf renovierten Kelleranlagen für die spektakuläre Qualitätsrevolution verantwortlich. Stefano Chioccioli weiß inzwischen durch lange Erfahrungen, welche Bedingungen der Montepulciano braucht: „Diese autochthone Sorte reift spät und braucht viel Sonne. Andererseits sind kühle Nachtwinde aus den umliegenden Bergen willkommen, denn sie bringen Frische und Aroma”. So sind seine Montepulcianos begeisternde, feinfruchtige Weine ohne jegliche Spur von Rustikalität, die viel zu oft noch das Erscheinungsbild dieser urigen Rebsorte prägt.

Stefano lässt einfach Traube und Terroir für sich sprechen und produziert vom süffigen Alltagswein bis zu seiner provozierend preiswerten Spitzencuvée handwerklich gemachte Weine aus der autochthonen Rebe der Region von höchster Authentizität und großartiger Qualität, die seit Jahren zu den großen Rennern unseres Italienprogramms gehören. Die heute präsentierten Weine „sind von absoluter Klasse und besitzen allesamt ein ausgezeichnetes Qualitäts-Preis-Verhältnis”, lobt euphorisch der Gambero Rosso. Bravissimo!

Fratelli Barba
Kerngesundes Lesegut ist die Basis herrausragender Qualitäten.

659308 Fratelli Barba, „Colle Morino”, Trebbiano d’Abruzzo bianco 2008 5,90 Euro
Der Colle Morino ist eine Referenz für die beliebten, leckeren Weißweine Italiens für den täglichen Genuss, die meilenweit aus der Banalität billiger Supermarktweinchen herausragen, mit einer dezenten, aber für südliche Länder ungewöhnlich animierenden Säurestruktur und einer feinen Balance und Ausgewogenheit! In der Nase zart würzige Aromen von Pfirsich, Mandel, frisch gemähtem Heu und Mineralien; cremig, feinwürzig und zart schmelzend auf der Zunge, dabei frisch, intensiv, knochentrocken, mit einer angenehm milden Säure gezeichnet.
Ein idealer Terrassenwein für laue Sonnenabende, aber auch ein vorzüglicher Begleiter zu Spargel und allen sommerlichen Gerichten.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2010.

Fratelli Barba, „Colle Morino”, Trebbiano d’Abruzzo bianco

659408 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato 2008 6,50 Euro
Der FEINSCHMECKER feiert unseren Barba, den preisgünstigsten Wein einer großen Italien-Probe, als besten Rosé: „Höchstes Lob – Ein Klassewein für wenig Geld!”
Der kongeniale Nachfolger unseres Sensations-Testsiegers der letztjährigen großen Rosé-Degustation ist eingetroffen:
Sie wissen, werte Kunden, dass wir nur ganz wenige Rosés in unserem Programm führen (obwohl wir Unzählige jährlich verkosten!), da sie viel zu selten unseren Ansprüchen genügen. Wir möchten Ihnen keine lieblosen „Techno-Rosés von der Stange” oder pappig-süße „Getränke” anbieten, leichte Weinchen ohne jeglichen Qualitätsanspruch, die kritiklos von gutgläubigen Touristen aus schönen Urlaubsparadiesen kistenweise mit nach Hause genommen werden, sondern ernst zu nehmende, leckere Weine für laue Sommerabende und kongeniale Essensbegleiter auch für anspruchsvolle Rotweintrinker! Schlichtweg Rosé zum Träumen schön! Wir freuen uns natürlich, wenn dann die seriöse Fachpresse von unserer Selektion schwärmt. So hat der FEINSCHMECKER in den letzen Jahren jeweils die von uns zu Proben eingeschickten Rosés als den besten spanischen (Inurrieta), besten südfranzösischen (Mourgues) und als den Sieger der Italien-Rosé-Degustation gekürt. Herzlichen Glückwunsch unseren Winzern, die mit der gleichen Liebe und Leidenschaft wie ihre großartigen Rotweine auch ihre Rosés vinifizieren und Ihnen damit traumhaft leckere, seriöse Sommerweine für höchste Ansprüche präsentieren!

Doch lassen wir den FEINSCHMECKER in seinem Artikel über die zehn fröhlichsten Rosés aus Italien selbst zu Wort kommen: „Kirschrote Kavaliere: Rosati aus Mittelitalien zählen zu den ausdruckvollsten Rosé-Weinen, allen voran der hierzulande noch zu wenig bekannte Montepulciano d’Abruzzo Cerasuolo. Wer je einen Cersuolo im Glas hatte, muss sich wundern, dass dieser in der Regel vollmundige, delikat-fruchtige und angenehm würzige Rosé aus den Abruzzen hierzulande nicht bekannter ist. Denn ohne Zweifel zählt die warmtönige und sanfte Spielart des roten Montepulciano d’Abruzzo zu den schönsten Rosé-Weinen Italiens – vor allem, weil der Cerasuolo nicht von dropsigen Primärfruchtaromen geprägt wird wie so viele Rosés, sondern durch seine ausgewogene und weinige Art. Das oft floral nuancierte Bukett des meist kirschroten Weins erinnert auf dezente Art an rote Beeren und Kirschen, zuweilen auch Pflaumen. Der Geschmack ist delikat fruchtig und ausgesprochen mild, der Körper gehaltvoll, und der Abgang zeigt eine charakteristische Mandelnote. Ein solch vornehmer Montepulciano trinkt sich dann auch eher wie ein leichter Roter und passt zu vielerlei Gerichten, etwa zu Fischsuppe, Pasta, Pizza, Wurst und Käse, aber auch zu gegrilltem Fleisch. Und höchstes Lob für den Barba, unseren Testsieger – Ein Klassewein für wenig Geld! Er protzt mit üppiger Fruchtreife und gehaltvollem Körper, erweist sich am Gaumen dank feiner Säure und angenehmer Gerbstoffe als wunderbar saftig und frisch. Köstlich!”

Diesen Elogen des FEINSCHMECKERS ist unsererseits nichts mehr hinzuzufügen, außer, dass auch Parker diesen herausragenden Rosé als eines der „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” feiert!

Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato

Fratelli Barba

659107 Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2007 5,95 Euro
Ein urwüchsiger, autochthoner, herrlich feinfruchtiger Alltagswein aus ganz großem Jahrgang in Mittel- und Norditalien (durchaus vergleichbar den singulären Qualitäten in Südfrankreich!), reinsortig aus perfekt gereiften Montepulciano-Trauben gekeltert, ein wunderbar süffiger Rotwein für jeden Tag und viele Anlässe, der mit seinem „konzentrierten Schmeichelduft” (Gambero Rosso) zu verzaubern vermag. Ob zur Entspannung nach einem warmen Sommertag auf der Terrasse oder als Wärmespender in kalten Winternächten begeistert dieser saftige, fruchtige, pikante Rotwein mit intensivem Kirsch-, Waldbeeren-, Schlehen- und Mandelduft sowie erdigen Noten und zeigt deutlich die Handschrift des genialen Weinmachers Stefano Chioccioli, der als beratender Önologe maßgeblich für den Qualitätsaufschwung bei Barba verantwortlich zeichnet. Nach fünf Monaten schonendem Ausbau im gebrauchten Barrique präsentiert sich dieser „sorten- und terroirtypische” (Gambero Rosso) Tropfen deutlich geschliffener und feiner als die meisten Abruzzen-Weine, die nur allzu leicht zur Rustikalität neigen und ist dennoch unverkennbar ein urtypischer Montepulciano! Auf der Zunge verführen milde Gerbstoffe, die sich weich und geschmeidig in eine würzige Struktur integrieren. Derart leckere und supergünstige Rotweine sind nicht nur in den Abruzzen, sondern in ganz Italien die große Ausnahme. Welch wunderbarer Alltagswein, aber von ganz und gar nicht alltäglicher Qualität mit einer ureigenen Identität und singulärem regionalen Charakter! Zwei Gläser im Gambero Rosso und die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis!

Wahrlich: Ein Traum-Montepulciano aus einem Jahrhundertjahrgang, perfekt zu Pasta, Pizza und zu einer Vielzahl mediterraner Gerichte!
Zu genießen ab sofort bis 2011.

Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso

659206 Fratelli Barba, „Vigna Franca”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2006 11,50 Euro
„Vigna Franca” ist eine wertvolle Einzellage, die mit sehr alten Montepulciano-Reben bestockt ist. Liebhaber nobler italienischer Weine erkennen bei jedem Schluck dieses originären Rotweins, dass es die Kraft und Komplexität uralter Reben ist, die diesem außergewöhnlichen Rotwein seine ureigene Stilistik verleiht: Welch urwüchsiger Landadel mit dem betörenden Reiz der malerischen Landschaft der Abruzzen – authentisch, charaktervoll, Lichtjahre entfernt von jeglicher modischen Weichspülerei. Nur sehr dezent ist der 18-monatige Ausbau im Barrique zu spüren. Stattdessen betören noble, fruchtig-süßliche Beerenaromen, gepaart mit Anklängen an Feigen, Espresso, edlen Tabak und animierende feinherbe sowie mineralische Noten, die Nase. Am Gaumen vereinen sich große Expressivität, füllige Eleganz und eindrucksvolle Klarheit mit cremig-weichen, saftigen Tanninen und einer anregenden Säure – ein Prachtexemplar des großen Italien-Jahrgangs 2006! Keine Frage: In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ist der 2006er „Vigna Franca” einer der spannendsten und charaktervollsten Rotweine ganz Italiens. Ein phantastischer Montepulciano, der überzeugend demonstriert, dass diese häufig so malträtierte Rebsorte unter den Händen begnadeter Winzer großartige, edle, autochthone Weine hervorbringen kann, die in ihrer traumhaften inneren Balance qualitativ meilenweit über so vielen standardisierten, hoch gehypten Beerenfruchtbomben stehen mit ihren ermüdenden Marmeladenschwänzen. Ein kostbarer Schatz, den es zu entdecken lohnt! Referenzqualität geradezu zum Dumping-Preis! Die beiden (fast) gleich guten Jahrgangsvorgänger erhielten zwei rote Gläser im Gambero Rosso, „nahe an der Höchstprämie”, doch 2006 ist in Mittelitalien nochmals mehr als nur einen Wimpernschlag besser ausgefallen!

Oder um nochmals den Gambero zu zitieren: „Langsam scheint das Weinbauland Abruzzen zu neuen Ufern aufzubrechen und seine ureigensten Ausdrucksformen zu entdecken durch Weinbaubetriebe, die mit ihrem Enthusiasmus und ihrer Leidenschaft das Qualitätsgefüge revolutionieren, zwar mit Maß und Ziel vorgehen, aber ihre Segel konsequent in den Wind setzen und mittlerweile einen ordentlichen Sturm entfachen. Mit an Bord erfreulicherweise ein Schrein mit den lieb gewonnenen Traditionen, denn so mancher Winzer schlägt sich beherzt für die lokalen Rebsorten und eine geschmacklich weniger international ausgerichtete Vinifizierung. Die Anzahl hervorragender und zugleich preislich attraktiver Weine steigt hierzulande beständig: Noch nie hatten wir aus dieser Region eine solche Konzentration an erstklassigen Erzeugnissen. Und Giovanni Barba, der stets neue Impulse setzt, ist Garant für einen hohen Qualitätsstandard zu fairen Preisen”. Somit sind die originären, charaktervollen Weine von Barba der beste Beweis für die neue Qualitätsdimension in den Abruzzen. Für Italien-Fans ein absolutes Muss!
Unser Meisterwerk aus 2006 können Sie genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2010 bis 2015+.





FRANKREICH

Domaine des Aires Hautes - Minervois

VINUM wertet die Spitzencuvée Clos de l’Escandil unseres Languedoc-Klassikers Aires Hautes mit der höchsten Punktzahl in einer großen, repräsentativen Languedoc-Verkostung!

In einem Special der Revue du vin de France über die besten Weine Frankreichs wird unser Naturtalent Gilles Chabbert wegen seines fabelhaften „Clos de l’Escandil”, einem „reichhaltigen, kraftvollen, aromenintensiven Wein mit phantastisch reifen Tanninen und der gleichzeitig großartigen Frische und Finesse, einer Cuvée höchster Qualität zu weisem Preis”, zum „Mann des Jahres” gekürt!

„Das Minervois hat vielleicht auf lange Sicht das beste Potential aller Appellationen im Gebiet Languedoc-Roussillon”, urteilen einflussreiche Weinkritiker auf der ganzen Welt wie beispielsweise Robert M. Parker. Warum ist dem so? Nun, die besten Weingärten im Herzen des Minervois liegen relativ hoch auf sanften, nach Süden ausgerichteten Hängen (viele Steine, nur wenig Bodenauflage auf hartem Fels) in „La Livinière” am Fuße der Montagne Noir, welche vor atlantischen Tiefausläufern schützen, gleichzeitig aber in der Nacht frische, ja kühle Luftmassen von den Bergkämmen zu den Wingerten führen. Diese bedingen extreme Temperaturunterschiede (entscheidend für die fabelhafte Komplexität der Weine), denn am Tage findet sich in dieser Subregion das heißeste Mikroklima des gesamten Languedoc mit extrem wenig Niederschlägen. Der vegetative Zyklus dauert relativ lange von Anfang April bis Mitte Oktober und gewährleistet somit einen idealen, da sehr langsamen Reifeprozess. Das dominierende Terroir in „La Livinière” besteht aus Kieselsteinen und Löss an der Oberfläche und hartem Kalkgestein im Untergrund – die ideale Basis für tief mineralische Weine. Die geringe natürliche Fruchtbarkeit dieses Bodens verbindet sich mit seiner wenig ausgeprägten Fähigkeit, Wasser zu speichern, so dass die Erträge schon von Natur aus gering ausfallen.

Domaine des Aires Hautes
Blick über gepflegte alte Rebzeilen in La Liviniè

Aber es sind nicht nur diese idealen natürlichen Voraussetzungen, welche die eingangs zitierte hohe Einschätzung renommierter Experten stützen, sondern es ist vor allem die Aufbruchstimmung der Menschen, die hier in der Gluthitze des Südens die steinigen, kargen Böden bewirtschaften und sich dem unbedingten Streben nach höchster Qualität verschrieben haben. Im Bewusstsein der großartigen Chance, die ihnen die natürlichen Gegebenheiten ihrer privilegierten Heimat bietet, lebt eine avantgardistische Generation junger Winzer ihre Vision. Inspiriert durch die römische Göttin Minerva, die ihrer Heimat den Namen gab und nicht nur Göttin der Weisheit, sondern auch des Mutes ist, haben sie sich mit unermüdlichem Elan und großer Leidenschaft daran gemacht, das Geschenk der Natur zu nutzen. So initiierten sie bereits 1990, ziemlich am Beginn der revolutionären Aufbruchstimmung im Languedoc, eine Qualitätsoffensive und reduzierten freiwillig die erlaubten Erträge. 1998 schließlich wurde La Livinière mit vier Nachbargemeinden offiziell als erster Cru des Minervois anerkannt. Beispielhaft für den Erfolg dieses qualitätsorientierten Denkansatzes steht der märchenhafte Aufstieg unserer Domaine „Aires Hautes” nicht nur an die Spitze des Minervois, sondern in die kleine Eliteklasse der südfranzösischen Domainen überhaupt!

Bevor die Brüder Eric und Gilles Chabbert die von ihrem Vater gegründete Domaine übernahmen, wurde die gesamte Ernte zum Spottpreis lose „en vrac” verkauft. Gilles, für die Weinbereitung zuständig und ein typischer Vertreter des neuen Denkens der nachrückenden Winzergeneration, war mit den erzeugten Qualitäten völlig unzufrieden und stellte die gesamte Produktion auf biologischen Anbau um, beseelt von der Absicht, auf den wertvollen Parzellen der Familie großartige Weine zu erzeugen. Eric, der eine Apotheke besitzt und der sich um die geschäftlichen Angelegenheiten der Domaine kümmert, betont wie sein Bruder immer wieder, dass sie sich als „Handwerker” (artisan) verstehen, die in bester Tradition mit dem Geschenk der Natur, ihren privilegierten Weingärten, behutsam umgehen. Gilles ist wohl ein vinologisches Naturtalent. Er hat zwar eine Landwirtschaftsschule besucht, die ihm aber seiner Meinung nach zur Erzeugung wirklicher Spitzenweine nur wenig gebracht hat. Entscheidend für ihn waren vielmehr die unzähligen Stunden angeregter Diskussionen mit gleich gesinnten jungen Winzern des Languedoc und die Literatur zur Produktion biologischer Weine, die er geradezu verschlang. Angewandt auf die Praxis heißt dies: Starker Rückschnitt der Stöcke, hohe Rankhilfen, die eine optimale Sonneneinstrahlung und eine hohe physiologische Reife der Trauben gewährleisten, rein organische Stoffe pflanzlicher Herkunft zur Düngung der extrem ärmlichen Böden, intensive Bodenbearbeitung und ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem zur Vermeidung von sommerlichem Trockenstress, manuelle Lese sehr reifer Trauben und rigorose Selektion. All diese Maßnahmen lassen die wirklich großen Weine zuallererst im Weinberg wachsen, im Keller wird nur noch ganz behutsam vinifiziert. So entstehen in harter handwerklicher Arbeit dichte, tiefgründige, elegante, biologisch erzeugte Weine mit einer ausladenden Frucht und von einer beeindruckenden Balance und Klarheit. Monumente der Inkarnation von Frische und Terroircharakter, die wie Fanale der Authentizität und Natürlichkeit aus einem Meer uniformer Massenerzeugnisse herausragen. Die Fachpresse ist dementsprechend voll des Lobes für die Erzeugnisse unseres Kleinods: Die Domaine Aires Hautes gehört ein Jahrzehnt nach dem Beginn der weit reichenden Veränderungen, die Gilles und Eric vornahmen, unzweifelhaft zur Elite der Weingüter des Languedoc!

Domaine des Aires Hautes
Uralter, unterirdischer Barriquekeller der Domaine des Aires Hautes

Besonders erfreulich dabei ist, dass die sympathischen Brüder trotz der enorm gestiegenen Qualitäten bei ihrer Preisgestaltung extrem bodenständig geblieben sind – ein Charakterzug, der unsere Vorliebe für diese hervorragenden Weine und ihre Erzeuger noch einmal gesteigert hat. Die neuen Jahrgänge zeugen mehr denn je zuvor von der enormen Anstrengung und von dem Enthusiasmus, mit dem Gilles und Eric ihr Handwerk betreiben und von der Naturverbundenheit, mit der sie ganz tief im französischen Süden, in der Einsamkeit ihrer wildromantischen Landschaft, traumhafte Weine aus biologischem Anbau produzieren, die mit das beste Preis-Genuss-Verhältnis des gesamten Languedoc besitzen!

PS: Vielen Dank „Mama” Chabbert für ihren traditionellen Hasenbraten, den sie mir bei jedem meiner Besuche mit viel Liebe am offenen Kamin zubereitet.


301108 Aires Hautes, Sauvignon blanc 2008 5,90 Euro
Traumhaft fruchtiger Sauvignon Blanc, exzellenter Rebsortencharakter mit komplexen Aromen von Zitrusfrüchten, Minze, Stachelbeeren und Anklängen von Cassisblatt. Am Gaumen betört unser Rebsortenklassiker mit seiner feinen Würze, einer sehr dezenten, perfekt eingebundenen Säure, einer zarten mineralischen Note und begeistert bei aller Dichte mit einer angenehmen Frische und großen Trinkigkeit. Ein herrlicher Sommerwein und eine erstklassige Alternative für alle diejenigen, denen mittlerweile die Loireweine à la Sancerre aus verständlichen Gründen zu teuer geworden sind. Die Trauben für diesen wegen seiner cremigen Fülle unverkennbar südlichen Wein werden übrigens bereits Mitte August in den frühen Morgenstunden geerntet, um die feine Säurestruktur und tolle Frische zu bewahren! Wohl bekomm’s!


301208 Aires Hautes, Chardonnay 2001 5,90 Euro
Was für ein leckerer Chardonnay für den täglichen Trinkgenuss, ein Musterexemplar an Rebsortencharakter, Frische und Reintönigkeit. In der Nase animierend frische, „knackige” Aromatik, zarte Zitrus- und Haselnussnoten mit mineralischen Anklängen, ein lebhafter Chardonnay, die wunderbar erträgliche Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden spielerisch demonstrierend!


 

301008 Aires Hautes, Rosé 2008 5,90 Euro
Welch feinwürziger, zartfruchtiger LeckerSchmecker, einer der elegantesten Rosé des wilden französischen Südens! In der Nase ein animierender Duft nach roten Johannisbeeren, Stachel- und Himbeeren, am Gaumen eine saftig-knackige, geschmeidige Frucht mit einer feinen Säure und eine großartige Balance. Dies ist kein liebloser „Rosé von der Stange”, welcher die Regale der Supermarktketten füllt, sondern ein ernst zu nehmender, betörender Wein auch für anspruchsvolle Rotweintrinker! Ein Rosé zum Träumen schön!


 

Domaine des Aires Hautes

301407 Aires Hautes, Minervois, rouge 2007 6,90 Euro
Welch Überflieger aus einem Fabeljahrgang Südfrankreichs! Der beste wohl, wie Weinkritiker und über einen großen Erfahrungsschatz verfügende ältere Winzer gleichermaßen urteilen! In 2007 werden schlicht die Qualitätsparameter um eine Preisklasse nach oben verschoben! Und was haben wir hier für einen Basiswein, der in „normalen” Jahrgängen Spitzencuvées zur Ehre gereichen würde. Tiefdunkles Purpurrot in der Farbe, in der Nase verschwenderische Aromen von vollreifen schwarzen Kirschen und roten Beeren, verführerischen mediterranen Kräutern, schwarzen Oliven, Wacholderbeeren, Nelken, Zimt und zarten Anklängen von schwarzem Pfeffer und ausgeprägt duftige Noten von Rosen und Veilchen. Am Gaumen zeigt sich die gleich komplexe, feine Frucht in Verbindung mit einer kühlen Mineralität. Die elegante Säurestruktur, das feincremige Tannin und der fruchtsüße, höchst animierende Nachhall tragen dazu bei, dass es sich bei diesem ungemein preiswerten Rotwein bei aller Dichte um einen sehr anregenden Tropfen handelt, der zu keinem Zeitpunkt sättigend wirkt. Dieser authentische Minervois präsentiert sich sinnlich-hedonistisch, zu schön fast, um es zu glauben, aber es ist süße Realität, was sich da im Glase abspielt! Was für ein LecherSchmecker, leicht gekühlt auch ein faszinierender Rotwein für heiße Tage, ansonsten ein wunderschöner Alltagswein von höchstem Niveau für jede Gelegenheit aus niedrigen Erträgen von unter 30 hl/ha, der das große vinologische Können der sympathischen Chabbert-Brüder ausdrücklich demonstriert. Extrem günstiges Preis-Genussverhältnis – selbst nach den Maßstäben des Languedoc! Ein Wein zum kistenweise in den Keller legen. Solche Schnäppchen gibt es einmal im Jahrzehnt, vielleicht!


301606 Aires Hautes, „La Livinière”, rouge 2006 9,90 Euro
Eric und Gilles haben verstanden, so wie beispielsweise auch Pierre Clavel. Sie, die sie nie die Wurzeln ihrer bäuerlichen Herkunft vergessen haben, sie, bei denen Gastfreundschaft keine leere Worthülse ist, sondern unvergessliche Abende mit himmlischen leiblichen Genüssen und intensiven Gesprächen bedeutet, haben wirklich begriffen: Das Languedoc darf niemals seinen einzigartigen Vorsprung verlieren, der diese von ihren so unterschiedlichen, aber jeweils ungemein spannenden Böden und ihrem privilegierten Klima gesegnete Region in den letzten Jahren zu einem weltweit einzigartigen El Dorado für preisbewusste Weinliebhaber hat werden lassen. Solch herausragende Terroirweine mit einem großartigen Preis-Genussverhältnis haben den legendären Ruf der betörenden Weine aus dem wilden französischen Süden bei Liebhabern in aller Welt vor nunmehr fast zwei Jahrzehnten begründet! Diese verführerische Cuvée aus Syrah, Grenache und Carignan mit ihrem tiefdunklen gedeckten Granatrot, von Michel Bettane, dem großen alten Mann des französischen Weins, als intensiver Ausdruck ihres großen Terroirs gefeiert, besitzt ungemein ausladende, komplexe Aromen. Fast wollüstig duftet sie nach süßen Beeren wie Cassis und Heidelbeere sowie nach reifen Sauerkirschen, begleitet von Zimt, Nelke, Anis, Koriandernoten, Oliventapenade und dunklem Nougat. Am Gaumen dann ein faszinierender Kontrast zwischen kühlen, mineralischen Noten und einer feinen, erfrischenden Frucht. Das Tannin ist zur Zeit noch etwas präsent, gestaltet sich aber reif und nobel. Hinzu kommt eine für einen Languedocwein wunderbare Frische infolge einer perfekt eingebundenen Säure. Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München), würdigte einen vergleichbar guten Vorgänger dieses Weins in der Süddeutschen Zeitung „als zweifellos zum Besten gehörend, was das Languedoc zu bieten hat. Ein Schmusewein ohne langweilige vordergründige Frucht, mit langem kraftvollem Finale. Eine einzige Verführung zum Weitertrinken.”
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2014.

Aires Hautes, „La Livinière”, rouge

301705 Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge 2005 19,90 Euro
Dieses großartige Elixier von perfekt gereiften Trauben sehr alter Rebstöcke aus dem besten Terroir von „La Livinière” gehört zweifellos zu den größten Gewächsen des gesamten Midi und ist unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten schlicht unschlagbar! Ein Wein, der in einem tiefdunklen Schwarzrot mit dezenten violetten Reflexen zum Rande hin ins Glas rinnt. In der Nase eine begeisternde Fruchtsüße in Form von kandierten Kirschen, hoch reifen Beerenfrüchten, flüssiger dunkler Schokolade, Marzipan und Früchtebrot, verbunden mit ätherischen Noten, die an Lavendel und Eukalyptus erinnern. Am Gaumen setzt sich dieser sinnlich-laszive Eindruck der Nase fort in Verbindung mit Lakritz-, Tabak- und Pfeffernoten. Die anregende Säure und die feinkörnige Tanninstruktur sowie die markante Würze sorgen dafür, dass der Wein zu keinem Zeitpunkt schwülstig oder überkonzentriert erscheint, sondern ungemein trinkanimierend und markant, was bei einer Alkoholgradation von 14,5 Vol% fast einer kleinen Sensation gleicht. Enorm einladend die südliche Wärme, wirkt wollüstig in seiner barocken Fülle und verfügt dennoch über eine enorme Frische und Finesse. Ein großer, herrlich balancierter Wein mit dem Potential zum Kultstaus, ein sinnliches Gewächs, das verzaubert und das mir bei meinem letzten Besuch auf der Domaine zu einem von Gilles erlegten und von „Mama” Chabbert am offenen Kaminfeuer im Wohnzimmer traumhaft zubereiteten Wildhasen phantastisch mundete. Großer Stoff, kleiner Ertrag (22 hl/ha) aus den Edelreben Syrah, Mourvèdre und Grenache!

Bei diesen fabelhaften Qualitäten ist es kein Wunder, dass sich die Fachpresse bei der Bewertung für die letzten Jahrgänge mit Lobeshymnen überschlägt: „Coup de coeur” im Guide Hachette; Bettane & Desseauve stufen den 04er wie den 05er wegen seiner Eleganz und seiner rassigen Tannine als „très bon vin” ein, die Bibel der französischen Weinkritik, des „Classement 2005 der besten Weine”, zählt ihn zu den 10 größten, die Revue du vin de France zu den fünf größten Rotweinen des Languedoc und wählt Gilles wegen dieses „reichhaltigen, kraftvollen, aromenintensiven Weines mit seinen phantastisch reifen Tanninen und der gleichzeitig großartigen Frische und Finesse, einer Cuvée also höchster Qualität zu weisem Preis, zum „Mann des Jahres”! Und VINUM wertet diese legendäre Spitzencuvée zusammen mit dem Grange des Pères mit der höchsten Punktzahl in einer repräsentativen Languedoc-Verkostung, in der 150 große Weine blind degustiert wurden! Herzlichen Glückwunsch Gilles Chabbert für diesen emotional aufwühlenden Referenzwein aus Frankreichs wildem Süden!
Bereitet jetzt schon großes Trinkvergnügen, wird noch harmonischer mit der Zeit, Höhepunkt Ende 2009 bis 2015+

Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge



Domaine du Pégau - Châteauneuf-du-Pape

Majestätische Rotweine urtraditioneller Machart begeistern seit drei Jahrzehnten Liebhaber in aller Welt!

Unzählige unserer Kunden lieben es heiß und innig, unser Kleinod aus Châteauneuf-du-Pape, ein Urgestein unseres Programms! Kein Wunder, ist doch die weltweit in höchstem Ansehen stehende Domaine du Pégau eine Trutzburg urtraditioneller Weinbereitung in einem Meer uniformer, austauschbarer „Weltweine” mit standardisiertem Geschmack! „The inimitable Féraud family – true guardians of the most traditional style of Provence and several Rhone appellations”, bringt es Parker zutreffend auf den Punkt! Paul Féraud, diese so bodenständige und sympathische Winzerpersönlichkeit, und seine ebenso innovative wie attraktive Tochter Laurence vinifizieren seit Beginn der 80er Jahre in schöner Regelmäßigkeit grandiose, unverwechselbare „hand”-werklich hergestellte Weine, denen kein Liebhaber widerstehen kann!

Domaine du Pégau
Laurence Féraud

Die singuläre Qualität dieser authentischen Rhône-Klassiker entsteht ausschließlich im Weinberg, wo die bis 90 Jahre alten Rebstöcke (75 % Grenache, 25 % Syrah, Mourvèdre und Grenoise) hochwertige, handge- und verlesene Trauben mit phantastischem Reifezustand gebären. Das Areal der Domaine verteilt sich auf 11 erstklassige Parzellen, weit verstreut innerhalb der Appellation, mit besten süd- und südöstlich ausgerichteten Hügellagen und unterschiedlichen Bodenformationen, die so durch ihre innere Differenziertheit zur Komplexität, zur Kraft, zur Konzentration und zur Finesse der unverfälschten Weine von Pégau entscheidend beitragen. Die Sandböden sowie kräftigen Lehm-Kalkböden, die mit großen roten Kieselsteinen bedeckt sind, die nachts die tagsüber gespeicherte Wärme an die Trauben abgeben, werden zur besseren Durchlüftung und zur Aufnahme organischen Düngers und Schafsmists fünf bis sieben mal im Jahr umgepflügt. Tradition und handwerkliche Winzerkunst sind auf dieser sympathischen Familiendomaine keine leeren Worthülsen, sondern Tag für Tag gelebte Realität. Im ganz und gar altmodischen Keller, der bar jeglicher moderner technischer Errungenschaften ist, erfolgt die Vergärung in großen Cuvées, im Übrigen ohne Entrappung der Trauben mit allen Stängeln – so wie es früher in ganz Châteauneuf üblich war – als notwendigem Rückgrat für den traditionellen Ausbau in alten Fudern (kein Barrique- oder sonstiger Neuholzeinsatz!). Diese sehr konservativ-traditionelle Weinbereitung ergibt als Resultat ein unverfälschtes, extraktreiches, aber dennoch nobles und höchst aromatisches, unglaublich reichhaltiges Châteauneuf-du-Pape-Gewächs in einem sehr individuellen, unkopierbaren Stil, so dass es in Blindproben vom fortgeschrittenen Kenner stets eindeutig als Pégauwein identifiziert werden kann! Dieses authentische, unfiltriert abgefüllte Weinunikat firmiert seit Jahrzehnten als eine wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen Stils und eine Ode an das gigantische Potential einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt! Bravo Laurence, bravo Paul!


141707 Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV) 2007 5,95 Euro
Mit diesem traumhaften Gaumenschmeichler hat unsere Freundin Laurence einen absoluten Volltreffer gelandet! Ihr Ziel, einen preis„werten” Alltagswein zu schaffen, der bereits jung getrunken enormen Trinkspaß bereitet, hat sie mit Grandezza erreicht! Und unsere Kunden wissen längst: 2007 ist der größte je in Südfrankreich vinifizierte Jahrgang! Und unser LeckerSchmecker Pegovino, ein tiefdunkler betörender Tropfen, hat alles, was das Herz begehrt: Einen sinnlichen Duft nach dunklen Beeren, schwarzen Kirschen, Trüffeln und feinen Kräutern, einen vollmundigen, intensiven Geschmack mit butterzarten Tanninen und eine erstaunliche Komplexität für einen Wein dieser so attraktiven Preisklasse. Ein Wunder der Natur an preiswertem Weingenuss mit Stil und Niveau! Nur konsequent, dass Parker diesen traumhaft leckeren Alltagswein zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” zählt: „Very charming!”
Zu genießen ab sofort wegen der seidenen Tanninstruktur, Höhepunkt ab Herbst diesen Jahres bis 2011.


141307 Pégau, „Plan Pégau”, Vin de Table rouge (DV) 2007 7,95 Euro
Großartiger traditioneller Rotspon für den täglichen Genuss ohne Reue, der das Genießerherz erfreut; vinifiziert wie stets überwiegend aus Trauben großer Lagen, deren Qualität den exorbitanten Ansprüchen der sympathischen Férauds für den großen Châteauneufwein nicht ganz genügt, die aber bei vielen anderen Gütern der Appellation das Niveau der Prestigeweine erhöhen würde! Seit Jahren ein Klassiker in unserem Programm, von dem wir leider niemals genügend Flaschen erhalten, da die weltweite Nachfrage begeisterter Kunden nach diesem phantastischen „Zweitwein” viel zu groß ist! In der Nase eine vielschichtige, verwobene Aromatik, wohlige Assoziationen weckend an dunkle, saftige Kirschen und Wacholderbeeren, begleitet von kräftigen kräutrigen und würzigen Noten wie Rosmarin, Thymian und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer; dieser gesamte Blumenstrauß an faszinierenden Aromen wird unterlegt von einer traditionellen erdigen Note. Die ausgeprägte Säure und Frische, die feinkörnige, animierende Tanninstruktur und das herrliche, leicht süßliche Glycerin verleihen diesem charaktervollen, authentischen „kleinen” Châteauneuf einen unglaublich animierenden, hedonistischen Charakter: Welch sensationelle Qualität für seinen vorbildlich fairen Preis! Parker urteilt ebenso begeistert: „Ein toller Erfolg ganz im traditionellen Pégau-Stil!” Legen Sie sich, werte Kunden, diesen traumhaft leckeren Tafelwein aus dem Fabeljahrgang 2007, der mühelos in einer Qualitätsliga mit den allermeisten Châteauneuf-du-Pape-Weinen spielt, kistenweise in den Keller. Sternstunden im Leben eines Weinliebhabers!
Trinkgenuss ab sofort (Dekantieren bitte) bis 2012, mindestens.

Pégau, „Plan Pégau”, Vin de Table rouge (DV)

1413907 Pégau, „Plan Pégau”, Vin de Table rouge (DV) - (12 Flaschen) 2007 9 l 87,45 Euro


12 Flaschen zum Preis von 11!

141005 Pégau, Châteauneuf-du-Pape, „„Cuvée Laurence”” rouge 2005 89,00 Euro
Kenner großer Châteauneuf wissen, dass Vater und Tochter Féraud in den großen Jahrgängen der südlichen Rhône mythische Weltklassegewächse mit einem riesigen Reifepotential erzeugen, die über Jahre hinweg in den Kellern von Liebhabern ihrem Höhepunkt entgegenschlummern. Und welch majestätischen Châteauneuf-du-Pape in einem urwüchsigen Stil hat das sympathische Duo Vater und Tochter im fabelhaften Rhônejahrgang 2005 vinifiziert, in den im übrigen alle Partien eingegangen sind, die in 2003 den legendären, mit 100+ Punkten bewerteten da Capo bildeten. Ein monumentaler Weinriese voller Ursprünglichkeit und Wildheit mit fabelhaftem Potential, der eine Reinkarnation des legendären 1995ers zu sein scheint und schon ab 2010 bis ca. 2030+ zu genießen sein wird. Schon der 05er Reservée hat unter Liebhabern Kultstatus, die nur in großen Jahren abgefüllte und dann stets länger im großen Holzfass gereifte und daher erst jetzt auf den Markt kommende Cuvée Laurence wird dereinst zu den großen Pégau-Legenden gezählt werden! Eine Orgie an komplexer Frucht und noblen Gewürzen vermählt sich mit einem majestätischen Körper und einer atemberaubenden Länge und Tiefe – Gänsehautatmosphäre! Einer der größten Pégau-Gewächse aller Zeiten und wie alle großen Jahrgänge schon in der Jugend häufig früh ansprechend, bietet er nach Ansicht von Laurence im Alter von 5 bis 8 Jahren für viele Konsumenten den höchsten Trinkgenuss, da sich in dieser Zeit die Frucht auf angenehmste Weise mit den wildbretartigen, würzigen, nach Frucht, Trüffeln, Lakritz, Leder und Tabak duftenden Geschmackskomponenten vereinigt. Für Kenner jedoch ist dieses Châteauneuf-du-Pape-Monument ein Langstreckenläufer, der sich über 10 bis 30 Jahre phänomenal entwickeln und dann eine unvergleichliche Aromenvielfalt aufweisen wird. Ein absoluter Weltklassetropfen, im Stil der legendären Großmeister Bonneau und Rayas vinifiziert, so, wie die besten Weine aus Châteauneuf-du-Pape es früher einmal waren. Parker: „The 2005 Chateauneuf du Pape Cuvee Laurence appears to be the finest example of this wine since the 1998.” 95-97 Punkte!


95-97 Parker Punkte!



Domaine Saint Préfert - Châteauneuf-du-Pape

Isabel Ferrando vinifiziert feinst balancierte, feminine Rhôneweine – Magischer Kultstoff für Liebhaber großer Châteauneufs im burgundischen Stil! Niemals zuvor war sie so gut wie im Fabeljahrgang 2007. Parker urteilt daher so enthusiastisch wie zutreffend:
„Throughout the southern Rhône, 2007 is the greatest vintage I have tasted in my thirty years working in that region”.

Sie ist eine ungemein attraktive Frau. Von schöner Gestalt, außergewöhnlich klug und sehr sympathisch. Hat in Grenoble Politikwissenschaften studiert, zudem Kunstgeschichte und 10 Jahre lang erfolgreich eine Bank geführt. In ihren Adern fließt skandinavisches Blut (blonde Haare und blaue Augen) genauso wie nordafrikanisches. Sie stammt aus dem malerischen Örtchen Carpentras unweit des mythischen Bergriesen der Provenzalen, dem Mont Ventoux, ihr Ehemann kocht ausgezeichnet und ist geachteter Bürgermeister einer kleinen Gemeinde, ihre junge Tochter besucht noch die Grundschule. Ein Leben in der Idylle.

Domaine Saint Préfert
Die bezaubernde Isabel Ferrando in Ihrem Weinkeller

Da bricht das Unvorhersehbare in ihr geordnetes Dasein ein. Isabel Ferrando trinkt einen der mythischen Weine der Welt – einen Meursault aus dem Burgund von Coche-Dury – und ist wie vom Donner gerührt. Dieser Moment sollte ihr Leben dramatisch verändern: Der Weinvirus hat sie erfasst und sie kann fortan nicht mehr loslassen. Sie will es wissen, mit aller Macht, wie man solch emotional zutiefst berührende Weine mit magischer Ausstrahlung vinifizieren kann. Also beginnt sie wieder zu lernen: Diesmal studiert sie das Geheimnis großen Weins. Ihr Lehrmeister ist die Ikone der südlichen Rhône, die letzte noch lebende Legende aus grauer Urzeit fast, Henri Bonneau. Dessen zuallererst von der Finesse geprägte Weine entstehen ausschließlich im Weinberg, seine Kellerarbeit ist, vorsichtig formuliert, vorsintflutlich. Doch welche Komplexität und Eleganz findet der schwelgerische Genießer in diesen großen magischen Gewächsen. Und Isabel versteht sehr schnell, begreift intellektuell wie intuitiv. Mit weiblicher Sensibilität geht sie nach ihren neuerlichen Lehrjahren ans Werk und kauft ein Weingut mit phantastischem Potential von einer alten Winzerin, die sich zur Ruhe setzt: Welch traumhafte alte Reben auf einem erstklassigen Terroir! Sie tauscht sich gedanklich aus, mit Henri Bonneau ebenso wie mit Lucien und Marie José Michel, den rührigen Besitzern unserer Vorzeigedomaine Vieux Donjon. Mit sensibler Hand restauriert sie die Weinberge, schafft lebende Böden mit einer Vielzahl von Mikroorganismen, nimmt Neuanpflanzungen zwischen den Rebzeilen vor, um die Pflanzdichte zu erhöhen, stellt auf naturnahen Anbau um, erarbeitet ein ausgeklügeltes System vieler kleiner, wohlüberlegter Schritte, die wie ein zusammengesetztes Puzzle ein Gesamtkunstwerk ergeben und die Qualitäten der auf den Punkt gereiften, in der frischen Morgenkühle geernteten Trauben drastisch erhöhen und arbeitet, wie viele große Winzer der Welt, im Einklang mit den Mondphasen.

Die Kellerarbeit: Keine Hexerei! Traditionell, behutsam, so schonend wie möglich, aber auch hier immer wieder kleine Detailverbesserungen im Vergleich zu früher, wie die Installierung von Kühlmöglichkeiten in den Betoncuvées. Das Ergebnis: Phänomenal schöne Rotweine feinst balancierten femininen Stils mit einer Finesse, wie sie den großen Altmeistern Henri Bonneau und dem leider verstorbenen Jaques Renaud von Rayas zur Ehre gereichen! Diese fabelhaften Gewächse transformieren die große Tradition von Châteauneuf-du-Pape in eine verheißungsvolle Zukunft, fernab jeglicher Internationalisierung der Weinstile. Châpeau, Isabel!

Domaine Saint Préfert
Behutsame Handarbeit ist ein Geheimnis von Isabel Ferrando

PS: Die Weinjournalisten reagieren von Jahrgang zu Jahrgang begeisterter, ja, geradezu euphorisch. Die New York Times lobt: „Bester Wein aus Châteauneuf-du-Pape”; der wine spectator vergibt in 2005 die zweithöchste Bewertung aller Chateauneufweine nach Clos des Papes und auch für meinen persönlichen Geschmack gehören die fabelhaft femininen, finessenreichen Gewächse in ihrer burgundischen Stilistik zu den allerschönsten Weinen ihrer legendären Appellation. Diese Anti-Marmeladenweine zählen zweifellos zur Kategorie persönliche Lieblingsweine! Was jetzt auch Parker findet, der Isabel als eine der großen Winzerinnen der südlichen Rhône feiert („This superb estate has become one of my favorite estates in Châteuneuf-du-Pape. There are three cuvees, all of them particularly brilliant in 2007. If you haven’t discovered Saint-Prefert and the brilliant winemaker Isabel Ferrando, it’s about time!) und diesen betörend-sinnlichen Pretiosen in 07 bis 97 Punkte vergibt!


178107 Domaine Saint Préfert, Réserve Auguste Favier, rouge 2007 35,00 Euro
Von erstklassigen, mit einem Steinmeer übersäten Parzellen, die unmittelbar um das Weingut gruppiert sind, stammt diese faszinierend aromenreiche, opake Cuvée aus 80% Grenache (von 40 bis 100jährigen! Reben), 15% uralter Cinsault sowie ein wenig Syrah. In der Nase faszinieren komplexe Aromen von betörender Reinheit und faszinierender Frische: Blaubeeren, Brombeeren, Cassis, Veilchen, Lavendel, Menthol, tiefgründige Mineralien und feinste Gewürzanklänge, in dieser betörenden Stilistik dem herausragenden 2005er sehr ähnlich, nur einen Tick beschwingter noch und mit dem sensationellen Extrakt des Ausnahmejahrgangs 2007 gesegnet. Am Gaumen präsentiert sich dieser neue Fixstern am Himmel von Châteauneuf zwar ungemein dicht und konzentriert, ist aber ebenso von seiner burgundischen Finesse und Frische sowie einer edlen Fruchttiefe geprägt. Die traumhaft reifen, saftigen, cremigen, butterweichen Tannine sind eingebettet in eine feine mineralische Struktur und der animierende, betörend-sinnliche Nachhall ist extrem lang anhaltend. Ein majestätisches Gewächs mit einem gigantischen Potential, einer der besten Weine in Châteauneuf im größten Jahrgang aller Zeiten, ein emotionaler, ein zutiefst berührender Wein, ein Spiegelbild der sensiblen Persönlichkeit, die diesen Weltklassewein geschaffen hat. Danke, Isabel! Dieses Weinmonument wird bei Liebhabern feiner Châteauneufweine Kultweincharakter erlangen! Parker: „Ein großartiger, strahlender, traumhafter, ein berauschender Wein!”
Zu genießen wegen seiner seidenweichen Tannine ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2035, mindestens.

Domaine Saint Préfert, Réserve Auguste Favier, rouge

Domaine Saint Préfert

178207 Domaine Saint Préfert, Cuvée Charles Giraud, rouge 2007 45,00 Euro
Extrem rare Top-Cuvée aus (über 60-100jährigen) edlen Grenache- und Mourvèdrereben, die in ihrer Stilistik ein wenig würziger und „kühler” daherkommt als der Favier infolge des höheren Anteils an Mourvèdre! Packend mineralisch in der Nase, pfeffrig, Orgien von Cassis, edlen Kräutern der Provence, wild wachsende schwarze Beeren, und geröstetes Fleisch – welch authentischer Weingigant, Rhôneadel in seiner nobelsten Ausprägung. Bei aller inneren Kraft, Dichte und Konzentration, Kaschmir und Seide statt marmeladiger Konsistenz! Ein Châteauneuf-Urgestein, eine strahlende Diva mit einer fabelhaften Fruchtsüße in einer singulären puristischen Klarheit! Dazu eine Wahnsinnstanninqualität, seidig-subtil! Der wine spectator adelt diesen „most exciting hot wine” bereits im 2006er Jahrgang mit 95 Punkten. Und für Insider wie für Parker („a great, great wine, 94-97 Punkte) ist er auch einer der großen Stars des Fabel-Jahrgangs 2007!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2014 bis nach 2030.


max. 2 Flaschen pro Kunde

1782107 Domaine Saint Préfert, Cuvée Charles Giraud, rouge, Magnum 2007 1,5 l 95,00 Euro


max. 1 Flaschen pro Kunde

Domaine Saint Préfert

178407 Domaine Saint Préfert, Colombis, rouge 2007 35,00 Euro
Isabels urwüchsige persönliche Lieblingscuvée, vinifiziert ausschließlich aus alten Grenache-Trauben einer traumhaften Einzelparzelle mit lehmigen und sandigen Bodenpartien. Dieses fein ziselierte würzige Weinmonument ist geprägt von seinem spezifischen Lagencharakter und zelebriert den so seltenen Balanceakt zwischen gewaltiger Kraft und Konzentration auf der einen, Finesse, Subtilität der Aromen und Frische auf der anderen Seite. Ein potentieller Châteauneuf-Klassiker mit einer hedonistischen Fruchtsüße (rote und schwarze Beeren sowie reife Kirschen), in seiner gewaltigen Dimension an die größten Weine des legendären 78er Jahrgangs erinnernd! Welche tiefgründige Mineralität, welch sinnliche Frucht, welch gigantisches Potential!
Zu genießen wegen der seidigen Tanninstruktur ab sofort, Höhepunkt 2012 bis nach 2025.


1784107 Domaine Saint Préfert, Colombis, rouge, Magnum 2007 1,5 l 75,00 Euro




Domaine Dujac - Morey-St.-Denis

Jacques Seysses legendäre Pinot Noir gelten als Inkarnation der sprichwörtlichen burgundischen Eleganz und Finesse!

Jacques Seysses, eine charismatische Persönlichkeit, gehört zu den großen lebenden Legenden des burgundischen Weinanbaus: In 40 Jahren höchst traditionellen Weinmachens hat er sich einen mythischen Namen unter Liebhabern eines Pinot-Noir-Stils erworben, der weltberühmt ist für seine Struktur, seine sprichwörtliche Finesse und seine schwebende Eleganz. Maßgeblich geprägt wird Seysses’ Philosophie als Winzer von der Erkenntnis, dass schon vor einem Jahrhundert, als erst wenige technische Hilfsmittel verfügbar waren, herrliche Weine im Burgund produziert wurden. Daher basiert seine Philosophie auf drei Säulen: Der sorgfältigen Kultivierung der Weinberge, der ständigen Verbesserung des Traubengutes und einer traditionellen Ausbauweise der Weine im Keller. Seinem unumstößlichen Credo nach sollte in die Entwicklung der Weine möglichst wenig eingegriffen werden.

Domaine Dujac
Jacques Seysses und seine Ehefrau Rosalind

Ziel aller Weinbergsarbeit ist es, möglichst reife und gesunde Trauben zu produzieren. Hier verfügt Jacques über einen wertvollen Schatz von sehr alten Reben aus einer Zeit, als noch nicht von Rebklonen die Rede war, die sehr kleine, kerngesunde Beeren tragen und die maßgeblich verantwortlich sind für eine deutlich höhere Komplexität der erzeugten Weine als bei vielen anderen Betrieben, die auf gezüchtete Klonen setzen. Jacques bezeichnet sich zwar ausdrücklich nicht als Bio-Winzer, da er den Kult ablehnt, der mit entsprechenden „Ideologien” zusammenhängt, doch als Weinbergs-Perfektionist arbeitet er schon seit 1986 nach biologischen Prinzipien mit einer kompromisslosen Traubenselektion während der Ernte.

In der penibel sauberen Kellerarbeit („Mein Lehrmeister verbrauchte dreimal soviel Wasser, wie er Wein erzeugte und das habe ich von Anfang an auch so gemacht”.) orientiert sich Jacques Seysses an den altbewährten Traditionen, welche die Gewächse des Burgund zu weltweit einzigartigen Weinpersönlichkeiten haben werden lassen. Der spontan mit wilden Hefen vergorene Most wird in aller Regel nicht gekühlt und Entrappen ist in reifen Jahrgängen verpönt (nur in schwierigen Jahren wird ein Teil der Stiele entfernt), so dass die großen Weine von Dujac stets eine etwas hellere Farbe besitzen und in der Jugend viel verschlossener wirken als mit kellertechnischen Kniffen beeinflusste Weine. Aber dann, wenn sie entwickelt sind, verfügen sie über eine derartige Finesse, wie sie sonst auf der Welt vielleicht noch bei einer Handvoll weiterer Spitzendomainen zu finden ist. Zu dieser ungemein feinen Stilistik trägt auch bei, dass kein Presswein, sondern nur der „vin de plaisir” zum Ausbau in den erlauchten Fässern bester französischer Provenienz verwendet wird. Dujacs legendäre Pinot Noir stehen in ihrer Stilistik daher für den Gegenpol zur Opulenz; sie gelten vielmehr weltweit als die Inkarnation der sprichwörtlichen burgundischen Eleganz und Finesse!

Domaine de Triennes
Jacques, Jeremy und Rémy Seysses

Beim Fassausbau geht Jacques ungemein akribisch vor. Die Grands und Premiers Crus aus allen Jahrgängen reifen ähnlich wie bei den großen Domainen Liger-Belair und Romanée-Conti zu 100 % in neuen Fässern, die Villages-Weine werden in zweijährigen und älteren Fässern ausgebaut. Um die Qualität der Hölzer Jahrgang für Jahrgang auf höchstem Niveau zu sichern, kaufen Jacques und einige gleich gesinnte Freunde gemeinsam allerbestes Allier-Holz ein und lassen es vor der Verarbeitung drei Jahre lang an der Luft trocknen! Da eine zu starke Anröstung der Fassdauben einen aufdringlichen, strengen Holzgeschmack im Wein bewirken würde, bevorzugt Seysses mit sensibler Könnerschaft gefertigte Fässer mit möglichst geringem Anröstungsgrad!
Die Weine verbringen bis zu 16 Monate in diesen erstklassigen Fässern und werden nur einmal, im April oder Mai nach Ablauf der malolaktischen Gärung, abgestochen. Die bei der extrem sanften Behandlung der Dujac-Rotweine stets geübte Sorgfalt ermöglicht es, die Abfüllung in den meisten Jahren ohne Schönung und immer ohne Filtration durchzuführen. Dieser Liebe zum Detail, dem bedingungslosen Perfektionismusstreben und der Leidenschaft für großen Wein ist es zu verdanken, dass ein Dujac-Wein stets nicht nur einfach sehr gut, sondern traumhaft komplex und emotional zutiefst berührend ist: Feinste Frucht trifft feinste Mineralität! Finesse und erotischer Schmelz vermählen sich zu unvergleichlichen Gesamtkunstwerken, die Jacques Seysses, einer der großen Winzermagier des Burgunds, in einer Melange aus kreativer Intelligenz, einem einzigartigen Wissens- und Erfahrungsschatz und ungemein viel Bauchgefühl kreiert. In einem Traumjahrgang wie 2006 sind es in der Spitze Gemälde für die Ewigkeit: Diese individuellen Weinpersönlichkeiten sind zweifellos die Quintessenz des Pinot Noir, eine Hommage an eine der größten Reben der Welt, einer launischen Diva von verletzlicher Fragilität, je nach Jahrgang spielerisch leicht, dann wieder voller, jedoch immer komplex, fein und wundervoll seidig, von großer Tiefe und Eleganz. Pinot Noir in einer Dimension, die man geschmeckt haben muss, da sie sich letztendlich in ihrer Komplexität jeder Beschreibung entziehen! Besser als die großen Meisterwerke von Dujac kann Pinot Noir nicht schmecken, nur anders. Und dies ist in der Tat eine vinologische Liebeserklärung!

Domaine Dujac

Burgund 2006 bildet in seiner qualitativen Spitze zusammen mit seinem Zwillingsjahrgang 2005 den besten Jahrgang seit 1978 – Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „Ein exzellenter Jahrgang, ein würdiger Nachfolger von 2005 mit klassischen Weinen von phantastischer Reinheit und Transparenz, heterogener in der Qualität, aber bisweilen noch größer als 2005.” Meadows Urteil hat es auf den Punkt gebracht: In der Breite des Jahrgangs ist zwar der Sonnenjahrgang 2005 das Optimum, denn die Bedingungen waren so gut, dass ähnlich wie im Bordelais selbst die schlechtesten Winzer passable bis gute Weine hervorbrachten. Doch bei den Spitzenwinzern will den Burgund-Aficcionados 2006 noch ein Wimpernschlag besser gefallen, da in diesem kühleren Jahrgang (in dem man im Weinberg extrem penibel arbeiten musste mit einer rigorosen Selektion, was sich nur eine qualitätsbesessene Winzerelite antut) die Kardinalstugend eines großen Burgunders, seine in der ganzen Welt unerreichte Finesse und Präzision in der Frucht (in 2005 faszinieren vor allem die innere Dichte und Kraft) so perfekt zum Tragen kommen wie letztmalig wohl im Legendenjahrgang 1962 – wie sich ältere Winzer mit vor Freude zittrig erregter Stimme erinnern! 2006 im Burgund heißt daher bei den Weltklassewinzern höchste Expression des Terroirs verbunden mit einer traumhaften Transparenz und einer sinnlich-präzisen Frucht wie seit Generationen nicht mehr. Wahrlich die Essenz des Pinot Noir in einer Stilistik, die frühes Trinkvergnügen verspricht (weit vor den 05ern), aber auch ein Potential von 20 bis 30 Jahren und mehr! Des kundigen Weinliebhabers Herz – Was begehrst Du mehr?

Domaine Dujac

229306 Dujac Fils & Père, Puligny Montrachet, blanc 2006 36,00 Euro
Neben seinen legendären Pinot Noirs vinifiziert Jacques Seysses weltweit gesuchte Weißweinraritäten der Spitzenklasse: Und was haben wir hier für einen feingliedrigen, traumhaft rassigen, eleganten und finessenreichen Chardonnay! In der Nase mineralische sowie fein rauchige Aromen und betörende Anklänge an Haselnuss; am Gaumen reichhaltig, herrlich saftig, mineralisch, wegen seiner prägnanten Säurestruktur wunderbar frisch, damit äußerst trinkanimierend und schon in seiner Jugend mit größtem Vergnügen zu genießen. In seiner Stilistik eher der „mineralisch-rassige” als der opulent-cremige Typus, auf der Zungenmitte mit einem frischen Kern von Reineclauden und Quittengelee versehen, dazu weiße Blumen und Anklänge an Brioche, sehr harmonisch, erfrischend, toller Allrounder! Ein fröhlich-saftiger Gaumenschmeichler mit wahrhaft geschliffenem Charakter, ein betörender Charmeur, auf der gleichen Qualitätsstufe wie viele doppelt so teure Prestigeweine aus Meursault! Große Qualität aus einem Weißweinjahrgang der Superlative!
Zu genießen ab sofort bis 2015, mindestens.

Dujac Fils & Père, Puligny Montrachet, blanc

228106 Dujac, Morey Saint Denis rouge 2006 55,00 Euro
Der beeindruckendste Aspekt bei Jacques Seysses ist, dass jeder Wein hier irgendwo zwischen sehr gut und groß angesiedelt ist, etwas, was man selten in Burgund findet. Diese außergewöhnliche Güte und Authentizität der erzeugten Weine demonstrieren auf der Domaine Dujac seit jeher die Dorflagen, welche von solch erlesener Güte sind wie Premier Cru-Lagen bei anderen bekannten Erzeugern! Welche Reintönigkeit und Rasse definieren diesen großartigen Morey. Die Süße und Finesse der Tannine, die sanfte Samtigkeit des Stoffes, sein Schmelz und die betörende Aromatik nach bitter-süßen Kirschen, dunklen Waldbeeren und Johannisbeeren lösen Emotionen aus. Und am Gaumen: Welch seidene Textur bei bemerkenswerter Konzentration und einem betörenden langen Nachhall! „Kann es eine Dorflage von besserer Qualität geben?”, so Parkers rhetorische Frage. „Un terroir magnifique” eines großen Winzers!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2016+.

Dujac, Morey Saint Denis rouge

229106 Dujac Fils & Père, Chambolle Musigny, rouge 2006 39,90 Euro
Wer Jacques Seysses persönlich kennt und damit seinen Ehrgeiz, den verwundert es nicht, wie eindrucksvoll dieser elegante Chambolle Musigny die Maßstäbe für seine Appellation definiert: Das ist personifizierte Finesse! Bereits diese großartige Dorflage ist bei Jacques ein echter Terroirwein: Der Köstlichkeit und Delikatesse dieses traumhaft gelungenen Chambolle vermag niemand zu widerstehen. Welch betörendes süßliches Aroma: ein Kaleidoskop an Blumenblüten, dazu Waldhimbeeren, edle Gewürze und zarte Rauchanklänge. Welch „vin de plaisir” und zugleich einer des Terroirs! Eine Sinfonie an Feinheit mit seidenen Tanninen, die den Rang Chambolles als einer der großartigsten Appellationen Burgunds beispielhaft demonstriert! Meine unbedingte Empfehlung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2018.

Dujac Fils & Père, Chambolle Musigny, rouge

229206 Dujac Fils & Père, Geyrey Chambertin, rouge 2006 39,00 Euro
Traumhaft verführerischer Pinot Noir, dessen komplexer, zartrauchiger, dunkelbeerig-erdiger Duft mit Anklängen an reife Schwarzkirschen und Lakritze von der Finesse und der betörenden Süße geprägt ist, welche die Stilistik der großen Chambertin-Weine der Domaine Dujac kennzeichnen. Am Gaumen bei aller Fülle, Dichte und Konzentration (DER große stilistische Unterschied zum Morey und zum Chambolle Musigny) feinst balanciert, sehr harmonisch, enorm frisch, sehr elegant und mit herrlich reifen Blaubeeraromen und Kirschanklängen versehen. Tolle Länge, subtile Mineralität, traumhaft würzige Noten und feinere, geschliffenere Tannine, als man sie gewöhnlich in Villages-Weinen findet.
Zu genießen ist dieser fabelhafte Pinot Noir ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2018.

Dujac Fils & Père, Geyrey Chambertin, rouge

228306 Dujac, Gevrey Chambertin 1er cru „Aux Combottes” rouge 2006 120,00 Euro
Alte Reben besten genetischen Materials dieser zwischen Latricières-Chambertin und Clos de la Roche befindlichen herausragenden 1er Cru Parzelle liefern den Ausgangsstoff für einen heißen Kandidaten für den besten Premier Cru des klassischen Traumjahrgangs 2006. Kein Wunder bei dieser exorbitanten Qualität, dass man Mitte des 19. Jahrhunderts in einer internen Burgund-Klassifikation den Combottes gleichrangig mit allen Gevrey-Grand Crus (mit Ausnahme von Chambertin und Clos de Bèze) als 2ème classé einstufte. Angesichts der singulären Spitzenweine von Jacques Seysses aus dieser Renommierlage kann man das nur all zu gut nachvollziehen. Welch traumhafte Fruchtsüße in der Nase! Edle Kirscharomen, Cassis, Schwarzbeeren, zart unterlegt von geröstetem Fleisch, asiatischen Gewürzen und feinsten Holznoten. Masculiner in seiner Stilistik als die Dorflagen, aber dennoch: Welch delikate Feinheit am Gaumen, welche Ausgewogenheit und traumhafte Harmonie: Die Zunge jubiliert! Ein „Muss” für Liebhaber sinnlicher Genüsse, welche Kaschmir und Seide, Finesse und Eleganz mehr zu schätzen wissen als marmeladige Fülle. Unglaublich schöne Balance und ungemein lang mit noch präsenten, doch geschliffenen Tanninen!
Zu genießen 2011 bis nach 2020.

Dujac, Gevrey Chambertin 1er cru „Aux Combottes” rouge

228406 Dujac, Charmes Chambertin, rouge 2006 129,00 Euro
Dieser fabelhafte Grand Cru (eine Assemblage verschiedener Parzellen von Mazoyères und den Urparzellen des Charmes) besitzt alle positiven Attribute, die diese legendäre Lage weltberühmt gemacht haben: Einen überwältigenden Charme, eine herausragende Länge und eine Samtigkeit des Stoffes, die emotional berührt. In der Nase ein Korb voller Kirschen, Anklänge an edle Schokolade, Süßholz sowie würzige Noten. Ein nobler Kern intensiver Mineralität und kühle, rassige, fabelhaft seidene Tannine verwöhnen, ja streicheln die Zunge. Unglaubliche Komplexität, sensationelles Finale, unendliche Länge!
Von allen Grand Crus der Domaine Dujac wohl am frühesten trinkreif, zu genießen ab 2011, Höhepunkt 2013 bis nach 2020.

Dujac, Charmes Chambertin, rouge

max. 3 Flaschen pro Kunde

228506 Dujac, Clos Saint Denis Grand Cru, rouge 2006 185,00 Euro
Dujacs Clos Saint Denis ist eine Legende! Hier wohnt man dem Urtypus eines Grand Cru bei, einer scheinbar paradoxen Allianz von Kraft, Rasse und unkopierbarer Eleganz. Eine perfekte Symphonie der Zartheit, ein Mozart der Côte de Nuits, ein puristischer, ungemein tiefgründiger, zuvörderst jedoch fabelhaft feiner Wein, ein magisches Gewächs mit einer schier unendlichen Aromenkomplexität und einem nicht-enden-wollenden Abgang! Für meinen persönlichen Geschmack verkörpert er schlicht das Ideal eines unkopierbaren Clos Saint Denis.
Zu genießen ab 2012, Höhepunkt 2014 bis nach 2020.

Dujac, Clos Saint Denis Grand Cru, rouge

Domaine Dujac
Sonnenaufgang über dem winterlichen Clos de la Roche

228606 Dujac, Clos de la Roche Grand Cru, rouge 2006 185,00 Euro
Jacques Seysses erzeugt in großer Regelmäßigkeit seit Jahren einen Clos de la Roche, der die Quintessenz seines weltberühmten Terroirs verkörpert, der unstrittig zu den größten Lagen des Burgund gehört. Emotion pur! Eine Hommage an die Sinnlichkeit und Harmonie, aber auch an die Kraft und Mineralität eines beseelten Pinot Noir, der wie keine andere Rotweinrebe als die Inkarnation von Eleganz und Finesse zu gelten hat und der die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zu zaubern vermag. Gehört für meinen persönlichen Geschmack zu den 5 besten Weinen des Jahrgangs in Burgund!
Zu genießen ab 2012, Höhepunkt 2014 bis nach 2025.

Dujac, Clos de la Roche Grand Cru, rouge




DEUTSCHLAND

Weinhof Herrenberg - Schoden Saar

Der Riesling-Pétrus von der Saar begeistert mit phantastischen Bio-Weinen zu attraktivsten Preisen!

Weinhof Herrenberg
Claudia und Manfred Loch

Erstmals in unserem Programm 2002 feierten wir einen damaligen Newcomer mit Qualitäten, wie sie spektakulärer nicht sein können: „Claudia Loch hat eine Atem beraubende Kollektion vorgestellt, ein Wein ist besser als der andere”, begeisterte sich Marcus Hofschuster im Weinplus Weinführer Deutschland. Und Mario Scheuermann, erfahrener Fachjournalist und Veranstalter des Hamburger Weinsalons, meinte gar: „Das Weingut Herrenberg ist für mich schon seit mehreren Jahren ein herausragender Geheimtipp an der Saar. Bei der minimalen Jahresproduktion und solchen Qualitäten müssten die Weinkenner eigentlich Schlange stehen und alles müsste zu Höchstpreisen ständig ausverkauft sein. Herrenberg ist so etwas wie ein weißer Riesling-Pétrus von der Saar: Winzige Produktion, total eigenständiger Terroircharakter in absoluten Spitzenlagen”. Und in den Jahrgängen 2005 und 2006 wertet Parker bis 94 Punkte – bei Rieslingen, die bei uns unter 20 Euro gekostet haben! Wahrlich: Im weltweiten Kontext betrachtet sind deutsche Spitzenweine immer noch gnadenlos unterbepreist! Zum Wohle des Konsumenten! Welches Geheimnis steckt nun aber hinter diesen faszinierenden Qualitäten zu traumhaft günstigen Preisen? – Keines!

Diese großen Rieslinge sind nichts anderes als das Resultat erstklassiger Lagen, ehrlicher, harter handwerklicher Arbeit in den strikt biologisch bewirtschafteten Weinbergen und einer vehementen Liebesbeziehung der Lochs zu majestätischen, aber auch mehr und mehr filigranen, von Eleganz und Finesse geprägten Rieslingen und zu der unnachahmlichen Sinfonie eines wahrhaft großen Terroirs. Claudia und Manfred, beide Seiteneinsteiger, erwarben 1992 ihren ersten, nur 1.200 Quadratmeter großen Weinberg im verträumten Schoden, in den Folgejahren kam nochmals die gleiche minimale Fläche dazu.

Weinhof Herrenberg

Prunkstück der Loch’schen Winzling-Wingerte in einem nur etwa 4 km großen Gürtel, innerhalb dessen sich alle großen Lagen der Saar befinden, ist zum einen eine Parzelle mit 100 Jahre alten, wurzelechten Reben im Wiltinger Schlangengraben. Alle Lagen in den extrem steilen, mit Schiefer bedeckten Hängen (bis 80% Neigung!) werden „parzellenrein” ausgebaut, um das jeweilige Terroir (wechselnde Schieferformationen, divergierende Anteile an Feinerde) im Wein optimal zur Geltung zu bringen. So auch im Schodener Herrenberg, dem zweiten Renommier-Weinberg mit seinen extrem unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen innerhalb weniger Meter nur, der mit seinem privilegierten Mikroklima optimal süd-südwestorientiert wie ein riesiger Brennspiegel ausgerichtet ist, der jeden auch noch so kleinen Sonnenstrahl einzufangen vermag.

Wenn man hoch über der Saar in diesen steilen Schieferlagen des Schodener Herrenbergs herumkraxelt, fallen sofort die Unterschiede zwischen den Parzellen des strikt qualitätsorientierten Winzerpaars und denen ihrer Nachbarn ins Auge. Zum einen die extrem gepflegten „lebenden” Böden mit ihrem vielfältigen natürlichen Grünbewuchs (von den Lochs neu erworbene Parzellen wiesen in der Umstellungsphase zum biologischen Anbau erst 1-2 verschiedene Kräuter auf, welch ein Unterschied zu den Altanlagen mit ihrem gepflegten ‚Wildkräutermanagement’), der durch die Konkurrenzsituation die Wurzeln der Reben tiefer in die Erde zwingt, der Entwässerung und dem Erosionsschutz dient sowie zur Humusproduktion beiträgt, und die Nistkästen für die einheimische Vogelwelt, die durch den Fraß der Schädlinge zum ökologischen Gleichgewicht in den Weinbergen beitragen. Zum anderen sticht ein Rebschnitt ins Auge, der sich von dem der Nachbarn völlig unterscheidet und der meines Wissens nach von kaum einem anderen Winzer an Mosel-Saar-Ruwer angewandt wird: Die Vertiko-Erziehung nach Prof. Cargnello, eine Außenseitermethode eines engagierten Querdenkers, eine schwierig zu handhabende Schnittform, welche die Lochs daher EIGENHÄNDIG, ohne Hilfskräfte, praktizieren (so sind die Loch’schen Rieslinge allesamt ausschließlich nur von Meisterhand geschaffen!) und die nach ihren Erfahrungen dem traditionellen Moselschnitt weit überlegen ist, da die buschartigen Reben infolge der wesentlich höheren Blattwerksproduktion (sehr viele Blätter, das Kraftwerk der Reben, versorgen möglichst wenig Früchte) über ein deutlich besseres Blatt-Fruchtverhältnis verfügen, das mitverantwortlich ist für die herausragende Qualität der Trauben. In Verbindung mit einer sehr späten Lese führt diese Methode zu „den leckersten Trauben weit und breit, was inzwischen leider auch die Wildschweine wissen”, wie Manfred Loch mit einem Schmunzeln erzählt. Die Kombination der geringen Weingutsfläche und kleinen Erträgen bedeutet auch, dass die Lese in einer Woche unter wirklich alleroptimalsten Bedingungen durchgeführt werden kann, während große Weingüter bis zu sechs Wochen damit beschäftigt sind.

Weinhof Herrenberg
Behutsame Handarbeit in den Weinbergen des Weinhofs Herrenberg

Mittlerweile ist die Aufbauphase des Gutes abgeschlossen, sämtliche Lagen komplett auf biologischen Anbau umgestellt, d.h. es gibt keinerlei Einsatz von Insektiziden und Herbiziden mehr. Verrückt niedrige Erträge als Ergebnis intensiver Weinbergsarbeit mit einer extrem selektiven Auslese von Trauben mit höchster physiologischer Reife, unverzüglicher, schonender Transport gesunder, unzerquetschter Trauben in kleinen Behältern in die Keller und sofortige sanfte Pressung (Selbst Marienkäfer haben diese Prozedur schon überlebt!), moderat reduktiver Ausbau der Weine in blitzenden Edelstahltanks (Zeit spielt hierbei eine entscheidende Rolle, in Lochs Keller arbeiten die Naturhefen oft noch im späten Frühjahr) und geringst mögliche Schwefelung sprechen eine eindeutige Sprache: Was die frühen Jahrgänge bereits ankündigten, demonstrieren die herausragenden Drillingsjahrgänge 2005/6/7 auf geniale Art und Weise. Der Weinhof Herrenberg katapultiert sich mit spektakulären handwerklichen Qualitäten im besten Sinne des Wortes und mit dem singulären Charakter ihrer in konsequenter Ertragsreduktion entstandenen Naturweine mit an die Spitze der Weinanbauregion Saar mit ihrer großartigen Tradition. Die mit viel Herzblut vinifizierten Weine mit ihrer glasklaren, saftigen Rieslingfrucht, ihrer charakteristischen, eher saar-untypischen Fülle am Gaumen (aber bitte, Lochs Rieslinge sind alles andere als fette Fruchtbomben!), ihrem Extraktreichtum, ihrer Frische, ihrer beispielhaften Mineralität, ihrer Kraft sowie ihrem kompromisslosen Terroirkonzept besitzen ein schwerlich zu schlagendes Preis-Genussverhältnis. Was mir besonders an den neuen Jahrgängen gefällt: Ohne ihre Authentizität zu verlieren und ohne ihre Dichte und Mineralik eingebüßt zu haben, sind diese Herzblut-Rieslinge noch „saartypischer”, da finessenreicher, verspielter und rassiger geworden.

Die sympathischen Lochs bringen neben dem großartigen Terroir ihrer Lagen immer mehr ihre ureigene Handschrift im Weinberg (im Keller hat sich nichts verändert) mit ein, denn ganz offensichtlich trägt ihre jahrelange harte Weinbergsarbeit erkennbare Früchte (Claudia Loch, für die Arbeit im Wingert verantwortlich, hat einfach ein feines Gespür für die Reben!), sind die Böden der erstklassigen Lagen, insbesondere diejenigen, die schon relativ lange von den Lochs bewirtschaftet werden, jetzt in dem optimalen Zustand, dass die Trauben und später der fertige Wein davon nachhaltig profitieren. „Und natürlich ist es ein himmelweiter Unterschied, ob, wie bei uns, ausschließlich Fachkräfte einen Rebschnitt und die Lese durchführen oder angelernte Saisonkräfte”, so das Fazit von Manfred Loch.

Weinhof Herrenberg

Alle Rieslinge unseres Kleinods von der Saar werden mittlerweile ausschließlich in Flaschen mit Stainless Cap (Edelstahl-Kronkorken!) abgefüllt: Dies heißt für Sie, liebe Kunden, und für uns: Beste Qualitäten aus biologischem Anbau in garantiert korkfreiem Zustand. Oder um mit David Schildknecht, Parkers kongenialem Verkoster (u.a. für das Burgund, das Languedoc-Roussillon, Österreich und Deutschland) zu sprechen: „Herrenberg is among the most exciting sources of Riesling in Germany!” Und das erst recht in Deutschlands Fabeljahrgang 2007!


905207 Herrenberg, Hof-Cuvée „Hungerberg”, trocken (SC) 207 9,80 Euro
Die Qualität eines Weingutes erkennt man immer auch an seinem Einstiegswein! Und was haben wir hier für eine leckere Vermählung aus feinrassigem Riesling und fruchtigem Rivaner, zart eingebettet in ein mineralisches Nest. DER Aperitif-Wein und Essensbegleiter zu allen Gelegenheiten! In einem Jahrhundertjahrgang wie 2007 schlicht ein traumhaftes Preis-Genuss-Verhältnis!


908107 Herrenberg, Schodener Herrenberg „LochRiesling”, trocken (SC) 2007 11,00 Euro
Die ganze Welt der Saarfrüchte, aufgeschnitten in einem leckeren Korb, von kleinen, weißen Weinbergspfirsichen über saftige Cox-Orange-Äpfel bis zu tropischen Zitrusfrüchten, Aprikosen und saftiger Ananas, feinst unterlegt von Schiefer- und Feuersteinanklängen. Ein Saft- und Kraftwunder allererster Güte und zum sensationell günstigen Preis, mit fordernder Rasse und ungezügeltem Temperament. Wunderschönes Spiel zwischen Fruchtschmelz, Süße und Säure! Brilliante, klare Art! Ein nachhaltiger, animierender Weinstil, ein herrlicher Trinkspaß, eine ‚Einstiegsdroge’ mit Suchtgefahr gar. Dieser Basisriesling steht geradezu exemplarisch für die neue, aufregende Weinkultur von der Saar, die Charakter und Identität bewahrt, gleichzeitig aber auch fröhliche, mundfüllende, präzise Fruchtigkeit zeigt. Ein lecker-saftiger Alltagswein mit wahren Luxus-Qualitäten! Jahrgangsbedingt nochmals – deutlich! – besser als sein schon mit 90 Parker-Punkten bewerteter, hervorragender Jahrgangsvorgänger! Meine ganz besondere Empfehlung!


905007 Herrenberg, Schodener Herrenberg „Gruw”, Riesling trocken (SC) 2007 13,90 Euro
Welch herausragender „Prototyp eines trockenen Saarweins” mit perfekt balancierter Säure und mit verführerischen Aromen, die an Pfirsich, reife Ananas, Orangen, Honig, Jasmin und Holunderblüten erinnern. Daher schon in der Nase sehr einnehmend und charmant infolge dieser ausgeprägten Duftigkeit und feinst süßlichen Anklängen. Am Gaumen sehr straff und pikant, mit einer knackigen, feingliedrigen und erfrischenden Säure, die sich wunderschön mit der süßlich anmutenden Frucht verbindet. Grandiose zart pfeffrige und kräutrige Aromen im animierenden Nachhall. Traumhafter Essensbegleiter zu Fisch, hellem Fleisch oder Geflügel mit aromatischen Soßen und fruchtigen Beilagen.


908007 Herrenberg, Schodener Herrenberg „Aus der Stier”, Fass Nr. 1 trocken (SC) 2007 16,90 Euro
Das sind Schmetterlinge und Mosaiksteine, das ist hinreißende Frische und Reife, das ist Charakter-Seele pur und gleichzeitig kristallklare Frische. Aus einer direkt unterhalb des Kamms des Herrenbergs gelegenen, extrem steilen und felsigen, im saarländischen Dialekt „Stier” (ein mundartlicher Ausdruck für „Stirn”) genannten Parzelle mit dem höchsten Schieferanteil, stammen die in perfektem Reifezustand geernteten, kerngesunden Trauben dieses exzellenten Rieslings. Was für eine großartige Mineralität mit subtilen Feuersteinnoten, welch feinste Aromen von intensiven Grapefruit- und Zitrustönen, in Kombination mit reifen Mirabellen- sowie Pfirsichanklängen und purer Exotik: Mango, Papaya und Ananas. Die feinste Restsüße ist kaum spürbar, sondern katapultiert die Frucht und die salzig anmutende Mineralität nach vorne und verleiht dem Wein grandiosen Schmelz. Welch genialer Nachhall! Wahrhaft ein betörender Tropfen, der Emotionen und Sinnlichkeit zu wecken vermag und damit die schönste Ausprägung des „neuen” Stils vom Weinhof Herrenberg. Mit einem Glanz und einer Strahlkraft, als gäbe es im Glas ein leuchtendes Licht.


908607 Herrenberg, Schodener Herrenberg „Saartyr”, Fass Nr. 2 Riesling trocken (SC) 2007 19,90 Euro
Die mythologische Gestalt des Satyr, dieser so lüsterne, sinnenfrohe Waldgeist und Begleiter des Dionysos, ist der Namensgeber für diesen herrlichen Spitzenriesling von einer prächtigen Steillage der Saar: Was für eine großartige, den Wein zurzeit noch dominierende Mineralität und subtile Würze, welch feinste Frucht, welch ungemein komplexe, verspielte Aromatik: Williamsbirne, Pfirsich, Limettenschale, Holunderblüte und grüner Apfel. Am Gaumen eine feine Süße im Auftakt, begleitet von einer tiefgründigen Mineralität. Mineralität dominiert auch den langen Nachhall, neben feinen Grapefruit- und Orangennoten. Die zarte Süße tritt eher in den Hintergrund, was bleibt, ist eine feine und anregende pikante Note infolge der kitzelnden, rassigen, frischen Säure, eine traumhafte, reife Textur, eine wunderschöne Dichte und großartige Konzentration. Ein begeisternder Riesling, der sich verwoben, dicht und komplex präsentiert, dabei von nobler und edler Gestalt, der Emotionen und Sinnlichkeit zu wecken vermag. Charakterstärke vermählt sich mit großer Reife und Nachhaltigkeit! 92 Parkerpunkte in 2006, doch 2007... !


Weinhof Herrenberg

908507 Herrenberg, Schodener Herrenberg „Quasaar”, Riesling feinherb 2007 18,90 Euro
Nochmals eines der von Lochs so geliebten Wortspiele, die diesen traumhaften, feinherben Riesling auszeichnen. Komplexe Nase mit betörend fruchtigen Aromen von Weinbergspfirsich, grünem Apfel, reifer Ananas und Orangenzesten, von einer tiefgründigen Mineralität und dem Duft nach Anis, Muskatnuss und feinen Kräuternoten unterlegt. Am Gaumen wiederum eine verführerische Frucht, eine rauchige Mineralität und ein tolles Süße-Säure-Spiel, wobei die Süße kaum merklich ist. Schöne Balance und Harmonie, viel Power und Extrakt, dabei auch feinsinnig, elegant und verspielt, Saarweincharakter in großartiger Stilistik demonstrierend, lang anhaltend und betörend mit einer glasklaren Säurestruktur. Üppiger, ja „fleischiger” als der Stier, das ist die ultimative Opulenz für Eleganztrinker. Kein Paradoxon, sondern erlebte Weinrealität! Mustergültige Qualität aus souveräner Weinbereitung zum Top-Preis. Dieser Wein beweist Profil und kommt ohne „Turbo-Alkohol” und „Säure-Attacken” aus. Mit einem Wort: „Superlecker!” Und wie der Name schon suggeriert: Mit enormer Strahlkraft und Brillanz!


908307 Herrenberg, Wiltinger Schlangengraben „Alte Reben”, Riesling feinherb (SC) 2007 23,90 Euro
Welch ein Mosaik vielschichtiger Aromen, welch beeindruckende Eleganz und Komplexität! Ein geniales und rares Riesling-Unikat von einem ganz besonderen Teilstück des Wiltinger Schlangengrabens – aus über 100 Jahre alten, wurzelechten Rebstöcken (einer der ältesten Weinberge der Welt!) und mit einem ungemein rassigen, feinst verwobenen und komplexen Aromenspektrum, das verführerisch duftig dem Glase entsteigt, mit animierenden floralen Noten, die ein wenig an Veilchen, Flieder, Holundermark und Holunderblüten erinnern, traumhaft unterlegt von saftigen Mirabellen, Pfirsichkompott und kandierten Zitrusfrüchten. Der rassigste und feingliedrigste Wein in Lochs genialem Sortiment! Ein Referenz-Riesling mit präzisem Fruchtkern in der satten Mitte ausgestattet, der aromatische Fülle verbreitet, dabei Frucht und Mineralität gekonnt vermählt. Wie alle großen Weine von alten Reben strahlt er eine rare innere Ruhe aus, betört durch seinen subtilen mineralischen Ausdruck und die ungewöhnliche Aromenintensität. Ein exzellenter Essensbegleiter, ein Intensiv-Wein voller Authentizität, Ursprungscharakter und Individualität, wie er rar geworden ist auf dem Weltmarkt. Eine unvergessliche Persönlichkeit, Größe, aber ohne Anmaßung. 94 Parkerpunkte in 2006, 2007 sehe ich nochmals 2 Punkte besser: Weltklasse zu konkurrenzlos günstigem Preis!


909205 Herrenberg, Schodener Herrenberg, „ContesSaar” Riesling 2005 0,5 l 18,90 Euro
Welch geniale Auslese! „Was Dichte, Duftigkeit – wie wahre Essenzen aus der Aprikose und Ananas! – und Harmonie betrifft, hat die Saar nichts Besseres zu bieten”, urteilt Stuart Pigott. Und Parker zückt lässig 94 Punkte. Recht haben die Kerle! Und dieser grandiose Riesling ein ewiges Potential!

Herrenberg, Schodener Herrenberg, „ContesSaar” Riesling

max. 3 Flaschen pro Kunde



Weingut Keller - Rheinhessen

Von der Sinfonie großer Terroirs!

Weingut Keller
Julia und Klaus-Peter Keller

Wenn wir Ihnen, werte Kunden, von einem Weingut unseres Programms wohl nichts mehr erzählen müssen, dann ist es das Aushängeschild des deutschen Weinbaus aus Rheinhessen. Klaus-Peter Keller hat in 2007 wie in 2008 schlicht die besten Weine seiner noch so jungen Winzerkarriere vinifiziert. „Es sind die Kronjuwelen”, urteilt John Gilman, renommierter amerikanischer Journalist und höchst anerkannter Deutschlandexperte!


953608 Keller, Weisser Burgunder, trocken 2008 9,50 Euro
Traumhaft feinsinniger, knackig-trockener, zart cremiger, herrlich frischer, rassig-kühler und tief mineralischer Weißburgunder auf absolutem Top-Niveau mit faszinierendem Charakter – und das bei gerade einmal 12,5 Volumenprozent Alkohol! Dieser ungemein herzhafte Weißwein fasziniert in der Nase durch sein rebsortenspezifisches Aromenspiel (feinste Haselnussnoten) und seine Anklänge an eine frisch gemähte Bergwiese im frühen Morgentau. Auf der Zunge ein Weißburgunder wie aus einem Guss: Bei aller Extraktdichte und feinstem Schmelz unglaublich verspielt, elegant und animierend frisch mit einem langen mineralischen Nachhall. Idealer Terrassenwein und großartiger Spargelbegleiter! Jeder Schluck macht Lust auf das nächste Glas! Daher bei Interesse bitte ganz schnell zugreifen: Der Wein scheint zu verdunsten, so schnell sind stets die Gläser und unsere Vorräte geleert!


951008 Keller, Grüner Silvaner trocken 2008 7,40 Euro
Frühlingzauber vom Muschelkalk!
Welch genialer, ungemein saftiger und trinkanimierender Terrassenwein und kongenialer Essensbegleiter (da jubiliert der Spargel!) aus perfekt gereiften Träubchen von liebevoll gepflegten alten Reben: Auf exzellenten Muschelkalk- und tiefgründigen Lehmböden wächst dieser fruchtige, frische, wunderbar aromatische Grüne Silvaner mit einer beeindruckenden mineralischen Feuersteinnote und faszinierenden Anklängen von frischem Wiesenheu, dazu noble Kräuterwürze und reife Birne. Am Gaumen mit viel Schmelz, Substanz und innerer Dichte versehen, dabei aber wiederum auch von einer traumhaft vibrierenden, „schwebenden” Luftigkeit, Frische und Transparenz geprägt. Dazu fasziniert eine feingliedrig-rassige Säure, eine herrliche mineralische Würze, eine großartige Balance und ein schöner pfeffriger, ungemein langer Nachhall. Ob seines phantastischen Preis-Genussverhältnisses seit Jahren ein Renner unter den „Keller”-Liebhabern. Was haben die sympathischen Kellers in 08 wieder für ein herrliches, belebendes, mineralisches (hier spürt man mit jedem Schluck den energetischen Kalkstein im Untergrund der Reben), ausdrucksstarkes, authentisches, knochentrockenes Gewächs aus dieser traditionellen rheinhessischen Paraderebe vinifiziert. Welch superfrische Wahnsinnsnase, welche Nachhaltigkeit und Komplexität, wie sie in dieser Preisklasse völlig ungewöhnlich ist und eine Demonstration des qualitativen Höhenflugs, zu dem diese rheinhessische ‚Urrebe’ in ihrer Heimat unter den Händen einer begnadeten Winzerpersönlichkeit wie Klaus-Peter Keller ansetzen kann. Zu genießen ab sofort, entwickelt sich dieses fabelhafte Frühlingsschnäppchen in der geöffneten Flasche über mehrere Tage hinweg vorzüglich – wenn Sie sich denn solange beherrschen können!

Keller, Grüner Silvaner trocken

953007 Keller, Keller Riesling, trocken 2007 9,90 Euro
Die Geburtsstunde eines neuen Mythos – Ein Fass zum Träumen schön! Einer der großen Prunkstücke in der Kollektion des Weinguts Keller, ein phantastischer Riesling zu unmöglichem Preis – Exklusiv bei Pinard de Picard!

Es sind nicht immer die teuren Prestigegewächse der Welt, die den wahren Weinliebhaber emotional berühren. Bisweilen verzaubern gerade Weine wegen eines singulären Zusammentreffens zwischen ihrer brillanten Qualität und einem provokant günstigen Preis die Herzen auch des kundigsten Kenners. Und was strahlt dieser phantastische Keller-Riesling nur für eine Magie aus! Was für ein fulminanter Einstieg in die mythische Welt der so authentischen Terroir-Unikate unseres rheinhessischen Traditionsgutes! Klaus-Peter Keller hat seine Weinbergs- und Kellerarbeit in den letzten Jahren behutsam und konsequent weiter entwickelt und so präsentiert er mit diesem extrem frischen und zutiefst mineralischen 2007er einen vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den extrem kalkhaltigen rheinhessischen Hügellagen, in Referenzqualität widerspiegelt. In der komplexen kräuterwürzigen Nase eine herrlich saftige, rassige, noble Frucht von weißem Weinbergspfirsich, Feuerstein, Cassis und aromatischen Aprikosen, traumhaft unterlegt mit einer feinen Mineralität und einer zart kräutrigen Würze, die Assoziationen an das phantastische Große Gewächs Kirchspiel evozieren. Kein Wunder, hat Klaus-Peter doch, um die Qualität seiner Exklusivfüllung für Pinard de Picard nochmals zu steigern, einen Anteil von 20 Prozent bester Trauben aus dem Kirchspiel in diesen Basiswein de luxe einfließen lassen.

Für einen Einstiegswein (welch Understatement!) in die faszinierenden Weinwelten eines der großen Winzermagier der Welt ist dieser edle Tropfen eine absolute Sensation – Er ist ein Geschenk geradezu eines großen Winzers an alle Rieslingfreunde von Pinard de Picard! Seine frische, lebendige Art vereint sich mit einem cremig-schmelzigen Mundgefühl (welch Wahnsinnsextraktsüße der kleinbeerigen, kerngesunden Träubchen aus der Grand Cru-Lage des legendären Kirchspiels) und einer geschmeidigen, seidenen Textur, er erzeugt permanent Lust auf den nächsten Schluck und animiert so zum fröhlichen Gelage: Welch phänomenale Vermählung zwischen perfekter physiologischer Reife und einer feinen Säurestruktur, noch von einer Art Babyspeck umhüllt, der im Laufe der nächsten Monate abschmelzen wird und diesen traumhaften Keller Riesling immer präziser und fokussierter werden lässt! Kraft paart sich mit verspielter Leichtigkeit! Und der vibrierende Nachhall ist derart zutiefst mineralisch-salzig wie bei großen Prestigegewächsen aus dem Burgund! Höchster Trinkgenuss ab sofort bis 2012, mindestens. Bitte Dekantieren oder über drei bis vier Abende aus der geöffneten Flasche probieren, denn unser Keller Riesling wird sich wie alle Großen Gewächse von Klaus-Peter enorm mit Luft entwickeln. Aber Vorsicht, Suchtgefahr!

Mit diesem köstlichen Riesling, klar wie ein Gebirgsquellbach, hat sich Klaus-Peter Keller selbst übertroffen! Sein Preis ist eine unerhörte Provokation für viele wesentlich teurere Prestigegewächse aus aller Welt! Ich kann Ihnen, liebe Kunden, nur wärmstens anempfehlen, sich diesen ungemein mineralischen Riesling mit seiner schwebenden Transparenz kistenweise in den Keller zu legen: Er ist ein großartiges Geschenk der Natur, das auch ein Winzermagier wie Klaus-Peter nicht in jedem Jahrgang vinifizieren kann, denn ein Basisriesling derart erlesener Güte wächst alle Jahre einmal – vielleicht! Ich bin fest überzeugt, diese herrlich leckere und so ungemein bekömmliche Selektion (nur knapp 12% Alkohol!) wird Kultstatus bei unseren Liebhabern deutscher Rieslinge erlangen. In seinem Preisniveau ist das absolute Weltklasse! Zweifellos: 2007 ist in der Spitze DER deutsche Jahrgang der Neuzeit und Kellers Kollektion ist ÜBERRAGEND
Zu genießen ab sofort bis nach 2012.

Keller, Keller Riesling, trocken

Exklusiv bei Pinard de Picard


Es hat Tradition, unser Spargelweinpaket im Frühjahr. Endlich kommen wärmere Tage – und mit ihm sprießt die heiß begehrte Königin des Gemüses aus der Erde: der Spargel. Natürlich braucht er zur vollen Entfaltung seines Genusspotentials die optimale Weinbegleitung. Denn je nach Zubereitung verträgt die bisweilen etwas zickige Königin nur wenig oder gar keine Bitterkeit im Wein, mag auch keine Holztöne und keine dominante Säure. Gerne präsentieren wir Ihnen eine Auswahl unterschiedlicher Weine, die genau die richtige Balance an Süße und Säure, Frische und Körper besitzen, um mit dem Spargel eine traumhafte geschmackliche Harmonie einzugehen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Probieren und eine genussreiche und sinnenfrohe Spargelsaison.

80049 Probierpaket - „Spargelweinpaket 2009” 4,5 l, statt 58,55 nur 54,00 Euro
Je 1 Flasche:

953707 Keller, Weisser Burgunder - Chardonnay, trocken 2007
761208 Ott, Grüner Veltliner „Fass 4” (DV) 2008
731107 Prieler, Pinot Blanc Seeberg 2007
610108 Porello, Roero Arneis Camestrì, bianco 2008
659308 Fratelli Barba, „Colle Morino”, Trebbiano d’Abruzzo bianco 2008
420107 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2007

Probierpaket - „Phantastische Alltagsweine - unschlagbares Preis-Genuss-Verhältnis”


Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann