Saarwellingen, im Frühling 2009

PINwand Nº 162


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir aus Italien mit dem Winzermagier Marco Porello einen phantastischen Geheimtipp aus der mythischen Region des Piemont.

Bernhard Ott, „Österreichs Winzer des Jahres” (Falstaff), begeistert mit legendären Grünen Veltlinern.

H.O. Spanier vinifiziert in Rheinhessen den Siegerriesling einer großen Bio-Wein-Verkostung von Ecovin.

Saint Cosme, unsere Weltklassedomaine aus Gigondas, vinifiziert neben ihren fabelhaften Spitzengewächsen (bis 98 Parkerpunkte!) traumhaft schöne Alltagsweine.

Aus Frankreichs Renommierregionen Bordeaux und Burgund präsentieren wir mit unseren Domainen Joblot und Chainchon Urgesteine unseres Programms, die das Preisgefüge ihrer Anbaugebiete auf den Kopf zu stellen vermögen!


Wieder eingetroffen:

Vielleicht das größte Schnäppchen des Fabeljahrgangs 2007 im Süden Frankreichs! Zumindest Parker hat so gesprochen: Die 2007er Rotweine unseres Kleinods vom Fuße des malerischen Mont Ventoux, Domaine de Fondrèche, besitzen das beste Preis-Genuss-Verhältnis aller Zeiten!

Domaine Fondreche
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche

151207 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2007 11,95 Euro
92 Parker-Punkte! Welch schallende Ohrfeige für so unendlich viele überteuerte Châteauneufs: Der Preis ist schlichtweg atemberaubend günstig! Châteauneuf-du-Pape, werte Kunden, ist nichts anderes als ein „geadelter” Côtes du Rhône, DER Grand Cru der Rhône sozusagen. Doch das bedeutet auch, dass auf vergleichbar guten Terroirs in der Umgebung dieses Epizentrums von begnadeten Winzern ebenfalls aristokratische Weine erzeugt werden können – Sébastien Vincenti tut genau das, zu einem Bruchteil der in Châteauneuf verlangten Preise! Herzlichen Glückwunsch Sébastien zu dieser phantastischen Leistung!

Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge

Das Languedoc ist eine Keimzelle von Pinard de Picard. Ein Weltklassegewächs und ein leckerer Alltagswein gehören zu den Trouvaillen unseres Programms:

Domaine de Limbardié - Cessenon
Die Domaine de Limbardié inmitten ihrer blühenden Naturlandschaft

323207 Limbardié, VdP „Murviel”, VdP de Cessenon, rouge 2007 5,90 Euro
2 Sterne im Guide Hachette 2009 und „haarscharf am Coup de Coeur vorbeigeschlittert” – Eine sensationelle Bewertung in seiner so ungemein sympathischen Preisklasse!

Limbardié, VdP „Murviel”,  VdP de Cessenon, rouge

352105 Grange des Pères, rouge 2005 59,00 Euro
In VINUM wird das Languedoc als Heimat „der aufregendsten Weinentdeckungen der Alten Welt” gefeiert. Die Höchstpunktzahl von über 150 degustierten großen Weinen der Region erhielt – „natürlich” unser Grange des Pères, ein geniales Kunstwerk, zweifellos zu den besten Weinen Frankreichs gehörend, ein unkopierbarer Individualist!

Grange des Pères, rouge

Mas Estela produziert in Spaniens wildromantischem Norden biologisch angebaute grandiose Rotweine, die wir Ihnen nach dem großartigen Erfolg in der letzten Pinwand heute nochmals zu schier unfassbar günstigen Schnäppchenpreisen (Aktion 4+2) anbieten können!

4453905 Mas Estela, Quindals tinto (4+2 Flaschen gratis) 2005 4,5 l , statt 88,80 nur 59,20 Euro

Mas Estela, Quindals tinto (4+2 Flaschen gratis)

Schnäppchenangebot: 4+2 Flaschen gratis


4451904 Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto (4+2 Flaschen gratis) 2004 4,5 l , statt 165,00 nur 110,00 Euro

Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto (4+2 Flaschen gratis)

Schnäppchenangebot: 4+2 Flaschen gratis


Telmo Rodriguez
Telmo im Schutze einer Schatten spendenden Platane

Der Frühling kann kommen, unser beliebter Weißwein von Telmo Rodriguez wartet schon:

4201907 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2007 (10+2 Flaschen gratis) statt 90,00 Euro nur 75,00 Euro
Unser Klassiker gilt unter Kennern als einer der spannendsten trockenen spanischen Weißweine für unfassbar wenig Geld. Herrlich fruchtig und würzig in der verführerischen Nase: Aromen von reifen Stachelbeeren, Holunderblüten, frisch gemahlenem Heu und Cassis vermählen sich mit einem exotischen Früchtekorb und mineralischen Anklängen von der Verdejotraube. Große Qualität kann traumhaft preiswert sein!

Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco


420107 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2007 (Einzelflasche) 7,50 Euro





FRANKREICH

Château Saint Cosme - Gigondas

Kultweingut am Fuße der pittoresken Bergwelt der ‚Dentelles de Montmirail’:
„Louis Barruol is one of the two finest producers of Gigondas with magical terroir” (Parker)

Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Louis Barruol, alte Reben und ein traumhaftes Kalksteinterroir

Im malerischen Ort Gigondas an den Hängen der wildromantischen Dentelles de Montmirail produzieren zwei unserer Spitzendomainen phantastische Qualitäten auf Augenhöhe mit den weltweit renommiertesten Top-Gütern in Châteauneuf-du-Pape, nur zu wesentlich günstigeren Preisen – woran auch höchste Bewertungen in der internationalen Fachpresse nichts geändert haben! Und mitten im Herzen der pittoresken Appellation Gigondas, etwa 300 m vom alten Dorfkern entfernt, liegt das Château Saint Cosme, die älteste aller Gigondas-Domainen (seit 1490 in Familienbesitz). Seit der jüngste Spross der Familie, Louis Barruol, das Weingut vor über einem Jahrzehnt von seinem Vater übernommen hat, ging die Qualität und damit der Bekanntheitsgrad der Domaine noch einmal dramatisch nach oben. Heute ist Château Saint Cosme beständig in bestechender Form und gehört nach unserer Einschätzung und der kompetenter Weinjournalisten zur kleinen Elite der herausragenden Weingüter der gesamten südlichen Rhône: „He is one of the best of his generation”, Parker!

Louis Barruols stilistisch so eigenständige Weine sind zuallererst das Resultat einer äußerst geringen Produktion von durchschnittlich 27 hl/ha (bei seinen Spitzencuvées also nochmals deutlich weniger) in seinen in harter handwerklicher Arbeit gepflegten Weinbergen (mit einem Schatz alter Reben (60+) aus bestem genetischen Material auf einem Terroir, das – eine Rarität in Gigondas – im fertigen Wein Eleganz, eine sonst in der Appellation unerreichte Finesse, enorm viel Komplexität und eine sagenhafte Frische mit Konzentration und Dichte vereint. Ursache für diese faszinierende Stilistik ist die hohe Hügellage der extrem kalkhaltigen Parzellen inmitten der traumhaft schönen Naturlandschaft der Dentelles de Montmirail, welche besonders große Temperaturschwankungen zwischen heißen Tagen und kühlen Nächten ermöglicht, die wiederum ideal sind zur komplexen Aromenbildung der Trauben. Des weiteren ist die hohe Pflanzdichte der sehr alten Reben bedeutsam, wodurch deren Wurzeln zur Nahrungsaufnahme aus Konkurrenzgründen tief in die Erde gezwungen werden, wo sie viele Mineralien aufnehmen können und die nördlich orientierte Ausrichtung der Parzellen, die eine späte Lese (im Oktober) sehr aromatischer, hochreifer Trauben mit genügend Säure (wichtig für die Frische der Weine) aus einem relativ langen Vegetationszyklus ermöglicht. Nach einer extrem selektiven Handlese findet die schonende Vinifizierung in den uralten unterirdischen, in die Felsen getriebenen Kelleranlagen statt (in Stein gehauene Bottiche aus der Römerzeit zeugen von einer langen Tradition): Traumhafte Bedingungen zur Entstehung großer Weine, die weder geschönt noch filtriert werden, damit alle Geschmacksstoffe in ihrer gesamten Komplexität dem Wein erhalten bleiben. Lassen Sie sich, werte Kunden, daher diese in ihrer Stilistik höchst eigenständigen großen Weine von Gigondas (denn nirgends sonst in der Appellation findet man diese einzigartige Kombination von Konzentration, Komplexität, Frische und fabelhafter Finesse), die im Vergleich zu den berühmten Nachbarn in Châteauneuf-du-Pape gnadenlos unterbepreist sind, auf keinen Fall entgehen!

Château Saint Cosme
Château Saint Cosme

Erst recht nicht im Fabeljahrgang 2007 der südlichen Rhône (wie auch des Languedoc und des Roussillon!), über den Parker anmerkt: „Throughout the southern Rhône, 2007 is the greatest vintage I have tasted in my thirty years working (und damit noch größer als der sagenumwobene 1978er!) in that region”! Und werte Kunden, 2007 ist KEIN Jahrgang der Hitze wie 2003, sondern ein ‚kühler’ Jahrgang, in dem uns die Natur Weine einzigartiger Komplexität, Fülle, Kraft und Dichte sowie von einer traumhaften Balance jenseits der Alkoholorgien geschenkt hat. Hier kann es nur einen Rat geben: Kistenweise in den Keller legen, insbesondere bei den Trouvaillen von Château Saint Cosme: „Faboulous bargains: The 2007 Gigondas cuvées are ALL spectacular. They may be the finest collection of wines I have ever tasted from this appellation”, Parker!


171107 Saint Cosme, Côtes du Rhône blanc 2007 11,50 Euro
Einer der schönsten weißen CdR, die je produziert wurden!

Saint Cosme, Côtes du Rhône blanc

Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Malerisch schmiegt sich das Örtchen Gigondas in die
Dentelles de Montmirail

171707 Saint Cosme, Little James, VdT rouge (DV) 2007 6,95 Euro
Für seine attraktive Preisklasse sensationelle 15/20 Punkten von Frankreichs Weinpapst Michel Bettane in seinem Standardwerk „Le grand guide des vins de France 2008” und natürlich die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis! Parker: „Einer der phantastischsten und fast unglaublichen Weinwerte der südlichen Rhône, 89 Punkte!”
Sicher hat dieser leckere „vin de liberté” mit Drehverschluss (ohne Jahrgangsangabe und mit einem wilden Rebsortenmix) nicht die Tiefe und Struktur eines großen Châteauneuf-du-Pape. Andererseits ist „dieses sagenhafte Schnäppchen” (Parker) unglaublich attraktiv, ein „sexy”-Wein von tiefroter Farbe mit viel frischer, herrlich rot- wie dunkelbeeriger Frucht (Cassis und Brombeeren), dazu betörende Noten von Lavendel, Thymian und zart-herber Pfefferminze. Am Gaumen eine anregende Würze und eine Wagenladung voll dunkler Waldbeeren, saftig, frisch, charmant, mit milder Säure und mit weichen, cremigen Tanninen versehen. Der feinherbe Nachhall verführt zum ständigen Weiter’süffeln’ und ist für diese ungemein günstige Preisklasse erstaunlich lang: Herausragender Geschmack muss kein Monopol für teure Weine sein!

PS: Dieses traumhafte Tröpfchen, von Insidern gerne als „Geheim-Gigondas” deklariert, entstammt dem Umstand, dass nach französischem Weinrecht ein jährlich festzulegender Anteil der Traubenernte deklassiert werden MUSS. Hierdurch soll der Überproduktion vorgebeugt und die Qualität der AC-Weine angehoben werden. Bei Massenweinproduzenten sicherlich eine sinnvolle Regelung, für Qualitätserzeuger ärgerlich, da Partien hochwertiger Qualitäten selbst aus größten Jahrgängen offiziell nur als „Vin de table” gehandelt werden dürfen. Der geneigte Weinfreund sollte sich aber nicht über die weltberühmte Logik französischer Amtsschimmel wundern, sondern einfach nur freuen, denn das, was er hier in der Flasche findet, ist kein einfacher Landwein, sondern überwiegend ein abgestufter Gigondas aus den großen Rhônejahrgängen 2007 (50%) und 2008!
Zu genießen ab sofort bis 2011.

Saint Cosme, Little James, VdT rouge (DV)

Bettane: 15/20 Punkten

171307 Saint Cosme, „Les deux Albion”, Côtes du Rhône rouge 2007 11,95 Euro
Welch eine Hommage von Louis Barruol an Guigals legendären Côte Rôtie La Mouline! Und nicht nur für Parker ist der ‚Les deux Albion’ „sensationell, ein Wein, so sexy wie ein CdR nur sein kann, ein kleiner La Mouline des Südens, ein sagenhaft günstiger Kauf, vielleicht der größte Erfolg unter Barruols so ungemein preiswerten Weinen”! Und was ist das nur für ein intensives, akzentuiertes Bukett! Ein expressiver, phantastischer Duft nach roten und schwarzen Früchten, blauen Beeren, Pfirsich (!) sowie Cassis, Pfeffer und Kräutern der Provence. Am Gaumen ungewöhnlich tief und komplex für einen Rotwein seiner Preisklasse, enorm kraftvoll, dicht, ausgewogen, aber auch sehr fein. Mit einer Orgie an Frucht, dabei viel Finesse zeigend und lang anhaltend. Ein hedonistischer Wein, ein Schmeichler der Sinne, der Louis’ Philosophie, schmackhafte Trinkweine statt konzentrierter Monsterweine zu produzieren, eindrucksvoll widerspiegelt.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt Ende 2009 bis nach 2012, doch Vorsicht: Suchtgefahr!

Saint Cosme, „Les deux Albion”, Côtes du Rhône rouge

Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Winzerromantik in den uralten, unterirdischen Kelleranlagen

171407 Saint Cosme, Gigondas rouge 2007 21,50 Euro
Dieser komplexe Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es hoch oben am Fuße der pittoresken Dentelles de Montmirail lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieser originären Cuvée zu mir nehme, werden Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags im Frühling, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Kann es ein schöneres Kompliment geben? Probieren Sie unbedingt diesen autochthonen, charaktervollen Wein, der nach Herkunft schmeckt, nach provençalischer Heimat, nach Süden, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist. Dem Glase entsteigen die betörenden Aromen seiner mediterranen Herkunft: Ein sich verströmendes Pfauenrad von wild wachsenden schwarzen Brombeeren, Lavendel, Veilchen, Kräuter der Provence, weißem Pfeffer, süßen Kirschen, Feigenbrot, Zimt, Lakritz, Mineralien und schwarzem Trüffel. Am Gaumen sehr reichhaltig mit einer cremigen Fülle, dabei aber immer wieder Faszination pur durch seine für südliche Verhältnisse geradezu tänzerische Leichtfüßigkeit, seine Finesse, Frische und Eleganz, seine wunderbare Textur; seine Ausgewogenheit und Harmonie sowie seine noch präsenten, doch bereits sehr reifen, weichen, saftigen Tannine; lang anhaltend. Dieser traumhaft balancierte Gigondas traditionellen Stils (91 bis 93 Parkerpunkte!) lässt viele hochpreisige Châteauneufweine ganz schön alt aussehen, besitzt ein Lager- und Entwicklungspotential von mehr als 15 Jahren, bereitet aber wegen seiner cremigen Gerbstofftextur jetzt schon großes Trinkvergnügen! Einer der größten Weinwerte aus dem wohl größten Jahrgang aller Zeiten an der südlichen Rhone!


Kenner wissen: Louis Barruol besitzt in den Höhenlagen von Gigondas ein wahrhaft magisches Terroir von einzigartiger Güte, aus dem er seit einem Jahrzehnt auch seine weltweit gesuchte, rare Spitzencuvée Valbelle vinifiziert, die zu den großen Weinlegenden des französischen Südens zählt. Im Laufe der Jahre erkannte Louis jedoch nach und nach, dass diese seine besten Parzellen auf kleinstem Raum über vier sehr unterschiedliche Bodenzusammensetzungen verfügen, die, wenn die Trauben der auf ihr wachsenden Rebstöcke getrennt vinifiziert werden, wie große Burgunder auf fabelhafte Weise ihre sehr unterschiedlichen Charaktere auszudrücken vermögen. Und so reifte in Louis der Entschluss, trotz der extrem kleinen, jeweils zur Verfügung stehenden Mengen, die vier so unterschiedlichen Moste getrennt auszubauen. Das Resultat: Phantastische Terroirweine, Winzerkunst in höchster handwerklicher Perfektion, die zu den großen Weinunikaten Frankreichs zählen: Emotional zutiefst berührende Meisterwerke, eine Ode an die Sinnlichkeit und Komplexität alter Grenachereben, die Ihnen, werte Kunden, über mehr als 30 Jahre hinweg die Geschichte ihres großen Terroirs von Gigondas erzählen werden. Bevorzugt in liebevolle Hände abzugeben!
Obwohl alle vier Weine von Parker sehr hoch bewertet werden, sind die Preise im Vergleich zu qualitativ gleichwertigen Pretiosen aus Châteauneuf-du-Pape dramatisch günstiger! Der einzige Wermutstropfen sind allerdings die homöopathisch geringen Quantitäten, die uns leider zwingen, die Zuteilung dieser extrem raren Weltklasseweine strikt zu limitieren, damit möglichst viele Liebhaber großer Rhôneweine den Zauber dieser großen Terroirweine erliegen können. Wir bitten um Ihr Verständnis.

171507 Saint Cosme, Gigondas Valbelle rouge 2007 34,00 Euro
Die Essenz der ältesten Reben des Gutes von großartigen Kalksteinböden! Dem Glase entströmt ein komplexes Beerenspektrum von kaleidoskopartiger Komplexität, unglaublich verführerische Aromen von Blau- und Brombeeren, unterlegt von Veilchen und welken Rosen, dazu Noten von orientalischen Gewürzen, Kräutern der Provence, weißem Pfeffer, eingelegten schwarzen Trüffeln, Mineralien, Holzrauch und noble Schokoladenanklänge. Am Gaumen präsentiert sich dieses Weinmonument bei aller Tiefe, Fleischigkeit und inneren Dichte von seidener Textur, großartiger Frische und enormer Mineralität. Ein sagenhafter Abgang von über einer Minute Länge und wohl der puristischste der 4 großen Terroir-Weine! Vielleicht der größte Gigondas in 2007? Time will show. 94-96 Parkerpunkte!
Zu genießen 2010 bis 2030.


max. 4 Flaschen pro Kunde


179207 Saint Cosme, Gigondas „Le Claux”, rouge 2007 38,00 Euro
Gelbe Kalkböden mit einem hohen Lehmanteil ergeben den maskulinsten, tiefsten, opulentesten, mächtigsten, konzentriertesten und strukturiertesten der 4 großen Terroirweine aus Gigondas, der durch seine wunderbare Frische, DAS Signum des Jahrgangs auf Saint Cosme, in einem traumhaften Gleichgewicht gehalten wird. Nach Louis Meinung dasjenige Gewächs, das „den urtraditionellen Weinen, wie sie unsere Großväter machten, am nächsten kommt”. 94-96 Parkerpunkte!
Zu genießen 2012 frühestens bis nach 2030.


max. 4 Flaschen pro Kunde

Alte Reben von Château Saint Cosme
Alte Reben vor dem Hintergrund der Dentelles de Montmirail

179107 Saint Cosme, Gigondas „Le Poste”, rouge 2007 42,00 Euro
Ganze sechs Barriques konnten von dieser feminineren (stilistisch der Gegenpol zum Le Claux!), ungemein betörenden, in ihren Tiefendimensionen geradezu geheimnisvollen Cuvée abgefüllt werden, die von Grenachereben von purem Kalkboden stammt, der unmittelbar um die alte mittelalterliche Kapelle von Saint Cosme das Terroir bestimmt und die stilistisch wegen ihrer Cassis-Orgie und ihren Anklängen an geröstetes Fleisch an legendäre Côtie-Rôtie-Weine erinnert. 95-98 Parkerpunkte!
Zu genießen wegen seiner frühen Zugänglichkeit und feinen Tanninen ab Herbst diesen Jahres bis etwa 2025, vielleicht auch deutlich länger.


max. 2 Flaschen pro Kunde


171907 Saint Cosme, Gigondas „Hominis Fides” rouge 2007 42,00 Euro
Von der Stilistik her der mineralischste aller vier Einzellagenweine, eine Folge des hohen Sandanteils (hierin deutliche Parallelen zu den legendären Châteauneuf-du-Pape Réserveweinen von Clos du Caillou und Vieille Julienne!) im Kalksteinboden und der über 100 Jahre alten Greneachereben. 94-97 Parker-Punkte.
Zu genießen etwa ab 2012 bis nach 2030.


max. 2 Flaschen pro Kunde


Wieder eingetroffen:
Château de la Negly

Schon mehrfach vorgestellt, sind wir trotz großer Bevorratung jeweils im Handumdrehen ausverkauft gewesen. Kein Wunder, präsentierten wir doch den neuen Jahrgang vom Château de la Negly („Bestes Weingut des Languedoc”, Robert M. Parker) und der „La Côte” und der „Falaise”, seit Jahren zwei unserer großen Klassiker aus dem wilden französischen Süden, waren noch nie so gut wie im Fabeljahrgang 2007. Dazu gibt es endlich den neuen Jahrgang des grandiosen Weißweins „Brise Marine”, den viele unserer Kunden bereits sehnsüchtig erwarten!

Château de la Negly
Rotweinparzellen zwischen Mittelmeer
und Balustrade des Château

318107 La Negly, „La Côte”, rouge 2007 8,90 Euro
Wir können Ihnen diesen urwüchsig-authentischen Garriguewein für (be)sinnliche Stunden nur wärmstens ans Herz legen! Schwerlich vorstellbar, dass man zu diesem Preis etwas Besseres im gesamten Languedoc finden kann! 2007 ist der beste Jahrgang des französischen Südens überhaupt! Ein Sinnenzauber, ein seltener Glücksfall für anspruchsvolle Genießer mit sehr moderaten, ungemein trinkanimierenden 13 Volumenprozent Alkohol! „Seidig fließt der Wein über die Zunge und verführt zum endlosen Weitertrinken”, urteilte Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005, nach einer gemeinsamen Verkostung in Saarwellingen begeistert. Neglys „La Côte” scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert! Trinkspaß pur ab sofort bis 2012.

La Negly, „La Côte”, rouge

Château de la Negly
„Falaise” bedeutet im Französischen „Felswand” –
Dieses Massiv schützt die Parzellen vor den kalten Nordwinden.

318207 La Negly, Cuvée de la Falaise, rouge 2007 16,50 Euro
Einer der besten Rotweine des Languedoc!

La Negly, Cuvée de la Falaise, rouge

318308 La Negly, Cuvée „La Brise Marine”, blanc 2008 8,95 Euro
Einer der leckersten Weißweine Südfrankreichs, vinifiziert aus den autochthonen Rebsorten des Südens (Grenache blanc, Roussane, Clairette), war schon im (fast) gleich guten Vorgängerjahrgang Guru Robert Parker („ein wundervoller, attraktiver Weißwein”) sensationelle 91 Punkte wert. ,Brise Marine’ verführt mit sommerlichen Aromen, denn dieser großartige Wein duftet nach gelben Äpfeln, Melone und Birne, fein unterlegt von cremigen Noten, die an frische Butter, Mandeln und Weißbrot erinnern. Ein Glas dieses saftigen, cremig-weichen, charaktervollen, fein mineralischen, frischen und würzigen Weißweins aus großem Jahr zur mediterranen Küche oder abends auf der Terrasse und Erinnerungen an die unvergleichliche Landschaft der Provence werden wach und verführen zum Träumen. „Überraschend diese animierende Frische, bei einem Weißwein aus dem Süden, die wirklich wie die ,Brise des Meeres’ anmutet”, freut sich Christina Hilker über diesen fabelhaften Weißwein.
Parker hat so Recht: Dieses geniale Stöffchen stellt das Preisgefüge im Weißweinbereich in Frankreich schlicht auf den Kopf!



Domaine Joblot - Givry

„Die Familie Joblot bringt regelmäßig Givrys hervor, die ebenso gut oder besser sind als die meisten Grands Crus von der Côte d’Or” (Robert M. Parker) – nur dramatisch günstiger im Preis!

Allen Meadows: „Die größten Schnäppchen des Burgund!”

Der höchste Ausdruck des Pinot Noir ist die Finesse. Eine Finesse, die zwar im Idealfall in eine famose Kraft eingebettet, aber immer mit einer unvergleichlichen Eleganz verbunden ist. Es ist nicht die höchste Kunst, entweder einen finessenreichen ODER einen kraftvollen Wein zu machen, aber es ist extrem schwierig, eine perfekte Balance zwischen beiden Kriterien herzustellen – die besten Weine des Burgunds vermögen es in exemplarischer Qualität! Und in dieser mythischen Region reihen sich die fabelhaften Weiß- wie Rotweine von Jean-Marc Joblot ein in die Phalanx der ganz großen mythischen Gewächse. Jean-Marc, der mit seinem langen, blonden, wilden Haar eher an einen Rockstarlegende erinnert, als dass er in das traditionelle Bild eines Winzers passt, ist zwar eine Seele von Mensch, aber auch ein höchst eigenwilliger, intelligenter Kopf – Ein Mann, der genau weiß, was er will! Wenn er über seine liebevoll gepflegten Weinberge spricht, seine Arbeit und seine inspirierende Philosophie, so meint man, einen intellektuellen „professeur” von der Sorbonne dozieren zu hören, so akribisch, so präzise, so wissenschaftlich fundiert sind seine Äußerungen. Er schwört auf niedrige Erträge und eine lange, behutsame Gärung.

Domaine Joblot - Givry
Herbststimmung im Burgund

Seine exzellenten Lagen befinden sich im beschaulichen, romantischen Dörfchen Givry, der sicherlich dynamischsten der fünf Appellationen der tief im Süden des Burgunds befindlichen Côte Chalonnaise auf optimal exponierten süd- und südöstlich orientierten Hügeln, die wie ein Brennspiegel die Sonnenstrahlen einzufangen vermögen. Seine in höchstem Respekt vor der Natur bearbeiteten Rebparzellen demonstrieren augenscheinlich, wo die Qualität der Weine entsteht. Derart gepflegte, in harter Arbeit aufgelockerte, sehr steinige Böden (in ihrer geologischen Zusammensetzung mit den berühmten Crus von der Côte d’Or quasi identisch), derart extrem ausgedünnte Trauben (keine Beere berührt die andere!), derart aufwändige Laubarbeiten, um Luft und Sonne an die Trauben zu lassen und dazu noch biologischer Anbau: Die alte Familiendomaine Joblot ist ein wahres Kleinod im unüberschaubaren Dschungel von Burgund.

In den unterirdischen Kellern mit ihrem optimalen Mikroklima werden die Weine in gebrauchten und neuen Barriques so schonend wie möglich vinifiziert und ausgebaut, die Weinwerdung erinnert an eine sanfte Geburt. Kein Wunder, dass Parker und Meadows unisono konstatieren: Jean-Marc Joblot vinifiziert rote und weiße Referenzburgunder zu unglaublich günstigen Preisen: Noch besitzen die Weine der Côte Chalonnaise nur die Qualität, nicht aber die Reputation der teuren Prestigegewächse der Côte d’Or! Ein El Dorado für Weinliebhaber, denen die Qualität im Glase wichtiger ist als das Etikett! Finesse ist für diese Connaisseure die Kardinalstugend eines großen Burgunders. Und genau das ist die Essenz der atemberaubenden Weine von Joblot. Sie paaren jene sprichwörtliche „burgundische” Finesse mit Geschmeidigkeit und einer fabelhaften inneren Dichte, Saftigkeit und Konzentration: Pinot Noir und Chardonnay von vollendeter Schönheit mit einer betörenden Delikatesse der Aromen, einer lasziven Sinnlichkeit und einer unübertrefflichen Transparenz, eingebettet in eine kühle, faszinierende Mineralität. Das ist ganz großes emotionales Kino – zu einem Preis, der angesichts der herausragenden Qualität geradezu lächerlich niedrig wirkt. Hier können Sie, liebe Kunden, die derzeit größten Geheimtipps einer der renommiertesten Weinanbauregionen der Welt einkaufen! Joblots grandiose Pretiosen sind seit fast 2 Jahrzehnten Kult und es ist wohl unmöglich, mehr und besseren Burgunder für einen Preis um die 20 Euro, und teilweise weit darüber hinaus, zu bekommen!


215107 Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, blanc 2007 18,95 Euro
Feingliedriger, rassiger, eleganter und finessenreicher Chardonnay aus einem phantastischen Jahrgang für Weißweine in der Bourgogne. In der Nase faszinieren mineralische sowie fein rauchige Aromen und betörende Anklänge an Haselnuss; am Gaumen reichhaltig und kraftvoll, traumhaft saftig, rassig, mineralisch, sehr animierend, daher schon in seiner Jugend mit größtem Vergnügen wegzusüffeln. Von seiner Stilistik her ein Referenzwein des „mineralisch-rassigen” Typus, mit einem frischen Kern von Reineclauden, Pfirsich und Zitrusfrüchten, dazu weiße Blumen, geröstete Haselnüsse und Anklänge an Brioche, sehr harmonisch, erfrischend, wunderschönes Säurespiel, großartige Mineralität, Maßstäbe setzend in seiner Preisklasse! Ein fröhlich-saftiger Gaumenschmeichler mit wahrhaft geschliffenem Charakter und ganz dezentem Holzeinsatz, ein betörender Charmeur, auf der gleichen Qualitätsstufe wie doppelt so teure Prestigeweine aus Meursault!
Und Gratulation zu einem tollen Erfolg: Im WEINGOURMET berichtet Master Sommelier und Burgund-Experte Frank Kämmer über die größten Schnäppchen des Burgunds. „Wer feinen Burgunder trinken möchte, muss tief in die Tasche greifen – so lautet ein weit verbreitetes Vorurteil. Irrtum!” Und feiert folgerichtig den Givry Pied de Chaume unseres Kleinods Joblot als einen der größten Weinwerte der Bourgogne: „Angesichts dieses Klasseweins verwundert es, warum die Gemeinde Givry oft nur für ihre Roten bekannt ist. Feiner Duft von nobler Zurückhaltung, aber ungemein großer Vielschichtigkeit im Bukett. Schöner Ausdruck am Gaumen, lebendiges Spiel, feine Komplexität.”
Zu genießen ab sofort (wie alle 2007er Weiße von Joblot über 2-3 Tage aus der geöffneten Flasche immer besser werdend, auch in seiner aromatischen Ausprägung sehr changierend!), Höhepunkt 2011 bis 2014+.

Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, blanc

215207 Joblot, „En Veau”, Vieilles Vignes, Givry, blanc 2007 22,95 Euro
Welch Hommage an die Mineralität und die betörende Frucht großer weißer Burgunder! In der Nase ein wunderschön konturierter komplexer Früchtekorb (zurzeit dominieren reife Aprikosen und Mandarinen), dazu faszinieren weiße Blumen, helle Schokolade, geröstete Haselnuss und feinste Mineralität im ungemein komplexen Duft. Welch kraftvolle, seidige Persönlichkeit mit einer traumhaften inneren Dichte, einer raren aromatischen Reinheit und mit dem intensiven Feuerstein-Bodengeschmack von durch tiefe Rebwurzelung gelösten Mineralien – DEN Geschmacksträgern großer Burgunder schlechthin! Dieses fürwahr edle Gewächs strahlt eine Komplexität und eine gebündelte, stahlige Konzentration aus, wie sie für Weine von „Alten Reben” – den „Vieilles Vignes” – typisch ist. Seidig, duftig, mineralisch: wie aus einem Guss. Assoziationen an einen berühmteren – und daher wesentlich teureren – Chardonnay aus Puligny-Montrachet werden in mir wach: Auch wegen der prononcierten, nervigen Säure, die als wunderschönes Pendant zur dezenten Briochenote steht. Dennoch ist dieser Wein noch einen Tick rassiger und verspielter als so viele Pulignys und meine besondere Empfehlung – wegen seiner feinst balancierten Säure übrigens auch für Riesling-Freaks, die mit diesem grazilen großen Burgunder guten Gewissens einen Abend lang ihrer Liebe „untreu” werden können! Probieren Sie, werte Kunden, diesen traumhaft schönen, feinen, mineralischen Burgunder und lassen Sie sich verzaubern vom Charme und der Ausdruckskraft des großen Terroirs von Givry. Toller Understatementwein für kundige Genießer und Ästheten, die das filigrane Florett dem Säbel vorzuziehen pflegen.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis etwa 2017.

Joblot, „En Veau”, Vieilles Vignes, Givry, blanc

215607 Joblot, Givry 1er Cru „Clos de la Servoisine”, blanc 2007 22,95 Euro
Meursault statt Puligny! Der große Rivale des En Veau Vieilles Vignes, noch mineralischer, kompakter, dichter, kraftvoller. Hier werden die Liebhaber majestätischer Gewächse begeistert sein: Ein fabelhafter Premier Cru mit enormer mineralischer Tiefe (deutliche Noten von Jod und Salz!) zu einem schlichtweg unglaublich günstigen Preis, der in den Renommierregionen des Burgunds für Villages-Weine oder gar einen einfachen Bourgogne gefordert wird!

Von der ersten Fassprobe bis zur Degustation des abgefüllten Weins: Niemals zuvor habe ich Joblots „Clos de la Servoisine” so hoch bepunktet wie in 2007: Ein Gardejahrgang eines großen Winzers, ein Traum eines weißen Burgunders!
Zu genießen ab 2010, Höhepunkt voraussichtlich 2012 bis 2018+.

Joblot, Givry 1er Cru „Clos de la Servoisine”, blanc

215307 Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, rouge 2007 18,95 Euro
Pinot Noir ist die dünnschaligste aller roten Rebsorten und daher die zickigste, pflegeintensivste und empfindlichste, die ,sensibel’ auf falsche Behandlung in Weinberg und Keller reagiert. Als die Inkarnation einer fragilen, verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ,Persönlichkeit’ braucht sie ein ihr gemäßes Mikroklima und die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in unvergleichlich brillante, aufregende und feinste Aromen. Bereits dieses feinduftige Basis-Exemplar aus Givry versöhnt den Liebhaber großer burgundischer Weine mit allen Enttäuschungen, die jeder von uns schon erleiden musste! Jean-Marc Joblot ist ein sensibler und erfahrener Winzer, dem es vor allem um Finesse, Frische, Frucht und wiederum Frucht in seinen weltweit gesuchten Weinen geht. Er setzt neues Holz nur sehr verhalten ein und zieht duftige Transparenz der alkoholischen Dichte vor. Und dieser wunderschöne, zartrauchige Pinot Noir duftet attraktiv nach reifen Beeren und saftigen Sauerkirschen, subtil unterlegt mit orientalischen Gewürzen, präsentiert sich auf der Zunge ungemein saftig, zart und trinkanimierend, mit sehr feinen, cremigen Tanninen und frischer feiner Säurestruktur und verwöhnt die Zunge mit seiner beispielhaften Harmonie, leisen Mineralität und besten Balance. Welch rarer Glücksfall von Burgunder zum ausgesprochen fairen Preis!

Auch dieses Prachtexemplar eines Pinot Noir wird von Frank Kämmer im WEINGOURMET als großartiges Schnäppchen unter 25 Euro gefeiert: „Jean-Marc Joblot („the uncontested king in the Givry appellation” – so Robert Parker) hat mittlerweile fast schon Kultstatus. Seine Rotweine verfügen über eine bisher in dieser Appellation nicht gekannte Tiefe und Persönlichkeit sowie ein bemerkenswertes Reifepotential und stellen so manchen großen Wein der Côte d’Or in den Schatten”.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt Mitte 2010 bis nach 2015.

Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, rouge

215507 Joblot, Clos de la Servoisine, Givry 1er Cru, rouge 2007 22,95 Euro
Der Clos de la Servoisine ist eine in optimal südlicher Exposition situierte erstklassige Lage und seine betörenden Aromen prunken im großen Givry-Jahrgang 2007 wie stets mit verführerischen Mon-Chéri-Kirschen, dunklen Wald- und kleinen, schwarzen Johannisbeeren. Doch das ist längst noch nicht alles! Ich schnuppere frisch geschnittenes Heu wie von einer Bergwiese und schmecke neben reifen roten, schwarzen und blauen Beerenfrüchten und feinen Mineralien ein pikantes Aroma von dominikanischem Tabak. Auch dieser Wein betört neben der schmeichlerisch-sinnlichen Fruchtsüße mit seiner charakteristischen Würze, die allen Joblot-Weinen zu eigen ist. Dabei bleibt dieser sensationelle Premier Cru bei aller Konzentration und inneren Dichte (höher noch als in 2006) immer auf der feinen, subtilen, delikat-mineralischen Seite und ist niemals überpowert oder gar marmeladig. Das ist Givry at its best mit einem herrlich cremigen Tannin und für mich infolge subtiler Verbesserungen in der Weinbergsarbeit gar nochmals besser als der legendäre 1999er Servoisine, der von Parker bereits berechtigte 93 Punkte bekommen hat. Dieser betörende Pinot (der Chambertin Joblots, zu einem Bruchteil dessen Preise!) präsentiert sich stets als der am frühesten zugängliche, betörendste Rotwein des genialen Winzermagiers aus Givry. Er fängt so harmlos an und schraubt sich Schluck für Schluck, unaufhaltsam gleichsam, in fruchtige Höhen und in mineralische Tiefen. Und welch sensationelle Tanninstruktur, cremig, seiden, geschliffen. Unbedingt probieren! Ein Premier Cru zu einem wirklich völlig unmöglichen Preis: Zuschlagen, werte Kunden, kaufen, was Sie nur kriegen können!
Zu genießen ab sofort (mehrstündiges Dekantieren empfohlen oder Genuss über zwei Abende aus der geöffneten Flasche), Höhepunkt 2011 bis nach 2018.

Joblot, Clos de la Servoisine, Givry 1er Cru, rouge

215407 Joblot, „Clos Grand Marole”, Givry 1er Cru, rouge 2007 22,95 Euro
Welch Zauber eines feinkräutrigen, zartkirschigen Dufts, welch komplexes, sinnliches Pinot-Parfum! Die wunderschöne Landschaft Burgunds taucht vor dem inneren Auge auf und ein Bouquet-Garni-Duft von frischen Kräutern und gemahlenem schwarzem Pfeffer steigt aus dem Glas, dazu frische Fruchtaromen von schwarzen Waldhimbeeren, Cassis und tiefen Mineralien – hier durchaus auch Anklänge an große, feingliedrige, traditionelle Syrah von der nördlichen Rhône (die es heute leider kaum mehr gibt) evozierend. Der Körper ist ungewöhnlich samtig und doch fest konturiert, das geschmeidige, straffe Tannin trägt ein rot- und schwarzbeeriges Fruchtspiel von Brombeeren, Griotte-Kirschen und roten Johannisbeeren, dazu zeigt sich noch eine feine Note von Holunderblüten. Genial! Ein Premier Cru, der für die Côte Chalonnaise geradezu exemplarisch ist und DIE ultimative Herausforderung selbst für die Grands Crus der Côte d’Or, die ein Mehrfaches dieses traumhaften Weines kosten. Maskuline Kraft ist eingebettet in sinnliche Saftigkeit und finessenreiches Spiel. Feinste Mineralität und enorme Differenziertheit der Aromen machen fast süchtig nach dem nächsten Schluck. Das ist Burgund pur, zum Abtauchen, zum Träumen, zum Meditieren. Und im unendlich langen, zutiefst mineralischen Nachhall kommt der sattrubinrote Wein selbst dann noch in Wellen wieder, wenn man meint, er wäre schon längst abgetaucht. Zwar ist diese fabelhafte Hommage an eine der großen Rebpersönlichkeiten der Welt unmittelbar nach der Flaschenöffnung in ihrer Erscheinung intellektueller, feinsinniger und etwas fordernder als der lustvoll sich verströmende Servoisine, doch nach mehrstündiger Öffnung lassen traumhaft weiche, cremige Tannine diesen großen Wein schon jetzt mit höchstem Genuss trinken (Dekantieren empfohlen), Höhepunkt jedoch erst 2011 bis nach 2020.

Joblot, „Clos Grand Marole”, Givry 1er Cru, rouge

215707 Joblot, Givry 1er Cru „Cellier Aux Moines”, rouge 2007 22,95 Euro
Dieser grandiose Pinot Noir bringt wohl noch ein Quäntchen mehr an Struktur und fabelhaften Tanninen für eine lange Entwicklungs- und Reifeperiode mit als seine beiden großartigen Brüder. Seine grandiose Qualität versinnbildlicht exemplarisch, warum die Domaine Joblot als DER große Geheimtipp Burgunds gehandelt wird. Durch die niedrigen Erträge und eine lange, bei niedrigen Temperaturen gefahrene Gärung zeigen sich diese Referenzweine des südlichen Burgunds ungemein komplex und brillieren mit einer fabelhaften Frucht, die sich mit kraftvoller Eleganz vermählt. Der „Clos du Cellier Aux Moines” ist stets der kompakteste, mineralischste und in seiner Jugend verschlossenste Pinot Noir der sympathischen Familiendomaine Joblot, braucht daher stets die längste Flaschenreife, bis er alle Facetten seines phantastischen Terroirs offenbart. Deshalb empfehle ich, diesen „Clos de la Roche” aus Givry bis wenigstens 2012 in Ihrem Keller zu vergessen und ihn dann mit höchstem Trinkspaß bis etwa 2025 zu genießen.

Joblot, Givry 1er Cru „Cellier Aux Moines”, rouge


Wieder eingetroffen sind zwei der größten Burgunder zweier unserer Prestigedomainen aus dem Fabeljahrgang 2006 und ein genialer 2005er:

Die großartigen Weißweine der Weltklasse-Domaine Henri Boillot werden von Allen Meadows mit den höchsten Bewertungen Burgunds gefeiert. Und brandaktuell hat Parker in dieser Einschätzung nachgezogen: Boillot erhält im wine advocate zusammen mit drei Traditionsdomainen die höchsten Punktzahlen in Burgunds Zauberjahrgang 2006. „Schuld” an diesem Qualitätssprung in den letzten Jahren hat sicherlich Boillots olfaktorische Konterrevolution, indem er mit der Abkehr von der im Burgund weit verbreiteten cremig-opulenten Stilistik hin zu traumhaft frischen, finessenreichen, zutiefst mineralischen Gewächsen die „pursten”, kristallinsten, „burgundischsten” Weine seiner Region vinifiziert!

Domaine Henri Boillot - Côte de Beaune
Henri Boillot

210406 Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Clos de la Mouchère” blanc 2006 64,80 Euro
Ein traumhafter, atemberaubender, extraktreicher Weißwein von einer außergewöhnlichen Tiefe des Geschmacks, voll vibrierender Kraft und von einer faszinierenden Lebendigkeit. Steven Tanzer (94 Punkte) zählt diesen Wahnsinnsstoff zu den großen Weinen dieses fabelhaften Jahrgangs! Die legendäre Monopollage „Clos de la Mouchère” gehört zu den besten Weißweinterroirs des Burgunds!

Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Clos de la Mouchère” blanc

Tanzer: 92-94 Punkte


205205 Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Morgeot” blanc 2005 59,00 Euro
Die letzten Kisten aus einem der gesuchtesten Burgundjahrgänge aller Zeiten!

Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Morgeot” blanc


Eine der renommiertesten Domainen Burgunds erstrahlt wieder in altem Glanz und erneuert den Mythos Vosne-Romanée als die großartigste Expression des Pinot Noir in der Welt: die Domaine du Comte Liger-Belair in Vosne-Romanée!

Comte Liger-Belair
Eine der nobelsten Adressen auf dem Planeten Wein

204306 Comte Liger-Belair, Vosne-Romanée 1er cru „Aux Reignots”, rouge 2006 149,00 Euro
Die mit felsigem Kalkstein durchzogene fabelhafte Premier Cru Lage „Aux Reignots” liegt direkt oberhalb einer der berühmtesten Weinberge der Welt: „La Romanée”. Die Liger-Belair-Parzelle bildet einen Querschnitt durch diese große Lage, indem sie von der Hügelspitze bis zu ihrem Fuß verläuft und erbringt Weine, die als Inkarnation des großen Terroirs von Vosne-Romanée angesehen werden. Eine Hommage an die Sinnlichkeit, Transparenz und Mineralität eines beseelten Pinot Noirs, der wie keine andere Rotweinrebe als die Verkörperung von Eleganz und Finesse zu gelten hat und die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zaubert. Zu genießen ab 2012, Höhepunkt 2015 bis 2030.



Château de Chainchon - Côtes de Castillon

Weingourmet: „Es gibt sie noch – gute Bordeaux zum reellen Preis. Der Valmy gehört zu den 50 besten Schnäppchen aus Bordeaux, und das zu kleinem Geld!”

Unser fast schon legendärer Geheimtipp vom rechten Ufer brilliert seit mehreren Jahren mit einer sensationellen Qualität, gegen die auch viele wesentlich teurere Grand Crus aus Saint Émilion schlicht das Nachsehen haben!

Château de Chainchon
Patrick Erésué und seine Ehefrau Michele
vor ihrem Weinkeller

Ungemein spannend ist die Entwicklung in den Satellitenappellationen um Bordeaux, wo erstklassige Qualitäten zu derart günstigen Preisen produziert werden, dass der kundige Kenner, man mag es gar nicht glauben, selbst im Bordelais wieder „Schnäppchen auf Top-Niveau” (FEINSCHMECKER) finden kann. Folgerichtig urteilt auch die ‚Revue du vin de France’, die renommierte französische Weinzeitschrift, dass die Appellation Côtes de Castillon, die mit ihrem erstklassigen Terroir unmittelbar an die berühmten Lagen von St. Émilion anschließt und mit einem identischen Mikroklima gesegnet ist, zu einem neuen El Dorado des rechten Ufers geworden sei, mit großartigen Qualitäten und noch sehr attraktiven Preisen. Und Parker fordert die Bordeauxliebhaber ausdrücklich auf, sich in dieser noch weitgehend unbeachteten Region nach attraktiven Alternativen zu den Hochpreisprodukten umzuschauen!
Das haben wir bereits vor vielen Jahren getan und eine damals in Deutschland noch völlig unbekannte Familiendomaine für Sie aufgespürt, die in kleinen Mengen erstklassige terroirbetonte Weine erzeugt, die mittlerweile zu den großen Rennern unseres Programms gehören. Verantwortlich für dieses kleine „Weinwunder” zeichnet Patrick Erésué, ein genialer Weinmacher spanischer Herkunft, der 1995 den väterlichen Betrieb übernommen hat. Zuvor war er über mehrere Jahre als Kellermeister und Önologe maßgeblich am kometenhaften Aufstieg des Grand Cru Classé Weingutes „Canon La Gaffelière” (St. Émilion, Besitzer Graf Neippberg) beteiligt. Mit dem dort erworbenen „Know-how” produziert er seither auf seinem eigenen Gut traumhafte Bordeauxweine, die Sie sich, werte Kunden, auf keinen Fall entgehen lassen dürfen, da sie ein geradezu provokant günstiges Preis-Genussverhältnis besitzen. Neben seinem immensen önologischen Wissen nennt Patrick erstklassige Hanglagen in südwest- und südlicher Ausrichtung sein eigen, die zwar mineralstoffreich, aber ansonsten so mager und „arm” sind, dass keinerlei Ausdünnung der Trauben vorgenommen werden muss, da sie schon von Natur aus nie mehr als 40 hl/ha Ertrag erbringen. Eine für Bordelaiser Verhältnisse, wo gar die Premier Grand Cru Güter mehr als 50 hl/ha Trauben einfahren, geradezu extrem niedrige Ernte! Diese deutlich reduzierten Traubenerträge von teilweise sehr alten, teilweise neu angepflanzten Rebstöcken (60 % Merlot, 40 % Cabernet-Sauvignon) werden anschließend von Patrick in seinem technisch so wohltuend einfach gehaltenen Keller möglichst sanft und behutsam in neuen sowie gebrauchten Barriques ausgebaut, ohne Schönung oder Filtration erleiden zu müssen.

Château de Chainchon
Château Chainchon mit uralten Merlotreben in Hanglage

Daher präsentieren sich diese originären Gewächse auf der Flasche in einem wohltuend „altmodischen” oder besser gesagt, klassischen Bordelaiser Stil, haben natürlich keinen Mostkonzentrator gesehen, sind elegant, finessenreich, dicht, harmonisch, geschmeidig, mit schmelziger Textur und sehr feinkörnigen Tanninen ausgestattet und besitzen eine dunkelbeerige Frucht. Es ist uns eine besondere Freude, Ihnen heute den fabelhaften 2006er Valmy Dubourdieu Lange anbieten zu dürfen, seit Jahren einer der beliebtesten Rotweine in unserem Programm, der viele seiner wesentlich berühmteren und deutlich teureren Nachbarn aus St. Émilion ganz schön alt aussehen lässt! Meine ganz besondere Empfehlung!

512306 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2006 12,90 Euro
Vom WEINGOURMET zu den „50 besten Bordeaux-Schnäppchen zu vergleichsweise kleinem Geld” (und das meint bis 34,90 Euro!) gezählt: „Es gibt sie noch – gute Bordeaux zum reellen Preis”.
Ausschließlich aus im naturnahen Anbau gewachsenen, kerngesunden Merlottrauben mit hervorragender physiologischer Reife vinifizierte Patrick ohne jegliche kellertechnische Manipulation einen tiefdunklen, attraktiven, klassisch-traditionellen Wein des rechten Ufers mit faszinierenden Anklängen an aromatische rote und schwarze Früchte (Cassis, Kirsche, Brombeere), edle Bitterschokolade, schwarzen Tee, feinste orientalische Gewürze, Tabaknoten und zarte Röstaromen. Am Gaumen gleitet dieses faszinierende Extrakt fast zärtlich über die Zunge und ummantelt liebevoll eine perfekt eingebundene Säure (präsenter, rassiger als in 05), die ein großes Entwicklungs- und Lagerpotential aufzeigt; dazu überzeugen faszinierend weiche, cremige, seidig-elegante Tannine und ein sehr moderater Alkoholgehalt von nur knapp 13%, der nicht ermüdet, sondern lustvoll animiert auf das nächste Glas! Ein ganz großer Wurf von Patrick, der es sich mit seinem mutigen Schritt in die Selbständigkeit nicht leichte machte und sich nicht auf seinen Lorbeeren und seiner sicheren Anstellung als renommierter Kellermeister von Canon-La-Gaffelière ausruhte, stattdessen mit unermüdlichem Elan, höchstem vinologischem Können und enorm viel Intuition das alt eingesessene Gut an die Spitze der mittlerweile glänzend beleumdeten Aufsteiger-Appellation führte. Was mir besonders an Patricks Weinen imponiert: Viele moderne Bordelaiser Gewächse sind mittlerweile „fett” und vom aufdringlichen Holz dominiert – Bei Patrick hingegen finden Sie beste handwerkliche Weinbergsarbeit vermählt mit großer Winzerkunst im sensiblen Barriqueausbau: Nase und Gaumen werden verwöhnt von einer komplexen Fruchtaromatik, einem Hauch von zartherber Fruchtsüße, einer sehr feinen Struktur, Eleganz, Ausgewogenheit und großartigen Finesse, kurzum, von einer traditionellen Stilistik, die früher den mythischen Ruf großer Bordelaiser Weine begründete und die heute nur all zu oft modernen Opulenzorgien gewichen ist! Patricks sinnlicher Wein hingegen ist ein phänomenaler Triumph des Terroirs über alle moderne Kellertechnik. Ein unglaublich beeindruckendes Bordelaiser Gewächs, aber immer noch ein Geheimtipp urtraditionellen Stils mit tiefgründiger Mineralität, der nicht nur Maßstäbe in seiner Preisklasse setzt, sondern wesentlich berühmtere Nachbarn in St. Émilion teilweise ganz schön alt aussehen lässt! Ein qualitativ überaus würdiger Zwillingsbruder des großartigen 2005ers und ein überzeugender Beweis für die These vieler Insider, dass in den Côtes de Castillon in 2006 auf breiter Front so gute Weine gemacht wurden wie nie zuvor!

PS: Die WEINWELT urteilt in einer sehr interessanten Reportage über die Möglichkeiten, in Bordeaux noch „Entdeckungen zu besten Preisen” zu machen: „Bordeaux gilt als Herkunft teurer Weine. Ganz Bordeaux? Nein. Wir haben für Sie ausgiebig die fünf Côtes de Bordeaux durchkreuzt. Und haben entdeckt: In den historischen Randbezirken der Grands Crus lassen sich verborgene Schätze heben... Die Côtes de Castillon liegt nur den berühmten Steinwurf von den benachbarten Nobelvierteln Saint-Émilion und Pomerol entfernt”. Und dann werden 5 Weine mit 4 Sternen geadelt und damit als die besten Entdeckungen des Bordelais gefeiert: darunter ‚natürlich’ unser Valmy Dubourdieu Lange!
Genießen können Sie diesen traumhaften Klassiker des rechten Ufers ab sofort, seinen Höhepunkt wird dieser Stachel im Fleisch wesentlich teurerer Bordelaiser Prestige-Gewächse (im Bordeaux gehen die Uhren halt anders und die überteuerten Preise hoch gehypter Güter zählen bei Etikettentrinkern mehr als bei wahren Kennern und Liebhabern die Wahrheit im Glas) zwischen 2011 und etwa 2020 erreichen!


Château de Chainchon
Patrick und Michele beim Begutachten ihrer Trauben

Und als tägliches Trinkvergnügen empfehlen wir Ihnen die beiden „kleinen Brüder” des Valmy, phantastische, ungemein leckere Alltagsweine. Viel Vergnügen damit. Und wenn Sie von diesen beiden tollen Einstiegsweinen eine 12er Kiste ordern, zahlen Sie nur 11 Flaschen! Dieses attraktive Angebot gilt bis 31.03.2009.

5121906 Château de Chainchon, rouge (12 Flaschen) 2006 9 l, statt 78,00 nur 71,50 Euro
Patricks großartiger Basiswein, zu einem Bruchteil der Preise, die für derartige Qualitäten im benachbarten St. Émilion gefordert und gezahlt werden: Welch animierender Duft nach reifen Brombeeren, eingelegten Kirschen sowie Pflaumenmus, zart unterlegt mit einer schokoladigen, aber auch rauchigen Note, die an frisch geräuchertes Fleisch und Speckzwetschgen erinnert. Am Gaumen dicht, saftig und feingliedrig, die bestens strukturierten Tannine sind bereits dabei, ihre perfekte Reife und cremige Konsistenz preiszugeben, so dass die Zunge von einer schönen Frische und Balance sowie einem klassischen, würzigen Bordeauxcharakter und einer höchst trinkanimierenden mineralischen Ader verwöhnt wird. Ein phantastischer Alltagswein, der fruchtige Zugänglichkeit mit klassischer Struktur vermählt und Trinkvergnügen pur bereitet.
Zu genießen ab sofort bis 2014.


12 Flaschen zum Preis von 11!


512106 Château de Chainchon, rouge 2006 6,50 Euro

Château de Chainchon, rouge

Chainchon
Alle Weinberge von Château Chainchon schmiegen sich
sanft geschwungen um die Domaine

5122906 Chainchon, Cuvée Prestige, rouge (12 Flaschen) 2006 9 l, statt 106,80 nur 97,90 Euro
Traumhafter reinsortiger Merlotwein aus einem ganz hervorragenden Jahrgang, 12 Monate im unschmeckbaren Barrique ausgebaut, der mit kleinem Preis und großartiger Qualität den kundigen Weinliebhaber erfreut. Welch klassisch-traditioneller Bordeaux, wohlduftend und transparent. Patrick sucht die Verbindung von Frucht und Mineralität, von Feinheit und Terroir. Ihm geht es weder um maximale Konzentration noch um pure Muskeln: So streicheln noble Beerenaromen, Mon Chérie-Kirschen sowie Anklänge an rauchige Mineralien die Nase mit samtener Pfote. Am Gaumen von klassischer Stilistik, eine sehr saftige und hochelegante Frucht schmeichelt der Zunge, bei aller Eleganz wunderbar dicht und konzentriert, dazu eine herrliche Balance und eine erstklassige, reife, cremige Tanninstruktur. Welch ungewohnte Finesse in einer Preisklasse, in der es so viele grüne, unreife, furchtbar simple und unattraktive Bordeaux zu trinken gibt – So aber macht Bordeaux wieder richtig Spaß! Dieser verführerische Rote ist wahrlich weit mehr als nur ein „kleiner” Bruder des gefeierten ,Valmy’ und ein typischer Vertreter früh zugänglicher und dennoch lange entwicklungsfähiger Merlotweine des rechten Ufers.


12 Flaschen zum Preis von 11!


512206 Chainchon, Cuvée Prestige, rouge 2006 8,90 Euro

Chainchon, Cuvée Prestige, rouge

512408 Chainchon, Le Rosé de Chainchon, rosé (PK) 2008 5,90 Euro
Ein Rosé, von dem wir bisher immer viel zu wenig bekommen haben, um ihn ernsthaft bewerben zu können. Das hat sich endlich geändert! Seine Fangemeinde harrt jedenfalls schon ungeduldig – und hier ist er, der köstliche Jahrgang 2008, auf den wir selbst schon sehnsüchtig gewartet haben. Welch herrlich duftender Rosé mit feinem Gerbstoffgerüst und expressiver Fruchtigkeit, welch genialer Vorbote kommender lauer Sommerabende. Würzig und gehaltvoll, geschmacksintensiv (frisch gepflückte Himbeeren!), zugleich aber duftig und transparent, schwebend fast im Mund und leicht auf der Zunge, frisch und animierend im Trunk, aromatisch im Bukett, nachhaltig am Gaumen. Ein Rosé der Extraklasse!




ITALIEN

Marco Porello – Piemont

Ein Kleinod von der Peripherie der prestigeträchtigen Orte Barolo und Barbaresco verzaubert unsere Kunden und lehrt die großen prestigeträchtigen Namen des Piemont das Fürchten!

Marco Porello

Nur ein paar Kilometer nördlich von Alba liegen die sanft geschwungenen Hügel von Guarene und Canale, wo Marco Porello seine erstklassigen Weingärten besitzt. Es ist die weltberühmte Region im Piemont, in der auch die legendären Orte Barolo und Barbaresco mit ihren mythischen Terroirs liegen. Zu Unrecht aber (jedoch zum Glück für Liebhaber großer piemontesischer Weine!) kann sich das Tal von Canale noch nicht ganz im gleichen Ruhme sonnen, obwohl auch in diesem bis in die jüngste Vergangenheit etwas vergessenen, traumhaft schönen Herrgottswinkel auf erstklassigen Hanglagen hervorragende Weine aus denselben Sorten wie bei den gefeierten Kollegen wachsen: Nebbiolo, Barbera und die weiße Arneis! Und damit versteht der junge Marco Porello meisterhaft umzugehen! Zudem sind seine großartigen Weine zu einem Preis zu haben, der einen Bruchteil der benachbarten Baroli oder Barbaresci beträgt, auf deren Etikett die prestigeträchtigen Namen stehen – und dies, obwohl in den letzten beiden Jahren der Gambero Rosso hellhörig geworden ist und Porellos grandiose Gewächse allesamt mit zwei und erstmals auch drei Gläsern gebührend feiert! Deshalb hatten wir schlicht auch ein wenig Fortune, als wir im vorletzten Jahr noch vor der Veröffentlichung im Gambero keine Minute zögerten, als wir auf einer großen Jahrgangsverkostung in der herb-schönen Landschaft des Piemont diese prachtvollen Gewächse erstmals im Glase hatten, die vielen gerühmten Prestigeweinen in nichts nachstanden (!) und uns unverzüglich auf den Weg zu diesem nicht nur für uns bis dato völlig unbekannten Weingut machten. Welch Glück, denn heute stehen Weinhändler aus der ganzen Welt – vergeblich – Schlange, um in die Zuteilungen dieser phantastisch preiswerten Pretiosen zu gelangen!

Marco Porello
Marco Porello

Wenn man dann bei Porellos kleinem, idyllischen Weingarten-Häuschen auf dem Kegel seiner besten Lage auf ungefähr 250 m Seehöhe steht und rundum in die 30-50 Jahre alten Weingärten blickt, versteht man augenblicklich, warum die Weine so ungemein gut und im besten Wortsinne saftig daherkommen: Von Südosten bis Südwesten erstrecken sich exzellente Weinbergslagen entlang des idyllischen Tales – Und hier im Herzstück dieses wunderschönen Fleckchens Erde stehen mit sensibler Hand gepflegte Nebbiolo und Barbera, die sich wegen der mineralischen Böden und infolge einer optimalen Sonneneinstrahlung sichtlich wohl zu fühlen scheinen. Vis-a-vis sieht man auf eine imponierende steile Kessellage, in der diejenigen Rebsorten angepflanzt sind, die es etwas kühler brauchen. Hier wächst vor allem Arneis, der durch das Wechselspiel der kühlen Nächte und der heißen Tage besonders fruchtig, rassig und knackig wird.

Marco Porello, von Insidern respektvoll als neuer Winzermagier des Piemont gefeiert, führt den Betrieb in der dritten Generation. Seinen in alter handwerklicher Tradition arbeitenden Großvater bezeichnet er als Vordenker und sein großes Vorbild, der schon in seiner Jugend die besten Lagen der Gegend erworben und neu ausgepflanzt hat. Im Lauf der Zeit wurde natürlich auch die Kellertechnik systematisch erneuert, so dass Marco Porello heute für jeden Most das richtige Gebinde wählen kann, um seine Weine unter perfekten Bedingungen zu vinifizieren. Von alten kühlen Zisternen über Stahltanks zu perfekten 3.000 l Fässern und natürlich einer kleinen Anzahl von Barriques steht für jeden Wein die richtig Größe bereit. Wir freuen uns außerordentlich, mit dem qualitätsbeseelten jungen Gipfelstürmer Marco Porello ein absolutes Ausnahmetalent und Weinbesessenen für unser Programm verpflichtet zu haben, dessen Gewächse heute bereits im Konzert der ganz Großen mitspielen können und der eine glänzende Zukunft vor sich hat. Das Preis-Genussverhältnis seiner höchst authentischen, charaktervollen Weine ist im Piemont schwerlich zu überbieten!

Marco Porello
Piemont: Land der Hügel und Reben

610108 Porello, Roero Arneis Camestrì, bianco 2008 8,40 Euro
Dieser traumhaft feinwürzige Roero Arneis Camestrì ist ein wunderbares Beispiel, wie phantastisch gut im Piemont auch Weißweine munden können. Dies zu demonstrieren ist ein großes Anliegen des jungen ambitionierten Winzers, um der autochthonen Rebsorte seiner Heimat wieder zu gebührendem Ruhm und Ehre zu verhelfen. Das gelingt ihm so hervorragend, dass er stets großes Lob in allen namhaften italienischen Guides erntet. Und der Jahrgang 2008 ist wegen seiner animierenden Säure und wunderbaren inneren Dichte gar als noch größer einzustufen als alle seine Vorgänger! Der Arneis wächst auf kühlen Lagen auf sandigen Untergründen des ehemaligen Urmeeres. Das Mikroklima hier ist geprägt von großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht (ideale Bedingungen zur komplexen Aromenbildung in den Träubchen!), die Lagen sind sehr steil und von einem stetig wehenden Wind durchzogen. Die Lese erfolgte Mitte September händisch in kleine Behälter, vier Durchgänge waren nötig, um die perfekte Ausreifung aller Träubchen zu erhalten. Ausgebaut wurde der Camestrì im Edelstahltank, um seine famose Frische und vibrierende Rasse zu bewahren. Die würzige Nase wird verwöhnt von den Düften einer blühenden Sommerwiese, dazu etwas Steinobst, Süßmandeln, Birne und Limetten im einladenden Bukett. Am Gaumen kommt dieser fabelhafte Weißwein knochentrocken daher mit herrlicher Frucht und knackiger Säure, einem tänzerischen Spiel und vorzüglicher, höchst mineralischer Länge. Welch großartiger Begleiter zu Fischgerichten, aber auch solo genossen ein italienischer Sommernachtstraum! Unter Preis-Genussgesichtspunkten mein persönlicher Lieblingsweißwein aus Bella Italia!

Porello, Roero Arneis Camestrì, bianco

Marco Porello

610207 Porello, Barbera d’Alba Mommiano, rosso 2007 8,95 Euro
Der ungemein verführerische Barbera d’Alba Mommiano stammt von der südöstlich ausgerichteten Lage Mommiano, die mit Ton und Kalk durchsetzt ist und dadurch feingliedrige Weine mit viel Frucht und Finesse hervorbringt. Der Jahrgang 2007 wurde Ende September/Anfang Oktober in mehreren Durchgängen von Hand in kleine Kübel gelesen. 8 Tage Fermentation und 8 Monate Ausbau in großen Holzfässern perfektionierten diesen Wein, der danach noch auf der Flasche weiterreifen durfte. Insgesamt gibt es nur ca. 6.000 Flaschen von diesem Schmeichler der Sinne. Rubingranat schillert er im Glas, der betörende Duft ist dunkel- wie rotbeerig und erinnert an Waldbeeren, Kirschen und Himbeeren. Am Gaumen eine traumhaft saftige, feinst süßliche Frucht (die warmen Sonnentage in 2007 ergaben wie stets unter solch optimalen Bedingungen einen großen Barbera-Jahrgang, da die typische Säure der Rebsorte bestens im Zaum gehalten werden konnte), eingebettet in kühle mineralische Noten, die seine komplexe Struktur unterstreichen. Geschmeidig und seidig liebkost er die Zunge mit einem animierenden Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt und das diesen wunderbar frischen Barbera zu einem idealen Begleiter mediterraner Gerichte werden lässt. Marco Porello empfiehlt, ihn leicht gekühlt bei ca. 16° zu trinken. 2 Gläser im Gambero Rosso 2008 bereits für seinen ungemein beliebten Jahrgangsvorgänger und völlig zu Recht die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis! 2007 gilt jedoch als der größte Barbera-Jahrgang seit vielen Jahren und daher ist unser heuer präsentierter Barbera d’Alba Mommiano wegen seiner traumhaft reifen Säure nochmals einen Wimpernschlag besser als je zuvor!

Langsam, aber sicher entdeckt die internationale Fachpresse unser Kleinod: Der DECANTER, einer der international renommiertesten Weinfachzeitschriften mit hervorragenden Kolumnisten wie Michael Broadbent und Hugh Johnson, feiert diesen provokant preisgünstigen Barbera mit 4 Sternen, was bedeutet „höchst empfehlenswert” und wertet ihn wegen „seiner vibrierenden Frucht, Komplexität und traumhaften Struktur und Balance” als eines der größten Schnäppchen auf dem internationalen Weinmarkt!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2012.

Porello, Barbera d’Alba Mommiano, rosso

Marco Porello

610307 Porello, Nebbiolo d’Alba, rosso 2007 11,00 Euro
Die Nebbiolo d’Alba Reben stehen in den beiden besten Lagen Porellos bei Vezza d’Alba und Canale. Die Stöcke sind mindestens 30 Jahre alt, haben daher schon von Natur aus etwas weniger Ertrag und transportieren die feine salzige Mineralik des Terroirs in die kerngesunden, hocharomatischen Beeren. Geerntet wurde wieder relativ spät, bis weit in die zweite Oktoberhälfte hinein! Ganze 8.000 Flaschen dieses betörenden piemontesischen Urgesteins wurden gefüllt. In der Farbe ein dunkles Rubin mit violetten Reflexen. Im intensiven und einladenden Duft faszinieren Brombeeren, Maulbeeren und ein wenig Himbeeren, dazu zarte Veilchen-Noten, Rosen und ein Hauch edlen Nougats. Am Gaumen wieder eine ungemein saftige Beerenfrucht (was für ein phantastisches Maul voll Wein: frisch, vibrierend, rassig), eine grandiose feine Würze und eine famose Struktur, bestens balanciert, elegant, mit Tiefe und Schmelz, aber auch typischer lebendiger Säure, klingt mit delikat feinherber Frucht und zwar präsenten, aber erstklassigen, da weichen, cremigen Tanninen lange nach. Die dramatische Qualität dieses famosen Nebbiolo macht fast sprachlos, dieses Urgestein ist zweifellos auf Augenhöhe mit vielen seiner gerühmten, aber wesentlich teureren „Brüder” aus Barolo und Barberesco und demonstriert das ganze vinologische Können eines Ausnahmetalents wie Marco Porello.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis 2020.

Porello, Nebbiolo d’Alba, rosso

Marco Porello

610407 Porello, Barbera d’Alba Filatura, rosso 2007 13,90 Euro
Die Trauben für diesen berührenden Wein kommen aus der wohl besten Lage in Canale, die fast zur Gänze Marco Porello gehört. Der Boden ist ein Mergelgemisch mit hohem Ton- und Kalkanteil – daher die traumhafte mineralische Note im Wein. Hundert Prozent Barbera d’Alba von 30 bis 50 Jahre alten Reben stehen hier auf einem steilen Hügel namens Filatura, dessen Name vermutlich daher kommt, dass der Weinberg mit seinen dicht gepflanzten Reihen im Morgentau seidenen Fäden ähnlich sieht, so dass Filatura (die wörtliche Übersetzung ist „Spinnen”) auch im Sinne von „gesponnenen Fäden” gebraucht wird. Schmunzelnd fügt Marco Porello hinzu, dass man das Wort auch im piemontesischen Dialekt als Ausdruck für ein „Filetstück” verwenden könne. Und dies ist augenscheinlich sichtbar, denn die vorzüglich gepflegten Reben sind nach Südwesten ausgerichtet, die erstaunlich lockerbeerigen Klone ergeben gerade einmal 6.000 Flaschen pro Jahr. Erst Anfang Oktober wird gelesen. Nach 10-12 Tagen Mazeration in temperaturgesteuerten Tanks und der anschließenden Vergärung in Holzgärständern reifen die Weine 12-14 Monate je nach Jahrgang in neuen und gebrauchten Barriques und danach „einige” Monate auf der Flasche zur vollen Reife heran. In der Farbe ein mittleres Violettrot, fast Schwarz im Kern, mit zarten Aufhellungen zum Rand. In der Nase eine komplexe Frucht und betörende Aromen von Brombeeren, Blaubeeren, Sauerkirschen, Veilchen, Rosen, Tabak, Pfeffer und Zedernholz und auch zarte Anklänge von Schokolade. Am Gaumen dicht, mit saftiger Frucht und mit einer anregenden, trinkanimierenden Säurestruktur ausgestattet sowie einer erfrischenden Sauerkirschnote und einem langen von feiner Würze und Mineralität geprägten Nachhall. Nochmals besser (!) als sein großartiger Jahrgangsvorgänger, der im Gambero Rosso mit zwei roten Gläsern geadelt wurde. Zurecht sehr viel Lob für einen phantastischen Wein zu provokant günstigem Preis!

Marco Porello ist nicht nur ein Winzermagier. Er ist ungemein sympathisch, bodenständig und ohne jegliche Allüren. Es will schon sehr viel heißen, wenn er freimütig, ohne Überheblichkeit, aber mit vor Freude zittriger Stimme bei unserer Probe anmerkt: „2007 war DAS Traumjahr für Barbera. Daher ist mir mit dem Filatura ein Wein in einer Qualität geglückt wie noch nie zuvor in meiner Winzerlaufbahn”. Wohl bekomm’s, werte Kunden!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2009 bis 2014.


Gambero Rosso: 2 rote Gläser

Marco Porello
Roero - von außerirdischer Qualität :-)

610506 Porello, Roero Torretta, rosso 2006 15,90 Euro
Porellos grandioses Meisterwerk! Ein phantastischer Nebbiolo aus der grandiosen Einzellage Torretta, benannt nach dem romantischen Türmchen, das hoch oben auf dem Hügel thront. Dieses gesegnete Terroir liegt auf über 250 m Seehöhe und ist zur Gänze nach Südwesten ausgerichtet; daher ist es noch spätnachmittags sonnig – sehr wichtig für den spät ausreifenden Nebbiolo! Das Erfolgsrezept für jeden großen Piemonteser Wein heißt daher: Lange sonnige Tage und kühle Nächte – Und das ist im Weingarten Torretta perfekt der Fall. Ein sandiger Boden mit einem hohen Anteil an Magnesium, Ton und Kalkmergel, der auf Ablagerungen des Urmeeres zurückzuführen ist, sowie vulkanische Einsprengsel bringen komplexe Geschmacksaromen und eine feine Frucht sowie eine wunderbare salzige Mineralität in die Trauben. Die Rebstöcke sind bis zu 50 Jahre alt und tragen nur wenige kleinbeerige Träubchen, die erst bei perfekter physiologischer Reife gelesen werden, meist Mitte bis Ende Oktober, und da sind die Kollegen in der Gegend längst alle fertig! Nach 14-16 Tagen Mazeration wird konsequenterweise in kleinen Holzgärständern vergoren und in Barriques aus französischer Eiche 16 Monate lang gereift. Erst nach weiteren Monaten Flaschenreife werden die knapp 6.000 Flaschen vermarktet. Ein subtiler, sehr feingliedriger Nebbiolo, der den Vergleich mit den berühmten (und wesentlich teureren) Namen nicht zu scheuen braucht und viele Jahre traumhaften Genuss verspricht. In der Farbe ein gedecktes Kirschrot mit zarten schwarzen, violettfarbenen Reflexen. In der „verzauberten” Nase Aromen von Kirschen, dunklen Beeren, mediterranen Kräutern, steiniger Mineralität und dunkler Erde. Dazu zarte balsamische Anklänge und Noten von Schokolade, Tabak und Baumrinde. Am Gaumen bei aller inneren Dichte eine faszinierende Feinheit und Finesse und eine frische Säurestruktur. Dazu ein edles Tannin und eine unendliche Sauerkirschfrucht im betörenden Abgang. Gewinnt nochmals an Expression mit einem kongenialen Gegenspielers in Form eines kräftig-deftigen Essens wie geschmorter Ochsenschwanz mit Salbeipolenta oder Lammkarree mit Olivenölmarinade und gegrilltem Gemüse. Das ist definitiv ein edler Pirat und „agent provocateur” für hochkarätige Barolo-Verkostungen! Marco Porello hat sich mit diesem Kunstwerk in die qualitative Spitze des Piemont katapultiert!

Was für eine Preis-Leistungs-Sensation besitzen alle Heimat-Weine von Marco Porello, der sich mit Leib und Leben seinen großen Terroirs verschrieben hat! Animierend im Trunk, komplex in der betörenden Frucht und enorm viel Finesse und Spiel am Gaumen freisetzend. Authentische Piemonteser Kultweine mit Seele, mit Charakter und Noblesse aus dem Land am Fuße der Berge, das im Frühling in zauberhafter Blüte zum Leben erwacht und sich im Herbst bei der Ernte in seiner vollen Pracht von harmonischen Farben zeigt. Gänsehautatmosphäre, Gänsehautweine!
Zu genießen 2010 bis nach 2020!

Porello, Roero Torretta, rosso


Wieder eingetroffen:

Italiens Kultwinzerin Elisabetta Foradori hat im Trentino Drachenblut zu Wein veredelt – Ihre flüssige Seide ist eine Hommage an die Sinnenfreuden des mediterranen Lebens!

Elisabetta Foradori
Die ungekrönte Königin des Teroldego - Elisabetta Foradori

628106 Foradori, Teroldego Rotaliano rosso 2006 14,50 Euro
Stuart Pigott feiert in der FAS dieses Urgestein vom Drachenblut aus dem Trentino euphorisch wegen seiner „Ausdrucksstärke, erstaunlichen Lebendigkeit und Frische”: ein traumhafter Terroirwein! Und Deutschlands Top-Sommelier Natalie Lumpp schwärmt enthusiastisch: „Am besten Augen schließen und eintauchen in den wunderbaren Wein aus 2006 mit seinem genialen Duft und seinen geschmeidigen Tanninen! Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten ist Elizabettas Klassiker einer der größten Weinwerte Italiens!

Foradori, Teroldego Rotaliano rosso

Elisabetta Foradori

628206 Foradori, „Granato”, IGT Vigneti delle Dolomiti rosso 2006 39,00 Euro
Dieser fabelhafte Wein ist wohl der beste je erzeugte Teroldego überhaupt und besitzt eine Spur Wildheit und Rasse wie ein arabisches Vollblut! Einer der großen Terroirweine Italiens, eine Hommage an eine Charakter-Rebe, emotional, berührend, Gänsehautatmosphäre! Die Fachpresse ist begeistert: Der WEINWISSER (René Gabriel) jubiliert: „Jahrgang für Jahrgang demonstriert Elisabetta Foradori, zu welcher Größe der Teroldego fähig ist. Der Granato wird aufgrund der älter werdenden Rebstöcke jedes Jahr besser und liefert Teroldegos in Höchstform: Ein erotischer Rotweingenuss voller Harmonie!” Kein Wunder, dass ob dieser famosen Qualitäten Elisabetta Foradori den „OSCAR DEL VINO 2006” als beste Produzentin vom renommierten Weinführer DUEMILAVINI in Verbindung mit der italienischen Sommelier Union verliehen bekam. Und Parker bewertet unseren fabelhaften 2006er mit 94 Punkten! Sein Urteil: „The 2006 Granato further establishes Foradori as one of Italy’s premier winemakers. This is a stunning red from start to finish. The wine bursts onto the palate with a never-ending kaleidoscope of dried roses, spices, pomegranate and raspberries. This medium to full-bodied Granato possesses stunning balance and finessed, elegant tannins that caress the palate with notable elegance. Anticipated maturity: 2010-2021. Once again I was blown away by Elisabetta Foradori’s Granato. Why is she the only producer in Trentino capable of making a wine like this?”

Foradori, „Granato”, IGT Vigneti delle Dolomiti rosso



ÖSTERREICH

Weingut Bernhard Ott - Donauland

Bernhard Ott, legendärer Weinmacher aus dem dynamischen Anbaugebiet Wagram, wird vom FALSTAFF mit dem Titel „WINZER DES JAHRES 2008”, der bedeutendsten Ehrung, die ein Winzer in Österreich erreichen kann, ausgezeichnet. Wir gratulieren „Österreichs Mr. Grüner Veltliner”, wie der sympathische Genuss-Mensch Bernhard Ott in der Weinszene liebevoll tituliert wird, von ganzem Herzen zu dieser großartigen Auszeichnung!

Weingut Bernhard Ott
Bernhard Ott

„Der Grüne Veltliner ist unsere Chance. Der wächst nirgendwo anders auf der Welt. Der kann nicht wie Chardonnay von jedermann übernommen und zum charakterlosen Modewein degradiert werden.” Eigentlich ist Bernhard Ott, ein sinnenfroher, ausgeglichener, barocker Genussmensch, so schnell nicht aus der Ruhe zu bringen. Doch wenn die Rede auf „seinen” Grünen Veltliner kommt, dann wirkt er wie elektrisiert, wird zum engagierten Streiter für eine häufig verkannte, von allzu vielen Winzern zum billigen Durstlöscher abgestempelte Massenrebe. Dann erspürt jeder Gesprächspartner, dass sein leidenschaftliches Plädoyer für Österreichs große autochthone Rebsorte, die unter den Händen begnadeter Winzer höchst anspruchsvolle Spitzengewächse mit cremig-seidener Textur gebären kann, aus tiefstem Herzen kommt. „Terroir und Rebsortencharakter unverfälscht in die Flasche zu bringen, also die Natur eins zu eins umzusetzen, ist die Maxime all meines Handelns. Eleganz, Kraft, feinnervige Mineralität und insbesondere Finesse sind viel wichtiger als vordergründige Primärfruchtaromen, die durch kalte Temperaturen bei der Vergärung entstehen”, fährt Bernhard Ott fort, während wir in seiner gemütlichen Probierstube degustieren. In unserer Diskussion schweifen seine Gedanken weit zurück in die Vergangenheit. Bernhard hatte 1992 als 20-jähriger das seit 1889 im Familienbesitz befindliche, 16 ha große, mittlerweile liebevoll restaurierte Weingut und das 800-Seelen-Dörfchen Feuersbrunn im niederösterreichischen Weinbaugebiet Donauland verlassen. „Alles war mir hier – wie vielen jungen Menschen – zu eng. Ich wollte mir den Wind der großen weiten Welt um die Nase wehen lassen. Mein Ziel: viel sehen, viel erleben, viel lernen.” Dazu besuchte er die Spitzenwinzer Europas, machte Praktika, sog neues Wissen und Erkenntnisse förmlich in sich ein. Doch dann erkrankt urplötzlich der Vater und so kehrt Bernhard bereits im Sommer 1993 zur Weinlese nach Hause zurück – den Kopf voller neuer Ideen – und probt eine Palastrevolution. „Ich bin an die Schalthebel der Macht gekommen und habe sie einmal umgedreht. Mal sehen, was passieren würde.” Und kompromisslos krempelt Bernhard – nach seinen Lehr- und Wandermonaten voller Tatkraft und Visionen – alles um: „Weg mit den alten, muffigen, großen Holzfässern, dafür Anschaffung blitzsauberer Stahltanks. Weg von der bis dato betriebenen Sortenvielfalt, dafür Konzentration auf die „Brot-und-Butter-Rebe” Grüner Veltliner. Aber mit viel mehr Finesse, mehr Fülle und viel mehr Eleganz. Der Grüne Veltliner war jahrzehntelang in unseren Breiten ein ständiger Begleiter. Wie ein treuer alter Hund, der aber nur noch still in der Ecke lag. Und dem wollte ich auf die Sprünge helfen.”

Weingut Bernhard Ott
Blitzsaubere Stahltanks in den neu konstruierten Kelleranlagen

Zunächst nimmt jedoch kaum jemand Notiz von dem jungen Himmelsstürmer. Aber dann kommt 1994 Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière, verkostet – und ist begeistert. Unverzüglich nimmt sie Bernhards Weine auf die Karte des Spitzenrestaurants „Tantris” (2 Michelinsterne) in München: Der Jungwinzer avanciert in Insiderkreisen zum Geheimtipp. Dies spornt weiter an, macht Mut und bereits ein Jahr später überträgt ihm der Vater – stolz auf seinen Sohn und die drastisch gestiegenen Qualitäten – den Betrieb. Bernhard schuftet wie verrückt: Extreme Weinbergsarbeit, Kompostierung der Böden (schafft feinkrümelige, wasserdurchlässige Böden!) statt Düngung der Reben, Bodenbepflanzung mit Klee und im Herbst mit Raps: „Das ist in feuchten Jahren ein enormer Wasserverbraucher und wirkt als natürlicher Mostkonzentrator. In den immer heißer werdenden Jahren erweist sich die Bepflanzung als Segen, da die Begrünung das Wasser halten kann und den Boden vor Erosion schützt”. Zudem hat Bernhard Ott in den letzten Jahren konsequent auf biodynamischen Anbau umgestellt, was seinen großartigen Veltlinern eine neue Dimension an strahlender Mineralität, unvergleichlicher Brillanz und betörend aromatischer Finesse und Transparenz hinzugefügt hat. Hinzu kommt eine extrem selektive und riskant späte Lese hochreifer Trauben, wie er es bei den Großen der Zunft gelernt hat, eine sehr sorgfältige, schonende, moderat oxidative Vinifikation mit sehr vorsichtigen Schwefelzugaben und ein langes Feinhefelager. „Aber: Entscheidend ist einzig und allein die Weinbergsarbeit. Der Weinberg ist die Quelle aller Qualität, im Keller kann man nur noch Fehler machen”, stellt Bernhard in seiner wohltuend zurückhaltenden Art seine ausgeklügelte, kompromisslose Kellerarbeit weit unter den Scheffel.

Doch unstrittig ist: Seine Grünen Veltliner sind zuallererst das Produkt einer Liebesziehung zwischen diesem jungen, innovativen, begnadeten Winzermagier und dem großen Terroir des Wagrams, dieses beeindruckenden, bis zu 15 Metern dicken Lösswalls 7 km nördlich der Donau (ehemals das Nordufer des Urmeers. „Wogenrain” war der im 12. Jahrhundert benutzte Ausdruck für „Uferböschung”. Aus Wogenrain wurde Wachrain und schließlich Wagram), der sich majestätisch von Krems stromabwärts bis vor die Tore Wiens zieht mit einer Jahrtausende alten Weinbautradition. Schon die Römer, welche als erste anfingen, Terrassen anzulegen, in denen sich bis heute eine intakte Natur mit seltenen Tieren wie Smaragdeidechse und Steinkauz erhalten hat, erkannten, dass hier ideale Bedingungen für Reben herrschen: Auf den fast ausschließlich nach Süden gerichteten, sanften Lössterrassen mit hohem Kalkgehalt (der Löss ist nichts anderes als vor Urzeiten angewehter, heute extrem komprimierter Flugsand) fühlt sich vor allem der Grüne Veltliner wohl. Heiße Sommertage (pannonisches Klima mit warmen Winden tagsüber aus der nach Westen hin offenen ungarischen Tiefebene) und sehr kalte Lüfte in der Nacht aus den nahen Waldgebieten geben den Trauben ihre unverwechselbare expressive Aromatik, ihre grandiose Tiefe und Mineralität und ihre ungewöhnlich feine Eleganz und Finesse, DAS Markenzeichen Ott’scher Veltliner.

Weingut Bernhard Ott
Romantische Abendstimmung auf dem Weingut Ott

Dieses Signum spiegelt sich eindrucksvoll in seinen brillanten Weinen. Viele Jahre ist die „Palastrevolution” mittlerweile her – Bernhard Ott, vom jungen Revoluzzer zum arrivierten Kultwinzer seiner Region gereift, hat den Gipfel österreichischer Winzerkunst erreicht, was sich in der Verleihung des Titel „Winzer des Jahres 2008” durch den Falstaff beispielhaft widerspiegelt – und ist trotzdem ein so wohltuend bescheidener und sympathischer Naturbursche geblieben, wie ich ihn dereinst als aufstrebenden Fixstern am österreichischen Weinhimmel kennen lernte. Seine glockenklaren, fein mineralischen, lang entwicklungs- und lagerfähigen Grünen Veltliner (gut zehn bis zwanzig Jahre bei den Spitzenweinen) zieren die Karten der großen Restaurants in aller Welt, werden von Weinliebhabern in aller Welt so gesucht wie sündhaft teure Burgunder und von Weinkritikern in aller Welt enthusiastisch gefeiert! „Mister Grüner Veltliner”, mit diesem prägnantesten und zutreffendsten aller Komplimente wurde Bernhard Ott von einem der kompetentesten Weinjournalisten Österreichs, Michael Pronay, in einem Interview tituliert. Wir sind überzeugt: Sie werden dieser Hommage vorbehaltlos zustimmen, wenn Sie die herausragenden trockenen Weißweine – erstklassige Essensbegleiter genauso wie zum meditativen Genuss geeignete Trinkweine – unseres Kleinods aus Österreichs vor sich im Glase haben. Ein solch fabelhaftes Preis-Genussverhältnis, wie es die traumhaft mineralischen und betörend aromatischen Grünen Veltliner von Bernhard Ott aufweisen, finden Sie, werte Kunden, äußerst selten, und das nicht nur in Österreich! Visionäre Qualitäten eines höchst sympathischen Winzergenius in avantgardistischer Tradition, Weltklasse pur aus biodynamischem Anbau und unsere ganz besondere Empfehlung! Kategorie persönliche Lieblingsweine.

PS: Robert M. Parker bzw. David Schildknecht, der im wine advocate für Österreich ebenso zuständig ist wie für Deutschland und in Frankreich auch die Regionen Burgund, Loire und das Languedoc-Roussillon übernommen hat (so wie auch Parker nicht selbst Italien und Spanien verkostet, sondern diese Degustationen Jay Miller und Antonio Galloni überlässt) und dessen persönlichen Geschmack ich sehr schätze, da er sehr wohl die Finesse, Komplexität und Eleganz in einem Wein wenigstens ebenso zu schätzen vermag wie Dichte und Konzentration, stellt im wine advocate 177 die Ott’schen Pretiosen auf zumindest eine Stufe mit den teuersten Renommiergewächsen aus der Wachau: Er berichtet von einer Probe gereifter Grüner Veltliner im Januar diesen Jahres, in der Otts Gewächse gegen „die berühmtesten Namen der Wachau angetreten sind und durchgängig die fesselndsten und aufregendsten Weine der Verkostung waren”! Bravo, Bernhard!
Ach ja, fast hätte ich es vergessen, aber der Ehrungen sind es fast zu viele. Auch VINARIA, der Konkurrenzguide zum FALSTAFF, adelt Bernhard Ott für seine 07er Kollektion erstmals mit drei Sternen und stellt ihn damit, lange genug hat’s gedauert, auf eine Stufe mit den legendären Granden aus der Wachau und dem Burgenland.


761508 Ott, Grüner Veltliner „Am Berg” (DV) 2008 7,50 Euro
„Gerade im Einstiegsbereich darfst Du keine Kompromisse machen. Der ‚kleinste’ Wein eines Gutes ist immer auch seine Visitenkarte”. Dieses Credo hat Bernhard Ott mit diesem ebenso herrlichen Terrassenwein wie hervorragenden Essensbegleiter eindrucksvoll bestätigt („Ja”, schmunzelt Bernhard beim Verkosten, „der hat noch mehr Extrakt als in 2007! Und wir haben in 5 Erntedurchgängen extrem selektiert. Da ist keine Botrytistraube drin. Dieser ‚Berg’ ist in der Tat wohl mein bisher bester. Die Umstellung auf Biodynamie zahlt sich immer mehr aus!”). Eine immense Dichte und Kraft, eine unnachahmliche Eleganz und Finesse vereinen sich mit einer rassigen Pikanz zu einem großen Trinkvergnügen zu fairstem Preis. Kühler, pfeffriger Melonen- und Reineclaudenduft, zart tabakig, traumhaft fruchtbetont in der Nase und tief mineralisch. Frisch, cremig und glockenklar am Gaumen, wieder leicht pfeffrig, ungemein süffige Art, phantastisch balanciert und ausgewogen für einen derart preisgünstigen Wein, zartfruchtiger zitrischer Abgang. FALSTAFF: „Der perfekte Alltagsveltliner!”


761208 Ott, Grüner Veltliner „Fass 4” (DV) 2008 11,90 Euro
Der legendäre KLASSIKER unseres Kleinods vom Wagram, vinifiziert aus 5 verschiedenen kleinen, erstklassigen Lagen aus den Feuersbrunner Rieden, der geradezu traumhaft Eleganz mit Trinkvergnügen paart und dessen Vorgänger in einer großen Publikumsverkostung zum „beliebtesten Weißwein in Belgien und Holland” gewählt wurde! Grüngelb funkelt er im Glase und präsentiert sich mit einer fein verwobenen Duftnote, erinnernd an gelbe Früchte, Quitten, Anis, Salbei und den für die Rebsorte so typischen Touch von frisch gemahlenem weißem Pfeffer. Am Gaumen sehr vielschichtig, saftig, extraktreich und ungemein präzise mit feiner mineralischer Note und langem, vom würzigen Charakter des Weines dominiertem Nachhall. Ein toller Essensbegleiter, der aufgrund seiner animierenden Art Trinkgenuss pur garantiert! Jeder Schluck macht Lust auf das nächste Glas! Hoffentlich halten unsere Vorräte diesmal etwas länger als alle seine beliebten Vorgänger, die seit der Präsentation des 04er durch Starsommelier Hendrik Thoma (Louis C. Jacob, Hamburg) in der Kochsendung von Johannes B. Kerner im Handumdrehen ausverkauft waren!

PSI: Unschlagbares Preis-Genussverhältnis, schlicht ein Parade-Veltliner, der die innige Liebesbeziehung zwischen einem Winzergenius, „seiner” Rebsorte und seiner Heimat, dem Wagram, widerspiegelt!
PSII: Zwei mal bereits Platz 2 im großen „Grüner Veltliner Grand Prix” des Falstaff!


761307 Ott, Grüner Veltliner „Der Ott” (DV) 2007 18,90 Euro
Welch Meisterwerk! Das Aushängeschild (Nomen est Omen) des Gutes von sehr spät gelesenen Trauben – eine traumhafte Spitzencuvée auf Weltklasseniveau: Strahlendes Gelb mit grünen Reflexen; kühler, mineralischer, ungemein rauchiger Duft nach Feuerstein, reifer Birnenfrucht, Anis, Marillen, Quitte, Ananas, Bratapfel und verführerischer Tabakwürze. Am Gaumen sehr differenziert: auf der Zungenspitze ein animierender Fruchtsäure-Effekt, dann immer mehr eine weiche, schmelzige Kräuterwürze, eine Veltliner-typische pfeffrige Note in Verbindung mit zarten Rauchanklängen und einer fabelhaften Mineralität. Großartige Fruchttiefe, phantastische Textur, dichter und konzentrierter als der elegantere „Fass 4”, dabei ungemein frisch und fein balanciert, und ein traumhaft langer, supersaftiger, salzig-mineralischer Abgang; riesiges Reifepotential! Wohl noch grandioser als der von Jancis Robinson mit 18/20 Punkten bewertete Jahrgangsvorgänger!

Ott, Grüner Veltliner „Der Ott” (DV)

Weingut Bernhard Ott
Blick über die Riede Rosenberg, gelegen auf dem Kamm des Wagrams

761407 Ott, Grüner Veltliner „Rosenberg Reserve” (DV) 2007 27,90 Euro
Welch phantastischer Veltliner von alten Rebstöcken aus einer der berühmtesten Riede Österreichs für Grünen Veltliner zu sagenhaft günstigem Preis – in Relation zu seiner Weltklassequalität. Ungemein vielschichtige Aromen, eine faszinierende, extraktreiche Frucht (Quitte, süße Aprikose, Grapefruit), dazu unterschiedliche Tabakaromen, eine sagenhafte Mineralität, weißer Pfeffer sowie feinwürzige Anklänge. Am Gaumen enorm dicht, komplex, von einer rieslingähnlichen Rasse und an burgundische Aromen (welch brillantes Feuerwerk!) erinnernd, dabei beeindruckend cremig, vielschichtig, facettenreich und weich. Enorme Komplexität, viel Frucht und Würze, fein balanciertes, vibrierendes Säurespiel, perfekte Balance, sehr langer, delikater Abgang mit Anklängen von Grapefruit. Trotz aller Mächtigkeit bei jedem Schluck auch voll Finesse, Frische und Lebendigkeit. Ein fabelhafter Essensbegleiter zu Fisch oder hellem Fleisch mit kräftigen Saucen.
„Bernhard Ott gelingt es hier, die einzigartigen Vorzüge der Rebsorte, nämlich burgundischen Schmelz, frische Frucht, diese pfeffrige Würze und die erfrischende Süffigkeit richtig zum ,Singen’ zu bringen, wie man hier an der Donau sagt.” Meint Helmut O. Knall auf Wine-Times.com und vergibt begeistert 95 Punkte. Auch David Schildknecht sieht diesen Wein mit einem riesigen Potential und vergibt 90-95 Punkte (noch als Fassprobe). Der Falstaff wertet ihn mit 93-95 Punkten (mehr als 95 Punkte erhielt kein Veltliner!), das Magazin „Tasted” sieht ihn unter den Top-Ten unter 200 verkosteten Gewächsen. Einfach einer der größten Veltliner eines grandiosen Jahrgangs!


761706 Ott, Grüner Veltliner „Tausend Rosen” (DV) 2006 49,00 Euro
Die Essenz des Grünen Veltliners! Ein dramatischer Wein. Selbst weiße Trüffel finden sich im unübertrefflichen Aromenbad! Endloser Nachhall. Barocke Eleganz! Und das ist hier kein Widerspruch, werte Kunden! Ein Weinmonument für die Ewigkeit. Mehrfach zwischen 95 und 98 Punkten (auch von Falstaff, Parker, Tanzer, Knall) bewertet!


max. 3 Flaschen pro Kunde

761606 Ott, Rheinriesling 2006 27,90 Euro
Für Liebhaber only: Bernhard Otts österreichische Finesse-Antwort auf grandiose deutsche Spät- und Auslesen aus dem Rheingau!
Falstaff Weinguide: 92 Punkte

Ott, Rheinriesling


Und zum Abschluss unserer heutigen Pinwand ein „Leckerli”, ein äußerst attraktives Schnäppchenpaket aus deutschen Landen:



DEUTSCHLAND

Weingut Battenfeld-Spanier - Hohensülzen

Hans Oliver Spanier vinifiziert in der guten Stube des trockenen deutschen Rieslings faszinierende Öko-Weine, die zur absoluten Spitze Deutschlands zählen! Heute können wir Ihnen „Deutschlands besten Bio-Riesling” (Ecovin) zum attraktiven Sonderpreis im 6er-Paket (5+1 gratis) anbieten:

Weingut Battenfeld-Spanier - Rheinhessen
Hans Oliver Spanier

9561907 Battenfeld-Spanier, Hohen-Sülzen Riesling „S” trocken (5 Flaschen bezahlen + 1 gratis) 2007 4,5 l, statt 77,40 nur 64,50 Euro
Dieser betörende, ungemein expressive Riesling bezaubert mit seiner frischen kräutrigen Aromatik und feinstem Spiel und deutet schon in der Jugend sein breites Fruchtspektrum an, das von Pfirsich, Limone, Passionsfrucht und Steinobst bis hin zu zart exotischen Anklängen reicht und das fast süchtig macht in der Intensität der Aromen, in der Reinheit seiner geschmacklichen Komponenten und dem unverkennbaren authentischen Rieslingcharakter seiner großen steinigen Lagen aus Hohen-Sülzen mit Anklängen an rauchige Gesteinsnoten. Am Gaumen fasziniert bei allem Schmelz zuerst die klare mineralische, rassige Note, dann, nach längerer Öffnung, das komplexe Spiel der Aromen von reifem Pfirsich und Honigmelone. Faszinierend im langen Abgang ist die leichte Würze mit ihren betörenden Trockenkräuternoten. In der Stilistik präsentiert sich dieser große rheinhessische Riesling von nobler, feiner und aristokratischer Struktur. Dieser großartige, mineralische Riesling besitzt die hohe Qualität, die in vielen anderen Betrieben als teures Großes Gewächs verkauft würde und hat vom Bioverband Ecovin die Auszeichnung als bester biologisch produzierter Riesling des Jahrgangs 2006 bekommen! Herzlichen Glückwunsch H.O. für diesen großartigen Erfolg. Doch 2007 spielt jahrgangsbedingt nochmals in einer anderen Liga, mit seiner traumhaften Mineralität und der grandiosen Feinheit im Duft. Welch femininer, in sich ruhender Riesling, unaufgeregt, aber begeisternd! Sensationelles Preis-Genuss-Verhältnis!
Ab sofort bis 2015, mindestens.

Ott, Rheinriesling

Schnäppchenangebot: 5+1 Flasche gratis


956107 Battenfeld-Spanier, Hohen-Sülzen Riesling „S” trocken 2007 12,90 Euro

Battenfeld-Spanier, Hohen-Sülzen Riesling „S” trocken



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann