Saarwellingen, im März 2009

PINwand Nº 161


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

Mas Estela produziert in Spaniens wildromantischem Norden biologisch angebaute grandiose Rotweine, die wir Ihnen heute zu schier unfassbar günstigen Schnäppchenpreisen (Aktion 4+2) anbieten können!

Freunde italienischer Nobelweine können sich an einem urtraditionellen Brunello von Nello Baricci erfreuen, aus einem Jahrgang, den Kenner für den größten der letzten Jahrzehnte halten.

Johannes Hirsch vinifiziert im Kamptal den Siegerriesling einer großen VINARIA-Verkostung und von Schäfer-Fröhlich von der Nahe kommen einige unserer persönlichen Lieblingsrieslinge.

Die Domaine Guillaume Gros produziert im Lubéron urwüchsige Rotweine voller ursprünglicher Wildheit in einer großartigen Naturlandschaft.

„Mein Ideal ist, das Geschenk der Natur in eine Vermählung von Tradition und Moderne umzusetzen”, so das Credo von Pascal Lachaux von der Domaine Robert Arnoux – rote Weltklasse aus dem Burgund!

Von Château de la Negly („Bestes Weingut des Languedoc”, Robert M. Parker) ist mit dem „Falaise” einer unserer beliebtesten Languedocweine frisch eingetroffen. Aus 2007, dem besten Jahrgang Südfrankreichs seit über 30 Jahren!


Wieder bzw. frisch eingetroffen:

Der gesündeste Wein der Welt laut Ärztezeitung! Und eines der größten Schnäppchen des letzten Jahrzehnts in Frankreich!

Domaine Berthoumieu

506506 Berthoumieu, „Charles de Batz”, rouge 2006 12,90 Euro
Welch sensationelle Bewertung im wichtigsten französischen Weinführer: Für seine höchst attraktive Preisklasse wurde schon der beliebte ‚Batz’ 2005 mit völlig außergewöhnlichen 16,5/20 Punkten im „Classement 2008”, der Bibel der französischen Weinkritik, ausgezeichnet, eine Bewertung, die ansonsten wesentlich teureren Prestigegewächsen aus dem Bordelais im Jahrhundertjahrgang 2005 vorbehalten war! Und im neuen Weinguide 2009 wird unser Musketier gar mit 17/20 Punkten gefeiert, wohl seiner bis dato noch nicht erreichten Frische und Finesse wegen!

Berthoumieu, „Charles de Batz”, rouge


Pierre Clavel
Pierre Clavel: Winzer aus Leidenschaft

311307 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (DV) 2007 5,90 Euro
Der neue grandiose Jahrgang unseres meistverkauften Rotweins aus dem Languedoc fasziniert und begeistert jeden Kenner vom ersten Schluck an. Was ist das nur für ein faszinierender Trinkspaß für jeden Tag! Eine urwüchsige, dunkelrubinrote Cuvée aus reifen Carignan-, leckeren Grenache- und noblen Syrah- sowie erstklassigen Cinsaulttrauben, wobei letztere für die traumhafte Frische dieser so trinkanimierenden Cuvée verantwortlich zeichnen. Die eher ,kühle’ Stilistik dieses charaktervollen Alltagsweins für höchste Ansprüche betört mit einer geradezu unverschämt delikaten Aromatik, wie sie finessenreiche, burgundisch inspirierte Weine aus Châteauneuf-du-Pape und von der nördlichen Rhône aufweisen: einer frischen, beerigen (welche Orgie an Cassis!), ungemein animierenden Frucht mit zart kräuterwürzigen Anklängen in der Nase und saftigen, schmeichlerischen, cremigen Gerbstoffen auf der Zunge. Im Traumjahrgang des französischen Südens wartet der „Le Mas” mit der gleichen Dichte und Konzentration auf wie seine so ungemein beliebten Vorgänger, ist jedoch noch extraktreicher, strukturierter und mineralischer als je zuvor, besitzt eine noch höhere, deutlich schmeckbare Komplexität (!) in der berauschenden Frucht (wie unglaublich lecker können schwarze Johannisbeeren schmecken!), ein einzigartiges Gleichgewicht zwischen Tanninen, Säure und relativ niedrigem, bestens eingebundenem Alkohol und ist wie stets unverkennbar geprägt von seinem Terroir und der sensiblen Handschrift einer großen Winzerpersönlichkeit! In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein nur schwerlich zu übertreffender Leckerbissen, was auch Joel Payne in seiner großen Languedoc-Reportage in VINUM/ALLES ÜBER WEIN konstatiert, indem er diesen herrlichen Alltagswein zu den „besten Schnäppchen des Languedoc” zählt.

Und wir selbst wissen über viele Jahrgänge hinweg die einzigartige Qualität dieses Alltagssolitärs zu schätzen! Aber nie zuvor war dieser Leckerschmecker so gut wie in 2007: Ein ungemein süffiger und anregender Wein, von dem man auch mal die berühmte Flasche mehr trinken kann und am nächsten Morgen keinerlei Probleme im Magen oder Kopf bekommt, da die für den Wein verwendeten Träubchen liebevoll im Weinberg behandelt und nicht in Frankensteins Monsterlabors atomisiert und danach wieder neu zusammengesetzt werden: Schnöde, moderne Weinwelt mit den Segnungen der modernen Agrarindustrie versus solch authentische Naturprodukte eines liebenswerten Charaktermenschen!

Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (DV)

News!

Der WineSpectator, der Welt größte Weinzeitung, schwärmt in seinem brandaktuellem Insider-Report von zwei unserer Rhôneweine aus dem großen klassischen Jahrgang 2006: In der letzten Pinwand vorgestellt, erhält unser bereits trinkreifer Côte du Rhône von Jean-Luis Chave 91 Punkte, eine außergewöhnliche Bewertung in seiner so attraktiven Preisklasse. Und unser Châteauneuf der Domaine de la Vieille Julienne erhält nach einer Verkostung ein Jahr nach der Flaschenfüllung 95 Punkte!

169106 Chave, Côtes-du-Rhône „Mon Coeur”, J.L. Chave Selection rouge 2006 12,90 Euro

Chave, Côtes-du-Rhône „Mon Coeur”, J.L. Chave Selection rouge

Domaine de la Vieille Julienne
Extrem selektive Handlese auf der Domaine de la Vieille Julienne

138606 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2006 47,50 Euro
Ein Emotionen auslösendes Weinmonument, ein Archetypus großer Rhôneweine! Robert M. Parker bewertet diesen Weltklassewein als einen der Stars des Jahrgangs ebenfalls mit bis zu 95+ Punkten! Die Bibel der französischen Weinkritik, das Classement 2009, beurteilt ihn gar höher als den fabelhaften 2005er. Und für meinen persönlichen Geschmack hat Jean-Paul Daumen einen der schönsten Châteauneufweine der letzten 10 Jahre vinifiziert, Ich mag einfach diesen feinst balancierten Stil, die unvergleichliche Komplexität, die Eleganz und die einzigartige Frische und Finesse eines klassischen Jahrgangs wie 2006!

Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge

93-95+ Parkerpunkte!


Als Schnäppchenpaket 12 für 11 präsentieren wir einen unserer beliebtesten Rhôneweine:

1541906 Clos du Caillou, „Bouquet des Garrigues”, CdR rouge (11+1 Flasche gratis) 2006 , statt 150,00 nur 137,50 Euro
„Die eigentliche Sensation im Angebot von Clos du Caillou”, so lobte schon vor Jahren Deutschlands renommierte Sommelière Paula Bosch (Tantris, München, 2 Michelinsterne)! Qualitativ liegt dieses Juwel auf der Ebene ansprechender Châteauneuf-du-Pape, preislich aber nur auf der eines guten Côtes-du-Rhône, denn die erstklassigen Trauben für unser Kleinod stammen aus den exzellenten, unmittelbar an Châteauenuf angrenzenden und mit Kieselsteinen übersäten Terroirs von „Le Coudoulet” und „Les Garrigues”. So haben wir das Vergnügen, Ihnen zu extrem fairem Preis einen erstklassigen Wein anbieten zu können, der in jedem Jahr zu unseren beliebtesten Angeboten gehört. Dieser komplexe Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es im Süden Frankreichs vielfältig duftet! In der Nase vermählen sich wilde Würznoten der Garrigue (Nomen est Omen) und feine Pfeffernoten mit einem verführerischen Schwarzkirschenbukett, Lakritze und feinen Brombeeraromen. Am Gaumen eine traumhafte Fruchtsüße (Kirschen und Himbeeeren) und eine sinnliche Opulenz. Weiche Tannine streicheln zärtlich die Zunge! Im betörenden Abgang begeistern eine dem großen Jahrgang 2006 geschuldete animierende Cremigkeit, eine enorme Frische und Finesse und noble Schokoladenanklänge.
Dieser samtig elegante Tropfen ist einer unserer meist verkauften Roten überhaupt und wird mit Auszeichnungen überhäuft: So belegte ein Jahrgangsvorgänger beispielsweise im weltweiten Grenachetest des FEINSCHMECKER mit einem überragenden Preis-Genussverhältnis einen Platz unter den Top Ten! Und ganz aktuell wird unser 2006er von Parker („the essence of Provence”) im wine advocate 178zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis mindestens 2012.

Clos du Caillou, „Bouquet des Garrigues”, CdR rouge (11+1 Flasche gratis)

12 Flaschen zum Preis von 11!



FRANKREICH

Château de la Negly - La Clape

„Bestes Weingut des Languedoc” (Robert M. Parker)!

Einige der denkwürdigsten Weine des wilden französischen Südens kommen von dem in kürzester Zeit zu Weltruhm gelangten Château de la Negly, dessen privilegierte Weinberge einen Steinwurf vom Mittelmeer entfernt (in der Nähe von Narbonne Plage) in einer der besten Appellationen des französischen Südens gelegen sind, in La Clape, einer ehemals küstennahen Insel, die durch Versandung ans Festland angeschlossen wurde. Der immens hohe Arbeitsaufwand bei Weinbergsarbeit, Traubenlese und Vinifizierung zahlt sich Jahrgang für Jahrgang immer mehr aus und führt im Zusammenspiel mit den exzellenten Böden und dem milden Mittelmeerklima zu sehr saftigen, verführerischen, enorm trinkanimierenden Weinen. Dabei sind diese betörenden, tieffruchtigen Gewächse auf der Zunge traumhaft komplex, herrlich weich und cremig und besitzen feinkörnige, samtige, geschliffene Tannine.

Château de la Negly
M. Rosset - dynamischer Eigner der Domaine

Ihre singuläre Qualität über mittlerweile ein ganzes Jahrzehnt hinweg beruht neben dem erstklassigen Terroir auf den einschneidenden Veränderungen, die der weinverrückte Perfektionist Jean Rosset zusammen mit seinem genialen Önologen Claude Gros nach der Übernahme des Château 1996 eingeleitet hatte: Strikte Ertragsbegrenzung, Ernte genau dann, wenn die Trauben ihre volle physiologische Reife erreicht haben, völlig unabhängig von ph-Werten oder anderen analytischen Messdaten, aufwendige Blattwerksarbeit in den Weinbergen, nochmalige penible Selektion der perfekt gereiften Trauben auf einer Art Fließband im Keller des Weingutes, Entrappung von Hand(!), Vergärung in nagelneuen offenen Gärbehältern aus Eichenholz, dabei vorsichtiges Untertauchen des Tresterhutes von Hand, möglichst wenige Eingriffe im Keller während der extrem schonenden Vinifizierung, so dass jeder Jahrgang, jede Rebsorte, jedes Terroir ihren expressiven Ausdruck finden und letztendlich feinfühliger Ausbau in neuen Barriques und Lagerung in einem optimal gekühlten Fasskeller. Dieser immense Aufwand bei der Auslese und Vinifizierung der Trauben, den wir in dieser rigorosen Konsequenz bisher nur bei ganz wenigen anderen Winzern erlebten, leitete zusammen mit subtilen Weiterentwicklungen in Weinberg und Keller seit dem 2001er Jahrgang eine neue, frischere Generation von Weinen ein, die noch einmal eine Stufe an Qualität, Charakter und Authentizität hinzu gewonnen haben und die in den fabelhaften Sinnenschmeichlern der großen Jahrgänge 2005-2006-2007 ihren vorläufigen Höhepunkt finden. Welch irrsinnig gute Weine, mit einer betörenden, tiefen Frucht versehen und einer atemberaubenden Nachhaltigkeit am Gaumen, welche Eleganz in Verbindung mit großem Körper und unglaublicher Komplexität und welch eigenständiger Charakter. Jean Rosset hat seinen Traum verwirklicht und wahrhaft große, authentische Weine des Midi geschaffen. Sie zählen wegen ihrer im französischen Süden die Maßstäbe definierenden Frische und wegen ihres Terroircharakters zweifellos zu den neuen Referenzweinen des Languedoc, wie sie nur eine avantgardistische Winzerelite mit schöpferischem Genius bei gleichzeitiger Besinnung auf traditionelle Handwerkskunst vinifizieren kann.

Château de la Negly
Rotweinparzellen zwischen Mittelmeer
und Balustrade des Château

Obwohl Robert M. Parker die weltweite Neglymania noch angeheizt hat, indem er das Château als „das beste Weingut des Languedoc” adelte und es zusammen mit dem Kult-Weingut Grange de Père als Lokomotive des Qualitätsstrebens seiner ungemein spannenden Region bezeichnete, sind die Preise (abgesehen von den extrem raren, weltweit gesuchten und nur in kleinsten Mengen produzierten Luxuscuvées) noch immer extrem günstig: Die Preis-Genussrelationen beim ‚Côte’ wie auch beim ‚Falaise’ sind schlichtweg unschlagbar und folglich gehören diese ungemein leckeren Rotweine zu unseren meist verkauften und beliebtesten Weinen des gesamten Midi, die Spitzenweine verkörpern Weltklasse pur! Viel Spaß beim Genießen.


318107 La Negly, „La Côte”, rouge 2007 8,90 Euro
Wir können Ihnen diesen urwüchsig-authentischen Garriguewein für (be)sinnliche Stunden nur wärmstens ans Herz legen! Schwerlich vorstellbar, dass man zu diesem Preis etwas Besseres im gesamten Languedoc finden kann! 2007 ist der beste Jahrgang des französischen Südens überhaupt! Ein Sinnenzauber, ein seltener Glücksfall für anspruchsvolle Genießer mit sehr moderaten, ungemein trinkanimierenden 13 Volumenprozent Alkohol! „Seidig fließt der Wein über die Zunge und verführt zum endlosen Weitertrinken”, urteilte Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005, nach einer gemeinsamen Verkostung in Saarwellingen begeistert. Neglys „La Côte” scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert! Trinkspaß pur ab sofort bis 2012.

La Negly, „La Côte”, rouge

Château de la Negly
„Falaise” bedeutet im Französischen „Felswand” –
Dieses Massiv schützt die Parzellen vor den kalten Nordwinden.

318207 La Negly, Cuvée de la Falaise, rouge 2007 16,50 Euro
Einer der besten Rotweine des Languedoc aus dem Fabeljahrgang 2007!
In der Farbe zeigt dieses Juwel des Midi ein tiefes, dichtes, sattes Rubinrot, das fast ins Schwarze übergeht und in der Nase ein komplexes Bukett, dabei ganz deutliche Anklänge an große, aber wesentlich teurere Côte Rôtie (!) evozierend: Faszinierende, kühle, betörende, zart süßliche Frucht, Cassis und Brombeeren, Zartbitterschokolade, schwarze Oliven und etwas geräucherter Speck. Diese expressive, syrahgeprägte Cuvée (dazu Grenache und Mourvèdre) ist wegen ihrer cremig-seidenen, butterweichen Tannine (ein wesentliches Charakteristikum des Überfliegerjahrgangs 2007) jedoch bereits in ihrer Jugend wesentlich trinkanimierender als ihre weltberühmten Pendants von der nördlichen Rhône, aber auch, weil sich am Gaumen die niedrigere Säure traumhaft mit einer überwältigenden, expressiven mediterranen Aromatik (provençalische Kräuter, Schwarzbeeren, Cassis) sowie einer subtilen Mineralität paart: Eine großartige Demonstration des zunehmenden Alters besten Rebmaterials auf erstklassigem Terroir, gepaart mit traumhaften Jahrgangsgegebenheiten, die es so zuvor noch nie gegeben hat! Welch sensationelle Struktur am Gaumen, welch cremige Textur, höchste Sinnenwonnen auf der Zunge hervorrufend, welch kuschelige Tannine. Der faszinierend süßliche Fruchtextrakt setzt sich bis in den lang anhaltenden Abgang betörend fort und umhüllt vollständig das Holz der neuen Barriques bester französischer Provenienz. Nichts an diesem faszinierenden Wein ist aufdringlich oder laut, nichts schmeckt hitzig oder holzbeladen. Stattdessen: Noblesse oblige. Dieser sanfte Riese vermählt die Wärme des Südens mit der Finesse des Nordens! Freuen Sie sich auf einen authentischen Terroir-Wein des französischen Südens mit warmherziger Seele und mediterraner Ausstrahlung!

Parker hatte übrigens bereits den vorzüglichen 2005er Falaise mit 92 Punkten bewertet, wahrlich eine Rarität in seiner so genussfreundlichen Preisklasse. Doch 2007, aber das wissen Sie längst, ist von singulärer Güte und daher der Falaise 07 nochmals um mehr als nur einen Wimpernschlag besser als alle seine Vorgänger. Diesen Klassiker des wilden französischen Südens legen sich Connaisseure kistenweise in den Keller: Zukünftige betörende Sinnenfreuden sind unvermeidlich!
Zu genießen ab Herbst 2009, Höhepunkt 2011 bis nach 2018.

Produkdetails

318505 La Negly, Clos des Truffiers, rouge 2005 89,00 Euro
Ein Riese von Wein, der wie sein Vorgänger aus dem von den Jahrgangsbedingungen her schwierigeren Jahr 2001 (Parkers Bewertung 98+ Punkte) die Qualitätsmaßstäbe des Languedoc neu definiert. Nach meinem persönlichen Geschmack der beste Wein, der bisher im wilden französischen Süden erzeugt wurde! Die Syrahtrauben für diesen Weltklassewein wachsen in Saint-Pargoire, in unmittelbarer Nachbarschaft der Spitzenlagen von Peyre Rose. Aus kleinsten Erträgen (12 hl/ha) wird hier ein Stoff produziert, aus dem die Träume von wahren Liebhabern bestehen: Ein spektakuläres Meisterwerk aus alten Syrahreben mit expressiver Aromatik, nicht mehr mit der portweinähnlichen Überreife der Vergangenheit ausgestattet, zwar immer noch unglaublich dicht, „fett” und konzentriert, dabei jedoch deutlich eleganter und trinkiger als in den Vorjahren. In der Nase eine phantastische Vielfalt der Aromen, insbesondere Cassis, wilde, dunkle, reife Waldbeeren, orientalische Gewürze, Walnüsse, dunkler Tabak, geräuchertes Fleisch, noble Bitterschokolade – einfach betörend! Die Zunge taucht in eine Orgie komplexer Aromen, der Mund wird überschwemmt von einer süßlichen Fruchtexplosion und gerösteten Espressobohnen, der irre extraktreiche Wein betört den Gaumen, verweilt, man will nicht loslassen, nicht unterschlucken, die Tannine spürbar präsent, aber so unglaublich seiden, geschliffen und weich, und dann – welch grandioser Abgang mit langem Nachklang! Ein ungemein verführerischer, lasziv-erotischer Wein, so präzise, edel und nobel wie nie zuvor, von dem Parker meint, er verweise wie ein „Leuchtturm auf das gigantische Potential des Languedoc”. Ein Weltklasse-Wein, der sich heute noch wie ein ungeschliffener Rohdiamant präsentiert und der seine wahre Größe erst mit etwas Lagerung voll entfalten wird.
Zu genießen dennoch bereits jetzt in seiner schönsten Primärfruchtphase, Höhepunkt 2011 bis wohl nach 2020.

La Negly, Clos des Truffiers, rouge

318805 La Negly, „La Porte du Ciel”, rouge 2005 79,00 Euro
Dieser große ewige Rivale des ‚Truffiers’, ist, wie stets, in seiner Stilistik noch etwas nobler und edler, klassischer im Sinne legendärer Hermitage-Gewächse! Für meinen persönlichen Geschmack der beste Wein, der bisher auf Château de la Negly vinifiziert worden ist.

La Negly, „La Porte du Ciel”, rouge



Domaine Guillaume Gros - Lubéron

Urwüchsige Rotweine voller ursprünglicher Wildheit aus einer großartigen Naturlandschaft!

Guillaume Gros ist ein begnadeter Magier und der spiritus rectus einer dynamischen jungen Winzergeneration im hügeligen Bergland des Lubéron, dieser faszinierend urwüchsigen Landschaft, durchflutet von einem magischen Licht. Mit seinen romantischen Schluchten und Wäldern, seinen pittoresken Bergdörfern und Weinbergen, seinen Legenden und Schlössern ist das Lubéron die etwas andere – die wildromantische – Provençe. Kein Wunder, dass Guillaume Gros dem Reiz dieser ökologisch intakten Kulturlandschaft erlag und vor über einem Jahrzehnt als einer der Top-Sommeliers Frankreichs den Michelin-Sternen adé sagte – und dies, obwohl seine frühere Karriere ihn als Chefsommelier in einige der renommiertesten Restaurants Frankreichs (u.a. das 3-Sternerestaurant l’Arnsbourg im Elsass) geführt hatte. Mit einer schier entfesselten Kreativität gründete er erst zu Jahresbeginn 2001 die Domaine Gros (ursprünglicher Name: d’Antonin) und katapultierte diese vom Start weg in ungeahnte Höhen. Bereits der Jungfernjahrgang wurde im Handumdrehen von unseren begeisterten Kunden aufgekauft und Guillaume avancierte auf Anhieb zu einem international gefeierten neuen Stern am funkelnden Rhônehimmel.

Domaine d’Antonin
Traditionell bearbeitete Rebzeilen auf steinigem Kalklehmboden - im Hintergrund
erhebt sich die hügelige Wald- und Felsenlandschaft des Lubéron

Wie konnte es binnen kürzester Zeit zu diesem Katapultstart in die erste Riege der Rhônewinzer kommen? Nun, unter Insidern der Szene war dies keine Überraschung, war ihnen doch wohl bekannt, welch ambitionierter Jungwinzer hier in diesem hügeligen Terroir (situiert südöstlich von den in den letzten Jahren zu großem Ruhm gekommenen Weinbergen des malerischen Mont Ventoux) engagiert zu Werke ging. Denn Guillaume Gros trieb es schon lange vor seinem ersten Schritt in sein neues Leben, während seiner gesamten Tätigkeit als Sommelier, in seiner Freizeit immer wieder zu seiner Passion, dem Wein, und damit auch zu Winzern mit echter Leidenschaft zu ihrem Beruf. Die beseelte Idee, selbst Wein zu produzieren, wuchs immer stärker in ihm heran und so wagte er schließlich vor neun Jahren, ausgestattet mit praktischen Erfahrungen und einer mehrjährigen Lehrzeit bei großen Meistern der Winzerzunft, bei André Ostertag im Elsass, Yves Gras auf Santa Duc und Christophe Sabon auf der Domaine La Janasse in Châteauneuf-du-Pape, den Schritt in die Selbständigkeit.

Domaine d’Antonin
Die Weinlese ist geschafft - etwas müde, aber glücklich
ruht Guillaume Gros an einem Holzfass

Und bei unserem Freund Yves, dem sympathischen Tausendsassa und genialen Spitzenwinzer aus Gigondas, habe ich Guillaume bei einem meiner Besuche erstmals kennen gelernt und war sofort fasziniert von seiner Liebe zu den großen Weinen der südlichen Rhône. Nie verlor ich ihn seither aus den Augen, verfolgte aufmerksam seinen weiteren Weg, bis er in den klimatisch privilegierten Nordhängen(!) der Côtes du Lubéron einige traumhafte Parzellen kaufte. An diesen Nordhängen führen kühle Nächte und sehr große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht zu einer ausgeprägten Finesse und Frische im fertigen Wein und es gibt genügend Wasser zur Vermeidung von Trockenstress in den heißen Sommern, weshalb Reifeblockaden der Beeren ausbleiben. Das sehr heterogene Terroir dieser exzellenten Weinberge ähnelt zudem den herausragenden Gegebenheiten in Gigondas, wobei natürlich jede einzelne dieser naturnah bewirtschafteten Parzellen über ihr spezifisches Mikroklima verfügt.
Der alles entscheidende Aspekt in Guillaumes Schaffen im Weinberg dreht sich um die Frage, in allen Rebbergen den optimalen Zeitpunkt für die Lese zu finden, den Punkt also, an dem die Trauben ihre höchste physiologische Reife erreicht haben. Es soll keinesfalls zu früh geerntet werden, es darf aber auch niemals Überreife aufkommen, die später im Wein zu einer marmeladigen Stilistik beiträgt. Schon Guillaumes erster Jahrgang, der oben angesprochene Jahrgang 2001, demonstrierte daher eindrucksvoll das großartige Zusammenspiel zwischen den herausragenden Lagen, Guillaumes enormem Talent und den bei seinen charismatischen Lehrmeistern erworbenen Fähigkeiten. Unter Insidern und in der südfranzösischen Winzerszene gelten Guillaumes Rotweine mittlerweile als absoluter Geheimtipp und als die Referenz ihrer aufstrebenden Appellation! Es sind rare Glücksfälle für den echten Genießer, höchst authentisch, voll sprudelnder Frische und daher vibrierend lebendig – Frucht- und Texturvergnügen pur. Diese Rotweine schaffen im Lubéron neue Qualitätsdimensionen und sind in ihrer berauschenden Natürlichkeit so atemberaubend präsent wie die herrliche, wildromantische Landschaft selbst. In ihrer Qualität großen Châteaufneufweinen ebenbürtig, stilistisch in ihrer Jugend jedoch ungestümer, mit knackigen Tanninen, die immer ein wenig mehr Zeit brauchen, sich abzuschleifen als bei ihren Pendants aus der Rhôneebene, dafür aber mit einer traumhaften Frische gesegnet. Urwüchsige Rhône, die des Weinliebhabers Herz erfreut, der sich von originären, authentischen Gewächsen im Glase verwöhnen lassen möchte. Unbedingt probieren!

Domaine d’Antonin
Von dieser trumhaft an einem Waldesrand gelegenen Junganlage
stammen die Trauben unseres „El nino loco”

168406 Guillaume Gros, El nino loco 2006 6,95 Euro
Was für ein authentischer „wilder” Lubéronwein mit tiefdunkler Farbe und einer tollen Fülle an Aromen, mit einer Komplexität und Dichte, einer brillanten Struktur und animierenden Textur im Mund, die in dieser Preisklasse alles andere als „normal” sind. Dieser tolle Wein trägt in sich die kühle Kraft des Mistrals, der vor der Ernte den Saft in den vollreif gelesenen Trauben von besten Grenache- und Carignanreben konzentrierte, so dass ungemein dichte, expressive, beerenwürzige Aromen (dazu erdige Anklänge, Teer, Kaffee, geräuchertes Fleisch, Zedernholz, Rauch und dunkler Tabak) wohlig dem Glase entsteigen. Die meisterhafte Weinbereitung besticht mit Konzentration und Dichte und einem enormen Extraktreichtum, aber auch mit feiner Fruchtsüße und einer großartigen Struktur. Ein authentisches Weinoriginal mit Potential für Jahre, ein Maßstab in seiner Preisklasse, den die meisten Domainen der Region nicht mal mit ihren Spitzencuvées erreichen! Robert M. Parker bewertet den gleich guten Jahrgangsvorgänger dieses Juwels voller Begeisterung mit sagenhaften 90 Punkten!
Zu genießen ab sofort bis 2011.

Guillaume Gros, El nino loco

 

168106 Guillaume Gros, Pourquoi Pas, rouge 2006 10,90 Euro
Der Jungfernjahrgang ‘Premier Pas’, „der erste Schritt”, (ein doppeldeutiger Begriff, der sowohl den ersten Schritt seines 2001 geborenen Sohnes beim ,Laufen lernen’ meinte als auch den Start seiner Winzerkarriere) verkörperte eindrucksvoll Guillaumes Philosophie der Weinbereitung und war bei Ihnen, werte Kunden, ein enormer Erfolg! Heute können wir Ihnen den kongenialen Nachfolger aus einem weiteren genialen Jahrgang an der südlichen Rhône anbieten, mit einer Namensänderung allerdings. Wegen einer angeblich möglichen Assoziation mit einem Premier Cru verboten die Appellationsbehörden die alte Bezeichnung, woraufhin Guillaume seinen Wein ironischerweise ‘Pourquoi pas’ nannte, was übersetzt heißt: „Warum nicht?” Neukunden dieses urwüchsigen Naturweins werden jedenfalls staunen, wenn sie ihn erstmals im Glase haben. Denn die faszinierend kühle Frische, welche die Gerbstoffmuskeln bei jedem Schluck durchziehen – das ist schlichtweg sensationell! Dieser Wein ist zwar ein Kraftpaket, aber mit einer sensiblen Seele ausgestattet. In der Farbe ein tiefes, sattes, leuchtendes Purpurrot mit funkelnden violetten Reflexen; in der Nase elegante, komplexe, feine, sehr verführerische Aromen von prallen, reifen Walderdbeeren, Cassis und Cassisblättern, vermischt mit Kräutern wie Rosmarin, Thymian und Salbei und dem kühlen Unterton von frischer Minze. Am Gaumen saftig mit einer erfrischenden Sauerkirschnote, aber auch kühl und mineralisch mit feiner Würze. Deutlich schmeckbar die hohe physiologische Reife der Trauben, für Guillaume die unabdingbare Voraussetzung zur Erzeugung wirklich großer Weine. Mit seiner feinen Frucht verströmt dieser formidable Tropfen den Zauber der großartigen Landschaft des wild-romantischen Lubéron. Bereits der Duft signalisiert die noble Tanninqualität, Konzentration und Dichte. Superb gelungen – und ein herausragender Tipp für alle, die das neue Südfrankreich zu schätzen wissen. Ein Wein, der sich wegen seiner frischen Säure jetzt schon wunderbar genießen lässt, der aber noch viel Potential in sich birgt, bis die feinkörnige Tanninstruktur mit ihrer animierenden Lakritzwürze weiter abgeschliffen sein wird.
Bereits jetzt schön zu trinken, Höhepunkt 2010 bis mindestens 2015.

Produkdetails

Domaine d’Antonin
Uralte Carignan-Rebe aus dem Jahr 1902 - eine majestätische Persönlichkeit

168205 Guillaume Gros, „Côté Terroir”, rouge 2005 14,50 Euro
Welch großartiger, unfiltrierter, fast ätherischer Spitzenwein mit enormer Frucht- und Würzsubstanz, der das Zeug zur Legende hat und der die seelenlosen Hightech-Weine aus aller Welt auf’s Äußerste provoziert. Das hier ist eine geballte Fruchtladung aus dem Lubéron, die mit ihrem komplexen Aromenspektrum nur so strotzt! Die massive Kalibrierung und die kühle Eleganz sind schlichtweg atemberaubend: Ein Triumph des phantastischen Jahrgangs 2005, der so herrlich balancierte und erfrischende Trinkweine ermöglichte. Im Glas baden schwarze Früchte und mediterrane Kräuter. Kandierte Schwarzkirschen vermischen sich mit Marzipan und Schokoladennoten und werden begleitet von dem balsamischen Duft der Kräuter der Provence und intensiv erdigen und malzigen Noten sowie orientalischen Gewürzen. Die Substanz dieses „Monuments an Reichhaltigkeit der Aromen der alten Grenache-, Carignan- und Syrahreben” (Guillaume) ist so überwältigend, so orientalisch inspiriert, so nachhaltig schön, dass er tief unter die Haut geht. Die aromatische Fülle und Komplexität lauern zwar noch in der Tiefe, aber der Wein knistert schon. Und dieses ,Feuer’ wird in den nächsten Jahren durch Filigranität ergänzt! In seiner Stilistik wie eine hypothetische Mischung aus einem Spitzenchâteauneuf und einem sehr guten Burgunder wirkend, präsentiert sich dieses Monument aus dem Lubéron verführerisch und extraktsüß, insbesondere jedoch sehr mineralisch-würzig – DAS Signum für alle großen Terroirweine der Welt. Diese Mineralität zeigt sich von der Zungenspitze bis zum Rachen, trotz der mächtigen Konzentration, des enormen Extraktes und der noch deutlich vernehmbaren, dezent pfeffrigen Barriqueanklänge. Im frischen Finale (welch herrliche Säureader!) zeigen sich eine prägnante Kirscharomatik, Noten von edler Schokolade, Rosen und Veilchen. Genial! Man riecht und schmeckt förmlich die sonnengetränkte Erde des Lubéron. Ein echter Knüller und ein Allegro Crescendo auf das Lubéron.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis nach 2018.

Guillaume Gros, „Côté Terroir”, rouge



Robert Arnoux / Pascal Lachaux – Vosne-Romanée

„Mein Ideal ist, das Geschenk der Natur in eine Vermählung von Tradition und Moderne umzusetzen”, Pascal Laschaux

Eines der mythischen Weingüter des Burgunds, „das Pascal Lachaux seit dem Tode seines Schwiegervaters Robert Arnoux leitet, ist von einem neuen Geist beseelt. Die Weinbergpflege und die Weinbereitung sind so gut wie nie zuvor, ein Beweis für Lachaux’ Einsatz und seine Liebe zum Detail. Lachaux ist von seiner Ausbildung her Apotheker (aber auch Önologe), er ist jung, dynamisch und äußerst gewissenhaft”, so das dezidierte Urteil von Robert Parker. Und mit dieser Analyse unseres nach biologischen Kriterien arbeitenden Kleinods mit seinen fabelhaften Parzellen in den besten Lagen der Côte de Nuits hat er voll ins Schwarze getroffen. „Es gibt auf der ganzen Welt keinen ebenso erhebenden Wein wie den Burgunder: eine reiche Robe, ein intensives Bukett, ein samtener Strom, der sich im Mund ausbreitet und Kopf und Herz umspült und überflutet. Er wird bereitet von Individuen, standhaften Charakteren, die mit Hingabe den besten Wein erzeugen. Burgunder ist leicht zu trinken, bestechend leicht zu kritisieren und teuflisch schwer zu produzieren. Ein solcher Wein entsteht nicht von selbst.” Diese wohlfeilen Worte von Michael Broadbent, dem großen Mann des englischen Weinjournalismus, kommen mir stets in den Sinn, wenn ich mich an langen Degustationsnachmittagen mit Pascal Lachaux in seinem geschmackvoll eingerichteten, unterirdischen Verkostungsraum durch die große Fülle seiner Einzellagen probiere, um die schönsten Pinot Noirs auszusuchen: Hier bei diesen fabelhaft aristokratischen Gewächsen aus den renommiertesten Lagen des gesamten Burgunds kann man der Analyse des legendären englischen Weinjournalisten vorbehaltlos zustimmen!

Robert Arnoux – Vosne-Romanée
Pascal Lachaux

„Mein Ideal ist die Vermählung von Tradition und Moderne” lautet das sympathische Credo von Pascal, der allergrößten Wert auf den Ausdruck des Terroirs seiner großen Lagen legt als bestimmenden Charakter seiner sigulären Weinunikate mit ihrer vorbildlich cremig-seidenen Tanninstruktur und fabelhaften Finesse, die er weit jenseits einer im Burgund nur allzu häufig anzutreffenden Technikgläubigkeit mit ungeheuer viel Intuition und Bauchentscheidungen (ohne Filtrierung und Schönung!) zu vinifizieren weiß. Seine einzigartigen Pinot Noirs sind daher eine unvergleichliche Hommage an eine der großen Rebsorten der Welt: Feinste Frucht trifft traumhafte Mineralität! Kein Zweifel: Pascal Lachaux gehört heute zu den größten Winzerpersönlichkeiten des Burgunds! Um einen der weltweit renommiertesten Burgunderkenner und -kritiker, Allen Meadows, zu zitieren: „Arnoux’ Pinot Noirs sind exzellent von den Basisweinen bis zur Spitze. Und seine Spitzenweine sind ‚outstanding’!”

Robert Arnoux – Vosne-Romanée
Der neue Wein wird stilvoll verkostet.

Zum Jahrgang 2006: Burgund 2006 bildet in seiner qualitativen Spitze zusammen mit seinem Zwillingsjahrgang 2005 den besten Jahrgang seit 1978 – Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „Ein exzellenter Jahrgang, ein würdiger Nachfolger von 2005 mit klassischen Weinen von phantastischer Reinheit und Transparenz, heterogener in der Qualität, aber bisweilen noch größer als 2005.” Meadows Urteil hat es auf den Punkt gebracht: In der Breite des Jahrgangs ist zwar der Sonnenjahrgang 2005 das Optimum, denn die Bedingungen waren so gut, dass ähnlich wie im Bordelais selbst die schlechtesten Winzer passable bis gute Weine hervorbrachten. Doch bei den Spitzenwinzern will den Burgund-Aficcionados 2006 noch ein Wimpernschlag besser gefallen, da in diesem kühleren Jahrgang (in dem man im Weinberg extrem penibel arbeiten musste mit einer rigorosen Selektion, was sich nur eine qualitätsbesessene Winzerelite antut) die Kardinalstugend eines großen Burgunders, seine in der ganzen Welt unerreichte Finesse und Präzision in der Frucht (in 2005 faszinieren vor allem die innere Dichte und Kraft) so perfekt zum Tragen kommen wie letztmalig wohl im Legendenjahrgang 1962 – wie sich ältere Winzer mit vor Freude zittrig erregter Stimme erinnern! 2006 im Burgund heißt daher bei den Weltklassewinzern höchste Expression des Terroirs verbunden mit einer kristallinen Transparenz und einer sinnlich-präzisen Frucht wie seit Generationen nicht mehr. Wahrlich die Essenz des Pinot Noirs in einer Stilistik, die frühes Trinkvergnügen verspricht (weit vor den 05ern), aber auch ein Potential von 20 bis 30 Jahren und mehr! Des kundigen Weinliebhabers Herz – Was begehrst Du mehr?


216206 Arnoux, Chambolle-Musigny, rouge 2006 43,90 Euro
Der Reiz des Pinot Noirs in Burgund liegt in der einzigartigen Kombination von Zartheit und Kraft, die selbst außerordentlich reiche und konzentrierte Weine nicht „fett” wirken lässt. Mit die schönsten Belege für diese These kommen stets von den großen Terroirs aus Chambolle-Musigny. Pascal sucht zudem immer die höchsten Reife in seinen kleinbeerigen Trauben, was dieser mit Luftzufuhr im großen Glase von Minute zu Minute vielschichtiger und komplexer werdende Pinot exemplarisch verdeutlicht. Sehr feine, zart süßliche rot- und dunkelfruchtige Aromen verwöhnen zärtlich die Nase, zart speckige, rauchige, würzige Noten gesellen sich aufreizend dazu. Im Mund eine traumhafte Fruchtsüße und feine, seidene Tannine liebkosen die Zunge! Welch grandiose Qualität, die weit über die einer normalen Dorflage hinausgeht. Zu genießen ist dieser fabelhafte Pinot Noir, geradezu die Verkörperung der These, das die Weine dieser legendären Lage den Inbegriff der Finesse im Burgund darstellen, mit einem Wahnsinns-Preis-Genussverhältnis ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2018, mindestens.

Arnoux, Chambolle-Musigny, rouge

Robert Arnoux – Vosne-Romanée
Blick in die uralten Kellergewölbe: In unzähligen Barriquefässern
reift der Pinot Noir sanft vor sich hin.

216106 Arnoux, Nuits-Saint-Georges „Les Poisets”, rouge 2006 45,00 Euro
Das Bewusstsein, dass nur ein natürlich bewirtschafteter Weinberg alle Nuancen des Terroirs zum Ausdruck bringen kann, ist glücklicherweise heute in Burgund so groß wie nie zuvor. Das Resultat solch nachhaltigen Wirtschaftens findet sich in diesem betörenden Pinot Noir von über 50 Jahre alten Rebstöcken, der in der Nase mit seinen verführerischen dunklen Beerenaromen und mit seinen für Nuits-Saint-Georges typischen erdigen Noten begeistert. Traumhaft reife, extrem kleine Beeren, die sich am Stock überhaupt nicht berührten, bilden die Grundlage für diesen mineralischen, maskulinen, kräftig zupackenden, dichten Pinot Noir mit seiner Schwarzkirschenaromatik und seinen typischen Anklängen an Erde und feine Würze. Enorm füllig und weich am Gaumen und mit einer Eleganz versehen, wie ich sie bisher aus dieser Lage noch nicht im Glase hatte! Schmeckt nach weit mehr, als er kostet. Für einen Nuits-Saint-Georges überraschend seidene Tannine! Kein Wunder, dass Allen Meadows begeistert jubelt: „Arnoux has crafted a first rate villages”.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis 2020.

Arnoux, Nuits-Saint-Georges „Les Poisets”, rouge

216406 Arnoux, Vosne-Romanée 1er Cru „Les Chaumes”, rouge 2006 79,90 Euro
Große Pinot Noirs aus Vosne-Romanée können in ihrer Jugend häufig sehr verschlossen sein, doch wenn sie altern, entwickeln sie ein betörendes exotisches Bukett, um schließlich ein Stadium köstlicher Dekadenz zu erreichen, in dem das ganze Feuer, alle Süße und das komplexe Aroma sich zu einer dunklen Herbstfülle von wunderbarer Schönheit wandeln. Unser Premier Cru „Les Chaumes”, ein zutiefst mineralische Sinnenzauber, verfügt jedoch bereits heute über eine traumhafte Eleganz und Finesse sowie ein betörendes Bukett nach roten und schwarzen Beeren, Kirschen und noblen Gewürzen und wird sich bis 2030 in der oben besprochenen Stilistik auf das Schönste weiterentwickeln. Aber Sie können diesen Referenzwein einer legendären Appellation bereits ab sofort mit größtem Vergnügen genießen, denn wie die meisten herausragenden 2006er (und im Unterschied zu den zurzeit komplett verschlossenen 2005ern) schmeckt er bereits jetzt hervorragend, nicht zuletzt wegen seiner butterweichen, seidenen Tannine, was dem großen klassischen Jahrgang 2006 geschuldet ist. Unter Preis-Genussgesichtspunkten in Vosne-Romanée wohl nicht zu toppen, ein lasziv-erotischer Stil, aber auch nobel, edel und aristokratisch, einer der wertigsten Premieur Crus des zusammen mit 2005 größten Burgunderjahrgangs seit 1978!

Arnoux, Vosne-Romanée 1er Cru „Les Chaumes”, rouge

233006 Arnoux/Lachaux, Chambolle Musigny 1er Cru „Les Grands Murs”, rouge 2006 69,00 Euro
Die extrem kalkhaltige, winzig kleine Spitzenlage „Les Grands Murs” gehört mit den Nachbarlagen Les Amoureuses und Les Charmes zu den herausragenden Premier Crus von Chambolle-Musigny, die nach Ansicht vieler Kenner gar Grand Gru-Qualität besitzen! Welch femininer Sinnenzauber mit einer irrsinnig komplexen Aromenvielfalt, die bei meiner Fassprobe über rote und schwarze Früchte reichten hin zu knackigen Mon-Chéri-Kirschen und feinsten orientalischen Gewürzen. Und welch geniale Qualität am Gaumen! Köstliche Wogen sinnlich-komplexer Frucht betören alle Sinne, feinste Mineralität trifft noble Finesse und seidene Tannine streicheln die Zunge. Einer der dramatischsten Pinot Noirs (in einer traumhaft kühlen Stilistik, zu dem frische Nachtwinde beitragen, die vom Berge kommend genau über dieses Edelterroir streichen) eines Jahrgangs, der für weiße wie rote Spitzenburgunder zur Legende werden wird! Dieser fabelhafte Wein ist schon heute so schön, dass man sich kaum vorstellen kann, dass er in den nächsten Jahren tatsächlich noch um so vieles besser werden wird
Kategorie persönlicher Lieblingswein!
Daher zu genießen ab sofort, doch Höhepunkt erst 2012 bis nach 2025.

Arnoux/Lachaux, Chambolle Musigny 1er Cru „Les Grands Murs”, rouge


Werte Kunden: Pascals nachfolgende legendäre Grand Crus gehören zu den weltberühmten Pretiosen, die die Quintessenz großer Burgunder verkörpern wie wenige andere. Das ist Pinot Noir-Essenz mit solcher Opulenz mit gleichzeitigem Tiefgang, Feinheit und Finesse, dass der staunende Verkoster es kaum für möglich hält, dass solch flüssige Kunstwerke nur aus Trauben entstanden sein sollen. Zu überirdisch gut ihre Qualität. – Selbst berühmte Winzer an der Côte und weit darüber hinaus verneigen sich in großer Ehrfurcht! Solche Meisterwerke sollten tief unten im Keller gehortet und zur Krönung magischer Momente ihrer Bestimmung zugeführt werden. Es sind die Apotheosen ihrer mythischen Lagen! Denn für Kenner bleibt der höchste Ausdruck des Pinot Noirs die unvergleichliche Finesse, die zwar in Kraft und Dichte eingebettet, aber immer mit einer unnachahmlichen Eleganz versehen ist. Es ist nicht so schwierig, einen eleganten ODER einen kraftvollen Wein zu machen, aber es ist extremste Winzerkunst, eine Ausgewogenheit zwischen BEIDEN Polen herzustellen. Nur die großen Pinot Noirs aus dem Burgund vermögen es meisterlich. Und diese Grand Crus von Pascal Lachaux sind definitiv solch singuläre Meisterwerke, allesamt ganz nahe dem Ideal. Die Rebe als Übersetzer ihres einzigartigen, weltberühmten Terroirs, sinnlicher Genuss in Vollendung. Power without weight.

216006 Arnoux, Clos de Vougeot Grand Cru, rouge 2006 119,00 Euro


Arnoux, Clos de Vougeot Grand Cru, rouge

233106 Arnoux/Lachaux, Mazy-Chambertin Grand Cru, rouge 2006 159,00 Euro


Produkdetails

233206 Arnoux/Lachaux, Clos Saint-Denis Grand Cru, rouge 2006 139,00 Euro


Arnoux/Lachaux, Clos Saint-Denis Grand Cru, rouge

233306 Arnoux/Lachaux, Clos de la Roche Grand Cru, rouge 2006 139,00 Euro


Produkdetails

233406 Arnoux/Lachaux, Bonnes-Mares Grand Cru, rouge 2006 165,00 Euro


Produkdetails

216606 Arnoux, Romanée-Saint-Vivant Grand Cru, rouge 2006 319,00 Euro


Arnoux, Romanée-Saint-Vivant Grand Cru, rouge


Wieder eingetroffen:
Domaine Potinet-Ampeau – Vincent Durieux, ein junger sympathischer Aufsteiger, provoziert mit sensationell günstigen Weltklasseweinen aus den berühmtesten Weißweinlagen Burgunds die etablierten Prestige-Domainen!

Domaine Potinet-Ampeau - Côte de Beaune

Burgund ist die Heimat einiger der größten trockenen Weißweine der Welt – und damit die einzige ernsthafte Konkurrenz zu den besten trockenen Rieslingen deutschsprachiger Provenienz! Nirgendwo sonst erreicht die Chardonnayrebe diese einzigartige Kombination aus Kraft und Eleganz, Geschmeidigkeit und Präzision sowie Mineralität und Lagencharakter wie an der Côte de Beaune, dem südlichen Teil der Côte d’Or. Das Epizentrum dieser genialen Weißweine befindet sich wenige Kilometer südlich von Beaune und umfasst die weltberühmten Orte Meursault, Puligny Montrachet und Chassagne Montrachet. Hier liegt das Reich des blutjungen Vincent Durieux. Noch steht Vincent erst am Anfang eines ruhmreichen Weges, doch von diesem großen Talent, DEM Insidertipp der Côte de Beaune, werden wir in den nächsten Jahren noch viel hören! Vincent Durieux lässt gelebte Tradition zu wegweisender Avantgarde werden, bescheiden und voller Idealismus, nachhaltig für unsere Umwelt und visionär in seinen Qualitäten. Kategorie persönliche Lieblingsweine!

Vincent Durieux, Domaine Potinet-Ampeau
Vincent Durieux im Fasskeller

208106 Potinet-Ampeau, Bourgogne blanc 2006 12,90 Euro
Heute können wir Ihnen aus dem in der Spitze Jahrhundertqualitäten demonstrierenden Jahrgang 2006 Vincents Maßstäbe setzenden Bourgogne blanc anbieten, dessen Trauben aus der erstklassigen Lage „Les Pellands” stammen, die direkt angrenzend an den weltweit gerühmten Premier Cru Meursault „Les Charmes” liegt. In der Nase verführt eine saftige Frucht (Ananas, Honig, Pfirsich), fein verwoben mit noblen Lindenblüten- und Briochenoten. Am Gaumen bei aller Fülle und Saftigkeit ein wunderschön feingliedriger, rassiger, eleganter und finessenreicher Chardonnay – ein Traum eines klassischen weißen Burgunders mit einem wunderschönen Fruchtschmelz und einer feinsinnigen mineralischen Ader! Welch traumhaft balancierter leckerer Burgunder für jeden Tag, gegen den viele wesentlich teurere Prestigeweine keinerlei Chance haben! Legen Sie sich, werte Kunden, diesen ungemein fairpreisigen Wein kistenweise in den Keller, denn solche Gelegenheiten kommen sehr, sehr selten! Wahrlich: Bereits die Einstiegsdroge in die magischen Weinwelten eines der größten Winzertalente des Landes demonstriert nachdrücklich: Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten besitzen die höchst traditionellen Pretiosen der Domaine Potinet-Ampeau schlicht Referenzqualität im Burgund! Ganze 5 Barriques wurden von diesem absoluten Geheimtipp vinifiziert, mehr als die Hälfte der Flaschen konnten wir für unsere Kunden erwerben, nachdem wir diesen neuen Stern am Burgunder Weinhimmel auf Empfehlung eines vor Ort lebenden Insiders im Vorjahr entdeckten, als noch quasi niemand auf der Welt dieses Juwel kannte!

Potinet-Ampeau, Bourgogne blanc

Domaine Potinet-Ampeau - Côte de Beaune
Blick über die gepflegten Rebzeilen von Potinet-Ampeau

208406 Potinet-Ampeau, Meursault 1er Cru „Les Perrières” blanc 2006 59,00 Euro
Les Perrières – die weltberühmte, extrem steinige Kalksteinlage besitzt einen magischen Klang unter Weißweinliebhabern in aller Welt! Für die Kultweine von Coche-Dury werden bis zu 4-stellige Euro-Beträge gefordert – und gezahlt! Warum ist dem so? Nun, der Perrières wird von vielen Kennern und Liebhabern als die größte aller Lagen Meursaults angesehen (nicht wenige meinen gar das beste Weißweinterroir des gesamten Burgund, da finessenreicher, fokussierter und mineralischer als die berühmten, aber opulenteren, fülligeren Grand Crus aus Montrachet! Und: Les Perrières sollte bei der Klassifizierung der großen Burgund-Terroirs natürlich auch als Grand Cru eingestuft werden, was die damaligen Weinbauern jedoch verhinderten aus Furcht, zu hohe Steuern bezahlen zu müssen – aus der Sicht der heutigen Winzergeneration ein suboptimaler Faux pas!), die unter den Händen begnadeter Winzer unvergleichlich komplexe, zutiefst mineralische Weltklasseweine gebiert. Und so trifft eine weltweit extrem hohe Nachfrage auf ein ganz kleines Angebot. Mit entsprechenden Folgen! Aber nicht bei unserem Kleinod Potinet-Ampeau! Mit dem Traumjahrgang 2006 können wir Ihnen, werte Kunden, somit einen der feinsten, vibrierendsten, elegantesten und gleichzeitig mineralischsten Weltklasseweine des Burgunds anbieten – zudem zu einem ungemein fairen Preis! Und in einer emotional berührenden klassischen Stilistik, wider den modernen Zeitgeist! Denn heute dominiert weltweit ein ermüdender „internationaler” Einheits-Chardonnay-Stil: Ein fülliger Weißwein mit üppigen tropischen Früchten, dem durch das „Zaubermittel” Eichenholz ein reiches Gewand aus toastigem Vanillegeschmack angelegt wurde. Dieser leicht zugängliche Reiz eines Chardonnay-Weins hat jedoch überhaupt nichts mit diesem traditionellen weißen Burgunder von Burgunds großem Winzertalent gemein, der mit seiner Mineralität und Säure, seiner Frische und seinen ungemein reichhaltigen, subtilen Geschmacks- und Duftnuancen fasziniert, die von Haselnuss über Aprikosen und Tannenhonig bis Feuerstein und zu floralen Aromen reichen. Ein traumhaft transparenter, dichter, perfekt ausbalancierter genialer Burgunder mit langem mineralischen Nachhall! Wie alle großen Perrières in seiner Jugend noch distinguiert und erst in Ansätzen seine ganze Größe andeutend, mit der Zeit aber majestätischen Adel entfaltend. Noblesse paart sich mit mineralischer Tiefe und einem komplexen Aromenspektrum. Besser kann Chardonnay nicht schmecken – nur anders! Einer der größten Weinwerte in Burgunds Zauberjahrgang 2006!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2012 bis nach 2020!

Potinet-Ampeau, Meursault 1er Cru „Les Perrières” blanc




SPANIEN

Mas Estela - Emporda-Costa Brava

Die Pinard de Picard Entdeckung Mas Estela produziert in Spaniens wildromantischem Norden biologisch angebaute Weltklasseweine, die wir Ihnen heute zu schier unfassbar günstigen Schnäppchenpreisen (Aktion 4+2) anbieten können!

Sie, werte Kunden, sind tief im französischen Süden unterwegs? Sie wollen eine besonders attraktive Landschaft erleben? Dann nehmen Sie sich doch einmal ein wenig Zeit, verlassen im Roussillon die Autobahn bei Perpignan Sud und genießen bei Ihrer nächsten Reise nach Spanien eine traumhaft schöne Küstenstraße mit spektakulären Ausblicken auf das blaue Mittelmeer und die majestätischen Pyrenäen. Sie begeben sich dazu vom französischen Banyuls über die spanische Grenze in ein sprichwörtliches „land’s end” im äußersten nordöstlichen Zipfel Spaniens, in die D.O. Empordà – Costa Brava, das nördlichste Weinanbaugebiet Kataloniens, wo Sie in einem kleinen wildromantischen Tal mit gesegnetem Mikroklima auf die nach rein biologischen Kriterien geführte Domaine Mas Estela des sympathischen Ehepaares Nuria Dalmau und Didier Sota stoßen – allerdings bedeuten die letzten Kilometer eine abenteuerlich schwierige Anfahrt auf schmalster Straße! Doch werden Sie nach ihrer Ankunft durch die Idylle eines kleinen Paradieses inmitten eines Naturparks (Cap de Creus) mehr als nur entschädigt. Die überwältigend schöne Landschaft lädt zum Entspannen und Genießen ein und die Weinbereitung ist praktizierte Ökologie. Die trockenen Winde von den nahen Bergen der Sierra de Albera, die nur soviel Regen zulassen wie gewünscht, ergeben hierzu ideale Voraussetzungen. Die logische Konsequenz: Die Weinqualitäten, die auf diesem wunderschön gelegenen, über 1000 Jahre alten, behutsam restaurierten Kleinod produziert werden, sind mit dem Begriff spektakulär eher unzureichend beschrieben. Daher ist dieses Vorzeige-Bio-Weingut auch schlichtweg eine unserer schönsten Entdeckungen der letzten Jahre!

Hinter diesem kleinen Weinwunder steckt der kluge Kopf von Didier Sota, einem ehemaligen Architekten: „Irgendwann hatte ich genug vom Pläne zeichnen und Häuser bauen, ich wollte mit der Natur arbeiten und habe mich zum biodynamischen Anbau unter besonderer Berücksichtigung der Mondphasen entschieden. Ich bin Autodidakt, habe viel gelesen und mein Schwiegersohn, ein Önologe, hat mich tatkräftig unterstützt”, erklärt mir Didier in seiner bedächtig-ruhigen Art, als wir an einem heißen Junitag im Innenhof seines geschmackssicher renovierten Bauernhauses im kühlen Schatten sitzen und den neuen Jahrgang probieren. Die Arbeit in den liebevoll gepflegten Weinbergen geht sehr traditionell von statten, die Reben haben sich, eine Folge des ökologischen Anbaus, ihren natürlichen Standortgegebenheiten optimal angepasst. Der Untergrund besteht aus zu Sand zerfallenem Schiefer und bietet somit eine ideale Grundlage zur Erzeugung ungemein finessenreicher, mineralischer Weine.
Im Keller werden die stets exakt auf den Punkt geernteten Trauben (es ist entscheidend, nicht ein oder zwei Tage zu spät zu ernten, um jegliche marmeladige Überreife im fertigen Wein zu vermeiden) extrem schonend verarbeitet, in temperaturgeregelten Inoxbehältern und in neuen Barriques; dazu wird behutsam die Mikrooxidation eingesetzt, um besonders weiche Tannine zu erhalten und um alle Komponenten des fertigen Wein aufs trefflichste auszubalancieren. Tradition und Moderne sind bei Didier kein Gegensatz, sondern gelebte Realität, denn er ist kein weltfremder „Spinner”, sondern ein höchst sympathischer, sensibler Mensch, der mit den natürlichen Grundlagen unseres Planeten behutsam und verantwortungsvoll umzugehen, aber auch die Vorzüge moderner Technik optimal einzusetzen weiß. Lassen Sie sich diese authentischen Weine aus biologischem Anbau, die keinerlei Spuren von Überextraktion oder eingekochten Noten, statt dessen mit ihrer Finesse, Frische und Eleganz, ihrer tollen Säurestruktur und ihren cremigen Tanninen begeistern und die ein fast unglaubliches Preis-Genussverhältnis besitzen, auf keinen Fall entgehen: Gehören diese großartigen Trouvaillen seit jeher zu den preis„wertesten” Tropfen, die man auf der iberischen Halbinsel finden kann, können wir Ihnen diese bekömmlichen Bio-Weine heute zu einem spektakulär günstigen Preis anbieten:

„Schuld” daran sind die aktuelle Wirtschaftskrise und ein amerikanischer Importeur, der seine fest zugesagte Allokation von 15.000 Flaschen (!) von heute auf morgen storniert hat. Ein herber Schlag! Da aufstrebende Weingüter, die mit hohen Investitionen in optimale Kelleranlagen hohes Risiko eingehen, derartig dramatische Nachfrageschwankungen nicht ohne weiteres kompensieren können, hat man sich in der Not zu einem radikalen Schritt entschlossen. Damit der europäische Markt die zusätzlich zur Verfügung stehenden Mengen schnell aufnehmen kann, bietet unser Bio-Weingut seine aktuellen Jahrgänge zu Superkonditionen von 4+2 an, ein enormer Geldvorteil, den wir 1:1 an Sie weitergeben. Das heißt, Sie bestellen 6 Flaschen und bezahlen nur 4! Somit sparen Sie 33%! Beide Weine werden im übrigen von der internationalen Fachpresse euphorisch gefeiert und ich kann Ihnen diese phantastischen Wein-„Werte” nur wärmstens anempfehlen!


4453905 Mas Estela, Quindals tinto (4+2 Flaschen gratis) 2005 4,5 l, statt 88,80 nur 59,20 Euro
Traumhaft authentischer Rotwein - Auf qualitativer Augenhöhe mit seinem beliebten Jahrgangsvorgänger, der für seine Preisklasse ganz selten vergebene 93 Parkerpunkte erhielt - „Ein phantastischer Wein, den man kistenweise kaufen sollte”, Parker!
Der fabelhafte Quindals 2005, zwölf Monate im gebrauchten, kaum merklichen Barrique bester französischer Provenienz ausgebaut, vinifiziert aus 90% Grenache und etwas Carignan sowie Syrah, hat das Zeug zum absoluten Publikumsliebling: Eine satte, tiefdunkle Farbe verführt verlockend im Glas; dem ungemein komplexen, feinwürzigen Bukett entströmt der Duft von blauen Beeren, Schwarzkirschen, Himbeeren, Rosenblättern, Schokolade und dezenten Röstnoten. Südländisch warm gleiten reife, saftige, cremige Gerbstoffe harmonisch über die Zunge und enden in einem langen Finale voller dichter, zart süßlicher Beeren- und Gewürznoten am Gaumen. Ein unverkennbar spanischer Rotwein mit der faszinierenden Würze getrockneter Kräuter, der in seinem langen mineralischen Nachhall eine bemerkenswert frische Note aufweist – 2005 ist schlichtweg ein großer Jahrgang im Norden Spaniens, analog den grandiosen Qualitäten in Frankreich, dessen Grenze quasi in Steinwurfnähe entfernt verläuft! Die perfekt eingebundene Säure (welche Rarität bei südlichen Weinen), die betörende Frucht und das feinkörnige, ungemein weiche Tannin ergeben einen spannenden, authentischen Rotwein, der nach weit mehr schmeckt, als er kostet. „Diese großartige Vermählung von Kraft und Eleganz ist eine prächtige Leistung”, jubelte Parker zu Recht über den qualitativ absolut vergleichbaren Jahrgangsvorgänger und vergab begeistert 93 Punkte, eine absolute Rarität für einen Rotwein in der 15-Euro-Preisklasse.
Zu genießen ab sofort, aber bitte 2-3 Stunden dekantieren, Höhepunkt 2010 bis nach 2020.

Mas Estela, Quindals tinto (4+2 Flaschen gratis)

Schnäppchenangebot: 4+2 Flaschen gratis


445305 Mas Estela, Quindals tinto 2005 (Einzelflasche) 14,80 Euro

Mas Estela, Quindals tinto

4451904 Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto (4+2 Flaschen gratis) 2004 4,5 l, statt 165,00 nur 110,00 Euro
Im Glase funkelt ein tiefdunkles Rot mit schwarzem Kern, die Nase wird betört durch ein ungemein komplexes, verwobenes, hochreifes, konzentriertes Aromenspektrum, sinnlicher Ausdruck der gepflegten Edelreben (Grenache, Syrah, Carignan), mit faszinierenden Anklängen an schwarze Waldbeeren, feinste Würznoten, cremige Schokolade und eine subtile Mineralität. Fabelhaft! Am Gaumen erstaunt dieses große Gewächs zum einen durch eine für spanische Weine verblüffend frische, kühle, finessenreiche Stilistik, andererseits brilliert es durch seine cremige, komplexe Textur sowie durch eine unwahrscheinliche Dichte, Fülligkeit und cremig-schmeichlerische Struktur. Lecker die edlen Schokoladenaromen, dazu wiederum saftige, reife, süße Waldbeeren und feinste Holunderanklänge. Dieser große, extraktreiche, authentische Wein glänzt durch eine selten anzutreffende, wohltuende Balance zwischen Konzentration, Eleganz und Finesse, seine fabelhafte Tanninqualität und delikate Duftigkeit. Die betörende Frucht gleitet wohlig über die Zunge, kleidet den Gaumen bis in den letzten Winkel aus, das neue Barrique ist noch zart verhalten spürbar, das Holz aber optimal in die explosive Aromatik der fülligen, weichen Tannine integriert, erinnert am Gaumen an erstklassige, doch preislich mittlerweile völlig abgehobene große Gewächse aus dem Priorat! Kurzum, ein sinnlich-erotischer Wein der absoluten spanischen Spitzenklasse! Lassen wir zu dieser Einschätzung noch eine neutrale Stimme zu Wort kommen: Gerhard Eichelmann bewertet in MONDO bereits einen beliebten Jahrgangsvorgänger mit sensationellen 95 Punkten (damit gar höher als den so prestigereichen und deutlich teureren Clos Mogador aus dem Priorat, insgesamt die fünftbeste Bewertung aller getesteten spanischen Spitzenweine und der mit Abstand preiswerteste!) und notiert weiter: „Die Weine von Mas Estela werden immer besser, immer faszinierender. Wer geschickt wählt, kann in Spanien immer noch Spitzenweine finden, die im weltweiten Vergleich moderat kalkuliert sind. Der Vinya Selva del Mar ist ein Schnäppchen”. Wie recht Gerhard Eichelmann doch hat! Nach meiner Ansicht ist dieser fabelhaft ausgewogene Rotwein aus biologischem Anbau tatsächlich nochmals seinem von Eichelmann mit 95 Punkten geadelten Jahrgangsvorgänger überlegen, kein Wunder, gilt 2004 doch als größter spanischer Jahrgang im letzten Jahrzehnt!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis nach 2025.

Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto (4+2 Flaschen gratis)

Schnäppchenangebot: 4+2 Flaschen gratis


445104 Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto 2004 (Einzelflasche) 27,50 Euro

Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto




ITALIEN

Azienda Agricola Nello Baricci – Montalcino

Burgundische Noblesse in erfrischend spröder Verpackung, Montalcino ungekünstelt, Wein und Landschaft von großem Reiz und herber Schönheit

2004 ist wohl der größte Jahrgang aller Zeiten in Montalcino - Mit der Höchstbewertung von 5 Sternen durch die Kommission des Consorzio del Vino Brunello di Montalcino geadelt!

Azienda Agricola Nello Baricci
Nello Baricci

Laue Abende in der Toskana verführen zum Träumen: Bei Vollmond tauchen die Hügel in ein bleiches Märchenlicht und Dörfer, einsame Gehöfte und Zypressen zeichnen sich wie Scherenschnitte in die Nacht. Die Toskana kann man riechen in diesen Nächten: den schweren Duft des steinigen Bodens, den erdigen Morgendunst ihrer Wälder. Im Frühling das betörende Parfum aus Gärten und Olivenhainen, den wilden Lorbeer und die Süße der Akazienblüten. Den berauschenden Geruch des Herbstes, wenn die Traubenernte begonnen hat. Und schließlich den Wein, die Seele der Toskana. Es ist die süchtig machende Gesamtheit all der betörenden Sinneseindrücke, die Harmonie aller Einzelteilchen, welche den einzigartigen Charakter dieser großen Kulturlandschaft prägen. Gänsehautatmosphäre, unvergesslich in Hirn und Herz eingebrannt.

Und immer wieder, wenn ich einen bestimmten Wein öffne, der mir nie aus dem Sinn zu gehen scheint, seit ich ihn das erste Mal getrunken habe, an ihm rieche und ihn danach wohlig auf der Zunge verspüre, sehe ich vor meinem geistigen Auge das traumhafte Städtchen Montalcino in der milden Abendsonne weithin sichtbar auf seinem in fahles Licht getauchten Berghügel leuchten. Welch wohlig-sentimentale Erinnerung! Ist es nicht Terroircharakter in seiner schönsten Form, wenn ein Wein uns so deutlich an seinen Ursprung erinnert und den Durst der Seele stillt? Warum nur, um alles in der Welt, schmecken dann so viele Brunelli als (durchaus hochwertige, aber dennoch) austauschbare Kopien eines internationalen Weinstils, der in Barrique-Langeweile zu ersticken droht? Zahlreiche, bis vor wenigen Jahren noch traditionell arbeitende Brunello-Winzer finden immer mehr Geschmack an Röstaromen und Holztanninen, während gleichzeitig die kundige Kundschaft zunehmend ihre Barrique-Abneigung in Kaufverweigerung äußert. Ich jedenfalls fühle mich in guter Gesellschaft mit echten Weinliebhabern und Toskana-Freaks, die das „altmodische” Bedürfnis nach typischen, von jeglichen Fremdaromen verschonten, dafür trinkanimierenden, authentischen Terroir-Weinen verspüren. Und mein Fernweh nach Montalcino wird erheblich getrübt, wenn der zu Hause verkostete Brunello nicht nach Brunello schmeckt!

Azienda Agricola Nello Baricci

Dafür gibt es keinen einleuchtenden Grund, denn die besten Parzellen des Anbaugebietes von Montalcino verfügen über ein phantastisches Terroirpotential. „Der Sangiovese ergibt dort authentische Weine, die tatsächlich unvergleichlich sind und dem Brunello den Ruf eines der großen Weine der Welt eintragen. Wenn nun Produzenten solcher Lagen ihre Weine mit moderner Önologie so verfremden, dass man beim besten Willen nicht mehr auf ihre Herkunft schließen kann, dann ist das ein Kulturfrevel. Diese Verfremdung des Weins ist umso dümmer, als Weine aus Spitzenlagen dadurch nicht mehr von Weinen aus den heißen Plantagen im Süden des Hügels zu unterscheiden sind. Es soll mir mal einer erklären, warum ein Brunello, der gleich schmeckt wie eine Maremma-Cuvée oder ein Wein aus den Abruzzen oder aus Kampanien, seinen Preis wert sein soll!” So das zornige, aber meinen geschmacklichen Vorlieben nach absolut zutreffende Urteil von Andreas März, streitbarer Chefredakteur von MERUM, einer unbedingt empfehlenswerten Zeitschrift, die sich vehement für unverfälschte Olivenöle und authentische Weine Italiens engagiert. Und von einem originären, unverfälschten Terroirwein aus Montalcino will ich Ihnen jetzt erzählen.

Bei meinem ersten spontanen und unangemeldeten Besuch (ein lieber Weinfreund und Intimkenner der italienischen Szene hatte mich mit großem Nachdruck dazu „genötigt”) auf dem kleinen Gehöft auf dem im Norden des Montalcinogebietes gelegenen Montosoli-Hügel, der schon seit jeher wegen seiner Höhenlage und den starken Unterschieden zwischen warmen Tages- und relativ kühlen Nachttemperaturen als ideales Anbaugebiet burgundisch inspirierter Weine voller Eleganz und Finesse berühmt ist, traf ich einen älteren Herrn, der in kurzen Hosen und Unterhemd gemütlich in seinem Stuhle lehnte und sehr zufrieden, so schien es, in die Welt hinaus schaute. Ich fragte ihn, ob er mir sagen könne, wo ich den Besitzer finde. Ein freundliches Lächeln erfüllte bei dieser Frage sein Gesicht und er entgegnete mir voller Wärme: „Io sono Baricci”. Und als ich schließlich wissen wollte, ob es denn möglich sei, auch ohne Voranmeldung seine Weine zu verkosten, lies er mich durch ein viel sagendes Kopfnicken wissen, dass Nello Baricci (so sein vollständiger Name) sich mit offenem Herzen über jeden Besucher seines Weingutes freue, der Interesse an seinen großen, traditionsreichen Weinen mitbringe. „Aber die Proben sind eine Sache der Jüngeren,” flüsterte Nello mir zu und rief seinen Schwiegersohn Pietro, der mich dann zum kleinen, aber feinen Weinkeller geleitete.

Azienda Agricola Nello Baricci

Pietro erzählte mir dann voller Stolz von der langen Geschichte des Traditions-Weingutes, von den 60er Jahren, als Nello Baricci mit einigen Winzern aus Montalcino das Brunello-Konsortium gründete und davon, dass von diesen Gründungsmitgliedern heute nur noch Nello Baricci lebe, von den 10 Brunello Weingütern, die es damals gab und den 250 heute existierenden Weingütern, die oftmals einen Brunello produzieren, der nach allem schmeckt, aber nur nicht nach der wunderbaren Rebsorte Sangiovese und seiner Heimat Montalcino. „Unsere Philosophie”, fährt er in Fahrt gekommen fort, „ist von Anfang an so einfach wie klar. Wir beobachten die Natur und ernten unsere Sangiovese-Trauben, wenn sie ihre optimale Reife haben. Die Gärung dauert durchschnittlich 15-18 Tage. Dann werden die Weine nach traditioneller Art, genau so unverfälscht wie früher, ohne irgendeines der modernen Kellermittelchen einzusetzen, in großen Fässern über 3 Jahre ausgebaut. Nach einem Jahr der Flaschenreife kommen die Weine schließlich in den Handel”.

Und was für ein unverwechselbarer Stil zeichnet diese urtraditionellen Brunelli aus! Ganz anders als die vielen Konzentrationsmonster „schleicht” sich dieser Wein eher leise in alle Sinne und betört durch burgundische Finesse und Eleganz. Auch im Mund setzt sich diese feine Klarheit des Weines betörend fort und bleibt noch minutenlang am Gaumen haften, wenn das Glas schon lange geleert ist. Die extrem langlebigen Brunelli von Baricci sind große, unverwechselbare Sangiovese-Unikate. Es sind ungemein elegante Weine, die durch feinste Frucht, kraftvolle Klarheit, betörende Eleganz und ein langes Finale dem Ruhm des großen Brunello gerecht werden. Ein „Muss” für Liebhaber subtiler Genüsse, welche Kaschmir und Seide, Finesse und Eleganz mehr schätzen als vorlautes Krachen im Glase oder Holzorgien für Bibermäuler. Ein urtraditioneller Referenzwein für unbeirrt auf die Flasche umgesetzte Brunello-Authentizität!

Azienda Agricola Nello Baricci
Kerngesunde Trauben liefern die Basis der urwüchsigen Gewächse
der Azienda Agricola Nello Baricci

Mit der Verkostung des Rosso di Montalcino findet mein Besuch einen wunderbaren Abschluss. Dieser Wein, der in internen Verkostungen in Montalcino zum besten Rosso des Jahrgangs 2005 gekürt wurde (!), besticht durch seine tolle Frucht und seine kraftvolle Konzentration. Ein Wein mit großer Struktur, gleichzeitig ungemein frisch und lebendig. Spontan beschließe ich, diesen Wein zu meinem abendlichen Absackerwein zu machen, wenn ich in meinem Hotelzimmer die täglichen Eindrücke auf den Weingütern sortiere und nehme einige Kisten mit in der Gewissheit, immer wieder großen Weingenuss erleben zu dürfen. Beim Hinausgehen treffe ich dann wieder auf Nello Baricci, ich blicke in sein immer noch sehr zufriedenes Gesicht und er schaut offen in meine Augen, welche die Ehrfurcht vor seinen großen Weinen nicht verbergen wollen. Und dann stelle ich noch eine ganz dumme Frage: „Warum sind Ihre Weine eigentlich nicht in den gängigen Weinführen bei Gambero Rosso und Robert Parker zu finden?” Er schaut mich mit seinem zufriedenen Lächeln weiter an und sagt einfach nur achselzuckend „Perché?”.
Werte Kunden: Der Brunello von Baricci verkörpert genau die Stilistik eines Weines aus Montepulciano, den ich persönlich immer wieder trinken möchte. Ein unverfälschter Heimatwein mit Seele, unkopierbar auf der Welt, eines der immer seltener werdenden großen Weinoriginale. Genau so empfindet übrigens Andreas März, der die Baricci-Weine, die preislich wie qualitativ gesehen die meisten Prestige-Barrique-Brunelli als völlig überteuert demaskieren, auf dem Gut verkostet, danach höchst bewertet und kommentiert hat: „Toll finde ich unter anderem, dass der heutige Brunello von Baricci genau so schmeckt wie seine Brunello der frühen 80er Jahre, die mich vor 20 Jahren wiederholt nach Montalcino pilgern ließen. Gäbe es doch mehr Baricci in Italien! Nur sehr wenige italienische Winzer können sich leider damit brüsten, ihrem Stil seit 20 Jahren treu geblieben zu sein”. Wahrlich: Törichte Moden kommen und gehen, echte, originäre Qualität ist zeitlos! Wohl bekomm’s!


640107 Baricci, Rosso di Montalcino 2007 14,90 Euro
Welch wunderbares Schnäppchen aus einem Traumjahrgang der Toskana! Der kongeniale Nachfolger unseres 2005er Bestsellers, der zum schönsten Rosso des Jahrgangs 2005 gekürt wurde!
Welch betörende Nase, feinduftig und transparent, geschmeidig und erfrischend mineralisch zugleich: Ein verzaubernder, ein fröhlicher Wein, der Leben atmet und Emotionen auslöst, weil er so rein und authentisch, so unverfälscht riecht und schmeckt, dass jedem Brunello-Liebhaber das Herz aufgeht, wenn man ihn im Glas hat. Denn die Qualität dieses fabelhaften Rosso hält bereits locker mit denen vieler hochpreisiger Brunelli mit! Das ist die echte Toskana, das ist ein authentischer Montalcino, das ist ein nobler Seelentröster von entwaffnender Natürlichkeit und Ausstrahlung. Der Rosso 2007 von Baricci ist derart lecker, dass er zu verdunsten scheint, so schnell sind stets die Gläser geleert! Betörend komplex in der Nase mit Anklängen an pralle, reife Schwarzkirschen, Rosenblätter, Pinien, Wacholder, Nelken und feine Gewürze – und dann: Duftende Veilchen blühen am Wegesrand. Verführerisch gleitet dieser rote Noble über die Zunge, animierend wirken seine feine Säure und eine bemerkenswerte Mineralität im Trunk, die der Transparenz dieses herrlichen Rosso Struktur und Nervigkeit verleihen. Ein wunderbar balancierter Rosso aus einer anrührend schönen Landschaft, solo genossen oder als perfekter Begleiter herzhafter mediterraner Gerichte. Ein authentisches toskanisches Urgestein, das von seiner wohltuend altmodischen Stilistik her so schmeckt wie in der guten alten Zeit. Kompromisslos umgesetzte Tradition mit Charisma, Charakter und Authentizität. Montalcino ungekünstelt – originärer kann man das Blut der Toskana nicht genießen!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2010 bis ca. 2014.

Baricci, Rosso di Montalcino

640204 Baricci, Brunello di Montalcino, rosso 2004 32,50 Euro
2004 ist wohl der größte Jahrgang aller Zeiten in Montalcino – Mit der Höchstbewertung von 5 Sternen durch die Kommission des Consorzio del Vino Brunello di Montalcino geadelt! Vergleichbar in seiner Ausnahmequalität den Jahrhundertjahrgängen 2005 in Bordeaux und 2007 an der südlichen Rhône.
Die langlebigen aristokratischen Brunelli von Baricci brillieren als urwüchsige unverwechselbare Sangiovese-Unikate mit Herz und Seele. Es sind Jahrgang für Jahrgang ungemein traditionelle Weine, die durch feinste Beerenfrucht (dazu Noten von Rosen, Orangenblüten und mediterranen Kräutern), eine noble Eleganz und ein langes Finale den Ruhm und den Mythos eines großen Brunello in die ganze Welt hinaus tragen. Und dieser fabelhafte 2004er aus einem Jahrhundertjahrgang ist bei aller inneren Dichte, samtenen Fülle und lasziven Vollmundigkeit geradezu ein Antipodenwein zu den nur allzu vielen „dicken”, marmeladigen Wuchtbrummen und zu den austauschbaren Weltweinen im technisch gestylten Einheitslook, die leider so häufig auch in Italien vinifiziert werden. Ein nobler Kern intensiver Mineralität, eine betörend saftige Frucht, deren Opulenz von einer nahezu nordischen Kühle ummantelt wird und cremige, fabelhaft seidene Tannine verwöhnen, nein, streicheln und liebkosen zärtlich die Zunge. Welch phantastische Säurestruktur (!), welch herrlich balancierte Textur, welche Präzision und welch animierende Trinkigkeit! Diese betörend duftige und zugleich wilde aromatische Transparenz, gepaart mit warmer Kraft und Würze sowie balsamisch reifer Süße, machen Nello Bariccis unmodisch-urwüchsigen Brunello einmalig und stets mit Freude in einer Blindprobe identifizierbar. Dies ist burgundische Noblesse in erfrischend spröder Verpackung, Montalcino ungekünstelt, Landschaft von großem Reiz und herber Schönheit. Wie der Wein – authentischer kann man einen Brunello auf der Flasche nicht erleben: „Gäbe es doch mehr Baricci in Italien!” jubelt daher Andreas März begeistert in MERUM.
Vergleichen Sie, werte Kunden, den Preis dieses edlen Brunello doch bitte einmal mit dem der anderen großen Montalciner: Er macht schlichtweg Staunen! Selbst in den Prestigeregionen der Weinwelt gibt es sie also noch, selten zwar, aber bisweilen kann man sie finden – Fabelqualitäten zu werten Preisen, wie dieser authentische Heimatwein voller Noblesse, Charakter und Originalität! Mein Fernweh nach Montalcino entflammt jedenfalls stets aus Neue, wenn ich ihn zu Hause verkostete: Ein Brunello, der nach nichts außer Brunello schmeckt!
Zu genießen ab sofort wegen seiner phantastisch feinen, schmelzigen Tannine (Dekantieren bitte oder über wenigstens zwei Abende aus der geöffneten Flasche probieren), Höhepunkt 2011 bis ca. 2020.

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Wieder eingetroffen:
Unser Klassiker Saladini Pilastri – „Qualitätssieger aus der ländlich strukturierten Weinregion der Marken, ein Highlight für Schnäppchenjäger” (Parker).

Saladini
Blick auf die Domaine Saladini Pilastri

„Wenn es dem Körper gut geht, singt die Seele”, zitiert VINUM ein uraltes Askolaner Sprichwort und resümiert zutreffend: „In den Marken (der aufstrebenden Nachbarregion der Toskana) singt die Seele des Weinliebhabers, weil es Winzern gelingt, im italienischen Qualitätsweinbau eine Vorreiterrolle zu spielen, ohne den Blick auf die Preisgestaltung zu verlieren. Saladini Pilastri vinifiziert im biologischen Anbau Rotweine mit bemerkenswerter Farbtiefe und Struktur bei bestem Preis-Genussverhältnis: Noblesse oblige!” Wie wahr: Kontrollierter biologischer Anbau (und die Auszeichnung im Italienführer für biologische Weine als eines der besten Güter des Landes!), gepaart mit feinster Kellertechnik ergeben herausragende Rotweine zu einem ungemein fairen Preis: Urwüchsiges Italien, wie es schöner nicht sein kann!


652107 Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2007 4,95 Euro
Unser meistverkaufter italienischer Rotwein – eine „Hammerqualität” aus biologischem Anbau zu kleinstem Preis! Von Robert Parker sowohl im Jahrgang 2006 als auch in 2007 zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.

Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2007

652506 Saladini Pilastri, Vigna Montetinello, rosso 2006 7,95 Euro
Die Substanz und Konzentration dieses Einzellagen-Weins (im Übrigen eine absolute Rarität in den Marken!) kommt aus einem etwa 30-jährigen erstklassigen Weinberg: dem nur wenige Kilometer von der Adria-Küste entfernten Montetinello mit optimalen klimatischen Bedingungen. Er ist vor allem mit liebevoll gepflegten Montepulciano-Reben bestockt und etwas Sangiovese. Beide Rebsorten ergeben als Cuvée eine ungemein kraftvolle und charakterstarke Persönlichkeit mit einer mineralischen, würzigen und fruchtigen Substanz, die unter die Haut geht. Da ist zuerst Linzer Torte im Glas, noble Schokolade, Schwarzkirsche in feinster Pinot-Manier, das alles leicht rauchig unterlegt, feinwürzig, mit einem zarten blaubeerigen Touch. Tolle Komplexität! Am Gaumen kommt dann dieses typische Saladini-Tannin, das präziser, packender, substanzieller als bei vielen „Italo-Weinchen” ist, die nur geschniegelt, gestrafft und aufpoliert daher kommen. Saladinis Charakter-Gewächse aber haben ihren Ursprung im Weinberg, der ökologisch bewirtschaftet ist; dieser Wein geht wesentlich tiefer, dieser Wein zeigt – ähnlich wie die tollen Rieslinge des Rheingauers Josi Leitz – einen verwobenen Zusammenklang von Mineralität, Frucht und Würze. DAS ist das Signum aller Saladini-Weine, die zudem einen typischen, so ungemein leckeren, noblen Nougat-Schmelz aufweisen. Am Gaumen ist das rot- und blaubeerige Fruchtspiel von einer zarten, pflaumigen Süße unterlegt, im Finale zeigt sich eine nussige Mineralität, ein Touch von schwarzen Oliven und auch eine zartherbe, blättrige Teenote, ein finessenreiches Pendant zur zarten Fruchtsüße. ,Montetinello’: Das ist Italien vom Feinsten! Und im großen Jahrgang 2006 prunkt dieses authentische Kind der Marken wie stets zuvor statt mit marmeladiger Konsistenz mit trinkanimierender Frische, Kühle und Seidenglanz in den schmelzigen Tanninen. Eine neue Qualitätsdimension für die Marken in diesem unglaublich sympathischen Preisbereich: Im Gambero Rosso 2009 mit 2 Gläsern ausgezeichnet, 4 Trauben im Duemilavini 2009: Von Parker gar mit 90 Punkten bewertet und, Sie ahnen es schon, werte Kunden, wiederum zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren empfohlen), Höhepunkt 2010 bis nach 2014.

Saladini Pilastri, Vigna Montetinello, rosso




ÖSTERREICH

Weingut Hirsch - Kamptal

Die Revolution im Kamptal! Mist von Wasserbüffeln für die Weingärten – Schrauber für Weltklasseweine!

„Es gibt keinen besseren Dünger für meine Weingärten” sagt Johannes Hirsch, als er meinen wohl leicht verdutzten Gesichtsausdruck bemerkt und schmunzelt, weil er weiß, dass er wieder einmal aufhorchen lässt. Wie so oft in den letzten Jahren. Er ist DER Vordenker einer neuen jungen Winzer-Generation, DER Aufsteiger der letzten Jahre schlechthin innerhalb der österreichischen Winzerelite: Er, der junge Patron des traditionsreichen Weingutes Hirsch!

Weingut Hirsch
Johannes Hirsch, unter den österreichischen Spitzenwinzern der Vorreiter
des Schraubverschlusses

„Ich hasse alles Eintönige und Austauschbare. Meine Weine sollen die Tradition und das Terroir unserer Region widerspiegeln, Eleganz und Finesse sind mir wichtiger als überkonzentrierte Monsterweine mit hohen Alkoholgraden in einem weltweit immer häufiger anzutreffenden vinologischen Einheitsbrei, die hohe Punkte-Bewertungen erzielen, aber bei Kennern keinen rechten Trinkgenuss aufkommen lassen. Entscheidend für den Stil meiner Rieslinge und Grünen Veltliner ist unsere biodynamische und handwerklich sehr intensive Weinbergsarbeit (extrem aufwändige Laubwerksarbeiten, hohe Rebdichte wegen der Wurzelkonkurrenz, so dass die Wurzeln tief in die Erde vordringen müssen und bei der Suche nach Wasser die wertvollen Mineralien aufnehmen können, Gründüngung und, wenn nötig in heißen Sommern, zielgerichtete, punktuelle Bewässerung), die Trauben brauchen eine maximale physiologische Reife und dazu kommt eine extreme Auslese mit wenigstens vier Erntedurchgängen in jedem Ried! Im Keller vinifiziere ich ganz traditionell und vergäre ausschließlich spontan mit weineigenen Hefen, die in den einzelnen Weingärten ganz natürlich vorkommen und die den unterschiedlichen Charakter des jeweiligen Terroirs optimal herausarbeiten”, so das Credo von Johannes, diesem jungen, so ungemein sympathischen Winzer: „Denn die Natur kann man nicht verbessern!”

Johannes Hirsch muss man einfach mögen, er ist so ein wohltuend grundehrlicher Sunnyboy – und dennoch polarisierte er in den letzten Jahren wie kaum ein anderer! Viel Aufsehen erregte unser Shootingstar nämlich nicht nur wegen seiner großartigen Qualitäten, sondern, weil er als erster Spitzenwinzer alle Weine, selbst die Pretiosen des Hauses, mit einem Schraubverschluss ausstattete. Was ihm einen Boykott-Aufruf des FALSTAFF und gleichzeitig den Titel „Weingut des Jahres” bei WINE-TIMES, DEM Internetportal für österreichischen Wein, eintrug. Einige Importeure boykottierten ihn auch tatsächlich, was ihm andererseits die Solidarität zahlreicher Sommeliers einbrachte, die der Korkdiskussionen überdrüssig waren. Längst ist der Verschluss kein ernsthaftes Thema mehr, nur noch die grandiosen Qualitäten, die selbst die wesentlich teureren Prestigeweine der Wachau das Fürchten lehren! „Heute kann ich endlich wieder über meine Weine reden und nicht immer über Verschlüsse.”

Weingut Hirsch
Johannes Hirsch (rechts im Bild) und Tino Seiwert
beim Fachsimpeln in den Rieden

Doch schon früher, 1999, staunte man nicht schlecht über Johannes Hirsch. Als alle österreichischen Funktionäre den Rotwein als Antwort auf den Klimawandel propagierten, ging Hirsch in die entgegen gesetzte Richtung. Denn obwohl seine Rotweine zu den besten der Region zählten, riss er alle Reben aus und konzentrierte sich auf Riesling und Grünen Veltliner. Und hatte auch damit Recht. International ging ein richtiger Boom nach Riesling und Veltliner los, Hirsch kann heute bei weitem nicht die weltweite Nachfrage nach seinen edlen Gewächsen decken. Diese wirtschaftliche Weitsicht fiel kürzlich auch den Juroren der Tageszeitung „Die Presse” auf. Erstmals bekam der Winzer, der höchste Auszeichnungen für seine Weine durchaus gewöhnt ist, selbst einen Preis. In der Kategorie „Wirtschaft” trat Johannes Hirsch als erster Vertreter der Weinbranche in der Geschichte des Wettberwerbs gegen die Managerelite Österreichs an und wurde promt auf’s Siegerpodest gewählt!

Trotz aller radikaler Kehrtwendungen in seinem Leben: Johannes ist im Grunde seines Herzens gar kein Revoluzzer, viel eher ein Bewahrer. Ein Wertkonservativer, dem das Schicksal unseres Planeten alles andere als egal ist: So führte Johannes Hirsch voller innerer Überzeugung zunächst den biologischen, dann den biodynamischen Anbau ein, was auch in einem inneren Zusammenhang mit der Geburt seiner Tochter steht: „Ich hatte sie im Arm und wusste, sie soll in gesunder Natur aufwachsen, und dazu musst du deinen Beitrag leisten.” So ist das Geheimnis des großen Erfolgs seiner Weine wohl das Zusammenspiel von Tradition und Moderne im Weingut Hirsch. So wie das Gebäude-Ensemble in Kammern im Kamptal, das straßenseitig einen über 500 Jahre alten barocken Zehenthof des Stiftes Passau zeigt, während man aus dem modernen Keller- und Verkostungsanbau aus großen Panoramascheiben auf Hirschs wichtigste Weinberge Heiligenstein und Gaisberg blicken kann. Eine Idylle zum Innehalten! Genauso harmonisch wie das intakte Ökosystem im Wingert funktioniert das Zusammenspiel der Generationen im Hause Hirsch. Denn Vater Josef hilft immer noch gerne mit und setzt seine Erfahrung im Weingarten um: Immerhin war er es, der schon vor unendlich vielen Jahren den Kunstdünger aus den Weingärten verbannt hat! Dass Sohn Johannes heute den Mist der Wasserbüffel der nahegelegenen Bio-Käserei einsetzt, ist letztendlich „nur” eine logische Weiterentwicklung.

Weingut Hirsch
Familienidylle

Die Elogen und Preise alle aufzuzählen, mit denen Johannes Hirsch in den letzten Jahren im In- und Ausland überhäuft wurde, hieße die berühmten Eulen nach Athen zu tragen: Beschränken wir uns hier beispielhaft auf einige wenige aktuelle Urteile: So werten die US-Kritiker Stephen Tanzer ebenso wie David Schildknecht in Robert Parkers Wine-Advocate schon Hirschs Einstiegswein „Trinkvergnügen” als „excellent value”, Tanzer adelt den Grünen Veltliner Lamm mit 92 Punkten, ebenso den Riesling Gaisberg (hier jubeliert Parker: „setzt die Zunge in Schwingung”) und der Riesling vom Zöbinger Heiligenstein ist ihm gar 94 Punkte wert. Diese grandiosen Gewächse aus Österreichs Überfliegerjahrgang 2006 (dieser Ausnahmejahrgang ist nur vergleichbar mit Deutschlands Fabeljahrgang 2007) bieten wir Ihnen heute nach einigen Monaten auf der Flasche und dem Erreichen der ersten Trinkreife mit großer Freude an. Natürlich vergeben auch die österreichischen Medien wieder Top-Noten: Vinaria vergibt für den Riesling Gaisberg die Höchstnote von 3 goldenen Sternen, im Falstaff erreicht das Weingut die Höchstwertung von 3 Sternen und unser Grüner Veltliner Lamm 93-95 Punkte! Auch im neuen WeinGuide „Österreichs beste Weissweine“ von Tucek & Knall spielt das Weingut Hirsch ganz vorne mit. Nur 36 Kreszensen Austrias, ausgewählt aus Tausenden von Weinen, erreichen die Höchstwertung 5 Gläser, die beiden Hirsch-Rieslinge Gaisberg und Heiligenstein 2006 sind dabei!

Doch urteilen Sie, werte Kunden, doch einfach selbst und wenn Sie dann noch die Preise vergleichen, dann werden Sie die Gewächse von Hirsch als fast konkurrenzlos günstig erkennen. „Das Weingut Hirsch zählt wahrlich zu den besten Weißweinproduzenten Österreichs”, wie der Gault Millau dezidiert urteilt. Meine ganz besondere Empfehlung!


701107 Hirsch, Grüner Veltliner „Trinkvergnügen #6” (DV) 2007 7,60 Euro
Leuchtendes Gelbgrün in der Farbe, zart mineralischer und pfeffriger Duft nach frischen Äpfeln und Limetten, im Hintergrund verspielte Kräuter-Würze. Am Gaumen ungemein saftig und frisch, leichtfüßig und herrlich trinkanimierend (Nomen est Omen, gerade einmal 11,5 Volumenprozent Alkohol!), ausgewogen, fein balanciert und harmonisch, feinwürzig, knackige Säure, „ein Wein, der einfach Spaß macht”, so das Lob von Tucek & Knall. Eine Novität sei noch angekündigt: Das Künstler-Etikett stammt heuer vom Wiener Kabarettisten Thomas Maurer.
Zu genießen ab sofort bis Mitte 2010.

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Weingut Hirsch
Johannes und sein Vater Josef beim Begutachten
des Reifezustandes der Trauben

701207 Hirsch, Grüner Veltliner Kammerer „Heiligenstein” (DV) 2007 11,50 Euro
Vom Fuße des legendären Heiligensteins, der wohl besten Lage des Kamptals, stammt dieser feinwürzige, wunderbar universelle Essensbegleiter, mit feinpfeffrigem und zart tabakigem Duft und Anklängen an Honigmelonen, Grapefruit und einem Hauch Blutorangen sowie feinduftig floralen Aromen. Am Gaumen wieder saftige gelbe Fruchtaromen, von feiner, cremiger Art, zart pfeffrig, tolle Mineralität, sehr elegant und voller Finesse, herrliche Terroirprägung im rassig-frischen Nachhall.
Wurde von VINARIA in der Vergangenheit schon als einer der drei besten Veltliner Österreichs mit unter 12,5% Alkohol bewertet und kürzlich gar zum Top-Wein 2008 gekürt (Vinaria Ausgabe 5/2008), und das genau in jenem attraktiven Preissegment, in dem man auch mal ein Gläschen mehr trinken kann. Großer Genuss kann so einfach sein!

PS: Auch der renommierte Weinjournalist Pit Falkenstein schwärmt im Handelsblatt von unserem so extrem preiswerten 2007er Grünen Veltliner „Heiligenstein”, der „rundum gelungen ist. Typisch für die Sorte ist ein pfeffriger Duft, der an Braten erinnert. Der Geschmack kommt erst erdig. Dann sind Nuss-Aromen und Weißbrot zu spüren, was vom Lager des Mostes auf der Hefe herrührt. Mit einer lang anhaltenden Mirabellen-Frucht klingt der eher leichte und doch füllige Tropfen aus.”
Trinkreife ab sofort bis mindestens 2011.

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701407 Hirsch, Riesling „Zöbing” (DV) 2007 11,50 Euro
Herrlich saftiger, ungemein animierender Riesling von schieferhaltigen Urgesteinsböden, unmittelbar westlich des legendären Heiligensteins gelegen, faszinierender, mineralischer Duft von Aprikosen und Pfirsich, Limone, Kräutern und zarter tabakiger Mineralik. Am Gaumen feine saftige Frucht mit fester mineralischer Würze, recht dicht, harmonisch, balanciert, eher „kühle” Stilistik, kräuterwürzig, die betörenden Aromen von der Nase setzten sich auf der Zunge fort, phantastische Mineralität, feines animierendes Frucht-Säure-Spiel, das lange anhält, mit animierenden Zitrusfrüchten ausklingend. Das ist einer dieser so raren, wunderschönen rassigen Trinkweine (nur 12% Alkohol) mit einem animierenden Säurebogen, die immer wieder Lust machen auf das nächste Glas!
Grandioser Testsieg: Vinaria-Sieger 2008 in Heft 5/2008 mit 17,7 Punkten! Für unsere Kunden zitieren wir gerne aus der Vinaria-Laudatio: „Gerade bei den mittelgewichtigen Rieslingen (und Veltlinern) liegen die Topweine oft denkbar knapp beieinander, heuer gab es aber einen eindeutigen Sieger: Johannes und Josef Hirsch aus Kammern konnten mit ihrem Riesling Zöbing – unserer Meinung nach dem besten seines Namens bisher – reüssieren: ein wunderbar exotischer Wein von beachtlicher Substanz sowie ausgeprägter Mineralik und viel Spannung, der jedenfalls noch Reserven besitzt. Ein Ergebnis der biodynamischen Bewirtschaftung, auf die derzeit im Weingut Hirsch umgestellt wird? Es wäre in der derzeitigen Umstellungsphase vielleicht übertrieben, derartiges zu behaupten, gibt sich Johannes Hirsch bescheiden, der die Qualität des Weines seinerseits mit ,extremem Einsatz im Weingarten mit unglaublich vielen Leuten’ sowie dem geringen Behang und dem punktgenauen Erntezeitpunkt rechtzeitig vor dem großen Regen erklärt!” DER Preis-Leistungs-Knaller unter unseren österreichischen Juwelen!
Zu genießen ab sofort bis 2012.

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701606 Hirsch, Riesling „Heiligenstein” (DV) 2006 25,00 Euro
Seit Jahren DER große Rivale bester und weltweit renommierter, aber wesentlich teurerer Rieslinge aus der benachbarten Wachau! (Karl Mandl, rühriger, weithin bekannter Gastronom vom sehr empfehlenswerten Florianihof in Wösendorf im Herzen der Wachau, nennt diesen Wein in Anspielung an einen legendären Wein von Hirtzberger den „Singerriedl vom Kamptal”). Ist stark von dem aus vulkanischem Gestein und Wüstensandstein bestehenden Terroir geprägt. Die Weine dieser Lage brauchen eine etwas längere Flaschenreife, um die enorme Fülle an Frucht und mineralischer Würze zu entwickeln.
Sehr intensiver, nuancenreicher, faszinierend kühler, mineralisch-würziger Duft nach weißen Weingartenpfirsichen, Blüten und Kräutern, mit etwas Luft auch exotische Anklänge und etwas Grapefruit, ungemein elegant und animierend. Am Gaumen nicht nur Kraft und Muskeln, sondern ein sehr subtiles, finessenreiches Spiel, das den Wein transparent durchzieht und die mächtige Konzentration kaum spüren lässt, eine fast sinnenverwirrende, konzentrierte Frucht und ein herrlicher Säurebogen. Vibrierende Struktur, vielschichtig, rassig-kernig, tiefe mineralische Würze, dazu eine perfekt balancierte Fruchtsüße und viel Schmelz sowie ein extrem langer, endloser Nachhall mit expressiven mineralischen Noten. Dieser majestätische Riesling zeigt eine innere Harmonie, die unglaublich begeistert, mit einer feinen, in sich stimmigen, frischen, fruchtig-mineralischen Stilistik und einem herrlichen Extrakt, der sich wie Seide um die Zunge hüllt und sich im grandiosen Finale mit Mineralität und Rasse vermählt.
Ein großer komplexer Wein, nahe dem Ideal, ein Meisterwerk, das Johannes Hirsch als virtuosen Künstler zeigt und verdient Spitzenbewertungen aus der ganzen Welt einheimst. Auf Augenhöhe mit den vielfach teureren Pretiosen aus der Wachau: Terry Theise (USA): „Riesling of the vintage”, Parker 92-93 Punkte, Höchstnote 5 Gläser bei „Österreichs beste Weissweine” von Tucek & Knall.
Obwohl schon zurzeit mit dem höchsten Genussfaktor versehen, wird dieser noch bezahlbare Weltklasseriesling am besten zwischen 2010 und 2020 munden.

Hirsch, Riesling „Heiligenstein” (DV)

Weingut Hirsch
Blick über den „Gaisberg”

701806 Hirsch, Riesling „Gaisberg” (DV) 2006 25,00 Euro
Der ewige Rivale des Heiligensteins aus dem eigenen Haus. Gleich exorbitante Qualität, aber ein anderes großes Terroir, das den Charakter des Weins bestimmt! Der Gaisberg aus Jahrgang 2006 wird von einigen Weinkritikern sogar etwas höher eingestuft als der Heiligenstein. Zumindest steht er ihm nichts nach. Herrlich fruchtbetonter, sortentypischer Duft nach Pfirsich und würzigen, salzig- mineralischen Noten. Auch am Gaumen „Pfirsich satt”, ungemein saftig und würzig, kräftiger Körper mit wunderbar feingliedriger Struktur, vollmundig und geschmeidig, aber mit elegantem Stil und Tiefe, herrlich schmelzig und harmonisch, komplex und nuancenreich, schon jetzt sehr zugänglich mit wunderbarem Trinkfluss, macht richtig Lust auf das nächste Glas, langer, spielerischer, zutiefst mineralischer Nachhall. Hat Potential für eine Legende.
Stephen Tanzer 94 Punkte, Vinaria Höchstwertung 3 goldene Sterne, 5 Gläser, die Adelung quasi, bei Tucek & Knall! Mein ganz persönlicher Lieblingsriesling aus Österreichs Jahrhundertjahrgang 2006. – Da findet sich eine Mineralität fast wie in Kellers legendärem Morstein!
Zu genießen ist dieser dem Heiligenstein absolut gleichwertige Weltklasseriesling ab sofort, Höhepunkt 2010 bis nach 2020.

Hirsch, Riesling „Gaisberg” (DV)

701306 Hirsch, Grüner Veltliner „Lamm” (DV) 2006 25,00 Euro
Welch phantastischer Veltliner von bis zu 50 Jahre alten Rebstöcken aus einer der berühmtesten Riede Österreichs für Grünen Veltliner zu sagenhaft günstigem Preis – in Relation zu seiner Weltklassequalität. Mit 93-95 Punkten von FALSTAFF mit der zweithöchsten Bewertung aller österreichischen Grünen Veltliner geadelt! Ungemein vielschichtige Aromen, eine faszinierende, extraktreiche Frucht (Quitte, Papaya, exotische und gelbfruchtige Noten), dazu unterschiedliche Tabakaromen, eine sagenhafte Mineralität, weißer Pfeffer sowie feinwürzige Anklänge. Am Gaumen enorm dicht, komplex, von einer rieslingähnlichen Rasse und an burgundische Aromen erinnernd, dabei beeindruckend cremig, vielschichtig, facettenreich und weich. Enorme Komplexität, viel Frucht und Würze, fein balanciertes, vibrierendes Säurespiel, perfekte Balance, sehr langer, delikater Abgang mit Anklängen von Grapefruit. Ein fabelhafter Essensbegleiter zu Fisch oder hellem Fleisch mit kräftigen Saucen.
Immer wieder ist der Lamm einer der höchstbewerteten Veltliner Österreichs. Vom führenden japanischen Sommelier Shinya Tazaki mit 19 von 20 Punkten bewertet, Falstaff vergibt 93-95 Punkte, Tucek &Knall 4 Gläser! Unbedingt probieren. Wachaus überteuerte Winzerelite hat ihren Herausforderer gefunden: Höchst mögliche Qualität zu moderatem Preis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2009 bis nach 2020.

Hirsch, Grüner Veltliner „Lamm” (DV)




DEUTSCHLAND

Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau

Ein junger Winzer macht seit mehreren Jahrgängen mit einer Abfolge solch phantastischer Rieslinge von sich reden, dass dieser „Junge Wilde” qualitativ auf Augenhöhe mit der etablierten Winzerelite Deutschlands anzusiedeln ist! Tim Fröhlich heißt der ebenso ehrgeizige wie talentierte und sympathische junge Mann, dessen phantastische Rieslinge als Ode an die Mineralität gefeiert werden! Unser „Dream-Team in Sachen Wein” (Gault Millau) vinifiziert im Fabeljahrgang 2007 feingliedrige, rassige Rieslinge mit glockenklaren Aromen voll vibrierender Spannung, explosiver Finesse und von kristalliner Frische – Beseelte Terroirweine mit laserstrahlartig gebündelter Energie auf absolutem Weltklasseniveau, die zu meinen persönlichen Favoriten des Jahrgangs gehören!

Schäfer-Fröhlich
Tim Fröhlich mit seiner Schwester Meike und seinen Eltern

941107 Schäfer-Fröhlich, Nahe-Riesling trocken 2007 8,95 Euro
Rassiger, eleganter, knackig frischer, traumhaft mineralischer und sensationell fruchtiger Gutsriesling auf absolutem Spätleseniveau, der auf wunderschöne Art und Weise die Typizität der großen Nahe-Lagen, aus denen Tim Fröhlich mit viel Herzblut seine stilistisch so einzigartigen Rieslinge gewinnt, demonstriert. In der Nase eine Wahnsinnsfrucht (über mehr als 5 Tage aus der geöffneten Flasche entwickelt sie sich grandios – also mehrere Flaschen auf einmal köpfen und über Abende hinweg aus jeder Flasche ein Glas genießen!), zart verwobene Anklänge an Feuerstein, Weinbergspfirsich, Stachelbeeren, Cassis (!), Holunder und feinste Mineralien, betörend unterlegt von exotischen Noten. Einfach irre! Am Gaumen eine vibrierend rassige Textur, auf der Zunge spielerisch leicht, an den Tanz der Elfen erinnernd. Was verführt hier eine Feinheit und Finesse, welch glockenklarer Stil! Einen besseren Gutsriesling findet man in ganz Deutschland nicht, nur stilistisch andersartige! Welch unvergleichliche Trilogie von Frucht, Feinheit und Finesse! Von allen Einstiegsrieslingen in die magischen Weinwelten unserer Nahe-Spitzenwinzer sicherlich mit das präziseste, feinfruchtig-rassigste Exemplar!

Schäfer-Fröhlich, Nahe-Riesling trocken

Weingut Schäfer-Fröhlich

941207 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling trocken 2007 11,90 Euro
Welch animierende Fröhlichkeit im Trunk, die aus einer Vermählung zwischen einer betörenden Frucht, fein ziselierten Mineralität und zarter Würze resultiert: Reintönig, klar wie ein sprudelnder Bergquellbach und von bestechender Frische. Präzise im Herkunftscharakter aus einer Rieslinglage (Bockenauer Felseneck), die Kenner zu den Recht zu den größten der Welt zählen, gestützt von lebhaft nerviger Säure, die geschmeidig und bekömmlich integriert ist, und einem herrlich cremigen, ungemein saftigen Mundgefühl, das strahlende Frische und animierende Frucht (welche Orgie an wollüstiger Cassis!) transportiert. Dichte Würze entfaltet sich am Gaumen in präziser Mineralität und kristalliner Struktur! In seiner Klasse einer der besten trockenen Rieslinge Deutschlands – legendäres Preis-Genussverhältnis!

Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling trocken

941307 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling trocken 2007 16,50 Euro
Welch feinrassiger Riesling, der Genießerherzen öffnet und emotional berührt!
Wunderschön mineralische Nase, ein tanzendes Pfauenrad erotischer Frucht mit einem filigranen Aromenspiel, alle Ingredienzien deuten auf einen köstlichen Finessenwein hin. Dieser fabelhafte Riesling ist eine phänomenale Köstlichkeit, schlank, elegant, saftig, enorm rassig, von beeindruckender Raffinesse und ein sensationell schöner, irre mineralischer Nachhall aus herrlicher Zitrusfrucht und traumhaftem Cassis macht ihn wunderbar schlank und zieht das Aromenspiel ungemein in die Länge. Welch betörender Wein, der pure Lebensfreude ausstrahlt! Ich bin mir ganz sicher, dass dieser magische Riesling der Star von so manch vergleichender Degustation in diesem potentiellen Fabeljahrgang sein wird. Wir sind stolz und glücklich, dass wir Ihnen diesen phantastischen Genuss, der bei vielen anderen Winzern Deutschlands als wesentlich teureres Großes Gewächs verkauft werden würde (wenn sie denn überhaupt in der Lage wären, eine solche großartige Qualität zu vinifizieren!), zu diesem tollen Preis anbieten dürfen, der in der Tat eine unerhörte Provokation vieler Weißweine auf der ganzen Welt ist! Ein verzaubernder Riesling zu einem unmöglichen Preis!

Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling trocken

941407 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling Kabinett 2007 11,90 Euro
Ein Bilderbuch-Kabinett zum Niederknien schön! Meine ganz besondere Empfehlung!

Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling Kabinett



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann