Saarwellingen, im Februar 2008

PINwand Nº 160


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

heute präsentieren wir Ihnen aus dem Süden Frankreichs Weltklassegewächse und herausragende Alltagsweine unserer Kultdomainen Trévallon, Limbardié, Saint Préfert (der erste Überflieger aus 2007, „dem größten Jahrgang aller Zeiten”, Parker) und Jean-Louis Chave.

Im Burgund brillieren Rossignol-Trapet und Mugnier mit grandiosen Qualitäten, Helmut Dönnhoff ist der Grandseigneur des deutschen Weines und in Italien zählen die Rotweine von Felline zu den größten Schnäppchen überhaupt – „National Oscar” (Gambero Rosso)! Österreichs Aushängeschild, das mit Ehrungen überhäufte Weingut der sympathischen Familie Pöckl, erhält die höchste Bewertung im FALSTAFF Grand Prix Zweigelt 2007.


Wieder bzw. frisch eingetroffen:

Schäfer-Fröhlich
Tim Fröhlich mit seiner Schwester Meike und seinen Eltern

Ein „Dream-Team in Sachen Wein” (Gault Millau) vinifiziert feingliedrige, rassige Rieslinge mit glockenklaren Aromen voll vibrierender Spannung, explosiver Finesse und von kristalliner Frische – Beseelte Terroirweine mit laserstrahlartig gebündelter Energie auf absolutem Weltklasseniveau!

Aus Deutschlands Fabeljahrgang 2007 empfehle ich Ihnen einen der schönsten Rieslinge des Landes, gegen den selbst so manch teures Großes Gewächs nicht den Hauch einer Chance hat! Unbedingt probieren!

941207 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling trocken 2007 11,90 Euro
Welch animierende Fröhlichkeit im Trunk, die aus einer Vermählung zwischen einer betörenden Frucht, fein ziselierten Mineralität und zarter Würze resultiert: Reintönig, klar wie ein sprudelnder Bergquellbach und von bestechender Frische. Präzise im Herkunftscharakter aus einer Rieslinglage (Bockenauer Felseneck), die Kenner zu den Recht zu den größten der Welt zählen, gestützt von lebhaft nerviger Säure, die geschmeidig und bekömmlich integriert ist, und einem herrlich cremigen, ungemein saftigen Mundgefühl, das strahlende Frische und animierende Frucht (welche Orgie an wollüstiger Cassis!) transportiert. Dichte Würze entfaltet sich am Gaumen in präziser Mineralität und kristalliner Struktur! In seiner Klasse einer der besten trockenen Rieslinge Deutschlands – legendäres Preis-Genussverhältnis!

Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling trocken


Château Beaucastel
Familie Perrin

174207 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2007 5,95 Euro
„Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Niveau zu derart sympathischem Preis produziert werden kann, ein Wein für all diejenigen, die hohe Qualität und großen Trinkgenuss suchen”, schwärmt Parker bereits seit Jahren begeistert über diesen phantastischen Alltagswein und feiert ihn mit der Auszeichnung „excellent value”! Und auch der DECANTER urteilt euphorisch: „Ein Vergnügen, ein großer und vortrefflicher Weinwert”! Und was ist das für ein herrlicher Alltagswein des fabelhaften Jahrgangs 2007 an der südlichen Rhône vom Fuße des mythischen Bergriesen des Mont Ventoux, einer Appellation, die immer noch Geheimtipp-Status besitzt! Bereits die ausgezeichneten Jahrgangsvorgänger erfreuten sich bei Ihnen, unserer werten Kundschaft, großer Beliebtheit. Und im phantastischen Jahr 2007 ist diese faszinierend harmonische, elegante, traumhaft frische und ungemein trinkfreudige Cuvée aus Grenache, Syrah, Carignan und Cinsault in ihrer sympathischen Preisklasse wohl weltweit fast ohne Konkurrenz! Die Ursache: Die südliche Rhône wird in dieser Dekade von einer fast „unheimlichen” Serie großer Jahrgänge heimgesucht. Bis auf den in den sintflutartigen Regenfällen des September abgesoffenen 2002er waren alle Jahrgänge schlichtweg groß, sie unterschieden sich nur in ihrer jeweiligen Stilistik. Gab es also in den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren pro Dekade nur 2-3 herausragende Resultate, kann man aufgrund der veränderten klimatischen Bedingungen und einer im Vergleich zu früher wesentlich engagierteren Weinbergsarbeit durch bestens ausgebildete Winzer ab 2000 fast ununterbrochenen von einer Jahrhundertqualität sprechen und 2007 scheint allem die Krone aufzusetzen! Zusammen mit Deutschland hat ganz Südfrankreich (also auch das Languedoc und das Roussillon) in 2007 europaweit die schönsten Resultate aufzuweisen mit dramatisch guten Qualitäten!
Und was wir Ihnen heute hier als herrlich leckeren Alltagswein präsentieren, unser Wort drauf, sprengt alles, was wir in den letzen Jahren in dieser sympathischen Preisklasse probieren durften! Dieser phantastische Bio-Wein bietet eine tiefe, undurchsichtige schwarzrote Farbe (aber nur vom Extrakt der Trauben und nicht aus Frankensteins Chemielabor!), ungemein verführerische Düfte nach schwarzen Kirschen, reifen Brom- und wilden Waldbeeren, Veilchen, weißem Pfeffer und den unvergleichlich aromatischen Gewürzen der Provence. Seine zarte Transparenz und Komplexität in Duft und Geschmack, seine beeindruckende Konzentration und Dichte (völlig ungewöhnlich in dieser so konsumfreundlichen Preisklasse), sein verführerischer Schmelz und die butterweichen, cremigen Tannine machen ihn im positiven Sinne zu „everybodys darling” und einem hedonistischen Trinkvergnügen.
Werte Kunden, dieser Wein ist so dramatisch gut, dass er die Qualitätshierarchie in so mancher Blindprobe auf den Kopf stellen wird. Dieses Geschenk der Natur sollten Sie sich kistenweise in Ihren Keller legen. Solch eine Qualität zu solch unmöglichem Preis wächst alle 10 Jahre einmal, vielleicht! Große Qualität kann bisweilen so unfassbar preiswert sein!
Zu genießen ist dieser Schmeichler der Sinne ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis wenigstens 2012.

Perrin, Côtes du Ventoux rouge

„Quality rises dramatically with the Perrin cuvees!”(Parker). Dieses Urteil trifft auch bei unseren ersten frisch abgefüllten Frühjahrsboten aus der Provence den Nagel auf den Kopf:

175108 Perrin, Côtes du Lubéron, blanc 2008 5,95 Euro
Nicht nur bei den Rotweinen sind die Perrins absolute Spitze, auch ihre Weißweine wie diese herrlich leckere Alltagscuvée (Grenache Blanc, Bourboulenc, Ugni Blanc, Roussanne) aus den autochthonen Rebsorten der Region weiß zu gefallen! Dieser authentische Wein vom Fuße des malerischen Mont Ventoux begeistert mit den traumhaften Aromen seiner zauberhaften Landschaft, mit Noten von weißen Blüten und den Früchten seiner Region, mit Anklängen an frisch gemahlenes Heu und nussigen Aromen sowie einer herrlich frischen, rassigen Note, die stets Lust macht auf das nächste Glas. Fabelhafter Apéritif- und Terrassenwein aus biologischem Anbau, schmeckt aber auch vorzüglich zu Spargel, Salaten, Fisch und hellem Geflügel.


Château Beaucastel
Frühlingszauber auf Château Beaucastel

174108 Perrin, Côtes du Ventoux Rosé 2008 5,95 Euro
Wirklich gute Rosés sind extrem rar, doch hier finden Sie einen richtig seriösen! Ein Bio-Wein mit viel Geschmack, Ausdruck und Tiefe – ein Meisterwerk von erstklassigen Reben vom Fuße des bezaubernden Mont Ventoux!


Freunde italienischer Nobelweine können sich an den urtraditionellen Rotweinen von Nello Baricci erfreuen.

Azienda Agricola Nello Baricci
Nello Baricci

640107 Baricci, Rosso di Montalcino 2007 14,90 Euro
Ein absolutes Schnäppchen und der legitime Nachfolger des zum schönsten Rosso des Jahrgangs gekürten 2005er!


Azienda Agricola Nello Baricci
Kerngesunde Trauben liefern die Basis der urwüchsigen Gewächse
der Azienda Agricola Nello Baricci

640204 Baricci, Brunello di Montalcino, rosso 2004 32,50 Euro
Burgundische Noblesse, Montalcino ungekünstelt, Landschaft von großem Reiz und herber Schönheit. Wie der Wein – authentischer kann man einen Brunello auf der Flasche nicht erleben: 2004 ist wohl der größte Jahrgang aller Zeiten in Montalcino!



News!

Zahlreiche Publikationen in diversen Gourmet- und Weinzeitschriften mit Blindverkostungen großer Champagner, in denen die Sekte von Bouvet-Ladubay als Piraten eingeschmuggelt wurden, belegen eindrucksvoll die Gleichwertigkeit, bisweilen gar die Überlegenheit dieser herausragenden Sekte selbst gegenüber hochwertigen Champagnerprodukten. Ganz aktuell kürt die WEINWIRTSCHAFT den „Tresor”, die ungemein beliebte Spitzencuvée unseres Kleinods, zum „Schaumwein des Jahres 2008 in Frankreich”! Lassen Sie sich diese ungeheure Provokation vieler überteuerter Luxuschampagner auf keinen Fall entgehen!

Bouvet-Ladubay
Blick in den Keller der Maison Bouvet-Ladubay

225200 Bouvet-Ladubay, Cuvée Trésor Blanc Brut 15,50 Euro
Einen überschäumend guten Traumsekt, der weltweit keine Konkurrenz zu fürchten hat, zu diesem Sensationspreis: Unmöglich, meinen Sie? Dann sollten Sie unbedingt einmal diese klassische Prestigecuvée aus den besten Chenin- (80%) und Chardonnaytrauben exklusiver Lagen probieren. Welche Finesse und Rasse, welch feines Perlenspiel, welch ausdrucksvolles Bouquet (Quitten, reife gelbe Früchte, dezente Röstnoten) kennzeichnen diesen mittlerweile unter Kennern legendären Sekt, der etwas gereifter im Duft und cremiger im Geschmack ist als der nachfolgende Saphir. Er wurde wie die großen Champagner von Krug zu 100% in neuen Barriques vergoren und hat in etlichen Blindverkostungen große Namen der Champagne souverän auf die Plätze verwiesen. Doch vergleichen Sie selbst und lassen Sie sich in genussreichen Stunden von diesem Prachtexemplar eines Weltklassesektes verzaubern. Der Trésor Blanc tänzelt förmlich auf der Zunge sowie am Gaumen und hat die Attribute eines Grand Cru: Feinheit, Leichtigkeit, Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit. Eine sinnlich-verführerische Champagner-Alternative mit einer feinen Säurestruktur und dem gewissen Frischekick!

Bouvet-Ladubay, Cuvée Trésor Blanc Brut



ITALIEN

Azienda Agricola Felline

Einer der beliebten Klassiker und Urgesteine unseres Italien-Programms fasziniert mit traumhaft preiswerten, autochthonen Rebsorten seiner süditalienischen Heimat.

In den weiten, sanft zum Meer hin abfallenden Ebenen Apuliens, tief im Süden des italienischen Stiefels gelegen, produziert seit etwa einem Jahrzehnt eine kleine Elite qualitätsorientierter Winzer aus ihren einheimischen Rebsorten großartige Weine zu im internationalen Kontext betrachtet fabelhaft günstigen Preisen und hat daher mittlerweile weltweit eine hohe Reputation erreicht. Voraussetzung für diese Qualitätsrevolution war die Verknüpfung einer jahrhundertealten Tradition, insbesondere die Verwendung der regionalen autochthonen Rebsorten, mit einer radikalen Mengenbegrenzung und einer behutsamen Verarbeitungstechnik in neu konstruierten, hoch modernen Kelleranlagen mit optimalen Kühlmöglichkeiten – eminent wichtig im heißen italienischen Süden. Diese Synthese trug entscheidend dazu bei, dass die früher nur allzu oft überreifen und oxidativen Weine Apuliens heute mit ihrer betörenden sinnlichen Frucht und einer würzigen Note derart brillieren, dass sie unter Liebhabern italienischer Weine einen glänzenden Ruf besitzen. Eines der Vorzeigeobjekte für diese „neue Weingeneration mit einem großartigen Preis-Genussverhältnis” (so das Urteil des Gambero Rosso) ist zweifellos unsere von der Fachpresse mit Elogen gefeierte Kellerei Felline in Manduria.

Azienda Agricola Felline
Gregory Perucci

Die rührigen Gebrüder Perucci, „die trotz ihrer Traumergebnisse stets auf dem Teppich geblieben sind” (Gambero Rosso) vinifizieren hier unter Anleitung eines der renommiertesten italienischen Önologen, Dottore Cosimo Spina, autochthone Rotweine voller Originalität – mit einem Schuss unverfälschter Wildheit, aber in einer zeitgemäßen Stilistik. Insbesondere der Primitivo von Manduria, wohl der Stammvater des kalifornischen Zinfandels, eine Rebsorte, die wie keine andere die Zukunft und das Potential Apuliens verkörpert, wird hier auf ebenso sensible wie geniale Weise neu interpretiert. Italiens wilder Süden erlebt daher (jenseits aller Massenertragsorgien von Genossenschaften, deren Billigplörre auch heute noch vielerorts achtlos verramscht wird) in seiner Spitze verdientermaßen eine wahre Renaissance und folgerichtig einen sagenhaften Nachfrageboom nach seinen temperamentvollen, charakterstarken Weinen: Seit Jahren bereits sind folgerichtig die urwüchsigen Rotweine unseres apulischen Vorzeigeguts Felline Bestseller unseres Programms! Für uns daher auch keine Überraschung, dass die renommierte Weinzeitschrift DECANTER („Süditalien ist das neue Kalifornien – nur viel billiger”) unseren Basiswein ‚Alberello’ ebenso wie den ‚Primitivo di Manduria’ mit vier von fünf Sternen auszeichnet, was bedeutet „highly recommended”. Und im Gambero Rosso erhält der „kleine” Alberello gar zwei Gläser und natürlich die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis: Welch sensationell guter Stoff für die ungemein sympathische Preisklasse von unter 6 Euro!

Azienda Agricola Felline

Wahrlich: Unser Kleinod Felline steht für höchste Qualitäten zu dramatisch günstigen Preisen – Ein El Dorado für Schnäppchenjäger!


681106 Felline, Alberello, Rosso Salento 2006 6,30 Euro
Dem Glase entströmt eine betörende, leicht süßliche Fruchtnase mit Anklängen an reife Kirschen, feine orientalische Gewürze, dunkle Beeren, geschmolzene Vollmilchschokolade, Lakritze und faszinierende Veilchenblüten. Wie seine beliebten Jahrgangsvorgänger ein feuriger Schmeichler des Gaumens mit seiner herrlich reifen, saftigen Beerenfrucht, dazu süße Kirschen und ein Touch feinster Schokoladenanklänge. Die präsente, sehr angenehme Säure verleiht diesem ungemein leckeren, feinwürzigen Wein eine traumhafte Frische. Mit einer für seine attraktive Preisklasse selten anzutreffenden Dichte und seiner cremigen Struktur erfreut er die Zunge; die cremigen, würzigen, geschmeidigen Tannine sind perfekt eingebunden in die zart süßliche Frucht: Welch Musterexemplar für die neue Generation authentischer, grundehrlicher süditalienischer Alltagsweine, die so richtig Lust machen, sich den betörenden Weinen dieses wunderschönen Landes hinzugeben. Ein extrem fairpreisiger Charmeur (je zur Hälfte aus den heimischen Reben Negroamaro und Primitivo vinifiziert), ein unbeschwerter Trinkgenuss und daher wie sein Vorgänger zwei Gläser im Gambero Rosso 2008 („ein Freudenspender!”) und die Extra-Auszeichnung für ein besonders gutes Preis-Genussverhältnis. Es gibt in ganz Italien wenige Alltagswein in dieser sensationellen Qualität!
Zu genießen ab sofort bis 2011.


Azienda Agricola Felline

681206 Felline, Primitivo di Manduria, rosso 2006 8,70 Euro
National Oscar im Gambero Rosso!
In der Farbe bereits findet sich das rebsortentypische satte Braunrot der autochthonen uralten Rebsorte ‚Primitivo’, mit schwarzem Kern und ziegelroten Aufhellungen zum Rande hin. In der stilistisch höchst eigenständigen, charaktervollen Aromatik der Nase betören tiefgründige, feinwürzige Beerenaromen, charakteristische schwarze Kirschen, dazu reife Pflaumen, balsamische Noten und faszinierende Anklänge an Eukalyptus, Tannennadeln sowie getrocknete Rosenblätter, Veilchen und Flieder. Am Gaumen dicht, füllig, wollüstig-opulent gar (ohne jedoch ins Marmeladige abzugleiten!) und herrlich saftig – eine traumhaft samtige Beerenfrucht, betörende Noten von Lebkuchen, Zimt und Nelken, dazu weiche, fabelhaft cremige Tannine. Dieser Schmeichler der Sinne, der die Faszination traditioneller Weinbaukultur unverfälscht ins Glas zu zaubern vermag, macht mit seiner feinen Säurestruktur und seinen geschmeidigen, geschliffenen Tanninen von Glas zu Glas mehr Lust zum Weiter-„Süffeln”: Faszinierend für einen feurigen Süditaliener seine ungewöhnlich „kühle” Stilistik und sein pikanter, feingliedriger Nachhall. Jahrgangsbedingt nochmals besser als seine herausragenden Vorgänger, wie z.B. der herrliche 02er (aus wahrlich nicht leichtem Jahr), der von VINUM schon mit 17/20 Punkten als Top-Tipp und der Empfehlung „unbedingt kaufen” geadelt wurde.
Vom Gambero Rosso mit der Auszeichnung „National Oscar” für den Rotwein Italiens mit dem besten Preis-Genussverhältnis in seiner Preisklasse geadelt!
Zu genießen ab sofort bis etwa 2012.


Azienda Agricola Felline

681305 Felline, Vigna del Feudo, rosso 2005 13,50 Euro
Einer der legendären Spitzencuvées Apuliens, der nur in großen Jahrgängen vinifiziert wird und im Gambero Rosso mit 2 roten Gläsern ausgezeichnet wurde. Diese großartige Cuvée aus Primitivo, Malvasia nera und Ottavinello, der apulischen Rebart der Cinsault-Rebe, die für eine traumhafte Frische im fertigen Wein verantwortlich zeichnet, fasziniert durch ihr betörend-blumiges Bukett von Heidelbeeren und Brombeeren, orientalischen Gewürzen, balsamischen Noten sowie Rhabarber und Anklängen an frisch gebackenes, lecker duftendes Brot. Tiefgründig, dicht und komplex auf der Zunge mit einer reifen, saftigen, weichen Tanninstruktur und verführerischen Noten von süßlichen dunklen Beeren, Kirschen sowie Tabak- und Kaffeeanklängen, feinst unterlegt von einer knackigen, trinkanimierenden Säureader und mineralischen Noten. Ein authentischer Traumtropfen, der wie kaum ein zweiter die Originalität großer apulischer Weine verkörpert! Infolge seiner phantastischen Frische und Feingliedrigkeit einer der großen Stars der süditalienischen Weinszene zu einem phänomenal günstigen Preis angesichts seiner grandiosen Qualität!
Zu genießen wegen seiner seidenen Tannine ab sofort bis wenigstens 2012.

Felline, Vigna del Feudo, rosso

Gambero Rosso: 2 rote Gläser


Wieder eingetroffen:

Mit unserem Kleinod Marco Porello haben wir vor nunmehr zwei Jahren einen phantastischen Geheimtipp aus der mythischen Region des Piemont an Land ziehen können. Absolute Glücksfälle für Liebhaber nobler italienischer Weine, die begeistert unser Lager leerkaufen.. Endlich ist unser Bestseller wieder eingetroffen!

Marco Porello
Marco Porello

610207 Porello, Barbera d’Alba Mommiano, rosso 2007 8,95 Euro
Der ungemein verführerische Barbera d’Alba Mommiano stammt von der südöstlich ausgerichteten Lage Mommiano, die mit Ton und Kalk durchsetzt ist und dadurch feingliedrige Weine mit viel Frucht und Finesse hervorbringt. Der Jahrgang 2007 wurde Ende September/Anfang Oktober in mehreren Durchgängen von Hand in kleine Kübel gelesen. 8 Tage Fermentation und 8 Monate Ausbau in großen Holzfässern perfektionierten diesen Wein, der danach noch auf der Flasche weiterreifen durfte. Insgesamt gibt es nur ca. 6.000 Flaschen von diesem Schmeichler der Sinne. Rubingranat schillert er im Glas, der betörende Duft ist dunkel- wie rotbeerig und erinnert an Waldbeeren, Kirschen und Himbeeren. Am Gaumen eine traumhaft saftige, feinst süßliche Frucht (die warmen Sonnentage in 2007 ergaben wie stets unter solch optimalen Bedingungen einen großen Barbera-Jahrgang, da die typische Säure der Rebsorte bestens im Zaum gehalten werden konnte), eingebettet in kühle mineralische Noten, die seine komplexe Struktur unterstreichen. Geschmeidig und seidig liebkost er die Zunge mit einem animierenden Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt und das diesen wunderbar frischen Barbera zu einem idealen Begleiter mediterraner Gerichte werden lässt. Marco Porello empfiehlt, ihn leicht gekühlt bei ca. 16° zu trinken. 2 Gläser im Gambero Rosso 2008 für seinen ungemein beliebten Jahrgangsvorgänger und völlig zu Recht die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis! 2007 gilt jedoch als der größte Barbera-Jahrgang seit langer Zeit und daher ist unser heuer präsentierter Barbera d’Alba Mommiano wegen seiner traumhaft reifen Säure nochmals einen Wimpernschlag besser als je zuvor!

Langsam, aber sicher entdeckt die internationale Fachpresse unser Kleinod: Der DECANTER, einer der international renommiertesten Weinfachzeitschriften mit hervorragenden Kolumnisten wie Michael Broadbent und Hugh Johnson, feiert diesen provokant preisgünstigen Barbera mit 4 Sternen, was bedeutet „höchst empfehlenswert” und wertet ihn wegen „seiner vibrierenden Frucht, Komplexität und traumhaften Struktur und Balance” als eines der größten Schnäppchen auf dem internationalen Weinmarkt!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2012.

Porello, Barbera d’Alba Mommiano, rosso



FRANKREICH

Domaine de Trévallon - Provence

Biologisch angebaute Kultweine vom Fuße der malerischen Alpilles gehören zu Frankreichs legendären Prestigeweinen: Im Jahrhundertjahrgang 2007, dem besten aller Zeiten, brilliert Trévallon mit einer Orgie sinnlicher Aromen! Heute zum attraktiven Subskriptionspreis – Keine Preiserhöhung im Vergleich zu früheren Jahrgängen!.

Domaine de Trévallon
Blick auf die weltberühmte Domaine de Trévallon

Im Herzen der wildromantischen Provence: Zerklüftete weiße Kalkfelsen kontrastieren mit dem azurblauen Himmel und tiefgrünen Pinien, die mit den zahlreichen Wildkräutern die Flora bestimmen und ihre faszinierenden Düfte in die Außenhaut der Trauben übertragen. Aus dieser so traumhaft schönen Region in den nördlichen Alpilles, unweit des malerischen mittelalterlichen Dörfchens ‚Les Baux de Provence’, kommt von inselartig in die wild wuchernde Naturlandschaft eingebetteten Parzellen, die von einem Steinmeer überflutet sind, einer der eigenständigsten und charaktervollsten Rotweine der Welt, der mit keinem anderen Wein verglichen werden kann. Die großartigen Weinberge wurden 1973 vom Winzergenius Eloi Dürrbach (der ursprünglich in Paris Architektur und Mathematik studierte) auf dem kargen, steinigen Sommersitz seiner Großmutter angelegt und befinden sich in einer wildromantischen, zum Verlieben schönen Landschaft, die wohl über die ärmsten Böden Frankreichs verfügt. Wer je das Vergnügen hatte, diesen nach biologischen Prinzipien produzierten Wein zu trinken, wird die alte französische Winzerregel bestätigt sehen: „Plus la vigne souffre, plus le vin est bon”, was bedeutet: Je mehr die Rebe leidet, umso besser ist der Wein. Natürlich darf man dieses Bonmot nicht generalisieren (denn zuviel Stress der Reben schadet dem Wein in seiner geschmacklichen Klarheit und Präzision!), aber sein in der Tat wahrer Kern besagt, dass, um so karger die Böden sind, um so mehr die Reben gezwungen werden, ihre Wurzeln im Überlebenskampf tief in die Erde zu zwingen, um Nährstoffe und Wasser zu finden: Grundlage aller großen Terroirweine der Welt! Die speziellen mikroklimatischen Bedingungen, denen die Rebstöcke ausgesetzt sind, insbesondere der Einfall kalter Winde aus dem Norden und das Abblocken der warmen Luftströme aus der Camargue durch die gezackten Gipfel des Kalksteinmassivs der wilden Alpilles-Bergkette, die daraus resultierende verlängerte Vegetationsperiode und die späte Lese zusammen mit dem erstklassigen Terroir und der extremen Mengenbegrenzung bei der Ernte ergeben einen der eigenwilligsten Weine der Welt, den Parker als eine der schönsten Entdeckungen seines Lebens bezeichnet.

Domaine de Trévallon
Eloi Dürrbach in seinem unterirdischen Weinkeller

Und auch ich selbst liebe diesen magischen Wein ganz besonders, seit ich ihn vor ca. 20 Jahren zum ersten Mal verkosten durfte und habe mir seitdem von jedem (!) Jahrgang eine 12er Kiste in meinen privaten Keller gelegt. Infolge der klimatischen Veränderungen in Europa scheint es im Nachhinein eine geradezu seherische Entscheidung von Eloi Dürrbach gewesen zu sein, bereits vor 30 Jahren seine Weinberge im Norden! der Alpilles anzupflanzen (damit den kühlen Mistralwinden ausgesetzt), um die Hitze des Südens zu mildern. Bestockt sind sie mit 60% Cabernet Sauvignon und 40% Syrah, was auch die Ursache für die Einstufung des Trévallon als „vin de pays” ist. Diese „unübliche und untypische” Rebsortenzusammensetzung und die darauf sich begründende „Degradierung” von der ach so bekannten Appellation Côteaux d’Aix zum wohl teuersten, aber sicherlich auch besten VdP Frankreichs fiel den Bürokraten der INAO allerdings erst 1996 ein, nachdem sich die Spitzengewächse des Bordelais, selbst die 100 Parkerpunkte-Weine Margaux und Montrose, bei einer Probe der großen Weine des 90er Jahrgangs, veranstaltet von der belgischen Sommelierunion, dem Trévallon als souveränem Sieger geschlagen geben mussten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und dahinter Einflussnahmen gekränkter Bordelaiser Châteauxbesitzer vermutet. Eloi Dürrbachs „Trévallon” jedenfalls wird von allen Weinkritikern und Liebhabern gleichermaßen enthusiastisch gefeiert und zu den besten Weinen der Welt gezählt. Er ist in Frankreich und den USA längst zum Kultwein avanciert und wird dort inzwischen zu exorbitanten Preisen gehandelt. Zudem wird dieser so bekömmliche, ungemein frische, fabelhaft finessenreiche Wein, der streng limitiert zugeteilt wird, rein ökologisch angebaut und nach etwa zwei Jahren im Holzfass (eine kleine Partie, ca. 10 Prozent, in neuen Barriques, das meiste jedoch in großen alten Fudern) unbehandelt und unfiltriert auf Flaschen abgezogen. Diese großartigen Weine von Trévallon besitzen, so zugänglich und lustvoll sie in ihrer Jugend bereits schmecken, ein immenses Reifepotential (in großen Jahrgängen von 25 Jahren und mehr), das eindrucksvoll die Mär widerlegt, Rotweine aus Südfrankreich seien nicht lange lagerfähig.

Domaine de Trévallon
In großen Fudern reift einer der größten Kult-Weine Frankreichs seiner Abfüllung entgegen.

Werte Kunden: Unser heute präsentierter 2007er ist der beste Trévallon aller Zeiten. Dafür verantwortlich sind zum einen die traumhaften klimatischen Bedingungen dieses Fabeljahrgangs der südlichen Rhône (die Luftlinie gerade mal knappe 20 km entfernt verläuft – Sie kennen Parkers Einschätzung: „Throughout the southern Rhône, 2007 is the greatest vintage I have tasted in my thirty years working in that region”) und zum anderen das zunehmende Alter der Rebstöcke. Diese produzieren immer bessere Trauben, (die mittlerweile auch in zart dosierter Menge den Einsatz neuen Eichenholzes ermöglichen), schenken dem Wein eine noch schönere Struktur sowie eine in den 90er Jahren (damals besaß der Trévallon stets eine wilde Animalität) nicht gekannte Eleganz und Finesse, rauben ihm aber nicht seine unverwechselbare Originalität. In Dürrbachs großem mythischem Wein dominieren stets eine fabelhafte Mineralität und ungemein komplexe Frucht das Holz – und nicht umgekehrt, wie dies bei so vielen international „gemachten” Weinen der Fall ist, die bar jeder Originalität eine austauschbare Stilistik aufweisen. Zudem sind die ‚kühlen’ Weine von Trévallon meilenweit von diesem immer mehr um sich greifenden (auf überreif geernteten Trauben beruhenden) marmeladigen Stil entfernt, der zumindest bei mir keinen rechten Trinkgenuss aufkommen lassen will. Trévallon, das ist singulärer Stoff der absoluten Weltspitze mit dem Geschmack und der Aromatik des französischen Südens, gepaart mit einer immensen Dichte und Konzentration sowie einer phantastischen Eleganz und Finesse, wie sie die großen Syrahweine der nördlichen Rhône aufweisen! In vielen Blindproben habe ich immer wieder erlebt, wie Liebhaber und Winzer gleichermaßen einen gereiften Trévallon als großen Hermitage identifizierten! In Frankreich ziert dieser große Wein die Karten der besten Restaurants des Landes, kostet dort allerdings zumeist um die 300 Euro. Wie antwortete mir doch ein sehr bekannter französischer Sommelier auf meine erstaunte Frage nach diesem mir deutlich zu hoch erscheinenden Preis: „Aber Monsieur, ich kann doch diesen großen Wein nicht billiger verkaufen als die Second Crus aus dem Bordelais, wo er doch so viel besser schmeckt als diese. Der Einkaufspreis spielt dabei keine Rolle.” Nun, die „Logik” meiner französischen Freunde ist weltberühmt, verblüfft mich aber im Einzelfall immer wieder!

Domaine de Trévallon
Austrieb der alten Syrahreben im Frühling

401107 Domaine de Trévallon, rouge 2007 35,00 Euro
Bereits seine genialen Jahrgangsvorgänger gelten als Quintessenz im Schaffen von Eloi Dürrbach. So wurde beispielsweise der 98er vom WEINWISSER mit der Traumnote 19/20 Punkten bewertet, zu einer Zeit, als die Reben noch gar nicht ihr optimales Alter erreicht hatten. Um so glücklicher sind wir heute, Ihnen mit diesem qualitativ einzigartigen 2007er einen der raren und größten Weine Frankreichs anbieten zu können. In der Farbe ein tiefdunkles Rubinrot mit violetten Reflexen, in der Nase ein betörendes, ungemein intensives, kühl-nobles Cassis-, Brombeer- und Holunderblütenbukett von in optimalem Reifezustand geernteten Trauben, mit Anklängen an berauschende schwarze Trüffel, Mineralien, Rauch und gerösteten Kaffee, Gewürze der Provence und dunkle Edelhölzer. Die für Trévallonweine früher so charakteristische wild-animalische Note ist, wie die langjährigen Liebhaber dieses mythischen Weines wissen, schon seit dem 2000er Jahrgang nur noch dezent im Hintergrund verspürbar: Alleinige Ursache hierfür sind die älter gewordenen Syrahrebstöcke, die verantwortlich zeichnen für die neue Stilistik, die gekennzeichnet ist durch eine ‚nördliche’ Kühle, eine große Eleganz und subtile Finesse. Am Gaumen begeistert eine traumhafte Balance zwischen einer phantastischen Dichte und Konzentration und einem sinnlichen Extrakt: Reife rote Beeren, Röstaromen, schwarze Pralinen, nochmals edle Hölzer und eine fabelhafte Mineralität, die an legendäre Gewächse der nördlichen Rhône erinnern, betören die Zunge, die in ein fast dekadent süßliches Aromenspektrum (mit einer noch opulenteren Fruchtsüße als in 2005 und 2006, ja, das ist „très Trévallon”) eintaucht und die verwöhnt wird von einer sensationellen Komplexität und einem großartigen, mineralischen Finale mit einer phantastischen, feinkörnigen Tanninstruktur. Ein ganz großer, magischer Extrakt: Der Trévallon gehört zu den Legenden des französischen Südens, Kultweinstatus und Gänsehautatmosphäre.

Liebe Kunden und Liebhaber der mythischen Gewächse der Domaine Trévallon: Hand aufs Herz – Kaufen Sie von diesem Fabelwein, einem heißen Konkurrenten teuerster französischer Renommiergewächse, den Eloi selbst mit seinem legendären 1982er vergleicht, was Sie nur kriegen können! Hier wird Herkunft zur Seele, expressiv, aber auch verwunschen, mächtig, konzentriert, dicht und packend, aber auch betörend sinnlich, nobel und edel. Doch entscheiden Sie bitte schnell: Wir werden von Vorreservierungen schlichtweg überrollt!
Zu genießen wohl ab 2012, Höhepunkt 2016 bis mindestens 2030.

Domaine de Trévallon, rouge

In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2010!

Domaine de Trévallon
Das steinige Terroir der Domain de Trévallon

4011107 Domaine de Trévallon, rouge, Magnum 2007 1,5 l 78,00 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2010!

Domaine de Trévallon
Gepflügtes Steinmeer in den alten Parzellen von Trévallon

4011007 Domaine de Trévallon, rouge, Jeroboam 2007 3 l 189,00 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2010!


Domaine de Limbardié - Cessenon

David schlägt Goliath – Der legendäre Kultstoff aus dem Languedoc, der auszog, Pomerols ganzen Stolz Pétrus zu besiegen!

Domaine de Limbardié - Cessenon
Die Domaine de Limbardié inmitten ihrer blühenden Naturlandschaft

Unverschämt günstige Preise, phantastische Qualitäten: Mehr und mehr entwickeln sich die originären Rotweine der Domaine Limbardié zu begehrten Objekten unter Weinliebhabern und avancierten daher folgerichtig in den letzten Jahren (mit) zu unseren meistverkauften Rotweinen überhaupt. Kein Wunder, dass auch die Weinexperten von den grandiosen Qualitäten dieser Domaine schwärmen: Hendrik Thoma, Sommelier des Jahres 1999, und Christina Fischer, seine kongeniale Nachfolgerin 2001, bewerten begeistert bereits die Basiscuvée „Murviel” als „Glücksfall für Weinliebhaber auf der Suche nach einem ausdrucksvollen und dennoch preiswerten Trinkwein”. Sensationell ist auch die Preis-Genuss-Relation der Spitzencuvée der Domaine, eines 100%igen Merlot, der wesentlich teurere Konkurrenten aus dem Bordelais mühelos aus dem Feld schlägt. Legendär ist mittlerweile die Degustation der Schweizer Fachzeitschrift „Weinwisser”, herausgegeben von dem bekannten Fachautor René Gabriel („Bordeaux Total”), in der eben dieser Tradition in einer Welt-Merlot-Probe den 10. Platz erreichte, einen Rang hinter La Conseillante und gar zwei Plätze vor Pétrus, dem großartigen Prestigegut aus Pomerol. Wenn mir persönlich diese Beurteilung auch etwas zu euphorisch erscheint und ein wenig die Problematik von Blindproben jugendlicher Weine widerspiegelt, belegt sie andererseits doch eindrucksvoll die herausragende Qualität dieses berührenden Weines zu phantastisch niedrigem Preis – im Vergleich mit diesen berühmten Konkurrenten.

Domaine de Limbardié - Cessenon
Henrik Boukandoura

Für dieses grandiose Meisterwerk zeichnet der bescheidene Winzer Henrik Boukandoura verantwortlich, dessen Gut in dem kleinen, beschaulichen Örtchen Cessenon angesiedelt ist, in direkter Nachbarschaft zu den exponierten Lagen des wesentlich bekannteren Saint-Chinian und inmitten des Tals des kleinen Flüsschen Orbs, der im Laufe von Jahrtausenden die Lehm- und Kalkböden angeschwemmt hat, die das spezifische Terroir der Region prägen. Der gebürtige Nordafrikaner und adoptierte Bretone Boukandoura verdingte sich zusammen mit seiner Lebensgefährtin Magdelein Hutin während ihrer gemeinsamen Studienzeit im Languedoc als Erntehelfer und wurde dabei vom Weinvirus infiziert. Nach einigen Jahren der Lern- und Entdeckungsreisen warfen sie ihre Lebensplanung über den Haufen und realisierten 1987 ihren Traum: Ein Weingut im französischen Süden zu übernehmen und ihren eigenen Wein zu produzieren. Nach und nach kauften sie neue Weinberge hinzu, sowie ein schönes altes Gut und renovierten behutsam die aus dem letzten Jahrhundert stammenden Kelleranlagen. Schließlich kam auch noch ein klimatisierter Barriquekeller dazu, so dass Henrik jetzt endlich über die optimalen handwerklichen Möglichkeiten verfügt, die er sich immer gewünscht hat. Das Hauptaugenmerk legt das sympathische Paar darauf, dass die von ihm naturnah angebauten Reben (hier insbesondere die Bordelaiser Sorten Merlot und Cabernet, in geringerem Maße die typischen Rebsorten der Region, Syrah, Grenache und Carignan, was in der Konsequenz bedeutet, dass seine Weine ‚nur’ als „vin de pays” verkauft werden dürfen) den Charakter ihrer südfranzösischen Heimat widerspiegeln, folglich also alles andere sind als austauschbare Weine internationalen Stils oder bloße Kopien großer Bordelaiser Gewächse. Mit einer akribischen Liebe zum Detail, einer profunden Sachkenntnis, einer vorbildlichen Blattwerkserziehung, die zu einem hohen Zuckergehalt und feinen, reifen Tanninen beiträgt, einer strengen Selektion der Trauben in seinen extrem gepflegten, steinigen Weinbergen und einer behutsamen Vinifizierung im Weinkeller gelingt es dem rührigen Bretonen, großartige Tropfen zu erzeugen. Und in jedem neuen Jahrgang steigert Henri noch einmal die Qualitäten, liefern doch die älter werdenden Rebstöcke ein immer besseres Ausgangsmaterial, trägt die konsequente Weinbergsarbeit zunehmend Früchte und bietet der neu installierte Barriquekeller lange ersehnte, optimale Ausbaumöglichkeiten. Was uns an den Weinen dieser kleinen, handwerklich arbeitenden Domaine so fasziniert, ist ihre gänzlich eigenständige Charakteristik, die sich aus dem Zusammenspiel der Edelrebsorten mit den Gegebenheiten des südfranzösischen Terroirs ergibt. Was uns geradezu sprachlos werden lässt, ist der unverschämt niedrige Preis, zu dem man sowohl den „einfachen” Wein für jeden Tag als auch die Spitzencuvée erhalten kann.

Domaine de Limbardié - Cessenon
Die Domaine de Limbardié — ein idyllisches Fleckchen Erde

323207 Limbardié, VdP „Murviel”, VdP de Cessenon, rouge 2007 5,50 Euro
Einer unserer beliebtesten Bestseller im Programm ist dieser charaktervolle Alltagstropfen, der als „herausragender, handwerklich produzierter Wein” im „Weineinkaufsführer der empfehlenswerten Weine unter 12 Euro” enthusiastisch gelobt und wegen seines „hervorragenden Preis-Genuss-Verhältnisses” nochmals extra ausgezeichnet wird. Das tiefe dunkle Rot in der Farbe deutet bereits auf die geschmackliche Konzentration dieser leckeren, sinnlichen Alltagscuvée aus Merlot (80%) und Syrah hin, was diesem großartigen Garriguewein seine einzigartige, urwüchsige Charakteristik verleiht. Der gar nicht südländisch warm, sondern eher distinguiert und relativ ‚kühl’ wirkende, expressive Duft erinnert an schwarze Johannisbeeren, saftige Kirschen, Pflaumen, schwarzen Pfeffer und wild wachsende Kräuter der Garrigue. Am Gaumen seinen phantastischen Vorgängern aus 2001/5 in der Dichte und Konzentration sehr ähnlich, besitzt er aber infolge der immer älter werdenden Rebstöcke und der traumhaften klimatischen Bedingungen in Südfrankreichs Fabeljahrgang 2007 nochmals mehr Eleganz und Finesse und ist wie stets geprägt von einer inspirierenden, von Jahr zu Jahr subtiler werdenden animalischen Wildheit und herzhaften Ursprünglichkeit. Weiche und cremige Tannine, die nicht aus dem Holzfass, sondern ausschließlich aus den Trauben stammen, sorgen für eine extrem rare Struktur und eine saftig-weiche Textur in dieser provokant fairen Preisklasse. Henri Boukandoura ist es mehr denn je gelungen, die Eleganz des Nordens mit der Expressivität des Südens zu vereinen: Reich im Bukett, vielschichtig in den Aromen und cremig weich in den Tanninen. Und das alles bei trinkanimierend niedrigen Alkoholgradationen von knapp 13 Volumenprozent.

Ein charaktervoller Alltagswein in einer bisher nie gekannten Qualität, wie er selbst im wilden französischen Süden nur alle paar Jahre einmal wächst. In seiner Preisklasse ein genialer Tropfen, den Sie sich kistenweise in den Keller legen sollten! 2 Sterne im Guide Hachette 2009 und „haarscharf am Coup de Coeur vorbeigeschlittert” – Eine sensationelle Bewertung in seiner so ungemein sympathischen Preisklasse!
Zu genießen ab sofort bis 2012.

Limbardié, VdP „Murviel”,  VdP de Cessenon, rouge

Ankunftsofferte bis 27.2.2009, danach regulärer Preis 5,90 Euro

323304 Limbardié, Tradition, rouge 2004 12,90 Euro
Welch großartige Vermählung geht die Bordelaiser Edelrebe Merlot mit der „wilden” Aromatik des französischen Südens ein! Dieser elegante, verführerische Wein erinnert in der Nase an große Crus aus St. Émilion (die jedoch ein Vielfaches kosten!), denn er betört mit den einschmeichelnden Aromen der Merlottraube und der Genießer verspürt begeistert die beerige (Cassis!), kernige, leicht süßliche Frucht und die kühle Eleganz des Bordelais so deutlich wie schon bei seinen großen Jahrgangsvorgängern, insbesondere den bei unseren Kunden legendären 98ern und 2001ern. Zudem hat dieser charakterstarke Tropfen die zart animalische Note der Vergangenheit, als die Rebstöcke noch jünger waren, abgelegt, stattdessen brilliert er mit einer so zuvor noch nicht erlebten Mineralität und einer komplexen Aromenintensität, die Assoziationen an berühmte Bordelaiser Nobelgewächse evoziert. Bereits kurz nach der Öffnung taucht die Zunge ein in eine faszinierende Aromatik von roten und schwarzen Beeren, Oliven- und Vanilletönen, intensiven Schwarzkirschanklängen sowie edlen mediterranen Gewürzen und einer zarten Pfeffernote. Am Gaumen gewohnt weich, dicht und cremig, die kompakte Frucht eingepackt in reife, sehr saftige, ausbalancierte Tannine und edle, feine Holznoten, welche die tiefe dunkelwürzige Frucht des Weines gekonnt umrahmen: Welch vielschichtiger, bestens strukturierter, toll balancierter Wein mit einer komplexen Fülle und in seiner Stilistik von feiner, femininer Art. Ein Hochgenuss sowohl für die Liebhaber südfranzösischer Weine als auch vorzüglicher Bordelaiser Gewächse.
Ein großartiger Merlot, eine Provokation wesentlich teurerer Bordelaiser Prestigegewächse und bereits in seiner Primärfruchtphase infolge extrem weicher Gerbstoffe in bestechender Trinkverfassung: Dieser höchst trinkanimierende Wein (gerade mal knappe 13 Volumenprozent Alkohol) wird seinen Höhepunkt wohl zwischen Ende 2009 und 2015 erreichen. Meine ganz besondere Empfehlung!

Limbardié, Tradition, rouge



Domaine Saint Préfert - Châteauneuf-du-Pape

Isabel Ferrando vinifiziert feinst balancierte, feminine Rhôneweine – Magischer Kultstoff für Liebhaber großer Châteauneufs im burgundischen Stil! Niemals zuvor war sie so gut wie im Fabeljahrgang 2007 – Parker urteilt daher so enthusiastisch wie zutreffend: „Throughout the southern Rhône, 2007 is the greatest vintage I have tasted in my thirty years working (und damit noch größer als der sagenumwobene 1978er!) in that region”.

Sie ist eine ungemein attraktive Frau. Von schöner Gestalt, außergewöhnlich klug und sehr sympathisch. Hat in Grenoble Politikwissenschaften studiert, zudem Kunstgeschichte und 10 Jahre lang erfolgreich eine Bank geführt. In ihren Adern fließt skandinavisches Blut (blonde Haare und blaue Augen) genauso wie nordafrikanisches. Sie stammt aus dem malerischen Örtchen Carpentras unweit des mythischen Bergriesen der Provenzalen, dem Mont Ventoux, ihr Ehemann kocht ausgezeichnet und ist geachteter Bürgermeister einer kleinen Gemeinde, ihre junge Tochter besucht noch die Grundschule. Ein Leben in der Idylle.

Domaine Saint Préfert
Die bezaubernde Isabel Ferrando in Ihrem Weinkeller

Da bricht das Unvorhersehbare in ihr geordnetes Dasein ein. Isabel Ferrando trinkt einen der mythischen Weine der Welt – einen Meursault aus dem Burgund von Coche-Dury – und ist wie vom Donner gerührt. Dieser Moment sollte ihr Leben dramatisch verändern: Der Weinvirus hat sie erfasst und sie kann fortan nicht mehr loslassen. Sie will es wissen, mit aller Macht, wie man solch emotional zutiefst berührende Weine mit magischer Ausstrahlung vinifizieren kann. Also beginnt sie wieder zu lernen: Diesmal studiert sie das Geheimnis großen Weins. Ihr Lehrmeister ist die Ikone der südlichen Rhône, die letzte noch lebende Legende aus grauer Urzeit fast, Henri Bonneau. Dessen zuallererst von der Finesse geprägte Weine entstehen ausschließlich im Weinberg, seine Kellerarbeit ist, vorsichtig formuliert, vorsintflutlich. Doch welche Komplexität und Eleganz findet der schwelgerische Genießer in diesen großen magischen Gewächsen. Und Isabel versteht sehr schnell, begreift intellektuell wie intuitiv. Mit weiblicher Sensibilität geht sie nach ihren neuerlichen Lehrjahren ans Werk und kauft ein Weingut mit phantastischem Potential von einer alten Winzerin, die sich zur Ruhe setzt: Welch traumhafte alte Reben auf einem erstklassigen Terroir! Sie tauscht sich gedanklich aus, mit Henri Bonneau ebenso wie mit Lucien und Marie José Michel, den rührigen Besitzern unserer Vorzeigedomaine Vieux Donjon. Mit sensibler Hand restauriert sie die Weinberge, schafft lebende Böden mit einer Vielzahl von Mikroorganismen, nimmt Neuanpflanzungen zwischen den Rebzeilen vor, um die Pflanzdichte zu erhöhen, stellt auf naturnahen Anbau um, erarbeitet ein ausgeklügeltes System vieler kleiner, wohlüberlegter Schritte, die wie ein zusammengesetztes Puzzle ein Gesamtkunstwerk ergeben und die Qualitäten der auf den Punkt gereiften, in der frischen Morgenkühle geernteten Trauben drastisch erhöhen und arbeitet, wie viele große Winzer der Welt, im Einklang mit den Mondphasen.

Domaine Saint Préfert
Behutsame Handarbeit ist ein Geheimnis von Isabel Ferrando

Die Kellerarbeit: Keine Hexerei! Traditionell, behutsam, so schonend wie möglich, aber auch hier immer wieder kleine Detailverbesserungen im Vergleich zu früher, wie die Installierung von Kühlmöglichkeiten in den Betoncuvées. Das Ergebnis: Phänomenal schöne Rotweine feinst balancierten femininen Stils mit einer Finesse, wie sie den großen Altmeistern Henri Bonneau und dem leider verstorbenen Jaques Renaud von Rayas zur Ehre gereichen! Diese fabelhaften Gewächse transformieren die große Tradition von Châteauneuf-du-Pape in eine verheißungsvolle Zukunft, fernab jeglicher Internationalisierung der Weinstile. Châpeau, Isabel!

PS: Die Weinjournalisten reagieren zumeist begeistert bis euphorisch. Parker jedoch, der Isabel zwar als eine der großen Winzerinnen der südlichen Rhône feiert („This superb estate has become one of my favorite estates in Châteuneuf-du-Pape) wertet andererseits (noch) ungewohnt zurückhaltend und belässt es angesichts des betörend-sinnlichen Stoffs bei vergleichsweise sehr vorsichtigen 93-95 Punkten für unseren heute präsentierten genialen 2007er. Vermisst er vielleicht doch die krachende Konzentrationsbombe im Glase? Andere Kritiker werten wesentlich euphorischer (die New York Times lobt: „Bester Wein aus Châteauneuf-du-Pape”; der wine spectator vergibt in 2005 die zweithöchste Bewertung aller Chateauneufweine nach Clos des Papes) und auch für meinen persönlichen Geschmack gehören die fabelhaft femininen, finessenreichen Gewächse in ihrer burgundischen Stilistik zu den allerschönsten Weinen ihrer legendären Appellation. Diese Anti-Marmeladenweine zählen zweifellos zur Kategorie persönliche Lieblingsweine!

Domaine Saint Préfert

178107 Domaine Saint Préfert, Réserve Auguste Favier, rouge 2007 35,00 Euro
Viele kundige Kenner nobler Châteauneuf-Gewächse möchten keine alkoholischen Monsterweine mehr (eine Stilistik, die infolge der klimatischen Veränderungen und eines immer weiter nach hinten geschobenen Entezeitpunktes höchst- und überreifer Trauben nicht gerade wenige Weine in den Jahrgängen 2001 und 2003 geprägt hat); sie suchen bei aller Dichte und Konzentration primär Finesse, Frische und eine innere Balanciertheit, die trinkanimierende Weine ergibt, von denen man mit höchstem Genuss auch eine ganze Flasche trinken kann und nicht ermüdet nach einem Gläschen abwinkt. Unter Insidern einer der spannendsten und interessantesten Weine der gesamten südlichen Rhône, der genau diese urtraditionelle und zugleich zeitlose finessenreiche Stilistik verkörpert, hat Isabel mit diesem authentischen, nach ihrem Großvater Auguste Favier benannten Tropfen, ein großartiges Gewächs geschaffen, das wir Ihnen heute ganz besonders ans Herz legen möchten.

Domaine Saint Préfert

Von erstklassigen, mit einem Steinmeer übersäten Parzellen, die unmittelbar um das Weingut gruppiert sind, stammt diese faszinierend aromenreiche, opake Cuvée aus 80% Grenache (von 40 bis 100jährigen! Reben), 15% uralter Cinsault sowie ein wenig Mourvèdre und Syrah. In der Nase faszinieren komplexe Aromen von betörender Reinheit und faszinierender Frische: Blaubeeren, Brombeeren, Cassis, Veilchen, Lavendel, Menthol, tiefgründige Mineralien und feinste Gewürzanklänge, in dieser betörenden Stilistik dem herausragenden 2005er sehr ähnlich, nur einen Tick beschwingter noch und mit dem sensationellen Extrakt des Ausnahmejahrgangs 2007 gesegnet. Am Gaumen präsentiert sich dieser neue Fixstern am Himmel von Châteauneuf zwar ungemein dicht und konzentriert, ist aber in erster Linie von seiner burgundischen Finesse und Frische sowie einer edlen Fruchttiefe geprägt. Die traumhaft reifen, saftigen, cremigen, butterweichen Tannine sind eingebettet in eine feine mineralische Struktur und der animierende, betörend-sinnliche Nachhall ist extrem lang anhaltend. Ein majestätisches Gewächs mit einem gigantischen Potential, einer der besten Weine in Châteauneuf im größten Jahrgang aller Zeiten, ein emotionaler, ein zutiefst berührender Wein, ein Spiegelbild der sensiblen Persönlichkeit, die diesen Weltklassewein geschaffen hat. Danke, Isabel! Dieses Weinmonument wird bei Liebhabern feiner Châteauneufweine Kultweincharakter erlangen! Parker: „Ein großartiger, strahlender, traumhafter, ein berauschender Wein – If you haven’t discovered Saint-Prefert and the brilliant winemaker Isabel Ferrando, it’s about time!”
Zu genießen wegen seiner seidenweichen Tannine ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2035, mindestens.



Wieder eingetroffen:

Schon zweimal vorgestellt, sind wir trotz großer Bevorratung jeweils im Handumdrehen ausverkauft gewesen. Kein Wunder, präsentieren wir doch den neuen Jahrgang von Château de la Negly („Bestes Weingut des Languedoc”, Robert M. Parker) und der „La Côte”, seit Jahren einer unserer großen Klassiker aus dem wilden französischen Süden, war noch nie so gut wie im Fabeljahrgang 2007. Wir können Ihnen diesen urwüchsig-authentischen Garriguewein für (be)sinnliche Stunden nur wärmstens ans Herz legen!

Château de la Negly
Rotweinparzellen zwischen Mittelmeer
und Balustrade des Château

318107 La Negly, „La Côte”, rouge 2007 8,90 Euro
Ein tiefes, sattes, dunkles Rot bildet die Robe dieses urwüchsigen, phantastischen Weins mit sehr moderaten, ungemein trinkanimierenden 13 Volumenprozent Alkohol. Er besitzt all die positiven Eigenschaften, derentwegen Kenner und Liebhaber die Weine aus dem wilden französischen Süden so sehr mögen: Betörend intensive Beerenfrüchte, dazu faszinierende Anklänge an Oliventapenade, Süßholz, schwarzen Pfeffer und Kräuter der Provence. Sogar Feigen und ein Hauch Zartbitterschokolade sind zu erschmecken, hinzu gesellen sich erfrischende Waldhimbeer- und Sauerkirscharomen, Minze und Eukalyptus sowie feinste anregende blumige Noten von Veilchen und intensivem Cassis. Am Gaumen zeigt dieser betörende Schmeichler eine cremige Fülle und eine traumhafte, herrlich leckere Fruchtkonzentration, die völlig frei bleibt von marmeladiger Süße. Stattdessen: Eine dem großen Jahrgang 2007 geschuldete animierende Cremigkeit, eine enorme Frische und Finesse, komplexe Beerenfrüchte, Wogen von Cassis, betörende Kräuteraromen und noble Schokoladenanklänge. Gestützt wird diese traumhafte Stilistik nicht nur von der festen mineralischen Struktur, sondern einem superfeinen Tanningerüst, das diese verführerische Cuvée aus Grenache, Syrah, Mourvèdre und Carignan zu einem wahren Meisterwerk werden lässt. Schwerlich vorstellbar, dass man zu diesem Preis etwas Besseres im gesamten Languedoc finden kann: 2007 ist der beste Jahrgang des französischen Südens überhaupt! Ein Sinnenzauber, ein seltener Glücksfall für anspruchsvolle Genießer! „Seidig fließt der Wein über die Zunge und verführt zum endlosen Weitertrinken”, urteilte Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005, nach einer gemeinsamen Verkostung in Saarwellingen begeistert. Neglys „La Côte” scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert und der Wein von begeisterten Kunden aufgekauft!
Trinkspaß pur ab sofort bis 2012.

La Negly, „La Côte”, rouge


Gérard und Jean-Louis Chave - Hermitage

„Le mystère de la mineralité”, Revue du vin de France

„Zweifellos gehören Jean-Louis Chave und sein Vater Gérard, die jüngsten Vertreter einer Winzerdynastie, die seit sechs Jahrhunderten (1481!) legendären Hermitage bereitet, zu den besten Weinproduzenten der Welt. Wenn ich es schwierig finde, objektiv über sie zu berichten, so liegt es daran, dass ich so vieles an ihnen bewundere. Sie sind ungeheuer großzügig, außerordentlich liebenswürdig und von aufrichtiger Lebensfreude erfüllt; sowohl Gérard als auch sein kluger Sohn Jean-Louis (der eine Zeit lang an der University of California in Davis studiert und in den USA auch einen Master in Wirtschaftswissenschaften erworben hat) sind großartige Degustatoren, vorzügliche Köche und brillante Geschichtenerzähler. Gérard, geboren 1935, besitzt ein umfassendes Wissen aus einem erstaunlichen Spektrum von Fachgebieten und ist ein ungemein verständnisvoller, warmherziger Mann. Bei all seinen Erfolgen ist er ein bemerkenswert bescheidener Mensch geblieben, der seiner Leidenschaft für die Bereitung des Weins nach den von seinem Vater überlieferten Methoden, ohne technischen Schnickschnack, treu geblieben ist. Er lässt sich auf keine Kompromisse zu Gunsten von Verbrauchern ein, die einen schon bei der Freigabe reifen Wein vorziehen.

Dabei ist Chaves kein provinziell denkender Winzer, der sich blind auf die Tradition verlässt. Durch mehrere Kalifornienreisen und die ihm eigene, wache Neugier ist er sowohl auf die Verlockungen als auch Gefahren neuer Techniken aufmerksam geworden. Doch Chave kommen diese Methoden nicht ins Haus – für ihn bedeuten sie ‚die Tragödie der modernen Weinbereitung’. In seinen tief liegenden, feuchten, mit Spinnennetzen verzierten Kellern durften sich bis heute über 500 Hermitage-Jahrgänge der Familie ohne den Einsatz von Chemikalien oder Maschinen auf natürliche Weise entwickeln. Nicht die winzigste Geschmacksnuance ist diesen Hilfsmitteln geopfert worden und Chave sieht auch keinen Grund zur Veränderung, da die alte Form der Kellertechnik – obwohl viel mühsamer und riskanter – Gewächse von einem umfassenderen Geschmack sowie größerer Dimension und Tiefe hervorbringt. Daher ist es nicht schwer zu erraten, warum gerade die unglaublich mineralischen großen Weiß- wie Rotweine so fabelhaft sind. Die Gründe liegen in ertragsarmen Rebstöcken, einer sehr späten Ernte physiologisch reifer Früchte und dem nahezu vollständigen Verzicht auf jeden Eingriff in Weinbereitung oder Ausbau wie auf Filtration und übermäßige Schönung.”

Werte Kunden: Kein Geringerer als Robert M. Parker hat diese Laudatio auf eines der besten Weingüter der Welt in seinem unbedingt lesenswerten Standardwerk „Rhône” verfasst. Und da ich Parkers Rhônekompetenz ungemein schätze und es bereits vor über zwei Jahrzehnten genau seine Elogen auf dieses so traditionsreiche Weingut waren, die mich auf diese Pretiosen aufmerksam machten, habe ich hier nochmals seine Worte abgedruckt, um Ihnen, werte Kunden, diese Meisterstücke der nördlichen Rhône ans Herz zu legen. Sie sind so aktuell und zutreffend wie vor 20 Jahren!

Die unvergleichliche Mineralität („Le mystère de la mineralité”) von Chaves großen Weinbergslagen, eine geradezu burgundische Finesse und ein erotischer Schmelz vermählen sich zu unvergleichlichen Gesamtkunstwerken, die das berühmteste Winzertandem Frankreichs in einer Melange aus kreativer Intelligenz, einem großen Wissens- und Erfahrungsschatz und ungemein viel Bauchgefühl kreiert. Châpeau, Gérard und Jean-Louis Chave!


169106 Chave, Côtes-du-Rhône „Mon Coeur”, J.L. Chave Selection rouge 2006 12,90 Euro
Ein betörender Côtes-du-Rhône brilliert stets mit beeriger, würziger Frucht und mit einem breiten Aromenspektrum, das seine Herkunft und seinen Rebsortenspiegel widerspiegelt sowie mit trinkanimierenden saftig-weichen Tanninen. Jean-Louis Chave präsentiert uns hier eine Nobelausführung eines Rhône-Klassikers: Die Nase wird verzaubert von einem höchst authentischen Kirsch-, Brombeer- und Cassisbukett mit Anklängen an Früchtebrot, Tabak, Lakritze, gegrilltes Lammfleisch, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Aromen von Sattelleder und schwarzen Oliven, feinst unterlegt von einer tiefgründigen Mineralität. Am Gaumen präsentiert sich dieser CdR-de luxe ebenso kraftvoll wie harmonisch und gesegnet mit einer fein balancierten Säure, stets eine Wohltat für Zunge und Gaumen bei Weinen aus dem europäischen Süden, sowie einer erfrischenden Sauerkirschnote. Ist das Zeug gut! Von allem so verschwenderisch viel, aber nichts im Übermaß! Welch reife, konzentrierte Frucht, welch rare Würzsubstanz und packende Mineralität, sanft eingebettet in butterweiche Tannine! Geniale Genuss-Qualität zum Träumen und Entspannen.
Dieser fabelhafte Côte-du-Rhône von einer Legende der französischen Winzerwelt besitzt eine Qualität, von der selbst viele höherpreisige Châteauneuf-du-Pape-Weine nicht mal zu träumen wagen – ein authentischer Nobeltropfen aus Meisterhand!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt Ende 2009 bis nach 2012.


Gerade ist unsere aktuelle Pinwand 160 erschienen, da flattert mit der neueste INSIDER-REPORT des WineSpectator auf den Tisch, in dem unser Referenz-CdR von Chave mit 91 Punkten geadelt wird, wahrlich eine kleine Sensation in seiner so genussfreundlichen Preisklasse!


169205 Chave, Saint-Joseph „Offerus”, J.L. Chave Selection rouge 2005 19,90 Euro
Der von vielen Kennern hoch geschätzte Jahrgang 2005 an der nördlichen Rhône (mit wesentlich balancierteren Weinen als im gehypten Hitzejahrgang 2003) verhilft diesem großartigen Saint Joseph zu einer traumhaft komplexen, ungemein raffinierten Aromenintensität. Er demonstriert die Konzentration des kühleren Jahrgangs und beweist eine geschmeidige Balance, die Erinnerungen an berühmte Terroirs des Burgunds evoziert. Dazu riecht man die Kraft der phantastischen Schieferböden und schmeckt die Kühle der großen Lagen, die hoch oben über dem tief eingeschnittenen Rhônetal gelegen sind. 2005 ist ein mitreißender Jahrgang in Saint Joseph von ganz eigener, urwüchsiger Ausstrahlung, dicht gepackt, dabei von kühler und edler Textur, mit einem betörendem Fruchtnotenbukett, das an schwarze Kirschen, Blau- und Brombeeren erinnert, dazu erdige und stark ausgeprägte ätherische Noten mit Anklängen an Rosmarin, Minze, Eukalyptus und Lavendel, vermischt mit dem Duft von schwarzem Pfeffer, Zedernholz, Vanille, Zimt und Oliven. Am Gaumen präsentiert sich dieser noble Saint Joseph elegant, bei aller Dichte und Konzentration des 2005er Jahrgangs traumhaft trinkanimierend, mit einer erfrischenden Säurestruktur und feinem Tannin. Und eine kühle, fast salzig wirkende Mineralität steckt in dunkelwürzigen Adern voller Frucht und Würze im langen Nachhall!
Parker trifft den Nagel auf den Kopf: „A bastion of traditionalism and terroir-sensitive winemaking, the Chaves, both father Gerard and son Jean-Louis, continue to establish higher and higher standards for artisanal, high quality winemaking without manipulation or compromise.” Kein Wunder, dass dieser Referenzwein aus Saint Joseph („best value pick”, Parker) in den USA zwischen 50 und 70 Dollar die Flasche kostet. Wert ist er’s allemal!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2009 bis 2015, mindestens.


169405 Chave, Hermitage, rouge 2005 149,00 Euro
Beim Rotwein liegt vielleicht die wichtigste Entscheidung für Chave in der Bestimmung des Erntetermins. Zusammen mit Chapoutier ist er in jedem Jahr der letzte in Hermitage, der mit der Lese beginnt. Schon oft sagte er, er benötige keinen Önologen, der ihn auf den richtigen Zeitpunkt hinweist : „Ich denke nie an die Lese, bis die ersten Kastanien von meinen Bäumen fallen.” Sein Ziel ist stets die Gewinnung höchster Reife und Fülle – seiner Auffassung nach die wichtigsten Elemente für einen großen Rotwein. Seine Trauben dafür wachsen auf den besten Parzellen des legendären Rhône-Hangs auf unterschiedlichen Höhenmetern und heterogenen Böden. Sie werden zunächst alle separat gelesen, vinifiziert und ausgebaut. „Mit Gérard im Keller die einzelnen Jahresweine zu probieren, von denen er mit der Pipette ein paar Zentiliter aus den verschiedenen Fässern abzieht, ist eine wunderbare Lehrstunde” (Michel Bettane): Die Weine von Les Bessards, einem Granitblock oberhalb der Rhone, sind voller mineralischer Kraft und Richebourg-ähnlicher Komplexität, Le Méal zeichnet sich durch Fleischigkeit, Üppigkeit , sinnliche Reife und Samtigkeit aus, L’Hermite ist seidig und vornehm. So erhält man einen Eindruck von der Vielfalt und den unterschiedlichen Nuancen der verschiedenen Teile des Hermitage-Hügels, einem der schönsten Beispiele für eine Appellation d’Origine. „Am Ende verkostet man die Assemblage aus den noch rohen Kleinodien und erliegt der Kunst des Winzers und einem perfekt ausgewogenem Weinstil” (Michel Bettane, der dann die Weltklassebewertung 18,5/20 Punkten zückt). Und noch einmal möchte ich Parker zitieren: „In den besten Jahren ist Chaves roter Hermitage unsterblich”. Demnach ist dieser fabelhafte 2005er ein Wein für die Ewigkeit!
Zu genießen ab 2012, Höhepunkt 2015 bis nach 2030!


max. 1 Flaschen pro Kunde


Domaine Rossignol-Trapet – Gevrey-Chambertin

Unsere von der französischen wie der internationalen Fachpresse enthusiastisch gefeierte Aufsteigerdomaine des letzten Jahrzehnts, Rossignol-Trapet, fasziniert mit traumhaften Pinot Noirs aus biodynamischem Anbau und phantastischem Preis-Genuss-Verhältnis!

Domaine Rossignol-Trapet

Gevrey-Chambertin verkörpert mit seinen 9 Grand Crus das Flaggschiff der Côte de Nuits. Die Vermählung von vibrierender Mineralität mit formidabler Kraft, von unvergleichlicher Finesse mit Fülle und Aromenreichtum lässt Liebhaber dieser Prestige-Appellation gar „vom Gipfelpunkt Burgunds” (Gaston Roupnel) schwärmen, deren Grand Crus sich bis zu 30 Jahre und länger prachtvoll entfalten können! Und aus dieser reizvollen Prestigeappellation kommt DER Senkrechtstarter des Jahrzehnts im Burgund, eine von zwei sympathischen Brüdern, David und Nicolas, geleitete Domaine, deren Spitzenweine in 2005 von Jancis Robinson ex aequo mit den um ein Vielfaches teureren Prestigegewächsen von Romanée-Conti und den der anderen Superstars des Burgunds bewertet wurden. Auch Patrick Essa, der in Frankreich einen hervorragenden Ruf als intimer Burgundkenner besitzt, urteilt gleich euphorisch: „Die noch relativ unbekannten Gebrüder Rossignol-Trapet haben ihre Qualitäten in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert. Ihre Pinot Noirs gehören zum höchsten Qualitätsniveau von Gevrey-Chambertin!” Wie kam es zu dieser Qualitätsrevolution auf einer Domaine im Herzen von Gevrey, die bis vor wenigen Jahren nur wirklichen Eingeweihten ein Begriff war? Nun, großartige Parzellen mit uralten Reben (teilweise vor dem ersten Weltkrieg gepflanzt), die zu den besten des Burgunds gehören und eine extreme Pflanzdichte (10 bis 11.000 Pflanzen pro Hektar) garantieren einen hohen Extraktgehalt der Weine. Zusammen mit dem tradierten Wissen von vielen Generationen und den neuen Ideen der jungen Brüder David und Nicolas, die sich nach ihren Studien auf berühmten Weinbauschulen in Beaune und Toulouse bedingungslos dem biodynamischen Anbau zuwandten, legen sie die Basis für die sagenhaften Qualitäten, die Jahrgang für Jahrgang infolge der fortschreitenden Regeneration der Böden und der subtilen Fortschritte in der Weinbergs- und Kellerarbeit in immer atemberaubendere Höhen katapultiert wurden. Kein Wunder, dass vom einfachen Bourgogne rouge über die Dorflagen bis hin zu den sinnlichen Grand Crus alle Weine zur absoluten Spitze des Burgunds zählen! Welch unvergleichliche Hommage an eine der großen Rebsorten der Welt: Feinste Frucht trifft traumhafte Mineralität! Diese höchst charaktervollen Weine sind mir eine absolute Herzensangelegenheit und ich bin sicher, dass sie allen Kunden ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermögen.

Domaine Rossignol-Trapet
Die Brüder David und Nicolas

219006 Rossignol-Trapet, Bourgogne, rouge 2006 14,50 Euro
Finesse und Komplexität heißen die Kardinalstugenden eines großen Pinot Noir. Nicht Extraktion, Kraftmeierei, Holzorgien oder extreme Farbtiefe. Ein exzellenter Burgunder soll fein, duftig, tief und elegant in seiner Aromatik sein und seidig über die Zunge laufen, tänzerisch schwebend und transparent gewirkt, ohne jegliche Schwere. Und diese von Liebhabern in aller Welt geschätzten Eigenschaften versinnbildlicht in stilbildender Qualität bereits unsere so ungemein preiswerte, feinsinnige, mineralische „Einstiegsdroge” aus bestens gepflegten, bis zu 50 Jahre (!) alten Reben im biodynamischen Anbau, die den Maßstab in ihrer sympathischen Preisklasse im gesamten Burgund mitdefinieren: „This is very Gevrey in character”, lobt Meadows unser 2006er Juwel begeistert. Oder wo sonst noch bekommen Sie eine derartig hohe Qualität zu solch kundenfreundlichem Preis? In der Nase begeistert dieser Referenz-Burgunder mit einem traumhaften Duft nach kleinen roten und blauen Früchten (Himbeeren!) und reifen schwarzen Sauerkirschen: Am Gaumen eine erstaunliche Dichte für einen „einfachen” Bourgogne, ungemein feingliedrig und delikat mit zarten erdigen Anklängen; ein präsentes feines Säuregerüst sowie edle Tannine versprechen eine harmonische Entwicklung über die nächsten 5 Jahre! Doch welch traumhafter Trinkgenuss wird sich bereits ab Frühjahr nächsten Jahres einstellen, wenn dieser reintönige Pinot Noir sich nach seiner Abfüllung in der Flasche harmonisiert haben wird.

Rossignol-Trapet, Bourgogne, rouge

Domaine Rossignol-Trapet

219106 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin, rouge 2006 29,90 Euro
Die sympathischen Rossignol-Brüder möchten die betörenden Aromen des Pinot Noir nicht durch Barriquenoten überlagern. Deshalb kommt bei den Dorflagen nur ca. 20 % neues Holz zum Einsatz. Diese vorbildliche Qualitätsphilosophie liefert feinfruchtige Weine, die ohne übermäßige Extraktion die delikaten Eigenarten ihrer Terroirs präzise und authentisch zum Ausdruck bringen. So auch bei diesem verführerischen Pinot, dessen komplexer, zartrauchiger, dunkelbeeriger Duft (Brombeere und Cassis, fein verwoben mit frisch geschrotetem schwarzem Pfeffer und zarten Noten von Eukalyptus) von der Finesse und der betörenden Süße geprägt ist, welche die Stilistik der großen Rotweine von Rossignol-Trapet kennzeichnen. Die erstklassigen Trauben für diese großartige Dorflage stammen von 5 verschiedenen Terroirs, die mit ihren unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen zur Vielschichtigkeit dieses einzigartigen Villages-Weines beitragen. Am Gaumen bei aller Fülle und Dichte feinst balanciert, sehr harmonisch, enorm frisch, sehr elegant und mit herrlich reifen Blaubeeraromen und Kirschanklängen versehen. Tolle Länge, subtile Mineralität und „feinere Tannine, als man sie gewöhnlich in Villages-Weinen findet”, urteilt dezidiert Allen Meadows, zurzeit bezüglich der Weine des Burgunds einer der weltweit angesehensten Kritiker.
Zu genießen ist dieser fabelhafte Pinot Noir ab Frühjahr 2009, Höhepunkt 2010 bis 2015.

Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin, rouge

Domaine Rossignol-Trapet

219706 Rossignol-Trapet, Gevrey-Chambertin „Aux Ételois”, rouge 2006 39,80 Euro
Aus einer einzelnen Parzelle, die wie die Spitze eines Dreiecks in die beiden Grand Cru Lagen Charmes und Griotte hineinsticht, stammen die kleinbeerigen Trauben (so klein, dass sie sich am Stock nicht berühren!) für diese extrem rare und wegen ihrer Feinheit und seidenen Tannine fabelhaft schöne Dorflage, die fast alles überragt, was Sie sonst noch im Burgund im Bereich der Villages-Weine finden können: Patrick Essa, einer der renommiertesten Burgundkritiker Frankreichs, notierte begeistert zum 2005er: „Das ist der Wein aus Gevrey, der am meisten an Chambolle erinnert. Ich kann mich irren, aber ich bin fest überzeugt, dieser delikate, zutiefst harmonische Wein hat das Niveau eines Grand Cru!” Und selbst wenn Essa irrte, dann erwerben Sie mit diesem auch in 2006 traumhaft finessenreichen Pinot mit seinen betörenden Fruchtaromen nach blauen und schwarzen Beeren sowie Veilchen und feinwürzigem Tabak, mit seiner seidenen Mineralität, seiner feingliedrigen Textur und traumhaften Länge (der in der Tat in mehreren Blindproben als ‚Griotte’ eingestuft wurde) zumindest eine Premier-Cru-Qualität, und das zum Preis einer guten Dorflage renommierter Winzer. Einfach ein Super-Schnäppchen!
Zu genießen 2010 bis nach 2020.



219206 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin 1er Cru „Clos Prieur”, rouge 2006 55,00 Euro
Traditionell ausgebaute Weine der Côte de Nuits verdanken ihren legendären Ruf ihrer einzigartigen Finesse und einer geradezu lasziv-erotischen Fruchtsüße, die fein unterlegt ist von einer faszinierenden Mineralität, die in ihrer nobelsten Ausprägung ungemein präzise und kühl im Charakter die Zunge liebkost. Dieser grandiose Wein aus der phantastischen Lage „Clos Prieur”, die schmeckbar an eine der legendären Grand Crus, Clos de Béze, angrenzt, gereicht seiner berühmten Appellation wahrhaft zur Ehre: Feinheit und Liebreiz paaren sich mit Eleganz, Kühle und Finesse und konkurrieren ernsthaft mit den um ein paar Meter entfernt angesiedelten grandiosen Grand-Cru-Lagen um die Krone des Pinot Noir: „Ein traumhafter Wein zum Niederknien schön”! (Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005) Ein fabelhafter, authentischer Stoff aus handwerklicher, biodynamischer Anbauweise, ein zutiefst emotionaler Wein, der die Seele zu streicheln vermag. Dabei ist auch der 2006 aus DEM großen klassischen Jahrgang im Burgund, wie sein grandioser Vorgänger, nicht unbedingt ein Favorit von „Körpertrinkern”, sondern brilliert in erster Linie wegen seiner Zartheit und seiner extrem feinen Frucht von Waldhimbeeren und seinen Anklängen an schwarze Kirschen, Veilchen, kandierten Lavendel und edle Gewürze. Auf der Zunge traumhaft präzise, ungemein frisch und mit einer schwebenden Transparenz gesegnet. Welch fabelhafte Balance, welch seiden-cremige Tannine und welch innere Harmonie bei einer sensationellen Länge und fabelhaften Mineralität.
Zu genießen 2011 bis 2020, vielleicht gar bis 2025.



219504 Rossignol-Trapet, Latricières Chambertin Grand Cru, rouge 2004 75,00 Euro
Phantastischer Grand Cru aus großem klassischem Jahr, der seine erste Trinkreife erreicht hat – Feinheit und Finesse paaren sich mit abgrundtiefer Mineralität! Der Reiz des Pinot Noir in Burgund liegt in der einzigartigen Kombination von Zartheit und Kraft, die selbst außerordentlich reiche und konzentrierte Weine nicht „fett” wirken lässt. Idealtypisch verkörpert dieser ungemein feine und fabelhaft mineralische Grand Cru Latricières diese Stilistik, die von den ungewöhnlich hohen Kalkanteilen im Boden stammt. In der betörenden Nase komplexe Anklänge an Schattenmorellen, rote Beerenfrüchte und betörende, noble Gewürze, fein getragen von einer traumhaften Mineralität. Am Gaumen die Paradoxien der großen Weine der Welt in sich tragend, einerseits ungemein dicht, konzentriert und packend, aber gleichzeitig ungemein schwebend, filigran, präzise, fokussiert, transparent. Wie der Tanz der Elfen! Dazu ein enormer mineralischer Spannungsbogen und eine großartige Säureader, mit Luftzufuhr immer komplexer in der verführerischen Aromatik werdend. Welch Wahnsinnspotential, welch irre mineralische Länge! Werte Kunden, es ist nicht so schwierig, ENTWEDER einen eleganten ODER einen kraftvollen Wein zu vinifizieren, aber es ist höchste Winzerkunst, eine harmonische Ausgewogenheit zwischen beiden Polen herzustellen. Nur die ganz großen Pinot Noirs aus dem Burgund vermögen es meisterlich. Und dieser phantastische Grand Cru ist solch ein singuläres Meisterwerk, ganz nahe dem Ideal. Urgewalt, Fragilität und mineralische Kühle prägen stilbildend den Charakter: Die Rebe als sensibler Übersetzer ihres einzigartigen, weltberühmten Terroirs, sinnlicher Genuss in Vollendung. „Power without weight.” Ein überwältigender, aristokratischer Wein, ein grandioses Naturerlebnis, eine der Legenden des Jahrgangs!
Schmeckt heute bereits großartig (aber 3-4 Stunden Dekantieren bitte oder über mehrere Abende aus der geöffneten Flasche genießen), Höhepunkt 2012 bis nach 2025.

Rossignol-Trapet, Latricières Chambertin Grand Cru, rouge


Frisch eingetroffen:

Domaine Jacques-Frédéric Mugnier – Der Winzermagier aus Chambolle-Musigny vinifiziert Pinot Noir voller Eleganz und Filigranität – In seinen „roten Rieslingen” begegnen sich sinnliche Finesse und feinste Mineralität!

Domaine Jacques-Frédéric Mugnier

220006 Mugnier, Nuits St. Georges 1er Cru „Clos de la Maréchale”, rouge 2006 55,00 Euro
Burgunds Spitzenwinzer haben im Jahrgang 2006 phantastische Weine vinifiziert, die wegen ihrer auf der ganzen Welt unkopierbaren Eleganz und Finesse von vielen Liebhabern noch höher eingeschätzt werden als selbst die großartigen 2005er. Einer der spektakulärsten Premier-Crus dieses klassischen Jahrgangs möchte ich unseren Burgund-Aficionados ganz besonders ans Herz legen: Clos de la Maréchale, dass ist einer der großen Terroirweine der Welt, der zu meinen persönlichen Favoriten zählt.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2020.




ÖSTERREICH

Weingut Pöckl - Neusiedlersee

Seit Jahren wird die sympathische Familie Pöckl mit Auszeichnungen überhäuft: „Höchstprämiertes Weingut”, „bestes Rotweingut Österreichs”, „bester Winzer Österreichs”, „Winzer des Jahres”. Der neue Traumjahrgang von Austrias Aushängeschild ist eingetroffen!

Weingut Pöckl
René und Josef beim Trauben kosten
© Weingut Pöckl/Faber & Partner

„Meine Weine sollen unverkennbar die Eigenheiten des Bodens, auf dem ihre Trauben gewachsen sind, die Besonderheiten des Mikroklimas und die Aromen der Rebsorten erkennen lassen.”, erläutert Josef Pöckl, handwerklicher Qualitätsfanatiker und visionärer Genius in einem, der den meisten Winzerkollegen im Burgenland intellektuell um Jahre voraus scheint, engagiert seine Philosophie. Denn sein erklärtes Ziel ist es, ohne Mostkonzentration oder andere „Segnungen” moderner önologischer Techniken, die in Österreich mittlerweile weit verbreitet sind, herausragende Rotweine auf absolutem Spitzenniveau zu erzeugen. So sind Pöckls Weine stilistisch – bei aller Konzentration und Dichte, Tiefe und Kraft – von einer edlen Finesse und einer raren Eleganz durchzeichnet, Parameter, die im Weinberg, nicht im Keller ihren Ursprung haben, natürlich nur mit weineigenen Hefen spontan vergoren und qualitativ derart herausragend in Ausstrahlung und Textur, dass sie unter Kennern zusammen mit den Rotweinen von Gernot Heinrich aus dem benachbarten Gols als Referenz für die großen Weine des Anbaugebietes Neusiedlersee angesehen werden. Sehr selten nur in der gesamten Weinwelt findet man eine derart stimmige Konzentration in tiefgründiger Frucht und komplexer Aromatik, die wiederum geprägt ist von cremiger Fülle, kühler Finesse und bemerkenswerter Frische, sowohl in ihrer Struktur als auch in den edlen, schmelzigen Gerbstoffen. Josef Pöckls Weine sind eigenständig und authentisch, Originale voller Charakter und von faszinierender Stilistik.

Mit diesen herausragenden Rotweinen wird definitiv die qualitative Grenze zwischen Österreichs Spitzenrotweinen und den großen Weinen der Welt, aus den Renommierregionen des Bordelais, des Burgunds oder des Piemonts verwischt. Sie sind meilenweit entfernt von den dicken Rotweinsuppen internationaler Machart, die kundige Weinliebhaber immer mehr verschmähen zugunsten schmackhafter Terroirweine mit raffinierter Frische und spielerischer Finesse. Kein Wunder, dass Pöckls Spitzenweine in kürzester Zeit „Kultstatus weit über die Grenzen Österreichs hinaus erlangten (und stets im Voraus ausreserviert sind), es gibt in ganz Österreich nicht viele Betriebe, die mit der Winzerfamilie aus Mönchhof in einer Liga spielen” (Gault Millau). Pöckls Weine sind, wie alle wirklich großen Weine der Welt, das Resultat eines erstklassigen Terroirs und der harten, aber einfühlsamen Gestaltungskraft enthusiastischer Menschen mit Visionen und Tatkraft. Der Heideboden am Ostufer des Neusiedlersees bietet wegen seiner guten Durchlässigkeit und wegen des heißen, trockenen Klimas die denkbar besten Voraussetzungen zur Erzeugung großer Rotweine auf absolutem Weltklasseniveau, eine Tatsache, die in der Region selbst lange nicht erkannt wurde; vielerorts spielte der Weißwein lange Zeit die entscheidende Rolle. Doch in der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts begann der Rotwein zu boomen, bekamen Weinorte wie die benachbarten Gols (hier ist Gernot Heinrich zu Hause) oder Mönchhof, wo sich das traditionsreiche Familiengut Pöckl befindet, in den Ohren von Insidern einen magischen Klang: Mittlerweile schicken sich ihre bei aller Fülle, Dichte und explosiver Frucht animierend finessenreichen Weine an, etablierte Regionen in aller Welt das Fürchten zu lehren.

Weingut Pöckl
© Weingut Pöckl/Faber & Partner

Die Region Neusiedlersee, dieser faszinierende, im Landschaftsbild an die ungarische Puszta erinnernde Teil des Burgenlandes, breitet sich im Norden und Osten des gleichnamigen Sees aus und erweist sich infolge des milden pannonischen Klimas mit über 2.000 Stunden Sonneneinstrahlung jährlich als wärmstes Anbaugebiet Österreichs. Die starken Temperaturunterschiede zwischen heißen Sommern und relativ kalten Wintern sowie die häufigen Ostwinde sorgen für Trockenheit und halten kontinentale Einflüsse mit feuchten Winden zumeist fern. Die gigantische Wasseroberfläche des größten Steppensees Mitteleuropas wirkt dabei infolge der von ihr ausgehenden Luftfeuchtigkeit ausgleichend und sorgt mit für den perfekten Reifezustand der Trauben. Die besten Parzellen in dieser klimatisch derart privilegierten Region befinden sich auf den sanft gewellten, südlich exponierten Abhängen der Parndorfer Platte (die sich wie ein Band von Weiden über Gols bis Mönchhof zieht) zum nahen See hin, eine variantenreiche Mischung unterschiedlichster Bodenformationen und Terroirtypen (extreme Sandböden bis hin zu schweren Lehmböden, allesamt mit den Wein prägenden eisenhaltigen Einschüben versehen), die ideal geeignet sind zur Produktion individueller, ausdrucksstarker Rotweine: Österreichs große autochthone Rebsorte, der Zweigelt, fühlt sich hier augenscheinlich ebenso wohl wie internationale Edelreben und auch der Blaufränkisch, der speziell im Burgenland qualitativ herausragende Ergebnisse erbringt. Deutlich sichtbar heben sich die Pöckl’schen Rebstöcke von denen ihrer Nachbarn ab, denn bereits Theodor Pöckl, Josefs Vater, hatte die so genannte Doppelstockerziehung eingeführt, aus Kostengründen übrigens. In dieser ehemals extrem armen Region musste nämlich ein Stock reichen, um zwei Reben Halt zu geben und dieses aus der Not geborene Experiment erwies sich in der Folgezeit als Glücksfall: Die harte Konkurrenz der unmittelbar nebeneinander wachsenden Rebstöcke zwingt die Wurzeln zur Nahrungsversorgung tief in die Erde und sorgt so für einen hohen Extrakt in den Trauben, die im übrigen niemals rosiniert geerntet werden, um jeden marmeladigen Anflug im fertigen Wein zu vermeiden.

In den neu erbauten, hochmodern eingerichteten, optimal kühlen unterirdischen Vergär- und Barriquekellern wird auf im besten Wortsinne traditionelle Art und Weise, mit viel Fingerspitzengefühl und so schonend wie möglich, „nur” noch das Geschenk der Natur, ein extrem selektiertes, hochwertiges Lesegut, so unverfälscht wie möglich in die Flasche transformiert. Spontanvergärung, schonendster Ausbau und Arbeiten nur mit Hilfe der Schwerkraft, geringst möglicher Schwefeleinsatz und Verzicht auf jegliche Manipulation des Weines, auch legaler Methoden wie der Mostkonzentration, sind eine pure Selbstverständlichkeit. Computer gesteuerte Vergärung ist verpönt, Geruch und Geschmack des Mostes werden als die entscheidenden Parameter angesehen. Gefühl und menschliche Intuition für ein lebendiges Naturprodukt und insbesondere die Zeit sind somit wichtiger als jede noch so ausgeklügelte Technik. „Die Zeit ist zwar der teuerste, für uns aber wichtigster Faktor bei der Weinwerdung”, erläutert René Pöckl, der junge, ungemein talentierte und ehrgeizige Sohn des Hauses, seit 2001 Kellermeister und immer mehr in die Gesamtverantwortung des Gutes hineinwachsend (Josefs Ehefrau Theresa kümmert sich ebenso liebevoll wie engagiert um Marketing und Verkostung). „Ich bin nur mehr der Traktorfahrer im Weinberg”, schmunzelt Josef Pöckl.

Weingut Pöckl
Weingut Pöckl im sanften Abendlicht
© Weingut Pöckl/Faber & Partner

Es ist ein langer, couragierter Weg, den Josef Pöckl seit der Übernahme des Gutes 1979 bis hin zur Stabübergabe an René zurück gelegt hat, geprägt von intensiven Lernprozessen infolge nächtelanger Diskussionen und Verkostungen, insbesondere mit den benachbarten Golser Kollegen um seinen Freund Gernot Heinrich. Der Blick über die engen Grenzen seiner Heimat hinaus – die Reisen in die renommierten Rotweinregionen der Welt und die Verkostung und Analyse ihrer Weine – prägten stilbildend seinen Geschmack; auch Sohn René praktizierte fern der Heimat bei den Großen der Zunft. „Nur Kraft oder Frucht allein ergeben keinen großen Wein. Natürlich muss Körper da sein, muss das Terroir stimmen, eine perfekte Tanninstruktur ist Grundvoraussetzung für ein großes Entwicklungspotential, doch entscheidend ist die Harmonie des Weines, die ideale Abstimmung aller Komponenten”, plädiert Josef Pöckl vehement für elegante und finessenreiche Weine internationalen Formats. In den Händen eines solch begnadeten Winzers entstehen so stilistisch unverwechselbare Unikate, herrlich bekömmliche Weine, die über ein enormes Reifepotential verfügen, die (selbst bei den Basisweinen) auch ein klein wenig Geduld nach ihrer Abfüllung benötigen und ab dem zweiten Jahr nach ihrer Freigabe gewaltig in der Qualität zulegen. Das Ideal all dieses unerbittlichen und kompromisslosen Qualitätsstrebens ist es, „den perfekten Wein zu kreieren, auch wenn wir wissen, dass dieses Ziel eigentlich unerreichbar ist” (Josef Pöckl).

Doch unverkennbar sind „die großen finessenreichen Bordelaiser Gewächse, in erster Linie Margaux und Latour, unser Vorbild, aber wir wollen keine, wenn auch noch so gute Kopie erzeugen. Unser Ideal ist der authentische Burgenländer Wein, der unverwechselbare Stil des Gutes Pöckl”, so Renés vehementes Bekenntnis zum ureigenen Pöckl’schen Weg. Terroireinflüsse, nachvollziehbarer Herkunftscharakter also, Finesse und Spiel sind noch immer sehr selten bei Österreichs Top-Rotweinwinzern anzutreffen, Pöckls Weine aber besitzen für diese Parameter Vorbildcharakter. Doch probieren und urteilen Sie selbst, denn „das Potenzial der großen Weine aus dem Hause Pöckl ist kaum zu übertreffen und diese großartigen Weine stehen mit einiger Flaschenreife für höchsten Trinkgenuss!” (FALSTAFF) Die Weine der sympathischen Familie Pöckl sind ein edles Kleinod in unserem Programm. Wohl bekomm’s!


730107 Pöckl, Zweigelt, rot 2007 8,50 Euro
Ein tiefdunkles Rubingranat in der Farbe lässt bereits die ganze Klasse dieses authentischen Tropfens aus Österreichs roter Paraderebe erahnen. Und welch verführerische Aromen von saftigen Kirschen, reifen Zwetschgen und feinen dunklen Beerenfrüchten schmeicheln der Nase! Am Gaumen herrlich fruchtig, mit betörenden Weichselaromen und Noten von schwarzen Beeren; dazu eine sehr erfrischende Säure, dicht, saftig, nochmals mehr Struktur und Frische als in der Vergangenheit schon, schön balanciert, traumhaft weiches, cremiges Tannin, betörend fruchtiges Finale mit verführerischen Heidelbeeranklängen und zarten Kräuternoten. Ein animierender, charakterstarker Rotwein für jeden Tag und zu allen Gelegenheiten, da seine saftigen Gerbstoffe die Zunge weich umhüllen und sie mit einer betörenden Frucht liebkosen.
Zu genießen ist dieser bisher faszinierendste Basiswein von Österreichs Rotweinikone ab sofort, Höhepunkt Herbst 2009 bis 2012.


Weingut Pöckl
Josef und René im Barriquekeller
© Weingut Pöckl/Lehmann

730207 Pöckl, Zweigelt Classic rot 2007 11,95 Euro
Höchste Bewertung (91 Punkte) im FALSTAFF Grand Prix Zweigelt 2007!
Traumhaft schmeichlerischer, zutiefst rubingranatroter Zweigelt mit dunklem Kern und violetten Reflexen aus erstklassigen, älteren Rebbeständen, acht Monate in drei- und vierjährigen und daher überhaupt nicht schmeckbaren, aber Struktur gebenden Barriques ausgebaut. In der betörenden Nase eine präzise Frucht: schwarze Beeren, reife Zwetschgen, saftige Weichselkirschen, eine faszinierende zarte Würze sowie eine rauchige Mineralität. Im Mund bei aller Dichte elegant und bestens strukturiert, eine cremige Textur und eine knackige, erstaunlich tiefe Frucht. Der animierend frische, kompakte, dennoch elegante und noble, den gesamten Gaumen auskleidende und betörende Geschmack dieses extrem preis„werten” Weines fasziniert durch eine kühle Aromatik, die an schwarze Beeren erinnert, an Wacholder und zart mineralische Noten, an Kräuter und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Im langen Nachhall begeistern nochmals die dunklen Fruchtaromen sowie ein elegantes, feines Tanningerüst mit einem zart-herben, schokoladigen Nachhall. Ein exzellenter Speisenbegleiter, den die immer älter werden Rebstöcke und die äußerst sorgfältige Selektion jährlich schmeckbar besser werden lassen.
Was für ein phantastischer Grand Prix-Sieger mit gerade einmal 12,5 Volumenprozent Alkohol. Großer Genuss zu einem absoluten Understatement-Preis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis nach 2014; das Reifepotential dieses knackig trockenen Klassikers aus dem Hause Pöckl ist legendär!


730007 Pöckl, Blaufränkisch Classique 2007 11,95 Euro
DER Rivale des phantastischen Zweigelt Classique! Eine Referenz für den Blaufränkisch! Burgundisch in Aromatik und Textur.
Zu genießen ab sofort bis 2012+.


Weingut Pöckl

730406 Pöckl, Pinot Noir 2004 29,90 Euro
Bei keiner Rebsorte der Welt gibt es häufiger im Glas deutlichere Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit als beim „zickigen”, fragilen Pinot Noir. Oder kennen Sie, werte Kunden, einen Weinliebhaber, der sich nicht bereits massiv über Fehleinkäufe im Burgund geärgert hat? Und dennoch kann man von der Sucht nach dem einzigartigen sinnlichen Genuss nicht lassen, den diese so duftig-transparente Rebsorte im Idealfalle zu bieten vermag, ist es stets aufs Neue ein unvergleichliches Erlebnis, wenn man wahrhaft große Pinot Noir im Glase hat, die einen Weinliebhaber mit allen Enttäuschungen der Vergangenheit versöhnen und alle Schwüre und Flüche vergessen lassen. Und einer dieser so seltenen Exemplare kommt – aus Österreich! Sensationell, was die rührigen Pöckls hier auf die Flasche gezaubert haben. In der Nase ein tiefer, klassischer, feiner Burgunderduft, sehr komplex und vielschichtig: Frische Waldbeeren, zarte Gewürznoten, Himbeeren und reife Sauerkirschen changieren im komplexen Chor der Aromen, dazu leise Anklänge an Röstaromen und feinsten Nougat. Am Gaumen sehr reichhaltig, dicht, tolle Extraktsüße und Mineralität, eleganter Körper und immens viel Spiel, bestens balanciert, feine Tanninstruktur, schöner, langer mineralischer Nachhall und enorm viel Potential. Erinnert stilistisch an große Chambolle-Musigny! Von FALSTAFF stets zu den besten Pinot Noirs Austrias gekürt!
Braucht noch etwas Zeit zur Entwicklung, zu trinken am besten Ende 2009 bis 2016.


730506 Pöckl, Admiral, rot 2004 39,90 Euro
Traumhafte Cuvée aus Zweigelt, Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon und Syrah – Jahr für Jahr einer der absolut besten Rotweine Österreichs und vom FALSTAFF in einer aktuellen Verkostung auf Augenhöhe mit den berühmtesten Pretiosen des Bordelais wie Lafite- und Mouton-Rothschild, Latour und Léoville-las-Cases bewertet! In der Farbe ein leuchtendes, tiefes, dunkles Rubingranat mit einem schwarzen Kern. Die Nase wird betört von fein nuancierten Aromen von schwarzen Johannisbeeren, süßen Kirschen und zarten Bitterschokoladenanklängen, dazu eine feine mineralisch-tabakige Würze, Zimtanklänge, noble Edelholz- und Röstnoten. Die Zunge taucht ein in eine Orgie komplexer Aromen, der Mund wird überschwemmt von einer fein süßlichen, bestens balancierten, traumhaft frischen (!) Fruchtexplosion, dieser herrlich extraktreiche, ungemein harmonische Wein betört den Gaumen, verweilt, man will nicht loslassen, vergisst fast unterzuschlucken. Denn dieser phänomenale Tropfen präsentiert sich derart dicht und konzentriert und gleichzeitig elegant und finessenreich mit einer sagenhaften Minzfrische und einer zart rauchigen Mineralik und ist dabei mit einer feinst ziselierten Säure versehen. Die cremig-seidene Tanninstruktur scheint perfekt für ein großes Reife- und Entwicklungspotential und dann – welch grandioser Abgang mit langem Nachklang! Ein erotisierender Wein, der trotz seiner heimatlichen Rebsortendominanz Anklänge an einen großen Wein aus dem Pauillac evoziert! „Absolute Weltklasse, bester Rotwein Österreichs”, jubelte bereist mehrfach begeistert der FALSTAFF.
Wahrlich die Zukunft Österreichs. Mutig, ungeschminkt, expressiv! „Ein beredter Beweis dafür, dass Pöckls Rotwein tatsächlich zur Weltelite gerechnet werden darf”, FALSTAFF!
Zu genießen etwa ab 2010, Höhepunkt 2012 bis ca. 2020.


730806 Pöckl, Rêve de Jeunesse, rot 2006 59,00 Euro
Eine österreichische Legende, für Liebhaber erlesener Tropfen faktisch schwerer zu erhalten als begehrte Grand Crus aus den französischen Renommierregionen! Dieser Weltklassewein atmet Authentizität, wirkt faszinierend kühl und brilliert geschmacklich dicht und komplex in seiner betörenden Aromatik. Großes Terroir souverän interpretiert! Dieser einzigartige, kultige „Traum der Jugend”, wurde bereits zweimal von FALSTAFF zum besten Rotwein Österreichs gekürt! Renés Traum („Ich will den besten Wein Österreichs machen.”) ist wahr geworden!


max. 1 Flasche pro Kunde



DEUTSCHLAND

Weingut Hermann Dönnhoff - Nahe

Helmut Dönnhoff: Intellektueller Feingeist von der Nahe vinifiziert traumhaft balancierte und finessenreiche Rieslinge mit weltweitem Kultstatus.

Weingut Hermann Dönnhoff
Helmut Dönnhoff

Wer Helmut Dönnhoff, die „lebende Legende, den Grandseigneur von der Nahe” (Gault Millau), persönlich kennt, weiß, dass er nicht nur ungemein sympathisch ist, er ist auch ein brillanter Charakterkopf, der stets unbeirrt seinen ureigenen Weg geht. Was mir an Helmut so imponiert: Er spricht stets erfrischenden Klartext. Und genau so sind seine Weine. Klarheit und Frische, Reintönigkeit, Finesse und Filigranität (zuweilen bis auf des Messers Schneide) zählen auch bei seinen Weinen stets mehr als Konzentration, Opulenz und Fülle. Und diese singen stets das hohe Lied ihrer Herkunft, wie Helmut mit heißem Herzen erläutert: „Deutsche Rieslingwinzer denken – anders als viele ausländische Kollegen – in der Originalität des Fasses, das immer einen Teil einer großen Lage, wie beispielsweise der Hermannshöhle oder des Felsenbergs, ausdrückt. Überliefertes Wissen unserer Vorfahren zeigt uns die großen Unterschiede, die es auch innerhalb einer einzigen Lage gibt. Diese gilt es, ähnlich den Gegebenheiten im Burgund, heraus zu arbeiten und durch die bewusste Auswahl der Fässer in unterschiedliche Weine einfließen zu lassen. Allein schon der Begriff des Verschnitts (mehrerer Lagen) klingt für mich persönlich negativ. Natürlich MUSS der Bordelaiser Winzer anders denken als ich, denn seine Welt sind die Cuvées unterschiedlicher Reben aus einer relativ großen Anbaufläche. (Schmunzelnd fügt Helmut hinzu: „Aber Cuvée klingt ja auch nicht wie Verschnitt, sondern nach ,Création’, obwohl es das gleiche ist”.) Unsere großen Lagen sind durch die extrem heterogenen Bodenzusammensetzungen so unterschiedlich, dass es ein Frevel wäre, diese glockenklaren Typizitäten nicht auch in unterschiedlichen Weinen zum Klingen zu bringen. Denn jede Lage riecht anders, so wie großflächig auch jede Landschaft anders duftet. Manche riecht nach Frühling, eine andere nach Sommer. In Südfrankreich habe ich einen ganz anderen Geruch als in Deutschland. Wie herrlich duften dort beispielsweise Pinien. Und wie anders duftet es in unseren Breiten nach einem Regenschauer im Sommer, der die staubige Luft verscheucht. All diese Düfte findest Du in einem großen Wein. Das ist Terroir!”
Kann man den Begriff des Terroirs poetischer in Worte fassen? Wohl kaum. Und drei meiner persönlichen Lieblingsweine des Künstlers von der Nahe, die von der Magie ihrer großen Lagen erzählen, möchten wir Ihnen heute anempfehlen:

Weingut Hermann Dönnhoff
Das romantische Lustschloss der Puricellis inmitten seiner Spitzenlage
Schlossböckelheimer Felsenberg wurde von Riesling-Magier liebevoll restauriert

931807 Dönnhoff, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling trocken 2007 18,90 Euro
Der legendäre Schlossböckelheimer Felsenberg besteht ausschließlich aus mit rotem Porphyr durchsetzten Vulkanverwitterungsböden und dieses weltberühmte Terroir gebiert unter den Händen eines sensiblen Winzermagiers wie Helmut Dönnhoff einen exzellenten Riesling mit einem zutiefst mineralischen Gepräge. In Nase und Mund gleichermaßen betören traumhaft komplexe Aromen von Pfirsich und Aprikose, reifen Zitrusfrüchten, gelben Äpfeln, weißen Blüten und wilden Kräutern sowie immer wieder diese alles durchdringende fabelhafte Mineralität, die jeden Liebhaber großer Rieslinge magisch in ihren Bann zu ziehen vermag. Und wahre Connaisseure wissen: Helmuts einzigartige Rieslingbabys sind niemals laut oder aufdringlich, sie besitzen vielmehr stets eine vornehme, edle, fast distinguierte Stilistik: Ungeschminktes Terroir, verletzlich fast in ihrer Sinnlichkeit und Fragilität, Feinheit als Antithese zur Opulenz –Eein Spiegelbild der Seele des großartigen Menschen Helmut Dönnhoff, wahrlich des Grandseigneur der deutschen Winzerszene. Und nur in diesem Kontext gesehen wirkt der Schlossböckelheimer Felsenberg etwas cremiger als seine Geschwister aus den gleich gerühmten Nachbarlagen, „ist kein rankes blondes Mädchen, eher vergleichbar mit einer ungezähmten, rassigen, dunkelhaarig-lockigen, lasziven Schönheit südländischen Typus, ist dabei sehr fordernd und anspruchsvoll”, so Helmuts verschmitzter, augenzwinkernder Kommentar. Nach längerer Öffnung im großen Glas – diese traumhafte Pretiose explodiert förmlich mit Luft – entwickeln sich dramatische Aromen von schwarzen, wild wachsenden Himbeeren, ergießen sich, bei aller Feinheit und Finesse, wollüstige, saftige Wogen von weißen Blüten, Cassis, Feuerstein und würziger Mineralität über die Zunge, kleiden den Gaumen aus bis in den letzten Winkel, setzen sich fest, wollen nicht mehr loslassen – und welch ungemein langer, packender, salzig-mineralischer Nachhall. Noblesse oblige! Ein genialer Riesling, der deutlich macht, warum viele Kenner den 07er Jahrgang bei Dönnhoff als den primus inter pares in einer grandiosen Abfolge großartiger Ernten sehen. Einer der besten trockenen Rieslinge Deutschlands, eine fabelhafte Qualität auf internationalem Spitzenniveau – und ein legendäres Preis-Genussverhältnis! Ein qualitativer Hammerschlag aus der Zauberkiste eines der größten Winzermagiers der Welt mit einem Wahnsinnspotential.
Wie pflegt Helmut doch zu erzählen: „Liebhaber großer Rieslinge leben mit ihren favorisierten Weinen aus großen Lagen wie mit einem heranwachsenden Menschen. In der Kindheit sind sie einfach nur süß und ‚knuddelig’, im jugendlichen Alter kriegen sie Pickel und revoltieren, entwickeln Charakter und zeigen sich über eine gewisse Lebensphase (oft im dritten/vierten Jahr nach der Füllung) mal in schönster Laune (Trinkspaß pur!), mal unnahbar. Rühr mich jetzt nur nicht an! Als Erwachsener sind die Turbulenzen vorbei und wir genießen große Weine der Welt in vollendeter Harmonie”. Recht hat er, unser Freigeist von der Nahe. Und wir laden Sie herzlich ein, dieses geniale Rieslingbaby auf seinem Weg zu begleiten. Ich kann Ihnen versprechen: Es hat alle Anlagen zu einem Nobelpreisträger! Und das bei gerade einmal 12,5 Volumenprozent Alkohol. Spitzenqualitäten bei moderaten Alkoholgradationen – Das macht Deutschlands Riesling einzigartig unter allen Weinen der Welt!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis nach 2015.

Dönnhoff, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling trocken

Weingut Hermann Dönnhoff
Blick auf die bizarre Felsenlandschaft des Dellchens

931607 Dönnhoff, Riesling QbA 2007 8,50 Euro
In der Nase deutlich von der Mineralität geprägt, zart unterlegt von exotischen Aromen und eleganten Zitrusnoten, in seiner Stilistik zurückhaltend und leise, wie der Winzer selbst. Am Gaumen eine tänzerische Feinheit, feingliedrige Säure, elegante zarte Süße und eine bestechende und zugleich anregende Mineralität. Betörende Aromen von Feuerstein, zarte Rauchanklänge, klassische Zitrus- und fein gewebte mineralische Noten prägen in der Nase diesen traumhaft schönen, fruchtsüßen Basiswein von Helmut Dönnhoff. Welch genialer Duft, das ist Noblesse pur! Am Gaumen bei aller Dichte eine tänzerische Feinheit, zarte mineralische Anklänge, eine nur sehr schwerlich zu übertreffende Qualität im QbA-Bereich, die aufgrund ihrer Mineralität, ihres Extrakts und ihrer schönen Balance zwischen Süße und feingliedriger Säure herrlich ausgewogen, in keinster Weise aber aufdringlich süß schmeckt, sondern wegen ihrer knackigen Frische und den gerade einmal 10,5 Volumenprozent Alkohol zum steten Weitertrinken animiert. (Fast) gleich gute Jahrgangsvorgänger erhielten von Parker 89 und 90 Punkte und wurden von Jancis Robinson als dringliche Kaufempfehlung bewertet! Eines der größten Schnäppchen des Dönnhoff’schen Fabeljahrgangs 2007!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2011.

Dönnhoff, Riesling QbA

Weingut Hermann Dönnhoff
Blick über das romantische Nahetal bei Oberhausen

9306306 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Auslese 2006 0,375 l 25,90 Euro
Eine der besten Auslesen Deutschlands in den letzten 100 Jahren, mit einer fabelhaften Frische und Leichtigkeit und einer unnachahmlichen Rasse, Aromenkomplexität und unergründlichen Mineralität. Ein weltweit einzigartiges Unikat, von Parker mit 99 Punkten bewertet. ...
Ich habe in all den Jahren meiner Tätigkeit als Weinhändler das Privileg gehabt, manche große Winzerpersönlichkeit kennen zu lernen. Doch es gab und gibt nur ganz wenige Winzer auf der Welt, die mit einer derart liebevollen Begeisterung für den Wein beseelt sind wie der charismatische Helmut Dönnhoff. Und 2006 ist zusammen mit 2007 der bisherige Höhepunkt im Schaffen eines der größten Winzer der Welt! „Heute glaube ich sagen zu können, dass mir zumindest im restsüßen Bereich meine Weine seit dem 1971er Jahrgang nicht mehr so gut gefallen haben, da eine solche Finesse und Eleganz wie in 2006 seit 71 nicht mehr mit einer gleichzeitig derart famosen inneren Dichte und Konzentration zusammenfielen.” Wer Helmut Dönnhoffs vornehme Zurückhaltung kennt, weiß diese Einschätzung eines Jahrgangs, seine Freude und seinen Stolz auf seine Weine adäquat einzuschätzen. Wir freuen uns ungemein, dass Parker brandaktuell diese 2006er Weltklasse-Rieslinge (zu Preisen, die es nirgendwo auf der Welt nochmals für derart gefeierte Weine gibt) enthusiastisch bewertet! Lassen Sie sich, werte Kunden, eines der größten Weißweinschnäppchen der Welt nicht entgehen, von dem wir letztmalig eine nennenswerte Menge aus den Gutsreserven nachkaufen konnten (Danke, Helmut!). Diese aristokratische Weltklasseauslese mit ihrem unglaublichen inneren Spannungsbogen, ihrer Wahnsinnsfrucht und grandiosen Mineralität ist ein ganz großer, klassischer, rarer Riesling, von nobler und edler Gestalt, der in sich die mineralischen Geheimnisse seines großen Terroirs birgt. Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Ich bin sicher, diese geniale Auslese mit ihrer unergründlichen Tiefe wird jeden Liebhaber großer deutscher Rieslinge glücklich machen. Seide gewoben aus dem Gestein einer der größten Weinbergslagen der Welt. Dieser Traum aus flüssigem Gestein wird zur Legende werden, denn keine Auslese der Welt kann besser, sondern nur anders schmecken! In ihrer Dichotomie von Kraft und Eleganz vergleichbar einer Legende aus dem Burgund: Dem Mythos La Romanée! Bevorzugt in liebevolle Hände abzugeben.

PS: Dieser vibrierende Rieslinge besitzt ein legendäres Reife- und Entwicklungspotential – ohne jemals seine Frische zu verlieren – von bis zu einem halben Jahrhundert. Von Jahr zu Jahr wird diese Köstlichkeit sich grandios weiter entwickeln und eine Komplexität und Mineralität gewinnen, die weltweit einzigartig ist: Das sind Schichten um Schichten sich entfaltende Finesse und Eleganz, wobei das kaleidoskopartige Aromenspektrum stetigen Veränderungen unterworfen ist. Viel Vergnügen mit einem der größten Weißweine der Welt!



In letzter Minute wieder eingetroffen:

Weingut Dirk Würtz
Blick auf Dirks „Königsmühle” aus luftiger Höhe.

950407 Würtz, „Potate Rheinhessen”, Riesling trocken (DV) 2007 5,95 Euro
Stephan Reinhardt schwärmt in einer ausführlichen Reportage in der WELT am Sonntag unter der Schlagzeile „Generation Riesling” über junge Winzer, die mit „Leidenschaft und handwerklicher Sorgfalt” Deutschlands Paraderebsorte „an die Spitze führen”. Als einer von fünf besonders herausgehobenen Rieslingen wird der ,Potate’ sowohl für seine Qualität als auch für sein tolles Preis-Genussverhältnis gefeiert. Reinhardt schreibt begeistert: „,Sauft, Brüder’, heißt dieser ökologisch erzeugte Riesling mit Schraubverschluss aus Rheinhessen. Damit sich weniger Leute durch den Namen abgestoßen oder gar ausgegrenzt fühlen, hat Winzer Dirk Würtz den Imperativ in lateinischer Sprache aufs Etikett gesetzt: Potate! Der Name ist Programm: Die frische und leichte Einstiegsdroge zum Thema ,Riesling trocken’ eignet sich für alle Anforderungen des Lebens, etwa zu Vergessen, Verlieben, Durstlöschen und Sparen.” Lassen Sie sich diesen leckeren Trinkspaß auf keinen Fall entgehen!

Würtz, „Potate Rheinhessen”, Riesling trocken (DV)


Aus unserem Feinkostprogramm möchten wir Ihnen heute ganz besonders anempfehlen:

99102108 Tenuta Zangara, Olivenöl Extra Vergine 1 17,90 Euro
Das grün-goldene Öl aus handgepflückten Oliven verführt die Nase mit seinen intensiven, fruchtigen Aromen von frisch gemähtem Gras, wilder Distel und Artischocken, von vollreifen Tomaten und eleganten Rosmarin- und Mandeltönen, am Gaumen sowohl cremig als auch pikant und sehr nachhaltig, zeigt zarte Anklänge von frischem Gemüse, langer, leicht pfeffriger Abgang, Weltklasse pur!

Bereits 2004 Sieger im großen FEINSCHMECKER-OLIO-Award. Über 1.000 Olivenöle aus der ganzen Welt wurden verkostet, etliche unserer Öle gehören zu den 35 Favoriten, die in die Endausscheidung für das beste Öl der Welt gelangten – und gewonnen hat unsere phantastische Neuentdeckung aus Sizilien.

Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig)

Ernte 2008/2009


Außerdem wieder lieferbar:


Der majestätische Bergriese „Le Canigou“ als Wächter
der gepflegten Rebzeilen der Domaine Boudau in der Ebene von Perpignan

347107 Boudau, Le Clos, Côtes du Roussillon, rouge 2007 7,60 Euro

Boudau, Le Clos, Côtes du Roussillon, rouge

Pierre Clavel
Pierre Clavel: Winzer aus Leidenschaft

311307 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (DV) 2007 5,90 Euro

Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (DV)

Domaine Força Real
Blick über die Terasse auf die Weinberge der Domaine Força Real

344106 Força Real, „Mas de la Garrigue”, rouge 2006 6,95 Euro

Força Real, „Mas de la Garrigue”, rouge

344206 Força Real, „Côtes du Roussillon Villages”, rouge 2006 9,80 Euro

Força Real, „Côtes du Roussillon Villages”, rouge

Weingut Van Volxem
„Niwo” hoch über den Steillagen der Saar

906607 Van Volxem, Schieferriesling trocken 2007 8,95 Euro

Van Volxem, Schieferriesling trocken

907107 Van Volxem, Saar Riesling, trocken 2007 9,95 Euro

Van Volxem, Saar Riesling, trocken

Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com
Extrem lockerbeerig und kerngesund strahlen die Träubchen
mit der Sonne um die Wette

906307 Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig) 2007 10,90 Euro

Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig)



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann