Saarwellingen, im Januar 2008

PINwand Nº 159


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

wir wünschen Ihnen allen von ganzem Herzen ein gesundes, erfolgreiches und friedliches Jahr 2009 mit vielen genussreichen Stunden.

In unserer ersten Pinwand des Jahres präsentieren wir Ihnen von der Rhône Weltklassegewächse und herausragende Alltagsweine unserer Kultdomaine du Pégau (Majestätische, urwüchsige Rotweine einer Trutzburg urtraditioneller Weinbereitung), von Gourt de Mautens, brandaktuell Testsieger einer großen Rhôneverkostung vor allen Superstars aus Châteuneuf-du-Pape, und von unserem Pionier des biodynamischen Anbaus, Marc Kreydenweiss von der Domaine des Perrières.

Pierre Clavel, sympathische Winzerlegende des Languedoc, produziert unverfälschte Weinunikate statt seelenloser Technoweine, und das zu gleich „unverschämt” günstigen Preisen wie unser Kleinod Château des Eyrins, das in Margaux mit Meisterwerken traditioneller Bordelaiser Winzerkunst brilliert.

Floria Fauth vom Weingut Seehof ist eines der größten deutschen Winzertalente und Telmo Rodriguez zählt zur spanischen Winzerelite.


Wieder eingetroffen:
Ein weltberühmter Name (Lafon) der französischen Renommierregion Burgund kehrt seiner Heimat den Rücken, um im Languedoc auf der Domaine Magellan finessenreiche Weine zu bezahlbaren Preisen zu vinifizieren! Das Resultat: Binnen weniger Jahre sind Bruno Lafons Weine für Intimkenner zu einem absoluten Geheimtipp avanciert, denn solche in ihrer Stilistik burgundisch feine Weine zu derart extrem günstigen Preisen sind ein Glücksfall für jeden kundigen Weinkenner!

Domaine Magellan
Unser sympathischer Bruno Lafon inmitten seiner Reben

363105 Magellan, Colline „Vieilles Vignes”, VdP Cotes de Thongue rouge 2005 5,90 Euro

Magellan, Colline „Vieilles Vignes”, VdP Cotes de Thongue rouge

Und noch attraktiver ist natürlich das 12er Schnäppchenpaket zum Preis von 10 Flaschen:

3631905 Magellan, Colline „Vieilles Vignes”, VdP Cotes de Thongue rouge (12 Flaschen) 2005 9 l , statt 70,80 nur 59,00 Euro

Magellan, Colline „Vieilles Vignes”, VdP Cotes de Thongue rouge (12 Flaschen)

Im attraktiven 12er Paket zum absoluten Schnäppchenpreis von 59 Euro!


Deutschlands Rotweinmärchen geht weiter!

Weingut Friedrich Becker
Der „Alte Fritz” probiert seine Rotweine


Der Gault Millau urteilt euphorisch: „2006 – Rotweine von frappierender Güte. Unglaublich, aber wahr: Trotz aller Bemühungen der Konkurrenz stellt der Schweigener Fritz Becker zum sechsten Male in Folge den besten Spätburgunder des Landes.” Wir präsentieren den phantastischen Basiswein des „Alten” Fritz, eine spektakulär schöne Exklusivfüllung für PdP:

972006 Becker, Spätburgunder „Cuvée Pinard” trocken 2006 12,50 Euro

Becker, Spätburgunder „Cuvée Pinard” trocken


News!
Unsere Kunden wissen: Burgund 2006 bildet in seiner qualitativen Spitze zusammen mit seinem Zwillingsjahrgang 2005 den besten Jahrgang seit 1978 – Allen Meadows, der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „Ein exzellenter Jahrgang, ein würdiger Nachfolger von 2005 mit klassischen Weinen von phantastischer Reinheit und Transparenz, bisweilen gar noch größer als 2005.” Und die großartigen Weißweine der Weltklasse-Domaine Henri Boillot werden von Meadows in beiden Jahrgängen mit den höchsten Bewertungen Burgunds gefeiert. Und brandaktuell hat Parker in dieser Einschätzung nachgezogen: Boillot erhält im aktuellen wine advocate zusammen mit drei Traditionsdomainen die höchsten Punktzahlen in Burgunds Zauberjahrgang 2006. „Schuld” an diesem Qualitätssprung in den letzten Jahren hat sicherlich Boillots olfaktorische Konterrevolution, indem er mit der Abkehr von der im Burgund weit verbreiteten cremig-opulenten Stilistik hin zu traumhaft frischen, finessenreichen, zutiefst mineralischen Gewächsen die „pursten”, kristallinsten, „burgundischsten” Weine seiner Region vinifiziert!

Domaine Henri Boillot - Côte de Beaune
Henri Boillot

210006 Boillot, Bourgogne blanc (PK) 2006 21,50 Euro

Boillot, Bourgogne blanc (PK)

205106 Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Chenevottes” blanc 2006 49,80 Euro

Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Chenevottes” blanc

Domaine Henri Boillot - Côte de Beaune
Nach der Verkostung: Die Burgundaficcionados sind begeistert

205205 Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Morgeot” blanc 2005 59,00 Euro

Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Morgeot” blanc

210406 Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Clos de la Mouchère” blanc 2006 64,80 Euro

Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Clos de la Mouchère” blanc

Tanzer: 92-94 Punkte




FRANKREICH

Domaine du Pégau

Majestätische Rotweine urtraditioneller Machart begeistern seit drei Jahrzehnten Liebhaber in aller Welt!

Unzählige unserer Kunden lieben es heiß und innig, unser Kleinod aus Châteauneuf-du-Pape, ein Weingut der ersten Stunde bei Pinard de Picard – Wahrlich ein Urgestein unseres Programms! Kein Wunder, ist doch die weltweit in höchstem Ansehen stehende Domaine du Pégau eine Trutzburg urtraditioneller Weinbereitung in einem Meer uniformer, austauschbarer „Weltweine” mit standardisiertem Geschmack! „The inimitable Féraud family – true guardians of the most traditional style of Provence and several Rhone appellations”, bringt es daher Parker zutreffend auf den Punkt! Paul Féraud, diese so bodenständige und sympathische Winzerpersönlichkeit, und seine ebenso innovative wie attraktive Tochter Laurence vinifizieren seit Beginn der 80er Jahre in schöner Regelmäßigkeit grandiose, unverwechselbare „hand”-werklich hergestellte Weine, denen kein Weinliebhaber widerstehen kann!

Domaine du Pégau
Laurence Féraud

Die singuläre Qualität dieser höchst authentischen Weine entsteht ausschließlich im Weinberg, wo die bis 90 Jahre alten Rebstöcke (75 % Grenache, 25 % Syrah, Mourvèdre und Grenoise) hochwertige, handge- und verlesene Trauben mit phantastischem Reifezustand gebieren. Das Areal der Domaine verteilt sich auf 11 erstklassige Parzellen, weit verstreut innerhalb der Appellation, mit besten süd- und südöstlich ausgerichteten Hügellagen und unterschiedlichen Bodenformationen, die so durch ihre innere Differenziertheit zur Komplexität, zur Kraft, zur Konzentration und zur Finesse der unverfälschten Weine von Pégau entscheidend beitragen. Die Sandböden sowie kräftigen Lehm-Kalkböden, die mit großen roten Kieselsteinen bedeckt sind, die nachts die tagsüber gespeicherte Wärme an die Trauben abgeben, werden zur besseren Durchlüftung und zur Aufnahme organischen Düngers und Schafsmists fünf bis sieben mal im Jahr umgepflügt. Tradition und handwerkliche Winzerkunst sind auf dieser sympathischen Familiendomaine keine leeren Worthülsen, sondern Tag für Tag gelebte Realität. Im ganz und gar altmodischen Keller, der bar jeglicher moderner technischer Errungenschaften ist, erfolgt die Vergärung in großen Cuvées, im Übrigen ohne Entrappung der Trauben mit allen Stängeln – so wie es früher in ganz Châteauneuf üblich war – als notwendigem Rückgrat für den traditionellen Ausbau in alten Fudern (kein Barrique- oder sonstiger Neuholzeinsatz!). Diese sehr konservativ-traditionelle Weinbereitung ergibt als Resultat ein unverfälschtes, extraktreiches, aber dennoch nobles und höchst aromatisches, unglaublich reichhaltiges Châteauneuf-du-Pape-Gewächs in einem sehr individuellen, unkopierbaren Stil, so dass es in Blindproben vom fortgeschrittenen Kenner stets eindeutig als Pégauwein identifiziert werden kann! Dieses authentische, unfiltriert abgefüllte Weinunikat firmiert seit Jahrzehnten als eine wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen Stils und eine Ode an das gigantische Potential einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt! Bravo Laurence, bravo Paul!


141706 Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV) 2006 5,95 Euro
Mit diesem traumhaften Gaumenschmeichler hat unsere Freundin Laurence einen absoluten Volltreffer gelandet! Ihr Ziel war es, einen preis„werten” Alltagswein zu schaffen, der bereits jung getrunken enormen Trinkspaß bereitet. Viele tausend Flaschen haben wir von dem großartigen 2005er verkauft, von dem Parker begeistert notierte: „Der beste Jahrgang bisher, den ich von diesem Wein jemals probiert habe!” Um dann nach der Verkostung des noch phantastischeren, heute präsentierten Nachfolgejahrgangs zu urteilen: „2006 scheint hier vielleicht noch besser ausgefallen zu sein als 2005!” Nur konsequent, dass Parker diesen traumhaft leckeren Alltagswein im wine advocate 178 zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” zählt. Diesen gibt es heute bei uns auch noch als höchst attraktives Angebotspaket (12 für11)!

Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV)

1417906 Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV) (12 Flaschen) 2006 9 l , statt 71,40 nur 65,45 Euro

Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV) (12 Flaschen)

(Schnäppchenpaket: 12 Flaschen zum Preis von 11)

141307 Pégau, „Plan Pégau”, Vin de Table rouge 2007 7,50 Euro
Großartiger traditioneller Rotspon für den täglichen Genuss ohne Reue, der das Genießerherz erfreut; vinifiziert wie stets überwiegend aus Trauben großer Lagen, deren Qualität den exorbitanten Ansprüchen der sympathischen Férauds für den großen Châteauneufwein nicht ganz genügt, die aber bei vielen anderen Gütern der Appellation das Niveau der Prestigeweine erhöhen würde! Seit Jahren ein Klassiker in unserem Programm, von dem wir leider niemals genügend Flaschen erhalten, da die weltweite Nachfrage begeisterter Kunden nach diesem phantastischen „Zweitwein” viel zu groß ist! In der Nase eine vielschichtige, verwobene Aromatik, wohlige Assoziationen weckend an dunkle, saftige Kirschen und Wacholderbeeren, begleitet von kräftigen kräutrigen und würzigen Noten wie Rosmarin, Thymian und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer; dieser gesamte Blumenstrauß an faszinierenden Aromen wird unterlegt von einer traditionellen erdigen Note. Die ausgeprägte Säure und Frische, die feinkörnige, animierende Tanninstruktur und das herrliche, leicht süßliche Glycerin verleihen diesem charaktervollen, authentischen „kleinen” Châteauneuf einen unglaublich animierenden, hedonistischen Charakter: Welch sensationelle Qualität für seinen vorbildlich fairen Preis! Parker urteilt ebenso begeistert wie zutreffend: „Ein toller Erfolg im traditionellen Pégau-Stil!” Legen Sie sich, werte Kunden, diesen traumhaft leckeren Tafelwein aus dem Fabeljahrgang 2007, der mühelos in einer Qualitätsliga mit den allermeisten Châteauneuf-du-Pape-Weinen spielt, kistenweise in den Keller. Sternstunden im Leben eines Weinliebhabers!
Trinkgenuss ab sofort (Dekantieren bitte) bis 2012, mindestens.


Ankunftsofferte bis 14. Februar 2009, danach 7,95 Euro!

141106 Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée” 2006 43,50 Euro
Kenner großer Châteauneufweine wissen seit Jahren, dass Vater und Tochter Féraud in den großen Jahrgängen der südlichen Rhône mythische Weltklassegewächse (Parker: „These are some of my favorite wines in the world”) mit einem immensen Reifepotential erzeugen, die über Jahre hinweg in den Kellern von Liebhabern ihrem Höhepunkt entgegenschlummern. Und welch majestätischen Châteauneuf-du-Pape in einem urwüchsigen Stil hat das sympathische Duo Vater und Tochter im großartigen Rhônejahrgang 2006 vinifiziert, in den im Übrigen letztendlich auch alle Partien eingegangen sind, die in 2003 den legendären, mit 100+ Punkten bewerteten Einzellagenwein da Capo bildeten, was diesem urgewaltigen Gewächs nochmals zu einer dramatischen Qualitätssteigerung verholfen hat! Ein monumentaler Weinriese voller Ursprünglichkeit und Wildheit mit fabelhaftem Potential (Parker: „Wohl besser noch als 2004 und 2005!”), der in seiner feinwürzig-dunkelbeerigen Stilistik eine Reinkarnation des legendären 1985ers zu sein scheint und wegen seiner fabelhaften Tanninstruktur schon ab sofort höchsten Trinkgenuss bereitet und sich bis ca. 2030+ traumhaft weiterentwickeln wird. Treue Kunden dieser Weltklassedomaine wissen es natürlich schon lange: Selbst die großen Pégau-Jahrgänge sind häufig erstaunlich früh ansprechend und bieten nach Ansicht von Laurence bereits im Alter von 5 bis 8 Jahren für viele Konsumenten den höchsten Trinkgenuss, da sich in dieser Zeit die komplexen Beeren- und Kirschfruchtaromen auf angenehmste Weise mit den wildbretartigen, würzigen, nach Trüffeln, Lakritz, Leder und Tabak duftenden Geschmackskomponenten vereinigen. Für Liebhaber authentischer Rhônegewächse jedoch sind diese Châteauneuf-du-Pape-Urgesteine grandiose Langstreckenläufer, die sich über 10 bis 30 Jahre phänomenal entwickeln und dann eine unvergleichliche Aromenvielfalt aufweisen. Kategorie persönlicher Lieblingswein und magischer Kultstoff für Jahrzehnte!


1411106 Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée”, Magnum 2006 1,5 l 95,00 Euro



Domaine Pierre Clavel - Coteaux du Languedoc

Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer des Midi, produziert in den phantastischen Zwillingsjahrgängen des Languedoc (2006/7) die dramatischsten Rotweine in seiner glanzvollen Karriere: Handwerkliche Unikate statt seelenloser Technoweine, und das zu unverschämt günstigen Preisen!

Legendär die FEINSCHMECKER-Degustation, die den Copa Santa auf eine Stufe stellt mit den weltberühmten, aber um ein Vielfaches teureren Spitzenweinen der Côte Rôtie von Guigal!

Pierre Clavel
Pierre Clavel: Winzer aus Leidenschaft

Unser Freund Pierre Clavel ist nicht nur ein begnadeter Winzer, sein verschmitztes schelmisches Lächeln, seine permanent gute Laune und ansteckende Fröhlichkeit machen ihn darüber hinaus zu einem Sympathieträger par excellence – bei Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen. Seit Jahren sind seine authentischen Garrigueweine aus naturnahem Anbau absolute Klassiker und Bestseller unseres Programms! Kein Wunder: So gigantisch sind die Qualitäten, so unverschämt niedrig in Bezug dazu die Preise, dass ob dieser phantastischen Relation sowohl Kritiker als auch Liebhaber stets aufs Neue ins Schwärmen geraten. So hat Pierre verdientermaßen längst Kultstatus in seiner zahlreichen Fangemeinde erreicht! Und das sei ihm von ganzem Herzen gegönnt! Denn Pierre, mittlerweile im 3ten Jahrzehnt mit großer Leidenschaft als Winzer tätig, diesem so sehr in sich ruhenden, so viel Zufriedenheit und Gelassenheit ausstrahlenden Familienmenschen, sind alle Eitelkeiten fremd und er betont immer wieder ernsthaft, seine Arbeit sei doch gar nichts Besonderes (welch Understatement!) und es ist sein erklärter Wunsch, dass seine Weine preislich erschwinglich bleiben, denn „ich bin ein Mann einfacher Herkunft, und ich möchte, dass sich jeder Weinliebhaber auf der Welt meinen Wein leisten kann, egal, wie viel er verdient”.
Wer je das Glück hatte, Pierre näher kennen zu lernen, der weiß um die Ernsthaftigkeit dieser Worte und um die Seriosität dieses großartigen Menschen. Und seine zu später Nacht in geselliger Runde bisweilen vorgetragenen melancholischen südfranzösischen Weisen zeichnen einen sensiblen Menschen, dem Ruhm sehr wenig bedeutet und der konsequent seine Weine für so kleines Geld verkauft, dass hier das Preis-Genussverhältnis erheblich gestört ist. Jedoch zu Gunsten des Konsumenten!

Pierre Clavel
Abendstimmung auf der Domaine mit Blick auf den
mythischen Bergriesen des Pic St. Loup

Was mir über den pekuniären Aspekt hinaus persönlich an Pierres aktuellen Jahrgängen besonders gut gefällt, ist eine seit mehreren Jahren andauernde Entwicklung dieses großartigen Winzers, die darin besteht, dass er in seinen stets komplexer werdenden Weinen die Feinheit der Frucht immer prägnanter herauszuarbeiten vermag. Zudem sind diese aufgrund des mittlerweile erreichten optimalen Rebenalters noch finessenreicher am Gaumen und mit moderaten Alkoholgradationen gesegnet, so dass sie all jenen Weinliebhabern höchstes Trinkvergnügen bereiten, die Frische und Eleganz, Feinheit und Komplexität mehr schätzen als schiere Kraft, überbordende Muskeln oder eine marmeladige Konsistenz. Pierre Clavel hat jedenfalls durch seine noch ausgefeiltere Weinbergsarbeit als früher wie auch durch eine behutsame Umstellung des Vinifizierungsprozesses (niedrigere Temperaturen zu Beginn der Vergärung, die dadurch langsamer und schonender abläuft) diese Entwicklung hin zu mehr Komplexität, Frische und Finesse in trinkanimierenden Weinen in den letzten Jahren schmeckbar forciert. Bravo, Pierre: Du hast Dein Herz am rechten Fleck und ein sehr sensibles Gespür für die Wünsche und Sehnsüchte Deiner treuen Kunden. So brilliert Pierre Jahrgang für Jahrgang mit einer traumwandlerischen Sicherheit mit höchsten Qualitäten: Urwüchsigen, fruchtbetonten Weinen aus handwerklicher Edelproduktion voller Schmelz, Cremigkeit und Frische sowie seidenen Tanninen, die sich stets bereits in ihrer Jugend mit großem Genuss trinken lassen und die dennoch ein großes Entwicklungspotential versprechen. Meine ganz besondere Empfehlung!

Pierre Clavel
Rebenallee mit einem Steinmeer aus Galets rouge

311807 Pierre Clavel, „Mescladis”, rosé (DV) 2007 6,30 Euro
Von der Revue du vin de France zum schönsten Rosé des Languedoc gekürt! Diese leckere, traumhaft fruchtige und herrlich frische Cuvée (Syrahtrauben sorgen für die Fülle und komplexen Aromen, Cinsault für die Frische und schwebende Transparenz) zählt zum Besten, was man in Sachen Rosé in Frankreichs wildem Süden finden kann: In der Nase ein animierender Duft nach roten Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren, am Gaumen eine saftig-knackige, geschmeidige Frucht mit einer feinen Säure und eine großartige Balance. Dies ist kein liebloser „Rosé von der Stange”, welcher die Regale der Supermarktketten füllt, sondern ein ernst zu nehmender, ,zärtlicher’ Wein auch für anspruchsvolle Rotweintrinker! Ein Rosé zum Träumen schön!

Pierre Clavel, „Mescladis”, rosé (DV)

311307 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (DV) 2007 5,90 Euro
Der neue grandiose Jahrgang unseres meistverkauften Rotweins aus dem Languedoc fasziniert und begeistert jeden Kenner vom ersten Schluck an. Was ist das nur für ein faszinierender Trinkspaß für jeden Tag! Eine urwüchsige, dunkelrubinrote Cuvée aus reifen Carignan-, leckeren Grenache- und noblen Syrah- sowie erstklassigen Cinsaulttrauben, wobei letztere für die traumhafte Frische dieser so trinkanimierenden Cuvée verantwortlich zeichnen. Die eher ,kühle’ Stilistik dieses charaktervollen Alltagsweins für höchste Ansprüche betört mit einer geradezu unverschämt delikaten Aromatik, wie sie finessenreiche, burgundisch inspirierte Weine aus Châteauneuf-du-Pape und von der nördlichen Rhône aufweisen: einer frischen, beerigen (welche Orgie an Cassis!), ungemein animierenden Frucht mit zart kräuterwürzigen Anklängen in der Nase und saftigen, schmeichlerischen, cremigen Gerbstoffen auf der Zunge. Im Traumjahrgang des französischen Südens wartet der „Le Mas” mit der gleichen Dichte und Konzentration auf wie seine so ungemein beliebten Vorgänger, ist jedoch noch extraktreicher, strukturierter und mineralischer als je zuvor, besitzt eine noch höhere, deutlich schmeckbare Komplexität (!) in der berauschenden Frucht (wie unglaublich lecker können schwarze Johannisbeeren schmecken!), ein einzigartiges Gleichgewicht zwischen Tanninen, Säure und relativ niedrigem, bestens eingebundenem Alkohol und ist wie stets unverkennbar geprägt von seinem Terroir und der sensiblen Handschrift einer großen Winzerpersönlichkeit! In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein nur schwerlich zu übertreffender Leckerbissen, was auch Joel Payne in seiner großen Languedoc-Reportage in VINUM/ALLES ÜBER WEIN konstatiert, indem er diesen herrlichen Alltagswein zu den „besten Schnäppchen des Languedoc” zählt.

Und wir selbst wissen über viele Jahrgänge hinweg die einzigartige Qualität dieses Alltagssolitärs zu schätzen! Aber nie zuvor war dieser Leckerschmecker so gut wie in 2007: Ein ungemein süffiger und anregender Wein, von dem man auch mal die berühmte Flasche mehr trinken kann und am nächsten Morgen keinerlei Probleme im Magen oder Kopf bekommt, da die für den Wein verwendeten Träubchen liebevoll im Weinberg behandelt und nicht in Frankensteins Monsterlabors atomisiert und danach wieder neu zusammengesetzt werden: Schnöde, moderne Weinwelt mit den Segnungen der modernen Agrarindustrie versus solch authentische Naturprodukte eines liebenswerten Charaktermenschen!


Pierre Clavel
Pierre's Nase vor der „Schnauze” des
mythischen Bergriesen Pic St. Loupt

311106 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2006 7,50 Euro
Pierres höchst authentische Cuvée „Les Garrigues” (50% der Trauben stammen aus alten Syrahreben, in 2006 in Frankreis Süden nach Auffassung aller Winzer unter den Rebsorten der Star des Jahrgangs, dazu Grenache und Mourvèdre) gehört schon seit vielen Jahren zu den legendären Weinen des Languedoc: Authentischer kann ein Garruigue-Wein des wilden französischen Südens nicht duften! In der Farbe zeigt dieser traumhafte Wein aus großem Jahr ein sehr tiefes dunkles Rot, die Nase wird verführt von herrlich frischen, schwarzen Blaubeeren und Cassisaromen, wild wachsenden Kräutern der Garrigue (die Besucher des Weingutes auch bei einem abendlichen Spaziergang am Fuße des unweit von der Domaine gelegenen malerisch-mythischen Bergriesen des Pic St. Loup durch ihre betörenden Aromen begeistern werden) sowie saftigen Mon-Chérie-Kirschen, Wildbret und Pfeffer. Viel Extrakt und Dichte auf der Zunge, dazu geschmeidige, weiche, cremige, sanfte Tannine, ohne die geringste Spur von Trockenheit – stattdessen begeistert eine trinkanimierende Frische! Wie immer ein fröhlicher, einladender Wein, der die warmherzige Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten widerspiegelt, ein gleichermaßen charaktervoller wie attraktiver Tropfen, der unbeschwerten Trinkgenuss bereitet. Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München), hat vor Jahren bereits den vorzüglichen 2001er im Magazin der Süddeutschen Zeitung euphorisch gefeiert und ihn gar in ihrem Edelrestaurant ausgeschenkt.
Zu genießen ab sofort bis 2011, mindestens.

Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge

3111106 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge, Magnum 2006 1,5 l 15,90 Euro


311605 Pierre Clavel, Le Marteau, rouge 2005 11,00 Euro
Pierre Clavel hat in seinem großen Jahrgang 2005 erstmals einen Spitzenwein aus kalkreichen Böden in Saint-Christol vinifiziert, der wegen seines spezifischen Terroirs (Pierres angestammte Top-Parzellen in La Méjanelle sind, wie in Teilen Châteaunuf-du-Papes, von roten Kieselsteinen dominiert) und seiner außerordentlichen Qualitäten für einen Paukenschlag in der Insiderszene gesorgt hat. Ein Naturwein voller ursprünglicher Wildheit, minimal geschwefelt, weder geschönt noch filtriert! In der Farbe ein tiefdunkles Violettrot, in der faszinierenden Nase mineralische Noten vom Kalkboden sowie Anklänge an Leder, Speck, feinherbe Früchte, wilde Brombeeren, Schlehen, Vogelbeeren, Teer, Lakritz, wilde Kräuter der Garrigue und intensive Aromen von gegrilltem grünem Paprika, Kakao- und Kaffee. Am Gaumen ungemein dicht mit einer feinen Fruchtsüße, reifem Tannin und einer anregenden Säure. Langer Nachhall, großes Potential bis mindestens 2015. Dieser formidable Garrigue-Wein mit seiner authentischen, urwüchsigen Stilistik ist eine vinologische Liebeserklärung von Pierre Clavel an seine idyllische Heimat. Und ich bin mir ganz sicher, Sie, werte Kunden, werden diesen trotz all seiner Wildheit und Authentizität weichen, sanften Wein lieben lernen, wenn Sie ihn erstmals im Glase haben!


Pierre Clavel, Le Marteau, rouge

 

Pierre Clavel

311206 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2006 12,50 Euro
Legendär mittlerweile die FEINSCHMECKER-Degustation, die den Copa Santa an die Spitze stellte vor den weltberühmten, aber um ein Vielfaches teureren Spitzenweinen der Côte Rôtie von Guigal! Und ähnliche Lobeshymnen werden dieser spektakulär schönen Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre, ausgebaut in gebrauchten Barriques) voll tiefgründiger Ursprünglichkeit sowohl in der Fachpresse als auch von Weinliebhabern seither Jahrgang für Jahrgang gesungen. In unzähligen Degustationen wurde der Copa zu den besten Weinen des gesamten französischen Südens gezählt und manche Verkostung hat er souverän gewonnen – zu Recht! Und was hat unser liebenswerter Freund Pierre im phantastischen Languedocjahrgang 2006 für eine traumhafte Qualität in die Flasche gebracht: Welch noble Stilistik, welch edler Stoff! In der Farbe ein leuchtendes, tiefes sattes Dunkelrot, in der Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von frischen, wilden, dunklen Blaubeeren, intensiven, feinen Gewürzanklängen, einem faszinierenden Touch von frischen Trüffeln und schwarzem Pfeffer, einem großen, klassischen, aber wesentlich teureren Luxus-Rhônewein ähnlicher denn je. Dem Gaumen schmeichelt dieser Aristokrat des Languedoc mit einer wunderbar weichen Textur und einer cremigen, kühlen, feinwürzigen, zart wilden Frucht. Dabei ist dieses Musterexemplar eines edlen großen Rotweins aus dem Midi ungemein harmonisch und von einem fabelhaften Gleichgewicht aller Komponenten gekennzeichnet. Er präsentiert sich herrlich dicht, tiefgründig, rund und geschmeidig, mit kühler Finesse (Das ist wohl DIE entscheidende Weiterentwicklung in der Stilistik der Clavel’schen Weine in den letzten Jahrgängen – wahrlich der Kontrapunkt zu den alkoholischen Marmeladenweinen des europäischen Südens wie der Neuen Welt)) und einer kernigen, dennoch schmelzig-seidenen Tanninstruktur und einem langen, mineralischen Abgang. Zweifellos von nochmals besserer Qualität als ein von der französischen Fachzeitschrift TERRE DE VINS mit der Höchstbewertung von 4 Gläsern und 18/20 Punkten ausgezeichneter Jahrgangsvorgänger. Kultweinstatus!

Pierre Clavel hat mit diesem emotional berührenden Weinmonument zweifellos den vorläufigen Höhepunkt seines grandiosen vinologischen Wirkens erreicht. Niemals zuvor war seine Spitzencuvée, die einen hohen Anteil an Mourvèdretrauben (diese Rebe hat die klimatischen Bedingungen des französischen Südens optimal adaptiert) besitzt, derart nobel, edel, aristokratisch und mineralisch – und dann immer wieder diese formidable Frische mit seidenen Tanninen auf der Zunge! Châpeau, Pierre, für diese traumhafte Qualität zu seit Jahren unverändert günstigem Preis: Der ,Copa Santa’ setzt in Zeiten der globalen Erwärmung die neuen Maßstäbe für Rotweine aus südlichen Regionen in punkto Frische, Finesse und purem Trinkvergnügen – insbesondere in Bezug zu seinem unverschämt günstigen Preis!
Wegen seiner seidenen Tanninstruktur zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis 2016, mindestens.

Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge


Château des Eyrins - Margaux

„CHAMPION DE BORDEAUX” – Frankreichs renommierte Weinzeitschrift REVUE DU VIN DE FRANCE feiert den Alltagswein unseres Bordelaiser Kleinods als Referenzwein seiner Region!

bordeaux
© CIVB

Château des Eyrins ist wohl der heißeste Insider-Tipp zurzeit im Médoc! Kein Wunder: Entstammt doch der geniale Winzer Eric Grangerou einer der höchst angesehenen Kellermeister-Dynastien Frankreichs: Sowohl sein Urgroßvater als auch sein Großvater und schließlich sein Vater waren von 1904 bis 1996 verantwortlich für eine der berühmtesten Domainen der Welt mit magischem Klang: Château Margaux! So war Eric schon als Kind stets bei allen Arbeiten in den Weinbergen und im Keller mit Feuereifer dabei und sog das tradierte Wissen von Generationen wie mit der Muttermilch in sich auf. Doch trotz seiner erblichen „Vorbelastung” entschied er sich nach einem Weinbaustudium und Praktika auf weiteren reputierten Domainen, nicht in die Fußstapfen seiner berühmten Vorfahren zu treten, sondern etwas gänzlich Eigenständiges zu machen und sein ureigener Herr zu sein. Denn in ihm war die Liebe für ein kleines Fleckchen Erde im Herzen der Appellation Margaux entflammt, einer nur 1ha großen Fläche, die zur Hälfte unmittelbar an die herausragenden Parzellen von Château Margaux angrenzt und die sein Vater und Großvater im Laufe ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Kellermeister infolge ihrer Insiderkenntnisse und exzellenten Kontakte erwerben konnten. Ein Bravourstück! Denn hinter diesen Filetparzellen waren verständlicherweise sämtliche Spitzengüter der Region her wie der Teufel hinter der armen Seele.

Eric musste jedenfalls seinen mutigen Schritt in die Selbständigkeit und das Verlassen des sicheren Hafens nie bereuen. Mittlerweile hat er sogar sein erstklassiges Terroir um 1,5 ha wertvoller alter Reben vergrößern können und mit weiteren Erwerbungen bester Parzellen im Haut Médoc verfügt er nunmehr über insgesamt 9 ha Besitz. Klein, aber vom Feinsten! Diese traumhaften Lagen und seine phantastischen Weine, die ihm von Insidern und Liebhabern eines traditionellen Bordelaiser Stils Jahrgang für Jahrgang förmlich aus den Händen gerissen werden, haben ihn den Lockrufen von Château Margaux stets widerstehen lassen. Denn sein exzellentes Terroir ist wie prädestiniert, seinen großen Lebenstraum von magischen Weinen zu verwirklichen, die seinem von frühester Kindheit unlöschbar in Hirn und Herz eingeprägten Ideal eines edlen Margaux punktgenau entsprechen: Finesse, Eleganz, Frische, Balance und ein harmonisches Gleichgewicht aller Komponenten auf der jubilierenden Zunge. Aristokratische Gewächse, denen alles Überkonzentrierte, Marmeladige oder Pflaumige, das sich mittlerweile als ermüdender Modetrend in so vielen austauschbaren Bordelaiser Önologenweinen findet, völlig fremd ist. Stattdessen authentischer Ausdruck des Terroirs, Trinkfreude pur! Erics magische Gewächse sind Meisterwerke klassischer Bordelaiser Winzerkunst, die nicht zuletzt wegen ihrer seidigen Tanninstruktur, die sie relativ früh trinkreif werden lässt, Maßstäbe setzen in ihrer jeweiligen Preisklasse. Sie gehören somit zu den ganz großen Juwelen unseres Programms!

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© CIVB

570106 Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge 2006 9,90 Euro
Als „CHAMPION DE BORDEAUX” feierte die REVUE DU VIN DE FRANCE erstmals den herausragenden 2004er unseres Kleinods aus dem Bordelais, der zudem in die Liste der 100 Bordelaiser Weine unter 15 Euro aufgenommen wurde, die unter 450 bereits vorselektierten Weinen „am meisten überzeugt haben und wunderbare Beispiele für die Region Bordeaux sind”! „A top-flight, sleeper of the vintage, bis 89 Punkte” lobt dann selbst Parker unsere Preissensation im Jahrhundertjahrgang 2005, dessen kongenialen Nachfolger wir Ihnen heute mit großer Freude anbieten können! Aus den klassischen Edelreben Cabernet Sauvignon und Merlot aus von des Meisters Hand vorbildlich gepflegten Parzellen in unmittelbarer Nähe der Gironde vinifiziert Eric einen sehr feinen, intensiv aromatischen Wein mit ausgeprägter Frucht und harmonischer Balance. In der Nase zeigen sich die noblen Aromen klassischer Bordelaiser Rotweine von einer fabelhaften Komplexität, die in dieser genussfreundlichen Preisklasse schon ziemlich einzigartig ist. Diese ungemein leckere, tiefgründige Cuvée verwöhnt danach die Zunge mit cremigen, reifen Gerbstoffen sowie deutlichen Anklängen an betörende Schwarzkirschen, Cassis, Waldbeeren, reife Paprikaaromen, noble Schokolade und all diese Ingredienzien sind traumhaft verpackt in eine vielschichtige, anspruchsvolle Textur. Dazu präsentiert sich dieser sehr feine Wein etwas weniger opulent als in 2005, dafür voller Rasse und Eleganz und mit einem festen mineralischen, präzisen Kern auf der Zungenmitte. Was für ein leckerer Wein mit einem tollen Potential, der fein balanciert wirkt und überhaupt nicht „lautschreierisch”, der vielmehr von seiner kühlen, rassigen Stilistik geprägt wird und dies alles zu extrem fairem Preis. Cru Monplaisir ist ein beeindruckender „kleiner” Bordeaux, ein neuer Stern in seiner so preiswerten Supérieur-Klasse, der viele wesentlich teurere Namen mühelos an die Wand spielt und daher ein ganz heißer Tipp in der Insiderszene von Bordeaux! Eine ausdrückliche Demonstration, dass man im Bordelais bei entsprechender Recherche großartige Qualitäten zu extrem fairen Preisen finden kann.
Zu genießen ab sofort (schmeckt am zweiten Abend aus der geöffneten Flasche grandios!) mit Potential bis 2015.

Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge

570205 Eyrins, Sélection Grangerou, Haut Médoc, rouge 2005 14,90 Euro
Die Sélection Grangerou (70% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot), eine Hommage an Erics berühmte Vorfahren, deren Konterfeis das Etikett dieses Nobel-Bordeaux zieren, ist ein beeindruckender Haut Médoc, gewachsen auf steinigem Kalkboden in unmittelbarer Nähe von Margaux, mehrere Monate länger in seinen Barriques gereift als die Basiscuvée, um seine Liebhaber mit spielerischer Konzentration, kühler Finesse und reifer Tanninstruktur zu erfreuen. Im komplexen, dunkelbeerigen Bouquet wirkt diese Cuvée aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 kraftvoll, würzig, edel und reif. Am Gaumen fasziniert eine feinnervige Frische; tiefgründige Gewürz-, Cassis- und Kirschnoten sorgen für Fülle und Komplexität, dazu beeindruckt er durch eine tolle Säurestruktur und eine nachhaltige Länge. Dies ist ein großer Haut Médoc mit dem Potential zum Klassiker, ein phantastischer Bordeauxwein zu traumhaft günstigem Preis, der alle positiven Charakteristika des Fabeljahrgangs ins Glas zu zaubern vermag. Die Tannine sind saftig, weich und herrlich cremig – Welch Noblesse und wohltuende Wärme durchdringen Körper und Seele: Die Sinne schwelgen in unbeschwertem Genuss. Kann denn Schönheit Sünde sein? Authentischer jedenfalls ist eine der berühmtesten Weinanbauregionen der Welt auf Flasche kaum zu genießen. Erics magischer Rotspon scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert! Wahrlich: Diese noble Pretiose versöhnt mit allen Preisorgien ihrer Region und steht für eine neue, bessere Zukunft des Bordelais. Man hat es fast schon vergessen: Großer Bordeaux kann so wunderbar schmecken und dennoch bezahlbar sein!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis nach 2018.

Eyrins, Sélection Grangerou, Haut Médoc, rouge

Unser Kleinod aus Margaux wird zudem wiederum von Frankreichs renommiertester Fachzeitschrift, der Revue du vin de France, diesmal im extrem heterogenen Jahrgang 2007, mit schier unglaublichen 18-20/20 Punkten für ihr magische Spitzencuvée enthusiastisch gefeiert. Unser Subskriptionsangebot ist daher ein preislicher Paukenschlag: KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN, werte Kunden, das ist eine Jahrzehnt-Gelegenheit von DEM Bordelaiser-Edel-Geheimtipp!

570307 Château des Eyrins, Margaux rouge 2007 19,50 Euro

Château des Eyrins, Margaux rouge

In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2010!



Domaine Gourt de Mautens - Rasteau

Der rennomierte Weinjournalist und Rhôneexperte Dr. Stefan Krimm bewertet brandaktuell in Mondo (Herausgeber: Gerhard Eichelmann) in einer großen Rhôneverkostung unseren 2005er Gourt de Mautens („stilistisch wie ein Rayas in großen Zeiten”) mit der höchsten Punktzahl – vor allen weltweit gefeierten Spitzengewächsen aus Châteauneuf-du-Pape! Und lobt das Preisniveau: „Die qualitativen Pendants der Spitzenrotweine der südlichen Rhône kosten in Burgund, in Bordeaux und der Toskana das Doppelte und mehr”.

Die Revue du Vin de France jubiliert: „Jérôme Bressy ist zweifellos DER Rivale der besten Weine aus Châteauneuf-du-Pape”.

Die REVUE DU VIN DE FRANCE, Frankreichs renommierte Weinzeitschrift, feiert das begnadete Talent Jérôme Bressy von der Domaine Gourt de Mautens, in einem Artikel über „die schönsten Weine der Rhône” enthusiastisch als den „Neuen Star der Rhône”. Und es ist in der Tat schier unglaublich, welch steilen Aufstieg Jérôme in den letzten Jahren vom unbekannten Newcomer bis in die absolute Spitze der französischen Winzerelite genommen hat. Im Jahr 1996 begann sein Aufbruch zu den Sternen, als er Parzellen bester Qualität kaufte, die mit extrem alten Reben bepflanzt sind und die zusammen mit den ererbten Weinbergen seines Vaters das Fundament für die phänomenale Qualität seiner Weine bilden. Und bereits mit seinem 2000er Jahrgang hat sich Jérôme Bressy nicht nur an die Spitze der Weingüter der südlichen Rhône katapultiert (in Blindproben erwies sich sein Wein zum Erstaunen vieler Probenteilnehmer selbst den von Parker mit 96-100 Punkten bewerteten Spitzengewächsen aus Châteauneuf als ebenbürtig!), sondern sich darüber hinaus auch einen festen Platz in den Kellern von Weinliebhabern in aller Welt erobert.

Domaine Gourt de Mautens
Das exzellente Terroir von Rasteau ähnelt sehr den legendären Lagen aus Châteauneuf-du-Pape

Worin liegen die Ursachen für diese märchenhafte Entwicklung begründet? Zuallererst natürlich in der Persönlichkeit und den ehrgeizigen Zielen eines Winzers, der einen unbändigen Willen besitzt und so enorm viel Talent und Können, wie ich es nur selten bei ganz großen Persönlichkeiten angetroffen habe. Dazu kommt der fest verankerte Wunsch seit Kindheitsbeinen, „Winzer zu werden und niemals etwas anderes als Winzer”. Und drei große Winzerpersönlichkeiten der Rhône, „les dieux du vin – die Götter des Weins” (Jérôme), wurden folgerichtig seine großen Vorbilder, deren Perfektionsstreben in der Weinbereitung und deren schonend-traditionellem Ausbau er mit großem Idealismus nacheiferte: Gérard Chave, der ungekrönte König des Hermitage, Jacques Reynaud, die leider verstorbene Winzerlegende aus Châteauneuf, „der mythische, unerreichbare Patron von Rayas, dessen 78er für mich das Größte ist, was an der Rhône überhaupt produziert werden kann” und Henri Bonneau, dessen „89er Réserve des Celestins meine erste heftige Emotion ausgelöst und meine Liebe zu großen Weinen begründet hat” (Jérôme). Inspiriert durch die Châteauneuf-Ikonen Bonneau und Reynaud und seine Lehrzeit bei unserem Spitzenwinzer Lucien Michel, dem genialen Eigner von Vieux Donjon, gilt Jérômes ganze Liebe der kapriziösen Grenachetraube. Und genau wie bei den großen Altmeistern zeichnet sich sein Wein daher bei aller Dichte, Konzentration und Fülle durch eine unnachahmliche Eleganz und eine burgundische Finesse aus sowie durch eine große Komplexität der Aromen, cremig-seidene Tannine und einen traumhaft mineralischen, nicht enden wollenden Abgang. Eine solch grandiose Qualität gewinnt man nur mit dem eisernen Willen zur absoluten Perfektion.
Kenner der Szene wissen: Selbst in Châteauneuf wird wohl keine Top-Cuvée aufwendiger produziert und mit weniger Ertrag (15 hl/ha) als dieser gigantisch gute Wein! Die 14 ha Weinberge, inzwischen biologisch-dynamisch bewirtschaftet, sind seit dem Jahrgang 2001 in ein ausgeklügeltes Puzzle von Parzellen eingeteilt: Das intakte Ökosystem ist weitgehend naturbelassen und alte Bäume spenden in der größten Sommerhitze ein wenig Schatten und „bewahren als grüne Lungen eine Frische, die man später im fertigen Wein wiederfindet” (Jérôme), der Boden wird aufwändigst aufgelockert (ohne Maschinen!) und die alten Reben wurzeln sehr tief. Im Herbst werden kleinste Parzellen auf die Stunde genau per Hand geerntet, im optimalen Reifezustand. Und im Weingut prüft Jérôme jede gelesene Traube nochmals selbst auf ihre Qualität! Dieses Perfektionsstreben findet in der Kellerarbeit seine adäquate Fortsetzung. Die Maischegärung erfolgt in kleinen Gebinden, Parzelle für Parzelle getrennt, von Jérôme individuell von Hand gesteuert. Er vermeidet strikt jede Überextraktion („die ultrakleinen Erträge garantierten schon allein eine vorzügliche Konzentration”), die behutsame Reifung geschieht nicht mehr wie früher in neuen, sondern in gebrauchten französischen Barriques („Neues Holz blendet nur und verdeckt die subtilen Aromen des Weines”) bester Provenienz.

Domaine Gourt de Mautens
Die besten Parzellen von Rasteau thronen relativ hoch
über der Rhône-Ebene

So ist der ungeschönt und unfiltriert abgefüllte Gourt de Mautens 2005 aus einem legendären Rhônejahrgang nochmals eine Steigerung zu seinen grandiosen Vorgängern und katapultiert das Weingut endgültig in eine Qualitätsdimension, die noch vor kurzem niemand außerhalb der Winzerelite von Châteauneuf-du-Pape für möglich hielt. Folgerichtig wurde Jérôme das schönste Kompliment zuteil, das er sich vorstellen kann: Bereits im „Classement 2004”, der Bibel der französischen Weinliebhaber, zählen Bettane/Desseauve die Domaine Gourt de Mautens zur Elite der französischen Weingüter und stellen sie in ihrer Werteskala auf eine Stufe mit Jérômes großen Vorbildern, den Domainen Rayas und Henri Bonneau und anderen großen Weingütern wie Clos des Papes. Welch sensationeller Aufstieg binnen kürzester Zeit! Und in der Ausgabe 2009 wird unser heute präsentierter 2005er, zusammen mit dem 04er der bisherige Höhepunkt in Jérômes vinologischem Schaffen, als „Grand vin” gefeiert und höher bewertet als viele großartige, wesentlich teurere Spitzencuvées aus Châteauneuf-du-Pape, da er seine „enorme Kraft und innere Dichte mit einer phantastischen Eleganz und Ausgewogenheit verbindet”. Oder um noch einmal die REVUE DU VIN DE FRANCE zu zitieren: „Er ist von nun an der Rivale der besten Weine aus Châteauneuf-du-Pape”. Nur zu einem wesentlich günstigeren Preis! Und Gerhard Eichelmann hat den Mut, diesen urgewaltigen 2005er, einen der großen Rotweine der Welt, stilistisch in die Tradition von Rayas zu stellen und ihn als die Nr.1 einer großen Rhôneverkostung zu punkten – vor allen Rotweinlegenden aus Châteauneuf-du-Pape! Herzlichen Glückwunsch, Jérôme!


167105 Gourt de Mautens, CdR Villages rouge 2005 35,00 Euro
Was für ein hedonistischer Genuss, welch geniales Gesamtkunstwerk, welch grandioses Weinmonument: Tiefst rubinrot steht dieser gewaltige Wein im Glase, die Nase wird betört durch ungemein komplexe Aromen und eine reife, konzentrierte, aber auch eine sensationell subtile, höchst animierende Frucht (von süßen schwarzen Kirschen, Heidel- und Brombeeren vermischt mit feinen Kräuternoten der Garrigue und einem Hauch von rotem und gelbem Paprika), traumhaft eingebettet in eine Orgie von Aromen mit Anklängen an flüssige Schokolade, weißen Trüffel, frisch gepflügte dunkle Erde sowie orientalische Gewürze), eine grandiose Mineralität und subtile Würze. Am Gaumen faszinieren die hohe Konzentration, die Komplexität und Präzision der Geschmacksnuancen (frisch gemahlener weißer Pfeffer sowie ein wunderschöner Kräuterfächer mit den betörenden Aromen der provençalischen Landschaft) und die exzellente Reife des Lesegutes, die wie ein Samtteppich zärtlich die Zunge umhüllt. Dieser Riese von Wein begeistert zudem durch seine große Fülle und enorme Dichte in Verbindung mit einer burgundischen Eleganz und Finesse und scheint daher geradezu wie die Essenz eines großen Grenache-Weines. Seidene Tannine geben diesem Weingiganten das nötige Rückgrat, um eine harmonische Reife über etliche Jahre zu gewährleisten. Dabei ist die Struktur dieser weichen, feinst polierten Tannine schlicht sensationell. Dieses nahezu perfekt gebaute Weinmonument („eine Eisenhand in Handschuhen aus Seide”, Revue du vin de France), allergrößten Châteauneuf-Weinen ebenbürtig, ist in seinem Spiel, seiner Feinheit, Eleganz, Vielschichtigkeit und Länge, in seiner geradezu burgundisch-seidenen Textur und Harmonie das Ebenbild von Jérômes großen Vorbildern, dem Réserve des Celestins von Henri Bonneau sowie den legendären Châteauneufs von Rayas, insbesondere dem sagenhaften 78er Jahrgang!

Kein Zweifel: Gourt de Mautens, das ist ein aristokratischer, rassiger, nobler Grenachewein in vollendeter Harmonie zu einem Preis, der im Vergleich zu vielen berühmten französischen Prestigegewächsen geradezu schamlos günstig ist. Ein monumentaler Wein, der Emotionen weckt, der einen packt, den man über Tage nicht mehr vergisst. Kaufen Sie, liebe Kunden, was sie von diesem Weltklassewein nur erhalten können. Über Jahrzehnte hinweg werden Sie sich an diesem Meisterwerk, das ich in mehreren Verkostungen zwischen 96 und 98 Punkten bewertet habe und das auch im „Classement” 2009 sowie von Michel Bettane („der beste Rhônewein außerhalb Châteauneuf-du-Pape”) eine vergleichbare Weltklassenote erhalten hat, immens erfreuen. Er bereitet schon heute Trinkvergnügen pur aufgrund seiner seidenweichen Tannine und einer sagenhaften, unübertrefflichen Balanciertheit. Ich weiß nicht, ob sich dieses monumentale Naturereignis Wein jemals überhaupt verschließen wird, den Höhepunkt sehe ich zwischen 2011 und nach 2040. Mehr Finesse und Eleganz bei einem Grenachewein geht wohl nicht. Dieser Zauber der Sinne trägt die Sonne im Herzen und schwingt sich wie ein Adler in den Lüften scheinbar schwerelos über alle bisherigen Grenzen seiner Appellation und pocht unüberhörbar an die Pforte zur absoluten Weltklasse. Die Ikone aus Châteauneuf-du-Pape, Henri Bonneau, seit Jahren Jérômes väterlicher Ratgeber, kann stolz sein auf sein Vermächtnis: Sein legendärer „Réserve des Célestins” hat einen ebenbürtigen Konkurrenten gefunden. Oder um nochmals mit Gerhard Eichelmann (aktuelle MONDO-Ausgabe Nr. 54) zu sprechen: „Erinnert an einen großen Rayas in dessen Glanzzeiten”. Bravo, Jérôme!


1671105 Gourt de Mautens, CdR Villages rouge, Magnum 2005 1,5 l 75,00 Euro




Domaine des Perrières – Marc Kreydenweiss, Rhône

„Ansata”: Ein traumhaft mineralischer, ungewöhnlich finessenreicher Rotwein aus biodynamischem Anbau mit nur 13% Alkohol – Kategorie persönlicher Lieblingswein!

Domaine des Perrières
Marc Kreydenweiss im Kreise seiner Liebsten

Im Jahre 1999 erfüllte sich unser Freund Marc Kreydenweiss, den viele von Ihnen, liebe Kunden, sicherlich schon als elsässischen Weltklassewinzer kennen gelernt haben, einen lange gehegten Traum: Auf seiner neu erworbenen Domaine des Perrières in Südfrankreich nahe Nîmes begann er, mit seinem in Jahrzehnten im Elsass erworbenen „Know-how” große Rotweine zu vinifizieren, eine uralte stille Liebe von ihm. Voller Enthusiasmus machte er sich ans Werk, stellte die Produktion auf den mineralreichen Böden (die aus einer bis zu 12 m dicken Kalksteinschicht bestehen, worunter sich eine wasserundurchlässige Lehmschicht befindet, die stets für genügend Feuchtigkeit für die extrem tief wurzelnden Reben sorgt) mit ihren teilweise 80 bis 100 Jahre alten Rebstöcken auf biodynamischen Anbau um und führte strenge Ertragsbegrenzungen ein. So entstehen terroirgeprägte, unverwechselbare Weinunikate, die ein einzigartiges Gepräge aufweisen, die anders sind als die meisten Weine aus dem Midi, filigraner, „kühler” in der Stilistik, explosiv duftig, ausgestattet mit feinen, seidenen Gerbstoffen, betörenden Aromen und einem niedrigen, ungemein trinkanimierenden Alkoholgehalt, ein Aspekt, den immer mehr unserer Kunden sehr zu schätzen wissen und den Marc Kreydenweiss in erster Linie auf den biodynamischen Anbau zurückführt. Diese unverfälschten Charakterweine gehören mittlerweile zu den Klassikern unseres Programms! Unbedingt probieren.

Domaine des Perrières
Herbststimmung auf der Domaine

304105 Perrières, „Les Grimaudes”, rouge 2005 6,40 Euro
Die „Einstiegsdroge” der Domaine: Welch traumhafter Leckerschmecker, der in einem gedeckten Kirschrot mit deutlichen violetten Reflexen ins Glas läuft. In der Nase vermischen sich würzige Aromen von Pfeffer, Nelke und Wacholderbeere mit dem Duft von mediterranen Kräutern, Veilchen und Lavendel, begleitet von faszinierenden Anklängen an Blau- und Brombeeren, Schlehe und Zwetschgenkompott sowie einem Hauch Bitterschokolade. Am Gaumen präsentiert sich dieser fröhliche Rote saftig und tänzerisch leicht (völlig ungewohnt für einen seriösen Rotwein der südlichen Rhône, daher ungemein trinkanimiernd), wie der Gesang der Zikaden, mit cremigem Tannin und einer präsenten, sehr erfrischenden Säure.
Schon jetzt ist dieser ungemein preiswerte Biowein der perfekte Begleiter zu winterlichen Pilz- und Schmorgerichten und zu gegrilltem Lamm, leicht gekühlt wird er in ein paar Monaten auch als hervorragender Sommerwein brillieren. Potential bis 2011.

Perrières, „Les Grimaudes”, rouge

Domaine des Perrières
Selektive Lese von Hand

304205 Perrières, „Les Perrières”, rouge 2005 7,90 Euro
80-100 Jahre alte wertvolle Carignanreben, welche zu 60% diese fabelhafte Cuvée prägen, geben diesem singulären Rotwein mit seiner „bewusst traditionellen, urwüchsigen Stilistik” (Marc Kreydenweiss) ein charaktervolles Gepräge: Ein ungemein authentischer Stoff, „sehr duftig und verführerisch, ein fast feminin anmutender Wein. Welke Rosen, Veilchen und Lavendelnoten vermischen sich mit dem Duft von süßen Kirschen und Beeren, würzigen Tabak- und Rauchnoten, einem Hauch Zedernholz und zart animalisch-wilden Aromen, die ein wenig an die frühen Trévallon-Jahrgänge erinnern. Am Gaumen präsentiert sich dieser urige Charakter saftig und gefällig mit ausladender Frucht und geschliffener Tannin- und Säurestruktur und die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische. Ein großartiger Trinkspaß, der sich zum jetzigen Zeitpunkt schon wunderbar genießen lässt und Potential besitzt bis 2011”, lobt Chrsitina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, dieses unverfälschte Unikat aus biodynamischem Anbau.

Übrigens: In einem amerikanischen Gourmetportal feiert der bekannte Weinjournalist Roger Morris unseren Perrières 2005 als einen der 5 besten Weine einer großen internationalen Bio-Wein-Verkostung. Und Marcs phantastischer Tropfen ist der mit Abstand preiswerteste Siegerwein!

Perrières, „Les Perrières”, rouge


304304 Perrières, „Ansata”, VdP des Côteaux Flaviens, Vallée du Rhône, rouge 2004 12,00 Euro
Dieser phantastische authentische Rotwein aus biodynamischem Anbau mit seinem herrlich moderaten Alkoholwert ist einer der größten Preissensationen ganz Frankreichs. Ein ungemein intensiv duftender Wein, traumhaft balanciert, von distinguierter, feinster, finessenreicher, nobler Struktur, ein betörendes Gewächs, einladend, verführerisch wie die Halbgöttin Circe, verlockend wie die Sirenen, ... ein Zaubertrank.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt Mitte 2009 bis 2018, mindestens.



3043103 Perrières, „Ansata”, VdP des Côteaux Flaviens, rouge, Magnum 2003 1,5 l 29,90 Euro

Perrières, „Ansata”, VdP des Côteaux Flaviens, rouge, Magnum


Unsere Stammkunden wissen: Marc Kreydenweiss ist mit seinen phantastischen Bio-Weinen bereits seit 1971 (!) einer der gefeierten Elsass-Stars (Marc pendelt daher regelmäßig zwischen seiner Wahlheimat Rhône und dem Elsass, dem Paradies seiner frühen Jahre, hin und her, wobei er mit seinem Sohn Antoine mittlerweile einen kongenialen Mitstreiter an seiner Seite hat!) und ein Winzer der ersten Stunde in unserem Programm. Wir präsentieren heute zwei frisch eingetroffene elsässische Klassiker, gleichzeitig unsere beiden meist verkauften Weine vom Fuße der malerischen Vogesen: Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit für großen Wein waren für Marc stets ein Lebenselixier; gepaart mit der Reife und dem ethischen Bewusstsein eines sensiblen, gestandenen Weltklassewinzers hat er seine Elsässer-Pretiosen infolge eines ungemein schonenden biodynamischen Anbaus in eine neue Qualitätsliga katapultiert!

111106 Kreydenweiss, Kritt Pinot Blanc „Les Charmes” 2006 9,95 Euro
Elsass at its best! Unverfälscht und unkopierbar! Vom „Genie in Bezug auf Pinot Blanc” (Parker) für mich zusammen mit dem 99er und 05er Marcs schönster Weißburgunder bisher, aber extraktreicher und mit einer noch höheren Mineralität ausgestattet als in der Vergangenheit (hier spielt der biodynamische Anbau seine große Stärke aus), ein harmonischer, fein ausbalancierter Wein mit Rasse und einer wohltuenden Frische, ein delikater, verführerischer Pinot Blanc mit betörenden Aromen von Birnen, Akazienhonig und noblen Gewürzen, der die Zunge zärtlich liebkost, der einen nicht mehr loslässt, schlichtweg eine Flasche, die man am liebsten in einem Zuge leeren möchte. Phantastischer Essensbegleiter!
Zu genießen ist diese Hymne auf ein großes mineralreiches Terroir ab sofort bis 2011+.

Kreydenweiss, Kritt Pinot Blanc „Les Charmes”

111406 Kreydenweiss, Gewürztraminer Kritt „Les Charmes” 2006 17,50 Euro
Von großartigen Böden mit kleinen Kieselsteinen stammt dieser fruchtige, mit verschwenderischen Aromen ausgestattete große Gewürztraminer: Mineralisches, verführerisch duftendes Bukett, betörende Anklänge an Rosen, Litschi, Weißdorn, Bienenwachs, Gewürze und Honig, gehaltvoll und körperreich. In seiner Stilistik frischer, rassiger, trockener und eine Spur eleganter als sein so ungemein beliebter, etwas opulenterer Jahrgangsvorgänger. Seit Jahren jedenfalls schon einer meiner persönlichen Lieblingstraminer, Trinkspaß pur und eine Referenz für seine so oft malträtierte Rebsorte!

Welch geniales Gesamtkunstwerk Wein – ein vielstimmiger Aromenchor, der in seiner Authentizität den Reichtum seines phantastischen Terroirs sinnlich erlebbar macht. Diese zurzeit völlig unangesagte Rebsorte des europäischen Nordens hat es verdient, wieder ins kollektive Weingedächtnis der Liebhaber erlesener Tropfen aufgenommen zu werden. Denn welch Fanal einer aromatischen Ursprünglichkeit in einer sich nivellierenden Weinwelt – der Adelsbrief eines unbeugsamen Winzerrebellen!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis mindestens 2015.

Kreydenweiss, Gewürztraminer Kritt „Les Charmes”


News:

Joseph Voillot
Jean-Pierre Charlot


Michel Bettane, der große, alte Mann des französischen Weins, urteilt euphorisch: „Seit vielen Jahren macht Jean-Pierre Charlot auf der Domaine Voillot Weine, die zu den feinsten und balanciertesten des Burgunds zählen”! Wir empfehlen heute seine großartige Dorflage:

214206 Joseph Voillot, Volnay Vieilles Vignes, rouge 2006 27,50 Euro
Ein betörender großer Volnay ist niemals ein körperreicher, schwerer Wein. Sein Bukett ist vielmehr äußerst fein, sehr delikat und von großer Finesse geprägt. In seinem Duft findet man betörende Anklänge von roten und blauen Beeren, saftigen Kirschen, von Pfirsichen, von Veilchen und anderen Blüten. Er ist ein zarter femininer Wein mit perfekter Ausgewogenheit und einer ungemein präzisen, einerseits sehr fokussierten, andererseits enorm subtilen Mineralität. In seinem zart floralen Charakter ähnelt dieser verzaubernde Volnay aus alten Reben den schönsten Weinen aus Chambolle-Musigny, die zu den Feinsten des ganzen Burgunds zählen. Eine betörende Schmusekatze mit Samtpfoten und eingezogenen Krallen, die sich jedoch in Form einer tiefen mineralischen Spur auf der Zunge stets bemerkbar machen. Einer der größten Weinwerte in Burgunds Zauberjahrgang 2006!
Zu genießen ist diese großartige Dorflage von über 50 Jahre alten Reben mit ihrem samtigen lasziv-erotischen Charakter, die so viele wesentlich teurere 1er Cru ganz schön alt aussehen lässt, ab sofort, Höhepunkt jedoch erst Mitte 2009 bis 2014.

Joseph Voillot, Volnay Vieilles Vignes, rouge



ITALIEN

Saladini Pilastri

„Die Qualitätssieger aus der ländlich strukturierten Weinregion der Marken, ein Highlight für Schnäppchenjäger” (Parker).

Saladini
Eine anmutige Hügellandschaft umgibt unser Kleinod aus den Marken:
Saladini Pilastri

Morgenröte erstrahlt über den Marken. Die „Marche” liegen zwar im Schatten der gewaltigen Toskanischen Apenninen, abseits der berühmten Weingüter der benachbarten Provinzen Toskana und Umbrien. Aber Sie, liebe Kunden, wissen es längst: Das hügelige Hinterland an der Adriaküste bringt inzwischen einige der besten Tropfen Italiens hervor und glänzt im Licht der internationalen Presse. Parker und der „Gambero Rosso” rühmen regelmäßig die Spitzengüter; an vorderster Stelle dabei immer unser Weingut Saladini Pilastri, das, zwischen der Adria und den malerischen Hügeln der Abruzzen gelegen, unter Insidern als DER Aufsteiger der letzten Jahre gilt: Ein Lieblingsbetrieb von uns – und offensichtlich von Ihnen, denn unsere Verkaufszahlen legen beredtes Zeugnis ab – mit ungeschminkten, tieffruchtigen und körperreichen Weinen von großer Nachhaltigkeit und Regionalcharakter ohne jegliche marmeladige Konsistenz. Schonend vinifiziert aus autochthonen Reben, die in Top-Lagen in südlicher Ausrichtung im Herzen des Anbaugebietes über dem Trontotal – zu Füßen der Abruzzen-Ausläufer – auf erstklassigem, hügeligem Terroir wachsen und sowohl von den langen heißen Sommern als auch vom kühlenden Einfluss des Flusses und des nur 10 km entfernten Meeres profitieren. Verantwortlich in Keller und Weinberg und damit maßgeblich beteiligt an den dramatischen Qualitätssteigerungen der letzten Jahre ist Domenico d’Angelo, ein junger, begnadeter Önologe, dessen sensible Handschrift in allen Saladini-Weinen zu finden ist. Die phantastischen Rotweine beziehen ihre Faszination aus der Kombination von vollreifem Lesegut, einem gesunden Schuss Bodenständigkeit und einer schonenden Kellerarbeit, die Modernität nicht als Mittel zum Zweck begreift, sondern als dezent eingesetztes Hilfsmittel, um bestmögliche Qualität zu erzeugen. Daher diese traumhafte Balance zwischen saftiger Frische und reifer, ja schmeichelnder Frucht, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Weinsortiment dieses vinologischen Kleinods aus einer der attraktivsten Weinanbauregionen Italiens zieht.

„Wenn es dem Körper gut geht, singt die Seele”, zitiert VINUM/ALLES ÜBER WEIN ein uraltes Askolaner Sprichwort und resümiert zutreffend: „In den Marken singt die Seele des Weinliebhabers, weil es Winzern gelingt, im italienischen Qualitätsweinbau eine Vorreiterrolle zu spielen, ohne den Blick auf die Preisgestaltung zu verlieren. Saladini Pilastri vinifiziert im biologischen Anbau Rotweine mit bemerkenswerter Farbtiefe und Struktur bei bestem Preis-Genussverhältnis: Noblesse oblige!” Wie wahr: Kontrollierter biologischer Anbau (und die Auszeichnung im Italienführer für biologische Weine als eines der besten Güter des Landes!), gepaart mit feinster Kellertechnik ergeben herausragende Rotweine zu einem ungemein fairen Preis: Authentisches Italien, wie es schöner nicht sein kann:

652407 Saladini Pilastri, „Falerio” Vigna Palazzi, bianco 2007 5,90 Euro
Beim großen Erfolg der Weine aus den Marken spielt natürlich auch der Tourismus eine wichtige Rolle. Da die beliebte Region in Mittelitalien – im Westen begrenzt von der Toskana und Umbrien – an der malerischen Küste der Adria liegt, löschen hier regelmäßig Urlauber ihren Durst mit heimischen Weißweinen. Angeblich soll schon der Westgotenkönig Alarich beim Angriff auf Rom seine Truppen mit dem berühmten Trebbiano „gestärkt” haben. Heute für wahre Weinliebhaber unvorstellbar, deren Zungen schon von so vielen unzumutbaren „Qualitäten” aus dieser reizvollen Landschaft traktiert worden sind. Doch anstelle eines dieser vielen unzählig dünnen Wässerchen aus den Supermärkten für unkritische Touristen präsentieren wir Ihnen einen richtig seriösen, frischen, anregenden Bio-Weißwein mit faszinierenden Aromen von Melone, grünem Apfel und Birne. Am Gaumen unkompliziert, süffig, säurearm, dennoch mit genügend Frische zum fröhlichen Zechen ausgestattet. Ein leckerer Weißwein für die Terrasse, zum Meeresfrüchtesalat, zur Melone mit Parmaschinken oder zu Spaghetti mit Tomatensoße. Von Robert Parker zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.

Saladini Pilastri, „Falerio” Vigna Palazzi, bianco

 

652107 Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2007 4,95 Euro
Unser meistverkaufter italienischer Rotwein – eine „Hammerqualität” aus biologischem Anbau zu kleinstem Preis! Der ungemein verführerische Piceno 2007 aus den wildromantischen Marken, eine traumhaft leckere Cuvée aus Montepulciano (30%) und Sangiovese, präsentiert sich in seiner selten attraktiven Preisklasse mit einer Wagenladung voll leckerer Frucht, insbesondere Himbeeren und schwarze Kirschen, fein unterlegt von einer sehr komplexen und trinkanimierenden kräutrigen Würze. Am Gaumen ausgewogen und von seidiger Textur, bietet diese traumhaft leckere Cuvée schlichtweg höchstes Trinkvergnügen. Mit ihren feinwürzigen und beerigen Aromen in Nase und Mund und ihren saftigen, ungemein cremigen, sehr weichen Tanninen präsentiert sie sich bereits heute von ihrer schönsten Seite. Unsere Stammkunden wissen natürlich, dass nicht nur Parker von diesem kleinen Weinwunder begeistert ist: Die Wein-Fachzeitschrift „Alles über Wein” verlieh für sein herausragendes Preis-Genussverhältnis eine Goldmedaille, Italiens Weinführer Gambero Rosso schwärmt von der verführerischen Aromatik, der Dichte und Tiefe dieses herausragenden Weins aus biologischem Anbau. Des ambitionierten Weinliebhabers Herz – was begehrst Du mehr? Welch phantastischer Alltagswein zu einem unveränderten, schlicht unschlagbar günstigen Preis, der in seiner Kategorie keine Konkurrenz zu fürchten braucht.
Ich verspreche Ihnen jedenfalls: In all den Jahren, in denen wir Ihnen diesen Bestseller verkaufen, war er noch nie so gut! Was wohl auch Parker so sieht, der ihn wie den 2006er zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” zählt. Aber mit 88 Punkten nochmals um 2 Punkte höher bewertet. Viel Lob für unseren Alltagswein aus biologischem Anbau, der weit mehr ist als ein simpler Pasta-Begleiter. Oder der Koch muss sich schon gewaltig anstrengen!
Zu genießen ab sofort bis 2011.

Saladini Pilastri, Rosso Piceno

652206 Saladini Pilastri, Vigna Piediprato, rosso 2006 7,60 Euro
Tradition und Respekt vor der Natur sowie handwerklich-seriöse Weinbergsarbeit in ihren begnadeten Lagen sind auf Saladini Pilastri keine leeren Worthülsen sondern täglich gelebte und erarbeitete Realität, was dieser authentische Naturwein höchst eindrucksvoll demonstriert. Die Nase schwelgt in einer sinnlich-verführerischen Frucht, denn diese aromatische Cuvée aus Montepulciano und Sangiovese betört durch ihren eleganten, zart süßlichen und saftigen, ungemein delikaten und herrlich frischen Duft: Welch betörende, expressive Beeren-Aromatik, dazu pralle, reife schwarze Kirschen, Pflaumen, zarte Röstaromen, Veilchen und weiße Trüffel. Am Gaumen faszinieren Noten von Bitterschokolade und Dörrpflaumen; die Mundtextur zeigt sich kraftvoll und konzentriert, dabei auch ungemein schmeichlerisch, saftig, elegant, von bekömmlicher Frische und mit reifem, cremigem, feinkörnigem Tannin gesegnet. Der zartwürzige Nachhall dieses tollen Bio-Weines ist fein mineralisch unterlegt: Welch phantastisch guter Alltagswein mit loderndem Feuer und italienischem Charme. Vom Gambero Rosso 2009 mit 2 Gläsern gefeiert und von Parker mit 89 Punkten bewertet und ebenfalls zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.

Zu genießen wegen seiner weichen Tannine ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis 2014.


652506 Saladini Pilastri, Vigna Montetinello, rosso 2006 7,95 Euro
Die Substanz und Konzentration dieses Einzellagen-Weins (im Übrigen eine absolute Rarität in den Marken!) kommt aus einem etwa 30-jährigen erstklassigen Weinberg: dem nur wenige Kilometer von der Adria-Küste entfernten Montetinello mit optimalen klimatischen Bedingungen. Er ist vor allem mit liebevoll gepflegten Montepulciano-Reben bestockt und etwas Sangiovese. Beide Rebsorten ergeben als Cuvée eine ungemein kraftvolle und charakterstarke Persönlichkeit mit einer mineralischen, würzigen und fruchtigen Substanz, die unter die Haut geht. Da ist zuerst Linzer Torte im Glas, noble Schokolade, Schwarzkirsche in feinster Pinot-Manier, das alles leicht rauchig unterlegt, feinwürzig, mit einem zarten blaubeerigen Touch. Tolle Komplexität! Am Gaumen kommt dann dieses typische Saladini-Tannin, das präziser, packender, substanzieller als bei vielen „Italo-Weinchen” ist, die nur geschniegelt, gestrafft und aufpoliert daher kommen. Saladinis Charakter-Gewächse aber haben ihren Ursprung im Weinberg, der ökologisch bewirtschaftet ist; dieser Wein geht wesentlich tiefer, dieser Wein zeigt – ähnlich wie die tollen Rieslinge des Rheingauers Josi Leitz – einen verwobenen Zusammenklang von Mineralität, Frucht und Würze. DAS ist das Signum aller Saladini-Weine, die zudem einen typischen, so ungemein leckeren, noblen Nougat-Schmelz aufweisen. Am Gaumen ist das rot- und blaubeerige Fruchtspiel von einer zarten, pflaumigen Süße unterlegt, im Finale zeigt sich eine nussige Mineralität, ein Touch von schwarzen Oliven und auch eine zartherbe, blättrige Teenote, ein finessenreiches Pendant zur zarten Fruchtsüße. ,Montetinello’: Das ist Italien vom Feinsten! Und im großen Jahrgang 2006 prunkt dieses authentische Kind der Marken wie stets zuvor statt mit marmeladiger Konsistenz mit trinkanimierender Frische, Kühle und Seidenglanz in den schmelzigen Tanninen. Eine neue Qualitätsdimension für die Marken in diesem unglaublich sympathischen Preisbereich: Im Gambero Rosso 2009 mit 2 Gläsern ausgezeichnet, 4 Trauben im Duemilavini 2009: Von Parker gar mit 90 Punkten bewertet und, Sie ahnen es schon, werte Kunden, wiederum zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren empfohlen), Höhepunkt 2010 bis nach 2014.


652306 Saladini Pilastri, Vigna Monteprandone, rosso 2006 9,95 Euro
Dieser betörende Spitzenwein fasziniert mit einer sensationellen Tiefe und Komplexität, was typisch ist für herausragende, biodynamisch produzierte Weine! Kräftiges, dunkles Rubin/Violett in der Farbe, in der jubilierenden Nase faszinieren Feinheit und Eleganz der Frucht: Noble Beerenfrucht mit zart süßlichen Anklängen an reife Kirschen und feinem Nougatschmelz, etwas Tabak, Dörrpflaume, Rauch und eine präzise mineralische Ader. Verzauberndes, präzise gebündeltes, mineralisches, straffes, feinstrahliges, differenziertes Mundgefühl, fast sublim in seiner grandiosen Stilistik. Dazu ein reifes, cremiges Tannin, das die fleischige, extraktsüße Frucht kühlt und in noble Sphären erhöht. Edle, fein fokussierte Fruchtspuren durchziehen diesen aristokratischen Wein kohärent von der Zungenspitze bis zum langen Nachhall. Dieser Cru hat Charakter, er gibt sich zwar schmeichlerisch, aber besitzt jene Spur Wildheit und Rasse wie ein arabisches Vollblut. Der Körper ist konzentriert, kraftvoll, aber auch sehnig und straff. Große Feinheit, seidige Eleganz. Insbesondere die saftig-weichen, ja fast mürben Tannine schmeicheln zusammen mit der erfrischenden Säurestruktur dem Gaumen und lassen die wahren Liebhaber Italiens mit der Zunge schnalzen: Einer der besten Roten (Montepulciano/Sangiovese), die je in den Marken erzeugt wurden, barriqueausgebaut, unfiltriert und angesichts der exorbitanten Qualität zu unglaublich niedrigem Preis. Diesen nur in großen Jahrgängen erzeugten Wein voller regionsspezifischer Typizität und autochthonem Rebsortencharakter müssen Sie einfach probieren, eine Stunde vorher bitte dekantieren. Auf hohe Bewertungen im Gambero Rosso und bei Robert Parker abonniert: 91 Punkte und, Sie, werte Kunden, können es vielleicht schon nicht mehr lesen, wiederum vom Weinguru zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt! Welch einzigartiges Elogenfestival für Saladini-Pilastri: Aber auch welch autochthoner Bio-Wein erlesener Qualität, wie er traumhafter und urwüchsiger nicht sein kann! Der DECANTER stuft einen Jahrgangsvorgänger dieser preislich so attraktiven Spitzencuvée unseres vinologischen Kleinods aus den Marken unter die „10 besten Rotweinen Italiens” ein. Der Veronelli-Guide 2009 vergibt 3 Sterne!

Es ist wahrlich höchste Winzerkunst, eine derartig verführerische Frucht zu vinifizieren, ohne dass dieser lasziv-erotische Schmeichler der Sinne in marmeladige Banalität abgleitet. In seiner attraktiven Preisklasse DIE Referenz in den Marken und eine unerhört Provokation für viele teurere Toskaner Prestige- und Renommiergewächse!
Zu genießen mit größter Freude ab sofort (Dekantieren empfohlen), Höhepunkt 2010 bis nach 2015.



Wieder eingetroffen:
Italiens Kultwinzerin Elisabetta Foradori vinifiziert flüssige Seide in der Maremma – Der 3-Gläser-Wein Ampeleia ist eine Hommage an die Sinnenfreuden des mediterranen Lebens!

Elisabetta Foradori
Elisabetta Foradori

647106 Ampeleia, Kepos, rosso 2006 13,00 Euro
Unser toskanisches Kleinod Ampeleia produziert einen spektakulär schönen Wein namens „Kepos” (griech. „Garten”) aus den fünf mediterranen Rebsorten Grenache, Mourvèdre, Marsellane, Carignano und Alicante. Welch feinfruchtige und animierende Nase mit betörenden Aromen von Sauerkirschen, Waldhimbeeren, Dörrpflaumen, Veilchen, mediterranen Kräutern und schwarzen Oliven. Der Gaumen präsentiert sich ungemein schmeichlerisch und charmant mit feiner Fruchtsüße, anregender Säure und weicher Tanninstruktur. Trinkanimation pur, jetzt und in den nächsten drei Jahren und ein phantastisches Preis-Genuss-Verhältnis. Großer Wein kann selbst aus der Toskana bisweilen so ungemein preiswert sein!

Ampeleia, Kepos, rosso

Gambero Rosso: 3 Gläser




DEUTSCHLAND

Weingut Seehof – Westhofen

Deutschlands dynamischste Weinanbauregion Rheinhessen ist die Heimat eines der größten Winzertalente des Landes Florian Fauth.
Sein Weingut Seehof wird vom Gault Millau zu den Top-Ten der Region gezählt: „Die aktuelle Kollektion besitzt Substanz, Dichte und Brillanz. Bereits die saftigen trockenen Weine überzeugen mit animierender Frucht, Klarheit und feinem Schmelz, die fruchtigen und edelsüßen haben enormes Spiel – veritable Schnäppchen!”

Weingut Seehof
Florian Fauth

Einer meiner Lieblingsorte ist das Restaurant Dieter Müller im idyllisch gelegenen Schloss Lerbach in Bergisch-Gladbach. Nils Henkel, „Deutschlands Koch des Jahres 2009” (Gault Millau), fasziniert mit einer traumhaft aromenreichen und gleichzeitig ungemein leichten Küche. Niemals verlässt man die gastliche Stätte mit dem Gefühl, zu viel gegessen zu haben, so ausladend das Menü auch gewesen sein mag. Dazu gibt es eine traumhafte Weinauswahl, auch und gerade aus deutschen Regionen, die vom Kenntnisreichtum und der Liebe zum Rebsaft des begnadeten Sommeliers Sebastian Georgi zeugt, der sich seit Jahresbeginn in Köln mit einem Maßstäbe setzenden Weinbistro selbständig gemacht hat. Ein großer Meister seiner Zunft, ebenso kompetent und sympathisch wie sein kongenialer Nachfolger in Bergisch-Gladbach, Thomas Sommer. Beider Weinempfehlungen können Sie, werte Kunden, stets blind vertrauen. Und wenn Sie in Köln und Umgebung wohnen, dann sollten Sie nicht säumen, Georgis neues Domizil (Georgi-WeinAmRhein, Johannisstrasse 64, 50668 Köln, Telefon: 0221-9124 8885, täglich geöffnet), einen Korkenweitwurf vom Dom entfernt, aufzusuchen: Eine sensationelle Weinauswahl (1.200 Positionen), garniert natürlich mit erlesenen Tropfen aus unserem Programm, 30 davon auch offen zu bestellen, in Kombination mit innovativem Essen aus frischen Naturprodukten – Sie, werte Kunden, können sich auch zu ihrem Lieblingswein das entsprechende Menü kochen lassen (!) – und engagierter persönlicher Service in spannender Architektur! Und so war es dieser Tausendsassa Georgi, der mich, als er noch im Restaurant Dieter Müller tätig war, bei einem meiner Besuche mit einer fabelhaften Scheurebe des Weinguts Seehof verblüffte, deren außerordentliche Qualität zu unverschämt günstigem Preis mich veranlasste, bei nächster Gelegenheit das Weingut in Rheinhessens mittlerweile weltberühmter Ortschaft Westhofen aufzusuchen, die gesamte Kollektion zu probieren und von diesen traumhaften Weinen zu kaufen, was ich nur kriegen konnte!

Weingut Seehof
Extrem felsig ist der Untergrund der Steingrube

Hinter diesen grandiosen Qualitäten steckt, wie sollte es auch anders sein, ein kluger Kopf: Florian Fauth, ungemein sympathisch, voller Tatendrang und gerade mal 26 Jahre jung, ist eines jener großen deutschen Winzertalente, die mit enorm viel önologischem Sachverstand und heißem Herzen herrlich authentische, terroirgeprägte Weine vinifizieren, die zu den größten Schnäppchen auf dem Planeten Wein zu zählen sind! Nach der Ausbildung zum Weinbautechniker arbeitete er zunächst bei Pfälzer Spitzenwinzern (Dr. Wehrheim und Mosbacher), um möglichst viel aus der Praxis der Erzeugung großer Weißweine zu erlernen, bevor er schließlich mit dem Jahrgang 2003 das elterliche Weingut in Westhofen übernahm, gelegen inmitten der rheinhessischen Renommierlagen, die unter Führung des deutschen Paradegutes Keller zu einem vorher nie geahnten Höhenflug emporstiegen und heute gar als Synonym für trockenen Weltklasseriesling deutscher Provenienz angesehen werden. Im verwinkelten Ortskern von Westhofen, entlang des Seebachs, der wasserstärksten Quelle Rheinhessens, die unmittelbar hinter dem Gutshaus entspringt, liegt der mehr als 1200 Jahre alte Seehof – im Übrigen der traditionsreiche Kern dieses großen Weinortes mit mythischem Klang. Und in der fünften Generation bereits betreibt die Familie Fauth das heute 16,5 ha große Aufsteigergut!

Weingut Seehof
Florian Fauth inmitten seines kalkhaltigen, steinigen Terroirs

Wer Florian Fauth kennt, spürt sofort, hier ist ein im positiven Wortsinne Weinverrückter am Werk. Schon seit 1999, neben seiner Ausbildung also, arbeitete er als erst 17-jähriger intensiv im elterlichen Betrieb mit. Und er weiß schon seit damals eines ganz genau: Große Qualität entsteht immer nur im Weinberg. Und was besitzt er für exzellente Parzellen in den rheinhessischen Spitzenlagen, die schon im Mittelalter zu den besten Deutschlands zählten: Im Kirchspiel, im Morstein und in der Steingrube, letztere eine recht große Lage zwischen Morstein, Kirchspiel und der Abtserde gelegen, mit sehr unterschiedlichen Bodenqualitäten. Doch Florians extrem karge, kalkhaltige, felsige, teilweise aber auch tiefgründige, eisenoxydhaltige Parzellen, die Filetstücke der Steingrube, liegen in unmittelbarer Nähe zu Klaus-Peter Kellers Abtserde, der besten aller Westhofener Lagen überhaupt! Grandiose Voraussetzungen also, große Weine zu erzeugen, insbesondere, wenn man wie Florian mit wachem Verstand und ganzem Herzen bei der Sache ist: „Wir sind der Meinung, dass die Symbiose aus Rebsorte, Bodenart und harter handwerklicher Arbeit im Weinberg der Schlüssel zum Erfolg ist. Nach einer streng selektiven Lese wird im Keller mit größter Sorgfalt nur noch erhalten, was uns die Wingerte gebracht haben”, lautet sein sympathisches Credo. Ich möchte Ihnen, liebe Kunden, diese wunderbaren Weißweine einer der großen deutschen Winzerhoffnungen ganz eindrücklich ans Herz legen. Das Preis-Genussverhältnis ist schlicht unübertrefflich – und in Deutschlands Fabeljahrgang 2007 atemberaubend!
PS: Jancis Robinson urteilt: „Undiscovered Gold in Rheinhessen – Rheinhessen is today one of the world’s most exciting wine regions with many motivated young producers”…Und einer dieser hochmotivierten, jungen Produzenten ist zweifellos Florian Fauth!


955007 Seehof, Riesling trocken, „Edition Pinard de Picard” 2007 6,95 Euro
Der köstliche Gutsriesling von Florian, der überwiegend von erlesenen Trauben aus der großen Westhofener Lage Kirchspiel stammt (dazu einige Partien aus der Aulerde und dem Rotenstein), demonstriert beispielhaft sein großes vinologisches Können. Und da wir von dieser hohen Qualität absolut begeistert sind, haben wir uns wie im Vorjahr im Keller ein Fass aussuchen dürfen, dass uns wegen seiner Balanciertheit und inneren Harmonie besonders gut gefiel und haben uns dieses Juwel als Edition Pinard de Picard separat abfüllen lassen. In der Nase begeistert eine herrlich saftige, rassige, ganz feine Frucht mit zarten exotischen Noten und Anklängen an Cassis und Weinbergspfirsich, traumhaft unterlegt mit feinem mineralischem Spiel und einer zart pfeffrigen, kräutrigen Würze. Am Gaumen harmonischer und tiefgründiger noch als in 2006, ein geradezu zärtlicher Riesling, verspielt, zart mineralisch, eine belebende Frische (ja, liebe Kunden, hier spielt das kalkhaltige Terroir seine ganze Klasse aus!) und ein feinst strukturiertes Säurespiel, das harmonisch abgepuffert wird durch einen wunderbaren Extrakt. Fürwahr: 2007 ist bei den rheinhessischen Spitzenwinzern ein ganz großes Jahr! Unter Preis-Genussgesichtspunkten unschlagbar, sowohl als fröhlicher Zechwein (trinkanimierende knappe 12,5 Volumenprozent Alkohol) als auch als exzellenter Essensbegleiter. So macht Riesling einfach nur Spaß!

Seehof, Riesling trocken, „Edition Pinard de Picard”

955207 Seehof, Westhofener Aulerde, Weißburgunder trocken (GK) 2007 8,90 Euro
Dieser unverfälschte, ungemein erfrischende, elegante und fein mineralische Weißburgunder demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der sympathische Florian das herausragende Terroir der Westhofener Renommierlagen über die hochreifen Trauben in den fertigen Wein transferiert. Die privilegierten klimatischen Bedingungen des herausragenden Jahrgangs 2007 sind natürlich mitverantwortlich für die enorme innere Konzentration, die burgundische Cremigkeit, die vibrierende Frische sowie die geradezu explosive Aromatik dieses Modell-Burgunders: Feine Birnen- und Pfirsichnoten vermählen sich mit exotischen Anklängen von Melone und Ananas, weißen Blüten und Waldhonig, fein unterlegt von zarten Anis- und Haselnussnoten. Welch traumhafter Solitär, der mit seiner feingliedrigen, eleganten, betörend mineralischen Note wunderbar in seinen cremigen Fruchtschmelz eingebettet ist und der lange nachhallt. Jetzt und in den kommenden beiden Jahren ein herausragender Essensbegleiter zu Fisch, zu Schalentieren und zu hellem Fleisch, aber auch solo genossen ein großes Erlebnis!

Seehof, Westhofener Aulerde, Weißburgunder trocken (GK)

955707 Seehof, Westhofener Kirchspiel, Riesling trocken 2007 11,90 Euro
Aus dem Urstromtal des Rheins heraus erheben sich sanft die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage ‚Kirchspiel’ wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet und somit, bestens geschützt vor den kalten Westwinden, über ein optimales Mikroklima verfügt. Sie, werte Kunden, kennen diese große mythische Rieslinglage, die mittlerweile weltweit über ein Renommee verfügt wie die gerühmtesten Terroirs des Burgunds, sicherlich von den stets in Windeseile ausverkauften Großen Gewächsen von Klaus-Peter Keller. Die Rieslinge, die von dieser Fabel-Lage stammen, zeichnen sich zuvörderst niemals durch barocke Opulenz oder überbordende Muskeln aus; nein, in erster Linie bezaubert ein ‚Kirchspiel’ seine Liebhaber durch eine unvergleichliche Eleganz und Finesse, fasziniert mit feinstem, tänzerischem Spiel und deutet schon in seiner Jugend sein komplexes Aromenspektrum an, das von Aprikose, Pfirsich, exotischen Zitrusfrüchten und Ananas über Melisse, Minze und Holunderblütennoten bis hin zu frischen, feinherb-kräutrigen Noten reicht und von einer samtig-seidenen, salzigen Mineralität unterlegt, ja geradezu liebkost wird. Was verführt bei diesem wunderbar balancierten Riesling bei aller Cremigkeit eine Feinheit und Finesse, welch glockenklarer Stil! Und welch unschlagbares Preis-Genussverhältnis, denn aufgrund der spezifischen Jahrgangsbedingungen, der extrem langen Vegetationsperiode und der kerngesunden Trauben infolge der traumhaft warmen Herbsttage und kühlen -nächte erbrachte 2007 das beste Kirchspiel, das Florain Fauth bisher vinifizierte. Unbedingt probieren!
Welch sensationeller Gegenwert fürs Geld, denn hier finden wir, werte Kunden, eindeutig eine Qualität, die bei vielen Winzern als wesentlich teureres Großes Gewächs vermarktet wird! Zu einer ähnlichen Beurteilung kommt die österreichische Fachzeitschrift „wein.pur”, die, infiziert vom deutschen Rieslingmärchen in 2007, eine große Degustation der rheinhessischen Spitzenweine vorgenommen hat. Und nur eine Nuance unter den Siegerweinen mit vorzüglichen Großen Gewächsen gewertet, gehört unser Preis-Leistungs-Wunder von Florian Fauth aus einer legendären Lage, die durch Klaus-Peter Kellers Großes Gewächs Kultstatus bei Weinliebhabern aus aller Welt besitzt, zu den besten Rieslingen Rheinhessens!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2015.

Seehof, Westhofener Kirchspiel, Riesling trocken

9555507 Seehof, Westhofener Morstein, Scheurebe Beerenauslese Goldkapsel 2007 0,5 l 29,00 Euro
Ja, das ist es, das grandiose Stöffchen aus einer der großen rheinhessischen Spitzenlagen, das schon Hunderte begeisterter Gäste in Dieter Müllers Restaurant schlichtweg verzauberte – in diesem Jahrgang der Superlative in Beerenauslesequalität und in einer grandiosen Form wie nie zuvor! Schon mit dem ersten Schluck macht diese geniale Scheurebe Staunen – die noch größere Überraschung ist jedoch der völlig unmögliche Preis für solch irre BA-Qualität! Welch sinnliche Düfte betören die Nase: Ein veritables Pfauenrad exotischer Noten (Passionsfrucht, Maracuja, Litschi) und eine traumhaft rauchig-mineralische Note spiegeln sich im Glase, so dass man am liebsten darin eintauchen und ein Aromenbad genießen möchte. Welch feinrassiges Säurespiel, welche Frische, welch schwebende Transparenz, welch komplexer exotischer Früchtekorb und welch mineralische Strahlkraft betören die Zunge. Power without weight! Und das bei einem fabelhaften Extrakt! Welch traumhafte Symbiose zwischen den ältesten Reben einer absoluten Weltklasselage und dem phantastischen Aromenspektrum der Scheurebe! Zu genießen ab sofort, Potential jedoch für 30-40 Jahre, mindestens.

PS: Diese edelsüße Rarität hat gerade einmal 6,5 Volumenprozent Alkohol! Vergessen Sie doch einfach alle Preisorgien der weltweit gehypten, aber „schweren”, ermüdenden Sauternes und genießen Sie solch tänzerisch-beschwingte, elfenähnliche Wesen, die man auf der ganzen Welt nirgendwo kopieren kann. Florian Fauths Scheurebe Beerenauslese ist unverfälschter Süßweingenuss zu dramatisch günstigem Preis, der sich selbst über mehrere Wochen aus der geöffneten Flasche zauberhaft entwickelt!

Seehof, Westhofener Morstein, Scheurebe Beerenauslese Goldkapsel




SPANIEN

Telmo Rodriguez – „Un Bordeaux en Espagne”

Terroirweine von alten Reben aus Spaniens spannendsten Anbauregionen vereinen Konzentration, Eleganz und Finesse und setzen ihre ureigene „Identität gegen eine weltweit im industriellen Maßstab hergestellte Multi-Kulti-Stilistik”, Telmo Rodriguez!

Telmo Rodriguez
Telmo im Schutze einer Schatten spendenden Platane

Es geschah schier Unerhörtes: Die von mir zwar außerordentlich geschätzte, aber (naturgemäß) besonders den französischen Weinen zugeneigte „Revue du vin de France” verneigt sich vor einem spanischen Winzer: Telmo Rodriguez, einer der begabtesten und kreativsten Köpfe der spanischen Winzerelite, eine visionäre, charismatische Persönlichkeit, wird unter dem zutreffenden Titel „Un Bordeaux en Espagne” geradezu enthusiastisch gefeiert. Zutreffend ist die Schlagzeile nicht etwa, weil die von Telmo produzierten Weltklasseweine eine Kopie großer Bordelaiser Gewächse sind, sondern weil sie, wie die schönsten und herausragenden Gewächse aus dem Médoc, über eine außerordentliche Konzentration, Eleganz und Finesse verfügen, und das, obwohl sie aus deutlich südlicher gelegenen Gefilden stammen. Dazu spiegeln sie aber auch auf unnachahmliche Weise den Charakter ihrer jeweiligen autochthonen Rebsorte und der unterschiedlichen Regionen wieder, in denen sie gewachsen sind und von Telmos Team sensibel vinifiziert werden: Terroirweine im besten Sinne des Wortes, „das Gegenteil also dieser weltweit im industriellen Stil hergestellten Multi-Kulti-Weine, die über keine eigene Identität verfügen. Menschen aus der ganzen Welt sollen friedlich zusammenfinden, ihre Weine sollen aber unzweifelhaft ihre ureigene Herkunft widerspiegeln”, so Telmos vehementes Plädoyer!

Wie so viele große (Winzer-) Persönlichkeiten verfügt auch dieses visionäre Genie über eine spannende Biographie: Geboren im Baskenland verbrachte er seine Kindheit auf dem Weingut seines Vaters in Rioja, studierte später zunächst Biologie in Bilbao (wenn er sich nicht gerade seiner großen Leidenschaft, dem Surfen, widmete, wie Freunde aus der Jugendzeit schmunzelnd zu berichten wissen), erwarb dann das Önologiediplom in Bordeaux, um anschließend 3 Jahre beim legendären Bruno Prats auf Cos d’Estournel die hohe Schule der Weinbereitung in der Praxis zu erlernen und eine Passion für wahrhaft große Weine zu entwickeln. Aber selbst diese erstklassige Ausbildung genügte ihm noch nicht, denn er wollte neben der technisch-handwerklichen und der bis ins letzte Detail ausgeklügelten wissenschaftlichen Seite auch die eher intuitive Art kennen lernen, erstklassige Weine herzustellen, wollte sein Wissen und seine Erfahrungen erweitern und bat deshalb Eloi Durbach (Sie wissen, der leidenschaftliche Kopf hinter der Domaine Trévallon) um eine Art Assistentenstelle. Doch dieser lehnte zunächst brüsk ab, mit der Begründung, was Telmo während seines Studiums vermittelt bekommen habe, reiche vielleicht aus, um Coca Cola zu produzieren, aber nicht, um bei ihm zu arbeiten! Aber Telmo blieb hartnäckig, überzeugte Durbach, ihn anzustellen, blieb wiederum drei Jahre und erlernte hier die „menschliche” Seite des Weines und seiner Erzeugung kennen. Weitere Stationen seiner außergewöhnlichen Lehr- und Wanderjahre führten ihn noch einmal zu drei ganz großen Winzerpersönlichkeiten Frankreichs, Perrin, Guigal und Chave.

Telmo Rodriguez

Eine extreme Steilterasse aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln fotografiert.

Telmo Rodriguez

Danach mit einem theoretischen und praktischen Rüstzeug ausgestattet wie kaum ein zweiter avancierte er zu einem Vorreiter notwendiger Innovationen innerhalb der spanischen Weinkultur. Als sehr fruchtbar erwies sich dabei die enge Zusammenarbeit mit Pablo Vicente Eguskiza, der in Bordeaux sein Examen als Ingenieur der Agrarwissenschaften erworben hatte und langjähriger Mitarbeiter von Jean-Claude Berrouet (Önologe von Moueix) gewesen ist. Mit wissenschaftlicher Akribie erforschten sie die Bedingungen, unter denen mit den besten spanischen Reben optimale Ergebnisse zu erzielen waren. Dabei hatte Telmo eine Vision: Er scharte ein begeisterungsfähiges und engagiertes Team von Önologen und befreundeten Winzern um sich, mit denen er seither – nach umfangreichen Studien, Experimenten und großen Anstrengungen im Weinberg– höchst individuelle, terroirbetonte, konzentrierte, aber für die iberische Halbinsel auch ungemein finessenreiche Weine ausschließlich aus autochthonen Rebsorten in unterschiedlichen Anbaugebieten Spaniens produziert, mit großem Erfolg und „mit einem sensationellen Preis-Leistungs-Verhältnis (VINUM)”, wie die Fachpresse unisono konstatiert. Zögern Sie nicht, werte Kunden, sich diesen Weinen anzunähern: Eine bessere Gelegenheit, große spanische Weine mit einem hervorragenden Preis-Genussverhältnis zu finden, wird es ganz selten geben! Rodriguez’ authentische Tropfen sind allesamt höchst eigenständige und unverwechselbare „vinos con alma”, wie Telmo sie selbst bezeichnet, „Weine mit Seele”!


420107 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2007 7,50 Euro
Dieser ungemein beliebte leckere Trinkspaß, eine erfrischende Cuvée aus Verdejo, Viura und Sauvignon Blanc gilt unter Kennern als einer der spannendsten trockenen spanischen Weißweine für unfassbar wenig Geld. Herrlich fruchtig und würzig in der verführerischen Nase: Aromen von reifen Stachelbeeren, Holunderblüten, frisch gemahlenem Heu und Cassis vermählen sich mit einem exotischen Früchtekorb und mineralischen Anklängen von der Verdejotraube. Große Qualität kann traumhaft preiswert sein!

Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco

420207 Rodriguez, Al Muvedre, Vino Alicante, tinto 2007 5,30 Euro
Der STERN feiert diesen sensationell preis„werten” Klassiker unseres Programms euphorisch unter der zutreffenden Schlagzeile „Al Muvedre – Schrecken des Supermarkts” als seinen besonderen Weintipp: „Es sind nicht unbezahlbare Ego-Weine, mit denen der junge Telmo Rodriguez nach Ruhm und Ehre greift. Eher sind es die bodenständigen Tropfen. Einer der kreativsten unter den Star-Weinmachern Spaniens sucht in seiner Heimat nach typischer Expression von Herkunft, Rebsorte und Klima. In Alicante, sonst vinologisches Niemandsland, entdeckte er Terrassenanlagen mit alten Rebstöcken der Sorte ,Monastrell’, frankophilen Weintrinkern unter den Namen ,Mourvèdre’ bekannt. Nun ist die Gegend von Alicante zwar die Heimat dieser dickschaligen Rebsorte, gleichwohl wussten die Bauern dort deren Kraft und Würze bis vor kurzem nicht in Weinqualität umzusetzen. Telmo Rodriguez kam, half und liefert nun auf herzerfrischende Weise authentischen Monastrell. Die Ausstattung der Flasche wirkt durch gekonnte Simplizität edel und raffiniert. ‚Al’ steht für Alicante, ‚Muvedre’ für die Rebsorte. Der unkomplizierte Wein erfreut das Herz des preisbewussten Weintrinkers, den die anonymen Supermarkttropfen immer wieder quälen, der aber vom Geizen nicht lassen kann. Hier wird er zu einem Spottpreis glücklich! Herrlich wild zeigt der Wein Charakter in Duft und Geschmack, milde Gerbstoffe tragen saftige Würze an den Gaumen. Schmeckt nach deutlich mehr, als er kostet – da hat der Supermarktwein nichts zu melden”.

Gut gebrüllt, STERN! Unser heute präsentierter charaktervoller 2006er aus großem Jahr demonstriert eindrucksvoll die fabelhaften Qualitäten dieses Alltagsweins de luxe und begeistert mit seiner wollüstig-opulenten, herrlich in der Süße balancierten Frucht mit betörenden Anklängen an dunkle Beeren, Walnüsse, Schokolade, schwarze Trüffel, Tabakkiste und getrocknete Kräuter, zart unterlegt mit dem Aroma von getrockneten Datteln, Feigen und Pflaumenmus. Seit Jahren einer unserer erfolgreichsten Rotweine überhaupt, doch wohl noch nie war er so gut und so geschliffen wie in 2006! Eine traumhaft leckere Hommage an die großartige Rebe des Mittelmeerraumes, die Mourvèdre. Unbedingt probieren! Robert Parker: „Ein sensationelles Schnäppchen”!
Trinkreife ab sofort bis Ende 2011.

Rodriguez, Al Muvedre, Vino Alicante, tinto

420407 Rodriguez, „Dehesa Gago”, tinto 2007 8,50 Euro
Der legendäre Weinberg zählt zu den ältesten in Spanien: Schon die Pilger im Mittelalter auf dem Weg nach Santiago de Compostella stärkten sich an diesem großartigen Wein für ihren mühevollen Weg! Im Westen Kastiliens, an der Grenze zu Portugal gelegen, in der so ungemein dynamischen Region Toro, in sehr ärmlichen, uralten Rebanlagen mit einer extrem exponierten Sonneneinstrahlung produziert Telmo, dieser sympathische „Wunderknabe des spanischen Weinbaus”, einen Rotwein, der von Parker seit Jahren zu den „awesome wine values” gezählt wird, die also ein Preis-Genussverhältnis bieten, das nicht nur seiner Meinung nach geradezu unglaublich ist: 100% Tinta de Toro-Trauben aus 40 bis 70 Jahre alten, überwiegend wurzelechten Weinstöcken ergeben ein traumhaftes Gewächs von schwarzroter Farbe, einem berauschenden Bukett nach Crème de Cassis, Kirschen, wilden Brombeeren, Walnüssen, Schlehen, Oliventapenade und dunklem Tabak mit einer süßlich-würzigen Fruchtexplosion im Munde. Verführerisch und sehr dicht am Gaumen, Kirsch-, Brombeer- und Schwarze Johannisbeernoten vermählen sich mit Bitterschokolade und Lakritz und Noten von orientalischen Gewürzen, Zimt, Nelke und Kreuzkümmel, ungemein komplex, fleischig, generös, eine noch kompakte, aber herrliche Tanninstruktur, pfeffriger Nachhall, „zu gut, um wahr zu sein,” (Parker), ein Wein, der im 99er Jahrgang vom FEINSCHMECKER zu den 100 besten Weinen der Welt gezählt wurde (eine Einstufung, die mir schon ein wenig übertrieben scheint, andererseits aber den betörenden Reiz dieses reinsortigen, authentischen Tempranillo verdeutlicht) und einer unserer meist verkauften spanischen Rotweine überhaupt.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2009 bis 2015.

Rodriguez, „Dehesa Gago”, tinto

422306 Rodriguez, Gabo do Xil Mencia, Valdeorras tinto 2006 7,90 Euro
Im Jahre 2002 wandte sich Spaniens sympathischer Superstar der spannenden DO Valdeorras zu, einer bis dato nur Insidern bekannten Region Galiziens, in der auf terrassierten Rebflächen, die noch aus römischer Zeit stammen und die das große Potential dieses vergessenen Anbaugebietes demonstrieren, autochthone Sorten wachsen, die höchst individuelle Weine ergeben. Die interessanteste dieser Reben ist die Mencia-Traube, die man wegen der Finesse der aus ihr produzierten Rotweine lange Zeit fälschlicherweise für eine Verwandte des Cabernet Franc hielt. Und spektakulär ist in der Tat der schier unglaublich FEINE Stil dieses ungemein preis„werten” Weines, den Telmo aus perfekt gereiften Trauben von erstklassigen Hanglagen mit besten Granit- und Schieferböden vinifiziert hat. Bei aller Komplexität der betörenden, eleganten Aromen von Veilchen, Mandeln und roten Früchten, begeistern mineralische Noten und eine tänzerische Leichtigkeit, die selbst Intimkenner bei einem Rotwein von der iberischen Halbinsel in diesem Maße bisher nicht erlebt haben dürften. Mit seiner vibrierenden Frische, seiner verspielten Frucht sowie den gerade einmal 12,5 Volumenprozent Alkohol ist dieser traumhafte Tropfen, der ureigene Wege geht, geradezu der Antipode zu allen Marmeladenweinen der Neuen Welt. Welch Triumph der schwebenden Transparenz – eine Revolution am spanischen Rotweinhimmel! Für Liebhaber eines finessenreichen Stils mit moderaten Alkoholgradationen ein unbedingtes Muss!

Zu genießen ab sofort bis 2010+.

Rodriguez, Gabo do Xil Mencia, Valdeorras tinto

422204 Rodriguez, Pegaso, Barrancos de Pizarra, tinto 2004 24,00 Euro
In der Castilla, nördlich von Madrid, liegt ein kleiner, legendärer Weinberg mit Namen Cebreros, einer der historischen großen Terroirs Spaniens, der fast in Vergessenheit geraten war, wohl, weil die extrem harte Bearbeitung in dem unwegsamen Gelände nur mit Hilfe von fleißigen und geduldigen Pferden möglich ist. Doch diese sehr steilen Hügel in über 1.000 m Höhe („eine Art Priorat mit kühlen, für die komplexe Fruchtausbildung idealen Nächten”, so Telmo) aus Schiefer!- und Tonböden tragen einen wahren Schatz – über 80 Jahre alte Grenachereben besten genetischen Materials mit extrem geringem Ertrag von unter 20 hl/ha. Für Telmo Rodriguez, diesen stets wachen, umtriebigen Geist die ideale Gelegenheit, einen spektakulären, autochthonen Terroirwein zu erzeugen, der sich in seiner stilistischen Einzigartigkeit von den anderen großen spanischen Rotweinen fundamental unterscheidet. Was ist das für ein betörender, vielschichtiger, traumhaft komplexer Wein, meilenweit von allen modisch marmeladigen Tendenzen entfernt, wie ein sehnsuchtsvoller Gruß aus einer verschollenen, lieb im Gedächtnis verhafteten Zeit wirkend, in der die Qualität eines großen Gewächses noch ausschließlich im Weinberg erzielt wurde. Tiefrote Grenachefarbe, ungemein faszinierende, noble Nase mit betörenden Aromen von reifen schwarzen Beeren, Kirschen und mediterranen Kräutern, dazu zarte Anklänge an Pfeffer und Mineralien. Am Gaumen eine dem gigantischen Jahrgang 2004 geschuldete enorme Kraft und Dichte, eine animierende Frische und Finesse sowie komplexe Beerenfrüchte, betörende Kräuteraromen und edle Schokoladenanklänge, feinst strukturiert und nobel unterlegt von seidenen, cremigen Tanninen und im grandiosen Finale begeistert ein lang anhaltender, zutiefst mineralischer Abgang.

Ein großer Wein aus Spaniens Jahrhundertjahrgang, den ich insbesondere Liebhabern komplexer Tropfen anempfehlen möchte, deren Trinkvergnügen weit jenseits der Vordergründigkeit von modern-marmeladigen Extraktionsbomben beginnt! Dieses tief mineralische und herrlich frische, höchst individuelle Weinmonument, die legendäre eiserne Faust im seidenen Samthandschuh, stellt eines der größten Weinwerte dar, die Sie in Spaniens größtem Jahrgang der Neuzeit genießen können, ein fabelhaft schöner Wein, ganz nahe dem Ideal und ein Glücksfall für Liebhaber autochthoner Weine aus Spanien – Weltklasse-Qualität zu bezahlbaren Preisen! Viele wesentlich hochpreisigere Priorat-Weine haben gegen diesen urwüchsigen Charakterwein nicht den Hauch einer Chance!
Zu genießen ab sofort aus einem großen Burgunderpokal, Höhepunkt jedoch erst 2010 bis 2020, mindestens.

Rodriguez, Pegaso, Barrancos de Pizarra, tinto


Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann