Saarwellingen, im Dezember 2008

PINwand Nº 158


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

der FEINSCHMECKER feiert in seiner aktuellen Dezemberausgabe 2008 („Kleine, exklusive Champagnerhäuser mit herausragenden Qualitäten zu verblüffend günstigen Preisen”) unser Kleinod Moncuit als zu den besten Gütern der Champagne gehörend und urteilt dezidiert: „Am eindrucksvollsten in der ganzen Champagne erscheint uns das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Pierre Moncuit.”

Zudem bieten wir Ihnen in einem der spannendsten Mailings des Jahres großartige Klassiker unseres Programms: Die Domainen Berthoumieu (mit dem neuen, höchst bewerteten „Batz” aller Zeiten), Rossignol-Trapet, Saint Antonin, Negly und Fondrèche verwöhnen die Liebhaber erlesener französischer Tropfen.

Saladini-Pilastri, Capezzana und unsere spektakuläre Neuaufnahme Riecine brillieren mit grandiosen Rotweinen aus Italien.

Vom Weingut Keller können wir zwei grandiose Weißweine präsentieren.

Dazu gibt es ein attraktives 12er Weinpaket mit unseren persönlichen Empfehlungen des Jahres und unsere traditionelle Dankeschönaktion!


News:
Isabel Ferrando vinifiziert auf ihrer Domaine Saint-Préfert feinst balancierte, feminine Rhôneweine – Magischer Kultstoff für Liebhaber großer Châteauneufs im burgundischen Stil! Der wine spectator und Parker sind gleichermaßen begeistert:

178106 Domaine Saint Préfert, Réserve Auguste Favier, rouge 2006 34,00 Euro
Parker: „Ein atemberaubend schönes Beispiel für einen wunderbaren 2006er”! Winespectator: 94 Punkte


Domaine Saint Préfert
Die bezaubernde Isabel Ferrando in Ihrem Weinkeller

178206 Domaine Saint Préfert, Cuvée Charles Giraud, rouge 2006 44,00 Euro
Der wine spectator adelt diesen „most exciting hot wine” mit 95 Punkten.


Gaubys ‚Muntada’ 2006 wird in der Novemberausgabe 2008 der REVUE DU VINS DE FRANCE in einer Selektion der großen mythischen Weine Frankreichs mit der Idealnote von 19/20 Punkten bewertet – nur ein anderer großer Rotwein des Landes, der Lafite Rothschild, erreicht die gleiche Traumnote. Gaubys Muntada 2006 ist wahrlich DIE Legende des Jahrgangs!

Domaine Gauby
Gérard Gauby

354506 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge 2006 59,00 Euro


Zum Abschluss des Jahres bieten wir Ihnen noch einige unserer beliebtesten Rotweine (Domaine de Cascavel – Parker: „DIE Entdeckung meiner Rhôneverkostung” aus zertifiziertem biologischem Anbau und Inurrieta – unsere Bestseller, die vom WeinGourmet als mit die größten Schnäppchen Spaniens gefeiert werden) im attraktiven Schnäppchenpaket an:

1371905 Le Cascavel, rouge (12 Flaschen) 2005 9 l , statt 90,00 nur 79,90 Euro

Le Cascavel, rouge (12 Flaschen)

12 Flaschen zum Aktionspreis!

1372905 Cascavel, „Les Amidyves”, rouge (6 Flaschen) 2005 4,5 l , statt 66,00 nur 58,00 Euro

Cascavel, „Les Amidyves”, rouge (6 Flaschen)

4291906 Inurrieta, Norte „N”, tinto (12 Flaschen) 2006 9 l , statt 79,20 nur 72,60 Euro

Produktfoto

12 Flaschen zum Preis von 11!

Bodega Inurrieta
Die Bodega Inurrieta schmiegt sich harmonisch
in die sanfte Hügellandschaft von Navarra

4292905 Inurrieta, Sur „S”, tinto (12 Flaschen) 2005 9 l , statt 79,20 nur 72,60 Euro

Produktfoto

12 Flaschen zum Preis von 11!

4293905 Inurrieta, Crianza tinto (12 Flaschen) 2005 9 l , statt 98,40 nur 90,20 Euro

Produktfoto

12 Flaschen zum Preis von 11!

4295904 Altos de Inurrieta, Reserva tinto (12 Flaschen) 2004 9 l , statt 166,80 nur 152,90 Euro

Produktfoto

12 Flaschen zum Preis von 11!


Öffnungszeiten: Am 24. und 31. Dezember bleibt unser Ladengeschäft ebenso geschlossen wie wegen Inventur vom 5.-7. Januar. Unser Versandhandel macht natürlich keine Pause und ist per Internet rund um die Uhr für Sie erreichbar.

Ihnen, unseren verehrten Kunden, wünschen wir im Namen aller Mitarbeiter von Pinard de Picard ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches Neues Jahr, viel Glück, genussreiche Stunden und vor allem Gesundheit.


Traditionelle Dankeschön-Aktion, gültig bis zum 23. Dezember 2008:

Wir möchten uns bei Ihnen, liebe Freunde von Pinard de Picard, ganz herzlich bedanken für ein weiteres Jahr der Treue, für all die freundlichen Weiterempfehlungen, Anregungen und auch für konstruktive Kritik. Ihre Offenheit, Ihre Neugier und Ihre Bereitschaft, neben bekannten Weltklasseweinen von arrivierten Winzerpersönlichkeiten neue, innovative Anbauregionen mit ihren faszinierenden Weinen zu entdecken, hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich Pinard de Picard binnen fünfzehn Jahren zu einem der führenden Versender Deutschlands für erlesene Tropfen entwickelt hat. Daher möchten wir uns auch dieses Jahr, wie es schon gute Tradition bei uns ist, in der letzten Pinwand des Jahres bei Ihnen, werte Kunden, bedanken:

Ab 150 Euro Bestellwert aus unserem gesamten Sortiment erhalten Sie gratis aus Italien das Olivenöl Extra Vergine Bartolini Classico (0,5l) sowie 1 Tafel unserer beliebtesten Schokolade der belgischen Manufaktur Dolfin, Chocolat Noir – Rosa Pfeffer (Gesamtwert über 12 Euro),
ab 250 Euro Bestellwert das handgeschöpfte Olivenöl Extra Vergine „L’Affiorato” (0,5l) von Galantino (Apulien) sowie 1 Tafel Dolfin, Chocolat Noir – Rosa Pfeffer (Gesamtwert über 16 Euro) und
ab 400 Euro Bestellwert unseren Klassiker aus Sizilien, das Olivenöl Extra Vergine „Tenuta Zangara” (0,75l) sowie 1 Tafel Dolfin, Chocolat Noir – Rosa Pfeffer (Gesamtwert über 20 Euro).

Als absolutes Highlight legen wir ab 800 Euro Bestellwert den Edel-Korkenzieher de luxe aus dem Hause Screwpull bei, den Leverpull LM-2000 Metal incl. Kapselabschneider und Weinverschluss im Wert von 149 Euro!

LM-2000


Zudem haben wir Ihnen ein attraktives Probierpaket zu reduziertem Preis geschnürt: Unsere persönlichen Empfehlungen, unsere herausragenden Weine des Jahres! Das heißt nicht, dass es sich dabei um besonders teure Gewächse handelt. Ganz im Gegenteil! Quer durch unser Sortiment haben wir für Sie erlesene Tropfen ausgesucht, die ein traumhaftes Preis-Genuss-Verhältnis besitzen und exemplarisch für die Qualität unseres Programms stehen. Wir wünschen Ihnen damit viel Vergnügen und eine spannende Reise in die unendliche Vielfalt großer Weine.

80128 Probierpaket „Herausragende Weine des Jahres” 9 l, statt 175,60 nur 149,00 Euro
je 1 Flasche
Pierre Clavel (unsere Legende aus dem Languedoc), La Copa Santa, rouge 2006
Porello (DER Geheimtipp aus dem Piemont), Roero Toretta, rosso 2006
Dönnhoff (Deutschlands Grandseigneur von der Nahe), Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Auslese 2006 (0,375l, 94 Parker-Punkte)
Beaucastel, Perrin „Les Cornuds”, rouge 2005 (Parker: „Größte Schnäppchen der Weinwelt”)
Keller (Deutschlands sympathischer Winzerstar), Westhofen Kirchspiel Riesling Spätlese -R- 2007
Voillot, Pinot Noir Vieilles Vignes, rouge 2006 (Dezemberausgabe VINUM: „Größte Schnäppchen des Burgund”)
Baricci (authentisches toskanisches Urgestein), Rosso di Montalcino 2006
Heinrich (Österreichs Rotweinwunder aus dem Burgenland), Zweigelt 2007
Seehof (Der sympathische Shooting-Star aus Rheinhessen), Westhofener Kirchspiel, Riesling trocken 2007
Potinet-Ampeau (DER Insider-Tipp des Burgund), Bourgogne blanc 2006
Ott (Österreichs Winzer des Jahres), Grüner Veltliner „Der Ott” 2007
Chainchon (Es gibt sie noch, große Bordeaux zu kleinem Preis!), Valmy Dubourdieu Lange, rouge 2005.





ITALIEN

Riecine – Toskana: Die Essenz des Sangiovese

Ein mythischer Name aus einer der magischen Kulturlandschaften der Welt brilliert mit authentischen Weinen voller Noblesse!

Laue Abende in der Toskana verführen zum Träumen: Bei Vollmond tauchen die Hügel in ein bleiches Märchenlicht und Dörfer, romantische Gehöfte und Zypressen zeichnen sich wie Scherenschnitte in die Nacht. Die Toskana kann man riechen in diesen Nächten („Da packt mich ein Verlangen”, sang dereinst Konstantin Wecker): Den schweren Duft des steinigen Bodens, den erdigen Morgendunst ihrer Wälder. Im Frühling das betörende Parfum aus Gärten und Olivenhainen, den wilden Lorbeer und die Süße der Akazienblüten. Den berauschenden Geruch des Herbstes, wenn die Traubenernte begonnen hat. Und schließlich den Wein, die Seele der Toskana. Es ist die süchtig machende Gesamtheit all der betörenden Sinneseindrücke, die sanfte, allumfassende Harmonie, welche den einzigartigen Charakter dieser großen Kulturlandschaft prägt. Gänsehautatmosphäre, unvergesslich in der Seele verwahrt. Kein Wunder, dass seit meiner Jugend die großen Weine der zauberhaften Toskana zu meinen persönlichen Lieblingsgewächsen gehören: Herzblutweine, deren Stilistik jedoch in den letzten drei Jahrzehnten erheblichen Veränderungen unterworfen war!

„Der Chianti, wie wir ihn aus den 70er und frühen 80er Jahren kennen, war oft dünn, sauer, hell und besaß unreife, bittere Tannine. Solche Weine gibt es heute in der Toskana kaum mehr. Niemand soll deshalb behaupten, dass die Qualität insgesamt nicht ganz gewaltig gestiegen sei. Nur: Das Pendel hält nie in der Mitte inne, sondern schlägt immer ins andere Extrem aus. Heute sind nicht zu dünne und saure, sondern zu fette Weine ohne Temperament und Sortencharakter das Problem”, so das dezidierte Urteil von Andreas März, streitbarer, aber kompetenter Chefredakteur der Insider-Zeitschrift MERUM. Und wie recht hat dieser kritische Geist: Nach den dünnen, sauren Weinchen der 80er Jahre wurden und werden heute mit hohem kellertechnischem Aufwand viel zu viele fette, in ihrer Stilistik austauschbare Marmeladenweine aus internationalen Rebsorten produziert: Rubens trifft Schwarzenegger. Viele wahre Toskana-Liebhaber haben jedoch einfach keine Lust, diese „barriquegeschwängerten” Monstertropfen zu trinken, die vor schierer Kraft kaum zu laufen, geschweige denn grazil im Glase zu stehen vermögen!
Aber es gab und gibt die rühmlichen Ausnahmen in der Toskana: Handwerklich, in größter Achtung vor der Natur vinifizierte Sangiovese-Weine (die autochthone Urrebe der Region), vibrierend lebendige Geschöpfe voller Individualität – und somit das genaue Gegenteil eines in industrieller Massenproduktion gefertigten, immer gleich schmeckenden „Coca-Cola”-Produkts! Eine dieser leider so raren Trouvaillen können wir Ihnen heute als Neuaufnahme präsentieren: Das Weingut Riecine aus Gaiole in Chianti ist in jeder Hinsicht eine Perle und einer der strahlenden Fixsterne von „bella Italia” und nimmt in stilistischer Hinsicht eine absolute Ausnahmestellung ein. Seine Weine sind so betörend anders – schwebenden Wesen ähnlich, in unverfälschter, höchst authentischer toskanischer Weintradition! Diese Inkarnation von burgundischer Feinheit in Duft und Textur bildet den Gegenpol zu den unzähligen austauschbaren Technoweinen, die heute den Markt überschwemmen. Doch hier finden wir sie endlich wieder, die bisweilen verloren geglaubte, die andere, die helle Seite des Mondes. Originäres Chainti, wie es nobler und unverfälschter nicht sein kann!

Kein Zweifel: „Riecine” ist in den knapp vier Jahrzehnten seines Bestehens zur Legende geworden. Nur eine Handvoll anderer Weingüter der Toskana kann auf eine solche, die Maßstäbe definierende Qualitätsgeschichte zurückblicken wie dieses 1971 von dem Engländer John Dunkley gegründete Kleinod. Der Inhaber einer Londoner Werbeagentur war „ausgestiegen” und erfüllte sich einen Lebenstraum, als er zusammen mit seiner italienischen Frau gerade einmal 1,5 ha bester Rebfläche (mit einer jahrhundertealten Weinbautradition übrigens) von ihrem berühmten Nachbarn „Badia a Coltibuono” abkaufte. Ihre Maxime von Beginn an: Qualität, Qualität und nochmals Qualität, visionäre Konzentration auf die uralte autochthone Edelrebe der Region, den Sangiovese, geringe Erträge von sorgfältig gepflegten Reben in biologischem Anbau („Großartige Weine können nur aus großartigen Trauben kommen”) und sensible Vinifizierung im Weinkeller – und das alles ohne jegliche Holzorgien im feinduftig transparenten Wein! Unter Liebhabern dieser leider nur in kleinen Mengen produzierten traumhaften toskanischen Pretiosen ist seit Jahren unstrittig: John Dunkley, sein genialer schottischer (!) Kellermeister und Betriebsleiter Sean O’Callaghan (liebevoll als Meister der Sangiovese tituliert) und Gary Baumann, New Yorker von Geburt und Wahl-Mailänder wie -Toskaner, der das Gut vor einem Jahrzehnt nach dem Tode von Dunkleys Frau kaufte und es heute zusammen mit O’Callaghan leitet, führten dieses toskanische Kleinod an die absolute Spitze ihrer Region und machten es zu einem der besten Weingüter ganz Italiens! Die konsequente Hinwendung zum zertifizierten biologischen Anbau war dabei nur noch das letzte Tüpfelchen auf einem steilen Erfolgsweg, dessen Credo stets die höchstmögliche Qualität im Glase war, vinifiziert aus DER autochthonen Rebsorte der Toskana! Das Resultat solch liebevoller Arbeit im Detail sind geschliffene Sangiovese-Delikatessen – völlig frei von modischen überreifen Aromen, fetter Frucht oder gar trockenen Tanninen. Handwerkliche Sangiovese-Weine voller Eleganz statt holzüberladener Supertuscans aus internationalen Modesorten! Diese urigen, authentischen Chianti gehen schlicht unter die Haut! Sie beschwören die Magie ihrer Herkunft, sie rufen wehmütige Erinnerungen wach an laue Sommerabende unter toskanischem Himmel und das unbeschreiblich schöne fahle Licht in der Abenddämmerung, sie besitzen burgundische Textur und sind außerordentlich vielschichtig im faszinierenden Duft. Gänsehautatmosphäre!
Die Sehnsucht nach solch ursprünglichen, unverwechselbaren, authentischen Weinen zu fairen Preisen, bei deren Genuss Erinnerungen wach werden an unvergessliche Tage in einer einzigartigen Hügellandschaft und das pralle Leben in mediterranem Ambiente, lodert im Herzen eines jeden echten Toskanafans. Diese originären Chianti wagen avantgardistische Tradition, besitzen Charisma und unverfälschten Herkunftscharakter: Sie sind die Essenz der Toskana, wahrlich ihr pochendes Herz! Die magischen Weine von „Riecine” gehören schlicht zu den größten Weinen Italiens!


648507 Riecine, Rosé IGT, rosé 2007 7,95 Euro
Ein Rosé im Winter? Aber ja doch, wenn es sich um eine derart grandiose Ausnahmequalität handelt, die sich über Monate in der Flasche positiv entwickelt und nicht wie ein Komet im Nu verblüht. Feinste Frucht paart sich mit animierender Würze und versprüht mediterrane Lebensfreude, die an den kalten Tagen die Sehnsüchte nach lauen Sommerabenden in der Toskana zu stillen vermag! Fließt saftig und cremig über die Zunge, animierend wirkt feine Säure im Trunk, die der transparenten Frucht Struktur und Nervigkeit verleiht. Welch perfekter Begleiter herzhafter mediterraner Gerichte! Ein Rosé derart authentischer Stilistik ist ganz, ganz rar in Italien und findet sein Pendant in den berühmten, aber wesentlich teureren Bandol-Rosés von der französischen Mittelmeerküste. Unbedingt probieren. Dieser LeckerSchmecker lässt selbst überzeugte Roségegner konvertieren!



648106 Riecine, Chianti Classico, rosso 2006 15,80 Euro
Für viele Toskana aficcionados bildet Riecines Chianti Classico aus zertifiziertem biologischen Anbau einen der großen Referenzweine des Chianti: Sangiovese kann anders schmecken, besser wohl kaum! Toskana unverfälscht und ungeschminkt, nobel im Duft und burgundisch in der Textur. Dieser grandiose Chianti aus großem Jahr verströmt einen bezaubernden Hauch von Rosenblättern, Veilchen, Sauerkirschen, Minze, Pfeffer, Dörrobst, Weihrauch und betörenden Gewürzen, der in mir sentimentale Erinnerungen auslöst an meine erste Toscanareise vor vielen Jahren – Die Zeit steht still, unverwechselbare Gerüche und Erinnerungen kehren wieder. Die Zunge jubiliert ob der Feinheit und Transparenz der Frucht, die sie zärtlich liebkost und der erfrischenden Säurestruktur, die zum fröhlichen Gelage animiert: Das ist wahrlich ein handwerkliches Meisterwerk voll burgundischer Finesse mit reifen, cremigen Tanninen, das wohlige Emotionen auslöst. Seine seidige, geschmeidige Fülle, die zart-herben Anklänge an die duftende Erde der toskanischen Hügellandschaft nach einem zarten sommerlichen Landregen und seine animierend frische Säurestruktur machen einfach Lust, diesen urigen Chianti über einen Abend mit großem Genuss ‚solo’ zu leeren – ein Wein, der aber auch als kongenialer Essensbegleiter zu Pasta oder gehobener italienischer Küche dient. Ein duftiger Wein aus einer traumhaften Landschaft, ein originärer Chianti, wie er authentischer wohl kaum schmecken kann. Für meinen persönlichen Geschmack einer der schönsten Rotweine, die ich im abgelaufenen Jahr verkosten durfte: Noblesse oblige!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis nach 2014.



648205 Riecine, Chianti Classico Riserva, rosso 2005 32,00 Euro
Diese grandiose Riserva zeigt eine enorme Fülle, eine grandiose Kraft und eine wohlige Wärme und verwöhnt mit einer traumhaften Frische Nase und Gaumen gleichermaßen. Welch ein Reichtum an fruchtiger Süße und zugleich auch eine erdverbundene Würze! Eine solch geballte Ladung an Frucht und Terroir mit perfekt strukturierten Tanninen habe ich bislang bei einer Riserva in der Toskana nur ganz selten gefunden. Tief rubinrot läuft dieser verführerische, lasziv-erotische Wein ins Glas ... und dann tauche ich ab in die schemenhaften Bilder meiner Kindheit und schnuppere Großmutters Rumtopf mit eingelegten Kirschen, Brombeeren und Pflaumen. Aber: Hier stört keine marmeladige Überreife, stattdessen verwöhnt eine dichte, saftige, fast sahnige, herrlich kühle Frucht. Noble Bitterschokolade, Veilchen, dunkle Edelhölzer, viel Würze, wilde Kräuter, Tabak und mineralische Noten im kräftigen, langen, intensiven Nachhall ergeben Biss, Frische und pures Trinkvergnügen. Welch Essenz des Terroirs: Eine Sinfonie der unermesslichen Melodien, die ein großer Sangiovese in unkopierbarer Weise erklingen lassen kann. Die Frucht erlesenster Selektion der besten Trauben, die in den eng bestockten Weinbergen auf etwa 500 Meter über dem Meeresspiegel gewachsen sind. Ein sensationeller Chianti: Prächtige Aromen, feine Duftigkeit und wärmender Charme – wahrlich der verzaubernden Toskana pochendes Herz.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis nach 2014.



648304 Riecine, La Gioia, IGT rosso 2004 38,00 Euro
„La Gioia” bedeutet Freude! Und das grandiose Flaggschiff unseres toskanischen Kleinods, basierend auf Sangiovese und erschaffen aus rigoroser Traubenselektion von einer Vielzahl verschiedener Parzellen, ist in der Tat eine Quelle purer Freude aller Sinnen und die kaum für möglich gehaltene Steigerung des Riserva, schlicht das Non-Plus-Ultra. Ein großer Wein, der jeden Genießer sofort in seinen Bann zieht, der von allen Ingredienzien im Überfluss hat, der aber nicht mit vorlauten Tönen protzt, sondern ganz im Gegenteil sehr pointiert ist, geschliffen, ein unverwechselbarer Edelstein, ein Rohdiamant. Betörende Frucht von Wild- und Sauerkirschen, leicht likörhaft verdickt, zart mineralisch unterlegt, mit Anklängen an Veilchen, Kakao, Tabak, Schokolade und mit einer deutlichen mineralischen Würze. Bei jedem Schwenken des Glases tritt eine andere Note in den Vordergrund, dabei bleibt dieser noble Wein immer auf der feinen, distinguierten Seite, delikat, frisch und elegant. Vor allem ist da nicht nur diese verführerische zarte Fruchtsüße, sondern auch eine prononcierte, frische Säure, eine tiefgründige Mineralität und eine dezente Herbe von Cassisblättern und Tabaknuancen als ideales Gegenwicht: Tolle Spannung zwischen Brillanz, Opulenz und artisanaler Kraft! Das ist die unvergleichliche differenzierte Komplexität eines ganz, ganz großen, originären Sangiovese, der mit einem faszinierenden Spiel zwischen Kühle und Wärme betört. Für mich einer der legendären toskanischen Crus mit der ungebärdigen Kraft und rassigen Schönheit einer arabischen Vollblutstute. Ein überzeugender Beweis, dass große Chianti-Weine zur italienischen Rotweinelite gehören! Natürlich drei Gläser im Gambero Rosso!
Zu genießen ab sofort (profitiert enorm von mehrstündigem Dekantieren,) Höhepunkt Ende 2009 bis 2014.




Saladini Pilastri

Wieder eingetroffen:
Unser Klassiker Saladini Pilastri – „Qualitätssieger aus der ländlich strukturierten Weinregion der Marken, ein Highlight für Schnäppchenjäger” (Parker).

„Wenn es dem Körper gut geht, singt die Seele”, zitiert VINUM ein uraltes Askolaner Sprichwort und resümiert zutreffend: „In den Marken (der aufstrebenden Nachbarregion der Toskana) singt die Seele des Weinliebhabers, weil es Winzern gelingt, im italienischen Qualitätsweinbau eine Vorreiterrolle zu spielen, ohne den Blick auf die Preisgestaltung zu verlieren. Saladini Pilastri vinifiziert im biologischen Anbau Rotweine mit bemerkenswerter Farbtiefe und Struktur bei bestem Preis-Genussverhältnis: Noblesse oblige!” Wie wahr: Kontrollierter biologischer Anbau (und die Auszeichnung im Italienführer für biologische Weine als eines der besten Güter des Landes!), gepaart mit feinster Kellertechnik ergeben herausragende Rotweine zu einem ungemein fairen Preis: Authentisches Italien, wie es schöner nicht sein kann!

Saladini
Eine anmutige Hügellandschaft umgibt unser Kleinod aus den Marken, Saladini Pilastri

652107 Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2007 4,95 Euro
Unser meistverkaufter italienischer Rotwein – eine „Hammerqualität” aus biologischem Anbau zu kleinstem Preis! Von Robert Parker sowohl im Jahrgang 2006 als auch in 2007 zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.
Der ungemein verführerische Piceno 2007 aus den wildromantischen Marken, eine traumhaft leckere Cuvée aus Montepulciano (30%) und Sangiovese, präsentiert sich in seiner selten attraktiven Preisklasse mit einer Wagenladung voll leckerer Frucht, insbesondere Himbeeren und schwarze Kirschen, fein unterlegt von einer sehr komplexen und trinkanimierenden kräutrigen Würze. Am Gaumen herrlich ausgewogen und von seidiger Textur, bietet diese traumhaft leckere Cuvée schlichtweg höchstes Trinkvergnügen. Mit ihren feinwürzigen und beerigen Aromen in Nase und Mund und ihren saftigen, ungemein cremigen, sehr weichen Tanninen präsentiert sie sich bereits heute von ihrer schönsten Seite. Unsere Stammkunden wissen natürlich, dass nicht nur Parker von diesem kleinen Weinwunder begeistert ist: Die Wein-Fachzeitschrift „Alles über Wein” verlieh für sein herausragendes Preis-Genussverhältnis eine Goldmedaille, Italiens Weinführer Gambero Rosso schwärmt von der verführerischen Aromatik, der Dichte und Tiefe dieses herausragenden Weins aus biologischem Anbau. Des ambitionierten Weinliebhabers Herz – was begehrst Du mehr? Welch phantastischer Alltagswein zu einem unveränderten, schlicht unschlagbar günstigen Preis, der in seiner Kategorie keine Konkurrenz zu fürchten braucht.

Werte Kunden: Sie wissen, dass 2007 in Deutschland und Südfrankreich der beste Jahrgang der Neuzeit ist. Und vielleicht auch in den Marken. Ich verspreche Ihnen jedenfalls: In all den Jahren, in denen wir Ihnen diesen Bestseller verkaufen, war er noch nie so gut! Was wohl auch Parker so sieht, der ihn wie den 2006er zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” zählt. Aber mit 88 Punkten nochmals um 2 Punkte höher bewertet. Viel Lob für unseren Alltagswein aus biologischem Anbau, der weit mehr ist als ein simpler Pasta-Begleiter. Oder der Koch muss sich schon gewaltig anstrengen!
Zu genießen ab sofort bis 2011.




Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana

Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana
Eine traumhafte toskanische Hügellandschaft
schmiegt sich um die Tenuta di Capezzana

645206 Capezzana, Barco Reale, Carmignano DOC rosso 2006 9,95 Euro
Auch dieser großartige Edel’chianti’ wird von Parker zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt und der bekannte Italienspezialist Jens Priewe feiert im WEINGOURMET unseren Barco Reale als sensationellen „Insider-Tipp unter 20 Euro” und urteilt begeistert: „Anders als die Meere belangloser Sangiovese-Weine hat diese Cuvée ein Gesicht: ausdrucksvoll, heiter, fein gezeichnet. Für mich der wertigste Wein seiner Preisklasse!” Wahrlich: Toskana ungekünstelt, Landschaft von großem Reiz und herber Schönheit. Wie der Wein – authentisch und unverfälscht!

Capezzana, Barco Reale, Carmignano DOC rosso




FRANKREICH

Domaine de Fondrèche - Côtes-du-Ventoux

Parker urteilt euphorisch: „Fondreche is the reference point for what can be done in the Cotes du Ventoux.
This is a source of sensational wines that still sell for incredibly fair prices, and virtually every one of these selections proves that you don’t have to drink luxury-priced Bordeaux, Burgundy, or Napa Cabernets to experience the multiple joys of wine.”

Werte Kunden: Nie zuvor in der Weinbaugeschichte war die Nachfrage nach den phantastischen Rhôneweinen so hoch wie in der ersten Dekade des 21 Jahrhunderts! Kein Wunder, denn seit 1998 haben wir mit Ausnahme des in den sintflutartigen Regenfällen „abgesoffenen” 2002ers eine grandiose Abfolge von phantastischen Jahrgängen erlebt, die alles in den Schatten stellt, was es jemals an herausragenden Qualitäten an der südlichen Rhône gegeben hat! Noch in den 70er und 80er Jahren gab es vielleicht zwei große Jahrgänge in einem Jahrzehnt, doch die klimatischen Veränderungen in Mitteleuropa und ein vorher in dieser Radikalität nicht gekanntes Qualitätsstreben einer neuen Winzergeneration zeichnen für ein früher für unvorstellbar gehaltenes Spitzenniveau über Jahre hinweg verantwortlich. Und diese für Weinliebhaber in höchstem Maße erfreuliche Entwicklung kumuliert im größten Jahrgang aller Zeiten: 2007! So wie in Deutschland haben die Spitzenwinzer die größten Weine ihres Lebens gemacht! Parker urteilt daher so enthusiastisch wie zutreffend: „Throughout the southern Rhône, 2007 is the greatest vintage I have tasted in my thirty years working (und damit noch größer als der sagenumwobene 1978er!) in that region”.

Domaine Fondreche
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche

Und einige dieser grandiosen Weine, Qualitäts-Monumente für die Ewigkeit, wollen wir Ihnen heute präsentieren. Sie stammen von einem unserer größten Kleinode, das seit Jahren zu unseren erfolgreichsten Gütern gehört und dessen Weine ein Preis-Genuss-Verhältnis besitzen, das weltweit schlichtweg nicht zu toppen ist! Kritiker feiern sie mit Traumnoten – Parker etwa urteilt enthusiastisch: „Außergewöhnliche Qualitäten eines beispielhaft sorgfältig arbeitenden jungen Winzers, die alle meine Erwartungen übertroffen haben zu Preisen, die das Bordelais erzittern lassen! (Wow!) Ein überwältigender Erfolg, diese Weine gehören in jeden Keller der Welt!”

Diese Empfehlung beherzigen Sie, werte Kunden, seit Jahren. Daher gehören die Fondrèche-Pretiosen, von deren sensationellen Qualitäten selbst die Winzer im benachbarten Châteauneuf-du-Pape unter vorgehaltener Hand begeistert schwärmen, auch zu den meist verkauften Weinen unseres Programms. Der Vater dieses „Weinwunders”, der junge, begnadete Winzer Sébastien Vincenti, vinifiziert fein balancierte, terroirgeprägte Weine aus naturnahem Anbau mit moderaten Alkoholgradationen, welche die unverfälschte Seele ihrer provençalischen Heimat widerspiegeln. Zweifellos DIE Referenzweine aus einer betörend schönen Landschaft am Fuße des malerischen Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provenzalen. Sie verströmen im Glase einen faszinierenden Duft, der von ihrer traumhaft schönen Heimat mit ihrem faszinierenden provençalischen Licht erzählt und sie werden trotz Parkers Elogen noch immer zu derart extrem fairen Preisen verkauft, dass sie angesichts ihrer großartigen Qualitäten als die größten Schnäppchen der Rhône gelten müssen und immer viel zu schnell ausverkauft sind. Sébastien Vincenti hat die Region des wildromantischen Mont Ventoux aus ihrem lange anhaltenden Dornröschenschlaf wach geküsst und ist unbestritten – trotz seiner Jugend – das Idol und Vorbild einer zahlenmäßig noch kleinen Winzerelite, die sich anschickt, Châteauneuf-du-Pape das Fürchten zu lehren!

Domaine Fondreche
Sébastien verkostet die einzelnen Partien des neuen Jahrgangs

Dabei stellt sich dem aufmerksamen Beobachter natürlich die Frage, wie in dieser bis vor einem Jahrzehnt trotz ihres phantastischen Terroirs und ihrer überwältigend schönen Landschaft fast vergessenen Appellation solch traumhafte Qualitäten entstehen können? Den qualitativen Wendepunkt im Weinanbau in dieser wildromantischen Region markiert das Jahr 1990. Damals übernahm die Familie Barthélemy-Vincenti die alteingesessene Domaine de Fondrèche, die über fabelhafte Böden verfügt und die bereits damals mit bis zu 75 Jahre alten, sehr tief wurzelnden Rebstöcken in durchaus gutem Zustand bestückt war. Mit diesen exzellenten natürlichen Voraussetzungen in die Lage versetzt, erstklassige Qualitäten zu erzeugen, baute man hochmoderne, optimal gekühlte Kelleranlagen und so konnte Sébastien, der experimentierfreudige, innovative Kopf der Familie und eines der größten Winzertalente der südlichen Rhône, beginnen, Weine zu kreieren, die in kürzester Zeit in der internationalen Weinszene für Furore sorgten. Zunächst verbesserte Sébastien die Bedingungen im Weinberg. Er stellte auf naturnahen Anbau um, schnitt die seitlichen Wurzeln der Rebstöcke weg, um die Hauptwurzel tiefer in die Erde zu zwingen, forcierte die Blattwerksarbeit (je nach Jahrgangsbedingungen sorgt er für mehr Beschattung oder bessere Durchlässigkeit des Sonnenlichts und vermeidet durch die Lockerbeerigkeit der Trauben jegliche Fäulnisprobleme) und führte eine strikte Ertragsbegrenzung ein. Hinzu kamen kleine, aber geniale Verbesserungen in der Kellertechnik, erfolgreiche Experimente mit der Mikrooxidation und eine äußerst schonende Vinifizierung in Stahl- und Betoncuves sowie ein wohldosierter, kaum vernehmlicher Holzeinsatz. So vinifiziert Sébastien seine terroirgeprägten Gewächse in einer betörenden Stilistik, die als beispielhafte Vermählung zwischen Tradition und Moderne gefeiert werden und unter Kennern und Liebhabern südfranzösischer Weine längst Kultstatus erreicht haben. Seine Spitzencuvées ‚Nadal’ und ‚Persia’ besitzen gar die Top-Qualität hochwertiger Châteauneuf-du-Pape, die ein Vielfaches dieser unvergleichlichen Weinwerte kosten. Die Domaine de Fondrèche bietet daher phantastische Weine in einer Schnäppchenqualität, wie man sie ganz selten in der gesamten Weinwelt finden kann. Den Jahrgang 2007 sollten Sie sich kistenweise in den Keller legen!

Domaine Fondreche

151707 Fondrèche, Mas de Fondrèche „O’ Sud”, rouge (PK) 2007 5,95 Euro
Welch fröhlicher Tischwein (der Nachfolger unseres Bestsellers „sud absolu”) zu ungemein sympathischem Preis, der wesentlich teurere Konkurrenz mühelos aus dem Feld schlägt, was Parker mit seinen 89 Punkten in 2006 eindrucksvoll unterstrich. Der hedonistische 2007er aus DEM Jahrhundertjahrgang an der Rhône ist ein ungemein „sexy”-Wein, von, Nomen est Omen, unverkennbar südlicher Stilistik, der Trinkspaß pur bietet und zum fröhlichen Zechen animiert. Die Nase wird verführt von expressiven Aromen von Schwarzbeeren, reifen Kirschen, weißem Pfeffer und den verlockenden Düften der wild wachsenden Kräuter der Provence. Dicht, füllig und schmeichlerisch am Gaumen, dabei jedoch weicher, lasziver und frischer als je zuvor mit cremigen, ungemein leckeren Tanninen ausgestattet und somit ein absoluter Maßstab in seiner so konsumfreundlichen Preisklasse. Jetzt und in den nächsten fünf Jahren bietet dieser ungemein schmackhafte Alltagswein, der weltweit gesehen kaum ernsthafte Konkurrenz in seiner so lukrativen Preisklasse zu fürchten hat, ein unvergleichliches Genusserlebnis! Parker lobt euphorisch bereits den 2006er als ein „Super-Schnäppchen und einen der größten Weinwerte weltweit!”



151107 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2007 7,95 Euro
Unser junger Freund Sébastien Vincenti hatte in den grandiosen Zwillingsjahrgängen 2005/6 die besten Weine seiner Karriere gemacht – und dies nach einer ganzen Abfolge von eindrucksvollen, die internationale Fachpresse wie Weinliebhaber gleichermaßen faszinierenden Vorgängerjahren. Doch die optimalen klimatischen Bedingungen in 2007 ergeben eine Qualität, die in seiner so konsumfreundlichen Preisklasse schlicht unerhört ist – mit ungemein komplexen Aromen und einer sagenhaften Frische und Ausgewogenheit im fertigen Wein. Zu dieser alles andere als alltäglichen Qualität trägt natürlich auch bei, dass sich Sébastiens Weinberge nach jahrelanger liebevoller Restaurierung in einem optimalen Zustand befinden, daher selbst im exzellenten Terroir um den Mont Ventoux von singulärer Qualität sind, besten, aber wesentlich teureren Lagen aus Châteauneuf-du-Pape absolut ebenbürtig. Nur die Preise von Sébastiens weltweit gesuchten Weinen sind weiterhin so unglaublich günstig wie in der Vergangenheit. Und unser köstlicher Alltagswein de luxe, die Cuvée „Fayard” (eine herrliche Melange aus Grenache, Syrah, Carignan und Mourvèdre), seit Jahren einer der meistverkauften Rotweine unseres gesamten Programms, brilliert in 2007 in der Nase mit vielschichtigen Aromen von wilden Schwarzbeeren, reifen prallen Kirschen, blauen Waldbeeren, weißem Pfeffer und Anklängen von Thymian und Rosmarin. Am Gaumen dicht und füllig, dabei aber auch spielerisch leicht über die Zunge tänzelnd – kühle schwarze Beeren und noble Gewürze der Provence tanzen heißen Samba! Der gesamte Mundraum wird betört von im Vergleich zu früheren Jahrgängen nochmals spürbar cremigeren, frischeren Tanninen und einer finessenreichen Textur. Für meinen Geschmack, und da lehne ich mich bewusst aus dem Fenster, der beste Fayard aller Zeiten mit einer fabelhaften Frische, Feinheit und Finesse und der unwiderstehlichte Lust aufs nächste Glas!
Zu genießen ab sofort in seiner schönsten Primärfruchtphase, Höhepunkt Herbst 2009 bis nach 2014.



151207 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2007 11,95 Euro
91 Parkerpunkte erhielt schon der grandiose 2006er (Welch schallende Ohrfeige für so unendlich viele überteuerte Châteauneufs!), den viele unserer Kunden im Keller liegen haben. Und 2007 ist nochmals einen Wimpernschlag besser, da er aus dem größten Jahrgang kommt, der jemals an der südlichen Rhône gewachsen ist! Und der Preis – schlichtweg eine Provokation!
Châteauneuf-du-Pape, werte Kunden, ist nichts anderes als ein „geadelter” Côtes du Rhône, DER Grand Cru der Rhône sozusagen. Doch das bedeutet auch, dass auf vergleichbar guten Terroirs in der Umgebung dieses Epizentrums von begnadeten Winzern ebenfalls aristokratische Weine erzeugt werden können – und das zu einem Bruchteil der in Châteauneuf verlangten Preise. Einen solch raren Edelstein können wir Ihnen heute mit großer Freude wieder anbieten und zahlreiche Vorbestellungen treuer Stammkunden für jeden Jahrgang zeigen, wie sehr Sie, liebe Kunden, stets aufs Neue mit Spannung und großer Vorfreude auf diesen exzellenten Wein warten: Die betörende Cuvée Carles Nadal, ein qualitativ wie ein Fanal aus dem Meer belangloser Rhôneweinchen herausragender und einer der preis,wertesten’ Weine der südlichen Rhône, wird extrem schonend und ohne jegliche kellertechnische Eingriffe (natürlich auch ungeschönt und unfiltriert) aus kleinbeerigen Trauben uralter Syrah-, Mourvèdre- und Grenachereben vinifiziert, die einen zutiefst dunkelroten, fast schwarzen, höchst authentischen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch ungebändigter Wildheit ergeben. In der betörenden Nase faszinierende Anklänge an schwarze Waldbeeren, Kräuter der Provence, Süßkirschen, weißen Pfeffer und Lavendel.
Die Zunge ist verzückt von der schmelzigen, komplexen Frucht, der phantastischen Struktur und der trinkanimierenden Säure – welch fabelhafter Nadal in einer Kunstfertigkeit wie nie zuvor. Durch den sensiblen Ausbau der traumhaft reifen Syrahtrauben in neuen Barriques mit ungemein saftigen, cremigen Tanninen versehen, die den Wein bereits ab sofort mit großem Vergnügen genießen lassen. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können! Herzlichen Glückwunsch Sébastien zu dieser phantastischen Leistung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2010 bis nach 2015.



Wie recht Parker doch hat: „Fondrèche is a source of sensational wines that still sell for incredibly fair prices!” Natürlich zählt Parker auch den Fayard und den Nadal zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt”. Und selbst im Überfliegerjahrgang 2007 sind die Preise trotz gestiegener Kosten unverändert geblieben. Châpeau unserem Kleinod vom Fuße des Mont Ventoux! Aber, werte Kunden, die Krönung aus Sébastiens Schaffen kommt erst noch:

151307 Fondrèche, Cuvée Persia, rouge 2007 14,95 Euro
Welch sensationelle Qualität aus einer der landschaftlich reizvollsten Regionen Frankreichs mit ihrem großartigen Terroir funkelt hier im Glase! In der Stilistik kühler, aristokratischer, nobler, seidener gar als die verführerische Cuvée Nadal, die mehr noch von einer ursprünglichen Wildheit geprägt wird. Die Nase wird betört von einer subtilen Mineralität, edlen Schokoladenoten sowie feinen Anklängen an geröstetes Fleisch, Cassis und aromatische Waldbeeren. Der Einfluss des neuen Barrique ist dabei nur ebenso dezent spürbar wie auf der vor Freude jubilierenden Zunge, da der gewaltige Fruchtkern das Holz förmlich aufgesogen hat und auch das enorm reife, ungemein cremige Tanningerüst komplett ummantelt, das diesem großen Konkurrenten wesentlich teurerer Gewächse von der Côte Rôtie ein großes Reife- und Lagerpotential verleiht. Zudem hat Sébastien, wie erstmals in 2006, die Trauben der ältesten Syrahparzellen wieder getrennt ausgebaut und eine größere Partie in großen Holzfudern vinifiziert. Das Resultat: Eine ganz feine Struktur und eine klassische Stilistik, eine enorme Dichte und eine fabelhafte Konzentration, eine große mineralische Tiefe und eine für die südliche Rhone extrem seltene Eleganz: Wie stets sind diese Parameter der großen Weine der Welt das Markenzeichen dieses edlen Syrah (mit einem Zusatz von 10% bester Mourvèdre, was diesem Weinmonument noch mehr Komplexität verleiht), der keinerlei Anzeichen von Überreife oder marmeladigen Tönen aufweist, der im Gegenteil bemerkenswert frisch und ungemein finessenreich daherkommt: „überquellend von animierender Saftigkeit und einem traumhaften Charme”, wie Parker den mit 92 Punkten bewerteten 06er lobte. Ein rares hedonistisches Weinunikat, aufgrund der einzigartigen Jahrgangsbedingungen nochmals mehr als nur einen Wimpernschlag besser als sein grandioser Vorgänger, ein großes, eigenständiges Mont Ventoux-Gewächs ureigenen Charakters zu einem Bruchteil des Preises gleich hoch bewerteter Châteauneuf-du-Pape Weine. Selbst angehende Weltklasse ist auf der Domaine Fondrèche für jeden Weinliebhaber erschwinglich!
Zu genießen wegen der sensationell cremigen Tannine ab sofort, Höhepunkt 2012 bis nach 2025.




Château de la Negly - La Clape

In der letzten Pinwand frisch vorgestellt, sind wir trotz großer Bevorratung im Handumdrehen ausverkauft gewesen. Kein Wunder, präsentierten wir doch den neuen Jahrgang von Château de la Negly („Bestes Weingut des Languedoc”, Robert M. Parker) und der „La Côte”, seit Jahren einer unserer großen Klassiker aus dem wilden französischen Süden, war noch nie zuvor so gut wie im Fabeljahrgang 2007. Wir konnten rechtzeitig vor den Festtagen unsere Bestände noch einmal auffüllen und können Ihnen diesen urwüchsig-authentischen Garriguewein für (be)sinnliche Stunden wärmstens ans Herz legen!

Château de la Negly
M. Rosset - dynamischer Eigner der Domaine

318107 La Negly, „La Côte”, rouge 2007 8,90 Euro
Ein tiefes, sattes, dunkles Rot bildet die Robe dieses urwüchsigen, phantastischen Weins mit sehr moderaten, ungemein trinkanimierenden 13 Volumenprozent Alkohol. Er besitzt all die positiven Eigenschaften, derentwegen Kenner und Liebhaber die Weine aus dem wilden französischen Süden so sehr mögen: Betörend intensive Beerenfrüchte, dazu faszinierende Anklänge an Oliventapenade, Süßholz, schwarzen Pfeffer und Kräuter der Provence. Sogar Feigen und ein Hauch Zartbitterschokolade sind zu erschmecken, hinzu gesellen sich erfrischende Waldhimbeer- und Sauerkirscharomen, Minze und Eukalyptus sowie feinste anregende blumige Noten von Veilchen und intensivem Cassis. Am Gaumen zeigt dieser betörende Schmeichler eine cremige Fülle und eine traumhafte, herrlich leckere Fruchtkonzentration, die völlig frei bleibt von marmeladiger Süße. Stattdessen: Eine dem großen Jahrgang 2007 geschuldete animierende Cremigkeit, eine enorme Frische und Finesse, komplexe Beerenfrüchte, Wogen von Cassis, betörende Kräuteraromen und noble Schokoladenanklänge. Gestützt wird diese traumhafte Stilistik nicht nur von der festen mineralischen Struktur, sondern einem superfeinen Tanningerüst, das diese verführerische Cuvée aus Grenache, Syrah, Mourvèdre und Carignan zu einem wahren Meisterwerk werden lässt.
Schwerlich vorstellbar, dass man zu diesem Preis etwas Besseres im gesamten Languedoc finden kann: 2007 ist der beste Jahrgang des französischen Südens überhaupt! Ein Sinnenzauber, ein seltener Glücksfall für anspruchsvolle Genießer! „Seidig fließt der Wein über die Zunge und verführt zum endlosen Weitertrinken”, urteilte Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005, nach einer gemeinsamen Verkostung in Saarwellingen begeistert.

Neglys „La Côte” scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert und der Wein von begeisterten Kunden aufgekauft!
Trinkspaß pur ab sofort bis 2012.




Domaine Saint Antonin - Faugères

„Les Magnoux” – Ein Weltklassewein des französischen Südens zu einem völlig unmöglichen Preis!

Domaine Saint Antonin - Faugères
Frédéric Albaret beim Verkosten des neuen Jahrgangs
im Barriquekeller

Seine Qualität: Singulär in seiner Preisklasse. Schlicht die Referenz! Seine Bewertungen bei Fachjournalisten: Einzigartig in seiner Preisliga! 94 Parkerpunkte für einen französischen Wein, der weniger als 15 Euro kostet – das gab es unseres Wissens nach noch nie! Sein Nachteil: Es gibt viel zu wenig Flaschen von diesem traumhaft authentischen Weltklassewein aus dem Faugères, dieser einzigartigen Appellation im Languedoc, die als einzige des französischen Südens über homogene Schieferböden verfügt, die diesem Schmeichler der Sinne seine einzigartige Eleganz verleihen. Der Vater unseres Weinwunders: Frédéric Albaret. Er produziert seit Jahren authentische, individuelle Weinunikate voller Frische, Finesse und Mineralität auf den berühmten schwarzen Schieferböden des Languedoc und hat sich souverän seinen Platz in der ganz kleinen Elite der Spitzenwinzer des Languedoc erobert mit Referenzqualitäten der neuen Generation: Finesse und Eleganz, Rasse und Frische statt marmeladiger Langeweile. Daher lege ich Ihnen seit vielen Jahren diese so traumhaft preiswerten Rotweine aus dem Faugères als meine Lieblingsweine ganz besonders ans Herz. Auch Parker hat, seit er Saint Antonin entdeckte, unser Kleinod mit Elogen überhäuft. Er schreibt wörtlich, dass er überhaupt nicht verstehen kann, wie so gute Weine, die er zu den phantastischsten, ja unglaublichsten Weinwerten der Welt zählt, zu einem solch günstigen Preis zu haben seien!


302206 Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge 2006 13,95 Euro
Frédéric Albarets Spitzencuvée „Les Magnoux” lässt auf singuläre Weise die Mineralität und den unverfälschten Terroircharakter des schwarzen Schiefers sinnlich erfahrbar werden! Wegen seiner Tiefgründigkeit und Eleganz zweifellos eines der Aushängeschilder der neuen authentischen Spitzenweine aus dem Languedoc, zwar enorm dicht und mit einer grandiosen Tiefe versehen, aber überhaupt kein Extraktionsmonster mit Muskeln und überbordendem Eichenholz, stattdessen mit einer vor kurzem im französischen Süden noch nicht vorstellbaren Finesse gesegnet, an der sich die anderen großen Weine des Languedoc messen lassen müssen! Tief dunkelrot steht dieser noble Weinriese im Glas, in der Nase ungemein komplexe, verführerische schwarze Beeren und reife Früchte, dazu extrem feine, würzige Anklänge und Noten von schwarzen Oliven, Rauch und Zigarrenkiste. Die expressive Frucht und eine traumhaft cremige Textur betören einschmeichelnd den Gaumen, hüllen ihn ein in ein samtenes Tuch, verweilen, wollen überhaupt nicht mehr loslassen. Faszination pur! Dieser großartige Wein löst mit seiner seidigen Fülle wohlige Schauer aus, ein herrlich runder, harmonischer, delikater Wein; der noble Kern seiner intensiven Mineralität umspielt dabei fordernd die Zunge. Danach öffnet sich die dichte, kühle Gerbstofftextur im Mund, um die Sinne mit mächtiger Kraft, aber auch mit zartem Schmelz, Geschliffenheit und wiederum subtiler Mineralität zu verwöhnen. Ein wahrer Geniestreich von Frédéric, Terroir und Individualität pur und von extremer Qualität: Wein-GENUSS in Vollendung. Es fällt schwer, stilistische Vergleiche zu finden für diesen Gänsehautwein, er vereint in sich die edle Kühle eines großen Syrah der nördlichen Rhône mit der Eleganz und Finesse eines aristokratischen Gewächses aus dem Burgund. Betörende Qualität aus dem vielleicht bisher größten Jahrgang im Faugéres – und hier wiederum die absolute Spitze verkörpernd. Bravissimo! Frische, Frucht und Finesse treffen feinste Mineralität: „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann” (Kurt Tucholsky)!

PS: Nachdem dieser Spitzenwein im letzten von Parker verkostetem Jahrgang, dem 2004er, mit für seine Preisklasse unglaublichen 94 Punkten geadelt wurde, erzählte mir Fréderic schmunzelnd, dass alle Welt ihm geraten habe, „jetzt müsse ich doch endlich die Preise erhöhen. Doch warum sollte ich dies tun? Damit sich dann nur noch die Reichen der Welt meine Gewächse leisten können? Niemals! Ich mache Weine für Kenner und Liebhaber, aber nicht für Etikettentrinker.” Welch noble altruistische Einstellung! Und der Jahrgang 2006? Ist nochmals deutlich besser! Fréderic schwärmt: „Meine schönsten Weine bisher! Drei Dinge kamen in diesem großen Jahrgang zusammen: Optimale klimatische Bedingungen, dann haben meine Rebstöcke mittlerweile ihr bestes Alter erreicht und ich konnte all meine Erfahrungen einbringen, die ich in den letzten Jahren gesammelt habe: Nie zuvor habe ich bisher Weine vinifiziert, die bei aller Eleganz und Finesse eine derartige Frische, Dichte und Konzentration aufweisen”. Unbedingt probieren!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2009 bis mindestens 2018.

Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge



Pierre Moncuit – Le Mesnil-sur-Oger

Weltklassechampagner aus dem Herzen der Côte Blancs zu unglaublich fairen Preisen von einer sympathischen Familiendomaine!

Der FEINSCHMECKER feiert in seiner aktuellen Dezemberausgabe 2008 („Kleine, exklusive Champagnerhäuser mit herausragenden Qualitäten zu verblüffend günstigen Preisen”) unser Kleinod Moncuit als zu den besten Gütern der Champagne gehörend und urteilt dezidiert: „Am eindrucksvollsten in der ganzen Champagne erscheint uns das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Pierre Moncuit.”

Die Champagne gilt als Herkunft sehr teurer Weine. Die ganze Champagne? Nein! Wir haben für Sie, werte Kunden, ausgiebig eine der spannendsten Anbauregionen der Welt durchkreuzt und uns nach ausgiebigen Verkostungen für ein kleines, aber extrem feines Weingut entschieden, das von Insidern weltweit und vielen Kennern in Frankreich, wo die Domaine sich einen geradezu legendären Ruf erworben hat und neben den großen Namen mit den großen Flaschenzahlen wie Krug, Selosse, Jacquesson und Bollinger zu den Top-Five der Region gezählt wird: Phantastische Qualitäten zu geradezu unglaublich günstigen Preisen! Ganz herzlich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei einem Weinjournalisten, der das informativste auf dem deutschen Markt befindliche Buch über die Champagne geschrieben hat, der mich einlud, ihn auf seiner letzten Degustationsreise zu begleiten und von dessen Wissen ich enorm profitiert habe. Gerhard Eichelmann, Ihnen allen als Herausgeber der sehr empfehlenswerten, werbefreien und daher völlig unabhängigen Zeitschrift MONDO und des Standardwerkes „Deutschlands Weine” sicherlich bekannt, ist einer der kompetentesten Köpfe der deutschen Weinszene und wohl niemand kennt sich besser aus in der Champagne als er. Ihm also verdanken wir diesen Schatz in unserem Programm, an dessen prickelnden Tropfen sich unsere Kunden jetzt schon ein ganzes Jahr lang erfreut haben und um deren betörende Perlen sich die Spitzenhändler und -restaurants in der ganzen Welt reißen.

Wir freuen uns sehr, dass jetzt auch der FEINSCHMECKER in seiner aktuellen Dezemberausgabe in einer sehr fundierten Reportage über die „großen Champagner kleiner Häuser” unsere sympathische Familiendomaine euphorisch lobt: „Am eindrucksvollsten in der Champagne erscheint uns das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Pierre Moncuit.”

Was FEINSCHMECKER-Redakteur Emanuel Eckardt so treffend herausstellt, ist der handwerklich-individuelle, terroirbetonte Stil von sorgfältig gepflegten Reben eigener Spitzenparzellen, den die exklusiven, kleinen, aber so feinen Familienunternehmen in ihren Champagnern herausarbeiten können, im Unterschied zu einem, auf höchstem Niveau allerdings, nivellierenden Stil der großen Häuser, die viele ihrer Trauben von den Weinbauern zukaufen. Wir zitieren zusammenfassend aus dem FEINSCHMECKER:
„Champagner aus kleinen Häusern bringt oft besonders gut die persönliche Handschrift des Winzers, die Eigenarten von Lagen und Jahrgängen zum Ausdruck. Diese exklusiven Adressen erzeugen herausragende Qualitäten – teils zu verblüffend günstigen Preisen. Eine Entdeckungsreise für Fortgeschrittene! Diese schmale Elite der Winzer, die im Windschatten großer Konzerne und Champagnerhäuser ihren eigenen Champagner produzieren, sind Perfektionisten, die vom Anbau über Vinifizierung und Abfüllung bis zum Verkauf jeden Schritt kontrollieren und dabei einen eigenen, höchst individuellen Stil entwickeln. Anders als große Champagnerhäuser, deren Kellermeister ihr ganzes Können daran setzen, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das Jahr für Jahr den gleichen Standard und den Stil des Hauses garantiert, betonen die Winzer ihre persönliche Handschrift und den Charakter des Terroir. Am eindrucksvollsten erscheint uns das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Pierre Moncuit. Die Geschwister Nicole und Yves Moncuit führen das über 100 Jahre alte Weingut, das zu den besten der Champagne gehört, in Le Mesnil-sur-Oger: ein Weinbauerndorf im Herzen der Côte des Blancs. Der „Hang der Weißen” ist ein sanft schwingender Höhenzug, die Rebstöcke stehen auf kalkhaltiger Tonerde, idealem Boden für Chardonnay. Blanc-de-Blancs-Champagner werden für ihre Eleganz gerühmt. Yves, für den Verkauf zuständig, und Nicole, Fachfrau für Produktion und Vinifikation, ergänzen sich perfekt, auch wenn die Schwester offenbar in einer ganz entscheidenden Frage das letzte Wort hat. Sie bestimmt, wie lang die Weine reifen dürfen, und sie lässt ihnen Zeit: ‚Chardonnay braucht fünf bis sechs Jahre.’ Nicole Moncuit, eine asketisch wirkende Schönheit, hat die weißen Haare zum Pferdeschwanz gebunden. Seit mehr als 30 Jahren stellt sie die Cuvées zusammen. ‚Wir verwenden grundsätzlich kein Holz’, erklärt sie, ‚zu viel Parfum. Außerdem verfälscht es die Farbe.’ Dafür gestattet sie biologischen Säureabbau und folgt konsequent ihrem Prinzip: eine Traubensorte (alle ihre Champagner sind reinsortige Chardonnay!), eine Lage, ein Jahr. Nie mischt sie Weine verschiedener Lagen oder Jahrgänge, selbst wenn keine Jahreszahl auf dem Etikett stehen soll. Das Gut verfügt über 20 Hektar Weinberge, davon 15 in der Grand-Cru-Lage Le Mesnil-sur-Oger und vier in Sézanne am südwestlichen Rand der Champagne, wo Mergel, Sand und Ton auf kreidigem Untergrund den Charakter der Weine prägen.” Und dann setzt der FEINSCHMECKER noch eins drauf mit einem wunderbaren Vergleich, den man sich auf der Zunge zergehen lassen muss: „In Deutschland liegen Moncuit-Champagner vom Preis gesehen selbst unter den Basispreisen der großen Marken. Nun sollte man einen Aston Martin nicht mit einem Golf vergleichen. Aber merkwürdig ist es schon, wenn der Golf deutlich teurer ist.”

Kann es ein schöneres Kompliment für die spektakulären Qualitäten unseres sprichwörtlichen Kleinods geben? Wohl kaum. Lassen Sie sich werte Kunden, diese feinen Perlen auf keinen Fall entgehen. Selbst die Spitzen der Domaine, Champagner auf absolutem Weltklasseniveau, kosten weniger als die Durchschnittsqualitäten der berühmten Namen. Noblesse oblige, aber nicht auf dem Etikett, sondern in der Flasche!

PS: Eine kleine persönliche Anmerkung zur Patronin unserer Ausnahmedomaine: Ganz präzise, mit unaufgeregter Stimme, spricht Nicole Moncuit mit uns, eine ungewöhnlich sympathische, ganz „leise” Patronin. Alles Lautmalerische ist ihr wesensfremd und sie erinnert mich von ihrer ganzen Ausstrahlung her ein wenig an Werner Schönleber, den aufrechten Charakterwinzer von der Nahe. Und so wie Werners Rieslinge Heimatweine mit unverwechselbarer Seele sind, niemals aufdringlich oder protzend, sondern filigran und voller Finesse, genau so präzise und fabelhaft mineralisch brillieren Madame Moncuits Champagner, eine Essenz des großartigen Terroirs von Le Mesnil, das nicht wenige Kenner für das beste der gesamten Champagne halten. Und was sind das für fabelhafte Qualitäten! Großen Champagner erkennt man stets daran, dass er auf der Zunge eine harmonische Reife und eine cremige weiche Textur besitzt, dass er reif und füllig und dennoch frisch und rassig-vibrierend ein in sich stimmiges, betörendes Geschmackserlebnis bietet. Niemals darf die Säure unangenehm heraus schmecken, niemals die Dosage zu einer pappigen Süße führen! Großer Champagner ist zudem erstaunlich haltbar und entwicklungsfähig, ungemein komplex und vielschichtig auf der Zunge und leicht und unbeschwert zu genießen. Einfach nur solo getrunken, oder wie in der Champagne üblich, als kongenialer Begleiter eines ganzen Menüs! Viel Spaß, werte Kunden, mit diesen genialen Champagnern einer der großen Frauen der Weinwelt, die in einer Liga spielen mit den größten Prestigechampagnern der Welt – und das zu fast unverschämt günstigen Preisen. Nicht das Etikett macht den Champagner: Die Wahrheit über die Qualität liegt wie stets im Glase. Auf Ihr Wohl!


299100 Pierre Moncuit, Cuvée Hugues de Coulmet 2000 26,90 Euro
Aus Sézanne am südwestlichen Rand der Champagne, wo Mergel, Sand und Ton auf kreidigem Untergrund den Charakter der Weine prägen, stammen die Trauben für diesen ungemein leckeren Premier Cuvée „Hugues de Coulmet”, ein ebenso frischer wie eleganter, ungemein beschwingter Brut Blancs de Blancs. Niemals darf auf der Domaine Moncuit die Dosage den Terroircharakter dominieren, der bereits diesen grandiosen Einstiegswein in die magische Champagnerwelt auf unverwechselbare Weise prägt. Der perfekte Aperitif, der aber mühelos auch ein ganzes Menü begleitet und der qualitativ wie stilistisch als Referenz wie ein Fanal aus der Masse seelenloser, häufig genug süßlich-pampiger Supermarktchampagner herausragt. Einen preiswerteren Spitzenchampagner haben wir noch niemals im Glase gehabt FEINSCHMECKER: „Große Klasse!”

Pierre Moncuit, Cuvée Hugues de Coulmet


2991300 Pierre Moncuit, Cuvée Hugues de Coulmet 2000 0,375 l 15,95 Euro

Pierre Moncuit, Cuvée Hugues de Coulmet


299200 Pierre Moncuit, Cuvée Pierre Moncuit-Delos Grand Cru, Blanc de Blancs, Magnum 2000 29,90 Euro
Die Cuvée „Pierre Moncuit-Delos” aus der legendären Grand-Cru-Lage Le Mesnil-sur-Oger bleibt allen Champgner-Liebhabern mit seinem Duft nach weißen Blüten, aber auch pikantem weißem Pfeffer und dem für die Chardonnaytraube typischen Hauch von gerösteten Mandeln und warmem Brot ebenso in Erinnerung wie mit seinem grandiosen mineralischen Finale von den besten Kalkböden der Champagne, das man sonst nur in wesentlich teureren Luxus-Champagnern findet. Phantastische Qualität („Große Klasse!”, FEINSCHMECKER), die in Blindproben Luxusmarken mühelos an die Wand zu spielen vermag!

Pierre Moncuit, Cuvée Pierre Moncuit-Delos Grand Cru, Blanc de Blancs, Magnum


2992300 Pierre Moncuit, Cuvée Pierre Moncuit-Delos Grand Cru, Blanc de Blancs, Magnum 2000 0,375 l 17,90 Euro



2992100 Pierre Moncuit, Cuvée Pierre Moncuit-Delos Grand Cru, Blanc de Blancs, Magnum 2000 1,5 l 65,00 Euro



299302 Pierre Moncuit, Grand Cru Millésime, Blanc de Blancs 2002 55,00 Euro
Nochmals die ultimative Steigerung: „Die Jahrgangschampagner von Pierre Moncuit sind komplex und eindringlich, gehören regelmäßig zu den größten Champagnern. Sie sind fein und elegant, bestechen mit ihrer Länge und Nachhaltigkeit: Côte des Blancs in ihrer reinsten und faszinierendsten Form”, lobt Gerhard Eichelmann in seinem Standardwerk „Alles über Champagner”. „Ein großer Champagner, cremig weich, reif, harmonisch, komplex, füllig und frisch zugleich”, schwärmt der FEINSCHMECKER. Kein Zweifel: 2002 ist zusammen mit 1996 einer der größten Jahrgänge der Champagne in den letzten 20 Jahren! Ein Weltklasse-Champager mir nobler Perlage und riesigem Reifepotential, den man gar noch bezahlen kann – Wahrlich ein edler Aston Martin unter den Perlen!

Pierre Moncuit


2993102 Pierre Moncuit, Grand Cru Millésime, Blanc de Blancs, Magnum 2002 1,5 l 115,00 Euro


PS: Wir bekommen tatsächlich beständig Anrufe von verblüfften Kunden, die wissen, was ganz große Champagner in der Regel kosten und die sich weigern, den Preis für diesen ebenso noblen wie raren Weltklassechampagner glauben zu wollen und überzeugt sind, es müsse sich um einen Druckfehler handeln. Nein, dem ist nicht so. Aber Sie erhalten hier definitiv einen der größten Werte in der gesamten Weinwelt!


299500 Pierre Moncuit, Champagne Rosé Grand Cru 2000 34,00 Euro
Last, but not least ein Rosé-Champagner der absoluten Extraklasse. Wohl bekomm’s!




Domaine Rossignol-Trapet – Gevrey-Chambertin

Unsere von der französischen wie der internationalen Fachpresse enthusiastisch gefeierte Aufsteigerdomaine des letzten Jahrzehnts, Rossignol-Trapet, fasziniert mit traumhaften Pinot Noirs aus biodynamischem Anbau und phantastischem Preis-Genuss-Verhältnis!

Domaine Rossignol-Trapet

„Wenn Du zehn teure Burgunder trinkst, musst Du neunmal weinen, aber kannst nur einmal selig lächeln.” Dieser Ausspruch eines großen Burgunderkenners ist mittlerweile zum geflügelten Wort unter Liebhabern der großen Weine einer Renommierregion geworden, in der Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinanderklaffen, wie sonst wohl nirgends auf der Welt. Hochpreisige Grand Crus auf mittlerem Dorflagen-Niveau sind bedauerlicherweise keine Seltenheit!
Warum ist dem so? Nun, über Jahrzehnte hinweg wurden durch extremen Chemieeinsatz viel zu hohe Erträge erwirtschaftet und die Trauben am Stock besaßen eine viel zu dünne Haut, so dass sie bei Regenfällen schnell aufplatzten und verschimmelten. Die mit Herbiziden und Pestiziden verseuchten Böden waren fast allesamt total ausgelaugt, so dass die Zahl der dünnen, durch Zugabe von farbintensiven Rhôneweinen manipulierten (bis hin zu namhaftesten Produzenten!), sauren, aromaarmen, einfach nur noch schlechten, dafür aber teuren Weine immer mehr zunahm. Zudem verhinderte die seit Jahrhunderten überlieferte Klassifikation der weltberühmten Namen längst fällige Innovationen oder größere Anstrengungen; der Markt nahm ja alles ab, was ihm vorgesetzt wurde. Deshalb gibt es heute extreme Qualitätsunterschiede innerhalb der einzelnen Lagen. Das berühmteste Beispiel ist wohl Clos Vougeot, ein weltberühmtes Terroir, in dem die Qualitäten aus benachbarten Parzellen zwischen himmlischen Genüssen und unterirdischen Katastrophen zu schwanken pflegen. Burgund ist ein Minenfeld, ein schier undurchdringlicher Dschungel, in dem man sich exzellent auskennen muss. Allein das Ethos eines biologisch oder naturnah, in jedem Fall aber handwerklich arbeitenden seriösen Produzenten ist heute DER Garant für höchste Qualität: keinesfalls aber der Jahrgang oder die auch noch so klangvolle und hochpreisige Lage. Die wirklich großartigen Burgunder, weltweit extrem gesuchte Highend-Weine mit einem reellen Gegenwert für ihr Geld, lassen sich nur unter großen Schwierigkeiten und Mühen auffinden!

Domaine Rossignol-Trapet
Immer neue Fassproben werden verkostet: Die Burgund-Aficionados sind begeistert!

Wenn man diese Trouvaillen dann doch endlich in seinem Keller liegen hat, begegnen uns in den Spitzenweinen des Burgunds die wunderbarsten und sinnlichsten Pinots Noirs der Welt, großartige Weinunikate, die immer noch weltweit die bisher unerreichten Maßstäbe setzen! Denn eine neue Generation von engagierten und kompetenten Winzern hat sich der Rückbesinnung auf ihr einzigartiges Terroir und den unermesslichen Schatz ihrer alten Reben als Ursprung aller Weinqualität verschrieben, hat die ausgelaugten Böden und malträtierten Rebstöcke behutsam regeneriert und erntet heute aus biologischem oder naturnahem Anbau in aufwändiger handwerklicher Arbeit Trauben höchster Qualität aus niedrigsten Erträgen. „Die Zukunft der besten Weinberge Burgunds”, bemerkt daher völlig zu Recht Jancis Robinson „scheint eine Rückkehr zu den lange vergessenen Idealen der Vergangenheit zu sein. Und die REVUE DU VIN DE FRANCE urteilt: „Man kann von einer wirklichen Revolution sprechen...Es gibt nichts wichtigeres in der heutigen französischen Weinwelt als die Erneuerung Burgunds”: Große Winzerpersönlichkeiten produzieren endlich wieder die absoluten Spitzenqualitäten, die den einzigartigen Ruf, den Mythos des Burgunds, in der ganzen Welt verbreitet haben: Magische Tropfen, die verzaubern, eine Hommage an den Pinot Noir und den Chardonnay, zwei der großen Rebsorten der Welt!

Domaine Rossignol-Trapet

Gevrey-Chambertin verkörpert mit seinen 9 Grand Crus das Flaggschiff der Côte de Nuits. Die Vermählung von vibrierender Mineralität mit formidabler Kraft, von unvergleichlicher Finesse mit Fülle und Aromenreichtum lässt Liebhaber dieser Prestige-Appellation gar „vom Gipfelpunkt Burgunds” (Gaston Roupnel) schwärmen, deren Grand Crus sich bis zu 30 Jahre und länger prachtvoll entfalten können! Und aus dieser reizvollen Prestigeappellation kommt DER Senkrechtstarter des Jahrzehnts im Burgund, eine von zwei sympathischen Brüdern, David und Nicolas, geleitete Domaine, deren Spitzenweine in 2005 von Jancis Robinson ex aequo mit den um ein Vielfaches teureren Prestigegewächsen von Romanée-Conti und den der anderen Superstars des Burgunds bewertet wurden. Auch Patrick Essa, der in Frankreich einen hervorragenden Ruf als intimer Burgundkenner besitzt, urteilt gleich euphorisch: „Die noch relativ unbekannten Gebrüder Rossignol-Trapet haben ihre Qualitäten in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert. Ihre Pinot Noirs gehören zum höchsten Qualitätsniveau von Gevrey-Chambertin!” Wie kam es zu dieser Qualitätsrevolution auf einer Domaine im Herzen von Gevrey, die bis vor wenigen Jahren nur wirklichen Eingeweihten ein Begriff war? Nun, großartige Parzellen mit uralten Reben (teilweise vor dem ersten Weltkrieg gepflanzt), die zu den besten des Burgunds gehören und eine extreme Pflanzdichte (10 bis 11.000 Pflanzen pro Hektar) garantieren einen hohen Extraktgehalt der Weine. Zusammen mit dem tradierten Wissen von vielen Generationen und den neuen Ideen der jungen Brüder David und Nicolas, die sich nach ihren Studien auf berühmten Weinbauschulen in Beaune und Toulouse bedingungslos dem biodynamischen Anbau zuwandten, legen sie die Basis für die sagenhaften Qualitäten, die Jahrgang für Jahrgang infolge der fortschreitenden Regeneration der Böden und der subtilen Fortschritte in der Weinbergs- und Kellerarbeit in immer atemberaubendere Höhen katapultiert wurden.

Domaine Rossignol-Trapet

„Wir sind keine weltfremden Spinner oder Dogmatiker. Doch nur mit dem Verzicht auf Pestizide und Düngemittel und der aktiven Hilfe für unsere Böden können wir unser Terroir gesund erhalten und eine lebendige Erde voller Mikroorganismen schaffen, die komplexe, hocharomatische Trauben gebiert, die in jeglicher Hinsicht vor Gesundheit und Vitalität strotzen”, erläutert David engagiert die Weingutsphilosophie. Die in biodynamischem Anbau produzierten Trauben aus niedrigen Erträgen werden natürlich ausschließlich von Hand gelesen, zweimal, im Weinberg und auf einem Tisch im Keller, sorgfältig selektiert und so schonend wie möglich auf traditionelle Weise verarbeitet. Ob und wie viel entrappt wird, hängt ab von den Gegebenheiten des Jahrgangs, vergoren wird spontan mit natürlichen wilden Hefen und bei moderaten Temperaturen und der Ausbau erfolgt mit wohldosiertem Holzeinsatz so behutsam und sensibel wie nur irgend möglich. David und Nicolas möchten die „leisen” Aromen des Pinot Noir herausarbeiten und balancierte, harmonische Weine voll feinduftiger Frucht, tiefer Mineralität und reifem Tannin erzeugen. Diese vorbildliche Qualitätsphilosophie für jeden einzelnen Wein liefert höchst authentische terroirgeprägte Gewächse, die ohne übermäßige Extraktion die delikaten Aromen der Edelrebe Pinot Noir zum Klingen bringen. Kein Wunder, dass vom einfachen Bourgogne rouge über die Dorflagen bis hin zu den sinnlichen Grand Crus alle Weine zur absoluten Spitze des Burgunds zählen! Welch unvergleichliche Hommage an eine der großen Rebsorten der Welt: Feinste Frucht trifft traumhafte Mineralität! Diese höchst charaktervollen Weine sind mir eine absolute Herzensangelegenheit und ich bin sicher, dass sie allen Kunden ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermögen.

Zum Jahrgang 2006: Burgund 2006 bildet in seiner qualitativen Spitze zusammen mit seinem Zwillingsjahrgang 2005 den besten Jahrgang seit 1978 – Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „Ein exzellenter Jahrgang, ein würdiger Nachfolger von 2005 mit klassischen Weinen von phantastischer Reinheit und Transparenz, heterogener in der Qualität, aber bisweilen noch größer als 2005.” Meadows Urteil hat es auf den Punkt gebracht: In der Breite des Jahrgangs ist zwar der Sonnenjahrgang 2005 das Optimum, denn die Bedingungen waren so gut, dass ähnlich wie im Bordelais selbst die schlechtesten Winzer passable bis gute Weine hervorbrachten. Doch bei den Spitzenwinzern will den Burgund-Aficcionados 2006 noch ein Wimpernschlag besser gefallen, da in diesem kühleren Jahrgang (in dem man im Weinberg extrem penibel arbeiten musste mit einer rigorosen Selektion, was sich nur eine qualitätsbesessene Winzerelite antut) die Kardinalstugend eines großen Burgunders, seine in der ganzen Welt unerreichte Finesse und Präzision in der Frucht (in 2005 faszinieren vor allem die innere Dichte und Kraft) so perfekt zum Tragen kommen wie letztmalig wohl im Legendenjahrgang 1962 – wie sich ältere Winzer mit vor Freude zittrig erregter Stimme erinnern! 2006 im Burgund heißt daher bei den Weltklassewinzern höchste Expression des Terroirs verbunden mit einer traumhaften Transparenz und einer sinnlich-präzisen Frucht wie seit Generationen nicht mehr. Wahrlich die Essenz des Pinot Noir in einer Stilistik, die frühes Trinkvergnügen verspricht (weit vor den 05ern), aber auch ein Potential von 20 bis 30 Jahren und mehr! Des kundigen Weinliebhabers Herz – Was begehrst Du mehr?


219006 Rossignol-Trapet, Bourgogne, rouge 2006 14,50 Euro
Finesse und Komplexität heißen die Kardinalstugenden eines großen Pinot Noir. Nicht Extraktion, Kraftmeierei, Holzorgien oder extreme Farbtiefe. Ein exzellenter Burgunder soll fein, duftig, tief und elegant in seiner Aromatik sein und seidig über die Zunge laufen, tänzerisch schwebend und transparent gewirkt, ohne jegliche Schwere. Und diese von Liebhabern in aller Welt geschätzten Eigenschaften versinnbildlicht in stilbildender Qualität bereits unsere so ungemein preiswerte, feinsinnige, mineralische „Einstiegsdroge” aus bestens gepflegten, bis zu 50 Jahre (!) alten Reben im biodynamischen Anbau, die den Maßstab in ihrer sympathischen Preisklasse im gesamten Burgund mitdefinieren: „This is very Gevrey in character”, lobt Meadows unser 2006er Juwel begeistert. Oder wo sonst noch bekommen Sie eine derartig hohe Qualität zu solch kundenfreundlichem Preis? In der Nase begeistert dieser Referenz-Burgunder mit einem traumhaften Duft nach kleinen roten und blauen Früchten (Himbeeren!) und reifen schwarzen Sauerkirschen: Am Gaumen eine erstaunliche Dichte für einen „einfachen” Bourgogne, ungemein feingliedrig und delikat mit zarten erdigen Anklängen; ein präsentes feines Säuregerüst sowie edle Tannine versprechen eine harmonische Entwicklung über die nächsten 5 Jahren! Doch welch traumhafter Trinkgenuss wird sich bereits ab Frühjahr nächsten Jahres einstellen, wenn dieser reintönige Pinot Noir sich nach seiner Abfüllung in der Flasche harmonisiert haben wird.



219106 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin, rouge 2006 29,90 Euro
Die sympathischen Rossignol-Brüder möchten die betörenden Aromen des Pinot Noir nicht durch Barriquenoten überlagern. Deshalb kommt bei den Dorflagen nur ca. 20 % neues Holz zum Einsatz. Diese vorbildliche Qualitätsphilosophie liefert feinfruchtige Weine, die ohne übermäßige Extraktion die delikaten Eigenarten ihrer Terroirs präzise und authentisch zum Ausdruck bringen. So auch bei diesem verführerischen Pinot, dessen komplexer, zartrauchiger, dunkelbeeriger Duft (Brombeere und Cassis, fein verwoben mit frisch geschrotetem schwarzem Pfeffer und zarten Noten von Eukalyptus) von der Finesse und der betörenden Süße geprägt ist, welche die Stilistik der großen Rotweine von Rossignol-Trapet kennzeichnen. Die erstklassigen Trauben für diese großartige Dorflage stammen von 5 verschiedenen Terroirs, die mit ihren unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen zur Vielschichtigkeit dieses großartigen Villages-Weines beitragen. Am Gaumen bei aller Fülle und Dichte feinst balanciert, sehr harmonisch, enorm frisch, sehr elegant und mit herrlich reifen Blaubeeraromen und Kirschanklängen versehen. Tolle Länge, subtile Mineralität und „feinere Tannine, als man sie gewöhnlich in Villages-Weinen findet”, urteilt dezidiert Allen Meadows, zurzeit bezüglich der Weine des Burgunds einer der weltweit angesehensten Kritiker.
Zu genießen ist dieser fabelhafte Pinot Noir ab Frühjahr 2009, Höhepunkt 2010 bis 2015.



Domaine Rossignol-Trapet
Nicolas Rossignol (links im Bild) freut sich über die gelungene Verkostung.

219706 Rossignol-Trapet, Gevrey-Chambertin „Aux Ételois”, rouge 2006 39,80 Euro
Aus einer einzelnen Parzelle, die wie die Spitze eines Dreiecks in die beiden Grand Cru Lagen Charmes und Griotte hineinsticht, stammen die kleinbeerigen Trauben (so klein, dass sie sich am Stock nicht berühren!) für diese extrem rare und wegen ihrer Feinheit und seidenen Tannine fabelhaft schöne Dorflage, die fast alles überragt, was Sie sonst noch im Burgund im Bereich der Villages-Weine finden können: Patrick Essa, einer der renommiertesten Burgundkritiker Frankreichs, notierte begeistert zum 2005er: „Das ist der Wein aus Gevrey, der am meisten an Chambolle erinnert. Ich kann mich irren, aber ich bin fest überzeugt, dieser delikate, zutiefst harmonische Wein hat das Niveau eines Grand Cru!” Und selbst wenn Essa irrte, dann erwerben Sie mit diesem auch in 2006 traumhaft finessenreichen Pinot mit seinen betörenden Fruchtaromen nach blauen und schwarzen Beeren sowie Veilchen und feinwürzigem Tabak, mit seiner seidenen Mineralität, seiner feingliedrigen Textur und traumhaften Länge (der in der Tat in mehreren Blindproben als ‚Griotte’ eingestuft wurde) zumindest eine Premier-Cru-Qualität, und das zum Preis einer guten Dorflage renommierter Winzer. Einfach ein Super-Schnäppchen!
Zu genießen 2010 bis nach 2020.



219206 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin 1er Cru „Clos Prieur”, rouge 2006 55,00 Euro
Traditionell ausgebaute Weine der Côte de Nuits verdanken ihren legendären Ruf ihrer einzigartigen Finesse und einer geradezu lasziv-erotischen Fruchtsüße, die fein unterlegt ist von einer faszinierenden Mineralität, die in ihrer nobelsten Ausprägung ungemein präzise und kühl im Charakter die Zunge liebkost. Dieser grandiose Wein aus der phantastischen Lage „Clos Prieur”, die schmeckbar an eine der legendären Grand Crus, Clos de Béze, angrenzt, gereicht seiner berühmten Appellation wahrhaft zur Ehre: Feinheit und Liebreiz paaren sich mit Eleganz, Kühle und Finesse und konkurrieren ernsthaft mit den um ein paar Meter entfernt angesiedelten grandiosen Grand-Cru-Lagen um die Krone des Pinot Noir: „Ein traumhafter Wein zum Niederknien schön”! (Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005) Ein fabelhafter, authentischer Stoff aus handwerklicher, biodynamischer Anbauweise, ein zutiefst emotionaler Wein, der die Seele zu streicheln vermag. Dabei ist auch der 2006 aus DEM großen klassischen Jahrgang im Burgund, wie sein grandioser Vorgänger, nicht unbedingt ein Favorit von „Körpertrinkern”, sondern brilliert in erster Linie wegen seiner Zartheit und seiner extrem feinen Frucht von Waldhimbeeren und seinen Anklängen an schwarze Kirschen, Veilchen, kandierten Lavendel und edle Gewürze. Auf der Zunge traumhaft präzise, ungemein frisch und mit einer schwebenden Transparenz gesegnet. Welch fabelhafte Balance, welch seiden-cremige Tannine und welch innere Harmonie bei einer sensationellen Länge und fabelhaften Mineralität.
Zu genießen 2011 bis 2020, vielleicht gar bis 2025.



219606 Rossignol-Trapet, Chambertin Grand Cru, rouge 2006 98,00 Euro
Feinheit und Finesse sind die Kardinaltugenden eines großen Burgunders! Der Reiz des Pinot Noir in Burgund liegt in der einzigartigen Kombination von Zartheit und Kraft, die selbst außerordentlich reiche und konzentrierte Weine nicht „fett” wirken lässt. Burgunderkenner wissen zudem, dass es nicht im Charakter eines großen Pinot Noirs liegt, seine komplexen Charaktereigenschaften auch nur annähernd im jugendlichen Stadium zu offenbaren. Die einzigartige aromatische Vielfalt dieser magischen Finessenweine erschließt sich erst in ihrer gesamten Komplexität nach einigen Jahren der Entwicklung: Wahre charakterliche Größe braucht Reifezeit – beim Wein wie beim Menschen. Und was haben wir hier einen Wahnsinnsstoff im Glase von der besten Grand-Cru Lage der Appellation: Ein Meisterwerk! Die innere Kraft und Dichte scheinen schwerelos – Sie werden aufgehoben in schwebender Transparenz und einer Feinheit und Eleganz, wie sie nur der größten aller Gevrey-Lagen zu eigen ist. Noblesse oblige! Welch Triumph handwerklicher Winzerkunst und biodynamischer Weinbergspflege: Ein Monument von vollkommener Harmonie, mit einer traumhaften Ausgewogenheit und einer inneren Balance versehen, die unübertrefflich ist. Phantastisch subtile, betörende, komplexe Frucht. Mineralität, Fülle, Feinheit, Kraft, Dichte, Länge: Alle Attribute eines großen Burgunders sind auf den Punkt getroffen. Eine Hommage an die Sinnlichkeit und Mineralität eines beseelten Pinot Noir, der wie keine andere Rotweinrebe als die Inkarnation von Eleganz und Finesse zu gelten hat und die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zu zaubern vermag.
Zu genießen ab 2011, Höhepunkt 2013 bis nach 2025.




Domaine Berthoumieu - Madiran

Der weltweit höchstes Ansehen genießende Weinguide DECANTER feiert unseren Madiran-Wein Charles de Batz als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend”

Seit Jahren ist er ein Urgestein unseres Programms – einer der eigenständigsten, charaktervollsten und nach Ansicht der „Deutschen Ärztezeitung” auch der gesündeste Rotwein der Welt: der Charles de Batz der Domaine Berthoumieu aus dem Madiran, einer Appellation, die unter Kennern als eine der spannendsten Weinanbauregionen Frankreichs gilt.

Didier Barré, Winzergenius und Gascogner wie aus dem Bilderbuch, gilt als „Primus inter pares” innerhalb der jungen Winzergeneration im wilden Madiran. Denn Didier, dem jungen, ambitionierten Eigentümer der 24 ha großen Domaine Berthoumieu, deren bis zu über 100 Jahre alte Rebstöcke überwiegend im Westen des kleinen Ortes auf privilegierten, südlich ausgerichteten Hanglagen gepflanzt sind, ist es auf vorbildliche Art gelungen, die aus der kleinbeerigen Tannattraube gewonnenen „Tanninmonster” zu zähmen. Dies erreicht er durch aufwendige Laubwerksarbeit, eine extrem späte Lese streng selektionierten, auf den Punkt gereiften Lesegutes, die Assemblage mit der Edelrebe Cabernet Sauvignon, den feinfühligen Ausbau in neuen Barriques und den überaus gekonnten Einsatz der Mikrooxidation, was bedeutet, dass den Weinen beim Ausbau in geringer Dosierung Sauerstoff zugeführt wird, um sie geschmeidiger, weicher und saftiger werden zu lassen, ohne dass sie ihre ureigene Identität verlieren. So produziert Didier Barré individuelle Gewächse voller Charakter und Authentizität, mit einem superben Preis-Genuss-Verhältnis, das nicht zu überbieten ist.

Domaine Berthoumieu
Didier Barré beim Verkosten
© jb lafitte

Deshalb war es für uns auch keine Überraschung, dass der Decanter bereits den vorzüglichen 2003er „Charles de Batz” als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend” feiert. Aber nicht nur der Decanter, auch die übrige Fachpresse ist voll des Lobes über unser Kleinod: Der „Weingourmet” konstatiert unter der treffenden Schlagzeile „Stilwandel: Aus dem derben Roten wurde ein eleganter Prestigewein”, dass die Spitzenprodukte aus dem Madiran zur harten Konkurrenz Bordelaiser Gewächse heranreifen und der „hervorragend gelungene Charles de Batz als der beste rote Madiran gilt”. Die in Frankreich angesehenste Weinfachzeitschrift, die „Revue du vin de France”, beschäftigt sich ebenfalls mit den großartigen Qualitäten der neuen Jahrgänge im Madiran und resümiert unter der Schlagzeile „Montus nicht mehr allein an der Spitze”, dass der wesentlich preisgünstigere „Charles de Batz” jetzt gleichrangig mit diesem Pionier der qualitativen Weinbereitung im Madiran die Appellation anführe und zeichnet daher Berthoumieu als eine von 11 Domainen aus ganz Frankreich mit dem begehrten „coup de coeur” aus, eine Art Liebesbezeugung für die besten Weine mit exzellentem Gegenwert für ihr Geld. Denn auch das ist bemerkenswert: Trotz der Elogen, die den Weinen von Didier Barré, dem kreativen Kopf und genialen Schöpfer dieser tollen Weine, mittlerweile gesungen werden, beweist dieser begnadete Winzer eine Preisdisziplin, die fast ohne Beispiel ist und mich sehr an die so sympathische Philosophie Pierre Clavels erinnert. Didier Barré, eines der größten Winzertalente des Südwestens, produziert große Gewächse voller Charakter, Authentizität und Individualität mit einem Preis-Genuss-Verhältnis, das nicht zu überbieten ist.

Domaine Berthoumieu

Viele Stammkunden wissen aber auch, dass Didiers Spitzencuvée „Charles de Batz” laut „Deutscher Ärztezeitung” noch eine weitere ganz besondere Ehre zuteil wurde: „Der gesündeste Wein der Welt”, sei er, meint Dr. Roger Corder vom Londoner William Harvey-Institut für Kreislaufforschung. Corder hatte das so genannte French Paradox genauer untersucht, das besagt, dass Menschen in Süd- und Südwestfrankreich seltener Herzinfarkte erleiden als Menschen in anderen Industrienationen, obwohl sie sich fettreicher und üppiger ernähren. Und Corders Experiment (Lesen Sie bei Interesse bitte meinen ausführlichen Bericht in unserer Einführung zum wilden französischen Südwesten) hatte einen eindeutigen Sieger: unseren tiefdunklen, fast pechschwarzen, sehr polyphenolhaltigen Madiran „Cuvée Charles de Batz”, hergestellt aus der autochthonen Tannat-Rebe. Wohl bekomm’s!

506506 Berthoumieu, „Charles de Batz”, rouge 2006 12,90 Euro
Der gesündeste Wein der Welt laut Ärztezeitung! Und eines der größten Schnäppchen und Weinwerte Frankreichs!
Die urwüchsige, höchst authentische Spitzencuvée Charles de Batz ist ein grandioser Madiran von phantastischen Lagen – ein individueller Charakterkopf im Konzert der großen Weine Frankreichs – und das zu einem völlig unmöglichen Preis! Beeindruckend wie stets brilliert zunächst die tiefdunkelrote, fast schwarze Farbe dieses in hochwertigen Barrique ausgebauten Understatementweins. Die Überraschung folgt dann in der Nase und am Gaumen: Didier, der die Mikrooxidation so meisterhaft beherrscht wie kaum ein zweiter, hat es größten Jahrgang in der Weingutsgeschichte geschafft, diesen begeisternden ‚wilden’ Musketier mit einer sagenhaft weichen, cremigen Textur zu versehen sowie einer höchst trinkanimierenden Säurestruktur (werte Kunden, wie nie zuvor!) – und daher auch wesentlich früher zugänglich zu machen als noch in den 90er Jahren. So fasziniert diese finessenreiche, elegante Cuvée aus 90% edelster Tannattrauben und auf den Punkt gereiftem Cabernet-Sauvignon zunächst mit einer zart süßlichen, komplexen roten Beerenfrucht, geheimnisvollen Gewürzen und einer kühlen Mineralität. Nach längerer Belüftung entströmen dem Glase betörende expressive Duftnoten von reifen Johannisbeeren, prallen süßen Kirschen, dunklen Bitterschokoladen- und noblen Röstaromen mit subtilen Anklängen an würzigen Tabak, Weihrauch und Zedernholz. Am Gaumen wie immer eine phantastische Konzentration und Eleganz, eine sagenhafte Frische und ein immenser Extrakt. Welch ausgewogene, harmonische, feinst balancierte, von nobler Kühle und fabelhafter Dichte geprägte Stilistik! Dunkle, würzige Beerenaromen umhüllen die dichten, kühlen Gerbstoffe und die für einen tannatgeprägten Wein sensationell weichen, seidenen Tannine versprechen diesem authentischen Madiranwein ein Wahnsinnspotential! Dieser originäre Kultwein brilliert mit seinem authentischen Charakter, seiner wilden natürlichen Schönheit und seiner cremigen Gerbstoffstruktur: Kein dicker, wuchtiger Marmeladenwein, sondern burgundische Zartheit und Noblesse in erfrischend urwüchsigem Gewand! Welch grandioses Gewächs mit Feuer in den Adern und den glutvollen Augen einer geheimnisvollen, zarten, ebenholzfarbenen Schönheit, das aber auch die Rasse und Noblesse eines großen Bordelaiser Gewächses sein eigen nennt. Für einen Madiran, den gesündesten Wein der Welt, ein schier unglaubliches hedonistisches Trinkvergnügen!

PS: Welch sensationelle Bewertung im wichtigsten französischen Weinführer: Für seine höchst attraktive Preisklasse wurde schon der beliebte ‚Batz’ 2005 mit völlig außergewöhnlichen 16,5/20 Punkten im „Classement 2008”, der Bibel der französischen Weinkritik, ausgezeichnet, eine Bewertung, die ansonsten wesentlich teureren Prestigegewächsen aus dem Bordelais im Jahrhundertjahrgang 2005 vorbehalten war! Und im neuen Weinguide 2009 wird unser Musketier gar mit 17/20 Punkten gefeiert, wohl seiner bis dato noch nicht erreichten Frische und Finesse wegen: Welch ungeheure Provokation wesentlich teurerer Bordelaiser Nobelgewächse! Wahrlich: Authentischer ist Madiran auf Flasche kaum zu genießen. Duftig und transparent, geschmeidig und erfrischend spröde zugleich; ein Wein, der Leben atmet, der Spaß macht und Emotionen auslöst, weil er so urwüchsig, so authentisch, so unverfälscht riecht und schmeckt, dass schier das Herz aufgeht, wenn man ihn auf der Zunge hat. Unser Kleinod Berthoumieu hat die Tannat-Rebe schlicht geadelt!
Zu genießen ab sofort zu kräftigen Schmorgerichten (Dekantieren empfohlen!), seinen Höhepunkt aber wird dieser „grand vin de garde” erst 2010 bis nach 2020 erreichen: Wohltuende Wärme wird dabei stets den Körper durchströmen und die Sinne werden schwelgen in unbeschwertem Genuss!



506406 Berthoumieu, Haute Tradition, rouge 2006 7,90 Euro
Oft ein wenig im Schatten der großartigen Spitzencuvée steht Didiers traumhaft preiswerter Basiswein, ein Tannat traditioneller Machart, natürlich mit den gleichen das Herz schonenden Ingredienzen ausgestattet, ein höchst originär Tropfen, ein urwüchsiges Gascogne-Gewächs wie aus dem Bilderbuch. So etwas gibt es nicht in Übersee, nicht in Spanien, nicht in Italien oder sonst wo in Frankreich. Nur in der Gascogne! Authentischer Madiran als nobler Bauernwein mit entwaffnender Natürlichkeit und Ausstrahlung: Ein fabelhafter Essensbegleiter zu allen deftigen Gerichten! Michel Bettane, der große alte Mann des französischen Weins, ist begeistert: 15/20 Punkten, eine traumhafte Bewertung für diesen authentischen Musketier!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2009 bis 2012, mindestens.



5064906 Berthoumieu, Haute Tradition, rouge 2006 9 l , statt 94,80 nur 86,90 Euro


12 Flaschen zum Preis von 11!



DEUTSCHLAND

Weingut Keller - Rheinhessen

Von der Sinfonie großer Terroirs!

Wenn wir Ihnen, werte Kunden, von einem Weingut unseres Programms wohl nichts mehr erzählen müssen, dann ist es das Aushängeschild des deutschen Weinbaus aus Rheinhessen. Klaus-Peter Keller hat in 2007 schlicht die besten Weine seiner noch so jungen Winzerkarriere vinifiziert. „Es sind die Kronjuwelen des Jahrgangs 2007” urteilt John Gilman, renommierter amerikanischer Journalist und höchst anerkannter Deutschlandexperte, „und das in einem Jahrgang, der jeden aussticht seit zumindest 1971”! Und mit zwei funkelnden Edelsteinen dieser großartigen Kollektion möchten wir die letzte Pinwand des Jahres beschließen – mit den besten Wünschen für genussreiche Festtage und ein erfolgreiches, glückliches Jahr 2009.

Weingut Keller
Die sanft geschwungene Hügellage der legendären Abtserde
weckt Erinnerungen an das große Terroir des Burgund

951107 Keller, Silvaner trocken (Alte Reben) 2007 11,90 Euro
„Das muss stauben im Glas” – oder Opa Kellers Gespür für Silvaner
Die ältesten Gesteine in Rheinhessen sind über 400 Millionen Jahre alt. Sie garantieren den unverwechselbaren mineralischen Charakter, die warme Seele der großen Rheinweine. Alt, wenn auch bei weitem nicht so alt, ist die Silvanertradition in Rheinhessen. Vor 150 Jahren waren über 50% der Anbaufläche mit der autochthonen Urrebe bepflanzt. Diese Gegebenheiten waren mir wohl bekannt, als ich mich im Herbst wieder mal auf den Weg nach Dalsheim zu den Kellers machte – dennoch sollte der Besuch mein Bild vom Silvaner gänzlich verändern. Ich war etwas zu früh dran (was bei mir äußert selten der Fall ist) und traf auf den rüstigen 83-jährigen Opa der Kellers. „Sie wollen bestimmt zu den Jungen – die sind alle noch im Weinberg und ernten den Spätburgunder", rief er mir zu. „Setzen Sie sich doch einen Moment und trinken Sie einen Schluck mit mir.” Ehe ich überhaupt reagieren konnte und mich vielleicht auch noch mal schnell in die Weinberge begeben hätte, hatte ich ein Viertel Wein im Glas und Opa Keller begann zu erzählen: „Das ist Silvaner, der kommt von MEINEM Fass und mein Enkel baut ihn immer so aus, wie ich ihn liebe. Das muss stauben im Glas! Wenn die Reben so richtig alt sind, braucht der Wein überhaupt keine süße Schminke. Das ist mein Lieblingswein – davon trinke ich jeden Tag zu den Mahlzeiten eine ganze Flasche." (So ganz nebenbei ist Opa Keller nicht der einzige Winzer, der noch im hohen Alter putzmunter jeden Tag seine Flasche leert. Unverfälschter, naturreiner Wein scheint eine Quelle der Lebenslust und Gesundheit zu sein!) Ich probierte jedenfalls einen Schluck – und war wie vom Donner gerührt. Durch die kleinen, lockerberigen Träubchen der alten Reben entwickelte sich im Glas ein ungemein vielschichtiger, peffriger Duft mit leichter Tabakwürze in der Nase, der süchtig machen kann in seiner Intensität. Am Gaumen ein Bilderbuchvertreter seiner Gattung – wunderschön harmonisch, präzise und kompromisslos trocken. Ein hochwertiger Zechwein und traumhafter Essensbegleiter von großen Gnaden! Liebe Kunden, wir bekommen – mit Einverständnis des Opas natürlich – eine schöne Zuteilung dieses Silvaners von Alten Reben, der mich bei meinem Besuch zutiefst emotional berührt hat. Ich freue mich schon jetzt auf ihre sicherlich begeisterten Kommentare! Ein urwüchsiger, unverfälschter Terroirwein, von beseelten Menschen produziert, der seiner Region und seiner fast vergessenen Rebsorte Stimme verleiht! Meine ganz besondere persönliche Empfehlung.



Weingut Keller
Fabelhafter Reifezustand der lockerbeerigen Trauben im Herbst 2007

9527307 Keller, Trockenbeerenauslese „Cuvée Pinard” 2007 0,375 l 39,90 Euro
Der Süßwein zum absoluten Hammerpreis! Wann wird uns die Natur so etwas wieder schenken?
Wiederum hat Klaus-Peter Keller Pinard de Picard eine traumhafte Trockenbeerenauslese abgefüllt, die unter Preis-Genussgesichtspunkten unschlagbar ist. Schon der frisch gekelterte, ungemein extraktreiche Saft aus den Rebsorten Scheurebe und Rieslaner schmeckte wie himmlisches Elixier. Klaus-Peter erzählt: „Durch die spät einsetzende Botrytis sind die schon perfekt ausgereiften Trauben in optimaler Weise konzentriert worden, die schon über 100 Öchsle hatten, bevor die Botrytis kam. So entstehen die größten Süßweine!” In der Nase herrlich komplexe, konzentrierte, betörende Aromen (insbesondere Passionsfrucht und Litschi), am Gaumen eine Aromenorgie und eine tolle Konzentration, Kraft, Tiefe, Dichte, Struktur und Länge aufgrund des ca. 50% Anteils an erstklassigen Botrytistrauben. Die zweite Hälfte kerngesund eingeschrumpfter Beeren zeichnen verantwortlich für die großartige Eleganz und Finesse dieser traumhaften Cuvée mit einer phantastisch trinkanimierenden Säurestruktur, welche das sagenhafte Konzentrat dieses göttlichen Nektars in Samt und Seide hüllen. Die Trauben wurden übrigens vom gesamten Keller-Team über viele Tage hinweg Beere für Beere selektiv verlesen, gemahlen und gekeltert: Ein echtes Geschenk des Fabeljahrgangs 2007 an Winzer und Weinliebhaber, die von einem „Wahnsinns-Preis” für eine große Trockenbeerenauslese profitieren! Wegen der schier unglaublichen Relation zwischen gebotener Weltklassequalität (bereits der 05er Jahrgang erhielt 95 Punkte bei Gerhard Eichelmann, der 07er spielt nochmals in einer anderen Liga!) und gefordertem Preis verleihen wir dieser phantastischen Trockenbeerenauslese die Auszeichnung „Einmaliges Preis-Genussverhältnis im Bereich der Trockenbeerenauslesen im Fabeljahrgang 2007 in Deutschland”! Potential für Jahrzehnte!
PS: Jancis Robinson urteilt: „Die Keller-Rieslinge werden jedes Jahr besser – knockout quality”! Und dann nochmals wörtlich zu unserer Trockenbeerenauslese Pinard: „This wine makes me cry”. Ihre Bewertung: 18,5/20 Punkten und damit die zweithöchste Bewertung ihrer großen Degustation edelsüßer Pretiosen!

Keller, Trockenbeerenauslese „Cuvée Pinard”



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann