Saarwellingen, im Spätherbst 2008

PINwand Nº 157


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Ihnen aus dem Languedoc, von der Rhône und aus dem französischen Südwesten mit den Domainen Beaucastel, Tour des Gendres und De la Négly Legenden der französischen Weinwelt und Urgesteine unseres Programms!

Aus deutschen Landen präsentieren wir Ihnen die Siegerweine (von Keller, Leitz und Becker) der aktuell erschienenen wichtigsten Weinführer. Und Parker feiert Dönnhoffs Weltklasse-Rieslinge mit Traumbewertungen (99 Punkte) – Der Grandseigneur von der Nahe verzaubert uns mit Weinmonumenten für die Ewigkeit.

Freunden italienischer Tropfen empfehlen wir das vielleicht größte Schnäppchen des Landes und im Piemont brilliert seit Jahrzehnten ein lebender Mythos mit authentischen Weinen voller Noblesse: Elio Altare, in jungen Jahren Revoluzzer, Querdenker und Erneuerer des Barolo, heute weiser Winzermagier, und eine der sympathischsten Persönlichkeiten der gesamten Wein-Welt, fasziniert im großen, klassischen Jahrgang 2004 mit grandiosen Baroli!


Frisch eingetroffen – ausführliche Präsentation in der nächsten Pinwand:

2007 haben die Winzer im französischen Süden, so wie in Deutschland, die größten Weine ihres Lebens gemacht! Parker urteilt daher so enthusiastisch wie zutreffend: „Throughout the southern Rhône, 2007 is the greatest vintage I have tasted in my thirty years working (und damit noch größer als der sagenumwobene 1978er!) in that region”. Sébastien Vincenti von der malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegenen Domaine de Fondrèche vinifiziert Schnäppchenqualitäten, wie man sie ganz selten in der gesamten Weinwelt finden kann – mit seit Jahren sensationell hohen Parkerbewertungen: „This is a source of sensational wines that still sell for incredibly fair prices”! Und 2007 überstrahlt nochmals alles, was in den letzten Jahren an sensationellen Qualitäten unsere Kunden entzückt hat:


Weingut Keller
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux
gelegene Domaine Fondreche

151007 Fondrèche, Chardonnay „Alpha”, blanc 2007 7,95 Euro

Fondrèche, Chardonnay „Alpha”, blanc

151707 Fondrèche, Mas de Fondrèche „O’ Sud”, rouge 2007 5,95 Euro

Fondrèche, Mas de Fondrèche „O’ Sud”, rouge

151107 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2007 7,95 Euro

Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge

151207 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2007 11,95 Euro

Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge

151307 Fondrèche, Cuvée Persia, rouge 2007 14,95 Euro

Fondrèche, Cuvée Persia, rouge



Wieder eingetroffen:

Mas Estela – Unsere großartige Entdeckung in Spanien produziert biologisch angebaute Weltklasseweine zu unschlagbar günstigen Preisen.

445305 Mas Estela, Quindals tinto 2005 14,80 Euro
Traumhaft authentischer Rotwein mit in seiner Preisklasse schier unglaublichen 93 Parkerpunkten („Ein phantastischer Wein, den man kistenweise kaufen sollte!”) für den gleich guten Jahrgangsvorgänger!

Mas Estela, Quindals tinto


445104 Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto 2004 27,50 Euro
Gerhard Eichelmann bewertet in MONDO bereits einen beliebten Jahrgangsvorgänger mit sensationellen 95 Punkten (damit gar höher als den so prestigereichen und deutlich teureren Clos Mogador aus dem Priorat, insgesamt die fünftbeste Bewertung aller getesteten spanischen Spitzenweine und der mit Abstand preiswerteste!) und notiert: „Die Weine von Mas Estela werden immer besser, immer faszinierender. Wer geschickt wählt, kann in Spanien Spitzenweine finden, die im weltweiten Vergleich moderat kalkuliert sind. Der Vinya Selva del Mar ist ein Schnäppchen”. Erst recht im größten spanischen Jahrgang dieses Jahrzehnts!

Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto



ITALIEN


Frisch eingetroffen aus den Marken:

652107 Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2007 4,95 Euro
Er lief und lief und lief und... jetzt ist er weg! Unser heiß geliebter Rosso Piceno 2006 ist ausverkauft. Kein Wunder: Unsere Kunden waren genau so begeistert wie wir selbst und auch Parker, der diesen traumhaft leckeren Bio-Wein für jeden Tag und jeden Geldbeutel als eines der „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” feiert! Auch die Wein-Fachzeitschrift „Vinum/Alles über Wein” verlieh für sein herausragendes Preis-Genussverhältnis eine Goldmedaille und Italiens Weinführer Gambero Rosso schwärmt von der verführerischen Aromatik, der Dichte und Tiefe dieses herausragenden Weins aus biologischem Anbau! Doch wir wollen Sie, werte Kunden, nicht traurig stimmen mit unseren Elogen über einen nicht mehr erhältlichen Jahrgang. Daher jetzt die gute Nachricht: Der fabelhafte 2007er ist frisch eingetroffen, von Parker noch zwei Punkte höher bewertet als der wunderschöne 2006er! Welch phantastischer Alltagswein zu einem unveränderten, schlicht unschlagbar günstigen Preis!

Saladini Pilastri, Rosso Piceno



Elio Altare - Piemont

In jungen Jahren Revoluzzer, Querdenker und Erneuerer des Barolo – Heute weiser Winzermagier, lebender Mythos und einer der sympathischsten Persönlichkeiten der gesamten Wein-Welt. Seine großen Baroli gelten, Jahrgang für Jahrgang, als Inbegriff höchster Winzerkunst!


Weingut Elio Altare - Piemont

Bei meinen Besuchen im Piemont, dieser atemberaubend schönen Landschaft und Heimat des Barolo, habe ich keinen anderen Winzer kennen gelernt, der auf so sympathische, authentische, bescheidene und zugleich charismatische Weise die Seele des piemontesischen Weinbaus widerspiegelt, wie „der Philosoph des modernen Barolo”, Altmeister Elio Altare. Erst vor einigen Wochen hatte ich wieder das große Vergnügen, einige Stunden im Kreis der Familie Altare in diesem kleinen, aber weltbekannten Weingut in Annunziata, einem Ortsteil von La Morra, zu verbringen. Kaum aus dem Auto ausgestiegen, kam Elio mit großer Herzlichkeit auf uns zu und lockte uns ganz aufgeregt in die Garage seines Hauses, nicht ohne uns vorher einen großen Schatz anzukündigen.

Weingut Elio Altare - Piemont
Kerngesunde Trauben im Spätherbst

Die Tür öffnete sich langsam und vor unseren Augen erschien ein wunderschöner, schwarz-glänzender Oldtimer, ein Fiat Balilla. „Mit diesem Auto, das schon meinem Vater gehörte, habe ich vor einigen Wochen meine jüngste Tochter Elena zur Hochzeit nach La Morra gefahren”, erzählt uns Elio mit bewegter Stimme eines überaus stolzen Vaters. „Ich habe monatelang an dem Auto rumgebastelt, um es für diesen großen Augenblick wieder zum Laufen zu bringen und stellt euch vor, es hat tatsächlich geklappt und das Auto hat mich und Elena, zwar im Schneckentempo, aber sicher, den Berg hinauf nach La Morra zur Kirche gebracht.” Und dann erzählt uns Elio die ganze Geschichte dieses Fiat Balilla, mit dem sein Vater am 11. November 1950 von Dogliani aus zu diesem herrlichen Fleckchen Erde nach Annunziata aufgebrochen ist, um hier für sich und seine Familie eine neue Existenz aufzubauen.
„Alles was wir besaßen, hat in dieses winzige Auto gepasst und dazu noch mein Vater Giovanni, meine Mutter Maria, mein Bruder Giuseppe, meine Schwestern Adele und Gemma und schließlich auch ich noch, damals gerade mal zwei Monate alt.” Elio erzählt dann weiter, von den schweren Jahren seiner Kindheit und Jugend, der harten Arbeit in den Weinbergen und der ständigen Angst seines Vaters, im Herbst genügend Trauben ernten zu können, um durch deren Verkauf an Händler (Heute kaum noch vorstellbar, aber damals verkauften die Weinbauern aus einer Region, die heute zu den großen, mythischen Weinbauregionen der Welt zählt, ihre Trauben lose an einige wenige Händler, die eine Monopolstellung besaßen!) die Familie ernähren zu können.
„Das war alles furchtbar frustrierend. Stell Dir vor, Du schuftest ein ganzes Jahr, Tag für Tag, Du ruinierst Deine Gesundheit mit allen möglichen Chemikalien, nur um hohe Erträge zu haben und dann hast Du auch noch eine gute Lese, aber niemand will Dir einen anständigen Preis dafür zahlen, weil der Barolo sich einfach in den 70er Jahren nicht verkaufen lies. Nicht einmal die Trauben des großen Jahrgangs 1975 wollten die Händler haben. Wir hatten damals ein Verlierer-Image und verarmten immer mehr.”

Weingut Elio Altare - Piemont
Blick vom Weingut über die weltberühmte Lage Arborina
auf die bezaubernde Hügellandschaft des Piemont

Während Elio erzählt, spiegelt sich auf seinem Gesicht die ganze Anstrengung dieser bitteren Jahre wieder, aber plötzlich wandelt sich die Anspannung in Hoffnung und ein Lächeln huscht über sein Gesicht. „Und dann bin ich 1976 mit meinem Freund Alfredo Roagna ins Burgund gefahren, die Region der größten reinsortigen Rotweine der Welt. Wir wollten wissen, wie es möglich ist, aus einer Rebsorte, die unserem Nebbiolo in vielem doch so ähnlich ist, so wundervoll elegante, authentische und charakterstarke Weine zu machen. Was wir gesehen haben, war so einfach wie bestechend: Radikale Mengenreduzierung im Weinberg und Verzicht auf jegliche Chemikalien, sauberere Vinifikation und schonender Ausbau in kleinen Holzfässern.” Infiziert von diesen „modernen” Ideen – heute das Credo vieler großer Rotweinwinzer in aller Welt – kam Elio dann zurück nach Hause, löste sich radikal von allen einschränkenden Fesseln der Vergangenheit und begann sogleich, kompromisslos seine „französischen Ideen” umzusetzen.
Er riss ertragsstarke Weinstöcke heraus, reduzierte die Menge der Erträge („Qualität im Weinberg ist alles”) durch radikale Selektion und schaffte die ersten kleinen Barrique-Fässer („Fast alle großen Rotweine der Welt kommen aus dem Barrique, das aber nie den Wein dominieren darf. Wein darf nie nach Holz schmecken!”) an, die er selbst mit einem kleinen LKW nach Frankreich einkaufen ging. Aber Elios Vater verstand die Welt nicht mehr. Er hatte Angst um die Zukunft seiner Familie und während Elio voller Tatendrang und Hoffnung seinen neuen eigenen Weg gehen wollte, sah Giovanni Altare keinen anderen Ausweg, als seinen „verrückt gewordenen” Sohn (der mit einer Motorsäge in einer Nacht- und Nebelaktion die alten Fässer seines Vaters zersägte!) vom Erbe auszuschließen.
„Leider haben wir uns nicht mehr versöhnen können, aber ich glaube, mein Vater wäre heute stolz auf mich. Gott sei Dank hatte ich damals bereits einige Erfolge und zwei Schwestern, die überhaupt kein Interesse an den Weinbergen hatten und so kam ich dann doch in den Besitz dieser wunderbaren Terroirs und konnte meine Ideen Schritt für Schritt umsetzen und verfeinern.”

Weingut Elio Altare - Piemont

Und das ist Elio in den letzten Jahrzehnten wahrlich gelungen. Im Gambero Rosso wird er als sympathische Respektperson und einer der größten Persönlichkeiten und besten Winzer des gesamten italienischen Weinbaus gefeiert. Auch im Veronelli, dem Wine Spectator oder bei Robert Parker gehören die großen Terroirweine von Elio Altare stets zu den besten des Piemont. Und alle seine Gewächse spiegeln die ebenso einfache, wie bestechende Idee von Elio Altare wieder. „Ich mag weder unnahbare Denkmale noch kraftstrotzende Geschmacksmonster. Ich will ehrliche Weine machen, die geprägt sind vom Charakter ihrer Region, die elegant sind, großes Trinkvergnügen bereiten und sich bei Tisch wie von selbst trinken und davon will ich Euch jetzt kosten lassen.”

Weingut Elio Altare - Piemont
Im Barrique edelster Provenienz reifen einige der größten Baroli der Welt

Mit diesen Worten führt Elio uns in seine kleine Probierstube mit der wunderbaren Aussicht über den Hausweinberg Arborina und beim Hereingehen fällt mein Blick auf zwei kleine Tafeln an der Wand, die so typisch sind für Elios Weinphilosophie und die seine harten Anfangsjahre widerspiegeln, als sein Vater und viele Traditionalisten seine Ideen als Irrweg abkanzelten. Auf der einen Tafel steht: „Um nicht zu sagen, dass ein Wein von minderwertiger Qualität ist, wählen wir den bequemen Weg und nennen ihn typisch”. Und auf der Tafel darunter heißt es: „Eine Tradition ist eine Innovation, die sich bewährt hat”. Und um diese so treffende Verbindung von Tradition und Innovation noch zu unterstreichen, hängt ganz in der Nähe ein Foto von Elio in herzlicher Umarmung mit dem großen Traditionalisten des Piemont, der leider verstorbenen Winzerlegende Bartolo Mascarello.

Weingut Elio Altare - Piemont
Gänsehautatmosphäre in den Hügeln der Langhe

„Io sono viticoltore” (Ich bin Weinbauer), sagt Elio plötzlich ganz entschieden und voller Stolz, als er unseren Blick auf das gemeinsame Photo mit Bartolo entdeckt. „Ich bin kein Weinmacher und kein Weinagent und schon gar keiner dieser Weinindustriellen, welche in völlig unverantwortlicher Weise heute immer noch die Erde mit Dünger und Pestiziden kaputt machen, io sono viticoltore, ich lebe hier in einer einzigartigen Region, mit einzigartigen Rebsorten, arbeite heute wie früher selbst im Weinberg und meine Aufgabe ist es, diese Einzigartigkeit meines Terroirs mit meinen Händen im Weinberg zu fördern. Im Weinberg wird der Wein gemacht und nicht im Weinkeller. Im Weinkeller geht es nur noch darum, die Trauben möglichst schonend und sauber zu vinifizieren und ihnen die besten Möglichkeiten der Entwicklung zu gönnen. Und die beste Möglichkeit der Lagerung für die größten Rotweine der Welt ist nun einmal das Barrique, das aber niemals den Barolo dominieren darf!”

Weingut Elio Altare - Piemont
Das Weingut Elio Altare bekrönt die großen Terroirs des Piemonts

Wahrlich: Elio Altare ist über Jahrzehnte unbeirrt einen langen Weg gegangen, seinen ureigenen Weg, der alles andere als leicht war. Früher angefeindet als „Modernist”, gilt er heute in der gesamten Weinwelt als genialer Winzer, der die Tradition des Piemont mit einer modernen Weinbereitung höchst handwerklicher Art versöhnt hat. Elio Altare war stets in seinem Leben Quer- und Vordenker, ja Revoluzzer, heute ist er lebendes Mythos und wohl der höchst respektierte Winzer des Piemont. Und er ist auch einer der sympathischsten Persönlichkeiten der gesamten Wein-Welt. Seine großen Weine gelten heute, Jahrgang für Jahrgang, als Inbegriff höchster Winzerkunst: Großer Piemonteser Wein kann vielleicht anders schmecken, aber niemals besser!


Weingut Elio Altare - Piemont
Elio mit Tochter Silvia


607007 Altare, Dolcetto d’Alba, rosso 2007 13,50 Euro
Ein vibrierend rassiger Dolcetto mit einem unglaublichen Preis-Genuss-Verhältnis! In der verführerisch-sinnlischen Nase ein einladender tiefdunkler Duft nach schwarzen Früchten und prallen Kirschen, feinst unterlegt mit einer betörenden floralen Note. Am Gaumen wieder diese verführerische, extraktsüße, schmeichelnde Frucht, ungemein saftig, ein Charmeur und Schmeichler der Zunge, sehr geschmeidig und wunderbar harmonisch balanciert mit lebendigem Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt. Frucht und Fülle ergänzen sich hier wunderbar zu einem herrlichen Trinkspaß. 
Zweifellos einer der besten Dolcetti eines großen piemontesischen Jahrgangs! Toppt nochmals den wunderbaren 2006er, der von Parker zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt wird.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt Frühjahr 2009 bis 2012.



607207 Altare, Langhe Nebbiolo, rosso 2007 16,50 Euro
Welch eleganter Nebbiolo des zusammen mit Bruno Giacosa über Jahrzehnte hinweg wohl besten Piemonteser Winzers. Komplexe betörende Kirsch- und Brombeerfrucht, vermählt mit noblen Gewürzen. Auf der Zunge traumhaft frisch, burgundisch in seiner sinnlichen Textur, gesegnet mit einer singulär seidenen Tanninstruktur! Welch LeckerSchmecker mit höchstem Anspruch, der viele Baroli mühelos an die Wand spielt!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2009 bis 2014.



Weingut Elio Altare - Piemont


607404 Altare, Barolo, rosso 2004 59,00 Euro
Der Piemonteser Jahrgang 2004 ist sicherlich einer der größten aller Zeiten, mit einer klassischen Stilistik, die an den legendären 1978 erinnert – Er gebar fabelhafte Baroli, die wegen ihrer unvergleichlichen Finesse, schwebenden Eleganz und abgrundtiefen Mineralität Assoziationen an die schönsten Pinot Noir aus den berühmtesten Lagen des Burgunds hervorrufen! Und Altares phantastischer Barolo ist eine Demonstration höchster Winzerkunst und ein überragender Beleg, wie perfekt der Altmeister den sensiblen Umgang mit dem Barrique beherrscht, das den Wein nicht dominiert, sondern ihm nur eine großartige Struktur verleiht. „Das Holz ist der wahre Keuchheitsgürtel des Barolos, es schützt ihn vor den aggressiven Angriffen der Luft und lässt sich dann langsam durchdringen, damit der Wein gehegt und gepflegt wird wie eine Geliebte, die mit Geduld und Anmut nach langem Hofieren erobert wird”, so einfühlsam beschreibt Maurizio Rosso in seinem Klassiker „Mythos Barolo” das sanfte Werden eines der größten Weine der Welt. Und niemand in der traumhaften Landschaft der Langhe vermag diesen Prozess behutsamer zu steuern als Elio Altare.
Sein 2004er Barolo ist ein sinnlich betörendes Meisterwerk, verführt mit seinen komplexen Aromen nach roten und schwarzen Beeren, edelsten Gewürzen, nobler Schokolade, Lakritze, welken Veilchen und schwarzen Trüffeln. Welche Wonne am Gaumen, welche Harmonie und Balanciertheit auf der Zunge, die jubiliert wegen der seidig-cremigen, süßen Tannine, die zärtlich streicheln, aber nicht kratzen. Traumhafte Länge und ein zutiefst mineralischer Nachhall, von dem man sich wünscht, dass er nie enden möge. Ein wahrlich emotionaler Barolo aus Parzellen der berühmtesten Lagen des Piemont in La Morra, Castiglione Falletto und Serralunga, der trotz seines Ausbaus im Barrique einen höchst traditionellen Charakter aufweist. Kategorie persönlicher Lieblingswein!
Zu genießen ab sofort, entwickelt sich über 2-3 Abende aus der geöffneten Flasche vorzüglich, Höhepunkt 2012 bis nach 2025.



Weingut Elio Altare - Piemont


607504 Altare, Barolo Vigneto Arborina, rosso 2004 75,00 Euro
Kenner wissen: Es gibt nicht DEN einen Barolo, wie es auch nicht den einen Châteauneuf oder den einen Chambertin gibt, nein, es existieren fast so viele Interpretationen, wie es Interpreten gibt, Winzer, die in ihren Weinen ihr einzigartiges Terroir zum Klingen bringen. Und eine der schönsten Interpretationen eines phantastischen Jahrgangs finden wir in diesem atemberaubenden Spitzenwein von Elio Altare („ein notorischer Dreigläserstar”, Gambero Rosso), der von einer singulären Finesse und betörend sinnlichen Frucht geprägt wird wie die berühmtesten Peretiosen des Burgunds.
Die einzigartige aromatische Vielfalt dieses magischen Finessenweines erschließt sich erst in ihrer gesamten Komplexität nach einigen Jahren der Entwicklung: Wahre charakterliche Größe braucht Reifezeit – beim Wein wie beim Menschen. Und was haben wir hier einen Wahnsinnsstoff im Glase von einer ganz großen Lage des Piemont: Ein grandioser Wein von vollkommener Harmonie, in einer betörend sinnlichen, „kühlen” Stilistik – mit einer traumhaften Ausgewogenheit und einer inneren Balance versehen, die unübertrefflich ist. Mineralität, Fülle, Feinheit, Kraft, Dichte, Länge, alle Attribute eines großen Barolo sind auf den Punkt getroffen. Eine Hommage an die Sinnlichkeit und Mineralität eines beseelten Nebbiolo, der, wie sonst nur noch der Pinot Noir, als die Inkarnation von Eleganz und Finesse zu gelten hat und die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zu zaubern vermag!
Barolo Arborina 2004: Das ist Hedonismus pur, das ist lasziv-erotische Begegnung unvergesslicher Art! „Wein ist für mich ein Getränk zur Freude”, sagte mir Elio. Mehr Freude als mit diesem Arborina kann man nicht haben, schöner kann man nicht trinken!
Zu genießen 2012 bis nach 2025.



607604 Altare, Barolo Brunate, rosso 2004 89,00 Euro
Ein aristokratischer Wein aus einer legendären Piemonteser Lage, der den Mythos Elio Altare noch über Jahrzehnte hinweg manifestieren wird! Einer der größten Baroli aller Zeiten: Feinste Fruchtsüße und nobelste Gewürze sind eingebettet in einen phantastischen mineralischen Kern. Rote Rosen und Veilchen blühen am Wegesrand!
Parker urteilt begeistert: „I consider Altare’s Barolo Brunate one of Italy’s greatest wines. It is one of the few Barolos that is a must-purchase in every vintage” – 97 Punkte!


Max. 3 Flaschen pro Kunde




FRANKREICH

Château Tour des Gendres - Bergerac

Traumhaft schöne Bio-Weine mit niedrigem Alkoholgehalt provozieren die überteuerten Prestigegewächse des benachbarten Bordelais!

Obwohl die ländlich geprägte Hügellandschaft der Appellation Bergerac die natürliche Fortsetzung des rechten Ufers des Bordelais darstellt, von diesem nur durch eine administrative Grenze getrennt, aber, wie kundige Kenner der Region wissen, mit einer identischen Qualität großer Terroirs gesegnet und obwohl in ihr auch die klassischen Bordelaiser Rebsorten dominieren, schmecken noch immer viele ihrer Cabernet-Merlot-Weine langweilig, uniform, schlichtweg belanglos. Doch aus einer sehr kleinen Schar qualitätsorientierter Winzer hebt sich noch einmal ein wahrer Stern am Firmament der südfranzösischen Winzerszene eindeutig ab: Als wir vor nunmehr bereits 10 Jahren die Rotweine des liebenswerten, intellektuellen Weinfanatikers Luc de Conti, einer der größten Persönlichkeiten im Weinanbau überhaupt, blind verkosteten, glaubten wir zunächst, äußerst hochwertige Crus Classés vom linken Ufer im Glas zu haben und waren um so verblüffter, als das Geheimnis gelüftet wurde.


Château Tour des Gendres
Luc de Conti

Natürlich findet sich wie bei allen großen Weinen der Welt die Ursache solch famoser Qualität in den hervorragenden Lagen der Domaine: Lehmige Sandböden vermitteln den Weinen Finesse und Frucht, karge Kalkböden zeichnen für die körperreiche Textur und die feine Mineralität verantwortlich und von kieseligen Granit- und Kalkböden kommen eine sehr spezifische Fruchtausprägung und die tiefe Farbe. Zudem hat Luc die Weinbergsarbeit in Bergerac geradezu revolutioniert: eine strikte Mengenbegrenzung, eine sehr späte und extrem selektive Ernte in mehreren Durchgängen, um nur auf den Punkt gereifte Trauben zu lesen, Umstellung auf biologisch-dynamischen Anbau, um eine tiefe Wurzelung der Rebstöcke (die im Übrigen aus uraltem, allerbestem genetischen Material bestehen) zu erreichen sowie eine manuelle Bearbeitung der extrem gepflegten Böden. Wer jemals die aufgelockerte Bodenstruktur in Lucs Weinbergen begutachtet und sie durch bloßen Augenschein mit dem „Beton” seiner Nachbarn verglichen hat, der ahnt, was sich hinter dem Begriff der „lebenden Böden” verbirgt und begreift, wie viel harte, körperliche Arbeit hinter dem Top–Zustand des erstklassigen Terroirs stecken muss.

Die rigorose handwerkliche Arbeit in den Weinbergen findet ihre konsequente Fortsetzung in einer äußerst schonenden Kellertechnik: Spontanvergärung von intakten, unzerquetschten Trauben auf weineigenen Hefen, sehr langsame und schonende Entrappung, keine Filtrierung oder Klärung. Das ist schlichtweg höchste winzerliche Handwerkskunst, bei der „aber immer der menschliche Instinkt höher einzuschätzen ist als die Technik”, so Luc. Soviel Sorgfalt und Können bei der Weinbereitung ergibt unglaublich spektakuläre Weine, die bei jeder Verkostung für Aufregung sorgen, weil sie wegen ihrer gleichzeitig konzentrierten und eleganten Art – großen Bordelaiser Gewächsen zumindest ebenbürtig – bei den Weiß- wie den Rotweinen im Bergerac neue Maßstäbe setzen. Dabei zeigt sich bei einer Verkostungsvertikalen der Jahrgänge seit 2003, dass die Eleganz, die Frische und die Finesse in den Weinen der ‚neuen’ Generation dramatisch zugenommen haben, dass die Tannine wesentlich weicher und cremiger sind als in der Vergangenheit und somit auch Lucs Rotweine jetzt wesentlich früher getrunken werden können als die aus den 90er Jahrgängen.

Luc hat mir zur Erklärung dieser von mir sehr geschätzten Entwicklung von einem Lernprozess erzählt, von dem mir auch andere biodynamisch arbeitende Winzer berichtet haben: In den ersten Jahren der Umstellung der Weinberge und dem damit verbundenen Verzicht auf chemischen Dünger sanken die Erntemengen sehr stark ab, so dass die daraus vinifizierten Weine bisweilen zu massiv und opulent ausfielen. Mittlerweile haben die Rebstöcke aber ihr optimales natürliches Gleichgewicht gefunden (mit wieder leicht erhöhten Erträgen) und die Weine sind fabelhaft balanciert und ausgewogen wie niemals zuvor: Sie besitzen deutlich mehr Frische infolge einer perfekten Säurestruktur und deutlich weniger Alkohol! Die in jahrelanger, mühevoller Handarbeit entstandenen „lebenden Böden” voller Mikroorganismen helfen den Reben, ihre Erträge und die Qualitäten ihrer Beeren selbst zu regulieren. Dazu gibt ihnen Luc Gelegenheit durch seine intensive Weinbergsarbeit im Einklang mit der Natur – und nicht gegen sie! Die Fachpresse urteilt euphorisch: Das „Classement 2008”, die Bibel der französischen Weinkritik, lobt Lucs Gewächse als „phantastische Qualitäten und modellhafte Weine seiner Appellation mit einer phantastischen Frucht, Präzision und Harmonie” und vergibt ihm „für seine unglaubliche Arbeit und seine Weine auf allerhöchstem Niveau, rot wie weiß, vom kleinsten Wein bis zur Spitzencuvée,” als einem von nur fünf Winzern des gesamten französischen Südwestens 2 Sterne. Zudem wurden Lucs Weine schon mehrfach vom renommierten „Guide Hachette” mit der höchsten Auszeichnung, dem „coup de coeur”, prämiert und der FEINSCHMECKER hat in den letzten Jahren mehrere seiner Weine unter die 100 besten der Welt gelistet.

Uns selbst haben diese nach biodynamischen Grundsätzen produzierten, ungemein frischen Weine mit ihrem vorbildlich niedrigen Alkoholgehalt wegen ihrer traumhaften Qualität zu einem sehr fairen Preis vorbehaltlos begeistert. Es sind, weiß wie rot, individuelle Charaktere, versehen mit einer fabelhaften, explosiven Fruchtaromatik, einer tiefen Mineralität und einer großartigen Eleganz, Finesse und inneren Balanciertheit. Luc selbst ist mir in all den Jahren unserer Zusammenarbeit ein Freund geworden, durch ihn lernte ich viel darüber, wie man nach biologischen Anbaumethoden im Einklang mit der Natur wahrhaft große Weine produzieren kann. Das klare Urteil der REVUE DU VIN DE FRANCE: „Während seiner 20jährigen Winzerkarriere hat Luc de Conti sein Weingut an die Spitze der Appellation Bergerac geführt.” Seine herrlich mineralischen Weiß- wie Rotweine gehören schlicht zu den herausragenden Gewächsen ganz Frankreichs!


510007 Tour des Gendres, „Classique”, blanc (PK) 2007 6,90 Euro
Dieser ungemein leckere Trinkspaß aus biodynamischem Anbau, eine erfrischende Cuvée aus Sémillon und Sauvignon Blanc, gilt unter Kennern als einer der spannendsten trockenen französischen Alltags-Weißweine für unfassbar wenig Geld. 

Herrlich fruchtig und würzig in der traumhaft verführerischen Nase: Betörende Aromen von Stachelbeeren, Cassis, Grapefruit und Limetten vermählen sich mit feinst süßlichen Anklängen von reifer Melone, Aprikosen, Honig und weißen Blüten. Auf der Zunge fein balanciert, rassig und enorm finessenreich. Luc de Conti selbst meint, er habe noch niemals seinen Basiswein in einer solch großartigen Qualität vinifizieren können!
Dieser Gaumenschleicher aus einem ganz großen Weißwein-Jahrgang im Bordelais und seinen Nachbarregionen ist für den sofortigen Trinkgenuss konzipiert und wird bis Ende 2010 exzellent munden! DER perfekte Apéritifwein zu allen Gelegenheiten und ein kongenialer Begleiter zu mediterranen Krustentier- und Fischgerichten. Eine phantastische qualitative und preisliche Alternative zu so vielen unsäglichen, seelenlosen Sauvignon Blancs aus industrieller Massenerzeugung aus Sancerre, der Südsteiermark oder dem Friaul. Welch toller Geheimtipp, der von der Bibel der französischen Weinkritik, dem „Classement” 2008, mit für seine Preisklasse sensationellen 16/20 Punkten gefeiert wird!



510107 Tour des Gendres, Cuvée des Conti, blanc (PK) 2007 7,95 Euro
Lucs legendäre „Cuvée des Conti” mit ihrem faszinierend mineralischen und zutiefst betörendem exotischen Bukett besitzt in Frankreich längst Kultstatus. Diese leckere Cuvée aus der Semillontraube und einem kleinen Anteil Sauvignon blanc sowie Muscadelle aus den besten Parzellen der Domaine präsentiert sich ungemein cremig, traumhaft frisch und herrlich ausgewogen, von feinster Eleganz und Finesse, die nicht nur solo getrunken Freude pur bereitet, sondern hervorragend zu Fisch und hellem Fleisch wie auch zur asiatischen Küche mundet. In der Nase betört eine reiche, komplexe Frucht mit Aromen von reifen Birnen, weißem Pfirsich, Aprikosen, Mirabellen, Ananas, Litschi, duftigen weißen Blüten, Honig, weißer Schokolade und einem Hauch Vanille; dazu gesellen sich feine exotische und mineralisch-rauchige Noten. Kein Wunder, dass einer seiner so beliebten Jahrgangsvorgänger bei einer großen Verkostung der besten Bergerac-Weine mit deutlichem Vorsprung vor zum Teil erheblich teureren Weinen den ersten Platz belegte! Und das Beste: Der Preis für diesen tollen Bio-Wein ist seit Jahren nahezu unverändert sympathisch. Bravo, Luc!
Kann schon jetzt mit höchstem Genuss getrunken werden, 1-2 stündiges Dekantieren empfohlen, hält seine Bestform sicherlich bis wenigstens 2012.



510206 Tour des Gendres, „Moulin des Dames”, blanc 2006 19,90 Euro
„Es ist immer wieder eine Wonne, diesen goldgelb funkelnden Wein ins Glas laufen zu sehen und seine unvergleichlichen Aromen zu genießen. Jedes Mal begeistert mich dieses Juwel aufs Neue!”, Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005.

Welch verzaubernde, sich schmeichlerisch verschwendende, faszinierende, unfiltrierte, im nur ganz dezent schmeckbaren Barrique ausgebaute Weißweinrarität (40 % Sémillon, 60 % Sauvignon) mit einem herrlich komplexen und zutiefst mineralischen Bukett, ungemein kraftvoll, gleichzeitig voll ausdruckstarkem Spiel im Mund, mit einem nicht-enden-wollenden, betörend langen Nachhall, ein Wein zum Süchtigwerden aus ganz großem Weißweinjahrgang für Tour des Gendres: Die traumhaften klimatischen Bedingungen für Weißweine in Bergerac und die abgeschlossene Umstellung auf biologischen Anbau ließen Luc einen der faszinierendsten Weißweine ganz Frankreichs vinifizieren, ein absolut ungewöhnlicher, beeindruckender Wein mit einer tiefgründigen Mineralität und einer cremigen Weichheit, die Kenner großer Weißweine an noble Burgunder der Spitzenklasse erinnert, die jedoch ein Vielfaches dieses Kultweins kosten. Und genau zu dieser Einschätzung kommt Wolfgang Fassbender, renommierter Journalist und Weißweinliebhaber, der in einem Artikel über die „Kultweine der Welt” bereits einen großen Jahrgangsvorgänger als „grandiose, preiswerte Alternative, komplex und ungeheuer charmant, zu den legendären Lagen des Burgund, wie Montrachet & Co” empfiehlt! Im phantastischen 2006er werden Nase und Mund gleichermaßen elektrisiert von einem exotischen Früchtekorb: Pampelmuse, kandierte Früchte (frisch aufgeschnittene Ananas, Mango, Honigmelone), Quitten und Mineralien, vermischt mit Noten von hellem Nougat, Honig, Vanille und Krokant: Welch Pfauenrad der Aromen! Am Gaumen sehr viel Exotik, die einen feinst süßlichen Eindruck hinterlässt, bestens verwoben mit einer erfrischenden Säure und einer feinen Würze – Finesse paart sich mit opulenter Fülle und Konzentration und ein nobler Kern intensiver Mineralität und kühle, rassige, fabelhaft seidene Tannine verwöhnen, ja streicheln zärtlich die Zunge beim Genuss dieses Weltklasseweines. Phänomenaler Nachklang.

PS.: Unglaublich fast der betörende Duft, der noch minutenlang nach dem Austrinken dem leeren Glas entströmt!
Zu genießen jetzt bis 2018.



510707 „Le Classique de Tour des Gendres”, rouge (PK) 2007 6,90 Euro
Herrliche, tiefdunkle, ungemein schmeichlerische Cuvée aus den Edelreben Merlot und Malbec, mit verführerischen Kräuternoten, die an Thymian, Rosmarin und Cassisblätter erinnern in Verbindung mit feinwürzigen Paprikaaromen und dem animierenden Geruch von gegrilltem dunklem Fleisch. Mit etwas Sauerstoffkontakt kommen feine süßliche Kirschen, rote und schwarze Beeren, Veilchen, Lavendel und Rosennoten hinzu.
Alle Aromen sind fein ineinander verwoben und legen sich saftig, weich, frisch, traumhaft balanciert, höchst trinkanimierend (nur 12,5% Alkohol, wie es früher einmal, in den Zeiten vor der Mostkonzentration, auch im Bordelais gute Tradition war) und mit cremigen, sagenhaft weichen, seidenen Tanninen auf den Gaumen. Süße Vanille und noble Schokoladenaromen (Nougat!) schmeicheln den Sinnen. Ein ungeschönter, unfiltrierter Charakterwein, der infolge seiner präzisen Mineralität und großartigen Struktur qualitätsmäßig in einer Liga spielt, die im benachbarten Bordelais ein Vielfaches kostet! Ein sagenhaft leckerer Rotwein aus biologischem Anbau mit großem Charakter und kaum schlagbarem Preis-Genussverhältnis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2009 bis 2012.



510306 Tour des Gendres, „La Gloire de mon Père”, rouge 2006 12,95 Euro
Der „kleine” Bruder des großen Moulin des Dames ist im Jahrgang 2006 von spektakulärer, nie zuvor erlebter Qualität und ein absoluter Insidertipp, denn Luc de Conti hat in diesem Jahrgang auf die Vinifizierung seiner Spitzencuvée verzichet und alle dafür vorgesehenen Partien in den „Ruhm meines Vaters”, so die Übersetzung des Namens dieser authentischen Cuvée, einfließen lassen. Dieser faszinierende Tropfen aus gleichen Anteilen Merlot und Cabernet-Sauvignon zeigt sich in der Farbe von einem tiefen Schwarzrot, das fast ins Schwarze übergeht und wirkt in der Nase noch etwas jung und ungestüm. Ein urwüchsiger Wein, wie prädestiniert für die kühlere Winterzeit, strahlt er doch in seiner Aromatik etwas Wärmendes und „Heimeliges” aus: Zimt, Nelken und Sternanisnoten vermischen sich mit Trockenobst, eingelegten Feigen und Zwetschgen und werden begleitet von einer intensiven Mineralität, die einen an die großen Gewächse des benachbarten Bordelais denken lässt. Dazu betören komplexe Aromen von Cassis, Brombeeren, feinen Gewürzen, dunklem Tabak und Vanilleschoten.
Am Gaumen tiefgründig und ungemein fein mit einer präsenten Säure und einer beeindruckenden Dichte, sehr viel Frucht, saftig, sehr ausgewogen und balanciert, klassischer Bordelaiser Stil (intensive Graphitnote), enorm viel Eleganz und Finesse, der mit Abstand beste Gloire, den Luc je produzierte, an hochwertige Weine aus St. Julien erinnernd, eine sagenhaft preiswerte Alternative zu großen, wesentlich teureren Bordelaiser Gewächsen! Durch die feine und anregende Tanninstruktur, die pikanten Paprika- und Pfeffernoten und den moderaten Alkohol beschert dieser Wein zu Schmorgerichten mit Lamm und Rind dem Genießer große Freude und lässt sich auch schon im jugendlichen Stadium wunderbar goutieren: Frische, Finesse und Eleganz statt marmeladiger Überreife, das Ganze aus biologischem Anbau, dazu die Qualität eines hochwertigen Bordeaux – des kundigen Weinliebhabers Herz, was begehrst Du mehr? Von noch besserer Qualität als sein toller Jahrgangsvorgänger, über den der DECANTER begeistert urteilte: Vier Sterne, „highly recommended”!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2016.



510405 Tour des Gendres, „Moulin des Dames”, rouge 2005 19,95 Euro



Ganze 10 Kisten dieses phantastischen Spitzenweins aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 konnten wir nochmals aus den Châteaureserven loseisen. Danke, Luc!




Château de la Negly - La Clape

Frisch eingetroffen: der neue Jahrgang von Château de la Negly – „Bestes Weingut des Languedoc” (Robert M. Parker)!


Einige der denkwürdigsten Weine des wilden französischen Südens kommen von dem in kürzester Zeit zu Weltruhm gelangten Château de la Negly, dessen privilegierte Weinberge einen Steinwurf vom Mittelmeer entfernt (in der Nähe von Narbonne Plage) in einer der besten Appellationen des französischen Südens gelegen sind, in La Clape, einer ehemals küstennahen Insel, die durch Versandung ans Festland angeschlossen wurde. Der immens hohe Arbeitsaufwand bei Weinbergsarbeit, Traubenlese und Vinifizierung zahlt sich Jahrgang für Jahrgang immer mehr aus und führt im Zusammenspiel mit den exzellenten Böden und dem milden Mittelmeerklima zu sehr saftigen, verführerischen, enorm trinkanimie renden Weinen. Dabei sind diese betörenden, tieffruchtigen Gewächse auf der Zunge traumhaft komplex, herrlich weich und cremig und besitzen feinkörnige, samtige, geschliffene Tannine.

Château de la Negly
M. Rosset - dynamischer Eigner der Domaine


Ihre sensationelle Qualität über mittlerweile ein ganzes Jahrzehnt hinweg beruht neben dem erstklassigen Terroir auf den einschneidenden Veränderungen, die der weinverrückte Perfektionist Jean Rosset zusammen mit seinem genialen Önologen Claude Gros nach der Übernahme des Château 1996 eingeleitet hatte: Strikte Ertragsbegrenzung, Ernte genau dann, wenn die Trauben ihre volle physiologische Reife erreicht haben, völlig unabhängig von ph-Werten oder anderen analytischenMessdaten, aufwendige Blatt werksarbeit in den Weinbergen, nochmalige penible Selektion der perfekt gereiften Trauben auf einer Art Fließband im Keller des Weingutes, Entrappung von Hand(!), Vergärung in nagelneuen offenen Gärbehältern aus Eichenholz, dabei vorsichtiges Untertauchen des Tresterhutes von Hand, möglichst wenige Eingriffe im Keller während der extrem schonenden Vinifizierung und vollständiger Verzicht auf Manipulationen jeglicher Art, so dass jeder Jahrgang, jede Rebsorte, jedes Terroir ihren expressiven Ausdruck finden und letztendlich feinfühliger Ausbau in neuen Barriques und Lagerung in einem optimal gekühlten Fasskeller. Dieser immense Aufwand bei der Auslese und Vinifizierung der Trauben, den wir in dieser rigorosen Konsequenz bisher nur bei ganz wenigen anderen Winzern erlebten, leitete zusammen mit subtilen Weiter entwicklungen in Weinberg und Keller seit dem 2001er Jahrgang eine neue Generation von Weinen ein, die noch einmal eine Stufe an Qualität, Charakter und Authentizität hinzu gewonnen haben und die in den fabelhaften Sinnenschmeichlern der großen Jahrgänge 2005-2006-2007 ihren vorläufigen Höhepunkt finden. Welch irrsinnig gute Weine, mit einer betörenden, tiefen Frucht versehen und einer atemberaubenden Nachhaltigkeit am Gaumen, welche Eleganz in Verbindung mit großem Körper und unglaublicher Komplexität und welch eigenständiger Charakter. Jean Rosset hat seinen Traum verwirklicht und wahrhaft große, authentische Weine des Midi geschaffen. So sind seine neuen Jahrgänge mehr denn je stilistisch ganz eigenständige Tropfen, durchaus der Nase und dem Gaumen schmeichelnd, Weine also, die einem breiten Publikum gefallen wollen und diesem mit den neuen Jahrgängen auch mehr gefallen denn je zuvor, die jedoch darüber hinaus wegen ihrer Frische, ihres Terroircharakters und wegen ihrer moderater Alkoholgradationen zweifellos zu den neuen Referenzweinen des Languedoc zählen, wie sie nur eine avantgardistische Winzerelite mit schöpferischem Genius bei gleichzeitiger Besinnung auf traditionelle Handwerkskunst vinifizieren kann.

Château de la Negly
Rotweinparzellen zwischen Mittelmeer
und Balustrade des Château


Obwohl Robert M. Parker die weltweite Neglymania noch angeheizt hat, indem er das Château als „das beste Weingut des Languedoc” adelte und es zusammen mit dem Kult-Weingut Grange de Père als Lokomotive des Qualitätsstrebens seiner ungemein spannenden Region bezeichnete, sind die Preise (abgesehen von den extrem raren, weltweit gesuchten und nur in kleinsten Mengen produzierten Luxuscuvées) noch immer extrem günstig: Die Preis-Genussrelationen beim ‚Côte’ wie auch beim ‚Falaise’ sind schlichtweg unschlagbar und folglich gehören diese ungemein leckeren Rotweine zu unseren meist verkauften und beliebtesten Weinen des gesamten Midi, die Spitzenweine verkörpern Weltklasse pur! Viel Spaß beim Genießen.



318107 La Negly, „La Côte”, rouge 2007 8,90 Euro
Schwerlich vorstellbar, dass man zu diesem Preis etwas Besseres im gesamten Languedoc finden kann! 2007 ist der beste Jahrgang des französischen Südens überhaupt! Ein Sinnenzauber, ein seltener Glücksfall für anspruchsvolle Genießer! „Seidig fließt der Wein über die Zunge und verführt zum endlosen Weitertrinken”, urteilte Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005, nach einer gemeinsamen Verkostung in Saarwellingen begeistert.
Trinkspaß pur ab sofort bis 2012.


Château de la Negly
„Falaise” bedeutet im Französischen „Felswand” –
Dieses Massiv schützt die Parzellen vor den kalten Nordwinden.


318206 La Negly, Cuvée de la Falaise, rouge 2006 15,95 Euro
Nichts an diesem faszinierenden Wein, der in gleicher Qualität daher kommt wie sein von Parker mit 92 Punkten gerühmter Vorgänger, ist aufdringlich oder laut, nichts schmeckt hitzig oder holzbeladen. Stattdessen: Noblesse oblige. Dieser sanfte Riese vermählt die Wärme des Südens mit der Finesse des Nordens! Freuen Sie sich auf einen authentischen Terroir-Wein des Midi mit warmherziger Seele und mediterraner Ausstrahlung!
Zu genießen bei ca. 18° ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis etwa 2015.

La Negly, Cuvée de la Falaise, rouge


318505 La Negly, Clos des Truffiers, rouge 2005 89,00 Euro
Ein Riese von Wein, der wie sein Vorgänger aus dem von den Jahrgangsbedingungen her schwierigeren Jahr 2001 (Parkers Bewertung 98+ Punkte), die Qualitätsmaßstäbe des Languedoc neu definiert. Nach meinem persönlichen Geschmack der beste Wein, der bisher im wilden französischen Süden erzeugt wurde. Die Syrahtrauben für diesen Weltklassewein wachsen in Saint-Pargoire, in unmittelbarer Nachbarschaft der Spitzenlagen von Peyre Rose. Aus kleinsten Erträgen (12 hl/ha) wird hier ein Stoff produziert, aus dem die Träume von wahren Liebhabern bestehen: ein spektakuläres Meisterwerk aus alten Syrahreben, mit expressiver Aromatik, nicht mehr mit der portweinähnlichen Überreife der Vergangenheit ausgestattet, aber unglaublich dicht, „fett”, konzentriert, dabei jedoch deutlich eleganter als in den Vorjahren. Tiefdunkle Farbe, in der Nase eine phantastische Vielfalt der Aromen, insbesondere Cassis, wilde, dunkle, sehr reife Beeren, orientalische Gewürze, Walnüsse, dunkler Tabak, geräuchertes Fleisch, noble Bitterschokolade, einfach betörend. Die Zunge taucht ein in ein Spielfeld komplexer Aromen, der Mund wird überschwemmt von einer süßlichen Fruchtexplosion und gerösteten Espressobohnen, der irre extraktreiche Wein betört den Gaumen, verweilt, man will nicht loslassen, nicht unterschlucken, die Tannine spürbar präsent, aber so unglaublich seiden, geschliffen und weich, und dann – welch grandioser Abgang mit langem Nachklang!

Ein ungemein verführerischer, lasziv-erotischer Wein, so präzise, edel und nobel wie nie zuvor, von dem Parker meint, er verweise wie ein Leuchtturm auf das Potential des Languedoc. Ein Weltklasse-Wein, der sich heute noch wie ein ungeschliffener Rohdiamant präsentiert und der seine wahre Größe erst mit etwas Lagerung voll entfalten wird.
Zu genießen dennoch bereits jetzt in seiner schönsten Primärfruchtphase, Höhepunkt 2011 bis wohl nach 2020



318805 La Negly, „La Porte du Ciel”, rouge 2005 79,00 Euro
Dieser große ewige Rivale des ‚Truffiers’, ist, wie stets, in seiner Stilistik noch etwas nobler und edler – klassischer im Sinne legendärer Nord-Rhône-Weine!





Château Beaucastel - Châteauneuf-du-Pape

Originäre Weltklasseweine der südlichen Rhône aus biodynamischem Anbau mit moderatem Alkoholgehalt und traumhafter Finesse!

Beaucastel: Ein Name, eine Legende. Uralter Rhôneadel! Wer einmal diesen großen Rhône-Klassiker getrunken hat, den lässt ein Beaucastel sein ganzes Leben lang nicht mehr los. „Es ist unbestreitbar, dass Beaucastel nicht nur die langlebigsten Rot- und Weißweine der südlichen Rhône hervorbringt, sondern mit die größten und charaktervollsten Gewächse Frankreichs: Es sind die weißen und roten Referenzweine!” urteilt Parker voller Enthusiasmus. Und die „Bibel” der französischen Weinkritik, das ‚Classement 2009’ der REVUE DU VIN DE FRANCE, stuft dieses Weltklassegut als eines von zweien der südlichen Rhône ebenfalls ein in die winzig kleine, elitäre Spitzenklasse der besten Domainen Frankreichs.

Château Beaucastel
Château Beaucastel

Worin liegen seit Jahrzehnten die großartigen Qualitäten dieses traditionsreichen Familiengutes (heute wird es von der 6. Generation geführt) begründet? Hier sind mehrere Faktoren gleichberechtigt zu nennen: Zum einen erfolgt die Bewirtschaftung der extrem steinigen Weinberge ausschließlich nach biodynamischen Grundsätzen. Auf der im äußersten Norden von Châteauneuf-du-Pape in der Nähe von Courthézon gelegenen Domaine werden bereits seit 1964 (!) keine Düngemittel, Pestizide oder Insektenvernichtungsmittel mehr benutzt, stattdessen wird mit einer Tonne Kompost (Schafsmist und Traubentrester) pro Hektar jährlich gedüngt. „Wenn Unkrautvernichtungsmittel gespritzt werden, wurzeln die Reben nicht tief genug. Daher bekämpfen wir Krankheiten ausschließlich mit biologischen Mitteln, lockern den Boden auf und schneiden die oberflächlichen Wurzeln weg. Damit versetzen wir unsere Reben – deren Neubestockung nach einem detailliert geplanten Rotationsprinzip erfolgt, so dass die Weinstöcke im Schnitt stets 50 Jahre alt sind – in die Lage, auch in den heißen Sommermonaten genügend Wasser zur Vermeidung von Trockenstress zu finden und genügend Nährstoffe und Mineralien aus den unterschiedlichen Schichten in der Tiefe der Erde in die Rebe zu transportieren”, erläutert engagiert wie stets Jean-Pierre Perrin, einer der beiden heute die Domaine mit großer Weitsicht leitenden Brüder (dazu übernimmt sein Sohn Pierre immer mehr Verantwortung) und ergänzt: „Im Laufe der Jahre haben die Reben so ihre eigene Abwehrkraft gegen Aggressionen entwickelt und Bienen, Marienkäfer und Regenwürmer bevölkern wieder unsere Weinberge. Das natürliche Gleichgewicht führt zwangsläufig zu limitierten Erträgen und gibt somit die Quintessenz des Charakters dieses einzigartigen Terroirs wieder.”

Château Beaucastel
Frühlingszauber auf Château Beaucastel

Ein weiterer entscheidender Faktor der unverwechselbaren Qualitäten der großen Châteauneufweine von Beaucastel liegt in ihrer besonderen Rebsortenzusammensetzung. Beim roten Châteauneuf fließen wie beispielsweise auch bei Clos des Papes ALLE 13 Rebsorten der Appellation in die Cuvées ein, was zur großen Harmonie, zur Ausgewogenheit, zur Finesse und dem moderaten Alkoholgehalt der Weine beiträgt, was aber immer mehr Winzer zu vergessen oder bewusst zu negieren scheinen, in ihrem Bestreben, hoch bepunktete Monsterweine zu erzeugen. So ist die Counoise-Rebe beispielsweise sehr wichtig für die Finesse im Wein und die früh reifende Cinsault-Traube mit ihrer reichlichen Frucht bildet ein notwendiges Gegengewicht zum Alkoholgrad der Grenache und den Tanninen von Syrah und Mourvèdre. Und letztere Rebe trägt durch ihren für die Appellation ungewöhnlich hohen Anteil zum höchst eigenständigen, unverwechselbaren Beaucastel-Stil in seiner ganzen Ursprünglichkeit bei: Bio-Weine der absoluten Weltspitze!


Château Beaucastel
Alte Reben

Die Kellerarbeit der Familie Perrin ist genau so vorbildlich wie die Weinbergsarbeit. Die unumstößliche Maxime dabei lautet: Der Charakter und die natürlichen Eigenschaften eines Weins dürfen nicht durch Zugeständnisse an die moderne Technik gefährdet werden.
Und in einem Jahrhundertjahrgang wie 2007 (Parker urteilt so enthusiastisch wie zutreffend: „Throughout the southern Rhône, 2007 is the greatest vintage I have tasted in my thirty years working in that region”) besitzen diese wunderbaren Tropfen, die alle nach den gleichen Grundsätzen des biodynamischen Anbaus hergestellt werden, ein weltweit unschlagbares Preis-Genussverhältnis!


Château Beaucastel
Familie Perrin


174207 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2007 5,95 Euro
„Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Niveau zu derart sympathischem Preis produziert werden kann, ein Wein für all diejenigen, die hohe Qualität und großen Trinkgenuss suchen”, schwärmt Parker bereits seit Jahren begeistert über diesen phantastischen Alltagswein und feiert ihn mit der Auszeichnung „excellent value”! Und auch der DECANTER urteilt euphorisch: „Ein Vergnügen, ein großer und vortrefflicher Weinwert”! Und was ist das für ein herrlicher Alltagswein des fabelhaften Jahrgangs 2007 an der südlichen Rhône vom Fuße des mythischen Bergriesen des Mont Ventoux, einer Appellation, die immer noch Geheimtipp-Status besitzt! Bereits die ausgezeichneten Jahrgangsvorgänger erfreuten sich bei Ihnen, unserer werten Kundschaft, großer Beliebtheit. Und im phantastischen Jahr 2007 ist diese faszinierend harmonische, elegante, traumhaft frische und ungemein trinkfreudige Cuvée aus Grenache, Syrah, Carignan und Cinsault in ihrer sympathischen Preisklasse wohl weltweit fast ohne Konkurrenz und sprengt alles, was wir in den letzen Jahren in diesem Segment probieren durften! Dieser phantastische Bio-Wein bietet eine tiefe, undurchsichtige schwarzrote Farbe, ungemein verführerische Düfte nach schwarzen Kirschen, reifen Brom- und wilden Waldbeeren, Veilchen, weißem Pfeffer und den unvergleichlich aromatischen Gewürzen der Provence. Seine zarte Transparenz und Komplexität in Duft und Geschmack, seine beeindruckende Konzentration und Dichte (völlig ungewöhnlich in dieser so konsumfreundlichen Preisklasse), sein verführerischer Schmelz und die butterweichen, cremigen Tannine machen ihn im positiven Sinne zu „everybodys darling” und einem hedonistischen Trinkvergnügen. 
Werte Kunden, dieser Wein ist so dramatisch gut, dass er die Qualitätshierarchie in so mancher Blindprobe auf den Kopf stellen wird. Dieses Geschenk der Natur sollten Sie sich kistenweise in Ihren Keller legen. Solch eine Qualität zu solch unmöglichem Preis wächst alle 10 Jahre einmal, vielleicht! Große Qualität kann bisweilen so unfassbar preiswert sein! 
Zu genießen ist dieser Schmeichler der Sinne ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis wenigstens 2012. Kein Wunder, dass auch Parker noch einmal nachlegt: „Quality rises dramatically with the Perrin cuvees!”



174305 Perrin „Les Cornuds”, Vinsobres Village 2005 10,50 Euro
„Die exzellenten Lagen rund um das wunderschöne Dorf Vinsobres gehören zu den best gehüteten Geheimtipps an der südlichen Rhône” (Jancis Robinson) und sind daher in Deutschland noch wenig bekannt. Doch dies wird sich sehr bald ändern, bietet doch diese Region aufgrund ihrer Exposition am nördlichsten Rande der südlichen Rhône und ihrer Höhenlage, die auch im Sommer relativ kühle Nächte mit sich bringt (ideal geeignet zur Herausbildung komplexer Aromen!), optimale Bedingungen. Insbesondere die Syrahrebe fühlt sich hier, ähnlich den Gegebenheiten an der nördlichen Rhône und anders als in der brütend heißen Tal-Ebene des Südens, pudelwohl. Zusammen mit erstklassigen Grenachetrauben ergibt dies einen zugleich kräftigen, dichten als auch eleganten, samtweichen Wein mit kühler Stilistik: Welch Triumph eines großen Terroirs. Diese bereits heute ungemein lecker schmeckende, fabelhafte Cuvée von großartigen alten Reben bewegt sich auf dem qualitativen Niveau guter Châteauneuf-du-Pape-Weine! Das findet auch der weltweit wichtigste Weinkritiker, Robert M. Parker: Der Wine Advocate feiert daher in seiner Ausgabe 177, die den „wahren Schätzen, großen preiswerten Weinen” gewidmet ist, unseren weitgehend unbekannten Vinsobres im Überfliegerjahrgang 2005 der südlichen Rhône für sein „exzellentes Preis-Genuss-Verhältnis” als eines der „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt”!


Perrin „Les Cornuds”, Vinsobres Village


Château Beaucastel
Hart ist die Weinbergsarbeit auf dem steinigen Terroir von Vinsobres


174506 Beaucastel, Coudoulet de Beaucastel, rouge 2006 16,95 Euro
Nur die berühmte „Autoroute du soleil” trennt das exzellente Terroir des ,Coudoulet’ von dem des unmittelbar angrenzenden legendären ,Chateauneuf’ von Beaucastel! Seit mehr als 30 Jahren bereits werden die erstklassigen Mourvèdre-, Syrah-, Cinsault- und Grenachereben für den traditionell in Holzfudern ausgebauten ,Coudoulet’ biodynamisch bewirtschaftet und wurzeln tief in den kalkhaltigen Böden, die teppichartig mit den berühmten „galets roulés” bedeckt sind. Und so prunkt dieser köstliche, purpurrote Wein mit einem komplexen, ,kühlen’, ungemein animierenden Aromenspektrum von reifen, prallen schwarzen Kirschen, schwarzen Beeren, Oliventapenade, wild wachsenden provençalischen Kräutern, schwarzem Pfeffer, zarten Anklängen an geräuchertes Fleisch (wie bei großen, noblen Rotweinen der Côte Rôtie), orientalischen Gewürzen und Lakritze und zaubert ein verschmitztes Lächeln in die Augen des kundigen Weinliebhabers: Die kühle Eleganz dieses Weines ist für einen Côtes-du-Rhône geradezu sensationell!
Dies ist edler Stoff der absoluten Spitzenklasse! So wird dieser weltberühmte „Zweitwein” von Beaucastel von Robert Parker im wine advocate 178 mit 90-92 Punkten bewertet („another outstanding example of this Côtes du Rhône”) und zu den „größten Schnäppchen der Weinwelt” gezählt: Ein traumhafter Côtes-du-Rhône, der das Wort „steinreich” neu definiert und der schmeckt wie ein klassischer Châteauneuf von Beaucastel aus den späten 80er, frühen 90er Jahren – vornehm, nobel, aristokratisch.
Rhôneadel von traumhafter Finesse und selten erlebter spielerischer Eleganz! Und mit moderaten knapp 14% Alkohol auch wieder ein Rhônetropfen, den man mit herrlichem Trinkvergnügen ,wegzichen’ kann, so, wie es früher einmal war. Das ist schlicht die Qualität großer Châteauneuf-Weine zu einem absoluten Schnäppchenpreis! Dieser aristokratische Tropfen mit seiner cremig-seidenen Mundtextur klopft leise, aber unüberhörbar, an die Pforte der Weltklassegewächse. Ein Rhônefestival, ein erotisches Feuerwerk der Sinne! Oder um nochmals mit Parker zu sprechen: „This is almost the bottle essence of Provence”.
Zu genießen mit größtem Vergnügen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis wenigstens 2016.



174607 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2007 49,90 Euro
Die südliche Rhône wird in dieser Dekade von einer fast „unheimlichen” Serie großer Jahrgänge heimgesucht. Bis auf den in den sintflutartigen Regenfällen des September „abgesoffenen” 2002er waren alle Jahrgänge schlichtweg groß, sie unterschieden sich nur in ihrer jeweiligen Stilistik. Gab es also in den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren pro Dekade nur 2, bisweilen 3 herausragende Resultate, kann man aufgrund der veränderten klimatischen Bedingungen und einer im Vergleich zu früher wesentlich engagierteren Weinbergsarbeit durch bestens ausgebildete Winzer ab 2000 fast ununterbrochenen von einer Jahrhundertqualität sprechen und 2007 hat allem die Krone aufgesetzt! Zusammen mit Deutschland hat ganz Südfrankreich (also auch das Languedoc und das Roussillon) in 2007 europaweit die schönsten Resultate aufzuweisen mit dramatisch guten Qualitäten!

Und welch großartige Fassproben aus dem größten Jahrgang aller Zeiten in Châteauneuf-du-Pape habe ich in den letzten Monaten auf Beaucastel degustieren dürfen: Als wären die legendären Weine aus 1959, 1961 oder 1989 neu geboren! Welch wundervolle Liaison zwischen einer samtig-seidigen, aber auch ungemein kraftvollen Materie und einer betörenden Frucht.
Dem Glase entströmen köstliche Wogen von bezaubernden Aromen nach würzigen, süßlichen Schwarz- und Blaubeeren, saftigen schwarzen Kirschen und weißem Pfeffer, die pikante Würze von schwarzen Oliven, ein orientalischer Touch von Zimt und Nelken sowie Noten von schwarzem Tee. Am Gaumen wird jene feine, reife Grenache-Süße zelebriert, die so vollständig anders ist als bei aufdringlichen Marmeladenweinen, so viel distinguierter, eleganter, nobler. Das ist Aristokratie pur!
Dieser Châteauneuf-du-Pape auf absolutem Weltklasseniveau verzaubert durch seinen unverwechselbaren Charakter, der von der Mineralität der Böden und seinem hohen Mourvèdreanteil stammt. Und, was für viele Kenner am wichtigsten ist, seine feine Säure löst das Gefühl von angenehmer Frische auf der Zunge aus, so dass diese fabelhafte Cuvée trotz ihres Extrakts und ihrer Tiefe nicht schwer, sondern duftig, fein und transparent erscheint. Für Liebhaber originärer Rhôneweine ist dies einer der charaktervollsten Rotweine der Welt und gehört mit seiner ureigenen Stilistik im Jahrhundertjahrgang 2007 zu meinen persönlichen Favoriten! 


Dieser Edel-Châteauneuf-du-Pape „von einem der traditionellsten Weingüter Westeuropas, geschaffen in kompromissloser handwerklicher Ethik” (so Parker, der bis 95+ Punkte vergibt), ist ein betörender Sinneszauber mit schier unglaublichem Potential. Diese singuläre Qualität zählt in ihrer traumhaften Dimension zu den großen Wein-„Persönlichkeiten” Frankreichs mit einer expressiven Natürlichkeit, die ihre faszinierende Aura dem großen Terroir und einer meisterhaften Weinbereitung durch Pierre Perrin verdankt. Legenden sterben nie, Gänsehautatmosphäre!


In Subskription!


1746307 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2007 0,375 l 25,00 Euro


In Subskription!


1746107 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge, Magnum 2007 1,5 l 99,00 Euro


In Subskription!


1746207 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge, Jeroboam 2007 3 l 239,00 Euro


In Subskription!



DEUTSCHLAND


Deutschland 2007: „Weine, die wir uns immer schon gewünscht haben ... zahlreiche Weltklasseweine”, WEINWISSER!


Wir haben Sie, werte Kunden, in zahlreichen Mailings seit Frühjahr diesen Jahres detailliert informiert: 2007 ist in Deutschland bei den Spitzenwinzern ein Fabeljahrgang, der wegen seiner einzigartig langen Vegetationsperiode – aufgrund der frühesten Blüte aller Zeiten – den Winzern in einem wunderschönen Altweibersommer alle Möglichkeiten bot, extrem langsam gereifte Träubchen mit einem traumhaften Extrakt zu ernten und die größten Weine zu vinifizieren, die es je in deutschen Landen gab. Nachdem erste internationale Spitzenjournalisten wie Jancis Robinson oder John Gilman („2007 – Ein großartiger, strahlender Jahrgang, der alles in den Schatten stellt, was es in Deutschland seit 1971 gegeben hat”) unsere Einschätzung bestätigten, sind jetzt auch die deutschsprachigen Weinführer brandaktuell erschienen. Wir informieren Sie über die wichtigsten Beurteilungen und präsentieren Ihnen heute und in den nächsten Pinwänden die besten Weine der deutschen Winzerelite!

Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine 2009” urteilt wohltuend differenziert. Er weist auf einen Aspekt hin, den auch wir nicht müde werden zu wiederholen: Verallgemeinernde Jahrgangsbeschreibungen haben weitgehend ihren Sinn verloren, da selbst in schwierigen Jahrgängen gute Winzer tolle Weine machen – und umgekehrt. Eichelmann: „Es macht Spaß, so viele gute und hervorragende Weine aus dem schwierigen Jahr 2006 (Sie erinnern sich werte Kunden: Wir nannten ihn einen Jahrgang zwischen Himmel und Hölle) zu verkosten. Das zeigt: Deutscher Wein wird immer besser. Aber dennoch gibt es in 2007 neben hervorragenden, faszinierenden Weinen richtig schlechte, wenn zu früh und zu viel geerntet wurde. Vergessen Sie Jahrgänge. Alles was zählt, ist der Winzer, das Weingut. Spitzenwinzer erzeugen Spitzenweine. Das war 2006 so und das ist 2007 so!” Gut gebrüllt, Löwe!

War es früher selbst in Spitzenbetrieben Usus, zu ernten, was der Jahrgang von seinem Witterungsverlauf so hergab und mehr oder weniger alle Trauben so einzubringen, wie sie am Stock hingen (d.h. optimale Witterungsbedingungen große Weine, schwierige Witterungsbedingungen schwache Weine) selektieren heute die Spitzenwinzer alle Träubchen mit größter Sorgfalt, ernten so spät wie nur irgend möglich und arbeiten mit höchstem handwerklichen Ethos und extrem arbeitsintensiv in Weinberg und Keller, so dass sie auch in schwierigen Jahrgängen große Weine erzeugen. Umgekehrt vinifizieren schlechte Winzer in großen Jahrgängen mittelmäßige oder gar schwache Weine.

Weingut Keller
Kerngesunde Träubchen strahlen mit der Sonne um die Wette

Der Gault Millau 2009 trifft ebenfalls mit seinem Urteil den Nagel auf den Kopf: „Grandiose Spitzenerzeugnisse, aber der Jahrgang 2007 kann nur zum Teil seinem guten Ruf gerecht werden! So mancher Winzer, der befürchtete, die Fäulnis-Probleme des Vorjahres könnten sich wiederholen, entschloss sich zu einer zu frühen Lese. Leider schmecken deshalb etliche Weine heute grün und derb, weil sie aus Trauben gekeltert wurden, die ihre volle Reife noch nicht erreicht hatten.” Ins gleiche Horn stößt auch der WEINWISSER: „Weine, die wir uns immer schon gewünscht haben! Der Jahrgang 2007 hat in Deutschland nicht nur im frucht- und edelsüßen, sondern auch im hochwertigen trockenen Bereich zahlreiche Weltklasseweine hervorgebracht. Für diejenigen Winzer, die mit der Lese ihrer Spitzenweine nur lange genug – bis mindestens Mitte Oktober, oft sogar bis in die erste Novemberwoche – gewartet haben, wurde 2007 ein Traumjahrgang.
Aufgrund der extrem frühen Blüte, des langsamen Vegetationsverlaufs und des stabilen goldenen Herbstwetters, das die Säuren reifen ließ und das Fruchtaroma intensivierte, betrug die Lesezeit in vielen Spitzenbetrieben acht bis achteinhalb Wochen. Wer die lange Vegetationsperiode nicht ausgenutzt hat, hat Ruhm verschenkt und den potenziell großartigen Jahrgang mit weniger komplexen, zudem nicht optimal ausgereiften Weinen beleidigt. Wer hingegen die gesamte Lesezeit ausreizte, konnte brillant klare, tiefe, elegante und finessenreiche Weißweine mit bestechend präziser Fruchtkonzentration, feinrassiger Säure und komplexer mineralischer Struktur lesen. Selten zuvor haben sich auf vergleichbar hohem Niveau Lagencharaktere derart deutlich ausdifferenziert wie 2007 bei den besten Erzeugern im Wonnegau, in der Pfalz, an Mosel und Nahe.”

Auch Deutschlands Rotweinmärchen geht weiter! Der Gault Millau feiert Deutschlands besten aus 2006 (Sie wissen, werte Kunden, aufgrund der langen Fasslagerung ist der aktuelle Jahrgang immer ein Jahr hinter den Rieslingen zurück) mit der bisherigen Höchstnote von 95 Punkten! „Der Siegeszug des Rotweins hält weiter an, die Überraschung ist die Qualität der 2006er: Rotweine von frappierender Güte. Erneut stellt die Pfalz den besten Rotwein in ganz Deutschland. Unglaublich, aber wahr: Trotz aller Bemühungen der Konkurrenz stellt der Schweigener Fritz Becker zum sechsten Male in Folge den besten Spätburgunder des Landes. Diese Leistung ist ohne Beispiel in der 16-jährigen Geschichte des WeinGuide. Was Becker uns an Rotweinen aus dem schwierigen Jahr 2006 vorsetzte, hinterließ uns sprachlos!” Herzlichen Glückwunsch dem „Alten Fritz” und dem „Jungen Fritz” für diese Demonstration höchster handwerklicher Winzerkunst! Ihnen, werte Kunden, legen wir heute eine einzigartige Becker-Kollektion ans Herz, denn die sympathischen Pfälzer haben noch zwei weitere Rotweine unter den Top-Ten platziert (ja, es ist wirklich schier unglaublich!), sie vinifizieren auch einen fabelhaften Basisrotwein und Rieslinge der absoluten Pfälzer Spitzenklasse. Wahrlich: Das „Weingut Becker hat eine Ausnahmestellung inne und gehört zu Deutschlands besten Erzeugern”, Gault Millau 2009.


Weingut Friedrich Becker
Der „Alte Fritz” probiert seine Rotweine

972006 Becker, Spätburgunder „Cuvée Pinard” trocken 2006 12,50 Euro
Einen großen Winzer erkennt man immer auch an seinem Einstiegswein. Und welch sensationelle Qualität funkelt hier im Glas und bietet ungemein viel Pinot fürs Geld. Ein betörender Spätburgunder, der die klare Handschrift des Meisters zeigt und der so lecker und beschwingt schmeckt, wie Burgunder aus großen Dorflagen (die aber locker das Doppelte kosten!) sein sollten, aber nur ganz selten sind! Ein toller Rebsortencharakter, eine Klasse Pinot-Noir-Frucht und wegen seiner fabelhaft feinen, cremigen Tannine (eine absolute Rarität in dieser sympathischen Preisklasse!) bereits in seiner Jugend ein ungemein süffiger und leckerer Wein, den Vater und Sohn exklusiv für Pinard de Picard abgefüllt haben. Und nach dem großen Erfolg mit dem fast schon legendären Vorgängerjahrgang konnte die Qualität unserer Cuvée nochmals deutlich gesteigert werden (!), weil die sympathischen Beckers eine erstklassige Traubenpartie aus Top-Lagen nur für unsere Kunden in diesen phantastischen Basiswein abgefüllt haben. Herzlichen Dank dafür. 
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2009 bis 2012, mindestens.

Ganz, ganz selten habe ich in der Bourgogne einen so gelungenen, harmonischen, balancierten Pinot Noir in dieser genussfreundlichen Preisklasse gefunden, wie ihn die sympathischen Beckers aus jüngeren Reben aller großen Terroirs des Weingutes vinifiziert haben! In der Nase rote Beerenaromen, zarte Anklänge an Cassis und eine feine, attraktive Kirschfruchtigkeit, die eine klare, unverfälschte Burgundertypizität erkennen lässt. Am Gaumen saftig, geschmeidig, schmeichlerisch und mit einer inneren Dichte versehen, die man in Deutschland in dieser Preisklasse wohl kein zweites Mal mehr findet.

Becker, Spätburgunder „Cuvée Pinard” trocken


972505 Becker, Spätburgunder Kammerberg Großes Gewächs 2005 46,00 Euro
Wie guter Rotwein gemacht wird, wurde Friedrich Becker einmal gefragt. „Mit dem Bauch”, hat er intuitiv geantwortet, so wie es die trockene Art dieses individuellen Charakterkopfes ist. Und so präsentiert sich auch dieses Große Gewächs (Nomen est omen), das erst nach einem Jahr Flaschenlagerung auf den Markt kommt, wenn die erste Trinkreife erreicht ist, bei „aller Dichte und Finesse fleischig und emotional” (Gault Millau, der sowohl den heute präsentierten 05er wie den 06er unter die Top-Ten Deutschlands einstuft!) und ist sicherlich der tiefgründig-mineralischste unter allen Burgundern aus Deutschlands bestem Rotweingut, in seiner Stilistik Anklänge an die besten Pinot Noirs aus dem großen Terroir von Volnay im Burgund evozierend. In der Nase fasziniert eine grandiose Frucht: Feine Kirscharomen, rote Johannisbeeren, saftige Himbeeren und ein Hauch von Schokolade dominieren zurzeit den ungemein komplexen Duft. Am Gaumen breitet sich bei aller Dichte und Kraft eine feinsinnige Pracht aus und kleidet die Zunge verführerisch mit delikaten Aromen roter Beerenfrüchte ein. Ein trinkanimierender Säurenerv sorgt in Verbindung mit feinherben, cremigen Gerbstoffen für lebhafte Frische und ein traumhaftes Mundgefühl. In Blindproben wird dieser grandiose Rotwein stets als glänzender Vertreter eines elegant-kraftvollen, klassischen Burgunders erachtet, den man ab sofort (Dekantieren bitte) bis 2020 genießen kann. Ein solch harmonischer, perfekt ausbalancierter Pinot Noir (zu 60% im neuen Barrique ausgebaut) kann niemals billig sein, doch im internationalen Vergleich gesehen ist sein Preis geradezu ein Schnäppchen!




972906 Becker, Spätburgunder „Sankt Paul” Großes Gewächs 2006 49,90 Euro
Ein ganz großer Pinot Noir, zu 100% im neuen Barrique ausgebaut, der seine Pendants findet in den berühmtesten Lagen des Burgunds: Feine Mineralik trifft feinste Frucht. Finesse verbindet sich mit Länge. Genau so muss ein großer Burgunder schmecken! Höchste Eleganz paart sich mit süchtig-machendem Sexappeal und geschliffenen Tanninen. Ein singuläres Meisterwerk, in dem sich ein großes Terroir versinnbildlicht und sein magisches Antlitz enthüllt. Eine Göttergabe, deren aromatische Faszination berührt und die über Jahre hinweg nicht vergessen werden wird! Doch kommen wir zu irdischen Bewertungen zurück und lassen den Gault Millau urteilen, der diesen fabelhaften, lasziv-mystischen Wein mit einem Chambolle-Musigny vergleicht und meint: „Friedrich Becker gehört seit seinem legendären 1989er zu den bedeutenden Rotweinmachern Deutschlands und kaum jemand sonst kann seitdem eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen. Der Sankt Paul gehört zu den besten Rotweinen Deutschlands!” Und wir selbst sehen diesen genialen Wein aus Friedriche Beckers bisher definitiv größtem Rotweinjahrgang (!) qualitativ (fast) auf gleicher Stufe mit dem stilistisch anders gearteten, konzentrierteren, fülligeren Gault Millau-Serien-Sieger, dem „Pinot Noir” (vielleicht einen winzigen Wimpernschlag dahinter), denn eine derartige burgundische Eleganz, die in die Mysterien des Terroirs einweiht, solch pure Sinnlichkeit, solch tänzerisches Spiel bei aller inneren Dichte, solch traumhafte innere Harmonie und eine solch geschliffene Tanninstruktur werden Sie zu diesem Preis in Frankreich schwerlich finden können. Châpeau, „Alter Fritz”! Die deutsche Rotweinelite ist auf Augenhöhe mit den Pretiosen des Burgunds!
Und genau diese Einschätzung bestätigt der Gault Millau 2009: „Aromatische Walderdbeeren, verwoben mit hochfeinen Tanninen, schon jetzt ein Traum – in 10 Jahren immer noch”. Und mit 94 Punkten nach seinem „großen” Bruder der zweithöchst bewertete Pinot Noir Deutschlands!



972706 Becker, Pinot Noir 2006 98,00 Euro
Der Serientäter! Dazu verurteilt, den wenigen Weinliebhabern in aller Welt, die jemals eine Flasche dieser Inkarnation des deutschen Rotweinwunders genießen dürfen, nichts andres als hedonistische Freude bereiten zu dürfen! Der Gault Millau 2009 wählt Friedrich Beckers Pinot Noir 2006 wiederum zum besten deutschen Rotwein und resümiert: „Zum sechsten Mal in Folge stellt Becker den Rotwein des Jahres in Deutschland, allein diese Serie ist ohne Beispiel. Dass zwei weitere seiner grandiosen Roten unter den besten Zehn landeten, spricht für die Ausnahmestellung des Gutes. Der Pinot Noir besitzt eine kaum zu überbietende Feinheit und Eleganz, geschmeidige Tannine, eine berückende Schönheit mit süchtig machendem Potential!” 95 Punkte und damit (zusammen mit 2005 und 2003) die höchste Punktzahl, die je ein deutscher Rotwein erreichte. 
Dieser unglaublich komplexe, sinnlich betörende Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es in den ‚lebenden’ Weinbergen der rührigen Beckers an der deutsch-französischen Grenze lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieses originären, mit Luftzufuhr immer mineralischer werdenden Pinot Noirs zu mir nehme, werden wohlige Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags an einem warmen Sommerabend, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Probieren Sie, werte Kunden, wenigstens eine Flasche dieses lasziv-erotischen Burgunders, der nach Herkunft schmeckt, nach Pfälzer Heimat, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist: 
Nie zuvor gab es nach meiner festen Überzeugung einen besseren Rotwein aus deutschen Landen als dieses emotional berührende, hedonistische Weinmonument! Power without weight – Wie Klaus Peter Kellers legendärer Riesling G-Max!
 Zu genießen ab sofort wegen seiner schier unglaublich feinen Tannine (was aber trotzdem wegen des gigantischen Potentials eine kleine Sünde wäre!), Höhepunkt 2012 bis ca. 2025.



Weingut Friedrich Becker
Der „Junge Fritz” beim Verkosten.

Und jetzt möchten wir Ihnen, liebe Kunden, noch einige der „besten Weißweine der Pfalz” (Gault Millau) ans Herz legen, phantastische Rieslinge, die mit ihrer legendären Pfälzer Fülle und ihrer tiefen Mineralität zu den faszinierendsten Gewächsen Deutschlands gehören und unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten schlichtweg unschlagbar sind: Referenzqualitäten eines der spektakulärsten Weißweinanbaugebiete der Welt!


974607 Becker, Riesling „Fass 11” trocken (DV) 2007 9,90 Euro
Dieser betörende, ungemein expressive Riesling bezaubert mit seiner faszinierenden Pfälzer Fülle und brilliert schon in seiner Jugend mit seinem komplexen Fruchtspektrum, das von Pfirsich, Limone, weißen Johannisbeeren, Minze, Stachelbeeren und Steinobst bis hin zu zart exotischen Anklängen reicht und das fast süchtig macht in der Intensität der Aromen, in der Reinheit seiner geschmacklichen Komponenten und dem unverkennbaren authentischen Rieslingcharakter seiner großen Schweigener Lagen. Welch begeisternder, in sich ruhender Riesling, harmonisch, balanciert, mit gerade einmal 12 Volumenprozent Alkohol – schlichtweg atemberaubend! Unübertreffliches Preis-Genuss-Verhältnis!

Becker, Riesling „Fass 11” trocken (DV)


972307 Becker, Riesling Sonnenberg Großes Gewächs 2007 21,90 Euro
Welch faszinierende Mischung aus stahliger Mineralität, Zartheit und Komplexität, Kraft, Finesse und Pfälzer Fülle, wie sie nur wenige große Winzer auf die Flasche zu zaubern vermögen. Dieses grandiose Große Gewächs ist einer der attraktivsten und stilistisch prägnantesten Rieslinge Deutschlands! Phantastisches Potential, Höhepunkt wohl ab 2011 bis etwa 2020. Im WEINWISSER nur ein Punkt hinter dem besten Pfälzer Riesling, dem Kastaniebusch des Becker Freundes Hans-Jörg Rebholz, gewertet!




Und nun für alle Rieslingfreaks die beste Spätlese Deutschlands – schlicht die Königsdisziplin des deutschen Rieslings!


960607 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2007 21,90 Euro
„Die unterbepreiste Spätlese des Jahres in einem traumhaft trinkanimierenden Stil!” 
So schrieben wir in der Mai-Pinwand dieses Jahres bei der Erstpräsentation dieser fabelhaften Spätlese. Und weiter: „Mit seinem Siegerwein aus 2003 und dem 2. Platz in 2004 (jeweils im Gault Millau) demonstriert unser sympathischer Rheingauer seine Ausnahmestellung in einer Kategorie, die den Weltruhm deutscher Rieslinge begründet hat. Die phantastische fruchtsüße 2007er Spätlese gehört wiederum zu den Kandidaten für die beste Spätlese Deutschlands! Weltklasse pur, dieser geniale Stoff mit seinem tänzerisch moselanischen Stil hat das Zeug zur Legende!” So sehen es nun auch die gestrengen Kritiker des Gault Millau 2009, die diese fabelhafte Spätlese mit 95 Punkten zur besten Spätlese Deutschlands wählen, vor all den ebenfalls grandiosen Spätlesen der Renommiergüter von Mosel und Nahe. Herzlichen Glückwunsch der Winzerikone ‚Josi’ Leitz. Du und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines, Deine Weine eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge!
Johannes Leitz gehört zweifellos zu den Perlen unseres Programms!

Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese


PS.: Weinliebhaber, die sich erst neuerdings den phantastischen fruchtsüßen deutschen Rieslingen zuwenden, sind immer wieder erstaunt, wie vielfältig sich die mit einem herrlich moderaten Alkoholgehalt gesegneten Kabinette, Spät- und Auslesen genießen lassen: Sie munden wunderbar solo getrunken als Aperitifwein (Leichter, schwebend-transparenter, aber dennoch geschmacklich ungemein komplexer deutscher fruchtsüßer deutscher Wein hat eine ganz spezielle Genussgeschichte, wurde, anders als in romanischen Ländern, wo der schwerere Wein immer nur zum Essen getrunken wurde, stets zu allen Gelegenheiten gesüffelt) und nach mehreren Jahren der Reife, wenn die Süße immer mehr in den Hintergrund tritt, die Rieslinge harmonisch trocken schmecken, brillieren sie auch als vorzügliche Begleiter eines festlichen Mahles. Diese vibrierenden Rieslinge besitzen ein legendäres Reife- und Entwicklungspotential – ohne jemals ihre Frische zu verlieren! Bei den Spätlesen 20-30 Jahre und mehr, bei den Auslesen bis zu einem halben Jahrhundert und mehr. Von Jahr zu Jahr werden diese Köstlichkeiten sich entwickeln und gewinnen eine Komplexität und Mineralität, die weltweit einzigartig sind: Das sind Schichten um Schichten sich entfaltende Finesse und Eleganz, wobei das kaleidoskopartige Aromenspektrum stetigen Veränderungen unterworfen ist.


Weingut Josef Leitz
Blick auf die großartige Lage des „Rosenecks”

Und mit Freude legen wir Ihnen auch ganz eindrücklich Josis trockene Variante des Rosenecks ans Herz: Ein traumhafter, würzig-mineralischer Riesling, der in seiner schlanken, puristischen Feingliedrigkeit den Gegenpol bildet zum barocken, kraftvoll-majestätischen Rottland!

961507 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling trocken 2007 18,90 Euro

Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling trocken


Den trockenen Olymp von Josis vinologischen Meisterwerken in 2007 bilden wieder einmal die beiden majestätischen Rieslingunikate aus dem legendären Berg Rottland, von Gerhard Eichelmann mit den zweit- bzw. drittbesten Punktzahlen für trockenen Riesling geadelt:


960307 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling trocken 2007 29,50 Euro
Die großen Weine der Welt haben ihren Ursprung in einem mystischen Zusammenspiel von Mikroklima, Bodenzusammensetzung und Rebsortencharakter. Dieses Zusammenspiel wird von begnadeten Winzern in einzigartige Weinunikate transformiert. Das Herausarbeiten des Terroirs gelingt Johannes Leitz wie nur wenigen Winzern: Vom Fuße des magischen Rüdesheimers Bergs mit seinem verwitterten, bröseligen grauen Schiefer vinifiziert er zum wiederholten Male in Folge einen Weltklasse-Riesling, der geradezu als Quintessenz des großen Terroirs des Berg Rottland erscheint.
Denn Leitz ‚Rottland’ vermag das vermeintlich Unmögliche. Er trägt in sich die Paradoxien der großen Weine der Welt, die Vermählung von maximaler Konzentration mit einem Maximum an Finesse. Fast ölig fließt der Berg ins Glas und präsentiert sich bei allem Körperreichtum trotzdem fein ziseliert und elegant. Die tiefgründigen Aromen sind komplex und verweben zarte Noten von reifen, süßen Zitrusfrüchten, Ananas, Mango und Weinbergspfirsich mit filigraner Mineralität. Josi serviert diesen majestätischen Riesling übrigens stets aus einem großen Burgunderglas, denn so entdeckt man bereits nach kurzer Öffnungszeit noch weitere betörende Aromen wie etwa Cassis, Grapefruit und Litschi. Und dann diese Faszination im Mund: Der ‚Rottland’ entwickelt am Gaumen, neben aller cremigen Saftigkeit, Dichte und Konzentration, die Anklänge an legendäre Wachauer Weltklasserieslinge evoziert, dieses verzaubernde Spiel, diese einzigartige Finesse, die ihn zu einem charaktervollen, tiefgründigen Meisterwerk handwerklicher Winzerkunst werden lassen. Alle Ingredienzien sind traumhaft ineinander verwoben, die wahnsinnige Dichte wird aufgehoben in einer schwebenden Transparenz. Welche fabelhafte Säurestruktur, welche Frische! Sehr, sehr langer, Cassis-geprägter Nachhall von glockenklarer Mineralität. Welch monumentales Meisterwerk! 



Danke Josi, für dieses ebenso großartige wie tief emotional berührende Genusserlebnis! Mit diesem majestätischen Riesling, der keinen Vergleich mit superteuren Burgundern zu scheuen braucht, hast Du Deine Vision eines großen Rheingauer Rieslings verwirklicht, der die Finesse, Frische, Rasse und Eleganz seines großen Terroirs auf unnachahmliche Art mit famoser Kraft, grandioser Geschmeidigkeit und schmelziger Textur vereint. Er trägt die Insignien der Meisterhand in sich, die dieses flüssige Kunstwerk geschaffen hat. 



PS.: Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, urteilt euphorisch: „Ein Weltklasse-Riesling, der sich schon im jungen Stadium so saftig und offen in der Aromatik zeigt, das man schon beim Hineinriechen den Wunsch verspürt, in ihm zu ertrinken. Faszinierend der animierend niedrige Alkohol (12,5 Volumenprozent), der noch einen Grund mehr darstellt, sich diesem grandiosen Tropfen vollends hinzugeben”. 


Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling trocken
Wg. großer Nachfrage können wir max. 6 Flaschen pro Kunde abgeben!



Weingut Josef Leitz
Aus dieser weltberühmten Lage stammen die burgundisch inspirierten
Weine des „Rottlands”

961707 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling Goldkapsel trocken 2007 59,00 Euro

Nochmals die ultimative Steigerung! Deutschlands Antwort auf die legendäre Lage Montrachet. Schon mit dem ersten Schluck erzeugt der Wein ungläubiges Staunen. Ein Wahnsinnsextrakt. Welch wohlige Wärme, welch mineralische Wucht, welch cremiges Mundgefühl und welch großartige Säurestruktur. Singulärer Stil! Charakter, Ausstrahlung und Charisma! Ein in sich ruhender kraftvoller Wein für meditative Stunden, ein magischer Wein mit Potential für Jahrzehnte. Lieber Josi, ich freue mich sehr, dass es Dir gelungen ist, Dir einen Jugendtraum zu erfüllen und die Trauben von über 60 Jahre alten fabelhaften Reben aus einer der legendären Parzellen von Rüdesheim, direkt über Schloss Groenesteyn gelegen und von den Altvorderen als „Rüdesheimer Hinterhaus” hymnisch besungen, in diesen Weltklasseriesling einfließen zu lassen. Welch beseelter, welch transzendentaler Wein! 
Ich habe lange überlegt, mit welch anderem Riesling ich dieses majestätische Urgestein vergleichen könnte. Die Antwort: Mit keinem! Wenn überhaupt, schmeckt Österreichs berühmtester Riesling, Pichlers Unendlich, so ähnlich: Wachauer Opulenz und Dichte (allerdings im Vergleich zu den Wachauern Weinen der letzten Jahre eine moderatere Alkoholgradation!) vermählt mit der Mineralität und Frische des Rüdesheimer Bergs!
 Von Eichelmann hinter Kellers G-Max (zusammen mit anderen Weltklasserieslingen wie Kellers Morstein und Abtserde) mit der zweithöchsten Bewertung für trockenen Riesling gefeiert!





Wenn wir, werte Kunden, über trockenen Riesling schreiben, dann darf der gefühlte Riesling-Himmel nicht fehlen, und dennoch: „Über Keller-Wein zu schreiben, ist ein bisschen wie sein Lieblings-Urlaubsziel preiszugeben: Man will davon schwärmen, möchte aber nicht, dass sich alle sofort dorthin auf den Weg machen”. Jancis Robinson, eine der renommiertesten Weinkritikerinnen der Welt, hat den Nagel auf den Punkt getroffen. Es gibt schlicht zu wenig Stoff von den „Kronjuwelen des Jahrgangs 2007”, wie John Gilman, renommierter amerikanischer Journalist und höchst anerkannter Deutschlandexperte zutreffend urteilt. Klaus-Peter Keller, sympathischer Familienmensch und sensibler Winzergenius, ist den letzen Jahren mit weltweitem Lob und Ehrungen überschüttet worden, wie kein zweiter deutscher Winzer. Und Sie, werte Kunden, wissen bereits aus mehreren Mailings, dass sich Klaus-Peter im Fabeljahrgang 2007 nochmals übertroffen hat und die besten Weine in einer langen Reihe glanzvoller Jahrgänge vinifizierte.
Seine Großen Gewächse werden vom WEINWISSER und von Eichelmann auf Platz 1 gesetzt; der Gault Millau vergibt gar, einmalig in seiner Geschichte, die Plätze eins, zwei und drei „für den bisherigen Höhepunkt in Klaus-Peter Kellers Schaffen – trockene Rieslinge, die mit ihrer aristokratischen Noblesse begeistern.
Es gibt nur ganz wenige Weingüter auf dieser Welt, die mit einer solchen Bandbreite an Spitzenweinen aufwarten können. Glückwunsch an Klaus-Peter Keller und die ganze Familie”. Diesen guten Wünschen schließen wir uns aus ganzem Herzen an, auch im Namen unserer begeisterten Kunden, die sich, jahraus, jahrein, diese längst ausverkauften Pretiosen rechtzeitig in Subskription sichern. Doch natürlich haben wir für Sie, werte Kunden, noch einige Schätze aus Klaus-Peter Kellers Fabeljahrgang in der Hinterhand, die wir Ihnen heute anempfehlen möchten: Traumhafte Trouvaillen, welche die Maßstäbe in ihrer jeweiligen Preisklasse neu definieren!

Weingut Keller
Klaus-Peter vor einer Abbruchkante des Kalksteinfels - Geheimnis
der großen Rieslinge in Dalsheim und Westhofen

Beginnen möchten wir mit dem angesichts seiner phantastischen Qualität fast unglaublich preis’werten’ „Zweitwein der Großen Gewächse, der anderen Gütern als Spitzenwein zur Ehre gereichen würde” (Gault Millau):

951707 Keller, Riesling „von der Fels”, trocken 2007 14,90 Euro
Vom Geruch des heißen Fels nach einem warmen Sommerregen in einer lauen Nacht – Feinste Mineralität paart sich mit strahlend klarer, explosiver Frucht und einer sagenhaften Feinheit!

Phantastischer Spitzenriesling aus perfekt gereiften Trauben von jüngeren Rebstöcken aus den hymnisch gerühmten Grand-Cru-Lagen des Kirchspiels, des Morsteins, der Abtserde und des Hubackers, der von solch sensationeller Qualität ist, dass er viele wesentlich teurere Große Gewächse mühelos an die Wand spielt! Nomen est Omen – eine ungemein vibrierende, ungeschminkte Mineralität von tiefgründigen Kalksandsteinböden) spiegelt sich in diesem rassigen, traumhaft präzisen und fokussierten, aber auch zart cremigen Top-Riesling wieder, der beispielhaft demonstriert, welch phantastische Qualitäten Klaus-Peter im Fabeljahrgang 2007 vinifiziert hat. Die kalkhaltige mineralisch-kräutrige Note und das tänzerische Spiel des ‚Kirchspiels’, die zart exotischen Aromen des ‚Hubackers’ und seine Anklänge an gelbe Früchte wie Mandarinen und Aprikosen sowie die frische und abgrundtiefe Mineralität des ‚Morsteins’ vereinen sich zu einem harmonischen Chor und stimmen eine Hymne an auf die einzigartige Finesse und Mineralität großer Rieslinge aus den weltberühmten rheinhessischen Nobelterroirs, die mittlerweile in der Weinwelt einen ähnlich magischen Klang besitzen wie die berühmtesten Lagen des Burgunds! 

Selbst die renommierte New York Times gerät bei diesem magischen Riesling ob seiner traumhaften Qualität (zu einem übrigens im internationalen Kontext betrachtet geradezu lächerlich niedrigen Preis!) vollends ins Schwärmen: „Kellers ‚von der Fels’ verzaubert – er zeigt die mineralische Seele der Riesling-Traube. Leider ist er nur schwer zu bekommen...”. Ich möchte Ihnen werte Kunden diesen grandiosen Riesling, der mit seinem tänzerischen Spiel, seiner Leichtigkeit bei aller inneren Kraft („Power without weight!), einem übermütig galoppierenden jungen Fohlen auf der Weide gleich, jedem Liebhaber großer Weine ein seliges Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermag, ganz besonders ans Herz legen: Mit seiner vibrierenden Rasse, seiner tänzerischen Verspieltheit, seiner packenden Kraft und Mineralität und seiner vollendeten Sinnlichkeit gehört dieser traumhaft harmonische Riesling zu den größten Weinwerten eines legendären Jahrgangs!
 Legen Sie sich dieses Geschenk der Natur und eines sensiblen Weltklassewinzers kistenweise in den Keller und genießen Sie ab sofort bis nach 2020!

PS.: Der FEINSCHMECKER wählt diesen Fabel-Zweitwein im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling aus 2007 auf den dritten Platz, eingerahmt von den phantastischen Großen Gewächsen (Klaus-Peter hatte seine ausverkauften Großen Gewächse nicht angestellt) der gesamten deutschen Winzerelite!

Keller, Riesling „von der Fels”, trocken


Weinkenner wissen: Ein großer Winzer arbeitet immer mit der Natur. Nie gegen sie! Doch bisweilen will die Natur anders als der Winzer. Was dabei raus kommt, erzählen wir Ihnen jetzt:

954907 Keller, Westhofen Kirchspiel Riesling Spätlese -R- 2007 17,50 Euro
Havarie im Kirchspielfass – Spontis im Kalksteinhimmel!
Aus dem Urstromtal des Rheins heraus erheben sich sanft die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage ‚Kirchspiel’ wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet und somit, bestens geschützt vor den kalten Westwinden, über ein optimales Mikroklima verfügt. Herausragende Parzellen mit einem phantastischen Potential demonstrieren Jahr für Jahr deutlicher die Früchte der Revolutionierung in der Weinbergsarbeit, die Klaus-Peter seit dem Kauf dieses rheinhessischen Filetstücks vorgenommen hat. Mittlerweile ist die Regeneration dieser phantastischen Lage abgeschlossen, die Böden sind durch Humusbeigaben und jahrelanges mühevolles Umgraben aufgelockert und lebendig wie nie zuvor. Das Ergebnis: „The German Chassagne-Montrachet brings tears to your eyes”, lobt Jancis Robinson begeistert und vergibt dem 2006er Kirchspiel Großes Gewächs19,5/20 Punkten und damit die höchste Punktzahl, die sie jemals einem trockenen Riesling irgendwo auf der Welt gegeben hat. 

„Bester trockener deutscher Riesling in 2005” urteilt begeistert der Gault Millau.

Sie können sich vorstellen, liebe Kunden, mit welcher Sorgfalt Klaus-Peter Jahrgang für Jahrgang bei solch edlem Wein jedes einzelne Kirchspielfass im Keller behandelt. Und doch: Ein Fass „rebelliert”, weigert sich, des Meisters Wünschen zu folgen.

 Der Most stammt aus einer absoluten Spitzenparzelle im Kirchspielhang, ist eigentlich als ein Filetstück fürs Große Gewächs fest eingeplant. Aber nun wollen die weinbergseigenen Hefen ganz und gar nicht so wie der Chef des Hauses und legen bei gut 30 Gramm Restzucker „spontan” die Arbeit nieder. („Da sieht man mal wieder, das die Natur der wahre Boss ist”, schmunzelt Klaus-Peter, als wir im Keller in Flörsheim-Dalsheim erstmals dieses Rieslingunikat verkosten.) „Nachimpfen” mit Reinzuchthefen, um das Fass zu „zwingen”, weiter zu gären, ist bei Klaus-Peter Keller natürlich verpönt. Das höchst erfreuliche Resultat: Wir können Ihnen, werte Kunden, heute eine Rarität anbieten, die es so nie zuvor bei den Kellers gegeben hat: Ein traumhafter, finessenreicher und kraftvoller Kirchspiel-Typ, der mit seiner zarten Restsüße in der Tradition großer Rhein- und Moselspätlesen des vergangenen Jahrhunderts liegt! In der Nase zeigt dieses betörende Rieslingmonument die typischen kalkigen Kirchspiel-Aromen, dazu feinste Nuancierungen von Minze und Feuerstein: Es ist wie stets bei großen Weinen das erstklassige Terroir dieses rheinhessischen Filetstücks – nackter Kalksteinfels im Untergrund mit rötlichen Eisenoxideinschüben – das die Basis für die großartige, rauchige, fast „dreckige” Mineralität (dieser Begriff ist unter Weinliebhabern keine Abwertung, sondern Ausdruck höchster Bewunderung für Weltklasseweine vom Kalkgestein) und unvergleichliche Würze dieses edlen Rieslings legt. Die Zunge wird zärtlich geküsst von einem betörenden Extrakt, der sich ungemein vielschichtig und kraftvoll mit der dezenten Süße vermählt. Welch seidig-aristokratischer Verführer, der jetzt schon unwiderstehlich ist, aber auch das Potential zur langen Lagerung besitzt!

PS.: Einen großen Fan hat das „KIRCHSPIEL R” schon fest in seinen Bann gezogen: Die Oskar Preisträgerin Hillary Swank wünschte sich diesen sinnlich-seidigen Charmeur anlässlich der Verleihung des „Time for Peace Awards” in L.A. als Weinbegleitung zum Hauptgang und war begeistert von der „spectacular quality”. Dem kann ich mich nur anschließen – welch toller Wein für die anstehenden kühlen Wintermonate, solo genossen oder als traumhafter Begleiter zur asiatischen Küche!



Und dann haben wir heute noch ein phantastisches Schnäppchen von Rheinhessens Winzermagier – Große Qualität kann manchmal so preiswert sein:

953007 Keller Riesling, trocken 2007 9,90 Euro
Die Geburtsstunde eines neuen Mythos – Ein Fass zum Träumen schön! 
Eines der großen Prunkstücke in der Kollektion des Weinguts Keller, ein phantastischer Riesling zu unmöglichem Preis! Es sind nicht immer die teuren Prestigegewächse der Welt, die den wahren Weinliebhaber emotional berühren. Bisweilen verzaubern gerade Weine wegen eines singulären Zusammentreffens zwischen ihrer brillanten Qualität und einem provokant günstigen Preis die Herzen auch des kundigsten Kenners. Und was strahlt dieser phantastische Keller-Riesling nur für eine Magie aus, die Assoziationen an das Große Gewächs Kirchspiel evoziert. Kein Wunder, hat Klaus-Peter doch, um die Qualität seiner Exklusivfüllung für Pinard de Picard nochmals zu steigern, einen Anteil von 20 Prozent bester Trauben aus dem Kirchspiel in diesen Basiswein de luxe einfließen lassen. Für einen Einstiegswein (welch Understatement!) in die faszinierenden Weinwelten eines der großen Winzermagier der Welt ist dieser edle Tropfen eine absolute Sensation – Er ist ein Geschenk geradezu eines großen Winzers an alle Rieslingfreunde von Pinard de Picard! Diese herrlich leckere und so ungemein bekömmliche Selektion (nur knapp 12% Alkohol!) hat schon fast Kultstatus bei unseren Liebhabern deutscher Rieslinge erlangt. In seinem Preisniveau ist das absolute Weltklasse!


Keller, Keller Riesling, trocken

Exklusiv bei Pinard de Picard



Und last but not least: Parker feiert im brandaktuellen wine advocate 179 die grandiosen Gewächse Helmut Dönnhoffs, unseres intellektuellen Feingeistes von der Nahe mit weltweitem Kultstatus, mit Traumbewertungen: Seine fabelhaften 2006er Rieslinge erhalten zwischen 94 und 99 Punkten – Und das zu Preisen, die im internationalen Vergleich unfassbar günstig sind!

Weingut Hermann Dönnhoff
Helmut Dönnhoff

Wer Helmut Dönnhoff, die „lebende Legende, den Grandseigneur von der Nahe” (Gault Millau), persönlich kennt, weiß, dass er nicht nur ungemein sympathisch ist, er ist auch ein brillanter Charakterkopf, der stets unbeirrt seinen ureigenen Weg geht. Was mir an Helmut so imponiert: Er spricht stets erfrischenden Klartext. Und genau so sind seine Weine. Klarheit und Frische, Reintönigkeit, Finesse und Filigranität (zuweilen bis auf des Messers Schneide) zählen auch bei seinen Weinen stets mehr als Konzentration, Opulenz und Fülle.
Ich habe in all den Jahren meiner Tätigkeit als Weinhändler das Privileg gehabt, manche große Winzerpersönlichkeit kennen zu lernen. Doch es gab und gibt nur ganz wenige Winzer auf der Welt, die mit einer derart liebevollen Begeisterung für den Wein beseelt sind wie der charismatische Helmut Dönnhoff. Und 2006 ist zusammen mit 2007 der bisherige Höhepunkt im Schaffen eines der größten Winzer der Welt! „Heute glaube ich sagen zu können, dass mir zumindest im restsüßen Bereich meine Weine seit dem 1971er Jahrgang nicht mehr so gut gefallen haben, da eine solche Finesse und Eleganz wie in 2006 seit 71 nicht mehr mit einer gleichzeitig derart famosen inneren Dichte und Konzentration zusammenfielen.”
Wer Helmut Dönnhoffs vornehme Zurückhaltung kennt, weiß diese Einschätzung eines Jahrgangs, seine Freude und seinen Stolz auf seine Weine adäquat einzuschätzen. Wir freuen uns ungemein, dass Parker brandaktuell diese 2006er Weltklasse-Rieslinge (zu Preisen, die es nirgendwo auf der Welt nochmals für derart gefeierte Weine gibt) enthusiastisch bewertet! Lassen Sie sich, werte Kunden, diese größten Weißweinschnäppchen der gesamten Welt nicht entgehen!


Weingut Hermann Dönnhoff
Das romantische Lustschloss der Puricellis inmitten seiner Spitzenlage
Schlossböckelheimer Felsenberg wurde von Riesling-Magier liebevoll restauriert


9306306 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Auslese 2006 0,375 l 25,90 Euro
Eine der besten Auslesen Deutschlands in den letzten 100 Jahren, mit einer fabelhaften Frische und Leichtigkeit und einer unnachahmlichen Rasse, Aromenkomplexität und unergründlichen Mineralität. Ein weltweit einzigartiges Unikat, von Parker mit 99 Punkten bewertet. ...


9306106 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Auslese, Magnum 2006 1,5 l 120,00 Euro
... In der Magnumflasche Potential für ein Jahrhundert!


9305306 Dönnhoff, Oberhäuser Brücke, Riesling Auslese 2006 0,375 l 25,00 Euro
Die ewige Rivalin der Hermannshöhle, 98 Parker-Punkte!


9358306 Dönnhoff, Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Auslese 2006 0,375 l 21,00 Euro


935806 Dönnhoff, Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Auslese 2006 45,00 Euro


9358106 Dönnhoff, Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Auslese, Magnum 2006 1,5 l 95,00 Euro


9358206 Dönnhoff, Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Auslese, Doppelmagnum 2006 1,5 l 195,00 Euro
Phantastische, zutiefst mineralische Auslese aus einer weiteren Weltklasselage, 94 Parkerpunkte.


9315306 Dönnhoff, Norheimer Dellchen, Riesling Auslese 2006 0,375 l 23,00 Euro
Helmuts uralte stille Liebe ist das legendäre Terroir des Dellchens, 97 Parkerpunkte.


931506 Dönnhoff, Norheimer Dellchen, Riesling Auslese 2006 45,00 Euro


Weingut Hermann Dönnhoff
Blick auf die bizarre Felsenlandschaft des Dellchens


9360306 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Beerenauslese 2006 0,375 l 79,90 Euro
Einer der größten Beerenauslesen aller Zeiten , 99 Parkerpunkte, ...


9360106 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Beerenauslese, Magnum 2006 1,5 l 320,00 Euro
... in der Magnum ewiges Potential!




Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann