Saarwellingen, im September 2008

PINwand Nº 153


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

aus dem Languedoc, von der Rhône und aus dem Bordelais präsentieren wir mit den Domainen Limbardié (der legendäre Kultstoff, der auszog, Pomerols ganzen Stolz Pétrus zu besiegen), Clos Saint-Jean (extrem hohe Parkerbewertungen bei unglaublich fairen Preisen), Ogier und Chainchon Urgesteine unseres Programms und Legenden der französischen Weinwelt!

Aus deutschen Landen brillieren traumhafte Weine von zwei unserer Spitzenwinzer im Fabeljahrgang 2007: Werner Schönleber (Weltklasse von der Nahe) und Florian Fauth vom Weingut Seehof in Rheinhessen, die Entdeckung des letzten Jahres!

Aus Italien präsentieren wir mit dem Weingut Marco Porello einen phantastischen Geheimtipp aus der mythischen Region des Piemont. Absolute Glücksfälle für Liebhaber nobler italienischer Weine!

Etliche reduzierte Schnäppchenpakete finden Sie zudem heute in unserer Pinwand: Beispielsweise die Rotweine der Bodega Inurrieta, die der WeinGourmet als „Preiswunder mit Niveau” feiert!


Wieder eingetroffen:
Nach dem großartigen Testerfolg unseres italienischen Klassikers Barba, der den großen Rosé-Test Italien im FEINSCHMECKER („Höchstes Lob – Ein klasse Wein für wenig Geld!”) gewonnen hat, waren unsere Vorräte im Handumdrehen geräumt. Ebenso der herrlich leckere Basis-Rotwein unseres Kleinods aus den Abruzzen (2 Gläser im Gambero Rosso), der brandaktuell in Parkers neuem wine advocate 178 zu den größten Schnäppchen der Weinwelt gezählt wird! Greifen Sie schnell zu, bevor es wieder andere tun!

Fratelli Barba
Herbststimmung in den sanft geschwungenen Hügelketten der Abruzzen

659407 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato 2007 5,95 Euro

Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato


659106 Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2006 5,95 Euro

Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso

2 Gläser im Gambero Rosso


Niemals bisher waren die Van Volxem Weine so gut wie in 2007, so feingliedrig, so mineralisch, so salzig und jodhaltig, wie ich es sonst fast nur von teuersten Weißweinen der berühmtesten Lagen des Burgund kenne. Roman Niewodniczanski schwärmt mit leuchtenden Augen, voller Begeisterung vom „GRÖSSTEN JAHRGANG DER LETZTEN JAHRZEHNTE AN DER SAAR, der in einer sagenhaft langen Vegetationsperiode (früheste Blüte, gewohnt späte Lese) mit kühlen Herbstnächten (DIE bringen die Aromen!) bisher einzigartige mineralreiche Rieslinge mit einer traumhaft komplexen, spektakulär reichhaltigen und ungemein verführerischen Frucht erbrachte: 2007 hat so einzigartige Bedingungen geboten, ganz ehrlich, das ist einfach wie ein Sechser im Lotto!” Frisch eingetroffen, von unseren Stammkunden sehnlichst erwartet, sind die Spitzenweine dieser Fabel-Kollektion unseres Rebenflüsterers von der Saar:

Weingut Van Volxem
„Niwo” hoch über den Steillagen der Saar


906407 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling 1. Lage 2007 17,90 Euro


906207 Van Volxem, Goldberg Riesling 1. Lage 2007 17,90 Euro


9062107 Van Volxem, Goldberg Riesling 1. Lage 2007, Magnum 39,90 Euro


9062207 Van Volxem, Goldberg Riesling 1. Lage 2007, Doppelmagnum 79,00 Euro


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com
Extrem lockerbeerig und kerngesund strahlen die Träubchen
mit der Sonne um die Wette


906507 Van Volxem, Scharzhofberger Riesling 1. Lage 2007 17,90 Euro


9065107 Van Volxem, Scharzhofberger Riesling 1. Lage 2007, Magnum 39,90 Euro


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com


907307 Van Volxem, Volz Riesling 1. Lage 2007 22,80 Euro


9073107 Van Volxem, Volz Riesling 1. Lage 2007, Magnum 49,90 Euro


907607 Van Volxem, Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling 1. Lage 2007 32,00 Euro


9076107 Van Volxem, Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling 1. Lage 2007, Magnum 65,00 Euro


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com


907707 Van Volxem, Kanzemer Altenberg Riesling Alte Reben 1. Lage 2007 32,00 Euro


9077107 Van Volxem, Kanzemer Altenberg Riesling Alte Reben 1. Lage 2007, Magnum 65,00 Euro


907807 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling Alte Reben 1. Lage 2007 32,00 Euro


9078107 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling Alte Reben 1. Lage 2007, Magnum 65,00 Euro


9078207 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling Alte Reben 1. Lage 2007, Doppelmagnum 139,00 Euro



Schnäppchenangebot:


Domaine de Cascavel - Côtes-du-Ventoux: Fabelhafte Qualitäten (Parker: „DIE Entdeckung meiner Rhôneverköstigung”) aus zertifiziertem biologischem Anbau avancieren zu preislichen Provokationen der Prestigegüter aus Châteauneuf-du-Pape! Wir bieten Ihnen den großartigen Jahrgang 05 zum höchst attraktiven Aktionspreis an: Geniale Geheimtipps für preisbewusste Weinliebhaber!

Cascavel, Alte Reben
Alte Reben vor dem schneebedeckten Gipfel des Mont Ventoux

1371905 Le Cascavel, rouge (12 Flaschen) 2005 9 l , statt 90,00 nur 79,90 Euro

Le Cascavel, rouge (12 Flaschen)

12 Flaschen zum Aktionspreis!


1372905 Cascavel, „Les Amidyves”, rouge (6 Flaschen) 2005 4,5 l , statt 66,00 nur 58,00 Euro

Cascavel, „Les Amidyves”, rouge (6 Flaschen)




ITALIEN

Marco Porello – Piemont

Ein Kleinod von der Peripherie der prestigeträchtigen Orte Barolo und Barbaresco verzaubert unsere Kunden und lehrt die großen Namen des Piemont das Fürchten – und dies zu sagenhaft günstigen Preisen!

Marco Porello

Nur ein paar Kilometer nördlich von Alba liegen die sanft geschwungenen Hügel von Guarene und Canale, wo Marco Porello seine erstklassigen Weingärten besitzt. Es ist die weltberühmte Region im Piemont, in der auch die legendären Orte Barolo und Barbaresco mit ihren mythischen Lagen liegen. Zu Unrecht aber (jedoch zum Glück für Liebhaber großer piemontesischer Weine!) kann sich das Tal von Canale noch nicht ganz im gleichen Ruhme sonnen, obwohl auch in diesem bis in die jüngste Vergangenheit etwas vergessenen, traumhaft schönen Herrgottswinkel auf erstklassigen Hanglagen hervorragende Weine aus denselben Sorten wie bei den gefeierten Kollegen wachsen: Nebbiolo, Barbera und die weiße Arneis! Und damit versteht der junge Marco Porello meisterhaft umzugehen! Zudem sind seine großartigen Weine zu einem Preis zu haben, der einen Bruchteil der benachbarten Baroli oder Barbaresci beträgt, auf deren Etikett die prestigeträchtigen Namen stehen – und dies, obwohl in den letzten beiden Jahren der Gambero Rosso hellhörig geworden ist und in seinen Ausgaben 2007 und 2008 Porellos grandiose Gewächse allesamt mit zwei und erstmals auch drei Gläsern gebührend feiert! Deshalb hatten wir schlicht auch ein wenig Fortune, als wir im vorletzten Jahr noch vor der Veröffentlichung im Gambero keine Minute zögerten, als wir auf einer großen Jahrgangsverkostung in der herb-schönen Landschaft des Piemont diese prachtvollen Gewächse erstmals im Glase hatten, die vielen gerühmten Prestigeweinen in nichts nachstanden (!) und uns unverzüglich auf den Weg zu diesem nicht nur für uns bis dato völlig unbekannten Weingut machten. Welch Glück, denn heute stehen Weinhändler aus der ganzen Welt vergeblich Schlange, um in die Zuteilungen dieser phantastisch preiswerten Pretiosen zu gelangen!

Marco Porello
Marco Porello

Wenn man dann bei Porellos kleinem, idyllischen Weingarten-Häuschen auf dem Kegel seiner besten Lage auf ungefähr 250m Seehöhe steht und rundum in die 30-50 Jahre alten Weingärten blickt, versteht man augenblicklich, warum die Weine so ungemein gut und im besten Wortsinne saftig daherkommen: Von Südosten bis Südwesten erstrecken sich exzellente Weinbergslagen entlang des idyllischen Tales – Und hier im Herzstück dieses wunderschönen Fleckchens Erde stehen mit sensibler Hand gepflegte Nebbiolo und Barbera, die sich wegen der mineralischen Böden und infolge einer optimalen Sonneneinstrahlung sichtlich wohl zu fühlen scheinen. Vis-a-vis sieht man auf eine imponierende steile Kessellage, in der diejenigen Rebsorten angepflanzt sind, die es etwas kühler brauchen. Hier wächst vor allem Arneis, der durch das Wechselspiel der kühlen Nächte und der heißen Tage besonders fruchtig, rassig und knackig wird. Marco Porello führt den Betrieb in der dritten Generation. Seinen in alter handwerklicher Tradition arbeitenden Großvater bezeichnet er als Vordenker und sein großes Vorbild, der schon in seiner Jugend die besten Lagen der Gegend erworben und neu ausgepflanzt hat. Im Lauf der Zeit wurde natürlich auch die Kellertechnik systematisch erneuert, so dass Marco Porello heute für jeden Most das richtige Gebinde wählen kann, um seine Weine unter perfekten Bedingungen zu vinifizieren. Von alten kühlen Zisternen über Stahltanks zu perfekten 3.000 l Fässern und natürlich einer kleinen Anzahl von Barriques steht für jeden Wein die richtig Größe bereit. Wir freuen uns außerordentlich, mit dem qualitätsbeseelten jungen Gipfelstürmer Marco Porello ein absolutes Ausnahmetalent und Weinbesessenen für unser Programm verpflichtet zu haben, dessen Gewächse heute bereits im Konzert der ganz Großen mitspielen können und der eine glänzende Zukunft vor sich hat. Das Preis-Genussverhältnis seiner höchst authentischen, charaktervollen Weine ist im Piemont schwerlich zu überbieten!

Marco Porello
Piemont: Land der Hügel und Reben

610107 Porello, Roero Arneis Camestrì, bianco 2007 8,40 Euro
Dieser traumhaft feinwürzige Roero Arneis Camestrì ist ein wunderbares Beispiel, wie phantastisch gut im Piemont auch Weißweine schmecken können. Dies zu demonstrieren ist ein großes Anliegen des jungen ambitionierten Winzers, um einer autochthonen Rebsorte seiner Heimat wieder zu gebührendem Ruhm und Ehre zu verhelfen. Das gelingt ihm auch so hervorragend, dass er mit seinem 2005er großes Lob in allen namhaften italienischen Guides erntete. Und der Jahrgang 2007 ist wegen seiner animierenden Säure und wunderbaren inneren Dichte gar als noch größer einzustufen! Der Arneis wächst auf etwas kühleren Lagen auf sandigen Untergründen des ehemaligen Urmeeres. Das Mikroklima ist geprägt von großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht (ideale Bedingen zur Aromenbildung!), die Lagen sind sehr steil und immer vom Wind durchzogen. Die Lese erfolgte Mitte September händisch in kleine Behälter, vier Durchgänge waren nötig, um die perfekte Ausreifung aller Träubchen zu erhalten. Ausgebaut wurde der Camestrì im Edelstahltank, um seine famose Frische und Rasse zu bewahren. Die würzige Nase wird verwöhnt von den Düften einer blühenden Sommerwiese, dazu etwas Steinobst, Süßmandeln, Birne und Limetten im einladenden Bukett. Am Gaumen kommt dieser fabelhafte Weißwein knochentrocken daher mit herrlicher Frucht und knackiger Säure, einem tänzerischen Spiel und vorzüglicher, höchst mineralischer Länge.
Großartiger Begleiter zu Fischgerichten, aber auch solo genossen ein italienischer Traum!

Porello, Roero Arneis Camestrì, bianco


Marco Porello

610207 Porello, Barbera d’Alba Mommiano, rosso 2007 8,95 Euro
Der ungemein verführerische Barbera d’Alba Mommiano stammt von der südöstlich ausgerichteten Lage Mommiano, die mit Ton und Kalk durchsetzt ist und dadurch feingliedrige Weine mit viel Frucht und Finesse hervorbringt. Der Jahrgang 2007 wurde Ende September/Anfang Oktober in mehreren Durchgängen von Hand in kleine Kübel gelesen. 8 Tage Fermentation und 8 Monate Ausbau in großen Holzfässern perfektionierten diesen Wein, der danach noch auf der Flasche weiterreifen durfte. Insgesamt gibt es nur ca. 6.000 Flaschen von diesem Schmeichler der Sinne. Rubingranat schillert er im Glas, der betörende Duft ist dunkel- wie rotbeerig und erinnert an Waldbeeren, Kirschen und Himbeeren. Am Gaumen eine traumhaft saftige, feinst süßliche Frucht (die warmen Sonnentage in 2007 ergaben wie stets unter solch optimalen Bedingungen einen großen Barbera-Jahrgang, da die typische Säure der Rebsorte bestens im Zaum gehalten werden konnte), eingebettet in kühle mineralische Noten, die seine komplexe Struktur unterstreichen. Geschmeidig und seidig liebkost er die Zunge mit einem animierenden Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt und das diesen wunderbar frischen Barbera zu einem idealen Begleiter mediterraner Gerichte werden lässt. Marco Porello empfiehlt ihn leicht gekühlt bei ca. 16° zu trinken. 2 Gläser im Gambero Rosso 2008 für seinen ungemein beliebten Jahrgangsvorgänger und völlig zu Recht die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis! 2007 ist zumindest auf gleichem Niveau, vielleicht der traumhaft reifen Säure wegen nochmals einen Wimpernschlag besser.

Langsam, aber sicher entdeckt die internationale Fachpresse unser Kleinod: Der DECANTER, einer der international renommiertesten Weinfachzeitschriften mit hervorragenden Kolumnisten wie Michael Broadbent und Hugh Johnson, feiert diesen provokant preisgünstigen Barbera mit 4 Sternen, was bedeutet „höchst empfehlenswert” und wertet ihn mit „seiner vibrierenden Frucht, Komplexität und traumhaften Struktur und Balance” als eines der größten Schnäppchen auf dem internationalen Weinmarkt!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2012.



Marco Porello

610306 Porello, Nebbiolo d’Alba, rosso 2006 11,00 Euro
Die Nebbiolo d’Alba Reben stehen in den beiden besten Lagen Porellos bei Vezza d’Alba und Canale. Die Stöcke sind mindestens 30 Jahre alt, haben daher schon von Natur aus etwas weniger Ertrag und transportieren die feine salzige Mineralik des Terroirs in die kerngesunden, hocharomatischen Beeren. Geerntet wurde wieder relativ spät, zwischen dem 10. und 20. Oktober, 12 Tage fermentiert, um dann in 3.000 l Holzfässern zu reifen. Ganze 8.000 Flaschen dieses piemontesischen Urgesteins wurden gefüllt. In der Farbe ein dunkles Rubin mit violetten Reflexen. Im intensiven und einladenden Duft faszinieren Brombeeren, Maulbeeren und ein wenig Himbeeren, dazu zarte Veilchen-Noten und ein Hauch Nougat. Am Gaumen wieder eine ungemein saftige Beerenfrucht (was für ein phantastisches Maul voll Wein: frisch, vibrierend, rassig) und eine famose Struktur, sehr fein balanciert, elegant mit Tiefe und Schmelz, aber auch typischer lebendiger Säure, klingt mit feiner feinherber Frucht und zwar präsenten, aber erstklassigen, da weichen, cremigen Tanninen lange nach. Die herausragende Qualität dieses famosen Nebbiolo ist eine Provokation seiner vielen gerühmten, wesentlich teureren „Brüder” aus Barolo und Barberesco und demonstriert das ganze vinologische Können eines Ausnahmetalents wie Marco Porello. Zwei Gläser im Gambero Rosso 2008 und die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2020.

Porello, Nebbiolo d’Alba, rosso

2 Gläser im Gambero Rosso


610406 Porello, Barbera d’Alba Filatura, rosso 2006 12,90 Euro
Die Trauben für diesen berührenden Wein kommen aus der wohl besten Lage in Canale, die fast zur Gänze Marco Porello gehört. Der Boden ist ein Mergelgemisch mit hohem Ton-und Kalkanteil – daher die traumhafte mineralische Note im Wein. Hundert Prozent Barbera d’Alba von 30 bis 50 Jahre alten Reben stehen hier auf einem steilen Hügel namens Filatura, dessen Name vermutlich daher kommt, dass der Weinberg mit seinen dicht gepflanzten Reihen im Morgentau seidenen Fäden ähnlich sieht, so dass Filatura (die wörtliche Übersetzung ist „Spinnen”) auch im Sinne von „gesponnenen Fäden” gebraucht wird. Schmunzelnd fügt Marco Porello hinzu, dass man das Wort auch im piemontesischen Dialekt als Ausdruck für ein „Filetstück” verwenden könne. Und dies ist augenscheinlich sichtbar, denn die vorzüglich gepflegten Reben sind nach Südwesten ausgerichtet, die erstaunlich lockerbeerigen Klone ergeben gerade einmal 6.000 Flaschen pro Jahr. Erst Anfang Oktober wird gelesen. Nach 10-12 Tagen Mazeration in temperaturgesteuerten Tanks und der anschließenden Vergärung in Holzgärständern reifen die Weine 12-14 Monate je nach Jahrgang in neuen und gebrauchten Barriques und danach „einige” Monate auf der Flasche zur vollen Reife heran. In der Farbe ein mittleres Violettrot, fast Schwarz im Kern, mit zarten Aufhellungen zum Rand. In der Nase eine komplexe Frucht und betörende Aromen von Brombeeren, Blaubeeren, Sauerkirschen, Veilchen, Rosen, Tabak, Pfeffer und Zedernholz und auch zarte Anklänge von Schokolade. Am Gaumen dicht, mit saftiger Frucht und mit einer anregenden, trinkanimierenden Säurestruktur ausgestattet sowie einer erfrischenden Sauerkirschnote und einem langen von feiner Würze und Mineralität geprägten Nachhall. Nochmals besser (!) als sein großartiger Jahrgangsvorgänger, der im Gambero Rosso mit zwei roten Gläsern geadelt wurde. Zurecht sehr viel Lob für einen phantastischen Wein zu provokant günstigem Preis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2009 bis 2014.



Marco Porello

610506 Porello, Roero Torretta, rosso 2006 15,90 Euro
Porellos grandioses Meisterwerk! Ein phantastischer Nebbiolo aus der grandiosen Einzellage Torretta, benannt nach dem romantischen Türmchen, das hoch auf dem Hügel thront. Dieses gesegnete Terroir liegt auf über 250 m Seehöhe und ist zur Gänze nach Südwesten ausgerichtet; daher ist es noch spätnachmittags sonnig – sehr wichtig für den spät reifenden Nebbiolo! Das Erfolgsrezept für jeden großen Piemonteser Wein heißt: Lange sonnige Tage und kühle Nächte und das ist im Weingarten Torretta perfekt der Fall. Ein sandiger Boden mit einem hohen Anteil an Magnesium, Ton und Kalkmergel, der auf Ablagerungen des Urmeeres zurückzuführen ist, sowie vulkanische Einsprengsel bringen komplexe Geschmacksaromen und eine feine Frucht sowie eine wunderbare salzige Mineralität in die Trauben. Die Rebstöcke sind bis zu 50 Jahre alt und tragen nur wenige kleinbeerige Trauben. Die Trauben werden erst bei perfekter physiologischer Reife gelesen, meist erst Mitte bis Ende Oktober, und da sind die Kollegen in der Gegend längst alle fertig. Nach 14-16 Tagen Mazeration wird konsequenterweise in kleinen Holzgärständern vergoren und in Barriques aus französischer Eiche 16 Monate lang gereift. Erst nach weiteren Monaten Flaschenreife werden die knapp 6.000 Flaschen vermarktet. Ein subtiler, sehr feingliedriger Nebbiolo, der den Vergleich mit den berühmten (und wesentlich teureren) Namen nicht zu scheuen braucht und viele Jahre traumhaften Genuss verspricht. In der Farbe ein gedecktes Kirschrot mit zarten schwarzen, violettfarbenen Reflexen. In der „verzauberten” Nase Aromen von Kirschen, dunklen Beeren, mediterranen Kräutern, steiniger Mineralität und dunkler Erde. Dazu zarte balsamische Anklänge und Noten von Schokolade, Tabak und Baumrinde. Am Gaumen bei aller inneren Dichte eine faszinierende Feinheit und Finesse und eine frische Säurestruktur. Dazu ein edles Tannin und eine unendliche Sauerkirschfrucht im betörenden Abgang. Gewinnt nochmals mit eines kongenialen Gegenspielers in Form eines kräftigen Essens, wie geschmorter Ochsenschwanz mit Salbeipolenta oder Lammkarree mit Olivenölmarinade und gegrilltem Gemüse. Das ist definitiv ein edler Pirat und „agent provocateur” für hochkarätige Barolo-Verkostungen! Marco Porello hat sich mit diesem Kunstwerk in die qualitative Spitze des Piemont katapultiert
Zu genießen 2010 bis nach 2018!



Marco Porello
Roero - von außerirdischer Qualität :-)

Was für eine Preis-Leistungs-Sensation besitzen alle Heimat-Weine von Marco Porello, der sich mit Leib und Leben seinen großen Terroirs verschrieben hat! Animierend im Trunk, komplex in der betörenden Frucht und enorm viel Finesse und Spiel am Gaumen freisetzend. Authentische Piemonteser Kultweine mit Seele, mit Charakter und Noblesse aus dem Land am Fuße der Berge, das im Frühling in zauberhafter Blüte zum Leben erwacht und sich im Herbst bei der Ernte in seiner vollen Pracht von harmonischen Farben zeigt. Gänsehautatmosphäre, Gänsehautweine!



FRANKREICH

Château de Chainchon - Côtes de Castillon

Weingourmet: „Es gibt sie noch – gute Bordeaux zum reellen Preis. Der Valmy gehört zu den 50 besten Schnäppchen aus Bordeaux, und das zu kleinem Geld!”

Unser fast schon legendärer Geheimtipp vom rechten Ufer brilliert seit mehreren Jahren mit einer sensationellen Qualität, gegen die auch viele wesentlich teurere Grand Crus aus Saint Émilion keine Chance haben!

Château de Chainchon
Patrick Erésué und seine Ehefrau Michele
vor ihrem Weinkeller

Ungemein spannend ist zurzeit die Entwicklung in den Satellitenappellationen um Bordeaux, wo erstklassige Qualitäten zu derart günstigen Preisen produziert werden, dass man selbst im Bordelais wieder „Schnäppchen auf Top-Niveau” (FEINSCHMECKER) finden kann. Folgerichtig urteilt auch die ‚Revue du vin de France’, die renommierte französische Weinzeitschrift, dass die Appellation Côtes de Castillon, die mit ihrem erstklassigen Terroir unmittelbar an die berühmten Lagen von St. Émilion anschließt und mit einem identischen Mikroklima gesegnet ist, zu einem neuen El Dorado des rechten Ufers geworden sei, mit großartigen Qualitäten und noch sehr attraktiven Preisen. Und Parker fordert die Bordeauxliebhaber ausdrücklich auf, sich in dieser noch weitgehend unbeachteten Region nach attraktiven Alternativen zu den Hochpreisprodukten umzuschauen.

Das haben wir bereits vor mehreren Jahren getan und eine damals in Deutschland noch völlig unbekannte Familiendomaine für Sie aufgespürt, die in kleinen Mengen erstklassige terroirbetonte Weine erzeugt, die mittlerweile zu den großen Rennern unseres Programms gehören. Verantwortlich für dieses kleine „Weinwunder” zeichnet Patrick Erésué, ein genialer Weinmacher spanischer Herkunft, der 1995 den väterlichen Betrieb übernommen hat. Zuvor war er über mehrere Jahre als Kellermeister und Önologe maßgeblich am kometenhaften Aufstieg des Grand Cru Classé Weingutes „Canon La Gaffelière” (St. Émilion, Besitzer Graf Neippberg) beteiligt. Mit dem dort erworbenen „Know-how” produziert er seither auf seinem eigenen Gut traumhafte Bordeauxweine, die Sie sich, werte Kunden, auf keinen Fall entgehen lassen dürfen, da sie ein derart günstiges Preis-Genussverhältnis besitzen, wie man es nur ganz selten findet. Neben seinem immensen önologischen Wissen nennt Patrick aber auch erstklassige Hanglagen in südwest- und südlicher Ausrichtung sein eigen, die zwar mineralstoffreich, aber ansonsten so mager und „arm” sind, dass keinerlei Ausdünnung der Trauben vorgenommen werden muss, da sie schon von Natur aus nie mehr als 40 hl/ha Ertrag erbringen. Eine für Bordelaiser Verhältnisse, wo gar die Premier Grand Cru Güter mehr als 50 hl/ha Trauben einfahren, geradezu extrem niedrige Ernte! Diese deutlich reduzierten Traubenerträge von teilweise sehr alten, teilweise neu angepflanzten Rebstöcken mit großem Potential (60 % Merlot, 40 % Cabernet-Sauvignon) werden anschließend von Patrick in seinem technisch so wohltuend einfach gehaltenen Keller möglichst sanft und behutsam in neuen sowie gebrauchten Barriques ausgebaut, ohne Schönung oder Filtration erleiden zu müssen.

Château de Chainchon
Château Chainchon mit uralten Merlotreben in Hanglage

Daher präsentieren sich diese originären Gewächse auf der Flasche in einem wohltuend „altmodischen” oder besser gesagt, klassischen Bordelaiser Stil, haben natürlich keinen Mostkonzentrator gesehen, sind elegant, extrem finessenreich, dicht, harmonisch, geschmeidig, mit schmelziger Textur und sehr feinkörnigen Tanninen ausgestattet und besitzen eine dunkelbeerige Frucht. Es ist uns eine besondere Freude, Ihnen heute den fabelhaften 2005er Valmy Dubourdieu Lange anbieten zu dürfen, seit Jahren einer der beliebtesten Rotweine in unserem Programm, der viele seiner wesentlich berühmteren und teureren Nachbarn aus St. Émilion ganz schön alt aussehen lässt! Patrick hat im Bordelaiser Jahrhundertjahrgang 2005 die besten Weine seiner Winzerkarriere vinifiziert, die ich auch im Kontext mehrerer vergleichender Bewertungen mit den berühmten Namen aus Saint Émilion jeweils mit 92+ Punkten bewertet habe. Phantastisches Preis-Genussverhältnis und meine ganz besondere Empfehlung!


512305 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2005 14,90 Euro
Vom WEINGOURMET zu den „50 besten Bordeaux-Schnäppchen zu vergleichsweise kleinem Geld” (bis 34,90 Euro) gezählt: „Es gibt sie noch – gute Bordeaux zum reellen Preis”.

Ausschließlich aus im naturnahen Anbau gewachsenen, kerngesunden Merlottrauben mit optimaler physiologischer Reife vinifizierte Patrick ohne jegliche kellertechnische Manipulation einen tiefdunklen, attraktiven, klassisch-traditionellen Wein des rechten Ufers mit faszinierenden Anklängen an aromatische rote und schwarze Früchte (Cassis, Kirsche, Brombeere, Haselnuss), edle Bitterschokolade, schwarzen Tee, Holunderblüten, feine Gewürze, Tabak und zarte Röstaromen. Am Gaumen gleitet dieses faszinierende Extrakt fast zärtlich über die Zunge und ummantelt liebevoll eine perfekt eingebundene Säure, die ein großes Entwicklungs- und Lagerpotential aufzeigt; dazu überzeugen faszinierend weiche, cremige, seidig-elegante Tannine und ein sehr moderater Alkoholgehalt von ca.13,5%, der nicht ermüdet, sondern lustvoll animiert auf das nächste Glas!

Ein ganz großer Wurf von Patrick, der es sich mit seinem mutigen Schritt in die Selbständigkeit nicht leichte machte und sich nicht auf seinen Lorbeeren und seiner sicheren Anstellung als renommierter Kellermeister von Canon-La-Gaffelière ausruhte, stattdessen mit unermüdlichem Elan, höchstem vinologischem Können und enorm viel Intuition das alt eingesessene Gut an die Spitze der mittlerweile glänzend beleumdeten Aufsteiger-Appellation führte. Was mir so besonders an Patricks Weinen imponiert: So viele moderne Bordelaiser Gewächse sind mittlerweile vom aufdringlichen Holz dominiert, das in Wahrheit nur mangelnde Weinbergsarbeit unzulänglich kaschiert! Bei Patrick hingegen finden Sie das genaue Gegenteil: Komplexe Aromatik, Geschmeidigkeit, ein Hauch von zartherber Fruchtsüße, extrem feine Struktur, Tiefgründigkeit, Eleganz, Ausgewogenheit und Finesse pur, kernige, dennoch feinsaftige, cremige Tannine für ein großes Lager- und Entwicklungspotential und nicht den Hauch einer marmeladigen Opulenz.

Château de Chainchon
Patrick und Michele beim Begutachten ihrer Trauben

Dieser große Wein ist nichts anderes als ein phänomenaler Triumph des Terroirs über alle moderne Kellertechnik. Ein unglaublich beeindruckendes Bordelaiser Gewächs, und das zu einem fabelhaft fairen Preis. Immer noch ein Geheimtipp klassischen Stils mit tiefgründiger Mineralität, der nicht nur Maßstäbe in seiner Preisklasse setzt, sondern wesentlich berühmtere Nachbarn in St. Émilion teilweise ganz schön alt aussehen lässt!

PS.: Bei der Durchsicht der Bewertungen der internationalen Fachjournalisten habe ich zu meiner freudigen Überraschung festgestellt, dass sich doch tatsächlich ein renommierter Journalist auf Château Chainchon verirrt hat und die Qualitäten dieses fast völlig unbekannten 2005er Valmy Dubourdieu Lange adäquat bewertet: Mario Scheuermann (u.a. Herausgeber des empfehlenswerten Internetportals www.best-of-wine.com) vergab begeistert 90-91 Punkte und notierte: „Dunkles, sehr tiefes rubinviolett. Schon die dichte, kompakte Frucht und Würze der Nase lässt die Ambitioniertheit dieses Weins erahnen. Am Gaumen saftig, rund und weich, sehr harmonische, reife Tannine. Lang nachklingend, ausgesprochen lecker”.
Zur Einschätzung von Scheuermanns Bewertung sollte hier noch angefügt werden, dass er stets deutlich zurückhaltender in seiner Notenvergabe ist als alle anderen Journalisten, dass der ‚Valmy’ die höchste Bewertung aller Weine der Côtes de Castillon erzielte und dass selbst in der Renommierregion Saint-Émilion, deren Weine preislich in einer völlig anderen Liga spielen als unserer Kleinod aus Castillon, nur knapp zwei Dutzend Weine höher bewertet wurden, ein Drittel davon wiederum mit nur einem Punkt. Diese Relation demonstriert unter Berücksichtigung der gewaltigen Preisunterschiede das sensationelle, schier unübertreffliche Preis-Genussverhältnis unseres grandiosen Klassikers aus einer Satellitenappellation von Saint-Émilion. Lassen Sie sich dieses fabelhafte Schnäppchen auf keinen Fall entgehen!

PS.II: Die WEINWELT urteilt in einer sehr interessanten Reportage über die Möglichkeiten, in Bordeaux noch „Entdeckungen zu besten Preisen” zu machen: „Bordeaux gilt als Herkunft teurer Weine. Ganz Bordeaux? Nein. Wir haben für Sie ausgiebig die fünf Côtes de Bordeaux durchkreuzt. Und haben entdeckt: In den historischen Randbezirken der Grands Crus lassen sich verborgene Schätze heben... Die Côtes de Castillon liegt nur den berühmten Steinwurf von den benachbarten Nobelvierteln Saint-Émilion und Pomerol entfernt”. Und dann werden 5 Weine mit 4 Sternen geadelt und damit als die besten Entdeckungen des Bordelais gefeiert: Darunter unser Valmy Dubourdieu Lange!
Genießen können Sie diesen traumhaften Klassiker des rechten Ufers ab sofort, seinen Höhepunkt wird diese unerhörte Provokation wesentlich teurerer Bordelaiser Prestige-Gewächse (im Bordeaux gehen die Uhren halt anders und die überteuerten Preise hoch gehypter Güter zählen bei Etikettentrinkern mehr als bei wahren Kennern und Liebhabern die Wahrheit im Glas) zwischen 2010 und etwa 2020 erreichen!

Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge


Zum traumhaft günstigen Subskriptionspreis bieten wir Ihnen heute einen der größten Weinwerte aus dem extrem heterogenen Jahrgang 2007 an, der eindrucksvoll demonstriert, dass 2007 in Bordeaux der Jahrgang der großen Winzer ist:

512307 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2007 10,90 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2010!


Und als tägliches Trinkvergnügen empfehlen wir Ihnen die beiden „kleinen Brüder” des Valmy, phantastische, ungemein leckere Alltagsweine. Viel Vergnügen damit. Und wenn Sie von diesen beiden tollen Einstiegsweinen eine 12er Kiste ordern, zahlen Sie nur 11 Flaschen! Dieses attraktive Angebot gilt bis 30.09.2008.

512106 Château de Chainchon, rouge 2006 6,50 Euro

Château de Chainchon, rouge


5121906 Château de Chainchon, rouge (12 Flaschen) 2006 9 l 71,50 Euro


12 Flaschen zum Preis von 11!


512206 Chainchon, Cuvée Prestige, rouge 2006 8,90 Euro

Chainchon, Cuvée Prestige, rouge


5122906 Chainchon, Cuvée Prestige, rouge (12 Flaschen) 2006 9 l 97,90 Euro


12 Flaschen zum Preis von 11!


Dazu empfehlen wir aus unserer Subskriptionsofferte 2007:

bordeaux
© CIVB

530107 Cos d’Estournel, St. Estèphe 2e cru classé rouge 2007 81,80 Euro
VINUM: „Topwein des Jahrzehnts! Von geradezu majestätischer Eleganz, herrlicher Wein!”
René Gabriel, WeinWisser: „Ein wirklich großer Grand Cru, eine Meisterleistung! 19/20 Punkten.”

Cos d’Estournel, St. Estèphe 2e cru classé rouge

In Subskription! Auslieferung ab Frühjahr 2010


887107 Château Léoville Las Cases, Saint-Julien 2e cru classé rouge 2007 118,90 Euro
WeinGourmet: „Dunkelfarben, zurückhaltend in der Nase. Am Gaumen sehr dicht und straff, lang rassig, feine Tannine, toller Stoff. 94-95 Punkte.”
VINUM: „Topwein des Jahres!

Château Léoville Las Cases, Saint-Julien 2e cru classé rouge

In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2010!



Domaine Michel Ogier - Côte Rôtie

Noble Kultweine burgundischen Stils aus einer der berühmtesten Appellationen Frankreichs – extrem rar und von legendärer Qualität!

Domaine Michel Ogier
Blick über das extrem steile Terroir der Domaine Michel Ogier
auf die majestätisch dahingleitende Rhône

Michel und Stephane Ogier, dieses großartige Tandem Vater und Sohn, wird unter Insidern, selbst von der Winzerkonkurrenz an der nördlichen Rhône, hinter vorgehaltener Hand respektvoll als die heimliche Nr. 1 der Côte Rôtie tituliert. Auch Parker urteilt, dass auf dieser noch relativ jungen Domaine „einige der fesselndsten Weine der Appellation auf absolutem Weltklasseniveau produziert werden mit einem der besten Preis-Genussverhältnisse („one of the areas best wine values”), doch was dieses Kleinod (im wahrsten Sinne des Wortes, gerade einmal knapp 3 ha spektakulär guter, extrem steiler Lagen stehen unter Ertrag) im Jahrgang 2006 produziert, ist schlicht traumhaft schön. Zwar ist 2006 an der nördlichen Rhône ein Jahrgang, der, ähnlich wie im südlichen Teil, anfangs etwas im Schatten des übermächtigen 2005ers stand, doch wollen mir persönlich hier wie dort (und teilweise auch im Burgund) die 06er wohl noch ein wenig besser gefallen, da die besten Weine wesentlich balancierter, harmonischer, präziser und frischer daherkommen als die enorm konzentrierten 2005er. Doch ist dies sicherlich auch eine Frage der persönlichen Geschmacksvorlieben. Stilistisch erinnern die 2006er sehr an den legendären 1991, einen der größten Nord-Rhônejahrgänge aller Zeiten, der zusammen mit dem 90er einen überragenden Zwillingsjahrgang darstellte – wie jetzt 2005/6. Und was die rührigen Ogiers 2006 vinifiziert haben, „übertrifft wohl selbst die herausragenden Qualitäten der Vorgängerjahre, denn aufgrund weiterer subtiler Verbesserungen in der Weinbergsarbeit sowie dem zunehmenden Alter der Rebstöcke haben unsere Weine nochmals an burgundisch anmutender Finesse gewonnen”, so Stephane Ogier mit sichtlichem Stolz angesichts seiner von der Fachwelt so heiß diskutierten herausragenden Qualitäten.

Domaine Michel Ogier
Stephane Ogier präsentiert voller Stolz seinen neuen Jahrgang

Die logische Konsequenz: Alle Händler, die nicht bereits vor Jahren das Potential dieser neuen Musterdomaine erkannten, stehen angesichts der zu verteilenden kleinen Quantitäten vergebens Schlange, um diese aromaintensiven, konzentrierten und dabei sehr eleganten und komplexen Syrah beziehen zu können. So haben sich Ogiers große Weine von der auch landschaftlich so reizvollen Côte Rôtie (extrem steile Hänge wie an der Mosel, der Saar oder in Rüdesheim) und ihres nicht minder spektakulären Gegenübers auf der andren Rhôneseite, der wiederentdeckten und restaurierten uralten Steillagen ais der Römerzeit südlich von Vienne, in den letzten Jahren zwar mit zu den beliebtesten Gewächsen Frankreichs entwickelt, sind jedoch für Liebhaber nur schwer erhältlich. Sie besitzen in ihrer schönsten Ausprägung eine kühle Stilistik und eine aufregende, komplexe Aromatik aus Cassisbeeren, Himbeeren, Oliven, gebratenem Speck, frischem Fleisch, schwarzen Oliven, Rauch und wilden Düften wie Moschus, unterlegt mit einer fabelhaften Mineralität, wie sie nur ganz wenige andere Rotweine der Welt aufweisen können. Diese originäre Stilistik vermag so manchen Weinnovizen bisweilen etwas abzuschrecken, lässt sie aber den Liebhabern expressiver, rassiger Syrah als ausgesprochen sinnlich und verführerisch erscheinen: Es sind die Antipodenweine zu den marmeladigen Kraftmonstern aus Übersee! Und daher meine ganz besondere Empfehlung für Liebhaber zutiefst finessenreicher und ungewöhnlich mineralischer Rotweine – Weinunikate, die wie ein Fanal aus dem Meer uniformer Langweiler internationaler Machart herausragen! Keine Region der Welt kann Syrah besser, edler und klassischer als die nördliche Rhône!

Domaine Michel Ogier

161206 Ogier, „La Rosine”, Vin de Pays Rhodanienne, rouge 2006 14,95 Euro
Von einer großartigen Granit-Parzelle, die direkt unmittelbar an die Spitzenlagen der Côte Rôtie angrenzt, mit nach Süden abdrehenden und identischen erstklassigen Böden gesegnet, aber eben außerhalb der Appellation gelegen, deshalb nur ein Vin de Pays, stammt diese legendäre Preissensation, die im Geschmack einem wirklich guten Côte Rôtie sehr ähnlich ist. Noble Kräuterwürze verwöhnt die Nase, betörende Aromen von schwarzen Oliven und Cassis vermischen sich mit Lakritze, Süßholz, schwarzen Kirschen sowie Noten von grünem Tee, Fleisch und Räucherspeck und intensiven floralen Noten, die an Rosen, Lavendel und Veilchen erinnern. Wunderbar frisch, schlank und präzise becirct der Wein im Mund, wunderbar rauchige, zart süßliche und dennoch enorm kühle Gerbstoffen umhüllen zärtlich die Zunge. „Zusammen mit August Clapes Côtes-du-Rhône, der auch aus 100% Syrah hergestellt wird, ist dies einer der besten Weine aus dem nördlichen Rhônetal, den man zu einem spektakulären Preis-Genussverhältnis bekommt und der besser schmeckt als viele reguläre Côte Rôties”, so urteilt auch Parker begeistert über diesen tiefdunklen, dichten, attraktiven, weichen Wein, der auf geniale Weise die Mineralität eines großen Côte Rôtie mit der verführerischen Säure eines finessenreichen Burgunders vermählt (einen Vergleich, den auch Jancis Robinson bei diesem Klassewein zieht!), harmonische Struktur, weicher, süßlicher Abgang. Zusammen mit dem 91er, 99er und 2005er der klar beste „Rosine”, den die sympathischen Ogiers bisher vinifiziert haben! Zu genießen ab sofort und in zwei Jahren auf seinem Höhepunkt verspricht dieser prächtige, hedonistische Landwein aus exzellentem Jahrgang ein klassisches Syrah-Erlebnis voller Ursprünglichkeit, das in der ganzen Welt nirgendwo kopiert werden kann!

Ogier, „La Rosine”, Vin de Pays Rhodanienne, rouge


Domaine Michel Ogier
Blick in den weitläufigen Barriquekeller

161406 Ogier, L’âme soeur VdP de Seyssel, rouge 2006 26,50 Euro
Dieser reinrassige Syrah stammt von phantastischen, enorm steilen, liebevoll restaurierten und terrassierten Schieferböden und ist eine Demonstration für die unvergleichliche Qualität, die von „einer wundervollen Familie in ihrem kleinen Reich an der nördlichen Rhône” (Parker) vinifiziert wird. Aber unsere heute präsentierte fabelhafte Pretiose stammt nicht von den weltberühmten Steilhängen der Côte Rôtie (diese 2006er kommen erst später auf den Markt), sondern von der anderen Rhôneseite, südlich von Vienne, bei Seyssuel, gelegen. Hier ist seit wenigen Jahren Spektakuläres im Gange, was viele Weinliebhaber noch gar nicht wissen: Mit der Reblauskatastrophe Ende des 19. Jahrhunderts fiel ein über Jahrhunderte (Quellen berichten von gerühmten Weinen aus der Römerzeit!) bewirtschaftetes, erstklassiges Terroir um eine ehemalige erzbischöfliche Festung jedoch der Vergessenheit anheim. Erst 1995 entdecken einige „junge Wilde” unter den Rhônewinzern, aufmerksam geworden durch die Lektüre altrömischer Schriften von Virgile, die verfallenen Terrassenlagen hoch über der Rhône wieder und sind begeistert über ein Terroir, dass demjenigen auf der anderen Flussseite, den Côte Rôtie, in Nichts nachsteht, das, im Gegenteil, das sogar über besonders gute mikroklimatische Bedingungen verfügt. Sofort machen sich die rührigen Ogiers (wie einige andere Spitzenwinzer der nördlichen Rhône auch) voller Enthusiasmus an die Arbeit, dieses uralte Weinbaugebiet, die „Vins de Vienne", wieder zu beleben. Sie roden mühsam das völlig zugewachsene Gelände und pflanzen auf erstklassigen schwarzen Schieferböden hochwertige Syrahklone in sehr dichter Bepflanzung, um eine hohe Wurzelkonkurrenz zu erreichen. Das Resultat: Die erstklassigen Schieferböden ergeben im Zusammenspiel mit den klimatischen Gegebenheiten während der Vegetationsperiode (Der Jahrgang 2006 an der Nord-Rhône ist verspielter, finessenreicher, femininer ausgefallen als der mächtigere 2005er) einen traumhaften Wein, der nochmals femininer und betörender in seiner Stilistik daherkommt als die noch im Holzfass reifenden Côte Rôtie. Dieser zutiefst faszinierende, delikate Wein brilliert durch seine burgundische Eleganz, seine herausragende Komplexität, eine tiefdunkle Farbe (gedecktes Kirschrot mit deutlichen violetten Reflexen) und intensive Aromen: Ein verzaubernder Duft nach Cassis, Holunder, Blau- und Brombeeren, reifen Kirschen, Eukalyptus, Veilchen, Lavendel, süßen Gewürzen, Unterholz, Tannennadeln und zart animalischen Noten von geräuchertem Speck (zusammen mit der Cassis-Note DAS charakteristische Kennzeichen der großen Syrahweine der nördlichen Rhône), gegrilltem Lammfleisch und Leder. Ein wunderschöner Wein, der trotz seiner traditionellen Vinifikation die pure Exotik ausstrahlt. Am Gaumen sehr dicht, konzentriert, tief, reichhaltig und ungemein frisch – welch anregende Säure( !), dazu eine herrliche reife Süße im phantastisch langen Abgang. „Ein fabelhafter Wein, der mit einem nicht enden wollenden Nachhall besticht und einen für diese Fülle fast spektakulär niedrigen Alkoholgrad (12,5 %) aufweist”, urteilt begeistert Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005. Und daher auch meine ganz besondere Empfehlung für diesen edlen Syrah in Referenzqualität, den wir zwischen 2010 und 2018 trinken möchten!

Ogier, L’âme soeur VdP de Seyssel, rouge



Clos Saint-Jean - Châteauneuf-du-Pape

Phantastische Châteauneuf-du-Pape-Weine aus großem Jahrgang zu höchst attraktiven Preisen, „eines der großen Schnäppchen von Châteauneuf-du-Pape”, Parker!

Châteauneuf-du-Pape ist wohl der Ort auf Erden, der aktuell die größte Zahl von Weltklassegütern sein eigen nennen darf. Diese vinifizieren charaktervolle Rotweine, die wegen ihrer originären, authentischen Stilistik unter Weinliebhabern einen legendären Ruf besitzen. Der Shooting-Star unter diesen Domainen mit magischem Klang ist dank von vier sensationellen Jahrgänge in Folge unsere Neuentdeckung des Jahres 2004, das Familienweingut Clos Saint-Jean, deren Gewächse mit höchsten Punktwertungen von Fachjournalisten (beispielsweise Parker: „Kandidat für DEN Wein des Jahrgangs” und100 Punkte für die Spitzencuvée „Eines der großen Schnäppchen von Châteauneuf-du-Pape” für die ‚normale’ Cuvée”) gefeiert werden. Wie konnte sich ein bis vor wenigen Jahren in der Weinwelt noch gänzlich unbekanntes Gut auf einmal qualitativ derart in die Stratosphäre katapultieren?
Nun, zum einen besitzt die Domaine uralte Rebparzellen (1902 angepflanzt) in einer Lage, die zu den berühmtesten von Châteauneuf-du-Pape gehört und von Kennern mit Ehrfurcht ausgesprochen wird: Le Crau. Von den über 100 Jahre alten Grenachereben dieses Terroirs stammen beispielsweise auch die Trauben für Pégaus Supercuvée ‚Da Capo’. Nur hatten die Besitzer von Clos Saint-Jean bis vor wenigen Jahren zwar durchaus Weine im von mir so geliebten traditionellen Stil bereitet, doch waren sie mir immer eine Spur zu rustikal, als dass sie mich hätten wirklich begeistern können. Doch nun kommt der in der Region hoch angesehene Önologe Philippe Cambié ins Spiel, den Sie sicherlich schon aus vielen unserer Texte kennen, denn er ist bereits seit Jahren für unsere großartigen Domainen Clos du Caillou, Saint Préfert und Les Cailloux beratend tätig. Er nahm die Gebrüder Vincent und Pascal Maurel, die mittlerweile voller Ehrgeiz das Traditionsgut übernommen haben, unter seine Fittiche. Gemeinsam revolutionierte man die Weinbergsarbeit, senkte drastisch die Erträge, erntet jetzt sehr spät und sehr selektiv, bei voller physiologischer Reife und verbesserte drastisch die Vinifizierung.
Das Resultat: Die zwei Brüder Maurel und der alte Hase Philippe Cambié, den wir aufgrund unserer zahlreichen Reisen in die Region nur allzu gut kennen (und der uns natürlich sofort kontaktierte und zur Verkostung auf die Domaine lud, lange bevor Parker mit seinen Bewertungen für einen weltweiten Run auf diese ungemein fairpreisigen Weine sorgte), haben in den großen, stilistisch so unterschiedlichen Zwillingsjahrgängen 2005/6 ihr Husarenstück vollbracht: Sensationelle Qualitäten zu unschlagbar günstigem Preis, so dass Parker enthusiastisch urteilt, dass „Clos Saint Jean nicht nur zu den TOP-Adressen von Châteauneuf-du-Pape zählt, sondern von ganz Frankreich!”

Und unsere Stammkunden wissen es längst: 2006 ist ein Jahrhundertjahrgang an der Rhône! Dabei lassen es die Spitzenweine nicht zuvörderst mit Kraft und Konzentration Wie in 2005) im Glase krachen, sondern begeistern mit einer fabelhaft klassischen Stilistik, durchaus mit hoher Konzentration und Dichte (ähnlich den grandiosen 98ern), aber auch mit enorm viel Finesse, Frische und einer phantastischen Balanciertheit. Dies verdanken sie dem relativ kühlen August 2006, der nach dem heißen Juli ein Segen war. Er ließ die Reben aufatmen und sorgte für eine wunderschöne Komplexität in einer kühlen Frucht. So finden wir Weine in einer Balanciertheit, inneren Harmonie und Finesse, wie es sie an der südlichen Rhône kaum je zuvor gegeben hat. Frische trifft Finesse! Viel Spaß daher mit diesen emotional berührenden Weinmonumenten, die unter die Haut gehen – von einer uralten Familiendomaine, die zu einem leuchtenden Fixstern am Weinhimmel von Châteauneuf-du-Pape geworden ist!


176007 Clos Saint-Jean, Les Calades, Vin de Pays rouge 2007 2007 5,90 Euro
Neben seinem Weltklasserotwein machen Vincent und Marcel auch einen herrlich leckeren Alltagswein, der ebenfalls über eine sehr feine Struktur verfügt und meilenweit entfernt ist von jeglichen überreifen oder marmeladigen Anklängen. In der Farbe ein leuchtendes, tiefdunkles Violettrot mit schwarzen Reflexen, in der Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von süßen Kirschen, Waldbeeren, eingelegten Zwetschgen, getrockneten Feigen, dunklem Nougat, Zimt, Vanille und Nelken, fein unterlegt von einer intensiven Note, die an dunkle feuchte Erde, Tabak und Trüffel erinnert und somit Assoziationen an seine wild-lebendige, urwüchsige Heimat hervorruft. Bezaubernd die geniale Struktur auf der Zunge! Schwebend transparent breitet sich seine würzige Textur aus im Mund, betört die Geschmackspapillen mit seidig-cremiger Präsenz und reifen, weichen Tanninen und wirkt duftig, elegant und fein in Trunk wie Anmut: Ein ungemein charmanter und verführerischer Alltagswein mit einem wunderschönen mineralischen Nachhall!

Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, urteilt begeistert: „Ein Hammerwein fürs Geld!” Wahrlich eine absolute Rarität in seiner sinnenfrohen Preisklasse, denn von der Qualität dieser traumhaften Cuvée zu äußerst sympathischem Preis kann so manch überteuerter Châteauneuf-du-Pape nur träumen! Einer der größten Weinwerte der südlichen Rhône, ein Super-Schnäppchen!



176106 Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2006 24,90 Euro
„Eines der großen Schnäppchen von Châteauneuf-du-Pape, der in seiner Klasse in einer eigenen Liga spielt”, jubelt Parker und vergibt begeistert bis 93 Punkte.

Ein wunderbar dichter, fein strukturierter Weingigant, der aufgrund seiner großen Harmonie, seiner Balanciertheit und seines enorm hohen Glyceringehalts schon ab sofort höchsten Trinkgenuss verspricht, dessen cremige wie kompakte Tannine jedoch auch sein großes Lager- und Entwicklungspotential signalisieren. In der Nase eine klassische, eher kühle Stilistik, keine auf vordergründige Effekthascherei getrimmte Fruchtbombe, stattdessen sehr komplexe, verwobene Aromen der erlesenen Trauben der uralten Grenachereben (dazu insbesondere Mourvèdre, Syrah und Cinsault): Wilde Brombeeren, weißer Pfeffer, saftige dunkelrote Kirschen, schwarze Trüffel, Oliventapenade, frisch gepflügte Erde, feinwürzige, geröstete Kräuter der Provence, Malz, Nougat und noble mineralische Noten. Am Gaumen Kraft und Würze statt marmeladiger Überreife verbunden mit einer wohldosierten, ganz zart süßlichen, ungemein hedonistischen Frucht, die mit einem kleinen herben Touch versehen ist (das Signum traditioneller großer Châteauneufweine) und die diesen Wein zu einem großen Klassiker wird reifen lassen. Traumhaft kompakte Textur, konzentriert, enorm extraktreich und fabelhaft ausgewogen: Dieser delikate Wein gehört zu meinen persönlichen Favoriten und fasziniert als wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen, phantastisch komplexen Gewächses einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt – und in Relation dazu zu einem dramatisch günstigen Preis!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2012 bis 2020.


93 Parkerpunkte!


176306 Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape „Deus-Ex Machina”, rouge 2006 49,90 Euro
In großen Fudern und teilweise im neuen Barrique ausgebaute und daher im Unterschied zum klassisch-traditionellen Basis-Châteauneuf eher den modernen Stil von Châteauneuf-du-Pape verkörpernde Spitzencuvée. 100 Parkerpunkte im Vorjahr, 94 bis 96+ in 2006, „ein monumentaler Wein, einer der besten des Jahrgangs” – Visionäre Qualität in avantgardistischer Tradition! Wegen der vielen Vorreservierungen von treuen Stammkunden sind leider max. 3 Flaschen pro Kunde zuteilbar.


max. 3 Flasche pro Kunde - 94-96+ Parkerpunkte!


Wieder eingetroffen:
Er läuft und läuft und läuft und... . Kein Wunder: Unsere Kunden sind begeistert. Denn mit diesem traumhaften Gaumenschmeichler hat unsere Freundin Laurence Feraud der weltberühmten Kultdomaine Pégau einen absoluten Volltreffer gelandet, der brandaktuell in Parkers neuem wine advocate 178 zu den größten Schnäppchen der Weinwelt gezählt wird! Heute bei uns als höchst attraktives Schnäppchenpaket:

Domaine du Pégau
Laurence Féraud

141706 Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV) 2006 5,95 Euro

Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV)


1417906 Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV) (12 Flaschen) 2006 9 l , statt 71,40 nur 65,45 Euro

Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV) (12 Flaschen)

(Schnäppchenpaket: 12 Flaschen zum Preis von 11)



Domaine de Limbardié - Cessenon

David schlägt Goliath – Der legendäre Kultstoff aus dem Languedoc, der auszog, Pomerols ganzen Stolz Pétrus zu besiegen!

Domaine de Limbardié - Cessenon
Die Domaine de Limbardié inmitten ihrer blühenden Naturlandschaft

Unverschämt günstige Preise, phantastische Qualitäten: Mehr und mehr entwickeln sich die originären Rotweine der Domaine Limbardié zu begehrten Objekten unter Weinliebhabern und avancierten daher folgerichtig in den letzten Jahren (mit) zu unseren meistverkauften Rotweinen überhaupt. Kein Wunder, dass auch die Weinexperten von den grandiosen Qualitäten dieser Domaine schwärmen.: Hendrik Thoma, Sommelier des Jahres 1999, und Christina Fischer, seine kongeniale Nachfolgerin 2001, bewerten begeistert bereits die Basiscuvée „Murviel” als „Glücksfall für Weinliebhaber auf der Suche nach einem ausdrucksvollen und dennoch preiswerten Trinkwein”.
Sensationell ist auch die Preis Leistungsrelation der Spitzencuvée der Domaine, eines 100%igen Merlot, der wesentlich teurere Konkurrenten aus dem Bordelais mühelos aus dem Feld schlägt. Legendär ist mittlerweile die Degustation der Schweizer Fachzeitschrift „Weinwisser”, herausgegeben von dem bekannten Fachautor René Gabriel („Bordeaux Total”), in der eben dieser Tradition in einer Welt-Merlot-Probe den 10. Platz erreichte, einen Rang hinter La Conseillante und gar zwei Plätze vor Pétrus, dem großartigen Prestigegut aus Pomerol. Wenn mir persönlich diese Beurteilung auch etwas zu euphorisch erscheint und ein wenig die Problematik von Blindproben jugendlicher Weine widerspiegelt, belegt sie andererseits doch eindrucksvoll die herausragende Qualität dieses berührenden Weines zu phantastisch niedrigem Preis – im Vergleich mit diesen berühmten Konkurrenten.

Domaine de Limbardié - Cessenon
Henrik Boukandoura

Für dieses grandiose Meisterwerk zeichnet der bescheidene Winzer Henrik Boukandoura verantwortlich, dessen Gut in dem kleinen, beschaulichen Örtchen Cessenon angesiedelt ist, in direkter Nachbarschaft zu den exponierten Lagen des wesentlich bekannteren Saint-Chinian und inmitten des Tals des kleinen Flüsschen Orbs, der im Laufe von Jahrtausenden die Lehm- und Kalkböden angeschwemmt hat, die das spezifische Terroir der Region prägen. Der gebürtige Nordafrikaner und adoptierte Bretone Boukandoura verdingte sich zusammen mit seiner Lebensgefährtin Magdelein Hutin während ihrer gemeinsamen Studienzeit im Languedoc als Erntehelfer und wurde dabei vom Weinvirus infiziert. Nach einigen Jahren der Lern- und Entdeckungsreisen warfen sie ihre Lebensplanung über den Haufen und realisierten 1987 ihren Traum: Ein Weingut im französischen Süden zu übernehmen und ihren eigenen Wein zu produzieren. Nach und nach kauften sie neue Weinberge hinzu, sowie ein schönes altes Gut und renovierten behutsam die aus dem letzten Jahrhundert stammenden Kelleranlagen. Schließlich kam auch noch ein klimatisierter Barriquekeller dazu, so dass Henrik jetzt endlich über die optimalen handwerklichen Möglichkeiten verfügt, die er sich immer gewünscht hat. Das Hauptaugenmerk legt das sympathische Paar darauf, dass die von ihm naturnah angebauten Reben (hier insbesondere die Bordelaiser Sorten Merlot und Cabernet, in geringerem Maße die typischen Rebsorten der Region, Syrah, Grenache und Carignan, was in der Konsequenz bedeutet, dass seine Weine ‚nur’ als „vin de pays” verkauft werden dürfen) den Charakter ihrer südfranzösischen Heimat widerspiegeln, folglich also alles andere sind als austauschbare Weine internationalen Stils oder bloße Kopien großer Bordelaiser Gewächse. Mit einer akribischen Liebe zum Detail, einer profunden Sachkenntnis, einer vorbildlichen Blattwerkserziehung, die zu einem hohen Zuckergehalt und feinen, reifen Tanninen beiträgt, einer strengen Selektion der Trauben in seinen extrem gepflegten, steinigen Weinbergen und einer behutsamen Vinifizierung im Weinkeller gelingt es dem rührigen Bretonen, großartige Tropfen zu erzeugen. Und in jedem neuen Jahrgang steigert Henri noch einmal die Qualitäten, liefern doch die älter werdenden Rebstöcke ein immer besseres Ausgangsmaterial, trägt die konsequente Weinbergsarbeit zunehmend Früchte und bietet der neu installierte Barriquekeller lange ersehnte, optimale Ausbaumöglichkeiten. Was uns an den Weinen dieser kleinen, handwerklich arbeitenden Domaine so fasziniert, ist ihre gänzlich eigenständige Charakteristik, die sich aus dem Zusammenspiel der Edelrebsorten mit den Gegebenheiten des südfranzösischen Terroirs ergibt. Was uns geradezu sprachlos werden lässt, ist der unverschämt niedrige Preis, zu dem man sowohl den „einfachen” Wein für jeden Tag als auch die Spitzencuvée erhalten kann.

Domaine de Limbardié - Cessenon
Die Domaine de Limbardié — ein idyllisches Fleckchen Erde


323206 Limbardié, VdP „Murviel”, VdP de Cessenon, rouge 2006 5,30 Euro
Einer unserer absoluten Bestseller ist dieser ungemein charaktervolle Alltagstropfen, der über mehrere Jahrgänge hinweg als „herausragender, handwerklich produzierter Wein” im „Weineinkaufsführer der empfehlenswerten Weine unter 12 Euro” enthusiastisch gelobt und wegen seines „hervorragenden Preis-Genuss-Verhältnisses” nochmals extra ausgezeichnet wurde. Das tiefe dunkle Rot in der Farbe deutet bereits auf die geschmackliche Konzentration dieser leckeren, sinnlichen Alltagscuvée aus Merlot (80%) und Syrah hin, was diesem großartigen Garriguewein seine einzigartige, urwüchsige Charakteristik verleiht. Der gar nicht südländisch warm, sondern eher distinguiert und relativ ‚kühl’ wirkende, expressive Duft erinnert an schwarze Johannisbeeren, Pflaumen, schwarzen Pfeffer und wild wachsende Kräuter der Garrigue. Am Gaumen den gleich phantastischen 2001/5ern in der Dichte und Konzentration sehr ähnlich, besitzt er aber infolge der immer älter werden Rebstöcke nochmals mehr Eleganz und Finesse und ist wie immer geprägt von einer inspirierenden, von Jahr zu Jahr subtiler werdenden, bestens eingebundenen animalischen Wildheit und Ursprünglichkeit. Weiche und cremige Tannine, die nicht aus dem Holzfass, sondern ausschließlich aus den Trauben stammen, sorgen für eine extrem rare Struktur in dieser provokant fairen Preisklasse. Henri Boukandoura ist es mehr denn je gelungen, die Eleganz des Nordens mit der Expressivität des Südens zu vereinen: Reich im Bukett, vielschichtig in den Aromen und cremig weich in den Tanninen. Und das alles bei trinkanimierend niedrigen Alkoholgradationen von knapp 13 Volumenprozent.
Zu genießen ab sofort bis 2011.

Limbardié, VdP „Murviel”,  VdP de Cessenon, rouge


323304 Limbardié, Tradition, rouge 2004 12,90 Euro
Welch großartige Vermählung geht die Bordelaiser Edelrebe Merlot mit der „wilden” Aromatik des französischenSüdens ein! Dieser elegante, verführerische Wein erinnert in der Nase an große Crus aus St. Émilion, die jedoch ein Vielfaches kosten, denn er betört geradezu mit den Aromen der Merlottraube und der Genießer spürt die beerige (Cassis!), kernige, leicht süßliche Frucht und die kühle Eleganz des Bordelais so deutlich wie bei seinen großen Jahrgangsvorgängern 98, 2001 und 2005. Zudem besitzt dieser wunderschöne Wein unmittelbar nach der Öffnung keine zart animalische Note mehr wie in der Vergangenheit, als die Rebstöcke noch jünger waren, stattdessen brilliert er mit einer so zuvor noch nicht erlebten Mineralität und komplexen Aromenintensität. Bereits kurz nach der Öffnung taucht die Zunge ein in eine faszinierende Aromatik von roten und schwarzen Beeren, Oliven- und Vanilletönen, intensiven Schwarzkirschanklängen sowie edlen mediterranen Gewürzen und einer zarten Pfeffernote. Am Gaumen gewohnt weich, dicht und cremig, die kompakte Frucht eingepackt in reife, sehr saftige, ausbalancierte Tannine und edle, feine Holznoten, welche die tiefe dunkelwürzige Frucht des Weines gekonnt umrahmen: ein vielschichtiger, bestens strukturierter, toll balancierter Wein mit einer komplexen Fülle und in seiner Stilistik von feiner, femininer Art. Ein Hochgenuss sowohl für die Liebhaber südfranzösischer Weine als auch vorzüglicher Bordelaiser Gewächse. Ein großartiger Merlot, eine Provokation wesentlich teurerer Bordelaiser Prestigegewächse und bereits in seiner Primärfruchtphase infolge extrem weicher Gerbstoffe in bestechender Trinkverfassung: Dieser höchst trinkanimierende Wein (gerade mal knappe 13 Volumenprozent Alkohol) wird seinen Höhepunkt wohl zwischen 2009 und 2015 erreichen. Meine ganz besondere Empfehlung!

Limbardié, Tradition, rouge




DEUTSCHLAND

Weingut Seehof – Westhofen

Aus Deutschlands dynamischster Weinanbauregion präsentieren wir Ihnen eines der größten Winzertalente des Landes: Florian Fauth – Sein Weingut Seehof wird vom Gault Millau zu den Top-Ten der Region gezählt: „Die aktuelle Kollektion besitzt Substanz, Dichte und Brillanz. Bereits die saftigen trockenen Weine überzeugen mit animierender Frucht, Klarheit und feinem Schmelz, die fruchtigen und edelsüßen haben enormes Spiel – veritable Schnäppchen!”

Weingut Seehof
Florian Fauth

Eines meiner Lieblingsrestaurants in Deutschland ist das idyllisch gelegene Schloss Lerbach in Bergisch-Gladbach. Der Altmeister und Aromenmagier Dieter Müller und Nils Henkel, sein kongenialer Nachfolger als Küchenchef, faszinieren mit einer traumhaft schmackhaften und gleichzeitig ungemein leichten Küche. Niemals verlässt man die gastliche Stätte mit dem Gefühl, zu viel gegessen zu haben, so ausladend das Menü auch gewesen sein mag. Dazu gibt es eine traumhafte Weinauswahl, auch und gerade aus deutschen Regionen, die vom Kenntnisreichtum und der Liebe zum Rebsaft des begnadeten Sommeliers Sebastian Georgi (der sich im Übrigen nächstes Jahr in Köln mit einem Maßstäbe setzenden Weinbistro selbständig machen wird: Wir werden Sie noch ausführlich unterrichten!) zeugt: Ein großer Meister seiner Zunft, ebenso kompetent wie sympathisch. Seinen Weinempfehlungen können Sie, werte Kunden, blind vertrauen. Stets wird er Ihnen vorzügliche Tropfen offerieren, die eine phantastische Symbiose mit den grandiosen Aromen aus einer der besten Küchen der Welt eingehen. Nie will er mit seinen Vorschlägen Ihren Geldbeutel mutwillig strapazieren (wenn Sie allerdings möchten, können Sie selbstverständlich auch unter allen großen Prestigeweinen der Welt wählen, die natürlich ihren speziellen Preis haben) und immer bietet sein traumhaft bestückter Keller auch für den kundigen Kenner große Überraschungen. So verblüffte Georgi mich bei einem meiner Besuche mit einer fabelhaften Scheurebe des Weinguts Seehof, deren außerordentliche Qualität zu unverschämt günstigem Preis mich veranlasste, bei nächster Gelegenheit das Weingut in Rheinhessens mittlerweile weltberühmter Ortschaft Westhofen aufzusuchen, die gesamte Kollektion zu probieren und von diesen traumhaften Weinen zu kaufen, was ich nur kriegen konnte!

Weingut Seehof
Extrem felsig ist der Untergrund der Steingrube

Hinter diesen grandiosen Qualitäten steckt ein kluger Kopf: Florian Fauth, ungemein sympathisch, voller Tatendrang und gerade mal 26 Jahre jung, ist eines jener großen deutschen Winzertalente, die mit enorm viel önologischem Sachverstand und heißem Herzen herrlich authentische, terroirgeprägte Weine vinifizieren. Nach der Ausbildung zum Weinbautechniker arbeitete er zunächst bei Pfälzer Spitzenwinzern (Dr. Wehrheim und Mosbacher), um möglichst viel aus der Praxis der Erzeugung großer Weißweine zu erlernen, bevor er schließlich mit dem Jahrgang 2003 das elterliche Weingut in Westhofen übernahm, inmitten der rheinhessischen Renommierlagen, die unter Führung des deutschen Paradegutes Keller zu einem vorher nie geahnten Höhenflug emporstiegen und heute gar als Synonym für trockenen Weltklasseriesling deutscher Provenienz angesehen werden. Im verwinkelten Ortskern von Westhofen, entlang des Seebachs, der wasserstärksten Quelle Rheinhessens, die unmittelbar hinter dem Gutshaus entspringt, liegt der mehr als 1200 Jahre alte Seehof – im Übrigen der traditionsreiche Kern dieses großen Weinortes mit mythischem Klang. Und in der fünften Generation bereits betreibt die Familie Fauth das heute 16,5 ha große Aufsteigergut!

Wer Florian Fauth kennt, spürt sofort, hier ist ein im positiven Wortsinne Weinverrückter am Werk. Schon seit 1999, neben seiner Ausbildung also, arbeitete er als erst 17-jähriger intensiv im elterlichen Betrieb mit. Und er weiß schon seit damals eines ganz genau: Große Qualität entsteht immer nur im Weinberg. Und was besitzt er für exzellente Parzellen in den rheinhessischen Spitzenlagen, die schon im Mittelalter zu den besten Deutschlands zählten: Im Kirchspiel, im Morstein und in der Steingrube, letztere eine recht große Lage zwischen Morstein, Kirchspiel und der Abtserde gelegen, mit sehr unterschiedlichen Bodenqualitäten. Doch Florians extrem karge, kalkhaltige, felsige, teilweise aber auch tiefgründige, eisenoxydhaltige Parzellen, die Filetstücke der Steingrube, liegen in unmittelbarer Nähe zu Klaus-Peter Kellers Abtserde, der besten aller Westhofener Lagen überhaupt! Grandiose Voraussetzungen also, große Weine zu erzeugen, insbesondere, wenn man wie Florian mit wachem Verstand und ganzem Herzen bei der Sache ist: „Wir sind der Meinung, dass die Symbiose aus Rebsorte, Bodenart und harter handwerklicher Arbeit im Weinberg der Schlüssel zum Erfolg ist. Nach einer streng selektiven Lese wird im Keller mit größter Sorgfalt nur noch erhalten, was uns die Wingerte gebracht haben”, lautet sein sympathisches Credo. Ich möchte Ihnen, liebe Kunden, die wunderbaren Weißweine einer der großen deutschen Winzerhoffnungen ganz eindrücklich ans Herz legen. Das Preis-Genussverhältnis ist schlicht unübertrefflich, in Deutschlands Fabeljahrgang 2007 atemberaubend! Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit mit Florian Fauth in den nächsten Jahren!
PS: Jancis Robinson urteilt: „Undiscovered Gold in Rheinhessen – Rheinhessen is today one of the world’s most exciting wine regions with many motivated young producers”…Und einer dieser hochmotivierten, jungen Produzenten ist zweifellos Florian Fauth!

Weingut Seehof
Florian Fauth inmitten seines kalkhaltigen, steinigen Terroirs

955607 Seehof, Grüner Silvaner trocken, „Edition Pinard de Picard” 2007 6,70 Euro
Welch beschwingter Zaubertrank von den tollen Kalklagen Westhofens – ein vibrierender Schluck solo genossen und ein genialer Begleiter zu Fisch und hellem Fleisch! Ein traumhaft fruchtiger, wunderbar aromatischer Silvaner mit einer beeindruckenden mineralischen Feuersteinnote und faszinierenden Anklängen von frischem Wiesenheu an einem taufrischen Sommermorgen und einer belebenden, zart pfeffrigen Würzaromatik. Am Gaumen komplex und anhaltend, mit viel Schmelz, Substanz und innerer Dichte versehen, dabei aber wiederum auch von einer traumhaften Frische und Transparenz geprägt. Feingliedrige Säure, eine herrliche mineralische Würze, großartige Balance, schöner pfeffriger, ungemein langer Nachhall: ein ausdrucksstarkes, authentisches, beschwingtes Gewächs aus einer traditionellen rheinhessischen Rebsorte.
Zu genießen ab sofort, entwickelt sich dieses fabelhafte Schnäppchen in der geöffneten Flasche über mehrere Tage hinweg vorzüglich!

Seehof, Grüner Silvaner trocken, „Edition Pinard de Picard”


955107 Seehof, Westhofener Steingrube, Auxerrois trocken 2007 8,95 Euro
Auxerrois ist eine heute kaum noch bekannte uralte Rebsorte, die in der Stilistik ihrer feinrassigen Weine Ähnlichkeiten mit Pinot Blanc oder Weißburgunder besitzt. Der jungen Florian Fauth hat in einer großartigen Parzelle der extrem kalkhaltigen Steingrube einen phantastischen Auxerrois in exemplarischer Qualität vinifiziert, den ich Ihnen, liebe Kunden, ganz besonders anempfehlen möchte. In der feinduftigen, traumhaft animierenden Nase finden sich betörende Aromen von gelben Früchten (Mirabelle!), Birnen und eine herrliche, würzig-mineralische Note. Diese rassige Spätlesequalität ist ausdrucksstark im Geschmack, sorgt für ein saftiges, feinnerviges, belebendes, mineralisches Spiel auf der Zunge und ein weiches, präzise definiertes Mundgefühl, das knochentrocken frisch und höchst filigran daherkommt und stets Lust macht auf den nächsten Schluck. Dieser würzige, beschwingte, höchst trinkanimierende Tropfen ist ein großartiger Terrassenwein und vorzüglicher Essensbegleiter! Zweifellos: Die Steingrube, die unmittelbar an Kellers Abtserde anschließt, ist das Filetstück unter Florians großen Westhofener Lagen!

Seehof, Westhofener Steingrube, Auxerrois trocken


955807 Seehof, Westhofener Steingrube, Scheurebe trocken 2007 8,95 Euro
Einer der stilistisch eigenständigsten Weißweine, die Sie, werte Kunden, jemals im Glase gehabt haben werden. Welch Pfauenrad an exotischen Aromen, welch wild-aromatische Noten (Cassis!) schmeicheln der Nase, welche mineralische Ader streichelt die Zunge. Dieser Charakterwein ist einer meiner schönsten Weißweinentdeckungen der letzten Jahre, ein unbedingtes Muss für Weinliebhaber, die abseits ausgetretener Pfade individuelle Gewächse probieren möchten. Ein fabelhafter Begleiter zur asiatischen Küche und ein Allrounder für alle Gelegenheiten. Das Preis-Genussverhältnis – einzigartig! Unbedingt probieren, wenn Sie keine Angst vor Aromen haben!

Seehof, Westhofener Steingrube, Scheurebe trocken


955207 Seehof, Westhofener Aulerde, Weißburgunder trocken 2007 8,90 Euro
Dieser herrliche, ungemein erfrischende, elegante und mineralische Weißburgunder demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der sympathische Florian das herausragende Terroir der Westhofener Renommierlagen über die hochreifen Trauben in den fertigen Wein transferiert. Die privilegierten klimatischen Bedingungen des herausragenden Jahrgangs 2007 sind natürlich mitverantwortlich für die enorme innere Konzentration, die burgundische Cremigkeit, die vibrierende Frische sowie die geradezu explosive Aromatik dieses Modell-Burgunders: Feine Birnen- und Pfirsichnoten vermählen sich mit exotischen Anklängen von Melone und Ananas, weißen Blüten und Waldhonig, fein unterlegt von zarten Anis- und Haselnussnoten. Welch traumhafter Solitär, der mit seiner feingliedrigen, eleganten, betörend mineralischen Note wunderbar in seinen cremigen Fruchtschmelz eingebettet ist und der lange nachhallt. Jetzt und in den kommenden beiden Jahren ein herausragender Essensbegleiter zu Fisch, zu Schalentieren und zu hellem Fleisch, aber auch solo genossen ein großes Erlebnis!

Seehof, Westhofener Aulerde, Weißburgunder trocken


955707 Seehof, Westhofener Kirchspiel, Riesling trocken 2007 11,90 Euro
Aus dem Urstromtal des Rheins heraus erheben sich sanft die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage ‚Kirchspiel’ wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet und somit, bestens geschützt vor den kalten Westwinden, über ein optimales Mikroklima verfügt. Sie, werte Kunden, kennen diese große mythische Rieslinglage, die mittlerweile weltweit über ein Renommee verfügt wie die gerühmten Terroir des Burgund, sicherlich von den stets in Windeseile ausverkauften Großen Gewächsen von Klaus-Peter Keller. Die Rieslinge, die von dieser Fabel-Lage stammen, zeichnen sich zuvörderst niemals durch barocke Opulenz oder überbordende Muskeln aus; nein, in erster Linie bezaubert ein ‚Kirchspiel’ seine Liebhaber stets durch eine unvergleichliche Eleganz und Finesse, fasziniert mit feinstem, tänzerischem Spiel und deutet schon in seiner Jugend sein komplexes Aromenspektrum an, das von Aprikose, Pfirsich, exotischen Zitrusfrüchten und Ananas über Melisse, Minze und Holunderblütennoten bis hin zu frischen, feinherb-kräutrigen Noten reicht und von einer samtig-seidenen, salzigen Mineralität unterlegt, ja geradezu liebkost wird.

Was verführt bei diesem wunderbar balancierten Riesling bei aller Cremigkeit eine Feinheit und Finesse, welch glockenklarer Stil! Und welch unschlagbares Preis-Genussverhältnis, denn aufgrund der spezifischen Jahrgangsbedingungen, der extrem langen Vegetationsperiode und der kerngesunden Trauben infolge der traumhaft warmen Herbsttage und kühlen -nächte erbrachte 2007 das beste Kirchspiel, das Florain Fauth bisher vinifizierte. Unbedingt probieren!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2015.

Seehof, Westhofener Kirchspiel, Riesling trocken


955307 Seehof, Westhofener Steingrube, Riesling trocken 2007 15,80 Euro
Die legendären Großen Gewächse Rheinhessens genießen als weltberühmte Aushängeschilder unter Weinliebhabern einen mythischen Ruf. Die Nachfrage ist bei weitem größer als die zur Verfügung stehenden Mengen. So wird es auch bei unserem Spitzenriesling von Florian Fauth sein, den er aus perfekt gereiften Trauben aus einer sehr felsigen und kalksteinhaltigen Parzelle der Steingrube gewonnen hat, die, gelegen zwischen Kirchspiel und Morstein, unmittelbar unterhalb an Kellers Abtserde anschließt und der von solch sensationeller Qualität ist, dass er viele wesentlich teurere Große Gewächse mühelos an die Wand spielt! In der Nase betörend, kräuterwürzig, mit komplexen Aromen von saftigem und reifem Pfirsich, Apfel, Limetten, Orangenzesten, Waldhonig und dem unwiderstehlichen Duft einer Sommerwiese, die in voller Blüte steht, alle Ingredienzien fein unterlegt von einer animierenden Mineralität. Am Gaumen verwöhnen eine reife Frucht sowie zart würzige und tiefe mineralische Noten, perfekt eingebettet in eine fein cremige, extraktreiche Konsistenz und eine knackige Säurestruktur, welche die Zungenpapillen so wunderbar erfrischt, dass Erinnerungen an einen klaren, frischen Gebirgsbach evoziert werden, der sich tänzelnd und übermütig ins tiefe Tal ergießt.

Christina Hilker, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005”, urteilt begeistert: „Der lange Nachhall fordert mit jedem Schluck nach einem weiteren Glas von diesem faszinierenden Riesling und er zeugt gleichermaßen von seinem großem Lagerpotential bis 2020. Sensationeller Gegenwert fürs Geld, denn dies ist eindeutig allerbeste Große Gewächs-Qualität!”

Seehof, Westhofener Steingrube, Riesling trocken


9554507 Seehof, Westhofener Morstein, Scheurebe Auslese 2006 0,5 l 15,90 Euro
Ja, das ist es, das grandiose Stöffchen aus einer der großen rheinhessischen Spitzenlagen, das schon Hunderte begeisterter Gäste in Dieter Müllers Restaurant schlichtweg verzauberte – in diesem Jahrgang der Superlative jedoch in einer Qualität wie nie zuvor. Schon mit dem ersten Schluck macht diese geniale Scheurebe Staunen (die noch größere Überraschung ist jedoch der völlig unmögliche Preis für solch irre Auslese-Qualität!): Welch sinnliche Aromen betören die Nase: Ein veritables Pfauenrad exotischer Noten (Passionsfrucht, Maracuja, Litschi) und eine traumhaft rauchig-mineralische Note spiegeln sich im Glase, so dass man am liebsten darin eintauchen und ein Aromenbad genießen möchte. Welch feinrassiges Säurespiel, welche Frische, welch schwebende Transparenz, welch komplexer exotischer Früchtekorb und welch mineralische Strahlkraft betören die Zunge. Power without weight! Welch fabelhafte Symbiose zwischen den ältesten Reben einer absoluten Weltklasselage und dem phantastischen Aromenspektrum der Scheurebe!
Zu genießen ab sofort, Potential jedoch für 30 Jahre, mindestens!

Seehof, Westhofener Morstein, Scheurebe Auslese



Emrich-Schönleber - Kultweingut aus Monzingen

„Kollektion des Jahres 2004” / „Winzer des Jahres 2006”, Gault Millau

Auszeichnung als Kollektion des Jahrgangs 2006 an der Nahe durch den renommierten Weinjournalisten Sam Hofschuster im angesehenen Internet-Weinführer wein-plus.de

„Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Gerhard Eichelmann „Deutschlands Weine 2008”

Weingut Emrich Schönleber

Ein großer Riesling transportiert wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem er stammt, ist ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele. Werner Schönleber hat diese Seele niemals verkauft, seine grandiosen Charakterweine – ein Spiegelbild seiner eigenen unverfälschten Persönlichkeit – stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte! Werner Schönlebers grandiose Weißweine lösen bei Kennern tiefe Emotionen aus, können gar als Archetypus ihrer Edelreben und ihrer weltweit einzigartigen Anbauregion, der Nahe, gelten. Denn in diesem malerischen Flusstal, auf Höhe des 50. Breitengrades – an der nördlichen Grenze dessen also, wo Weinbau in Europa überhaupt möglich ist und die Reben im harten Überlebenskampf eine solche Vielzahl von Weinstilistiken ergeben, wie sonst nirgends auf der Erde – vinifiziert einer der weltbesten Winzer so unverfälscht reinrassige und urwüchsig-klassische Rieslinge, dass sie für jeden Liebhaber authentischer Gewächse die unverfälschte Inkarnation ihres großen, mineralischen Monzinger Terroirs darstellen! Es sind unglaublich animierende, vibrierend mineralische Weine von großer aromatischer Komplexität, sie verwöhnen mit ihrer grandiosen inneren Dichte den Gaumen und tänzeln dennoch im besten moselanischen Stil springlebendig auf der Zunge, besitzen großen Tiefgang und sind, erst recht in einem Jahrgang wie 2007, der das Potential zum größten deutschen Jahrgang der Neuzeit in sich birgt, mit einer fabelhaft reifen Säurestruktur ausgestattet: Es sind traumhafte Rieslingunikate, die niemals satt machen, die vielmehr stets zum Weitertrinken animieren.

Weingut Emrich Schönleber
Frank und Werner Schönleber im Frühlingsplätzchen

Schönlebers grandiose Qualitäten haben ihren Ursprung, wie sollte es auch anders sein, in einem großen Terroir. Im ‚Frühlingsplätzchen’ und im ‚Halenberg’ besitzen die sympathischen Schönlebers traumhafte Filetstücke: beste Kernparzellen von sagenhaftem Terroir! Diese beiden Monzinger Steilhänge genossen bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts allerhöchstes Ansehen: Dies hielt beispielsweise Johann Wolfgang von Goethe in seinen Reisenotizen ausdrücklich fest. Doch hat erst Werner Schönleber – angetrieben vom Ehrgeiz, diese alte Wertschätzung wieder zu erreichen – beiden Lagen durch viel persönliches Engagement in ihre Erhaltung und Rekultivierung zu dem ihnen gebührenden Ruhm unter den weltbesten Rieslinglagen verholfen, indem er ihr wahrhaft großes Potenzial mit seinen phänomenalen Weinen aufgezeigt hat. Das ist Schieferklang pur, aber auch feinstes Gewebe von Kiesel und Quarzit. Die Weine vom Frühlingsplätzchen – in dieser Lage, Nomen est Omen, weicht der Winter immer zuerst von der Nahe in den Hunsrück zurück – schmecken so überschwänglich, als wären sie auf einer blühenden Alpenwiese unter blauem Himmel gewachsen. Werner Schönleber sieht sie immer „früher zugänglich, stärker gelbfruchtbetont, aus feinster Seide gewirkt, floraler und femininer als die Halenberger, sinnlich und nachhaltig zugleich”. Dagegen sind die Rieslinge aus dem legendären Halenberg rassig-mineralischer, sie brauchen mehr Zeit zur Reife und entfalten dann ihre wunderbaren Aromen von Kräutern, Mineralien, Zitrusfrüchten und Grapefruit, mitunter flankiert von einer rotbeerigen Note. Beide Renommierlagen der Nahe erbringen somit gleich phantastische Qualitäten, nur sehr unterschiedlicher Stilistik.

Kein Wunder, dass angesichts dieser singulären Qualitäten der Gault Millau begeistert urteilt: „Mit Beharrlichkeit und seltener Intensität arbeitete sich der Monzinger in die Weltspitze empor. Sein vorbildliches Streben nach Perfektion, kleine, wohlüberlegte Schritte, Arbeit an den so wichtigen Details, brachten den Erfolg. Ausrutscher – auch bei kleinen Weinen – gibt es bei ihm nicht. Er hat die großen Monzinger Lagen ‚Frühlingsplätzchen’ und ‚Halenberg’ erst wieder bekannt gemacht, hat ihr Potenzial mit seinen Weinen aufgezeigt. Kein Geheimnis steckt hinter den Qualitäten des Hauses, nur sorgfältige Arbeit: späte, häufig selektive Handlese, schonende Pressung, kühle Vergärung. Die eleganten Weine atmen jenes Understatement, das auch Werner Schönleber ausmacht, genau wie dessen geradlinige Bestimmtheit. Nichts ist in seinen Weinen vage, alles ist auf den Punkt, nichts protzt, doch jeder Wein weiß um seinen Wert. Wir rufen den Monzinger deshalb mit Freude zu unserem ,Winzer des Jahres’ aus”.

Werner Schönleber und seine Frau Hannelore haben, mittlerweile unter tatkräftiger Mithilfe ihres Sohnes Frank (der in den letzten Jahren immer mehr in die Mitverantwortung hineinwächst und der mit seinen Ideen zweifellos zur nochmaligen Qualitätssteigerung beigetragen hat), somit binnen drei Jahrzehnten das über 250 Jahre alte, traditionsreiche Weingut von einem soliden Familienbetrieb zu einem im Gault Millau mit der fünften Traube geadelten und damit in den kleinen (acht Winzer insgesamt) Olymp deutscher Weltklasseerzeuger aufgenommenen Spitzengut entwickelt. Mit großer Freude besuche ich jährlich dieses so gastfreundliche und sympathische Winzerpaar an der oberen Nahe: Die Gespräche (sie pflegen bei gutem Essen und großartigen Rieslingen stets bis tief in die Nacht zu dauern: Die Zeit vergeht wie im Fluge) mit den grundehrlichen Schönlebers sind immer wohltuend, ihre Analysen von profundem Tiefgang und ungeschminkt in der Sache.

Weingut Emrich Schönleber
Werner Schönleber mit seiner Frau Hannelore und dem Sohn Frank

Selbstkritisch werten sie ihr eigenes Tun, freuen sich bei aller Bescheidenheit aber auch zutiefst über ehrliches Lob, denn ihre phantastischen Weine sind schließlich das Resultat harter Arbeit und bedingungsloser Hingabe. Doch alles Laute und Marktschreierische ist dem stillen ‚Grauen Wolf’ mit der großen, hageren Gestalt absolut wesensfremd. Und so sind es ausschließlich die sensationellen Qualitäten im Glase und die dadurch bedingten großen Erfolge bei vergleichenden Proben, die den mittlerweile legendären Ruf dieses Vorzeigeweingutes begründet haben – aber keinerlei Marketingstrategie. Werner Schönleber ist allen Elogen zum Trotz ein so wohltuend bescheidener Mensch geblieben, aber auch ein begnadeter Winzergenius, dessen traumhaft schöne 2007er Kollektion wir heute präsentieren können, die bisherige Krönung in seinem Schaffen, einen Tick besser nochmals als alle seine grandiosen Jahrgangsvorgänger! Meine ganz besondere Empfehlung, Kategorie persönliche Lieblingsweine!


938307 Emrich-Schönleber, Rivaner trocken 2007 6,20 Euro
Die Einstiegsdroge in die magischen Weinwelten der sympathischen Schönlebers. Ein rassiger Weißwein mit einer feinen Duftigkeit, die an Orangen, Orangenblüten und reife Aprikosen erinnert. Die feine Pikanz am Gaumen, die durch betörende Aromen von Anis und Muskatnuss hervorgehoben wird und die feine, milde, aber trotzdem erfrischende Säure lassen ihn zu einem animierenden Weißwein werden, der sich perfekt für die Terrasse an warmen Sommertagen oder als Begleiter zur leichten Küche eignet. Kein Wein zum Einlagern – öffnen, wegzischen und genießen!

Emrich-Schönleber, Rivaner trocken


Weingut Emrich Schönleber

934107 Emrich-Schönleber, Grauburgunder trocken -S-, trocken 2007 14,00 Euro
„Pinot Grigio! Ausgelutscht, sagen Sie? Dann probieren Sie mal Grauburgunder”, schrieb die Süddeutsche Zeitung in einem Special über diese häufig völlig unterschätzte Rebsorte. „Zwei Stöffchen aus der gleichen Rebe und doch schlug die Deutsche Version den Latin Lover um Längen. Dieses eindeutige Ergebnis ist die Folge eines direkten Vergleichs bester deutscher Grauburgunder und italienischer Pinot Grigios, der von je fünf Experten der deutschen und der italienischen Sommelier-Union in München durchgeführt wurde. Das Resultat: Die ersten vier Plätze wurden allesamt von Grauburgundern belegt, dann erst kamen die ersten Italiener. Die Nummer 1 der Jury: Emrich-Schönleber, Grauburgunder Spätlese trocken!”

Der heute von uns präsentierte 07er ist jahrgangsbedingt auf der einen Seite nochmals finessenreicher, feiner, eleganter und frischer (Wahnsinnssäurestruktur!) als der große Testsieger in der SZ, auf der anderen Seite aber noch konzentrierter und kraftvoller und voll cremigem Schmelz auf der Zunge. Dieser enorm charaktervolle Wein von mineralischen Böden (roter und blauer Schiefer, Quarzit und Kiesel) überzeugt mit seinem feinwürzigen Kürbisduft mit Anklängen an Honigmelonen, füllt am Gaumen mit seiner Cremigkeit und Opulenz auch den letzten Mundwinkel betörend aus, ist dabei aber für einen Grauburgunder schier unglaublich mineralisch, hochelegant und sehr nachhaltig. Ein leckerer, begeisternder Grauburgunder von edler Stilistik, eine Demonstration des kerngesunden, optimal gereiften, quasi „mürben” Lesegutes und eine gewaltige Provokation für so viele überteuerte seelenlose Pinot Griiigios, deren einziger Vorteil ihr so viel schöner klingender italienischer Sortenname ist! In seiner sympathischen Preisklasse für meinen persönlichen Geschmack der beste seiner Art in ganz Deutschland! Referenzqualität!
Ein individueller Weißwein mit Größe und Ausstrahlung, der mit Luft noch an mineralischer Tiefe gewinnt, daher unbedingt Dekantieren. Zu genießen ab sofort bis 2012.

Emrich-Schönleber, Grauburgunder trocken -S-, trocken


937007 Emrich-Schönleber, Riesling trocken 2007 8,50 Euro
Die Qualität einer Jahrgangskollektion demonstriert stets auch der Basisriesling, den man als Visitenkarte eines Weingutes bezeichnen kann. Und welch phantastischer Tropfen funkelt hier strahlend im Glase, ein Understatementwein von exemplarischer Feinheit: Mineralien, feine Kräuter, weiße Blüten, Weinbergspfirsich, Cassis, reife Äpfel. Alles ganz fein verwoben und präzise auf den Punkt vinifiziert. Dieser verführerische Rieslingklassiker weckt Assoziationen an einen beschwingten Wolkentanz über den Höhenzügen der Nahe oder an den famosen Blick in einen tiefen, felsigen Gletscherspalt. Glasklar, frisch und geschliffen. Für mich einer der ganz großen Schönleber-Klassiker, ein „Wahnsinns”-Gutsriesling, der in ganz Deutschland keine Konkurrenz zu fürchten hat. Faszinierend mineralisch, strahlend, hinreißend, verführerisch! Welch glockenklarer Stil, frisches Bergkristallwasser kann nicht fokussierter, frischer und präziser die Zunge liebkosen!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2010.

Emrich-Schönleber, Riesling trocken


Weingut Emrich Schönleber
Blick auf's Frühlingsplätzchen

937207 Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling trocken 2007 14,90 Euro
Feinste Frucht trifft tiefgründige Mineralität! Versprochen: Niemals zuvor waren die Rieslinge aus dem Frühlingsplätzchen so gut wie in 2007 – Eine sinnliche Verführung par excellence!

Betörende, traumhaft verspielte trockene Spätlese mit ungemein viel Charakter und einer magischen Ausstrahlung, die von den Aromen einer duftenden Blumenwiese, von reifen Aprikosen und Weinbergspfirsichen, süßen Zitrusfrüchten, noblen Gewürznoten, Zimt, Anis und Koriander geprägt wird wie von den Mineralien des tiefgründigen Gesteins und dem ebenso frischen, wie herrlich cremigen und betörend langen, mineralischen Nachhall. Die Zunge wird becirct durch eine saftige Frucht mit lebendiger Säure; diese ebenso fein strukturierte wie verspielte, enorm zupackende trockene Spätlese besitzt Substanz und Tiefe sowie eine erstklassige Struktur und eine traumhafte Balance. Besonders schön zeigt sich im Fabeljahrgang 2007 der animierende Kontrast zwischen der fast süßlich anmutenden feinfruchtigen Nase und den herben Grapefruitnoten sowie der pikanten Mineralität des Gaumens. Gänsehautatmosphäre! Diese sinnliche Verführung spiegelt das einzigartige Terroir des Monzinger Frühlinsplätzchens in all seinen Facetten wieder, da der Charakter seiner exzellenten Lage sich von Jahr zu Jahr deutlicher manifestiert. Der Grund: Die Rebstöcke haben ihr optimales Alter erreicht und sind verantwortlich für das tolle Spiel auf der Zunge, unterlegt mit feinster Mineralität und dem enorm langen, verspielten Nachhall: ein hocheleganter, femininer Riesling mit beeindruckender Tiefe, phantastischem Spiel und elfenhaftem Charakter!
Höchster Trinkgenuss ab sofort (unbedingt dekantieren bitte oder über mehrere Abende aus der geöffneten Flasche probieren) bis nach 2015.

Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling trocken


Weingut Emrich Schönleber

934407 Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg Riesling Spätlese trocken 2007 18,50 Euro
Ich oute mich seit Jahren als bekennender Halenberg-Fan, weil seine zutiefst mineralischen Rieslinge stets eine ungemein trinkanimierende ‚kühle’ Stilistik aufweisen, die betört und die mich magisch in ihren Bann zieht. In der Nase des großen 2007ers ein edler, zarter Rosenduft – langsam entfalten sich aromatische Blütenblätter und es gesellen sich Noten von Zitrusfrüchten und Cassis hinzu; feinherbe Anklängen von Grapefruit und Ananas verströmen sich im Glase und verbinden sich mit Aromen von weißen Blüten, Honig und einer derart abgrundtiefen Mineralität, dass der begeisterte Verkoster unwiderstehlich von diesem strahlenden Fixstern angezogen wird. Die faszinierende mineralische Würze zeigt den ungeschminkten Charakter des Halenbergs, die fein verwobene, cremige Textur bündelt den weit gefächerten Aromenbogen, der am Gaumen noch komplexer wird und auch Noten von Feuerstein und wilden Kräutern aufweist. Und immer wieder Mineralität pur, packend und begeisternd, dazu ein schier unendlich langer und in seiner wiederum salzigen Mineralität zugleich ungemein fordernder Nachhall. Tolles Preis-Genussverhältnis! DIE Provokation für viele – weitaus teurere – Große Gewächse selbst renommierter Güter. Schlicht ein famoser Wein, der so schwebend fein und elegant wirkt, wie er gleichzeitig mit samtiger Faust das Geschmacksbild prägt und so die Paradoxien der großen Weine der Welt in sich trägt! Faszinierend mineralisch, strahlend, hinreißend, verführerisch! Welch glockenklarer Stil, frisches Bergkristallwasser kann nicht fokussierter, frischer und präziser die Zunge liebkosen! Ist das nicht Terroircharakter in seiner schönsten Form, wenn ein Riesling uns so deutlich an seinen Ursprung erinnert und den Durst der Seele stillt?
Zu genießen ab sofort bis 2020.



Weingut Emrich Schönleber
Vom blauen Schiefer geprägtes Terroir des Halenberg

934307 Emrich-Schönleber, „Lenz”, Riesling Qba (halbtrocken) 2007 9,50 Euro


Emrich-Schönleber, „Lenz”, Riesling Qba (halbtrocken)


938407 Emrich-Schönleber, Monzinger Riesling Kabinett 2007 10,90 Euro
Welch mineralischer, verspielter, zart gewobener, delikater, klassischer Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön. Schon in der Nase faszinieren eine sagenhafte Mineralität und eine ungemein komplexe Aromatik, insbesondere Weinbergspfirsich, Cassis und Mandarinen. Am Gaumen ungemein viel Spiel, Finesse, Rasse und eine vibrierende Mineralität, dazu eine enorme Dichte: Welch unnachahmliche Brillanz auf der Zunge, welche Leichtigkeit, welch betörendes Spiel und welche Strahlkraft! Kühle Mineralität trifft reife Säure. Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und Weise, warum ein filigraner, tänzelnder, fruchtsüßer Kabinett unter vielen Liebhabern deutscher Weine so begehrt ist, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, der ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitif- und Terrassenwein werden lässt, aber gereift auch zum idealen Begleiter für leichte, feine Speisen.

Emrich-Schönleber, Monzinger Riesling Kabinett


Weingut Emrich Schönleber
Impressionen vom Halenberg

934607 Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg Riesling Spätlese 2007 18,50 Euro
2007 ist für meinen Geschmack DAS Spätlesejahr an der Nahe mit monumentalen, phantastischen Spätlesen, die durch eine konzentrierte, klare, strahlende Frucht und ein geradezu explosives Süße-Säure-Spiel brillieren. Und das hier ist Riesling pur! Ein Gipfelpunkt! Die kraftvolle und kompakte Mineralität strahlt über allem und mit etwas Sauerstoffkontakt treten feingliedrige fruchtige Aromen von weißem Pfirsich, grünem Apfel, reifer Birne, Blütenhonig und rosa Grapefruit hinzu. Da tanzen ausgeprägte Aromen von noblen Weinbergspfirsichen und Ananas im Glase, da zieht sich der Wein präzise von vorne bis hinten am Gaumen durch: welch vollblütige Halenberg-Grazie! Das ist enorme „weinige Substanz” auf der Zunge und die kühle Mineralität des Halenbergs paart sich grandios mit Aromen von weißen Blüten sowie Akazienhonig und einer feingliedrigen, anregenden Säure. „Die Sensibilität, die sich bis zum langen Ende hinzieht – das finde ich so groß!”, sagt Werner Schönleber, und ich widerspreche nicht. Mit seiner verspielten Eleganz und eleganten Duftigkeit könnte dies durchaus ein ganz großer Moselwein sein. Nobles Lesegut wird mit der Kunst eines visionären Winzermagiers in raffiniert feinen Wein verwandelt, so unaufgeregt wie unspektakulär, so leise wie überzeugend – ein Spiegelbild einer der großen Winzerpersönlichkeiten der Welt!



9375307 Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg Riesling Auslese 2007 0,375 l 14,50 Euro
Diese rassig-mineralische Essenz ist für mich einer der ganz heißen Kandidaten für die beste Auslese des Jahres in Deutschland!
Ich persönlich bin ein großer Liebhaber von Auslesen, die weniger durch ihre schiere Kraft und Mächtigkeit zu beeindrucken suchen, stattdessen aber mit ihrer Rasse und Filigranität, ihrer Verspieltheit und Frische sowie ihrer Balance und Mineralität brillieren. Denn auf der ganzen Welt kann diesen Stil niemand kopieren! Auch nicht das unschlagbare Preis-Genussverhältnis unter allen großen Süßweinen, denn aufgrund der spezifischen Jahrgangsbedingungen, der extrem langen Vegetationsperiode und der kerngesunden Trauben infolge der traumhaft warmen Herbsttage und kühlen -nächte erbrachte 2007 eine der größten Halenberg-Auslesen ever – ein verzauberndes Elixier von himmlischer Größe und ewigem Potential!



Deutschlands Weltklasse-Rieslinge aus 2007 sind Weißweine, wie sie besser nicht sein können, ultimative Provokationen der teuersten Prestigegewächse aus dem Burgund. Probieren Sie, werte Kunden, wenn Sie Lust haben, alle Schönleber’schen Gewächse auch in ihrem jugendlichen Stadium (Riesling, da nicht im neuen Holz ausgebaut, schmeckt einfach immer!), dann vielleicht über mehrere Tage oder gar über 2 Wochen aus der geöffneten Flasche und Sie gewinnen einen Einblick in die phantastische Aromenvielfalt, die weltweit nur eine einzige Weißweinrebe besitzt: der Riesling!



SPANIEN

Bodega Inurrieta - Navarra

Unsere ureigene Entdeckung des Jahres 2004 in Spanien verzaubert seither alle Liebhaber charaktervoller Tropfen: Kein Wunder, dass die traumhaft preiswerten Weine unseres iberischen Kleinods seit drei Jahren zu den meist verkauften Gewächsen unseres gesamten Programms avancierten. Außerdem werden sie von der Fachpresse für ihr schier unglaubliches Preis-Genuss-Verhältnis gefeiert! So wertet beispielsweise der WeinGourmet die Rotweine der Bodega Inurrieta als (mit) die größten Schnäppchen Spaniens („Preiswunder mit Niveau...Super-Schnäppchen”) und der phantastische Rosé wird vom FEINSCHECKER als der beste Spaniens bewertet. Wir bedanken uns heute bei Ihnen, werte Kunden, für den großen Erfolg, den wir mit diesen vor vier Jahren noch völlig unbekannten Weinen auf dem deutsch en Markt feiern konnten, mit einem tollen Schnäppchen-Angebot: Sie bestellen 12 Flaschen und zahlen nur 11! Eine wunderbare Gelegenheit für alle Freunde der Bodega, Ihre Vorräte vor den anstehenden Jahrgangswechseln nochmals aufzufrischen. Viel Spaß mit diesen grandiosen Qualitäten, die zu den größten Weinwerten gehören, die es heute irgendwo auf der Welt zu kaufen gibt!

Bodega Inurrieta
Die Bodega Inurrieta schmiegt sich harmonisch
in die sanfte Hügellandschaft von Navarra

429407 Inurrieta, Mediodía rosado 2007 5,95 Euro
Der FEINSCHMECKER wählt unseren traumhaft aromatischen und fabelhaft frischen Mediodía rosado von der Bodega Inurrieta zum besten Rosé Spaniens!
Für unsere kundige Kundschaft war es keine Überraschung, als im vorletzten Sommer der FEINSCHMECKER unseren Mediodía rosado von der Bodega Inurrieta nach einer Verkostung von 52 herausragenden Weinen zum besten Rosé ganz Spaniens kürte! Wir zitieren mit großer Freude aus der Laudatio des FEINSCHMECKER: „Er ist nicht nur der Liebling spanischer Sommeliers, sondern auch unser Favorit: Der aus Granacha vinifizierte Rosé dieser jungen Bodega schimmert ungewöhnlich tieffarben rot und gefällt mit einem Bukett von roten Beeren, Hibiskus, Paprika und Balsamessig. Er schmeckt fruchtig mit pikanten und herzhaften Noten. Der recht gehaltvolle Körper ist dank feinrassiger Säure und zartem Tannin-Biss hervorragend strukturiert”.

Inurrieta, Mediodía rosado


4294907 Inurrieta, Mediodía rosado (12 Flaschen für 10) 2007 9 l , statt 71,40 nur 59,50 Euro

Inurrieta, Mediodía rosado (12 Flaschen für 10)

Schnäppchenangebot: 12 für 10


429105 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2005 6,60 Euro
„Ein unkompliziertes Preiswunder mit Niveau. Vier Monate Reife in Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche zugunsten der Struktur – NICHT für einen Holzgeschmack! Am Gaumen erstaunlich elegant, gefällige Frucht, harmonisch, dennoch spannungsreich und mit feiner Frische.” So feiert der Weingourmet unseren mittlerweile ausverkauften 2004er Jahrgangsvorgänger. Auch der heute präsentierte 2005er verdeutlicht mit seiner sensationellen Qualität eindrucksvoll alle Erfolge der letzen Jahre: Nachdem der 2002er bereits von VINUM mit einer für seine Preisklasse sensationellen Bewertung von 16/20 Punkten ausgezeichnet wurde, ehrte die Zeitschrift „Sobremesa” den ‚Norte’ 2003 in einer großen Vergleichsdegustation von Merlotcuvées aus ganz Spanien als Testsieger sowie als „Star und Einkaufsempfehlung des Monats”.
Zu genießen ab sofort wegen seiner fabelhaften Tannine, Höhepunkt Ende 2008 bis 2012.

Inurrieta, Norte „N”, tinto


4291905 Inurrieta, Norte „N”, tinto (12 Flaschen) 2005 9 l 72,60 Euro


12 Flaschen zum Preis von 11!


Bodega Inurrieta
Optimale Lager- und Reifebedingungen
in den modernen Barriquekellern

429205 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2005 6,60 Euro
Auf südlich exponierten Weingärten wachsen die autochthonen spanischen Rebsorten Garnacha (70%), Tempranillo und Graciano unter optimalen Bedingungen und ergeben nach viermonatigem Barriqueausbau einen herrlich verführerischen, „südlich” inspirierten, wunderbar fruchtigen Wein, der weit über Spanien hinaus Maßstäbe setzt in seiner so genussfreundlichen Preisklasse. Die Nase wird verführt von schmeichlerischen Aromen reifer dunkler Beeren, wilden Kräutern, wie Rosmarin, Thymian, und Eukalyptus, animierend vermählt mit Aromen von Fenchelsamen und Wacholderbeeren sowie einem Hauch von Schokolade und Vanille. Und darunter liegen ganz zarte wildanimalische Noten! Am Gaumen fabelhaft saftig mit erfrischender Frucht und Würze; auch hier findet man wieder die ausgeprägten Kräuteraromen und die süßlich anmutenden Nuancen von Schokolade und Vanille. Ein Schmeichler der Sinne mit einer lustvollen Opulenz und Konzentration, der mit einer vibrierenden, feingliedrigen, ungemein animierenden Säure, geschliffenen Tanninen und einem schokoladig-feinwürzigen Nachhall auch diejenigen Weinliebhaber verführt, die sonst in anderen Preiskategorien zu Hause sind!

Oft fragen uns Kunden, wer denn der bessere der beiden Weine sei, der Norte oder der Sur. Diese Frage können wir nicht beantworten, denn beide Tropfen befinden sich auf identischem Qualitätsniveau und es ist reine Geschmackssache, ob man eher den traditionellen spanischen Stil des „Sur” bevorzugt oder sich an dem an Bordelaiser Vorbildern orientierenden „Norte” erfreut. Paula Bosch beispielsweise, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München, zwei Michelinsterne), hat in der „Süddeutschen Zeitung” ihren Lieblingswein euphorisch gefeiert: „Nach der interessanten Verkostung des Sur „S” Tinto aus Spanien überlegte ich lange, was an ihm wohl reizvoller ist: seine enorme Qualität oder das unglaubliche Preis-Leistungsverhältnis? Die Rotweine der Bodega Inurrieta sind jeder für sich eine Entdeckung. „Sur” weckte in mir größte Zustimmung mit seinem üppigen Aromenrad und seinen schmeichelnden, reifen Tanninen: am Gaumen ein dichter Stoff mit Tiefgang, süßlich, weich, mit Feuer und spielerischer Grandezza.” So Paula Bosch, die als „Grande Dame” der deutschen Sommelierszene über ein untrügliches Gespür für Trends verfügt und den richtigen Riecher für höchst interessante Entdeckungen! Natürlich reüssiert der ‚Sur’ auch auf der Weinkarte des Tantris. Zum Wohlsein!

Dem ‚Sur’ wurde zudem eine weitere phantastische Auszeichnung zuteil: In einer Verkostung der besten spanischen Weine unter 20 Euro zählt der Sur „S” zu den dreißig besten und gleichzeitig drei preiswertesten Weinen! Genauso interessant für uns ist jedoch der Aspekt, dass sich stets eine knappe Mehrheit unserer Kunden für den ‚Norte’ entscheidet. Wein ist und bleibt eben Geschmackssache. Und das ist gut so!
Zu genießen ab sofort bis 2010.

Inurrieta, Sur „S”, tinto


4292905 Inurrieta, Sur „S”, tinto (12 Flaschen) 2005 9 l 72,60 Euro


12 Flaschen zum Preis von 11!


429305 Inurrieta, Crianza tinto 2005 8,20 Euro

Inurrieta, Crianza tinto


4293905 Inurrieta, Crianza tinto (12 Flaschen) 2005 9 l 90,20 Euro


12 Flaschen zum Preis von 11!


429504 Altos de Inurrieta, Reserva tinto 2004 13,90 Euro
Dieser komplexe Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es in der Hügellandschaft von Navarra lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieser originären Reserva zu mir nehme, werden Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags im Frühling, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Kann es ein schöneres Kompliment geben? Probieren Sie unbedingt diesen autochthonen, charaktervollen Wein, der nach Herkunft schmeckt, nach mediterraner Heimat, nach Süden, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist. Die höchst animierende Nase präsentiert sich unwahrscheinlich pikant mit einem intensiv nach Cassiblättern, Trüffeln, frisch geschrotetem schwarzem Pfeffer und gelbem wie rotem Paprika duftenden Aroma, gepaart mit süßlichen Röst- und einer ausgeprägten Pfeffernote sowie speckig-rauchigen Anklängen. Sehr eigenständig und faszinierend und fein untermalt von Fruchtaromen, die an wilde Beeren und Sauerkirschen erinnern.
Der Gaumen herrlich weich, saftig, mit cremig-süßlichen Tanninen und einer milden, reifen Säure. Die Paprika- und Pfeffernoten ergeben eine vibrierende, lebendige Spannung und der Abgang ist schlichtweg betörend. Ein beeindruckender Wein mit reichhaltigen Röstnoten, der bei aller Zugänglichkeit einen sehr eigenständigen Charakter besitzt, durch ein tolles Preis-Genussverhältnis punktet und weit weniger vom Ausbau in neuen französischen Barriques geprägt ist als in der Vergangenheit. Die faszinierend kühle Frische schimmert durch die warme intensive Fruchtigkeit bei jedem Schluck durch. Das ist die spannungsgeladene Grandezza von Frische und Reife, ein filigraner Anti-Monster-Wein mit Kraft ohne Schwere! Unbedingt probieren.

P.S.: Der WeinGourmet feiert diese ungemein preiswerte Reserva enthusiastisch: „Ein Super-Schnäppchen: Die süffige Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot vereint in ihrem Geschmacksbild Eleganz und Konzentration. Weil die Proportionen gewahrt werden, ist es kein Marmeladenwein-Konzentrat geworden, sondern in sich stimmig, mit dem süchtig machenden Geschmack vollreifer Trauben, Frische und präsenten Tanninen. Etwa vier Jahre lagerfähig. Zu Steaks, Lammkoteletts oder Ratatouille.”
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2009 bis 2014.

Altos de Inurrieta, Reserva tinto


4295904 Altos de Inurrieta, Reserva tinto (12 Flaschen) 2004 9 l 152,90 Euro


12 Flaschen zum Preis von 11!



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann