Saarwellingen, im Mai 2008

PINwand Nº 148


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

Das Weingut Battenfeld Spanier vinifiziert mit seinen großartigen Weißweinen aus zertifiziert biologischem Anbau in 2007, dem größten Jahrgang der deutschen Weinanbaugeschichte (früheste Blüte seit Menschengedenken und die längste Vegetationsperiode aller Zeiten), fabelhafte Tropfen, die in den Keller eines jeden ambitionierten Weinfreundes gehören. Und das deutsche Rotweinwunder geht weiter: Holger Koch, visionärer Winzergenius aus Baden, fasziniert mit traumhaften Spätburgundern voller Finesse!

„Das Weingut Barba in den Abruzzen – Hoher Qualitätsstandard zu enorm fairen Preisen mit fest in der Tradition der Region verwurzelten Weinen”, so feiert der Gambero Rosso unseren Italien-Klassiker. Absolute Glücksfälle für Liebhaber authentischer italienischer Tropfen!

Michel Bettane, der große, alte Mann des französischen Weins, urteilt euphorisch: „Seit vielen Jahren macht Jean-Pierre Charlot auf der Domaine Voillot Weine, die zu den feinsten und balanciertesten des Burgunds zählen”. Ein absolutes Muss in Volnay, insbesondere in einem Jahrhundertjahrgang wie 2006, wie Allen Meadows urteilt, der diesen Traumjahrgang als „bisweilen noch größer als 2005” einstuft. Die Domaine Léon Barral brilliert im Faugères ebenso mit Spitzenqualitäten wie das Weingut Saint Antonin: Mineralische Weinunikate aus biologischem Anbau mit singulärem Charakter, in ihrer sagenhaften Qualität teuren Prestigegewächsen der Côte Rôtie ebenbürtig – und dies zu den sympathischen Preisen des Languedoc!

Der WeinGourmet wertet die Rotweine der Bodega Inurrieta als (mit) die größten Schnäppchen Spaniens – frisch eingetroffen sind zwei traumhafte Sommerweine, u.a. der phantastische Rosé, vom FEINSCHECKER als bester Spaniens gefeiert.


Aktuelle Testerfolge unserer Weine:
Der DECANTER, einer der international renommiertesten Weinfachzeitschriften mit hervorragenden Kolumnisten wie Michael Broadbent und Hugh Johnson, feiert den in unserer letzten Pinwand vorgestellten Barbera d’Alba Mommiano 2006 von Marco Porello, der sich mit seinen provokant preisgünstigen Weinen in die qualitative Spitze des Piemont geschossen hat, mit 4 Sternen, was bedeutet „höchst empfehlenswert” und wertet ihn mit „seiner vibrierenden Frucht, Komplexität und traumhaften Struktur und Balance” als eines der größten Schnäppchen auf dem internationalen Weinmarkt! Und der rassige Roero Arneis war binnen 8 Tagen von begeisterten Kunden bei uns leer gekauft! Wir haben nachgeordert und können diesen phantastischen Weißwein („einen der besten seiner Art”, Gambero Rosso) wieder liefern!

610107 Porello, Roero Arneis Camestrì, bianco 2007 8,40 Euro

Produktabbildung


610206 Porello, Barbera d’Alba Mommiano, rosso 2006 8,50 Euro

Produktabbildung


In einem amerikanischen Gourmetportal feiert der bekannte Weinjournalist Roger Morris den Perrières 2005 von Marc Kreydenweiss als einen der 5 besten Weine einer großen Bio-Wein-Verkostung. Und Marcs phantastischer Tropfen ist der mit Abstand preiswerteste Siegerwein!

Domaine des Perrières
Marc Kreydenweiss im Kreise seiner Liebsten

304205 Perrières, „Les Perrières”, rouge 2005 7,90 Euro
80-100 Jahre alte Carignanreben geben diesem singulären Rotwein mit seiner traditionellen Stilistik sein Gepräge: Ein ungemein authentischer Stoff, „sehr duftig und verführerisch, ein fast feminin anmutender Wein. Welke Rosen, Veilchen und Lavendelnoten vermischen sich mit dem Duft von süßen Kirschen und Beeren, zarten Tabak- und Rauchnoten und einem Hauch Zedernholz. Am Gaumen präsentiert er sich saftig und gefällig mit ausladender Frucht und geschliffener Tannin- und Säurestruktur und die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische. Ein großartiger Trinkspaß, lobt auch Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, diesen großartigen Alltagswein aus biodynamischem Anbau.

Perrières, „Les Perrières”, rouge




DEUTSCHLAND

Weingut Battenfeld-Spanier - Hohensülzen

Hans Oliver Spanier brilliert in der dynamischsten Anbauregion für trockenen deutschen Riesling mit faszinierenden Öko-Weinen im High-End Bereich, die zur absoluten Spitze Deutschlands zählen!

Der Bioverband Ecovin vergibt begeistert die Auszeichnung für den besten biologisch produzierten Riesling Deutschlands!

Weingut Battenfeld-Spanier - Rheinhessen
Hans Oliver Spanier

Die Region Rheinhessen setzte im letzten Jahrzehnt zu einem vorher nie geahnten Höhenflug an und steht heute als Synonym gar für trockene Weltklasserieslinge deutscher Provenienz! Am äußersten südlichen Rand dieser Renommierregion, unmittelbar an der Grenze zur benachbarten Pfalz, vinifiziert einer der Top-Aufsteiger der letzten Jahre, Hans Oliver Spanier, von seinen Freunden liebevoll H.O. gerufen, traumhaft mineralische Rieslinge, mit denen er sich binnen weniger Jahre in die absolute deutsche Spitzenklasse katapultiert hat. Inspiriert auch durch die lange Freundschaft zu den anderen Granden des rheinhessischen Hügellandes wie Klaus Peter Keller, Dirk Würtz und Philipp Wittmann und geprägt durch lange Gespräche mit seinem Großvater, der ihm erklärte, wie man früher Wein gemacht hat ohne die „Segnungen” der modernen Önologie, hat er sich als unbeirrbarer, leidenschaftlicher Freigeist konsequent dem ökologischen Weinanbau zugewandt und sich vom Bundesverband ECOVIN zertifizieren lassen.

Der äußerste Süden des sonnenreichsten und niederschlagsärmsten (da im Regenschatten des Donnerbergs gelegen) Weinanbaugebiets Deutschlands: Da schließt der kundige Weinliebhaber schnell auf besonders üppige und alkoholreiche Weine. Und liegt damit doch nicht richtig, weil die Reben unseres renommierten Ökobetriebs über die Täler von Pfrimm und Eisbach direkt an die „große Klimaanlage” der Nordpfälzer Berge angeschlossen sind. Von Ihnen strömt nachts kühle Luft in Richtung Rhein und verleiht den an diesen Hängen wachsenden grandiosen Weinen eine kernige Lebendigkeit und Frische. Charaktervoll, ausdrucksstark und von Jahr zu Jahr ausgereizter in Weinberg und Keller setzen daher H.O.s Weinunikate mit eigenständiger Stilistik neue Maßstäbe. Niedrige Erträge, sorgfältige ökologische Arbeit im Weinberg, Düngung nur mit natürlichem Kompost, Vergärung der streng selektierten Trauben auf wilden Hefen, langsamer und schonender Ausbau auf der Hefe und sensibler Ausbau in Holzfässern oder Edelstahltanks sorgen für eine Qualität, die seine Rieslinge zu den gefragtesten ihrer Region hat werden lassen. Bei jedem Schluck dieser Terroirweine schmeckt man, dass das von der Natur gegebene Lesegut so authentisch wie möglich im Keller in singuläre Weinqualität umgesetzt wurde. „Es sind unsere einzigartigen Böden, welche den Weinen ihre mineralische, unverwechselbare Note geben, gepaart mit der ganzen Fruchtfülle, die den Riesling so einzigartig macht. Wir versuchen nur noch, das Geschenk der Natur unverfälscht in die Flasche zu transportieren”, stellt der ebenso sympathische wie lebensfrohe H.O. seine großen Fähigkeiten bescheiden unter den Scheffel.

Weingut Battenfeld-Spanier - Rheinhessen
Romantische Landschaft im Rheinhessischen Hügelland

Dabei unterscheiden sich seine Rieslinge sehr deutlich von denen der anderen Spitzenwinzer in Rheinhessen. Hat H.O. doch zu seiner eigenen, originären Interpretation seiner großen Kalksteinlagen gefunden. So wie Klaus-Peter Keller in seinen Rieslingen die höchst mögliche Finesse, Feinheit und Eleganz herauszukitzeln versucht, hat H.O eine Vorliebe für einen kraftvolleren, maskulineren Rieslingstil, der bei allem Schliff und seidenen Struktur mit seiner Cremigkeit und seinem verführerischen Schmelz die Zunge des Rieslingliebhabers betört. Diesen Stil stützt er auch im Keller durch die Verwendung edler, alter Holzfässer – gerade erst hat er wieder einmal einen bestens gepflegten alten Fassbestand aufkaufen können, die ältesten aus dem vorvergangenen Jahrhundert („ein echter Glücksgriff, wie ein 6er im Lotto”) – die seinen majestätischen Rieslingen eine zusätzliche Dimension an Komplexität bescheren.

Trotz der hohen Erwartungshaltung, mit der wir im Frühjahr die 2007er von H.O vor Ort vom Fass verkosteten, waren wir bei dieser Degustation wie vom Donner gerührt: Denn das, was der sympathische Rheinhesse auf die Flasche gezaubert hat, ist einfach großartig und qualitativ nochmals ein großer Schritt nach vorne. Dabei waren seine 2006er bereits vorzüglich, sein Riesling Hohen-Sülzen ‚S’ wurde nicht umsonst vom Bio-Fachverband Ecovin als bester trockener Riesling Deutschlands gefeiert! Aber mit der neuen, traumhaft gelungenen 2007er Kollektion gehört er endgültig zur euphorisch gefeierten Elite Rheinhessens und damit zu den absoluten Spitzenbetrieben Deutschlands! Was ist in 2007 passiert? Zum einen ist es der potentielle Jahrhundertjahrgang, der dem sympathischen H.O. klar in die Hände spielt, dessen Stärken er traumwandlerisch sicher genutzt und perfekt umgesetzt hat. Darüber hinaus haben ihn aber auch die großen Erfolge der vergangenen Jahre bestärkt, bis auf des Messers Schneide auf Spitzenqualität und vor allem Individualität zu setzen und bei der Ernte im phantastischen Altweibersommer bis zum Letzten zu pokern (Ernteschluss war erst am 12. November!) und jeden Sonnenscheintag und jede kühle Nacht (phantastische Voraussetzungen zur Herausbildung komplexer Aromen) zur Erzeugung kleinbeeeriger, kerngesunder, aromatischer Träubchen zu nutzen. Penibel wurde jede noch so kleine Parzelle separat und zum optimalen Zeitpunkt gelesen und getrennt ausgebaut, verwendet hat er natürlich ausschließlich Weinbergseigene Hefen und, ganz wichtig, er hat den Weinen Zeit gegeben, sich in aller Behutsamkeit auf der Feinhefe zu entwickeln.

Weingut Battenfeld-Spanier - Rheinhessen
Rebschnitt

So hat H.O. Spanier mit seinen sensationell guten 2007ern unverkennbar seinen ureigenen Stil weiter entwickelt, der seinen Vorzeige-Bio-Weinen, Maßstab und Vorbild ihrer Kategorie, einen unverwechselbaren Charakter verleiht. Alle großen Terroir-Weine der Welt haben ihren eigenen individuellen Charakter, ihr sinnliches Markenzeichen. Es ist dabei stets die Melange aus ihrem einzigartigen Terroir und der genialen Handschrift ihres Winzers, der sie geschaffen hat. So begeistern bei allen 2007er Battenfeld-Weinen die mineralisch kühle Präzision, die in eine animierende, reintönige Fruchtstruktur eingebettet ist, so dass aus beiden Komponenten eine fast elektrisierende geschmackliche Spannung entsteht. H.O. hat somit eine sensationell schöne, emotional berührende Kollektion 2007 vinifiziert und sich in die absolute Spitze deutscher Weltklassewinzer katapultiert. Großes Kino mit verzaubernden Weinen!

PS: Auf Hans Olivers Homepage prunkt selbstironisch, aber auch selbstbewusst der Ausspruch: „Der einzige Spanier, der etwas von Riesling versteht”. Für Kenner keine Frage, dass dieses Bonmot längst Realität geworden ist. Wir sind glücklich, dieses rheinhessische Musterweingut letztes Jahr neu in unser Programm aufgenommen zu haben und freuen uns sehr auf eine spannende Zusammenarbeit in den nächsten Jahren: Battenfeld-Spanier produziert Weltklasse-Bio-Weine, wie sie besser nicht sein können!


956507 Battenfeld-Spanier, Weisser Burgunder Gutswein, trocken (DV) 2007 7,90 Euro
Dieser traumhaft frische, ungemein inspirierende, kompromisslos trockene Weißburgunder (was für ein Unterschied zu vielen belanglosen Modeweinen mit kaschierender Restsüße!) von erstklassigen Kalk-, Lehm und Lössböden aus Hans Olivers Heimatort Hohen-Sülzen fasziniert in der Nase durch sein nuanciertes Aromenspiel (ganz zarte Haselnussanklänge, dazu Birnen sowie eine feine rauchige Mineralität), seine terroirgeprägte Individualität und eine schwebende Transparenz. Am Gaumen zwar dicht, konzentriert und mit einer trollen Kraft versehen, dabei jedoch auch von einer verspielten, eleganten, ja fast filigranen Stilistik (Überhaupt nichts Schweres oder Plumpes ist diesem noblen Weißburgunder zu eigen: Power without weight!), angenehm frisch, extraktreich, mit feinster Mineralität im lang anhaltenden Abgang Ein traumhaft leckerer Terrassenwein, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden widerspiegelt und immer wieder Lust macht auf das nächste Glas, aber auch ein fabelhafter Essensbegleiter, der eindrucksvoll belegt, dass Hans Oliver neben seinen genialen Rieslingen auch die Rebsorte Weißburgunder meisterhaft zu vinifizieren weiß! Ein vorzüglicher Wein aus biologischem Anbau, staubtrocken, der einfach nur Staunen macht ob seiner enormen Preiswürdigkeit.



Weingut Battenfeld-Spanier - Rheinhessen
Hans Oliver Spanier beim Verkosten des neuen Jahrgangs

956707 Battenfeld-Spanier, Grüner Sylvaner Gutswein trocken (DV) 2007 7,95 Euro
Welch betörender Frühlingszauber vom muscheligen Kalk: Ein toller Schluck für die Terrasse wie als Begleiter zum grünen und weißen Spargel – aber bei weitem nicht nur! Denn was ist das für ein traumhaft mineralischer, ungemein saftiger und trinkanimierender erstklassiger Weißwein aus einem Fabeljahrgang für alle Gelegenheiten, vinifiziert aus perfekt gereiften Träubchen von alten Reben! Auf exzellenten Muschelkalk- und tiefgründigen Lehmböden wächst dieser fruchtige, frische, wunderbar aromatische Grüne Sylvaner mit einer beeindruckenden mineralischen Feuersteinnote und faszinierenden Anklängen von frischem Wiesenheu an einem taufrischen Sommermorgen, an noble Kräuterwürze und reife Melone. Am Gaumen für einen derart fairpreisigen Wein ungemein komplex und anhaltend, mit viel Schmelz, Substanz und innerer Dichte versehen, dabei aber wiederum auch von einer traumhaft vibrierenden, „schwebenden” Luftigkeit, Frische und einer extrem raren herrlich mineralischen Würze, einer großartigen Balance und einem pfeffrigen, langer Nachhall. Was für ein ausdrucksstarkes, authentisches, knochentrockenes Gewächs aus dieser traditionellen rheinhessischen Rebsorte vinifiziert. Unter Preis-Genussgesichtspunkten schlichtweg einer der schönsten Weinwerte aus deutschen Weinlanden. Referenzcharakter! Wahrlich: ein (Spargel-)Wein de luxe! Großer Genuss kann so ungemein einfach und authentisch sein!



956807 Battenfeld-Spanier, Grüner Sylvaner „S” trocken (DV) 2007 12,90 Euro
Ein im großen, alten, edlen Holzfass ausgebauter Silvaner wie ein Donnerhall, aber nicht nur wegen seiner Kraft, Dichte und Cremigkeit, die er zweifellos in hohem Maße besitzt, sondern wegen seiner burgundischen Finesse und Eleganz, die ihn einzig macht unter seinesgleichen und einer sensationellen Mineralität, die von seinem großartigen Kalkterroir erzählt! In der Nase betören faszinierende Aromen von Feuerstein, Johannisbeeren, Kräutern, intensiv duftenden Blüten und hochreifen Birnen, unterlegt von einer epischen Mineralität und einer fein ziselierten Säure, eine traumhafte Vermählung zwischen großem Holzfass und feinster Frucht, die dem Wein eine außergewöhnliche Struktur verleiht. Schichten um Schichten feiner Aromen werden freigesetzt, der Wein entblättert sich geradezu über Stunden und Tage, großartiger Schmelz und Extraktsüße, lang anhaltend, fulminanter fruchtig-mineralischer Abgang, welch eindrucksvolle Demonstration höchster winzerlicher Handwerkskunst, bravo! Gegen diesen Geniestreich haben viele noble Weißweine aus Burgund keine Chance! Mein Wort drauf und meine unbedingte Empfehlung.
Zu genießen ab sofort bis nach 2012.



956107 Battenfeld-Spanier, Hohen-Sülzen Riesling „S” trocken 2007 12,90 Euro
Dieser betörende, ungemein expressive Riesling bezaubert mit seiner frischen kräutrigen Aromatik und feinstem Spiel und deutet schon in der Jugend sein breites Fruchtspektrum an, das von Pfirsich, Limone, Passionsfrucht und Steinobst bis hin zu zart exotischen Anklängen reicht und das fast süchtig macht in der Intensität der Aromen, in der Reinheit seiner geschmacklichen Komponenten und dem unverkennbaren authentischen Rieslingcharakter seiner großen steinigen Lagen aus Hohen-Sülzen mit Anklängen an rauchige Gesteinsnoten. Am Gaumen fasziniert bei allem Schmelz zuerst die klare mineralische, rassige Note, dann, nach längerer Öffnung, das komplexe Spiel der Aromen von reifem Pfirsich und Honigmelone. Faszinierend im langen Abgang ist die leichte Würze mit ihren betörenden Trockenkräuternoten. In der Stilistik präsentiert sich dieser große rheinhessische Riesling insgesamt von noch noblerer, feinerer und aristokratischerer Struktur als der großartige Basisriesling.
Dieser großartige, mineralische Riesling besitzt die hohe Qualität, die in vielen anderen Betrieben als teures Großes Gewächs verkauft würde und hat vom Bioverband Ecovin die Auszeichnung als bester biologisch produzierter Riesling des Jahrgangs 2006 bekommen! Herzlichen Glückwunsch H.O. für diesen großartigen Erfolg. Doch 2007 spielt jahrgangsbedingt nochmals in einer anderen Liga, mit seiner traumhaften Mineralität und der grandiosen Feinheit im Duft. Welch femininer, in sich ruhender Riesling, unaufgeregt, aber begeisternd! Sensationelles Preis-Genuss-Verhältnis!
Zu genießen ab sofort bis 2015, mindestens.



9561107 Battenfeld-Spanier, Hohen-Sülzen Riesling „S” trocken, Magnum 2007 1,5 l 27,00 Euro

Reservierbar, lieferbar ab Ende Mai 2008


956207 Battenfeld-Spanier, Riesling Kirchenstück trocken 2007 19,95 Euro
Welch faszinierende Mischung aus Komplexität, Kraft, Finesse und Pfälzer Schmusekätzchen (Diese große deutsche Anbauregion für trockenen deutsche Riesling liegt nur einen Steinwurf von Hohen-Sülzen entfernt, dessen bestes Terroir mit einer Selektion hochwertiger Klone, das Kirchenstück, den Kernwingert, die südlich exponierte Renommierlage von H.O.s Heimatort bildet), die nur wenige große Winzer auf die Flasche zu zaubern vermögen. Welch brillanter, ungemein harmonischer, höchst individueller Riesling mit enorm viel Charakter. Bei aller Dichte und Opulenz niemals in die Schwere abgleitend, im Gegenteil: Eine präzise Mineralität und eine fabelhafte Säurestruktur sorgen für einen großartigen Spannungsbogen und eine fabelhafte Frische: Barocke Pfälzer Fülle trifft rheinhessische Lebensfreude und Leichtigkeit! Diese großartige Große Gewächs-Qualität wird sich in den nächsten Monaten zu einem der attraktivsten und stilistisch prägnantesten Rieslinge Deutschlands entwickeln („Ich will keine netten Weine erzeugen, ich will Weine machen, die noch Ecken und Kanten haben”, diesen Leitsatz von H-O. demonstriert dieser Paraderiesling idealtypisch), gegen den viele wesentlich teurere Großen Gewächse nicht die Spur einer Chance haben werden! Das ist feinste Bodenprägung!
Bei aller Kraft und Dichte begeistern bei diesem Ausnahmegewächs eine Wahnsinnsnoblesse und eine irrsinnige Mineralität, die unter einem Babyspeck verborgen ist! Und eine unglaublich reife Säure (hier werden auch alle diejenigen Weißweinliebhaber ihre wahre Freude haben, denen sonst Rieslinge zu säurebetont sind, daher auch eine traumhafte Alternative für Burgundertrinker) und eine wunderbare Saftigkeit, mit der viele Wachauer-Rieslinge in ihrer besten Zeit brilliert haben, lange bevor viele von Ihnen unter Alkoholexzessen und Botrytisüberfluss ihren Trinkspaß einbüßten. Zweifellos besitzt das Kirchenstück unter Deutschlands Großen Gewächsen ein unübertreffliches Preis-Genuss-Verhältnis!
Zu genießen ab seiner Freigabe im Herbst, Höhepunkt Ende 2009 bis 2018.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2008


9562107 Battenfeld-Spanier, Riesling Kirchenstück trocken, Magnum 2007 1,5 l 44,00 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2008


956307 Battenfeld-Spanier, Riesling Frauenberg trocken 2007 27,00 Euro
Eleganz und Kraft, Fülle und Finesse, Mineralität und Frucht, Feinheit (hier schmeckt man die späte Ernte der kerngesunden Trauben, die von den kühlen Nächten Ende Oktober profitierten!) und Länge: Der stark kalkhaltige Mergel des parallel zum Hang terrassierten Flörsheimer Frauenberg macht es möglich, alle Attribute eines trockenen Weltklasse-Rieslings in einem Wein zu vereinen. Gewachsen in steiler Lage erinnert mich dieser fabelhafte Wein, der seit dem Jahrgang 2002, als er in einer Blindprobe großer deutscher und Wachauer Rieslinge brillierte, zu meinen persönlichen Favoriten gehört, an eine hypothetische Mischung aus Kellers Kirchspiel mit seinem Spiel und seinen würzig-kräutrigen Aromen und dem legendären Morstein mit seiner barocken Kraft und seiner Tabakigkeit – allerdings mit einer cremigen Konsistenz versehen, die diesen Riesling zu einem einzigartigen Unikat werden lässt. Ein traumhaftes Spiel, eine enorme innere Dichte, eine betörende Kräuterwürze, eine faszinierende Feuersteinaromatik und eine abgrundtiefe, geradezu salzige Mineralität vermögen den Zauber dieser großen rheinhessischen Renommierlage ins Glas zu transportieren. Das Mundgefühl, das dieser großartige Wein auslöst, fasziniert, nimmt ein, begeistert. Ein Wein, der tief berührt in seiner spürbar edlen Art und tiefen Mineralität.
Zu genießen ab sofort nach seiner Freigabe im Herbst diesen Jahres bis 2015.



9563107 Battenfeld-Spanier, Riesling Frauenberg trocken, Magnum 2007 1,5 l 59,00 Euro



H.O. Spanier ist zweifellos der Kronprinz von Klaus-Peter Keller in Rheinessen. Dabei sind seine fabelhaften Großen Gewächse alles andere als eine bloße Kopie der Kellerschen Pretiosen, sondern höchst eigenständige, charaktervolle Weißweinunikate, die im Jahrhundertjahrgang 2007 zum Allerfeinsten gehören, was in ganz Deutschland gewachsen ist! Meine unbedingte Empfehlung!

PS: Deutschlands Große Gewächse sind zweifellos weltweit betrachtet die größten Schnäppchen der Neuzeit mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis aller Weltklasseweine. Zudem schmecken sie bereits in ihrer frühesten Jugend großartig und haben ein Entwicklungspotential von 20 Jahren und mehr!



Weingut Holger Koch

Visionärer Winzergenius aus Baden fasziniert mit traumhaften Spätburgundern voller Finesse – Das deutsche Rotweinwunder geht weiter!

Er hat einen klugen Kopf. Dezidiert äußerst er seine Meinung. Und konsequent setzt er seine Ideen in die Tat um. Nach intensiven Lehrjahren im In- und Ausland (beispielsweise bei Canon la Gaffelière in St. Émilion oder im Schwarzen Adler in Oberbergen) übernahm er 1999 die winzige Rebfläche seiner Eltern und setzt seitdem kompromisslos auf Qualität: Pflanzte ertragsschwache, aber sehr hochwertige, uralte Burgunderselektionen, die kleinbeerige, höchst aromatische Trauben hervorbringen. Denn die Aromendichte eines Weines steht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Geschmack der Trauben! Ein simpler Messwert wie das Mostgewicht dagegen sagt viel weniger aus als die eigenen Sinneseindrücke des sensiblen Winzers im Weinberg. Hier setzt er auf naturnahen Anbau, versucht die Reben gegen Krankheiten abzuhärten, statt diese zu bekämpfen und düngt nur organisch.

Die Weinbergspflege, die Herausarbeitung seines spezifischen Terroirs sind die entscheidenden Parameter seines vinologischen Tuns. Spontanvergärung und schonender Ausbau im Keller sind keine leeren Worthülsen sondern gelebter Winzeralltag. Das Resultat: Nicht plump-süßliche oder fett-monströse Weine nennt er sein eigen, nicht die laute Tuba dominiert, sondern zarte Instrumente, Stradivari-Geigen, spielen auf: Feinsinnig, filigran fast, brillieren seine Pinot-Noir-Weine im Glas.
Trotz des jugendlichen Alters der Reben dominieren Herkunftscharakter, Rasse, Mineralität und belebende Frische statt vorlauter Frucht seine trinkanimierenden Weine. Dabei liegen seine terrassierten Steillagen in Bickensohl am südwestlichen Kaiserstuhl in der wärmsten Gegend Deutschlands. Doch keine süßen Marmeladenweine werden hier vinifiziert, stattdessen setzt Holger Koch auf Frische, Feinheit und Individualität: „Ich versuche, authentische, harmonische, lebendige Weine zu machen. Meine leicht erhöht liegenden Lagen (300-380 Meter, Lössboden auf Vulkangestein) in Bickensohl profitieren nämlich nicht nur von den vielen Sonnentagen, sondern auch von kühlen Nächten, denn hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind ideal zur Herausbildung komplexer Aromen. Daher ist das Bickensohler Terroir bestens geeignet, meiner Vision von Rotweinen nahe zu kommen, die einen samtigen, kraftvollen Körper mit vielschichtiger, finessenreicher, feiner Frucht verbinden”.

Und diesem Ideal ist Holger Koch in den letzten Jahren immer näher gekommen: Noble, „zurückhaltende, doch nachhaltige Aromen statt lauter, protziger Verkostungsweine” lobt daher auch zu Recht der Gault Millau 2007 die feinsinnigen Rotweine von Holger Koch, die in ihrer edlen Stilistik auch meinen Vorstellungen von einem großen Pinot Noir perfekt entsprechen. Kategorie absolute Lieblingsweine und meine ganz besondere Empfehlung!


980106 Koch, Pinot Noir „S”, Edition Pinard de Picard, Baden 2006 12,90 Euro
Holgers feingliedrig-rassige Pinots sind niemals tieffarben, sondern wie viele berühmte burgundische Pretiosen von hellem durchsichtigem Rot und zusammen mit dem komplexen, feinbeerigen und zart kirschigen Duft demonstriert dieser badische Spitzenwein die betörende Stilistik der Koch’schen Rotweine: Feinheit und Finesse, Power without weight! Auf der Zunge eine ganz feine Würze und eine traumhaft zarte Pinot-Frucht mit Anklängen an eine betörende Sauerkirscharomatik sowie rote Johannisbeeren, die von einer fein gewebten Mineralität und einer belebenden Säure getragen wird.
Holger Kochs faszinierende ‚Edition Pinard de Picard’ ist ein geradezu zärtlicher, ein leiser Wein, der das perfekte Zusammenspiel von Reinheit, Kraft und Lebendigkeit, das der Meister der Pinottraube stets in seinen großen Burgundern herauszuarbeiten sucht, traumhaft verkörpert. Nichts ist aufdringlich an diesem filigranen, fein balancierten, harmonischen, ungemein verspielten Burgunder, der mit seiner animierenden Frische, seinen subtilen Aromen und einer inneren Dichte besticht, die nicht als Wucht oder Fett im Glase kracht, sondern ganz piano zärtlich die Zunge streichelt.
Ein sehr burgundischer Pinot Noir, der so lecker und beschwingt schmeckt, wie kleine Burgunder es eigentlich sollten, aber es nur ganz selten tun! Dieser extrem fairpreisige Pinot mit seinem betörenden duftigen Stil wird in einer vergleichenden Probe mit berühmten Dorflagen aus dem Burgund das Weltbild manch eingefleischten Pinot-Liebhabers nachhaltig ins Wanken bringen. Holger Koch ist ein sehr zurückhaltender, sensibler, fast scheuer Mensch. Seine angenehmen Charaktereigenschaften scheinen diesen herrlichen Burgunder beseelt zu haben.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis 2014.

Produktabbildung



Weingut Friedrich Becker - Schweigen

Sie suchen im Pinot Noir ein wenig mehr die Kraft, eine schmeichelnde Opulenz und berauschende Aromen? Bitte sehr, wir können Sie verwöhnen mit Friedrich Beckers genialem Basiswein („Becker ist der beste Spätburgunderwinzer Deutschlands”, Gault Millau), der ganz aktuell von Jancis Robinson enthusiastisch gefeiert wird. „Best value – it compares favourably with any Bourgogne Rouge at the same price!”

Weingut Friedrich Becker
Der „Alte Fritz” probiert seine Rotweine

972006 Becker, Spätburgunder „Cuvée Pinard” trocken 2006 12,50 Euro
Holger Koch und Friedrich Becker sind zwei strahlende Fixsterne am deutschen Rotweinhimmel. Ihre beiden Einstiegsweine in die magischen Welten ihrer großen Pinot Noirs haben unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten weltweit keine Konkurrenz zu fürchten!

Becker, Spätburgunder „Cuvée Pinard” trocken


Deutschland 2007: Ein Sommermärchen

Alle Verkostungen der Weine der deutschen Spitzenwinzer sind eine Demonstration dessen, dass 2007 in Deutschland potentiell ein Fabeljahrgang ist, der aufgrund seiner einzigartig langen Vegetationsperiode den Winzern in einem wunderschönen Altweibersommer alle Möglichkeiten bot, extrem langsam gereifte Träubchen mit einem traumhaften Extrakt zu ernten und die größten Weine zu vinifizieren, die es je in deutschen Landen gab. Greifen Sie daher entschlossen zu, werte Kunden, einen derartigen weltweiten Hype auf deutsche Weine (nach einem euphorischen Bericht Ende April in der New York Times gibt es an der Ostküste der USA praktisch keinen trockenen deutschen Riesling mehr zu kaufen!), wie wir es zurzeit erleben, hat es noch nie gegeben! Bei den Spitzenwinzern sind in 2007 schlicht alle Qualitätsparameter nach oben verschoben: Niemals zuvor habe ich so gute Weine getrunken! Die Gutsweine schmecken so gut wie in den Vorjahren die Weine aus dem Mittelbau, diese haben (fast) Großes Gewächsniveau und letztere schmecken so fabelhaft wie niemals zuvor. Fast täglich treffen bei uns neue Weine unserer Spitzenwinzer ein, die wir sofort auf unserer Homepage präsentieren. Im Folgenden eine kleine Auswahl phantastischer Tropfen, die ich Ihnen ganz besonders anempfehlen möchte: Herzblutweine mit einem weltweit unübertrefflichen Preis-Genuss-Verhältnis! Greifen Sie rasch zu, bevor es andere tun.


962007 Leitz, Rüdesheimer Riesling Spätlese trocken (DV) 2007 9,50 Euro
Die unterbepreiste Spätlese des Jahres in einem traumhaft trinkanimierenden Stil!



960307 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling trocken 2007 29,50 Euro
Seit Jahren einer der gesuchtesten und besten Rieslinge Deutschlands in bestem Wachauer Stil!



961107 Leitz, Rüdesheimer Schlossberg Alte Reben Riesling 2007 29,50 Euro
Seit Jahren einer der gesuchtesten und besten Rieslinge Deutschlands in bestem Wachauer Stil!



934107 Schönleber, Grauburgunder trocken -S-, trocken 2007 14,00 Euro
„Pinot Grigio! Ausgelutscht, sagen Sie? Dann probieren Sie mal Grauburgunder”, schrieb die Süddeutsche Zeitung in einem Special über diese häufig völlig unterschätzte Rebsorte. „Zwei Stöffchen aus der gleichen Rebe und doch schlug die Deutsche Version den Latin Lover um Längen. Dieses eindeutige Ergebnis ist die Folge eines direkten Vergleichs bester deutscher Grauburgunder und italienischer Pinot Grigios, der von je fünf Experten der deutschen und der italienischen Sommelier-Union in München durchgeführt wurde. Das Resultat: Die ersten vier Plätze wurden allesamt von Grauburgundern belegt, dann erst kamen die ersten Italiener. Die Nummer 1 der Jury: Emrich-Schönleber, Grauburgunder Spätlese trocken!”
Der heute von uns präsentierte 07er ist jahrgangsbedingt auf der einen Seite nochmals finessenreicher, feiner, eleganter und frischer (Wahnsinnssäurestruktur!) als der große Testsieger in der SZ, auf der anderen Seite aber noch konzentrierter und kraftvoller und voll cremigem Schmelz auf der Zunge. Dieser enorm charaktervolle Wein von mineralischen Böden (roter und blauer Schiefer, Quarzit und Kiesel) überzeugt mit seinem feinwürzigen Kürbisduft mit Anklängen an Honigmelonen, füllt am Gaumen mit seiner Cremigkeit und Opulenz auch den letzten Mundwinkel betörend aus, ist dabei aber für einen Grauburgunder schier unglaublich mineralisch und hochelegant und sehr nachhaltig. Ein leckerer, begeisternder Grauburgunder von edler Stilistik, eine Demonstration des kerngesunden, optimal gereiften, quasi „mürben” Lesegutes und eine gewaltige Provokation für so viele überteuerte seelenlose Pinot Griiigios, deren einziger Vorteil ihr so viel schöner klingender italienischer Sortenname ist! In seiner sympathischen Preisklasse für meinen persönlichen Geschmack der beste seiner Art in ganz Deutschland! Referenzqualität!
Ein individueller Weißwein mit Größe und Ausstrahlung, der mit Luft noch an mineralischer Tiefe gewinnt, daher unbedingt Dekantieren. Zu genießen ab sofort bis 2012.

Produktabbildung


9341907 Schönleber, Grauburgunder trocken -S-, trocken (12er Paket: Einzelflaschenpreis statt 14,00 Euro nur 11,50 Euro) 2007 9 l 138,00 Euro



9341407 Schönleber, Grauburgunder trocken -S-, trocken (6er Paket: Einzelflaschenpreis statt 14,00 Euro nur 12,75 Euro) 2007 4,5 l 76,50 Euro



937007 Schönleber, Riesling trocken 2007 8,50 Euro
Die Qualität einer Jahrgangskollektion demonstriert stets auch der Einstiegswein, den man als Visitenkarte eines Weingutes bezeichnen kann. Und welch phantastischer Basisriesling funkelt hier strahlend im Glase, ein Understatementwein von exemplarischer Feinheit: Mineralien, feine Kräuter, weiße Blüten, Weinbergspfirsich, Cassis, reife Äpfel. Alles ganz fein verwoben und präzise auf den Punkt vinifiziert. Dieser verführerische Rieslingklassiker weckt Assoziationen an einen beschwingten Wolkentanz über den Höhenzügen der Nahe oder an den famosen Blick in einen tiefen, felsigen Gletscherspalt. Glasklar, frisch und geschliffen. Für mich einer der ganz großen Schönleber-Klassiker, ein „Wahnsinns”-Gutsriesling, der in ganz Deutschland keine Konkurrenz zu fürchten hat. Jeder Schluck dieses phantastischen Einstiegweins in die magische Welt der Schönleberschen Gewächse vermittelt dem Genießer ein frisches, befreiendes Gefühl, wie es nur ein rassiger Riesling vermag: Faszinierend, strahlend, hinreißend, verführerisch!
Von allen heute präsentierten Gutsrieslingen sicherlich der ‚feinsinnigste’, kühlste, mineralischste Wein. Welch glockenklarer Stil, frisches Bergkristallwasser kann nicht fokussierter, frischer und präziser die Zunge liebkosen!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2010.

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9370907 Schönleber, Riesling trocken (12er Paket: Einzelflaschenpreis statt 8,50 Euro nur 6,90 Euro) 2007 9 l 82,80 Euro



9370407 Schönleber, Riesling trocken (6er Paket: Einzelflaschenpreis statt 8,50 Euro nur 7,70 Euro) 2007 4,5 l 46,20 Euro



938007 Schönleber, Riesling „Mineral” 2007 13,50 Euro
Nomen est Omen! Aus einer exzellenten Parzelle des Frühlingsplätzchens mit großartigem Terroir, unmittelbar an den Halenberg angrenzend, allerdings mit mehr Kieselsteinen im Untergrund als Schiefergestein, in seiner Stilistik folglich die schönsten Eigenschaften des Halenberg und des Frühlingsplätzchens vereinend, stammt diese Inkarnation flüssig gewordener Mineralien, die vom glockenklaren Klang der Gesteine aus den Tiefen ihres Untergrunds erzählt und die im Glase zu einem gewaltigen, vielstimmigen Aromenchor (Mango, Mandarinen, Cassis, noble Ingredienzien allesamt, welche die edelsten Rieslinge Deutschlands adeln) anschwellen. Dieses berührende Rieslingunikat besitzt eine trinkanimierende Alkoholgradation von knapp 12,5 Volumenprozent und ist eine großartige Demonstration von Mineralität pur: Hier spüren Sie, werte Kunden, messerscharf den nackten Fels auf der Zunge – aber eingebettet in eine traumhaft leckere, cremige Textur! Dieser fabelhaft mineralische Riesling mit seinem feingliedrigen Körper (ja, was ist das eine famose innere Dichte, ohne fett zu wirken) hat mich in meiner Probe in Monzingen im Übrigen derart begeistert, dass ich mir buchstäblich das Fass auf den Rücken schnallen und mit diesem traumhaften Elixier durchbrennen wollte! Kategorie persönlicher Lieblingswein eben.

PS: Stuart Pigott feierte bereits den 2006er Jahrgang des Mineral unter dem Titel „Steinreiche Tropfen” in der FAS. Wir zitieren in Auszügen: „Keine andere Komponente des Weins ist schwieriger zu erklären als die mineralische Dimension seines Geschmacks. Es handelt sich dabei jedoch um eine entscheidende Frage für den deutschen Wein, weil keine anderen Weißweine der Welt derart mineralisch schmecken wie die besten der hier wachsenden Rieslinge. Der Riesling „Mineral” vom Weingut Emrich-Schönleber in Monzingen an der Nahe trägt diesen Namen nicht umsonst. Mit seiner extrem mineralischen Prägung ist er geradezu ein Paradebeispiel, er ist eine Entdeckungsreise ins Reich der Steine.”
PS II: Dieser authentische, zutiefst salzig-mineralische Naheklassiker hat eine derartig fabelhafte Qualität, dass in einer Blindprobe wesentlich teurere Große Gewächse gegen diese Referenzqualität keine Chance besitzen! Unbedingt zugreifen und sich diesen Schatz kistenweise einlagern!
Zu genießen ist diese Essenz der Mineralien ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis 2014, mindestens.

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9380907 Schönleber, Riesling „Mineral” (12er Paket: Einzelflaschenpreis statt 13,50 Euro nur 11,00 Euro) 2007 9 l 132,00 Euro



9380407 Schönleber, Riesling „Mineral” (6er Paket: Einzelflaschenpreis statt 13,50 Euro nur 12,30 Euro) 2007 4,5 l 73,80 Euro



939107 Rosé de Diel Pinot Noir 2007 12,95 Euro
Ein Luxusrosé der absoluten Spitzenklasse voller Feinheit, Frische, Rasse, Cremigkeit und Mineralität aus traumhaft gereiften Pinot Noir-Trauben aus besten Rebanlagen, aus denen auch einer der berühmtesten deutschen Rotweine, die Cuvée Caroline, vinifiziert wird. Drei Komponenten sind für die großartige Qualität dieses noblen Roséweins verantwortlich: Eine Ganztraubenpressung eines Drittels der Trauben, um die Frische, die Rasse und den Biss in den fertigen Wein zu transmittieren, die kurze Einmaischung einer weiteren Partie, die danach im Stückfass ausgebaut wurde und für die singuläre Cremigkeit dieses Referenz-Rosés verantwortlich zeichnet und der Saftabzug der besten Trauben für die Cuvée Caroline, die für die würzigen Noten und die aromatische Fülle dieses fabelhaften Rosés verantwortlich zeichnet. Dieser edle Wein ist meilenweit von dem entfernt, was an belanglosen Billigrosés die Regale der Supermärkte füllt. Hier haben wir einen großen, seriösen deutschen Wein, der seinen Platz an einer festlich gedeckten Tafel sucht. Unbedingt probieren! Parker bewertete den 2006er Jahrgangsvorgänger als einen der besten Rosés, den er im Leben je verkosten durfte und wir erkoren ihn zu unserem Lieblingsrosé aus Deutschland!

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939307 Diel, Dorsheim Riesling trocken 2007 13,90 Euro
Traumhaft schöner, extrem sorgfältig selektionierter Riesling aus kleinbeerigen, kerngesunden und hoch aromatischen Trauben junger Rebanlagen aller Dorsheimer Spitzenparzellen (!), die ganz entscheidend zur Komplexität und Verspieltheit dieser großartigen Visitenkarte des traditionsreichen Weingutes beigetragen haben. Dieser fabelhafte Riesling duftet himmlisch, ein köstliches, sinnliches Fruchtpaket, das so richtig Frische aussprüht und mit köstlicher Mineralität beeindruckt. Welch traumhaft kräuterwürzige Aromen und welch subtile Noten nach wilden Aprikosen, Weinbergspfirsich und nach längerer Öffnung ein Hauch von schwarzen Johannisbeeren. ?Am Gaumen ungemein dicht, mineralisch und vibrierend rassig. Nur knappe 12 Volumenprozent Alkohol verleihen diesem cremigen Riesling im besten burgundischen Stil eine traumhafte Trinkanimation. Zudem verführt eine zartsüße, beschwingte, rassige Frucht und die feinst ziselierte Säure macht diesen Einstiegsriesling in die magische Welt der Dielschen Weine so herrlich erfrischend und höchst animierend. Nach längerer Öffnung im Glas finden sich wiederum herrlich betörende Cassisaromen, dazu eine dezent unterlegte rauchige Note und ein faszinierender mineralischer Abgang. Phantastisches Qualitätsniveau zu einem Preis, der international gesehen geradezu als Witz zu bezeichnen ist.
Ein großartiger, bestens balancierter, harmonischer Riesling auf dem Niveau einer hochkarätigen trockenen Spätlese, die ungemein viel Lust macht auf das nächste Glas. Welch Fabel-Schnäppchen!

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9393407 Diel, Dorsheim Riesling trocken (6er Paket: Einzelflaschenpreis statt 13,90 Euro nur 12,00 Euro) 2007 4,5 l 72,00 Euro



Weingut Hermann Dönnhoff
Blick über das romantische Nahetal bei Oberhausen

930007 Dönnhoff, Riesling QbA, trocken 2007 8,95 Euro
Rassiger, eleganter, cremiger , knackig frischer, ,kühler’ und traumhaft mineralischer Gutsriesling auf absolutem Spätleseniveau, der auf wunderschöne Art und Weise die Typizität der großen Oberhäuser Lagen demonstriert. In der Nase eine herrliche Frucht, zart verwobene Anklänge an Limette, Feuerstein, Weinbergspfirsich, Birne und feinste Mineralien. Faszinierend am Gaumen, spielerisch und tänzelnd und dennoch cremiger, schmelziger und extraktreicher (Helmut Dönnhoff: „Ich konnte das zunächst gar nicht glauben. Anfangs dachte ich an einen Fehler bei den Analysedaten”) als seine bei unseren Kunden so ungemein beliebten Jahrgangsvorgänger, tolle innere Spannung, dabei mit nur 11,5 % Alkohol ausgestattet und somit ein phantastischer Zechwein auf allerhöchstem Niveau! Das ist Noblesse pur! Welche Rasse, welch geniale Aromatik! Phantastisches Preis-Genussverhältnis, dieser fabelhafte Gutsriesling ist nichts anderes als eine deklassierte Spätlese und damit ein „Geschenk” eines der größten Winzer der Welt an seine Kunden!
Welch cremiger, welch köstlicher Wein: ein Meisterwerk des Grandseigneurs der deutschen Winzerelite: Was für ein Schnäppchen!
Zu genießen ab sofort bis 2010.

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930107 Dönnhoff, „Tonschiefer” Riesling trocken 2007 12,50 Euro
Ein bezaubernder Riesling zu einem begeisternden Preis!
Was versprüht dieser verspielt-tänzerische Wein nur einen wunderbar mineralischen Duft, dazu eine herrliche Zitrusfrucht und einen Hauch feinste Würze! Am Gaumen ist er weich wie Seide, ohne an Rasse einzubüßen, die Säure ist von sensationeller Qualität, traumhafte Aromatik, verspielte Leichtigkeit, wahnsinnige Mineralität, einfach genial. „Das ist Riesling trocken in Perfektion, dieser Wein hat einen absolut unwiderstehlichen Charme, ein göttliches Getränk”, urteilt euphorisch Max Gerstl und vergibt bereits diesem Einstiegswein in die magische Welt von Helmut Dönnhoff begeistert 18/20 Punkten – einer der größten Weinwerte in 2007 in ganz Deutschland mit einem unübertrefflichen Preis-Genussverhältnis! Kategorie persönlicher Lieblingswein!
Zu genießen ab sofort bis 2015.

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9301407 Dönnhoff, „Tonschiefer” Riesling trocken (6er Paket: Einzelflaschenpreis statt 12,50 Euro nur 11,00 Euro) 2007 4,5 l 66,00 Euro



931207 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Spätlese 2007 31,00 Euro
Diese aristokratische Weltklassespätlese mit ihrem unglaublichen inneren Spannungsbogen, ihrer Wahnsinnsfrucht und grandiosen Mineralität ist ein ganz großer, klassischer, rarer Riesling, von nobler und edler Gestalt, der in sich die mineralischen Geheimnisse seines großen Terroirs birgt. Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Ich bin sicher, diese geniale Spätlese mit ihrer unergründlichen Tiefe wird jeden Liebhaber großer deutscher Rieslinge glücklich machen. Seide gewoben aus dem Gestein einer der größten Weinbergslagen der Welt. Dieser Traum aus flüssigem Gestein wird zur Legende werden und ist vielleicht nochmals besser als die mit 98 Punkten von Parker geadelte 2001er Hermannshöhle: Keine Spätlese der Welt kann besser, sondern nur anders schmecken! In ihrer Dichotomie von Kraft und Eleganz vergleichbar einer Legende aus dem Burgund: dem Mythos La Romanée! Die legendäre Lage Hermannshöhle hat in 2007 mit dem Großen Gewächs, dieser zeitlosen Spätlese und einer gleich fabelhaften Auslese gleich drei Weltklassegewächse geboren. Helmut Dönnhoff als Geburtshelfer hat hiermit drei wunderschöne Rieslingbabys in die Welt gesetzt, die allesamt das Potential haben, einen Nobelpreis zu erringen und die wir gerne in liebevolle Hände abgeben möchten.

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FRANKREICH

Domaine Léon Barral - Faugères

Mineralische Weinunikate aus biologischem Anbau mit singulärem Charakter: In ihrer sagenhaften Qualität großen, teuren Prestigegewächsen der Côte Rôtie ebenbürtig – und dies zu den sympathischen Preisen des Languedoc!

Domaine Léon Barral - Faugères
Didier Barral

Visionäres Winzergenie, sensibler Wingertmann und vinologischer Revoluzzer gleichermaßen, in seinem Unangepasstsein und Habitus eine Reinkarnation des jungen, stets eigene Wege suchenden James Dean – in diesem Spannungsfeld steht Didier Barral, der sich kompromisslos wie kaum ein anderer für sein Terroir und Natur pur engagiert.

Domaine Léon Barral - Faugères

Ein Besuch bei ihm ist wie der Zutritt in ein ureigenes Universum: Wie stets nimmt er mich bei der Hand, meint sehr bestimmt, wir sollten erst unsere „kleine” Runde durch die Weinberge machen (die dann wie gewöhnlich Stunden in Anspruch nimmt), bevor es ans Verkosten geht. Vor uns liegen, in ein völlig intaktes ökologisches Gleichgewicht eingebettet, seine berühmten Lagen, auf denen Esel und Kühe weiden und Pferde die Triebe der Trauben abfressen. (Es ist Februar und Barrals gemischte Viehherde übernimmt die Arbeit des Rebenschneidens; diese einzigartige Weinbergsarbeit haben wir mit einigen Fotos dokumentiert!) Der Boden ist extrem aufgelockert.

Domaine Léon Barral - Faugères

Didier nimmt eine Hand voll fein duftender Erde und zählt mit Begeisterung jedes einzelne Wesen, welches in dem lebenden Humus herumkrabbelt. „Die Winzer haben die Biologie des Bodens verlernt”, geißelt Didier die weit verbreiteten Missstände in seiner Zunft, während er mittlerweile auf Knien in seinem Weinberg rutscht und die krümelnde, fein duftende Erde mit ihrer enormen Vielfalt an Kleinstlebewesen durch die Finger rieseln lässt, um mir ihren optimalen Zustand zu demonstrieren: „Der Mensch kann aber auf Dauer erfolgreich nur mit der Natur arbeiten, niemals gegen sie. Wir müssen der Erde die Chance lassen, sich von der über Jahrzehnte betriebenen Monokultur und den auf sie eingespritzten Pestiziden und Herbiziden erst einmal zu erholen.

Domaine Léon Barral - Faugères

10 Jahre gebe ich neu erworbenen Parzellen Zeit, sich zu regenerieren. Denn die Reben brauchen ein vitales und natürliches Umfeld, damit der Mensch aus ihren kerngesunden Trauben große, individuelle, aber auch bekömmliche Weine machen kann.” Folglich steckt hinter solch großartigen Qualitäten, wie Didier sie produziert, ein wohlüberlegtes Puzzle von Details. Dies beginnt bei der Klonenpflege der wie in Châteauneuf-du-Pape in niedriger Buschform wachsenden, sehr tief wurzelnden Reben, reicht über eine biodynamische Arbeitsweise in den eminent gepflegten, extrem aufgelockerten, „lebenden” Weinbergsböden, bei der eigens konstruierte Pflugmaschinen zum Einsatz kommen, welche die Böden nicht verdichten, bis zu einem ausgeklügelten, „intelligenten” Bewässerungssystem und den unterirdischen Kelleranlagen mit ihren uralten, aber extrem schonenden Pressen, wo jede Weinbergsparzelle in Kleinstgebinden separat ausgebaut wird, ohne jegliches belastendes Eingreifen und nur einem Minimum an Schwefel. Didier weiß nur zu genau um die Bedeutung jeder einzelnen Pflanze, die in seinen Weinbergen wächst und um ihre Wichtigkeit für das gesamte Ökosytem.

Domaine Léon Barral - Faugères

„ÉQUILIBRE” (übersetzt: Gleichgewicht, Balance) ist daher das Zauberwort, das Didiers Arbeit am besten charakterisiert. Zum einen ein ökologisches Gleichgewicht in den biodynamisch bearbeiteten, mit wilden Kräutern bewachsenen „butterweichen”, unter den Schuhen federnden Weinbergen, die von Natur aus für niedrige Erträge sorgen und infolge einer optimalen Wasser- und Sauerstoffversorgung der extrem tief wurzelnden Reben niemals Trockenstress aufkommen lassen, dafür aber dem fertigen Wein eine unvergleichliche Säurestruktur und damit eine einzigartige Frische vermitteln. Zum anderen das Verhältnis der Haut zum Saft in den reif (aber nicht überreif!) geernteten Trauben, die für eine traumhafte Balance verantwortlich zeichnen und schließlich ein harmonisches Gleichgewicht aller wesentlichen Faktoren im fertigen Wein wie Extrakte und Aromen.

Domaine Léon Barral - Faugères

In diesem Sinne wird bei Didier Wein zum einfühlsam interpretierten Kunsthandwerk, wie wir es nur bei den ganz Großen ihrer Zunft finden! Gut „gemachte” Weine gibt es mittlerweile reichlich, charaktervolle Unikate dieser Spitzenklasse sind jedoch extrem rar gesät. Diese unfiltrierten, handwerklichen Meisterstücke präsentieren sich ungemein komplex, kraftvoll und konzentriert mit einer reichen, ausladenden, tiefwürzigen, tabakigen Frucht, feinen, saftigen Tanninen und der explizit herausgearbeiteten Terroir-Note der Region Faugères: Dieses wildromantische, dünn besiedelte, hügelreiche Gebiet nördlich von Béziers verfügt über homogene, sehr karge Böden (im Schnitt nur 30-50 cm tief), unter denen sich nichts als schwarzer Schiefer befindet, in den sich, optimale Weinbergsarbeit wie bei Barral vorausgesetzt, die Wurzeln der Reben tief hineingraben, um Mineralien und andere Nährstoffe aufnehmen zu können und der im fertigen Wein, ähnlich den großen Rieslingen von der Mosel, für eine fabelhafte Finesse und Eleganz (welche die immense Kraft und Konzentration dieser Unikate im Gleichgewicht halten: power without weight) verantwortlich zeichnet. Didier Barral, auf dem Zenit seines großen Könnens angekommen, ist es meisterhaft gelungen, diese singuläre Bodenstruktur in seinen Weinen sinnlich schmeck- und erfahrbar zu machen. Es sind hocharomatische Gewächse, terroirgeprägte Unikate auf höchstem Qualitätsniveau, die sich wohltuend aus dem Einheitsbrei vieler „gemachter” Weine hervorheben und von Kennern zu den besten des gesamten Südens gezählt werden! Sie gehören mittlerweile zu den gesuchtesten Weinen ganz Frankreichs, zieren die Karten der Spitzenrestaurants des Landes und werden einem ausgewählten Kundenkreis zugeteilt. Schlichtweg Referenzqualität!

Domaine Léon Barral - Faugères
Ausschnitt aus der Schieferformation, aus der die Reben die wertvollen Mineralstoffe aufnehmen

Allen Lobeshymnen zum Trotz, die Didier mittlerweile in der internationalen Presse zuteil wurden, betracshtet er in der Retrospektive die ersten Jahre seiner Winzertätigkeit auch als eine Art Lernphase. Denn es war ihm immer bewusst, dass es ihm, trotz eines radikalen Bruchs mit den Gewohnheiten des Languedoc zu Beginn der 90er Dekade, nicht binnen zwei oder drei Jahren möglich sein würde, die höchste Qualität aus seinem Terroir „herauszukitzeln”, so wie er sich dies vorstellte: Die Regeneration der Böden brauchte ihre Zeit. War er aber mit seinen ersten Jahrgängen bereits sehr zufrieden, so strahlt er mittlerweile eine Art inneres Glück aus, eine Befriedigung, wie sie nur Menschen zu eigen ist, die mit sich und dem Ergebnis ihrer Arbeit absolut im Reinen sind. Und die spektakulär schönen Weine aus dem Fabeljahrgang 2004 des Faugères demonstrieren auf eindrückliche Art und Weise, dass die Zeiten des Experimentierens vorbei sind und dass es Didier endgültig gelungen ist, seinem Idealbild eines großen Faugères, der zur absoluten Spitze des gesamten Languedoc zählen sollte, zu entsprechen.
Didier hat seinen ureigenen Stil gefunden: Nicht Rebsorte oder Ausbaustil prägen die Stilistik seiner Weine, sondern ausschließlich sein großes Terroir. Kein Zweifel: Didier Barral, der TERROIRIST, hat im großen Jahrgang 2004 die bisher besten Weine seiner Winzerkarriere vinifiziert mit einer Säurestruktur, Eleganz und traumhaften Balanciertheit, die im gesamten französischen Süden in diesem Jahrgang ihresgleichen sucht. Nehmen Sie mich beim Wort und machen Sie die Probe: Kaum ein Weinkenner wird bei einer Blindverkostung diese traumhaften Weine im wilden französischen Süden vermuten, sondern sie für sündhaft teure Prestigeweine der nördlichen Rhône halten, so einzigartig ist ihre singuläre Frische und Finesse, ihre noble Eleganz und abgrundtiefe Mineralität!


Domaine Font Caude
Traumhafte Hügellandschaft in der Umgebung von Montpeyroux

348104 Barral, Faugères, rouge 2004 11,80 Euro
Bereits Didiers sensationell schöner Basiswein demonstriert eindrucksvoll das große Potential seiner einzigartigen Region mit ihren schwarzen Schieferböden und die Überlegenheit von handwerklich-biologischem Weinanbau gegenüber einem eher an industriellen Gepflogenheiten angepassten, weit verbreiteten konventionellen ‚Wein-Making’. In ihrer attraktiven Preisklasse ist diese intensiv dunkelrote Cuvée aus Syrah (von Lagen mit nördlicher Exposition, die für die kühle, noble Stilistik und den feinen Schliff verantwortlich zeichnen) sowie Grenache, Carignan und Cinsault mit einer geradezu sensationellen Finesse und einer ganz raren, expressiven, ungemein komplexen Aromenintensität gesegnet, die an allerfeinste, aber um ein Vielfaches teurere Weine der weltberühmten Côte Rôtie erinnert. Die enorm vielschichtige und zugleich hochelegante Fruchtsubstanz (schmeichlerische dunkle Waldbeeren und Cassis) ist traumhaft untermalt von feinen mineralischen Noten und Anklängen an orientalische Gewürze, die dem Wein etwas Exotisch-Verführerisches verleihen. Am Gaumen wiederholt sich die prägnante, höchst trinkanimierende Syrahnote, die zusammen mit der tollen Säurestruktur und der moderaten Alkoholgradation (knapp 13%) diesem phantastischen Wein bei aller Fruchtsüße und inneren Dichte eine tolle Frische mit auf den Weg gibt. Begleitet von cremigen, sagenhaft geschliffenen, seidenweichen Tanninen (wo an der nördlichen Rhône findet man diese Qualität nur annähernd zu diesem ungemein fairen Preis?) und einer tiefen mineralischen Note im „gewaltigen Nachhall” (so Gerhard Eichelmann in MONDO bereits über den noch bei weitem nicht so guten 2002er, den er mit 90 Punkten bewertete) ist dieser Wein ein Paradebeispiel für das großartige Zusammenspiel zwischen erstklassigen Rebsorten und phantastischem Terroir sowie für die neue Generation großer finessenreicher Weine aus dem Faugères mit einem sensationellen Preis-Genussverhältnis! So finden Sie hier, liebe Kunden, bereits in Didiers fabelhafter Basiscuvée mit ihren seidenen Tanninen das Niveau von Réserve-Qualitäten anderer renommierter Betriebe, denn nie zuvor war sie bei allem mineralischen Tiefgang so schmeichlerisch verführerisch wie heute. Mein Wort darauf!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis 2014.

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Domaine Léon Barral - Faugères

348204 Barral, Faugères, „Jadis”, rouge 2004 22,00 Euro
FEINSCHMECKER: „Entdeckung des Jahres”

Frische, Frucht und Finesse treffen feinste Mineralität: „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann” (Kurt Tucholsky)!

Dies ist eines der faszinierenden Aushängeschilder der neuen authentischen Spitzenweine aus dem Languedoc, die von einer kleinen avantgardistischen Elite junger Winzer meisterhaft vinifiziert werden: Ein traumhaftes Gewächs (überwiegend Syrah- und alte Carignanreben, dazu ein wenig Grenache und Cinsault) mit einem verführerischen, atemberaubenden Duft nach schwarzem Cassis, kandierten Kirschen, Rauch und dunklem Tabak. Neben diesen wildaromatischen Anklängen besitzt dieser GRAND VIN DU TERROIR feine Noten von weißem Trüffel und eine wunderschön eingebundene, traumhaft geschliffene Mineralität: Ein beredtes Zeugnis seiner einzigartigen Böden aus schwarzem Schiefer. Dieser grandiose Wein präsentiert sich am Gaumen dicht und opulent, ja geradezu lasziv-erotisch mit verführerischen Schichten von komplexen Beerenaromen. Überraschend burgundisch-saftig in seiner Textur, gleitet er fast zärtlich über die Zunge und betört mit einer cremigen, feinwürzigen Tanninstruktur sowie einer animierenden Säure, die dem Wein bei aller verführerischen Opulenz eine große Eleganz verleiht! Ausgebaut in besten Barriques eines der besten Tonneliers Frankreichs verkraftet dieser dichte und elegante Nektar aus dem Languedoc die 26-monatige Holzlagerung mit spielerischer Leichtigkeit. Ein phantastisches Unikat von einem der besten Winzer Frankreichs mit enorm viel Potential für die Zukunft. Seit Christina Hilker, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005” (Gault Millau), den Jadis im FEINSCHMECKER als ihre Entdeckung des Jahres feierte, zählt dieses sensationelle Gewächs für viele unserer Kunden zu ihren erklärten Lieblingsweinen aus dem französischen Süden! Wegen seiner fabelhaften Frische, Finesse und Eleganz ein unbedingter Tipp auch und gerade für frustrierte Bordeauxtrinker (Ein solch einzigartiges Preis-Genuss-Verhältnis sucht man in allen Renommierregionen der Welt vergeblich!) und ein neuer Referenzwein für unbeirrt auf die Flasche umgesetzte Natur! Chapeau, Didier!
Es gibt Weine, denen man mit Worten und Noten nur schwerlich gerecht werden kann, man muss sie einfach mit allen Sinnen genießen. Dieses hedonistische Gewächs gehört zur Kategorie persönlicher Lieblingswein und verdient meine ganz besondere Empfehlung!
Hinter aller betörenden Frucht findet sich das pochende Herz des großen Terroirs des Faugères, die wieder gefundene Kraft eines lebenden Bodens. Natur pur!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis mindestes 2020.

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Domaine Léon Barral - Faugères

348304 Barral, Faugères „Valinière”, VdT rouge 2004 39,50 Euro
Einer der legendärsten, rarsten und am meist diskutierten Spitzenweine des Languedoc, da der ungewöhnlich hohe, 85%ige Anteil an optimal gereiften und streng selektierten Mourvèdretrauben (dazu ein wenig Syrah und Carignan) dem Wein einen extravaganten Charakter verleiht, der sich deutlich von dem aller anderen Weine des Midi abhebt und der mich persönlich ungemein fasziniert! Zutiefst komplex in der Aromatik, dicht, konzentriert, fein gewoben, mit atemberaubender Ausstrahlung! Uralte Rebstöcke bilden das Fundament für diesen fulminanten Wein, der zu den größten Gewächsen Frankreichs gehört. Eine Art „Hommage à Jacques Perrin” des Languedoc – denn auch diese legendäre Luxuscuvée von Beaucastel aus Châteauneuf-du-Pape ist ähnlich Mourvèdrebetont. In der Farbe präsentiert sich dieser grandiose Wein mit einem satten tiefdunklen Rot und mit purpurroten Reflexen am Rand. Im Duft ist diese Reminiszenz an die Mourvèdre-Traube unmittelbar nach der Öffnung noch relativ verschlossen, doch nach mehrstündiger Karaffierung explodiert der Valinière förmlich in der Nase! Dann ist jeder Liebhaber großer autochthoner Weine überwältigt von der phantastischen, ungemein komplexen Aromatik, ist wie vom Donner gerührt (einem kleinen Kind nicht unähnlich, das zum ersten Mal in seinem jungen Leben mit leuchtenden Augen einen funkelnden Weihnachtsbaum bewundert) und bereit, sich, ehrfürchtig staunend, nur dem Augenblick und dem hedonistischen Genuss hinzugeben.
Am Gaumen präsentiert sich dieser in seiner Aromatik einzigartige und unter Kennern längst mit Kultstatus versehene Wein aufgrund seiner Rebsortentypizität und der einzigartigen Schieferböden sowie wegen seines strikt biologischen Anbaus absolut individuell und ist mit keinem anderen Wein auf der Welt vergleichbar! Ich möchte Ihnen diese geniale, charaktervolle Cuvée von verblüffend eigenwilliger Identität, die partout in kein gängiges Schema passen will und meilenweit von jeglicher Uniformierung des Weingeschmacks entfernt ist, eindringlich ans Herz legen. Ein faszinierender Extrakt mit cremigen, seidenen, traumhaft geschliffenen und unvorstellbar feinen Tanninen (auch ein Verdienst der uralten Presse, die ungemein schonend und ausschließlich mit Hilfe der Schwerkraft den Saft der Trauben extrahiert), eingebettet in eine Orgie von betörenden Aromen, ein göttlicher Nektar, der schwebend leicht (power without weight!) minutenlang die Zunge betört, nur in winzigen Mengen erzeugt, ein geschliffener, aber dennoch irgendwie unbezähmbarer Bio-Wein von faszinierend kühler Stilistik, der noch lange in Erinnerung bleibt, wenn die Gläser längst geleert sind.
Mehrfach haben wir in Blindproben dieses authentische Naturprodukt als unerhörte Provokation wesentlich teurerer Prestigegewächse von der nördlichen Rhône beurteilt und mit 96-98 Punkten bewertet. Einer der größten jemals im französischen Süden vinifizierten Weine, schlicht die Essenz des wilden französischen Südens mit einer sagenhaften Säurestruktur aus legendärem Jahr. Kultweinstatus!
Für die Bibel der französischen Weinkritik, das „Classement 2008”, ist dieses Kultgewächs („un grand vin”) DER Referenzwein des französischen Südens für die Mourvèdre-Rebe und erhält die Weltklassebewertung von 18/20 Punkten, die sonst wesentlich teureren Prestigeweinen des Bordelais und des Burgund vorbehalten bleiben!
Zu genießen ab sofort (3-4 Stunden vorher Dekantieren bitte), Höhepunkt wohl 2009 bis nach 2025.

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Domaine Saint Antonin - Faugères

Domaine Saint Antonin - Faugères
Frédéric Albaret beim Verkosten des neuen Jahrgangs
im Barriquekeller

Wie großartig 2004 in Faugères ausgefallen ist, demonstrieren auch die Bewertungen für unsere zweite TOP-Domaine der Region, Saint Antonin, durch Parker, der leider die Barral-Weine nicht verkosten konnte. Bereits der wunderschöne 04er Magnoux erhielt für seine Preisklasse sensationelle 94 Punkte, doch die beiden Spitzengewächse von Barral spielen nochmals in einer anderen Qualitätsliga! Unbedingt probieren!
Doch für alle Kunden, die ihren Wein ein wenig mehr von der Frucht geprägt lieben und denen Barrals Meisterwerke vielleicht eine Spur zu mineralisch und zu intellektuell daherkommen, hier die definitiv letzten Flaschen des mittlerweile legendären Magnoux aus dem ebenfalls großen 2006er Jahrgang!


302206 Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge 2006 13,95 Euro
Diese Spitzencuvée lässt auf singuläre Weise die Mineralität und den unverfälschten Terroircharakter des schwarzen Schiefers sinnlich erfahrbar werden! Ein wahrer Geniestreich, Terroir und Individualität pur und von extremer Qualität: Wein-GENUSS in Vollendung. Es fällt schwer, stilistische Vergleiche zu finden für diesen Gänsehautwein, er vereint in sich die edle Kühle eines großen Syrah der nördlichen Rhône mit der Eleganz und Finesse eines aristokratischen Gewächses aus dem Burgund. Betörende Qualität zu irre günstigem Preis. Bravissimo! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis mindestens 2020.

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Ebenfalls absolute Knüller-Weine sind Saint Antonins Basisweine: Traumhafte Tropfen, die für den legendären Ruf des Languedoc als Heimat preis„werter” Gewächse verantwortlich zeichnen: Herzblutweine des französischen Südens!

302306 Saint Antonin, Les Jardins de Saint Antonin, rouge 2006 5,95 Euro

Saint Antonin, Les Jardins de Saint Antonin, rouge


302106 Saint Antonin, Faugères, rouge 2006 8,90 Euro

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Domaine Joseph Voillot – Volnay

Michel Bettane, der große, alte Mann des französischen Weins, urteilt euphorisch: „Seit vielen Jahren macht Jean-Pierre Charlot auf der Domaine Voillot Weine, die zu den feinsten und balanciertesten des Burgunds zählen”. Ein absolutes Muss in Volnay, insbesondere im Jahrhundertjahrgang 2006, den Allen Meadows „bisweilen noch größer als 2005” einstuft. Und der gilt schließlich als der größte seit dem legendären 78er!

Joseph Voillot

Sie wissen, werte Kunden, dass Burgund wie keine andere Rotweinanbauregion der Welt eine enorme Vielfalt an Weinen ihr eigen nennt, die in höchstem Maße Ausdruck ihrer spezifischen Lage, ihres einzigartigen Terroirs sind. Aber das Reizvolle an Burgund sind neben den höchst unterschiedlichen verschiedenen Lagen mit ihren spezifischen geschmacklichen Charakteristika auch die jeweiligen Handschriften der einzelnen Domainen. So ist in Burgund der Name des Winzers ebenso wichtig wie die Weinberglagen, die er pflegt, ganz gleich, wie „grand” ein Grand Cru auch sein mag. Die Menschen und ihre „Domainen” bilden gemeinsam den Schlüssel zum Verständnis des Burgund! Denn die Crème de la Crème der Winzer dieser begnadeten Region versteht es, in handwerklicher Arbeit ihren Weinen eine ureigene Stilistik mit einem unverwechselbaren Ausdruck zu verleihen, der sie so zu echten Unikaten macht. Eine solche Domaine mit unverkennbarer Handschrift wollen wir Ihnen heute vorstellen: Es ist die traditionsreiche Domaine Joseph Voillot.

Joseph Voillot ist einer der ganz Stillen im Land des Weins. Das Land ist ein kleines Paradies in Burgund, denn die Domaine des Monsieur Voillot hat das Glück dort zu stehen, wo gleich zwei der schönsten Rotweinterroirs der gesegneten Region beheimatet sind: Pommard und Volnay. Voillots leise Töne und seine Bescheidenheit haben dazu geführt, dass seine Weine fast nur unter Weinkennern bekannt sind und noch immer als geniale Geheimtipps unter vorgehaltener Hand weiterempfohlen werden. Und dies sind beispielsweise berühmte Sommeliers französischer Sternerestaurants, welche die feinen und langlebigen Weine von Joseph Voillot für ihr Weinangebot besonders schätzen.

Joseph Voillot
Jean-Pierre Charlot

Die Weine von Volnay werden von Liebhabern als die Chambolle-Musignys der Côte de Beaune gefeiert – elegant, voll Finesse und filigraner Delikatesse, doch mit einer Tiefe und Struktur, die sie jahrzehntelang am Leben erhält. Große Pinot Noir aus Volnay sind stets Interpretationen einer schwebenden Ballerina.
Diese Stilistik hat natürlich mehr mit dem Boden als mit einem Kellermeisterkniff zu tun: Die privilegierte Rebfläche Volnays liegt zum großen Teil auf Hängen, unter deren Oberfläche Kalkstein den Lehm überwiegt, so dass die dort erzeugten edlen Tropfen stets durch ihre Finesse brillieren. Und zur qualitative Spitze Volnays zählen nach Ansicht intimer Kenner der Szene die höchst traditionellen Gewächse der Domaine Voillot. So urteilte Remington Norman, einer der größten Burgundkenner weltweit, bereits vor über einem Jahrzehnt: „Die vorzüglichen Pinot Noirs von Joeph Voillot gelten zweifellos als vorbildliche Volnays und Pommards!” Und seit Voillots Schwiegersohn die Geschicke der Domaine übernommen hat, klopfen die erzeugten Qualitäten unüberhörbar an die Pforte zur Weltklasse, denn Jean-Pierre Charlot ist einer der klügsten und begabtesten Köpfe an der gesamten Côtes de Beaune.

Bevor der barocke Genussmensch Jean-Pierre die Leitung dieser traditionsreichen Familiendomaine übernahm, war er als Professor für Oenologie tätig! Mit klaren Vorstellung ging er deshalb nach seinem Wechsel von der Theorie der universitären Lehre in die Praxis des Winzerdaseins ans Werk: „Meine Kellerarbeit ist ganz einfach und dient keinem anderen Ziel, als die grandiose Vielfalt meiner unterschiedlichen Weinbergslagen in fertigen Wein umzusetzen. Der Respekt, ja die Ehrfurcht des Winzers vor der Natur und seinem Terroir sind unabdingbare Voraussetzungen, um einen großen Wein in handwerklicher Tradition zu machen, der nichts mit der modernen Massenvinifizierung und den daraus resultierenden austauschbaren, zutiefst langweiligen Produkten zu tun hat. Meine Arbeit im Weinberg, insbesondere das Pflügen der Böden und die Ernte vollreifer Trauben zum exakt richtigen Zeitpunkt ist viel wichtiger als jede kellertechnische Maßnahme. Ich bin nichts anderes als der erste Diener meiner Reben”. Gemäß diesem sympathischen Credo geht es ungemein traditionell und handwerklich in den uralten Kellerräumen zu: Je nach den spezifischen Bedingungen des Jahrgangs werden nicht alle, sondern nur 30-70% der Trauben entrappt (was den fertigen Weinen eine großartige Säurestruktur, eine immense Frische und eine lange Lebensdauer vermittelt) und anschließend traditionell, in offenen Bottichen, eingemaischt. Dabei legt man Wert auf die jahrhundertealte Methode der „Pigage” mit den Füßen, was im Übrigen eine extrem schonende Methode der Weinbereitung ist.

Joseph Voillot

Ein Besuch beim sympathischen Genussmenschen Jean-Pierre Charlot ist in geschmacklicher Hinsicht stets eine Reise zu den Wurzeln des Burgunds. Ungeschminkt, einerseits kraftvoll und dann doch voller Nuancen, traumhaft komplex in der Frucht, zutiefst mineralisch und stets ungemein fein präsentieren sich die Weine, die alle über ein nobles Tannin verfügen. Sie zeigen uns zudem, dass ein Volnay der Domaine Voillot in seiner Jugend nicht gerade ein smarter Schmeichler ist, sondern stets einige Zeit der Flaschenreife benötigt, bis er mit all seinen Qualitäten brilliert! Dann jedoch gibt’s ganz großes Kino! Voillots Weine verfügen somit über ein beachtliches Alterungspotenzial, erfordern bei den Villages am besten 2 bis 4 Jahre, bei den 1er Crus auch mehr Jahre der Flaschenreife. Dafür zählen die Jahrgänge 1964 und 1978 aber auch heute noch zu den großen Klassikern des Burgunds.

Und 2006 ist auf der Domaine Voillot schlicht ein Fabeljahrgang, angefangen bei seinem phänomenal schönen einfachen Bourgogne, über die feinen Villages-Weine bis hin zu den großartigen Premier Crus. Und ganz wichtig: Bereits der einfache Bourgogne dieses begnadeten Winzers hat ein Niveau wie sonst die Dorflagen berühmter Kollegen, diese wiederum ein Niveau, welches man in anderen Jahrgängen und bei anderen Winzern erst ab den 1ers Crus erhält, deren beste Exemplare Grand-Cru Qualitäten besitzen! 2006 bei Voillot heißt höchste Expression des Terroirs verbunden mit einer traumhaften Transparenz und einer sinnlichen Frucht. Des kundigen Weinliebhabers Herz – Was begehrst Du mehr? Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten besitzen die höchst traditionellen Pretiosen der Domaine Joseph Voillot schlicht Referenzqualität!


214106 Joseph Voillot, Bourgogne Pinot Noir Vieilles Vignes, rouge 2006 , statt 13,90 nur 12,90 Euro
Finesse und Komplexität heißen die Kardinalstugenden eines großen Pinot Noir. Nicht Extraktion, Kraftmaierei, Holzorgien oder extreme Farbtiefe. Ein exzellenter Burgunder soll fein, duftig, tief und elegant in seiner Aromatik sein und seidig über die Zunge laufen, tänzerisch schwebend und transparent gewirkt, ohne jegliche Schwere. Und diese von Liebhabern in aller Welt geschätzten Eigenschaften versinnbildlicht in stilbildender Qualität bereits unsere so ungemein preiswerte, feinsinnige, mineralische Einstiegsdroge aus besonders alten, ertragsschwachen, bestens gepflegten Reben, die den Maßstab in seiner Preisklasse im gesamten Burgund setzt. Oder wo sonst noch bekommen Sie eine derartig hohe Qualität zu solch kundenfreundlichem Preis?
In der Nase begeistert dieser Referenz-Burgunder mit einem traumhaften Duft nach kleinen roten und blauen Früchten und reifen, schwarzen Sauerkirschen: Ungemein feingliedrig und delikat am Gaumen mit zarten erdigen Anklängen; ein präsentes feines Säuregerüst sowie edle Tannine versprechen eine harmonische Entwicklung in den nächsten 5 Jahren! Doch welch traumhafter Trinkgenuss wird sich bereits in den nächsten Monaten einstellen, wenn dieser reintönige Pinot Noir sich nach seiner Abfüllung in der Flasche harmonisiert haben wird. Wie alle gleichermaßen enorm lager- und entwicklungsfähigen Weine Voillots gewinnt auch dieser „einfache” Bourgogne dramatisch mit Luftzufuhr und schmeckt jetzt am zweiten Abend aus der geöffneten Flasche am besten!


Ankunftsofferte bis 7. Juni 2008, danach regulärer Preis 13,90 Euro

PS: Der ausgezeichnete Jahrgangsvorgänger, den Sie, werte Kunden, uns förmlich aus den Händen gerissen haben, hat sich wie so viele 2005er nochmals verschlossen und braucht daher wesentlich länger Zeit als ursprünglich vermutet, seine Trinkreife zu erlangen. Wir stimmen nach zahlreichen Nachverkostungen großer 2005er der Stimme des Burgunds, Allen Meadows, uneingeschränkt zu, der in seiner Nachbewertung dieses grandiosen Jahrgangs (den er heuer nochmals einen Tick höher bewertet als in seinen bereits euphorischen Beurteilungen vor einem Jahr – Und dennoch zu Recht anmerkt, dass 2006 zum Teil noch besser ist: „Ein exzellenter Jahrgang, ein würdiger Nachfolger von 2005 mit klassischen Weinen von phantastischer Reinheit und Transparenz!”) zum Schluss kommt, dass man diese Pretiosen 1-2 Jahre später wird genießen können als ursprünglich angedacht. Doch wahre Genießer können warten und werden umso reichlicher belohnt werden!


Joseph Voillot

214206 Joseph Voillot, Volnay Vieilles Vignes, rouge 2006 27,50 Euro
Ein betörender großer Volnay ist niemals ein körperreicher, schwerer Wein. Sein Bukett ist vielmehr äußerst fein, sehr delikat und von großer Finesse geprägt. In seinem Duft findet man betörende Anklänge von roten und blauen Beeren, saftigen Kirschen, von Pfirsichen, von Veilchen und anderen Blüten. Er ist ein zarter femininer Wein mit perfekter Ausgewogenheit und einer ungemein präzisen, einerseits sehr fokussierten, andererseits enorm subtilen Mineralität. In seinem zart floralen Charakter ähnelt dieser verzaubernde Volnay aus alten Reben den schönsten Weinen aus Chambolle-Musigny, die zu den Feinsten des ganzen Burgund zählen.
Eine betörende Schmusekatze mit Samtpfoten und eingezogenen Krallen, die sich jedoch in Form einer tiefen mineralischen Spur auf der Zunge stets bemerkbar machen. Einer der größten Weinwerte in Burgunds Zauberjahrgang 2006!
Zu genießen ist diese großartige Dorflage von über 50 Jahre alten Reben! mit ihrem samtigen lasziv-erotischen Charakter, die so viele wesentlich teurere 1er Cru ganz schön alt aussehen lässt, ab sofort, Höhepunkt jedoch erst Mitte 2009 bis 2014.



214306 Joseph Voillot, Pommard Vieilles Vignes, rouge 2006 27,90 Euro
Die erstklassigen Trauben für diese großartige Dorflage stammen von 5 verschiedenen Terroirs, die mit ihren unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen zur Vielschichtigkeit dieses großartigen Villages-Weines beitragen. Am Gaumen bei aller Fülle und Dichte feinst balanciert, sehr harmonisch, enorm frisch, sehr elegant und mit herrlich reifen Blaubeeraromen und Sauer-Kirschanklängen versehen. In seiner Stilistik Pommard-typisch mit großer Fülle, Konzentration und Kraft gesegnet, begeistert dieses exzellente Pinot Noir aber auch mit einer großen Finesse und vermählt die seidige Delikatesse feinster Volnays mit der Tiefe eines großen Pommard. Tolle Länge, subtile Mineralität und feinere Tannine, als man sie gewöhnlich in Villages-Weinen findet!
Zu genießen ab Spätherbst 2008, Höhepunkt 2010 bis 2015.



214406 Joseph Voillot, Volnay 1er Cru „Les Brouillards”, rouge 2006 46,00 Euro
Wenn Sie, werte Kunden, diesen fabelhaften Premier Cru von über 75 Jahre alten Reben im Glase haben, dann schließen Sie bitte die Augen und riechen Sie erst einmal. So ein betörendes Bukett, ein Zipfel vom Paradies, das findet man nur in Burgund! Fein und gleichzeitig vielschichtig duftet ein ganzer Korb roter Beeren und reifer Sauerkirschen – balsamisch und perfekt balanciert verströmt schon die Nase dieses grandiosen Weines allerhöchste Noblesse. Auch der erste Eindruck im Mund ist geprägt von der komplexen und eleganten Fruchtdichte, dann gesellen sich Gewürzaromen, etwas Kirsche, Tabak und eine tiefgründige Mineralität hinzu und dieser absolute Spitzenpremier endet ungemein lang in einer noblen Textur. Das ist Burgund auf höchstem Niveau, perfekt gewirkt in seiner seidigen Transparenz, zart und elegant die Zunge betörend, aber trotzdem mit großer mineralischer Tiefe gesegnet. Die Einzigartigkeit seiner jeweiligen Lage, das weltweit legendäre Terroir, herauszuarbeiten, es letztendlich den Charakter des Weines bestimmen zu lassen, das war schon immer das Ziel auf der Domaine Voillot. Burgunder hypermoderner Stilistik, die mit ihrer Konzentration und Holzaromen protzen, lehnt Jean-Pierre Charlot kategorisch ab. So bieten alle seine Weine authentischen, traditionellen, klassischen Burgunder-Genuss, vorausgesetzt, der geneigte Connaisseur vermag es, sich den leisen Tönen zu öffnen.
Zu genießen ab 2010, Höhepunkt 2012 bis 2020.



214606 Joseph Voillot, Volnay 1er Cru „Les Caillerets”, rouge 2006 46,00 Euro
Ein phantastischer Pinot Noir für Puristen und Liebhaber urtraditioneller Pinot Noirs, die es heute leider kaum mehr gibt. Braucht mehr Zeit als alle andere Voillot-Weine (der grandiose 99er fängt gerade an sich zu öffnen, ein himmlischer Genuss – Sinnlichkeit paart sich mit Mineralität!) Daher meine Trinkempfehlung 2013 bis 2020+.



214506 Joseph Voillot, Volnay 1er Cru „Les Champans”, rouge 2006 49,00 Euro
In der für Nase begeistern betörende sinnliche Noten seiner legendären Pendants von der Côte de Nuits! Feinste, kleinbeerige rote Früchte und eine noble Kirschenfrucht vermählen sich mit einer laserstrahlartigen Mineralität, die eingebettet ist in eine traumhaft weiche Textur, die cremig die Zunge umschmeichelt, mit der Dichte und Konzentration eines Grand Crus fast und seidenen, feinsten Tannine. Ungewöhnlich für Voillot bereits heute ungemein trinkanimierend in ihrem zugleich erotisch-lasziven Spiel und seiner präzisen mineralischen Note. Unverkennbar die fabelhafte Klasse eines wahren Jahrhundertjahrgangs!
Welch ein Genuss: Fülle, Konzentration und Finesse, alles ist da in verschwenderischer Vielfalt, aber von Nichts hat es auch nur einen Hauch zu viel, ein Wein wie ein Modell der großen kapriziösen Rebsorte Pinot Noir!
Zu genießen ab sofort mit höchstem Vergnügen, Höhepunkt 2010 bis nach 2020!



214706 Joseph Voillot, Pommard 1er Cru „Les Rugiens”, rouge 2006 58,00 Euro
Ein traumhaft schöner Pinot Noir aus der für viele Kenner besten Lage aus Pommard. In seiner Stilistik eine laszive mystische Art, erinnert frappierend an einen Grand Cru aus Chambolle-Musigny. Solch burgundische Eleganz, die in die Mysterien des Terroirs einweiht, solch pure Sinnlichkeit verzaubern alle Genießerherzen.
Ab 2012 bis nach 2020.



Michel Bettane bringt die singulären Qualitäten der Doamine Voillot auf den Punkt: „Seit vielen Jahren macht Jean-Pierre Charlot Weine, die zu den feinsten und ausgeglichensten von Pommard und Volnay zählen. Im Vergleich zu anderen scheinen sie am Anfang etwas wenig Farbe zu haben, aber ihre Reifung enthüllt mit großer Präzision die Typizität des Jahrgangs und des Terroirs. Man bewundert dann die Feinheit in der Textur und die Integration der Tannine in das Bukett, was das Markenzeichen der großen Stilisten an der Côte de Beaune ist.” Domaine Voillot – schlicht ein absolutes Muss in Volnay!


Wieder eingetroffen:
Domaine de Fondrèche,
Côtes-du-Ventoux, umjubelter Star im Jahrhundertjahrgang 2006 – Parker urteilt euphorisch im aktuellem wine advocate 175: „Fondrèche is the reference point for what can be done in the Cotes du Ventoux. This is a source of sensational wines that still sell for incredibly fair prices, and virtually every one of these selections proves that you don’t have to drink luxury-priced Bordeaux, Burgundy, or Napa Cabernets to experience the multiple joys of wine.”

Domaine Fondreche
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche

151706 Fondrèche, Sud Absolu, rouge (PK) 2006 5,95 Euro
Parker: „Sud Absolu, rouge 2006 ist ein Super-Schnäppchen!”

Fondrèche, Sud Absolu, rouge (PK)




ITALIEN

Fratelli Barba – Abruzzen

„Ehrgeizige Winzer retten die Ehre des Roten mit dem schlechten Ruf. Sie zeigen, was alles im Montepulciano steckt: mal ist er markant, mal elegant, er liefert Spitzenqualitäten ebenso wie schöne Alltagsweine”. (Stephan Reinhardt, FEINSCHMECKER)

Gambero Rosso: „Barba – Hoher Qualitätsstandard zu fairsten Preisen mit interessanten, fest in der Tradition der Region verwurzelten Weinen von hohem Niveau”

Fratelli Barba
Herbststimmung in den sanft geschwungenen Hügelketten der Abruzzen

Sanft geschwungene Hügelketten, Felder und Wälder wechseln sich ab, die langen Sandstrände der Adria und wild-romantische Berge rahmen eine urwüchsige mediterrane Landschaft ein. Die Abruzzen sind ein Stück unberührtes Italien – eine authentische Naturschönheit, die zum Verweilen animiert. Im schroffen Kontrast zu dieser bezaubernden Landschaft standen jahrzehntelang die „Qualitäten” der hier produzierten Weine: Höchst durchschnittliche, ja banale bis mediokre dünne Weinchen füllten zu Billigstpreisen die Regale der Supermärkte und vergraulten die Zungen kundiger Weinliebhaber. Doch wie in so vielen anderen Weinanbaugebieten Südeuropas hat in jüngster Vergangenheit in dieser malerischen Region eine Qualitätsrevolution eingesetzt, die von einer kleinen Elite avantgardistischer, ungemein ehrgeiziger Winzer eingeläutet wurde, die aus ihrer autochthonen Rebsorte Montepulciano zwar stilistisch unterschiedliche, aber jeweils höchst originäre, unkopierbare Weinunikate kreieren. Der Zorn der neuen Winzergeneration, die die heute höchst erfolgreichen echten Weine produziert, ist aber längst noch nicht verraucht: „Von Banditen haben wir uns früher das Image des Montepulciano d’Abruzzo verhunzen lassen”, zitiert Stephan Reinhardt in seiner glänzend recherchierten FEINSCHMECKER-Reportage das Credo der Spitzenwinzer, die zu Recht zutiefst verärgert auf die vielen Billigerzeuger schimpfen. Denn diese haben die lockeren Bestimmungen schamlos ausgenutzt, nach denen sich fast jeder in den Abruzzen gewachsene Wein mit dem Herkunftsprädikat DOC schmücken kann und somit das Renommee der Region nachhaltig beschädigt. Dabei ist der Montepulciano eine phantastische, höchst eigenständige Rebsorte und der ungeschminkte Ausdruck seiner Landschaft, der Kultur und der Seele der hier lebenden Menschen, „ein bisschen ungeschliffen vielleicht, aber dafür aufrichtig, stark und entschlossen” (FEINSCHMECKER).

Und solch wohltuend unmodische, urwüchsige Weine mit einer feinen Säurestruktur, fernab jeglicher Neuer-Welt-Stilistik und bar jeglicher marmeladiger Noten, vinifiziert Giovanni Barba, der „verlässliche Steuermann des Gutes, der stets neue Impulse setzt und Garant ist für den seit einigen Jahren gleich hohen Qualitätsstandard zu fairsten Preisen und der zum Sprung auf den Gipfel ansetzt” (Gambero Rosso). Giovanni ist der stolze Erbe eines sehr alten renommierten Familiengutes im Norden der Abruzzen, auf der Anhöhe des Colle Marino gelegen. Der eigentliche Höhenflug unseres neuen Kleinods begann mit dem sensationell gut ausgefallenen Jahrgang 2001: Dabei standen zwei der berühmtesten Önologen Italiens Pate: Zunächst der legendäre Roberto Cipresso, heute der nicht minder renommierte Stefano Chioccioli zeichnen zusammen mit Giovanni Barba durch ihre geradezu besessene Arbeitsweise in den gepflegten Weinbergen und in den von Grund auf renovierten Kelleranlagen für die spektakuläre Qualitätsrevolution verantwortlich. Stefano Chioccioli weiß inzwischen durch lange Erfahrungen, welche Bedingungen der Montepulciano braucht: „Diese autochthone Sorte reift spät und braucht viel Sonne. Andererseits sind kühle Nachtwinde aus den umliegenden Bergen willkommen, denn sie bringen Frische und Aroma”. So sind seine Montepulcianos begeisternde, feinfruchtige Weine ohne jegliche Spur von Rustikalität, die viel zu oft noch das Erscheinungsbild dieser urigen Rebsorte prägt.

Fratelli Barba

Stefano lässt einfach Traube und Terroir für sich sprechen und produziert vom süffigen Alltagswein bis zu seiner provozierend preiswerten Spitzencuvée handwerklich gemachte Weine aus der autochthonen Rebe der Region von höchster Authentizität und großartiger Qualität, die seit Jahren zu den großen Rennern unseres Italienprogramms gehören. Die heute präsentierten neuen Jahrgänge „sind von absoluter Klasse und besitzen allesamt ein ausgezeichnetes Qualitäts-Preis-Verhältnis”, lobt euphorisch der Gambero Rosso 2008. Bravissimo!


659307 Fratelli Barba, „Colle Morino”, Trebbiano d’Abruzzo bianco 2007 5,60 Euro
Der Colle Morino ist einer dieser beliebten, extrem leckeren Weißweine Italiens für den täglichen Genuss, die meilenweit aus der Banalität billiger Supermarktweinchen herausragen, mit einer dezenten, aber für südliche Länder ungewöhnlich animierenden Säurestruktur und einer feinen Balance und Ausgewogenheit! In der Nase zart würzige Aromen von Pfirsich, Mandel, frisch gemähtem Heu und Mineralien; cremig, feinwürzig und zart schmelzend auf der Zunge, dabei frisch, intensiv, knochentrocken, mit einer angenehm milden Säure. Ein idealer Terrassenwein für laue Sonnenabende, aber auch ein vorzüglicher Begleiter zu allen einfachen Alltagsspeisen.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2009.



659407 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato 2007 5,95 Euro
In Italien gibt es leider nur ganz wenige wirklich animierende Rosés, die einer lauen Sommernacht auf der Terrasse Glanz zu verleihen vermögen. Dieser autochthone Wein besitzt jedoch genau die richtige Balance zwischen seiner animierenden, zart herben, trockenen Stilistik und einer würzigen, blumig-duftigen Transparenz, um viele sommerliche Gemüse und pikant gewürzte Salate, aber auch Grillgerichte mit Fisch und Geflügel perfekt zu begleiten. Dieser Muster-Rosé aus den Abruzzen mit seinen intensiven mediterranen Kräutern und zarten Pfeffer- und Gewürzaromen sowie Anklängen an Kirschen und Brombeeren würde auch in Südfrankreich, der Heimat großer Luxus-Rosés, bella figura machen. Trinkvergnügen pur (nicht nur) für unsere Italienfraktion!



Fratelli Barba
Kerngesundes Lesegut ist die Basis herrausragender Qualitäten.

659106 Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2006 5,95 Euro
Ein urwüchsiger, autochthoner, herrlich feinfruchtiger Alltagswein aus ganz großem Jahrgang, reinsortig aus perfekt gereiften Montepulciano-Trauben gekeltert, ein wunderbar süffiger Rotwein für jeden Tag und viele Anlässe, der mit seinem „konzentrierten Schmeichelduft” (Gambero Rosso) zu verzaubern vermag. Ob zur Entspannung nach einem warmen Sommertag auf der Terrasse oder als Wärmespender in kalten Winternächten begeistert dieser saftige, fruchtige, pikante Rotwein mit intensivem Kirsch-, Waldbeeren-, Schlehen- und Mandelduft sowie erdigen Noten und zeigt deutlich die Handschrift des genialen Weinmachers Stefano Chioccioli, der als beratender Önologe maßgeblich für den Qualitätsaufschwung bei Barba verantwortlich zeichnet. Pit Falkenstein, seriöser Weinjournalist aus Köln, war von diesem urigen Roten so begeistert, dass er ihn im HANDELSBLATT als besonderen Einkaufstipp seinen Lesern anempfahl!
Nach fünf Monaten schonendem Ausbau im gebrauchten Barrique präsentiert sich dieser „sorten- und terroirtypische” (Gambero Rosso) Tropfen deutlich geschliffener und feiner als die meisten Abruzzen-Weine, die nur allzu leicht zur Rustikalität neigen und ist dennoch unverkennbar ein urtypischer Montepulciano mit einer traumhaften Frische und einer moderaten Alkoholgradation von knapp 13%. Auf der Zunge verführen milde Gerbstoffe, die sich weich und geschmeidig in eine würzige Struktur integrieren. Derart leckere und enorm fairpreisige Rotweine sind nicht nur in den Abruzzen, sondern in ganz Italien die große Ausnahme.
Welch wunderbarer Alltagswein, aber von ganz und gar nicht alltäglicher Qualität mit einer ureigenen Identität und singulärem regionalen Charakter! Zwei Gläser im Gambero Rosso und die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis!
Zu genießen ab sofort bis 2010.


2 Gläser im Gambero Rosso


Fratelli Barba

659204 Fratelli Barba, „Vigna Franca”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2004 11,00 Euro
Zwei rote Gläser im Gambero Rosso, „nahe an der Höchstprämie” – und das zu sensationell günstigem Preis!
„Vigna Franca” ist eine wertvolle Einzellage, die mit sehr alten Montepulciano-Reben bestockt ist. Liebhaber italienischer Weine erkennen bei jedem Schluck dieses originären Rotweins, dass es die Kraft und Komplexität uralter Reben ist, die diesem außergewöhnlichen Rotwein seine ureigene Stilistik verleiht: Welch nobler Landadel mit dem betörenden Reiz der malerischen Landschaft der Abruzzen – urwüchsig, charaktervoll, Lichtjahre entfernt von jeglicher modischen Weichspülerei. Nur sehr dezent ist der 18-monatige Ausbau im Barrique zu spüren. Stattdessen betören feine, noble, fruchtig-süßliche Beerenaromen, gepaart mit Anklängen an Feigen, Espresso, edlen Tabak und mineralische Noten, die Nase. Am Gaumen vereinen sich große Expressivität, füllige Eleganz und eindrucksvolle Klarheit mit cremigen Tanninen und einer anregenden Säure – ein Prachtexemplar des großen Italien-Jahrgangs 2004!
Keine Frage: In seiner so genussfreundlichen Preisklasse um die 10 Euro ist der 2004er „Vigna Franca” einer der spannendsten und charaktervollsten Rotweine Italiens. Ein phantastischer Montepulciano, der überzeugend demonstriert, dass diese häufig so malträtierte Rebsorte unter den Händen begnadeter Winzer großartige, edle, autochthone Weine hervorbringen kann. Ein kostbarer Schatz, den es zu entdecken lohnt! Referenzqualität zum mustergültig fairen Kurs, der ebenso wie sein ungemein beliebter Jahrgangsvorgänger mit zwei roten Gläsern im Gambero Rosso geadelt und als „Traditionswein” gefeiert wird. Sie wissen, liebe Kunden, dass wir nicht immer mit Italiens berühmtestem Weinführer d’accord sind. Doch dieser Bewertung und der positiven Einschätzung der Qualitätsrevolution in den Abruzzen stimmen wir uneingeschränkt zu: „Langsam scheint das Weinbauland Abruzzen zu neuen Ufern aufzubrechen und seine ureigensten Ausdrucksformen zu entdecken durch Weinbaubetriebe, die mit ihrem Enthusiasmus und ihrer Leidenschaft das Qualitätsgefüge revolutionieren, zwar mit Maß und Ziel vorgehen, aber ihre Segel konsequent in den Wind setzen und mittlerweile einen ordentlichen Sturm entfachen. Mit an Bord erfreulicherweise ein Schrein mit den lieb gewonnenen Traditionen, denn so mancher Winzer schlägt sich beherzt für die lokalen Rebsorten und eine geschmacklich weniger international ausgerichtete Vinifizierung. Die Anzahl hervorragender und zugleich preislich attraktiver Weine steigt hierzulande beständig: Noch nie hatten wir aus dieser Region eine solche Konzentration an erstklassigen Erzeugnissen. Und Giovanni Barba, der stets neue Impulse setzt, ist Garant für einen hohen Qualitätsstandard zu fairen Preisen”. Somit sind die originären, charaktervollen Weine von Barba der beste Beweis für die neue Qualitätsdimension in den Abruzzen. Für Italien-Fans ein absolutes Muss!
Unser Meisterwerk aus 2004 können Sie genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2009 bis etwa 2015.





SPANIEN

Bodega Inurrieta - Navarra

Unsere Entdeckung des Jahres 2004 in Spanien verzaubert alle Liebhaber charaktervoller Tropfen: Kein Wunder, dass die traumhaft preiswerten Weine unseres iberischen Kleinods seit drei Jahren zu den meist verkauften Rotweinen unseres gesamten Programms avancierten. Außerdem werden sie von der Fachpresse für ihr schier unglaubliches Preis-Genuss-Verhältnis gefeiert!

Bodega Inurrieta
Die Bodega Inurrieta schmiegt sich harmonisch in die sanfte Hügellandschaft von Navarra

In der spanischen Weinwelt besitzen die traumhaft schönen Alltagsweine der Bodega Inurrieta einen magischen Klang und werden mit Elogen überhäuft. So stellt der WeinGourmet in seiner Ausgabe September/Oktober 2007 „die besten Schnäppchen aus Spanien vor: 50 tolle Rotweine für unter 15 Euro.” Unser Bestseller, die Bodega Inurrieta, ist gleich mit zwei Weinen vertreten! Kein Wunder: Innovation gepaart mit Rückbesinnung auf handwerkliche Tradition heißt bei der neuen Winzer-Avantgarde José Manuel Echeverria und Kepa Sagastizába, die mit Leib und Seele für die Weinbereitung auf Inurrieta verantwortlich zeichnen, das Zauberwort, mit dem sie den Weinanbau in der sanften Hügellandschaft von Navarra, dieser „französischsten” aller spanischen Appellationen, nördlich der berühmten Region Rioja und in den südlichen Ausläufern der Pyrenäen gelegen, revolutioniert haben. Als optimale Grundlage zur Erzeugung großer Rotweine erweist sich dabei die geographische Lage der traumhaft gelegenen Parzellen (300 bis knapp 500 m hoch angesiedelt) an der Schnittstelle zwischen mediterranem und atlantischem Klima, da die starken Abkühlungen der Trauben in der Nacht ungemein wichtig sind für die Finesse und die komplexe Aromenausbildung. Zudem sind die Rebstöcke teilweise sehr kalten Nordwinden aus den Pyrenäen ausgesetzt, die auch in heißen Sommern genügend Feuchtigkeit transportieren, um Trockenstress und eine damit verbundene Blockade der physiologischen Reife der Trauben zu vermeiden. Das Resultat:
Herrlich fruchtbetonte, komplexe, dichte Weine mit einer phantastisch reifen Tanninstruktur zu unglaublich niedrigem Preis. Und: 2005 war auf den hoch gelegenen Weinbergen in Navarra, ähnlich den fabelhaften Bedingungen im Bordelais, ein absolutes Ausnahmejahr und erbrachte feinst balancierte, frische, ungemein komplexe und bereits früh zugängliche Weine mit saftigem, fast fließendem Tannin und einer superben Frucht wie zum Reinbeißen. Unsere unbedingte Empfehlung für diese herausragenden Alltagsweine, die nach weit mehr schmecken, als sie kosten und die am besten bei einer Temperatur von knapp unter 20° C munden!


429607 Inurrieta, Orchídea, blanco 2007 5,95 Euro
Was für eine herrlich fruchtige und feinwürzige verführerische Nase: Aromen von reifen Stachelbeeren, Holunderblüten, frisch gemähtem Heu und Cassis vermählen sich mit einem exotischen Früchtekorb und mineralischen Anklängen von der Sauvignon Blanc-Rebe. Am Gaumen betörend frisch, fein balanciert und enorm finessenreich. Dieser traumhafte Alltagswein aus Navarra, der in 2007 von einem besonders günstigen Klima für Weißweine profitierte, ist für den baldigen Trinkgenuss konzipiert und wird bis Ende 2009 exzellent munden!
Mit diesem phantastischen Weißwein ist Inurrieta wieder einmal ein ganz großer Wurf gelungen: Wie der Rosé ist dieser traumhafte Sommerwein für Kenner das Beste, was die iberische Halbinsel zu bieten hat. Fabelhafter Genuss für unfassbar günstiges Geld: Einer der größten Weinwerte Spaniens. Unbedingt probieren!

Produktabbildung


429407 Inurrieta, Mediodía rosado 2007 5,95 Euro
Der FEINSCHMECKER wählt unseren traumhaft aromatischen und fabelhaft frischen Mediodía rosado von der Bodega Inurrieta zum besten Rosé Spaniens!
Für unsere kundige Kundschaft war es keine Überraschung, als im vorletzten Sommer der FEINSCHMECKER unseren Mediodía rosado von der Bodega Inurrieta nach einer Verkostung von 52 herausragenden Weinen zum besten Rosé ganz Spaniens kürte! Wir zitieren mit großer Freude aus der Laudatio des FEINSCHMECKER: „Er ist nicht nur der Liebling spanischer Sommeliers, sondern auch unser Favorit: Der aus Granacha vinifizierte Rosé dieser jungen Bodega schimmert ungewöhnlich tieffarben rot und gefällt mit einem Bukett von roten Beeren, Hibiskus, Paprika und Balsamessig. Er schmeckt fruchtig mit pikanten und herzhaften Noten. Der recht gehaltvolle Körper ist dank feinrassiger Säure und zartem Tannin-Biss hervorragend strukturiert”.

Produktabbildung


429105 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2005 6,60 Euro
„Ein unkompliziertes Preiswunder mit Niveau. Vier Monate Reife in Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche zugunsten der Struktur – NICHT für einen Holzgeschmack! Am Gaumen erstaunlich elegant, gefällige Frucht, harmonisch, dennoch spannungsreich und mit feiner Frische.” So feiert der Weingourmet unseren mittlerweile ausverkauften 2004er Jahrgangsvorgänger. Doch der heute präsentierte 2005er verdeutlicht mit seiner sensationellen Qualität eindrucksvoll alle Erfolge der letzen Jahre: Nachdem der 2002er bereits von VINUM mit einer für seine Preisklasse sensationellen Bewertung von 16/20 Punkten ausgezeichnet wurde, ehrte die Zeitschrift „Sobremesa” den ‚Norte’ 2003 in einer großen Vergleichsdegustation von Merlotcuvées aus ganz Spanien als Testsieger sowie als „Star und Einkaufsempfehlung des Monats”. Und ich verspreche Ihnen: Infolge der großartigen klimatischen Bedingungen in 2005, einem Jahrgang, der von vielen Kennern als ebenso groß eingestuft wird wie der legendäre 2005er im Bordelais, ist dieser Norte schlicht der „best ever”!
Zu genießen ab sofort wegen seiner fabelhaften Tannine, Höhepunkt Ende 2008 bis 2012.

Inurrieta, Norte „N”, tinto


429205 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2005 6,60 Euro
Auf südlich exponierten Weingärten wachsen die autochthonen spanischen Rebsorten Garnacha (70%), Tempranillo und Graciano unter optimalen Bedingungen und ergeben nach viermonatigem Barriqueausbau einen herrlich verführerischen, „südlich” inspirierten, wunderbar fruchtigen Wein, der weit über Spanien hinaus Maßstäbe setzt in seiner so genussfreundlichen Preisklasse. Die Nase wird verführt von schmeichlerischen Aromen reifer dunkler Beeren, wilden Kräutern, wie Rosmarin, Thymian, und Eukalyptus, animierend vermählt mit Aromen von Fenchelsamen und Wacholderbeeren sowie einem Hauch von Schokolade und Vanille. Und darunter liegen ganz zarte wildanimalische Noten! Am Gaumen fabelhaft saftig mit erfrischender Frucht und Würze; auch hier findet man wieder die ausgeprägten Kräuteraromen und die süßlich anmutenden Nuancen von Schokolade und Vanille. Ein Schmeichler der Sinne mit einer lustvollen Opulenz und Konzentration, der mit einer vibrierenden, feingliedrigen, ungemein animierenden Säure, geschliffenen Tanninen und einem schokoladig-feinwürzigen Nachhall auch diejenigen Weinliebhaber verführt, die sonst in anderen Preiskategorien zu Hause sind!

Oft fragen uns Kunden, wer denn der bessere der beiden Weine sei, der Norte oder der Sur. Diese Frage können wir nicht beantworten, denn beide Tropfen befinden sich auf identischem Qualitätsniveau und es ist reine Geschmackssache, ob man eher den traditionellen spanischen Stil des „Sur” bevorzugt oder sich an dem an Bordelaiser Vorbildern orientierenden „Norte” erfreut. Paula Bosch beispielsweise, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München, zwei Michelinsterne), hat in der „Süddeutschen Zeitung” ihren Lieblingswein euphorisch gefeiert: „Nach der interessanten Verkostung des Sur „S” Tinto aus Spanien überlegte ich lange, was an ihm wohl reizvoller ist: seine enorme Qualität oder das unglaubliche Preis-Leistungsverhältnis? Die Rotweine der Bodega Inurrieta sind jeder für sich eine Entdeckung. „Sur” weckte in mir größte Zustimmung mit seinem üppigen Aromenrad und seinen schmeichelnden, reifen Tanninen: am Gaumen ein dichter Stoff mit Tiefgang, süßlich, weich, mit Feuer und spielerischer Grandezza.” So Paula Bosch, die als „Grande Dame” der deutschen Sommelierszene über ein untrügliches Gespür für Trends verfügt und den richtigen Riecher für höchst interessante Entdeckungen! Natürlich reüssiert der ‚Sur’ auch auf der Weinkarte des Tantris. Zum Wohlsein! Dem ‚Sur’ wurde zudem eine weitere phantastische Auszeichnung zuteil: In einer Verkostung der besten spanischen Weine unter 20 Euro zählt der Sur „S” zu den dreißig besten und gleichzeitig drei preiswertesten Weinen! Genauso interessant für uns ist jedoch der Aspekt, dass sich stets eine knappe Mehrheit unserer Kunden für den ‚Norte’ entscheidet. Wein ist und bleibt eben Geschmackssache. Und das ist gut so!
Zu genießen ab sofort bis 2010.

Inurrieta, Sur „S”, tinto


429504 Altos de Inurrieta, Reserva tinto 2004 13,90 Euro
Dieser komplexe Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es in der Hügellandschaft von Navarra lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieser originären Reserva zu mir nehme, werden Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags im Frühling, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Kann es ein schöneres Kompliment geben? Probieren Sie unbedingt diesen autochthonen, charaktervollen Wein, der nach Herkunft schmeckt, nach mediterraner Heimat, nach Süden, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist. Die höchst animierende Nase präsentiert sich unwahrscheinlich pikant mit einem intensiv nach Cassiblättern, Trüffeln, frisch geschrotetem schwarzem Pfeffer und gelbem wie rotem Paprika duftenden Aroma, gepaart mit süßlichen Röst- und einer ausgeprägten Pfeffernote sowie speckig-rauchigen Anklängen. Sehr eigenständig und faszinierend und fein untermalt von Fruchtaromen, die an wilde Beeren und Sauerkirschen erinnern.
Der Gaumen herrlich weich, saftig, mit cremig-süßlichen Tanninen und einer milden, reifen Säure. Die Paprika- und Pfeffernoten ergeben eine vibrierende, lebendige Spannung und der Abgang ist schlichtweg betörend. Ein beeindruckender Wein mit reichhaltigen Röstnoten, der bei aller Zugänglichkeit einen sehr eigenständigen Charakter besitzt, durch ein tolles Preis-Genussverhältnis punktet und weit weniger vom Ausbau in neuen französischen Barriques geprägt ist als in der Vergangenheit. Die faszinierend kühle Frische schimmert durch die warme intensive Fruchtigkeit bei jedem Schluck durch. Das ist die spannungsgeladene Grandezza von Frische und Reife, ein filigraner Anti-Monster-Wein mit Kraft ohne Schwere! Unbedingt probieren.

P.S.: Der WeinGourmet stellt in seiner Ausgabe September/Oktober 2007, die gerade noch vor der Fertigstellung unseres neuen Katalogs auf meinen Schreibtisch flattert, „die besten Schnäppchen aus Spanien vor: 50 tolle Rotweine für unter 15 Euro.” Unser Bestseller, die Bodega Inurrieta, ist gleich mit zwei Weinen vertreten. Wir zitieren:
Altos de Inurrieta, Reserva tinto: „Ein Super-Schnäppchen: Die süffige Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot vereint in ihrem Geschmacksbild Eleganz und Konzentration. Weil die Proportionen gewahrt werden, ist es kein Marmeladenwein-Konzentrat geworden, sondern in sich stimmig, mit dem süchtig machenden Geschmack vollreifer Trauben, Frische und präsenten Tanninen. Etwa vier Jahre lagerfähig. Zu Steaks, Lammkoteletts oder Ratatouille.”
Inurrieta, Sur: „Ein unkompliziertes Preiswunder mit Niveau. Vier Monate Reife in Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche zugunsten der Struktur – nicht für einen Holzgeschmack! Am Gaumen erstaunlich elegant, gefällige Frucht, harmonisch, dennoch spannungsreich und mit feiner Frische.”
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2009 bis 2014.

Altos de Inurrieta, Reserva tinto




SPANIEN

Mas Estela - Emporda-Costa Brava

Übrigens: Das Hamburger Abendblatt kürt einen unserer traumhaften Bio-Weine aus Spanien als Wein der Woche:

„Der abenteuerliche Spanier Zum Gut Mas Estela zu gelangen, versteckt in Kataloniens nördlichstem Anbaugebiet Ampurdán/Costa Brava gelegen, ist ein straßenbaulich abenteuerliches und landschaftlich atemberaubendes Erlebnis. Denkt man – bis man den sattroten Quindals tinto von 2005 im Glas hat. Denn dann beginnt das Abenteuer erst: 90 Prozent Grenache, etwas Carignan und Syrah verdichten sich mit dem Duft von blauen und schwarzen Beeren, Kirschen, Schokolade und zurückhaltenden Röstaromen zu einem feinwürzigen, betörenden Bukett. Man schmeckt dezente Barriquetöne und kann die weicher werdenden Tannine genießen, fühlt sich an südfranzösische Gewächse erinnert (die Grenze liegt gleich um die Ecke) und hat doch einen herrlich typischen Spanier am Gaumen. Großer Stoff, der jetzt ein paar Stunden dekantiert werden will und in zwei bis drei Jahren top ist.”


445305 Mas Estela, Quindals tinto 2005 14,80 Euro
Traumhaft authentischer Rotwein mit in seiner Preisklasse schier unglaublichen 93 Parkerpunkten („Ein phantastischer Wein, den man kistenweise kaufen sollte!”) für den Jahrgangsvorgänger!

Mas Estela, Quindals tinto



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann