Saarwellingen, im April 2008

PINwand Nº 147


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

Roman Niewodniczanski, „der Rebenflüsterer” (STERN), hat die Weißweine von Van Volxem qualitativ in eine neue Sphäre geschossen: Nie zuvor waren seine Saar-Rieslinge so gut wie in 2007, dem besten deutschen Jahrgang seit Jahrzehnten, was auch Dirk Würtz mit seinem Potate, unserem meist verkauften Basisriesling, ausdrücklich unterstreicht!

Aus Italien präsentieren wir mit dem Weingut Marco Porello einen phantastischen Geheimtipp aus der mythischen Region des Piemont. Absolute Glücksfälle für Liebhaber nobler italienischer Weine!

2006 ist schlicht ein Jahrhundertjahrgang an der Rhône! Parker stufte den Jahrgang in seinem Report vor einem Jahr als durchaus hoch ein, aber nicht als ganz groß. Doch im aktuellen wine advocate 175 hat er seine Einschätzung revidiert und urteilt jetzt euphorisch: „Die 2006er Roten sind viel besser, als ich es ursprünglich erwartet hatte, mit grandiosem Charme, Eleganz, reifen Tanninen und toller Balance.” Wir präsentieren Ihnen mit unseren Klassikern Beaucastel und Saint Cosme zwei Weltklassedomainen, die neben ihren fabelhaften Spitzengewächsen traumhaft schöne Alltagsweine vinifizieren.

Burgund ist eines der zentralen Themen unserer heutigen Pinwand. Wir stellen mit Henri Boillot einen der neuen Superstars des Burgunds vor, wie Allen Meadows urteilt, der zudem den Traumjahrgang 2006 als „bisweilen noch größer als 2005” einstuft, der als größter Erfolg seit dem legendären 1978er gilt! Dazu präsentieren wir Ihnen die Domaine de Triennes (in der Provence), das Gemeinschaftsprojekt zweier Stardomainen aus dem Burgund, Romanée-Conti und Dujac, und ein weltberühmter Name (Lafon) der französischen Renommierregion kehrt seiner Heimat den Rücken, um im Languedoc auf der Domaine Magellan finessenreiche Weine zu bezahlbaren Preisen zu vinifizieren!


Und schließlich: Potinet-Ampeau, eine junge Aufsteigerdomaine aus Meursault, provoziert mit einem traumhaft günstigen Alltagswein die etablierten Domainen! Nach dem sensationellen Erfolg mit dem großartigen 05er präsentieren wir Ihnen heute den kongenialen Nachfolger:

Vincent Durieux, Domaine Potinet-Ampeau
Vincent Durieux im Fasskeller

208106 Potinet-Ampeau, Bourgogne blanc 2006 12,90 Euro
Man spürt mit jedem Schluck dieses traumhaften Chardonnays das große Terroir in unmittelbarer Nachbarschaft (nur durch eine kleine Straße getrennt) zu den berühmten Lagen aus Meursault!



2007 – Ein weltweiter Hype neuer Dimension hat auf deutsche Rieslinge eingesetzt. Und die extrem gesuchten Kultweine des sympathischen Winzeridols Klaus-Peter Keller gelten unter Weinliebhabern wie Fachjournalisten gleichermaßen als Archetypus großer deutscher Weltklasserieslinge: Beseelte, Emotionen auslösende Grand Crus, Maßstab und Vorbild aller großen Terroirweine der Welt! Wir präsentieren ab sofort den Fabeljahrgang 2007 in Subskription!

951207 Keller, Westhofen Kirchspiel Riesling Großes Gewächs, trocken 2007 26,50 Euro
„The German Chassagne-Montrachet brings tears to your eyes”, lobt Jancis Robinson begeistert und vergibt dem 2006er Kirchspiel 19,5/20 Punkten und damit die höchste Punktzahl, die sie jemals einem trockenen Riesling irgendwo auf der Welt gegeben hat. „Bester trockener deutscher Riesling 2005!” (Gault Millau)


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2008


Weingut Keller
Kellers Abtserde - Deutschlands Romanée Conti?

954007 Keller, Westhofen Abtserde, Riesling Großes Gewächs 2007 45,00 Euro
Der Premierenjahrgang 2006 schlug unter Kennern ein wie eine Bombe: Jancis Robinson vergibt begeistert 19+/20 Punkten und damit die zweithöchste Punktzahl, die sie jemals einem trockenen Riesling irgendwo auf der Welt gegeben hat. Die Abtserde brilliert mit einer unvergleichlichen Stilistik: Eine schwebende Transparenz, elfenartige Eleganz und moselanische Finesse paaren sich mit abgrundtiefer Mineralität! Daher ist dieser Weltklasseriesling unser persönlicher Favorit in 2007 – ein Wahnsinnsstoff mit dem Potential zur Legende!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2009




ITALIEN

Marco Porello – Piemont

Ein Kleinod am Rande der prestigeträchtigen Orte Barolo und Barbaresco verzaubert unsere Kunden und lehrt die großen Namen des Piemont das Fürchten – und dies zu sagenhaft günstigen Preisen!

Nur ein paar Kilometer nördlich von Alba liegen die sanft geschwungenen Hügel von Guarene und Canale, wo Marco Porello seine erstklassigen Weingärten besitzt. Es ist die weltberühmte Region im Piemont, in der auch die legendären Orte Barolo und Barbaresco mit ihren mythischen Lagen liegen. Zu Unrecht ist aber das Tal von Canale nicht ganz so berühmt, denn auch hier wachsen auf erstklassigen Hanglagen hervorragende Weine aus denselben Sorten wie bei den berühmteren Kollegen: Nebbiolo, Barbera und die weiße Arneis. Und damit versteht der junge Marco Porello meisterhaft umzugehen! Zudem sind seine großartigen Weine zu einem Preis zu haben, der einen Bruchteil der benachbarten Baroli oder Barbaresci beträgt, auf deren Etikett die prestigeträchtigen Namen stehen – und dies, obwohl im Gambero Rosso 2007 und 2008 seine Spitzenweine allesamt mit zwei und erstmals auch drei Gläsern gefeiert werden! Deshalb hatten wir Fortune, als wir im letzten Jahr vor der Veröffentlichung im Gambero keine Minute zögerten, als wir auf einer großen Verkostung in der herb-schönen Landschaft des Piemont diese prachtvollen Gewächse erstmals im Glase hatten, die vielen gerühmten Prestigeweinen in nichts nachstanden und uns unverzüglich auf den Weg zu diesem nicht nur für uns bis dato völlig unbekannten Weingut machten.

Wenn man dann bei Porellos kleinem, idyllischen Weingarten-Häuschen auf dem Kegel seiner besten Lage auf ungefähr 250m Seehöhe steht und rundum in die 30-50 Jahre alten Weingärten blickt, versteht man augenblicklich, warum die Weine so ungemein gut und im besten Wortsinne saftig daherkommen: Von Südosten bis Südwesten erstrecken sich exzellente Weinbergslagen in der Mitte des Tales. Und hier im Herzstück stehen Nebbiolo und Barbera, die sich wegen der mineralischen Böden und infolge einer optimalen Sonneneinstrahlung sichtlich wohl fühlen. Und vis-a-vis sieht man auf eine imponierende steile Kessellage, in der die Sorten angepflanzt sind, die es etwas kühler brauchen. Hier wächst vor allem Arneis, der durch das Wechselspiel der kühlen Nächte und der heißen Tage besonders fruchtig, rassig und knackig wird.
Marco Porello führt den Betrieb in der dritten Generation. Seinen Großvater bezeichnet er als Vordenker und sein großes Vorbild, der schon in seiner Jugend die besten Lagen der Gegend erworben und neu ausgepflanzt hat. Im Lauf der Zeit wurde natürlich auch die Kellertechnik systematisch erneuert, so dass Marco Porello heute für jeden Most das richtige Gebinde wählen kann, um seine Weine perfekt zu vinifizieren. Von alten kühlen Zisternen über Stahltanks zu perfekten 3.000 l Fässern und natürlich einer kleinen Anzahl von Barriques steht für jeden Wein die richtig Größe bereit. Wir freuen uns sehr, mit Marco Porello ein absolutes Ausnahmetalent und Weinbesessenen für unser Programm verpflichtet zu haben, dessen Gewächse heute bereits im Konzert der ganz Großen mitspielen können und der noch eine glänzende Zukunft vor sich hat. Das Preis-Genussverhältnis seiner höchst authentischen Weine ist im Piemont schwerlich zu überbieten.


610107 Porello, Roero Arneis Camestrì, bianco 2007 8,40 Euro
Dieser traumhaft feinwürzige Roero Arneis Camestrì ist ein wunderbares Beispiel, wie gut im Piemont Weißweine schmecken können. Dies zu demonstrieren ist auch ein großes Anliegen des jungen Winzers, um dieser autochthonen Sorte wieder zu Ruhm und Ehre zu verhelfen. Das gelingt ihm auch so hervorragend, dass er mit seinem 2005er großes Lob in allen namhaften italienischen Guides erntete. Und der Jahrgang 2007 ist wegen seiner animierenden Säure und wunderbaren inneren Dichte gar als noch größer einzustufen! Der Arneis wächst auf etwas kühleren Lagen auf sandigen Untergründen des ehemaligen Urmeeres. Das Mikroklima ist geprägt von großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, die Lagen sind sehr steil und immer vom Wind durchzogen. Die Lese erfolgte Mitte September händisch in kleine Behälter, vier Durchgänge waren nötig, um die perfekte Ausreifung aller Träubchen zu erhalten. Ausgebaut wurde der Camestrì im Edelstahltank. Die würzige Nase wird verwöhnt von den Düften einer blühenden Sommerwiese, dazu etwas Steinobst, Süßmandeln, exotische Früchte und Limetten im einladenden Bukett. Am Gaumen kommt dieser fabelhafte Weißwein knochentrocken daher mit herrlicher Frucht und knackiger Säure, einem tänzerischen Spiel und vorzüglicher Länge.
Großartiger Begleiter zu Fischgerichten.



610206 Porello, Barbera d’Alba Mommiano, rosso 2006 8,50 Euro
Der verführerische Barbera d’Alba Mommiano kommt von der südöstlich ausgerichteten Lage Mommiano, die mit Ton und Kalk durchsetzt ist und dadurch feingliedrige Weine mit viel Frucht und Finesse hervorbringt. Der Jahrgang 2006 wurde Ende September/Anfang Oktober in mehreren Durchgängen von Hand in kleine Kübel gelesen. 8 Tage Fermentation und 8 Monate Ausbau in großen 3.000 l Holzfässern perfektionierten diesen Wein, der danach noch auf der Flasche weiterreifen durfte. Insgesamt gibt es davon nur 6.000 Flaschen. Rubingranat schillert er im Glas, der betörende Duft ist rotbeerig nach Kirschen und Himbeeren. Am Gaumen eine traumhaft saftige Frucht, eingebettet in kühle mineralische Noten, die auch eine feste Struktur unterstreichen. Geschmeidig und seidig liebkost er die Zunge mit einem animierenden Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt und das diesen wunderbar frischen Barbera zu einem idealen Begleiter mediterraner Gerichte werden lässt. Marco Porello empfiehlt ihn leicht gekühlt bei ca. 16° zu trinken. 2 Gläser im Gambero Rosso 2008 und völlig zu Recht die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2012.



610306 Porello, Nebbiolo d’Alba, rosso 2006 11,00 Euro
Die Nebbiolo d’Alba Reben stehen in den beiden besten Lagen bei Vezza d’Alba und Canale. Die Stöcke sind mindestens 30 Jahre alt, haben daher schon von Natur aus etwas weniger Ertrag und transportieren die feine salzige Mineralik des Terroirs in die kerngesunden, hocharomatischen Beeren. Geerntet wurde wieder relativ spät, zwischen dem 10. und 20. Oktober, 12 Tage fermentiert, um dann in 3.000 l Holzfässern zu reifen. Ganze 8.000 Flaschen wurden gefüllt. In der Farbe ein dunkles Rubin mit violetten Reflexen. Im intensiven und einladenden Duft faszinieren Brombeeren, Maulbeeren und ein wenig Himbeeren, dazu zarte Veilchen-Noten und ein Hauch Nougat. Am Gaumen wieder eine ungemein saftige Beerenfrucht (was für ein phantastisches Maul voll Wein: frisch, vibrierend, rassig) und eine famose Struktur, sehr fein balanciert, elegant mit Tiefe und Schmelz, aber auch typischer lebendiger Säure, klingt mit feiner feinherber Frucht und zwar präsenten, aber erstklassigen, da weichen, cremigen Tanninen lange nach. Die herausragende Qualität dieses famosen Nebbiolo ist eine Provokation vieler gerühmter, wesentlich teurerer Baroli und Barberesci und demonstriert das ganze vinologische Können eines Ausnahmetalents wie Marco Porello. Zwei Gläser im Gambero Rosso 2008 und die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2020.


2 Gläser im Gambero Rosso


610405 Porello, Barbera d’Alba Filatura, rosso 2005 12,90 Euro
Die Trauben für diesen berührenden Wein kommen aus der wohl besten Lage in Canale, die fast zur Gänze Marco Porello gehört. Der Boden ist ein Mergelgemisch mit hohem Ton-Anteil. Hundert Prozent Barbera d’Alba von 30 bis 50 Jahre alten Reben stehen hier auf einem steilen Hügel namens Filatura, dessen Name vermutlich daher kommt, dass der Weinberg mit seinen dicht gepflanzten Reihen im Morgentau seidenen Fäden ähnlich sieht, so dass Filatura (die wörtliche Übersetzung ist „Spinnen”) auch im Sinne von „gesponnenen Fäden” gebraucht wird. Schmunzelnd fügt Marco Porello hinzu, dass man das Wort auch im piemontesischen Dialekt als Ausdruck für ein „Filetstück” verwenden könne. Und dies ist augenscheinlich richtig! Denn die vorzüglich gepflegten Reben sind nach Südwesten ausgerichtet, die erstaunlich lockerbeerigen Klone ergeben gerade einmal 6.000 Flaschen pro Jahr. Erst Anfang Oktober wird gelesen. Nach 10-12 Tagen Mazeration in temperaturgesteuerten Tanks und der anschließenden Vergärung in Holzgärständern reifen die Weine 12-14 Monate je nach Jahrgang in neuen und gebrauchten Barriques und danach „einige” Monate auf der Flasche zur vollen Reife heran.
In der Farbe ein mittleres Violettrot, fast Schwarz im Kern, mit zarten Aufhellungen zum Rand. In der Nase eine komplexe Frucht und betörende Aromen von Brombeeren, Blaubeeren, Sauerkirschen, Veilchen, Rosen, Tabak, Pfeffer und Zedernholz und auch zarte Anklänge von Schokolade. Am Gaumen dicht, mit saftiger Frucht und mit einer anregenden, trinkanimierenden Säurestruktur ausgestattet sowie einer erfrischenden Sauerkirschnote und einem langen von feiner Würze und Mineralität geprägten Nachhall. Nochmals besser als sein großartiger Jahrgangsvorgänger, der wie unser genialer 2005er im Gambero Rosso mit zwei roten Gläsern geadelt wurde! Sehr viel Lob für einen derart provokant günstigen Preis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2008 bis 2014.


2 rote Gläser im Gambero Rosso


610505 Porello, Roero Torretta, rosso 2005 14,90 Euro
Ein phantastischer Nebbiolo aus der grandiosen Einzellage Torretta, benannt nach dem romantischen Türmchen, das auf dem Hügel thront. Er liegt auf über 250 m Seehöhe und ist zur Gänze nach Südwesten ausgerichtet; daher ist es noch spätnachmittags sonnig – sehr wichtig für den spät reifenden Nebbiolo! Das Erfolgsrezept für jeden großen Wein heißt: Lange sonnige Tage und kühle Nächte und das ist im Weingarten Torretta perfekt der Fall. Ein sandiger Boden, der auf Ablagerungen des Urmeeres zurückzuführen ist, bringt komplexe Geschmacksaromen und eine feine Frucht sowie eine wunderbare salzige Mineralität in die Trauben. Die Rebstöcke sind bis zu 50 Jahre alt und tragen nur wenige kleinbeerige Trauben. Die Trauben werden erst bei perfekter physiologischer Reife gelesen, meist erst Mitte bis Ende Oktober, und da sind die Kollegen in der Gegend längst alle fertig. Nach 14-16 Tagen Mazeration wird konsequenterweise in kleinen Holzgärständern vergoren und in Barriques aus französischer Eiche 16 Monate lang gereift. Erst nach weiteren Monaten Flaschenreife werden die knapp 6.000 Flaschen vermarktet. Ein subtiler, sehr feingliedriger Nebbiolo, der den Vergleich mit den berühmten (und wesentlich teureren) Namen nicht zu scheuen braucht und viele Jahre Genuss verspricht.

In der Farbe ein gedecktes Kirschrot mit zarten schwarzen, violettfarbenen Reflexen. In der „verzauberten” Nase Aromen von Kirschen, dunklen Beeren, mediterranen Kräutern, steiniger Mineralität und dunkler Erde. Dazu zarte balsamische Anklänge und Noten von Schokolade, Tabak und Baumrinde. Am Gaumen überraschend schlank (trotz 14,0 Vol% Alkohol) und eine ausgeprägte Säurestruktur. Dazu ein edles Tannin und eine unendliche Sauerkirschfrucht im betörenden Abgang. Gewinnt nochmals mit einem starken Gegenspieler in Form eines kräftigen Essens, wie geschmorter Ochsenschwanz mit Salbeipolenta oder Lammkarree mit Olivenölmarinade und gegrilltem Gemüse. Zu genießen 2009 bis nach 2018.


Was für eine Preis-Leistungs-Sensation besitzen alle Weine von Marco Porello! Animierend im Trunk, komplex in der betörenden Frucht und enorm viel Finesse und Spiel am Gaumen freisetzend. Authentische Piemonteser Kultweine mit Seele, mit Charakter und Noblesse aus dem Land am Fuße der Berge, das im Frühling in zauberhafter Blüte zum Leben erwacht und sich im Herbst bei der Ernte in seiner vollen Pracht von harmonischen Farben zeigt. Gänsehautatmosphäre, Gänsehautweine!



FRANKREICH

Domaine Magellan - Côtes de Thongue, Languedoc

Burgundischer Starwinzer kehrt seiner Heimat den Rücken, um im Languedoc finessenreiche Weine zu bezahlbaren Preisen zu vinifizieren!

Domaine Magellan

Der ungemein sympathische Bruno Lafon stammt aus einem der berühmtesten Weingüter des Burgund: Die großen weißen Burgunder der Domaine Lafon aus Meursault besitzen unter Weinliebhabern weltweit einen magischen Klang. 10 Jahre lang hatte Bruno die Domaine zusammen mit seinem Bruder Dominique geleitet, dann wurde es ihm in der Heimat zu eng. Er wollte raus aus dem beschaulichen Burgund, der Virus eines Abenteurers hatte ihn gepackt (was sich im Übrigen auch in der Namensgebung seiner neuen Domaine widerspiegelt, Magellan, benannt nach dem legendären portugiesischen Seefahrer, der als erster Mensch die Welt umsegelte). Dies war in der zweiten Hälfte der 90er Jahre, als das Languedoc zu einem neuen El Dorado für Weinliebhaber in aller Welt avancierte. Einige der Pioniere der Qualitätsrevolution (manche von Ihnen, wie beispielsweise Éloi Durrbach oder Marlène Soria, haben mittlerweile längst einen weltweiten Kultstatus erreicht) waren beseelt von ihrer Vision, eine völlig neue Qualitätskategorie zu schaffen: den großen Wein des Midi, der die Prestigeweine Frankreichs heraus fordern sollte! Doch Bruno Laffon hatte sich ein gänzlich anderes Ziel gesetzt (teure Renommierweine hatte er ja genügend im Burgund vinifiziert!): Er wollte im sonnigen Süden Frankreichs Weine von hoher Qualität mit burgundischer Finesse erzeugen, qualitativ zwar nicht bis ins Letzte ausgereizt, „dafür aber mit so niedrigen Preisen, dass diese genussvollen Tropfen für alle Weinliebhaber erschwinglich bleiben. Das ist für mich die wahre Bestimmung des Languedoc”, erklärt Bruno seine sympathische Philosophie, mit der er natürlich gegen den Strom des Zeitgeistes anschwimmt. Welch altruistische Einstellung in unserer modernen Weinwelt!

Domaine Magellan
Kalkstein wie im Burgund dominiert Lafons Terroir auf Magellan

Zunächst schaute sich Bruno Hunderte (!) zum Verkauf stehender Weingüter an in den sonnendurchfluteten Hügellandschaften dieser wildromantischen Region. Erstklassige Reben und ein großes Terroir, für den Winzerfuchs aus dem Burgund waren beide Parameter unerlässliche Grundlagen seiner neuen Domaine. Und tief im Herzen des Languedoc wurde er fündig: Ein Weingut, in dem schon – eine absolute Rarität – in den 60er- und 70er-Jahren unter der fachkundigen Leitung des Visionärs Paul Granier, der von einer inneren Leidenschaft für großen Wein beseelt war, alle Vorkehrungen für einen qualitativen Weinanbau getroffen wurden, das jedoch durch den frühzeitigen Tod Graniers in den 80er Jahren in seiner Entwicklung zurück geworfen wurde und kurz vor dem Ruin stand, hatte es Bruno angetan. Nicht nur, weil die Böden von erlesener Güte sind, auch die von Granier gepflanzten Reben waren von vorzüglicher Qualität. Und so war es Liebe auf den ersten Blick, Bruno erwarb die Domaine und stürzte sich mit Leidenschaft in die Arbeit. Das Resultat: Binnen weniger Jahre sind seine Weine für Intimkenner der Szene in ganz Frankreich, denen es weniger auf das Etikett als auf den Flascheninhalt ankommt, zu einem absoluten Geheimtipp avanciert, denn solche in ihrer Stilistik burgundisch feine Weine zu derart extrem günstigen Preisen, die das Gefüge im Languedoc auf den Kopf zu stellen vermögen, sind ein Glücksfall für jeden kundigen Weinkenner!


Domaine Magellan

363105 Magellan, Colline „Vieilles Vignes”, VdP Cotes de Thongue rouge 2005 5,90 Euro
Der Zauber alter Reben („Vieilles Vignes”) mit seinen niedrigen Erträgen und einem daraus resultierenden fabelhaften Most mit einer großen inneren Dichte, die strahlende mediterrane Sonne und die würzige Kräuterlandschaft der Provence spiegeln sich in Bruno Lafons provokant preiswerter Cuvée „Colline” traumhaft wider: Die betörenden Düfte des Mittelmeerraumes scheinen in diesem faszinierenden, fröhlichen, südlichen Wein in der Flache eingefangen worden zu sein und entsteigen nun wohlig dem Glase. Und dieser leckere Alltagswein „Colline” aus Merlot (bis zu 30 Jahre alte Reben und damit mit die ältesten Merlotreben des Languedoc) und Syrah entspricht genau jener Sorte einer verzaubernden Cuvée, nach der wir immer wieder (und zumeist vergeblich) suchen, wenn wir uns in großen Verkostungen durch Myriaden mediokrer Weinchen und damit unzählige Enttäuschungen durchtrinken, immer wieder in der Hoffnung nach einem neuen Weingut, das zwar noch nicht bekannt ist und das dennoch gute bis sehr gute Qualitäten produziert und seine Weine zu besonders konsumentenfreundlichen Preisen verkauft. Diese extrem schwierige Suche gleicht der nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen! Doch Bruno Laffon, geschult in den Winzerschmieden des Burgund mit ihren höchsten Qualitätsansprüchen, hat mit seinem „Colline” gar noch alle unsere Erwartungen weit übertroffen: Edle Merlottrauben sorgen für eine reife, geschmeidige, lasziv-verführerische Note, noble Syrah steuert intensive Gewürznoten und gluthäutige Rasse bei. Im Duft verlocken Aromen von dunklen Beeren, roten Früchten und feinen Kräutern wie Thymian und Minze. Am Gaumen eine herrlich vollmundige, reife und samtige Textur. Traumhaft weiche Tannine im betörenden Abgang sorgen für Struktur und ein tolles Trinkvergnügen schon in der Jugend! Sicher, dies ist kein Wunderwein, der ernsthaft unsere Spitzencuvées aus dem Languedoc herausfordern könnte, aber ein mit viel Herzblut und handwerklicher Präzision aus naturnahem Anbau vinifizierter, saftiger, ungemein leckerer Alltagswein des wilden französischen Südens mit einem fabelhaften Preis-Genuss-Verhältnis, das wir nicht umhin kamen (trotz unserer breiten Auswahl qualitativ hochwertiger Weine aus dem französischen Süden, dem viele Kenner Vorbildfunktion, und dies nicht nur für den deutschen Markt, bescheinigen), die Domaine Magellan des burgundischen Weinenthusiasten Bruno Laffon als große Bereicherung neu in unser Programm aufzunehmen. Genau diese Art von trinkanimierenden Weinen hat vor gut zwei Jahrzehnten die Qualitätsrevolution im Languedoc ausgelöst und den großen Siegeszug südfranzösischer Weine eingeleitet. Schön, dass man heute noch (oder endlich wieder?) derartige Trouvaillen im Midi entdecken kann.
Leicht gekühlt auch ein traumhafter Terrassenwein, der jedes Sommerfest bereichert! Unbedingt Probieren, höchster Trinkgenuss ab sofort bis 2010!



3631905 Magellan, Colline „Vieilles Vignes”, VdP Cotes de Thongue rouge (12 Flaschen) 2005 9 l, statt 70,80 nur 59,00 Euro


Im attraktiven 12er Paket zum absoluten Schnäppchenpreis von 59 Euro!



Château Saint Cosme - Gigondas

Kultweingut am Fuße der pittoresken Bergwelt der ‚Dentelles de Montmirail’: „Louis Barruol is one of the two finest producers of Gigondas with magical terroir” (Parker)

Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Louis Barruol mit alten Reben


Im malerischen Ort Gigondas an den Hängen der wildromantischen Dentelles de Montmirail produzieren zwei Spitzendomainen phantastische Qualitäten wie die weltweit renommierten Top-Güter in Châteauneuf-du-Pape, nur zu wesentlich günstigeren Preisen – woran auch höchste Bewertungen in der internationalen Fachpresse nichts geändert haben! Und mitten im Herzen der pittoresken Appellation Gigondas, etwa 300 m vom Dorfkern entfernt, liegt das Château Saint Cosme, die älteste aller Gigondas-Domainen (seit 1490 in Familienbesitz). Seit der jüngste Spross der Familie, Louis Barruol, das Weingut vor über einem Jahrzehnt von seinem Vater übernommen hat, ging die Qualität und damit der Bekanntheitsgrad der Domaine noch einmal dramatisch nach oben. Heute ist Château Saint Cosme beständig in bestechender Form und gehört nach unserer Einschätzung und der kompetenter Weinjournalisten zur kleinen Elite der herausragenden Weingüter der gesamten südlichen Rhône: „He is one of the best of his generation”, Parker!

Château Saint Cosme
Château Saint Cosme


Louis Barruols stilistisch so eigenständige Weine sind zuallererst das Resultat einer äußerst geringen Produktion von durchschnittlich 27 hl/ha (bei den Spitzencuvées also nochmals deutlich weniger) in seinen in harter handwerklicher Arbeit gepflegten Weinbergen (mit einem Schatz alter Reben aus bestem genetischen Material, im Schnitt 60 Jahre!) auf einem Terroir, das – selten genug in Gigondas – im fertigen Wein Eleganz, eine sonst in der Appellation unerreichte Finesse, enorm viel Komplexität und eine sagenhafte Frische mit Konzentration und Dichte vereint. Ursache für diese faszinierende Stilistik ist die hohe Hügellage seiner extrem kalkhaltigen Parzellen inmitten der traumhaft schönen Naturlandschaft der Dentelles de Montmirail, welche besonders große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht ermöglicht, die wiederum ideal sind zur komplexen Aromenbildung der Trauben. Des weiteren ist die hohe Pflanzdichte der sehr alten Reben bedeutsam, wodurch deren Wurzeln zur Nahrungsaufnahme aus Konkurrenzgründen tief in die Erde gezwungen werden und die nördlich orientierte Ausrichtung der Parzellen, die eine späte Lese (im Oktober) sehr aromatischer, hochreifer Trauben mit genügend Säure (wichtig für die Frische der Weine) aus einem relativ langen Vegetationszyklus ermöglicht. Zudem gehen die Entwicklung der physiologischen Reife und der Alkoholgradation auf diesem relativ kühlen Terroir Hand in Hand, so dass die Weine von Saint-Cosme über ein tolles Gleichgewicht und, für die südliche Rhone betrachtet, moderate Alkoholgehalte verfügen, ein Aspekt, den immer mehr Weinliebhaber ganz besonders zu schätzen wissen. Nach einer extrem selektiven Handlese findet die schonende Vinifizierung in den uralten unterirdischen, in die Felsen getriebenen Kelleranlagen statt (in Stein gehauene Bottiche aus der Römerzeit zeugen von einer langen Tradition): traumhafte Bedingungen zur Entstehung großer Weine, die weder geschönt noch filtriert werden, damit alle Geschmacksstoffe in ihrer gesamten Komplexität dem Wein erhalten bleiben. Lassen Sie sich, werte Kunden, daher diese in ihrer Stilistik höchst eigenständigen großen Weine von Gigondas (denn nirgends sonst in der Appellation findet man diese einzigartige Kombination von Konzentration, Komplexität, Frische und fabelhafter Finesse), die im Vergleich zu den berühmten Nachbarn in Châteauneuf-du-Pape gnadenlos unterbepreist sind, auf keinen Fall entgehen!

Alte Reben von Château Saint Cosme
Alte Reben vor dem Hintergrund der Dentelles de Montmirail


Zum Jahrgang 2006 an der südlichen Rhône: Er ist schlicht ein Jahrhundertjahrgang! Darüber haben wir Sie, werte Kunden, bereits in unseren Frühlingsmailings im letzten Jahr ausführlich unterrichtet und die Gründe für diese Einschätzung können Sie bei Interesse gerne hier detailliert nachlesen. Dabei lassen es die Spitzenweine nicht zuvörderst mit Kraft und Konzentration im Glase krachen, sondern begeistern mit einer fabelhaft klassischen Stilistik, durchaus mit hoher Konzentration und Dichte (ähnlich den grandiosen 98ern), aber auch mit enorm viel Finesse, Frische und einer phantastischen Balanciertheit. Dies verdanken sie dem relativ kühlen August 2006, der nach dem heißen Juli ein Segen war. Er ließ die Reben aufatmen und sorgte für eine wunderschöne Komplexität in einer kühlen Frucht. So finden wir Weine in einer Balanciertheit, inneren Harmonie und Finesse, wie es sie an der südlichen Rhône kaum je zuvor gegeben hat. Frische trifft Finesse! Und das im französischen Süden!
Ich wunderte mich ein wenig, dass Parker, dessen hohe Kompetenz für die Rhône unumstritten ist, den Jahrgang in seinem Report vor einem Jahr zwar durchaus hoch einschätzte, aber nicht als ganz groß einstufte. Doch im aktuellen wine advocate 175 hat er, wie wir Ihnen bereits in der letzten Pinwand berichteten, seine Einschätzung revidiert (Was im Übrigen ein Zeichen menschlicher Größe ist!) und urteilt jetzt euphorisch: „Die 2006er Roten sind viel besser, als ich es ursprünglich erwartet hatte, mit grandiosem Charme, Eleganz, reifen Tanninen und toller Balance. Sie sind in ihrer Jugend viel zugänglicher als die 2005er, werden sich aber infolge ihrer aromatischen Reinheit und ihrer Frische viel länger halten als erwartet”. Und dann bewertet Parker konsequent die besten Weine mit Traumnoten und feiert die sensationell preiswerten Gewächse unseres Kleinods Sainte Cosme geradezu enthusiastisch: „Louis Barruol represents all that is good that is happening in France...he makes the most expressive wines possible”. Und 2007 ist an der südlichen Rhône ähnlich fabelhaft ausgefallen und damit die beste Region in ganz Frankreich, vergleichbar europaweit wohl nur mit dem Überfliegerjahrgang in Deutschland. Welch grandiose Abfolge phantastischer Jahrgänge an der südlichen Rhône, die es so niemals zuvor gegeben hat und die wohl weltweit ihresgleichen suchen!

Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Winzerromantik in den uralten, unterirdischen Kelleranlagen


171107 Saint Cosme, Côtes du Rhône blanc 2007 11,50 Euro
Einer der schönsten weißen CdR, die je produziert wurden, mit einer ungewöhnlich feinen mineralischen Note, die von den kalkhaltigen Böden stammt, auf denen die Reben wachsen. Eine ungemein cremige, opulente und dennoch herrlich frische Cuvée – eine exemplarische Qualität für einen weißen Rhônewein, in dem sich die betörenden Aromen der provençalischen Landschaft widerspiegeln: Birne, Pfirsich, Mirabelle, weiße Blüten, frische Minze, zarte Anklänge von Vanille. Am Gaumen enorm viel verführerische Frucht, insbesondere exotische Noten von Ananas und Papaya . Feine Würze, erfrischende Mineralität, langer und anregender Nachhall. Einer seiner (fast) gleich guten Jahrgangsvorgänger wurde mit 90 Parkerpunkten geadelt und vom „Feinschmecker” in einer großen Degustation der weißen Rhôneweine als der mit weitem Abstand preiswerteste Wein auf den fünften Platz gesetzt; umrahmt von den Prestigenamen der Region, die bis zu 75 Euro kosten! Das Urteil der Jury: „Glänzendes Preis-Genussverhältnis, best buy.” Und ich verspreche Ihnen, der sagenhaft feine 2007er ist aufgrund der fabelhaften klimatischen Bedingungen nochmals besser ausgefallen!



Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Malerisch schmiegt sich das Örtchen Gigondas in die
Dentelles de Montmirail


171707 Saint Cosme, Little James, VdT rouge (PK) 2007 6,95 Euro
Für seine attraktive Preisklasse sensationelle 15/20 Punkten von Frankreichs Weinpapst Michel Bettane in seinem Standardwerk „Le grand guide des vins de France 2008” und natürlich die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis!
Parker: „Einer der phantastischsten und fast unglaublichen Weinwerte der südlichen Rhône!”
Sicher hat dieser leckere „vin de liberté” mit Drehverschluss (ohne Jahrgangsangabe und mit einem wilden Rebsortenmix) nicht die Tiefe und Struktur eines großen Châteauneuf-du-Pape. Andererseits ist „dieses sagenhafte Schnäppchen” (Parker) unglaublich attraktiv, ein „sexy”-Wein von tiefroter Farbe mit viel frischer, herrlich rot- wie dunkelbeeriger Frucht (Cassis und Brombeeren), dazu betörende Noten von Lavendel, Thymian und zart-herber Pfefferminze. Am Gaumen eine anregende Würze und eine Wagenladung voll dunkler Waldbeeren, saftig, süffig, frisch, charmant, mit milder Säure und mit weichen, cremigen Tanninen versehen. Der feinherbe Nachhall verführt zum Weitertrinken und ist für diese ungemein günstige Preisklasse erstaunlich lang: Herausragender Geschmack muss kein Monopol für teure Weine sein!
PS.: Dieser traumhafte Tropfen, von Insidern gerne als „Geheim-Gigondas” deklariert, entstammt dem Umstand, dass nach französischem Weinrecht ein jährlich festzulegender Anteil der Traubenernte deklassiert werden muss. Hierdurch soll der Überproduktion vorgebeugt und die Qualität der AC-Weine angehoben werden. Bei Massenweinproduzenten sicherlich eine sinnvolle Regelung, für Qualitätserzeuger ärgerlich, da hochwertige Qualitäten offiziell nur als „Vin de table” gehandelt werden dürfen. Der Weinfreund darf sich natürlich freuen, denn das, was er beispielsweise hier in der Flasche findet, ist kein einfacher Landwein, sondern überwiegend ein abgestufter Gigondas aus den ganz großen Rhônejahrgängen 2006 und 2007!
Zu genießen ab sofort bis 2010.

Saint Cosme, Little James, VdT rouge (PK)

Bettane: 15/20 Punkten


171207 Saint Cosme, Côtes du Rhône rouge 2007 7,95 Euro
Parker: „Eines der wunderbaren und sagenhaften Schnäppchen der Côtes du Rhône Appellation!”
Welch ungemein leckerer CdR aus 100% kerngesunden, entrappten Syrahreben – Über einen qualitativ vergleichbaren Jahrgangsvorgänger schrieb Parker, ein gleich guter Syrah aus Kalifornien koste etwa 35-50 Dollar! Im ungemein leckeren, extraktreichen, aber auch faszinierend feinen 07er beeindruckt bereits seine satte, tintige Farbe mit violetten Reflexen, welche die ungewöhnliche Konzentration dieses CdR signalisiert, mit einer Dichte und Tiefe, die in der Tat selbst die legendären Vorgänger noch überragt. Ein seltener Glücksfall eines betörend schmeichlerischen Weins zu einem unglaublich günstigen Preis! In der Nase komplexe, feinste Beerenaromen (insbesondere Brombeeren und Cassis!) sowie Zedernholz, frische Minze und schwarzer Tee. Auf der Zunge mineralisch, mit einer anregenden Säure, dazu eine feine Fruchtsüße, bestens strukturiert und fabelhaft weiche, cremige Tannine. Kategorie „Wie im Vorgängerjahr enorm viel Wein im Glas für wenig Geld und Trinkfreude pur”, so das akzentuierte Urteil von Christina Hilker, „Sommelière des Jahres 2005”.
Auch im FEINSCHMECKER wurde sein Vorgänger als einer der 5 besten Rhôneweine „unter den günstigen Qualitäten” geadelt, der wegen „seiner eleganten Struktur, seiner feinen Tannine und seiner schönen Länge an Bordeauxweine erinnert. Dieser Wein ist in jedem Jahrgang ein ganz besonderer Tipp zu einem ganz besonders günstigen Preis”.
Und mit etwas Flaschenreife wird der 07er gar noch besser!
Zu genießen ab sofort (ein toller Begleiter zu Lammgerichten und allem Geschmortem), Höhepunkt Ende 2008 bis nach 2012.

Saint Cosme, Côtes du Rhône rouge


171306 Saint Cosme, Côtes du Rhône „Les deux Albion”, rouge 2006 10,50 Euro
Welch eine Hommage von Louis Barruol an Guigals legendären Côte Rôtie La Mouline! Und nicht nur für Parker ist der ‚Les deux Albion’ „ein Wein, so sexy wie ein CdR nur sein kann, ein kleiner La Mouline des Südens, ein sagenhaft günstiger Kauf, vielleicht der größte Erfolg unter Barruols so ungemein preiswerten Weinen, 90 Punkte”! Und was ist das nur für ein intensives, akzentuiertes Bukett! Ein expressiver, phantastischer Duft nach roten und schwarzen Früchten, blauen Beeren sowie Cassis, Pfeffer und Kräutern der Provence. Am Gaumen ungewöhnlich tief und komplex für einen Rotwein seiner Preisklasse, enorm kraftvoll, dicht, ausgewogen und fein. Sehr fruchtig, dabei viel Finesse zeigend und lang anhaltend. Ein hedonistischer Wein, ein Schmeichler der Sinne, der Louis’ Philosophie, schmackhafte Trinkweine statt konzentrierter Monsterweine zu produzieren, eindrucksvoll widerspiegelt. Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt Mitte 2009 bis nach 2012, doch Vorsicht: Suchtgefahr!



171406 Saint Cosme, Gigondas rouge 2006 18,90 Euro
Dieser komplexe Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es hoch oben am Fuße der pittoresken Dentelles de Montmirail lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieser originären Cuvée zu mir nehme, werden Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags im Frühling, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Kann es ein schöneres Kompliment geben? Probieren Sie unbedingt diesen autochthonen, charaktervollen Wein, der nach Herkunft schmeckt, nach provençalischer Heimat, nach Süden, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist. Dem Glase entströmen die betörenden Aromen seiner mediterranen Herkunft: Anklänge an wild wachsende schwarze Brombeeren, Lavendel, Veilchen, Kräuter der Provence, weißen Pfeffer, süße Kirschen, Feigenbrot, Zimt, Lakritz, Mineralien und schwarzen Trüffel. Am Gaumen sehr reichhaltig mit einer cremigen Fülle, dabei aber immer wieder Faszination pur durch seine tänzerische Leichtfüßigkeit, seine Finesse, Frische und Eleganz, seine wunderbare Textur; seine Ausgewogenheit und Harmonie sowie seine noch präsenten, doch bereits sehr reifen, weichen, saftigen Tannine; lang anhaltend.
Dieser traumhaft balancierte Gigondas traditionellen Stils (bis 92 Parkerpunkte!) lässt viele hochpreisige Châteauneufweine ganz schön alt aussehen, besitzt ein Lagerpotential von 12-15 Jahren, bereitet aber jetzt schon großes Trinkvergnügen!



Louis Barruol besitzt in den Höhenlagen von Gigondas ein wahrhaft magisches Terroir von einzigartiger Güte, aus dem er seit einem Jahrzehnt auch seine weltweit gesuchte, rare Spitzencuvée Valbelle vinifiziert, die zu den großen Weinlegenden des französischen Südens zählt. Im Laufe der Jahre erkannte Louis peu à peu, dass seine besten Parzellen auf kleinstem Raum über vier sehr unterschiedliche Bodenzusammensetzungen verfügen, die, wenn die Trauben der auf ihr wachsenden Rebstöcke getrennt vinifiziert werden, wie große Burgunder auf fabelhafte Weise ihre differenten Charaktere auszudrücken vermögen. Und so reifte in Louis der Entschluss, trotz der extrem kleinen jeweils zur Verfügung stehenden Mengen, die vier so unterschiedlichen Moste getrennt auszubauen. Das Resultat: Phantastische Terroirweine, Winzerkunst in höchster handwerklicher Perfektion, die zu den großen Weinunikaten Frankreichs zählen: Emotional zutiefst berührende Meisterwerke, eine Ode an die Sinnlichkeit und Komplexität alter Grenachereben, die Ihnen, werte Kunden, über mehr als 20 Jahre hinweg die Geschichte ihres großen Terroirs von Gigondas erzählen werden. Bevorzugt in liebevolle Hände abzugeben!

Obwohl alle vier Weine von Parker sehr hoch bewertet werden, sind die Preise im Vergleich zu qualitativ gleichwertigen Pretiosen aus Châteauneuf-du-Pape deutlich günstiger! Der einzige Wermutstropfen sind allerdings die homöopathisch geringen Quantitäten, die uns leider zwingen, die Zuteilung dieser extrem raren Weltklasseweine strikt zu limitieren, damit möglichst viele Liebhaber großer Rhôneweine den Zauber dieser großen Terroirweine erfahren können. Wir bitten um Ihr Verständnis.

171506 Saint Cosme, Gigondas Valbelle rouge 2006 33,00 Euro
Die Essenz der ältesten Reben des Gutes von großartigen Kalksteinböden! Dem Glase entströmt ein komplexes Beerenspektrum von kaleidoskopartiger Komplexität, unglaublich verführerische Aromen von Blau- und Brombeeren, unterlegt von Veilchen und welken Rosen, dazu Noten von orientalischen Gewürzen, Kräutern der Provence, weißem Pfeffer, eingelegten schwarzen Trüffeln, Mineralien, Holzrauch und noble Schokoladenanklänge. Am Gaumen präsentiert sich dieses Weinmonument bei aller Tiefe, Fleischigkeit und inneren Dichte von seidener Textur, großartiger Frische und enormer Mineralität. 92-95 Parkerpunkte!
Zu genießen 2010 bis 2030.


max. 3 Flaschen pro Kunde


1715106 Saint Cosme, Gigondas Valbelle rouge 2006, Magnum 1,5l 67,00 Euro


max. 1 Flaschen pro Kunde


171504 Saint Cosme, Gigondas, „Valbelle” rouge 2004 29,90 Euro



179206 Saint Cosme, Gigondas „Le Claux”, rouge 2006 33,00 Euro
Gelbe Kalkböden mit einem hohen Lehmanteil ergeben den maskulinsten, tiefsten, opulentesten, konzentriertesten und strukturiertesten der 4 großen Terroirweine aus Gigondas, der für Louis „den Weinen, wie sie unsere Großväter machten, am nächsten kommt”. 92-95 Parkerpunkte!
Zu genießen 2012 frühestens bis nach 2030.


max. 3 Flaschen pro Kunde


179106 Saint Cosme, Gigondas „Le Poste”, rouge 2006 33,00 Euro
Ganze vier Barriques konnten von dieser burgundischsten, femininen (stilistisch der Gegenpol zum Le Claux!), ungemein betörenden, in ihren Tiefendimensionen geradezu geheimnisvollen Cuvée abgefüllt werden, die von Grenachereben von purem Kalkboden stammt, der unmittelbar um die alte mittelalterliche Kapelle von Saint Cosme das Terroir bestimmt. 93-95 Parkerpunkte!
Zu genießen wegen seiner frühen Zugänglichkeit und feinen Tanninen ab Herbst diesen Jahres bis etwa 2020, vielleicht auch deutlich länger.


Einzelflaschenabgabe!


171906 Saint Cosme, Gigondas „Hominis Fides” rouge 2006 33,00 Euro
Von der Stilistik her der mineralischste aller vier Einzellagenweinen, eine Folge des hohen Sandanteils (hierin deutliche Parallelen zu den legendären Châteauneuf-du-Pape Réserveweinen von Clos du Caillou und Vieille Julienne!) im Kalksteinboden. „Unglaubliche Fruchtintensitität und ebenso unglaublich verführerisch, 94-96 Punkte”, Parker.
Zu genießen etwa ab 2010 bis nach 2025.


Einzelflaschenabgabe!


179005 Saint Cosme, Saint Joseph, rouge 2005 21,00 Euro
Sie lesen richtig, werte Kunden, Louis Barruol produziert auch einen spektakulär großen Rotwein von der nördlichen Rhône, natürlich aus 100% Syrahtrauben. Von den steilen Höhenlagen im Norden der Appellation erzeugt Louis in kleinen Mengen einen dichten, konzentrierten, hochreifen „St. Joseph” mit einem zart rauchigen Duft, dazu komplexe Aromen von schwarzen Johannisbeeren, wilden Brombeeren, frisch geschrotetem schwarzem Pfeffer, dunklem Fleisch und würzigem Tabak, der mineralische Unterton, von den Granitböden stammend, ist deutlich vernehmbar, ebenso wie die Anklänge an Röstaromen und wild wachsende Kräuter. Am Gaumen wirkt dieser noble St. Joseph kühl und erfrischend mit fein ziselierter Säure und geschliffenem Tannin. Ein fabelhafter Wein, der im Kontext zu den südlichen Rhônegwächsen von Louis leiser und zurückhaltender wirkt, aber nicht weniger spannend! Zu genießen ab sofort bis 2020.




Château Beaucastel - Châteauneuf-du-Pape

Originäre Weltklasseweine der südlichen Rhône aus biodynamischem Anbau mit moderatem Alkoholgehalt und traumhafter Finesse!

Beaucastel: Ein Name, eine Legende. Uralter Rhôneadel! Wer einmal den großen Rhône-Klassiker „Hommage à Jacques Perrin” getrunken hat, den lässt ein Beaucastel sein ganzes Leben lang nicht mehr los. „Es ist unbestreitbar, dass Beaucastel nicht nur die langlebigsten Rot- und Weißweine der südlichen Rhône hervorbringt, sondern mit die größten und charaktervollsten Gewächse ganz Frankreichs: Es sind weiße und rote Referenzweine!” urteilt Parker voller Enthusiasmus. Und die „Bibel” der französischen Weinkritik, das ‚Classement’ der REVUE DU VIN DE FRANCE, stuft dieses Weltklassegut als einziges der südlichen Rhône ein in die winzig kleine, elitäre Spitzenklasse der besten Domainen aus ganz Frankreich.

Château Beaucastel
Frühlingszauber auf Château Beaucastel

175107 Perrin, Côtes du Lubéron, blanc 2007 5,80 Euro
Nicht nur bei den Rotweinen sind die Perrins absolute Spitze, auch ihre Weißweine wie diese herrlich leckere Alltagscuvée (Grenache Blanc, Bourboulenc, Ugni Blanc, Roussanne) aus den autochthonen Rebsorten der Region weiß zu gefallen! Dieser authentische Weißwein vom Fuße des malerischen Mont Ventoux begeistert mit den traumhaften Aromen seiner zauberhaften Landschaft, mit Noten von weißen Blüten und den Früchten seiner Region, mit Anklängen an frisch gemahlenes Heu und nussigen Aromen sowie einer herrlich frischen, rassigen Note, die stets Lust macht auf das nächste Glas. Fabelhafter Apéritif- und Terrassenwein aus biologischem Anbau, schmeckt aber auch vorzüglich zu Spargel, Salaten, Fisch und hellem Geflügel.



174107 Perrin, Côtes du Ventoux Rosé 2007 5,80 Euro
Wirklich gute Rosés sind extrem rar, doch hier finden Sie einen richtig seriösen! Ein Bio-Wein mit viel Geschmack, Ausdruck und Tiefe – ein Meisterwerk von erstklassigen Reben vom Fuße des bezaubernden Mont Ventoux!



174206 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2006 5,80 Euro
Er läuft und läuft und läuft und... . Kein Wunder: „Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Niveau zu derart sympathischen Preis produziert werden kann, ein Wein für all diejenigen, die hohe Qualität und großen Trinkgenuss suchen”, schwärmt Parker bereits seit Jahren begeistert über diesen phantastischen Alltagswein und feiert unseren aktuellen 2006er mit der Auszeichnung „excellent value”! Und der DECANTER urteilt euphorisch: „Ein Vergnügen, ein großer und vortrefflicher Weinwert”!
Und was ist das für ein herrlicher Alltagswein des fabelhaften Jahrgangs 2006 an der südlichen Rhône vom Fuße des mythischen Bergriesen des Mont Ventoux, einer Appellation, die immer noch Geheimtipp-Status besitzt! Bereits die ausgezeichneten Jahrgangsvorgänger erfreuten sich bei Ihnen, unserer werten Kundschaft, großer Beliebtheit. Und im phantastischen Jahr 2006 ist diese faszinierend harmonische, elegante, traumhaft frische und ungemein trinkfreudige Cuvée aus Grenache, Syrah, Carignan und Cinsault in ihrer sympathischen Preisklasse selbst im aufregenden französischen Süden fast ohne Konkurrenz! Dieser leckere Bio-Wein bietet eine tiefrubinrote Farbe und verführerische Düfte nach schwarzen Kirschen, reifen Brombeeren, Veilchen, weißem Pfeffer und den unvergleichlich aromatischen Gewürzen der Provence. Seine zarte Transparenz und Komplexität in Duft und Geschmack, seine beeindruckende Konzentration und Dichte (völlig ungewöhnlich in dieser so konsumfreundlichen Preisklasse, ein Geschenk der großartigen Syrahpartie in der Cuvée), sein verführerischer Schmelz und die butterweichen, cremigen Tannine machen ihn im positiven Sinne zu „everybodys darling”.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis wenigstens 2010.

Perrin, Côtes du Ventoux rouge


Château Beaucastel
Château Beaucastel

175006 Perrin, „Peyre Blanche” Cairanne Village rouge 2006 9,90 Euro
Natürlich handelt es sich bei den prestigeträchtigen legendären Renommier-Châteauneufweinen von Beaucastel um die Flaggschiffe der Familie Perrin, daneben erzeugt man aber auch in ebenfalls biodynamisch bewirtschafteten erstklassigen Lagen um Châteauneuf-du-Pape herum, die das gleiche vorzügliche Terroir der Prestigeappellation aufweisen, köstliche Rotweine im charakteristischen Stil der südlichen Rhône. Und einer dieser fabelhaften Rotweine von traumhaften Satellitenlagen um das Epizentrum kommt von malerischen, extrem steinigen Weinbergen aus Cairanne, einem traumhaften Örtchen „mit einem beeindruckenden Potential” (Parker). Die betörende, ungemein schmeichlerische, Grenache-dominierte Cuvée ‚Peyre Blanche’, ein qualitativ herausragender und gleichzeitig einer der preis,wertesten’ Weine der Rhône, wird extrem schonend und ohne kellertechnische Eingriffe aus kleinbeerigen Trauben uralter Reben vinifiziert, die einen dunkelroten, höchst authentischen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch ungebändigter Wildheit ergeben. In der Nase faszinierende Anklänge an Schwarz- und Blaubeeren, aromatische Kräuter der Provence, Süßkirschen und Karamell. Am Gaumen von einer betörenden, ganz seltenen Weichheit und Cremigkeit bestimmt, komplex, von exzellenter Struktur, dicht und dennoch elegant und geschliffen und jahrgangsbedingt mit einer traumhaften Frische gesegnet. 2006 steht schlicht an der südlichen Rhône als Synonym für trinkanimierende Frische und die Absenz von Schwere, aber moderaten Alkohol von knappen 13,5 Volumenprozent und folglich Trinkspaß ohne Ende. Dieser phantastische Wein aus einem Super-Rhônejahr ist nach meinem Geschmack wegen seiner feinst balancierten Stilistik, der Vermählung einer großartigen inneren Dichte, seidenen traumhaft weichen Tanninen und seiner herausragenden Frische DER Referenzwein seiner aufstrebenden Region Cairanne. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können! Herzlichen Glückwunsch Pierre Perrin zu dieser phantastischen Leistung!
Zu genießen wegen seiner cremig-kühlen Tannine ab sofort, Höhepunkt Mitte 2009 bis nach 2012.



Château Beaucastel
Alte Reben

174505 Beaucastel, Coudoulet de Beaucastel, rouge 2005 16,95 Euro
Ein Rhônefestival, ein erotisches Feuerwerk der Sinne! Oder um nochmals mit Parker zu sprechen: „This is almost the bottle essence of Provence”. Zu genießen mit größtem Vergnügen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis wenigstens 2018.

Beaucastel, Coudoulet de Beaucastel, rouge



Domaine de Triennes - Nans-les-Pins, Provence

Burgunds Kultdomainen Romanée-Conti und Dujac vinifizieren im Herzen der Provence betörend südliche Weine mit burgundischem Esprit!

Im Herzen der wildromantischen Provence: Helle Kalkböden kontrastieren mit dem azurblauen Himmel und tiefgrünen Pinien, die mit den zahlreichen Wildkräutern die Flora bestimmen und ihre faszinierenden Düfte in die Außenhaut der kerngesunden Träubchen der hier wachsenden Edelreben übertragen. Und genau dieses traumhafte Terroir bewog zwei der mythischen französischen Winzerpersönlichkeiten zu einem gemeinsamen Projekt auf diesem gesegneten Stückchen Erde: Jacques Seysses von der Domaine Dujac in Morey-Saint-Denis, dessen legendäre Pinot Noir weltweit als Inkarnation der sprichwörtlichen burgundischen Eleganz und Finesse gelten, und Aubert de Villaine von der Kultdomaine de la Romanée-Conti.

Domaine de Triennes
Jacques, Jeremy und Rémy Seysses

Beide charismatische Persönlichkeiten gehören zu den großen lebenden Legenden des burgundischen Weinanbaus und haben es sich zum Ziel gesetzt, mit der gleichen Qualitätsphilosophie, die ihre jahrzehntealte Reputation im Burgund begründet hat, in der lieblichen Landschaft der Provence große Weine zu erzeugen, die jedoch im Unterschied zu den exorbitanten Preisen, die für ihre burgundischen Pretiosen bezahlt werden, für jedermann erschwinglich sein sollen.

Jacques Seysses erläutert in seiner gewohnt engagierten Art: „Das wichtigste, was man auf solch großartigem Terroir machen muss, ist, Trauben höchster Qualität zu ernten. Daher haben wir nach dem Kauf der Weinberge, die alten Reben liebvoll restauriert, genau nach den Prinzipien, nach denen wir seit jeher auf der Domaine Dujac arbeiten und neue hochwertige Edelreben angepflanzt. (Jacques bezeichnet sich zwar ausdrücklich nicht als Bio-Winzer, da er den Kult ablehnt, der mit entsprechenden „Ideologien” zusammenhängt, arbeitet aber auch im Burgund schon seit über 20 Jahren nach biologischen Prinzipien und extrem aufwändig in seinen Weinbergen mit einer kompromisslosen Selektion während der Ernte.) Der handwerklichen Arbeit im Weinberg haben wir somit die höchste Priorität eingeräumt, dagegen waren unsere Investitionen im Keller eher zweitrangig”.
Letztere Aussage ist natürlich Understatement pur, denn das Equipment in den optimal klimatisierten Anlagen ist schlicht state-of-the-art! Doch entscheidend für den Maßstäbe setzenden Qualitätsstandard des neuen Fixsterns am provençalischen Weinhimmel ist in der Tat die Seyssessche Philosophie: Schon vor einem Jahrhundert, als erst wenige technische Hilfsmittel verfügbar waren, wurden herrliche Weine in der Bourgogne produziert, so dass es drei Säulen sind, auf der seine Weinbereitung beruht: Die sorgfältige Kultivierung der Weinberge, die ständigen Verbesserungen des Traubengutes und (bei allem Zugriff auf allerfeinste Möglichkeiten im Keller wie einer ungemein schonend arbeitenden Presse) einer eher traditionellen Ausbauweise der Weine in Barriques erlauchter Provenienz, die nach ihrer Erstbelegung auf der Domaine Dujac ihre Reise in die Provence antreten, um mit dem feinen Most der auf der Domaine Triennes geernteten Trauben wieder befüllt zu werden. In der penibel sauberen Kellerarbeit („Mein Lehrmeister verbrauchte dreimal soviel Wasser, wie er Wein erzeugte und das habe ich von Anfang an auch so gemacht”.) orientiert sich Jacques Seysses an den altbewährten Traditionen, die schon seine Gewächse aus dem Burgund zu einzigartigen Weinpersönlichkeiten haben werden lassen.

Domaine de Triennes

Ein kleines Detail vermag die ungemein sorgfältige Weinerzeugung zu beschreiben, der sich Jacques verpflichtet fühlt: Um die gleich bleibend hohe Qualität seiner Barriques zu sichern, kaufen Jacques und einige gleich gesinnte Freunde gemeinsam Allier-Holz ein und lassen es vor der Verarbeitung drei Jahre lang an der Luft trocknen! Besonders zu betonen ist, dass das neue Eichenholz nicht seines Geschmacks wegen verwendet wird, sondern weil es dem jungen Wein über lange Zeit hinweg eine Sauerstoffeinwirkung verschafft. Dadurch wird nicht nur die Notwendigkeit von Schwefelgaben verringert, sondern es gelangen auch feine Tannine in den Wein, die v. a. den Pigmenten Stabilität verleihen. Eine zu starke Anröstung der Fassdauben würde jedoch die Tannine verbrennen, die dann nicht mehr optimal wirken können und verursachte darüber hinaus einen aufdringlichen, strengen Holzkohlegeschmack; daher bevorzugt Seysses Fässer mit möglichst geringem Anröstungsgrad! Kein Wunder, dass bei einer solch bis ins Detail durchdachten und sanften Weinbereitung und einer leidenschaftlichen Beseeltheit für großen Wein seine legendären Pinot Noir geradezu als die Inkarnation der sprichwörtlichen burgundischen Eleganz und Finesse gelten! Und exakt diese Parameter zeichnen unsere heute präsentierten betörenden Gewächse des neuen provençalischen Leuchtfeuers aus: Phantastische Weine, die ihre provençalische Seele mit den burgundischen Prinzipien vermählen: Träume des Südens paaren sich mit einer becircenden Leichtigkeit, betörenden Duftigkeit und feinster Präzision. Wir laden Sie herzlich ein auf eine spannende Entdeckungsreise in die neue Weinwelt zweier großer französischen Winzerlegenden. Wohl bekomm’s!

Domaine de Triennes

134106 Triennes, Les Auréliens, VdP du Var blanc 2006 8,80 Euro
Ein sehr cremiger, dichter, komplexer Weißwein aus Frankreichs traumhaft schönem Süden, der aber nach den Vinifizierungsprinzipien des Burgund in zwei- und dreijährigen erstklassigen Barriques der Domaine Dujac heranreifen konnte. Daher bezaubert auch ein ungemein feingliedriger, rassiger, eleganter und finessenreicher Chardonnay aus großem Weißweinjahr Nase und Gaumen, der überhaupt nichts ‚Fettes’ in seiner Stilistik hat und dessen wohldosierter Holzeinsatz nur eine dienende Funktion besitzt, aber sich nicht in den Vordergrund spielt. In der Nase mineralische, zartbuttrige und fein rauchige Aromen, ganz zart von Haselnuss unterlegt. Am Gaumen sehr harmonisch, tolles Gleichgewicht, fein balanciert, mit einem frischen Kern von weißen Blumen sowie noblen Mineralien. Außerdem verführt der „Aureliens” mit sommerlich-südlichen Aromen, denn es wurde ihm ca. 5% Viognier zugegeben, so dass dieser wunderschöne Tropfen über einen höchst eigenständigen Charakter verfügt. Ein Glas dieses saftigen, cremig-weichen, fein mineralischen und würzigen Weißweins zur mediterranen Küche oder abends auf der Terrasse und Erinnerungen an die unvergleichliche Landschaft der Provence werden wach und verführen zum Träumen.
Zu genießen ab sofort bis 2010.

Triennes, Les Auréliens, VdP du Var blanc


Domaine de Triennes

134507 Triennes, Gris, VdP du Var rosé 2007 7,80 Euro
Sie, liebe Kunden, wissen, dass wir nur ganz wenige Rosés in unserem Programm führen, da sie zu selten unseren Ansprüchen nach einem wirklich guten Wein genügen. Einer dieser raren Ausnahmerosés ist diese so würzige, erfrischende Cuvée aus Cinsault, Carignan, Merlot und Syrah, zart lachsfarben und mit einem verführerischen Aromenspektrum versehen. Jeder Schluck dieses genialen Rosés demonstriert, warum den Provence-Rosés so oft Elogen geflochten werden, die in den allermeisten Fällen jedoch der Realität nicht standhalten, werden doch nur allzu viele dieser leichten Weinchen ohne jeglichen Qualitätsanspruch kritiklos von gutgläubigen Touristen kistenweise mit nach Hause genommen. Doch setzen wir die rosarote Brille des von der provençalischen Landschaft betörten Urlaubers einmal ab, bleibt das ernüchternde Bild, dass die Schönheiten der Landschaft mit den Gegebenheiten in der Flasche heftig kontrastieren. Doch es gibt sie immer noch, die raren Ausnahme-Rosé, die den legendären Ruf ihrer Gattung und die Sehnsüchte der Provenceliebhaber stimmig vereinen. Unser heute präsentierter feinfruchtiger, frischer, ungemein eleganter 2007er (trinkanimierende, locker-leichte 12,5 Volumenprozent Alkohol) ist einer der besten Rosés Südfrankreichs und demonstriert eindrucksvoll, warum er brandaktuell mit einer Goldmedaille in Paris, der einzigen ernst zu nehmenden französischen Weinmesse, ausgezeichnet wurde! Er besitzt einfach alles, was den meisten Rosés fehlt: Körper und Extrakt, Esprit und Finesse, Frische und Kühle, leckere Beerenaromen ebenso wie provençalische Wildkräuter. Ob sommerliche Salate, Jakobsmuscheln, Lachs oder Grillfleisch, dieser Traum der Provence weiß stets zu verzaubern!



134205 Triennes, Les Auréliens, VdP du Var rouge 2005 8,80 Euro
Faszinierend mineralischer, ungewöhnlich finessenreicher Rotwein aus naturnahem Anbau mit knappen 13 Volumenprozent Alkohol – unzweifelhaft ist das ist die begnadete Handschrift zweier großer Winzermagier des Burgund! In der Farbe ein tiefdunkles Rubinrot mit violetten Reflexen, in der Nase verführt ein berauschendes, ungemein intensives, kühl-nobles Cassis-, Brombeer- und Holunderblütenbukett von in optimalem Reifezustand geernteten Cabernet Sauvignon-Trauben, mit Anklängen an schwarze Trüffel, Mineralien sowie die noblen Gewürze der Provence. Die Früchte der erstklassigen Syrahrebstöcke dieser begeisternden Cuvée zeichnen verantwortlich für eine hochelegante Stilistik, die gekennzeichnet ist durch eine ‚nördliche’ Kühle und eine subtile Finesse. Am Gaumen betören reife rote Beeren, Cassis, schwarze Pralinen und eine subtile Mineralität, die an legendäre Gewächse der nördlichen Rhône erinnert. Die Zunge taucht ein in ein animierendes süßliches Aromenspektrum, das Erinnerungen hervorruft an die frühen Jahrgänge der Kultdomaine Trévallon (deren Weine die gleiche Rebsortenzusammensetzung besitzen!) und wird verwöhnt von einem dichten, konzentrierten Extrakt mit schöner Komplexität, exzellenter Struktur und betörendem Finale mit einer weichen, cremigen Tanninstruktur. Dieser phantastische, höchst authentische Rotwein mit seinem herrlich moderaten Alkoholwert ist einer der großen Preissensationen des französischen Südens!
Zu genießen ab sofort bis 2012.

Triennes, Les Auréliens, VdP du Var rouge


Domaine de Triennes

134404 Triennes, St. Auguste, VdP du Var rouge 2004 12,90 Euro
Als hochwertige Cuvée aus den Edelreben Cabernet Sauvignon, Syrah und Merlot darf diese traumhafte Trouvaille des Aufsehen erregenden Prestigeobjekts der beiden Burgunder-Legenden dennoch „nur” als vin de pays eingestuft werden – so wie auch der berühmteste provençalische Rotwein, unser extrem rarer und weltweit von Kennern gesuchte Domaine de Trévallon. Da wiehert er wieder mal kräftig, der französische Amtsschimmel! Aber welch großartige Vermählung gehen hier die Edelreben Merlot, Syrah und Cabernet Sauvignon mit der gezähmten „wilden” Aromatik des französischen Südens ein! Dieser elegante, verführerische Wein erinnert in der Nase an große Crus aus St. Émilion, die jedoch ein Vielfaches kosten, denn er betört mit einer beerigen (schwarze Johannisbeeren!) und kirschigen Frucht sowie edlen Kräutern der Provence und brilliert mit einer feinsinnigen Mineralität und komplexen Aromenintensität. Am Gaumen bestens strukturiert infolge des 12-monatigen Ausbaus in gebrauchten Barriques nobler Provenienz, in dem im Vorjahr die Spitzenweine der Kult-Doamine Dujac gereift sind: ein vielschichtiger, fein balancierter Wein mit einer komplexen Fülle und einem schmeichlerischen, zart tabakigen Finale! Ein Hochgenuss sowohl für die Liebhaber südfranzösischer Weine als auch vornehmer Bordelaiser Gewächse.
Nichts an diesem vornehmen Grandseigneur des Südens ist laut oder vorlaut und er bereitet bereits in seiner Primärfruchtphase infolge seiner weichen Gerbstoffe großes Trinkvergnügen: Dieser animierende Wein (gerade mal knappe 13,5 Volumenprozent Alkohol) mit seiner feinen Säure wird sich noch über zwei Jahre hinweg bestens entwickeln und seinen Höhepunkt wohl zwischen 2009 und 2014 erreichen.

Triennes, St. Auguste, VdP du Var rouge



Domaine Henri Boillot - Côte de Beaune

Burgund 2006 bildet in seiner qualitativen Spitze zusammen mit seinem Zwillingsjahrgang 2005 den besten Jahrgang seit 1978 – Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „Ein exzellenter Jahrgang, ein würdiger Nachfolger von 2005 mit klassischen Weinen von phantastischer Reinheit und Transparenz, heterogener in der Qualität, aber bisweilen noch größer als 2005.”

Die großartigen Weißweine der Domaine Henri Boillot wurden von Allen Meadows im Vorjahr als die besten Weißweine im Burgund gefeiert – sage und schreibe 7 fabelhafte Gewächse auf absolutem Weltklasseniveau zählte er zu den 43 besten Weißen der gesamten Region: „Don’t miss!” Und Henris fabelhafte 2006er sind qualitativ zumindest auf Augenhöhe!

Burgund im dritten Jahrtausend nach der Zeitenwende: Eine avantgardistische Generation von engagierten und kompetenten Winzern hat sich der Rückbesinnung auf ihr einzigartiges Terroir und den unermesslichen Schatz ihrer alten Reben als Ursprung aller Weinqualität verschrieben, hat die jahrzehntelang durch Überdüngung ausgelaugten Böden und malträtierten Rebstöcke behutsam regeneriert und erntet heute aus biologischem oder naturnahem Anbau Trauben höchster Qualität aus niedrigsten Erträgen. „Die Zukunft der besten Weinberge Burgunds”, bemerkt daher völlig zu Recht Jancis Robinson „scheint eine Rückkehr zu den lange vergessenen Idealen der Vergangenheit zu sein. Und die REVUE DU VIN DE FRANCE urteilt: „Man kann von einer wirklichen Revolution sprechen... Es gibt nichts wichtigeres in der heutigen französischen Weinwelt als die Erneuerung Burgunds”: Große Winzerpersönlichkeiten produzieren endlich wieder die absoluten Spitzenqualitäten, die den einzigartigen Ruf, den Mythos des Burgunds, in der ganzen Welt verbreitet haben!

Domaine Henri Boillot - Côte de Beaune
Henri Boillot

Und „Henri Boillot ist einer der neuen Superstars des Burgunds. Vielleicht am eindrucksvollsten ist, dass er sich sowohl mit Chardonnays als auch Pinot Noirs auszeichnet”, urteilen sowohl Steven Tanzer als auch Allen Meadows, zwei der kompetentesten und einflussreichsten Burgundkenner weltweit. Allen Meadows rechnete die fabelhaften 2005er im Basisbereich zu den größten Schnäppchen des Jahrhundertjahrgangs, geriet bei der Beurteilung der Spitzenweine vollends ins Schwärmen und zählte sieben großartige Weißweine zu den größten 43 Gewächsen des Burgunds: Ein einzigartiger Triumph, der in seiner ganzen Dimension erst erfasst werden kann, wenn man weiß, dass Boillot damit selbst die weltberühmte Domaine Leflaive auf den zweiten Platz verweist! Und meine Verkostungen vor Ort (allein dreimal war ich im vergangenen Herbst und in diesem Frühjahr im Burgund, um den Jahrgang 2006 in all seinen Facetten zu verstehen) waren eine Demonstration der Ausnahmestellung Henri Boillots. Nach meiner Auffassung setzen seine großartigen Weißweine – und dies in ihrer gesamten Bandbreite vom Bourgogne blanc („This is a terrific Bourgogne that easily competes with many villages level wines”, lobte Meadows den 05er) bis hin zu den legendären Spitzenweinen – die Maßstäbe, an denen sich alle anderen Weißweine des Burgunds, und damit alle Chardonnays der Welt, zu messen und zu orientieren haben.
Alle Weinliebhaber, die erfahren möchten, zu welch qualitativen Höhen sich die Chardonnayrebe in den großen Terroirs von Meursault, Puligny- oder Chassagne-Montrachet emporzuschwingen vermögen, dürfen sich die Referenzweine dieses genialen Produzenten nicht entgehen lassen. Boillots singuläre Weißweine besitzen eine Frische, Mineralität, Präzision und Finesse, die im Burgund unerreicht sind und vermögen ähnlich den einzigartigen Rieslingen von Keller, Dönnhoff oder Prüm Emotionen zu wecken, wie wenige andere Weine der Welt. Einige der größten Terroirs („Boillot hat das Privileg, mit den weltweit besten Lagen für Chardonnay aus Meursault, Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet arbeiten zu können”, Steven Tanzer) werden von einem visionären Genie in größter handwerklicher Kunst in einer ungemein einfühlsamen und extrem schonenden Kellerarbeit in einzigartige Weine transmittiert. „In einem feinen Corton, Meursault oder Puligny findet sich stets eine Dimension zurückhaltender Eleganz und Klasse, die sich jeder Nachahmung zu entziehen scheint”, konstatiert daher sehr zutreffend Remington Norman in seinem Klassiker über „die großen Weine der Côte d’Or”. Lassen Sie sich, liebe Kunden, diese traumhaften Trouvaillen auf keinen Fall entgehen, die neben ihrem großen Genussfaktor auch eine extrem lohnende Wertinvestition in die Zukunft darstellen, da sie im Preis sicherlich sehr stark steigen werden!

Einige Anmerkungen zum Jahrgang 2006: Dieser Jahrgang ist in seiner gesamten Breite nicht so homogen großartig ausgefallen wie 2005, aber in der Spitze für viele Kenner und Liebhaber wohl gar noch besser, eine Ansicht, die auch viele Winzer teilen! Und wenn die 2005er in ihrer Stilistik mehr vom einzigartigen Klima dieses Jahrhundertjahrgangs geprägt werden, ist 2006 ein großer Jahrgang der besten Winzer und der großen Terroirs. Warum?

Domaine Henri Boillot - Côte de Beaune
Nach der Verkostung: Die Burgundaficcionados sind begeistert

Nach einem kühlen, feuchten August, der auf die Hitze des Juli folgte, die im Übrigen größer war als in 2003, kehrte im gesamten Burgund im September eine traumhafte Schönwetterperiode zurück, so dass sich der Abschluss des Reifeprozesses der kleinbeerigen Träubchen (optimales Verhältnis von geringen Saftanteilen zur dicken Traubenhaut, in der sich die wertvollen Inhaltsstoffe wie Mineralien und Aromen konzentrieren) enorm schnell vollzog: „Täglich in den Weinbergen zu sein, um dort die Trauben zu probieren und ihren Reifezustand zu überprüfen, war unerlässlich”, erläuert mir Henri Boillot bei meinen Proben vor Ort in Meursault. „Eine frühe und sehr schnelle Ernte (binnen 8 Tagen!) in 2006 war der Schlüssel zum Erfolg, insbesondere um die Säure (die im warmen indian summer der wunderschönen Septembertage rasend schnell „verdunstete”) und damit die Frische im Wein zu bewahren. Außerdem machten wir quasi eine Ernte vor der Ernte, denn nach dem kühlen, feuchten August, der nach dem heißen Juli ein Segen war und Mensch und Rebe durchatmen ließ, mussten alle Träubchen, die nicht kerngesund waren, rigoros zu Boden geschnitten werden.” Die Folge solch handwerklicher Präzisionsarbeit war eine kleine Traubenmenge, deutlich geringer als im Vorjahr (und ALLE Winzer, die nicht bereit waren, diese Konsequenz in Kauf zu nehmen, haben eben nicht gleich gute Weine wie in 2005 vinifiziert), aber qualitativ ein Jahrgang zumindest auf Augenhöhe mit dem legendären 2005er, der Henri Boillot nicht nur nach Ansicht von Allen Maedows an die Spitze aller Weißweinproduzenten Burgunds katapultierte. „Meine Weißweine erinnern stilistisch an die legendären Jahrgänge 1986 und 2004, wobei natürlich vor allem die 2004er mit ihrer traumhaften Vermählung zwischen ihrer glasklaren Mineralität und wunderbaren Finesse noch bei vielen meiner Kunden im Keller reifen”, erläutert Henri mit sichtlichem Stolz und seine Rotweine besitzen genau jene Sinnlichkeit, jene singuläre Feinheit, unnachahmliche Präzision und schwebende Transparenz, die das Markenzeichen aller großen Pinot Noir aus dem Jahrgang 2006 (meine persönlichen Favoriten des letzten Jahrzehnts, die man im übrigen stilistisch mit keinem anderen Jahrgang vergleichen kann, so singulär präsentieren sie sich in ihrem Charakter!) darstellt. Es ist auch müßig zu diskutieren, welcher der beiden Zwillingsjahrgänge 2005/6 denn in der Spitze letztendlich der noch größere ist, denn diese Frage wird man erst nach 20 und mehr Jahren beantworten können, wenn die besten Gewächse beider Jahrgänge ihre optimale Trinkreife erreicht haben werden. Stilistisch sind sie jedenfalls sehr unterschiedlich: Opulent, dicht, konzentriert, kraftvoll, mit großer Struktur die 2005er, mit einer atemberaubend sinnlichen Frucht, filigran, unvergleichlich fein und frisch und mit der sprichwörtlichen burgundischen Finesse ausgestattet die hedonistischen, sublimen 2006er. Henri Boillots sensibles Händchen beim Treffen des optimalen Erntezeitpunktes hat jedenfalls zu traumhaften Weinen in Boillots ureigener, unverkennbarer Stilistik geführt: Traumhaft frische, finessenreiche Gewächse, die „pursten”, kristallinsten, „burgundischsten” Weine seit Jahrzehnten!

Sie sind neugierig geworden auf die genialen Referenzweine von Henri Boillot? Dann möchten wir Ihnen abschließend noch einige Urteile renommierter Burgunderkenner zur Kenntnis geben:

„Henri Boillot vinifiziert weiterhin atemberaubende Weine... Die Geschwindigkeit, mit der er dieses Qualitätslevel erreicht hat, ist nichts anderes als spektakulär”, Allen Meadows.
„Ein Perfektionismus auf allen Ebenen ist die einzige Erklärung für den aktuellen Erfolg dieser beispielgebenden Weine. Sie befinden sich zurzeit in der absoluten Spitze Burgunds. Wir sind seit Jahren beeindruckt von der erstaunlichen Reinheit und Mineralität der Weißweine und dem aromatischen Charme seiner Rotweine,” Bettane, Desseauve, Le Grand Guide des Vins de France 2008.
„Henri Boillot reiht in den letzten Jahren Höhepunkt an Höhepunkt, er scheut keine Mühen und Kosten, pflegt jedes noch so kleine Detail und erzeugt auf diese Weise großartige Weine”, Wine Advocate.

Und jetzt viel Spaß mit phantastischen Burgundern der absoluten Weltspitze!


210006 Boillot, Bourgogne blanc 2006 21,50 Euro
Bei aller Fülle und Saftigkeit ein wunderschön feingliedriger, rassiger, eleganter und finessenreicher Chardonnay – ein Traum eines klassischen weißen Burgunders! In der Nase mineralische sowie fein rauchige Aromen und betörende Anklänge an Haselnuss; am Gaumen reichhaltig, traumhaft saftig, mineralisch, wegen seiner prägnanten Säurestruktur herrlich frisch, damit äußerst animierend und daher schon in seiner Jugend mit größtem Vergnügen zu genießen. In seiner Stilistik eher der „mineralisch-rassige” als der opulent-cremige Typus, auf der Zungenmitte mit einem frischen Kern von Reineclauden und Quittengelee versehen, dazu weiße Blumen und Anklänge an Brioche, sehr harmonisch, balanciert und erfrischend! Ein großartiger Gaumenschmeichler mit wahrhaft geschliffenem Charakter, ein betörender Charmeur, auf der gleichen Qualitätsstufe wie viele doppelt so teure Prestigeweine aus Meursault, kein Wunder, stammen doch die Trauben überwiegend aus deklassierten Villagelagen, insbesondere aus Meursault! Große Qualität zu ungemein fairem Preis! „Wenn mir mein Bourgogne blanc gelingt, gelingt mir auch alles andere”, so pflegt Henri Boillot auf die Frage zu antworten, welcher Wein die größte Herausforderung für ihn darstelle. Zusammen mit Coche-Durys Bourgogne ist daher dieser unter Kennern bereits legendäre Weißwein sicherlich das Beste, was in dieser Qualitätsstufe im Burgund zu erwerben ist. Rasse, Finesse und Mineralität zeichnen eine wunderbare Einführung in die phantastische Welt der einzigartigen Weißweine Boillots.
Zu genießen ab sofort bis 2010.

Boillot, Bourgogne blanc


210406 Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Clos de la Mouchère” blanc 2006 64,80 Euro
Clos de la Mouchère ist eine exzellente Monopol-Parzelle aus großartigem Kalk-Lehmboden mit über 60 Jahre alten Reben innerhalb des 1er Crus Perrières in Puligny. Das Resultat: Ein traumhafter, atemberaubender, extraktreicher Weißwein von einer außergewöhnlichen Tiefe des Geschmacks, voll vibrierender Kraft und von einer faszinierenden Lebendigkeit. Steven Tanzer zählt diesen Wahnsinnsstoff zu den großen Weinen dieses fabelhaften Jahrgangs! Mich persönlich begeistern die feine Mineralität, der verspielte, fast zärtliche Stil und die traumhafte Frische dieses Meisterwerks, dessen Trauben im Übrigen als erste der Domaine am 14 September gelesen wurden. Sie wissen: Eine relativ frühe Ernte war in 2006 neben extremer Selektion DER Schlüssel zum Erfolg!
Potenzial bis weit nach 2020 und Kategorie persönlicher Lieblingswein.

Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Clos de la Mouchere” blanc

Tanzer: 92-94 Punkte


210106 Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Les Pucelles” blanc 2006 64,80 Euro
Heute dominiert weltweit ein „internationaler” Chardonnay-Stil: Ein fülliger Weißwein mit üppigen tropischen Früchten, dem durch das „Zaubermittel” Eichenholz ein reiches Gewand aus toastigem Vanillegeschmack angelegt wurde. Dieser leicht zugängliche Reiz eines Chardonnay-Weins hat jedoch überhaupt nichts diesem traditionellen weißen Burgunder von Winzermagier Henri Boillot gemein, der mit seiner Mineralität und Säure, seiner Frische und ungemein reichhaltigen, subtilen Geschmacks- und Duftnuancen fasziniert, die von Haselnuss über Aprikosen und Waldhonig bis Feuerstein reichen. Ein traumhaft transparenter, genialer Burgunder mit langem mineralischen Nachhall, der in seiner so feinen und edlen Art Erinnerungen an die großen Rieslinge von Willi Schaefer von der Mosel evoziert. Noblesse oblige!
Potential bis 2020!

Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Les Pucelles” blanc

max. 2 Flaschen pro Kunde


210206 Boillot, Puligny-Montrachet 1er Cru „Les Perrières” blanc 2006 58,80 Euro
Der Puligny „Les Perrières” betört durch eine traumhafte Rasse und Noten von Pfirsich und Aprikosen sowie eine feinste mineralische Würze!


max. 3 Flaschen pro Kunde


210806 Boillot, Meursault 1er Cru ”Les Poruzots” blanc 2006 47,80 Euro
„Les Poruzots” ist mit seinen eher schweren Kalkböden als 1er Cru noch ein absoluter Geheimtipp und ergibt ungemein traditionelle massive, füllige Weine mit fabelhafter Mineralität, faszinierenden Feuersteinaromen und einer Boillottypischen traumhaften Frische: Bâtonnage, das Aufrühren der Hefen, um den Weinen mehr ‚Fett’ zu geben, lehnt Boillot seit über einem Jahrzehnt konsequent ab!
Zu genießen 2010 bis nach 2020.

Boillot, Meursault 1er Cru ”Les Poruzots” blanc


205106 Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Chenevottes” blanc 2006 49,80 Euro
„Die handwerkliche Arbeit, die wir heute tun, hat wenig mit dem gemein, was man vor 25 Jahren im Burgund machte. Wir müssen unseren Weinbergen mit dem gleichen Respekt entgegentreten, wie Museen ihre wertvollsten Stücke behandeln”, umschreibt Henri Boillot seine engagierte Weinbergsarbeit. Das Resultat: Ein Chassagne-Montrachet (benachbart dem legendären Montrachet), der aufgrund seiner Frische und cremigen Mineralität, unter der sich zarte Haselnuss-, Minze-, Brioche-, Würz- und Feuersteinaromen sowie weiße Blüten verbergen, Referenzqualität besitzt. Unbedingt probieren!
Zu genießen ab 2009 bis 2018, mindestens.

Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Chenevottes” blanc


205806 Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Les Embrazèes” blanc 2006 49,80 Euro
Die Lage Embrazèes ist ein hervorragender 1er Cru am südlichen Ende Chassagnes in ca. 300 m hoher Hanglage und ergibt einen völlig anderen Stil als der „Chenevottes”: Sehr „sexy” in seiner Stilistik mit einer phantastischen, ungemein saftigen Frucht (Pfirsich, Aprikosen, Honig, Mandeln, Trockenfrüchte, zart Haselnuss und Feuerstein), fein unterlegt von einer rauchigen Mineralität. Vielleicht der größte Charmeur in Boillots grandioser 2006er Palette!
Zu genießen ab 2009 bis etwa 2018.

Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Les Embrazèes” blanc


Die extrem raren Grand Crus Bâtard-Montrachet, Corton-Charlemagne und Montrachet auf Anfrage!


Zudem können wir Ihnen aus Châteaureserven (Herzlichen Dank, Henri Boillot!) nochmals einige wenige Kisten aus dem längst ausverkauften Jahrgang 2005 anbieten:

205105 Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Chenevottes” blanc 2005 59,00 Euro



205205 Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Morgeot” blanc 2005 59,00 Euro



210705 Boillot, Chassagne-Montrachet 1er „Les Chaumées” blanc 2005 65,00 Euro
Allen Meadows: „Almost invisible wood frames ripe yet distinctly cool and reserved orchard fruit aromas that complement the rich and generous medium-bodied flavors supported by impressive dry extract levels and a seductive texture on the complex, intense and silky finish that delivers striking length. In a word, terrific.”



205005 Boillot, Chassagne-Montrachet 1er Cru „Baudines” blanc 2005 65,00 Euro
Ein Chassagne-Montrachet, der aufgrund seiner Frische und Mineralität, unter der sich zarte Haselnuss-, Brioche-, Würz- und Feuersteinaromen verbergen, Referenzqualität besitzt. Unbedingt probieren!
Zu genießen ab sofort bis 2015, mindestens.



Henri Boillot vinifiziert jedoch nicht nur Weltklasse-Weißweine, sondern auch (mit) die größten Pinot Noirs der Côte de Beaune. Viel Spaß mit diesen traumhaften Pinot Noirs mit einer hinreißenden, seidigen Textur und einer unübertrefflichen Sinnlichkeit, Transparenz und Komplexität!

205606 Boillot, Volnay 1er Cru „Clos de la Rougeotte” rouge 2006 56,80 Euro
Bereits in einer historischen Schrift aus dem Jahre 1728 über die Gegebenheiten im Burgund hat der weinkundige Mönch Claude Arnoux festgehalten: „Volnay bringt den feinsten, lebendigsten, delikatesten Wein im Burgund hervor.” Qualität hat eine lange Tradition im Burgund, was diese Monopollage Boillots eindrucksvoll demonstriert! Überschwängliche Frucht, traumhafte Balance und puristische Reinheit – ein Bilderbuch-Volnay mit einer betörenden Sinnlichkeit.
Zu genießen 2011 bis nach 2020.

Boillot, Volnay 1er Cru „Clos de la Rougeotte” rouge


205406 Boillot, Volnay 1er Cru „Fremiets” rouge 2006 48,80 Euro
Einer meiner persönlichen Favoriten bei den „roten Rieslingen” der Côte de Beaune ist dieser Samt eines großen Burgunders (eine Stilistik, weshalb bereits Shakespeare solcherart Pretiosen als den wahren Nektar des Abendlandes bezeichnete) – Nirgendwo sonst auf der Welt findet man bei Pinot Noirs eine solch mythische Verbindung zwischen großem Winzerkönnen und magischem Terroir! Für viele Burgund-Aficionados bleibt der höchste Ausdruck des Pinot Noir die Finesse, eingebettet in enorme Kraft, aber immer mit Eleganz. Es ist einfach, einen eleganten oder einen kraftvollen Wein zu machen, aber es ist sehr schwierig, eine Ausgewogenheit zwischen beiden Polen herzustellen. Dieser fabelhafte Volnay mit seiner enormen Dichte und Konzentration UND seiner fabelhaften Filigranität kann beide Parameter idealtypisch vermählen!
Zu genießen ab 2011 bis nach 2025.

Boillot, Volnay 1er Cru „Fremiets” rouge


210906 Boillot, Volnay 1er Cru ”Les Caillerets” rouge 2006 56,80 Euro
Der große Rivale des „Fremiets”, vielleicht noch eine Spur mehr von der Mineralität und Finesse geprägt! Ein traumhafter Beleg der These, dass die besten 2006er Pinot Noirs die pursten, kristallinsten, ja „burgundischsten” Pretiosen seit Jahrzehnten sind! Welche Noblesse, welch aristokratischer Stil. Zweifellos Grand Cru-Qualität!
Zu genießen 2011 bis etwa 2030.

Boillot, Volnay 1er Cru ”Les Caillerets” rouge




DEUTSCHLAND

Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar

STERN: „Der Rebenflüsterer – Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf”

Stephan Reinhardt, FEINSCHMECKER: „Van Volxem: Sehr komplexe Rieslinge mit Struktur, innerer Dichte und cremiger Textur; lecker für die einen, kulturphilosophische Traktate für die anderen. Jedenfalls Weine, auf welche die Welt in Zukunft nicht mehr wird verzichten wollen.”

Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com


Am Anfang stand eine Vision: Es müsste doch möglich sein, in den legendären Schiefer-Steillagen der Saar, in dieser so traditionsreichen deutschen Weinanbauregion, den Schiefer im Riesling wieder zum Klingen zu bringen und diesen authentischen Weinunikaten ihren angestammten Platz in der Weltspitze zurückzugeben. Denn bevor der Saarriesling, von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen, fast in der Bedeutungslosigkeit versank, reihte ihn Ende des 19. Jahrhunderts seine unvergleichliche Eleganz und Finesse sowie seine einzigartige Noblesse ein in die absolute Spitzenliga der begehrtesten und damit teuersten Weine der Welt, gegen die selbst die großen Namen des Bordelais ‚billig’ gehandelt wurden.

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Und Roman Niewodniczanski hat zweifellos in den letzten Jahren seinen lang gehegten Traum in süße Realität umgesetzt! Mit extrem harter handwerklicher Arbeit hat er einem Traditionsgut seinen strahlenden Klang in der Weinwelt zurück gegeben: Van Volxem, mit Besitz in den legendären Kernparzellen der renommiertesten Lagen der Saar und einem besonderen Schatz: uralten, zum Teil wurzelechten Rebstöcken auf skelettreichen, aber äußerst unterschiedlichen Schieferböden – ein weltberühmtes Terroir, das bereits seit der preußischen Lagenklassifikation von 1865 zur Klasse höchster Bonität, (sprich Grand Cru-Lagen)gehört!

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Weinkenner wissen, dass Roman seinen im biologischem Anbau gewachsenen Trauben stets viel Zeit lässt, ihre volle physiologische Reife zu erlangen. Sehr spät wird extrem selektiv in mehreren Durchgängen geerntet, die Spitzenlagen zumeist tief im November. Doch niemals zuvor konnte Roman seine Ernte unter derartig optimalen Bedingungen einbringen wie in 2007: „Das warme Frühjahr mit der frühesten Rebblüte aller Zeiten, die für unsere kargen, sehr mineralischen Schiefersteillagen so wertvoll, reichhaltigen Niederschläge in den Sommermonaten (Der Regen fällt auf den Schiefer, der Schiefer löst Mineralstoffe und diese lagern sich kontinuierlich in den Trauben ein!) und der schier unendlich lange, nicht-enden-wollende ‚Goldene Herbst’ boten phantastische Bedingungen für einen großen Jahrgang an der Saar! Um wirklich perfekt reife, herrlich goldgelbe Beeren zu gewinnen, ernteten wir trotz der frühen Blüte bis mitten in den November hinein mit fast 50 Lesehelfern unsere Weinberge in mehreren Lesegängen und wie immer ausschließlich ganz selektiv von Hand”, schwärmt der Zwei-Meter-Riese mit leuchtenden Augen, voller Begeisterung vom „GRÖSSTEN JAHRGANG DER LETZTEN JAHRZEHNTE AN DER SAAR, der in einer sagenhaft langen Vegetationsperiode (früheste Blüte, gewohnt späte Lese) mit kühlen Herbstnächten (DIE bringen die Aromen!) bisher einzigartige mineralreiche Rieslinge mit einer traumhaft komplexen, spektakulär reichhaltigen und ungemein verführerischen Frucht erbrachte: 2007 hat so singuläre Bedingungen geboten, ganz ehrlich, das ist einfach wie ein Sechser im Lotto!”

Weingut Van Volxem
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Viel Zeit erhält auch der Most nach einer beispielhaft schonenden Pressung (in 2007 erstmals über 7 Stunden in neu angeschafften, ungemein sanften Pressen!) und einer je nach Traubenqualität unterschiedlich langen Maischestandzeit (bis zu 2 Tagen) im kalten Keller in seinen Holzgebinden, spät erst ist die Umwandlung des ausschließlich spontan vergorenen Traubenzuckers in Alkohol abgeschlossen, lange verbleibt der ungeschwefelte Wein auf der Feinhefe, wird dabei ungemein cremig und hochkomplex in seiner Aromatik. Romans immenser Aufwand in Weinberg und Keller, seine durchdachte Sorgfalt im Detail, seine Liebe bei der täglichen Arbeit kulminieren in einer sensationell schönen aktuellen Kollektion! Bei aller Klasse insbesondere der beiden Vorgängerjahre, die viele unserer Kunden und natürlich wir selbst in unseren Kellern reifen haben, muss doch gesagt werden: Niemals bisher waren die Van Volxem Weine so gut wie in 2007, so feingliedrig, so mineralisch, so salzig und jodhaltig, wie ich es sonst fast nur von teuersten Weißweinen der berühmtesten Lagen des Burgund kenne. Denn Roman selbst wie auch sein leidenschaftlicher Kellermeister Dominik Völk verstehen ihre Lagen immer besser („Winzer sein heißt lebenslanges Lernen im Weinberg und Keller”) und haben mehr denn je zuvor in ihren Weinen die Saar-typische Finesse, Filigranität und Feinheit herausgearbeitet, ohne dass jedoch die Cremigkeit ihrer rassigen Rieslinge, das fabelhaft schöne Mundgefühl, dass diese grandiosen Weine auszeichnet, verloren gegangen wäre. Und noch stärker als in 2006 haben sie eine neue Dimension der Leichtigkeit und schwebenden Transparenz gewonnen! Die Aromatik ist noch terroir- und lagenbetonter als in der Vergangenheit, die fein ausbalancierte Harmonie lässt diese großen individuellen Rieslinge trockener schmecken als je zuvor: Diese genialen Gewächse sind zweifellos die ultimativen Referenzweine für eine ganze Region!

Weingut Van Volxem
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Daher zählen Romans 2007er Weine zu den besten Kollektionen in ganz Deutschland; es sind begeisternde Rieslingunikate, stilbildende, authentische Klassiker der Weinwelt, gewachsen auf großen, steilen Lagen mit einzigartigem Terroir, nirgendwo auf der Welt kopierbar. Ein eindrucksvoller Spagat zwischen Tradition und Avantgarde. Sie besitzen neben ihrer komplexen Aromatik ein traumhaftes, cremiges, enorm dichtes Mundgefühl, sind kraftvoll und komplex, sagenhaft mineralisch und enorm extraktreich, dabei fein, elegant und höchst finessenreich wie nie zuvor, voll von subtilem Spiel und innerer Frische!

Es ist „wahnsinnig, gigantisch, was dieser Kerl (Roman) geschaffen hat,” lobt daher euphorisch, aber völlig zu Recht Rieslingexperte Stuart Pigott!

Die Weine dieses ebenso ehrgeizigen wie sympathischen Winzers zählen zu meinen persönlichen Favoriten! Sie werden entscheidend dazu beitragen, der Region Saar die internationale Reputation zurück zu geben, die sie aufgrund ihres großen Terroirs seit jeher verdient.

Weingut Van Volxem
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907107 Van Volxem, Saar Riesling, trocken 2007 9,95 Euro
Es sind beileibe nicht immer nur die teuren Prestigegewächse der Welt, die den wahren Weinliebhaber emotional berühren. Bisweilen verzaubern gerade Weine wegen eines singulären Zusammentreffens zwischen ihrer brillanten Qualität und einem provokant günstigen Preis die Herzen auch des kundigsten Kenners. Und was strahlt beispielsweise seit Jahren der unter Kennern legendäre Saar-Riesling nur für eine Magie aus! Was für ein fulminanter Einstieg in die stilistisch so eigenständige Welt der unverwechselbaren Weinunikate des Traditionsgutes Van Volxem! Roman Niewodniczanski hat seinen individuellen Stil konsequent weiter entwickelt und so präsentiert er mit diesem extrem frischen und zutiefst mineralischen 2007er einen herrlich trockenen, vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den steilen Schieferlagen der Saar, in Referenzqualität widerspiegelt. Der faszinierend intensive Duft offenbart reife gelbe (Aprikose und Pfirsich), Früchte und feinste Blütenaromen von Flieder und Anis, dazu gesellen sich feinste Gewürzaromen und intensiv mineralische Noten (hier wird Schiefer sinnlich fassbar!), wie wir sie hier in dieser Brillanz nie zuvor wahrgenommen haben! Für einen Saarriesling dieser Preisklasse ist dieser Wein eine absolute Sensation – Er ist ein Geschenk geradezu eines großen Winzers an alle Rieslingfreunde der Welt! Seine frische, lebendige Art vereint sich mit einem cremigen Mundgefühl und einer geschmeidigen, seidenen Textur, er erzeugt permanent Lust auf den nächsten Schluck und animiert so zum fröhlichen Gelage: Welch phänomenale Vermählung zwischen perfekter physiologischer Reife und phantastischer Säurestruktur, die selbst wiederum von einer phantastischen Reife geprägt ist! Und der vibrierende Nachhall ist derart zutiefst mineralisch, ja salzig gar wie bei großen Prestigegewächsen aus dem Burgund: Ein großartiger Saarriesling von spektakulären Steillagen aus einem absoluten Jahrhundertjahrgang zu einem fast unglaublich günstigen Preis!
PS: Dieser saftig-cremige, zutiefst mineralische Riesling (im Vorjahr im Übrigen Testsieger einer großen Rieslingverkostung der NEUEN ZÜRICHER ZEITUNG) ist ein universeller Essensbegleiter, insbesondere zu Fisch-, Fleisch- und Geflügelgerichten.
Höchster Trinkgenuss ab sofort bis nach 2012. Bitte Dekantieren (oder mehrere Bouteillen köpfen und über drei bis 4 Abende aus der geöffneten Flasche trinken) und aus großen Gläsern genießen. Doch Vorsicht, Suchtgefahr!

Van Volxem, Saar Riesling, trocken


Weingut Van Volxem
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906607 Van Volxem, Schieferriesling trocken 2007 8,95 Euro
Welch traumhafte Qualität offenbart der oftmals als ‚kleiner’ Bruder des legendären Saar-Rieslings gefeierte Schieferriesling im Glase! Aber was heißt hier‚kleiner’ Bruder? Das ist doch ein Schmarrn! Der Schieferriesling ist ein qualitativ absolut ebenbürtiges Gewächs, das sich nur in seiner Stilistik vom Saarriesling deutlich unterscheidet: Er ist bei aller inneren Dichte schlanker, rassiger und frischer im Körper, wodurch die Mineralität (Nomen est Omen) noch stärker in den Vordergrund tritt und die Frucht wird mehr von Apfelaromen als von gelben Früchten geprägt. Jedes Glas dieses tänzelnden Rieslings versprüht schiere Lust beim Genuss! Dieser verzaubernde Mineralextrakt demonstriert ausdrücklich die Tugenden des größten Jahrgangs der letzten Jahrzehnte an der Saar! Die hohe Reife des kerngesunden Traubengutes, seine faszinierende salzige Mineralität, die sich über alle Monate hinweg kontinuierlich einlagern konnte, da während der gesamten Vegetationsperiode niemals Wasserstress bestand, und seine harmonische Säure zeichnen das Kernthema, mit dem die besten Rieslinge Deutschlands in 2007 allesamt brillieren werden: Eine animierende Trinkigkeit, ein geradezu nicht enden-wollender Trinkfluss, der durch eine moderate Alkoholgradation von knappen 12 Volumenprozent, eine verführerische Frucht und tiefe Mineralität zum fröhlichen Zechen verleitet. Aber dieser mineralische Frühlingsgruß ist nicht nur ein wunderschöner Terrassenwein, er ist auch ein erstklassiger Begleiter zum Spargel, zu delikaten Fischgerichten und sommerlichen (italienischen!) Vorspeisen.
Zu genießen ab sofort bis 2011.

Van Volxem, Schieferriesling trocken


Weingut Van Volxem
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906807 Van Volxem, Wiltinger Braunfels Riesling 2007 13,90 Euro
Welch eigenständiger Charakter! Welch nobler Wein in zutiefst mineralischem Gewand! Ein grandioser Riesling mit gerade einmal 11,5 Volumenprozent Alkohol, dessen Trauben von erlesenen Reben von kargen Grau- und Braunschieferböden stammen, die durchmischt sind von Quarzit und roten Wacken und die unterhalb des weltberühmten Scharzhofbergs gelegen sind. Was ist das für ein fabelhaftes Aroma mit Anklängen an rauchig-salzige Mineralien, Jod, wilde Kräuter (in einer Intensität wie nie zuvor) und weißen Pfeffer. Jaaa, genau so riecht und schmeckt Schiefer! Nach einigen Minuten im großen Glas entwickelt dieser traumhafte Terroirwein, ein Spiegelbild seines mineralischen Bodens, Anklänge an vollreife gelbe Früchte mit feinsten Nuancen von Heidelbeere, Süßholz, Veilchen und Lakritz. Dieser faszinierende Duft mündet in einem verführerischen, facettenreichen Spiel, das großen Wein mit langem Nachhall sinnlich erlebbar macht. Wie der grandiose, viel zu schnell ausverkaufte 2006er ein Braunfels, der in seiner Jugend schon mit einer brillanten Qualität begeistert und mit einer traumhaften Kräuterwürze! verzaubert. Diese ungemein aromatische, intensiv an Jod erinnernde salzige Mineralität macht den extrem trocken ausgebauten Braunfels Riesling zu einem der besten Essensbegleiter (nicht nur Fisch, sondern auch Geflügel und alle ausdrucksstarken weißen Fleischsorten) im Portfolio Van Volxems! Heute schon ungemein verführerisch (hier erschmeckt man die jahrelange intensive Weinbergsarbeit und die stetigen Verbesserungen auf Van Volxems Terroir ganz deutlich, insbesondere, wenn man vergleicht, wie abweisend sich dieser großartige Saarriesling bis zum Jahrgang 2004 in seiner Jugend stets präsentierte), wird sich dieser fabelhafte Riesling mit seiner feinherben Eleganz und traumhaft reifen Säure über Jahre hinweg positiv entwickeln. Kaum glaubliches Preis-Genussverhältnis!



Weingut Van Volxem
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Extrem lockerbeerig und kerngesund strahlen die Träubchen mit der Sonne um die Wette


906307 Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig) 2007 10,90 Euro
Junge Reben aus den Traumparzellen Gottesfuß, Kupp und Braunfels (die nach den gleichen nachhaltigen Qualitätsmaßnahmen in den Weinbergen wie Traubenteilung, Humuswirtschaft und intensive Laubarbeit gepflegt werden wie die alten Reben, natürlich auch im biologischen Anbau) liefern die goldgelben Träubchen für diesen wunderschön verspielten Kabinett, der bei aller inneren Dichte die unvergleichliche Frucht (gelbe und rote Früchte) der Saarrieslinge und den spielerischen Tanz der Elfen demonstriert. Phänomenal, wie sich unter dieser Orgie der Frucht ganz hinten heraus eine traumhafte Mineralität entwickelt. Ein ungemein fröhlicher Riesling, ein wunderschöner Terrassenwein, DIE Alternative zum Champagner oder zum Opern schmettern in der Badewanne.
Zu genießen ab sofort bis 2011.



Weingut Van Volxem
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906907 Van Volxem, Weißburgunder 2007 10,90 Euro
Extrem klein sind die Mengen des besten Weißburgunders von der Saar, sensationell die Qualitäten im Fabeljahrgang 2007!





DEUTSCHLAND

Weingut Dirk Würtz - Gau-Odernheim

Frisch eingetroffen: Unser sympathischer Revoluzzer und Qualitätsfanatiker aus Rheinhessen vinifiziert mit dem legendären ‚Potate’ unseren meist verkauften Basisriesling aller Zeiten – Ein wunderbarer Zechwein aus Deutschlands größtem Jahrgang des letzten Jahrzehnts!

Weingut Dirk Würtz
Blick auf Dirks „Königsmühle” aus luftiger Höhe.


950407 Würtz, „Potate Rheinhessen”, Riesling trocken (DV) 2007 5,95 Euro
Aus unterschiedlichen Parzellen mehrerer Paradelagen in Gau-Odernheim hat Dirk Würtz aus relativ kleinem Ertrag (40 hl/ha) wiederum einen „ansprechenden Saufwein im unteren Preissegment vinifiziert, von dem man garantiert keine Kopfschmerzen (auch keine verkorkten Flaschen, da Drehverschluss) bekommt”, so Dirk, Understatement pur betreibend. Es ist schlichtweg sensationell, mit welcher Aromenintensität dieser herrliche Alltagswein begeistert. So fasziniert er stets aufs Neue durch seine ungemein expressiven Aromen von Cassis und Pfirsich und seine mineralischen Noten in der Nase, dazu gesellt sich die typische „Würtz-Würze”, ein Markenzeichen dieses wunderbaren Zechweins! Am Gaumen dicht und fein balanciert, mit einer feinen Säure und einer zarten Mineralität gesegnet infolge des hohen Kalkanteils im Boden. In seiner attraktiven Preisklasse wie seit Jahr und Tag qualitativ eine unerhörte Provokation!
Diese Auffassung teilt auch die Fachpresse: Lassen Sie mich stellvertretend für alle Elogen, die dem Potate in den letzten Jahren zuteil wurden, Stephan Reinhardt zitieren, der in einer ausführlichen Reportage in der WELT am Sonntag unter der Schlagzeile „Generation Riesling” über junge Winzer berichtete, die mit „Leidenschaft und handwerklicher Sorgfalt” Deutschlands Paraderebsorte „an die Spitze führen”. Als einer von fünf besonders herausgehobenen Rieslingen wird der ,Potate’ sowohl für seine Qualität als auch für sein tolles Preis-Genussverhältnis gefeiert. Reinhardt schreibt begeistert: „,Sauft, Brüder’, heißt dieser ökologisch erzeugte Riesling mit Schraubverschluss aus Rheinhessen. Damit sich weniger Leute durch den Namen abgestoßen oder gar ausgegrenzt fühlen, hat Winzer Dirk Würtz den Imperativ in lateinischer Sprache aufs Etikett gesetzt: Potate! Der Name ist Programm: Die frische und leichte Einstiegsdroge zum Thema ,Riesling trocken’ eignet sich für alle Anforderungen des Lebens, etwa zu Vergessen, Verlieben, Durstlöschen und Sparen.” Lassen Sie sich diesen leckeren Trinkspaß auf keinen Fall entgehen!

Würtz, „Potate Rheinhessen”, Riesling trocken (DV)



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann