Saarwellingen, im März 2008

PINwand Nº 146


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

Sébastien Vincenti von der malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegenen Domaine de Fondrèche hat in 2006 die besten Weine seiner glanzvollen Winzergeschichte vinifiziert in einer Schnäppchenqualität, wie man sie ganz selten in der gesamten Weinwelt finden kann – mit sensationell hohen Parkerbewertungen („This is a source of sensational wines that still sell for incredibly fair prices”) wie nie zuvor!

Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer und Pionier des qualitativen Anbaus im Languedoc, produziert handwerkliche Unikate statt seelenloser Technoweine, und das zu unverschämt günstigen Preisen!

Die Domaine du Cros vinifiziert urwüchsige Charakterweine aus einer der autochthonen Rebsorten des wildromantischen französischen Südwestens mit traumhaft niedrigen Alkoholgradationen von knappen 12 Volumenprozent!

Deutschland ist heute vertreten mit dem Weingut Seehof aus Rheinhessen (wunderbare Einstiegsweine in den Fabeljahrgang 2007 und ein beschwingter Frühlingszauber von den tollen Kalklagen Westhofens) sowie mit den Spitzenrotweinen von Friedrich Becker, der im Gault Millau 5 Mal hintereinander den besten Rotwein Deutschlands stellt und der in einer legendären Pinot-Noir-Verkostung auf Augenhöhe mit den besten Burgundern gefeiert wurde.

Aus Sizilien brillieren traumhafte Weine des Spitzenweingutes Morgante!


Frisch eingetroffen:


Weingut Prieler - Neusiedlersee-Hügelland

Finesse pur statt schierer Kraft, belebende Frische statt auf die Spitze getriebene Extraktion: Terroirweine der Extraklasse von einem der besten Traditionsgüter Österreichs!

Weingut Prieler - Neusiedlersee-Hügelland
Engelbert Prieler mit seiner Frau Irmgard bei unserer gemeinsamen Verkostung
auf der Terasse


731106 Prieler, Pinot Blanc Seeberg 2006 10,90 Euro
Jancis Robinson urteilt treffend: „As for Pinot Blanc in Burgenland, the champion here is Prieler”!

Prieler, Pinot Blanc Seeberg


731006 Prieler, Leithaberg, weiß 2006 16,95 Euro
Vinaria Weinguide: 3 Sterne (Höchstbewertung)

Prieler, Leithaberg, weiß


Weingut Prieler - Neusiedlersee-Hügelland
Blick aus den Prielers Rieden auf den Neusiedlersee


731905 Prieler, Leithaberg, rot 2005 27,00 Euro
Silvia Prieler: „Der ‚Leithaberg’ soll einen bewussten Gegensatz zum so genannten internationalen Weinstil mit seiner Holzlastigkeit, seiner Fruchtigkeit und üppigen Schwere darstellen. Stattdessen präferieren wir Mineralität, nervige Eleganz und tiefgründige Würze”.
Der FALSTAFF lobte euphorisch ihren Jungfernjahrgang: „Der beste Rotwein Österreichs in 2004”. Und der große Jahrgang 2005 ist nochmals einen Wimpernschlag besser!

Prieler, Leithaberg, rot


731505 Prieler, Chardonnay Selektion Seeberg Barrique 2005 25,90 Euro
Falstaff Weinguide: 91-93 Punkte

Prieler, Chardonnay Selektion Seeberg Barrique


731205 Prieler, Blaufränkisch Johanneshöhe 2005 10,90 Euro


Prieler, Blaufränkisch Johanneshöhe


Weingut Prieler - Neusiedlersee-Hügelland
In den sanft geschwungenen Parzellen der sympatischen Prielers


731403 Prieler, Blaufränkisch Goldberg 2003 55,00 Euro

Prieler, Blaufränkisch Goldberg




FRANKREICH

Castelas - A.O.C. Vallée des Baux de Provence

Der FEINSCHMECKER feiert zweimal hintereinander unter dem Titel „Eine provenzalische Revolution” das Olivenöl von Jean-Benoît Hugues „als das beste von ganz Frankreich”.

In der wildromantischen Landschaft der Alpilles, in unmittelbarer Nachbarschaft zur uralten Felsenfestung und sommerlichen Touristenattraktion Les Baux und zur weltberühmten Domaine Trévallon, deren Eigner Eloi Dürrbach mir bei einem meiner Besuche dieses Öl eindringlich ans Herz legte, hat Monsieur Hugues einen Olivenhain auf großartigem kalkhaltigem Terroir gepachtet und produziert in traditioneller, handwerklicher Art ein Olivenöl der absoluten Weltspitze. Die wertvollen Olivenplantagen rund um Les Baux dürfen daher auch eine eigene Herkunftsbezeichnung tragen (Appellation d’Origine Controlée) wie sonst nur noch die gleich gerühmte Olivenölregion Nyons im Nordosten der Provençe.

Castelas
Blick auf die wildromantische Landschaft der Alpilles


Hugues Olivenbäume befinden sich in Castelas im nördlichen Teil der malerischen Alpilles, das aufgrund seiner mikroklimatischen Bedingungen ideal zur Erzeugung großer Öle geeignet ist: „Ähnlich wie großer Wein braucht auch exzellentes Olivenöl ein ideales Terroir. Unser Boden ist nicht nur extrem kalkhaltig, sondern auch sehr trocken und die häufig wehenden heftigen Mistralwinde bewirken, dass meine Olivenanlage weitestgehend von Schädlingen verschont bleibt”, bemerkt Jean-Benoît Hugues in seiner ungemein engagierten Art, die deutlich werden lässt, dass er als Produzent, ähnlich Spitzenwinzern in aller Welt, einen erheblichen Anteil an der außerordentlichen Qualität seines phantastisch schmeckenden Olivenöls besitzt.

Mit seinen unkonventionellen Ideen hebt sich Hugues in der Tat erheblich von anderen Ölproduzenten ab: „Wer erstklassiges Öl will, braucht gute Bäume. Daher bearbeiten wir unseren Hain wie beste Rebanlagen. Ähnlich wie beim Wein schneiden wir unsere Olivenbäume zurecht, bewässern die Bäume in der glühenden Hitze des Sommers, um Trockenstress zu vermeiden und achten auf einen großen Abstand zwischen den einzelnen Bäumen, damit diese ihre Wurzeln weit ausstrecken können”. Wer die Olivenbäume von Hugues mit denen seiner Nachbarn vergleicht, dem fällt das Resultat solch kompromisslosen Qualitätsstrebens sofort ins Auge: Die Haine strotzen vor Grün, die Pflanzen sind kleiner und kompakter als gewohnt; 60 Tage vor der Ernte wird dann der Olivenhain nur noch sich selbst überlassen. Die Ernte, im Oktober/November, immer zum optimalen, von den Jahrgangsgegebenheiten abhängigen Zeitpunkt, geschieht extrem penibel und natürlich von Hand, die schonende Verarbeitung unmittelbar nach der Ernte in der eigenen Mühle (hier stehen Gärbehälter aus Edelstahl) erinnert wieder an die sorgfältige Bereitung großer Weine.

Castelas


Kein Wunder: Der Familie der Eltern von Catherine, Hugues sympathischer Ehefrau, gehört die berühmte Domaine Vieux Télégraph in Châteauneuf-du-Pape. Von hier kam daher so manche wertvolle Anregung, wie Jean-Benoît Hugues in der Erklärung seiner Arbeitsweise verdeutlicht: „Zwei Maschinen zerdrücken die Früchte zu einer Paste, doch keine Laboranalyse kann mir wirklich verraten, wann die Olivenpaste optimal ist. Den richtigen Zeitpunkt erkenne ich ausschließlich an der Konsistenz. Danach wandert die Paste in die eigentliche Presse, die, darauf bin ich besonders stolz, luftdicht abgeschlossen ist, damit das Öl nicht oxidiert. Zudem verzichten wir, im Gegensatz zu vielen anderen Produzenten, die damit mehr Öl erzeugen wollen, natürlich auf die Zuführung von heißem Wasser, welches die wertvollen Inhaltsstoffe des Olivenöls schädigen würde. (Lesen Sie bei Interesse meinen Artikel auf der Startseite unserer Homepage zu den schier unglaublichen Skandalen bei der Erzeugung vorgeblich hochwertiger Öle: „Keine 5 oder 10 % des im Mittelmeerraumes erzeugten Olivenöls erfüllen die gesetzlichen Extra Vergine-Bestimmungen,” so MERUM.) Bei uns hingegen werden 80% der gepressten Oliven nicht zu Öl verarbeitet, sondern zu Humus”.

Soviel Qualitätsstreben auf diesem vorbildlichen, mit einem extrem hohen handwerklichen Ethos geführten Gut führt zu einem einzigartigen, erlesenen Produkt aus einer für sein hervorragendes Olivenöl hoch gerühmten Region: Nicht nur der Feinschmecker lobt Öl und Produzent („der beste Ölerzeuger Frankreichs”), Hugues Teilnahme am Pariser Agrarsalon wurde zu einem einzigartigen Triumph: Sein eigenes und drei weitere Öle, die er für Olivenölbauern aus einer Nachbarschaft in seiner eigenen Mühle herstellt, erhielten jeweils eine Goldmedaille!

P.S. Olivenöl gut für’s Herz!
Die einflussreiche US-amerikanische Food and Drug Administration hat sich dafür ausgesprochen, dass auf Olivenöl-Etiketten künftig vermerkt werden darf, dass das Öl einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System besitzt. Es darf empfohlen werden, dass der Konsument zwei Teelöffel Öl pro Tag zu sich nehmen soll, um Krankheiten zu verhindern. Doch Vorsicht: Es gibt keinen Lebensmittelbereich, in dem derartig viel manipuliert wird wie im Bereich Olivenöle. Nur wenige Öle, die das Etikett ‚Extra Vergine’ tragen, haben diese Auszeichnung wirklich verdient, wie zahlreiche Studien beweisen.

Castelas
Olivenölhaine am Fuße von Les Baux


Nur handwerklich arbeitende, seriöse Olivenölhersteller, wie Pinard de Picard sie in seinem vom FEINSCHMECKER mehrfach ausgezeichneten Programm führt, garantieren gleichermaßen exzellenten Geschmack und die unbestrittenen gesundheitlichen Vorteile des flüssigen Goldes, dieses unvergleichlichen „Geschenks der Götter”.


99410007 Castelas, Olivenöl Vierge Extra A.O.C. Vallée des Beaux de Provence 0,5 l 18,90 Euro
Intensiver Duft nach Kräutern, Noten von Mandeln, reifen Tomaten und Artischocken und ein feiner, feuriger Beigeschmack, „ein Öl mit einem langen Abgang wie ein Châteauneuf-du-Pape”, so Jean-Benoît Hugues dezidiertes Urteil. Und der FEINSCHMECKER lobte begeistert den Jahrgang 2005: „Das beste Olivenöl Frankreichs!”


Ernte 2007/2008


99410207 Castelas, Mas de l’Olivier, Huile d’Olive vierge extra 0,5 l 13,90 Euro
Im letzten Jahr hatten wir dem FEINSCHMECKER den noch preiswerteren Bruder des Spitzenöls der Domaine zur Verkostung angestellt, das „Mas de l’Olivier”. Das Resultat: Auch diese Qualität ist dermaßen gut, dass der FEINSCHMECKER (6/2007) dieses unglaublich preiswerte Öl als Nachfolger seines großen Bruders „als das beste von ganz Frankreich” feierte. „Der beste Ölproduzent Frankreichs ist wieder einmal Jean-Benoit Hugues aus Les Baux-de-Provence”. Für welches der beiden Öle Sie, werte Kunden, sich entscheiden wollen, hängt auch von Ihren geschmacklichen Präferenzen ab. Das etwas teurere Öl schmeckt cremiger und ist extrem ausgewogen, das „Mas de l’Olivier” pikanter und etwas schärfer. Zwei sensationelle Öle, die ausdrücklich demonstrieren, dass in der Mühle Castelas die besten Olivenöle Frankreichs, nicht wenige Kenner meinen, der ganzen Welt, hergestellt werden.


Ernte 2007/2008


Noch ein besonderer Tipp: Olivenöl ist ein Frischprodukt. Im Frühjahr nach der Ernte ist es am besten, danach wird es mit jedem Tag im Prinzip älter. Rasch geht der Alterungsprozess dann vonstatten, wenn die Lagertemperatur hoch, das Licht hell und die Flasche geöffnet ist. Falls Sie über einen Raum verfügen, der dunkel ist, nicht wärmer als 18 Grad (ideal sind 16 Grad) und Sie die Flaschen im Originalzustand belassen (oder das Öl nach Bedarf stets frisch aus der optmal klimatisierten Lagerhalle von Pinard de Picard erstehen), bleibt das Öl bis Ende des Jahres in einem praktisch unversehrten, optimalen Zustand.


Passend zu diesen beiden Lieblingsölen des FEINSCHMECKERS empfehlen wir von der Winzerin Julia Keller ihr persönliches Lieblingsrezept: „In der Spargelsaison genießt unsere ganze Familie den heimischen Spargel. Dazu nehme ich ein herausragendes frisches Olivenöl, sehr häufig eines der beiden phantastischen Produkte von Castelas aus dem malerischen französischen Süden, beträufele damit den al dente gekochten weißen oder den noch aromatischeren grünen Spargel, dazu etwas geriebener Parmesan, kleine Kartöffelchen aus neuer Ernte und ein Glas unseres wunderbar-eleganten Grünen Silvaners 2007. Einer meiner liebsten Weine in 2007. Guten Appetit..”

951007 Grüner Silvaner, trocken 2007 7,40 Euro
Frühlingszauber vom Muschelkalk: ein toller Schluck für die Terrasse und als Begleiter zum grünen und weißen Spargel! Welch genialer, ungemein saftiger und trinkanimierender Frühlingsgruß aus perfekt gereiften Träubchen von alten Reben! Auf exzellenten Muschelkalk- und tiefgründigen Lehmböden wächst dieser fruchtige, frische, wunderbar aromatische Grüne Silvaner mit einer beeindruckenden mineralischen Feuersteinnote und faszinierenden Anklängen von frischem Wiesenheu an einem taufrischen Sommermorgen, an noble Kräuterwürze und reife Birne. Am Gaumen komplex und anhaltend, mit viel Schmelz, Substanz und innerer Dichte versehen, dabei aber wiederum auch von einer traumhaft vibrierenden, „schwebenden” Luftigkeit, Frische und Transparenz geprägt. Feingliedrige Säure, herrliche mineralische Würze, großartige Balance, schöner pfeffriger, ungemein langer Nachhall, in seiner eleganten Stilistik an Grüne Veltliner bester Provenienz aus der Wachau oder dem Kremstal erinnernd und wie diese ein vorzüglicher Essensbegleiter, ob seines phantastischen Preis-Genussverhältnisses seit Jahren ein Renner unter den „Keller”-Liebhabern. Was haben die Kellers in 07 wieder für ein herrliches, belebendes, mineralisches (hier spürt man mit jedem Schluck den energetischen Kalkstein im Untergrund der Reben), ausdrucksstarkes, authentisches, knochentrockenes (nur 1,8g Restzucker!) Gewächs aus dieser traditionellen rheinhessischen Rebsorte vinifiziert. Welch superfrische Wahnsinnsnase, welche Nachhaltigkeit und Komplexität, wie sie in dieser Preisklasse völlig ungewöhnlich ist und eine Demonstration des qualitativen Höhenflugs, zu dem diese rheinhessische ‚Urrebe’ in ihrer Heimat unter den Händen einer begnadeten Winzerpersönlichkeit wie Klaus-Peter Keller ansetzen kann.
Zu genießen ab sofort, entwickelt sich dieses fabelhafte Frühlingsschnäppchen in der geöffneten Flasche über mehrere Tage hinweg vorzüglich – wenn Sie sich denn solange beherrschen können.

Unter Preis-Genussgesichtspunkten schlichtweg unschlagbar. Referenzcharakter!
Wahrlich: ein (Spargel-) Wein de luxe!

Großer Genuss kann so ungemein einfach und authentisch sein!

Produkt






Domaine du Cros - Marcillac

Urwüchsige Charakterweine aus einer autochthonen Rebsorte des wildromantischen französischen Südwestens mit traumhaft niedrigen Alkoholgradationen von knappen 12 Volumenprozent!

Domaine du Cros


Es ist Sommer und Sie brausen der Sonne entgegen? Dann machen Sie doch bitte beim nächsten Mal im Herzen des Aveyron, einem Mosaik landschaftlicher Vielfalt ohnegleichen, Zwischenstation. An der Schnittstelle zwischen Zentralmassiv, dem Südwesten und dem Languedoc, kurz vor den Menschenmengen am Mittelmeer, können Sie in einer wenig bekannten, aber atemberaubend-faszinierenden Bergregion im Tal von Marcillac eine traumhafte, wild-schöne Landschaft genießen. Das Aveyron entdecken heißt beispielsweise auf den Spuren der Jakobspilger zu wandern, deren Weg sich durch Wälder und anmutige Wiesen schlängelt; die traumhafte Region ist Liebhabern bekannt durch das idyllische Örtchen Laguiole, aus dem die traditionellen, handgemachten, hochwertigen Messer kommen; sie ist auch bekannt durch ihre Rinder der Rasse „Aubrac”, die ein ganz besonders wohlschmeckendes Fleisch liefern; sie ist berühmt durch den Roquefort und einen der besten 3-Sterne-Köche Frankreichs, Michel Bras, und der Viadukt von Millau (auf spektakulärer Höhe mit Pfeilern, die bis zu 340 Meter und damit höher als der Eiffelturm in den Himmel ragen und einer Länge von 2.460 m überquert die vierspurige hochelegante Schrägseil-Autobahnbrücke auf nur 9 Stütz-Pfeilern das Tal) sowie die Tarnschlucht, eine ununterbrochene Folge von berührenden Naturschönheiten, gehören zu den weltweit beliebten Höhepunkten dieser faszinierenden Landschaft.

Domaine du Cros
Malerisch spiegelt sich die Domaine du Cros
in der aufgehenden Sonne im frühen Morgennebel


Und ein authentischer, urwüchsiger Wein in einer einzigartigen stilistischen Ausprägung, der selbst erfahrene Weingenießer, die schon fast alles zu kennen glauben, überraschen wird! Der Marcillac-Wein ist eine der unbekanntesten, da mit 160 ha Gesamtfläche auch eine der kleinsten Appellationen Frankreichs. Doch unter Insidern genießt sie legendären Ruf! Die dort ausschließlich angebaute Rebsorte „Fer Servadou”, von den Einheimischen „Mansois” genannt, ist absolut eigenständig und eigenwillig und besitzt ausgeprägt autochthonen Charakter. Sie liefert farbintensive dunkle Weine reizvoll eigenständigen Charakters. Einen guten Marcillac kann man bereits jung mit höchstem Genuss trinken. Seine knackigen Gerbstoffe wirken vom Mundgefühl her ungewöhnlich frisch, mild und präzise. Herausragendes Merkmal ist ein intensives Himbeer-, Cassis- und Blaubeerenbukett mit rauchig-mineralischen Noten, das sich mit zunehmender Reife verstärkt. Ein guter Marcillac ist auch sehr lagerfähig, aber ob seines geringen Bekanntheitsgrades unverschämt preiswert und stellt eine originelle Bereicherung der französischen Weinkultur dar.

Domaine du Cros
Sorgfältige Handlese ist unabdingbare Vorraussetzung für Qualität


In einem natürlichen, traumhaft schönen Talkessel, der für den Weinanbau ein optimales Mikroklima besitzt, haben wir mit dem jungen, sympathischen, unglaublich dynamischen Julien Teulier einen qualitätsversessenen Winzer entdeckt, der mit seinem Vater Philippe so charaktervoll-individuelle Rotweine produziert, dass jeder Weinfreund, der einmal in seinem Leben einen solch originellen Tropfen verkostet hat, ihn immer an seinem authentischen Stil wieder erkennen wird. Bereits seit vier Generationen produzieren die rührigen Teuliers diese Terroir-Weine ganz eigener Stilistik, doch seit einem Jahrzehnt gibt es nochmals große Fortschritte quantitativer und qualitativer Art durch Hinzukauf bester Lagen der Appellation, zum Teil in extremer Talkessel-Steillage, und durch die Errichtung neuer klimatisierter Kelleranlagen, in denen das Be- und Umfüllen der thermoregulierten Inoxbehälter ausschließlich mit Hilfe der Schwerkraft vorgenommen wird. Die beiden Cuvées dieser Domaine haben in den letzten Jahren für erhebliches Aufsehen in der französischen Fachpresse gesorgt (u.a. Coup de coeur im Hachette) und liefern seither Jahrgang für Jahrgang konstante Qualitäten von eindrucksvoller Expressivität und feinster Balance und von einer derart handwerklichen Machart, dass wir Ihnen diese großartigen Qualitäten zu schier unglaublich günstigen Schnäppchenpreisen ganz besonders ans Herz legen möchten! Echtes, traditionelles Frankreich, wie es authentischer nicht sein kann!


Domaine du Cros


517105 Domaine du Cros, Lo Sang del Pais, rouge 2005 7,80 Euro
Ein betörender Rotwein aus Frankreichs Landen mit gerade einmal knappen 12 Volumenprozent Alkohol? Fast unvorstellbar, aber wahr! Eine Reminiszenz an gute alte Zeiten – Rotweine, wie sie vor über 20 Jahren einmal schmeckten. Überhaupt kein Wein für Liebhaber opulenter Gewächse mit süßlicher Beerenfrucht, von Marmeladenweinen australischer Machart ganz zu schweigen. Stattdessen ein fast unvorstellbar charaktervoller, frisch-mineralischer Alltagswein zu einem schier unglaublich günstigen Preis! Von einem tief dunklen Rot in der Farbe geprägt, entsteigt eine betörende, unwiderstehliche Duftwoge dem Glase, deren einzelne Bestandteile wie wild wachsende Himbeeren, rote Johannisbeeren, Lakritze, frische Kräuter und tiefgründig mineralisch-rauchige Gesteins- und Gewürznoten man zwar analysieren kann, gleichwohl ist es in seiner Zusammensetzung ein einzigartiges, originäres und unverwechselbares Geschmacksprofil, das auch erfahrene Weinliebhaber so wohl noch nie erleben durften. (Der Geschmack erinnert, wenn überhaupt, ein wenig an große Cabernet franc aus dem Bordelais in den 80iger Jahren!) Authentisches Südwestfrankreich, wie es originärer und eigenständiger nicht sein kann! Welch kühl-mineralische Gerbstoffe tänzeln fokussiert über die Zungenmitte und verstärken den schlanken Charakter dieses unvergleichlichen Weines! In ihrer Jugend bereits entwickeln sie eine feinkörnige dezente Süße, um im Stadium der Reife mit einer fülligen Frische und einem rassigen Nachhall zu begeistern! Frankreichs wilder Südwesten ist wahrlich traumhaft reich an eigenständigen Rebsorten, ein wahres Museum autochthoner Trauben, die man außerhalb der Region selten findet. Und dieser urwüchsige Fer Servadou aus der romantischen Region Marcillac in den Ausläufern des Zentralmassives ist ein solch köstlichen Rotwein mit Charakter und animierend niedrigem Alkoholgehalt, dass ich Ihnen allen, unseren werten Kunden, die aufgeschlossen und mit wacher Neugier unseren Empfehlungen vertrauen, dieses unvergleichlichen Tropfen ausdrücklich ans Herz legen möchte.
Einer der originellsten Rotweine Frankreichs mit einem irren Preis-Genuss-Verhältnis! Leicht gekühlt bei ca. 14° Celsius auch ein traumhafter Sommerwein für die Terrasse (phantastischer Begleiter zu allen Grillgerichten) – bei dem niedrigen Alkoholgehalt kann es durchaus auch einmal ein Gläschen mehr sein!
Zu genießen ab sofort bis 2010, hält mühelos mehrere Tage in der geöffneten Flasche und wird dabei immer besser!

Domaine du Cros,  Lo Sang del Pais, rouge

 


Domaine du Cros
Terrassiert sind die in schwerer handwerklicher Arbeit zu
berwirtschaftenden steilen Weinberge der Domaine du Cros angelegt


517304 Domaine du Cros, „Cuvée Vieilles Vignes”, rouge 2004 10,90 Euro
Der große Bruder aus alten Reben, die 50 bis 90 Lenze zählen! In Frankreich unter Insidern fast schon mit Kultstatus versehen und mit einer Goldmedaille in Paris, einer der wenigen ernst zu nehmenden französischen Weinmessen, ausgezeichnet! Etwas fülliger (12,5 Volumenprozent Alkohol), reichhaltiger, cremiger in der Stilistik als beim „Blut der Erde”, (so die Übersetzung des Namens „Lo sang del Pais” aus dem okzidanischen Dialekt), die Aromen noch komplexer (insbesondere Blaubeeren und wilde Brombeeren gesellen sich hinzu) und eine großartige Länge: Welch faszinierender Terroirwein aus einer traumhaft anmutigen Landschaft.
Ein solch charaktervolles Urgestein mit dieser fabelhaften Qualität kostet in berühmten Renommierregionen schlicht das Doppelte bis Dreifache! Verlassen Sie, werte Kunden, vertrauensvoll die ausgetretenen Pfade der Weinwelt und Sie werden reichlich belohnt von einem der großen Charakterweine Frankreichs! Kategorie persönlicher Lieblingswein und definitiv DER Referenzwein seiner gesamten Appellation!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt jedoch erst 2012 bis nach 2019!

Domaine du Cros,  „Cuvée Vieilles Vignes”, rouge

Domaine du Cros



51700 Domaine du Cros, „Kennenlern-Paket” 0 4,5 l, statt 56,40 nur 49,90 Euro
Jeweils 3 Flaschen des Lo Sang del Pais 2005 sowie des Vieilles Vignes 2004.


„Kennenlern-Paket” bis 30. April 2008



Domaine de Fondrèche - Côtes-du-Ventoux

Parker urteilt euphorisch im aktuellem wine advocate 175: „ Fondreche is the reference point for what can be done in the Cotes du Ventoux. This is a source of sensational wines that still sell for incredibly fair prices, and virtually every one of these selections proves that you don’t have to drink luxury-priced Bordeaux, Burgundy, or Napa Cabernets to experience the multiple joys of wine.”

Domaine Fondreche
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche


2006 ist ein Jahrhundertjahrgang an der Rhône! Darüber haben wir Sie, werte Kunden, bereits in unseren Frühlingsmailings im letzten Jahr ausführlich unterrichtet und die Gründe für diese Einschätzung können Sie bei Interesse gerne hier nachlesen. Dabei lassen es die Spitzenweine nicht zuvörderst mit Kraft und Konzentration im Glase krachen, sondern begeistern mit einer fabelhaft klassischen Stilistik, durchaus mit hoher Konzentration und Dichte (ähnlich den grandiosen 98ern), aber auch mit enorm viel Finesse, Frische und einer phantastischen Balanciertheit. Dies verdanken sie dem relativ kühlen August 2006, der nach dem heißen Juli ein Segen war. Er ließ die Reben aufatmen und sorgte für eine wunderschöne Komplexität in einer kühlen Frucht. So finden wir Weine in einer Balanciertheit, inneren Harmonie und Finesse, wie es sie an der südlichen Rhône kaum je zuvor gegeben hat. Frische trifft Finesse! Und das im französischen Süden!

Ich wunderte mich ein wenig, dass Parker, dessen hohe Kompetenz für die Rhône unumstritten ist, den Jahrgang in seinem Report vor einem Jahr zwar durchaus hoch einschätzte, aber nicht als ganz groß einstufte. Doch im brandaktuellen wine advocate 175 hat er seine Einschätzung revidiert (Was im Übrigen ein Zeichen menschlicher Größe ist!) und urteilt jetzt euphorisch: „Die 2006er Roten sind viel besser, als ich es ursprünglich erwartet hatte, mit grandiosem Charme, Eleganz, reifen Tanninen und toller Balance. Sie sind in ihrer Jugend viel zugänglicher als die 2005er, werden sich aber infolge ihrer aromatischen Reinheit und ihrer Frische viel länger halten als erwartet”. Und dann bewertet Parker konsequent die besten Weine mit Traumnoten und feiert die sensationell preiswerten Gewächse unseres Kleinods Fondrèche geradezu enthusiastisch: „Außergewöhnliche Qualitäten eines beispielhaft sorgfältig arbeitenden jungen Winzers, die alle meine Erwartungen übertroffen haben zu Preisen, die das Bordelais erzittern lassen! (Wow!) Ein überwältigender Erfolg, diese Weine gehören in jeden Keller der Welt!”

Diese Empfehlung beherzigen Sie, werte Kunden, seit Jahren. Daher gehören die Fondrèche-Pretiosen, von deren sensationellen Qualitäten selbst die Winzer im benachbarten Châteauneuf-du-Pape unter vorgehaltener Hand begeistert schwärmen, auch zu den meist verkauften Weinen unseres Programms. Doch die Nachfrage nach dem 2006er Jahrgang wird nach diesen Parker-Elogen noch stärker sein als je zuvor und wir werden sicherlich noch schneller als üblich ausverkauft sein. Daher sei allen Freunden dieser romantisch in einer traumhaft schönen Landschaft am Fuße des malerischen Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provenzalen, gelegenen Domaine empfohlen, sich diese Schätze noch rascher als gewohnt in den Keller zu legen. Der Vater dieses „Weinwunders”, der junge, begnadete Winzer Sébastien Vincenti, ist seinem Ziel wieder ein ganzes Stück näher gekommen, fein balancierte, terroirgeprägte Weine aus naturnahem Anbau mit moderaten Alkoholgradationen zu erzeugen, welche nichts anderes als die unverfälschte Seele ihrer provençalischen Heimat widerspiegeln.

Domaine Fondreche
Sébastien verkostet die einzelnen Partien des neuen Jahrgangs


Kein Wunder, dass mittlerweile gar die Winzerikonen des wilden französischen Südens unseren Freund Sébastien aufsuchen, um mit ihm über seine Weinbergsarbeit zu reden – und, um von ihm zu lernen! Denn Sébastien, dieser so kluge, aber immer bescheiden und bodenständig gebliebene junge Mann, vinifiziert aus perfekt gereiften Tauben von bis zu 90 Jahre alten, sehr tief wurzelnden Rebstöcken zweifellos DIE Referenzweine seiner aufstrebenden Appellation. Sie verströmen im Glase einen faszinierenden Duft, der von ihrer traumhaft schönen Landschaft mit ihrem faszinierenden provençalischen Licht erzählt und sie werden trotz Parkers Elogen noch immer zu derart extrem fairen Preisen verkauft, dass sie angesichts ihrer großartigen Qualitäten geradezu als Schnäppchen gelten müssen und immer viel zu schnell ausverkauft sind. Sébastien Vincenti hat die Region des wildromantischen Mont Ventoux aus ihrem lange anhaltenden Dornröschenschlaf wach geküsst und ist unbestritten – trotz seiner Jugend – das Idol und Vorbild einer zahlenmäßig noch kleinen Winzerelite, die sich anschickt, Châteauneuf-du-Pape das Fürchten zu lehren!

Dabei stellt sich dem aufmerksamen Beobachter natürlich die Frage, wie in dieser bis vor einem Jahrzehnt trotz ihres phantastischen Terroirs und ihrer überwältigend schönen Landschaft fast vergessenen Appellation solch traumhafte Qualitäten entstehen können?

Domaine Fondreche


Den qualitativen Wendepunkt im Weinanbau in dieser wildromantischen Region markiert das Jahr 1990. Damals übernahm die Familie Barthélemy-Vincenti die alteingesessene Domaine de Fondrèche, die über fabelhafte Böden verfügt und die bereits damals mit bis zu 75 Jahre alten, sehr tief wurzelnden Rebstöcken in durchaus gutem Zustand bestückt war. Mit diesen exzellenten natürlichen Voraussetzungen in die Lage versetzt, erstklassige Qualitäten zu erzeugen, baute man hochmoderne, optimal gekühlte Kelleranlagen und so konnte Sébastien, der experimentierfreudige, innovative Kopf der Familie und eines der größten Winzertalente der südlichen Rhône, beginnen, Weine zu kreieren, die in kürzester Zeit in der internationalen Weinszene für Furore sorgten. Zunächst verbesserte Sébastien die Bedingungen im Weinberg. Er stellte auf naturnahen Anbau um, schnitt die seitlichen Wurzeln der Rebstöcke weg, um die Hauptwurzel tiefer in die Erde zu zwingen, forcierte die Blattwerksarbeit (je nach Jahrgangsbedingungen sorgt er für mehr Beschattung oder bessere Durchlässigkeit des Sonnenlichts und vermeidet durch die Lockerbeerigkeit der Trauben jegliche Fäulnisprobleme) und führte eine strikte Ertragsbegrenzung ein. Hinzu kamen kleine, aber geniale Verbesserungen in der Kellertechnik, erfolgreiche Experimente mit der Mikrooxidation und eine äußerst schonende Vinifizierung in Stahl- und Betoncuves sowie ein wohldosierter, kaum vernehmlicher Holzeinsatz. So vinifiziert Sébastien seine terroirgeprägten Gewächse in einem moderat modernen Stil, welche unter Kennern und Liebhabern südfranzösischer Weine längst Kultstatus erreicht haben. Seine Spitzencuvées ‚Nadal’ und ‚Persia’ besitzen gar die Top-Qualität hochwertiger Châteauneuf-du-Pape, befinden sich aber preislich auf dem Niveau guter Côtes-du-Rhône. Die Domaine de Fondrèche bietet daher phantastische Weine in einer Schnäppchenqualität, wie man sie ganz selten in der gesamten Weinwelt finden kann. Unbedingt probieren!


151006 Fondrèche, Chardonnay „Alpha”, blanc 2006 7,95 Euro
Die Jungfernernte der vor fünf Jahren angepflanzten Chardonnaystöcke ergibt einen ungemein frischen Rebsortenklassiker, der allen Freunden dieser edlen Rebsorte Trinkspaß pur vermitteln wird. Ungemein betörende Nase, die nach reifen Birnen, Apfelmus, Quitten, rosa Grapefruit und Orange duftet, unterlegt von einer dezent toastigen Note und zarten Anklängen an Akazienblüte, Honig und Karamell. Der Holzeinsatz ist in der Nase zwar noch präsent, aber elegant verwoben mit der vielschichtigen Aromatik. Am Gaumen präsentiert sich dieser leckere Weißwein mit einer cremigen Textur und einer reifen und zugleich erfrischenden Säure, besonders die Zitrusaromen kommen am Gaumen noch stärker zum Tragen. Der Holzeinsatz zeigt sich ebenso elegant wie in der Nase, der Nachhall gestaltet sich pikant und animierend. Im betörenden Charakter dieses originären Weißweins erleben Sie Provence pur!
Zu genießen ab sofort bis 2009.

Fondrèche, Chardonnay „Alpha”, blanc


151507 Fondrèche, „L’Éclat”, Côtes-du-Ventoux blanc 2007 7,95 Euro
Einer der schönsten Sommerweine Frankreichs und seit Jahren ein Klassiker unseres Programms, vinifiziert aus autochthonen Rebsorten des Südens (Grenache blanc, Roussanne, Clairette) und teilweise im neuen Holz ausgebaut, das zwar kaum schmeckbar ist, dem Wein aber seine cremige Textur verleiht. Im betörenden, würzigen Duft dieses originären Weißweins scheint sich geradezu die Seele seiner provençalischen Heimat widerzuspiegeln. Es sind Aromen von Salbei, Fenchel, Anis, Rosmarin und Lavendel, unterlegt von einer dezent fruchtigen Note, die an reife Zitrusfrüchte erinnert. Es sind fein duftende sommerliche Aromen, mit denen man unweigerlich den Geruch von Kräutern, von blauen Lavendelfeldern und von einem sich in der Sonne spiegelnden Meer assoziiert. Dieser fabelhafte Weißwein hat zudem in den letzten Jahren deutlich an Frische gewonnen, was der stetig verbesserten Bodenarbeit durch Sébastien zu verdanken ist. Best Eclat ever! Ein Glas dieses herrlichen Weines genossen zur mediterranen Küche oder abends solo auf der Terrasse: Schon werden Erinnerungen wach an die unvergleichliche Landschaft der Provence und verführen unweigerlich zum Träumen.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2009.

Fondrèche, „L’Éclat”, Côtes-du-Ventoux blanc


151607 Fondrèche, Cuvée Persia, blanc 2007 15,90 Euro
Für Liebhaber großer französischer Gewächse einer der rarsten und schönsten weißen Rhôneweine, die im letzten Jahrzehnt produziert worden sind. Durch den noch weiter zurück geführten Ausbau im neuen Barrique dezenter im Holzton als in der Vergangenheit, finessenreicher, frischer und traumhaft balanciert! 92 Parker-Punkte für seinen gleich guten, längst ausverkauften Jahrgangsvorgänger!

Fondrèche, Cuvée Persia, blanc


151407 Fondrèche, L’ Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé (PK) 2007 6,70 Euro
Sie, liebe Kunden, wissen, dass wir nur ganz wenige Rosés in unserem Programm führen, da sie zu selten unseren Ansprüchen nach einem wirklich guten Wein genügen. Einer dieser raren Ausnahmerosés ist diese so würzige, erfrischende Cuvée aus Grenache, Cinsault und Syrah, lachsfarben und mit einem hochinteressanten Aromenspektrum versehen. Jeder Schluck dieses genialen Rosés lässt Parkers Elogen verständlich werden, der einen seiner Vorgänger mit sensationellen 89 Punkten bewertet und ihm Vorbildcharakter für seine Gattung bescheinigt! Der fruchtige, frische, ungemein elegante 2007er (trinkanimierende, locker-leichte 12,5 Volumenprozent Alkohol) ist einer der besten Rosés, die Sébastien bisher produzierte und demonstriert eindrucksvoll, warum einer seiner grandiosen Jahrgangsvorgänger vom FEINSCHMECKER in einer großen Rosédegustation zu den drei Besten (!) des französischen Südens gezählt wurde. Ein idealer „Zechwein” für laue Sommerabende, aber auch ein exzellenter Begleiter zu südländischen Grillgerichten, wie etwa Lammkoteletts oder Merguez. Dieser köstliche, unerhört raffinierte Rosé ist um Längen besser als die meisten Côtes de Provence, die vor Ort für wesentlich teureres Geld an unkundige Touristen verkauft werden!

Fondrèche, L’ Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé (PK)


151706 Fondrèche, Sud Absolu, rouge (PK) 2006 5,95 Euro
Seit Sébastien 2003 erstmals diesen fröhlichen Tischwein zu ungemein sympathischem Preis vinifizierte, avancierte dieser sofort zu einem Bestseller in unserem Programm, da er wesentlich teurere Konkurrenz mühelos aus dem Feld schlägt, was Parker mit seinen 89 Punkten eindrucksvoll unterstrich. Der hedonistische 2006er aus einem Jahrhundertjahrgang an der Rhône ist ein ungemein „sexy”-Wein, von, Nomen est Omen, unverkennbar südlicher Stilistik, der Trinkspaß pur bietet und zum fröhlichen Zechen animiert. Erstmals in seiner Rebsortenzusammensetzung hälftig aus Syrah und Grenache bestehend und in seiner Stilistik nahe am genialen 2004er, mit eben nur dem Tick mehr an Dichte und Konzentration, die der zur Legende werdende 2006er Jahrgang mit sich bringt, verführen in der Nase expressive Aromen von Schwarzbeeren, reifen Kirschen, weißem Pfeffer und die verlockenden Düfte der wild wachsenden Kräuter der Provence. Dicht, füllig und schmeichlerisch am Gaumen, dabei jedoch weicher, lasziver und frischer als die von Parker so hoch gelobten 03er und 04er, mit cremigen, ungemein leckeren Tanninen ausgestattet und somit ein absoluter Maßstab in seiner so konsumfreundlichen Preisklasse. Jetzt und in den nächsten drei Jahren bietet dieser ungemein schmackhafte Alltagswein, der weltweit gesehen kaum ernsthafte Konkurrenz in seiner so lukrativen Preisklasse zu fürchten hat, ein unvergleichliches Genusserlebnis!
Parker: „Sud Absolu, rouge 2006 ist ein Super-Schnäppchen!”
Übrigens: Auch Bernd Kreis, ausgezeichnet als bester Sommelier Deutschlands wie Europas, empfahl bereits den Jahrgangsvorgänger dieses herrlichen Alltagsweins in seinem Einkaufsführer empfehlenswerter „500 Weine unter 10 Euro” (Hallwag Verlag). Wahrlich eine Rarität in seiner sinnenfrohen Preisklasse!

Fondrèche, Sud Absolu, rouge (PK)


151106 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2006 7,95 Euro
Unser junger Freund Sébastien Vincenti hat in den Zwillingsjahrgängen 2005/6 definitiv die besten Weine seiner Karriere gemacht – und dies nach einer ganzen Abfolge von eindrucksvollen, die internationale Fachpresse wie Weinliebhaber gleichermaßen faszinierenden Vorgängerjahren. Die optimalen klimatischen Bedingungen in 2006, der kühle August nach dem heißen Juli, der zur komplexen Aromenbildung in den perfekt gereiften Träubchen führte, die ideale Zufuhr von Feuchtigkeit in exakt der gewünschten Dosierung, um jeglichen Trockenstress zu vermeiden und somit eine exzellente Tanninstruktur mit cremigen, kühlen Gerbstoffen zu erzielen, ergeben eine Qualität, die in seiner so konsumfreundlichen Preisklasse schlicht unerhört ist – mit ungemein komplexen Aromen und einer sagenhaften Frische und Ausgewogenheit im fertigen Wein. Zu dieser alles andere als alltäglichen Qualität trägt natürlich auch bei, dass sich Sébastiens Weinberge nach jahrelanger liebevoller Restaurierung in einem optimalen Zustand befinden, daher selbst im exzellenten Terroir um den Mont Ventoux von singulärer Qualität sind, besten, aber wesentlich teureren Lagen aus Châteauneuf-du-Pape absolut ebenbürtig. Nur die Preise von Sébastiens weltweit gesuchten Weinen sind weiterhin so unglaublich günstig wie in der Vergangenheit. Und unser köstlicher Alltagswein de luxe, die Cuvée „Fayard” (eine herrliche Melange aus Grenache, Syrah, Carignan und Mourvèdre), seit Jahren einer der meistverkauften Rotweine unseres gesamten Programms, brilliert in 2006 in der Nase mit vielschichtigen Aromen von wilden Schwarzbeeren, reifen prallen Kirschen, blauen Waldbeeren, weißem Pfeffer und Anklängen von Thymian und Rosmarin. Am Gaumen dicht und füllig, dabei aber auch spielerisch leicht über die Zunge tänzelnd und eleganter als der 2005er; der gesamte Mundraum wird betört von im Vergleich zu früher spürbar cremigeren, frischeren Tanninen und einer finessenreichen Textur.

Für meinen Geschmack, und da lehne ich mich bewusst aus dem Fenster, der beste Fayard aller Zeiten dank seines relativ hohen Syrahanteils, des absoluten Siegers des Jahrgangs im „Wettbewerb” um die beste Rebsorte (über diese Auffassung herrscht Konsens in der französischen Weinpresse!), dazu eine fabelhafte Frische und Finesse und die unwiderstehlichte Lust aufs nächste Glas!
Zu genießen ab sofort in seiner schönsten Primärfruchtphase, Höhepunkt Mitte 2008 bis nach 2011.

Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge


151206 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2006 11,95 Euro
Mit 91 Parkerpunkten die höchste Bewertung aller Zeiten. Welch schallende Ohrfeige für so unendlich viele überteuerte Châteauneufs!
Zahlreiche Vorbestellungen treuer Stammkunden für jeden Jahrgang zeigen, wie sehr Sie, liebe Kunden, stets aufs Neue mit Spannung und großer Vorfreude auf diesen exzellenten Wein warten: Die betörende Cuvée Carles Nadal, ein qualitativ herausragender und gleichzeitig einer der preis,wertesten’ Weine der südlichen Rhône, wird extrem schonend und ohne jegliche kellertechnische Eingriffe (natürlich auch ungeschönt und unfiltriert) aus kleinbeerigen Trauben uralter Syrah-, erstmals Mourvèdre- und wiederum sehr alter Grenachereben vinifiziert, die einen zutiefst dunkelroten, fast schwarzen, höchst authentischen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch ungebändigter Wildheit ergeben. In der Nase deutliche Anklänge an Schwarzbeeren, Kräuter der Provence, Süßkirschen, Kaffee und Lavendel; am Gaumen pfeffrig, komplex, von exzellenter Struktur, dicht, opulent und dennoch elegant und geschliffen, in einer Kunstfertigkeit wie nie zuvor. Durch den Ausbau der Syrah in neuen Barriques mit sehr reifen, saftigen, cremigen Tanninen versehen, die den Wein bereits ab sofort mit großem Vergnügen genießen lassen. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können! Herzlichen Glückwunsch Sébastien zu dieser phantastischen Leistung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis 2015.

Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge


151306 Fondrèche, Cuvée Persia, rouge 2006 14,90 Euro
Welch sensationelle Qualität aus einer der landschaftlich reizvollsten Regionen Frankreichs mit ihrem großartigen Terroir! In der Stilistik kühler, aristokratischer, nobler, seidener gar als die verführerische Cuvée Nadal, die mehr von einer ursprünglichen Wildheit und einer zart süßlichen Frucht geprägt wird; stattdessen wird die Nase durch den ‚Persia’ mit extrem komplexen, zart rauchigen Aromen, einer subtilen Mineralität und edlen Schokoladenoten sowie feinen Anklängen an geröstetes Fleisch, Cassis und schwarze Beeren verwöhnt. Der Einfluss des neuen Barrique ist dabei nur ebenso dezent spürbar wie auf der Zunge, da der gewaltige Fruchtkern das Holz förmlich aufgesogen hat und auch das massive, cremige Tanningerüst komplett ummantelt, das diesem großen Konkurrenten wesentlich teurerer Gewächse von der Côte Rôtie ein großes Reife- und Lagerpotential verleiht. Zudem hat Sébastien erstmals die Trauben der alten Syrahparzellen getrennt ausgebaut und eine größere Partie auch in großen Holzfudern vinifiziert. Das Resultat: Eine noch feinere Struktur und eine klassischere Stilistik, enorme Dichte und eine fabelhafte Konzentration, eine große mineralische Tiefe und eine für die südliche Rhone extrem seltene Eleganz: Wie stets sind diese Parameter der großen Weine der Welt das Markenzeichen dieses nur in Ausnahmejahrgängen erzeugten edlen Syrah (mit einem Zusatz von 10% bester Mourvèdre, was diesem Weinmonument noch mehr Komplexität verleiht), der keinerlei Anzeichen von Überreife oder marmeladigen Tönen aufweist, der im Gegenteil bemerkenswert frisch und ungemein finessenreich daherkommt: „überquellend von animierender Saftigkeit und einem traumhaften Charme”, Parker. Ein rares hedonistisches Weinunikat, ein großes, eigenständiges Mont Ventoux-Gewächs ureigenen Charakters zu einem preislichen Bruchteil hoch bewerteter Châteauneuf-du-Pape Weine. Selbst angehende Weltklasse ist auf der Domaine Fondrècheche für jeden Weinliebhaber erschwinglich!
Zu genießen frühestens Herbst 2008 bis nach 2020.

Fondrèche, Cuvée Persia, rouge

92 Parkerpunkte!


151805 Fondrèche, „Il était une fois”, Côtes du Ventoux, rouge 2005 32,80 Euro
Diese Geburtstagscuvée unserer Referenzdomaine wurde nur einmal („une fois”) vinifiziert, und zwar im Jahrhundertjahrgang 2005, stammt zu 80% aus 1936 gepflanzten Grenachereben und wurde von Parker mit 91-93 Punkten geadelt: „A terrific example of just how superb a wine can be from the Côtes du Ventoux”.
Zu genießen 2008 bis nach 2020.

Fondrèche, „Il était une fois”, Côtes du Ventoux, rouge



Clos Saint-Jean - Châteauneuf-du-Pape

Sie wollen trotz all dieser Elogen für die Traumqualitäten der Domaine de Fondrèche doch lieber einen urigen Châteauneuf-du-Pape, der aber natürlich ebenfalls höchste Qualität zu bezahlbarem Preis aufweisen soll? Bitte schön: Die Domaine Clos Saint-Jean bietet mit ihrem urtraditionellen großen Gewächs wohl den Wein mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis im phantastischen Jahrgang 2005 der südlichen Rhône: Unbedingt probieren, soviel exzellenten Châteauneuf-du-Pape bekommen Sie so schnell nicht wieder für’s Geld.

176105 Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2005 24,90 Euro
„Eines der großen Schnäppchen von Châteauneuf-du-Pape”, jubelt Parker und vergibt begeistert 93 Punkte. Ein wunderbar dichter, fein strukturierter Weingigant, der aufgrund seiner großen Harmonie, seiner Balanciertheit und seines enorm hohen Glyceringehalts schon ab sofort höchsten Trinkgenuss verspricht, dessen cremige wie kompakte Tannine jedoch auch sein großes Lager- und Entwicklungspotential signalisieren. In der Nase eine klassische, eher kühle Stilistik, keine auf vordergründige Effekthascherei getrimmte Fruchtbombe, stattdessen sehr komplexe, verwobene Aromen der erlesenen Trauben der uralten Grenachereben (dazu insbesondere Mourvèdre, Syrah und Cinsault): Cassis, wilde Brombeeren, weißer Pfeffer, saftige Kirschen, schwarze Trüffel, Oliventapenade, frisch gepflügte Erde, feinwürzige Kräuter der Provence, Malz, Nougat und mineralische Noten. Am Gaumen Kraft und Würze statt marmeladiger Süße verbunden mit einer wohldosierten, ganz zart süßlichen, kernigen Frucht, die mit einem kleinen herben Touch versehen ist (das Signum traditioneller großer Châteauneufweine) und die diesen Wein zu einem großen Klassiker wird reifen lassen. Traumhaft kompakte Textur, konzentriert, enorm extraktreich und fabelhaft ausgewogen; dieser delikate Wein gehört zu meinen persönlichen Favoriten und fasziniert als wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen, phantastisch komplexen Weines einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt!
Zu genießen bereits ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2009 bis 2025.

Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape, rouge



Domaine du Pégau - Châteauneuf-du-Pape

Domaine du Pégau
Laurence Féraud

Frisch eingetroffen der neue Traum-Jahrgang einer unserer erfolgreichsten Alltagsweine:

141706 Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV) 2006 5,95 Euro
Mit diesem traumhaften Gaumenschmeichler hat unsere Freundin Laurence einen absoluten Volltreffer gelandet! Ihr Ziel war es, einen ungemein preiswerten Alltagswein zu schaffen, der bereits jung getrunken enormen Trinkspaß bereitet. Diese in gebrauchten Fudern der Domaine Pégau ausgebaute verführerische Cuvée (jeweils knapp zur Hälfte Grenache und Syrah mit einem Hauch Merlot) aus einem Überfliegerjahrgang besitzt eine sehr dunkle Farbe und einen sinnlichen, beerigen Duft, der die exzellente Reife des erstklassigen Lesegutes ausdrücklich demonstriert. Am Gaumen präsentiert er sich vollmundig, dicht, traumhaft weich, mit einer reifen, saftigen Frucht (Johannisbeeren!), feinen, gerösteten Kräutern und noblen Gewürzen, prallen schwarzen Kirsch- und zarten Schokoladennoten, die in ihrem komplexen Zusammenspiel der Zunge so sehr schmeicheln. Die bestens integrierten, samtigen Gerbstoffe sind sehr weich und cremig, so dass dieser so fairpreisige, verführerische Alltagswein (der aber in Blindproben wesentlich teurere Prestigegewächse locker leicht an die Wand spielt) ab sofort Trinkspaß pur bereitet. Parker (ein glühender Pégau-Verehrer: „These are some of my favorite wines in the world, and also some of my favorite visits, largely because of the charismatic Féraud family, from the daughter Laurence to the father Paul) notiert begeistert über den 2005er: „Der beste Jahrgang bisher, den ich von diesem Wein jemals probiert habe!” Doch unsere vergleichenden Degustationen mit unseren Kunden bei Pinard de Picard demonstrieren ausdrücklich: 2006 ist nochmals einen Wimpernschlag schöner! Was jetzt wiederum Parker im brandaktuellen wine advocate ausdrücklich bestätigt: „2006 scheint hier vielleicht noch besser ausgefallen zu sein als 2005!”




Domaine Pierre Clavel - Coteaux du Languedoc

Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer und Pionier des qualitativen Anbaus im Languedoc, produziert in den phantastischen Zwillingsjahrgängen 2005/6 die dramatischsten Rotweine in seiner glanzvollen Karriere: Handwerkliche Unikate statt seelenloser Technoweine, und das zu unverschämt günstigen Preisen!

Legendär mittlerweile die FEINSCHMECKER-Degustation, die den Copa Santa auf eine Stufe stellt mit den weltberühmten, aber um ein Vielfaches teureren Spitzenweinen der Côte Rôtie von Guigal!

Pierre Clavel
Pierre Clavel: Winzer aus Leidenschaft

Unser Freund Pierre Clavel ist nicht nur ein begnadeter Winzer, sein verschmitzt schelmisches Lächeln, seine permanent gute Laune und ansteckende Fröhlichkeit machen ihn darüber hinaus zu einem Sympathieträger par excellence – bei Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen. Seit Jahren sind seine herrlich authentischen Garrigueweine aus naturnahem Anbau ein absoluter Klassiker und Renner in unserem Programm: So gigantisch sind die Qualitäten, so unverschämt niedrig die verlangten Preise, eine phantastische Preis-Genuss-Relation, die sowohl Kritiker als auch Liebhaber stets aufs Neue ins Schwärmen geraten lassen. Ohne Zweifel, Pierre hat längst Kultstatus in seiner zahlreichen Fangemeinde erreicht! Und das sei ihm von ganzem Herzen gegönnt! Pierre, mittlerweile im 22ten Jahr mit großer Leidenschaft als Winzer tätig, diesem so sehr in sich ruhenden, so viel Zufriedenheit und Gelassenheit ausstrahlenden Familienmenschen, sind alle Eitelkeiten fremd und er betont immer wieder ernsthaft, seine Arbeit sei doch gar nichts Besonderes (welch Understatement) und es ist sein ausdrücklicher Wunsch, dass seine Weine preislich erschwinglich bleiben: „Ich bin ein Proletarier, ein Mann einfacher Herkunft, und ich möchte, dass sich jeder Weinliebhaber meinen Wein leisten kann, egal, wie viel er verdient”.

Pierre Clavel
Abendstimmung auf der Domaine mit Blick auf den
mythischen Bergriesen des Pic St. Loup

Weinliebhaber, die je das Glück hatten, Pierre näher kennen zu lernen, wissen um die Seriosität dieses großartigen Menschen. Und seine zu später Nacht in geselliger Runde bisweilen vorgetragenen melancholischen südfranzösischen Weisen zeichnen einen sensiblen Menschen, dem Ruhm sehr wenig bedeutet und der seine Weine für so kleines Geld verkauft, dass hier das Preis-Genussverhältnis erheblich gestört ist. Jedoch zu Gunsten des Konsumenten!

Pierres Winzerleben begann 1986, als er als Autodidakt anfing, Weinberge mit einem exzellenten Terroir zu erwerben: Seine beste Lage, „La Méjanelle”, ist in der Bodenzusammensetzung nahezu identisch (!) den besten Lagen von Châteauneuf-du-Pape, mit dem gleichen Steinmeer an faustgroßen roten Kieselsteinen, die hier, eine Laune der Natur und einzigartig im gesamten Languedoc, in grauer Vorzeit von einem Alpenfluss angeschwemmt worden sind.

Pierre Clavel
Rebenallee mit einem Steinmeer aus Galets rouge

Es existieren aber größere Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht als an der Rhône und vom Meer wehen frische, Feuchtigkeit mit sich führende Brisen, was die Charakteristika von Pierres Top-Weinen prägt und ihnen eine unverwechselbare Stilistik verleiht: eine reife, fast süßliche, geradezu dekadent wirkende Frucht, eine immense Fülle, aber auch eine für den französischen Süden rare Kühle und belebende Frische. Pierre ersetzte unmittelbar nach der Übernahme der Weinberge die vernachlässigten Rebstöcke aus den heruntergekommenen Weinbergen mit Neuanpflanzungen, wobei die Syrahtraube dominierte, reduzierte strikt die Erträge, arbeitete von Beginn an handwerklich und im Einklang mit der Natur und erntet spät, um seinen Weinen ein Höchstmaß an Konzentration, Frucht, aber immer mehr auch an Finesse zu ermöglichen. Vor 4 Jahren erfüllte sich Pierre einen Herzenswunsch, bezog mit seiner Familie im menschenleeren Hinterland von Montpellier einen idyllisch gelegenen Hof, den er mit viel Liebe eigenhändig renovierte und seither besitzt er endlich auch eigene, großzügige, unterirdische Keltergebäude, in die er viel Zeit (Die großen Betoncuvées hat er selbst mit warmen, südlichen Farben bemalt: Aus allem, was Pierre anfasst, spricht seine Liebe zum Wein) und Geld investierte und die ihm wesentlich bessere Arbeitsbedingungen ermöglichen als vormals, was sich in einer kaum für möglich gehaltenen nochmaligen Qualitätssteigerung seiner Weine manifestiert.

Was mir persönlich an Pierres aktuellen Jahrgängen so gefällt, ist, dass sie stets komplexer werden in ihrer Frucht und finessenreicher am Gaumen mit moderaten Alkoholgradationen und daher höchstes Trinkvergnügen bereiten – wenn man denn als Weinliebhaber Frische und Eleganz, Feinheit und Komplexität mehr schätzt als schiere Kraft, überbordende Muskeln oder eine marmeladige Konsistenz. Pierre Clavel hat jedenfalls durch eine noch ausgefeiltere Weinbergsarbeit als früher wie auch durch eine behutsame Umstellung des Vinifizierungsprozesses (niedrigere Temperaturen zu Beginn der Vergärung, die dadurch langsamer und schonender abläuft) diese Entwicklung hin zu mehr Komplexität, Frische und Finesse in trinkanimierenden Weinen in den letzten Jahren schmeckbar forciert. Bravo, Pierre: Du hast Dein Herz am rechten Fleck und ein sehr sensibles Gespür für die Wünsche und Sehnsüchte Deiner treuen Kunden.

So brilliert Pierre Jahrgang für Jahrgang mit einer traumwandlerischen Sicherheit mit höchsten Qualitäten: dichten, fülligen, fruchtbetonten Weinen aus handwerklicher Edelproduktion voller Schmelz, Cremigkeit und Frische sowie seidenen Tanninen, die sich stets bereits in ihrer Jugend mit großem Genuss trinken lassen und die dennoch ein großes Entwicklungspotential versprechen. Meine ganz besondere Empfehlung!


311906 Pierre Clavel, „Cascaille”, blanc 2006 8,50 Euro
Großartige Weißweinrarität aus Frankreichs wildem Süden: ein höchst authentischer Tropfen und eine wunderbare Alternative zu allen belanglosen Supermarkt-Billigweinchen aus industrieller Weinerzeugung!



311807 Pierre Clavel, „Mescladis”, rosé (DV) 2007 6,30 Euro
Von der Revue du vin de France zum schönsten Rosé des Languedoc gekürt! Diese leckere, traumhaft fruchtige und herrlich frische Cuvée (Syrahtrauben sorgen für die Fülle und komplexen Aromen, Cinsault für die Frische und schwebende Transparenz) zählt zum Besten, was man in Sachen Rosé in Frankreichs wildem Süden finden kann: In der Nase ein animierender Duft nach roten Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren, am Gaumen eine saftig-knackige, geschmeidige Frucht mit einer feinen Säure und eine großartige Balance. Dies ist kein liebloser „Rosé von der Stange”, welcher die Regale der Supermarktketten füllt, sondern ein ernst zu nehmender, ,zärtlicher’ Wein auch für anspruchsvolle Rotweintrinker! Ein Rosé zum Träumen schön!



311004 Pierre Clavel, „Cado”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 5,80 Euro
Ein fröhlicher, ungemein trinkanimierender Wein mit nur 12,5% Alkohol, der die warmherzige Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten bestens widerspiegelt und der Maßstäbe setzt in seiner Preis-Genuss-Wertigkeit! Ein „Cado”, ein Geschenk für die zahlreichen Freunde des Weinguts Clavel und eines der größten Schnäppchen des Languedoc. Danke, Pierre! Ein herausragender Zechwein und ein kongenialer Essensbegleiter, leicht gekühlt auch der ideale Rotwein für sommerliche Grillabende! Höhepunkt ab sofort bis 2009.


In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard.


Pierre Clavel


3110904 Pierre Clavel, „Cado”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 9 l , statt 69,60 nur 58,00 Euro


12 Flaschen zum Aktionspreis von 10!


311306 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (DV) 2006 5,90 Euro
Der neue Jahrgang unseres meistverkauften Rotweins aus dem Languedoc fasziniert und begeistert jeden Kenner vom ersten Schluck an. Was ist das nur für ein faszinierender Trinkspaß für jeden Tag! Eine geniale Cuvée aus reifen Carignan-, leckeren Grenache- und erstklassigen Syrah- sowie, zum zweiten Mal nach 2005, Cinsaulttrauben, die für die traumhafte Frische dieser so trinkanimierenden Cuvée mitverantwortlich sind. Die eher ,kühle’ Stilistik (ja, das ist die große Stärke von 2006 im Languedoc!) dieses charaktervollen Alltagsweins für höchste Ansprüche betört mit einer geradezu unverschämt delikaten Aromatik, wie sie finessenreiche, burgundisch inspirierte Weine aus Châteauneuf-du-Pape und Umgebung aufweisen: einer frischen, beerigen, ungemein animierenden Frucht mit zart kräuterwürzigen Anklängen in der Nase und saftigen, schmeichlerischen, cremigen Gerbstoffen auf der Zunge. Im Traumjahrgang 2006 wartet der „Le Mas” mit der gleichen Dichte und Konzentration auf wie seine so ungemein beliebten Vorgänger, ist jedoch noch extraktreicher, strukturierter und mineralischer als je zuvor, besitzt eine noch höhere, deutlich schmeckbare Komplexität (!) in der berauschenden Frucht, ein (aufgrund der kühlen Nachttemperaturen vor der Ernte) einzigartiges Gleichgewicht zwischen Tanninen, Säure und relativ niedrigem, bestens eingebundenem Alkohol und ist wie stets unverkennbar geprägt von seinem Terroir und der sensiblen Handschrift einer großen Winzerpersönlichkeit! In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein nur schwerlich zu übertreffender Leckerbissen, was auch Joel Payne in seiner großen Languedoc-Reportage in „Alles über Wein” konstatiert, indem er diesen herrlichen Alltagswein zu den „besten Schnäppchen des Languedoc” zählt. Meine ganz besondere Empfehlung!

Welch ungemein süffiger und anregender Wein, von dem man auch mal die berühmte Flasche mehr trinken kann und am nächsten Morgen keinerlei Probleme im Magen oder Kopf bekommt, da die für den Wein verwendeten Träubchen liebevoll im Weinberg behandelt und nicht in Frankensteins Monsterlabors atomisiert und danach wieder neu zusammengesetzt werden: Schnöde, moderne Weinwelt mit den Segnungen der modernen Agrarindustrie versus solch authentische Naturprodukte eines liebenswerten Charaktermenschen!



311106 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2006 7,50 Euro
Pierre Clavels ungemein beliebte, fabelhaft leckere Cuvée „Les Garrigues” (50% der Trauben stammen aus alten Syrahreben, in 2006 in Frankreis Süden nach Auffassung aller Winzer unter den Rebsorten der Star des Jahrgangs, dazu Grenache und Mourvèdre) gehört zu den legendärsten Weinen des gesamten Languedoc, da hier die Relation moderater Preis und hoher Genuss unübertrefflich scheint. In der Farbe zeigt dieser traumhafte Wein aus großem Jahr ein sehr tiefes dunkles Rot, die Nase wird verführt von herrlich frischen, schwarzen Blaubeeren und Cassisaromen, wild wachsenden Kräutern der Garrigue (die Sie auch bei einem abendlichen Spaziergang am Fuße des unweit von der Domaine gelegenen malerisch-mythischen Bergriesen des Pic St. Loup durch ihre betörenden Aromen begeistern werden) sowie saftigen Mon-Chérie-Kirschen, Wildbret und Pfeffer.
Frucht (wiederum reife schwarze Beeren), Gewürzanklängen und zarter Bitterschokolade. Viel Extrakt und Dichte, auf der Zunge konzentriert, geschmeidig, weiche, cremige, sanfte Tannine, ohne die geringste Spur von Trockenheit. Wie immer ein fröhlicher, einladender Wein, der die warmherzige Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten bestens widerspiegelt. Ein ungemein charaktervoller und attraktiver Tropfen, der unbeschwerten Trinkgenuss bereitet.
Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München), hatte vor Jahren bereits den 2001er im Magazin der Süddeutschen Zeitung als besondere Kaufempfehlung euphorisch gefeiert und in ihrem Edelrestaurant ausgeschenkt; der 06er ist infolge subtiler Fortschritte in Weinberg und Keller und seiner immensen Frische (die es Pierre in den letzten Jahren meisterhaft herauszuarbeiten gelingt und die seine Weine so wohltuend von so vielen alkoholischen Marmeladenbomben aus den Supermärkten unterscheidet) selbst diesem großen Wein nochmals überlegen – dabei aber in seiner Stilistik sehr ähnlich. Vielleicht ein wenig komplexer, mineralischer, länger anhaltend im Abgang und eben deutlich saftiger und frischer. Meine unbedingte Empfehlung!
Zu genießen ab sofort bis 2011, mindestens.



311605 Pierre Clavel, Le Marteau, rouge 2005 11,00 Euro
Pierre Clavel hat in seinem großen Jahrgang 2005 einen neuen Spitzenwein aus kalkreichen Böden in Saint-Christol vinifiziert, der wegen seines einzigartigen Terroirs (seine anderen Top-Parzellen in La Méjanelle sind hingegen von roten Kieselsteinen dominiert) und seiner außerordentlichen Qualitäten schon vor seiner Freigabe für einen Paukenschlag in der Insiderszene gesorgt hat. Ein Naturwein voller ursprünglicher Wildheit, minimal geschwefelt, weder geschönt noch filtriert! In der Farbe ein tiefdunkles Violettrot, in der faszinierenden Nase animalische Noten (vom Kalk, die nach 1-2 Jahren der Flaschenlagerung harmonisch eingebettet sein werden) sowie Anklänge an Leder, Wild, Speck, feinherbe Früchte, wilde Brombeeren, Schlehen, Vogelbeeren, Teer, Lakritz, wilde Kräuter der Garrigue und intensive Aromen von gegrilltem grünen Paprika, Kakao- und Kaffee. Am Gaumen ungemein dicht mit einer feinen Fruchtsüße, reifem Tannin und einer anregenden Säure. Langer Nachhall, großes Potential bis mindestens 2015. Dieser authentische Garrigue-Wein mit seiner ursprünglichen Art ist eine vinologische Liebeserklärung von Pierre Clavel. Und ich bin mir ganz sicher, Sie, werte Kunden, werden diesen trotz all seiner Wildheit und Authentizität weichen, sanften Wein lieben lernen, wenn Sie ihn erstmals im Glase haben!

Pierre Clavel, Le Marteau, rouge

 


Pierre Clavel


311205 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2005 12,50 Euro
Legendär mittlerweile die FEINSCHMECKER-Degustation, die den Copa Santa an die Spitze stellte vor den weltberühmten, aber um ein Vielfaches teureren Spitzenweinen der Côte Rôtie von Guigal!
Wahre Lobeshymnen werden dieser spektakulär schönen Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre, ausgebaut in gebrauchten Barriques) sowohl in der Fachpresse als auch von Weinliebhabern seit Jahren gesungen. In unzähligen Degustationen wurde er zu den besten Weinen des gesamten französischen Südens gezählt und manche Verkostung hat er souverän gewonnen – zu Recht! Und was hat unser liebenswerter Freund Pierre im phantastischen Languedocjahrgang 2005 für eine traumhafte Qualität in die Flasche gebracht: Welch noble Stilistik, welch edler Stoff! In der Farbe ein leuchtendes, tiefes sattes Dunkelrot, in der Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von frischen, wilden, dunklen Blaubeeren, intensiven, jedoch sehr feinen Gewürzanklängen, einem faszinierenden Touch von frischen Trüffeln und schwarzem Pfeffer, einem großen, klassischen Luxus-Châteauneuf-du-Pape ähnlicher denn je. Dem Gaumen schmeichelt dieser Aristokrat des Languedoc mit einer wunderbar weichen Textur und einer cremigen, kühlen, feinwürzigen, zart wilden Frucht. Dabei ist dieses Musterexemplar eines edlen großen Rotweins aus dem Midi ungemein harmonisch und von einem fabelhaften Gleichgewicht aller Komponenten gekennzeichnet. Er präsentiert sich herrlich dicht, tiefgründig, rund und geschmeidig, mit kühler Finesse und einer kernigen, dennoch schmelzig-seidenen Tanninstruktur und einem langen, mineralischen Abgang.
Zweifellos von nochmals deutlich besserer Qualität als sein von der französischen Fachzeitschrift TERRE DE VINS mit der Höchstbewertung von 4 Gläsern und 18/20 Punkten ausgezeichneter Jahrgangsvorgänger. Kultweinstatus!
Es ist sicherlich die ungewöhnlich edle Stilistik für einen Wein des Languedoc, der dieses sinnliche Gewächs zu einem ganz besonderen Genusserlebnis werden lässt. „Der beste Copa Santa aller Zeiten, eine ganz neue Liga, ein Quantensprung gar” wie ein begeisterter Weinliebhaber und großer Kenner südfranzösischer Weine bei einer Verkostung vor Ort in Saarwellingen begeistert ausrief. Sicherlich! Pierre Clavel hat zweifellos den vorläufigen Höhepunkt seines grandiosen vinologischen Wirkens erreicht. Niemals zuvor war seine Spitzencuvée, die einen höheren Anteil an Mourvèdretrauben (diese Rebe hat die klimatischen Bedingungen des französischen Südens optimal adaptiert) besitzt als in der Vergangenheit, derart nobel, edel, aristokratisch, mineralisch – und dann immer wieder diese formidable Frische mit seidenen Tanninen! Châpeau, Pierre, für diese traumhafte Qualität zu seit Jahren unverändert günstigem Preis: Der ,Copa Santa’ setzt in Zeiten der globalen Erwärmung die neuen Maßstäbe für Rotweine aus südlichen Regionen in punkto Frische, Finesse und purem Trinkvergnügen – insbesondere in Bezug zu seinem unverschämt günstigen Preis!
Wegen seiner seidenen Tanninstruktur zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis 2016, mindestens.


Reservierbar, wieder lieferbar ab Mitte März


3112105 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge, Magnum 2005 1,5 l 26,00 Euro

Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge, Magnum


311298 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 1998 18,90 Euro
Pierre Clavel hat uns seine Châteaureserven seines legendären 1998ers zur Verfügung gestellt, die bis zu ihrer Reise in unsere gekühlte Lagerhalle in Saarwellingen (viele unserer Kunden, die uns auf einer Reise ins Saarland besuchen kommen, sind immer wieder begeistert von den Ihnen so nicht bekannten optimalen Bedingungen, unter denen unsere Weine bei uns gelagert werden und bescheinigen uns absoluten Vorbildcharakter für den Weinhandel: Vielen Dank!) unter gleich superben Bedingungen in seinem unterirdischen Keller gelagert waren. Welch wunderbare Gelegenheit, seine eigenen Bestände aufzufüllen oder sich erstmals mit dieser kleinen Zeitreise in die wilden Anfangsjahre des südfranzösischen Weinbooms zurück zu versetzen.
Dieser große Wein hat seinen Höhepunkt erreicht und bereitet weitere 5 Jahre Trinkvergnügen pur!

Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge

 




ITALIEN

Azienda Morgante - Sizilien

„Eine Welt voll Sonne, Wein und Leben” (MERUM)

Nero d’Avola: Ein traumhaft schöner Alltagswein der Luxusklasse wird 2005 mit dem „National Oscar” des Gambero Rosso für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis Italiens ausgezeichnet!

Azienda Morgante
Azienda Morgante

Sizilien ist weit mehr als nur EIN Weinbaugebiet: Aufgrund seiner gewaltigen räumlichen Dimension und der Verschiedenartigkeit seiner Anbauzonen, Rebsorten und Weinstilistiken (Es gibt so wenig DEN einen sizilianischen Wein wie DEN italienischen!) kann man diese wunderschöne Insel durchaus als eigenes Weinland betrachten. Und Sizilien bietet mit seinen herausragenden klimatischen Bedingungen für den Weinanbau seit jeher optimale Voraussetzungen: Hohe Sonneneinstrahlung zur Erzielung kerngesunden, vollreifen Lesegutes, wenig Niederschläge, gebirgiges Terrain (in bis zu 1.000 m Höhe wird Wein angebaut) mit vorzüglichen Hanglagen in exzellenter Ausrichtung und teilweise extrem ärmliche Böden, große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht infolge der Höhenlage vieler Weinberge und der Erhalt wertvoller autochthoner Rebsorten, all diese Faktoren sind wie geschaffen zur Erzeugung großer, eigenständiger, unverwechselbarer Weinunikate. Jedoch wurden und werden diese vorzüglichen Gegebenheiten trotz einer stolzen, 3000 Jahre alten Weinbautradition mit uralten, autochthonen Rebsorten bis in die jüngste Gegenwart hinein nur sehr unzureichend genutzt. Quantität statt Qualität, diese Maxime führte in den letzten Jahrzehnten zu einem Meer unsäglicher, untrinkbarer ‚Billigplörre’ (Sizilien produziert jährlich mehr Wein als ganz Australien zusammen!), die zu Kampfpreisen die Regale von Supermärkten füll(t)en.

Azienda Morgante
Antonio Morgante mit seinen Söhnen Carmelo und Giovanni

Doch mittlerweile besinnt sich, analog den Entwicklungen in anderen Regionen Mittel- und Süditaliens, eine zahlenmäßig noch kleine Elite visionärer Winzer auf ihr großartiges Potential, den unermesslichen Schatz unterschiedlicher Terroirs und autochthoner Rebsorten zurück und beginnt, exzellente Weine zu produzieren, die mit zum Besten gehören, was Italien überhaupt zu bieten hat – und das wiederum zu äußerst fairen Preisen. Wie Phönix aus der Asche katapultierte sich vor knapp einem Jahrzehnt ein Weingut an die Spitze Siziliens, das mittlerweile zu den erfolgreichsten Domainen unseres Programms gehört: die Azienda Morgante. Die ton-, lehm- und insbesondere kalkhaltigen Weinberge dieses Gutes liegen – von stetig wehenden trockenen Winden bestrichen – in etwa 450 bis 500 Meter Höhe in einem idealen Mikrokosmos im südwestlichen, sehr mediterran geprägten Teil Siziliens und sind ausschließlich mit der uralten autochthonen Rebsorte Nero d’Avola bepflanzt. Diese eigenständige heimische Traube gehört zu den besten südlichen Rotweinsorten (schmeckt dabei aber in ihrer schönsten Ausprägung gar nicht so, wie man sich „Südweine” gemeinhin vorstellt, nämlich dickflüssig und marmeladig eingekocht, sondern dank ihrer belebenden Säure und Frucht vibrierend frisch und saftig) und verfügt über ein großes Potential.
Bewirtschaftet wird unser Aufsteigergut „mit seinen prächtigen Rebhängen” (Gambero 2007) von Antonio Morgante und seinen Söhnen Carmelo und Giovanni, die sich 1994 für eine radikale Qualitätsphilosophie entschieden haben und das Gut komplett umstrukturierten. Ein Glücksgriff war natürlich auch die 1997 erfolgte Verpflichtung des italienischen Starönologen Riccardo Cotarella. Unter seiner Regie entstehen infolge einer extrem selektiven Auslese im Weinberg und einem feinfühligen Ausbau in neuen Barriques zwei großartige, originäre Rotweine aus der charaktervollen Rebsorte Nero d’Avola. Diese sorgen seit nunmehr einigen Jahren für ein erhebliches Aufsehen nicht nur im Gambero Rosso (mit sensationellen Bewertungen für „dieses Paradebeispiel für den neuen Kurs des qualitativen Weinanbaus auf Sizilien”), sondern in der gesamten Weinwelt! Es sind sehr komplexe, eigenständige Tropfen, die das großartige Potential Siziliens und ihrer autochthonen Rebsorte eindrucksvoll widerspiegeln und die zu den preis„wertesten” ganz Italiens gehört. Meine ganz besondere Empfehlung für diese beiden „Klassiker der sizilianischen Weinlandschaft, beides ausgesprochene Schnäppchen” (Gambero Rosso 2007)!


Azienda Morgante
Das Herbstlaub der Reben leuchtet in der Sonne Siziliens

690106 Morgante, Nero d’Avola, rosso 2006 8,20 Euro
Der kongeniale Nachfolger des großen 2005ers, der mit 90 Parker-Punkte der höchst bewertete Nero d’Avola aller Zeiten war. Wie sein Vorgänger wiederum zwei Gläser im Gambero Rosso und die Auszeichnung für ein traumhaftes Preis-Genussverhältnis!
Dieser sensationell schöne Alltagswein der Luxusklasse spiegelt das großartige Potential Siziliens und seiner autochthonen Rebsorte Nero d’Avola eindrucksvoll wider und gehört unstrittig zu den preis„wertesten” ganz Italiens. Er ist mit seiner schmeichlerischen, betörenden Frucht zwar durchaus ein Vertreter des modernen Siziliens, bleibt aber durch seinen urwüchsigen Charakter ein höchst originärer Stoff und eine traumhafte Interpretation einer uralten Rebsorte aus bestem genetischen Material! Das ist ein großartiges Weinunikat, das weit aus der Masse so vieler belangloser, austauschbarer Billigweinchen herausragt und dem man angesichts seiner spektakulären Qualität Referenzcharakter für die gesamte Region bescheinigen muss: Dichtes Purpur-Granat in der Farbe, schwarze Reflexe. Phantastische, feinwürzige Nase, unglaublich verführerisch und geradezu lasziv. Wie sein fast schon legendärer Jahrgangsvorgänger betört der Nero d’Avola 06 mit seinen noblen Gewürzaromen, die einen spannenden Kontrast bilden zu den zart süßlichen Waldbeeren- und reifen Schwarzkirschnoten sowie den Maronen-Zimt-Vanille-Anklängen. Die verführerischen Fruchtaromen von roten Kirschen und reifen Waldbeeren sind dicht bepackt, auch feines Marzipan und Haselnuss betören am Gaumen. Das Mundgefühl ist von geradezu exemplarischer Feinheit, von geschmeidiger Kraft, in der Zungenmitte zeigt sich ein kraftvoller Stoff, der noch eine Spur frischer und ausgewogener als alle seine großen Vorgänger schmeckt. Die Säurestruktur wirkt animierend, weiches Tannin und cremiger Extrakt sind bestens balanciert. Im verführerischen Nachhall wiederum vielschichtige Anklänge an Kirschen, Brombeeren und eine Graphitnote wie bei noblen Bordelaiser Gewächsen, die bis ins schmeichelnde, lang anhaltende Finale begeistern. Dieser höchst eigenständige und charaktervolle Tropfen scheint mir aufgrund der langjährigen stetigen Verbesserungen in Weinberg und Keller ebenso wie der wunderbare, schon lange ausverkaufte 2005er, qualitativ noch hochwertiger als in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts: Der 02er wurde bereits von der Schweizer Fachzeitschrift WEINWISSER mit 17/20 Punkten gefeiert, der 03er mit dem „National Oscar” des Gambero Rosso für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens ausgezeichnet!
Zu genießen ab sofort bis 2011+.



690204 Morgante, „Don Antonio”, rosso 2004 19,90 Euro
Dieser große Sizilianer präsentiert sich in der Farbe mit einem gewohnt satten, tiefen Rubinrot mit violetten Reflexen, in der Nase jedoch von einer kühleren, balancierteren, weniger opulenten Stilistik als in der Vergangenheit: Welch charaktervolles, explosives, authentisches und dennoch schmeichlerisches Bukett! Anklänge an reife wilde Waldbeeren, Lebkuchen und orientalische Gewürze, dazu Veilchen, schwarze Oliven, cremiger Espresso, Zedernholz sowie ein Hauch von Vanille vom zwölfmonatigen Barriqueausbau in französischer Eiche. Im Mund kommen zart süßliche Pflaumen- und Pimentanklänge mit einem leicht morbiden Touch hinzu und eine herrliche Extraktfülle: Dicht, muskulös und konzentriert, aber überhaupt kein monströser, eingekochter Wein. Stattdessen von einer faszinierenden, raren Kühle (hier ist die Höhenlage der erstklassigen Parzellen schmeckbar!), tollen Frische, Saftigkeit und einer bemerkenswerten Eleganz und Mineralität geprägt. Weich, harmonisch, komplex, lang anhaltend und lecker – Kategorie absolute Spitzenklasse und persönlicher Lieblingswein! Nie zuvor war der ‚Don Antonio’ derart nobel und elegant, fast beschwingt gar in dieser singulären Stilistik – beinahe atypisch sizilianisch. Aber nein, vielmehr doch typisch sizilianisch, aber weniger geschminkt, weniger modern ‚gemacht’ als in der Vergangenheit. Daher ist es für Kenner auch keine Überraschung, dass der Gambero Rosso, der nicht selten Kraft und Opulenz höher schätzt als Finesse und Feinheit und der ALLE Jahrgangsvorgänger des Don Antonio mit 3 Gläsern auszeichnete, diesmal „nur” zwei rote Gläser vergab – aber gleichzeitig von einem „wunderbaren Trinkgenuss” spricht. Wer von Ihnen, werte Kunden, eher meiner Vorliebe zugeneigt ist, eher einen eleganten Wein mit Ausgewogenheit und Komplexität bevorzugt statt Extraktstoffdichte, überbordende Frucht und Holz, wird mit einem Weinunikat belohnt, das höchst originäre, eigenständige Stilistik mit fabelhaftem Trinkvergnügen paart: Sizilien, so wie ich es mag. Ursprünglichkeit, Typizität und Charakter statt einer getoasteten, opulent-marmeladigen Australienkopie!
Dieser fabelhafte Rotwein (brandaktuell von Parker mit 92 Punkten geadelt!) demonstriert ausdrücklich, warum schon immer in der Geschichte Siziliens dessen bester Wein als Verschnittwein in den Norden verschifft wurde, um, illegal natürlich, die Weine des Piemont und der Toskana zu verbessern!
Zu genießen ab sofort bis nach 2012.

Morgante, „Don Antonio”, rosso

92 Parkerpunkte!



Fattoria Le Fonti

Zudem möchten wir Ihnen, den Liebhabern italienischer Weine, gerne unsere derzeit sich in bester Trinkverfassung präsentierende Chianti-Klassiker der Fattoria Le Fonti anempfehlen: Traditionelle Sangiovese-Weine voller Eleganz statt holzüberladene Supertuscans aus internationalen Modesorten!

Fattoria Le Fonti
Tief im kühlen Erdreich reifen die Rotweine in kleinen Barriquefässern
wie auch in großen Holzfudern in aller Ruhe vor sich hin.


626204 Fattoria Le Fonti, Chianti Classico, rosso 2004 11,95 Euro

Fattoria Le Fonti, Chianti Classico, rosso


626404 Fattoria Le Fonti, Vito Artura, rosso 2004 27,00 Euro

Fattoria Le Fonti, Vito Artura, rosso



Saladini Pilastri

Wieder eingetroffen:

Freunde authentischer italienischer Rotweine können sich an den fabelhaften Bio-Weinen von Saladini-Pilastri erfreuen: Großartige Qualitäten zu höchst attraktiven Preisen!

Saladini
Blick auf die Domaine Saladini Pilastri


652106 Pilastri, Rosso Piceno 2006 4,95 Euro
Er läuft und läuft und läuft und... . Kein Wunder: Unsere Kunden sind begeistert. Und Parker beurteilte den unserer Auffassung nach gleich guten 2004er mit 89 Punkten, eine kleine Sensation für einen Wein dieser extrem fairen Preisklasse. Die Wein-Fachzeitschrift „Alles über Wein” verlieh für sein herausragendes Preis-Genussverhältnis eine Goldmedaille, Italiens Weinführer Gambero Rosso schwärmt von der verführerischen Aromatik, der Dichte und Tiefe dieses herausragenden Weins aus biologischem Anbau!
Ein phantastischer Alltagswein zu einem unschlagbar günstigen Preis!
Zu genießen ab sofort bis 2009.

Pilastri, Rosso Piceno


652604 Pilastri, Pregio del Conte, rosso 2004 8,90 Euro
Herrliche Cuvée aus Montepulciano und Aglianico mit faszinierendem Bukett von dunklen Früchten und zart erdig-rauchigen Noten mit einem Hauch Lakritze und Kaffee. Die ungebändigte Duftwoge setzt sich auch auf der Zunge und im begeisternden Finale durch. Ein nobler Tropfen und ausdrucksstarker Charakter! In vergleichbar guten Vorgängerjahren vom Gambero Rosso mit zwei 2 roten Gläsern und der Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis geadelt und von Parker bereits mit 92 Punkten.

Pilastri, Pregio del Conte, rosso




DEUTSCHLAND

Weingut Friedrich Becker - Schweigen

Gault Millau: „Friedrich Becker ist der beste Spätburgunderwinzer Deutschlands und unser Aufsteiger des Jahres 2006. Zum fünften Mal in Folge stellt Becker den besten Rotwein des Jahres in Deutschland, allein diese Serie ist ohne Beispiel”.

Viele von Ihnen, liebe Kunden, haben den Kultfilm „Sideways” sicher gesehen: Das berührende, bittersüße Road-Movie-Meisterwerk ist großes, emotionales Kino: Es erzählt von Illusionen und Lebenslügen, von gescheiterten Entwürfen und zerbröckelnden Beziehungen – und von der großen Liebe zum Wein! Genauer gesagt, der spezifischen Liebe des sympathischen „Helden” Miles zur Diva aller Rotweinreben, dem Pinot Noir. Diese in der Tat zickige Rebsorte mit ihrer dünn-„häutigen” Schale sieht Miles im Gegensatz zur unverwüstlichen, robusten Cabernettraube, die überall auf der Welt wachsen könne, als die Inkarnation einer fragilen, verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ‚Persönlichkeit’, die ein ihr gemäßes Mikroklima und die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers brauche sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen, wie es sonst nur noch die großen Rieslinge der Welt vermögen.

Weingut Friedrich Becker
Der „Alte Fritz” probiert seine Rotweine

Und welch sagenhaftes Terroir, steile Hanglagen und sanfte Hügel, welch traumhafte Reben aus bestem, teilweise uraltem genetischen Material und welch vorbildliche Weinbergsarbeit visionärer Menschen gehen bei unserem Kleinod aus der Südpfalz eine unübertreffliche Synthese ein! „Unseren größten Reichtum behandeln wir nicht selten wie Dreck. Das Erd-Reich”. Friedrich Becker nimmt kein Blatt vor den Mund. Unangepasst ist er. Ein engagierter Charakterkopf. „Der herbe Duft des Bodens zwischen Tau und Tag, beim ersten Gang durch den Weinberg, sagt der Nase des Winzers alles über den Zustand seines Weinbergs. Und damit über seinen wertvollsten Besitz. Dieses ihm anvertraute Erd-Reich in seinem natürlichen Gleichgewicht lebendig und vital zu erhalten, gebietet der Respekt vor der Natur. Aber auch das ureigenste Interesse. Denn nur auf dieser Grundlage wächst Qualität. Hier im Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, sind unsere Böden mit besonderem geologischem Reichtum gesegnet. Neben Buntsandstein besitzen wir jene Melange aus Kalk, Mergel und Ton, wie sie auch das Burgund auszeichnet. Nicht zufällig also haben wir hier vor über 40 Jahren unseren Pinot Noir gepflanzt”. Und mittlerweile ist aus einer vagen Hoffnung und einer großen Vision süße Realität geworden: Friedrich Becker ist, Schritt für Schritt, zum besten Spätburgunderwinzer Deutschlands avanciert.

Kein Wunder, dass die tatkräftigen Beckers (denn neben dem „Alten Fritz”, wie Friedrich Becker in der Szene ebenso liebe- wie respektvoll tituliert wird, arbeitet gleichermaßen engagiert sein hochtalentierter Sohn im Weingut mit, der „Junge Fritz”) fast nie auf Messen oder Präsentationen zu finden sind. Dafür bleibt keine Zeit, wenn man große Weine machen will: „Der beste Dünger eines Weinbergs sind die täglichen Fußstapfen seines Winzers. Im Keller dürfen wir nur mehr keine handwerklichen Fehler machen, arbeiten nur mit Schwerkraft, ohne Pumpen, und so schonend wie irgend möglich, um nur die feinsten Tannine aus der Traubenhaut zu extrahieren. Doch unsere mineralischen Weine werden nie besser sein als das Lesegut, das zum Hoftor hereinkommt”, lautet das einhellige Urteil von Vater und Sohn.

Weingut Friedrich Becker
Der „Junge Fritz” beim Verkosten.

Und mit selten euphorischer, zudem einhelliger Begeisterung würdigt die Fachpresse ihre handwerkliche Arbeit, die bei den Beckers als selbstverständliche Hommage an die Natur betrachtet wird: Der Gault Millau 2006 bewertet die Becker’schen Grand Crus 2003 auf Platz 1 (Pinot Noir, 95 Punkte) und wertungsgleich mit wenigen anderen Spitzenweinen (u.a. von unseren Top-Winzern Hans-Jörg Rebholz und Klaus-Peter Keller) auf Platz 2 (Reserve, 94 Punkte) und 3 (Großes Gewächs Kammerberg, 93 Punkte)!
Der Gault Millau 2007 sieht dann zum vierten Mal in Folge Beckers Pinot Noir Tafelwein als besten Rotwein seines Jahrgangs in ganz Deutschland. Fast unglaublich! Auch Gerhard Eichelmann („Deutschlands Weine ”) urteilt begeistert: „Deutschlands Rotweine werden immer besser” und kürt als besten Spätburgunder des Jahres: Unseren phantastisch feingliedrigen ‚Pinot Noir’ aus Schweigen! Herzlichen Glückwunsch den visionären Köpfen und begnadeten Händen, die diese Weinunikate geschaffen haben, die selbst den Spitzenweinen aus dem Burgund Paroli bieten können: Der deutschen Rotweinikone, dem „Alten Fritz”, dem „Jungen Fritz”, sowie ihrem genialen Kellermeister Stefan Dorst, der seit Jahren mitverantwortlich zeichnet für die sensationellen Qualitäten und die singuläre Stilistik dieser großen Weine.


972006 Becker, Spätburgunder „Cuvée Pinard” trocken 2005 2006 , statt 12,50 nur 11,50 Euro
Einen großen Winzer erkennt man immer auch an seinem Einstiegswein. Und welch sensationelle Qualität funkelt hier im Glas und bietet ungemein viel Burgunder fürs Geld. Ganz, ganz selten habe ich in der Bourgogne einen so gelungenen, harmonischen, balancierten Pinot Noir in dieser genussfreundlichen Preisklasse gefunden, wie ihn die sympathischen Beckers aus jüngeren Reben aller großen Terroirs des Weingutes vinifiziert haben! In der Nase rote Beerenaromen, zarte Anklänge an Cassis und eine feine, attraktive Kirschfruchtigkeit, die eine klare, unverfälschte Burgundertypizität erkennen lässt. Am Gaumen saftig, geschmeidig, schmeichlerisch und mit einer inneren Dichte versehen, die man in Deutschland in dieser Preisklasse wohl kein zweites Mal mehr findet. Ein toller Einstiegswein, der die klare Handschrift des Meisters zeigt und der so lecker und beschwingt schmeckt, wie Burgunder aus großen Dorflagen (die aber locker das Doppelte kosten!) sein sollten, aber nur ganz selten sind! Ein toller Rebsortencharakter, eine Klasse Pinot-Noir-Frucht und wegen seiner fabelhaft feinen, cremigen Tannine (eine absolute Rarität in dieser sympathischen Preisklasse!) bereits in seiner Jugend ein ungemein süffiger und leckerer Wein, den Vater und Sohn exklusiv für Pinard de Picard abgefüllt haben. Und nach dem großen Erfolg mit dem fast schon legendären Vorgängerjahrgang konnte die Qualität unserer Cuvée nochmals deutlich gesteigert werden (!), weil die sympathischen Beckers eine erstklassige Traubenpartie aus Top-Lagen nur für unsere Kunden in diesen phantastischen Basiswein abgefüllt haben. Herzlichen Dank dafür.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2009 bis 2012, mindestens.


Ankunftsofferte bis 30.04.2008


Weingut Friedrich Becker
Blick auf die Große Gewächslage „Sankt Paul”

972905 Becker, Spätburgunder „Sankt Paul” Großes Gewächs 2005 49,90 Euro
Gault Millau: „Zartbittere Schokolade mit eingelegten Kirschen, mächtiger Fruchtkörper, erinnert an einen großen Brunello, 93 Punkte”. Sensationelles Preis-Genussverhältnis! Ein ganz großer Pinot Noir, zu 100% im neuen Barrique ausgebaut, der seine Pendants findet in den berühmtesten Lagen des Burgund: Feine Mineralik trifft feinste Frucht. Finesse verbindet sich mit Länge. Genau so muss ein großer Burgunder schmecken! Höchste Eleganz paart sich mit süchtig-machendem Sexappeal und geschliffenen Tanninen. Ein singuläres Meisterwerk, in dem sich ein großes Terroir versinnbildlicht und sein magisches Antlitz enthüllt. Eine Göttergabe, deren aromatische Faszination berührt und die über Jahre hinweg nicht vergessen werden wird! Doch kommen wir zu irdischen Bewertungen zurück und lassen den Gault Millau urteilen, der diesen fabelhaften, lasziv-mystischen Wein mit einem Chambolle-Musigny vergleicht und meint: „Friedrich Becker gehört seit seinem legendären 1989er zu den bedeutenden Rotweinmachern Deutschlands und kaum jemand sonst kann seitdem eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen. Der Sankt Paul begeistert mit einem satten Duft von kräftig geräuchertem Speck, besitzt enorme Entwicklungschancen und gehört zu den besten Rotweinen Deutschlands”.
Viele unserer Kunden, die bei uns vor Ort an unseren Degustationen teilnehmen, sehen diesen genialen Wein qualitativ auf gleicher Stufe mit dem stilistisch anders gearteten, etwas majestätischeren Gault Millau-Sieger, dem Pinot Noir, denn eine derartige burgundische Eleganz, die in die Mysterien des Terroirs einweiht, solch pure Sinnlichkeit, werden Sie zu diesem Preis selbst in Frankreich schwerlich finden können. Châpeau, „Alter Fritz”!
Jancis Robinson, weltweit renommierte master of wine, feiert diesen Traum eines Burgunders mit 17,5/20 Punkten, eine Bewertung, deren ganze Tragweite man erst erkennen kann, wenn man weiß, dass diese so ungemein zurückhaltend punktende Pinot-Noir-Liebhaberin selbst die teuersten Prestigeweine aus dem Burgund, die Luxuscuvées von Romanée-Conti, im Jahrhundertjahrgang 2005 mit 18-19 Punkten bewertet und viele andere große Namen darunter! Die deutsche Rotweinelite ist erstmals auf Augenhöhe mit den Pretiosen des Burgunds!
Zu genießen ab sofort bis etwa 2018.

Becker, Spätburgunder „Sankt Paul” Großes Gewächs


972705 Becker, Pinot Noir 2005 98,00 Euro
Gault Millau 2008 wählt Friedrich Beckers Pinot Noir 2005 zum fünften Mal in Folge zum besten deutschen Rotwein!
Gault Millau: „Zum fünften Mal in Folge stellt Becker den Rotwein des Jahres, allein diese Serie ist ohne Beispiel. Dass zwei weitere seiner grandiosen Roten unter den besten Zehn landeten, spricht für die Ausnahmestellung des Gutes. Der Pinot Noir besitzt eine dramatische Würze mit Anklang von Pfeffer und Nelke, überbordende Fruchtfülle, zugleich hinreißend spielerisch elegant, 95 Punkte” und damit die höchste Punktzahl, die je ein deutscher Rotwein erreichte. Dieser einzigartig komplexe Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es in den ‚lebenden’ Weinbergen der rührigen Beckers an der deutsch-französischen Grenze lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieses originären Pinot Noir zu mir nehme, werden Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags an einem warmen Sommerabend, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Kann es ein schöneres Kompliment geben? Probieren Sie unbedingt diesen lasziv-erotischen Wein, der nach Herkunft schmeckt, nach Pfälzer Heimat, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist.

Becker, Pinot Noir


974105 Becker, Pinot Noir „Hommage” 2005 159,00 Euro
„Wein ist Poesie in Flaschen”, Robert Louis Stevenson
Ein einzelnes Fass des Pinot Noir 2005, des nicht nur nach Ansicht des Gault Millau besten Rotweins Deutschlands in 2005, war (genau so wie in 2004) von solch singulärer Qualität, schwebte geradezu nochmals über der Qualität der anderen Fässer, dass es zu schade gewesen wäre, es mit den anderen zu verschneiden (mehrfach standen wir bei Proben wie vom Donner gerührt vor diesem einzelnen Barrique, zutiefst vom Wunsche beseelt, den fertigen Wein später mit guten Freunden genießen zu dürfen. Daher wurde es separat abgefüllt, von den beiden Beckers in Erinnerung an einen ganz lieben Menschen „Hommage” benannt und exklusiv an Pinard de Picard abgegeben, damit dieses Monument deutscher Rotweinkultur auch in die richtigen Hände gelangen möge, die seine einzigartige Qualität zu schätzen wissen. Herzlichen Dank dafür!
Dieses großartige Gewächs fasziniert als transzendentales, flüssig gewordenes Abbild eines Traums der großartigsten Rotweinrebe der Welt: Nur die Pinot Noir-Rebe kann die Herzen eines nach Finesse und Eleganz, nach Präzision und Verspieltheit lechzenden Weinfreundes so hoch schlagen lassen, dass er dem Paradiese sich ganz nahe fühlt! Feinheit, Mineralität und Konzentration in einer bisher im deutschen Rotwein nie erlebten Form, Frische, Weichheit, Reichtum und Fülle und eine dem Jahrhundertjahrgang 2005 geschuldete innere Dichte und Konzentration, verborgen unter einem Struktur gebenden Holzeinfluss einer Eiche, die im Pfälzer Wald geschlagen und von einem französischen Top-Tonnelier zu einem erstklassigen Barrique verarbeitet wurde, die im perfekten Zusammenspiel mit dem Ausdruck des großen Terroirs eine ungeheure Verführungskraft und eine traumhafte Harmonie entwickeln, lassen den Genießer meditativ in purer Sinnlichkeit versinken, aus der man gar nicht mehr auftauchen möchte. Das ist Hedonismus pur, ein gewaltiges Naturereignis, eine unvergleichliche Sinfonie zwischen Rebsorte und Terroir, von einfühlsamer Meisterhand perfekt dirigiert! Natürlich ist dieses Weinmonument in seiner Stilistik ganz nahe dem „besten Rotwein Deutschlands” (so die logische Bewertung des Gault Millau schon für den normalen’ Pinot Noir, da die ‚Hommage’ nicht zur Beurteilung eingereicht wurde), denn die Trauben kommen aus der gleichen Lage. Doch alle Weinkenner wissen, dass es Barriques gibt, die einfach besser sind als andere, deren Holz schlicht optimal gelagert wurde und die eine, warum auch immer, traumhafte Vermählung zwischen Holz und Frucht ergeben. Ein Naturprodukt aus handwerklicher Produktion besitzt niemals die Uniformität einer industriellen Massenware. Und daher ist dieses gewaltige Naturereignis in all seinen Dimensionen nochmals um die Nuancen besser ausgefallen, die des Weinliebhabers Herz emotional zutiefst berühren und die einen noch Jahre nach dem Genuss in weinseligen Erinnerungen schwelgen lassen. „Wein ist Poesie in Flaschen”, was dieser bis zum Jahrgang 2005 größte jemals in Deutschland vinifizierte Rotwein eindrucksvoll demonstriert. Bevorzugt in liebevolle Hände abzugeben!
P.S. In einer Blindprobe bei uns in Saarwellingen „schworen” alle Beteiligten, dieses emotional berührende Weinmonument könne nicht aus Deutschland stammen, denn aller Qualitätsfortschritte zum Trotz in unseren Anbaugebieten, soweit seien die deutschen Winzer noch nicht und hierbei müsse es sich um einen exzellenten Grand Cru aus einer der absoluten Spitzenlagen des Burgund halten!
Zu genießen 2009 bis nach 2025.


In Subskription, Auslieferung im Frühjahr 2009 - Exclusiv bei Pinard de Picard!
Max. 6 Flaschen pro Kunde!




DEUTSCHLAND

Weingut Seehof – Westhofen

Aus Deutschlands dynamischster Weinanbauregion präsentieren wir Ihnen eines der größten Winzertalente des Landes: Florian Fauth – Sein Weingut Seehof wird vom Gault Millau mit drei Trauben geadelt und damit zu den Top-Ten der Region gezählt: „Die aktuelle Kollektion besitzt Substanz, Dichte und Brillanz. Bereits die saftigen trockenen Weine überzeugen mit animierender Frucht, Klarheit und feinem Schmelz, die fruchtigen und edelsüßen haben enormes Spiel – veritable Schnäppchen!”

Weingut Seehof
Florian Fauth


Eines meiner drei Lieblingsrestaurants in Deutschland ist das idyllisch gelegene Schloss Lerbach in Bergisch-Gladbach. Der Altmeister und Aromenmagier Dieter Müller und Nils Henkel, der kongeniale Küchenchef seines Restaurants, faszinieren mit einer traumhaft schmackhaften und gleichzeitig ungemein leichten Küche. Niemals verlässt man die gastliche Stätte mit dem Gefühl, zu viel gegessen zu haben, so ausladend das Menü auch gewesen sein mag. Dazu gibt es eine traumhafte Weinauswahl, auch und gerade aus deutschen Regionen, die vom Kenntnisreichtum und der Liebe zum Rebsaft des begnadeten Sommeliers Sebastian Georgi zeugt: Ein großer Meister seiner Zunft, ebenso kompetent wie sympathisch. Seinen Weinempfehlungen können Sie, werte Kunden, blind vertrauen. Stets wird er Ihnen vorzügliche Tropfen offerieren, die eine phantastische Symbiose mit den grandiosen Aromen aus einer der besten Küchen der Welt eingehen. Nie will er mit seinen Vorschlägen Ihren Geldbeutel mutwillig strapazieren (wenn Sie allerdings möchten, können Sie selbstverständlich auch unter allen großen Prestigeweinen der Welt wählen, die natürlich ihren speziellen Preis haben) und immer bietet sein traumhaft bestückter Keller auch für den kundigen Kenner große Überraschungen. So verblüffte Georgi mich bei einem meiner Besuche mit einer fabelhaften Scheurebe des Weinguts Seehof, deren außerordentliche Qualität zu unverschämt günstigem Preis mich veranlasste, bei nächster Gelegenheit das Weingut in Rheinhessens mittlerweile weltberühmter Ortschaft Westhofen aufzusuchen, die gesamte Kollektion zu probieren und von diesen traumhaften Weinen zu kaufen, was ich nur kriegen konnte!

Weingut Seehof
Extrem felsig ist der Untergrund der Steingrube


Hinter diesen grandiosen Qualitäten steckt ein kluger Kopf: Florian Fauth, ungemein sympathisch, voller Tatendrang und gerade mal 26 Jahre jung, ist eines jener großen deutschen Winzertalente, die mit enorm viel önologischem Sachverstand und heißem Herzen herrlich authentische, terroirgeprägte Weine vinifizieren. Nach der Ausbildung zum Weinbautechniker arbeitete er zunächst bei Pfälzer Spitzenwinzern (Dr. Wehrheim und Mosbacher), um möglichst viel aus der Praxis der Erzeugung großer Weißweine zu erlernen, bevor er schließlich mit dem Jahrgang 2003 das elterliche Weingut in Westhofen übernahm, inmitten der rheinhessischen Renommierlagen, die unter Führung des deutschen Paradegutes Keller zu einem vorher nie geahnten Höhenflug emporstiegen und heute gar als Synonym für trockenen Weltklasseriesling deutscher Provenienz angesehen werden. Im verwinkelten Ortskern von Westhofen, entlang des Seebachs, der wasserstärksten Quelle Rheinhessens, die unmittelbar hinter dem Gutshaus entspringt, liegt der mehr als 1200 Jahre alte Seehof – im Übrigen der traditionsreiche Kern dieses großen Weinortes mit mythischem Klang. Und in der fünften Generation bereits betreibt die Familie Fauth das heute 16,5 ha große Aufsteigergut!
Florian Fauth ist ein im positiven Wortsinn Weinverrückter. Schon seit 1999, neben seiner Ausbildung also, arbeitete er als erst 17-jähriger intensiv im elterlichen Betrieb mit. Und er weiß schon seit damals eines ganz genau: Große Qualität entsteht immer nur im Weinberg. Und was besitzt er für exzellente Parzellen in den rheinhessischen Spitzenlagen, die schon im Mittelalter zu den besten Deutschlands zählten: Im Kirchspiel, im Morstein und in der Steingrube, letztere eine recht große Lage zwischen Morstein, Kirchspiel und der Abtserde gelegen, mit sehr unterschiedlichen Bodenqualitäten. Doch Florians extrem karge, kalkhaltige, felsige, teilweise aber auch tiefgründige, eisenoxydhaltige Parzellen, die Filetstücke der Steingrube, liegen in unmittelbarer Nähe zu Klaus-Peter Kellers Abtserde, der vielleicht besten aller Westhofener Lagen überhaupt! Grandiose Voraussetzungen also, große Weine zu erzeugen, insbesondere, wenn man wie Florian mit wachem Verstand und ganzem Herzen bei der Sache ist: „Wir sind der Meinung, dass die Symbiose aus Rebsorte, Bodenart und harter handwerklicher Arbeit im Weinberg der Schlüssel zum Erfolg ist. Nach einer streng selektiven Lese wird im Keller mit größter Sorgfalt nur noch erhalten, was uns die Wingerte gebracht haben”, lautet sein sympathisches Credo. Ich möchte Ihnen, liebe Kunden, die wunderbaren Weißweine einer der großen deutschen Winzerhoffnungen ganz eindrücklich ans Herz legen. Das Preis-Genussverhältnis ist schlicht unübertrefflich, in Deutschlands Fabeljahrgang 2007 atemberaubend! Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit mit Florian Fauth in den nächsten Jahren!

PS: Jancis Robinson urteilt: „Undiscovered Gold in Rheinhessen – Rheinhessen is today one of the world’s most exciting wine regions with many motivated young producers”…Und einer dieser hochmotivierten, jungen Produzenten ist zweifellos Florian Fauth!

Weingut Seehof
Florian Fauth inmitten seines kalkhaltigen, steinigen Terroirs


955007 Seehof, Riesling trocken, „Edition Pinard de Picard” 2007 6,95 Euro
Der köstliche Gutsriesling von Florian, der zu einem guten Teil von erlesenen Trauben aus der großen Westhofener Lage Kirchspiel stammt (dazu einige Partien aus der Aulerde und dem Rotenstein) , demonstriert beispielhaft sein großes vinologisches Können. Und da wir von dieser hohen Qualität absolut begeistert sind, haben wir uns wie im Vorjahr im Keller ein Fass aussuchen dürfen, dass uns wegen seiner Balanciertheit und inneren Harmonie besonders gut gefiel und haben uns dieses Juwel als Edition Pinard de Picard separat abfüllen lassen. In der Nase eine herrlich saftige, rassige, ganz feine Frucht mit zarten exotischen Noten und Anklängen an Cassis und Weinbergspfirsich, traumhaft unterlegt mit feinem mineralischem Spiel und einer zart pfeffrigen, kräutrigen Würze. Am Gaumen cremiger und tiefgründiger noch als in 2006, wiederum sehr saftig, verspielt, zart mineralisch, eine belebende Frische (ja, hier spielt das kalkhaltige Terroir seine ganze Klasse aus!) und ein feinst strukturiertes Säurespiel, das harmonisch abgepuffert wird durch einen wunderbaren Extrakt. Fürwahr: 2007 ist bei den rheinhessischen Spitzenwinzern ein ganz großes Jahr! Unter Preis-Genussgesichtspunkten unschlagbar, sowohl als fröhlicher Zechwein (trinkanimierende knappe 12,5 Volumenprozent Alkohol) als auch als exzellenter Essensbegleiter. So macht Riesling einfach nur Spaß!



955607 Seehof, Grüner Silvaner trocken, „Edition Pinard de Picard” 2006 6,70 Euro
Welch beschwingter Frühlingszauber von den tollen Kalklagen Westhofens – ein vibrierender Schluck für die ersten Sonnentage auf der Terrasse und ein genialer Begleiter zum grünen und weißen Spargel! Ein traumhaft fruchtiger, frischer, wunderbar aromatischer Silvaner mit einer beeindruckenden mineralischen Feuersteinnote und faszinierenden Anklängen von frischem Wiesenheu an einem taufrischen Sommermorgen und einer belebenden, zart pfeffrigen Würzaromatik. Am Gaumen komplex und anhaltend, mit viel Schmelz, Substanz und innerer Dichte versehen, dabei aber wiederum auch von einer traumhaften Frische und Transparenz geprägt. Feingliedrige Säure, wiederum eine herrliche mineralische Würze, großartige Balance, schöner pfeffriger, ungemein langer Nachhall: ein ausdrucksstarkes, authentisches, beschwingtes Gewächs aus einer traditionellen rheinhessischen Rebsorte.
Zu genießen ab sofort, entwickelt sich dieses fabelhafte Frühlingsschnäppchen in der geöffneten Flasche über mehrere Tage hinweg vorzüglich!



955107 Seehof, Westhofener Steingrube, Auxerrois trocken 2007 8,95 Euro
Auxerrois ist eine heute kaum noch bekannte uralte Rebsorte, die in der Stilistik ihrer feinrassigen Weine Ähnlichkeiten mit Pinot Blanc oder Weißburgunder besitzt. Der jungen Florian Fauth hat in einer großartigen Parzelle der extrem kalkhaltigen Steingrube einen phantastischen Auxerrois in exemplarischer Qualität vinifiziert, den ich Ihnen, liebe Kunden, ganz besonders anempfehlen möchte. In der feinduftigen, traumhaft animierenden Nase finden sich betörende Aromen von gelben Früchten (Mirabelle!), Birnen und eine herrliche, würzig-mineralische Note. Diese rassige Spätlesequalität ist ausdrucksstark im Geschmack, sorgt für ein saftiges, feinnerviges, belebendes, mineralisches Spiel auf der Zunge und ein weiches, präzise definiertes Mundgefühl, das knochentrocken frisch und höchst filigran daherkommt und stets Lust macht auf den nächsten Schluck. Dieser würzige, beschwingte, höchst trinkanimierende Tropfen ist ein großartiger Terrassenwein und vorzüglicher Essensbegleiter, und das nicht nur zum Spargel!
Zweifellos: Die Steingrube, die unmittelbar an Kellers Abtserde anschließt, ist das Filetstück unter Florians großen Westhofener Lagen!



955807 Seehof, Westhofener Steingrube, Scheurebe trocken 2006 8,95 Euro
Ja, das ist es, das grandiose Stöffchen aus einer der großen rheinhessischen Spitzenlagen, das schon Hunderte begeisterter Gäste in Dieter Müllers Restaurant schlichtweg verzauberte – heute erstmals bei Pinard de Picard aber in trockener Ausführung (die edelsüßen Varianten folgen in ein paar Wochen)! Eine der stilistisch eigenständigsten Weißweine, die Sie jemals im Glase gehabt haben werden. Welch Pfauenrad an exotischen Aromen, welch wild-aromatische Noten (Cassis!) schmeicheln der Nase, welche mineralische Ader streichelt die Zunge. Dieser Charakterwein ist einer meiner schönsten Weißweinentdeckungen der letzten Jahre, ein unbedingtes Muss für Weinliebhaber, die abseits ausgetretener Pfade individuelle Gewächse probieren möchten. Ein fabelhafter Begleiter zur asiatischen Küche und ein Allrounder für alle Gelegenheiten. Das Preis-Genussverhältnis – einzigartig! Deutschland 2007 wird schlicht ein Hammer-Jahrgang!




Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann